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henningkraus


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Inhalt

Zum Geleit 3

Kirche und Corona: Interview mit

Superintendent Selter

4

Kirche und Corona: Kirche und die Medien 6

Religion und Glaube: Die Konfirmation 7

Konfirmandenunterricht in der Jonagemeinde 14

Konfirmandenunterricht in der St. Petri-

Gemeinde

15

Kirchenmusik 16

Veranstaltungen 17

Gottesdienste 18

Sommerkirche in der Region GOE-West 20

Aus dem Zentrum für ältere Menschen 21

Aus dem Ortsrat 24

Kirchgeld St. Petri 25

Aus den Kitas 30

Aus der Region GOE-West 32

Freud und Leid 33

Hilfe und Beratung 34

Anschriften 35


Zum Geleit 3

So schnell…

...war noch kein Gemeindebrief von den Ereignissen

überrollt, wie die Ausgabe von Anfang Februar!

Schneller als wir denken konnten, kam der

Stillstand für alle geplante Gemeindearbeit, Gottesdienst, Veranstaltungen, Feiern

etc… Wie alle Welt sahen sich auch die Groner Kirchengemeinden in der

Verantwortung für den Schutz der Gesundheit einerseits und der lebendigen

Gemeindearbeit andererseits. Mit einer Sonderausgabe zu Ostern haben wir

versucht, den Menschen österlichen Trost zu geben und unsere Bereitschaft

für Seelsorge bekannt zu machen.

Und nun stehen wir immer noch in großer Ungewissheit vor der Zukunft. Alle

Planungen, die vorsichtig und im Rahmen des Erlaubten und Möglichen gemacht

werden, können jederzeit wieder zu Staub zerfallen. Aber wir möchten

es wagen, in diesen Zeiten den Trost des Glaubens und eine minimale Form

von Gemeinschaft in Grone anzubieten – auch wenn uns die Beschränkungen

die Seele aller Gemeindearbeit nehmen: Kein Gesang im Gottesdienst, keine

Zusammenkünfte von Gruppen, Kreisen und Chören, Abstand, Gesichtsschutz,

kein Handschlag, keine Umarmung, statt dessen Desinfektion etc…

Aber wir blicken zuversichtlich in die Zukunft und setzen die Reihe fort, in der

wir über das berichten, was „Kirche so tut“, die Amtshandlungen. In dieser Ausgabe

geht es um den Konfirmandenunterricht und die Konfirmation. Auch wenn

die diesjährigen Konfirmationen verschoben werden mussten, laden wir die

neuen Gruppen herzlich ein, sich zur Taufe zu bekennen und dem Glauben

treu zu bleiben.

Bleiben Sie gesund und seien Sie gegrüßt,

Henning Kraus, Pastor in St. Petri-Grone

Pascal Misler, Pastor der Jonagemeinde

Der Jona-Wal

in der Kita

freut sich

auf die Rückkehr

der Kinder.

Mir ist sooo

langweilig


4

Religion und Glaube

Gemeindeleben in Corona-Zeiten

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie

erleben wir in unserer weitgehend

satten und sorgenfreien Gesellschaft

erstmals eine Katastrophe,

wie sie vielleicht nur ältere

Mitbürger noch aus Kriegszeiten

kennen. Damals suchte man

Schutz und Nähe. Heute sind die

Umstände komplett anders: Nähe

ist tabu. Abstand und Sicherheitsvorschriften

sind an der Tagesordnung.

Menschenansammlungen

Superintendent Friedrich Selter (Bild: Privat)

sind verboten und persönliches Beisammensein sollte möglichst gar nicht oder

nur digital stattfinden. Was das für das Gemeindeleben konkret bedeutet, wollten

wir vom Superintendenten unseres Kirchenkreises, Friedrich Selter, wissen.

• Herr Selter, es gibt viele Auflagen und Regeln, die das kirchliche Leben

in nächster Zeit regulieren werden. Würden Sie uns konkret sagen, wie

zum jetzigen Stand ein normaler Gottesdienstbesuch aussehen könnte?

Gottesdienste zu Corona-Bedingungen werden nicht so sein wie vorher –

schon alleine wegen des fehlenden Gesangs. Coronaviren können bei Gesang

besonders weiträumig verteilt werden, daher müssen wir auf Gesang noch verzichten.

Das gleiche gilt auch für Chöre und Bläserkreise. Außerdem sollen die

Besucher eine Mund-Nasen-Schutzmaske tragen und die Mindestabstände

einhalten. Natürlich gibt es Bibellesungen, eine Predigt und auch Gebete. Ich

rechne mit viel Kreativität in den Gemeinden. Da werden für diese besonderen

Bedingungen Gottesdienstformen entwickelt, die gehaltvoll und schön sind.

Vielleicht entstehen so auch völlig neue Gottesdienstmodelle.

• Wie erleben Sie ihre Gemeindemitglieder heute, wenn Sie sich mit Ihnen

austauschen?

Das ist sehr unterschiedlich. Viele sind dankbar, dass es ihnen gut geht. Andere

klagen aber auch über Einsamkeit oder leiden darunter, ihre Angehörigen im

Seniorenheim nicht besuchen zu dürfen oder ihre Enkel nicht zu sehen. Manchen

wird die Zeit ohne die gewohnten Treffpunkte und Kreise inzwischen sehr

lang. Ich höre aber auch immer wieder, wie begeistert viele von den vielfältigen

Andachtsangeboten sind, die unsere Gemeinden entwickelt haben. Ich hoffe,

dass manches davon auch nach Corona weitergeführt wird


Religion und Glaube 5

• Wie können Ihrer Meinung nach ältere Kirchenbesucher, die nicht gerne

mit digitalen Medien umgehen, erreicht werden?

Die meisten Gemeinden haben gerade auch an ältere Kirchenbesucher gedacht

und gedruckte Andachten verteilt, verschickt oder an Wäscheleinen ans

Kirchenportal gehängt. Es gab auch telefonische „Besuche“ von Haupt- und

Ehrenamtlichen. Da ist wirklich viel passiert. Außerdem gibt es schon immer

Gottesdienste und Andachten im Fernsehen und im Radio. Da habe auch ich in

den zurückliegenden Wochen oft eingeschaltet. Vieles hat mir sehr gut gefallen.

Das war tröstlich, interessant und feierlich.

• Wann musste das letzte Mal die Kirche für ähnlich lange Zeit geschlossen

bleiben?

Acht Wochen ohne Kirche hat es vermutlich noch nie gegeben. Höchstens in

einzelnen Kirchen bei uns in Südniedersachsen, wo jedes Dorf seine eigene

Kirche hat. Aber in dieser Gesamtheit sicherlich nicht.

• Wo sind in kommender Zeit dauerhaft Einschränkungen im kirchlichen

Leben zu befürchten?

Natürlich hoffe ich, dass stufenweise die Einschränkungen in Niedersachsen

wieder gelockert werden. Vorerst können aber Chöre und Instrumentalkreise

nicht proben. Das empfinde ich als einen schwerwiegenden Verlust für Kirchenmusik

und Gemeinschaft. Auch Gemeindefeste und andere größere Veranstaltungen

werden auf längere Sicht nicht möglich sein. Selbst bei den Sitzungen

und Besprechungen müssen wir wohl noch etwas warten, bis wir wieder

persönlich zusammenkommen können. Was sich jetzt bewährt, sind zum

Beispiel Videokonferenzen, die wir zum Teil auch nach Corona weiter praktizieren

werden.

