SPIELZEIT 20/21 • Theater Krefeld und Mönchengladbach

theater.krmg

Liebes Publikum,

wir möchten Ihnen heute zuversichtlich und auch ein bisschen stolz unser neues Jahresheft für die Saison 2020/21 überreichen. Die Spielzeit war bereits komplett durchgeplant, als uns die Corona-Krise erreichte und wir unseren Vorstellungsbetrieb einstellen mussten. Das hat sicherlich Auswirkungen auf die kommende Saison, die wir noch nicht im Detail absehen können. Einige Veränderungen können wir Ihnen aber schon jetzt mitteilen:

In Krefeld eröffnen wir die Spielzeit 2020/21 mit der Oper Rusalka von Antonin Dvořák. Die ursprünglich als Eröffnungspremiere vorgesehene Oper Die Regimentstochter von Gaetano Donizetti zeigen wir erst in der Spielzeit 2021/22.

Eigentlich hätte Friedrich Schillers Wilhelm Tell im Mai Premiere im Theater Krefeld. Die Inszenierung von Schauspieldirektor Matthias Gehrt wird in die Spielzeit 2020/21 verlegt. Wilhelm Tell wird dann statt des Schauspiels Vögel gespielt.

Vögel von Wajdi Mouawad rückt dadurch im Spielplan in Krefeld nach hinten und wird statt William Shakespeares Drama Hamlet gezeigt – Hamlet entfällt infolgedessen vorerst.


Die Gespräche der Karmeliterinnen wären im April in Mönchengladbach zur Premiere gekommen. Die Oper von Francis Poulenc wird in der Spielzeit 2020/21 nachgeholt. Dafür entfällt Richard Wagners Der fliegende Holländer. Mit dieser Inszenierung wird 2021/22 in Mönchengladbach die Spielzeit eröffnet.

Selbstverständlich können Sie bei allen Fragen zu Ihrem Abonnement unserer Theaterkasse kontaktieren. Sie erreichen die Mitarbeiter*innen montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr telefonisch in Krefeld unter 02151/805-125 oder per E-Mail unter theaterkasse-kr@theater-kr-mg.de bzw. in Mönchengladbach unter 02166/6151-100 oder per Mail unter theaterkasse-mg@theater-kr-mg.de

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre unseres neuen Spielzeitheftes und freue mich darauf, wenn wir uns gesund im Theater wiedersehen.


Herzlichst, Ihr

Michael Grosse

DAS

KULTUR

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KLASSISCHE MUSIK,

JAZZ, HÖRSPIELE,

AKTUELLE KULTUR

Spielzeit

2020/21

JETZT

WDR 3

GENIESSEN


VORWORT

Liebes, sehr verehrtes Publikum!

Wenn diese neue Publikation unseres Hauses erscheint, haben

die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie unser gesellschaftliches

und privates Leben bereits verändert, sie sind seit

Wochen für jeden von uns spürbar. Seit Mitte März 2020 ruht

unser Vorstellungsbetrieb – für uns Theaterleute und für viele

theaterbegeisterte Bürgerinnen und Bürger ist das ein ungewohnter,

irritierender Zustand. Wir vermissen es, für Sie zu

spielen, Ihr Applaus und der Dialog mit Ihnen fehlt uns sehr!

Auch wenn wir bei der Drucklegung des Heftes nicht wissen

können, wie sich die Folgen der Covid-19-Pandemie langfristig

auf unser Theater auswirken werden, bleiben wir zum aktuellen

Zeitpunkt vorsichtig optimistisch. Indem wir unser Heft wie

gewohnt Anfang Mai herausbringen, möchten wir Ihnen ein positives

Signal senden. Wir alle sehnen uns nach unbeschwerter

Normalität und hoffen sehr, Sie alle bald gesund wiederzusehen.

Mit diesem Spielzeitheft für die Saison 2020/21 gehen wir,

wie Sie bestimmt auf den ersten Blick gesehen haben, neue

gestalterische Wege. Es ist nicht neu, dass wir unsere Künstlerinnen

und Künstler in den Fokus der Fotoserie rücken,

schließlich sind sie es, die leidenschaftlich gerne für Sie spielen.

Und für die Sie sich naturgemäß am meisten interessieren

und begeistern.

Aber dieses Mal haben wir, wie für das gesamte Layout des

Heftes, eine andere künstlerische Ausrichtung gewählt: mit der

Krefelder Agentur Montagmorgens hat sich ein junges Kreativteam

unseres umfangreichen Textmaterials angenommen und

es schwungvoll in Szene gesetzt: mit neuen Schriftarten, neuen

Farben, neuen Ideen für eine frische Präsentation aller Spielzeit-Inhalte.

Gemeinsam mit Montagmorgens haben wir uns für kontrastreiche,

ausdrucksstarke Schwarzweiß-Portraits unserer Sänger,

Tänzer und Schauspieler entschieden. Wir möchten Ihnen

Momentaufnahmen ihrer Persönlichkeit zeigen – ungeschminkt,

pur und authentisch. Fotograf Simon Erath ist es gelungen,

diese Einzigartigkeit auf berührende Weise einzufangen.

Wie schon in unseren letzten beiden Spielzeitheften enthält

auch die aktuelle Ausgabe wieder ein Magazin, in dem Sie sich

über Hintergründe unserer Inszenierungen, über unsere künstlerischen

Konzeptionen oder interessante Menschen informieren

können. Kennen Sie schon unser Junges Theater, das

Nachwuchskünstler die Möglichkeit gibt, auf unseren Bühnen

erste, wichtige Schritte Richtung Traumberuf zu gehen? Haben

Sie sich schon gefragt, warum einige unserer Ensemblemitglieder

aus anderen Ländern oder sogar von anderen Kontinenten

zu uns an den Niederrhein gekommen sind? Das und vieles

mehr erfahren Sie in unserem Magazinteil!

Ich lade Sie herzlich dazu ein, sich von unserer Begeisterung

für unsere Vorhaben in der Spielzeit 2020/21 anstecken

zu lassen. Gehen Sie gemeinsam mit uns voller Neugier auf

Entdeckungsreise und lassen Sie sich, wie wir, von der neuen

Gestaltung unseres Spielzeitheftes inspirieren.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Herzlichst, Ihr

Michael Grosse // Generalintendant und Geschäftsführer

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir bei Personenbezeichnungen

in diesem Spielzeitheft überwiegend die männliche Form. Entsprechende

Begriffe gelten im Sinne der Gleich behandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.

Mit dieser verkürzten Sprachform nehmen wir keine Wertung vor.

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Michael Grosse


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Magazin

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MUSIK-

THEATER

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BALLETT

80–91

SCHAU-

SPIEL

92–121

KONZERTE

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KINDER &

JUGEND

Theaterpädagogik

134–147

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MAGAZIN

Neue Wege –

Neue Chancen

Das Junge Theater Krefeld und Mönchengladbach

Der erste Jahrgang des Jungen Theaters: (v.l.n.r.) Woongyi Lee (Tenor), Inka Jans (Cello), Alice Franchini (Ballett), Justinas Kaunas (Violine), Viola

Gaebel (Klarinette), Iva Jovanović (Klavier), Tekla Varga (Flöte), Raafat Daboul (Schauspiel), Julianne Cederstam (Ballett), Boshana Milkov (Mezzosporan),

Maya Blaustein (Sopran) und Guillem Batllori (Bariton).

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MAGAZIN

Im Magazinteil des Spielzeitheftes 2019/2020 war ein Beitrag

zum seit 2011 existierenden Opernstudio Niederrhein, das

Operndirektor Andreas Wendholz ins Leben gerufen hat und

aus dem im Lauf der Jahre viele junge Künstlerinnen und

Künstler hervorgegangen sind, zu lesen. Nur ein Jahr ist seitdem

vergangen und schon können wir hier über ein weiterführendes,

in dieser Form einzigartiges Projekt berichten:

Basierend auf der jahrelang erfolgreich bewährten Idee des

Opernstudios reichte die Theaterleitung im Herbst 2018 einen

Förderantrag bei NEUE WEGE ein, einem neu ins Leben gerufenen

Förderprogramm, ausgerichtet vom KULTURsekretariat

NRW in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultur und

Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Grundkonzeption

des eingereichten Projektes „Das Junge Theater

Krefeld Mönchengladbach“ stellt eine Weiterführung des

Opernstudios dar. In Absprache mit den Spartenleitern sollten

die bisherigen fünf Stellen im Opernstudio auf die Bereiche

Orchester, Ballett und Schauspiel erweitert werden. Dazukommen

sollten zwei Tänzer*innen, ein/e Schauspieler*in und vier

Instrumentalist*innen, dieses junge Ensemble also auf insgesamt

zwölf Mitglieder aufgestockt werden.

Macht es Sinn, junge

Anfänger-Künstler unter

dem Dach eines Kollektivs

zusammenzufassen?

Schon im Vorfeld entwickelte sich ein intensiver Austausch

der Direktoren – GMD Mihkel Kütson, Ballettdirektor Robert

North, Schauspieldirektor Matthias Gehrt und Operndirektor

Andreas Wendholz – über die unterschiedlichen Anfänger-

7


MAGAZIN

profile in den einzelnen Sparten. Alter, Erfahrung, die verschiedenartigen

Arbeitsweisen, das Integrieren in die bestehenden

Ensembles und Gruppen standen zur Diskussion. Wie können

junge Tänzer*innen in die Compagnie eingebunden werden?

Was kann ein Jungschauspieler in einem so arbeitsintensiven

Zweistädtetheater lernen? Wie kann man Instrumentalisten

frisch von der Hochschule, die bisher noch wenig Orchestererfahrung

sammeln konnten, in den künstlerisch wie organisatorisch

komplexen Apparat der Niederrheinischen Sinfoniker

einbinden? Was macht Sinn für die jungen Absolventen, was

macht Sinn für das Theater? Wie sehen die unterschiedlichen

Besetzungsmöglichkeiten für einen solchen künstlerischen

Nachwuchs in den einzelnen Sparten aus? Macht es überhaupt

Sinn, junge Anfänger-Künstler unter dem Dach eines Kollektivs

zusammenzufassen? Fragen über Fragen, die es erstmal zu

sammeln galt. Die Antworten darauf würden sich erst durch

Praxiserfahrungen eruieren lassen – falls das Theater einen Zuschlag

für das Projekt bekommen würde.

Da es sich beim Förderprogramm NEUE WEGE, das Kulturund

Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und

der Direktor des NRW KULTURsekretariats Dr. Christian Esch

gemeinsam entwickelt haben, um einen neuen Weg in doppeltem

Sinn handelte, weil es erst mit der Spielzeit 2019/2020

in seine erste Saison starten sollte, gab es keine Vergleichsprojekte,

auf die man Bezug nehmen konnte: welche Projekte wurden

in der Vergangenheit ausgewählt, welche Modelle haben

sich bewährt, usw. Klar war nur, es geht um die Unterstützung

von strukturellen Profilen (und nicht so sehr um inhaltlichthematische

Konzeptionen), die es an dem jeweiligen Theater

eventuell bereits gibt, oder die in den Köpfen der Theatermacher

schwelten, denen es aber an finanziellen Mitteln fehlte,

um diese Strukturideen auf finanziell gesicherte und somit

künstlerisch seriöse Beine zu stellen. Und so waren besonders

die Initiatoren gespannt auf das kreative Potential der ersten

Antragspakete. Eine fünfköpfige Fachjury hat sich durch die

31 Bewerbungen gearbeitet, zahlreiche Gespräche geführt

und schließlich 15 Projekte an insgesamt 13 Theatern in Nordrhein-Westfalen

ausgewählt. Im Mai 2019 erreichte Intendant

Michael Grosse und sein Team schließlich die freudige Nachricht,

dass die Idee für ein „Junges Theater“ am Theater Krefeld und

Mönchengladbach unter den ausgewählten Projekten ist!

Ein Blick über den eigenen Tellerrand hinaus lohnt sich immer,

aber besonders für diese in gewisser Weise luxuriöse, weil

zusätzliche Kulturförderung. Welche Ideen hatten die anderen

NRW-Theater, die ebenfalls als förderungswürdig erachtet wurden?

Eine verknappte Schilderung der wunderbar unterschiedlichen

Ideen spiegelt das kreative Potential der landesweiten

Theatermacher wider: ob Puppentheater am Musiktheater im

Revier in Gelsenkirchen, ein inklusives Schauspielstudio am

Schauspiel Wuppertal, eine Ausweitung des Sinfonieorchesters

Aachen in Richtung Barockmusik oder ein „Dramenlabor“ am

Theater Münster sind nur einige Beispiele der mannigfaltigen

Ideenlandschaft. Doch zurück zum Jungen Theater.

Nach der erfreulichen

Zusage erfolgte ein gewisser

Schockzustand

Wir mussten in Windeseile – da der Startschuss für das Junge

Theater schon am 1. September 2019 fallen sollte – nun zu

dem bereits zusammengestellten Opernstudio-Jahrgang noch

zwei Tänzer*innen, vier Orchestermusiker*innen und ein/e

Schauspieler*in casten. Die nächsten Wochen bis zum Spielzeitende

waren zusätzlich zum normalen Spielbetrieb gut gefüllt

mit Terminen von Vortanzen, Vorspielen und Vorsprechen. Und

somit konnten Ende Juni die 12 Mitglieder des ersten Jahrgangs

„Das Junge Theater“ konkret benannt werden.

Dass das Theater immer wieder ein fruchtbarer kultureller

Schmelztiegel von verschiedenen Kulturen darstellt, zeigt sich

am Theater Krefeld und Mönchengladbach, aber auch repräsentativ

in der kleinen Gruppe „Junges Theater“. Von den

über 30 verschiedenen Nationen an unserem Theater finden

8


MAGAZIN

sich allein unter den zwölf jungen Künstler*innen bereits neun:

Dänemark (Julianne Cederstam, Tänzerin), Deutschland (Viola

Gaebel, Klarinettistin; Inka Jans, Cellistin; Boshana Milkov,

Mezzosopranistin), Israel (Maya Blaustein, Sopranistin), Italien

(Alice Franchini, Tänzerin), Südkorea (Woongyi Lee, Tenor),

Litauen (Justinas Kaunas, Violinist), Spanien (Guillem Batllori,

Bariton; Julio Garcia Vico, Pianist und Dirigent), Syrien (Raafat

Daboul, Schauspieler) und Ungarn (Tekla Varga, Flötistin).

Als man sich am Beginn der Spielzeit zu einem ersten Kennen-

lernen und im Anschluss daran einen ganzen Nachmittag

lang zu einem Fotoshooting verabredete, trafen die zwölf

Künstlerinnen und Künstler zum ersten Mal aufeinander.

Sie sind nun also gemeinsam in diesem neuartigen Boot, das

sich Junges Theater nennt und über dessen genaue Funktionsweise

niemand Erfahrungsberichte beisteuern kann – weil

es eben funkelnagelneu ist. In einer solchen Konstellation

liegt eine große Kraft, die von dem Gefühl getragen wird: Es

müssen nicht ausgetretene Pfade weitergewandert werden,

9


MAGAZIN

weil es „immer schon so war“. Man kann Neues ausprobieren

und auf individuelle Bedürfnisse der Mitglieder reagieren. Die

Altersspanne reicht von 19 bis 29 Jahren, die Prägung durch

die verschiedenen Herkunftsländer und Disziplinen ist ein

unendlich reichhaltiger Schatz an Austausch- und gegenseitigen

Inspirationsmöglichkeiten. Wie ist eigentlich die Situation

im Orchestergraben? Wie sehen die Probenzeiten bei den

anderen Sparten aus? Aha, ihr probt morgens und abends; wir

proben tagsüber und haben abends frei – außer wenn Vorstellung

ist, natürlich. Gegenseitige Besuche bei Premieren oder

Vorstellungen folgten. „Ich habe Dich auf der Bühne gesehen,

das war klasse!“ Was der Proben- und Vorstellungsbetrieb oft

verhindert, ermöglicht die obligatorische Whatsapp-Gruppe –

Toitoitoi-Wünsche, Verabredungen oder gegenseitige Terminerinnerungen.

Das Junge Theater nutzt natürlich junge

Kommunikationsformen.

Bei Redaktionsschluss dieses Spielzeitheftes sind fünf Monate

des auf drei Jahre angelegten Förderprogramms bereits vergangen.

Die ersten Probenphasen, Konzerte, Premieren, sind

mit viel Herzklopfen und Engagement überstanden, die ersten

Erfahrungen gemacht. Neben der Mitwirkung in Produktionen

des Spielplans wird den Mitgliedern mithilfe der Fördermittel

die Chance gegeben, sich weiterzubilden: spartenbezogene

Meisterkurse für das Opernstudio und die beiden Tänzerinnen,

Einzelunterricht (Sprecherziehung, Deutschunterricht, Gesangsunterricht,

Instrumentalunterricht …), u.v.m. Spielt sich

der Großteil der Arbeitszeit spartenbezogen getrennt ab, gibt

es für die 12 vom Jungen Theater auch Gelegenheiten, sich

auch innerhalb ihres jugendlichen Kunstbiotops zu begegnen –

auch wenn die Entfernung der beiden Theater und die Probenund

Vorstellungstermine solche Treffen erschweren. Ob zum

gemeinsamen Körpertraining, zu Workshops (Theaterrecht,

Disposition, Gesellschaftstanz, Mentales Training, Rhythmus-

Improvisation, Bewerbungsunterlagen erstellen, Yoga …) oder

einfach zur gemeinsamen Weihnachtsfeier – Ziel ist immer

wieder, die Kontakte zwischen den jungen Künstlern zu fördern,

das Verständnis für die spezifischen Bedingungen in der

anderen Sparte heranreifen zu lassen. Eine Spur zu legen für

ein zukünftiges Miteinander, gegenseitige Rücksichtnahme

innerhalb des komplexen Systems Mehrspartentheater, das die

jungen Künstler auf ihrem beruflichen Weg begleiten wird.

Das Projekt NEUE WEGE soll aber nicht nur innerhalb des

Theaters Früchte tragen, sondern auch nach außen wirken, ins

Publikum und in die Städte hinein. Mit der Einbindung junger

Künstler in einen professionellen Theaterbetrieb am Beginn

ihrer Karriere kann auch die „Außenwelt“ dafür sensibilisiert

werden, dass die Entscheidung für einen Künstlerberuf in der

Praxis nicht immer einfach ist. Neben einem üppigen Einkommen

müssen Theaterleute auch auf typische Arbeitszeiten und

diverse Sicherheiten verzichten. Durch den direkten Kontakt

zum Publikum, durch Extraveranstaltungen, Interviews oder

über die Möglichkeit der Informationsverbreitung mittels social

media (z. B. der Blog des Jungen Theaters: https://dasjungetheater.wordpress.com/)

können Theaterinteressierte an der

Entwicklung der jungen Künstler teilhaben, sich darüber hinaus

bei Besuchen im Theater von deren vielseitigem Einsatz im

Spielplan ein Bild machen und verfolgen, wohin die NEUEN

WEGE die Künstlerinnen und Künstler des Abenteuers „Das

Junge Theater“ führen. //

Ulrike Aistleitner

Das Junge Theater Krefeld und Mönchengladbach wird gefördert

im Rahmen von NEUE WEGE durch das NRW KULTURsekretariat

in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultur

und Wissenschaft des Landes NRW.

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MAGAZIN

„Die Grenzen meiner

Sprache bedeuten die Grenzen

meiner Welt.“

Erst spät und beinahe zufällig interessierte sich Maja Delinić

für die Bretter, die die Welt bedeuten können. In der Spielzeit

2020/21 inszeniert die junge Regisseurin Friedrich

Dürrenmatts Komödie Die Physiker auf der großen Bühne

des Gemeinschaftstheaters.

Ein Gespräch mit Maja Delinić ist eine besondere Freude.

Die energiegeladene junge Frau hört freundlich interessiert

zu und ist konzentriert, schlagfertig und eloquent in ihren Ausführungen,

ohne ihren Sinn für Humor zu verlieren. Obwohl

sie betont, dass sie ganz am Anfang ihrer Theaterlaufbahn

steht, scheint sie sehr genau zu reflektieren, was sie tut, und zu

wissen, was sie will. Ein besonderes Merkmal der jungen Künstlerin

ist ihr ausgeprägtes Sprachtalent, denn sie spricht fünf

Sprachen „fließend falsch“, wie sie augenzwinkernd anmerkt.

Neben Deutsch, Kroatisch, Englisch, Russisch und Portugiesisch

hat sie sich auch mit Französisch, Latein und Altkirchenslawisch

beschäftigt, „und sogar ein klein wenig mit Hebräisch

und Türkisch“, ergänzt sie. „Dabei war ich in der Schule immer

schlecht in Sprachen. Erst während des Studiums und einiger

Auslandsaufenthalte habe ich mein Faible dafür entdeckt und

war überrascht, wie schnell ich sie lerne. Heute sind Sprachen

eines meiner wichtigsten Werkzeuge im Theater.“

Maja Gwendolin Delinić wurde als jüngstes von drei Kindern einer

Einwandererfamilie in Erlangen geboren. Ihre Eltern waren

Anfang der 1970er Jahre aus dem kroatischen Teil Jugoslawiens

nach Deutschland gekommen. Der Vater studierte Mathematik

und Bauingenieurwesen in Zagreb und erhielt eine Einladung,

an der Universität Heidelberg zu promovieren. Mutter Delinić

ist gelernte Hochbautechnikerin und fand in Heidelberg sofort

Arbeit, womit sie in der ersten Zeit die Familie finanziell

absicherte. Nach seiner Promotion ging der Vater zu Siemens

und arbeitete fortan an der Entwicklung von mathematischen

Lösungen im Kraftwerksbau. Die Familie Delinić wurde größer

und zog nach Erlangen. Zu Hause wird Kroatisch gesprochen,

erst in Kindergarten und Schule eignet sich Maja Deutsch an,

was sie heute fließend und akzentfrei spricht.

„Die Lehrer meinten,

ich würde gar nicht zuhören,

sondern hätte schon immer

die nächste Frage parat.

Das ist manchmal heute noch so,

denn ich hab so viele

Assoziationen im Kopf.“

12


MAGAZIN

Nach dem Abitur weiß Maja Delinić zunächst nicht, wie es

weitergehen soll. Ein Lehramtsstudium? Psychologie? Oder

Kunst? Schließlich stößt sie auf das Fach Ostasiatische Kunstgeschichte.

Das interessiert sie sofort, doch ihr Bruder rät ab.

„Ich sollte besser etwas studieren, was mit meinen biografischen

Wurzeln zu tun hat, meinte er. Und dann fand ich auf der

Uni-Webseite das Fach Slawistik (osteuropäische Sprachen

und Literaturen) und fing sofort Feuer. Als Nebenfächer belegte

ich Philosophie, Osteuropäische Geschichte und Kunstgeschichte,

und dann ging’s los.“

Besonders die Internationalität der Uni und der Stadt Heidelberg

fasziniert Maja Delinić. Eine indische Professorin leitet

den Lehrstuhl für Global Art History, der sehr international

Maja Delinić

ausgerichtet ist. Arbeitssprache ist Englisch, was Majas Schulenglisch

immens aufpoliert. Im Slawistik Studium ist sie

mit kroatischer und russischer Literaturgeschichte konfrontiert,

wozu sie Russisch und Altkirchenslawisch lernt.

Woher kommt diese unbändige Lust auf Sprachen? „Bei meinen

Geschwistern ist es ähnlich. Vielleicht ist das in unseren

,Genen‘, unsere Familiengeschichte ist schließlich eine Migrationsgeschichte.

Ludwig Wittgenstein, der Philosoph, hat

gesagt: ,Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen

meiner Welt.‘ Was für mich bedeutet: Um die Welt und die

Menschen kennen zu lernen, muss ich meine sprachlichen

Grenzen erweitern. Sprachen lernen ist eine ungeheure Bereicherung,

weil du in jeder Sprache anders denkst. Die Struktur

der Sprache gibt dabei die Denkstruktur vor, und das erzählt

viel über die Menschen, die diese Sprache sprechen. Portugiesisch,

Russisch und Kroatisch zum Beispiel, spreche ich viel

emotionaler als Deutsch, womit ich mich viel präziser ausdrücken

kann.“ Maja Delinić lernt Sprachen, um sie zu sprechen,

um mit Menschen in Kontakt zu kommen. Ihre Sprachleidenschaft

ist Gabe und Motor, dabei nie akademisch, sondern

immer anwendungsbezogen. Eigentlich kein Wunder, dass sie

mit diesem Talent irgendwann am Theater landete. Allerdings

relativ spät und auf Umwegen.

„Früher hatte ich mit Theater nichts am Hut. Es hat mich fast

gelangweilt, wenn ich mal in der Schule auf der Bühne stand.

Von Lampenfieber keine Spur. Dann, während meines Studiums,

war ich neun Monate lang in Sankt Petersburg und hatte

über meinen Heidelberger Professor Kontakt zu einer emeritierten

russischen Professorin. Sie gab mir eine Liste mit aktuellen

Theaterinszenierungen in der Stadt, die ich unbedingt

sehen sollte. The Best of Sankt Petersburg, sozusagen. Und

diese Liste von etwa zwanzig Stücken habe ich brav und von

Mal zu Mal interessierter ,abgearbeitet‘. Medea war dabei, von

Euripides, in einer Fassung für zwei Schauspieler. Die Inszenierung

war wegen der Übertragung des griechischen Originals

ins Russische sprachlich für mich kaum zu verstehen. Doch am

Ende des großartigen Theaterabends fand ich mich sehr be-

13


MAGAZIN

Szenenfoto Tschick

(Carolin Schupa, Philipp Sommer, Henning Kallweit)

wegt im Zuschauerraum wieder und musste sogar weinen. Ich

hatte etwas über Theater erfahren, das ich bisher nicht kannte.

Seine mögliche emotionale Wirkung.“

Ein paar Monate nach ihrer „Theatererweckung“ in Sankt

Petersburg findet sich Maja Delinić als Dramaturgie-Hospitantin

am Düsseldorfer Schauspielhaus wieder. Sie hat sich einfach

beworben. Und dem Team um Interimsintendant Beelitz

scheint ihre Mitarbeit zu gefallen, schon nach ein paar Wochen

wird ihr eine Festanstellung angeboten. Doch Maja Delinić will

ihr Studium abschließen und geht zurück nach Heidelberg.

„Die ließen aber nicht locker. Ich hatte gerade meine letzten

14


MAGAZIN

Arbeiten an der Uni abgegeben, da bekam ich aus Düsseldorf

die Anfrage, ob ich als Regieassistentin einspringen könnte.

Ohne einen blassen Schimmer, was man da tut, hab ich einfach

zugesagt. Ich bin ja ein neugieriger Mensch. In diesen Monaten

am Düsseldorfer Schauspielhaus sind für mich sehr viele

Türen aufgegangen, und dafür bin ich einigen Menschen sehr

dankbar, denn ich konnte dort vieles lernen. Trotzdem fragte

ich mich, ob ich mit meinen dreißig Jahren wirklich ans Theater

gehen sollte. Ich war unsicher. Doch Barbara Noth, eine der

Dramaturginnen am Haus, empfahl mich Matthias Gehrt am

Theater Krefeld und Mönchengladbach. Ich bewarb mich und

bekam die Stelle. Glücklicherweise.“

Mit Beginn der Spielzeit 2016/17 wird Maja Delinić feste

Regieassistentin und damit ein wichtiger Teil des Schauspielensembles

am Gemeinschaftstheater. „Das war ein Sprung

ins kalte Wasser. Ich zog nach Krefeld und war von einem auf

den anderen Tag fast nur noch im Theater. Eigentlich ja in zwei

Theatern. Mein ganzes Leben änderte sich. Doch ich hatte

viel Glück, denn ich lernte von den Regisseuren mit denen ich

zusammenarbeitete jedes Mal etwas Anderes. Vor allem das

sogenannte Handwerk. Mal etwas über Beleuchtung und Bühnenbild,

mal etwas über die Schauspielerarbeit oder über den

Umgang mit Sprache und Körper. Zara Antonyan, zum Beispiel,

die armenische Regisseurin mit der ich bei Eine Schiffsladung

Nelken für Hrant Dink und Der Meister und Margarita zusammenarbeitete,

erklärte mir elementare Dinge über Regiearbeit:

‚Wenn ich bei den Proben desinteressiert oder gelangweilt

bin’, sagt sie. ,Wenn ich gedanklich abschweife, dann liegt das

meist nicht an meiner eigenen Unkonzentriertheit, sondern an

dem, was gerade auf der Bühne passiert. Das muss ich als

Regisseurin herausfinden und daran arbeiten. Und Maja, wenn

du später selbst inszenierst, mach auf der Probe die Augen zu

und höre, was erzählt wird. Höre nur auf das Gesprochene und

frage dich: Ist es das, was du willst? Beim nächsten Mal schau

nur zu, ohne zu hören. Erzählen die agierenden Körper, was

sie sollen?’“ Dass die Körper auch etwas erzählen müssen, dass

das Theater auch physisch sein muss, diese Erkenntnis prägt

das Theaterverständnis von Maja Delinić. Auch die Arbeiten

mit dem brasilianischen Regisseur Jessé Oliveira, der israelischen

Regisseurin Dedi Baron und Schauspieldirektor Matthias

Gehrt waren sehr wichtige Erfahrungen, die Maja Delinićs

Wunsch Regie zu führen reifen ließen.

„Irgendwann hab ich gespürt,

jetzt ist es soweit, und ich bin zum

Schauspieldirektor ins Büro

gestürmt und hab ihm einen

Vorschlag gemacht.“

Maja Delinić will NippleJesus inszenieren, ein Einpersonenstück

des britischen Autors Nick Hornby, und sie kann Schauspieldirektor

Gehrt und Generalintendant Grosse davon überzeugen.

Da das Stück im Museum spielt, werden kurzerhand

das Museum Abteiberg in Mönchengladbach und das Kaiser-

Wilhelm-Museum in Krefeld als Spielorte angefragt. Maja

entwickelt eine einfache und stimmige Raumidee und findet

in Paul Steinbach aus dem Schauspielensemble ihre Idealbesetzung

für die Rolle des ehemaligen Rausschmeißers Dave,

der jetzt ein Kunstwerk im Museum bewachen soll. Ihr Regie-

Debüt feiert im Mai 2018 seine erfolgreiche Premiere und ist

bis heute im Spielplan des Theaters zu finden.

Während ihres dritten Jahres als Regieassistentin beginnt

Maja mit den Vorarbeiten zu Tschick, einer Coming-of-Age

Geschichte nach dem gleichnamigen Roman von Wolfgang

Herrndorf. Im Juni 2019 realisiert sie die Geschichte von Maik,

Tschick und Isa im Studio des Theaters Mönchengladbach

mit einem jungen Kreativteam und drei glänzend aufgelegten,

jungen Schauspielern „rasant, witzig, nachdenklich stimmend,

utopisch und verrückt“, wie die Presse euphorisch schreibt.

Maja ist „superglücklich“, ihr „Gesellenstück“ als Regisseurin

ist traumhaft gelungen.

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MAGAZIN

„Und dann hab ich gemerkt, dass ich endgültig aus den Assistentinnenschuhen

herausgewachsen bin. Schweren Herzens

verabschiedete ich mich nach drei Jahren vom Gemeinschaftstheater

und bin jetzt freischaffende Regisseurin.“ Mit einem

wirklich guten Start, denn in der nächsten Spielzeit wird Maja

Delinić gleich dreimal inszenieren. Am Schauspiel der Wuppertaler

Bühnen kommt Café Populaire heraus, ein brandneues

Stück über gesellschaftliche Vorurteile von Nora Abdel-Maksoud.

Am Theater Krefeld und Mönchengladbach entwickelt

sie zusammen mit Schauspieler Philipp Sommer ein Einpersonenstück

über die französische Nationalheldin Jeanne d’Arc.

Und auf der großen Bühne folgt im März 2021 Die Physiker

von Friedrich Dürrenmatt, das im Theater Mönchengladbach

zur Premiere kommen wird.

„Dieses großartige Stück

stammt aus den 1960er Jahren und

spielt vor dem Hintergrund des

Kalten Krieges, aber es ist heute

noch hochaktuell.“

Robert Jungks Roman Heller als tausend Sonnen. Das Schicksal

der Atomforscher, diese heute zum Klassiker der politischen

Literatur gewordene Warnung vor der Zerstörung der Erde aus

dem Jahr 1956, hat Friedrich Dürrenmatt zu seinem atomkritischen

Stück Die Physiker inspiriert, das er im Untertitel „eine

Komödie“ nennt. „Eine sehr groteske Komödie“, findet Maja

Delinić. „Die dramaturgisch exzellent gebaut ist und voller

überraschender Wendungen der Handlung und extremer

Figuren steckt.“ Aus der Grundsituation, drei Physiker leben

in einem Irrenhaus, entwickelt Dürrenmatt ein als leichtes Kriminalstück

beginnendes und als psychologisches Thesenstück

endendes, absurd-komisches Gesellschaftsdrama mit Aufklärungsanspruch.

„Mir ist wichtig, dass die Zuschauer diesen

Abend sehr intensiv erleben, und hoffentlich am Ende auch

über Einiges nachdenken. Dabei interessiert mich eine genaue

Abbildung der Wirklichkeit im Theater gar nicht. Es ist viel

spannender und ertragreicher, auf der Bühne mit Auslassungen

und phantasievollen Absurditäten zu arbeiten, als die Realität

eins zu eins nachzubilden. Das ist auch ganz im Sinne von

Dürrenmatt, denke ich, der in seinen theoretischen Schriften

immer wieder auf die distanzierende Funktion der Komödie,

wie er sie verstand, hingewiesen hat. ,Auch die Wirklichkeit

muss geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen,‘

schrieb er. Hinzu kommt, dass das Stück wichtige gesellschaftliche

und philosophische Fragen behandelt: z. B. welche

Verantwortung hat der Einzelne gegenüber der Gesellschaft?

Hat der Einzelne überhaupt eine Chance etwas zu verändern?

Schauen wir doch heute mal in die USA, in den Iran, nach

Israel. Friedrich Dürrenmatt war sich sicher, dass jeder Versuch

eines Einzelnen, für sich zu lösen, was alle angeht, scheitern

muss. Also muss man sich mit anderen zusammenschließen,

um etwas zu ändern. Das versteht man heute sehr gut.“

Maja Delinić hat für die Realisierung der Physiker (siehe Seite

111) ein junges Team zusammengestellt, inklusive eines erfahrenen

Choreografen aus dem Pina Bausch-Umfeld in Wuppertal.

„Ich möchte eben, dass unsere Inszenierung auch physisch

überzeugt. Die Physiker wird mega, mit einem tollen Team

und superguten SchauspielerInnen“, schwärmt Maja Delinić.

„Ich freue mich jetzt schon wahnsinnig auf diese Arbeit.“ //

Thomas Blockhaus

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MAGAZIN

Schnappschuss beim Fotoshooting zu Tschick

(mit Maja Delinić)

17


MAGAZIN

Mata Hari – Ikone der Belle Époque

18


MAGAZIN

Mata Hari –

Tanz zwischen den

Fronten

Diese Nachricht verbreitete sich in Windeseile – nicht nur

in den Straßen von Paris, sondern rund um den Globus:

Die Tänzerin Mata Hari, angeklagt der Spionage für Deutschland,

wurde am 15. Oktober 1917 in Vincennes hingerichtet.

Berichten zufolge hat sie – von ihrer Unschuld überzeugt –

dem Tod ins Gesicht gesehen und sich dem zwölfköpfigen

Erschießungskommando ohne Augenbinde gestellt.

Etwa acht Monate zuvor, am 13. Februar 1917, war Mata Hari

verhaftet worden. Als Gefangene Nr. 721 44625 verbrachte

sie die letzten Monate ihres abenteuerlichen Lebens im Frauen -

gefängnis Saint-Lazare.

Wer war diese Frau

voller Widersprüche, die sich

seit jeher mit der Aura

des Geheimnisvollen umgab?

Sehnsuchtsort Paris

Spätestens seit der Weltausstellung im Jahr 1900 war die französische

Hauptstadt der Mittelpunkt der Welt. Die schönste,

reichste und sinnlichste Stadt, Geburtsstätte alles Neuen, zog

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MAGAZIN

Künstler und Intellektuelle, Dandys und Kurtisanen, Geschäftsleute

und Spekulanten magisch an. Auf den prächtigen Boulevards,

in Salons und Kasinos, Theatern und Varietés spiegelte

sich das glänzende Leben der Belle Époque.

Der richtige Ort für eine selbstbewusste Frau, die ein unabhängiges

Leben führen will. Diese Frau kommt 1904 mittellos nach

Paris und mietet sich im Grandhotel als Lady MacLeod ein.

Sie ist 28 Jahre alt, nach einer gescheiterten Ehe zum Neuanfang

entschlossen.

Doch welche Möglichkeiten hat eine moderne, emanzipierte

Frau um 1900? Sie ist faktisch geschäftsunfähig, ohne bürgerliche

Rechte. Lediglich einigen Künstlerinnen, Intellektuellen

und Kurtisanen gelingt es, sich eine gewisse gesellschaftlich

akzeptierte Unabhängigkeit und Wohlstand zu erkämpfen.

Wer war Lady MacLeod?

Sie war die Gattin eines Offiziers der Kolonialtruppen, lebte

mit ihm fünf Jahre in Indonesien und hatte zwei Kinder. Was

in dieser Kürze banal anmutet, gleicht jedoch einem Roman.

Margaretha Geertruida Zelle, geboren am 7. August 1876 im

niederländischen Leeuwarden, will etwas aus ihrem Leben

machen. Ihr Vater hatte die Familie verlassen, die Mutter war

früh gestorben. Margaretha und ihre Brüder kommen bei

verschiedenen Verwandten unter. Eine Ausbildung als Kindergärtnerin

bricht Margaretha ab. Über die Gründe lässt sich

spekulieren – es heißt, der Schulleiter habe sich in sie verliebt.

Welche Perspektive bleibt ihr? Heirat – aber nicht, um gelangweilt

zu versauern, sondern um in exotischer Ferne Neues,

Spannendes zu erleben.

Als 19-jähriges Mädchen lernt sie den 20 Jahre älteren Rudolf

MacLeod durch eine Zeitungsannonce kennen: „Offizier aus

Niederländisch-Ostindien, zurzeit auf Heimaturlaub, sucht die

Bekanntschaft eines netten Mädchens zwecks späterer Heirat.

Vermögenssituation gleichgültig.“ Wie sich herausstellt, hatte

ein Freund die Anzeige ohne Wissen des Betroffenen aufgegeben

– dennoch antwortet Rudolf MacLeod auf jenen Brief, der

ein Foto enthält, das ihn sofort fesselt: die dunklen Augen, die

Haarpracht, der leicht abwesende Blick.

Es ist Liebe auf den ersten Blick. Dreieinhalb Monate nach dem

Kennenlernen heiratet Margaretha, die ein Faible für Uniformen

hat, ihren „Märchenprinzen“ – und stürzt sich in ein Abenteuer,

dessen Dimension sie nicht abschätzen kann. Denn der Traum

vom paradiesischen Leben in Indonesien wird zum Alptraum.

Die Realität in der subtropischen Kolonie entspricht nicht dem,

was Margaretha sich in ihrer blühenden Fantasie ausgemalt

hatte. Die Beziehung, zunehmend von Konflikten und Streitigkeiten

überschattet, wird durch den Tod des zweijährigen

Sohnes zusätzlich belastet. Das Kind wurde – vermutlich von

einer Hausangestellten – vergiftet. Die einjährige Tochter zeigt

ebenfalls Symptome einer Vergiftung, überlebt aber.

1902 – Rudolf MacLeod ist inzwischen pensioniert – kehrt die

Familie nach Amsterdam zurück. Doch so sehr sich Margaretha

nach Europa gesehnt hatte, so bitter muss sie erkennen, dass

ihre Ehe endgültig zerbrochen ist. Ihr Mann verlässt sie, zahlt

keinen Unterhalt und nimmt die inzwischen vierjährige Tochter

zu sich.

Wie soll Margaretha MacLeod,

geb. Zelle, diese Lebenssituation

meistern?

Eine neue Identität

Es ist der Zeitgeist der Belle Époque, der das Phänomen Mata

Hari ermöglicht. Das Bedürfnis nach allem Exotischen, Neuartigen,

die Sehnsucht nach dem Besonderen, die Melange von

Geschäfts- und Halbwelt und die blühende Pariser Kunstszene

sind die Basis ihrer „Geschäftsidee“.

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MAGAZIN

Margaretha hatte schon in Indonesien ihren Künstlernamen

erfunden: Mata Hari, was „Auge des Tages“, sinngemäß also

„Sonne“ bedeutet. Sie hatte sich mit fernöstlichen Bräuchen

und Tänzen vertraut gemacht und auch die javanische Sprache

erlernt. Hieraus konnte sie nun Kapital schlagen – als Tänzerin,

als Künstlerin. Bereits ihre ersten Auftritte mit fernöstlichen

Ihre nächsten Auftritte fanden am 13. und 14. März 1905 im

Museum für fernöstliche Kunst von Émile Guimet statt.

