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landundleute

Kostenlos an alle Haushalte

Land und Leute

24. Jahrgang - Ausgabe 6 - Juni 2020

www.land-und-leute.de - 05022-1363

Das Magazin für die Mittelweser-Region

Samtgemeinden

Marklohe u Heemsen

Foto: Land und Leute


Ihr zuverlässiger Handwerks- und Servicebetrieb

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Zimmerei und Holzbau


Bleiben Sie gesund!

Land und Leute

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Land und Leute Mittelweser-Region uSG Marklohet Seite 3

Impressum:

Land und Leute

für die Mittelweser-Region:

Herausgeber: Verlag Land und Leute, Elke Backhaus

Bremer Straße 24, 31608 Marklohe/Neulohe

Anzeigen: Klaus Eckelmann, Elke Backhaus

Redaktion:

Elke Backhaus

Satz & Layout:

Klaus Eckelmann

Druck:

Weserdruckerei, Stolzenau

Auflage:

4.000 Exemplare

Vertrieb : In den Samtgemeinden Marklohe und Heemsen.

durch Hausverteilung / Auflagestellen / online

Kostenlos, ein Anspruch besteht nicht!

Telefon: 0 50 22 - 13 63

Fax: 0 50 22 - 89 13 74

E-mail:

redaktion@land-und-leute.de

web:

www.land-und-leute.de

Redaktionsschluss für die Juli-Ausgabe ist der 22. Juni 2020

Weitere Monats-Magazine aus unserem Verlag:

Ausgabe: Im Südkreis

Samtgemeinde Mittelweser

Gemeinde Stolzenau.

Auflage: 3.500 Exemplare / Hausverteilung

e-mail: suedkreis@land-und-leute.de

Ausgabe: Aue-Bote Hausverteilung in der

Samtgemeinde Liebenau.

Auflage 3.000 Exemplare

e-mail: liebenau@aue-bote.de

Veranstaltungskalender

und Messe-Journale

Nachdruck, auch in Auszügen, nur mit Genehmigung unseres Verlages.

Die Redaktion behält sich Kürzungen der eingereichten Artikel

vor. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.

Nun hat die Corona-Krise

auch die Sportwerbewoche der

JG Oyle erreicht

Oyle. Die Verantwortlichen

sahen sich leider gezwungen,

die Veranstaltung, die

vom 25.07. – 02.08.2020

stattfinden sollte, abzusagen.

Für den 1. Vorsitzenden

Dieter Boswyk war es die

schmerzhafteste Entscheidung

seiner langen Regentschaft.

Allerdings stehe die

Gesundheit aller vor jeglichen anderen Interessen."

Stephan Gaede

Information zum

Schützenfest 2020 Lemke

Liebe Schützinnen und Schützen, liebe Freunde des Schützenvereins

Lemke, zur Zeit befindet sich nicht nur Deutschland in einer Ausnahmesituation,

die vor kurzem dazuführte, dass das alltägliche Leben

aller zum Schutze aller durch Verordungen des Bundes und der Länder

eingeschränkt wurde. Wie lange dieser Ausnahmezustand aufgrund

der Coronapandemie andauern wird, können selbst die

führenden Wissenschaftler nur mutmaßen. Daher ist es umso wichtiger,

dass wir in dieser Zeit besonnen und verantwortungsvoll mit

der Situation umgehen und die uns vorgegebenen Maßnahmen

konsequent befolgen und uns so gegenseitig vor Ansteckung schützen.

Aufgrund dieser Überlegungen und der jünsgten Verordnung

durch die Bundesregierung zu Großveranstaltungen haben wir uns

schweren Herzens entschieden, dass es das Beste für alle Beteiligten

und auch die Feiernden ist, dass das diesjährige Schützenfest nicht

stattfindet. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, weil wir

uns, wie ihr bestimmt auch, sehr auf das Fest freuten und bereits

mit den Vorbereitungen begonnen hatten. Das alles ist sehr

schade, doch sind wir uns sicher, die richtige Entscheidung getroffen

zu haben. Lasst uns in dieser ungewissen Zeit durch Einhaltung

der Abstandregelung und Hygienemaßnhamen zusammenhalten,

sodass wir uns im nächsten Jahr alle gesund und munter auf

dem Schützenfest 2021 zum Feiern wiedersehen können. Wir hoffen

auf euer aller Verständnis. Bleibt gesund!

Euer Schützenverein Lemke. Carmen Baldow


Seite 4 uLandkreist Land und Leute Mittelweser-Region

Maik Beermann informiert sich

beim DRK Nienburg zur Corona-Situation

Foto: Büro Beermann, vlnr. Marcus Stövesand, Maik Beermann,

Martin Krone.

