Jahresbericht Atelier Manus 2018

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JAHRESBERICHT

2018


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Inhaltsverzeichnis

Bericht des Stiftungsratspräsidenten .................................................................................. 3

Jahresbericht des Geschäftsführers .................................................................................. 4

Berichte der Abteilungsleitungen ...................................................................................... 5

Berufliche Massnahmen ...................................................................................................................... 5

Brockenstube ....................................................................................................................................... 6

Buchbinderei & Einrahmungen ........................................................................................................... 8

Gartenabteilung .................................................................................................................................. 9

Hauswirtschaft................................................................................................................................... 11

Holzbildhauerei ................................................................................................................................. 12

Kleinschreinerei ................................................................................................................................. 13

Montage ............................................................................................................................................ 14

Schreinerei ......................................................................................................................................... 15

Webatelier ......................................................................................................................................... 16

QM-Bericht ........................................................................................................................................ 18

Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz ............................................................................................ 19

Personal & Mitarbeitende ................................................................................................. 20

Statistik Personal & Mitarbeitende per 31.12.2018 .......................................................................... 20

Jubilare 2018 ..................................................................................................................................... 21

Finanzen ............................................................................................................................. 22

Organe ............................................................................................................................... 23

Stiftungsrat ........................................................................................................................................ 23

Geschäftsführung .............................................................................................................................. 23

Personal ............................................................................................................................................. 23

Revisionsstelle .................................................................................................................... 24

Presseveröffentlichungen ................................................................................................. 25


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Bericht des Stiftungsratspräsidenten

Albert Bass

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es!

«Ein alter Mann, der in Olympia den von

allen Griechen gemeinschaftlich gefeierten

Wettkämpfen zuschauen wollte,

konnte keinen Sitzplatz finden. Wo immer

er durch die Blöcke der Landmannschaften

ging, überall liess man seinen Mutwillen

und Spott an ihm aus, und niemand

wollte zusammenrücken und ihn bei sich

sitzen lassen. Wie er aber zu den Reihen

der Spartaner kam, standen sofort alle

Knaben und viele von den Männern auf

und räumten ihm ihren Platz ein. Während

die panhellenische Versammlung das

Verhalten der Spartaner mit Beifallklatschen

quittierte und überschwänglich anerkannte,

schüttelte der Alte das graue

Haupt und das graue Kinn und sagte in

Tränen ausbrechend. „Weh mir mein Unglück:

dass die Griechen allesamt wissen,

was sich gehört, aber die Spartaner die

einzigen sind, die es auch tun.»

Plutarch von Chäronea 45 – 125 n. Chr.

Gutes tun, heisst für uns, dass wir uns für

die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

einsetzen. Die Situation von

Menschen mit Behinderung hat sich in der

Schweiz in den letzten Jahren stark verbessert.

Auch die berufliche Integration

wurde verstärkt. Für uns – die sich intensiv

mit Menschen mit Behinderung befassen

– ist diese Entwicklung erfreulich. Unsere

Aufgabe besteht in der beruflichen und

sozialen Integration von Menschen mit

Einschränkungen. Unsere verschiedenen

Beschäftigungsabteilungen geben Arbeit

für ca. 160 Personen das ganze Jahr hindurch.

Das Jahr 2018 darf für die Stiftung Atelier

Manus erneut als sehr erfolgreich bezeichnet

werden. Überzeugen Sie sich

selbst, liebe Leserinnen und Leser, beim

Studieren der folgenden Seiten.

Die Mitglieder der Direktion mit allen Kadermitarbeitern

haben mit vorbildlichem

Engagement und mit grossem persönlichen

Einsatz sehr viel geleistet und gute

Ergebnisse erzielt:

● Wir haben einen Umsatz aus Erträgen

in der Produktion und Sonderschulungen

von über CHF 3.7 Mio. erzielt.

● Mit dem Betriebsbeitrag des Kantons

von CHF 1.945 Mio. können wir ein

ausgeglichenes Ergebnis ausweisen.

● Mit einem Eigenkapital von CHF

2‘262‘300.00 haben wir auch eine solide

Vermögenssituation.

Die Stiftung Manusplus ist nun neu strukturiert

und bezweckt die Unterstützung der

operativen Stiftung Atelier Manus bei der

Umsetzung des Leistungsauftrages. Es

werden insbesondere Angebote ausserhalb

des Leistungsauftrages unterstützt.

Weiter sollen die Öffentlichkeitsarbeit

und die Interessenvertreter für die Anliegen

und besonderen Bedürfnisse von

Menschen mit Behinderung gefördert

werden.

Diese Stiftung Manusplus verfügt über ein

eigenes Vermögen von CHF 1‘112‘414.45.

Unsere Leistungen können wir aufgrund

des guten und konstanten Betriebsklimas

gewährleisten. Dafür danke ich unserer

Direktion. Ein herzliches Vergelt’s Gott an

alle Bereichsleiter mit allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. Meine Wertschätzung

und mein Dank auch an alle Stiftungsrätinnen

und Stiftungsräte und an

alle kommunalen und staatlichen Institutionen,

sowie unseren Kunden und Auftraggebern.

Ihnen allen gelten Gleichzeitig unsere

Achtung und Anerkennung für das Geleistete,

für die Begeisterung und Professionalität

wie auch für jeden guten Augenblick.

Und es wird weiterhin Menschen geben,

die viel Gutes tun werden.

Albert Bass

Präsident des Stiftungsrates


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Jahresbericht des Geschäftsführers

Christian Escher

«Veränderung ist die einzige Konstante».

Dies mein Fazit nach mittlerweile 4 Jahren

als Geschäftsführer im Atelier Manus.

Auch im Jahr 2018 gab es keinen Stillstand.

Stetiges Vorwärtsgehen und sich

immer wieder neu erfinden, prägten unser

Jahr.

Veränderungen gab es insbesondere im

Rahmen der umfassenden Sanierungsarbeiten

an unserem Altbau. Wir haben

sämtliche Fenster und Türen ersetzt. Eine

Massnahme, die viel mehr Helligkeit in die

Räume brachte und auch aus energietechnischen

Gründen sinnvoll war.

Ein weiteres, grosses Projekt war die Neugestaltung

der Büroräumlichkeiten und

des Ausstellungsraumes. Es war unser Ziel,

einen freundlichen, offenen und dynamischen

Ort zu schaffen. Nach 4 Monaten

Umbauzeit sind wir sehr stolz auf das Resultat

und freuen uns über diese gelungene

Verjüngungskur.

Für die Zeit des Umbaus haben wir die Administration

und Geschäftsführung vor

das Atelier Manus in Container verlegt.

Dies war eine gute Erfahrung und brachte

uns neue Einblicke in das tägliche Tun

rund ums Manus. Zudem steigerte es die

Vorfreude auf die neuen Lokalitäten.

Für einen professionelleren Auftritt schafften

wir im Verlauf des Jahres einen Marktwagen

an, für die zahlreichen Märkte, auf

denen wir präsent sind.

Über das ganze Jahr verteilt, wurden in

der Produktgruppe immer wieder neue

Produkte erarbeitet und in den entsprechenden

Abteilungen professionell umgesetzt.

Veränderungen gab es aber nicht nur am

Gebäude und bei den Produkten, sondern

auch in den bestehenden und in

zwei zukünftigen Abteilungen. Die Digitalisierung

hat dank hoher Qualität neue

Aufträge generiert. Dank dieser Aufträge

bieten wir mittlerweile 10 attraktive Arbeitsplätze

an und die Digitalisierung

wächst weiter.

Intensive Planungen liefen während dem

ganzen Jahr bezüglich der neuen Abteilung

,Buchbinderei Bereich Industrie’ und

dem ,café weri’.

Beides sind für uns enorm spannende Projekte.

Mit der Buchbinderei Bereich Industrie

arbeiten wir inmitten der Industriezone

von Visp. Ein neuer Standort, an

dem ganz neue Teilhabesituationen entstehen

und wir Arbeitsplätze inmitten des

allgemeinen Arbeitsmarktes anbieten.

