der-Bergische-Unternehmer_06:2020

weinheimer

Das Wirtschaftsmagazin für das Bergische und den Kreis Mettmann

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE UND DEN KREIS METTMANN

06

2020

Wissen schafft

Sicherheit

38 Serie

Prima Klima: Deutschland

steigt aufs Rad

42Fokus

Am besten gesund - System

am Tropf

48 Unterwegs

Salzburg - Mozart für

Jedermann


Regional verwurzelt, international verbunden.

Höchste Ansprüche an die Beratungsqualität und langjährige Verankerung in der Region:

Das sind die Eckpfeiler unserer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungstätigkeit. Zu unseren Mandanten zählen bedeutende

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EDITORIAL

WISSEN SCHAFFT SICHERHEIT – JETZT ERST RECHT!

Berufliche Qualifizierung ist nicht erst seit Corona ein Thema, doch hat die Pandemie

die Bedeutung von Bildung und Weiterbildung noch einmal besonders vor

Augen geführt. Zwei Dinge sind es, die in der Post-Corona-Zeit eine Veränderung

erfahren: Zu einen wird es einen Wandel in der Art der Vermittlung mit verstärkten

Online-Angeboten geben. Und zum anderen werden neue Inhalte auftauchen,

die vielfach ebenso mit der Digitalisierung zu tun haben. Dass man sich zum Beispiel

als Moderator bzw. Moderatorin von Video-Konferenzen besondere Qualifikationen

aneignen kann und sollte, stand vor der Krise überhaupt nicht im Fokus.

Welchen Wandel die Bildungslandschaft derzeit erlebt und wie Experten die Entwicklungen

einschätzen, lesen Sie in unserem aktuellen Titelthema.

Ein interessantes Projekt verfolgen gemeinsam die Wirtschaftsförderung Wuppertal

und das Wuppertal Institut. „Wirtschaftsförderung 4.0“ setzt sich für mehr

Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Kooperationen und regionale Wertschöpfung ein.

Die Vision ist eine lokale Wirtschaft, die sich selbst von innen heraus stärkt und

daraus ihr Wachstumspotenzial entfalten kann. Ein interessanter Ansatz, auf dessen

Fortsetzung wir gespannt sind.

Und mit unternehmerischem Mut haben die Investoren von „Grillardor“ in Remscheid

ein Angebot geschaffen, das einen Mehrwert für die ganze Region schafft.

Lesen Sie in unserem Porträt, wie das neue Konzept Menschen weit über die

Stadtgrenzen hinaus ansprechen soll. Ein gutes Signal, gerade in Zeiten wie

diesen.

Ich wünsche Ihnen einen sonnigen Start in den Sommer,

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Reputation drohen empfindliche Geld- oder sogar Freiheitsstrafen. Bevor

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INHALT

20 Titel

Wissen schafft Sicherheit

Weiterbildung neu gedacht

38

Serie Prima Klima!?

Vorwärts auf zwei Rädern

- Deutschland

steigt um.

42

Fokus:

Am besten gesund -

System am Tropf

4 www.bvg-menzel.de


48

Salzburg -

Mozart für Jedermann

Namen & Nachrichten

o 6 Rekordumsatz für Vaillant Group

07 Arbeitsmarkt sehr verhalten

0 8 Wirtschaftsförderung 4.0

09 Polis Convention digital

10 Digitalisierung und Personalpolitik

11 Neue Arbeitswelt mit Covid-19

12 Arbeitsagentur hat neue

Geschäftsführerin

13 Führungswechsel beim

AGV Wuppertal und Niederberg

13 Exporterwartungen deutlich

gestiegen

14 Welche Technologie löst Diesel ab?

14 Ausbildungsbörse erst 2021

15 Urlaubsträume auf der Leinwand

16 Lob fürs Konjunkturpaket

16 App überzeugt auch in Solingen

Titel

18 Wissen schafft Sicherheit -

Weiterbildung neu gedacht

22 Interview: Gute Bildung ist der

Schlüssel zu mehr Produktivität

Aus der Region

Aus der Praxis

34 Recht / Finanzen / Steuern

Erfolgreich Bergisch

36 Grillardor - Grillen aus Leidenschaft

Serie: Prima Klima!?

38 Vorwärts auf zwei Rädern -

Deutschland steigt um

Im Fokus

42 Am besten gesund:

System am Tropf

Für Sie unterwegs

48 Salzburg -

Mozart für Jedermann

Rubriken

54 Handelsregister

58 Vorschau / Impressum

32 Gastkommentar:

Gesundheit in Zeiten von Corona

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der Bergische Unternehmer 06|20 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Vaillant Group setzt Wachstum mit Rekordumsatz fort

Trotz Corona wurde das erste Quartal 2020 erfolgreich abgeschlossen.

Foto: Vaillant Group

Seit 1874 wird in

Remscheid an Wohnkomfort

durch intelligente

Lösungen zur

Heiz-, Lüftungs- und

Klimatechnik gearbeitet.

Im Geschäftsjahr 2019 erzielte der Remscheider

Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnikspezialist

Vaillant Group, der sich seit

seiner Gründung 1874 in Familienbesitz befindet,

mit rund 14.000 Mitarbeitern einen

Umsatz von 2,6 Milliarden Euro und damit

ein neues Rekordniveau. Dies entspricht einem

Wachstum von 5 Prozent, währungsbereinigt

von 6 Prozent, gegenüber dem Vorjahr.

„Wir blicken trotz eines teilweise schwierigen

Marktumfelds auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr

2019 zurück“, resümiert Dr.-Ing.

Norbert Schiedeck, Vorsitzender der Vaillant

Group Geschäftsführung. Die Umsetzung

der Wachstumsstrategie, insbesondere

das Geschäft mit elektrischen Wärmepumpen

und hocheffizienter Gas-Brennwerttechnik,

habe wesentlich zu einer deutlichen

Umsatzsteigerung und einer weiteren Verbesserung

der internationalen Wettbewerbsposition

beigetragen. Auch in China konnte

das Unternehmen in 2019 nach einem stagnierenden

Geschäft im Vorjahr zweistellige

Umsatzzuwächse realisieren. Die positive

Ergebnisentwicklung ermöglichte weiterhin

überproportional Investitionen in die Elekt-

rifizierung und die Digitalisierung des Angebotes

sowie in die weitere Qualifikation

der Beschäftigten. Trotz eines rückläufigen

gesamteuropäischen Heiztechnikmarktes

erwirtschaftete die Vaillant Group im Jahr

2019 in allen Vertriebsregionen ein Umsatzplus.

Das dynamisch wachsende Geschäft

des Unternehmens mit elektrischen Wärmepumpen

lag 2019 rund 37 Prozent über dem

Vorjahreswert und damit deutlich über dem

europäischen Marktwachstum. Ein wichtiges

Forschungsfeld der Vaillant Group ist

die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger

für Gas-Brennwertgeräte. Aus erneuerbaren

Energien gewonnener Wasserstoff

kann sowohl durch Beimischungen in das

bestehende Erdgasnetz als auch in reiner

Form eine wichtige Rolle bei der Energiewende

im Gebäudesektor spielen.

Die Vaillant Group ist solide in das Geschäftsjahr

2020 gestartet. Im ersten Quartal

stiegen die Umsatzerlöse im Vergleich

zum Vorjahr. Die im Zuge der Coronavirus-

Verbreitung deutlich rückläufige Entwicklung

in China konnte das Unternehmen

durch überproportionales Wachstum in Europa

kompensieren. Im zweiten Quartal

2020 seien jedoch Auswirkungen der Pandemie

auf das europäische Geschäft zu erwarten.

„Die Herausforderung des Geschäftsjahres

2020 wird darin liegen, die

Kosten an die Nachfrage anzupassen und

gleichzeitig weiter in den Ausbau unseres

Kerngeschäfts mit Wärmepumpen, effizienten

Gastechnologien und digitalen Lösungen

zu investieren“, so Dr.-Ing. Norbert

Schiedeck.

Mehr Informationen unter

www.vaillant.de

6 www.bvg-menzel.de


Arbeitsmarkt im Städtedreieck sehr verhalten

Kurzarbeit trägt durch die Krise.

Foto: Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal

Martin Klebe, Leiter

der Arbeitsagentur für

Solingen-Wuppertal,

hatte in Bezug auf den

Arbeitsmarkt keine guten

Nachrichten.

Im Mai ist die Arbeitslosigkeit im Bergischen

Städtedreieck im Vergleich zum April

um 1.758 (6 Prozent) auf 30.973 Personen gestiegen.

Gegenüber dem Vorjahr waren 5.791

(23 Prozent) mehr Menschen arbeitslos gemeldet.

In Remscheid, Solingen und Wuppertal

ist die Arbeitslosigkeit mit einer Zunahme

von 46,6 Prozent im Vergleich zum

Vorjahr im Rechtskreis des SGB III deutlich

stärker gestiegen als im Rechtskreis des SBG

II (13,3 Prozent). Wie bereits im Vormonat

ist Wuppertal am stärksten vom Anstieg der

Arbeitslosigkeit betroffen. Hier ist auch die

Arbeitslosigkeit im Rechtskreis des SGB II

deutlicher angestiegen. Die Nachfrage nach

Arbeitskräften ist im Bergischen Städtedreieck

um rund 44 Prozent (427 Stellen) niedriger

als im Mai 2019. Im Vergleich zum Vormonat

wurden aber 80 (17,4 Prozent) mehr

neue Stellen im Bergischen Städtedreieck gemeldet.

Neben den Arbeitnehmerüberlassungsfirmen

suchen hauptsächlich Wach- und Sicherheitsdienste

und Unternehmensberatungen neue

Kräfte. Aber auch im Gesundheitswesen

(zum Beispiel Arzt- und Zahnartpraxen, Heime,

Betreuung) und im verarbeitenden Gewerbe

(beispielsweise bei der Herstellung von

chemischen Grundstoffen oder von Metallerzeugnissen)

werden Stellengesuche gemeldet.

Die Kurzarbeit trage unverändert, bekräftigt

Martin Klebe, Leiter der Agentur für Solingen-Wuppertal.

Die Unternehmen wollten

ihre Mitarbeitenden behalten. Erfreulich sei

die Zunahme bei den Arbeitsstellen. 500 Stellen

wurden im Mai gemeldet, 80 mehr als im

April.

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der Bergische Unternehmer 06|20 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Wirtschaftsförderung 4.0

Projekt für mehr Nachhaltigkeit und Regionalität

Foto: Wirtschaftsförderung Wuppertal

Theresa Oesterwinter

(l.) und Antje Lieser (r.)

sind das Team hinter

dem Projekt Wirtschaftsförderung

4.0.

Das Projekt „Wirtschaftsförderung 4.0“

setzt sich für mehr Nachhaltigkeit, wirtschaftliche

Kooperationen und regionale

Wertschöpfung ein. Dies vor dem Hintergrund

auch der Corona-Krise, die gezeigt

hat, wie wichtig Selbstversorgung auf lokaler

Ebene ist. Die Vision der Wirtschaftsförderung

4.0 ist eine lokale Wirtschaft,

die sich selbst von innen heraus

stärkt und daraus ihr Wachstumspotenzial

entfalten kann. Dabei spielt wirtschaftliche

Unabhängigkeit eine große Rolle. „Mit

dem Konzept Wirtschaftsförderung 4.0

(Wf4.0) möchten wir regionale Wirtschaftsstrukturen

stärken und erweitern“,

erklärt Dr. Michael Kopatz vom Wuppertal

Institut. Ziel sei es, krisenfeste Geschäftsmodelle

und Netzwerke für Initiativen

und Unternehmen zu schaffen. Der

Fokus liegt dabei auf regionalen und nachhaltigen

Themen. Dadurch sollen positive

Nebeneffekte entstehen: mehr Klimaschutz,

ein schonender Umgang mit Ressourcen

und ein gestärkter sozialer Zusammenhalt.

„So entsteht ein lokaler

Mehrwert, der sich wirtschaftlich positiv

auswirkt“, meint auch Theresa Oesterwinter

von der Wirtschaftsförderung Wuppertal.

Ihre Aufgabe ist es, das Konzept Wf4.0

in die Praxis umzusetzen. Durch viel

Netzwerkarbeit und Beratung möchte sie

vor allem Initiativen bei ihrer Arbeit unterstützen.

„Beispiele für Initiativen aus

dem Bereich Wirtschaftsförderung 4.0

sind in Wuppertal produzierende Unternehmen,

RepairCafés, Tauschbörsen, Car-

Sharing, soziale Kaufhäuser oder solidarische

Landwirtschaften.“ Das Konzept der

Wirtschaftsförderung 4.0 wird von Dr. Michael

Kopatz, Jana Rasch und Mona Treude

vom Wuppertal Institut erforscht. Anfang

2018 startete das Wuppertal Institut

ein Pilotprojekt mit der Stadt Osnabrück,

das die Idee der Wirtschaftsförderung 4.0

vor Ort etablieren sollte. Nach der erfolgreichen

Pilotphase, die im Dezember 2019

zu Ende ging, soll das Konzept nun in weiteren

Städten etabliert werden. Wuppertal

gehört – neben Witten und Witzenhausen

– zu den ersten Städten, die sich der systematischen

Stärkung kooperativer Wirtschaftsformen

widmen und das Konzept

der Wirtschaftsförderung 4.0 in der kommunalen

Wirtschaftsförderung verankern.

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium

für Bildung und Forschung.

8 www.bvg-menzel.de


Polis Convention

digital statt EXPO

REAL 2020

Nachdem die Wirtschaftsförderungen der

drei Städte Remscheid, Solingen und

Wuppertal, die Bergische Struktur- und

Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

(BSW) und der Kreis Mettmann intensiv

beraten haben, steht der Entschluss fest:

In diesem Jahr werden sich die beiden

Regionen Anfang Oktober nicht auf der

EXPO REAL präsentieren. Teilnehmen

werden das Bergische Städtedreieck und

der Kreis Mettmann hingegen an der digitalen

polis Convention. Auch in diesem

Format soll der Austausch mit Partnern,

Investoren und Projektentwickeln möglich

sein, auch mit vielen, die regelmäßig

die EXPO REAL besuchen. Am 13. und

14. August 2020 wird das gesamte Messe-

und Kongressangebot digital abzurufen

sein, dafür wird ein entsprechender

Eintrittspreis erhoben. Unter den im Gesundheits-

und Hygienekonzept der Expo

Real skizzierten Rahmenbedingungen sei

indes eine sinnhafte Durchführung der

Messe nicht möglich. „Wir möchten kein

gesundheitliches Risiko auf dieser internationalen

Messe eingehen. Im letzten

Jahr waren 46.700 Besucher vor Ort.

Fraglich ist, ob da ein gutes Sicherheitskonzept

tatsächlich ausreichend sein

kann“, so BSW-Geschäftsführer Stephan

A. Vogelskamp. Ebenso seien voraussichtlich

die Möglichkeiten der so wichtigen

vertraulichen Gespräche nicht gegeben.

Die Entscheidung sei in enger

Beratung mit dem Kreis Mettmann erfolgt,

da die BSW und der Kreis verstärkt

kooperieren und sich auf der EXPO

REAL sowie der POLIS Convention als

Nachbarregionen präsentieren.

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Frontantrieb 2,0-l-TDCi 77 kW (105 PS), 6-Gang-Schaltgetriebe, € 229,00 netto (€ 272,51 brutto) monatliche

Leasingrate, € 0,00 netto (€ 0,00 brutto) Leasing-Sonderzahlung, bei 36 Monaten Laufzeit und 30000 km Gesamtlaufleistung.

der Bergische Unternehmer 06|20 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Digitalisierung und Personalpolitik

Wuppertal ist Erstberatungsstelle im Bergischen.

Foto: Shutterstock

Auch die bergischen

Unternehmen müssen

sich an neue Formen

der Arbeitsorganisation

anpassen. Dazu

wurden Förderprogramme

aufgelegt,

über die Modalitäten

berät die Wirtschaftsförderung

Wuppertal.

