Februar 2/2012 Februar 2/2012 Baustoffe Bauelemente ...

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Februar 2/2012 Februar 2/2012 Baustoffe Bauelemente ...

www.bauindustrie-bb.de Offizielles Organ des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg e.V. Februar 2/2012 Baustoffe Bauelemente Baumaschinen Abdichtung von Betonfertigteilkellern.


BAUWIRTSCHAFT Gerne und oft spricht regionale Politik – insbesondere der Berliner Senat – von dem »Jobmotor« Schönefeld. In diesem Zusammenhang wird dabei auf die stimulierende Wirkung eines funktionierenden Luftdrehkreuzes für die bestehende regionale Wirtschaft, aber auch für potentielle Ansiedlungen hingewiesen. Da kann man der Politik nur sagen: Wenn sie recht hat, hat sie recht! Eine funktionierende Infrastruktur war, ist und bleibt die Voraussetzung jedes erfolgreichen Wirtschaftens. Nur – und das wird in der aktuellen Diskussion gerne verdrängt – diese Erkenntnis beschränkt sich nicht auf den Verkehrsträger Luft, sondern auf jede Verkehrsinfrastruktur, sei es Schiene, Straße oder Wasserstraße und hier liegt doch einiges im Argen! Während das Autobahnnetz in den gut 20 Jahren seit der Wiedervereinigung von und nach Berlin vergleichsweise gut ausgebaut wurde, so kann dies von den Strecken Richtung der MOE- Staaten auch heute nicht in gleicher Weise gesagt werden. Auf der A 12 Richtung Frankfurt/Oder stauen sich die LKW (aber auch die PKW) auf einer nicht adäquat ausgebauten vierstreifigen Bundesautobahn. Mit der Eröffnung der weiterführenden Autobahn im Zuge der Europameisterschaft auf polnischer Seite wird diese Situation eher noch schwieriger und schlimmer. Und in Berlin (aber auch in vielen Gemeinden Brandenburgs) verfällt die Stadtstraßeninfrastruktur in atemberaubendem Tempo. Geht man mit dem Experten Prof. Dudenhöfer von einer durchschnittlichen Standzeit einer gut unterhaltenen Stadtstraße von 60 Jah- Kommentar Jobmotor Infrastruktur Infrastruktur Voraussetzung jedes erfolgreichen Wirtschaftens. ren aus, so muß man leider konstatieren, daß die Berliner Stadtstraßen heute im Jahre 55/56 angekommen sind – erkennbar an den immer größeren und tieferen Schlaglöchern. Hier gilt es, schnellsten umzusteuern und in der Tat finden sich in der Koalitionsvereinbarung des neuen rot-schwarzen Senates hierzu viele Ankündigungen. Würden diese alle umgesetzt, so könnte man zuversichtlich in die Zukunft blicken. Allein mir fehlt der Glaube ...! Nicht anders als Trauerspiel kann man die Diskussion rund um den Anschluß des Flughafens BER über die Schiene bezeichnen. Auch hier führt eine bis heute unselige Diskussion zum »Tunnel Lichtenberg« im Ergebnis nur dazu, daß nichts passiert! Auch der Koalitionsvertrag läßt es hier bei der Ankündigung, daß ein Tunnel gebaut werden solle, wobei die Frage der Finanzierung komplett ausgeblendet wird. Und eine schienentechnische Verbesserung der Anbindung Richtung Osten? Auch hier ist wenig zu erkennen. Bleibt die Wasserstraße: Hier hat ein aus Bayern stammender Bundesverkehrsminister – scheinbar unter Spardiktat – die Abkoppelung der gesamten Region vom Binnenwasserstrassennetz verfügt. Schon vor über einem Jahr haben die Bauindustrieverbände Berlin-Brandenburg und Sachsen/ Sachsen-Anhalt mit einem gemeinsamen Parlamentarierbrief auf diesen Mißstand hingewiesen. Ein durchschlagender Erfolg kann bis jetzt aber nicht verzeichnet werden. Gerade unsere wasserreiche Region war vor der deutschen Teilung eine Hauptdrehscheibe der Binnenschiffahrt in Deutschland und darüber hinaus. In diese Rolle wieder hineinzuwachsen kann nur im mittel- und langfristigen Axel Wunschel, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg e.V. Interesse der Region, aber auch der ganzen Bundesrepublik sein. Auch und gerade für die Binnenschiffahrt gilt: Es war, ist und bleibt Aufgabe der öffentlichen Hand, eine funktions- und wettbewerbsfähige Infrastruktur der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen; dann wird diese auch genutzt werden und wirtschaftliche Aktivität befördern. Bleibt dieses Engagement der öffentlichen Hand aber aus, so wird die Wirtschaft andere Standorte vorziehen. Dies kann weder im Interesse der Region noch der Bundesrepublik Deutschland sein. Gerade unsere Region hat hier und heute die einzigartige Chance, sich zu einer Verkehrsdrehscheibe im wiedervereinigten Europa zu entwickeln, mit allen positiven Auswirkungen, die dies auf bestehende und neue Industrien und Wirtschaftsteilnehmer haben kann. Nicht ohne Grund hat gerade Brandenburg in den 90er Jahren die Güterverkehrszentren (GVZ) aufgebaut. Leider ist man jedoch auf halber Strecke stehen geblieben. Solange eine Infrastruktur nicht verläßlich und durchgängig vorliegt, so lange wird wirtschaftliche Aktivität be- und viel zu häufig verhindert! Hier Politik und öffentliche Verwaltung an ihre andauernde Verantwortung zu erinnern, war, ist und bleibt Aufgabe auch unseres Verbandes! RA Axel Wunschel Sichere Sichere Technologie Technologie Abdichtung von Betonfertigteilkellern. Wirtschaftlicher Druck und möglichst kurze Bauzeiten sind der Grund, warum Bauwerke immer öfter in Fertigteilbauweise realisiert werden. Dieser Trend ist in allen Bereichen der Bauindustrie zu verzeichnen – vom Wohnungsbau über Industrie- und Gewerbebau bis hin zu Gebäuden mit besonders hochwertigem Nutzungsanspruch, wie zum Beispiel Archive und Lagerräume für feuchtempfindliche Güter. Bitte lesen Sie dazu den Artikel auf der Seite 5. Besuchen Sie uns auf den BetonTagen in Neu-Ulm, 07.-09.02.2012. Sika Deutschland GmbH Kornwestheimer Straße 103-107 • 70439 Stuttgart Telefon: 0711/8009-0 • Fax 0711/8009-321 info@de.sika.com • www.sika.de Februar 2012 3


4 Baustoffe DICHTUNGSBAHN Sichere Technologie 5 ROHSTOFFE Verantwortungsvolle Gewinnung 16 FARBEN Mosellum in Koblenz 18 Brandschutz SPRINKLERSYSTEME Friedrich-Loeffler-Institut 6 bautec 2012 BOSCH Spitzenklasse im Praxistest 8 ORGADATA Mit Software Zeit und Geld sparen 10 SAGE SOFTWARE Ausblick 2012 11 INTER Stabile Überschußbeteiligung 11 FRANKE AQUAROTTER Stephankiez Berlin 12 Baumaschinen ARBEITSBÜHNEN Hand in Hand 13 Fahrzeuge ANHÄNGER Vielseitig einsetzbarer Lastenträger 14 Bauelemente PRÄSENZMELDER Sensibler Stromsparer 15 EDV BAUSOFTWARE Viel Neues in Bau für Windows 20 Arbeitsschutz SCHUHE Gut gerüstet am Bau 21 fensterbau 2012 KNEER Inhalt Riegeler Lofts 22 Februar 2012 Bauindustrie Neujahrsempfang 2012 24 BAUKONJUNKTUR November 2011 26 RECHT Neues zum Jahresbeginn 2012 28 Regierungserklärung 29 Wer bietet was 30 Impressum 31 Offizielles Organ des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg e.V.


DICHTUNGSBAHN Wirtschaftlicher Druck und möglichst kurze Bauzeiten sind der Grund, warum Bauwerke immer öfter in Fertigteilbauweise realisiert werden. Dieser Trend ist in allen Bereichen der Bauindustrie zu verzeichnen – vom Wohnungsbau über Industrie- und Gewerbebau bis hin zu Gebäuden mit besonders hochwertigem Nutzungsanspruch, wie zum Beispiel Archive und Lagerräume für feuchtempfindliche Güter. Die Ausführung erfolgt entweder mit massiven Vollwandelementen oder mit Dreifachwänden. Die Abdichtung stellt die Ausführung jedoch vor eine besondere Herausforderung, da die üblichen Bauweisen als WU-Konstruktion mit Fugenband hier nur sehr begrenzt möglich sind. Die Sika Deutschland GmbH hat hierfür eine einfach zu installierende, sichere und wirtschaftliche Systemlösung entwickelt: die Kombination aus dem Fugenabklebesystem Tricoflex mit der neuen Frischbetonverbunddichtungsbahn SikaProof A. Systemkombination aus Fugen- und Flächenabdichtung Flächenabdichtungen sind bereits seit vielen Jahrzehnten am Markt. Ihr größter Nachteil ist allerdings der hohe Sanierungsaufwand im Schadensfall. Eine herkömmliche Flächenabdichtung, wie beispielsweise die schwarze Wanne, umhüllt das Bau- Baustoffe Sichere Sichere Technologie Technologie Abdichtung von Betonfertigteilkellern. SikaProof A steht für eine neue Generation der Frischbetonverbund-Abdichtung. Hinterlaufschutz durch die Grid-Seal-Technology. werk nur lose. Deshalb kann Feuchtigkeit gegebenenfalls durch eine Perforation der Abdichtung eintreten und anschließend zwischen Bauwerk und Abdichtungslage wandern. Um dies zu vermeiden, arbeiten moderne Systeme mit der Frischbetonverbundtechnologie. Sie ist hinterlaufsicher und bietet somit höchsten Schutz. Die neue, innovative Dichtungsbahn SikaProof A von der Sika Deutschland GmbH ist eine mehrlagige Abdichtungsmembran auf Basis einer bewährten FPO- Dichtungsbahn und der neuen speziell dafür entwickelten Grid-Seal-Technology. Diese Technologie ist nach dem Prinzip eines Mini-Compartment- Systems aufgebaut. Die Dichtungsmembran ist mit einer gitternetzartigen Struktur geprägt, die wiederum mit einem speziellen Dichtstoff gefüllt ist. Kommt es zu einer Beschädigung der Dichtungsmembran, wird das Wasser innerhalb eines kleinen Teilbereichs gehalten und kann die Dichtungsbahn nicht hinterwandern. Ein Wassereintritt in das Bauwerk kann nur im sehr seltenen Fall auftreten, nämlich wenn ein Riß oder eine Fehlstelle im Beton deckungsgleich mit der Beschädigung in der Membran ist. Aber auch in solch einem Fall kann die Sanierung sehr einfach mittels Bohrpackerinjektionen erfolgen. Die Dichtungsbahn kann sowohl im Neubau als zur Sanierung eingesetzt werden. Bauphysikalische und wirtschaftliche Vorteile Auf der Betonageseite ist die Membran mit einen Vlies kaschiert und wird vor der Betonage in die Schalung oder auf der Sauberkeitsschicht ausgelegt. Im Fertigteilwerk wird die Bahn auf die entsprechenden Wandflächen vorkonfektioniert und auf dem Schalwagen ausgelegt. Bei der anschliessenden Betonage penetriert der Frischbeton in das Vlies und haftet mit Erhärten mechanisch auf dem Bauwerk – aufgrund der flächigen Verkrallung. Neben dem flächigen Verbund und dem Hinterlaufschutz bieten solche Systeme vor allem bauphysika- lische und wirtschaftliche Vorteile. Im Gegensatz zur wasserundurchlässigen Bauweise handelt es sich hier um eine wasserdichte Bauweise. Nach dem Austrocknen der Betonrestfeuchte ist kein weiterer Feuchteeintrag mehr von außen möglich. Dies ist vor allem bei Wohnräumen, Archiven, Technik- und EDV-Zentralen von enormer Wichtigkeit, da hier ein möglichst trockenes Raumklima herrschen muß. Die hochflexiblen rißüberbrückenden Eigenschaften der FPO-Dichtmembran lassen eine Reduzierung der rißbegrenzenden Bewehrung bis 1 mm Rißweite bei der Berechnung der Bauteile zu. Ebenso sind die in der WU-Richtlinie geforderten Mindestbauteilstärken nicht erforderlich. Höchste Sicherheit mit modernen aufeinander abgestimmten Abdichtungskomponenten. Nach Fertigstellung der im Ortbeton hergestellten Bodenplatte, können die im Fertigteilwerk mit Dichtungsbahn ausgestatteten Wände gestellt und ggf. ausbetoniert werden. Durchführungen, Sonderdetails, Spannstellen sowie die Arbeits- und Dehnfugen werden im Nachgang mit dem Tricoflex-Abklebesystem geschlossen. Bei diesem System wird eine TPE-Dichtmembran beidseitig der Fuge in ein Epoxydharzkleberbett eingeklebt. Somit kann der gesamte Fugenverlauf geschlossen abgedichtet werden. Nach Fertigstellung aller Arbeitsgänge ist das Bauwerk allumfassend in eine geschlossene und dichte Hülle gebettet. Sämtliche Detailpunkte und Übergänge sind in Funktionsprüfungen nachgewiesen und mit einem allgemein bauaufsichtlichen Prüfzeugnis belegt. Der Bauherr erhält mit SikaProof A nicht nur eine hochwertige, sondern auch in vollem Umfang geprüfte Bauwerksabdichtung der neuesten Generation. Marcus Rybarski, www.sika.de Februar 2012 5 Fotos: Sika