Auch im café weri werden wir in Zukunft

an einem neuen Teilhabeort interessante

Arbeitsplätze anbieten und neue Begegnungen

werden möglich.

Beide Abteilungen starten ihre Tätigkeit

im ersten Quartal 2019 und werden unser


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Unternehmen nochmals verändern. Diese

Abteilungen entsprechen der heutigen

Philosophie der Behindertenpolitik, insbesondere

der Setzungen der UN-BRK, in Bezug

auf die normalisierte Teilhabe von

Menschen mit Beeinträchtigung.

Wir gehen damit einen weiteren Schritt

hin zu normalisierter Arbeit an einem normalisierten

Ort und verlassen das Sondersetting

der «geschlossenen» Werkstatt.

Egal wo wir sind – wichtig bleibt der Kernauftrag

unserer Stiftung: Ermöglichung

von normalisierter Teilhabe an der Arbeit.

Dies erreichen wir unter anderem mit sehr

professioneller, individueller und gezielter

Hilfestellung für unsere Mitarbeitenden.

Wir bieten nur dort Hilfe an, wo nötig. Die

Förderung von Autonomie und die

dadurch entstehende Steigerung des

Selbstwertgefühls stehen im Zentrum unseres

täglichen Tuns.

Bereits an dieser Stelle ein grosses Dankeschön

dem Personal des Atelier Manus. Ihr

täglicher Einsatz und ihre fachliche und

agogische Kompetenz sind die Bausteine

des Atelier Manus.

Auch wirtschaftlich entsprach das Jahr

2018 den Erwartungen. Wir bedanken uns

bei unseren treuen Kunden und allen

Menschen, die dem Atelier Manus in

Freundschaft verbunden sind. Um unseren

169 Mitarbeitenden eine wertvolle Arbeit

anzubieten, braucht es gute Aufträge.

Diese generieren wir fast ausschliesslich

im Kanton Wallis. So entspricht

es auch unserer Philosophie, unsere eigenen

Investitionen in der Region zu tätigen.

Bei der heutigen Grösse unserer Unternehmung

ist das ein beachtlicher Betrag, der

überwiegend in die Oberwalliser Wirtschaft

fliesst.

Erneut haben wir viel in die Sicherheit unserer

Mitarbeitenden investiert und sind

dank der Arbeit unseres SIBE Odilo Truffer,

der Kopas und jedes einzelnen, der mit

Umsicht und Vorsicht arbeitet von schweren

Unfällen verschont geblieben. Dafür

sind wir sehr dankbar.

Zum Schluss einige Dankesworte: Ich bedanke

mich beim Stiftungsrat, der mir sein

Vertrauen schenkt, bei der für uns zuständigen

Dienststelle und der Departementsvorsteherin,

für die sehr angenehme Zusammenarbeit.

Weiter danke ich allen

Partnerinstitutionen, der Lotterie Romand

und den Gönnern und Freunden des Hauses.

Einen besonderen Dank unseren Mitarbeitenden

für ihre tägliche Arbeit und die

vielen schönen Momente im Jahr 2018.

Berichte der Abteilungsleitungen

Berufliche Massnahmen

Roger Seiler

Inklusion – Teilhabe – Selbstbestimmung –

drei Begriffe, die wohl im Wort bestehen,

deren alltägliche Umsetzung aber weiterhin

gelebtes Engagement und Mitwirkung

unserer sozialen Gesellschaft erfordern.

Insbesondere Menschen mit Beeinträchtigung

sind, aufgrund ihrer gesundheitlichen

Situation, auf diese Hilfestellungen

angewiesen.

Was für Menschen ohne Beeinträchtigung

in vielen Bereichen der Lebensführung

eine Selbstverständlichkeit darstellt,

bleibt für viele Menschen mit Beeinträchtigung

oft nur ein Wunsch. Wahlmöglichkeiten

in den Bereichen Wohnen, Arbeit

oder Freizeit stehen den Betroffenen oft

nur wenig selbstbestimmt zur Verfügung.

Das Atelier Manus ist bestrebt, durch sein

vielseitiges Arbeits- und Unterstützungsangebot

die Rahmenbedingungen für ein

Ausbildungs- und Arbeitsumfeld zu schaffen,

in dem Inklusion, Teilhabe und Selbstbestimmung

für unsere Mitarbeitenden

mit Beeinträchtigung nicht Wunsch bleiben,

sondern ermöglicht und gelebt werden.

Die UNO erklärte 1992 den 3. Dezember

zum internationalen Tag der Menschen

mit Behinderungen mit Ziel, das Bewusstsein

der Gesellschaft für die Probleme

von Menschen mit Behinderung zu

fördern. In der Schweiz finden seit 1993 zu


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diesem Anlass jährlich Aktionen und Veranstaltungen

statt. Auch das Oberwallis

beteiligt sich seit Jahren aktiv daran. Letztes

Jahr stand der Artikel 19 der UNO Behindertenrechtskonvention

im Fokus, welcher

sich mit dem Recht auf unabhängige

Lebensführung, also Selbstbestimmung

beschäftigt. Unter dem Motto

«Mein Leben, meine Wahl!» wurde in einer

gemeinsamen Aktion auf dieses Recht

aufmerksam gemacht.

Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretenden

der Institutionen insieme oberwallis

(MitMänsch), Arbeits- und Wohngemeinschaft

Schlosshotel Leuk, Atelier Manus,

Stiftung emera, Wohnheim fux campagna,

dem Dachverband Forum Handicap

Valais-Wallis und der Hochschule für

Soziale Arbeit der HES-SO Valais Wallis lancierte

im vergangenen Jahr eine Aktion,

bei der Menschen mit und ohne Behinderung

zu den eigenen Wünschen nach

Selbstbestimmung Stellung beziehen. In

der Zeit vom 30. November bis 3. Dezember

konnte am Sebastiansplatz in Brig und

beim Kaufplatz in Visp jeweils ein Leuchtturm

(Signalturm) mit verschiedenen Aussagen

und Fotografien von Menschen mit

und ohne Behinderung bewundert werden.

Der Leuchtturm symbolisierte dabei

Orientierung, Hoffnung und Licht.

Die verschiedenen Aussagen zeigten unterschiedliche

Schwerpunkte, verdeutlichten

allerdings, dass der Wunsch nach

Selbstbestimmung von Menschen mit und

ohne Behinderung gleichsam geteilt wird.

Das Projekt «Leuchtturm» hatte zum Ziel,

den Blick für die Wünsche von Menschen

mit und ohne Behinderung zu sensibilisieren.

Manche erwähnten gerade die kleinen

Dinge im Leben als besonders wichtig.

Dinge, die wir im Alltag oft übersehen

und uns so vergessen gegangen sind.

Vielleicht ist uns mit der Aktion gelungen,

den einen oder anderen Passanten anzuregen,

die eigenen Prioritäten und Wünsche

zu überdenken und diese selbstbestimmt

aufs Neue zu definieren.

Brockenstube

Armin Amacker

Geschäft Visp:

«ich mag es, draussen in der Natur

wandern zu gehen»

Auch unser zweites Geschäftsjahr in den

neuen Räumlichkeiten an der Kantonsstrasse

5 in Visp war zufriedenstellend.

Viele Kunden besuchten unser Geschäft


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in Visp und unterstützten uns tatkräftig.

Auch haben wir neu Produkte aus der

Werkstatt des Alters- Pflege- und Behindertenheims

St. Josef in Susten im Sortiment,

sowie eine kleine Produktepalette

des Landwirtschaftszentrums in Visp. Wir

hoffen mit diesem breiten Angebot an

Produkten und Geschenken unsere Kunden

in Visp optimal zu bedienen. Das

Schaufenster gestaltete dieses Jahr das

Verkaufsteam aus Visp. Nach einer

Grundidee und dem jeweiligen Motto,

gab uns Rinaldo Weissen jeweils Tipps und

Tricks um das Schaufenster zu gestalten.

