St. Elisabeth aktuell 2020 Ausgabe 2

lemmservice

St. Elisabeth aktuell

Ausgabe 2 / 2020


Inhaltsverzeichnis

Vorwort S. 03

Wir begrüßen unsere neuen Bewohner S. 04

Interview mit Sr. Leena, unserer neuen Seelsorgerin S. 05 - 07

Fleißige Helfer und Menschen mit viel Verständnis… S. 08 - 09

Wir sagen „DANKE“ S. 10 – 13

Eine rührende Geschichte S. 14 - 15

Neues Corporate Design S. 16 – 17

Social Media S. 18

Ausbildung in der Pflege S. 19 – 22

Überraschung zum Weltfrauentag S. 23 - 24

Weitere schöne Überraschungen S. 25 - 26

Veranstaltungen und Termine S. 27 - 28

Rätsel S. 29

Heute schon gelacht? S. 30

Impressum S. 31

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Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

die täglich neuen Fakten zur Corona-Krise erfahren wir in allen

Medien. Auch in dieser Hauszeitung ist die Pandemie ein großes

Thema.

Wir möchten Ihnen jedoch von den schönen Dingen erzählen, die

wir in dieser Zeit bisher erleben durften. Von warmherzigen

Grüßen, die uns von bisher völlig fremden Menschen übermittelt

wurden, von verständnisvollen Bewohnerinnen und Bewohnern

sowie deren Angehörigen. Von immer wieder „Dankeschön“ für

die Leistung, die unsere Mitarbeiter/innen jeden Tag hier

erbringen.Wir waren und sind manchmal überwältigt von so viel

Anteilnahme in einer Zeit, die für alle schwer zu ertragen ist.

Wir geben ein herzliches „Dankschön“ zurück an alle, die mit

Gedanken und Taten bei uns waren!

Herzlichst

Ihre

Helga Rieser

Heim- und Pflegedienstleiterin

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Wir begrüßen unsere neuen Bewohner

Januar

16.01.2020 Christa Frank

30.01.2020 Günther Anton Coslar

Februar

03.02.2020 Sibylle Kader

05.02.2020 Oliver Schlieker

14.02.2020 Tanja Hochfeld

14.02.2020 Mike Hochfeld

19.02.2020 Siegfried Czilwik

25.02.2020 Ute Schindler

25.02.2020 Sofia Schotten

April

07.04.2020 Gerda Roth

08.04.2020 Richard Dehnen

09.04.2020 Maria Busch

Mai

22.05.2020 Ingeborg Esser

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Interview mit Sr.Leena, unserer neuen Seelsorgerin

St. Elisabeth aktuell:

Liebe Sr. Leena, seit November 2019 sind Sie als Seelsorgerin in unserem

Hause tätig. Wären Sie so freundlich, uns etwas über ihren Werdegang zu

berichten?

Sr. Leena:

Ich wurde am 10.07.1970 in der Bundesstadt Kerala in Südindien geboren.

Ich habe eine Schwester und drei Brüder. Meine Mutter und mein Vater

leben noch. Zwei Brüder sind verheiratet, meine Schwester ebenfalls. Der

andere Bruder ist Priester und arbeitet im Vatikan. Nach dem Abitur trat ich

1987 in die Ordensgemeinschaft der Cellitinnen ein. Nach dem Postulat

und dem Noviziat legte ich 1991 die erste Profess ab und kam dann ins

Krankenhaus der Augustinerinnen, dem „Severinsklösterchen“ nach Köln.

Ich erlernte den Beruf der Altenpflegerin und arbeitete in verschiedenen

Altenheimen in Deutschland und Indien. 1998 legte ich die ewige Profess

ab.

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Bevor ich im November ins St. Elisabeth kam, war ich ab 2017 als

Altenpflegerin im Kloster Heisterbach tätig. Ich bildete mich dann zur

Seelsorgerin fort.

St. Elisabeth aktuell:

Wo sehen Sie Ihre Schwerpunkte in der Seelsorge in einer

Pflegeeinrichtung?