• Besteht eine Gefahr darin, dass die Gemeinden nach der Krise Kirchgänger

verlieren, da die Unsicherheit, was sozialen Umgang angeht, nach

Corona noch gestiegen ist?

Das glaube ich nicht. Wer der Kirche verbunden ist, wird das auch weiterhin

bleiben. Wie stark der Wunsch nach Gemeinschaft ist, zeigt sich doch in diesen

Wochen ganz besonders deutlich. Wo Gemeinden einen guten Rahmen

für Gottesdienst und Begegnung schaffen, wird das für viele auch weiterhin attraktiv

sein. Und dass unsere Gemeinden das auch unter schwierigen Bedingungen

professionell können, zeigen wir ja aktuell an vielen Orten.

Das Interview führte Inka Hoffmann


6

Religion und Glaube

Gemeinde und Gemeinschaft in Corona – Zeiten:

Rückblick und Ausblick

Ostern liegt hinter, Pfingsten vor uns. Wir wissen noch nicht, wie wir das Pfingstfest

feiern können. Für die, denen es eine liebgewordene Selbstverständlichkeit war

und ist, Ostern mit einem Gottesdienst zu feiern, musste es schmerzlich sein, auf

die Osternacht, das gemeinsame Frühstück am Ostermorgen und den Festgottesdienst

am ersten oder zweiten Feiertag zu verzichten.

Doch seien wir ehrlich: Wer einen Ostergottesdienst mitfeiern wollte, der hatte Gelegenheit

dazu. In Rundfunk und Fernsehen wurden Live – Übertragungen angeboten.

Eine bemerkenswert große Zahl von Kirchengemeinden lud ein, Gottesdienste

im Internet zu verfolgen. Nein, Ostern ist nicht ausgefallen, die Osterbotschaft blieb

nicht stumm. Und selbst die fröhlichen Osterlieder erklangen durch die offenen

Fenster der Petri – Kirche von der Orgel intoniert oder vom Dach der Jona – Kirche

von Bläsern geblasen. „Christ ist erstanden von der Marter alle; des soll‘n wir alle

froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.“ Wer wollte, konnte von Balkon und

Terrasse mitsummen und mitsingen.

So ganz anders war unsere heutige Situation gar nicht als die der Jünger am ersten

Osterfest der Geschichte. Die Jünger damals saßen im geschlossenen Raum

mit verriegelten Türen, isoliert und verängstigt. Und sie fürchteten sich davor, dass

die Soldaten der römischen Besatzungsmacht sie entdecken könnten und wollten

sich nicht ausmalen, was das bedeuten konnte. Sie konnten doch als Spießgesellen

dieses ans Kreuz gehängten Jesus betrachtet werden nach dem Motto: mitgegangen,

mitgefangen, mitgehangen…

Wir werden auch in den nächsten Wochen nicht zu den normalen Gottesdiensten

zurückkehren können. Wir können das als Einschränkung des Grundrechts auf Religionsfreiheit

betrachten, die uns vom Staat zugestanden, aber nun auch beträchtlich

eingeschränkt wird. Wir können aber auch diese Einschränkung als Chance ergreifen,

die Freiheit der Religionsausübung neu zu buchstabieren und in Praxis umzusetzen.

Ostern ist eine Hoffnungsbotschaft, die wir an jedem Sonntag erneuern.

Sie setzt Zuversicht und Kreativität frei. Wir singen Lieder auf Balkonen und Terrassen,

von einem Gartengrundstück zum andern, mit den Nachbarn und für die Nachbarn:

„Der Mond ist aufgegangen…“ Wir machen Einkaufsangebote an die alten

Menschen nebenan. Wir frischen fast schon eingeschlafene Beziehungen wieder

auf, telefonieren mit alten Freunden und schreiben Briefe und merken dabei, dass

es gut tut, an andere zu denken, weil man ihnen und sich selbst eine Freude

macht. Ostern macht lebendig und weckt Anteilnahme. Wir erleben sie in diesem

Jahr bewusster als in anderen Jahren, und vielleicht ist sie auch haltbarer. Wir können

aus der Not eingeschränkter Normalität eine Tugend machen, die Tugend der

Achtsamkeit und wechselseitiger Anteilnahme und die Neuentdeckung wechselseitiger

Wertschätzung. Dann praktizieren wir Gottesliebe als Nächstenliebe. Eckart Bräuer


Religion und Glaube: Die Konfirmation 7

Warum Konfirmandenarbeit?

Die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden

ist ein zentrales Bildungsangebot der evangelischen

Kirche und aufgrund ihrer Reichweite zugleich

eines der bedeutendsten außerschulischen

Bildungsfelder in Deutschland. Nach reformatorischem

Verständnis entspricht die Konfirmandenarbeit

dem Bildungsauftrag der Kirche , auf der

ein verständiges und mündiges Christsein zielt und zur religiösen Orientierung

junger Menschen beitragen will.

Die Eröffnung von Bildungsmöglichkeiten im christlichen Glauben und die Unterstützung

religiöser Mündigkeit waren von Anfang an wesentliche Ziele evangelischer

Bildungsverantwortung. Die Einrichtung christlicher Bildungsangebote

für alle Jugendliche, aus denen dann die Konfirmandenarbeit entstanden ist,

gehörte zu den Innovationen der Reformationszeit, die bis in unsere Gegenwart

hinein große Vitalität aufweisen. Jedes Jahr beteiligen sich mehr als 90 %

der evangelischen Jugendlichen im Alter von etwa 14 Jahren an der Konfirmandenarbeit.

Das sind 200.000 bis 250.000 Jugendliche – etwa ein Drittel aller

Jugendlichen des betreffenden Jahrgangs in Deutschland. Seit einigen Jahren

machen sich die demografischen Veränderungen auch bei den Konfirmationszahlen

bemerkbar, diese entsprechen den geringer werdenden Jahrgangsgrößen

in Deutschland insgesamt.

Die Konfirmandenarbeit bietet Jugendlichen eine Möglichkeit, sich vertieft mit

zentralen Lebens- und Glaubensfragen auseinanderzusetzen. Der intensive

gemeinsame Lernprozess, der je nach Landeskirche ein bis zwei Jahre dauert,

ist damit weit mehr als eine Vorbereitung auf die Konfirmation. Anders als häufig

angenommen, sehen Jugendliche – wie die bundesweite Studie zur Konfirmandenarbeit

zeigt – den Grund für ihre Teilnahme an Konfirmandenarbeit und

Konfirmation keineswegs nur in erwarteten Geschenken oder in einem Familienfest,

in dessen Mittelpunkt sie gerne stehen. Auch wenn solche Motive

selbstverständlich eine wichtige Rolle spielen, widersprechen diese Erwartungen

gerade für die Jugendlichen selbst nicht den religiösen Motiven: Vielfach

heben sie die eigene Taufe hervor, wollen mehr über Gott und den Glauben erfahren,

um selbst entscheidungsfähig zu werden, und bei der Konfirmation wollen

sie den Segen empfangen. Viele Erwachsene sehen in der Freude der

Konfirmandinnen und Konfirmanden an materiellen Geschenken und dem

ernsthaften Suchen nach religiösen Antworten einen Widerspruch, die meisten

Jugendlichen können beides miteinander verbinden.


