Nürnberg-Eibach/Reichelsdorf/Röthenbach - Mai 2020
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MITTEILUNGSBLATT<br />
FÜR DIE NÜRNBERGER STADTTEILE<br />
<strong>Eibach</strong> • <strong>Röthenbach</strong> • <strong>Reichelsdorf</strong><br />
Mühlhof • Krottenbach • Gerasmühle • Lohhof • Holzheim<br />
<strong>Mai</strong> <strong>2020</strong><br />
50. JAHRGANG<br />
© konstantin yuganov – stock.adobe.com<br />
Muttertag<br />
Sonntag, 10. <strong>Mai</strong>
Vorstadtverein <strong>Eibach</strong> – <strong>Mai</strong>ach e.V.<br />
Vereinsaktivitäten stark eingeschränkt<br />
Die für Ende März angesetzte Generalversammlung des Vorstadtvereins und<br />
die damit verbundene Neuwahl für Vorstand und Beirat des Vereins konnte<br />
auf Grund der Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie leider nicht<br />
stattfinden. Gemäß unserer Satzung bleibt der bisherige Vorstand damit<br />
kommissarisch im Amt. Sobald es die Bundes- und Landesregelungen zu den<br />
Ausgangsbeschränkungen wieder zulassen, werden wir selbstverständlich die<br />
Jahreshauptversammlung neu ansetzen.<br />
Bis dahin sind auch öffentliche Veranstaltungen und Aktionen des Vereins leider<br />
nicht möglich und können nicht geplant werden. Wir werden uns im Rahmen<br />
unserer eingeschränkten Möglichkeiten natürlich weiter für die Belange der<br />
Bürgerinnen und Bürger in unseren Stadtteilen einsetzen, auch ohne Versammlungen<br />
oder öffentliche Termine.<br />
Einkaufshilfe für Senioren und Corona-Risikogruppen<br />
Der Vorstadtverein möchte bei den Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-<br />
Virus unterstützen und Risikogruppen helfen, unnötige Sozialkontakte zur<br />
vermeiden. Wir bieten Ihnen daher einen ehrenamtlichen Einkaufsservice an,<br />
der Sie dabei unterstützt, sich mit Dingen des lebensnotwendigen Bedarfs zu<br />
versorgen.<br />
Unser Angebot richtet sich dabei in erster Linie an Senioren, die weder durch<br />
Angehörige noch aus ihrer Nachbarschaft heraus unterstützt werden können<br />
und Personen mit hohem Risiko (z.B. durch Vorerkrankungen). Wenn Sie unseren<br />
Einkaufsservice nutzen möchten, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit uns<br />
auf unter Telefon 0151 68468410.<br />
Straßenbauarbeiten in <strong>Eibach</strong> und <strong>Mai</strong>ach<br />
Alle Bauarbeiten im öffentlichen Verkehrsraum in unseren Stadtteilen für das<br />
Jahr <strong>2020</strong> (z.T. auch 2021) in alphabetischer Reihenfolge der Straßennamen.<br />
Die angegebenen Zeiträume geben nicht unbedingt die Dauer der Maßnahme<br />
an, sondern den Zeitraum, in dem die Arbeiten stattfinden sollen.<br />
• Brünndlesweg<br />
Nr. 29 Stromkabelverlegung <strong>2020</strong><br />
• <strong>Eibach</strong>er Hauptstraße<br />
Entengraben Grünanlagenweg erneuern <strong>Mai</strong>-Apr <strong>2020</strong><br />
<strong>Eibach</strong>-Mitte Haltestelle behindertengerecht umbauen Apr <strong>2020</strong><br />
Nr. 55 – 69 Stromleitung auswechseln <strong>2020</strong><br />
Nr. 33 Gehweganpassung 2021<br />
• Hafenstraße<br />
Brücke Frankenschnellweg Erneuerung Rampenbeläge Apr-Jun <strong>2020</strong><br />
<strong>Mai</strong>n-Donau-Kanal Bau Behelfsbrücke <strong>2020</strong>-2021<br />
Südl. Donaustr Verlegung von Leitungen <strong>2020</strong><br />
Südwesttangente Bau Behelfsbrücke <strong>2020</strong>-2021<br />
• Hamburger Straße<br />
Wiener Str. Fahrbahndecke für neue Lichtsignalanlage <strong>2020</strong><br />
• Jägerstraße<br />
Weißenburger Str. Sanierung Lichtsignalanlage Jun-Nov <strong>2020</strong><br />
• Koperstraße<br />
Bremer – Hamburger Str. Straßenbau Apr-Dez <strong>2020</strong><br />
• Motterstraße<br />
Teilstrecke Gehwegwiederherstellung <strong>Mai</strong>-Aug <strong>2020</strong><br />
• Mülheimer Straße<br />
Bahnübergang Rückbau Bahnübergang <strong>2020</strong><br />
• Pappenheimer Straße<br />
Nr. 13/17 – Oettinger Str. Fußweg, Neubau Mrz-<strong>Mai</strong> <strong>2020</strong><br />
• Rheinstraße<br />
Nr. 14-16 ggü. 22, 18 Ersatzpflanzungen Mrz-<strong>Mai</strong> <strong>2020</strong><br />
• Rotterdamer Straße<br />
Hafenverwaltung Neupflanzungen Mrz-<strong>Mai</strong> <strong>2020</strong><br />
(Auflistung ohne Gewähr. Bei Fragen zu den Baumaßnahmen wenden<br />
Sie sich bitte an die Stadt <strong>Nürnberg</strong>, Servicebetrieb Öffentlicher Raum<br />
(SÖR) unter Telefon: 0911 – 231 7637)<br />
Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit, bleiben Sie gesund!<br />
Michael Kraus, 1. Vorsitzender<br />
Steffen Leicht<br />
Tel. (0911) 64 27 610<br />
info@elektro-leicht.de<br />
• Reparaturen<br />
• Elektroinstallationen<br />
• Industrieanlagen<br />
• Alternative Energieanlagen<br />
• Haus- und Gebäudesystemtechnik<br />
Thomas Schmid<br />
Hirschensuhl 4<br />
90469 <strong>Nürnberg</strong><br />
Tel. (0911) 64 26 120<br />
E-<strong>Mai</strong>l: schmid@hsts.de<br />
• Kundendienst<br />
• Bad- und Heizungs-<br />
Erneuerung<br />
• Solaranlagen<br />
eizung<br />
anitär<br />
echnik<br />
chmid<br />
Schußleitenweg 88 • · Nbg.-<strong>Eibach</strong> • · Öffnungszeiten: Mo Freitag und Fr 8.30 –– 12.30 Uhr oder nach Vereinbarung<br />
2<br />
MAI <strong>2020</strong>
Bürgerverein <strong>Röthenbach</strong><br />
Die Projekte des Bürgervereins sind gestoppt<br />
Die Corona-Pandemie prägt unsere Vorhaben entscheidend.<br />
Rückblickend konnten wir unsere öffentliche Bürgervereinssitzung im Erdinger<br />
Weißbräu noch gelungen abhalten. Wir im vorpolitischen Raum hatten die OBM<br />
Kandidaten Thorsten Behm und den nun frisch gewählten OBM Marcus König<br />
zu Gast. Es wurden unsere Sorgen genau angehört.<br />
Diese sind bis heute:<br />
• Der „Abriss und Neubau“ des P+R Parkhauses in der Ansbacher Straße<br />
• Die Rednitz Straße für Tempo 30 nur noch zuzulassen und den LKW-Verkehr<br />
• Durch die Einschränkung auf 7,5t zu beschränken.<br />
• Der Aktivspielplatz „unser AKI“ wieder zu eröffnen mit neuem Personal<br />
Gott sei Dank haben sich die Befürchtungen der Stadtteilbewohner nicht<br />
bestätigt, dass die Pendler unsere Seitenstraßen zu parken. Daraufhin habe<br />
ich Herrn Ulrich (Stadtbaureferent) unverzüglich informiert und er hatte nach<br />
verschiedenen Besichtigungen die gleiche Wahrnehmung.<br />
Nun haben sich unser Ehrenvorsitzender Herr Reichel und unser Beiratsmitglied<br />
dafür eingesetzt das Parkhaus nicht zu ersetzen und verschiedene Lösungsmöglichkeiten<br />
mit mir zusammen angesprochen. Übrigens hat unser Nachbar in Stein,<br />
Herr Bürgermeister Krömer mir persönlich seine Wahrnehmungen geäußert. Er<br />
sieht viele Pendler die S-Bahn entlang der B14 nutzen und ein Teil parkt außerhalb<br />