Sr. Leena:

Die Sorge um das religiöse Leben und das seelische Wohl der älteren

Menschen liegt mir ganz besonders am Herzen. Ich habe mir diese Nähe

zu Menschen in dieser besonderen Lebenssituation immer gewünscht.

Neben vielen Gesprächen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gestalte

ich Wortgottesdienste und Kommunionfeiern, halte Kontakt zur Pfarre und

plane den Terminkalender für Wortgottesdienste und Messfeiern. Ich habe

immer ein offenes Ohr für die Bewohner/innen und die Mitarbeiter/innen.

Besonders intensiv kümmere mich um Menschen in der letzten

Lebensphase und begleite sie während dieser Zeit.

St. Elisabeth aktuell:

In den wenigen Monaten Ihres Wirkens im St. Elisabeth ist es Ihnen

gelungen, viel Akzeptanz zu gewinnen. Wie fühlen Sie sich selbst in der

neuen Aufgabe?

Sr. Leena:

Ich fühle mich sehr wohl, weil ich mich angenommen fühle. Die

Bewohnerinnen und Bewohner kennen und schätzen mich. Die

Kooperation mit Frau Rieser und auch mit Frau Vyskocil ist sehr gut und ich

kann meine Ideen umsetzen. Es ist auch sehr hilfreich für mich, dass

Veronika Busch und Helga Scholz, die Religionsbegleiterinnen im Alter

sind, mir zuarbeiten. Ich arbeite gerne im Team. Es tut gut, dass die

Mitarbeiter in der Pflege auf allen Wohnbereichen meine Arbeit schätzen

und mich unterstützen.

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St. Elisabeth aktuell:

Haben Sie Wünsche für die Zukunft?

Sr. Leena:

Es wäre schön, wenn meine Arbeit in der Atmosphäre von gegenseitiger

Wertschätzung und Akzeptanz weiter so verlaufen würde. Wenn die

Corona - Pandemie vorbei ist, plane ich mit einigen Bewohnerinnen und

Bewohnern einen Einkehrtag. Ich habe auch noch viele andere Ideen und

freue mich auf meine weitere Tätigkeit im St. Elisabeth.

St. Elisabeth aktuell:

Sr. Leena, vielen Dank für das Interview!

Sr. Leena zum Weltfrauentag 2020

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Fleißige Helfer und Menschen mit viel Verständnis…

Zur Verhinderung der Ausbreitung des Corona-Virus

waren Altenpflegeeinrichtungen aufgrund der gesetzlichen Corona-Schutz-

Verordnung verpflichtet, Quarantänebereiche einzurichten. Bewohnerinnen

und Bewohner, die aus einem Krankenhaus zurückkommen oder neu ins

Haus einziehen wollen, müssen sich in eine mehrtägige Quarantäne

begeben.

Zu diesem Zwecke wurden zwei Wohngruppen im Dachgeschoß

hergerichtet. Auf den anderen Etagen wurden Einzelzimmer als

Doppelzimmer genutzt und die Bewohner/innen zogen innerhalb des

Hauses um.Es wurde unverzüglich damit begonnen, die Verordnung in die

Tat umzusetzen. Bei dieser Aktion zeigte sich wieder, dass in unserem

Hause das Motto „gemeinsam sind wir stark“ nicht nur eine leere Hülse,

sondern eine Handlungsmaxime ist!

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Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter packten mit an. Bewohnerinnen und

Bewohner, die in ein anderes Zimmer zogen, taten dies bereitwillig.

Bewohnerinnen und Bewohner, die diese in ihren Einzelzimmern

aufnahmen, taten dies mit großer Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Die

Angehörigen und Betreuer, die natürlich vorher informiert wurden, zeigten

viel Verständnis. Viele bedankten sich hierbei oftmals für die Umsicht mit

der in dieser schwierigen Krisensituation die Heimleitung und die

Mitarbeiter alles tun, um die Bewohner zu schützen.

