WENN DER WINTER NAHT … - WIR in Graz Umgebung

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WENN DER WINTER NAHT … - WIR in Graz Umgebung

04 | november 2012

wenn der

winter naht

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04 | november 2012

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Wir in

Liebe Leserin,

lieber Leser!

Das war 2012

Sie halten die letzte Ausgabe

von „WIR in Graz-

Umgebung“ für heuer in

der Hand. Die Planungen

des Redaktionsteams für

2013 laufen natürlich

schon auf Hochtouren.

Bevor wir aber ins nächste

Jahr „rutschen“, möchte

ich auf das heurige

Jahr zurückblicken. Mit

großem Einsatz haben

wir uns bei jeder unserer

vier Ausgaben bemüht,

für Sie ein Medium zu

gestalten, welches Ihren

Beifall findet. Sie, sehr

geehrte Leserinnen und

Leser, stehen im Mittelpunkt

unserer Arbeit

als Zeitungsherausgeber.

Bedanken möchte

ich mich hiermit für Ihre

zahlreichen Leserbriefe

sowie für die eine oder

andere Kritik, aber auch

für Verbesserungsvorschläge

- wir nehmen alle

diese Dinge sehr ernst.

Auch 2013, so bin ich

der festen Überzeugung,

werden Sie mit „WIR in

Graz-Umgebung“ viel

Freude haben.

Ein besonderes Danke

möchte ich den vielen Inserenten

sagen: Sie sind

sehr wichtige Partner

für uns. Ja, SIE sind ein

Teil von „WIR in Graz-

Umgebung“! Ohne Ihre

Einschaltungen - und das

gilt für fast alle Magazine

und Zeitungen - würden

wir nicht bestehen

können.

Mit großer Zuversicht

planen wir, wie bereits

erwähnt, schon für das

kommende Jahr: 2013

wird es wieder vier Ausgaben

voller vielfältiger,

interessanter und

spannender Geschichten

über unseren Bezirk

mit seinen rund 144.000

Einwohnerinnen und

Einwohnern geben, die

in allen 57 GU Gemeinden

verteilt werden. Wie

viel Graz-Umgebung zu

bieten hat, lesen Sie übrigens

auch in unserer

aktuellen Nummer.

Eine ruhige Adventzeit

wünscht Ihnen im

Namen des gesamten

Redaktionsteams

Bgm. Gerald Murlasits

Wir sind unter

leserservice@wir-gu.at

für Sie da.

Inhalt

2 Wir in WIr

2 Impressum

4-11 Thema in WIr

Wenn der Winter naht

12-33 WIr in Gesellschaft

12 Gesundheitstag Gratwein

14 Frohnleiten engagiert

sich herausragend

15 Soldaten und Kinder

backen Hilfe

16 Der Sonne entgegen

17 Feierliche Festsitzung

in Gratkorn

18 Auf den Spuren des

Rudolf von Stadeck

20 Weltrekord und

Vierfach-Gold

21 nowa: Beruflich und

persönlich profitieren

22 10 Jahre Spitzen-“Reha“

22 Oktoberbierfest in

Judendorf-Straßengel

23 Fitmarsch in Deutschfeistritz

24 Stärkung der Selbstheilungskräfte

26 Hoher Besuch in

Grambach

27 Lust auf besinnliche

Weihnachtsstimmung?

28 Sturm & Kastanien

29 Weihnachtsfeier im

Stift Rein

30 Gewinnspiel in WIr

31 WIr in Love

32 Tier in WIr

34-35 Jugend in WIr

34 CIMSEC Lehrlingswettbewerb

Impressum

35 Ein großer Schritt in

Richtung Ganztagsschule

36-38 Kinder in WIr

36 Babys erstes Löffelchen

37 Ich geh mit meiner Laterne

37 4. Kinderflohmarkt in

Wundschuh

38 Nimm und Bring

39-40 Senioren in WIr

39 Betreutes Wohnen Gratwein

40 Pflegemediation - ein

neuer Berufszweig

41-46 Politik in WIr

41 Gemeindestrukturreform

42 Große Brocken sind

schon geschafft

43 Frohnleiten: Generationenwechsel

eingeleitet

44 Interview mit Sozialminister

Rudolf Hundstorfer

46 600 Jahre Landtag47

47 recht in WIr

48 WIr präsentiert

Brigitte Wahlhütter

49 Personen in WIr

50-53 Sport in WIr

50 U7 Krumegg

52 SV Pachern

53 Erfolge des SV Thal

53 Neues aus Haselsdorf-

Tobelbad

54-62 Kultur in WIr

54 90 Jahre Leykam-Chor

55 Viel Spaß an der Freud

56 Advent im Stift Rein

58 Grazer Nächte der

Erzählkunst

59 Weihnachtstheater

mit Musik

60 Veranstaltungskalender

62 Tipps in WIr

Erscheinungsweise: 4 x jährlich

Organisation, Produktion, Layout, Buchhaltung:

werbelechner werbeagentur

Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Günther Kräuter

Chefredaktion: Dr. Ursula Stock · ursula.stock@wir-gu.at

Anzeigenverkauf: Helga Mellacher · helga.mellacher@wir-gu.at

Anzeigenpreise: lt. aktuellem Tarif 2012

Bildmaterial: Falls nicht anders angegeben Archiv, Redaktion,

sxc.hu, shutterstock.com

Verwaltungsadresse: Kleegasse 3 · 8020 Graz

Tel./Fax 0316/293985 · office@wir-gu.at

Auflage: 54.368 Stück · Druck: Leykam - Let‘s Print

Allgemeines: Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen

nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten


Foto: Michaela Begsteiger

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04

Wenn der

Winter

naht...

... die Tage immer kürzer

werden, die Temperaturen

sinken und

das Bedürfnis nach

Ruhe, Wärme und Entspannung

immer größer

wird, ist es an der

Zeit, sich ein bisschen

Rückzug und Besinnung

zu gönnen.

Sich im Lieblingssessel

einem Buch und den

Abenteuern im Kopf

hingeben. Einen ausgedehntenWinterspaziergang

machen und

die frische, kalte Luft

genießen. Sich an alte

Hausmittel oder Rezepte

erinnern und sie

ausprobieren. Oder sich

mit Familie und Freunden

zusammensetzen,

miteinander reden, vielleicht

bei Glühwein und

Bratäpfeln das zu Ende

gehende Jahr Revue

passieren lassen. Gerade

im Advent ein bisschen

Stille zulassen,

sich die Zeit nehmen

und wieder einmal darüber

nachdenken, was

uns wirklich wichtig ist,

worauf wir eigentlich

warten und wonach wir

uns sehnen. Den Jahreslauf,

die Natur bewusster

wahrnehmen und

sich den Luxus leisten,

nicht immer alles haben

zu müssen. Und sich

dafür umso mehr auf etwas

Besonderes freuen,

das eben nicht jederzeit

verfügbar ist.

Thema in


Thema in

mit viel Schwung

durch kalte Tage

Jetzt kommt die Zeit, in der

Disziplinen wie „Auf-der-

Couch-Kuscheln“, „Sichim-Bett-Verkriechen“

oder

„Keks-Vorkosten“ hoch

im Kurs stehen. Aber wie

wär’s damit, sich zwecks

sportlicher Betätigung

zwischendurch auch vor

die Tür zu wagen und in

Bewegung zu bleiben?

Viele freuen sich schon

auf’s Schi- und Snowboardfahren,

Rodeln

oder Schneeschuhwandern.

Aber auch mit

dem Joggen muss nicht

Schluss sein - dank

Funktionskleidung kann

man bei fast jedem Wetter

laufen. Und was gibt

es Entspannenderes,

als in einer warmen

Schwimmhalle seine

Runden zu drehen, während

leise der Schnee

aufs Dach rieselt – das

macht fit und stärkt die

Immunabwehr. Manche

Sportarten lassen sich

zudem sehr einfach in

den Winter „mitnehmen“

und in der Halle

spielen, beispielsweise

Tennis oder Fußball.

Und dann bleibt natürlich

noch das Radfahren

– das geht auch im Winter,

wenn man ein paar

Regeln beachtet.

Was die richtige Kleidung

betrifft, empfiehlt

sich der so genannte

„Schichtenlook“: mehrere

dünne Schichten statt

einer dicken. So kann

man sich immer auf die

aktuelle Situation einstellen

und vermeidet

ungesundes Frieren und

Schwitzen. Handschuhe

und ein Stirnband unter

dem Helm halten schön

warm.

Zu achten ist natürlich

darauf, dass das Fahrrad

verkehrssicher ist,

das heißt: Die Beleuchtungsanlage

muss in

Ordnung sein. Front-

Tipps

Genug von nassen

Schuhen?

Abhilfe schafft die Firma

Alpenheat: Ihr

Schuhtrockner „CompactDry

Ionizer“ wurde als

„bestes Produkt des Jahres

2012“ mit dem „Plus

X Award“ ausgezeichnet.

Alpenheat ist ein im Jahr

1993 gegründetes Familienunternehmen

mit Sitz

in Hausmannstätten, gilt

als Spezialist für beheizte

Kleidung, Schuhheizun-

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und Rücklicht sollten

mit einer Standlichtautomatik

ausgerüstet sein,

so ist man für andere

Verkehrsteilnehmer jederzeit

gut sichtbar. Voraussetzungen

für eine

sichere Fahrt sind eine

entsprechend angepasste

Geschwindigkeit und

eine vorsichtige und

umsichtige Fahrweise,

vor allem beim wohldosierten

Bremsen und

Lenken.

gen und Schuhtrockner

und exportiert weltweit in

über 25 Länder.

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Ideal gegen kalte Hände

Wer einen Schneemann

baut oder viel im Freien

unterwegs ist, bekommt

oft auch mit Handschuhen

unangenehm kalte

Finger. Praktische und

preiswerte Taschenwärmer

spenden in so einem

Fall wohlige Wärme.

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So bleiben

Sie am ball

Auch in der kalten, dunklen

Jahreszeit kann Sport

an der frischen Luft Spaß

machen – einige Dinge

gilt es allerdings zu beachten

und folgende Fehler

zu vermeiden.

Fehler Nummer 1:

Je dicker angezogen,

desto besser

Eigentlich erscheint es

logisch: Wer möglichst

warme Kleidung trägt,

ist vor Wind und Kälte

am besten geschützt.

Was für den Fußweg in

den Supermarkt gilt, ist

für die sportliche Betätigung

im Freien allerdings

kontraproduktiv.

Ein dicker Baumwollpulli

saugt sich mit

Schweiß voll und gibt

die Feuchtigkeit nicht

mehr ab. Durch den kalten

Schweißfilm auf der

Haut steigt das Erkältungsrisiko.

Ideal ist dagegen das

Zwiebelprinzip: Die unterste

Kleidungsschicht

sollte die Feuchtigkeit

vom Körper nach außen

transportieren, die zweite

sollte wärmen und

die dritte vor Regen und

Wind schützen.

Fehler Nummer 2:

Nichts kann mich aufhalten

Wer sich nicht ganz gesund

fühlt, sollte auf die

Signale seines Körpers

hören und pausieren.

Sporteln in angeschlagenem

Zustand könnte

unangenehme Folgen

haben – vom bloßen Verschleppen

der Krankheit

bis hin zu ernsthaften

Thema in

Problemen wie z.B. einer

Herzmuskelentzündung.

Fehler Nummer 3:

Mundatmung bei Kälte

Bei hohen Temperaturen

spricht nichts dagegen,

durch den Mund aus-

und auch einzuatmen.

Sinkt das Thermometer

jedoch unter 5°C,

raten Sportmediziner

dazu, durch die Nase zu

atmen. Auf diese Weise

werden nicht nur

Schmutz und Staubpartikel

gefiltert, die Luft

kommt auch bereits vorgewärmt

in der Lunge

an. Außerdem vermeidet

man eine Reizung der

Rachenschleimhäute

und damit einhergehende

Halsschmerzen.

Fehler Nummer 4:

Pausen machen

Während des Trainings

gilt: Nicht zu lange herumstehen.

Und danach

rasch unter die Dusche

oder zumindest die verschwitzten

Sachen gegen

trockene tauschen.

Fehler Nummer 5:

Zuwenig trinken

Trinken ist bei Kälte

genauso wichtig wie

bei Hitze. Trocknen die

Schleimhäute aus, steigt

das Krankheitsrisiko.

Ideal sind lauwarme Getränke

- die kann man

schnell trinken und zugleich

wärmen sie ein

wenig.

Fehler Nummer 6: Wer

Gas gibt, wird schneller

warm

Wichtig ist ein verlän-

gertes, lockeres Aufwärmprogramm

– nach

einem „Kaltstart“ ermüdet

man nicht nur

Tipps

Sicher unterwegs

Beim Laufen im Morgengrauen oder in der

Dämmerung ist zu dieser Jahreszeit die Gefahr

groß, übersehen zu werden. Tragen Sie daher zur

eigenen Sicherheit Sportkleidung mit Reflektorstreifen.

Wenn Sie auf der Straße laufen, dann immer

ent gegen der Fahrtrichtung der Autofahrer -

so werden Sie schneller gesehen.

Kein Frieren beim Telefonieren

rascher, sondern zieht

sich auch leichter Muskelverletzungen

und

Zerrungen zu.

Dieses Jahr besonders im Trend sind sogenannte

Smartgloves: Das sind speziell für die Nutzung

eines Touchscreens entwickelte Handschuhe, mit

denen man auch in der Kälte problemlos sein

Smartphone bedienen kann.


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in der Trachtenmanufaktur

mit Sorgfalt

ihre Arbeit. Im steirischen

Vulkanland, wo

noch Wert auf Qualität

und Handwerk gelegt

wird, entstehen in Handarbeit

und aus besten Materialien

zum Beispiel die

echte Vulkanland-Tracht

oder die original Steirer-

Tracht.

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Thema in

Tipps aus der

natur-Apotheke

Winter ist auch Schnupfenzeit.

Bis zu 200 Erkältungen

machen wir

im Lauf unseres Lebens

durch. Das Immunsystem

wird mit dem Infekt

zwar meist leicht fertig,

aber die typischen Symptome

wie Schnupfen

und Husten sind lästig.

Einfache Hausmittel wirken

vorbeugend oder lindern

die Beschwerden.

Gegen viele Wehwehchen

ist das eine oder

andere Kraut gewachsen

und lässt uns wieder

leichter durchatmen und

ruhig schlafen.

Wenn eine Erkältung im

Anmarsch ist, empfiehlt

sich zum Beispiel ein

Ingwerdrink: Lassen

Sie drei Teelöffel frisch

geriebenen Ingwer in

einem halben Liter

Wasser abgedeckt fünf

Minuten köcheln - Achtung,

nicht länger ziehen

lassen, sonst wird

der Drink sehr scharf.

Dann abseihen, etwas

auskühlen lassen und

mit zwei Esslöffeln Zitronensaft

und Honig

abschmecken. Laut traditioneller

chinesischer

Medizin kurbelt Ing-

wer den Stoffwechsel

an, wirkt schweißtreibend

und antibakteriell.

Oder versuchen Sie es

einmal mit Zwiebelmilch.

Quercetin, ein

natürlicher Biostoff aus

der Zwiebel, senkt das

Gripperisiko um rund

ein Drittel. Rezepttipp:

Zwei Zwiebeln hacken

und mit einer Gewürznelke

und einem Zweig

Thymian in einem halben

Liter Wasser aufkochen.

Sechs Stunden

ruhen lassen, anschließend

durch ein Haarsieb

streichen. Einige

Löffel Sud und ein paar

Zwiebelreste mit einer

Tasse Milch aufkochen

und täglich ein bis drei

Gläser trinken. Kräutertees

helfen unter anderem

gegen Reizhusten

– bewährt hat sich

in diesem Zusammenhang

eine Teemischung

aus 25 Gramm Eibischwurzel,

20 Gramm

Isländisch Moos, je 20

Gramm Anis- und Fenchelfrüchten

sowie 15

Gramm Lindenblüten.

Drei Tassen pro Tag

mit etwas Honig gesüßt

trinken. Und dann wäre

da natürlich auch noch

die berühmte Hühnersuppe,

die nicht nur

gut schmeckt, sondern

deren Inhaltsstoffe auch

antibakteriell wirken

und Infekte der oberen

Atemwege hemmen.

Die heiße Suppe erhöht

außerdem die Körpertemperatur

und lindert

Gliederschmerzen. Allerdings

hilft nur die

selbst gekochte Hühnersuppe

wirklich.

Erkältungsbäder am

Abend mit Menthol-,

Eukalyptus-, Thymian-

oder Fichtennadelöl fördern

die Durchblutung,

befreien die Atemwege

und machen angenehm

müde. Wer Kreislaufbeschwerden

hat, füllt


die Wanne nur zur Hälfte.

Zehn Minuten bei

38 bis 39 Grad baden

(nicht bei Fieber!), dann

ab ins Bett. Apropos

Fieber: Es hilft bei der

Heilung - viele Erreger

können bei über 38,5

Grad nicht überleben –

und sollte deshalb nicht

unterdrückt werden,

außer, wenn es zu hoch

steigt. Wer erhöhte Temperatur

oder Fieber hat,

bleibt am besten im Bett

und trinkt viel Wasser

und Tee. Essigwickel

bieten sich im Bedarfsfall

als fiebersenkende

Methode an, sie leiten

durch Verdunstungskälte

Hitze aus dem Körper

ab und schaffen auf diese

Weise einen Temperaturausgleich.

Und so geht’s: Kaltes

Wasser und Obstessig

zu gleichen Teilen mischen,

Geschirrtücher

darin eintauchen, auswringen,

um die Waden

wickeln und darüber

ein Frotteehandtuch

schlagen. Lindenblüten-

und Holunderblütentee

sind die klassischen

„Fiebertees“, sie

sollen dem Körper helfen,

eine Infektion über

Nacht auszuschwitzen.

Die meisten Erkältungen

beginnen mit

Schnupfen. Oft sind

Viren schuld, häufig

kommt eine Zweitinfektion

mit Bakterien hinzu,

die den Kehlkopf und

die Luftröhre angreifen

- die Kehle brennt, das

Schlucken fällt schwer.

Die ätherischen Öle in

Salbei- und Kamillentee

helfen gegen Entzündungen

von Hals

und Mandeln: mehrmals

täglich fünf bis

zehn Minuten intensiv

gurgeln, den Tee immer

ausspucken. Auch

Topfenwickel tun gut

– Topfen kühlt, wirkt

abschwellend, lindert

Schmerzen und hemmt

Entzündungen.

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Thema in

Alles zu seiner Zeit

Spargel zu Weihnachten,

Erdbeeren im Jänner, Paradeiser

das ganze Jahr

über - wir haben uns daran

gewöhnt, alles jederzeit

kaufen zu können.

