Jahresbericht Atelier Manus 2017

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JAHRESBERICHT

2017


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Inhaltsverzeichnis

Bericht des Stiftungsratspräsidenten .................................................................................. 4

Jahresbericht des Geschäftsführers .................................................................................. 5

Berufliche Massnahmen ...................................................................................................... 7

Brockenstube ........................................................................................................................ 8

Buchbinderei ......................................................................................................................... 9

Gartenabteilung................................................................................................................. 10

Hauswirtschaft..................................................................................................................... 12

Holzbildhauerei ................................................................................................................... 13

Kleinschreinerei ................................................................................................................... 13

Montage .............................................................................................................................. 14

Schreinerei ........................................................................................................................... 15

Webatelier ........................................................................................................................... 16

QM-Bericht .......................................................................................................................... 17

Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz ........................................................................... 18

Personal & Mitarbeitende ................................................................................................. 20

Statistik Personal & Mitarbeitende per 31.12.2017 ......................................................... 20

Jubilare 2017 ....................................................................................................................... 21

Finanzen ............................................................................................................................. 22

Organe ............................................................................................................................... 23

Stiftungsrat ........................................................................................................................... 23

Geschäftsführung ............................................................................................................... 23

Personal ............................................................................................................................... 23

Revisionsstelle .................................................................................................................... 24

Presseveröffentlichungen ................................................................................................. 25


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Bericht des Stiftungsratspräsidenten

Albert Bass

Wenn ich versuche die Geschehnisse auf

der ganzen Welt und die damit verbundene

Informationsflut unserer Zeit zu überblicken

und zu ordnen, so fühle ich mich

immer wieder überfordert. So viel Unsinn

in einer modernen Gesellschaft, über den

man spotten könnte, soviel Elend das zu

beklagen gäbe, soviel Ungerechtigkeit

die man hassen könnte, so viele Ereignisse

und so viel Wirklichkeit, die man nicht verstehen

will.

Das ist gut, wenn man diese Worte wirken

lassen kann, die uns mahnen nicht zu

spotten, nicht zu klagen und nicht zu hassen,

sondern einzig zu verstehen. Nur wer

bereit ist zu verstehen, kann sich aus seiner

eigenen Gefangenschaft befreien

und einen offenen und freien Blickwinkel

auf noch Unverstandenes entfalten.

Das Resultat dieses „Verstehens“ heisst für

uns, dass wir uns für die Gleichstellung von

Menschen mit Behinderungen einsetzen.

Die Situation von Menschen mit Behinderung

hat sich in der Schweiz in den letzten

Jahren stark verbessert. Auch die berufliche

Integration wurde verstärkt. Für uns –

die sich intensiv mit Menschen mit Behinderung

befassen – ist diese Entwicklung

erfreulich. Unsere Aufgabe besteht in der

beruflichen und sozialen Integration von

Menschen mit Einschränkungen. Unsere

verschiedenen Beschäftigungsabteilungen

geben Arbeit für ca. 150 Personen

das ganze Jahr hindurch.

Das Jahr 2017 darf für die Stiftung Atelier

Manus erneut als sehr erfolgreich bezeichnet

werden. Überzeugen Sie sich

selbst, liebe Leserinnen und Leser, beim

Studieren der folgenden Seiten.

Die Mitglieder der Direktion mit allen Kadermitarbeitern

haben mit vorbildlichem

Engagement und mit grossem persönlichen

Einsatz sehr viel geleistet und gute

Ergebnisse erzielt:

● Wir haben einen Umsatz aus Erträgen

in der Produktion und Sonderschulungen

von über CHF 3.5 Mio. erzielt.

● Mit dem Betriebsbeitrag des Kantons

von CHF 1.8 Mio. können wir ein ausgeglichenes

Ergebnis ausweisen.

● Mit einem Eigenkapital von CHF

2‘391‘200.00 haben wir auch eine solide

Vermögenssituation.

Im Berichtsjahr haben wir ebenfalls die

Stiftung MBM in die Stiftung Manusplus

neu aufgegleist. Diese Stiftung bezweckt

die finanzielle und ideelle Unterstützung

des Atelier Manus bei der Verwirklichung

seiner Aufgaben und Ziele im Dienste von

Menschen mit Behinderung.

Diese guten Leistungen können wir aufgrund

des guten und konstanten Betriebsklimas

gewährleisten. Dafür danke ich unserer

Direktion. Ein herzliches Vergelt’s

Gott an alle Bereichsleiter mit allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. Meine Wertschätzung

und mein Dank auch an alle

Stiftungsrätinnen und Stiftungsräte und an

alle kommunalen und staatlichen Institutionen,

sowie unseren Kunden und Auftraggebern.

Ihnen liebe Stifter und Mitstifter wünsche

ich eine frohe Zeit und danke Ihnen für

Ihre vielfältigen Beziehungen und Bindungen

zur Stiftung Atelier Manus.


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Jahresbericht des Geschäftsführers

Christian Escher

Das Atelier Manus stand im Jahr 2017

ganz unter dem Jahresmotto: «Zämu –

gemeinsam unterwegs».

Das Jahr 2017 war geprägt von; gemeinsamen

Aktivitäten, gemeinsamen Projekten,

gemeinsamen Anlässen, gemeinsamen

Veränderungen, gemeinsamen Visionen

und der Gemeinschaft an sich.

Wir durften im abgelaufenen Jahr unser

Jubiläum zum 45-jährigen Bestehen feiern.

Ein Anlass, um gemeinsam zurück zu

den Anfängen zu schauen und darauf

stolz zu sein. Eine Gelegenheit, inne zu halten

und das heutige Atelier Manus kritisch

zu betrachten um daraus hoffentlich die

richtigen und guten Schlüsse für eine erfolgreiche

Zukunft zu ziehen.

Rund um das Jubiläum waren wir über

das ganze Jahr sehr präsent in den regionalen

Medien und viele unserer Mitarbeitenden

haben sich in Interviews zu ihrer Situation,

den Wert der Arbeit, ihren Träumen

und Wünschen geäussert. Aussagen,

die manch einen zum Nachdenken

anregten.

Viele Menschen haben im und rund um

das Atelier Manus unser Jubiläum mit

grossem persönlichen Einsatz zu etwas

ganz Speziellem gemacht – dafür herzlichen

Dank.

Neben dem Tag der offenen Tür durften

wir gemeinsam in die Luft gehen. An unserem

Jahresausflug ging es per Bus oder

per Velo nach Raron, wo wir gemeinsam

mit der Air Zermatt in die Lüfte schwebten.

Ein grandioses Erlebnis für alle und Petrus

beschenkte uns mit strahlendem Wetter.

Heute ist es nicht mehr einfach, einen

Ausflug für rund 150 Personen zu koordinieren

und durchzuführen. Umso schöner,

wenn alles klappt und alle am Abend mit

vielen neuen Eindrücken, Zufriedenheit

und einem strahlenden Gesicht heimwärts

fahren. Solche Tage sind für uns

wichtig, da sie den Zusammenhalt stärken

und eine noch bessere Zusammenarbeit

über die verschiedenen Abteilungen hinweg

ermöglichen.

Aus dem Jahr 2017 werden uns viele Momente

in speziell guter Erinnerung bleiben.

Stifterversammlung mit Jubiläumsevent,

Tag der offenen Tür, Jahresausflug,

Jodlerfest und die Weihnachtsfeier waren

sicherlich Höhepunkte.

Das Interesse und die Rückmeldungen

der Besucher an unserem Tag der offenen

Tür haben uns mit Stolz und Zuversicht erfüllt.

Wir durften einen unkomplizierten

Tag der Begegnungen feiern. Die zahlreichen

Besucher schauten unseren Mitarbeitenden

über die Schulter und manch

einer staunte noch lange über die Vielfalt,

die Qualität und die schöne Arbeitsatmosphäre

im Atelier Manus.