Allen Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen und Betreuern sowie

allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Pflege, Betreuung, Technik,

Verwaltung, usw., sagen wir

Herzlichen Dank für die tolle Zusammenarbeit!

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Wir sagen „DANKE“

Farbenprächtiger Auftritt!

Das Pantomime - Theater „Pantao“ aus Zülpich trat ehrenamtlich für die

Bewohner/innen des St. Elisabeth auf.

Das Ehepaar Molitor, Betreiber des Theaters, führte einen Stelzentanz in

märchenhaften Kostümen als Hoftheater auf.

Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen, die „Logenplätze“ in den

Gesellschaftsräumen hatten, waren hellauf begeistert.

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Ele singt

Die Sängerin Gabriele Golsch aus Kerpen-Horrem gab - bedingt durch

Corona, draußen im Innenhof ein Kölsches Mitsingkonzert im St.

Elisabeth. Zusammen mit den Bewohnern und Bewohnerinnen stimmte sie

Klassiker wie „Drink doch ene mit“ und in der „En d'r Kayjass Nummer Null“

an und machte mit allen Sing- und Schunkelfreudigen einen musikalischen

„Besuch im Zoo“. Zum Schluss wurde sich schon einmal kräftig auf

Karneval mit „Wenn et Trömmelche jeht“ eingestimmt.

Frau Golsch singt nicht nur in Seniorenheimen, sondern auch auf

Hochzeiten, Geburtstagen und Weihnachtsfeiern – am liebsten natürlich

„op kölsch“.

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Süße Überraschung

Ein süßer Ostergruß in Form von 130 kg „Katjes Grün-Ohr-Hasen“ traf

überraschend im St. Elisabeth ein.

Die Firma Katjes und die Darlehenskasse Münster eG wollten unseren

Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ein kleines Dankeschön zum Osterfest

für den unermüdlichen Einsatz und ihr Engagement in dieser schwierigen

Zeit aussprechen.

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Hofkonzert mit „Abstand“

Ein tolles Platzkonzert gaben die Musiker/innen der Hovener

Jungkarnevalisten im Hof des St. Elisabeth -

nicht nur zur Freude der Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen.

Auch Spaziergänger und Zülpicher Bürger, die von dem Auftritt gehört

hatten, freuten sich über das Livekonzert.

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Eine rührende Geschichte

GESUCHT WERDEN LEA UND MANUEL…..

Mama von LEA und MANUEL bitte melden!

Dies war unser Aufruf in sozialen Medien:

Alle waren gerührt, als im Briefkasten des St. Elisabeth diese „herzigen“

Grüße gefunden wurden. Die Bilder waren von den kleinen Künstlern sogar

signiert. Vorher wurde eine Mutter mit zwei Kindern beobachtet, die Post in

unseren Briefkasten einwarf.

Da wurde in der jetzigen Zeit allen „warm um` s Herz“ und wir wollten die

beiden unbedingt kennenlernen.

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SUCHAKTION ERFOLGREICH!

Die Mutter von Lea und Manuel, die uns mit ihren gemalten Bildern

überraschten, hat sich nach unserer Suchaktion hier gemeldet! Die ganze

Familie, Mutter, Vater und drei Kinder, besuchte uns mit großem

Sicherheitsabstand vor der Türe.

Die Kinder hatten wieder fleißig gebastelt

und über die schönen Werke konnten sich

alle auf den Wohnbereichen zu Ostern

freuen.

Lea und Manuel freuten sich über kleine

Osternester, die wir ihnen überreichten.

Wir sagen noch einmal herzlich

„Dankeschön“ und würden uns riesig freuen,

die Familie spätestens zu unserem nächsten

großen Fest, zu dem wir sie dann einladen, wiederzusehen.

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Neues Corporate Design 2020

Die Stiftung der Cellitinnen hat in den vergangenen Jahren an einem neuen

Erscheinungsbild gearbeitet und das Corporate Design neu entwickelt. Die

Kölner Krankenhäuser haben die neue Markenwelt übernommen.