„Sie tanzte mit Schleiern und juwelengeschmückten Büstenhaltern

und das ist fast alles. Niemals vor ihr hat es jemand

gewagt, mit dieser bebenden Ekstase und ohne Schleier vor

den Göttern zu verweilen. Und mit welch wundervollen Bewegungen,

gewagt und züchtig zugleich“, konnte man in der

Pariser Presse lesen.

Sie hat den Durchbruch

geschafft. Die Kunstfigur

Mata Hari ist kreiert –

ihre neue Identität.

Mata Hari – Exotik als Markenzeichen

Tanzdarbietungen hinterließen einen überwältigenden Eindruck.

In einem erotischen, spannungsgeladenen Tanz enthüllte

sich die schöne Frau für den Gott Shiva. Das Publikum war

von der Sinnlichkeit und Entrücktheit der Darbietung beeindruckt.

Ein Journalist schrieb: „Diese unbekannte Tänzerin aus

fernen Gegenden ist eine fremdartige Person. Schon wenn sie

sich nicht bewegt, fasziniert sie, doch wenn sie tanzt, ist sie

noch geheimnisvoller.“

Auf der Pressekonferenz beantwortet sie die Fragen in fünf

Sprachen: Französisch, Deutsch, Englisch, Niederländisch und

Javanisch. Sie gibt Auskunft über den Ursprung ihrer Tänze

und die Wurzeln der indischen Folklore. „Möchten Sie hören,

wie ich meine Kunst begreife? Es ist ganz einfach mein Glaube

… Die heiligen brahmanischen Tänze sind Symbolhandlungen,

und alle Bewegungen entsprechen einem Gedanken“, erklärt

Mata Hari. „Der Tanz ist eine Dichtung, und jede Bewegung ist

ein Wort.“

Mata Hari macht bald auch außerhalb Frankreichs Furore, unter -

stützt von dem Impresario Gabriel Astruc. Wie ist eine solche

Karriere möglich, ohne jede Tanzausbildung? Das Revolutionäre,

Moderne bestand darin, dass sie sich traute, nackt aufzutreten

und damit die Sexualität enttabuisierte. Der Striptease war

geboren – jedoch als rituelle, mythische Handlung zu Ehren

einer Gottheit.

Bewundert, verehrt und umschwärmt verkehrt Mata Hari in

den besten Kreisen der Gesellschaft, hat zahllose Affären mit

hochrangigen Diplomaten und Offizieren, reist als Künstlerin

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MAGAZIN

durch ganz Europa – eine freizügige Lebensart, die bürgerlichen

Moralvorstellungen widerspricht. Dass sie nicht nur exotische

Tänze erfindet, sondern auch ihre eigene Vergangenheit,

manches im Ungewissen lässt oder es mit der Wahrheit nicht

so genau nimmt und sich in Widersprüche verstrickt, wird ihr

später zum Nachteil gereichen.

Deckname: H21

In den Schrecken des Ersten Weltkriegs geht die Welt der

Belle Époque unter. Mata Hari verliert den Boden unter den

Füßen, ihr geplantes Engagement am Metropoltheater in

Berlin kommt wegen des Kriegsausbruchs nicht mehr zustande.

Sie reist zunächst nach Amsterdam, dann nach Den Haag

und Paris. Wenngleich sie den Zenit ihres Ruhms überschritten

hat, will sie das Leben weiterhin genießen.

Mata Hari versucht,

zwischen den Fronten zu tanzen –

ein Spiel mit dem Feuer,

das außer Kontrolle gerät.

Ist es Leichtsinn, Abenteuerlust, Naivität, Hybris – oder schlicht

Geldnot? Sie tritt im Spätherbst 1915 in den Dienst des deutschen

Geheimdienstes. Der Chef des deutschen militärischen

Nachrichtendienstes trifft sich mit Mata Hari in Köln und lässt

sie in einem siebentägigen Schnellkurs zur Agentin ausbilden.

Ihr Deckname: H 21. Über das deutsche Konsulat in Amsterdam

erhält sie 20.000 Francs Startkapital.

Viele verwirrende Details über Mata Haris Aktivitäten während

der Kriegsjahre, über ihre Reisen quer durch Europa, ihre

Begegnungen und Liebschaften, meist mit Offizieren, deren

Nationalität ihr gleichgültig ist, sind bekannt. Doch hat sie

wirklich die Absicht, ernsthaft und zielgerichtet Spionage zu

betreiben? Ein Puzzle von Ereignissen lässt Mata Hari ins Visier

der französischen Justiz geraten: Ein Besuch der Deutschen

Botschaft in Madrid, ein Telegramm des Militärattachés dieser

Botschaft an das deutsche Konsulat in Amsterdam, das von den

Briten abgefangen und entschlüsselt wird, Hinweise des britischen

Geheimdienstes an den französischen, Geldzahlungen

an Mata Hari aus dem Ausland. Der französische Geheimdienst

wirbt nun seinerseits um Mata Haris Mitarbeit mit dem Ziel, sie

durch einen Scheinauftrag als feindliche Agentin zu überführen.

Sie tappt in die Falle. Viele Indizien sprechen gegen sie.

Im Verlauf des Gerichtsprozesses schildert Mata Hari in einem

Brief an den Untersuchungsrichter Pierre Bouchardon ihr

Identitätsproblem und erklärt, dass Mata Hari und Madame

Zelle-MacLeod zwei völlig verschiedene Frauen seien: „Heute

bin ich aufgrund des Krieges und meines Passes gezwungen,

mit dem Namen Zelle zu unterschreiben und zu leben, aber

diese Frau kennt niemand. Ich hingegen halte mich für Mata

Hari. Zwölf Jahre habe ich unter diesem Namen gelebt. Ich

bin in allen Ländern bekannt, und ich habe überall Beziehungen.

Was Mata Hari – der Tänzerin – erlaubt ist, ist Madame

Zelle-MacLeod gewiss nicht erlaubt. Was Mata Hari widerfährt,

widerfährt Madame Zelle bestimmt nicht. Mata Hari und

Madame Zelle können nicht auf dieselbe Art und Weise leben

und handeln.“ Mit dieser Argumentation konnte sie freilich

den Spionagevorwurf nicht entkräften. Es war erwiesen, dass

sie dem deutschen Geheimdienst angehörte. Hochverrat.

Mata Hari war die Ikone der Belle Époque, eine Femme

fatale, eine Hochstaplerin, mehr dem schönen Schein als der

schnöden Realität zugetan, als Frau von Welt auf großem Fuß

lebend und dafür alles riskierend – aber kaum eine professionelle

Spionin. Sie hat ihren eigenen Mythos erschaffen und

dafür mit dem Leben bezahlt. Ballettdirektor Robert North

widmet sich mit einer Uraufführung dem Phänomen Mata Hari

(siehe S. 87). //

Regina Härtling

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MAGAZIN

Mata Hari – eine Frau voller Geheimnisse

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MAGAZIN

Die ganze Welt

im Theater

Diversität gehört zum Selbstverständnis des Theaters Krefeld

und Mönchengladbach. Mitarbeiter aus 29 Nationen treten

hier tagtäglich auf und ab. Techniker, Bühnenbildnerinnen, Beleuchter,

Darstellerinnen, Musiker und viele weitere; sie agieren

neben der Bühne und auf der Bühne, die einen vor, die anderen

während, wieder andere nach der Vorstellung. Gemeinsam

tragen sie die „Bretter, die die Welt bedeuten“ und verschmelzen

dabei zu einer großen Gemeinschaft. Zum Betreten des

Krefelder Dreispartenhauses nehmen die Theaterweltler den

Bühneneingang, liebevoll „Pforte“ genannt.

Wer durch die

unscheinbare kleine Tür tritt,

gehört „zur Familie“!

Hinter den prächtigen bunten Kulissen und dem extravaganten

Foyer ist das Innere des charakteristischen Graubner-Bauwerks

denkbar schlicht. Grauer Linoleumboden, weiße Wände,

schwarze Türen bilden die vielen verwinkelten Gänge, die zu

Proberäumen, Maske, Fundus, Foyer und Bühne führen.

Im Kellergeschoss, gleich links neben dem Treppenabsatz verbirgt

sich der Proberaum des Opernchores unter der Leitung

von Maria Benyumova. „Die Luft hier ist noch etwas dick.

Hier haben viele Leute viel geatmet“, sagt sie lächelnd beim

Betreten des warmen Raumes, in dem es nach Konzentration

und Notenpapier riecht. Maria Benyumova hat just ihre zehnte

Spielzeit am Theater Krefeld und Mönchengladbach begonnen.

Geboren wurde die energische Frau mit wachen, braunen

Augen und lockigem dunklem Haar 1984 in Sibirien, wo sie ab

ihrem 7. Lebensjahr die Musikschule besuchte.

„Ich wollte unbedingt irgendwohin, wo die Musik großgeschrieben

ist. Die Idee, nach Europa zu ziehen, hat meine Familie sehr

unterstützt. Zum damaligen Zeitpunkt wohnte mein Opa noch

in Dortmund. Bei ihm konnte ich leben“, erzählt sie. Nach ihrer

Ausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen

leitete die junge Dirigentin bald bekannte Gesangsgruppen

wie den RIAS Kammerchor Berlin, den NDR Chor Hamburg und

den BR Chor in München, ehe ihr Weg sie nach Krefeld führte.

„Die Leute hier lieben ihr Theater. Deshalb ist es schön, hier zu

arbeiten. Man hat einen sehr sicheren Arbeitsalltag. Ich kann

in Ruhe meinen Beruf ausüben und so eine hohe Qualität schaffen.

Das ist im internationalen Vergleich fast unübertreffbar“,

beschreibt sie.

Der Dirigentenberuf erfüllt Maria Benyumova voll und ganz –

sogar außerhalb des Theaters. „Meine Arbeit begleitet mich

immer, ich finde das toll! Wenn man etwas von A bis Z dirigiert,

muss man mental ganz nah am Werk dran sein. Es macht

großen Spaß, am Ende das von den Sängern zu hören, was

man sich vorgestellt hat“, erklärt sie begeistert. Dass sie diese

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MAGAZIN

Maria Benyumova

Leistung von Beginn an in einer vollkommen neuen Sprache

bewältigen musste, war der leidenschaftlichen Musikerin mehr

Ansporn als Hindernis. „Wir singen ja auch auf Deutsch“, ruft

sie lachend. „Es ist mir sehr wichtig, die Sprache auf der Bühne

verständlich zu machen.“

Auch Nachwuchsschauspieler Raafat Daboul hat sich der

Herausforderung gestellt, sein Publikum in einer gänzlich neuen

Sprache zu erreichen. In der Kantine um die Ecke, nur

wenige Schritte vom Chorsaal entfernt, bestellt er sich gerade

einen Milchkaffee und plaudert dabei vergnügt mit einigen

Mitarbeiterinnen. Inzwischen träumt er sogar auf Deutsch, das

beruhige ihn in Anbetracht der Publikumserwartung, erzählt

der 27-Jährige. Raafat musste die Not zur Tugend machen. Anfang

2015 kam er als Kriegsflüchtling nach Deutschland – ohne

Sprachkenntnisse, auf dem Lebenslauf nur ein abgebrochenes

Schauspielstudium, das er am Higher Institute of Dramatic Art

in Damaskus begonnen hatte. „Ich konnte nur anderthalb

Jahre dort lernen. Dann wurde die Schauspielschule von zwei

Raketen getroffen. Zum Glück wurde dabei niemand verletzt.

Aber da habe ich bei mir gedacht: ‚Soll ich warten, bis so eine

Rakete direkt neben mir runterfällt?‘ Das war für mich ziem-

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MAGAZIN

lich dramatisch. Du kämpfst für eine Sache, und dann bist du

gezwungen, das zu verlassen. Das hat mir weh getan“, erinnert

er sich. Er verließ seine Heimatstadt mit vielen anderen Kriegsflüchtlingen.

Nach der Ankunft in NRW absolvierte Raafat im

Akkord diverse Sprachkurse, um schnellstmöglich ganz im

neuen Land Fuß fassen zu können. „Am Anfang habe ich gezweifelt,

ob ich die Sprache lernen werde. Das hörte sich erst

wie Chinesisch an“, erzählt er und rollt lachend mit den Augen.

Dank seiner Willensstärke und seines charismatischen Auftretens

schaffte Raafat bald den Sprung ins Rampenlicht.

„Ich habe im Theater

Dortmund angefangen, als ich die

Sprache noch gar nicht konnte.

Dort habe ich viel dazugelernt.“

Woche – zur Probe und wieder zurück. In ihrer Funktion als

zweite Konzertmeisterin fungiert sie als Stellvertreterin des

ersten Konzertmeisters. „Wir begleiten das Einstimmen, geben

den Grundton an. Außerdem sind wir immer im Kontakt mit

dem Dirigenten“, erklärt sie. Die 54-Jährige stammt ursprünglich

aus Japan und begann schon im Vorschulalter mit dem

Geigenspiel. Die musikbegeisterten Eltern förderten das Talent

ihrer Tochter und schufen so den Grundstein für einen späteren

Raafat Daboul

Die Bühne blieb Raafats Ziel – und das Projekt „Junges Theater

in Krefeld und Mönchengladbach war wie zugeschnitten

auf den engagierten Mimen. „Als ich davon gehört habe, habe

ich mich sofort beworben“, erinnert er sich. Mit dem Projekt

fördert das Gemeinschaftstheater, unterstützt vom Ministerium

für Kultur und Wissenschaft und dem Kultursekretariat des

Landes Nordrhein-Westfalen, die Entwicklung junger Talente

im Bereich der darstellenden Künste. Neben vier Sängerinnen

und Sängern, fünf Musikerinnen und Musikern sowie zwei Tänzerinnen

ist Raafat der einzige Schauspieler im ersten Projektjahrgang

und konnte mit dem Monolog Dreck bereits in einem

Soloabend auftreten.

Zwei Stockwerke über Raafat, im zu dieser Tageszeit vollkommen

verlassenen Glasfoyer, schaut Chisato Yamamoto durch

die große gezackte Fensterfront hinaus auf den von warmer

Mittagssonne beschienenen Theaterplatz. Gerade ist sie aus

Mönchengladbach gekommen. Bereits seit 20 Jahren fährt

sie diese Strecke als festes Orchestermitglied mehrmals pro


MAGAZIN

Chisato Yamamoto

Traumberuf. Mit zwölf Jahren entschied Yamamoto, einen

musikalischen Werdegang anzutreten und wählte eine Schullaufbahn

mit entsprechendem Fokus. „In Japan ist es so,

dass man nach der High School heiratet oder arbeitet. Aber

das letztere war damals für Frauen noch nicht ganz so offen“,

erinnert sie sich und hebt vielsagend die Augenbrauen. „Das

war mir zu wenig. Deshalb wollte ich ins Ausland gehen. Meine

Schwester war schon vor mir nach Deutschland gezogen – also

habe ich das auch gemacht.“

Mit ihrer Entscheidung ist die fröhliche Violinistin nach wie vor

sehr zufrieden. Nach einem mehrjährigen Engagement an den

Städtischen Bühnen Osnabrück führte es Chisato Yamamoto

und ihren Mann zu den Niederrheinischen Sinfonikern ans

Theater Krefeld und Mönchengladbach. „Das Orchester hier

ist sehr familiär. Man trägt sich gegenseitig – und wenn einer

mal einen schlechten Tag hat, nimmt die Gruppe ihn mit“,

erzählt sie lächelnd.

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MAGAZIN

Amelia Seth

Unweit des Mönchengladbacher Orchestersaals befindet sich

auch das Reich der Tänzer. Im ersten Obergeschoss des großen

Backsteingebäudes öffnet Solistin Amelia Seth eine der vielen

weinroten Türen auf dem Korridor des Ballettflügels. In der

kleinen Garderobe dahinter reiht sich Spiegeltisch an Spiegeltisch.

Die vielen Fläschchen, Spraydosen und Pudertöpfchen

der zwölf Ballerinas lassen den warmen, hellen Raum einen

süßlichen Geruch verströmen. Jeder Spiegel trägt eine eigene

Handschrift: Sticker, Postkarten, kleine Talismane hängen und

kleben überall. Ein Stück Wohnlichkeit am Arbeitsplatz.

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MAGAZIN

Amelia ist bereits in ihrer sechsten Spielzeit am Theater Krefeld

und Mönchengladbach. „Ich habe mit zehn Jahren in einer

Theater-Gruppe angefangen und dort Jazz Dance, Tap Dance

und Akrobatik gemacht. Anschließend bin ich an eine spezialisierte

Tanzschule gegangen“, erzählt die 26-Jährige.

Bereits mit 17 Jahren verließ sie ihre Heimat Australien, um

sich in Budapest dem Tanzstudium zu widmen. „Für unsere Abschluss-Performance

haben wir damals ein Robert North-Stück

inszeniert. Eine seiner Mitarbeiterinnen hat uns für diesen

Zweck unterrichtet und uns bei der Gelegenheit erzählt, dass

Robert neue Tänzerinnen für die nächste Saison sucht. Nach

dem Vortanzen habe ich eine Stelle im Ensemble angeboten

bekommen. Das war ein sehr geschmeidiger Übergang“, erzählt

sie mit leuchtenden Augen. Die Arbeit des Choreografen

gefiel der leidenschaftlichen Performerin sofort.

Zurück, treppauf, treppab, vorbei an vielen roten Türen und

um diverse Ecken biegend, gelangen die Darsteller wieder

zur Pforte zurück. In Mönchengladbach führt die unscheinbare

Metalltür beinahe direkt ins Grüne. Draußen ist es heller als

erwartet. Die Luft ist kühl und klar. Etwas unwirklich fühlt es

sich an – die Theaterweltler kennen das nur zu gut. Ihr beruflicher

Mikrokosmos aus vielen kleinen „Familien“ entführt sie

selbst Tag für Tag in eine Art Parallelwelt, ein multinationales

Wirkungsgeflecht, aus dem immer neue Illusionen und

Geschichten erwachsen. Diese vier kurzen Geschichten zeigen

exemplarisch wie das künstlerische Arbeiten unterschiedlichste

Menschen verbindet und ein Haus zu einer beruflichen wie

privaten Heimat werden lässt. //

Esther Jansen

„Bei Robert North geht es nicht um eine technische Show, sondern

um die Intention der Bewegung im Raum. Wer bist du

als Mensch auf der Bühne? Es ist sehr vielseitig, eine schöne Art

zu trainieren. In der Compagnie haben wir deshalb auch ein

tolles Gruppengefühl. Die Atmosphäre ist wirklich gut – anders

als in anderen Ensembles, wie man hört“, lacht sie.

Unter diesem Dach

arbeiten Menschen aus 29

Nationen. Wir sind stolz auf

unsere Diversität!

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MAGAZIN

Szene aus dem Ballettabend Beethoven!

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MAGAZIN

Die Prometheus-

Idee und Beethovens

Idealismus

Prometheus, der Titan, der den Göttern Gehorsam verweigert

und den Menschen das Feuer bringt, ist eine Leitgestalt der

bürgerlichen Aufklärung. Herder und Goethe erneuern das

literarische Prometheus-Bild. Auf dem Gebiet der Musik ist es

vor allem Beethoven, der sich vielfach auf die Prometheus-

Metapher bezieht.

Prometheus, Menschenfreund und Kulturbringer, wird als Sinnbild

des Schöpfertums, des Erneuerers und Kämpfers für den

Fortschritt, aufgefasst. Es geht um nicht weniger als die Emanzipation

des Menschen. In diesem ideellen Kontext lassen sich

unter dem mythologischen Gewand gleich zwei Bezugsebenen

ausmachen: der kreative Künstler einerseits, der tatkräftige

Held der modernen Zeit andererseits. Und dieser Held, der

angetreten ist, um die Welt zum Besseren zu verändern, ist um

1800 Napoleon Bonaparte. Als Vollstrecker der Französischen

Revolution, als politischer Wegbereiter des Bürgertums, als

Lichtgestalt wird er allenthalben wahrgenommen in dieser Zeit

radikaler Umbrüche.

Das Feudalsystem

hat ausgedient. Die Ideen der

Aufklärung scheinen Früchte

zu tragen.

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MAGAZIN

Beethovens Selbstverständnis ist das eines freien Künstlers.

Diese veränderte soziale Situation beeinflusst das künstlerische

Schaffen gravierend: „Alles, was die alte Gesellschaft der neuen

hinterlassen hatte, musste auf seine Gültigkeit und ethische

Tauglichkeit hin geprüft werden und wenn nötig, mit den

neuen Ideen angereichert werden“, konstatiert der Musikwissenschaftler

Attila Csampai. „Die vorgefundene musikalische

Welt hatte aufgehört, ungebrochene Tradition zu sein.“ Dieser

Herausforderung stellt sich Beethoven.

Für ihn ist Musik

„mehr als alle Weisheit

und Philosophie“ – sie ist

geistige Wirklichkeit.

Und wird nicht der Künstler als Schöpfer dieser geistigen Wirklichkeit

in gewisser Weise auch zum Subjekt der Geschichte?

Die Geschöpfe des Prometheus

1801 erhält Beethoven den Auftrag, eine Ballettmusik für die

Wiener Hofbühne zu komponieren: Die Geschöpfe des Prometheus.

Es ist seine erste Arbeit für die Bühne und (abgesehen

von dem zehn Jahre früher in Bonn entstandenen Ritterballett,

bei dem es sich um eine Ballmusik für ein Karnevalsfest handelt)

sein einziges Ballett. Der Verfasser und Choreograf, der

italienische Tänzer Salvatore Viganò, steht für natürlichen Ausdruck,

für die Erneuerung des Bühnentanzes und seine Lösung

aus den Fesseln des höfischen Balletts. Das Sujet spricht Beethoven

an, zumal der Untertitel: „… oder die Macht der Musik

und des Tanzes“ den allegorischen Charakter des Balletts

unterstreicht. Beethoven komponiert die Ballettmusik zwischen

der 1. und 2. Sinfonie. Wir können davon ausgehen, dass er sie

keineswegs nur als Gelegenheitswerk betrachtet. Vielfach und

übereinstimmend wird die hohe Eigenständigkeit der Musik

hervorgehoben, was teils als Mangel, teils als Tugend interpretiert

wird. Beethoven hat jedoch – neben der Notwendigkeit,

den szenisch-choreografischen Instruktionen Viganòs zu folgen –

eine höhere, metaphorische Bezugsebene gefunden und

damit seiner Musik eine andere Dimension eröffnet. Das Ballett

wird 29 Mal aufgeführt – ein großer Erfolg.Der Prometheus-

Stoff fesselt Beethoven nachhaltig und ist als ideelles Moment

auch in anderen musikalischen Zusammenhängen bedeutsam.

Im Finale des Prometheus-Balletts verwendet Beethoven als

Hauptgedanken einen schon früher komponierten Kontretanz

(aus den Kontretänzen für Orchester, WoO 14, Nr. 7). Dieser

Kontretanz kehrt wieder in seinen 1802 entstandenen Klaviervariationen

op. 35 und – erweitert zum gewaltigen Variationenstück

– im Finale der 3. Sinfonie, der „Eroica“. Auf diesem

Wege, vom Prometheus-Ballett über die Klaviervariationen, legt

Beethoven die „Heldentonart“ Es-Dur auch für die Sinfonie fest.

Verdirbt Napoleon Beethoven das Konzept?

Beethoven schreibt seine 3. Sinfonie auf den Hoffnungsträger

der modernen Zeit, Napoleon Bonaparte, und stellt ihn in

Idealkonkurrenz zum antiken Helden Prometheus.

Vielfach ist über den Schock, die Wut und Enttäuschung über

Napoleons Selbstkrönung zum Kaiser 1804 berichtet worden.

Beethoven reagiert, indem er auf dem Titelblatt seiner 3. Sinfonie

die Widmung „intitolata Bonaparte“ tilgt und das Werk

nun als „Sinfonia eroica“ bezeichnet. An der Musik seiner

„Heldensinfonie“ muss Beethoven jedoch keine einzige Note

ändern – die musikalische Konzeption ist nicht an eine konkrete

Person gebunden, sondern bezieht sich auf die übergeordnete

Prometheus-Idee.

Mit diesem exemplarischen Vorgang um die 3. Sinfonie distanziert

sich Beethoven von dem Machtmenschen Napoleon,

ebenso durch oft zitierte verbale Äußerungen.

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MAGAZIN

Alessandro Borghesani als Beethoven mit dem Ballettensemble

im Ballettabend Beethoven!

Auch das einige Jahre später komponierte Klavierkonzert Nr. 5

in Es-Dur, op. 73, entspringt einer antinapoleonischen Haltung.

„Hatte Hegel nicht während der Schlacht bei Jena in Napoleon

den Weltgeist durch die Geschichte reiten sehen? Nun, dieser

Weltgeist, der Männer zu Werkzeugen der Geschichte

ausersah, ritt auch durch die Musikgeschichte“, bemerkt Harry

Goldschmidt. „Sein Mann hieß hier Ludwig van Beethoven. Und

zeigt nicht die selbstbewusste Äußerung, dass er sich als

Napoleons persönlichen Widersacher betrachtete? In der Auffassung,

dass Männer die Epoche bestimmten, gab es keine

Meinungsverschiedenheit zwischen den beiden. (…) Der weltverändernde

Zeitgeist ließ auch die Tonkunst nicht aus. Es

kann gar keinen Zweifel darüber geben, dass sich der Komponist

dieses Konzertes als dessen Vollstrecker betrachtete.“

Dennoch bleibt das Verhältnis des Komponisten zu dem einst

Bewunderten ambivalent. Beethoven sieht in Napoleon einen

Ebenbürtigen, eine starke Persönlichkeit mit großem Ehrgeiz

und überragendem Intellekt, der sich dank seines Genies aus

eigener Kraft emporgeschwungen hat – ebenso wie Beethoven

selbst.

Der Idealist Beethoven

Korrespondierend mit der Prometheus-Idee verdient ein anderer

Zug in Beethovens Denken und Schaffen Aufmerksamkeit:

der Idealismus. Geprägt von der Philosophie Kants, auf den

sich Beethoven lebenslang bezieht, überzeugt vom Credo der

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MAGAZIN

Ludwig van Beethoven

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MAGAZIN

Aufklärung, dass der Mensch sich aus selbstverschuldeter Unmündigkeit

befreien müsse, hat er sich den neuen, fortschrittlichen

Ideen seiner Zeit und der revolutionären Forderung

nach Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit verschrieben. Mit

Schiller fühlt sich Beethoven geistig verbunden, findet er doch

in dessen Dichtungen eine Idealität postuliert, die der Wirklichkeit

trotzt und ethische Wertvorstellungen vermittelt.

An dieser Idealität hält Beethoven unbeirrt fest und trägt sie

als substantielle Besonderheit in seine Tonsprache hinein.

Seine Musik spiegelt alle Facetten des Menschlichen, Gefühle

und Leidenschaften. Er fängt aber auch die Erschütterungen,

Verwerfungen und Widersprüche seiner Zeit in Tönen ein, transformiert

sie in musikalische Strukturen, in berührende, klagende,

aufrüttelnde, kraftvolle und kämpferische Klänge.

All dies gelingt

Beethoven, während die Welt

für ihn verstummt.

Das berühmte „Heiligenstädter Testament“ aus dem Jahr 1802

kündet von der schweren Lebenskrise und Verzweiflung des

32-Jährigen, dem die zunehmende Taubheit, dieser „Dämon in

den Ohren“, zu schaffen macht. Er hat Zukunftsangst. Ein Musiker,

der nichts mehr hören kann, angewiesen allein auf sein

inneres Ohr? „Für mich ist es ein sehr bedeutungsvoller Umstand,

dass Beethoven am Ende seiner Tage taub ward und

sogar die unsichtbare Tonwelt keine klingende Realität mehr

für ihn hatte“, schreibt Heinrich Heine. „Seine Töne waren nur

noch Erinnerungen eines Tones, Gespenster verschollener

Klänge, und seine letzten Produktionen tragen an der Stirne ein

unheimliches Totenmal.“ 1824 vollendet Beethoven sein Opus

Magnum, die 9. Sinfonie. Der nun völlig taube Komponist

sieht den Jubel des Publikums bei der Uraufführung. Neue musikalische

Entwicklungen, neue Stile und Moden beeinflussen ihn

nicht mehr – er verharrt in seiner eigenen Gedankenwelt

und arbeitet unbeirrt wie in einem Kokon. Wien schwelgt

seit einigen Jahren im Rossini-Taumel – ist da noch Platz

für Beethoven?

„Man kann sagen, dass Ihr Genius Jahrhunderte vorausgeeilt

ist und dass es vielleicht jetzt keinen Zuhörer gibt, der genug

erleuchtet wäre, um die ganze Schönheit dieser Musik zu genießen,

aber die Nachkommen werden Ihnen huldigen und Ihr

Andenken mehr segnen, als es die Zeitgenossen vermögen.“

Diese zukunftweisenden, bewundernden Zeilen schrieb Fürst

Nicolas von Galitzin an Beethoven.

Zwischen existentiellen Krisen und kreativer Inspiration ist es

Beethoven gelungen, eine Tonsprache zu entwickeln, die alle

Parameter musikalischen Gestaltens radikal hinterfragt, die

ihre Traditionen reflektiert und von nahezu zeitloser Modernität

ist. Seine Sinfonien sind gewissermaßen „Reden an die

Menschheit“. Sein gigantischer Gestaltungs- und Wirkungswille

vermittelt eine übermächtige Botschaft: Seid umschlungen,

Millionen! Immer triumphiert die Idee. Der Künstler

Beethoven (siehe Seite 83) ist der wahre Prometheus. //

Regina Härtling

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MAGAZIN

Maria Malibran,

Marilyn Monroe, Madonna

und …?

Schlaglichter auf den Begriff „Diva“ im Spiegel der Zeiten

Warum bewundern wir Künstlerpersönlichkeiten, die in ihrem

zerrissenen, hemmungslosen und ausschweifenden Leben oft

das genaue Gegenteil von uns selbst sind?

Eben darum. Diven auf der Opern-, Ballett- oder Schauspielbühne,

in der Kunstwelt, auf der Filmleinwand oder in der

heutigen Popindustrie faszinieren uns, weil sie alles andere als

ein normales Leben führen. Weil sie nicht das Klischee eines

angepassten, opferbereiten Lebens führen, für die das Wohl

Anderer nicht an erster Stelle steht, sondern die zuallererst an

sich selbst und ihre Karriere denken. Und an ihre Fans, ihre Außenwirkung

und ihr Einkommen, das letztlich ihren Marktwert

und somit auch ihr Selbstwertgefühl (mit)bestimmt. Das Bild

der Diva hat sich allerdings seit seinem Aufkommen vor etwa

200 Jahren radikal verändert. Jede Zeit hat ihr Frauenbild,

ihre Mode und ihre Anforderungen an eine femme fatale des

Rampenlichts. Ungemein beschleunigt haben Stil und Verbreitung

von Diven-Ikonen in den letzten 20 Jahren außerdem die

sozialen Medien. Die dort gezeigte Freizügigkeit, die Bereitschaft,

das eigene, intime Ich einer weltweiten Öffentlichkeit

exhibitionistisch feilzubieten, Informationen oder Bilder aus

dem allerprivatesten Bereich im Sekundentakt für die Ewigkeit

zu posten, öffnet einem neuartigen celebrity-Kult Tür und Tor.

Doch die historische Diva, die Diva der Vergangenheit, war

ganz im Gegensatz dazu ein Mensch, der nicht jedes private

Geheimnis lüftete, der die Fans oftmals im Unklaren ließ über

Autobiografisches. Zum Mythos bereits verstorbener Diven

gehört, dass ihre Biografie eben nicht grenzenlos transparent

ist, sondern die Nachwelt manchmal vor unauflösbaren Diskrepanzen

steht. Die Faszination, die eine Diva auch nach ihrem

Tod auf ihr Publikum ausübt, lebt davon, dass ihre tragische

Biografie von ihrer singulären Wirkung und ihrer Authentizität

nicht zu trennen ist.

Der Begriff „Diva“ kommt aus dem Lateinischen: divus = göttlich.

Die „Göttliche“ also. Die Göttin einer Kunstform, die die

Stelle einer sakralen Göttin eingenommen hat. Ursprünglich

aus dem Theater- bzw. Opernbereich des 19. Jahrhunderts

stammend, hat die Bezeichnung nach und nach verschiedene

Bereiche der Kunst erobert: Ob Film, Unterhaltungsmusik oder

Kunst – der Begriff wird gleichgesetzt mit Charisma, Exzentrik

und häufig auch narzisstischen Zügen. Eine Diva glaubt an sich

und ihre unwiderstehliche Anziehungskraft, die ihr Publikum in

Ekstase zu versetzen versteht. Die klassische Diva ist wie geboren

dafür, den sie definierenden Starkult um ihre Kunst und

ihre Person beim Publikum zu evozieren. Dabei ist „die“ nicht

zwingend. Auch männliche Diven fallen einem ein, denkt man

über den Begriff nach. Elementar ist einzig und allein die Wirkung,

die das Zeitgeistprodukt Diva auf die Kunstkonsumenten

ausübt. Wolfgang Amadeus Mozart, Elvis Presley, Andy Warhol

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MAGAZIN

haben eines gemeinsam: sie waren begabt, auffällig anders in

ihrer Zeit, keine „Normalos“. Männliche wie weibliche (bzw.

transgender) Diven sind egoistisch und offensiv und repräsentieren

das, was der nach Außergewöhnlichem dürstende Fan

selbst nicht zu leben wagt.

Maria Malibran (1808–1836) war eine französische Sopranistin,

wurde als „La Malibran“ gefeiert und gilt als eine der ersten

Operndiven im klassischen Sinn. Sie wuchs in einer Musikerfamilie

mit spanischen Wurzeln auf und führte nach ihrem

Debüt als Rosina in Rossinis Der Barbier von Sevilla als 17-Jährige

in London ein Bohème-Künstlerleben zwischen New York,

Paris, Rom, Neapel, Mailand, Venedig oder Bologna. Ebenso

tragisch wie ihre erste gescheiterte Ehe mit einem 27 Jahre

älteren Bankier war ihr Ende: mit nur 28 Jahren erlitt sie einen

Reitunfall, an dessen Folgen sie verstarb. Die Verbindung von

einem tragischem Privatleben, überschwänglichem Talent und

Charisma als Künstlerin und frühem Tod, der eine Verklärung

durch die Fans begünstigte, sind klassische Ausprägungen des

Typus Diva. Als Operndiven des 20. und 21. Jahrhunderts sind

als kleine Auswahl Birgit Nilsson (1918–2005), Maria Callas

(1923–1977), Joan Sutherland (1926–2010), Montserrat Caballé

(1933–2018), Jessye Norman (1945–2019) oder Anna Netrebko

(geb. 1977) zu nennen.

Maria Malibran, Bildnis Öl auf Leinwand von Ary Scheffer (1831)

Die Biografie der Filmlegende Marilyn Monroe (1926–1962)

war ebenfalls gezeichnet von Tragik. Sie wuchs als Halbwaise

zum Teil in Pflegeheimen auf, fand später in drei Ehen nicht

zu privatem Glück und litt als meistfotografierte Frau der Welt

und grenzenlos gefeierter Filmstar unter der Ignoranz der

Öffentlichkeit ihrem schauspielerischen Talent gegenüber. Sie

sehnte sich danach, ihrer Rollenschublade der dümmlichen

blonden Sex-Ikone zu entkommen, in die sie bestverdienende

Filmproduzenten gesteckt hatten. Der Begriff der Filmdiva,

der von Anfang an inhärent zum Genre gehörte, trifft perfekt

auf sie zu. Als Privatperson eine melancholische, einsame Frau,

die ihren seelischen Schmerz mit Tabletten zu heilen versuchte,

fühlte sie sich zu einer Ikone, einem Symbol verklärt. „Darin

liegt das Problem – als Symbol wird man immer mit dem Un-

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MAGAZIN

bewussten der Anderen konfrontiert. Es ist zwar schön, in den

Fantasien anderer Menschen einen Platz einzunehmen, aber

man möchte doch eigentlich gerne akzeptiert werden für das,

was man selbst ist,“ sagte sie in einem Interview.

„Nun, das Image ist eine Sache,

der Mensch eine andere.

Es ist schwierig, seinem Image

gerecht zu werden.“

Abschied von der Leinwand nicht verkraftet hat und sich nach

einem Comeback im Tonfilm sehnt. Für die Rolle der Norma

Desmond konnte nach langem Hin und Her der ehemalige

Stummfilmstar Gloria Swanson (1899–1983) gewonnen werden.

Marilyn Monroe im Film The Prince and the Showgirl (1957)

Elvis Presley, 1973

Um etwa 1900 kann man den Beginn der internationalen Filmgeschichte

datieren, die Anfangsära des Stummfilms sollte

dann bis 1927 dauern, als mit The Jazz Singer der erste Tonfilm

in die amerikanischen Kinos kam. Filmdiven der Stummfilmzeit

waren die Dänin Asta Nielsen (1881–1972) oder die US-Amerikanerin

Louise Brooks (1906–1985). Mit dem Aufkommen des

Tonfilms strukturierte sich die Filmlandschaft und somit auch

die Ansprüche der Fans an ihre Stars (ein Begriff, der damals

geprägt wurde) neu. Neben ihrer Schönheit, Ausstrahlung und

Schauspielkunst waren nun zusätzlich Wohlklang der Stimme,

differenzierte Sprachkultur, lupenreines amerikanisches Englisch

und vokale Ausdruckskraft gefragt. Viele der Stars der

Stummfilmära schafften den Wechsel nicht und kamen ihren

Fans abhanden. Neue Diven, neue Stars wurden geboren. Mit

perfekt passender Stimme zum perfekten Körper. Eine der wenigen

Ausnahmen die den Übergang vom Stumm- zum Tonfilm

schaffte, bildete „die Göttliche“: Greta Garbo (1905–1990).

In seinem Filmdrama Sunset Boulevard (dt. Boulevard der

Dämmerung) gelang dem legendären Filmregisseur, Produzenten

und Drehbuchautor Billy Wilder 1950 die beeindruckende

Charakterzeichnung einer alternden Diva der Stummfilmära,

die ihren (durch das Aufkommen des Tonfilms) erzwungenen

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MAGAZIN

Swansons Karriereknick nach Aufkommen des Tonfilms war so

nah an der Filmfigur der Norma Desmond, dass Wilder und sein

Team sie ursprünglich gar nicht zu fragen wagten. „Es steckte

viel von Norma in ihr, wissen Sie“, sagte Billy Wilder 1975 in

einem Interview im Rückblick auf diesen Besetzungsglücksfall.

Joe:

Sind Sie nicht Norma Desmond?

Sie waren Filmschauspielerin.

Sie waren groß.

Norma:

Ich BIN groß. Es sind die Filme,

die klein geworden sind.

Sunset Boulevard

Die folgenden Jahre des Kinos waren geprägt von einer Unzahl

von Filmdiven unterschiedlichster Herkunft und Ausprägung:

Grace Kelly, Claudia Cardinale, Sophia Loren, Gina Lollobrigida,

Elizabeth Taylor, Romy Schneider, Marlene Dietrich oder Brigitte

Bardot – sie alle repräsentierten fiktionale Identifikations figuren

für ihre Verehrer in einer speziellen Zeit unter speziellen Bedingungen.

Mit ca. 350 Millionen verkauften Tonträgern zählt die globale

Popikone Madonna (*1958) zu den kommerziell erfolgreichsten

Sängerinnen aller Zeiten. Geboren als Madonna Louise

Veronica Ciccone inszenierte sich die US-amerikanische Diva

der Popularmusik in unzähligen verschiedenen Erscheinungsformen

auf der Konzertbühne, im Musikvideo oder im Film:

als Queen of Pop, als Erotiksymbol mit religiösem Kontext, als

Madonna auf der Blond Ambition World Tour (1990)

schwarze Kabbalistin oder als sinnliche Übermutter. Aber egal,

für welche Rolle (für das jeweilig zu bewerbende Album) sie

sich entschied – immer war sie herausragend gut in dem, was

sie tat. Über Jahrzehnte hinweg, seit den 1980er Jahren, ist

sie der Inbegriff der Popdiva, die selbstbewusst, eigenwillig,

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MAGAZIN

zielstrebig und reflektiert ihre Position in der gnadenlosen

Unterhaltungsindustrie behauptet. Doch was unterscheidet die

genannten Diven von einem „gewöhnlichen“ Star? Ein Aspekt

ist die Verschmelzung von privater und öffentlicher Person.

