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Sonnabend, 17. September 2011

IRTSCHAFT � WOHNEN � FREIZEIT � LEBEN � VERKEHR � FAMILIE � STADT & LAND

ANZEIGEN-SONDERTHEMA � 63


64 � ANZEIGEN-SONDERTHEMA Sonnabend, 17. September 2011

IRTSCHAFT � WOHNEN � FREIZEIT � LEBEN � VERKEHR � FAMILIE � STADT & LAND

Berufliche Perspektiven in vielen Bereichen

Der neue Studiengang „Cruise Tourism Management“ der Hochschule Bremerhaven ist attraktiv – Ausbildung für Führungspositionen

Mit Kreuzfahrtschiffen in exotische

Länder reisen, im Süden

überwintern, interessante Menschen

treffen: So stellen sich

junge Menschen häufig das Berufsleben

in der boomenden

Kreuzfahrt-Branche vor. Attraktiv

ist daher der neue Studiengang

„Cruise Tourism Management“

(CTM) der Hochschule

Bremerhaven. Doch es geht bei

dem Studium um weit mehr.

Linda Pieszek aus Chemnitz

hat vor kurzem ihr Studium

in Bremerhaven abgeschlossen.

Für sie ist das „Kreuzfahrt-Klischee“

bereits wahr

geworden. Derzeit liegt sie

mit einem Passagierschiff in

Alaska. „Danach fahre ich

nach Mittelamerika, um dort

zu überwintern“, sagt die

24-Jährige, die den CTM-

Vorläufer-Studiengang

„Cruise Industry Management“(CIM)

abgeschlossen

hat.

Karriere im Blick

Angefangen hat sie am Empfang,

der „Rezeption“ des

Schiffs. Danach soll es auf

der Karriereleiter nach oben

gehen, in gehobene Positionen,

auf See oder an Land –

denn sie in ihrem Studium

darauf vorbereitet worden,

das komplexe Zusammenspiel

an Bord zu managen.

Dazu müssen Aspekte wie

Wirtschaft und Tourismus,

Hotellerie, Gastronomie und

Unterhaltung, Technik, Logistik,

Nautik, Sicherheit

und Umweltschutz, Sprache,

Kultur unter einen Hut

gebracht werden.

„Wir sind keine

Hotelschule“,

stellt Professor

Dr. Alexis Papathanassis

klar. Wem es

lediglich darum

gehe,

„an Bord“

zu sein,

könne

beispielsweise

eine

Ausbildung

im Hotelfachabsolvieren.

Beim

CTM-Studiengang

gehe es vielmehr

darum

zu lernen,

kreativ mit

den Anforderungen

der Brancheumzugehen,

Probleme

> Mit Energie in Ihreberufliche Zukunft!

|>|Energie, Trinkwasser,Entsorgung,technische Dienstleistungen

www.swb-gruppe.de

zu analysieren und Lösungen

zu finden. „Wir bilden

für Führungspositionen aus“,

sagt Papathanassis, der seinen

Studenten ein Rüstzeug

für das Leben mitgeben

will. Das Handwerkszeug

dazu erhielten

die Studenten während

des vierjährigen

Studiums. „Es

ist ein fundiertes

betriebswirtschaftlichesStudium“,

sagt Papathanassis.

Viele der

CIM-Studenten

hätten

nach

dem

In Kooperation mit der privaten Fachhochschule für Wirtschaftund Technik (FHWT)–Vechta/

Diepholz/Oldenburgbieten wir zielstrebigen, engagierten und motivierten (Fach-)Abiturientinnen

und (Fach-)Abiturienten zum 01.09.2012 einen dualen Ausbildungsweg im kaufmännischen Bereich

mit folgendem Abschluss an:

> Bachelor of Arts in Business Administration

>

>

>

>

>

Ausbildungsberuf:Industriekaufmann/Industriekauffrau

Voraussetzungen:

allgemeine oder fachgebundene Hochschulreifeoder Fachhochschulreife mit überdurchschnittlichem

Abschluss in den Fächern Deutsch,Englisch und Mathematik sowie gegebenenfalls Betriebswirt-

schaftslehre

Darüber hinaus bieten wir engagierten und motivierten Berufsstarterinnen und Berufsstartern in

den Unternehmen der swb-Gruppe in Bremen und Bremerhaven zum 01.09.2012 folgende Ausbil-

dungswege im technischen und kaufmännischen Bereich an:

Am StandortBremen suchen wir Auszubildende zum/zur

Mechatroniker/in

Industriekaufmann/Industriekauffrau

Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation

An den Standorten Bremen und Bremerhaven suchen wir Auszubildende zum/zur

Elektroniker/in für Betriebstechnik

Industriemechaniker/in

Voraussetzungen für alle technischen Ausbildungsberufe:

mindestens guter mittlerer Bildungsabschluss,technisches Grundverständnis sowie gute Leistun-

gen in Deutsch und in den naturwissenschaftlichen Fächern

Voraussetzungen für Industriekaufleute:

guter Abschluss der zweijährigen höheren Handelsschule oder Abitur sowie idealerweise erste

Erfahrung im Kundenkontakt

Voraussetzungen für Kaufleute für Bürokommunikation:

mindestens guter Realschulabschluss sowie idealerweise erste Erfahrung im Kundenkontakt

Bachelor den Master angehängt,

häufig an renommierten

Universitäten in ganz Europa.

Das Augenmerk im neuen

Studiengang Cruise Tourism

Management, der den bisherigen

Studiengang Cruise Industry

Management ablöst,

liegt stärker auf dem aktiven

Lernen. „Problem-Based-

Learning“ – problembasiertes

Lernen – nennt es Papathanassis.

„Wir wollen weg von

der Powerpoint-Vergiftung“,

kritisiert er Frontal-Vorlesungen.

Um das zu ändern,

hätte er gemeinsam mit den

anderen Professoren beschlossen,

den Studiengang

umzustrukturieren.

Lösungen finden

Die Studenten lernten künftig

nicht mehr die Lösungen

für Probleme, sondern müssten

diese selber finden.

„Wenn beispielsweise ein

Schiff nicht ausgebucht ist,

dann kann das verschiedene

Ursachen haben“, sagt Papathanassis.

Es könne am

Marketing liegen oder an einem

zu hohen Preis. Mit diesem

Beispiel verdeutlicht er,

dass einzelne Fächer nicht

die Lösung brächten, sondern

interdisziplinär gedacht

In der schmucken Uniform empfängt

Linda Pieszek die Kreuzfahrer an Bord.

Die swbAGbildet mit ihren

Tochtergesellschaften und Be-

teiligungen die Unternehmens-

gruppe swb. Sie stehtfür Energie

und Trinkwasser in Bremen und

Bremerhaven. Mit derStrategie,

Energie aus Abfall zu erzeugen,

schlägt sie den Bogen zwischen

Erzeugung und Entsorgung.

Technische Dienstleistungen rund

um Haus und Unternehmen ver-

vollständigen das umfangreiche

Leistungsspektrum.

> Sie suchen die Herausforderung

in einem vom audit berufundfamilie

zertifizierten Unternehmen? Dann

freuen wir uns auf IhreBewerbung

mit Kopien der letzten beiden

Zeugnisse an die unten

angegebene Adresse.

> Detaillierte Informationen

finden Sie auch auf unserer

Homepage.

> Besuchen Sie uns auch beim

„Tag der offenen Tür“ am

24.09.2011 von10bis 13 Uhr in

den technischen Werkstätten der

swb AG. Dortinformieren wir Sie

gern über unsereverschiedenen

Ausbildungswege.

swbAG

Christiane Kretschmer

Personalmarketing

und -entwicklung

Theodor-Heuss-Allee 20

28215 Bremen

Telefon: 0421 359-3320

bewerbungen@swb-gruppe.de

werden müsse. Dabei gebe es

natürlich Hilfestellung von

den Professoren, wenn die

Studenten in einer Sackgasse

stecken.

Dreht sich das Studium

mit Inhalten wie Nautik, Hotel-

und Restaurantmanagement

sowie Gastronomie

zwar um den Seetouristik-

Sektor, erschöpften sich die

beruflichen Perspektiven im

Anschluss an das Studium

aber nicht auf diesen Bereich.

„Manche Absolventen

gehen zu Banken oder in

ganz andere Bereiche“, sagt

Papathanassis. Aber die

Chancen, einen Platz in der

Kreuzfahrtbranche zu bekommen,

seien gut. Deutschland

sei der zweitgrößte

Markt für Seereisen in Europa.

Während des zum Studium

gehörenden Praktikums

knüpften die Studenten

schon häufig Kontakte. „In

der Tourismusbranche kennt

jeder jeden“, sagt Papathanassis.

Es gebe nur wenige

Reedereien, zu denen die

Hochschule gute Kontakte

pflege. Linda Pieszek hat

den Sprung geschafft: „Jetzt,

wo ich jung bin, kann ich

zur See fahren.“ Was danach

kommt, das werde sich zeigen.

„Möglichkeiten habe

ich viele“, sagt Pieszek. (yvo)

www.ctm.hs-bremerhaven.de

Nach dem Studium aufs Kreuzfahrtschiff: Linda Pieszek vor ihrem

Arbeitsplatz, der „Norwegian Jade“. Fotos privat

Selbstprüfung im Web

Im Internet gibt es diverse Tests – Geben sie wirklich gute Tipps?

Das Ende der Schulzeit

rückt immer näher. Noch

nicht mal ein Jahr bleibt, um

sich Gedanken über die berufliche

Zukunft zu machen.

Vielleicht wäre ein Jurastudium

toll? Oder was mit Medien?

Und Handwerker werden

ja auch gebraucht.

Oder? Bei der Orientierung

helfen Selbsttests im Internet.

Wo will ich hin

Diese Tests – auch als Self

Assessments bezeichnet –

bieten mittlerweile zahlreiche

deutsche Hochschulen

und Universitäten im Internet

an. Größere Firmen haben

ihrerseits eigene Tests

entwickelt, die direkt auf Positionen

im Unternehmen

zugeschnitten sind. Man erfährt

dort, ob man sich für

den Beruf des Bankberaters

eignet oder nicht.

Eine Ausnahme bildet der

Kompass-Beruf, ein Selbsttest,

den die Sparkasse gemeinsam

mit dem namhaften

Autoren und Diplom-Psychologen

Jürgen Hesse entwickelt

hat. Nach mehr als

200 Fragen und einer Testreihe

zu den Fähigkeiten des

Probanden gibt der Test

Empfehlungen zu den Berufen,

die sich für den Suchenden

eignen.

Kompass-Beruf ist der umfangreichste

Test und kann

für viele sicherlich eine gute

Hilfestellung bei der beruflichen

Orientierung sein.

Nicht nur der schiere Umfang

sprechen für den Test,

auch die Art der Fragen und

die Einordnung der Berufe in

ein sehr differenziertes Kategoriensystem

lassen ihn

nachvollziehbar erscheinen.

Der Test ist jedoch nicht

kostenlos. Um ihn absolvieren

zu können, benötigen Interessierte

einen Code. Diesen

gibt es bei der Sparkasse

auf Anfrage. Schulen können

auch Sammelpakete für ganze

Klassen bestellen.

An den Universitäten und

Fachhochschulen ist das An-

Wir setzen auf Zukunft!

Die Norddeutsche Seekabelwerke GmbH (NSW) ist seit mehr als 100 Jahren ein weltweit führender

Hersteller für Telekommunikationsseekabel. Wir sind international als Lieferant für Spezialkabel

in der Öl- und Gasindustrie etabliert. Zusätzlich hat sich NSW seit 2007 erfolgreich im stark

wachsenden Markt für Energieseekabel für die Offshore Wind Industrie positioniert. NSW ist

Mitglied der General Cable Corporation, die in 47 Ländern mit 11.700 Mitarbeitern einen Umsatz von

zur Zeit 3,7 Mrd.€ erzielt.

