Abbott GmbH & Co. KG - BASF.com

basf.com

Abbott GmbH & Co. KG - BASF.com

8

Auskünfte:

Leiter der Abteilung

Sicherheit und Umwelt,

Tel. 0621/589-0

Abbott

GmbH & Co. KG

Abbott

GmbH & Co. KG

Knollstraße

67008 Ludwigshafen

Rund 1.900 Mitarbeiter sind am Standort

Ludwigshafen beschäftigt, einem wichtigen

Produktions- und Forschungsstandort von

Abbott außerhalb der USA. Er umfasst

Forschung und Entwicklung, Produktion,

Marketing und Vertrieb, sowie Serviceeinheiten

mit lokalen, europäischen und

globalen Zuständigkeiten. Ludwigshafen

verfügt über eine der größten

pharmazeutischen Produktionen innerhalb

der Abbott-Organisation, inklusive der

dazugehörenden Einheiten wie Qualitätssicherung

und Supply Chain. Die Pharmaproduktion

verarbeitet pharmazeutische

Wirkstoffe zu Arzneimitteln wie Tabletten

und Kapseln. Dies geschieht sowohl durch

konventionelle Herstellprozesse als auch

durch das patentierte Schmelzextrusionsverfahren.

Die hergestellten Arzneimittel

werden gegen Herz-Kreislauferkrankungen,

krankhaftes Übergewicht, Immunsystemerkrankungen

und Erkrankungen des Zentralen

Nervensystems eingesetzt. In Lägern

werden Einsatzstoffe und Fertigprodukte

aufbewahrt. Der Forschungsbereich

umfasst die pharmazeutische Entwicklung

sowie die Phasen II – IV der Arzneimittelentwicklung.

In Ludwigshafen ist das Zentrum

der deutschen Vertriebsorganisation

für die Hausarztversorgung, Logistikzentrum

für Abbotts Pharma- und Klinikprodukte

sowie Zentrum für die Produktion

und Distribution von Arzneimitteln für

klinische Prüfungen innerhalb der

Europäischen Union und anderen Ländern.

Mit drei genehmigungspflichtigen Anlagen

unterliegt Abbott Ludwigshafen der

Störfallverordnung. Die Anforderungen

nach der Störfallverordnung werden durch

ein ganzheitliches Managementsystem

umgesetzt.

Eingesetzte Stoffe und Gefährlichkeitsmerkmale

Die nebenstehende Tabelle gibt einen

Überblick über die häufig gehandhabten

Stoffe mit den zugehörigen Gefährlichkeitsmerkmalen.


Sicherheitskonzept und Schutzmaßnahmen

Gut ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiter,

ständige Sicherheitstrainings sowie

technisch aufwendige Produktionseinrichtungen,

Überwachungs- und Sicherheitssysteme

sind die Basis unseres Sicherheitskonzepts.

Dies hat dem Standort und

seinen Mitarbeitern bereits mehrfach die

Anerkennung seitens Behörden eingebracht:

So erhielt Abbott zum Beispiel 2006 von der

BG Chemie das Gütesiegel „Sicher mit

System“, das bescheinigt, dass die

Anforderungen an einen systematischen und

wirksamen Arbeits- und Gesundheitsschutz

gemäß „Wegweiser Sicherheit und Gesundheitsschutz

der branchenspezifischen

Umsetzung“ erfüllt werden. Vom Land

Rheinland-Pfalz erhielt Abbott den Arbeitsschutzpreis

2006 für andauernde und

erfolgreiche Arbeit in Sicherheit und

Gesundheitsschutz.

Um Brandgefahren frühzeitig begegnen zu

können sind automatische Löschanlangen,

2500 Rauchmelder und 280 Handmelder

installiert. Deren Meldungen laufen in der

ständig besetzten Alarmzentrale des Werkschutzes

auf.

Abbott Ludwigshafen verfügt über eine

eigene offiziell anerkannte Werkfeuerwehr,

deren Ausrüstung und Ausbildung darauf

ausgerichtet sind, bei möglichen Betriebsstörungen

gemeinsam mit der gleichzeitig

alarmierten städtischen Feuerwehr schnell

und umfassend Hilfe zu leisten. Entsprechend

der bestehenden Vereinbarungen

werden bei allen Betriebsstörungen, die

einen Einsatz der Feuerwehr erfordern, die

städtische Feuerwehr und die zuständigen

Behörden informiert. Die gut ausgebildete

Werkfeuerwehr leistet auch einen wertvollen

Beitrag zur Sicherheit der direkten Nachbarschaft.

Citronensäure

Ethanol

Ibuprofen

Isopropanol

Natronlauge

Natriumdodecylsulfat

Salzsäure

Verapamil-Hydrochlorid

Wasserstoff

F+

Hochentzündlich

F

Leicht

entzündlich

Im Notfall hat Abbott ein zusätzliches

Bürgertelefon geschaltet, über das weitere

Informationen erhältlich sind: 0621/589-1999

Giftig

Werkfeuerwehr

T Xn

Xi

Gesundheitsschädlich

Reizend

Ätzend

C

N

Umweltgefährlich

9


10

Aktuelle Informationen bei

Betriebsstörungen geben:

BASF-Werkfeuerwehr:

Tel. 0621/60-99955 oder

0621/60-43333

Umweltzentrale:

Tel. 0621/60-4040

Bürgertelefon:

Tel. 0800 - 5050500

(gebührenfrei)

Internet:

www.RheinNeckarWeb.de

oder

www.standort-ludwigshafen.basf.de

Weitere Auskünfte

tagsüber:

Unternehmenskommunikation:

Tel. 0621/60-20979

BASF Aktiengesellschaft

BASF

Aktiengesellschaft

67056 Ludwigshafen

Der Standort Ludwigshafen der BASF

Aktiengesellschaft ist der größte Produktionsstandort

der BASF-Gruppe. Hier

werden mehrere tausend Verkaufsprodukte

in einer Gesamtmenge von 8,5

Millionen Tonnen im Jahr hergestellt.

Rund 33 000 Mitarbeiter sind in den Produktionsbetrieben,

Labors, Technika,

Werkstätten, Büros und Serviceeinrichtungen

beschäftigt. Dazu gehören

auch Lager für Einsatzstoffe sowie

Zwischen- und Fertigprodukte oder

Anlagen zur Verwertung und Entsorgung

von Abfällen.

Der Standort Ludwigshafen der BASF

Aktiengesellschaft besteht aus dem

Werksteil Ludwigshafen und dem Werksteil

Friesenheimer Insel. Beide unterliegen

den Pflichten der Störfall-Verordnung. Die

Mitteilungspflichten dieser Verordnung

wurden erfüllt und der Sicherheitsbericht

den zuständigen Behörden vorgelegt.

Produktion am Standort

In den Produktionsanlagen der BASF

werden Rohstoffe durch chemische

Reaktionen in andere Stoffe umgewandelt.

Dies geschieht in Reaktionskesseln

in einzelnen Chargen (diskontinuierliche

Produktion) oder im ständigen

Durchlauf (kontinuierliche Produktion).