Im Körper der Diva vereint sich deren künstlerisch-künstliche

Rolle (auf der Bühne, im Film, in der Kunstszene) mit dem

Image ihrer Privatperson. Je deckungsgleicher und näher diese

beiden Teilaspekte, umso überzeugender ist das Kunstprodukt

und umso stärker ist dessen star quality – ein unverzichtbares

Qualitätssiegel in einer von selbsternannten Mediensternchen

überfluteten medialen Bilderwelt. Im Gegensatz zu den kurzlebigen

Celebrities des frühen 21. Jahrhunderts, die ihren

Ruhm auf provokantes Verhalten in den Medien oder reinen

Zufall gründen (Stichwort influencer), besticht die klassische

Diva durch ihr Stilgefühl und ihren Hang zum Pathos, häufig

auch zur selbstgewählten Einsamkeit. Der Rückzug aus der

voyeuristischen Gesellschaft stellt für viele Stars oftmals die

einzige Möglichkeit dar, ihr privates Selbst zu schützen. Die

Massenmedien und das damit verknüpfte kollektive Begehren

einer an der Normalität ihrer selbst krankenden Gesellschaft

drängen den divenhaften Charakter allerdings ins Off.

Doch die Diva ist die Gewinnerin der Langstrecke. Ihr Talent,

ihr Stilbewusstsein und ihre Klugheit haben eine längere Halbwertszeit

als die fragwürdigen Qualitäten der kleinen Fische

der Unterhaltungsindustrie, die sie wie Piranhas umkreisen. Sie

wird weiterglänzen, weitertaumeln und weiterleben. Ein Hoch

auf die Diva! //

Ulrike Aistleitner

„In der Zukunft wird jeder

15 Minuten weltberühmt sein.“

Andy Warhol, 1968

Diven sind immer zeitgebunden, man kann sie nicht aus ihrem

Kontext lösen. Die Zeit der großen Diven scheint allerdings

passé. Egoismus ist unpopulär geworden, gegen Exzentrik

wird gehetzt und sich gegen den Mainstream äußernde Künstler

werden von in Chatrooms pöbelnden Medienkonsu menten

attackiert. Es wird dieser aussterbenden Spezies schwer gemacht,

sich dem Orkan der Massenmedien zu entziehen. Zu

mächtig scheint der kurzlebige Pool an exhibitionistischen,

plakativen Selbstdarstellern, die sich lauter und greller geben

als die klassischen Stars und somit auf Kurzstrecke gewinnen.

40


MAGAZIN

Madama B.F.

Pinkerton

Einige Gedanken über Faszination und Funktion des bzw. der Fremden

in Giacomo Puccinis Madama Butterfly

1.

Der Heiratsvermittler Goro zeigt Pinkerton – Leutnant der

US-amerikanischen Marine – das japanische Haus, das dieser

für sich und die fünfzehnjährige Butterfly, die er zu heiraten

beabsichtigt, gemietet hat. Pinkerton gibt immer wieder seiner

Überraschung und Faszination über die ihm fremde, kunstvolle

Architektur und Funktionalität des Baus Ausdruck.

Auch die durch den Heiratsvermittler herbeigerufenen zwei

Angestellten sowie Butterflys Dienerin Suzuki erregen seine

Neugier. Er erfragt ihre Namen „Raggio di sol nascente“

(„Strahl der aufgehenden Sonne“), „Esala aromi“ („Aufsteigender

Wohlgeruch“) sowie „Miss Nuvola leggera“ („Miss Leichte

Wolke“), die ihm exotisch und geheimnisvoll erscheinen. Doch

als Suzuki anhebt, die Bedeutung ihres Namens zu erläutern,

erklärt Pinkerton Goro gelangweilt, sie plappere genauso wie

Frauen überall auf der Welt.

Mit anderen Worten: Pinkertons Interesse an Suzuki findet

ein abruptes Ende, weil er ihr Attribute und Verhaltensweisen

zuordnen kann, die ihm vertraut sind, die zum Bereich des ihm

Eigenen gehören.

Zum Aspekt des bzw. der Fremden als Faszinosum bzw. Aphrodisiakum

gesellt sich hier auf direktem Weg der sexistische und

kolonialistische Blick des Mannes auf Frauen. Elfriede Jelinek

hat dies in ihrem Roman Lust auf den Punkt gebracht:

„Die Männer suchen die Ferne.

Aber zur Not nehmen sie auch

das Naheliegende.“

Das Naheliegende, das ist innerhalb des Systems der westlichen,

bürgerlichen Ehe die Ehefrau. Und die Ferne, das ist die

Geliebte, die Prostituierte, die gesichtslose Chatpartnerin oder

die imaginierte, (oftmals) exotische Abwesende. Begehrenswert

aufgrund ihrer Unerreichbarkeit. Oder (ganz im Gegenteil)

aufgrund ihrer hundertprozentigen Verfügbarkeit und unmissverständlichen

Funktionalität. Ein Tatbestand, der am Beispiel

von Prostituierten besonders deutlich wird. Sie können (gemäß

der Bedürfnisse des Mannes in puncto Physis, Ethnie, sozialem

Status bzw. Fetisch) ausgewählt und für diesen Zweck eingesetzt

und aus der jeweiligen Alltagsrealität wieder verabschiedet

werden. Für den Fall einer Geliebten oder des Fremd-

41


MAGAZIN

gehens gelten vergleichbare Gesetzmäßigkeiten. Und auch

die von Giuseppe Giacosa, Luigi Illica und Giacomo Puccini

kreierte Beziehung zwischen der Geisha Cio-Cio-San und B.F.

Pinkerton reiht sich hier mühelos ein.

Der von ihm unterzeichnete japanische Ehekontrakt ermöglicht

ihm (der letztlich plant, eine Amerikanerin zu heiraten) jederzeitigen

Rückzug und macht seine Unterschrift zu einer

(ihm willkommenen) Farce. Er unternimmt eine Exkursion in die

Fremde, um sich späterhin im Eigenen einzurichten. Cio-Cio-

San ermöglicht ihm vielfältige Möglichkeiten der aphrodiatischen

Projektion: Sie ist minderjährig, von exotischer Erscheinung

und (mittels Heiratsvertrag) käuflich. Und auch wenn sie

als Geisha nicht mit einer Prostituierten verwechselt werden

kann, so sind hier männlich-patriarchalem Wunschdenken und

Unwissen keine Grenzen gesetzt.

2.

Pinkerton nimmt das Fremde in Form von Cio-Cio-San in Besitz,

er eignet sie sich an, er erobert sie bzw. unterwirft sie seinem

Lebensbereich. Doch was geschieht, wenn das Fremde seiner

Fremdheit entkleidet wird? „Fremd ist der Fremde nur in der

Fremde“, das hat schon Karl Valentin zu mäandern gewusst;

aber was heißt das? Nicht selten stirbt die gestillte Sehnsucht

bzw. das befriedigte Verlangen. Die Fremde ist nur in der

Fremde begehrenswert, in den eigenen vier Wänden wirkt sie

befremdend, oft sogar wie ein störender, ungebetener, die

eigenen Grenzen überrannt habender Eindringling, ein Schicksal,

das nicht nur Butterfly ereilt – von ihr geht es in direkter

Linie zu (beispielsweise) Medea, die mit ihrem Ehemann Jason

in die Fremde (Korinth) zieht und dort mit ihm und ihren zwei

Söhnen lebt, bis Jason sie verstößt, um die Tochter des Königs

Kreon von Korinth zu heiraten.

Das Ende der Geschichte: Medea ermordet Kreon, dessen

Tochter und ihre eigenen Kinder. Ein Kraftakt, zu dem Butterfly

nicht in der Lage ist. Oder doch nur in autodestruktiver

Form: Sie tötet sich selbst. Und erfüllt damit die traditionelle

Anforderung an dramatische Heldinnen, die sich das Interesse

bzw. Mitgefühl des Publikums nur durch Wahnsinn oder Tod

verschaffen können. Oder, anders formuliert:

„Die Rolle der Frau ist

die des Opfers.“

Ihr Scheitern ist Bedingung für ihre theatralische Existenz,

die gescheiterte Existenz ihre Existenzberechtigung. Eine endlose

Zuschreibungstradition, die über Elektra, Klytemnestra,

Ophelia, Lady Macbeth, Desdemona, Violetta Valéry, Hedda

Gabler bis hin zu Ridley Scotts „Thelma & Louise“ oder diversen

Frauenfiguren in den Filmen Lars von Triers (Dancer in

the Dark, Antichrist, Melancholia) führt.

Nicht selten wird die Frau – nur aufgrund ihres So-Seins, ihrer

Weiblichkeit – zur Fremden stigmatisiert. Das Fremde aber

weist über das Eigene hinaus – und bedeutet somit Gefahr,

Minderwertigkeit oder Abweichung. Und da der westliche, weiße,

heterosexuelle Mann (=Pinkerton) die Norm darstellt, stellt

Abweichung (=Butterfly) vom Standard keine bereichernde

Variation dar, sondern etwas, das missioniert, assimiliert, ausgebeutet,

funktionalisiert oder auf Abstand gehalten werden

muss. Irgendwo weit weg in den fernen, fremden Bereichen

von Fantasie, Erregung bzw. verbotener, grenzübertretender

Sexualität.

3.

Das Eigene und Fremde sind komplementäre Begriffe, denen

ein umfängliches Beziehungsgeflecht zugehörig ist. Der, die

bzw. das Fremde wird grundsätzlich nur in Abgrenzung zum

Eigenen definiert – und umgekehrt. Generell scheint uns das

42


MAGAZIN

43


MAGAZIN

Fremde fremd bzw. unvertraut und das Eigene vertraut. Aber

wem oder was das Attribut „fremd“ zugeordnet wird, hängt

grundsätzlich von der jeweiligen Konstellation ab, in der sich

befunden wird. Die Zuordnung „fremd“ entsteht immer aus

einer spezifischen, subjektiven Perspektive einer betrachtenden

Person zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten

Ort in einer bestimmten Situation und Verfassung. Konkret

heißt das, dass (beispielsweise) ein US-Amerikaner sich in

einem anderen Land als fremd empfindet (und auch so wahrgenommen

wird), während das in den USA zunächst einmal

nicht der Fall sein wird.

Aber auch diese Koordinaten können sich unter anderen Bedingungen

oder zu einem anderen Zeitpunkt verändern.

Mit anderen Worten: Die Kategorisierung „fremd“ erstellt eine

Beziehung zwischen dem her, was wir als Eigenes wahrnehmen,

und dem, was wir als fremd empfinden. Die Kategorisierung

„fremd“ ist also kein Charakteristikum des sogenannten

Fremden selber; sie beschreibt vielmehr die Beziehung vom

Wahrnehmenden zum Wahrgenommenen – und zwar aus der

Sicht des Wahrnehmenden.

4.

Über dem Kolonialismus intensivierte sich der Kontakt (vor

allem) europäischer Länder mit fremden, bislang unbekannten

Kulturen. Doch letztlich blieb das Fremde fremd, die Vorstellung

anderer Länder und Kulturen blieb fantastisch – in positiver

wie negativer Ausrichtung, mit der Absicht zu glorifizieren

oder zu diffamieren. Nicht wenige Europäer projizierten ihr

Wunschdenken in sogenannte Exoten, was (beispielsweise) zu

dem abstrusen Begriff des „edlen Wilden“ führte oder zu

Jean-Jacques Rousseaus Konzept einer Gesellschaft im „Naturzustand“.

Aber – wir wissen es – das Fremde als homogene

Gruppe (mit welchen Klischees bzw. Zuordnungen auch immer

versehen) existiert nicht. Jeder und jede ist Individuum und

wenn überhaupt können sich das Eigene und das Fremde –

Plakat der Uraufführung von Adolfo Hohenstein, 1904

44


MAGAZIN

laut Zygmunt Bauman – nur in Verschiedenheit vereinen. Denn

spätestens seit Georg Simmel bezeichnet der Fremde neben

einem Zugewanderten, Geflüchteten oder Touristen auch

immer eine Kategorie der Soziologie, die Gleichzeitigkeit von

Nähe und Ferne. Und diese Gleichzeitigkeit endet für Cio-Cio-

San fatal, wenn auch aus patriarchaler Sicht folgerichtig: Sie

muss verzichten bzw. fernbleiben, um ein Bedürfnis nach Nähe

auszulösen. Gleichzeitig muss sie sich übereignen, zum Eigentum

bzw. Eigenen Pinkertons werden und verliert darüber ihren

erregenden Status der Fremden – und somit das gesamte

Fundament ihrer (auf das Männliche ausgerichteten) Existenz.

Eine im tiefsten Sinne tragische, weil unauflösliche Situation in

einer präfeministischen Welt, in der es für Frauen – wie bereits

erwähnt – außer Wahnsinn oder Tod keinen Ausweg gibt.

5.

„Die Schönheit ist in erster Linie deshalb wichtig, weil die

Hässlichkeit nicht beschmutzt werden kann.“ Diese Sentenz

Georges Batailles liest sich wie eine Paraphrase auf Madama

Butterfly, ein Opus, dessen zentrale Liebesgeschichte die

Frage aufwirft, „wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden.“

(Raymond Carver).

„Liebt Cio-Cio-San Pinkerton?

Liebt er sie? Hat Begehren

mit Liebe zu tun? Und was überhaupt

ist Liebe?“

halten oder ist diese einfach nur der soziale Ort legitimen

Geschlechtsverkehrs, so festgelegt, so eingegrenzt, dass der

nächste Ausbruchsversuch schon vorprogrammiert ist? Nach

Erich Fromm ist die Ehe ein „Egoismus zu zweit.“ Ist es

aber gut, dass die Ehe bzw. Familie nicht mehr in einem Netz

von Beziehungen verankert ist, sondern ihre eigene segregierte

Teil- und Rückzugswelt? In jedem Fall erfordert das aktuelle

Modell der bürgerlichen bzw. romantischen Ehe einen

viel größeren Einsatz der Ehepartner als jemals zuvor. Georg

Simmel sieht in der Liebe die „reinste Tragik“. „Sie entzündet

sich nur an der Individualität und zerbricht an der Unüberwindbarkeit

der Individualität.“ Und Montaigne schreibt: „Die

Liebe ist ein Ziel, das immer entweicht. Wenn die Herzen sich

finden, verliert sie an Feuer und Kraft. Ihre Erfüllung ist ihr

Ende. Denn das Ziel, das nun errreicht ist, ist ein körperliches,

und damit zieht die Gefahr der Übersättigung herauf.“ Noch

krasser formuliert es Schopenhauer: „Alle Verliebtheit, wie

ätherisch sie sich auch immer gebärden mag, wurzelt allein im

Geschlechtstrieb.“ Irgendwo in diesem Kosmos des Erhofften,

Erwünschten, Begehrten und sich gleichzeitig Entziehenden,

nicht Einlösenden, im Graubereich von Liebe, Romantik,

Sexualität, (männlicher und kolonialer) Macht und Übergriff bewegen

sich Cio-Cio-San und Pinkerton. Erfüllung finden beide

nicht, ihre Idee von Liebe, ihre Verliebtheit in die Vorstellung

von Liebe hat sich ins Nichts aufgelöst. Kein romantischer

Nebel mehr, Cio-Cio-San und Pinkerton sehen sich zum ersten

Mal. Zwei, die sich vollkommen fremd sind. Das könnte ein

Anfang für etwas sein. Aber es ist das Ende (siehe Seite 63). //

Thomas Jonigk

Der indische Philosoph Jiddu Krishnamurti konstatiert, dass

Beziehungen und Sexualität eine Sache des Denkens seien,

während Liebe einen Seinszustand darstelle. Aber lässt

sich dieser Seinszustand im Rahmen einer Ehe am Leben er-

45


BITTE BEACHTEN SIE

Aufgrund der Corona-Krise kann

es im angekündigten Spielplan ggf.

zu Terminänderungen kommen.

Alle aktuellen Termine finden Sie

unter www.theater-kr-mg.de.


Spielplan

2020/21


SPIELPLAN

MUSIKTHEATER

BALLETT

DIE REGIMENTS-

TOCHTER TAOCHTER

» Seite 55

SALOME

» Seite 55

RIGOLETTO

» Seite 58

DER FLIEGENDE

HOLLÄNDER

» Seite 58

RUSALKA

» Seite 63

MADAMA

BUTTERFLY

» Seite 63

EINE NACHT IN

VENEDIG

» Seite 67

OTELLO DARF

NICHT PLATZEN

» Seite 70

HÄNSEL UND

GRETEL

» Seite 70

MUSIKTHEATER

IM KLEINEN FORMAT

» Seite 75

OPERNSTUDIO

NIEDERRHEIN

» Seite 78

BEETHOVEN!

» Seite 83

DER STURM /

EIN SOMMERNACHTS-

TRAUM

» Seite 84

MATA HARI

» Seite 87

LIEBE UND TOD

» Seite 88

SUNSET

BOULEVARD

» Seite 67

48


MANOKA EXPRESS

» Seite 96

CABARET

» Seite 96

MEIN

KÜHLRAUM

» Seite 101

ELLING

» Seite 101

ANATOMIE TITUS

FALL OF ROME – EIN

SHAKESPEAREKOMMENTAR

» Seite 102

VÖGEL

» Seite 102

DER TOD UND

DAS MÄDCHEN

» Seite 105

SPIELPLAN

SCHAUSPIEL

DER RAUB

DER SABINERINNEN

» Seite105

DREI

SCHWESTERN

» Seite 108

BEUYS' KÜCHE

(ARBEITSTITEL)

» Seite 108

DIE PHYSIKER

» Seite 111

WILHELM TELL

» Seite 111

HEIMATERDE

» Seite 114

DER FALL

D'ARC

» Seite 114

MUSIKTHE

DIE REGIMENTS-

TAOCHTER

» HAMLET

Seite 55

» Seite 117

SALOME

NOVECENTO » Seite 55 –

DIE LEGENDE VOM

OZEANPIANISTEN

RIGOLETTO

» Seite 117

» Seite 58

DIE MACHT

DER DES FLIEGENDE

GESANGES

HOLLÄNDER

» Seite 118

» Seite 58

DEUTSCHLAND.

EIN WINTERMÄRCHEN

RUSALKA

» Seite » 63118

NIPPLEJESUS

MADAMA

BUTTERFLY

» Seite 121

» Seite 63

TSCHICK

SUNSET » Seite 121

BOULEVARD

» Seite 67

IM

Wiederaufnahme

49


SPIELPLAN

KONZERTE

KINDER & JUGEND

SINFONIEKONZERTE

» Seite 124

SONDERKONZERTE

» Seite 129

KÜTSONS HAPPY HOUR

» Seite 130

KAMMERKONZERTE

» Seite 131

CHORKONZERT

» Seite 132

SCHULKONZERTE

» Seite 132

KRABBELKONZERTE

» Seite 133

PETER UND

DER WOLF

» Seite 135

DES KAISERS

NEUE KLEIDER

» Seite 136

VORSTELLUNG PLUS

FAMILIE IM THEATER

» Seite 137

PUPPENTHEATER

» Seite 137

KINDERKONZERTE

» Seite 138

JUGEND IM THEATER

» Seite 140

MUSICAL

DANCE

» Seite 141

TOD IN VENEDIG

» Seite 141

DURCH DIE ZEIT

STOLPERN

» Seite 144

IMPROTHEATER

» Seite 144

SCHULE IM THEATER

» Seite 145–146

FÜR SCHÜLER

» Seite 147

STAUNZEIT FÜNF

2021

» Seite 147

50


SPIELPLAN

EXTRAS

VIVA BELCANTO!

» Seite 149

CAFÉ VOKAL

» Seite 149

LIEDGUT

» Seite 149

THEATERBALL 2021

» Seite 150

KULTURMARKT

» Seite 150

PREMIEREN

FEIERN

» Seite 150

THEATER-

FÜHRUNGEN

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KUNST & KOST

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JAZZ@THEATERBAR

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JAZZ IM FOYER

» Seite 152

HERBSTZEITLOSE

» Seite 152

AUDIODESKRIPTION

» Seite 153

EINFÜHRUNGEN /

LEIDENSCHAFT TEILEN!

» Seite 151

DER SPENDIERTE

PLATZ

» Seite 153

51


MUSIKTHEATER

M

52


Hayk Dèinyan


MUSIKTHEATER

ÜBERBLICK

DIE REGIMENTS-

TOCHTER

Premiere Theater KR

12. September 2020

Premiere Theater MG

Spielzeit 2021/22

» Seite 55

SALOME

Premiere Theater KR

4. Oktober 2020

» Seite 55

RIGOLETTO

Premiere Theater MG

1. November 2020

» Seite 58

DER FLIEGENDE

HOLLÄNDER

Premiere Theater MG

28. November 2020

Premiere Theater KR

Spielzeit 2021/22

» Seite 58

RUSALKA

Premiere Theater MG

31. Januar 2021

» Seite 63

MADAMA

BUTTERFLY

Premiere Theater KR

13. März 2021

Premiere Theater MG

Spielzeit 2021/22

» Seite 63

SUNSET

BOULEVARD

Premiere Theater KR

3. April 2021

Wiederaufnahme Theater MG

20. September 2020

» Seite 67

EINE NACHT IN

VENEDIG

Premiere Theater MG

22. Mai 2021

Premiere Theater KR

Spielzeit 2021/22

» Seite 67

OTELLO DARF

NICHT PLATZEN

Wiederaufnahme Theater KR

27. September 2020

» Seite 70

HÄNSEL UND

GRETEL

Wiederaufnahme Theater KR

25. Dezember 2020

» Seite 70

MUSIKTHEATER

IM KLEINEN FORMAT

» Seite 75

OPERNSTUDIO

NIEDERRHEIN

» Seite 78

54


MUSIKTHEATER

DIE REGIMENTS-

TOCHTER

SALOME

La Fille du Régiment // Komische Oper in zwei Akten //

Musik von Gaëtano Donizetti // Libretto von Jules-Henri

Vernoy de Saint-Georges und Jean-François Bayard //

in französischer Sprache // mit deutschen Dialogen und

deutschen Übertiteln

Marie wurde als Findelkind von den Soldaten eines französischen Regiments

großgezogen und ist Teil der Compagnie bis sich zufällig ihre

adelige Herkunft herausstellt. Sie muss „ihre Väter“ verlassen und erhält

auf ihrem Familienschloss eine standesgemäße Erziehung. Doch in

ihr bricht die Sehnsucht nach den alten Kameraden und besonders nach

ihrem Geliebten Tonio immer wieder auf. Die Enthüllung eines alten

Familiengeheimnisses ermöglicht letztendlich doch ein Happy End!

Mit seiner 1840 an der Pariser Opéra comique uraufgeführten komischen

Oper La Fille du Régiment eroberte der Italiener Gaëtano

Donizetti das französische Publikum im Sturm. Melodienreiche Musik,

ein feinfühliger Romanzenton, aber auch Bravourarien mit halsbrecherischen

Koloraturen und effektvolle Chorsätze zeichnen das Werk

aus, das die einzelnen Musiknummern durch gesprochene Dialoge

miteinander verbindet.

MUSIKALISCHE LEITUNG Yorgos Ziavras

INSZENIERUNG Roland Hüve

BÜHNE UND KOSTÜME Okarina Peter/Timo Dentler

CHOR Maria Benyumova

DRAMATURGIE Andreas Wendholz

Erstaufführung am Theater Krefeld und Mönchengladbach

Musikdrama in einem Aufzug // Musik von Richard Strauss //

Text von Hedwig Lachmann und Richard Strauss nach Oscar

Wilde // in deutscher Sprache mit Übertiteln

Auf Grundlage von Oscar Wildes aufsehenerregender Tragödie komponierte

Richard Strauss 1905 ein Musikdrama voll entfesselter Leidenschaft,

dessen weltweiten Sensationserfolg auch die Aufführungsverbote

prüder Zensoren nicht verhindern konnten. Den skandalträchtigen

Stoff, der ursprünglich auf einer Geschichte aus dem Neuen Testament

basiert, hat Strauss zu einem musikalischen Porträt des Unbewussten

geformt, das den Widerstreit zwischen Sinnlichkeit und Askese des Fin

de Siècle thematisiert.

Prinzessin Salome lebt am dekadenten Hof ihrer Mutter Herodias und

ihres Stiefvaters Herodes. Sie projiziert ihr sinnliches Verlangen auf

den asketischen Propheten Jochanaan, der von Herodes gefangen

gehalten wird. Als es ihr nicht gelingt, das Herz des Propheten zu erobern,

beschließt sie, seine Verweigerung zu bestrafen. Wenn sie schon

nicht seine Liebe erringen kann, so will sie zumindest sein Haupt …

MUSIKALISCHE LEITUNG GMD Mihkel Kütson

INSZENIERUNG Anthony Pilavachi

BÜHNE UND KOSTÜME Markus Meyer

DRAMATURGIE Ulrike Aistleitner

PREMIERE

Theater Krefeld am 4. Oktober 2020

PREMIERE

Theater Krefeld am 12. September 2020

Theater Mönchengladbach in der Spielzeit 2021/22

55


Matthias Wippich


MUSIKTHEATER

Boshana Milkov

57


MUSIKTHEATER

RIGOLETTO

DER FLIEGENDE

HOLLÄNDER

Oper in drei Aufzügen // Musik von Giuseppe Verdi //

Libretto von Francesco Maria Piave // in italienischer

Sprache mit deutschen Übertiteln

Das einzige Lebensglück des Hofnarren Rigoletto, der in den Diensten

des Herzogs von Mantua steht, ist seine Tochter Gilda. Als er miterleben

muss, wie diese dem Werben seines berechnenden Herrn erliegt,

will er nur noch eines: den Herzog töten. Er beauftragt den Mörder

Sparafucile, den skrupellosen Verführer umzubringen. Als Gilda sich

jedoch für ihren Geliebten opfert, merkt Rigoletto, dass er einen folgen -

schweren Fehler gemacht hat.

Giuseppe Verdis musikalische Umsetzung des Dramas Le roi s’ amuse

von Victor Hugo entstand als Auftragswerk für das berühmte Teatro

La Fenice in Venedig. Nach Überwindung einiger Zensurprobleme –

die offiziellen Behörden beanstandeten, dass ein Souverän nicht als

Wüstling auf einer Bühne dargestellt werden soll – fand die Uraufführung

von Rigoletto am 11. März 1850 an ebendiesem Opernhaus statt

und wurde auf Anhieb vom Publikum enthusiastisch gefeiert.

MUSIKALISCHE LEITUNG GMD Mihkel Kütson

INSZENIERUNG Dorothea Kirschbaum

BÜHNE Julius Semmelmann

KOSTÜME Devin McDonough

CHOR Maria Benyumova

DRAMATURGIE Ulrike Aistleitner

PREMIERE

Theater Mönchengladbach am 1. November 2020

Romantische Oper in drei Aufzügen // Musik und Libretto

von Richard Wagner // in deutscher Sprache mit Übertiteln

Bei dem Versuch, ein Kap zu umsegeln, beging der holländische Kapitän

Gotteslästerung und wurde daraufhin mitsamt seiner Mannschaft

dazu verdammt, für alle Ewigkeit auf den Weltmeeren umherzuirren.

Nur die Liebe einer Frau kann ihn erlösen. Um diese treue Seele zu

finden, darf der Holländer alle sieben Jahre an Land gehen, doch bislang

war seine Suche erfolglos. In der Liebe von Senta, der Tochter des

norwegischen Kaufmanns Daland, findet der Verfluchte schließlich

die lang ersehnte Erlösung.

Mit dem Fliegenden Holländer entwickelte der damals 29-jährige

Richard Wagner Themen, die ihn auch in den folgenden Jahrzehnten

beschäftigen sollten. Im Handlungsmittelpunkt steht die Erlösung

eines gesellschaftlichen Außenseiters durch das Selbstopfer einer liebenden

Frau. Mit der Partitur steuerte Richard Wagner auf die künftige

Form des Musikdramas zu und verlegt die Handlung mithilfe der Musik

vom äußerlichen Drama auf die inneren Seelenzustände der Figuren.

MUSIKALISCHE LEITUNG GMD Mihkel Kütson

INSZENIERUNG Roman Hovenbitzer

BÜHNE Roy Spahn

KOSTÜME Mechthild Seipel

CHOR Maria Benyumova

DRAMATURGIE Ulrike Aistleitner

PREMIERE

Theater Mönchengladbach am 28. November 2020

Theater Krefeld in der Spielzeit 2021/22

58


Maya Blaustein


MUSIKTHEATER

Opernchor des Theaters Krefeld und Mönchengladbach

60


MUSIKTHEATER

61


Sophie Witte


MUSIKTHEATER

RUSALKA

Lyrisches Märchen in drei Akten // Musik von Antonín

Dvořák // Libretto von Jaroslav Kvapil // in tschechischer

Sprache mit deutschen Übertiteln

Die Wassernixe Rusalka will ihrer Naturwelt entfliehen, denn sie hat

sich in einen Prinzen verliebt. Aber sie kann sich in der Menschenwelt

nicht behaupten und auch die Liebe des Prinzen ist nicht von Bestand.

Als lyrisches Märchen bezeichnen Antonín Dvořák und sein Librettist

Jaroslav Kvapil ihre 1901 mit großem Erfolg uraufgeführten Oper

Rusalka. Kunstvoll werden in diesem Werk Motive aus alten Sagen und

verschiedenen literarischen Quellen, wie Hans Christian Andersens

Märchen Die kleine Seejungfrau oder Friedrich de la Motte-Fouqués

Erzählung Undine miteinander verwoben. Antonín Dvořák (1841–

1904) vertonte die oft symbolistisch anmutenden Verse mit großem impressionistischem

Klangzauber, aber auch spätromantischer Opulenz.

Rusalka ist ein vielschichtiges Märchen, das stark beeinflusst ist von

den Erkundungen der menschlichen Psyche, wie sie Siegmund Freud

Anfang des 20. Jahrhunderts betreibt. Im Handlungskern zeigt sich die

Oper als ein psychologisch kraftvolles Werk und erweist sich als das

spannende Seelendrama einer Frau, die um Liebe, ein selbstbestimmtes

Leben und eine eigene Identität kämpft.

MUSIKALISCHE LEITUNG GMD Mihkel Kütson

INSZENIERUNG Ansgar Weigner

BÜHNE UND KOSTÜME Tatjana Ivschina

CHOR Maria Benyumova

DRAMATURGIE Andreas Wendholz

MADAMA

BUTTERFLY

Japanische Tragödie in drei Aufzügen // Musik von Giacomo

Puccini // Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica //

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Bis heute ist Giacomo Puccinis „seelenvollste, ausdrucksstärkste Oper“

(so der Komponist selbst) ein packendes Werk über das Aufeinanderprallen

zweier Kulturen und ein eindringliches Psychogramm einer

gegen jegliche Vernunft liebenden Frau.

Die Geisha Cio-Cio-San, genannt Butterfly, liebt den seit Jahren in Japan

stationierten amerikanischen Marineleutnant Pinkerton und geht das

Risiko einer Eheschließung mit ihm ein. Nachdem dieser sie nach

kurzer Zeit des Glücks verlässt, lebt Butterfly zurückgezogen und glaubt

fest an die Rückkehr der Liebe ihres Lebens. Die Oper entstand in

den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts und stellt somit eine Brücke der

Hochromantik zur Moderne dar. Butterflys mitreißende emotionale

musikalische Ausbrüche stehen in starkem Kontrast zu der impressionistisch

gefärbten Orchesterpartitur, die japanisches Kolorit ebenso

sparsam wie gezielt einsetzt.

MUSIKALISCHE LEITUNG GMD Mihkel Kütson

INSZENIERUNG Thomas Jonigk

BÜHNE UND KOSTÜME Lisa Däßler

CHOR Maria Benyumova

DRAMATURGIE Ulrike Aistleitner

PREMIERE

Theater Krefeld am 13. März 2021

Theater Mönchengladbach in der Spielzeit 2021/22

PREMIERE

Theater Mönchengladbach am 31. Januar 2021

63


MUSIKTHEATER

Eva Maria Günschmann

64


David Esteban


Rafael Bruck


MUSIKTHEATER

SUNSET

BOULEVARD

Musical // Musik von Andrew Lloyd Webber // Buch und

Gesangstexte von Don Black und Christopher Hampton //

Basierend auf dem Film von Billy Wilder // Deutsch von

Michael Kunze

Stummfilmstar Norma Desmond will nicht glauben, dass mit dem

Aufkommen des Tonfilms ihre große Zeit vorbei ist. In ihrer luxuriösen

Villa am Sunset Boulevard, unweit der Hollywood-Traumfabriken,

lebt sie in ihrer eigenen Phantasiewelt und wartet auf eine günstige

Gelegenheit für ein Comeback. Als es den jungen Drehbuchautor Joe

Gillis auf ihr Anwesen verschlägt, gerät er in den Sog ihrer faszinierenden

Persönlichkeit und treibt ahnungslos seinem Untergang entgegen.

Mit Sunset Boulevard gelang Billy Wilder 1950 ein berührendes Filmepos

über den Untergang eines Filmstars und einer ganzen Epoche,

und rechnete darin mit dem gnadenlosen System der Hollywood-

Filmindustrie ab. Der britische Starkomponist Andrew Lloyd Webber

machte aus dem Stoff ein Musical, das mehr als 25 Jahre später ebenfalls

zum Klassiker avanciert ist.

MUSIKALISCHE LEITUNG Yorgos Ziavras/Andreas Fellner

INSZENIERUNG François De Carpentries

BÜHNE Siegfried E. Mayer

KOSTÜME Karine Van Hercke

VIDEO Aurélie Remy

CHOR Maria Benyumova

CHOREOGRAFISCHE MITARBEIT Silvia Behnke

DRAMATURGIE Ulrike Aistleitner

PREMIERE

Theater Krefeld am 3. April 2021

WIEDERAUFNAHME

Theater Mönchengladbach am 20. September 2020

EINE NACHT IN

VENEDIG

Operette in drei Akten // Musik von Johann Strauß //

Text von Friedrich Zell und Richard Genée

Venedig – Stadt des Karnevals, Stadt der Sinnlichkeit. Für wenige

Wochen im Jahr werden hier die Standesunterschiede aufgelöst und alle

Maskierten gelten als gleichwertig. Besondere Aufmerksamkeit erregt,

wie jedes Jahr, die Ankunft des Herzogs von Urbino, der als legendärer

Frauenverführer bekannt und berüchtigt ist. Vor allem Senator Delaqua

muss auf der Hut sein, hat der Herzog doch ein Auge auf dessen Gattin

Barbara geworfen. Erotische Turbulenzen und närrische Verwirrungen

sind vorhersehbar und sind doch, ebenso wie das dem Genre Operette

zugehörige glückliche Ende, unausweichlich …

„Ich verehre ihn als einen meiner genialsten Kollegen“, lautete das Urteil

von Giuseppe Verdi über seinen Wiener Komponistenkollegen Johann

Strauß (Sohn). Dessen Operette Eine Nacht in Venedig ist, neben

Die Fledermaus und Der Zigeunerbaron, eines der bis heute erfolgreichsten

Bühnenwerke des legendären österreichischen Walzerkönigs. Nach

der zuerst mittelmäßig erfolgreichen Uraufführung im Oktober 1883

in Berlin begann der weltweite Siegeszug dieser Venedig-Operette,

die schon damals den blumigsten Touristenfantasien näher war als

der Realität.

MUSIKALISCHE LEITUNG Andreas Fellner

INSZENIERUNG Ulrich Proschka

BÜHNE Christine Knoll

KOSTÜME Susanne Hubrich

CHOR Maria Benyumova

DRAMATURGIE Ulrike Aistleitner

PREMIERE

Theater Mönchengladbach am 22. Mai 2021

Theater Krefeld in der Spielzeit 2021/22

67


MUSIKTHEATER

Markus Heinrich

68


Susanne Seefing


MUSIKTHEATER

OTELLO DARF

NICHT PLATZEN

(Lend me a Tenor) // Musical // Buch und Songtexte von Peter

Sham // Musik von Brad Carroll // Basierend auf der Komödie

von Ken Ludwig // Deutsche Übersetzung von Roman Hinze

Der weltberühmte Opernstar Tito Merelli hat ein Gastspiel als Titelheld

in Giuseppe Verdis Otello an der Cleveland Grand Opera zugesagt.

Der Startenor bedient alle Opernklischees: Er verweigert die Generalprobe

und das Kostüm, isst und trinkt zuviel und bringt außerdem seine

temperamentvolle Gattin mit. Als diese ihn aus Eifersucht verlässt,

nimmt er eine Überdosis Beruhigungspillen und fällt in ein Koma. Die

Vorstellung droht zu platzen, Regieassistent Max wittert seine große

Chance. Schon lange träumt er von einer Sängerkarriere und bietet sich

dem Operndirektor kurzerhand als Otello an. Zunächst scheint alles

nach Plan zu verlaufen, bis der scheintote Tenor plötzlich unverhofft

aus seinem Tiefschlaf erwacht …

Ken Ludwigs Boulevard-Komödie Otello darf nicht platzen wurde 1986

am Broadway uraufgeführt und zählt bis heute zu den beliebtesten

Dauerbrennern des Genres. Die Farce über den täglichen Wahnsinn an

einem Opernhaus wurde 2006 in den USA erstmals als Musical gezeigt.

MUSIKALISCHE LEITUNG Andreas Fellner

INSZENIERUNG Ansgar Weigner

BÜHNE UND KOSTÜME Christian Robert Müller

CHOREOGRAFIE Andrea Danae Kingston

CHOR Maria Benyumova

DRAMATURGIE Ulrike Aistleitner

In Kooperation mit dem Stadttheater Bremerhaven

Erstaufführung am Theater Krefeld und Mönchengladbach

HÄNSEL UND

GRETEL

Märchenspiel in drei Bildern // Musik von Engelbert

Humperdinck // Libretto von Adelheid Wette // in deutscher

Sprache mit Übertiteln

Von der Mutter zum Beerensammeln in den Wald geschickt, stehen

Hänsel und Gretel plötzlich vor dem Problem, dass sie in der einbrechenden

Dunkelheit den Weg verloren haben und kein Erwachsener

weit und breit ist, der ihnen helfen könnte. Nach einem tiefen Schlaf

stehen die Geschwister überraschend vor dem sagenumwobenen, verlockenden

Knusperhäuschen und die Geschichte über süße Verlockung,

Gewalt und Angst einerseits und dem Sieg der Kinder über das

Böse andererseits nimmt ihren Lauf.

Passend zur Weihnachtszeit bringt das Gemeinschaftstheater erneut

die beliebte Märchenoper in der fantasievollen Neuinszenierung von

Hinrich Horstkotte auf den Spielplan. Mit Respekt, zahlreichen

pfiffigen Anspielungen auf Märchenfiguren und die Musikgeschichte

sowie erfrischendem Humor hat der Allround-Künstler Horstkotte

(Regie, Bühne, Kostüme) seine ganz persönliche Lieblingsoper in

der Spielzeit 2016/2017 neu interpretiert und damit Zuschauer aller

Altersgruppen begeistert.

MUSIKALISCHE LEITUNG GMD Mihkel Kütson

INSZENIERUNG Hinrich Horstkotte

BÜHNE UND KOSTÜME Hinrich Horstkotte

CHOR Maria Benyumova

DRAMATURGIE Ulrike Aistleitner

WIEDERAUFNAHME

Theater Krefeld am 25. Dezember 2020

WIEDERAUFNAHME

Theater Krefeld am 27. September 2020

70


Gabriela Kuhn


Debra Hays


MUSIKTHEATER

Guillem Batllori

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MUSIKTHEATER

Janet Bartolova

74


MUSIKTHEATER

MUSIKTHEATER

IM KLEINEN FORMAT

Kammeropern On Stage und im Studio

Neben den Produktionen auf den Großen Bühnen im Theater Krefeld

und Mönchengladbach werden in der kommenden Saison auch zwei

Neuinszenierungen im Format On Stage und als Kammeroper das Angebot

für das Opernpublikum erweitern.

Mit den Inszenierungen von Michael Nymans Der Mann, der seine

Frau mit einem Hut verwechselte, der Musikrevue Let’s Stop Brexit

und zuletzt mit Peter Eötvös’ Der goldene Drache wurde in den letzten

Spielzeiten das Format „Oper On Stage“ an unserem Theater etabliert,

das dem Publikum eine ganz neue Erlebnisperspektive eröffnet hat.

Die Zuschauer haben auf der Bühne Platz genommen und konnten

somit ganz nah das Bühnengeschehen verfolgen.

Eine neue Opernproduktion in diesem Format ist für Februar 2021

im Theater Krefeld geplant. Die Auswahl des Werkes stand zur Zeit

der Drucklegung noch nicht fest, aber es ist beabsichtigt, wieder ein

aktuelles Thema aufzugreifen.

Ferner wird im April 2021 eine Kammeropern-Produktion Premiere

im Studio des Theaters Mönchengladbach haben. Auch hier ist der

Stücktitel noch nicht festgelegt, aber in der Besetzung werden die Mitglieder

des Opernstudios Niederrhein im Zentrum stehen.