Landkreis. Unter dem Stichwort „Leben und Arbeiten in der Pandemie"

besuchte der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann

(CDU) den DRK-Kreisverband Nienburg und informierte sich

hier über die Arbeit und den Umgang des Roten Kreuzes mit dem

Corona-Virus. Begrüßt wurde er hierbei unter Einhaltung der notwendigen

Hygiene- und Abstandsregeln von den Geschäftsführern

Martin Krone und Marcus Stövesand am Standort in der Moltkestraße

in Nienburg. Ein besonderes Augenmerk lag beim gemeinsamen

Gespräch auf der Situation in der Altenpflege und den

geplanten Änderungen im Besucherverkehr.

„Wir fuhren bereits vor den ersten Beschlüssen des Landes Niedersachsen

ein freiwillig strenges Schutzprogramm in unseren Altenpflegeeinrichtungen

und haben freiwillig auf einen Mund-Nasen-

Schutz und strengere Hygiene- und Besuchsvorschriften gesetzt",

erklärte Stövesand dem Abgeordneten. So könne man sich freuen,

dass es bisher keinen einzigen Corona-Ausbruch in der Altenpflege

gegeben habe. Mit Blick auf die Geschehnisse im Landkreis Diepholz

sei dies eine sehr glückliche Situation, in der man sich im Kreis Nienburg

befände. Auch die Beschaffung von Schutzausrüstung und

Desinfektionsmittel habe das DRK vor keine größere Herausforderung

gestellt: „Ein lokales Unternehmen konnte uns ausreichend

Masken und Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen. Sollte es im

Landkreis weiterhin dringenden Bedarf hieran geben, kann man sich

gerne an uns wenden und wir versuchen zu vermitteln", so Krone

mit dem Angebot an den Abgeordneten.

Was in den letzten Wochen verständlicherweise zu Verärgerungen

und Verunsicherungen führte, waren laut Stövesand die Besuchsregelungen

für Angehörige. Entgegen der Ankündigungen im Fernsehen,

dass die Besuche wieder unproblematisch stattfinden

könnten, muss das DRK, wie alle anderen auch, erst Besuchskonzepte

vorbereiten. „Diese Konzepte liegen derzeit beim Landkreis

zur Prüfung", so Stövesand. Man habe eigene mit Schutzscheiben

ausgestatte Besuchsräume geschaffen, in denen eine Übertragung

der Infektion ausgeschlossen werden kann. Patienten die nicht mehr

mobil seien, kann und könne man weiterhin mit Schutzkleidung besuchen.

"Auch im traurigen Fall eines sich abzeichnenden Todes

haben wir zu keiner Zeit die Angehörigen nicht zu den Bewohnern

gelassen", so Krone. Beermann fragte daher wie es in dem Kontext

um die Gefahr der Vereinsamung der Bewohner stehe. „Als Folge

der geringeren Besuche durch Angehörige und auch der Ausgehverbote,

ist eine stärkere Vereinsamung real, man kann aber als positive

Entwicklung derzeit sehen, dass der Kontakt der Bewohner

untereinander intensiviert wird", so Krone.

Der reguläre Rettungsdienst laufe derzeit ohne Einschränkungen

normal weiter und werde mit gelegentlichen Infektionsfahrten zum

Transport potentiell erkrankter Personen genutzt. Damit der Rettungsdienst

im Falle einer Infektion in der Wache nicht zusammenbreche,

wurde die Wache auf mehrere Standorte aufgeteilt, so dass

sich niemals alle gleichzeitig infizieren können. Auch habe die Erstellung

des Behelfskrankenhauses das DRK vor keine größeren Probleme

gestellt - solange es nicht in Betrieb gehen müsse.

Auf Beermanns Frage, wie es dem DRK finanziell erginge, konnten

Krone und Stövesand nicht klagen. Die schnelle Änderung des SGB

XI mit den Kostenerstattungs-Festlegungen durch den Bundestag

habe die Pflegeeinrichtungen vor einer finanziellen Notlage bewahrt.

Zusätzlicher Aufwand und Mindereinnahmen werden derzeit gut

aufgefangen.

Zwei negative Effekte auf einen ganz anderen Berufszweig und eine

andere Hilfs-Sparte musste Krone dem Abgeordneten trotzdem verkünden:

„Uns laufen die Fahrschulen gerade Sturm, weil wir derzeit

keine Erste-Hilfe-Kurse anbieten können. Wir arbeiten aber derzeit

mit unserem Landesverband an Regelungen, wie dies bald wieder

möglich sein kann. So ist die Benutzung von Puppen zur Übung angedacht."