Dabei laufen die Reaktionen unter hohem

Druck und erhöhter Temperatur ab. Ein-

satzstoffe und erzeugte Stoffe werden

zwischengelagert und per Rohrleitung,

Tankschiff, Kesselwagen und Tankzug

bezogen oder abtransportiert.

In dieser Broschüre informieren wir Sie

über den Werksteil Ludwigshafen.

Informationen zum Werksteil Friesenheimer

Insel finden Sie in der Störfall-

Broschüre der Stadt Mannheim. Sie ist im

Internet verfügbar unter:

http://www.mannheim.de/io2/browse/We

bseiten/Aktuell/notdienste_de.xdoc. Sie

können sie in gedruckter Form beziehen

bei:

Stadt Mannheim, Amt Feuerwehr und

Katastrophenschutz

Postfach 103051, 68030 Mannheim

Sicherheit

Das Sicherheitskonzept der BASF basiert

einerseits auf einer modernen Anlagenund

Sicherheitstechnik und andererseits

auf der intensiven Ausbildung und dem

Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter.

Grundkenntnisse im sicheren

Betreiben von Anlagen werden bereits in

der Berufsausbildung vermittelt. Durch

anlagenspezifische Schulungen und fortlaufende

Sicherheitstrainings aktualisieren

die Mitarbeiter ihr Wissen. Betriebsablauf,

Material und Personal jeder Anlage

werden so organisiert, dass die Anlagen

sicher betrieben werden können.

Darüber hinaus arbeiten in verschiedenen

Facheinheiten der BASF sowie in der

Umweltzentrale und der Werkfeuerwehr

Spezialisten für Sicherheit und Umweltschutz.


BASF-Werkfeuerwehr

Rund 190 hauptberufliche Feuerwehrleute,

die für den Umgang mit

Gefahrensituationen in chemischen

Betrieben ausgebildet sind, verfolgen das

gemeinsame Ziel der vorbeugenden

Gefahrenabwehr und Schadensbekämpfung.

Die Ausrüstung der Werkfeuerwehr

ist auf die Belange des Standorts

ausgerichtet. 46 Feuerwehrfahrzeuge,

große Mengen spezieller Löschmittel und

eine umfangreiche Löschwasserversorgung

sind Teil eines Gefahrenabwehrkonzepts,

das in rund 100 Alarmübungen

jährlich zusammen mit den BASF-

Betrieben überprüft und aktualisiert wird.

Spezialisten der Werkfeuerwehr setzen

Maßnahmen und Erkenntnisse des vorbeugenden

Brandschutzes in turnusmäßigen

Anlagenbegehungen direkt um.

Moderne Anlagen- und Sicherheitstechnik,

automatische Überwachung der chemischen

Prozesse sowie zuverlässige

Warnsysteme tragen dazu bei, die BASF-

Anlagen am Standort sicher zu fahren.

Umweltzentrale

Der gesamte Standort wird rund um die

Uhr in mehreren Überwachungszentralen

(Umweltzentrale, Feuerwehr-Leitstelle,

Werkschutz) mit Messstationen und

Fernsehkameras überwacht. Außerdem

sind Umweltmesswagen der BASF

ständig unterwegs. So kann die BASF

besondere Ereignisse schnell erkennen

und sofort darauf reagieren.

Trotz aller vorbeugenden technischen und

organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen

lassen sich Betriebsstörungen oder sich

daraus ergebende Störfälle wie Brände,

Explosionen oder die Freisetzung gefährlicher

Stoffe nicht völlig ausschließen.

Daher kann es auch zu Auswirkungen

außerhalb des Standorts kommen, beispielsweise

zu Sachschäden oder Beeinträchtigungen

von Personen, zu

Belastungen der Luft, des Bodens oder

des Wassers. Auch auf solche Fälle ist die

BASF gut vorbereitet.

Reaktion auf Betriebsstörungen und

Störfälle

Bei einer Betriebsstörung oder einem

Störfall greift die Werkfeuerwehr der BASF

sofort ein. Innerhalb von drei bis vier

Minuten erreicht sie jeden Punkt auf dem

Ludwigshafener Werksgelände. Gleichzeitig

rücken die Messfahrzeuge der

Umweltüberwachung aus, die mit

moderner Messtechnik ausgerüstet sind.

So stellen die Experten sicher, dass

Werksansicht der

BASF am Standort

Ludwigshafen

Leitstelle der

BASF-Werkfeuerwehr

mögliche Auswirkungen des Ereignisses

schnell und fachkundig beurteilt werden.

Betriebsstörungen und Störfälle meldet

die BASF umgehend der städtischen

Berufsfeuerwehr und den zuständigen

Behörden. Wenn sich eine Störung außerhalb

des Standorts auswirkt, tritt neben

der Einsatzleitung der BASF-Werkfeuerwehr

ein Lenkungsausschuss unter

Leitung eines Vorstandsmitglieds

zusammen. Seine Aufgabe ist es, alle

internen Maßnahmen zu koordinieren, die

Informationen weiterzugeben und damit

eine effektive Schadensbekämpfung zu

gewährleisten. Alarmpläne, Gefahrenabwehrpläne

und ein Großschadensalarmplan

regeln, was zu tun ist. Diese

Pläne finden ihre Grundlage in Landesbrand-

und Katastrophenschutzgesetzen

und der Störfallverordnung.

11


12

Information

Mitarbeiter der Unternehmenskommunikation

der BASF sind rund um die Uhr in

Bereitschaft, um die Öffentlichkeit bei

Bedarf schnell und umfassend zu informieren.

Bei einer Betriebsstörung erhalten die

Nachbarn am Bürgertelefon der BASF

unter der Rufnummer 0800 - 5050 500

gebührenfrei Auskunft.

Außerdem nimmt die Umweltzentrale unter

der Rufnummer (0621) 60 - 4040 rund um

die Uhr telefonisch Anfragen von Bürgern

und Mitarbeitern entgegen. Unter dieser

Nummer können auch umweltspezifische

Auffälligkeiten (z. B. Geruch oder Lärm)

gemeldet werden. Die BASF-Umweltfachleute

gehen jedem Hinweis nach.

Die nachfolgend abgebildete Tabelle vermittelt

eine Übersicht über die hauptsächlich

eingesetzten Stoffgruppen sowie die

verwendeten Chemikalien und deren

Gefährlichkeitsmerkmale.

