Mai 2020

Hochbahn
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HAMBURGmobil

Die Infoseite der HOCHBAHN – Mai 2020

hochbahn.de

Gemeinsam Verantwortung tragen.

Mit Mund-Nasen-Schutz.

Wir halten Hamburg auch in

Zeiten des Coronavirus am

Laufen. Damit wir alle gesund

ans Ziel kommen, ist ein

Mund-Nasen-Schutz in Bussen,

Bahnen und an Haltestellen

aktuell verpflichtend. So

schützen wir uns alle gemeinsam.

Bedecken Sie mit Ihrer Maske

Mund und Nase vollständig. Dies

kann andere vor einer Tröpfcheninfektion

schützen. Dabei können

Sie selbstgebastelte Masken aus

Stoff („Community-Masken“),

einen Schal oder sogenannte

Mund-Nasen-Schutzmasken

(MNS) verwenden.

Tiefe Einblicke am Jungfernstieg

Die nächste HAMBURGmobil-Seite erscheint am 3. Juni.

Impressum V. i. S. d. P.: Hamburger Hochbahn AG,

Steinstraße 20, 20095 Hamburg

Wichtig: Auch mit Maske

Abstand halten!

Wer einen Mund-Nasen-

Schutz trägt, leistet einen wichtigen

Beitrag gegen das Coronavirus.

Er ist dennoch lediglich

eine Ergänzung zu den geltenden

Abstandsregelungen und Kontaktminimierungen.

Bitte achten

Sie auch mit Mund-Nasen-

Schutz darauf, Abstand zu anderen

Personen zu halten. Denn er

schützt in erster Linie andere,

nicht Sie selbst.

Aktuelle Informationen und

Antworten auf die wichtigsten

Fragen unserer Fahrgäste finden

Sie auf hochbahn.de.

Barrierefreier Ausbau der U1-Haltestelle: Deckendurchbruch und neue Fahrtreppen

Es sind wahrhaft tiefe Einblicke

in den Untergrund, die

sich zuletzt am Jungfernstieg

boten. Hier, wo der barrierefreie

Ausbau der U1-Haltestelle

seit Februar läuft, ist ein erster

Meilenstein erreicht: ein zehn

Meter tiefer Deckendurchbruch

von der Straßenoberfläche

bis hinunter auf den Bahnsteig.

Dort entsteht nun der künftige

Aufzugschacht. Denn die Haltestelle

Jungfernstieg gehört zu den

wenigen U-Bahn-Haltestellen in

Hamburg, die noch nicht barrierefrei

ausgebaut sind. Schon

86 Prozent der Haltestellen hat

die HOCHBAHN mit Aufzügen,

Bahnsteigerhöhungen und

Blindenleitsystemen fit für die

Zukunft gemacht. Nun folgen

einige „Schwergewichte“.

Pakete flexibel empfangen

mit der Hamburg Box

Neuer Service an U- und S-Bahn-Haltestellen

Auf dem täglichen Weg

bequem am Bahnhof Pakete

empfangen, das können Hamburgerinnen

und Hamburger

an insgesamt 15 U-Bahn-Haltestellen

und Bahnhöfen. Die

Hamburg Box ist ein einjähriges

Pilotprojekt für einen

gemeinsamen Lösungsansatz

für effiziente und umweltschonende

Bündelung von

Paketzustellungen.

Dabei arbeiten die Deutsche

Bahn, die HOCHBAHN und

das IT-Unternehmen Parcel-

Lock zusammen. Kundinnen

und Kunden können aktuell

Pakete der Anbieter Hermes,

DPD und GLS in die Hamburg

Box liefern lassen. Doch auch

andere Paketdienstleister und

lokale Händler haben die Möglichkeit,

in die Boxen einzuliefern.

Denn ParcelLock ermöglicht

mit einer deutschlandweit

einzigartigen Software einen

Seltener Anblick: Sonnenstrahlen scheinen vom Jungfernstieg

herab in die Tiefe.

anbieteroffenen Zugang. Die

Paketstationen mit bis zu 146

Fächern sind an RE-, S- und

U-Bahn-Haltestellen für die

Fahrgäste nutzbar. Die Hamburg

Box verknüpft die wichtigen

Verkehrsknotenpunkte der

Stadt systematisch.

Der Vorteil: ÖPNV-Fahrgäste,

Pendlerinnen und Pendler,

die normalerweise tagsüber

nicht zu Hause sind, können

die Hamburg Box als Zustelladresse

nutzen und den Paketempfang

flexibel in ihre Wege

einbauen. Das Ergebnis: Zeitersparnis

und weniger Emissionen

durch weniger vergebliche

Zustellversuche.

Die Nutzung der Hamburg

Box ist kostenfrei und sowohl

als registrierter ParcelLock-

Kunde als auch als Gast möglich.

Alle Informationen und

Standorte erhalten Sie unter

hamburgbox.de.

Viele Hamburgerinnen und Hamburger wollen

denjenigen helfen, die aktuell auf Unterstützung

angewiesen sind. Ob es sich um den Einkauf im

Supermarkt, Botengänge zur Apotheke oder das

Gassigehen mit dem Hund handelt: Die Plattform

GemeinsameSache bringt nun Zuhausebleibende

und Helfende zusammen. Ins Leben gerufen hat

sie der Verein Hanseatic Help, der seit 2015 vor

allem Geflüchtete und Obdachlose unterstützt.