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Ein weiterer schöner Anlass war das Eidgenössische

Jodlerfest. Bei der Brockenstube

haben wir einen wirklich schönen

Stand mit guten Verpflegungsmöglichkeit

aufgebaut. Die Arbeit haben wir unter uns

aufgeteilt und es war sehr schön zu sehen,

wie alle einander halfen und wie wir gemeinsam

einen tollen Anlass hatten. Wir

durften sehr viel Unterstützung aus unserem

Umfeld erfahren. Allen Beteiligten

nochmals einen herzlichen Dank.

Gerade in den letzten 2 Jahren erlebten

wir viele Verlagerungen bei langjährigen

und grossen Kunden. Mit wirtschaftlichem

Mut, haben wir in dieser Zeit nach Alternativen

gesucht und in neue Maschinen und

Produkte investiert. Im Bereich Digitalisierung

haben wir neu einen qualitativ absolut

hochwertigen Buchscanner, mit dem

wir Bücher, Dias, Stiche, Münzen, Postkarten

etc. top digitalisieren können. Mit unseren

Durchzugsscannern und dem

Planscanner decken wir heute fast alle

Möglichkeiten der Digitalisierung ab. Ein

mutiger Schritt, der sich hoffentlich bald

schon auszahlt und unseren Mitarbeitenden

hochwertige Arbeitsplätze in einer

zukunftsgerichteten Branche ermöglicht.

Bereits Ende 2017 haben wir sehr kurzfristig

unsere Palettenproduktion verdoppelt. Im

Jahr 2018 werden wir erstmals rund 40'000

Paletten produzieren. Eine unglaubliche

Menge und eine Herausforderung, der wir

uns mit viel Überzeugung stellen.

Im Atelier Manus arbeiteten per

31.12.2017 insgesamt 157 Personen. Eine

unglaubliche Zahl. In den letzten Jahren

ist zwar die Anzahl Mitarbeitende im Atelier

Manus gestiegen, nicht jedoch die

Zahl der insgesamt geleisteten Stunden.

Das zeigt klar den Trend zu Teil- und

Kleinstpensen. Hatten wir früher sehr viele

Vollzeitbeschäftigte, nimmt diese Zahl immer

mehr ab, was uns logistisch und auch

administrativ an unsere Grenzen bringt.

Wir arbeiten täglich daran, unseren Mitarbeitenden

wertvolle Arbeiten anzubieten.

Es gestaltet sich nicht immer einfach,

allen nach deren Möglichkeiten und Bedürfnissen

entsprechende Arbeit zu akquirieren.

Auch haben wir im 2017 mit den Sanierungsarbeiten

und der Aufstockung unserer

Lagerhalle begonnen. Die Lagerhalle

ist mittlerweile fertiggestellt und erleichtert

uns die Logistik enorm. Die Erweiterung

der Palettenfabrikation war nur dank diesem

neuen Lagerplatz überhaupt möglich.

Auch produzieren wir seit Ende Jahr

einen Teil unseres Strombedarfs selber.

Auf dem Dach der Lagerhalle haben wir

eine Photovoltaikanlage erstellt, die uns

die Spitzen brechen und zu einem noch

wirtschaftlicheren und ökologischen Produktionsprozess

führen soll.

Trotz teils schwieriger wirtschaftlicher Gegebenheiten

schauen wir zufrieden auf

das Jahr 2017 zurück. Wir fanden für alle

unsere Mitarbeitenden immer genügend

wertvolle Arbeit. Wir durften viele schöne


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Begegnungen erleben und viele Menschen

einen Teil ihres Lebens begleiten.

Dank unserem SIBE Odilo Truffer, den

KOPAS und allen Abteilungs- und GruppenleiterInnen

- die mit viel Engagement

und Umsicht arbeiten - hatten wir keine

schweren Unfälle zu verzeichnen. Wir haben

wiederum viel «zämu» erschaffen

und sind dafür sehr dankbar.

Speziell danken wir unserem Stiftungsrat

für die umsichtige Planung und die grosse

Arbeit. Wir danken der für uns zuständigen

kantonalen Dienststelle und der Departementsvorsteherin,

die immer ein offenes

Ohr für uns haben. Ein grosser Dank gehört

unseren Sozialpartnern, der Invalidenversicherung

und allen Gönnern, insbesondere

der Loterie Romande. All unseren

Kunden einen herzlichen Dank,

denn sie ermöglichen es mit ihren Bestellungen

unseren Mitarbeitenden eine

wertvolle Arbeit anzubieten.

Danke meinem Personalstab und allen

Mitarbeitenden im Atelier Manus für die

sehr gute Arbeit im Jahr 2017 und die

Treue zu dieser, unserer Institution.

Wir starten sehr optimistisch ins Jahr 2018

und freuen uns auf die anstehenden Projekte

und die Sanierung unserer Büros und

der Ausstellungsfläche.

Für das neue Jahr haben wir uns auch ein

entsprechendes Motto gegeben:

«Es gibt keinen Weg zum Glück,

Glücklichsein ist der Weg.»

Wir wollen dieses Motto hochhalten und

versuchen das zu schätzen, was wir haben

und was uns alles geboten wird und

weniger an das zu denken, was vielleicht

fehlt.

Berufliche Massnahmen

Roger Seiler

Im Jahresverlauf 2017 waren die IV-Massnahmen

weiter stark rückläufig. Durch die

aus der Situation heraus freigewordenen

Kapazitäten, haben wir entschieden, unsere

Zusammenarbeit um zusätzliche Leistungsträger

zu erweitern. Wir bieten neu

unsere Abklärungs- und Ausbildungsangebote

nicht mehr ausschliesslich der IV

an, sondern auch anderen Interessengruppen.

Bereits im letzten Jahr hatten wir

aufgrund des Rückganges der IV-Massnahmen

die Platzangebote für unsere bisherigen

Leistungsträger SMZO (Sozialmedizinisches

Zentrum Oberwallis) und PZO

(Psychiatriezentrum Oberwallis) erweitert.

So konnte auch dieses Jahr die Auslastung

der angebotenen Abklärungsplätze

aufrechterhalten werden. Mit dem Ziel;

Menschen mit besonderen Bedürfnissen

weiterhin eine Chance auf Eingliederung

und Integration in den Arbeitsmarkt zu

bieten.

Die Zahl der geschützten Arbeitsplätze

konnte um zwei neue Stellen im Bereich

Digitalisierung erhöht werden. Die beiden

freien Stellen waren schnell vergeben. Die

Nachfrage auf geschützte Arbeitsplätze

ist gross. Leider konnten und können wir

nicht alle Anfragen auf einen geschützten

Arbeitsplatz erfüllen. Als Folge kommt

es für die Bewerberinnen und Bewerber zu

meist längeren Wartezeiten.

Arbeit ist ein hohes Gut. Arbeit sagt viel

über uns aus. Arbeit bedeutet aber auch

Leistung und Präsenz in einem stets fordernden

und mehr denn je stressgenährten

Umfeld. Viele halten den ständigen

Anforderungen nicht stand oder scheitern

an zu hohen Zielen. Andere sind

durch Krankheits- und Unfallfolge nicht

mehr in der Lage, die an sie gestellten

Aufgaben der Arbeit zu erfüllen. Die Gefahr,

den Arbeitsplatz und damit einen

wichtigen Wert und Status in unserer heutigen

Sozialstruktur zu verlieren, wächst.

Arbeit ist Wert und Status. Sag mir was du

arbeitest, und ich sage dir wer du bist. Der

Mensch wird gesellschaftlich stark über

seine Arbeit definiert. Im Atelier Manus arbeiten

viele Menschen miteinander. Menschen,

die sich nicht in gewohnter Weise

über ihre Arbeit definieren, sondern vielmehr

dadurch, wie sie als Menschen

wahrgenommen werden. Es sind Menschen,

die trotz Einschränkungen jeden


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Tag aufs Neue Kraft schöpfen und vorwärtsblicken.

Menschen, die eindrücklich

aufzeigen, was mit vereinten Kräften und

Werten möglich ist. Die Schwäche des einen

ist die Stärke des anderen – und umgekehrt.

Wir alle sind Menschen – Menschen, die

sich aufgrund ihrer individuellen Eigenschaften

und Kompetenzen ständig gegen-

und wechselseitig bedingen. Besinnen

wir uns auf das, was wir sind und was

uns ausmacht.