Steins und fährt mit den Bussen zur U-Bahn-Endhaltestelle <strong>Röthenbach</strong>.<br />
Der neugewählte Stadtrat wird auf Antrag nun bald die Tempo 30 Zone in der<br />
Rednitzstraße zur Abstimmung bringen. Der LKW-Verkehr wird auf Bundes- u.<br />
Landtagsebene „weiter“ diskutiert so die Auskünfte der ehemaligen Stadtspitze.<br />
In Corona-Zeiten hat sich die Öffnung unseres AKI`s wieder verzögert. „Schaun<br />
mer mol“<br />
Wir haben die Fahrt nach Banz mit 22 Mitgliedern absagen müssen. Die HSS –<br />
Stiftung wird uns über Weiteres informieren.<br />
Ebenso habe ich am 13. Juni die Traditions-KÄRWA im Blumenhof Reichel<br />
abgesagt. Vielen Dank den Veitsbronner- Musikanten und Rosi Jank mit ihren<br />
Volkstanzkreis für das Verständnis.<br />
Ebenso herzlichen Dank unserem Mitglied Herrn Jochen Obermeier und dem<br />
„ehemaligen Eibanesen Führungstrio“ welches das Grillen übernommen hätte<br />
und den Reinerlös dem BV gespendet hätte. Also nochmals danke, danke euch<br />
allen vor allem unserem 2. Kassier Roland Speckner.<br />
Bitte kommt zu unserer nächsten Sitzung. Geplant ist der 26. <strong>Mai</strong> um 19.30 Uhr<br />
im Erdinger. Sollten Corona - Maßnahmen weiterhin gelten entnehmen Sie dies<br />
aus der Tageszeitung oder Radio- und Fernsehberichten. Sie erreichen mich über<br />
E-<strong>Mai</strong>l und Telefon 0911-678985 und können sich unter www.buergervereinroethenbach<br />
aktuell über uns informieren.<br />
Unser Eckhard Brunner sorgt hier nicht nur „pflegerisch“ in bester Manier<br />
dafür. Dankbar wären wir, wenn noch nicht geschehen, über die 10 € Beitrag<br />
für <strong>2020</strong>. Für Spenden sind wir in diesen Zeiten sehr dankbar auf unser Konto<br />
bei der Sparkasse IBAN: DE91 76050101 0001 0055 47.<br />
Frühlingshafte Grüße und bleiben Sie gesund!!!<br />
Gabriele Lay, 1. Vorsitzende BV-<strong>Röthenbach</strong><br />
Vdk <strong>Reichelsdorf</strong>/Mühlhof<br />
Die Versammlung am 9. <strong>Mai</strong> <strong>2020</strong> muss zur jetzigen Lage leider abgesagt<br />
werden.<br />
Genaueres zu den nächsten Veranstaltungen entnehmen sie bitte von der<br />
Internetseite des OV <strong>Reichelsdorf</strong>.<br />
(Vdk Ortsverband <strong>Reichelsdorf</strong>-Muehlhof).<br />
Bleiben sie bitte gesund.<br />
Markus Link, 1.Vorsitzender<br />
HACKLBERGER<br />
BIERSPEZIALITÄTEN<br />
Harald Hauenstein<br />
Hinterhofstr. 62<br />
90451 <strong>Nürnberg</strong><br />
Tel. 0171 / 222 80 11<br />
Jeden 1. Mittwoch im Monat um 12 Uhr:<br />
Spezialitäten von der Sau – frisch aus dem Kessel<br />
Neu Riesenbrezen: Mo.-Fr. ab 8 Uhr, Sa. & So. ab 10.30 Uhr<br />
Dampfnudeln mit Vanillesoße: Sa. & So. ab 10.30 Uhr<br />
Vorübergehende Öffnungszeiten für ToGo (Lokal)<br />
Freitag 17-19 Uhr, Samstag 12-19 Uhr, Sonntag 11-15 Uhr<br />
mit Vorbestellung<br />
Wir haben ganz normal für Sie geöffnet!<br />
OHNE<br />
Voranmeldung<br />
Telefon (0911) 375 87 47, Mobil (0162) 256 29 07<br />
Ansbacher Straße 105, 90449 <strong>Nürnberg</strong><br />
ANGEBOT:<br />
PKW-Räderwechsel<br />
15,- Euro<br />
MAI <strong>2020</strong><br />
3
Bürgerverein <strong>Nürnberg</strong> <strong>Reichelsdorf</strong>-Mühlhof e.V.<br />
Osterbrunnenfest<br />
Trotz Schließung der Kindergärten und Kitas haben wir den Osterbrunnen an<br />
der Sigenaquelle in der Drahtzieherstrasse geschmückt. Die Spaziergänger<br />
finden hier somit einen schönen Anblick, zumal auch der Brunnen von SÖR<br />
vorbildlich gereinigt wurde, wodurch die Inschrift „Wasser ist Leben“ wieder<br />
deutlich zu lesen ist.<br />
Veranstaltungen<br />
Wie jetzt bekannt gegeben wurde, sind Großveranstaltungen von der Staatsregierung<br />
bis Ende August abgesagt worden. So wird wohl auch die <strong>Reichelsdorf</strong>er<br />
Kirchweih ausfallen. Ob unser Brotfest Ende September über die Bühne gehen<br />
kann, steht derzeit auch auf der Kippe. Jedenfalls werden Sie hier über unsere<br />
Termine laufend informiert. Wegen der noch geschlossenen Gaststätten entfällt<br />
auch unsere monatliche Bürgersprechstunde beim EPIDAVROS bis auf weiteres.<br />
Kontakt können sie über e-mail mit uns halten. Die Adressen bitten wir unserer<br />
Homepage www.bv-reichelsdorf-muehlhof.de zu entnehmen.<br />
Ihr Bürgerverein <strong>Reichelsdorf</strong>-Mühlhof e. V.<br />
Lothar Fraundorfer, 2. Vorsitzender<br />
www.bv-buergerverein-reichelsdorf-muehlhof.de<br />
NaturFreunde <strong>Nürnberg</strong> OG <strong>Eibach</strong><br />
Achtung: Wegen der Corona-Krise ist unser NaturFreunde-Heim<br />
geschlossen, alle Vereinsabende, Wanderungen und Veranstaltungen<br />
sind abgesagt. Wann die Vereinsabende, Wanderungen und Veranstaltungen<br />
wieder aufgenommen werden können, ist im Moment leider<br />
nicht absehbar.<br />
Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Termine in den nächsten Ausgaben<br />
des Mitteilungsblattes oder im Internet unter www.naturfreunde-eibach.de,<br />
Gerhard Teufel<br />
4<br />
MAI <strong>2020</strong>
Keine Ansteckungsgefahr in der Praxis: Medic-Center <strong>Nürnberg</strong> verlagert COVID-19-Tests nach draußen<br />
Abstriche auf dem Parkplatz – Drive-In für Corona-Tests<br />
Sparsamer und verantwortungsvoller Umgang mit Schutzkleidung<br />
ist oberstes Gebot<br />
Wie bekommt man im laufenden Praxis-Betrieb die nicht Corona-Infizierten<br />
von den möglicherweise Infizierten separiert. Eine Herausforderung, der sich so<br />
manche Arztpraxis derzeit stellen muss. Und da die Not noch immer erfinderisch<br />
macht, haben sich die 34 Praxen des Medic-Centers <strong>Nürnberg</strong> eine Lösung<br />
erdacht, die gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt.<br />
Neben der räumlichen Abtrennung von möglicherweise infizierten Patienten<br />
die für einen Abstrich in die Praxis kommen, spielt wie allerorts auch der<br />
erhebliche Mangel an Schutzausrüstung eine maßgebliche Rolle bei der Versorgung<br />
der Patienten und der derzeitigen Planung des Praxis-Alltags. Eine<br />
der großen Herausforderungen lautet deshalb: Wie verbrauchen Ärzte und<br />
medizinisches Personal möglichst wenig Schutzmaterial bei der Behandlung<br />
von Patienten?<br />
Das Ergebnis der Überlegungen von Medic-Center Geschäftsführer und ärztlichem<br />
Leiter Norbert Schöll lautet: Corona-Test-Center. Der Allgemeinarzt,<br />
der Haus- und Facharztpraxen in ganz <strong>Nürnberg</strong> betreibt, hat sich dazu entschlossen<br />
eine seiner Praxen komplett umzustellen und dort ausschließlich<br />
Corona-Abstriche durchzuführen. Patienten werden dort terminlich so<br />
einbestellt, dass sie sich im Idealfall gar nicht begegnen – was die Ansteckungsgefahr<br />
