02.05.2020 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

2. Mai 2020 · Ausgabe KW 18/20 · an alle Haushalte

ANSICHTEN

Hermann

Kreitmeir

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte Sie ganz herzlich

bitten, nichts mehr per

Versandhandel zu ordern,

was es auch bei uns vor Ort

zu kaufen gibt. Während

viele Einzelhandelsgeschäfte

coronabedingt geschlossen

bleiben mussten, war dies

eine Möglichkeit, sich mit

Dingen zu versorgen. Aber

jetzt gilt es, der eigenen

Stadt, dem Handel und hoffentlich

bald auch wieder

der Gastronomie zu helfen,

indem wir uns alle ganz auf

die örtlichen Angebote stürzen.

Denken Sie an die kleinen

Geschäft, meist eigentümergeführt,

wo eine Person

auf 70 Quadratmetern

den ganzen Tag zu Ihrer Verfügung

steht, Sie mit Fachund

Sachverstand und

freundlich bedient. Um dieses

„Kaufhaus Lindau“ von

Oberreitnau bis zur Insel,

von Zech bis Bad Schachen

so vielfältig, interessant und

herzlich zu bewahren, wie

es vor der Corona-Krise war,

ist jetzt der Zeitpunkt

gekommen, pro Lindau zu

handeln. Auch die Stadt ist

gefragt! Die kann ganz

sicher nicht mit Millionen

um sich schmeißen, um zu

helfen. Die hat sie nicht.

Aber wäre es eventuell eine

Idee, allen Geschäften und

Tagescafes in Lindau, die das

möchten, die Möglichkeit

einzuräumen, den Rest des

Jahres auch sonntags öffnen

zu dürfen? Das könnte vielleicht

dazu beitragen, die

Umsatzeinbußen der Tage,

die die Gewerbetreibenden

nicht ihren Geschäften

nachgehen durften, abzumildern

und wäre in meinen

Augen ein Zeichen von

Respekt in der Not.

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 16.05.2020

Samstag, 30.05.2020

Stadtverwaltung weiter geschlossen

Corona-Maßnahmen der Stadtverwaltung vorerst bis zum 10. Mai verlängert

Nachdem die Bayerische Staatsregierung

die Ausgangsbeschränkung

bis zum 10. Mai verlängert

hat, bleibt auch die Stadtverwaltung

Lindau weiterhin für

den Publikumsverkehr nur sehr

eingeschränkt geöffnet. Kultureinrichtungen

und Bäder sind

weiterhin geschlossen. Aktuell

sind auch Sportanlagen und

Spielplätze noch gesperrt.

Bürgerinnen und Bürger werden

gebeten, ihre Belange

möglichst telefonisch oder

schriftlich mit den zuständigen

Sachbearbeitern zu klären.

Wo ein persönlicher Kontakt

erforderlich und das Anliegen

eilbedürftig ist, kann ein Termin

telefonisch vereinbart

werden. Die telefonische Erreichbarkeit

der Verwaltungsstellen

findet sich auf der Homepage

unter www.stadtlindau.de

Dies gilt grundsätzlich für

alle Ämter. Wenn Termine

dennoch persönlich wahrgenommen

werden, dann gilt

das Tragen einer Mund-Nasen-

Maske als verbindlich. Die

Stadtkasse weist darauf hin,

dass möglichst keine Ein- und

Auszahlungen in bar vorgenommen

werden sollen. „Wir

orientieren uns hier an den Supermärkten

und Lebensmittelgeschäften“,

sagt Kämmerer

Felix Eisenbach. Persönliche

Treffen finden, soweit unvermeidbar,

nur in ausreichend

großen Räumen statt.

Im Stadtbauamt ist die öffentliche

Auslegung von Plänen

in laufenden Bauleitplanverfahren

sichergestellt. Es

wird gewährleistet, dass Besucherinnen

und Besucher im

Rahmen der festgelegten Zeiten

eingelassen werden.

Zum Schutz von Besucherinnen

und Besuchern sowie

von Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern sollen beide Gruppen

für die Zeit des gemeinsamen

Besuchs Masken tragen.

Besondere Sicherheitsvorkehrungen

treffen auch die

Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätten.

In den drei städtischen

Kitas wurden bis vergangene

Woche nur vereinzelt

Kinder von Eltern mit systemrelevanten

Berufen betreut.

Seit dem 27. April können auch

alleinerziehende Elternteile

ihre Kinder wieder in die Kitas

bringen. Wie viele Kinder dies

betrifft, kann momentan noch

nicht abgeschätzt werden, da

sich die Zahl nahezu täglich

ändert.

Wie das Betreuungspersonal

müssen auch die Kleinen

jede Menge Hygiene- und Abstandsregeln

lernen. Regelmäßiges

und gründliches Händewaschen

ist dabei oberstes Gebot.

Außerdem muss das Betreuungspersonal

darauf achten,

dass auch die Kinder untereinander

die Abstandsregel

von 1,50 Metern einhalten.

Dazu dürfen Kinder immer

nur zu zweit mit Abstand spielen.

Auch das Betreuungspersonal

muss den nötigen Abstand

zu den Kindern wahren.

Beim Wickeln müssen Masken

und Handschuhe getragen

werden. Ein Mundschutz muss

auch getragen werden, wenn

die Eltern die Kinder an der

Eingangstüre abgeben, denn

außer die Krippenkinder-Eltern

der Arche Noah dürfen

Eltern die Einrichtungen nicht

mehr betreten.

Sollten die infektionsschutzrechtlichen

Vorgaben eingehalten

werden, könnten im

Standesamt ab Mai Trauungen

mit zehn Personen aus dem

engsten Familienkreis stattfinden.

Dabei zählt die Standesbeamtin

ebenfalls als Person.

Sowohl das Kulturamt als

auch die diversen Einrichtungen

(wie Bücherei, Archiv, VHS)

sind nach wie vor für den Publikumsverkehr

geschlossen.

Gespräche mit externen Personen

finden telefonisch oder

auf virtuellem Wege statt.

Die Musikschule Lindau ist

derzeit noch geschlossen. Momentan

wird ein Sicherheitsund

Hygienekonzept erarbeitet,

damit die Musikschule,

sobald die Erlaubnis der bayerischen

Staatsregierung kommt,

umgehend in der Lage sein

wird, den Unterrichtsbetrieb

im eigenen Schulhaus gemäß

den Vorgaben wieder anzubieten.

Die Büros der Stadtverwaltung sind zunächst noch bis zum 10. Mai

für den Publikumsverkehr nur eingeschränkt geöffnet. BZ-Foto: Herpich

In Lindau wurden seit dem

30. März nur Erdbestattungen

durchgeführt. Urnenbestattungen

waren bis letzten Montag

zwar nicht verboten, allerdings

hatte die Staatsregierung

empfohlen, sie zu verschieben.

Während der Beerdigung

sind die Trauernden verpflichtet,

den Infektionsschutz einzuhalten.

Das bedeutet: Auf

Händeschütteln oder Umarmungen

sollte verzichtet werden.

Maximal zehn bis 15

Menschen dürfen bei einer Beerdigung

anwesend sein.

JW/Pat

Die wichtigsten Durchwahlen

zur Stadtverwaltung

(Vorwahl 08382)

Zentrale: 918- 0

GTL: 918- 444

E-Mail: gtl@lindau.de

Stadtbauamt allgemein:

918 -601, E-Mail:

stadtbauamt@lindau.de

Stadtplanung, Denkmalschutz,

Umwelt: 918-616

E-Mail: stadtplanung@

lindau.de

Hochbau: 918-641

E-Mail: hochbau@lindau.de

Bauordnung-Bauverwaltung

918-606

E-Mail: bauordnung-verwaltung@lindau.de

Friedhofs- und

Krematoriumsverwaltung:

918-355, E-Mail:

krematorium@lindau.de

friedhofsverwaltung@

lindau.de

Bürgerbüro

für Melde- und

Passangelegenheiten

918-333 und 918-370

für Rente 918-305

für Obdachlosenwesen

918-306

E-Mail: buergerbuero@

lindau.de

Standesamt 918-303

E-Mail: standesamt@

lindau.de

Straßenverkehrsbehörde

918-326

E-Mail: verkehr@lindau.de

Wissenswertes:

Generationswechsel

Schöner Foto-Express im

Lindaupark bleibt Schöner

und wird schneller mit allem

rund ums Bild. S. 9

▶ Inselkaufleute eröffnen

Online-Kaufhaus

Klick dich rein und kauf in

Lindau ein S. 5

▶ Kirschen und Kastanien

Lindauer Wohnungsunternehmen

GWG pflanzt

121 neue Bäume in seinen

Wohnanlagen S. 8


2 2. Mai 2020 • BZ Ausgabe KW 18/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Geordnete Übergabe der Amtsgeschäfte

Dr. Claudia Alfons und Dr. Gerhard Ecker tauschen sich vertrauensvoll aus

„Wir arbeiten gemeinsam an

einer geordneten Übergabe

der Amtsgeschäfte zum Wohle

Lindaus“, war das gemeinsame

Fazit des scheidenden

Lindauer Oberbürgermeisters

Dr. Gerhard Ecker und seiner

Nachfolgerin Dr. Claudia Alfons.