Das Stiftungslogo hat sich demnach wie folgt geändert:

Namensänderungen bei der MARIENBORN

MARIENBORN betreibt eine Vielzahl von sogenannten „Vollstationären

Pflegeeinrichtungen“. Wie soll man sie nennen? Pflegeheim, Altenheim,

Altenzentrum, Pflegezentrum?

Für manchen bedeutet „Heim“ etwas Positives, wie Zuhause oder Heimat.

Andere verbinden damit eher etwas Negatives.

MARIENBORN hat sich dazu entschieden, oben genannte Bezeichnungen

völlig zu vermeiden. Seit dem 1. Januar 2020 heißen die Einrichtungen z.

B. St. Elisabeth MARIENBORN Pflege, St. Josefsheim MARIENBORN

Pflege usw.

Für den Klinikbereich mit Tageskliniken und Instituts-Ambulanzen heißt es

jetzt z. B. MARIENBORN Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

oder MARIENBORN Ambulanz.

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Ein exemplarisches Beispiel zur Veranschaulichung:

Das Weglassen der oben erwähnten Begrifflichkeiten „Pflegezentrum“

„Altenzentrum“, „Altenheim“ führt konsequenter Weise auch zu einer

Namensumstellung auf unseren Webseiten, den dazugehörigen Domains

und Emailadressen und allen anderen Kommunikationsmedien.

Auch der bisherige „Wohnverbund der MARIENBORN gGmbH“ wurde

umbenannt und heißt jetzt MARIENBORN Behindertenhilfe.

Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Hilfen für Menschen mit

Behinderungen wesentlich mehr darstellen, als nur Wohnraum anzubieten.

Verschmelzung der MARIENBORN mobil gGmbH mit MARIENBORN

Es kommt zusammen was zusammengehört!

Aus gesellschaftsrechtlichen und aus Flexibilitätsgründen ist die

MARIENBORN mobil gGmbH mit der MARIENBORN gGmbH zum

31.8.2019 verschmolzen.

Das ermöglicht Mitarbeitern, mit einem Arbeitsvertrag sowohl stationär als

auch ambulant eingesetzt zu werden.

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Social Media

Seit Mitte 2019 ist MARIENBORN vornehmlich auf Facebook und

Instagram vertreten. Auf Wunsch einiger Pflegedienstleitungen folgten nach

und nach auch die Pflegeeinrichtungen mit eigenen Accounts und bedienen

diese eigenständig.

Einige Beispiele dazu:

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Gut Ding braucht Weile ...

Den Schritt in die Ausbildung zu wagen ist oft mit vielen Zweifeln oder auch

finanziellen Verlusten gekoppelt. Je länger man die Entscheidung

hinauszögert, desto schwieriger wird es auch, sich

wieder auf Schule und das Lernen einzustellen.

Deswegen ist es umso schöner, wenn man dann

doch jemanden hat, der sich für die Ausbildung

entscheidet und genau diese Geschichte möchte

ich Ihnen heute schildern:

Ich stelle Ihnen Pedro Neves vor:

Pedro ist 44 Jahre alt und seit Februar 2007 im St.

Katharina in Niehl, tätig.

Bereits in seinem Schulpraktikum hatte er in seiner

Heimat Gronau Kontakt zur Pflege. Er absolvierte

danach freiwilligen Dienste, sonntags von 06:00

Uhr bis 13:00 Uhr, ohne Bezahlung.

Er arbeitete dort drei Jahre bis er sich im Alter von

17 Jahren entschloss, eine Ausbildung zum

Krankenpflegehelfer in Niedersachsen zu absolvieren.

Pedro hoffte, eine Veränderung in der Pflege zu bewirken, fand jedoch

kaum Gehör. Im Pflegehelferstatus kam er an seine Grenzen und durfte

immer weniger durchführen. Ihm wurde vermittelt, dass er als Pflegehelfer

nicht das nötige Wissen hat, um etwas verändern zu können.

