Großharthauer LandArt - 02 / 2020

MediaLight

Neues aus Großharthau und den umliegenden Gemeinden. Vereine und engagierte Bürger berichten - auch zu Corona-Zeiten muss es weiter gehen!

GROSSHARTHAUER

LandArt

Großharthau mit den Ortsteilen Bühlau, Schmiedefeld,

Seeligstadt und der Gemeinde Frankenthal

Ausgabe 02 | 2020

© Designed by Freepik

Aus unseren Themen:

• Bauliche Aktivitäten in

der Gemeinde Großharthau

• Seeligstadt blüht auf &

eröffnet wieder seine Sportstätten

• Teamcamps und

Workshopangebote

• LEADER Region Westlausitz

Projektaufruf & Wettbewerb


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 02 | 2020 Seite 2

Vorwort des Herausgebers

Sehr geehrte Leser und Leserinnen,

die Coronakrise hat uns nun schon mehr als 3 Monate im Griff. Trotz

vieler Lockerungen, die in den letzten 3 Wochen vorgenommen

wurden, so das kleinere Zusammenkünfte, Urlaubsreisen und einiges

mehr wieder möglich wurden, ist ein Ende der Zulassung von

Großveranstaltungen nicht absehbar. Auch die Maskenpflicht in öffentlichen

Verkehrsmitteln und beim Einkaufen sowie die Abstandsregelungen

und einiges mehr bleiben weiterhin bestehen.

Die große Mehrheit der Bürger hat sich darauf eingestellt, kommt den

Einschränkungen nach und versuchen trotzdem daraus das Beste für

sich und ihre Familie zu machen.

Auch in unserer Agentur gab es den einen oder anderen Einschnitt

durch die Coronakrise zu bewältigen. Anzeigenschaltungen bei kleineren

Fachgeschäfte, bei vielen Dienstleistern und besonders in der

Tourismus-, der Hotel- und Gastronomiebranche sowie dem Kulturund

Veranstaltungsbereich waren verständlicher Weise stark rückläufig.

Da die Mehrheit unserer Produkte, wie Zeitschriften, Journale,

Magazine, Broschüren etc. anzeigenfinanziert sind wirkte sich das

schon bedeutsam auf den Umsatz aus. Auch bei der Zuarbeit von

textlichen Beiträgen war ein nachlassen zu verzeichnen. Auch in dieser

Ausgabe der „Großharthauer LandArt“ sehen Sie, dass der redaktionelle

Teil und der Anzeigenteil sich verringert haben.

Dennoch gehen wir diese Dinge zuversichtlich und optimistisch an

und sind uns sicher, das wir in Zusammenarbeit mit der Gemeinde,

mit den Vereinen in der Gemeinde und engagierten Personen sowie

den Firmen, Händlern und Gewerbetreibenden der Region diese

Zeitschrift weiter erfolgreich herausgeben werden.

Wir wünschen Ihnen beim Lesen der Zeitschrift ein wenig Muße,

Spaß und Unterhaltung. Gern können Sie uns Tipps und Hinweise

Die Freude und das

Lächeln

Sommer

sind der

des Lebens

geben um das eine oder andere noch besser zu machen oder sich

auch redaktionell mit einbringen.

Lassen Sie sich von Covid 19 nicht unterkriegen.

Hans-Henner Niese + das Team von Media-Light Löbau

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Impressum

Herausgeber: Werbeagentur Media-Light

Löbau, Ziegeleiweg 7c, 02708 Großschweidnitz.

Tel: 03585 40 19 67, Fax 03585 46 88 87,

E-Mail: post@media-light-loebau.de,

Web: www.media-light-loebau.de, www.facebook.com/MediaLightLoebau.

Die Ausgabe

wurde erarbeitet in Zusammenarbeit mit den

Gemeindeverwaltungen Großharthau und

Frankenthal.

Satz & Gestaltung: i.A. Sharon Hille - Druckpol

Titelfotos: Gemeinde Großharthau, Vereine,

Pixabay

Fotos: siehe Urheberhinweis, Redaktion,

Gemeinden, Vereine

Anzeigenakquise: Hans-Peter Schulz

Verteilung: Kostenlos in Großharthau mit

Ortsteilen, sowie Frankenthal, Auslagestellen

in Goldbach, Weickersdorf, Klein- und

Großdrebnitz

Für die Richtigkeit der Werbeaussagen

übernimmt die Werbeagentur Media-Light

Löbau keine Gewähr. Haftungsausschluss

besteht auch für redaktionelle und technische

Fehler, der Nachdruck, auch auszugsweise,

ist untersagt.

© Werbeagentur Media-Light Löbau, 2020, all

rights reserved.

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Seite 3

Informationen der Gemeinde

Gemeinde Großharthau

Baugeschehen

In der Gemeinde gibt es reges Baugeschehen. Die Bauarbeiten bei

der Ortsdurchfahrt Seeligstadt liegen im Plan und gehen zügig voran.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei den Mitarbeitern der Firma Bistra

Bau ganz herzlich für ihre sehr gute und umsichtige Arbeit bedanken.

Neben dem Straßenbau in Seeligstadt wird aber auch weiterhin an

verschiedenen Stellen in der Gemeinde der Breitbandausbau voran

getrieben. Dabei ist es oft nicht einfach bei der Trassenführung und es

kann zu kurzzeitigen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass der

Landkreis in Verbindung mit der Telekom der Auftraggeber ist und die

Gemeinde nur übersichtlich mit informiert wird.

Wir sind bemüht, aktuelle Informationen an den Bekanntmachungstafeln

und auf der Internetseite der Gemeinde zu veröffentlichen.

Bei Beinträchtigungen oder persönlichen Anliegen bitten wir unsere

Bürger, den Kontakt mit den bauausführenden Firmen zu suchen.

Zum zweiten Mal hat die Region Westlausitz im Rahmen eines Regionalbudgets

Fördermittel für Kleinprojekte bis zu 20 TEUR ausgeschrieben.

Anträge konnten unter anderen durch Kommunen und

Vereine eingereicht werden.

Aus unserer Gemeinde wurden gleich acht Anträge gestellt, die auch

alle bewilligt werden konnten.

Dabei wurden der Gemeinde vier Anträge, dem Feuerwehrförderverein

Großharthau zwei und dem Sportverein Großharthau auch zwei

Anträge bewilligt.

Die Gemeinde möchte in der Grundschule im Speiseraum, in den

Klassenzimmern und im Treppenhaus Schallschutzmaßnahmen im

Wert von 16,5 TEUR umsetzen.

Für den Inselteich sollen zwei Ruderboote, zwei Tretboote und ein

Schlauchboot für insgesamt 13,6 TEUR angeschafft werden.

