Das Stadtgespräch Ausgabe Juli 2020
Das Stadtgespräch und Mein Rheda-Wiedenbrück Juli 2020
Das Stadtgespräch und Mein Rheda-Wiedenbrück Juli 2020
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JULI<br />
<strong>2020</strong><br />
Gemeinsam<br />
sind wir<br />
stark!<br />
Folge uns auf<br />
Instagram:<br />
das.stadtgespraech<br />
DAS STADTGESPRÄCH ONLINE: das-stadtgespräch.de<br />
NR. 572<br />
46. JAHRGANG
2 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
F<br />
Freibadsaison in der Covid-19-Krise<br />
Abstand im und außerhalb des Wassers<br />
1 Frühschwimmerinnen beim Rundenschwimmen.<br />
(Kem) Endlich war es soweit! Nachdem alle Wartungs- und Reparaturarbeiten<br />
erledigt waren, gab die Stadt Rheda-Wiedenbrück die beiden<br />
Freibäder bei strahlendem Sonnenschein am Christi Himmelfahrttag<br />
für die Badesaison <strong>2020</strong> frei. An die 500 Schwimmgäste genossen am<br />
Premierentag das kühle Nass. Bis aus der Kreisstadt kamen sie. »Unser<br />
Nordbad öffnet erst später«, so ein Gast aus Gütersloh. Selbst die kühlen<br />
Temperaturen an den Folgetagen hielten die Wasserraten nicht vom<br />
Besuch ab. Besonders treu sind die Frühschwimmer. Sie kommen bei<br />
jedem Wetter. Schulen, Vereine und DLRG sind von der Nutzung ausgeschlossen.<br />
»Sonst müssten wir die Becken für deren Nutzungsdauer für<br />
die Öffentlichkeit sperren«, so Jochen Kampeter in einem Pressegespräch<br />
vor dem ungewöhnlichen Saisonstart in der Covid-19-Krise.<br />
DAS STADTGESPRÄCH IM JULI<br />
Begrenzte Besucherzahl<br />
An sehr vollen Sommertagen passen über 1000 Menschen in die Bäder<br />
rein. Nach dem städtischen Pandemieplan dürfen sich aktuell 90 Besucher<br />
gleichzeitig in den beiden Freibädern aufhalten. Anfangs erlaubte die<br />
Stadtverwaltung 50, später 60. Sie wählt dieses umsichtige Vorgehen, um<br />
die Auswirkungen der Etappen auf einen hygienesicheren Badebetrieb beobachten<br />
zu können. Die Verwaltung hält sich weitere Erhöhungen offen.<br />
»Wir ziehen an jeden Abend in einer Dienstbesprechung mit dem Bäderamt<br />
Bilanz«, kündigte Bürgermeister Theo Mettenborg in der Presserunde<br />
an. Nach wie vor dürfen die Badegäste nur auf zwei Stunden und zu festen<br />
Intervallzeiten (6–8, 8–10 Uhr usw.) begrenzt ins Freibad, damit möglichst<br />
viele die Gelegenheit zum Schwimmen bekommen. Verschiedenfarbige q<br />
5<br />
Einzelhandel-Gutscheinaktion:<br />
Gemeinsam sind wir stark!<br />
10<br />
Die Franziskaner<br />
verabschieden sich<br />
14<br />
Gutscheinaktion<br />
unserer Gastronomen<br />
20<br />
Vor der Wahl:<br />
Parteien und Köpfe<br />
31<br />
Ein Haus für die Rhedaer<br />
Altstadtinitiative<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
3
1 Der städtische Rettungsschwimmer Elmar Pierenkemper bei Säuberungsarbeiten 1 Schwimmmeisterin Vanessa Müller, Jochen Kampeter vom Bäderamt und Sigrid<br />
Strüber, Vorstandsmitglied beim Förderverein Freibad Rheda, erklären im Pressegespräch<br />
die Hygienevorschriften.<br />
Armbänder verhindern den unkontrollierten Wechsel von einem in den<br />
anderen Zeitblock. Die letzte halbe Stunde jeder »Schicht« nutzen die<br />
Mitarbeiter im Freibad zum Säubern und Desinfizieren der Anlagen.<br />
Rundenschwimmen<br />
»<strong>Das</strong> Hintereinander-Schwimmen unter Beachtung des 1,5-m-Abstandes<br />
in zwei festgelegten Rundkursen könnte immer bleiben«, kommentierten<br />
viele Schwimmerinnen und Schwimmer überraschend positiv den<br />
Covid-19-bedingt geregelten Schwimmverkehr. »<strong>Das</strong> ist so entspannend«,<br />
stimmten viele Badegäste überein. In einer Bahn tummeln sich die eher<br />
langsameren und in der anderen die schnelleren Badegäste. Überholen ist<br />
erlaubt, natürlich unter Beachtung des obligatorischen Abstandsgebots.<br />
Verständnis<br />
Sigrid Strüber, Vorstandsmitglied beim Förderverein Freibad Rheda, freute<br />
sich über das große Verständnis der Schwimmgäste für die getroffenen<br />
Hygiene-Einschränkungen. Dazu gehören auch die Abstandwahrung<br />
im Nichtschwimmerbecken, die Nutzung der Duschräume und Toiletten<br />
von gleichzeitig maximal zwei Personen, das Händewaschen bzw. Desinfizieren<br />
der Hände nach dem Betreten des Bades, die eingeschränkte<br />
Nutzung der Bänke am Beckenrand, die Sperrung der Liegewiese sowie<br />
für die Kleinen die Sperrung des Planschbeckens sowie der vom Förderverein<br />
des Freibads im letzten Jahr gespendeten Matschanlage und des<br />
erst im vergangenen März ebenfalls von ihm übergegebenen Piratenschiffs.<br />
Sein Dank gilt allen Sponsoren für die Unterstützung der beiden<br />
Projekte. Der Förderverein hat für das Freibad viel bewegt. Ein Sonnensegel<br />
über den Spielbereich komme noch dazu, lobt Schwimmmeisterin<br />
Vanessa Müller die Aktivitäten des Fördervereins. Wer ihn unterstützen<br />
möchte, ist gerne als neues Mitglied willkommen. Ebenfalls der Förderverein<br />
Freibad Wiedenbrück wirkt bekanntlich seit vielen Jahren zum<br />
Segen der Einrichtung an der Rietberger Straße.<br />
Förderverein<br />
Der Förderverein Freibad Rheda begleitete den viertägigen Testlauf zum<br />
Auftakt der Schwimmsaison im Vorbereich des Eingangs. Seine Vertreterinnen<br />
bzw. Vertreter nahmen die Kontaktdaten der Besucher auf,<br />
erklärten die Markierungen mit Pfeilen im Bad und gaben freundliche<br />
Hinweise zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in geschlossenen<br />
Räumen und im Kassenbereich. Der im Wartebereich vor dem Freibad<br />
präventiv eingesetzte Sicherheits- und Ordnungsdienst blieb aufgrund<br />
des einsichtigen Verhaltens der Schwimmgäste mehr oder weniger »arbeitslos«.<br />
Gerne half auch er mit sachdienlichen Hinweisen weiter.<br />
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LIEFERN – REPARIEREN – BERATEN<br />
4 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
V<br />
Von wegen!<br />
Schwächelnder Gemein(de)sinn<br />
(CL) … für uns Rheda-Wiedenbrücker gilt: Gemeinsam sind wir stark!<br />
Jawoll. Auch und gerade in krisengebeutelten Zeiten beweisen wir das<br />
und HALTEN ZUSAMMEN.<br />
Endlich ist die Zeit des wochenlang geschlossenen Einzelhandels vorbei<br />
… endlich sind wir nicht mehr auf Windowshopping begrenzt, endlich<br />
können wir wieder unsere heißgeliebten Geschäfte betreten – natürlich<br />
mit Mund- und Nasenschutz sowie mit desinfizierten Händen und reichlich<br />
Abstand. Wir können die Stoffe fühlen, die Schuhe anprobieren, die<br />
Taschen umhängen, den Schmuck anlegen, die Dekoration aus nächster<br />
Nähe betrachten und vor allem (und das ist das Beste!) wir können wie-<br />
der Beratungsgespräche genießen und uns ein bisschen darüber hinaus<br />
austauschen. Was haben wir Einkaufen mit allen Sinnen vermisst.<br />
Klar, jeder einzelne von uns muss gerade entscheiden, wo der Kurzarbeiter-&-Co-Sparstrumpf<br />
aufgehangen werden kann. Und genau aus<br />
diesem Grund wurde die Aktion »GEMEINSAM SIND WIR STARK« ins Leben<br />
gerufen. Unterstützt wird dabei unser Einzelhandel, unser Geldbeutel und<br />
unser Gemeinschaftssinn. Eine echte Win-win-Situation.<br />
Was steckt hinter der Aktion und wie funktioniert sie? Ganz einfach…<br />
Die teilnehmenden Geschäfte, gewähren unseren Lesern und Leserinnen<br />
einmalig 10% bzw. 20% auf ein Teil Ihrer Wahl. Dazu einfach die am Ende<br />
dieses Artikels abgedruckten Gutscheine ausschneiden, zum nächsten<br />
Einkauf mitnehmen und einlösen.<br />
Von diesem Goodie können alle in dieser Stadt profitieren und wir<br />
zeigen allen Kritikern, dass ein schwächelnder Gemeindesinn hier in<br />
Rheda-Wiedenmbrück fehl am Platz ist!<br />
Also: Viel Spaß und Erfolg beim lokalen Einkauf!<br />
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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
5
Bereit für<br />
den Sommer...<br />
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Wiedenbrück<br />
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Wiedenbrück<br />
Tel. 90 89 149<br />
Wie habt ihr den Lockdown<br />
erlebt?<br />
Wohnstore Westermann, Klaus<br />
Westermann – »Unser Betrieb war<br />
nicht von dem Lockdown betroffen.<br />
Sehr viele Menschen mussten<br />
jedoch sehr viel Zeit zu Hause verbringen.<br />
Sie haben die Möglichkeit<br />
genutzt, um »endlich« lang aufgeschobene<br />
Renovierungsarbeiten<br />
durchzuführen. Der Zaun wurde<br />
gestrichen und die Vorhänge erneuert.<br />
Wir hatten das Gefühl,<br />
dass die Menschen gerne unser<br />
Geschäft besuchen, um dort auf<br />
andere Gedanken zu kommen –<br />
gefolgt von einem Ergebnis, das<br />
langfristig Spaß macht.«<br />
ren Kunden geführt. Im Umkreis<br />
von 12 km haben wir die Produkte<br />
direkt vorbeigebracht. So<br />
haben wir unsere Kunden noch<br />
einmal von einer ganz anderen,<br />
einer sehr persönlichen Seite<br />
kennengelernt. <strong>Das</strong> möchten wir<br />
weiter wahren.«<br />
Einkaufen mit Maske – und das<br />
Lächeln fehlt. Wie wichtig ist<br />
nun der Augenkontakt?<br />
Juwelier Uhrmeister, Anne Linke<br />
– »Der Augenkontakt ist jetzt<br />
besonders wichtig, denn zum<br />
Beispiel die Trauringberatung ist<br />
immer an Emotionen gebunden.<br />
Oft verrät der erste Blick, ob wir<br />
Rennefeld und Oesterschlink<br />
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Rheda-Wiedenbrück<br />
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Wasserstraße 32<br />
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WIR<br />
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Intersport Sport Wien, Manuela<br />
Niggenaber – »Wir sind mit den<br />
Handys durch unser Geschäft<br />
gelaufen und haben Produktfotos<br />
per WhatsApp verschickt<br />
sowie viele Videochats mit unse-<br />
Was hat<br />
Shutdown<br />
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6 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
Lässige Mode<br />
für den Mann<br />
von heute.<br />
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sind wir<br />
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mit unseren Schmuckstücken das<br />
Herz unserer Kunden getroffen<br />
haben. Ein Lächeln zu erkennen,<br />
fällt mit dem Mundschutz deutlich<br />
schwerer.<br />
Kessner und Heimann, Melanie<br />
Kessner – »Für uns ist der Augenkontakt<br />
von jeher wichtig. Ich<br />
erkenne am ersten Blick, ob mein<br />
Gegenüber mich anlächelt oder<br />
sogar lacht.<br />
Hinderlich ist die Maske zum<br />
Beispiel beim Testen einer neuen<br />
Brille, für die Gesamtoptik ist das<br />
ganze Gesicht wichtig.<br />
Damit unsere Kunden sehen können,<br />
wie die Brille ohne Maske<br />
aussieht, gehen wir auf Abstand<br />
vor die Tür, sodass sie die Maske<br />
kurz nach unten ziehen können,<br />
um sich im Spiegel zu betrachten.<br />
C. Monkenbusch, Christina Monkenbusch<br />
– »Es hat so gut getan,<br />
den Schlüssel wieder umzudrehen<br />
und meine Kunden mit den<br />
neuen Schuh- und Taschentrends<br />
zu begeistern. Sie strahlen, trotz<br />
des Mundschutzes. Es fühlt sich<br />
dankbar an.«<br />
Lieblingsräume, Susanne Bochert<br />
– »Unsere Produkte sollen für<br />
Freude sorgen und ein Lächeln<br />
ins Gesicht zaubern. Es ist so q<br />
der<br />
mit<br />
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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
7
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WIR<br />
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Gemeinsam<br />
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Telefon: 052 42 / 98 101-0 I www.westermann.cc<br />
Der Optiker<br />
ALLES RUND UMS<br />
Wandern!<br />
schön zu sehen, wie die Kunden<br />
trotz der Maske ihr Lächeln und<br />
ihre Freude zeigen.«<br />
Wie habt ihr Kontakt gehalten?<br />
Brökelmann Medientechnik, Sebastian<br />
Linnemann – »Wir haben<br />
den Kontakt zu unseren Kunden<br />
durch Servicebesuche und Telefonberatung<br />
gehalten. Natürlich<br />
mit Maske und Abstand. Schmunzelnd<br />
muss ich hinzufügen, dass<br />
unsere Unterhaltungsgeräte ihre<br />
gute Qualität bewiesen haben –<br />
wir mussten nur sehr selten rausfahren.«<br />
Mit welchen neuen Ideen<br />
begeisterst du deine Kunden?<br />
Liekenbrock, Mirko Liekenbrock<br />
– »Auswahl und Abholservice<br />
frei Haus!<br />
Wir versuchen besonders in der<br />
Corona-Zeit auf die Wünsche unserer<br />
Kunden einzugehen. Wer z.B.<br />
einer Risiko-Gruppe angehört und<br />
nicht ins Geschäft kommen möchte,<br />
erhält bei uns einen besonderen<br />
Service: Nach telefonischer<br />
Beratung stellen wir für unsere<br />
Kunden eine individuelle Auswahl<br />
an Kleidungsstücken zusammen.<br />
Der Kunde bekommt die Einzelteile<br />
frei von uns nach Hause geliefert<br />
und kann in Ruhe anprobieren<br />
und eine Auswahl treffen. Die<br />
anschließende Abholung ist<br />
auch kostenfrei und der Kunde<br />
zahlt ganz bequem auf<br />
Rechnung. Wer lieber in Ruhe<br />
durch das Geschäft stöbern<br />
möchte, kann auch<br />
einen Einzeltermin nach Ladenschluss<br />
vereinbaren.<br />
Krane Optiker, Klaus Düning –<br />
»Um dem ganzen Wirrwarr um die<br />
Mehrwertsteuer entgegenzuwirken,<br />
möchten wir unseren Kunden<br />
im <strong>Juli</strong> die Mehrwertsteuer in Form<br />
von 16 % Rabatt komplett erlassen.<br />
In den nächsten Monaten werden<br />
wir unsere Kunden dann mit weiteren<br />
tollen Aktionen überraschen...<br />
Kammerewert, Heike Kammerewert<br />
– »Um unsere Kunden<br />
auch in der Coronazeit über neue<br />
Trends und neu eingetroffene<br />
Ware zu informieren, haben wir<br />
verstärkt unseren Facebook-Auftritt<br />
ausgebaut.<br />
In Rheda-Wiedenbrück und<br />
den benachbarten Städten haben<br />
wir einen kostenlosen Lieferservice<br />
eingerichtet.Die Kunden<br />
können uns telefonisch, über<br />
WhatsApp, Facebook oder per<br />
E-Mail kontaktieren. Anschließend<br />
erfolgt eine individuelle<br />
Beratung. Gern verschicken wir<br />
auch mal einige Bilder per<br />
WhatsApp, um die ausgesuchte<br />
Kleidung mit unseren<br />
Kunden abzustimmen.<br />
b<br />
Rhe<br />
WIR<br />
SIND<br />
DABEI<br />
8 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
Zu Hause kann dann in Ruhe<br />
anprobiert werden. Was nicht gefällt,<br />
wird von uns kostenlos wieder<br />
abgeholt.<br />
Was habt ihr während des Shutdowns<br />
gemacht?<br />
Börger Elektrotechnik, Sylvia<br />
Börger – »Für uns war und ist es<br />
das Wichtigste nach vorne zu<br />
schauen. So haben wir die Zeit<br />
genützt und unser Geschäft auf<br />
Viel Spaß<br />
eim Shoppen in<br />
da-Wiedenbrück!<br />
Vordermann gebracht.<br />
Ein neuer Anstrich war lange<br />
nötig, wir hatten nie die Zeit es<br />
während des laufenden Geschäfts<br />
umzusetzen.<br />
Endlich! Der Schlüssel darf wieder<br />
umgedreht werden. Verrrate<br />
deinen ersten Gedanken.<br />
Setzer Gartencenter, Uwe Richarz –<br />
»Gerne möchte ich unsere Kunden<br />
in höchstem Maß loben. Sie<br />
haben sich in allen Bereichen und<br />
von Tag 1 an so verständnisvoll<br />
und diszipliniert verhalten. Sogar<br />
beim Blick auf die lange Schlange<br />
an der Kasse – die aufgrund der<br />
Abstandsregeln etwas umfangreicher<br />
als gewohnt wirkte.«<br />
Glückskinder, Melanie Fillies –<br />
»Rückblickend betrachtet bin ich<br />
wahnsinnig dankbar wie solidarisch<br />
die Rheda-Wiedenbrücker in<br />
der coronabedingten Schließungszeit<br />
zu uns gestanden haben. Es<br />
war nicht alles nur schlecht, auch<br />
wenn wir besonders auf Seiten des<br />
Fotostudios natürlich unheimliche<br />
Umsatzeinbußen hatten und<br />
immer noch haben. Aber ganz viele<br />
Mitbürger haben uns mit dem<br />
Kauf von Gutscheinen und durch<br />
ihre Einkäufe im Glückskinder-Onlineshop<br />
großartig unterstützt.<br />
Es war eine Freude jede einzelne<br />
Bestellung im Umkreis von Rheda-Wiedenbrück<br />
nach Hause zu<br />
bringen, ein paar liebe Worte zu<br />
wechseln und auch die netten<br />
und aufmunternden Nachrichten<br />
im Nachgang, z.B. auf Instagram<br />
oder per E-mail, zu lesen. <strong>Das</strong><br />
macht Mut weiterzumachen und<br />
auch in dieser Krise den Kopf nicht<br />
in den Sand zu stecken. Ganz nach<br />
unserem Motto: Egal was kommt,<br />
es wird gut – sowieso.«<br />
Popolino, Kathrin Kröger – »Nach<br />
anfänglicher Schockstarre sind<br />
viele Kunden überaus freundlich<br />
und mit viel Wertschätzung<br />
auf uns zugegangen. Wir haben<br />
gemeinsam Wege gesucht, kontaktlos<br />
viele Wünsche zu erfüllen<br />
und Lösungen anzubieten.<br />
Es sind besonders viele schöne<br />
Momente entstanden. Trotz des<br />
Abstands ist man enger zusammen<br />
gewachsen.«<br />
Was ist dein Wunsch für die<br />
Zukunft?<br />
Die 2 – Hören & Sehen, Dominik<br />
Rennefeld – »Wir wünschen uns<br />
für die Zukunft, dass Corona<br />
schnellstmöglich bekämpft wird<br />
und wir schnell wieder zurück zur<br />
Normalität finden werden und in<br />
der Geschäftswelt sowie bei den<br />
Kunden wieder mehr Ruhe und<br />
Sicherheit einkehrt.<br />
Teilnehmer der Rabattaktion: Brökelmann Medientechnik, Börger Fatboy-Store, C. Monkenbusch, die 2 ‒ Hören & Sehen, Glorys, Glückskinder,<br />
Kessner & Heimann, Kammerewert woman, Kammerewert man, Lieblingsräume, Liekenbrock, Nagel Augenoptik, Setzer Gartencenter, Steinmetz,<br />
Uhrmeister, Westermann Wohnstore, Wien Intersport<br />
Gutschein ausschneiden und vorlegen!<br />
Heimat-<br />
Heimat-<br />
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sind wir<br />
stark!<br />
10%<br />
AUF EINEN ARTIKEL IHRER WAHL*<br />
*Einzulösen in einem der teilnehmenden Geschäfte!<br />
Ein Gutschein pro Geschäft, Einkauf und Person.<br />
Nicht auf bereits reduzierte Ware oder<br />
Dienstleistungen. Gültig bis 31.07.<strong>2020</strong><br />
20%<br />
AUF EINEN ARTIKEL IHRER WAHL*<br />
*Einzulösen in einem der teilnehmenden Geschäfte!<br />
Ein Gutschein pro Geschäft, Einkauf und Person.<br />
Nicht auf bereits reduzierte Ware oder<br />
Dienstleistungen. Gültig bis 31.07.<strong>2020</strong><br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
9
1 Wie viele Besucher nahmen ebenfalls Inga Rakete mit Eni (l.) sowie Lenja mit Hund Wilma die Einladung der »Kloster Wiedenbrück eG« in dem vom Gartenteam der Genossenschaft<br />
gepflegten Klostergarten an; hier im Gespräch mit Guardian Korbinian Klinger. Zu erwerben gab es Produkte aus der Klosterküche.<br />
D<br />
Die Franziskaner gehen,<br />