Und haben verlernt, mit

den Jahreszeiten zu leben.

Wenn aber immer

alles zu haben ist, gibt es

dann überhaupt noch etwas

Besonderes?

ErnährungsexpertInnen,

Umwelt- und Verbraucherschützer

raten,

Lebensmittel aus heimischem

Anbau zu bevorzugen

und saisonale

Produkte zu wählen. Das

ist billiger, schont die

Umwelt und der Lohn für

die Geduld sind Frische

und Geschmack. Denn

auf den langen Transportwegen

gehen viele

Vitamine und Nährstoffe

verloren und der rich-

tige Geschmack kann

gar nicht erst entstehen:

Meist werden die Früchte

unreif geerntet. Gemüse

der Saison schmeckt

einfach besser, weil Spinat,

Kopfsalat, Zucchini

& Co. dann im Freien

wachsen. Sie bekommen

Luft und Sonne, entwi-

ckeln so meist mehr Aroma

und Nährstoffe als

im Gewächshaus, dürfen

in aller Ruhe reifen und

landen genau dann frisch

und knackig auf dem

Markt, wenn sie am besten

schmecken.

Und die Auswahl ist auch

im Winter groß – da

gibt es Erdäpfel, Lauch,

Fenchel, Petersilienwurzeln,

Kohl, Kürbis, Karfiol,

Chinakohl, Kohlrabi,

Weißkraut, Rotkraut,

Sellerie, Karotten und

Rote Rüben. Warum nicht

einmal zur Abwechslung

mit in Vergessenheit geratenen

Wintergemüsen

experimentieren?

So lässt sich etwa aus Pastinaken

eine feine Cremesuppe

zaubern und auch

als Gemüsebeilage oder

im Erdäpfelpüree schmecken

sie wunderbar. Und

die Schwarzwurzeln,

auch Winterspargel genannt,

enthalten viele

Mineralstoffe, vor allem

Eisen und Kalium, dazu

die Vitamine der Klassen

E und B. Mit einer hellen

Senfsauce oder mit

Käse überbacken können

sie es mit dem Spargel

durchaus aufnehmen.

Wer gern Salat isst, sollte

sich jetzt eher an Karotten,

Äpfel und Chinakohl

halten. Denn Kopfsalat

kommt nun aus dem

Treibhaus, hat nur wenig

Vitamine und enthält oft

zuviel Nitrat. Köstliche

steirische Äpfel und Birnen

gibt es noch den ganzen

Winter hindurch.

Und nicht zu vergessen

Nüsse, Kastanien und

Kürbiskerne für den kleinen

Hunger zwischendurch.


Thema in

Was tun gegen

Winterdepressionen?

Niedergeschlagenheit,

erhöhtes Schlafbedürfnis

und gesteigertes Essverlangen

in der dunklen

Jahreszeit sind nicht

zuletzt auf Lichtmangel

zurückzu führen.

Abhilfe können nicht

nur ausgiebige Spaziergänge

selbst bei

schlechtem Wetter –

auch bei bedecktem

Himmel wirkt das natürliche

Licht aufhellend

auf die Psyche

– sondern auch zwei

bis drei Tassen Johan-

niskraut-Tee am Tag

schaffen. Und: Bringen

Sie ganz bewusst Licht

und Farbe in Ihren Alltag.

Warme, aufheiternde

Farben tun der Seele

ebenso gut wie ange-

nehme Düfte. Aromaöle

als Zusatz in Badewasser,

Duftlampe oder

Körperöl können die

Stimmung günstig beeinflussen

- besonders

Lavendel genießt den

Ruf, ausgleichend und

beruhigend auf den Organismus

zu wirken.

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in Gesellschaft

ein Gewinn

für alle beteiligten

Gratwein erlebte eine

Premiere: Eröffnet vom

Hausherrn Bürgermeister

Gerald Murlasits und

von Landtagspräsidentin

Ursula Lackner ging in

der Mehrzweckhalle der

1. Gratweiner Gesundheitstag

über die Bühne.

Die 31 Aussteller konnten

ihre Produkte, Behandlungen

und Dienstleistungen

präsentieren

und so vielleicht den einen

oder anderen Klienten,

Kunden oder Patienten

für sich gewinnen.

Die Präsentatoren der

zehn Vorträge gewan-

nen aufmerksame Zuhörer

mit interessanten

und nicht alltäglichen

Themen wie „Pflegemediation“,

„Seelische

Gesundheit“ oder „Gesundheit

im Internet“.

Auch die angeschlossene

Blutspendeaktion

war ein voller Erfolg

- die größten Gewinner

sind hier wohl die Empfänger

dieser wertvollen

Spende.

Die ambitionierten

Produzentinnen der

köstlichen Aufstriche

und Salate gewannen

begeisterte Fans, die

nicht nur ihre Rezepte

LTPräs. Ursula Lackner, GR IN Richarda Mandl und GR IN Helga

Pusterhofer überzeugten sich vom vielfältigen Angebot.

nachkochen, sondern

auch gleich die Köchinnen

buchen wollten. Die

Hauptgewinner aber

waren natürlich alle Besucherinnen

und Besucher,

denn sie erhielten

Einblick in das Angebot

und die Arbeit von Non-

Profit-Organisationen

wie es z.B. das Psychosoziale

Beratungszentrum,

Krisenintervention und

Notfallseelsorge sind.

Dank verschiedener

Tests - Hörprüfung, Sehtest,

Blutzuckerkontrolle

oder Venendruckmessung

- konnten Erkenntnisse

über den aktuellen

Das Kriseninterventionsteam gewährte Einblick in seine Arbeit.


Gesundheitszustand gewonnen

werden. Auch

Informationen, wo, wie

und bei wem man Hilfe

oder Pflege erhält,

wenn man sie benötigt,

sind sehr wertvoll. Und

last but not least wurden

von Glücksengerl

Matteo auch noch die

Gewinnerinnen und Gewinner

von Sachpreisen

und Gutscheinen gezogen,

die von den Ausstellern

und Gratweiner

Gewerbetreibenden gespendet

wurden.

Die Veranstalter, die Seniorenbeauftragten

der

Marktgemeinde Gratwein,

haben jedenfalls

mit dieser gelungenen

Veranstaltung, die im

nächsten Jahr sicher

ihre Fort-

setzung finden wird, einen

engagierten und informativen

Beitrag zur

Gesundheitsvorsorge

und zum Gesundheitsbewusstsein

in Gratwein

geleistet.

Auch Landtagspräsidentin

Ursula Lackner war

begeistert: „Sebastian

Kneipp hat sinngemäß

gesagt: Wer nicht bereit

ist, etwas für seine

Gesundheit zu tun,

muss irgendwann viel

Zeit für die Krankheit

aufbringen. In diesem

Sinn gratuliere ich dem

Gemeinderat und der

Bevölkerung zu dieserGesundheitsmesse!“

Bei der Blutzuckermessung.

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Frohnleiten

engagiert sich

herausragend

Bgm. Johann Ussar (3. v. r.) und Vzbgm. Kurasch (4. v. r.) bei der Verleihung der Trophäen.

Dass Frohnleiten über

ein malerisches Altstadtensemble

verfügt, hat

der Stadt den Beinamen

„Perle an der Mur“ eingetragen.

Dass die Gemeindeväter

auf diese Perle

besonders gut schauen,

wurde jüngst mit einer

weiteren Auszeichnung

durch das Land gewürdigt,

dem Prädikat „Ortsbild

des Jahres“.

in Gesellschaft

Das Ortsbild des Jahres

stand im Mittelpunkt

des vom Steirischen

Volksbildungswerk in

Kooperation mit dem

Land Steiermark ausgeschriebenenWettbewerbes

„Zukunftsgemeinde

Steiermark“, des größtenGemeindewettbewerbes

des Landes.

In der Kategorie „Ortsbild

als Lebensraum“

wurde Frohnleiten für

herausragendes Engagement

auf diesem Gebiet

der erste Platz zugesprochen.Ausschlaggebend

sei das gesamte

Erscheinungsbild der

Gemeinde mit ihren

Gebäuden, Straßen und

Plätzen, Gärten und

Parkanlagen. Gewürdigt

werden sollten damit

„eindrucksvolle Persönlichkeiten,

die das Ortsbild

mit Qualität weiterbauen,

es gerne den

Gästen zeigen und mit

Leben erfüllen“.

Im Rahmen eines Festaktes

in der Aula der Alten

Universität in Graz

nahm Bürgermeister

Johann Ussar (SPÖ), begleitet

von Vizebürger-

meister Jörg Kurasch

und weiteren Vertretern

der Stadtgemeinde, die

Siegestrophäe aus der

Hand von LHStv. Hermann

Schützenhöfer

entgegen, der bei dieser

Gelegenheit – ganz im

Sinne der Reformpartnerschaft

– auch die

Grüße von Landeshaupt-

mann Franz Voves ausrichtete.

Bürgermeister

Johann Ussar sah sich

durch die Auszeichnung

in dem Bemühen bestätigt,

in seiner Stadt die

historische Bausubstanz

zu erneuern, aber auch

gefühlvoll weiter zu entwickeln,

wie das auch

unter seinen Vorgängern

im Bürgermeisteramt

geschehen sei.


in Gesellschaft

Soldaten und Kinder

backen Hilfe

Mit vollem Einsatz bei der guten Sache. FOTO: Edith Ertl

Das Militärkommando

Steiermark zeigt in der

Vorweihnachtszeit ein großes

Herz für Kinder.

In den Heeres-Küchen

von St. Michael, Gratkorn,

Strass und Feldbach

tummelten sich quirlige,

backfreudige Volksschülerinnen

und Volksschüler

mit Schokolade an den

Wangen und Teig an den

Händen. Gebacken wurde

auch im Ausbildungszentrum

Graz-Andritz. „Soldaten

und Kinder backen

Hilfe“ ist ein Adventprojekt

des steirischen Bundesheeres.

Blechweise

haben Kinder und Soldaten

Kekse gebacken und

liebevoll verziert. Auch

Landtagspräsidentin

Ursula Lackner hat sich

in den Dienst der guten

Sache gestellt, um die

nicht nur zur Adventzeit

sinnvolle und bemerkenswerte

Aktion zu unterstützen.

Die süßen Bäckereien

werden auf diversen Adventmärkten

und am

30. November zwischen

15.00 und 17.00 Uhr im

Einkaufszentrum Shopping

Nord gegen eine

Spende für den guten

Zweck abgegeben. Der

Erlös kommt im Rahmen

von „Licht ins Dunkel“

der Steirischen Kinderkrebshilfe

sowie dem Verein

„Achterbahn“ zugute.

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in Gesellschaft

Der Sonne entgegen

Ende September wurde in

der Marktgemeinde Semriach

die größte BürgerInnenphotovoltaikanlage

im

Raum Graz-Umgebung feierlich

eröffnet - ein wichtiger

Schritt in Richtung

erneuerbare Energien und

Klimaschutz.

Der Geschäftsführer der

ECOWATT Beteiligungs

GmbH, Otmar Frühwald,

und Bürgermeister Jakob

Taibinger begrüßten die

Ehrengäste, unter ihnen

auch LH-Stellvertreter

Siegfried Schrittwieser,

LR Johann Seitinger

und LAbg. Renate Bauer.

Nach der offiziellen Inbetriebnahme

der Bürger-

Innenphotovoltaikanlage

und einem Rundgang

klang die Eröffnungsfei-

er beim „Energietanken“

mit Köstlichkeiten aus

der Region aus. Die umweltfreundlicheÖkostromanlage

bietet mit einer

installierten Leistung von

900 kWp eine zu erwartendeJahresstromproduktion

von rund 1,0 Millionen

kWh, das reicht für

die Versorgung von 250

Semriacher Haushalten.

Der Ökostrom wird völlig

emissionsfrei und ressourcenschonend

vor Ort

erzeugt und direkt dazu

genutzt, bereits rund 25%

der Haushalte mit sauberem

Strom zu versorgen.

Das bedeutet eine

jährliche CO 2 Reduktion

gerammt, 3.680 Module

montiert und rund 15 km

Erdkabelleitungen verlegt.

Dieses Projekt besticht

vor allem durch das

regionale Umsetzungskonzept

– es wurde großteils

mit regionalen Partnern

verwirklicht und

über die Einbeziehung

der Bevölkerung und der

Gemeinde mit einer BürgerInnenbeteiligungabgewickelt.

Nicht zufällig

wurde diese Anlage in

Semriach errichtet, als

e5-Gemeinde hat sich die

Marktgemeinde zu energieeffizientem

Handeln

und zum Ausbau erneuerbarer

Energien verpflichtet.

Ein zukunftsfähiger

und nachhaltiger Umgang

mit Ressourcen und Energie

ist im Leitbild der Gemeinde

festgeschrieben.

Das Projekt BürgerInnenphotovoltaikanlageSemriach

zeigt einmal mehr,

was möglich ist, wenn

alle an einem Strang ziehen

und sich gemeinsam

für eine gute Sache einsetzen.

ingenieurgemeinschaft di anton bilek + di gunter krischner ziviltechniker gmbh

beratung

planung

aufsicht

BürgerInnenphotovoltaikanlage Semriach:

Sauberer Strom für 250 Haushalte.

8010 graz, krenngasse 9

email:office@igbk.at web:www.igbk.at

von rund 535 Tonnen.

Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen

von rund

1,7 Millionen Euro wurde

das Projekt innerhalb von

vier Jahren umgesetzt.

Das Genehmigungsverfahren

dauerte rund drei

Jahre, die reine Bauzeit

betrug nur drei Monate.

In dieser Zeit wurden

1.850 Modulstützen

Feierliche Eröffnung: Bgm. Jakob Taibinger, ecowatt GF Otmar Frühwald, LHStv. Siegfried

Schrittwieser, LAbg. Renate Bauer, LR Johann Seitinger und Vzbgm. Florian Hirsch.

bilek + krischner


Feierliche Festsitzung

in Gratkorn

In zahlreichen Veranstaltungen

über das ganze

Jahr hinweg gedachte die

Gemeinde Gratkorn des

90-Jahr-Jubiläums der

Markterhebung. Den krönenden

Höhepunkt bildete

die Festsitzung des

Gemeinderates am 25.

Oktober 2012, in der der

Blick nicht nur zurück,

sondern immer wieder

auch nach vorne gerichtet

war.

Würdig, aber keineswegs

pompös – so könnte man

die Festsitzung des Gemeinderates

der Marktgemeinde

Gratkorn im

vergangenen Oktober

im Kulturhaus Gratkorn

wohl am besten beschreiben.

Gefeiert wurde dieses

besondere Jubiläum

nicht nur mit zahlreichen

Ehrengästen, unter ihnen

Landtagsabgeordnete Renate

Bauer, Judendorfs

Bürgermeister Harald

Mulle, Amtsrat Günter

Scherübel seitens der

Bezirkshauptmannschaft

Graz-Umgebung, Dieter

Radner, der ehemalige

Geschäftsführer von

in Gesellschaft

SAPPI Gratkorn, und die

Vertreter der örtlichen

Einsatzorganisationen,

sondern vor allem auch

mit den vielen örtlichen

Vereinen, welche eigens

zu dieser Sitzung eingeladen

wurden und bei

denen sich Gratkorns

Bürgermeister Ernest

Kupfer besonders bedankte:

„Schon das ganze

Jahr über haben unsere

Vereine und zahlreiche

Privatpersonen bei den

verschiedensten Veranstaltungen

dieses Jubiläumsjahres

mitgewirkt

und damit gezeigt, dass

sie stolz auf unsere Gemeinde

und unsere Geschichte

sind.“ Auf diese

90-jährige Geschichte

wurde im Rahmen der

Festsitzung auf verschiedenste

Art und Weise

eingegangen: Neben einer

Ausstellung des Arbeiter-Briefmarkensammler-Vereines

und einem

kurzen geschichtlichen

Rückblick durch Vizebürgermeister

Peter Rinner

wurde auch eine neue

Festschrift präsentiert.

Diese zeigt nicht nur in

Bgm. Ernest Kupfer und LAbg. Renate

Bauer mit der Jubiläums-Festschrift.

zahlreichen Bildern, sondern

auch in kurzen und

nicht immer ernst gemeinten

Geschichten die

imposante Entwicklung

von Gratkorn - von der

agrarisch geprägten Gemeinde

im Jahr 1922 zu

einem beliebten Arbeits-,

Wirtschafts- und Wohnort

im Jahr 2012, kurz vor

der Ernennung zur Stadtgemeinde.

Besonders

positiv wurde vom Publikum

auch der eigens zu

diesem Jubiläum gestaltete

Imagefilm „Mosaik

Gratkorn“ angenommen.

Den musikalischen Höhepunkt,

der zugleich den

Aufbruch in eine neue

Zukunft verdeutlichte,

www.wir-gu.at

bildete die Uraufführung

von „New Age“. Dieses

für Blechbläser, Soloklarinette

und Elektronik

bestimmte Werk wurde

anläßlich dieses Jubiläums

vom international

anerkannten Komponisten

Franz Peter Cibulka

geschrieben. Er selbst dirigierte

im Rahmen der

Festsitzung das Bläserensemble

der Markt- und

Werkskapelle Gratkorn.

Aber auch der Leykam-

Chor Gratkorn, der im

heurigen Jahr selbst sein

90-jähriges Bestehen

feierte, sorgte für eine

festlich-musikalische Umrahmung

dieser Veranstaltung.

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04 | november 2012

18

Zum Abheben

Seit 2006 befindet sich ab

seiner Neugründung das Airport

Business Center in Feldkirchen

bei Graz. Es handelt

sich hierbei um das Firmengelände

einer ehemaligen

Großtischlerei. Die vorhandene

Gebäudestruktur wurde

revitalisiert, teilerneuert

und strukturmäßig auf den

heutigen Stand gebracht.

Heute zeichnet sich dieser

Standort durch ein neues

Erscheinungsbild, seine verkehrsgünstige

Lage sowie

durch eine perfekte Infrastruktur

aus.

In den letzten Jahren wurde

das Airport Business Center

immer mehr zu einem innovativen

Standort für viele

Unternehmer und Dienstleistungsunternehmen.

Mit

der Fertigstellung des neu

errichteten Bürogebäudes

im Jahre 2012 konnte das

Airport Business Center seine

Attraktivität noch weiter

steigern. Ein weiterer Pluspunkt

ist der gesamte neu

gestaltete Außenbereich.

Das einladende Ambiente

wird durch den neu errichteten

Shared Space vor dem

ABC Gelände (noch im Bau)

noch weiter aufgewertet.