BASF Aktiengesellschaft

Gesättigte

Kohlenwasserstoffe

Ungesättigte

Kohlenwasserstoffe

Chlorierte

Kohlenwasserstoffe

Aromatische

Kohlenwasserstoffe

Alkohole

Aldehyde, Ketone

Amine

Ester

Sonstige organische Stoffe

Anorganische Stoffe

Benzin Naphtha

Butan

Verflüssigte Gase (Butan)

Cyclohexan

Methan (Erdgas)

Ethylen (Ethen)

Propylen (Propen)

1,3-Butadien

Isobuten (2-Methylpropen)

Acetylen

Vinylchlorid

Vinylidenchlorid

Benzol

Toluol

Ethylbenzol

Methanol

Ethanol

Butanal (Butyraldehyd)

Formaldehyd

2-Propenal(Acrolein)

N-Ethylanilin

Diethylamin

Anilin

Acrylsäureester

Ethylenoxid

Propylenoxid

Acrylnitril

Nitrobenzol

Tetrahydrofuran

Ethylenimin

Toluylendiisocyanat

Wasserstoff

Kohlenmonoxid

Sauerstoff (flüssig)

Ammoniak

Ammoniumnitrat

Stickstoffoxide

Salpetersäure

Natriummethylat

Brom

Chlor

Chlorwasserstoff

Carbonylchlorid (Phosgen)

Phosphoroxidchlorid

Thionylchlorid

Bortrifluorid

Cyanwasserstoff (Blausäure)

Schwefeldioxid

Schwefeltrioxid

Oleum

Schwefelwasserstoff

F+

Hochentzündlich

F

Leicht

entzündlich

K 1: Stoffe, die beim Menschen bekanntermaßen krebserzeugend wirken.

K 2: Stoffe, die sich im Tierversuch als eindeutig krebserzeugend erwiesen haben.

K 3: Stoffe mit Verdacht auf krebserzeugende Wirkung.

Entzündlich


O

Brandfördernd

Sehr

giftig

M 2: Stoffe, die aufgrund von Tierversuchen als

erbgutverändernd angesehen werden sollten.

T+

Giftig

Xn

Gesundheitsschädlich

M 3: Stoffe mit Verdacht auf erbgutverändernde Wirkung

T

Xi

C

Reizend Ätzend UmweltSensibiligefährlichsierend N

Reagiert

heftig mit Wasser

Entwickelt mit

Wasser

giftige Gase

K/M/R

K=Krebserzeugend

M=Erbgutverändernd

R=Fortpflanzungsgefährdend

K1, M2, R3

K1, M2

K1

K3

K1, M2

R3

R 1: Stoffe, die beim Menschen die Fortpflanzungsfähigkeit bekanntermaßen beeinträchtigen

oder die bekanntermaßen fruchtschädigend wirken.

R 3: Stoffe, die wegen möglicher Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit des Menschen

oder wegen möglicher fruchtschädigender Wirkung beim Menschen zur Besorgnis Anlass geben.

K3

K3, M3

K2, M2

K2, M2

K2

K3, R3

K2, M2

K3

R1

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Fachkraft

für Arbeitssicherheit:

Tel: 0621/89803-50

Fax 0621/89803-58

BTS DELHEY Logistik

GmbH

Shellstraße 9

67065 Ludwigshafen

Die BTS DELHEY Logistik GmbH betreibt

am Standort Ludwigshafen im Kaiserwörthhafen

ein Logistikzentrum mit insgesamt rd.

9.000 Palettenstellplätzen, welche sich auf

8 Hallen verteilen. Eine dieser Hallen ist entsprechend

den Anforderungen für Gefahrstoffe

ausgerüstet.

Das Gefahrstofflager zeichnet sich u.a. aus,

durch:

• automatische Brandmeldeanlage mit

direkter Aufschaltung zur Feuerwehr

BTS DELHEY Logistik GmbH

• Rauch- und Wärme- Abzugsanlage

• halbstationäre Löschanlage mit Schaummittelbeimischung

• Rückhaltesystem zum Grundwasserschutz

(Produktleckagen, Löschwasser)

• separate Brandabschnitte zur Trennung

ggf. miteinander unverträglicher Lagergüter

Neben den genannten sicherheitstechnischen

Einrichtungen wurden entsprechende

organisatorische Maßnahmen zur Vermeidung

von Störfällen umgesetzt. Diese finden

u.a. Niederschlag in:

• Gefahrenabwehrplan (intern / extern)

• Sicherheitsbericht / Störfallkonzept

• Betriebsorganisation (Funktionen / Verantwortlichkeiten)

• Mitarbeiterqualifikation / Schulungspläne

Vorgenannte Maßnahmen und Einrichtungen

sind auf die Produktpalette unser langjährigen

Lagerkunden abgestimmt und wurden

im Rahmen des Genehmigungsverfahrens

geprüft. Darüber hinaus finden durch

regelmäßige Anlagenbegehungen und die

routinemäßige Fortschreibung des Sicher-

brennbare Flüssigkeiten

giftige Produkte

brandfördernde Stoffe

wassergefährdende Stoffe

T

heitsberichtes wiederkehrende Nachprüfungen

statt, welche ggf. zu Anpassungen führen

(neue Produkte, andere Lagermengen,

geänderte Umweltschutzauflagen etc.).

Trotz dieser vorbeugenden baulichen und

organisatorischen Schutzmaßnahmen ist

ein Störfall mit Auswirkungen über das

Betriebsgelände hinaus nicht vollständig

auszuschließen. Die theoretischen Störfallbetrachtungen

haben jedoch ergeben, dass

hier im Wesentlichen der Brandfall zu nennen

ist, bei welchem es vorübergehend zu

einer Reizung von Augen und Atemwegen

kommen kann.

Über die Brandmeldeanlage wird die Feuerwehr

automatisch informiert, so dass die

behördlichen Maßnahmen umgehend eingeleitet

werden.

Sämtliche Produkte kommen ausschließlich

in geschlossenen, gefahrstoffrechtlich zugelassenen

Gebinden zur Einlagerung. Es findet

kein Ab- bzw. Umfüllen statt. Die hier

relevanten Stoffgruppen sind in untenstehender

Tabelle aufgeführt.

F

Giftig Leicht BrandUmwelt- entzündlich

förderndgefährlich O

N


DHL Exel Supply Chain

DHL Logistics GmbH

Gewerbegebiet Nachtweide

Muldenstraße 27

67069 Ludwigshafen am Rhein

DHL Exel Supply Chain ist ein Unternehmen

der Deutsche Post World Net und

fokussiert sich auf kundenindividuelle Logistiklösungen

entlang der gesamten Supply

Chain. Allein in Deutschland sind über

10.000 Mitarbeiter an über 75 Standorten

beschäftigt. Im Gewerbegebiet Nachtweide

betreibt DHL Exel Supply Chain eine

genehmigungspflichtige Anlage, für die

Informationspflicht gemäß Störfallverordnung

gilt.

Auf einer Lagerfläche von 26000 Quadratmetern

werden Chemikalien und Pflanzenschutzmittel

in verschieden großen Brandabschnitten

gelagert. In der Anlage der DHL

Exel Supply Chain wird nur ordnungsgemäß

Pflanzenschutzmittel,

wie Herbizide und Fungizide

diverse Spezial-Chemikalien

verpackte Ware ein- und ausgelagert. Ein

Umgang mit offenen Produkten, das Aboder

Umfüllen von chemischen Stoffen, findet

nicht statt.