Seien Sie gespannt auf unsere Überraschungen im kleinen Format mit

garantiert großem Engagement!

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MUSIKTHEATER

Woongyi Lee

76


Johannes Schwärsky


MUSIKTHEATER

OPERNSTUDIO

NIEDERRHEIN

Das Opernstudio Niederrhein ist seit 2012 ein fester Bestandteil des

Theaters Krefeld-Mönchengladbach und wurde bereits für zahlreiche

junge Künstlerinnen und Künstler zum Ausgangspunkt für weiterführende

Engagements und vielversprechende Karrieren.

Als Teil des neuen Förderprojekts Das junge Theater Krefeld und Mönchengladbach

konzentriert sich die Arbeit des Opernstudio Niederrhein

weiterhin auf die Förderung junger Sänger*innen und Pianist*innen.

Im Anschluss an ihre Hochschulausbildung erhalten die jungen

Solisten am Gemeinschaftstheater die Chance erste Berufserfahrungen

im Rahmen eines professionellen Theaterbetriebs zu erlangen. Neben

dem gezielten Rollenstudium und der Einbindung in den Proben- und

Vorstellungsbetrieb, erhalten sie auch gezielte Förderungen durch

Meisterkurse mit renommierten Persönlichkeiten, Sprachunterricht,

Bewerbungstraining, etc. und werden somit in der Praxis für ihre

Bühnenlaufbahn ausgebildet.

In der Saison 2020/21 besteht das Opernstudio Niederrhein aus den

Mitgliedern Maya Blaustein (Sopran), Boshana Milkov (Mezzosopran),

Robin Grunwald (Tenor) und Guillem Batllori (Bariton). Ein Pianist

respektive eine Pianistin wird das Ensemble noch verstärken.Wenn

Sie Interesse an aktuellen Nachrichten über das Opernstudio haben, nehmen

wir Sie gerne in den kostenlosen E-Mail-Versand des Opernstudio

Newsletter auf. Bitte schreiben Sie hierfür eine E-Mail an: victoria.

broecker@theater-kr-mg.de

Das Opernstudio Niederrhein wird wesentlich durch Spenden und

Sponsorenzuwendungen ermöglicht. Für ihre großzügige Förderung

bedanken wir uns sehr herzlich bei

Josef und Hilde Wilberz-Stiftung

Prof. Dr. Hans-Joachim und Renate Menzel

Heinrich Schmidt GmbH & Co. KG

Junkers & Müllers GmbH

Ernst Kreuder GmbH & Co. KG

S. und H. Prinzen Verwaltungs KG

Rolf Kalthöfer

Sollten auch Sie die Arbeit des Opernstudio Niederrhein unterstützen

wollen, bitten wir um Überweisungen auf das Konto bei der Sparkasse

Krefeld IBAN: DE 40 3205 0000 0000 2067 14, BIC: SPKRDE33

mit dem Stichwort: Opernstudio. Gerne senden wir Ihnen auf Wunsch

eine Spendenquittung zu.

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MUSIKTHEATER

Robin Grunwald

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BALLETT

B80


Irene van Dijk


BALLETT

ÜBERBLICK

BEETHOVEN!

Uraufführung

Premiere Theater MG

5. September 2020

» Seite 83

DER STURM /

EIN SOMMER-

NACHTSTRAUM

Premiere Theater KR

14. November 2020

» Seite 84

LIEBE UND TOD

mit einer Uraufführung

Premiere Theater KR

8. Mai 2021

Premiere Theater MG

Spielzeit 2021/22

» Seite 88

Polina Petkova

MATA HARI

Uraufführung

Premiere Theater MG

27. Februar 2021

Premiere Theater KR

Spielzeit 2021/22

» Seite 87

Peter Allen

82


BALLETT

BEETHOVEN!

URAUFFÜHRUNG

Ballett von Robert North // Musik von Ludwig van Beethoven,

Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, John

Cage und André Parfenov

Dass Ludwig van Beethoven unsterblich ist, beweist Ballettdirektor

Robert North in seiner neuen Choreografie. Er lässt den Komponisten,

dessen 250. Geburtstag wir 2020 feiern, durch einen originellen Kunstgriff

ideenreich und fantasievoll auferstehen: ein Tänzer, ein Pianist

und ein Schauspieler verkörpern Beethoven.

Der schöpferische Künstler, der geistreiche Mensch mit großen Gedanken

zum Zeitgeschehen und bedrückenden Lebenserfahrungen,

der verletzliche, an der Utopie einer besseren Welt festhaltende

Idealist – all diese Aspekte beleuchtet Robert North anhand prägnanter

Lebenssituationen, eingebunden in das aufregende Kapitel

europäischer Zeitgeschichte von der Französischen Revolution bis

zum Wiener Kongress, das sich exemplarisch in der Person Napoleon

Bonapartes widerspiegelt.

CHOREOGRAFIE Robert North

CHOREOGRAFIEASSISTENZ Sheri Cook

BÜHNE UND KOSTÜME Luisa Spinatelli

AM FLÜGEL André Parfenov

Mit: Alessandro Borghesani, Michael Grosse und

André Parfenov als Beethoven

PREMIERE

Theater Mönchengladbach am 5. September 2020

Beethoven wird von der Wiener Gesellschaft als Star gefeiert. Doch

sein Erfolg geht einher mit Gehörverlust, unerfüllter Liebe, enttäuschten

politischen Hoffnungen. In diesem Spannungsfeld lotet Robert

North Beethovens innere Befindlichkeit, seine emotionalen Stimmungen

aus. Auch Textpassagen aus Briefen und Dokumenten geben tiefe

Einblicke in seine Gefühls- und Gedankenwelt.

83


BALLETT

DER STURM /

EIN SOMMERNACHTS-

TRAUM

Ballettabend von Robert North nach William Shakespeare //

Musik von Jean Sibelius und Felix Mendelssohn Bartholdy

Der Stoff, aus dem die Träume sind – dieses Shakespeare-Zitat trifft

den Kern des neuen Ballettabends von Robert North mit den Tanzadaptionen

Der Sturm und Ein Sommernachtstraum. Zauberkräfte,

Geisterwesen und Natur beeinflussen jeweils die Menschenwelt, Reales

und Fantastisches greift ineinander, die Grenze zwischen Leben und

Traum ist ambivalent.

Im Sturm stranden Schiffbrüchige, unter ihnen der junge Ferdinand,

auf einer abgelegenen Insel. Hier lebt Prospero mit seiner Tochter

Miranda und hat dank magischer Kräfte die Herrschaft auf der Insel

übernommen, unterstützt von dem Luftgeist Ariel. Robert North stellt

die Liebesgeschichte zwischen Miranda und Ferdinand ins Zentrum

seiner Choreografie. Jean Sibelius (1865–1957) sah die Figur des Zauberers

Prospero möglicherweise als Gleichnis für den schöpferischen

Künstler und fühlte sich von dem Sujet inspiriert. Seine Bühnenmusik

charakterisiert Situationen und Charaktere mit leuchtenden

Orchesterfarben.

MUSIKALISCHE LEITUNG Andreas Fellner

CHOREOGRAFIE Robert North

CHOREOGRAFIEASSISTENZ Sheri Cook

BÜHNE Udo Hesse

KOSTÜME Udo Hesse und Robert North

Niederrheinische Sinfoniker

Damen des Opernchores

PREMIERE

Theater Krefeld am 14. November 2020

Der Reiz des Sommernachtstraums beruht auf seiner Vieldeutigkeit.

Dramatik, Leidenschaft und Komik bestimmen das Geschehen, wenn

Menschen- und Geisterwelt im nächtlichen Wald aufeinanderprallen,

wo die Liebe sich als elementare und zugleich unbeständige Kraft Bahn

bricht. Rasant, witzig und kurzweilig zeichnet die Choreografie von

Robert North die amourösen Verwicklungen des vom Elfenkönig Oberon

und seinem Adjutanten Puck voll Übermut angezettelten Liebes-

Experimentes, das außer Kontrolle zu geraten droht. Felix Mendelssohn

Bartholdy (1809–1847) ist es gelungen, die Poesie und zauberische

Atmosphäre des Stoffes kompositorisch kongenial einzufangen.

84


BALLETT

Alessandro Borghesani

85


Illya Gorobets

Alice Franchini

Yoko Takahashi

Giuseppe Lazzara


BALLETT

MATA HARI

URAUFFÜHRUNG

Ballett von Robert North // Musik von Christopher Benstead

Als Tänzerin durch ihre geheimnisvolle Aura und erotische Ausstrahlung

bewundert, als Spionin hingerichtet – Mata Hari (1876–1917)

war schon zu Lebzeiten eine Legende. Doch wer ist die Frau hinter der

selbst erschaffenen Kunstfigur?

Sie will ein freies, selbstbestimmtes Leben führen. Sie verweigert sich

gesellschaftlichen Konventionen. Sie sucht das Abenteuer. Sie liebt den

Luxus. Als ihre Tanzkunst nicht mehr gefragt ist, braucht sie andere

Geldquellen. Sie ist weltgewandt. Vor dem Hintergrund des Ersten Weltkrieges

verstrickt sie sich in politische Intrigen der Großmächte. Sie

unterschätzt die Gefahr und verliert die Kontrolle.

MUSIKALISCHE LEITUNG Andreas Fellner

CHOREOGRAFIE Robert North

CHOREOGRAFIEASSISTENZ Sheri Cook

BÜHNE UND KOSTÜME Luisa Spinatelli

Niederrheinische Sinfoniker

PREMIERE

Theater Mönchengladbach am 27. Februar 2021

Theater Krefeld in der Spielzeit 2021/22

Robert North spürt dieser schillernden Persönlichkeit nach, eingebettet

in die Zeitgeschichte. In bewährter Zusammenarbeit mit dem

Komponisten Christopher Benstead (u. a. Carmen, Prinz Rama) und

der Bühnen- und Kostümbildnerin Luisa Spinatelli (u. a. Carmen,

Beethoven!) kreiert er seinen neuen Ballettabend.

Die Erfolgsgeschichte Mata Haris, dieser berühmten und begehrten,

zuletzt tragisch scheiternden Frau, eröffnet vielfältige Möglichkeiten

für eine kontrastreiche tänzerische und musikalische Umsetzung, verbunden

mit visueller Opulenz. Gleichzeitig ist der Stoff eine Parabel

auf den Untergang der exotisch-erotischen Welt der Belle Époque im

Ersten Weltkrieg.

87


BALLETT

LIEBE UND TOD

MIT EINER URAUFFÜHRUNG

Ballettabend von Robert North // Musik von Alexander

Skrjabin, Franz Schubert u. a.

Der Choreograf Robert North widmet sich in diesem dreiteiligen

Abend den großen, ewigen Themen, die Künstler stets aufs Neue zur

Gestaltung und Auseinandersetzung anregen: Liebe und Tod.

Alexander Skrjabin (1872–1915) ist einer der spannendsten Pianisten

und Komponisten der russischen Avantgarde. In jungen Jahren komponierte

er einen Zyklus von 24 Préludes – in jeder Dur- und Molltonart

eines – die eine Affinität zu Chopin nicht ganz verleugnen.

CHOREOGRAFIE Robert North

CHOREOGRAFIEASSISTENZ Sheri Cook

BÜHNE UND KOSTÜME Udo Hesse und Robert North

AM FLÜGEL André Parfenov

PREMIERE

Theater Krefeld am 8. Mai 2021

Theater Mönchengladbach in der Spielzeit 2021/22

Diese Klaviermusik inspirierte Robert North zu einer Choreografie

über ein Paar, das drei Stadien der Liebe durchlebt: Kennenlernen, Krise

und erneutes Zueinanderfinden. André Parfenov spielt am Flügel live.

Franz Schubert (1797–1828) hatte nach dem Gedicht Der Tod und

das Mädchen von Matthias Claudius zunächst ein Kunstlied komponiert

und damit korrespondierend später ein Streichquartett. Der erste

und zweite Satz dieses berühmten Streichquartetts bilden die musikalische

Grundlage für Robert Norths gleichnamige, zutiefst bewegende

Choreografie aus dem Jahr 1978 – ein persönlicher Klassiker des

Ballettdirektors.

Im dritten Teil des Abends möchte Robert North eine Uraufführung

präsentieren – auf Thema und Musik dieser Neuschöpfung darf man

gespannt sein.

88


Teresa Levrini

Radoslaw Rusiecki

Duncan Anderson

Juliane Cederstam


Francesco Rovea

Flávia Harada

Victoria Hay

Amelia Seth


Jessica Gillo

Marco A. Carlucci

Takashi Kondo

Stefano Vangelista


SCHAUSPIEL

S92


Jannike Schubert


SCHAUSPIEL

ÜBERBLICK

MANOKA EXPRESS

Uraufführung

Premiere Fabrik Heeder KR

23. August 2020

Premiere Theater MG

Spielzeit 2021/22

» Seite 96

CABARET

Premiere Theater MG

29. August 2020

Premiere Theater KR

Spielzeit 2021/22

» Seite 96

MEIN

KÜHLRAUM

Premiere Theater MG

10. Oktober 2020

» Seite 101

ELLING

Premiere Theater KR

11. Oktober 2020

» Seite 101

ANATOMIE TITUS

FALL OF ROME – EIN

SHAKESPEAREKOMMENTAR

Premiere Theater MG

31. Oktober 2020

Premiere Fabrik Heeder KR

Spielzeit 2021/22

» Seite 102

VÖGEL

Premiere Theater KR

1. November 2020

Premiere Theater MG

16. Januar 2021

» Seite 102

DER TOD UND

DAS MÄDCHEN

Premiere Fabrik Heeder KR

29. Dezember 2020

» Seite 105

DER RAUB

DER SABINERINNEN

Premiere Theater KR

30. Dezember 2020

» Seite 105

DREI

SCHWESTERN

Premiere Theater KR

30. Januar 2021

Premiere Theater MG

Spielzeit 2021/22

» Seite 108

BEUYS' KÜCHE

(ARBEITSTITEL)

Uraufführung

Premiere Theater MG

26. März 2021

Premiere Fabrik Heeder KR

Spielzeit 2021/22

» Seite 108

94


SCHAUSPIEL

ÜBERBLICK

DIE PHYSIKER

Premiere Theater MG

28. März 2021

Premiere Theater KR

Spielzeit 2021/22

» Seite 111

WILHELM TELL

Premiere Theater MG

9. April 2021

» Seite 111

HEIMATERDE

Deutschsprachige Erstaufführung

Premiere Fabrik Heeder KR

10. April 2021

» Seite 114

DER FALL

D'ARC

Premiere Theater KR

Mai 2021

Premiere Theater MG

Spielzeit 2021/22

» Seite 114

HAMLET

Premiere Theater KR

6. Juni 2021

Premiere Theater MG

Spielzeit 2021/22

» Seite 117

NOVECENTO –

DIE LEGENDE VOM

OZEANPIANISTEN

Wiederaufnahme Theater MG

4. September 2020

Wiederaufnahme Fabrik Heeder KR

23. Februar 2021

» Seite 117

DIE MACHT

DES GESANGES

Wiederaufnahme Fabrik Heeder KR

14. Oktober 2020

» Seite 118

DEUTSCHLAND.

EIN WINTERMÄRCHEN

Wiederaufnahme Theater MG

21. November 2020

» Seite 118

NIPPLEJESUS

Wiederaufnahme Theater MG

9. September 2020

Wiederaufnahme Fabrik Heeder KR

9. Februar 2021

» Seite 121

TSCHICK

Wiederaufnahme Theater MG

14. Februar 2021

» Seite 121

95


SCHAUSPIEL

MANOKA EXPRESS

CABARET

URAUFFÜHRUNG

Von Martin Ambara // aus dem Französischen von

Claire Lovy

Das Meer ruft. Mit seinem Manoka Express nimmt uns der kamerunische

Theatermacher Martin Ambara mit auf eine Reise an die Atlantikküste

Kameruns. Unterhalb von Douala, ins Mündungsgebiet des

Flusses Wouri und zur Insel Manoka, wo nicht nur eine aus dem Uferschlamm

ragende Turmruine aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg

von den Spuren der Kolonialherren des deutschen Kaiserreichs zeugt.

„Manoka“ heißt die Insel Moulendè, seitdem eine deutsche Ordensschwester

namens Monika dort wirkte und dort beerdigt wurde.

Das Meer singt. Martin Ambaras Manoka Express rast durch die Zeiten

und reist durch die verschiedensten Überlieferungen, die schroff

gefügt und zu einem mitreißenden, rauschhaften Wort-Strom verbunden

werden: Einflüsse aus den epischen Gesängen der Tradition des

„Mvett“, der wichtigsten kulturellen Quelle Südkameruns, Spuren

biblischer Geschichten, Geschichtsspuren aus der kolonialen und postkolonialen

Zeit, aus unserer Gegenwart.

Das Meer ruft. „… zu viele Skelette im Atlantik …“, Jahrhunderte

alte Skelette, junge Skelette. Das Meer fordert Erinnerung. Das Meer

fordert Reinigung.

INSZENIERUNG Martin Ambara

BÜHNE UND KOSTÜME Emilie Cognard

DRAMATURGIE Martin Vöhringer

Musical von Joe Masteroff // Musik von John Kander //

Gesangstexte von Fred Ebb // in deutscher und englischer

Sprache // Deutsch von Robert Gilbert

Willkommen, bienvenue, welcome!

Der amerikanische Schriftsteller Clifford Bradshaw verbringt den Silvesterabend

1929 im legendären Berliner Kit Kat Klub. Die Attraktion

der verruchten Bühnen-Show ist die charismatische Sally Bowles. In

der freizügigen Atmosphäre des Clubs lernen sich Cliff und Sally

schnell kennen und verlieben sich leidenschaftlich ineinander. Doch

vor dem Hintergrund der sich ankündigenden gesellschaftlichen und

politischen Umwälzungen durch die Nationalsozialisten wird ihr junges

Liebesglück auf eine harte Probe gestellt.

John Kanders preisgekrönte Musik verarbeitet Stilelemente des Ragtime

und Jazz sowie Schlager der 20er Jahre. Die Songs Willkommen,

Cabaret oder Money sind heute Evergreens und so mitreißend wie zu

ihrer Entstehungszeit 1966.

INSZENIERUNG Frank Matthus

MUSIKALISCHE LEITUNG Jochen Kilian

BÜHNE UND KOSTÜME Anne Weiler

CHOREOGRAPHIE Kerstin Ried

DRAMATURGIE Thomas Blockhaus

PREMIERE

Theater Mönchengladbach am 29. August 2020

Theater Krefeld in der Spielzeit 2021/22

PREMIERE

Fabrik Heeder in Krefeld am 23. August 2020

Studio im Theater Mönchengladbach in der Spielzeit 2021/22

96


Paula Emmrich


Adrian Linke


SCHAUSPIEL

MEIN

KÜHLRAUM

Von Joël Pommerat // Aus dem Französischen von

Isabelle Rivoal

Estelle ist die gute Seele eines Supermarkts. Immer hilfsbereit und

davon überzeugt, dass jede miese Situation im Leben veränderbar ist.

Allzu gern nehmen sämtliche Kollegen ihre Hilfsbereitschaft in Anspruch.

Eines Tages erfährt der Besitzer dieses Supermarkts, dass er nur

noch wenige Wochen zu leben hat. Monsieur Blocq ruft alle Angestellten

zusammen. Seinen gesamten Besitz, inklusive des Ladens plus

einem Schlachthof, einer Zementfabrik und einem Nachtclub, vermacht

er seiner Belegschaft. Unter einer Bedingung: einen Tag im Jahr dem

öffentlichen Andenken an ihn zu widmen.

Estelle hat als einzige eine Idee dafür – ein Theaterstück über das

Leben Blocqs! Aber wer die Idee hat, muss es auch machen, finden die

Kollegen, und halsen Estelle immer mehr Arbeit auf. Erst als Estelle

ihren kleinen Bruder zu Hilfe holt, einen Kerl, mit dem nicht gut Kirschen

essen ist, ziehen alle an einem Strang. Ein guter Mensch, der zur

Realisierung seiner guten Taten eines nicht ganz so guten Verwandten

bedarf – unverkennbar hat sich Pommerat inspirieren lassen von

Bertolt Brecht und dessen Stück Der gute Mensch von Sezuan. Und

es ist ihm das Kunststück gelungen, diesem Klassiker des politischen

Theaters eine packende und unterhaltsame moderne Variante an die

Seite zu stellen, die ihrerseits das Zeug zum Klassiker hat.

ELLING

Von Axel Hellstenius unter Mitwirkung von Petter Næss //

Nach dem Roman Blutsbrüder von Ingvar Ambjørnsen //

Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs

Nach zwei Jahren Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik teilen sich

Elling und Kjell Bjarne eine vom Sozialamt betreute Wohnung. Doch

für die beiden Sonderlinge sind die alltäglichen Dinge wie Telefonieren,

Haushalt und Einkaufen große Herausforderungen, vor denen sie

sich lieber in ihre Tagträume flüchten. Als sie die betrunkene, hochschwangere

Nachbarin im Hausflur auflesen, ändert sich alles. Kjell

Bjarne meint in Reidun die Frau seines Lebens gefunden zu haben und

Elling entwickelt seinen besonderen Sinn für Poesie. Die Sonderlinge

finden zu ihrer eigenen Kraft und lassen sich Schritt für Schritt auf das

Abenteuer Leben ein.

INSZENIERUNG Matthias Gehrt

BÜHNE Gabriele Trinczek

KOSTÜME Petra Wilke

DRAMATURGIE Thomas Blockhaus

PREMIERE

Theater Krefeld am 11. Oktober 2020

INSZENIERUNG Gerhard Willert

BÜHNE Julia Scholz

KOSTÜME Sigi Colpe

MUSIK Julia Klomfaß

DRAMATURGIE Martin Vöhringer

PREMIERE

Theater Mönchengladbach am 10. Oktober 2020

99


SCHAUSPIEL

Nele Jung

100


Christoph Hohmann


SCHAUSPIEL

ANATOMIE TITUS FALL

OF ROME – EIN

SHAKESPEAREKOMMENTAR

Von Heiner Müller

Auge um Auge, Zahn um Zahn. Shakespeares frühe Tragödie Titus

Andronicus ist ein Rachedrama, wie es in elisabethanischer Zeit in

Mode war. Ein Spektakel mit einem grotesken Wirbel an Gewalttaten:

Nach zehn Jahren Krieg führt Feldherr Titus triumphierend Tamora,

die besiegte Königin der Goten, samt ihren Söhnen als Gefangene nach

Rom. Als Rache für den Tod seiner im Krieg getöteten Söhne bestimmt

Titus den ältesten Sohn der Gotenkönigin zum Opfertod. Königin

Tamora bekommt alsbald Gelegenheit zur grausamen Vergeltung.

Heiner Müller erzählt in seinem Stück in stark verdichteter, lakonisch

verknappter Weise die Shakespearesche Fabel. Aber er tut dies in sezierender,

Geschichtsmechanismen bloßlegender Weise – „Anatomie“ –

und er montiert seinen „Kommentar“ hinein, in dem vor allem nach

der aktuellen Erscheinungsform des Gegensatzes ROM vs. BARBAREN

gefragt wird.

Die libanesische Regisseurin Maya Zbib, die am Theater Krefeld und

Mönchengladbach bereits in der Reihe „Außereuropäisches Theater

inszeniert hat, befragt ihrerseits die Mechanismen und die ästhetischen

Repräsentationsweisen von Gewalt, nicht zuletzt in der Genderperspektive.

INSZENIERUNG Maya Zbib

BÜHNE UND KOSTÜME Caspar Pichner

PREMIERE

Studio im Theater Mönchengladbach am 31. Oktober 2020

Fabrik Heeder in Krefeld in der Spielzeit 2021/22

VÖGEL

Von Wajdi Mouawad // Aus dem Französischen von

Uli Menke

Wahida, arabischstämmige Amerikanerin, und der in Berlin geborene

Biogenetiker mit jüdischen Wurzeln Eitan begegnen sich in einer New

Yorker Bibliothek und verlieben sich ineinander. Für Eitans religiösfanatischen

Vater David ist diese Beziehung als gebürtiger Israeli, der

seine ferne Heimat von der arabischen Welt bedroht sieht, schlicht inakzeptabel.

Auf der Suche nach den Wurzeln seiner Familie reist Eitan

mit seiner Freundin nach Israel. Hier wird sich Wahida ihrer bisher

verleugneten arabischen Identität bewusst. Und Eitan erfährt von seiner

Großmutter ein gut gehütetes Geheimnis, das jegliche Gewissheit über

Religion, Kultur und Identität der Familienmitglieder in Frage stellt.

Der 1968 im Libanon geborene franko-kanadische Autor und Regisseur

Wajdi Mouawad schrieb Verbrennungen, das mit großem Erfolg

am Gemeinschaftstheater gespielt wurde. Vögel von 2017 verknüpft

Mouawad klug und berührend die Aufarbeitung komplexer Familienverhältnisse

über kulturelle und genetische Abstammung mit dem

Nahost-Konflikt.

INSZENIERUNG Matthias Gehrt

BÜHNE Gabriele Trinczek

KOSTÜME Petra Wilke

DRAMATURGIE Thomas Blockhaus

PREMIERE

Theater Krefeld am 1. November 2020

Theater Mönchengladbach am 16. Januar 2021

102


SCHAUSPIEL

Raafat Daboul

103


Ronny Tomiska


SCHAUSPIEL

DER TOD UND

DAS MÄDCHEN

Von Ariel Dorfman // Deutsch von Ulli Stephan und

Uwe B. Carstensen

In einem Haus am Meer eines nicht näher bezeichneten Landes, das

nach einer Zeit der Diktatur jetzt wieder demokratisch regiert wird,

treffen drei Personen aufeinander: Ein Rechtsanwalt, der gerade von

der Regierung zum Vorsitzenden eines Ausschusses ernannt wurde,

um Folterungen während der Diktatur zu untersuchen, seine Frau,

die ein Opfer dieser Folterungen gewesen ist und ein Arzt, an dessen

Stimme sie ihren Folterknecht zu erkennen glaubt. Die Situation spitzt

sich zu, als sie den Arzt, der alle Vorwürfe abstreitet, überwältigt und

bedroht. Doch ist er wirklich der, für den sie ihn hält? Und ist die Gewalt

gegen ihren vermeintlichen Vergewaltiger gerechtfertigt?

Der chilenische Autor Ariel Dorfman verwirrt mit dieser psychologisch

genau konstruierten Extremsituation das moralische Empfinden

und das Rechtsverständnis seiner Protagonisten – und er prüft das der

Zuschauer im Theater.

INSZENIERUNG Rafat Alzakout

BÜHNE UND KOSTÜME Emilie Cognard

DRAMATURGIE Thomas Blockhaus

PREMIERE

Fabrik Heeder in Krefeld am 29. Dezember 2020

DER RAUB

DER SABINERINNEN

Komödie in vier Akten // Von Franz und Paul von Schönthan

// Bearbeitet von Jürgen Bosse

Gymnasialprofessor Gollwitz liebt das Theater. Aber nur heimlich.

Auch seine vor Jahren eigenhändig verfasste Römer-Tragödie „Der

Raub der Sabinerinnen“ holt der Professor nur aus der Schublade,

wenn die Luft rein, das heißt, die Gattin Friederike außer Haus ist.

Als Theaterdirektor Emanuel Striese, der mit seiner Wanderbühne in

der Kleinstadt gastiert, zufällig Wind von dem Stück bekommt, wittert

er mit dessen Uraufführung einen ausverkauften Saal, und unterstützt

vom theaterbegeisterten Dienstmädchen Rosa und von Schwiegersohn

Leopold willigt Professor Gollwitz in das Abenteuer ein.

Jetzt oder nie, denn Frau Friederike ist mit der jüngsten Tochter Paula

auf Bäderreise an der Nordsee. Plötzlich aber kehren die beiden

verfrüht zurück, und beim Versuch, die wahre Identität von Theaterdirektor

Striese zu verschleiern, zieht sich mit jeder Notlüge die Schlinge

weiter zu. Am Abend der Premiere kommt es zum Knall!

Ein Komödienklassiker rund um die Theaterleidenschaft – mit

einem echten Theaterdirektor als Theaterdirektor! Denn die Rolle von

Emanuel Striese spielt Generalintendant Michael Grosse.

INSZENIERUNG Thomas Goritzki

BÜHNE UND KOSTÜME Heiko Mönnich

DRAMATURGIE Martin Vöhringer

PREMIERE

Theater Krefeld am 30. Dezember 2020

105


SCHAUSPIEL

Eva Spott

106


Bruno Winzen


SCHAUSPIEL

DREI

SCHWESTERN

Von Anton Tschechow

„Life is what happens to you while you are busy making other plans“,

schrieb John Lennon 1980 in einem seiner letzten Songs. Das ist, was

den Schwestern Olga, Mascha und Irina in Tschechows berühmtem,

im Jahr 1900 geschriebenem Stück passiert. Jahrein, jahraus sehnen

die drei sich nach Moskau, nach Moskau …, sie sehnen sich nach dem

wahren Leben – und in all der Zeit geschieht es ihnen, das Leben, als

wäre es ohne ihr Zutun.

In der öden Provinzstadt, in die es sie einst verschlagen hat, weil ihr

Vater, der General, dorthin versetzt wurde, sind die Offiziere, die in

ihrem Haus verkehren, noch die bei weitem gebildetsten und feinsten

Menschen. Aber es ist nicht die Provinzstadt, es sind nicht ihre Bewohner,

die die drei Schwestern unglücklich machen. Es ist die Zeit,

die immerzu verstreicht, es ist die fehlende Antwort auf die Frage:

„Wie sollen wir leben?“ Und der Menschenkenner Tschechow, der als

Dichter und als Arzt gelebt und gelernt hat, konfrontiert uns mit dieser

Frage auf seine zauberhafte Weise, so, dass man nie weiß, ob man

jetzt lachen oder weinen soll.

INSZENIERUNG Dedi Baron

BÜHNE UND KOSTÜME Kirsten Dephoff

DRAMATURGIE Martin Vöhringer

PREMIERE

Theater Krefeld am 30. Januar 2021

Theater Mönchengladbach in der Spielzeit 2021/22

BEUYS' KÜCHE

(ARBEITSTITEL)

URAUFFÜHRUNG

Von Sebastian Blasius und Christoph Klimke

„Jeder Mensch ist ein Künstler“ war eine seiner zentralen Aussagen

zum Verhältnis von Kunst und Gesellschaft, Hut und Weste sein

Marken zeichen, Filz und Fett seine bekanntesten Gestaltungsmittel.

Wie kaum ein anderer deutscher Künstler der Nachkriegszeit hat

Joseph Beuys die Veränderung der Kunstwelt, der Politik und der

Gesellschaft gefordert und als künstlerischen Prozess betrieben. Das

provokante und umfangreiche Schaffen des Kunstprofessors, Aktionskünstlers

und selbsternannten Schamanen wirkt bis heute.

Regisseur und Choreograph Sebastian Blasius arbeitet und forscht an

der Schnittstelle von darstellender, bildender und akustischer Kunst.

Anlässlich des 100. Geburtstages von Joseph Beuys im Jahr 2021 begibt

er sich mit dem mehrfach ausgezeichneten Theaterautor und Librettisten

Christoph Klimke und Schauspielern des Gemeinschaftstheaters

auf die Spuren seiner Kunst. Gemeinsam erarbeiten sie einen performativen

Theaterabend.

INSZENIERUNG Sebastian Blasius

DRAMATURGIE Thomas Blockhaus

PREMIERE

Studio im Theater Mönchengladbach am 26. März 2021

Fabrik Heeder in Krefeld in der Spielzeit 2021/22

108


SCHAUSPIEL

Joachim Henschke

109


Carolin Schupa


SCHAUSPIEL

DIE PHYSIKER

WILHELM TELL

Komödie von Friedrich Dürrenmatt

Eine Mordserie im Irrenhaus, aber Kommissar Voß hat leichtes Spiel,

denn die Täter sind schnell unter den Patienten gefunden. Klinikchefin

Doktor Mathilde von Zahnd ist jedoch untröstlich, als behandelnde

Ärztin bescheinigt sie den geistesverwirrten Patienten, die sich als

Physiker ausgeben, Unzurechnungsfähigkeit. Doch sind die Patienten

wirklich, was sie vorgeben zu sein? Welches Geheimnis hüten die drei?

Der vermeintlich einfache Fall wird immer komplizierter. Und schon

geschieht ein weiterer Mord.

Was als komödiantischer Krimi beginnt, mündet mehr und mehr in

ein absurd zugespitztes Themenstück. Vor dem Hintergrund des

Kalten Krieges und der atomaren Bedrohung hat Dürrenmatt 1962

ein Meisterwerk geschrieben. Mit bis heute relevanten Fragen: Welche

Verantwortung trägt der Einzelne für das Leben aller Menschen?

INSZENIERUNG Maja Delinić

BÜHNE Ria Papadopoulou

KOSTÜME Janin Lang

MUSIK Clemens Gutjahr

CHOREOGRAFIE Pascal Merighi

PREMIERE

Theater Mönchengladbach am 28. März 2021

Theater Krefeld in der Spielzeit 2021/22

Von Friedrich Schiller

„Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern / In keiner Not uns

trennen und Gefahr“. Schillers Utopie einer gelungenen Revolution

von unten erzählt die Geschichte des Aufstandes der Schweizer Bergbauern

gegen den Mensch und Natur ausbeutenden Landvogt Gessler.

Während sie sich gegen den zynisch brutalen Stellvertreter einer Weltmacht

solidarisieren, beteiligt sich der Eigenbrötler Wilhelm Tell

nicht am Rütlischwur, der den geheimen Widerstand der Aufständischen

besiegelt. Erst als Gessler ihn zum Apfelschuss nötigt, wird Tell

aktiv und tötet den Tyrannen aus persönlichen Motiven. Damit wird

er Teil des Freiheitskampfes der Schweizer Eidgenossen und von ihnen

für ihre zugleich revolutionäre wie wertkonservative Freiheitsbewegung

vereinnahmt.

Schillers Wilhelm Tell ist ein Stück über politischen Widerstand, Zivilcourage

und die Verteidigung von freiheitlichen Werten.

INSZENIERUNG Matthias Gehrt

BÜHNE Gabriele Trinczek

KOSTÜME Kirsten Dephoff

MUSIK Jörg Ostermayer

DRAMATURGIE Thomas Blockhaus

PREMIERE

Theater Mönchengladbach am 9. April 2021

111


SCHAUSPIEL

Henning Kallweit

112


Esther Keil


SCHAUSPIEL

HEIMATERDE

DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG

Von Muataz Abu Saleh und Bashar Murkus // Aus dem

Arabischen von Sandra Hetzl

Mit Ur- und Erstaufführungen aus dem Iran, Libanon, Syrien und

dem Irak ist der Nahe Osten ungeplanter Weise zu einem Schwerpunkt

der Reihe „Außereuropäisches Theater“ geworden. Im zehnten Teil

begegnen wir dem jungen palästinensischen Theatermacher Bashar

Murkus. Er ist Autor, Regisseur und künstlerischer Leiter des Theaters

Khashabi in Haifa, das er bald nach seinem Schauspiel- und Regiestudium

im Jahr 2015 mit einem Kollektiv anderer Theatermacherinnen

und Theatermacher zusammen gründete.

Am Theater Krefeld und Mönchengladbach inszeniert Bashar Murkus

das Theaterstück Heimaterde. Ein intensives, physisch und emotional

herausforderndes Kammerspiel, das von einem maskierten Mann in

Uniform und einer jungen Frau handelt: Der Soldat hat den Befehl, die

Frau lebendig zu begraben. Wer aber ist sie? Und wer ist er? Eine grausame

Situation, die wider Erwarten Platz lässt für einen sehr emotionalen

und tragikomischen Dialog dieser beiden Figuren.

INSZENIERUNG Bashar Murkus

BÜHNE UND KOSTÜME Anna Siegrot

DRAMATURGIE Martin Vöhringer

PREMIERE

Fabrik Heeder in Krefeld am 10. April 2021

DER FALL

D'ARC

Eine Recherche von Philipp Sommer und Maja Delinić

„La Pucelle“ nannte sie sich selbst, „Jeanne d’ Arc“ wird sie in Frankreich

genannt, hierzulande ist sie die „Jungfrau von Orléans“.

Schon beim Namen beginnen die Fragen: Wer ist diese Tochter des

lothringischen Bauern Jacques Darc? Eine gottgesandte Heerführerin,

eine Ketzerin, eine Nationalheilige. Eine junge Frau, eine Jungfrau.

Ein junger Mann. Eine Kriegerin, eine Verrückte.

Seit 500 Jahren werden Geschichten über Jeanne d’Arc erzählt, in

Romanen und Theaterstücken, in Filmen und Computerspielen wird

sie romantisiert, verklärt, kritisiert und dechiffriert. Politisch in Beschlag

genommen, von links, aus der Mitte, von extrem rechts auch.

Philipp Sommer und Maja Delinić untersuchen den „Fall D’ARC“ aus

einer ganz persönlichen Perspektive und begeben sich auf eine abenteuerlustige

Tour d’Arc. Was hat uns die historische Jeanne d’Arc, was

haben die multiplen Jeannes der Fiktion uns zu sagen – über die Geschlechterrollen

damals und heute? Über die Macht des Glaubens und

die Ohnmacht der Vernunft? Über die Notwendigkeit von Heldinnen?

Über die Notwendigkeit, Heldinnen abzuschaffen?

INSZENIERUNG Maja Delinić

BÜHNE UND KOSTÜME Ria Papadopoulou

VIDEO Peter Issig

DRAMATURGIE Martin Vöhringer

PREMIERE

Theater Krefeld im Mai 2021 (Ort wird noch bekanntgegeben)

Theater Mönchengladbach in der Spielzeit 2021/22

114


Philipp Sommer


SCHAUSPIEL

Vera Maria Schmidt

116


SCHAUSPIEL

Von William Shakespeare

HAMLET

„Es ist nicht, und es wird auch nimmer gut.“ Hamlets Welt ist aus

den Fugen, hat doch kurz nach dem Tod des Vaters seine Mutter dessen

Bruder geheiratet, und der ist jetzt König von Dänemark. Düstere

Wolken legen sich über Hamlets Geist, grübelnd zieht er sich in sich

selbst zurück. Er erfährt, dass sein Vater vom Bruder ermordet

wurde, ist er wie gelähmt. Was soll, was kann er tun? Sein, Nichtsein?

Ophelias Liebe erreicht ihn nicht mehr, als er die Wahrheit suchend

den Wahnsinnigen spielt. Die Grenzen zwischen Realität und Paranoia

verschwimmen für Hamlet immer mehr, bis er sich selbst und anderen

nicht mehr trauen kann. Am Ende sind fast alle tot. Eine Tragödie.

„Der Rest ist Stille.“

INSZENIERUNG Matthias Gehrt

BÜHNE Gabriele Trinczek

DRAMATURGIE Thomas Blockhaus

NOVECENTO –

DIE LEGENDE VOM

OZEANPIANISTEN

Von Alessandro Baricco // Deutsch von Erika Christiani

Der Posaunist Tim Tooney ist Anfang des 20. Jahrhunderts auf

einem Kreuzfahrtschiff aufgewachsen. Nach zweiunddreißig Jahren

entschließt er sich zum ersten Mal von Bord zu gehen.

Seit nun mehr 17 Spielzeiten begeistert Adrian Linke mit seinem

poetischen und skurrilen Solo-Abend das Publikum.

INSZENIERUNG Till Ufer

BÜHNE UND KOSTÜME Patrick Durwael

Es spielt: Adrian Linke

WIEDERAUFNAHMEN

Studio im Theater Mönchengladbach am 4. September 2020

Fabrik Heeder in Krefeld am 23. Februar 2021

PREMIERE

Theater Krefeld am 6. Juni 2021

Theater Mönchengladbach in der Spielzeit 2021/22

117


SCHAUSPIEL

DIE MACHT

DES GESANGES

Michael Grosse spricht klassische deutsche Balladen

von Goethe, Schiller, Heine und Uhland

Aus der Fundgrube klassischer deutscher Balladen wählt Michael

Grosse Texte von Goethe, Schiller, Heine und Uhland für seinen

Soloabend aus, darunter so bekannte und beliebte wie Der Erlkönig,

Der Zauberlehrling, Die Bürgschaft, Die Kraniche des Ibykus und

viele andere.

Durch eine facettenreiche Interpretation und plastische Darstellung

werden die Balladen zu einem spannenden theatralischen Erlebnis.

Die poetischen Bilder, der dramatische Kern, der mitunter heiterironische

Erzählton und die ideelle Botschaft vermögen auch den

heutigen Zuhörer anzusprechen und zu bewegen.

Mit: Michael Grosse

WIEDERAUFNAHME

Fabrik Heeder in Krefeld am 14. Oktober 2020

DEUTSCHLAND.