Damit das ABC seinen vielseitigen

Branchenstandort

weiter ausbauen kann, können

noch weitere Unternehmen

ihren Firmensitz

hierher verlegen, da derzeit

noch freie Räumlichkeiten

zur Verfügung stehen. Die

hochwertigen Büroräumlichkeiten,

die nach dem

neuesten Stand der Technik,

sowie nach den neuen

üblichen Einrichtungsrastern

angelegt sind, sind natürlich

auch für Kanzleien

und Dienstleister bestens

geeignet. Ebenfalls sind

ausreichende Parkmöglichkeiten

am gesamten Gelände

vorhanden.

Somit wird das ABC in den

nächsten Jahren den Standort

kräftigen und zu einem fixen

Gewerbestandort in Flughafennähe

avancieren.

Airport

Business

Center

Nähe Flughafen

Büroflächen

0316/711 288

in Gesellschaft

Auf den Spuren des

rudolf von Stadeck

Sind wir wirklich an Liebeskummer

interessiert?

Nun ja, so lange es nicht

der eigene ist, schon.

LAbg. Renate Bauer hat

uns neugierig gemacht.

WIR in Graz Umgebung

treffen sie in ihrer Heimatgemeinde

Stattegg und erfahren

die Geschichte von

einem Minnesänger, dessen

Liebe zu seiner Angebeteten

unerwidert blieb.

Und noch viel mehr über

das moderne Stattegg,

das einen Literaturpfad

eröffnete, in Hochwasserschutz

investiert und stolz

auf ein Haus für Generationen

ist.

Unterwegs auf dem neuen Literaturpfad: LAbg.

Renate Bauer und GR IN Heike Schweida-Schantl.

Liebeslied und Liebesleid.

Stattegg hat ein

Stück seiner Geschichte

begehbar gemacht. Ein

Literaturpfad, eintrittsfrei

für alle, begibt sich

auf die Spuren von Rudolf

von Stadeck (1230

– 1262). Der mittelalterliche

Minnesänger ließ

nichts unversucht, das

Herz seiner Angebeteten

zu erobern. So steht es

auf der ersten von sechs

Schautafeln beschrieben.

Sie befindet sich in unmittelbarer

Nähe zum

Gemeindeamt, wo die

heutige Geschichte von

Stattegg geschrieben


Mit viel Engagement

und

Beharrlichkeit

setzt sich Renate

Bauer für ihre

Heimatgemeinde

Stattegg ein.

FOTO: Schmickl

wird, die Renate Bauer

als Mitglied im Gemeindevorstand

mitgestaltet.

Stopp den Wassermassen.

Auf Asphalt und

Wiesenwegen wandern

wir mit der Gemeindepolitikerin

durch das knapp

2.800 Einwohner zählende

Stattegg. Auf Schautafeln

lesen wir von den

Sehnsüchten und Enttäuschungen

des Minnesängers.

Beim Sportplatz

machen wir Rast. „Hier

entsteht nächstes Jahr

das Rückhaltebecken für

den Andritzbach“, erklärt

Renate Bauer. Überschwemmungen

durch

Hochwasser sollten bald

der Vergangenheit angehören.

Zwei Hochwasserrückhaltebecken

werden

gebaut, die Kosten von 7

Millionen Euro teilen sich

Bund, Land und die Gemeinden

Graz und Stattegg.

Neue Liebe, neues

Glück. Wir nähern uns

dem Burghügel und damit

der letzten Station - ein interessantes

Ausflugsziel

für ganze Schulklassen.

Die eineinhalb Kilometer

auf den literarischen

Spuren des Mittelalters

sind auch für Rollstuhlfahrer

zu bewältigen,

nur das letzte Stück auf

dem Schlossberg hat eine

leichte Steigung. Hier lesen

wir, wie der Minne-

sänger genug hat von seiner

Angebeteten. Er lässt

die Dame sausen und

wendet sich einer neuen

Liebe zu. Literarisch fliegen

Rudolf von Stadeck

die Sympathien zu. Aber

auch hier kommt die SPÖ-

Politikerin nicht umhin,

eine Lanze für die Frauen

zu brechen. „Meistens

sind es Frauen, die einen

schlechter bezahlten Teilzeitjob

annehmen, um für

die Kinder oder die Pflege

von Angehörigen da zu

sein“, sagt Bauer. Bei der

Pension kommt dann das

böse Erwachen, „denn obwohl

Frauen jahrzehntelang

beruflich und in der

Familie gefordert waren,

wirkt sich die Teilzeit in

der Pension gravierend

aus.“

Ein Haus für Generationen.

Auf dem Rückweg

zeigt uns die Abgeordnete

zum Landtag das

kürzlich eröffnete Generationenhaus.

Betreute

Seniorenwohnungen,

eine Kinderkrippe und

Startwohnungen befinden

sich unter einem

Dach. Wir verabschieden

uns von Renate Bauer vor

dem Gemeindebrunnen,

der als Besonderheit mittels

Wasserfontänen die

Uhrzeit anzeigt. Wir kommen

im Frühjahr wieder

- wenn der neue Radweg

fertig sein wird.

Trachten Trummer

Unser Trumpf ist die Vielfalt

8093 St. Peter a. O., Dietersdorf 76 am Gnasbach

Öffnungszeiten:

Mo - Do: 09.00 - 18.00 Uhr

Fr: 09.00 - 19.00 Uhr

Sa: 08.00 - 13.00 Uhr

Weihnachts-Samstage bis 17.00 Uhr geöffnet !

8. Dezember geschlossen

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Genießen Sie vorweihnachtliche Einkaufsfreude

bei Glühwein und der Trachtenvielfalt von

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19


04 | november 2012

20

Weltrekord und

vierfach-Gold

Es war in jedem Fall die

„Torte des Jahres“ – und

vermutlich auch ein Weltrekord,

den es Ende Oktober

in Seiersberg zu feiern

gab.

Denn hier wurde die

Stocksporthalle in eine

Mega-Backstube umfunktioniert,

um mit dem

größten essbaren Gemeindewappen

ins „Guinness-Buch

der Rekorde“

zu kommen: Rund 2000

Kilo schwer, acht mal fünf

Meter groß – das sind die

Grundmaße des süßen

Rekords. „Es ist eine normale

Biskuitmasse mit

Topfencreme, darauf wurden

zirka 500 Kilogramm

Früchte aufgelegt. Brombeeren,

Erdbeeren und

Ananas“, so „Chefkonditor“

Werner Russ. Fast

3000 Eier wurden dafür

übrigens benötigt – und

20 Liter Rum. In Summe

hatte die Mega-Torte damit

rund 300.000 Kalorien

Geboren wurde diese Idee

bei der Verabschiedung

des Seiersberger Altbürgermeisters

Werner

in Gesellschaft

Breithuber. Zu diesem

Anlass gab es damals bereits

eine Torte in Form

des Wappens – nun wurde

eine größere serviert.

Ob es die Seiersberger

damit wirklich schaffen

werden, eine offizielle

Weltrekord-Gemeinde zu

werden, wird dann im

nächsten „Guinness-Buch

der Rekorde“ zu lesen

Die Seiersberger Rekord-Torte vor dem großen Schmaus.

FOTO: Gemeinde Seiersberg

Ausgezeichnet: Goldenes Ehrenzeichen für Annemarie Schweighofer. FOTO: Frankl

sein. Die Aktion wurde jedenfalls

sogar von einem

Anwalt überwacht, damit

bei der Anerkennung

nichts schief geht.

Apropos Auszeichnung:

Über eine solche durften

sich auch mehrere Bürgerinnen

und Bürger von

Graz-Umgebung freuen,

ihnen wurde dieser Tage

von Landeshauptmann

Franz Voves das Goldene

Ehrenzeichen des

Landes überreicht. Ausgezeichnet

wurden Fritz

Lippe aus Eggersdorf bei

Graz, Waltraud Pritz

aus Raaba, Margareta

Frühstück aus Deutschfeistritz

und Annemarie

Schweighofer aus Kalsdorf

bei Graz – Ehre, wem

Ehre gebührt!


eruflich und

persönlich profitieren

Das Kompetenzzentrum

für Bildung und Lernen

kommt in die Gemeinden

von Graz-Umgebung, um

Frauen beim lebensbegleitenden

Lernen zu unterstützen

und sie in ihrem

Berufsleben zu fördern.

Das kostenlose Angebot

setzt vor allem auf Beratung

und Workshops zu

vielen spannenden Themen.

Seit 11. Oktober trifft sich

einmal im Monat im Gemeindeamt

Attendorf

eine Gruppe von Frauen,

die gemeinsam mit einer

Fachtrainerin im Internet

recherchiert, Schulkenntnisse

auffrischt

und EDV-Wissen erweitert.

Das Angebot wird

vom Land Steiermark

gefördert und von „nowa

Training Beratung Projektmanagement“

– einer

Erwachsenenbildungseinrichtung

für Frauen

- umgesetzt. „Die Teilnehmerinnen

freuen sich

über ein Bildungsangebot

in unmittelbarer Nähe ihres

Wohnortes und über

die Möglichkeit, Neues zu

in Gesellschaft Kontakt

lernen sowie durch unsere

Lernangebote mit der

Jugend mithalten zu können

und den Anschluss

nicht zu verlieren!“, so

Susanne Gaulhofer von

nowa. Die Trainerinnen

kommen mit einer mobilen

EDV-Ausstattung in

die Gemeinde. Bei diesen

Workshops wird zuerst

einmal erarbeitet, was die

vor Ort teilnehmenden

Frauen wirklich brauchen.

Da es sich dabei

meist um Kleingruppen

von 4 – 6 Personen handelt,

kann das Angebot

sehr individuell gestaltet

werden. Und: Die Teilnahme

ist kostenlos! Ziel des

Projekts ist es, Zugang

zum Lernen zu schaffen,

Lernkompetenz zu fördern

und Lernprozesse zu

begleiten, um berufliche

Chancen von Frauen zu

erhöhen. „Voneinander

lernen, miteinander lernen

oder alleine, mit neuen

Medien und angepasst

an das eigene Lerntempo“,

lautet die Devise in

den Lerngruppen. Darüber

hinaus wird auch Bildungsberatungangebo-

ten. LAbg. Renate Bauer

ist begeistert: „Dieses Projekt

gibt den Frauen die

Möglichkeit, durch Weiterbildung

und Bildungsberatung

in den Gemeinden

ihre Berufschancen und

damit natürlich auch ihre

Einkommensmöglichkeiten

zu verbessern.“

Das nächste Mal macht

das Kompetenzzentrum

für Bildung und Lernen

am 29. November von 9.00

bis 12.00 Uhr Station im

Institut Weitblick (Schemerlhöhe/Vasoldsberg).

Lernen macht Spaß und erweitert den Horizont!

eva Janusch

0650/48 26 007

eva.janusch@nowa.at

__

Susanne Gaulhofer

0650/48 26 008

susanne.gaulhofer@

nowa.at

www.wir-gu.at

21


04 | november 2012

22

Zehn Jahre

Spitzen-„reha“

In Judendorf-Straßengel

hatte man vor kurzem

allen Grund zur Freude:

Die Rehabilitationsklinik

feierte ihren zehnten Geburtstag

und durfte auf

ein äußerst erfolgreiches

Jahrzehnt zurückblicken.

Im Jahr 2002 übernahmen

Peter Grieshofer

und Renate Remta die

Einrichtung und bauten

sie zu einem der führendenRehabilitationszentren

Österreichs aus. Hand

in Hand mit dem Ausbau

oktoberbierfest in

Judendorf-Straßengel

Einmal mehr hieß

es: „O‘zapft is!“. Am

Programm standen viel

Stimmung & gute Laune.

Die „EuroSteirer“

sorgten für die musikalische

Unterhaltung

beim Oktoberbierfest

in Gesellschaft

Peter Grieshofer, LR Kristina Edlinger-Ploder, Renate Remta-Grieshofer und LH

Franz Voves beim Spatenstich für eine klinikeigene Kapelle. FOTO: Melbinger

in der Mehrzweckhalle

Judendorf-Straßengel.

Bürgermeister Harald

Mulle und sein SPÖ-

Team freuten sich über

eine große Gästeschar,

die bis in die frühen

Morgenstunden die tolle

Stimmung genoss.

ging auch der Aufbau

einer speziellen Kinder-

Rehabilitation, die 2004

eröffnet wurde und mit

vielen speziellen Einrichtungen

– wie etwa der

schulischen Begleitung

der kleinen Patientinnen

und Patienten während

des Aufenthalts – österreichweit

einzigartig ist.

Bei der Jubiläumsfeier

gratulierte auch Landeshauptmann

Franz Voves:

„Die Klinik Judendorf,

aber auch alle weiteren

Einrichtungen der Mare-

Gruppe sind ein groß-

Die EuroSteirer spielten zünftig auf.

artiges Beispiel der Zusammenarbeit

zwischen

öffentlicher Hand und privaten

Initiativen“, lobte

er in seiner Festrede und

dankte dem ganzen Team:

„Hier wird das Miteinander

gelebt.“ Und auch

Bürgermeister Harald

Mulle war glücklich: „Die

Investition war das Beste,

was Judendorf-Straßengel

vor zehn Jahren passieren

konnte!“ Übrigens: Im

Rahmen der Feier erfolgte

der Spatenstich für eine

kleine, klinikeigene Kapelle

im Park der Klinik

Judendorf.


Fitmarsch in

Deutschfeistritz

Zum schon traditionellen

Fitmarsch am Nationalfeiertag

luden die

Naturfreunde ein und

die Deutschfeistritzer

und Peggauer erwiesen

sich als wetterfest und

folgten zahlreich dem

Ruf „Berg frei“ von Obmann

Franz Saurer.

Vom Pfarrsaal über das

Kraftwerk Friesach

marschierten Jung

und Alt auf den Hiening

zur Labe- Station

Hochdoktorsiedlung.

Frisch und gesund gestärkt

ging es danach

schon leichter wie-

in Gesellschaft

der bergab und über

Friesach zurück zum

Ausgangspunkt dieser

schönen Wanderung.

Bei der anschließenden

Verlosung konnten

alle TeilnehmerInnen

einen Preis mit

Obmann Franz Saurer und Vzbgm. Sylvia Rinner (r.) mit

der Gewinnerin des Geschenkkorbs Veronika Scheinost.

www.wir-gu.at

nach Hause nehmen.

Sogar erstmalig auch

unsere vierbeinigen

Freunde: Für alle Hunde

gab es zur Belohnung

„Leckerlis“ von

Obmann Saurer und

seinem Team.

23


04 | november 2012

24

in Gesellschaft

Stärkung der

Selbstheilungskräfte

Gesundheit und körperliches

Wohlbefinden sind

der natürliche Zustand

unseres Körpers. Voraussetzung

dafür ist eine

harmonische Verteilung

von Lebensenergie in unserem

Organismus.

Die IMEDIS-Bioresonanztherapie

- das

wissenschaftliche Forschungszentrum

diese

Therapiemethode betreffend

befindet sich an der

Technischen Universität

Moskau – beruht auf

den Erkenntnissen der

modernen Physik und

Biophysik. Mit ihrer Hil-

fe wird im Organismus

ein weitgehend harmonischerSchwingungszustand

hergestellt, der

über längere Zeit aufrechterhalten

werden

kann. Es wird eine Art

Anleitung zur Wiedererlangung

bzw. Stärkung

der Selbstheilungskräfte

des eigenen Körpers

durchgeführt. Die dabei

verwendeten Prinzipien

und Systeme gehören

zur sogenannten „Energetischen

Medizin“ und

zählen zur Komplementärmedizin,

das heißt,

sie sind als Ergänzung

zur Schulmedizin zu se-

Mag. Andrea Pfleger-Hörzer: „Bioresonanztherapie ist für Kinder,

Erwachsene und Senioren gleichermaßen empfehlenswert.“

hen und ersetzen keine

ärztliche Behandlung.

„Durch die Zugabe von

speziellen Frequenzmustern

während des Energieausgleiches

können

die Selbstheilungskräfte

bestimmter Organe sowie

von Organ- und Gefäßsystemen

zusätzlich angeregt

werden“, erklärt

Mag. Andrea Pfleger-

Hörzer, die in Judendorf-

Straßengel eine Praxis

für Bioresonanztherapie

und Ganzheitliche Beratung

betreibt. Zusätzlich

besteht die Möglichkeit,

Gehirnregionen und Gehirnfunktionen

gezielt

durch Rhythmusprogramme

anzusprechen

und zu synchronisieren

(z.B. Stimulierung

des Immunsystems,

Stressabbau, Schmerzreduktion,

Erhöhung der

Gedächtnisleistung, Vergesslichkeit,Lernschwierigkeiten

u.v.m.).

Weitere Informationen

finden Sie unter:

www.bioresonanztherapie-pfleger.at.


www.wir-gu.at

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04 | november 2012

26

Hoher besuch in

Grambach

Eine chinesische Delegation

mit großem Interesse

an Umweltthemen war

kürzlich zu Gast bei der

BDI (BioEnergy International

AG) im Technologiepark

Grambach.

Die BDI ist auf dem Gebiet

der erneuerbaren

in Gesellschaft

Energie und hier vor allem

bei den Treibstoffen

aus nachwachsenden

Rohstoffen weltweit führend.

Damit ist der Stellenwert

dieses innovativen

Unternehmens für

den Technologiepark und

die Gemeinde Grambach

nicht hoch genug einzu-

LTPräs. Ursula Lackner und HR Heidemarie Körbler (r.) mit Bürgermeister

Peter Gspaltl und der chinesischen Delegation im Technologiepark Grambach.

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Mobil: 0664/8555994

schätzen. „Als Bürgermeister

ist es mir immer

eine besondere Freude,

wenn sich internationale

Delegationen aus nah

und fern von der hohen

Qualität der Betriebe in

Grambach überzeugen

und sich daraus neue Kooperationen

entwickeln“,

meint Bürgermeister

Peter Gspaltl. Dieser

Besuch war quasi die

Antwort auf den China-

Besuch einer steirischen

Delegation mit LH Franz

Voves an der Spitze vor

einem Jahr. Damals wurde

zwischen der Provinz

Jiangsu und dem Land

Steiermark ein Memoran-

Hotline: 0810/810424 auftrag@servicequadrat24.at www.servicequadrat24.at

Der unabhängige Heizungs-Kundendienst

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dum über freundschaftliche

Kontakte und Zusammenarbeit

geschlossen.

Laut diesem Übereinkommen

bemühen sich

beide Seiten unter anderem

um umfangreichen

Austausch und Kooperationen

in den Bereichen

Wirtschaft, Tourismus,

Handel, Wissenschaft

und Forschung. Landtagspräsidentin

Ursula

Lackner hat die Delegation

in Vertretung von LH

Franz Voves empfangen

– ihr geht es darum, „die

Kontakte zu den Partnerregionen

der Steiermark

in China zu pflegen und

zu vertiefen.“


in Gesellschaft

Lust auf besinnliche

Weihnachtsstimmung?

Dann sind Sie herzlich eingeladen,

den Straßengler

Christkindlmarkt zu besuchen.