Denn der Mensch heisst Mensch….

Ihm sei an dieser Stelle nochmals für seinen

Einsatz und seine Arbeit im Atelier Manus

gedankt.

Mit Sarah haben wir eine sehr engagierte

Nachfolgerin gefunden. Sie hat mit viel

Freude und Einsatz ihre neue Aufgabe im

Laden in Visp angetreten.

Das erste Jahr im neuen Geschäft war

sehr zufriedenstellend. Auch von den

Kunden konnten wir immer wieder viel

Lob für das neue Geschäft entgegennehmen.

Neu war ab Mai 2017 das Geschäft in

....weil er vergisst, weil er verdrängt – weil

er schönt und schwärmt – er wärmt,

wenn er erzählt – weil er lacht, weil er

lebt.

….weil er irrt und weil er kämpft – weil er

hofft und liebt – weil er mitfühlt und

vergibt – weil er lacht, weil er lebt.

….weil er vergisst weil er verdrängt – weil

er schwärmt und glaubt – sich anlehnt

und vertraut – weil er lacht, weil er lebt.

….weil er erinnert, weil er kämpft – weil er

schwärmt und liebt – weil er mitfühlt und

vergibt – weil er lacht, weil er lebt.

(Herbert Grönemeyer, deutscher Musiker

und Komponist)

Brockenstube

Armin Amacker

Geschäft Visp:

Nach acht Jahren ging Leo am 17. Februar

2017 in seine verdiente Pension. Mit

viel Engagement und Herzblut arbeitete

Leo während acht Jahren im alten Geschäft

in der oberen Bahnhofstrasse, indem

auch die Brockenstube integriert

war. Mit einem lachenden, aber auch einem

weinenden Auge verliess er das alte

Geschäft und arbeitete seine letzten vier

Monate vor der ordentlichen Pensionierung

im neuen Geschäft an der Kantonsstrasse

5. Leo hat uns aber noch nicht

ganz verlassen. Er hilft uns weiterhin während

einem Tag pro Woche, sowie an

Märkten und bei Ferienablösungen aus.

Visp auch immer am Montagnachmittag

geöffnet.

Lehrlinge:

Unsere beiden jüngsten Mitarbeiterinnen

sind unsere Lernenden. Sie haben am 2.

August 2017 die Lehre als Detailhandelsassistentinnen

begonnen. Eine Lehrtochter

absolviert in unserer Institution das

zweite Lehrjahr als Detailhandels-assistentin.

Die andere ist bei uns für ihre zweijährige

Lehre zur Detailhandelsassistentin

EBA. Die zwei Frauen haben sich gut in

unser Team integriert und verstehen sich

gut mit ihren Arbeitskolleginnen und Kollegen.


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Zügelteam / Verkaufsteam:

Unser Zügelteam erhielt 2017 zwei neue

Mitarbeiter. Mit Daniel und Yannick sind

zwei junge Männer zu uns gekommen.

Somit wird unser Team nach der Pensionierung

von Markus im März 2018 wieder

komplett sein. Sicher werden uns in Zukunft

die Witze von Markus fehlen.

In unserem Verkaufsteam hatten wir 2017

keine Wechsel. Die Mitarbeitenden vollbrachten

auch im vergangenen Jahr

viel Arbeit und eine gute Leistung. Sie bearbeiteten

jeden Tag aufs Neue grosse

Mengen an Waren, die uns unsere Kunden

schenkten. Diese Waren wurden

dann von den Mitarbeitenden gereinigt

und aufbereitet, damit sie im Geschäft

präsentiert und für den Verkauf angeboten

werden konnten. Das Verkaufsteam

ergänzt sich gut und sie pflegen einen

angenehmen Umgang miteinander.

Das Geschäftsjahr 2017 verlief zufriedenstellend

und ein wenig besser als das vorgängige

Geschäftsjahr.

Neue Arbeitsplätze:

In unserer ehemaligen Werkstatt im ersten

OG konnten wir im November neue Büroräumlichkeiten

beziehen. Endlich ist auch

genügend Platz für Besprechungen und

Sitzungen vorhanden.

Durch den Umzug des Büros ins Obergeschoss

sind im Untergeschoss zwei neue

Arbeitsplätze entstanden. Ein Arbeitsplatz

ist für die Kontrolle von Elektrogeräten, der

andere für die Verarbeitung von Textilien,

Spielwaren und Kleinzeug errichtet worden.

Auch sind die Mitarbeiter mit den

zwei neuen Arbeitsplätzen sehr zufrieden

und haben nun genügend Abstellraum

für die Waren, die sie für den Verkauf vorbereiten.

Rebberg:

Die grossen Minustemperaturen im Mai

haben unseren Ertrag für das Jahr 2017

stark geschwächt. Die Arbeiten am Rebstock

waren aufgrund der Frostschäden

aufwendiger und mussten zwei bis drei

Mal wiederholt werden. Dank den schönen

Sommermonaten konnten sich die

Trauben gut entwickeln und die Weinernte

begann schon Ende September. Es

gab quantitativ weniger Ertrag, aber die

Oechsle waren rekordverdächtig hoch

und die Trauben von sehr guter Qualität.

Buchbinderei

Andreas Joost

Im April 2017 wurde uns seitens der

Schweizerischen Nationalbibliothek unser

langjähriger Bindeauftrag von jährlich

1’000 Büchern per 31.März 2018 gekündigt.

Der Grund war, dass die Arbeiten

mittels WTO-Ausschreibung neu vergeben

werden sollten. Obschon Institutionen

wie wir es sind von solch Ausschreibungen

gemäss Bundesgesetz über das

öffentliche Beschaffungswesen, Art. 3

Abs. 1 ausgenommen sind, blieb uns groteskerweise

auch nach schriftlichen Einwänden

gegenüber der Beschaffungsstelle

des Bundes nichts anderes übrig, als

uns am Ausschreiben zu beteiligen. Es galt


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sich von ehemals 12 Losen, welche nunmehr

zu 8 Losen wurden, für 2 Lose zu bewerben,

mit dem Risiko, einen Zuschlag

für alle beide, eines oder gar keines zu bekommen.

Nach aufwändiger administrativer

Arbeit waren wir umso erleichterter,

als wir im Februar 2018 erfahren durften,

dass wir den Zuschlag für das Los 4 (1300

Bücher/Jahr) erhalten haben.

Diese drohende Krise hat uns einmal mehr

aufgezeigt, wie wichtig ein solch grosser

Auftrag für uns überhaupt ist. Ich darf

durchaus behaupten, dass das ganze

Wohlbefinden unserer Abteilung zum

grossen Teil auf diesem einen Auftrag beruht.

Erwartungsgemäss werden wir uns

wohl alle 5 Jahre neu bewerben müssen.

Es liegt im Wesen einer geschützten Werkstätte,

dass wir aus verschieden Gründen

immer wieder mit Arbeitsausfällen seitens

unserer Mitarbeitenden rechnen müssen.

Darum haben wir im personellen Bereich

durch eine ausgebildete Handbuchbinderin

eine zusätzliche Hilfe in unserer Produktion

erhalten. Damit unsere oft heiklen

Arbeiten rund um Papier, Karton und

Printmedien aller Art sowie Einrahmungen

bei der Weiterverarbeitung durch professionelle

Arbeitskräfte gesichert werden

können, haben wir uns für diese Erweiterung

unseres Teams entschieden.

Bereich Digitalisierung

Seit August 2017 ist nun unser Buchscanner

SupraScan Quarz A1 in Betrieb. Auf

dieser Maschine lassen sich Objekte wie

Bücher und dergleichen bis zum Format

A1 digitalisieren, ohne dass diese dabei in

irgendeiner Form beschädigt werden. Mit

den bisher an unsere Kundschaft gelieferten

Daten hatten wir grossen Erfolg, was

uns die Anschaffung dieses Gerätes zusätzlich

bestätigte.

Die Auftragsakquirierung zeigt sich momentan

jedoch zeitaufwändig und arbeitsintensiv.