Zum Thema Kleiderspende bittet Krone die Bevölkerung

zudem darum, derzeit von Altkleiderspenden abzusehen: „Unsere

Lager sind voll und die Kleiderausgabe ist derzeit gestoppt. Das gleiche

gilt für alle Altkleiderannahmestellen. Daher müssen wir die

Menschen darum bitten, die Sachen noch für einige Zeit selbst aufzubewahren

und sie später zu spenden."

Auch wenn selbst beim DRK langsam das Bedürfnis auftrete, wieder

unbeschwert öffnen zu können, sehen die beiden Geschäftsführer

die Pandemie noch lange nicht als beendet an und Sorge bereite

ihnen auch die baldigen Schulöffnungen: „Das Wichtigste ist die

Pflegeeinrichtungen coronafrei zu halten."

Beermann bedankte sich für das Gespräch: „Es ist interessant zu

sehen, wie viele kleine und große Zahnräder ineinandergreifen,

damit unsere Gesellschaft läuft und was passiert, wenn einige davon

wegfallen. Ich bin froh, dass wir in Nienburg mit dem DRK gut aufgestellt

sind." PM vom 18. 5. 2020 Viktor Jahn

Land und Leute

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Land und Leute Mittelweser-Region uSG Marklohet Seite 5

Die Markloher Schützen

schützen sich und ihre Gäste!

Marklohe. Bundesweit sagen Veranstalter geplante Feste auch

für Juni und Juli 2020 ab. Der Vorstand des Schützenverein Marklohe

hat daher beschlossen, das geplante Schützenfest vom 05. bis

07.06.2020 abzusagen. Diese Entscheidung haben wir uns nicht

leicht gemacht, sie ist aber eine notwendige Konsequenz zur Vermeidung

der Ausbreitung des Corona-Virus. Wir hoffen, dass wir

2021 unser Schützenfest gemeinsam, gesund und fröhlich feiern

können.

Anne Voß

Königsschießen und

Schützenfest entfallen

Holte-Langeln. Die aktuelle Lage veranlasst uns dazu, sowohl das

Königsschießen am 06. 06. 20 als auch das Schützenfest am 13./14.

06. 20 in diesem Jahr entfallen zu lassen. Der Spielmannszug und

der Schützenverein Holte-Langeln wünschen allen Mitgliedern und

Besuchern weiterhin viel Gesundheit und freuen sich auf das hoffentlich

stattfindende Erntefest im Oktober. Torben Wittmershaus

"Mama, Papa, warum regnet es? -

Tag der kleinen Forscher 2020

will das Wasser neu entdecken

Landkreis. Die heimische Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers

ruft Bildungseinrichtungen und Familien dazu auf, sich am Tag

der kleinen Forscher am 16. Juni 2020 zu beteiligen. „Wir wollen

die Freude am Entdecken im Alltag wecken“, so Völlers.

Beim diesjährigen „Tag der kleinen Forscher“ dreht sich alles um

das Thema „Wasser“. Warum regnet es, wie formen sich Wolken

und aus wieviel Wasser bestehen unsere Körper? Diese und viele

weitere Fragensollen Kinder dazu inspirieren, Wasser als lebenswichtige

Ressource für Natur und Mensch kennen und schätzen zu lernen.

„Auch in der Corona-Krise gilt: Forschen und Entdecken geht überall!

Der Tag der kleinen Forscher geht kreativ mit der jetzigen Situation

um und bietet ein umfassendes digitales Angebot an. Ich freue

mich, wenn dieses Angebot genutzt wird – natürlich nur dort, wo

es unter den jetzigen Umständen auch möglich ist. Denn frühe Bildung

legt den Grundstein, sich angemessen mit unserer komplexen

und komplizierten Welt auseinanderzusetzen“, so Völlers.

Völlers ermuntert Bildungseinrichtungen und Familien dazu, die kostenfreien

Angebote rund um den Mitmachtag am 16. Juni 2020 zu

nutzen. Dazu stehen auf der Aktionswebsite zahlreiche Forscherideen

und Experimente zur Verfügung, die sich sogar zu Hause ganz

einfach ausprobieren lassen.

Weitere Informationen sowie alle Möglichkeiten, die das Angebot

bietet, finden sich unter: https://www.tag-der-kleinen-forscher.de

David Nonhoff

Absage

NeuWoSud. Der Vorstand des Schützenvereins Sudhalenbeck und

Umgebung e. V. sieht sich nicht imstande eine gesicherte Planung

für die Schützenwanderung am 6. Juni 2020 durchzuführen. Dem

Vorstand ist nicht bekannt, wie es in den Zeiten von Corona weitergeht.