Für eine teilweise Sanierung der Trauerhalle in Großharthau stehen

knapp 20 TEUR zur Verfügung. Hier sollen die Eingangstür, die Fenster,

der Fußboden und die Bestuhlung erneuert werden.

Im vierten Antrag der Gemeinde sollen sieben neue Markstände angeschafft

werden, diese werden durch die Werkstatt des Epilepsiezentrum

Kleinwachau hergestellt.

Der Feuerwehrförderverein Großharthau hat einen Antrag auf ein

neues Festzelt für 3 TEUR und einen zweiten Antrag zur Beschaffung

eines Transportanhängers für die Jugendfeuerwehr bewilligt bekommen.

Der Sportverein Großharthau hat Anträge für einen Nassmarkierungswagen

und für die Erneuerung der Ballfangnetzanlage bewilligt

bekommen, für insgesamt 4 TEUR.

Babyempfang

Liebe Eltern,der diesjährige Babyempfang konnte leider zu der gewohnten

Zeit aufgrund der aktuellen Situation nicht durchgeführt

werden. Es ist beabsichtigt einen neuen Termin zu finden, wir werden

Sie rechtzeitig dazu informieren und hoffen auf Ihr Verständnis.

© Fotos Gemeinde Großharthau

Neben diesen zwei großen Bautätigkeiten wird zu dem auch noch die

neue Brücke der B6 über die Gleisanlagen errichtet. Auch hier wird

es zu Verkehrsbeeinträchtigungen durch den Ampelbetrieb kommen.

Wir wurden informiert, dass es hier leider einen Bauverzug gibt.

Eine rege Bautätigkeit ist auch im zweiten Baugebiet zu verzeichnen

und die jetzt noch leeren Bauflächen werden immer seltener.

Die Planungen und Abstimmungen für das dritte Wohngebiet werden

weiter vorangetrieben, aufgrund der aktuellen Situation macht sich

aber eine zweite Auslegung erforderlich.

Durch den Bauhof wurde bereits der Fußweg Poststraße saniert, derzeit

wird der Fußweg Bahnhofstraße noch gepflastert.

In den Sommerferien ist geplant, den zweiten Teil des Platzes am

Pflegeheim / Grundschule zu sanieren.

Erneuerung Parkbeleuchtung

Die Gemeinde möchte im nächsten Jahr die Parkbeleuchtung im

Schlosspark Großharthau erneuern. Der Gemeinderat hat in seiner

letzten Sitzung dazu den Beschluss gefasst.

Durch die Verwaltung wurde ein entsprechender Fördermittelantrag

bei der Region Westlausitz gestellt. Der Koordinierungskreis hat diesen

Antrag bereits stattgegeben und sein positives Votum erteilt.

Die Kosten der Erneuerung betragen ca. 91 TEUR und werden mit

80 % gefördert.

Regionalbudget Region Westlausitz

Neugestaltung Außengelände ehemalige

Schule Schmiedefeld

Nach kurzer Bauzeit ist es bald geschafft, das Außengelände an der

ehemaligen Schmiedefelder Schule ist fast fertig gestellt.

An dieser Stelle möchte ich mich beim Bauhof der Gemeinde bedanken,

der im Vorfeld schon einige Arbeiten erledigt hat und bei den

Bauausführenden Firmen, Firma Bohr und der Firma Marcel Großer

für Ihre sehr gute Arbeit. In den nächsten Tagen wird noch die Überdachung

durch die Firma Menzel angebracht.

Mit diesem Projekt, welches durch die Region Westlausitz mit

80 % gefördert wurde, konnte das Dorfzentrum in Schmiedefeld

weiter aufgewertet werden. Nun bleibt zu hoffen, dass es bald rege

genutzt wird, dabei wünsche ich schon jetzt viel Spaß.

Jens Krauße

Bürgermeister


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 02 | 2020 Seite 4

Der Natur- und Heimatverein Seeligstadt

Seeligstadt blüht auf

Der Natur- und Heimatverein Seeligstadt

hat sich zur Aufgabe gemacht, die dörfliche

Entwicklung zu unterstützen und gleichzeitig

Naturschutz-Aspekte zu berücksichtigen. Bereits

in der Vergangenheit wurden dazu Projekte

wie die Renaturierung des Seeligstädter

Das Seeligstädter Kriegerdenkmal wird in künftiger Blütenpracht erstrahlen,

Dominik Poese nahm die gärtnerische Gestaltung in fachkundige Hände. Die

Seeligstädter werden gebeten, im Hochsommer die Pflanzen mit zu gießen.

Mühlgraben durchgeführt. Mit der Freigabe

weiterer Bauabschnitte werden weitere Projektideen

umgesetzt. „Dazu sprachen wir im

April diesen Jahres Gemeinderat Ilko Keßler

an. Überrascht waren wir dann schon, dass

dieser innerhalb von 24 Stunden einen Projektantrag

auf den Weg brachte und uns nach

zwei Tagen die Finanzierung bestätigte. So

schnell geht es wohl

nur in Seeligstadt“,

so Ivette Kühne, die

ergänzt, dass Martin

Fauck und Dominik

Poese die pflanzliche

Verschönerung

des Kriegerdenkmals

übernahmen. „Als

Vereinsvorsitzende

möchte ich mich bei

allen Beteiligten ganz

sehr für diese Unterstützung

bedanken“.

Im Zuge des Straßenbaus

werden nun

nach und nach die Hanglagen in Seeligstadts

Mitte dem Straßenverlauf angepasst. Geplant

ist es, diese anschließend gärtnerisch umzugestalten

und Naturblühwiesen anzulegen.

„Hier gibt es sicher die Unterstützung der

Gemeinde Großharthau, die solche nachhaltigen

Konzepte in der aktuellen Fortschreibung

des EEA – European Energy Award-Konzeptes

einbringt“, sagt Ilko Keßler. Zusätzlich

verweist er auf das bestehende Konzept der

dörflichen Entwicklung von Seeligstadt, in

dem natürlicher Lebensraum und dörfliche

Entwicklung gemeinsam gedacht und miteinander

verbunden wurden. An deren Erstellung

waren damals alle Vereine, Kindergarten,

Feuerwehr, Kirche und viele engagierte

Bürger eingebunden.

Das zur Umsetzung des Projektes einmalig

helfende Hände benötigt werden, wird

schon mal vorsichtig laut angedacht. Darüber

wird der Natur- und Heimatverein rechtzeitig

alle Haushalte informieren und um Unterstützung

bitten.

Sportverein Seeligstadt

Sportverein Seeligstadt

öffnet alle Sportstätten

Die ersten Kugeln rollen wieder auf den Kegelbahnen in Schmiedefeld. Der Sportverein Seeligstadt hat in

der Corona-Pause Instandhaltungsarbeiten durchgeführt, die noch nicht abgeschlossen sind.