Alle Lagerabschnitte besitzen eine Brandfrüherkennungsanlage

mit Durchschaltung

zur städtischen Feuerwehr sowie eine Einbruch-Diebstahlsicherung,

die zu einer

Bewachungsfirma durchgeschaltet ist. Die

Lagerabschnitte sind so gebaut, dass eventuell

anfallendes Löschwasser zurückgehalten

werden kann und nicht unkontrollierbar

abfließt. Zudem ist die Verbindung zum

öffentlichen Kanalnetz durch zwei manuell

zu bedienende Sperrschieber zu trennen.

Die Maßnahmen bei Gefahren- und Schadensfällen

sind mit der Stadt Ludwigshafen

erarbeitet und in einem Gefahrenabwehrplan

festgelegt worden. Die Alarmierung der

städtischen Feuerwehr wird durch eine

automatische Brandmeldeanlage mit Direktleitung

jederzeit gewährleistet. Die DHL Exel

Supply Chain Niederlassung Ludwigshafen

hat ein Umweltmanagementsystem eingeführt

und ist nach der Norm DIN EN ISO

14001 zertifiziert.

Luftaufnahme

Entzündlich

Auskünfte:

Niederlassungsleiter

Tel. 0621/66932-0

Fax 0621/66932-11

Gesundheitsschädlich

Xn Xi

Reizend

Ätzend

C

N

Umweltgefährlich

15


16

DyStar GmbH & Co.

Deutschland KG

Betriebsgelände BASF

67056 Ludwigshafen

Auskünfte im Auftrag

der DyStar erteilt:

Unternehmenskommunikation

der BASF

Tel: 0621/60-99391

Leitung Unternehmenskommunikation

DyStar

Frankfurt

Tel. 069/2109-2734

Internet:

http://www.DyStar.com

1-Aminoanthrachinon

Ammoniak-Gas

Anilin

Benzoylchlorid

Benzanthron

Butylglykol

Chlor

Dimethylformamid

Essigsäure

Kaliumhydroxid

Methanol

Methyldiglykol

Natrium

Natriumamid

Natriumnitrit

Natronlauge

Natriumbisulfit-Lsg.

n-Butanol

Nitrobenzol

Oleum

Phenol

Salzsäure 30%

Salpetersäure

Schwefelsäure

Soda

Sulfurylchlorid

Wasserstoff

Hochentzündlich

DyStar ist einer der weltweit größten Hersteller

von Textilfarben. Auf dem Betriebsgelände

der BASF AG in Ludwigshafen

betreibt DyStar sieben genehmigungspflichtige

Anlagen. Für vier Anlagen gelten

die Informationspflichten der Störfallverordnung.

In unseren der Störfallverordnung unterliegenden

Betrieben werden Textilfarbstoffe

(z.B. Indanthren ® -Farbstoffe und Indigo)

sowie deren Vor- und Zwischenprodukte

hergestellt. Die chemische Umwandlung

erfolgt in diskontinuierlicher Fahrweise

unter verschiedenen Druckbedingungen

und teilweise erhöhter Feuergefahr.

Sollte es trotz aller erdenklichen Sicherheitsmaßnahmen

und aller getroffenen Vor-

F+ F T T+ Xn

Xi

C O

Leicht

entzündlich

Entzündlich

Giftig

K 2: Stoffe, die sich im Tierversuch als eindeutig krebserzeugend erwiesen haben.

K 3: Stoffe mit Verdacht auf krebserzeugende Wirkung.

DyStar Textilfarben

GmbH & Co. Deutschland KG

Sehr

giftig

Gesundheitsschädlich

Reizend

Ätzend

Brandfördernd

sorgeaufwendungen zu einem Störfall

kommen, der eine ernste Gefahr für die

Nachbarschaft darstellt, so treten Alarmund

Gefahrenabwehrpläne in Kraft, die mit

der BASF AG abgestimmt sind. Diese Pläne

stellen sicher, dass die zuständigen

Behörden informiert und die Bevölkerung

umgehend gewarnt wird.

Eingesetzte Stoffe und Gefährlichkeitsmerkmale:

Die betreffenden Stoffe, die bei DyStar

gelagert und verarbeitet werden, lassen

sich aufgrund ihrer Gefährlichkeitsmerkmale

nach der Gefahrstoffverordnung in verschiedene

Klassen zusammenfassen, die in

der Tabelle auf der folgenden Seite aufgeführt

sind.

N

Umweltgefährlich

Sensibilisierend

Reagiert

heftig

mit Wasser

Entwickelt mit

Wasser giftige

Gase

K/M/R

K=Krebserzeugend

M=ErbgutveränderndR=Fortpflanzungsgefährdend

K3, M3

R2

R3

K3, R3

R 2: Stoffe, die aufgrund von Tierversuchen als fortpflanzungsgefährdend oder als fruchtschädigend angesehen werden sollten.

R 3: Stoffe, die wegen möglicher Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit des Menschen oder wegen möglicher fruchtschädigender

Wirkung beim Menschen zur Besorgnis Anlass geben.

M3


KTL Kombi-Terminal

Ludwigshafen GmbH

KTL Kombi-Terminal

Ludwigshafen GmbH

Am Hansenbusch 11

67069 Ludwigshafen

Die KTL Kombi-Terminal Ludwigshafen

GmbH betreibt auf einem von der BASF

Aktiengesellschaft gepachteten Gelände

eine Logistikanlage mit den Leistungen:

• Umschlag mit Portalkranen von Bulkund

Boxcontainern, Wechselaufbauten

und Sattelanhängern des kombinierten

Verkehrs Straße/Schiene

• Lagerung von Tank-, Silo- und Boxcontainern

mit Gefahrstoffen

• Straßentransporte im Vor- und Nachlauf

zum Terminal

Die Lagerung der Container mit Gefahrstoffen

ist genehmigungspflichtig nach

der Störfallverordnung. In den Containern

lagern flüssige und feste Gefahrstoffe,

jedoch keine radioaktiven Stoffe, Gase und

Sprengstoffe.

Zur Trennung der verschiedenen Gefahrstoffe

erfolgt die Lagerung der gestapelten

Container in drei voneinander getrennten

Betonwannen. Die Lagerplatzverwaltung

der Container mit allen Inhalts- und

Gefahrstoffangaben übernimmt eine spezielle

EDV-Software.

Umschlaganlage:

Verbindung zwischen

Straße und Schiene

Gefahrenabwehr

Die ständige automatische Überwachung

des Lagers durch eine Brandmeldeanlage,

mit direkter Verbindung zur BASF-Werkfeuerwehr,

gewährleistet eine hohe Sicherheit.

Im Gefahrenfall verhindern die Wannen mit

mehreren Dichtschichten ein Eindringen

von Gefahrstoffen in das Erdreich.

Die im Lager beschäftigten Mitarbeiter

erhalten eine umfangreiche Schulung im

sicheren Umgang mit den Gefahrstoff-

Containern. Für eventuelle Gefahrenfälle

existieren in einem Gefahrenabwehrplan

und im Terminal-Handbuch genaue Verhaltensanweisungen

an die Mitarbeiter, um

Gefahren von Mensch und Umwelt abzuwenden.