EIN WINTERMÄRCHEN

Michael Grosse spricht Heinrich Heine

Am 21. Oktober 1843 startet Heinrich Heine zu seiner ersten Deutschlandreise

nach zwölf Jahren im französischen Exil. Mit Postkutsche,

Eisenbahn und Schiff reist er von Paris über Brüssel, Aachen und Köln

nach Hamburg, wo er auch seinen Verleger Julius Campe trifft. Als

dieser ein halbes Jahr später das literarische Resultat der Reise liest,

schreibt er an Heine: „Sie werden sehr viel für dieses Gedicht zu leiden

haben!“, was sich alsbald bewahrheiten sollte: Die deutschen Zensurbehörden

beschlagnahmen den Text, und Friedrich Wilhelm IV. von

Preußen erlässt sogar einen Haftbefehl gegen Heine.

Im Gewand des Reisebildes kritisiert der Dichter mit einem aus der

Ferne geschärften Blick unbarmherzig die restaurativen politischen

Zustände in den zahlreichen Kleinstaaten seines Vaterlandes, das

ihm nicht einmal mehr geistige Heimat sein kann. Seine Poesie der

Destruktion, die radikale Schärfe seiner Polemik, wirken bis heute

unbequem, ja provokant. Alles, was den Deutschen lieb und wert

war – militanter Nationalismus, Mittelalterschwärmerei oder auch das

Festhalten am provinziellen Denken – ist Zielscheibe seines Spotts.

Wenn Michael Grosse in die Rolle des erzählenden Heinrich Heine

schlüpft, wirkt dessen Werk Deutschland. Ein Wintermärchen mit

seiner feinen Ironie und den Zynismen, seiner hellsichtigen politischen

Analyse und dem wehmütigen Sentiment so unmittelbar, dass Heine

uns fast als Zeitgenosse erscheint.

Mit: Michael Grosse

WIEDERAUFNAHME

Studio im Theater Mönchengladbach am 21. November 2020

118


David Kösters


SCHAUSPIEL

Paul Steinbach

120


SCHAUSPIEL

NIPPLEJESUS

TSCHICK

Von Nick Hornby // Deutsch von Clara Drechsler und

Harald Hellmann

Dave war Rausschmeißer. Jetzt hat er einen sehr viel anspruchsvolleren

Job: Er gehört zum Aufsichtspersonal eines Kunstmuseums. Seine

verantwortungsschwere Aufgabe: Er bewacht ein Kunstwerk mit dem

Titel NippleJesus. Von weitem sieht man eine Darstellung des gekreuzigten

Heilands. Geht der Betrachter näher heran, zeigt sich ihm eine

Vielzahl von Bildern, ausgeschnitten aus einschlägigen Magazinen.

Blasphemie? Pornographie? Sexismus? Oder moderne Kunst? Das

Kunstwerk heizt eine hysterische Debatte in der Stadt an und versetzt

die Öffentlichkeit in Aufruhr. Und Dave, der mit Kunst bisher wenig

am Hut hatte, und auch nicht der idealistischste aller Berufstätigen ist,

bezieht Stellung.

INSZENIERUNG UND AUSSTATTUNG Maja Delinić

DRAMATURGIE Isabelle Küster/Martin Vöhringer

Es spielt: Paul Steinbach

WIEDERAUFNAHMEN

Studio im Theater Mönchengladbach am 9. September 2020

Fabrik Heeder in Krefeld am 9. Februar 2021

Von Wolfgang Herrndorf // Bühnenfassung von Robert Koall

Mutter in der Entzugsklinik, Vater auf Geschäftsreise, also wird Maik

wohl oder übel die großen Ferien allein verbringen. Doch dann kreuzt

sein neuer Mitschüler Tschick auf, eigentlich Andrej Tschichatschow.

Der Russlanddeutsche hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs

Gymnasium geschafft, und doch wirkt er nicht gerade wie ein Musterbeispiel

für Integration. Schon sitzen die beiden in Tschicks geklautem

Auto und cruisen lässig durch die sommerglühende deutsche Provinz.

An einer Müllkippe begegnen sie der obdachlosen Jugendlichen

Isa, die sich ihnen kurzerhand anschließt. Jetzt sind sie zu dritt, und

es wird der beste Sommer von allen.

Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren und 2013 in Berlin

gestorben, hat ursprünglich Malerei studiert. 2010 erschien sein

dritter Roman Tschick, der seither mit großem Erfolg auf vielen deutschen

Bühnen gespielt wird, und 2016 von Fatih Akin fürs Kino

verfilmt wurde.

INSZENIERUNG Maja Delinić

BÜHNE UND KOSTÜME Ria Papadopoulou

MUSIK Clemens Gutjahr

TANZCHOREOGRAFIE Alla Bondarevskaya

VIDEO Peter Issig

DRAMATURGIE Thomas Blockhaus

WIEDERAUFNAHME

Studio im Theater Mönchengladbach am 14. Februar 2021

121


KONZERTE

K122


KONZERTE

ÜBERBLICK

1. SINFONIEKONZERTE

» Seite 124

2. SINFONIEKONZERT

» Seite 125

3. SINFONIEKONZERT

» Seite 125

4. SINFONIEKONZERT

» Seite 125

5. SINFONIEKONZERT

» Seite 128

1. SONDERKONZERT

» Seite 129

2. SONDERKONZERT

» Seite 129

3. SONDERKONZERT

» Seite 129

4. SONDERKONZERT

» Seite 130

5. SONDERKONZERT

» Seite 130

KAMMERKONZERTE

1.–6. Kammerkonzert

» Seite 131

CHORKONZERT

» Seite 132

SCHULKONZERTE

1.–2. 11-Schulkonzert

» Seite 132

KRABBELKONZERTE

1.–3. Krabbelkonzert

» Seite 133

6. SINFONIEKONZERT

» Seite 128

7. SINFONIEKONZERT

» Seite 128

KÜTSONS HAPPY HOUR

1.–3. Happy Hour-Konzert

» Seite 130

123


KONZERTE

SINFONIEKONZERTE

1. Sinfoniekonzert in MG

1. Sinfoniekonzert in KR

GROSSER BEETHOVEN-MARATHON

am 22. August 2020

1 Tag, 1 Orchester, 1 Dirigent, alle

9 Sinfonien Ludwig van Beethovens!

Ludwig van Beethoven (1770–1827)

1. Konzert

Sinfonien Nr. 1–3

Konzertsaal um 10:30 Uhr

2. Konzert

Sinfonien Nr. 4+5

Konzertsaal um 14:00 Uhr

3. Konzert

Sinfonie Nr. 6

Außenbühne um 15:30 Uhr

4. Konzert

Sinfonien Nr. 7+8

Konzertsaal um 18:00 Uhr

5. Konzert

Sinfonie Nr. 9

Außenbühne um 21:30 Uhr

Solisten, Opern- und Extrachor des

Theaters Krefeld und Mönchengladbach

Niederrheinischer Konzertchor

Jugendsinfonieorchester der

Musikschule Mönchengladbach

Niederrheinische Sinfoniker

DIRIGENT GMD Mihkel Kütson

AUFFÜHRUNGEN

Konzertsaal Theater Mönchengladbach

und Open Air im Theaterpark

22. August 2020 ab 10:30 Uhr

Konzert Nr. 3 und 5 erklingen bei freiem

Eintritt.

Abonnenten des Mittwochsabos erhalten in

Konzert Nr. 1 ihren Abositzplatz und haben

außerdem in Konzert Nr. 2 und 4 Anspruch

auf einen Sitzplatz in ihrer Abokategorie (solange

der Vorrat reicht).

Abonnenten des Donnerstagsabos erhalten

in Konzert Nr. 4 ihren Abositzplatz und haben

außerdem in Konzert Nr. 1 und 2 Anspruch

auf einen Sitzplatz in ihrer Abokategorie (solange

der Vorrat reicht).

Die Krefelder Abonnenten können ihr

1. Sinfoniekonzert gegen eine Teilnahme am

Marathon in Mönchengladbach tauschen.

Für Nicht-Abonnenten sind Einzeltickets

(ab 23 €/erm. 18 €) sowie ein Kombiticket

(Konzert Nr. 1, 2 und 4 für 84 €) erhältlich.

Ludwig van Beethoven (1770–1827)*

Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

Ludwig van Beethoven (1770–1827)**

Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93

Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

„Schicksalssinfonie“

DIRIGENT GMD Mihkel Kütson

AUFFÜHRUNGEN

Seidenweberhaus Krefeld

* 25. August 2020 um 20:00 Uhr

** 28. August 2020 um 20:00 Uhr

EINFÜHRUNG

jeweils um 19:15 Uhr

Konzertabonnenten des Dienstagsabos und

des Freitagsabos haben auch für das Konzert

am Dienstag, 25. August 2020 und am Freitag,

28. August 2020 Anspruch auf einen Sitzplatz

in ihrer Abokategorie oder können ihr

Konzertticket gegen ein Kombiticket für den

Beethoven-Marathon in Mönchengladbach

tauschen (solange der Vorrat reicht).

124


KONZERTE

SINFONIEKONZERTE

2. Sinfoniekonzert

Richard Strauss (1864–1949)

Don Juan. Tondichtung op. 20

Franz Schmidt (1874–1939)

Konzertante Variationen über ein Thema

von Beethoven für Klavier und Orchester

(zweihändige Fassung)

Edward Elgar (1857–1934)

Falstaff. Sinfonische Studie c-Moll op. 68

KLAVIER Ragna Schirmer

DIRIGENT GMD Mihkel Kütson

AUFFÜHRUNGEN

Seidenweberhaus Krefeld

13. und 16. Oktober 2020

jeweils um 20:00 Uhr

Konzertsaal Theater Mönchengladbach

14. Oktober 2020 um 20:00 Uhr

Kaiser-Friedrich-Halle Mönchengladbach

15. Oktober 2020 um 20:00 Uhr

EINFÜHRUNG

jeweils um 19:15 Uhr

3. Sinfoniekonzert

Ottorino Respighi (1879–1936)

Gli Uccelli

Niccolò Paganini (1782–1840)

Violinkonzert Nr. 2 h-Moll op. 7

„La Campanella“

Felix Mendelssohn Bartholdy

(1809–1847)

Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90

„Italienische“

VIOLINE Lara Boschkor

DIRIGENT Markus L. Frank

AUFFÜHRUNGEN

Seidenweberhaus Krefeld

11. und 15. Dezember 2020

jeweils um 20:00 Uhr

Konzertsaal Theater Mönchengladbach

16. Dezember 2020 um 20:00 Uhr

Kaiser-Friedrich-Halle Mönchengladbach

17. Dezember 2020 um 20:00 Uhr

EINFÜHRUNG

11., 15. und 16. Dezember um 19:15 Uhr

DEBUT-KONZERT

17. Dezember um 19:00 Uhr

4. Sinfoniekonzert

Franz Schubert (1797–1828)

Sinfonie Nr. 6 C-Dur

Anton Bruckner (1824–1896)

Sinfonie Nr. 2 c-Moll

DIRIGENT Bruno Weil

AUFFÜHRUNGEN

Seidenweberhaus Krefeld

2. und 5. Februar 2021

jeweils um 20:00 Uhr

Konzertsaal Theater Mönchengladbach

3. Februar 2021 um 20:00 Uhr

Kaiser-Friedrich-Halle Mönchengladbach

4. Februar 2021 um 20:00 Uhr

EINFÜHRUNG

4. und 5. Februar um 19:15 Uhr

DEBUT-KONZERT

2. und 3. Februar um 19:00 Uhr

125


KONZERTE

126


KONZERTE

Niederrheinische Sinfoniker

127


KONZERTE

SINFONIEKONZERTE

5. Sinfoniekonzert

Leonard Bernstein (1918–1990)

Facsimile. Choreographic Essay for

Orchestra

Astor Piazzolla (1921–1992)

Aconcagua. Bandoneonkonzert

Sergej Prokofjew (1891–1953)

Cinderella. Orchestersuite op. 107/109

AKKORDEON Mie Miki

DIRIGENT GMD Mihkel Kütson

AUFFÜHRUNGEN

Seidenweberhaus Krefeld

23. und 26. März 2021

jeweils um 20:00 Uhr

Konzertsaal Theater Mönchengladbach

24. März 2021 um 20:00 Uhr

Kaiser-Friedrich-Halle Mönchengladbach

25. März 2021 um 20:00 Uhr

EINFÜHRUNG

23., 24. und 26. März um 19:15 Uhr

DEBUT-KONZERT

25. März um 19:00 Uhr

6. Sinfoniekonzert

Franz Liszt (1811–1886)

Ungarische Rhapsodie Nr. 4 d-Moll

George Enescu (1881–1955)

Sinfonie Nr. 1 Es-Dur op. 13

Sergej Rachmaninow (1873–1943)

Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30

KLAVIER Konstantin Emelyanov

DIRIGENT GMD Mihkel Kütson

AUFFÜHRUNGEN

Seidenweberhaus Krefeld

4. und 7. Mai 2021

jeweils um 20:00 Uhr

Konzertsaal Theater Mönchengladbach

5. Mai 2021 um 20:00 Uhr

Kaiser-Friedrich-Halle Mönchengladbach

6. Mai 2021 um 20:00 Uhr

EINFÜHRUNG

6. und 7. Mai um 19:15 Uhr

DEBUT-KONZERT

4. und 5. Mai um 19:00 Uhr

7. Sinfoniekonzert

Antonín Dvořák (1841–1904)

Der Wassermann op. 107

Zoltán Kodály (1882–1967)

Háry János. Orchestersuite

Johannes Brahms (1833–1897)

Variationen über ein Thema von Joseph

Haydn B-Dur op. 56a

Dmitri Schostakowitsch (1906–1975)

Sinfonie Nr. 1 f-Moll op. 10

DIRIGENTEN 4 Dirigenten/innen aus

dem Dirigentenforum

KÜNSTLERISCHE LEITUNG

GMD Mihkel Kütson

AUFFÜHRUNGEN

Seidenweberhaus Krefeld

22. und 25. Juni 2021

jeweils um 20:00 Uhr

Konzertsaal Theater Mönchengladbach

23. Juni 2021 um 20:00 Uhr

Kaiser-Friedrich-Halle Mönchengladbach

24. Juni 2021 um 20:00 Uhr

EINFÜHRUNG

jeweils um 19:15 Uhr

128


KONZERTE

SONDERKONZERTE

1. Sonderkonzert

Klassik Open Air

Schloss Rheydt 2020

America!

Mit Werken von George Gershwin,

Stephen Sondheim, Leonard Bernstein,

Richard Rodgers u. a.

SOPRAN Maya Blaustein*

ALT Boshana Milkov*

TENOR David Esteban

BARITON Guillem Batllori*

DIRIGENT GMD Mihkel Kütson

* Mitglied im Opernstudio Niederrhein

AUFFÜHRUNG

Schloss Rheydt

30. August 2020 um 20:00 Uhr

2. Sonderkonzert

Vivaldi und Wacholder Vol. 3

Kammerkonzerte in Restaurants und

Bars der Mönchengladbacher Altstadt

Je drei Mal zur vollen Stunde spielt in

jedem der beteiligten Restaurants ein

Kammerensemble ein halbstündiges

Konzert. Anschließend hat das Publikum

Zeit, zum nächsten Restaurant zu wechseln

und dort ein anderes Kammerensemble

zu hören. Der Eintritt zu diesem

„musikalischen Kneipenbummel“ ist frei.

Die teilnehmenden Restaurants und

Bars werden ab Ende Juni 2020 unter

www.niederrheinische-sinfoniker.de

und facebook.com/Niederrheinische

Sinfoniker bekannt gegeben.

AUFFÜHRUNGEN

5. September 2020 um 20:00 Uhr,

21:00 Uhr und 22:00 Uhr

3. Sonderkonzert

Konzert zum Tag der Deutschen Einheit

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)

Konzert für Flöte, Harfe und Orchester

C-Dur KV 299

Johan Wagenaar (1862–1941)

Frühlingsgewalt. Konzertouvertüre op. 11

Julius Röntgen (1855–1932)

Sinfonie Nr. 18 A-Dur

FLÖTE Darío Portillo Gavarre

HARFE Stella Farina

DIRIGENT GMD Mihkel Kütson

AUFFÜHRUNG

Seidenweberhaus Krefeld

3. Oktober 2020 um 20:00 Uhr

129


KONZERTE

SONDERKONZERTE

KÜTSONS

HAPPY HOUR

4. Sonderkonzert

Neujahrskonzert

Mit einem bunten Melodienreigen der

Strauß-Dynastie u. a.

MODERATOR GI Michael Grosse

DIRIGENT GMD Mihkel Kütson

AUFFÜHRUNGEN

Theater Krefeld

1. Januar 2021 um 11:00 Uhr

Theater Mönchengladbach

1. Januar 2021 um 20:00 Uhr

5. Sonderkonzert

Helden der Leinwand

Beliebte Titel der Filmmusik samt

zugehöriger Filmszenen und einer

großen Lightshow

DIRIGENT Andreas Fellner

AUFFÜHRUNGEN

Theater Mönchengladbach

15. April 2021 um 20:00 Uhr

Theater Krefeld

17. April 2021 um 20:00 Uhr

60 Minuten Highlights aus Barock,

Klassik und Romantik inklusive

Begrüßungsgetränk; anschließend

kulinarischer Konzertausklang in

der Theaterbar

1. Happy Hour-Konzert

Konzertsaal Theater Mönchengladbach

24. September 2020 um 18:30 Uhr

2. Happy Hour-Konzert

Konzertsaal Theater Mönchengladbach

27. Oktober 2020 um 18:30 Uhr

3. Happy Hour-Konzert

Konzertsaal Theater Mönchengladbach

21. Januar 2021 um 18:30 Uhr

130


KONZERTE

KAMMERKONZERTE

1. Kammerkonzert

Kreutzersonate

AUFFÜHRUNGEN

Studio im Theater Mönchengladbach

6. September 2020 um 11:00 Uhr

Foyer im Theater Krefeld

13. September 2020 um 11:00 Uhr

3. Kammerkonzert

Trio, Quartett, Quintett, … Blech

AUFFÜHRUNGEN

Studio im Theater Mönchengladbach

24. Januar 2021 um 11:00 Uhr

Foyer im Theater Krefeld

31. Januar 2021 um 11:00 Uhr

5. Kammerkonzert

Zweisam

AUFFÜHRUNGEN

Foyer im Theater Krefeld

18. April 2021 um 11:00 Uhr

Studio im Theater Mönchengladbach

25. April 2021 um 11:00 Uhr

2. Kammerkonzert

Freigeister

AUFFÜHRUNGEN

Foyer im Theater Krefeld

25. Oktober 2020 um 11:00 Uhr

Studio im Theater Mönchengladbach

8. November 2020 um 11:00 Uhr

4. Kammerkonzert

Meister des Bläserquintetts

AUFFÜHRUNGEN

Studio im Theater Mönchengladbach

28. Februar 2021 um 11:00 Uhr

Foyer im Theater Krefeld

14. März 2021 um 11:00 Uhr

6. Kammerkonzert

Hoch–Tief. Faszinierende Klänge von

Geige und Kontrabass

AUFFÜHRUNGEN

Studio im Theater Mönchengladbach

6. Juni 2021 um 11:00 Uhr

Foyer im Theater Krefeld

20. Juni 2021 um 11:00 Uhr

131


KONZERTE

CHORKONZERT

SCHULKONZERTE

Joseph Haydn (1732–1809)

Die Schöpfung. Oratorium

SOPRAN Sophie Witte, Maya Blaustein*

TENOR Woongyi Lee

BARITON Rafael Bruck

*Mitglied im Opernstudio Niederrhein

NIEDERRHEINISCHER

KONZERTCHOR

DIRIGENT GMD Mihkel Kütson

AUFFÜHRUNGEN

Seidenweberhaus Krefeld

2. Juni 2021 um 20:00 Uhr

Kaiser-Friedrich-Halle Mönchengladbach

3. Juni 2021 um 20:00 Uhr

Liebe Abonnenten:

Bitte beachten Sie, dass es in der

Saison 2020/21 nur ein Chorkonzert

gibt, für die Krefelder Abos ausnahmsweise

an einem Mittwoch, für die

Mönchengladbacher Abos an einem

Donnerstag.

1. „ 11“-Schulkonzert

Konzertthema und Zielgruppe standen

zu Redaktionsschluss noch nicht fest.

DIRIGENT Andreas Fellner

AUFFÜHRUNGEN

Theater Krefeld

14. April 2021 um 11:00 Uhr

Theater Mönchengladbach

16. April 2021 um 11:00 Uhr

2. „ 11“-Schulkonzert

Konzertthema und Zielgruppe standen

zu Redaktionsschluss noch nicht fest.

DIRIGENT Andreas Fellner

AUFFÜHRUNGEN

Theater Mönchengladbach

8. Juni 2021 um 11:00 Uhr

Theater Krefeld

9. Juni 2021 um 11:00 Uhr

Werkeinführung durch ein Kammerensemble

mit nachfolgendem Sinfoniekonzertbesuch

(für Schüler ab der 9. Klasse)

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)

Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90

„Italienische“

Mitglieder der Niederrheinischen

Sinfoniker

KONZEPTION Georg Ruppert, Richard

Weitz, Olaf Scholz

Die Terminvergabe des Besuchs der Sinfoniker

in der Schule erfolgt nach individueller

Absprache. Anmeldung und weitere

Informationen bei: Eva Ziegelhöfer, Konzertdramaturgin

und -pädagogin (Telefon:

02166 / 6151-118, E-Mail: eva.ziegelhoefer

@theater-kr-mg.de)

3. Sinfoniekonzert vom 11.–17. Dezember

2020 um 20:00 Uhr

132


KONZERTE

KRABBEL-

KONZERTE

Krabbelkonzerte

Für Kinder im Alter von 0 bis 2 Jahren

1. Krabbelkonzert

AUFFÜHRUNGEN

Studio im Theater Mönchengladbach

5. November 2020 um 10:30 Uhr

Foyer im Theater Krefeld

6. November 2020 um 10:30 Uhr

2. Krabbelkonzert

AUFFÜHRUNGEN

Studio im Theater Mönchengladbach

11. Januar 2021 um 10:30 Uhr

Foyer im Theater Krefeld

12. Januar 2021 um 10:30 Uhr

3. Krabbelkonzert

AUFFÜHRUNGEN

Studio im Theater Mönchengladbach

27. April 2021 um 10:30 Uhr

Foyer im Theater Krefeld

28. April 2021 um 10:30 Uhr

133


KINDER & JUGEND

KJ

134


PETER UND

DER WOLF

AB 5 JAHREN

KINDER & JUGEND

Ballettmärchen von Robert North mit Musik von

Sergej Prokofjew

Prokofjews Geschichte von Peter, der die Warnung seines Großvaters

vor dem bösen Wolf nicht ernst nimmt und durch Leichtsinn in

Gefahr gerät, hat die Kinderherzen in aller Welt erobert. Peter ist ein

Junge wie jeder andere. Er macht Fehler, aber durch Mut und Klugheit

und mit Hilfe seiner Freunde gelingt es ihm, den Wolf zu fangen –

ein lehrreiches Abenteuer.

Zugleich ist das Märchen eine kleine klingende Instrumentenkunde,

denn jeder Figur ist ein bestimmtes Instrument mit einem charakteristischen

musikalischen Thema zugeordnet. Um den Kindern einen

nachhaltigen akustischen und optischen Eindruck der Instrumente

zu vermitteln, spielen elf Instrumentalisten live.

MUSIKALISCHE LEITUNG Andreas Fellner

CHOREOGRAFIE Robert North

CHOREOGRAFIEASSISTENZ Sheri Cook

BÜHNE UND KOSTÜME Udo Hesse

AM FLÜGEL André Parfenov

DRAMATURGIE Regina Härtling

Mitglieder der Niederrheinischen Sinfoniker

PREMIERE

Theater Mönchengladbach am 24. Oktober 2020

Theater Krefeld in der Spielzeit 2021/22

Diese pädagogische Intention greift auch Robert North mit seiner

szenisch-tänzerischen Adaption fantasievoll auf. Um den jungen Zuschauern

Ballett und Tanz näherzubringen, werden die Tänzerinnen

und Tänzer zu Beginn in einer Probensituation zu erleben sein, bevor

sie in ihre Rollen schlüpfen und die Figuren der Geschichte zum

Leben erwecken.

135


DES KAISERS

NEUE KLEIDER

AB 5 JAHREN

KINDER & JUGEND

Eine Mutmach-Geschichte über Schein und Sein, Eitelkeit

und tollkühne Gaunereien, von Bruno Winzen nach dem

Drehbuch für einen WDR-Märchenfilm von David Ungureit

nach Hans Christian Andersen

Voller Witz und Lebenslust kommt der junge, mittellose Jacó in ein

ihm unbekanntes Land. Dort macht er bei dem Versuch, sich etwas

zu Essen zu beschaffen, die Bekanntschaft mit der Näherin Maja. Alle

Bürger leiden Not, während Kaiser Friedhelm der Fesche sagenhafte

Reichtümer für seine Garderobe ausgibt. Kurzerhand fasst Jacó einen

Plan: Er behauptet kühn, der weltbeste Weber zu sein. So gelingt es

ihm, zum eitlen Kaiser vorgelassen zu werden und ihm ein verlockendes

Angebot zu unterbreiten: Für das große Geburtstagsfest des Kaisers

verspricht Jacó, einzigartige und prächtige Kleider zu schneidern. Das

Tollste an ihnen aber sei, dass sie für jeden, der unverzeihlich dumm

oder seines Amtes nicht würdig ist, unsichtbar bleiben. Der selbstsüchtige

Friedhelm geht darauf ein. Obwohl die kluge Hofschneiderin

Adele bald Verdacht schöpft, macht es sich Jacó im Schloss bequem

und gibt vor, gemeinsam mit Maja die Stoffe für die kaiserliche Kleidung

zu weben.

INSZENIERUNG Bruno Winzen

BÜHNE Harald Stieger

KOSTÜME Petra Wilke

MUSIK Julia Klomfaß

DRAMATURGIE Maren Gambusch

PREMIERE

Theater Krefeld am 28. November 2020

Als der Tag der Wahrheit anbricht, warten alle gespannt auf den Anblick

der sagenhaften neuen Kleider. Endlich tritt der Herrscher vor

seine Untertanen. In deren Gesichtern macht sich schnell ungläubiges

Staunen breit …

136


KINDER & JUGEND

VORSTELLUNG PLUS

FAMILIE IM THEATER

PUPPENTHEATER

Am Sonntag mit der ganzen Familie in die Welt des

Theaters eintauchen.

Unsere Theaterpädagoginnen gestalten gemeinsam mit Kindern,

Eltern und Großeltern einen Workshop, in dem die Geschichte und

ihre Protagonisten erforscht und dann kleine Sequenzen entwickelt

werden. Auf diesem Wege lernen alle schon die Figuren kennen und

können so im Anschluss den Profis auf der Bühne noch besser folgen

und der Genuss und Spaß ist umso größer.

Der Workshop ist beim Kauf der Karten kostenfrei. Dieses Angebot

für die ganze Familie ist nur nach Anmeldung möglich.

THEATER MÖNCHENGLADBACH

Peter und der Wolf Ballett

15. November 2020 um 15:00 Uhr

Workshop um 13:30–14:30 Uhr im Balkonfoyer

ANMELDUNG UND INFOS

silvia.behnke@theater-kr-mg.de

THEATER KREFELD

Des Kaisers neue Kleider Schauspiel

13. Dezember 2020 um 15:00 Uhr

Workshop um 13:30–14:30 Uhr im Filmfoyer

ANMELDUNG UND INFOS

maren.gambusch@theater-kr-mg.de

Sonntags ist Familienzeit! Zu spannenden Puppentheater-

Aufführungen sind unsere jüngsten Zuschauer in Begleitung

von Eltern oder Großeltern auch in der neuen Spielzeit

schon ab Mitte August herzlich eingeladen.

Ermutigt durch die positive Resonanz wird das Puppentheater-

Repertoire auf sechs verschiedene Titel und insgesamt 24 Vorstellungstermine

– zwölf in Krefeld, zwölf in Mönchengladbach – erweitert.

Zur Auswahl stehen Zwerg Nase, Ein Fall für Grete, Das Aschenputtel,

Der Kleine Prinz, Die drei Schweinchen und der Wolf und als Wiederaufnahme

Der Drache will heiraten.

Alexander Betov widmet sich in seiner Freizeit mit Elan und Herzblut

der Theaterarbeit für Kinder, unterstützt von seiner Kollegin Sabine

Sanz. Beide Künstler singen seit vielen Jahren im Opernchor des

Theaters Krefeld und Mönchengladbach. Während die fantasievollen

Texte meist aus der Feder von Sabine Sanz stammen, führt Alexander

Betov Regie, entwirft die Dekorationen und baut selbst die Puppen.

Dazu befähigt ihn seine Ausbildung an der Nationalakademie in Sofia,

wo er Gesang und Schauspiel einschließlich Puppenspiel studierte.

So entdeckte er schon früh seine Liebe zu dieser Kunstform. Seine Inszenierungen

sind nach dem Prinzip des interaktiven Spiels zwischen

Puppenspieler, der gleichzeitig als Darsteller sichtbar ist, und den

Puppen konzipiert.

Für Kinder ist es besonders aufregend, Theaterluft zu schnuppern und

mitzuerleben, wie Märchenfiguren im Spiel zum Leben erwachen.

Diesen Zauber können auch Erwachsene genießen und sich zudem an

leuchtenden Kinderaugen erfreuen.

137


KINDER & JUGEND

KINDERKONZERTE

1. Kinderkonzert

Kiko auf großer Schiffsreise

AUFFÜHRUNGEN

Theater Krefeld

20. September 2020

11:00 Uhr und 12:30 Uhr

Theater Mönchengladbach

27. September 2020

11:00 Uhr und 12:30 Uhr

2. Kinderkonzert

Thomas Lange & Thomas Dorsch

Peterchens Mondfahrt

Orchestermärchen nach Gerdt

von Bassewitz

AUFFÜHRUNGEN

Theater Krefeld

22. November 2020

11:00 Uhr und 12:30 Uhr

Theater Mönchengladbach

29. November 2020

11:00 Uhr und 12:30 Uhr

3. Kinderkonzert

Mensch, Strauss

AUFFÜHRUNGEN

Theater Mönchengladbach

10. Januar 2021

11:00 Uhr und 12:30 Uhr

Theater Krefeld

17. Januar 2021

11:00 Uhr und 12:30 Uhr

4. Kinderkonzert

Kikos fröhliche Instrumentenkunde

AUFFÜHRUNGEN

Theater Mönchengladbach

7. März 2021

11:00 Uhr und 12:30 Uhr

Theater Krefeld

21. März 2021

11:00 Uhr und 12:30 Uhr

5. Kinderkonzert

Die vier Elemente

AUFFÜHRUNGEN

Theater Mönchengladbach

30. Mai 2021

11:00 Uhr und 12:30 Uhr

Theater Krefeld

13. Juni 2021

11:00 Uhr und 12:30 Uhr

NIEDERRHEINISCHE

SINFONIKER

Paula Emmrich

Konzertkobold Kiko

Andreas Fellner

Musikalische Leitung

und Moderation

Alle Kinderkonzerte richten

sich an Kinder im Alter von

6 bis 10 Jahren.

138


KINDER & JUGEND

THEATER

PÄDAGOGIK

139


KINDER & JUGEND

JUGEND IM THEATER

Opener

Für alle theaterbegeisterten Jugendlichen

stellen unsere Theaterpädagoginnen Silvia

Behnke und Maren Gambusch beim ersten

Theaterspot, dem Opener der Spielzeit, ihr

Jugendprogramm vor.

Bei kleinen Snacks möchten die beiden mit

theaterinteressierten Jugendlichen ins Gespräch

kommen und alle Fragen rund ums

Theater und ihre Projekte beantworten.

Anschließend ist der gemeinsame Vorstellungbesuch

von Cabaret geplant.

Wer dann Mitglied in unserem Jugendclub

werden möchte, hat nicht nur die Möglichkeit

selbst auf der Bühne zu stehen, sondern

auch zum Preis von 7 € regelmäßig gemeinsam

mit anderen interessierten Jugendlichen

ins Theater zu gehen. Diese gemeinsamen

Theaterbesuche, unsere Theaterspots, mit

anschließenden Gesprächen, Diskussionen

oder Interviews bieten unsere Theaterpädagoginnen

den Jugendclubbern jeweils einmal

im Monat abwechselnd in beiden Städten an.

OTELLO DARF NICHT PLATZEN

Theater Krefeld

am 27. September 2020

TREFFEN 18:00 Uhr

VORSTELLUNGSBEGINN 19:30 Uhr

ANMELDUNG bis 18. September 2020

theaterpaedagogik@theater-kr-mg.de

Geplante Termine werden auf unserer

Homepage veröffentlicht.

Projekte

In unseren Projekten bieten wir jungen

Leuten kreativen Freiraum, um sich auszuprobieren

und erste Bühnenerfahrungen zu

sammeln. Wir machen Theater von, mit und

für Jugendliche!

Diese Projekte eröffnen die Möglichkeit, das

Theater aktiv mitzugestalten und unter professioneller

Anleitung ein Schauspiel oder

Tanztheaterstück, das dann auf einer unserer

Theaterbühnen gespielt wird, zu erarbeiten.

Voraussetzung für die Teilnahme an einem

Bühnenprojekt ist die regelmäßige aktive Anwesenheit

bei Proben, die auch am Wochenende

und in den Ferien stattfinden.

ANMELDUNG

Die Anmeldeflyer für eine Mitgliedschaft im

Jugendclub sind mit Beginn der neuen

Spielzeit an den Theaterkassen in Krefeld und

Mönchengladbach erhältlich.

140


KINDER & JUGEND

MUSICAL

DANCE

TOD IN VENEDIG

AB 12 JAHREN

AB 15 JAHREN

Die Tanz- und Theaterpädagogin Silvia

Behnke lädt alle Jugendlichen zwischen 12

und 27 Jahren ein, gemeinsam Choreografien

zu erarbeiten. Wer ein Faible für Musical hat,

aber auch Interesse für andere Tanzstile, ist

hier genau richtig aufgehoben.

Bei den Treffen, die immer mittwochs stattfinden,

werden nach dem gemeinsamen

Aufwärmtraining, dem Handwerkszeug des

Tänzers, die unterschiedlichsten Choreografien

erarbeitet. In immer wieder anderen

Varianten wird dann dies erarbeitete Repertoire

für die vielfältigen Auftritte der Musical-

Dance-Gruppe zusammengestellt. So wirken

sie mit bei Theaterfesten, Kulturveranstaltungen

in beiden Städten, verschiedenen

Festivals der LAG Tanz wie GET ON STAGE,

in Dortmund oder Jugend tanzt. Ein besonderes

Highlight war die Mitwirkung beim

Musikfestival Ensemblia 2019 in Mönchengladbach.

Aufgeteilt sind die Musical-Dancer

in zwei Gruppen.

REGELMÄSSIGE PROBEN

Mittwochs im Theater Krefeld

Anfänger: 16:30–17:30 Uhr

Fortgeschrittene: 18:00–20:00 Uhr

ANMELDUNG

silvia.behnke@theater-kr-mg.de

Tanz-Theaterproduktion des Jugendclubs

Mönchengladbach // nach der

Novelle von Thomas Mann

Gustav von Aschenbach erreicht große Anerkennung

als Künstler und wird von der Gesellschaft

vor allem wegen seiner hohen ethischen

Ansprüche bewundert. Er ist ein Mann,

der sein Leben und sein Werk mit Strenge

und eiserner Disziplin aufgebaut hat. Durch

seine gnadenlose Selbstbeherrschung hat er

jegliche Form von Leidenschaft erstickt und

Gefühle längst vergessen. Aschenbach hat den

Willen als den höchsten Wert festgelegt, für

ihn bedeutet er die höchste Tugend. Sowohl

sein Verhalten als auch seine literarischen

Figuren hat er eben diesem Willen untergeordnet.

Trotz allem verspürt der scharfsinnige

und reife von Aschenbach innerlich eine Unruhe

und Unzufriedenheit, die seinem Werk

und seinem Leben entspringt.

Und so kommt es, dass der Schriftsteller nach

Venedig reist. Er will der Routine, die ihn

erdrückt, entfliehen und seine künstlerische

Tätigkeit wieder neu befeuern. Von Deutschland

aus startet er seine Wanderung der

Sonne entgegen; auf derselben Route reisen

aber auch seine strengen moralischen Überzeugungen

mit …

Venedig wird zum Szenario seiner persönlichen

Tragödie, denn es treten die beiden Gegensätze

Apollon und Dionyos in sein Leben:

Form und Leidenschaft auf der einen, Traum

und Trunkenheit auf der anderen Seite.

Der Jugendclub des Theaters Mönchengladbach

wird sich mit der berühmten literarischen

Vorlage von Thomas Manns Tod in

Venedig beschäftigen und dazu eine eigene

Tanztheaterversion entwickeln.

INSZENIERUNG Silvia Behnke

BÜHNE UND KOSTÜME Udo Hesse

PREMIERE

Studio im Theater Mönchengladbach

am 20. Juni 2021

KENNENLERNWOCHENENDE

5./6.9.2020 von 11:00–18:00 Uhr

REGELMÄSSIGE PROBEN

Samstags, 11:00–18:00 Uhr

141


KINDER & JUGEND

Jugendclub des Theaters Krefeld und Mönchengladbach

142


KINDER & JUGEND

143


KINDER & JUGEND

DURCH DIE ZEIT

STOLPERN

IMPROTHEATER

Eine Stückentwicklung des Jugendclubs

Krefeld

In meiner Straße Stolpersteine

Vögel singen und ich weine

Hier könnt’ jeder Name stehen

Irgendeiner, irgendeiner

Doch hier steht deiner

(Trettmann)

In dieser Spielzeit nimmt der Jugendclub die

Krefelder Stolpersteine als Ausgangspunkt für

eine eigene Stückentwicklung.

Stolpersteine sind Gedenktafeln aus Messing,

mit denen der Künstler Gunter Demnig

an die Opfer des Holocausts erinnert, indem

er sie vor ihrem letzten selbstgewählten

Wohnort ins Trottoir einlässt. Wer waren die

Menschen, die in Krefeld gelebt haben und

wer sind die Menschen, die in Krefeld leben?

Wie waren und sind die jungen Menschen

aus Krefeld so drauf? Was hat sie beschäftigt,

ermutigt und welche Steine lagen auf ihren

Wegen? Welche Geschichten haben sie erlebt?

Und wie unterscheiden sie sich von unseren

Geschichten? Oder unterscheiden sie sich

vielleicht gar nicht? Diesen Fragen gehen die

Spielerinnen und Spieler des Jugendclubs

nach, wenn sie durch die Krefelder Geschichte

und die Lebensgeschichte von Krefeld

„stolpern“.

INSZENIERUNG Maren Gambusch

BÜHNE Matthias Stutte

KOSTÜME Kathrin Beutelspacher

PREMIERE

Fabrik Heeder in Krefeld im

Sommer 2021

KENNENLERNWOCHENENDE

29./30.8.2020 von 11:00–18:00 Uhr

REGELMÄSSIGE PROBEN

Donnerstags, 17:30–20:30 Uhr

AB 12 JAHREN

Dieses Format richtet sich an alle, die Lust

haben Theater zu spielen. Viele Sachen haben

auf einer Impro-Bühne Platz. Ein aufregender

Flug durchs Weltall, ein gemütliches Picknick

am Strand oder ein wilder Ritt durch die Prärie.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Und wie spielen Körpersprache und Stimme

zusammen? Was schärft unsere Wahrnehmung?

Wie spinne ich eine Intrige, mache eine

Liebeserklärung, breche eine Auseinandersetzung

vom Zaun oder formuliere meine Wünsche,

Träume und Visionen?

REGELMÄSSIGE PROBEN

Montags, 17:00–19:00 Uhr, Chor Saal,

Theater Mönchengladbach

ANMELDUNG

maren.gambusch@theater-kr-mg.de

144


KINDER & JUGEND

SCHULE IM THEATER

Programm für Lehrer

Waffeltour

Auch in der Spielzeit 2020/21 bieten wir

für Lehrerinnen und Lehrer wieder unsere

übersichtliche Lehrer Broschüre an, in der Sie

das gesamte theaterpädagogische Programm

finden und individuell an Ihre Wünsche und

Bedürfnisse im Schulalltag anpassen können.

Um dieses Programm in möglichst vielen

Schulen persönlich vorzustellen, machen sich

unsere beiden Theaterpädagoginnen Silvia

Behnke und Maren Gambusch gleich zu

Beginn der Spielzeit drei Wochen erneut auf

die informative Waffeltour, um mit Lehrerinnen

und Lehrern beim Duft und Genuss von

frisch gebackenen Waffeln ins Gespräch über

Schule und Theater zu kommen.