Enttäuscht, fasste er den Entschluss der Pflege den Rücken zu kehren und

führte eine Umschulung zum technischen Zeichner für Maschinen- und

Anlagenbau durch.

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Schnell merkte er, dass er die Arbeit in der Pflege vermisst und dass er

wieder in der Pflege arbeiten möchte - „manchmal braucht man den

Vergleich“, so Pedro. Er hat den Kontakt zu den Menschen vermisst.

Er entschloss, sich bei MARIENBORN zu bewerben und gilt als einer der

„Mitarbeiter der ersten Stunde“ in St. Katharina, welches 2007 eröffnet

wurde.

Bald konnte er mit seinen Qualitäten überzeugen und wurde fester

Bestandteil der Einrichtung. Insgesamt 12 Jahre arbeitete er als fleißiger

Krankenpflegehelfer und wurde gefördert.

Zuletzt hat er den Posten des Sicherheitsbeauftragten in der Einrichtung

erhalten. Seine Aufgabe führt er sehr gewissenhaft durch.

Gedanklich wollte Pedro schon immer eine Ausbildung zur Fachkraft

absolvieren, jedoch gab es immer wieder Gründe es nicht zu tun.

Nicht zuletzt die Geldeinbußen. Zwar verdienen unsere Auszubildenden im

ersten Ausbildungsjahr ca. 1.200 Euro brutto, jedoch war dies nicht genug,

um sich den erarbeiteten Lebensstandard zu erhalten.

Seit einigen Jahren gibt es für Arbeitnehmer eine Möglichkeit eine

Ausbildung zur Fachkraft ohne Geldeinbußen zu absolvieren. Dazu bedarf

es bestimmte Voraussetzungen. Es erfolgt ein Antrag bei der

Bundesagentur, das ganze verbunden mit einer Menge Schriftverkehr.

Außerdem müssen die Bewerber einen psychologischen Test bestehen.

Ein Aufwand, der sich lohnt, wenn man als langjähriger Pflegehelfer die

Ausbildung zur Fachkraft machen möchte. Sich fundiertes Wissen

anzueignen, Verantwortung zu übernehmen und tatsächlich etwas in der

Pflege verändern zu können, sind gute Gründe die Ausbildung zu machen.

Pedro hatte große Angst, als es konkreter wurde. „Was ist wenn der Antrag

nicht bewilligt wird?“ „Wie ist es wieder in der Schule zu sein?“ „Kann ich

alles umsetzten, was mir beigebracht wird?“ „Schaffe ich die Klausuren?“

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Umso mehr freute er sich, als er die Zusage bekam und dann ging alles

sehr schnell.

Pedro hat seinen ersten Schulblock hinter sich gebracht und hatte bereits

Themen wie: Knochenstruktur und -Aufbau, die Zelle, Herz, Anatomie und

Physiologie und die Ganzkörperwaschung.

Pedro ist beeindruckt von dem Wissen, das ihm vermittelt wird. Es ist in der

Praxis nicht immer ersichtlich, welches Hintergrundwissen die Fachkräfte

tatsächlich durch ihre Ausbildung beigebracht bekommen haben.

Leider gab es im ersten

Praxisblock von Pedro

als Auszubildender, die

eine oder andere

Schwierigkeit in der

Umsetzung: Zum einen

ist der Rollenwechsel

sehr schwierig, wenn

man plötzlich „nur“

Auszubildender ist. Auf

der anderen Seite hat

sich bereits vieles

eingeschlichen, was

möglicherweise nicht

richtig war. Deshalb

benötigte Pedro bei der pflegerischen Versorgung manchmal mehr Zeit, um

es „richtig“ durchzuführen. Plötzlich werden bestimmte Arbeitsabläufe

hinterfragt oder es erfolgt während der Durchführung der Moment, bei dem

einiges bewusster wahrgenommen wird.