Von den in der Störfallverordnung genannten

rund 340 Stoffen und Stoffgruppen

werden im KTL-Gefahrstofflager etwa 100

unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in

Containern gelagert. In dieser Broschüre

können jedoch nur Beispiele für die häufig

und in größeren Mengen gelagerten Stoffe

genannt werden. Diese Stoffe und Stoffgruppen

sind die gleichen wie die bei der

BASF aufgeführten.

Daher gilt für KTL die Stoffliste der

BASF (Seiten 12/13).

Auskünfte:

Gefahrgutbeauftragter

Tel. 0621/65913-0

Fax 0621/65913-19

www.ktl-lu.de

17


18

Auskünfte:

Zentrales

Notfallmanagement

Tel. 0800/4485464

Industriepark Ludwigshafen-Süd

Industriepark

Ludwigshafen-Süd

Giulinistraße 2

67065 Ludwigshafen

Auf dem Gelände des Industriepark Ludwigshafen-Süd

befinden sich die Unternehmen

BK Giulini GmbH, Almatis GmbH,

Amfert Deutschland OHG, das MVV Industriekraftwerk

Ludwigshafen GmbH sowie

die Südkraft Logistik GmbH.

Jedes Unternehmen des Industriepark

Ludwigshafen-Süd hat in Zusammenarbeit

mit der städtischen Berufsfeuerwehr einen

Gefahrenabwehrplan mit einem Konzept

über Maßnahmen zur Löschwasserrükkhaltung

erstellt und verfügt jeweils über

ein Notfallmanagement-System, das für

Betriebsstörungen, Feuer, Unfälle, Umweltbeschwerden

o.ä. eingerichtet wurde.

Die Alarmierung der städtischen Feuerwehr

ist durch eine Direktleitung sichergestellt.

Die Notfallmanagement-Systeme der einzelnen

Unternehmen sind in einer Gesamtorganisation

zusammengefasst, die zu

jeder Zeit über die links angegebene Telefonnummer

erreichbar ist.

Die Zusammenarbeit mit der Stadt Ludwigshafen

am Rhein erfolgt gemäß der

Vereinbarung über „Maßnahmen bei

Gefahren- und Schadensfällen“.

Am Standort Ludwigshafen

verarbeitet Almatis in zwei

modernen Fertigungsanlagen

Aluminiumoxid. Das in drei

Schachtöfen und zwei Drehrohröfen veredelte

Aluminiumoxid wird anteilig in

Kugel- und Walzenmühlen weiterverarbeitet.

Der weltweite Versand erfolgt sowohl

verpackt in Lastkraftwagen und Containern

als auch in Silo-Lastkraftwagen. Die

Jahreskapazität beträgt ca.160.000 Tonnen.Die

Produktionsanlagen sind gemäß

Bundes-Immissionsschutzgesetz genehmigt

und unterliegen nicht der Störfallverordnung.

Amfert betreibt auf

dem Gelände des

Industriepark Ludwigshafen-Süd eine Produktionsanlage

zur Herstellung von Düngemitteln.

Die dazu benötigten mineralischen

Rohstoffe wie Schwefelsäure, Rohphosphat

und Düngesalze (kein Ammoniumnitrat)

sowie der fertige Mineraldünger

werden ebenfalls auf dem Gelände des

Industrieparks Ludwigshafen-Süd gelagert.

Amfert ist nicht als Betriebsbereich

gemäß Störfallverordnung eingestuft.

Acrylsäure- und Methacrylsäureester

ADZN (2,2'-dimethyl-2,2'-azodipropiononitrile)

Alkohole

Ammoniaklösungen

Ammoniumnitrat

Acetylen

Calciumhypochlorite solution > 39% aktives Chlor

Chlor

Dipropylentriamin

Erdgas

Epichlorhydrin

Essigsäure 99,7%ig

Motor- und sonstige Benzine

Schwefelsäure

Styrol

Wasserstoffperoxid < 60%


Die MVV Industriekraftwerk

betreibt am

Standort Ludwigshafen-Süd

ein modernes Gasturbinen-Heizkraftwerk

zur Versorgung der Unternehmen

mit Prozessdampf und anderen Medien.

MVV Industriekraftwerk ist nicht als

Betriebsbereich gemäß Störfallverordnung

eingestuft.

Von insgesamt sechs

Geschäftsbereichen

der BK Giulini GmbH

befinden sich die Bereiche Aluminiumsalze-

E

Explosionsgefährlich

F+

Hochentzündlich

Leicht

entzündlich

F T T+ Xn

Xi

C O

Entzündlich

Giftig

Papier-Wasser (APW), Pharma-Kosmetik-

Gips (PCG) und Rhenoflex (Rx) auf dem

Gelände des Industriepark Ludwigshafen-

Süd. Das Unternehmen betreibt an diesem

Standort 19 genehmigungspflichtige Anlagen

und ist gemäß Störfallverordnung als

Betriebsbereich mit Grundpflichten eingestuft.

Im Bereich APW werden Produkte für

die Papierindustrie, die Wasseraufbereitung

und sonstige Industriechemikalien hergestellt.

Der Bereich PCG produziert Antacida

und Antitranspirant-Wirkstoffe sowie Synthesegipse

für verschiedene Anwendungsgebiete.

Sehr

giftig

Gesundheitsschädlich

Reizend

Ätzend

Der Rhenoflex-Betrieb entwickelt und

erzeugt thermoplastische Materialien zur

Fersen- und Seitenversteifung von Schuhen.

Zu den Produktionsstätten der BK

Giulini GmbH in Ludwigshafen gehören

auch Anlagen zur Lagerung von Einsatzstoffen,

Zwischen- und Fertigprodukten, darunter

auch ein spezielles Gefahrstofflager mit

einer fest installierten Schaum-Löschanlage.

Die Südkraft

Logistik GmbH

ist ein Unternehmen der Microlog-Südkraft-

Gruppe und als integrierter Logistikanbieter

langjähriger und zuverlässiger Partner für

Kunden in Industrie und Handel. Die Kernkompetenzen

der Microlog-Südkraft liegen

in der Entwicklung, Projektierung und

Umsetzung von ganzheitlichen logistischen

Lösungen in den drei Geschäftsfeldern

Kontrakt-Logistik, Transport- sowie Tankund

Silo-Logistik in den Kernmärkten

Deutschland und Europa.

Als Unternehmensbereich der Thiel Logistik

AG ist die Microlog-Südkraft mit ihren Tochterunternehmen

in ein weltweites Logistik-

Netzwerk eingegliedert.

Kernzielgruppe bilden Unternehmen der

Automobil-, Getränke-, Nahrungsmittel-,

Chemie- und Baustoffbranche sowie Metallverarbeitende-,

Elektronik- und Papier-Industrie.

Brandfördernd

N

Umweltgefährlich

Sensibilisierend

K/M/R

K = Krebserregend

M = Erbgutverändernd

R = Fortpflanzungsgefährdend

K 2: Stoffe, die sich im Tierversuch als eindeutig krebserzeugend erwiesen haben.