Dr. Alfons hat ihr Amt

am 1. Mai offiziell angetreten.

Sie führte aber bereits viele

Sachgespräche, um sich einen

Überblick über die Situation

der Stadt zu verschaffen..

Mehr als zweieinhalb Stunden

dauerte das Gespräch mit

ihrem Amtsvorgänger, das mit

der notwendigen physischen

Distanz geführt wurde, aber

von gegenseitigem Vertrauen

geprägt war.

Im Mittelpunkt standen unter

anderem die umfangreichen

Bahnthemen und die

Haushaltssituation der Stadt

vor dem Hintergrund der andauernden

Corona-Pandemie.

Dr. Ecker erläuterte Dr. Alfons

unter anderem die Unterlagen

zu einer ganzen Reihe von Stiftungen,

Gremien und Zweckverbänden,

in denen der OB

kraft Amtes vertreten ist (u.a.

Sparkasse, Bodo, AÜW, GVO).

„Wir sind übereingekommen,

dass wir uns bis zur

Amtsübergabe noch einmal

austauschen. Zudem freue ich

mich, dass Dr. Ecker weiterhin

für mich bei Fragen zur Verfügung

steht. Ich habe ihn auch

eingeladen, bei größeren städtischen

Veranstaltungen, wie

der der Eröffnung des Reutiner

Bahnhofs dabei zu sein.“

Auch Dr. Ecker, der nach

acht Jahren freiwillig aus dem

Amt scheidet, lobte die Gesprächsatmosphäre.

„Ich werde

mich auch als Bezirksrat

weiterhin für die Belange

Lindaus einsetzen“, erklärte

er.

JW

Dr. Claudia Alfons und Dr. Gerhard Ecker haben sich mit viel Abstand

zum Übergabegespräch getroffen.

Foto: Stadt Lindau

Arbeiten im Cavazzen laufen

Finaler Zuwendungsbescheid des Bundes ist da

Nachdem alle Fördergeber

bereits entweder ihre Bescheide

der Stadt geschickt

oder dem Maßnahmenbeginn

zugestimmt hatten, traf nun

auch der finale Bescheid des

Bundes bei der Verwaltung

ein.

Oberbürgermeister Dr. Gerhard

Ecker und sein Team

Auf Wunsch der Marktleute

ist seit Mittwoch, 29. April

2020, auch der Mittwochs-

Wochenmarkt auf dem Therese-von-Bayern-Platz

umgezogen.

Dort könnte er auch

bleiben, wenn der Stadtrat

sich nicht dagegen ausspricht.

Traurige Nachricht für alle

Lindauerinnen und Lindauer:

Das Kinderfest 2020 muss

ausfallen. Die Entscheidung

der Bundesregierung, bis zum

31. August keine Großveranstaltungen

zuzulassen, lässt

uns keine andere Wahl“, sagt

Birgit Russ, Kinderfest-Koordinatorin

und 1. Vorsitzende des

Kinderfest-Hauptausschusses.

Das Kinderfest, das dieses Jahr

seinen 365. Geburtstag hat,

hätte am 22. Juli stattfinden

sollen.

„Wir hatten bis zuletzt gehofft,

es könne vielleicht stattfinden.

freuen sich über die schriftliche

Mitteilung. Die Bundeszuwendung

wird sich somit

genau wie erwartet auf 8,7

Mio. Euro für das Gesamtprojekt

inklusive dem bereits fertiggestellten

und in Betrieb

genommenen Museumsdepot

belaufen.

Mittlerweile sind die Arbeiten

im Cavazzen angelaufen.

Umso trauriger macht uns jetzt

die Absage“, fügt Russ an. Zuletzt

war das Kinderfest während

des Zweiten Weltkriegs

ausgefallen. Das erste Kinderfest

nach dem Krieg fand 1949

wieder statt.

Die Idee, das Kinderfest auf

einen späteren Termin im Jahr

zu verschieben, verwarfen die

Verantwortlichen schnell wieder.

„Wir wissen nicht, wie sich

die Situation weiter entwickelt

und ob dieses Jahr Veranstaltungen

mit mehreren tausend

Menschen überhaupt noch

möglich sind“, sagt Jürgen

Widmer, Pressesprecher der

Derzeit werden im Keller die

schweren Bodenplatten katalogisiert

und entfernt, um

dann auf dem Marktplatz zwischengelagert

zu werden. Die

Platten im Keller müssen rausgenommen

werden, damit die

nächsten Gewerke an die Fundamente

rankommen, die aus

statischen Gründen zu ertüchtigen

sind. BoB/W. Hamann

Stadt erfüllt Wunsch der Händler

Auch Mittwochsmarkt auf dem Therese-von-Bayern-Platz

Die Stadt Lindau teilt mit,

dass es ab diesem Zeitpunkt

auch wieder einen Obst- und

Gemüsehändler auf dem

Mittwochsmarkt geben wird.

Der Markt am Mittwoch findet

immer von April bis Oktober

von 7 bis 13 Uhr statt.

Zunächst hatte der Samstags-Wochenmarkt

ein neues

Zuhause auf dem Platz zwischen

Inselhalle und Parkhaus

gefunden. Händler und Kunden

lobten sowohl das Ambiente

als auch die Möglichkeit,

mehr Platz zwischen den einzelnen

Ständen zu schaffen.


BoB

Kinderfest 2020 muss ausfallen

Kein späterer Termin im Jahr möglich

Stadt. „Zudem ist das Kinderfest

durch seine Entstehungsgeschichte

fest mit diesem Termin

vor den Sommerferien

verbunden. Es ist das wichtigste

Lindauer Fest und kann

nicht durch das Jahr vagabundieren“,

fügte er an.

Russ dankt zunächst allen

Helferinnen und Helfern, die

sich auch dieses Jahr wieder

fürs Kinderfest engagiert hatten,

und richtet den Blick nach

vorn: „Ich bin sicher, dass wir

das das Kinderfest 2021 mit

noch mehr Freude und im Bewusstsein

seines hohen Wertes

für Lindau feiern werden.“ JW

Kein späterer Termin

Gartenschau Lindau soll 2021 stattfinden

Die Geschäftsführung der

„Natur in Lindau gGmbH“ will

an der Gartenschau 2021 in

Lindau festhalten, auch wenn

die Landesgartenschau in

Überlingen und die Landesgartenschau

in Ingolstadt wegen

der Corona-Pandemie um

ein Jahr verschoben werden.

Das hat auch der Aufsichtsrat

bestätigt. Dafür gibt es aus

Sicht Lindaus gute Gründe.

So liegen die Vorbereitungen

allesamt im Zeitplan. Die

Bauarbeiten schreiten beispielsweise

bei den Uferstufen,

im Luitpoldpark und im Bürgerpark

zügig voran.

Diese Orte liegen aber allesamt

im „Sommer-Wohnzimmer“

der Lindauer. „Dieses

Wohnzimmer wollen und

können wir ihnen nicht für

ein weiteres Jahr wegnehmen“,

sagt Geschäftsführerin Claudia

Knoll.

„Die nahegelegene Landesgartenschau

in Überlingen auf

baden-württembergischer Seite

ist aus unserer Sicht keine

Konkurrenz, sondern ein attraktiver

Partner. Wir werden

uns um eine enge Kooperation

bemühen“, so Knoll.

Rückendeckung bekommt

sie hier von Carsten Holz, dem

Geschäftsführer der Lindauer

Tourismus- und Kongress

GmbH (LTK): „Für die Tourismusregion

Bodensee sehe ich

durch die beiden Gartenschauen

ein großes zusätzliches

Potenzial.“

Knoll fügt noch einen weiteren

Aspekt hinzu. „2021

sollten wir nutzen, um die

Welt wieder positiver zu sehen.

Mit der Gartenschau haben

wir eine Veranstaltung,

die zusammen mit dem Angebot

der Hoteliers, Gastronomen

und Einzelhändler für

Aufbruchsstimmung in Lindau

sorgen könnte. Wir werden

uns als weltoffene und

freundliche Gastgeber präsentieren“,

blickt sie voraus. JW

Der Bau der Uferstufen auf der Hinteren Insel geht voran.


Foto: Christian Flemming

Klick dich rein und du weißt mehr!

www.stadtlindau.de


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 2. Mai 2020 • BZ Ausgabe KW 18/20

3

Abschied von Dr. Ecker

Die Gartenschau ist auf einem guten Weg gebracht

Vitaminreicher Abschied für

OB Dr. Gerhard Ecker: Mit dem

Ende seiner Amtszeit gibt er

auch den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden

der Gartenschau

ab. Geschäftsführerin

Claudia Knoll, Geschäftsführer

Meinrad Gfall und das Gartenschauteam

schenkten ihm einen

großen Obstkorb und zwei

Dauerkarten für die Gartenschau

2021 in Lindau.

Dr. Ecker bedankte sich: „Ich

hätte mir ohnehin zwei Dauerkarten

gekauft, freue mich deshalb

umso mehr. Ich werde als

Mitglied des Bezirkstags weiterhin

die Gartenschau unterstützen.