Ihm sei an dieser Stelle nochmals herzlich

gedankt.

Lehrlinge:

Im Juli 2018 konnte Frau S.G. ihre Lehre als

Detailhandelsassistentin erfolgreich beenden.

Zurzeit absolviert eine Lernende ihre

Ausbildung zur Detailhandelsassistentin im

zweiten Ausbildungsjahr bei uns. Eine weitere

junge Frau befindet sich im Vorbereitungs-Praktikum

zu dieser Lehre.

Zügelteam / Verkaufsteam:

Das Zügelteam hat auch im Jahr 2018

eine gute Arbeit geleistet. Es ist nicht immer

einfach und selbstverständlich, sich

an die jeweiligen Umstände anzupassen.

Im Verkaufsteam hat uns Ende 2018 eine

langjährige Mitarbeiterin verlassen. Zugleich

hat unser Team aber 2018 zwei

neue Mitarbeiterinnen gewonnen.

Betriebsausflug:

Dieses Jahr führte uns unser Betriebsausflug

auf die Grimsel. Gemeinsam mit der

Holzbildhauerei und der Schreinerei ging

es auf der Bernerseite mit der Gelmerbahn

mit 106 Prozent Steigung hinauf zum

Gelmersee.

Der Nebel

erlaubte uns

nur einen

kleinen Blick

über das

schöne Alpenpanorama

auf

dieser Höhe.

Nach einem

Rundgang

um den See

und entlang

der Staumauer

ging es zum Mittagessen auf die

Grimsel. Auf der Rückfahrt mit Sonnenschein

besuchten wir noch verschiedene

Sehenswürdigkeiten in Gletsch.

Rebberg:

Nach zwei schwachen Ernten infolge

Frostschäden konnten wir in diesem Jahr

einen guten Ertrag wimden. Der nicht zu

kalte Frühling und der warme Sommer trugen

zu diesem guten Ergebnis bei. Jedoch

musste der Rebberg wegen des trockenen

Sommers vermehrt bewässert

werden. Dank unserer Tropfbewässerung,

Manchmal sind es die Kunden, die sehr

viel Anpassungsfähigkeit erfordern, dann

sind es aber auch teils die äusseren Bedingungen,

die von den Mitarbeitern einiges

verlangen. Diese zwei Komponenten hat

unser Team einmal mehr sehr gut bewältigt.


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war dies ohne grossen Aufwand möglich

und konnte jeweils während den Rebarbeiten

ausgeführt werden. Die Ernte im

Jahr 2018 betrug 255 kg, in diesem Jahr

konnten wir 581 kg ernten, auch der Brix-

Wert war auf einem sehr guten Niveau,

was einen guten Jahrgang verspricht.

Nach 4 Etappen in denen der gesamte

Rebberg umgebrochen und neu bepflanzt

wurde, konnte dieses Jahr erstmals

wieder die ganze Fläche geerntet werden.

Weihnachtsmarkt Visp:

Traditionsgemäss war auch dieses Jahr

am ersten Adventswochenende der

Weihnachtsmarkt in Visp. Wiederum

stand die Begegnung und die Solidarität

mit behinderten Mitmenschen im Vordergrund.

Stolz konnten unsere Verkäufer

eine grosse Auswahl an Weihnachtsartikeln

präsentieren, die wir im Manus mit

fleissigen Händen in den jeweiligen Abteilungen

mit viel Liebe während dem Jahr

hergestellt hatten. Der Markt war an beiden

Tagen sehr gut besucht, obwohl das

Wetter am Freitag nicht sehr einladend

war. Auch konnten wir mit Stolz unseren

neuen Marktwagen präsentieren.

Druckausrüstung wird ab sofort in Visp, im

Gebäude der Mengisgruppe AG erledigt.

Eine Win-Win Situation. Was ist geschehen?

Im Rahmen der Fusion unserer Hauptkunden

Mengis & Valmedia wurde es für uns

ganz wichtige als Lieferant auch in Zukunft

unsere bisherigen Binde- und Ausrüstaufträge

zu sichern. Was, wenn sich die

neue Grossdruckerei selbst eine Klebebindemaschine

anschafft?

Mit diesen Beweggründen suchten wir

das gemeinsame Gespräch mit Fredy

Bayard, Unternehmensleiter der Mengisgruppe

AG.

Buchbinderei & Einrahmungen

Andreas Joost

Am 11. Februar 2019 wurde der Klebebinder

Eurobind 600 nach Visp transportiert.

Es gibt jetzt zwei Buchbindereien innerhalb

der Institution. Einen Bereich «Handwerk»

und einen Bereich «Industrie». Broschuren,

Ausrüstarbeiten, handwerkliche

Aus den anfänglichen Gesprächen wurden

schnell Verhandlungen, aus den Verhandlungen

konkrete Tatsachen.

Am 13. Februar 2019 soll es dann soweit

sein. Die neue Abteilung des Atelier Manus’

Bereich Industrie am Aussenstandort

Visp, im Gebäude der Mengis Druck AG

geht in Produktion. Aufgestellt mit 8 Mitarbeitenden,

einem Abteilungs- und Gruppenleiter.

Die Binde- und Ausrüstaufträge

vorerst gesichert. Die Vision von Inklusion


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und geschützten Arbeitsplätzen ganz

nahe am 1. Arbeitsmarkt vor uns liegend.

Zurück bleibt die Abteilung Buchbinderei

Bereich Handwerk. Die Digitalisierung.

Das Einrahmen. Und ein grosser, leerer

Raum, den es zu füllen gilt. Nicht dass wir

dafür keine Visionen hätten. Auch dafür

haben wir uns im vergangenen Jahr Gedanken

gemacht. Soll dieser Raum etwa

für die stetig wachsende Digitalisierung

genutzt werden? Immerhin beschäftigen

wir in diesem Bereich mittlerweile 10 Mitarbeitende.

Oder soll dieser Raum weiterhin

unserer Handbuchbinderei zur Verfügung

stehen? Diese Frage wird sich wohl

im Verlaufe des Frühjahres beantworten.

Als Frucht aller Vorarbeiten der Projekte

im letzten Jahr.

Unser Betriebsausflug führte uns in die

Schweizerische Nationalbibliothek. Als

langjähriger Lieferant war dieser Besuch

längstens fällig. Er war für alle Teilnehmenden

überaus aufschlussreich. Mit vollem

Bauch und anschliessendem Spaziergang

zum Bärengraben bleibt uns dieser

Tag in schöner Erinnerung.

welche uns noch bis weit ins 2019 prägen

und bestimmen werden.

Gartenabteilung

Rinaldo Weissen

Unser Arbeitsplatz befindet sich mehrheitlich

draussen in der Natur. Für uns Gärtner

und Hilfsgärtner (Mitarbeitende und Klienten)

ist das Wetter ein ständiger und wichtiger

Begleiter. Es vergeht wohl keine Tagesstartsitzung

ohne dass wir das aktuelle

Wetter analysieren und die nötigen Massnahmen

für Menschen und Pflanzen besprechen.

Das Jahr ist mit überdurchschnittlichen

Niederschlägen, zuerst mit

Schnee und dann mit Regen in den Niederungen,

gestartet. Während der darauffolgenden

Vegetationszeit erlebten

wir eine ausgeprägte Wärme und eine

Regenarmut mit begleiteten Winden im

Rhonetal. Die reichlichen Schneemengen

zum Jahresbeginn sind wohl der Grund,

dass wir trotz den niederschlagsarmen

Monaten keinen Wassermangel in unseren

Kundengärten hinnehmen mussten.

Was uns ermöglichte, die Pflanzen und

Kulturen entsprechend zu giessen und

den Kunden eine vitale Pflanzenqualität

zurück zu lassen.

Nach fachkundigem Schnitt > Blütenerfolg.

Wisteria sinensis ‘Chinesischer Blauregen’.