Freiwillige können sich auf gemeinsamesache.org

registrieren, um Aufgaben in der Nachbarschaft zu

übernehmen. Um den Zugang für Seniorinnen und

Senioren zu erleichtern, können Gesuche auch klassisch

via Telefon unter der Nummer 040/210 91 90 75

aufgegeben werden – und zwar sogar mehrsprachig

auf Deutsch, Englisch oder Arabisch.

Auch die Auszubildenden und dual Studierenden

der HOCHBAHN sind aktuell für Hilfesuchende in

Hamburg unterwegs und unterstützen die Hamburger

Der Jungfernstieg ist eine

besondere Herausforderung im

großen Ausbauprogramm der

HOCHBAHN. „Das Loch“ in

die Tiefe entstand beispielsweise

während des laufenden U-Bahn-

Betriebs. „Insgesamt sind drei

Deckendurchbrüche geschaffen

worden“, erklärt HOCHBAHN-

Projektleiter Eric Hartmann,

„durch den Beton der Bahnsteigplatte,

die Bahnsteigdecke und

den Tunnel.“

Arbeiten unter schwierigen

Bedingungen und mit wenig

Platz: „Die Baubereiche mussten

durch Trockenbauwände abgeschirmt

werden, die angefallenen

Abbruchmassen auf dem Bahnsteig

in Big Bags (großen Kunst-

Gemeinsam durch die Krise

stoffbeuteln) zwischengelagert

und mit dem Arbeitszug in der

Nacht gesammelt abgeholt werden“,

berichtet Bauingenieur Hartmann.

Neben dem barrierefreien

Ausbau wird die Haltestelle auch

gleich umfassend saniert. Seit

Montag läuft am Jungfernstieg in

diesem Zuge der Austausch der

rund zehn Meter langen Fahrtreppen.

Frisch geliftet und saniert

sein soll der Untergrund des Jungfernstiegs

dann im Sommer 2021.

Parallel arbeitet die HOCHBAHN

in der City aktuell auch am barrierefreien

Ausbau der über 100

Jahre alten U3-Haltestellen Rathaus

und Mönckebergstraße und

der U1-Haltestelle Steinstraße.

Weil nicht alle Arbeiten während

des laufenden Betriebs durchgeführt

werden können, muss die

U1 zwischen Stephansplatz und

Hauptbahnhof vom 8. Juni bis

13. August gesperrt werden.

Plattform verbindet Helfende und Hilfsbedürftige. HOCHBAHN

unterstützt bei mobiler Essensausgabe

Tafel. Durch den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB)

wurden in den vergangenen Wochen fünf mobile

Standorte eingerichtet, die eine kontaktlose Ausgabe

von Lebensmitteln ermöglichen. Einen dieser Standorte

betreibt nun das junge HOCHBAHN-Team. Infos

und Standorte finden Sie unter hamburger-tafel.de.

Alles Gute zum Geburtstag:

Die U1-Haltestelle Kiwittsmoor

in Langenhorn wird in diesen

Tagen 60 Jahre alt. Am 10.

Mai 1960 wurde sie damals

eröffnet. Seit 2013 ist sie

übrigens bereits barrierefrei

ausgebaut.

Tipps und Termine

Linieninfos

Linien 154, 160, 261:

Umleitung, Haltestellenverlegungen

und Linienverkürzung

Von Donnerstag, 14. Mai, ca.

20 Uhr bis voraussichtlich

Dienstag, 19. Mai, ca. 6 Uhr

fahren die Busse der Linien

154, 160 und 261 eine Umleitung.

Grund hierfür sind Brückenbauarbeiten

im Bereich

Bürgerweide („U/S Berliner

Tor“).

Linien X3, 4, 5, 19, 36,

602, 603, 604, 605, 688:

Umleitung und Haltestellenverlegungen

Bis voraussichtlich Sonntag,

7. Juni fahren die Busse dieser

Linien eine Umleitung. Grund

hierfür sind Straßenbauarbeiten

und die Sperrung des Reesendamms.

Linien 141 und 641:

Umleitung und Haltestellenverlegungen

Bis 19. Juli fahren die Busse

der Linien 141 und 641 eine

Umleitung. Grund hierfür

ist die Vollsperrung der Waltershofer

Straße. Die Umleitung

verläuft über die Neuwiedenthaler

Straße.

Verlängerung der U4

auf die Horner Geest:

Umleitung und entfallende

Haltestellen

Seit 6. April bis zunächst Ende

Mai fahren die Linien 23, 213,

261, 461, 600 und 609 eine

Umleitung. Grund hierfür sind

bauvorbereitende Maßnahmen

in der Straße Sandkamp für

die Verlängerung der U-Bahn-

Linie U4 auf die Horner Geest.

Umbau Haltestelle

S Neugraben: Linienverkürzung

und Haltestellenverlegung

Bis voraussichtlich Oktober

wird die Haltestelle S Neugraben

umgebaut. Bis voraussichtlich

10. August 2020

fährt daher die Linie 141 von

„Meckelfeld, Schulzentrum“

kommend nur noch bis zur

Haltestelle „S Neuwiedenthal“.

Einzelheiten zu Sperrungen,

Neuigkeiten und Hintergründe

zur HOCHBAHN

unter hochbahn.de

und dialog.hochbahn.de

Die neue Normalität

Unser aller Leben hat sich

in Zeiten der Pandemie verändert.

Wie geht Hamburg

damit um? In der neuen Folge

#hamburgweit am 28. Mai

hören wir uns in der Stadt um.

Um 17.45, 18.45 und 19.45

Uhr läuft die Ausgabe bei

Hamburg 1, anschließend ist

sie auf Abruf via hochbahn.de

oder youtube.com/hochbahn

verfügbar.

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