Das neue Museum Ritter - die Quadratur des Schönbuchs - art info

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Das neue Museum Ritter - die Quadratur des Schönbuchs - art info

KUNSTBERICHT

art alarm

in Stuttgart

Bereits zum sechsten Mal endet die

„Saure-Gurken-Zeit“ der Stuttgarter

Galeriefans mit einem Paukenschlag:

Am 17. und 18. September 2005 laden

wieder 22 Galerien ein, mit ihnen einen

farbenfrohen Saisonauftakt zu feiern...

und zum ersten Mal sind bei dem Fest

der Galerien auch zwei Museen dabei.

Im Kunstmuseum Stuttgart kann man

am 17.09. den Tag in der Bar o.T. mit

einem speziell kreierten Cocktail ausklingen

lassen und am Sonntag bietet

das neue Kunstmuseum Ritter in

Waldenbuch einen Busshuttle-Service

an, damit Besucher die Museumseröffnung

vor Ort mitfeiern können.

In Stuttgart selbst haben die Galerien

am Samstag von 11 bis 20 Uhr und am

Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet,

Taxi-Shuttles bringen den Besucher wie

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gewohnt von Galerie zu Galerie. Treff-

und Ausgangspunkt ist wieder das Alte

Schloss/Planie im Zentrum der Stadt.

Besonders lohnen dürfte sich dieses

Jahr ein Besuch der Galerie Hoss und

Wollmann am Rande des Zentrums, wo

die Bilder von Christa Winter (S. 12) zu

sehen sind. Ein Besuchermagnet ebenfalls

an der Peripherie dürfte die Galerie

Dorn werden, die Grafiken und Skulpturen

von Günter Grass zeigt.

Die Attraktion des Wochenendes wird

aber vermutlich das neue Galerienhaus

in Stuttgart (S. 19) sein, welches zum art

alarm eröffnet. Die Besucher der Galerie

manus Presse in Möhringen (Malerei

von Karin Kneffel) sowie der Galerie

Brigitte March in Weilimdorf (Arbeiten

von Patrick Raynaud) haben dieses Jahr

den weitesten Weg. Bad Cannstatt ist

Karin Kneffel, Hunde auf Polster, 200x250

Öl auf Leinwand, 2004

mit keiner Galerie vertreten. Die Galerie

Merkle ist in das Galerienhaus im

Westen umgezogen und Thomas Niecke,

der Inhaber der Galerie Keim, hat dieses

Jahr auf eine Teilnahme zugunsten

seiner bevorstehenden Jubiläumsausstellung

(25 Jahre Galeriearbeit) verzichtet.

Im Zentrum der Stadt ist nicht

nur die Galerie Harthan (Neue Arbeiten

von Michael Burges) und die Galerie

Henn (Arbeiten von Frédérique Edy und

Thomas Neukirch) für einen Besuch zu

empfehlen - alle teilnehmenden Galerien

zeigen ein sehr anspruchsvolles

Programm.

Ein informatives Programmheft begleitet

den Besucher des art alarms und stellt

alle Galerien und deren Programm vor. Der

Flyer ist wie jedes Jahr bereits vorab in

vielen Kulturinstitutionen zu haben.

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