Um mit ihrem Waffel- und Informationsstand

auch in Ihrer Schule Halt machen zu können,

benötigen die Theaterpädagoginnen seitens

der Schule einen festen Ansprechpartner,

etwas Platz im Lehrerzimmer und zwei große

Tische, alles Weitere bringen sie selbst mit.

ANMELDUNG

theaterpaedagogik@theater-kr-mg.de

NEWSLETTER

Und damit Sie auch während der Spielzeit

immer auf dem Laufenden bleiben, nehmen

wir sie gerne in unseren Verteiler für den

theaterpädagogischen Newsletter auf. Hierdurch

erhalten Sie zusätzlich regelmäßig

alle aktuellen Theaterangebote und per Blitzmail

die Termine der für Lehrer geöffneten

Hauptprobenbesuche.

Theaterpädagogische

Schultheaterkooperation

Sie leiten eine Theater AG, einen D&G-Kurs

oder eine Literaturklasse? Unsere Theaterpädagoginnen

kommen gerne zu Ihnen in

die Schule und stehen Ihnen an drei Ihrer

Probentermine unterstützend zur Seite. Im

Rahmen dieser Kooperation besuchen Sie

mit Ihrer Gruppe zwei Produktionen unseres

Theaters, um sich von den Profidarstellern

inspirieren zu lassen und so die Professionalität

Ihrer eigenen Schulproduktionen noch

zu steigern.

Theaterbesuch mit der Klasse

Vorbereitend für den Theaterbesuch mit Ihrer

Klasse bieten wir Ihnen für ausgesuchte Produktionen

kostenlose Materialmappen und

z. B. einen 90-minütigen Inszenierungsworkshop,

ein Nachgespräch mit den beteiligten

Künstlern und den Theaterpädagoginnen

oder eine Theaterführung an. Ein Programm,

mit dem Sie den Schülern einen noch direkteren

Zugang zur Vorstellung und dem Theater

ermöglichen.

Bei einer gleichzeitigen Gruppenbuchung erhalten

Sie ein theaterpädagogisches Angebot

kostenfrei. Jedes weitere theaterpädagogische

Angebot kostet 100 €.

EXKLUSIV FÜR SCHULKLASSEN

Gruppenpreis: 7 € pro Person

ANFRAGEN FÜR SCHAUSPIEL

maren.gambusch@theater-kr-mg.de

ANFRAGEN FÜR

MUSIKTHEATER UND BALLETT

silvia.behnke@theater-kr-mg.de

145


KINDER & JUGEND

SCHULE IM THEATER

Schauspiel-, Opern- oder Tanzworkshop

für die Klasse/Kurs

Wir bieten Schulklassen aller Schularten

und Altersstufen die Möglichkeit, an einem

90-minütigen Theaterworkshop teilzunehmen

und auf diese Weise abwechslungsreiche,

ganzheitliche und besondere Stunden

in unserem Theater oder in Ihrer Schule zu

verbringen.

In allen Workshops werden grundlegende

Techniken der jeweiligen Kunstsparte vermittelt.

Die Workshop-Teilnehmer machen

gemeinsam die Erfahrung künstlerischen

und kreativen Arbeitens und haben so die

Möglichkeit sich auszuprobieren und innerhalb

der Klassen-/Kursgemeinschaft noch

einmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen.

Gerne gehen wir hierbei auf Ihre

individuellen Wünsche und Bedürfnisse ein.

Wir freuen uns auf Sie und ihre Klasse!

TERMIN

nach Absprache

KOSTEN

kombiniert mit einem Vorstellungsbesuch

kostenfrei, ohne Vorstellungsbesuch

200 €

Lesebühnchen

Schauspielerin Paula Emmrich kommt mit

einem vielfältigen Lesungsprogramm direkt

ins Klassenzimmer oder lädt in die Lesebühne

des Theaters ein. Bestehende Lesungen

enthalten u. a. Das Sams, Harry Potter und

Das Tagebuch der Anne Frank. Weitere Wünsche

können gerne geäußert werden.

Dieses, auf fünf Termine pro Stadt limitierte

Angebot, richtet sich an Schulklassen

der Jahrgangsstufe 1 bis 8 und ist kostenfrei.

ANMELDUNG UND INFOS

theaterpaedagogik@theater-kr-mg.de

Projekttag im Theater

In jedem Jahr finden in der Schule Projekttage

statt und sie möchten ihren Schüler*innen

etwas Besonderes anbieten. Dann liegen

sie mit unserem Rundumpaket genau richtig.

Wir bieten in der Zeit zwischen 10:00–14:00

Uhr entweder einen dreistündigen Workshop

zum Thema Theater und Darstellung oder

einen 90-minütigen Workshop Theaterspiel

mit anschließender Theaterführung an. Um

das Erlebnis für die Schüler*innen abzurunden,

lässt sich zusätzlich eine Vorstellung aus

unserem Spielplan zum Schülergruppenreis

von 7 € mitbuchen.

TEILNEHMERANZAHL

max. 30 Personen

KOSTEN

Paket-Preis pro Gruppe: 300 €

bei Vorstellungsbuchung: 100 €

ANMELDUNG

theaterpaedagogik@theater-kr-mg.de

146


KINDER & JUGEND

FÜR SCHÜLER

STAUNZEIT FÜNF

2021

Praktika

Die Theaterspatzen

Schultheaterfestival

Theaterinteressierten Schülern ermöglichen

wir zwei bis dreiwöchige Betriebspraktika

in den verschiedensten Abteilungen des

Theaters. Auch Bewerbungen für vier- bis

sechswöchige studentische Praktika nimmt

das Theater gerne entgegen.

ANMELDUNG UND INFOS

theaterpaedagogik@theater-kr-mg.de

personal@theater-kr-mg.de

Unser Angebot im Rahmen der Berufsfelderkundung

finden Sie auf:

www.mn.bfe-nrw.de

Theaterscouts

Theaterbegeisterte Schüler erhalten spannendes

Insiderwissen über Themenschwerpunkte

der Produktionen durch exklusive Einladungen

zu Haupt- und Generalproben. Jedem

Theaterscout lassen wir zudem ein Flyer- und

Broschüren-Paket mit den Produktionen

des aktuellen Spielplans zukommen, um in

der Schule interessierte Lehrer und Schüler

mit Infomaterial versorgen zu können oder

die Flyer am schwarzen Brett der Schule anzubringen.

ANMELDUNG UND INFOS

silvia.behnke@theater-kr-mg.de

Der Kinderchor Theaterspatzen bietet schon

den Kleinsten die Chance, die eigene Stimme

kennenzulernen, und erste szenische Erfahrungen

zu sammeln. So sind Kinder im Alter

von sechs bis 14 Jahren herzlich eingeladen,

Mitglieder der Theaterspatzen zu werden,

den Kontakt zum Theater aufzubauen und

ein aktiver Teil des szenischen Kinderchors

des Musiktheaters zu werden. Unter der

professionellen Anleitung von Helena Jackson

erhalten die Theaterspatzen Stimmbildung

und szenischen Grundunterricht. Gemeinsam

studieren sie Lieder, sowie kleine Szenen und

Sketche ein. Und als Kinderchor und Kinderstatisten

haben die Spatzen in den vergangenen

Spielzeiten unter anderem bereits in: Die

Hochzeit des Figaro, Norma, Der Rosenkavalier,

Dogville, Frau Müller muss weg und bei

Hänsel und Gretel mitgewirkt.

ANMELDUNG UND INFOS

theater.spatzen@theater-kr-mg.de

Nach bereits vier sehr erfolgreichen Festivals

werden das Theater Krefeld und Mönchengladbach

und das KRESCHtheater im Sommer

2021 zum fünften Mal gemeinsam das

Schultheaterfestival STAUNZEIT ausrichten.

Die beiden „großen“ Theater der Stadt wollen

in einer Zeit, in der die vielfältigen Angebote

der kulturellen Bildung von immer mehr

jungen Menschen genutzt werden, gleichzeitig

jedoch der Raum für die naturgemäß zeitintensive

Arbeit an einer Theaterinszenierung

in den Schulen zunehmend enger zu werden

scheint, die in Krefelder Schulen entstehenden

Theaterinszenierungen begleiten. Sie stellen

den Gruppen einen professionellen Aufführungsrahmen

zur Verfügung um den

jungen Darstellern und ihren Spielleitern in

der Festivalwoche ein Forum für die Darstellung

ihrer Projekte und – ganz wichtig – auch

für den Austausch untereinander zu geben.

INFOS

www.kresch.de oder

www.theater-kr-mg.de

147


EXTRAS

E148


Operngala

VIVA

BELCANTO!

Keine Gesangstechnik schafft es besser, das

Opernpublikum zu Begeisterungsstürmen

hinzureißen, als die virtuose Koloraturtechnik

des „Belcanto“, des „Schöngesanges“. Kaskaden

in den höchsten Höhen, fulminantrasante

Tempi und wahnwitzige Verzierungsgirlanden

zeigen, was eine Opernstimme

leisten kann und erzeugen bei den Zuhörern

Gänsehautschauer und Verzückung. Diese

sportive und hochemotionale Gesangskunst,

die im frühen 19. Jahrhundert ihre Blütezeit

erlebte, lässt auch das Publikum des 21. Jahrhunderts

nicht kalt. Highlights des Belcanto

stehen im Zentrum dieser Operngala.

Das Musiktheaterensemble, das Opernstudio

Niederrhein, der Opernchor und die Niederrheinischen

Sinfoniker präsentieren bekannte

Arien, Ensembles und Chöre aus Opern

von Vincenzo Bellini, Gaëtano Donizetti,

Gioacchino Rossini und des frühen Giuseppe

Verdi. Generalmusikdirektor Mihkel Kütson

übernimmt die musikalische Leitung dieser

Gala, Generalintendant Michael Grosse führt

als Moderator durch das Programm.

Theater Krefeld

5. Dezember 2020 um 19:30 Uhr

Theater Mönchengladbach

6. Dezember 2020 um 18:00 Uhr

EXTRAS

CAFÉ

VOKAL

Mitsingabend mit Kerstin Brix

Gemeinsames Singen erfreut sich immer

größerer Beliebtheit. Wer allerdings keine

Zeit oder kein Interesse hat, an regelmäßigen

Chorproben teilzunehmen, der findet mit

dem beliebten Mitsingabend Café Vokal genau

das richtige Format für seine Bedürfnisse.

Um am kurzweiligen Live-Karaoke, bei dem

die Texte auf eine Leinwand projiziert werden

teilzunehmen, sind weder Notenkenntnisse

noch eine ausgebildete Stimme erforderlich.

Allround-Sängerin und Gesangspädagogin

Kerstin Brix schafft es bei jedem dieser Singalong-Abende

in den Foyers der beiden

Theater, dem Publikum Spaß am Singen zu

vermitteln. Dass ihr mit den beiden Pianisten

Christian Zatryp und Yorgos Ziavras jeweils

ein hochkarätiger Musiker zur Seite steht, erfreut

auch das anspruchsvollste musikalische

Publikum, denn ihr Zusammenspiel, das

von Improvisationsfreude und Musikalität lebt,

ist sowohl zum Mitsingen als auch zum Zuhören

ein echter Genuss. Gesungen wird quer

durch das Repertoire der Unterhaltungsmusik

von deutschen Schlagern bis englischen Popund

Rocksongs, aber auch Operetten- und

Musicalmelodien dürfen natürlich nicht fehlen.

Traditionell findet Café Vokal jeweils montags

von 19:00 bis 21:00 Uhr statt, die Termine entnehmen

Sie bitte unserer Website, dem ausliegenden

Flyer oder den Monatsspielplänen.

LIEDGUT

Liederabendreihe

Mit drei neuen Programmen führt Pianist

und Dirigent Michael Preiser auch in der

Spielzeit 2020/21 die kammermusikalische

Feinschmecker-Reihe LiedGut fort. Auf

der großen Bühne des Krefelder Theaters

sowie im Konzertsaal des Theaters Mönchengladbach

präsentiert er gemeinsam mit

Sängerinnen und Sängern des Opernensembles

sowie Mitgliedern des Opernstudio

Niederrhein Lieder des klassischen Repertoires

mit Länder-, Themen- oder Komponistenschwerpunkten.

Das Besondere an diesen

musikalischen Abenden sind die informativen

sowie unterhaltsamen Moderationen, mit

denen Michael Preiser das Publikum auf ganz

persönliche Art in seine Konzeptionsgedanken

einweiht. Die Inhalte sowie die Termine

der LiedGut-Folgen #17 bis #19 entnehmen

Sie bitte der Homepage des Theaters,

dem ausliegenden LiedGut-Flyer oder den

Monatsspielplänen.

149


THEATERBALL

2021

Gemeinsam tanzen

Auch in der Spielzeit 2020/21 präsentieren

wir Ihnen wieder unseren traditionellen

Theaterball, der seit einigen Jahren immer im

Wechsel, mal in Krefeld, mal in Mönchengladbach,

die Menschen begeistert. In dieser

Saison freuen wir uns darauf, Sie wieder ins

Theater Krefeld und in die Räume unserer

charmanten Nachbarin, der Mediothek einzuladen.

Die Künstlerinnen und Künstler

unseres Hauses stellen wie gewohnt ein unterhaltsames

Programm zusammen – erleben

Sie Highlights aus Schauspiel, Musiktheater

und Ballett, und verwöhnen Sie Ihre Ohren

mit den wunderbaren Melodien der Niederrheinischen

Sinfoniker. Alles live, alles

exklusiv, alles für den Ball!

Damit der Theaterball für jeden etwas bietet,

kommen nicht nur Liebhaber klassischer

Musik auf ihre Kosten, die auf der Bühne zu

den Walzerklängen des Orchesters tanzen

möchten. Verschiedene Bands geben Ihnen

auch gerne Rock & Pop auf die Ohren. Also

keine Angst vor staubigem Ambiente! Um

sich für das Tanzen und Flanieren stärken zu

können, halten wir selbstverständlich wieder

verschiedene Speisen und Getränke für

Sie bereit. Der Ball ist eben eine runde Sache.

Theater Krefeld und Mediothek

am 24. April 2021

EXTRAS

KULTUR-

MARKT

Der 4. Kulturmarkt 2021

Wundervoll und riesengroß ist die Bandbreite

der Mönchengladbacher Kulturszene!

Das Theater ruft daher schon zum vierten

Mal an einem Sonntag im Mai wieder alle

Künstler, Musiker, Vereine und Institutionen

zusammen, um ein großes Fest rund um das

Theater Mönchengladbach zu feiern. Ein

Programm von Blues bis Ballett, von Karaoke

bis Kostümverkauf, von Feinkost bis Flohmarkt

lockt wieder tausende Zuschauer in

das Theater und den Theaterpark. Gladbacher

Einrichtungen informieren an über 40 Ständen

über ihre Arbeit und im Familienbereich

stehen Märchenerzähler, Hüpfburgen und

weitere Attraktionen bereit. Der Foodcourt

lädt zum Schlemmen ein, während auf der

#MGheroes-Außenbühne DJs und Bands aus

Mönchengladbach für entspannte Stimmung

sorgen.

Der Kulturmarkt findet am Sonntag, 30. Mai

2021 im Theater Mönchengladbach statt.

Los geht es um 11:00 Uhr mit dem Familienkonzert

mit Kobold Kiko (Paula Emmrich),

der kleine und große Besucher frech und

fröhlich auf den entspannten Familiensonntag

einstimmt.

PREMIEREN

FEIERN

Gemeinsam feiern

Theaterpremieren sind eine aufregende

Sache! Die Vorbereitungen für eine Neuproduktion

dauern oft mehr als ein Jahr, Konzepte,

Choreografien, Bühnenbilder, Fassungen,

Partituren, Kostümentwürfe u.v.m. werden

entwickelt, angepasst und geprobt. Nach

intensiver Vorarbeit kommt, mit Herzblut

und Vorfreude gespickt, das ‚Endprodukt‘

auf die Bühne und wird einem neugierigen

Premierenpublikum präsentiert. Das Lampenfieber

hat seinen Höhepunkt erreicht und

die beteiligten Künstler können endlich erste

Zuschauerreaktionen testen.

In guter Tradition gibt es nach dem Schlussapplaus

jedes Premierenabends im Theater

Krefeld und Mönchengladbach eine öffentliche

Premierenfeier, bei der die Arbeit aller

Mitwirkenden gewürdigt wird und die

Zuschauer die Gelegenheit haben, bei einem

Getränk und kleinen Speisen mit Regisseuren,

Choreografen, Dirigenten, Direktoren,

Schauspielern, Musikern, Tänzern, Sängern

und Dramaturgen direkt ins Gespräch zu

kommen.

150


EINFÜHRUNGEN /

LEIDENSCHAFT

TEILEN!

Freuen Sie sich auch auf:

Matineen und Soireen zu allen Inszenierungen,

bei denen die jeweiligen Produktionsdramaturgen

in entspannter Interviewsituation

das Regieteam und die Stückkonzeption

sowie Ausschnitte aus den Neuproduktionen

vorstellen.

Überdies finden zu ausgesuchten Produktionen

Einführungen oder Publikumsgespräche

statt. Die genauen Daten finden Sie in

unseren Monatsspielplänen und den jeweiligen

Stückflyern.

Gemeinsam ins Theater

Sie lieben das Theater, kennen aber niemanden,

mit dem Sie diese Begeisterung teilen

können? Dann haben wir das perfekte Arrangement

für Sie! „Gemeinsam ins Theater

lautet die Devise an mehreren Vorstellungsterminen

in der Spielzeit 2020/21. Treffen

Sie gleichgesinnte Kulturinteressierte und verbringen

Sie zusammen einen schönen Theaterabend.

Die Termine werden rechtzeitig im Leporello

und auf der Homepage des Theaters veröffentlicht.

EXTRAS

THEATER-

FÜHRUNGEN

Blick hinter die Kulissen

Bei einer Theaterführung können Sie einen

Blick hinter die Kulissen werfen und besuchen

Orte, die unseren Zuschauern sonst

verborgen bleiben.

TERMINE

Theater Krefeld

14. September 2020 um 18:00 Uhr

14. November 2020 um 15:00 Uhr

11. Januar 2021 um 18:00 Uhr

6. März 2021 um 15:00 Uhr

12. April 2021 um 18:00 Uhr

19. Juni 2021 um 15:00 Uhr

Theater Mönchengladbach

26. September 2020 um 15:00 Uhr

09. November 2020 um 18:00 Uhr

16. Januar 2021 um 15:00 Uhr

01. März 2021 um 18:00 Uhr

17. April 2021 um 15:00 Uhr

07. Juni 2021 um 18:00 Uhr

KUNST

& KOST

Das Genießer-Arrangement

Auch in dieser Spielzeit bereitet das Theater

Krefeld und Mönchengladbach seinen Besuchern

in Kooperation mit der Theaterbar

in Mönchengladbach und dem Café Paris in

Krefeld wieder einen genussvollen Theaterabend,

indem der Vorstellungsbesuch um

wunderbare Gaumenfreuden ergänzt wird.

Das Essen wird ab eineinhalb Stunden vor

Vorstellungsbeginn in der Theaterbar (Gartenseite)

bzw. im Café Paris serviert. Die

Tische werden auf den Namen der Gäste reserviert.

Kunst & Kost kann für unterschiedliche

Vorstellungen gebucht werden.

Die Termine werden rechtzeitig im Leporello

und auf der Homepage des Theaters veröffentlicht.

151


EXTRAS

JAZZ IM

FOYER

Eine Kooperation zwischen Jazzklub Krefeld

und Theater Krefeld und Mönchengladbach.

Jaimie Branch's Fly or Die, Florian Weber

Quartett, Peter Evans' Pulverize the Sound,

Digital Primitives, Oded Tzur Quartet … Die

seit nun mehr fünfzehn Jahren andauernde

Zusammenarbeit zwischen dem Jazzklub

Krefeld e. V. und dem Theater Krefeld liest

sich wie ein Katalog aktuell bedeutender

Akteure der europäischen und internationalen

Jazz-Szene. Vier Konzerte richtet der

Jazzklub jedes Jahr im Glasfoyer aus. Unter

Jazzkennern sind diese hochathmospärischen

Veranstaltungen längst kein Geheimtipp

mehr. Zum zehnjährigen Jubiläum wurde

2015 der Krefelder Jazzherbst ins Leben

gerufen, der auch in dieser Spielzeit mit drei

Konzerten im Glasfoyer gefeiert wird. Die

Reihe Jazz im Foyer bietet anspruchsvollen,

zeitgenössischen Jazz für ein aufgeschlossenes

und musikbegeistertes Publikum.

Theater Krefeld, Glasfoyer

Krefelder Jazzherbst:

Termine nach Ankündigung

JAZZ@

THEATERBAR

Seit Ende 2018 gibt es auch im Mönchengladbacher

Theater eine Plattform für Jazz

namens Jazz@Theaterbar in Zusammenarbeit

mit dem Schlagzeuger André Spajic.

Der Mönchengladbacher gehört seit Jahren

zum festen Bestandteil der Musikszene Nordrhein-Westfalens,

spielt auch deutschlandweit

sowie in Kroatien mit mehreren Formationen.

Er ist gut mit der Jazzszene vernetzt und

arbeitet u. a. als Kurator für einige Kultureinrichtungen,

für die er hochkarätige Jazzkonzerte

mit wechselnden Formationen organisiert.

Stilistisch bewegen sich die Konzerte

im Bereich Swing, Blues, Latin und Jazz-Pop.

Mit diesem Konzept holt der Gladbacher nun

als gastgebender Schlagzeuger vorzugsweise

Musiker aus NRW auf die Bühne in der Theaterbar.

Die Reihe ist mittlerweile eine feste

Größe in der hiesigen Jazzlandschaft und wird

vom Kulturamt finanziell gefördert.

INFOS

www.andre-spajic.de

HERBSTZEIT-

LOSE

Auch 2020 eröffnet das Festival „Die Herbstzeitlose“

im Bunker Güdderath wieder mit

neuen Konzerten:

29.8.2020, 19:00 Uhr: Eröffnung

Vortrag „Menschgemachter Klimawandel

– Phänomen und Herausforderung“

1.9.2020, 20:00 Uhr:

Klingender Jahrhundertroman

Kotaro Fukuma, Klavier

Dr. Michael Fürtjes, Lesung

6.9.2020, 20:00 Uhr:

Saxophonquartett clair-obscur

12.9.2020, 20:00 Uhr:

Fire, Rain & Espresso

25.9.2020, 20:00 Uhr:

Quatuor pour la fin du temps

Olivier Messiaen: Quartett für das Ende

der Zeit

26.9.2020, 20:00 Uhr: Solistenkonzert

Kai Schumacher, Klavier

10.10.2020, 20:00 Uhr: Solistenkonzert

Mit den Augen seiner Mutter UA

Bernhard Petz, Tuba und Elektronik

INFOS

www.die-herbstzeitlose.de

152


EXTRAS

AUDIO-

DESKRIPTION

Seit der Spielzeit 2019/20 bietet das Theater

Krefeld und Mönchengladbach die Audiodeskription

an, ein Service, der Aufführungen

für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich

macht. An ausgewählten Vorstellungen

des Musiktheaters werden mit Hilfe einer

Live-Beschreibung die optischen Zeichen der

Aufführung, wie Bühnenbild, Kostüme oder

der sichtbare Handlungsverlauf, erläutert. Die

Kommentare werden während der Vorstellung

live gesprochen, sodass Blinde und Sehbehinderte

sie über Sender mit Kopfhörern

empfangen können. Mit der App MobileConnect,

die sich Besucher schon vor dem Besuch

kostenlos herunterladen können, funktioniert

die Übertragung.

Das Angebot wurde durch die Unterstützung

des Blinden- und Sehbehindertenverein

Krefeld e. V., Blinden-Fürsorgeverein Krefeld

e.V. und Blinden- und Sehbehindertenverein

für Mönchengladbach und Viersen e.V.

ermöglicht, der die Finanzierung des technischen

Equipments übernahm. Das Theater

freut sich, diesen Schritt in Richtung Barrierefreiheit

zu gehen.

DER

SPENDIERTE

PLATZ

Zuschauer sponsern Theaterplätze – unter

diesem Motto haben Sie die Möglichkeit,

bedürftigen Kindern und Jugendlichen den

Besuch eines unserer Weihnachtsmärchen

zu ermöglichen.

Denn was gibt es Schöneres, als die funkelnden

Augen der Kinder zu sehen, wenn sich

die Bühne langsam füllt und der Zauber

des Theaters ihnen eine neue Welt eröffnet?

In der Spielzeit 2020/21 gibt es im Theater

Mönchengladbach wieder ein Weihnachtsmärchen

als Ballett. Peter und der Wolf

von Robert North und mit der Musik von

Sergej Prokofjew fasziniert mit Sicherheit

Klein und Groß.

Im Theater Krefeld können sich die Zuschauer

auf Des Kaisers neue Kleider in einer Inszenierung

von Bruno Winzen freuen. Das bereits

in der letzten Spielzeit groß gefeierte Schauspiel

nach Hans Christian Andersen wird auch

in diesem Jahr wieder begeistern.

Wann und wie Sie spenden können, geben

wir rechtzeitig bekannt.

INFOS

Silke Wirtz

silke.wirtz@theater-kr-mg.de

Tel.: 02166/6151-165

153


Hier spielt

das Theater.

Bei uns spielt

das Leben.

Wenn im Single-Schlafzimmer die Arie erklingt.

Wenn sich in der Küche Szenen einer Ehe abspielen.

Wenn im Kinderzimmer wieder die Puppen tanzen.

Dann sind Menschen zu Hause.

Kultur ist zu Hause in Krefeld.

Krefelder sind zu Hause bei der Wohnstätte.

Petersstr. 121 · 47798 Krefeld

Tel. 02151 6327-0

wohnstaette-krefeld.de


Wer macht

was?

156–163

Sitzpläne

164–165

Preise

166–169

Abos

170–177

Kartenverkauf

178

AGB,

Anfahrt

179-183

Gruppen

184–185

Vermietungen

186

Theaterfreunde

187

Kontakt,

Impressum

188–190


SERVICE

Wer macht was?

THEATERLEITUNG

Michael Grosse

Generalintendant und

Geschäftsführer

Andreas Wendholz

Stellvertreter des

Generalintendanten

Frank Baumann

Geschäftsführer

Regina Härtling

Persönliche Mitarbeiterin

des Generalintendanten

Ilka Stiewe

Persönliche Mitarbeiterin

des Geschäftsführers

DISPOSITION

Christoph Erpenbeck

Chefdisponent

Kerstin Guhra

Leiterin des Künstlerischen

Betriebsbüros

Barbara Beckmann

Mitarbeiterin des Künstlerischen

Betriebsbüros

DRAMATURGIE

Ulrike Aistleitner

Dramaturgin Musiktheater,

Leitung Das junge Theater

Andreas Wendholz

Dramaturg Musiktheater

Regina Härtling

Dramaturgin Ballett

Thomas Blockhaus

Dramaturg Schauspiel

Martin Vöhringer

Dramaturg Schauspiel

N.N.

Dramaturg Schauspiel

Eva Ziegelhöfer

Konzertdramaturgin

und -pädagogin

Carolin Frank

Bibliothekarin

THEATERPÄDAGOGIK

Silvia Behnke

Tanz- und Theaterpädagogin,

Musiktheater und

Ballett

Maren Gambusch

Theaterpädagogin

Schauspiel

KOMMUNIKATION

& MARKETING

Philipp Peters

Leitung

Matthias Stutte

Theaterfotograf und

visuelle Gestaltung

Dirk Wiefel

Marketing-Referent

Katharina Schmitz

Marketing-Referentin

Sabine Mund

PR-Referentin

REGIE

Rafat Alzakout

Martin Ambara

Dedi Baron

Silvia Behnke

Katja Bening

Alexander Betov

Sebastian Blasius

François De Carpentries

Maja Delinić

Maren Gambusch

Matthias Gehrt

Thomas Goritzki

Hinrich Horstkotte

Roman Hovenbitzer

Roland Hüve

Thomas Jonigk

Dorothea Kirschbaum

Frank Matthus

Bashar Murkus

Robert North

Anthony Pilavachi

Ulrich Proschka

Till Ufer

Ansgar Weigner

Gerhard Willert

Bruno Winzen

Maya Zbib

Regie (alle Sparten)

Katja Bening

Spielleiterin Musiktheater

Helena Jackson

Assistentin Musiktheater

Marireau Mühlen

Alla Bondarevskaya

Assistentinnen Schauspiel

AUSSTATTUNG

Udo Hesse

Ausstattungsleiter

Emilie Cognard

Sigi Colpe

Lisa Däßler

Timo Dentler

Kirsten Dephoff

Patrick Durwael

Karine van Hercke

Udo Hesse

Hinrich Horstkotte

Susanne Hubrich

Tatjana Ivschina

Christine Knoll

Janin Lang

Devin McDonough

Siegfried E. Mayer

Markus Meyer

Heiko Mönnich

Christian Robert Müller

Ria Papadopoulou

Okarina Peter

Caspar Pichner

Aurélie Remy

Julia Scholz

Mechthild Seipel

Julius Semmelmann

Anna Siegrot

Roy Spahn

Luisa Spinatelli

Gabriele Trinczek

Anne Weiler

Petra Wilke

Bühnen- und Kostümbild

(alle Sparten)

Clemens Gutjahr

Jochen Kilian

Julia Klomfaß

156


SERVICE

Jörg Ostermayer

Schauspiel-/Theatermusik

Alla Bondarevskaya

Silvia Behnke

Andrea Danae Kingston

Pascal Merighi

Robert North

Kerstin Ried

Choreografie

(alle Sparten)

MUSIKTHEATER

Andreas Wendholz

Operndirektor und

Leitung Opernstudio

Niederrhein

Mihkel Kütson

Generalmusikdirektor

N.N.

1. Kapellmeister

Andreas Fellner

1. koordinierter

Kapellmeister

Martin Kallnischkies

Orchestergeschäftsführer

Maria Benyumova

Chordirektorin und

Kapellmeisterin

Karsten Seefing

Studienleiter und Solorepetitor

mit Dirigierverpflichtung

Yorgos Ziavras

Gastdirigent

Michael Preiser

Stellvertretender Chordirektor,

Solorepetitor mit

Dirigierverpflichtung und

Leitung Konzertchor

Erik Garcia Álvarez

Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung

André Parfenov

Repetitor, Solopianist

für alle Sparten, Konzertwesen

und Komponist

N.N. **

Repetitor

Victoria Bröcker

Mitarbeiterin Operndirektion

M ENSEMBLE

Janet Bartolova

Maya Blaustein **

Eva Maria Günschmann

Debra Hays

Dorothea Herbert *

Gabriela Kuhn

Boshana Milkov **

Susanne Seefing

Sophie Witte

Oliver Arno *

Guillem Batllori **

Rafael Bruck

Hayk Dèinyan

David Esteban

Robin Grunwald **

Markus Heinrich

Hyunhan Hwang *

Alexander Kalina *

Woongyi Lee

Thomas Peter *

Markus Petsch *

Johannes Schwärsky

Matthias Wippich

M CHOR

Christina Heuten

Anna Hollenberg

Pia Melenk

Sabine Sanz

Marianne Thijssens

Natascha Young

1. Sopran

Ursula Hennig

Chelsea Kolic

Lisa Kahraman

Margriet Schlössels

2. Sopran

Annelie Bolz

Birgitta Henze

Anne Heßling

Heeja Yang

1. Alt

Swantje Becker

Nele van Deyk

Katharina Ihlefeld

Bong-Kil Lee

2. Alt

Manfred Feldmann

Sun-Myung Kim

Kairschan Scholdybajew

Irakli Silagadze

Pengxuan Wu

1. Tenor

Jae Sung An

Alexander Betov

James Park

Tomonobu Kurokawa

Rochus Triebs

2. Tenor

Junwhi Peter Park

Frank Rammelmüller

Yasuyuki Toki

1. Bass

Bondo Gogia

Gereon Grundmann

DaeJin Kim

Robin Liebwerth

2. Bass

M EXTRA-CHOR

Susanne Heß

Extra-Chorsprecherin

Volker Lüttge

Stellvertreter

BALLETT

Robert North

Ballettdirektor

Sheri Cook

Ballettmeisterin und

Stellvertreterin des

Ballettdirektors

*

als Gast

**

Mitglied Junges Theater

157


SERVICE

Wer macht was?

André Parfenov

Repetitor, Solopianist

für alle Sparten, Konzertwesen

und Komponist

Manuel Gross

Assistent Ballettdirektion

B ENSEMBLE

Irene van Dijk

Alessandro Borghesani

Solotänzer/in

Julianne Cederstam **

Alice Franchini **

Jessica Gillo

Flávia Harada

Victoria Hay

Chantal Hinden *

Teresa Levrini

Polina Petkova

Amelia Seth

Yoko Takahashi

Eleonora Viliani *

Gruppentänzerinnen

mit Soloverpflichtung

Peter Allen

Duncan Anderson

Marco A. Carlucci

Illya Goroberts

Takashi Kondo

Giuseppe Lazzara

Francesco Rovea

Radoslaw Rusiecki

Stefano Vangelista

Gruppentänzer mit

Soloverpflichtung

SCHAUSPIEL

Matthias Gehrt

Schauspieldirektor

S ENSEMBLE

Paula Emmrich

Nele Jung

Esther Keil

Vera Maria Schmidt

Jannike Schubert

Carolin Schupa

Eva Spott

Raafat Daboul **

Joachim Henschke

Christoph Hohmann

Henning Kallweit

David Kösters

Adrian Linke

Michael Ophelders *

Philipp Sommer

Paul Steinbach

Ronny Tomiska

Bruno Winzen

KONZERTE

Mihkel Kütson

Generalmusikdirektor

Martin Kallnischkies

Orchestergeschäftsführer

Sarah Chloé Mikus

Mitarbeiterin

Orchesterbüro

Eva Ziegelhöfer

Konzertdramaturgin,

-pädagogin & PR

Konzertwesen

N.N.

Marketing-Referent/in

N.N.

Konzertpädagoge/in

Carolin Frank

Bibliothekarin

NIEDERRHEINISCHE

SINFONIKER

Philipp Wenger

Chisato Yamamoto

Fabian Kircher

Dilyana Slavova

Anne Monika Sommer-

Bloch

María del Mar Vargas

Amezcua

Claudia Esch

Ingrid Popp

Ellen Tillmann

Cordula Flohe

Anna Kaiser

Ryuichi Umemura

Anna Maria Brodka

Agnes Izdebska-Goraj

Noh Yun Kwak

Martin Röder

N.N.

1. Violine

Emir Imerov

Eun-Mi Lee

Alexander Beno

Birgitta Küsters

Regine Florack

Thomas Hamela

Johanna Brinkmann

Tanja Cherepashchuk

Jovana Stojanovic-

Logiewa

Wakana Takahashi

N.N.

2. Violine

Albert Hametoff

Holger Hockemeyer

Martin Börner

Richard Weitz

Wiltrud Last

Natascha Krumik

Josef Ondruj

Laura Krause

Leoni Wittchow

N.N.

Viola

Raffaele Franchini

Konrad Philipp

Silke Frantz

Kathleen Chase-Roberts

Elke Höppner

Lorena Meiners

N.N.

Violoncello

Klaus Schneider

Holger Saßmannshaus

Leo Niederehe

Reiner Kachlmeier

Georg Ruppert

N.N.

Kontrabass

Stella Farina

Harfe

Darío Portillo Gavarre

Sylvie Ansorge

Renate Schlaud-Groll

Ester Caballero

Flöte

Yoshihiko Shimo

Tomislav Novák

Alexander Kleuver

Detlef Groß

Oboe

158


SERVICE

Olaf Scholz

Jens Singer

Georg Paltz

Philipp Vetter

Klarinette

Philipp Nadler

Detlef Klestil

Hoshimi Plener

Joachim Graf

Fagott

Cecilie Marie Schwagers

Kristian Slootmaekers

Christian Schott

Natalie Aydin

Ai Kohatsu

Katja Slootmaekers

Horn

Jonathan de Weerd

Ansgar Brinkmann

Cyrill Gussaroff

Gábor Jánosi

Trompete

Berten Claeys

Kay Keßler

Hilma Schultz

Andreas Meier-Krüger

Posaune

Bernhard Petz

Tuba

Günther Schaffer

Ralf Baumann

Dominik Lang

Carsten Didjurgis

Pauke/Schlagzeug

Michael Paul Bernert

Orchesterinspektor

Michael Steinkühler

Kurt Amtmann

Riadh Mihoub

Maurice Ober

Orchesterwarte

INSPIZIENZ

Petra Hackbarth

Christoph Mühlen

Luca Ponti

Ognian Ratchkov

Heiner Stache

(alle Sparten)

SOUFFLAGE

Brigitte Lenz

Martina Schröder

Birgit Wabra-Fathi

(alle Sparten)

TECHNIK

Rainer Lauwigi

Technischer Direktor

Guido aus dem Siepen

Assistent der Technischen

Direktion

Inge Nühnen

Sekretärin

TECHNIK KR

Lutz Vorberger

Theaterinspektor und

Stellv. Technischer

Direktor

Daniel Schäfer

Georg Rütsch

Theatermeister

Michael Blum

Enrico Backes

Oliver Bollessen

Martin Chmielarski

Harry Draeger

Christel Evangelista

Zeno Faller

Stefan Gest

Uwe Helfers

Markus Hilgers

Wolfgang Hilgers

Torsten Höpfl

Horst Karl

Katrin Kowalski

Bernd Marek

Reiner Nühnen

Mark Planté

Jürgen Plewa

Diethelm Prager

Ulf Rosenkranz

Klaus Peter Schäwel

Uwe Schröder

Marius Stüber

Guido Vogt

Ole Pach

Bühnentechniker/innen

Agi Wiecha

Simon Pohl

Auszubildende Fachkraft

für Veranstaltungstechnik

TECHNIK MG

Gregor Tusch

Theaterinspektor

Carsten Eichstädt

Peter Kampendonk

Theatermeister

Achim Derichs

Thomas Gerressen

Sadan Hacilar

Ludger Hasenkox

Reiner Heinen

Moritz Hurdalek

Manuel Jaeckel

Kevin Kreutzer

Bernd Laumen

Marc Narloch

Chrysostomos Naziris

Theodoros Naziris

Kai Phlipsen

Peter Prell

Jan van der Pütten

Harald Reinhold

Achim Schleis

Dennis Schrötgens

Helmut Struzyk

Peter Stüber

Andre Thomaßen

Christian Walzebuk

Lutz Wingerath

Bühnentechniker/innen

Max Bohmer

N.N.

Auszubildende Fachkraft

für Veranstaltungstechnik

*

als Gast

**

Mitglied Junges Theater

159


SERVICE

Wer macht was?

BELEUCHTUNG KR

Guido Pyczak

Beleuchtungsinspektor

Gaëtan De Blecker

Stefanie Rodewies

Beleuchtungsmeister/in

Rainer Ahmann

Murat Büyükkernic

Thomas Dornig

Timm Düngel

Michelle Hummeltenberg

Tim Kisters

Bernd-Peter Lauscher

Dirk Peters

Thorsten Tümp

Katrin Velling

Detlev Voormann

Stefan Voßdahls

Karl-Heinz Wanders

Joachim Weber

Saffet Yidilz

Beleuchter/innen

Reiner Kerzel

Hauselektriker

BELEUCHTUNG MG

Jörg Wiegand

Abteilungsleiter und

Stellv. Technischer

Direktor

Susann Förster

Hans-Jürgen Hecker

Tobias Wagener

Beleuchtungsmeister/in

Christian Andersen

Bastian Bertho

Michael Bielefeld

Ali Büyükkernic

Rainer Fischelmanns

Diana Hilgers

Michael Krug

Kai Lörwald

Benedikt Manske

Holger Münten

Clemens Paschke

Jürgen Schnurr

René Scholten

Thomas Wagner

Beleuchter/innen

TON

Andreas Reichenheim

Abteilungsleiter

Ton/Video

Conan Fildebrandt-

Stracke

Stellv. Abteilungsleiter

Ton/Video

Peter Issig

Videotechnik

Stephan Ecklebe

Agnes Giesler

Mario Piras

Herman Rigmants

Hans-Josef Stegers

Tontechniker

WERKSTÄTTEN

Dirk Peltzer

Werkstattleiter

Harald Stieger

Produktionsleiter und

Stellv. Werkstattleiter

SCHLOSSEREI

Michael Backhaus

Sven Möllmann

Schlosser

SCHREINEREI

Klaus Barkhofen

Martin Dreyer

Markus Loock

Dirk Moll

Erik Müllender

Heribert Speulmanns

Schreiner

Rilana Nahrstedt

Auszubildende

MALERSAAL

Andrea Kurasz-Kaut

Theatermalerin

und Vorstand

Manfred Pielka

1. Theatermaler

Ellen Pechtheyden

Katrin Pries

Axel Seel

Franziska Weitzel

Violetta Zerni-

Nottenkämper

Theatermaler/innen

Celine Bernard

N.N.

