30.05.2020 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

30. Mai 2020 · Ausgabe KW 22/20 · an alle Haushalte

ANSICHTEN

Christoph Stauber

Inhaber Outdoorfachgeschäft

Adfunture

Als Unternehmer und

Ladenbesitzer musste auch

ich wegen der Corona-Krise

schließen und war abrupt

mit den neuen Problemen,

Ängsten und Herausforderungen

konfrontiert.

Diese Situation hat mir

wieder einmal bewusst

gemacht, wie wichtig der

Tourismus für unsere Stadt

ist, auch wenn uns das jedes

Jahr aufs Neue vor zahlreiche

Herausforderungen

stellt.

Einige Dinge haben mich in

dieser Zeit jedoch auch

nachhaltig beeindruckt:

Zum einen die Kreativität

und der Tatendrang, die

viele Kolleginnen und

Kollegen des Lindauer Einzelhandels

aktivierten. Ich

durfte spüren, dass wir uns

alle gegenseitig brauchen

und unterstützen – und das

nicht nur in der Geschäftswelt.

Es gab die Gelegenheit, den

Laden umzugestalten, sich

online mehr zu vernetzen,

das eigene Angebot auszubauen

und neue Serviceangebote

für unsere Kunden

zu testen.

Zum anderen war es die

Solidarität der Lindauer, die

mich beeindruckt hat, weil

viele von ihnen bewusst den

lokalen Handel unterstützt

haben und die eingeschränkten

Möglichkeiten

angenommen haben.

Dafür bin ich wahnsinnig

dankbar.

Ich hoffe, dass hier in unserer

Stadt auch in Zukunft

die Bedeutung des Einzelhandels

vor Ort geschätzt

und genutzt wird.

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 13.06.2020

Samstag, 27.06.2020

Lindau hat ein neues Jugendkonzept

In allen Stadtteilen sollen Räume für Jugendliche entstehen

Nachdem die Stadt Lindau und

die Firma Synergie Jugendhilfe

letztes Jahr einvernehmlich ihre

Jugendarbeit beendet haben,

war den Verantwortlichen klar,

dass man andere Wege beschreiten

und die Jugendarbeit neu

und bedarfsgerecht gestalten

möchte. Nach gut einem Jahr

Arbeit mit Jugendlichen, Vereinen

und Fachleuten steht nun

ein Konzept, das in der letzten

Stadtratssitzung beraten wurde.

Viele Menschen haben gemeinsam

an dem Konzept gearbeitet.

Hauptideengebend

war die Jugendwerft im Januar

in der Inselhalle, bei der über

120 Jugendliche an ihren Projekten

gearbeitet und ganz klar

gemacht haben, wie sie sich

ein jugendfreundliches Lindau

vorstellen. Und die Vorstellungen,

die die Jugendlichen

den Verantwortlichen

mitgegeben haben, waren sehr

konkret. „Wir waren begeistert

von der großen Energie und

dem Engagement bei der Jugendwerft“,

sagt Beate Zanker,

die als Leiterin der Abteilung

Kinder, Jugend, Sport im Kernteam

Jugendarbeit an der Konzeption

mitgewirkt hat.

Neben der Jugendwerft gab

es noch viele weitere Treffen.

Wichtig war den Verantwortlichen

vor allem, die zu Wort

kommen zu lassen, um die es

bei dem neuen Konzept geht,

nämlich die Jugendlichen.

Aber auch Vereine und Institutionen,

die jetzt schon in der

Jugendarbeit tätig sind, wurden

ins Boot geholt. Gemeinsam

hat man sich auf fünf

Handlungs- und Aufgabenfelder

geeinigt, die sich als Kernbedarf

für die Lindauer Jugendarbeit

herauskristallisiert

haben.

Künftig wird die Jugendarbeit

direkt bei der Stadt Lindau

angesiedelt sein und nicht

mehr an einen freien Träger

vergeben werden. Dazu wird

ein Team für die Jugendarbeit

geschaffen, das sich fachlich

und personell gut ausgerüstet,

kollegial unterstützt, vernetzt

und Ansprechpartner für alle

Bei der Jugendwerft im Januar haben junge Lindauerinnnen und Lindauer klar gemacht, was sie sich

für und von ihrer Stadt wünschen.

BZ-Foto: Herpich

Belange ist. Drei Stellen sollen

dafür geschaffen werden. „Die

Jugendarbeit gehört personell

zurück in städtische Verantwortung“,

ist sich Hauptamtsleiter

Thomas Nuber sicher.

„Nur so kann sie dem Auftrag

gerecht werden, die Vielfalt

der Jugendarbeit zu unterstützen,

der dynamischen Entwicklung

von Jugendlichen und

ihrer Jugendkultur Rechnung

zu tragen und ihnen so gesellschaftliche

Teilhabe und Mitgestaltung

in der Stadt zu ermöglichen.“

Als zentrale Anlaufstelle ist

eine gemeinsame Bürofläche

geplant. Von hier aus werden

dann die fünf Haupt- und Aufgabenfelder

koordiniert.

So soll eine jugendgerechte

und jugendrelevante Kommunikation

von der Stadt und in

der Stadt organisiert werden.

Die kommunalen und regionalen

Akteure der Jugendarbeit

sollen ihre Angebote vernetzen

und verzahnen, so dass

ein breit aufgestelltes Gesamtangebot

sichtbar und gemeinsam

entwickelt werden kann.

In allen Stadtteilen sollen Orte

und Räume für Jugendliche

zur Verfügung stehen. „Im

Moment sehen wir nach einer

Neueröffnung des Jugendzentrums

X-tra einen akuten Bedarf

in Reutin und Aeschach“,

so Beate Zanker.

Geplant ist auch, dass Jugendliche

in ihren Stadtteilen

niederschwellige Kontaktangebote

finden, wo sie Erwachsene

treffen, denen sie in schwierigen

Situationen vertrauen

können. Diese Personen arbeiten

mit der Jugendhilfe und

dem Jugendamt zusammen,

um, wenn nötig, Hilfe anbieten

zu können. Mitsprache,

Beteiligung und Mitverantwortung

von Jugendlichen aus

allen Stadtteilen sollen zukünftig

in jährlichen Jugendwerften

organisiert und moderiert

werden. Dazu sollen Jugendliche

schnell und unbürokratische

Unterstützung für

Projektideen erhalten können

und aktiv begleitet werden.

Zur Umsetzung der Ideen werden

jährlich 20.000 Euro zur

Verfügung gestellt.

Begleitet werden die Belange

der Lindauer Jugendlichen weiterhin

von einem Fachkreis,

wie er für die Konzeptentwicklung

gebildet wurde. Er wird

alle Lindauer Fachleute und

Akteure, die sich für Jugendthemen

engagieren, kontinuierlich

vernetzen, wozu auch

Fachkräfte des Landkreises

zählen. „Die Jugendlichen selber

werden fester Teil dieses

Gremiums sein“, sagt Robert

Pakleppa, der gemeinsam mit

Karsten Grimberg den Gesamtprozess

fachlich begleitet hat.

Die Politik wird über die Familien-

und Jugendbeauftragten

des Stadtrates in dem Gremium

ebenso mitwirken, wie Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

der Verwaltung.

„Die Jugendlichen sind in

unserer und für unsere Stadt

wichtig - dem trägt diese Neukonzeption

Rechnung. Der

große Dank gilt allen, die sich

an ihrer Entwicklung beteiligt

haben“, resümiert Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons.

Als erster Schritt werden nun

von der Stadt Lindau zwei Sozialpädagogen

und eine Erzieherin

gesucht und die Arbeitsplätze

eingerichtet. „Wir freuen uns

sehr über dieses neue Konzept

und hoffen, dass wir die gesteckten

Ziele so schnell wie

möglich umsetzen können“,

sagt Thomas Nuber. „Erstes Ziel

ist es, das Jugendzentrum X-tra

mit festen Öffnungszeiten wieder

zu öffnen.“

PAT

Geschäftsleben:

Reine Kopfsache

Zwei Lindauer Traditionsgeschäfte

bündeln ihre Kompetenzen

in einem neuen Trendstore

auf der Insel S. 8-9

▶ Mit dem Rad zur Arbeit

Die Gesundheitsaktion

geht am 1. Juni mit angepassten

Regeln für Homeoffice

an den Start S. 16

▶ Besuchsrecht angepasst

Asklepios Klinik Lindau

reagiert auf die steigenden

Besucherzahlen der

vergangenen Tage S. 14


2 30. Mai 2020 • BZ Ausgabe KW 22/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Mit dem Shuttle auf die Insel

Lindau öffnet zusätzlichen Auffangparkplatz

Die Stadt Lindau öffnet zu den

Pfingstferien den neu geschaffenen

Auffangparkplatz P2 in

der Kemptener Straße auf dem

ehemaligen Cofely-Gelände

zwischen dem Lindaupark und

dem Discounter Lidl.

Am Samstag, 30. Mai 2019 beginnt

dann auch der Betrieb

des Shuttlebusses zur Insel. Die

Stadt Lindau (B) bietet einen

Shuttle-Bus vom P1 Blauwiese

zur Insel -Haltestelle Spielbank-

und zurück an.

Die Shuttle-Bus Linie P+R

vom P1 Blauwiese zur Insel und

zurück ab Samstag 30. Mai

2020 fährt im 15-Minuten-Takt

von 9 Uhr bis 21.45 Uhr. Der

letzte Bus von der Insel zurück

zum „P1 Blauwiese“ fährt ab

der Haltestelle Spielbank um

circa 21:52 Uhr. Das Kombitikket

zum Preis von 5 Euro enthält

den Parkschein und den

Fahrschein, den bis zu fünf Personen

am jeweils gültigen Tag

mit dem Parkscheinabriss/

Corona-Maßnahmen: Stadtverwaltung weitet Service aus

Ab sofort können auch nachmittags Termine gebucht werden

Die Lindauer Stadtverwaltung

macht weitere Schritte

hin zum Normalbetrieb. „Leider

können wir die Türen der

Verwaltung noch nicht wieder

für unangemeldete Besuche

öffnen, wir sind aber für die

Lindauerinnen und Lindauer

da“, sagt Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons. „Ein ganz

großes Dankeschön geht an alle,

die in der letzten Zeit ihre

nicht ganz so eiligen Anliegen

verschoben und damit dazu

beigetragen haben, dass wir

die Kontaktbeschränkungen

in der Verwaltung einhalten

konnten.“

„Paula & Otto – Kunst und Liebe

im Aufbruch“, die Sonderausstellung

im Kunstmuseum

Lindau ist seit gut einer Woche

geöffnet und wurde bereits

von zahlreichen begeisterten

Kunstfreunden besucht.

Zweisprachige Hinweistafeln zeigen den Weg.

Ab sofort kann die Verwaltung

auch für diese, nicht eilbedürftigen

Anliegen, wieder

Termine anbieten und erweitert

sogar die Servicezeiten,

„um für die Nachsicht und

Geduld, die die Bürgerinnen

und Bürger, in den letzten

Wochen gezeigt haben, zu

danken“, so Alfons. Künftig

ist die Verwaltung immer vormittags

von 7.30 bis 12.30

Uhr und zusätzlich auch an

allen Nachmittagen Montag

bis Donnerstag von 14 bis 16

Uhr (Mittwoch, 17.30 Uhr)

für die Bürger da.

Um Menschenansammlungen

zu vermeiden, müssen allerdings

weiterhin Termine

vereinbart werden.

Wer seinen konkreten Ansprechpartner

nicht kennt,

kann zur Terminvergabe eine

Mail an termin@lindau.de

schicken. Eine Rückmeldung/

Terminbestätigung erfolgt

dann durch den jeweiligen

Fachbereich. Derzeit arbeitet

die Stadt Lindau an der Einführung

einer Online-Terminvergabe,

die dann auch in den

Zeiten nach Corona den Besuch

der Verwaltung vereinfachen

soll.

Natürlich gelten auch in der

Stadtverwaltung die üblichen

Aufgrund der aktuellen Beschränkungen

darf die Ausstellung

zurzeit nur von einer begrenzten

Besucherzahl besichtigt

werden. Längere Wartezeiten

gab es bisher noch nicht.

Weil das Team des Museums

über die bevorstehenden Feiertage

und im Zuge der angekündigten

Lockerungen im Bereich

der Hotellerie und Gastronomie

mit wachsenden Besucherzahlen

rechnet und den Kunstfreunden

einen noch besseren

Service bieten möchte, ist es ab

sofort möglich, einen Wunschtermin

für den Museumsbesuch

zu reservieren. Hierfür

können Besucher eine Mail an

museum@lindau.de schicken.

Die Mitarbeiter des Museums

versuchen dann den Wünschen

nachzukommen und

vergeben entsprechende Termine.

Für den Rundgang durch

die Ausstellung werden im

Durchschnitt 45 Minuten gerechnet.

Foto: Stadt Lindau

Die Stadtverwaltung vergibt ab sofort auch am Nachmittag Termine.

Foto: Herpich

Hygienemaßnahmen. Das

heißt, dass der persönliche

Kontakt nur mit einer Mund-

Nasen-Maske stat tfinden

kann. Besucherinnen und Besucher

müssen eine entsprechende

Maske (sog. Community-

Masken) mitbringen. Außerdem

werden Besucher gebeten

die Spender zur Händedesinfektion

zu benutzen und den

„Paula & Otto – Kunst und Liebe im Aufbruch“

Sonderausstellung Kunstfreunde können sich für Ausstellungsbesuch anmelden

Die wichtigsten Infos auf

einen Blick

„Paula und Otto – Kunst

und Liebe im Aufbruch“ ist

von 15. Mai bis 27. September

2020 im Lindauer Kunstmuseum

am Inselbahnhof (Maximilianstraße

52, 88131 Lindau)

zu sehen.

Das Museum ist täglich von

10 bis 18 Uhr geöffnet. Die

Sonderausstellung über das

Kombiticket zur Fahrt mit dem

Shuttle-Bus Linie P+R kostenlos

nutzen können.

Der Fußweg vom nahe gelegenen

P2 zur Bushaltestelle P1

Blauwiese ist ausgeschildert.

Im Shuttlebus gilt die derzeit

geltende Maskenpflicht im ÖP-

NV.

Zusätzlich zum Parkplatz P1

Blauwiese und dem Parkplatz

P2 an der Kemptener Straße stehen

jeweils samstags und sonntags

und den Ferienzeiten die

ausgewiesenen Schulparkplätze

in der Reutiner Straße beim

Valentin-Heider-Gymnasium

kostenlos zur Verfügung. JW

Die Gebühren

auf einen Blick:

Preise Parkplätze P1 – Blauwiese

und P2 Kemptener Str.

Tägliche Parkgebührenpflicht

9.00 – 22.00 Uhr

Tagespreis Kombiticket

Shuttle-Bus 5,– €

Tagespreis Parken

ohne Shuttle-Bus –,50 €

Mindestabstand von 1,50 bis 2

Meter einzuhalten.

Diese Maßnahmen gelten

bis auf Weiteres.

PAT

berühmte deutsche Künstlerpaar

wurde in enger Zusammenarbeit

mit der Paula-Modersohn-Becker-Stiftung

in

Bremen sowie mit der der Otto-Modersohn-Stiftung

in Fischerhude

gestaltet.

