Schulprogramm 2006 als Download - OSZ Lotis Berlin

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Schulprogramm 2006 als Download - OSZ Lotis Berlin

OSZ Verkehr, Wohnungswirtschaft, Steuern

Schulprogramm Seite 59 von 60

7. Fazit

Die Rahmenbedingungen der beruflichen Bildung in einem Oberstufenzentrum haben sich in

den letzten Jahren erheblich verschlechtert. Da weniger Betriebe ausbilden, sinken die Schülerzahlen

in der dualen Ausbildung. Trägerausbildung und vollzeitschulische Ausbildung nehmen

zu. Soziale Kompetenzen wie z.B. Konfliktfähigkeit, Ablehnung von Gewalt als Form der Auseinandersetzung

und allgemeine Umgangsformen treten neben der reinen Wissensvermittlung in

den Vordergrund. Auch unsere Schule muss sich diesen veränderten Anforderungen stellen.

Das vorliegende Schulprogramm mit seinen einzelnen Leitsätzen und Projekten kann schrittweise

die Identifikation in einer großen Schulgemeinschaft verstärken. Zugleich bietet es die

Chance zur Entwicklung eines breiten und vielfältigen Interessen- und Qualifikationsspektrums

zur Förderung unserer pädagogischen Praxis.

Uns ist bewusst, dass Leitbilder nur Sinn machen, wenn sie leben und gelebt werden – oder

anders ausgedrückt: „Die Speisekarte ist nicht das Essen – gutes Essen hat viel mit Liebe...

und den Arbeitsbedingungen zu tun.“ Gute Schule zielt auf einen Unterrichts- und Erziehungserfolg

über das Verhalten der Lehrkräfte ab. Dieses wird nicht zuletzt auch über die materielle

und personelle Ausstattung der Schule mitbestimmt. Damit ist die Erfüllung unseres Bildungsund

Erziehungsauftrages faktisch von einer ausreichenden staatlichen Finanzierung abhängig.

Das vorliegende Schulprogramm möchte Wege zu mehr Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit

aller aufzeigen. Der Wille zu Veränderungen kann jedoch nicht von der Schulaufsicht

dekretiert, sondern muss vielmehr in demokratischer Willensbildung der schulischen Gremien

erarbeitet werden. In diesem Sinne möchte dieses Schulprogramm Möglichkeiten und Horizonte

aufzeigen. Die eigentlichen Veränderungen müssen im Bewusstsein jedes Einzelnen,

also sowohl bei Schülerinnen und Schülern als auch bei Lehrkräften und beim nichtpädagogischen

Personal, verankert werden.

Danksagung

Allen Kolleginnen und Kollegen, die engagiert in den schulischen Gremien und an Studientagen, der Zukunftswerkstatt,

den Redaktionssitzungen sowie beim Korrekturlesen mitgearbeitet und den Entwicklungsprozess

des Schulprogramms durch Beiträge und konstruktive Kritik unterstützt haben, gilt unser

herzlicher Dank.

Unser Dank gebührt unseren externen Beraterinnen und Beratern:

• Frau Haedtke (LISUM)

• Frau Dr. Olga Troitschanskaia (HU)

Herr Prof. Dr. Dr. Jürgen van Buer (HU)

• Ursula Hilpertshauser (Open-net)

Insbesondere danken wir Peter Ellinghausen und der Antragskommission sowie unserem "Layouter"

Michael Uhl, der mit enormem Arbeitsaufwand und viel Geduld alle unsere Änderungswünsche klaglos

berücksichtigt hat.

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