Die vergangenen Wochen gingen an Seeligstadts

Sportlerinnen und Sportler nicht

spurlos vorbei. „Wir mussten alle sportlichen

Aktivitäten einstellen, dazu die für März geplante

Jahreshauptversammlung und das

diesjährige Sportfest absagen. Besonders die

ausgefallenen Einnahmen durch Verpachtung

und Vermietung werden sich auf das diesjährige

Betriebsergebnis negativ auswirken“, sagt

Ilko Keßler, Vorsitzender des SV Seeligstadt.

Dennoch wurden geplante Reparatur- und

Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt,

insbesondere Nacharbeiten an der Kegelbahn

Schmiedefeld vorangebracht. Durch

den Bauhof wurden die Außenarbeiten abgeschlossen

und die Herstellerfirma überarbeitete

nochmals die Bahnbelege. Weitere Arbeiten

sind angedacht, allerdings noch nicht

beauftragt. Aktuell finden dazu Gespräche

mit Bürgermeister Jens Krauße und dem Kegelbahnhersteller

statt.

„Mit den Lockerungen der Staatsregierung

haben wir für unsere Sportstätten die notwendigen

Hygienekonzepte erarbeitet, diese

mit der Gemeinde abgestimmt und alle Mitglieder

informiert. Die Sportstätten wurden

umfänglich mit Hygiene- und Desinfektionsmitteln

ausgestattet“, ergänzt Ilko Keßler, der

sich für die Unterstützung durch den Vorstand

bedankt. Anfangs konnten Sektionen

mit Einzelsportcharakter wieder trainieren,

seit Anfang Juni nun auch alle Mannschaftssportarten.

„Besonders für Fußball und Kegelsport

war uns das sehr wichtig, die Mitglieder

standen bereit und wollten endlich

wieder an den Start gehen“. Die Sportlerinnen

und Sportler des SV Seeligstadt werden

nun die Jahreshauptversammlung Ende des

Jahres nachholen, ein Termin wird noch

durch den Vorstand festgelegt. Turnusmäßig

stehen dabei Vorstandswahlen an, für die

noch engagierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter

gesucht werden. Interessierte können

sich direkt beim Vorsitzenden des Sportverein

Seeligstadt melden.

Fotos: Vereine


Seite 5

Neues aus Seeligstadt

Seeligstadt

Glasfaserausbau in Seeligstadt gestartet

Am 8. Juni war es soweit, Mitarbeiter der

Firma DERLA Bau starteten in Seeligstadt mit

der Verlegung der Hausanschlüsse für schnelle

Internetverbindungen. In kurzfristigen Absprachen

mit den Eigentümern werden in

den nächsten Wochen die Leerrohre für das

Glasfaserkabel eingebracht. Anschließend

folgen Bohrungen in Keller oder Bodenplatte,

um die Kabel ins Haus zu führen. Diese werden

anschließend fachmännisch mit Muffen

abgedichtet, bevor die Installationen in den

Häusern abgeschlossen werden. Parallel

werden die Kabelarbeiten im öffentlichen

Raum vorgenommen, was zu Beeinträchtigungen

im Straßenverkehr führen kann.

Ilko Keßler, Fraktionsvorsitzender im Großharthauer

Gemeinderat informierte nach

Rücksprache mit Bürgermeister Jens Krauße

die betroffene Nachbarschaft: „Ich habe

mich in der Gemeindeverwaltung dafür eingesetzt,

dass wir diese Arbeiten trotz der aktuellen

Straßenarbeiten in Seeligstadt durchführen

werden. Dafür bitte ich um Verständnis.

Die Alternative ist, dass Seeligstadt erst Mitte

2021, also mit dem Fortschreiten des Straßenbaus,

erschlossen wird. Die ausführende

Baufirma DERLA Bau hat in Arnsdorf und

Großharthau gute Resonanzen erhalten, man

kann mit den Bauleitern vieles individuell abstimmen“,

sagt Ilko Keßler weiter.

Das die kurzfristigen Hausinformationen

der Baufirma in den Briefkästen nicht ganz

korrekt waren, möchte Keßler jedoch nicht

verschweigen. So wurden die Baumaßnahmen

für die 23. Kalenderwoche zwar angekündigt,

allerdings örtlich mit Arnsdorf verwechselt.

Was am frühen Montagmorgen bei

den ersten Betroffenen im ersten Moment für

überraschte Gesichter- dann aber im Laufe

des Baugeschehen für Akzeptanz und Vorfreude

sorgte.

© Fotos Gemeinde Großharthau

So viele Vogelzähler wie noch nie zuvor bei der „Stunde der Gartenvögel“

Haussperling liegt vorn, Blaumeise

verzeichnet große Verluste

Bei der „Stunde der Gartenvögel“ 2020, die

vom 8. bis 10. Mai stattfand, wurde der bisherige

Teilnehmerrekord der Aktion aus dem

Vorjahr verdoppelt. In Sachsen haben 9.675

Personen (Stand 4. Juni) ihre Zählergebnisse

von 6.074 Gärten, Parks oder von Balkons

und Fenstern übermittelt. 2019 hatten rund

4.800 Naturfreundinnen und -freunde teilgenommen.

„Das ist ein tolles Ergebnis“, freut

sich Bernd Heinitz, Landesvorsitzender des

NABU Sachsen, „sicherlich haben auch die

Beschränkungen aufgrund des Coronavirus

zu einem verstärkten Interesse für die Natur

vor der Haustür und damit zu den hohen

Teilnehmerzahlen geführt. Für die Zukunft

wünschen wir uns, dass diese Begeisterung

für die heimische Natur anhält und dass die

Menschen ihren Garten oder Balkon naturschutzgerecht

gestalten und bewirtschaften.“

Im Durchschnitt konnten die sächsischen

Teilnehmenden der Aktion in diesem Jahr

innerhalb einer Stunde 33 Vogelindividuen

entdecken, sachsenweit wurden 153 verschiedene

Vogelarten gemeldet.

Wie immer in den vergangenen Jahren war

dabei der Haussperling mit fünf Exemplaren

pro Garten der am häufigsten gemeldete

Gartenvogel, gefolgt vom Star auf Platz

2, von Kohlmeise und Amsel, die nahezu

gleichauf liegen, sowie Feldsperling. Sachsens

zuverlässigster Gartenvogel ist dabei die

Amsel: Sie wurde in 87 Prozent aller Gärten

innerhalb einer Stunde gesehen.