Weitere Informationen

unter: museum@lindau.de

Stefanie Bernhard-Lentz


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 30. Mai 2020 • BZ Ausgabe KW 22/20

Unbürokratische Hilfe

Stadt unterstützt Gastronomen und Händler

„Wir müssen jetzt zusammenstehen,

dann können wir die

Folgen der Corona-Pandemie

zumindest in Lindau etwas

abmildern“, sagt Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons.

Deshalb will sie bürokratische

Hürden für Händler und

Gastronomen abbauen. In

gemeinsamen Gesprächen

mit der Industrie- und Handelskammer

(IHK) sowie Gastronomen

und Einzelhändlern

will sie sich über die aktuelle

Situation informieren und

schnell Lösungen entwickeln.

„Natürlich sind unsere Möglichkeiten

als Stadt begrenzt,

aber da wo wir helfen können,

wollen wir das tun“, sagt sie.

An einer konkreten Lösung

arbeiten die Mitarbeiter der

Stadtverwaltung bereits: der

erweiterten Nutzung von Außenflächen.

So können bestehende Betriebe

ihre im Jahr 2019 genehmigten

Flächen auch dieses

Jahr nutzen. Das heißt, sie

dürfen die Tische und Stühle

einfach rausstellen. Die Betriebe

sollen dies dem Bauamt

nur in einer kurzen Mail mitteilen.

Nur für Neuanträge ist

wie bisher eine Antragstellung

notwendig. Am Ende der

Saison werden die Rechnungen

nur für die tatsächlich genutzten

Monate verschickt.

Mittlerweile gehen bei der

Stadtverwaltung immer

mehr Anfragen von Betrieben

ein, die gern die Flächen für

die Außenbestuhlung vergrößern

möchten, da sie wegen

der Abstandsvorschriften weniger

Tische auf den genehmigten

Flächen unterbringen.

Hier stellt Kay Koschka, Leiter

der Stadtplanung, eine

einfache Lösung in Aussicht:

„Die den einzelnen Betrieben

genehmigten Außenflächen

sind zwar über Jahre hin fein

abgestimmt worden, so dass

einerseits eine Bewirtung

möglich ist und andererseits

der Verkehrsfluss weiterhin

bestmöglich gewährleistet ist.

Zudem sind natürlich Folgeanträge

zu erwarten, wenn

ein Gastronom jetzt zusätzliche

Flächen erhält. Aber wir

versuchen, die Gastronomen

hier bestmöglich zu unterstützen.“

Grundsätzlich gilt: Die bisher

genehmigte Gesamtzahl

an Tischen darf auch mit Ausweitung

der Flächen nicht

überschritten werden. Absprachen

mit benachbarten

Geschäften sind im Zuge gegenseitigen

Verständnisses

selbstständig zu treffen. Die

Vergrößerung der beanspruchten

Fläche muss nachvollziehbar

sein.

Besuch bei der Polizei

Stadt und Polizei sollen sich auf kurzem Weg austauschen

Lindau (B) – Zu einem Gespräch

haben sich Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons

und Polizeikommissar Thomas

Steur, Leiter der Polizeiinspektion

Lindau getroffen.

Dabei wurden Probleme angesprochen,

wie die Verkehrssituation,

die Kriminalstatistik

und die Überwachung der

Corona-Maßnahmen.

„Die Polizeiarbeit in unserer Region

ist vielfältig und im Moment

sind PI-Leiter Thomas

Steur und seine Kollegen besonders

gefordert“, sagt Claudia Alfons.

Im Gespräch wurde vereinbart,

sich regelmäßig auf kurzem

Wege auszutauschen. „Auch das

jährliche Sicherheitsgespräch

mit der Polizei werde ich wieder

aufnehmen“, so die Oberbürgermeisterin.

Die Notwendigkeit

einer guten Zusammenarbeit

zwischen der Polizei und der

Stadt, vor allem mit dem Ordnungsamt,

wurde von beiden

Seiten im Gespräch betont.

In den kommenden Wochen

wird die Polizei an den Stellen

am See unterwegs sein um dort

auf die Einhaltung der Corona-

Regeln zu schauen. Claudia

Alfons hofft sehr, dass alle vernünftig

sind und die Lindauer

Polizei nicht eingreifen muss.

PAT

Die praktische Anwendung

sieht so aus:

• Die Gastronomen melden

per formloser Email (bauordnung-verwaltung@lindau.de)

die Flächen an und fügen, sofern

eine Erweiterung geplant

ist, eine Skizze oder Plan an.

Sie sollen entsprechend der Genehmigung

aus 2019 insbesondere

die Tischanzahl beachten.

Dazu sollen sie den geplanten

Zeitraum angeben, wobei Änderungen

jederzeit möglich

sind. Feuerwehrzufahrt muss

beachtet werden. Bestenfalls

mit Benachrichtigung mitteilen,

mit welchen betroffenen

Nachbarn eine Vereinbarung

getroffen wurde.

• Auch ohne Rückmeldung

der Stadt Tische und Stühle

schon rausstellen, wenn was

nicht passt, kommen die Mitarbeiter

der Stadtverwaltung auf

die jeweiligen Gastronomen

zu. Die Feuerwehrzufahrten

sind selbstverständlich zu beachten.

• Nach und nach werden die

Anträge bearbeitet. Ortstermine

mit der Feuerwehr stellen

sicher, dass die sicherheitsrelevanten

Flächen frei bleiben.

• Bei den Straßen muss eine

Restdurchgangsbreiten von

3.50 Meter bis 4 Meter gewährleistet

bleiben, und die Rettungsfahrzeuge

durchfahren

können.

JW

Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons hat mit Polizeihauptkommissar

Thomas Steur über die aktuellen Probleme gesprochen. Foto: Herpich

Nachruf

Die Stadt Lindau (B) trauert um ihren Mitarbeiter

Johannes Zirn

der im Alter von 59 Jahren nach langer Krankheit verstorben ist. Herr Zirn

war seit 37 Jahren in der Stadtgärtnerei beschäftigt. Wir verlieren mit ihm

einen fleißigen und gutwilligen Mitarbeiter.

Wir werden uns stets in großer Dankbarkeit an ihn erinnern. Unser aufrichtiges

Mitgefühl gilt seiner Familie.

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

STADT LINDAU (BODENSEE)

Peter Wenzler

Personalrat

GRUSS AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen und

Lindauer, „Zukunftsfähigkeit“

ist eines der vielstrapazierten

Schlagworte, wenn es

um die Entwicklung von

Städten geht. Meist diskutiert

man dann über Verkehrskonzepte

und Digitalisierung,

Wohnbau und Wirtschaftsförderung.

Für mich ist der wichtigste

Faktor für die Zukunft einer

Stadt die Menschen, die in

ihr leben. Nach welchen

Werten gestalten sie ihr Zusammenleben?

Wie gehen sie

miteinander um? Finden alle

Generationen ihren Raum?

Die Jugendlichen sind die

prägenden Bürgerinnen und

3

Bürger unserer Stadt von morgen.

„Der Jugend gehört die

Zukunft“ heißt es. Ich will, dass

wir der Jugend auch ein Stück

Gegenwart schenken und so

bei der Zukunft „einen Fuß in

die Tür“ bekommen.

Deshalb haben wir diese Woche

unser neues Jugendkonzept

präsentiert. Während der

Erarbeitung wurde schnell klar,

dass dieses Konzept nicht zu

starr sein darf und nicht von

oben übergestülpt werden soll.

Vielmehr gilt es Möglichkeiten

zu schaffen und Raum zu

geben. Und künftig bei städtischen

Projekten und Veranstaltungen

immer auch an das

„junge Lindau“ zu denken.

Damit wir als Stadt vielseitig

und lebendig sind.

Dazu ist es wichtig, fortlaufend

miteinander im Austausch zu

sein, über Generationsgrenzen

hinaus. Hierin liegt letztlich

der Schlüssel für unsere Zukunftsfähigkeit,

unabhängig

vom Alter.

Ihre Oberbürgermeisterin für

Lindau Dr. Claudia Alfons

Stadt Lindau

(Bodensee)

Zur Verstärkung unseres Reinigungsteams suchen wir zum nächstmöglichen

Zeitpunkt eine verlässige

Reinigungskraft m/w/d

in Teilzeit (20 Wochenstunden / 5 Wochentage)

Unser Angebot:

• Vergütung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst

• teamorientiertes Arbeiten

• Jahressonderzahlung

• betriebliche Altersvorsorge

• finanzielle Beteiligung beim Jobticket

Für nähere Auskünfte steht Ihnen das Team der Personalabteilung,

Tel.: 0 83 82/91 81 08 gerne zur Verfügung.

Eine ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 14.06.2020.

Stadt Lindau (B), Personalabteilung

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08

Stadt Lindau

(Bodensee)

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Sie möchten Teil unseres Teams werden, dann bewerben Sie sich als

Stellvertretender Leiter m/w/d

für die Liegenschaftsabteilung

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www.stadtlindau.de.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Bewerben Sie sich über unser Online-Portal unter

www.stadtlindau.de bis zum 12.06.2020.

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08


4 30. Mai 2020 • BZ Ausgabe KW 22/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

365 Tage bis zur Eröffnung der Gartenschau

Arbeiten laufen auf Hochtouren – Baumpflanzung zur Einstimmung

Der Countdown läuft: In genau

365 Tagen öffnen sich die Tore

der Gartenschau in Lindau.

Dort wo heute noch Bagger

rollen und sich Schuttberge

türmen, erwartet die Besucher

vom 20. Mai bis zum 26. September

2021 ein blühendes

Gartenschau-Gelände, welches

unter dem Motto „Gartenstrand

– Vom Berg zum See“

stehen wird.

Während einer Pflanzaktion

auf dem Gartenschau-Gelände

stimmten sich Lindaus Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons,

Martin Richter-Liebald

von der Bayerischen Landesgartenschau

GmbH aus München,

Vorsitzender Roland Albert,

Katrin Dorfmüller, Vorsitzende

der Gesellschafterversammlung

und die Gartenschau-Geschäftsführer

Claudia

Knoll und Meinrad Gfall

schon mal auf die Eröffnung in

einem Jahr ein.

Die Pfingsferien stehen vor

der Türe und die Wettervorhersage

verspricht bisher

strahlenden Sonnenschein.

„Da dürfte es viele Ausflügler

nach draußen ziehen“, sagt

Tanja Bohnert, Leiterin des

Bürger- und Rechtsamtes der

Stadt. Sie weist darauf hin:

„Die Abstandsregeln gelten

selbstverständlich auch in den

städtischen Parks, an öffentlichen

Badestellen und auf den

Freiflächen. Wir befinden uns

noch immer in einer Krisenlage.

Daher ist gegenseitige

Rücksichtnahme, um sich und

andere zu schützen, weiterhin

das oberste Gebot. “

Entsprechende Hinweistafeln

werden an der Badestelle Lindenhof

und –im Lindenhofpark

sowie im Lotzbeckpark auf

das Abstandsgebot hinweisen.

Um das geltende Abstandsgebot

vor Ort in Erinnerung zu

bringen, wird die Stadt in den

nächsten Tagen weitere Hinweistafeln

in den Grünanlagen

aufstellen.

Die städtischen Bäder dürfen

derzeit noch nicht öffnen. Ob

Freizeitzentrum Oberreitnau

und auch Limare: Noch darf der

Leiter der städtischen Bäderbetriebe,

Florian Schneider, keine

Die Freude auf die Gartenschau

in Lindau ist bei allen

Anwesenden groß: „Es ist

schön, dass dieser Termin heute

stattfinden kann und vor

allem die Wirkung und Perspektive,

die dahinter steckt:

In einem Jahr hier wird es hier

hoffentlich wieder lebendig

und gesellig zugehen,“ begrüßte

Alfons die Anwesenden.

In ihrer Rede machte Alfons

deutlich, dass hinter der Gartenschau

viel mehr als eine

Blumenschau steckt. „Mit der

Gartenschau ist die Frage verbunden,

wie urbanes Leben

künftig aussehen kann, welche

Werte sind uns wichtig, wie

sieht unser zukünftiges Zusammenleben

in Lindau aus.“

Alfons schlug auch den Bogen

von heute zur Eröffnung

der Gartenschau: „Gerade jetzt,

da wir viele Feste absagen müssen,

ist es schön, die Perspektive

auf eine so farbenprächtige

und facettenreiche Veranstaltung

zu haben. Ich freue mich

auf die Gartenschau und darüber,

dass wir nächstes Jahr

Gastgeber sein dürfen.“

Diese Freude teilt auch Roland

Albert, Präsident des Bayerischen

Gärtnerei-Verbandes

und Vorsitzender der Bayerischen

Landesgartenschau

GmbH, bedauert aber auch,

dass dieses Jahr aufgrund von

Corona keine Gartenschau

stattfinden kann.

Damit das Gartenschau-Gelände

in einem Jahr die Besucher

begeistern kann, sind

noch jede Menge Arbeiten

notwendig. Denn noch bestimmen

Bagger und Bauzäune

das Bild des Lindauer Gartenschau-Geländes.

„Die Arbeiten

laufen derzeit auf Hochtouren

und liegen trotz der

aktuellen Situation alle perfekt

im Zeitplan“, sagt Gartens

c h a u - G e s c h ä f t s f ü h r e r i n

Claudia Knoll und ergänzt: „Es

Auch in der Sonne gilt: Abstand halten

Hintere Insel ist Baustelle

Badegäste einlassen. „Noch

wissen wir nicht, wann sich dies

ändern wird“, bedauert er.

Am Eichwald ist es, soweit

der Baustellenbetrieb dies zulässt,

möglich, die Liegewiese

zu nutzen und ins Wasser zu

gehen. Es wird allerdings keinen

regulären Badebetrieb geben:

Denn im Sommer soll die

Freifläche für die künftige

Claudia Knoll (Gartenschau-Geschäftsführerin), Katrin Dorfmüller

(Vorsitzende der Gesellschafterversammlung), Dr. Claudia Alfons

(Oberbürgermeisterin Lindau), Martin Richter-Liebald (Geschäftsführer

LGS München), Roland Albert (Präsident Bayerischer Gärtnerei-Verbandes)

und Meinrad Gfall (Gartenschau-Geschäftsführer)

pflanzen zusammen eine Erle auf dem Gartenschau-Gelände.

Foto: Natur in Lindau/Schneider

läuft alles nach Plan. Mit unseren

Partnern wie der Insel

Mainau oder dem Skateverein

Lindau Move, dem Landkreis

Lindau arbeiten wir derzeit an

der Umsetzung der Ausstellungsbeiträge

und freuen uns

schon, wenn wir dies alles in

einem Jahr präsentieren dürfen.“

JW

Die Stadt Lindau hat Hinweistafeln aufgestellt, die daran erinnern sollen, dass auch in den Parkanlagen Abstand gehalten werden muss.

Foto: Herpich

Therme gebaut werden. „Wir

werden aber das Bad im Rahmen

der Möglichkeiten öffnen“,

verspricht er.

Baustelle ist auch das Stichwort

für die Hintere Insel. Dort

werkeln derzeit die Firmen für

die Gartenschau und die späteren

Freiflächen. Deshalb ist die

Hintere Insel weitgehend gesperrt

und muss dies auch bis

zur Eröffnung der Gartenschau

bleiben.