An unserem Standort Nordenham bieten wir für den Ausbildungsbeginn

1. 8.2012 Plätze in den folgenden Ausbildungsgängen an:

· Industriekaufmann (m/w)

· Elektroniker für Betriebstechnik (m/w)

· Maschinen- und Anlagenführer (m/w)

· Duales Studium Betriebswirtschaft (m/w),

Abschluss Bachelor of Arts

· Duales Studium Elektrotechnik (m/w),

Abschluss Bachelor of Engineering

gebot an Self Assessments

wesentlich größer. Für verschiedene

Studienfächer

oder ganze Studienbereiche

gibt es sie mittlerweile. Ziel

ist es, den potenziellen Bewerbern

einen Einblick in

die Studieninhalte zu geben

und ihnen so eine Orientierung

zu ermöglichen. Ein bis

zwei Stunden muss man dafür

etwa einplanen.

Nützlich sind die Self Assessments

aber nicht nur für

die zukünftige Studentenschaft,

sondern auch für die

Bildungsinstitute. Für einige

Studiengänge ist es notwendig,

vorher das zugehörige

Self Assessment zu absolvieren.

„Wir haben das für einige

Fächer zur Bedingung gemacht,

weil wir möchten,

dass sich die Bewerber mit

den Studieninhalten auseinandersetzen

und sich nicht

einfach nur bei uns bewerben“,

sagt Christina Vocke,

Dezernentin für studentische

Angelegenheiten an der Uni

Bremen. (Bastian Mojen)

Angesprochen sind alle, die im kommenden Jahr erfolgreich die

Schule abschließen werden und über Motivation, Selbstständigkeit

und Teamfähigkeit verfügen.

Wenn Sie eine dieser Ausbildungsmöglichkeiten interessiert, senden

Sie bitte Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen ausschließlich

auf dem Postweg bis zum 14.10.2011 an:

Norddeutsche Seekabelwerke GmbH,

Human Resources, Postfach 14 64,

26944Nordenham.


Sonnabend, 17. September 2011

IRTSCHAFT � WOHNEN � FREIZEIT � LEBEN � VERKEHR � FAMILIE � STADT & LAND

Wo ist die Schraube für Schanghai?

Als angehende Fachkraft für Lagerlogistik braucht Thore Kroll Organisationstalent, Tatkraft und jederzeit den Überblick

In der Logistikbranche sorgen

Profis dafür, dass Güter zur

rechten Zeit am rechten Ort ankommen.

Täglich, rund um die

Uhr und weltweit. Wer Spaß

am Zupacken und Organisieren

hat, kann mit einer Ausbildung

zur Fachkraft für Lagerlogistik

einen Beruf mit hervorragenden

Zukunftsaussichten erlernen.

Das BLG-Logistik-Center im

Bremer Westen ist ein gigantisches

Areal. Auf einer Fläche

so groß wie 30 Fußballplätze

herrscht ständig

Hochbetrieb. 300 Lkw fahren

täglich auf das Gelände,

unzählige Container werden

auf Anhänger und Eisenbahnwaggons

geladen und

für den Seetransport vorbereitet.

Abertausende Kisten

werden in riesigen Hallen

bestückt, kontrolliert und

verladen. Mitten in diesem

hochkomplexen System arbeitet

Thore Kroll und behält

den Überblick. Der 18-Jährige

absolviert hier einen Teil

seiner Ausbildung zur Fachkraft

für Lagerlogistik.

Überall bewegt sich was

„An meinen ersten Arbeitstag

erinnere ich mich noch

genau. Ich war beeindruckt,

wie groß die modernen Lager

tatsächlich sind. Überall

bewegt sich etwas, und alles

ist bis ins Detail organisiert“,

sagt Thore. Mittlerweile

steckt er mitten im zweiten

Lehrjahr und versteht den

Großteil der komplexen Abläufe.

Fachkräfte für Lagerlogistik

sorgen dafür, dass Waren

im Lager immer zur rechten

Zeit, am rechten Ort und in

der richtigen Menge zur Verfügung

stehen. Sie planen

und organisieren das Beund

Entladen, sortieren und

verpacken Waren und arbeiten

dabei ständig mit modernen

Computersystemen.

Thores Arbeitsalltag ist abwechslungsreich,

die Geräte,

die er bedient, ebenso: Computer,

Hubwagen und Gabelstapler.

In den riesigen Hallen des

BLG-Logistik-Centers in

Bremen lagern Autoteile aus

Deutschland und Europa,

die von hier aus per Container

in Werke auf der ganzen

Welt verschickt werden - von

der Schraube bis zur Beifahrertür.

Fachkräfte für Lagerlogistik

sorgen für den reibungslosen

Alltag in solchen

Lagern und versuchen kontinuierlich,

die Abläufe zu optimieren.

Alles muss möglichst

routiniert und effizient

organisiert werden.

„Es ist schon eine Menge

Eben noch im Büro am Computer, jetzt schon in der Lagerhalle

auf den Gabelstapler. Thores Arbeitsalltag ist sehr abwechslungsreich.

Ihm wird so schnell nicht langweilig.

KOMPAKT

Fachschulen für

Landwirtschaft

Welche landwirtschaftliche

Fachschule kann ich besuchen?

Welche Schule bietet

einen Abschluss zum Agrarbetriebswirt,

zum Wirtschafter,

zum Techniker an und

wann ist Ausbildungsbeginn?

Sich einen Überblick

über die landwirtschaftlichen

Fachschulen in Deutschland

zu verschaffen, ist gar nicht

so einfach.

Die Bildungshoheit liegt

bei den Ländern. Zum Teil

sind die Fachschulen dem

Landwirtschaftsministerium,

zum Teil dem Kultusministerium

zugeordnet. Zudem unterliegt

die Schullandschaft

einem dynamischen Prozess

– Schulen werden umstrukturiert,

kooperieren oder

werden geschlossen.

Einen Überblick über das

vielfältige Fachschulangebot

gibt eine tabellarische Übersicht,

die in einem Online-

Special der August-Ausgabe

von B&B Agrar, der aid-

Fachzeitschrift für Bildung

und Beratung, veröffentlicht

worden ist. Sie ist zu finden

auf zwei Websites im Internet.

(aid) www.bub-agrar.de

www.aid.de

www.oblik.de

In der riesigen Lagerhalle des BLG-Logistik-Centers wirkt Thore so klein wie ein Playmobilmännchen. Hier den Überblick zu

bekommen - und zu behalten! - gehört zu seinen vordringlichsten Aufgaben. FOTOS: JONAS GINTER

Verantwortung, die man hier

trägt“, sagt Thore während er

mit einem Scanner den

Strichcode einer Kiste voller

Plastikteile abliest. Wenn er

hier in Bremen etwas falsch

verarbeitet, kann das zu

Problemen in Autowerken

am anderen Ende der Welt

führen. Die eingescannte

Nummer wird direkt an das

Computersystem übertragen

und somit ist jederzeit klar,

wo welche Ware steht und

wer sie bearbeitet hat.

„Unsere Branche entwickelt

sich sehr dynamisch.

Ständig wird versucht, noch

flexibler und schneller zu

sein. Vor einigen Jahren gab

es diese Handscanner zum

Beispiel noch nicht. 25-stellige

Zahlencodes wurden per

Hand eingetippt. Das nahm

viel Zeit in Anspruch und

wurde optimiert“, sagt Uwe

Dannheim. Der Ausbildungsleiter

ist seit 26 Jahren

bei der BLG beschäftigt und

weiß genau, was angehende

Fachkräfte für Lagerlogistik

mitbringen müssen. „Wir suchen

junge Menschen mit einer

schnellen Auffassungsgabe

und ausgeprägtem Organisationstalent,

die logisch

denken können.

Das klingt banal, aber wer

die Abläufe hier sieht, wird

das sofort verstehen“, erklärt

Dannheim. Die Fachkräfte

für Lagerlogistik seien das

Eine Ausbildung im öffentlichenDienst

öffnet Türen–nicht nur Ihnen.

Siesucheneinen AusbildungsplatzinIhrem Wunschberuf?

Dann isteineBerufsausbildungineiner dervielenDienststellenund Einrichtungen

derFreienHansestadt Bremen –dem größtenArbeitgeber derRegion–IhreChance!

Kaufmännische Berufe

•Bürokauffrau/-mann

•Immobilienkauffrau/-mann

•Kauffrau/-mann fürBürokommunikation

•Kauffrau/-mann fürMarketingkommunikation

•Veranstaltungskauffrau/-mann

Laborberufe

•Mikrotechnologin/-technologe

•Biologielaborant/in

•Chemielaborant/in

…und außerdem

•Fachangestellte/rfür Medienund

Informationsdienste

(dreiverschiedeneFachrichtungen)

•Gärtner/in

•Köchin/Koch

•Medizinische/r Fachangestellte/r

Rückgrat des Logistik-Centers.

Ohne sie geht nichts.

Thore bewarb sich direkt

nach seinem Realschulabschluss

bei der BLG. Er bestand

das Auswahlverfahren

und ist heute einer von gut

60 Auszubildenden zur

Fachkraft für Lagerlogistik.

Zweimal pro Woche arbeitet

er nicht auf dem Betriebsgelände.

Dann drückt er die

Schulbank in der Berufs-

Technische Berufe

•Anlagenmechaniker/in

•Bauzeichner/in

•Fachkraft fürKreislauf-und Abfallwirtschaft

•Fachkraft fürVeranstaltungstechnik

•Elektroniker/in fürBetriebstechnik

•Fachinformatiker/in

•Industriemechaniker/in

•Kraftfahrzeugmechatroniker/in

•Tischler/in

•Vermessungstechniker/in

•Zerspanungsmechaniker/in

BewerbenSie sich jetzt!

ausbildungsbeginn 1.September 2012

Bewerbungsfrist 4.November 2011

weitere infos und Stellenausschreibung:

www.ausbildung.bremen.de

Polizei Bremen

schule. Die Unterrichtsfächer

sind so vielfältig wie die

späteren Einsatzgebiete der

Fachkräfte.

Neben breitem theoretischem

Fachwissen zum Lagern,

Bearbeiten, Verpacken,

Kommisionieren und Versenden

von Gütern steht unter

anderem auch Englisch,

Betriebswirtschaft oder Geografie

auf dem Stundenplan.

„Es ist beispielsweise wichtig

Wir suchen aufgeschlossene, teamfähige und flexible junge Menschen

aus allen Kulturkreisen.

Wir suchen Sie!

Bei der Polizei ist kein Tagwie der andere! Ständig erleben Sie Neues

und helfen anderen Menschen in vielen verschiedenen Situationen.

Wir bieten

Interessiert?

einen abwechslungsreichen, interessanten Beruf

eine anspruchsvolle Tätigkeit im Innen- und Außendienst

ein Duales Bachelor-Studium

ein geregeltes Einkommen auch schon während des Studiums

einen sicheren Arbeitsplatz in Bremen

Beamtenstatus ab dem ersten Studientag

Weitere Informationen /Bewerbungsformulare unter:

www.polizei.bremen.de, Untermenue Berufsinfos

Besuchen Sie

uns auch auf

Facebook und

Twitter!

ANZEIGEN-SONDERTHEMA � 65

AusbildunginBremerhaven

•Bauzeichner/in

•Bürokauffrau/-mann

•DualesStudiumInformatik(B. Sc.)

•Industriemechaniker/in

•Fachinformatiker/in

•Fotograf/in

•Technische/rProduktdesigner/in

•Tischler/in

Der direkte Link

zumAusbildungsplatz:

Bremen. Aber sicher!

zu wissen, wie lange ein

Schiff von Bremen nach Malaysia

braucht“, erklärt Thore.

Einmal pro Woche kommen

die Azubis der BLG außerdem

zu innerbetrieblichen

Schulungen zusammen.

Dann ist Zeit für spezielle

Weiterbildungen, Prüfungsvorbereitungen

und Nachhilfe.

„Es ist uns wichtig, die

Auszubildenden untereinan-

der zu vernetzen“, sagt Ausbildungsleiter

Uwe Dannheim.

So können Azubis

voneinander lernen. Ein reiner

Männerberuf ist es übrigens

nicht: Gut 15 Prozent

der Azubis sind junge Frauen.

Kürzere Ausbildung

Wenn für Thore alle gut

läuft, kann er vielleicht sogar

seine Ausbildungszeit verkürzen:

Üblich sind drei Jahre,

bei besonders guten Noten

sind auch zweieinhalb

Jahre möglich. Und mit einer

abgeschlossenen Berufsausbildung

stehen Fachkräfte

für Lagerlogistik gerade einmal

auf der ersten Sprosse

der Karriereleiter. Vielfältige

Weiterbildungen sind möglich.

