Jahresbericht 2019 - Radioschule klipp+klang

talin

Der Jahresbericht 2019 der Radioschule klipp+klang.

Kinder+Jugend

Bereichsleitung: Ahmed Mehdi (bis März 2019), Anna Tavernini (ab Juli 2019)

Projektmitarbeit: Christian Fürholz, Lena Glanzmann, Anna Wirz,

Liselotte Tännler

Zum Bereich Kinder+Jugend gehören alle Projekte, Kurse und Workshops mit Kindern

und Jugendlichen. Die Angebote sind dabei so divers wie die Zielgruppe selbst. Sie

finden in Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendtreffs, Ferienpass- oder Lager-Anbieter*

innen und Institutionen aller Art statt. Die jungen Teilnehmer*innen entscheiden so viel

wie möglich selber und gehen Themen auf den Grund, die sie interessieren. Die Workshops

werden auf die Bedürfnisse der Partnerorganisationen, der Teilnehmenden und

auf die jeweiligen Rahmenbedingungen zugeschnitten. Wir adaptieren unsere Erfahrung

in Empowerment-Projekten mit Menschen mit Beeinträchtigung oder mit Migrations-

und Fluchthintergrund auch für Kinder und Jugendliche und arbeiten mit ihnen

wenn immer möglich integrativ. Die Vorhaben setzen wir in allen Regionen der Schweiz

und in allen Landessprachen um. Seit März haben wir jeden Sonntag von 17 bis 18 Uhr

ein Sendefenster auf diis Radio, in dem wir unsere Produktionen aus Kinder- und Jugendprojekten

ausstrahlen können.

Wir machen Radio! Ferienpass-Workshops im Engadin und in Stans

Freizeit-Angebote

Der Beitrag an die Betriebsstruktur, der vom Bundesamt für Sozialversicherungen BSV

aufgrund der im Vorjahr umgesetzten Angebote gesprochenen wird, lag 2019 mit CHF

49’908 deutlich unter dem Vorjahres-Beitrag (CHF 57’304), obwohl wir in der Gesamtauswertung

der eingereichten Daten besser abschnitten als im Vorjahr. Über die Gründe

kann nur spekuliert werden, weil keine Einblicke in die Details der Vergabepraxis

gewährt werden.

2019 wurden in 19 Kantonen Kurse und Workshops in deutscher oder französischer

Sprache umgesetzt. Rund 360 Teilnehmer*innen unter 25 Jahren haben in ihrer Freizeit

Angebote der Radioschule klipp+klang genutzt. Leider konnten keine Vorhaben in

italienischer oder romanischer Sprache umgesetzt werden.

Im Rahmen von Ferienpass-Angeboten konnten langfristige Kooperationen wie beispielsweise

mit der Stadt Luzern, den Ferienpässen X-Island und Laufental-Thierstein

in Baselland und dem Literaturhaus Zentralschweiz in Stans weitergeführt werden.

Dazu wurden neue Partnerschaften mit Ferienpässen wie im Engadin oder in Gurmels

aufgebaut. Ein besonderes Vorhaben konnte mit der Stadt Arbon TG im November

umgesetzt werden: Nach einem Vorbereitungsworkshop moderierten Jugendliche die

Feierlichkeiten zu 30 Jahren Kinderrechte im Jakob-Züllig-Park in Arbon auf der grossen

Bühne vor rund 2’000 Menschen. Ein echter Gänsehaut-Moment!

30 Jahre Kinderrechte in Arbon: Die Radiozentrale befindet sich im Saurer-Bus

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