„Wir haben dahinten eine

Baustelle, die natürlich auch

Gefahren birgt. Da gebietet es

schon die Vernunft, diese nicht

zu betreten.“, sagt Meinrad

Gfall, Geschäftsführer der Gartenschau-Gesellschaft.

Genau

dies macht Gfall aber Sorgen.

Denn in den vergangenen Tagen

trieben sich bis zu 100 Personen

wiederrechtlich auf dem

Baustellengelände herum.

Zäune wurden mit Gewalt

geöffnet und sich der Zugang

zum Gelände über Wasser und

Steine verschafft. Doch damit

nicht genug! Die ungebetenen

Gäste hinterließen auch Müll

und beschädigten auf dem

Baustellengelände Flächen, auf

denen bereits angesät worden

war. Vor allem die Uferstufen

erfreuten sich bereits großer

Beliebtheit. Davon zeugten unter

anderem Müll und ein zurückgelassener

Grill. Deshalb

werden in Zukunft wohl auch

Unverbesserliche mit einer Anzeige

rechnen müssen.

„Wir verstehen natürlich,

dass es bei diesem Wetter auf

der Hinteren Insel besonders

reizvoll ist. Wir wissen auch,

dass dies eine Art Sommerwohnzimmer

für viele Lindauerinnen

und Lindauer ist.

Aber die Risiken auf einer Baustelle

sind nicht zu unterschätzen“,

warnt Claudia Knoll, Geschäftsführerin

der Gartenschau-Gesellschaft.

Deshalb

hatte sie sich auch erfolgreich

dafür eingesetzt, die Gartenschau

nicht auf 2022 zu verschieben,

„damit wir den Lindauerinnen

und Lindauern ihr

dann noch attraktiveres Wohnzimmer

bald wieder zurückgeben

können.“

Auch sie appelliert an die

Vernunft der Menschen, sieht

allerdings auch Handlungsbedarf.

So soll ein privater Sicherheitsdienst

das Gelände verstärkt

kontrollieren. „Wir wollen

sowohl die Bevölkerung, als

auch die Baustelle schützen“,

sagt sie.

Gfall hat noch einen Tipp für

Sonnenhungrige: die Grünfläche

zwischen Sina-Kinkelin-

Platz und Inselhalle oder der

Wäsen.

JW


30. Mai 2020 • BZ Ausgabe KW 22/20

Auf ein Neues – Stadtradeln 2020

Lindau tritt zum fünften Mal beim Stadtradeln in die Pedale

Seit 2008 treten deutschlandweit

Bürgerinnen und Bürger

und Kommunalpolitikerinnen

und Kommunalpolitiker bei

der Kampagne Stadtradeln des

Klima-Bündnis für mehr Klimaschutz

und Radverkehr in die

Pedale.

Lindau ist vom 15. Juni bis 5.

Juli 2020 mit von der Partie. In

diesem Zeitraum können alle,

die in Lindau leben, arbeiten,

einem Verein angehören oder

eine Schule besuchen, bei der

Kampagne Stadtradeln des Klima-Bündnis

mitmachen und

möglichst viele Radkilometer

sammeln.

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen

Kohlendioxid-

Emissionen in Deutschland

entstehen im Verkehr, sogar

ein Viertel der CO 2

-Emissionen

des gesamten Verkehrs verursacht

der Innerortsverkehr.

Wenn circa 30 Prozent der

Kurzstrecken bis sechs Kilometer

in den Innenstädten mit

dem Fahrrad statt mit dem Auto

gefahren würden, ließen

sich etwa 7,5 Millionen Tonnen

CO 2

vermeiden.

„Ich bin überzeugt, gemeinsam

können wir die Chancen,

die jede Krise auch bietet, nutzen.“

Mit diesem klaren Statement

fasst Lindaus Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons

zwei gemeinsame Arbeitstreffen

mit der Industrie- und

Handelskammer (IHK) Lindau

in der Inselhalle zusammen.

Insgesamt arbeiteten mehr als

100 Beteiligte aus Gastronomie,

Hotellerie, Einzelhandel,

Verwaltung und IHK an mittelund

langfristigen Konzepten

für die Zukunft Lindaus und die

betroffenen Betriebe.

Auslöser war natürlich die Corona-Pandemie,

die viele der

Lindauer Betriebe empfindlich

getroffen hat. „Die aktuelle

Konjunkturumfrage der

IHK zeigt ein eher pessimistisches

Bild“, erklärte Markus

Anselment, stellvertretender

Hauptgeschäftsführer der IHK

Schwaben und Regionalgeschäftsführer

Lindau, zur Begrüßung.

Doch diesem Pessimismus

wollten sich die Anwesenden

in den beiden von Ruth Beilharz

moderierten Veranstal-

Wo kann man sich anmelden?

Auf www.stadtradeln.de/lindau

registrieren, einem Team

beitreten oder ein eigenes

gründen und losradeln. Die

Radkilometer im Online-Radelkalender

oder über die

Stadtradeln-App eintragen.

Termine

Stadtradeln Lindau 2020

Montag, 15. Juni: Start der

Kampagne Stadtradeln

Dienstag, 16. Juni, ab 7 Uhr:

Pendlerfrühstück Europaplatz

Freitag, 26. Juni, 17 Uhr: Critical

Mass, Start am Bahnhof

Sonntag, 5. Juli, 17 Uhr: Abradeln

zur Waldschenke,

Treffpunkt Toskana

Sonntag, 20. September,

14 Uhr: Prämierung im Rahmen

der Europäischen Mobilitätswoche

(EMW) am autofreien

Tag vor dem Reutiner

Rathaus

Alle Termine der gemeinsamen

Veranstaltungen stehen wegen

CORONA unter Vorbehalt.

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)







Während des Kampagnenzeitraums

und darüber hinaus

bietet Lindau (B) erneut Kommunalverwaltung auf

allen Bürger*innen die Meldeplattform

RADar! an. Mit dielen

im Radwegeverlauf auf-

störende und gefährliche Stelsem

Tool haben Radelnde die merksam zu machen.

Möglichkeit, via Internet oder Oberbürgermeisterin Dr.

über die Stadtradeln-App die Claudia Alfons hofft auf eine


tungen nicht ergeben. Zwar

ergaben zwei im Vorfeld der

Veranstaltungen erstellte Umfragen

das Bild, dass die Corona-Krise

auch Händlern und

Gastronomen in Lindau Sorgen

macht. Sie zeigten aber bereits

Wege aus der Krise auf.

Dabei stimmten beide Gruppen

überein, dass sie verstärkt

auf gemeinsame Aktionen und

Auftritte setzen wollen.

Ein Ansatz, den sowohl Alfons

als auch Anselment konstruktiv

aufnahmen. Bereits im

Vorfeld konnte Alfons konkrete

Hilfen für die Gastronomen

verkünden. Sie können diese

Saison auf ein vereinfachtes

Verfahren bei der Vergabe von

Freiflächen setzen (siehe gesonderter

Bericht).

In enger Abstimmung erarbeiteten

die Teilnehmer eine

ganze Reihe von Ideen, die zu

einer Belebung von Handel,

Gastronomie und Hotellerie

führen sollen. Allerdings stets

vor dem Hintergrund der Einschränkungen,

die durch Corona

gelten. „Wir müssen unseren

Besuchern und Kunden

deutlich zeigen, dass wir ihre

Gesundheit und ihr Wohlergehen

stets im Blick haben“, so

Alfons.

Dies heißt aber nicht, dass

damit kein Handlungsspielraum

bleibt, wie der rege Austausch

zeigte. Seitens der IHK

bot Anselment konkrete Hilfe

an. Zum Beispiel bei der Umsetzung

von Hygienevorschriften.

In der Gastronomie: „Kommen

Sie gern auf uns zu.“

In der Diskussion kristallisierten

sich einige kurzfristige

Maßnahmen heraus, an deren

Umsetzung sich die Verantwortlichen

sofort machten. Neben

der vereinfachten Nutzung

der Freiflächen begrüßten alle

Anwesenden die Initiative der

Oberbürgermeisterin, in wenig

frequentierten Zeiten eine Mittagspausentaste

im Parkhaus

einzuführen. „Somit locken

wir vielleicht auch Einheimische

zum Mittagsessen auf die

Insel“, erklärte sie. Diese Idee

muss aber noch den Stadtrat

passieren.

Ebenfalls auf viel Zustimmung

traf der Vorschlag, vor

der Insel eine Art Willkommensservice

für Besucherinnen

und Besucher einzurichten.

„Wir wollen zeigen, dass

wir auch in diesen Zeiten ein

guter Gastgeber sind. Zudem ist

dies eine Chance, auch auf die

Seitengassen aufmerksam zu

machen.“

Vorstellbar sind auch Aktionen

in Zusammenarbeit mit

dem Kulturamt oder Kulturschaffenden,

die die Attraktivität

Lindaus erhöhen, aber

dennoch zu den geltenden

Verhaltensregeln in Zeiten

von Corona stehen. „Viele sehnen

sich nun besonders danach,

die Sinnlichkeit Lindaus

zu erleben“, erklärte Alfons in

Anlehnung an die Botschaft

Lindaus.











Lindau arbeitet gemeinsam an der Zukunft

Mehr als 100 Beteiligte arbeiten an Perspektiven für Lindau

Zudem versprach sie den Anwesenden

einen festen Ansprechpartner

bei der Stadt für

ihre Anliegen. „Diesen werden

wir in den nächsten Tagen benennen“,

versprach sie. Ohnehin

sollen machbare Lösungen

nicht auf die lange Bank geschoben

werden. „Was wir jetzt

tun können, tun wir“, zeigten

sich Alfons und Anselment einig.

Sie appellierten aber auch an

die Anwesenden, sich einzubringen,

Eigeninitiative zu zeigen,

kompromissbereit zu sein

und vor allem bereits bestehende

Angebote zu nutzen. „Nicht

jede Lösung wird zur vollsten

Zufriedenheit aller ausfallen

können. Aber letztendlich wollen

wir, dass unter dem Strich

alle davon profitieren“, lautete

ein weiterer gemeinsamer Aufruf.

Carsten Holz, Geschäftsführer

der LTK, verwies auf die

Möglichkeit, das eigene Unternehmen

auf der Homepage der

Lindauer Tourismus- und Kongress

GmbH darzustellen. Die

neue Homepage soll im Juni

online gehen.

Einigkeit herrschte auch

darüber, dass die beiden 90-minütigen

Veranstaltungen nur

der Auftakt zur gemeinsamen

Arbeit sein können. IHK und

Stadt nahmen den Auftrag mit,

Arbeitsgruppen zu bilden und


rege Teilnahme aller Bürger*

innen, Parlamentarier*innen

und Interessierten beim Stadtradeln,

um dadurch aktiv ein

Zeichen für mehr Klimaschutz

und mehr Radverkehrsförderung

zu setzen.

Stadtradeln ist eine internationale

Kampagne des Klima-

Bündnis und wird in Lindau

in Zusammenarbeit von Stadt

Lindau, GTL und Lokale Agenda

21 ausgerichtet. Unterstützt

von den lokalen Partnern

Stadtwerke Lindau,

Therme Lindau, Sparkasse

Memmingen-Lindau-Mindelheim,

Café Großstadt und

Radstation.

Beteiligen Sie sich am

Stadtradeln! Verhelfen Sie unserer

Kommune zu einer

deutschlandweit guten Platzierung

und motivieren Sie

Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Null-Emissions-Fahrzeug

Fahrrad vermehrt zu

nutzen.

Mehr Informationen unter:

www.stadtradeln.de/lindau

und www.facebook.com/

mobilmitdemfahrrad

Kontaktadresse: lindau@

stadtradeln.de

GTL

die definierten Problemfelder

zu bearbeiten und gleichzeitig

auch Ideen zu entwickeln, wie

Lindau noch zukunftsfähiger

gemacht werden kann.

Bereits einen Tag später standen

die Arbeitsgruppen. Während

sich eine unter der Leitung

der der Stadt darum kümmern

wird, welche Events und

Aktionen kurzfristig möglich

sind, wird sich eine andere,

ebenfalls in Regie der Stadt um

Möglichkeiten zur „Entbürokratisierung“,

also eine unkomplizierte

Zusammenarbeit

zwischen Wirtschaft und Verwaltung,

kümmern.

Die IHK wiederum hat die

Federführung in einer Arbeitsgruppe,

die sich um den gemeinsamen

Auftritt nach Außen

kümmern soll. „Hier geht

es vor allem um mittel- und

langfristige Lösungen“, präzisiert

Anselment den Inhalt der

Arbeitsgruppe. Er fügt hinzu:

„Selbstverständlich werden

wir unseren Mitgliedern die

Möglichkeit geben, ihr Wissen

einzubringen. „

Aber auch beim Thema Außendarstellung

gilt: Was jetzt

machbar ist, wird jetzt erledigt.

So wollen Stadt, IHK und Unternehmen

im Umland maßvoll

für Lindau werben. Alles

getreu dem Motto: „Gemeinsam

können wir die Chancen

nutzen.“ JW


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 30. Mai 2020 • BZ Ausgabe KW 22/20

5

In der am 16.05.2020 bekannt gemachten Stellplatzsatzung ist der Bürgerzeitung leider ein redaktioneller Fehler unterlaufen.

Aus diesem Grunde wird die Stellplatzsatzung nun nachstehend in berichtigter Fassung bekannt gegeben:

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Satzung der Stadt Lindau (B) zur Herstellung von

Stellplätzen für Kraftfahrzeuge und für Fahrräder

(Stellplatzsatzung - StS)

vom 05. Mai 2020

Die Stadt Lindau (B) erlässt aufgrund von Art. 23 der Gemeindeordnung für den Freistaat

Bayern (GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22.08.1998 (GVBl. S. 796, BayRS 2020-

1-1-I), zuletzt geändert durch § 5 Abs. 2 des Gesetzes vom 23.12.2019 (GVBl. S. 737) und Art.

81 Abs. 1 Nr. 1 und 4 der Bayerischen Bauordnung (BayBO) in der Fassung der Bekanntmachung

vom 14.08.2007 (GVBl. S. 588, BayRS 2132-1-B), zuletzt geändert durch Gesetz vom

24.07.2019 (GVBl. S. 408), folgende

Satzung:

§ 1

Anwendungsbereich

Diese Satzung gilt im gesamten Stadtgebiet Lindau für die Herstellung und den Nachweis von

notwendigen Stellplätzen für Kraftfahrzeuge (Kfz) und Fahrräder.

§ 2

Begriffsbestimmung

Stellplätze für Kfz im Sinne der Satzung sind Garagen, Carports und sonstige Stellplatzflächen

außerhalb der öffentlichen Verkehrsflächen.

§ 3

Herstellungspflicht für Stellplätze

(1) Werden bauliche Anlagen sowie andere Anlagen, bei denen ein Zu- und Abfahrtsverkehr

zu erwarten ist, errichtet, sind Stellplätze für Kfz und Fahrräder in ausreichender Zahl und

Größe sowie in geeigneter Beschaffenheit herzustellen.

(2) Bei Änderungen oder Nutzungsänderungen von Anlagen sind Stellplätze für Kfz und Fahrräder

in solcher Zahl und Größe herzustellen, dass die Stellplätze die durch die Änderung

zusätzlich zu erwartenden Kfz und Fahrräder aufnehmen können.