6 SPRINKLERSYSTEME Auf der kleinen idyllischen Ostseeinsel Riems erstreckt sich ein neuer, hochmoderner Forschungskomplex des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI). Die einzige Verbindung zum Festland ist ein 800 m langer, aufgeschütteter Straßendamm. Aus gutem Grunde, denn das Augenmerk liegt hier auf anzeigepflichtigen Tierseuchen. Sicherheit hat daher auf der Insel Riems absolute Priorität, damit die gefährlichen Viren die Insel nicht verlassen. Minimax sorgt mit einer Bandbreite innovativer Löschanlagentechniken und außergewöhnlichen Planungen für die optimale Brandsicherheit des kompletten Neubaus, der aus neun Gebäudeteilen besteht. Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit verfügt am Hauptsitz auf der Insel Riems über insgesamt 89 Labore, darunter auch Labore und Tierställe der höchsten Schutzstufe 4. Diese S4-Räume im Box-in-Box-System sind innerhalb von Gebäuden besonders gesichert. Minimax installierte in den Laboren MX 1230-Gas- Brandschutz Friedrich-L riedrich-Loeffler-Institut oeffler-Institut Minimax rüstet neuen Forschungskomplex mit Brandschutz aus. Musterlabor für MX1230. löschanlagen mit dem Löschmittel NovecTM 1230. Eine optimale Lösung für diese sensiblen Räume, in denen Löschanlagen gefragt sind, die einen Brand frühestmöglich detektieren und besonders schnell und schonend löschen, ohne empfindliche Ausrüstungen durch Feuer oder Löschmittelrückstände zu beschädigen. Maßgeschneidertes Konzept Daß die Sicherheit bei diesem Projekt absolute Priorität hat, belegen auch die im Vorfeld durchgeführten Löschversuche in einem Musterlabor. Sie dienten zur Optimierung des Zusammenspiels von Lösch- und Lüftungsanlage, um im Falle einer Brandlöschung sicherzustellen, daß die Erreger nicht in die Umgebung gelan- Februar 2012 gen. MX 1230-Löschanlagen schützen auch die Serverräume, in denen ähnlich sensible Anforderungen gegeben sind. Insgesamt wurden in 67 Löschbereichen 240 Löschdüsen eingebaut und mit rund 3.500 kg NovecTM 1230 versorgt. Für den optimalen Brandschutz der Technikbereiche, der 163 Stalleinheiten und einen Teil der Futtermittelräume entwickelte Minimax ein maßgeschneidertes Konzept. Die speziellen Brandlasten erfordern hier eine Sonderlösung auf Basis der innovativenHochdruck-Wassernebeltechnik. Eine wassersparende Hochdruck- Anlagentechnik, ausgestattet mit speziellen Sprinklern und Düsen, bekämpft Brände effizient mit feinem Wassernebel und kühlt gleichzeitig die Umgebung. In den weiteren Futtermittelräumen sind konventionelle Minimax Sprinkleranlagen installiert. Der komplette Wasserlöschanlagenpart erstreckt sich über 107 Löschbereiche und wird über fünf Sprinklerhauptzentralen und sechs Sprinklerunterzentralen mit Wasser versorgt, was die Dimension dieses Projekts deutlich macht. Komplett ausgestattet mit Brandschutz von Minimax, hat das Friedrich-Loeffler-Institut nach insgesamt dreijähriger Bauzeit in einigen Neubaubereichen den Betrieb bereits aufgenommen. Mit diesem Hochsicherheitskomplex avanciert das FLI zum führenden Tierseuchen-Institut in Europa. www.minimax.de Fotos: Minimax


8 BOSCH Sie sind die weltweit ersten SDS-plus-Bohrhämmer mit aktiver Vibrationsdämpfung und bei einem der außergewöhnlichsten Tunnel- Projekte in Europa mit dabei. Der GBH 2-28 DFV und GBH 2-28 DV Professional von Bosch stellen sich in Istanbul unter dem Bosporus mit dem höchsten Bohrfortschritt ihrer Klasse und einem leistungsstarken 850-Watt-Motor zahlreichen Bohr- und Meißel- Herausforderungen. »Unter Wasser nach Europa, das ist jetzt kein Traum mehr!« – Cenk Ergi, der als Chef-Ingenieur das derzeit größte Bauprojekt zwischen Asien und Europa betreut, kommt bei seinen Erläuterungen schnell ins Schwärmen. Und tatsächlich sind die Ausmaße dieses Bauvorhabens gigantisch. Denn in 55 m Tiefe, unter den Wassermassen des Bosporus, auf dem sich täglich Tanker, Kreuzfahrtschiffe und unzählige Fähren tummeln, zieht sich nun ein Eisenbahntunnel durch den Meeresboden. Insgesamt 11 vorgefertigte Tunnel-Elemente wurden hierzu mit riesigen Spezialkränen in die Tiefe versenkt und vor Ort mit Hilfe von aufwendiger Spezialtechnik zusammengefügt. Darüber hinaus wurden in Yenikapy´ am Marmarameer, in Sirkeci am Bosporus nahe dem Goldenen Horn und in Üsküdar auf der asiatischen Seite Istanbuls insgesamt fünf neue, unterirdische Stationen für den Schienenverkehr gebaut, der bald den Verkehr der pulsierenden Metropole entlasten soll. Leistungsstarke Geräte Die gefährlichen Strömungen des Bosporus, die Erdbebengefahr in der bautec 2012 Spitzenklasse im Praxistest P axistest Die Zwei-Kilo-Hammer-Generation im Einsatz beim Tunnelbau unter dem Bosporus. Februar 2012 Region und die Notwendigkeit unterschiedlicher Techniken beim Tunnelbau, unter Wasser und an Land, stellen Mensch und Maschine dabei vor besondere Herausforderungen. Kein Wunder also, daß man auf dieser Baustelle das Geräusch von Bohrhämmern an allen Orten und zu jeder Tageszeit hören kann. Mittendrin und dabei sind auch die Bohrhämmer GBH 2-28 DFV und GBH 2-28 DV Professional, die Bauhandwerker Bayram Yasan heute im Auftrag der Almak Modern Insaat Makineleri Ltd. Sti. testet. Sein Unternehmen ist auf der asiatischen Seite des Tunneleingangs, in Üsküdar, federführend für Bohrarbeiten in Beton zuständig. Daß bei


dem allgemein herrschenden Zeitdruck und den Anforderungen des Materials leistungsstarke Geräte benötigt werden, versteht sich hier von selbst. Vibrationsdämpfung Beim ersten Bohreinsatz der Geräte fallen Bayram Yasan jedoch zunächst die Auswirkungen der Vibrationsdämpfung positiv auf. Ein im Getriebegehäuse positionierter Gegenschwinger wirkt den Luft- und Massenkräften aus dem Schlagwerk permanent entgegen und verringert so die Vibrationswerte von 15 m/s 2 auf 11 m/s 2 . Dadurch kann der Handwerker fast doppelt so lange wie bisher mit den Geräten arbeiten. »Die Entlastungen durch niedrigere Vibrationen spürt man sofort in den Armen, toll«, erklärt Bayram Yasan und wechselt für seinen nächsten Testeinsatz erst einmal Gerät und Zubehör. Denn: den GBH 2-28 Professional gibt es als Gerätevariante mit Wechselfutter (DFV) sowie als Modell mit Festfutter (DV). Unabhängig davon, mit welcher Gerätevariante man arbeitet, der Werkzeugwechsel ist schnell getätigt. Bayram Yasan hat sich jetzt für einen 140 mm Bosch Spitzmeißel mit SDS-plus-Aufnahme entschieden und ist beeindruckt: »Das ist echt ein Kraftpaket!« Mit ihren 3,2 bautec 2012 Joule Schlagstärke bieten beide Bohrhämmer die höchste Bohr- und Meisselleistung ihrer Klasse und sind für das Stemmen von Schlitzen, für den Einsatz mit Bohrkronen (68 mm) oder auch als Standardarbeitsgerät zum Bohren von Dübellöchern (6-14 mm) bestens geeignet. Daß er hier mit den Stärksten ihrer Klasse zusammen arbeitet, davon ist Bayram Yasan überzeugt und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: »Mit diesen Bohrhämmern wird es keine Bauverzögerung mehr geben!« Denn am 29. Oktober 2013, genau zum Gründungstag der Türkischen Republik, soll der Tunnel feierlich eröffnet werden. bautec, Berlin, 21.-25.02.2012 Halle 25, Stand 126 Christina Scholz Der leistungsstarke Allrounder GBH 2-24 Professional Eine weitere Neuheit in der Zwei-Kilo-Hammer-Generation. Bosch ersetzt seinen Spezialisten für Serienbohrungen, den GBH 2-23 RE Professional, jetzt durch eine neue Bohrhammer-Generation. Die künftigen Modelle GBH 2-24 DF Professional und GBH 2-24 D Professional bieten rund 25% mehr Leistung, Schlagenergie und Lebensdauer als ihr Vorgänger. Sie sorgen so für einen schnelleren Bohrfortschritt und zählen mit rund 75.000 Bohrlöchern, die ein Gerät durchschnittlich erbringt, zu den Bohrhämmern mit höchster Laufleistung in der Zwei-Kilo-Klasse. Hinzugekommen ist außerdem ein Drehstopp für Meißelarbeiten. Dadurch verbreitert sich das Anwendungsspektrum und die Bohrhämmer sind universell einsetzbar. Ob Dübellöcher und Aussparungen für Steckdosen gebohrt oder Schlitze für Sanitär- oder Elektro- Leitungen gestemmt werden müssen: Dank 790 Watt Leistung und einer Schlagenergie von 2,7 Joule gehen Standardarbeiten in Ausbau- und Installationsgewerken zügig voran. Februar 2012 9 Fotos: Bosch


Bei Konstruktion und Kalkulation von Fenstern, Türen und Fassaden verlassen sich immer mehr Metallbau-Unternehmen auf die Software LogiKal von Orgadata. Auf der Messe fensterbau/frontale präsentiert das Unternehmen gleich mehrere Neuerungen. Ziel ist es, Metallbauern Zeit und Geld zu sparen. Die Schwerpunkte liegen in einer optimalen Projektarbeit, in der Ansteuerung von CNC- Maschinen sowie in dem Bereich CAD. Neuheiten gibt es für Anwender, die parallel LogiKal und AutoCAD nutzen. Beispielsweise lassen sich innerhalb von LogiKal mit nur zwei Mausklicks Positionen als 3D-Modell an AutoCAD übergeben. »Auf diese Weise können Anwender ihre LogiKal-Zeichnungen in AutoCAD weiter bearbeiten«, so Christoph Moll, Vertriebsleiter bei Orgadata AG. Viele AutoCAD-Anwender nutzen für das Zeichnen gerne den integrierten Werkzeugkasten, statt des Ribbons. Daher finden Anwender jetzt in AutoCAD auch einen LogiKal- Werkzeugkasten, der alle Funktionen des Ribbons beinhaltet. Christoph Moll weist auf eine weitere Neuerung hin: »Innerhalb von AutoCAD lassen sich jetzt LogiKal-Positionen direkt laden, auch wenn LogiKal nicht im Hintergrund läuft.« 10 ORGADATA Viel Arbeitszeit sparen Vorteile erhalten Metallbau-Unternehmen jetzt auch während des Konstruierens von Wandanschlußvorlagen. Erstellt ein Anwender in LogiKal- CAD freie Wandanschlüsse, so können diese ihre hauseigenen Artikel und Zusatzartikel mit wenigen Maus- bautec 2012 Mit Softwar Software e Zeit Zeit und Geld sparen sparen Neue Lösungen für Fenster-, Türen- und Fassadenbau-Unternehmen. klicks in die Zeichnung integrieren. Alle eingefügten Artikel übernimmt LogiKal aus der Zeichnung automatisch in die Kalkulation, z.B. für die Stückliste, Angebot, Bestellung, Werkaufträge und Schnittzeichnungen. »Mit dieser Lösung können sich Anwender viel Arbeitszeit sparen, da das manuelle Einpflegen der Artikel in die Listen entfällt«, so Moll weiter. Neuerungen bei CNC- Maschinen und -Sägen Neuheiten gibt es jetzt auch im Bereich CNC-Maschinen. LogiKal ist in der Lage, den kompletten Maschinenpark eines Unternehmens abzubilden und zu überprüfen. »Sofern ein Metallbauer es wünscht, kann LogiKal festlegen, welche Bearbeitung auf welcher Maschine stattfindet«, erklärt Christoph Moll diese Neuerung. Eine gewünschte Bearbeitung funktioniert auf einer Maschine nicht? Auch das 3D-Export aus LogiKal in AutoCAD. Februar 2012 erkennt LogiKal und weist den Anwender darauf hin. »Metallbau-Unternehmen haben uns mitgeteilt, daß sie immer häufiger den Bedarf haben, projektbezogene Einstellungen in Logikal vornehmen zu können«, so Christoph Moll weiter. Daher zündete Orgadata für die Projektarbeit ein kleines Feuerwerk an Optimierungen. Unter anderem gibt es Neuerungen bei den Spannlagen. Statt viel Text zu nutzen, arbeitet LogiKal jetzt noch intensiver mit grafischen und anklickbaren Darstellungen. Anwender können auf diese Weise bei den Spannlagen mit angenehm wenig Mausklicks agieren. metall IT/build IT, Berlin, 21.-25.02.2012 Marshallhaus fensterbau, Nürnberg, 21.-24.03.2012 Halle 7A, Stand 319 www.orgadata.com Foto: Orgadata