Zum Beispiel zum Multifunktioner

oder zum Meister.

Auch ein Studium zum

Betriebs- oder Fachwirt ist

nicht ausgeschlossen.

Doch noch viel wichtiger:

Die Logistikbranche boomt

und die Aussichten, dort einen

Job zu bekommen, sind

bestens. Auch bei der BLG

sieht das nicht anders aus:

„Wir legen großen Wert auf

eine optimale Ausbildung.

Schließlich haben wir es hier

mit unserem eigenen Nachwuchs

zu tun“, sagt Ausbildungsleiter

Uwe Dannheim.

Für engagierte junge Menschen

seien die Chancen,

übernommen zu werden,

sehr gut. (Jonas Ginter)

Eine Ausbildung im öffentlichen

Dienst öffnet Türen–nicht nurIhnen.

•Verwaltungsfachangestellte/r

•Duales StudiumPublic Administration(B.A.)

Siehaben einHerz fürBremenund dieMenschen, diehier

leben? Dann bietet Ihnendie Freie Hansestadt Bremen eine

gute berufliche Perspektive in einermodernen, bürgerorientiertenVerwaltung.

Abwechslungsreiche Tätigkeiten, wie

z.B. persönlicheBeratungvon Bremerinnenund Bremern,

Bearbeitung vonAnträgenoderOrganisationsentwicklung

warten aufSie.Gestalten Siedie öffentlicheVerwaltungmit!

ausbildungs-/studienbeginn 1.9.2012

Bewerbungsfrist 18.11.2011

•Finanzwirt/in

• Diplom-Finanzwirt/in (FH)

Siehaben FreudeamUmgangmit Menschen, Zahlen und

EDVund SiesindanwirtschaftlichenZusammenhängen

undanGesetzen interessiert? In derSteuerverwaltungder

FreienHansestadtBremenerwartetSie eine abwechslungsreiche

Tätigkeitals Finanzbeamter/in,bei derSie persönlich

dieMenschenaus allenLebens- undWirtschaftsbereichenbetreuenund

z.B. SteuererklärungenoderBetriebe

überprüfen und sogarinder Steuerfahndungtätig sein

können.Gestalten Siedie öffentlicheVerwaltungmit!

ausbildungs-/studienbeginn 1.9.2012/1.10.2012

Bewerbungsfrist 31.10.2011

weitereinfos und Stellenausschreibung

www.ausbildung.bremen.de


66 � ANZEIGEN-SONDERTHEMA Sonnabend, 17. September 2011

IRTSCHAFT � WOHNEN � FREIZEIT � LEBEN � VERKEHR � FAMILIE � STADT & LAND

Die GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen ist das größte

Immobilienunternehmen im Land Bremen. Jeder siebte Bremer

wohnt bei uns. Mit rund 56.000 verwalteten Wohnungen und

einem breiten Angebot an Immobiliendienstleistungen gehören wir

zu den Großen der Branche in Deutschland.

Wir suchen zum Einstellungstermin 1. August 2012

Auszubildende für folgende Ausbildungsberufe:

Immobilienkaufmann/-frau

Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss der zweijährigen

Höheren Handelsschule, des Gymnasiums, der

Fachoberschule oder ein gleichwertiger Schulabschluss.

Kaufmann/-frau fürBürokommunikation

Gärtner/-in im Garten- undLandschaftsbau

Für diese Ausbildungsberufe ist der erweiterte Haupt-,

der Realschulabschluss oder das BGJ Voraussetzung.

Auskünfte zu den Ausbildungsberufen erteilen:

Frau Schmidt, Telefon: 0421 36 72-1 07

Frau Thiel, Telefon: 0421 36 72-1 17

Richten Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen

unter Angabe Ihres Berufswunsches bis Anfang

Oktober 2011 andas Personalmanagement der

GEWOBA.

Auch Online-Bewerbung möglich:

www.gewoba.de/online-bewerben.

DieGEWOBAist seit 2008 fürihrefamilienbewusste

Personalpolitik mitdem Zertifikatder audit

berufundfamilieausgezeichnet.

GEWOBA |Rembertiring27|28195 Bremen |www.gewoba.de

Mädchen Machen

Mehr!

Komm zu Airbus.

Bremen, Buxtehude, Hamburg oder Stade –wowillst du hin?

Unsere Ausbildungsstandorte bieten dir attraktive Perspektiven.

Aktuell suchen wir insbesondere weibliche Berufseinsteiger.

Technisch-gewerbliche Ausbildungsberufe:

• Elektronikerin für luftfahrttechnische Systeme

• Fluggerätmechanikerin Fachrichtung

Fertigungstechnik

• Verfahrensmechanikerin für Kunststoffund

Kautschuktechnik

• Werkstoffprüferin

Duale Studiengänge:

Bachelor of Science

• Wirtschaftsingenieurwesen

• Informatik-Ingenieurwesen

Bachelor of Engineering

• Mechanical Production and

Engineering

• Produktionstechnik und -management

• Flugzeugbau

• Verbundwerkstoffe/Composites

• Mechatronik

Werde Fan von Airbus

www.facebook.com/Airbuscareers

Für weitere Informationen

kannst du den QR-Code mit

deinem Handy einscannen.

Bewirb dich jetzt online für 2012!

Check-in unter: www.eads.com/ausbildung

Reale Kunden zum Üben

(Abend-)Studium an der Akademie für Kommunikation, Marketing und Medien

Die Bremer Akademie für Kommunikation,

Marketing und

Medien bietet ein praxisorientiertes

Studium auf dem vielseitigen

Feld der Wirtschaftskommunikation

an. Zugangsvoraussetzung

sind Abitur, Fachabitur

oder eine abgeschlossene

Berufsausbildung. Damit ist das

zweijährige Studium interessant

für alle, die nach dem Abi,

aus dem Job kommend oder

auch bei einem Wiedereinstieg

ins Berufsleben Interesse an

dem Beruf „Kommunikationswirt/wirtin“

haben.

Die Bremer Akademie für

Kommunikation, Marketing

und Medien kooperiert mit

der staatlich anerkannten

Steinbeis-Hochschule und

der Konferenz der Akademien.

Die Absolventen können

sogar Credit-Points erlangen,

die in einem weiteren

Studium an einer Fachhochschule

oder Universität

voll eingebracht werden

können.

Einstieg vor Studium

„Abiturienten, die lange auf

einen Studienplatz warten

müssen, können bei uns

gleich loslegen, und anschließend

immer noch ein

vertiefendes Studium an einer

Universität fortsetzen“,

so Friedrich Dodo de Boer,

Leiter der Bremer Akademie.

Die Präsentation der entwickelten Ideen und Kampagnen vor den realen Kunden gehört zur

Ausbildung an der Bremer Akademie. Foto fr

„Manche Lebensläufe sind

nicht geradlinig, beispielsweise

durch Elternzeit

kommt man erst später dazu,

sich um den Berufswunsch

zu kümmern.“ Die Altersstruktur

verteilt sich in den

Kursen denn auch von Anfang

20 bis Mitte 30, aber

auch gestandene Vierziger

sind dabei.

Angeboten wird das Studium

in Bremen und Oldenburg.

Der Unterricht findet

in neun Wochenstunden

statt – in Bremen an drei

Werktagen abends, in Oldenburg

am Wochenende. In

zwei Jahren werden 30 Fächer

von Fachleuten unterrichtet,

darunter visuelle Gestaltung,

digitale Medien, Public

Relations und Marktforschung,

aber auch Recht und

Betriebswirtschaftslehre.

Großer Wert wird dabei auf

Praxisbezug gelegt. Auch direkter

Kontakt mit „echten“

Auftraggebern gehört dazu.

Die Studierenden erstellen

schon während der Ausbildung

reale Marketingkonzepte.

Abschluss mit Praxis

Die Abschlussprüfung besteht

in einem umfangreichen

Projekt: Hier muss gezeigt

werden, dass das er-

Informationen zum Studienbeginn

Bremer Akademie für Kommunikation, Marketing und

Medien, Hartungstraße 1, 28203 Bremen, Telefon 0421/71291,

E-Mail: info@bremer-akademie.de,

Studienbeginn Bremen: 1. Oktober.

Studienbeginn Oldenburg: 1. April.

Studiengebühr für 24 Monate: 4400 Euro

(Ratenzahlung ist möglich).

Alternative: Work + Study Programm der Bremer Akademie

www.bremer-akademie.de

worbene Wissen erfolgreich

in die Praxis umgesetzt werden

kann. Am Anfang steht

die Recherche: Was macht

der Wettbewerb, was sind die

Zielgruppen, welche aktuellen

Trends gibt es? Dann

muss eine Firmenphilosophie

erstellt und daraus die

Leitlinien für weitere Maßnahmen

abgeleitet werden.

Die Lösung dieser komplexen

Aufgabe ist also die

praktische Krönung des zuvor

Gelernten.

Dazu gründen die Absolventen

in Gruppen Modellagenturen

mit eigenem Namen

und Logo. Diese Modelagenturen

erstellen dann

für einen Kunden eine komplette

Corporate Identity

oder ein umfangreiches Marketingkonzept

für eine Produktlinie:

Logos, Flyer, Webauftritte,

Messestände, Presseinfos

und Präsentationen –

und was die Marketingphantasie

noch so hergibt. Wie im

echten Marketing werden die

Ergebnisse dieser Projekte in

einer Präsentation vorgestellt

und den Kunden übergeben.

Die bisherigen Abschlussarbeiten

können sich sehen

lassen.

Ein weiteres Angebot der

Bremer Akademie für Kommunikation,

Marketing und

Medien ist das „Work + Study“-Programm,

das die Berufsausbildung

in einem Unternehmen

und das Studium

an der Akademie umfasst.

Also Studieren und Arbeiten

gleichzeitig. Die Studienkosten

unternimmt dabei das

Unternehmen. Anschließend

kann parallel zum bestehenden

Ausbildungsverhältnis in

dem Unternehmen das Studium

an der Steinbeis-Hochschule

Berlin (12 Blockseminare

in 24 Monaten) zum Erwerb

des „Bachelor of Business

Administration“ fortgesetzt

werden. Das kann für

alle beteiligten Partner vorteilhaft

sein. (Björn Haferkamp)

Die GESTRA AG in Bremen ist Teil des weltweit agierenden FLOWSERVE Konzernsund ist am Markt

bekanntals innovativdenkendes und internationalexpandierendes Unternehmen,das Produkte auf

höchstem Niveau entwickeltund produziert.

Unsere Auszubildenden sind uns besonders wichtig –denn sie sind unsere Mitarbeiter/innenvon

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mathematisch-technisches Verständnis und gutes, den Anforderungen derTätigkeit entsprechendes

Englisch mit? Sie habenFreudeamUmgang mit Menschen und arbeiten gerneamComputer?

Dannfreuen wir uns,Sie kennen zu lernen! Senden Sie bitte Ihre Bewerbung mit den letzten beiden

Schulzeugnissenper Post anGESTRA AG, Postfach 105460, 28054 Bremen oder per E-Mail

an vmahler@flowserve.com. Für erste Fragen steht Ihnen Frau Viola Mahlergerne unterTelefon

0421/3503-410zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gestra.de/gestra/ausbildung.php


onnabend, 17. September 2011

IRTSCHAFT � WOHNEN � FREIZEIT � LEBEN � VERKEHR � FAMILIE � STADT & LAND

Sieben Sekunden bleiben für Plus oder Minus

Der erste Eindruck entscheidet beim Bewerbungsbild: Es kann passieren, dass man wegen des Fotos nicht zum Gespräch gebeten wird

Man wird nicht nur wegen des

Fotos zum Vorstellungsgespräch

eingeladen, aber es

kann passieren, dass man wegen

des Fotos nicht zum Gespräch

gebeten wird. Denn der

Mensch entscheidet beim Betrachten

eines Gegenübers in

rund sieben Sekunden, ob derjenige

ihm sympathisch ist

oder nicht. Genau aus diesem

Grund ist das Bewerbungsfoto

so entscheidend.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz

besagt zwar,

dass Personalberater kein

Foto mehr verlangen dürfen,

aber es trägt dennoch maßgeblich

zu der Entscheidung

über Zu- oder Absage bei.