etwas Neues beginnt<br />
<strong>Das</strong> Kloster wird eine Begegnungsstätte<br />
Es wird ein wehmütiger Tag: Mit einem Gottesdienst am Sonntag, dem<br />
28. Juni, um 15 Uhr in der Marienkirche verabschieden sich die Franziskaner<br />
von Wiedenbrück. Die zuletzt hier verbliebenen Brüder der Hausgemeinschaft,<br />
Korbinian Klinger ofm, Priester und Guardian, Richard<br />
Niewerde ofm, Küster und Stv. Guardian, sowie Rigobert Haskamp,<br />
Priester und Seelsorger, verlassen das Kloster in Richtung Kreuzberg<br />
bei Bischofsheim, Dorsten und Ohrbeck nahe Osnabrück. Sie danken<br />
für alles Wohlwollen und die erfahrene Unterstützung, sagte der Guardian<br />
auf der jüngsten Info-Veranstaltung der »Kloster Wiedenbrück<br />
eG« Anfang März. Die Kloster Wiedenbrück eG und viele Gläubige aus<br />
ihrem bisherigen Wirkungsbereich wünschen den drei Brüdern auf ihrem<br />
weiteren Weg alles erdenklich Gute und Gesundheit.<br />
Zäsur<br />
Die Schließung des traditionsreichen Klosters nach über 375 Jahren ist<br />
für viele Menschen in der Doppelstadt und in der Umgebung sowie auch<br />
für die Franziskaner eine schmerzliche Zäsur. Viele Menschen werden das<br />
segensreiche seelsorgerische und spirituelle Wirken sowie den Einsatz<br />
für die Jugend der Wiedenbrücker Hausgemeinschaft vermissen. 1644<br />
Danke -<br />
an alle Kunden,<br />
die in der Krise den Weg<br />
zu uns gefunden haben.<br />
Wir werden Sie auch<br />
mit ABSTAND weiter<br />
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10 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
hatte der Osnabrücker Fürstbischof Franz Wilhelm von Wartenberg den<br />
Minderbrüdern die Seelsorge an der Marienkirche übertragen. Seitdem<br />
gab es, mit einer kurzen Unterbrechung im Kulturkampf, eine durchgehende<br />
franziskanische Präsenz in Wiedenbrück. An wenigen anderen<br />
Orten sind die Franziskaner so eng mit der Bevölkerung verbunden wie<br />
gerade in Wiedenbrück.<br />
Dennoch sind sie aufgrund ihrer personellen Situation gezwungen,<br />
neben anderen Niederlassungen jetzt auch das Kloster in Wiedenbrück<br />
aufzugeben. Niemand hat sich mehr für den Eintritt in den Franziskaner-Orden<br />
gefunden. Nachdem sie sich in den letzten Monaten bereits<br />
aus Köln, Werl und Neviges verabschiedet haben, werden darüber hinaus<br />
dieses Jahr auch die Konvente in Halberstadt und Berlin-Wilmersdorf<br />
geschlossen. Diese radikalen Einschnitte sind erforderlich, damit künftig<br />
eine deutlich kleinere Zahl von Brüdern ihre Berufung gerne und verantwortlich<br />
in der franziskanischen Gemeinschaft leben kann.<br />
Neue Nutzung<br />
Die Franziskaner freuen sich aber sehr über die Initiative engagierter<br />
Frauen und Männer aus der Doppelstadt, die am 20. Januar dieses<br />
Jahres die gemeinnützige Genossenschaft »Kloster Wiedenbrück« mit<br />
dem Ziel gegründet haben, dass dieser traditionsreiche Ort auch in<br />
Zukunft Menschen zusammenführt, Jugendarbeit ermöglicht und so<br />
fest in der Bevölkerung verankert bleibt. Die Genossenschaft wird dazu<br />
das von ihr erworbene Klostergebäude einschließlich Jugendgästehaus<br />
und den Klostergarten als einen Ort für bürgerschaftliche, spirituelle<br />
und kulturelle Begegnungen offenhalten und die Tradition der Franziskaner<br />
erhalten. Angetan von dem Esprit der »Kloster Wiedenbrück<br />
eG« sagte der Guardian auf der Info-Veranstaltung zuversichtlich: »Ihr<br />
wuppt das schon!«<br />
»<strong>Das</strong> sehen wir als großen Wert und als Chance an, die wir gerne unterstützen.<br />
Gerade weil auch für uns Franziskaner die Schließung eines<br />
solch traditionsreichen Klosters ein schmerzlicher Schritt ist, ist es uns<br />
nicht egal, was nach unserem Abschied mit dem Gebäude geschieht«,<br />
sagt Provinzialvikar Bruder Markus Fuhrmann, der extra aus München<br />
angereist ist, um der Gründungsversammlung als Gast beizuwohnen.<br />
Den Vorstand bilden Sabine Daelen, Michael Rakete, Sonja Rakete und<br />
Bettina Windau. Sie allesamt hoffen, dass sie von vielen Engagierten<br />
bei den unterschiedlichsten Aufgaben im und am Kloster unterstützt<br />
werden. Den Aufsichtsrat bilden Georg Effertz, Christian Schnieder und<br />
Dr. Heiner Wortmann (Vorsitzender), die schon seit Langem zur Fördergemeinschaft<br />
des Franziskushauses gehören, sowie Peter Bole, Reinhard<br />
Edeler und Markus Hüllmann.<br />
Gemeinsam Gutes bewegen<br />
Die Mitglieder im Vorstand und Aufsichtsrat danken den mehr als 530<br />
Mitgliedern, die sich seit der Info-Versammlung über die Genossenschaft<br />
am 10. März in der Stadthalle bis Ende Mai Anteile in Höhe von<br />
insgesamt 154.125 € erworben haben und sich genossenschaftlich q<br />
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auch alle Spender ein. Ihre Summe liegt aktuell bei<br />
135.910 €.<br />
Für alle, die noch nicht dabei sind: »Ein Beitritt ist<br />
jederzeit möglich. Sagen Sie es deshalb auch ruhig<br />
weiter. Wir freuen uns auf weitere Mitglieder und große<br />
wie kleine Spenden«, so der Vorstand. Da es sich<br />
beim »Kloster Wiedenbrück« um eine gemeinnützige<br />
Genossenschaft handelt, sind die Zuwendungen natürlich<br />
steuerlich absetzbar.<br />
Finanzierung<br />
Die Genossenschaft benötigt für den Erwerb des<br />
Klosters, die erforderlichen Umbauarbeiten und für<br />
seinen Betrieb insgesamt einen Betrag von rund 1,6<br />
Millionen €. Um dieses Ziel zu erreichen, ist jeder<br />
Interessent aufgerufen Mitglied zu werden. Jede natürliche<br />
und juristische Person ist als Mitglied willkommen,<br />
erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende auf<br />
der Info-Veranstaltung.<br />
Interessenten werden durch den Kauf eines Genossenschaftsanteils<br />
von 125 € Mitglied. Sie können<br />
bis zu 20 Anteile erwerben. In der Generalversammlung<br />
hat jedes Mitglied eine Stimme – egal ob es<br />
einen oder mehrere Anteile besitzt.<br />
Heiner Wortmann berichtete, dass die Genossenschaft<br />
die Stadt mit ins Boot nehmen und<br />
ebenfalls Land und Bund einbeziehen möchte. Die<br />
CDU-Politiker André Kuper und Ralph Brinkhaus<br />
sowie der Bürgermeister hätten bereits ihre Unterstützung<br />
zugesagt. Aufsichtsrat Reinhard Edeler,<br />
Leitender Pfarrer im Pastoralverbund Reckenberg,<br />
kündigte gleichfalls eine Beteiligung an. Es sei auch<br />
daran gedacht, Teile des Gebäudes an soziale bzw.<br />
caritative Einrichtungen zu vermieten, so Heiner<br />
Wortmann. Zudem dankt er der Stadt, die der Genossenschaft<br />
das in ihrem Besitz befindliche rote<br />
Backsteingebäude an der Mönchstraße zur Nutzung<br />
überlässt.<br />
Ideen-Pool<br />
Auf der März-Veranstaltung hatten sich viele der<br />
mehr als 550 Besucher ebenfalls an dem Ideen-Pool<br />
beteiligt. Der Vorstand konnte sich über eine große<br />
Bandbreite der Vorschläge freuen. Sie reichen von der<br />
Weiterführung der Oasen-Tage über Kochkurse und<br />
Themen zu Meditation & Gesundheit und Fasten sowie<br />
Chorproben, Konzerte, Lesungen für ältere Menschen<br />
und Ausstellungen bis zu festen Angeboten wie<br />
z. B. die Eröffnung eines Klosterladens. Der Vorstand<br />
erarbeitet auf der Grundlage der eingebrachten Ideen<br />
ein Konzept für die Weiterführung des Klosters. Er<br />
wird es den Mitgliedern auf einer weiteren Versammlung<br />
zur Diskussion vorstellen.<br />
Klostergarten<br />
<strong>Das</strong> »Kloster Wiedenbrück« startet sein Programm im<br />
Klostergarten. Anfang Juni öffnete es die schönen Anlagen<br />
für Besucher. Seit Ende Mai heißt es jeden Montagmorgen<br />
in der herrlichen Atmosphäre Frühsport<br />
von 6.00–6.30 Uhr. Die Zehnerkarte kostet 50 €. Zu<br />
einer »Aktivpause« wird jeden Mittwochnachmittag<br />
von 12.30–13.15 Uhr eingeladen, um dann beschwingt<br />
in die zweite Tageshälfte zu starten. Zehnerkarte: 75<br />
€. Sabine Daelen führt die Kurse ehrenamtlich durch.<br />
Die Teilnahmegebühren gehen direkt an die »Kloster<br />
Wiedenbrück eG«. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.<br />
Anmeldungen unter Tel. 0179/1214890 oder E-Mail<br />
info@kloster-wiedenbrueck.de<br />
Pastorale Angebote<br />
Reinhard Edeler informiert darüber, dass die 7.30<br />
Uhr-Messe am Sonntag erhalten bleibt. Launig fügte<br />
er auf dem Info-Abend an: »Wenn in der Kollekte<br />
jedes Mal 50 € liegen«. Auch die Kreuztracht werde<br />
weitergeführt und das besondere Angebot der Silvester-Messe.<br />
Die 9-Uhr-Messe könne er nach dem Weggang<br />
der Franziskaner leider nicht mehr garantieren.<br />
Raimund Kemper<br />
12 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
Claudia Reball<br />
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Woche Implantate setzen und eine Prothese<br />
anfertigen. Wir können auch einen Zahn ziehen<br />
und sofort ein Implantat setzen. In der Regel<br />
muss man aber nach der Implantation 3 Monate<br />
bis zum Einsetzen des Zahnersatzes warten. Es<br />
kann aber auch 4 Monate, 6 Monate oder länger<br />
dauern. Die Natur setzt uns hier Grenzen, nicht<br />
unsere Fähigkeiten!<br />
Ist die Angst vor dem Eingriff begründet?<br />
Zu meinen Patienten sage ich, Zahn ziehen<br />
kennen Sie, implantieren ist weniger belastend.<br />
Die Angst meiner Patienten kann ich nachvollziehen.<br />
Versprechen kann ich, dass der Eingriff<br />
zu 100% schmerzfrei ist. Schwellungen können<br />
später auftreten, das ist eine natürliche Reaktion<br />
des Körpers, Schmerzen können mit normalen<br />
Schmerzmitteln behandelt werden. Hat der<br />
Patient sehr große Angst oder dauert der Eingriff<br />
länger, behandeln wir in meiner Praxis unter<br />
Vollnarkose.<br />
Wie lange halten Zahnimplantate?<br />
Die Lebensdauer ist mit der von natürlichen Zähnen<br />
vergleichbar. Sie müssen durch regelmäßige<br />
Mundhygiene gep egt werden, wie die eigenen<br />
Zähne, unterstützt durch Fachpersonal mit PZR<br />
(Professionelle Zahnreinigung). 1989 habe ich<br />
die ersten Implantate gesetzt, somit kann ich eine<br />
mindestens 31-jährige Lebensdauer nachweisen.<br />
Rechnet sich ein Zahnimplantat?<br />
Der nanzielle Aufwand ist nicht unerheblich.<br />
Es ist jedoch eine langfristige Investition in die<br />
Gesundheit und Lebensqualität. Die Implantate<br />
verrichten 365 Tage im Jahr ihre Arbeit,<br />
unbeschwert und zuverlässig. Ich kenne keinen<br />
Patienten, der die Behandlung bereut hat.<br />
Wie nde ich einen kompetenten<br />
Implantologen?<br />
Schauen Sie, ob der Arzt eine Zusatzausbildung<br />
hat! Gibt es einen speziellen Eingriffsraum oder<br />
wird im normalen Behandlungszimmer operiert?<br />
Besser noch: Sprechen Sie mit den Zahnarzthelferinnen,<br />
stellen Sie Fragen. In Praxen, in<br />
denen regelmäßig implantiert wird, können Ihnen<br />
die Mitarbeiterinnen entsprechend kompetent<br />
antworten! <strong>Das</strong> ist der beste „Test“!<br />
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Sind Implantate genauso belastbar wie<br />
eigene Zähne?<br />
Die Belastbarkeit entspricht den natürlichen<br />
Zähnen. Viele, seit Jahren zahnlose Patienten,<br />
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W<br />
»Wir sind nur so stark, ...<br />
(CL) … wie wir vereint sind und so schwach, wie wir getrennt sind«. <strong>Das</strong><br />
stammt nicht aus unserer Feder, sondern aus der des Schulleiters Dumbledore<br />
in Harry Potter und der Feuerkelch.<br />
Und wir zitieren es gerne, denn wir möchten damit etwas ganz besonderes<br />
ausdrücken! Keine Sorge – ganz bestimmt möchten wir euch nicht<br />
zu einem feurigen Kelch oder einem Spiel um Leben und Tod einladen .<br />
Vielmehr möchten wir auch raten / vorschlagen / empfehlen – wie<br />
auch immer ihr es am liebsten formuliert<br />
– wieder ein Fläschchen Bier, einen erfrischenden<br />
Softdrink oder auch ein<br />
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sitzt herrlich entspannt<br />
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schon das Wasser im Mund zusammen? Uns geht es auf jeden Fall so.<br />
Oder werfen wir doch einmal einen Blick in Wiedenbrücks Gastronomie<br />
... Im urgemütlichen Planet Wiedenbrück fühlen sich Fußballfans<br />
und Sportmuffel gleichermaßen wohl, ob das an den zarten Steaks liegt?<br />
Mhhhh, und wo kann man einen lauen Sommerabend schöner ausklingen<br />
lassen, als unter den Kastanien des Wiedenbrücker Marktplatzes?<br />
Dazu einen rosa gebratenen Lammrü cken mit Zitronen-Thymianjus im<br />
Ratskeller oder herrlich duftende Gambas in Tomatensud von Rínaldí –<br />
ganz ehrlich: <strong>Das</strong> ist doch Dolce Vita in der Heimat! Näher geht es nicht.<br />
Ganz ehrlich, Corona-bedingter Urlaub zu Hause klingt zwar im ersten<br />
Moment nicht so wünschenswert – wenn wir ihn aber in unserem Rhe-<br />
da-Wiedenbrück verbringen … dann kann<br />
der Sommer kommen!<br />
Und um die Sommerlaune noch<br />
ein bisschen mehr zu versüßen, be-<br />
teiligen sich unsere Gastronomen<br />
mit einem besonderen Schman-<br />
kerl. Auf ein Gericht eurer Wahl<br />
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wünscht<br />
euch euer <strong>Stadtgespräch</strong>!<br />
PS: Geeint sind wir<br />
stark – und mit einem<br />
Essen der Rheda-Wiedenbrücker<br />
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15
B<br />
Bürgerstiftung<br />
unterstützt Förderverein<br />
Freibad Rheda<br />
Familienbad durch Piratenschiff nun noch attraktiver<br />
Die Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück hat sich mit einem Zuschuss<br />
in Höhe von 2000 Euro an den Anschaffungskosten des neuen Piratenschiffes<br />
im Freibad Rheda beteiligt. Der Förderverein des Bades<br />
ist Initiator des neuen Kinderspielplatzes, der bereits im letzten Jahr<br />
einen großen Matschbereich mit Sandgrube und anderen Spielgeräten<br />
erhalten hat und nun durch das große Holzschiff zum Klettern, Spielen<br />
und Toben erweitert wurde. »Es ist uns als Bürgerstiftung eine große<br />
Freude, dass wir uns an den Kosten beteiligen durften«, betonte Bernd<br />
Jostkleigrewe vom Vorstand. Er lobte das außerordentliche Engagement<br />
des Fördervereins, der dafür sorge, dass das Freibad mehr als ein<br />
Schwimmbad sei, sondern eine Freizeitstätte für Familien mit Kindern,<br />
für Jugendliche, für Sportler und Sonnenanbeter gleichermaßen.<br />
Insgesamt hat die neue Anschaffung 18.000 Euro gekostet. Finanziert<br />
es hat es der Förderverein durch zahlreiche weitere kleine und<br />
große Spenden sowie durch Rücklagen. Da in diesem Sommer erst<br />
1 (V.l.) Bernd Jostkleigrewe, Uwe Winkler, Sigrid Strüber und Marietta Puchelt vom<br />
Vorstand Förderverein Freibad Rheda und Iris Blomenröhr von der Bürgerstiftung<br />
Rheda-Wiedenbrück<br />
einmal alle geplanten Events von der Modenschau über das Kinderzelten<br />
bis hin zum Nachtschwimmen ausfallen müssen, hoffen die<br />
Verantwortlichen, dass sie weitere Fördermitglieder gewinnen können,<br />
die den Verein regelmäßig mit einem Jahresbeitrag ab 12 Euro unterstützen,<br />
aber auch auf weitere Spender, denn der Kinderspielbereich<br />
ist noch nicht ganz fertig. Ein großes Sonnensegel soll demnächst den<br />
nötigen Schatten spenden.<br />
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16 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
B<br />
Bruder Mauro malt die Welt<br />
1 Der morbide Charme der ehemaligen Weltmacht 1 In Sichtweite des Campanile lief das<br />
Wissen zusammen.<br />
Ich weiß natürlich nicht, wie es<br />
Ihnen geht, aber Gründe, nicht<br />
zu verreisen, hatte ich schon einige<br />
in meinem Leben. Da war die<br />
Wehrpflichtzeit, in der ich mein<br />
Vaterland besonders lieb hatte.<br />
Reisen nur auf Antrag, nur in bestimmte<br />
Länder, aber am liebsten<br />
nur in Deutschland und nur<br />
zwei Wochen am Stück. Andere<br />
Reisebeschränkungen hatte ich,<br />
die waren eher finanzieller Natur.<br />
1.500 DM für den Flug nach Hawaii<br />
oder den gebrauchten Käfer?<br />
Da war der Käfer nötiger. <strong>Das</strong>s<br />
überhaupt niemand irgendwohin<br />
reisen durfte, war ganz neu für<br />
mich, wie für alle anderen auch.<br />
Dabei hätten es in diesem Jahr die<br />
Kapverdischen Inseln sein können.<br />
In selbstquälerischer Manier habe<br />
ich dann die Reise mit dem Finger<br />
auf der Landkarte gemacht, ehrlich<br />
gesagt, mehrmals.<br />
Dabei bin ich kein maphead<br />
– so nennt man die Leute, die<br />
ständig stundenlang Landkarten<br />
anschauen. Und doch finde auch<br />
ich Landkarten irgendwie faszinierend,<br />
obwohl ich weiß, dass deren<br />
Erstellung heute in Zeiten von<br />
glasklaren Satellitenbildern nicht<br />
das große Problem ist. <strong>Das</strong> war q<br />
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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
17
1 Mauros Weltkarte von 1459 steht auf dem Kopf.<br />
in früheren Zeiten sehr anders. Jemand, der das gesamte Wissen der<br />
damaligen Welt auf einer gewaltigen Landkarte zusammenfasste, war<br />
Mauro, besser gesagt Fra Mauro, also Bruder Mauro. Geboren wurde<br />
Mauro in Venedig – die Zeitangaben schwanken zwischen »um 1385«<br />
und »vor 1400«. In seiner Jugend reiste er offenbar durch weite Teile der<br />
den Europäern damals bekannten Welt als Händler und als Soldat. Vor<br />
allem im Nahen Osten muss er sich wohl lange aufgehalten haben. Mit<br />
dem Reisen war es dann allerdings vorbei, als Mauro 1409 ins Kloster San<br />
Michele auf der gleichnamigen Laguneninsel ging. Dort war er zuständig<br />
für das Einsammeln der Mietzahlungen ans Kloster. Irgendjemand<br />
entdeckte dann aber wohl sein künstlerisches Talent, denn er begann,<br />
Karten zu zeichnen. <strong>Das</strong> Meisterwerk, das ihn in der damaligen Welt<br />
berühmt machte, war die Weltkarte mappa mundi, die in jahrelanger<br />
Arbeit 1459 fertigstellt war. Die Weltkarte, die rund vier Quadratmeter<br />
einnahm, war eine Auftragsarbeit des Portugiesischen Königs Alfons V.<br />
Dessen Onkel war als Heinrich der Seefahrer bekannt, und für Heinrich<br />
war die Karte auch bestimmt. Schließlich gab es zu dieser Zeit die Arbeitshypothese,<br />
dass man Afrika umrunden konnte, was die Portugiesen<br />
dann auch knapp 30 Jahre später taten.<br />
Neben den gewaltigen Ausmaßen der Weltkarte fallen tausende von<br />
kleinen Texten, Ortsnamen und zusätzlichen Illustrationen auf. Daneben<br />
wird klar, wie detailgetreu die Weltkarte ist, die natürlich den amerikanischen<br />