erheblich reduziert.<br />
Vorteil für die restlichen Medic-Center Praxen: Sie können ihre Patienten, die<br />
sich wie derzeit überall, erst einmal telefonisch melden müssen, direkt an<br />
das Abstrich-Zentrum verweisen. Und damit gleichzeitig wertvolle Schutzkleidung<br />
sparen.<br />
Denn der weitere große Vorteil bei dieser Vorgehensweise ist der sparsame<br />
Umgang mit umfangreicher aber äußerst spärlich vorhandener Schutzkleidung.<br />
Für den täglichen Umgang mit den Patienten und um Ansteckung zu<br />
vermeiden, arbeiten die Medic-Center Praxen gemäß aktueller Hygienevorschriften<br />
mit einem Mund-Nase-Schutz und Handschuhen. Indessen müssen<br />
die Ärzte und Ärztinnen sowie das medizinische Personal, die im Test-Center<br />
die Abstriche vornehmen, umfangreichere Schutzkleidung tragen: Schutzkittel,<br />
Schutzbrille, FFP2- Maske und Handschuhe. „Eine Menge an Material<br />
und Ausrüstung die wir für 34 Praxen in diesem Maße derzeit nicht zur Verfügung<br />
haben,“ so Norbert Schöll.<br />
Um es den Patienten noch einfacher zu machen und um Abstriche bei der<br />
derzeit enorm hohen Nachfrage noch schneller durchführen zu können, hat<br />
das Medic-Center zusätzlich einen Corona-Drive-In umgesetzt. Hier muss<br />
keiner mehr im Wartezimmer sitzen, im Gegenteil, die Patienten müssen nicht<br />
einmal aus ihrem Auto aussteigen – Ansteckungsgefahr für andere Patienten<br />
also gleich Null. Auch hier werden Termine vergeben: „Die Patienten kommen<br />
pünktlich dran, es gibt quasi keine Wartezeit und ganze Vorgang samt Abstrich<br />
dauert ein paar Minuten“, so Schöll.<br />
Egal ob im Test-Center in der umorganisierten Praxis oder im Drive-In, das<br />
Test-Ergebnis bekommen die Patienten innerhalb weniger Tage (je nach Auftragslage<br />
in den Laboren) telefonisch mitgeteilt.<br />
Im Medic-Center ist man sich sicher, mit der Strategie für die Patienten richtig<br />
zu liegen: „Die Unsicherheit bei den Menschen ist groß und wir verstehen<br />
den Drang nach der Gewissheit, ob man sich bereits infiziert hat oder nicht.<br />
Unser Ziel ist es, in dieser Corona-Pandemie mitzuhelfen, möglichst wenig<br />
Menschen neuen Ansteckungsgefahren auszusetzen. Dazu ist es notwendig,<br />
möglicherweise infizierte Patienten erst gar nicht in die Nähe anderer Patienten<br />
zu bringen. Gleichzeitig müssen wir mit unseren Ressourcen haushalten<br />
und gut planen. Deswegen das separate Test-Center und der Drive-In.“<br />
Termine müssen sich die Patienten für beide Abstrich-Center geben lassen. Nur<br />
wer vorher telefonisch (die Nummer der Hotline lautet 09 11/ 6 29 98 34 30)<br />
einen Arzt konsultiert hat und Symptome aufweist, bekommt einen Termin und<br />
die Adresse mitgeteilt. Man möchte unnötige und unkontrollierte Patientenströme<br />
vermeiden, die ja wiederum für neues Ansteckungspotential sorgen würden.<br />
Corona Drive-In-Test +++ Spiegelungen<br />
kurzfristige MRT/CT-Termine +++<br />
Unsere Praxen sind im Notbetrieb fast alle geöffnet!<br />
· Dringende Untersuchungen wie MRT/CT sowie Magen-<br />
· oder Darmspiegelungen sind kurzfristig möglich.<br />
· Sind Sie Infekt-Patient und benötigen ein Rezept oder AU?<br />
· So helfen wir Ihnen auch hier gerne und unbürokratisch.<br />
· Diabetessprechstunden und die Behandlung chronisch<br />
· kranker Patienten führen wir nach wie vor durch.<br />
+++ NEU +++ NEU +++ NEU +++<br />
Im Corona-Drive-In können Sie sich testen lassen<br />
(nach RKI und ärztlicher Absprache). Hier ist eine<br />
vorherige telefonische Anmeldung unbedingt<br />
erforderlich. Auch für Neu-Patienten möglich!<br />
Bitte wenden Sie sich an unsere Hotline:<br />
Telefon: 09 11/ 6 29 98 34 30<br />
(erreichbar Mo-Fr 8-13 und 14-18 Uhr)<br />
WWW.MEDIC- CENTER-NUERNBERG.DE<br />
INFO@MEDIC- CENTER-NUERNBERG.DE<br />
Bleiben Sie gesund,<br />
wir bleiben für Sie da!<br />
MAI <strong>2020</strong><br />
5
PARTEIEN<br />
Christlich-Soziale Union in Bayern – Ortsverband <strong>Reichelsdorf</strong> - Mühlhof<br />
Zugang <strong>Reichelsdorf</strong>er Friedhof<br />
Vor einigen Wochen wurde der Eichenwaldgraben entlang des <strong>Reichelsdorf</strong>er<br />
Friedhofes renaturiert. Dadurch gibt es derzeit leider keinen Zugang von der<br />
Walter-Flex-Straße aus. Dieser ist aber dringend notwendig, so dass ich von<br />
Bürgermeister Vogel die Zusage bekommen habe, dass dort eine kleine Brücke<br />
gebaut wird. Wann diese erichtet werden kann, konnte aber leider nicht genannt<br />
werden.<br />
Sobald ich einen Bautermin erhalte, werde ich diesen mitteilen. Ebenso wird<br />
Sie der Vorstandtverein <strong>Nürnberg</strong>-<strong>Eibach</strong>/<strong>Mai</strong>ach e.V. informieren können, mit<br />
dem ich im engen Austausch stehe.<br />
Kommunalpolitik in Zeiten CORONA<br />
Unsere wöchentlichen Fraktionssitzungen waren anfangs per Videokonferenz.<br />
Jetzt verwenden wir den großen Sitzungssaal für ca. 100 Personen, in dem wir<br />
mit großem Abstand sitzen können. Dies ermöglicht einen besseren Austausch<br />
unter den Fraktionsmitgliedern, vor allem wegen den Kooperationsverhandlungen.<br />
Alle unsere und meine Termine sind weiterhin abgesagt oder verschoben.<br />
Diese sind unser Stammtisch, aber auch das Spargelessen der Frauen-Union in<br />
Katzwang und die Busfahrt im Juni<br />
Aber natürlich stehe ich euch/Ihnen weiterhin telefonisch und auf digitalem<br />
Weg für Fragen, Probleme und Gespräche zur Verfügung.<br />
Schauen Sie auch gerne auf meine Homepage und / oder fordern Sie meinen<br />
Newsletter an, um immer aktuelle Informationen zu erhalten.<br />
Informationen rund um das<br />
Rathaus<br />
Unter dem Ratsinformationssystem der<br />
Stadt <strong>Nürnberg</strong> können Sie u.a. alle<br />
Sitzungen und Tagesordnungspunkte<br />
des öffentlichen Teils einsehen.<br />
Unter dem Bereich: Bürgerservice<br />
> Mein <strong>Nürnberg</strong> lassen sich viele<br />
Behördengänge online erledigen. Mit<br />
Ihrem persönlichen Account können<br />
Sie Formulare ausfüllen oder Anträge<br />
direkt bei der zuständigen Dienststelle<br />
einreichen. Außerdem sehen Sie, wie<br />
der Bearbeitungsstand Ihrer Dokumente<br />
ist. Ihre Daten sind dabei verschlüsselt.<br />
<strong>Mai</strong>l: csu@claudia-baelz.de; www.csu.claudia-baelz.de<br />
Bürgertelefon:0911-18 09 67 02<br />
www.facebook.com/csuclaudiabaelz/<br />
Folgen Sie mir auf Instagram<br />
Termin<br />
Derzeit keine Termine und Veranstaltungen<br />
Liebe Grüße und bleiben Sie Gesund!<br />
Ihre<br />
Stadträtin Claudia Bälz, frauenpolitische Sprecherin der CSU-Fraktion<br />
Vorsitzende CSU OV <strong>Reichelsdorf</strong>-Mühlhof<br />
www.eibacher-bodencenter.de<br />