Wir stellen fest, dass der

Markt rund um das Digitalisieren umstritten

ist. Bei Privatpersonen, KMUs und Gemeinden

scheint das Interesse zwar vorhanden

zu sein, es lassen sich jedoch wenige

auf ein grösseres Digitalisierungsprojekt

ein. Da gibt es derzeit noch viel zu tun,

damit wir unser Angebot so attraktiv wie

möglich anbieten können. Gespannt

schauen wir in die Zukunft und hoffen,

dass unser Angebot mit Durchzugsplan

und Buchscanner schon bald voll ausgelastet

ist. Unsere Mitarbeitenden freuen

sich darauf, denn diese Arbeit ist sehr begehrt.

Eine Zusicherung für die nächsten Jahre

haben wir auch im Digitalisierungsbereich.

Hier dürfen wir ab 2018 Steuerakten

der kantonalen Steuerverwaltung verarbeiten.

Ein sehr schöner Auftrag für uns

und unsere Mitarbeitenden.

Mit diesen zwei Zusicherungen - der

Schweizerischen Nationalbibliothek und

die des Kantons Wallis - durften wir das

Jahr 2017 zuversichtlich abschliessen.

Gartenabteilung

Rinaldo Weissen

Die aussergewöhnlichen Frostnächte im

April haben auch Pflanzenkulturen in unseren

Kundengärten getroffen. Viele

Obst- und Beerenkulturen befanden sich

in dieser Zeit in voller Blüte. Die Ernte

wurde in den wenigen Stunden der Kälte

teilweise oder ganz zunichtegemacht.

Exponierte, geschwächte und nicht einheimische

Pflanzen und Gehölze erlitten

starke Schäden an Pflanzenteilen. Für

manche war der Frosteinfluss während

des Blatt- und Knospenaustriebs eine zu

grosse Belastung, was zum Absterben

führte.


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Diese kurze Frosteinwirkung hatte markante

Störungen im System vieler Pflanzen

verursacht. Was war nun unsere Aufgabe?

Wie konnten wir die Pflanzen unterstützen

um sich zu erholen? Der Grossteil

der Obst- und Beerenkulturen blieb

fruchtlos. Mit gezielten Dünge- und Pflegemassnahmen

unterstützten wir diese

Pflanzen in den folgenden Monaten. Mit

dem Ziel, dass diese die alte Stärke aufbauen

können, um im Folgejahr den

Fruchtprozess neu zu starten. Den anderen

Pflanzen geben wir Zeit, um sich vom

Schock zu erholen. Abgestorbene Pflanzenteile

entfernten wir mit einem gezielten

Schnitt. Wir erlebten ein Gartenjahr

mit geschwächten und einer aus ihrem

Rhythmus geratenen Pflanzenwelt.

der entsprechend angepassten Arbeit

und der Unterstützung aller Beteiligten

ist es möglich, sich erneut zu erden und

Fuss zu fassen.

Wir sehen unsere Aufgabe darin, unsere

Mitarbeitenden in ihrer momentanen Situation

zu unterstützen und zu begleiten.

Hierzu bieten wir ihnen die nötige

Zeit und die Gartenarbeit an, welche

sie entsprechend fördert. Die Gartenarbeit

verschafft nicht nur Zugang zur Natur.

Die erschwerte Natursituation zeigt uns

auf, wie wenig es braucht um die Gesundheit

und den Rhythmus zu verlieren.

Uns Gärtnern wurde einmal mehr bewusst,

dass wir nichts anderes als Natur

sind und dass es uns Menschen gleich ergehen

kann. Unser Körper und die Seele

sind ebenfalls Natur. Ein negativer Parameter

kann reichen, die verlangte Leistung

nicht mehr zu erbringen. Eine Veränderung,

ein Rückschlag, ein Unfall, eine

Krankheit und wir befinden uns im Abseits

unserer schnellen und mit hohen Anforderungen

gespickten Arbeitswelt.

«Die gärtnerische Arbeit gilt als ein

Heilmittel, das hilft, Ordnungen und

Rhythmen wiederherzustellen, die beschädigt

worden oder abhandengekommen

sind.» (Jürgen Dahl)

Durch das Aufhalten in der Natur und das

Gärtnern wird das psychische, soziale und

das körperliche Wohlbefinden gesteigert.

Was wiederum Auswirkungen auf einen

erfolgreichen Verlauf haben kann. Unsere

Mitarbeitenden werden mit Aufgaben

konfrontiert, die sie aufmerksam und

achtsam verrichten müssen. Sie übernehmen

bei den gärtnerischen Tätigkeiten

Verantwortung gegenüber Pflanzen und

derer Gesundheit. Erfolgreich wird es,

wenn der Mensch und die Natur in einer

Symbiose sind.

«Medicus curat, natura sanat. – Der Arzt

behandelt, die Natur heilt.» (Hippokrates)

In diesem Gartenjahr und grundsätzlich

in unserem agogischen Schaffen haben

wir die Erfahrung gemacht, dass

eine Beeinträchtigung - ein negativer

Einfluss - nicht ein Aus sein muss! Dies gilt

auch für uns und unsere Mitarbeitenden.

Mit der nötigen Regenerationszeit,


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Ein kraftvolles Jahr hat uns begleitet! Unser

Team hat auch in der vergangenen

Gartensaison Vieles und Gutes erreicht.

Als Abteilungsleiter kann ich mit Stolz sagen:

«Wir sind ein starkes Team». Trotz den

unterschiedlichsten Charakteren und Gegebenheiten

arbeiten wir respektvoll und

friedlich zusammen. Jeder und jede leistet

anhand seiner/ihrer momentanen

Stärken und Fähigkeiten sein/ihr Bestes,

was grosse Auswirkungen auf die Vitalität

der Gärten und die gute Zufriedenheit

des grossen Kundenstammes hat. Nicht

zuletzt erfahren unsere Mitarbeitenden

den grössten Erfolg.

Wir erleben einige Mitarbeitende, die

dank guter Stabilität an den persönlichen

Punkt gelangen und sich mit der Frage

beschäftigen: Was habe ich ausserhalb

der geschützten Arbeitswelt für Anschlussmöglichkeiten?

Wir erlebten Glücksgefühle

als ein Mitarbeitender sich von Woche

zu Woche innerlich aufrichtete und

das funkeln in den Augen zurückkehrte.

«Ich hätte nicht gedacht, dass ich hier so

viel lerne!» ist eine Rückmeldung, welche

uns die Nahrung gibt. Dass der Rhythmus

ein wichtiger Lebensbegleiter ist, bezeugt

die Aussage eines weiteren Mitarbeitenden:

«Der Start im Atelier Manus war ein

Experiment für mich mit einem guten Gesundheitsverlauf».

Mit einem grossen und

bunten Blumenstrauss schaue ich mit

grosser Zufriedenheit auf ein florierendes

Gartenjahr zurück. Danke jeder Person,

die unsere Abteilung zu dem macht, was

sie heute ist.

«Der kürzeste Weg zur Gesundheit ist

der Weg in den Garten.»

Hauswirtschaft

Monika Zimmermann

Unter dem Motto: «Zämu, gemeinsam unterwegs»

geht das Jahr 2017 zu Ende. Wir

waren gemeinsam unterwegs und haben

sicherlich «zämu» Vieles erreicht.

Es war auch ein Jahr der Feste, die wir

«zämu» erleben und gemeinsam feiern

durften.

Das 45-jährige Bestehen des Atelier Manus

feierten wir unter anderem mit einem

Höhenflug durch unsere schöne Bergwelt

und einem gemütlichen Grillfest – herzlichen

Dank nochmals der Air Zermatt.

Das eidgenössische Jodlerfest haben wir

hautnah an unserem grossartigen Stand

bei der Brockenstube miterlebt.

Nicht zu vergessen; wir haben dieses Jahr

rekordverdächtige 150 Geburtstage gefeiert.

Alles in allem war das Jahr 2017 ein

ereignisreiches und schönes Fest.

Die Abteilung Hauswirtschaft blickt auf

ein zufriedenes und arbeitsreiches Jahr

zurück. Da wir um drei Mitarbeiterinnen

gewachsen sind, haben wir vieles gemeinsam/«zämu»

noch optimaler und zügiger

geschafft.