Sorgenkind 2020: die Blaumeise

Besonders im Fokus stand bei der diesjährigen

Zählung die Blaumeise. Im März und

April wurden auffällig viele an Krankheit

verstorbene Vögel

dieser Art an den

NABU gemeldet. Bis

heute gingen bundesweit

über 21.000

Meldungen mit

knapp 40.000 betroffenen

Vögeln ein.

Das vogelspezifische

Bakterium Suttonella

ornithocola konnte

als Auslöser dieser

Epidemie identifiziert werden.

„Bundesweit betrachtet sind 22 Prozent weniger

Blaumeisen pro Garten gemeldet worden“,

berichtet Lars Lachmann, Leiter des

Bereichs Vogelschutz beim NABU. „Statt

2,16 Blaumeisen pro Meldung sind es in diesem

Jahr nur noch 1,66 – mit Abstand der

niedrigste Wert seit Beginn der Zählungen

im Jahr 2005.“ Auch in Sachsen wurden 27

Prozent weniger Blaumeisen, im Schnitt 1,73

Exemplare pro Garten oder Balkon, gezählt,

obwohl der Freistaat kaum von der Vogelkrankheit

betroffen war.

Um das Blaumeisensterben als Ursache

des Rückgangs zu identifizieren, haben die

Forscher für jeden Postleitzahlbereich die

Veränderungen der Blaumeisenzahlen mit

der Anzahl der Meldungen kranker Meisen

korreliert. Es ergab sich ein eindeutiger

Zusammenhang: „Je mehr Berichte toter

Meisen, desto größer waren dort auch die

Bestandsrückgänge“, so Lachmann, „in Gebieten

ohne Totfundmeldungen gab es im

Mittel auch keinen Rückgang. Wir können

daher sicher davon ausgehen, dass das diesjährige

Blaumeisensterben mindestens einen

Teil des beobachteten Rückgangs erklärt.“ Es

bleibt die Hoffnung, dass sich die überlebenden

Blaumeisen zur jetzigen Brutzeit gut vermehren,

um die Verluste möglichst schnell

wieder auszugleichen. „Vogel- und insektenfreundliche

Gärten mit vielen Laubbäumen

und Blütenpflanzen helfen ihnen dabei sehr“,

sagt Lachmann.

Sinkende Zahlen verzeichnen neben der

Blaumeise in Sachsen auch der Star und –

wie schon in den Vorjahren – der Grünfink.

Nach dem historischen Tiefflug im Vorjahr

ging es dagegen für den Mauersegler wieder

leicht bergauf.

Deutschlandweit beteiligten sich rund

161.000 Menschen in 108.000 Gärten, Parks

oder von Balkons an der Zählung. Auch hier

liegt der Haussperling vorn vor Amsel, Kohlmeise,

Star und Feldsperling.

Detaillierte Ergebnisse auf Bundes-, Landesund

Landkreisebene sind unter www.stundedergartenvoegel.NABU-Sachsen.de

zu

finden und könne n mit vergangenen Jahren

verglichen werden. Die nächste Vogelzählung,

die „Stunde der Wintervögel“, steht

vom 8. bis 10. Januar 2021 ins Haus.

© Blaumeise, Pixabay


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 02 | 2020 Seite 6

Ehrenamt ist keine Verfügungsmasse

Das kostenlose Fortbildungsprogramm

für Vereine startet wieder!

Bereits seit 2019 bietet der Valtenbergwichtel e.V. unterschiedliche

Weiterbildungen für ehrenamtlich Engagierte im Bautzener Oberland

an. Nach einer kurzen pandemiebedingten Zwangspause können

nun die nächsten Veranstaltungen stattfinden.

„Für die beiden kostenfrei nutzbaren Weiterbildungen „Zeig, was du

hast!“ und „Datenschutz im Verein“, welche aufgrund der Verordnung

im Rahmen des erweiterten Infektionsschutzgesetzes ausfallen mussten,

wird es selbstverständlich neue Termine geben.“ Sagt Christian

Schäfer vom Valtenbergwichtel e.V.

„Für ersteres Angebot „Zeig, was du hast!“ war ein Ersatztermin –

der 02.10.2020 von 16:30 bis 20:00 Uhr im Jugendhaus Neukirch/

Lausitz - schnell zu finden und ist seither bereits online unter www.

valtenbergwichtel.de einsehbar. Zum zweiten Seminar „Datenschutz

im Verein“ konnte bisher leider noch kein Ersatztermin gefunden werden,

das wird sich aber bald ändern.“

Alle Termine, deren Aktualisierungen und Informationen zum kompletten

Veranstaltungsprogramm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung

finden Sie auf der Homepage www.valtenbergwichtel.de

Die Möglichkeit ehrenamtliches Engagement kostenfrei und unkompliziert

zu fördern wurde durch LEADER - ein Förderprogramm der

Europäischen Union für den ländlichen Raum ermöglicht.

Gerne steht ihn Christian Schäfer für Rückfragen und spezielle Wünsche

für Ihren Verein unter 035951 32055 zur Verfügung.

48-Stunden-Aktion 2020 –

TERMINVERSCHIEBUNG –

neuer Termin: 9. bis 11. Oktober 2020

Aufgrund der aktuellen Situation wird die diesjährige 48-Stunden-Aktion

im Landkreis Bautzen in den Herbst verschoben. Darauf einigten

sich die Organisatoren mit der Ostsächsischen Sparkasse, der Kreissparkasse

Bautzen sowie der Landkreisverwaltung als langjährige und

wichtige Unterstützer des Projektes. „Ehrenamtliches Engagement

wird im Moment mehr als je gebraucht und es zeigt sich, wie wertvoll

es für unsere Gesellschaft ist. Uns ist bewusst, dass hinter jedem

einzelnen Projekt im Rahmen der 48-Stunden-Aktion viel Vorbereitung

und Engagement steckt und wir wollen den Aktionsgruppen die

dafür nötige Zeit einräumen. Aktuell ist dafür kein Platz und viele der

ehrenamtlich tätigen Personen werden an anderer Stelle dringender

gebraucht!“, begründet Candy Winter als Koordinatorin der landkreisweiten

Aktion die Entscheidung.

Nun werden erst vom 9. bis 11. Oktober 2020 unter dem Motto

„…jetzt erst recht!“ wieder zahlreiche Kinder und Jugendliche aus

Jugendclubs, Cliquen, Jungen Gemeinden, Jugendfeuerwehren,

Sport-vereinen, Initiativen und Schulen im Landkreis Bautzen gut

sichtbar für alle in leuchtend roten, von den Sparkassen gesponsorten

Shirts, etwas Bleibendes und Gemeinnütziges für ihren Heimatort

schaffen und initiieren. Die Anmeldefrist wurde bis 18. September

2020 verlängert.

