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Vorschau E. A. Seemann Henschel Herbst 2020

Im aktuellen Herbstkatalog finden Sie alle Informationen zu unseren neuen Titeln: Wir feiern 100 Jahre Kunstsammlungen Chemnitz, entdecken eine der aufrgendsten Frauen der Goldenen Zwanziger, reisen mit Mia Mammut in die Eiszeit und spielen das neue Architektur-Memo für Kinder. Wir veröffentlichen Sachbücher über die Künste und die Kulturgeschichte. Beim E. A. Seemann Verlag finden Sie Interessantes zur modernen Malerei, dem Bauhaus, Werkverzeichnisse sowie Kunst-Memos. Der Henschel Verlag bietet Sachbücher über Musik, Oper, Theater und Tanz. In dem Kinderkunstprogramm BILDERBANDE erscheinen individuell illustrierte Bücher, die Kindern die bunte Welt der Künste mit inspirierender Energie vermitteln.

Im aktuellen Herbstkatalog finden Sie alle Informationen zu unseren neuen Titeln: Wir feiern 100 Jahre Kunstsammlungen Chemnitz, entdecken eine der aufrgendsten Frauen der Goldenen Zwanziger, reisen mit Mia Mammut in die Eiszeit und spielen das neue Architektur-Memo für Kinder.

Wir veröffentlichen Sachbücher über die Künste und die Kulturgeschichte. Beim E. A. Seemann Verlag finden Sie Interessantes zur modernen Malerei, dem Bauhaus, Werkverzeichnisse sowie Kunst-Memos. Der Henschel Verlag bietet Sachbücher über Musik, Oper, Theater und Tanz. In dem Kinderkunstprogramm BILDERBANDE erscheinen individuell illustrierte Bücher, die Kindern die bunte Welt der Künste mit inspirierender Energie vermitteln.

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E. A. SEEMANN HENSCHEL

VERLAGSGRUPPE

Herbst

2020

E. A. Seemann Verlag

Henschel Verlag

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E.A.SEEMANN HENSCHEL GMBH & CO. KG

HENSCHEL VERLAG

E. A. SEEMANN VERLAG

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Karl-Tauchnitz-Straße 6

04107 Leipzig

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Verk.-Nr. 14698

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Fax 0341 / 21339 260

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8910 Affoltern am Albis

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p.troxler@ava.ch

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10961 Berlin

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www.kirchner-pr.de

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Preisstand: 1. 6. 2020

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Gestaltungskonzeption:

Mario Moths

Layout und Satz:

www.grafik-scheffler.de

Cover: Maria Orska, © ullstein bild / Hans Natge.

www.seemann-henschel.de

2


© Florian Merdes

Peter Kamber: Fritz und Alfred Rotter. Ein Leben zwischen Theaterglanz und Tod im Exil


Eine der wandlungsfähigsten und modernsten

Schauspielerinnen ihrer Zeit (hier 1928)

Oskar Kokoschka zeichnete Maria Orska 1922

Publikumsmagnet, Theater- und Stummfilmstar und Liebling der Klatschpresse:

Maria Orska (auf dem Stuhl stehend) während eines Pferderennens

in Berlin-Grunewald, 1922

Sie war die Lulu: Maria Orska in ihrer berühmtesten

Rolle

4 HENSCHEL


URSULA OVERHAGE

»Sie spielte wie im Rausch«

Die Schauspielerin Maria Orska

256 Seiten

40 s/w Abbildungen

Hardcover

13,5 x 21,5 cm

€ 24,– [D]

€ 24,70 [A]

WGS 1 961

Oktober 2020

ISBN 978-3-89487-816-0

Sie spielte in Berlin, Wien, Mannheim

u. a. folgende Rollen:

Lulu in »Lulu« von Frank Wedekind

Salome in »Salome« von

Oscar Wilde

Hedvig in »Die Wildente« von

Henrik Ibsen

Effi e in »Schloss Wetterstein« von

Frank Wedekind

Laura in »Der Vater« von August

Strindberg

Charlotte in »Karussell« von

Louis Verneuil

Wiederentdeckung einer der aufregendsten Frauen

der »Goldenen Zwanziger«

Sie betörte Publikum wie Kritiker ihrer Zeit

Für alle Leser außergewöhnlicher, dramatischer Lebensgeschichten

1893 als Rahel Blindermann in eine großbürgerliche russisch-jüdische Familie mit

deutschen Wurzeln in Odessa geboren, gelingt Maria Orska der Aufstieg zum Star

am deutschsprachigen Theater in der Weimarer Republik. Ihre Verkörperung der

wichtigsten zeitgenössischen Frauenrollen treibt die Theatermoderne voran. Doch

»Lulu« und »Salome« kosten Kraft: Drogenabhängig stirbt Orska 1930. Ihr aufregendes

Leben im Umfeld der großen Theaterzeit wird temporeich und mit starker

Anschaulichkeit erzählt.

PETER KAMBER

Fritz und Alfred Rotter

Ein Leben zwischen Theaterglanz

und Tod im Exil

€ 26,00 [D] € 26,80 [A]

ISBN 978-3-89487-812-2

THOMAS BLUBACHER

Gibt es etwas Schöneres

als Sehnsucht?

Die Geschwister Eleonora und

Francesco von Mendelssohn

€ 16,95 [D] € 17,40 [A]

ISBN 978-3-89487-623-4

DR. URSULA OVERHAGE,

geb. 1951, studierte Germanistik,

Geschichte und Philosophie.

Sie hat bereits mehrere

Bücher zu biografisch-historischen

Themen veröffentlicht.

Unter ihrem Familiennamen

El-Akramy erschienen die

Bio grafien »Die Schwestern

Berend. Geschichte einer

Berliner Familie«, »Transit

Moskau« über die Schriftstellerinnen

Margarete Steffin und

Maria Osten, u. a. m.

HENSCHEL 5


»Spannend zu lesen ist die

Chronik des Aufstiegs, weil

am Beispiel ihrer Karriere

auch ein Panorama des deutschen

Kulturlebens zu Beginn

des 20. Jahrhunderts entsteht.

Melodramatisch, teilweise kriminalromanhaft,

lesen sich die

Umstände des Untergangs des

Rotter-Imperiums, der fast zeitgleich

zur Machtergreifung der

Nationalsozialisten stattfindet.«

Frederik Hanssen, Tagesspiegel

»In einer hochspannend zu lesenden

Melange […] entwirft

Kamber ein fiebriges Bild einer

bewegten Zeit.«

Ina Beyer, SWR 2

»Es ist erstaunlich, was Peter

Kamber an Daten und Geschichten

[…] zu dieser packenden

Biografie destillieren konnte.

Und der Henschel Verlag hat

diesem Buch ein elegantes Layout

anpassen lassen: liebevolle

Details, perfekte Papierwahl,

ein Lesebändchen, eine Vielzahl

an Bildern, wirksam eingesetzt.

Ein Traum von einem Buch in

jeder Hinsicht […].«

musicals – Das Musicalmagazin,

April/Mai 2020

Probenbild aus »Die Dubarry«

im Admiralspalast Berlin, links

stehend Alfred Rotter, Gitta Alpár

liegend auf der Ottomane und

Gertrud Rotter in der Mitte des

Sofas, 1931

Das »Metropol« in der Behrenstraße

in Berlin – wichtigstes

Operettentheater der Weimarer

Republik und Hauptbühne für die

Rotters. Nach dem Krieg erstand

dieses Theater aus den Ruinen neu

als »Komische Oper«, Programmheft

1928.

Fritz Rotter, Richard Tauber (mit

Monokel), Alfred Rotter und seine

Frau Gertrud auf der Terrasse

eines Hotels in Bad Ragaz

(Schweiz), Juli 1931

6

HENSCHEL


PETER KAMBER

Fritz und Alfred Rotter

Ein Leben zwischen Theaterglanz

und Tod im Exil

504 Seiten

74 s/w Abbildungen

Hardcover mit Schutzumschlag

13,5 x 21,5 cm

€ 26,– [D]

€ 26,80 [A]

WGS 1 941

Lieferbar

ISBN 978-3-89487-812-2

Die »Rotterbühnen« (Auswahl):

Metropol-Theater (heute Komische

Oper Berlin), Theater des Westens,

Lessing-Theater, Lustspielhaus,

Admiralspalast, Theater in der Stresemannstraße

(heute Hebbel am

Ufer), Plaza (Varieté-Theater),

alle Berlin, dazu: Zentraltheater

Dresden, Alberttheater Dresden,

Mellini-Theater Hannover

Erste Biografie über die Bühnenkönige

der Weimarer Republik

Die Rotters entdeckten Hans Albers, Käthe Dorsch und viele andere

Beispiellose jüdische Lebensgeschichte für ein großes Lesepublikum

Berlin in den »Goldenen Zwanzigern«: Das Metropol-Theater, das Residenz-

Theater und weitere Theaterhäuser sind die »Rotterbühnen«. Auf ihren Brettern

ma chen die Brüder und Direktoren Fritz und Alfred Rotter Fritzi Massary oder

Richard Tauber zu Weltstars und feiern mit Operetten große Erfolge. Doch in der

Weltwirtschaftskrise bricht ihr Unternehmen zusammen, von den erstarkenden

Nazis werden sie gedemütigt und schließlich 1933, im vermeintlich sicheren Exil in

Liechtenstein, von ihnen überfallen. Auf der panischen Flucht stürzen Alfred und

Gertrud Rotter in den Tod, Fritz stirbt 1939 in einem französischen Gefängnis.

UWE WESTPHAL

Modemetropole Berlin

1836 –1939

€ 28,00 [D] € 28,80 [A]

ISBN 978-3-89487-805-4

THOMAS BLUBACHER

Gibt es etwas Schöneres

als Sehnsucht?

Die Geschwister Eleonora und

Francesco von Mendelssohn

€ 16,95 [D] € 17,40 [A]

ISBN 978-3-89487-623-4

DR. PETER KAMBER, geb. 1953

in Zürich, studierte Geschichte

und Soziologie. Als freier Autor

schrieb er Reportagen und Essays

für Zeitungen, Zeitschriften

und das Radio. Forschung

und Schreiben führten ihn nach

Lausanne, Bern, Paris und nach

Berlin, wo er heute lebt. Neben

Biografien veröffentlichte er

auch einen ersten historischen

Roman.

HENSCHEL 7


Willem Bruls begibt sich in Venedig auf die Suche nach historischen Theatern, Palästen,

Kirchen und anderen Gebäuden, nimmt den Leser buchstäblich mit auf seine Suche und

schildert dabei vierhundert Jahre Operngeschichte. Gegenwart und Vergangenheit in

ständigem Wechsel geben dabei dem Buch einen lebendigen Rhythmus.

--- Place de L’Opera – Magazine voor Operaliefheber

Ein prachtvolles Buch. Auf jeden Fall lesen!

--- Stretto – Magazine voor kunst, geschiedenis en muziek

Dieses Buch lässt sowohl inhaltlich als auch

in seinem Tiefgang alle Stereotypen eines rein

kommerziellen Reiseführers meilenweit hinter

sich. »Gewöhnliche« Venedigtouristen werden

für dieses fesselnd und flüssig geschriebene

Buch nicht viel Verwendung haben; alle Liebhaber

und Kenner von Kunst, Musik und Oper

umso mehr. --- Kunsttijdschrift Vlaanderen

Willem Bruls hat ein wundervolles Buch geschrieben.

Als Kenner hat er sich eine große

Neugier bewahrt, die seine Leser inspiriert.

--- Luister

Mit kurzen Passagen versteht es Bruls ausgezeichnet,

Atmosphäre zu erzeugen, und die Abfolge

dieser Passagen ist sehr wohl durchdacht.

Menschliches Drama, Sublimierung in der

Kunst, banale Realität, Wissenswertes aus der

Literatur und persönlichen Erfahrungen gehen

Hand in Hand. --- Opus Klassiek

Die Oper als Kunstform wurde um 1600 in

Florenz erdacht, doch geboren wurde sie

in Venedig. Das ist die These des niederländischen

Dramatikers Willem Bruls. Auf

Spaziergängen und Streifzügen durch die

Lagunenstadt […] entwirft er ein facettenreiches

Porträt – eine eindrucksvolle Reise.

--- Theaterkrant

8

HENSCHEL


WILLEM BRULS

Venedig und die Oper.

Auf den Spuren von Vivaldi, Verdi

und Wagner

264 Seiten

eine Karte

Flexcover

12 x 18,5 cm

€ 20,– [D]

€ 20,60 [A]

WGS 1 362

Oktober 2020

ISBN 978-3-89487-818-4

Aus dem Inhalt:

· Die Stadt und der Mythos

· Cavalli und Monteverdi

· Tizian und Tintoretto

· Händel und Vivaldi

· Casanova und Mozart

· Lord Byron und Verdi

· Thomas Mann und Wagner

· Luigi Nono und Strawinsky

· Die Bedeutung der Stille

Ort der Inspiration und Sehnsucht

für Komponisten und Musiker

Musikalische Streifzüge durch die Lagunenstadt

Vielfältige Bezüge zwischen allen Künsten, lebendig erzählt

»Venedig ist Oper«, schreibt Bruls: Zwischen Palazzi, Gassen und Kanälen finden

sich überall Spuren der Oper und ihrer Komponisten. Wir folgen dem Autor vom

Teatro La Fenice bis ins jüdische Ghetto, vom Palazzo Grimani bis zum Ridotto,

vom Friedhof San Michele bis zum Hotel des Bains am Lido, und erfahren, wo

Monteverdi, Vivaldi, Händel, Mozart, Verdi, Wagner und Strawinsky inspiriert

wurden. Das Buch erzählt sinnlich und kenntnisreich von faszinierenden vierhundert

Jahren Operngeschichte.

WILLEM BRULS, geb. 1963, ist

Dramaturg, Librettist, Autor

und Journalist. Der Literaturund

Kunsthistoriker hat bereits

mehrere Bücher und Essays

veröffentlicht sowie für mehrere

europäische Opernhäuser und

Festivals gearbeitet.

TOBIAS BLEEK U. A. (HG.)

Musik

Ein Streifzug durch

12 Jahrhunderte

€ 34,95 [D] € 36,– [A]

ISBN 978-3-89487-933-4

SILKE LEOPOLD

Verdi – La Traviata

€ 14,95 [D] € 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-905-1

BÄRBEL JÄNICKE, geb. 1963,

ist freiberufliche Übersetzerin

wissenschaftlicher Texte und

literarischer Sachbücher aus

dem Niederländischen.

HENSCHEL 9


28

Bertolt Brecht und der Komponist

Paul Dessau am Klavier, 1951

I Die DDR als Opernland – Problemaufriss 29

hochgeschraubte und heftige Diskussion um Franz Kafka

Anfang und Mitte der 60er Jahre (literaturästhetische Debatte

um »Entfremdung« als Vorbote des »Prager Frühlings«), die

auch in der DDR hohe Wellen schlug und hier aus Angst vor

kulturpolitischem »Revisionismus«unterdrückt wurde, oder

an das für die neue Filmkunst der DDR (gemeint waren jedoch

alle Kunstbereiche) so niederschmetternde

11. Plenum des ZK der SED im Dezember 1965.

So schmerzhaft diese Auseinandersetzungen

einerseits auch waren, so sorgten sie andererseits

doch für Schärfungen kultureller Sensibilität,

sorgten auch für produktive geistige

Widerständigkeit in den Künsten im Dialog

mit dem großen Gesellschaftsmodell eines

Sozialismus auf deutschem Boden. Dieses

Modell war aber nicht an sich in Frage gestellt,

auch nicht durch die Künste, diskutiert wurde

jedoch mit zunehmender Vehemenz über eine

notwendige geistige Vielfalt und Souveränität

im Kulturleben der DDR.

Eine solche Frontenbildung war – aus historischem

Abstand betrachtet – geradezu das

Lebenselixier, eben das Besondere von Kultur

und Kunst in der DDR. Denn stellvertretend

fand auf diesem Felde doch auch eine grundsätzliche

kritische Diskussion über Wege und

Irrwege nicht nur zu einer Kunst im Sozialismus,

sondern zum Sozialismus selbst statt. Und das war

allen Beobachtern und Beteiligten der Kunstszene klar. Kaum

anderswo gestaltete sich die Beziehung von Politik und Kunst

so spannungsvoll wie in der DDR. Radikaler politischer Realität

stand in der Kunst zunehmend eine souveräne, liberale,

weltoffene Kunstrealität gegenüber. Es war eine von großen

Teilen der Bevölkerung freudig angenommene und auch ausgelebte

Gegenwelt, die sich schon früh bestätigt fühlte durch

äußere, sehr markante politische Ereignisse: Stalins Tod 1953,

der Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953 und die 1956

mit dem XX. Parteitag der KPdSU eingeleitete »Entstalinisierung«

mit entsprechenden Kurskorrekturen auch im kulturpolitischen

Bereich.

Oper mit

doppeltem Boden

Die Bühnen des Musiktheaters in der DDR waren gewissermaßen

mit einem doppelten Boden erlebbar, zumindest in

doch recht zahlreichen herausragenden Aufführungen, nicht

nur in der Hauptstadt, sondern mehr und mehr auch in der

»Provinz«. Das Theaterpublikum der DDR lernte sehr schnell,

zwischen den Zeilen zu lesen, Zwischentöne zu hören, gemäß

jenem feinen Wort, wie es der Dramatiker Heiner Müller dann

1970 anlässlich seines Librettos zur Oper »Lanzelot« von Paul

Dessau formulierte: »Was man noch nicht sagen kann, kann

man vielleicht schon singen.« 16

Das Operntheater der DDR war gezwungen, dank (oder

undank) der internationalen Isoliertheit des DDR-Staates und

seiner daraufhin selbstbestimmten Abgrenzung ein Eigenleben

zu entwickeln, aus eigener Kraft sich selbst zu definieren

und ganz Eigenes zutage zu fördern. Es war weitgehend

gezwungen, quasi ein Inselleben zu führen, das jedoch ein

ungemein starkes Streben nach Außenwirkung in sich trug,

tragen musste. Dank seiner Isoliertheit gerierte es zu einem

unikalen Kunstereignis. Und da tat sich eben ein interessanter,

befördernder Widerspruch auf. So sehr es dem Staat DDR an

internationaler Anerkennung mangelte, so sehr war die Welt

doch von den dort stattfindenden Kunstereignissen, namentlich

ihrem Operntheater, fasziniert. Der steigende Weltruf des

kleinen Landes basierte wesentlich auch auf seiner Kunsterscheinung

und speziell auch auf seinen als originell und einzigartig

empfundenen Opernereignissen.