Doppelkontinent und logischerweise Australien nicht enthält.<br />
Dafür fasste sie basierend auf dem antiken Weltbild des Ptolemäus auch<br />
den damals neuesten Forschungsstand zusammen. Die Entdeckungen<br />
der Portugiesen in Westafrika sind ebenso verzeichnet wie Angaben über<br />
den asiatischen Kontinent, wobei die Forscher davon ausgehen, dass die<br />
Beobachtungen von Marco Polo, der ja lange Zeit in der Lagunenrepublik<br />
nicht ernst genommen wurde, ebenfalls mit eingeflossen sind. Dagegen<br />
ist nicht erstaunlich, dass die Welt als Kugel dargestellt wird. Denn anders<br />
als es das noch heute aus dem Schulbuchwissen überlieferte Bild<br />
aus dem 19. Jahrhundert vom finsteren Mittelalter ausweist, war nicht<br />
nur im arabisch-islamischen Kulturkreis klar, dass die Erde eben keine<br />
Scheibe ist. Einige spätantike christliche Autoren behaupteten zwar, dass<br />
18 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
1 Alle Wasserstraßen führten nach Venedig.<br />
1 Der geflügelte Löwe repräsentiert Venedigs Macht.<br />
die Bibel von einer flachen Erde spricht und dass die Menschen, die auf<br />
der unteren Seite einer runden Erde dann ja auf dem Kopf stehen und<br />
der Regen nach oben fallen müssten, doch bereits im 12. Jahrhundert<br />
war in der Christenheit bekannt, dass die Erde prinzipiell umrundbar ist,<br />
wenn das auch praktisch noch nicht machbar war. <strong>Das</strong> geschah ja erst<br />
mit der Reise Magellans 1522.<br />
Anders als heutige Karten hat die mappa mundi eine Südausrichtung,<br />
man muss die Karte also auf den Kopf drehen, um zu sehen, wie<br />
akkurat sie ist. Zuvor waren christliche Karten oftmals nach Osten ausgerichtet,<br />
weil dort ja das Paradies vermutet wurde und das musste<br />
natürlich oben stehen. Auch war das Zentrum der Welt natürlich ein<br />
überdimensional vergrößertes Jerusalem, was bei Bruder Mauros Karte<br />
nicht der Fall war. Und anders als bei vielen sehr interessanten, weil<br />
kuriosen Karten früherer Zeiten, die mit Seeungeheuern und Monstern<br />
aller Arten verziert waren, enthielt die Karte Mauros jede Menge Fakten.<br />
Er schreibt zum Beispiel, dass das Mar Prusian, also die Ostsee,<br />
salzarm ist und vermutet den Grund dafür darin, dass so viele Flüsse<br />
darein fließen. Von den Malediven weiß er zu berichten, dass sie reich<br />
an Bernstein sind, allerdings auch an Piraten. Timbuktu in Mali, das<br />
wegen des vielen Goldes erwähnenswert ist, taucht ebenso auf wie das<br />
chinesische Suzhou, wo es ungefähr 6.000 Brücken gab. Um an all diese<br />
Informationen zu kommen, saß Bruder Mauro auch am richtigen Ort. So<br />
schön die Vorstellung vom Mönch ist, der das gewaltige Werk in seiner<br />
stillen Zelle auf Grund von Inspiration schafft, so wenig hätte er allein<br />
an die vielen Fakten kommen können.<br />
Venedig war zur Mitte des 15. Jahrhunderts eine Großmacht, in der<br />
weltweite Handelswege zusammenliefen. Im 12. Jahrhundert hatte die<br />
Stadt es geschafft, Heinrich IV. im Investiturstreit gegen den Papst<br />
zu unterstützen. Im Gegenzug sicherte Heinrich zu, dass sämtliche<br />
Waren aus dem Heiligen Römischen Reich, die über das Meer nach Süden<br />
und Osten verschickt wurden, alle über Venedig zu laufen hatten.<br />
Zudem durften griechische, syrische und ägyptische Händler nur mit<br />
dem Reich Handel treiben, wenn ihre Waren über Venedig eingeführt<br />
wurden. Auch später zeigte sich die Lagunenrepublik nicht gerade<br />
zimperlich, wenn es um die Handelsinteressen ging. So machte sie<br />
einen Deal mit den armen Rittern des Vierten Kreuzzugs. Die bekamen<br />
Schiffe für die Überfahrt ins Heilige Land, sollten aber dafür Zadar<br />
einnehmen, das zu Byzanz gehörte. Die Aktion gipfelte schließlich darin,<br />
dass die Kreuzritter Venedigs großen Konkurrenten, das mächtige<br />
Byzanz, also Konstantinopel, in Schutt und Asche legten. Und natürlich<br />
die Schätze der damals größten und reichsten Stadt Europas stahlen.<br />
Zur Zeit Mauros besaß Venedig nicht nur in Oberitalien jede Menge<br />
Ländereien, sondern auch im heutigen Kroatien, entlang der Küste von<br />
Albanien. Korfu gehörte zu Venedig ebenso wie die Krim im Schwarzen<br />
Meer, Kreta und viele Inseln in der Ägäis sowie Zypern. Dazu kamen<br />
noch jede Menge Handelsposten an strategisch wichtigen Häfen von<br />
der Donau bis nach Nordafrika. Es ist davon auszugehen, dass Mauro<br />
mit vielen Reisenden aus aller Herrenländern gesprochen hat, deren<br />
Erkenntnisse in die Weltkarte mit eingeflossen sind. <strong>Das</strong> finde ich<br />
wirklich faszinierend, aber dennoch freue ich mich auf die Zeit, in der<br />
ich statt mit dem Finger auf der modernen Landkarte wieder dorthin<br />
darf, wohin ich will und kann!<br />
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Rheda-Wiedenbrück<br />
im Wahlkampf<br />
Zwei Frauen kämpfen um Chefsessel<br />
Seit Anfang Juni steht fest: Zwei ernsthafte Bewerberinnen wollen am 13.<br />
September zur Bürgermeisterin in Rheda-Wiedenbrück gewählt werden:<br />
Brigitte Frisch-Linnhoff (SPD) und Sonja von Zons (Bündnisgrüne) haben<br />
den Hut in den Ring geworfen. Siehe nachfolgende Berichte. Für die Stadt<br />
wäre ein weibliches Oberhaupt Premiere.<br />
Die beiden Herausforderinnen treten aber gegen den als starken Favorit<br />
geltenden Amtsinhaber Theo Mettenborg von den Christdemokraten<br />
an. Ihm werden die weitaus meisten Chancen für eine abermalige,<br />
dritte Amtsführung eingeräumt. Er bringt sich mit großem Einsatz und<br />
Engagement in sein Amt ein. Der beliebte Kandidat konnte bei den letzten<br />
beiden Kommunalwahlen jeweils rund zwei Drittel der abgegebenen<br />
Stimmen auf sich vereinigen.<br />
Angesichts dieser Ausgangssituation war die Bürgermeisterkandidatin<br />
der Bündnisgrünen strategisch schlecht beraten insbesondere<br />
gegenüber dem Mitbewerber der SPD in der NW einen unnötigen und<br />
nicht der Sache dienenden Streit vom Zaun zu brechen, der sich zudem<br />
als Rohrkrepierer herausstellt: Es sei nicht möglich gewesen einen gemeinsamen<br />
Bürgermeisterkandidaten aufzustellen und die Bündnisgrünen<br />
seien die einzige Partei, die sich mit klarer Kante gegen rechte<br />
Hetze und Fremdenfeindlichkeit stellen (siehe nachfolgender Text über<br />
die SPD-Kandidaten).<br />
Die Kandidatin der Bündnisgrünen erweist dem Amtsinhaber mit<br />
dieser Attacke einen Gefallen. Er kann sich entspannt zurücklehnen<br />
und zuschauen wie sich die beiden Herausforderinnen untereinander<br />
behakeln.<br />
Raimund Kemper<br />
B<br />
Brigitte Frisch-Linnhoff<br />
kandidiert erneut für<br />
das Bürgermeisteramt<br />
SPD kämpft für preiswertes Wohnen<br />
(Kem) »Es gibt noch vieles in dieser Stadt, was für die Bürgerinnen und<br />
Bürger erreicht werden kann. Deshalb stelle ich mich erneut als Bürgermeisterkandidatin<br />
zu Wahl«, so Brigitte Frisch-Linnhoff (58) bei der<br />
Kandidatennominierung der SPD in der Mensa der Gesamtschule im<br />
Stadtteil Rheda. Die beruflich als Lehrerin an der heimischen städtischen<br />
Gesamtschule tätige Kandidatin ist seit 2014 als zweite Stv. Bürgermeisterin<br />
tätig. Als politische Schwerpunkte nennt die ebenfalls als<br />
schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion engagierte Ratsfrau neben<br />
den Bereichen Integration und Schulen insbesondere auch die eklatante<br />
Wohnungsnot in Rheda-Wiedenbrück. »Hier hat sich in den letzten<br />
Jahren trotz eindeutiger Erkenntnisse nicht genug getan, und nicht nur<br />
einmal wurde eine Besserung für die wohnungssuchenden Menschen<br />
mit geringem Einkommen in unserer Stadt durch die politischen Mitbe-<br />
20 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
werber aktiv verhindert«. Auch den Ausbau des Radwegenetzes möchte<br />
die seit 34 Jahren mit Uwe Linnhoff verheiratete Mutter von drei berufstätigen<br />
bzw. studierenden Kindern vorantreiben.<br />
Ratsarbeit<br />
Der Radwegeausbau im Bereich der Unterführung über die Pixeler Straße<br />
habe bereits vor dem Baubeginn aufgrund des »berüchtigten« doppelten<br />
Ampelüberganges nur unverständliches Kopfschütteln über so viel weltfremde<br />
Bürokratie durch Landesbehörden hervorgerufen, rief Ratsfrau<br />
Martina Mester-Grunewald in Erinnerung. Zum Thema »Fahrradstraßen«<br />
stellte sie klar, dass es der SPD zu verdanken sei, dass nun die ersten<br />
Bereiche umgewidmet werden sollen. »Die anderen Fraktionen haben<br />
die ablehnende Stellungnahme der Verwaltung nur zur Kenntnis genommen.<br />
Nur dem massiven Intervenieren unserer Fraktion im Bau-, Stadtentwicklungs-,<br />
Umwelt- und Verkehrsausschuss ist es zu verdanken,<br />
dass die Verwaltung ihre fehlerhafte rechtliche Beurteilung überprüfen<br />
und anhand der gültigen Rechtslage revidieren musste«, so die Ratsfrau.<br />
Aus dem Programm<br />
Ebenfalls Ratsherr Marco Sänger unterstrich: »Die Themen Wohnungsbau,<br />
kommunale Wohnungsbaugesellschaft und stärkere Förderung des<br />
sozialen Wohnungsbaus bleiben für die heimische SPD ganz oben auf<br />
der Agenda«. Die Herausforderungen seien so enorm, dass Mitbewerber<br />
inhaltlich inzwischen die SPD-Forderungen aus dem Jahr 2019 kopieren<br />
würden, macht er deutlich. Weitere Schwerpunkte: Hochhalten der guten<br />
Standards der Ausstattung sowie die Digitalisierung der bestehenden<br />
örtlichen Schullandschaft, Förderung der Integration, des ÖPNV und<br />
der Kulturpolitik. Marco Sänger: »Die Kulturpolitik unserer Stadt und die<br />
Verwendung der hierfür zur Verfügung stehenden Mittel gehören heraus<br />
aus dem nichtöffentlichen Rahmen der Flora Westfalica, Sie gehören in<br />
die öffentliche und transparente Diskussion im Rat. Die SPD-Fraktion<br />
hält ebenfalls an ihren Antrag zur Neuorganisation der Ratsausschüsse<br />
fest, damit Umweltthemen wieder mehr Zeit und Raum finden. Allgemeiner<br />
Kritikpunkt war die oftmals zu viel Zeit in Anspruch nehmende<br />
Umsetzung von Rats-Beschlüssen durch die Verwaltung. Weitere Details<br />
liefert das noch zu verabschiedende Wahlprogramm der SPD.<br />
1 Die Spitzenkandidatinnen der SPD: Michaela Koroch, »Mutter der Gesamtschule«,<br />
und Brigitte Frisch-Linnhoff, die für das Bürgermeisteramt antritt.<br />
Wahlkampfziel<br />
Die SPD-Vorsitzende Michaela Koroch betonte, dass es das Ziel der heimischen<br />
SPD sei, ihre jetzige Fraktionsstärke wieder zu erreichen. <strong>Das</strong><br />
sei keine leichte Herausforderung, bedingt durch die Veränderungen der<br />
örtlichen Parteienlandschaft vor Ort und die allgemeine politische Stimmung<br />
auf Bundesebene. Zuversicht schöpfte sie aus der bei der Kandidatennominierung<br />
hervorgegangenen Mannschaft. Sie sei kompetent<br />
und bürgernah. Männer und Frauen seien gleichwertig vertreten. Nun<br />
gelte es, die inhaltlichen Vorstellungen den Bürgerinnen und Bürgern<br />
unserer Stadt vorzustellen.<br />
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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
21
Foul<br />
Eine rote Karte gab es noch für die Bürgermeisterkandidatin der Bündnisgrünen<br />
Sonja von Zons: Ihr Vorwurf, eine gemeinsame Bürgermeisterkandidatur<br />
von SPD, FDP und den Bündnisgrünen zu finden sei nicht<br />
möglich gewesen »verdreht die Wahrheit«, so Marco Sänger. »Außer<br />
einem informellen Gespräch der Fraktionsvorsitzenden von SPD, FDP<br />
und den Grünen hat keinerlei Gespräch zum Abklopfen von eventuellen<br />
Schnittmengen und Gemeinsamkeiten zwischen unserem Ortsverein<br />
und den Grünen stattgefunden. Nach ihrem guten Ergebnis bei der Europawahl<br />
herrschte in dieser Thematik bei den Grünen Funkstille«, so<br />
der Ratsherr. Mit Unglauben und Empörung nahmen die Anwesenden<br />
zudem die Aussage von Frau von Zons zur Kenntnis, dass die Grünen<br />
die einzige Partei seien, die sich mit klarer Kante gegen rechte Hetze<br />
und Fremdenfeindlichkeit stellen würde. Es seien ja gerade die Sozialdemokraten,<br />
die seit jeher gegen rechtes Gedankengut kämpfen, machte<br />
Marco Sänger deutlich. Brigitte Frisch-Linnhoff ergänzte: »Wer sich mit<br />
dieser Polemik in ein besseres Licht setzen wolle, beschreitet den Weg<br />
des Populismus und damit den Weg derer, die unsere Gesellschaft und<br />
unsere Demokratie schwächen wollen«.<br />
Die Kandidaten<br />
Listenplatz 1: Michaela Koroch (Wahlbezirk 18), 2. Dirk Kursim (Wb 8), 3.<br />
Martina Mester-Grunewald (Wb 4), 4.: Marco Sänger (Wb 7), 5..Brigitte<br />
Frisch-Linnhoff (Wb 2), 6. Michael Fischer (Wb 1), 7. Gudrun Bauer (Wb 9),<br />
8. Maik Birkholz (Wb 3), 9: Anja Kern (Wk b), 10. Ümit Kahraman (Wb 5),<br />
11. Ina Schweikardt (Wb 17), 12. Andreas Schweikardt (Wb 15), 13. Daniela<br />
Frisch (Wb 16), 14. Andreas Schüngel (Wb 12), 15. Gabi Paulsen (Wb 19),<br />
16. Alfred Kontermann (Wb 11), 17.Susanne Goldberg (Wb 10), 18. Wilfried<br />
Noltenhans (Wb 14), 19. Michaela Gomolka (Wb 13)<br />
B<br />
Bündnisgrüne setzen<br />
auf Sonja von Zons<br />
Endlich mutiger handeln<br />
(Kem) »Wir präsentieren mit der seit 16 Jahren politisch aktiven und<br />
seit 2014 als Mitglied im Rat der Stadt vertretenen Sonja von Zons<br />
als Bürgermeisterkandidatin eine echte Alternative zum amtierenden<br />
CDU-Bürgermeister«, stellt der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen<br />
seine Kandidatin für das Spitzenamt in der Stadtverwaltung und im<br />
Rat vor. »Wir freuen uns, dass wir mit Sonja von Zons eine Bürgermeisterkandidatin<br />
gewinnen konnten, die die Entschlossenheit mitbringt,<br />
die notwendigen Veränderungen in unserer Stadt voranzubringen,<br />
ohne auf traditionelle Bedenkenträger Rücksicht nehmen zu müssen.<br />
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22 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
Als Diplom-Verwaltungswirtin mit langer Berufserfahrung kennt sie<br />
die Strukturen einer Kommunalverwaltung von innen und steht für<br />
eine moderne Verwaltungsführung im Dialog mit den Mitarbeitern«,<br />
beschreibt Volker Brüggenjürgen, Fraktionsvorsitzender, die Stärken<br />
der 46-jährigen gebürtigen Langenbergerin. Sie lebt seit 25 Jahren in<br />
Wiedenbrück und ist nicht zuletzt über ihre vier Kinder im Alter von 17<br />
bis 22 Jahren in allen Bereichen des sozialen Lebens der Stadt sehr gut<br />
vernetzt. Nach dem Abitur hat von Zons an der Fachhochschule für öffentliche<br />
Verwaltung in Bielefeld studiert und arbeitet seit 1993 bei der<br />
Stadtverwaltung Gütersloh. »Sonja von Zons ist ein langjähriges aktives<br />
Mitglied im Ortsverband, die als gläubige Katholikin durch ihre christliche<br />
Werteorientierung und ihr glaubwürdiges Engagement für eine<br />
menschliche und soziale Stadtgesellschaft überzeugt«, so Hans-Herman<br />
Heller-Jordan, Ortsverbandssprecher. Seit 10 Jahren ist sie nebenberuflich<br />
als Deeskalationstrainerin GAV Rassismus/Rechtsextremismus in der<br />
Gewaltprävention mit Kindern und Jugendlichen tätig. Entsprechend ist<br />
eines ihrer Schwerpunktthemen »die Bewahrung und Stärkung unserer<br />
demokratischen Grundwerte und der Einsatz für eine tolerante, weltoffene<br />
und vielfältige Gesellschaft«. Zudem setzt sie sich besonders für<br />
finanziell und sozial benachteiligte Mitmenschen ein. So sollten alle<br />
Kinder unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem sozialen Hintergrund<br />
die gleichen Bildungschancen haben.<br />
1 Die Bürgermeisterkandidatin Sonja von Zons<br />
Programm<br />
Eine klare Alternative wollen die Bündnisgrünen auch programmatisch<br />
unter dem Motto »Endlich mutiger handeln«, anstelle der »Einfach immer<br />
weiter so«-Politik der Mehrheitsfraktion im Rat.<br />
Sie setzen sich konsequent für den Schutz des Klimas ein, d. h. vor<br />
Ort wirksame Klimaschutzmaßnahmen entschlossen und mutig vorantreiben.<br />
Denn mit ein bisschen Umweltkosmetik hier und da sei es<br />
längst nicht mehr getan. Einen weiteren Schwerpunkt sehen die Bündnisgrünen<br />
in der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Statt wertvolle<br />
Grundstücke den Discounterphantasien von privaten Investoren zu<br />
überlassen, machen sie sich für ein Investitionsprogramm »bezahlbarer<br />
Wohnraum« stark. »Unsere Stadt braucht Jahr für Jahr rund 200 neue<br />
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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
23
Wohnungen, die den finanziellen Möglichkeiten von Otto Normalbürger<br />
entsprechen«. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stärkung der umweltfreundlichen<br />
Mobilität. Die Zeit sei reif für die Verkehrswende, so die<br />
Bündnisgrünen. Nach ihrer Auffassung sollen in Zukunft kleine Stadtbusse<br />
im Taktverkehr alle Stadtteile schnell und zuverlässig miteinander<br />
verbinden. Mehr Menschen als bisher müssen sicher und bequem<br />
Radfahren oder zu Fuß durch die Stadt gehen können. Der Anteil des<br />
Radverkehrs sollte bis 2025 mindestens verdoppelt werden.<br />
Wahlkampfziel<br />
Erklärte Ziele bei den Kommunalwahlen am 13. September sind die Erringung<br />
von deutlich mehr Stimmen und Mandaten im Stadtrat als bei der<br />
letzten Wahl. Die Bündnisgrünen: »So wollen wir eine erneute absolute<br />
Mehrheit der CDU im Stadtrat und weitere 5 Jahre eine »Einfach immer<br />
weiter so«-Politik verhindern.<br />
Die Kandidaten<br />
1. Sonja von Zons (Wahlbezirk 12), 2. Volker Brüggenjürgen (Wb 13), 3.<br />
Hans-Herman Heller-Jordan (Wb 1), 4. Peter Rentrup (Wb 14) 5. Andreas<br />
Hahn (Wb 4), 6. Hagen Klauß (Wb 3) 7. Alwin Wedler (Wb 8), 8. Klaus<br />
Zerbin (Wb 19), 9. Sandra Reffold (Wb 5), 10. Stefan Breddermann (Wb 6),<br />
11. Bernd Mester (Wb 9), 12. Sabine Hasselhoff (Wb 7), 13. Dr. Christiane<br />
Braun, 14. Leon Thumel (Wb 16), 15. Peter Portman (Wb 15),16. Willi Repke<br />
(Wb 10), 17. Anette Nordemann, 18. Thomas Birwe (Wb 2), 19. Dieter<br />
Epkenhans (Wb17), 20. Dr. Bernd Daelen (Wb 11), 21. Norbert Walgern<br />
(Wb 18), 22. Dr. Klaus Telgenkämper, 23. Hubert Leiwes.<br />
F<br />
FDP geht mit Optimismus und<br />
Gestaltungswillen in die Kommunalwahl<br />
Patrick Büker als Spitzenkandidat gewählt<br />
(Kem) »Wir möchten Rheda-Wiedenbrück zukunftsfit machen!«, beschwor<br />
der 28-jährige Spitzenkandidat der Freien Demokraten Patrick<br />
Büker, Fraktionsvorsitzender der Liberalen im Stadtrat. Der Betriebswirt<br />
schwor die Anwesenden der Nominierungsversammlung für die<br />