Auch die 33. Auflage

des traditionellen Weihnachtsmarktes

verspricht

wieder ein voller Erfolg zu

werden.

Dafür sorgen wie jedes

Jahr die Standler, der Weihnachtsduft

und das tolle

Rahmenprogramm, das Gemeinderätin

Martina Auer

auf die Beine gestellt hat.

Der Christkindlmarkt findet

an den ersten drei Adventsonntagen,

2., 9. und

16. Dezember 2012, jeweils

von 14 bis 19 Uhr auf dem

Hauptplatz von Judendorf-

Straßengel statt. An allen

drei Sonntagen haben Sie

die Möglichkeit, sich bei

den Standln der 20 Aussteller

Geschenksideen zu holen,

den Weihnachtsmann

Jakob Schartner zu bestaunen

und Ihren Gaumen mit

Köstlichkeiten vom Waffelstand,

den Maroni des

GSV Judendorf-Straßengel

oder mit „roggenen Steirakrapfn“

und „Almraunkerln“

aus der Obersteiermark

zu verwöhnen.

Vorweihnachtsstimmung beim traditionellen Straßengler Christkindlmarkt.

Programm:

Sonntag, 2.12.2012

14.30 Uhr: Bürgermeister Harald Mulle und Pater

Philipp eröffnen musikalisch umrahmt von der

Trachtenmusikkapelle den Christkindlmarkt.

15 Uhr: Die Kinder des Gemeindekindergartens

Judendorf-Straßengel überraschen mit Liedern,

Gedichten und vielem mehr.

15.30 Uhr: Der Jakob Wöhrer-Chor aus Gratkorn

unter der Leitung von Anna Maria Nestrojil singt

weihnachtliche Lieder.

16.30 Uhr: Nikolaus und Krampus von den „Gwölb‘

Teufeln“ kommen zu Besuch.

17 Uhr: Die Gruppe „Infire“ begeistert mit ihrer

Feuershow.

18 Uhr Die Bläsergruppe der Trachtenmusikkapelle

spielt weihnachtliche Weisen.

Sonntag, 9.12.2012

14.30 Uhr: Die Musikschule Judendorf – Gratkorn

begeistert mit einem Auszug aus ihrem Repertoire.

15.30 Uhr: Die „Märchen an den Fäden“ entführen

in eine Zauberwelt (Marionettentheater).

18 Uhr: Die Bläsergruppe der Trachtenmusikkapelle

spielt weihnachtliche Weisen.

Sonntag, 16.12.2012

14.30 Uhr: Die „Kinder vom Straßenglerberg“ kommen

zu Besuch und begeistern mit ihrem Können.

15 Uhr: Der Chor der Volksschule Judendorf-

Straßengel singt weihnachtliche Lieder.

15.30 Uhr: Die „Zone aktiver Kinder“ gestaltet für

die kleinen Gäste ein kunterbuntes Kinderprogramm

mit Basteln, Schminken u.v.m.

16 Uhr: Die „Familienmusik Anhofer“ aus Weinitzen

mit Matthias Anhofer (steirischer Harmonikameister

2009) spielt weihnachtliche Weisen.

www.wir-gu.at

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04 | november 2012

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Sturm & Kastanien

Viele Gemeindebewohner

und Gäste aus den Nachbargemeindenunterhielten

sich beim Herbstfest

der SPÖ Zettling mit Kastanienbraten

in Bierbaum-

West und im Gemeindepark

in den Räumen der

FF-Zettling bestens.

Mit Kastanien, Sturm

und Broten der Selbstvermarkter

aus Zettling war

für das leibliche Wohl

gesorgt und für die Kinder

gab es eine Hüpfburg

und die Möglichkeit, sich

schminken zu lassen.

Beim Schätzspiel war zu

erraten, wie viele Kinder

den Kindergarten Zettling

seit der Eröffnung

in Gesellschaft

1978 besucht haben. Der

richtigen Lösung - 1089

Kinder - kam Reinhard

Dopona mit seiner Schätzung

(1087) am nächsten,

das bedeutete den 1.

Platz. Die vielen Preise

wurden von Gewerbebetrieben

und Selbstvermarktern

aus der Gemeinde

bzw. von Firmen,

Banken und Versicherungen

der Umgebung

zur Verfügung gestellt.

Im Kindergarten Zettling

gab es dann das schon

traditionelle und von den

Kindergartenkindern mit

Begeisterung angenommene

Kastanienbraten

für Kinder, Betreuerinnen

und Eltern.

Vzbgm. Franz Paier (l.) mit den Preisträgern des Schätzspieles.

Kastanienschmaus im Kindergarten Zettling.


Weihnachtsfeier

im Stift rein

In wenigen Tagen beginnt

der Advent. Und damit

ist es höchste Zeit, Überlegungen

für die Firmenweihnachtsfeieranzustellen.

Ein Fest in den Historischen

Sälen von Stift

Rein bringt schon vom

Ambiente her Stil in jede

Feier. Wunderbare barocke

Räume geben der

Weihnachtsfeier den edlen

Rahmen, der Stiftshof

mit dem hell erleuchteten

Christbaum verbreitet romantische

Stimmung im

Advent. Kastanien und

Glühwein vor den Stiegen

der Basilika stimmen ein

auf eine Führung durch

in Gesellschaft

Die Historischen Säle von Stift Rein sind ein wunderschöner

Rahmen für jede Feier. FOTO: Edith Ertl

das Stift mit seiner alten

Bibliothek. Oder auf

den Besuch der Krippenausstellung

im über 500

Jahre alten Cellarium.

Das Stift Rein bietet gute

Voraussetzungen, um die

Weihnachtsfeier zu einem

harmonischen und

unvergesslichen Erlebnis

zu machen. Zusammen

mit den Cateringpartnern

können kulinarische

Wünsche vom Buffet

bis zum mehrgängigen

Menü erfüllt werden. Pater

Martin Höfler zeigt

gerne, was Stift Rein für

das gute Gelingen eines

Festes anbieten kann:

saele@stift-rein.at. oder

0676/3014080.

www.wir-gu.at

29


04 | november 2012

30

Gewinnspiel in

ein Konzert der

extraklasse

Zu Weihnachten gibt es wieder

ein besonderes Schmankerl:

Die weltbekannten Wiener

Sängerknaben kommen

nun schon zum dritten Mal

nach Gratwein.

Heuer aber erstmals mit

einem Weihnachtskonzert:

Am 14. Dezember 2012

mit Beginn um 19.00 Uhr

gastiert dieser berühmte

Knabenchor aus den Gymnasien

des Augartenpalais

in der Mehrzweckhalle.

Heute gibt es rund 100 aktive

Wiener Sängerknaben,

die auf vier Konzertchöre

aufgeteilt sind. Die vier

Chöre sind gleichrangig

und teilen sich die Aufgaben:

die Tourneen, die

Dienste in der Hofburgkapelle,

die Konzerte und

Auftritte in Wien und in

Österreich, Ton- und Filmaufnahmen

sowie Sonderprojekte.

Jeder Chor hat

seinen Kapellmeister und

sein Erzieherteam.

Die Chöre sind nach vier

Komponisten benannt, die

eng mit der Geschichte der

Wiener Sängerknaben verbunden

sind: Anton Bruckner,

Joseph Haydn, Wolfgang

Amadeus Mozart und

Franz Schubert.

Karten erhalten Sie bei Ö-

Ticket:

www.oeticket.com

Gewinnen Sie

3 x 2 Karten

Hartholzbriketts

jetzt einlagern!

Energiekosten für Gas und

Heizöl steigen seit Jahren.

Diese erschreckende Entwicklung

zwingt uns Verbraucher,

über Alternativen

nachzudenken. So entstand

in den letzten Jahren ein alter

Trend wieder ganz neu:

Heizen mit Holz - und dabei

Geld sparen. Nutzen Sie die

Energieressourcen von Holz

optimal und informieren Sie

sich bei uns über Holz in seiner

idealen Form: als RUF-

Brikett!

Ihre Vorteile:

Holzbriketts brauchen im

Vergleich zu Brennholz nur

1/3 Platz, da 1000kg Hartholzbriketts

etwa 3,25 RM

trockenem Buchenbrennholz

entsprechen. Das bedeutet

weniger Aufwand

beim Einlagern (kann auch

mit dem Hubwagen z.B. in

die Garage transportiert

werden) und im Keller ist

Telefononische Kartenbestellungen:

Call Center

unter 01/96 0 96.

Gewinnfrage: Nach welchen vier Komponisten sind

die vier Chöre der Wiener Sängerknaben benannt?

e-mail mit der richtigen Antwort an leserservice@

wir-gu.at

mehr Platz für andere Sachen.

Holzbriketts enthalten

keine Erde, keine Bindemittel

und nur ganz geringe

Anteile von Rinde, was sich

am Aschegehalt von nur

0,6% bemerkbar macht. Der

geringe Wassergehalt ergibt

einen guten Brennwert.

Durch die hohe Verdichtung

nimmt das Naturprodukt

Holz in etwa das Brennverhalten

von Braunkohle an.

Auch preislich brauchen

Holzbriketts den Vergleich

mit Brennholz nicht zu

scheuen. Sie können unsere

Hartholzbriketts in Stainz

oder in unserem Lager in

Kalsdorf abholen. Natürlich

stellen wir die Briketts auch

gerne zu. Der Abholpreis beträgt

für eine Palette 190€,

ab 3 Paletten 185€ pro Palette.

Preisliste und nähere

Informationen auf www.

hartholzbriketts.at oder unter

0680/55 75 346.


Amor spitzt wieder seine

Pfeile

und verrät heute, was

der Lieblingsschifahrer

über das Liebesglück

aussagt!

Die Schiweltcupsaison

hat bereits wieder begonnen

– eine ganz besondere

Saison freilich,

denn in diesem Winter

findet ja bekanntlich

die Schi-WM im steirischen

Schladming statt.

Höchste Zeit also für

Amor, zu verraten, was

es mit dem jeweiligen

Lieblingsschifahrer für

Bewandtnis hat.

Nun denn: Marcel Hirscher-Fans,

aufgepasst!

Wer den feschen Shootingstar

der letzten Saison

spitze findet, wäre

gerne ein impulsiver

Liebhaber. Doch der

Schein kann oft trügen

- nur selten haben

Hirscher-Fans dieselbe

Ausdauer wie ihr Idol.

Und noch seltener haben

sie im Übrigen so

viel Geld auf der hohen

Kante wie der aktuelle

Gesamtweltcupsieger

Findet ein Mann hingegen

Benjamin Raich

perfekt, dann darf frau

davon ausgehen, dass

er an etwas Längerfristigerem

interessiert ist.

Das ruhige Understatement

Raichs färbt auch

auf seine Fans ab – Gigolos,

Angeber und Machos

mögen „den Benni“

nicht. Dasselbe gilt

in Love

übrigens für Fans von

Raichs Freundin Marlies

Schild – hier wartet

ein sicherer, ruhiger

Hafen, der leicht auch

eine Bindung „bis dass

der Tod euch scheidet“

bedeuten kann.

Und was ist mit Bode

Miller-Fans? Diese versuchen

gerne allzu oft

ihrem Idol „blind“ nachzueifern

und auf „supercool“

zu machen, für

längerfristige Beziehungen

fehlt ihnen jegliches

Verantwortungsgefühl.

Aber Achtung: Selbst

Bode Miller ist mittlerweile

verheiratet, er

ehelichte im Oktober

die Beachvolleyballerin

Morgan Beck. Oft ist

auch bei den Fans von

Miller der Unterschied

zwischen „Schein und

Sein“ nur schwer zu erkennen

– Image ist eben

nicht immer alles

Und was ist mit Schispringer-Fans?

Die haben

sich einen gewissen

notwendigen Grad an

Individualität bewahrt,

mit ihnen kann man

jede Menge Spaß haben,

ohne Angst zu bekommen,

dass sie flügge

werden.

Und wenn sie außerdem

den Text der Christoph

& Lollo-Hymne „Funaki“

fehlerfrei mitsingen

können, dann haben

sie den entsprechenden

Coolness-Faktor, den

auch gut funktionierende

Beziehungen dringend

brauchen.

www.wir-gu.at

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04 | november 2012

32

Tier in

Der beste Freund

des menschen...

...ist der Hund. Und das

hat viele Gründe.

So spürt ein Hund, wenn

es dem Herrl oder Frauerl

nicht gut geht und

bleibt in seiner Nähe.

Vertrauen und Geborgenheit...

Und er „zwingt“ quasi

als ganz persönlicher

Fitnesstrainer zu regelmäßiger

Bewegung.

Neueren Forschungsergebnissen

zufolge sind

Menschen mit Haustieren

denn auch gewöhnlich

gesünder und glücklicher

als solche, die

keine Haustiere haben –

was besonders für Hundehalter

gilt. Experten

- Psychologen, Pädagogen,

Therapeuten - sind

sogar der Meinung, dass

depressive, alte und zuckerkranke

Menschen

oder Bluthochdruckpatienten

dank einer

tiergestützten Therapie

ihre Medikamente unter

Umständen reduzieren

oder sogar gänzlich absetzen

könnten. Welche

Erfolge man mit einem

Therapiehund erreichen

kann und wie gut einander

Kinder und Hun-

Mit Chili macht alles viel mehr Spaß.

de verstehen, weiß auch

Frühförderin Cornelia

Fabian, deren speziell

ausgebildete Hündin

„Chili“ für Spaß und Motivation

sorgt.

„Bei Kindern können

teils gravierende Entwicklungsrückstände

rasch aufgeholt werden“,

erzählt sie.

Angefangen bei der

Steigerung des Selbstwertgefühls

über die

Förderung der sozialen

Kompetenzen bis zur

Förderung von Ausdauer

und Konzentration. Und

auch das Einhalten von

Regeln fällt mit vierbeiniger

Unterstützung viel

leichter.


ichtige ernährung

von Hund und Katze

Um die Gesundheit und

Leistungsfähigkeit unserer

Haustiere zu erhalten,

müssen wir sie

ausgewogen und ihren

jeweiligen Bedürfnissen

entsprechend mit Energie

und Nährstoffen versorgen.

Der Energiebedarf

von Hunden und Katzen

hängt von der Rasse, der

Haltungsform, dem Alter

und dem Maß an täglicher

Bewegung ab. Auch

während der Trächtigkeit

und Säugeperiode und

ganz besonders während

des Wachstums werden

spezielle Anforderungen

an die Ernährung gestellt.

Vor allem bei Junghunden

großer Rassen gilt

es, allzu schnelles Wachstum

zu vermeiden, um

dadurch verursachte Störungen

der Skelettentwicklung

zu verhindern.

Sowohl Welpen als auch

junge Kätzchen sind sehr

empfindlich gegenüber

einer Über- oder Unterversorgung

mit Kalzium

und können bei Fehlversorgung

mit Kalzium und

Phosphor schwere Erkrankungen

entwickeln.

Kastrierte Tiere benötigen

weniger Energie als

fortpflanzungsfähige und

sollen deshalb ein weniger

energiereiches, aber

trotzdem ausgewogenes

Futter erhalten.

Die Fütterung von Hunden

erfolgt idealerweise

zwei Mal täglich, Wasser

sollte immer zur Verfügung

stehen. Katzen fressen

lieber häufiger kleine

Futtermengen und sollten

daher besser drei Mal

täglich gefüttert werden.

Der Wasserbedarf hängt

von der Umgebungstemperatur,

der Bewegung

und auch der Art des

verabreichten Futters ab.

Tiere, welche Trockenfutter

erhalten, trinken

mehr Wasser!

Es stehen uns kommerzielle

Futtermittel von

verschiedensten Anbietern

zur Verfügung. Dabei

unterscheiden wir sogenannte

Alleinfuttermittel,

welche den Energie- und

Nährstoffbedarf für die

angegebene Tierart und

den entsprechenden

Lebensabschnitt vollständig

abdecken oder

Ergänzungsfuttermittel,

die als Zusatz zu einem

Grundfutter verwendet

werden können. Ergänzungsfuttermittel

sind

zum Beispiel: Hundeflocken

oder Vitamin-Mineralstoffmischungen.

Auch

hausgemachte Rationen

sind möglich, sie müssen

jedoch immer mit Vitaminen,

Mineralstoffen und

Spurenelementen ergänzt

werden.

TIPP: Agility ring

für ein abwechslungsreiches

Fitnessprogramm

Höhe stufenlos verstellbar

platzsparend zu verstauen

schneller Auf- und Abbau

inkl. Übungsheft mit

Tipps & Tricks

erhältlich bei Zoo muser

Kleintierambulatorium Gratkorn, Dr. Hemma

Schichl-Pedit, Fachtierärztin für Kleintiere

Bruckerstraße 20, 8101 Gratkorn, 03124 23234,

office@schichlvet.at

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33


04 | NOVEMBER 2012

34

Jugend in

Erfolg beim

CIMSEC-Lehrlingswettbewerb

Roland Sabathi zählt zu

den besten Lehrlingen

Österreichs. Mit seiner

Leistung erreichte der

Lehrling der Firma Höller-Fliesen

in Gratwein

beim Wettbewerb um

die 24. Goldene CIM-

SEC Kammkelle den 3.

Platz der steirischen

Landeswertung.

Er überzeugte im Rahmen

des Wettbewerbes

sowohl mit theoretischem

Wissen als auch

mit seinem praktischen

Können. Neben einer

Urkunde, CIMSEC-Geschenken

und einem

Werkzeugset der Fa.

Kaufmann bekam der

Gewinner auch einen

Jochen Schweizer Action-Gutschein.

Die Ehrung erfolgte in

feierlichem Rahmen im

Beisein des Lehrherren

und Landesinnungsmeisters

Andreas

Höller, des Landesinnungsmeister-Stv.Gerald

Scherübel, des

Gratweiner Bürgermeisters

Gerald Murlasits,

von Berufsschullehrer

Roland Ferchner sowie

Vertretern der Firma

CIMSEC.

Dieses Jahr fand die

Goldene CIMSEC

Alfred Schwarz/Henkel, Roland Ferchner, Roland Sabathi, Andreas Höller mit Tochter Antonia

und Gattin Andrea Höller-Schwab, Elke Pfeifer, Gerald Scherübel, Bernhard Ebner/Henkel (v.l.).

Kammkelle, der bekannte

österreichische

Lehrlingswettbewerb

für Hafner- und Fliesenlegerlehrlinge,bereits

zum 24. Mal statt.

Als eine der Top Fliesenkleber-Marken

in

Österreich engagiert

sich CIMSEC seit Jahren

dafür, Fliesenleger

bereits in ihrer Ausbildungszeit

zu begleiten.