Die Wäscherei mit den saisonalen Hochs

und Tiefs ist immer wieder eine Herausforderung

für mich und meine Mitarbeiterinnen,

welche wir mit Bravour gemeistert

haben.

Die Küche, die täglich bis zu 70 Personen

verköstigen darf, wurde neu mit einem

Kombi-Steamer bestückt. So kommt jetzt

das Gemüse knackig und die Teigwaren

brandheiss auf den Tisch.

Das Housekeeping ist stets im Einsatz und

vermag jetzt, durch die Aufstockung des

Mitarbeiterbestandes, das stetig wachsende

Atelier Manus noch besser zu unterhalten.

Abschied:

Das Leben ist ein Kommen und Gehen. So

mussten wir uns nach langen Jahren und

zähem Ringen von unserer Faltmaschine

«Maria» trennen. Da sie in der Vergangenheit

leider nicht mehr wirklich zum Einsatz

kam, liess sich der unvermeidbare Abschied

nicht mehr länger aufschieben.

Mit viel Getöse, grossen Maschinen und

vereinten Kräften, wurde sie anfangs Januar

abtransportiert.


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Einen zweiten Arbeits- und Abklärungsplatz

haben wir im Bereich Informatik aufgebaut.

Unsere Zeichen- und Gravierprogramme

geben den Mitarbeitenden die

Möglichkeit, sich selbst kreativ zu betätigen

und dabei in die Welt der Digitalisierung

einzutauchen.

Während des ganzen Jahres produzierten

wir Weihnachtsartikel und dank des Engagements

des gesamten Teams konnten

wir die Nachfrage erfüllen und unsere

Kunden optimal bedienen.

Das Team der Abteilung Hauswirtschaft

wird auch in Zukunft bemüht sein, in allen

Bereichen das Beste zu geben und auch

im kommenden Jahr werden wir gemeinsam

neue Herausforderungen annehmen

und «zämu» viel Spass haben. Ein Dankeschön

den «Wäscheweibern, den Putzteufeln,

den Servicedüsen und den Küchentigern».

Holzbildhauerei

Francis Ebiner

Im Jahr 2017 übernahm die Holzbildhauerei

die Produktion von Peddigprodukten

wie Tschifferli und verschiedenen Körben.

Grundsätzlich war die Arbeit für die Beschäftigung

der Gartenabteilung während

den Wintermonaten geplant. Da

aber die Winterschnitte sehr zugenommen

haben, wurden diese schlussendlich

von der Holzbildhauerei ausgeführt.

Dadurch können wir unseren Mitarbeitern

eine zusätzliche, abwechslungsreiche Tätigkeit

anbieten. Auch dank dieser Artikel

und Produkte können Menschen in einer

Abklärung oder solche im Aufbautraining

von Anfang an in den Produktionsprozess

integriert werden. Somit haben wir eine

Win-Win-Situation für einen zusätzlichen

Abklärungsplatz geschaffen.

Das Erweiterungsprojekt unserer Werkstatt

konnte noch nicht realisiert werden. Trotz

den Bemühungen die Arbeitsfläche zu

optimieren, sind wir in unseren Räumlichkeiten

sehr eingeengt. Gleichwohl blieben

die Atmosphäre und das Arbeitsklima

angenehm.

In diesem Sommer fand unser Firmenausflug

in Raron statt. Ein Hubschrauberflug

über unsere Berge stand auf dem Programm.

Dank dem Tandem91 konnten einige

unserer Mitarbeiter ihre körperliche

Fitness unter Beweis stellen, indem sie von

Glis nach Raron kräftig in die Pedale traten.

Für alle Mitarbeiter war der Tag unvergesslich.

Kleinschreinerei

Georg Jaggi

Das Team der Kleinschreinerei im Atelier

Manus besteht aus 10 Personen, denen es

wichtig ist, dass der Zusammenhalt und

die Hilfsbereitschaft untereinander grossgeschrieben

werden. Menschen, die zu

uns in die Abklärung kommen, werden mit

Wohlwollen in unseren Arbeitsprozess integriert.

Bei uns gab es im Jahr 2017 eine Neuanstellung.

Für diese Person eröffneten sich

erfolgsversprechende Zukunftsperspektiven,

die in der freien Wirtschaft so nicht

angeboten werden können.

Wir haben auch sportliche und kreative

Leute in unseren Reihen. So konnte im

Februar ein Mitarbeiter schon zum zweiten

Mal sehr erfolgreich an den Paralympics

in Schladming/Ramsau teilnehmen.

In seiner Kategorie erkämpfte er über 5

km Langlauf die Goldmedaille und über

7.5 km die Silbermedaille. Schon vor acht


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Jahren war er an den Paralympics in

Idaho/USA dabei.

Ein weiterer Mitarbeiter in unseren Reihen

spielt erfolgreich in einer Tanzband am

Keyboard und an der Mundharmonika.

Anlässlich des 45 Jahr Jubiläum des Atelier

Manus spielte er zusammen mit seinem

Kollegen an der Stifterversammlung.

Dieser Anlass erfüllte ihn mit Stolz.

Weiter haben wir in unserer Abteilung, zusätzlich

zum Tagesgeschäft, die Vorbereitungen

und die Realisierung der Infrastruktur

unserer «Beiz», anlässlich des eidgenössischen

Jodlerfestes in Brig übernommen.

Mit viel Einsatz haben unsere Mitarbeitenden

den hohen Temperaturen während

des Aufbaus getrotzt.

Im Frühjahr 2017 haben verschiedene Mitarbeiter

in anderen Abteilungen ausgeholfen,

wenn es die Situation erforderte.

So konnte bei Arbeiten in der Gartenabteilung

und in der Palettenproduktion mitgeholfen

werden. Diese Abwechslungen

schätzen die Leute sehr und es gab ihnen

eine hohe Zufriedenheit und Anerkennung

für ihre erbrachten Leistungen. Ihr

Selbstwertgefühl wurde dadurch weiter

erhöht.

Eine Mitarbeiterin hat die Abteilung gewechselt

und arbeitet neu in der Hauswirtschaft.

In einer dreimonatigen Probephase

hat sie dabei ihre Fähigkeiten unter

Beweis gestellt.

Leider mussten wir auch den einen oder

anderen Krankheitsfall registrieren. Ein Mitarbeiter

musste sogar 2 Wochen lang hospitalisiert

werden und konnte dadurch

seine wohlverdienten Ferien am Strand

nicht antreten. Seine gesundheitliche Situation

hat sich aber im Verlauf des Jahres

wieder stabilisiert. Im Herbst konnte er

zusammen mit seiner Freundin die verpassten

Ferien mit Ausflügen in der ganzen

Schweiz ein wenig kompensieren.

Montage

Egon Kummer

Das Jahr 2017 wurde von den Mitarbeitenden

der Montage mit ein wenig Wehmut

angegangen. Der Weggang des bisherigen

Abteilungsleiters schmerzte uns

alle.

Mit der Neuanstellung von Zenklusen

Pascal als Gruppenleiter wurde aber eine

sehr gute Lösung gefunden und schon

bald freute man sich über die neuen Impulse.

So starteten wir das Jahr 2017 mit

einer Belegschaft von über 20 Personen.

Weil die Scintilla AG, einer unserer Grosskunden,

eine neue Produktereihe startete,

mussten sich auch die Mitarbeitenden

der Montage an die neuen Verpackungsarbeiten

gewöhnen. Es galt, die

Arbeitsschritte in für unsere Mitarbeitenden

geeignete Teilschritte aufzuteilen.

Dieser Vorgang ist nun abgeschlossen

und wir arbeiten wieder in der gewohnten

Quantität und Qualität.

Eine beträchtliche Mehrarbeit bescherte

uns das Jodlerfest, welches 2017 in Brig-

Glis durchgeführt wurde. Durch die Mitarbeit

von mehreren Leuten aus dem Betrieb,

konnte das Atelier Manus in der Brockenstube

eine schöne Gaststube errichten.