Trotz Terminverschiebung wird auch in diesem Jahr der „Sonderpreis

der Sparkassen“ vergeben. Aktionsgruppen können sich dafür bis

Ende Oktober 2020 mittels auf der Homepage bereitgestellten Formular

bewerben. Zu den Bewertungskriterien gehören Aspekte wie

Gemeinnützigkeit, die Wirksamkeit des Projektes in der Öffentlichkeit,

Nachhaltigkeit und der Ideenreichtum der Aktionsgruppe. Nicht

bewertet werden jedoch die Zahl der beteiligten Jugendlichen oder

die finanzielle Dimension der Umsetzung. Auch muss das Preisgeld

nicht zwangsläufig für die Aktion eingesetzt werden, sondern steht

der Initiativgruppe zur freien Verfügung. Wer also schon bei der Planung

seines Projektes die oben aufgeführten Kriterien einfließen lässt,

steigert seine Chancen! Erstmal stiftet die Ostsächsische Sparkasse

zudem einen weiteren Preis in der zusätzlichen Kategorie „Tier- und

Umweltschutz“.

Weitere Informationen finden sich auch unter www.48h-bautzen.de.

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Seite 7

Arbeitsrecht

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Bild © Pixabay

Urlaub – und bis wann er genommen

werden muss

Witzecke

„Wie war denn dein Urlaub?“

„Hör bloß auf! Meine Frau wurde zur Schönheitskönigin

gewählt. Du kannst dir ja vorstellen, was

das für ein Kaff war.“

„In diesem Jahr werde ich im Urlaub nichts tun.

Die erste Woche werde ich mich nur im Schaukelstuhl

entspannen.“

„Ja, und in der zweiten Woche?“

„Dann werde ich eventuell ein wenig schaukeln.“

Arndtstraße 15 • 01099 Dresden

Telefon 03 51 / 80 600-0 • Fax 80 600-80

Gemäß § 3 Abs. 1 BUrlG hat jeder Arbeitnehmer einen Urlaubsanspruch

von mind. 24 Werktagen (20 Arbeitstage) pro Jahr. Dabei wird

der volle Urlaubsanspruch nach Ablauf von 6 Monaten erworben.

Bis dahin besteht lediglich ein Anspruch auf 1/12 des Jahresurlaubs

für jeden vollen Monat des bestehenden Arbeitsverhältnisses. Ein Anspruch

auf Urlaub besteht nicht, sofern dem Arbeitnehmer für das

laufende Kalender bereits von einem früheren Arbeitgeber Urlaub

gewährt worden ist.

Über den im BUrlG normierten Mindesturlaub von 20 Arbeitstagen

hinaus kann durch Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag auch ein höherer

Anspruch auf Urlaub, sog. vertraglicher Mehrurlaub gewährt werden.

Gemäß § 7 Abs. 3 BUrlG muss der Urlaub grundsätzlich im laufenden

Kalenderjahr gewährt und genommen werden. Eine Übertragung auf

das nächste Kalenderjahr ist nur statthaft, wenn dringende betriebliche

oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe dies

rechtfertigen. Im Falle der Übertragung muss der Urlaub in den ersten

drei Monaten des Folgejahres gewährt und genommen werden. Erkrankt

ein Arbeitnehmer während des Urlaubs, so werden die durch

ärztliches Zeugnis nachgewiesenen Tage der Arbeitsunfähigkeit auf

den Jahresurlaub nicht angerechnet.

Urlaub, welcher insbesondere auf Grund von Krankheit nicht genommen

werden kann, wird daher auf das Folgejahr übertragen. Hierfür

hat das Bundesarbeitsgericht zwischenzeitlich bereits nach Aufhebung

der Verfallregel durch den EuGH eine gefestigte Rechtsprechung

dahingehend entwickelt, dass die Mindesturlaubsansprüche

15 Monate übertragen werden können. Anders für den vertraglichen

Mehrurlaub. Die Rechtsprechung des BAG zur Unverfallbarkeit des

Urlaubes bei Langzeitkrankheit gilt nur für den gesetzlichen Mindesturlaub,

sowie Sonderurlaubstage z. B. nach dem Schwerbehindertenrecht,

nicht jedoch für den vertraglichen Mehrurlaub. Dieser

verfällt grundsätzlich mit Ablauf des 3. Monat des Folgejahres, in der

Regel jedoch bereits zum Jahreswechsel, wobei nach einer neueren

Rechtsprechung des BAG hierzu weiter erforderlich ist, dass der Arbeitgeber

die Urlaubsansprüche korrekt berechnet und den Arbeitnehmer

auffordert, den Urlaub in Anspruch zu nehmen. Insoweit hat

der EuGH eine sog. urlaubsrechtliche Mitwirkungsobliegenheit des

Arbeitgebers normiert, wonach der Urlaub nur verfallen kann, sofern

eine ausreichende Aufforderung und Hinweismitteilung des Arbeitgebers

vorliegt.

Urlaub kann nach § 7 Abs. 3 BUrlG demnach nur verfallen, wenn der

Arbeitgeber dem Arbeitnehmer konkret aufgefordert hat, den Urlaub

zu nehmen, und ihn klar und rechtzeitig darauf hingewiesen hat, dass

Urlaub anderenfalls mit Ablauf des Kalenderjahres erlischt. Dies gilt

auch für vertraglichen Mehrurlaub sofern keine Abweichende Vereinbarung

vorliegt (BAG, Urteil vom 25.06.2019 - AZ: 9 AZR 546/17).

Arbeitgeber sollten daher für die zurückliegenden Jahre vermeintlich

verfallenen Urlaub genau berechnen und Arbeitnehmer zu Urlaubsnahme

entsprechend, ordnungsgemäß und rechtzeitig auffordern.

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GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 02 | 2020 Seite 8

Vereinsgeschehen des Kleintierzüchtervereins

Schmiedefeld und Umgebung e.V.

Neues vom Verein

Leider fehlten wir in der ersten Ausgabe im

Jahr 2020 aufgrund vom Kommunikationsschwierigkeiten.

Dennoch sind wir auch in

diesem Jahr wieder stark vertreten, stärker

noch als im Vorjahr und werden über unseren

Verein und das Vereinsleben sowie unsere

Tiere berichten. Im Jahr 2020 konnten

wir bislang drei Versammlungen abhalten

und zur großen Freude ebenso viele Neumitglieder

in unseren Reihen aufnehmen! Das

ist neuer Rekord für das erste halbe Jahr und

auch für die Zukunft haben sich schon potenzielle

Neumitglieder angekündigt in unseren

Verein einzutreten,

wenn wir wieder normale

Versammlungen

abhalten dürfen.