§ 4

Anzahl der Stellplätze

(1) Ergibt sich im Rahmen eines baurechtlichen Verfahrens gem. Art. 47 Abs.1 und 2 BayBO

die Notwendigkeit, Stellplätze nachzuweisen, ist deren Anzahl anhand der beigefügten

Richtzahlenliste (Anlage 1) zu ermitteln.

(2) Dabei ist die erforderliche Stellplatzzahl auf zwei Stellen hinter dem Komma zu berechnen

und anschließend nach möglicher Ermäßigung oder Erhöhung entsprechend § 5 durch

arithmetische Auf- bzw. Abrundung als ganze Zahl festzusetzen.

(3) Bei Anlagen mit verschiedenartiger Nutzung ist der Stellplatzbedarf für die jeweiligen

Nutzungseinheiten getrennt zu ermitteln; dies gilt nicht, wenn sich innerhalb desselben

Gebäudes die verschiedenen Nutzungsarten aus den betrieblichen Erfordernissen ergeben

und die untergeordnete Fläche nicht mehr als 10 v. H. der übergeordneten Fläche

beträgt.

(4) Für bauliche Anlagen oder Nutzungen, die in der Richtzahlenliste nicht erfasst sind, ist

der Stellplatzbedarf nach den besonderen Verhältnissen des Einzelfalles unter sinngemäßer

Berücksichtigung der Richtzahlen für Verkehrsquellen mit vergleichbarem Stellplatzbedarf

zu ermitteln.

(5) Bei der Ermittlung der Zahl der notwendigen Kfz-Stellplätze ist regelmäßig vom Einstellbedarf

für Pkws auszugehen. Für bauliche Anlagen, die regelmäßig von Krafträdern, Lkws

oder Bussen angefahren werden, können zusätzlich Stellplätze für diese Fahrzeugarten

verlangt werden.

(6) Die Inanspruchnahme derselben Stellplätze durch zwei oder mehrere Nutzer mit unterschiedlichen

Betriebs-, Geschäfts- oder Öffnungszeiten (Stellplatz-, Doppel- oder

Wechselnutzung) kann zugelassen werden, wenn sichergestellt ist, dass keine oder nur

geringfügige Überschneidungen der Stellplatzbenutzung auftreten und keine negativen

Auswirkungen auf die Verkehrsverhältnisse in der Umgebung zu befürchten sind.

§ 5

Ermäßigung der Anzahl erforderlicher Stellplätze

(1) Die nach § 4 ermittelte Anzahl erforderlicher Stellplätze für Kfz kann auf Antrag ermäßigt

werden, wenn ein deutliches Missverhältnis zwischen dem aus den Richtzahlen rechnerisch

ermittelten und dem tatsächlich zu erwartenden Bedarf besteht.

(2) Im „Altstadtbereich“ (Anlage 2) kann wegen der dort anzunehmenden guten Erreichbarkeit

mit öffentlichen Verkehrsmitteln der aus den Richtzahlen errechnete Kfz Stellplatzbedarf

um bis zu 40 % verringert werden.

(3) Werden im übrigen Stadtgebiet bauliche Anlagen innerhalb geschlossen Ortsteilen mit

Stadtbuserschließung errichtet, kann der aus den Richtzahlen errechnete Kfz-Stellplatzbedarf

um 20 % verringert werden. Bei neuen Baugebieten sind dort geplante Buslinien

bereits bei einer etwaigen Verringerung des Stellplatzbedarfs zu berücksichtigen, wenn

deren Umsetzung hinreichend sicher ist.

(4) Der aus den Richtzahlen errechnete Kfz-Stellplatzbedarf kann für den öffentlich geförderten

Wohnungsbau um bis zu 40 % verringert werden. Dies gilt nicht für öffentlich geförderte

Wohnungen die von Personen in der Einkommensstufe III (vgl. Art. 11 Bayerisches

Wohnraumförderungsgesetz und Nr. 19 der Wohnraumförderungsbestimmungen, in der

jeweiligen Fassung) belegt werden. Bei Erweiterung bestehender geförderter Objekte ist

das Gesamtobjekt Bezugsgröße für den nach Satz 1 verringerten Stellplatzbedarf.

(5) Die Reduzierung des Stellplatzschlüssels für Kfz nach § 5 Absätzen 2 bis 4 ist bis zu einer

Reduzierung von insgesamt 40 % des errechneten Stellplatzbedarfs möglich. Die Anzahl

der ermittelten Fahrradstellplätze bleiben davon unberührt, eine Reduzierung des errechneten

Fahrradstellplatzbedarfs ist nicht möglich.

(6) Die weitere Reduzierung von Kfz-Stellplätzen im Wohnungsbau kann nach Vorlage eines

fundierten Mobilitätskonzepts im Einzelfall erlaubt werden. Voraussetzung ist unter anderem

eine gute ÖPNV-Anbindung und Nahversorgung sowie das Angebot alternativer Mobilitätsangebote

(Sharing-Angebote wie Fahrräder und Lastenräder sowie Car-Sharing).

Sämtliche Mobilitätsangebote sind leicht zugänglich und einfach in der Handhabung zu

gestalten. Das Mobilitätskonzept ist im Vorfeld des Bauantrags mit der Stadt abzustimmen.

§ 6

Herstellung von Stellplätzen auf einem geeigneten Grundstück in der Nähe

(1) Die Herstellung von Stellplätzen für Kfz auf einem Grundstück in der Nähe des Baugrundstücks

(in einem Radius von nicht mehr als 500 m) kann zugelassen werden, wenn das

Grundstück dafür geeignet ist und seine Benutzung für diesen Zweck gegenüber der Stadt

Lindau rechtlich gesichert ist.

(2) Die Fahrradabstellplätze sind auf dem Baugrundstück herzustellen. Es kann gestattet werden,

sie in unmittelbarer Nähe des Baugrundstücks herzustellen, wenn ein geeignetes

Grundstück zur Verfügung steht und seine Benutzung für diesen Zweck rechtlich gesichert

ist.

(3) Als Herstellung auf einem anderen Grundstück ist auch die Beteiligung an einer vorhandenen

Anlage zu verstehen, wenn diese die in Absatz 1 genannten Voraussetzungen

erfüllt.

§ 7

Ablösung der Stellplatzpflicht

(1) Eine Ablösung der Stellplatzpflicht für Kfz ist aufgrund von Art.47 Abs.3 BayBO mit Ablösungsvertrag

möglich, hierfür gilt die Richtlinie der Stadt Lindau (B) zur Ablösung der

Stellplätze in der jeweils gültigen Fassung.

(2) Eine Ablösung für Fahrradstellplätze ist nicht zulässig.

§ 8

Gestaltung der Stellplätze

(1) Stellplätze für Kfz müssen so groß und so ausgebildet sein, dass sie ihren Zweck erfüllen.

Im Einzelnen gilt die Verordnung über den Bau und Betrieb von Garagen sowie über die

Zahl der notwendigen Stellplätze (GaStellV) in ihrer jeweils gültigen Fassung, soweit sich

durch andere Vorschriften nichts Abweichendes ergibt.

(2) Bei der Herstellung oberirdischer Stellplätze sollen weitestgehend ökologisch verträgliche,

wasserdurchlässige Befestigungsarten verwendet werden, soweit sich durch andere

Vorschriften nichts Abweichendes ergibt.

(3) Die Fassaden von mehrgeschossigen Garagenanlagen sind zu begrünen, wenn nicht im

Einzelfall Belange des Straßen-, Orts- und Landschaftsbildes sowie des Denkmalschutzes

entgegenstehen.

(4) Stellplätze für Fahrräder müssen so groß und so ausgebildet sein, dass sie ihren Zweck erfüllen.

Jeder Stellplatz muss von einer ausreichenden Bewegungsfläche direkt zugänglich

sein. Die Fläche eines Stellplatzes für Fahrräder soll mindestens 1,5 qm (2,00 x 0,75) pro

Fahrrad betragen. Diese Fläche kann bei Aufstellung von Ordnungssystemen unterschritten

werden, wenn eine benutzergerechte Handhabung der Fahrräder nachgewiesen wird.

Fahrradabstellplätze sollen mit Fahrradständern ausgerüstet werden, die ein Anschließen

des Fahrradrahmens ermöglichen.

(5) Der Aufstellort von Fahrradabstellplätzen soll von der öffentlichen Verkehrsfläche aus

ebenerdig oder über Rampen bzw. über Treppen mit Schieberampen leicht erreichbar und

gut zugänglich sein; er soll in unmittelbarer Nähe des Eingangsbereichs des Vorhabens

angeordnet werden. Fahrradabstellplätze für die Nutzung „Wohnen“ sollen mehrheitlich

über einen Wetterschutz verfügen.

(6) Bei der Raumaufteilung sollten alle zeitgemäßen Fahrradtypen und ein Anteil von 10 %

der Fahrradabstellplätze für Lastenräder und Anhänger bei Radbügelplatzierung und

Fahrgassendimensionierung berücksichtigt werden.

(7) Es sind 30 % der Stellplätze für Kfz so vorzubereiten, dass sie später ohne größere Eingriffe

in die Bausubstanz mit einer Ladeinfrastruktur für Elektromobilität ausgerüstet werden

können. Diese dürfen in geringerer Abmessung (3,5 m Länge und 2,20 m Breite) für spezielle

Stadtautos (z. B. Smart) hergestellt werden.

§ 9

Kfz-Stellplätze für Behinderte

(1) Für je 50 notwendige Kfz-Stellplätze eines Vorhabens ist 1 Stellplatz für Behinderte, mindestens

jedoch 1 Stellplatz, auf dem Grundstück nachzuweisen.

(2) Diese Anforderung gilt nicht, wenn in Rechtsverordnungen nach Art. 80 Abs. 1 Satz 1 Nr.

3 und 4 BayBO (Sonderbauverordnungen) entsprechende Regelungen getroffen werden.

§ 10

„Gefangene“ Stellplätze

Sind Stellplätze für Kfz nur über einen davor liegenden Kfz-Stellplatz von der öffentlichen

Verkehrsfläche aus zu erreichen (sog. gefangene Stellplätze), können diese ausnahmsweise

dann zugelassen werden, wenn es sich um ein Einfamilienhaus (auch in Form eines Doppeloder

Reihenhauses) handelt und diese Stellplätze nicht auf andere Weise hergestellt werden

können.

§ 11

Abweichungen

Die Stadt Lindau kann unter den Voraussetzungen des Art. 63 BayBO Abweichungen zulassen.

§ 12

Inkrafttreten, Übergangsregelung

(1) Diese Satzung tritt am Tage nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Großen Kreisstadt

Lindau (B) in Kraft.

(2) Diese Satzung findet keine Anwendung auf Bauvorhaben, für die der Bauantrag bereits

vor Inkrafttreten dieser Satzung gestellt worden ist. Entsprechendes gilt bei Genehmigungsfreistellungsverfahren

mit dem Zeitpunkt der Einreichung der erforderlichen Unterlagen.

Auf verfahrensfreie Bauvorhaben ist diese Satzung nicht anzuwenden, soweit mit

deren Bau im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Satzung bereits begonnen wurde.

Lindau (B), den 05.05.2020

Stadt Lindau (Bodensee)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


6 30. Mai 2020 • BZ Ausgabe KW 22/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Fortsetzung Bekanntmachung:

Anlage 1: Tabelle zur Berechnung der Anzahl der notwendigen Stellplätze für Kraftfahrzeuge

und Abstellplätze für Fahrräder

Erläuterungen:

Besucherstellplätze sind extra zu kennzeichnen und dauerhaft für Besucher bereitzustellen

Gastraumfläche (GRF): Nutzfläche aller Gasträume, einschließlich der dem Gast zugänglichen

Thekenbereiche

Grundstücksfläche (GF)

Nutzfläche (NF): Nutzfläche nach DIN 277-2

Sportfläche (SpF): Nutzfläche aller dem reinen Sportbetrieb dienenden Räume

Verkaufsnutzfläche (VNF): Nutzfläche aller dem Kundenverkehr dienenden Räume

Wohnfläche (WF): Berechnung der Fläche entsprechend der Wohnflächenverordnung (WoFIV)

Lindau (B), den 05.05.2020

Stadt Lindau (Bodensee)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Anlage 2: Geltungsbereich und Altstadtbereich

Lindau (B), den 05.05.2020

Stadt Lindau (Bodensee)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

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WISSENSWERTES 30. Mai 2020 · BZ Ausgabe KW 22/20

Wieder geöffnet

Schloss Achberg Ausstellung ab 18. Juli

Schloss Achberg öffnet ab 30. Mai wieder für Besucher.

Nach Wochen der Ungewissheit

ist Schloss Achberg wieder für

Besucher geöffnet. Zunächst ist

noch keine Kunstaustellung zu

sehen, denn die lange geplante

Lesser-Ury-Ausstellung wurde auf

Sommer/Herbst 2021 verschoben.

Der Schlossgarten wurde zum

25. Jubiläum neu gestaltet und

bietet Einblicke in die Geschichte

und die gegenwärtige

kulturelle Nutzung von Schloss

Achberg. Auch der Rittersaal mit

einer der detailfreudigsten Stuckdecken

Süddeutschlands lädt

zum (Wieder-)Entdecken ein.

Ab dem 18. Juli verwandelt

sich jeder Raum im Schloss zu

einem Kunstwerk: Gleich elf

renommierte Künstler schaffen

eigens für die Ausstellung

„Berliner Zimmer“ raumbezogene

Arbeiten und treten in

einen überraschenden Dialog

mit der barocken Architektur.

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Unser Tipp:

BZ-Foto: LK RV

Im Ausstellungsbereich dürfen

sich nur 40 Menschen gleichzeitig

aufhalten. Es gilt, die Abstandregelungen

einzuhalten.

Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes

ist erforderlich. Führungen

und Mitmachprojekte

sind nicht möglich. Desinfektionsmittel

stehen am Eingang

bereit. Bis Mitte Juli erhalten

Kinder und Jugendliche bis 18

Jahre freien Eintritt. Öffnungszeiten:

30.05. bis 12.07. und

18.07. bis 25.10.: Fr. 14 bis 18

Uhr; Sa./So./Feiertage 10 bis 18

Uhr. Aktuelle Informationen

gibt es unter: www.schlossachberg.de

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Mo. bis Fr. 9.00 – 18.00 Uhr durchgehend geöffnet

Samstag 10 bis 16 Uhr

Wandertagseintopf kam gut an

Die Idee, wenn schon der

Lindauer Wandertag coronabedingt

ausfallen musste, aber

trotzdem einen herzhaften

Eintopf anzubieten, kam sehr

gut an. Über 80 Portionen

des legendären Wandertagseintopfes,

den normalerweise

das THW Lindau in seiner

Feldküche für die hungrige

Wanderschar zubereitet, hat

Kochfest- /und Landzunge-

Koch Ralf Hörger mit seinem

Team an Christi Himmelfahrt

zubereitet - selbstverständlich

mit Wissen und freundlicher

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Duldung des THW.