Jugend in

Ein großer Schritt

in Richtung

Ganztagsschule

Landesschulratspräsident

Wolfgang Erlitz freut

sich über die Einigung

auf Bundesebene die

ganztägigen Schulformen

betreffend. Jetzt gelte es,

die verschränkte Ganztagsschule

auszuweiten.

Der lange Atem der SPÖ

bei ihrem Plan, auch die

ÖVP von der Bedeutung

der ganztägigen Schulformen

zu überzeugen,

hat sich ausgezahlt.

Nun hat der Koalitionspartner

auf Bundesebene

eingelenkt – es wird

mehr Mittel für den

Ausbau der ganztägigen

Schulformen geben.

„Ein wichtiger Schritt,

aber noch nicht das

Ende des Weges“, sagt

Wolfgang Erlitz, Präsident

des Landesschulrats

für Steiermark, zu

dieser Einigung. Wobei

die Steiermark in Bezug

auf ganztägige Betreuung

von SchülerInnen

schon sehr weit ist: Von

37 AHS-Langformen im

ganzen Land bieten be-

Ein

wichtiger

Schritt,

aber noch

nicht das

Ende des

Weges

ZITIERT

reits 34 schulische Tagesbetreuung

an, drei

davon in verschränkter

Form. Das bedeutet eine

neue Rhythmisierung

und eine Vermischung

des Angebots. Unterrichtsteile

können sowohl

am Vor- als auch

am Nachmittag stattfinden,

ebenso Förderkurse

und Freizeitteile.

Von den 173 Haupt- bzw.

Neuen Mittelschulen

Planung • Projektmanagement

Bauaufsicht • Baukoordination

Hochbau • Wasserversorgung

Abwasserbeseitigung

Digitale Visualisierungen

bieten 56, von den 496

Volksschulen 191 auch

Nachmittagsbetreuung

an. Dieses Angebot gilt

es nun weiter auszubauen,

wobei die Zielrichtung

klar sei: „Es geht

darum, die verschränkte

Form zur Regel zu

machen“, betont Erlitz.

Vor allem im ländlichen

Bereich würde es noch

großen Bedarf geben.

Oft fehle es jedoch an

Rudolf-Hans-Bartsch-Str. 20

8042 Graz –Austria

www.wir-gu.at

Landesschulratspräsident Wolfgang Erlitz

den räumlichen Adaptierungen.

„Da wird

es sicherlich noch einige

Maßnahmen geben

müssen, damit die

Schule ein qualitätsvolles

Nachmittagsangebot

bieten kann. Das heißt,

man braucht auf alle

Fälle Aufenthaltsräume,

man braucht einen

Raum, wo man miteinander

isst, wo man sich

miteinander unterhält.“

T +43 (0)316 . 72 13 60 . F DW -15

planungsbüro@hiesleitner.at • www.hiesleitner.at

35


04 | NOVEMBER 2012

36

„Babys

erstes Löffelchen“

Die Steiermärkische Gebietskrankenkasse

bietet

Ernährungsberatung für

frischgebackene Mütter

an – sie erfahren dabei das

Wichtigste über die richtige

Ernährung ihres Babys während

der Stillzeit und im Beikostalter.

Muttermilch liefert alle

wichtigen Nährstoffe, die

ein Baby braucht, um sich

gesund zu entwickeln. In

der Stillzeit werden daher

besondere Anforderungen

an die Ernährung der Frau

gestellt. Etwa ab dem sechsten

Monat reicht Muttermilch

aber nicht mehr aus,

um den Energie- und Nährstoffbedarf

des Säuglings zu

decken – es ist an der Zeit,

das Baby an Beikost zu gewöhnen.

Aber woraus setzt

sich diese Nahrung zusammen?

Welche Lebensmittel

sind dafür geeignet und

welche nicht? Wie bereite

ich die Mahlzeiten zu? Die

Steiermärkische Gebietskrankenkasse

beantwortet

diese und weitere Fragen

in den Ernährungsworkshops

„Babys erstes Löffelchen“.

„Für Mütter ist es

oft schwierig, wissenschaftlich

fundierte Angaben zu

bekommen“, weiß STGKK

-Ernährungs-Expertin

Jasmin KIampfl. „Seriöse

Information ist aber wichtig,

um das Baby gut zu

versorgen und Einfluss auf

die Geschmacksprägung

zu nehmen, die in dieser

Zeit stattfindet.“ Kinder, die

sich gesund ernähren, haben

später ein geringeres

Risiko, an Übergewicht zu

erkranken. Wann soll man

mit Beikost beginnen? „Frü-

Kinder in

hestens ab dem fünften,

spätestens Ende des sechsten

Lebensmonats“, sagt

Klampfl. Viele Kinder lehnen

unbekannte Nahrungs-

mittel zunächst ab – davon

sollten sich die Eltern aber

nicht abschrecken lassen:

Babys müssen neue Lebensmittel

etwa zehn bis 15

Mal angeboten bekommen,

um für sich zu entscheiden,

ob sie den Geschmack

mögen. Die Workshops

„Babys erstes Löffelchen“

sind als Fortsetzung und

Ergänzung zu den erfolgreichen

STGKK-Seminaren

„Richtig essen von Anfang

an“ konzipiert, in denen

werdende Eltern alles über

die optimale Ernährung in

der Schwangerschaft erfahren.

Die Teilnahme an den

Workshops ist kostenlos.

Termine, Anmeldungen, nähere Infos unter

www.stgkk.at/richtigessen

Tel. 0316 / 8035-1131 (Montag bis Freitag, 8 – 12 Uhr)

oder E- Mail: richtigessen@stgkk.at.

In den Workshops der STGKK gibt es Antworten auf viele (Ernährungs-)

Fragen rund um Ihr Baby. FOTO: www.bigshot.at / Christian Jungwirth


Kinder in

Ich geh’ mit

meiner Laterne...

Das Laternenfest in Gratwein war ein Erlebnis für alle.

4. Kinderflohmarkt

in Wundschuh

Die SPÖ Wundschuh veranstaltete

heuer bereits

zum vierten Mal einen Kinder-

und Jugendflohmarkt

in der ESV-Halle.

Viele Kinder kamen mit

ihren Eltern und Großeltern

und nutzten die Gelegenheit,

viel Schönes und

Brauchbares zu verkaufen

und zu tauschen. Und

so wechselten Kinder-

spielsachen, Bücher, Kleidung

und vieles andere

die Besitzer. Zudem wurden

Preise verlost. Auch

LAbg. Renate Bauer war

unter den Besucherinnen

und Besuchern der familienfreundlichenVeranstaltung

und zeigte sich

beeindruckt: „Ich halte

diesen Kinderflohmarkt

für eine wirklich sinnvolle

Sache.“

Die Kinder zeigten GR Brigitte Kochseder (l.)

und LAbg. Renate Bauer (r.) ihre Schätze.

... und meine Laterne mit

mir! Rund 50 Personen und

viele schöne Laternen machten

den Laternen-Umzug

des Zwergerltreffs Gratwein

rund um die Mehrzweckhalle

zu einem vollen Erfolg.

Für viele Zwerge war es

das erste Laternenfest

und auch Bürgermeister

Gerald Murlasits ließ

sich die netten Stunden

nicht entgehen.

Beim Vorlesen und Singen,

dem traditionellen Laternen-Umzug,

beim Spielen

und bei einer verdienten

Stärkung am Buffet hatten

Jung und Alt viel Spaß. Organisatorin

GR Kathrin

Kaufmann und ihre Kollegin

Isolde Hatz hatten

wohl auch mit dem Wettergott

ein Abkommen – der

Martinstag blieb trocken

und schön. Und so konnten

die Gratweiner Zwergerln

ihre zum Teil selbstgebastelten

Laternen voller Stolz

gebührend präsentieren.

www.wir-gu.at

37


04 | NOVEMBER 2012

38

Schrott - Truber

1945 - 2010

65 Jahre

Metall • DeMontagen • ContainerDienst

Unser Team

in 3. Generation

A- 8401 Kalsdorf bei Graz | Hauptstraße 282

Telefon/Fax: 03135/53918

Mobil: 0676/3185855 • 0664/9834734 • 0664/9235350

e-mail: info@schrott-truber.com

www.schrott-truber.com

Kinder in

Nimm und bring

Ein alter grüner Bücherkasten

in der Volksschule

Eisbach macht Lust auf’s

Lesen.

Kinder, Eltern und Lehrer

dürfen hier ganz ohne

administrativen Aufwand

Bücher herausnehmen,

sie lesen, zurückstellen

oder sogar behalten. Mit

„Nimm und bring“ gehen

VD Monika Seeliger

und ihr Lehrerteam

einen neuen Weg, um

Kinder zum Lesen zu motivieren.

Eine gute Idee, findet

Doris Dirnberger vom

Eisbacher Gemeindevorstand.

Die dreifache Mut-

ter räumte kurzerhand

ihren Bücherkasten und

füllte die Lücken im grünen

Schrank.

Feuerwerke Gruber

– niemals ohne

Testschießen

Auch heuer testet Pyro-

Austria (Familie Gruber)

wieder die neu eingekauften

Produkte im

Zuge eines Vorführschießens,

bevor sie an

den Handel ausgeliefert

werden. Neben vielen

neuen Effekten ist heuer

auch der Abschussplatz

neu: SPORT- & TENNIS-

CENTER EISBACH REIN.

Zeit: 18:00 Uhr

am Samstag, dem

1.12.2012, Schlechtwettertermin

am

2.12.2012. Dauer: 1,5 h.

Infos finden Sie unter

www.gruberfeuerwerk.at/testschiessen

Doris Dirnberger


Senioren in

Betreute

Wohnungen eröffnet

In der Marktgemeinde

Gratwein wurden nach einer

Bauzeit von 18 Monaten

zehn betreute Wohneinheiten

für die ältere

Generation eröffnet.

Die Wohnungen mit einer

Größe von 44 m 2 für

eine Person und 65 m 2

für zwei Personen sind

selbstverständlich barrierefrei

gebaut worden

und bereits alle vergeben.

Ein großer Gemeinschaftsraum

ermöglicht

ein geselliges Beisammensein

der Bewohnerinnen

und bietet Platz

für gemeinsame Aktivitäten.

Zum Festakt konnte

Bürgermeister Gerald

Murlasits die 3. LandtagspräsidentinUrsula

Lackner, LAbg.

Waltraud Schiffer sowie

den Vorstandsdirektor

der Siedlungsgenossenschaft

Ennstal,

www.wir-gu.at

Wolfram Sacherer, begrüßen.

Der Pfarrer von

Gratwein Pater Philipp

Helm nahm die Segnung

vor. Nach dem offiziellen

Festakt klang

dieser Vormittag mit

einem Imbiss in gemütlicher

Runde aus.

Wer sich für betreutes

Wohnen interessiert,

kann sich übrigens

jederzeit im Gemeindeamt

melden.

Zufriedene Gesichter bei der Eröffnung – unter den Ehrengästen war auch ennstal Vorstandsdirektor Wolfram Sacherer (3. von links).

39


04 | NOVEMBER 2012

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Pflegemediation –

ein neuer

Berufszweig

Der Begriff Pflegemediation

war bis jetzt vermutlich

nicht vielen geläufig

– das hat sich seit dem 1.

Gratweiner Gesundheitstag

allerdings geändert.

In diesem Rahmen stellte

nämlich eine Gruppe von

diplomierten Gesundheits-

und Krankenschwestern,

die derzeit in berufsbegleitender

Form die Ausbildung

zur Pflegemediatorin

absolvieren, diesen neuen

Berufszweig vor.

Pflegemediation ist ein

neuer Bereich in der Mediation:

Es geht darum,

Familien bei der schwierigen

Aufgabe, einen

Senioren in

pflege- und betreuungsbedürftigen

Angehörigen

zu versorgen, lösungsorientiert

zu unterstützen.

PflegemediatorInnen

sind diplomierte Gesundheits-

und Krankenpflegepersonen

mit hoher

fachlich-pflegerischer

Kompetenz und einem

umfangreichen Wissen

über pflegerische Versorgungsstrukturen

im

Gesundheitswesen, die

ergänzend dazu eine

Ausbildung zur MediatorIn

absolviert haben.

DGKS Judith Jaindl, die

das Projekt Pflegemediation

ins Leben gerufen

und umgesetzt hat, hielt

beim 1. Gratweiner Gesundheitstag

einen vielbeachteten

Vortrag und

schilderte ihre bisherigen

Erfahrungen anhand von

praktischen Beispielen.

Fakt ist, dass aufgrund

der medizinischen Fortschritte

und der damit

verbundenen längeren

Lebenserwartung die Pflege

eine immer wichtigere

Auf Pflege angewiesen – was nun?

Rolle einnimmt. Und Fakt

ist auch, dass es die „Großfamilie“

im ursprünglichen

Sinn nicht mehr gibt.

Durch die zunehmende

Was bedeutet

Mediation?

Berufstätigkeit aller Angehörigen

sind Konflikte

in diesem Zusammenhang

fast unvermeidbar.

Die Aufgabe der Pflegemediatorin

ist es nun, als

neutrale Vermittlerin alle

Wege und Möglichkeiten

aufzuzeigen, um in einer

schwierigen Lebensphase

eine von allen Betroffenen

selbst verantwortete

Lösung zu ermöglichen.

Viele Gespräche, organisatorisches

Talent und

der Aufbau eines eigenen

Netzwerkes sind dafür

erforderlich. Auch die

Frage, was nach einem

Krankenhausaufenthalt

– für den Patienten ohnehin

eine Ausnahmesituation

- geschieht, wird

immer bedeutender und

muss früh genug abgeklärt

werden. Ein perfektesEntlassungsmanagement

hilft ganz sicherlich

auch der öffentlichen

Hand, Geld zu sparen.

Den PflegemediatorInnen

eröffnet sich ein breites

Aufgabengebiet. Im Bereich

der Pflege und der

Betreuung älterer Menschen

und der Unterstützung

ihrer Angehörigen

wird dieser Berufszweig

in Zukunft immer wichtiger

werden. Denn es geht

darum, dass Menschen

in würdiger Umgebung

versorgt werden, ohne

dass es zu einer Überforderung

der Familie und

der zu betreuenden Person

kommt.

Mediation ist eine auf Freiwilligkeit der Parteien

beruhende Tätigkeit, bei der ein fachlich ausgebildeter,

neutraler Vermittler (Mediator) mit anerkannten

Methoden die Kommunikation zwischen den Parteien

systematisch mit dem Ziel fördert, eine von den Parteien

selbst verantwortete Lösung ihres Konfliktes zu

ermöglichen. (§1 des Zivilrechtsmediationsgesetzes)


Positive Bilanz:

Verhandlungen mit

455 Gemeinden

Gemäß dem Phasenplan

der Gemeindestrukturreform

endete am 30. September

2012 die zweite

Phase, die Verhandlungsphase,

in der die eingegangenen

Vorschläge aus

der ersten Phase - der

Vorschlagsphase - mit

jenen des Landes koordiniert

wurden.

Regionale Teams haben

die Verhandlungen mit

den Beteiligten geführt.

Über diese Verhandlungsphase

kann, gerade

wenn man die gro-

Politik in

LH Franz Voves FOTO: Philipp

ße Zahl an Gesprächen

betrachtet, schon eine

erste positive Bilanz gezogen

werden: Es haben

nämlich 164 Verhandlungsgespräche

mit ins-

gesamt 455 steirischen

Gemeinden stattgefunden.

Neun Koordinatoren

des Landes arbeiten nun

mit etwa 360 Gemeinden

in circa 100 Konstellationen

mit gemeinsamen

Zielen zusammen. Unter

dem Strich haben so

in den letzten Monaten

rund 600 Gespräche die

Gemeindestrukturreform

betreffend stattgefunden.

Seit 1. Oktober befindet

man sich nun in der

Entscheidungsphase,

welche bis zum 31. Jänner

2013 dauern wird.

Die endgültigen Ergebnisse

sollen schließlich

auch der Landesregierung

vorgelegt werden.

Zeitgleich werden auch

Begleitmaßnahmen - wie

etwa notwendige Gesetzesänderungen

- vorbereitet.

Ab 1. Februar 2013

bis zum Jahr 2015 ist die

finale Umsetzungsphase

geplant. Die Gemeindestrukturreform

soll bis

www.wir-gu.at

2015 umgesetzt sein,

damit der reguläre Gemeinderatswahltermin

im März 2015 auch eingehalten

werden kann.

„Die Gemeindestrukturreform

ist auf einem

guten Weg, konkrete

Umsetzungen sind bereits

sichtbar, die ersten

Gemeindevereinigungen

wurden genehmigt. Die

zahlreichen positiven

Rückmeldungen machen

uns zuversichtlich, dass

wir gemeinsam diesen

zukunftsweisenden Weg

erfolgreich fortsetzen

können. Die Zeit zwischen

der Entscheidung

und den Gemeinderatswahlen

im Jahr 2015 soll

intensiv genutzt werden,

um die Vereinigungen

zielgerichtet vorzubereiten

und den neuen

Gemeinden einen guten

Start in ihre Zukunft zu

ermöglichen“, zeigt sich

die Landesspitze zuversichtlich.

41


04 | NOVEMBER 2012

42

Große Brocken sind

schon geschafft

Die steirische Reformpartnerschaft

aus SPÖ

und ÖVP hat eine Zwischenbilanz

gezogen: Auf

der Erledigt-Seite firmieren

Proporzabschaffung,

Verkleinerung von Regierung

und Landtag und

Reform der Landesverwaltung.

Die Bezirksstrukturreform

ist für diese Periode

abgeschlossen, die

Gemeindestrukturreform

sowie die Bildungs- und

Gesundheitsreform sind

im Laufen.

In Sachen Demokratiereform

hat die Steiermark

einiges abgearbeitet,

zum Beispiel die Ab-

Politik in

schaffung des Proporzes

und die Verkleinerung

von Landtag und Landesregierung.

Ferner ist

die Veränderung der Gemeinderatswahlordnung

für Graz einstimmig im

Landtag beschlossen

worden. Mit 1. August

hat man die Leitung der

Einheiten in der Landesverwaltung

von 50 auf 25

verkleinert. Bis 2015 sollen

rund 700 Dienstposten

eingespart werden.

In Sachen Spitäler habe

man alles zu tun, dass

die Qualität der Versorgung

gesichert werde. Es

sei im Interesse der Be-

völkerung, dass Leistungen

in Krankenhäusern

konzentriert würden und

die „Versorgungskette“

patientennäher gemacht

werde. Da gehe es nicht

um einfaches Sparen,

es müssten spezialisierte

Einheiten geschaffen

werden. Auf Zeit will

man zu einem Standortkonzept

kommen, einiges

in diesem Bereich ist

bereits realisiert worden.