K2

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20

Auskünfte:

Füllstellenleiter

Tel. 0621/63501-18

Störfallbeauftragter

Tel. 03342 /300066

PROGAS GmbH & Co. KG

Progas GmbH

PROGAS GmbH &

Co. KG

Progas GmbH

Füllstelle

Ludwigshafen

Industriestraße 32 -34

67063 Ludwigshafen

Die PROGAS GmbH & Co. KG betreibt auf

ihrem Betriebsgelände ein Umschlags- und

Verteilerlager für Flüssiggas.

Die Lagerung erfolgt in größeren erdüberdeckten

Stahlbehältern. Die Anlieferung

des Flüssiggases wird per Großstraßentankwagen

vorgenommen, anschließend

wird das Gas zur Auslieferung an Kunden

aus Industrie, Gewerbe und Haushalt in

Kleinstraßentankwagen/ Flüssiggasflaschen

umgefüllt.

Flüssiggas (Propan/Butan)

Die Anlage unterliegt den Vorschriften des

Bundesimmissionsschutzgesetzes sowie

der Störfallverordnung. Sie wurde behördlicherseits

genehmigt und erfüllt alle sich

daraus ergebenden Anforderungen.

PROGAS hat für mögliche Ereignisse, die

sich trotz aller erdenklichen Sicherheitsmaßnahmen

und aller getroffenen Vorsorgeaufwendungen

zu einem Störfall entwickeln

können, Alarm- und Gefahrenabwehrpläne

erstellt und mit den für die

allgemeine Gefahrenabwehr zuständigen

Behörden abgestimmt.

Gegebenenfalls können weitere Informationen

eingeholt werden bei:

PROGAS GmbH & Co. KG

Postfach 10 31 53

44031 Dortmund

Bereich Technik

Tel. 0231/54 98-176

Fax 0231/54 98-161

F+

Hochentzündlich


RSB LOGISTIC Projektspedition GmbH

RSB LOGISTIC

Projektspedition

GmbH

Shellstraße 9

(Zugang durch

den Containerterminal)

67065 Ludwigshafen

Die RSB LOGISTIC Projektspedition

GmbH betreibt in Ludwigshafen ein Lager

zur Zwischenlagerung von U3O8-Konzentraten

und ähnlichen Uranverbindungen

(beispielsweise Di-Uranate) mit Uran der

natürlichen Isotopenzusammensetzung.

Es handelt sich nicht um Kernbrennstoff.

Uranverbindungen

Index-Nr. 092-002-00-3

Die genannten Stoffe werden nur gelagert.

Eine Weiterverarbeitung findet in Ludwigshafen

nicht statt.

Die Lagerung erfolgt in einer Halle mit

einer genehmigten Gesamtlagerkapazität

von maximal 15 Tonnen Uran-Konzentrat.

Das in pulver- bzw. feinkörniger Form vorliegende

Material ist in Stahlblechfässern

mit dicht schließendem Spannringverschluss

und maximal 450 Kilogramm

Inhalt verpackt.

Die gelagerten Uranverbindungen sind

nicht brennbar. Eine mögliche Gefahrenquelle

ist die Freisetzung des Stoffes. Für

Menschen und Tiere besteht dann die

Gefahr, dass die Uranverbindungen in den

Körper gelangen, wo sie Schäden an den

inneren Organen verursachen können.

Durch freigesetzte Uranverbindungen können

Belastungen des Bodens, des Wassers

und der Luft auftreten.

Radioaktiv

Sehr

giftig

T+

N

Umweltgefährlich

Blick in die

Lagerhalle

Auskünfte:

Wolfgang Ohmann

Tel. 0221 / 270 409-40

Fax 0221 / 270 409-77

RSB LOGISTIC

Projektspedition GmbH

Robert-Perthel-Str. 71-73

50739 Köln

21


22

Informationen durch:

Leiter Zentralabteilung

Umweltschutz

und Sicherheit

Tel.: 0621/5618-0

Internet:

http://www.raschig.de

Zentrales

Tanklager

Raschig GmbH

RASCHIG GmbH

Mundenheimer Str. 100

67061 Ludwigshafen am Rhein

Die 1891 durch Dr. F. Raschig gegründete

Raschig GmbH ist seit 1996 eine Tochtergesellschaft

der PMC Europe und gehört

zur PMC-Gruppe des amerikanischen Industriellen

Philip E. Kamins.

Schwerpunkt der verschiedenen Produktionsanlagen

am Standort Ludwigshafen ist

die Herstellung von Fein- und Spezialchemikalien,

Propylsulfonierten Produkten

sowie Alterungsschutzmitteln für die unterschiedlichsten

Industrie-Zweige.

Daneben werden auch duroplastische

Formmassen und Bitumenemulsion für die

Elektro- und Automobilindustrie und die

Straßensanierung produziert.

Das Werk umfasst eine Fläche von ca.

195000 m 2 und beschäftigt derzeit ca. 380

Mitarbeiter.

Die chemischen Umwandlungen in den

Produktions-Anlagen, zu denen auch viele

Lageranlagen gehören, erfolgen im

Wesentlichen in diskontinuierlicher Fahrweise,

zum Teil unter erhöhten Temperaturen

und Drücken und unter Anwendung

von Katalysatoren.

Fein- und Spezialchemikalien

Die Feinchemikalien basieren weitgehend

auf Pyridin-, Piperidin- und Chinolinverbindungen.

Sie sind wertvolle Rohstoffe und

Zwischenprodukte für die chemische, pharmazeutische

und Farbstoffindustrie beispielsweise

als Durchblutungsförderer und

Lebensmittelfarbstoffe.

Ferner stellt die Raschig GmbH eine Reihe

von Epichlorhydrinderivaten her, die hauptsächlich

in der Lack- und Farbenindustrie

sowie pharmazeutischen Industrie eingesetzt

werden.

Propylsulfonierte Produkte

Anwendungstechnische Schwerpunkte

sind hierbei Hilfsmittel für die Galvanotechnik

und Fotoindustrie, Biotechnologie, Diagnostik

und Medizintechnik sowie

spezielle Tenside für die Wasch- und Reinigungsmittelindustrie.

Alterungsschutzmittel

Phenolische und aminische Antioxidantien

werden als Alterungsschutzmittel in vielen

Materialien und Produkten zum Schutz


gegen die Einwirkungen von Wärme, Licht

und Sauerstoff eingesetzt. Beispiele sind

die Stabilisierung von Vitaminen, Futtermitteln,

Kunststoffen, Reifen, Treibstoffen

und Mineralölen.

Sicherheitskonzept

Im Werk Ludwigshafen werden etwa 100

verschiedene Stoffe nach Anhang I der

Störfallverordnung in wechselnder Menge

und Zusammensetzung unter strengen

Sicherheitsvorkehrungen gehandhabt.