SAGE SOFTWARE Ausblick usblick 2012 Handwerk investiert in Technologie. Für das Jahr 2012 haben sich Handwerker viel vorgenommen. Knapp ein Viertel der deutschen Handwerksbetriebe (23%) plant im neuen Jahr Technologie-Investitionen. Kurzfristig sind Ausgaben in Software für den Online-Handel (19%) sowie für Buchhaltung (14%) geplant, dicht gefolgt von Warenwirtschaftssystemen (13%). Das sind zentrale Ergebnisse des Sage Business Index (http:// www.businessindex.sage.com). Sage, einer der weltweit führenden Anbieter betriebswirtschaftlicher Software und Services, befragte im Zeitraum von Juli bis August 2011 in 10 Ländern weltweit mehr als 10.000 überwiegend kleine Unternehmen. In Deutschland wurden über 1.800 Unternehmen befragt, darunter 156 Handwerksbetriebe. Handwerker-Software HWP erleichtert Kennzahlenauswertung Auf der bautec 2012 präsentiert Sage die neue Version seiner Hand- INTER Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gibt es positive Meldungen von der Inter Lebensversicherung AG. Im Kalenderjahr 2012 bleibt die Gesamtverzinsung unverändert stabil bei 3,75%. Zahlreiche Marktprognosen gingen für 2012 von einer sinkenden Überschußbeteiligung in der Branche aus. Die Inter folgt diesem Trend nicht und hält die Überschußbeteiligung konstant. Attraktive Rendite »Die Inter Lebensversicherung AG behauptet sich am Markt mit einer weiterhin positiven Entwicklung, was sich an den entsprechenden Kennzahlen ablesen läßt«, betont Peter Thomas, Vorsitzender der Vorstände der Inter Versicherungsgruppe. »Der renommierte Wiener Finanzwissenschaftler Professor Jörg Finsinger bescheinigte uns kürzlich, daß die Inter Lebensversicherung AG zu den Top- Versicherern zählt. In einer Veröffentli- bautec 2012 werker-Software HWP. Highlight von HWP 2012 ist das überarbeitete Regiezentrum. Nach dem Start der Software öffnet sich das Regiezentrum und erlaubt jedem Anwender die individuelle Gestaltung seines Startbildschirms nach den eigenen Aufgaben und Anforderungen. Mitarbeiter können sich Projektlisten, Terminkalender und offene Posten beliebig zusammenstellen und anordnen. Damit entfällt die Stammansicht mit der Suche über das Menü, was die Navigation beschleunigt und die Übersichtlichkeit erhöht. Die Optik von HWP 2012 orientiert sich an der Microsoft Office-Oberfläche. Vertraute Symbole und Ansichten sorgen so für eine erhöhte Bedienerfreundlichkeit. Eine weitere Vereinfachung ist das sogenannte Controlling Center. Handwerker der Baubranche können Aus- chung wurde ausgeführt, daß nur die besten Lebensversicherer ihren Kunden Aussicht auf hohe Überschüsse bei niedrigen Kosten - und damit eine attraktive Rendite bieten. Wir freuen uns sehr, daß die Inter Lebensversicherung AG zu diesen Gesellschaften gezählt wird.« Die Inter Lebensversicherung AG, eine 100%ige Tochter der Inter Krankenversicherung aG, erhielt in der am 21. November 2011 in der »WirtschaftsWoche« veröffentlichten Untersuchung des Finanzwissenschaftlers Professor Jörg Fin- wertungen beispielsweise zu Umsatz, offenen Projekten und Zahlungseingängen mit wenigen Klicks selbst erstellen. Die Software bietet Filter- und Suchfunktionen analog zu Excel. Mit Kreuztabellen können Anwender Unternehmenskennzahlen nach Kriterien wie Jahr, Monat oder Kalenderwoche aufsummieren und sich diese umgehend grafisch darstellen lassen. Im Anschluß ist der Datenexport nach Excel möglich. Diese einfache Zahlenaufbereitung liefert fundierte Daten etwa für Kreditvergaben. bautec, Berlin, Halle 21 A, Stand 123 www.sage.de/hw Stabile Überschußbeteiligung Gesamtverzinsung bleibt auch im Kalenderjahr 2012 bei 3,75%. Vorstandsvorsitzender Peter Thomas Foto: Inter singer die Höchstwertung von fünf Sternen. Professor Finsinger und sein Team bewerteten dabei 73 Unternehmen hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit für den Kunden und verteilten anschließend Wertungen zwischen einem und fünf Sterne. bautec, Berlin, Halle 20, Stand 110 André Dinzler, www.inter.de Februar 2012 11 Abb.: Sage


Mit dem Einkaufszentrum, einem Hotel, Sport- und Freizeiteinrichtungen, einem Parkhaus und dem Bürgertreff ist auf dem Gelände einer alten Brotfabrik, dem Paechbrot-Areal, ein urbaner Bezugspunkt für die Bewohner des Quartiers Stephankiez in Berlin-Moabit entstanden. Das Gebäude schiebt sich mit seiner abgerundeten und vollflächig verglasten Gebäudeecke in den Stadtraum - 12 FRANKE AQUAROTTER durch die zurückgesetzte Bauflucht entsteht eine kleine Vorplatzsituation, die dem Gebäude einen selbständigen Auftritt verschafft und dem Entree Raum gibt. Das Projekt wurde von den ersten Konzeptstudien bis zur endgültig gebauten Form von dem bekannten Berliner Architekten Sergej Tchoban aus dem Büro nps tchoban voss entworfen und betreut. Robuste und zuverlässige Sanitärprodukte »Der Name Franke steht in unserem Haus für robuste und zuverlässige Sanitärprodukte mit einem zeitlosen Design, die vor allem für Wasch-, Dusch- und WC-Räume in öffentlich und gewerblich genutzten Bereichen sehr gut geeignet sind«, erläutert Matthias Dahlmann, Projektleiter des Architekturbüros, die Produktentscheidung für die öffentlichen Sanitärräume des Einkaufszentrums und die Sanitärbereiche der Personalräume des einliegenden Hotels. bautec 2012 Stephankiez Berlin Überzeugendes Design und Material. Hoher Design- und Qualitätsanspruch Die grundsätzliche Wahl fiel auf die Produktreihe der Miranit Waschtischanlagen mit den passenden Accessoires. Neben dem Design überzeugte das besondere Material Mineralgranit die Architekten. »Die Miranit Produkte fügen sich sehr gut in die anspruchsvolle Gestaltung und Materialität des Gesamtkomplexes ein. Sie unterstreichen somit auch in den Sanitär- und Personalbereichen den hohen Designund Qualitätsanspruch unseres Architekturbüros«, erklärt Dahlmann. Neben Sanitärraumausstattungen aus Mineralgranit und Edelstahl hat sich Franke Aquarotter seit vielen Jahrzehnten vor allem als Armaturenspezialist für den Objektbau einen Namen gemacht. Einen Einblick in die Produktwelt von Franke Aquarotter erhält man auf der bautec in Berlin vom 21. bis 25. Februar 2012 im Rahmen der Sanitärgemeinschaftsschau. Februar 2012 bautec, Berlin, Halle 22, Stand 15 www.franke.com Fotos: Franke Aquarotter


ARBEITSBÜHNEN Hand in Hand Innovation beim Berliner Ostkreuz. Ein Dreh- und Angelpunkt im Berliner Nahverkehr ist das Berliner Ostkreuz - zur Zeit noch eine riesige Baustelle. Seit 2007 wird der Bahnhof bei laufendem Betrieb komplett umgebaut. Die neue Bahnhofshalle ist ein Konstrukt aus Glas und Stahl – genau den beiden Materialien, auf die sich Stahlbau Lamparter aus Kaufungen spezialisiert hat. Seit Monaten bauen sie an diesem Projekt und beschreiten damit neue Wege. Und bedienen sich dabei eines weiteren Spezialisten: dem Arbeitsbühnen-Vermieter Gardemann. Blick in die Zukunft Wie der neue Bahnhof bis 2016 aussehen soll, ist aus den Bauplänen schon lange ersichtlich. Aber inzwischen zeichnen sich auch in natura immer mehr Konturen des neuen Gesichts ab. Besonders eindrucksvoll ist die Kuppel aus Glas und Stahl, die die Ringbahnsteige der S-Bahn überspannt. Allein die Maße beeindrucken: 132 m lang, bis zu 48 m breit und an den Seiten befinden sich 3.050 m 2 Glas. Keine Frage, daß das Einsetzen dieser Glasscheiben besondere Maßnahmen erfordert. Ein Projekt mit Tücken Die Herausforderung für Lamparter ist das Design des neuen Bahnhofs. So ist der obere Bahnsteig nicht - wie üblich - rechteckig, sondern bauchig geschwungen. Die Breite variiert zwischen 40 und 28 m. Das erfordert eine Vormontage der tonnenschweren Stahlträger und die Nutzung von Zwischenebenen. Alle paar Meter müßten die Träger umgebaut oder umgehoben werden. Hinzu kommen über 450 Baumaschinen Glasscheiben von etwa 4 x 1,25 m Größe und einem Gewicht von etwa 250 kg. Als Premiere für den Fachmann werden die Scheiben bei diesem Projekt von innen eingesetzt. Dies war nur mit moderner, technischer Unterstützung zu bewältigen. Ein wichtiger Partner für Lamparter war Gardemann mit seiner großen Auswahl an Arbeitsbühnen. Bühnen im Arbeitseinsatz In seinen bundesweit 35 Mietstationen vermietet Gardemann mehr als 4.000 Arbeitsbühnen. Matthias Trinkaus, Gardemann-Fachberater im Aussendienst, beriet Lamparter-Mitarbeiter Boris Schaub bei der Auswahl der richtigen Bühne. »Durch die Arbeit auf den Zwischenebenen kamen nur Gelenk-Teleskop-Hebebühnen in Frage. Sie sind sehr kompakt und benötigen nicht viel Bodenfläche. Große Vor- teile sind auch, daß sie nicht abgestützt werden müssen und aus dem Arbeitskorb bedient werden können. So kann man die Bühne ganz flexibel positionieren«, erklärt Trinkaus. Er empfahl die Arbeitsbühne GG 203. Sie bietet eine maximale Arbeitshöhe von 20,30 m bei einer Reichweite von 13 m. Darüber hinaus verfügt sie über einen Elektro-Antrieb, der ein umweltfreundliches Arbeiten ermöglicht und für Innenräume ideal ist. Und da besondere Einsätze besondere Maßnahmen erfordern, entwickelte Lamparter selbst eine innovative Sonderausstattung: einen Scheibenaufsatz mit tellergroßen Saugnäpfen. Mit ihnen wur- den die schweren Glas-Elemente an den erforderlichen Stellen plaziert. Eine in Deutschland einmalige Lösung. Hand in Hand »Das sah schon beeindruckend aus«, lacht Matthias Trinkaus. »Mindestens eine unserer Arbeitsbühnen fuhr parallel zu dem Saugnapf-Sondermodell mit Scheibe, so daß immer Monteure direkt mit am Anbringungsort waren.« Für diesen Auftrag, der voraussichtlich fünf Monate dauert, mietete Schaub alle Gardemann-Arbeitsbühnen dieses Typs. »Die Zusammenarbeit mit Gardemann funktioniert bestens«, lobt Boris Schaub. Berliner Ostkreuz Der meist frequentierte Umsteigebahnhof Berlins liegt im Stadtteil Friedrichshain. In ihm kreuzen zur Zeit die Stadt- mit der Ringbahn. Zukünftig soll das Ostkreuz auch als Haltestelle für den Regionalverkehr dienen. Laut Angaben der Deutschen Bahn nutzen aktuell, trotz der Umbaumaßnahmen, bis zu 140.000 Personen täglich das Berliner Ostkreuz, um zu einer der neun Linien umzusteigen. www.gardemann.de Februar 2012 13 Fotos: Gardemann