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort:<br />
Anlagenmechaniker (m/w/d) für Heizung/Sanitär/Klimatechnik<br />
Auszubildende (m/w/d) für Heizung/Sanitär/Klimatechnik<br />
Sie sind aufgeschlossen, interessiert und motiviert?<br />
Dann bewerben Sie sich bei uns und werden Teil unseres Teams.<br />
Lucinski Heizung + Sanitär GmbH ∙ Forsterstr. 100 ∙ 90441 <strong>Nürnberg</strong><br />
Tel. 0911/425052 ∙ info@lucinski.de<br />
6<br />
Schalkhaußerstraße 28 - 90453 <strong>Nürnberg</strong>-<strong>Reichelsdorf</strong> - Tel.:0911/63 79 68<br />
Internet: www.koehnlein-ek.de - E-<strong>Mai</strong>l: info@koehnlein-ek.de<br />
MAI <strong>2020</strong>
PARTEIEN<br />
CSU <strong>Eibach</strong>-<strong>Röthenbach</strong>-<strong>Mai</strong>ach<br />
König wird Oberbürgermeister, Sendner stellvertretender Fraktionsvorsitzender<br />
Der CSU-Kandidat Marcus König<br />
wurde in der Stichwahl am 29. März<br />
mit 103.865 Stimmen zum neuen<br />
<strong>Nürnberg</strong>er Oberbürgermeister<br />
gewählt. Auch der Ortsverband<br />
<strong>Eibach</strong>-<strong>Röthenbach</strong>-<strong>Mai</strong>ach bedankt<br />
sich bei allen Unterstützern und<br />
wünscht Marcus König viel Erfolg!<br />
• Wichtige Schwerpunkte in den<br />
kommenden Jahren sind für Marcus<br />
König: Bauen & Wohnen: <strong>Nürnberg</strong><br />
wächst; Stadtentwicklung ist ein<br />
zentraler Punkt. Wohnen muss<br />
für alle bezahlbar bleiben. Hierfür<br />
müssen wir auch in die Höhe bauen<br />
– gerade bei neuen Bauvorhaben.<br />
• Familie, Bildung und Soziales: Gleiche Chancen für alle Kinder! Umfassende Unterstützung,<br />
Beratung und Integration sollen aktiv Bildung fördern und Verlässlichkeit<br />
für familiäre Planung herstellen, vom Kita- bis zum Ausbildungsplatz.<br />
• Umwelt: Unsere Stadt muss noch grüner werden: Mehr Grünflächen und<br />
effektivere Pflege für mehr Naherholungsräume und Artenvielfalt. Eine erste<br />
Maßnahme: Wir wollen für jedes neugeborene Baby einen Baum pflanzen.<br />
• Mobilität: Zeitgemäße Verkehrspolitik muss alle Teilnehmer berücksichtigen<br />
– Fußgänger, Radler, Nutzer des Öffentlichen Nahverkehrs und Autofahrer.<br />
Dafür müssen wir in eine moderne Infrastruktur investieren.<br />
• Sicherheit und Sauberkeit: Auch <strong>Nürnberg</strong> steht vor großen gesellschaftlichen<br />
Herausforderungen. Ziel muss es sein, dass sich die Menschen umfassend<br />
geschützt fühlen. Das Sicherheitsgefühl jedes Einzelnen und die Sauberkeit<br />
des öffentlichen Raums sind mir sehr wichtig. „Angsträume“ und No-Go-<br />
Areas darf es nicht geben!<br />
Nach der Wahl stellt sich auch die Stadtratsfraktion der CSU neu auf: Weil<br />
Marcus König ab <strong>Mai</strong> auch offiziell das Amt des <strong>Nürnberg</strong>er Oberbürgermeisters<br />
übernimmt, wurde auf der konstituierenden Sitzung der CSU-Stadtratsfraktion<br />
Andreas Krieglstein zum neuen Fraktionschef gewählt. Der <strong>Eibach</strong>er Stadtrat<br />
Kilian Sendner geht als stellvertretender Fraktionsvorsitzender in die neue<br />
Stadtratsperiode.<br />
Die Einschränkungen der Corona-Krise machen auch vor den Veranstaltungen<br />
in unserem Ortsverband nicht Halt und es ist zum jetzigen Zeitpunkt fraglich,<br />
ob und in welcher Form die beliebten, traditionellen Veranstaltungen wie die<br />
<strong>Eibach</strong>er Kärwa, die vielen Sommerfeste und das Kartoffelessen in diesem Jahr<br />
stattfinden können. Auch die Treffen der Vorstandsmitglieder können derzeit<br />
nur am Telefon oder per Videochat erfolgen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.<br />
Bleiben Sie gesund<br />
Georg Sorger, Ortsvorsitzender<br />
Daniel Pohl, stv. Ortsvorsitzender<br />
Ab 27. April in Bayern<br />
im ÖPNV und beim Einkauf<br />
Vorbeugung von Isolation und Einsamkeit<br />
Teilnahmehäufigkeit nach persönlichen Belangen<br />
Betreuung in kleinen Gruppen<br />
individuelle Förderung gemäß individueller Fähigkeiten<br />
täglicher Fahrdienst<br />
wir versorgen Sie täglich mit Frühstück, Mittagessen<br />
und Kaffee + Kuchen<br />
Jetzt wieder Montag-Freitag von 9-18 Uhr<br />
und Samstag von 9-13 Uhr für Sie geöffnet!<br />
MAI <strong>2020</strong><br />
7
AUS DER REGION<br />
Klima schützen von daheim aus!<br />
Was ist eigentlich das Klima? Warum braucht man Klimaschutz? Was<br />
kann jeder Einzelne zum Klimaschutz beitragen? Kann ich das auch<br />
von zuhause aus tun? Viele Fragen rund um Energie und Klimaschutz!<br />
Klimaschutzbildung wird im Landkreis Roth ganz groß geschrieben. Je<br />
nach Jahrgangsstufe werden von den Klimaschutzbeauftragten<br />
die komplexen Themen unterschiedlich aufbereitet und bei Schulbesuchen<br />
mit den Schülern gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten gesucht.<br />
Ganz nach dem Motto: Alle reden vom Klimawandel – wir tun auch etwas dagegen!<br />
Unterrichtseinheit „Energiedetektive“<br />
Nachdem 2017 mit dieser Unterrichtseinheit für die Dritt- und Viertklässler<br />
der Grundschulen begonnen wurde, wurde das Angebot auch in diesem Jahr<br />
fortgesetzt. Die Schüler sind mit Feuereifer bei der Sache, stellen viele Fragen<br />
und finden es ganz spannend, wie auch sie als Kinder schon ihren Beitrag leisten<br />
können. Zum Abschluss bekommen alle Schüler das Mal- und Mitmachbuch für<br />
Klimaschützer, welches im Landkreis Roth speziell für Grundschulkinder der<br />
dritten und vierten Klassen erstellt wurde. Mit Spielen und Rätseln können die<br />
Schüler damit das Thema Energie und Klimaschutz auch anhand verschiedener<br />
Beispiele aus dem Landkreis Roth nochmal zuhause vertiefen. Mittlerweile<br />
wurden insgesamt über 1200 Kinder zu „Energiedetektiven“.<br />
AG Energieforscher<br />
Um aktiven „Klimaschutz“ über die Unterrichtseinheit „Energiedetektive“<br />
hinaus in der Schule zu verankern, wurde ein Konzept für<br />
ein Wahlfach oder eine Arbeitsgruppe „Energieforscher“ erarbeitet.<br />
Dabei besteht die Möglichkeit, einzelne Aspekte und Themenbereiche des<br />
Konzeptentwurfes herauszunehmen und diese bei wöchentlichen Treffen,<br />
monatlichen Aktivitäten oder auch einer Jahresaktion für die Schule aufzugreifen.<br />
Als Pilotprojekt gibt es dazu im Schuljahr 2019/20 an der Grundschule<br />
Hilpoltstein die AG Energieforscher, die wöchentlich in einer Doppelstunde von<br />
den Klimaschutzbeauftragten betreut wird.<br />
Klimaparcours<br />
Was genau ist der Treibhauseffekt? Welche Möglichkeiten gibt es, Energie zu<br />
gewinnen? Wo liegen die Vorteile, wo die Grenzen? Was kann ich persönlich<br />
für den Klimaschutz tun? Viele Fragen rund um Klimaschutz für die Schüler an<br />
den weiterführenden Schulen!<br />