Arbeiten im Homeoffice, Teamsitzungen

über digitale Kanäle und flexiblere Arbeitszeiten

für die Kinderbetreuung: die Corona-

Pandemie wirkt sich extrem auf das Arbeitsleben

aus und bringt einige

Veränderungen mit sich. Was wir in dieser

Zeit über Digitalisierung lernen, wird die

deutsche Wirtschaft nachhaltig verändern,

prognostizieren Experten. Auch Unternehmen

aus Wuppertal und der Region werden

sich an neue Formen der Arbeitsorganisati-

on anpassen müssen. Dabei bekommen sie

Unterstützung. Das Bundesministerium

für Arbeit und Soziales hat für die Themen

Personalpolitik und Digitalisierung

die Förderprogramme

„UnternehmensWert:Mensch“ und

„UnternehmensWert:Mensch plus“ aufgelegt.

Bergische Unternehmen, die daran

teilnehmen, werden seit Mai von der

Wirtschaftsförderung Wuppertal betreut.

Bislang war die Regionalagentur mit Sitz

in Solingen die Erstberatungsstelle für

Unternehmen aus der Region. Ohne den

Einsatz externer Fachleute sind Projekte

zur Digitalisierung nur schwer mit der

notwendigen Schnelligkeit und Konsequenz

umzusetzen. Das Programm

„UnternehmensWert:Mensch plus“ stellt

Fördermittel bereit, um externe Fachleute

für Digitalisierungsprojekte einzukaufen.

Bei der Beratung steht die Ausarbeitung

einer digitalen Unternehmensstrategie im

Vordergrund. Gefördert werden sowohl

kleine als auch mittlere Unternehmen mit

bis zu 250 Beschäftigten. Die Förderquote

beträgt 80 Prozent der Beratungskosten

(max. 9.600 Euro bei 12 Beratungstagen).

Bei der Beantragung unterstützt die Wirtschaftsförderung

Wuppertal.

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Die neue Arbeitswelt mit COVID-19

lechner+hayn sorgt schnell für den geforderten Arbeitsschutz.

Foto: lechner + hayn

Trennwände ermöglichen

das Wahren der erforderlichen

Distanz und

die Zusammenarbeit vor

Ort.

Die aktuelle Situation stellt unsere Gesellschaft,

Mentalität und Wirtschaft vor eine

nie dagewesene Herausforderung. Das Sicherstellen

von betrieblichen Abläufen geht

einher mit technischen Maßnahmen zum

Schutz der Mitarbeiter und vor Verbreitung

des Corona-Virus. Zwar hat sich die Arbeitswelt

bereits adhoc verändert - flexible Arbeitsformen

wie Homeoffice sowie eine weit

stärkere Digitalisierung und Virtualisierung

der Arbeitsmodelle haben sich in der Krise

bewährt. Aber was ist mit denen, die nicht

die Möglichkeit zum Arbeiten von Zuhause

haben? Wie gestalten sich die Produktionsstätten?

Denn eins ist klar: Büros wird es immer

geben. Besondere Zeiten erfordern besondere

Maßnahmen. So fordert das

Bundesministerium für Arbeit alle Arbeitgeber

verpflichtend auf, präventive Maßnahmen

für ihre Mitarbeitenden zu ergreifen.

Das Familienunternehmen lechner + hayn

hat daher ein individuelles Hygienekonzept

entwickelt und sich so flexibel auf die sofort

geltenden Regeln eingestellt. Das WORK

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kreatives Design, sondern besonders durch

die kurze Lieferzeit. Dies ermöglicht eine

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Büro, einen geregelten Geschäftsablauf und

mindert das Ansteckungsrisiko. Denn eine

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auszusetzen. Das Vertriebsteam berät individuell.

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der Bergische Unternehmer 06|20 11


NAMEN & NACHRICHTEN

Neue operative Geschäftsführerin für die Arbeitsagentur

Kirsten Stefanie Roth ist Nachfolgerin von Katja Heck.

Foto: Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal

Seit 1. Juni 2020 ist Kirsten

Stefanie Roth Geschäftsführerin

Operativ

der Agentur für Arbeit

Solingen-Wuppertal.

Kirsten Stefanie Roth ist neue Geschäftsführerin

für den operativen Bereich in der

Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, zu

deren Bezirk die Städte Remscheid, Solingen

und Wuppertal gehören. Seit dem

1. Juni 2020 ist Kirsten Stefanie Roth Nachfolgerin

von Katja Heck, die die operativen

Geschäfte zuvor erfolgreich geführt hat und

nun die Arbeitsagentur in Hagen leitet.

Kirsten Roth ist in ihrer neuen Funktion für

die Gestaltung und Umsetzung kundennaher

Arbeitsprozesse wie die Vermittlung in

Arbeit, Beratung von Arbeitgebern und die

Berufsberatung zuständig. Zugleich ist sie

Stellvertreterin von Martin Klebe, dem Vorsitzenden

der Geschäftsführung der Arbeitsagentur

Solingen-Wuppertal. Im Jahr

1988 hat Kirsten Stefanie Roth ihr Studium

bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) abgeschlossen

und übte seitdem unterschiedliche

BA-Fach- und Führungsfunktionen in

verschiedenen Regionen in NRW aus. So

hat sie zum Beispiel Führungserfahrung in

der Berufsberatung, im Reha-Bereich und

als Fachbereichsleiterin Markt und Integration.

Zuletzt war sie stellvertretende Geschäftsführerin

im Jobcenter Gelsenkirchen.

„Gerade in dieser besonderen Zeit

finde ich es äußerst spannend und freue

mich, hier vor Ort Verantwortung zu übernehmen

und operativ arbeiten zu können.

Aktuell sorgen wir vorrangig dafür, dass

Unternehmen und ihre Beschäftigten sowie

die arbeitslosen Menschen ihre finanziellen

Mittel erhalten. Wir haben unsere Prozesse

umgestellt, entwickeln digitale Strategien

und sind weiter telefonisch und online erreichbar“,

erklärt die 53-Jährige. Aktuell

konzentriere man sich auf den Ausbildungsmarkt:

„Sobald sich der Arbeitsmarkt erholt

hat, werden viele Unternehmen vor allem

qualifizierte Beschäftigte benötigen.“

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AGV Wuppertal und Niederberg

Michael Vitz ist neuer Vorsitzender.

ifo Exporterwartungen

deutlich

gestiegen

Foto: Michael Vitz

Die als Videokonferenz durchgeführte Mitgliederversammlung

des Arbeitgeberverbandes der Metallindustrie

von Wuppertal und Niederberg e.V. hat Michael Vitz zum

neuen Vorsitzenden gewählt. Michael Vitz ist geschäftsführender

Gesellschafter der Johann Vitz GmbH & Co.

KG in Velbert. Er war bisher zweiter stellvertretender Vorsitzender

des Verbandes. Der bisherige Vorstandsvorsitzende

Frank Preißner hat aus beruflichen Gründen nicht

mehr für den Vorsitz kandidiert. Gleichfalls aus dem Vorstand

ausgeschieden ist Bernhard Mecking. Neu in den

Vorstand wurde Dr. Maximilian Bode, Vorwerk Elektrowerke

GmbH & Co. KG, Wuppertal, gewählt.

Michael Vitz aus Velbert

ist neuer Vorsitzender

des Arbeitgeberverbandes

der

Metallindustrie von

Wuppertal und Niederberg

e.V.

Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren

hat sich nach dem katastrophalen

Vormonat etwas erholt. Die ifo Exporterwartungen

der Industrie sind im

Mai von minus 50,2 auf minus 26,9

Punkte gestiegen. Jedoch sind die Unternehmen

von Optimismus noch entfernt.

In nahezu allen Branchen wird zwar weiter

mit einem Rückgang der Exporte gerechnet.

Jedoch fällt dieser weniger stark

aus als noch im Vormonat erwartet.

Die Exporterwartungen sind in allen

Schlüsselbranchen gestiegen. Am klarsten

fiel der Anstieg in der Autobranche

aus. Aber auch in der Elektrobranche ist

der Pessimismus zurückgegangen. Im

Maschinenbau sind trotz Verbesserung

die skeptischen Stimmen weiterhin deutlich

in der Überzahl. Gleiches gilt auch

für den Bereich Metallerzeugung und

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der Bergische Unternehmer 06|20 13


NAMEN & NACHRICHTEN

Welche Technologie löst den Diesel ab?

Logistikbranche fordert verbindliche Perspektiven für emissionsarme Lkw.

Foto: Shutterstock

Spediteure und die

Transport- und Logistikbranche

wollen ihren

Beitrag zum Klimaschutz

leisten, dabei

aber gleichzeitig den

Versorgungsauftrag für

Industrie, Handel und

Bevölkerung erfüllen.

Die Speditions-, Transport- und Logistikbranche

erwartet von der Politik und den Fahrzeugherstellern

eine klare Perspektive für die zukunftsfähigen

Antriebstechnologien des

Straßengüterverkehrs. Die Phase, in der das

Ringen der Herstellerindustrie und der Energieanbieter

um zukünftige Marktanteile als

strategische Ausrichtung gesehen wurde, müsse

jetzt abgeschlossen werden und verbindlichen

Perspektiven für die Logistikbranche weichen.

Die Forderung nach Technologieoffenheit

dürfe sich nicht in der bisherigen „Henne-und-

Ei-Diskussion“ über die zukünftige Antriebstechnologie

erschöpfen. Darin sind sich die

Speditions-, Transport- und Logistikverbände

AMÖ, BIEK, BGL, BWVL und DSLV einig.

Die Logistikbranche in Deutschland bekennt

sich zu den ehrgeizigen Klimazielen 2030. Für

deren Erreichen sei die Angebotspalette emissionsarmer

und gleichzeitig marktfähiger

Nutzfahrzeuge nach heutigem Stand jedoch

noch deutlich zu klein. Statt fortgesetzter, teils

auch ideologisch geprägter Diskussionen müssten

die dringend notwendigen Wachstums- und

Konjunkturimpulse für die Wirtschaft in der

Nach-Corona-Zeit gleichermaßen gesetzt und

mit richtigen Anreizen die Verkehrswende beschleunigt

werden, fordern die Verbände. Die

Branche brauche jetzt verbindliche Perspektiven

sowie Definitionen und Wegmarken

des Entwicklungspfades. Der Beschluss

des Bundestags, CNG- und

LNG-betriebene Nutzfahrzeuge bis zum

31. Dezember 2023 von der Lkw-Maut im

Rahmen einer Änderung des Bundesfernstraßenmautgesetzes

zu befreien, sei deshalb

ein richtiges und wichtiges Signal

für die Logistikbranche und die Herstellerindustrie.

Für diese Brückentechnologie

bestehe nun Planungssicherheit, wodurch

die dringend erforderliche

Investitionsbereitschaft in diese Technik

steigt. Für die Zeit danach bedürfe es verbindlicher

Signale, welche emissionsarme

Technologie den Diesel-Lkw ablöst. Nur

so könne die Logistikbranche ihrem Versorgungsauftrag

für Industrie, Handel

und Bevölkerung und ihrem Klimaschutzbeitrag

in den nächsten zehn Jahren

gleichzeitig gerecht werden.

Ausbildungsbörse

erst 2021

Am 9. September 2020 hätte die Wuppertaler

Ausbildungsbörse ihr 30. Jubiläum

feiern sollen. Das muss nun noch einige

Monate warten. Aufgrund der weiterhin

geltenden Corona-Beschränkungen und

der Verantwortung gegenüber den Teilnehmern

haben die Organisatoren beschlossen,

die Veranstaltung zu verschieben. Ein

neuer Termin steht bereits fest. Am 09. Februar

2021 soll die Ausbildungsbörse

nachgeholt werden. Interessierte Aussteller

werden von der Wirtschaftsförderung

Wuppertal über die Anmeldemöglichkeiten

zeitig informiert. Im vergangenen Jahr

haben rund 2.700 Schülerinnen und Schüler

sowie über 110 Unternehmen an der

Ausbildungsbörse teilgenommen.

14 www.bvg-menzel.de


Sommerurlaubsträume auf der Leinwand

Remscheider Galerie Wroblowski zeigt neue Ausstellung.

Foto: Galerie Wroblowski

Bernd Zimmer zeigt

farbenfroh seine Vorstellungen

der Berge.

Weite Reisen, Strand, Berge oder Meer –

solche Sommerurlaubsträume werden sich

in diesem „Corona“-Jahr 2020 schwierig

verwirklichen lassen. Damit niemand ganz

auf sommerliche Eindrücke verzichten

muss, zeigt die Remscheider Kunstgalerie

Wroblowski eine Ausstellung mit Reise- und

Sommerimpressionen verschiedener Künstler,

unter anderem Werner Heinze, Katharina

Lichtenscheidt, Stefan Sczesny, Ralph J. Petschat,

Oskar Koller und Bernd Zimmer. Die

Ausstellung beginnt am Samstag, den

27. Juni und endet am 22. August 2020. Geöffnet

ist zu den üblichen Zeiten – Montag

bis Freitag von 9.30 bis 13 und 14 bis 18.30

Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr. Aus

gegebenem Anlass wird es diesmal keine

Vernissage geben.

Dafür bietet Galerist Gerd Wroblowski zusätzlich

an zwei Sonntagen (28. Juni und 5.

Juli von 14 bis 18 Uhr) die Gelegenheit, die

Ausstellung zu besuchen.

Eine Vorbesichtigung ist ab 25. Juni möglich.

Mehr Informationen unter

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der Bergische Unternehmer 06|20 15


NAMEN & NACHRICHTEN

ifo Institut lobt Konjunkturpaket

Größte Überraschung ist Mehrwertsteuersenkung.

App überzeugt

auch in Solingen

Foto: Shutterstock

ifo-Präsident Clemens Fuest und die ifo-Klima-Expertin

Karen Pittel haben das Konjunkturpaket der Koalition gelobt.

„Das Konjunkturpaket ist breit angelegt und größtenteils

gut durchdacht. Es kombiniert Anreize zur kurzfristigen

Belebung des Konsums mit Impulsen für öffentliche

und private Investitionen sowie Unterstützung für kleine

und mittlere Unternehmen“, so Fuest. Pittel sagte: „Es ist

begrüßenswert, dass klimafreundliche Zukunftstechniken

und Infrastrukturen ausdrücklich berücksichtigt werden.“

Positiv hervorzuheben seien weiterhin die geplanten Investitionen

in die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung

und den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Beim Verlustrücktrag

für Unternehmen wäre es wünschenswert gewesen,

mehr zu tun. Die Begrenzung auf 5 Millionen Euro

sei zu eng gesetzt.

„Die größte Überraschung ist die zeitweise Umsatzsteuersenkung.

Erfahrungen aus anderen Ländern wie etwa

Großbritannien während der Finanzkrise lassen erwarten,

dass dadurch die Konsumausgaben ansteigen. Nach dem

Auslaufen der Steuersenkung am Ende des Jahres 2020

werden die Ausgaben allerdings deutlich zurückgehen. Es

ist nicht zu erwarten, dass die Krise bis dahin vorbei ist“,

warnt Fuest. Zu begrüßen sei, dass auf eine allgemeine Autokaufprämie

verzichtet wurde. „Die zeitweise Mehrwertsteuersenkung

wird auch Autokäufe anregen, die Hilfen für

die Autoindustrie konzentrieren sich auf Investitionen für

die Zukunft“, so der ifo-Präsident.

Mit einem Paket

von 130 Milliarden

Euro soll die deutsche

Wirtschaft

wieder angekurbelt

werden.

Die Stiftung Warentest hat für ihr Magazin

Finanztest jeweils 19 Android und

iOS-Apps unter die Lupe genommen. Die

Banking-App der Sparkassen war dabei

eine der wenigen Apps, die mit dem

Qualitätsurteil „gut“ bewertet wurde.

Bei den iOS-Apps landete sie mit der

Note 1,8 auf Platz 1, bei den Android-

Apps konnte sie sich den zweiten Platz

sichern. Auch in Solingen wird das Angebot

gut angenommen: über 25.000

Kundinnen und Kunden nutzen die App

bereits. „Es freut uns natürlich sehr, dass

unsere Kundinnen und Kunden so gut

darauf ansprechen“, sagt Martin Idelberger,

Pressesprecher der Stadt-Sparkasse

Solingen. „Die App ist die passende Ergänzung

zu unserer Beratung vor Ort in

den Geschäftsstellen und zu unseren telefonischen

Angeboten“, ergänzt er.