Deshalb wird die Wanderung abgesagt. Manfred Adam


Seite 6 uLandkreis/SG Heemsent Land und Leute Mittelweser-Region

TTC Haßbergen bedankt sich für Altpapier-Anlieferung

Haßbergen. Zwei Container mit Altpapier, beide bis zum Rand

voll - und dazu noch nahezu perfekt gestapelt. Die Bevölkerung in

Haßbergen hat den örtlichen Tischtennisclub vorbildlich unterstützt.

Danke für Ihre Unterstützung

„Ein herzliches Dankeschön! Es klappte wirklich super, eine sehr

disziplinierte Abgabe", sagt die TTC-Vorsitzende Ann-Katrin Thömen.

„Wir finden es echt gut, dass so viele Leute ihr Altpapier gelagert

und es zu uns gebracht haben, um die Jugendarbeit zu

unterstützen." Im April musste die Sammlung wegen der Coronavirus-Pandemie

und eines Verbots durch den Landkreis komplett

ausfallen. Der Verein fuhr für seine regelmäßige Altpapiersammlung

im Mai erstmals nicht die Straßen ab. Stattdessen standen den Bürgerinnen

und Bürgern diesmal lediglich die Container an der Mehrzweckhalle

zum Anliefern bereit. Bringen statt holen lautete also

das Prinzip, das wohl auch in den kommenden Monaten fortgeführt

werden muss. Bereits seit dem Jahr 1994 sammelt der TTC Haßbergen

regelmäßig das Altpapier in der Gemeinde. Für die Erwachsenen-Mannschaften

ist es selbstverständlich, jeden Monat ehrenamtlich

mitzuhelfen. Während die Männer durch den Ort fahren,

bereiten die Frauen das abschließende Frühstück für die Helfer vor.

Die Bevölkerung unterstützt dies meist handlich gut gepackte Bündel

oder Kartons. Termin ist an jedem zweiten Samstag eines Monats.

Beginn ist um 9 Uhr..

TTC Haßbergen

Beratungsangebot „Solar-Check“ der Klimaschutzagentur

Mittelweser e.V. startet wieder

Foto: Der Energieberater macht Vorschläge über Möglichkeiten der

Größe, Art und Montageweise von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen.

Landkreis. Wer ein Projekt mit Energie von der Sonne starten

möchte steht vor vielen Fragen. Als erster Schritt lohnt sich daher

der Anruf bei der Klimaschutzagentur Mittelweser e.V.:

Bis 30. Juni können sich die Eigentümer*innen von Ein- und Zweifamilienhäusern

im Landkreis Nienburg/Weser zum Thema Solarenergie

beraten lassen. Bei einem Vor-Ort-Termin (natürlich unter

Einhaltung der gängigen Abstands-, Schutz- und Hygienemaßnahmen)

erfahren die Eigentümer*innen, welche Möglichkeiten es in

ihrem Gebäude gibt, mit einer Solarwärmeanlage die Warmwasserbereitung

oder auch die Heizung zu unterstützen oder mit einer

Photovoltaikanlage Strom zu erzeugen. Im Nachgang erhalten die

Ratsuchenden einen schriftlichen Bericht zur Solareignung ihres

Hauses und ausführliche Informationsmaterialien,“ beschreibt Karin

Merkel von der Verbraucherzentrale das Beratungsangebot.

„Wir möchten Hausbesitzern*innen diese umfangreiche Beratung

nahebringen“, erläutert Franziska Materne, Geschäftsführerin der

Klimaschutzagentur Mittelweser e.V. „Sie ist eine gute Grundlage

und Entscheidungshilfe bei den Überlegungen rund um den Bau

einer Solaranlage. Die sinkenden Preise für Solarmodule ermöglichen

die Stromerzeugung zu 10-12 Cent pro kWh, das ist deutlich

günstiger als der Strombezug mit durchschnittlich 30 Cent pro kWh.

Es lohnt sich also, möglichst viel des selbst erzeugten Stroms auch

im eigenen Haushalt zu verbrauchen. Durch die Ersparnis von 18 bis

20 Cent pro kWh gegenüber dem Strombezug aus dem Netz refinanzieren

sich die Anlagenkosten innerhalb von zehn bis 20 Jahren.

Für den nicht selbst genutzten Strom, der ins Netz eingespeist wird,

erhalten Hauseigentümer derzeit etwa 9 Cent pro kWh.“

Anmeldungen für den Solar-Check nimmt die Klimaschutzagentur

Mittelweser telefonisch von Montag bis Donnerstag in der Zeit von

09:00 bis 16:00 Uhr und Freitag von 09:00 bis 14:00 Uhr unter der

Telefonnummer 05021 - 903 65 95 oder per Mail an beratung@klimaschutzagentur-mittelweser.de

entgegen.