Der Schutz von Menschen und der

Umwelt ist ein wesentlicher Bestandteil

Kohlenwasserstoffe

Alkohole

Aldehyde, Ketone

Amine

Sonstige

Isobuten

Toluol

Xylol

Methanol

Ethanol

Allylalkohol

Aceton

Formaldehyd

Pyridin

2-Picolin

Phenylisocyanat

Epichlorhydrin

Dicyclopentadien

F+

Hochentzündlich

der Unternehmenspolitik. Die Raschig

GmbH folgt dabei den VCI-Leitlinien für

„Verantwortliches Handeln“.

Die Sicherheit der Anlagen ist die Basis

des praktizierten Sicherheits-, Umweltund

Qualitätsmanagementsystems. Die

Produktionsanlagen sind mit moderner

Technik und zuverlässigen Überwachungs,

Warn- und Rückhaltesystemen ausgestattet.

Sie werden regelmäßig überwacht und

kontrolliert sowie von sicherheitsbewussten

und ständig geschulten Mitarbeitern

bedient.

F

Leicht

entzündlich

Entzündlich

Giftig

T T+

Sehr

giftig

Östliches

Werksgelände

Xn

Gesundheitsschädlich

Trotz aller erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen

können Ereignisse wie Brände,

Explosionen oder Freisetzung gefährlicher

Stoffe nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen

werden. Dies könnte dann auch

– je nach Art, Menge und Eigenschaft des

Stoffes und der meteorologischen Bedingungen

– zu Auswirkungen außerhalb des

Werksgeländes führen.

Gefahrenabwehr

Zur frühzeitigen Erkennung von Bränden

und Stoffaustritten und zur Alarmierung

sind neben den üblichen Druckknopfmeldern

auch automatische Brandmelder und

Gassensoren vorhanden.

Zur Brandbekämpfung ist eine Vielzahl an

Handfeuerlöschern, fahrbaren Pulverlöschern

und halbstationären Schaumlöschanlagen

installiert.

Die Raschig GmbH verfügt über ein Notfallmanagementsystem

und eine mit entsprechendem

Gerät ausgestattete anerkannte

Werkfeuerwehr mit derzeit 47 Feuerwehrangehörigen,

um im Schadensfall kurzfristig

Bekämpfungsmaßnahmen einzuleiten.

Bei Ereignissen mit möglicher Außenwirkung

wird die Feuerwehr der Stadt Ludwigshafen

am Rhein entsprechend der Vereinbarung

über Maßnahmen bei Gefahrenund

Schadensfällen alarmiert.

Notfallpläne sind mit der städtischen Feuerwehr

abgestimmt.

Für Anregungen, aber auch für Beschwerden

sind wir rund um die Uhr unter der Rufnummer

0621/5618-491 zu erreichen.

Ätzend

C

N

Umweltgefährlich

K/M/R

K = Krebserregend

M = ErbgutveränderndSensibiliSensibili-

R = Fortpflanzungssierendgefährdend

K 2: Stoffe, die sich im Tierversuch als eindeutig krebserzeugend erwiesen haben.

K 3: Stoffe mit Verdacht auf krebserzeugende Wirkung.

K3

K2

23


24

Auskünfte:

Betriebsleiter

Tel. 0621/579284-62

RTG Rhein Tanklager GmbH u. Co. KG

RTG Rhein Tanklager

GmbH u. Co. KG

Inselstraße 10

Tel. 0621/579284-62

67065 Ludwigshafen

Das RTG Rhein-Tanklager liegt in der

Gemarkung Ludwigshafen-Mundenheim,

Inselstraße 10.

Die RTG befasst sich mit der Lagerung und

Umschlag von

• Spezialbenzinen mit einem Siedeschnitt

von 60°C – 220 °C

• Lösemitteln und

• Chemischen Produkten

Spezialbenzine

Lösemittel

Chemische Produkte

F

Leicht

entzündlich

Die Versorgung des Tanklagers erfolgt

über Binnenschiff, Kesselwagen und Tankfahrzeugen.

Die Produkte lagern in Tanks, die alle in

Auffangwannen stehen.

Das Lager ist über eine Brandmeldeanlage

mit der städtischen Feuerwehr verbunden.

Die Sicherheitsmaßnahmen sind im Gefahrenabwehrplan

festgelegt und mit der städtischen

Feuerwehr

abgestimmt.

Die Mitarbeiter der RTG sind mit dem

Umgang der Produkte bestens vertraut und

für Notfälle geschult.

Gefahrensymbole für die bei RTG gelagerten

Produkte:

Xn

Gesundheitsschädlich

Xi

Reizend

N

Umweltgefährlich


Shell Deutschland Oil GmbH

Shell Deutschland

Oil GmbH

Shellstrasse 1

67065 Ludwigshafen a. Rh.

Die Shell Deutschland Oil GmbH betreibt

im Kaiserwörthhafen ein Großtanklager für

die Lagerung und den Umschlag von

bekannten Mineralölprodukten

wie Ottokraftstoff, Dieselkraftstoff und leichten

Heizöl. Die Produkte werden in Tanks

gelagert. Ihre Einlieferung erfolgt über Pipeline

oder per Binnenschiff; der Versand

erfolgt über Tankwagen, Kesselwagen oder

Binnenschiff. Der Betrieb unterliegt der

Störfallverordnung.

Die Shell Deutschland Oil GmbH hat für

das Tanklager Sicherheitsmaßnahmen nach

Ottokraftstoff

Dieselkraftstoff

leichtes Heizöl

T

dem neuesten Stand der Technik getroffen,

um einen Störfall zu verhindern.

Zur Abwehr und zur schnellen Bekämpfung

von Bränden und Explosionen ist eine stationäre,

automatisch arbeitende Brandmelde-

und Feuerlöschanlage

installiert. Die Auslösung dieser Systeme ist

mit der Alarmierung der Feuerwehren

gekoppelt. Bei Auslaufen von Stoffen werden

unverzüglich die zuständigen

Behörden sowie die Feuerwehren und die

Polizei informiert. Die Sicherheitsmaßnahmen

der Shell Deutschland Oil GmbH sind

in dem Alarm- und Gefahrenabwehrplan

sowie dem Sicherheitsbericht festgelegt.

Im Tanklager arbeiten die Mitarbeiter unter

strengen Sicherheitsvorkehrungen mit folgenden

Stoffgruppen, die in den Geltungsbereich

der Störfallverordnung

fallen und an einem Störfall beteiligt sein

können:

F+

Giftig HochGesundheitsUmweltentzündlichschädlichgefährlich Xn

N

Auskünfte:

Betriebsleiter

Tel. 0621/57001-10

25


26

Auskünfte:

Leiter Logistik

Ludwigshafen

Tel. +49 (0)621 66004-34

Pflanzenschutz- /

Schädlingsbekämpfungsmittel

Diverse Spezialchemikalien

ALFRED TALKE GmbH & Co. KG

ALFRED TALKE

GmbH & Co. KG

Gewerbegebiet Nachtweide

Muldenstraße 9

67069 Ludwigshafen

Die TALKE-Gruppe ist einer der führende

Logistikdienstleister für die Chemische

Industrie in Europa dem Mittleren Osten

und China. Bereits seit 1947 bieten wir

hochspezialisierte Logistikdienstleistungen

für die namhaften Unternehmen der Chemischen

und Petrochemischen Industrie.