Sie ist für Lindau von zentraler

Bedeutung.“

Er habe nicht das Gefühl,

dass der Abschied zu früh komme:

„Mir war es nie wichtig, die

Gartenschau selbst zu eröffnen.

Ich wollte sie immer auf

einen guten Weg bringen, dass

sie erfolgreich stattfinden

kann. Diesen Punkt haben wir

erreicht.“

JW

Zum Abschied bekam OB Dr. Gerhard Ecker einen Obstkorb und zwei

Dauerkarten überreicht.

Foto: Natur in Lindau gGmbH

Landratsamt weist

Wahlanfechtung zurück

Drei Personen hatten das Ergebnis der Stadtratswahl angefochten

Bei der Stadtratswahl kam es zu

einer fristgerechten Anfechtung

durch drei Personen. Sie hatten

mit jeweils gleichlautenden

Anträgen die Ergebnisse in Unter-

und Oberreitnau in Zweifel

gezogen. Dabei hoben sie auf

die Resultate der Bunten Liste

und der Freien Bürger ab.

Die Rechtsaufsichtsbehörde hat

nun entschieden, dass die Anfechtungen

zulässig aber unbegründet

sind.

„Die Antragsteller mutmaßten,

dass es nicht sein könne,

dass einerseits die Grünen auf

Kreisebene 28,3 Prozent hätten,

auf Stadtratsebene in Oberreitnau

aber nur 14,2, die FB dagegen

auf Kreisebene nur 6,3 Prozent

und auf Stadtratsebene 16,8

in Oberreitnau. In Unterreitnau

haben die Bunten beim Stadtrat

12,8 Prozent erzielt, die Grünen

auf Kreisebene 21,1, die FB beim

Stadtrat 26,7 Prozent, auf Kreisebene

18,8 Prozent.“, fasst Wahlleiterin

Tanja Bohnert die Argumentation

der Anfechtenden

zusammen. Dazu käme auf Kreisebene

noch circa 1 Prozent Anteil

der Linken dazu. Diesen hätten

die Antragstellerin und die

beiden Antragsteller dem Grünenlager

noch zugeschlagen

und mit dem Ergebnis der Bunten

verglichen, so Bohnert weiter.

„Tausche man die Ergebnisse

von Bunter Liste und Freien Bürgern

in Unterreitnau, also etwa

400 Stimmen mehr für die Bunten

und 400 weniger für FB

(doppelter Effekt im Vergleich

zu Oberreitnau) würde ganz

knapp ein Sitz von den FB an die

BL gehen“, so das Ergebnis der

Rechnung durch die Anfechtenden.

Sie forderten deshalb eine

erneute Auszählung.

Eine Argumentation, der

Bohnert nicht folgen kann: „Die

Ergebnisse zwischen Stadtratsund

Kreistagswahl sind zu einem

aussagekräftigen Vergleich

nur bedingt geeignet. Vergleicht

man zum Beispiel die Ergebnisse

im Stadtteil Zech, so haben etwa

die Freien Wähler doppelt so

viele Stimmen bei der Stadtratswahl

im Vergleich zur Kreistagswahl

erzielt, die FDP dagegen

nur die Hälfte der Stimmen der

FDP/LI.“

Die Rechtsaufsichtsbehörde

schließt sich den Argumenten

der Stadt Lindau an und hat die

Wahlanfechtung zurückgewiesen.

Die Vergleichbarkeit der

verschiedenen Wahlvorschläge

bei der Stadtrats- und der Kreistagswahl

sei nicht gegeben. So

könne man schon die Listen der

beiden Wahlen mit den aufgestellten

Personen nicht vergleichen.

Zwar seien einzelne Bewerber

der Bunten Liste auch für

den Wahlvorschlag der Partei

Bündnis90/Die Grünen im

Kreistag aufgestellt worden, es

seien aber nur 11 Personen bei

60 Bewerbern der Kreistagswahl.

Außerdem sei es rein spekulativ

anzunehmen, Wähler

der Linken hätten bei der Stadtratswahl

automatisch die Bunte

Liste gewählt.

Ein erheblicher Umstand sei

auch, dass es sich bei Stadtrats-

AUF EIN WORT

Liebe Lindauerinnen und

liebe Lindauer,

ich bedanke mich nochmals

herzlich für das überwältigende

Vertrauen bedanken,

das Sie mir ausgesprochen

haben.

Nun geht‘s an die Arbeit. Natürlich

sehe ich die großen

Aufgaben, die auf uns zukommen.

Ebenso sehe ich

aber auch Chancen, dass wir

als Stadt gestärkt daraus hervorgehen

können.

Ich danke Ihnen, dass Sie

sich so besonnen und diszipliniert

zeigen und hilfsbereit

gegenüber denjenigen

sind, die von der Krise ganz

besonders hart getroffen werden.

Obendrein regen sich in

unterschiedlichen Bereichen

kreative Schaffenskraft und

Innovationsgeist, die mich

zuversichtlich stimmen.

Ich bin optimistisch, dass

wir mit den vereinten Kräften

aus Bürgerschaft, Politik,

Verwaltung und Wirtschaft

die vor uns liegenden Herausforderungen

meistern

und Kreistagswahlen um Personenwahlen

handle. In den

Stimmbezirken Ober- und Unterreitnau

zeige sich das auch

dadurch, dass rund zwei Drittel

der Wähler keine Liste, sondern

einzelne Personen gewählt haben.

So waren die drei besten

Stimmergebnisse in Oberreitnau

von Personen erzielt worden,

die dort wohnhaft sind.

Auch ein Vergleich mit den

Wahlergebnissen der Wahlen

vom 15. März 2020 mit den

Kommunalwahlen 2008 und

2014 zeige, dass die Ergebnisse

in den Stimmbezirken nicht ungewöhnlich

sind.

Schließlich sei auch ein spätes

Einpreisen der Ergebnisse

aus Oberreitnau kein Anhaltspunkt

für Fehler in der Stimmerfassung.

Wenn der Stimmbezirk

Oberreitnau auch zuletzt

in das Ergebnis geflossen sei, so

sei dies dem zeitlichen Ablauf

geschuldet und für sich genommen

kein Beweis dafür, dass das

Ergebnis falsch sei. So lange ein

können.

Dazu gehört auch, dass wir

nicht die vielen anderen, wichtigen

Themen vergessen, die

wir schon vor der Corona-Krise

im Blick hatten. Ich denke hier

an unsere Kindergärten und

Schulen, bezahlbaren Wohnraum

und unseren Kampf gegen

den Klimawandel.

Ich freue mich auf diese Aufgaben

und lade Sie alle ein, sich

einzubringen.

Bleiben Sie gesund und

zuversichtlich!

Ihre Oberbürgermeisterin für

Lindau Dr. Claudia Alfons

Ergebnis nicht vorliege, sei ein

Zwischenergebnis nicht verbindlich.

Allein der Umstand, dass das

Wahlergebnis „knapp“ war und

mögliche 400 Stimmen zu einem

weiteren Sitz der BL im

Stadtrat führen hätte können,

ohne konkrete Anhaltspunkte

für Verstöße, rechtfertige die

Forderung nach einer Nachzählung

nicht. Die Anfechtung der

Wahl wurde somit zurückgewiesen.

Die Rechtsaufsichtsbehörde

ist damit ebenso wie die Gemeindewahlleiterin

Tanja Bohnert

zu dem Schluss gekommen,

dass die in der Wahlanfechtung

angeführten Umstände keine

Zweifel an der Wertung der

Stimmen in den beiden Stimmbezirken

begründen, die eine

Neuauszählung veranlassen

würden.

Die Lindauer OB-Wahl ist übrigens

gültig, wie Tanja Bohnert

mitteilt. Innerhalb der gesetzlichen

Frist habe niemand die

Wahl angefochten. Pat/JW

Landräte: Kommunen sollen weiter investieren

Ziel ist es Arbeitsplätze zu erhalten und die Wirtschaft zu stärken

Die Allgäuer Landrätin Maria

Rita Zinnecker und die Landräte

Elmar Stegmann , Anton

Klotz und Hans-Joachim Weirather,

appellieren an die Kommunen,

gerade in Zeiten der

Corona-Pandemie im Rahmen

ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit

weiter zu investieren

und nicht auf die Ausgabenbremse

zu treten. „Jetzt gilt

es, für alle staatlichen Ebenen

antizyklisch zu handeln, um

Arbeitsplätze zu erhalten und

die Wirtschaft zu stärken“, so

Anton Klotz, Aufsichtsratsvorsitzender

der Allgäu GmbH.

Damit das Allgäu gut durch die

Krise kommt, müssten alle mit

Zuversicht nach vorne schauen.

Staatliche Investitionen,

insbesondere im Bereich des

Bauens, spielen für Handwerk

und Industrie im Allgäu eine

große Rolle. Natürlich werden

auch die Kommunen durch

Einnahmeausfälle getroffen.

Aber es sind auch für einige

Jahre höhere Schulden gut verkraftbar,

wenn dadurch Arbeitsplätze

in der Region erhalten

werden können und die

Unternehmen in einer schwierigen

Phase gestützt werden,

sind sich die vier Allgäuer einig.