8

Religion und Glaube: Die Konfirmation

Die Konfirmation: Abschluss oder Neuanfang?

Die Konfirmandenarbeit mündet in die Feier der Konfirmation, die als festlicher

Gottesdienst und als Familienfeier für die Jugendlichen von sehr großer Bedeutung

ist.Konfirmation bietet Jugendlichen und ihren Familien eine rituelle

Begleitung, die auf dem Weg des Erwachsenwerdens gerne angenommen

wird. Gerade in Zeiten eines beschleunigten gesellschaftlichen Wandels kann

ein solches Ritual eine religiöse und zugleich gesellschaftliche Funktion der Lebensorientierung

und der Vergewisserung erfüllen.

Die evangelische Form

der Konfirmation hat

sich in Deutschland seit

dem 18. Jahrhundert flächendeckend

durchgesetzt.

In ihr verbinden

sich seither verschiedene

Erwartungen und Erfahrungen.

Die Konfirmation

steht für das eigene

Bekenntnis ebenso

wie für religiöse Mün-

Segnung bei der Konfiramtion (Bild: ekd)

digkeit, für das Bedürfnis Jugendlicher nach einem Übergangsritual auf dem

Weg des Erwachsenwerdens ebenso wie für den Wunsch von Eltern und Familien,

ihre Kinder auf ihrem Lebensweg von Gott begleitet und behütet zu wissen.

Die Konfirmation ist damit nicht nur ein feierlicher Abschluss, sondern

auch bereits ein zentrales Motiv für die Teilnahme an der Konfirmandenzeit.

Für die Eltern gehört die Konfirmation zu den wichtigsten Festen im Leben ihrer

Kinder. Angesichts veränderter Familienstrukturen fällt es vielen Familien nicht

leicht, gemeinsam Feste zu feiern und den eigenen Erwartungen gerecht zu

werden. Darüber hinaus kann die Konfirmation auch für Eltern zu einer intensiven

Tauferinnerung werden.

Zwischen dem wahrgenommenen Bedarf an Ritualen im Jugendalter kann die

Konfirmation für Jugendliche, für Familien und für die Gesellschaft eine Bedeutung

entfalten, deren lebensgeschichtliche Wirkung nicht zu unterschätzen ist.

Sie ist natürlich der festliche Abschluss der Konfirmandenzeit, aber auch der

Anfang eines Lebens im christlichen Glauben. Sie berechtigt zur Übernahme

des Patenamtes bei Taufen, zur Kandidatur als Kirchenvorsteher*in und zur

kirchlichen Eheschließung. Wer überdies leitend im kirchlichen Bereich tätig

sein möchte, muss sie vorweisen können.


Religion und Glaube: Die Konfirmantion 9

Wie geht „Konfer“ heute?

In den letzten Jahrzehnten hat die Arbeit mit Konfirmandinnen und

Konfirmanden einen erfolgreichen Reformprozess durchlaufen, der als

Übergang vom Konfirmandenunterricht zur Konfirmandenarbeit beschrieben

werden kann. In ihrer heutigen Gestalt schließt sie über Unterricht hinaus

weitere Elemente vor allem aus der Jugendarbeit ein, die sie in neuer Weise

für die Jugendlichen attraktiv machen. Neben inhaltsbezogenen

Bildungsaufgaben bietet sie persönlichkeits- und prozessbezogene

Bildungsdimensionen wie Gemeinschaftserfahrungen, kreative, musikalische

und spielerische Aktivitäten, Erfahrungen mit dem Gottesdienst sowie Praktika

in Gemeinde und Diakonie. Mit der programmatischen

Umstellung auf Konfirmanden- arbeit, die manchmal sogar

als Paradigmenwechsel bezei- chnet wird, hat die Kirche die

Herausforderungen aufge- nommen, die sich aus dem

Wandel des Jugendalters, der Gesellschaft sowie der

Kirche selbst ergeben.

In der Regel

gehören heute

zur Konfirman- denarbeit

insgesamt durch- schnittlich

45 Stunden Unterricht,

mehrere

ganztägige

Aktionen zum Beispiel als

„Konfi-Samstage“ sowie

verschiedene Exkursionen und

Praktika. In diesem Zusammenhang

haben sich beson-

ders die Konfi-Freizeiten sehr

bewährt. In Grone sind es in

der Regel eine Freizeit in der

Anfangszeit und eine in der Schlussphase. Die genaue

Aufteilung der anderen Arbeits-

einheiten geschieht nach einen

Plan, der mit den Bedürfnissen und Möglichkeiten der jeweiligen Gemeinden

abgestimmt wird. Der Besuch von ca. 30 Gottesdiensten gehört dazu.

Wie alle Vereine und Kultureinrichtungen, in denen Jugendliche vorkommen,

leiden auch die Kirchen an der schmalen Zeitleiste, die den Jugendlichen

neben der Schule noch verbleibt. So ist es für die Familien ein kraftvoller Weg,

sich für die Kirche und die Konfirmandenarbeit zu entscheiden, ohne die

übrigen Verpflichtungen aufzugeben. Eine sehr bewusste Entscheidung für ein

Leben im Glauben und in der Kultur des Christentums. Die zurück gehenden

Zahlen täuschen nicht über die positiven Erfahrungen hinweg, die besonders in

größeren Gruppen mit ins Leben genommen werden.


14

Konfirmandenunterricht

Neuer Konfirmanden-Kurs in Jona

Wir laden Jugendliche etwa ab

dem 12. Lebensjahr, die in der

Regel nach den Sommerferien

das 7. Schuljahr besuchen,

herzlich ein, in einem rund 20-

monatigem Konfirmandenkurs

mehr über den christlichen

Glauben, ihre Kirchengemeinde

und für sie wichtige Themen zu

erfahren und ins Gespräch zu

kommen. Der Kurs beginnt voraussichtlich

im September und

Bild: Trebesch

findet einmal im Monat an einem Samstagvormittag von 10 bis 13 Uhr statt.

Die Konfirmanden der Jona-Gemeinde und der Kirchengemeinde Hetjershausen

werden zusammen „unterrichtet“, der Ort wechselt zwischen Jona und

Groß Ellershausen. Der Vormittag wird abwechslungsreich gestaltet: informieren,

diskutieren, Spiele, Spaß, Kurzfilme und Andachten. Außerdem gibt es –

wenn wieder möglich - freiwillige Angebote wie Escape Room, Kickertunier,

Rasti-Land oder Heidepark. Ergänzt werden die Konfi-Blocks durch Aktivitäten

in der eigenen Gemeinde (Erntedanksammlung, Helfen bei der Göttinger Tafel

oder Kinderkirche, Krippenspiel am Heiligen Abend o.ä.). Besonders beliebt

sind die dazugehörigen beiden Wochenend-Freizeiten (siehe Foto).