Dabei ist übrigens nicht ausschlaggebend,

dass man auf

dem Bewerbungsfoto aussieht

wie ein Topmodel, sondern

dass man einen authentischen

und freundlichen

Eindruck macht – und den

verschaffen noch lange nicht

eine perfekte Nase oder makellos

sitzende Haare.

Soviel zur Theorie

Haare offen oder zusammengebunden,

mit Haargel in

Form gebracht oder ungestylt?

Hemd oder T-Shirt?

Geschminkt oder doch lieber

naturbelassen? Die Wahl des

richtigen Looks ist gar nicht

Kühe leben ohne Weihnachtspause

Der Milchtechnologe arbeitet an 365 Tagen pro Jahr – Technisches Verständnis wichtig

Milch – die kommt doch aus

der Packung, oder? Beim

täglichen Müsli am Morgen

schon, aber vorher hat die

Milch schon einiges hinter

sich gebracht.

Die weiße Flüssigkeit, die

natürlich ursprünglich von

der Kuh kommt, ist beispielsweise

zentrifugiert und

ultrahocherhitzt worden.

Produktionsabläufe, die

Milchtechnologen steuern.

Sven Nijenhuis absolviert

derzeit eine solche Ausbildung

bei DMK Deutsches

Milchkontor in Zeven.

Kein Kühe melken

Einfach hat es der junge

Mann nicht immer: Als angehender

Milchtechnologe

muss er tatsächlich gegen

Klischees kämpfen, die mit

den schwarz-weiß gefleckten

Milcherzeugern zu tun haben.

„Du melkst Kühe?“, sei

er schon mehrfach verdutzt

gefragt worden. Er entgegnet

dann regelmäßig mit Gelassenheit,

dass er dafür sorge,

dass Cornflakes nicht trocken

gegessen werden müssen.

Auch wenn Milchtechnologen

täglich mit der Milch

arbeiten, direkten Kontakt

mit dem Lebensmittel haben

sie wenig. „Wenn man die

Milch sieht, ist etwas faul“,

sagt Ausbilder Thomas Will.

Tatsächlich verbirgt sie sich

in Rohren und Tanks und ihre

Anwesenheit ist häufig

nur auf den Kontrollpaneelen

an den Maschinen abzulesen.

„In der Produktion

müssen Milchtechnologen

beispielsweise prüfen, ob die

Füllmenge in den Verpa-

Kein einladendes Gesicht, eher

etwas ziemlich gruselig:

Pia im „Null-Bock-Modus“…

so einfach. Die Kleidung

sollte immer zu dem angestrebten

Beruf passen. Jemand,

der sich in einer

Tischlerei bewirbt, sollte sich

nicht mit einem schicken

Designeranzug und Krawatte

ablichten lassen, da dies bei

dem Personalchef schnell

den Eindruck aufkommen

lassen kann, dass der Bewerber

sich nicht gern die Finger

schmutzig macht.

„Für die Damen gilt: Kein

zu tiefer Ausschnitt und dezentes

Make-up“, rät Dieter

Penz, Inhaber der Foto-Studio

Penz GmbH in Bremen.

„Der Bewerber sollte immer

bedenken, dass er später den

ckungen richtig ist“, beschreibt

Sven Nijenhuis seinen

Alltag. Dazu nehme er

regelmäßig einzelne Packungen

aus der Produktion heraus

und wiege sie ab. Und

auch die labortechnische

Kontrolle der Milch gehört

zu seinen Aufgaben.

Technisches Verständnis

dürfe ebenfalls nicht fehlen,

bei einem technischen Fehler

muss der Milchtechnologe

schon wissen, wo genau

es hapert, um entsprechend

reagieren zu können. „Außerdem

ist natürlich die Hygiene

sehr wichtig“, sagt Nijenhuis.

Außer einem guten Hauptschulabschluss

müsse für

den Beruf auf jeden Fall eine

Eigenschaft mitgebracht werden:

„Teamfähigkeit“, sagt

Personalentwickler Alexander

Fressle-Rieck. Jeden Tag

kämen 100 Milchwagen in

Zeven bei DMK vorgefahren,

die ihre 25 000 Kilo schwere

Flüssigladung schnell loswerden

wollten. Dann gelte

es für die Milchtechnologen,

die Milch anzunehmen und

zu verarbeiten, sie für die

verschiedenen Produkte bereitzustellen

und letztere

auch herzustellen –

sei es Joghurt,

Butter, Quark

oder Milchpulver.

„Die Produktionsabläufe

Mit Kittel und Haarnetz zwischen vorbeiflitzenden Kakaotüten:

Milchtechnologe-Azubi Sven Nijenhuis. Foto yvo

… freundlich, aufgeschlossen,

rundum sympathisch. So

kann Pia auch aussehen …

Betrieb repräsentieren wird.

Sei es als Außendienstmitarbeiter

einer Firma für Sanitäranlagen

oder als Finanzberater

bei einer Bank.“

Jugendliche würden häufig

den Wert des passenden

Outfits für das Bewerbungsfoto

unterschätzen. „So

kommt es auch schon mal

vor, dass wir jemanden zum

Kleidungswechsel nach Hause

schicken, weil das Gesamterscheinungsbild

nicht

geeignet ist für ein passendes

Foto“, berichtet Penz.

Sobald das Motiv im Kasten

ist, geht es darum, den

richtigen Bildausschnitt sowie

passendes Format und

greifen ineinander. Da ist es

wichtig, dass die Mitarbeiter

miteinander sprechen“, so

Fressle-Rieck. Unnütz zum

Stillstand sollten die Maschinen

nicht kommen.

Zuerst ins Praktikum

Der Berufsschulunterricht

wird blockweise absolviert –

in Oldenburg. Dort lernen

die Azubis noch das „alte“

Handwerk rund um Milch

und Käse kennen.

Sven Nijenhuis rät jedem,

vor der Ausbildung ein Praktikum

zu absolvieren. „Damit

man weiß, worauf man

sich einlässt“, sagt der junge

Mann aus eigener Erfahrung.

„Wir arbeiten im Drei-

Schichtsystem“, sagt Ausbilder

Thomas Will. Das bedeute,

dass rund um die Uhr gearbeitet

werde, an 365 Tagen

im Jahr. „Die Kühe machen

zu Weihnachten keine Pause“,

so Will. Deshalb müsste

auch an Tagen gearbeitet

werden, an denen viele andere

Menschen frei haben.

Alles kein Problem für

Sven Nijenhuis. Schließlich

seien auch die Berufsaussichten

glänzend. „Wir bilden

für den eigenen Bedarf

aus“, sagt Alexander Fressle-

Rieck.

Doch die Milchtechnologen

könnten auch in anderen

Bereichen der Lebensmittelbranche

arbeiten. Außerdem

könnte ein Studium

bei entsprechender schulischer

Vorkenntnis aufgesattelt

werden. Aber auch innerhalb

der Betriebe sind die

Aufstiegschancen groß. So

könnten die Mitarbeiter zum

Teamleiter aufsteigen und es

besteht die Möglichkeit, den

Meisterbrief zum Molkereimeister

zu erlangen. „Ich habe

meine Berufswahl noch

nicht bereut“, sagt der junge

Mann. Wie er auf den recht

unbekannten Beruf gestoßen

ist? „Ich habe auf einem

Nachrichtensender eine Reportage

gesehen“, sagt er,

lacht und ist dann mit weißem

Kittel und Haarnetz

wieder zwischen vorbeiflitzenden

Milch- und Kakaotüten

unterwegs. (yvo)

www.Milchtechnologe.de

Wie geht es nach der Schule weiter?

Wir bilden aus:

Elektroniker/-in

Fachrichtung: Energie- und Gebäudetechnik

Technische/-r Zeichner/-in

Personaldienstleistungskauffrau/-mann

Bürokauffrau/-mann

Größe zu wählen. Ein zu

kleiner Ausschnitt wirkt auf

den Betrachter, als würde

der Abgebildete ihm „entgegenspringen“.

Anschnitte,

bei denen der Kopf nicht

komplett zu sehen ist, sind

eine gute Möglichkeit, um

sein Foto interessant zu machen:

„Der Mensch ist ein

,Augentier', erklärt der Fotograf.

„Wird der Kopf angeschnitten,

rücken die Augen

des Bewerbers automatisch

in den Mittelpunkt des Fotos.

Dadurch hält der Personalchef

das Bild länger in

der Hand.“

Die Größe des Fotos sollte

die eines Passbildes in jedem

Fall übersteigen. Gängig sind

Maße von 4 mal 5 Zentimetern

für den Lebenslauf oder

5 mal 7,5 Zentimetern bis 7

mal 10 Zentimetern für das

Deckblatt. „Das Querformat

mit einem Anschnitt des

Kopfes ist inzwischen auch

in den Führungsetagen großer,

bodenständiger Betriebe

gern gesehen“, betont Monique

Grigutsch, Fotografin im

Foto-Studio Penz.

Bewirbt man sich auf einen

kreativen Beruf in einem

jungen Unternehmen, zum

Beispiel als Mediengestalter,

hat man natürlich mehr

Möglichkeiten, das Foto so

zu gestalten, so dass es sich

Fühlen Sie sich angesprochen?

Dipl.-Ing. H. Sitte Unternehmensgruppe

Neue Landstraße 3|27628 Bramstedt |Tel.: 04746/948-0 |azubi@sitte.de |www.sitte.de

ANZEIGEN-SONDERTHEMA � 67

Pia „im Anschnitt“ – das Bild wirkt dank dieser Beschneidung

interessanter als „normale“ Aufnahmen.

Fotos Monique Grigutsch/Fotostudio Penz

besonders stark von den übrigen

abhebt, als wenn man

sich in einem Betrieb bewirbt,

in dem traditionelle

Regeln eingehalten werden

müssen, beispielsweise in einer

Anwaltskanzlei. Wer sich

unsicher ist, sollte sich lieber

für Altbewährtes entscheiden.

Bitte Lächeln

Monique Grigutsch gibt Anweisungen

und knipst. Und –

was bei wenigen Fotografen

der Fall ist – ich fühle mich

wohl dabei. Das sieht man

dann auch den Ergebnissen

an. Die ausgebildete Fotografin

weiß, was sie tut. Heraus-

WIR BEWEGEN WIRTSCHAFT

EUROGATE

Das ist Europas führender,reedereiunabhängiger

Containerterminal-

Betreiber. Unser europaweites

Netzwerk hat Standorte in

Deutschland, Italien, Portugal,

Russland und Marokko. Kerngeschäft

ist der Containerumschlag

im Hafen. Maßgeschneiderte

Logistiklösungen sowie Containertransporte

auf Schiene, Straße

und Wasserweg ergänzen unsere

Dienstleistungspalette.

EUROGATE GmbH &Co. KGaA, KG

Standort Bremerhaven

Postfach 11 23 71

20423 Hamburg

bewerbung@hafenwelt.eu

gekommen sind zwei wirklich

gute Bewerbungsfotos

und ein „abschreckendes

Beispiel“.

Beginnen wir damit: Was

strahle ich auf diesem Foto

aus? Zumindest nicht, dass

ich den Job unbedingt haben

wollen und mich voller Eifer

in die Aufgaben stürzen würde.

Eher, als hätten Mama

und Papa gesagt: „Bewirb

Dich da mal, Kind!“ Meine

Schultern hängen, und ich

gucke alles andere als

freundlich. Zusätzlich bin

ich auch noch viel zu freizügig

gekleidet. Die Schultern

sollten bedeckt sein, und die

BH-Träger sind natürlich

Mitattraktiven Ausbildungsprogrammen bietet Ihnen EUROGATE

die Möglichkeit, Ihre individuellen Interessen, Fähigkeiten und

Zukunftschancen in einer Berufsausbildung zu vereinen. Das

möchtenwir vonEUROGATE gemeinsam mit Ihnen erreichen.

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auch ein absolutes „No-go“.

Kurz gesagt: Ich habe alles

falsch gemacht, was man

falsch machen kann.

Aber wir können auch anders:

Et voilà, das nächste

Foto sieht doch viel besser

aus: „Motiviert, verantwortungsbewusst,

freundlich

und zuverlässig“, findet nicht

nur Monique Grigutsch. Make-up

und Schmuck sind zurückhaltend,

und der Blazer

verleiht dem Outfit die nötige

Seriosität.