Wanderfreunde, Pedalritter

oder einfach nur Fans des deftigen

Erbseneintopfs, die sich

in diesem Jahr nur allein oder

in Familie auf Schusters Rappen

begeben durften, mit dem

Fahrrad die Gegend erkundeten

oder den Feiertag zu Hause

verbrachten, waren dankbar

und ließen es sich schmecken.

Doch trotzdem bleibt zu hoffen,

dass der Wandertag 2021

wieder in gewohnter Manier

stattfinden kann.

BZ-Foto: Wilfried Vögel

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ERB startet Saison

Die Ehemals Reichsstädtische

Bibliothek im Alten Lindauer

Rathaus hat ihre Pforten wieder

geöffnet. Die Ausstellung

„Sola scriptura – allein durch

die Schrift“ thematisiert 100

Jahre Bibeldruck und deutschen

Bibeltext zwischen 1470 und

1569. Gezeigt wird u.a. die

Erstausgabe der Lutherbibel

von 1534.

Die ERB ist bis 18. Oktober

mittwochs bis sonntags von

14 bis 18 Uhr geöffnet. Die

Besucherzahl ist auf fünf Personen

gleichzeitig begrenzt,

Zutritt nur mit Maske.

BZ-Abbildung: Titelblatt der

Lutherbibel von 1534 (Foto: ERB)

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8 30. Mai 2020 · BZ Ausgabe KW 22/20

GESCHÄFTSLEBEN

Diese Kombination ist reine Kopfsache

Neuer Trendstore Bernhard Thyson und Peter Göser setzen in ihrem gemeinsamen Geschäft auf Synergieeffekte

Sie führen beide traditionsreiche

Fachgeschäfte auf der Lindauer

Insel: Bernhard Thyson das größte

Hutfachgeschäft am Bodensee

und Peter Göser ist Fachmann für

gutes Sehen. Jetzt haben sie ihre

Kompetenzen in einem Ladengeschäft

gebündelt, da sie finden,

dass ihre „Kopfsachen“ ziemlich

gut zusammen passen und sind als

„Hüte und mehr & Göser Brillen“

in der Maximilianstraße 16 zu

finden.

Sie haben den Kopf. Bernhard

Thyson und Peter Göser haben

den passenden Hut und die

richtige Brille dazu. Beide sind

im besten Sinne des Wortes

alte Hasen in ihrem Geschäft.

Der eine sorgt als Augenoptikermeister

dafür, dass seine Kunden

nicht nur attraktiv aussehen,

sondern vor allem besonders

gut sehen. Bei dem anderen

finden Damen, Herren und

Kinder – egal, wie eigen ihr Kopf

auch sein mag – eine Vielfalt an

Formen, Farben und Qualitäten

bei Hüten, die sich klar

von anderen Anbietern abhebt

und vor allem eine Fachberatung,

die ihresgleichen sucht.

Jetzt haben die beiden Geschäftsmänner,

die sich auch

privat gut verstehen, ihre Fachbereiche

am Standort in der

Maximilianstraße 16 in einem

Ladengeschäft gebündelt. Blumen-

oder Buchladen und Café,

Textilien und Schuhe - das

kennt man schon. „Aber unsere

Kombination von Optiker und

Hutfachgeschäft dürfte einzigartig

sein“, vermuten die beiden

Geschäftsinhaber.

Sie haben das Optikfachgeschäft

von Peter Göser, das seit

1984 seinen Standort in der

Maximilianstraße 16 hat, umgebaut

und an die Erfordernisse,

die zwei unterschiedliche Geschäftsbereiche

mit sich bringen,

angepasst. Jetzt finden

Kunden hier in einem gepflegten,

modernen Laden eine große

und sehr ansprechende Auswahl

an Brillen, Sonnenbrillen

und vergrößernden Sehhilfen

und freuen sich über die besonderen

Services, die rund ums

gute Sehen angeboten werden.

Hier kann man auch komplizierte

Korrekturen umsetzen und

nutzt innovative Technik wie

ein neues 3D-Sehtestsystem.

Damit können deutlich komfortabler

präzisere Brillenglaswerte

ermittelt werden, da z.B.

auch die Blendempfindlichkeit

der Augen gemessen werden

kann, die fürs präzise Sehen bei

Nacht und beim Autofahren

eine wichtige Rolle spielt.

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Zwei Experten, die traditionsreiche Fachgeschäfte auf der Lindauer Insel führen und jetzt ihre Kompetenzen

in einem Ladengeschäft bündeln (von links): Augenoptikermeister Peter Göser von Optik Göser

und der Kürschner, Kaufmann, geprüfte Damen und Herrenausstatter (gelistet in der Wirtschaftsrubik der

WHO IS WHO Enzyklopädie) Bernhard Thyson von Hüte und mehr.

BZ-Foto: HJK

Auf der anderen Seite des Ladens

trumpft Bernhard Thyson

mit einer Hutauswahl von ca.

5.000 Modellen von 25 Herstellern

auf. Das Angebot reicht

von der preisgünstigen Polyester-Strickmütze,

über Kaschmir-Modelle

bis hin zum handgearbeiteten

Hut aus 100 Prozent

Biberhaar, für den man

einen dreistelligen Betrag einplanen

muss. Den Schwerpunkt

legt Bernhard Thyson auf Panama

Strohhüte, dafür ist er der

größte Spezialist im süddeutschen

Raum. Allein davon sind

70 Modelle bei ihm vorrätig.

Komplettiert wird das Sortiment

im Bereich Hüte und mehr von

Accessoires rund um den Hut,

Sommerwalkjankern für Damen

und Kindertrachten von Größe

56 bis 176.

Die Stammkundschaft von

Optik Göser sind vorwiegend

Einheimische, die die gute Beratung,

die Fachkompetenz, die

Auswahl und den Service in

dem Geschäft schätzen, das vor

56 Jahren von den Eltern von

Peter Göser gegründet wurde.

Bei Hüte und mehr kommt der

größte Teil der Kunden nicht

aus Lindau, sondern eher von

weiter außerhalb. Genau hier

erhoffen sich die beiden Geschäftsmänner

Synergieeffekte

in ihrem neuen Trendstore. Wer

wegen einer Brille zu Optik

Göser kommt, dem fällt ja vielleicht

auch gleich noch ein

schickes Hutmodell ins Auge.

Wer sich gezielt auf den Weg

zum Hutfachmann gemacht hat

oder beim gemütlichen Stadtbummel

auf das Geschäft aufmerksam

wird, kann hier ja

gleich mal testen, wie eine

neue Brille den Hut-Look perfektionieren

würde.

(Fortsetzung nächste Seite)

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Unser Team gratuliert und wünscht weiterhin viel Erfolg.

Lindau Lindenberg Steinach 08382/260699-12 www.wd-tax.eu





wünscht Herrn Thyson

einen erfolgreichen Start

und alles Gute.


GESCHÄFTSLEBEN 30. Mai 2020 · BZ Ausgabe KW 22/20

Brille auf und Hut drauf

Neuer Trendstore macht „Homeshopping“ in Lindau wieder ein Stück attraktiver

Weitere Youngster

rücken nach

Nach Matteo Miller und Marvin

Wucher steigen zwei weitere

Youngsters zur ersten Mannschaft

der EV Lindau Islanders

auf: die Stürmer Stefan Rodrigues

und Michael Wirz. Auch

hier setzen die Inselstädter

ihren gesteckten Kurs fort, mit

jungen Spielern, die aus der

Region stammen, hier verwurzelt

sind und gleichzeitig eine

Ausbildung machen können, zu

agieren.

9

Bernhard Thyson (li.) und Peter Göser (re.) sind nicht nur absolute Experten in ihren jeweiligen Fachgebieten und können Interessenten

bestens beraten, sie bieten ihren Kunden in ihrem neuen, modernen Geschäft auch eine große Auswahl, die es lohnt, zu entdecken. BZ-Fotos: HJK

Fortsetzung:

Am 14. März wurde Eröffnung

gefeiert, wenige Tage

später musste Bernhard Thyson

seine Verkaufstätigkeit aufgrund

der coronabedingten Beschränkungen

für mehrere

Wochen einstellen. Nur der

Bereich von Optik Göser durfte

als systemrelevantes Geschäft

weiter geöffnet bleiben. Inzwischen

haben sie den gemeinsamen

Neustart nachholen

dürfen und würden sich freuen,

wenn sich vielleicht wieder

mehr Lindauer darauf

besinnen, die Angebote in den

Geschäften vor Ort zu entdecken

und die Fachberatung

direkt vor der Haustür schätzen

lernen.

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Selbst überzeugter Hutträger,

der seine unterschiedlichen

Kopfbedeckungen anspruchsvollen

Prüfungen unterzieht,

wenn er z.B. im Winter bei Eis

und Schnee auf den Bergen

und im Sommer als Segler auf

dem Wasser unterwegs ist,

kann Bernhard Thyson seinen

Kunden nicht nur schicke,

sondern auch funktionale

Hutmodelle und Mützen empfehlen.Augenoptikermeister

Peter Göser setzt auf hochpräzise

Messungen mit modernster

Technik, um Brillen optimal

auf seine Kunden abzustimmen

und auf kundenfreundlichen

Service in der hauseigenen

Werkstatt. Mit ihrem neuen

Trendstore „Hüte und mehr &

Göser Brillen“ wollen sie zur

neuen Lust am „Homeshopping“

in ihrer Heimatstadt

Lindau beitragen. HGF

Hüte und mehr & Göser Brillen

Maximilianstraße 16

88131 Lindau (Insel)

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr

Samstag von 9 bis 16 Uhr

Hüte und mehr

Inhaber: Bernhard Thyson

Telefon: 0 83 82/2 43 23

E-Mail: info@hutecke.de

@ www.hutecke.de

Optik Göser GmbH

Geschäftsführer: Peter Göser

Telefon: 0 83 82/9 35 80

E-Mail: info@optik-goeser.de

@ www.optik-goeser.de

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Der Stürmer Stefan Rodrigues

kann auf eine bewegte vergangene

Saison zurückblicken, war

er doch für insgesamt vier verschiedene

Teams auf dem Eis.

Seine eigentliche Mannschaft

war das U20-Kooperationsteam

des EV Ravensburg mit dem

EV Lindau. Hier überzeugte er

mit beeindruckender Leistung,

denn er schaffte in 28 Spielen

für das Juniorenteam erstaunliche

49 Scorerpunkte und war

hiermit siebtbester Scorer der

DNL U20 Division III. Für die

EV Lindau Islanders spielte er

in der Oberliga Süd 22 Partien

und konnte hierbei einen

Scorerpunkt erzielen. Auch für

beide Ravensburger Teams war

er im Einsatz. So absolvierte er

drei Partien für die Towerstars

und fünf Partien für den EV

Ravensburg II.

Der Vierte im Bunde ist Stürmer

Michael Wirz. Dieser war wie

Rodrigues in der vergangenen

Saison für dieselben vier

Teams im Einsatz. Bei den

Ravensburg Towerstars kam

er auf vier Partien. Beim EV

Ravensburg II spielte er zwei

Partien. Für das U20-Kooperationsteam

erzielte er in 28

Spielen 27 Scorerpunkte. Bei

den EV Lindau Islanders in der

Oberliga kam er auf 22 Partien.

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Freundliche Mitarbeiter!

Zur Neueröffnung von Hüte & mehr

und Optik Göser gratulieren wir herzlich !

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10 30. Mai 2020 · BZ Ausgabe KW 22/20

MOBIL

Ein Kleiner mit vielen Vorzügen der Großen

Fahrbericht: Renault Captur II TCe 130 EDC GPF Intens

Unumstritten sind SUVs ja nicht.

Die großen Vertreter ihrer Art

werden oft als unzeitgemäße

Spritschlucker beschimpft. In

engen Parkhäusern tut man sich

damit tatsächlich auch schwer.

Trotzdem werden derzeit in

Deutschland so viele SUV verkauft

wie noch nie. Man sitzt höher

und hat dadurch einen guten

Überblick. Der Einstieg ist meist

bequemer und das Platzangebot

besser als beim Pkw. Es gibt ja

aber nicht nur die SUV-Riesen:

Das hohe Interesse bedingt ein

vielfältiges, herstellerübergreifendes

Angebot – auch bei Kleinwagen-SUV.

Dazu gehört auch

der Renault Captur.

HUK-Coburg Kundendienstbüro

Doris Sonntag in Lindau umgezogen

Im März dieses Jahres ist das

HUK-Coburg Kundendienstbüro

in die Friedrichshafener Str. 12

umgezogen. Nach umfangreichen

Renovierungsarbeiten konnte

die Bürobetreiberin Frau Doris

Sonntag die ersten Kunden in

den neuen Räumlichkeiten begrüßen.

Der Captur ist Renaults Option

für kleine Familien und große

Fans einfacher Lösungen. Eine

hohe Praktikabilität mit einfachen

Mitteln gehört seit dem

Start der Modellreihe dazu.

Generation zwei rollt seit 2019

auf neuer Plattform und größerer

Grundfläche und ist insgesamt

ein praktisches Auto

mit viel Ausstattung.

Der Renault Captur II ist länger,

breiter und flacher als sein

Vorgänger. Mit 4,23 Metern

überragt die 2019er-Generation

den ersten Captur um elf Zentimeter.

Das macht ihn zu einem

der größten Mini-SUVs

auf dem Markt. Was den Captur

ausmacht, sind praktische

Stauraum-Lösungen mit einfachen

Mitteln. Statt eines schnöden

Handschuhfachs verwenden

die Franzosen eine herausziehbare

Lade mit elf Litern Fassungsvermögen.

In die zweite

Sitzreihe stellt Renault serienmäßig

eine verschiebbare Rückbank

mit einem Verstellbereich

von 16 Zentimetern. Das

erlaubt im Fond nicht nur für

Nachwuchs, sondern auch für

Erwachsene eine großzügige

Beinfreiheit.

Das reguläre Kofferraumvolumen

wandelt sich mit der

Position von Reihe zwei. 422 Liter

fasst der Gepäckraum in der

für Fondpassagiere gemütlichsten

Stellung, 536 Liter im

Maximalfall oder bis zu 1.275

Liter bei umgeklappten hinteren

Lehnen. Über den variablen

Gepäckraumboden lässt sich

eine ebene Ladefläche erzeugen.

Der Innenraum des 2019

eingeführten Renault Captur II

wirkt schicker als beim Vorgänger.

Er hat ein ähnliches Cockpit

wie der technisch verwandte

Clio V, aber eine coolere Mittelkonsole.

„Frei schwebend“ nennt

das Renault. Den Seitenhalt der

Sitze finden wir in Ordnung.

Ein kleiner SUV, der zu den erfolgreichsten Modellen von Renault gehört: der Captur. Die Ausstattung

unseres Testwagens kann sich im Segment der Kleinwagen-SUV sehen lassen.

BZ-Fotos: APF

Unser Testmodell hat ein schönes

Dreispeichen-Lederlenkrad,

das außerdem beheizbar ist.

Die Fülle an Assistenzsystemen,

die der Captur an Bord hat (siehe

Fahrzeugdaten im Kasten),

finden wir für einen Kleinwagen

beachtlich. Im Bereich Infotainment,

Radio und Bedienung

ist hier wirklich viel verbaut,

was up to date ist. APF

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AH Bernhard GmbH & Co. KG

Kemptener Str. 95, Lindau (B)

Telefon: 0 83 82/9 81 46 42

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 8 bis

12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr

Samstag von 9 bis 12 Uhr

@ www.renault-bernhard-lindau.de

Durch die größere zur Verfügung

stehende Bürofläche und

das neue Möblierungskonzept

wird den Anforderungen an

den Datenschutz Rechnung

getragen.