Der „Klimaparcours – die Welt braucht Dich!“ ist für jeweils eine Klasse der<br />
Mittelstufe konzipiert. Seit Februar 2019 bieten die Klimaschutzbeauftragten im<br />
Rahmen einer Doppelstunde an, neben dem Klimaparcours als Stationenarbeit<br />
auch die Energieverbräuche der eigenen Schule zu erörtern. Dabei wurden<br />
gemeinsam mit mittlerweile über 200 Schülern die Möglichkeiten zum direkten<br />
Klimaschutz erarbeitet.<br />
Materialien für zuhause<br />
Seit mehreren Wochen sind nun die Schüler aufgrund der Corona Schulschließungen<br />
zuhause. Die Klimaschutzbeauftragten des Landkreises Roth Sebastian<br />
Regensburger und Angela Ziegler wollen den Kindern und Jugendlichen auch<br />
in dieser Zeit Ideen für den Klimaschutz an die Hand geben. Gerne können Sie<br />
sich auf der Homepage des Landratsamtes verschiedene Mal- und Rätselhefte<br />
sowie Infobroschüren für Schüler verschiedener Altersstufen herunterladen. Bei<br />
Bedarf senden wir Ihnen diese auch gerne zu.<br />
Die Materialien finden Sie unter www.landratsamt-roth.de/klimaschutz<br />
im Ordner „Aktuelles“<br />
Bei Bedarf senden wir Ihnen diese auch gerne zu.<br />
Weitere Informationen: Klimaschutz Landkreis Roth, Tel. 09171 81-1493 oder<br />
<strong>Mai</strong>l: klimaschutz@landratsamt-roth.de.<br />
• GARAGENTORE / INDUSTRIETORE<br />
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und mehr...<br />
8<br />
MAI <strong>2020</strong>
Tipps Ihrer Polizei<br />
Kriminelle Machenschaften Rund um die CORONA-Pandemie<br />
Aufgrund der CORONA-Pandemie finden auch Kriminelle ein neues<br />
Betätigungsfeld und versuchen unter verschiedensten Vorgehensweisen<br />
auch hier wieder an Bargeld und Wertsachen zu kommen. Straftäter<br />
nutzen die Angst und Unsicherheit der Bürgerinnen und Bürger aus, um<br />
hier gezielt Nutzen aus der Situation zu schlagen.<br />
• Internetbetrüger locken mit Schutzmasken. So werden hier Schutzmasken<br />
und anderes medizinisches Material zum Verkauf unter dem Namen eines<br />
deutschen Unternehmens angeboten. Folgt man diesem Link, landet man<br />
auf der gefälschten Verkaufsplattform und zahlt letztendlich für Produkte,<br />
welche ja weltweit vergriffen und somit gar nicht geliefert werden können.<br />
• Fake-Seite im Internet wirbt mit Soforthilfen. Bis zu 30.000.-Euro Soforthilfe<br />
ohne Rückzahlung. Hört sich toll an, füllt man aber das Formular dazu aus,<br />
können diese Daten für etwaige spätere Betrugsstraftaten verwendet werden.<br />
Hier werden auch gezielt Unternehmen angerufen und auf diese Internetseite<br />
verwiesen und geben sich als Angehörige der einzig offiziellen Stelle zur<br />
Abwicklung der Soforthilfe aus.<br />
• Betrug mit Corona-Tests an der Haustür. Unbekannte Personen geben sich als<br />
Amtspersonen oder Ärzte aus und versuchen so ebenfalls an Bargeld zu kommen.<br />
Teilweise wird der Test vorher telefonisch angekündigt mit dem Hinweis, man<br />
stehe unter Verdacht infiziert zu sein. Die Kosten in Höhe von 200.- Euro werden<br />
dann vor Ort beglichen. Auch kann hier zudem versucht werden in die Wohnung<br />
zu gelangen, um nach weiteren Wertsachen wie Schmuck o.ä. zu suchen.<br />
• Neue „Enkeltrick-Masche“. Der vermeintliche Enkel oder Bekannte teilt am<br />
Telefon mit, er sitze im Ausland in Quarantäne und bräuchte dringend Geld für<br />
die Behandlung. Bei einer anderen Version habe er sich infiziert und bräuchte<br />
für die kostenintensive Behandlung Geld – in beiden Fällen sollte dann das<br />
Geld von einem „Freund“ abgeholt werden.<br />
AUS DER REGION<br />
Tipps Ihrer Polizei<br />
• Sollten Sie auf einen Internetbetrüger hereingefallen sein, kontaktieren Sie Ihre Bank<br />
und versuchen Sie Zahlungen zu stoppen und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.<br />
• Anträge auf Soforthilfen nur auf Seiten der offiziellen Landesstellen stellen. Dies<br />
sind Ministerien und Landesförderbanken mit Unterstützung der Industrie- und<br />
Handelskammer. Achten Sie auch immer auf ein Impressum der Internetseite.<br />
• Corona-Tests an der Haustür werden nur nach vorheriger Anmeldung durch den<br />
Hausarzt oder dem Gesundheitsamt bei Verdacht auf Erkrankung umgesetzt. Bei<br />
einem ärztlich angeordneten Test entstehen keine Kosten! Übergeben Sie somit kein<br />
Geld an vermeintliche Tester und lassen Sie sich nicht durch Drohungen verunsichern.<br />
• Übergeben Sie niemals unbekannten Personen Geld und geben Sie keine Details zu<br />
familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Fragen Sie bereits bei einem etwaigen<br />
Anruf eines „Enkels“ nach Begebenheiten, die nur echte Verwandte kennen können.<br />
• Informieren Sie im Notfall oder Zweifelsfall Ihre Polizei unter der Notrufnummer<br />
110.<br />
Weiterführende Informationen erhalten sie auch unter www.polizeiberatung.de<br />
oder bei der für Sie zuständigen Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle.<br />
(V.i.S.d.P.) Kriminalpolizeiinspektion Schwabach - K 7, 91126<br />
Schwabach, Friedrich-Ebert-Str. 10<br />
auch samstags von 9 bis 13 Uhr<br />
MAI <strong>2020</strong><br />
9
AUS DER REGION<br />
ORDNUNG IST DAS HALBE LEBEN von Egon Helmhagen<br />
„Des woar und is a Woar mit dera Woar! Hoffentlich is däi Woar<br />
bald wieder vorbei!“ Sagt der Franke, wenn ihm irgendwas suspekt<br />
vorkommt. Wie z.B. jetzt die Corona-Woar. Was macht man nicht alles in<br />
den Zeiten von Corona-Hausarrest und Dahamhockn! Man kann ja nicht<br />
andauernd Fernsehglotzen. Man schaut zum Fenster hinunter und schaut<br />
wie die Leit vorbeilaufen, aber da sieht man niemanden vorbeilaufen,<br />
weil auch die daheim zum Fenster hinunterschauen und schauen wie<br />
die Leit vorbeilaufen.<br />
Oder man kramt im Bücherregal, zieht Bände heraus und denkt „Des könnt ich<br />
a aamol wieder lesen!“ Vielleicht den Karl May, Winnetou, Band 1 bis 3. oder<br />
man blättert a weng im Duden. Wos waaßt scho Du dn?<br />
Oder man geht in die Küche und der Hausfrau a weng auf die Nerven. Gar<br />
mancher lernt jetzt auf seine altn Toch noch Staubsaugen und Kartoffelschälen.<br />
Ma goggert halt a weng so rum. Aber dann wird es Zeit für den täglichen<br />
Spaziergang. Man zieht also seine Walkingstiefel an, da reißt des verdammte<br />
Schouhbändla. Also sucht man ein Schouhbändla. Wo? In einer ganz bestimmten<br />
Schublade. Und damit ist dann der Nachmittoch gloffn!<br />
Denn jeder ordentlich geführte Haushalt hat nämlich eine unordentliche<br />
Schublade, in die diverse Dinge geschmissen und gestopft werden. Dinge, die<br />
man etz grod net, aber vielleicht später amol brauchert, wie Taschenmesser,<br />
Taschenlampenbatterien, Gummis von Schnellkochtöpfen, Reißnägel und<br />