Auch trauriges erlebten wir. So mussten

wir im vergangenen Spätsommer von unserem

Mitarbeiter und Kollegen Martin

Furrer Abschied nehmen. Wir durften ihn

an seinem Sterbebett besuchen, was uns

mit ihm bei seinem schliesslichen Hinschied

verband.

Zusammengefasst und aus meiner Sicht,

war das Jahr 2018 ein überaus spannendes

und ereignisreiches Jahr. Ereignisse,

Auch die 9. Gartensaison konnten wir im

Christmonat erfolgreich abschliessen und

die Gärten in den einziehenden Winter ruhen

lassen. Eine Erfolgsbestätigung ist sicherlich

unser treuer Kundenstamm, zu

welchem Kunden der ersten Stunde gehören.

Ein weiteres Jahr befanden wir uns


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in der schmeichelnden Lage, dass die bestehenden

Kunden unser Auftragsvolumen

zum grössten Teil ausschöpften und

wir etliche Anfragen abweisen mussten.

Unser breites gärtnerisches Angebot beinhaltete

sämtliche Gartenpflegethemen,

welche in den hiesigen Gärten verlangt

wird. Im Landschaftsbau führten wir weiterhin

kleinere Umänderungen oder Reparaturen

in bestehenden Anlagen aus.

Hierbei handelt es sich um Arbeiten, welche

für unsere EBA und PrA Lernenden

von Bedeutung sind. Neben den 2 Gruppenleitern

und mir als Abteilungsleiter, beschäftigen

wir während der Saison 2018

im Durchschnitt 450 Stellenprozent an

Hilfsgärtnern, 200 Stellenprozent an Lernenden

und 250 Stellenprozent an Therapeutischen

Massnahmen.

Im August beendete unser 2. Lernender

mit Erfolg die Ausbildung zum ‘Gärtner

EBA Fachrichtung Landschafts- und Gartenbau’.

Nahtlos stieg im August eine weitere

Person in diesen Beruf ein. Zur selben

Zeit starteten wir mit einem Jugendlichen

die Ausbildung nach INSOS ‘Praktiker

Gärtner - Fachrichtung Gartenpflege’.

Auch unsere Lernenden arbeiten von

März bis November mit Stolz täglich im

Stockalpergarten.

Man kann einen Menschen nichts lehren.

Man kann ihm nur helfen, es in sich selbst

zu entdecken. Galileo Galilei

‚Das Atelier Manus ist eine Stiftung zur Förderung

der beruflichen und sozialen Integration

von Menschen mit Einschränkungen‘.

So beginnt die Beschreibung

des Leitbildes unsere Stiftung. Unsere berufliche

Tätigkeit setz sich nicht nur aus unserem

erlernten handwerklichen Beruf zusammen.

Der wichtigste Teil ist der Sozialauftrag

gegenüber unseren Hilfsgärtnern

und Klienten. Hierbei handelt es sich um

Menschen mit vorübergehenden oder

bleibenden Beeinträchtigungen. Um

ihnen ein Lern – und Integrationsfeld zu

bieten, sind wir auf die realistischen gärtnerischen

Aufträge unserer Kunden angewiesen.

Nur so können wir sie assistierend

unterstützen und sie in ihrer Entwicklung

begleiten. Das Wechselspiel zwischen

den gärtnerischen Arbeiten und

der momentanen seelischen Befindlichkeiten

empfinden wir als gut ergänzende

Kombination. In den letzten Jahren

konnte unser Team in der gesundheitlichen

Stabilität gute Erfolge feiern. Jedoch

war das vergangene Jahr ein sehr

herausforderndes. Der Grossteil unsere

Hilfsgärtner wurden während dem Jahr

mit seelischen Krisen belastet. Dies hatte

zur Folge, dass unser agogischer Auftrag

zu einem Hauptprozess wurde und den

grössten Teil der Zeit in Anspruch genommen

hat. Die zugesagten Auftragsmengen

waren grundsätzlich auf unser bestehendes

Team abgestimmt - was auch im

Normalfall vorhanden sein muss, um jedem

eine interessante und abwechslungsreiche

Tätigkeit anbieten zu können.

Während diesen Zeiten war es für uns sehr

herausfordernd, die gärtnerischen wie

auch die agogischen Gegebenheiten

unter einen Hut zu bringen. Die Menge

und die Dauer der Krisen rüttelten schon


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ab und zu an unserer Abteilung. Es war

uns sehr wichtig, die Situationen nüchtern

zu betrachten und stets im Interesse der

Mitarbeitenden diese zu unterstützen.

Nach jedem Regen scheint wieder die

Sonne. Die Natur macht es uns vor. Es gibt

halt helle und dunkle Seiten in unserem

Leben. Schlussendlich hat jeder der Mitarbeitenden

seine Krisen mit Unterstützung

des Systems gemeistert und sich wieder

auf den Weg gestellt. Wir sind sehr froh

und können jedem einzelnen gratulieren,

wie sie ihre Krisen gemeistert haben. Ich

frage mich oft, ob ich in einer solchen Situation

so viel Willen und Antrieb aufbringen

könnte. Ich kann sagen, dass wir eine

heftige Prüfung hinter uns haben. Zurückblickend

war das Jahr trotz den komplexen

Situationen sehr, sehr lehrreich. Es hat

mir gezeigt, dass wir in der gärtnerischen

Leitung gut zusammenarbeiten und uns

top ergänzen. Hierfür möchte ich meinen

Gruppenleitern ein grosses Dankeschön

mitteilen für ihre gute und ausdauernde

Art. Den Hilfsgärtnern und Klienten wünsche

ich weiterhin viel Kraft und Freude im

gärtnerischen Tun und danke ihnen für ihren

unermüdlichen Einsatz und das Vertrauen,

dass sie uns schenken.

Hauswirtschaft

Monika Zimmermann

Es kommt mir vor, als hätten wir den Jahresbericht

gerade erst geschrieben…

Letztes Jahr habe ich mir fest vorgenommen,

wichtige Ereignisse und Besonderes

fortlaufend zu notieren, damit ich dann

genügend «Stoff» habe, um den nächsten

Bericht zu verfassen. Aber, wie das so

läuft mit den guten Vorsätzen…

Das Jahr 2018 könnte man als «business as

usual» bezeichnen. Was natürlich nicht

heisst, dass es ein langweiliges Jahr war.

Vielmehr war es ein GUTES Jahr. Ein GUTES

Jahr, weil es keine schweren Unfälle gab,

wie bereits unser Geschäftsführer am

Weihnachtsessen erwähnt hat. Ein GUTES

Jahr, weil das Team Hauswirtschaft stets

das Beste gab, im Besonderen bei personellen

Engpässen immer zusammenhielt.

Ein GUTES Jahr, weil wir mit viel Freude und

Leidenschaft viel geschafft haben. Ein

GUTES Jahr, weil unsere Kundschaft «fast»

immer zufrieden war und die Aufträge nie

ausgingen… und wenn’s mal eine kleine

Flaute gab, wussten wir uns zu beschäftigen…

Inzwischen befinden wir uns in den Winterschnittarbeiten

und haben das vergangene

Jahr sorgfältig reflektiert und die nötigen

Optimierungen festgelegt. Mit

neuer frische und Energie freuen wir uns

auf die bevorstehende Saison.

Personelles

Im April wurde Marie pensioniert. Marie

arbeitete 8 Jahren vorwiegend in der Wäscherei.

Sie war stets eine engagierte Mitarbeiterin,

die mit viel Herzblut dabei war.

In diesem Sinne danken wir Marie für ihren

nimmermüden Einsatz. Glücklicherweise

bleibt sie uns noch ein wenig in reduziertem

Pensum erhalten – wir schätzen das

sehr. Nach erfolgreichem Abschluss unserer

Lernenden, dürfen wir auch dieses


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Jahr wieder eine neue Hauswirtschaftspraktikerin

EBA ausbilden. Zwei

weitere Mitarbeiterinnen mussten krankheitshalber

ihre Anstellung beenden.