Kommunalwahl am 13. September gleich zu Beginn seiner Rede auf den<br />
Wahlkampf ein.<br />
Wahlkampfziel<br />
Mit einem zweistelligen Ergebnis möchte die FDP nach der Wahl Verantwortung<br />
für die Stadt übernehmen. »In vielen Politikfeldern erleben<br />
wir eine falsche Prioritätensetzung.<br />
Programm<br />
Wir sollten es uns zum Ziel nehmen, die Stadt mit der niedrigsten Grundsteuer<br />
B im Kreis Gütersloh zu werden!«, unterstrich er die aus seiner<br />
Sicht überfällige Diskussion um ein Entlastungspaket für die Bürger<br />
und erinnerte an die von der CDU beschlossene Steuererhöhung nach<br />
der letzten Kommunalwahl.<br />
Um neuen Wohnraum zu schaffen benötige die Stadt eine Wohnungsbauoffensive,<br />
unterstrich Patrick Büker. »Wir denken hier an die<br />
Erschließung neuer Quartiere, aber auch an Nachverdichtung. Statt den<br />
Wohnungsmarkt weiter zu regulieren werden wir verstärkt auf private<br />
Bauträger setzen, die die Preiserwartungen von Grundbesitzern erfüllen<br />
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24 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
1 Spitzenkandidat Patrick Büker (rechts) mit Berit Seidel (v.l., Listenplatz 3), Manuela Schwartz (Listenplatz 6), Dirk Bursian (Listenplatz<br />
5) und Simon Gerhard (Listenplatz 2). Es fehlt Michael zur Heiden (Listenplatz 4).<br />
können. Wir werden aber nur dann<br />
Planungsrecht schaffen, wenn ein<br />
Großteil der Flächen zu bezahlbaren<br />
Preisen an junge Familien veräußert<br />
und ein Mindestanteil von<br />
20% dem sozialen Wohnungsbau<br />
zugeführt wird«, erläutert Büker<br />
das Konzept und ergänzt: »Werden<br />
wir die Stadt, die in den kommenden<br />
fünf Jahren den meisten<br />
Wohnraum im Kreis Gütersloh<br />
schafft!«<br />
Faire Chancen seien die<br />
Grundvoraussetzungen für ein<br />
selbstbestimmtes Leben. Deshalb<br />
setzen sich die Freien Demokraten<br />
für die weltbeste Bildung an den<br />
städtischen Schulen ein. Die Corona-Krise<br />
habe gezeigt, dass es<br />
bei der Digitalausstattung noch große Mängel gebe. Die Stadt müsse<br />
aber eine Vorreiterrolle einnehmen und die digitalsten Schulen im Kreis<br />
Gütersloh haben. Außerdem fordert die FDP eine noch bessere Zusammenarbeit<br />
der Schulen im Oberstufen- und Differenzierungsbereich.<br />
»Mit uns wird es auch keine Debatten über Schulschließungen geben,<br />
wie sie zuletzt über die Wenneberschule geführt wurde«, unterstreicht<br />
der FDP-Spitzenkandidat.<br />
Weitere Wahlkampfthemen sind die Ausweisung neuer Gewerbegebiete,<br />
die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs, eine Flexibilisierung<br />
der Kindertagesbetreuung mit niedrigeren Elternbeiträgen und<br />
eine Sicherung der Ärzteversorgung.<br />
Listenplätze<br />
Auf die folgenden Listenplätze wählten die Freien Demokraten Simon<br />
Gerhard, Berit Seidel, Michael zur Heiden, Dirk Bursian, Manuela<br />
Schwartz, Carola Oesselke, Matthias Hegel, Heinrich Splietker und q<br />
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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
25
Telefon: 964545<br />
seit 1998<br />
Telefon: 54822<br />
Ingo Besselmann. Der Stadtverbandsvorsitzende Ingo Besselmann zeigte<br />
sich erfreut über die gewählte Reserveliste: »Wir machen den Wählern<br />
ein Personalangebot, das tief in unserer Stadtgesellschaft verwurzelt ist<br />
und alle Stadtteile repräsentiert«.<br />
Wahlbezirke<br />
In den Wahlbezirken zur Ratswahl kandidieren im Stadtteil Rheda: Dr.<br />
Gernot Landenberger (Arzt), Marquardt von Hodenberg (Geschäftsführer),<br />
Matthias Hegel (Lehrer), Karin Tönnessen-Lersmacher (Ingenieurin<br />
für Bekleidungstechnik), Ernst Sebbel (Bankkaufmann/Rentner), Christian<br />
Hauser (Wirtschaftsjurist), Marco Kunze (Verwaltungsfachangestellter),<br />
Ingo Besselmann (Steuerberater); in Wiedenbrück: Marc Tecklenborg<br />
(Textilkaufmann), Frank Brückner (Industriekaufmann), Berit Seidel (Dipl.-Juristin),<br />
Simon Gerhard (Geschäftsführer), Michael zur Heiden (Bankbetriebswirt),<br />
Manuela Schwartz (selbstständige Webdesignerin), Bernd<br />
Lewe (Inneneinrichter/Rentner), Dirk Bursian (Kaufmann); Lintel: Carola<br />
Oesselke (Verkaufsberaterin), Batenhorst: Patrick Büker (Betriebswirt),<br />
St. Vit: Heinrich Splietker (Dipl.-Ingenieur)<br />
Auf der anschließenden Wahlversammlung des Kreisverbandes zur<br />
Kreistagswahl wählten die Freien Demokraten Thorsten Baumgart aus<br />
Schloß Holte-Stukenbrock zu ihrem Spitzenkandidaten, gefolgt von Silke<br />
Wehmeier (Steinhagen) und Berit Seidel (Rheda-Wiedenbrück). In den<br />
Rheda-Wiedenbrücker Wahlbezirken kandidieren: Patrick Büker (108),<br />
Marquardt von Hodenberg (109), Ingo Besselmann (110), Berit Seidel (111).<br />
E<br />
Ein Gemeinschaftsgarten<br />
für<br />
Rheda- Wiedenbrück!<br />
Die Lokale Agenda 21 startet neues Projekt –<br />
Lust mit anzupacken?<br />
Was ist ein Gemeinschaftsgarten? Wie der Name schon sagt, handelt<br />
es sich um einen Garten, der gemeinschaftlich angelegt und gepflegt<br />
wird. Diese Form des gemeinsamen Gärtnerns, auch »garden-sharing«<br />
genannt, gibt es bereits im In- und Ausland, sowie in verschiedenen<br />
deutschen Städten, beispielsweise in Berlin, Köln und Hannover – und<br />
nun hoffentlich auch bald in unserem schönen Rheda-Wiedenbrück!<br />
Die Idee dahinter: Comunity Gardens, Nachbarschaftsgärten und<br />
andere Formen der urbanen Landwirtschaft ermöglichen Obst- und<br />
Gemüseanbau in der Stadt. Dafür können zum Beispiel Brachflächen<br />
genutzt und aufgewertet werden. Neben neu entstehenden Lern- und<br />
Erfahrungsorten für Kinder, gewinnt auch die gesamte Nachbarschaft<br />
an Lebensqualität. Ein Gemeinschaftsgarten kann Raum für neue<br />
Formen des Engagements und Miteinanders bieten und gleichzeitig<br />
zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen. Darüber hinaus<br />
kann durch den Anbau von gesundem Obst und Gemüse außerdem<br />
auch die Idee der Selbstversorgung erreicht und ausprobiert werden.<br />
Spätestens seit Michelle Obama am Weißen Haus einen Bio-Küchengarten<br />
angelegt hat, gewinnt das Thema auch in den Medien<br />
immer mehr an Aufmerksamkeit. Eigenversorgung erhält gerade auch<br />
in der Corona-Krise eine neue Bedeutung.<br />
Durch die Eingliederung eines Gemeinschaftsgartens in den städti-<br />
26 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
schen Bereich, besteht eine gute<br />
Zugänglichkeit (keine Fahrt auf’s<br />
Land oder in den Schrebergarten<br />
nötig), sodass eine Integration<br />
in den Alltag einfacher gelingen<br />
kann. Auf diese Weise können<br />
auch Menschen, die keinen eigenen<br />
Garten haben, einen Platz<br />
im Grünen erleben und sich im<br />
Gärtnern versuchen. Und auch<br />
diejenigen, die bereits ihren grünen<br />
Daumen entdeckt haben, denen<br />
aber die Möglichkeiten und<br />
Gelegenheiten fehlen bzw. nicht<br />
genügen, die sie aktuell haben,<br />
finden im Gemeinschaftsgarten<br />
nicht nur neue Flächen, sondern<br />
auch neue Bekanntschaften und<br />
Geselligkeit. Es wird gemeinsam<br />
gesät, gepflegt, gebaut und geschraubt<br />
– und am Ende wachsen<br />
nicht nur die Pflanzen, sondern<br />
vielleicht auch neue Hobbys<br />
und Freundschaften. Ein Gemeinschaftsgarten<br />
bringt jede<br />
Menge Vorteile mit sich und ist<br />
außerdem gut für Umwelt und<br />
Klima – 100% biologisch, keine<br />
Verpackungen, keine/wenig Transportwege etc.<br />
Klingt das gut? Lust mitzumachen? Dann lasst uns den ersten<br />
Gemeinschaftsgarten in Rheda-Wiedenbrück wahr werden lassen!<br />
Ein geeignetes Grundstück im Stadtteil Wiedenbrück in der Nähe der<br />
3 Rotkehlchen auf Spaten Foto: Anke Kupka<br />
Feuerwache gibt es bereits und noch in diesem Jahr sollen die ersten<br />
Vorbereitungsarbeiten stattfinden, sobald sich eine Interessengruppe<br />
gefunden hat. Wir freuen uns auf Sie! Bei Interesse melden Sie sich<br />
bitte bei: kontakt@la21-rhwd.de<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
27
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1 Die Sportabzeichenaktion <strong>2020</strong> in Rheda-Wiedenbrück begann aufgrund der Corona virus-Pandemie am 16./17. Juni. <strong>Das</strong><br />
S<br />
Prüferteam mit Hermann Seeber (links vorn) hat sich intensiv vorbereitet und bittet die Erwerber um die strikte Beachtung der<br />
corona bedingten Verhaltensregeln.<br />
Foto: Wieneke<br />
Sportabzeichen-Aktion <strong>2020</strong><br />
unter Covid-19-Bedingungen<br />
Telefon: 964545<br />
Aufgrund der durch die Coronavirus-Pandemie bedingten<br />
hohen Hürden begannen die Sportabzeichen-Aktionen<br />
<strong>2020</strong> in Rheda-Wiedenbrück mit<br />
einer Verspätung von sechs Wochen am Dienstag/<br />
Mittwoch, 16./17. Juni. Dazu haben engagierte Mitglieder<br />
von Stadtsportverband (SSV) und Sportabzeichenprüfern<br />
mit Hermann Seeber an der Spitze im<br />
Einklang mit der Stadt- und Kreisverwaltung sowie<br />
den Vorgaben von LSB und DOSB einen »speziellen<br />
Ablaufplan mit Einschränkungen« erarbeitet.<br />
Der Eingang zum Sportgelände am Berufskolleg<br />
am Sandberg ist wie folgt geregelt: Kommen und Gehen<br />
mit Mund-Nasen-Maske sowie bekannte Abstandhaltung,<br />
Eintragen in Anwesenheitsliste mit Uhrzeiten<br />
(eigenen Kugelschreiber mitbringen), Begrenzung der<br />
Teilnehmer auf dem Sportplatz, Anweisungen des<br />
Prüfers am Eingang sind ohne Diskussion verbindlich,<br />
Zutritt nur für Sportabzeichenerwerber – keine<br />
Begleitung von Familienmitgliedern. Prüfungen in den<br />
Disziplinen Hochsprung, Geräteturnen und für das Minisportabzeichen<br />
sind in diesem Jahr nicht möglich.<br />
Leichtathletik, Berufskolleg am Sandberg: dienstags<br />
und mittwochs – Kugelstoßen, Weitsprung, Sprint<br />
und Seilspringen (Seil mitbringen, sofern vorhanden);<br />
zusätzlich dienstags Wurf- und Schlagball<br />
sowie mittwochs Schleuder- und Medizinball. An<br />
jedem zweiten Sonntag (5. und 19. <strong>Juli</strong>, 2., 16. und<br />
18. August sowie 13. September) von 10 bis 12.30 Uhr<br />
800- und 3000 Meter-Lauf. Ende der Aktion ist am<br />
22./23. September.<br />
Radfahren (5, 10, 20 Kilometer): sonntags 5. <strong>Juli</strong>, 2. August,<br />
6. September um 8 Uhr sowie 18. September um<br />
18 Uhr, Treffpunkt Moorweg, Eingang »Mertenshof«.<br />
200 Meter-Radsprint: samstags 4. <strong>Juli</strong>, 1. August, 5.<br />
September um 15 Uhr, Treffpunkt Alte Lippstädter<br />
Straße Richtung Langenberg/Zufahrt zu Haus Aussel.<br />
Walking/Nodic-Walking: samstags 4. September, 1.<br />
August und 5. September um 17 Uhr, Treffpunkt Parkplatz<br />
am Hallenbad in Wiedenbrück.<br />
Schwimmen: Prüfungen können nur nach Abstimmung<br />
mit den Schwimmmeistern der Freibäder – sofern es<br />
der Badebetrieb zulässt – abgenommen werden.<br />
O<br />
Orgelmusik zum Feierabend<br />
Sommerkonzerte abgesagt<br />
Aufgrund der Pandemie müssen die Kirchengemeinde<br />
St. Clemens, der Verein »Freunde der Kirchenmusik in<br />
St. Clemens e. V.« und die Flora Westfalica die beliebte<br />
Konzertreihe »Orgelmusik zum Feierabend« von Juni<br />
bis August leider komplett absagen. Alle verpflichteten<br />
Künstler haben aber zugesagt, ihre Konzerte im Sommer<br />
2021 nachzuholen. Bei nicht weiter verschlechtertem<br />
Infektionsgeschehen besteht die Aussicht, dass die<br />
Internat. Orgeltage im Herbst sowie der musikalischliterarische<br />
Advent im Dezember stattfinden können.<br />
28 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
T<br />
Tima, Vacilando<br />
und Boketto<br />
Andere Sprachen, andere Weltsicht<br />
Im englischsprachigen Raum sagt man »There loses something in translation«.<br />
Und das ist wohl wahr, denn abgesehen von den wenigen Beispielen,<br />
bei denen eine Übersetzung besser war als das Original, büßt wohl jede<br />
Übersetzung etwas ein. Wenn das nicht an einer schlechten Übersetzung<br />
liegt, dann kann das auch daran liegen, dass anderen Sprachen eine etwas<br />
andere Weltsicht zugrunde liegt. <strong>Das</strong> äußert sich darin, dass es in machen<br />
Sprachen für ganz bestimmte Phänomene einen Ausdruck gibt, den man<br />
in anderen Sprachen erst wortreich erklären muss.<br />
In Finnland, und wo auch sonst, gibt es das fabelhafte Wort »Poronkusema«,<br />
das ja, wie allgemein bekannt ist, die Strecke bezeichnet, die<br />
ein Rentier bequem zurücklegen kann, ohne eine Pause zu benötigen. <strong>Das</strong><br />
sind dann siebeneinhalb Kilometer. Wo wir schon einmal beim Phänomen<br />
des Strecke-Zurücklegens sind, da bietet sich oftmals auch das Hawaiianische<br />
»Akihi« an. So nennen die Ureinwohner dieser Trauminseln es, wenn<br />
jemand sich nach dem Weg erkundigt, sofort losläuft und dann sofort<br />
wieder vergisst, wie die Wegbeschreibung lautete. Gut, das könnte auch<br />
die Orientierung eines Jugendlichen sein, dem der Saft auf seinem Handy-Navi<br />
ausgeht, aber die Hawaiianische Sprache gab es schon deutlich<br />
vor Erfindung der Mobiltelefonie, sogar vor Erfindung der Elektrizität. Ganz<br />
offenbar ist dieses Phänomen auf den Inseln im Pazifik sehr geläufig, nur<br />
so lässt sich erklären, dass es dafür ein eigenes Wort gibt.<br />
Wenn Spanier unterwegs sind, und vielleicht auch nicht nur dann,<br />
kommt es natürlich zur Frage, wohin sie denn wollen. Und wenn der Iberer<br />
das selbst nicht so genau weiß, nennt er das »vacilando«, jedenfalls<br />
1 Nur wenige Poronkusema vom Zentrum Helsinkis entfernt<br />
wenn man der Engländerin Ella Frances Sanders glaubt, die sich mit unübersetzbaren<br />
Wörtern beschäftigt hat. Die Definition für vacilando lautet<br />
ungefähr: zögernd sein, ohne zu entscheiden, etwas zu tun oder zu sagen<br />
oder ohne zwischen mehreren Dingen zu wählen. Vacilar heißt zaudern,<br />
zögern, unsicher sein und so weiter. <strong>Das</strong> -ando ist das Gerundium, das sich<br />
schlecht ins Hochdeutsche, aber ganz gut ins Westfälische übersetzen<br />
lässt mit »am machen«. Also lautet wohl die angemessene Übersetzung<br />
für vacilando »am Rumeiern sein«.<br />
Die Unübersetzbarkeit hängt also ganz offenbar auch sehr davon ab, in<br />
welche Sprache man das jeweilige Wort übersetzen möchte. Wenn man beispielsweise<br />
in Portugal in einem Restaurant sitzt, in dem der klassische Fado<br />
gespielt und gesungen wird, dann begegnet einem unmittelbar nachdem<br />
das Licht gedimmt oder gelöscht wurde, ganz gleich ob man zum Beispiel<br />
noch isst oder nicht, das Wort »saudade«. <strong>Das</strong> ist mit Sehnsucht nur unzureichend<br />
übersetzt. In anderen Sprachen wie dem Englischen muss man<br />
lange definieren, was saudade wohl ausdrückt, aber da haben wir Deutschen<br />
es besser, denn wir haben den »Weltschmerz«. <strong>Das</strong> Leiden an der Welt q<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
29
1 Vacilando oder Boketto 1 Ein Beispiel für tima vielleicht<br />
an sich und die unmittelbare Betroffenheit aller Zuhörer beim ersten Ton<br />
des Fado muss man einfach verstehen, will man sich nicht den Zorn der ansonsten<br />
so friedlichen und entspannten Portugiesen zuziehen. Liegt es am<br />
maurischen Erbe, dem Schmerz der Levante oder am Verlust der Größe der<br />
ehemaligen Weltmacht, die die Meere lange dominierte? Ich weiß es nicht.<br />
<strong>Das</strong>s Lebensumstände Sprache beeinflussen, scheint auf alle Fälle klar<br />
zu sein. Im dicht besiedelten asiatischen Raum ist das Abschalten können<br />
eine besondere Kunst – kommen doch die ganzen Entspannungs- und Meditationstechniken<br />
nicht umsonst daher. Im Japanischen gibt es das Substantiv<br />
»Boketto«, das ein ziellos-in-die-Ferne-Schauen bedeutet. Boke heißt<br />
einfach verschwommen, aber das ziellose Schauen ist offenbar eine weit<br />
verbreitete Methode, der Hektik zu entkommen und den Geist zu erfrischen.<br />
In Europas hohem Norden ist dabei ein ganz anderes Phänomen zu<br />
beobachten. In Island, das etwa ein Drittel so groß wie Deutschland ist<br />
und dabei weniger Einwohner als Bielefeld hat, gibt es vor allem Platz und<br />
Zeit. Und auch Geld, was der Urlauber an den Preisen schon direkt nach<br />
der Landung in Reykjavík erfährt. <strong>Das</strong> isländische Wort »tima«, das Übersetzungsprogramme<br />
schlicht mit »Zeit« übersetzen, ächtet dabei einen<br />
Tabu-Bruch. <strong>Das</strong> dazugehörige Verb drückt nämlich aus, dass jemand nicht<br />
bereit ist, Zeit oder Geld in eine bestimmte Sache zu investieren, obwohl<br />
er es sich leisten könnte. <strong>Das</strong> ist ja auch unerhört. Noch einsamer als auf<br />
Island ist es bei den Inuit in Grönland. Dort kommen nicht nur Dutzende<br />
Begriffe für Eis und Schnee, sondern auch das Wort »Iktsuarpok« vor. So<br />
bezeichnet man es offenbar, wenn jemand immer wieder hinausläuft,<br />
um nachzusehen, ob jemand gekommen ist. So viel Ungeduld verdient<br />
angesichts der 0,026 Einwohner pro Quadratkilometer, in Island sind es<br />
wimmelige drei Menschen pro Quadratkilometer, natürlich viel Verständnis<br />
und ein eigenes Wort.<br />
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30 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
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A<br />
1 Ulla Fallner, Prof. Brigitte Jürgens und Christiane Vogt vor dem früheren Hauses Schikore am Großen Wall 21.<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
Altstadthaus für die Altstädter<br />
Haus Schikore soll Lust auf Heimat machen<br />
(Kem) Grünes Licht gab der Bau-, Stadtentwicklungs-,<br />
Umwelt- und Verkehrsausschuss für die Nutzung des<br />
früheren Hauses Schikore am Großen Wall 21 durch<br />
die Bürgerinitiative Altstadt Rheda als Begegnungsstätte.<br />
Er verwies einen entsprechenden Antrag der<br />
Bürgerinitiative zur weiteren Beratung an den Ausschuss<br />
für Grundstücke und Gebäude.<br />
Konzept<br />
Die Bürgerinitiative möchte mit dem Projekt die Menschen<br />
in herausragender Weise für die Besonderheiten<br />
der Altstadt, ihre Bewahrung als identitätsstiftende<br />
Heimat und gleichzeitige Gestaltung der Zukunft<br />
begeistern. Ausgehend von den gewachsenen und<br />
heimatgeschichtlichen Traditionen soll es sich auf die<br />
zukünftigen Entwicklungen in der Altstadt und ganz<br />
Rheda richten und die Bürgerinnen und Bürger unserer<br />
Stadt zur Mitarbeit motivieren. Die Bürgerinitiative<br />