Wenn ein Kunde einmal Hilfe beim Online-Banking

benötigen sollte, helfen die

Berater, Service-Kräfte und vor allem

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus

dem Kundenservicecenter weiter. Das

positive Urteil der Tester beweise, dass

dieser wichtige Zugangsweg in Sachen

Qualität und Sicherheit überzeuge.

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der Bergische Unternehmer 06|20 17

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TITEL WISSEN SCHAFFT SICHERHEIT

Wissen

schafft Sicherheit

Weiterbildung

neu gedacht

In der Krise liegt die Chance – mit diesem Credo

begegnen in diesen Tagen viele Unternehmer und

auch ihre Mitarbeitenden dem durch die Corona-

Pandemie ausgelösten Dilemma. Dies sollte und

muss indes auch für die berufliche Weiterbildung

gelten. Auch wenn finanzielle und existenzielle

Fragen sicherlich derzeit im Vordergrund stehen,

ist jetzt die Zeit, um sich auf neue Herausforde-

Text: Stefanie Bona

Fotos: Volksbank im Bergischen

Land, Shutterstock,

rungen in unserer globalisierten Arbeitswelt

vorzubereiten. Dabei nimmt die durch die Krise in

Fahrt gekommene Digitalisierung hier einmal

mehr eine herausragende Position ein.

18 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 06|20 19


TITEL WISSEN SCHAFFT SICHERHEIT

Wie sich die Pandemie

letztlich auswirkt, wird

erst allmählich sichtbar

werden.

Ein Beispiel: Videokonferenzen sind

derzeit absolut en vogue. Die Vorgabe

zum Abstandhalten hat Veränderungen

in den Unternehmen bewirkt,

die in den Post-Corona-Zeiten

nicht mehr verschwinden werden.

Sicherlich wird es noch Meetings „vis-à-vis“ auf

nationaler und internationaler Ebene geben. Doch

stehen früheren fünf Besuchen in Shanghai, Tokio

oder New York vielleicht in Zukunft zwei Reisen

und drei virale Treffen gegenüber. Auf diese neue

Form der Konversation müssen die Beteiligten aber

vorbereitet werden. Dabei geht es nicht nur um die

technischen Voraussetzungen, sondern auch um die

Frage des Ablaufs und der Moderation von virtuellen

Besprechungen. Denn schließlich werden in

solchen Verabredungen auch Entscheidungen gefällt

oder zumindest die Grundlage dafür gelegt.

Hier werden von verschiedenen Anbietern Web-

Seminare - auch Webinare genannt - angeboten,

um zu lernen, wie sich Online-Konferenzen von

Präsenz-Veranstaltungen unterscheiden und wie

man beides effizient vorbereitet und gestaltet.

Nicht auf der Stelle treten

Technologischer Fortschritt, hoch komplexe und

komplizierte Produktionsprozesse und grenzenloser

Handel bedingen Spezialisierungen auf allen

Gebieten. Einmal Gelerntes muss permanent weiterentwickelt

werden. Das bedeutet für die Unternehmen,

dass sie im eigenen Interesse dafür Sorge

tragen müssen, den Wissensstand ihrer Mitarbeitenden

stetig zu erweitern. Im Umkehrschluss

müssen Arbeitnehmer bereit sein, sich für neue

Aufgaben immer wieder neu zu qualifizieren.

20 www.bvg-menzel.de


Gute Veraussetzungen fürs E-Learning: Wer bereits im Privaten

Videochats und Soziale Medien nutzt, wird auch beim Thema

Weiterbildung mit diesen Möglichkeiten gut zurecht kommen.

Die Träger beruflicher Weiterbildung haben sich

recht schnell auf die neue Zeit eingestellt. Ganz

klar ist die digital unterstützte Bildung auf dem

Vormarsch. Bei der Digitalisierung des Lernens

wurden vorhandene Strukturen genutzt und zügig

neue Lösungen installiert. Dabei ist der Zugang

auf der Anwenderseite in den meisten Fällen

denkbar einfach. Wer sich im Privaten bereits mittels

Videochat verständigt und Soziale Medien

gerne nutzt, wird auch beim Thema Weiterbildung

mit diesen Möglichkeiten zurechtkommen. Das

Web-Seminar oder eben Webinar als Möglichkeit

des interaktiven Austausches zwischen Lehrenden

und Lernenden ist so eine Form.

E-Learning wird zukunftsfähig

gemacht

Doch auch die Regeln für das virtuelle Klassenzimmer

müssen gestaltet werden. Pünktliches

„Erscheinen“ etwa oder ein koordinierter Dialog

sind Maßgaben, die auch via Netz Geltung haben

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der Bergische Unternehmer 06|20 21


TITEL INTERVIEW WISSEN SCHAFFT SICHERHEIT

„Gute Bildung ist der Schlüssel

zu mehr Produktivität“

Covid-19 hat in der Weiterbildungslandschaft einiges bewegt. Klare Sache: Wer schon zuvor digital

gut aufgestellt war, konnte daran nahtlos anknüpfen und sein Angebot erweitern. Doch

müssen sich auch die Lehrenden weiterentwickeln, sagen Professor Dr. Andreas Brandt und

Dr. Alexander Brändle von der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Mettmann. Gerade einem

berufsbegleitenden Studium kommen E-Learning-Veranstaltungen zugute, haben die beiden

Dozenten erfahren. Dennoch glauben beide, dass die Zukunft in einer gesunden Mischung aus

Präsenz- und Online-Veranstaltungen liegen wird. So wird es in Zukunft deutlich mehr digitale

Ergänzungs-Angebote im Bildungsbereich geben.

Herr Professor Brandt, Herr Dr. Brändle: Wie

haben Sie sich an der FHDW an die Coronabedingten

veränderten Rahmenbedingungen

für Ihr Studienangebot eingestellt?

Professor Andreas Brandt: Wir waren Mitte

März innerhalb weniger Tage technisch, organisatorisch

und personell in der Lage, den gesamten

Studienbetrieb online zu stellen. Vorlesungen und

Seminare erfolgen über synchrones E-Learning.

Dabei treffen sich Lehrende und Studierende live

in speziellen Videokonferenzen.

Wie nehmen Ihre Studierenden die Möglichkeiten

zum Online-Studium wahr?

Dr. Alexander Brändle: Das Ganze wird sehr

gut und mit klar positiver Resonanz angenommen,

auch weil unsere technische Plattform sehr stabil

ist. Auch die Kollegen waren zu intensiven Schulungen

bereit. Denn nicht alle waren zuvor regelmäßig

in der Online-Lehre aktiv.

Das E-Learning ist seit langer Zeit ein fester

Bestandteil in ausgewählten Studiengängen

der FHDW. Waren diese Erfahrungen hilfreich,

um das Bildungsangebot während der Pandemie

aufrechtzuerhalten bzw. digital zu erweitern?

Professor Andreas Brandt: Die FHDW kann im

E-Learning auf mehr als 15 Jahre Erfahrung zurückgreifen.

Das hat uns definitiv geholfen, denn

digitale Formate haben in der Lehre so ihre Tücken.

Wenn Sie Teilnehmer zum Teil nicht sehen,

müssen Sie einige Tricks anwenden, um dennoch

die Beteiligung hoch zu halten und immer wieder

Resonanz zu bekommen.

Ohne Zweifel hat Corona der Digitalisierung

einen Schub verliehen. Wird der Bildungsbereich

davon nachhaltig profitieren?

Dr. Alexander Brändle: Ja, das glauben wir

schon. Denn nicht für jede Art von Veranstaltung

ist unbedingt eine physische Präsenz erforderlich.

Workshops, Klausurvorbereitungen, Tutorien

und einiges mehr funktionieren auch

online prima. Es wird jedenfalls künftig deutlich

mehr digitale Ergänzungs-Angebote im Bildungsbereich

geben.

Wie werden sich Ihrer Meinung nach Studium

und berufliche Bildung/Weiterbildung künftig

entwickeln? Wird es zum Beispiel zu einer

stärkeren Mischung von Präsenz- und digitalen

Formaten kommen? Und wie lässt sich beides

gewinnbringend für die Studenten und

Studentinnen verknüpfen?

Professor Andreas Brandt: Eine gute Frage.

Wir gehen von einer gesunden Mischung aus, die

vor allem dann viel leichter fällt, wenn sich alle

22 www.bvg-menzel.de


Professor Dr. Andreas

Brandt (l.) ist seit 2012

Leider der Fachhochschule

der Wirtschaft

in Mettmann. Campus-

Leiter der FHDW in

Bergisch Gladbach und

Vizepräsident für Digitalisierung

ist Dr. Alexander

Brändle.

Beteiligten sehen, ihre Kameras einschalten und

sich aktiv beteiligen. Online-Umfragen, Gruppenarbeit

und Co-Moderation fördern erfolgreiche

Lehre zusätzlich. Dies alles erfordert aber die

Bereitschaft der Dozenten, sich ständig weiterzubilden.

Kommt ein stärkerer Fokus auf Online-Veranstaltungen

gerade einem berufsbegleitenden

Studium zugute?

Dr. Alexander Brändle: Ja, ganz sicher. Das beweisen

wir seit Jahren in unseren Master-Studiengängen,

die ohne E-Learning Veranstaltungen neben

dem Beruf kaum möglich wären. Allein die

eingesparte Zeit, für eine Vorlesung nicht zur Uni

fahren zu müssen, können alle verkehrsgeplagten

Menschen bestens einschätzen.

Welche Studieninhalte werden an der FHDW

aus Ihrer Sicht künftig verstärkt eine Rolle

spielen?

Professor Andreas Brandt: Digitalisierung,

Künstliche Intelligenz, Online-Wirtschaft, die

zunehmende Komplexität globaler Wertschöpfung,

die Transformation von Wirtschaft und

Gesellschaft bei der Bewältigung des Klimawandels,

Wachstum ohne Ressourcenverschwendung

– Themen für eine dynamische Weiterentwicklung

der Studieninhalte sind reichlich

vorhanden.

Warum ist es gerade jetzt wichtig, auf weitere

Qualifizierungen zu setzen – aus Sicht der Arbeitnehmer

und der Arbeitgeber?

Dr. Alexander Brändle: Gute Bildung ist der

Schlüssel für höhere Produktivität und effektive

Mitarbeiterbindung. Damit sind höhere Einkommen

und mehr Zufriedenheit verbunden. Eine

Win-Win Situation.

Als Fachhochschule der Wirtschaft tragen Sie

zur Fachkräftesicherung bei. Wie stellen Sie

Ihr Studienangebot zusammen? Gibt es da

zum Beispiel engere Kontakte zu den Unternehmen,

um ihre Bedarfe zu ermitteln?

Professor Andreas Brandt: Mit unseren zahlreichen

Partnerunternehmen sind wir dazu in kontinuierlichem

Austausch. Wir ermöglichen regelmäßige

Dialoge zur Weiterentwicklung der Lehre.

Dies tragen wir in unseren Hochschulgremien zusammen.

So entstehen neue Studienangebote. Außerdem

stehen wir im Wettbewerb mit anderen

Bildungsträgern. Da bleiben Sie hellwach.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Fotos: Fachhochschule der Wirtschaft

der Bergische Unternehmer 06|20 23


TITEL WISSEN SCHAFFT SICHERHEIT

Präsenzveranstaltung

und Lernen mittels Online-Tools

werden künftig

stärker miteinander verknüpft.

Fortsetzung von Seite 21

müssen. Weitere beliebte und einfach zu handhabende

Tools sind Podcasts, digitale Studienhefte

und Lehrvideos. Vielfach werden Inhalte gerade

damit kleinteilig und auf die jeweiligen Fachgebiete

genau zugeschnitten. Dass der Nutzer hier

selbst das Tempo bestimmen und Wiederholungen

nach eigenem Bedarf und Ermessen einlegen

kann, ist ein weiterer Vorteil. Das E-Learning

wird also in diesen Tagen zukunftsfähig gemacht,

wobei es keine Konkurrenz zur Präsenzveranstaltung

geben sollte. Manche Inhalte – beispielsweise

im handwerklich-kreativen Bereich oder auch

im Gesundheitswesen – müssen mit dem entsprechenden

Equipment und unter fachkundiger Anleitung

ausprobiert werden. Demzufolge wird es

bei der beruflichen Weiterbildung künftig ein hoffentlich

konstruktives Miteinander von digitalen

Weiterbildung richtet sich an alle - an Handwerk

und Handel, Dienstleistung und Gastronomie,

Industrie, Tourismus, Wellness und

Gesundheit.

Instrumenten und „Lernen vor Ort“ geben. Wie

schon erwähnt, betrifft der digitale Wandel bei

weitem nicht nur die Einführung neuer Technologien,

sondern umfasst vielmehr die Arbeitsorganisation

und Führungskultur im Unternehmen.

Auch darauf lässt sich mit speziell zugeschnittenen

Qualifizierungsmaßnahmen vorbereiten.

Mit Bildung gestärkt aus der Krise

hervorgehen

Wer in diesen Tagen von Kurzarbeit betroffen ist

und/oder seiner Beschäftigung nicht in gewohnter

Weise nachgehen kann, könnte die Zeit für weitere

Qualifikationen nutzen. Gerade Fernlerngänge

sind hier gut geeignet. Ein Rückblick auf die Finanz-

und Wirtschaftskrise von 2008 zeigt, dass

Unternehmen, die ihre Beschäftigten halten und

weiterqualifizieren konnten, gestärkt aus der Krise

hervorgegangen sind. Das Qualifizierungschancengesetz

bietet Unternehmen und Mitarbeitenden

finanzielle Unterstützung bei der

Weiterbildung. Auch im Rahmen von Kurzarbeit

gibt es Fördermöglichkeiten durch die Bundesagentur

für Arbeit, die unter Umständen auch auf

digitale Lernformen anzuwenden sind. Eine

Nachfrage kann sich hier lohnen.

24 www.bvg-menzel.de


Alte und neue Weiterbildungsthemen

Wer jetzt glaubt, nebenberufliche Weiterbildung

beschränke sich auf die Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer einiger feststehender Branchen,

liegt falsch. Lerninhalte richten sich an Handwerk

und Handel, Dienstleistung und Gastronomie

genauso wie an Industrie, Tourismus, Wellness

und Gesundheit – um nur einige Beispiele

zu nennen. Wer jetzt die Zeit nutzt, kann alte

Kenntnisse auffrischen und neues Wissen erlangen

– zur Entwicklung der eigenen Perspektive

und zum Nutzen des aktuellen oder künftigen

Arbeitgebers. Auch übergeordnete Themen, die

derzeit besonders gefragt sind, wie etwa Fragen

zu Kurzarbeit, Kündigungsschutz, Versicherungen

oder Insolvenz befinden sich im Weiterbil-

dungsportfolio bestimmter Anbieter. Und nicht

zuletzt werden auch die Themen betriebliche

Gesundheitsvorsorge, Gesundheitsschutz und

Hygiene eine große Rolle spielen. Auch hier sind

vor dem Hintergrund der Pandemie neue Erkenntnisse

zu erwarten, deren Implementierung

von den Behörden möglicherweise verstärkt in

den Blick genommen oder sogar vorgeschrieben

wird.

Im Rahmen des verstärkten Homeoffices ist eine

neue Art der Teamarbeit und auch eine neue Führungsrolle

gefragt, an die sich Führungskräfte

erst einmal gewöhnen und auf die sie sich einstellen

müssen. Wie sich Arbeitsstrukturen neu definieren

lassen und Zusammenarbeit trotz verschiedener

Arbeitsorte neu gestalten lässt, kann ebenso

erlernt werden.