Ein Anmeldebogen ist auf unserer Homepage im Internet zu finden und wird

denen, deren Anschrift wir haben, zugeschickt. Für eine Anmeldung benötigen

wir eine Kopie von Geburts- und Taufurkunde. Auch nicht getaufte Jugendliche

können gerne teilnehmen.

Für Rückfragen und Informationen stehen wir telefonisch oder per Mail gerne

zur Verfügung: Pascal Misler, Tel.94855; p.misler@web.de, Maike Trebesch,

Tel. 796176; maike.trebesch@t-online.de oder Alexander Ohm Tel. 0176

45818857; ohm.alexander96@yahoo.de.

Sobald es wieder möglich ist, laden wir alle, die uns eine Telefonnummer oder

E-Mailadresse schicken, zu einem gemeinsamen Kennenlern- und Informationsgespräch

ein. Wir freuen uns auf euch und die Gruppe.

Maike Trebesch Alexander Ohm Pascal Misler

(Diakonin) (Mitarbeiter) (Pastor)


Konfirmandenunterricht 15

Konfirmandenkurs in der St. Petri-Gemeinde

Wir laden Jugendliche mit 12 Jahren bzw. in der 7. Klasse herzlich ein! Der

Kurs beginnt voraussichtlich nach den Sommerferien, bevorzugt dienstags um

16.30 Uhr mit einer Wochenstunde. Aufgelockert durch Aktionen in der Region

und einer Freizeit – voraussichtlich im Herbst 2021 – endet er mit der Konfirmation

am 1. Mai 2022. In verschiedenen Praktika können die Konfirmanden

„Kirche ganz praktisch“ erleben.

Da eine persönliche Informationsveranstaltung noch nicht möglich ist, stellen

wir alle weiteren Hinweise auf der Homepage ein. Dort ist auch ein Anmeldeformular,

das ausgefüllt im Gemeindebüro abgegeben oder per Mail zugesandt

werden kann. Alle wichtigen Infos gehen dann am die angemeldeten Jugendlichen

und ihre Familien.

„Stuhlproben“…

haben verschiedene Möglichkeiten

ergeben,die Stühle auf Abstand in der

St. Petri-Kirche zu stellen. Die

Faszination des Raumes kam völlig

ohne Gestühl einzigartig zur Geltung.>

< Eher wie bei einer Abiturprüfung

standen die Stühle im ersten Versuch

einzeln mit vorgeschriebenem

Abstand,

also eher

ungemütlich.

Am besten gefielen uns die aufgelockerten >

Reihen, in denen Sitzkissen Abstand markieren,

aber Gäste eigenverantwortlich auf Distanz

sitzen können.


16

Kirchenmusik

Liebe Gemeinde,

Brief der Kirchenmusikerin Elke Hahn

die vielen Stimmen der Orgel

sind nun sonntags im Gottesdienst

wieder zu hören, doch

die Menschen müssen noch

auf ihre Töne verzichten: Singen

in der Kirche ist weiterhin

nicht möglich. Und auch das

Versammlungsverbot für Gruppen

bleibt vorerst bestehen.

Deswegen können sich die

Chöre derzeit nicht treffen und

die Kirchenmusik ist vorläufig

auf die Gottesdienste beschränkt. Damit werden alle unsere schönen Planungen

hinfällig. Die Kunstaustellung "Glauben?" wird mit ihrem gesamten Rahmenprogramm

(Eröffnungskonzert, Abschlussgottesdienst...) auf das kommende

Jahr verschoben. Was uns dieses Jahr musikalisch noch möglich sein wird,

ist derzeit völlig offen. Bitte achten Sie auch auf Ankündigungen in der Presse,

auf unserer Homepage oder durch Plakate.

Ich wünsche allen, die gern singen, dass Ihnen der Ton nicht im Hals stecken

bleibt - singen Sie! Allein oder mit Ihrer Familie zu Hause, zur CD oder Radiomusik,

unter der Dusche oder wo auch immer.

Herzliche Grüße, Elke Hahn

An Pfingsten feiern

Christen den Heiligen

Geist, der alle

Gläubigen weltweit

erfüllt und verbindet. Dafür haben

Künstler früh das Bild einer weißen

Taube gefunden. Pfingsten gilt als

der „Geburtstag der Kirche“ und als

Beginn der weltweiten Mission. Es ist

das dritte große Fest im Kirchenjahr,

nach Weihnachten und Ostern.

Gottesdienst draußen

mit Gesang

Am Pfingstsonntag, den 31.

Mai um 10 Uhr, feiert die St.

Petri-Gemeinde einen Frischluft-Gottesdienst

zum Pfingstfest

auf der Wiese vor der Kirche.

Beteiligt ist auch ein Bläserkreis.

Sitzgelegenheiten

werden auf die vorgeschriebenen

Abstände gestellt.


Veranstaltungen 17

St. Petri-Gemeinde: Ausgefallen und verschoben:

Die diesjährige Konfirmation fiel dem Lockdown zum Opfer. Sofern sich nicht

noch weitere Änderungen ergeben, werden alle Konfirmanden im nächsten

Jahr gemeinsam mit dem jetzt noch laufenden Jahrgang konfirmiert.

Konfirmationsjubiläum: In der St. Petri-Gemeinde ist das diesjährige Jubiläum

der eisernen, diamantenen und goldenen Konfirmation – ursprünglich für

den 7.6. geplant – verschoben, bis Zusammenkünfte wieder ohne Einschränkungen

und gesundheitliche Gefährdungen möglich sind.

Tauffest an der Grone: Das für Pfingstsonntag geplante Tauffest an der Grone

wird wieder stattfinden, sobald Zusammenkünfte ohne Einschränkungen

und gesundheitliche Gefährdungen möglich sind. Geplant ist es auf jeden Fall

für Pfingstsonntag 2021.

Geplant unter Vorbehalt:

Einschulungsgottesdienst: Wird für die Kinder und ihre Familien angeboten,

sobald die schulischen Planungen feststehen.

Kinderkirche: Es ist geplant, den KinderKirchenSamstag wieder nach den

Sommerferien aufzunehmen. Die Einladung erfolgt über die bekannten Medien.

Möglich mit Einschränkungen:

Taufen feiern wir gerne, allerdings nur für jeweils eine Familie mit der zur Zeit

eingeschränkten Besucherzahl in der Kirche und nur außerhalb des Gemeindegottesdienstes.

Hierbei gelten die aktuellen Hygieneregeln.

Gottesdienste dürfen wir unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln

feiern. Dazu gehören Gesichtsschutz, Nutzung der Handdesinfektion, Verzicht

auf Gesang, maximale Besucherzahl 30 Personen. Zusammenkünfte in Gemeinderäumen,

worunter wir alle Gruppen und Kreise verstehen, sind leider

noch nicht erlaubt.

Ehejubiläen können auch in der Kirche mit Andacht und Segen gefeiert

werden.

Die Kirche (Vorraum) ist tagsüber zum Gebet und Anzünden einer Kerze geöffnet.