Da wäre zunächst und ganz akzentuiert auf das Phänomen

Komische Oper in Berlin unter der Leitung von Walter Felsenstein

zu verweisen. Hier wurden künstlerische bzw. szenische

Maßstäbe gesetzt, die sich konträr jahrzehnte-, ja, jahrhundertealter

Tradition, in dem Sinne wie es Gustav Mahler

einmal mit den lapidaren Worten »Tradition ist Schlamperei«

bezeichnete, entgegenstellten und einen ganz originären

Aufführungsstil auf der Musikbühne inaugurierten. Gemeint

war eine realistische Darstellungsweise, die den sängerischen

Ausdruck als unbedingte Wahrhaftigkeit in stringent ausgeloteter

szenischer Konzeption begriff. Noch einmal zurück zu

16 Heiner Müller. Sechs Punkte

zur Oper, S. 18.

308 V Die 80er Jahre – Ästhetisierung in einer Endzeit

309

Mit den genannten Institutionen verbinden sich auch die Namen vieler unvergessener Künstler, die dem

Kulturleben in der DDR ein unverwechselbares individuelles Gepräge gaben. Sie alle haben dem DDR-Publikum

unvergleichliche und einprägsame Kunsterlebnisse geboten, und sie haben gleichermaßen über die

Grenzen des kleinen Landes weit hinaus internationale Wirkung ausgeübt:

Schriftsteller,

Dichter und

Theaterautoren

Bildende Künstler

Fritz Cremer

Wieland Förster

Dirigenten

Heinz Fricke

Hartmut Haenchen

Sänger

Theo Adam

Bernd Aldenhoff

Johannes R. Becher

Bernhard Heisig

Herbert Kegel

Irmgard Arnold

Johannes Bobrowski

Wolfgang Mattheuer

Joseph Keilberth

Rudolf Asmus

Volker Braun

Willi Sitte

Rudolf Kempe

Kurt Böhme

Bertolt Brecht

Franz Fühmann

Peter Hacks

Schauspiel regisseure

Frank Castorf

Franz Konwitschny

Siegfried Kurz

Kurt Masur

Annelies Burmeister

Celestina Casapietra

Ludmila Dvořáková

Christoph Hein

Erich Engel

Kurt Sanderling

Diana Eustrati

Stephan Hermlin

Wolfgang Engel

Otmar Suitner

Sylvia Geszty

Stefan Heym

Wolfgang Langhoff

Rolf Reuter

Reiner Goldberg

Heiner Müller

Horst Schönemann

Klaus Tennstedt

Christel Goltz

Brigitte Reimann

Erwin Strittmatter

Anna Seghers

Christa Wolf

Manfred Wekwerth

Filmregisseure

Frank Beyer

Schauspieler

Ernst Busch

Angelika Domröse

Ernst Gruber

Josef Hermann

Fritz Hübner

Sigrid Kehl

Die legendäre »Fidelio«-Inszenierung

von 1989, Semperoper

Dresden, Regie: Christine Mielitz

207 Walter Felsenstein und

Siegfried Melchinger. Musiktheater,

S. 83.

Ensemble erstrangiger Künstler ausgestattet werden können.

Natürlich hatte das den Vorteil, daß das Theater als solches

sehr breiten Bevölkerungsschichten zugänglich gemacht werden

konnte. Aber statt sich mit einem Spielplan zu genügen, dem

die vorhandenen Kräfte gewachsen gewesen wären, forderten

die zuständigen Behörden von den Intendanten und Direktoren

– die ihnen nur allzu bereitwillig nachgaben –, daß in ihren

Häusern die anspruchsvollsten Werke der Bühnenliteratur aufgeführt

werden müßten, auch dann, wenn der künstlerische

Gehalt und Ausdruck dieser Werke nicht annähernd verwirklicht

werden konnte. Um das zu rechtfertigen, behauptete man,

eine ›Stätte der kulturellen Repräsentation‹, eine ›Bildungsanstalt‹

sei zu einer solchen Produktion verpflichtet.« 207

Das war eine harsche Kritik am in hochtrabender Ambitionierung

gängigen Trott der Kultur- und Theaterpolitik auch

und gerade in der DDR, dem 1963 tatsächlich, aber nur halbherzig

mit einer kleinen Theaterreform, nämlich der Schließung

etlicher zu klein dimensionierter Theater im Lande,

entgegengetreten werden sollte. Dennoch aber herrschte

nach 1945 im ganzen Land unübersehbar der beschwingte

Friedrich Wolf

Arnold Zweig

Komponisten

Reiner Bredemeyer

Paul Dessau

Paul-Heinz Dittrich

Hanns Eisler

Fritz Geißler

Friedrich Goldmann

Georg Katzer

Günter Kochan

Rainer Kunad

Siegfried Matthus

Ernst Hermann Meyer

Friedrich Schenker

Karl Ottomar Treibmann

Rudolf Wagner-Régeny

Gerhard Rosenfeld

Udo Zimmermann

Kurt Maetzig

Wolfgang Staudte

Konrad Wolf

Opernregisseure

Heinz Arnold

Ruth Berghaus

Walter Felsenstein

Erhard Fischer

Götz Friedrich

Joachim Herz

Peter Konwitschny

Harry Kupfer

Horst Drinda

Margarete Klose

Fred Düren

Klaus König

Eberhard Esche

Jochen Kowalski

Winfried Glatzeder Wilfried Krug

Wolfgang Heinz Hanne-Lore Kuhse

Jutta Hoffmann

Hanns Nocker

Rolf Hoppe

Martin Ritzmann

Wolf Kaiser

Peter Schreier

Manfred Karge

Gisela Schröter

Ursula Karusseit Anna Tomowa-Sintow

Inge Keller

Gerhard Stolze

Manfred Krug

Elfride Trötschel

Gisela May

Siegfried Vogel

Otto Mellies

Jutta Vulpius

Armin Müller-Stahl Ingeborg Wenglor

Ekkehard Schall

Spas Wenkoff

Horst Schulze

Ekkehard Wlaschiha

Hilmar Thate

Helene Weigel

Eduard von Winterstein

10

HENSCHEL


ECKART KRÖPLIN

Operntheater in der DDR

Zwischen neuer Ästhetik und

politischen Dogmen

360 Seiten

80 s/w Abbildungen

Hardcover

17 x 24 cm

€ 28,– [D]

€ 28,80 [A]

WGS 1 963

Oktober 2020

ISBN 978-3-89487-817-7

Die Stars der ostdeutschen

Opernszene:

Walter Felsenstein

Paul Dessau

Bertolt Brecht

Götz Friedrich

Joachim Herz

Ruth Berghaus

Peter Hacks

Udo Zimmermann

Harry Kupfer

Peter Konwitschny u. v. m.

Die Einzigartigkeit des DDR-Musiktheaters,

erstmals umfassend vermittelt

Von Paul Dessaus »Lukullus« 1951 bis zum »Fidelio« in Dresden 1989

Aufführungspraxis, Zensur, Rezeption, Repertoire- und Kulturpolitik

»Was man noch nicht sagen kann, kann man vielleicht schon singen« – diese Worte

von Heiner Müller beschreiben die außergewöhnliche Rolle des Operntheaters

in der DDR. Die erste komplexe Aufarbeitung des Themas widmet sich u. a. den

wichtigsten Inszenierungen, neuen Werken und ästhetischen Diskussionen – in einem

großen historischen Bogen, der immer auch die politische, künstlerische und

menschliche Dimension einbindet. Entstanden ist ein Standardwerk, das über die

Strahlkraft von Kunst und Kultur in der DDR erzählt.

PETER SIMHANDL

Theatergeschichte in einem

Band

Mit Beiträgen von Franz

Wille und Grit van Dyk

€ 14,95 [D] € 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-770-5

ROBERT MASCHKA

Beethoven – Fidelio

€ 14,95 [D] € 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-904-4

PROF. DR. ECKART KRÖPLIN

lehrte Musik- und Operngeschichte

an der Leipziger Theaterhochschule

und war ab 1984

Chefdramaturg der Dresdner

Semperoper. Etliche Buchpublikationen

begründen seinen Ruf

als Experte für Operntheater

und -ästhetik. Der Autor lebt in

Dresden und steht für Veranstaltungen

zur Verfügung.

HENSCHEL 11


Martin Schläpfer in Hans van Manens »Alltag«, 2014

Bei den Proben zu »Petite Messe solennelle«, 2017

Marlúcia do Amaral

in »Ramifications«

(Choreografie: Martin

Schläpfer), 2005

© alle Fotos: Gert Weigelt

12

HENSCHEL


MARTIN SCHLÄPFER

Mein Tanz, mein Leben

Gespräche mit Bettina Trouwborst

264 Seiten

80 Farb- und s/w Abbildungen,

Hardcover

17 x 23 cm

€ 30,– [D]

€ 30,90 [A]

WGS 1 961

Erscheint Juni 2020

ISBN 978-3-89487-813-9

Auszeichnungen und Preise (Auswahl):

Prix de Lausanne

Kunstpreis des Landes Rheinland-Pfalz

Prix Benois de la Danse

Deutscher Theaterpreis DER FAUST

»Choreograph des Jahres«

Schweizer Tanzpreis

»Kompanie des Jahres«

Taglioni – European Ballett Award

»Best Director«

Verdienstorden der Bundesrepublik

Deutschland

»Nur wenige Choreografen können in reiner Bewegung

derart tiefe Gedanken versinnbildlichen.« Angela Reinhardt

Die erste Biografi e des Künstlers, in Gesprächen erzählt

Ein aufrichtiges, kluges, reich bebildertes Buch

Wer heute an Tanz denkt, muss an ihn denken: Martin Schläpfer ist einer der wichtigsten

Tänzer und Choreografen unserer Zeit. In diesem Band spricht er überraschend

offen über ein Leben voller Brüche, seine Tanzkunst, die Glücksmomente

auf der Bühne und die Verletzungen im Beruf. Entstanden ist das Porträt eines

kraftvollen Tänzers und Schöpfers von atemberaubenden Choreografien, die dem

klassischen Repertoire verpflichtet, aber zeitgenössisch im besten Sinne sind. Deutlich

wird auch, wie Schläpfers Ballette entstehen, wie er unterrichtet und führt.

DAGMAR ELLEN FISCHER

Eine kurze Geschichte des

Tanzes

€ 32,00 [D] € 33,00 [A]

ISBN 978-3-89487-797-2

RALF STABEL

Palucca

Ihr Leben, ihr Tanz

€ 12,00 [D] € 12,40 [A]

ISBN 978-3-89487-807-8

MARTIN SCHLÄPFER, geb.

1959, leitete nach seiner Karriere

als Solotänzer verschiedene

Kompanien, zuletzt als Künstlerischer

Direktor und Chefchoreograf

seit 2009 das Ballett

am Rhein. 2020 wird er das

Wiener Staatsballett übernehmen.

BETTINA TROUWBORST, geb.

1963, schreibt als Kulturjournalistin

u. a. für tanz, Stuttgarter

Nachrichten, die Westdeutsche

Zeitung und die WAZ.

HENSCHEL 13


Bühnenbilder für Max Reinhardts »Salome« (von Max Kruse, Berlin 1902, links) sowie für »Richard III.« in der Inszenierung Leopold Jessners (von Emil Pirchan,

Berlin 1920, rechts)

Bühnenbildentwurf der Studierstube für die

»Faust«-Inszenierung von Gustaf Gründgens

(von Theo Otto, Hamburg 1957)

Peter Zadek inszeniert

»Die Räuber« in einem

Bühnenbild von Wilfried

Minks mit einem Motiv

von Roy Lichtenstein,

1966 (Bremen)

© Foto: Gabriele Pagenstecher

14

HENSCHEL


CLAUDIA BLANK

Regietheater

Eine deutsch-österreichische

Geschichte

424 Seiten

200 Farb- und s/w Abbildungen

Klappenbroschur

21 x 27 cm

€ 38,– [D]

€ 39,10 [A]

WGS 1 968

Erscheint Mai 2020

ISBN 978-3-89487-815-3

Begleitende Ausstellung im

Deutschen Theatermuseum

München, Sommer 2020

Ein neuer Blick auf drei Generationen

deutsches und österreichisches Regietheater

Reich bebilderte Theatergeschichte von fast hundert Jahren

Mit unveröffentlichtem Archivmaterial

Regietheater polarisiert bis heute: Schauspieler, Dramaturgen, Zuschauer, Kritiker.

Oft wird der Begriff »Werktreue« genannt, wenn darüber diskutiert wird, was

Regietheater darf und was nicht. Nun wird dieses deutschsprachige Phänomen neu

betrachtet: als lebendiges, kreatives Ergebnis aus der Konfrontation zwischen den

Regie-Generationen: von der »Salome«-Inszenierung Max Reinhardts 1902 bis zu

den richtungsweisenden Arbeiten der 68er-Generation. Ein Essay von C. Bernd

Sucher ergänzt den Band bis in die Gegenwart.

JÜRGEN SCHLÄDER

Vision und Tradition

200 Jahre Nationaltheater in

München: Eine Szenographiegeschichte

€ 34,95 [D] € 36,00 [A]

ISBN 978-3-89487-802-3

CLAUDIA BLANK

Faust-Welten

Goethes Drama auf

der Bühne

€ 34,95 [D] € 35,90 [A]

ISBN 978-3-89487-798-9

DR. CLAUDIA BLANK, geb.

1955, hat bei Henschel bereits

viele Publikationen veröffentlicht.

Bis 2004 war sie Präsidentin

der Internationalen

Vereinigung der Theatermuseen

und -archive, seit 2002

ist sie Leiterin des Deutschen

Theatermuseums in München

und kuratiert dort regelmäßig

deutschlandweit beachtete

Ausstellungen.

HENSCHEL 15


NDB

Vorderer Orient Vorderer Orient 13

12

Die frühen Hochkulturen entstanden

2 trotz vergleichbarer Rahmenbedingungen

zumeist unabhängig voneinander

und entwickelten unterschiedliche Charakteristika.

Im Vorderen Orient kam es

hingegen durch die große Nähe der antiken

Zivilisationen schon früh zu wechselseitiger

Beeinflussung. Auch wirkten sie mit an der

Herausbildung der griechischen Klassik und

wurden wiederum von dieser beeinflusst.

3

4

Monumentalität, Gedenken,

Sklavenarbeit, Zivilisation

Im 2. und 3. Jahrtausend v. Chr. waren

im Vorderen Orient mit einem stabilen

Klima und der Verfügbarkeit von Flusswasser

die Voraussetzungen für die Entwicklung

hochstehender Zivilisationen gegeben. Die

einflussreichste und langlebigste entstand im

Wüstenland Ägypten, wo die regel mäßigen

Nilüberschwemmungen für fruchtbares

Ackerland sorgten. Schon seit frühester Zeit

sind dort Siedlungen nach gewiesen und bis

zu Beginn des 3. Jahrtausends entstanden

Bauten, die in Ruinen bis heute überdauert

haben. Zu den bemerkenswertesten Überresten

zählen Grab anlagen und Tempel, die

die theokratischen Grundlagen des antiken

Ägypten wider spiegeln. Die Entwicklung der

Architektur gewährt auch Einblicke in die

wechselhaften Machtverhältnisse zwischen

Königen und Priestern.

Die bekanntesten ägyptischen Bauwerke,

die Pyramiden, dienten als Königsgräber und

symbolisieren den Übergang des Pharaos

von der irdischen Sphäre in das Jenseits.

Erste Beispiele datieren aus dem frühen

3. Jahrtausend. Ihren Höhepunkt erreichten

sie mit den um 2500 v. Chr. erbauten Pyramiden

von Giseh. Ab 2000 v. Chr. entstan -

den Tempelanlagen wie der Amuntempel

von Karnak, an dem ganze Herrscherdynastien

mehrere Jahrhunderte bauen ließen.

Der Amuntempel ist damit nicht Monument

eines Einzelregenten, sondern verdeutlicht

spezifische Glaubensvorstellungen in ihrer

HAUPTWERKE

WEITERE BAUWERKE

Entwicklung. In einzelnen Elementen nimmt

Die Pyramiden von Giseh, Stadtrand von Kairo,

ÄGYPTEN Stufenpyramide des Djoser, Sakkara,

er die griechisch-römische Baukunst vorweg,

um 2631–2498 v. Chr.

2778–2723 v. Chr.; nördliche und südliche Pyramide des

Von links: Mykerinos-, Chephren- und Cheopspyramide.

etwa in den Säulen, deren Dekor durch die

Snofru, Dahschur, 2723 v. Chr.; Sphinx, Giseh, um 2600

Das größte erhaltene Bauwerk der Antike –und vermut- v. Chr.; Amuntempel, Karnak, 1530–323 v. Chr.; Tempel

Natur inspiriert ist und die doch symbolischen

Gehalt zum Ausdruck bringen.

Cheopspyramide. Die Pyramiden von Giseh waren

lich das berühmteste – ist die fast 150 Meter hohe

von Luxor, 1408–1300 v. Chr.

Reste von Zivilisationen vergleichbaren

Königsgräber und reflektieren die ägyptischen Jenseits- MESOPOTAMIEN Zikkurat und Tempelanlagen

Alters finden sich auch in Mesopotamien.

vorstellungen. Die Pyramiden sind an den Himmelsrichtungen

ausgerichtet. Jede Seitenfläche stellt ein

Khorsabad, 1250–700 v. Chr.

von Ur, 2125 v. Chr.; die Städte Assur, Nimrud und

Zwischen Euphrat und Tigris und ihren

nahezu gleichseitiges Dreieck dar, und die Anordnung

Nebenflüssen entstanden zahlreiche Kleinstaaten,

ohne jedoch die Einheit oder Konti-

berücksichtigt wichtige Sternkonstellationen.

nuität des ägyptischen Reiches zu erreichen. 8 Ischtartor, Babylon, 605–563 v. Chr.