Die Beratung erfolgt hersteller-, produkt- und gewerkneutral. Sie

hat einen Wert von 285 Euro, der Eigenanteil für die Hauseigentümer*innen

im Landkreis beträgt 30 Euro. Ermöglicht wird das durch

eine bewährte Kooperation der Klimaschutzagentur Mittelweser

e.V. mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachen (KEAN)

und der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Die Beratungen sind

Bestandteil der Energieberatung der Verbraucherzentrale und werden

gefördert durch das Bundeswirtschaftsministerium.

Weitere Informationen gibt es auch unter

https://www.klimaschutzagentur-mittelweser.de

Ulrike Gieger-Graßl


Land und Leute Mittelweser-Region uLandkreist Seite 7

280 000 Euro für Kreis-Nienburger Schulen

Kultusminister Grant Hendrik Tonne übergibt

erste Bescheide zum „DigitalPakt Schule“

Foto: Landrat Detlev Kohlmeier (Zweiter von links), Erster Kreisrat Thomas Klein (links) und

Fachbereichsleiterin Sandra Schulz (rechts) nahmen unter Einhaltung des derzeit geltenden

Abstandsgebotes die ersten Bescheide zum „DigitalPakt Schule“ von Kultusminister Grant

Hendrik Tonne (Zweiter von rechts) entgegen.

Landkreis. Neun Schulen aus dem Landkreis Nienburg können sich

über eine finanzielle Zuwendung aus Hannover freuen. Niedersachsens

Kultusminister Grant Hendrik Tonne übergab am 27. 04. 2020

die Bescheide zum Förderprogramm „DigitalPakt Schule“ an den

Landkreis Nienburg. Somit fließen die ersten rund 280 000 von 3,4

Millionen Euro in die Kreis-Nienburger Schullandschaft.

„Die Idee des Digitalpaktes ist, die digitale Infrastruktur

in den Schulen zu verbessern und

aufzuwerten“, unterstrich Kultusminister

Tonne. Im Zeitalter der Digitalisierung sei es

wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler

Vorteile und Möglichkeiten erkennen, sich aber

auch mit den Risiken auseinandersetzen, beispielsweise

wenn es um Persönlichkeitsrechte

im Internet gehe.

Landrat Detlev Kohlmeier stellte heraus: „Dieses

Geld hilft uns, die technische Ausstattung

und Entwicklung unserer Schulen weiter voranzutreiben,

Schüler und Lehrerschaft profitieren

davon gleichermaßen.“ Sandra Schulz, Leiterin

des Fachbereiches Schulen und Kultur des Land

kreises Nienburg, erklärte, dass die Gelder in

erster Linie in den Ausbau der W-LAN-Netze investiert

würde, aber auch digitale Endgeräte

und digitale Tafeln werden angeschafft.

Insgesamt 3,4 Millionen Euro in einem Zeitraum

von fünf Jahren fließen an alle Schulen,

die in der Trägerschaft des Landkreises Nienburg

sind. Erster Kreisrat Thomas Klein zeigte

sich erfreut, dass kein zeitlicher Druck entstehe

und deshalb Konzepte und Bedarfe sorgfältig

abgestimmt werden könnten. Folgende Lehreinrichtungen

erhalten die ersten Gelder aus dem „DigitalPakt

Schule“: Berufsbildende Schulen Nienburg (BBS), Gymnasium Stolzenau,

Helen-Keller-Schule Stolzenau, Integrierte Gesamtschule

(IGS) Nienburg, Oberschule Loccum, Oberschule Uchte, Oberschule

Steimbke, Johann-Beckmann-Gymnasium Hoya und Marion-Blumenthal-Oberschule

Hoya. Weitere Schulen werden in den kommenden

Jahren folgen.

Landkreis Nienburg

Die heimische Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers ruft zur Teilnahme

am Parlamentarischen Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestages

auf. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 11. September 2020.

Landkreis Nienburg. Das Parlamentarische Patenschafts-Programm

(PPP) bietet Schülerinnen und Schülern sowie jungen Berufstätigen

Stipendien an, mit denen sie mehrere Monate in den USA

zur Schule gehen oder arbeiten können.

„Die Chance über ein Stipendium den American Way of Life zu erleben

und darüber hinaus weitere Kenntnisse über Politik, Gesellschaft

und Kultur in den USA zu sammeln, kommt nicht alle Tage.