Gleichzeitig geht der Appell

auch an die Staatsregierung

und die Regierung von Schwaben,

Fördermittelanträge für

Investitionen zügig zu bearbeiten

und zuzusagen, damit geplante

Aufträge auch vergeben

werden können.

Außerdem fordern die Landräte

Bund und Freistaat auf, einen

finanziellen Schutzschirm

auch über die Kommunen zu

spannen, denn einbrechende

Steuereinnahmen bei gleichzeitig

steigenden Soziallasten

werden zu erheblichen Mehrbelastungen

in den kommunalen

Haushalten führen. BOB


4 2. Mai 2020 • BZ Ausgabe KW 18/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Bekanntmachung

Bebauungsplan Nr. 63a „Oberes Rothenmoos“,

ergänzendes Verfahren nach § 214 Abs. 4 BauGB

– erneute öffentliche Auslegung nach § 4a (3)

Baugesetzbuch (BauGB) –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat in seiner öffentlichen Sitzung am

27.02.2020 den überarbeiteten Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 63a „Oberes

Rothenmoos“, ergänzendes Verfahren gebilligt. Zugleich wurde vom Stadtrat der

Stadt Lindau (B) die erneute Öffentlichkeitsbeteiligung und die erneute Beteiligung

der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4a Abs. 3

Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen.

Die erneute Auslegung ist erforderlich, da sich im Laufe des Planungsprozesses

inhaltliche Planänderungen ergeben haben. Außerdem soll auf Anregungen aus

den Stellungnahmen im Rahmen der schon erfolgten öffentlichen Auslegung reagiert

werden.

Ziel und Zweck der Planung

Die GWG, Lindauer Wohnungsgesellschaft mbH beabsichtigt, im Plangebiet eine

Wohnbebauung zu entwickeln.

Hierzu wurde bereits im September 2017 der zur planungsrechtlichen Sicherung

der Bebauung notwendige Bebauungsplan als Satzung beschlossen. Aufgrund

dessen, dass sich zwischenzeitlich die immissionsschutzrechtlichen Gegebenheiten

in Bezug auf das umliegende Gewerbe geändert haben, wird der Bebauungsplan

in einem ergänzenden Verfahren nochmals überarbeitet. In diesem

Zuge wird ebenfalls nochmals die bestehende sowie die künftig geplante Verkehrsführung

auf Alternativen untersucht.

Ziel des Bebauungsplanes ist weiterhin die planungsrechtliche Sicherung der

vorgesehenen Entwicklung im Plangebiet als allgemeines Wohngebiet sowie in

Verbindung die Schaffung einer großzügigen Ein- und Durchgrünung.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Das Plangebiet befindet sich im Stadtteil Reutin. Das Plangebiet wird begrenzt

– im Norden und Westen durch die bestehende Bebauung „Auf der Hasenbank“

und des „Hammerwegs“

– im Süden durch landwirtschaftliche Flächen

– im Osten durch eine bestehende gewerbliche Bebauung sowie eine Obstanlage

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst die Grundstücke Fl.-Nrn.

139, 139/2, 139/3, 139/4, 139/5, 139/6, 139/7, 139/8, 139/9, 139/10, 142,

142/1, 142/2, 142/3, 142/4, 143, 145, 145/1, 146, 146/1, 146/2, 146/3, 148/1,

148/2, 148/3, 148/4, 148/5, 155 und 598/1 724/1, 725/4, 725/6, 725/7, 725/8,

739, 741/1 und 741/2 der Gemarkung Reutin und weist eine Größe von ca. 2,65

ha auf.

Geltungsbereich zum Entwurf des Bebauungsplans Nr. 63a „Oberes Rothenmoos“

und verkleinerte Darstellung des Entwurfes, unmaßstäblich

Angabe verfügbaren Arten umweltbezogener Informationen

Es werden zusätzlich folgende bisher verfügbaren umweltbezogenen Informationen

mit ausgelegt:

Umweltbericht (Bestandteil der Planunterlagen) mit Untersuchungen zu

– dem Schutzgut Boden mit Aussagen zur Versiegelung des Bodens

– dem Schutzgut Wasser mit Darstellung der Auswirkungen der Planung auf den

Grundwasserspiegel

Amtsblatt Stadt Lindau


(Bodensee)

– dem Schutzgut Klima/Luft mit Darstellung der Auswirkungen des Vorhabens auf

lokalklimatische Funktionen, Kaltluftentstehung und Lufthygiene

– den Schutzgütern Biotope/Pflanzen/Tiere mit Darstellung der Aussagen zu Biotopen

und Naturschutzgebieten sowie zu artenschutzrechtlichen Verbotstatbeständen

– dem Schutzgut Landschaftsbild mit Lagedarstellung des Vorhabens im Landschaftsraum

sowie die Ein- und Durchgrünung des Plangebietes

– dem Schutzgut Mensch und die Auswirkungen der zu erwartenden verkehrlichen

und Lärmbedingten Auswirkungen sowie der Vorbelastung durch die Immissionen

aus den umliegenden landwirtschaftlichen Flächen

– den Kultur- und Sachgütern im Hinblick auf Denkmale und den Verlust der landwirtschaftlichen

Flächen

Schalltechnische Untersuchung des Büros pm Akustik (Stand 29.07.2019 und

13.01.2020) mit Aussagen zu

– den künftig vorhandenen Schallquellen sowie den schalltechnischen Auswirkungen

des Vorhabens auf die geplante und umliegende Bebauung

Artenschutzrechtliche Einschätzung des Büros Umweltkonzept, Dipl. Biologin

Tanja Irg (Stand Juni 2016, ergänzt am 24.10.2019) mit Aussagen zu

– artenschutzrechtlichen Verbotstatbeständen (Vögel und Fledermäuse)

Verkehrsgutachten des Büros Besch und Partner (Stand 29.07.2019) mit Aussagen

zu

– möglichen Erschließungsvarianten des Plangebietes sowie den zu erwartenden

Verkehrsmengen

Umweltinformationen aus verfügbaren Stellungnahmen der Behörden und der

sonstigen Träger öffentlicher Belange (Landratsamt Lindau (B) Immissionsschutz,

Landratsamt Lindau (B) Bodenschutz, Landratsamt Lindau (B) Untere

Naturschutzbehörde, Landratsamt Lindau (B) Wasserrecht, BUND, Wasserwirtschaftsamt

Kempten, Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten) mit Informationen

– zum Immissionsschutz im Hinblick auf den Umgang mit dem zu erwartenden

Verkehrslärm

– zum Umgang bzw. der Beseitigung des anfallenden Niederschlagswassers

– zu Notwendigkeit einer Eingriffs-/Ausgleichsbilanzierung

– zum Flächenverbrauch von landwirtschaftlichen Flächen

Umweltinformationen aus verfügbaren Stellungnahmen der Öffentlichkeit (Schreiben

von Bürgern)

– zur Flächeninanspruchnahme der östlich angrenzenden Obstplantage

– zur geplanten Verkehrserschließung insbesondere im Bereich des nördlichen

Hammerwegs

Die diesen Informationen zugrunde liegenden Unterlagen liegen ebenfalls aus.

Öffentliche Auslegung nach § 4a (3) BauGB

Der Bebauungsplanentwurf in der Fassung vom 27.02.2020 liegt mit seiner Begründung

in der Zeit von

Montag, 11.05.2020 bis einschließlich Dienstag, 26.05.2020

im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße 8, während

der Öffnungszeiten öffentlich aus. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag

von 7.30 bis 12.30 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von 14.00 bis 17.30 Uhr

sowie nach Vereinbarung. Auf Wunsch wird die Planung erläutert. Stellungnahmen

können während dieser Frist schriftlich oder während der Dienststunden zur

Niederschrift abgegeben werden.

Die Planunterlagen können auch im Internet, auf der Homepage der Stadt Lindau

(B) (unter Bürger, Politik & Verwaltung – Planen & Bauen – Öffentliche Auslegungen)

eingesehen werden.

Stellungnahmen können nur zu den geänderten und ergänzten Teilen abgegeben

werden. Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, können

bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan Nr. 63a “Oberes Rothenmoos”

unberücksichtigt bleiben, sofern die Stadt Lindau deren Inhalt nicht kannte und

nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans

nicht von Bedeutung ist (§ 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, § 4a Abs. 6 BauGB).

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser öffentlichen Auslegung werden vom

Stadtbauamt über-prüft und anschließend dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt.

Der Stadtrat entschließt hierbei, ob die Stellungnahmen zu einer Änderung

oder Ergänzung des Bebauungsplanes führt.

Für Fragen zum Inhalt des Entwurfs des Bebauungsplanes können Sie sich an das

Stadtbauamt Lindau, Stadtplanung, Selina Schöller-Mann, unter der Telefonnummer

08382/918 614 oder an stadtplanung@lindau.de wenden.

