Offene Kirche Elisabethen - Die Kirche für alle

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Die Offene Kirche Elisabethen in Basel ist die Kirche für alle. Alle Menschen guten Glaubens, die Lebenssinn suchen, jede Lebensweise und Orientierung, dürfen ankommen und zuhause sein. Die ist ein Bericht über unsee Are im 2019.

Editorial

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Inhaltsverzeichnis

Editorial3

Tagebucheinträge der Leitung 4

Support Elisabethen 12

Jubiläum 2019 16

Rückspiegel: Die OKE in den Medien 18

Nadia Bolz-Weber in der OKE 20

Interview mit alt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey 24

Ilias: Sorge für Basels Seele 26

Gespräche für alle: der BiG-Jahrgang 2019 28

Härzwärts – Segnungsfeier am Valentinstag 40

Bike-Segen: Wo die wilden Kerlinnen rollen 42

DA-SEIN & FRAU-SEIN im Umbruch 44

Koordinationsstelle Freiwillige für Flüchtlinge 46

Unser Fest «Gastfreundschaft ohne Grenzen» 48

Stadtgebete50

Frauenstreik-Jahr52

Frauenkleider-Tauschbörse53

Politisches Frauen-Nachtgebet 54

Orange the World 55

Das «Kòpfladäärnli» leuchtet kein zweites Mal 56

Geschenktauschaktion59

mimiko für alle 60

Der Basler Stadtsegen 61

Finanzen62

Der Vorstand und das Mitarbeitenden-Team 64

Förderverein66

Informationen67

Was für ein Jahr! Wir sind erschöpft, aber zufrieden.

Das Jubiläum hat uns an die Kraftgrenze gebracht, obwohl’s

im Ergebnis wunderbar war. Unser «Hallelu-JO»

während der Jubiläumswoche war erneut bis auf den letzten

Platz besetzt und unsere Gastpredigerin Nadia Bolz-Weber

zeigte, wofür die OKE steht: begeisternde, Gott und den

Menschen nahe, biblische, atemberaubende Theologie. Und

das Dinner mit Tanja Grandits’ Essen, wo der Geflüchtete

und die Bundesrätin, die Armutsbetroffene und die Stadtpräsidentin,

der 10-Jährige und die 85-Jährige an den gleichen

Tischen sassen, das Gleiche assen und tranken (beim

10-Jährigen natürlich keinen Wein ;-)) und es niemanden

kümmerte und es alle freute. Ein kleiner Vorgeschmack auf

das Reich Gottes, sagen wir leicht unbescheiden. Micheline

Calmy Reys Rede dokumentieren wir auch ganz. Und die

Buchpräsentationen: das unserer Heilerinnen und je eines

von uns beiden. Und die theologische Tagung «frisch und

weise». Und dann der Tanz an der Jubiläumsdisco.

Auch die Arbeit in den sozialen Projekten hat sich verändert.

Die Koordinationsstelle Freiwillige für Flüchtlinge

(KoFfF) wurde aus Synergiegründen von den Auftraggebenden

dem Roten Kreuz zur Weiterführung übergeben

und das DA-SEIN muss neu auch operativ von uns beiden

geleitet werden. Wir mussten so auch zwei Mitarbeiterinnen

ziehen lassen und haben nun, im DA-SEIN, bei uns

Mehrarbeit ohne mehr Geld. Aber was soll’s: Die Arbeit

ist wichtig und wir machen sie.

Und dann wäre da noch das andere Thema, das uns seit

Langem bekannt ist, das uns aber seit dem November

dieses Jahres überschattet hat, wortwörtlich: unser Turm,

dessen Renovation und die Kosten dafür. Was Sie oder

ihr vielleicht noch nicht wusstet dazu, lesen Sie, lest ihr

auch hier im Heft. Und da kommt dann auch wieder das

Schöne, das wunderbar Überraschende: Die Welle an

Sympathie und Solidarität, unter dem Motto «Ich stand

zur Elisabethe» (eine dialektale Formulierung, die uns

einige Baseldytsch-PuristInnen fast nicht verzeihen

wollten ;-)).

MONIKA UND FRANK MIT DEM OFFIZIELLEN SLOGAN DER

SUPPORTFOTOS, DIE UNS NACH LANCIERUNG DER

KAMPAGNE ZU HUNDERTEN ERREICHTEN UND DIE DARUM

ÜBER DIESEN JAHRESBERICHT «VERSTREUT» WURDEN.

Liebe Lesende

Liebe FreundInnen

Und immer noch: Es macht Freude, an diesem Ort mit all

diesen Menschen zugunsten der Stadt und der Region zu

arbeiten, arbeiten zu dürfen. Unsere «Kirchgemeinde» umfasst

dann potenziell über 300000 Menschen. Und es liegt

Segen auf dieser Arbeit und wir tun sie betend. Das erwähnen

wir besonders gern, da es sich gerade rund um die

«Turmgeschichte» immer wieder zeigt, dass einige meinen

oder behaupten, unsere Kirche sei keine Kirche mehr. War

sie aber immer, ist sie und wird sie immer bleiben! Und die

Merian-Burkhardts haben kein Blutgeld für die Elisabethenkirche

verwendet, denn sie hatten keines. Auch so ein Gerücht,

das wir munter und resilient dementieren. Und das

wir trotzdem immer wieder hören.

In diesem Sinn: eine gute, spannende, unterhaltsame, frohe

und inspirierende Lektüre dieses Heftes, das uns – ceterum

censemus – auch viel Arbeit und doch viel Freude machte.

Herzlich: Ihre und Ihr/eure und euer

Monika Hungerbühler und Frank Lorenz

Redaktion

Gestaltung

Litho

Druck

Auflage

Fotos

Offene Kirche Elisabethen

Schärrer + Bachmann graphic design

Sturm AG, Muttenz

Gremper AG, Basel/Pratteln

4400 Exemplare

Bildrechte bei den Fotograf*innen

Offene Kirche Elisabethen – 2019

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