»Die Menschheit wird von Staunen erfüllt«, schrieb

Viele Bauwerke wurden aus sonnengetrockneten

Ziegeln errichtet. Die durch kolossale

Bauprogramms für die Hauptstadt Babylon und wurde

Nebukadnezar II. über das Ischtartor. Es war Teil seines

Größe und wuchtige Wände charakterisierte

Ischtar geweiht, der babylonischen Göttin des Kampfes

Mo numentalarchitektur erhielt zunehmend

und der uneingeschränkten Sexualität. Farbig glasierte

Ziegelreliefs schmücken das massive Mauerwerk. Wichtiges

Motiv ist der Löwe als heiliges Tier der Ischtar.

Griechische Vorklassik, Präkolumbische

kunstvolleren Oberflächendekor. Ab dem

Kultu ren, Indien, Konfuzianismus, Sprechende

4. Jahrhundert v. Chr. kam es wie in Ägypten

9

Architektur

auch zum zunehmenden Austausch mit der

Gotik, Rokoko, Klassizismus, Rationalismus

aufblühenden griechischen Kultur.

ADB

Expressionismus Expressionismus0

99

8

98

2

Eher eine Geisteshaltung als eine klar

umrissene Bewegung, wurzelt der

Expressionismus in der Überzeugung, dass

ein Bauwerk eine subjektive Idee ohne die

Vermittlung über Architekturstile transportiert.

Seine effektvoll­pointierte Formensprache

entwickelte sich nach dem Ersten

Weltkrieg und bot ein Sammelbecken für die

Architektur der Moderne.

1

GÜNTER BEHNISCH (*1922), PETER

BEHRENS (1868–1940), MAX BERG (1870–

1947), FRITZ HÖGER (1877–1949), MICHEL

DE KLERK (1884–1923), ERICH MENDELSOHN (1887–

1953), HANS POELZIG (1869–1936), BRUNO TAUT

(1880–1938), JØRN UTZON (*1918)

3

Ausdruck, Unruhe, Instabilität,

Anthropomorphismus

4

Die Fabrikarchitektur bot in den

Jahren bis 1914 am ehesten die Freiheit,

mit aufregenden Architekturformen zu

experimentieren. Ein frühes Beispiel dafür

war die ungewöhnliche Kombination aus

Wasserturm und Ausstellungspavillon, die

Hans Poelzig 1911 in Posen errichtete. Nach

dem Ersten Weltkrieg erkundeten zahlreiche

Architekten vor allem in Deutschland das

Spiel mit freien Formen und dramatischen

Wirkungen. Oft handelte es sich wie etwa

bei Mies van der Rohes gläsernen Hochhäusern

um bewusst unrealisierbare Entwürfe.

Die Arbeit der Amsterdamer Schule war

praxisorientierter: Das gilt vor allem für ihre

Wohnbauten, die die Süderweiterung der

Stadt in den 1920er Jahren mit nahezu

anthropomorphen Formen belebten.

Trotz Vergleichbarkeiten gibt es deutliche

Unterschiede zur konstruktivistischen 148 und

funktionalistischen Architektur. Wo der

Konstruktivismus ein Versuch war, zu einer

neuartigen, auf Maschinenwelt und Wissenschaft

begründeten Ästhetik zu gelangen,

ging es dem Funktionalismus um eine

Ableitung der Formen aus den Baufunktionen.

In seinen reinsten Schöpfungen

suchte der Expressionismus dagegen keine

Rechtfertigung jenseits der im Geist des

Architekten existenten Idee.

Seinen Höhepunkt erreichte der Expressionismus

in Erich Mendelsohns Einsteinturm in

Potsdam (1919–1921) in dem Versuch, die

Formeln des berühmten Physikers gleichsam

in fließende Bauformen zu übersetzen. Wie

Mendelsohn fanden auch die meisten Protagonisten

des Expressionismus später wieder

zur Ruhe und näherten sich oft dem Funktionalismus

oder Rationalismus an. Dennoch ist

es die Leistung des Expressionismus, in einer

Epoche, in der jede Autorität und alle

Vorbilder infrage gestellt schienen, das

lustvolle Experimentieren mit formalen Ideen

ermöglicht zu haben.

Expressionistische Formen faszinierten

auch später noch – so fand der dänische

Architekt Jørn Utzon für sein Opernhaus in

Sydney eine spektakuläre Formensequenz,

die Funktion und Kontext sublimiert.

Bioklimatismus

2

Bioklimatische Architektur ist ein Be ­

griff, den der malaysische Architekt

Ken Yeang verwendete, um Gebäude zu be ­

schreiben, die mit tropischen Klima bedin gungen

umgehen. Wenn möglich, nutzt sie passive

Mittel wie Beschattung und Formen, die

den Wind beschleunigen, um Kreuzventi lation

zu schaffen, häufig mithilfe ausgeklü gelter

Computermodelle. Insbesondere in Ostasien

untersuchen weitere Architekten, wie sich

Klimakräfte mit zeitgenössischem Design kombinieren

lassen, um Ressourcen zu optimieren

und angenehme Umgebungen zu schaffen.

1

KEN YEANG (1948–); KENGO KUMA (1954–);

WONG MUN SUMM (1962–); LI XIAODONG

(1963–); KONGJIAN YU (1963–); RICHARD

HASSELL (1966–); VO TRONG NGHIA (1976–)

3

4

Klima; Regionalismus; Natur;

tropische Architektur

Regionale, ans Klima angepasste

Varianten moderner Architektur

tauchten zuerst in den 1950er Jahren auf.

Mit dem Heranwachsen neuer Wirtschaftsräume

standen Architekten vor der Herausforderung,

Gebäude zu entwerfen, die mit

unterschied lichen ökonomischen und klimatischen

Bedingungen umgehen. Mit der Entwicklung

digitaler Entwurfs­ und Herstellungs ­

techniken steigt die Zahl möglicher Lösungen,

während auf die lokalen Besonderheiten

reagierende Architektur und Stadtplanung

unverzichtbar scheinen, um dem Klimawandel

zu begegnen. Zu den Kennzeichen

bioklimatischen Designs gehören passive

Sonnenenergiesysteme, Beschattung, die

Kontrolle direkter Sonnen einstrahlung und

Bepflanzung, um eine Balance zwischen der

entworfenen und der natürlichen Umgebung

zu erreichen. Die Aufteilung zwischen innerem

und äußerem Raum wird durch Zwischenzonen

verwischt. WOHA, gegründet von

Wong Mun Summ und Richard Hassell, haben

HAUPTWERKE

8 Einsteinturm, Potsdam, ERICH MENDELSOHN,

1919–1921

Der Einsteinturm dient als Observatorium und astrophysikalisches

Labor. In der stromlinienförmigen skulpturalen

Ausbildung versinnbildlicht der Entwurf die

Suche nach der Beziehung zwischen neuen Funktionen

und Formen, die die Epoche um 1920 kennzeichnet.

9 Opernhaus, Sydney, JØRN UTZON, 1956–1973

Als einer der ersten Architekten nutzte Utzon –

zusammen mit Ove Arup und Partner – das Ausdruckspotenzial

einer Schalenkonstruktion aus Beton und

erdachte eine extravagante Form, die in einer architektonisch

unauffälligen Stadt Akzente setzte.

WEITERE BAUWERKE

DEUTSCHLAND Jahrhunderthalle, Breslau, MAX

BERG, 1912–1913; Glaspavillon auf der Werkbund­

Ausstellung, Köln, BRUNO TAUT, 1914 (zerstört); Großes

Schauspielhaus, Berlin, HANS POELZIG, 1918–1919

(zerstört); Verwaltungsgebäude Farbwerke Hoechst,

Frankfurt am Main, PETER BEHRENS, 1920–1925; Chilehaus,

Hamburg, FRITZ HÖGER, 1922/23; Olympiapark,

München, GÜNTER BEHNISCH und Partner, 1967–1972

NIEDERLANDE Wohnbau an der Spaarndammerbuurt,

Amsterdam, MICHEL DE KLERK, 1917–1921; Wohnblock

Eigen Haard, Amsterdam, MICHEL DE KLERK, 1921

9

0

Mittelalterbegeisterung, Jugendstil,

Konstruktivismus, Dekonstruktivismus

Rationalismus, Corporate Architecture,

Klassizismus, Neorationalismus

ADB

diese Prinzipien mitentwickelt. Die Gebäude

dieses Büros beziehen die Natur in die gebaute

Umgebung ein und reagieren gleichzeitig auf

die Herausforderungen schnell wachsender

Städte und Ökonomien in der Region. Ihre

hohen Gebäude wenden Ver dichtung ins

Positive, indem sie Winde in der Höhe zur

Klimatisierung und Ventilation einfangen und

Vegetation auf den Fassaden zur Beschattung

nutzen. Kongjian Yu und Li Xiaodong bringen

die traditionelle chinesische Rücksicht nahme

auf die Natur in Entwürfe des 21. Jahrhunderts

ein. Yu gründete das riesige Büro

Turenscape (der Name ist eine Kombination

vom chinesischen „Tu“ für Land und „Ren“

für Volk mit dem englischen „Scape“), das

sich auf die Schaffung großflächiger Stadtlandschaften,

spezialisiert hat, um die Natur

mit den städti schen Bedingun gen des heutigen

China zusam menzuführen. Li arbeitet

in einem konventionelleren, architektonischen

Maßstab. Projekte wie seine LiYuan­

Bibliothek (2011) in einer spektaku lären

natürlichen Umgebung im Norden Pekings

sind Entwürfe, die auf Natur, Bedarf und

Kontext reagieren.

Vietnam mit seiner nach Jahrzehnten des

Konflikts wieder wachsenden Wirtschaft ist

ebenfalls ein fruchtbarer Boden für Architekten,

die nach einer kulturspezifischen Synthese

von Modernität, örtlichen Bedin gun gen und

Tradition streben. Vo Trong Nghia gehört zu

den Pionieren, und sein Agrarkindergarten

(2014) in Dong Nai bringt Landwirtschaft

und Erziehung ebenso zusammen wie Natur

und Architektur. Der japanische Architekt

Kengo Kuma versucht, traditionelle kulturelle

Formen zu modernisieren, Sein Noh Stage in

the Forest (1996) in der Präfektur Miyagi

bringt innerhalb eines erkennbar japanischen

kulturellen Kontexts die Darstellungstradition

und das Schreiner handwerk auf

den heutigen Stand.

Inhalt:

Antike & Mittelalter

Renaissance & Barock

19. Jahrhundert

Moderne

Jenseits der Moderne

Bioklimatismus 149

HAUPTWERKE

0 LiYuan Bibliothek, Peking, LI XIAODONG, 2011

Diese Landbibliothek adaptiert traditionelles chinesisches

Bauhandwerk und ­material. Dicke Hölzer bilden die

Hauptkonstruktion, dünnere Bretter die inneren Formen,

und wie Flechtwerk wirkende Stöcke sorgen für

Beschattung. Die Unterscheidung zwischen Möbeln

(Sitze und Regale) und Architektur (Treppen und

Trennwänden) ist mit Bedacht verwischt.

8 Oasia Hotel Downtown, Singapur, WOHA, 2016

Die Kombination von Bepflanzung und unbelebter

Baukonstruktion ist kennzeichnend für Gebäude von

WOHA. Hier liefert das äußere Grün Schatten, ohne

kühlenden Luftzug zu bremsen, und hilft so, das

unwirtliche Klima zu mildern.

WEITERE GEBÄUDE

National Library, Singapur, KEN YEANG, 2005; The Met,

Bangkok, WOHA, 2009; Yusuhara Holzbrückenmuseum,

Präfektur Kochi, Japan, KENGO KUMA, 2011;

Agrarkindergarten, Dong Nai, Vietnam, VO TRONG

NGHIA, 2014

9

0

Shintoismus, Regionalismus, Ökologisches

Bauen

Corporate Architecture, Postmoderne,

Dekonstruktivismus

16

E. A. SEEMANN


JEREMY MELVIN

Architektur verstehen

Von der alten Welt zum

Bioklimatismus

168 Seiten, Broschur

124 farbige und sw Abbildungen

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WGS 1 955

August 2020

ISBN 978-3-86502-440-4

Mit herausragenden Architekten

von heute:

Arato Isozaki

Daniel Libeskind

Frank Gehry

Frank Lloyd Wright

Rem Koolhaas

Kenzo Tange

Li Xiaodong

Mies van der Rohe

Moshe Safdie

Norman Foster

Zaha Hadid

60 Architekturstile auf einen Blick

Wie Kultur, Klima und Ästhetik das Bauen beeinfl ussen

Mit Glossar, Zeitleiste und vielen Reisetipps

Klassizismus, Gotik, Renaissance, Barock: diese Architekturformen werden hier

übersichtlich erklärt. Doch was sind eigentlich Metabolismus und Purismus? Dieser

gut strukturierte Überblicksband erklärt rund 60 Stile, nennt die maßgeblichen

Architekten und präsentiert ihre Hauptwerke. Renzo Piano, Zaha Hadid und

Oscar Niemeyer sind nur einige der Stararchitekten, die ihre genialen Ideen und

welt bekannten Innovationen nachhaltig-öklogisch oder funktional-monumental

umsetzten.

SAM PHILLIPS

Moderne Kunst verstehen

Vom Impressionismus ins

21. Jahrhundert

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ISBN 978-3-86502-316-2

Weltarchitektur-Memo

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EAN 4260044150376

JEREMY MELVIN, Kurator, Autor

und Journalist, ist Dozent

für Architekturgeschichte an

der South Bank University in

London und Gastdozent in

Cambridge bzw. der ETH Zürich.

Er publiziert über Architekturtheorie

und renommierte

Architekten. Seit 2007 kuratiert

Melvin das »World Architecture

Festival« in Spanien.

E. A. SEEMANN 17


18

E. A. SEEMANN


MORITZ WULLEN, GEORG

SCHELBERT, STAATLICHE

MUSEEN ZU BERLIN UND

HUMBOLDT-UNIVERSITÄT ZU

BERLIN (HG.)

Das Piranesi-Prinzip

The Piranesi Principle

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€ 27,80 [A]

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ISBN 978-3-86502-444-2

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Deutsche und englische Ausgabe

»Das Piranesi-Prinzip«, Ausstellung

der Kunstbibliothek – Staatliche

Museen zu Berlin und Humboldt-

Universität: 5.10.2020–7.2.2021

Der Archäologe, Designer, Wissenschaftler,

Bühnengestalter und Visionär

Zum 300. Geburtstag von Giovanni Battista Piranesi

Zeichnungen des Venezianers aus einer der weltweit größten Sammlungen

Die Kunstbibliothek Berlin feiert das Jubiläumsjahr mit einer Ausstellung von

Zeichnungen und Druckgrafiken des Architekturvisionärs Piranesi, der im Rom

des 18. Jahrhunderts ein Tausende von Blättern umfassendes Werk geschaffen hat.

Die Publikation präsentiert wissenschaftliche und technische Bilder, Designentwürfe,

Veduten und Skizzenblätter, von denen viele erstmals öffentlich zu sehen sind.

Essays reflektieren Leben und Werk des Multitalents Piranesi und sein Prinzip des

kreativen Kombinierens von Bildideen und -techniken.

STAAT LICHE MUSEEN ZU BERLIN

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Gemäldegalerie Berlin

200 Meisterwerke der europäischen Malerei

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ISBN 978-3-86502-413-8 (dt.)

ISBN 978-3-86502-416-9 (engl.)

DR. GEORG SCHELBERT, geb.

1966, ist seit 2011 Leiter der

Mediathek des Instituts für

Kunst- und Bildgeschichte der

Humboldt-Universität zu Berlin.

PROF. DR. MORITZ WULLEN,

geb. 1966, ist seit 2007 Direktor

der Kunstbibliothek

Berlin, einer interdisziplinären

Forschungseinrichtung.

E. A. SEEMANN 19


Karl Schmidt-Rottluff, Dünenlandschaft, 1963, Öl auf Leinwand, 76,5 x 100,2 cm, Kunstsammlungen Chemnitz, Inv.-Nr. 726

ken – von Dagmar Ranft-Schinke, Thomas Ranft und Michael Morgner Ausstellungskatalog von 1974 schrieb Brix, dass die Werke Schmidtzeigen,

dass er dabei keine staatsnahe Ästhetik präferierte. Neben Rottluffs »[...] eindringliche Bekenntnisse seines von tiefer Liebe zur

Werken Schmidt-Rottluffs, kamen – vermutlich der knappen Gelder Natur und zum Menschen durchdrungenen Humanismus« 33 seien und

wegen – nur vereinzelt Stücke des Expressionismus oder der Neuen bezeichnet dessen Kunst weiter als »[...] in der Ausdrucksform sich

Sachlichkeit in die Kunstsammlung, wie 1978 Schwangere,.1966, (Abb. wandelnden Realismus, der mit einem tiefgreifenden Humanismus

S. X) von Otto Dix; (Abb. S. X) 1979 die Flußlandschaft mit Brücke und unlösbar verbunden ist« 34 , um diese so in den Wertekanon der DDR einzuordnen.