plant das Gebäude als Versammlungsraum sowie für<br />
Sitzungen und andere Zusammenkünfte zu nutzen.<br />
Zudem soll es ein Ort für Lesungen, Ausstellungen, kleine<br />
Konzerte, Kurse und Infotage sein. Es soll ein Dach<br />
bieten für gemeinsame Projekte mit anderen Gruppen<br />
oder Vereinen, ein Ort zum Zurückschauen, Planen<br />
und Diskutieren. Gerne würde die Initiative auch das<br />
Konzept eines Atelier-Apartments mit einer Künstlerin<br />
einbinden. Zudem möchte sie das Gebäude an ein<br />
oder zwei Nachmittagen bzw. Abenden für Besucher bei<br />
Kaffee oder anderen Getränken öffnen. Auch Außenangebote<br />
wie z. B. eine »Sommerpoesie« sind angedacht.<br />
Aufgrund des baulichen Zustands des Gebäudes<br />
kann es die Bürgerinitiative schon vor und während<br />
der angedachten Umbau- und Renovierungsarbeiten<br />
nutzen. Eine erste Einschätzung zur Bausubstanz und zu<br />
Gestaltungsideen in Bezug auf die von der Altstadt-Initiative<br />
gewünschte Nutzung erstellte Prof. Brigitte Jürgens,<br />
Architektin aus Lübeck. Sie hat ein Jahrzehnt in<br />
der Altstadt Rheda gelebt und ist dieser sehr verbunden.<br />
Finanzierung<br />
Für die anfallenden Umbau- und Renovierungskosten<br />
bewirbt sich die Bürgerinitiative um eine Förderung<br />
aus dem Landesprogramm »Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen.<br />
Wir fördern, was Menschen verbindet«.<br />
Unter diesem Titel fördert das Ministerium Heimat,<br />
Kommunales, Bau und Gleichstellung Initiativen<br />
und Projekte, die lokale und regionale Identität und<br />
Gemeinschaft und damit Heimat stärken. Zudem können<br />
weitere Fördertöpfe genutzt werden, beispielsweise<br />
durch ISEK und den Denkmalschutz. Die Finanzierung<br />
der laufenden Kosten soll u. a. durch Veranstaltungen,<br />
die Vermietung der Wohnungen und offenen<br />
Räumlichkeiten für Feiern (z. B. Geburtstagscafé) oder<br />
Kurse erreicht werden. <strong>Das</strong> Haus und das Grundstück<br />
verbleiben im Besitz der Stadt Rheda-Wiedenbrück.<br />
Vorgeschichte<br />
Um dem Ausverkauf der Altstadt in Rheda etwas entgegenzusetzen,<br />
hatte die Bürgerinitiative sich dafür<br />
eingesetzt, dass die Stadt bei dem früheren Haus<br />
Schikore von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch macht.<br />
Es bestand die begründete Befürchtung, dass das<br />
historische Altstadthaus zweckentfremdet werden<br />
könnte.<br />
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31
Theilmeier: Es ist vermutlich ein offenes Geheimnis, dass meine Mitstreiter<br />
und ich zunächst an einer Zusammenarbeit mit der UWG,<br />
jetzt FWG, gearbeitet haben. Nach einigen Wochen kristallisierte sich<br />
heraus, dass die Vorstellungen über Politik für unsere Stadt doch zu<br />
stark auseinander gehen. Und so standen wir Anfang März vor der<br />
Aufgabe, eine eigene Partei zu gründen und einen eigenen Namen<br />
zu finden. Lösungen mit drei Buchstaben waren schnell parat, aber<br />
wirklich glücklich waren wir damit nicht – zu altbacken, gibt’s schon,<br />
das sind wir nicht. Glücklicherweise haben wir drei Marketing-Experten<br />
in unserem Team und nach Reflexion unserer Ideen und unserer<br />
erarbeiteten Ansätze kam dann MOVE dabei heraus. Dieser Name der<br />
Bewegung symbolisiert unsere Art der Politik wirklich perfekt: Wir bewegen<br />
uns frei im politischen Raum ohne jegliche Einflussnahme von<br />
außen, wir wollen die Politik in unserer schönen Stadt in Bewegung<br />
bringen und für alle Bürger etwas bewegen.<br />
1 Thomas Theilmeier, Vorsitzender der Wählergemeinschaft MOVE<br />
D<br />
»Mitgestaltung ist<br />
Teil unserer DNA«<br />
Neue Partei MOVE gibt Bürgerwillen mehr Raum<br />
(bew) Es tut sich etwas in der politischen Landschaft Rheda-Wiedenbrücks.<br />
Die neue Wählergemeinschaft MOVE möchte ihrem Namen alle<br />
Ehre machen und ordentlich Bewegung in die etablierten Parteistrukturen<br />
der Doppelstadt bringen. Dabei konzentrieren sich die Mitglieder<br />
ausschließlich auf kommunale Themen und demonstrieren einen Weg<br />
abseits der althergebrachten Ausrichtung von links und rechts. <strong>Das</strong><br />
<strong>Stadtgespräch</strong> hat mit dem Vorsitzenden der Wählergemeinschaft,<br />
Thomas Theilmeier, über die Idee hinter MOVE gesprochen.<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>: Herr Theilmeier, das Wichtigste zuerst: Warum<br />
benötigen wir in Rheda-Wiedenbrück eine neue Wählergemeinschaft<br />
und was bietet MOVE den Bürgerinnen und Bürgern, was die alteingesessenen<br />
Parteien nicht mitbringen?<br />
Thomas Theilmeier: Unsere Wahrnehmung in den letzten Monaten ist,<br />
dass sehr viele Bürger unserer Stadt mit den bestehenden Möglichkeiten<br />
nicht mehr zufrieden sind. Sie wollen die alten Strukturen, die<br />
Art, wie bisher Politik in Rheda-Wiedenbrück gemacht wurde, zunehmend<br />
nicht mehr. <strong>Das</strong> Ganze scheint sich deutlich überholt zu haben,<br />
nicht zuletzt auch durch Entscheidungen im Rat, die bei sehr vielen<br />
Bürgern nur noch Kopfschütteln hervorgerufen haben. Aktuell steht<br />
das Thema Einkaufszentrum an der Kolpingstraße ganz oben auf der<br />
Agenda. Die derzeitige Entwicklung ist offenkundig so weit weg vom<br />
Bürgerwillen, dass wir aktuell eine Bürgerbefragung hierzu vorbereiten,<br />
um der Politik deutlich zu machen: Niemand braucht und will dieses<br />
Einkaufszentrum! Wir brauchen Wohnraum in dieser Stadt!<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>: Der Name MOVE, englisch für »bewegen«, klingt<br />
schon völlig anders, als man das von anderen Parteien gewohnt ist.<br />
Wie kam es zu dem Namen?<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>: Welche Verbesserungsvorschläge für Rheda-Wiedenbrück<br />
und die Ortsteile stehen bei MOVE konkret auf der Agenda?<br />
Theilmeier: In unserer Wahrnehmung bewegen die Menschen an erster<br />
Stelle die Themen Migration und Wohnen. <strong>Das</strong> sind echte Probleme, die<br />
im täglichen Leben der Bürger eine große Rolle spielen. Unser Weg ist<br />
es aber nicht, hier jetzt neben anderen auch noch den Finger zu heben<br />
und darauf hinzuweisen. Wir wollen nicht nur kritisieren, wir liefern<br />
konkrete Lösungen. <strong>Das</strong> Thema Werkvertragsarbeiter gehört zu Rheda-Wiedenbrück,<br />
und zwar bei weitem nicht nur beim größten Arbeitgeber<br />
der Stadt. Auch diese Beschäftigung sichert unseren Wohlstand,<br />
macht Dinge möglich für alle Bürger, die sonst nicht realisierbar wären.<br />
Die Stadthalle würde zum Beispiel ohne diese Arbeitsform heute nicht<br />
an der Hauptstraße stehen. So ehrlich muss man sein, das muss man<br />
dem Bürger auch sagen. Dennoch sind hier Lösungen gefragt, die das<br />
Sozialgefüge nicht überfordern. Kooperation zwischen Unternehmen,<br />
Verwaltung und Politik, um die beste Lösung zu finden, so stellen wir<br />
uns das vor. Wir sind bereits in ganz konkreten Gesprächen hierzu<br />
und rennen mit unseren Ansätzen derzeit offene Türen ein. Hier wird<br />
sich was bewegen.<br />
Beim Thema Wohnen, oder besser bezahlbares Wohnen, haben wir<br />
inzwischen den ersten konkreten Antrag in den Rat eingebracht, mit dem<br />
sich die Politik nun beschäftigen muss. Wir haben ein ganz konkretes<br />
Modell aufgezeigt, wie Grundstückspreise in Zukunft in den Griff zu<br />
kriegen sind. 400 Euro pro Quadratmeter und mehr für Bauland sind<br />
nicht mehr darstellbar. Junge Familien können hier nicht mehr bauen<br />
und verlassen die Stadt. So sieht Zukunftsgestaltung sicher nicht aus.<br />
Weitere Schwerpunkte sind die Themen Familien- und Jugendpolitik.<br />
<strong>Das</strong> reicht vom Thema Kita-Beiträge, welche mit die höchsten im<br />
ganzen Kreis sind, bis hin zum Thema Jungendparlament. Die jungen<br />
Leute an die Politik heranzuführen, sehen wir als wesentliche gesellschaftliche<br />
Aufgabe. Wir dürfen politische Bildung nicht Youtube und<br />
irgendwelchen Influencern in den digitalen Medien überlassen. <strong>Das</strong><br />
halten wir für höchst problematisch. Für den Bereich der Seniorenpolitik<br />
konnten wir zudem einen äußerst prominenten Bürger unserer<br />
Stadt gewinnen, der diese Themen aktuell mit viel Herzblut anschiebt.<br />
Da dürfen Sie gespannt sein.<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>: Wie definieren Sie die politische Ausrichtung von<br />
MOVE? Wen möchten Sie als Wähler gewinnen?<br />
Theilmeier: Als im Herbst letzten Jahres die Idee für eine neue Wählergemeinschaft<br />
reifte, war eine ganz wesentliche Motivation für uns,<br />
diejenigen Wähler aufzufangen, die aufgrund ihrer Frustration über<br />
32 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
den Status Quo darüber nachdenken könnten, extrem zu wählen.<br />
Bundesweit ist dieses Wahlverhalten als Denkzettel für die bestehenden<br />
Parteien deutlich erkennbar. Aber nicht jeder AfD-Wähler ist ein<br />
Rechtsradikaler, nicht jeder Linke ein Kommunist. Diese Leute wollen<br />
überwiegend ein Signal senden, eine andere Herangehensweise. Und<br />
das genau machen wir. Ich hege die nicht ganz unbegründete Hoffnung,<br />
dass sich z. B. die AfD nicht zuletzt auch durch unser Antreten<br />
erst gar nicht zur Wahl in RW stellen wird. Dann hätten wir ein großes<br />
Ziel erreicht. Die Komplexität unserer Themen verträgt keine radikalen<br />
Ideologien.<br />
Aber natürlich ist MOVE auch eine Option für alle Wähler, die sich<br />
Veränderung und neue pragmatische Lösungen wünschen. Einige unserer<br />
Ansätze sind durchaus konservativ, andere eher liberal. Progressiv<br />
ist zum Beispiel zweifellos unsere Wohnraumpolitik. Wir sind frei von<br />
bundespolitischen Vorgaben oder von Parteipolitik. Wir moven halt frei<br />
im politischen Spektrum auf der Suche nach der individuell besten Lösung<br />
für Rheda-Wiedenbrück.<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>: Gibt es Mitgestaltungsmöglichkeiten für interessierte<br />
Bürger/innen und wie sehen die aus?<br />
Theilmeier: <strong>Das</strong> ist Teil unserer DNA. Wir wollen mit den Bürgern in<br />
Dialog kommen, wollen zuhören, was sie bewegt. Wer sich nicht direkt<br />
als aktives oder passives Mitglied engagieren möchte, kann dies<br />
sowohl via Email, Facebook, Instagram oder über unsere Homepage<br />
machen. Und natürlich – als Wichtigstes – im direkten Dialog mit<br />
unseren Mitgliedern. In Kürze werden wir regelmäßig in den beiden<br />
Innenstädten mit unseren Ständen auftreten und uns so den Fragen<br />
und Anmerkungen der Bürger stellen. Darauf brennen wir nach der<br />
langen Corona-Zwangspause förmlich.<br />
Wir fordern die Bürger auf, uns ihre Themen und Anliegen zu nennen.<br />
Diese können wir dann in unsere bestehenden Arbeitskreise aufnehmen,<br />
oder wir schaffen einen neuen hierzu. So geschehen beim Thema Seniorenpolitik.<br />
<strong>Das</strong> hatten wir so noch gar nicht im Fokus, auch weil uns die<br />
Sichtweise fehlte. Jetzt haben wir diesen Arbeitskreis, der sich um die<br />
Belange der älteren Mitbürger kümmert.<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>: Sie selbst hatten über Jahre Ihre politische Heimat<br />
in der CDU, waren einige Zeit parteiloser Ratsherr und beschreiten<br />
nun mit einem breit aufgestellten Mitgliederteam neue Wege. Warum<br />
lohnt es sich, bei der Kommunalwahl im September das Kreuzchen<br />
bei MOVE zu machen? Warum sollten eingefleischte Stammwähler<br />
den Wechsel wagen?<br />
Theilmeier: Die Antwort ist relativ einfach. Sind Sie mit der derzeitigen<br />
Politik rundum zufrieden, dann werden Sie eher nicht zu uns finden.<br />
Ihre Stimme für eine der anderen demokratischen Parteien verhindert<br />
dann immerhin das Erstarken radikaler Positionen. Nichtwählen wäre<br />
das Schlechteste.<br />
Wenn Sie allerdings, wie wir, das Gefühl haben, dass sich die Politik<br />
in unserer Heimatstadt in den letzten Jahren ein Stück weit verselbständigt<br />
hat, dass das Interesse der Bürger nicht immer Antrieb für Ratsentscheidungen<br />
war, die vielfältigen Problembereiche in unserer Stadt ganz<br />
andere Lösungsansätze und neue Wege nötig macht, dann sind sie bei<br />
uns genau richtig. Dafür stehen wir. Wie Sie wollen auch wir diese Stadt<br />
in Bewegung sehen.<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>: Herr Theilmeier, vielen Dank für dieses Gespräch.<br />
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Manuela Dreier sowie unser gesamtes Team jederzeit gerne<br />
zur Verfügung.<br />
<strong>Das</strong> Interview führte Alexandra Bewermeier.<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
33
1 Bürgermeister Theo Mettenborg und Kämmerer Torsten Fischer. <strong>Das</strong> Foto wurde vor der Corona-Pandemie aufgenommen.<br />
T<br />
Tiefe Einschnitte im<br />
städtischen Haushalt<br />
durch Covid-19-Pandemie<br />
Stadt setzt auf Hilfe durch das Land NRW<br />
(Kem) »Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf den Haushalt der Stadt<br />
Rheda-Wiedenbrück sehr deutlich negativ aus«, erfuhren wir auf unsere<br />
Anfrage von der Pressestelle der Stadtverwaltung. »Im Ergebnisbereich<br />
rechnet die Stadt anstatt mit dem ursprünglich geplanten Überschuss in<br />
Höhe von +1.180 T€ für das laufenden Haushaltsjahr mit einem Defizit von<br />
-11.500 T€. <strong>Das</strong> entspricht einer Verschlechterung in einer Größenordnung<br />
von -12.680 T€ in <strong>2020</strong>. Im Jahr 2021 wird der Fehlbetrag mit -4.700 T€ angegeben,<br />
was einer Veränderung um -2.850 T€ entspricht«, schreibt sie weiter.<br />
Maßgeblich sind hier Einnahmeausfälle im Bereich der Einkommensund<br />
Umsatzsteueranteile, aus Kita- und OGS-Gebühren u.a. Ertragspositionen.<br />
Auf der anderen Seite schlagen Mehrausgaben für Hygienemaßnahmen<br />
an Schulen oder auch ein erheblich steigender Anteil an der künftig<br />
zu entrichtenden Kreisumlage negativ zu Buche.<br />
Sinkende Gewerbesteuer<br />
Die Gewerbesteuervorauszahlungen für <strong>2020</strong> gehen merklich zurück. In<br />
verschiedenen Branchen rechnet der Kämmerer mit Ausfällen in einer<br />
Größenordnung von 50% bezogen<br />
auf das Jahr 2019. Dazu zählen das<br />
produzierende Gewerbe, die Gastronomie<br />
und Hotellerie und Teile<br />
des Handwerks. In diesen Fällen<br />
rechnen wir mit einem Rückgang<br />
der Gewerbesteuer im laufenden<br />
Jahr in einer Größenordnung von<br />
-8,3 Mio. €. Für andere Betriebe<br />
zeichnen sich keine nennenswerten<br />
Veränderungen ab bzw. sogar<br />
positive Anzeichen in Bezug auf<br />
die Steuerentwicklung. Aufgrund<br />
der bereits in den Haushaltsansatz<br />
von 43 Mio. € eingepreisten<br />
Risikoabschläge in Höhe von 7,0<br />
Mio. € aufgrund des absehbaren<br />
Konjunkturabschwunges und unternehmensspezifischer<br />
Risiken<br />
gepaart mit hohen Nachzahlungen<br />
aus den Vorjahren werden wir<br />
– Stand heute – diese Defizite ausgleichen<br />
können. Aktuell sind bei uns Anträge auf Herabsetzung in Höhe von<br />
6,2 Mio. € eingegangen – 8,3 Mio. € sind wie oben gesagt insgesamt bis<br />
Ende des Jahres zu erwarten«, so Stadtkämmerer Torsten Fischer<br />
Die steigende Kreisumlage ist bereits in Form einer Rückstellung in<br />
die Prognose für <strong>2020</strong> eingeflossen.<br />
Sparmaßnahmen<br />
Die Notwendigkeit, bestimmte Haushaltspositionen einzuschränken oder<br />
gar eine formelle Haushaltssperre zu verhängen, besteht aktuell nicht. Es<br />
wird aber sehr wohl regelmäßig im Rahmen eines wöchentlichen Controllings<br />
die Entwicklung von Aufwandspositionen und der Liquidität<br />
beobachtet, um bei Fehlentwicklungen steuernd eingreifen zu können.<br />
»Als verlässlicher lokaler Auftraggeber möchten wir aber ein solch negatives<br />
Signal eigentlich nicht in die Stadt senden«, so Bürgermeister Theo<br />
Mettenborg.<br />
Kein Totalschaden<br />
Die Corona-Krise wird auch in Rheda-Wiedenbrück zu tiefen finanziellen<br />
Einschnitten führen. Aufgrund der solide erwirtschafteten Substanz wird es<br />
aber nach heutigem Stand möglich sein, diese Folgen zu tragen. »Ich rechne<br />
alles in allem nicht mit einem wirtschaftlichen Totalschaden«, blickt der<br />
Stadtkämmerer zuversichtlich in die Zukunft. Der Bürgermeister machte<br />
deutlich, dass konkrete Finanzzusagen des Landes NRW für die Kommunen<br />
erforderlich seien. Kreative Bilanzierungsvorschläge seien zwar willkommen,<br />
lösten aber das Problem der zurückgehenden Liquidität nicht.<br />
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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
35
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(Kem) »Es wird noch Monate dauern, bis unsere Mädchen<br />
wieder den alten Leistungsstand vom März<br />
erreicht haben«, berichtet Abteilungsleiterin Petra<br />
Beckstett von der TSG Rheda – Turnen. Nun muss<br />
erst einmal wieder an den Basics gearbeitet werden:<br />
Kräftigung, Beweglichkeit und Ausdauer stehen im<br />
Vordergrund. Ob noch die Wettkämpfe der Bundesligaturnerinnen<br />
mit Leonie Schmedthenke und<br />
Friederike Seidel im Herbst stattfinden, wird von der<br />
DTL entschieden. Sonst sind alle Mannschaftswettkämpfe<br />
der Ober-, Verbands-, Landes- und Gauliga<br />
für dieses Jahr eingefroren und abgesagt worden.<br />
In diesem Jahr feiert die TSG-Turnabteilung nach<br />
dem Neuaufbau 1975 ihren 45. Jahrestag. »Da hätten<br />
wir gerne das Finale der WTB-Ligen und den Landespokal<br />
der Mannschaften bei uns in Rheda ausgerichtet,<br />
aber dies ist Schnee von gestern. Gemeinsam<br />
wollen wir nun versuchen, Normalität in den Alltag<br />
zu bringen, um unseren geliebten Sport wieder so<br />
wie früher ausüben zu können.<br />
Herausforderung<br />
Nach 10 Wochen und 4 Tagen Shutdown und Hometraining<br />
durften die Leistungsträgerinnen des<br />
Turnteams der TSG Rheda endlich wieder Hallenluft<br />
schnuppern.<br />
»Die Öffnung war mit einem enormen organisatorischen<br />
Aufwand verbunden, jedoch nehmen wir<br />
die Herausforderung gerne an, um unsere Talente bei<br />
ihren sportlichen Zielen und Träumen bestmöglich<br />
zu unterstützen. Mit großem Aufwand sind Schutzvorkehrungen<br />
getroffen und ein mehrseitiges Hygienekonzept<br />
speziell für unsere Sportart erarbeitet<br />
und den zuständigen Behörden vorgelegt worden.<br />
Die Trainer und Trainerinnen, Turnerinnen und Eltern<br />
wurden über die besonderen Regeln informiert<br />
und aufgeklärt, damit ein nicht alltägliches Training<br />