In den Sektionen Kaninchen

und Tauben

können wir euch nun

einige neue Rassen

und Farben präsentieren,

wenn wir

hoffentlich unsere Ausstellung durchführen

dürfen. Ebenso hoffen wir sehr, dass wir im

September unsere jährliche Tierbesprechung

mit renommierten

Zuchtrichtern

durchführen

können. Auch im

September soll

das traditionelle

Hähnewettkrähen

in Bühlau zum Dorffest stattfinden, ob

und wie das alles über die Bühne gehen kann

und wird, werden wir sehen und liegt nicht in

unseren Händen. Da Versammlungen in den

letzten Monaten untersagt waren und nicht

viel mehr passiert ist von dem es momentan

zu berichten gibt, unsere Nachzucht und die

Jungtiere trotzdem prächtig wachsen und gedeihen,

gibt es heute einfach mal paar mehr

Bilder zu sehen.

Bilder © Verein

„Generation Zukunft – die Profis von morgen“

Kostenlose Themencamps & Workshopangebote für

Jugendliche und junge Erwachsene

Wie soll es nach der Schule weitergehen?

Wie finde ich meinen Traumjob und welche

Rolle wird Umwelt- & Klimaschutz dabei in

Zukunft spielen? Mit dem Format „Six Days

for Future“ bietet das Projekt „Generation

Zukunft“ kostenlose mehrtägige Themencamps

und Workshop-Angebote für junge

Menschen zwischen 13 und 24 Jahren

in Dresden, Bautzen, Pirna und Zittau an,

in denen es genau um diese Fragen gehen

soll. Egal ob Design & Textil, Gastronomie

& Landwirtschaft oder Medien & Kultur, bei

den Angeboten von „Six Days for Future“

kommt Jede*r auf ihre und seine Kosten. In

spannenden Workshops, bei aufregenden

Exkursionen, in interessanten Fachgesprächen

mit Profis und in weiteren spannenden

Formaten lernen die Teilnehmenden ganz

unterschiedliche Berufe praktisch kennen

und erfahren, wie in jedem von Ihnen etwas

für Umwelt, Klima und ein faires Miteinander

getan werden kann. Hier können die Teilnehmenden

Leute treffen, Spaß haben und Ideen

für ihre eigene berufliche Zukunft entwickeln

– und dabei vielleicht sogar schon ihren

Traumjob finden. Bei den 6-tägigen Themencamps

sind Teilnahme, Übernachtung

und Verpflegung kostenlos. Bei den 3- bis

4-tägigen Workshopangeboten ist die Teilnahme

inklusive der Mittagsverpflegung und

den Fahrtkosten umsonst. Mehr Infos dazu

und die Anmeldung gibt es auf der Projekt-

Website unterwww.6days4future.de oder

auf dem Jugendblog www.zukunftsberufe.

info. „Generation Zukunft“ ist ein Gemeinschaftsprojekt

des archenoVa – Initiative für

Menschen in Not e.V., des Umweltzentrum

Dresden e.V. und des Valtenbergwichtel e.V.

aus Neukirch.

Das Projekt wird im Rahmen des ESF-Bundesprogrammes

„Berufsbildung für nachhaltige

Entwicklung befördern. Über grüne Schlüsselkompetenzen

zu klima- und ressourcenschonendem

Handeln im Beruf (BBNE)“

durch das Bundesministerium für Umwelt,

Naturschutz und nukleare Sicherheit und den

Europäischen Sozialfonds gefördert.


Seite 9

Vereine berichten

Bild © Pixabay

Steuertipps vom Profi

Finanzielle Unterstützung für die Einrichtung

von Homeoffice-Arbeitsplätzen

Aufgrund der Coronakrise haben viele

Unternehmen ihre Mitarbeiter ins

Homeoffice oder in Mobilarbeit geschickt.

Worin genau liegt der Unterschied

– gerade mit Blick auf die Arbeitszeit,

den Daten- oder auch den

Arbeitsschutz?

Kleine und mittelständische Unternehmen

sowie Handwerksunternehmen

können ab sofort eine finanzielle Unterstützung

im Rahmen des Förderprogramms

„go-digital“ erhalten, wenn sie

kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze

schaffen.

Homeoffice ist nicht gleich Mobilarbeit.

Oft werden die Begriffe fälschlicherweise

als Synonym verwendet, obwohl doch

rechtliche und tatsächliche Unterschiede

mit dem jeweiligen Begriff verknüpft

sind.

Unter Mobilarbeit ist die Möglichkeit zu

verstehen, die Arbeitsleistung an typischerweise

wechselnden Orten außerhalb

des Betriebs zu erbringen (etwa auf

Reisen im Zug, im Hotel oder auf dem

heimischen Sofa). Durch den Arbeitgeber

werden dazu mobile Endgeräte zur Verfügung

gestellt. Der Arbeitnehmer muss

nicht notwendig von zuhause arbeiten.

Er muss lediglich seine Erreichbarkeit sicherstellen.

Wobei Mobilarbeit in Zeiten

der Corona-Krise aufgrund der Ausgangsbeschränkungen

nur ausnahmsweise

zum Einsatz gelangt.

Beim Homeoffice ist die (vollständige

oder teilweise) Erbringung der Arbeitsleistung

an einem fest eingerichteten

Arbeitsplatz außerhalb des Betriebs, typischerweise

„in den eigenen vier Wänden“,

gegeben. Dabei gilt:

• Der Arbeitgeber hat dafür Sorge zu tragen,

dass der Homeoffice-Arbeitsplatz

den gleichen gesetzlichen Anforderungen

genügt, wie der betriebliche Arbeitsplatz.

• Der Arbeitnehmer ist bei der Homeoffice-Tätigkeit

nicht frei in der Wahl seines

nicht-betrieblichen Arbeitsplatzes,

sondern muss die Arbeit von einem

festen, geprüften Arbeitsplatz aus erledigen.

Das Homeoffice muss grundsätzlich die

gleichen Arbeitsschutz-, Arbeitszeit- und

Datenschutzstandards wie beim klassischen

Büroarbeitsplatz erfüllen. Damit

sind auch die umfassenden Regelungen

der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)

zu beachten. Der Arbeitgeber bleibt sowohl

für die Umsetzung als auch für die

Kostenübernahme verantwortlich. Werden

Arbeitsmittel oder Einrichtungsgegenstände

beim Homeoffice nicht oder

nur teilweise zur Verfügung gestellt, verbleibt

grundsätzlich ein Aufwendungsanspruch

des Arbeitnehmers, der vom

Arbeitgeber zu tragen ist.