tausend Grafflzeich mehr. Alles kommt hinein, bloß keine Schouhbändla.<br />
Man kramt und schimpft. „Herrschaftseitn! Des gibt‘s doch net! Jedes Mal,<br />
wenn ma dringend wos braucht, nou find‘ ma‘s net!“ Ich hab erst leise und<br />
dann immer lauter gewütet bis es endlich meine Angetraudl gehört hat und<br />
angestürmt ist. „Warum schreist denn des Haus zsamm? Wos is denn los? Wos<br />
brauchst denn?“ „Ein Schouhbändla. Aber ich find um´s Verreckn kans! Alles is<br />
in dera Schublodn drin, durchandaner wie Kraut und Rübn! Alles werd dou blouß<br />
neigschmissn, so dass ma nix find, wenn ma wos braucht. Und etz brauchert ich<br />
a Schouhbändla!“ Sie hat ihre Zornlocke weggeblasen und mich angefunkelt.<br />
„Duu schmeißt alles nei, aufräuma tu ich!“ „So?! Wann denn dann zum letztn<br />
Mal bittschön?“ Sie hat mich weggeschubst, in die Lade gelangt, herumgekramt<br />
und gemurmelt „Ausgrechnt etz, wo die Rosnheim-Cops ofanga!“<br />
Auch meine Angetraudl hat keine Schouhbändla gefunden. „So! Etz kummt<br />
der Schublodn amol raus und wird frisch eigräumt! Zäich amol oh!“ Aber jetzt<br />
hat der Schublodn geklemmt! Gerade so, als wollte er sich dagegen sträuben,<br />
dass Licht in sein Innenleben fällt. Ich aber hab gezogen und gezerrt und net<br />
nouchglassn. „Glump! Die ganze Zeit schluckt er alles nei und etz gibt er´s<br />
nimmer her! Rrraus!“ Er gib nix raus.<br />
„Wart, ich dou die Woar einzln raus!“<br />
Und dann habe ich zutage gefördert:<br />
eine vermoderte Fußeinlage, vier<br />
Radiergummi, einen antiken Sockenhalter,<br />
drei Mottenkugeln, eine Rolle<br />
Bärendreck, ein rechtes Sonnenbrillenglas,<br />
ein abgebrochenes Lineal,<br />
sechs Beilagscheiben, einen Zahnbürstenstiel,<br />
einen Gasanzünder, drei<br />
Mausefallen, einen Muckenpatscher,<br />
sechs Legobausteine und drei Pfund<br />
Schlüssel-Allerlei und einen Streifen<br />
Hansaplast. Und, wie ich mit einem<br />
stechenden Schmerz gemerkt habe,<br />
eine uralte Schusterahle. Zum Glück<br />
hab ich aber vorher ja den Streifen<br />
Hansaplast gefunden.<br />
„So!“ hat meine Angetraudl gesagt,<br />
„und etz zäich numol!“ Ich hab noch mal gezogen und den Kramladen in den<br />
Händen gehabt. „Des muss die Ahln gwesn sei, wo ner‘n verklemmt hat!“<br />
„Allmächt! Dou is ja nu zwaamol so viel drin, wie scho heraußn is! Dou amol<br />
glei den Müllaamer her, etz werd Ordnung gmacht!“ Aber sie hat abgewinkt.<br />
„Wo denkst denn du hie! Des konnst net alles einfach wegschmeißn, des muss<br />
ma erst sortiern!!“<br />
Und dann haben wir sortiert. Viel länger wie die Rosenheim-Cops ermittelt<br />
haben. „Allmächt, do is ja ein Durchanander drin, wie am Trempala!“ „Uii!<br />
Schau her, a alter Zwanzgmarkschein!“ „Wos host‘n dou? An Stadtplan vo<br />
Färth!“ „Den kannst wegschmeissn!“ „A Fahrradflickzeich! Des könntn ma<br />
nu brauchn!“ „Wos is‘n des?“ „A Patentrettichschneider! Den hebn ma aa<br />
auf!“ „Ja, wos is denn des? A Hoarschleifla vom Madla! Des liegt doch scho<br />
ewig dou drin!“ „A Matchboxauto vom Boum!“ „Ach, kumm, leg‘s wieder<br />
nei!“ Und das „Kumm, leg‘s wieder nei!“ hat sie dann noch oft gesagt, so oft,<br />
dass zum Wegschmeißen nichts übrig geblieben ist, und unsere Schublade zum<br />
Schluss wieder genauso voll war wie vorher. Allerdings aufgeräumt! Bloß ein<br />
Schouhbändla haben wir nicht gefunden.<br />
Und was macht man dann? Man bleibt daham und schaut zum Fenster hinunter<br />
und schaut wie die Leit vorbeilaufen, aber da sieht man niemanden vorbeilaufen,<br />
weil… Hoffentlich is däi Woar bald wieder vorbei.<br />
10<br />
MAI <strong>2020</strong>
AUS DER REGION<br />
Das Virus sitzt uns im Nacken<br />
Die Menschen haben Angst vor einem Virus. Weltweit reagieren sie.<br />
Panik soll vermieden werden.<br />
Angst ist aber immer ein schlechter Ratgeber – denn Emotion beeinflußt<br />
auch die Körperhaltung.<br />
Die situationsgerechte Haltung wird stets über die Arbeit der Muskulatur<br />
gewährleistet. Dafür müssen die verschiedenen Sinnesorgane das Gehirn über<br />
die notwendige Stellung des Körpers im Raum informieren.<br />
Bestehen in diesem großen Zusammenspiel der Körperkoordination Defizite,<br />
resultieren Körperfehlhaltung und Beschwerden, sowie meist Folgeprobleme,<br />
wie zum Bespiel Verschleiß oder Bandscheibenvorfall.<br />
Wichtige Sinnesorgane sind das räumliche Sehen, das Hören, die Balance der<br />
Kiefergelenksbelastung, aber auch die Emotion oder das Fühlen über die<br />
Fußsohlen. Über weiche Tastpölsterchen an der richtigen Stelle des Fußes kann<br />
zart über natürliche Maßnahmen fundamental und effektiv auf dieses große<br />
Zusammenspiel der Körperbalance eingewirkt werden.<br />
Wichtig ist es, vorher durch die Untersuchung des Koordinationssystems<br />
möglichst alle Ursachen für die Körperfehlhaltung heraus zu finden.<br />
Denn besonders auch emotionale Belastungen machen Körperfehlhaltung und<br />
Muskelverspannung.<br />
Die Angst vor der derzeitigen Viruspandemie ist eine erhebliche Belastung für<br />
die Menschen.<br />
Eine umfassende und sachliche Information über die Bedeutung von Viren<br />
würde einen entspannten Umgang der Menschen mit ihnen ermöglichen.<br />
Durch bedachtsame Äußerungen und den Verzicht auf Überreaktionen könnten<br />
Verspannungen vermieden werden.<br />
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MAI <strong>2020</strong><br />
11
DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN<br />
Schlüssellose Schließtechnik<br />
Einbruchschutz beginnt an der Haustür. Schlüssellose Zutrittssysteme<br />
mit elektronischer Schließtechnik stellen sicher, dass ungebetene Gäste<br />
draußen bleiben und Sie selbst bequemer ins Haus kommen.<br />
Impressionen zum Thema Schließtechnik<br />
Neben ungesicherten Fenstern ist die Eingangstür das beliebteste „Einfallstor“<br />
für Einbrecher. Moderne Schließzylinder mit dazugehörigem Profi lschlüssel<br />
sind inzwischen Standard an der Haustür. Steht der Haus- oder Wohnungsbesitzer<br />
jedoch einmal ohne Schlüssel vor der eigenen Tür, dann ist<br />
diese nur mit großem Aufwand und unter hohen Kosten zu öffnen.<br />
Und ist der Schlüssel gar verloren gegangen oder gestohlen worden, dann hilft nur<br />
noch, den Zylinder gegen einen neuen auszuwechseln – wohl einer der Gründe<br />
dafür, dass sich mittlerweile auch bei Privathäusern elektronische Zugangssysteme<br />
mit schlüsselloser Schließtechnik, wie sie bei Unternehmen und öffentlichen<br />
Gebäuden schon länger verbreitet sind, zunehmender Beliebtheit erfreuen.<br />
Schließtechnik mit elektronischem „Schlüssel“<br />
Eine relativ einfache Weiterentwicklung des mechanischen Schlosses ist die<br />