Foto: FOM

Theorie und Praxis perfekt kombiniert

Berufsbegleitend studieren an der FOM Hochschule in Wuppertal

Die FOM (im Bild links) am Robert-Daum-Platz in Wuppertal

Berufliche Praxis mit akademischem Wissen verknüpfen: Diese Möglichkeit haben Nachwuchs-, Fach- und Führungskräfte

an der FOM Hochschule in Wuppertal. Zur Auswahl stehen praxisorientierte Bachelor- und Master-Studiengänge aus

den Bereichen Wirtschaft & Management, Wirtschaft & Psychologie, IT Management, Ingenieurwesen und Gesundheit &

Soziales. Studiert wird entweder neben dem Beruf oder – im Rahmen eines dualen bzw. praxisintegrierten Studiums –

parallel zur Ausbildung, dem Volontariat, Traineeship oder Praktikum.

Die Studierenden besuchen zwei- bis dreimal wöchentlich, je nach gewähltem Studienzeitmodell, das FOM Hochschulzentrum

am Robert-Daum-Platz. Das Präsenzkonzept der FOM Hochschule ermöglicht eine optimale Betreuung der

Studierenden: Sie stehen im persönlichen Kontakt zu Dozenten und Kommilitonen, tauschen sich über den Lehrstoff

aus und diskutieren Erfahrungen oder Problemstellungen. Wichtiger Bestandteil ist bei allen FOM Studiengängen der

Theorie-Praxis-Transfer – das in den Vorlesungen erworbene Wissen kann unmittelbar im Berufsalltag angewandt

werden. Was die Lehre an der FOM sonst noch so besonders macht: Alle Professoren bringen umfassende Praxiserfahrung

mit, die Lehrbeauftragten kommen direkt aus dem Unternehmen.

Mehr Informationen zur FOM Hochschule unter www.fom.de

der Bergische Unternehmer 06|20 25


TITEL WISSEN SCHAFFT SICHERHEIT

Die Volksbank im Bergischen

Land und die FOM-

Hochschule kooperieren.

FOM-Geschäftsführerin

Wibke Lang (2.v.r.) und

die Volksbanker Tim

Popko, Silke Becker-

Strunk, Hanna Koch und

Thomas Willczek (v.l.)

füllen diese Zusammenarbeit

mit Leben.

Erfordernisse zur Innovation

Wer berufsbegleitend studiert hält permanent

Kontakt zum Arbeitgeber und ist hautnah

an dessen Entwicklung beteiligt - ein

Mehrwert für beide Seiten.

Aus Unternehmenssicht ist es gerade jetzt von

großer Bedeutung, Interesse am Fortkommen der

Beschäftigten zu zeigen. Wer Kontakt hält und

zur Weiterbildung motiviert, setzt das Signal: Wir

rechnen mit euch! Zumal nach der Krise und zu

ihrer Bewältigung neues Wissen im Unternehmen

unabdingbar ist. Gerade im Hinblick auf den digitalen

Wandel sollten Betriebe die Chance nutzen

und ihre Mitarbeiter bestmöglich durch passende

Qualifzierungsschritte auf künftige Zeiten und

die Erfordernisse zur Innovation vorbereiten.

Alles in Allem ist Bildung ein immens wichtiger

Produktionsfaktor. Auch vor diesem Hintergrund

ist es fatal, dass die Corona-Krise gerade auf

Schulen und damit auf die Zukunft der jungen Generation

derartig gravierende Auswirkungen hat.

Mit hoffentlich guten Konzepten und einer deutlich

verbesserten digitalen Infrastruktur, von der

ausnahmslos alle Schüler und Schülerinnen profitieren

müssen, werden hoffentlich verlorene Lernzeiten

wieder aufgeholt werden. Auch hier sind

die Betriebe gefragt, in dem sie in ihrem eigenen

Interesse Ausbildung ermöglichen und gerade

ihre jungen Mitarbeitenden nach besten Kräften

fördern.

Gute Weiterbildung nach guter

Ausbildung

Die berufliche Weiterbildung der eigenen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter hat die Volksbank im

Bergischen Land immer schon aktiv gefördert.

Jetzt ist mit der FOM Hochschule ein weiterer Bildungspartner

hinzugekommen. Mit dem Hochschulzentrum

Wuppertal der FOM hat die Regionalbank

eine offizielle Kooperation geschlossen.

Gerade das berufsbegleitende Angebot hat die

Personaler der Volksbank überzeugt. „Das ist ein

weiterer Baustein, um unsere Attraktivität als Arbeitgeber

zu unterstreichen“, sagt Volksbank-Personalchef

Thomas Willczek. Gerade in den letzten

Jahren habe man bemerkt, dass „wir nach einer

guten Ausbildung auch eine gute Weiterbildung

anbieten müssen“, bekräftigt er. Ein hoher Pro-

26 www.bvg-menzel.de


www.bergische-volksbank.de

Wo

smarte

Lösungen

den Schalter

umlegen,

da ist die Volksbank

im Bergischen Land.

Ein leuchtendes Beispiel für die Strahlkraft

unserer Region: Das Familienunternehmen

Gira bringt seit über 110 Jahren Licht

in die ganze Welt. Und wo immer

Inno vationen auf bergischem Boden

entstehen, ist die verwurzelte Genossenschaftsbank

eine smarte Entscheidung.

der Bergische Unternehmer 06|20 27


TITEL WISSEN SCHAFFT SICHERHEIT

Studierende und Unternehmen profitieren vom hohen Theorie-Praxis-Transfer. Das

Wissen aus den Vorlesungen lässt sich direkt im Berufsalltag anwenden. Der Arbeitgeber

wird fortlaufend mit frischem Know-how versorgt.

zentsatz der Ausbildungs-Absolventen und -Absolventinnen

tendiere zu einem anschließenden,

gerne auch berufsbegleitenden Studium. „Das fördern

wir – auch in unserem eigenen Interesse.“

Rahmen und Struktur für mehr

Qualifikation

Für die Bank sei es vorteilhaft, die jungen Leute

zu qualifizieren und damit gleichzeitig den Nachwuchs

für verschiedene Positionen aus dem eigenen

Haus zu generieren. Denn wer berufsbegleitend

studiert, hält permanent Kontakt zum

Arbeitgeber und ist hautnah an dessen Entwicklung

beteiligt – ein Mehrwert für beide Seiten.

Neben der FOM am Standort Wuppertal gibt es

weitere Anbieter, mit denen die Volksbank im

Bergischen Land zusammenarbeitet. Darunter

sind unter anderem zwei eigene Akademien des

genossenschaftlichen Verbundes. Zu diesen Instituten

pflege man einen regelmäßigen Austausch

und könne schnell die passenden Ansprechpartner

vermitteln. „Als Unternehmen muss man der Weiterbildung

der eigenen Mitarbeiter Rahmen und

Strukturen geben“, ist Thomas Willczek überzeugt.

Dies auch vor dem Hintergrund, dass Arbeitsfelder

im Bankenwesen immer vielfältiger und komplexer

werden. Unter Umständen unterstützt die

Volksbank im Bergischen Land das Studium der

eigenen Beschäftigten auch finanziell. Eine Voraussetzung

dafür sind gute Leistungen während

der Ausbildung. Hinsichtlich des Studienfachs

spreche man indes nur Empfehlungen aus. So seien

Qualifikationen in „neue Richtungen“ des

Bankenwesens sicherlich eine gute Option. „Auch

Wirtschaftsinformatik kann interessant sein,

schließlich haben wir eine eigene IT-Abteilung“,

erläutert der Personalleiter. Ebenso habe man im

Auge, wo in den nächsten Jahren mit vakanten Positionen,

etwa durch Verrentung von Kollegen

oder Kolleginnen, zu rechnen sei. „Insgesamt versuchen

wir mit unseren jungen Mitarbeitern eine

gute Planung für die eigene Entwicklung auf die

Beine zu stellen und ihnen gute Perspektiven zu

schaffen“, sagt Thomas Willczek.

Profitieren vom Theorie-Praxis-

Transfer

Hanna Koch, Mitarbeiterin im Meldewesen, gehört

ebenso wie Tim Popko aus der Filiale Lüttringhausen

zu den FOM-Studierenden der Volksbank im

Bergischen Land. Die junge Frau studiert im zweiten

Semester Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie.

„Ich kann weiterhin Berufserfahrung sammeln,

verdiene mein eigenes Geld und mache trotzdem

einen höheren Abschluss“, skizziert sie ihre

Beweggründe. Dass ein berufsbegleitendes Studium

nicht für jeden geeignet ist, räumt Thomas Willczek

ein, „man muss erkennen, ob jemand diesen Weg

tatsächlich leisten kann.“ Denn natürlich ist es eine

Herausforderung, dann noch weiter zu lernen, wenn

Familie, Freunde und Kollegen Freizeit und Feierabend

haben. So kann er persönlich viel Eigeninitiative

zur Erlangung eines akademischen Abschlusses

neben dem Beruf viel abgewinnen und sieht keinesfalls

einen Nachteil gegenüber den Absolventen eines

Vollzeitstudiums – im Gegenteil.

Auch für Wibke Lang, Geschäftsleiterin am Hochschulzentrum

Wuppertal der FOM, sind die Kooperationen

mit Unternehmen der Region wichtig.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Volksbank

im Bergischen Land einen neuen starken Kooperationspartner

für unsere Hochschule gewinnen

konnten. Mitarbeitende und zukünftige Auszubildende,

die sich für ein berufsbegleitendes bzw.

duales Studium entscheiden, profitieren vor allem

vom Theorie-Praxis-Transfer: Das Wissen aus den

Vorlesungen lässt sich direkt im Berufsalltag anwenden.“

Ein großer Vorteil letztlich auch für den

Arbeitgeber, der auf diese Weise permanent mit

frischem Know-how und neuen Entwicklungen

versorgt wird.

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sie gebraucht werden. Die Studierenden sind nämlich zeitlich und örtlich nahezu vollständig flexibel. Möglich machen dies

moderne Lehrmethoden wie Web Based Training, Online-Vorlesungen, digitale Studienhefte und vieles mehr. So kann das

Studium frei nach den Bedürfnissen der Unternehmen und der Studierenden eingeteilt werden.

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der Bergische Unternehmer 06|20 29


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Gesundheit in Zeiten

von Corona

In Zeiten von Corona rückt das Thema Gesundheit ganz

besonders in den Fokus der Menschen. Wer hätte gedacht,

dass uns ein Virus namens Covid 19 einmal in die größte

Krise seit Beendigung des zweiten Weltkriegs stürzt? Unsere

Wirtschaft mussten wir bis auf wenige systemrelevante

Branchen komplett herunterfahren, mussten deutliche

Einschnitte in unserem Privatleben hinnehmen, die bis

heute andauern. Tatsächlich ist nichts mehr so, wie es vorher

war. Insbesondere die Gesundheitswirtschaft ächzt

unter den Folgen der Pandemie. Leidvoll mussten wir erfahren,

wie schnell selbst ein deutsches Gesundheitssystem,

das zweifellos zu den besten in der Welt zählt, an seine

Grenzen stößt. Insbesondere unsere medizinische

Versorgung wurde in höchstem Maße gefordert, als Krankenhäuser,

Ärzte und Pflegekräfte eine schnelle und aufwendige

Versorgung sicherstellen sollten. Diesem Einsatz

aller maßgeblich Beteiligten gebührt unser Dank heute.

Und noch etwas haben wir lernen müssen, nämlich solche

Herausforderungen anzunehmen, um zukünftig besser gerüstet

zu sein. Denn seien wir einmal ehrlich: Pandemien

dieses Ausmaßes können sich in unserer global

vernetzten Welt jederzeit wiederholen.

Aus den Erfahrungen lernen – das ist die Devise

Player in der Gesundheitswirtschaft - und dazu zählen

auch wir als privater Krankenversicherer - können nicht

tatenlos zuschauen und keine Veränderung herbeiführen.

Es gehört zu unserem Tagesgeschäft, uns rechtzeitig mit

digitalen und innovativen Serviceangeboten im Gesundheitsmarkt

zu positionieren. Wir konnten wesentliche Erfahrungen

in Punkto Telemedizin machen, lange bevor

uns die Krise eingeholt hat. Mit starken Partnern an unserer

Seite stellten wir unseren Kunden umfangreiche Serviceangebote

zur Verfügung – insbesondere in der privaten

Krankenversicherung. Über die videobasierte

Telemedizin nutzen unsere Kunden seit 2016 das Angebot,

sich ärztlich beraten und versorgen zu lassen; somit lange

Foto: Martin Jepp

Dr. Andreas Eurich, Vorsitzender der Vorstände

Barmenia Versicherung

vor Corona. Heute müssen wir unser Augenmerk noch mehr

auf die medizinische Versorgung richten und unsere digitalen

Angebote weiter ausbauen. So schaffen wir echte Mehrwerte

für die Menschen.

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Anleger, die ihr Depot selbst steuern

möchten, dabei aber auf die Begleitung

durch erfahrene Investmentexperten

Wert legen, können im Rahmen der

Portfolioberatung der Deutschen Bank

auf ein kompetentes Beratungsteam

zurückgreifen.

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine

lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

erkennen, um ihr Depot zum

richtigen Zeitpunkt an sich verändernde

Rahmenbedingungen anzupassen.

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tigen Investmententscheidungen selbst –

er hat also die volle Kontrolle über den

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.

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erfahrener Investmentexperten”,

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Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risikoprofile

sogenannte Orientierungsdepots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf

die Bedürfnisse wertpapieraffiner Kunden

zugeschnitten ist. Ändert sich die

Marktsituation, werden die Orientierungsdepots

angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.

Beispielhaftes Orientierungsdepot

Ein volatiler Markt beispielsweise bietet

nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten

gibt es auch auf der Zertifikate-Seite,

et wa bei Diskont zer tifikaten”, so Stephan.

Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung

zu wählen, kann maßgeblich

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Im Rahmen der Portfolioberatung erhält

der Kunde auf Wunsch regelmäßig auf

seine Anlagepräferenzen zugeschnittene

Analysen und Berichte zu Märkten

und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen

Präferenzen beeinflussen. Auch bei der

Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

der Deutschen Bank bietet

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Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

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sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

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das durch den Chef-Anlagestrategen

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Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

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für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Beratungsform

vom Kunden definierten Chance-Risiko-

der Bergische trifft Unternehmer der Anleger 06|20 alle wich- Profil und dem aktuellen Marktumfeld:

31


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Dienstwagen-Nutzung bei

Homeoffice

Fotos: MEV

Wird einem Arbeitnehmer ein betrieblicher

PKW auch zur Nutzung für private

Zwecke überlassen, ist regelmäßig ein

nach der sog. pauschalen 1%-Rege-lung

ermittelter Nutzungsvorteil beim Arbeitnehmer

lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtig.

Für Fahrten zwischen

Wohnung und erster Tätigkeitsstätte

wird – ebenfalls in einem pauschalen

Verfahren – ein steuerpflichtiger Sachbezug

in Höhe von monatlich 0,03 % des

Bruttolistenpreises des PKW pro Entfernungskilometer

angesetzt; die pauschale

Ermittlung des Nutzungsvorteils erfolgt

unabhängig von der Anzahl der tatsächlichen

Fahrten. (1)Es ist darauf hinzuweisen,

dass bei Arbeitnehmern mit vermehrten

Arbeitszeiten im Homeoffice

(wie z.B. aufgrund der aktuellen Corona-Krise)

ggf. eine Einzelbewertung des

Nutzungsvorteils vorgenommen werden

kann. In diesem Fall werden nur die tatsächlichen

Fahrten zur Arbeitsstätte zugrunde

gelegt und für jede Fahrt mit

0,002 % des PKW-Listenpreises je Entfernungskilometer

angesetzt.Ein Wechsel

zur Einzelbewertung kann insbesondere

dann vorteilhaft sein, wenn der

Arbeitnehmer monatlich im Durchschnitt

an weniger als 15 Tagen (15 Tage

T 0,002 % = 0,03 %) zur Arbeitsstätte

fährt. Die Anwendung der Einzelbewertung

ist dabei auf insgesamt 180 Fahrten

im Kalenderjahr begrenzt; eine monatliche

Begrenzung auf 15 Fahrten erfolgt

dagegen nicht.Beim pauschalen Verfahren

unterbleibt ein Ansatz der Fahrten

zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte

nur, wenn für einen ganzen

(vollen) Kalendermonat keine Fahrten

stattgefunden haben.Der Arbeitgeber

muss die Anwendung einer der beiden

Berechnungsmethoden für jedes Kalenderjahr

einheitlich festlegen. Ein Wechsel

der Berechnungsmethode im Laufe

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des Kalenderjahres ist nicht möglich.