Diese wurde dann während des Jodelfestes

auch vom Personal des Atelier

Manus geführt. Es war ein sehr gelungener

und erfolgreicher Anlass. Hier ergab

sich auch die Möglichkeit, einander mal

von einer anderen Seite kennenzulernen.

Ein spezieller Tag für sämtliche Angestellten

vom Atelier Manus war sicherlich der

gemeinsame Mitarbeiterausflug. An diesem

Tag begaben sich alle Mitarbeiter

vom Atelier Manus auf den Flugplatz von


15

Raron. Dort angekommen warteten

schon die Helikopter der Air Zermatt auf

uns. Bei prachtvollem Wetter konnte jeder

der wollte an einen Helikopter Rundflug

teilnehmen. Ebenfalls waren E-Bikes vor

Ort, welche sehr rege benutzt wurden.

Nach ausgiebigem Essen und Trinken

ging es dann gegen Abend wieder zurück

nach Hause.

Leider bescherte uns das Jahr 2017 nicht

nur schöne Momente. Im Sommer verstarb

nach kurzer Krankheit ein langjähriger

Mitarbeiter der Montage.

Abschliessend kann man aber sagen; die

Abteilung Montage durfte wieder ein unfallfreies

und gutes Jahr erleben.

Schreinerei

Renato Heynen

„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“. Dieses

bekannte Zitat von Sepp Herberger kann

auch für das Atelier Manus angewendet

werden. „Nach dem Bau ist vor dem

Bau“, denn irgendwo wird stets um-, an-,

auf- oder gar neu gebaut.

Kaum war die Farbe im neuen Verkaufsladen

in Visp getrocknet, standen schon

neue Projekte an. Das grösste im Jahr

2017 war sicher die Aufstockung des Holzlagers.

Da das Atelier Manus ständig

wächst, wurden die Platzverhältnisse immer

enger. Es fehlte vor allem an Lagerraum

für angelieferte Waren, für Produkte,

die zwischengelagert werden müssen

und für Fertigprodukte, die zu einem

späteren Zeitpunkt abgeholt werden. Einerseits

war unsere Spedition für all diese

Bedürfnisse zu klein, andererseits zu teuer

und zu kostbar, um beheizten und ebenerdigen

Raum für die Lagerhaltung zu

nutzen. Daher war es nötig, das bestehende

Holzlager aufzustocken.

Da während der Bauphase das Holzlager

nur bedingt nutzbar war, brauchte es für

die Holzbewirtschaftung, insbesondere

dem Palettenholz, Umstellungen. Dies

klappte dank unserem flexiblen Holzlieferanten

sehr gut. Auch wurde das Holzlager

vorgängig noch für die Jubiläumsfeier,

45 Jahre Atelier Manus, benötigt. Mit

Paletten für die Theke, Stehtische aus Palettenbrettern

und mit dem Massivholz in

den Regalen konnte eine sehr heimelige

Atmosphäre geschaffen werden.

Dank abteilungsübergreifender Mitarbeit

wurden zusätzliche Zelte, ein Schminkstand

und eine Hüpfburg für Kinder aufgestellt.

Mit grossem Interesse erkundeten die Besucher

die Abteilungen und hörten gespannt

und begeistert unseren Mitarbeitenden

zu, wie diese voller Stolz und

Freude die verschiedenen Arbeitsschritte

erklärten. Viele zufriedene Gesichter sind

die beste Werbung für das Atelier Manus.

Ein weiteres Highlight im vergangenen

Jahr war sicherlich das Eidgenössische

Jodlerfest in Brig-Glis, wo sich das ganze

Oberwallis im besten Licht präsentieren

konnte. Wir erhielten den Auftrag für die

Beschilderung des Jodlerfestes. Dieser beinhaltete

die Herstellung, Montage und

Demontage von Info-Kubussen, Info-Tafeln

und Verkehrsschildern. Schon Wochen

vor dem Anlass starteten wir mit der

Produktion der Info-Tafeln.

Eine Arbeit, die unsere Mitarbeitenden

sehr gerne ausführten. In Zusammenarbeit

mit der Buchbinderei, welche für die

Bedruckung der Tafeln zuständig war,

entstanden die Plakate und Wegweiser.

Dank der Mithilfe von Zivildienstleistenden

ging der Auf- und Abbau zwischen Raron

und Betten-Talstation sehr zügig voran.

Unser Ziel war es, nachhaltig zu produzieren,

um die Holzwerkstoffe nach dem Abbau

für neue Produkte wiederzuverwenden,

was uns sehr gut gelungen ist.

Das ganze Jahr hindurch wurde viel mit

Altholz gearbeitet. So wurden zum Beispiel

aus einer First, die das Dach einer

Alphütte über Jahrhunderte trug, zwei Türdoppel

angefertigt. Diese schützen nun

eine neu renovierte Hütte vor Wind und

Regen.


16

Auch Produkte aus Arvenholz sind zurzeit

sehr beliebt. Nicht nur wegen dem angenehmen,

natürlichen Duft, welches das

Arvenholz verbreitet, sondern auch weil

dieses das Raumklima verbessert, für erholsamen

Schlaf sorgt und den Herzschlag

beruhigt.

Da Insieme ihre Palettenproduktion auf

Ende 2017 eingestellt hat, fragten uns die

Firmen Scintilla AG und Eckhart an, ob wir

für sie ab 2018 rund 18'000 Einwegpalette

pro Jahr herstellen könnten. Schon lange

waren wir auf der Suche nach einem, für

unsere Mitarbeitenden geeigneten Serienauftrag.

Nun galt es Lösungen für die

Verdoppelung der Palettenproduktion zu

finden. Das grösste Problem war es, genügend

Arbeitsfläche zu finden, um einen

reibungslosen Arbeitsablauf zu schaffen.

Dank der neuen Lagerhalle können wir einen

Teil der Spedition für die Palettenproduktion

übernehmen und so mit der Übernahme

der 2 Palettenportalen der Insieme

einen optimalen Arbeitsablauf gestalten.

Schon zum Voraus „Äs härzlichs Dankeschön

dum ganzu Team – zämu schaffe

wär’s.

Anfangs 2018 wird die Trennwand zur Spedition

getreu nach dem Motto „Nach

dem Bau ist vor dem Bau“ versetzt.

Webatelier

Ursula Germann

100 – 1000 – 10000

Unser Jahr war geprägt von 3 grosse Aufträgen,

die uns teilweise über Monate hinweg

begleiteten und in Atem hielten. Für

die Procap Schweiz durften wir 100 Handtücher

in den Farben ihres Logos weben.

Dafür haben wir gleich 3 Webstühle eingerichtet

und so die Arbeit auf 6 Hände

verteilt.

Mit dem zweiten grossen Auftrag betraten

wir teilweise Neuland, indem wir zum

ersten Mal mit ausgedientem Gleitschirmstoff

gearbeitet haben. Allein dessen Beschaffung

in genügend grosser Menge

war aufwendig. Aus dem Stoff sollten

1000 einfache Rucksäcke für die Teilnehmer

von «Bärgüf» entstehen. Dazu haben

wir zuerst Prototypen hergestellt, anschliessend

entwickelten und optimierten

wir den ganzen Herstellungsprozess und

übten ihn mit unseren Mitarbeitenden ein.

Wir verteilten die verschiedenen Arbeitsschritte

auf alle Hände, so dass jede Frau

gemäss ihren Möglichkeiten an diesem

grossen Projekt mithelfen konnte. Abschluss

und zugleich Höhepunkt war die

Übergabe der 1000 fertigen Rucksäcke

an Dean Henzen von Velosport Visp.

Zur Belohnung erhielten wir von ihm gefühlte

1000 bunte Sugus und ein «Bärguf»-

Armband - vielen herzlichen Dank!

Ein grosser Verpackungsauftrag – innerhalb

einer Woche 10’000 Säcke befüllen

– konnte uns nach den obigen positiven

Erfahrungen nicht mehr stressen. Wie die

fleissigen Ameisen füllten wir stetig eine

Kiste nach der anderen, jede Mitarbeiterin

in ihrem Tempo.