wieder stattfinden kann«, so die Abteilungsleiterin.<br />
76 Tage Ausnahmezustand<br />
»Sich in der Coronazeit fit zu halten war und ist noch<br />
immer eine große Herausforderung für die großen<br />
und kleinen Turntalente der 80-köpfigen Turnfamilie<br />
der TSG Rheda«, berichtet sie weiter. Trainingsvideos<br />
und -pläne wurden wöchentlich verschickt,<br />
das Wohnzimmer und der Garten wurden zur Trainingsstätte<br />
umgebaut und ein umgestürzter Baumstamm<br />
im Wald diente als Schwebebalkenersatz.<br />
Man musste erfinderisch sein, um die Motivation zu<br />
behalten – z.B. mit einer Turnfoto-Challenge unter<br />
Covid-19-Bedingungen. Mit diesen Fotos haben wir<br />
dann die Collage »Wir halten zusammen – Gemeinsam<br />
gegen Corona« gestaltet, die nun jede Turnerin<br />
als DIN A 2 Poster und als kleines Dankeschön für<br />
das lange Durchhalten bekommt, so die Abteilungsleiterin.<br />
36 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
L<br />
Lea Hansel –<br />
1 Germany’s Next Topmodel Gewinnerin Jaqueline »Jacky« Wruk<br />
Mode-Shootingstar aus<br />
Rheda-Wiedenbrück<br />
(CL) Erstmal müssen wir klären, was einen Shootingstar ausmacht. Direkt<br />
aus dem englischen übersetzt, bedeutet es »Sternschnuppe« und steht<br />
für Personen, die sehr schnell sehr erfolgreich sind. Daher können wir zu<br />
Recht behaupten, dass Lea Hansel aus unserer Emsstadt ein echter Shootingstar<br />
ist. Die gerade mal 24-jährige ist eine Absolventin der FAHMODA,<br />
Akademie für Mode & Design in Hannover. Sie präsentierte ihre Mode<br />
bereits im September 2019 auf der Mailänder Fashion Week. Ebenfalls im<br />
letzten Jahr wirkte sie als Designerin und Stylistin zusammen mit dem<br />
international tätigen Modefotografen Guido Raschke an einem Modeshooting<br />
der 14. Staffel für Germany’s Next Topmodel. <strong>Das</strong> Teamwork mit dem<br />
1 Designerin Lea Hansel<br />
renommierten Raschke verlief extrem harmonisch und professionell, so<br />
buchte er Lea direkt für das Shooting mit der diesjährigen Finalistin Jaqueline<br />
»Jacky« Wruk. Lea brachte unverzüglich ein paar Skizzen zu Papier<br />
und war sich schnell sicher, dass zu den rötlichen Haaren der Gewinnerin<br />
ein Oberteil in dunklem grün und darüber ein kontrastierendes Kleid in<br />
orange perfekt passen würde. Die tannengrünen Elemente bestehen aus<br />
Tüll, dem Lieblings-Stoff und Markenzeichen der Jung-Designerin. Mit<br />
fröhlicher Stimme und viel Empathie erzählt die kreative Frau von dem<br />
Aufnahmetag mit der »sehr netten und überaus unkomplizierten Jacky«.<br />
Schmunzelnd verrät sie dabei auch, wie ein Rasensprenger von den mitwirkenden<br />
Vogelsänger Filmstudios an der Decke montiert wurde, damit<br />
Jacky samt Outfit für die Fotos im Regen tanzen konnte. Auch bei diesem<br />
Shooting zeichnete Lea für Design und Styling verantwortlich. <strong>Das</strong>s dabei<br />
ihr ganzes Werk im Wasser versank, trägt sie mit Humor: »So eine Erfahrung<br />
ist es mir allemal wert«. Mit der entspannten Einstellung bleibt Lea<br />
Hansel dem Modefirmament sicherlich sehr lange erhalten. Die Bilder des<br />
Shootings und das Fashionvideo findet ihr auf Insta unter @hnsldesign .<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
37
D<br />
<strong>Das</strong> EG-Oberstufen haus<br />
begeistert<br />
Johannisschul-Domizil wurde auf links gezogen<br />
1 Die Kommunikationsinseln sind ein geschätzter Rückzugsort. 1 Der komplett neu aufgearbeitete Flügel entfaltet in einem der Musikräume seinen<br />
vollen Klang.<br />
Er hätte nicht gedacht, dass die Umgestaltung des früheren Johannisschul-Domizils<br />
in ein helles und transparentes Gebäude so hervorragend<br />
klappen würde. <strong>Das</strong> gestand der Schulleiter des Einstein-Gymnasiums<br />
(EG), Jörg Droste, bei der Vorstellung des bereits vor dem Ausbruch der<br />
Covid-19-Pandemie bezogenen neuen Oberstufenhauses im Schulausschuss<br />
des Rates. Es wurden geradezu ideale räumliche Bedingungen mit<br />
offenen Lernbüros geschaffen, die alle denkbaren schulischen Wünsche<br />
erfüllen. Sein Dank galt der Stadtverwaltung für die kooperative Zusammenarbeit<br />
bei den Bauarbeiten. Und der Johannis-Schulleiterin Birgit<br />
Kuhlmann. Ihre Schule zog in das Gebäude der ehemaligen Ernst-Barlach-Realschule<br />
um. Sie hat damit das große Glück, ebenfalls in einem<br />
großen, räumlich gut ausgestatteten Schulgebäude unterrichten und<br />
lernen zu dürfen. Erst dieser Schritt machte die Herrichtung des Oberstufenhauses<br />
in unmittelbarer Nachbarschaft des EG-Stammgebäudes<br />
an der Fürst-Bentheim-Straße möglich.<br />
Partizipation<br />
Schon bei unserem Gang durch die Räume der ehemaligen Johannisgrundschule<br />
vor der Inbetriebnahme des Oberstufenhauses fiel uns sofort<br />
auf, dass hier ein Umfeld geschaffen wurde, in dem sich die Schüler<br />
und Lehrer richtig wohlfühlen. Bei den dafür erforderlichen Umbauten<br />
und der Einrichtung berücksichtigte die Stadtverwaltung die Vorschläge<br />
der Schule komplett. Schon für die Schulausschusssitzung am 20.9.2016<br />
schlug die zuständige Fachbereichsleiterin Dr. Ina Epkenhans-Behr im<br />
Rahmen der Schulentwicklungsplanung vor »in einem dialogischen Prozess<br />
mit der Schule zu prüfen, wie der Bedarf des Einstein-Gymnasiums<br />
im Johannis-Gebäude gedeckt werden kann«. In diesem Prozess kamen<br />
auch die Schülervorschläge zum Tragen.<br />
Ein Beamertext im Foyer zeigt die von der Schülermitverwaltung<br />
erarbeiteten Regeln für das Verhalten in den neuen Räumen. Sie reichen<br />
von der Müllvermeidung bis zum respektvollen Umgang miteinander.<br />
Über einen Fernsehschirm an der Stirnseite des Eingangsbereichs erhalten<br />
die Schülerinnen und Schüler Nachrichten zum Schulalltag und<br />
Infos über Änderungen im Stundenplan.<br />
Ausstattung<br />
Die Klassenräume sind sehr geschmackvoll und zugleich funktionalgerecht<br />
mit modernen Arbeitstischen und Stühlen eingerichtet. Jeder Raum<br />
ist mit einem flexiblen Tafelsystem, einer Pylonentafel, einem Beamer mit<br />
Apple TV und entsprechend dem gesamten Gebäude mit WLAN ausgestattet.<br />
Ein durch flexible Glaselemente getrennter Doppel-Raum eignet<br />
sich zugleich für größere Unterrichtsveranstaltungen. Die drei mit einer<br />
aufwendigen Schallisolierung ausgestatteten Musikräume unterstreichen<br />
zugleich den Anspruch des Einstein-Gymnasiums, nicht nur stark in den<br />
naturwissenschaftlichen Fächern, Informatik, Mathematik und Sport zu<br />
sein. Sein Augenmerk gilt eben auch den musischen Fächern. In einem<br />
neuen Musikraum steht ein komplett aufgearbeiteter Flügel, der so seinen<br />
vollen Klang entfalten kann. Der zweite Musikraum verfügt über eine<br />
kleine Bühne für die Proben der Schulband aus der Sekundarstufe I.<br />
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38 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
Kommunikationsinseln<br />
Ins Auge fallen die vier Kommunikationsinseln und die vier Sitznischen<br />
für die Schülerinnen und Schüler im Erd- und Obergeschoss. Die im Lounge-Stil<br />
eingerichteten Rückzugsbereiche strahlen durch eine Aufteilung in<br />
vier kleinere Teilbereiche Intimität aus. Zusätzlich sind sie mit allen erforderlichen<br />
Anschlüssen für die Kommunikationstechnologie und Steckdosen<br />
zum Aufladen der verwendeten Geräte ausgestattet. Hier können die<br />
Schülerinnen und Schüler sich zwanglos treffen, Dinge in Gruppen ausarbeiten<br />
oder Selbststudium betreiben. Für die Pause und Arbeitstreffen<br />
eignet sich ebenfalls der mit Hochtischen ausgestattete offene SV-Raum.<br />
Ein Beratungszimmer für die Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und<br />
ein Zimmer für die Lehrer der Oberstufe runden das Raumangebot ab.<br />
Pausenhof<br />
Beeindruckend ist der große Pausen- und Grünbereich zwischen dem<br />
Stammgebäude und dem Oberstufenhaus. <strong>Das</strong> jetzt zusammenhängende<br />
Außengelände für die Gymnasiasten entstand durch die Entfernung<br />
von Sichtbarrieren (Büsche, Erdwall). Ein überdachter Gang verbindet<br />
die beiden Gebäudekomplexe des Gymnasiums und führt weiter bis<br />
zum Busbahnhof an der neuen Dreifachsporthalle. Die weiteren Außenanlagen<br />
im Bereich des neuen Oberstufenhauses werden nach und<br />
nach hergerichtet.<br />
Ein ganz normaler Tag, der begeistert<br />
Der Einzug der Oberstufe in ihr neues Haus Anfang März verlief trotz<br />
seiner immensen Bedeutung für das Gymnasium völlig unspektakulär<br />
im Rahmen des ganz normalen Schulalltags. Ursprünglich stand als<br />
Einzugstermin der Sommer im Terminkalender. Die offizielle Einweihung<br />
gemeinsam mit Vertretern aus der Stadtverwaltung und dem Rat bleibt<br />
wohl bei diesem Zeitpunkt. Die Schlüsselübergabe holte Bürgermeister<br />
Theo Mettenborg nach der Covid-19-bedingten Unterbrechung des Schulbetriebs<br />
nach. Trotz des unspektakulären Ablaufs war der erste Schultag<br />
in dem neuen Oberstufenhaus ein großer Tag, über den die gesamte<br />
Schulfamilie des EG glücklich und dankbar ist. Die großen Raumprobleme<br />
der Schule wurden dadurch vorzeitig behoben. Immerhin fehlten<br />
zuletzt 11 Unterrichtsräume. Nur durch geschicktes Puzzeln konnte die<br />
Schulleitung die Sorgen mindern.<br />
Förderung<br />
Die jetzt 19 zusätzlichen Unterrichtsräume schaffen darüber hinaus Platz<br />
für individualisierenden und differenzierenden Unterricht. Ein absoluter<br />
Gewinn für das EG. Im Fokus steht ja gerade die Förderung der Schülerinnen<br />
und Schüler. Ebenfalls der Platz in der Sporthalle der Schule reichte<br />
1 Bürgermeister Theo Mettenborg übergibt an Schulleiter Jörg Droste den symbolischen<br />
Schlüssel für das neue Oberstufenhaus.<br />
bis zum Umzug in das bis vor einem Jahr von der Johannisgrundschule<br />
genutzte Gebäude hinten und vorne nicht. Da musste sich das EG auch<br />
schon mal mit der Schaffung von Outdoor-Sportgruppen zufriedengeben.<br />
Die nun hinzu gekommene Sporthalle der umgezogenen Grundschule<br />
hat diesen Engpass beseitigt.<br />
Einstein-Akademie<br />
Die Einstein-Akademie ist die jüngste didaktische und methodische Initiative<br />
der Schule zur individuellen Förderung. Ein über das obligatorische<br />
Engagement hinausgehender Einsatz der Lehrer ermöglicht dieses Angebot.<br />
Es richtet sich zum einen im Hauptfachtreff an die Schülerinnen und<br />
Schüler, die sich kurzfristig von Fachlehrern beraten lassen und Fragen<br />
stellen möchten. Sie können ohne Anmeldung kommen. Die Fachlehrer<br />
für die Hauptfächer helfen individuell – sei es bei der Vorbereitung für<br />
eine Klassenarbeit oder bei einem speziellen kurzfristigen Problem.<br />
Andererseits bietet sie im Bereich der Begabtenförderung Kurse und AGs<br />
– auch mit Unterstützung von externen Fachleuten, die Schülerinnen<br />
und Schüler besonders interessieren, beispielsweise Chinesisch, DELF (diplôme<br />
d’études en langue française) A2/B1, Leben in Frankreich – Cours<br />
de conversation, Aufbau lateinischer Verben und Adjektive, Kreative<br />
Fotografie, Einstein-Band, Einstein-Imker, kultureller Austausch im EG<br />
Kulturcafé etc.<br />
Zudem bietet das EG in Kooperation mit der Fachhochschule Bielefeld<br />
einen »Vorkurs Mathematik an, der auf das Ingenieurstudium vorbereitet.<br />
Neben den Abiturklassikern Deutsch, Mathe, Englisch und Sport steht den<br />
Einsteinern jetzt auch Kunst als viertes Abiturfach zur Verfügung.<br />
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T<br />
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Wiedenbrücker Alltagsmenschen<br />
Schön, dass sie uns wieder durch den Sommer begleiten<br />
(Kem) Wegen Covid 19 musste die Ausstellung »Alltagsmenschen« seit<br />
dem 30. März warten. Seit Mitte Mai bereichern die jetzt rund 90 lebensgroßen<br />
Figuren der Bildhauerin Christel Lechner das Stadtbild von<br />
Wiedenbrück nun an 27 markanten Standorten – und das bereits im fünfzehnten<br />
Jahr. Die Stadt hatte die Erlaubnis einige Tage vorher gegeben,<br />
berichtete die Projektkoordinatorin Ute Ehlert bei der Pressevorstellung.<br />
Bis zum letzten Jahr zählte die alljährliche Sommer-Ausstellung noch 80<br />
Alltagsmenschen. Doch eigens zum runden Ausstellungsgeburtstag hatten<br />
Margot und Burckhard Kramer im vergangenen Herbst den Auftrag<br />
für zwei neue Gruppen mit Alltagsmenschen gegeben. Die Inszenierungen<br />
fertigte die Tochter der Künstlerin, Laura Lechner, an.<br />
Neu<br />
Eine Skulptur aus der von ihr geschaffenen neuen Strandläufergruppe<br />
auf dem Landstreifen zwischen Ems und Emssee ist dabei der Mutter<br />
wie aus dem Gesicht geschnitten. »Ich habe ihr keine Wahl gelassen«,<br />
gestand ihre Tochter mit einem verschmitzten Lächeln bei der Pressevorstellung.<br />
Die beiden Künstlerinnen waren zum Aufbau der Ausstellung<br />
nach Wiedenbrück gereist. <strong>Das</strong> geblümte Kleid der Nachbildung besitze<br />
sie wirklich, gestand Christel Lechner. Den Augenblick des Hochraffens<br />
festgehalten, wirkt es fließend wie ein sommerlicher Stoff selbst in Beton.<br />
Einer der ganz großen Dreh- und Angelpunkte der Ausstellung ist<br />
ebenfalls die fröhliche Gesellschaft an der Langen Straße 14. Sie feiert<br />
in leicht schwingenden Outfits ein Sommerfest. Die Tochter setzte mit<br />
eben dieser Inszenierung mit einer speziellen Kreidetechnik eine mit<br />
einem Schnappschuss festgehaltene Urlaubserinnerung der Mutter an<br />
den Karneval auf La Palma künstlerisch um. Mit Mehl hätten sich die<br />
Jecken bestreut, blickt die Bildhauerin zurück. Ganz in Weiß heben sich<br />
40 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
1 Ganz in Weiß: (V. l.) Die Projektkoordinatorin Ute Ehlert, die Künstlerinnen Christel und Laura Lechner, und Lars Effertz, Leiter des Aufbauteams, mit der neu kreierten feiernden<br />
Sommergesellschaft.<br />
die ausgelassen Feiernden nun von der eher bunt gekleideten übrigen<br />
Familie der Alltagsmenschen ab und gehen einfach bärenstark mit dem<br />
gleichfarbigen Fachwerkbau im Hintergrund eine absolut gelungene<br />
Inszenierung ein.<br />
Ebenfalls extra zum Jubiläum reiste das über zwei Meter große Paar<br />
»Käthe und Kurt« mit ihren Dackeln an. Es grüßt die Passanten nun an<br />
der Schanze vorübergehend an Stelle des Tanzpaares, das in diesem Jahr<br />
die Besucher der Landesgartenschau in Kamp-Lindfort erfreut.<br />
Wechselnde Standorte<br />
Darüber hinaus geben mehrere neue Standorte eine gelungene Kulisse<br />
für die Darstellungen vertrauter<br />
Skulpturengruppen ab: So warten<br />
auf der Mitfahrbank nach St.<br />
Vit an der Langen Straße gleich<br />
zwei Damen nach ihrem Einkaufsbummel<br />
auf die nächste Fahrgelegenheit.<br />
Ein paar Schritte weiter<br />
wartet Herr Imig ungeduldig auf<br />
Fräulein Müller, die sich nicht von<br />
einem Blick in ein Schaufenster<br />
mit Wohnaccessoires trennen<br />
kann. Und gleich schräg gegenüber<br />
wollen vor der Speisekammer<br />
zwei Köche zu einem Kochduell<br />
starten. Nicht zu vergessen die<br />
beliebte Fotogruppe: Sie posiert<br />
für die Hobbyfotografen in diesem<br />
Jahr auf dem Klingelbrink. Die<br />
Besucher dürfen einfach gespannt<br />
sein, wo die beliebten Lechner-Figuren<br />
jetzt überall auftauchen.<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
Aufbau<br />
Wie in den Vorjahren verließen die Alltagsmenschen nach der Abklärung<br />
der neuen und alten Standorte sowie kleineren Aufhübschungen<br />
das Winterquartier mit Unterstützung des achtköpfigen Aufbauteams<br />
rund um Lars Effertz. Bereits um 6 Uhr am 18. Mai startete die bestens<br />
eingespielte Mannschaft. Nach gut 12 Stunden standen alle Skulpturen<br />
an den für sie angedachten Plätzen.<br />
<strong>Das</strong> Faltblatt mit dem Standortplan all der gelungenen Inszenierungen<br />
für die bis zum 20. September laufenden Ausstellung liegt in vielen<br />
Geschäften, Restaurants und Hotels aus und kann im Internet unter<br />
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41
heldenhaft benommen und geschlagen haben. Wer meint, mit dem<br />
Buch, das im<br />
Bücherregal fast sechs Zentimeter einnimmt, die gesamte<br />
Napoleon-Biographie geschafft zu haben, der irrt leider oder besser<br />
gesagt zum Glück. Denn »Schlacht und Blut« ist nur der erste Band der<br />
Napoleon-Saga. Der zweite Band »Ketten und Macht« ist soeben als<br />
Heyne Taschenbuch erschienen. Die Erzählung der Geschichte setzt<br />
da ein, wo der erste Band endete, nämlich 1795. Und auch beim zwei-<br />
ten Band stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis, denn für 11,99 Euro<br />
bekommt man sogar 825 Seiten. Den müssen Sie nicht sofort lesen,<br />
ich warne ausdrücklich. Wer das dennoch tut, der wird sich mit den<br />
nächsten beiden Bänden gedulden müssen, denn Band 3 erscheint<br />
im September, Band 4 im März nächsten Jahres. Da schaffe ich jetzt<br />
schon Platz im Regal!<br />
Buchtis<br />
Simon Scarrow<br />
»Schlacht und Blut«<br />
»Fang dieses Buch nur an, wenn du auch Zeit zum Lesen hast« – so der<br />
Hinweis meines Freundes, der mich schon seit ewig kennt. Diesen Rat<br />
habe ich eigentlich befolgt, mich dann aber dennoch mehrmals festgelesen<br />
in dem 779 Seiten-starkem Wälzer. Dieser hervorragend übersetze<br />
Roman des in Nigeria geborenen und in England aufgewachsenen Simon<br />
Scarrow beschreibt mutiger Weise den Lebensweg Napoleons, der längst<br />
bekannt ist und bestimmt Bände füllt. Als geschichtlich durchaus interessierter<br />
Mensch dachte ich, dass ich schon ungefähr weiß, wie Napoleons<br />
Biographie aussieht. Aber das dachte ich vor der Lektüre. Während<br />
der Lektüre habe ich mich oftmals verwundert gefragt, ob dem Autor die<br />
Phantasie nicht einen Streich gespielt hat. Aber heutzutage kann man<br />
ja alles nach-googeln, was mir einige Aha-Erlebnisse bescherte, denn<br />
Scarrow hat seine Hausaufgaben aber so etwas von gut gemacht! Dabei<br />
hat er sich natürlich auch ein paar kleinere Freiheiten genommen und<br />
etwa Begegnungen stattfinden lassen, die so hätten passieren können,<br />
aber nicht notwendiger Weise auch so passiert sind. Es handelt sich<br />
schließlich um einen historischen Roman.<br />
Mutig ist der Autor auch insofern, als dass er auf den Kniff verzichtet<br />
hat, den viele Schöpfer historischer Romane verwenden. Die<br />
