Offene Kirche Elisabethen - Die Kirche für alle

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Die Offene Kirche Elisabethen in Basel ist die Kirche für alle. Alle Menschen guten Glaubens, die Lebenssinn suchen, jede Lebensweise und Orientierung, dürfen ankommen und zuhause sein. Die ist ein Bericht über unsee Are im 2019.

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Stadtsegen

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MIMIKO FÜR ALLE!

Der Basler Stadtsegen

GUETE GOTT, MIR BITTE UM DI SÄÄGE:

BHIET UNSERI STADT

Gib den Häusern einen Grund, der trägt,

Gib Dächer, die schützen und Erde, die nährt

Gib einen Himmel, der weitet.

Zeig‘ den Schlaflosen die Sterne.

Birg‘ das Beisammensein der Liebenden.

Weck’ die Sehnsucht der Satten.

Umfange den Lärm mit Stille.

KONZERTGENUSS MITTWOCHS 12.15–12.45 UHR

mimiko 2019– Ausblick 2020

Die Zahl der BesucherInnen der Mittwoch-Mittags-Konzerte

in der Offenen Kirche Elisabethen (OKE) ist im Vergleich

zu den Vorjahren weiter steigend. Im Jahr 2019 hatte

mimiko mit rund 250 (2018: 230) auftretenden Musikerund

SängerInnen knapp 3000 BesucherInnen (2018: 2600)

bei jeweils rund 40 Konzerten. Das waren pro Konzert rund

75 Personen.

Die Konzertreihe hat sich in den letzten 3 Jahren vermehrt

von einer Auftrittsplattform von StudentInnen der Musikakademie

Basel hin zu Konzerten von jungen, professionellen

MusikerInnen aus der gesamten Region und dem

Ausland entwickelt. 2018 begann das Projektmanagement

damit, das Spektrum der Konzerte durch Kooperationen

mit andern Kulturinstitutionen zu erweitern. Dieser Prozess

wird auch 2020/2021 weiterverfolgt: beispielsweise

durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit kulturellen Institutionen

wie dem Schweizerischen Architekturmuseum

S AM, mit der Musikakademie Basel, der Fachhochschule

Nordwestschweiz und diversen Musikfestivals.

Erfreulich ist die Medien-Präsenz der Konzerte. In der

Basler Zeitung erschienen 2019 in jeder 2./3. Mittwochsausgabe

ein spezieller Tagestipp für das aktuelle Konzert.

Das wirkt sich auf eine höhere Bekanntheit der Konzerte

und positiv auf die Anzahl der BesucherInnen aus.

Im vergangenen Jahr wurde etwa die Hälfte der mimikos

vom Filmer Franz Bannwart auf Video aufgenommen: Sie

finden diese auf YouTube unter den Stichworten «mimiko»

und «Franz Bannwart».

Wie finanziert sich mimiko?

mimiko ist seit Januar 2019 ein Projekt der Offenen Kirche

Elisabethen (OKE). Die OKE ist eine wirtschaftlich selbstständige

Organisation, die wesentlich von der Vermietung

ihres Kirchenraumes lebt. Daher muss – auch wenn es eigene

Projekte sind – jeweils Raummiete budgetiert werden,

obwohl hier kein Geld fliesst.

Seit dem finanziellen Rückzug der Christoph Merian Stiftung

Ende 2016 aus diesem Projekt mussten neue Finanzmittel

gefunden werden. Trotz erheblich kleinerem Budget

für Projektmanagement und Werbung (Budgets 2016: CHF

35000.–; 2017 und folgende Jahre: je CHF 20000.–) wurde

die Qualität und Anzahl der Konzerte erheblich gesteigert.

Die Einnahmen 2020 finanziert sich mimiko im Wesentlichen

aus Beiträgen der Ernst Göhner Stiftung, der Bank für

Internationalen Zahlungsausgleich, der Basler Kantonalbank

und durch Beiträge des Kantons Basel-Stadt und

nicht zuletzt der OKE.

Zusätzliche Sponsoringbeiträge sind sehr willkommen, damit

der Fortbestand der Konzertreihe auch zukünftig gewährleistet

werden kann.

Ausblick Konzerte 2020/21

Die Programmierung des Jahres 2020 mit rund 40 Konzerten

ist bereits abgeschlossen, die Planung für das 1. Halbjahr

2021 läuft. Es wird spannende mimiko-Jahre geben mit

Solisten, Duos, kleineren und grösseren Ensembles bis zu

grossen Chören: die Stilrichtungen reichen von mittelalterlicher

Musik über die Klassik bis zur Moderne und neu auch

mit Jazz/Blues-Konzerten. Zudem wird das Programm bereichert

durch bestehende und weitere Kooperationen mit

anderen Kulturinstitutionen (z.B. Museen), Chören (Grosser

Chor der Fachhochschule Nordwestschweiz, Knabenkantorei),

Klassen der Musikakademie (PerkussionistInnen,

BläserInnen etc.), Musikstiftungen (z.B. Stiftung PIROL)

und Festivals (z.B. «frauenkomponiert», MIZMORIM).

Dieter Zimmer – Projektmanager mimiko

Nimm unter Deine Flügel die ganze Stadt und die ganze Region

Vom Gundeli bis Glaihünige.

Vom Birsköpfli bis zum EuroAirport.

Von den Langen Erlen bis zum Dreispitz

Von Mulhouse bis nach Kaiseraugst

Von Rheinfelden bis nach Mariastein

Von Zell im Wiesenthal bis zu den Jurahügeln

Von Efringen-Kirchen bis nach Waldenburg

Und von Pratteln bis nach St-Louis.

Kehr mit den Putzmännern die nächtlichen Büros,

sei in den Händen der Pflegenden

Schütze die Menschen unter dem Blaulicht bei ihrem Einsatz.

Leite die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft zu gerechten und guten Entscheiden.

Begleite die SchülerInnen auf dem Velo,

sitz beim Fährimaa auf der Bank und ermutige die alte Frau im Drämmli.

Allen Menschen, die auf ihren Wegen durch unsere Stadt Sinn und Nahrung suchen,

gib Begegnungen aus Hoffnung und Zuversicht, aus Freigiebigkeit und Grosszügigkeit.

Lindere Schmerzen, gib Antworten und zeig allen ein Stück Himmel.

Greif den Armutsbetroffenen in «dr Gassekuchi» unter die Arme.

Schenk uns Achtsamkeit für Heimatlose und Schutzsuchende.

Tröste und stärke jene, die traurig sind oder durch Demenz unsere Welt nicht mehr verstehen.

Und hilf auch uns loszulassen, wenn unser Atem zu Ende geht.

Segne unser Tun und Sein,

Mach unser Herz weit und warm.

Sei da im Lieben und Leiden,

im Schlafen und Schaffen.

Sei DU G’TT uns nah durch alle Heiligen,

mit Jesus, unserem Bruder und Herrn

in der Heiligen Geistkraft. AMEN

Unter Verwendung von Material des Zuger Stadtsegens

von Jacqueline Keune

Offene Kirche Elisabethen – 2019 Offene Kirche Elisabethen – 2019

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