Beerdigungen können nun mit einer maximalen Zahl von 20 Gästen in der

Friedhofskapelle unter Verzicht auf Gesang gehalten werden. Auf dem Friedhof

gelten die Abstandsregeln.

Änderungen sind jederzeit möglich.


18

Alle Gottesdienste

Jona-Gemeinde: Endlich wieder Gottesdienste …

Lange haben wir darauf gewartet. Endlich dürfen wir wieder Gottesdienste feiern.

Das strikte Versammlungsverbot, das auch für Kirchen und Gottesdienste

galt, ist gelockert. Nun werden unsere Kirchen wieder geöffnet.

Es gibt noch keinen langen Plan. Durch Tagespresse, Schaukasten, Homepage

und Mail laden wir zu den nächsten Gottesdiensten ein.

Was leider weiterhin nicht geht, sind schön

volle Kirchen mit vielen Menschen, mit Chor,

Bläsern und kräftigem Gesang. Schade, gerade

das waren doch oft Gottesdienste, die „gut

getan“ haben.

Sonst, an „normalen“ Sonntagen, hielt sich

„das Gedrängel“ in unseren Kirchen ja in

Grenzen. Alle, die häufiger mal kommen, kennen

ja auch diese „kleinen Gottesdienste“.

Nur, dass der Pastor nun nicht mehr darauf drängt, dass alle nach vorn kommen

und zusammensitzen; sondern jetzt im Gegenteil: schön verteilt - jede/r für

sich.

Corona zwingt uns zu lernen. Das wird bleiben. Wir haben begonnen, Texte,

Andachten oder Podcasts auf die Homepage zu stellen. Wir üben uns ein in

Telefon- und Video-Konferenzen. Wir probieren neue digitale Gottesdienst-Formen.

Das alles wird weiterhin notwendig bleiben. Und wir bitten Sie, solche Angebote

weiterhin gut zu nutzen.

Für jede Anregung und gute Idee sind wir dankbar. In unseren Kirchen geht es

nun erst einmal um die Einhaltung des Abstandsgebotes und um Hygienemaßnahmen,

das Tragen von Mundschutz, Verzicht auf Gesang und Abendmahl,

Begrenzung von Teilnehmern je nach Raumgröße und auch das Hinterlassen

des Namens, um im Notfall Infektionsketten nachvollziehen zu können.

Schutz von Menschenleben und Schutz vor Ansteckung behalten oberste Priorität

und stehen über jedem Wunsch nach Rückkehr zu einer „früheren Normalität“.

Kirchenvorstände und Mitarbeiter/innen nehmen diese Verantwortung

sehr ernst.

Für alle Entscheidungen, die wir zu treffen haben, wie wir in dieser Zeit Glauben

und Gemeinschaft leben können, erbitten wir Gottes Beistand. Möge auch

heute sein Wort gelten: „Siehe, ich will etwas Neues schaffen, jetzt wächst es

auf, erkennt ihr‘s denn nicht?“ (Jesaja 43,19)

Ihr Pascal Misler, Pastor


Geplante Gottesdienste in St. Petri – unter Vorbehalt 19

Sonntag, 31.5.

Pfingstsonntag

Sonntag, 7.6.

Trinitatis

Sonntag, 14.6.

1. S. n. Trinitatis

Sonntag, 21.6.

2. S. n. Trinitatis

Sonntag, 28.6.

3. S. n. Trinitatis

Sonntag, 5.7.

4. S. n. Trinitatis

Sonntag, 12.7.

5. S. n. Trinitatis

Sonntag 19.7.

6. S. n. Trinitatis

Sonntag, 26.7.

7. S. n. Trinitatis

Sonntag, 2.8.

8. S. n. Trinitatis

Sonntag, 9.8.

St. Petri 10.00 Frischluftgottesdienst auf der Kirchwiese

(P. Kraus) – mit Bläserchor

St. Petri 10.00 Gottesdienst (P. Kraus)

St. Petri 10.00 Gottesdienst (P. Kraus)

St. Petri 10.00 Gottesdienst (P.i.R. Hübner)

St. Petri 10.00 Gottesdienst (P.i.R. Hübner)

St. Petri 10.00 Gottesdienst – mit Abendmahl (P. Kraus)

St. Petri 10.00 Gottesdienst (P. Kraus)

St. Petri 10.00 Gottesdienst (P. Kraus)

St. Petri 10.00 Gottesdienst – evtl. mit Taufe (P. Kraus)

St. Petri 10.00 Regionaler Gottesdienst im Rahmen der

Sommerkirche (Sommerkirchenteam)

Kein Gottesdienst in St. Petri

Sonntag, 16.8.

10. S. n. Trinitatis

Christuskirche

10.00 Regionaler Gottesdienst im Rahmen der

Sommerkirche

Sonntag, 23.8.

11. S. n. Trinitatis

St. Petri 10.00 Gottesdienst (P. Kraus)

Sonntag, 30.8.

12. S. n. Trinitatis

Hetjershausen,

Deneweg

11.00 Regionaler Gottesdienst im Rahmen der

Sommerkirche (P. Misler)

Der nächste Gemeindebrief erscheint zum 30.8.2020

Mittendrin-Gottesdienste

Die Wiederaufnahme der Mittendrin-Gottesdienste im Zentrum für ältere Menschen

ist geplant, sobald die Voraussetzungen dafür erfüllt sind.


20

Sommerkirche in der Region GOE-West

„Ich war noch niemals in...“

...in der Groner St. Petri-Kirche

Sommergottesdienst am 2.8. um 10 Uhr

Der Namenspatron der Kirche – Petrus – wird uns mit

seinem Leben zum Vorbild. Wir gehen seine Wege und

Umwege im Glauben nach. Dabei wird die Kirche innen und

außen zur Geltung kommen.

Weitere Infos auf www.petri-grone.de


Aus dem Zentrum für ältere Menschen 21

Das ZÄM bekommt außergewöhnliche

Geschenke in einer außergewöhnlichen Zeit

Ja, wir alle leben in irritierenden Zeiten, die sich noch vor wenigen Monaten

niemand, weder Jung noch Alt, hätte vorstellen können. Neben sozialen und

wirtschaftlichen Entbehrungen ist es die

Angst um die eigene Gesundheit, das

eigene Leben, die uns den Alltag erschwert.

Von Risikogruppen ist tagtäglich

zu hören und dass sich mit zunehmendem

Alter die eventuellen Krankheitsverläufe

schwer gestalten können.

Also gilt

es diese

Gruppen

besonders

zu

Alle Bilder: Schultz-Fleißner

schützen. Bundesweit bedeutet das

Besuchsverbot für Angehörige der Altenheimbewohner*innen,

ein Ausbleiben der familiären

Zuwendungen, das Fehlen einer liebevollen

Umarmung, die fröhliche Begegnung mit den

Enkelkindern – all das ist nur schwer zu ertragen.

Die ungewisse Perspektive, wie lange das

alles dauern wird, macht es nicht leichter…

Aber es gibt auch eine andere Seite der Krisenzeiten:

Kreativität und „ Für – Einander – Dasein“ bekommen ganz neue,

ungeahnte Dimensionen. Im

Zentrum für ältere Menschen

erfahren wir täglich neue

wunderbare Überraschungen.