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende Adresse senden:

Stadtbauamt Lindau (B)

Abt. Stadtplanung und Bauordnung

Bregenzer Straße 8, 88131 Lindau (B)

oder per E-Mail an: stadtplanung@lindau.de

Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage der Art. 6

Abs. 1 Buch-stabe e (DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und dem BayDSG. Sofern Sie Ihre

Stellungnahme ohne Absenderangaben abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung

über das Ergebnis der Prüfung. Wei-tere Informationen entnehmen Sie bitte dem

Formblatt “Datenschutzrechtliche Informations-pflichten im Bauleitplanverfahren”

das ebenfalls öffentlich ausliegt.

Lindau (B), den 21.04.2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Gerhard Ecker

Oberbürgermeister

Stadt Lindau

(Bodensee)

Bekanntmachung

a) Öffentlicher Auftraggeber

(Vergabestelle)

Vergabestelle:

Stadt Lindau, SG 1023

Organisation / Zentrale Dienste

Bregenzer Straße 6

88131 Lindau (B)

Auftraggeber:

Stadt Lindau, Abteilung 104

Kinder Jugend Sport

Bregenzer Straße 6

88131 Lindau

Telefon: 08382/918-124

Fax: 08382/918-291

E-Mail:

Beschaffungsamt@lindau.de

b) Vergabeverfahren: Öffentliche

Ausschreibung nach UVgO

c) Form, in der das Angebot

einzureichen ist: Schriftlich

in Papierform in einem

verschlossenen Kuvert mit

Kennzeichnung (liegt den

Vergabeunterlagen bei) bis

zum 26.05.2020 – 12 Uhr an

die Vergabestelle.

d) Art und Umfang der Leistung:

Lieferung von preisgebundenen

Schulbüchern gemäß

Lernmittelverordnung /

Schulträgeranteil im Rahmen

des § 7 Abs. 3 BuchPrG für

die Schuljahre 2020/21 und

2021/22

Ort der Leistung: Allgemeinbildende

Schulen des

Schulaufwandsträgers Stadt

Lindau(B) an verschiedenen

Standorten in Lindau

e) Aufteilung in Lose: ja,

Angebote können abgegeben

werden für ein oder mehrere

Lose

f) Nebenangebote: sind nicht

zugelassen

g) Ausführungsfrist: Beginn der

Ausführung: 01.08.2020 - Ende

31.07.2022

h) Anforderung der Vergabeunterlagen

bei untenstehender

Adresse bis spätestens zum

19.05.2020

Stadt Lindau, SG 1023, Organisation

/ Zentrale Dienste

Bregenzer Straße 6, 88131

Lindau (B)

Mail: Beschaffungsamt@

lindau.de

i) Ablauf der Angebotsfrist am

26.05.2020, 12:00 Uhr

Ablauf der Binde-/Zuschlagsfrist

am: 30.06.2020

Submissionstermin am

26.05.2020, 14:00 Uhr;

Bieter sind nicht zugelassen

j) Zahlungsbedingungen:

Allgemeine Vertragsbedingungen

nach VOL/B

k) Der Bewerber hat zum

Nachweis seiner Eignung

folgende Unterlagen mit dem

Angebot vorzulegen:

siehe Vergabeunterlagen

l) Zuschlagskriterien:

siehe Vergabeunterlagen

Lindau (B),

30. April 2020

STADT LINDAU (BO-

DENSEE)

gez. Dr. Gerhard Ecker

Oberbürgermeister


WISSENSWERTES 2. Mai 2020 · BZ Ausgabe KW 18/20

5

Klick dich rein und kauf in Lindau ein...

Inselkaufleute eröffnen Online-Kaufhaus – Angebot und Service sollen weiter ausgebaut werden

Nicht alle Geschäftsleute sind in

einen Dornröschenschlaf gefallen,

als zum Schutz der Menschen vor

dem Coronavirus ein mehrwöchiger

Lockdown verordnet wurde

und viele Läden schließen mussten.

Die Interessengemeinschaft

„Zukunft Insel“ zum Beispiel hat

online das „Kaufhaus Insel“ eröffnet.

Auch wenn seit Montag, 27.

April, Geschäfte bis 800 Quadratmeter

wieder öffnen dürfen und

man deshalb auch auf der Lindauer

Insel wieder einkaufen gehen

kann, soll die digitale Plattform,

über die verschiedene Geschäfte

und Branchen der Insel Angebote

unterbreiten, für die Zukunft weiter

ausgebaut und professionalisiert

werden.

Die Corona-Krise ist mit extremen

Beschränkungen auch für

Gewerbetreibende verbunden.

Um Einnahmeverluste abzufedern,

hat die Interessengemeinschaft

„Zukunft Insel“

eine digitale Plattform erstellt,

auf der Geschäfte verschiedener

Branchen, die auf der LIndauer

Insel ihren Standort

haben, ihre Angebote unterbreiten.

So kann man hier bislang

Lebensmittel, Textilien,

Geschenke, Wohn- und Haushaltsartikel,

Accessoires, Getränke

oder auch Gutscheine

für Spielwaren bestellen und

den Liefer- oder Abholservice

von Gastronomen oder Metzgereien

nutzen. Bestellungen

werden innerhalb eines Tages

und ab 50 Euro Warenwert

kostenlos ausgeliefert, bestätigt

Cathrin Dreher, Inhaberin

der Spielecke und 1. stellv. Vorstandssprecherin

von Zukunft

Insel. Bei einem Warenwert

unter 50 Euro ist die Abholung

nach terminlicher Abstimmung

im Geschäft unter Berücksichtigung

des Sicherheitsabstandes

und der Maskenpflicht

möglich.

„Zukunft Insel würde sich

freuen, wenn die Lindauer von

dieser Möglichkeit regen Gebrauch

machen und dadurch

auch ein Zeichen für die Stärkung

des örtlichen Handels

setzen“, sagt Cathrin Dreher.

„Denn wir möchten unsere

Onlineplattform auch nach

der Corona-Krise weiter ausbauen

und professionalisieren.

So soll es künftig digitale

Zahlungsmöglichkeiten geben

und vor allem soll der Lieferservice

kostenlos angeboten

werden, um so eine gleichwertige

Alternative zu Onlinebestellungen

bei anderen externen

Dienstleistern zu schaffen.

Dann gelingt es uns hoffentlich,

die Kaufkraft in der

Stadt zu stärken.“

Das Onlinekaufhaus der Insel-Geschäftsleute

ist erreichbar

unter: www.kaufhaus-insel.de

Interessenten finden auf

dieser Seite nicht nur die verschiedenen

Angebote der teilnehmenden

Geschäfte, sondern

können sich auch übersichtlich

gestaltet über die

Anbieter und ihr weiteres Sortiment,

über deren Öffnungszeiten

und weitere Services

informieren. HGF/BZ-Fotos: APF; LEO

Interessengemeinschaft

Zukunft Insel i.G.

Maximilianstr. 8, 88131 Lindau (B)

E-Mail:

vorstand@zukunft-insel.de

@ www.zukunft-insel.de

www.kaufhaus-insel.de

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8 2. Mai 2020 · BZ Ausgabe KW 18/20

WISSENSWERTES

Wäldchen aus Kirschen, Rosskastanien & Co

Jubiläumsbäume GWG lässt anlässlich ihres 90-jährigen Bestehens neue Bäume in ihren Wohnanlagen setzen

Wie berichtet, hat das Lindauer

Wohnungsunternehmen GWG versprochen,

anlässlich seines 90.

Firmenjubiläums 90 Bäume im

Lindauer Stadtgebiet zu pflanzen.

Es wurden am Ende sogar 121

Bäume, die das Team der Lindauer

Baumpflege in den letzten sechs

Monaten auf GWG-Grund gesetzt

hat. „Wären alle 121 Bäume auf

einem zusamenhängenden Stück

Land gepflanzt worden, ergäbe das

fast schon einen kleinen Wald“,

berichtet die Projektleiterin Annette

Wacker augenzwinkernd.

Die Bäume wurden jedoch auf die

verschiedenen GWG-Wohnanlagen

verteilt.

Den größten Anteil der Neupflanzungen

nehmen die Obstbäume

ein, 26 an der Zahl, davon

sechs Kirschbäume.

Nach Aussage von Geschäftsführer

Alexander Mayer sind die

Mieter begeistert, dass sie das

Obst für den Eigenbedarf ernten

dürfen. Er fügt hinzu: „Da

werden sich noch einige mehr

freuen, denn wir haben auch

sieben Esskastanien ausgewählt.“

Neben Linden und den Rosskastanien

finden die Mieter

auch eher selten gepflanzte

Schön blühen sie, die neu gepflanzten Kirschbäume in der Lugeckstraße 26. Im Bild (von links): Alexander

Mayer, Geschäftsführer GWG Lindau, Markus Zetzmann von der Lindauer Baumpflege und Projektleiterin

Annette Wacker, GWG Lindau.

BZ-Foto: GWG

Sorten in den GWG-Anlagen,

wie die Trauerbuche, den Mehlbeeren-,

Weißdorn- oder Amberbaum.

An alle und alles wurde bei

den Pflanzungen gedacht: an

Mieter, Bienen und Insekten

sowie an die Optik. Denn der

Amberbaum beeindruckt im

Herbst durch seine farbenprächtigen

Blätter. Auch sind die Jubiläumsbäume

gut erkennbar. Sie

werden von Dreiböcken gehalten,

die in den GWG-Farben

Weiß, Grau und Grün gestrichenen

sind. An ihnen sind Tafeln

angebracht, auf denen der

Name des Baumes und der Hinweis

auf das Jubiläum eingraviert

wurden.