„Ich freue mich, meine Kunden

künftig in diesen modernen

Räumlichkeiten beraten

zu können“, betont Frau Sonntag.

„Mir ist der persönliche

Kontakt sehr wichtig, ob es um

Kfz-Versicherung, Altersvorsorge

oder Krankenzusatzversicherung

geht. Ich berate Sie gerne

und umfassend.“

Telematik Tarif

Mit dem neuen Telematiktarif

kann man sich durch sicheres

Fahren belohnen und Bonuspunkte

bei der Kfz-Versicherung

sammeln. Der/die Nutzer/-in

muss nur einen Sensor im

PKW anbringen und eine App

auf das Smartphone laden.

Frau Sonntag bei der Schlüsselübergabe mit Walter Aumann, Leiter

der Außenorganisation der HUK-Coburg Versicherung.

Damit können Bonuspunkte

„erfahren“ werden, die auf die

Kfz-Versicherung angerechnet

werden.

Zum Start gibt es gleich einen

Bonus von 10 Prozent, der auf

bis zu 30 Prozent gesteigert werden

kann.

Berufsunfähigkeit absichern

Auch kann man seine Arbeitskraft

günstig versichern und

die junge Familie absichern

durch eine neue Berufsunfähigkeitsversicherung

mit fairen

Bedingungen. Junge Leute

bis 30 Jahre profitieren von

besonders günstigen Einstiegsbeiträgen.

Worüber möchten Sie genaueres

erfahren?

Wann wünschen Sie die Beratung?

Frau Sonntag berät Sie gerne in

ihren neuen Räumen in der

Friedrichshafener Str. 12.

Rufen Sie an oder schreiben Sie

eine E-Mail!

HUK-Coburg

Kundendienstbüro

Doris Sonntag

Friedrichshafener Str. 12

88131 Lindau (B)

Telefon: 0 83 82/2 60 08 97

E-Mail:

doris.sonntag@HUKvm.de

Unser Testwagen:

Renault Captur II

TCe 130 EDC GPF Intens

Farbe Highland-Grau/

Black-Pearl

Motor 1,3-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner

Getriebe 7-Gang-Doppelkupplung

Leistung 131 PS

Drehmoment 240 Nm bei 1.600

Umdrehungen

Verbrauch 5,5 - 5,7 l/100 km

(WLTP, kombiniert)

CO 2

125 - 129 g/km

0-100 km/h 9,6 s

Ausstattung:

17-Zoll-Leichtmetallräder,

Abstandssensoren hinten,

elektronische Parkbremse,

Fernlichtassistent, Keycard-

Handsfree, Klimaautomatik,

LED-Rückleuchten in C-Form,

Lederlenkrad, Licht- und

Regensensor, Notbremsassistent

mit Fußgänger

erkennung, Schaltwippen am

Lenkrad, Spurhalteassistent,

Spurhaltewarner, Verkehrszeichenerkennung,

eCall-Notrufsystem, digitales

Multifunktionsdisplay als

Tacho, Infotainmentpaket,

Stau-Assistent,

City-Komfort-Paket

Preis

29.645 Euro


LEBEN UND WOHNEN 30. Mai 2020 · BZ Ausgabe KW 22/20

11

GWG-Außenbüro

„Ist es schon ein Jahr her, dass

unser Außenbüro eröffnet wurde“,

fragen Svenja Reichart,

Anett Kunzmann und Marc Ruf

vom GWG-Kundenservice mit

Blick auf den Kalender. Es

kommt ihnen wie gestern vor,

als sich Ende April 2019 die

Türen der Zecher Zweigstelle

das erste Mal öffneten, um zweimal

in der Woche für Mieter

und Interessenten da zu sein.

Das Resümee, das der Leiter

des Kundenservice nach einem

Jahr zieht, ist durchweg positiv.

„Die Zecher haben hier eine Anlaufstelle

in ihrer Nähe für

kleine und große Sorgen und

finden stets ein offenes Ohr bei

uns“, so Ruf. Seit der Öffnung

im letzten Jahr und der Zwangsschließung

am 17.03.2020 kamen

324 Besucher. Das entspricht

drei bis vier Personen

je Öffnungstag, um z.B. Mietverträge

oder Selbstauskünfte

abzugeben, Beschwerden loszuwerden,

Schlüssel abzuholen,

sich über aktuelle Bauvorhaben

zu erkundigen, eine Reparatur

in Auftrag zu geben uvm.

Derzeit ist der Standort Zech

coronabedingt geschlossen.

Sobald eine Öffnung wieder

möglich ist, werden sich Marc

Ruf und Svenja Reichart zu den

gewohnten Zeiten (Di. 10 bis

12 Uhr und Do. 15 bis 17 Uhr)

abwechselnd um die Belange

der Mieter kümmern. BZ-Foto: GWG

Schutz für Mieter und Mitarbeiter

Bereits vor der bundesweit

geltenden Maskenpflicht (seit

27. April 2020) hat die GKWG

eine entsprechende Schutzausrüstung

für ihre Mieter der

über 1.000 Wohnungen und

alle Mitarbeiter organsiert.

„Diese zusätzliche Maßnahme

erschien uns schon lange

sinnvoll, um sich im Alltag

gegen eine Corona-Infektion

zu schützen“, sagt Benjamin

Bormann, Prokurist der GKWG.

„Deswegen haben wir bereits

im März angefangen, nach

einem Dienstleister Ausschau

zu halten, der uns mit einer

entsprechenden Qualität und

Menge an Masken ausstatten

kann.“ Fündig wurde die

GKWG bei einem Anbieter, der

auch in Deutschland produziert.

Dank seiner Lieferung

bekommt nun jeder Mieter-

Haushalt zwei der wiederverwendbaren

Mund-Nasen-

Masken aus zertifizierter

Baumwolle. Sie werden von

GKWG-Mitarbeiter zugestellt.

Die weiteren Masken gingen

an die Mitarbeiter des Wohnbau-Unternehmens,

von denen

viele in ihrem Arbeitsalltag

im persönlichen und direkten

Kontakt mit Mietern, Kunden

und Handwerkern stehen. „Da

uns die Gesundheit aller sehr

am Herzen liegt, leisten wir

als GKWG mit der Bereitstellung

der Gesichtsmasken unseren

Beitrag in dieser schweren

Zeit“, so der Geschäftsführer

der Wohnbau-Gesellschaft,

Oliver Messerer. Dass die Gesichtsmasken

kein alleiniger

Schutz vor einer Ansteckung

sind, darüber wurden Mieter

und auch die Belegschaft informiert.

Dazu der Aufsichtsratsvorsitzende,

Landrat Elmar

Stegmann: „Jeder von uns trägt

eine Verantwortung, die Ausbreitung

des Virus zu reduzieren.

Dabei gilt nach wie vor: Abstand

halten und regelmäßig

Hände waschen!“ BZ-Foto: GKWG

Schnell und zuverlässig

Handwerkerservice jetzt direkt vor Ort

Die Tischlerei Sternath hat ihren

Sitz zwar in Hard im benachbarten

Österreich. Doch ab sofort

übernimmt ein Mitarbeiter den

Handwerkerservice, den die Firma

anbietet, eigens für Kunden

in Lindau und Umgebung.

In Zeiten von Reuse (Wiederverwendung),

Reparaturcafes

und Ressourcenschonung ist

es umso wichtiger, bestehende

Objekte und Möbel behutsam

zu renovieren oder zu sanieren.

„Wir renovieren, sanieren und

ersetzen – schnell und zuverlässig“,

lautet das Motto des

Handwerkerservices der Tischlerei

Sternath.

„Anruf genügt – und schon

kommt ein Handwerker vorbei“,

verspricht die Firma.

Konstantin Brombeiß aus Oberreitnau

ist der Monteur vor

Ort. Das garantiert den Kunden

kurze Anfahrtswege und einen

zuverlässigen Service.

Ein komplett ausgestattetes

Montagefahrzeug gewährleistet,

dass der Monteur immer

das richtige Werkzeug und benötigtes

Material dabei hat.

Der Mann vom Handwerkerservice-Team

der Firma Sternath

hat die Lösung für:

• klemmende oder undichte

Fenster und Türen

• defekte Beschläge (Griffe

Scharniere) an Fenstern und

Türen

Konstantin

Brombeiß aus

Oberreitnau ist

der Monteur, der

den Handwerkerservice

der

Firma Sternath

hier vor Ort

übernimmt.

• Reparaturverglasungen aller

Art

• beschädigte Fensterläden

und Beschattungen

• Möbelreparaturen, Einstell

arbeiten, Beschlägetausch

• Abbau und Wiederaufbau

von Möbeln

• den Austausch von

Küchenarbeitsplatten

• Wasser- und Brandschäden

• Einbruchschäden

Ein besonderes Anliegen

der Handwerker von Sternath

ist es, die Wohnungen und

Häuser ihrer Kunden nach dem

Einsatz wieder so sauber zu

verlassen, wie sie sie vorgefunden

haben.

BZ

Tischlerei Sternath

Telefon: 0 83 81/8 93 49 99

E-Mail:

office@sternath-tischlerei.at

@ www.handwerkerservice.pro

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Bleiben Sie

gesund!

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Neue Lokführer werden ausgebildet

Umschulung beim Eisenbahnunternehmen Go-Ahead Bayern

Mit Schwung und Engagement

haben 15 angehende Lokführerinnen

und Lokführer ihre

Umschulung beim Eisenbahnunternehmen

Go-Ahead Bayern

begonnen.

Sie lernen in den ersten Monaten

die nötigen technischen

Zusammenhänge und

Sicherheitsvorschriften. Danach

geht es immer mehr in

die Praxis und am Ende dürfen

sie selber Züge fahren.

Nach etwa elf Monaten

steht die Abschlussprüfung

an, dann werden sie ausgebildete

Fachkräfte sein und

für Go-Ahead Bayern elektrische

Triebzüge fahren: ab

Ende 2021 von München

durchs Allgäu nach Lindau

und ab Ende 2022 von München

über Augsburg nach

Ulm, Aalen und Würzburg.

Go-Ahead übernimmt dann

im Auftrag des Freistaats

Bayern den Regionalverkehr

auf diesen Strecken und wird

mit neuen Elektrotriebzügen

starten.

Der Kurs hätte bereits im

April beginnen sollen. Das war

wegen der Einschränkungen

durch Corona nicht möglich.

Die neuen Umschüler erhielten

daher Kurzarbeitergeld, das

vom Arbeitgeber Go-Ahead auf

den vollen Umfang des sonst

ausgezahlten Gehalts aufgestockt

wurde. Jetzt konnte es

endlich losgehen und beim

Kursstart waren Schwung und

Engagement zu spüren.

Go-Ahead könne weiteren

Interessenten Arbeitsplätze

bieten, da das Unternehmen

langlaufende Verträge mit dem

Wir haben für Sie geöffnet:

Mo. – Fr. von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr

Sa. von 10 bis 14 Uhr

Bleiben Sie gesund!

Ihr OptikHaus Strohm Team

Gruppenbild mit dem nötigen Abstand: Die künftigen Lokführer

von Go-Ahead Bayern wurden von Bastian Goßner von der Geschäftsleitung

begrüßt und freuten sich über den Kursbeginn.

Freistaat Bayern bis 2033 für

die Allgäuer Strecke und bis

2034 für das Augsburger

BZ-Foto: Go-Ahead Bayern/Winfried Karg

Netz habe, lautet es weiter in

der Pressemitteilung.

BZ

Spenden im Wert von 3.000 Euro

Nach fast acht Wochen Zwangspause

wegen Corona öffneten

die Lindauer Tafel und die Nachbarschaftshilfe

Lindau e.V wieder

ihre Läden. Da kamen die

Schutzmasken und das Geld, um

zusätzliche Schutzmasken zu

kaufen, gerade zum richtigen

Zeitpunkt. Insgesamt 3.000

Euro nahm die Bodenseebank-

Raiffeisen-eG in die Hand, um

die beiden Sozialeinrichtungen

in einer besonders schwierigen

Zeit zu unterstützen. Die Spendensumme

geht jeweils zur Hälfte an

die Tafel und die Nachbarschaftshilfe.

Während die Tafel mit dem

Geld selbst Schutzmasken anschaffen

wird, erhielt die Nachbarschaftshilfe

schon mal vorab

100 handgearbeitete Stoffmasken

(im Wert von 500 Euro) und

zusätzlich 1.000 Euro, um für

diesen Betrag noch selbst Masken

nachzukaufen. „Wir haben

hier einen Mehrfachnutzen generiert“,

betonte Bodenseebank-

Vorstand Joachim Hettler bei der

Übergabe der Masken an den

stellvertretenden Vorsitzenden

der Nachbarschaftshilfe, Norbert

Kolz (im Bild oben). Denn die

500 Euro kommen wiederum einem

internationalen Hilfsprojekt

(Weltherz e.V.) zugute, für das

eine Gruppe junger Frauen aus der

Region zur Zeit solche Stoffmasken

näht. Die Schutzmasken sollen

zum Preis von je zwei Euro an

Besucher des Ladens der Nachbarschaftshilfe

verkauft werden.

Den Erlös will man in eigene Projekte

stecken, z.B. in die digitale

Ausstattung von Kindern sozialschwacher

Familien.

Bei der Lindauer Tafel wird es

anders laufen. Wie Harald Thomas,

der als Geschäftsführer des Caritas-Kreisverbandes

für die Tafelläden

Lindau und Lindenberg zuständig

ist, bei der Spendenübergabe

durch den Marketingleiter

der Bodenseebank, Dieter Schacherer,

erklärte (im Bild unten),

werde man für das Geld „Schutzmasken

zum Selbstkostenpreis

ordern, die dann an die Kunden

der Tafel gratis abgegeben

werden“.

BZ-Fotos: Bodenseebank/Ulrich Stock

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GESUND LEBEN 30. Mai 2020 · BZ Ausgabe KW 22/20

Zurück in eine neue Normalität

Waldburg-Zeil Kliniken Patienten lernen, mit Beeinträchtigungen nach einer Coronaerkrankung umzugehen

Die Waldburg-Zeil Kliniken haben

für Patienten, die eine schwere

Covid-19-Erkrankung erlitten haben,

eine speziell auf Post-Corona-

Bedürfnisse zugeschnittene Rehabilitation

entwickelt.

Für Patienten nach vorangegangener

Langzeitbeatmung

und mit pneumologischen Beeinträchtigungen

bietet die Bad

Salzelmener Fachklinik mit

Schwerpunkt Lungenheilkunde

die passende Unterstützung an.

„Seit mehr als 25 Jahren behandeln

wir Erkrankungen der

Atemwege“, erläutert Dr. Bettine

Bilsing, Chefärztin Pneumologie.

„Dabei kombinieren wir fachärztliches

und therapeutisches

Wissen mit den natürlichen

Gegebenheiten in Bad Salzelmen

als dem ältesten deutschen Soleheilbad.“

Wie kommen Patienten nach

Covid-19 zur Reha in Bad

Salzelmen?