ANHÄNGER Vielseitig ielseitig einsetzbarer einsetzbarer Lastentr Lastenträger äger Die Firma Hüffermann Transportsysteme hat Anfang Januar dieses Jahres einen Multifunktionsanhänger an den Hüffermann Krandienst ausgeliefert. Der auf Kranarbeiten aller Art spezialisierte Dienstleister aus Wildeshausen stockt damit seinen Fuhrpark auf insgesamt vier Anhänger dieser Bauart auf. Der Multifunktionsanhänger ist ein speziell für die Baulogistik ausgelegter Tieflader mit ebener Ladefläche, der von einem Schwer-Lkw mit Ladekran gezogen wird. Er erfüllt im Unternehmen unzählige Aufgaben und transportiert Ballastgewichte, 20- Fuß-ISO-Container, Baumaschinen oder Dachbinder. Überwiegend kommt das Fahrzeug beim Aufstellen von Dachstühlen zum Einsatz. Der Fahrzeugbauer Hüffermann hat den Multifunktionsanhänger kontinuierlich weiterentwickelt und in zahlreichen Details verbessert. Bei dem aktuellen Plateauanhänger handelt es sich um eine Kombination aus Tieflader und Transportmittel für Wechselsysteme. Das Fahrzeug kann bereits in seiner Basisausstattung Container, Abrollbehälter, Paletten und Gitterboxen, Langmaterial, Schnittholz, Baumstämme und Strauchwerk transportieren und eignet sich ebenso zur Aufnahme von Kraftfahrzeugen wie Autos, Transporter oder Lkw, Gabelstapler, Radlader, gummibereifte Bagger und vieles andere mehr. Minutenschnell umgerüstet Mit wenigen Handgriffen läßt sich das Fahrzeug innerhalb von Minuten auf den jeweils gewünschten Einsatzzweck umrüsten. Alle dafür benötigten An- und Aufbauteile wie Auffahrrampen, Bordwände oder Zurrmittel wer- 14 Fahrzeuge Der Hüffermann Multifunktions-Anhänger. den ständig mitgeführt und befinden sich in speziellen Staukästen am Anhänger. So hat der Fahrer sämtliche Umbaukomponenten und Ausrüstungsgegenstände immer dabei und muß sie bei Bedarf nicht erst aus weit entfernten Lagerhallen heranschaffen. So befinden sich beispielsweise die Auffahrrampen aus Aluminium im hinteren Staufach und müssen für den Einsatz lediglich herausgezogen und in die vorhandenen Aufnahmeprofile am Heck des Anhängers eingehakt werden. Pneumatisches Verriegelungssystem Beim Containertransport schiebt ein Wechselgerät den Behälter von hinten über den Multifunktionsanhänger. Die Behälterrollen laufen dabei auf den Langträgern über das Fahrgestell. Das speziell geformte Fahrgestell sorgt dafür, daß sich die vorhandenen Verrieglungen einfach überrollen lassen. Erreichen die Containerrollen die für sie vorgesehene Mulde an der Vorderseite des Anhängers kann der Behälter vollständig auf das Fahrzeug abgesetzt werden. Das pneumatische Februar 2012 Verriegelungssystem sichert ein schnelles Auf- und Abladen der Wechselbehälter. Vier Verriegelungsklauen greifen nach Aufnahme des Behälters in dessen offenen Untergurtinnenseite und drücken ihn nach Betätigen der Ventilsteuerung mit einer exzenterverstärkten Kraft von jeweils 2,5 t auf den Fahrzeugrahmen. Selbst bei leicht verbogenen oder stark verschmutzten Unterrahmen hält so das Hüffermann-Verriegelungssystem den Container sicher auf dem Anhänger. Niedriger Schwerpunkt Die selbsttragende Behälterrollbahn besteht aus hochfestem Stahl, weist auch nach längerem Gebrauch kaum Verschleiß auf und ist gewichtsreduziert. Die Fahrwerksauslegung haben die Hüffermann-Ingenieure optimiert. Der niedrige Schwerpunkt des Anhängers wirkt sich vorteilhaft auf das Fahrverhalten aus. Zur Auswahl stehen vier unterschiedliche Fahrzeuglängen von 5,70 bis 8,30 m. Der zwillingsbereifte Multifunktionsanhänger kommt wahlweise als Zweiachser (Typ HPA 20.72) oder als Dreiachser (Typ HPA 24.72) in Drehschemel-Ausführung auf die Straße. Zusätzlich steht eine Zentralachsausführung mit zwei oder drei Achsen im Programm. Hüffermann fertigt jeden Multifunktionsanhänger als Einzelstück nach individuellen Kundenwünschen. Hilfestellung leistet dabei das ausgeklügelte Hüffermann-Baukastensystem. Zur Anwendung kommt eine Zwillingsbereifung mit 17,5-Zoll- Rädern. Bei den Achsen (10 t) und Bremsen können die Kunden aus einer breiten Angebotspalette wählen. Gleiches gilt für die Federung. Parabel- oder Luftfeder – alles ist im Hüffermann-Sortiment enthalten. Klaus Kieler, www.hueffermann.de Fotos: Hüffermann


PRÄSENZMELDER Sensibler Stromspar Stromsparer er Berker KNX-Einbau-Präsenzmelder. Effizienter Umgang mit Energie spielt sowohl in Gewerbebauten und öffentlichen Gebäuden als auch in Privathaushalten eine immer größere Rolle. Durch den Einbau von Präsenzmeldern läßt sich der Stromverbrauch von Beleuchtungsanlagen deutlich senken. Der neue KNX-Einbau-Präsenzmelder von Berker ist mit integriertem KNX- oder mit DALI-Ausgang ausgestattet. Durch den Einbau von Präsenzmeldern läßt sich in Bürogebäuden der Stromverbrauch von Beleuchtungsanlagen deutlich senken. Beide Varianten reagieren auf kleinste Bewegungen und je nach Gerät schalten sie bei ausreichendem Tageslicht entweder die Beleuchtung aus oder sie dimmen die Beleuchtung herunter. Da die Geräte mit einem 360°-Erfassungsbereich in einem Radius von bis zu 7 m äußerst sensibel arbeiten, eignen sie sich ideal für die wirtschaftliche und komfortable Beleuchtungssteuerung in Büros. Der Präsenzmelder mit integriertem KNX- Ausgang kann Beleuchtungen direkt schalten. Sinnvoll ist die Montage unmittelbar neben der anzusteuernden Lampe. Der Ausgang kann auch über den Bus angesteuert und damit quasi als Universalausgang genutzt werden, um beliebige Lasten anzusteuern. Feinste Dimmabstimmung In Verbindung mit bis zu 24 DALIoder DSI-Vorschaltgeräten kann dieses Gerät Lichtsteuerfunktionen ohne DALI-Gateways direkt durchführen und so z.B. die äußerst feine Dimmabstimmung der DALI-Technik nutzen. Aber auch ohne den Einsatz von DALI-Komponenten läßt sich über den Bus eine dimmbare Konstantlichtregelung realisieren. Beide Präsenz- Bauelemente melder zeichnen sich durch einfache Bedienbarkeit der zwei Betriebsarten aus. Im Automatikmodus wird die Beleuchtung abhängig von Bewegung und Helligkeit im Raum gesteuert. Im halbautomatischen Modus wird der Melder über einen Taster und per Fernbedienung aktiviert. Dieses ist besonders in wenig genutzten Räumen sinnvoll. Über einen Potentiometer werden die bedarfsrechten Helligkeitswerte von 5 bis 1.000 Lux, vordefinierte Helligkeitswerte für Flure, Gänge oder Büros eingestellt. Alternativ ist eine Einstellung per Fernbedienung möglich. Dank eines flachen Designs ragen die Gehäuse kaum in den Raum herein und sind dadurch sehr unauffällig. Ein Aspekt, der in modernen Büros und repräsentativen Räumen wichtig ist. Für Fälle, in denen eine Unterputz-Montage nicht möglich ist, bietet Berker eine Aufputzdose an. Sie wird einfach an Wand oder Decke geschraubt. Der Präsenzmelder wird mittels einer Drehbewegung darin arretiert. www.berker.de Der neue Einbau- Präsenzmelder ist mit integriertem KNX- oder mit DALI-Ausgang ausgestattet. Facebook analog Berker Blueprint B.09 über das Soho House in Berlin-Mitte. Die aktuelle Ausgabe des Berker Architekturmagazins Blueprint B. 09 widmet sich dem Soho House, einem ungewöhnlichen Hotelkonzept. Damit stellt Berker ein Gebäude mit wechselvoller Geschichte und spannender Nutzung in den Fokus. Dort leisten Schalter der »Berker Serie 1930« ganz unterschiedliche Dienste. Das Soho House in Berlin-Mitte ist ein Boutique-Hotel und Privatclub für derzeit gut 2.000 Mitglieder aus Medien, Musik, Kunst und sonstigen Kreativdisziplinen. Soho-House-Gründer Nick Jones hatte bei seinem ersten in London 1995 gegründeten Haus eine Art entspanntes Gegenmodell zu den traditionell steifen britischen Clubs im Sinn. Der »neue« Club wurde zum Renner und Exportschlager, so daß neben New York, West Hollywood, Miami und Somerset seit 2010 auch in Berlin die Großstadtnomaden das Clubleben genießen können. »Das Soho House«, konstatierte die Süddeutsche Zeitung, »ist so etwas wie Facebook, bloß analog, exklusiver und mit Speisekarte.« Architekt Alex Michaelis (Michaelis Boyd Associates, London) revitalisierte das Gebäude behutsam mit Blick auf seine architektonischen Wurzeln, die in den 1920er Jahren liegen. So fiel bei der Suche nach dem passenden Schalterprogramm die Wahl auf die »Berker Serie 1930«, die genau wie das Soho House unverkennbar in der Ära des Bauhauses verwurzelt ist. Sie regelt in den Zimmern nicht nur das Licht, sondern auch die Fußboden-, Handtuch- und Spiegelheizung. Berker Blueprint In der großformatigen »Blueprint« stellt Berker in unregelmäßigen Abständen besondere architektonische Projekte vor. Das englisch- und deutschsprachige iF-Award prämierte Magazin stellt sowohl Architekturklassiker als auch Visionen für das Wohnen und Arbeiten von morgen vor. Kostenlose Bestellung unter 02355/905-0 oder info@berker.de. Bisher erschienen: Blueprint B.01: Bauhaus, Dessau • Blueprint B.02: Haus der Gegenwart, München • Blueprint B.03: Bundesabgeordnetenhaus, Bonn • Blueprint B.04: Lloyd Hotel, Amsterdam • Blueprint B.05: Hugo Boss Entwicklungszentrum, Chiasso • Blueprint B.06: Loftcube von Werner Aisslinger • Blueprint B.07: Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek, Weimar • Blueprint B.08: Cologne Oval Offices, Köln • Blueprint B.09: Soho House, Berlin. Februar 2012 15 Fotos: Berker


Die gerade erschienene Broschüre »Managementplan Umwelt/ Umweltaktionsplan 2012« verdeutlicht, wie sich das Baustoffunternehmen für den Schutz bedrohter Arten einsetzt »Managementplan Umwelt und Biodiversität 2012 zum Schutz der Rote- Liste-Arten bei der nachhaltigen Gewinnung mineralischer Rohstoffe/ Umweltaktionsplan 2012 Mineralische Rohstoffe«, so der vollständige Titel der aktuellen Publikation, in der die Cemex Deutschland AG ihre Ziele und Aktivitäten beim Umwelt- und Artenschutz konkret definiert und beschreibt. 16 ROHSTOFFE Managementplan gibt Antworten Einen Schwerpunkt legt das Unternehmen auf die Förderung von Arten, die mittlerweile ihren Verbreitungsschwerpunkt in Abbaustätten haben, also in der Natur nur noch selten vorkommen. Typische Beispiele sind Tiere, die Rohböden als Lebensraum benötigen. Auch Arten, die temporär wasserführende Mulden zur Laichablage beanspruchen, sind immer stärker auf Lebensräume aus zweiter Hand angewiesen. Was tut Cemex Deutschland, um seltenen Vogelarten wie Uferschwalbe und Flußseeschwalbe ein Habitat zu bieten und um Amphibien und Reptilien wie Kreuzkröte und Zauneidechse zu schützen? Darauf gibt der Managementplan eine Antwort, und ebenso stellt er Monitorings zur Sicherung der Biodiversität in Abbaustätten und angrenzenden Bereichen vor. In der Vorbemerkung der Broschüre – unterschrieben von Dr. Volker Schübel, Vice President Materials der Cemex Deutschland AG, und weiteren Führungskräften des Unternehmens – heißt es: »Die Gewinnung mineralischer Rohstoffe ist eine gesellschaftliche Notwendigkeit und trägt dazu bei, unseren Lebensstandard zu sichern – zumal technische Normen nur maximal 45% an recycelten Zuschlagstoffen im Beton erlauben. Doch die Gewinnung mineralischer Rohstoffe ist immer mit einem Eingriff in die Natur verbunden. Wir bei Cemex nehmen unsere Verantwortung für die Umwelt äußerst ernst. Der Anspruch an eine ökologisch nachhaltige Rohstoffgewinnung ist ein Kernbestandteil unseres unternehmerischen Handelns. Unsere Fachleute dokumentieren das Auftreten gefährdeter Arten, zahlreiche ehrenamtliche Naturschützer be- Baustoffe Ver erantw antwortungsv ortungsvolle olle Rohstoffgewinnung Rohstoffgewinnung Cemex Deutschland zeigt Umwelt-Engagement. Titelblatt »Managementplan und Umweltaktionsplan 2012«. gleiten partnerschaftlich unsere Arbeit. So schaffen wir einen Ausgleich zwischen den Interessen der Rohstoffgewinnung und dem Arten- und Naturschutz. Für jedes unserer Werke entwickeln wir spezifische Management- und Pflegemaßnahmen. Wir Februar 2012 Abb.: Cemex Deutschland setzen uns aktiv für den Schutz der Natur ein und wollen einen Beitrag zur Bestandserhaltung von seltenen Tieren und Pflanzen in Deutschland leisten.« Umweltaktionsplan Das zweite Hauptkapitel der Broschüre, der Umweltaktionsplan 2012, enthält einen Terminkalender zu einschlägigen Aktivitäten des Unternehmens: öffentlichkeitswirksame Maßnahmen wie Tage der offenen Tür, Führungen und Anwohnerfeste, interne und externe Zertifizierungen, Veröffentlichungen in der Fach- und der Lokalpresse, Umweltmonitorings, Engagement auf kommunaler Ebene wie Kooperationen mit Gemeinden, Vereinen und Institutionen, Projekte des Gesamtunternehmens und einzelner Rohstoffstandorte. In ihrem Managementplan Umwelt/Umweltaktionsplan macht Cemex nicht nur die Maßnahmen und Ziele im Umweltschutz und beim schonenden Umgang mit Ressourcen transparent, man gibt auch der Öffentlichkeit eine Möglichkeit, ihre Leistungen zu überprüfen. www.cemex.de Cemex-Zementwerke systematisieren ihr Energiemanagement Alle deutschen Zementwerke des Baustoffunternehmens sind jetzt nach DIN EN 16001 zertifiziert. Im November 2011 wurde das neu eingeführte Cemex Energie-Management-System durch den TÜV- Nord in den fünf deutschen Zementwerken erfolgreich zertifiziert. Das Energie-Management-System an den Standorten der Cemex WestZement GmbH (Beckum, Duisburg-Schwelgern), der Cemex HüttenZement GmbH (Dortmund) und der Cemex Ost-Zement GmbH (Rüdersdorf bei Berlin, Eisenhüttenstadt) entsprach dabei den Anforderungen aus der Norm. »Besonders hilfreich waren die exzellente Datenerfassung und Datenaufbereitung der Kollegen vor Ort«, erklärt Ralf Korsen, Energy Management/Energy Tax der Muttergesellschaft Cemex Deutschland AG. »Energiemanagement gehört eigentlich zum Kerngeschäft in der Zementindustrie, und wir verfolgen in unserem täglichen Geschäft und in Reportings bereits wesentliche Elemente des Energiemanagements. Das hat die Zertifizierung enorm erleichtert.«