Diese Arbeitspensen von jeweils 50%

wurde durch einen neue Mitarbeiterin mit

100% Arbeitspensum ersetzt. Der längere

Ausfall der Gruppenleiterin wurde dank

einer tüchtigen und sehr liebenswerten

Mitarbeiterin überbrückt.

Geschäft

Im Jahr 2018 dürfen wir zwei Hotel/Restaurant

Betriebe neu zu unserem Kundenstamm

zählen. Das freut uns sehr. So werden

wir auch im nächsten Jahr alle

Hände voll zu tun haben.

Der diesjährige Betriebsausflug führte uns

nach Bürchen. Bei einem Minigolf-Turnier

wuchs so manche Mitarbeiterin über sich

hinaus. Dank des vorzüglichen Mittagessens

konnten alle wieder neue Kräfte

sammeln. Mit dem Postauto fuhren wir

dann gestärkt weiter auf die Moosalp.

Nach einem ausgiebigen, jedoch gemütlichen

Spaziergang, haben wir es uns natürlich

nicht nehmen lassen, die übers

Land hinaus bekannten Cremeschnitten

zu kosten. Mein Tipp; eine halbe Portion

reicht vollkommen…

Holzbildhauerei

Francis Ebiner

Die engen Platzverhältnisse in der Holzbildhauerei

konnten dieses Jahr verbessert

werden. Durch den Ausbruch der Zwischenmauern

zum Korridor entstanden

ca. 25 m 2 mehr Arbeitsfläche. Verschiedene

Aspekte des Brandschutzes mussten

dabei berücksichtigt werden. Unter anderem

musste Sicherheitsglas in die Türe

zum Treppenhaus eingebaut werden.

Den Boden konnten wir mit Eichenparkett

belegen, was dem Raum ein angenehmes

Ambiente verleiht. Alles in Allem ist

der Raum freundlicher geworden. Kleine

Nebenarbeiten, wie Stromsteckdosen

und Lautsprecher montieren, sind noch

fertig zu stellen.

Der diesjährige Betriebsausflug ist buchstäblich

ins Wasser gefallen. Zusammen

mit der Schreinerei hatten wir ein fixes Datum

für die Reise gebucht. Leider regnete

es und dichter Nebel verhinderte eine

schöne Aussicht ins Grimselgebiet. Umso

mehr erfreuten wir uns am guten Mittagessen.

In unserer Flechterei konnten wir einen zusätzlichen

Mitarbeiter zu 50 % anstellen.

Dadurch ist die Kapazität merklich gestiegen.

Wir hatten das Jahr hindurch wenig

Absenzen. Dadurch konnte die Produktion

von Weihnachtsartikeln hochgehalten

werden. Da wir genügend Artikel für

die Weihnachtsmärkte herstellen konnten,

fuhren wir dieses Jahr erstmals an den

Katharinamarkt nach Sierre.

Zu guter Letzt

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiterinnen

der Hauswirtschaft, denn

ohne ihren grossen Einsatz wäre die Abteilung

nicht das, was sie heute ist und sicher

auch in Zukunft sein wird.

Zu diesem Zweck haben wir einen mobilen

Verkaufsstand angeschafft. Dieser ist


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auf einem Einachsanhänger aufgebaut,

der sich sehr leicht und schnell aufstellen

und auch wieder abbauen lässt. Mit dem

Umsatz waren wir zufrieden, obwohl unser

Standort nicht optimal war.

Im Herbst haben wir eine neue Version

des Zeichnungsprogrammes installiert.

Die Kompatibilität zu den Programmen

auf den CNC Maschinen ist dadurch verbessert

worden. Ein ständiges Lernen und

Weiterentwickeln der Fähigkeiten unserer

Mitarbeitenden aber auch von uns Vorgesetzten

ist unabdingbar.

Kleinschreinerei

Georg Jaggi

Infrastruktur und Maschinen

Die Erneuerung und Instandhaltung von

Gebäude und Maschinen nahm im verflossenen

Betriebsjahr viel Zeit und Nerven

in Anspruch. Die dabei geplanten Arbeiten,

wie die Revision der Heissdruckpresse

sowie die Installation der zusätzlichen 3-

Achs CNC Maschine für die Bearbeitung

von Plattenmaterial war für alle Mitarbeitenden

erfreulich und motivationsfördernd.

Anders verhielt es sich im März mit

dem plötzlichen enormen Druckverlust im

Druckluftsystem. Die Ursache war ein

Rohrbruch im Bereich der Absauganlage.

Die Reparaturarbeiten erwiesen sich als

besonders mühsam, weil die Platzverhältnisse

in diesem Bereich der Anlage sehr

eng sind. Kurze Zeit später mussten auch

noch die Lager des Hauptmotors gewechselt

werden. Damit nicht genug,

durch die Abbrucharbeiten im Verkaufsladen

und den Büros im EG wurde auch

noch die Stromzufuhr für die Steuerung

der Anlage so in Mitleidenschaft gezogen,

dass diese über Monate nur im

Handmodus zu betreiben war. Durch die

erwähnten Abbrucharbeiten wurde auch

unser Fertiglager im UG arg in Mitleidenschaft

gezogen, da wir immer wieder mit

Wassereinbrüchen von Kühlwasser der

Betonschneidegeräte konfrontiert waren.

Mitarbeitende

Beim Erreichen seines 60. Geburtstages

hat unser Gruppenleiter sein Arbeitspensum

um einen halben Tag auf 90 % reduziert.

Einer unserer Mitarbeiter war mehr

als ein halbes Jahr krankheitshalber abwesend

und konnte sich auch anschliessend

nicht vollständig erholen. Alle anderen

Mitarbeiter/innen sind gesundheitlich

gut durchs Jahr gekommen und wir hatten

auch keine nennenswerten Unfälle zu

beklagen.

Der Ausflug unserer Abteilung führte uns

dieses Jahr an einem wunderschönen

Herbsttag auf die Fafleralp im Lötschental.

Zum Mittagessen fuhren wir zur Minigolf

Anlage in Wiler. Dort fand am Nachmittag

unser Minigolfturnier statt. Wir benutzten

den öffentlichen Verkehr, was

sich zu Beginn des Ausfluges als schwierig

erwies.

Die Zugsverspätungen am Morgen haben

doch einige Mitarbeitenden ins

Schwitzen gebracht. Als wir dann schliesslich

als Gruppe unterwegs waren, verbrachten

wir gemeinsam einen wunderschönen

Tag.

Alltag

Die Arbeitsauslastung in unserer Abteilung

war während des ganzen Jahres gut. Im

Bereich der Grundlastaufträge zeichnete

sich eine Reduktion der Bestellmengen

unserer Grosskunden ab. Auf der anderen

Seite eröffneten sich dadurch aber Kapazitäten

für neue Produkte, die wir in unser


14

Sortiment aufnehmen konnten. Unter anderem

entstand im Rahmen unseres «Arvenprogramms»

der Arvuepfel, der für

zwei unserer Mitarbeiter eine neue Herausforderung

am Drechselbank mit sich

brachte.

Dank der guten Auftragslage konnten wir

unsere Zahlen gegenüber dem Vorjahr in

beiden Sparten halten und zum Teil sogar

etwas erhöhen. So haben wir beispielsweise

für die Scintilla AG 2`258`880 Teile

verpackt. Gegenüber dem Vorjahr ist das

eine Steigerung von 17%.

Der alljährliche Weihnachtsstress geht an

unseren Mitarbeitern nicht spurlos vorbei.

Es liegt in der Natur der Sache, dass in der

geschützten Werkstatt Höhen und Tiefen,

insbesondere bei psychisch erkrankten

Mitarbeitenden, nahe beieinander liegen.