Ich würde mich freuen, wenn viele Bewerbungen von interessierten

jungen Menschen eingehen, die interkulturelle Erfahrungen sammeln

und beiläufig die eigene Sprache verbessern möchten“, so Völlers.

Das Programm bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit,

mit anderen amerikanischen Jugendlichen die Highschool zu besuchen.

Es zeigt, was es bedeutet, bei einer amerikanischen Gastfamilie

Zuhause zu leben. Junge Berufstätige oderAuszubildende

können durch das Stipendium für ein halbes Jahr ein College besuchen

und anschließend die andere Hälfte des Jahres in einem ame-

rikanischen Betrieb arbeiten, um internationale Arbeitserfahrung zu

sammeln.

Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, die zwischen dem

01. August 2003 und dem 31. Juli 2006 geboren sind und die Schulausbildung

zum 31. Juli 2021 noch nicht abgeschlossen haben.

Junge Berufstätige und Auszubildende müssen nach dem 31. Juli

1996 geboren sein und zum Zeitpunkt der Ausreise (Stichtag 31.

Juli 2021) ihre Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen haben,

um sich bewerben zu können. Darüber hinaus sind für Schülerinnen

und Schüler als auch für junge Berufstätige die deutsche Staatsbürgerschaft

sowie gute Grundkenntnisse in der englischen Sprache

erforderlich (mind. drei Schuljahre).

Bewerbungen können noch bis zum 11. September 2020 bei der

zuständigen Austauschorganisation Partnership International e.V.

eingereicht werden. Genauere Information zum Bewerbungsprozess

stehen auf der Internetseite www.bundestag.de/ppp zur Verfügung.

David Nonhoff


Seite 8 uLandkreist Land und Leute Mittelweser-Region

Gastro-Öffnung im Kreis Nienburg: „Jedes Bier zählt“

Ausgehen unter Corona-Bedingungen – Gäste sollen Geduld mitbringen

Landkreis Nienburg. Nach dem Shutdown wieder ins Stammlokal:

Restaurants und Kneipen im Landkreis Nienburg sind wieder

am Start – doch in Zeiten der Pandemie ist die Geduld der Gäste

gefragt. Darauf weist die Gewerkschaft NGG hin: „Wirte und Kellner

freuen sich nach extrem harten Wochen auf Kundschaft. Jetzt

zählt jedes getrunkene Bier“, sagt NGG-Geschäftsführerin Lena

Melcher. Mit Blick auf Abstands- und Hygieneregeln werde der Restaurantbesuch

jedoch ein anderer sein. Gäste sollten mehr Zeit mitbringen

als sonst – und auch Verständnis für die Situation des

Personals. Der Schutz vor Infektionen müsse oberste Priorität haben.

Das gelte ebenso für die Hotellerie, die ihren Betrieb in den nächsten

Wochen langsam wieder hochfahre. Im Kreis Nienburg beschäftigt

das Hotel- und Gaststättengewerbe laut Arbeitsagentur rund 1.800

Menschen.

NGG-Region Hannover

Lena Melcher

Keine höheren Abgeordnetendiäten

Völlers begrüßt Abstimmungsergebnis

Landkreis. Die heimische Bundestagsabgeordnete

Marja-Liisa Völlers

begrüßt, dass die geplante Erhöhung

der Abgeordnetendiäten dieses Jahr

ausbleibt: „Das Geld wird jetzt an anderer

Stelle gebraucht!“, so Völlers.

Der Bundestag hat in einer Abstimmung

entschieden, dass die Erhöhung

der Abgeordnetendiäten aufgrund

der Corona-Krise ausgesetzt

wird.

„Ich bin froh über die ausbleibende

Erhöhung der Abgeordnetendiäten“,

so Völlers. „Gemeinsam mit Fraktionskolleginnen

und -kollegen habe

ich mich bereits Anfang April dafür

stark gemacht. In der jetzigen Krise

wird das Geld an anderer Stelle dringlicher

gebraucht. Wir müssen endlich

für anständige Löhne in der Pflege,

im Einzelhandel und der Paketbranche

sorgen!“

Die Gehälter der Bundestagsabgeordneten

werden jährlich angepasst. Sie

orientieren sich an den Bezügen von

Richtern an obersten Gerichtshöfen

des Bundes. Zur jährlich stattfindenden

Anpassung errechnet das Statistische

Bundesamt die Entwicklung

der Nominallöhne des vergangenen

Jahres, an die die Gehälter der Abgeordneten

gekoppelt sind. So können

die Gehälter sowohl steigen als auch

sinken.