Das Highlight des Besucher- und Informationszentrums an der Mosel-Staustufe liegt im Untergeschoß. Durch drei große Fensterscheiben lassen sich Fische im neuen Fischpaß beobachten, die durch eine Strömung am Gebäude entlang und flußaufwärts oder -abwärts geleitet werden. Sechseinhalb Meter Höhenunterschied zwischen oberem und unterem Wasserspiegel gilt es an der Staustufe zu überbrücken, die Fischtreppe mit 39 serpentinenartig aufsteigenden Becken macht’s möglich. Rotaugen, Barben und Meerforellen, sogar Aale und Lachse schwimmen an manchen Tagen an den Betrachtern vorbei. Das vom Koblenzer Architekturbüro von Canal geplante Besucherzentrum »Mosellum« ist die umweltpädagogische Ergänzung zur neuen Koblenzer Fischwechselanlage, die als erste von insgesamt zehn geplanten Anlagen entlang des deutschen Abschnitts der Mosel neu gebaut wurde. Bauherr ist das Land Rheinland-Pfalz vertreten durch die Regionalstelle Wasserwirtschaft Koblenz der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord. Die Besucher können im Mosellum nicht nur direkt in den Fischpaß hineinschauen, sondern auch hautnah erleben, wie Gewässerökologie, Schiffahrt und Wasserkraft zusammenhängen. Das Architekturbüro von Canal hat eine freie Raumstruktur mit verschobenen Nutzungsebenen erschaffen, die eine interaktive Ausstellung nach einem Konzept des Berliner Büros m.o.l.i.t.o.r 18 FARBEN Mosellum in Koblenz Koblenz Farbakzente für Fischbeobachter. Durch drei große Fensterscheiben lassen sich die Fische im neuen Fischpaß beobachten. Baustoffe beherbergt. Sie macht auf mehreren thematisch gegliederten Etagen die Mosel, ihre Landschaft und Tierwelt lebendig. Zeichnungen von Fischen, Reihern und Schilfpflanzen zieren die Wände, übersichtliche Schautafeln präsentieren Informationen auf Deutsch und Englisch, interaktive Spiele und Touchscreens vermitteln Wissen auf mühelose Art. Der Raum vor den Glasscheiben ist passend zur Unterwasserwelt ganz in Saphirblau gehalten. Blaue Unterwasserwelt, grüne Uferlandschaft Je nach inhaltlichem Schwerpunkt ist jede Zwischenebene unterschiedlich farblich gestaltet. Den Innenanstrich und die Bodenbeschichtung ließen die Architekten durchgängig mit Produkten aus dem Hause Caparol ausführen. Der Raum vor den Glasscheiben in der untersten Etage ist passend zur Unterwasserwelt ganz in Saphirblau gehalten. Sanftes Gluckern ertönt aus Lautsprechern, Abbildungen von Moselfischen hängen an den Wänden. Ein Stockwerk darüber lernen die Besucher entlang einer Uferszenerie in Grüntönen Fauna und Flora des Moselufers kennen. Noch weiter oben betreten sie das angedeutete Deck eines Schiffes mit blau-weißen Wänden, auf dem es um die wirtschaftliche Nutzung des Flusses und die Auswirkungen auf das Ökosystem geht. Premium Clean für langlebige Oberflächen Seit der Eröffnung Ende September 2011 kommen pro Tag im Schnitt 60 Besucher, am Wochenende sind es mehrere hundert. Das stellt besondere Februar 2012 Das »Mosellum« schließt an die neue Fischwechselanlage an der Staustufe Koblenz an. Ansprüche an die Wände und Böden, an denen ein solcher Andrang möglichst spurlos vorübergehen soll. »Genau für solche Beanspruchungen ist Premium Clean gemacht«, sagt Caparol-Fachmann Ralf Wolke. »Wir wollten matte Wände und Böden, um Spiegelungen zu vermeiden«, erklärt Architektin Katrin Kettenhofen vom Büro von Canal. Premium Clean von Caparol hat den Vorteil einer matten Farbe, die gleichzeitig verschmutzungsunempfindlich und hoch reinigungsfähig ist. Kettenhofen und ihr Kollege Björn Gossa hatten damit bereits bei anderen Projekten positive Erfahrung gesammelt und verließen sich auch diesmal wieder auf die fachliche Beratung durch Caparol. Auch Malermeister Hans Schmitt lobt das Produkt: »Es ist streich- und spritzfähig, läßt sich sehr gut verarbeiten und auch gut ausbessern.« Die Decke im Untergeschoß wurde zudem mit Capaver Akkordvlies Z belegt, um die Fugen der Rigipsplatten verschwinden zu lassen. Das Zellstoff-Polyester-Vlies überbrückt Risse und sorgt für eine glatte Oberfläche. Rutschfeste und emissionsarme Bodenbeschichtungen Auch für den Bodenbelag galten besondere Anforderungen. Er sollte matt sein wie die Wände und eine hohe Rutschfestigkeit gewährleisten. Zudem dürfen seit März 2009 in Aufenthaltsräumen nur noch Bodenbeschichtungen eingesetzt werden, die nach dem Bewertungsschema des Ausschusses zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten (AgBB) geprüft und vom Deutschen Institut für Bautechnik zugelassen sind. Denn Emissionen aus Bauprodukten, insbe-


sondere flüchtige organische Verbindungen (VOC), belasten die Raumluft. Die verwendeten Caparol-Produkte Disbon 420 und 421 sind auf mechanische Belastung ausgelegte, emissionsminimierte und schadstoffgeprüfte Bodenbeschichtungen. »Im Ausstellungsbereich haben wir den Boden einmal schutzversiegelt, in den Bädern sogar zweimal für noch höhere Rutschfestigkeit«, erklärt Christoph Moseler von der ausführenden Firma Moseler aus Zeltingen. Das Beschichtungsmaterial ist pigmentierbar, so daß die Fußböden ebenfalls an die farbliche variierende Gestaltung der Baustoffe Auf einer Etage des »Mosellums« betreten die Besucher das angedeutete Deck eines Schiffes mit blau-weißen Wänden und anthrazitfarbenem Boden. MESSE PARIS Rund drei Monate vor Veranstaltungsbeginn sorgen gute Wachstumsprognosen und eine über 90%ige Auslastung der Messefläche für positive Vorzeichen hinsichtlich der Intermat 2012. Die Prognosen präsentierten sich 2011 günstiger als noch 2010. Sie bestätigen, daß sich die Branchendynamik in dem erwarteten Wachstum von fast 11% widerspiegelt. Schwellenländer wie China, Indien und Lateinamerika verzeichnen derzeit ein kräftiges Wachstum, was die Dynamik natürlich begünstigt. Diese Märkte warten mit einem Wachstum von über 10% auf, eine Quote, die im Jahr 2010 nur sehr wenige europäische Märkte erreicht haben. Nun bleibt noch zu wissen, ob Europa von den positiven Zahlen profitiert. Europäisches Wachstum Nach der tief greifenden Krise von 2009 ist der Umsatz der europäischen Baumaschinenindustrie um fast 18% im Jahr 2010 gestiegen. Dennoch ge- Ausstellung angepaßt werden konnten. Die letzte, oberste Etage des »Mosellums« erstrahlt in freundlichem Beige und beherbergt einen Konferenzraum, der auch als »grünes Klassenzimmer« für Bildungsangebote genutzt wird. Von der Dachterrasse aus bietet sich den Besuchern ein guter Überblick über die Becken des Fischpasses. Überwachungskameras zeichnen die Bewegungen der auf- und abwanderungswilligen Fische auf. In einer Fang- und Zählanlage werden die Fische für wissenschaftliche Zwecke untersucht, ein Forschungsprojekt ist angegliedert. Der Energieversorger Zuv uversichtliche ersichtliche Branche Branche Die Zeichen stehen auf Erfolg. Intermat 2012 ben die einzelnen Länder ein unterschiedliches Bild ab 2010 stellte sich für Deutschland mit einem Wachstum von 19% positiv dar, Großbritannien verzeichnete sogar fast 57% Steigerung. Im Gegenzug dazu litt Spanien unter einem Umsatzrückgang von 19% und Italien verzeichnete durchgehend stagnierende Verkäufe seiner Maschinenhersteller. Auftakt mit der Pré-Intermat am 12. und 13. Januar 2012 im Carrousel du Louvre Die Pré-Intermat bot über 150 Ausstellern zwei Tage lang die Möglich- Fotos: Caparol/Martin Duckek Foto: Peter Knaak RWE, der das Wasserkraftwerk an der Mosel-Staustufe betreibt, hat neben dem Fischpaß zudem eine weitere Turbine eingebaut, die auch den Strom für das Besucher- und Informationszentrum liefert. Wärmedämmung und Fischschuppen aus Edelstahl Für die Außengestaltung des etwas versteckt hinter dem Kraftwerk liegenden Gebäudes haben sich die Architekten ebenfalls einige Besonderheiten einfallen lassen. Das Dach ist leicht wellenförmig modelliert und greift damit die Bewegung des Flusses auf. Im Eingangsbereich ziert die Aussenwand eine schuppenartige Edelstahlverkleidung in Anspielung auf die Hauptattraktion des Besucherzentrums, die Moselfische. Zum Teil wurde dort auch ein Wärmedämm-Verbundsystem angebracht. Der Anstrich aller Außenwände erfolgte mit Thermosan NQG in Grau- und Crème-Tönen, einzelne Gebäudeteile nahe des Kraftwerks wurden auch mit der silbermetallisch anmutenden Spezialbeschichtung Metallocryl Exterior gestrichen. Nina Voigt, www.caparol.de keit, anläßlich spezieller Treffen mit der internationalen Presse (über 200 Journalisten) brandaktuelle Innovationen zu präsentieren. Im Anschluß daran fand am 12. Januar noch eine aussergewöhnliche Konferenz statt. Dort fanden sich Vertreter der drei größten internationalen Unternehmen der Top 10 der Bauwirtschaft zusammen, der Präsident des französischen Verbands der Tiefbauunternehmen FNTP und Prof. Thomas Bauer, Präsident vom Hauptverband der deutschen Bauindustrie. Sie tauschten sich über die Zukunft der Branche in bezug auf Wettbewerbsfähigkeit in den Bereichen Innovation, Schulung und nachhaltige Entwicklung aus. Die Intermat wird zum Pflichttermin 2012 (16.-21.04. 2012) für alle internationalen Akteure der Bauwirtschaft: 375.000 m2 Ausstellungsfläche, darunter 20.000 m2 Freigelände für Vorführungen, 1.500 Aussteller mit einem Auslandsanteil von 67%, 4 Länderbeteiligungen: China, Korea, Großbritannien (einschließlich Nordirland) und die Vereinigten Staaten, über 200.000 erwartete Besucher mit einem Auslandsanteil von fast 40% Peter Knaak, www.intermat.fr Februar 2012 19