„Wir werden auch weiterhin

gemeinsam dafür

sorgen, dass unser Land

auf einen Konsolidierungskurs

geführt wird,

damit die Steiermark die

künftigen Anforderungen

meistern kann und

der Wirtschafts- und Beschäftigungsstandortabgesichert

bleibt“, betont

Landeshauptmann Franz

LH Voves & LHStv. Schützenhöfer: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Steiermark neu zu ordnen.“ FOTO: Land Steiermark

Voves. Dazu sei es auch

notwendig, in Zukunftsfelder

wie etwa Bildung

oder erneuerbare Ener-

gie zu investieren. Und

der Erste LandeshauptmannstellvertreterHermann

Schützenhöfer

erklärt: „Wir haben uns

zum Ziel gesetzt, die

Steiermark neu zu ordnen

in der Politik, in

der Verwaltung, in den

Gemeinden. In der Politik

werden wir die Zahl

der Regierungsmitglieder

und Abgeordneten

reduzieren, die Parteienförderung

kürzen, den

Proporz abschaffen. Wir

haben die Führungseinheiten

in den Landesabteilungen

halbiert und

arbeiten gemeinsam mit

den Bürgermeisterinnen

und Bürgermeistern der

Steiermark an einer Gemeindestruktur,

die die

Steiermark zukunftsfit

macht. Wir wollen den

Jungen nicht Schulden

aufbürden, sondern ihnen

alle Chancen für die

Zukunft ermöglichen.“


Frohnleiten:

Generationenwechsel

eingeleitet

Zeitgerecht hat die SPÖ

Frohnleiten einen Generationenwechsel

an der

Spitze ihres Teams eingeleitet.

Jörg Kurasch (47)

wurde in einer Sitzung

des Parteivorstandes einstimmig

als Bürgermeister-Kandidat

für die Wahl

2015 designiert.

Mit einem neuen Spitzenkandidaten

wird die

SPÖ Frohnleiten in die

Gemeinderatswahl 2015

gehen. Damit stellt sie

schon jetzt die Weichen

Richtung Verjüngung und

Modernisierung der Partei

und ihres Programms.

Der Parteivorstand hat in

seiner jüngsten Sitzung

den 47-jährigen Frohnleitner

Jörg Kurasch einstimmig

zum Bürgermeisterkandidaten

bestimmt.

Kurasch hat in den letzten

Jahren als Geschäftsführer

der Frohnleiten KG bewiesen,

dass er die Kompetenz

hat, langfristig

und zukunftsweisend zu

planen und zu handeln.

Auch als Vizebürger-

Politik in

meister hat er seit 2007

gezeigt, dass ihm die

Zukunft der Stadt Frohn-

leiten und ihrer BürgerInnen

am Herzen liegt

und er ihre Wünsche und

Bedürfnisse kennt. Außerdem

hat er bei seinen

bisherigen Aufgaben klar

gemacht, dass er Konzepte

entwickeln kann, durch

die sich die Stadt nachhaltig

entwickeln wird,

durch die sie fit wird für

die Herausforderungen,

die das nächste Jahrzehnt

mit sich bringen wird.

Kurasch, verheiratet und

Vater einer Tochter, führt

seit sieben Jahren die

Frohnleiten KG, in deren

Zuständigkeit der Sport-

und Freizeitpark, die

Krankenpflegeschule, das

Volkshaus und die Sporthalle

fallen. Außerdem

hat er die Projektleitung

für die Sanierungsarbeiten

an der so genannten

Katharinenkirche übernommen.

Bei all diesen

Aufgaben hat er fundierte

Managementqualitäten

an den Tag gelegt, wie die

Bgm. Johann Ussar (r.) mit seinem designierten

Nachfolger Jörg Kurasch. FOTO: Edith Ertl

Ergebnisse zeigen. Wann

Kurasch das Amt des Bürgermeisters

übernimmt,

ist noch nicht klar festgelegt

– „allerdings wird

das zeitgerecht passieren,

so dass ich mich gut einarbeiten

und mein Erneuerungsprogrammeinleiten

kann“, so Kurasch.

Ab diesem Augenblick

wird er auch von seiner

Tätigkeit als Geschäftsführer

der Frohnleiten KG

in die – unbezahlte – Karenz

wechseln, „um mögliche

Interessenskonflikte

zu verhindern“, wie er betont.

Kurasch sieht seine

wichtigste und erste Aufgabe

als Bürgermeister

www.wir-gu.at

darin, die Finanzen der

Stadt neu zu ordnen. Die

Stadt hat viele lange Jahre

gut leben können von den

Einnahmen der Deponie.

Doch die gesetzlichen und

wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

ändern sich

gerade in diesem Bereich

nun ständig. Das verlangt

hohe Flexibilität, etwa

durch das Besetzen von

Nischen im Bereich der

Altstoffentsorgung bzw.

-verwertung. „Wir müssen

die jetzigen Strukturen

an die Erfordernisse

der Zukunft anpassen.

Diese Maßnahmen müssen

rechtzeitig gesetzt

werden, damit weiterhin

die hohe Lebensqualität

in unserem Ort gesichert

bleibt“, mahnt Kurasch.

Er stehe für Erneuerung,

Transparenz und wirtschaftliche

Stabilität,

fasst er sein Programm

zusammen. Dazu gehöre

auch, sich für die Jugendlichen

einzusetzen. Ihnen

müsse man Perspektiven

bieten. Wichtig sei freilich

auch die Schaffung

von Arbeitsplätzen, was

eng verknüpft sei mit einer

Politik, die die Wirtschaft

und die Betriebe

unterstütze. Nicht zuletzt

verdienten auch die vielen

Vereine Unterstützung,

„denn mit ihren

Programmen und Angeboten

bestimmen sie das

Leben in Frohnleiten sehr

stark mit“, weiß der designierte

Bürgermeister.

43


04 | NOVEMBER 2012

44

Hakali-Reisen –

Reisehighlights 2013

Das Reisebüro Hakali in

Hitzendorf ist Ihr kompetenter

Ansprechpartner,

wenn es um´s Reisen geht.

Seit 20 Jahren Veranstalter

von Gruppen- und Gesellschaftsreisen

und seit 10

Jahren Partner aller renommierten

Reiseveranstalter

wie z.B. World of TUI, NE-

CKERMANN, GULET, FTI

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Kreuzfahrten Partner von

COSTA, MSC, AIDA, HUR-

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immer ein passendes Angebot:

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Februar geht’s zur Kreuzfahrt

nach Dubai inkl. Flug

ab/bis Wien. Im neuen Reisekalender

finden Sie Reisen

wie z.B. „Jahresbeginn

in Portoroz“ von 2. - 5. Jänner

im 4-Sterne-Hotel mit

HP um 199 €. Nach Mali

Losinj mit „Ingrid & Steirerboys“

geht es von 25. - 28.

April. Von 6. - 13. Mai findet

die Muttertagskreuzfahrt

im Mittelmeer auf der Costa

Magica ab 499 € statt.

Von 30. Mai - 2. Juni findet

das 4. von Hakali ins Leben

gerufene Festival „Rock am

Meer“ auf der Insel Krk

statt. Die Busreise inkl.

Halbpension im 4-Sterne-

Hotel wird um 249 € angeboten.

Kulturfahrten zu den

Seefestspielen Mörbisch

und den Opernfestspielen

St. Margarethen sowie zum

Musical „Elisabeth“ und zu

„Holiday on Ice“ runden

das Programm ab.

Fordern Sie Ihr Exemplar

an.: HAKALI-Reisen

A-8151 Hitzendorf 38

Tel: 03137/600 90

„Soziale Dienste

absichern und

weiterentwickeln“

Sozialminister Rudolf

Hundstorfer erklärt im

Interview zum Sozialen

Jahr, warum es notwendig

ist, die derzeit von Zivildienern

erbrachten wichtigen

sozialen Dienstleistungen

– unabhängig von

einem eventuellen Wegfall

des Zwangsdienstes

Wehrpflicht – für die Zukunft

abzusichern.

Wo liegen eigentlich die

Unterschiede zwischen

Zivildienst und Sozialem

Jahr?

Hundstorfer: Die Unterschiede

– und auch die

Vorteile – liegen klar

auf der Hand. Auch unabhängig

von der Diskussion

um den Wegfall

der allgemeinen Wehrpflicht

ist es notwendig,

die jetzt von Zivildienern

erbrachten wichtigen

sozialen Dienstleistungen

für die Zukunft

abzusichern. Denn aufgrund

der demographischen

Entwicklung wird

die Zahl der Stellungspflichtigen

Jahr für Jahr

sinken. Sind es im Jahr

2012 noch 45.016 junge

Männer, so werden es

2021 nur noch 36.657

sein. Hier ist das Modell

des bezahlten, freiwilligen

Sozialen Jahres ein

guter Ersatz und eine

Weiterentwicklung des

Zivildienstes, die dafür

sorgen wird, dass Trägerorganisationen

wie

z.B. das Rote Kreuz auch

in Zukunft einen festen

Bestand an motivierten

Politik in

Mitarbeitern haben. Fast

überflüssig zu erwähnen

ist, dass diese wichtigen

Aufgaben in sensiblen

Bereichen somit künftig

von motivierten, freiwilligen

und gut ausgebildeten

Menschen erbracht

werden, nicht von

„Zwangsverpflichteten“.

Lange wurde ja über die

Bezahlung der Teilnehmerinnen

und Teilnehmer

sowie über „Zuckerln“

wie z.B. die Anrechnung

für weitere Ausbildungen

diskutiert.

Hundstorfer: Die Bezahlung

erfolgt auf Basis

des Kollektivvertrages.

Die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer erhalten

1.386 Euro 14-mal im

Jahr und sind sozialversicherungsrechtlichabgesichert.

Damit geben wir Menschen

die Möglichkeit,

fair bezahlt und sozial-

und arbeitsrechtlich

abgesichert Erfahrungen

in wichtigen Zukunftsberufen

im Pflege-, Sozial-

und Gesundheitsbereich

zu sammeln. Und

wir bieten ihnen mit

hochwertiger und verwendbarer

Ausbildung

im Umfang von mindestens

180 Stunden einen

soliden Grundstein für

ihre weitere berufliche

Entwicklung. Diese wird

außerdem für die weitere

Berufsausbildung, auf

geforderte Praxiszeiten

und als Vordienstzeit

im öffentlichen Dienst


Sozialminister Rudolf Hundstorfer: „Es bleibt uns nicht

erspart, einen Reformschritt zu setzen.“ FOTO: Johannes Zinner

angerechnet.

Und es bringt Zusatzpunkte

bei Aufnahmetests

in Schulen, FHs und Unis.

Können damit alle – derzeit

von Zivildienern - erbrachten

Leistungen abgedeckt

werden?

Hundstorfer: Ja, denn

da wir jetzt die sogenannten

indirekten

Kosten“ wie z.B. durch

die Wehrpflicht und den

Zivildienst entgangene

Sozialversicherungs-

und Steuereinnahmen

nutzbar machen, können

sogar 8.000 Plätze pro

Jahr finanziert werden.

Wenn man berücksichtigt,

dass künftig nur

noch Gesundheits- und

Sozialeinrichtungen Teilnehmerinnen

und Teilnehmer

des bezahlten,

freiwilligen Sozialen Jahres

erhalten, dann können

die Zivildiener in

diesem Bereich nahezu

völlig abgedeckt werden.

Und die Kosten für Staat

und Trägerorganisationen

bleiben – trotz höherer,

fairer Entlohnung für

die Teilnehmer – gleich.

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dem Rauchen bzw. der

Gewichtsreduktion in Verbindung

stehen. Entzugserscheinungen

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Verlangen nach einer Zigarette

werden minimiert

bzw. treten nicht auf.

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45


04 | NOVEMBER 2012

46

Politik in

Ein großes Fest

für die Steiermark

Mit einer Festwoche

von 5. bis 9. November

feierte der Landtag

Steiermark seinen 600.

Geburtstag.

Der Herzogshut, die Georgenberger

Handfeste und

das Ladschreiben von

Herzog Ernst dem Eisernen

- im Jahr 1412 trat der

Landtag Steiermark zum

ersten Mal nachweislich

zusammen – konnten mit

anderen Besonderheiten

aus der langen Geschichte

und Tradition der Steiermark

in der Landstube

des Grazer Landhauses

bewundert werden. Neben

den 270 geladenen

Festgästen, die im Rahmen

der Festsitzung in

die Landstube drängten, begrüßte

Landtagspräsident

Manfred Wegscheider

Bundespräsident Heinz

Fischer, die gesamte Landesregierung

sowie die

steirischen Abgeordneten

zum Landtag. Auch der

Publikumstag war ein

sensationeller Erfolg. „Ich

freue mich nicht nur über

das Interesse der offiziellen

Steiermark, sondern

insbesondere auch über

das überwältigende Interesse

der steirischen Bevölkerung

an der Politikgeschichte

ihres Landes“,

zieht Wegscheider zufrieden

Bilanz.

BP Heinz Fischer feierte mit LH Franz Voves und den Landtagspräsidenten Franz Majcen, Ursula Lackner und Manfred Wegscheider.


Recht in

Alles, was Recht ist!

Die Ehegatten B. haben im

Herbst dieses Jahres endlich

ihr Traumgrundstück

gefunden und nun soll mit

der Errichtung des Eigenheims

begonnen werden.

In den Wintermonaten

sollen die Detailplanung

und die Vorbereitung der

Bauvergabe erfolgen, sodass,

sobald die Witterung

es zulässt, mit dem

Rohbau begonnen werden

kann. Die Ehegatten

B. stoßen aber neben abweichendenbaukünstlerischen

Vorstellungen und

technischen Bedingungen

auch auf behördliche Auflagen

und rechtliche Probleme

bei der Gestaltung

des Bauvertrages.

Was ist zu beachten:

Mag. Hans Georg Popp:

Als nunmehrige Bauherren

werden sich die Ehegatten

B. im Rahmen der

Vorbereitungs- und Pla-

nungsmaßnahmen auch

über die Bauausführung

Gedanken machen, etwa

ob für die Errichtung des

Hauses ein Generalunternehmer

beauftragt oder

bauausführende Firmen

selbst koordiniert werden

sollen. In jedem Fall

werden Werkverträge abgeschlossen

werden, die

eine genaue Spezifizierung

erfordern. Wird ein

Generalunternehmer beauftragt,

so schließt dieser

selbst wieder Verträge

mit Subunternehmen ab,

um den Vertragszweck

zu erreichen. In diesem

Fall haftet der Generalunternehmer

auch für ein

allfälliges Verschulden

seines Subunternehmers,

wie für sein eigenes Verschulden.

Andererseits

ist auch eine direkte Beauftragung

einzelner ausführender

Unternehmen

mittels jeweils eigenem

Werkvertrag möglich. In

jedem Fall sollte man sich

vor Augen halten, dass

auf Grund der weitreichenden

Vertragsfreiheit

der Inhalt des Vertrages

im Fall von auftretenden

Schwierigkeiten die

Grundlage für die Auslegung

in einem Rechtsstreit

bildet. Oft werden

Bauverträgen technische

und rechtliche Ö-Normen

zu Grunde gelegt, welche

jedoch zwischen den

Vertragsparteien vereinbart

werden müssen. Je

genauer das herzustellende

Werk definiert ist,

je genauer das Auftragsvolumen

dargestellt ist

und Qualitätskriterien

festgelegt sind, desto

aussichtsreicher ist eine

erfolgreiche Durchsetzung

der Ansprüche im

Streitfall. Bereits bei der

Ausschreibung sollte auf

eine weitestgehende Vergleichbarkeit

der Angebote

Wert gelegt werden.

Zu klären ist weiters, wer

etwa die Pläne beistellt,

wie bei Leistungsstörungen

oder Bauverzögerun-

Kontakt

KANZLEI § POPP

Mag. Hans Georg Popp

Rechtsanwalt

A-8112 Gratwein,

Bahnhofstrasse 22/1

TEL.: +43-(0)3124-55077

FAX: DW 4

kanzlei@rechtsanwalt-popp.at

www.rechtsanwalt-popp.at

www.wir-gu.at

gen vorzugehen ist, vor

allem aber wann welche

Leistungen als erbracht

gelten und unter welchen

Voraussetzungen

die Rechnungslegung für

einzelne Bauabschnitte

erfolgen kann. Architekten

und Baumeister werden

baukünstlerisch und

technisch ideale Rahmenbedingungen

schaffen.

Die rechtliche Überprüfung

des Vertrages sollte

jedoch von einem Rechtsanwalt

vorgenommen

werden, um Auslegungsdifferenzen

vorzubauen

und Rechtsstreitigkeiten

zu vermeiden.

Neuer Kanzlei-Partner

Den Leserinnen und Lesern

von „WIR in Graz

Umgebung“ ist Mag. Armin

Posawetz als Rechtsexperte

seit längerem

bekannt. Mit Jahresbeginn

wird der gebürtige

Grazer als selbständiger

Anwalt in die Liste steirischer

Rechtsanwälte

eingetragen und neuer

Partner der Gratweiner

Rechtsanwaltskanzlei

Popp. Zu seinen Spezialgebieten

zählen das Immobilien-

und Mietrecht,

Strafrecht, Schadenersatz-

und Gewährleistungsrecht,Verkehrsrecht

sowie das Ehe-,

Familien- und Erbrecht.

47


04 | NOVEMBER 2012

48

präsentiert

Brigitte Wahlhütter:

Musherin aus

Leidenschaft

Die Ärztin für Allgemeinmedizin,

die in Hart-

Purgstall lebt, ist in ihrer

Freizeit als Musherin

(Hundeschlittenführerin)

mit zwei bzw. vier Hundestärken

unterwegs:

Brigitte Wahlhütter und

ihre Huskys sind ein eingeschworenes

Team.

Begonnen hat alles vor

sieben Jahren mit einem

Geburtstagsgeschenk

ihres Mannes – einer

Hundeschlittenfahrt auf

der Hebalm. Ein einschneidendes

Erlebnis

für Wahlhütter, die als

Kind voller Abenteuerlust

davon geträumt hat,

nach Kanada auszuwandern:

„Ich hab auch alle

Bücher von Jack London

verschlungen und mit

14, 15 schon meine Reiseroute

geplant.“

Mit dem Erwachsenwerden,

dem Studium,

dem Beruf war dieser

Kindheitstraum in Vergessenheit

geraten. Bis

zu ihrer ersten Hundeschlittenfahrt,

bei der

sie das Zweiergespann

gleich selber gesteuert

hat. „Zuerst war die

Angst groß, aber dann

hab ich die winterliche

Landschaft um mich gesehen,

hab das Atmen

der Hunde gehört und

alles war mir so absolut

vertraut, als ob ich das

schon immer gemacht

hätte. Die Intensität dieser

Empfindung war unglaublich

– und Kanada

war plötzlich wieder da“,

erzählt die Ärztin. Dann

zogen sie und ihr Mann

von Graz nach Hart-

Purgstall, in ihr schönes

altes „Land-Haus“ mit

viel Platz rundherum

und beschlossen ein

Jahr nach der Hundeschlittenfahrt

- „die unser

Leben veränderte“

- zwei Sibirische Huskys

Seit drei Jahren fährt Brigítte Wahlhütter Hundeschlittenrennen –

Huskys sind ihre große Leidenschaft

Ein eingespieltes Team.

zu kaufen: Ina und Ehci.