Die Einzelbewertung kann aber noch

später im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung

mit Wirkung für das gesamte

Kalenderjahr rückwirkend angewendet

werden.

Voraussetzung für die Anwendung der

Einzelbewertung ist, dass der Arbeitnehmer

gegenüber dem Arbeitgeber (kalendermonatlich)

fahrzeugbezogen

schriftlich erklärt, an welchen Tagen

(mit Datumsangabe) er das betriebliche

Fahrzeug tatsächlich für Fahrten zwischen

Wohnung und erster Tätigkeitsstätte

genutzt hat; die bloße Angabe der

Anzahl der Tage reicht nicht aus.Es sind

aber keine Angaben erforderlich, ob und

ggf. wie der Arbeitnehmer an den anderen

Arbeitstagen zur ersten Tätigkeitsstätte

gelangt ist. (2)Betroffenen Arbeitnehmern

ist ggf. zu empfehlen, zur

Vereinfachung der Darlegungspflicht

die entsprechenden Aufzeichnungen

zeitnah bereits während des Kalenderjahres

vorzunehmen. (1) Siehe im Einzelnen

R 8.1 Abs. 9 Nr. 1 LStR.(2) Vgl.

BMF-Schreiben vom 04.04.2018 – IV C

5 – S 2334/18/ 10001 (BStBl 2018 I S.

592), Rz. 10.

(Quelle: Rinke Treuhand)

Kontoüberziehung in der

Corona-Krise

Einem Bankkunden kann gegenüber seiner

Bank eine verlängerte Frist zur Rückzahlung

einer Kontoüberziehung zugutekommen,

wenn diese eine Folge der

Covid-19-Pandemie ist. Voraussetzung für

die Stundung ist, dass der Kunde ein Ver-

braucher ist, der durch die außergewöhnlichen

Verhältnisse in der Pandemie Einnahmeausfälle

hat und ihm deshalb die

Erbringung seiner Leistung nicht zumutbar

ist. Hintergrund hierfür ist das am 1.

April 2020 in Kraft getretene Gesetz zur

Abmilderung der Folgen der Pandemie.

Danach können aus vor dem 15. März

2020 abgeschlossenen Verbraucherdarlehensverträgen

Ansprüche des Darlehensgebers

auf Rückzahlung, Zinsen und Tilgung,

die zwischen dem 1. April und dem

30. Juni 2020 fällig werden, für die Dauer

von drei Monaten gestundet werden. (Beschluss

des Amtsgerichts Frankfurt/M.

vom 8. April 2020, 32 C 1631/20 (89))

Lagerung mit Spätfolgen:

Vermieter eines Grundstücks

musste Schäden hinnehmeh

Wer sein Grundstück gegen Bezahlung

zur Ablagerung von Materialien zur Verfügung

stellt, der muss anschließend

selbst für Folgeschäden aufkommen. Das

gilt nach Information des Infodienstes

Recht und Steuern der LBS zumindest

dann, wenn es sich um ein vertragsgemäßes

Verhalten handelte. Der Fall: Zwei

Vertragspartner einigten sich darauf,

www.runkel-anwaelte.de

ERFAHRUNG. ENGAGE MENT. ERFOLG.

der Bergische Unternehmer 06|20 33


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

dass der eine das Grundstück des anderen

zur Lagerung von Abraum aus dem Bergbau

verwenden dürfe. Für diese befristete

Nutzung wurde ein Entgelt bezahlt. Es

war vereinbart, dass diese Fläche in ordnungsgemäßen

Zustand wieder zurückgegeben

werde. Später monierte der Eigentümer,

es seien Schadstoffe in den Boden

eingedrungen, die eine weitere geplante

Nutzung nun verhinderten. Deswegen

müsse der Vertragspartner nun Schadenersatz

leisten. Das Urteil: Die Richter verneinten

die geforderten Ansprüche. Es

könne nicht festgestellt werden, dass der

zeitweise Nutzer gegen die vertraglich

vereinbarten Bedingungen verstoßen

habe. Er habe sich offensichtlich genau so

verhalten, wie es vorgesehen gewesen sei.

Deswegen treffe das Risiko den Eigentümer,

der schließlich dafür bezahlt worden

sei, dass er sein Grundstück befristet zur

Verfügung stellte.

(Oberlandesgericht Hamm, Aktenzeichen

12 U 101/15)

Kein privates Veräußerungsgeschäft

bei Verkauf einer

selbstgenutzten Wohnung und

kurzzeitiger Vermietung

Wird eine Immobilie innerhalb von 10

Jahren nach dem Erwerb veräußert, unterliegt

ein dabei erzielter Gewinn der Einkommensteuer

(sog. privates Veräußerungsgeschäft).

Steuerfrei ist die

Veräußerung dagegen dann, wenn die Immobilie

zuvor zu eigenen Wohnzwecken

genutzt wurde. Dafür genügt es nach dem

Gesetzeswortlaut, wenn eine Selbstnutzung

„im Jahr der Veräußerung und in

den beiden vorangegangenen Jahren“ vorliegt

(§ 23 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 EStG).Dabei

muss die Selbstnutzung noch nicht

einmal für den gesamten Dreijahreszeitraum

vor der Veräußerung vorliegen. Die

Nutzung muss zwar in einem zusammenhängenden

Zeitraum gegeben sein. Es ist

nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs

(1) aber ausreichend, wenn die

Selbstnutzung im kompletten Jahr vor der

Veräußerung (dem „mittleren“ Kalenderjahr)

erfolgt; im ersten der 3 Jahre und im

Veräußerungsjahr genügt aber jeweils ein

Tag Selbstnutzung. Wenn diese Voraussetzungen

vorliegen, wird die Steuerfreiheit

der Veräußerung auch dann nicht gefährdet,

wenn z. B. eine Wohnung im Jahr

der Veräußerung im Übrigen für einige

Monate vermietet wird. (1) Urteil vom

03.09.2019 IX R 10/19

(Quelle: Rinke Treuhand)

Nutzung einer Gaststätte als

Geschäft in der Corona-Krise

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Die Umnutzung einer wegen der Covid-

19-Pandemie geschlossenen Gaststätte

als Verkaufsraum für typische Einzelhandelswaren

– wie Toilettenpapier, Küchenrollen,

Obst und Gemüse, Getränke

sowie Gutscheine für Onlineshops – bedarf

einer baurechtlichen Genehmigung.

Für die Nutzung einer baulichen Anlage

als Gaststätte gelten insbesondere hinsichtlich

des Stellplatzbedarfs andere

bauordnungsrechtliche Anforderungen

als für eine Nutzung als Ladengeschäft.

Es kommt auch nicht darauf an, ob die

Art der beabsichtigten neuen Nutzung

34 www.bvg-menzel.de


eine höhere Intensität als die bestehende

Nutzung aufweist. (Beschluss des Verwaltungsgerichts

Köln vom 17. April

2020, 2 L 688/20)

Erbe ließ sich zu lange Zeit mit

dem Bezug eines Familienheims

Unter bestimmten Bedingungen ist es für

enge Angehörige eines Verstorbenen möglich,

die geerbte Immobilie steuerbefreit zu

erwerben. Der Gesetzgeber will damit verhindern,

dass die Erben wegen hoher Steuerbelastung

das Familienheim aufgeben

müssen. Doch wer so etwas plant, der sollte

sich nach Auskunft des Infodienstes Recht

und Steuern der LBS nicht allzu viel Zeit

damit lassen. Der Fall: Der Eigentümer einer

Doppelhaushälfte erbte von seinem Vater

die benachbarte Doppelhaushälfte, welche

dieser bis zu seinem Tode bewohnt

hatte. Der Sohn plante nun, beide Immobilien

so umzubauen, dass er sie als eine Einheit

nutzen konnte. Das zog sich allerdings

hin – unter anderem deswegen, weil er

manche Arbeiten in Eigenleistung erbrachte.

Nach drei Jahren war er damit fertig.

Das zuständige Finanzamt erkannte die

Erbschaftssteuerbefreiung jedoch nicht

mehr an. Es könne nicht mehr davon die

Rede sein, dass die Immobilie unverzüglich

selbst genutzt worden sei. Das Urteil:

Die Finanzrichter schlossen sich der

Rechtsmeinung des Fiskus an. Ein angemessener

Zeitraum zur Selbstnutzung liege

bei bis zu sechs Monaten. Es gebe nur eine

Ausnahme – nämlich dann, wenn die Verzögerung

dem Erben nicht anzulasten sei.

Hier aber habe er es selbst zu verantworten,

dass die nötigen Arbeiten nicht besser

vorangetrieben worden seien. (Finanzgericht

Münster, Aktenzeichen 3 K 3184/17)

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ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Grillen mit Leidenschaft

Gerade hat im Remscheider Stadtteil Lennep ein Dorado für Grillfans eröffnet.

„Grillardor“ haben die Investoren ihr Projekt getauft, das weit über die Stadtgrenzen

hinaus Maßstäbe setzen soll. Auf mehr als 2.000 Quadratmetern ist

eine Gastro- und Erlebniswelt rund um den Grill entstanden, die nicht nur in der

Region ihresgleichen sucht.

1A an der A1 – so warb die Stadt Remscheid

in der Vergangenheit hin und wieder

mit ihrem Standort. Dieses Attribut

kann sich auch die „Grillardor Erlebniswelt

Remscheid“ auf die Fahne schreiben. Nur wenige

Meter sind es bis zur Autobahnausfahrt

„Remscheid-Lennep“, gleichzeitig liegt das

Grundstück verkehrsgünstig direkt an der Bundesstraße

51. Das Besondere dabei: Der moderne

Neubau ist nicht nur aus allen Richtungen gut zu

erreichen, sondern ist auch naturnah mit einem

tollen Ausblick in Richtung Remscheider Stadtkegel

und auf satt-grüne Felder und Wälder angesiedelt.

Zukunftsträchtiges Konzept

Auf dem Grundstück einer alten Straßenmeisterei

tat sich über 25 Jahre gar nichts. „Es fehlte wohl

ein passendes Konzept“, haben die Initiatoren des

Grillardor-Konzepts Arndt Krienen und Frederik

Kappenstein erfahren. Die Stadt Remscheid als

Eigentümerin habe das Gelände wohl nicht für ein

weniger zukunftsträchtiges Invest verkaufen wollen.

Doch konnten Frederik Kappenstein als Vorstand

und Arndt Krienen als Aufsichtsratsvorsitzender

der für das Projekt gegründeten Grillardor

Aktiengesellschaft mit ihrer Idee einer Verbindung

von Einzelhandel und Gastronomie überzeugen.

Mit den aus Lennep stammenden Unternehmern

wurde man sich einig und in einer

Rekordbauzeit von rund sieben Monaten wurde

das Objekt nun durch die Remscheider Baufirma

August Dohrmann fertiggestellt. „Wir hatten keine

Woche Bauverzögerung“, loben die Bauherren

die hervorragende Zusammenarbeit mit dem örtlichen

Unternehmen. Ein Bestandsgebäude auf dem

Gelände wurde ebenfalls saniert und wird als

Wohn- und Bürogebäude genutzt.

Qualität und Transparenz

Doch werfen wir einen Blick in die Grillardor-Erlebniswelt:

Über die Treppe bzw. barrierefrei mit

dem Aufzug erreicht man über die rund 100 Parkplätze

im Untergeschoss die Verkaufsräume und

das geräumige, multifunktionale Bistro, wo auch

private Feiern und Firmenevents abgehalten werden

können. Vom Treppenaufgang rechts gelegen

befindet sich der nach eigenen Angaben größte Weber-Grill-Store

Europas. Die Qualität und das Angebot

haben die Unternehmer bewogen, sich für

eine Partnerschaft mit dem führenden Grill-Hersteller

Weber zu entscheiden. Im Bereich der Feuerschalen-Grills

kommen andere Hersteller hinzu.

Auf einer Ausstellungsfläche von rund 1.000 Quadratmetern

werden Gas-, Kohle und Elektro-Grills

für die unterschiedlichsten Bedarfe und ein großes

Spektrum an Zubehör präsentiert. Auch Besonderheiten

wie die Gravur des Firmenlogos oder des

Namens sind möglich. Hinzu kommt der Verkauf

von Lebensmitteln wie hochwertigem Fleisch und

Gemüse aus der Region. In diesem Zusammenhang

wird Wert auf größte Transparenz, auf Qualität und

Tierwohl gelegt. „Ich habe mir die Tierhaltung und

die Händler, mit denen wir zusammenarbeiten, persönlich

angeschaut – im In- und Ausland“, betont

Frederik Kappenstein.

Piazza mit Blick ins Grüne

Auf der anderen Seite ist entlang einer meterlangen

Glasfront die neue Eating-Area angesiedelt,

wo täglich Köstlichkeiten vom Grill serviert und

ebenso Schulungen und Workshops rund ums

Thema Grillen durchgeführt werden. Durch Möglichkeiten,

den Raum zu unterteilen, können hier

ebenso Events unterschiedlicher Größe stattfinden.

Und nun zum Highlight: Inmitten dem

36 www.bvg-menzel.de


U-förmig angelegten Bau ist eine große Piazza

entstanden, die den Genuss diverser Grillspezialitäten

– vom Pan-Cake bis zum Steak – im Freien

mit weitem Blick ins Grüne ermöglicht. Durch die

aufschiebbaren Glastüren ist genauso eine Kombination

von In- und Outdoor-Veranstaltungen möglich.

Knapp 20 Arbeitsplätze für festangestellte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher

Profession sind entstanden, hinzu kommen

noch einmal 15 Freelancer. Das Personal wurde

im Vorfeld umfangreich geschult, um die entsprechend

fachkundige Beratung anbieten zu können.

Branche mit enormem Wachstum

Alles in allem will man sich abgrenzen vom reinen

Grillfachmarkt hin zu einem Allround-Anbieter,

der den Kundinnen und Kunden das Thema mit allen

Sinnen und eben mit Leidenschaft näher bringen

will. Dieses einmalige Konzept lässt die Unternehmer

an den Erfolg glauben, auch wenn man

meinen könnte, dass das Grill-Fieber bereits viele

Haushalte erreicht hat. „Wir haben den Markt lange

beobachtet. Die Grillbranche hat ein enormes

Wachstum und entwickelt sich immer weiter. Das

ist kein Trend, der so schnell vorübergeht“, erklärt

Frederik Kappenstein als Vorstand der Grillardor

AG. Sieben Millionen Euro sind in die Grillardor-

Erlebniswelt geflossen – eine bedeutende Investition

für und in die Region. „Natürlich ist es für uns

als Lenneper schön, unser Projekt gewissermaßen

vor der eigenen Haustür realisieren zu können.

Ausschlaggebend war aber die Top-Lage des

Grundstückes. Wenn wir das woanders gefunden

hätten, wären wir auch dafür aufgeschlossen gewesen“,

sagt Frederik Kappenstein. So sei der Gedanke

an das in Planung befindliche Designer Outlet

Center (DOC) Remscheid nebensächlich gewesen.

Sollte das Shoppingdorf, über dessen Bau derzeit

rechtlich noch nicht entschieden ist, eines Tages

kommen, würden große Teile der Verkehrsströme

direkt an der Grillardor-Erlebniswelt vorbeiführen.

Dies wären indes nicht die schlechtesten Aussichten

für die Unternehmer.

Die Corona-Krise nimmt wie überall Einfluss auf

die Abläufe, damit sei zum jetzigen Zeitpunkt aber

umzugehen. „Wir haben in Verkauf und Bistro dieselben

Auflagen, wie alle anderen auch. Danach

richten wir uns“, bestätigt Frederik Kappenstein.