Eine solche Anpassung kann jedoch

vom Bundestag wieder zurückgenommen

werden, wenn er einen entsprechenden

Beschluss fasst. Genau

das ist nach Verständigung der Regierungsfraktionen

geschehen.

David Nonhoff


Land und Leute Mittelweser-Region uLandkreist Seite 9

Urlaub und Freizeit in der Mittelweser-Region

Vom Baumhaus über Jurten und Camping-Pods bis zum Hausboot.

Die Mittelweser-Region bietet außergewöhnliche Unterkünfte

stehen zur Verfügung. Von Baumhäusern über Wolfsgehegen im

Wolfcenter, verschiedene Tipis, einer Bärenhöhle in Nienburg, mongolische

Jurten für Einzelgäste und Familien, Camping-Pods im

Moorcamp oder ein fest vertautes Hausboot in der Marina Mehlbergen.

Die Nienburger Bärenhöhle ist eine Unterkunft der besonderen Art.

Nienburg/Weser. Die Mittelweser-Region zwischen Minden und

Bremen ist vielfältig. Neben Radwegen wie dem Weser-Radweg,

Freizeiteinrichtungen wie dem Dinopark Münchehagen und dem

Wolfcenter Dörverden, locken kulturelle Sehenswürdigkeiten wie

das Schloss Erbhof Thedinghausen, das Kloster Loccum oder die

erste Museums-Eisenbahn Deutschlands in Bruchhausen-Vilsen.

Weiterhin bietet die Region interessante Museen wiedas Spargelmuseum

und das Regionalmuseum in Nienburg, das Kreismuseum

Syke oder die Glashütte Gernheim. Außergewöhnliche Unterkünfte

Unser kleiner Hof – Mongolische Jurten warten in Wietzen auf

Gäste.

Die Stellplätze für Wohnmobile sind ebenso wieder geöffnet wie

die Campingplätze, die teilweise direkt an der Weser liegen. Auch

Ferienwohnungen aller Kategorien sind im Angebot.

Mittelweser-Touristik GmbH

In der Mittelweser-Region geht es wieder los!

Regionalmuseum Nienburg und Spargelmuseum seit 12. Mai geöffnet

Nienburg/Weser. Unter Einhaltung der vorgeschriebenen

Besucherzahl sowie den Abstands-

und Hygieneregeln hat das Museum

Nienburg seit dem 12. Mai wieder geöffnet.

Der Fresenhof, ein Burgmannshof aus dem 16.

Jahrhundert in der Leinstraße 48, ist das

Hauptgebäude des Nienburger Museums und

zeigt in der Dauerausstellung die Geschichte

von Stadt und Landkreis Nienburg/Weser. Ein

großer Schwerpunkt ist die Archäologie mit

Highlights wie die Nienburger Kultur oder die

Funde vom frühmittelalterlichen Gräberfeld in

Liebenau. Das zweite Gebäude des Museums

in der Leinstraße 4, das Quaet-Faslem-Haus,

zeigt u.a. eine Galerie zu Ernst Thoms, einem

Nienburger Maler der Neuen Sachlichkeit. Das

dritte Gebäude ist das Niedersächsische Spargelmuseum

im benachbarten Biedermeiergarten.

Hier steht auch die größte Spargelskulptur

der Welt und ein Lapidarium (Steinsammlung).

Es zeigt 80 behauene Sandsteine aus neun

Jahrhunderten. Das Spargelmuseum vermittelt

alles Wissenswerte rund um den Spargelanbau,

das Stechen, Tischkultur und den Vertrieb.

Martin Fahrland

Weitere Informationen:

Museum Nienburg

Leinstraße 48, 31582 Nienburg

Tel. (05021) 12461 - www.museum-nienburg.de

Foto: Spargelmuseum - Die Museen in Nienburg sind seit dem 12. Mai wieder geöffnet.


Seite 10 uLandkreist Land und Leute Mittelweser-Region

500 Millionen Euro für digitalen Unterricht

Startschuss für Sofortausstattungsprogramm für Schulen

Landkreis. Das 500 Millionen Euro Sofortausstattungsprogramm

des Bundes für Schulen kann losgehen. Bund und Länder haben die

dafür notwendige Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule auf

den Weg gebracht. Digitaler Unterricht zu Hause wird den Präsenzunterricht

noch länger ergänzen müssen. Schülerinnen und Schüler,

bei denen Online-Unterricht aus Mangel an Geräten bislang

keine Option war, sollen jetzt über das Sofortausstattungsprogramm

mit Tablets oder Laptops ausgestattet werden.

„Es darf nicht der Geldbeutel der Eltern darüber entscheiden, ob

Schülerinnen und Schüler am digitalen Fernunterricht teilhaben können.