Damit es den Bäumen gut

geht, sind die Mieter in den

Objekten mit den Neupflanzungen

angeschrieben worden,

um auf Wunsch eine Patenschaft

für einen oder mehrere

Bäume zu übernehmen. Das

heißt, es wird kontrolliert, ob

die Wassersäcke gefüllt oder

erkennbare Schäden an den

Bäumen vorhanden sind.

Dass am Ende anstelle der

geplanten 90 nun 121 Bäume

gepflanzt wurden, liegt laut Projektleiterin

Annette Wacker

daran, dass 31 davon Ersatz für

notwendige Fällungen waren.

Gemeinsam mit Alexander

Mayer freut sie sich, dass die

GWG Lindau inzwischen rund

800 Bäume in ihrem Bestand

hat: „Das ist fast schon ein ganzer

Wald.“

Beim Lindauer Wohnungsunternehmen

GWG ist bekannt,

dass sich nicht alle Mieter

über die Bepflanzung freuen,

dass einige Befürchtungen haben,

dass z. B. Verschattungen

eintreten oder Blätter auf Autos

oder die Balkone fallen könnten.

Alexander Mayer gibt zu

bedenken, dass in Zeiten des

Klimawandels und der Hitzewellen

etwas getan werden

muss, anstatt den Kopf in den

Sand zu stecken. Bäume spenden

wunderbaren Schatten, der

an heißen Sommertagen für

viele den Aufenthalt draußen

erst erträglich macht. Er hofft,

dass sich spätestens dann diejenigen,

die heute den Pflanzungen

kritisch gegenüberstehen,

über den Schatten der Bäume

freuen und das Positive in der

Pflanzaktion sehen können. BZ

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WISSENSWERTES 2. Mai 2020 · BZ Ausgabe KW 18/20

9

Schöner Foto-Express bleibt Schöner und wird schneller

Geschäftsübergabe Gunther Schöner übergibt sein Geschäft im Lindaupark nach 20 Jahren an seinen Sohn Frank

Seit der Lindaupark vor 20 Jahren

eröffnet wurde, war auch

Gunther Schöner dort mit seinem

Geschäft „Schöner Foto-Express“

vertreten. Jetzt hat er sich in den

wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Doch sein Geschäft

weiß er auch für die Zukunft in

guten Händen. Das hat er nämlich

an seinen Sohn Frank übergeben.

Der ist schon seit 2002 Teil des

Familienunternehmens und wird

es nun mit einem erweiterten

Angebot und noch mehr Service

rund ums Bild weiterführen.

Frank Schöner hat 2002 seine

Lehre zum Kaufmann im Einzelhandel

im Betrieb seines Vaters

begonnen, der seinen Standort

im Erdgeschoss des Lindauparks

hat. Dort hat er 2010 zusätzlich

zum Angebot rund um

Fotografie und Bilder einen eigenen

Geschäftsbereich als Vodafone

Partner eröffnet.

Nach der Geschäftsübergabe

durch seinen Vater im Februar

2020 führte Frank Schöner beide

Geschäfte zusammen und firmiert

nun unter „Schöner Foto-

Express & Vodafone“ am bekannten

Standort im Lindaupark.

Angebot und Service als

Vodafone Partner bleiben wie

gewohnt bestehen. Im Bereich

Foto wird sich allerdings einiges

verändern. Das Motto „Wir


machen mehr aus Ihren Bildern“

dürfen die Kunden hier

wörtlich nehmen. „Ich werde

den Fotobereich nach und nach

ausbauen“, berichtet Frank Schöner

von seinen Plänen. So werden

die Kunden künftig eine

viel größere Auswahl bei individuellen

Printprodukten, wie

Tassen, T-Shits, Schlüsselanhängern

uvm. haben, auf die

sie ihre eigenen Fotos drucken

lassen können. Man kann hier

sein Lieblingsbild als riesiges

Poster ausdrucken, es rahmen

oder als Leinenbild auf einen

Holzrahmen aufziehen lassen.

Es ist möglich, Grußkarten,

Photobücher und Kalender zu

Schöner Foto-Express & Vodafone

Inhaber: Frank Schöner

Kemptenerstr. 1 (im Lindaupark)

88131 Lindau (B)

Telefon: 0 83 82/97 65 02

E-Mail: info@foto-schoener.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag

von 9 bis 20 Uhr

@ www.foto-schoener.de

www.facebook.com/

schoenerfotoexpress

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gestalten. Es werden Fotobearbeitung

(Bilder freistellen, mit

Texten versehen, Hintergründe

verändern, Collagen erstellen usw.),

die Digitalisierung von Dias

und Filmen von VHS und

VHS-C Kassetten oder der Ausdruck

von Bildern von digitalen

Speichermedien angeboten.

Nach wie vor kann man hier

Pass- und Bewerbungsbilder

machen lassen.

Und was der Name Foto-

Express verspricht, will Frank

Schöner auch halten: Alle Angebote

werden auf Wunsch

auch im Express-Verfahren noch

am gleichen Tag umgesetzt.

Voraussichtlich ab Mitte Mai

können alle Produkte auch online

unter www.foto-schoener.de

bestellt werden.

Frank Schöner und sein

Team, das aus fünf Angestellten

in Voll- und Teilzeit sowie drei

Auszubildenden zum Verkäufer

und zum Kaufmann im Einzelhandel

besteht, freuen sich,

dass sie ihre Kunden seit 27.

April nicht nur im Vodafone

Bereich, sondern auch wieder

im Fotobereich des Geschäftes

bedienen dürfen. Die Erweiterung

des Sortimentes und des

Services rund ums Bild wird

von verschiedenen, interessanten

Einführungs-Aktionen begleitet.

HGF

Stegmanns Wunschkandidatin

Sonja Müller soll neue Stellvertreterin des Landrats werden

Sonja Müller aus Hergatz soll neue

Stellvertreterin des Landrats werden.

„Sie ist meine Wunschkandidatin“,

betont Landrat Elmar Stegmann

und freut sich, dass die CSU-

Kreistagsfraktion seinen Vorschlag

sehr positiv aufgenommen hat und

Müllers Kandidatur einhellig unterstützt.

Sonja Müller stammt aus Hergatz,

ist 45 Jahre jung, führt

mit ihrem Mann einen landwirtschaftlichen

Betrieb und

bietet „Ferien auf dem Bauernhof“.

Als Kreisbäuerin ist sie

oberste Vertreterin der Landwirtschaft

im Landkreis Lindau.

Mit seiner Empfehlung

bekräftigt der Landrat einmal

mehr seine Aussage, Frauen in

Führungspositionen und in

der Politik zu fördern, einen

Generationswechsel in der

Kreispolitik einzuleiten und

ein besonderes Augenmerk auf

die Belange der Landwirtschaft

zu legen. „Sonja Müller

verkörpert alle diese Eigenschaften

in idealer Weise“, so

der Landrat. Der neu gewählte

Kreistag tritt erstmals am 14.

Mai 2020 in der Lindauer

Inselhalle zusammen. Die Sitzung

ist öffentlich und beginnt

um 14.30 Uhr. BZ/BZ-Foto: LK Li

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M.S. Dienstleistungen 2

Wir rechnen

Winterdienst nach

Leistung ab!

Gunther Schöner (re.) hat nach 20 Jahren sein Geschäft „Schöner

Foto-Express“ im Lindaupark an seinen Sohn Frank übergeben. Der

führt es als „Schöner Foto-Express & Vodafone“ weiter. BZ-Foto: Schöner




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10 2. Mai 2020 · BZ Ausgabe KW 18/20

WISSENSWERTES

TAG UND NACHT

Lindauer Oktoberfest fällt aus und Wissenschaftler treffen sich erst 2021 wieder in Lindau

Viele Veranstaltungen müssen

derzeit aufgrund der Corona-

Krise leider verschoben oder gar

gänzlich abgesagt werden.

Folgende aktuelle Entscheidungen

zu Veranstaltungen haben

uns erreicht:

Die Vorarlberg Lines Bodenseeschifffahrt

verschiebt wegen der

Corona-Pandemie den Saisonbeginn

auf den 15. Mai 2020.

In der Begründung heißt es:

„Leider sind wir gezwungen,

aufgrund der andauernden

Inlandsbeschränkungen und den

bestehenden Grenzschließungen

unseren Schifffahrtsbetrieb bis

dahin weiterhin still zu legen.“

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Die Stadt Lindenberg sagt beliebte

Sommerveranstaltungen

für 2020 ab und schreibt dazu:

„Nach den Hinweisen der Bundesregierung

zu Absagen von

Großveranstaltungen bis

31. August und der ‚Zweiten

Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung‘

vom

16. April sind alle Veranstaltungen

und Versammlungen

landesweit untersagt. Nach

einer intensiven Beratung der

verantwortlichen Organisatoren

müssen folgende städtische

Feste und Veranstaltungen in

diesem Sommer leider

abgesagt werden:

Maimarkt (9./10.05.2020)

Parknachtfestival (20.06.2020)

Huttag (wurde zunächst verschoben

auf 12.07.2020)

Internationales Käse- &

Gourmetfest (28./29.08.2020)

Tagung der Wirtschaftswissenschaften

auf August 2021

verschoben:

Aufgrund der Ausbreitung von

SARS-CoV-2 wurde die Lindauer

Tagung der Wirtschaftswissenschaften

genauso wie die

ebenfalls für diesen Sommer

geplante interdisziplinäre

70. Lindauer Nobelpreisträgertagung

der Naturwissenschaften

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Lasst Euch von uns verwöhnen und

genießt bei einem Picknick die Natur,

unseren guten Wein und regionale

Leckereien!

