Ulf Miehe - Facetten eines Autors

photeurberlin

Ulf Miehe – Facetten eines Autors ist der Versuch einer Biografie in Selbstzeugnissen und Dokumenten, die einen Überblick zu Leben, Persönlichkeit und Werk des Schriftstellers, Filmautors und Regisseurs Ulf Miehe (1940 Wusterhausen|Dosse – 1989 München) geben. Zitate verbinden sich mit Aussagen von Zeitzeugen, Interviews, Essays von renommierten heutigen Autoren und Bildzeugnissen. So entsteht ein facettiertes Bild von Ulf Miehes Denken und Schreiben.
Durch das hier zusammengetragene Material eines kreativen Lebens voller Wendepunkte werden auch die gesellschaftlichen Spannungen thematisiert, aus denen ein knappes Werk seine große Lebendigkeit schöpft.
Herausgegeben von Horst Kløver, Angelika Miehe und dem Wegemuseum Wusterhausen|Dosse.

1973 den Bayrischen Kunstförderpreis, dann 1974 den Staatlichen Förderpreis

für Literatur. Der Roman wird im gleichen Jahr unter dem Titel

Output von Michael Fengler verfilmt und kommt in die Kinos. 33

Jahre nach seinem Erscheinen wird Ich hab noch einen Toten in Berlin

für Band 17 der 50-bändigen Süddeutsche Zeitung Kriminalbibliothek

ausgewählt. Damit steht er neben Werken von Autoren der Weltliteratur

wie Eric Ambler, John le Carré, Raymond Chandler, Agatha Christie,

Friedrich Dürrenmatt, James Ellroy, Jörg Fauser, Graham Greene,

Dashiell Hammett, Patricia Highsmith und Georges Simenon.

1974 wird Ulf Miehe Mitglied des P.E.N-Zentrums.

1976 erscheint sein zweiter Roman Puma, wiederum

im Piper Verlag. Die geplante Verfilmung der Entführungsgeschichte

scheitert an den Umständen

und dem politischen Klima der 70er Jahre in

Deutschland. 30 Jahre später produziert der

WDR den Roman als Hörspiel.

Weidenfels and Nicholson, London 1978, Gestaltung Grant Bradford

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