Solche gemeinsam erfolgreich ausgeführten

Aufträge zeigen, dass wir trotz Einschränkungen

als Team sehr viel erreichen

können.

Daneben durften wir die Produktion unserer

Eigenprodukte nicht vernachlässigen,

denn in unseren Läden liefen die «Chuchiblätze»

wie frische Weggli. Zum Thema

«Arvu» entwickelten wir ein Duftsäckchen


17

und einen neuen farbenfroh und aufwendig

gemusterten Stoff für Kissen, die mit

Arvenspänen gefüllt werden. Passend

zum Jodelfest stellten wir drei verschiedene

Produkte mit Edelweiss-Stoff her.

Alle Mitarbeiterinnen sind gern in der Weberei,

motiviert und gewillt sorgfältig und

schön zu arbeiten. Natürlich gelingt das

mal besser, mal weniger und deshalb sind

wir froh, wenn unsere Kunden Verständnis

für kleine Unregelmässigkeiten haben. Wir

haben ein gutes Arbeitsklima und die Hilfsbereitschaft

ist sehr gross. Dafür möchte

ich an dieser Stelle dem ganzen Webereiteam

herzlich danken!

Die Weberei ist eine erstaunlich sportliche

Abteilung: Beim gemeinsamen Jubiläums-Ausflug

sind gleich 6 Mitarbeiterinnen

die Strecke von Glis nach Raron mit

dem Tandem-Velo gefahren! Für einige

war das doch eine ungewohnte Herausforderung

und es hat mich sehr gefreut,

dass sie diese gepackt und bewältigt haben!

QM-Bericht

Claudia Kiechler, Verantwortliche QM

In diesem Jahr auditierten wir vor allem

die Abteilung Brockenstube, machten einen

Rundgang durch die Werkstätten

und kontrollierten unser wichtiges Förderinstrument

die «Förderplanung Mitarbeiter»

in verschiedenen Abteilungen.

Dabei haben wir 10 Hinweise festgehalten.

Diese wurden den verantwortlichen

Abteilungsleitern zur Erledigung weitergeleitet.

Im Mai fand wieder unser interner Wiederholungskurs

BLS-AED für das gesamte

Team statt. Unsere kompetente Kursleiterin,

Fabienne Lorenz, erläuterte theoretisch

und praktisch die Wiederbelebungsmassnahmen.

Es ist uns ein grosses Anliegen,

dass unser Personal in diesem Bereich

bestens ausgebildet ist, damit in

Notfällen richtig gehandelt wird.

Im Jubiläumsjahr 2017 «45 Jahre Atelier

Manus» steckten wir uns das Ziel einen

Gesamtausflug durchzuführen. Dies ist mit

rund 150 Mitarbeitenden organisatorisch

eine echte Herausforderung.

Die Hinfahrt bestritten wir teils per Postauto

und teils per Tandem.

Ein Helikopterrundflug war der Höhepunkt

des Tages. Von etwa 120 Teilnehmern

trauten sich fast 110 Personen am Rundflug

teilzunehmen.

Die Köstlichkeiten vom Grill und die feine

Minipatisserie schmeckten herrlich. Wir erlebten

bei wunderschönem Wetter einen

fantastischen Tag. An dieser Stelle einen

herzlichen Dank an die Basis Raron der Air

Zermatt, Tandem 91 und der Bäckerei Imboden

in Glis.

Dieser unvergessliche Tag wird bestimmt

allen lange in guter Erinnerung bleiben.

Am 26. Januar 2016 besuchte uns erneut

Herr Rochat der SUVA Sitten. Mit seinem

Fachwissen und den breiten Kenntnissen

im Bereich Sicherheit konnte er uns wieder

wichtige Anregungen und Verbesserungsvorschläge

unterbreiten.

Am 23. März 2017 führten wir das jährliche

interne Audit durch. Ein besonderes Augenmerk

richteten wir in allen Bereichen

auf die Einhaltung des offiziellen Logos. In

den vergangenen Jahren entstand diesbezüglich

ein echter «Wildwuchs».

Am 28. Juni 2017 nahm ich an einem Weiterbildungstag

teil. Im Zentrum des Kurses


18

war der Wechsel von ISO 9001:2008 auf

ISO 9001:2015. Daraus resultiert für unser

Q-System, hauptsächlich im Bereich Risikobetrachtung,

grössere Veränderungen.

Im Oktober 2017 fand das zweite Überwachungsaudit

nach ISO 9001:2008 statt. Im

Hinblick auf den Wechsel auf ISO

9001:2015 beurteilte unser Auditor, Herr

Lehmann von der SQS Zürich, in welchen

Bereichen wir zwingend Anpassungen in

Betracht ziehen müssen.

Die Bereiche Sicherheit, Hauswirtschaft

und Kleinschreinerei überprüfte Herr Lehmann

detaillierter. Dabei hielt er 10 verschiedene

Hinweise schriftlich fest. Diese

wurden terminiert und den Verantwortlichen

zur Erledigung weitergeleitet.

Danke an Herrn Lehmann, der in gewohnter

Kompetenz und Achtsamkeit das Audit

durchführte.

Zum Jahresende möchte ich unserem

SIBE, den KOPAS und allen Abteilungsund

Gruppenleitern ein grosses Dankeschön

für die Bemühungen im Qualitätsmanagement

aussprechen.

Qualität in allen Formen zeichnet uns aus

und der Erfolg bestätigt unsere tägliche

Arbeit, bei der wir versuchen, uns stetig zu

verbessern und dabei Bewährtes nicht

ausser Acht zu lassen.

Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz

Odilo Truffer, SIBE

Doch hat er uns auch weitere Massnahmen

aufgezeigt. Unter anderem sind die

fehlenden Sicherheitsdatenblätter unserer

Lieferanten einzufordern und die Unterlagen

zur Zusammenarbeit mit Fremdfirmen

sind fertig zu erstellen.

Um der Sicherheit in unserem Betrieb gerecht

zu werden, forderten wir für einige

sicherheitsrelevanten Fragen am 23. Februar

2017 einen Spezialisten für Arbeitssicherheit

an.

Herr Giacometti beriet uns zu den Themen;

Arbeiten auf Dächern, Arbeiten auf

einer Pergola, Ausbildung mit der Hubarbeitsbühne

und Arbeiten auf der Leiter an

Bäumen. Er hat uns eine Reihe von Massnahmen

aufgelistet.

Daraufhin hat der Abteilungsleiter Gartenpflege

eine Weiterbildung für sein

Team organisiert:

• Arbeiten auf der Leiter an Bäumen

• Baumkronen pflegen und zurückschneiden

mit Anseilschutz

Einen „Rapport de visite“ gab es am 12.

September 2017. Herr Rochat zeigte unserer

Buchbinderei noch einige Mängel auf,

die es zu beheben galt. In der Zwischenzeit

sind diese alle erfüllt. In der Brockenstube

wird an den aufgelegten Massnahmen

fleissig gearbeitet. Bei dem ISO-Audit

von Herrn Lehmann erhielten wir noch

weitere Hinweise, welche inzwischen bereinigt

sind.

2017 war ein lehrreiches und aktives Jahr.

Zu Beginn des Monats Februar 2017 führte

die SUVA eine Kontrolle in unserem Betrieb

durch.

Herr Rochat konnte diverse positive Feststellungen

in unserem Betrieb erwähnen:

• Die Gefahrenermittlungen wurden

durchgeführt.

• Für die Umsetzung der Massnahmen

wurde ein Massnahmenplan erstellt.

• Die Notfallorganisation ist bestens organisiert.

• Eine Beurteilung durch Stress/No-

Stress wurde durchgeführt

Gefahrenermittlung festhalten


19

Somit hat unser Sicherheitssystem in diesem

Jahr 51 Gefahrenermittlungen erarbeitet.

77 Massnahmenplanungen sind

erfüllt und dokumentiert worden.

Einzig unser Jahresziel - die Instandhaltung

der Maschinen und Anlagen - wartet

noch auf den Durchbruch.

Im Vergleich zum Jahr 2016 hatten wir

2017 weniger Unfälle: NBU 11/5, BU 12/7.