So kann es durchaus zu schwierigen

Situationen führen, wenn die Abteilungsleitung

bei termingebundenen Aufträgen,

selbst vermehrt Hand anlegen und

aufs Tempo drücken müssen. Das Selbstwertgefühl

der Mitarbeitenden kann in

solchen Situationen darunter leiden. Ein

Gefühl von ,ich genüge nicht’ gilt es mit

guten arbeitsagogischer Arbeit so weit

wie möglich zu verhindern.

Bei der REZ AG, auch ein jahrelanger Partner

des Atelier Manus, war die Auftragslage

im Jahr 2018 sehr gut. Über das

ganze Jahr hinweg hatten wir meistens,

eine sehr gute Auslastung. So konnten wir

fast immer mindestens 2-3 Personen damit

beschäftigen, die Warmluftduschen

zusammenzustellen. Bei den Zahlen ist es

gegenüber dem Vorjahr trotz des Unterbruches

im Sommer relativ konstant geblieben.

So konnten wir für die REZ AG

über 1’000 Höhenverstellungen und ca.

450 Fixgeräte zusammenbauen.

Montage

Egon Kummer & Pascal Zenklusen

Die ganze Abteilung ist gut erholt und vor

allem gesund wieder ins 2018 gestartet.

Mit unseren beiden Hauptkunden - der

Scintilla AG und der REZ AG - starten wir

motiviert ins neue Jahr.

Bei beiden Kunden konnten wir eine sehr

stabile und mehrheitlich regelmässige

Auftragslage geniessen. Was zu bedeuten

hat, dass unsere Mitarbeitenden immer

genügend wertvolle Arbeit hatten

und es nur sehr selten Auftragslöcher gab.

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich

bei beiden Firmen für die gute Zusammenarbeit.

Mit dem Ausflug im Sommer wollten wir

uns als Abteilungsleitung bei unseren Mitarbeiten

bedanken und haben dementsprechend

unseren Ausflug geplant. Wir

haben uns am Morgen beim Bahnhof in

Brig zum Kaffee & Gipfeli getroffen. Weiter

ging es anschliessend mit dem Postauto

Richtung Gondo zur Haltestelle «Gabi».

Nach einem 5- minütigen Marsch kamen


15

wir auch schon an unserem Ziel an, dem

Tällisee. Ein wunderschöner Ort mit kleinem

Bergsee und einer einladenden Infrastruktur.

Das Motto des Tages war: Einfach

gemütlich zusammen sein, Spiele

spielen und gut Essen. So haben Egon und

Pascal nach den ersten Spielrunden die

Schürzen geschnürt und sich ans Kochen

gemacht. Neben einer reichhaltigen

Fleischauswahl vom Grill, gab es noch

Safranrisotto und ein grosses Salatbuffet.

Nach der Auswertung der Spiele standen

die Sieger der Sommerolympiade fest.

Gratulation den Siegern.

Lärmschutz und dem ergonomischen Arbeiten

optimal eingerichtet werden.

Schliesslich verbringen unsere Mitarbeiter

bis zu 8 Stunden pro Tag in diesen Räumen.

Um die Arbeitsfläche den Bedürfnissen

anzupassen, musste zuerst die bestehende

Trennung versetzt werden. An der

Decke wurden Elemente heruntergehängt,

welche den Lärm der Nagelpistolen

schlucken sollen. Diese produzierten

wir vorgängig aus Holzrahmen, welche

auf der Unterseite mit OWAcoustic premium

Platten belegt wurden. Zwischen

den Latten verlegten wir eine schallschluckende

Isolation und deckten diese mit

einem Flies ab.

Wir können auf ein wirklich gutes Jahr zurückblicken

und sind dankbar, dass es neben

dem guten wirtschaftlichen auch ein

unfallfreies Jahr geblieben ist.

Über das ganze Jahr hinweg gab es immer

wieder verschiedene Highlights. Eines

möchten wir aber speziell erwähnen. Ritz

Pascal feierte bereits das 25- jährige Jubiläum.

Herzliche Gratulation und besten

Dank für die geleistete Arbeiten in den

ganzen Jahren.

Ein herzliches Vergällts Gott auch allen

anderen Mitarbeitenden der Montage

und dem ganzen Team des Atelier Manus.

Schreinerei

Renato Heynen

Paletteria

Wie schon im Jahresbericht 2017 erwähnt,

galt es, die Palettenproduktion zu verdoppeln.

Besonderes Augenmerk wurde auf

die Arbeitsumgebung gerichtet. Die

neuen Arbeitsplätze sollen bezüglich

Anschliessend wurden die Portale, welche

der Fertigung der Paletten dienen, so

umgerüstet, dass diese für alle Palettentypen

ohne Umstellung verwendet werden

können. Dies ermöglicht eine rasche Anpassung

an die verschiedenen Kundenwünsche.

Diese Arbeit beanspruchte viel Zeit. Insbesondere,

da beim kleinen Portal viel abgebaut

werden musste. Die Arbeit hat

sich aber gelohnt.

Die Anschaffung eines Scherenhubstaplers

wurde von unseren Mitarbeitern sehr

geschätzt. Da man diesen jeweils auf die

richtige Arbeitshöhe verstellen kann, können

die abgelängten Palettenbretter nun

ohne Bücken auf die Paletten gestapelt


16

werden. Dank der verschiedenen Anpassungen

konnte unsere Palettenproduktion

innert kürzester Zeit verdoppelt werden.

Zur Veranschaulichung, hier ein Vergleich,

um sich die Menge der produzierten

Paletten besser vorzustellen:

Aufeinandergestapelt ergibt die Jahresproduktion

eine Höhe von über 5'200 Metern.

Der dadurch entstehende Stapel,

würde das Matterhorn um mehr als 700

Meter überragen.

Schreinerei

Auch in diesem Jahr gab es in der Schreinerei

viele interessante Aufträge auszuführen.

Insbesondere hat uns der Umbau

der Ausstellung, den Büros und dem WC

im Manus gefordert. In Zusammenarbeit

einfach, die gewünschten Liefertermine

einzuhalten. Auch konnten nicht alle geplanten

Massnahmen erfolgreich abgeschlossen

werden.

Umso erfreulicher war die bestandene

Lehrabschlussprüfung von M.S. als Schreiner

EFZ. Nach nur 2 Monaten im Manus

führte er seine IPA (individuelle praktische

Arbeit) in unserer Schreinerei durch. Aus

dieser Arbeit heraus galt es eine Präsentation

zu verfassen. Zum letzten Teil gehörte

die Präsentation seiner IPA und anschliessend

wurde sein Fachwissen getestet.

Nach intensiver Vorbereitung meisterte er

auch die Wiederholung der praktischen

Teilprüfung vom dritten Lehrjahr. Schön,

dass er im Anschluss eine Arbeitsstelle als

Schreiner-Monteur im Ladenbau fand.

Der jährliche Betriebsausflug wurde dieses

Jahr mit den Abteilungen Schreinerei,

Holzbildhauerei und der Brockenstube

durchgeführt. Die Fahrt mit der Gelmerbahn

(max. Steigung von 106 %) wird sicher

noch lange in eindrücklicher Erinnerung

bleiben.

Zum Abschluss ein herzliches Dankeschön

an alle für die wertvolle Zusammenarbeit

während des ganzen Jahres.

Webatelier

Ursula Germann

mit Fremdfirmen und Dank der Eigenarbeiten

unserer Abteilungen entstand ein

gelungener Umbau – eine sehenswerte

Ausstellung, in welcher wir unsere Produkte

sehr gut präsentieren können.

Da unsere Mitarbeiter vermehrt nur noch

im Teilpensum arbeiten, ist es nicht immer

Wir sind dankbar, dass wir in der Weberei

das ganze Jahr über genug sinnvolle Arbeit

hatten und freuen uns, dass unsere

Produkte und Dienstleistungen so gefragt

sind. Für mehrere Kunden durften wir zum

Beispiel Mass-Teppiche weben oder Spiis-

Säcke nähen. Unsere bunten Chuchiblätze

gingen weg wie frische Weggli.