Pastor Kraus, Dr. Krause–

Gründel und Herr Seidenstricker

spielen jeden Mittwoch zur

„Mittendrin“- Gottesdienstzeit im

Innenhof und vor den Balkonen

an Ost- und Süd-Seiten Choräle

mit Trompete und Posaune und


22

Aus dem Zentrum für ältere Menschen

wünschen Gottes Segen für alle.

Antje und Tamara Hermann sowie Andrea

Wiese lassen in unserem erblühten Innenhof

Akkordeon, Mundharmonika und Gesang

erklingen. Unsere Bewohner*innen

haben sie sehr in ihre Herzen geschlossen

und erwarten sie allwöchentlich mit Vorfreude.

Der vorgeschriebene Mindestabstand

ist für alle selbstverständlich.

Die Mitglieder des Göttinger Symphonieorchesters

Lorenzo Bertozzo und Neven

Derrien gaben ebenfalls ehrenamtlich ein

wunderschönes Konzert im Innenhof und

auf der Ostseite des Hauses. Ihre Musik

animierte einige Bewohner/innen zu tänzerischer

Begleitung auf ihren Balkonen.

Musik ist in dieser Zeit kein Allheilmittel, aber eine große emotionale Hilfe –

auch für uns Mitarbeiter*innen.

Über einen ganz anderen positiven

Effekt kann sich die Ergotherapie

freuen: Noch nie fanden die

medizinischen Trainingsräder so viel

Zuspruch wie zurzeit. Unsere

Bewohner*innen wollen sich fit halten

für die Zeit danach und sind stolz auf

ihre dazugehörige Disziplin.

Und nicht zuletzt erfreuen sich unsere

Bewohner an den liebevollen Karten,

Zeichnungen, Briefen und Gedichten, die viele Groner

und weitere Kinder aus Göttingen gestalten. „ Ihr seid

nicht allein“, „wir denken an euch“ und „bleibt schön

gesund“ sind die wichtigsten Botschaften. An einem

Morgen konnte jedem/jeder Bewohner*in eines

Wohnbereiches eine hübsch gestaltete Karte mit

einem Fontane-Gedicht neben das Frühstücksgedeck

gelegt werden. Da war viel Rührung mit im Spiel.

Ein „Geschenk“ der modernen Technik in der aktuellen

Situation ist ein Tablet-Computer, dessen aufre-


gende Möglichkeiten

die Bewohner*innen

noch nicht kannten.

Eine tolle Idee, sich

nicht nur sprechen,

sondern auch sehen zu

können! Die Bewohner

sind begeistert und die

Videoanrufe erfreuen

sich großer Beliebtheit,

nicht zuletzt bei den

Angehörigen.

Aus dem Zentrum für ältere Menschen 23

Als große Bereicherung

wird einmal mehr unsere

hauseigene herrliche Parkanlage empfunden. Bietet sie doch den Bewohnern

des Zentrums in bewegungseingeschränkten Zeiten die Möglichkeit Sonne,

Luft und Natur zu genießen. Ergotherapeuten und Alltagsbegleiter begleiten

sie in 1:1 Betreuung, um auch hier Abstand und Sicherheit zu gewährleisten.

Herzliche Grüße

Bewohner*innen und

Mitarbeiter*innen

danken allen Menschen,

die das Leben

im Zentrum für ältere

Menschen durch ihr

empathisches Engagement

in dieser Zeit

besonders bereichern.

Bleiben Sie, liebe

Groner*innen bitte

gesund und optimistisch!

Wir wünschen

Ihnen Gottes Segen.

Petra Steeger (Heimleitung) & Ina Schulz-Fleißner ( Ergotherapeutin)


24

Aus dem Ortsrat

Liebe Gronerinnen und Groner,

kaum zu glauben, aber beim Neujahrsempfang des Ortsrates Grone in der

Mehrzweckhalle standen wir noch dicht gedrängt und keiner hat sich um Abstand

Sorgen gemacht.

Foto Ortsheimatpflegerin H. Müller „Jahresempfang des Ortsrates am 7. Februar 2020“

Seitdem hat sich eine Menge in unseren sozialen Kontakten verändert. In der

Mehrzweckhalle werden seit Wochen Mund-/Nasenschutzmasken ehrenamtlich

genäht. Doch nicht nur dort. Viele Gronerinnen haben sich gemeldet und

nähen zu Hause für Nachbarn, Altenheime und Pflegeeinrichtungen. Natürlich

gibt es darüber hinaus an ganz vielen Stellen weitere ehrenamtliche, nachbarschaftliche

Hilfe. Ihnen allen möchte ich herzlich Danke sagen. Denn es zeigt,

dass trotz der vorsorglichen Distanzregelung das zwischenmenschliche Miteinander

noch funktioniert.

So langsam erwacht das öffentliche Leben wieder und auch der Ortsrat wird

voraussichtlich im Juni seine nächste öffentliche Sitzung und seine Bürgersprechstunden

wieder abhalten können. Die genauen Termine können im Internet

eingesehen oder in der Verwaltungsstelle erfragt werden. Die Ausfahrt für

die über 70-jährigen Gronerinnen und Groner werden wir in diesem Jahr coronabedingt

leider nicht durchführen können. Vielleicht mögen Sie sich aber

schon den Termin für unsere Senioren-Weihnachtsfeier am 14. Dezember notieren,

denn Weihnachten kommt ja immer so plötzlich.

Bis dahin wünsche ich Ihnen im Namen des Ortsrates Grone viel Gesundheit.

Es grüßt Sie ganz herzlich

Birgit Sterr


St. Petri: Kirchgeld 2020 25

„Drum singe, wem Gesang gegeben...!“

Das freiwillige Kirchgeld der St. Petri-Gemeinde für neue Noten

Vor 26 Jahren wurden die neuen Gesangbücher in Gebrauch genommen. Sie

waren damals eine wunderbare neue Schöpfung mit Liedern und Texten und

sind bis heute in Benutzung. Für unsere Kirche wurden seinerzeit 100 Stück

angeschafft, aus denen seitdem Sonntag für Sonntag gesungen und gebetet

wird. Nun aber nagen

der Zahn der Zeit und

die Spuren regelmäßiger

Benutzung an ihnen,

so dass wir dringend

Ersatz für mindestens

die Hälfte der Bücher

benötigen. Zudem

gibt es dazu ein Chorbuch

für die Kantorei,

das ein optimale Ergänzung

dazu ist und in benötigter

Anzahl einschließlich

der Aufführungsrechte

gekauft

Außen hui, innen - na ja... Gesangbücher in der Kirche (Bild: Petri)

werden muss.

Die Hälfte konnten wir bereits mit dem Kirchgeldbeitrag aus dem Jahr 2019

erneuern. Auch die andere Hälfte soll nun drankommen. Gerade in diesen

Zeiten ist eine hygienischer Einband von großer Bedeutung. Deshalb bitten wir

auch in diesem Jahr um Ihren Beitrag auf folgendes Konto:

St. Petri-Grone

IBAN: DE77 2605 0001 0000 0008 28

BIC: NOLADE21GOE < Zweck: „Petri-Grone, Kirchgeld 2020“

Wir danken allen Menschen für Spenden,

die wir gerade in diesen Zeiten an

Menschen weitergeben, die - sehr verborgen

– in Not leben!