Doch nicht überall sind die Voraussetzungen

für Homeoffice gegeben. Damit

insbesondere auch kleine und mittelständische

Unternehmen (KMU) sowie

Handwerksbetriebe in der Krise arbeitsfähig

bleiben, hat das Bundeswirtschaftsministerium

das Förderprogramm

„go-digital“ um ein neues Modul zur

Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen

erweitert. Damit können 50% der

Kosten für eine unterstützende Beratung

durch ein autorisiertes Beratungsunternehmen

erstattet werden.

Das Förderprogramm „go-digital“ unterstützt

KMU und Handwerksbetriebe, die

ihre Geschäftsprozesse mithilfe digitaler

Lösungen optimieren wollen oder derzeit

müssen. Die vom Bundesministerium für

Wirtschaft autorisierten Beratungsunternehmen

unterstützen sie fachlich beratend

und begleiten bei der Umsetzung

innovativer Maßnahmen zum Auf- bzw.

Ausbau moderner IT-Systeme. Diese Beratungsunternehmen

entlasten die Betriebe

von allen Formalitäten - vom Antrag

auf Fördermittel bis zum Nachweis der

Verwendung.

Von der Förderung können rechtlich

selbstständige Unternehmen der gewerblichen

Wirtschaft einschließlich des

Handwerks mit technologischem Potenzial

mit weniger als 100 Beschäftigten

und einem Vorjahresumsatz oder einer

Vorjahresbilanz von höchstens 20 Millionen

Euro profitieren. Bei einem maximalen

Beratertagessatz von 1.100 EUR beträgt

der Förderumfang maximal 30 Tage.

Unternehmen und Handwerksbetriebe,

die von der Förderung profitieren wollen,

müssen zunächst ein autorisiertes

Beratungsunternehmen in ihrer Region

suchen und mit ihm einen Beratervertrag

abschließen. Von diesem Punkt an übernimmt

das Beratungsunternehmen alle

weiteren Schritte für die Unternehmen:

von der Beantragung der Förderung über

die Umsetzung passgenauer und sicherer

Maßnahmen bis hin zur Einrichtung von

Homeoffice-Arbeitsplätzen.

Bei Fragen, wenden Sie sich an uns und

bleiben Sie gesund,

Ihr Frank Erben,

Steuerberater

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GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 02 | 2020 Seite 10

ACE KV Ostsachsen

Zu Ferienbeginn droht Dauerstau

Eingeschränkte Flugreiseziele machen Europas Tourismusangebote

für Urlauber attraktiv. Zu Ferienbeginn erwarten Autoreisende daher

vermehrt Staus auf Europas Transitrouten. „Der ACE, Deutschlands

zweitgrößter Autoclub, begrüßt die einsetzenden Normalisierungen

durch sich wiederöffnende Grenzen innerhalb Europas“, sagt Ilko

Keßler, Vorsitzender des ACE in Ostdeutschland.

Wer sich dem alljährlichen Stress am ersten Ferientag nicht aussetzen

möchte, der verschiebt seine Fahrt am besten auf die deutlich entspannteren

Reisetage zum Wochenbeginn. Am Dienstag und Mittwoch

rollt es erfahrungsgemäß am entspanntesten. Urlauber, die an

feste Reisezeiten gebunden sind, sollten zumindest antizyklisch fahren:

Also Hauptreisezeiten vermeiden und entweder die sehr frühen

Morgenstunden oder die späten Abend- und Nachtstunden für die

Anreise nutzen.

Insbesondere bei dichtem Verkehr kommt es darauf an, ausgeglichen

und vorausschauend zu fahren. Schnelles Vorfahren, abruptes Bremsen

sowie das Hin- und Herwechseln zwischen den Spuren sind Gift

für einen gleichmäßigen Verkehrsfluss. Auch gilt es grundsätzlich, das

Rechtsfahrgebot zu beachten. Der äußere linke Fahrstreifen ist nur

zum Überholen bestimmt. Wer links fährt, obwohl rechts alles frei

ist, halbiert die Kapazität der Autobahn und fördert so die Gefahr der

Staubildung.

Fällt ein Fahrstreifen weg, verdichtet sich der Verkehr auf den übrigen

Spuren. Stau scheint vorprogrammiert – gerade bei angespannter

Verkehrslage. Halten sich alle an das Prinzip Partnerschaft und

nutzen das Reißverschlussverfahren, ist die Engstelle jedoch bald

überwunden. Autofahrer, die sich auf der Spur mit dem Hindernis

befinden, bleiben auf dieser und fädeln sich erst unmittelbar vor Ende

des Fahrstreifens abwechselnd hintereinander auf die weiterführende

Spur ein.

Navigationsgeräte liefern heute Stauwarnungen in Echtzeit. Das Problem

dabei: Viele Navis greifen auf die gleichen Informationen zurück

und schicken Autofahrer auf dieselbe Umfahrung – dort droht dann

ebenfalls Stau. Das Abfahren von der Autobahn rentiert sich oftmals

nur bei Vollsperrungen oder Staus über zehn Kilometer Länge. Untersuchungen

haben gezeigt, dass derjenige, der stoisch auf der Autobahn

bleibt, meist genauso schnell ankommt, wie derjenige, der sich

an alle Umfahrungstipps des Navis hält.

Grundsätzlich ist im Stau eine Rettungsgasse freizuhalten – und zwar

bereits bei den ersten Stockungen im Verkehrsfluss. Bei einer dreispurigen

Autobahn liegt dieser Korridor zwischen der mittleren und

der linken Fahrspur. Falls es im Stau überhaupt nicht mehr vorwärts

geht, rät der ACE dazu, den Motor abzustellen. Der Wagen sollte hingegen

nur im Notfall verlassen werden, auch wenn nichts mehr geht

– die Autobahn ist kein Wanderweg! Auch Kinder im Auto leiden

unter Staustress. Such- und Rätselspiele sind geeignete Gegenmittel.

Sie bringen Spaß, vertreiben die Zeit und dämpfen Missmut sowie

Gereiztheit.

Nach Stauende wiederum genügt es, zügig zu beschleunigen. Falsch

ist es, durch Rasen zu versuchen, die verlorene Zeit wieder aufzuholen

– kräftiges Bremsen und Beschleunigen kann erneut zu „Phantomstaus“

führen. Mit trägen Fahrzeugen, wie etwa Wohnwagengespannen,

sollte nach dem Stau nicht unmittelbar auf die Überholspur

gewechselt werden. Wichtig ist: Auch nach einem Stau regelmäßig

Pausen einzulegen – mindestens alle zwei Stunden.

Ilko Keßler

Vorsitzender Region Ost

Vorsitzender Kreis Ostsachsen

© Pressebild ACE

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• Schwammbekämpfung

Die nächste Ausgabe erscheint

im September 2020

• Schiebocker Rindfleisch,

Lausitzer Schweine,

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Bertelsdorfer Lamm

• liebevoll ausgewählte

Feinkostprodukte

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Seite 11

LEADER-Region Westlausitz

Pressemitteilungen der LEADER-Region Westlaustiz

In der Westlausitz sind wieder Projektideen gefragt!