Kaum hatten wir einige Pakete im Vorrat,

traf schon die nächste Bestellung ein; das

motiviert! Obwohl die Mitarbeiterinnen

sehr oft Chuchiblätze weben, haben sie

noch immer Spass daran, weil sie immer

wieder neue schöne Farbkombinationen

herausfinden. Für eine Kundin aus dem


17

Bereich Textildesign ergab sich eine spannende

Zusammenarbeit. Wir durften für

sie aus Wolle von Zermatter Schwarznasenschafen

Muster und später 10m Stoff

weben.

Ein Wasserschaden anfangs Jahr bescherte

uns für einige Tage Chaos im

Büro. Weiter gab es einige bauliche Veränderungen:

Fenster und Storen mussten

ersetzt werden. Wegen des zu erwartenden

Staubes verpackten wir alles Material

in Kisten und lagerten es ein. Die grossen

Webstühle wurden so gut als möglich abgedeckt,

die kleinen und 2 Nähmaschinen

zügelten wir in die leerstehende Abwartswohnung.

Das gab viel Arbeit, wir

versuchten es mit Humor zu nehmen und

genossen es, zur Abwechslung mal in anderer

Umgebung zu arbeiten. Die neuen

hellen Fenster entschädigten uns für die

grosse Putzerei und den ganzen Aufwand.

dem Ziel, dass sich die Mitarbeitenden

noch stärker einbringen können und sich

noch mehr ernst genommen fühlen. Dass

der Geschäftsführer deshalb allgemeine

Infos persönlich auf die Abteilung

brachte, wurde sehr geschätzt, ja es

ergab sich daraus ein Austausch mit teils

guten Ideen. Über mehrere Monate zog

sich ein Entwicklungsprozess in der Weberei

hin. Mit den neu eingeführten Teamstunden,

mit Brainstorming und Arbeitsgruppen

realisierten wir einige Fortschritte.

Kurz vor den Sommerferien verbrachten

wir zusammen einen gemütlichen Abend

bei Spiel und Spass und feinem italienischem

Essen. Der Ausflug anfangs September

führte uns nach Walkringen ins

Rüttihubelbad. Im Sensorium gab es viel

Spannendes zu entdecken. Nach einem

feinen Mittagessen konnte man sich nach

eigenem Interesse verweilen oder im

Schatten der Bäume ein Schläfchen machen

(und fast den Bus verpassen…).

Im Zusammenhang mit Christian Eschers

Masterarbeit betraten wir interessantes

Neuland. Wir sollten in unserer Abteilung 3

teilhabebezogene Impulse umsetzen mit

So erarbeiteten wir einen Vertrag, der

eine gute Zusammenarbeit unterstützt,

neue «Ämtli» die uns zu mehr Ordnung

und Eigenverantwortung verhelfen entstanden,

und neu werden externe Besucher

von Mitarbeiterinnen durch die Weberei

geführt.

Unsere langjährige Stellvertreterin Andrea

Mischler hat sich im Herbst beruflich neu

orientiert und wir mussten für sie eine

Nachfolgerin suchen. In Isabel Obrecht

haben wir eine vielseitig interessierte und

engagierte Person gefunden. Wir danken

Andrea ganz herzlich für ihr Wirken, ihr Engagement

und die Fröhlichkeit, die sie jeweils

mitgebracht hat. Isabel heissen wir

herzlich willkommen und wünschen ihr viel

Freude in ihrer neuen Tätigkeit.


18

QM-Bericht

Claudia Kiechler, Verantwortliche QM

Die jährlichen Förderplanungen bzw. Fördergespräche

wurden von den Abteilungen

bis Ende Januar durchgeführt. Dieses

bereits bewährte Hilfsmittel soll die Mitarbeitenden

während dem ganzen Jahr

begleiten.

Im Monat Februar wurde die aufgestockte

Lagerhalle vom Feuerwehrkommandant,

Mario Schaller, der Stützpunktfeuerwehr

Brig-Glis, auf die feuerpolizeilichen

Richtlinien überprüft.

Herr Schaller führte die Abnahme mit viel

Fachwissen und grossem Engagement

durch.

Regelmässig finden die Treffen zwischen

unserem SIBE, Odilo Truffer und den vier

KOPAS statt. Die Aufgaben/Termine werden

jeweils gemeinsam terminiert und in

den entsprechenden Abteilungen umgesetzt.

Im Frühling führten wir bei der Berufsschule

Brig-Glis freiwillige EDV-Kurse für das Personal

durch. Über 10 Personen nahmen am

Excel- und Word-Kurs teil und konnten so

ihre Kenntnisse vertiefen.

Im Hinblick auf einen Wechsel von ISO

9001:2008 auf ISO 9001:2015 nahm ich an

einem Kurstag in Luzern teil. In allen Bereichen

müssen für eine Risikoanalyse Instrumente

und Hilfsmittel neu geschaffen

werden. An einem Treffen mit Reinhard

Venetz, zertifizierter Auditor, wollten wir

detaillierter herausfinden, wie gross die

Veränderungen für uns ausfallen werden.

Ein Formular, welches den strategischen

und operativen Bereich abdeckt, wird

aufgeschaltet und muss von den einzelnen

Abteilungen ausgefüllt werden. Ein

grosser Dank an Herrn Venetz für die Zeit

und das zur Verfügung stellen verschiedener

Dokumente.

Der Verkaufsladen Visp wurde ebenfalls

feuerpolizeilich überprüft. Die Abnahme

ergab keine Beanstandungen. Sämtliche

notwendigen Informationen, Weisungen

und Richtlinien betreffend Qualitätsmanagement

wurden vom zuständigen Abteilungsleiter

eingeführt.

Am 22. März 2018 führten wir das jährliche

interne Audit durch. Wir setzten uns wieder

zwei Schwerpunkte: einerseits führten

wir eine Sequenz in der Abteilung Hauswirtschaft

durch und andererseits überprüften

wir die neue Lagerhalle auf Strukturen,

Beschilderung und Sicherheit.

Unter anderem achteten wir besonders

auf Ordnung, allgemeine Sauberkeit und

auf die Einhaltung verschiedener Vorgaben.

Ein besonderes Augenmerk richteten

wir im Allgemeinen auch auf das Tragen

der Sicherheitsschuhe und die Förderplanungen

2018.

Dabei haben wir 11 Hinweise festgehalten.

Diese wurden den verantwortlichen

Abteilungsleitern zur Erledigung weitergeleitet.

Unsere Mitarbeitenden der Abteilung

Gartenpflege wurden nochmals auf Empfehlung

gegen Zecken geimpft. Für die einen

die erste, für die anderen bereits die

Wiederholungsimpfung.

Den Mitarbeitenden der Abteilung Hauswirtschaft

wurde ebenfalls empfohlen

sich gegen Hepatitis A und B impfen zu

lassen.

Für die dritte Impfung konnten sich alle

anmelden. Auf Rat unseres Stiftungsrates,

Dr. Anton Kreuzer, nahmen rund 12 Personen

am Impftag teil.

An dieser Stelle ein grosses Dankeschön

an Dr. Kreuzer. Er nimmt sich immer wieder

Zeit, die Impfungen in unserem Sanitätszimmer

durchzuführen.

Grundsätzlich war im Monat Juni ein

«Housekeeping» geplant. Da der Umbau

der Ausstellung und des Sekretariats, sowie

das Auswechseln der Fenster viel

mehr Zeit in Anspruch nahm, ergab sich

das grosse Aufräumen und die Reinigung

zusammen mit dem Grobabschluss der

Sanierungsarbeiten im Altbau.


19

Im Monat Oktober wurde unser Zeiterfassungssystem

«presento» eingehend überprüft.

Das System erhielt seit 2009 kein Update

mehr, funktioniert aber einwandfrei.