Besonders auffällig ist ein Kommentar von Brix zur Wander-

Zug, 1905, von Erich Heckel (Abb. S. X) oder 1980 Märzenschnee,

1909, von Max Pechstein (Abb. S. X). Werke des 19. Jahrhunderts, wie ausstellung Progressive Kunst. Künstler aus der BRD stellen aus von

das 1975 erworbene Gemälde Kloster San Francesco di Civitella im 1976. Dabei handelt es sich um eine Exposition mit über 100 Künstlern

Sabinergebirge, 1814, von Joseph Anton Koch (Abb. S. ) waren eher die aus der BRD, hauptsächlich vertreten mit Themen der Arbeit und des

Ausnahme. 28

Antikapitalismus – also einer in der damaligen BRD unpopulären Kunst –

von denen vor allem HAP Grießhaber und Karl Hubbuch erwähnenswert

sind. Brix schreibt hierzu: »Ihre Aufgabe [d. h. die der gezeigten Werke,

Politische Angleichungen

J. W.] ist in erster Linie, dem manipulierten Bundesbürger die Augen zu

öffnen über die Zeit, in der er lebt. Sie wollen Waffe sein im Klassenkampf

für den gesellschaftlichen Fortschritt. Doch wie kunstverständig

Wie schon seine Vorgänger Friedrich Schreiber-Weigand oder – mehr

noch – Josef Müller, war auch Karl Brix genötigt, sich ungeachtet seiner ist dieser Bundesbürger, insbesondere der westdeutsche Arbeiter?

fachlichen Kompetenzen den politisch vorherrschenden Verhältnissen Gibt ihm die Gesellschaftsordnung der BRD überhaupt die Möglichkeit,

in gewissem Maße anzupassen, um sein Amt überhaupt ausführen zu sich zu bilden und Kunst genießen zu lernen? Beide Antworten fallen

können. 29 Bei seinen zahlreichen Veröffentlichungen zu Schmidt-Rottluff

versuchte er, den Maler in die kulturpolitische Agenda der DDR einbeutung

der Arbeiter interessiert, nicht aber an deren Bildung.« 35 Diese

negativ aus, denn die herrschende Klasse in der BRD ist an der Auszuordnen

und so eine Rechtfertigung für dessen Schaffen und die Platzierung

seiner Kunst in Karl-Marx-Stadt zu finden. So stellte Brix zum engagierten Karl Brix nicht so recht passen. Bedenkt man seine Reisen

plakativen Worte wollen zum Bild des differenziert denkenden, fachlich

Beispiel 1984 im Karl-Marx-Städter Almanach gezielt Schmidt-Rottluffs nach West-Berlin und die ausgewogenen Betrachtungen in dem Bericht

»antibourgeoise Haltung« während seiner Jugend und eine Verbindung 1968 über seine Besuche im Brücke-Museum und dem Georg-Kolbezu

Schriften von Dostojewski, Ibsen und Strindberg heraus. 30 Ebenso Museum, so erscheint der Artikel zur Kunst der BRD wie die Bedienung

zitiert er Schmidt-Rottluffs formulierte Einsicht: »Der größte Fehler des einer stummen politischen Forderung, nicht wie die Wiedergabe einer

deutschen Künstlers vor 1933 war [...], daß er nicht die Verbindung zu eigenen Meinung. 36

den arbeitenden Schichten finden konnte [...].« 31 Weiter wird auch die

Ablehnung des Künstlers gegenüber der ungegenständlichen Malerei In der Hochzeit des kalten Krieges während der 1960er- und 1970erthematisiert,

die nach 1945 in der Bundesrepublik präferiert wurde. 32 Im Jahre war Karl Brix ein Glücksfall für die Kunstsammlung. Er stellte

Karl Schmidt-Rottluff, Seehofallee, 1956, Öl auf Hartfaser, 88,3 x 102,3 cm, Kunstsammlungen Chemnitz, Inv.-Nr. 725

163 164

Unsicherer Standort. Die

Galerie am Brühl als Schauplatz

kulturpolitischer und

künstlerischer Aktivitäten

zwischen 1980 und 1989

Frank Rassbach und Martin Rothe in der Ausstellung Kandidaten des VBK, 1988, vor Blättern von Klaus

Sobolewski. In der Tür Wolfgang Hartzsch, dahinter Carlfriedrich Claus

Wolfgang Hartzsch und Frank Bretschneider (»Palucca«) in der Ausstellung Kandidaten des VBK, 1983,

vor Bildern von Wolfgang Hartzsch

Die architektonische Entwicklung in Chemnitz nach 1945 und in Karl-

Marx-Stadt ab 1953 stellt sich heute als eine lange Geschichte von

mutwilligen Fehlentscheidungen dar. Irreversible Eingriffe in die vormals

organisch gewachsene urbane Struktur folgten primär ideologischen

Maßgaben. Die Auflösung des alten Stadtkerns vollendete die durch die

Bombenangriffe des Jahres 1945 vollzogene Zerstörung. Sie manifestierte

sich im Abriss von den meisten der noch verbliebenen Häuser und

der Schaffung von strukturell nahezu funktionslosen Straßenführungen,

die an zentralen Punkten der alten Mitte in Sackgassen mündeten. An

der nordöstlichen Peripherie setzte sich diese fragmentarische Planung

fort. Ausgerechnet das einstige Arbeiterviertel Brühl in Bahnhofsnähe

wurde ab 1973 renoviert und mit einem Fußgängerboulevard versehen.

Während zahlreiche nach Kriegsende notdürftig zusammengeflickte

Häuser auf der vorderen Mühlenstraße mit ihren angelagerten Nebenstraßen

reihenweise verfielen und abgerissen wurden, erfolgte in der

namensgebenden Kernzone des Brühl eine aufwändige Restaurierung

der Bausubstanz. Doch anders als am Rosenhof oder in der Inneren

Klosterstraße gab es hier für Fußgänger keinerlei Anziehungspunkte

sowie kaum irgendwelche Ämter, Restaurants oder Geschäfte. Ein

zweckgebundener Durchgangsverkehr für Passanten fand nicht statt. 1

Wer nicht gerade das Glück hatte, eine der auf relativ hohem Niveau

modernisierten Wohnungen zugewiesen bekommen zu haben, für den

gab es eigentlich wenig Grund, sich in dieser Gegend aufzuhalten. Um

das Areal nach der baulichen Erneuerung für alle Einwohner der Stadt

attraktiver und damit zum Ausflugsziel zu machen, mussten erst notwendige

Anlässe geschaffen werden. Neben Ladenlokalen, Handwerksbetrieben

und Gastronomie gehörte auch Kultur zur Palette des neuen

Geschäfts- und Freizeitangebots.

Im Rahmen der Aufwertungspläne des neuen alten Viertels wurde ab

1977 deshalb die Galerie am Brühl konzipiert, die am 16. Mai 1980 ihren

Ausstellungsbetrieb im Eckhaus Brühl 30/Untere Aktienstraße aufnehmen

konnte. 2 Zwischen Planungsbeginn und Eröffnung lagen also

nur drei Jahre. »Die ›Galerie am Brühl’ wurde anlässlich des V. Festivals

der Freundschaft eröffnet. Die erste Ausstellung [...] trägt das Motto

›Unser Brühl gestern und heute’ und gibt Auskunft über die Geschichte

dieses traditionsreichen Arbeiterwohnviertels. Künftig wird das Profil

der Galerie durch Kabinettausstellungen bestimmt, mit denen vor allem

unterschiedliche Bereiche der bildenden und angewandten Kunst vorrangig

aus dem Bezirk Karl-Marx-Stadt gezeigt werden«, hieß es damals

in der SED-Tagespresse. 3 Die erste richtige Ausstellung wurde dann am

21. September 1980 unter dem Titel Begegnungen eröffnet. Sie versprach

»[...] die besten Ergebnisse eines Grafikwettbewerbs, der die

Volkskunstschaffenden unseres Bezirkes dazu aufrief, persönliche Erlebnisse

während des V. Festivals der Freundschaft zwischen der Jugend

der UdSSR und der DDR oder Reiseeindrücke aus den uns befreundeten

Ländern zu reflektieren und bildkünstlerisch umzusetzen.« 4

Der Eröffnung und dem nachfolgenden kontinuierlichen Veranstaltungsangebot

war eine weitreichende Konzeptphase vorausgegangen.

Zunächst war noch von einer »[...] öffentlichen Studiengalerie mit Künstlercafé

für Besucherverkehr« 5 die Rede. Ab Oktober 1977 erfolgte die

Erarbeitung eines Raumprogramms. Im Herbst desselben Jahres wurde

das Konzept abgeschlossen und an das VE Kombinat Bau und Rekonstruktion

weitergeleitet. In dieser frühen Projektierungsphase änderten

sich die administrativen Strukturen. Sollte die geplante Galerie zunächst

direkt vom Bezirk verwaltet werden, so war die Zuständigkeit im Laufe

des Jahres 1978 an die Städtischen Museen übertragen worden. In

einer sechsseitigen Einschätzung äußerte sich Karl Brix als Leiter der

Städtischen Kunstsammlungen am 1. April 1980 gegenüber Genossen

Ernst Uschpilkat (Stadtrat für Kultur) kritisch über den Wunsch- und

Ist-Zustand der kurz vor der Eröffnung stehenden Galerie. Brix umriss in

seinem Schreiben auch den konzeptionellen Rahmen und den Charakter kulturellen Einrichtung ihrem potenziellen Zielpublikum entgegen? Wie

der kommenden Ausstellungen: »Aufgrund der beengten Raumverhältnisse

[...] empfiehlt es sich nicht, dort auf eine Häufung von Besuchern

sahen die Angebote konkret aus?

zu orientieren bzw. repräsentative Veranstaltungen durchzuführen.« 6 Brix Nach den beiden genannten Ausstellungen über die Geschichte des

kündigte »kleine Kunstausstellungen« 7 an, die »[...] der Propagierung Wohnviertels Brühl und über das Freundschaftstreffen mit Jugendlichen

möglichst vieler Probleme der Gegenwartskunst [sic!] 8 unserer Stadt aus der Sowjetunion ging es Ende November 1980 mit einer Ausstellung

und unseres Bezirkes [...]« 9 dienen sollten. Er bemängelte vor allem die namens Angewandte Kunst aus der Volksrepublik Bulgarien weiter. Nun

Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. 10 Abschließend versicherte Brix dem hatten die kunstinteressierten Karl-Marx-Städter Bürgerinnen und Bürger

Stadtrat optimistisch, wenn auch sprachlich nicht ganz einwandfrei, sicher nichts gegen die Arbeit ihrer Zeitgenossen vom Balkan. Doch

»[...] dass wir alle unsere Möglichkeiten ausschöpfen, dass diese kleine setzte eine solche Präsentation auch nicht gerade verheißungsvolle

Galerie das kulturelle Leben am Brühl im Sinne der Propagierung unserer Zeichen eines konzeptionellen Neubeginns. Nach dem Jahreswechsel

sozialistischen Kunst bereichert.« 11

1980/1981 setzten sich die wenig aufregenden Angebote fort. Zunächst

waren ein Vierteljahr lang Kinderzeichnungen (Kinder vom Brühl) zu

Einrichtung und Inbetriebnahme der Galerie am Brühl waren vom politischen

Willen der lokalen Entscheidungsträger getragen. Nur innerhalb dem Titel Stadtgalerie der Freundschaft 14 und des Weiteren eine zwei-

sehen, im April dann eine von der FDJ-Stadtleitung initiierte Schau mit

der klaren hierarchischen Strukturen war die schnelle Umsetzung des teilige Bilanz des Bildnerischen Volksschaffens (Juni 1981) 15 . Für den

Bauvorhabens möglich. Eine Einbeziehung der unmittelbaren Anwohner weiteren Jahresverlauf wurden noch eine Ausstellung der Fachgruppe

im urbanen Umfeld oder anderer Bürger in der Bezirkshauptstadt gab Numismatik beim Kulturbund (September 1981) und eine Ausstellung

es damals selbstverständlich nicht. Im kulturell chronisch unterversorgten

Karl-Marx-Stadt war jedoch jedes zusätzliche Angebot will-

gestellt. Das waren nun durchweg keine Perspektiven, die in Karl-Marx-

des jugoslawischen Partnerbezirkes (November 1981) in Aussicht

kommen. Gerade im räumlich eher kleinteiligen Spektrum lagen Defizite Stadt irgendein kunstambitioniertes, geschweige denn junges Publikum

hinter dem Ofen hätte hervorlocken können. Ein gewisser Unmut

vor. Die genossenschaftlich betriebene Galerie Oben 12 im alten Zentrum

der Stadt hatte bereits seit 1973 unter Beweis gestellt, wie groß das angesichts dieser Situation machte sich auch bei den Kulturfunktionären

Bedürfnis nach wechselnden Ausstellungen und begleitenden Veranstaltungen

war. Mit der Produzenten-Galerie Clara Mosch 13 war ab 1977 Gerhardt am 20. April 1981 ausgefertigte Kulturpolitische Zielstellung 16 .

breit. Davon zeugt eine vom stellvertretenden Sammlungsleiter Stephan

am südöstlichen Stadtrand eine weitere, zunächst sogar weitgehend In diesem fünfseitigen Schreiben wurde auf die offensichtliche Diskrepanz

zwischen Anspruch und Wirklichkeit des neuen kulturellen

unabhängig arbeitende Initiative hinzugekommen. In der viertgrößten

Stadt der DDR gab es ohne Zweifel weiteren Bedarf. Der Galerie am Brühl Angebots hingewiesen und Schritte zu einer Modifizierung des Status

schlug deshalb keineswegs Ablehnung entgegen. Es konnte von einer quo angeregt. Seine Bestandsaufnahme legt eine notwendige Trennung

prinzipiellen Aufgeschlossenheit ausgegangen werden. Auf welche der berufskünstlerischen Präsentationen von denen des Laienbereichs

Weise aber traten nun die Städtischen Museen als Betreiber der neuen nahe: »Für Expositionen des Volkskunstschaffens müssen unbedingt

167 168

Carsten Nicolai, unitape, Installationsansicht aus der damaligen Ausstellung 2015

konnte Mössinger mit ihrem Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

realisieren, darunter Kerstin Drechsel, Brigitta Milde, Beate schaftliche und ästhetische Kanonisierungen vielfach in Frage gestellt

zukünftigen Aufgaben des Museums Einfluss nimmt. Heute, wo wissen-

Ritter, Katharina Metz, Thomas Bauer-Friedrich, später Anja Richter und werden und auch ein grundlegender gesellschaftspolitischer Konsens

Diana Kopka und viele mehr. Es entstanden ein wichtiges Werkverzeichnis

zu Karl Schmidt-Rottluff, Bestandskataloge zu den Skulpturen und ist ein konzeptueller Ansatz für Museen neu zu denken. Zudem fallen

in multiperspektivische und extrem polarisierende Facetten zerfällt,

Objekten sowie zu den Altägyptischen Textilien aus koptischen Gräbern, Museen als Orten ästhetisch reflektierter Diskurse und gesellschaftspolitischer

Debatten neue Aufgaben zu. Ingrid Mössinger konnte die

Galerieführer der verschiedenen Häuser und zahlreiche monografische

Publikationen und Ausstellungskataloge, die angesichts des Umfangs aufregende Zeit der neuen deutschen Einheit mitgestalten, nachdem

an dieser Stelle nicht weiter aufgeführt werden. Was übrig bleibt, ist Jahrzehnte zuvor unterschiedliche politische Systeme aufeinandergeprallt

waren. Das hat sich nach dreißig Jahren grundlegend geändert.

also ein reiches Erbe aus materiellen, aber auch immateriellen Leistungen,

ohne dass diesen – wie die Geschichte des Hauses immer wieder Nun zeichnen sich neue Herausforderungen ab. Die Kunstsammlungen

gelehrt hat – eine ewige Endgültigkeit beschieden bleiben muss. Chemnitz werden auch hier wieder eine Verortung in der Stadtgesellschaft

und im internationalen Austausch entwickeln müssen.

Wurde alles gemacht? Nicht alle Träume konnten erfüllt werden,

darunter ein Erweiterungsbau des Hauses mit öffentlich zugänglicher — Sabine Maria Schmidt

Bibliothek. Dennoch ist Ingrid Mössinger auch nach ihrem Abschied

noch als »Botschafterin von Schmidt-Rottluff« für Chemnitz unterwegs.

Es geht darum, die ehemaligen Wohnhäuser der Familie des Künstlers

1 Z.B. Chemnitz hat genug gelitten. Ingrid Mössinger im Gespräch mit Norbert Seitz, Deutschlandfunk Kultur,

im Stadtteil Rottluff zu erhalten. Karl Schmidt-Rottluff hat dort seine

https://www.deutschlandfunk.de/ostdeutsche-identitaeten-chemnitz-hat-genug-gelitten.911.de.html?dram:article_id=460190

[letzter Zugriff: 4.1.2020]. 2 Ingrid Mössinger in einem Gespräch mit Sabine Maria Schmidt am

Kindheit und Jugend verbracht und sich künstlerisch arbeitend dort

16.10.2019. 3 Ebd. 4 Hierzu hatte es vorab zahlreiche Anekdoten gegeben, dass dort angeblich verschiedenes

bis an sein Lebensende jährlich aufgehalten. 2001 wurden die Kunstsammlungen

Chemnitz von Paul Rabe als überregional bedeutende

Getier gehalten, Bienen gezüchtet und Großsäugetiere wie Löwen präpariert wurden, siehe auch: Anne Hähnig,

»Na, wer ist denn jetzt verrückt?. Interview mit Ingrid Mössinger«, https://www.zeit.de/2018/17/ingrid-moessingerkunstsammlung-chemnitz-bekanntheit

[letzter Zugriff: 4.2.2020]. 5 Das Konzept folgt der Idee, dass die Kinder

Kultureinrichtung in Mitteldeutschland evaluiert. Nun ist es Mössingers von unterschiedlichen Schulfächern her, wie der Chemie, Mathematik, Deutsch oder Physik an die Kunstwerke

herangeführt werden. Das Projekt startete im März 2011 und hatte bis 2015 über 30 000 Schülerinnen und Schüler

Wunsch, dass auch die beiden Elternhäuser Karl Schmidt-Rottluffs

transportiert. Unter intensivsten Bemühungen gelang es, eine längerfristige finanzielle Infrastruktur für das Projekt

als leuchtende, kulturelle Gedächtnisorte von nationalem und internationalem

Interesse gewürdigt werden. »Die Restaurierung und

aufzubauen. 6 Schenkung Ferdinand Reich, Chemnitz, 1937 als »Entartete Kunst« beschlagnahmt, 1996/1997

Wiedererwerb über das Auktionshaus Christies’s, London; erworben mit Hilfe der Kulturstiftung der Länder, des

Freistaates Sachsen, der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der

Instandsetzung sollte daher kein Traum sein, sondern eine von Freude Sparkasse Chemnitz und der Stadt Chemnitz 7 Vgl. Ausst.-Kat. Chemnitz 2015a. 8 Erworben mit Hilfe der Kulturstiftung

der Länder, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der envia Mitteldeutsche Energie

getragene Pflicht«, äußerte sie dazu. 11

AG und der Stadt Chemnitz. 9 Niemand war zuvor jemals auf die Idee gekommen, die künstlerischen Arbeiten

des Ausnahmemusikers auszustellen. Vgl. auch Anne Hähnig, »Na, wer ist denn jetzt verrückt?. Interview mit Ingrid

Mössinger«, https://www.zeit.de/2018/17/ingrid-moessinger-kunstsammlung-chemnitz-bekanntheit [letzter Zugriff:

Freilegen, was vergessen zu werden droht. Zugleich ist in den letzten

fünf Jahren wieder vieles in Bewegung geraten, das auch auf die

Ausst.-Kat. Chemnitz 2015b. 11 Ingrid Mössinger in einem Gespräch mit Sabine Maria Schmidt am

4.2.2020]. 10 Zur Ausstellung wurde zudem eine anspruchsvolle, vom Künstler konzipierte Monografie publiziert:

16.10.2019.