Ein klassisches Beispiel dafür sind die verschiedenen Waschrichtungen: Es

gibt eine beruhigende Waschung (mit der Haarwuchsrichtung) und eine

aktivierende Waschung (gegen die Haarwuchsrichtung). Als Pflegekraft

entscheidet man sich beim Bewohner, für eine dieser Waschungen. In der

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Pflegeschule lernt man, wann welche Waschung angebracht ist und wenn

bei einem Krankheitsbild eine dieser Waschungen nicht durchgeführt

werden soll.

Durch diese Aspekte kann eine pflegerische Versorgung schon mal länger

dauern, als man es von ihm gewohnt ist. Und genau hier stößt Pedro auf

Widerstände im Team, bei den Kollegen, die Pedro schon lange Jahre als

Pflegehelfer kennen. Pedro muss sich immer wieder die Zeit einfordern und

bekommt Unterstützung von seiner Praxisanleitung.

Pedro weiß wofür er das macht - er möchte sein Examen in der Tasche

haben.

Auch ich habe in der Vergangenheit schon mit Pedro arbeiten dürfen. Er

war einer meiner ersten Kollegen, als ich 2011 im St. Katharina als frisch

examinierte Altenpflegerin angefangen habe. Wir haben die ein oder

andere Geschichte gemeinsam erlebt. Ich habe immer sehr gerne mit

Pedro gearbeitet, umso mehr freut es mich, dass wir nun auf diesem Wege

wieder einen engeren Kontakt zueinander haben und ich ihn in seiner Zeit

als Auszubildender begleiten darf.

Pedro hat nun seine Probezeit bestanden und kommt in jedem Praxisblock

mit neuem Wissen aus der Pflegeschule, welches er in die Praxis

umsetzten möchte. 2022 wird Pedro sein Examen machen und uns von

diesem Moment als Pflegefachkraft unterstützen.

Wer weiß, wo ihn seine Wege noch hinführen werden, vielleicht wird er

nach seiner Ausbildung einen Wohnbereich leiten, oder sich als

Praxisanleiter um weitere Auszubildende kümmern.

Glücklicherweise gibt es in der Pflege genug Möglichkeiten, sein Wissen

immer weiter zu verbessern.

Wir wünschen Pedro für seine weitere Ausbildung viel Erfolg.

Florence Harzheim, Ausbildungskoordinatorin

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Überraschung zum Weltfrauentag

„Merci“ hieß es am Weltfrauentag für alle Mitarbeiterinnen

des St. Elisabeth.

Ein „Merci“ aus Schokolade, verbunden mit einem herzlichen Dank, wurde

an die dienst befindlichen Mitarbeiterinnen verteilt.

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Wir sagen nochmals:

„Vielen lieben Dank, dass Sie da sind“!


Weitere schöne Überraschungen

Die Kinder und Betreuer/innen des Förderzentrums Lebenshilfe in

Zülpich–Bürvenich wünschten unseren Mitarbeiter/innen und

Bewohner/innen alles Gute mit ihrem lieben Gruß.

Selbstgebastelte Geschenke von Kindern aus der Nachbarortschaft

Juntersdorf.

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An dieser Stelle bedanken wir uns auch für alle anonymen Spenden

in Form von Selbstgebasteltem, selbstgemalten Bildern, Tischdekoration

zur Osterzeit, süßen Schokoladengrüßen, usw., usw.,

und für die vielen herzlichen, lieben Briefe.