Auszubildende

BÜHNENPLASTIK

Ralf Meise

Kascheur

Finn Schneiders

Auszubildender

Bühnenplastik

DEKORATION

Wigbert Ullrich

Dekorateur

MAGAZIN

Uwe Torkler

Leo Wienands

Magazinverwalter

Sven Schlömer

Transport

AUSSTATTUNG

Udo Hesse

Ausstattungsleiter

REQUISITE

Peter Heckmanns

Leiter der Requisite

Julia Claßen

Stellv. Leiterin

André Hüren

Leiter der Requisitenwerkstatt

Ibrahim Alsaeid

Karin Besser

Sandra Breitmar

Stefan Eckers

Ulrike Hudzik

Dana Knepple

Britta Lutz

Nadia Mukhtar

Ute Schwerdtfeger

160


SERVICE

Merle Staab

Bernd Terlinden

Requisiteure/innen

KOSTÜMABTEILUNG

Ina Schotes

Leiterin des

Kostümwesens

Kathrin Beutelspacher

Stellv. Leiterin der

Kostümabteilung und

Gewandmeisterin Herren

Anja Funke

Gewandmeisterin Damen

Tsvetelina Brinkmann

Scavone

Anne Weiler

Assistentinnen der

Kostümabteilung

DAMENSCHNEIDEREI

Birgitt Albrecht

Franka Leuchtenberg

Petra Mueller-Vaylann

Iris Piel

Susanne Pusch

Elena Reisch

Anna Rung

Sarah Wetzel

HERRENSCHNEIDEREI

Herbert Barthonetz

Albert Dudek

Olga Ellrich

Karina Lamla

Wanda Soltys

Uwe Ziebold

N.N.

Auszubildende

Herrenschneiderei

FUNDUS

Christiana Hennig

Sebastian Rosenkranz

Fundusverwaltung

GARDEROBE

Peter Schmitz

Leiter der Garderobenabteilung

Barbara Söhnel

Vorarbeiterin

Axel Neubert

Vorarbeiter

Thomas Baumeier

Gianfranco Brogna

Dagmar Czichon

Ivonne De Blecker

Muriel Fergloute

Anke Hach

Klaus Heller

Marina Hornak

Henry Knorr

Annette Kuhnert

Liane Lange

Susanne Lauwigi

Hilke Lemm

Maria Magdalena

Mehrens

Helena Paarl

Silviu Preda

Garderobier/e

MASKE

Frank Baumgartner

Chefmaskenbildner

Petra Block

Stellv. Chefmaskenbildnerin

Manuel Amate-Gabarrón

Werkstattleiter

Miriam Brocker

Rosemarie Flatten-

Akkermann

Sabine Götz

Tanja Kuttig

Sandra Lindner

Stefanie Möskens

Melanie Müller

Jutta Nitzke

Dorit Olmert

Sonja Schäfer

Silke Schöpfer

Ilka-Ivette Stelter

Kim Steinbüchel

Maskenbildner/innen

N.N.

Auszubildende

Maskenbildner/in

VERWALTUNG

Frank Baumann

Geschäftsführer

Miriam Mertens

Prokuristin/Leiterin

Personal und Organisation

Ilka Stiewe

Assistentin der

Geschäftsleitung

Ralf Radszuweit

Controlling

Detlev Essert

Leiter der Rechnungsabteilung

und Datenschutzbeauftragter

Marcel Janoske

Anita Neubauer

Sachbearbeiter/innen

Rechnungswesen

Miriam Mertens

Leiterin der Gehaltsabteilung

Inge Gräf

Ursula Paulick

Michaela Schütze-

Janoske

Brigitte Seidel

Sachbearbeiterinnen

Entgelte

Susanne Gaspers

Gina Jans

Jennifer Pest

Jennifer Rosmus-Klink

Personalreferentinnen

Heike Steinfels

Sachbearbeiterin Personal

und Organisation

161


SERVICE

Wer macht was?

EDV

Torsten Kurten

Ingo Höttges

Administratoren

ARBEITS- UND

GESUNDHEITSSCHUTZ

Ralf Heisterhoff

Interne Fachkraft für

Arbeitssicherheit

KOMMUNIKATION

& MARKETING

Philipp Peters

Leitung

BESUCHERSERVICE

Silke Wirtz

Teamleitung Besucherservice

und Serviceteams

Patricia Hoff

Susann Bach

Besucherservice KR

Annika Hähnlein

Besucherservice MG

Alicia Fossati

Mitarbeiterin Kommunikation

und Marketing

Elke Schütze-

Schellhammer

Jelena Schotten

Brigitte Walzebuk

Joachim Warmann

Natascha Witt

Beate Zajac

Ingrid Zehl

Serviceteam

Vorstellungen MG

VERANSTALTUNGS-

MANAGEMENT

Tatjana Höning-Kaprolat

THEATERGEMEINDE

Tatjana Höning-Kaprolat

Geschäftsführerin

VERTRIEB

Gisa Derichs

Leitung

Marco Hassing

Stellv. Leitung

THEATERKASSE

Silvia Delau

Brigitte Grimm

Ralph Heinrichs

Susanne Jansen

Ingrid Galke

Andrea Gerlach

Karla Goede

Birgit Grevener-Pollosch

Ute Hermanns-Küsters

Kirsten Hilbertz

Marlene Höck

Britta Klammt

Natalia Morgunova

Christopher Neumann

Edith Nowak

Gabriele Rippel

Andrea Rusteberg

Eva Schemann

Mathilde Theisen-

Wimmer

Leonie Vester

Inge Wittig

Serviceteam

Vorstellungen KR

Dorle Beckers

Bettina Breimer

Diep Ngoc Ha

Ursula Heinen

Muna Hussain-Schwiers

Benjamin Janocha

Andrea Knepple

Natalje Krasnici

Heidemarie Lüngen

Haiko Mahler

Yamina Philipps

Leonard Preiß

Anneke Ina Schmitz

Angela Schäfer

Nele Stracke

Serviceteam

Theaterkasse KR

Annette Böhmer

Claudia Cassese

Jan Hoffmann

Carolina Martin

Anja Tatar

Jessica Trattner

Serviceteam

Theaterkasse MG

GEBÄUDE-

MANAGEMENT

Oliver Dickhof

Leiter Gebäudemanagement

Anna Kremers

Gebäudemanagerin

Jürgen Penner

Elektrotechniker

Bühnentechnik

HAUSINSPEKTION

Wolfgang Boten

Holger Hoffmann

Klaus Schwerdt

Hausinspektoren KR

Juri Paal

Lukas Hauertz

Jürgen Nelles

Hausinspektoren MG

THEATERPFORTE

Elke Bruß

Monika Drießen

Heidi Gdanitz-Stracke

Valentin Leven

Niclas Müller

Pierre Barth

Pförtner/innen und

Telefondienst KR

Christa Bauch

Jona Galle

Georgia Koslowski-Galle

Stephan Zachau

Robert Tatár

Pförtner/innen und

Telefondienst MG

BETRIEBSRAT

Burkhard Bertho

Vorsitzender

Victoria Bröcker

Hilke Lemm

Stellv. Vorsitzende

Christoph Erpenbeck

Silke Frantz

162


SERVICE

Birgitta Küsters

Melanie Müller

Luca Ponti

Peter Schmitz

Paul Steinbach

JUGEND- UND

AUSZUBILDENDEN-

VERTRETUNG

David Schumacher

Vertretung

EXTRA-CHOR

Carmen Abter

Sigrid Bayer

Christiane Becker

Eva Böhm

Nelli Brunner

Dennis George

Linda Godry

Pia Miriam Haefs

Denise Harbers

Susanne Heß

Oliver Jessberger

Päivi Kemner

Doris Kirchner-

Ackermann

Beate Koch

Thomas Koch

Simone Krahé

Detlef Kramps

Monika Kretschmann

Annette Leu

Thomas Lillig

Corinna Lowin

Volker Lüttge

Michael Lutz

Miriam Mertens

Carolin Mühlen

Nicola Mühlen

Leo Schindler

Petra Maria Schindler

Markus Schmitz

Judith Schulte-

Kellinghaus

Katharina Weiß

STATISTERIE

Christoph Mühlen

Leitung

Andrea Knepple

Vertretung

Jeremy Allen

Anne Aretz

Nele Baum

Gigi Berger

Peter Bock

Petra Bollessen

Alla Bondarevskaya

Thomas Bulgrin

Serhan Demiri

Jonas Dumke

Dietmar Fischer

Tobias Forstreuter

Maximillian Förster

Anne Ganz

Rolf Giesen

Johan Gößwien

Anne Gruszka

Anne Grentrup

Carolyn Gruszka

Heinz Hoeren

Sandra Herbrandt

Arne Hommes

Helmar Hocke

Oliver Jesberger

Sophia Kannenberg

Ruben Knors

Clemens Knors

Lucie Kiehne

Christine Lauter

Barbara Lennartz

Meike Ludwig

Anne Maass

Melina Maenz

Daria Malutzki

Gianna Metzer

Jessika Michel

Christoph Mühlen

Marireau Mühlen

Christopher Neumann

Sara Niemeyer

Svenja Offermanns

Kathrin Scharfhausen

Wolfgang Schiller

Larissa Singer

Marie Stepprath

Alexandra Wiederhold

u.v.m.

KINDER-STATISTERIE

Felicitas Andreas

Jakob Dumke

Theresa Franken

Julius Caspar Gold

Mathias Hackenberg

Florian Heintz

Julia Heintz

Julie Hesse

Annika Hesse

Thaddäus Hildemann

Paul Kannenberg

Mark Kaplun

Esta Küppers

Lynn Meier

Livia Oellers

Zoe Reiher

Leon Stöbe

Jonah Wissen

u.v.m.

EHRENMITGLIEDER

DES THEATERS

Monika Bartsch

Oberbürgermeisterin a. D.

John Bell †

1. Kapellmeister a. D.

Dr. Busso Diekamp †

Beigeordneter a. D.

Heinz Feldhege

Oberbürgermeister a. D.

Dr. Gert Fischer

Beigeordneter

Joachim Fontheim †

Generalintendant a. D.

Dr. Antonius Gathen †

Beigeordneter a. D.

Hans Lohberg †

Chordirektor a. D.

Dieter Pützhofen

Oberbürgermeister a. D.

Heidrun Schwaarz †

Ballettdirektorin

Dr. Hermann Steffens †

Oberstadtdirektor

Heinz-Josef Vogt †

Oberstadtdirektor a. D.

163


SERVICE

SITZPLAN THEATER KREFELD

BÜHNE

REIHE 1 1 3 5 7 9 11 13 15 17 19 21 23 25 27 29

30 28

26

24

22

20

18

16

14

12

10 8 6 4 2

REIHE 1

31 33 35 37 39 41 43 45 47 49 51 53 55 57 59

61 60

58

56

54

52

50

48

46

44

42

40

38

36

63 65 67 69 71 73 75 77 79 81 83 85 87 89 91

93 92

90

88

86

84

82

80

78

76

74

72

70

68

REIHE 5 127 129 131 133 135 137 139 141 143 145 147 149 151 153 155

157 159

161

162

160

158

156

154

152

150

148

146

144

142

140 138 136 134 132

130

128

REIHE 5

REIHE 10 303 305 307 309 311 313 315 317 319 321 323 325

327 329 331 333 335

334

332

330

328

326

324

322

320

318

316 314 312 310 308

306

304

REIHE 10

REIHE 15 465 467 469 471 473 475 477 479 481

483 485 487 489 491 493 492 490

488

486

484

482

480

478

476 474 472 470 468

466

464

REIHE 15

34 32

66 64 62

95 97 99 101 103 105 107 109 111 113 115 117 119 121 123

125 126

124

122

120

118

116

114

112

110

108

106

104

102

100 98 96 94

163 165 167 169 171 173 175 177 179 181 183 185 187 189 191

193 195

197

199

198

196

194

192

190

188

186

184

182

180

178 176 174 172 170

168

166 164

207 209 211 213 215 217 219 221 223 225 227 229 231

233 232 230 228

226

224

222

220

218

216

214

212

210

208

206

235 237 239 241 243 245 247 249 251 253 255 257 259 261

263 265 267

268

266

264

262

260

258

256

254

252

250

248

246 244 242 240 238

236

234

269 271 273 275 277 279 281 283 285 287 289 291 293

295 297 299 301

302

300

298

296

294

292

290

288

286

284

282 280 278 276 274

272

270

337 339 341 343 345 347 349 351 353 355 357

359 361 363 365 367 366

364

362

360

358

356

354

352

350

348 346 344 342 340

338

336

369 371

373 375 377 379 381 383 385 387 389 391

393 395 397 399 400 398

396

394

392

390

388

386

384

382

380 378 376 374 372

370

368

401 403 405 407 409 411 413 415 417 419 421

423 425 427 429 431 432

430

428

426

424

422

420

418

416

414 412 410 408 406

404

402

433 435 437 439 441 443 445 447 449 451

453 455 457 459 461 463 462

460

458

456

454

452

450

448

446 444 442 440 438

436

434

495 497 499 501 503 505 507 509 511 513 515 514

512

510

508

506

504

502

500

498

496

494

PARKETT

517 519 521 523 525 527 529 531 533 535 537 536

534

532

530

528

526

524

522

520

518

516

539 541 543 545 547 549 551 553 555 557 559 561 560

558

556

554

552

550

548

546

544

542

540 538

REIHE 1

1

3

5

6

4

2

REIHE 1

REIHE 4

7 9 10 8

11 13 14

12

15

17

19 21 23

25

26

24

22

20

18 16

27 29 31 33 35 36

34

32

30

28

BALKON

37 39 41 43 44

42

40

38

REIHE 4

45

47

49

53 55

57

59

61

63

65

67

69

71

73

75

74

72

70

68

66

64

62

60

58

56

54

52

51 53

REIHE 8 77

79

81

83

85

87

89

91

93

95

97

99

101

103

105

104

102

100

98

96

94

92

90

88

86

84

82

80

78

76

REIHE 8

107

109

111

113

115

117

119

121

123

125

127

129

131

133

135

134

132

130

128

126

124

122

120

118

116

114

112

110

108

106

137 139

141

143

145

147

149

151

153

155

157

159

161

163

165

166

164

162

160

158

156

154

152

150

148

146

144

142

140

138

136

50

48

46

SITZPLAN THEATER KREFELD

THEATERKASSE KR Tel.: 02151/805-125

Sitzplan_KR-v3.indd 1 25.03.2020 11:55:18

164


SERVICE

SITZPLAN THEATER MÖNCHENGLADBACH

BÜHNE

REIHE 1 31 29 27 25 23 21 19 17

15

13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10

12

14 16 18 20 22 24 26 28 30 32

REIHE 1

35 33 31 29 27 25 23 21 19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34

35 33 31 29 27 25 23

21

19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36

37 35 33 31 29 27 25 23

21

19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36

REIHE 5 37 35 33 31 29 27 25 23 21 19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36 38

REIHE 5

35 33 31 29 27 25 23 21 19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34

35 33 31 29 27 25 23 21 19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36

39 37 35 33 31 29 27 25 23 21 19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36 38

33 31 29 27 25 23 21 19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34

REIHE 10 35 33 31 29 27 25 23 21 19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34

REIHE 10

37 35 33 31 29 27 25 23 21 19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36 38

33 31 29 27 25 23 21 19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32

35 33 31 29 27 25 23 21 19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36

37 35 33 31 29 27 25 23 21 19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36

REIHE 15 29 27 25 23 21 19 17 15 13 11 9

10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30

PARKETT

31 29 27 25 23 21 19 17 15 13 11 0 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30

REIHE 17 33 31 29 27 25 23 21 19 17 15 13 11 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34

REIHE 15

REIHE 17

BALKON

REIHE 1

33 31

29 27 25 23 21

19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20

22 24 26 28 30 32 34

REIHE 1

35

33 31 29 27 25 23

21 19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20

22 24 26 28 30 32 34

35 33 31 29 27 25 23 21

19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20

22

24

26 28 30 32 34 36

REIHE 4

37 35 33 31 29 27 25 23

21 19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20

22 24 26 28 30 32 34 36

REIHE 4

35 33 31 29 27 25 23

21 19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22

24 26 28 30 32 34 36

REIHE 6

35 33 31 29 27 25

23 21 19 17 15 13 11 9 7 5 3 1 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22

24 26 28 30 32 34

REIHE 6

SITZPLAN THEATER MÖNCHENGLADBACH

THEATERKASSE MG Tel.: 02166/6151-100

165


SERVICE

Preise 2020/21

EINZELKARTEN

GROSSE BÜHNE/GROSSER SAAL

Platzkategorie A B C D E

Preisstufe 1

37,00 33,50 26,00 19,50 14,50

28,00 26,00 20,00 11,00 10,00

Preisstufe 2

41,00 37,50 29,00 22,00 16,50

30,50 28,00 21,50 12,00 11,00

Preisstufe 3

42,50 39,00 30,00 23,00 17,00

32,00 29,00 23,00 13,00 11,50

Preisstufe 4

44,00 40,50 31,00 24,50 19,00

33,00 29,50 24,00 13,00 12,00

Preisstufe 5

49,50 44,50 34,50 27,50 21,50

37,50 33,50 27,00 14,00 13,00

Preisstufe 6

52,00 46,00 36,00 28,00 22,00

40,00 36,00 28,00 14,50 13,50

Preisstufe 7

57,00 49,00 39,00 30,00 22,50

42,50 38,00 30,00 15,50 15,00

Preisstufe 8

67,00 55,00 45,00 36,00 23,50

47,50 42,00 36,00 17,50 17,00

Preisstufe 9 72,00 59,50 48,50 38,00 24,50

SINFONIEKONZERTE

Platzkategorie A B C D E

KR/MG

JUGEND UND FAMILIE

Platzkategorie A B C D E

Kinderkonzerte 12,00 10,50 8,50 8,00 7,00

Kindermärchen 14,00 11,00 10,00 9,00 8,00

Puppentheater 7,00

Jugendclub

49,50 42,00 32,00 23,00

25,00 21,50 19,00 18,00

10,00

5,00

-

Platzkategorie A

Platzkategorie B

Platzkategorie C

Platzkategorie D

Platzkategorie E

Normalpreis

Preisermäßigung

STUDIO

Preisstufe

1

22,00

13,50

FOYER

Matineen/Soireen 4,50

Kammerkonzerte

13,50

9,50

2

26,00

16,00

TheaterCard 99,00

166


SERVICE

WAHLABONNEMENTS

Die Preise für alle anderen Abonnements finden Sie auf den

folgenden Seiten. Die Übersicht über Sinfonie- und Chorkonzertabonnements

finden Sie in unserem Konzertjahresheft,

welches wir Ihnen gerne zusenden.

Platzkategorie A B C D E

Wahl-Abo

Preisstufe 1–3 (6x)

Wahl-Abo

Preisstufe 4–6 (6x)

Wahl-Abo

Preisstufe 1–3 +

Preisstufe 4-6 (je 6x)

Wahl-Abo Studio

(6 Veranstaltungen)

Wahl-Abo Konzerte

(4 Konzerte)

Wahl-Abo

Concerts for Youth

(4 Konzerte)

162,00 150,00 114,00 87,00 72,00

216,00 192,00 150,00 108,00 84,00

324,00 300,00 228,00 174,00 144,00

99,00 - - - -

166,00 140,00 106,00 82,00 -

48,00 48,00 48,00 48,00 -

GRUPPENPREISE

Bitte beachten Sie, dass Gruppenpreise nicht für alle Preisstufen

sowie Veranstaltungsreihen gelten und nur im Rahmen

der Verfügbarkeit angeboten werden. Der Besucherservice

informiert Sie hierzu gerne.

Der Gruppenpreis für Schulkassen liegt einheitlich bei 7 Euro.

Gruppenpreise, ab 15 Personen, ab 19,50 € pro Person

Preisstufe

1–3

4–6

19,50 bis 23,00

11,00 bis 13,00

22,00 bis 26,00

13,00 bis 14,50

KINDERKONZERTABONNEMENTS

Platzkategorie A B C D E

Kinderkonzert-Abo

So (5 Konzerte)

45,00 38,50 33,50 29,50 25,50

DIENSTAG IST THEATERTAG!

JETZT NOCH GÜNSTGER INS THEATER.

167


SERVICE

Inszenierungen und ihre Preisstufen

PREISSTUFE 1–3

Elling

Der Raub der Sabinerinnen

Die Physiker

Drei Schwestern

Hamlet

Mein Kühlraum

Vögel

Wilhelm Tell

PREISSTUFE 4–7

Cabaret

Beethoven!

Der fliegende Holländer

Der Sturm / Ein Sommernachtstraum

Die Regimentstochter

Eine Nacht in Venedig

Hänsel und Gretel

Madama Butterfly

Mata Hari

Otello darf nicht platzen

Liebe und Tod

Rigoletto

Rusalka

Salome

Sunset Boulevard

PREISSTUFE 8

Operngala

PREISSTUFE 9 /

SONDERVERANSTALTUNGEN

Silvestervorstellung

Neujahrskonzert

Theaterball

WEIHNACHTSMÄRCHEN

Des Kaisers neue Kleider (Schauspiel)

Peter und der Wolf (Ballett)

STUDIO PREISSTUFE 1

Anatomie Titus Fall of Rome

Beuys' Küche (Arbeitstitel)

Der Fall D'ARC

Der Tod und das Mädchen

Deutschland. Ein Wintermärchen

Die Macht des Gesanges

Heimaterde

Manoka Express

NippleJesus

Novecento – Die Legende vom

Ozeanpianisten

Tschick

STUDIO PREISSTUFE 2

Kammeroper (Arbeitstitel)

Kammeroper On Stage (Arbeitstitel)

Für Sonderveranstaltungen finden

Sie die Preise im Leporello oder auf der

Homepage.

Bitte beachten Sie, dass bei Sonderveranstaltungen

und Preisstufe 9 keine Ermäßigungen

angeboten werden können.

168


SERVICE

Gut zu wissen!

GESCHENKGUTSCHEINE

Verschenken Sie einen Theaterbesuch! Gutscheine gibt es in jeder

gewünschten Preislage – schon ab 5 Euro. Sie gelten für alle Vorstellungen

des Theaters und der Niederrheinischen Sinfoniker, auch für

Premieren und Sonderveranstaltungen. Die Gültigkeit beträgt drei

Jahre ab Ausstellungsdatum.

DIENSTAG IST THEATERTAG

Starke Ermäßigungen erhalten Sie auf Tages- und Gruppenkarten für

Dienstagsvorstellungen.

NEWSLETTER, MONATSSPIELPLÄNE UND SOCIAL MEDIA

Wenn Sie regelmäßig unseren digitalen Newsletter erhalten möchten,

melden Sie sich unter www.theater-kr-mg.de/service/newsletter/ an.

Unsere gedruckten Monatsspielpläne senden wir Ihnen gerne zu, bitte

geben Sie dazu Ihre Adresse an der Theaterkasse ab. Besuchen Sie uns

auf Facebook, Instagram und Youtube und blicken Sie mit uns hinter

die Kulissen.

THEATERCARD – EIN JAHR THEATER ZUM HALBEN PREIS

Die Theatercard berechtigt ein Jahr lang zum Erwerb von je einer Tageskarte

pro Vorstellung zum halben Preis bzw. Mindestentgelt

(geringster möglicher Tageskartenpreis). Sie kostet 99 Euro und gilt

für Konzerte und für alle Theatervorstellungen der Preisstufen 1 bis

6. Der Theatercard-Inhaber kann einen Jugendlichen unter 18 Jahren

kostenlos in eine Theateraufführung der Preisstufe 1 bis 3 mitnehmen

(gilt nicht für das Studio und die Fabrik Heeder). Die Theatercard ist

nicht übertragbar.

LAST-MINUTE

Schüler, Studenten, Auszubildende und Freiwillige (Bundesfreiwilligendienst

/Freiwilliges Soziales Jahr) unter 27 Jahren erhalten

30 Minuten vor Beginn „Last-Minute-Tickets“ für 7 Euro an der

Abendkasse, so lange der Vorrat reicht. Ausgenommen sind Sonderveranstaltungen.

ABONNENTEN WERBEN ABONNENTEN

Wenn Sie als unser Abonnent für die gleiche Spielzeit einen weiteren

Abonnenten werben, bedanken wir uns bei Ihnen mit einer Theaterführung

„hinter die Kulissen“ inklusive anschließendem Imbiss

in unserer Kantine (wahlweise im Theater Krefeld oder im Theater

Mönchengladbach). Dieses Angebot gilt für Sie und den geworbenen

Abonnenten (ausgenommen: Wahl-, Studio-, Weihnachts- und

Kinderkonzert-Abos). Die Planung übernimmt unser Besucherservice

für Sie und bietet Ihnen Anfang 2021 Termine zur Auswahl an. Alternativ

erhalten Sie zwei Freikarten für eine unserer Studioproduktionen,

die bis zum Ende dieser Saison gültig sind.

169


SERVICE

Abo-Termine Krefeld

PREMIEREN ABO 1 KR

10 Vorstellungen

Sa 12.09.2020 18:00 Die Regimentstochter

So 04.10.2020 18:00 Salome

So 11.10.2020 18:00 Elling

So 01.11.2020 18:00 Vögel

Sa 14.11.2020 19:30 Der Sturm / Ein Sommernachtstraum

Mi 30.12.2020 19:30 Der Raub der Sabinerinnen

Sa 30.01.2021 19:30 Drei Schwestern

Sa 13.03.2021 19:30 Madama Butterfly

Sa 03.04.2021 19:30 Sunset Boulevard

So 06.06.2021 18:00 Hamlet

A B C D E

345,00

282,00

302,00

249,00

267,00

179,00

PREMIEREN-ABO 2 KR

5 Musiktheater-Vorstellungen

191,00

110,00

Sa 12.09.2020 18.00 Die Regimentstochter

So 04.10.2020 18.00 Salome

143,00

73,00

Sa 14.11.2020 19:30 Der Sturm / Ein Sommernachtstraum

Sa 13.03.2021 19:30 Madama Butterfly

Sa 03.04.2021 19:30 Sunset Boulevard

A B C D E

215,00

167,50

197,50

145,00

150,00

115,00

120,00

85,00

90,00

62,50

PREMIEREN-ABO 3 KR

5 Schauspiel-Vorstellungen

So 11.10.2020 18:00 Elling

So 01.11.2020 18:00 Vögel

Mi 30.12.2020 19:30 Der Raub der Sabinerinnen

Sa 30.01.2021 19:30 Drei Schwestern

So 06.06.2021 18:00 Hamlet

A B C D E

153,50

127,50

129,50

109,50

ABO B-KR DIENSTAG

10 Vorstellungen (Theatertag)

114,00

83,50

87,50

61,00

Di 15.09.2020 19:30 Die Regimentstochter

Di 13.10.2020 19:30 Elling

Di 03.11.2020 19:30 Salome

64,00

45,50

Di 08.12.2020 19:30 Der Sturm / Ein Sommernachtstraum

Di 12.01.2021 19:30 Hänsel und Gretel

Di 02.02.2021 19:30 Der Raub der Sabinerinnen

Di 16.03.2021 19:30 Madama Butterfly

Di 13.04.2021 19:30 Drei Schwestern

Di 11.05.2021 19:30 Sunset Boulevard

Di 15.06.2021 19:30 Hamlet

A B C D E

215,00

171,00

193,00

152,00

160,00

111,00

122,00

84,00

90,00

67,00

170


SERVICE

ABO WEISS-KR MITTWOCH

10 Vorstellungen

Mi 14.10.2020 19:30 Elling

Mi 11.11.2020 19:30 Salome

Mi 09.12.2020 19:30 Die Regimentstochter

Mi 03.02.2021 19:30 Drei Schwestern

Mi 24.02.2021 19:30 Der Raub der Sabinerinnen

Mi 17.3.2021 19:30 Der Sturm / Ein Sommernachtstraum

Mi 07.04.2021 19:30 Madama Butterfly

Mi 19.05.2021 19:30 Liebe und Tod

Mi 09.06.2021 19:30 Hamlet

Mi 30.06.2021 19:30 Sunset Boulevard

A B C D E

240,00

182,00

215,00

167,00

180,00

124,00

Mi 11.11.2020 19:30 Salome

134,00

91,00

MUSIKTHEATER ABO WEISS-KR

5 Vorstellungen

Mi 09.12.2020 19:30 Die Regimentstochter

102,00

74,00

Mi 17.3.2021 19:30 Der Sturm / Ein Sommernachtstraum

Mi 07.04.2021 19:30 Madama Butterfly

Mi 30.06.2021 19:30 Sunset Boulevard

A B C D E

178,00

108,00

162,50

99,00

123,00

80,00

92,00

59,00

74,00

54,00

SCHAUSPIEL ABO WEISS-KR

5 Vorstellungen

Mi 14.10.2020 19:30 Elling

Mi 03.02.2021 19:30 Drei Schwestern

Mi 24.02.2021 19:30 Der Raub der Sabinerinnen

Mi 19.05.2021 19:30 Liebe und Tod

Mi 09.06.2021 19:30 Hamlet

A B C D E

135,00

92,50

116,00

85,00

96,00

68,00

ABO GELB-KR FREITAG

10 Vorstellungen

71,00

51,00

Fr 02.10.2020 19:30 Otello darf nicht platzen

Fr 06.11.2020 19:30 Vögel

Fr 25.12.2020 18:00 Hänsel und Gretel

Fr 15.01.2021 19:30 Salome

Fr 05.02.2021 19:30 Elling

Fr 12.03.2021 19:30 Drei Schwestern

Fr 09.04.2021 19:30 Madama Butterfly

Fr 14.05.2021 19:30 Der Raub der Sabinerinnen

Fr 11.06.2021 19:30 Liebe und Tod

Fr 02.07.2021 19:30 Hamlet

58,00

46,00

A B C D E

247,00

202,00

218,00

178,00

184,00

131,00

137,00

94,00

106,00

76,00

171


SERVICE

Abo-Termine Krefeld

ABO ROSA-KR FREITAG

10 Vorstellungen

Fr 18.09.2020 19:30 Die Regimentstochter

Fr 09.10.2020 19:30 Salome

Fr 20.11.2020 19:30 Der Sturm / Ein Sommernachtstraum

Fr 11.12.2020 19:30 Elling

Fr 08.01.2021 19:30 Vögel

Fr 26.02.2021 19:30 Der Raub der Sabinerinnen

Fr 19.03.2021 19:30 Drei Schwestern

Fr 16.04.2021 19:30 Sunset Boulevard

Fr 21.05.2021 19:30 Liebe und Tod

Fr 18.06.2021 19:30 Hamlet

A B C D E

247,00

202,00

218,00

178,00

184,00

131,00

137,00

94,00

106,00

76,00

ABO LILA-KR SAMSTAG

10 Vorstellungen

Sa 17.10.2020 18:00 Die Regimentstochter

Sa 21.11.2020 18:00 Vögel

Sa 19.12.2020 18:00 Elling

Sa 09.01.2021 18:00 Der Raub der Sabinerinnen

Sa 23.01.2021 18:00 Hänsel und Gretel

Sa 20.02.2021 18:00 Drei Schwestern

Sa 10.04.2021 18:00 Der Sturm / Ein Sommernachtstraum

Sa 08.05.2021 18:00 Liebe und Tod

Sa 12.06.2021 18:00 Sunset Boulevard

Sa 26.06.2021 18:00 Hamlet

A B C D E

247,00

202,00

218,00

178,00

184,00

131,00

137,00

94,00

106,00

76,00

ABO E-KR DONNERSTAG

6 Vorstellungen

Do 05.11.2020 19:30 Die Regimentstochter

Do 10.12.2020 19:30 Vögel

Do 14.01.2021 19:30 Der Sturm / Ein Sommernachtstraum

Do 11.02.2021 19:30 Drei Schwestern

Do 13.05.2021 19:30 Madama Butterfly

Do 17.06.2021 19:30 Liebe und Tod

A B C D E

147,00

115,50

133,50

105,00

111,00

88,50

85,50

66,00

61,50

51,00

ABO GRÜN-KR SONNTAG

10 Vorstellungen

So 27.09.2020 19:30 Otello darf nicht platzen

So 15.11.2020 19:30 Die Regimentstochter

So 06.12.2020 19:30 Elling

So 27.12.2020 19:30 Hänsel und Gretel

So 24.01.2021 19:30 Der Raub der Sabinerinnen

So 07.03.2021 19:30 Drei Schwestern

So 04.04.2021 19:30 Der Sturm / Ein Sommernachtstraum

So 18.04.2021 19:30 Madama Butterfly

So 30.05.2021 19:30 Liebe und Tod

So 04.07.2021 19:30 Hamlet

A B C D E

240,00

182,00

215,00

167,00

180,00

124,00

134,00

91,00

102,00

74,00

172


SERVICE

ABO MIT WECHSELNDEN WOCHENTAGEN

6 Vorstellungen

Mi 04.11.2020 19:30 Elling

So 17.01.2021 19:30 Die Regimentstochter

Fr 12.02.2021 19:30 Der Sturm / Ein Sommernachtstraum

Do 15.04.2021 19:30 Der Raub der Sabinerinnen

So 16.05.2021 19:30 Madama Butterfly

Fr 25.06.2021 19:30 Liebe und Tod

A B C D E

147,00

115,50

133,50

105,00

111,00

88,50

85,50

66,00

61,50

51,00

STUDIO-ABO

4 Vorstellungen

Fr 02.10.2020 20:00 Manoka Express

Sa 09.01.2021 20:00 Der Tod und das Mädchen

Di 09.02.2021 20:00 NippleJesus

Sa 17.04.2021 20:00 Heimaterde

54,00

46,00

SONNTAGNACHMITTAGS-ABO

6 Vorstellungen

So 29.11.2020 16:00 Vögel

So 20.12.2020 16:00 Der Sturm / Ein Sommernachtstraum

So 07.02.2021 16:00 Der Raub der Sabinerinnen

So 11.04.2021 16:00 Sunset Boulevard

So 09.05.2021 16:00 Madama Butterfly

So 20.06.2021 16:00 Hamlet

A B C D E

165,00

126,00

147,00

108,00

126,00

90,00

99,00

72,00

75,00

66,00

173


SERVICE

Abo-Termine Mönchengladbach

PREMIEREN-ABO MUSIKTHEATER

6 Vorstellungen

Sa 05.09.2020 19:30 Beethoven!

So 01.11.2020 19:30 Rigoletto

Sa 28.11.2020 19:30 Der fliegende Holländer

So 31.01.2021 18:00 Rusalka

Sa 27.02.2021 19:30 Mata Hari

Sa 22.05.2021 19:30 Eine Nacht in Venedig

A B C D E

258,00

201,00

237,00

174,00

180,00

138,00

144,00

102,00

108,00

75,00

MUSIKTHEATER-ABO DIAMANT-MG

DIENSTAG

5 Vorstellungen

Di 22.09.2020 19:30 Sunset Boulevard

Di 03.11.2020 19:30 Beethoven!

Di 29.12.2020 19:30 Der fliegende Holländer

Di 25.05.2021 19:30 Mata Hari

Di 08.06.2021 19:30 Eine Nacht in Venedig

A B C D E

178,00

108,00

162,50

99,00

123,00

80,00

92,00

59,00

74,00

54,00

ABO ROSA-MG DIENSTAG

10 Vorstellungen

Di 22.09.2020 19:30 Sunset Boulevard

Di 03.11.2020 19:30 Beethoven!

Di 01.12.2020 19:30 Cabaret

Di 29.12.2020 19:30 Der fliegende Holländer

Di 19.01.2021 19:30 Mein Kühlraum

Di 02.03.2021 19:30 Vögel

Di 20.04.2021 19:30 Wilhelm Tell

Di 25.05.2021 19:30 Mata Hari

Di 08.06.2021 19:30 Eine Nacht in Venedig

Di 29.06.2021 19:30 Die Physiker

A B C D E

215,00

171,00

193,00

152,00

160,00

111,00

122,00

84,00

90,00

67,00

ABO BLAU-MG MITTWOCH

10 Vorstellungen

Mi 30.09.2020 19:30 Cabaret

Mi 04.11.2020 19:30 Beethoven!

Mi 02.12.2020 19:30 Der fliegende Holländer

Mi 20.01.2021 19:30 Rigoletto

Mi 03.03.2021 19:30 Mein Kühlraum

Mi 31.03.2021 19:30 Die Physiker

Mi 28.04.2021 19:30 Vögel

Mi 26.05.2021 19:30 Eine Nacht in Venedig

Mi 09.06.2021 19:30 Mata Hari

Mi 30.06.2021 19:30 Wilhelm Tell

A B C D E

240,00

182,00

215,00

167,00

180,00

124,00

134,00

91,00

102,00

74,00

174


SERVICE

MUSIKTHEATER-ABO BLAU-MG

5 Vorstellungen

Mi 04.11.2020 19:30 Beethoven!

Mi 02.12.2020 19:30 Der fliegende Holländer

Mi 20.01.2021 19:30 Rigoletto

Mi 26.05.2021 19:30 Eine Nacht in Venedig

Mi 09.06.2021 19:30 Mata Hari

A B C D E

178,00

108,00

162,50

99,00

123,00

80,00

SCHAUSPIEL ABO BLAU-MG

5 Vorstellungen

Mi 30.09.2020 19:30 Cabaret

Mi 03.03.2021 19:30 Mein Kühlraum

Mi 31.03.2021 19:30 Die Physiker

Mi 28.04.2021 19:30 Vögel

Mi 30.06.2021 19:30 Wilhelm Tell

92,00

59,00

74,00

54,00

A B C D E

135,00

92,50

116,00

85,00

96,00

68,00

71,00

51,00

58,00

46,00

ABO GRAU-MG DONNERSTAG

10 Vorstellungen

Do 01.10.2020 19:30 Beethoven!

Do 05.11.2020 19:30 Cabaret

Do 10.12.2020 19:30 Der fliegende Holländer

Do 21.01.2021 19:30 Mein Kühlraum

Do 11.02.2021 19:30 Rigoletto

Do 04.03.2021 19:30 Vögel

Do 18.03.2021 19:30 Mata Hari

Do 22.04.2021 19:30 Die Physiker

Do 27.05.2021 19:30 Wilhelm Tell

Do 10.06.2021 19:30 Eine Nacht in Venedig

A B C D E

240,00

182,00

Fr 18.09.2020 19:30 Cabaret

Fr 06.11.2020 19:30 Sunset Boulevard

Fr 20.11.2020 19:30 Mein Kühlraum

Fr 18.12.2020 19:30 Beethoven!

Fr 08.01.2021 19:30 Rigoletto

Fr 12.02.2021 19:30 Vögel

Fr 12.03.2021 19:30 Mata Hari

Fr 23.04.2021 19:30 Wilhelm Tell

Fr 21.05.2021 19:30 Die Physiker

Fr 18.06.2021 19:30 Eine Nacht in Venedig

A B C D E

247,00

202,00

215,00

167,00

ABO SILBER-MG FREITAG

10 Vorstellungen

218,00

178,00

180,00

124,00

184,00

131,00

134,00

91,00

137,00

94,00

102,00

74,00

106,00

76,00

175


SERVICE

Abo-Termine Mönchengladbach

ABO BRAUN-MG FREITAG

10 Vorstellungen

Fr 11.09.2020 19:30 Cabaret

Fr 16.10.2020 19:30 Mein Kühlraum

Fr 27.11.2020 19:30 Beethoven!

Fr 22.01.2021 19:30 Der fliegende Holländer

Fr 26.02.2021 19:30 Rigoletto

Fr 19.03.2021 19:30 Rusalka

Fr 02.04.2021 19:30 Vögel

Fr 30.04.2021 19:30 Die Physiker

Fr 04.06.2021 19:30 Eine Nacht in Venedig

Fr 25.06.2021 19:30 Wilhelm Tell

A B C D E

247,00

202,00

218,00

178,00

184,00

131,00

137,00

94,00

106,00

76,00

ABO GRÜN-MG SAMSTAG

10 Vorstellungen

Sa 19.09.2020 19:30 Cabaret

Sa 10.10.2020 19:30 Mein Kühlraum

Sa 31.10.2020 19:30 Beethoven!

Sa 19.12.2020 19:30 Rigoletto

Sa 23.01.2021 19:30 Vögel

Sa 13.02.2021 19:30 Der fliegende Holländer

Sa 27.03.2021 19:30 Rusalka

Sa 08.05.2021 19:30 Die Physiker

Sa 19.06.2021 19:30 Mata Hari

Sa 03.07.2021 19:30 Wilhelm Tell

A B C D E

247,00

202,00

218,00

178,00

184,00

131,00

137,00

94,00

106,00

76,00

ABO WEISS-MG SAMSTAG

10 Vorstellungen

Sa 29.08.2020 19:30 Cabaret

Sa 03.10.2020 19:30 Beethoven!