Georg Baselitz, Mondrians Schwester, 1997, Lindenholz und Ölfarbe, 278,0 x 102,0 x 74,0 cm, Kunstsammlungen Chemnitz, Inv. Nr. PL 220

177 178

20

E. A. SEEMANN


FRÉDÉRIC BUSSMANN,

BRIGITTA MILDE (HG.)

»Im Morgenlicht der Republik«

100 Jahre Kunstsammlungen

Chemnitz

536 Seiten

Hardcover

360 farbige und sw Abbildungen

24 x 29,5 cm

ca. € 45,– [D]

ca. € 46,30 [A]

WGS 1 953

Juli 2020

ISBN 978-3-86502-437-4

»Im Morgenlicht der Republik«,

Kunstsammlungen Chemnitz:

25.7.– 25.10.2020

Die Highlights des Expressionismus und

der Neuen Sachlichkeit

Die Geschichte der Kunstsammlungen und der Kultur der Stadt

Spitzenwerke von Caspar David Friedrich bis Neo Rauch

Vor 100 Jahren sind die Kunstsammlungen Chemnitz gegründet worden. Anlässlich

dieses Jubiläums erscheint eine Publikation, die die Entwicklung der Sammlung

und ihre Verflechtungen mit Zeitgeschichte und Politik seit Mitte des 19. Jahrhunderts

bis heute beleuchtet. Namhafte Autoren vermitteln Erkenntnisse nach neuestem

Forschungsstand, zugleich werden repräsentative Werke – von Caspar David

Friedrich bis Karl Schmidt-Rottluff, Lyonel Feiniger und Hans Grundig – gezeigt.

MARCUS ANDREW

HURTTIG U. A. (HG.)

Impressionismus in Leipzig

1900–1914

Liebermann, Slevogt, Corinth

€ 30,– [D] € 30,90 [A]

ISBN 978-3-86502-425-1

KUNSTSAMMLUNGEN

CHEMNITZ U. A. (HG.)

Splitter. David Schnell

€ 28,– [D] € 28,80 [A]

ISBN 978-3-86502-422-0

DR. FRÉDÉRIC BUSSMANN,

geb. 1974, ist seit 2018

General direktor der Kunstsammlungen

Chemnitz.

BRIGITTA MILDE, geb. 1955,

Kuratorin an den Kunstsammlungen

Chemnitz und Leiterin

des Carlfriedrich Claus-Archivs.

E. A. SEEMANN 21


64 MATTHIAS HOCH PARIS #34 2019 65

MATTHIAS HOCH PARIS #41 2019

Mit Werken von:

Irene Bayer

Hilla und Bernd Becher

Anna und Bernhard Blume

Erich Consemüller

T. Lux Feininger

Maix Mayer

Lucia Moholy

László Moholy-Nagy

Oskar Nerlinger

Albert Renger-Patzsch

Evelyn Richter

Xanti Schawinsky

Wols

116 XANTI SCHAWINSKY GRET PALUCCA IM STADTTHEATER MAGDEBURG 1. NOVEMBER 1930 117

XANTI SCHAWINSKY GRET PALUCCA IM STADTTHEATER MAGDEBURG 1. NOVEMBER 1930

28 OTTO LOSSE WERKBUND-AUSSTELLUNG. DIE WOHNUNG, STUTTGART, ARCHITEKT: LE CORBUSIER 1927

29

OTTO LOSSE WERKBUND-AUSSTELLUNG. DIE WOHNUNG, STUTTGART, ARCHITEKT: LE CORBUSIER 1927

22 16 e. E. a. A. seeMann

SEEMANN


ANNEGRET LAABS,

UWE GELLNER (HG.)

Moderne. Ikonografi e. Fotografi e

(Bd. 1)

Das Bauhaus und die Folgen

1919–2019

Modernism. Iconography.

Photography

The Bauhaus and its Effects

1919–2019

336 Seiten

44 farbige und

220 s/w Abbildungen

Hardcover

19,7 x 28,5 cm

€ 36,– [D]

€ 37,10 [A]

WGS 1 954

Lieferbar

ISBN 978-3-86502-433-6

Mit Texten in Deutsch und Englisch

Das Bauhaus – die Wiege der modernen Fotografie

Die Foto-Ikonen der letzten 100 Jahre im Überblick

Mit Aufnahmen von Moholy-Nagy bis Ed Ruscha

Fotografie ist das Medium, das neben Architektur und Design am stärksten mit dem

Bauhaus verknüpft ist. 100 Jahre nach der Gründung der Schule wird sichtbar, wie

innovativ sich die Fotokunst nach László Moholy-Nagy, Lucia Moholy und T. Lux

Feininger weiterentwickelt hat. Dieser Band spannt einen Bogen vom Ursprung

moderner Fotografie bis heute und vereint Werke der Bauhäusler und Aufnahmen

herausragender zeitgenössischer Künstler wie Evelyn Richter und Maix Mayer.

DR. ANNEGRET LAABS ist seit

2001 Leiterin des Kunstmuseums

Magdeburg, wo sie zahlreiche

Ausstellungen u. a. zur

Kunst der zweiten Hälfte des

20. Jahrhunderts und der

Gegenwart initiierte.

ANNEGRET LAABS,

JOACHIM BROHM (HG.)

Moderne. Ikonografi e. Fotografi e (Bd. 2)

Die Klasse für Fotografi e und Medien von

Joachim Brohm

Modernism. Iconography. Photography

Joachim Brohm’s class for photography and media

108 Seiten, 64 farbige Abbildungen

Schweizer Broschur, 19,7 x 28,5 cm

€ 12,– [D] € 12,40 [A]

ISBN 978-3-86502-434-3

UWE GELLNER arbeitet seit

1986 als Sammlungsleiter am

Kunstmuseum Magdeburg und

kuratiert darüber hinaus Ausstellungen

zu Skulptur und

Fotografie der Gegenwart.

E. A. SEEMANN 23


Folgende Künstler werden

vorgestellt:

Sebastian Burger

Johannes Daniel

Henriette Grahnert

Annika Kleist

Markus Matthias Krüger

Benedikt Leonhardt

Malte Masemann

Sebastian Nebe

Titus Schade

Kristina Schuldt

Maria Schumacher

Robert Seidel

Claus Georg Stabe

24

E. A. SEEMANN


FRANK ZÖLLNER (HG.)

Antipoden?

Neueste Leipziger Schule

96 Seiten

100 farbige Abbildungen

Hardcover

22 x 28 cm

€ 25,– [D]

€ 25,70 [A]

WGS 1 953

November 2020

ISBN 978-3-86502-442-8

Ab 3.12.2020: »Antipoden«,

Mädler Art Forum, Leipzig

Die aktuell wichtigsten Malerinnen und

Maler aus Leipzig

Werke von Kristina Schuldt bis Titus Schade

Figürliche versus abstrakte Malerei?

Dieser Band stellt eine Auswahl aus der Generation von Malern vor, die im Jahrzehnt

vor der »Friedlichen Revolution« geboren wurden und die zu Beginn des 21. Jahrhunderts

in Leipzig ihre Ausbildung absolviert haben. Er zeigt herausragende Arbeiten

von Malte Masemann bis Annika Kleist. Die vorgestellten Künstler verdeut lichen

mit ihren Werken zum einen, dass das oft beschworene »Ende der Malerei« bis heute

ausblieb, zum anderen stehen die Maler für eine Aufhebung der vermeintlichen

Gegensätzlichkeit von abstrakter und figürlicher Malerei in »Ost« und »West«.

TITUS SCHADE

Plateau

€ 20,– [D] € 20,60 [A]

ISBN 978-3-86502-414-5

GRAFIKSTIFTUNG

NEO RAUCH

(HG.)

Rosa Loy, Neo Rauch

Die Strickerin / The Knitter

€ 29,95 [D] € 30,80 [A]

ISBN 978-3-86502-407-7

PROF. DR. FRANK ZÖLLNER,

geb. 1956, seit 1996 Professor

für mittlere und neuere Kunstgeschichte

an der Universität

Leipzig, erhielt 2009 den Wissenschaftspreis

der Stadt, der

Universität und der Sächsischen

Akademie der Wissenschaften

zu Leipzig. Er schrieb wichtige

Publikationen zur Italienischen

Renaissance und zur Malerei in

der DDR, zugleich ist er auch

als Ausstellungsmacher tätig.

E. A. SEEMANN 25


Singender Mann Bronze nach 1938 (Gipsmodell 1928) Ernst Barlach

S. 54

p. 64

72

30 31

Harald Metzkes

*1929 Bautzen

Metzkes studierte an der Hochschule für Bildende

Künste Dresden und an der Akademie

der Künste der DDR Malerei und ist seit den

späten 1950er-Jahren freischaffend tätig. An einer

Akademie hat er nie unterrichtet. Nachdem

frühe Gemälde aus ideologischen Gründen teils

scharf kritisiert worden waren, entzog er sich

lange Zeit öffentlichen Aufträgen. Er lebt und

arbeitet in Altlandsberg bei Berlin.

Laut und leise

Eine bunte Gruppe von Musikanten unterschiedlichen

Alters, ausgestattet mit Ratsche,

Zimbeln, Sprachrohr und Flöte, stürmt fröhlich

einen Hang hinab. Ikonografisch ruft Metzkesʼ

Gemälde die Tradition von rauschhaften Bacchantenzügen

auf, stilistisch orientiert sich der

Künstler am Realismus des 19. Jahrhunderts. In

den andächtigen Rückenfiguren mit Violine am

rechten Bildrand wiederum zitiert er ein Motiv

der Romantik. Gemeinsam mit der zentralen,

durch die helle Kleidung hervorgehobenen

männlichen Figur, die einen Finger vor den

Mund legt und einen Gefährten zurückzuhalten

sucht, setzen jene in Betrachtung versunkenen

Rückenfiguren einen stillen Kontrapunkt

zum lärmenden Treiben des Musikantenzuges.

Damit sind die beiden musikalischen Vortragsbezeichnungen

forte und piano, auf die der

Werktitel anspielt, bildlich umgesetzt worden.

PS

1980

Öl auf Leinwand, 200 × 200 cm

Arno Rink

* 1940 Schlotheim † 2017 Leipzig

Bezeugte Rinks Malerei zunächst Einflüsse des

barocken Caravaggismus sowie des Surrealismus,

entwickelte der Künstler rasch eine singuläre

Formensprache. Seine Themen verhüllt der

Maler in mythologische oder religiöse Stoffe

und befördert mit dieser Komplexität das Rätselhafte

vieler seiner Arbeiten. Rink studierte

an der Hochschule für Grafik und Buchkunst

Leipzig, später wirkte er dort als Professor und

Rektor.

Musikstilleben

Rink bedient sich in seiner Arbeit der kunsthistorischen

Gattung des Stilllebens: Im Vordergrund

der Darstellung sind Geige, Laute,

Notenblatt, ein gefüllter Korb und Hummer

arrangiert. Links – in ihrer Bewegung kaum

greifbar – schreitet eine Frau auf einen tiefen

Horizont zu, während sich im in Brauntönen

gehaltenem Astwerk am rechten Bildrand zwei

musizierende Personen erkennen lassen. Vermitteln

Musikstillleben in der Tradition der

Kunstgeschichte oftmals verschlüsselte Inhalte,

so ist auch bei Rinks surreal anmutender

Bildwelt, die durch ein malerisches Spiel mit

Licht und Schatten besticht, ein tiefergehender

Gehalt auszumachen. Der Literatur zufolge zitiert

der Künstler in der Darstellung der beiden

Musiker den antiken Mythos des Wettstreits

zwischen Pan und Apoll – zwischen Primitivität

und Hochkultur (vgl. Oberhausen 1992, S.

32). LS

1980/81

Öl auf Leinwand auf Wabenplatte,

201 × 169 cm

Walter Arnold

* 1909 Leipzig † 1979 Dresden

Als Sohn eines Steinmetzes kam Arnold früh

mit Bildhauerei in Berührung, später wurde

er in Leipzig zum Holz- und Steinbildhauer

ausgebildet. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft

lehrte er an den Kunsthochschulen

in Leipzig und Dresden. Seine dem Realismus

zuzuordnenden Werke bestechen durch anspruchsvolle

Materialarbeit und eine sensible

Formensprache.

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)

Gewandhauskapellmeister 1835–1847

Eindrucksvoll bringt Arnold Ruhe und Würde

in der Porträtbüste Felix Mendelssohn Bartholdys

zum Ausdruck. Dessen Gesichtszüge reduziert

er zugunsten einer ästhetischen Klarheit

und ermöglicht so den Betrachtern eine individuelle

Annäherung an die Person Mendelssohns.

Der Komponist war der fünfte Gewandhauskapellmeister.

Er gründete 1843 mit dem

Leipziger Konservatorium die erste Musikhochschule

Deutschlands. Bei der Bronzeplastik

im Gewandhaus handelt es sich bereits um

die zweite Mendelssohn-Büste Arnolds. 1947

wurde sein erstes Bildnis des Komponisten vor

der Ruine des im Krieg zerstörten Neuen Gewandhauses

enthüllt. Heute steht die Büste am

Mendelssohnufer im sogenannten Musikviertel

in Leipzig. Neben Mendelssohn schuf Arnold

weitere Porträts bekannter Musiker sowie von

Privatpersonen, die es noch anschaulicher vermögen,

die Intimität seiner Formensprache zu

vermitteln. LS

1959

Bronze, 48,5 × 34 × 37 cm | Stein, 8,5 × 23 ×23 cm

Gudrun Brüne

* 1941 Berlin

Brüne studierte an der Hochschule für Grafik

und Buchkunst Leipzig und unterrichtete von

1979 bis 1999 an der Burg Giebichenstein in

Halle (Saale) Malerei und Grafik. Von 1974 bis

1982 war sie Mitglied der Sektionsleitung Maler

und Grafiker des Verbandes Bildender Künstler

der DDR. In ihrem Werk nehmen Masken- und

Puppendarstellungen eine exponierte Stellung

ein. Brüne lebt und arbeitet in Strodehne.

Der Künstler

Inmitten einer weitläufigen Landschaft steht,

in seine Musik vertieft, ein Violinist. Die städtische

Bebauung im Bildhintergrund verortet

ihn in der Gegenwart, während die wahlverwandtschaftliche

Ahnengalerie der Komponistenporträts

Anspruch und Tradition formuliert,

die in diese Gegenwart hinein fortgeschrieben

werden sollen. Bach, Mozart, Mendelssohn,

Schubert, Schumann und Beethoven dienen

dem Künstler als Leitsterne. Im Randfeld erscheinen

in symmetrischer Anordnung historische

Blas- und Saiteninstrumente. Nicht nur

die Musikerfigur ist der Geschichte ihres Faches

verpflichtet, sondern auch die Malerin: Die

Komposition aus gerundetem Bildformat und

rahmender Schnitzwerkimitation übernahm

Brüne von Philipp Otto Runges Die Lehrstunde

der Nachtigall (1804/05), der Violinist wiederum

ähnelt motivisch verwandten Darstellungen

Hans Thomas aus den 1890er-Jahren. PS

1981

Öl auf Leinwand, 200 × 231 cm

Johannes Hartmann

* 1869 Leipzig † 1952 Großjena bei Naumburg

Der Bildhauer erlangte durch zahlreiche Denkmale,

Brunnenanlagen und bauplastische

Arbeiten im Leipziger Stadtraum und im Umland

Bekanntheit. Die Vita des Künstlers wurde

nachhaltig vom Tod Max Klingers im Jahr 1920

beeinflusst: Hartmann verwaltete den Nachlass

des Freundes, lebte auf dessen Landsitz und

ehelichte dessen Witwe Gertrud Bock. Seine

Urne wurde in Klingers Grab beigesetzt.

Robert Schumann (1810–1856)

Hartmanns bekanntes Robert-Schumann-

Denkmal in Zwickau von 1901 zeigt den

Komponisten sitzend und mit in die Hand

gestütztem Kinn, also in klassischer Melancholikerpose,

und mit geglätteten Zügen. Im

intimeren Medium der Hermenbüste, bei der

auf die Wiedergabe der Schulterpartie verzichtet

wird, lässt sich Melancholie schwerlich über

die Körperhaltung veranschaulichen, und so

greift Hartmann zwei Jahre später zu subtileren

Mitteln: Der Kopf ist leicht zur Seite geneigt,

die Stirn in Falten gelegt, der Blick wenig vital.

Das Bildnis entstand in städtischem Auftrag

für das Leipziger Musikzimmer auf der Weltausstellung

in St. Louis (1904), wo es gemeinsam

mit Werken Klingers und Georg Kolbes die

künstlerische Leistungsfähigkeit der Messestadt

demonstrieren sollte. Seit 1981 befindet

sich die Marmorskulptur als Dauerleihgabe des

Museums der bildenden Künste Leipzig im Gewandhaus.