Veranstaltungen und Termine

September

22. September Herbstfest

„Bunt sind schon die Wälder“

Für das leibliche Wohl ist gesorgt

Oktober

05. Oktober Erntedankfest

07. Oktober Mitsingkonzert mit Herrn Pischl

„Drum singe, wem Gesang gegeben“

15. Oktober „O`zapft is“ - Oktoberfest

Für das leibliche Wohl ist gesorgt

November

05. November Tanznachmittag mit DJ Grewe

18. November Elisabethfest

Wir feiern unsere Hauspatronin

25. November Mundharmonikakonzert des Harmonikasound

Euskirchen

Musikalische Einstimmung in den Advent

28. November Adventkaffee in der Cafeteria

Für das leibliche Wohl ist gesorgt

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Dezember

05. Dezember Weihnachtsaufführung der Dürener Originale

„Besinnliches und Humoristisches in der

Adventszeit“

10. Dezember Mandolinenkonzert der Zupfmusikfreunde

aus Heimbach

„Glockenklang aus der Ferne“

Jeden Mittwoch sind Ausflüge in die nähere Umgebung geplant

Bitte beachten Sie auch unsere aktuellen Wochenpläne!

Wir bitten um Verständnis, dass

aufgrund der aktuellen Corona – Pandemie

die zu dem jeweiligen Zeitpunkt geplanten

Veranstaltungen ausfallen können

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Rätsel

Lösung:

SOMMERANFANG

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Schon gelacht?

In der Grundschule von Hintertupfingen sollen die Kinder

Sätze mit „Wahrscheinlich“ bilden. Kurtchen meldet sich

und sagt: „Meine Oma geht mit der ‚Times' unterm Arm

über den Hof“. „Aber da ist doch kein wahrscheinlich

drin“, kritisiert ihn die Lehrerin. „Doch, doch“, erwidert Kurtchen.

„Wahrscheinlich geht sie aufs Klo, denn Englisch kann sie nicht“.

Ein Rentner völlig aufgelöst beim Arzt: “Herr Doktor, ich hatte seit Tagen

keinen Stuhl.” Doktor: “Na dann setzen Sie sich erst mal!”

Die Stewardess verteilt im Flugzeug Kaugummi. "Das ist gut für die Ohren."

Älterer Herr nach einigen Stunden: "Können Sie mir mal sagen, wie man

das Zeug wieder aus den Ohren herausbekommt?"

Lehrerin: "Fritzchen, nenne mir bitte fünf Tiere aus Afrika?"

Fritzchen: "Zwei Löwen und drei Elefanten“

Was sagt ein Haifisch, wenn er einen Surfer sieht?

"Das ist aber nett serviert, so mit Frühstücksbrettchen."

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Impressum

Heft 2/ 2020

Herausgeber:

MARIENBORN

Luxemburger Str. 1

53909 Zülpich

www.marienborn-zuelpich.de

Druck: Berk-Druck, Euskirchen

Auflage: 500 Stück

Preis:Unentgeltlich an Bewohner und Angehörige

Redaktion:

St. Elisabeth

MARIENBORN Pflege

St. Elisabeth aktuell

Heim- und Pflegedienstleitung

Helga Rieser

Am Wassersportsee 1

53909 Zülpich

Tel. 02252 53400

www.elisabeth-zuelpich.de

Redaktionsteam: Mitglieder des Heimbeirates, Fr. H. Rieser, Fr. H. Scholz,

Fr. J. Sorge, Fr. S. Mauß-Paffrath,Fr. C. Vyskocil

Verantwortlich für den Inhalt:

Helga Rieser

für zentrale Seiten 16-22: Marion Weber + Florence Harzheim

Seite 29 + 30: Marion Weber

Bildnachweis:

Fotos: Titelfoto: © M. Weber,Seite 4 Fotolia.com © impuls, S. 3+5+25+26 © Fr.

Vyskocil,S. 7+23+24 © Fr. Landsberg + Fr. Rieser,S. 8+9 © Hr. Hilger + Fr. Bosen,S. 10

© Fr. Fröhlich,S. 11 © Fr. Golsch,S. 12 © Fr. Sorge,S. 13 © Fr. Neidhöfer,S.14+15 © Fr.

Rieser;Seite 18: © MARIENBORN, Seite 19 + 21 © Pedro Neves, Seite 29 x-words

generator, Seite 30 © M. Weber

Geschäftsleitung:

Dieter Kesper, Joachim Klein

Erfüllungsort und Gerichtsstand : Köln

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