Das erklärte Ziel, den Kunden und Besuchern der

Grillardor Erlebniswelt die vielfältigen Möglichkeiten

der Zubereitung mit und vom Grill vorzustellen,

soll davon nicht beeinträchtigt werden.

Text: Stefanie Bona

Fotos: BVG

Grillardor Erlebniswelt

Lüttringhauser Straße 77

42897 Remscheid

Fon 0 21 91 / 99 99 – 0

Fax 0212 643-49

Mail kontakt@grillardor.de

Net www.grillardor.de

Marcus Deutschmann,

Grillardor-Geschäftsführer

Frederik Kappenstein,

Sebastian Sohnius,

Lukas Pabst, Marcel

Uebelt und Dennis

Blaschke (v.l.) sind Teil

des Grillardor-Teams und

lieben schon heute die

grüne Piazza zwischen

Bistro und Verkauf. In

den großzügig und einladend

gestalteten Verkaufsräumen

finden die

Kundinnen und Kunden

alles rund um den Grill

(Fotos oben l.).

Öffnungzeiten

Store

Montag bis Freitag von

9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag

von 9 Uhr bis 17 Uhr

Bistro

Montag bis Samstag von

9 Uhr bis 17 Uhr

3 mal die Woche Grillseminar

der Bergische Unternehmer 06|20 37


SERIE PRIMA KLIMA!?

Wir tragen

Verantwortung

Corona-Zeit ist Fahrrad-Zeit. Egal, ob alt oder jung: Die Deutschen steigen

um. Diesen Trend bestätigt auch eine repräsentative Erhebung des Beratungsunternehmens

McKinsey, in der 40 Prozent der Befragten angeben, in

Zukunft seltener öffentlicher Verkehrsmittel nutzen zu wollen und stattdessen

Fahrrad oder Auto bevorzugen möchten. Aber steht diese Entwicklung

tatsächlich für eine nachhaltige Verkehrswende?

Vorwärts auf zwei Rädern

Deutschland steigt um

Die Fahrradbranche spürt schon seit

Längerem deutlichen Rückenwind.

Während vor zehn Jahren deutschlandweit

rund 69 Millionen Bikes unterwegs

waren, zählt die Statistik für 2019 bereits

knapp 76 Millionen. Immer beliebter in der Käufergunst

werden im Übrigen Pedelecs, die mittlerweile

mehr als ein Drittel des Absatzes ausmachen.

Der Gesamtumsatz aller verkauften Räder

lag im letzten Jahr bei 6,3 Milliarden Euro, wie

der Fahrrad e.V. VSF ermittelte. Auch interessant:

67 Prozent der Verkäufe werden im lokalen Fachhandel

getätigt. Dies zeigt, dass Kunden auf kompetente

Beratung vor Ort setzen, wenn es um den

Erwerb eines neuen Fahrrads geht.

Radeln durch die Krise

Trotzdem: Dem Virus sei Dank: Denn in der jetzigen

Krise schwingen sich die Deutschen nicht nur

nach Feierabend in den Sattel. Auf dem Fahrrad

kommen sie ohne Infektionsrisiko zur Arbeit, tun

gleichzeitig Immunsystem und Lunge etwas Gutes,

ersparen sich die lästige Maskenpflicht in

Bussen und Bahnen. Kein Wunder also, dass der

prestigeträchtige Dienstwagen neuerdings durch

das Dienstrad ernst zu nehmende Konkurrenz bekommt.

Auch innovative Geschäftsmodelle wie

Bikesharing oder Leasing steigern den Umsatz.

So erwartet die Fahrradbranche in 2020 ein Leasingwachstum

von 50 Prozent und legt damit noch

einmal gegenüber dem Vorjahr tüchtig zu, in dem

das Leasen bereits zwölf Prozent der E-Rad-Verkäufe

erreichte.

Kommunen planen mit

Anschub erhält der Radverkehr in Deutschland

zusätzlich durch kommunale Maßnahmen wie die

provisorischen Pop-up-Radwege, die sich positiv

auf die teilweise noch schlecht ausgebaute Infrastruktur

auswirken. Dabei handelt es sich um

kurzfristig verbreiterte oder neu geschaffene Radverkehrsanlagen,

die es erlauben, das Abstandsgebot

der Radfahrer untereinander einzuhalten.

38 www.bvg-menzel.de


E-Scooter auf der Bremsspur

Während Bikes zurzeit von einem Nachfrage-

Boom profitieren, sieht es in einem anderen Bereich

weniger erfreulich aus. Vor Corona gehörten

E-Scooter zu den angesagten Fortbewegungsmitteln.

Jetzt erlebte der Hype einen gewaltigen

Dämpfer, der zahlreiche Anbieter der schicken

Roller aus dem Rennen wirft. Denn das Leihgeschäft

geht stark zurück. Um dieser Entwicklung

entgegenzusteuern, will die Branche neue Wege

gehen. Beispielsweise durch Kooperationen mit

Kommunen, um den E-Scooter anders zu positionieren:

Nicht mehr als Konkurrenten zum Öffentlichen

Nahverkehr, sondern als sinnvolle Ergänzung

zu Bus und Bahn.

INDUSTRIEBAU

Zahlreiche Städte planen darüber hinaus, zusätzliche

Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zu schaffen

– und erwägen sogar, dafür Autoparkplätze

umzuwandeln. So wollen Verkehrsplaner neue

Flächen an stark frequentierten Orten wie Bahnhöfen

und Einkaufsstraßen, aber auch in Parkhäusern

und Tiefgaragen generieren

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Das Auto bleibt der Favorit

Ob die Menschen allerdings dauerhaft aufs Fahrrad

umsteigen, bleibt abzuwarten. Denn aller momentanen

Begeisterung zum Trotz: Nach einer

Studie des Instituts für Verkehrsforschung des

Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt

DLR fühlen sich die Leute im privat genutzten

Auto am wohlsten. Vor allem bei schlechtem Wetter

ist ein Untersatz mit vier Rädern wohl einem

Zweirad ohne Wetterschutz allemal vorzuziehen.

der Bergische Unternehmer 06|20 39


SERIE PRIMA KLIMA!?

Neue Verkehrsnachrichten aus der Region

Wir tragen

Verantwortung

• Ab sofort geht der Bergische FahrradBus wieder an den Start. Er

verkehrt von Leverkusen-Opladen über Burscheid, Wermelskirchen,

Hückeswagen und Wipperfürth nach Marienheide. Los geht

die erste Fahrt in Opladen um 9 Uhr, der letzte Rücktransfer um

16.15 Uhr im Oberbergischen.

• In Mettmann sind weitere Wegeverbindungen für den Radverkehr

freigegeben worden. Und zwar an der Straße Am Rathaus in Richtung

Ringstraße. Ebenfalls kann der Bereich Nordstraße/Schwarzbachstraße

zum Hammerbach mit dem Rad befahren werden.

• Komfortabler in die Wuppertaler City. Radfahrer können jetzt die

Busspuren an der Gathe und der Uellendahler Straße zwischen

den Einmündungen Eckernförder-, Wiesen- und Albrechtstraße

nutzen.

• Am Samstag, dem 23. Mai, wurde im Rahmen einer von Greenpeace

bundesweit durchgeführten Aktion für zwei Stunden in

Wuppertal-Barmen im Bereich der Schwebebahnhaltestelle Adlerbrücke

eine Pop-up-Bikelane eingerichtet. Anlass für verschiedene

Wuppertaler Verkehrsinitiativen, nochmals mit Nachdruck eine

durchgängige Radverbindung über die B7 zu fordern. In einem

offenen Brief an den Oberbürgermeister appellieren die Unterstützer,

eine temporäre Radspur auf der Talachse zu installieren, um

unter anderem die Nordbahntrasse zu entlasten, die Sicherheit

auf der Straße zu erhöhen und durch eine verbesserte Infrastruktur

wesentlich mehr Verkehr auf das Fahrrad zu verlagern.

• Nach der Aufhebung der verordneten Corona-Zwangspause haben

sich Pina & E-Mil in Wuppertal-Elberfeld zurückgemeldet. Seit

dem 25. Mai können nun wieder E-Bikes und Lastenpedelecs für

Radtouren, zum Einkaufen oder zum Waren-Transport im Nordstadt-Quartier

ausgeliehen werden.

Hinzu kommen Forderungen aus Politik und Verbänden, hierzulande

mit einer geldwerten Prämie die Finanzierung einer Reparatur oder

einer Neuanschaffung eines Fahrrads zu unterstützen und auf diese

Weise ein umweltfreundliches Verkehrsmittel zu fördern.

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Ziel ist, den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr

in Mettmann von heute zwei auf

15 Prozent bis 2025 bzw. auf 20 Prozent bis

2030 zu steigern. Hier soll ein lückenloses, innerstädtisches

Radverkehrsnetz errichtet werden,

das an das regionale und überregionale

Radwegenetz angeschlossen ist.

Darüber hinaus sieht das Leistungsverzeichnis

vor, an allen relevanten Punkten im Stadtgebiet

witterungsgeschützte, sichere Möglichkeiten

zum Fahrradparken inklusive Ladestationen für

E-Bikes anzubieten.

Text: Brigitte Waldens

Foto: Shutterstock, Kreisstadt Mettmann

Die Kreisstadt Mettmann

hat weitere Wegeverbindungen

für den Radverkehr

freigegeben.

Und noch etwas unterscheidet Fahrrad und Elektro-Roller

markant: Knapp die Hälfte der Deutschen

findet E-Scooter einfach lästig und möchte

sie am liebsten aus dem Innenstadtverkehr verbannen.

Fast jeder Zweite empfindet es als Zumutung,

wenn die Flitzer die Gehwege versperren,

achtlos auf dem Boden liegengelassen werden

oder Zugänge blockieren. Folglich ist das Ergebnis

einer Umfrage im Auftrag des TÜV Rheinland

aus diesem Mai unter mehr als 2.500 Bürgern eindeutig:

47,4 Prozent der Befragtem sprechen sich

dafür aus, dass den E-Tretrollern die Straßenverkehrszulassung

entzogen werden sollte.

Mettmann macht es vor

Nicht kleckern, sondern klotzen lautet die Vorgabe,

um dem Rad im örtlichen Nahverkehr einen

spürbar größeren Raum zu verschaffen. Aus diesem

Grund hat der Ausschuss für Planung, Verkehr

und Umwelt in Mettmann ein Maßnahmenpaket

geschnürt, das beispielhaft für andere

bergische Städte sein könnte. Einstimmig wurde

für 2020 ein Budget in Höhe von 50.000 Euro beschlossen.

In den Folgejahren sind sogar 100.000

Euro vorgesehen, um kurzfristig notwendige Aktivitäten

zum Ausbau und zur Verbesserung des

Radverkehrs umzusetzen – zusätzlich zum bereits

bestehenden Radverkehrskonzept, für das nun ein

Leistungsverzeichnis ausgearbeitet wurde.

INDUSTRIEBAU

KREATIVITÄT

BEDEUTET,

UNGEWÖHNLICHE

LÖSUNGEN ZU

FORDERN.

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der Bergische Unternehmer 06|20 41


IM FOKUS AM BESTEN GESUND

System am Tropf

42 www.bvg-menzel.de


Nicht von ungefähr schlagen Mediziner,

Wissenschaftler und Gesundheitsmanager

vernehmlich Alarm. Das deutsche

Gesundheitssystem benötigt dringend

eine grundlegende Behandlung. Denn die

Fieberkurve der Kosten steigt von Jahr

zu Jahr. Gleichzeitig sinkt die Leistungskraft

im internationalen Vergleich.

Je mehr sich das Angebot in der Fläche verbreitet,

desto mehr Autofahrer und -fahrerinnen

können auf ein eigenes Auto verzichten.

der Bergische Unternehmer 06|20 43


IM FOKUS AM BESTEN GESUND

Wie das Statistische Bundesamt anhand

der Daten aus 2018 schätzt,

sind die Ausgaben im vergangen

Jahr nochmals um 4,3 Prozent auf

407,4 Milliarden Euro angewachsen. Kaum ein

Land gibt so viel Geld für das Gesundheitswesen

aus. Trotzdem bekommt Deutschland von der Europäischen

Kommission in dem jüngst veröffentlichten,

länderspezifischen Gesundheitsportal keine

guten Noten. Zu teuer, zu ineffizient lautet das

ernüchternde Urteil. Was also muss sich ändern,

damit wir nicht den Anschluss an die anderen Nationen

verlieren? Und warum geht es mit den erforderlichen

Reformen so zäh voran?

Ein Appell aus der Leopoldina

Einen Denkanstoß für den Umbau des Gesundheitssystems

haben jetzt 31 Forscher aus der Nationalen

Akademie der Wissenschaften Leopoldina

mit Hauptsitz in Halle an der Saale vorgelegt. In

ihrer vierten Studie befassen sich die Experten der

ältesten naturwissenschaftlich-medizinischen Gelehrtenvereinigung

im deutschsprachigen Raum

explizit mit der Frage, wie das deutsche Gesundheitswesen

kurz- und langfristig fit gemacht werden

kann, um künftige Pandemien bewältigen zu

können. In ihrem achtseitigen Papier fordern die

Wissenschaftler eine Neuorientierung in Staat und

Gesellschaft. Ihr Hauptargument: Ein Gesundheitssystem

könne nicht mit den gleichen Maßstä-

Während der Staat schlecht vorbereitet reagierte,

haben die Praktiker vor Ort das Heft

des Handelns ergriffen und sich den Herausforderungen

der Krise gestellt.

ben gemessen werden wie die freie, wettbewerbsorientierte

Wirtschaft. Daher solle sich der Staat

künftig mehr bei der Vorsorge für die Gesundheit

seiner Bürger engagieren. Zitat: „Die Gestaltung

eines adaptiven Gesundheitssystems, das auch

Ausnahmesituationen meistern kann, ist eine

staatliche Aufgabe.“

In der Praxis bedeutet dieser Appell, künftig auf

eine vorrangig auf Gewinnmaximierung ausgerichtete

Kommerzialisierung im Gesundheitswesen

zu verzichten. Denn Ökonomie in der Gesundheit

kann nicht heißen, Profite für Aktionäre und

Investoren zu erwirtschaften. Stattdessen müssen

ganz klar der Mensch und seine Gesundheit im

Mittelpunkt aller Maßnahmen stehen.

Wie die Experten weiter ausführen, sei die Corona-Pandemie

nur deshalb in Deutschland bis jetzt

relativ gut bewältigt worden, weil die Zusammenarbeit

von Ärzten, Pflegepersonal und den öffentlichen

Gesundheitsdiensten flexibel und schnell

funktioniert habe. Auf diese Weise seien Strukturen

mit klaren Aufgabenverteilungen entstanden.

Mit anderen Worten: Während der Staat schlecht

vorbereitet agierte, haben die Praktiker vor Ort

das Heft des Handelns ergriffen und sich den Herausforderungen

der Krise unter hohem persönlichem

Risiko gestellt.

Arbeitsbedingungen mangelhaft

Corona schärft allerdings lediglich den Blick auf

eine ganze Reihe von Schwächen, an denen das

deutsche Gesundheitswesen schon länger leidet.

Da sei zunächst einmal der Mangel an Ärzten und

Pflegepersonal genannt, der beispielsweise in

ländlichen Gebieten zu einer medizinischen Unterversorgung

führt. Auch die Schließung von Intensivstationen

und Spezialkliniken für die Behandlung

erkrankter Kinder ist ein wichtiger

Teilaspekt zu diesem Thema. Zahlreiche Mitarbeiter

in medizinischen Berufen beklagen zudem

die permanente Überlastung und unbefriedigende

Arbeitsbedingungen, die sich durch eine ausufernde

Bürokratie zusätzlich verschlechtern. So fehlt

im Umgang mit dem Patienten meist die Zeit für

ausführliche Beratung, auch in Fragen der Prävention.

Aufgrund dieser Defizite entscheiden sich

viele Betroffene, ins Ausland zu gehen oder den

erlernten Beruf zu wechseln.

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Vorschläge zur Verbesserung

Probleme gibt es auch wegen der mangelhaften

Vernetzung zwischen ambulantem

und stationärem Bereich, was häufig zu Doppel-

oder Mehrfachuntersuchungen führt.