schaffen nämlich eine e fiktive Figur, die ganz nah am Geschehen ist,<br />
also alles miterlebt, aber nicht in den Verlauf der Geschichte<br />
eingreift. Bei Scarrow dagegen<br />
geht es um Napoleon on selbst.<br />
Daneben als zweite Figur gibt es<br />
einen gewissen Arthur r Wellesley<br />
aus Dublin. Erst nach und nach<br />
ist mir aufgegangen, dass es sich<br />
bei dem wenig erfolgversprechenden<br />
ungefähr gleichaltrigen<br />
jungen Mann um den späteren<br />
Duke of Wellington handelt, den<br />
großen Gegenspieler Napoleons.<br />
Doch davon ist in diesem Roman<br />
keine Rede, denn der behandelt<br />
lediglich Kindheit, Jugend und<br />
junges Erwachsenenalter nalter der<br />
Helden, die sich keinesfalls esfalls stets<br />
Noah Martin<br />
»Raffael –<br />
<strong>Das</strong> Lächeln der Madonna«<br />
Ebenfalls ein<br />
historischer Roman von beeindruckendem Ausmaß von 632<br />
Seiten ist »<strong>Das</strong> Lächeln der Madonna« des studierten Kunstgeschichtlers<br />
Noah Martin, erschienen bei Droemer. Der Titel deutet schon an,<br />
dass es in diesem Buch nicht um Kriegshelden geht, die berühmt oder<br />
berüchtigt oder beides sind, sondern um die schönen Künste, genauer<br />
gesagt die Kunst der italienischen Renaissance. Und einer der Helden der<br />
Malerei ist zweifellos der Meister Sanzio der Jüngere, den alle Welt nur<br />
unter seinem Vornamen Raffael kennt. Doch auch die Kunst findet nie<br />
und hat nie stattgefunden im luftleeren Raum. Anhand der Biographie<br />
Raffaels taucht der Leser in eine Zeit ein, die mindestens genauso wie die<br />
heutige Zeit durch politische Ränke, durch das Streben nach Ämtern und<br />
Geld und Einfluss gekennzeichnet ist. Und obwohl es zu Beginn des 16.<br />
Jahrhunderts natürlich kein Twitter oder Facebook gab, war die Gier der<br />
Menschen, sich möglichst positiv nach außen darzustellen mindestens<br />
genau so groß wie heute. Und zu den Menschen, die die Kunst für sich<br />
arbeiten ließen, gehörten im Italien der Renaissance neben dem Adel<br />
und den reichen Kaufleuten natürlich auch die Kirchenfürsten, allen<br />
voran der Papst.<br />
Raffael Sanzio gilt schon mit zwanzig Jahren als neuer Stern am<br />
Himmel der Renaissance. Doch die unruhigen Zeiten in den italienischen<br />
Stadtstaaten beeinflussen auch sein <strong>Das</strong>ein. Der Maler führt ein rastloses<br />
Leben, lernt Michelangelo Buonarroti und Leonardo da Vinci kennen,<br />
verliebt sich, als er noch mittellos ist, in die junge Bäckerin Margherita<br />
Luti und ist ständig auf der Flucht vor den Mächtigen und muss sich<br />
mit ihnen arrangieren. Als Papst <strong>Juli</strong>us II. ihn nach Rom ruft, um seine<br />
Gemächer neu zu gestalten, verstrickt Raffael sich immer tiefer in die<br />
Machtkämpfe einer der blutigsten, spannendsten und faszinierendsten<br />
Epochen der europäischen Geschichte.<br />
Und auch bei diesem Roman lohnt es sich, nachzugoogeln. Nicht so<br />
sehr, um die Fakten zu checken, die an einigen Stellen der Geschichte<br />
angepasst wurden, vor allem was die Geschichte mit der schönen Bä-<br />
ckerin angeht, wie der Autor freimütig zugibt. Vielmehr geht es darum,<br />
dass das Internet neben all dem Blödsinn auch ein Archiv für die wirklich<br />
wunderschöne Kunst der Renaissance ist. Ohne große Mühe kann man<br />
sich heute die Bilder, um die es geht, in Farbe auf den Bildschirm holen,<br />
wobei ich empfehlen würde, erst den Roman zu lesen und dann die<br />
Bilder des mit 37 Jahren viel zu früh verstorbenen Genies anzuschauen,<br />
die einem dann so viel mehr sagen. Wenn sich das jetzt so liest, als<br />
sei Noah Martins Buch überwiegend lehrreich, so ist das nur die halbe<br />
Wahrheit, heit, denn »Raffael« ist ausgesprochen spannend bis zum Schluss.<br />
Erschienen ist der Roman passend zum 500. Todestag Raffaels bei Droe-<br />
mer, Hardcover, 22 Euro.<br />
42 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
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Die reinste Freude<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
43
Anzeige<br />
Anne Enright<br />
»Die Schauspielerin«<br />
Ob es sich bei der Schauspiele-<br />
rin, der Mutter der Ich-Erzähle-<br />
rin, um eine tatsächliche Person<br />
handelt und<br />
wenn ja, um wen,<br />
konnte ich nicht herausbekom-<br />
men. <strong>Das</strong> ist aber auch egal,<br />
denn die irische Schriftstellerin<br />
Anne Enright weiß stets, wo-<br />
von sie schreibt, auch wenn sie<br />
vielleicht nicht über ein reales<br />
Vorbild schreibt. <strong>Das</strong> ist auch<br />
in<br />
ihrem siebten Roman nicht<br />
anders, der gerade erschienen<br />
ist.<br />
Ihre Spezialstrecke – das ist<br />
wohl eher kein literarischer Begriff,<br />
aber er trifft die Sache. Also ihre Spezialstrecke ist das komplizierte<br />
Geflecht der menschlichen Beziehungen, speziell derjenigen in<br />
der Familie.<br />
Zum Inhalt: Norah blickt zurück auf das Leben ihrer Mutter, der<br />
einst gefeierten Schauspielerin Katherine O’Dell, die es von den irischen<br />
Dorfbühnen bis nach Hollywood geschafft hat. Doch mit zunehmendem<br />
Alter verblasst Katherines Stern, sie betäubt sich mit<br />
Alkohol und Tabletten, bis es eines Tages zu einem bizarren Skandal<br />
kommt: Ohne Vorwarnung schießt sie einen Filmproduzenten in den<br />
Fuß. Doch so richtig überrascht ist die Tochter nicht, denn jeder Augenblick<br />
in Katherines Leben ist große Geste. Wer aber war diese<br />
Frau, die alles für die Kunst gab, doch deren Beziehungen kalt waren<br />
– und warum erzählte sie Norah nie, wer ihr Vater ist? Und wer ist<br />
dann Norah, die für ihre Mutter Freundin, Krankenschwester und vor<br />
allem der größte Fan sein musste? Norah begibt sich auf die Suche,<br />
um all diese Fragen zu klären. <strong>Das</strong> könnte bei einer Autorin, die nicht<br />
über das Format Enrights verfügt, ins Auge gehen, doch die Irin stellt<br />
erneut unter Beweis, dass sie zu den ganz großen Erzählern unserer<br />
Zeit gehört. Erschienen als Hardcover bei Penguin, 299 Seiten, 22 Euro.<br />
Graeme Simsion<br />
<strong>Das</strong> Rosie-Resultat<br />
Nach dem Projekt Rosie und<br />
dem Projekt Familienplanung<br />
ist Don Tillman nun zurück,<br />
mit der wohl größten Herausforderung<br />
seines Lebens: sein<br />
elfjähriger Sohn Hudson. Als<br />
Dons Frau Rosie unverhofft ein<br />
Jobangebot aus Melbourne bekommt,<br />
ist Sohn Hudson wenig<br />
begeistert. Er fühlt sich wohl in<br />
New York und hat dort seine<br />
Freunde und sein gewohntes<br />
Umfeld, was soll er da in Australien?<br />
Doch das Jobangebot ist<br />
eine Riesenchance für Rosie, die Don<br />
ihr nicht verbauen möchte und so zieht die gesamte Familie nach Down<br />
Under. Kaum angekommen, beginnen auch schon die Probleme: Hudson<br />
fühlt sich an seiner neuen Schule wie ein Außenseiter, denn er gilt dort<br />
schnell als Besserwisser. Dabei will er eigentlich nur helfen. Don kennt sich<br />
bestens damit aus, ein Außenseiter zu sein und beschließt seinem Sohn<br />
unter die Arme zu greifen. Doch wer Don kennt, der ahnt, dass das nur im<br />
Chaos enden kann… Aber Hudson ist durchaus clever genug, um selbst<br />
nach Lösungen für seine Probleme zu suchen. Und so führt die Suche<br />
nach dem Glück zu überraschenden und unerwarteten Resultaten. Nachdem<br />
Graeme Simsion im Jahre 2013 mit dem Roman »<strong>Das</strong> Rosie-Projekt«<br />
einen riesigen Erfolg gelandet hat, ist » <strong>Das</strong> Rosie-Resultat« nun bereits<br />
die zweite Fortsetzung der Reihe. Wie schon bei den Vorgängern schafft<br />
Simsion auch diesmal den perfekten Spagat zwischen urkomisch und tief<br />
berührend. Es ist ein Vergnügen, die Gespräche zwischen Don und seinem<br />
Sohn zu lesen, nicht nur einmal muss man dabei laut lachen. Gleichzeitig<br />
ist man aber auch tief bewegt von der Tatsache, dass Hudson ein Außenseiter<br />
ist und das gleiche durchmachen muss wie sein Vater früher.<br />
Erschienen ist »<strong>Das</strong> Rosie-Resultat« als Hardcover im Krüger-Verlag, hat<br />
384 Seiten und ist erhältlich in der Buchhandlung bücher-güth für 20 €.<br />
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44 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
Hör buch ti<br />
Ferdinand von Schirach<br />
»Kaffee und<br />
Zigaretten«<br />
Als ich den Titel »Kaffee und Zigaretten«<br />
das erste Mal gelesen habe, dachte ich,<br />
es sei eine neue Helmut Schmidt-Biographie<br />
herausgekommen. Aber Helmut<br />
Schmidt, der durchaus in dem Hörbuch<br />
vorkommt, ist ja nun nicht der einzige, der auf<br />
Koffein und Nikotin gestanden hat. Immerhin musste der Hamburger<br />
das Verbot seiner geliebten Menthol-Zigaretten nicht mehr miterleben.<br />
Ferdinand von Schirach erfreut sich dagegen meines Wissens<br />
bester Gesundheit. Von Schirach, der zu den großen zeitgenössischen<br />
deutschsprachigen Autoren zählt, bewegt sich in der Tradition von<br />
Max Frisch, dessen Tagebücher weit mehr als eine Randnotiz seines<br />
literarischen Schaffens sind. Auch Ferdinand von Schirach verwebt<br />
autobiographische Erzählungen, paradoxe Aperçus, Betrachtungen<br />
und Reflexionen zu einem erzählerischen Ganzen, in dem sich Privates<br />
und Allgemeines auf faszinierende Weise berühren, verzahnen und<br />
wechselseitig spiegeln. Es geht um prägende Erlebnisse des Erzählers,<br />
um flüchtige Momente des Glücks, um Einsamkeit, um die Sehnsucht<br />
nach Heimat, um Kunst und Gesellschaft ebenso wie um die großen<br />
Lebensthemen Ferdinand von Schirachs, um merkwürdige Rechtsfälle<br />
und Begebenheiten, um die Idee des Rechts und die Würde des Menschen.<br />
Diese Vielschichtigkeit macht »Kaffee und Zigaretten« zum<br />
persönlichsten Werk Ferdinand von Schirachs, der etwa auch seinen<br />
Kampf mit den Dämonen der Vergangenheit schildert. Der Enkel von<br />
Baldur von Schirach, der als Reichsgauleiter in Wien für die Deportation<br />
der Juden verantwortlich war und das auch noch als einen »aktiven Beitrag<br />
zur europäischen Kultur« gesehen hat, ist sich der geschichtlichen<br />
Verantwortung sehr bewusst. Ferdinand von Schirach sagt dagegen<br />
»wir müssen verstehen, wie wir wurden, wer wir sind. Und was wir<br />
wieder verlieren könnten«. <strong>Das</strong> war nie wichtiger als jetzt.<br />
Die New York Times nannte Ferdinand von Schirach einen außergewöhnlichen<br />
Stilisten, der Independent verglich ihn mit Kafka und<br />
Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei eine der markantesten Stimmen<br />
der europäischen Literatur.<br />
Die Sammlungen seiner Erzählungen<br />
»Verbrechen und Schuld«<br />
und die Romane »Der Fall Collini«<br />
und »Tabu« wurden zu millionenfach<br />
verkauften internationalen<br />
Bestsellern. Sie erschienen in<br />
mehr als vierzig Ländern. Sein<br />
Theaterstück »Terror« zählt zu<br />
den weltweit erfolgreichsten<br />
Dramen unserer Zeit. Ferdinand<br />
von Schirach wurde vielfach mit<br />
Literaturpreisen ausgezeichnet.<br />
Er lebt in Berlin.<br />
Der Sprecher der Hörbuchversion<br />
ist Lars Eidinger, den DIE<br />
ZEIT den amtierenden Schauspielerkönig<br />
von Berlin nennt. Eidin-<br />
Hellingrottstraße 6<br />
33378 Rheda-Wiedenbrück<br />
Kinder buchti<br />
Finde das Einhorn<br />
<strong>Das</strong> magische Wimmelbuch von<br />
Paul Moran ist definitiv nicht zu<br />
Zeiten des Corona-Sicherheits-rheitsabstands<br />
geschrieben worden.<br />
Denn der Abstand spielt hier<br />
überhaupt keine Rolle. Im Gegenteil,<br />
man braucht schon gute<br />
Augen, um im Gewimmel klar zu<br />
kommen. Aber das kriegen die<br />
Kids schon hin! Zumal, wenn es um ein Lieb-<br />
lingsthema geht: Einhörner.<br />
Bekanntlich lieben es Einhörner, sich zu verstecken! Aber in ihrer<br />
gewohnten Umgebung kennen sie bereits alle geheimen Plätze. So<br />
macht das keinen Spaß. Deshalb beschließen sie, den ruhigen Wald<br />
zu verlassen und sich auf die Reise ihres Lebens zu begeben. Von einer<br />
Filmpremiere mit jeder Menge Stars über ein wildes Safariabenteuer<br />
und eine glitzernde Eislaufbahn bis hin zu einem tropischen Strand<br />
– an diesen Orten haben die farbenfrohen Einhörner keine Schwierigkeiten,<br />
sich richtig gut zu verstecken. Dieses zauberhafte und liebevoll<br />
illustrierte Wimmelbuch ist eine echte Herausforderung für Groß und<br />
Klein. Erschienen bei riva, Softcover, 48 Seiten, 6,99 Euro.<br />
Tel. 0 52 42 - 1 82 03 00<br />
Fax 0 52 42 - 1 82 03 01<br />
Praxisöffnungszeiten:<br />
Mo bis Do 7:30 bis 18:30 Uhr | Fr 7:30 bis 13:00 Uhr<br />
Ärztliche Sprechzeiten nach Vereinbarung | Terminbuchung online möglich!<br />
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ger überzeugte schon als Hamlet, Richard III<br />
oder als Mackie Messer in der Dreigroschenoper.<br />
Doch er glänzt auch bei dieser außergewöhnlichen<br />
literarischen Form. Erschienen ist die Buchversion<br />
bei Luchterhand (191 Seiten, 20 Euro), die<br />
Hörbuchversion ist im hörverlag herausgebracht<br />
worden, 215 Minuten Spielzeit, 19,99 Euro.<br />
Erweiterung der hausärztlichen<br />
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Neu im Team: Dr. med. Olga Fleiter - Fachärztin für Innere Medizin, Geriatrie,<br />
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<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
45
Schwedenrätsel<br />
feinkörniges<br />
Stärkemehl<br />
Hafenstadt<br />
in<br />
Jemen<br />
venezianisches<br />
Ruderboot<br />
Hanseschiff<br />
Stoffmuster<br />
Kapitalgesellschaft<br />
(Abk.)<br />
Nebenerzeugnis<br />
der<br />
Käserei<br />
Buch-,<br />
Werkausgabe<br />
Zufluchtsort<br />
(griech.)<br />
der dort<br />
großer,<br />
kräftiger<br />
Rasse-<br />
Hund<br />
schmal;<br />
begrenzt<br />
11 name<br />
12<br />
verschieden<br />
zylindrisches<br />
Maschinenteil<br />
Klangwirkung;<br />
Lehre v.<br />
Schall<br />
Göttin<br />
der<br />
Künste<br />
44. Präsident<br />
der USA<br />
(Barack)<br />
obere,<br />
vordere<br />
Seite des<br />
Rumpfes<br />
Stadt am<br />
Thüringer<br />
Wald<br />
10<br />
dt.<br />
Tennisspieler:<br />
... Becker<br />
Druckbuchstabe<br />
Heidekraut;<br />
Frauen-<br />
Einfall,<br />
Gedanke<br />
Prophet<br />
kleines<br />
Fischereifahrzeug<br />
Stellvertreter<br />
(Kzw.)<br />
Organ<br />
des<br />
Harnsystems<br />
Sichtvermerk<br />
im Pass<br />
Wildeber<br />
König<br />
5 8<br />
bevor<br />
in der<br />
Tiefe<br />
6<br />
Fluss<br />
zur<br />
Rhone<br />
Schutzwall<br />
Brettspiel<br />
Wasserstandsmesser<br />
regulär,<br />
normal<br />
9<br />
arabischer<br />
Männername<br />
Roman<br />
von<br />
Stephen<br />
King<br />
Begriff aus<br />
der chin.<br />
Philosophie<br />
griechische<br />
Vorsilbe:<br />
lebens-<br />
biblischer<br />
Kfz-<br />
Zeichen<br />
Trier<br />
Fischfett<br />
2<br />
US-<br />
Filmstar<br />
(Walter)<br />
Lösungswort:<br />
Sudoku<br />
leicht<br />
Teil<br />
der Uhr<br />
Täuschung,<br />
Mogelei<br />
französisch:<br />
danke<br />
Name d.<br />
Storches<br />
in der<br />
4 Tierfabel<br />
Huhn 7<br />
eine<br />
Zahl<br />
sauber,<br />
unbeschmutzt<br />
nordische<br />
Währungseinheit<br />
germanischer<br />
Wurfspieß<br />
tschechische<br />
Hauptstadt<br />
aufgebrühtes<br />
Heißgetränk<br />
englisch:<br />
eins<br />
3<br />
Zirkusarena<br />
rückbez.<br />
Fürwort<br />
(1. Pers.<br />
Plural)<br />
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12<br />
mittel<br />
Metallbolzen<br />
afrikanisches<br />
Wildpferd<br />
Vogelweibchen,<br />
unempfänglich,<br />
gefeit<br />
wirtschaftlicher<br />
Aufschwung<br />
englische<br />
Schulstadt<br />
Stadtteil<br />
von<br />
London<br />
See in<br />
Schottland<br />
(Loch ...)<br />
1<br />
radioaktives<br />
Schwermetall<br />
Kfz-<br />
Zeichen<br />
Goslar<br />
niederl.<br />
Maler<br />
(Vincent<br />
van)<br />
in der<br />
gleichen<br />
Weise<br />
Unser Lösungswort vom letzten Mal: Frühling<br />
Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede der<br />
Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt.<br />
46 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
K<br />
Kein Vorkaufsrecht bei<br />
der Gaststätte Neuhaus<br />
Wohnbebauung auf dem Saal<br />
(Kem) Die Gaststätte Neuhaus müsse als Restaurationsbetrieb erhalten<br />
bleiben, forderte Hermann Heller-Jordan (Bündnisgrüne) jüngst auf der<br />
Ratssitzung. Er machte sich Sorgen, dass diese alteingesessene Institution<br />
nach ihrem Verkauf keine gastronomische Zukunft mehr hat. Die derzeitige<br />
Betreiberin Tanja Mathieu dreht am 31. August zum letzten Mal den<br />
Schlüssel ihres Traditionshauses um. Auch Michael Pfläging (CDU) und<br />
sein Fraktionskollege Uwe Henkenjohann teilen die Sorge um das Traditionshaus.<br />
Im Gleichklang mit dem in einem Schreiben der Bürgerinitiative<br />
Altstadt erhobenen Appell machen die Ratsvertreter deutlich, dass diese<br />
Restauration zur Attraktivität des Doktorplatzes einfach dazugehört. Die<br />
Bürgerinitiative sieht die Aufenthaltsqualität des gerade neu gestalteten<br />
Platzes stark beeinträchtigt, »wenn dort nur noch eine Kneipe und ein<br />
Restaurant betrieben werden«. Bürgermeister Theo Mettenborg zeigte<br />
sich aufgeschlossen gegenüber den Überlegungen zur Zukunft des Hauses<br />
Neuhaus. Er teilte mit, dass der neue Eigentümer sich eine gastronomische<br />
Nutzung vorstellen könne, wenn es funktioniere. Zu der von den Ratsvertretern<br />
und der Bürgerinitiative aufgeworfenen Frage des Vorkaufsrechts<br />
für das bedeutende historische Haus deutete er an, dass es kein Vorkaufsrecht<br />
nach dem Baugesetzbuch zu geben scheint. Pressesprecherin Lena<br />
Henkenjohann bestätigte auf unsere Anfrage die Vermutung: »Die Bewertung<br />
zeigt, dass die Stadt kein Vorkaufsrecht ausüben kann«.<br />
1 Viele Menschen setzen sich für den Erhalt der Traditionswirtschaft »Neuhaus« ein.<br />
Saal-Anbau<br />
Den Saalanbau und die Kegelbahn der Gaststätte hatte ein Investor bereits<br />
vor zwei Jahren erworben. Er plant dort die Errichtung eines Neubaus mit<br />
Wohnungen und Arztpraxen im Erdgeschoss. Die Höhe des dreigeschossigen<br />
Gebäudes fügt sich in das zur Berliner Straße und zum Doktorplatz<br />
gelegene Häuser-Ensemble ein. Zudem nimmt es die Gebäudeflucht des<br />
Bestandsbaus auf. Über den Parkplatz soll der Zugang zu dem Neubau<br />
erfolgen. Der auf eine Sanierung und neue Nutzung wartende Speicher<br />