Augen als Blickfang

Das dritte Foto wirkt durch

das Querformat, den außergewöhnlichen

Hintergrund

und den Anschnitt besonders

interessant. „Es stimmt

nicht, dass der Kopf immer

komplett auf dem Bild sein

muss. Wichtig ist, dass sich

die Augen harmonisch in das

Bild integrieren – sie sind bei

einem Bewerbungsfoto sozusagen

der Blickfang“, erklärt

Profi Monique Grigutsch –

und ich finde, sie hat Recht.

Dieses Foto haben wir ganz

schnell als unseren Favoriten

auserkoren.

Und was lernen wir daraus?

Der richtige Fotograf,

anständige Kleidung und

hochgezogene Mundwinkel

machen eine ganze Menge

aus. (Pia Lohaus)

Für alle Ausbildungsgänge sollten Spaß an Zusammenarbeit, Ausdauer

und die Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem zu Ihren Stärken

zählen. Weitere Informationen zu den Ausbildungsberufen und den

Zugangsvoraussetzungen finden Sie unter www.eurogate.eu.

Bitte schicken Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen für 2012 mit

den letzten beiden Zeugnissen an die nebenstehendeAdresse.

www.eurogate.eu


68 � ANZEIGEN-SONDERTHEMA Sonnabend, 17. September 2011

IRTSCHAFT � WOHNEN � FREIZEIT � LEBEN � VERKEHR � FAMILIE � STADT & LAND

Einfach und spielend reich werden?

Spielerfinder sollten kreativ sein, aber auch Mathekenntnisse sind nützlich – Der „große Wurf“ ist eher selten

Zuhauf klackern in Deutschlands

Wohnzimmern die Würfel

auf den Tisch, fliegen Karten

auf die Platte und werden

Spielsteine möglichst clever

auf das Brett platziert. Beim

Monopoly, den Siedlern von

Catan oder Risiko messen sich

Freundeskreise und Familien

in gemütlicher Runde. Doch

woher kommen die Ideen für

die frischen Spielkonzepte?

Wer sind die, die den Spieltrieb

der Menschen mit immer neuen

Erfindungen füttern? Und wie

kommt man an diesen vermeintlichen

Traumjob?

Einer, der mit Spielen sein

Geld verdient, ist Friedemann

Friese. Viertelbewohnern

in Bremen wegen seiner

immergrünen Haarpracht sicher

schon das eine oder andere

Mal aufgefallen, ist sein

Name auch in der weltweiten

Spieleszene bekannt.

Mit seiner Firma 2F-Spiele

hat er schon mehrere preisgekrönte

Spieleinnovationen

auf den Markt gebracht. Aktuell

werden die internationalen

Varianten seines Spiels

Funkenschlag mit Preisen

überhäuft.

Als Kind viel gespielt

Friese, 41 Jahre alt, wurde

durch Zufall zum Spieleentwickler.

„Eine Ausbildung

habe ich eigentlich nicht. Bis

auf das Abitur und ein Vordiplom

in Mathe“, sagt er.

Natürlich habe er aber als

Kind schon viel gespielt. An

Spielen herumzutüfteln be-

2007: AZUBI.

HEUTE: MARKTMANAGER-ASSISTENTIN.

Echte Karriere bei REWE.

Zwischen den beiden Fotos von

Madelaine liegen gerade einmal

2Jahre und 9Monate. 2007 noch

Auszubildende bei REWE, ist sie

inzwischen „Marktmanager-

Assistentin“ –und somit bereits

auf dem Sprung zur REWE Marktmanagerin.

So eine Karriere ist

bei REWE kein Zufall, sondern das

Ergebnis von gezielter Förderung

vom ersten Ausbildungstag an.

Und nach einer erfolgreichen

Ausbildung sorgen Weiterbildungsprogramme

dafür, dass du mit

REWE weiter durchstarten kannst –

wenn du willst, dich engagierst und

richtig reinhängst. So wie Madelaine

und viele andere bei REWE. Also:

Wo willst du in 2Jahren und

9Monaten sein?

Jetzt online bewerben:

www.rewe.de/ausbildung

Madelaine,

Marktmanager-Assistentin

bei REWE

gann er während seiner

Schulzeit: „In der neunten,

zehnten Klasse habe ich

schon was gemacht, von

dem ich dachte, es müsse

unbedingt veröffentlicht werden.“

Auf den Markt kamen

die Spiele jedoch nicht. Das

gelang ihm erst Jahre später

mit anderen Konzepten.

Ähnlich lief es bei Hanno

Gierke ab, der einige Spiele

erfunden hat, sich nun

aber hauptsächlich

als Spieleredakteur

bei seinem Verlag

Lookout Games in

Berne um den Feinschliff

an den Entwürfen

anderer Erfinder

bemüht. Auch viele

Spiele, an denen er

beteiligt war, gewannen

zahlreiche Preise.

„Ich habe natürlich viel

gespielt und auch als Kind

schon Brettspiele entworfen

– immer zu Themen, mit denen

ich mich beschäftigt habe“,

sagt Gierke.

Einen Königsweg, um ein

erfolgreicher Spieleentwickler

zu werden, sehen sowohl

Gierke als auch Friese nicht.

„Vielleicht sollte man Statistik

studieren“, meint Gierke.

Dieses Wissen helfe dabei,

die ausgeklügelten Mechanismen

eines guten Spiels zu

entwerfen.

Friese teilt diese Meinung:

„Mathe ist nicht schlecht,

weil Zahlen eine große Rolle

spielen. Aber auch Geographie

könnte vielleicht helfen,

weil man dabei wohl ein Ge-

Spieleautor Friedemann Friese mit einem seiner neueren

Erzeugnisse, dem Spiel „Funkenschlag“. Foto Christian Valek

fühl für Zweidimensionalität

bekommt. Ich würde trotzdem

ein Studium generalum

empfehlen.“

Einfach gleich alles zu studieren,

rät Friese also – das

ist wohl eher scherzhaft gemeint,

aber er verdeutlicht

damit: Spiele erfinden ist

komplex. Am besten sei es,

sich einfach mit viel Kreativität

und einer guten Idee daran

zu versuchen.

Ob es sich bei der eigenen

Entwicklung dann auch tatsächlich

um einen gelungenen

Wurf handelt, sollte man

laut den beiden Experten

aber ausgiebig testen. Und

zwar nicht allein, denn man

selbst hält das eigene Spiel

sowieso für herausragend.

Die Familien und Freundeskreise

von Friese und Gierke

mussten deshalb schon

reichlich ausprobieren.

„Aber es ist immer gut, dass

Spiel auch an Menschen zu

geben, die gern spielen und

die man nicht näher kennt“,

rät Friese. „Dann hat man

zum einen Leute, die sich

auskennen, und zum anderen

wird das Urteil nicht

durch persönliche Beziehungen

verfälscht.“

Kein Spiel ist schon nach

der ersten Idee produktionsreif.

Nachjustiert wird an jedem

Prototyp. „Bei uns sind

die Entwürfe meistens ein

Dreivierteljahr in der Redaktion.

Wir testen die

durch, probieren verschiedene

Spielweisen

aus, ändern die Regeln

soweit ab, bis die Mechanismen

passen“,

sagt der Spieleredakteur

Gierke. Denn ein

gutes Spiel muss auch

nach dem zwanzigsten Mal

noch Freude bereiten. Das

ist aber nur so, wenn es keine

übermäßig starken Siegesstrategien

gibt, die – einmal

entdeckt – dem Spiel die

Spannung rauben.

Ist die richtige Balance in

den Regeln aber nach etlichen

Testläufen und Justierungen

endlich gefunden,

hat die Neuentwicklung gute

Chancen, auf den Markt zu

kommen. Manchmal gelingt

dies jedoch nicht. Bei Lookout

Games werden pro Jahr

zwischen 50 und 100 Spielideen

von verschiedenen Erfindern

eingereicht. In die

nähere Auswahl gelangen

rund 15. Davon schaffen es

fünf bis sechs bis zur Marktreife.

Bei Friese gibt es ähnlich

viele verworfene Konzepte.

Von fünf neuen Ideen verfolgt

er eine weiter, schätzt

er. Davon wird wiederum

nur eine von fünf anschließend

veröffentlicht. Ungefähr

25 Ideen sind bei ihm

Grün für die Ärzte

Die Job-Ampel: Wissenschaftliche Prognosen für den Beruf

Elektrotechnik bekommt ein

grünes Licht. Psychologie

dagegen beinahe Rot. Die

„Job-Ampel“ im Internet

zeigt noch unentschlossenen

Abiturienten den Weg vorbei

am Studien-Stau. Zur Karriere-Überholspur

führt nämlich

leider nicht jedes beliebige

Studienfach – auch

wenn die Arbeitsmarkt-Prognosen

für Hochschulabsolventen

im Allgemeinen rosig

sind. Auf der Suche nach

dem geeigneten Studium gibt

es im Internet deshalb nicht

nur verschiedene Eignungstests,

die online ausgefüllt

werden können. Damit die

Karriere nicht auf Sand gebaut

wird, hilft seit einiger

Zeit die „Job-Ampel“ bei der

Orientierung.

Michael Weegen, Leiter

der Forschungsstelle „Informationssystem

Studienwahl

und Arbeitsmarkt“ (ISA) an

der Universität Duisburg-Essen,

hat gemeinsam mit dem

Magazin „stern“ den Richtungsweiser

im Internet entwickelt.

Hierbei werden drei Bereiche

genauer unter die Lupe

genommen: Wie viele Absolventen

strömen auf den Arbeitsmarkt?

Wie viele Arbeitnehmer

gehen in der Branche

in Rente? Wie groß ist

der Anteil der unter 35-Jährigen

bei den Arbeitslosen?

Studiengänge, bei denen

die Ampel auf Grün steht,

bieten Absolventen später

gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Fächer mit nur

mittelmäßigen Aussichten

sind gelb gekennzeichnet.

Steht die Job-Ampel auf Rot,

sind die Aussichten auf einen

schnellen Berufseinstieg

eher schlecht.

Juristen: Kaum Chancen

Zu den Absolventen mit eher

schlechteren Aussichten zählen

demnach übrigens auch

die Juristen. Fast zwei Drittel

der arbeitslosen Juristen sind

jünger als 35 Jahre – für sie

ist also der Einstieg in den

Job besonders schwierig.

also nötig,

um ein

Spiel herauszubringen.

Wie

lange der

Prozess bei ihm

dauere, sei

ganz unterschiedlich,

sagt

Friese. „Das

können vier bis

fünf Wochen

sein, oder auch

vier bis fünf Jahre.“

Selbst wenn die Entwicklung

manchmal Jahre dauert

– nicht jedes neue Spiel wird

ein Kassenschlager. Leben

können deshalb die wenigsten

Spieleerfinder von ihrer

Arbeit. Vollzeitprofis wie

Friese und Gierke sind eher

die Ausnahme. „Viele Leute

entwickeln irgendwann eine

Idee und verfeinern die

dann. Die machen das als

Hobby, nicht als Beruf“, sagt

Gierke. Die Zusammenarbeit

mit dieser Gruppe sei ihm in

der Regel sehr lieb, weil die

Laien viel Leidenschaft für

ihre Projekte mitbrächten.

„Die testen ewig mit ihren

Freunden dran rum und

wenn sie zu uns kommen, ist

die Entwicklung meist schon

sehr weit. Dann entsteht oft

etwas Gutes.“

Spieleerfinder werden

kann also jeder, der eine gute

Idee hat und Kreativität mitbringt.

Testen und verfeinern

allerdings „ist das A und O“,

wie Friese sagt. (Bastian Mojen)

Laut Job-Ampel hat ein Humanmedizinstudium derzeit rosige

Zukunftsaussichten. Wer allerdings nur Arzt wird, weil die

Prognosen gut sind, und ansonsten wenig Begeisterung für den

Beruf aufbringt, ist möglicherweise nach dem Studium kreuzunglücklich.

Foto dpa

Wer jedoch schon immer

wusste, dass er oder sie Anwalt

werden möchte, sollte

sich auch in diesem Fall

nicht abschrecken lassen:

Mit dem entsprechenden

Willen und Engagement bekommen

auch Jung-Juristen

einen Job. Denn unterm

Strich zählen trotz aller wissenschaftlich

untermauerten

Prognosen noch immer die

eigenen Neigungen und Fähigkeiten,

die einem den

Weg in die Arbeitswelt weisen

sollten.