Für das eher statische, heute schwerfällige

Programm erhalten wir ab Januar

2019 keinen Support mehr und für die bestehenden

Geräte gibt es auch keine Ersatzteile

mehr. Daher haben wir uns entschieden,

im Monat Februar 2019 eine

neue Version installieren zu lassen und

mindestens zwei Geräte zu ersetzen.

Zum Jahresende danke ich Renato Heynen,

Stv. Qualitätsmanagement, Odilo

Truffer, Sicherheitsverantwortlicher, den

vier KOPAS und allen Auditteilnehmern.

Ein Vergält’s Gott auch dem Geschäftsführer,

den Abteilungs- und Gruppenleitern,

unseren Mitarbeitenden und allen,

die in irgendeiner Form zum guten Gelingen

am Qualitätsmanagement im Atelier

Manus beigetragen haben.

Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz

Odilo Truffer, SIBE

Schon am 20. Februar hatten wir grosses

Glück, dass sich ein Feuer bei der CNC

nicht zu einem grösseren Ereignis entwickelte.

Durch den Bruch eines Werkzeuges

entstanden glühende Metallspäne,

welche einen Druckluftschlauch beschädigte

und so den Brand der Späne beschleunigte.

Das rasch ausweitende

Feuer auf dem Spänetransportband

konnte dank Intervention der Gruppenleiter

gelöscht werden.

Im ersten Halbjahr kam es zu 4 gemeinsamen

Sitzungen mit dem Geschäftsführer,

den Kopas und dem SIBE. Im Mittelpunkt

standen die Standortbestimmung unseres

Sicherheitssystems betreffend Aufgaben

Rollen, Wünschen, Gefahrenermittlungen

und Massnahmenplanungen. Während

dem Jahr 2018 haben wir an diesen Sitzungen

verschiedene Abmachungen

und Vorgehen besprochen, eingeführt

und teilweise wieder verändert. Im

Gleichschritt mit der Entwicklung des Unternehmens

und den Produktions- und

Dienstleistungsangeboten und Prozessen,

muss sich auch die Sicherheit und der Gesundheitsschutz

ständig verändern und

anpassen. Unser Ziel bleibt immer gleich:

Der Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeitenden.

So bleibt es auch nicht aus,

dass wir für gut befundene Prozesse wieder

abändern, wenn sich die Theorie in

der Praxis nicht bestätigt.

Bei der Erweiterung der Palettenproduktion

wurde eine Akustikdecke montiert,

dies ein sinnvoller Beitrag zum Gesundheitsschutz

unserer Mitarbeitenden.

Wie Gesundheitsschutz im Manus gelebt

wird, sehen wir insbesondere in der Abteilung

Gartenpflege. 2018 war ein Hitzesommer.

Nun waren Themen wie: Sonnenschutz,

Früherkennung von Hautkrebs,

arbeiten bei Hitze und richtiges Verhalten

bei einem Hitzeschlag aktuell. Es wurden

Massnahmen getroffen und erfolgreich

umgesetzt. Gratulation der Abteilung für

die vorbildliche Arbeit.

Am 29. November 2018 führte das kantonale

Amt für Feuerwesen bei uns eine

Kontrolle durch. Diese brachte uns viele

Erkenntnisse und war durchwegs positiv.

Herzlichen Dank an alle, die unsere Arbeitssicherheit

und den Gesundheitsschutz

unterstützen und leben.


20

Personal & Mitarbeitende

Statistik Personal & Mitarbeitende per 31.12.2018

Per 31.12.2018 arbeiteten im Atelier Manus insgesamt 169 Personen aus insgesamt 37

Walliser Gemeinden. Wir unterscheiden dabei zwischen dem Personal (Geschäftsführung,

Administration, Abteilungs- und Gruppenleitern) und den Mitarbeitenden. In den

letzten Jahren beobachten wir einen stetigen Wechsel von Vollzeitangestellten hin zu

mehr Teilzeitangestellten.

Mitarbeitende & Personal

Beschäftigungsgrade

Mitarbeitende

6%

12%

9%

47%

35%

47%

44%

Personal Frauen

Mitarbeitende Frauen

Personal Männer

Mitarbeitende Männer

16 - 49% 50 - 89% 90 - 100%

Betreuungsstruktur ohne

Administration & Geschäftsführung

Altersstruktur

61 - 65

7%

> 65

2%

< 18

3% 18 - 30

17%

25; 15%

140; 85%

51 - 60

33%

31 - 40

20%

Personal

Mitarbeitende

41 - 50

18%

< 18 18 - 30 31 - 40 41 - 50 51 - 60 61 - 65 > 65


21

Jubilare 2018

Ein ganz herzlicher Dank gilt unseren treuen Mitarbeitenden, sowie dem Personalstab.

Sie alle sind durch ihren Einsatz und die langjährige Treue wahre Vorbilder.

10 Jahre

Imoberdorf Beat, Naters 02.01.2008 Brockenstube

Burgener Sandra, Visp 26.03.2008 Digitalisierung

In-Albon Ewald, Naters 31.03.2008 Holzbildhauerei

Nellen Daniela, Ernen 01.05.2008 Webatelier

Bieler Marlies, Brig-Glis 01.06.2008 Brockenstube

Seiler Roger, Naters 01.06.2008 Berufliche Massnahmen

Bellwald Manfred, Visp 01.06.2008 Brockenstube

Pandurevic Ljilja, Mörel-Filet 01.05.2008 Gruppenleiter Hauswirtschaft

Hurni Andreas, Brig-Glis 18.09.2008 Montage

Wyssmann Stefan, Visp 11.08.2008 Montage

Ritz Doris, Brig-Glis 10.11.2008 Hauswirtschaft

15 Jahre

Ittig Frank, Naters 14.12.2002 Montage

20 Jahre

Kummer Leo, Bitsch 01.05.1998 Brockenstube

Salzmann Carole, Brig-Glis 17.08.1998 Buchbinderei

25 Jahre

Arnold Inès, Brig-Glis 01.01.1993 Brockenstube

Ritz Pascal, Brig-Glis 17.05.1993 Montage

Albert Anja, Mund 21.06.1993 Administration


Finanzen

22


23

Organe

Stiftungsrat

Albert Bass, Präsident

Valentin Pfammatter, Vizepräsident

Silvia Bayard

Christophe Müller

Dr. Anton Kreuzer

Nicole Zenhäusern

Geschäftsführung

Christian Escher, Geschäftsführer

Claudia Kiechler, Stv. Geschäftsführerin

Personal

Administration

Anja Albert

Fabienne Lorenz

Berufliche Massnahmen

Roger Seiler, Abteilungsleiter

Brockenstube

Armin Amacker, Abteilungsleiter

Willy Holzer, Gruppenleiter & KOPAS

Buchbinderei

Andreas Joost, Abteilungsleiter

Peter Callens, Gruppenleiter & KOPAS

Weltert Iris, Gruppenleiterin

Gartenpflege

Rinaldo Weissen, Abteilungsleiter

Fritz Erb, Gruppenleiter

Dominic Schmid, Gruppenleiter & KOPAS

Hauswirtschaft

Monika Zimmermann, Abteilungsleiterin

Ljilja Pandurevic, Gruppenleiterin

Holzbildhauerei

Francis Ebiner, Abteilungsleiter

Kleinschreinerei

Georg Jaggi, Abteilungsleiter

Hans Jordan, Gruppenleiter

Montage

Egon Kummer, Abteilungsleiter

Pascal Zenklusen, Gruppenleiter & KOPAS

Schreinerei

Renato Heynen, Abteilungsleiter

Roten Franz, Gruppenleiter

Odilo Truffer, Gruppenleiter & SIBE

Webatelier

Ursula Germann, Abteilungsleiterin

Ruth Heinzen, Gruppenleiterin


Revisionsstelle

Ritz und Partner Treuhand AG, Naters

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Presseveröffentlichungen

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26

Srf.ch, 29.03.2018

1815.tv, 30.06.2018


RZ, 24.05.2018

27


RZ, 03.05.2018

28


Walliser Bote, 18.06.2018

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