• Das behandelnde Krankenhaus

verlegt den Patienten/die

Patientin zur Anschlussheilbehandlung

(AHB) in die Rehaklinik

Bad Salzelmen.

• Der weiterbehandelnde

Hausarzt stellt einen

Rehaantrag für den Patienten/die

Patientin.

Die Rehabilitationsklinik

Bad Salzelmen ist eine

Fachklinik für Orthopädie,

Onkologie und Pneumologie.

Sie liegt im Salzlandkreis im

Bundesland Sachsen-Anhalt

in einem pittoresken Kurstädtchen

an der Stadtgrenze

zu Magdeburg.

Die Klinik verfügt über 252

Betten. Ca. 160 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

kümmern sich seit 25 Jahren

um jährlich 3.700 Patientinnen

und Patienten.

Patienten, die eine schwere Coronaerkrankung hatten, lernen in der Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen,

die zum Waldburg-Zeil Klinikverbund gehört, mit den Folgen, wie Atemnot und psychomentalen Beeinträchtigungen,

umzugehen.

BZ-Fotos: WZK

Covid-19 genannt werden.

„Aus unserer Erfahrung mit

onkologischen Patienten können

wir zusätzlich zur pneumologischen

Expertise sowohl

mit Wundversorgung, zum Beispiel

nach Langzeitbeatmungen,

umgehen als auch mit seelischen

Belastungen durch schwere Erkrankungen“,

so Dr. Bettine

Bilsing. In der Behandlung von

Polyneuropathien besitzt die

Klinik ebenfalls Erfahrung. Der

multimodale Therapieansatz

kann gerade bei Critical Illness

Symptomen Regeneration und

Erholung der Nervenfunktion

fördern.

Spezielle Techniken zur Erhöhung

des Atemzugvolumens

und der Verlängerung der Ausatmungszeit

stehen dabei ebenso

auf dem Therapieprogramm

wie Inhalation sowie eine breit

gefächerte Bewegungstherapie.

So verbessert sich die körperliche

Leistungsfähigkeit der Patienten

und sie können wieder

am beruflichen wie privaten

Leben teilhaben.

Das Rehakonzept in Bad

Salzelmen ist ganzheitlich angelegt.

Auch Vorerkrankungen

der Patienten, wie ein möglicher

Diabetes oder geriatrische

Faktoren werden berücksichtigt.

„Als Klinik mit mehreren

Indikationen denken unsere

Therapeuten und Ärzte stets

über den sprichwörtlichen Tellerrand

hinaus“, so Dr. Bilsing.

„Gerade bei einer noch wenig

bekannten Erkrankung wie

Covid-19 ist es wichtig, nicht

in fachlichen Grenzen zu verharren.

Genau das ist eine Stärke

unseres Behandlungsteams.“

Als Klinikverbund sind die

13

Waldburg-Zeil Kliniken über

das Lungenzentrum Süd-West

eng in die Beatmung schwerstkranker

Corona-Patienten eingebunden.

Während der Beatmungsentwöhnung

sowie bei

der Betreuung von Patienten

auf den pneumologischen Stationen

haben sich Waldburg-

Zeil Experten einen breiten

Überblick über Corona- und

Post-Corona-Symptome verschafft.

BZ

Diese Kompetenzen nutzen

nun Post-Corona-Patienten. Ziel

ist es, die durch die Covid-19-

Erkrankung geschädigte Lungenfunktion

wiederherzustellen,

Atemnot zu beseitigen und die

Atemmuskelkraft zu erhöhen.

Darüber hinaus werden die

körperlichen wie seelischen

Folgen des Komas bzw. der invasiven

Beatmung behandelt.

Ein Schwerpunkt liegt auf der

Therapie neurologischer Begleitsymptome,

die immer wieder

in Zusammenhang mit

Für welche Patienten ist die Post-Covid-19-Reha in

Bad Salzelmen geeignet?

• die zwei negative Covid-19 Abstriche haben

• die ohne besondere infektiologische Auflagen,

wie z.B. Isolierung, kommen

• die sich überwiegend selbstständig versorgen können

• die über eine stabile pulmonale Situation verfügen

(Sauerstoffsättigung > 93% und Atemfrequenz < 20/min)

auch unter Langzeitsauerstofftherapie oder

nichtinvasiver Beatmung

• die direkt aus dem Akutkrankenhaus verlegt werden können

• aus allen Bundesländern

• mit Verträgen bei den meisten gesetzlichen Krankenkassen

Das Ziel der Reha ist es, die durch die Covid-19-Erkrankung geschädigte

Lungenfunktion wiederherzustellen.

Bad Salzelmen ist das älteste Soleheilbad Deutschlands. Lange Spaziergänge

entlang des Gradierwerks tun den Patienten gut.

Warum Bad Salzelmen?

Bad Salzelmen ist das älteste

Soleheilbad Deutschlands.

Seit fast 220 Jahren schätzen

Menschen die bessere Durchblutung

und Befeuchtung der

Atemwegsorgane durch Salzluft.

Auch Menschen, die nach

einer Corona-Erkrankung mit

Atemwegsproblemen zu kämpfen

haben, finden Erleichterung

und Stärkung im besonderen

Mikroklima des Schönebecker

Heilbades.

Ziel einer Reha in Bad Salzelmen

ist es, dass die Patienten

weniger Atemnot haben und

damit weniger an Depressionen

und Ängsten leiden sowie mehr

körperliche Leistungsfähigkeit,

also mehr Lebensqualität

gewinnen.

Die Rehabilitationsklinik liegt

in einem gepflegten Kurpark,

der zu langen Spaziergängen

entlang des Gradierwerks einlädt.

Die Landeshauptstadt

Magdeburg, gelegen an der

Elbe, ist nur 15 Kilometer entfernt

und z.B. mit der S-Bahn

gut zu erreichen. Sehenswert:

das Kloster Unserer Lieben

Frauen, der Dom und das Kulturhistorische

Museum. Die direkt

am Hauptbahnhof beginnende

City lädt zum Shoppen ein.

Das Ringheiligtum Pömmelte (eine

bronzezeitliche Kreisgrabenanlage),

die Anlage Goseck (von

einigen Archäologen als das

älteste Sonnenobservatorium

der Welt bezeichnet) und der

Fundort der Himmelsscheibe

von Nebra liegen nicht weit entfernt.

Magdeburg ist gut mit dem

ICE zu erreichen. Der nächstgelegene

Flughafen ist Leipzig.

Von Vorteil sind die geringen

Ansteckungsraten in Sachsen-

Anhalt: Im Salzlandkreis sind in

den letzten drei Monaten etwa

70 Menschen positiv auf Corona

getestet worden. Patienten können

sich dank des detaillierten

Hygienekonzeptes für die

Waldburg-Zeil Rehabilitationsklinik

Bad Salzelmen dort

sicher fühlen.

BZ


14 30. Mai 2020 · BZ Ausgabe KW 22/20

GESUND LEBEN

Die Psyche fasziniert ihn, die Chirurgie ist seine Leidenschaft

Asklepios Klinik Lindau Jürgen Homann verstärkt als Oberarzt das Team der Orthopädie und Unfallchirurgie

Jürgen Homann ist neuer Oberarzt

in der Orthopädie und Unfallchirurgie

der Asklepios Klinik

Lindau. Er wechselte zum 1. Mai

von Wangen nach Lindau.

Oberarzt Jürgen Homann,

Orthopädie- und Unfallchirurgie,

Zertif. Endoprothetikzentrum

Analytische Fähigkeiten, naturwissenschaftliches

Verständnis,

abstraktes Denken, Technikverständnis

und Kreativität werden

als Grundvoraussetzungen

angegeben. Ein Ass in Höherer

Mathematik zu sein und Physik

schon immer zu seinen Lieblingsfächern

gezählt zu haben,

schadet auch nicht, wenn man

einen Studienplatz in Verfahrenstechnik

ergattern möchte. All

diese Voraussetzungen nützen

aber auch sehr, wenn man im

Verlaufe des Studiums der Verfahrenstechnik

auf Medizin umschwenkt,

so wie Jürgen Homann.

Dank eines Professors, der ihn

während seines Krankenpflegerpraktikums

vom Patientenbett

auf Station direkt in den OP-Saal

beorderte, um ihm die Instandsetzung

kaputter Hüften und

Knie nahe zu bringen, ist der

gebürtige Ravensburger heute

ein guter Chirurg und leidenschaftlicher

Operateur und

nicht Facharzt für Psychiatrie.

„Eigentlich war Psychiatrie

mein Wahlfach. Aber nach den

ersten Stunden im OP war ich

von der Chirurgie total angefixt“,

erzählt Jürgen Homann

im Gespräch mit der BZ. Seit 1.

Mai ist er neuer Oberarzt in der

Abteilung Orthopädie und

Unfallchirurgie der Asklepios

Klinik Lindau und verstärkt

das Team des Zertifizierten Endoprothetikzentrums

der Asklepios

Klinik Lindau um Chefarzt Dr.

med. Thomas Wißmeyer. „Mit

Jürgen Homann ist es uns gelungen,

einen Spezialisten mit

großer Expertise für die Asklepios

Klinik Lindau zu gewinnen“,

freut sich auch Geschäftsführer

Boris Ebenthal.

Jürgen Homann ist Facharzt

für Chirurgie sowie Spezielle

Unfallchirurgie mit Fachweiterbildungen

in den Bereichen

„Notfallmedizin“ und „Ambulante

Operationen“. Als von der

Berufsgenossenschaft anerkannter

Durchgangsarzt (D-Arzt) ist

er zudem für die Betreuung

von Arbeits-, Schul- und Wegeunfällen

zugelassen. Er ist Fachmann

in der konservativen

und operativen Versorgung von

Knochenbrüchen und Weichteilverletzungen

sowie der Behandlung

der fortgeschrittenen

Arthrose an Hüfte, Knie

und Schulter durch gelenkerhaltende

und gelenkersetzende

Eingriffe (Endoprothetik). Damit

ist er die optimale Verstärkung

für das Zertifizierte Endoprothetikzentrum

Endo-Lindau-

Bodensee der Asklepios Klinik

Lindau. Die Spezialisten mit

langjähriger klinischer Erfahrung

unter Leitung von Chefarzt

Dr. med. Thomas Wißmeyer

versorgen Gelenkbeschwerden

jeder Art nach eingehender

Untersuchung und Diagnostik

entweder minimalinvasiv mit

Gelenkspiegelung oder endoprothetisch

nach der Amis-

Technik, bis hin zur computernavigierten

Knie-Prothese oder

dem Wechsel des Gelenkersatzes.

Ein weiterer wichtiger Fokus

der Orthopädie und Unfallchirurgie

sind Unfallverletzungen

aller Art. „Ich freue

mich auf die Zusammenarbeit

mit Jürgen Homann“, betont

Chefarzt Dr. med. Thomas Wißmeyer.

Der persönliche Kontakt

zu Dr. Wißmeyer, die ausgezeichnete

Expertise auch der

Kollegen in den anderen Fachabteilungen

des Hauses, der

innige Wunsch, endlich wieder

selbst am OP-Tisch stehen

und sich im Bereich der Endoprothetik

weiterentwickeln zu

können, und nicht zuletzt die

guten Bewertungen, die die

Klinik in den letzten Jahren in

den einschlägigen Portalen

erhält, waren ausschlaggebend

dafür, dass Jürgen Homann in

die Asklepios Klinik Lindau

gewechselt ist. Bislang war er

u.a. als Ärztlicher Leiter des

MVZ Oberschwabenklinik Wangen

und zuvor lange Jahre als

Leitender Oberarzt der Orthopädie

und Unfallchirurgie am

Westallgäu-Klinikum in Wangen

tätig.

Der neue Oberarzt ist zufrieden

mit seinem Start in der

Asklepios Klinik Lindau, auch

wenn die momentane Situation

das Kennenlernen der Kollegen

deutlich erschwert. „Kein

freundliches Händeschütteln,

kein netter Smalltalk beim Essen

in der Cafeteria. Man sieht

nur die Augen seines Gegenübers,

alles in gebührendem

Abstand. Ein sympathisches

Lächeln kann man hinter dem

Mund-Nasenschutz nur erahnen,

leider nicht sehen“, erzählt

der Arzt mit Bedauern,

aber nimmt es gelassen. Schließlich

ist die Situation im Moment

für niemanden ideal.

Wenn Jürgen Homann nach

seinem Dienst und anstrengenden

Stunden im OP erschöpft

aber höchst zufrieden

nach Hause kommt, dann warten

da in Baienfurt schon seine

Frau und sein 15 Monate altes

Söhnchen auf ihn. „Früher habe

ich lange Ausritte mit meinem

Wallach gemacht, begleitet

von meinem Dalmatiner. Heute

genieße ich es, mit meiner Familie

zusammen zu sein“, verrät

Jürgen Homann. Bei den

Radtouren oder beim Planschen

im Pool ist der Dalmatiner aber

immer noch gern dabei. HGF

Asklepios Klinik Lindau

Friedrichshafener Str. 82

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/27 60

E-Mail: info@asklepios.com

@ www.asklepios.com/lindau

Wartezeiten vermeiden und Sicherheit aufrecht erhalten

Lindauer Krankenhaus passt Besuchsrecht an – Besuche auf Intensivstation möglich – Voranmeldung obligatorisch

Die Asklepios Klinik Lindau lässt

seit Samstag, 9. Mai, wieder Besuche

von Angehörigen im Krankenhaus

zu. Um den steigenden

Besucherzahlen in den vergangenen

Tagen gerecht zu werden,

Wartezeiten zu vermeiden und

trotzdem eine hohe Sicherheit

vor Infektionen aufrecht zu erhalten,

wird die Besucherzahl ab

sofort auf maximal 25 Besucher

pro Tag begrenzt, teilt die Klinik

in einer Presseerklärung mit.

Anzeige

Besuche sind weiterhin nur im

Zeitraum zwischen 13 und

15 Uhr möglich. Dabei gilt:

Ein Besucher pro Patient für

maximal eine Stunde pro Tag.

Besuche sind nur nach telefonischer

Voranmeldung über den

Empfang unter 0 83 82/27 60

möglich.

Die Klinik setzt auf ein klares

Hygienekonzept. Besucher müssen

sich registrieren, einen Mund-

Nasenschutz mitbringen und

diesen während des Aufenthalts

ebenso wie die Patienten

tragen. Im Sinne der Sicherheit

für Patienten, Besucher und

Mitarbeiter wird zudem jeder

Besucher bei jedem Besuch auf

eine Corona-Infektion befragt

und die Körpertemperatur kontrolliert.

Der Zugang erfolgt ausschließlich

über den Haupteingang.

Besucher mit Erkältungssymptomen

wie Husten,

Schnupfen, Durchfall, Fieber

etc. sollen dem Krankenhaus

ausdrücklich fernbleiben. Dies

dient der Sicherheit der Patienten,

anderer Besucher sowie

der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

in der Klinik. „Jetzt ist

von jedem Vorsicht geboten, um

die Anstrengungen der letzten

Wochen nicht zunichte zu

machen“, heißt es in der Pressemitteilung.












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Auch Besuche auf der Intensivstation

können nun unter

bestimmten Bedingungen und

nach Genehmigung durch das

Personal der Intensivstation

wieder stattfinden. Diese können

ebenfalls telefonisch über

den Empfang angefragt werden.