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Nähere Infos unter:

www.weingut-haug.de

auf 2021 verschoben. 373 junge

Wirtschaftswissenschaftler aus

60 Ländern wurden für dieses

Treffen ausgewählt und eingeladen.

Die an die Nachwuchsökonomen

versandte Einladung

bezieht sich auch auf die Online

Science Days 2020, ein Zusatzangebot

in diesem Sommer. Im

Zeitraum vom 28. Juni bis 1. Juli

2020 tauschen sich Nobelpreisträger,

Lindau Alumni und

Nachwuchswissenschaftler aus

den Disziplinen Physik, Chemie,

Physiologie oder Medizin sowie

der Ökonomie in Online-Vorträgen

und -Diskussionen aus.

Das 17. Ballettmärchen der

Bodensee Ballettcompagnie,

„Die neugierige Elfe“, das am

8. und 9. Mai im Theater Lindau

aufgeführt werden sollte,

muss verschoben werden. Der

neue Premierentermin ist der

Freitag, 13. November 2020.

Eine zweite Vorstellung ist für

den 14.11.2020 geplant. Der

Veranstalter meldet, dass die

bereits gekauften Karten für

die Vorstellungen im Mai ihre

Gültigkeit für die Ersatztermine

im November behalten.

Das Lindauer Oktoberfest wird

abgesagt. Es sollte vom 28. bis

30. August 2020 zum 55. Mal

stattfinden. „Die Planungen

liefen bereits seit Herbst 2019.

Für den ‚Abend der Betriebe‘

waren die Tische seit November

2019 bereits alle reserviert und

auch das komplette Unterhaltungsprogramm

mit Bands und

Musikkapellen war organisiert.

Wir sind jedoch überein gekommen,

dass das Risiko für Gäste

und Helfer unvorhersehbar ist.

Zudem waren die Entscheidung

der Bundesregierung, bis zum

31. August keine Großveranstaltungen

zuzulassen, sowie weitere

Einschränkungen bis zum Fest

Gründe für die Absage“, heißt

es vom Veranstalter, dem MV

Aeschach-Hoyren. „Wir freuen

Wir haben für Sie geöffnet:

Mo. – Fr. von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr

Sa. von 10 bis 14 Uhr

Bleiben Sie gesund!

Ihr OptikHaus Strohm Team

uns bereits jetzt schon auf

2021, wenn das Lindauer Oktoberfest

vom 3. bis 5. September

hoffentlich wieder an gewohnter

Stelle stattfinden kann“, so die

Organisatoren.

Das Theater Lindau teilt mit:

„Inzwischen musste mit großem

Bedauern auch das Bodenseefestival

abgesagt werden. Für

Lindau bedeutet das die Absage

der Lesung in der Villa Lindenhof

am 10. Mai („Judengold“)

und „Die Wand“, das Open Air,

das am 26. Mai über die Bühne

gehen sollte. Für „Die Wand“

wird ein Ersatztermin angedacht,

bezüglich der Lesung

gehen die Überlegungen in Richtung

einer digitalen Lösung.

Alle Veranstaltungen, die in

den Monaten Mai und Juni im

Theater geplant waren, sind

abgesagt. Trotzdem startet das

Theater am 18. Mai mit dem Abo

Verkauf. Die Theaterkasse ist ab

4. Mai wieder besetzt. BZ

Zwischenlager ist randvoll

Altkleider Fleißige Sammler haben großes Problem

Die Kolpingsfamilie und die Narrenzunft

Lindau führen zweimal jährlich große Altpapier-

und Altkleidersammlungen durch.

Die Frühjahrssammlung musste coronabedingt

abgesagt werden. Jetzt droht auch

eine Sperrung der vier Altkleidercontainer

im Stadtgebiet. Das würden Kolpingsfamilie

und Narrenzunft gern verhindern und bitten

die Lindauer deshalb, Altpapier und auch die

Altkleider bitte zu Hause zu sammeln und

erst wieder zu den Containern zu bringen,

wenn die coronabedingten Beschränkungen

gelockert werden, bzw. die Herbstsammlung

der Narrenzunft abzuwarten.

Vier Altkleidercontainer gibt es in Lindau:

zwei im Wertstoffhof, einen neben

St. Josef in Reutin sowie einen an der

Zecher Kirche. „Die müssen wir normalerweise

bis zu dreimal pro Woche leeren“,

sagt Thomas Dirmeier, Vorsitzender

der Lindauer Kolpingsfamilie. Mit

dem Erlös aus der gebrauchten Kleidung

werden seit Jahren diverse soziale

Projekte in und um Lindau unterstützt.

Da bei der Kolpingsfamilie und bei der

Narrenzunft alle ehrenamtlich anpacken,

kann der Erlös eins zu eins ins

Soziale fließen. Doch jetzt haben die

fleißigen ehrenamtlichen Altkleidersammler

ein Problem: Die großen Sortierwerke

arbeiten derzeit aufgrund der

coronabedingten Einschränkungen nicht.

Das heißt, die Lager von Kolpingsfamilie

und Narrenzunft sind randvoll, da

die Altkleider momentan nicht abgeholt

werden. „Wir können die Lindauer

deshalb nur bitten, ihre Altkleiderspenden,

wenn möglich, so lange zu Hause

zu lagern, bis die Einschränkungen aufgehoben

werden und unsere Abnehmer

ihre Arbeit wieder aufnehmen“, sagt

Thomas Dirmeier. Die Sammler haben

schlichtweg keinen Platz mehr zur Verfügung,

wo sie die Sachen nach der

Leerung der Altkleidercontainer bis zur

Abholung zwischenlagern können. „Im

schlimmsten Fall müssten wir die Altkleidercontainer

sperren. Das würden wir

aber gern vermeiden“, so Dirmeier. HGF

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SERVICE 2. Mai 2020 • BZ Ausgabe KW 18/20

Sechs Kandidaten

Abstimmung zum „Gartentier des Jahres“

Die Heinz Sielmann Stiftung sucht

das Gartentier des Jahres. Sechs

Kandidaten stehen zur Auswahl.

Gartenfreunde und Naturliebhaber

können bis zum 1. Juni online

für ihren Favoriten abstimmen

und attraktive Preise gewinnen.

GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

Die Heinz Sielmann Stiftung

möchte mit der Wahl auf den

dramatischen Rückgang der

biologischen Vielfalt hinweisen

und für naturnahe Gärten

werben. „Jeder Gartenbesitzer

kann etwas für den Erhalt der

biologischen Vielfalt tun“, so

Biologin Nora Künkler von der

Heinz Sielmann Stiftung.

Unter w w w.sielma n n-

stiftung.de/gartentier kann

jeder abstimmen. Unter allen

Teilnehmenden verlost die

Stiftung attraktive Preise. Die

Wahl endet am 1. Juni. Das

Gartentier des Jahres wird am

2. Juni 2020 bekannt gegeben.

In diesem Jahr stehen sechs

Gartenbewohner zur Wahl.

Der Verlust naturnaher Strukturen

durch falsch verstandenen

Ordnungssinn, den Einsatz

chemischer Dünger oder

die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln

und Insektenvernichtungsmitteln

machen

ihnen jedoch zu schaffen.

Der Braunbrustigel (Bild

in der Mitte) braucht Versteckmöglichkeiten

zwischen Laub

und Reisighaufen. Leider gibt

es immer weniger unordentliche

Ecken in Gärten, wo die

Tiere Unterschlupf finden.

Auch die Gehörnte Mauerbiene

(Bild unten) findet immer

seltener Platz für ihre Niströhren.

Diese legt sie gern in

Mauerritzen oder Lehmputzwänden

an.

Von der naturnahen Gestaltung

in Gärten und an Häusern

profitiert zum Beispiel der

Gartenrotschwanz. Der spatzengroße

Singvogel benötigt

Aussichtspunkte, Hohlräume

zum Brüten und ein reichhaltiges

Insektenangebot zur Aufzucht

der Jungvögel.

An naturnahen Gartenteichen

kommt der Kleine Teichfrosch

vor. Seine Kaulquappen

verstecken sich gern zwischen

dicht wachsenden Wasserpflanzen.

Ein kurioser Gast an blühenden

Gartenpflanzen ist das

Taubenschwänzchen (Bild

oben). Wie ein kleiner Kolibri

schwirrt der tagaktive Nachtfalter

von Blüte zu Blüte und

saugt mit seinem langen Rüssel

Nektar. Der wärmeliebende

Schmetterling profitiert

vom Klimawandel.