PS

1903

Marmor, 92 × 36 × 42 cm

Carl Seffner

* 1861 Leipzig † 1932 Leipzig

Als Exponent einer im 19. Jahrhundert verankerten,

auf Historizität und Detailtreue ausgerichteten

Denkmalplastik prägte Seffner die

Leipziger Erinnerungskultur nachhaltig: Er

schuf das Goethe-Denkmal (1903) am Naschmarkt

und das Bach-Denkmal (1908) vor der

Thomaskirche. Für seine Verdienste bei der Rekonstruktion

von Bachs Physiognomie erhielt

er 1909 die medizinische Ehrendoktorwürde

der Leipziger Universität.

Ludwig van Beethoven (1770–1827)

In kaum zu überschätzendem Ausmaß wurde

die Beethoven-Ikonografie von einer Lebendmaske

beeinflusst, die der Bildhauer Franz

Klein dem Komponisten 1812 abgenommen

hat. Für die grimmige Miene des Musikers, die

seitdem in unzähligen Porträts weitergetragen

wurde, liefert die Episode triviale Gründe:

Beethoven kniff die Lippen zusammen, damit

ihm der Gips nicht in den Mund lief, und blähte

die Nasenflügel, um besser Luft zu bekommen.

„Überwältigt von der Unbehaglichkeit

der ganzen Procedur“ (zit. n. Steblin 1996, S.

1) riss er schließlich die Gipsschicht ab. Seffner,

der größten Wert auf historische Authentizität

legte, diente ein Abguss der Maske als Vorlage.

Angekauft wurde der Bronzekopf im Jahr 1998.

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des neuen

Gewandhausbaus – zugleich jährte sich Seffners

Geburtstag zum 150. Mal – wurde er 2011

der Öffentlichkeit präsentiert. PS

1921

Bronze, 34 × 27 × 22 cm | Marmor, 15,5 × 19 × 16 cm

Mit musikalischen

Kunstwerken u. a. von:

Ernst Barlach

Gudrun Brüne

Sighard Gille

Ulrich Hachulla

Heidrun Hegewald

Bernhard Heisig

Nuria Quevedo

Arno Rink

Carl Seffner

Willi Sitte

Volker Stelzmann

S.50 S.52 S.54

S.44 S.46 S.48

26

E. A. SEEMANN


GEWANDHAUS ZU LEIPZIG,

GEWANDHAUSDIREKTOR

PROF. ANDREAS SCHULZ

(HG.)

SIGRID HOFER (TEXT)

Die Kunst im Gewandhaus

Ein Gesamtkunstwerk aus Form,

Farbe und Klang

The Art at the Gewandhaus

A Gesamtkunstwerk of Form, Colour

and Sound

168 Seiten

23 x 30,5 cm

160 farbige und sw Abbildungen

Hardcover mit geprägtem

Leineneinband und getrimmtem

Schutzumschlag

€ 40,– [D]

€ 41,20 [A]

WGS 1 953

September 2020

ISBN 978-3-86502-429-9

Mit Texten in Deutsch und Englisch

Das Gewandhaus zeigt seine Sammlung

Mit geprägtem Leinen: das passende Geschenk für alle Kunst- und Musikfans

Über 40 Kunstwerke nationaler und internationaler Künstler

Das Gewandhaus zu Leipzig ist nicht nur die Spielstätte des renommierten und weltberühmten

Gewandhausorchesters, sondern besitzt auch eine einzigartige Kunstsammlung.

Im Mittelpunkt der ausgestellten Gemälde, Skulpturen und Plastiken,

die teils als Auftragswerke für das Konzerthaus geschaffen wurden, steht die Musik.

Mit großformatigen Abbildungen, Texten zur Sammlungsgeschichte und den

einzelnen Werken bietet der Band einen anschaulichen und informativen Einblick

in die bildkünstlerische Welt der Institution.

HANS-WERNER

SCHMIDT U. A.

Sighard Gille · ruhelos

€ 49,95 [D] € 51,35 [A]

ISBN 978-3-86502-377-3

HERBERT BLOMSTEDT

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Mission Musik

Gespräche mit Julia Spinola

€ 24,95 [D] € 25,70 [A]

ISBN 978-3-89487-950-1

PROF. ANDREAS SCHULZ, geb.

1961, seit 1998 Direktor des

Gewandhauses zu Leipzig. Von

2012 bis 2017 war er ehrenamtlicher

Senator des Sächsischen

Kultursenats.

PROF. DR. SIGRID HOFER,

geb. 1956, seit Oktober 2003

Professorin für Kunstgeschichte

an der Philipps-Universität

Marburg. 2008 gründete sie

den »Arbeitskreis Kunst in der

DDR«.

E. A. SEEMANN 27


28

E. A. SEEMANN


Dürer

Memo mit 36 Motiven des

berühmten deutschen Malers

Matching game with 36 motifs

of the famous German painter

72 farbige Karten

mit 36 verschiedenen Motiven

Kartengröße: 5,5 x 5,5 cm

in Pappbox: 11,5 x 5 x 6 cm

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WGS 9 953

Oktober 2020

EAN 4260044151540

Suermondt-Ludwig-Museum,

Aachen: »Dürer war hier.

Eine Reise wird Legende«,

7.10.2020–10.1.2021

550. Geburtstag Dürers:

21.5.2021

In attraktiver, handlicher Box und

mit Bildtexten in Deutsch und

Englisch

Genialer Renaissance-Künstler und Universalgenie

Gemälde aus deutschen und internationalen Sammlungen

Dürers Werke als verkaufsstarkes Memo

Als berühmter Nürnberger Maler hat Dürer für die Entwicklung des Holzschnitts

und des Kupferstichs Bedeutendes geleistet, auch schuf er Gemälde von Weltrang.

Sein bekanntestes Tieraquarell ist der »Feldhase«. Dieser ist nicht nur das prominenteste

Bild in der Wiener Albertina, sondern auch in diesem Spiel. Wer entdeckt

ihn zwischen den ausdrucksvollen Selbstbildnissen, meisterhaften Handstudien, detailreichen

Naturdarstellungen und starken Porträts?

Deutsche Malerei

Memo

€ [D] / € [A] 12,90

EAN 4260044151519

Weltkunst-Memo

€ [D] / € [A] 12,90

EAN 4260044150192

10 Exemplare in attraktivem

Verkaufsdisplay

€ [D] / € [A] 129,–

EAN 4260044151557

E. A. SEEMANN 29


Die Kunst-Memos

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Unsere Bestseller

10 Spiele insgesamt

je 2 x

Weltarchitektur-Memo

Weltkunst-Memo

Deutsche Malerei. Memo

Kunst für Kinder. Memo

Tier-Memo

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E. A. SEEMANN


Die schönsten Blumen

der Kunstgeschichte zum Spezialpreis

Von van Goghs »Mandelblüte« zu Monets »Seerosenteich«

Ein unvergänglicher Blumenstrauß in dekorativer Geschenkbox

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose

Blumen-Memo mit 36 Motiven aus

der Malerei

nur

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mit 36 verschiedenen Motiven

Kartengröße: 5,5 x 5,5 cm

in Pappbox: 11,6 x 11,6 x 2,5 cm

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Früher: € 14,90 [D] / [A]

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EAN 4260044151342

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Jetzt: € 39,75 [D] / [A]

EAN 4260044151359

E. A. SEEMANN 31


32

E. A. SEEMANN


Deutsche Malerei I German Painting

Mit 36 Werken von Dürer bis

Baselitz

With 36 works of art from Dürer

to Baselitz

72 farbige Karten

mit 36 verschiedenen Motiven

Kartengröße: 5,5 x 5,5 cm

in Pappbox: 11,5 x 5 x 6 cm

Empfohlener Einzelverkaufspreis:

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WGS 9 953

Lieferbar

EAN 4260044151519

Mit deutschen und englischen

Bildlegenden

Mit Motiven von u. a.:

Albrecht Dürer · Lucas Cranach ·

Caspar David Friedrich · Max

Liebermann · Paula Modersohn-

Becker · Paul Klee · August Macke ·

Oskar Schlemmer · Otto Dix ·

Georg Baselitz · Anselm Kiefer ·

Cornelia Schleime · Neo Rauch

Die Highlights deutscher Kunst

Berühmte Werke – große Namen

Ein farbstarker Querschnitt durch die deutsche Kunst

Welche deutschen Künstlerinnen und Künstler sind so berühmt, dass man sie unbedingt

kennen sollte? Albrecht Dürer, Caspar David Friedrich, Paul Klee, Otto Dix,

Cornelia Schleime oder Neo Rauch? Das Gedächtnisspiel präsentiert 36 Gemälde

namhafter Maler im Detail und nimmt neben Impressionisten und Expressionisten

auch Veristen, Surrealisten und zeitgenössische Künstler mit auf. Dieses Who’s who

der deutschen Kunst gibt Ihnen einen exzellenten Überblick.

Caspar David Friedrich. Memo

Gedächtnisspiel mit 36 Motiven

des berühmten Romantikers

€ [D] / € [A] 12,90

EAN 4260044151021

10 Exemplare in attraktivem

Verkaufsdisplay

€ [D] / € [A] 129,–

EAN 4260044151526

E. A. SEEMANN 33


Ignatius Peter Paul Rubens, Gedenktag: 31.7.,

Schutzpatron der Soldaten, Attribut: Jesuitenmonogramm

Martin Wassily Kandinsky, Gedenktag: 11.11.,

Schutzpatron der Bettler / Reiter, Attribute:

Mantel / Schwert

Mit weiteren Heiligen:

Antonius von Padua

Augustinus von Hippo

Benedikt von Nursia

Franz von Assisi

Christophorus

Hildegard von Bingen

Johannes der Täufer

Maria

Barbara

Petrus

u. a.

Augustinus Unbekannter Maler,

Gedenktag: 28.8., Schutzpatron

der Buchdrucker / Theologen,

Attribute: Buch / Schreibfeder

Katharina Plautilla Nelli, Gedenktag: 29.4.,

Schutzpatron der Wäscherinnen / Krankenpfl

eger, Attribute: Rosenkranz / Kreuz

Matthäus Alvise Vivarini, Gedenktag: 21.9.,

Schutzpatron der Buchhalter, Attribut: Engel

Sebastian Caravaggio, Gedenktag: 20.01.,

Schutzpatron der Sterbenden, Attribut: Pfeile

Hieronymus Rogier van der Weyden,

Gedenktag: 30.9., Schutzpatron der Lehrer /

Theologen, Attribute: Löwe / Buch

34

E. A. SEEMANN


Heilige in der Kunst I Saints in Art

Gedächtnisspiel mit 36 christlichen

Schutzpatronen

Matching game with 36 Christian

patron saints

72 farbige Karten

mit 36 verschiedenen Motiven

Kartengröße: 5,5 x 5,5 cm

in Pappbox: 11,5 x 5 x 6 cm

Empfohlener Einzelverkaufspreis:

€ [D] / € [A] 12,90

WGS 9 953

Lieferbar

EAN 4260044151496

Mit deutschen und englischen

Bildlegenden

Glaube versetzt Berge und Inspiration hilft gewinnen

Das besondere Geschenk für alle christlichen Anlässe

Heilige und ihre Attribute in der Kunst

Jeder weiß, dass Sebastian von Pfeilen durchbohrt ist, aber wer wird mit einem

Buch mit Augen dargestellt? Das Gedächtnisspiel hilft, Heilige, Märtyrerinnen und

Schutzpatrone zu erkennen, und nennt auch ihre Gedenktage. Neben den berühmten

Heiligen prägen sich auch deren Attribute und bekannte Maler vieler Epochen

und Stile ein: von Dürer über Raffael und El Greco bis hin zu Jawlensky und

Kandinsky. Eine Geschenkidee mit farbstarken Karten für Kunstbegeisterte und

Heiligen-Fans.

Eine Rose ist eine Rose

ist eine Rose. Memo

Blumen-Memo mit 36 Motiven

aus der Malerei

€ [D] / € [A] 14,90

EAN 4260044151342

10 Exemplare in attraktivem

Verkaufsdisplay

€ [D] / € [A] 129,–

EAN 4260044151502

E. A. SEEMANN 35


Backlist

BACKLIST

© Florian Merdes

Sonderausgaben

Über Werk und Leben

großer europäischer Maler

Halbleinen-Ausstattung:

Jetzt nur 14,95 €

Eckhard Hollmann

Gauguin und seine Zeit

€ 14,95 [D] € 15,40 [A]

ISBN 978-3-86502-318-6

Birgit Poppe

Kandinsky und seine Zeit

€ 14,95 [D] € 15,40 [A]

ISBN 978-3-86502-368-1

Birgit Poppe

Macke und seine Zeit

€ 14,95 [D] € 15,40 [A]

ISBN 978-3-86502-331-5

Birgit Poppe

Spitzweg und seine Zeit

€ 14,95 [D] € 15,40 [A]

ISBN 978-3-86502-346-9

Christian Scholl

C. D. Friedrich und seine Zeit

€ 14,95 [D] € 15,40 [A]

ISBN 978-3-86502-364-3

Norbert Wolf

Modigliani und seine Zeit

€ 14,95 [D] € 15,40 [A]

ISBN 978-3-86502-330-8

36

E. A. SEEMANN


Kunst · Backlist

Harald Marx

Gemäldegalerie Dresden

Führer Alte Meister

€ 12,95 [D] € 13,30 [A]

ISBN 978-3-86502-021-5

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ISBN 978-3-86502-154-0

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Fritz Löffl er

Bernardo Bellotto genannt

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Dresden im 18. Jahrhundert

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Fritz Löffl er

Das alte Dresden

Geschichte seiner Bauten

€ 39,95 [D] € 41,10 [A]

ISBN 978-3-86502-000-0

wieder lieferbar im Frühjahr

2021

Harald Marx

Gemäldegalerie Alte Meister

Meisterwerke aus Dresden

€ 19,90 [D] € 20,50 [A]

ISBN 978-3-86502-014-7

(dt.)

ISBN 978-3-86502-015-4

(engl.)

ISBN 978-3-86502-017-8

(franz.)

ISBN 978-3-86502-120-5

(ital.)

ISBN 978-3-86502-133-5

(russ.)

ISBN 978-3-86502-215-8

(span.)

ISBN 978-3-86502-132-8

(jap.)

David Blum

Dresden in drei Zeiten

Damals. Zerstört im Zweiten

Weltkrieg. Heute

€ 16,95 [D] € 17,50 [A]

ISBN 978-3-86502-421-3

Dirk Syndram

Der Thron des Großmoguls

im Grünen Gewölbe zu

Dresden

€ 9,95 [D] € 10,20 [A]

ISBN 978-3-86502-151-9

(dt.)

ISBN 978-3-86502-213-4

(russ.)

€ 12,95 [D] € 13,30 [A]

ISBN 978-3-86502-308-7

(engl.)

Dirk Syndram

Prunkstücke des Grünen

Gewölbes zu Dresden

€ 24,95 [D] € 25,70 [A]

ISBN 978-3-86502-150-2

(dt.)

ISBN 978-3-86502-306-3

(franz.)

ISBN 978-3-86502-201-1

(russ.)

Bernburger Freizeit GmbH

(Hg.)

Schloss Bernburg

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ISBN 978-3-361-00648-5

Jens Gaitzsch

Gräfi n Cosel auf Burg

Stolpen

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ISBN 978-3-361-00665-2

Kurt Gliemeroth u. a.

Schlosspark Pillnitz

Ein dendrologischer Führer

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ISBN 978-3-361-00503-7

Angelika Taube

Festung Königstein

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ISBN 978-3-361-00698-0

André Horstmann

Kirchenführer Florenz

€ 9,95 [D] € 10,20 [A]

ISBN 978-3-86502-271-4

Herbert Rosendorfer

Kirchenführer Rom

€ 9,95 [D] € 10,20 [A]

ISBN 978-3-86502-261-5

wieder lieferbar 2021

Herbert Rosendorfer

Kirchenführer Venedig

€ 9,95 [D] € 10,20 [A]

ISBN 978-3-86502-220-2

E. A. SEEMANN 37


Backlist · Kunst

Dietrich Conrad

Kirchenbau im Mittelalter

Bauplanung und

Bauausführung

€ 14,95 [D] € 15,40 [A]

ISBN 978-3-86502-266-0

Staat liche Museen zu Berlin

(Hg.)

Nationalgalerie Berlin

Das XIX. Jahrhundert

Katalog der ausgestellten

Werke

€ 24,95 [D] € 25,70 [A]

ISBN 978-3-86502-347-6

wieder lieferbar im Frühjahr

2021

Staatliche Museen zu Berlin

(Hg.)

Nationalgalerie Berlin

Das XIX. Jahrhundert

Gesamtverzeichnis der

Gemälde

CD-ROM mit allen Werken

der Alten Nationalgalerie

€ 16,90 [D] € 17,40 [A]

ISBN 978-3-86502-138-0

Staatliche Museen zu Berlin

(Hg.)

Rembrandts Berliner

Susanna und die beiden

Alten

Die Schaffung eines

Meisterwerks

€ 19,95 [D] € 20,50 [A]

ISBN 978-3-86502-356-8

Bernhard Maaz (Hg.)

Nationalgalerie Berlin

Das 19. Jahrhundert

Bestandskatalog der

Skulpturen

€ 9,95 [D] € 10,20 [A]

ISBN 978-3-86502-119-9

(Buch)

€ 7,95 [D] € 8,20 [A]

ISBN 978-3-86502-128-1

(CD-ROM)

Staat liche Museen zu Berlin

(Hg.)

Gemäldegalerie Berlin

200 Meisterwerke der europäischen

Malerei

€ 45,– [D] € 46,30 [A]

ISBN 978-3-86502-413-8

(dt.)

ISBN 978-3-86502-416-9

(engl.)

Nico van Hout u. a.

Rubens und sein Vermächtnis

Inspiration für Europa

€ 19,95 [D] € 20,50 [A]

ISBN 978-3-86502-332-2

Museum Europäischer

Kulturen u. a. (Hg.)

Ich habe mich nicht

verabschiedet

Frauen im Exil

€ 24,95 [D] € 25,70 [A]

ISBN 978-3-86502-403-9

Museum Europäischer

Kulturen u. a. (Hg.)