Weiterhin nicht möglich

sind Besuche auf den für die

Versorgung von Covid-Patienten

vordefinierten Bereichen.

Um möglichst vielen Patienten

Besuch zu ermöglichen,

wird bereits im Voraus um Verständnis

gebeten, dass auf Grund

der Besucherzahlbeschränkung

nicht immer ein täglicher Besuch

möglich sein wird. Selbstverständlich

gelten weiter die

Ausnahmeregelungen für Besuche

bei Kindern und Patienten

in der Palliativbehandlung.

Im Alltag auch außerhalb

des Krankenhauses werden

Schutzmaßnahmen wie häufiges

Händewaschen und Abstand

halten empfohlen. „Beachten

Sie die Husten- und Niesetikette

und fassen sich nicht

mit den Händen ins Gesicht!

Unter dem Motto ‚Lächeln statt

Händeschütteln‘ soll verhindert

werden, dass Keime über den

Händedruck übertragen werden.“

BZ/BZ-Foto: Asklepios


SERVICE 30. Mai 2020 • BZ Ausgabe KW 22/20

Ferienfahrplan gilt

bodo Einschränkungen im Busverkehr

Der Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund

(bodo) möchte die

Fahrgäste auf die Einschränkungen

im Busverkehr während der

Pfingstferien in Baden-Württemberg

und Bayern hinweisen. Es

gilt dann der Ferienfahrplan.

In den Schulferien von Dienstag,

2. Juni, bis einschließlich

Freitag, 12. Juni 2020, verkehren

die im Fahrplan als „S“ gekennzeichneten

Kurse nicht.

Fahrgäste werden gebeten, dies

bei ihrer Reiseplanung zu beachten.

Die ersten Ausflugsziele öffnen

wieder und die Region bietet

vielfältige Outdoor-Aktivitäten.

Auch wenn einige Freizeitlinien,

wie der Erlebnisbus






1 und 2 oder auch Räuberbahn

und Moorbahn in diesem Jahr

leider erst nach den Pfingstferien

in die Saison starten, gibt es

viele weitere Bus- und Bahnlinien,

die Ausflügler in die Freizeit

bringen. Laut „Freizeitund

Ferienregelung“ ist die

Schülermonatskarte während

der Pfingstferien ganztägig im

gesamten bodo-Verbundgebiet

in Bus und Bahn gültig, außer

im DB-Fernverkehr IC/EC.

Auch das Junior-Ticket, das beliebte

Freizeitticket für alle unter

21 Jahren, ist im Ferienzeitraum

ganztägig und verbundweit

gültig. Schülerausweis

oder Altersnachweis sind dabei

bitte stets mitzuführen.

BZ

Finanzieller Ausgleich

Schülermonatskarten Kein Eigenanteil fällig

Seit Beginn der Schulschließungen

auf Grund der Corona-Pandemie

blieben Schülermonatskarten

größtenteils ungenutzt. Deshalb

gibt es jetzt eine Ausgleichslösung,

wird in einer Pressemitteilung

der Bodensee-Oberschwaben

Verkehrsverbund GmbH (bodo)

bestätigt.

Demnach werden die Eigenanteile

für ungenutzte Schülermonatskarten

für bis zu zwei

Monaten ersetzt. Wichtig ist

hierbei, dass die Schülermonatskarten

nicht zurückgegeben

sind und der Eigenanteil

bezahlt ist.

Kein Eigenanteil Mai

Eine erste Maßnahme galt

dem aktuellen Abrechnungsmonat

Mai. „Im Rahmen der

Ausgleichslösung wurde der Eigenanteil

für diesen Monat

nicht eingezogen und demzufolge

die für Mitte Mai angesetzte

SEPA-Lastschrift nicht

durchgeführt. Voraussetzung

hierfür war, dass die Schülermonatskarte

Mai nicht zurückgegeben

wurde“, schreibt bodo

in seiner Presseinformation.

Ausgleich für April

Und weiter heißt es in der

Mitteilung: „Für all jene, die

die Schülermonatskarte April

behalten und den Eigenanteil

entrichtet haben, wird es einen

finanziellen Ausgleich im Monat

Juni geben. Heißt konkret:

Die Fahrkarte für den Juni ist

kostenlos, weil kein Einzug des

Eigenanteils erfolgen wird.“

Auch wenn die Rückkehr

zum normalen Schulalltag nur

schrittweise erfolgt, kann die

Schülermonatskarte im Juni

gut genutzt werden. In den

Pfingstferien gilt die übliche

Ferienregelung, so dass die

Schülermonatskarte dann von

Montag bis Sonntag verbundweit

und ganztägig gilt und

auch gut genutzt werden kann.

Denn die ersten Ausflugsziele

öffnen aktuell wieder ihre Türen

und die Region bietet zahlreiche

Natur-Highlights sowie

Outdoor-Aktivitäten, die gut

mit Bus und Bahn zu erreichen

sind.

BZ

FAMILIENNACHRICHTEN

GEBURTEN

20.04.2020: Lisjana Dautaj,

Donika Dautaj, geb. Ramaj und

Pajtim Dautaj, Lindau (B)

23.04.2020: Kaosar Hassani,

Shabana Hassani und Quadratullah

Hassani, Lindenberg i.A.

25.04.2020: Aliki Kosta,

Armela Gjovasho und

Vangjel Kosta, Lindau (B)

29.04.2020:Joachim Alexander

Waßmundt, Bianca Maria

Waßmundt, geb. Konirsch und

Tobias Joachim Waßmundt,

Weiler-Simmerberg

EHESCHLIESSUNGEN

08.05.2020: Hannah Luisa Mair

und Michael Scharf, Lindau (B)

16.05.2020: Sabrina Hartwig und

Marc Jehnes, Lindau (B)

STERBEFÄLLE

29.04.2020: Josef Siegfried

Baldauf, Lindau (B)

01.05.2020: Erna Maria Henke,

geb. Fischer, Lindau (B)

01.05.2020: Helmuth Bach,

Lindau (B)

02.05.2020: Horst Willi Neu,

Lindau (B)

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

Bleicheweg 13 88131 Lindau (B) www.bestattungen-schwitzer.de

bestattungsinstitut-schwitzer@web.de TAG & NACHT 0 83 82 97 52 40

4.5. – 17.5.2020

04.05.2020:Louis Sandor Simon,

Eva Marleen Simon-Reinke,

geb. Reinke und Francisc Simon,

Lindau (B)

05.05.2020: Lea Preuß,

Marina Sylvia Preuß, geb. Würfel

und Dennis Preuß, Weißensberg

06.05.2020: Rosalie Ida Breyer,

Elke Sibylle Breyer, geb. Morent

und Armin Breyer, Hergatz,

OT Maria-Thann

07.05.2020: Paul Schmid,

Marina Schmid geb. Teichmann

und Ralf Schmid, Weißensberg

16.05.2020: Liliana Maria Kauer

und Marco Koenen, München

06.05.2020: Emma Theresia Ried,

geb. Menz, Lindau (B)

10.05.2020: Horst Häußler,

Lindau (B)

11.05.2020: Ingrid Helga

Fremgen, geb. Wetzel, Lindau (B)

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 22

vom 01.03.2020. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 e/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,– e/Jahr

Impressum

Anzeigen

GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

APOTHEKEN

Vorwahl Lindau: 0 83 82 /...

Sa., 30. Mai 2020:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 0 83 82 /27 53 12

So., 31. Mai 2020:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 0 75 43/23 57

15

Mo., 01. Juni 2020:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 0 83 82 /84 51

Di., 02. Juni 2020:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Reutin, Tel.: 0 83 82 /7 39 62

Mi., 03. Juni 2020:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 0 83 82 /2 68 66

Do., 04. Juni 2020:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Insel, Tel.: 0 83 82 /58 14

Fr., 05. Juni 2020:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 0 83 82 /2 68 66

Sa., 06. Juni 2020:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89/9 81 12

So., 07. Juni 2020:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Aeschach, Tel.: 0 83 82 /2 21 21

Mo., 08. Juni 2020:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 0 75 43/5 49 83

Di., 09. Juni 2020:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer Str.

51, Lindau, Tel. 0 83 82 /58 21

Mi., 10. Juni 2020:

Möven-Apotheke, Hemigkofener

Str. 10, Kressbronn,

Tel.: 0 75 43/86 41

Do., 11. Juni 2020:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Insel, Tel.: 0 83 82 /44 41

Fr., 12. Juni 2020:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 0 83 82 /27 53 12

IM NOTFALL

Rettungsdienst 112

Notaufnahme

KASSENÄRZTL.

BEREITSCHAFT

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis

Friedrichshafener Str. 80A (Li)

Auskunft unter Tel.: 116 117

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr

ZAHNÄRZTL.

BEREITSCHAFT

An Wochenenden und

Feiertagen im unteren Kreis

Lindau: 01 80/5 05 99 91

Sie werden automatisch mit dem

diensthabenden Zahnarzt verbunden.

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende

Kosten entstehen.)

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.

Liste im Internet:

www.zahnaerzte-lindau.de


16 30. Mai 2020 · BZ Ausgabe KW 22/20

WISSENSWERTES

Freude über Saisonstart

Tennisfreunde Reutin e.V Verein wirbt um neue Mitglieder

Sport ist in Zeiten von Corona

noch wichtiger als bisher.

Deshalb freuen sich die Tennisfreunde

Reutin in diesem

Jahr besonders, die Eröffnung

ihrer drei Freiplätze bekannt

geben zu dürfen. Als kontaktlose

Sportart eigne sich Tennis

besonders gut, um unter

Einhaltung der Corona-Schutzregeln

wieder mehr Abwechslung

in den Alltag zu bringen.

Auch wer nicht Mitglied bei den Tennisfreunden Reutin ist, darf dort

spielen. Wie man unkompliziert Plätze anmietet, wird auf der Homepage

des Vereins verraten.

BZ-Fotos: Tennisfreunde Reutin

Vielleicht ist dies auch für

Interessierte ein guter Anlass,

um mit dem Tennissport zu

beginnen oder wieder einzusteigen.

Der Verein freut sich

über neue Mitglieder, die in

ungezwungener Atmosphäre,

zu familienfreundlichen Preisen

Tennis spielen wollen.

Die Tennisschule Leif Grondey

bietet auch in diesem Jahr Trainerstunden

für Anfänger, Geübte

und Wiedereinsteiger an.

Dieses Trainingsangebot ist

seit längerem eine große Bereicherung

für den Reutiner Verein.

Dies gilt ebenso für das

Angebot „Spielen unter Freunden“.

Es ermöglicht den Mitgliedern,

kostenfrei mit Vereinsmitgliedern

von Wasserburg

und Oberreitnau auf den

jeweiligen Anlagen Tennis zu

spielen.

Auch Nichtmitglieder können

den Platz gerne nutzen.

Neu ist in dieser Saison eine

vereinfachte Abwicklung der

Anmietung von Plätzen durch

Nichtmitglieder. Sowohl Gäste

als auch alle Lindauer haben

die Möglichkeit, auf diesem

Weg unkompliziert Plätze anzumieten.

Weitere Details hierzu

sowie zu Preisen finden

Interessenten auf der Webseite

des Vereins. BZ

Neue LEADER-Projekte

Junge Kirche Lindau hofft auf Förderung

Bis Mitte Juni 2020 findet ein

Umlaufverfahren des Entscheidungsgremiums

der LEADER-

Gruppe Regionalentwicklung

Westallgäu-Bayerischer Bodensee

statt. Die eigentlich öffentlich

stattfindende Sitzung des

LEADER-Gremiums findet aufgrund

der aktuellen Corona-Situation

nun digital statt. Zur

Beschlussfassung stehen zwei

LEADER-Projekte: ein „Ort der

Stille“ im Rothach-Park in Weiler

und moderne Veranstaltungstechnik

für die neuen Jugendräume

von „luv“ junge Kirche in

Lindau.

Durch das Projekt „Ort der

Stille im Rothach-Park in Weiler“

der AllgäuStift – Rothach-

Park gGmbH soll im Park des

neuen Seniorenheimes in Weiler

unter Verwendung des

historischen Glockenturms

des damaligen Krankenhauses

eine kleine Kapelle als „Besinnungsort“

und Zielpunkt

für die Bewohner des Pflegeheims

sowie für die Öffentlichkeit

entstehen.

Diese Kapelle soll zudem

als ein Muster für einen

architektonisch interessanten

Baukörper unter Verwendung

von heimischem

Weißtannenholz dienen.

Das zweite Projekt „Förderung

der Veranstaltungstechnik

für die Jugendkirche“ des

Evangelisch-Lutherischen Dekanats

Kempten (Region Lindau-Westallgäu)

und „luv“ junge

Kirche in Lindau trägt dazu

bei, mit attraktiven Jugendveranstaltungen

in den neu

entstehenden Räumen der

Jugendkirche die Identifikation

mit der Region und die

Attraktivität der Region für

junge Menschen zu erhöhen.

Die Ausrüstung der Jugendkirche

mit moderner Veranstaltungstechnik

ermöglicht

die Durchführung kultureller

Jugendveranstaltungen im

Rahmen der offenen Jugendarbeit

der Jugendkirche.

Insgesamt sollen im Umlaufbeschluss

des LEADER-Gremiums

der Regionalentwicklung

Westallgäu-Bayerischer

Bodensee über 84.190 Euro

Förderung beschieden werden,

davon 41.250 Euro für den „Ort

der Stille“ in Weiler und

42.940 Euro für die Jugendkirche

in Lindau.

Weitere Informationen erhalten

Interessenten online

unter: www.westallgaeubayerischerbodensee.de

BZ

Tennisfreunde Reutin e.V.

Rickenbacher Straße 72

88131 Lindau (B)

E-Mail:

info@tennisfreunde-reutin.de

@ www.tennisfreunde-reutin.de

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www.lindinger-immobilien.de

Lindau

83/

www.unterberger.cc

Auto

Radlaktion startet am 1. Juni

Die Corona-Pandemie hat auch

den Zeitplan für die langjährige

Gesundheitsaktion „Mit dem

Rad zur Arbeit“ durcheinander

gebracht. „Viele ehemalige Teilnehmer,

aber auch Betriebe vor

Ort haben uns gefragt, ob und

wann die Aktion in diesem Jahr

stattfindet“, so Christine Weiland,

Bewegungsfachkraft von der AOK

in Lindau. AOK und ADFC haben

deshalb entschieden, die Radlaktion

auch in diesem Jahr an den

Start zu bringen. „Wir werden die

Spielregeln anpassen und auch

Arbeitnehmern im Home-Office

die Teilnahme ermöglichen“, so

Christine Weiland. Wer keine

Wegstrecke zur Arbeitsstelle

zurücklegt, kann auch geradelte

Kilometer rund um sein Home-

Office in den Online-Radlkalender

eintragen. Die Aktion startet am

1. Juni. Die Anmeldung ist möglich

unter: www.mit-dem-rad-zurarbeit.de

Bis zum 16. Oktober können die

Teilnehmer dort im Aktionskalender

ihre Radtage online eintragen.

Dort gibt‘s auch alle Infos zur Aktion,

die Radlwetter-Vorhersage

und Gewinnchancen. BZ-Foto: AOK

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