Eine eher stille, dennoch hübsche

Gartenbewohnerin ist

die Garten-Schnirkelschnecke.

Schnecken eilt unter Gartenfreunden

ein schlechter Ruf

voraus. Im Gegensatz zu ihren

Verwandten, den Nacktschnecken,

interessiert sie sich allerdings

nicht für Salat und Gemüse.

Sie bevorzugt tote Pflanzenteile,

Moos und Algen und

trägt damit zum natürlichen

Verwertungskreislauf bei.

BZ

BZ-Fotos: R. Donat; H. Petrischak (2)

@ Die Abstimmung zur Wahl des

Gartentieres 2020 läuft bis

1. Juni 2020 unter:

www.sielmann-stiftung.de/

gartentier

FAMILIENNACHRICHTEN

GEBURTEN

26.03.2020: Kilian Müller,

Sabrina Martini, Westerstede und

Kevin Robin Müller, Lindau (B)

01.04.2020: Hailey Haag,

Svenja Haag und Thimo Alexander

Voigt, Opfenbach

02.04.2020: Mara Elea Morent,

Verena Maria-Theresia Morent,

geb. Schnell und Daniel Morent,

Lindenberg i.A.

06.04.2020: Büşra Aslan,

Azime Aslan, geb. Ünal und

STERBEFÄLLE

03.04.2020: Paul Oswald

Eisenbarth, Lindau (B)

08.04.2020:Antonio Scortichini,

Wangen i. A.

10.04.2020: Irmgard Theresia

Weixler, geb. Mayer, Lindau (B)

11.04.2020:Gabriele Nüberlin,

geb. Birkner, Lindau (B)

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Bleicheweg 13 88131 Lindau (B) www.bestattungen-schwitzer.de

bestattungsinstitut-schwitzer@web.de TAG & NACHT 0 83 82 97 52 40

Hasan Aslan, Bodolz

07.04.2020: Lukas Valdés

Valverde, Teodora Valerieva

Valdés Valverde, geb. Yonova

und Jaime José Valdés Valverde,

Lindau (B)

08.04.2020: Mia Schiele,

Marina Schiele geb. Raktschejew

und Emanuel Schiele, Lindau (B)

08.04.2020: Oli Duwe,

Nicole Duwe, geb. Pasch und

Ralph Duwe, Kressbronn a.B.

12.04.2020: Gertraud Eisenbarth,

geb. Lackinger, Lindau (B)

12.04.2020: Kurt Erich Helbig,

Lindau (B)

06.04. – 19.04.2020

14.04.2020: Erika Anna Adele

Rößler, geb. Mink, Lindau (B)

15.04.2020: Gabriele Babette

Karolina Helmschrott,

geb. Finkenzeller, Lindau (B)

Impressum

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 22

vom 01.03.2020. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 e/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,– e/Jahr

Anzeigen






APOTHEKEN

Vorwahl Lindau: 0 83 82 /...

11

Sa., 02. Mai 2020:

Möven-Apotheke, Hemigkofener

Str. 10, Kressbronn,

Tel.: 0 75 43/86 41

So., 03. Mai 2020:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 0 83 82 /27 53 12

Mo., 04. Mai 2020:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1,

Aeschach, Tel.: 0 83 82 /59 51

Di., 05. Mai 2020:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 0 75 43/23 57

Mi., 06. Mai 2020:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 0 83 82 /84 51

Do., 07. Mai 2020:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Reutin, Tel.: 0 83 82 /7 39 62

Fr., 08. Mai 2020:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 0 83 82 /2 68 66

Sa., 09. Mai 2020:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Insel, Tel.: 0 83 82 /58 14

So., 10. Mai 2020:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 0 83 82 /88 76 50

Mo., 11. Mai 2020:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89/9 81 12

Di., 12. Mai 2020:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Aeschach, Tel.: 0 83 82 /2 21 21

Mi., 13. Mai 2020:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 0 75 43/5 49 83

Do., 14. Mai 2020:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer Str.

51, Lindau, Tel. 0 83 82 /58 21

Fr., 15. Mai 2020:

Möven-Apotheke, Hemigkofener

Str. 10, Kressbronn,

Tel.: 0 75 43/86 41

IM NOTFALL

Rettungsdienst 112

Notaufnahme

KASSENÄRZTL.

BEREITSCHAFT

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis

Friedrichshafener Str. 80A (Li)

Auskunft unter Tel.: 116 117

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr

ZAHNÄRZTL.

BEREITSCHAFT

An Wochenenden und

Feiertagen im unteren Kreis

Lindau: 01 80/5 05 99 91

Sie werden automatisch mit dem

diensthabenden Zahnarzt verbunden.

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende

Kosten entstehen.)

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.

Liste im Internet:

www.zahnaerzte-lindau.de


12 2. Mai 2020 · BZ Ausgabe KW 18/20

WISSENSWERTES

Round Table spendet Kuchen für Pflegekräfte

In Zeiten von Corona kommen

Beschäftigte in Senioren- und

Pflegeheimen schnell an ihre

Grenzen. Das weiß auch Patrick

Meier, Präsident von Round

Table Lindau-Lindenberg, der

diesen außergewöhnlichen

Einsatz mit einer „süßen

Kuchengeste“ würdigen und

belohnen wollte. So beschloss

er gemeinsam mit Clubmitgliedern,

das Evangelische Hospital

auf der Lindauer Insel und das

Senioren- und Pflegeheim in

Lindau-Reutin mit leckerem

Kuchen vom Café Ebner zu

beliefern. Die Spende umfasst

insgesamt zwölf verschiedene

Kuchen – das sind je nach

Aufteilung bis zu 200 Kuchenstücke.

Die erste Lieferung ging

ans Hospital, eine Woche später

war das Reutiner Heim an der

Reihe.

„Die Kuchen sollen den Pflegekräften

und Mitarbeitern helfen,

die stark beanspruchte Seele

ein wenig aufzuhellen, damit

die Arbeit leichter von der

Hand geht“, sagte Meier bei der

Übergabe der ersten Charge der

süßen Fracht vor dem Eingang

zum Lindauer Hospital.

„In einer schwierigen Situation,

wie wir sie alle noch nicht

erlebt haben, wollen wir

zeigen, dass wir als Teil der

Gesellschaft für einen anderen

Teil der Gesellschaft da sind.“

Gerade in der jetzigen Zeit sei

es „wichtig, dass wir wachsam

sind und einander helfen“.

Der Round Table Lindau-Lindenberg

zählt aktuell 17 Mitglieder.

Der Tisch kann auf eine fast

40-jährige Tradition zurückblicken.

Neben regelmäßigen

Treffen, die unter anderem

dem Austausch von Berufsund

Lebenserfahrung dienen,

unterstützt Round Table immer

wieder auch soziale Einrichtungen

und Vereine in der Region.

Patrick Meier, Präsident von

Round Table Lindau-Lindenberg

(links), übergab die süße Fracht

an Wohnbereichsleiterin Erika

Schorer und den stellvertretenden

Heimleiter Peter Mrugowski.

BZ-Foto: Hospital/Ulrich Stock

Open-Air-Konzerte gegen Corona-Trübsal

Besuchsverbot, Kontaktverbot,

Ausgangsbeschränkungen –

gerade in Altenheimen ist

diese besondere Zeit der

Corona-Pandemie keine

leichte Herausforderung.

Zwar gibt es mit Sicherheitsabstand

die Möglichkeit, Angehörige

über den Gartenzaun

hinweg wenigstens zu sehen,

Berührung ist aber nicht

möglich. Darum versucht das

Maria-Martha-Stift in Lindau

seine Bewohnerinnen und

Bewohner auf andere Weise zu

berühren: nämlich mit Musik.

Bereits zum zweiten Mal haben

sich bei schönem Wetter Musikanten

im Garten eingefunden,

um die alten Menschen zum

Lächeln zu bringen und die

Trübsal für einen Moment zu

vergessen. Und weil es bei den

entspannten Rhythmen des

„Wangemer Duo“ gar so sonnig

zuging, nahmen die Senioren

das Angebot gerne an, sich

ihren Wunscheisbecher aus der

Hausküche zu ordern.

BZ-Foto: Evangelische Diakonie Lindau

www.lindinger-immobilien.de







Ausbildungen berufsbegleitend

Heilpraktiker

Lerncoach-Kinesiologie

Infoabend online

7. Mai 2020 · 19 Uhr

Anmeldung per Mail:

lindau@lerninsel.net

www.heilpraktikerschule-lindau.de


















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Antrittsbesuch von Dr. Claudia

Alfons, der neuen Oberbürgermeisterin

der Stadt Lindau, bei

Landrat Elmar Stegmann: Themen

des Gesprächs waren u.a. der

Haushalt der Stadt Lindau sowie

die Landesgartenschau im Jahr

2021. „Wir haben für die Zukunft

eine enge und kollegiale Zusammenarbeit

vereinbart“, so Landrat

Stegmann. BZ-Foto: Ehreiser

Wir kaufen Wohnmobile

+ Wohnwagen

Tel.: 03944-36160

www.wm-aw.de Fa.

Lindau

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