Nicht wenige Anwender der Software Bau für Windows von Nemetschek Bausoftware haben die Version 2012 bereits installiert und im Idealfall an einem der Update-Seminare die darin enthaltenen Neuerungen kennen gelernt. In der Update-Beschreibung sind 11 »Allgemeine Neuerungen« beschrieben, also Programmerweiterungen und -verbesserungen, die grundsätzlich und für alle Programmbereiche übergreifend realisiert wurden. Die »Programmänderungen im Detail« beschreiben die inhaltlichen Neuerungen der Software, die speziell in den einzelnen Arbeitsgebieten durchgeführt wurden. Diese Liste der Programmänderungen weist 58 mehr oder weniger umfangreiche Punkte auf. Einige Erweiterungen werden hier vorgestellt, die als »charakteristisch für die Version 2012« betrachtet werden können. Excel-Export in xltx-Vorlagen Wenngleich Bau für Windows über sehr umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten verfügt, kommt es immer wieder bei Kunden vor, daß genau die Summierung, Sortierung, Layout, etc., die man gerade benötigt, im Programm nicht zu 100% geliefert wird. In solchen Fällen ist häufig Excel ® das Mittel der Wahl. Das ist natürlich nichts Neues, weil 1.000fach von den Anwendern praktiziert. So entstand aber der Wunsch, daß Bau für Windows in vorgefertigte Exceltabellen exportieren können soll, damit der einmal gemachte Änderungsvorgang an der Exceltabelle nicht nach jedem Export erneut durchgeführt werden muß. Hierfür sieht Excel Tabellenvorlagen vor (xltx-Dateien.) Mit der Version 2012 liefert Nemetschek bereits 15 Volagen mit aus. Nutzen Sie diese als Beispiele für eigene Vorlagen. Das Programm »merkt sich«, welche Tabelle Sie in welche Vorlage ausgegeben haben und wird diese beim nächsten Export wieder vorschlagen. Das macht die Funktion besonders effektiv. 20 BAUSOFTWARE Viel iel Neues in Bau für Windo Windows ws Version 2012 ist erschienen. EDV Outlook-Anbindung Der in der letzten Zeit vielleicht am häufigsten geäußerte Verbesserungsvorschlag der Kunden wurde nun in die Tat umgesetzt. Die in Bau für Windows gepflegten Adreßdaten sollen ohne Doppelerfassung und - pflege in Outlook zur Verfügung stehen. Die neue bfw-Outlook-Anbindung macht es möglich (sofern Microsoft Office Outlook 2007 oder 2010 eingesetzt wird). Sie können die Adressen und Ansprechpartner aus Bau für Windows in einen frei wählbaren Outlook-Kontakteordner (privat oder öffentlich) übertragen. Auf dem Wege läßt sich nun auch der Austausch von Bau für Windows (über Outlook) an ein Smartphone bewerkstelligen. Kalkulationsschlußblatt in Excel. Bau für Windows Wiki Das bereits angekündigte Bau für Windows Wiki geht nun als ergänzende Programmhilfe und -dokumentation bei allen Anwendern an den Start. Besonders die Suchmöglichkeiten und die Funktion, eigene Hilfetexte darin abzulegen, machen diese zusätzliche Hilfefunktion so interessant. Um es noch einmal klar zu stellen: Hierbei handelt es sich um ein Wiki in Ihrem Intranet. Vielleicht wird der Softwarehersteller zukünftig auch ein Wiki im Internet für alle Benutzer einrichten, an dem dann die gesamte »community« der Bau für Windows Anwender beteiligt ist - ganz im Geiste von z.B. Wikipedia. Artikel und Datanorm bei der LV-Erstellung Nützlich vor allem für Bauhandwerker: Bei der Erstellung von LVs kann Februar 2012 auf die Elemente aus dem Arbeitsgebiet »200 Elemente-Stamm« sowie auf die Datanorm-Elemente aus Arbeitsgebiet »360 Elemente der Lieferanten« zurückgegriffen werden. Und zwar über die Standard-Kopierfunktion oder über das Kopieren mit Drag & Drop. Variablenverwendung in den Begleittexten optimiert Kennen Sie das? Ihre Vor-, Betreffoder Nachtexte beinhalten Variablen, die vom Programm vor dem Ausdruck mit den projektspezifischen Werten ausgefüllt werden sollen. So weit, so gut. Kann aber eine Variable nicht gefüllt werden, weil die dafür erforderliche Eingabe nicht gemacht wurde, dann merkte man das bisher immer erst nach dem (dann wertlosen) Ausdruck. Jetzt können Sie per Mausklick alle Variablen ausfüllen lassen, fehlende Werte sofort ergänzen und dann den Ausdruck starten - ein gutes Beispiel dafür, wie auch kleine Anpassungen das tägliche Arbeiten mit der Software optimieren können und so auch Papier und Toner/Tinte einsparen können. Aufmaß freie Schreibweise War in Version 2011 das Aufmaß nach REB 23.003 einer der Entwicklungsschwerpunkte, so hat Nemetschek sich in der aktuellen Version verstärkt um den Bereich »Aufmaß freie Schreibweise« und Bauabrechnung gekümmert. Beispielhaft dafür sei das Thema »Arbeiten mit Hilfswerten und Referenzwerten« genannt. Hier sorgt eine komplette Überarbeitung für deutlich mehr Komfort und Effizienz. Ein weiteres Detail beim Aufmaß: Sie können jetzt Formeln hinterlegen, in denen vor dem Doppelpunkt mehrere Variablen eingefügt werden können. Wozu ist das nützlich? Mit einer Formel »Lieferschein Nr #V vom #T : #A« können ganz einfach und höchst effektiv Lieferscheine erfaßt werden, um sie dann abzurechnen. Dies ist nur ein Beispiel - Ihnen


werden weitere Verwendungsmöglichkeiten einfallen. Objektelemente Dieses komplett neue Arbeitsgebiet ermöglicht es, schon vor der eigentlichen Kalkulation den Materialbedarf eines Objektes zu erfassen und dem Einkauf eine Bedarfsanforderung zur Preisermittlung zugehen zu lassen. Je Element erkennen Sie, zu welchem Zeitpunkt Sie einen Preis angefragt SCHUHE Gut gerüstet am Bau Sicherheitsschuhe des Baumaschinenherstellers JCB. Wenn JCB als einer der weltgrößten Baumaschinenhersteller eine eigene Arbeitsschuhkollektion auf den Markt bringt, kann man davon ausgehen, daß das Nonplusultra an Sicherheit gewährleistet ist. Daß die Modelle überdies sehr modisch gestaltet und preislich attraktiv sind, macht sie für jeden Mitarbeiter auf dem Bau interessant. Erhältlich sind die Sicherheitsschuhe von JCB in Deutschland exklusiv beim bekannten Arbeitsschutzausrüster Ixkes (www.ixkes.de). »Gerade auf dem Bau lauern viele Gefahren – seien es sperrige Baumaterialien, die zu transportieren sind und den Trägern entgleiten können, schwere Werkzeuge, mit denen hantiert wird, oder unebene und rutschige Flächen, die betreten werden müssen«, erläutert Sicherheitsschuh-Experte Peter Ixkes. »Deshalb ist ein Höchstmaß an Sicherheit bei der persönlichen Arbeitsschutzausstattung das A und O auf jeder Baustelle. Direkt aus den Variablenverwendung in den Begleittexten. EDV und wann Sie diesen erhalten haben. Der Kalkulator kann nun auf die vom Einkauf eingeholten Preise bei der Kalkulation zugreifen. Finanzbuchhaltung und Betriebsbuchhaltung In den kaufmännischen Bereichen von Bau für Windows beschränkt sich dieses Update auf wenige geringfügige Anpassungen und auf das Modul »766 Kostenstellen-Auswertungen«. Arbeitsschutz spezifischen Praxisanforderungen heraus entwickelt, sind die Sicherheitsschuhe von JCB auf jeden Fall eine gute Wahl.« Anti-Rutsch-Sohle für unfallfreies Arbeiten Sicherheitsschuhe von JCB gibt es in verschiedenen, sehr robusten Ausführungen als Stiefel und Schnürhalbschuhe in den Standards SB, SB-P, S1P und S3. Ausgestattet sind sie mit einer Stahloder Kunststoffkappe und durchtrittsicherer Anti-Rutsch- Sohle für unfallfreies Arbeiten. Die Obermaterialien sind wasserabweisend und resi- Abb.: Nemetschek Derzeit werden die letzten Arbeiten an dem neuen Fibu-Modul »E-Bilanz« fertig gestellt. Die Version wird im Februar 2012 erscheinen. Sie wird auch weitere Programmverbesserungen im kaufmännischen Bereich bringen - u.a. ein vollkommen neu gestaltetes Auswertungsprogramm in der Betriebsbuchhaltung, das umfangreiche frei definierbare Auswertungen ermöglicht. Autor: Dipl.-Ing. Wolfgang Götz Geschäftsführer der Nemetschek Bausoftware GmbH www.bausoftware.de stent gegen gefährliche Flüssigkeiten, wie sie am Bau Verwendung finden; ein spezielles Innenfutter wiederum sorgt für Atmungsaktivität und ein gesundes Fußklima. Sicherheitsschuhe von JCB sind von sportlicher Optik, von einem normalen Freizeitschuh äußerlich kaum zu unterscheiden und zu Preisen ab etwa 45,- € erhältlich. Von JCB Arbeitskleidung gibt es auch T- Shirts, Arbeitshosen und -jacken, Pullover und Kapuzenpullis,Westen, Socken und Gürtel – ebenfalls in sehr robuster und modisch ansprechenderVerarbeitung. Peter Montag Februar 2012 21 Foto: Ixkes


22 KNEER Riegeler Lofts Lofts Das unter Denkmalschutz stehende Gebäudeensemble der ehemaligen Brauerei Riegel im gleichnamigen Riegel am Kaiserstuhl (Baden-Württemberg) erstrahlt in neuem Glanz. Die Umnutzung der industriellen Brachflächen in exponierter Ortslage zu den Riegeler Lofts stellt ein Großprojekt mit einer sinnvollen Nutzungsmischung von Wohnen, Kunsthalle und Dienstleistungen dar. Die meisten Gebäude wurden zwischen 1876 und 1915 erbaut, später folgten Erweiterungs- und Verbindungsbauten. In enger Absprache mit der Gemeinde und den zuständigen Behörden erstellte die Freiburger Gisinger Gruppe ein neues Nutzungskonzept für Wohnen und Gewerbe auf ca. 13.000 m 2 . Den verantwortlichen Planern vom Architekturbüro Rothweiler, Freiburg, ist es gelungen, die vorhandenen baulichen Qualitäten der historischen und orts- fensterbau/frontale 2012 Energiebewußtes Wohnen im Industriedenkmal. Der ehemalige Kühlturm mit Loft- Wohnungen mit bis zu 9 m Raumhöhe. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäudeensemble der ehemaligen Brauerei Riegel. bildprägenden Bausubstanz wieder freizulegen und ein umweltschonendes und kostensparendes Energiekonzept zu realisieren. Enge Abstimmung mit der Denkmalpflege Der Einsatz hat sich gelohnt. Das historische Wahrzeichen der früheren Riegeler Brauerei, der Kühlturm, hat nach mehr als einem halben Jahrhundert sein ursprüngliches Aussehen wieder annähernd erlangt. Fast ein halbes Jahr wurde mit viel handwerklichem Geschick und in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege allein an der Ostfassade gearbeitet. Das im Jahr 1912 in zum Teil neugotischem Stil erbaute Industriedenkmal hatte in den 1960er Jahren eine metallene Verblendung erhalten. Diese wurde entfernt und die ursprüngliche historische Fassade mit den besonderen Fenstern und den Sandsteinwänden wieder hergestellt. Nach alten Gemälden wurde auch die Farbgestaltung dem Original nachempfunden: rotbraune Naturstein-Applikationen auf weißem Putz, welche die Fenster um- Februar 2012 rahmen und die Doppel-Giebel zieren, deren Geometrie erst einmal rekonstruiert werden mußte. Raumhöhen zwischen 3,70 m und 9 m Innen erhielt der Turm eine gänzlich neue Raumaufteilung bis hin zu neuen Geschoßdecken, die eingezogen wurden. Hier sind insgesamt 17 Wohnungen entstanden – von der 60 m2 Single-Wohnung bis zum 400 m2 großen Maisonette- oder Galerieloft. Raumhöhen, die zwischen 3,70 m und 9 m liegen, prägen ein unkonventionelles Wohnambiente. Der ganz besondere Charme und Charakter der Räumlichkeiten blieb erhalten, dafür wurden sie mit modernem Komfort ausgestattet. Ein Loft in diesem Gebäude bedeutet lichtdurchflutete Wohn- und Arbeitsräume mit hohen Decken, Galerieebenen und großen Fenstern, die wie die neuen Terrassen und die großzügigen Südbalkone einen traumhaften Ausblick über das Rheintal mit dem beeindruckenden Schwarzwaldpanorama bieten. Holz-Sprossenfenster mit originalgetreuer Optik Als stimmiger Teil des Gesamtkonzepts sorgen Holz-Sprossenfenster vom Typ HF 68 in Meranti, weiß lackiert, von Kneer-Südfenster für eine originalgetreue Optik, bieten jedoch den Wärmeschutz von heute. Ausgeführt mit Isolierverglasung (Ug = 1,1 W/m 2 K) und warmer Kante, erzielen