Unter dem Motto „Je größer

das Rudel, desto besser

für Huskys“ kamen

mit Pheaton und Shellby

zwei junge Rennhunde

dazu. Kaufbedingung

war allerdings, die Hun-

de auch weiterhin zu

trainieren und Rennen

zu absolvieren.

„So stiegen wir völlig unbedarft

und anfangs von

vielen Champs belächelt

in die Schlittenhundeszene

ein“, erinnert

sich Brigitte Wahlhütter.

Doch schon im zweiten

Rennen erreichte sie mit

ihrem Gespann eine Tageslaufbestzeit

und am

Ende der 1. Rennsaison

2009/10 waren sie Vizestaatsmeister

in der

Klasse D 1 (2 Hunde)

und belegten bei der

WM in Oberwiesenthal

im Erzgebirge als bestes

österreichisches Team

den 7. Platz. Zu Ina, Ehci,

Pheaton und Shellby ka-

men schließlich noch

Cayenne und U’Simba.

„Ohne die großartige Unterstützung

meines Mannes

wäre das Leben mit

den Hunden nicht möglich“,

betont Wahlhütter.

Eine Bronzemedaille bei

Huskys sind charakterstark, durchaus

eigenwillig, aber sehr sozial.

der Europameisterschaft

in Tarvis in der vergangenen

Wintersaison in

der Klasse C1 (4 Hunde)

war die Krönung der bisherigen

Erfolge.

Voraussetzung für derartige

Leistungen ist ein

regelmäßiges Lauftraining.

Im Herbst wird mit

einem Wagen trainiert,

um die Huskys wieder

auf die Anordnung vor

dem Schlitten, das Laufen

im Team und das

Durchhalten einer bestimmten

Streckenlänge

vorzubereiten.

Sie sind Rudeltiere, für

das Laufen und Ziehen

von Lasten geboren und

weder als Garten- noch

als Wachhunde geeignet.

„Huskys sind sehr menschenfreundlich

und

absolut liebenswerte Geschöpfe“,

sagt Brigitte

Wahlhütter.

Nun freut sie sich ebenso

wie Pheaton, Shellby,

Cayenne und U’Simba

auf das erste Rennen der

Saison in Ottenschlag

im Waldviertel Anfang

Dezember.


Personen in

SPÖ Gratkorn ehrt langjährige Mitglieder

Gratkorn. Der Nationalfeiertag

wird von der

SPÖ-Ortsgruppe Gratkorn

traditionell dazu genutzt,

langjährige Parteimitglieder

im Rahmen einer

festlichen Veranstaltung

für ihre Treue zur Sozialdemokratie

zu ehren.

„Unsere Mitglieder sind

die tragende Säule unserer

Partei. Ihr Engagement

und ihre Ideen sind un-

Bgm. Ernest Kupfer und Vzbgm. Peter Rinner

dankten für 60 Jahre Parteimitgliedschaft.

Neues vom Backprofi

Langegg bei Graz. Backprofi

Christian Ofner ist

unter die Buchautoren

gegangen: Seit kurzem

ist sein erstes Backbuch

„Kleingebäck vom Ofner“

mit einem persönlichen

Vorwort von Johann Lafer

auf dem Markt. Zeitgleich

erlässlich für eine erfolgreiche

Arbeit der SPÖ in

Gratkorn“, freute sich Bürgermeister

Ernest Kupfer

anlässlich der Jubilarehrung.

Rund 200 Mitglieder

waren der Einladung

ins Kulturhaus Gratkorn

gefolgt und erlebten eine

würdige Feier, in der den

langjährigen Mitgliedern

Dank und Anerkennung

ausgesprochen wurde.

hat er auch einen großen

Online Shop (www.

derbackprofi-shop.at) eröffnet,

wo man alles an

Backzutaten und Zubehör

bestellen kann, und ein

Office- und Logistikbüro

in Laßnitzhöhe in Betrieb

genommen.

Kleingebäck herzustellen, ist mit Tipps vom Backprofi ganz einfach.

Zurück zu den Wurzeln

Peggau. Nach langer Pause

melden sich Peter Mayer

und Vicky Fuchs zurück.

Der österreichische

Gitarrist und Komponist

präsentiert dieser Tage

seine neue CD „home“

und konnte für seine Konzerttournee

durch Wien,

Oberösterreich und die

Steiermark auch die Peggauerin

Vicky Fuchs für

die Organisation ins Boot

holen. Parallelen zwischen

den beiden gibt es viele,

so kehren sie nach langem

Vicky Fuchs - Liebe zur

Musik und zu den Menschen.

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Unterwegssein in ihre

Heimatorte zurück. Peter

Mayer übernahm den biofairen

Bauernhof seiner

Eltern in Andorf (OÖ) und

Vicky Fuchs ist nach ihrer

Musiktherapieausbildung

wieder mit Elan und Tatendrang

zurückgekommen.

Passend dazu der Titel der

CD, die zum Preis von 15

Euro per E-Mail bestellt

werden kann: bestellung@

umtrieb.com.

Nähere Infos unter www.

peter-m.net.

Peter Mayer - genialer

Grenzgänger zwischen den Stilen.

49


04 | NOVEMBER 2012

50

Sport in

Ein Versprechen

für die Zukunft

Seit Krumegg einen eigenen

Kindergarten hat, behaupten

nicht nur Eltern,

sondern auch Bewohner

von Umlandgemeinden,

dass dieser Kindergarten

mit dem Panoramaausblick

auf die umliegenden

Berge und dem Blick auf

die Riegersburg einer der

schönsten und modernsten

Kindergärten im Bezirk ist.

Im Sommer traten nunmehr

Eltern mit der Bitte

an den Sportverein heran,

ob es nicht möglich wäre,

mit jenen Kindergartenkindern,

die heuer in die

erste Klasse Volksschule

Das ideale

Weihnachtsgeschenk

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30. November werden vor

Weihnachten ausgeliefert.

wechseln, eine Fußballmannschaft

zu formen.

Rasch wurden Trainingsutensilien,

Bälle und kleine

Tore angeschafft und in

einem bezirksübergreifenden

Fußballprojekt mit

dem Sportverein Petersdorf

II wurde eine U7 ins

Leben gerufen. Mit Peter

Dengg wurde ein Trainer

gefunden, der sich unentgeltlich

in den Dienst der

Sache stellte. Seine guten

Kontakte ermöglichten

unter anderem Spiele gegen

den GAK sowie Sturm

Graz. Trainiert wird wö-

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chentlich zwei Mal, dienstags

in Krumegg im Waldstadion

und freitags auf

der Sportanlage des USV

Petersdorf II. So konnte

die U7 ein Blitzturnier in

St. Margarethen gewinnen

und auch in Spielen

gegen Kirchberg (8:4),

Laßnitzhöhe (15:1), St.

Margarethen an der Raab

(15:0), den GAK (4:3) und

gegen Heiligenkreuz am

Waasen (18:11) erfolgreich

sein. Einzig gegen die U7

von Sturm Graz mussten

die Nachwuchskicker

eine Niederlage einstecken.

Seit Anfang November

wird im Turnsaal der

Volksschule Krumegg bzw.

im Turnsaal der Schule in

St. Marein bei Graz trainiert.

Die U7 Krumegg/

Petersdorf II ist in dieser

Konstellation ein Versprechen

für die Zukunft und

wird im Frühjahr 2013 an

der Meisterschaft des SteirischenFussballverbandes

teilnehmen.

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Der Sportverein Krumegg startet mit der U7 durch.

51


04 | NOVEMBER 2012

52

Sport in

Langfristige Perspektiven

sind gefragt

Der SV Pachern möchte

mit modernen Strukturen,

engagierten Mitarbeitern

und ambitionierten Ideen

in die nächsten Jahre starten.

In einem funktionierenden

und auf die Zukunft

ausgerichteten Umfeld sollen

Kindern und Jugendlichen

Perspektiven aufgezeigt

werden, die weit über

den Fußball hinausgehen.

Die Unterstützung durch

die Gemeinde Pachern

ist gegeben: Der alte Trai-

ningsplatz wurde gegen

einen 2 Stern FIFA-Kunst–

rasenplatz ausgetauscht.

In den Mannschaften des

SV Pachern finden sich

Spieler unterschiedlicher

Nationalitäten, deshalb ist

das Integrieren und Akzeptieren

verschiedener

Kulturen ein wichtiger

Bestandteil der Jugendarbeit.

Da diese die Basis für

die Aktivmannschaften

ist, werden die Jugendtrainer

regelmäßig dazu

In der U10 zeigen unter Trainer Thomas Ulmer

auch die Mädels, was sie drauf haben.

angehalten, sich nicht nur

sportlich, sondern auch

persönlich weiterzubilden

– immerhin sind sie ein

großes Vorbild für die kleinen

Nachwuchsfußballer.

In der heutigen schnelllebigen,

hoch technisierten

und auf Individualis-

mus ausgerichteten Zeit

kommt den Vereinen, insbesondere

den Sportvereinen,

die Verantwortung

zu, einen Ausgleich zu

schaffen. Da sich der Bewegungsraum

für Kinder

durch die stetige Bebauung

von Freiflächen und

ein erhöhtes Verkehrsaufkommen

immer mehr

verringert, muss deren

Bewegungsdrang auf andere

Art gestillt werden.

Die primären Ziele der

Jugendarbeit des SV Pachern

sind es denn auch,

Kindern unabhängig von

Die U8 mit Trainer Heinz Hösele: Schon bei

den Kleinen wird Teamgeist groß geschrieben.

ihrem Leistungsvermögen

Freude am Sport zu vermitteln

und sie zu einem

sozialen, fairen, wettbewerbsorientiertenVerhalten

anzuleiten. Eine solide,

qualitativ hochwertige

Ausbildung soll Jugendspieler

dazu befähigen, als

Der SV Pachern verfolgt langfristige Perspektiven.

Seniorenspieler in einer

möglichst hohen Spielklasse

spielen zu können.

Außerdem wird den Spielern

ein sportlicher und

fairer Umgang mit den

eigenen Mannschaftskameraden,

dem Gegner

und den Schiedsrichtern

vermittelt – ein Umgang,

der sich im Idealfall auch

abseits des Spielfeldes

auf das private Umfeld

auswirken soll. Ganz

nach dem Motto „Alleine

schafft man vieles, aber

nur zusammen kann man

Großes bewegen.“


Erfolg durch

gezielte Jugendarbeit

Der Sportverein Thal spielt

in der 2.400 Einwohner-

Gemeinde eine wichtige

Rolle und ist vielfacher

Mittelpunkt im Orts- und

Gesellschaftsleben.

Neues aus

Haselsdorf-Tobelbad

Die Gemeinde Haselsdorf-Tobelbad

errichtet in

Zusammenarbeit mit den

örtlichen Vereinen ESV-

und ÖKB-Tobelbad ein

Clubhaus für die gemeinsame

Nutzung.

Zusätzlich baut der ESV-

Tobelbad eine überdach-

Sport in

Die Lebenssituation von

Jugendlichen hat sich im

Zuge gesellschaftlicher

Veränderungen entscheidend

gewandelt. Deshalb

sollte großer Wert auf genü-

Bgm. Peter Schickhofer gratuliert dem Sportverein

Thal zum Herbstmeistertitel in der Oberliga Mitte.

te Stocksportanlage. Im

September des heurigen

Jahres wurde mit einer

Spatenstichfeier der Startschuss

zur Realisierung

des Projektes eingeleitet.

Investiert werden rund

300.000 Euro, die Fertigstellung

ist für den Sommer

2014 geplant.

Spatenstich für das neue Vereinshaus und die Stocksportanlage.

gend Bewegung, Sport und

Spaß gelegt werden. Dementsprechend

wird beim

Sportverein Thal vor allem

die Jugendarbeit groß geschrieben.

Insgesamt spielen

im Klub 150 Kinder

- vom Fußballkindergarten

bis zur U18 in acht Jugendmannschaften.

Außerdem

treten noch zwei starke

Kampfmannschaften sowie

eine Damen- und eine Legendenmannschaft

für den

Verein an. Der Vorstand

und die sportliche Leitung

haben sich ein klares Ziel

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gesetzt und das heißt:

„Ausbildung durch gezielte

Jugendarbeit vom Fußballkindergarten

bis hin zu den

Kampfmannschaften.“ An

der Vielzahl der Jugendmannschaften

kann man

erkennen, wie wichtig dem

Verein das Wohl und die

sportliche Ausbildung der

Thaler Jugend sind. Dementsprechend

große Erfolge

wurden bereits erzielt: Die

U18 und die Kampfmannschaft

I sind Herbstmeister,

die Kampfmannschaft II

liegt an 2. Stelle der Tabelle.

Bewegungsmangel ist beim SV

Thal ein absolutes Fremdwort.

53


04 | NOVEMBER 2012

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Festkonzert: 90 Jahre

Leykam-Chor

Ohne Frauen geht nichts.

Beim Singen schon gar

nicht. 1922 wurde der

Gratkorner Leykam-Chor

von Männern gegründet,

die in der Papierfabrik arbeiteten.

Erst sieben Jahre

später waren auch Frauen

zugelassen. Und kürzlich

feierte der Chor mit einem

Festkonzert sein 90-jähriges

Bestehen.

Kultur in

Damals, 1922, hat die

Papierfabrik nicht nur

das wirtschaftliche Leben

der Gemeinde und

des Talkessels geprägt,

sondern auch das kulturelle.

„Denn dort, wo

Betriebe sind, dort, wo

Männer und Frauen Arbeit

finden, dort, wo man

sich niederlässt und

lebt, dort, wo Gemein-

schaft entsteht, dort

findet auch Kultur statt!

Deshalb ist es kein Zufall,

dass gerade hier der

Männergesangsverein

der Papierfabrik Gratkorn

gegründet wurde“,

so Landtagspräsidentin

Ursula Lackner in ihrer

Festansprache.

Heute sind es zwei Drittel

Frauenstimmen, die

ihm den Klang verleihen.

Die gute Seele im

Gesangsverein ist Vera

Lehrhofer. Sie singt

seit 35 Jahren im Chor

und gibt den Ton an

bei den administrativen

Arbeiten. „Noch bevor

ich lesen hab‘ können,

war ich schon beim Kin-

derchor“, sagt die Obfrau

des Leykam-Chors.

„Ich habe alles auswendig

lernen müssen. Und

das ist bis heute so geblieben.

Ich kann jedes

Werk auswendig“.

Beachtlich, denn das

Repertoire des Leykam-

Chors reicht von Volksliedern

bis zu Evergreens

und von geistlicher Musik

bis zu den neuesten

Hits. Anlässlich des Jubiläumskonzertswurde

Vera Lehrhofer vom

Österreichischen Arbeitersängerbund

geehrt.

Gratkorns Bürgermeister

Ernest Kupfer und

Landtagspräsidentin

Ursula Lackner gratulierten

herzlichst.

Bgm. Ernest Kupfer und LTPräs. Ursula Lackner (Mitte) gratulierten Vera

Lehrhofer (links) und dem Leykam-Chor zum Jubiläum. FOTO: Edith Ertl


Mit viel Spaß

an der Freud

Manchmal sind Verbote ja

sehr wohl für etwas gut.

Im Fall des steirischen

Trios „SAM unplugged“

vulgo „Huababauer“ zum

Beispiel hat das Sendeverbot

von Radio Steiermark

den Song „Der

Huababauer suacht a

Bauersfrau“ zum Hit bei

Fans, Konzerten und auf

YouTube gemacht.

Kultur in

Der Sprung in die ORF-

Zentrale war somit nur

eine Frage der Zeit.

Bei der „Großen Comedy

Chance“ überzeugten

Roland Schlocker,

Erich Schloffer und

Gerald Sammer nicht

nur das Publikum, sondern

auch die prominenten

Juroren Ulrike

Beimpold, Eva Maria

Roland Schlocker, Erich Schloffer und Gerald Sammer sorgten mit

„Der Huababauer suacht a Bauersfrau“ für Aufregung.

+ =

Marold, Peter Rapp und

Robert Kratky derart,

dass sie von allen vieren

einen Smiley erhielten.

Zum Aufstieg ins Finale

reichte es trotzdem

nicht, „die Erfahrung

war aber einfach genial“,

sind sich die Schlager-

Pop-Volxmusiker einig.

Lustig-intelligente-satirische

Lieder mit Spaß

an der Freud und viel

Augenzwinkern rund

um Frauen, Männer und

alles, was sie vereint

oder trennt, finden sich

bereits auf zwei CDs

(„Manno, Manno“ sowie

„Typisch Mann“), der

dritte Silberling wird

im Frühjahr folgen. Vier

Jahre spielen SAM dann

Auch heuer ist Weihnachten wieder am 24. Dezember...

Ausbildung n Gestaltung n Offset-Digitaldruck n Fertigung

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bereits zusammen, wobei

Erich Schloffer und

Gerald Sammer die Gitarre

würgen und der Feldkirchner

Roland Schlocker

auf seine Cajon, ein

Schlagzeug-ähnliches

Instrument, einschlägt.

„Wir wollten von Anfang

an mit geringem technischem

Aufwand gute

Musik machen“, erklärt

Schlocker die instrumentaleZusammensetzung.

Der Erfolg bei den

Konzerten gibt ihnen

Recht - wobei das Repertoire

mittlerweile nicht

nur die eigenen Songs

der Alben, sondern auch

Coverversionen von Eros

Ramazotti bis hin zu AC/

DC enthält.

Infobox

Übrigens:

Am 7. Dezember 2012

steht das Trio im 1.

Grazer Zaubertheater

nach vier ausverkauften

Vorstellungen noch

einmal mit dem neuen

Musik-Comedy-Programm

„Lebendig“ auf

der Bühne.

Nähere Infos:

www.sam-unplugged.net

oder

www.huababauer.net.

55


04 | NOVEMBER 2012

56

Kultur in

Advent im Stift Rein

Stift Rein ist zu jeder Jahreszeit

schön. Je kürzer

die Tage, je kühler die

Luft und je karger die

Sonnenstrahlen, umso

mehr wird das alte Zisterzienserkloster

als

schützend und heimelig

empfunden. Zäher Nebel

legt sich über die Landeshauptstadt

und sorgt

reichlich für Novemberblues.

Wärmende Mützen

und bunte Schals haben

jetzt Hochsaison. Und

Stift Rein auch.

Gang durch den Advent.