Schließtechnik mit einem elektronischen Schließzylinder, der den dazugehörigen<br />
Schlüssel nicht mehr an den Einkerbungen erkennt, sondern eine elektronische<br />
Codierung abtastet.<br />
Wird diese als richtig identifiziert, kann das Schloss sofort über die<br />
Türklinke bedient werden. Vorteil dieser Schließtechnik: Geht der<br />
Schlüssel verloren, kann man den Zylinder auf einen neuen Schlüsselsatz<br />
umcodieren und muss ihn nicht mehr austauschen.<br />
Auf der nächsten Stufe ist es sogar überhaupt nicht mehr nötig, den Schlüssel<br />
ins Schloss einzuführen: Die Elektronik der Schließtechnik sitzt direkt unter der<br />
Türklinke, es reicht, den Schlüssel kurz davorzuhalten. Ein Empfänger erkennt<br />
und überprüft das Signal und gibt die Türklinke zum Öffnen frei.<br />
Dieser elektronische Schlüssel muss auch nicht mehr wie ein klassischer Schlüssel<br />
Mit Rat und Tat – RUND UMS BAD<br />
© FRIESSL.DE<br />
aussehen; er kann zum Beispiel die Form einer Karte haben.<br />
Bei einigen Anlagen funktioniert die Schließtechnik dieses sogenannten Transpondersystems<br />
auch in einem größeren Bereich: Schon auf eine Entfernung<br />
von einem bis zwei Metern kann die Leseeinheit das Signal erkennen - eine Art<br />
Fernbedienung für die Haustür.<br />
Ganz ohne einen materiellen Schlüssel geht es mit einem Zahlencode: Ein<br />
Tastenfeld mit Zahlen an der Haustür ersetzt das Schloss, eine individuelle<br />
Zahlenkombination den Schlüssel.<br />
Diese Schließtechnik ist sehr sicher, solange man den Code geheim hält. Da<br />
liegt denn auch der Nachteil: Wir müssen uns heute viele Zahlenkombinationen<br />
merken. Und wie kommen erst Kinder, die dazu noch gar nicht in der Lage sind,<br />
ins Haus?<br />
Diese Probleme löst die derzeit modernste Schließtechnik, die sogenannte<br />
biometrische Zutrittskontrolle. Hierbei wird ein Schlüssel genutzt,<br />
den wir immer dabeihaben und weder verlieren noch vergessen können:<br />
der Fingerabdruck des Menschen. Zunächst müssen Abdrücke der sogenannten<br />
Fingerbeere, genauer gesagt: des Hautreliefs, eingelesen werden<br />
und das für alle Zugangsberechtigten. In dieser „Einlernphase“ legt das<br />
System dieser Schließtechnik eine Art Kopie des Abdrucks an, den es<br />
später mit dem „Live-Abdruck“ in der Mulde der Leseeinheit vergleicht.<br />
Zugangskontrolle mit einer Videoanlage kombinieren<br />
Moderne Systeme mit Elektronik- und IT-Lösungen kombinieren eine zuverlässige<br />
Zugangskontrolle mit einer Türsprechanlage. Die Basis bilden eine Außen- und<br />
eine Innenstation.<br />
Man wählt zwischen einer Video- oder einer Audioverbindung. Systeme mit<br />
Kamera liefern Bilder von Besuchern auf den Bildschirm der Innenstation.<br />
Von jedem, der an der Tür klingelt, kann ein Foto mit Zeitpunkt gespeichert<br />
werden. Man sollte darauf achten,<br />
dass der Erfassungswinkel der Kamera<br />
ausreichend groß ist. Und das Außenlicht<br />
muss reichen, um auch im<br />
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Fenster und Türen<br />
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Systeme schalten daher eine zusätzliche<br />
Beleuchtung beim Betätigen der<br />
Klingel ein.<br />
Quelle: Schwäbisch Hall<br />
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12<br />
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Terminierung des Ausstellungsbesuchs über Fa. Mengele<br />
MAI <strong>2020</strong>
Fotos: © Foxtrail Berlin<br />
FOXTRAIL IN ZEITEN VON CORONA<br />
Stellen Sie sich vor: Die Ausgangsbeschränkungen haben sich<br />
gelockert, wir können uns wieder draußen aufhalten, Familie, Freunde und<br />
Kollegen treffen, die frische Frühlingsluft genießen und vieles mehr, was wir<br />
in den letzten Wochen so schmerzlich vermisst haben.<br />
FOXTRAIL ist ein fantastischer Mix aus Schnitzeljagd, Sightseeing und Outdoor<br />
Escape Game, spielbar in <strong>Nürnberg</strong>, Berlin und Potsdam.<br />
Einen Foxtrail spielen Sie an der frischen Luft in kleinen Gruppen von bis<br />
zu max. 6 Personen. Spielbedingt haben Sie keinen Kontakt zu fremden<br />
Personen oder größeren Menschensammlungen bzw. können diese<br />
problemlos umgehen. Auch die Strecke, die normalerweise der öffentliche Verkehr<br />
überbrückt, kann man ohne Probleme zu Fuß bewältigen. Weitere Verkleinerungen<br />
der Gruppen in 2er oder 3er Teams ist durch die Ausgabe zusätzlicher Spielunterlagen<br />
ebenfalls möglich.<br />
Wir wünschen Ihnen, Ihrer Familie, Kollegen oder<br />
Mitarbeitern viel Kraft und Zuversicht sowie eine gute<br />
und gesunde Zeit.<br />
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Soweit man sich an die jeweils aktuell empfohlenen Hygiene- und zwischenmenschliche<br />
Abstandsregeln hält, ist die gesundheitliche Gefährdung beim einem Foxtrail<br />
vergleichbar mit einem ganz normalen Spaziergang durch die Stadt.<br />
FAMILIEN bieten wir mit Foxtrail einen idealen und kurzweiligen Spaß: Auf unserer<br />
Schnitzeljagd gemeinsam rätseln und nebenbei die Stadt auf eine spannende Art<br />
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KIRCHEN<br />
Evangelischen Kirchengemeinde <strong>Eibach</strong><br />
Unsere Kirche St. Johannes Baptista steht seit über 675 Jahren in der<br />
Mitte <strong>Eibach</strong>s und ist eine der wenigen Kirchen im <strong>Nürnberg</strong>er Raum,<br />
die den II. Weltkrieg weitgehend unbeschadet überstanden haben. Als<br />
Alleinstellungsmerkmal sind wunderbare Wandmalereien aus dem 15.<br />
Jahrhundert erhalten, die den Chorraum schmücken.<br />
Diesen Schatz wollen wir erhalten!<br />
Dazu sind umfangreiche Arbeiten im gesamten Kircheninnenraum nötig, die<br />
seit dem vergangenen Oktober laufen und voraussichtlich bis im Juni zum<br />
Abschluss kommen sollen:<br />
Reinigung und Restaurierung der Wandmalereien; Erneuerung der jahrzehntealten<br />
Heizung, der Elektrik, der Lichttechnik und der Akustikanlage; Überarbeiten<br />
von Wandanstrichen, Bänken, Böden, Emporen und Tonnengewölbe.<br />
So soll unsere <strong>Eibach</strong>er Kirche neu als Schmuckkästchen christlichen Glaubens<br />
und Ort der Beheimatung in unseren Stadtteil und darüber hinaus ausstrahlen.<br />
Jehovas Zeugen<br />
Gottesdienste trotz Corona-Krise<br />
Jehovas Zeugen haben frühzeitig reagiert und bieten die Möglichkeit, Gottesdienste<br />
trotz Quarantäne gemeinsam zu erleben<br />
Das bundesweite Versammlungsverbot stellt viele Kirchen und Gemeinden vor<br />
eine große Herausforderung. Jehovas Zeugen haben auf die neue Situation<br />
innovativ reagiert.<br />
Gottesdienst per Videokonferenz<br />