30

Kinder und Familien

Jona KiTa hält Kontakt zu Kindern und Eltern

Seit Beginn der KiTa-Schließung wegen der Corona-Pandemie werden die Eltern

der Jona KiTa von Eva Kruse, unserer Fachkraft für Sprache und weiteren

Mitarbeiterinnen mit Videos versorgt. Diese werden täglich in die WhatsApp

Gruppe eingestellt, die Martina

Klytta, Vorsitzende des Elternbeirates,

eingerichtet hat.

Frau Kruse ist es wichtig, dass

die Eltern Ideen bekommen, aus

Gegenständen, die alle zu Hause

haben, Angebote für ihre Kinder

entwickeln zu können. In

kleinen Videos, die ca. 2-3 Minuten

lang sind, gibt sie Bastelanleitungen,

stellt Bücher, Reime,

Experimente, Rezepte und Bewegungsanleitungen

vor. Eine

Bild: Münstermann-Tautz

weitere Kollegin singt für die Kinder Lieder, die die Kinder bereits aus der KiTa

kennen und eine andere Kollegin bietet Bastel- und Malangebote an, die die

Kinder aus einer Tüte vor der KiTa abholen können.

Die Eltern sind von diesem Engagement begeistert und nehmen die Angebote

gern an. Seit kurzem gibt es außerdem eine individuell geregelte Notbetreuung.

Leider wissen wir noch nicht, wann wir wieder für alle öffnen können. Ob

das noch vor den Sommerferien klappt, ist Entscheidung des Ministeriums. Solange

wünschen wir allen Familien, dass sie die Situation gut bewältigen und

dass Sie alle gesund bleiben. (Franziska Ludwikowski (stellv. Leiterin) und

Doris Münstermann-Tautz (Leiterin)

Aus dem Petrihaus: Liebe Groner*innen,

gerne würden wir Euch an dieser Stelle ausführlich aus

den Vergangenen acht Wochen im PETRI HAUS berichten;

von den Renovierungsarbeiten, unseren Aktionen für

Kinder und Familien und vieles mehr. Doch von Tag zu

Tag merken wir mehr, dass unsere Themen andere sind.

Auch wir begrüßen die schrittweise Öffnung unserer Kita und halten diese aus

pädagogischer Sicht absolut wünschenswert, da wir die Bedarfe unserer Kinder

und deren Familien u.a. durch persönliche Gespräche in den vergangenen


Kinder und Familien 31

Wochen stets im Blick hatten. Zunehmend beschäftigt uns immer mehr die Tatsache,

dass unter dem pädagogischen Personal unserer Kita alleinerziehende

Eltern, Menschen die Familienangehörige pflegen und Mitarbeiterinnen, die

selbst zu den Risikogruppen zählen, gehören.

So stellen wir uns fast täglich

folgende Frage: Sollen

wir aufgrund der Tatsache,

dass wir in einem sozialen

Beruf arbeiten, bereit sein,

unsere eigene Gesundheit

oder das Leben unserer Angehörigen

gefährden? Ferner

fragen wir uns, sollen

unsere eigenen Kinder ohne

Betreuung bleiben, weil unsere

Berufsgruppe nicht zu

den systemrelevanten Berufen

zählt? Alle Sorgen, die

Menschen in diesem Land

haben, sind auch unsere Sorgen. Sind wir doch eine Berufsgruppe, deren Arbeit

nicht mit einer Maskenpflicht und der Einhaltung von Mindestabständen

vereinbar ist. Wir hoffen und erwarten, dass für die Betreuung der Kinder und

uns Mitarbeiter*innen zumindest so viel Schutz gewährleistet wird, wie es im

Moment für alle anderen berufstätigen Menschen verpflichtend ist.

Spielangebote zum Abholen - das Petrihaus-Team versorgt

die Kinder auch in Corona-Zeiten

Fast fertig: Die Bauhütte des "Brücke-Projekts“ freut sich

auf Kinder (Bild: Sauder)

Wir wünschen uns daher

eine offene Diskussion

über umsetzbare Schutzmaßnahmen,

die aus unserer

Sicht nur dann zu gewährleisten

sind, wenn die

Gruppe der zu betreuenden

Kinder über einen langen

Zeitraum so gering wie

möglich gehalten werden.

In diesem Sinne wünschen

wir viel Durchhaltevermögen,

Kraft und Gesundheit.

Ihr PETRI HAUS Team


32

Aus der Region GOE-West

Ich war noch

niemals in….

...der St. Pankratius-Kirche

in Esebeck

…obwohl ich das nicht

glauben kann; denn der

Charme unserer alten

Dorfkirche hat sich herumgesprochen:

Als Taufund

Hochzeitskirche ist

sie inzwischen sehr begehrt.

Das mag an den

besonderen Lichtverhältnissen

dieses im historistischen

Stil des späten

Bild: A. Luther

19.Jahrhundert

umgestalteten Kirchengebäudes liegen: Der Altarraum ist ungewöhnlicherweise

nach Süden ausgerichtet; dadurch erscheint der Altar zu

morgendlichen und frühabendlichen Gottesdienstzeiten in einer Art heiligem

Schein. In den dunklen Jahreszeiten ist ihre dann heimelige Atmosphäre ebenfalls

einladend.

Zu der Beliebtheit der Kirche trägt auch der „beseelte Klang“ (Orgelrevisor

Funk) der denkmalgeschützten von-Werder-Orgel von 1850 bei, die sich zudem

gut für Konzerte eignet, da sie von ihrer Gestimmtheit her kompatibel mit

anderen Musikinstrumenten ist. In der Advents- und Weihnachtszeit ist die

wunderschöne Weihnachtskrippe Anziehungspunkt für Jung und Alt. Die

spätromanischen Glockenschallfenster im mächtigen Kirchenturm weisen auf

den mittelalterlichen Ursprung der mehrfach umgebauten Kirche hin.

Seit 1588 schon ist Esebeck in Elliehausen eingepfarrt, wie es übrigens in den

70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts auch Knutbühren vorübergehend

war!

Um den Erhalt dieser Kirche als Ort für Gottesdienste zu festigen, wurde der

„einfach-gottesdienst“ als zusätzliches Gottesdienstangebot eingeführt, zu welchem,

wie auch zu allen anderen Gottesdiensten, herzlich eingeladen ist!

(Almut Luther)


Freud und Leid 31

Mitglied bleiben in Ihrer Kirchengemeinde

Zu welcher Kirchengemeinde man gehört, hängt in der Regel davon ab, wo

man wohnt. Bei einer Änderung des festen Wohnsitzes, zum Beispiel bei Wegzug

oder Umzug in ein Pflegeheim, ziehen Sie automatisch in die entsprechende

Kirchengemeinde um, in der Sie dann wohnen.