Jetzt hört man wieder

gern Gedichte und Geschichten

rund um die

Weihnachtszeit - Renate

Draxlbauer hat besonders

hübsche Lyrik und

Prosa ausgewählt.

Krippen schauen im

Stift Rein. Mit großer

Behutsamkeit stellt Karin

Lischnig jedes Jahr

Krippen im Cellarium

aus. Heuer sind es Papierkrippen,

die im ehemaligen

Rotweinkeller

aus dem Jahr 1501 besonders

gut zur Geltung

kommen. Zu bewundern

sind Kartenkrippen,

Buchkrippen, Falt- und

Hängekrippen aus der

ganzen Welt. Je nach

Herkunft der Krippen

und der Zeit, in der sie

gemalt wurden, haben

Verwechslung bei

Steinbau Wildbahner

Leider kommt es wegen

der Namensgleichheit

mit einem anderen

Steinmetz immer wieder

zu Verwechslungen, die

wir hiermit aus der Welt

schaffen möchten.

Unsere Firma Steinbau

Adolf Wildbahner Inhaberin

Ingrid Krenn-Wildbahner

hat weiterhin

wie seit 50 Jahren ihren

Sitz am Friedhofplatz 4,

8101 Gratkorn. Wir sind

nicht nach Andritz übersiedelt.

Stift Rein ist immer einen Besuch wert.

FOTO: Clemens Höfler

Weiters möchten wir

festhalten, dass unsere

Firma in keinem Zusammenhang

mit der Firma

Anton Wildbahner steht.

Kommen Sie bei uns vorbei

und lassen Sie sich

von unseren tollen Winterangeboten

begeistern!

Das Team Wildbahner

freut sich auf Ihren

Besuch!


die Künstler Erscheinungen

ihrer Zeit in die Gestaltung

mit einfließen

lassen. So sind in den

heutigen Krippen etwa

Skater zu finden und

die Heiligen Drei Könige

bringen nicht nur Gold,

Weihrauch und Myrrhe

mit, sondern auch Laptop

und iPhone.

Das Weihnachtsbild

auf dem Weg durch die

Jahrhunderte. Wie kamen

Josef und Maria in

das Weihnachtsbild, wie

wir es heute kennen?

In den Evangelien wird

über die Geburt Christi

nur knapp berichtet,

in der christlichen

Kunst hingegen ist die

Menschwerdung Christi

ein zentrales Thema. Die

frühesten Darstellungen

zeigen nur das Jesuskind,

erst ab dem fünften

Jahrhundert kommt

Maria hinzu. Josef muss

länger warten. Als nicht

biologischer Vater findet

er in den alten Darstellungen

nur einen Platz

am äußersten Rand. Elisabeth

Brenner führt

zu interessanten Details

des Weihnachtsbildes

und verweist auf die

spannende Bedeutung

von Ochs und Esel.

Weihnachtskonzert der

Musikschule. Bald werden

rund 80 Schüler der

Musik- & Kunstschule

Gratkorn.Judendorf-Straßengel.Eisbach-Rein

in

der Basilika die schönsten

Advent- und Weihnachtslieder

anstimmen.

Karlheinz Pöschl hat

ein stimmungsvolles

Musikprogramm zusammengestellt,

an dessen

Ende die Turmbläser im

Stiftshof ihren großen

Auftritt haben. Wer mag,

lässt das Weihnachtskonzert

beim stimmigen

Adventmarkt vor der Basilika

ausklingen.

Wann & Wo

Gang durch den Advent: Lesung mit Renate

Draxlbauer am Sonntag, dem 2. Dezember um

16.00 Uhr im Sommerrefektorium. Freier Eintritt,

um Spenden für die Renovierung der Basilika wird

gebeten.

Krippenausstellung im Stift Rein: 30. November

bis 1. Jänner 2013, Öffnungszeiten: An Samstagen

vom 13.00 – 17.00 Uhr; an Sonn– und Feiertagen

von 11.00 – 17.00 Uhr. Gruppen melden sich unter:

gruppe@stift-rein.at. Der Eintritt ist frei.

Das Weihnachtsbild auf dem Weg durch die

Jahrhunderte: Vortrag von MMag. Elisabeth Brenner

am 15. Dezember um 15.00 Uhr im Sommerrefektorium.

Weihnachtskonzert der Musik- & Kunstschule

Gratkorn.Judendorf-Straßengel.Eisbach-Rein:

Sonntag, 16. Dezember um 15.00 Uhr. Freier

Eintritt, um Spenden für die Renovierung der

Basilika wird gebeten. Ab 13.00 Uhr besinnlicher

Adventmarkt.

www.wir-gu.at

57


04 | NOVEMBER 2012

58

Feuerworte und

Lebenswünsche

Zum dritten Mal finden

im „Musiksalon Erfurt”

die „Grazer Nächte der

Erzählkunst“ statt. Heuer

stehen sie unter dem

Motto „Herzfeuer“.

„Erzählkunst, so wie

ich sie verstehe, kultiviert

einen besonderen

Umgang mit Worten: Erzählen

meint Sprechen

aus dem Herzen, Märchenhören

wiederum ist

ein Lauschen mit dem

Herzen“, sagt der Kumberger

Märchenerzähler

Frederik Mellak, der

für Konzept und Organisation

verantwortlich

Kultur in

zeichnet und seit 2006

auch mit den Märchen-

und Naturerlebnistagen

im Schöcklland sein Pu-

„Ich liebe den magischen Raum zwischen

mir und denen, die zuhören.“

NATUR STEIN DESIGN

8483 Deutsch Goritz

Tel. 03474/8229

Fax 03474/8229 6

NEU – NEW – NUONO

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blikum verzaubert. Am

30. November und am

1. Dezember erzählen

Frau Wolle und Frederik

Mellak Geschichten

von besonderen Frauen

und Männern, die ihr

Herzfeuer ins Leben

tragen.

Die Live-Musik an diesen

Abenden kommt

von der Leiterin des

„Musiksalon Erfurt”,

von Heidemarie

Wigand.

Wann & Wo

„Herzfeuer ist eine Energie, die in

unserer Zeit besonders nötig ist.“

„Herzfeuer” - Grazer Nächte der Erzählkunst

2012 im „Musiksalon Erfurt“ Graz, Herrengasse 3,

Anmeldung erbeten unter Tel. 0699 /12197373.

30. November, 19.30 Uhr: Wahrsager und Grasmücke.

Frau Wolle und Frederik Mellak erzählen,

wie Mann und Frau trotz allem zueinander finden.

1. Dezember, 19.30 Uhr: Feuerworte und Lebenswünsche.

Frau Wolle und Frederik Mellak erzählen

von besonderen Männern und Frauen.


Weihnachtstheater

mit Musik

„Auf ahmoi!“ - die Steinbauer

& Dobrowsky Weihnachtsproduktion

mit Musik

nach Ludwig Thomas

„Heilige Nacht“ lockt am

15. Dezember 2012 um

16.00 Uhr ins Österreichische

Freilichtmuseum

Stübing.

Lassen Sie das turbulente

Treiben der Stadt hinter

sich und genießen Sie in

der Adventzeit die unvergleichliche

Atmosphäre

im „Tal der Bauernhöfe“.

Das bekannte Schauspielerduo

Steinbauer & Dobrowsky

präsentiert mit

„Auf ahmoi!“ in der ein-

Kultur in

Ihr Partner

rund ums Tor...

Durch unsere jahrelange

Erfahrung im Tür - Tor -

Schrankenbereich können

wir Ihnen Komplettlösungen

nach Ihren Bedürfnissen

maßgeschneidert

liefern. Für Service und

Reparaturarbeiten ihrer

Tor- oder Schrankenanlage

zigartigen Kulisse der historischenHauslandschaften

eine liebenswürdige

Version vom Beginn der

„größten Geschichte aller

Zeiten“. Die Schlichtheit

des Textes wird noch

durch die gefühlvolle musikalische

Dramaturgie

des Bassisten Reinhard

Ziegerhofer unterstrichen.

Der Einlass findet

bereits ab 14.00 Uhr statt,

sodass noch genügend

Zeit bleibt, um die idyllische

Landschaft ebenso

wie saisonale kulinarische

Schmankerln wie

Glühwein und Maroni zu

genießen.

(sämtlicher Hersteller wie

z.B. FAAC usw.) steht Ihnen

unser Team gerne zur

Verfügung.

Nutzen Sie noch bis Ende

Jänner 2013 unsere Aktion

„Machen Sie Ihr

Tor fit für den Winter“,

erhältlich ab EUR 90,-

Weihnachtliches Freilufttheater

im Tal der Geschichte(n).

Infobox

Die Karten kosten 15 €

für Erwachsene und

10 € für Kinder und sind

nur im Vorverkauf unter

der Tel. 03124 / 53700

erhältlich!

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Reinhard Ziegerhofer, Dorothee Steinbauer und Wolfgang Dobrowsky

holen das Wunder der Heiligen Nacht in die Steiermark.

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59


04 | NOVEMBER 2012

60

Veranstaltungskalender

November

24.11., 19.30 Uhr

Peter Mayer in der Evangelischen

Friedenskirche in Peggau. Der

Gitarrist und Komponist präsentiert

seine neue CD „home“. Spezieller

Gast: Nora Helena Katzlberger. Und:

Eintritt nach „freiem Ermessen“!

24.11., 20.00 Uhr

„Campiello“ in der Aula der

Volksschule in Kalsdorf bei

Graz. Die Komödie von Peter Turrini

frei nach Carlo Goldoni erzählt

vom kleinbürgerlichen Treiben

rund um Palatschinkenkönigin Orsola

und ihren Sohn Zorzetto.

24.11., 20.00 Uhr

Die Grazbürsten in der Kulturund

Sporthalle Seiersberg.

Die legendäre Kabarettgruppe

kommt mit ihrem Programm

„Zeit im Biss“.

24.11., 20.30 Uhr

Calim im Café-Pub Gü in Judendorf.

Der junge Grazer tourt im

Rahmen seiner „In vino veritas“-Tour

durch die Kulturoasen Österreichs.

Begleitet wird er dabei von seiner

Bühnenpartnerin Farfalla alias Sigrid

Spörk und einer Auswahl an genialen

Solisten der heimischen Musikszene.

29.11., 19.00 Uhr

Vernissage im Pfarrzentrum

Frohnleiten. Der Erlös dient

der Kirchturmsanierung.

30.11., 20.00 Uhr

Mirella Kuchling in der Galerie

Kunstvoll in Lieboch. Die Autorin

liest aus ihren ersten beiden Bänden

der „Frauenzimmer-Trilogie“

– ein unterhaltsamer, humorvoller

Abend mit musikalischer Untermalung

durch die Band „Kings of Inks“

in einem gemütlichen Rahmen mit

Bildern von Christine Kager und

Jutta Valent sowie „gewebten Bildern“

aus dem Teppichprojekt Ait

Khozema in Marokko.

30.11., 20.00 Uhr

„Sir“ Oliver Mally im Café me-

LOUNGE in Frohnleiten. Eine

Stimme, eine Gitarre, eine Story.

Was braucht der Blues mehr?

„Sir“ Oliver Mally gibt mit seiner

neuen CD „Strong Believer“ die

Antwort: nichts!

Dezember

2.12., 15.00 Uhr

Adventkonzert in der Kirche

Adriach in Frohnleiten.

2.12., 16.30 Uhr

Weihnachtskonzert im Schloss

Dornhofen in Hart-Purgstall. Eine

Gelegenheit, in feierlicher Atmosphäre

den schönsten Melodien

großer Komponisten wie Haydn oder

Fortin zu lauschen und so den Stress

für ein paar Stunden zu vergessen,

bietet das Phönix Bläserquintett.

6.12., 20.00 Uhr

Michael Krusche in der Werkstatt

Murberg in Enzelsdorf.

„Kumman & Gehn - Lieder Geschichten

Gedanken“. Der Geiger,

Sänger und Gitarrist von „Aniada a

Noar“ mit seinem Soloprogramm.

7.12., 20.30 Uhr

Georg Laube & Band in Loders

Backstube in Kumberg. Der Liedermacher

hat sein neues Album

„Sonnenmondhorizont“ ausschließlich

mit akustischen Instrumenten

aufgenommen und erzählt vom leisen

Plätschern des Meeres, vom Fortgehen,

Ankommen und Dableiben.

8.12., 19.00 Uhr

Adventkonzert in der Pfarrkirche

Frohnleiten.

9.12., 11.00 Uhr

Adventsonntag mit dem Singkreis

Laßnitzthal-Hart. Mit dabei:

Singkreis, Steirische Heimatdichter,

Hügellandla Musi uvm. Ort: Gemeindezentrum

Laßnitzthal 5, 8200

Gleisdorf. Gottesdienst ab 14 Uhr.

12.12., 20.00 Uhr

Leo Kysèla und Band im

Café meLOUNGE in Frohnleiten.

Der Soul-Großmeister

im Rahmen seiner „The Souly

Nights“-Tour.

14.12., 20.30 Uhr

Weihnachten aus dem Zillertal

in der Kirschenhalle

in Hitzendorf. Volkstümliche

Weihnachten!

15.12., 19.30 Uhr

Weihnachtskonzert vom Musikverein

Seiersberg in der

Mehrzweckhalle Seiersberg.

20.12., 19.30 Uhr

Heinz Marecek im Kulturheim

in Werndorf. Weihnachten

ist ein Fest der Freude und

Freude lacht auch zu Weihnachten!

Mit diesem Leitgedanken

erfreut Publikumsliebling

Heinz Marecek die Gäste

in GU: „Weihnachten einmal

anders!“

22.12., 20.00 Uhr &

23.12., 15.00 & 20.00 Uhr

Die Paldauer im Schwarzl-

Freizeitzentrum in Unterpremstätten:

Die erfolgreichste

Schlagerband Österreichs

gibt gleich drei Weihnachtskonzerte

in GU.


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61


04 | NOVEMBER 2012

62

Tipps in

Musikantenstammtisch im GH Weingrill

Am Donnerstag, dem 6. Dezember,

findet mit Beginn um 18 Uhr

ein ganz besonderer Musikantenstammtisch

im GH Weingrill

in Friesach bei Stübing statt. „Die

Huafschneida“ präsentieren sich in

neuer Besetzung und die Gruppe

STELLENANGEBOT

„Gemmas an“ aus Deutschfeistritz

absolviert ihren wirklich allerletzten

Auftritt beim Musikantenstammtisch

mit einem Abschiedskonzert

und einem allerletzten

Fantreffen. Auch Überraschungsgäste

werden erwartet!

Weihnachtsmusical in der Kirschenhalle in Hitzendorf

Am 8. Dezember mit Beginn

um 19.00 Uhr geht in der Kirschenhalle

mit „Es war einmal

im Dezember“ ein entzückendes

Weihnachtsmusical für

die ganze Familie von Werner

Wulz frei nach der Weihnachtsgeschichte

von Charles

Dickens über die Bühne. Es

ist der SPÖ Hitzendorf gelungen,

die Musicalcompany Klagenfurt

mit ca. 60 Darstellern

für diese Aufführung nach

Hitzendorf zu holen. Karten

(25 € für Erwachsene und 12

€ für Kinder bis 14 J.) gibt es

in der Sparkasse bzw. Raiba

Hitzendorf.

Kinderweihnachtsfeier der SPÖ Eisbach Rein

Am 8. Dezember findet die Kinderweihnachtsfeier

der SPÖ

Eisbach Rein statt: Um 10.00

Uhr im GH Absenger (Obere

Schirning) und um 14.30 Uhr

im GH Schusterbauer (Hörgas).

Am Samstag, dem 22. Dezember

um 14.00 Uhr beginnt für die Kinder

der Gemeinde Wundschuh

Modellbahnausstellung in Hart bei Graz

Das Schmalspur-Modellmuseum

(Pachernbergweg 17, 8075 Hart bei

Graz) hat am 16. Dezember von 10

– 17 Uhr und speziell für die Kinder

am 24. Dezember von 10 – 14 Uhr

geöffnet. Bestaunt werden kann die

Modellbahnanlage der Mariazeller-

Ende und Anfang in Stift Rein

Kurz vor dem Jahreswechsel - am

Sonntag, dem 30. Dezember - gastiert

um 15.00 Uhr im Cellarium

von Stift Rein das Duo Scherzando.

Petra Schwarzl, Lehrerin an

der Musikschule Kalsdorf, und

ihre Kollegin Konstantia Loibner

bringen mit Gitarre und Klarinette

Musik vom Feinsten. So

ungewöhnlich und reizvoll diese

bahn, bei guten Wetterverhältnissen

ist auch die Gartenbahnanlage in Betrieb.

Auf Ihren Besuch freuen sich

die „Freunde der Mariazellerbahn

– Modell“. Infos auch unter: www.

mariazellerbahn.at/kaufmann oder

Tel. 0664 9316855.

Musikbesetzung ist, so selten und

bezaubernd ist auch der Ort ihres

Auftritts: die Krippenausstellung

im Stift Rein. Der Eintritt ist frei,

um Spenden für die Renovierung

der Basilika wird gebeten. Im Anschluss

an das einstündige Konzert

kann bei Brot und Wein das Ende

nachklingen und auf den Anfang

angestoßen werden.

Lebenslust und Leidenschaft im Cellarium

Liebeleien, Intrigen und Eifersucht

haben schon jeher die Künste beflügelt.

Musikalisch thematisiert

das Ensemble „I mangioni musicale“

Lebenslust, Leidenschaft

und überschwängliches Amüsement

in der früh- bis spätbarocken

Musik. In „Corte di gioia“ bringen

die hochkarätigen Musiker aus

Der Kasperl erlebt wieder ein

tolles Abenteuer und auch der

Weihnachtsmann hat versprochen,

die Pakete für die braven

Kinder persönlich vorbei zu

bringen.

Kinderweihnachtsfeier der SPÖ Wundschuh

die Kinderweihnachtsfeier im

Gasthaus Farmer (Kirchenwirt) -

es kommt der Kasperl aus Graz.

Graz und Kalsdorf am Samstag,

dem 26. Jänner 2013, um 19.00

Uhr im Cellarium des Stiftes Rein

Juwele der Barockmusik u.a. von

Georg Philipp Telemann, Johann

Sebastian Bach und Henry Purcell

zur Aufführung. Der Eintritt ist

frei, um Spenden für die Renovierung

der Basilika wird gebeten.

FOTO: Edith Ertl

Tischler/in für Vollzeit gesucht. Vorraussetzungen: selbständiges Arbeiten, Führerschein B, abgeleisteter Präsenzdienst.

Entgelt Facharbeiter nach dem 2. Jahr monatlich € 1.710,– brutto, Überzahlung je nach Qualifikation mögl.

Tischlerei Schinnerl: E-Mail: schinnerl@reparaturtischlerei.at, 03124-54461


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