Wofür stehe ich auf

Berufsberater warnen unschlüssige

Abiturienten davor,

zunächst ein x-beliebiges

Fach zu studieren, ohne

sich vorher die Frage zu beantworten:

Wofür würde ich

morgens früh aufstehen wollen?

Sich das zu fragen, bringe

mehr, als nackte Statistiken,

die lediglich besagen,

wo es wie viele freie Stellen

gibt.

Doch gerade diese Statistik

bietet ganz klar den angehenden

Humanmedizinern

mit die besten Aussichten

Karriere im

Handwerk

Mit fast 450 000 Lehrlingen

ist das Handwerk Deutschlands

ausbildungsstärkster

Wirtschaftsbereich. Hochmoderne

Technik, Kreativität,

Fingerspitzengefühl im

Beruf und im Umgang mit

Menschen – wer das sucht,

ist im Handwerk richtig.

Mehr als 130 Handwerksberufe

stehen zur Wahl. Drei

bis dreieinhalb Jahre dauert

die Ausbildung, praktisches

und theoretisches Wissen

werden in Betrieb und Berufsschule

optimal miteinander

verbunden. Das Handwerk

ist ein dynamischer

Wirtschaftsbereich, es entwickelt

immer neue Tätigkeitsfelder

und setzt auf modernste

Fertigungsverfahren.

Qualifizierung

Nach der Lehre eröffnen

sich viele Möglichkeiten der

Weiterbildung und der beruflichen

Qualifizierung – allen

voran die Meisterprüfung.

Die Vielfalt der Berufe und

die Möglichkeiten, die eine

Ausbildung im Handwerk

bietet, sind häufig jedoch

nicht hinreichend bekannt.

Das will eine Imagekampagne

des Handwerks ändern,

in der unter anderem

in der Filmreihe „Simon –

die linke Hand des Handwerks“

der Comedian Simon

Gosejohann unterschiedliche

Betriebe mit einem Kamerateam

besucht und den

modernen Arbeitsalltag im

Handwerk erlebt. Die ersten

fünf Episoden sind im Internet

zu sehen. (spp-o)

www.handwerk.de

auf einen leichten Einstieg in

den Beruf. Hier lautet das

Gesamturteil: „Akuter Mediziner-Mangel

am Horizont“.

Weegen und seinen Mitstreitern

zufolge liegt die Zahl

der neu ausgebildeten Humanmediziner

bis 2017 unter

10 000 – das sind zu wenig.

Bundesweit sind dagegen

keine 3000 Ärzte arbeitslos

gemeldet. Einfach ist das

Studium allerdings nicht.

„Studium mit Einstellungsgarantie“

verspricht die

Job-Ampel daneben übrigens

für das Verwaltungswesen.

Es sei auch das einzige Fach

mit fast 100-prozentiger Erfolgschance.

Im vergangenen

Jahr waren bundesweit lediglich

17 Rechtspfleger arbeitslos

gemeldet, denn trotz Einsparungen

würden die Absolventen

anschließend eingestellt.

Wer sich also bei der eigenen

Berufsorientierung über

die Prognosen nach dem

Studium informieren möchte,

kann sich die Seiten der

Job-Ampel im Internet anschauen.

(Katja Menner)

www.jobampel.de


Sonnabend, 17. September 2011

IRTSCHAFT � WOHNEN � FREIZEIT � LEBEN � VERKEHR � FAMILIE � STADT & LAND

Gut vorbereitet in die Bewerbung als Azubi

Es ist alles ganz einfach – man muss nur wissen, wie es geht: Zwischen Anschreiben, Lebenslauf und Soft Skills liegt der Weg in den Job

Wer zum Bewerbungsgespräch

geladen wird, hat die ersten

großen Hürden hinter sich. Und

mit einigen Tipps ist dieser

Weg zu schaffen – Jonas Ginter

hat diese Übersicht von A bis Z

zusammengestellt.

� ANSCHREIBEN

Im Anschreiben präsentierst

Du Dich. Ein gutes Anschreiben

enthält Deine Motivation

für den angestrebten

Job und eine kurze Vorstellung

Deiner Stärken. Achte

peinlichst genau auf die richtige

Schreibweise des Unternehmen

sowie der Namen

deiner Ansprechpartner.

� BEWERBUNGSFOTO

Der erste Eindruck zählt.

Deshalb sollte dein Bewerbungsfoto

professionell sein.

Also bitte kein Schnappschuss

aus dem letzten Urlaub

und auch kein schlecht

belichtetes Automatenbild.

Investiere ein paar Euro

mehr und gehe zum Fotografen,

der Dich ins rechte Licht

rückt. Es lohnt sich.

� CHECKLISTE

Oft kann eine Liste helfen,

im Bewerbungsstress den

Überblick zu behalten. Überprüfe

die Vollständigkeit deiner

Bewerbungsunterlagen,

bevor Du sie verschickst und

hake Punkt für Punkt ab!

Auch auf ein Vorstellungsgespräch

kannst Du Dich mit

Hilfe einer Checkliste vorbereiten.

Zum Beispiel:

� Haare, Fingernägel, Atem,

Kleidung und Schuhe sind

einwandfrei

� Immer Blickkontakt halten

� Du kennst die Namen deines

Gesprächspartners

� Du bleibst Du selbst und

bleibst authentisch.

� DECKBLATT

Es ist kein Muss, aber ein gutes

Deckblatt kann Deine

Bewerbung positiv hervorheben.

Für die Gestaltung gibt

es kaum Vorgaben. Sei kreativ,

aber übertreibe nicht mit

bunten Bildchen und aufdringlichen

Schriftarten. Ein

Deckblatt sollte die wichtigsten

Informationen auf den

ersten Blick vermitteln. Also:

Titel (Bewerbung um einen

Ausbildungsplatz, etc.), Foto,

Name, Anschrift, Kontaktmöglichkeiten.

� EMAIL

Viel Unternehmen akzeptieren

mittlerweile Bewerbungen

per Email. Der eigentliche

E-Mail-Text enthält dein

Anschreiben. Bewerbungsfoto,

Lebenslauf, Zeugnisse

und alles andere Deiner Bewerbung

kommen am besten

als PDF-Datei in den Anhang.

Achte drauf, dass die

Email nicht groß wird, 10

Megabyte sind die absolute

Obergrenze. Je kleiner desto

besser.

� FREMDSPRACHEN

Ob Englisch, Türkisch, Polnisch

oder Spanisch: Mit

Sprachkenntnissen kannst

Du punkten und deshalb

solltest Du sie in keiner Bewerbung

verschweigen.

Schätze deine Fähigkeiten

jedoch realistisch ein!

� GEHALT

Keine Angst! Nach Deinem

Gehalt darfst du fragen und

wenn nötig kannst Du auch

darüber verhandeln. Die Höhe

deines Ausbildungsge-

Im Bewerbungsgespräch will der potentielle Arbeitgeber den Mitarbeiter kennenlernen. Wichtig:

Bleibe Du selbst und antworte ehrlich. Auf keinen Fall zu spät kommen. Foto photos.com

Ausbildung? Studium? Oder beides?

halts muss angemessen sein.

Richtwert ist in erster Linie

die für den Beruf und für die

Region gültige tarifliche Vereinbarung.

Bei den Ausbildungsberatern

der Kammern

gibt es Tariflisten. Die Ausbildungsvergütung

muss für

jedes neue Ausbildungsjahr

erhöht werden.

� HOBBYS

Spannende Freizeitaktivitäten

können Deine Bewerbung

bereichern. Zum Beispiel

beweisen Mannschaftssportarten

Deine Teamfähigkeit.

Ehrenamtliches Engagement

ist gern gesehen.

� INITIATIVBEWERBUNG

Auch wenn ein Job nicht per

Stellenanzeige ausgeschrie-

Raumfahrt heißt: neue, nicht alltägliche Wege zu gehen. Nach diesem Motto entwickeln wir

High-Tech Raumfahrtsysteme.

EADS ist ein global führender Anbieter in der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft

und den dazugehörigen Dienstleistungen. Die Kerngeschäfte der EADS Astrium umfassen

Trägerraketen (Ariane 5), orbitale Infrastruktur (Forschungslabor Columbus für die ISS),

Satellitensysteme, Betreiberdienste und die Zusatzentwicklung des Raumtransporters ATV.

Space foryour future...!

Wir bieten Ihnen attraktive Ausbildungsberufe, vermitteln spannende Aufgaben,

internationales Flair sowie ein breites Spektrum an Möglichkeiten für Ihre Karriere.

Für unsere Ausbildungsberufe 2012 suchen

wir interessierte junge Menschen, die gerne im

Team arbeiten und bereit sind, neue Herausforderungen

anzunehmen.

Duale Studiengänge:

- Bachelor of Engineering -Elektrotechnik

- Bachelor of Engineering -Mechanical

Production &Engineering

Kooperationspartner: Hochschule Bremen

oder Fachhochschule Wilhelmshaven

Ausbildungsberufe:

- Industriekaufmann/-frau

- Mechatroniker/in

- Technische/r Zeichner/in

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer

Internetseite: www.eads.com/ausbildung

Space for your career...!

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis

spätestens 30.09.2011 an:

Astrium GmbH

Maren Pieper, HTCB

Airbus-Allee 1

28199 Bremen

per E-Mail:

Maren.Pieper@astrium.eads.net

ben ist, kann eine Bewerbung

Sinn machen. Jedoch

solltest Du vorher genauestens

über das Unternehmen

deiner Wahl Bescheid wissen.

Sprich mit Insidern, absolviere

ein Praktikum oder

versuche per Telefon Informationen

zu sammeln.

� JOB-MESSEN

Verschiedene Messen und

Ausstellungen finden auch

bei uns in der Region statt.

Dort präsentieren sich Unternehmen,Ausbildungsbetriebe

und Schulen. Ganz

klare Empfehlung: Unbedingt

vorbeischauen, Informationen

sammeln und Kontakte

knüpfen. Zum Beispiel

auf der BIM, noch heute,

Sonnabend, 17. September,

von 10 bis 15.30 Uhr in der

Stadthalle Bremerhaven.

� KLEIDUNG

Saubere und gepflegte Kleidung

sollte sowohl auf dem

Bewerbungsfoto als auch

beim Vorstellungsgespräch

selbstverständlich sein. Es

muss nicht immer ein Anzug

oder ein Kostüm sein. Es

sollte aber der Position, für

die Du Dich bewirbst und

der Branche entsprechen.

Tipp: Lieber etwas konservativer

als zu leger.

� LEBENSLAUF

Ist in der Regel nicht umfangreicher

als eine Seite

und sollte lückenlos sein.

Nimm Dir Zeit, den Lebenslauf

am Computer so übersichtlich

wie möglich zu gestalten.

Auf keinen Fall fehlen

dürfen: Personalien,

schulische Laufbahn, beruflicher

Werdegang und Deine

momentane Tätigkeit. Relevante

Projekte und passende

Freizeitaktivitäten solltest

Du natürlich auch erwähnen.

Nicht vergessen: Datum

und Unterschrift!

� INTERAKTIVE BEWERBUNG

Es ist möglich, eine Bewer-

bung in Form eines Videos

oder einer interaktiven Präsentation

zu gestalten und

per DVD oder USB-Stick zu

verschicken. Doch Vorsicht:

Diese Art der Bewerbung ist

bei den meisten Personalabteilungen

und Chefs unbeliebt.

Nutze Multimedia-Bewerbungen

nur, wenn Du

Dein Handwerk beherrschst

und ein überzeugendes Produkt

erstellen kannst, das

auf jedem Computer dieser

Welt problemlos zu öffnen

ist. Eine klassische Bewerbung

ist der sichere Weg.

� NACHFASSBRIEF

ist eine höfliche Aufforderung

an den Betrieb, Dir mitzuteilen,

was mit Deinen Unterlagen

geschehen ist. Erwarte

aber nicht zu viel davon.

Mehr Erfolg hast Du in

der Regel mit einem freundlichen

Anruf.

� ONLINE-BEWERBUNG

Einige Unternehmen bieten

auf ihrer eigene Webseite ein

Bewerbungsformular an.