Das ist eine entscheidende soziale Frage. Für dieses Programm

hat die SPD hart gekämpft und es ist gut, dass es jetzt an den Start

geht“, sagt heimische Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers

und führt aus, dass „für Niedersachsen jetzt über 47 Millionen Euro

zur Verfügung stehen.“

Schülerinnen und Schüler, die ein Tablet oder Notebook brauchen,

erhalten dies durch die Schulträger oder in deren Auftrag durch die

Schulen. Die Geräte gehen nicht in den Besitz der Kinder und Jugendlichen

über, sondern werden als Leihgeräte zur Verfügung gestellt.

832 Liter Desinfektionsmittel

abgefüllt

„Durch die Corona-Pandemie sehen wir auch hier eine veränderte

Dynamik. Gerade in dieser Krise wird einmal mehr deutlich, wie

wichtig eine gut ausgebaute digitale Infrastruktur ist. Neben dem

analogen Lernen wird die digitale Komponente derzeit immer bedeutsamer.

Schon die Mittel aus dem DigitalPakt Schule ermöglichen

den Schulen, das Lernen im digitalen Wandel für ihre Schülerinnen

und Schüler voranzutreiben“, so Kultusminister Grant Hendrik

Tonne und Landtagsabgeordneter Karsten Becker. Und: „Mit

dem jetzt aufgelegten Sofortprogramm sorgen wir dafür, dass keine

Schülerin und kein Schüler dabei aus finanziellen und besonderen

familiären Gründen hinten anstehen muss und Nachteile hat.“

Und wenn kein Internetanschluss vorhanden ist? Auch dafür soll es

eine Lösung geben. „Wir wissen, dass das alles nur wirklich helfen

kann, wenn im Haushalt auch ein notwendiger Internetanschluss

vorhanden ist. Der Bund sucht hierfür zurzeit mit den Mobilfunkanbietern

nach guten Lösungen. Ich erwarte, dass das Bildungsministerium

dies vorantreibt.“, so Völlers und appelliert an alle Beteiligten:

„Es ist wichtig, dass die Hilfen jetzt schnell dort ankommen, wo sie

gebraucht werden. Kein Kind darf wegen des Fernunterrichts zurückgelassen

werden.“

Die Laptops, Notebooks und Tablets – explizit ausgenommen sind

Smartphones – werden je nach Landesregelung von den Ländern

oder den Schulträgern beschafft.

Des Weiteren können Schulen mit diesem Sofortausstattungsprogramm

auch in ihre digitale Ausstattung investieren. Gemeint sind

zum Beispiel Anschaffungen von benötigter Aufnahmetechnik zur

Erstellung von Lernvideos, Software oder notwendige Kosten für

Schulungen. Die so erstellten digitalen Lerninhalte sollen soweit

möglich als Offene Lernmaterialien, den sogenannten Open Educational

Resources (OER), frei und kostenlos verfügbar sein. „Digitale

Bildungsangebote haben ein enormes Potenzial, gerade im Hinblick

auf die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern“, erklärt

Völlers und führt weiter aus: „Mit der SPD wollen wir daher

hin zur digitalen Lernmittelfreiheit. Mit diesem Sofortausstattungsprogramm

machen wir einen großen Schritt dorthin.“

Sophia Ostner

Büroleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin

Marja-Liisa Völlers, MdB

Landkreis. Am 08. 05. hat der ABC-Zug des Landkreises Nienburg

in einer dreistündigen Gemeinschaftsaktion auf dem Gelände der -

Feuerwehrtechnischen Zentrale in Nienburg 832 Liter Desinfektionsmittel

abgefüllt. „Als die Kreisverwaltung bei uns angefragt hat, ob

dieses möglich sei, haben wir sofort die dazu erforderlichen Abfüllanlagen

konstruiert und natürlich sehr gerne geholfen“, unterstreicht

Patrick Poppe, Leiter des ABC-Zuges. Vorangegangen war

eine Spende der beiden Unternehmen „ExxonMobil“ und „Brenntag“,

die insgesamt rund 36 000 Liter des dringend benötigten

Hand-Desinfektionsmittels „Isopropanol 70“ (IPA) insgesamt zehn

Landkreisen zur Verfügung gestellt haben. Abgefüllt wurde das Desinfektionsmittel

in Gebinden zu 1.100 ml und 500 ml. Zum Einsatz

können die Flaschen bei Bedarf beispielsweise im Krankenhaus, im

Rettungsdienst und im Gesundheitsamt kommen, aber auch in Altenheimen

oder anderen Pflegeeinrichtungen.

Landkreis Nienburg

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