Eine Wochenarbeitszeit von 40 Stunden, flächendeckende

Tarifverträge, die eine angemessene Bezahlung

garantieren, genügend Zeit und Raum für

eine kontinuierliche Weiterbildung, die ausreichende

Ausstattung mit Material wie aktuell

Schutzanzüge und Masken sowie anderen Arbeitsmitteln.

Eine verbesserte Möglichkeit, Familie

und Beruf zu koordinieren und natürlich eine

höhere Wertschätzung innerhalb der Gesellschaft

würden wesentlich dazu beitragen, die Arbeitsverhältnisse

zu optimieren und die persönliche Motivation

zu stärken.

Ein weiteres wichtiges Instrument, um Verwaltungsprozesse

und Dokumentationsaufgaben zu

rationalisieren, ist eine gut geplante Digitalisierung.

Auch hier hapert es an zahlreichen Stellen

noch erheblich. Würden all diese Voraussetzungen

geschaffen, wären sicherlich mehr Menschen für

einen medizinischen Beruf zu begeistern.

Vielfach ist meist zu viel

Probleme gibt es auch wegen der mangelhaften

Vernetzung zwischen ambulantem und stationärem

Bereich, der oftmals zu Doppel- oder Mehrfachuntersuchungen

führt. Ein Missstand, der

zum Teil an der unzureichenden Förderung der

Zusammenarbeit zwischen Hausärzten und Spezialisten

liegt. Außerdem nutzen zahlreiche Patienten

aus dem Ausland, nach einer ambulanten Behandlung

in ihrer Heimat die Gelegenheit, sich in

der Bergische Unternehmer 06|20 45


IM FOKUS AM BESTEN GESUND

Deutschland stationär therapieren zu lassen. Daraus

folgt unter anderem eine starke Auslastung

der verfügbaren Krankenhausbetten – übrigens

die höchste Anzahl pro Person in Europa.

Auch macht es keinen Sinn, den Patienten durch

überbordende Diagnostik oder Therapie zu belasten,

deren Nutzen dahingestellt sei. Vielfach werden

teure Anwendungen eingesetzt oder sogar

kostspielige Operationen durchgeführt, obwohl

andere, preisgünstigere Verfahren genauso gut

helfen würden.

Fazit: Wenn alle Patienten immer nur in der Einrichtung

behandelt würden, wo es medizinisch

sinnvoll ist, wäre schon viel gewonnen. Denn ein

kranker Mensch hat nichts davon, vom Generalisten

über den Spezialisten ans Krankenhaus weitergereicht

zu werden, wenn an den drei Stellen

die gleiche Untersuchung und keine weiterführende

Behandlung stattfinden.

Kein Medikament gegen

Arzneimittelpreise

Zu den zahlreichen Profiteuren, die am deutschen

Gesundheitssystem verdienen, gehört sicherlich

auch die Pharmaindustrie. Unterstützt von einer

mächtigen Lobby, haben sie ein gewichtiges Wort

bei der politischen Entscheidungsfindung mitzureden.

So dürfen beispielsweise die Pharmahersteller

die Preise für ihre Produkte selbst bestimmen,

während anderswo die Arzneimittelpreise

meist staatlich reguliert werden. Dies erklärt,

weshalb wir im benachbarten Ausland für ein und

dasselbe Medikament oft deutlich weniger bezahlen

müssen als hier.

Politiker, die das Banner der Reformen vor sich

hertragen, brauchen einen langen Atem, Standfestigkeit

und Überzeugungskraft. Denn es gibt viel

zu tun, um aus unserem kränkelnden Gesundheitswesen

ein gesundes, stabiles System zu machen.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Uni Wuppertal, Shutterstock

Prof. Dr. Hendrik Jürges

Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Gesundheitsökonomik

an der Uni Wuppertal

Klartext aus der Wissenschaft

Als Leiter des Bachelor-Studiengangs „Gesundheitsökonomie

und -management“ an der Uni

Wuppertal beschäftigt sich Professor Dr. Hendrik

Jürges sozusagen von Berufs wegen mit dem Zustand

des deutschen Gesundheitssystems. Seine

Statements zum Thema geben Einblick über den

aktuellen Handlungsbedarf.

Kosten und Effizienz

„Tatsächlich sind die Preise für medizinische Leistungen

hierzulande nicht gerade niedrig. Dies

liegt unter anderem daran, dass die Anzahl der

Arztbesuche pro Kopf und die Fallzahlen in den

Krankenhäusern sehr hoch sind. Dies bedeutet jedoch

nicht, dass hier im internationalen Vergleich

besonders viel Geld verschwendet wird. Überall

in der Welt gibt es solche ‚Ineffizienzen‘ im Gesundheitssystem

– mit jeweils unterschiedlichen

Ursachen.“

Gewinnoptimierung durch

Vielfachuntersuchungen

„Es ist das gute Recht jedes Arztes und jedes

Krankenhauses, mit seiner Arbeit Geld verdienen

zu wollen. Allerdings fehlt die erforderliche Koor-

46 www.bvg-menzel.de


dination an den Schnittstellen der Sektoren im

Gesundheitswesen. Dies zu verbessern ist in der

Tat Aufgabe der Gesundheitspolitik.“

Personalmangel und Pflegenotstand

„Meiner Meinung nach gibt es in Deutschland keinen

generellen Ärztemangel, sondern vergleichsweise

sogar sehr viele Ärzte. Nur wollen diese

meist lieber in der Großstadt statt auf dem Lande

praktizieren. Die Politik hat das erkannt und beginnt

etwas zaghaft gegenzusteuern. Der Pflegenotstand

ist jedoch ein Phänomen, das ich nicht

wirklich verstehe. Statistisch gesehen hat sich die

Zahl der vollzeitäquivalenten Pflegekräfte nämlich

nicht vermindert. Ich glaube, dass die Aussetzung

des Wehrdienstes und der damit einhergehende

Verlust an Zivildienstleistenden in

Kranken- und Pflegeheimen eine bislang kaum

diskutierte Erklärung für den Pflegenotstand ist.“

Lobby gegen Reformer

„Jeder Gesundheitsminister muss sich der Frage

stellen: Mit welcher Lobby lege ich mich zuerst

an, um eine Optimierung des Gesundheitssystems

durchzusetzen?“

Corona und die Folgen

„Meine große Sorge ist, dass in Zukunft mit Verweis

auf die Pandemie jegliche Diskussion über

Einsparungen, Leistungskürzungen etc. abgebügelt

wird. Und: Deutschland hat zu viele Krankenhäuser

und zu viele Krankhausbetten – trotz

Corona.“

Verwendung der Milliardenausgaben

„Wie können wir herausfinden, wie sich die rund

400 Mrd. Euro jährlich für das Gesundheitswesen

ökonomischer verwenden lassen? Mit der Gesundheitsökonomie

steht ein wissenschaftliches

Instrumentarium zur Verfügung, um die Spreu

unnötiger und überteuerter Behandlungen vom

Weizen nötiger und kosteneffizienter Behandlungen

zu trennen. Dieses Werkzeug wird als Entscheidungsgrundlage

darüber, was zu Lasten der

gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet

werden darf und was nicht, viel zu wenig genutzt.

Sicherlich auch deshalb, weil das Vorenthalten

selbst nutzloser Leistungen politisch nicht sehr

populär ist.

Stellschrauben für

Einsparmöglichkeiten

„Noch einmal: Die Preise sind nicht das wesentliche

Problem, sondern die hohen Mengen. Diese

entstehen durch eine Kombination von Überkapazitäten

in manchen Bereichen und mangelnder finanzieller

Eigenverantwortung des Patienten, der

dem Arzt ja das Geld der Versicherungsgemeinschaft

und nicht sein eigenes gibt. Man braucht

kein Ökonom zu sein, um zu erkennen, dass dies

zu einer Übernachfrage und damit zu Fehlentwicklungen

führt.“

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FÜR SIE UNTERWEGS SALZBURG - MOZART FÜR JEDERMANN

Mozart für Jedermann

Salzburg

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Mittelalter, Barock, Neuzeit, Klassik und Moderne. Die unterschiedlichsten Epochen in Stein gemeßelt,

in Wort und Klang der Nachwelt hinterlassen. Geschichtsinteressierte und Kunstbegeisterte

aus aller Welt besuchen die viertgrößte Stadt Österreichs, die Tradition und Moderne auf charmante

Art verbindet. Wir möchten einen kleinen Überblick über die schönen, einzigartigen und köstlichen

Sehenswürdigkeiten geben, die diese Stadt ausmachen. Beginnen wir mit dem Rundgang und

starten natürlich in der Altstadt.

der Bergische Unternehmer 06|20 49


FÜR SIE UNTERWEGS SALZBURG - MOZART FÜR JEDERMANN

Die Altstadt, getrennt durch die Salzach,

gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die linke Hälfte der Altstadt wartet

westlich des Flusses mit allen namentlich

so bekannten Bauten wie dem Salzburger

Dom, Mozarts Geburtshaus, dem Residenzplatz

mit Brunnen und dem Festspielhaus auf. Wenn

die kleinen verwinkelten Gassen erzählen könnten,

was sie in den letzten Jahrhunderten erlebt

haben, wir würden ehrfürchtig lauschen und unsere

Phantasie ginge mit Mozart und Salieri zu

allen Stätten ihres Wirkens. Durch die strengen

Auflagen hat es die Stadt geschafft, dass der Kern

der Altstadt unverändert wirkt. Sogar der wenig

dezente „Gastronom“ McDonald`s ist in historischem

Gemäuer ansässig und hat sein Namensschild

in schmiedeeiserner Form der Gasse und

allen anderen Schildern angepasst, man sieht es

kaum!

Ein unbedingtes Muss ist natürlich Mozarts Geburtshaus

in der Getreidegasse 9, in dem die Familie

über 26 Jahre lang in der dritten Etage lebte.

Heute ist es ein lebendiges Museum, man kann

sich den Alltag mit dem berühmten Sohn vorstellen.

Und für Musikfans sind natürlich besonders

schön die Originalinstrumente von Mozart anzusehen.

Kulinarische Sünden bei Azwanger

Und halten wir uns danach noch etwas in der Getreidegasse

auf. Schon zu Römerzeiten war sie ein

wichtiger Verkehrsweg, heute kann man hier

bummeln, flanieren oder shoppen in den kleinen

Geschäften. Doch das eigentlich Charakteristische

der Getreidegasse sind die mittelalterlichen

Häuser. Sie scheinen schmal, doch reichen sie

weit nach hinten und bieten jede Menge Platz. Es

sind sogenannte Durchgangshäuser – Häuser mit

einem öffentlichen Durchgang, die einen Blick in

die wunderschönen Innenhöfe erlauben. Hier finden

sich auch einige traditionsreiche Betriebe, die

noch in Handmanufaktur ihre Spezialitäten herstellen:

etwa Likör und Punsch bei Sporer, handgefertigte

Schirme aus Holz bei Kirchtag oder im

ältesten Geschäft Salzburgs R.F. Azwanger, in

dem man eine besondere Auswahl von Weinen,

handgeschöpfte Schokoladen und andere kulinarische

Sünden findet. Für Süßschnäbel ein Muss:

der Gang in die Brodgasse zur Cafè-Konditorei

Fürst. Hier werden noch die original Salzburger

Mozartkugeln hergestellt und zwar bis zu 10.000

Kugeln am Tag! Und wer nicht im Stehen genießen

möchte, dem sei das Kaffeehaus Tomaselli

gegenüber ans Herz gelegt. Es ist das älteste Café

in ganz Österreich. Stilvoll die Einrichtung, süchtig

machend die Tortenkunst, ohne Worte der Apfelstrudel.

Nach so viel Naschwerk schlendert

man zufrieden zum Herzstück der Altstadt, dem

Residenzplatz. Mit viel Prunk stehen hier die Alte

Residenz, die Neue Residenz mit ihrem Glockenspiel

und dem neuen Salzburg Museum, der Salzburger

Dom und eine Reihe von Bürgerhäusern

mit geschlossener Fassade. Der Residenzbrunnen

ist ein Meisterwerk der Brunnenkunst und der

größte Barockbrunnen Mitteleuropas. Er ist ge-

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schaffen aus dem Marmor des Salzburger Unterbergs.

Dieser besonders schöne Platz ist heute Kulisse

vieler Veranstaltungen, zum Beispiel dem

Fackeltanz der Salzburger Festspiele oder dem

Christkindlmarkt. Ein besonderes Highlight ist

das berühmte Glockenspiel, bei dem rund 35 Glocken

des Salzburg Museums täglich mehrmals

verschiedene Musikstücke spielen, darunter

selbstverständlich Mozarts „‚Die Zauberflöte“.

Barocker Sakralbau in gewaltigen

Ausmassen

Weiter geht`s bei unserer Besichtigung der schönsten

Plätze Salzburgs, diesmal vielleicht von einer

Pferdekutsche aus? Und damit zum Salzburger

Dom! Im Herzen der Stadt steht der wichtigste Sakralbau,

imposant mit seinem barocken Stil und

den gewaltigen Ausmaßen, über 100 Meter lang,

im Querschiff 69 Meter, die beiden Türme reichen

81 Meter in die Höhe, die Kuppel ist mit 79 Metern

fast ebenso hoch. Das Innere des Doms ist

nicht weniger beeindruckend. Hier gibt es viel zu

entdecken: die Krypta, die Kunstinstallation „Vanitas“

und das Taufbecken aus Bronze. Es ist

über 700 Jahre alt, die Löwen dazu sogar noch älter.

Hier wurden bereits Mozart und Joseph Mohr,

der Texter des Weihnachtsliedes „Stille Nacht,

Heilige Nacht“ getauft. Übermächtig wirken die

Hauptorgel, die drei Domtore sowie die sieben

Glocken. Für alle, die tiefer in die Kirchengeschichte

eintauchen möchten, denen sei ein Besuch

im Dommuseum mit seinen vielen Kunstschätzen

empfohlen.

Am Rande der Altstadt besichtigen wir das

Schloss Mirabell, das aus dem Jahr 1606 stammt.

Damals war es der Wohnsitz der Affäre des Erzbischofs,

heute befinden sich hier die Amtsräume

Atemberaubend das Panorama

des historischen

Salzburger Stadtkerns

mit der Festung

Hohensalzburg (S. 50 u.

51). Ein Muss für jeden

Salzburg Besucher: Mozarts

Geburtshaus

(oben l.) und ein Bummel

durch die Getreidegasse

(r.)

der Bergische Unternehmer 06|20 51


FÜR SIE UNTERWEGS SALZBURG - MOZART FÜR JEDERMANN!

Zauberhafte Wasserspiele

in Schloss Hellbrunn

entführen gedanklich

in die

Vergangenheit.

des Salzburger Bürgermeisters. Ein absolutes

Highlight im Schloss Mirabell ist der Marmorsaal.

Es ist der ehemalige Fürstensaal des Fürsterzbischofs

sowie das Musikzimmer der Familie Mozart.

Heute geht es hier sehr romantisch zu, denn

der prunkvolle Marmorsaal ist einer der schönsten

Trausäle der Welt. Hier geben sich verliebte

Paare das Ja-Wort und gehen danach hinaus in

den Mirabellgarten für wunderschöne Hochzeitsfotos.

Die Gartenanlage ist eine grüne Oase inmitten

der Salzburger Stadt. Der Mirabellgarten

gehört zum UNESCO-Welterbe, in dem es neben

der bunten Pflanzenwelt einiges zu entdecken

gibt.

Der Zwergelgarten mit seinen Mamorzwergen,

die Große Fontäne mit ihren Figuren, die für die

Elemente Wasser, Erde, Feuer und Luft stehen sowie

die Orangerie sind nur einige Attraktionen.