Der Umgang mit verschiedensten Produkten

und Stoffen gehört dabei zu unserem

täglichen Geschäft. Für unsere Kunden

übernehmen wir die Lagerung, Konfektionierung

und den Transport.

Giftig

T Xn

Xi

Gesundheitsschädlich

Da es sich bei einem Teil der gehandelten

Produkte um Stoffe handelt, die unter die

Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (12.

BImSchV) fallen, unterliegt das Betriebsgelände

in Ludwigshafen der am 26.04.2000

novellierten und am 08.06.2005 nochmals

geänderten Störfallverordnung.

Die Sicherheit und der Schutz unserer

Nachbarn, Mitarbeiter, Besucher und

Umwelt haben in unserem Unternehmen

uneingeschränkten Vorrang. Um die Sicherheit

stetig auszubauen arbeiten wir eng mit

den Behörden, Berufsgenossenschaften

und Sicherheitsfachleuten zusammen.

Zu unserem umfassenden Sicherheitskonzept

gehören neben den installierten Sicherheitseinrichtungen,

wie Brandmeldeanlagen,

Einbruchmeldeanlagen, Gaswarnanlagen,

Schaumlöschanlagen und Kanalabschiebern

auch regelmäßigen Übungen mit den

zuständigen Feuerwehren, sowie die laufende

Überprüfung der mit der Stadt Ludwigshafen

und der BASF erarbeiteten Alarmund

Gefahrenabwehrpläne.

Reizend

N

Umweltgefährlich

F

Leicht

entzündlich


TriPort GmbH

TriPort GmbH

Shellstrasse 5

67065 Ludwigshafen

Die Triport GmbH ist Betreiber des in 2004

errichteten Containerterminals im Kaiserwörthhafen.

Die TriPort GmbH gehört zur

Contargo Gruppe, die sich auf den Containertransport

zwischen den Seehäfen und

dem Hinterland spezialisiert hat. Nähere

Informationen finden sich unter

www.triport.de sowie unter

www.contargo.net.

Das Containerterminal verbindet die Verkehrsträger

Binnenschiff, Bahn und LKW

im Transport- und Umschlagsbereich. Alle

Verkehrsträger lassen sich so optimal und

effizient nutzen, Binnenschiff und Bahn als

umweltfreundliche Verkehrsträger auf der

langen Strecke zum Seehafen, der LKW

schnell und flexibel für den Nahbereich. Der

Umschlag zwischen den Verkehrsträgern

erfolgt mittels Portalkränen und speziellen

Containerstaplern.

Die TriPort GmbH versteht sich als Logistikdienstleister

für den Rhein-Neckarraum.

Tägliche Abfahrten per Binnenschiff und

Bahn verbinden die Region mit den Seehäfen

Rotterdam, Antwerpen, Amsterdam,

Bremerhaven, Hamburg und Zeebrugge.

Über das Containerterminal werden Waren

aller Art umgeschlagen: Konsumgüter,

Maschinen, Automobilzulieferteile, aber auch

viele chemische Stoffe und Produkte der in

der Region angesiedelten Produktionsbetriebe.

Hierzu gehören auch Stoffe mit gefährlichen

Eigenschaften (Gefahrgut). Die gefährlichen

Stoffe sind in hierfür geeignete und

zugelassene Verpackungen und Behältnisse

verpackt. Der Container bietet als zusätzliche

Umschließung ein mehr an Sicherheit

und erlaubt den Transport mit verschiedenen

Verkehrsträgern ohne das die Güter nochmals

umgepackt werden müssen.

Neben dem Umschlag von Gefahrgütern

besteht bei der TriPort GmbH die Möglichkeit

zur Lagerung bestimmter gefährlicher

Stoffe. In den Containern lagern feste und

flüssige Gefahrstoffe, jedoch keine radioaktiven

oder ansteckungsgefährdende

Stoffe, Gase und Sprengstoffe.

Die TriPort GmbH verfügt über eine

Betriebsgenehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz

(BImSchG) zur Lagerung

von gefährlichen Gütern und wassergefährdenden

Stoffen und unterliegt der

Störfallverordnung. Durch die sich hieraus

ergebenden, technischen und organisatorischen

Massnahmen ist ein sehr hohes Maß

an Sicherheit gewährleistet.

Die Lagerung der Gefahrgutcontainer

erfolgt in besonderen Lagerbereichen.

Innerhalb 16, von einander getrennten,

Gefahrgutwannen ist die Lagerung verschiedener

Gefahrgutklassen möglich. Bei

der Lagerung wird das bewährte VCI-

Lagerkonzept angewandt. Modernste IT

Lösungen unterstützen die Lagerverwaltung

und ermöglichen einen Zugriff auf

relevante Stoffdaten.

Im Notfall können alle Gefahrgutwannen

einzeln abgesperrt werden. Ein separates

Entwässerungssystem über ein Rückhaltebecken

gibt Sicherheit auch für eventuell

anfallendes Löschwasser.

Die unmittelbare Nähe der Berufsfeuerwehr

der Stadt Ludwigshafen (ca. 200 m Luftlinie)

ermöglicht kürzeste Einsatzzeiten im

Gefahrfall. TriPort verfügt über mehrere

Überflurhydranten zur Brandbekämpfung.

Die Löschwasserversorgung ist durch zwei

unabhängige Löschwasserpumpen im

Ansprechpartner:

Tel 0621 59007 –0

Störfallbeauftragter oder

Geschäftsleitung

Hafenbecken sicher gestellt. Notstromaggregate

gewährleisten einen Einsatz

auch bei Stromausfall.

Das Terminal ist vollständig eingezäunt,

alarmgesichert und wird kontinuierlich überwacht.

Eine Zufahrt ist nur durch das Gate

möglich. Am Gate erfolgt auch die

Zugangskontrolle des ein- und ausgehenden

Verkehrs. Die Annahme und Herausgabe

von Containern erfolgt erst nach entsprechender

Legitimation.

Das Betriebspersonal verfügt über langjährige

Erfahrung und wird regelmässig im

Umgang mit gefährlichen Gütern geschult

und weitergebildet. Ein Qualitäts- und

Sicherheitsmanagementsystem sorgt für

sichere Betriebsabläufe. Regelmäßige Kontrollen

und Begehungen durch innerbetriebliche

sowie externe Beauftragte gewährleisten

ein Höchstmass an Sicherheit am

Standort.

Für den Notfall stehen mit den Einsatzkräften

abgestimmte Notfall- und Alarmpläne

zur Verfügung.

Die im TriPort Gefahrstofflager unter strengen

Sicherheitsvorkehrungen, in Containern

gelagerten Stoffe und Stoffgruppen

fallen zum Teil unter die Störfallverordnung.

Die gelagerten Stoffgruppen resultieren aus

den Betrieben im Umfeld und sind beispielhaft

in der umfangreichen Stoffliste der

BASF aufgeführt. Daher gilt für TriPort

die Stoffliste der BASF (Seiten 12/13).

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