In ihrem 2. Projektaufruf in 2020 stellt die

Region Westlausitz über das europäische

Programm LEADER wieder Fördergelder

für Projekte im ländlichen Raum zur Verfügung.

Der Projektaufruf startete am

08.06.2020. Bis zum 17.08.2020 können

Privatpersonen, Vereine, Unternehmen und

Kommunen Projektvorschläge beim Regionalmanagement

einreichen und sich für

eine finanzielle Unterstützung ihres Vorhabens

aus LEADER-Mitteln bewerben.

Inhalt des Aufrufs ist das strategische Ziel

„Standortfaktoren verbessern“. Zu diesem

Ziel zählen u.a. die soziale Infrastruktur mit

Kitas und Schulen und die Unterstützung

kleiner und mittlerer Unternehmen.

Ausführliche Informationen zu den Projektaufrufen

finden sich auf der Westlausitz-

LEADER-Projekt Erweiterung Grundschule Großharthau

2018 © Gemeindeverwaltung Großharthau.

Homepage (www.region-westlausitz.de) unter

der Rubrik Aufrufe. Bei Beratungsbedarf

und Fragen zu den aufgerufenen Maßnahmenbereichen

steht das Regionalmanagement

(Telefon 03528-41961046, regionalmanagement@region-westlausitz.de)

jederzeit

gern zur Verfügung.

Nach Ablauf der Aufrufe werden durch den

Koordinierungskreis, das Entscheidungsgremium

der Region, die Projekte bewertet und

entsprechend für eine Förderung ausgewählt.

Welche Kommunen gehören zur Westlausitz?

Zur LEADER-Region Westlausitz gehören

die zwölf Städte und Gemeinden: Arnsdorf,

Bischofswerda, Elstra,Frankenthal, Großharthau,

Großröhrsdorf, Lichtenberg, Ohorn,

Pulsnitz, Rammenau, Steina und Wachau. In

den Städten Bischofswerda, Großröhrsdorf

und Pulsnitz sind investive Maßnahmen nur

in den ländlich geprägten Ortsteilen, nicht jedoch

in den Stadtgebieten förderfähig.

Verlängerung Westlausitz-Wettbewerb 2020

bis 31.08.2020

Der diesjährige Westlausitz-Wettbewerb

zum Thema „Wir tun was…“ wird um zwei

Monate bis zum 31.08.2020 verlängert.

Damit haben z.B. engagierte Vereine, ehrenamtliche

Initiativen und ehrenamtlich

tätige Privatpersonen noch einige Wochen

länger Zeit, ihre Projekte einzureichen und

tolle Preise zu gewinnen.

Mit dem Wettbewerb soll ehrenamtliches

Engagement in der Region gewürdigt und

Projekte, die im Ehrenamt umgesetzt wurden

bzw. werden sollen, finanziell unterstützt

werden. Insgesamt stehen ca. 13.000 EUR

als Preisgelder zur Verfügung.

Im Wettbewerb geht es um die beiden Themen

„…für unsere Umwelt!“ und „…für unsere

Zukunft!“. In der Kategorie „...für unsere

Umwelt!“ sollen ehrenamtliche Projekte und

Engagement in den Bereichen Umwelt- und

Naturschutz, Nachhaltigkeit, alternative

Mobilität, Integration und Inklusion honoriert

werden. In der Kategorie „...für unsere

Zukunft“ werden Projekte und Engagement

in den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit,

Nachwuchsförderung, Mitgliedergewinnung,

Bildung und Kultur gesucht. Ausführliche Informationen

zu den Themen der beiden Kategorien

finden sich unter https://www.region-westlausitz.de/wettbewerbe-2020.html.

Zusätzlich zu den Preisen in den beiden Kategorien

wird ein Publikumspreis vergeben.

Die Abstimmung dazu erfolgt nach Ablauf

der Frist zur Einreichung der Projekte über

das Facebookprofil der Region. Die Preisverleihung

ist für Oktober/November geplant.

Beteiligen können sich Vereine, ehrenamtliche

Initiativen, öffentliche Einrichtungen (wie

z.B. Kitas und Schulen) sowie kommunale

Einrichtungen (wie z.B. die Freiwillige Feuerwehr),

die in der Region Westlausitz ansässig

sind. Voraussetzung für die Teilnahme ist,

dass die eingereichten Projekte im Ehrenamt

umgesetzt wurden bzw. umgesetzt werden

Preisträger 2019 Heimatverein Großharthau

© Tobias Ritz

sollen und in der Gebietskulisse der Westlausitz

zum Tragen kommen bzw. gekommen

sind.

Die Beiträge für die beiden Kategorien können

über die Upload-Möglichkeiten unter

https://www.region-westlausitz.de/wettbewerbe-2020.html

eingereicht werden.

Rückfragen zum Wettbewerb können gern

an Frau Retzmann vom Regionalmanagement

der Westlausitz (retzmann@regionwestlausitz.de,

Tel. 03528 41961039) gerichtet

werden.

Neue touristische Website der Westlausitz ist online!

Idyllische Waldgebiete und tolle Aussichten

für Wanderer und Radler, märchenhafte

Schlösser und Parks für Kulturliebhaber,

erlebbar gemachte Handwerkstraditionen.

All das und noch vieles mehr gibt es in der

Westlausitz. Einen Überblick dazu bietet die

neu gestaltete Website der Touristischen Gebietsgemeinschaft

(TGG) Westlausitz unter

www.westlausitz.de. Barockschloss Rammenau,

Black Mountain Bikepark in Elstra, der

Tier- und Kulturpark in Bischofswerda, das

Pfefferkuchenmuseum in Pulsnitz, die thematischen

Radrouten und das Technische

Museum der Bandweberei in Großröhrsdorf

sind nur einige Highlights, die auf der Website

dargestellt sind. In modernem und übersichtlichem

Design informiert die Seite über

die Angebote für Freizeit und Urlaub in der

Westlausitz.

Anbieter touristischer Leistungen, wie z.B.

Gastronomie und Beherbergung, die ihre

Angebote gern auch der Website platzieren

möchten, können sich direkt an die TGG

wenden (post@westlausitz.de, Tel. 03528

41961039).


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 02 | 2020 Seite 12

Ticketvielfalt

von A bis Z.

Ganz gleich, ob Sie zur Arbeit pendeln, zum Einkaufen fahren oder einen Ausflug unternehmen

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bietet den perfekten Einstieg und für jeden das passende Ticket. Mehr Infos auf

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