Der schwerste Berufsunfall war eine gebrochene

Kniescheibe.

Dank den Fremdfirmenformularen konnten

wir mehrere Male betreffend Arbeitssicherheit

intervenieren. Das Thema Absturzsicherung

ist bei Fremdfirmen auf unserem

Areal teilweise ein "Fremdwort“.

Eine Firma mussten wir wegen ihres Fehlverhaltens

verwarnen.

Im November geschah im Metallraum ein

Ereignis mit Feuer. Dank der Intervention

des Mitarbeiters konnte das Feuer rasch

gelöscht werden.

Von unserer Sicherheitsgruppe hat ein

KOPAS, Hans Jordan, seine Aufgabe weitergegeben.

Ich danke Hans für seine

wertvolle Unterstützung und die geleistete

Arbeit. Ein Dankeschön auch an unsere

KOPAS. Pascal Zenklusen hat am 7./8. November

2017 bei SWISSI eine Weiterbildung

in Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

absolviert. Er wird die vakante

Stelle von Hans übernehmen. Ihm wünsche

ich viel Erfolg.

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20

Personal & Mitarbeitende

Statistik Personal & Mitarbeitende per 31.12.2017

Per 31.12.2017 arbeiteten im Atelier Manus insgesamt 157 Personen aus insgesamt 37

Walliser Gemeinden. Wir unterscheiden dabei zwischen dem Personal (Geschäftsführung,

Administration, Abteilungs- und Gruppenleitern) und den Mitarbeitenden. In den

letzten Jahren beobachten wir einen stetigen Wechsel von Vollzeitangestellten hin zu

mehr Teilzeitangestellten.

Mitarbeitende & Personal

Beschäftigungsgrade

Mitarbeitende

5%

11%

9%

49%

43%

35%

48%

Personal Frauen

Mitarbeitende Frauen

Personal Männer

Mitarbeitende Männer

16 - 49% 50 - 89% 90 - 100%

Betreuungsstruktur ohne

Administration & Geschäftsführung

Altersstruktur

20; 13%

9%

3%

19%

< 18

18 - 30

32%

31 - 40

41 - 50

19%

51 - 60

129; 87%

61 - 65

18%

Personal

Mitarbeitende


21

Jubilare 2017

Ein ganz herzlicher Dank gilt unseren treuen Mitarbeitenden, sowie dem Personalstab.

Sie alle sind durch ihren Einsatz und die langjährigen Treue wahre Vorbilder.

10 Dienstjahre

Armin Amacker, Bürchen

Hans Jordan, Termen

Abteilungsleiter Brockenstube

Gruppenleiter Kleinschreinerei

15 Dienstjahre

Anita Bumann, Visp

Renato Heynen, Eggerberg

Rolf Kalbermatten, Naters

Dejan Samanc, Naters

Buchbinderei

Abteilungsleiter Schreinerei

Montage

Schreinerei

20 Dienstjahre

Helga Imhasly, Brig-Glis

Georg Jaggi, Kippel

Irmgard Kalbermatten, Saas-Balen

Anton Manz, Brig-Glis

Buchbinderei

Abteilungsleiter Kleinschreinerei

Buchbinderei

Buchbinderei

25 Dienstjahre

Armin Clemenz, Stalden

Francis Ebiner, St. Leonard

Schreinerei

Abteilungsleiter Holzbildhauerei

30 Dienstjahre

Giuseppe Dall Agnolo, Naters

Eveline König, Brig-Glis

Franz Roten, Brig-Glis

Montage

Holzbildhauerei

Gruppenleiter Schreinerei


22

Finanzen

AKTIVEN Betrag PASSIVEN Betrag

Umlaufvermögen

Fremdkapital

Liquide Mittel

Fr. 1'463'831.41 Kreditoren Fr. 267'548.75

Forderungen / angef. Arb. Fr. 646'763.94 KK Stiftung MBM Fr. 180'290.60

KK Stiftung MBM Fr. 0.00 Zinslose Darlehen bisher Fr. 270'000.00

Wertschriften / Festgeld Fr. 1'011'504.90 Zinslose Darlehen Erweiterung Fr. 371'600.00

Warenvorräte

Fr. 60'847.60 Transitorische Passiven Fr. 128'809.90

Transitorische Aktiven Fr. 19'244.00

Fr. 1'218'249.25

Fr. 3'202'191.85

Rückstellungen / Fonds

Rückst. Sozialfonds

Fr. 179'770.08

Rückst. Spezialfonds / Löhne Fr. 164'928.08

Betriebsreservefonds Kanton Fr. 857'866.00

Anlagevermögen Schwankungsreserve Aktien Fr. 34'503.90

Immobilien

Fr. 46'200.00

Fr. 1'237'068.06

Neubau

Fr. 385'000.00

Umbau Zeughaus Brig Fr. 4'100.00

Erweiterungsbau / Zw.Trakt Fr. 843'100.00

Sanierung Altbau

Fr. 93'700.00 Eigenkapital

Übriges Anlagevermögen Fr. 272'302.00 Stiftungskapital Fr. 405'619.05

Fr. 1'644'402.00

Gewinn- & Verlustkonto

Gewinnvortrag

Fr. 2'409'073.29

Betriebsreservefonds Kanton Fr. 0.00

Betriebsbeiträge Vorjahre Fr. -464'876.25

Jahresergebnis

Fr. 41'460.45

TOTAL AKTIVEN

Ertrag

Sonderschule / MBM

Produktion

Erträge aus Leistungen an Personal & Dritte

Übriger Ertrag

Werkzeug & Materialaufwand

BRUTTOGEWINN

Personalaufwand

Unterhalt & Reparaturen

Aufwand für Anlagennutzung

Büro- & Verwaltungsaufwand

Werbung

Abschreibungen

Übriger Aufwand

Ausserordentlicher Erfolg

Betriebsbeitrag Kanton

JAHRESERGEBNIS

BILANZ PER 31.12.2017

Bilanzgewinn

Fr.

1'985'657.49

Fr. 4'846'593.85 TOTAL PASSIVEN Fr. 4'846'593.85

BETRIEBSRECHNUNG 2017

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

349'767.70

2'969'473.83

177'021.42

13'670.10

3'509'933.05

898'760.36

2'611'172.69

3'749'030.25

115'547.68

140'750.85

81'510.60

19'099.15

79'684.81

370'852.15

4'556'475.49

186'943.25

1'799'820.00

41'460.45


23

Organe

Stiftungsrat

Albert Bass, Präsident

Valentin Pfammatter, Vizepräsident

Christophe Müller

Dr. Anton Kreuzer

Nicole Zenhäusern

Geschäftsführung

Christian Escher, Geschäftsführer

Claudia Kiechler, Stv. Geschäftsführerin

Personal

Administration

Anja Albert

Fabienne Lorenz

Berufliche Massnahmen

Roger Seiler, Abteilungsleiter

Brockenstube

Armin Amacker, Abteilungsleiter

Willy Holzer, Gruppenleiter & KOPAS

Buchbinderei

Andreas Joost, Abteilungsleiter

Peter Callens, Gruppenleiter & KOPAS

Gartenpflege

Rinaldo Weissen, Abteilungsleiter

Fritz Erb, Gruppenleiter

Dominic Schmid, Gruppenleiter & KOPAS

Hauswirtschaft

Monika Zimmermann, Abteilungsleiterin

Ljilja Pandurevic, Gruppenleiterin

Holzbildhauerei

Francis Ebiner, Abteilungsleiter

Kleinschreinerei

Georg Jaggi, Abteilungsleiter

Hans Jordan, Gruppenleiter

Montage

Egon Kummer, Abteilungsleiter

Pascal Zenklusen, Gruppenleiter & KOPAS

Schreinerei

Renato Heynen, Abteilungsleiter

Roten Franz, Gruppenleiter

Odilo Truffer, Gruppenleiter & SIBE

Webatelier

Ursula Germann, Abteilungsleiterin

Ruth Heinzen, Gruppenleiterin


Revisionsstelle

Ritz und Partner Treuhand AG, Naters

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Presseveröffentlichungen

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