Dort füllst du die leeren Felder

aus und lädst Zeugnisse,

Bewerbungsfoto und Referenzen

hoch. Doch Vorsicht:

Alles ist sehr einfach und

schnell gemacht. Sei deshalb

besonders sorgfältig bei dieser

Form der Bewerbung.

� PRAKTIKUM

Durch ein Praktikum kannst

Du erste Einblicke in einen

Beruf bekommen. Nutze die

Chance, vor der Ausbildung

oder Einstellung in ein Unternehmenhineinzuschnuppern!

So bleiben Dir böse

Überraschungen erspart, und

Du findest deinen Traumjob

zuverlässiger.

� QUALITÄT

Nimm dir Zeit für deine Bewerbung

und verschicke ein

qualitativ hochwertiges Produkt.

Rechtschreibfehler,

Eselsohren, Kaffeeflecken

und zerknittertes Papier sind

tabu! Die Bewerbung ist deine

Visitenkarte. Es liegt also

in Deiner Hand, wie du Dich

präsentierst.

� REFERENZEN

Das sind Bescheinigungen

über Deine Fähigkeiten und

Deinen Charakter. Gute Referenzen,

beispielsweise von

ehemaligen Arbeitgebern

oder Betrieben, in denen Du

ein Praktikum absolviert

hast, können Dich von anderen

Bewerbern positiv abheben.

Unbedingt sammeln

und Deiner Bewerbung beifügen.

� SOFT SKILLS

Der Begriff kommt aus dem

Englischen und steht für Fähigkeiten,

Fertigkeiten und

charakterliche Eigenschaften

wie: Belastbarkeit, Flexibilität,

Teamfähigkeit und Lernfähigkeit.

Weise in Deiner

Bewerbung auf diese Stärken

hin.

� TYPOGRAFIE

Die Typografie, also die

Schriftart, ist ein wichtiges

Gestaltungselement Deiner

Bewerbung. Wichtigste Regel:

Keine Experimente! Deine

Bewerbung soll gut lesbar

sein und deshalb sind ausgeflippte

Schriftarten hier völlig

fehl am Platz. Entscheide

Dich für „Klassiker“ wie Times

New Roman, Garamond,

Arial oder Helvetica.

� UNTERLAGEN

Zu einer Bewerbung gehören

grundsätzlich folgende Unterlagen:

Anschreiben, Lebenslauf,

Bewerbungsfoto,

Zeugnisse, wenn nötig Referenzen

und Arbeitsproben.

Alles liegt in einer sauberen

Bewerbungsmappe.

� VORSTELLUNGSGESPRÄCH

Dein potentieller Arbeitgeber

will Dich persönlich kennenlernen.

Bereite Dich gut auf

dieses Gespräch vor. Du solltest

möglichst viele Informa-

Bürokaufmann/-frau

Kfz-Mechatroniker/in

Fahrzeuglackierer/in

Berufskraftfahrer/in

tionen über das Unternehmen

sammeln. Folgende Fragen

werden fast immer gestellt:

Welche Stärken und

Schwächen besitzen Sie?

Warum haben Sie sich um

diesen Job in unserem Unternehmen

beworben? Wo sehen

Sie sich in fünf Jahren?

Tipp: Bleibe Du selbst und

antworte ehrlich. Ganz

wichtig: sei pünktlich und

nimm lieber einen Bus oder

eine Bahn eher.

� WAHRHEIT

Du bist in einem Vorstellungsgespräch

nicht zur

Wahrheit verpflichtet. Nämlich

dann, wenn Dir sogenannte

unzulässige Fragen

gestellt werden. Fragen nach

der politischen Meinung, Religionszugehörigkeit,laufenden

Ermittlungen und Privatplänen

wie zum Beispiel

Heirat oder Kinderwunsch

sind nicht erlaubt. Tipp: Immer

freundlich bleiben und

mit offenen Karten spielen.

Im Zweifelsfall nachfragen,

was die Frage mit der ausgeschrieben

Stelle zu tun hat?

� XY

Sei nicht beliebig! Bewirb

dich auf Stellenausschreibungen,

die Dich wirklich

reizen. Schließlich sollst Du

hier eine ganze Weile arbeiten.

Auch Deine Bewerbung

sollte nicht austauschbar

sein. Setze Dich von Deinen

Mitbewerbern ab, indem Du

Deine Bewerbung sorgfältig

und professionell gestaltest.

� ZEUGNIS

Wichtige Papiere für Deine

Bewerbung: Neben den

Schulzeugnissen gehören

auch Praktikumszeugnisse

und alle anderen relevanten

Zertifikate in die Bewerbung.

Du solltest dir unbedingt

nach einem Praktikum,

einem interessanten Nebenjob

oder einer Fortbildung

ein Zeugnis ausstellen lassen.

(jon)

Die BLG entwickelt sich erfolgreich im weltweiten Wachstumsmarkt der Logistik. Die Qualität unserer personalintensiven Dienstleistungen

für Industrie und Handel basiert auf der Qualität unserer Belegschaft. Deshalb benötigen wir qualifizierte und engagierte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir nehmen unsere soziale Verantwortung ernst und bilden deshalb im Rahmen unserer langfristigen

Personalpolitik eine große Zahl junger Menschen in zukunftsfähigen Berufen aus.

Wir bieten motivierten Menschen mit gutem Schulabschluss an

unseren Standorten Bremen und Bremerhaven zum 1. September 2012

eine qualifizierte Berufsausbildung, in der sie von Beginn an aktiv

in engagierten Teams lernen.

Bachelor in Logistik- und

HB

Prozessmanagement

Kaufmann/-frau für Spedition und

HB/Brhv

Logistikdienstleistung

Bürokaufmann/-frau

HB

HB

Informatikkaufmann/-frau

Mechatroniker/in

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

BLG LOGISTICS GROUP AG &Co. KG

Ausbildungszentrum |Senator-Helmken-Str. 1

28197 Bremen |ausbildung@blg.de

ANZEIGEN-SONDERTHEMA � 69

HB

HB

Für unsere Tochtergesellschaften BLG AutoTec und BLG Auto-

Transport suchen wir zum 1. September 2012 in Bremerhaven

Bewerberinnen und Bewerber in den folgenden Ausbildungsberufen.

Brhv

Brhv

Brhv

Brhv

Weitere Informationen zum Unternehmen sowie zu

den Ausbildungsmöglichkeiten und ihren Zugangsvoraussetzungen

finden Sie unter www.blg.de.

Die BLG LOGISTICS GROUP freut sich auf Ihre aussagekräftigen

Unterlagen mit tabellarischem Lebenslauf

sowie den letzten beiden Schulzeugnissen. Bei

Interesse bewerben Sie sich bitte bis zum 30.11.2011

vorzugsweise über unsere Homepage.

Yours. Globally


0 � ANZEIGEN-SONDERTHEMA Sonnabend, 17. September 2011

IRTSCHAFT � WOHNEN � FREIZEIT � LEBEN � VERKEHR � FAMILIE � STADT & LAND

„Roadie“ aus

Überzeugung

Peer Stelter lernt Veranstaltungstechniker

Die großen und kleinen

Bühnen dieser Welt sind sein

Zuhause. Seine Arbeit führt

ihn im Truck durch ganz

Deutschland. Er hat mit 21

Jahren schon für die ganz

Großen gearbeitet. Sein Name:

Peer Stelter. Sein Rang:

Azubi. Sein Beruf: Veranstaltungstechniker.

Peer Stelter sorgt durch

seine Arbeit dafür, dass Konzerte

und andere Veranstaltungen

zu einem Genuss für

die Besucher werden.

Klar komme er in seinem

Job auch in Kontakt mit sehr

bekannten Künstlern, mit

den Musikern von Korn, Revolverheld

oder Juli. Aber

das laufe alles auf einer professionellen

Ebene ab. Für

ihn gelte, zu den Künstlern

Abstand zu wahren. Aus

Rücksicht auf deren Privatsphäre

und Nerven.

Raiffeisen Lunestedt

Wir sind ein innovatives, mittelständisches

Handelsunternehmen mit Hauptsitz nahe

Bremerhaven.

Seit 65 Jahren betreuen wir unsere Kunden

zwischen Elbe und Ems als kompetenter

Partner für Stahl, Edelstahl und Aluminium.

Zu unseren Abnehmern zählen der Stahl-,

Maschinen- und Anlagenbau, Werften,

Bauunternehmen sowie div. weitere metallverarbeitende

Betriebe.

Zum 1.August 2012 bieten wir engagierten jungen Leuten folgendeAusbildungsplätze:

Groß- und Außenhandelskaufmann/- frau

(Voraussetzung: Abschluss der Höheren Handelsschule oder Abitur)

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

(Voraussetzung: Haupt- oder Realschulabschluss)

Berufskraftfahrer (m/w)

(Voraussetzung: Haupt- oder Realschulabschluss)

Musiker leben während einer

Tour aus dem Koffer,

sind entsprechend gestresst

und haben mit ihren Fans oft

schon genug zu tun.

Eine geregelte Arbeitswoche?

Keine Chance. Aber

dieses Leben macht ihm

Spaß. Das Herumreisen, die

Herausforderung, neue Projekte.

Er, der schon mit 13

Jahren in einem Tonstudio

jobbte, hat viel erlebt. Zum

Beispiel den Stromausfall bei

einem Konzert. „Da wird einem

schon ganz anders,

wenn plötzlich alles dunkel

und still wird.“ Oder das

NDR-Orchester im Aufnahmesaal:

„Das ist so unglaublich,

wie das live klingt. Einfach

ganz, ganz groß.“ Was

macht einen guten Veranstaltungstechniker

aus? „Er

muss im Team arbeiten können.“

(Bastian Mojen)

Berufsaufsteiger zum

„Fördern und Fordern“ gesucht!

Wir betreiben mit zunehmendem Erfolg größere Raiffeisenmärkte

in Loxstedt, Hagen und Geestenseth und bilden in

dem Bereich regelmäßig qualifizierte und leistungsbereite

Nachwuchskräfte aus, insbesondere auch für spätere verantwortliche

Aufgaben.

Wir bieten eine interessante, vielseitige und herausfordernde

Ausbildung mit anschließender guter beruflicher Perspektive

und suchen für den Ausbildungsbeginn zum 1. 8. 2012 eine/n

Auszubildende/n im Einzelhandel

Sie haben Interesse an diesem interessanten Ausbildungsplatz

und verfügen mindestens über einen guten Realschulabschluss?

Dann senden Sie uns bitte umgehend Ihre Bewerbung an:

Raiffeisen Warengenossenschaft

Lunestedt eG

An der Bahn1 · 27616 Lunestedt

Das Diakonische Werk Bremerhaven e.V. ist Träger einer größeren Anzahl von

sozialen Hilfs- und Beratungsdiensten und betreibt zwei stationäre Alten-

Pflegeeinrichtungen, eine stationäre Einrichtung für psychisch erkrankte

Menschen, zwei Einrichtungen des Betreuten Wohnens in Bremerhaven und

im Landkreis, eine Tagesstätte in Cuxhaven, eine Tagesklinik für Kinder- und

Jugendpsychiatrie, eine Institutsambulanz, zwei evangelische Kindertagesstätten

und einen ambulanten Kranken-Pflegedienst. Dazu bieten wir sozialpädagogische

Familienhilfe und Hilfen für junge Mütter (Bundesstiftung Mutter und

Kind) an.

Für unsere Zentralverwaltung suchen wir zum 1. August 2012 jeweils eine/n

Auszubildende/n zur/zum

Bürokauffrau/-mann

Kauffrau/-mann im Gesundheitswesen

Anforderungen:

• Mindestens mittlerer Bildungsabschluss oder Hochschulreife

• Kenntnisse in Microsoft Word / Excel

Eine positive Einstellung zum kirchlichen Dienst am Menschen und die Mitgliedschaft

in einer Kirche, die zur Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in

Deutschland gehört, werden erwartet.

Hat diese Anzeige Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie uns Ihre vollständigen

Bewerbungsunterlagen bis zum 1. Oktober 2011 an

Diakonisches Werk Bremerhaven e. V.

Frau Nicole Kiefl

Jacobistraße 44 · 27576 Bremerhaven

n.kiefl@diakonie-bremerhaven.de

Sie suchen einen interessanten Ausbildungsplatz

mit Perspektive? Sie können sich

vorstellen, selbständig in einem professionellen

Team zu arbeiten?