Wenn Sie möchten, können Sie unabhängig vom ersten Wohnsitz weiterhin ihrer

Kirchengemeinde angehören. Sie brauchen nur Ihrer Kirchengemeinde den

Wunsch einer Fortsetzung ihrer Kirchenmitgliedschaft benennen

Die Gestorbenen:

8.4.20

4.5.20

5.5.20

11.5.20

11.5.20

Hans-Helmut Steinmetz (81 Jahre)

Erika Weller (94 Jahre)

Bärbel Reichert (81 Jahre)

Erna Stach (84 Jahre)

Irmtraud Witt (58 Jahre)


34 Beratung und Hilfe

Diakonieverband Göttingen,

Schillerstraße 21, 37083 Göttingen

☎ (0551) 51781-0

diakonieverband.goettingen@evlka.de

www.diakonieverband-goettingen.de

Diakonisches Werk/Kirchenkreissozialarbeit

Sozialberatung, Kurenvermittlung,

Gruppenangebote,

Evangelische Lebensberatung, Psychologische

Beratung für Einzelne, Paare und

Familien, Erziehungsberatung,

Gruppenangebot. ☎ (0551)706400,

lebensberatung.diakonieverband.goettinge

n@evlka.de www.ev-lebensberatunggoe.de

Suchtberatung ☎ (0551) 72051

Drogenberatungszentrum

Neustadt 21, 37073 Göttingen

☎ (0551) 45033

info@drobz-goe.de

www.suchtberatung-goettingen.de

Migrationszentrum Weender Straße 42,

37073 Göttingen ☎ (0551) 55766

info@migrationszentrum-goettingen.de

www.migrationszentrum-goettingen.de

Dolmetscherdienst im Migrationszentrum

☎ (0551) 4886433

Diakoniestation Göttingen

Pflege und Betreuung zuhause

Martin-Luther-Straße 20b, 37081 Göttingen,

☎ (0551) 999797-0, ds.goettingen@evlka.de

www.diakoniestation-goettingen.de

Gemeindepflegedienst Göttingen-Weststadt

e.V. ☎ (0551) 61643

www.gemeindepflegedienst-goettingen.de

Demenzhilfe Göttingen

Martin-Luther-Straße 20a • 37081 Göttingen

☎ (0551) 37073970

demenzhilfe@diakoniestation-goettingen.de

www.-demenzhilfe-goettingen.wir-e.de

Zentrum Für Ältere Menschen

Martin-Luther-Str. 16, Leitung: Petra Steeger,

Tel. ☎ 0551) 99889-12;

Pflegedienstleitung: S. Henne,

☎ (0551) 99 88 9-26;

Spendenkonto:

IBAN DE48 2609 0050 3400 5579 04

Pro Familia Ärztl. Beratung bei

Sexualproblemen u.

Schwangerschaftskonflikt, Weender Landstr.

76A, 37075 Göttingen, Telefon: 0551/58627

www.profamilia.de

Impressum: Die Brücke/Jona's Nachrichten

Hg. von den Kirchenvorständen,

V.i.S.d.P.: Henning Kraus; Auflage 6.500;

Verteilung im Bereich Grone und

Postversand.

Titelfoto und Bilder ohne Quellenangabe:

© bei der Redaktion.

Frauenhaus Göttingen Zufluchtsort für

gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder.

☎ 0551/ 52 11 800

www.frauenhaus-goettingen.de

Telefonseelsorge evangelisch:

gebührenfrei (24 h) ☎ 0800/111 0111

Telefonseelsorge Kinder u. Jugendliche

☎ 0800/111 03 33 (Mo. bis Fr. 14-20 Uhr


Anschriften 35

St. Petri-Gemeinde

www.petri-grone.wir-e.de

Jona-Gemeinde

www.jona.wir-e.de

Gemeindebüro: Kirchstr. 6

☎ 0551/91718 | Öffnungszeiten: Mo., Mi., Fr.

9-11 Uhr Mitarbeiterin: Kathrin Gruber |

buero@petri-grone.de

Pastor: Henning Kraus, Kirchstr. 6,

☎ 0551/9899265 und 0551/97917

kraus@petri-grone.de

Kirchenmusik: Elke Hahn, Schwarzer Weg 10,

37181 Hardegsen,

☎ 05505/ 509410 | hahn@petri-grone.de

Gemeindebüro: Jonaplatz 6,

☎0551/94337 | Öffnungszeiten: Mo. 15–

18, Fr. 10–12 Uhr | Mitarbeiterin: Rita

Thiemann jona-goe@t-online.de

Pastor: Pascal Misler, Bielsteinweg 7,

☎ 0551/94855

p.misler@web.de

Organistin u. Chorleiterin:

Susanne Rühlmann, ☎ 0551/62560

Küster: Reinhold Mustroph,

☎ 0551/40155069, mobil: 0173/9942475

Haus der offenen Tür: Martin-Luther-Str. 18

Saalvermietung: Frau Hichert,

☎ 0551/ 600 725 (11 bis 20 Uhr).

Küster: Thieß-Helge Heidelmann

☎ 0176/97450596

kuester-gross-ellershausen@online.de

Diakonin: Maike Trebesch, ☎

0551/796176

maike.trebesch@t-online.de

Kirchenvorstand:

Thomas Allner, Rosdorfer Weg 70 N,

☎ 0176/43040924 + 0551/2913398

Bernd Brehmer, Kirchstr. 8, ☎ 92345

Martina Creydt (Vors.), Krugstr. 25a, ☎ 9996088

Katharina Fallert, Heinr.-Warnecke-Str. 2A

Uwe Hennemann, Im Lütgenfeld 4, 37186 Behrensen,

☎ 05503/915044

Inka Hoffmann, Königsstieg 27, ☎ 5033972

Anja Kraus, Auf der Schanze 18

Isabel v. Rössing, Lichtenwalder Str. 17,

☎ 49269344

Giesela Utermöhlen, Gotteslager 11a,☎ 99976431

Ruth Westermann, Gotteslager 6A, ☎ 92804

Wolfgang Zwer, Zollstock 44, ☎ 92215

Kirchenvorstand:

Dr. Eckart Bräuer, Eifelweg 4,

☎ 90049853

Eckhard Borgwarth-Hasmanis, Sollingstr.

4E, ☎ 0160-3735694

Vera Feller, Sollingstr. 39, ☎ 9802480

Dieter Krüger, Harzstr. 10, ☎ 91946

Pascal Misler (stell. Vors.), Bielsteinweg 7,

☎ 9 48 55

Frank Wedekind, Vorsitzender,

Bramwaldstr. 32, ☎ 95171

PETRI HAUS: St. Heinrich-Str. 1,

Leitung: Marion Lüter

Kindertagesstätte ☎ 0551/95989 und Eltern-

Kind-Zentrum ☎ 0551/9003594

Spendenkonto: Kirchengemeinde St. Petri-

Grone: IBAN: DE77 2605 0001 0000 0008 28

Kindertagesstätte: Elmweg 9,

Leitung: Doris Münstermann-Tautz,

☎ 96944 - Kita.Jona.Grone@evlka.de

Elternvertreterin: Frau Martina Klytta,

☎ 0551/4956745

Spendenkonto: Jona-Gemeinde oder

Jona-Stiftung,

IBAN: DE77 2605 0001 0000 0008 28


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