sie einen UW-Wert von 1,3 W/m2K. Die neuen Fenster wurden paßgenau für die bestehenden, riesigen Öffnungen angefertigt. Dadurch sind zum Teil extrem große, 6teilige Fensterelemente mit Abmessungen von ca. 3 m x 3 m entstanden. Auch die Südfassade, vorher eine geschlossene Wand, wurde durch große Fensterflächen architektonisch aufgewertet. 4.000 m2 Wohn- und Nutzfläche Durch die Modernisierung des Kühlturms erhielt das Brauerei-Ensemble eines seiner schönsten Architekturhighlights in voller Pracht zurück. Die Restaurierungsarbeiten waren Teil des zweiten Bauabschnitts, die neben der Wiederherstellung der historischen Fassade die Modernisierung der alten Abfüllerei umfaßten. Entstanden sind in beiden Gebäuden - auf insgesamt über 4.000 m2 Wohnund Nutzfläche - insgesamt 57 Lofts, Studios und Wohnungen. Bei diesen Raumdimensionen spielt das Energiekonzept für die Nutzer eine entscheidende Rolle. Rund 80% fensterbau/frontale 2012 Ein Loft in diesem Gebäude bedeutet lichtdurchflutete Wohn- und Arbeitsräume mit hohen Decken, Galerieebenen und großen Holzfenstern, die wie die neuen Terrassen und die großzügigen Südbalkone einen traumhaften Ausblick über das Rheintal mit dem beeindruckenden Schwarzwaldpanorama bieten. des jährlichen Wärmebedarfs werden durch eine Grundwasserwärmepumpe abgedeckt. Ein moderner Brennwertkessel mit 635 KW Leistung stellt die restliche Wärme im Bedarfsfall effizient zur Verfügung. So konnte in den großzügigen Wohn- und Arbeitsräumen ein Wohlfühlambiente bei vergleichsweise geringem Energieaufwand und günstigen Nebenkosten realisiert werden. Der Einbau von Fußbodenheizungen mit niederen Vorlauftemperaturen unterstützt das innovative Heizsystem. Für den Flächenrecyclingpreis Baden-Württemberg 2010 nominiert Dafür, daß die »Qualitäten der historischen Bausubstanz wieder freigelegt« wurden, ist das Projekt durch das Umweltministerium für den Flächenrecyclingpreis Baden-Württemberg 2010 nominiert worden. Der Erfolg spricht auch für die gelungene Kommunikation zwischen den Prozeßbeteiligten, von der Kommune über den Investor bis zu den staatlichen Stellen. Weitere Informationen zu den Riegeler Lofts gibt es unter www.gisinger.de, www.riegeler-lofts.de, zu den Holzfenstern unter www.kneer-südfenster.de. fensterbau/frontale, Stuttgart 21.-24.03.2012, Halle 5, Stand 5-212 Carola Kiesling Februar 2012 23 Foto: Kneer-Südfenster


24 Bauindustrieverbands-Präsident Marcus Becker (Bildmitte) hieß sehr herzlich Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (rechts) sowie Berlins Bausenator Michael Müller (links) willkommen. Frank Henkel, Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg, Axel Wunschel und Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe (v.l.n.r.). Die Präsidenten und Hauptgeschäftsführer beider Bauverbände der Region (links Reinhold Dellmann und Michael Schrobsdorff von der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg), Bildmitte Frau König (ADAC Berlin-Brandenburg) sowie rechts Marcus Becker und Axel Wunschel vom Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg). Auch Potsdams OB Jann Jacobs (links) gehörte zu den gern gesehenen Gästen. Februar 2012 Neujahrsem Ministerpräsident Platzeck und Berl Neujahrsempfang Mit wieder einer außerordentlich hohen Beteiligung von rund 400 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung hat sich der Neujahrsempfang des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg am 5. Januar auch in diesem Jahr als ein erster gesellschaftlicher Höhepunkt 2012 in der Region erwiesen. Ehrengäste des traditionellen Empfangs waren u.a. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck, Berlins neuer Bausenator Michael Müller sowie weitere Minister aus Brandenburg und Senatoren aus Berlin. Marcus Becker, Präsident des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg (BBB), verwies in seiner Ansprache auf sehr unterschiedliche Situationen der Baubranche in der Region. Zwar gehe es dem Woh- ... fühlten sich ebenfalls wohl im Haus der Bauindustrie: Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack (l.), Bauminister Jörg Vogelsänger (2.v.l.). Kennen sich gut aus langjähriger Zusammenarbeit: Potsdams OB Jann Jacobs und Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (rechts). nungs- und auch wieder im Wirtschaftsbau relativ gut, aber vor allem bei den im Infrastrukturbereich tätigen Baufirmen wachse die Befürchtung, daß die öffentliche Hand 2012 weit weniger investiere als eigentlich nötig sei. Vor allem der Straßen-, der Wasser- sowie der Kanal- und Rohrleitungsbau sehe sich jetzt bereits mit weit weniger Aufträgen konfrontiert, sagte er. Der BBB-Präsident nutzte die Gelegenheit, um an die Landespolitik in Berlin und in Brandenburg eindringlich zu appellieren, nicht bei den Ausgaben für die Infrastruktur zu sparen, sondern deren weiteren


pfang pfang 2012 ins neuer Bürgermeister Müller auf am Griebnitzsee. Ausbau als Chance für die gesamte Region zu erkennen, europäische Logistikdrehscheibe im Herzen des Kontinents zu werden. Von der Entwicklung der Region zu einer Logistikdrehscheibe in Europa hätten alle etwas, voran die Bevölkerung durch mehr Arbeitsplätze vor Ort und wachsenden Wohlstand. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck betonte in seiner kurzen Ansprache das langjährige gute Zusammenwirken mit der Bauwirtschaft. Er verwies darauf, daß das Land trotz der zurückgehenden Mittel aus dem Solidarpakt und der nach 2012 ausbleibenden EU-Fördergelder daran festhalten werde, die Infrastruktur in Brandenburg nach Kräften zu erhalten und weiterzuentwickeln. »Die Parole Bildung statt Beton ist ebenso falsch wie umgekehrt. Es geht darum, die richtige Balance zwischen beiden zu finden«, sagte er. Die Landesregierung werde alles tun, damit sich Brandenburg weiter als dynamische Region innerhalb Deutschlands entwickle. Die Grüße des Regierenden Bürgermeisters aus Berlin überbrachte der neue Bausenator Michael Müller. Er sagte u.a.: »Für Berlin ist wichtig, Zukunftsindustrien- und Technologien weiterzuentwickeln, aber auch Handwerk, Mittelstand und Handel zu stärken. Die Bauwirtschaft ist Motor für Wachstum, Mit einer launigen Ansprache sorgte der Ministerpräsident schon zu Beginn des Neujahrsempfangs für gute Stimmung. Beschäftigung und Ausbildung. Sie trägt zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der Berliner Wirtschaft bei. Wir wissen, daß Investitionen für die Bauindustrie wichtig sind, ich werde mich als Senator aktiv dafür einsetzen, daß das Land Berlin seinen Teil dazu beiträgt.« Der Neujahrsempfang 2012 präsentierte sich wie gewohnt mit bester gastronomischer Versorgung und mit vielen interessanten Gesprächen und Fachsimpeleien. Bis weit nach Mitternacht wurde an den Tischen bei vorzüglicher Stimmung lebhaft diskutiert. Zufrieden mit dem gelungenen Abend traten die vielen Gäste zu nächtlicher Stunde den Heimweg vom Griebnitzsee nach Hause an. Hans Erdmann Alle Fotos vom Neujahrsempfang finden Sie auf unserer - neuen - Homepage www.bauindustrie-bb.de unter der Rubrik »Aktuelles«. Offizielle Begrüßung: Präsident Marcus Becker (links), Michael Müller (Bildmitte) und Mathias Platzeck (rechts). Hatten sich mit Sicherheit viel zu sagen: Axel Wunschel, Doro Zinke, Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg (Bildmitte) und Infrastruktur-Staatssekretär Rainer Brettschneider (rechts). Zwei Präsidenten, die gut lachen haben: Marcus Becker (links), Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg, und Michael Schrobsdorff, Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg. Berlins CDU-Chef und neuer Innensenator Frank Henkel (rechts) fühlte sich wieder wohl am Griebnitzsee. Februar 2012 25 Fotos: Torsten George


26 BAUKONJUNKTUR November No ember 2011 Wenig neue Impulse durch den öffentlichen Bau. Im November haben die bauindustriellen Firmen der Region Berlin-Brandenburg zwar insgesamt sowohl bei der Beschäftigung (+1,9%), bei den geleisteten Arbeitsstunden (+9,2%), beim baugewerblichen Umsatz (+21,4%) und beim Auftragseingang (+14,3 ) zulegen können, aber insbesondere vom öffentlichen Bau sind weiter kaum neue Impulse für den Bau ausgegangen. So steht im baugewerblichen Umsatz in der Region beim öffentlichen Hochbau nach 11 Monaten ein Minus von 2,3% in den Büchern. Ähnlich sieht es beim Auftragseingang aus. Die im Bereich des öffentlichen Baus tätigen Firmen haben hier in 11 Monaten des Jahres 2011 insgesamt rund 1% weniger neue Aufträge erhalten als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Gegenüber den 11 Monaten des Jahres 2009 beläuft sich das Minus sogar auf rund 5%. Brandenburg Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden kletterte im November im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund 12,9% auf 4,293 Mio. Std. Ausnahmslos in allen Sparten wurde mehr gearbeitet als im November 2010. Im Wohnungs-, im Wirtschaftsund im öffentlichen Hochbau waren die Zuwachsraten sogar zweistellig. Kumulativ nach 11 Monaten beläuft sich das Plus insgesamt auf 12,9%, auch hier getragen vor allem vom Wohnungs-, vom Wirtschafts- und vom öffentlichen Hochbau. Die Lage auf dem Bauarbeitsmarkt hat sich im November weiter verhalten positiv entwickelt. Im 11. Monat des Jahres waren nach vorläufigen Zahlen in Brandenburg im Bauhauptgewerbe 23.045 gewerbliche Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg Bauarbeiter beschäftigt, 0,1% mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auf das Jahr bezogen wurden bis Ende November in Brandenburg 3,3% mehr gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt. Gegenüber dem kumulativen Vergleich zu 2009 beläuft sich das Plus sogar auf 8,4%. Bauhauptgewerbe Brandenburg Februar 2012 Der baugewerbliche Umsatz lag im November mit 447 Mio. € um fast 22% über dem Wert des Vormonats und kumulativ 14,4% höher. Auch hier haben vor allem der Wohnungsbau (+25% bzw. 140 Mio. €), der Wirtschaftsbau (+22,9% bzw. 161 Mio. €) und der öffentliche Hochbau (+47,6% Ihr kompetenter p Partner für Aus - und Weiterbildung g in der Bauwirtschaft BERUFSFÖRDERUNGSWERK E.V. DES BAUINDUSTRIEVERBANDES BERLIN - BRANDENBURG E. V. Karl - Marx - Straße 27 14482 Potsdam Tel: 0331 / 74 46 168 Fax: 0331 / 74 46 166 • Ausbildung, Fortbildung und Umschulung in allen Bereichen der Bauwirtschaft • Lehrgänge für Fach- und Führungskräfte • PC - Kurse • Firmenschulungen nach Ihren Vorgaben Internet: http://www.bfw-bb.de / E-Mail: potsdam@bfw-bb.de


bzw. 31 Mio. €) zugelegt. Kumulativ beläuft sich das Plus beim baugewerblichen Umsatz in Brandenburg auf 17,3% gegenüber dem Jahr 2009. Der Auftragseingang legte im November 2011 mit neuen Ordern in Höhe von 128 Mio. € 9,4% gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres zu. Während die neuen Order mit 55% Plus im Wohnungsbau und mit 125% Plus im öffentlichen Hochbau glänzten, gab es für die im öffentlichen Bau insgesamt tätigen Firmen im November 7,3% weniger Aufträge und im Straßenbau sogar mit nur 17 Mio. € rund 34,5% weniger neue Order. Gegenüber dem November 2009 beläuft sich das Minus im Auftragseingang insgesamt auf 4,5%. Berlin Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden im Bauhauptgewerbe hat in Berlin im November mit 2,088 Mio. Std. knapp um 2,4% gegenüber dem Wert des Vergleichsmonates vom Vorjahr zugenommen. Dieses Plus geht vor allem auf mehr Arbeitsleistungen im Wohnungsbau (+5,4%) und im Wirtschaftsbau (+9,2%) zurück. Der öffentliche Bau (-10,4%) und darunter der öffentliche Hochbau (-21,1%) sowie der sonstige Tiefbau (-13,6%) schrieben deutlich negative Zahlen. Kumulativ steht dagegen insgesamt ein Plus von 8,5% in der Bilanz. Die 14.310 gewerblichen Bauarbeiter markieren für das Bauhauptgewerbe nach Angaben der Sozialkasse des Berliner Baugewerbes im November ein Plus von rund 4,9% gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Gegenüber dem November 2009 beläuft sich der Zuwachs auf 12,7%. Auch die Zahl der Betriebe hat leicht zugenommen - übers Jahr um 3,3%. Der baugewerbliche Umsatz lag im November mit insgesamt 286 Mio. € deutlich um 20,7% höher als im Vergleichsmonats des Vorjahres. Vor allem im Wohnungsbau (+35%), im Wirtschaftsbau (+25,4 %) und auch im Straßenbau (+20%) lagen die Um- sätze erheblich höher. Im öffentlichen Bau insgesamt (-1,6%) und darunter im öffentlichen Hochbau (-12,5%) und im sonstigen Tiefbau (-10,5%) waren die Bremsspuren in der Baukonjunktur wieder deutlich zu spüren. Kumulativ ergibt sich das gleiche Bild. Insgesamt lagen hier die Umsätze aber um 10,1% über den Vergleichswerten von 2010. Der Auftragseingang hat im November mit neuen Ordern in Höhe von 136 Mio. € gegenüber dem November von 2010 kräftig um 19,3% angezogen. Alle Sparten haben von dieser positiven Entwicklung profitiert. Der Wohnungsbau (+56,5%) und der öffentliche Hochbau (+33%) sind hier die Leuchttürme. Anders sieht das Bild aus, wenn man sich die Auftragsentwicklung seit Jahresbeginn betrachtet. Der öffentliche Bau (-12,7%) und hier wiederum der sonstige Tiefbau (-53,3%) verdeutlichen die derzeitige Investitionszurückhaltung der öffentlichen Hand. Hans Erdmann Bauhauptgewerbe Berlin Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg e.V. in Stichworten: Hausadresse: Karl-Marx-Straße 27, 14482 Potsdam Postanschrift: Postfach 60 15 62, 14415 Potsdam Telefon: 0331/7446-0, Telefax: 0331/7446-166 lnternet: www.bauindustrie-bb.de, E-Mail: info@bauindustrie-bb.de Gründung: 9. Mai 1990 Präsident: Dipl.-Ing. Marcus Becker, Geschäftsführer Kondor Wessels Bouw Berlin GmbH, Kronprinzendamm 15, 10711 Berlin, Telefon: 030/81 03 10-402, Fax: 030/81 03 10-411 Vizepräsident: Dipl.-Ing. Wolfgang Frey, Geschäftsführer TRP Bau GmbH, Ruhlsdorfer Weg 103, 14532 Stahnsdorf, Telefon: 03329/60 44-0, Fax: 03329/60 44-11 Hauptgeschäftsführer: RA Axel Wunschel, Telefon: 0331/7446-142, Fax: 0331/7446-166 Pressesprecher: Hans Erdmann, Telefon: 0331/7446-161, Fax: -191, E-Mail: hans.erdmann@bauindustrie-bb.de Februar 2012 27