Nach der Erkundung des zentralen Altstadtkerns

wenden wir uns nun den etwas außerhalb gelegenen

Sehenswürdigkeiten zu. Am Rande der Stadt

befindet sich das Schloss Hellbrunn. Dieses Lustschloss,

vor 400 Jahres erbaut, beeindruckt mit

seiner Architektur, seiner weitläufigen Parkanlage

und den Wasserspielen. Wer die Räumlichkeit

bei einer Führung besichtigt, bekommt eine ziemlich

gute Vorstellung davon, wie hier damals gefeiert

und sich vergnügt wurde. Doch die wahre

Attraktion sind für die meisten Touristen die Hellbrunner

Wasserspiele, die auf der ganzen Welt bekannt

sind und für jede Menge Unterhaltung sorgen.

Es gibt tückische Spritzbrunnen, die jeden

treffen können sowie Grotten, die mit verschiedenen

Skulpturen dekoriert sind. Das Mechanische

Theater mit knapp 200 wasserbetriebenen Figuren

zeigt eine kleine Stadt und ihr reges Treiben.

Mittelalterliche Festungszimmer

Nun geht es noch hoch hinaus auf die Festung Hohensalzburg,

die über der Stadt thront und für jeden

Besucher weithin sichtbar ist. Sie stammt aus

dem 11. Jahrhundert und mit mehr als 7.000 bebauten

Quadratmetern ist sie eine der größten

Festungsanlagen in Europa. Der Blick von oben

52 www.bvg-menzel.de


auf das zu Füßen liegende Umland ist atemberaubend,

ein Muss für Burgfans, aber auch für alle

anderen Salzburg-Besucher. Auf den Festungsberg

gelangt man entweder zu Fuß oder mit der

Festungsbahn. Auch in der Burg gibt es einiges

zu sehen. Der Goldene Saal, eines der mittelalterlichen

Festungszimmer, ist heute regelmäßig

Spielort von Konzerten. Auch die anderen Fürstenzimmer

beeindrucken den Besucher mit ihrer

prunkvollen Einrichtung. Im Winter jeden Jahres

findet im Burghof ein Weihnachtsmarkt statt.

Überhaupt ist ein Besuch zur Weihnachtszeit

ebenso bezaubernd wie in den Sommermonaten.

Alle historischen Plätze richten Weihnachtsmärkte

aus, die innerhalb der Altstadtmauern besonders

charmant sind.

Wichtiger Begleiter:

Die Salzburg-Card

Wir haben eine kleine Auswahl an besonderen Sehenswürdigkeiten

ausgewählt, die ein Muss für

jeden Besucher beim ersten Mal sein sollten. Um

auf die Kunst- und Kulturangebote einzugehen,

die die Stadt jedes Jahr, zu jeder Zeit, ihren Besuchern

offeriert, könnte man unendliche Reiseberichte

füllen. Aber in Corona-Zeiten lassen wir das

mal und verweisen auf die informativen Links der

Stadt Salzburg. Ein Tipp für alle Besucher: Es

lohnt sich, die Salzburg-Card zu erwerben, die einen

freien Eintritt in etliche städtische Sehenswürdigkeiten

sowie freie Fahrt mit den öffentlichen

Verkehrsmitteln inklusive Festungsbahn und Salzach-Schiff

sowie attraktive Ermäßigungen für viele

kulturelle Veranstaltungen und Ausflugsziele

ermöglicht.

Unter dem Link https://www.salzburg.info/de/reiseinfos/aktuelles

hat die Stadt einen Sicherheits-

Leitfaden für den Salzburg-Aufenthalt erarbeitet.

Hier finden Touristen aktuelle Hinweise vor dem

Hintergrund der Corona-bedingten Auflagen.

Und wir wünschen allen Besuchern: hoffentlich

bald wieder Mozart für Jedermann.

Text: Katja Weinheimer

Fotos: Tourismus Salzburg

Der Brunnen am Residenzplatz

spendet Abkühlung

an heißen Tagen

(l). Der

Schlossgarten Mirabell

(oben r.) gehört zum

Welterbe der UNESCO.

Majestätisch erhebt sich

der Salzburger Dom

über die Stadt (unten r.).

der Bergische Unternehmer 06|20 53


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mehrfach geändert. Die Gesellschafterversammlung

vom 20.03.2020 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in Abschnitt 1 Ziffer 1.2 (Sitz)

und mit ihr die Sitzverlegung von Leverkusen

(bisher Amtsgericht Köln

HRB 64819) nach Solingen beschlossen.

Geschäftsanschrift: Dellenfeld

44, 42653 Solingen. Gegenstand:

Der Service und Dienstleistungen

für Arbeitssicherheit, sofern hierfür

keine staatliche Genehmigung erforderlich

ist sowie der Handel mit den

dazu dienenden Produkten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

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21.04.2020. Geschäftsanschrift:

Humboldtstraße 19, 42579 Heiligenhaus.

Gegenstand: Die Entwicklung,

54 www.bvg-menzel.de


Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

Konstruktion, industrielle Fertigung

sowie der Handel von bzw.

mit Maschinenbau-, Stahlbau- und

Kunststoffteilen sowie die Planung,

Koordination, Fertigung und Durchführung

des Aus- und Umbaus von

Gebäuden, insbesondere im Tankstellenbereich.

Die Wartung und

Instandhaltung solcher Gebäude ist

ebenfalls Gegenstand des Unternehmens.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Gans, Thomas,

Duisburg, *17.01.1968, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

22.05.2020 HRB 30768: J.D. Investments

GmbH, Wuppertal, Herderstraße

4, 42327 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

31.03.2020. Geschäftsanschrift:

Herderstraße 4, 42327 Wuppertal.

Gegenstand: Der Erwerb und die

Verwaltung von Beteiligungen aller

Art an anderen Unternehmen sowie

der Erwerb und die Verwaltung von

Grundbesitz für eigene Rechnung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Dubinski, Semen,

Wuppertal, *21.01.1998, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.05.2020 HRB 30769: Sensor Tech

Services GmbH, Erkrath, Heinrich-

Hertz-Straße 29, 40699 Erkrath.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

29.04.2020. Geschäftsanschrift:

Heinrich-Hertz-Straße 29, 40699

Erkrath. Gegenstand: Entwicklung,

Fertigung und Vertrieb von Mess-,

Navigations- und Kontrollgeräten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Dr. Goronzy,

Urs Frederik Rudolf, Düsseldorf,

*04.11.1977, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

26.05.2020 HRB 30770: IT-2work

GmbH, Remscheid, Hildegardstraße

5, 42897 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 30.03.2015 Die

Gesellschafterversammlung vom

28.01.2020 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 2

(Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Langenfeld (bisher Amtsgericht

Düsseldorf HRB 74657) nach Remscheid

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Hildegardstraße 5, 42897

Remscheid. Gegenstand: Der Handel

mit elektronischen Produkten

(Hardware) und EDV-Programmen

(Software) sowie das Erbringen von

Dienstleistungen im Bereich der

Informationstechnologie (IT) nebst

der Betreibung aller Geschäfte und

Maßnahmen, die dem Geschäftszweck

zu dienen geeignet sind.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Schleutermann,

Tobias, Remscheid, *14.02.1969,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

27.05.2020 HRB 30778: m3 events

Verwaltungsgesellschaft mbH, Wuppertal,

Luisenstraße 96a, 42103

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.03.2020. Geschäftsanschrift:

Luisenstraße 96a, 42103

Wuppertal. Gegenstand: Der Erwerb

und die Verwaltung von Beteiligungen

sowie die Übernahme

der persönlichen Haftung und der

Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung

als persönlich haftende

Gesellschafterin an der m3 events

GmbH & Co. KG. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Mangold, Jörn Arne,

Buxtehude, *27.11.1984, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

27.05.2020 HRB 30774: ELEME-

TICA GmbH, Mettmann, Am Hang

14, 40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.04.2020.

Geschäftsanschrift: Am Hang 14,

40822 Mettmann. Gegenstand: Der

Handel mit Waren aller Art, insbesondere

mit kosmetischen Mitteln

und Lebensmitteln einschließlich

Nahrungsergänzungsmitteln, sowie

die Herstellung von Produkten

im Bereich von kosmetischen Mitteln

und Lebensmitteln einschließlich

Nahrungsergänzungsmitteln.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

die Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Reiter, Philipp,

Mettmann, *23.12.1996, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

27.05.2020 HRB 30775: SmartDens

UG (haftungsbeschränkt), Heiligenhaus,

Selbecker Straße 11, 42579

Heiligenhaus. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 07.02.2020. Geschäftsanschrift:

Selbecker Straße 11,

42579 Heiligenhaus. Gegenstand:

Die Entwicklung und Erstellung von

Software, Kommunikations-Hilfsmitteln

und Fortbildungsangeboten, deren

Vertrieb und die Erbringung von

Seit über 110 Jahren

sind wir für Ihren Schutz

bestens gerüstet!

Wach- und Schließgesellschaft

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Wuppertal

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HANDELSREGISTER

Dienstleistungen im Rahmen der

vorgenannten Tätigkeiten bei Medizinern

und im medizin-technischen

Bereich tätigen Personen. Stammkapital:

10.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Perpeet, Ingo Paul

Heinz, Mettmann, *14.06.1965; Dr.

Wischerath, Till Hans, Mettmann,

*09.05.1986, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

29.05.2020 HRB 30782: EAgambling

GmbH, Velbert, Heiligenhauser Straße

15, 42549 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.03.2020.

Geschäftsanschrift: Heiligenhauser

Straße 15, 42549 Velbert. Gegenstand:

Das Anbieten von Sportwetten

sowie ferner die Ausübung aller

mit dem vorgenannten Unternehmensgegenstand

im Zusammenhang

stehenden oder dem Zweck des Unternehmens

förderlichen Tätigkeiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Altun, Ekrem, Duisburg,

*10.09.1971, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

02.06.2020 HRB 30785: GEBA Immobilien

III Verwaltungs GmbH, Wuppertal,

Königsberger Str. 5, 42277

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.04.2020. Geschäftsanschrift:

Königsberger Str. 5, 42277

Wuppertal. Gegenstand: Die Übernahme

der Stellung als persönlich

haftende Gesellschafterin und die

Übernahme der Geschäftsführung

bei der GEBA Immobilien III GmbH

& Co. KG mit dem Sitz in Wuppertal.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Hagenkötter, Michael,

Wuppertal, *16.10.1991, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

03.06.2020 HRB 30787: Haus of

Deals GmbH, Solingen, Ellerstraße

15, 42697 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.05.2020.

Geschäftsanschrift: Ellerstraße 15,

42697 Solingen. Gegenstand: Der

Handel mit elektronischen Geräten,

insbesondere Smartphones, Tablets,

Laptops, PCs und Spielekonsolen

nebst Zubehör, Bekleidung und

Textilien und Nahrungsergänzungsmitteln,

mit Reinigungsbedarf, Rei-

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Timar, Zilan, Wuppertal, *08.10.1988,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

04.06.2020 HRB 30792: DVA I Vermögensverwaltungs

GmbH, Erkrath,

rosenlöcher nigungs- anzeige und 90x60 Desinfektionsmitteln

zeichenwege.indd 2 Steinhof 37, 40699 Erkrath. 03.02.20 Gesellschaft

17:52

sowie die Erbringung von Dienstund

Beratungsleistungen im Bereich

mit beschränkter Haftung. Ge-

sellschaftsvertrag vom 26.04.2019.

EDV und IT, insbesondere in Geschäftsanschrift: Steinhof 37,

den Bereichen Netzwerk, Sicherheit 40699 Erkrath. Gegenstand: Die

und Cloud-Lösungen. Stammkapital:

Verwaltung des eigenen Vermögens.

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Momeni, Nima, Solingen,

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Corgiolu, Francesco,

*14.04.1981, einzelvertretungsberechtigt

Köln, *03.03.1987, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.06.2020 HRB 30788: Ronas Bau

GmbH, Wuppertal, Charlottenstr.

85, 42105 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.04.2020.

Geschäftsanschrift: Charlottenstr.

85, 42105 Wuppertal. Gegenstand:

Die Durchführung von Stuckateur-,

Trockenbau-, Fliesen-, Maler- und

Reinigungsarbeiten. Stammkapital:

04.06.2020 HRB 30789: Claudius

Projekt GmbH, Solingen, Kopernikusweg

32, 42659 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

25.02.2020. Geschäftsanschrift:

Kopernikusweg 32, 42659 Solingen.

Gegenstand: Die Übernahme der

Stellung eines persönlich haftenden

Gesellschafters in einer Kommanditgesellschaft

unter der voraussichtlichen

Firma Claudius GmbH

& Co. KG mit dem Sitz in Solingen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Clauberg, Uwe, Solingen,

*16.01.1962; Clauberg, Alexandra,

Solingen, *08.10.1962, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

04.06.2020 HRB 30790: Rhein-Ruhr

Personal GmbH, Wuppertal, Schwesterstraße

64, 42285 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

16.03.2020. Geschäftsanschrift:

Schwesterstraße 64, 42285 Wuppertal.

Gegenstand: Die Personalvermittlung,

insbesondere im Bereich

der Arbeitnehmerüberlassung,

sowie ferner die Ausübung aller

mit dem vorgenannten Unternehmensgegenstand

im Zusammenhang

stehenden oder dem Zweck des Unternehmens

förderlichen Tätigkeiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Makawi, Samer,

Wuppertal, *09.04.2001, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

05.06.2020 HRB 30796: Amara

Immobilien GmbH, Solingen, Löhdorfer

Straße 51, 42699 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

23.04.2020. Geschäftsanschrift:

Löhdorfer Straße 51, 42699 Solingen.

Gegenstand: Der Erwerb, die

Errichtung, die Renovierung und

Sanierung von Grundstücken und

Gebäuden (Immobilien) sowie deren

Vermietung und Verwaltung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

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Das Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

zeitnah aktuelle

Insolvenzverfahren.

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Gerez,

Özgür, Solingen, *25.04.1985; Gerez,

Birgül, Solingen, *02.05.1988,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

05.06.2020 HRB 30795: Sorgenfrei

im Alter GmbH, Velbert, Borsigstraße

19, 42551 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.05.2020.

Geschäftsanschrift: Borsigstraße

19, 42551 Velbert. Gegenstand:

Facilitymanagement, An- und Verkauf

von Sanitär- Elektroartikeln,

Consulting, Im- Export von Waren,

die dem Geschäftszweck dienlich

sind. Die Gesellschaft kann im Inund

Ausland Zweigniederlassungen

eröffnen und sich an weiteren Gesellschaften

beteiligen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Henrich, Lutz,

Velbert, *15.04.1970, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

08.06.2020 HRB 30797: Warenhandel

Edel UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Cronenfelderstraße

11, 42349 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.05.2020.

Geschäftsanschrift: Cronenfelderstraße

11, 42349 Wuppertal. Gegenstand:

Der Handel mit Dübeln,

Werkzeugen und Gabelstapler.

Stammkapital: 10.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer:

Edel, Christine, Wuppertal,

*13.07.1970, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

08.06.2020 HRB 30798: iteria

GmbH, Solingen, Wittkuller Str.

51, 42719 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 08.06.2016

mit Änderung vom 14.11.2017. Die

Gesellschafterversammlung vom

30.04.2020 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer

2. (Firma, Sitz) und mit ihr die

Sitzverlegung von Düsseldorf (bisher

Amtsgericht Düsseldorf HRB

82228) nach Solingen beschlossen.

Geschäftsanschrift: Wittkuller Str.

51, 42719 Solingen. Gegenstand:

Die Erbringung von Softwarelösungen

für Werbetreibende aus der

Immobilien- und Einrichtungsbranche,

die Generierung von Clicks und

page impressions in der Einrichtungsbranche

und in der Immobilienbranche,

ferner die Generierung

von Clicks und page impressions

durch die eigenen Online-Softwarelösungen

in anderen Branchen.

Darüber hinaus ist Geschäftsgegenstand

die Vermietung der eigenen

Online-Softwarelösungen

an andere Unternehmen, und die

Anpassungen der eigenen Online-

Softwarelösungen zur Integration

auf anderen Websites. Stammkapital:

27.778,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Pleuger, Axel, Lohmar,

*14.08.1978; Stock, Friedrich

Michael, Haan, *25.01.1968, jeweils

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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Preisliste Nr. 05, ab 1. Januar 2020

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übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

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Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

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