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftigen

Bewerbungsunterlagen.

Vetter Stahlhandel GmbH

Personalabteilung

Postfach 10 10 47 · 27510 Bremerhaven

bewerbung@vetter-stahlhandel.de Stahlhandel

MINT-Berufe sind sehr attraktiv

Nachwuchs gesucht: Glänzende Karriereaussichten in den Bereichen von Technik und Wissenschaft

MINT-Berufe, die haben mit

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft

und Technik zu

tun. Igitt. Angesichts solcher

Berufsmöglichkeiten klappen

sich so manchem Schulabgänger

spontan die Fußnägel hoch.

Zu Unrecht, finden Urthe

Gebauer und Stefanie Uhe.

Die beiden fungieren in Bremerhaven

als Kontaktstelle

zwischen Schule und Hochschule

und wollen Appetit

machen auf die die ungeliebten

Fächer und dazugehörigen

Berufsfelder. Sie sind erfolgreich

mit ihrer Arbeit.

Das Projekt „Früh übt sich“

ist vom Stifterverband für

Deutsche Wissenschaft ausgezeichnet

worden.

MINT ist Zukunft

Glänzende Karriereaussichten

– seit Jahren wird mit

Hilfe von Kampagnen versucht,

den jungen Leuten

MINT schmackhaft zu machen.

Tatsächlich zeigen sich

Erfolge. „Die Nachfrage

nach Studiengängen im naturwissenschaftlichenBereich

steigt“, hat Stefanie

Uhe bemerkt. Es sei inzwischen

gemeinhin bekannt,

dass es bei MINT um Berufszweige

mit Zukunft gehe.

„Allerdings habe auch die

Atomkatastrophe in Japan

zum Umdenken beigetragen

und Interesse an erneuerba-

Die Zukunft liegt auf der Straße

Berufskraftfahrer werden gesucht – Gute Ausbildung wichtig für den Job im Führerhaus

Die Lebensmittel im Supermarkt,

die Geräte im Fitnessstudio,

sogar das Auto vor

der Tür. Viele Dinge des täglichen

Lebens haben eines

gemein: Sie sind mit einem

Lkw transportiert worden.

Am Steuer der Zugmaschinen

sitzen Berufskraftfahrer.

Die werden in der Branche

dringend benötigt.

Nachwuchs für den Lkw

„Der Fachkräftemangel im

deutschen Transport- und

Logistikgewerbe ist bereits

allgegenwärtig“, sagt Martin

Otholt, geschäftsführender

Vorstand der SVG Bremen.

Viele Speditionen klagten

über nur mäßig ausgebildeten

oder nicht vorhandenen

Nachwuchs. Das kommt

nicht von ungefähr. Die Bundeswehr

als Ausbilder fällt in

dem Bereich weg. Außerdem

hat der Staat den Anspruch

an den Beruf erhöht, das Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz

geschaffen, das

auch regelmäßige Weiterbildung

für gestandene „Trucker“

erfordert. Die berufli-

chen Perspektiven für ausgebildete

Kraftfahrer seien

dementsprechend gut.

Kevin Schulze weiß das.

Er ist Auszubildender bei einem

Bremer Unternehmen,

das sich auf Großraum- und

Schwerlasttransporte spezialisiert

hat. „Weg mit der

Schule, hier kann ich endlich

richtig arbeiten“, sagt

der 18-Jährige. Gemeinsam

mit Dennis Feisthauer (19)

hat sich Kevin für die dreijährige

Ausbildung zum Berufskraftfahrer

bei W+F

Franke entschieden.

Für Dennis war dabei die

Faszination an großen Lkw

seit seiner Kindheit der ausschlaggebende

Punkt. „Lkw

fand ich schon immer interessant

und besonders mag

ich die handwerkliche Arbeit

hier“, sagt Dennis begeistert.

In seiner Freizeit kann er

den Lkw-Führerschein gut

gebrauchen, denn er engagiert

sich bei der Freiwilligen

Feuerwehr Verden. „Die

warten schon darauf, dass

ich endlich den Schein in

der Tasche habe“, sagt der

Schon die Azubis bewegen große Fahrzeuge und fahren die Waren

quer durch Europa. Foto yvo

Stefanie Uhe (links) und Urthe Gebauer im nagelneuen Labor

des neuen Hochschulgebäudes T in Bremerhaven. Foto yvo

19-Jährige. Die beiden jungen

Männer werden demnächst

mit ihrer C/CE-Führerscheinausbildunganfangen

und parallel dazu die Berufsschule

besuchen. Im Betrieb

selbst lernen sie beispielsweise

alles rund um die

Wartung der Lkw.

Dennis schätzt bei der

Ausbildung besonders die

Tatsache, dass er einen Beruf

erlernt, der bei Unternehmen

sehr gefragt ist: „Meine

Freundin und ich finden es

gut, dass mir nach den drei

Jahren eine Perspektive geboten

wird, denn Berufskraftfahrer

werden immer gebraucht“.

Recht hat er damit,

denn schon jetzt sind gut

ausgebildete und zuverlässige

Fahrer Mangelware.

Verantwortung

Die Ausbildung zum Berufskraftfahrer

ist nicht nur für

Jungs interessant: Bei der

Schwerlastspedition in Bremen

ist Anna Maihoff ebenfalls

beschäftigt. Sie ist bereits

im dritten Lehrjahr „Mir

wird hier viel Vertrauen entgegengebracht“,

so Anna im

Hinblick auf ihre großen

Touren ins Rheinland und

nach Schweden. Vertrauen

ist eine wichtige Bedingung

bei der Auswahl der Auszubildenden,

denn Anna werden

für ihre tägliche Arbeit

oftmals Fahrzeuge und Maschinen

im Wert ganzer Einfamilienhäuser

zu Verfügung

gestellt.

Dementsprechend ist auch

Annas Verantwortungsbewusstsein

und Durchsetzungsvermögen

über die letzten

Jahre gewachsen: „Ich

habe gelernt, mich in dem

Job zu behaupten und die

Akzeptanz der Kollegen ist

auch größer geworden“.

Anna, Dennis und Kevin

sind sich einig: Es war richtig,

sich für eine Ausbildung

zum Berufskraftfahrer zu

entscheiden. „Man muss hier

Interesse am Fahren und an

der Technik haben, sonst

wird das nichts“, meint Dennis.

„Und man darf kein

Problem damit haben, längere

Zeit mal auf Tour zu gehen.“

(yvo)

ren Energien geweckt“, sagt

Uhe.

Der neue Studiengang

„Nachhaltige Energien- und

Umwelttechnologien“ der

Bremerhavener Hochschule

trifft den Nerv der angehenden

Studenten. Im Studium

werden Verfahren entwickelt,

die Stoffe umwandeln.

Die Ergebnisse können saubere

Luft oder gebrauchsfertige

Energie sein. Fragestellungen

der Verfahrenstechnik

wie „Wie wird aus Meerwasser

Trinkwasser“ treiben

nicht nur die Studenten um.

Auch Schüler beschäftigen

sich in Schulkooperation im

Hochschullabor mit derartigen

Fragen und lassen – so

ist es erhofft – vielleicht

nicht locker, bis sie diese

und andere naturwissenschaftliche

Fragen Dank eines

Studiums kompetent beantworten

können.

Trotz des Hoffens auf benötigten

qualifizierten Nachwuchs

im MINT-Bereich, eine

gewisse Affinität zur Naturwissenschaft

sollte doch

vorhanden sein. Allerdings:

Projektkoordinatorin Cornelia

Driesen hat festgestellt,

dass viele junge Leute gar

nicht wüssten, dass sie ein

Händchen für Naturwissenschaften

haben. Es begeisterten

sich in den Kooperationsprojekten

ebenfalls Schüler,

deren schulisches Profil

Berufskraftfahrer

Im Bremer SVG-Bildungszentrum

werden gestandene Berufskraftfahrer,

aber auch Auszubildende

geschult. Dozenten

unterrichten unter anderem

Ladungssicherung, Gefahrguttransport,

Sozialvorschriften

und Arbeitssicherheit.

Seit Anfang 2011 gibt es einen

zweiten Standort: In Bremerhaven

hat ein weiteres Schulungszentrum

in Hafennähe

eröffnet, von dem die vielen

Unternehmen in der Seestadt

profitieren, die ihre Kraftfahrer

nun ortsnah aus- und weiterbilden

können. Die SVGen sind

anerkannte Ausbildungsstätten

nach §7 Berufskraftfahrer-

Qualifikations-Gesetz, anerkannte

Lehrgangsveranstalter

für Gefahrgutschulungen und

nach AZWV zertifizierte Partner

der Arbeitsagenturen,

Job-Center und Arbeitsgemeinschaften.

bislang musisch angehaucht

ist. „Es ist nicht so, dass eine

Note Eins im Matheleistungskurs

Erfolg garantiert“,

sagt Driessen. Vielmehr

brauche es die Fähigkeit,

Fragen zu stellen, ergänzt

Uhe. Verfahrenstechnik sei

beispielsweise etwas, das jeder

Mensch täglich nutze.

„Wasser und Kaffepulver,

beides wird zu einem Getränk,

doch niemand denkt

darüber nach, wie es funktioniert“,

sagt Driessen.

Nordmetall-Cup

Ein neues Projekt, das Appetit

auf MINT machen soll,

startet bald: Am 19 und 20.

September findet der Nordmetall-Cup

statt. Es ist ein

multidisziplinärer Technologie-Wettbewerb,

bei dem

Schüler und Schülerinnen

im Alter von 11 bis 19 Jahren

einen Miniatur-Formel

-1-Wagen am Computer entwickeln,

fertigen und ins

Rennen schicken.

Ziel ist es, ein Lernerlebnis

zu schaffen, das Einblick

in die Bereiche Produktentwicklung,

Technologie und

Wissenschaft zu verbessern

und berufliche Laufbahnen

aufzuzeigen. Informationen

zu den Aktivitäten der KontaktstelleSchule/Hochschule

in Bremerhaven finden

sich im Internet. (yvo)

www.hs-bremerhaven.de

Wir sind ein innovatives Familien-Unternehmen und gehören

inzwischen zu den führenden Einrichtungs-Spezialisten der Region.

Auch für die Zukunft haben wir große Pläne und

suchen zum 01.08.2012 eine/n engagierte/n

Sie haben einen guten Schulabschluss, eine solide

Allgemeinbildung sowie Teamgeist, Kreativität und Freude am

Umgang mit Menschen? Außerdem Lust auf spannende

Aufgaben und ein offenes Wesen?

Dann freuen wir uns auf Sie! Ob männlich oder weiblich,

Hauptsache mit Herz und Begeisterungsfähigkeit. Wir bieten Ihnen

einen attraktiven Ausbildungsplatz in einem außergewöhnlichen

Möbelhaus mit guten Entwicklungsmöglichkeiten und netten

Kollegen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen mit Foto

und vielleicht auf ein baldiges Gespräch.

KEMNER HOME COMPANY GmbH & Co. KG

Herr Nils Kuiper

Handelspark 3, 27624 Bad Bederkesa

Tel.: 04745/9491-0, Fax.: 04745/9491-51

info@kemner-homecompany.de

Siegertypen

gesucht

Auch in diesem Jahr suchen

die IHK Bremerhaven, die

Handelskammer Bremen

und die Handwerkskammer

Bremen die engagiertesten

Azubis des Landes. Gute

Leistungen in der Berufsschule

ist wichtig – aber Noten

sind nicht alles. Gesucht

werden Azubis, die sich über

die eigentlichen Ausbildungsinhalte

hinaus in ihrem

Betrieb oder für gesellschaftliche

Belange einsetzen.

Vorrangig belohnt werden

ein herausragendes Engagement

im Ausbildungsbetrieb,

Kreativität, soziales Verhalten

oder ehrenamtliche Tätigkeiten.

Beispiele dafür

sind die Mitarbeit in sozialen

Projekten, die Unterstützung

anderer Auszubildender oder

ein überdurchschnittlicher

Beitrag zur verbesserten Unternehmenskultur.

Einsendeschluss für Bewerber

ist der 30. September

dieses Jahres.

www.siegertypen-gesucht.de

AUSZUBILDENDE/N

zum/r Bürokauffrau/mann

KEMNER

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