Hochzeitsträume

Glanz und Gefühl am wichtigsten

Tag des Lebens

€ 24,95 [D] € 25,70 [A]

ISBN 978-3-86502-411-4

Nikola Doll u. a.

+ultra. gestaltung

schafft wissen

€ 39,95 [D] € 41,10 [A]

ISBN 978-3-86502-378-0

(dt.)

ISBN 978-3-86502-399-5

(engl.)

Gregory Irvine u. a. (Hg.)

Der Japonismus und die

Geburt der Moderne

Die Kunst der Meiji-Zeit

Die Khalili-Sammlung

€ 29,95 [D] € 30,80 [A]

ISBN 978-3-86502-334-6

Annegret Laabs,

Uwe Gellner (HG.)

Moderne. Ikonografi e.

Fotografi e (Bd. 1)

Das Bauhaus und die Folgen

1919–2019

e 36,00 [D] e 37,10 [A]

ISBN 978-3-86502-433-6

Annegret Laabs,

Joachim Brohm (HG.)

Moderne. Ikonografi e.

Fotografi e (Bd. 2)

Die Klasse für Fotografi e und

Medien von Joachim Brohm

e 12,00 [D] e 12,40 [A]

ISBN 978-3-86502-434-3

Marcus Andrew Hurttig u. a.

(Hg.)

Impressionismus in Leipzig

1900–1914

Liebermann, Slevogt, Corinth

e 30,– [D] e 30,90 [A]

ISBN 978-3-86502-425-1

38

E. A. SEEMANN


Kunst / Fotografi e · Backlist

Thomas Föhl u. a.

Henry van de Velde

Raumkunst und Kunsthandwerk

· Interior Design and

Decorative Arts

Band II: Textil

€ 148,– [D] € 152,– [A]

ISBN 978-3-86502-230-1

Thomas Föhl u. a.

Henry van de Velde

Raumkunst und Kunsthandwerk

· Interior Design and

Decorative Arts

Band III: Keramik

€ 148,– [D] € 152,– [A]

ISBN 978-3-86502-231-8

Tanja Pirsig-Marshall u. a.

Otto Mueller. Catalogue

Raisonné

€ 198,– [D] € 200,– [A]

ISBN 978-3-86502-423-7

Band I: Gemälde/Paintings

Band II: Zeichnungen und

Aquarelle/Drawings and

Watercolours

Alfred Weidinger u. a. (Hg.)

VOIX

MalerinnenNetzWerk

Berlin–Leipzig

e 25,– [D] e 25,70 [A]

ISBN 978-3-86502-424-4

Alfred Weidinger u. a. (Hg.)

Karin Wieckhorst.

Begegnungen

€ 29,95 [D] € 30,80 [A]

ISBN 978-3-86502-412-1

Grafi kstiftung Neo Rauch

(Hg.)

Rosa Loy, Neo Rauch

Die Strickerin / The Knitter

€ 29,95 [D] € 30,80 [A]

ISBN 978-3-86502-407-7

Hans-Werner Schmidt u. a.

Sighard Gille · ruhelos

€ 49,95 [D] € 51,35 [A]

ISBN 978-3-86502-377-3

Kunstsammlungen Chemnitz

u. a. (Hg.)

Splitter. David Schnell

€ 28,– [D] € 28,80 [A]

ISBN 978-3-86502-422-0

Titus Schade

Plateau

€ 20,– [D] € 20,60 [A]

ISBN 978-3-86502-414-5

Andreas Hüneke

The Bauhaus Masters

Weimar. Dessau. Berlin

€ 9,95 [D] € 10,20 [A]

ISBN 978-3-86502-373-5

Gesine Bahr (Text)

Halina Kirschner

(Illustrationen)

Das ist das Bauhaus!

50 Fragen – 50 Antworten

€ 19,95 [D] € 20,60 [A]

ISBN 978-3-86502-408-4

Stiftung Bauhaus Dessau

(Hg.)

Das Bauhaus tanzt

€ 14,95 [D] € 15,40 [A]

ISBN 978-3-86502-360-5

(dt.)

ISBN 978-3-86502-361-2

(engl.)

Ludger Derenthal u. a.

Museum für Fotografi e

Kunstbibliothek – Sammlung

Fotografi e. Helmut Newton

Stiftung

€ 9,90 [D] € 10,20 [A]

ISBN 978-3-86502-253-0

(dt.)

ISBN 978-3-86502-241-7

(engl.)

E. A. SEEMANN 39


Backlist · Kunstpraxis

Krystyna Kauffmann u. a.

Marie Goslich 1859–1938

Die Grande Dame des

Fotojournalismus

The Lady of Photojournalism

€ 39,95 [D] € 41,10 [A]

ISBN 978-3-86502-315-5

Ulrich Thieme u. a. (Hg.)

Allgemeines Lexikon der

bildenden Künstler des

20. Jahrhunderts

Ausgabe auf CD-ROM

€ 68,– [D] € 69,90 [A]

ISBN 978-3-86502-177-9

Hajo Düchting

Werkstatt Farbe

Bedeutung, Technik, Material

€ 14,95 [D] € 15,40 [A]

ISBN 978-3-86502-239-4

Thomas Hoppe

Acrylmalerei

Die künstlerischen Techniken

überarbeitete Ausgabe

€ 19,95 [D] € 20,50 [A]

ISBN 978-3-86502-144-1

Thomas Hoppe

Malkunde

Grundlagen, Materialien, Techniken

überarbeitete Ausgabe

€ 19,95 [D] € 20,50 [A]

ISBN 978-3-86502-108-3

Thomas Hoppe

Wachsmalerei

Enkaustik – Grundlagen und

Techniken

€ 29,95 [D] € 30,80 [A]

ISBN 978-3-86502-323-0

Ulf Palitza u. a.

Mit Plinius auf der Seidenstraße

Studien zu Farbenfabrikation

und Maltechnik der Antike

€ 29,95 [D] € 30,80 [A]

ISBN 978-3-86502-392-6

Sam Phillips

Moderne Kunst verstehen

Vom Impressionismus ins

21. Jahrhundert

€ 16,95 [D] € 17,40 [A]

ISBN 978-3-86502-316-2

Richard Reid

Baustilkunde

3500 Bauten aus der

Alten und Neuen Welt. Alle

Epochen und Stile in über

1700 Zeichnungen

€ 14,95 [D] € 15,40 [A]

ISBN 978-3-86502-042-0

Herbert Becker

Kalligraphie

Die Kunst des schönen

Schreibens

€ 9,95 [D] € 10,20 [A]

ISBN 978-3-86502-130-4

wieder lieferbar 2021

40

E. A. SEEMANN


Kunstpraxis · Backlist

Kliebers Inspirations- und

Arbeitsbücher zum neuen Preis

Ulrich Klieber u. a.

Tusche, Fische, Ananas

Ein Workshop mit Studierenden

in Vietnam

€ 9,95 [D] € 10,30 [A]

ISBN 978-3-86502-388-9

Ulrich Klieber u. a.

Black and White = Colour

Ein Workshop mit Studierenden

in China

€ 9,95 [D] € 10,30 [A]

ISBN 978-3-86502-359-9

Ulrich Klieber

On the Road Again

Geschichten zur Kunst

€ 9,95 [D] € 10,30 [A]

ISBN 978-3-86502-302-5

Ulrich Klieber

Zur künstlerischen Lehre

Neue Aufgaben finden / Workshops

€ 29,90 [D] € 30,80 [A]

ISBN 978-3-86502-263-9

Ulrich Klieber

Skizzenbuch

Gedanken zu Kunst und Lehre

€ 9,95 [D] € 10,30 [A]

ISBN 978-3-86502-251-6

Ulrich Klieber

Plastische Übungen in der

künstlerischen Lehre

€ 29,95 [D] € 30,80 [A]

ISBN 978-3-86502-303-2

Ulrich Klieber

Improvisieren

Künstlerische Übungen mit fast nichts

€ 29,95 [D] € 30,80 [A]

ISBN 978-3-86502-341-4

Ulrich Klieber

Wege zum Bild

Ein Lehrkonzept für künstlerisches

Gestalten

€ 29,90 [D] € 30,80 [A]

ISBN 978-3-86502-131-1

Ulrich Klieber

Die Linie

Beispiele aus der künstlerischen Lehre

€ 29,90 [D] € 30,80 [A]

ISBN 978-3-86502-197-7

E. A. SEEMANN 41


Backlist · Spiele

Memos

in großer

Geschenkbox

Einzelexemplar € [D] / [A] 14,90

im 5er-Verkaufsdisplay

€ [D] / [A] 74,50

72 Karten mit 36 verschiedenen Motiven

Kartengröße: 5,5 x 5,5 cm

in Pappbox: 11,6 x 11,6 x 2,5 cm

Edvard Munch. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151472

5er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151489

Irre Bauten | Crazy Buildings. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151458

5er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151465

Bauhaus-Ikonen | Bauhaus icons. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151410

5er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151427

Starke Frauen | Strong women. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151397

5er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151403

42

E. A. SEEMANN


Spiele · Backlist

nur

noch

e 7,95

nur

noch

e 39,75

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151342

5er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151359

Der Kuss. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151328

5er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151335

Künstler-Selfi es. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151151

5er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151168

Fat Cat Art. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151069

5er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151076

Fat Cat Art. Cards

Einzelexemplar

EAN 4260044151199

Postkartenbuch mit 20 Kunstwerken und einer fetten Katze

Broschur mit Blockbindung

e 12,90 [D] e 13,30 [A]

E. A. SEEMANN 43


Backlist · Spiele

Memos

in kleiner Box

Einzelexemplar € [D] / [A] 12,90

im 10er-Verkaufsdisplay

€ [D] / [A] 129,–

72 Karten mit 36 verschiedenen Motiven

Kartengröße: 5,5 x 5,5 cm

in Pappbox: 5 x 6 x 11,6 cm

Ballett-Memo

Einzelexemplar EAN 4260044150079

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044150086

Hiroshige-Memo

Einzelexemplar EAN 4260044150789

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044150796

Der Blaue Reiter. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151229

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151236

Edgar Degas. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151281

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151298

Der Berg ruft! Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151007

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151014

Deutsche Malerei. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151519

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151526

Caspar David Friedrich. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151021

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151038

Paul Gauguin. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044150871

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044150888

Heilige in der Kunst. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151496

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151502

BUNTE BOX KUNST-MEMOS

je 2 x

Weltkunst-Memo,

Der Blaue Reiter. Memo,

Deutsche Malerei. Memo,

Hiroshige-Memo,

Caspar David Friedrich. Memo

€ [D] / [A] 129,–

EAN 4260044151533

44

E. A. SEEMANN


Spiele · Backlist

Impressionismus-Memo

Einzelexemplar EAN 4260044150598

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044150604

Kandinsky-Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151137

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151144

Paul Klee. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044150437

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044150444

Kunst-Memo

Einzelexemplar EAN 4260044150277

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044150284

Leipzig-Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151434

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151441

Franz Marc. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044150680

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044150697

Paula Modersohn-Becker. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151243

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151250

Maria Sibylla Merian. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151205

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151212

Meisterwerke in Berlin. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044150154

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044150161

Claude Monet. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044151106

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044151113

Opern-Memo

Einzelexemplar EAN 4260044150895

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044150901

Vincent van Gogh. Memo

Einzelexemplar EAN 4260044150352

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044150369

Weltarchitektur-Memo

Einzelexemplar EAN 4260044150376

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044150383

Weltkunst-Memo

Einzelexemplar EAN 4260044150192

10er-Verkaufsdisplay EAN 4260044150208

E. A. SEEMANN 45


Backlist · Kulturführer

Andrea Dietrich u. a.

Schloss Weesenstein

€ 4,90 [D] € 5,– [A]

ISBN 978-3-361-00705-5

Matthias Donath u. a.

Albrechtsburg Meissen

€ 4,90 [D] € 5,– [A]

ISBN 978-3-361-00662-1

(dt.)

ISBN 978-3-361-00664-5

(engl.)

Matthias Donath u. a.

Barockschloss Rammenau

€ 4,90 [D] € 5,– [A]

ISBN 978-3-361-00706-2

Matthias Donath u. a.

Der Große Garten in

Dresden

€ 4,90 [D] € 5,– [A]

ISBN 978-3-361-00677-5

Matthias Donath u. a.

Der Zwinger zu Dresden

€ 4,90 [D] € 5,– [A]

ISBN 978-3-361-00668-3

(dt.)

ISBN 978-3-361-00669-4

(engl.)

Matthias Donath u. a.

Kloster Altzella

€ 4,90 [D] € 5,– [A]

ISBN 978-3-361-00663-8

Matthias Donath u. a.

Schloss Moritzburg und

Fasanen schlösschen

€ 4,90 [D] € 5,– [A]

ISBN 978-3-361-00707-9

(dt.)

ISBN 978-3-361-00708-6

(engl.)

Wiebke Glöckner u. a.

Burg Mildenstein in Leisnig

€ 4,90 [D] € 5,– [A]

ISBN 978-3-361-00675-1

Simone Ruby

Barockgarten Großsedlitz

€ 4,90 [D] € 5,– [A]

ISBN 978-3-361-00689-8

Simona Schellenberger u. a.

Burg Gnandstein

€ 4,90 [D] € 5,– [A]

ISBN 978-3-361-00676-8

Frank Schmidt

Schloss Rochlitz

€ 4,90 [D] € 5,– [A]

ISBN 978-3-361-00688-1

Regina Thiede

Schloss Colditz

€ 4,90 [D] € 5,– [A]

ISBN 978-3-361-00687-4

Bernd Wippert u. a.

Burg Kriebstein

€ 4,90 [D] € 5,– [A]

ISBN 978-3-361-00690-4

Manfred Wilde u. a.

Barockschloss Delitzsch

€ 6,95 [D] € 7,10 [A]

ISBN 978-3-361-00622-5

Landratsamt Nordsachsen

(Hg.)

Schloss Hartenfels Torgau

€ 4,90 [D] € 5,– [A]

ISBN 978-3-361-00722-2

46

E. A. SEEMANN


Biografien · Backlist

Thomas Voigt

Jonas Kaufmann

Tenor

e 22,95 [D] e 23,60 [A]

ISBN 978-3-89487-938-9

Herbert Blomstedt u. a.

Mission Musik

Gespräche mit Julia Spinola

e 24,95 [D] e 25,70 [A]

ISBN 978-3-89487-950-1

Christian Gerhaher

»Halb Worte sind‘s,

halb Melodie«

Gespräche mit Vera Baur

e 22,95 [D] e 23,60 [A]

ISBN 978-3-89487-942-6

Thomas Blubacher

Gibt es etwas Schöneres

als Sehnsucht?

Die Geschwister Eleonora

und Francesco von

Mendelssohn

e 16,95 [D] e 17,40 [A]

ISBN 978-3-89487-623-4

Thomas Blubacher

Gustaf Gründgens

Biographie

e 16,95 [D] e 17,40 [A]

ISBN 978-3-89487-702-6

e 14,99 [D]

e 15,40 [A]

Thomas Blubacher

Oskar Wälterlin und sein

Theater der Menschlichkeit

e 24,90 [D] e 25,60 [A]

ISBN 978-3-89487-662-3

Manuel Brug

Rolando Villazón

Die Kunst, Tenor zu sein

Ein Porträt

€ 14,95 [D] € 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-626-5

Riccardo Chailly

Das Geheimnis liegt in der

Stille

Gespräche über Musik

e 22,95 [D] e 23,60 [A]

ISBN 978-3-89487-944-0

Deutsches Theatermuseum

München (Hg.)

Wedekinds Welt

Theater – Eros – Provokation

e 29,95 [D] e 30,80 [A]

ISBN 978-3-89487-771-2

Renée Fleming

Die Biografie meiner Stimme

e 24,90 [D] e 25,60 [A]

ISBN 978-3-89487-700-2

Eberhard Görner

Walter Jurmann

Sein Leben, seine Musik

Mit einem Vorwort von

Max Raabe

e 24,95 [D] e 25,70 [A]

ISBN 978-3-89487-686-9

Thomas Hampson

»Liebst du um Schönheit«

Gespräche mit Clemens

Prokop

e 12,95 [D] e 13,30 [A]

ISBN 978-3-89487-912-9

e 12,95 [D]

e 13,30 [A]

René Jacobs

im Gespräch mit Silke

Leopold

»Ich will Musik neu

erzählen«

e 24,95 [D] e 25,70 [A]

ISBN 978-3-89487-910-5

Michail Jurowski

Dirigent und Kosmopolit

Erinnerungen

Notiert von Michael Ernst

e 24,95 [D] e 25,70 [A]

ISBN 978-3-89487-781-1

Vesselina Kasarova

»Ich singe mit Leib und

Seele«

Über die Kunst, Sängerin

zu sein

Gespräche mit Marianne

Zelger-Vogt

e 24,95 [D] e 25,70 [A]

ISBN 978-3-89487-901-3

HENSCHEL

47


Backlist · Biografi en / Musiktheater / Theater

Jochen Kowalski

Der Countertenor

Jochen Kowalski

Gespräche mit Susanne Stähr

e 24,95 [D] e 25,70 [A]

ISBN 978-3-89487-930-3

e 19,99 [D]

e 20,60 [A]

András Schiff u. a.

Musik kommt aus der Stille

Gespräche mit Martin Meyer

Essays

e 24,95 [D] e 25,70 [A]

ISBN 978-3-89487-949-5

Helmut Deutsch

Gesang auf Händen tragen

Mein Leben als Liedbegleiter

e 26,– [D] e 26,80 [A]

ISBN 978-3-89487-803-0

Peter Hagmann,

Erich Singer

Bernard Haitink

»Dirigieren ist ein Rätsel«

Gespräche und Essays

e 24,95 [D] e 25,70 [A]

ISBN 978-3-89487-951-8

Volker Tarnow

Sibelius

Biografi e

e 24,95 [D] e 25,70 [A]

ISBN 978-3-89487-941-9

Wolfgang Jansen

Cats & Co.