Sa 21.11.2020 19:30 Rigoletto

Sa 05.12.2020 19:30 Mein Kühlraum

Sa 16.01.2021 19:30 Vögel

Sa 20.02.2021 19:30 Rusalka

Sa 03.04.2021 19:30 Die Physiker

Sa 01.05.2021 19:30 Wilhelm Tell

Sa 29.05.2021 19:30 Mata Hari

Sa 26.06.2021 19:30 Eine Nacht in Venedig

A B C D E

247,00

202,00

218,00

178,00

184,00

131,00

137,00

94,00

106,00

76,00

ABO GOLD-MG SONNTAG

7 Vorstellungen

So 06.09.2020 16:00 Cabaret

So 08.11.2020 16:00 Rigoletto

So 13.12.2020 16:00 Beethoven!

So 17.01.2021 16:00 Mein Kühlraum

So 28.02.2021 16:00 Vögel

So 02.05.2021 16:00 Rusalka

So 20.06.2021 16:00 Mata Hari

A B C D E

192,50

143,50

178,50

122,50

147,00

101,50

112,00

80,50

87,50

73,50

176


SERVICE

ABO GELB-MG SONNTAG

10 Vorstellungen

So 20.09.2020 19:30 Sunset Boulevard

So 18.10.2020 19:30 Cabaret

So 29.11.2020 19:30 Beethoven!

So 20.12.2020 19:30 Mein Kühlraum

So 10.01.2021 19:30 Der fliegende Holländer

So 07.02.2021 19:30 Rigoletto

So 21.03.2021 19:30 Vögel

So 18.04.2021 19:30 Wilhelm Tell

So 16.05.2021 19:30 Die Physiker

So 06.06.2021 19:30 Rusalka

A B C D E

240,00

182,00

215,00

167,00

180,00

124,00

ABO LILA-MG SONNTAG

6 Vorstellungen

So 13.09.2020 18:00 Beethoven!

So 22.11.2020 18:00 Mein Kühlraum

134,00

91,00

So 24.01.2021 18:00 Der fliegende Holländer

So 28.03.2021 18:00 Die Physiker

So 23.05.2021 18:00 Mata Hari

So 04.07.2021 18:00 Eine Nacht in Venedig

102,00

74,00

A B C D E

165,00

126,00

147,00

108,00

126,00

90,00

99,00

72,00

75,00

66,00

STUDIO-ABO A

4 Vorstellungen

So 04.10.2020 20:00 NippleJesus

Fr 08.01.2021 20:00 Anatomie Titus Fall of Rome

Sa 03.04.2021 20:00 Beuys' Küche (Arbeitstitel)

So 13.06.2021 20:00 Kammeroper (Arbeitstitel)

54,00

46,00

STUDIO-ABO B

4 Vorstellungen

Mi 09.09.2020 20:00 NippleJesus

Mi 02.12.2020 20:00 Anatomie Titus Fall of Rome

Fr 30.04.2021 20:00 Kammeroper (Arbeitstitel)

Di 29.06.2021 20:00 Beuys' Küche (Arbeitstitel)

54,00

46,00

177


SERVICE

Kartenverkauf

THEATERKASSE

An unseren Theaterkassen können Sie Karten für alle Vorstellungen

reservieren und erwerben. Auch Ihre Abonnements erhalten Sie hier.

Außerdem beraten wir Sie gerne umfassend zu allen Angeboten.

Tel.: 02151/805-125 und 02166/6151-100

Montag bis Freitag: 10:00 bis 19:00 Uhr

Samstag: 10:00 bis 14:00 Uhr

BESUCHERSERVICE/KUNDENMANAGEMENT

(GRUPPENKARTEN)

Unser Besucherservice/Kundenmanagement in Krefeld und Mönchengladbach

berät Sie gern und ausführlich rund um Ihren Gruppenbesuch

und wählt nach Verfügbarkeit Plätze für Sie aus.

Gruppen ab 15 Personen und Schulklassen sind hier für Ihre Kartenbestellung

an der richtigen Adresse (s. hierzu auch S. 204).

TELEFONISCHE BESTELLUNGEN

Theaterkasse Krefeld

Tel.: 02151/805-125

Theaterkasse Mönchengladbach

Tel.: 02166/6151-100

Optional können Einzelkarten telefonisch unter 0180/60 50 400 bei

unserem Partner reservix GmbH bestellt werden. (20 ct./Anruf aus

dem dt. Festnetz, Mobilfunktarife können abweichen.)

LOKALE VORVERKAUFSSTELLEN

Das Theater ist an ein bundesweites Vorverkaufsstellennetz von über

2.000 Vorverkaufsstellen angeschlossen.

www.theater-kr-mg.de.

Besucherservice Krefeld

Tel.: 02151/805-121, -180

Besucherservice Mönchengladbach

Tel.: 02166/6151-119, -165

ONLINEKAUF

Sie können Karten auch bequem online über www.theater-kr-mg.de

oder unseren Ticketdienstleister www.reservix.de kaufen. Hier haben

Sie die Möglichkeit, die Karten postalisch oder als print@home-Ticket

(zum Selbstausdrucken) zu erhalten.

178


SERVICE

Allgemeine Geschäftsbedingungen

I. GELTUNGSBEREICH

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Beziehungen

zwischen der Theater Krefeld und Mönchengladbach gGmbH (nachfolgend

Theater“) und ihren Besucherinnen und Besuchern (nachfolgend

„Besucher“).

II. WISSENSWERTES

Das Theater informiert darüber hinaus insbesondere in seinen Spielzeitbroschüren

sowie unter www.theater-kr-mg.de über alles

Wissenswerte, etwa den Spielplan, die Besetzung, den Ticketverkauf,

die Ticketpreise, über Ermäßigungen, Abonnements, Vorverkaufszeiträume,

über Park- und Anreisemöglichkeiten sowie über weitere

Serviceleistungen.

III. ALLGEMEINE BEDINGUNGEN

1. Ticketkauf

Tickets können an der Tages- und Abendkasse, über die Homepage

des Theaters, über die Ticketportale AD ticket GmbH und ReserviX

GmbH sowie über sonstige Vorverkaufsstellen gekauft werden. Tickets

sind auszuhändigen, sobald die Zahlung erfolgt ist. Auf Wunsch

können Tickets versandt werden. Hinterlegte Tickets sind bis spätestens

30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung an der Abendkasse

abzuholen. Sollen Tickets versandt werden, ist das Theater berechtigt,

eine Kostenpauschale zu erheben. Tickets dürfen ohne vorherige Zustimmung

des Theaters nicht weiterveräußert werden.

2. Rücknahme/Umtausch

Tickets werden grundsätzlich nicht zurückgenommen. Insbesondere

begründen Änderungen der Besetzung oder der Anfangszeiten keinen

Anspruch auf Rücknahme. Auch besteht kein Anspruch auf Umtausch

eines Tickets.

3. Reservierung

Reservierte Tickets sind innerhalb von sieben Tagen zu bezahlen. Andernfalls

verfällt die Reservierung. Werden Tickets weniger als sieben

Tage vor der Vorstellung reserviert, ist eine gesonderte Absprache zu

treffen.

4. Ermäßigung

Die Ermäßigungsberechtigung ist beim Ticketkauf sowie beim Einlass

nachzuweisen. Ermäßigte Tickets können nur auf aus gleichen Gründen

ermäßigungsberechtigte Personen übertragen werden.

5. Ticketverlust

Bei Verlust eines Tickets wird ein Ersatzticket gegen eine Kostenpauschale.

Preistabelle nur ausgestellt, soweit der Besucher nachweist oder

glaubhaft macht, welches Ticket er erworben hat. Werden für denselben

Platz sowohl das Originalticket als auch das Ersatzticket vorgelegt,

hat der Besitzer des Originaltickets Vorrang. Das Theater ist nicht zur

Prüfung verpflichtet, ob der Besitzer das Originalticket rechtmäßig

besitzt. Der Besitzer eines Ersatztickets hat auch keinen Anspruch auf

Zuteilung eines anderen Platzes.

6. Verspätung

Grundsätzlich besteht kein Anspruch auf Nacheinlass nach Beginn

einer Veranstaltung. Trifft ein Besucher erst nach Beginn der Veranstaltung

ein, kann er mit Rücksicht auf die anderen Besucher und auf die

Arbeit der Künstler nur in Abhängigkeit der Entscheidung und nur

unter Führung des Servicepersonals den Zuschauerraum betreten und

einen zugewiesenen Platz einnehmen. In diesem Fall besteht kein Anspruch

auf die gekaufte Platzkategorie.

7. Abbruch einer Veranstaltung

Wird eine Vorstellung aus anderen Gründen als aufgrund höherer Gewalt

in der ersten Vorstellungshälfte abgebrochen, werden die Tickets

gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgenommen oder für andere

Veranstaltungen eingetauscht. Der Erstattungsanspruch verfällt, wenn

179


SERVICE

Allgemeine Geschäftsbedingungen

er nicht spätestens 14 Tage nach dem Abbruch der Veranstaltung

durch Vorlage des Tickets geltend gemacht wird.

8. Ausfall einer Veranstaltung

Der Ausfall einer Veranstaltung aufgrund höherer Gewalt begründet

keinen Ersatzanspruch. Fällt eine Veranstaltung aus anderen Gründen

als aufgrund höherer Gewalt aus, werden die Tickets gegen Tickets für

eine andere Veranstaltung derselben Produktion umgetauscht. Ist das

nicht möglich, wird der Eintrittspreis erstattet.

9. Sitzplatz

Ein Sitzplatzwechsel ist grundsätzlich nur mit Zustimmung des Theaters

möglich. Soweit ausnahmsweise ein erworbener Sitzplatz aus

technischen oder künstlerischen Gründen nicht zur Verfügung stehen

sollte, wird dem Besucher ein adäquater Ersatzplatz zugewiesen.

10. Bild- und Tonaufzeichnungen

Bild- und Tonaufzeichnungen während der Veranstaltung sind nicht

gestattet. Zuwiderhandlungen können Schadenersatzansprüche auslösen.

11. Hausrecht

Das Theater übt in seinen Spielstätten das Hausrecht aus. Es ist daher

berechtigt, störende Personen des Hauses zu verweisen, Hausverbote

auszusprechen bzw. andere geeignete Maßnahmen im Rahmen dieses

Hausrechtes zu ergreifen.

12. Haftung

Grundsätzlich haften das Theater sowie seine Vertreter und Erfüllungsgehilfen

nur im Falle von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

Die Haftung wegen Verletzungen von Leben, Körper und Gesundheit

bleibt unberührt.

13. Garderobe

Jacken, Mäntel und ähnliche Garderobenstücke sowie Rucksäcke,

größere Taschen und Schirme sind an der Garderobe abzugeben. Mit

Ausnahme der Sinfoniekonzerte in der Kaiser-Friedrich-Halle in Mönchengladbach

ist die Garderobengebühr im Eintrittspreis enthalten.

Die Garderobe wird gegen Vorlage der Garderobenmarke ohne Nachprüfung

einer Berechtigung zurückgegeben. Mit Aushändigung der

Garderobenmarke übernimmt das Theater die Haftung für eine grob

fahrlässige oder vorsätzliche Verletzung der Aufbewahrungspflicht bis

zu einer Haftungsgrenze von 1.500,00 EUR pro Person. Die Haftung

ist beschränkt auf den Zeitwert des Garderobenstückes. Von der Haftung

ausgenommen sind Wertsachen aller Art.

14. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden ausschließlich zum Zweck der

vertraglichen Beziehung gespeichert. Es erfolgt keine Weitergabe an

Dritte. Besucher haben jederzeit die Möglichkeit, der Datenspeicherung

zu widersprechen.

15. Verbraucherstreitbeilegungsgesetz

Das Theater ist weder bereit, noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren

vor einer Verbraucherstreitbeilegungsstelle teilzunehmen.

IV. BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR ABONNEMENTS

Ergänzend zu den vorstehenden allgemeinen Bedingungen gelten für

Abonnements die nachfolgenden besonderen Bedingungen.

1. Laufzeit, Verlängerung, Kündigung

Abonnements gelten für die Spielzeit, für die sie erworben werden.

Sie können bis zum 31. Mai einer jeden Spielzeit schriftlich durch

eigenhändige Unterschrift gekündigt werden. Nicht gekündigte Abonnements

verlängern sich automatisch um eine weitere Spielzeit.

180


SERVICE

Wissenswertes

2. Übertragbarkeit

Abonnements sind übertragbar. Ermäßigte Abonnements allerdings

nur auf aus gleichen Gründen ermäßigungsberechtigte Personen. Wird

die Differenz zum Vollpreis gezahlt, kann die Übertragung auch auf

nicht ermäßigungsberechtige Personen erfolgen.

3. Umtausch

Abonnenten mit Theaterabonnements von 10 Veranstaltungen und

Konzertabonnenten können viermal je Spielzeit einen Termin gegen

einen anderen tauschen. Theaterabonnenten mit weniger Veranstaltungen

können zweimal pro Spielzeit tauschen. Premieren-Abonnenten

können alle Veranstaltungstermine tauschen. Der Umtausch muss

der Theaterkasse bis spätestens 12:00 Uhr des Vortages der Veranstaltung

bekannt gegeben werden. Pro Umtausch und je Ticket ist eine

Umtauschgebühr lt. Preistabelle zu zahlen.

4. Umtauschschein

Bei einem Umtausch wird ein Umtauschschein erstellt. Umtauschscheine

können nicht für Sonderveranstaltungen und nur für eine Veranstaltung

der gleichen Preisstufe eingesetzt werden. Barauszahlungen

in Höhe des Wertes des Umtauschscheins erfolgen nicht. Werden die

Umtauschscheine nicht bis spätestens zum 31. Oktober der folgenden

Spielzeit für eine Veranstaltung innerhalb der neuen Spielzeit eingesetzt,

verfallen sie.

V. INKRAFTTRETEN

Diese Geschäftsbedingungen sind mit Beginn der Spielzeit 2015/2016

in Kraft getreten. Sie sind auch im Internet unter www.theater-kr-mg.de

veröffentlicht und liegen ferner in den Verkaufsstellen aus.

Barrierefreiheit

Unsere Theater sind durch Aufzüge und Rampen barrierefrei zu

erreichen. Plätze für Rollstuhlfahrer und deren Begleiter befinden

sich im Parkett. Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne. Die

Theater verfügen über Induktionsschleifen für Hörgeschädigte.

Bitte beachten Sie auch unsere Angebote zur Audiodeskription

(s. Seite 155).

Ermäßigungen

Gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten

Kinder, Schüler und Studenten unter 27 Jahren, Auszubildende,

Bundesfreiwilligendienstleistende, Teilnehmer des Freiwilliges

Sozialen Jahres, Arbeitssuchende, Schwerbehinderte ab GdB 70,

Inhaber des Mönchengladbach-Ausweises sowie des Krefeld-

Passes Ermäßigungen. Begleitpersonen von Menschen, die auf

fremde Hilfe angewiesen sind, haben freien Eintritt („B“ im

Schwerbehindertenausweis). Für Kinderstücke und -konzerte,

Soireen/Matineen, Sonderveranstaltungen oder Theater-Extras

ist eine Ermäßigung ausgeschlossen.

Serviceleistungen

Das Parkhaus des Seidenweberhauses in Krefeld und das Real-

Parkhaus gegenüber dem Theater Mönchengladbach können

i. d. R. bei Veranstaltungen des Theaters (Fremdveranstaltungen

ausgenommen) kostenfrei genutzt werden. Bitte lassen Sie Ihre

Parkscheine von unseren Servicekräften in den Foyers entwerten

bzw. austauschen. Auch die Nutzung der Theatergarderobe

ist gratis.

Abonnements

Die Abonnement-Bedingungen und -Verträge liegen an den

Theaterkassen für Sie bereit. Das Service-Personal der Theaterkasse

berät Sie sehr gerne.

Alles Wissenswerte finden Sie auf: www.theater-kr-mg.de

181


SERVICE

Anfahrt Krefeld

WENN SIE MIT DEM ZUG ANREISEN

Fahren Sie bis zum Hauptbahnhof Krefeld. Nehmen Sie den Hauptausgang

und gehen Sie geradeaus auf den Ostwall. Nach ca. 1 km befindet

sich das Theater linker Hand. Sie können auch mit der Straßenbahn

fahren: vom Hauptbahnhof über den Ostwall bis zur Haltestelle Rheinstraße.

Von Düsseldorf aus können Sie außerdem die Linien U70 und

U76 nehmen. Diese beiden Linien halten in unmittelbarer Nähe des

Theaters an der Haltestelle Krefeld/Rheinstraße.

WENN SIE MIT DEM PKW ANREISEN

Von Süden aus Richtung Köln/Düsseldorf

A 57 bis Abfahrt Krefeld/Zentrum. Auf der Berliner Straße (B 57)

fahren Sie weiter Richtung Zentrum. Fahren Sie immer geradeaus, bis

Sie zum Hauptbahnhof kommen. Am Hauptbahnhof rechts in den

Ostwall einbiegen. Nach ca. 1 km befindet sich das Theater linker Hand.

Von Norden aus Richtung Moers/Nimwegen

A 57 bis Abfahrt Krefeld/Gartenstadt. Hinter dem Stadtwald links in

die Moerser Straße. An der Ecke Moerser Straße/ Ostwall links in

den Ostwall abbiegen. Nach ca. 200 Metern befindet sich das Theater

rechter Hand.

Parkmöglichkeiten

Unter dem Theaterplatz befindet sich eine Tiefgarage (Seidenweberhaus)

mit Zugang zum Theaterfoyer. Der Zugang wird in der Regel

jeweils eine Stunde vor der Vorstellung geöffnet. Für Besucher des

Theaters und der Sinfoniekonzerte ist das Parken in der Regel kostenlos

(ausgenommen sind Fremdveranstaltungen). Parktickets können

an der Garderobe entsprechend entwertet werden.

FABRIK HEEDER

Unsere Studiobühne I in der Fabrik Heeder liegt gegenüber dem

Hauptbahnhof (Südausgang).

Parkmöglichkeiten

Kostenlose Parkmöglichkeiten befinden sich hinter der Fabrik Heeder

(von der Virchowstraße aus).

Nordwall

Von Süd/Osten aus Richtung Mönchengladbach

A 44 bis Ausfahrt Krefeld/Forstwald. Auf der B 57 Richtung Krefeld/

Zentrum. An der Ecke Obergath/Kölner Straße links abbiegen in die

Kölner Straße. Fahren Sie weiter geradeaus, bis Sie zu einer Eisenbahnunterführung

kommen. Hinter dieser Unterführung rechts abbiegen.

Sie befinden sich jetzt vor dem Hauptbahnhof. Am Hauptbahnhof

links abbiegen in den Ostwall. Nach ca. 1 km befindet sich das Theater

linker Hand.

Frankenring

Westwall

König-Str.

Südwall

Ostwall

HBF

Philadelphiastr.

182


SERVICE

Anfahrt Mönchengladbach

WENN SIE MIT DEM ZUG ANREISEN

Fahren Sie bis zum Hauptbahnhof Rheydt. Wenn Sie aus dem Bahnhof

kommen, überqueren Sie den Busbahnhof und gehen in die Vierhausstraße.

Nach ca. 200 Metern liegt das Theater Mönchengladbach

rechter Hand.

WENN SIE MIT DEM PKW ANREISEN

Von Süden aus Richtung Aachen/Koblenz

A 61 bis Abfahrt Mönchengladbach/Rheydt. Rechts ab in die Dahlener

Straße Richtung Rheydt/Zentrum. Nach der zweiten Eisenbahnunterführung

rechts in die Wilhelm-Schiffer-Straße. Geradeaus halten in die

Moses-Stern-Straße. Nach ca. 100 Metern rechts in die Odenkirchener

Straße.

Von Norden aus Richtung Roermond/Venlo

A 61 bis Abfahrt Mönchengladbach/Rheydt. Links ab in die Dahlener

Straße Richtung Rheydt/Zentrum. Nach der zweiten Eisenbahnunterführung

rechts in die Wilhelm-Schiffer-Straße. Geradeaus halten in die

Moses-Stern-Straße. Nach ca. 100 Metern rechts in die Odenkirchener

Straße.

Parkmöglichkeiten

Theaterbesucher können das Parkhaus des Kaufhauses real,- gegenüber

dem Theater kostenlos nutzen (ausgenommen sind Fremdveranstaltungen).

Parktickets können an der Infotheke entsprechend entwertet

werden.

THEATER-CITY-CAR-SERVICE

Vor Beginn der Vorstellung können Sie im Foyer am City-Car-Stand

einen ‚Fahrschein‘ für Ihre Rückfahrt erwerben. Für nur 7 Euro fährt

Sie unser Service innerhalb des Stadtgebietes von Mönchengladbach

bis vor die Haustür. Die Wagen stehen nach der Vorstellung vor dem

Haupteingang für Sie bereit. Dieses Angebot ist nur bei Vorstellungen

auf der großen Bühne buchbar.

Dahlener Str.

Bachstr.

Limitenstr.

Hauptstr.

Von Osten aus Richtung Neuss/Düsseldorf

A 52 bis zum Kreuz Mönchengladbach. Wechseln Sie auf die A 61

Richtung Koblenz. Fahren Sie dann bis zur Abfahrt Mönchengladbach/

Rheydt. Dann links ab in die Dahlener Straße Richtung Rheydt/Zentrum.

Nach der zweiten Eisenbahnunterführung rechts in die Wilhelm-

Schiffer-Straße. Geradeaus halten in die Moses-Stern-Straße. Nach ca.

100 Metern biegen Sie rechts in die Odenkirchener Straße ein.

HBF

Wickrather Str.

Endepohlstr.

Odenkirchener Str.

183


SERVICE

Gruppenbesuch

Sie möchten das Theater Krefeld und Mönchengladbach als

Gruppe besuchen? Wir bieten Ihnen ab einer Teilnehmerzahl

von 15 Personen vergünstigte Karten zu einem attraktiven

Gruppenpreis an!

Die Planung Ihres Gruppenbesuches ist denkbar einfach: Reservieren

Sie zunächst unverbindlich Ihre Wunschtermine für die gesamte Spielzeit.

Wir helfen Ihnen gerne bei der Zusammenstellung eines individuellen

Spielplans nach den Vorlieben Ihrer Gruppe.

Für die unverbindliche Reservierung benötigen wir zunächst eine ungefähre

Kartenanzahl. Bis spätestens sechs Wochen vor dem entsprechenden

Termin teilen Sie uns dann die konkrete Teilnehmerzahl mit.

Ihre gebuchten Karten senden wir Ihnen anschließend portofrei samt

Rechnung zu. Nachbestellungen berechnen wir pro Versand mit

jeweils 3 Euro. Pro Buchung erhalten Sie zusätzlich jede 30. Karte von

uns als Freikarte.

Ein weiterer Vorteil Ihrer Gruppenbuchung: Im Rahmen eines festgelegten

Kontingentes zahlen Sie einen Einheitspreis auf allen Plätzen,

unabhängig von der Preiskategorie. Fragen Sie gerne danach sowie

nach anderen besonderen Arrangements rund um Ihren Theaterbesuch!

Schulklassen erhalten einen speziellen Gruppenpreis von 7 Euro pro

Person. Zudem bieten wir Ihnen, ergänzend zum Theaterbesuch,

vielfältige theaterpädagogische Angebote an. Gerne beraten wir Sie

ausführlich. Bitte beachten Sie, dass Gruppenpreise nicht für alle

Preisstufen sowie Veranstaltungsreihen gelten und nur imRahmen der

Verfügbarkeit angeboten werden. Der Besucherservice informiert Sie

hierzu gerne.

INFOS UND BUCHUNGEN

Besucherservice/

Kundenmanagement KR

Susann Bach

Tel.: 02151/805-121

Patricia Hoff

Tel.: 02151/805-180

Fax: 02151/805-194

E-Mail: besucherservice-kr@theater-kr-mg.de

Besucherservice/

Kundenmanagement MG

Annika Hähnlein

Tel.: 02166/6151-119

Silke Wirtz

Tel.: 02166/6151-165

Fax: 02166/6151-169

E-Mail: besucherservice-mg@theater-kr-mg.de

184


SERVICE

Gemeinsam ins Theater

Gemeinsam als Gruppe ins Theater

Profitieren Sie von unseren vorteilhaften Gruppenkonditionen. Als

Gruppe fahren Sie entweder mit einem Bus ins Theater oder auf eigene

Initiative. Vorab werden Sie von uns umfassend über die jeweilige Aufführung

informiert. Die unten genannten Gruppenleiter stehen Ihnen

gerne zur Verfügung!

Bedburg-Kaster Roland Königs, Harffer Schlossallee 64,

Tel. 02272/1427; Abo ROSA MG – Dienstag

Grevenbroich Stadt Grevenbroich, FB Kultur, Frau Wowra,

Tel. 02181/608658; Abo WEISS MG – Samstag; Abo BLAU

Musik 5V MG – Mittwoch und Abo GRAU MG – Donnerstag

Heinsberg Angelika Baltes, Rosenweg 58, Tel. 02452/87219;

Abo GRAU MG – Donnerstag

Hückelhoven Renate Lippert, Ohof 15, Tel. 02433/6232;

Abo GOLD MG – Sonntagnachmittag

Jüchen Theo Davertzhofen, Steinstr. 10, Tel. 02165/1433;

Abo GRÜN MG – Samstag

Jülich Rosemarie Syberichs, Neuburger Str. 7,

Tel. 02461/54839; Aufführungen auf Anfrage

Korschenbroich Maria Justen, Adolph-Kolping-Straße 11,

Tel. 02161/642576; Abo GRAU MG – Donnerstag

Krefeld Iris Alkan, Stresemannstraße 59, 47798 Krefeld,

E-Mail: irisgrimm@arcor.de; Aufführungen auf Anfrage

Krefeld Krefelder Familienhilfe e.V., Ostwall 85, 47798 Krefeld,

Tel. 02151/786-800; Aufführungen auf Anfrage

Krefeld Udo Mainz, Rumelner Straße 27, 47829 Krefeld,

Tel. 02151/472154; Aufführungen auf Anfrage

Krefeld Bernd-Michael Mertin, Kaiserswerther Straße 135a,

47809 Krefeld, Tel. 02151/570784

Krefeld Wolfram Dürr, Winnertzweg 36, 47803 Krefeld,

Tel. 02151/563573; Aufführungen auf Anfrage

Krefeld Ulrike Spannagel-Neuhaus, Yorckstraße 55,

47800 Krefeld, Tel. 02151/594067; Aufführungen auf Anfrage

Krefeld SPD Senioren AG 60 Plus, Gerd Politt, Westwall 207,

47798 Krefeld, Tel. 02151/7812987; Aufführungen auf Anfrage

Linnich Stadt Linnich, Patricia Eschweiler, Rurdorfer Straße 64,

Tel. 02462/9908101; Aufführungen auf Anfrage

Meerbusch Monika Koelpin, Schwalbenweg 11,

Tel. 02132/70766; Abo GRÜN MG – Samstag

Mönchengladbach Senioren-Netzwerk Holt-Ohler,

Hildegard Frohn, Hehnerholt 2-4, Tel. 02161/632150;

Aufführungen auf Anfrage

Mönchengladbach Marianne Grewe, Roermonder Str. 367,

Tel. 02161/52181; Aufführungen auf Anfrage

Mönchengladbach Herbert Reynders, Pollerhütte 15,

Tel. 02161/48505; Abo SILBER MG – Freitag

Mönchengladbach CDU Mönchengladbach, Bernhard Stein,

Karstraße 121, Tel. 0175/5511611; Aufführungen auf Anfrage

Neuss-Grefrath Charlotte Janssen, Stephanusstraße 33,

Tel. 02131/82009; Abo GRAU MG – Donnerstag

Niederzier Heinz-Josef Wirtz, Martinusstr. 13, Tel. 02428/4850;

Aufführungen auf Anfrage

Rommerskirchen Theatergruppe Netzwerk 55+, Beate Plück,

Nelkenweg 22, Tel. 02183/7151; Aufführungen auf Anfrage

Willich Seniorenbeirat Willich, Hildegard Vuskans,

Gietherstr. 17c, Tel. 02156/1586; Aufführungen auf Anfrage

Xanten Tourist-Information Xanten GmbH, Kurfürstenstraße 9,

46509 Xanten, Tel: 02801/9830-11; Aufführungen auf Anfrage

Sie kennen 14 weitere theaterbegeisterte Menschen und wollen gemeinsam

zu uns ins Theater kommen? Sprechen Sie unseren Besucherservice

in Krefeld und Mönchengladbach einfach an!

185


SERVICE

Vermietungen

Besucherorganisation

Feiern und Tagen im Theater

Bühne frei für Ihre Veranstaltung: Ob Hochzeit, Ball, Tagung, Konzert,

Debatte, Lesung, Modenschau oder Betriebsversammlung – unsere

Räumlichkeiten und der dazugehörige Service bieten Ihnen in ansprechender

Atmosphäre allen Komfort, damit Ihr Event für Sie und Ihre

Gäste zum Erlebnis wird!

In unseren Häusern in Krefeld und Mönchengladbach können Sie

zwischen verschiedenen Bühnen sowie mehreren Foyers wählen: Vom

Studio und dem Glasfoyer über den Festsaal bis hin zu beiden Theaterbühnen

stehen Ihnen unsere Räume zur Verfügung. Unsere vielfältigen

Veranstaltungsorte haben Platz für 50 bis 1850 Personen.

Facettenreich wie unser Spielplan sind auch die Gestaltungsmöglichkeiten,

die wir zusätzlich bieten: Unsere Musiker, Schauspieler, Tänzer

und Sänger stehen Ihnen nach Absprache gerne zur Verfügung,

um Ihre Festlichkeit individuell zu bereichern!

Selbstverständlich verwöhnen wir Sie und Ihre Gäste bei Bedarf auch

gerne mit unseren gastronomischen Angeboten. Auf Wunsch übernehmen

wir für Sie die Abwicklung des Kartenverkaufs über unseren

Ticketservice. Vereinbaren Sie einen Termin und machen Sie sich

persönlich ein Bild von unseren beiden Theatern. Wir freuen uns auf

Ihren Anruf!

IHRE ANSPRECHPARTNERIN

Tatjana Höning-Kaprolat

Tel.: 02166/6151–108

Fax:02166/6151–107

E-Mail: info@festsaal-mg.de

Theatergemeinde Mönchengladbach e.V.

Die fast hundertjährige und eigenständige Besucherorganisation in

der Stadt Mönchengladbach bietet in der Spielzeit 2020/21 preisgünstige

Abonnements mit wechselnden Plätzen im Rollsystem an:

10er Abos Donnerstag, Freitag oder Samstag, 19:30 Uhr,

Preis: 184,00 €, erm. 128,00 €

7er Abo Sonntag, 16:00 Uhr, Preis: 133,00 €. erm. 94,50 €

SmartAbo-S 3x Schauspiel, 1x Musiktheater, 1x Studio,

Preis: 99,00 €, erm. 69,00 €

SmartAbo-M 3x Musiktheater, 1x Schauspiel, 1x Studio,

Preis: 99,00 €, erm. 69,00 €

TheaterSingles mit 3 Vorstellungen am Freitag

Durch den Erwerb eines Abonnements werden Sie auch Mitglied bei

der TheaterGemeinde und gewinnen dadurch zusätzliche Vorteile:

Günstigere Preise bei Theater und Kulturfahrten, regelmäßige Informationen

aus dem Theater und mit Stückebesprechungen, Teilnahme

am Planungs- und Kritikgespräch mit dem Generalintendanten bei

der Mitgliederversammlung, günstigere Kartenpreise bei über 20 Theatergemeinden

in Deutschland und Österreich u. a. m.

INFOS

www.theatergemeinde-mg.de

IHRE ANSPRECHPARTNERIN

Tatjana Höning-Kaprolat, Geschäftsführerin

Tel.: 02166/6151-109

Fax: 02166/6151-107

info@theatergemeinde-mg.de

www.festsaal-mg.de

186


SERVICE

Theaterfreundschaften schließen

Sie lieben das Theater? Sie diskutieren gern mit Gleichgesinnten?

Ihnen ist es ein Anliegen, das Theater Krefeld und Mönchengladbach

in seiner jetzigen Vielfalt zu erhalten? Und Sie würden gern einmal

einen Blick hinter die Kulissen werfen und mit den Künstlern direkt

ins Gespräch kommen?

Dann sollten Sie unsere Freundeskreise kennenlernen! Als begeisterte

Theatergänger treffen sich ihre Mitglieder nicht nur, um zusammen die

Höhepunkte der Saison mitzuerleben oder gemeinsam andere Bühnen

im In- und Ausland zu besuchen. In Gesprächen, durch Vorträge sowie

bei Probenbesuchen und als Gäste auf den Premierenfeiern haben die

drei Freundeskreise auch regen Anteil an der theatralen Gemeinschaft

vor und hinter den Kulissen; Kontakte zu den hiesigen Künstlern sind

dabei selbstverständlich.

Als ideelle und materielle Förderer helfen die Mitglieder der Krefelder

und Mönchengladbacher Theaterfreunde sowie die des Ballettvereins

dabei, Ideen und Projekte zu realisieren: Sie leisten Überzeugungsarbeit

bei Sponsoren und Förderern und stärken die öffentliche Wahrnehmung

des Zwei-Städte-Hauses. Darüber hinaus unterstützen sie

den begabten Theaternachwuchs und schaffen immer wieder neue Verbindungen

zwischen den Künstlern und dem Publikum. Durch ihre

Mitgliedsbeiträge unterstützen die Freunde die Theaterarbeit bei besonderen

Projekten, die sonst nicht realisierbar wären. Jeder Einzelne

hilft durch seine Mitgliedschaft, die Bedeutung des Theaters zu stärken.

GESELLSCHAFT DER FREUNDE DES

KREFELDER THEATERS E. V.

RA Mathias Becker

Moerser Str. 170, 47803 Krefeld

Tel: 02151/626660

E-Mail: mbecker@buc-rechtsanwaelte.de

GESELLSCHAFT FÜR BALLETT

UND TANZ E. V.

Oberlinstraße 20, 41239 Mönchengladbach

E-Mail: www.ballett-freunde.de

VEREIN FREUNDE DES THEATERS IN

MÖNCHENGLADBACH E. V.

Prof. Dr. Hans Dieter Jakubowski

Postfach 101529, 41015 Mönchengladbach

Wenn Sie auch Kunst und Kultur lieben, sich mit Gleichgesinnten treffen

möchten und gern Bühnenluft schnuppern würden, wenn Sie Lust

haben, sich für Ihre Stadt und Ihr Theater zu engagieren, dann ist eine

Mitgliedschaft in unseren Freundeskreisen genau das Richtige für Sie.

Wir freuen uns auf Sie!

187


SERVICE

Fragen, Lob, Kritik und Anregungen

THEATERLEITUNG

Michael Grosse Generalintendant

michael.grosse@theater-kr-mg.de

Tel.: 02151/805-113

Andreas Wendholz Operndirektor

andreas.wendholz@theater-kr-mg.de

Tel.: 02166/6151-151

Robert North Ballettdirektor

robert.north@theater-kr-mg.de

Tel.: 02166/6151-123

Matthias Gehrt Schauspieldirektor

matthias.gehrt@theater-kr-mg.de

Tel.: 02151/805-279

Mihkel Kütson Generalmusikdirektor

mihkel.kuetson@theater-kr-mg.de

Tel.: 02166/6151-128

DRAMATURGIE

Ulrike Aistleitner

Musiktheaterdramaturgin

ulrike.aistleitner@theater-kr-mg.de

Tel.: 02166/6151-152

Regina Härtling Ballettdramaturgin

regina.haertling@theater-kr-mg.de

Tel.: 02151/805-113

Thomas Blockhaus Schauspieldramaturg

thomas.blockhaus@theater-kr-mg.de

Tel.: 02151/805-208

Martin Vöhringer Schauspieldramaturg

martin.voehringer@theater-kr-mg.de

Tel.: 02151/805-128

Eva Ziegelhöfer Konzertdramaturgin,

-pädagogin, PR Konzert

eva.ziegelhoefer@theater-kr-mg.de

Tel.: 02166/6151-118

THEATERPÄDAGOGIK

Silvia Behnke Theaterpädagogin

silvia.behnke@theater-kr-mg.de

Tel.: 02151/805-200

Maren Gambusch Theaterpädagogin

maren.gambusch@theater-kr-mg.de

Tel.: 02151/805-190

KOMMUNIKATION & MARKETING

Philipp Peters Leitung

Kommunikation und Marketing

philipp.peters@theater-kr-mg.de

Tel.: 02151/805-152

Matthias Stutte Fotografie und

visuelle Gestaltung

matthias.stutte@theater-kr-mg.de

Tel.: 02151/805-191

Dirk Wiefel Marketing-Referent

dirk.wiefel@theater-kr-mg.de

Tel.: 02151/805-289

Katharina Schmitz Marketing-Referentin

katharina.schmitz@theater-kr-mg.de

Tel.: 02166/6151-0

Sabine Mund PR-Referentin

sabine.mund@theater-kr-mg.de

Tel.: 02166/6151-223

Besucherservice/Kundenmanagement

KR (Susann Bach, Patricia Hoff)

besucherservice-kr@theater-kr-mg.de

Tel.: 02151/805-121, -180

Besucherservice/Kundenmanagement

MG (Annika Hähnlein, Silke Wirtz)

besucherservice-mg@theater-kr-mg.de

Tel.: 02166/6151-119, -165

Tatjana Höning-Kaprolat Vermietungen

info@festsaal-mg.de

Tel.: 02166/6151-108

VERTRIEB

Gisa Derichs Vertriebsleitung

gisa.derichs@theater-kr-mg.de

Tel.: 02166/6151-232

Marco Hassing stellv. Vertriebsleitung

marco.hassing@theater-kr-mg.de

Tel.: 02166/6151-181

188


SERVICE

Theaterkasse und Tickets

THEATERKASSE KREFELD

Theater Krefeld

Theaterplatz 3

47798 Krefeld

Tel.: 02151/805–125

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 10:00–19:00 Uhr

Samstag: 10:00–14:00 Uhr

E-Mail: theaterkasse-kr@theater-kr-mg.de

Vorstellungskasse

Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

THEATERKASSE MÖNCHENGLADBACH

Theater Mönchengladbach

Odenkirchener Straße 78

41236 Mönchengladbach

Tel.: 02166/6151–100

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 10:00–19:00 Uhr

Samstag: 10:00–14:00 Uhr

E-Mail: theaterkasse-mg@theater-kr-mg.de

Vorstellungskasse

Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Fabrik Heeder, Studiobühne I

Fabrik Heeder · Virchowstraße 130 · 47805 Krefeld

Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

Tel.: 02151/862606

Kassenöffnungszeiten in der Sommerpause

Die Theaterkassen sind vom 29.6. bis 31.7.2020 geschlossen.

Ab 3.8.2020 ist das Serviceteam wieder für Sie da!

189


SERVICE

Impressum

Herausgeber

Theater Krefeld und Mönchengladbach gGmbH

Geschäftsführer

Generalintendant Michael Grosse

Frank Baumann

Aufsichtsratsvorsitzender

Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners

Theaterplatz 3

47798 Krefeld

Tel.: 02151/805-0

Fax: 02151/28295

www.theater-kr-mg.de

Textbeiträge

Ulrike Aistleitner, Silvia Behnke, Thomas Blockhaus,

Maren Gambusch, Esther Jansen, Thomas Jonigk,

Regina Härtling, Sabine Mund, Martin Vöhringer,

Andreas Wendholz, Dirk Wiefel, Eva Ziegelhöfer

Kassen- und Service-Informationen

Susann Bach, Gisa Derichs, Annika Hähnlein, Marco Hassing,

Patricia Hoff, Tatjana Höning-Kaprolat, Silke Wirtz

Redaktion

Philipp Peters

Gestaltungskonzept und Layout

Montagmorgens GmbH

Lisa Otto, Jule Derkx

Fotos

Künstlerportraits: Simon Erath

Weitere Fotos

Titel: ©iStock.com/golubovy, Bild-ID. 1156351375

S. 6, 9, 13, 14, 17, 26, 28, 30, 33: Matthias Stutte

S. 19: Mata Hari, Urheber unbekannt, gemeinfrei

S. 21: Mata Hari, Urheber unbekannt, gemeinfrei

S. 25/27: privat

S. 34: Beethoven, Joseph Karl Stieler,

artist QS:P170,Q467658, gemeinfrei

S. 37: Maria Malibran (Scheffer), Ary Scheffer, gemeinfrei

S. 38: Marilyn Monroe, Milton H. Greene, gemeinfrei

S. 39: Madonna, John Roca/REX, gemeinfrei

S. 43: iordani (Iuliia iun), depositphotos.com

S. 44: Madama Butterfly, Leopoldo Metlicovitz,

artist QS:P170,Q3229819, gemeinfrei

S. 126/127: Katrin Chodor

Druck

van Acken Druckerei & Verlag GmbH

Spielplan 2020/21

Redaktionsschluss: 5. April 2020

Änderungen vorbehalten!

www.theater-kr-mg.de

190


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