RECHT Der Gesetz- und Verordnungsgeber ist in den vergangenen Wochen und Monaten außerordentlichen aktiv gewesen und beschert sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern eine Vielzahl von Änderungen zum Jahreswechsel. Nachfolgend haben wir eine kleine Übersicht der wichtigsten Neuerungen zusammengestellt. 1. Arbeitsmarktpolitik Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt Aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung und Prognosen enden die während der Wirtschaftskrise eingeführten Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld mit Ablauf des Jahres 2011. Ausgenommen hiervon ist die Regelung, daß Betriebssicherungsvereinbarungen, die vor dem Bezug von Kurzarbeitergeld abgeschlossen werden, um Arbeitsplätze zu erhalten, sich nicht mindernd auf die Höhe des anschließenden Kurzarbeitergeldes auswirken. Diese Regelung gilt unbefristet. Insolvenzgeldumlage Der Anspruch der Arbeitnehmer auf Insolvenzgeld wird durch eine von den Arbeitgebern zu zahlende monatliche Umlage finanziert. Im Jahr 2010 betrug der Umlagesatz noch 0,41% bezogen auf das Arbeitsentgelt, nach dem die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung für die im Betrieb Beschäftigten einschließlich der Auszubildenden bemessen werden. Da sich die Wirtschaft unerwartet positiv entwickelt hat, kam es im Jahr 2010 zu einem Überschuß bei der Insolvenzgeldumlage, so daß im Jahr 2011 keine Umlage erhoben werden mußte Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg Neues zum Jahresbeginn Jahresbeginn 2012 Eine Übersicht über die wesentlichen Änderungen und Neuregelungen. und der Überschuß aus dem Jahr 2010 im Jahr 2011 nicht vollständig aufgebraucht wurde. Es bleibt daher bei einem niedrigen Umlagesatz für das Jahr 2012 in Höhe von 0,04%. Neues Arbeitsrecht bei illegaler Ausländerbeschäftigung Das Gesetz zur Umsetzung aufenthaltsrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union und zur Anpassung nationaler Rechtsvorschriften an den EU-Visakodex enthält u.a. wichtige arbeitsrechtliche Regelungen zum Schutz illegal beschäftigter Ausländer (§ 98a Aufenthaltsgesetz). Entsprechend den Vorgaben des Unionsrechts wird Ausländern, die von einem Arbeitgeber illegal beschäftigt wurden, künftig die Durchsetzung ihrer Vergütungsansprüche erleichtert. Dazu sind zwei widerlegbare Vermutungen geschaffen worden. Es wird davon ausgegangen, daß der Ausländer drei Monate beschäftigt worden ist und daß ihm die für die Beschäftigung übliche Vergütung zusteht. Neben dem Arbeitgeber haften grundsätzlich alle beteiligten Unternehmer, in deren Auftrag der Arbeitgeber tätig ist, für die Vergütungsansprüche des illegal beschäftigten Ausländers. 2. Sozialversicherung und Sozialgesetzbuch Am 1. Januar 2012 tritt das Vierte Gesetz zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze in Kraft, das eine Reihe von insbesondere für Arbeitgeber relevanten Änderungen enthält. Versicherungspflicht von Teilnehmenden an praxisintegrierten dualen Studiengängen Die Versicherungspflicht von Teilnehmenden an praxisintegrierten dualen Studiengängen wird in der Kranken-, Pflege-, Rentenversicherungund der Arbeitsförderung für die gesamte Dauer des Studiengangs einheitlich geregelt. Die Teilnehmenden werden den zur Berufsausbildung Beschäftigten gleichgestellt und damit in allen Zweigen der Sozialversicherung wieder versicherungspflichtig. Beschäftigungsfiktion von drei Monaten Gemäß der Sanktionsrichtlinie des Europäischen Parlamentes und des Rates wird bei der Aufdeckung von 28 Februar 2012 Rechtsanwalt Mathias Kahrs Fachanwalt für Arbeitsrecht, Bauindustrieveband Berlin- Brandenbung e.V. illegaler Beschäftigung eine Beschäftigungsfiktion von drei Monaten für die Fälle eingeführt, in denen keine verwertbaren Dokumente über die tatsächliche Dauer der Beschäftigung vorliegen. Voller Sozialversicherungsschutz Zeiten von bis zu drei Monaten, in denen Arbeitsentgelt aus einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung der werktäglichen oder wöchentlichen Arbeitszeit oder zum Ausgleich von Produktions- und Arbeitszeitzyklen weitergezahlt werden, werden im Zuge einer Neuregelung Zeiten der Entnahme von Arbeitsentgelt aus einem Wertguthaben gleichgestellt. Damit gilt für diese Beschäftigten der volle Sozialversicherungsschutz weiter, der sonst nach vier Wochen geendet hätte. Beitrags- und Meldeverfahren Anpassungen gibt es auch im Beitrags- und Meldeverfahren. Bei Arbeitgebern, die entweder selbst behindert sind oder Menschen mit Behinderung beschäftigen, und deren Aufwendungen einschließlich der Sozialversicherungsbeiträge durch die Sozialhilfe erstattet werden, wird die Fälligkeit der Beiträge um einen Monat aufgeschoben. So entsteht keine zeitliche Lücke zwischen Zahlung und Erstattung der Beiträge. Das Verfahren wird so deutlich einfacher und alle Seiten werden von Verwaltungskosten entlastet. Eine weitere Entlastung der Arbeitgeber bedeutet der Wegfall von Beschäftigtenkopien derjenigen Meldungen, die ausschließlich die Unfallversicherung betreffen. RA Mathias Kahrs, Bauindustrieveband Berlin-Brandenburg e.V., Geschäftsstelle Berlin


BAUWIRTSCHAFT Meßlatte für Arbeit des neuen Senats ist die Koalitionsv Koalitionsver ereinbarung einbarung Die Sanierung, Erneuerung und der Ausbau der Infrastruktur in der deutschen Hauptstadt müssen für den neuen Senat höchste Priorität haben. Das bekräftigte Hauptgeschäftsführer Axel Wunschel anläßlich der »Regierungserklärung« des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit. Wunschel sagte, die Bauwirtschaft der Region begrüße die Ankündigung von Klaus Wowereit, im Zusammenhang mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze insbesondere auf den weiteren Ausbau des Umfeldes vom Flughafen Berlin-Schönefeld sowie auf Das Berliner Bauhauptgewerbe hat auch 2011 wieder mehr gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt als im Jahr zuvor. Wie aus Unterlagen der Sozialkasse des Berliner Baugewerbes hervorgeht, setzt sich damit ein seit dem Jahre 2005 anhaltender Trend fort, daß die Firmen ihre Belegschaften aufstocken. Im Dezember 2011 lag die Zahl der gewerblichen Arbeitnehmer im Berliner Bauhauptgewerbe sogar um 7,25% höher als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Nach Ansicht des BauindustrieverbandesBerlin-Brandenburg gibt es vor allem zwei Gründe für diese arbeitsmarktpolitisch günstige Entwicklung am Bau. Zum einen, so betonte es Axel Wunschel, Hauptgeschäftsführer des Bauindustriever- Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg Bauindustrieverband: Sanierung, Erneuerung und Ausbau der Infrastruktur muß höchste Priorität haben. den Weiterbau der A 100 zu setzen. »Maßstab und Meßlatte für die Arbeit des neuen Senats müssen die in der Koalitionsvereinbarung festgelegten Ziele sein. Dazu gehört die darin festgehaltene Erkenntnis, daß mehr für den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur in der deutschen Metropole getan werden muß«, unterstrich Wunschel. Es bleibe dabei: Das komplexe Thema Infrastruktur gehöre in der Prioritätsliste der Senatsarbeit ganz nach oben. Egal ob bei den unterirdischen Versorgungsleitungen, auf dem Wasser, per Schiene oder auf den Straßen – bandes,habe sich die baukonjunkturelle Lage bei allen unterschiedlichenTendenzen in den einzelnen Sparten insbesondere im Hochbau besser als vielfach erwartet,entwickelt. Zum anderen habe auch das günstige Bauwetter 2011 dazu beigetragen. Relativiert wird diese Entwicklung allerdings durch die Tatsache, daß nur gut 50% der gewerblichen Ar- der Senat könne mit einer Konzentration auf diese Bereiche viel für das angestrebte Ziel der Schaffung neuer Arbeitsplätze tun, so der Hauptgeschäftsführer. »In der Koalitionsvereinbarung haben viele Ziele, für welche die Bauwirtschaft schon seit Jahren eintritt, Aufnahme gefunden. Das begrüßen wir sehr. Aber wichtiger noch ist, daß diesen Ankündigungen nun Taten folgen. Die Baubranche der Region ist bereit, den Senat hierbei zu unterstützen«, unterstrich Wunschel abschließend. Hans Erdmann Berliner Bauhauptgewerbe Bauhauptgewerbe beschäftigt mehr Bauarbeiter beitnehmer am Bau in Berlin vollzeitbeschäftigt ist, der große andere Teil dagegen teilzeitbeschäftigt. Hans Erdmann Geburtstage leitender Mitarbeiter unserer Mitgliedsunternehmen im Februar 2012 Dipl.-Bauing. Michael Gartemann, Geschäftsführer G+G Bauträger GmbH, Sitz Potsdam 03.02.1960 Dipl.-Ing. Tevfik Akar, Geschäftsführer TEVAK GmbH 03.02.1947 Ralf Eibenstein, Niederlassungsleiter Meyer & John GmbH & Co. KG, Niederlassung Berlin 06.02.1965 Ing. Reimut Krüper, Geschäftsführer Hoch- und Tiefbaugesellschaft Wittstock mbH 08.02.1951 Dipl.-Ing. Sven Schreiber, Prokurist BATEG Ingenieurbau GmbH 11.02.1967 Ralf Oelke, Betriebsleiter cobau Stöppler Trockenbau und Akustik GmbH & Co. KG 11.02.1959 Alexander Blatt, Prokurist PORR Deutschland GmbH, Zweigniederlassung Berlin 11.02.1955 Dipl.-Ing. Uwe Schedel, Geschäftsführer Hoch- und Tiefbaugesellschaft Wittstock mbH 13.02.1958 Dipl.-Ing. Olaf Küpper, Niederlassungsleiter TORKRET Komplettbau GmbH, Niederlassung Berlin 16.02.1969 Dipl.-oec. Andreas Schmieg, Geschäftsführer TORKRET Komplettbau GmbH, Niederlassung Berlin 19.02.1960 Dipl.-Ing. Erwin Hollesch, Oberbauleiter BILFINGER BERGER Hochbau GmbH 20.02.1953 Dipl.-Ing. Peter Hoppe, Techn. Zweig-NL-Leiter Bilfinger Berger Ingenieurbau GmbH, NL Deutschland/Bereich Ost 20.02.1961 Dipl.-Ing. Torsten Lütgen, Technischer Leiter B.E.S.T. Bau Erd-, Straßen- und Tiefbau, ZNL der Hastrabau-Wegener GmbH & Co. KG 21.02.1968 Dipl.-Ing. Hanfried Rasehorn, Geschäftsführer HKR-Systembau GmbH 21.02.1936 Dipl.-Ing. Rolf Wilder, Geschäftsführer BEROA Deutschland GmbH, NL. BURTHERM Eisenhüttenstadt 22.02.1950 Dipl.-Ing. Michael Gollee, Geschäftsführer MATTHÄI Bauunternehmen GmbH & Co. KG 23.02.1963 Dipl.-Ing. Torsten Köhring, Geschäftsführer Hoch- und Tiefbaugesellschaft Wittstock mbH 28.02.1965 Februar 2012 29


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