Geschichte des Musicals im

deutsch sprachigen Theater

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-584-8

Thomas Voigt

Edda Moser. Ersungenes

Glück

e 24,95 [D] e 25,70 [A]

ISBN 978-3-89487-671-5

Markus Thiel

Edita Gruberova – »Der

Gesang ist mein Geschenk«

Biografi e

e 12,95 [D] e 13,30 [A]

ISBN 978-3-89487-915-0

Midori

Einfach Midori

Autobiografi e

e 24,90 [D] e 25,60 [A]

ISBN 978-3-89487-721-7

Deutsches Theatermuseum

München u. a. (Hg.)

»Dem Volk zur Lust und zum

Gedeihen«

150 Jahre Gärtnerplatztheater

e 34,95 [D] e 35,90 [A]

ISBN 978-3-89487-784-2

Komische Oper Berlin (Hg.)

Oper jung!

Musiktheater für Kinder

zwischen Bühne und Bildung

e 19,95 [D] e 20,60 [A]

ISBN 978-3-89487-801-6

Komische Oper Berlin (Hg.)

Kunst der Oberfl äche

Operette zwischen Bravour

und Banalität

e 16,95 [D] e 17,40 [A]

ISBN 978-3-89487-780-4

Komische Oper Berlin (Hg.)

Selam Opera!

Interkultur im Kulturbetrieb

e 16,95 [D] e 17,40 [A]

ISBN 978-3-89487-764-4

Birgit Pargner (Hg.)

Die Oper ist das Reich des

Scheins

Inszenierungen von

Nikolaus Lehnhoff

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-774-3

Birgit Pargner u. a. (Hg.)

Hinter den Worten

Die Schauspielerin Gisela

Stein

e 29,95 [D] e 30,80 [A]

ISBN 978-3-89487-795-8

48 HENSCHEL


Tanz · Backlist

Dagmar Ellen Fischer

Ivan Liška. Tänzer

Die Leichtigkeit des

Augenblicks

e 24,95 [D] e 25,70 [A]

ISBN 978-3-89487-754-5

Vivien Arnold (Hg.)

Gary Smith, Angela Reinhardt

Reid Anderson. Having It

Vom Tänzer zum Intendanten

e 39,95 [D] e 41,10 [A]

ISBN 978-3-89487-789-7

(dt.)

ISBN 978-3-89487-790-3

(engl.)

Ralf Stabel

Palucca

Ihr Leben, ihr Tanz

e 12,– [D] e 12,40 [A]

ISBN 978-3-89487-807-8

Ingo Diehl u. a. (Hg.)

Dance Techniques 2010 –

Tanzplan Germany

2 DVDs

e 9,95 [D] e 10,30 [A]

EAN 4260044150987

Jo Ann Endicott

Warten auf Pina

Aufzeichnungen einer

Tänzerin

e 16,90 [D] e 17,40 [A]

ISBN 978-3-89487-631-9

Martin Schläpfer

Mein Tanz, mein Leben

Gespräche mit Bettina

Trouwborst

e 30,– [D] e 30,90 [A]

ISBN 978-3-89487-813-9

Frank-Manuel Peter,

Thomas Thorausch (Hg.)

»Man ist kühn genug,

um unmodern zu sein«

Klaus Geitels Tanzkritiken

1959–1979

e 18,– [D] e 18,50 [A]

ISBN 978-3-89487-804-7

Dagmar Ellen Fischer

Eine kurze Geschichte des

Tanzes

e 32,– [D] e 33,– [A]

ISBN 978-3-89487-797-2

Peter Kamber

Fritz und Alfred Rotter

Ein Leben zwischen Theaterglanz

und Tod im Exil

e 26,– [D] e 26,80 [A]

ISBN 978-3-89487-812-2

Uwe Westphal

Modemetropole Berlin

1836 – 1939

Entstehung und Zerstörung

der jüdischen Konfektionshäuser

e 28,– [D] e 28,80 [A]

ISBN 978-3-89487-805-4

(dt.)

ISBN 978-3-89487-806-1

(engl.)

Wiebke Hüster

Birgit Keil. Ballerina

Glück ist, wenn auch die

Seele tanzt

e 29,95 [D] e 30,80 [A]

ISBN 978-3-89487-763-7

Liane Simmel

Tanzmedizin in der Praxis

Anatomie, Prävention,

Trainingstipps

e 30,– [D] e 30,90 [A]

ISBN 978-3-89487-596-1

Liane Simmel u. a.

Ernährung für Tänzer

Grundlagen, Leistungsförderung,

Praxistipps

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-775-0

Angela Reinhardt

Der passende Spitzenschuh

Tipps & Tricks für Kauf,

Tuning, Pfl ege

e 20,– [D] e 20,60 [A]

ISBN 978-3-89487-525-1

HENSCHEL

49


Backlist · Tanz / Theater / Musik

Ralf Stabel

Alexander von Swaine

Tanzende Feuerseele

Biografi e

e 22,95 [D] e 23,60 [A]

ISBN 978-3-89487-757-6

Cornelia Stilling-Andreoli u. a.

Marcia Haydée. Divine

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-504-6

Deutsches Theatermuseum

München u. a. (Hg.)

Von der Welt Anfang und

Ende

»Der Ring des Nibelungen« in

München

e 29,90 [D] e 30,80 [A]

ISBN 978-3-89487-738-5

Jürgen Schläder

Vision und Tradition

200 Jahre Nationaltheater in

München: Eine Szenographiegeschichte

e 34,95 [D] e 36,– [A]

ISBN 978-3-89487-802-3

Deutsches Theatermuseum

München u. a. (Hg.)

THEATER.BAU.EFFEKTE!

Der Architekt Max Littmann

und München zur

Prinzregentenzeit

e 24,95 [D] e 25,70 [A]

ISBN 978-3-89487-787-3

Roland Koberg u. a. (Hg.)

Max Reinhardt und das

Deutsche Theater

e 6,– [D] e 6,20 [A]

978-3-89487-528-2

Sabine Bayerl u. a. (Hg.)

Das TAT

Das legendäre Frankfurter

Theaterlabor

e 29,95 [D] e 30,80 [A]

ISBN 978-3-89487-785-9

Claudia Blank, Deutsches

Theatermuseum München

(Hg.)

Faust-Welten

Goethes Drama auf der

Bühne

e 34,95 [D] e 35,90 [A]

ISBN 978-3-89487-798-9

Claudia Blank

Regietheater

Eine deutsch-österreichische

Geschichte

e 38,– [D] e 39,10 [A]

ISBN 978-3-89487-815-3

Peter Simhandl

Theatergeschichte in einem

Band

Mit Beiträgen von Franz

Wille und Grit van Dyk

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-770-5

C. Bernd Sucher (Hg.)

Henschel Theaterlexikon

Autoren, Regisseure,

Schauspieler, Dramaturgen,

Bühnenbildner, Kritiker

Mit Stückeregister

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-617-3

Henkjan Honing

Der Affe schlägt den Takt

Musikalität bei Tier und

Mensch

e 24,– [D] e 25,– [A]

ISBN 978-3-89487-810-8

Petra Dießner,

Anselm Hartinger

Bach, Mendelssohn und

Schumanns

Spaziergänge durch das

musikalische Leipzig

e 12,– [D] e 12,40 [A]

ISBN 978-3-89487-814-6

Arnold Werner-Jensen

Musiknation Deutschland?

Ein Plädoyer für die Zukunft

unserer Orchester

e 18,– [D] e 18,50 [A]

ISBN 978-3-89487-809-2

Tobias Bleek u. a. (Hg.)

Musik

Ein Streifzug durch

12 Jahrhunderte

e 34,95 [D] e 36,– [A]

ISBN 978-3-89487-933-4

50 HENSCHEL


Musik / »Opernführer kompakt« · Backlist

Daniel Barenboim u. a. (Hg.)

Klang der Utopie

Vom West-Eastern Divan

Orchestra zur Barenboim-

Said Akademie

e 29,95 [D] e 30,80 [A]

ISBN 978-3-89487-799-6

(dt.)

ISBN 978-3-89487-800-9

(engl.)

Ted Gioia

Jazz hören – Jazz verstehen

e 24,95 [D] e 25,70 [A]

ISBN 978-3-89487-948-8

Bernhard Richter

Die Stimme

Grundlagen, künstlerische

Praxis, Gesunderhaltung

e 29,95 [D] e 30,80 [A]

ISBN 978-3-89487-727-9

e 24,95 [D]

e 25,70 [A]

Claudia Spahn

Musikergesundheit in der

Praxis

Grundlagen, Prävention,

Übungen

e 29,95 [D] e 30,80 [A]

ISBN 978-3-89487-761-3

e 24,95 [D]

e 25,70 [A]

Robert Maschka

Beethoven – Fidelio

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-904-4

Wolfgang Jansen u. a.

Bernstein – West Side Story

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-906-8

Wolfgang Fuhrmann

Bizet – Carmen

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-923-5

Olaf Matthias Roth

Donizetti –

Lucia di Lammermoor

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-921-1

Malte Krasting

Mozart – Così fan tutte

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-922-8

Robert Maschka

Mozart – Die Zauberflöte

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-918-1

Clemens Prokop

Mozart – Don Giovanni

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-902-0

Olaf Matthias Roth

Puccini – La Bohème

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-909-9

Michael Horst

Puccini – Tosca

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-913-6

Michael Horst

Puccini – Turandot

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-940-2

Marianne Zelger-Vogt u. a.

Strauss – Der Rosenkavalier

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-919-8

HENSCHEL

51


Backlist · »Opernführer kompakt« / Ausbildung

Ann-Christine Mecke

Strauss – Salome

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-946-4

Detlef Giese

Verdi – Aida

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-903-7

Silke Leopold

Verdi – La Traviata

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-905-1

Daniel Brandenburg

Verdi – Rigoletto

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-908-2

Volker Mertens

Wagner – Der Ring des

Nibelungen

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-907-5

Volker Mertens

Wagner – Parsifal

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-945-7

Robert Maschka

Wagner – Tristan und Isolde

e 14,95 [D] e 15,40 [A]

ISBN 978-3-89487-924-2

Hermann Simon u. a. (Hg.)

Juden in Berlin

e 29,90 [D] e 30,80 [A]

ISBN 978-3-89487-336-3

Pia Skarabis

Der gesunde Musiker

Trainingsprogramme für Beruf

und Hobby

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-520-6

Egon Aderhold u. a.

Sprecherzieherisches

Übungsbuch

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-035-5

Egon Aderhold

Sprecherziehung des

Schauspielers

Grundlagen und Methoden

e 19,90 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-004-1

Barbara Maria Bernhard

Sprechtraining für Schauspieler

Ein Übungsprogramm für

Körper, Stimme und Gehör

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-735-4

Hans Martin Ritter

Sprechen auf der Bühne

Ein Lehr- und Arbeitsbuch

e 19,90 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-323-3

Stefanie Köhler

Die Stimmkugel

Perfekte Artikulation für

Sprecher und Sänger

Eine neue, visuelle Methode

e 16,95 [D] e 17,40 [A]

ISBN 978-3-89487-792-7

Heidi Puffer

ABC des Sprechens

Grundlagen, Methoden,

Übungen

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-670-8

52 HENSCHEL


Ausbildung · Backlist

Stella Adler

Die Schule der

Schauspielkunst

The Art of Acting

22 Lektionen

e 24,90 [D] e 25,60 [A]

ISBN 978-3-89487-506-0

Margarete Schuler u. a.

Grundlagen der

Schauspielkunst

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-695-1

Gerhard Ebert

ABC des Schauspielens

Talent erkennen und

entwickeln

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-474-2

Larry Moss

Schauspielen

Entdecke dein wahres

Potenzial

e 24,95 [D] e 25,70 [A]

ISBN 978-3-89487-748-4

Ulrike Boldt

Traumberuf Schauspieler

Der Wegweiser zum Erfolg

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-535-0

e 14,99 [D]

e 15,50 [A]

Stephan Richter

Schauspieltraining

Ein Handbuch für die Ausund

Weiterbildung

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-723-1

Thomas Blubacher

ABC der Bühnensprache

333 Begriffe, die Sie kennen

sollten

e 16,95 [D] e 17,40 [A]

ISBN 978-3-89487-769-9

Ulrike Boldt

Vorsprechen an der

Schauspielschule

Erfolgreich durch die

Aufnahmeprüfung

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-657-9

Ulrike Boldt

Casting für Film, Fernsehen

und Bühne

Der Wegweiser zum Erfolg

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-598-5

Lenard Petit

Die Cechov-Methode

Handbuch für Schauspieler

Mit einem Vorwort von

Frank Betzelt

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-712-5

Bernd Stegemann (Hg.)

Stanislawski-Reader

Die Arbeit des Schauspielers

an sich selbst und an der

Rolle

e 24,95 [D] e 25,60 [A]

ISBN 978-3-89487-574-9

Wassili Toporkow

Stanislawski bei der Probe

Mit einem Vorwort von

Andreas Poppe

e 19,90 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-737-8

Lisa Gotto (Hg.)

Eisenstein-Reader

Die wichtigsten Schriften

zum Film

Mit einem Vorwort von

Dominik Graf

e 24,95 [D] e 25,70 [A]

ISBN 978-3-89487-691-3

Sabine Pahlke

Handbuch Synchronisation

Von der Übersetzung zum

fertigen Film

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-597-8

Martin Rohrbeck

Wie wird man was beim

Film

Berufsbilder, Abläufe, Praxisbeispiele

Mit einem Vorwort von Detlev

Buck

e 19,90 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-594-7

HENSCHEL

53


Backlist · Ausbildung

Boris von Poser

Traumberuf Regisseur

Alles über Theaterregie

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-687-6

Anke Roeder u. a. (Hg.)

Die Kunst der Dramaturgie

Theorie – Praxis – Ausbildung

e 24,90 [D] e 25,60 [A]

ISBN 978-3-89487-655-5

Agrippina J. Waganowa

Grundlagen des Klassischen

Tanzes

e 24,90 [D] e 25,60 [A]

ISBN 978-3-89487-418-6

Wibke Hartewig

Traumberuf Tänzer

Ausbildung, Einstieg, Praxis

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-711-8

Nikolai I. Tarassow

Klassischer Tanz

Die Schule des Tänzers

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-208-3

Vera S. Kostrowitzkaja

Schule des Klassischen

Tanzes

Die Waganowa-Methode in

der Praxis

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-458-2

Jean Georges Noverre

Briefe über die Tanzkunst

Neu ediert und kommentiert

von Ralf Stabel

e 9,95 [D] e 10,20 [A]

ISBN 978-3-89487-632-6

Judith Frege

Kinderballett

Grundlagen, Methodik, Neue

Wege

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-715-6

Judith Frege

Kreativer Kindertanz

Grundlagen, Methodik, Ziele

Mit Beispiel einer Unterrichtsstunde

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-495-7

Catharina Gadelha

Kreatives Tanzen mit

Schulkindern

Ein Leitfaden für Lehrer und

Tanzpädagogen

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-720-0

Jessica Höhn

Theaterpädagogik

Grundlagen, Zielgruppen,

Übungen

e 16,95 [D] e 17,40 [A]

ISBN 978-3-89487-776-7

Wolfram Seidner

ABC des Singens

Stimmbildung, Gesang,

Stimmgesundheit

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-541-1

Wolfram Seidner u. a.

Die Sängerstimme

Phoniatrische Grundlagen

des Gesangs

e 29,90 [D] e 30,80 [A]

ISBN 978-3-89487-265-6

Rudolf Piernay

Klassischer Gesang als Beruf

und Berufung

Geschichte, Ausbildung,

Praxis

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-914-3

Gerd Uecker

Traumberuf Opernsänger

Von der Ausbildung zum

Engagement

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-675-3

e 14,99 [D]

e 15,50 [A]

54 HENSCHEL


Ausbildung · Backlist

Gerd Heinz

Der Sänger als Schauspieler

Darstellendes Spiel auf der

Opernbühne

Ein Grundlagenkurs

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-932-7

Nikola Materne

Popvocals. Der Weg zur

eigenen Stimme

Finde deinen Stil und deinen

Ausdruck

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-937-2

Claudia Spahn

Lampenfieber

Handbuch für den

erfolgreichen Auftritt

Grundlagen, Analyse,

Maßnahmen

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-706-4

Frank Raschke

33 Lieder für Schauspieler

Zum Vorsprechen, Studieren

und Kennenlernen

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-728-6

Eva Spambalg, Uwe Berend

(Hg.)

101 Monologe

Zum Vorsprechen, Studieren

und Kennenlernen

e 19,90 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-445-2

e 14,95 [D]

e 15,40 [A]

Eva Spambalg, Uwe Berend

(Hg.)

101 moderne Monologe

Zum Vorsprechen, Studieren

und Kennenlernen

e 19,90 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-518-3

Josef Bairlein (Hg.)

55 komische Monologe

Zum Vorsprechen, Studieren

und Kennenlernen

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-621-0

Anke Roeder (Hg.)

55 Monologe für Frauen

Zum Vorsprechen, Studieren

und Kennenlernen

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-557-2

Anke Roeder (Hg.)

55 Monologe für Männer

Zum Vorsprechen, Studieren

und Kennenlernen

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-564-0

Sabine Bayerl u. a. (Hg.)

55 Monologe des

21. Jahrhunderts

Zum Vorsprechen, Studieren

und Kennenlernen

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-705-7

Josef Bairlein (Hg.)

55 tragische Monologe

Zum Vorsprechen, Studieren

und Kennenlernen

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-649-4

Helmut Postel (Hg.)

55 zornige Monologe

Zum Vorsprechen, Studieren

und Kennenlernen

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-633-3

Sabine Bayerl u. a. (Hg.)

55 Monologe der Liebe, Lust

und Leidenschaft

Zum Vorsprechen, Studieren

und Kennenlernen

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-641-8

Sabine Bayerl (Hg.)

33 Monologe aus Romanen

Zum Vorsprechen, Studieren

und Kennenlernen

Mit einem Vorwort von

Hermann Beil

e 19,95 [D] e 20,50 [A]

ISBN 978-3-89487-768-2

Bernd Kolf (Hg.)

Die schönsten Monologe

der Weltliteratur

Von Aischylos bis Juli Zeh

e 24,95 [D] e 25,70 [A]

ISBN 978-3-89487-793-4

HENSCHEL

55

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