Bereits seit 2013 bietet die <strong>Eibach</strong>er Gemeinde von Jehovas Zeugen kranken<br />
Personen, die kurzzeitig oder langfristig keine Gottesdienste besuchen können,<br />
die Möglichkeit an, diese per Telefonkonferenz mitzuverfolgen. Da aufgrund<br />
der aktuellen Pandemie jedoch alle Gemeindemitglieder ihren Gottesdiensten<br />
physisch fernbleiben müssen, gehen sie nun einen Schritt weiter: Sie streamen<br />
ihre Gottesdienste per Videokonferenz.<br />
Für alle Maßnahmen rechnen wir mit Kosten von etwa 650.000 €.<br />
Ein Teil wird durch Zuschüsse v.a. der Bayerischen Landeskirche, des Dekanats<br />
<strong>Nürnberg</strong> und des Bezirks Mittelfranken gedeckt. Ca. 350.000 € müssen wir<br />
jedoch als Kirchengemeinde selbst tragen.<br />
Dazu bitten wir um Ihre Unterstützung!<br />
Tragen Sie dazu bei, dass Geschichte und Glaube in <strong>Eibach</strong> lebendig bleiben<br />
und auch für zukünftige Generationen sichtbar bleiben! Für alle Gaben danken<br />
wir sehr herzlich!<br />
Unser Spendenkonto bei der VR Bank <strong>Nürnberg</strong>:<br />
IBAN: DE34 7606 0618 0000 5572 00, BIC: GENODEF1N02<br />
„Auf unserer Webseite eibach-evangelisch.de finden Sie jeweils aktuelle Informationen<br />
und Geistliches für diese Tage.“<br />
Benjamin Schimmel<br />
Zusammen ist man weniger allein<br />
Dank moderner Apps können so alle Mitglieder wie gewohnt an ihren<br />
Gottesdiensten teilnehmen. Dank Audio- und Videoübertragung bieten diese<br />
Konferenzen außerdem die Möglichkeit zum Austausch. Vor allem den Älteren<br />
wurde mit viel Geduld die neue Technik näher gebracht – und das mit Erfolg!<br />
So fühlen auch die derzeit besonders betroffenen Personen, dass sie in der<br />
Krise nicht allein sind.<br />
Weitere Hinweise und Informationen sowie das komplette Onlineangebot in<br />
Form von Videos und Downloads findet man auf der Website jw.org.<br />
Für weitere Informationen vor Ort, bzw. Hilfestellungen zu den Video-Zusammenkünften<br />
wenden Sie sich an: Erich Schüssel, Tel. 0911 / 64 41 77.<br />
Kath. Pfarrgemeinde<br />
Maria am Hauch<br />
Aufgrund ständiger Veränderungen<br />
der Maßnahmen zur Eindämmung des<br />
Coronavirus, können wir zum jetzigen<br />
Zeitpunkt leider keine gesicherten<br />
Angaben zu unseren Gottesdiensten<br />
und Veranstaltungen machen. Bitte<br />
informieren Sie sich deshalb über<br />
die in der Kirche ausliegende Gottesdienstordnung,<br />
über die Aushänge in<br />
unserem Schaukasten und auf unserer<br />
Homepage www.pvnsws.de.<br />
Ch. Meier<br />
Caritas Sozialstation <strong>Nürnberg</strong>-Süd<br />
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Giesbertsstraße 67c, 90473 <strong>Nürnberg</strong><br />
Tel.: 0911 – 988 70 80<br />
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Eibenweg 14, 90451 <strong>Nürnberg</strong>-<strong>Eibach</strong><br />
Tel.: 0911 – 649 47 97<br />
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Anzeigenschluss: 15.05.<strong>2020</strong><br />
JULI <strong>2020</strong><br />
Verteilung ab: 02.07.<strong>2020</strong><br />
Anzeigenschluss: 19.06.<strong>2020</strong><br />
IMPRESSUM<br />
Herausgeber: Seifert Medien<br />
Verantwortliche Schriftleitung:<br />
Jürgen Seifert<br />
Verantwortlich für die Anzeigen:<br />
Jürgen Seifert<br />
Anzeigenverwaltung und<br />
Gesamtherstellung:<br />
Seifert Medien, Wendelstein<br />
90530 Wendelstein<br />
Marktstraße 10<br />
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MAI <strong>2020</strong><br />
15
Generalisten sind die neuen Spezialisten<br />
Im Jahr <strong>2020</strong> startet die neue generalistische Pflegeausbildung zum/<br />
zur Pflegefachmann/-frau, schon jetzt zeichnet sich eine große Nachfrage<br />
ab, denn es beginnt sich herum zu sprechen: Die generalistische<br />
Ausbildung ist attraktiv. Die neue Pflegeausbildung ermöglicht den<br />
Pflegefachkräften, künftig in der Gesundheits- und Krankenpflege,<br />
Kinderkrankenpflege und Altenpflege zu arbeiten. Sie erweitert die<br />
Einsatzmöglichkeiten, bietet viele Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten,<br />
stärkt das berufliche Selbstbewusstsein und ist zudem<br />
EU-weit anerkannt – eine große Chance, um den Pflegeberuf interessanter<br />
zu machen und dem Fachkräftemangel in der Pflege wirksam<br />
zu begegnen.<br />
Foto: iStock © Alexander Raths<br />
Die neue Pflegeausbildung startet am GGSD Bildungszentrum für Pflege, Gesundheit<br />
und Soziales in <strong>Nürnberg</strong> im September <strong>2020</strong>. Die Ausbildung ist<br />
auf drei Jahre angelegt und schulgeldfrei. Die Vergütung wird von der Ausbildungsstelle<br />
festgelegt.<br />
Pflegefachfrauen bzw. Pflegefachmänner lernen während der Ausbildung,<br />
eigenverantwortlich ihnen fachlich vorbehaltene Aufgaben zu übernehmen –<br />
dies reicht von der Erhebung und Feststellung des individuellen Pflegebedarfs<br />
über Organisation, Gestaltung und Steuerung des Pflegeprozesses bis hin zur<br />
Analyse, Evaluation, Sicherung und Entwicklung der Qualität der Pflege. Nach<br />
der Ausbildung bestehen zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten<br />
im Bereich Management oder Pädagogik sowie der fachlichen Spezifikation<br />
bis hin zum Studium. Als Zugangsvoraussetzung gilt wie bisher der mittlere<br />
Schulabschluss oder alternativ der Abschluss der Mittelschule (Hauptschulabschluss)<br />
und eine abgeschlossene einjährige Ausbildung zum/r Pflegefachhelfer/in<br />
bzw. der Nachweis einer mindestens 2-jährigen abgeschlossenen Berufsausbildung.<br />
Auch Verkürzungsmöglichkeiten, beispielsweise für ausgebildete<br />
Pflegefachhelfer/innen oder Sozialpfleger/innen und Pflegefachhelfer/innen<br />
sind zukünftig gegeben.<br />
„Die Neuausrichtung der Pflegeausbildung fordert alle Beteiligten, bietet<br />
allerdings für uns als Bildungsträger die Chance, unser Ausbildungsangebot<br />
attraktiver zu gestalten und neue Zielgruppen zu erschließen. Gemeinsam mit<br />
unseren Schülerinnen und Schülern, unseren Lehrerteams und unseren Kooperationspartnern<br />
werden wir das Berufsbild der Pflege stärken können und<br />
damit ein besseres Image des Pflegeberufes schaffen.<br />
Die generalistische Ausbildung wird die Qualität der Pflege verbessern und<br />
das berufliche Selbstverständnis stärken“, so Ute Kick, Geschäftsführerin der<br />
Gemeinnützigen Gesellschaft für Soziale Dienste (GGSD).<br />
Interessenten können sich ab sofort am GGSD Bildungszentrum für<br />
Pflege, Gesundheit und Soziales in <strong>Nürnberg</strong> unter 0911 / 94 08 95 - 20,<br />
oder unter www.ggsd.de informieren.<br />
Anmeldungen für den Ausbildungsstart im September <strong>2020</strong> werden<br />
bereits entgegen genommen.