an der Schloßstraße bleibt ebenfalls erhalten. Darüber berichtete Bürgermeister<br />
Theo Mettenborg in einem Pressegespräch auf Nachfrage.<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
47
Dr. Hugo empfiehlt<br />
Für die kommenden Tage habe ich euch einige tolle Sachen zum Rätseln<br />
und Selbst-Machen mitgebracht! Mit bunten glitzernen Farben<br />
ist das Baden doch gleich viel lustiger! Ich zeige euch, wie ihr Glitzer-Knetseife<br />
herstellen könnt. Schafft ihr es, die 6 Fehler im unteren<br />
Bild zu finden und die Punkte zu verbinden? Euer Dr. Hugo<br />
Du benötigst:<br />
• Speisestärke<br />
• Lebensmittelfarbe<br />
• Glitzer<br />
• Shampoo<br />
• Tasse als Messeinheit<br />
• Schale zum Mischen<br />
• Löffel<br />
Und so geht’s:<br />
Schritt 1: Du brauchst eine Tasse<br />
Speisestärke, die du in die Schale<br />
gibst. Jetzt fügst du so viel Glitzer<br />
dazu, wie es dir gefällt.<br />
Schritt 2: Um ein bisschen Farbe ins<br />
Spiel zu bringen, nimmst du dir die<br />
Lebensmittelfarbe, tauchst den Löffelgriff<br />
in die Farbe hinein und gibst<br />
sie zu der Stärke und dem Glitzer dazu.<br />
Schritt 3: Jetzt nimmst du dir dein<br />
Shampoo, füllst die Tasse zu einem<br />
Drittel damit auf und gibst es zu den<br />
restlichen Zutaten dazu.<br />
Schritt 4: Ab ans Mischen! Mit dem<br />
Löffel entstehen nur Klumpen, daher<br />
am besten gleich alles mit den Händen<br />
vermengen.<br />
Schritt 5: Endlich kannst du in die<br />
Badewanne gehen und deine Glitzer-Knetseife<br />
ausprobieren. Viel Spaß!<br />
Lösung des Rätsels S. 44<br />
48 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
E<br />
150 Jahre SPD in<br />
Rheda-Wiedenbrück<br />
Der Ortsverein holt die Feier nach<br />
(Kem) »Gerne hätten wir mit unseren Mitbürgern gefeiert. Unsere Geburtstagsfeier<br />
mussten wir aber leider ebenso wie die geplante Ausstellung<br />
›200 Jahre Dr. Otto Lüning – 150 Jahre SPD in Rheda und Wiedenbrück‹<br />
im Rathaus absagen. Beides werden wir nachholen, sobald<br />
die ›Corona-Situation‹ eine verlässliche Planung für derartige Veranstaltungen<br />
wieder zulässt«, heißt es in einer Presseerklärung der SPD<br />
Rheda-Wiedenbrück.<br />
Die hiesige SPD ist der älteste Ortsverein im Kreisgebiet und mit<br />
einer der ältesten Ortsvereine in Deutschland abseits der großen Städte<br />
und Bevölkerungszentren. Am 12. Juni 1870 trugen sich in Rheda 25 Mitglieder,<br />
u. a. aus den Reihen der Zigarrenarbeiter, in die Liste des »Sozialdemokratischen<br />
Arbeitervereins« ein. <strong>Das</strong> Organ der damaligen SDAP,<br />
»Der Volksstaat«, berichtete darüber am 22. Juni 1870: »Heute hielt Herr<br />
Heitbrinck aus Bielefeld hier eine Versammlung ab. Derselbe erklärte<br />
die Prinzipien der sozialdemokratischen Partei, schilderte die Zustände<br />
der heutigen Gesellschaft und forderte sämtliche Arbeiter auf, der Partei<br />
beizutreten und mitzukämpfen zur Erringung der Menschenrechte für<br />
das Proletariat. Häufiger Beifall wurde dem Redner zu Theil.«<br />
Die Protokollbücher, Mitgliederlisten, Plakate und Fahnen aus der<br />
Gründungszeit der Rhedaer Sozialdemokratie sind dem Terror im 3. Reich<br />
zum Opfer gefallen. 1933 wurden diese Unterlagen auf dem Rhedaer<br />
Rathausvorplatz durch örtliche NSDAP-Mitglieder verbrannt. Hiervon<br />
berichtete August Eickholt, Vorsitzender der Rhedaer SPD ab August<br />
1945, der noch einige der Gründungsmitglieder aus den Jahren nach<br />
1870 persönlich gekannt hatte.<br />
Der Mut derjenigen, die sich 1870 der SDAP anschlossen oder auch in<br />
den folgenden Jahren bis 1933 zur SPD stießen, muss bewundert werden,<br />
da ihre politische Arbeit von Anbeginn ständig von Repressalien begleitet<br />
wurde. Vor allem die bismarckschen Sozialistengesetze von 1878 bis 1890<br />
führten vielerorts zur sozialen und materiellen Entrechtung von Sozialdemokraten,<br />
auch an ihren Arbeitsplätzen wurden Sozialdemokraten<br />
vielerorts von Firmeninhabern und Grundbesitzern verfolgt.<br />
Die Rhedaer Altstadt – Arbeit- und Wohnort vieler Zigarrenarbeiter –<br />
war eine der Geburtsstätten der Rheda-Wiedenbrücker Sozialdemokratie.<br />
1 Großer Wall 36 und 38 – Keimzellen der Sozialdemokratie in Rheda Archiv Sänger<br />
Die Mitglieder und Zigarrenarbeiter Wilhelm Bergmann und Hermann<br />
Kreutzkamp im Nachbarhaus wohnten und arbeiteten am Großen Wall<br />
38 und 36. <strong>Das</strong> Kreutzkampsche Anwesen brannte 1898 durch Brandstiftung<br />
nieder, als Nachfolgegebäude entstand der rote Klinkerbau. Fakt<br />
am Rande: In diesem Haus lebte später auch Johanne Meyran, Mutter<br />
des letzten Rhedaer Bürgermeisters Heinrich Heineke (SPD), welcher<br />
in diesem Haus aufwuchs, und Großmutter des späteren langjährigen<br />
Rhedaer SPD-Vorsitzenden Jochen Sänger.<br />
Bei den Reichstagswahlen im Januar 1874 kandidierte mit August Bebel<br />
einer der wichtigsten Sozialdemokraten der Jahre bis um 1900 im Wahlkreis<br />
Bielefeld/Wiedenbrück.<br />
Der SPD-Ortsverein: »Wir gedenken all jenen frühen Genossinnen<br />
und Genossen, die sich in einer für sozialdemokratische Ideen schwierigen<br />
Zeit zusammen fanden, um die Lebensumstände ihrer Mitmenschen<br />
zu verbessern, um Gleichheit einzufordern und die zarte Pflanze der<br />
Demokratie in Deutschland wachsen zu lassen. Ohne sie und ihre Nachfolger<br />
hätte sich unser Land anders entwickelt, als wir es heute kennen«.<br />
Weiteres zur 150-jährigen Geschichte der SPD in Rheda-Wiedenbrück<br />
findet sich unter www.spd-rheda-wiedenbrueck.de/gruppen/die -<br />
geschichte-der-spd-vor-ort/<br />
Q<br />
Quartiersmanager fürs<br />
ISEK Rheda gefunden<br />
Im Rahmen des städtebaulichen<br />
Entwicklungskonzeptes (ISEK) für<br />
den Stadtteil Rheda wurde jüngst<br />
das Büro stegNRW in Zusammenarbeit<br />
mit Stopfel Architekten<br />
beauftragt. Bis 2023 werden Projektleiterin<br />
Maria Papoutsoglou<br />
(Stadtplanerin, Dipl-Ing), Frank<br />
H. Stopfel (Projektmitarbeit,<br />
Dipl-Ing, Architekt) und Anna<br />
Schwengers (Dipl-Ing, stellv. Projektleiterin)<br />
als Quartiersarchi-<br />
tekten die Planung und Verwirklichung<br />
der Stadtteilentwicklung<br />
maßgeblich mitgestalten. Sie beziehen<br />
ab August/September ein<br />
Büro in der Rhedaer Innenstadt.<br />
Die Quartiersmanager stärken<br />
die Innenstadt, indem sie u.a.<br />
die Bürgerinnen und Bürger, die<br />
Immobilieninhaber, Gewerbetreibende,<br />
Kulturschaffende motivieren,<br />
sich aktiv in die Stadtentwicklung<br />
einzubringen.<br />
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Tel: 05242 – 90415<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
49
Standesamtliche Nachrichten<br />
Vom 16.05.<strong>2020</strong> – 15.06.<strong>2020</strong><br />
Standesamtsbezirk Rheda-Wiedenbrück<br />
Geburten:<br />
Yvie Wenzel, Glatzer Straße 3<br />
Eheschließungen:<br />
Marina Nikl und Richard Lemke, Stromberger Straße 23; Daniela<br />
Kriener und Thomas Kremmelbein, Wartenbergstraße 55; Vanessa<br />
Lohmann und Jan Borgstädt, Am Stadtholz 9; Christin Lisa Gerda<br />
Ellebracht und Patrick Marian Rino Vogel, Herzebrocker Straße 32a;<br />
Tanja Kornhoff und Tatjana Rilana Paternostro, geb. Burgold, Bielefelder<br />
Straße 52; Charline Monkenbusch und Philipp Leonard Peterburs,<br />
Schafstallstraße 4; Anja Kühmann und Jörg Kemper, Kleestraße 32<br />
Breite Straße 9<br />
33378 Rheda-Wiedenbrück<br />
Tel 05242 902000<br />
www.michels-bestattungshaus.de<br />
Sterbefälle:<br />
Franz-Gerhard Laufkötter, Hellweg 218; Bernhardine Maria Wellkemper,<br />
geb. Stickeln, Wasserstraße 17; Ingeborg Heckel, geb. Sommer,<br />
Drostenweg 15; Franziska Maria Seiler, geb. Vogt, Wartenbergstraße<br />
40; Wolfgang Beermann, Frentruper Straße 16; Sigrid Elisabeth Heimeier,<br />
geb. Schmidt, Am Neuen Werk; Konrad Wilhelm Füchtenkort,<br />
Widukindstraße 8; Angela Max, geb. Kessler, Kernekampstraße 1; Jörg<br />
Ohlbrock, Egerstraße 14; Edwin Missal, Parkstraße 1<br />
Trauerfloristik<br />
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50 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
1 Klaus Dammann<br />
E<br />
Foto: Jan Düfelsiek<br />
Entgeltoptimierung –<br />
Steuerfreie Gehaltsextras<br />
Teil 2<br />
Nachdem wir Ihnen in der letzten <strong>Ausgabe</strong> bereits einige interessante<br />
Gehaltsbestandteile vorgestellt haben, setzen wir unsere kleine Serie<br />
ausgewählter steuerbegünstigter Gehaltsextras weiter fort.<br />
Kindergartenzuschüsse: Stellt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer<br />
einen Platz im Betriebskindergarten unentgeltlich zur Verfügung oder<br />
zahlt er dem Arbeitnehmer Zuschüsse zu betriebsfremden Kindergärten,<br />
sind diese Leistungen lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei, wenn<br />
sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gezahlt werden.<br />
Es können die vollständigen Kosten übernommen werden. Die Begünstigung<br />
gilt nur für die Unterbringung und Betreuung in Kindergärten<br />
und vergleichbaren Einrichtungen. Nicht begünstigt ist die Betreuung<br />
im eigenen Haushalt. Ferner ist Voraussetzung für die Steuerbegünstigung,<br />
dass die betreuten Kinder noch nicht schulpflichtig sind. Der<br />
Arbeitnehmer muss dem Arbeitgeber die zweckentsprechende Verwendung<br />
der Zuschüsse nachweisen. In Höhe der durch den Arbeitgeber<br />
übernommenen Kosten kann der Arbeitnehmer diese Kosten nicht mehr<br />
in seiner persönlichen Einkommensteuererklärung als Sonderausgaben<br />
geltend machen.<br />
Arbeitgeberdarlehen: Gewährt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer<br />
ein zinsloses oder gegenüber üblichen Bankkonditionen zinsbegünstigtes<br />
Darlehen, ist der Zinsvorteil bei Darlehen bis zu einer Darlehenssumme<br />
in Höhe von EUR 2.600 lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei.<br />
Übersteigt die noch nicht getilgte Darlehenssumme am Monatsende<br />
den Betrag von EUR 2.600, gehören Zinsvorteile zum steuerpflichtigen<br />
Arbeitslohn. Betragen die steuerpflichtigen Zinsvorteile monatlich nicht<br />
mehr als EUR 44, können diese im Rahmen der Sachbezugsfreigrenze<br />
steuerfrei bleiben, sofern diese Freigrenze nicht bereits durch andere<br />
Sachbezüge ausgeschöpft ist. Darüber hinaus bestehen Möglichkeiten<br />
der Pauschalversteuerung des Zinsvorteils durch den Arbeitgeber, so<br />
dass der Arbeitnehmer den Vorteil nicht mit seinem persönlichen Steuersatz<br />
versteuern muss.<br />
Klaus Dammann<br />
Der Autor ist Steuerberater und Fachberater für Internationales Steuerrecht in<br />
der Kanzlei Wortmann & Partner & Co. KG · Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ·<br />
Steuerberatungsgesellschaft, Rheda-Wiedenbrück<br />
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Verlag/Herausgeber:<br />
M.E. Verlag GmbH & Co. KG, Michael Ebeling<br />
Anschrift für Redaktion und Verlag:<br />
Hauptstraße 21, 33378 Rheda-Wiedenbrück,<br />
Tel. 05242 / 40810, Fax 05242 / 408150<br />
info@meverlag.de · www.das-stadtgespraech.de<br />
Mitarbeiter an dieser <strong>Ausgabe</strong>:<br />
Birgit Ebeling, Eva Lange, Annika Ehlert<br />
Thomas Beller, Sarina Schiller, Eileen Schmidt<br />
Anzeigenleitung: Birgit Ebeling & Sarina Schiller<br />
Titelbild: TierneyMJ shutterstock.com<br />
Druck: Bonifatius GmbH, Karl-Schurz-Str. 26,<br />
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Verteilung: durch Boten<br />
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Erscheinungsweise: monatlich<br />
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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong> wird als Monatsmagazin mit großer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bearbeitet. Eine Gewähr für Richtigkeit<br />
und Vollständigkeit wird nicht übernommen. Jegliche Ansprüche müssen abgelehnt werden. Namentlich gekennzeichnete<br />
Artikel stimmen nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers überein. Für unverlangt eingesandte Manuskripte,<br />
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ohne schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt oder verbreitet werden. Unter dieses Verbot fällt insbesondere die<br />
gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf CD-Rom.<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
Anzeige<br />
51
nicht so recht eine Feierlaune aufkommen.<br />
Einen Toten gut unter die Erde zu bringen,<br />
ist schon unter Normalbedingungen eine<br />
große Herausforderung. Die derzeitigen, im<br />
kleinen Kreis durchzuführenden Trauergottesdienste<br />
vor der Kapelle unter freiem Himmel<br />
– mit Sicherheitsabstand zwischen den<br />
Trauergästen, ohne Kondolenz und tröstende<br />
Umarmung – erfordern darüber hinaus von<br />
den Geistlichen und betroffenen Angehörigen<br />
eine ganz spezielle Art von Empathie, berichtet<br />
Pfarrer Rainer Moritz.<br />
1 Pfarrer Rainer Moritz bei einem SofaGottesDienst Foto: Holger Preuß<br />
K<br />
Kirche vom Sofa<br />
Abstand mit Herz<br />
(Kem) Mancher Anrufer bat Pfarrer Rainer Moritz<br />
um Hilfe, als diese nach dem Schließen der Gütersloher<br />
Tafel wegen der Covid-19-Krise nicht<br />
mehr weiterwussten. Der Geistliche half mit<br />
gutem Rat weiter. Mit Herz überwand er die<br />
plötzlich durch die Pandemie notwendig gewordenen<br />
Abstände zwischen den Menschen:<br />
telefonisch, per Brief oder E-Mail. Er nahm<br />
Kontakt auf mit Alleinstehenden, damit sie<br />
nicht vereinsamen, gab den Kranken und Hinterbliebenen<br />
Kraft, stärkte ihren Glauben. Er<br />
steht nicht allein: <strong>Das</strong> gesamte Pfarrteam der<br />
Evangelischen Versöhnungskirchengemeinde<br />
ist den Gläubigen auf verschiedenen und oftmals<br />
neuen, digitalen Wegen nah.<br />
Spiritualität<br />
Die kostbare Kraft des christlichen Glaubens<br />
vermittelt Pfarrer Rainer Moritz medial ebenfalls<br />
mit den Einladungen zur Meditation<br />
und Spiritualität. Zu den Angeboten zählen<br />
E-Mail-Briefe für eine Zeit der Stille, der Online-Meditationskurs<br />
»Weil es mir gut tut«<br />
und ein virtueller Impuls der Projekt-Kirche<br />
Hannover »Kirche der Stille«. Ab dem 22. <strong>Juli</strong>,<br />
15–16.30 Uhr, lädt der Pfarrer im Seniorenpark<br />
»CarpeDiem« in Rheda ebenfalls wieder analog<br />
zu allem ein, was der Seele gut tut: Mit<br />
Geschichten und Gedichten, Liedern und Musik,<br />
Nachdenklichem und Humorvollem, bei<br />
Kaffee und Kuchen. Die Reihe wird monatlich<br />
abwechselnd im Seniorenpark und dem »Haus<br />
am Fichtenbusch« fortgesetzt, wenn bis dahin<br />
solche Veranstaltungen gestattet sind und die<br />
Tagespflege wieder geöffnet ist. Pfarrer Rainer<br />
Moritz freut sich, wenn er wieder zu den weiteren<br />
Prasenz-Angeboten »Wege der Spiritualität«<br />
einladen kann.<br />
Kirche vom Sofa und Maurice TV<br />
In den Wochen der Kontaktsperren und Veranstaltungs-Verbote<br />
haben das Pfarrteam<br />
und Ehrenamtliche der Versöhnungskirchengemeinde<br />
ganz neue Akzente mit den Online-Angeboten<br />
»SofaGottesDienst«, dem Kinderprogramm<br />
»Maurice TV« und dem Podcast<br />
»Glaube aufs Ohr« gesetzt. Die Gemeinde gibt<br />
damit via Internet von Herzen kommende Zeichen<br />
der Verbundenheit und der Ermutigung.<br />
Mehrere tausend Zugriffe sprechen für die<br />
positive Aufnahme. Auch mit den seit kurzem<br />
über YouTube verbreiteten Gottesdiensten erreicht<br />
die Gemeinde mehr Teilnehmer als mit<br />
den Präsenz-Angeboten. Die Gemeinde knüpft<br />
an dieser Erfahrung an: Sie ergänzt die seit Anfang<br />
Mai wieder zulässigen öffentlichen Gottesdienste<br />
in den Kirchen weiterhin durch die<br />
neuen medialen Angebote.<br />
Persönliche Anlässe<br />
Viele Paare haben ihre kirchlichen Trauungen in<br />
den Herbst oder um ein ganzes Jahr verschoben.<br />
Eine spürbare Rückhaltung ist gleichfalls bei den<br />
Taufen zu spüren, erfuhren wir von Pfarrer Rainer<br />
Moritz. Beispielsweise sind im Juni von ursprünglich<br />
sechs angemeldeten Taufen nur zwei<br />
übriggeblieben. Abstandsgebot, Kontaktbegrenzungen<br />
und Mund-Nasen-Bedeckung lassen<br />
Gemeindejubiläum<br />
In wenigen Monaten, genau am 4. Oktober,<br />
kann Pfarrer Rainer Moritz auf sein 25-jähriges<br />
Gemeindejubiläum blicken, nachdem er<br />
sein silbernes Ordinationsjubiläum gerade<br />
noch vor dem Beginn der Covid-19-Pandemie<br />
mit der Gemeinde feiern konnte. Die Feier ist<br />
für den Jubiläumstag geplant, aber aufgrund<br />
der Corona-Lage ist es noch unsicher, ob sie<br />
stattfinden kann. <strong>Das</strong> Pfarrteam der Gemeinde<br />
und Mitglieder des Presbyteriums stellten in<br />
dem von ihnen gemeinsam gestalteten Gottesdienst<br />
heraus, dass Pfarrer Rainer Moritz am<br />
liebsten dort sei, wo das Herz der Gemeinde<br />
schlage, in der Kirche und ebenso im Umgang<br />
miteinander. »Wir sind stolz und froh, dass Du<br />
unser Pfarrer bist. Alle, die dich kennen, schätzen<br />
Dein stets offenes Ohr, Deine Kompetenz<br />
und Deine Wärme«, so der allgemeine Tenor.<br />
Der Jubilar verkörpert die Erkenntnis, dass<br />
glauben zu können, die Lebensqualität verbessert.<br />
Im kommunikativen Austausch steht er<br />
den Menschen zur Seite, die auf der Suche sind.<br />
Die Kommunikation des Herzens und Glaubens<br />
kenne glücklicherweise keine Abstandsregeln,<br />
blickt er auf die aktuelle Zeit, die gerade den<br />
Abstand so sehr braucht. Dabei bringt er seine<br />
musikalische und meditative Seele zum Segen<br />
der Gläubigen mit ein. Daran hat sich in den<br />
vergangenen 25 Jahren nichts verändert. Ein<br />
halbes Jahr nach der Ordination, genau am 8.<br />
Oktober 1995, trat er seine pastorale Tätigkeit<br />
damals noch in der »Evangelischen Kirchengemeinde<br />
Rheda« an.<br />
Mit ihm feierte Pfarrer Ralf Fischer das Ordinationsjubiläum.<br />
Er war achteinhalb Jahre lang<br />
bis 2010 in Rheda als Pfarrer tätig. Seit 10 Jahren<br />
arbeitet er am Pädagogischen Institut der<br />
Evangelischen Kirche von Westfalen in Villigst.<br />
Da er noch in Rheda wohnhaft ist, engagiert<br />
er sich weiterhin ehrenamtlich in der Versöhnungs-Kirchengemeinde.<br />
Weitere Infos und die digitalen Angebote<br />
auf der Homepage der Versöhnungs-Kirchengemeinde:<br />
www.angekreuzt.de<br />
52 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
K<br />
Kreditzusage in<br />
wenigen Minuten<br />
Beste Chancen auf die Wunschimmobilie<br />
Bielefeld-Gütersloh. Endlich ist die Traumimmobilie gefunden. Aber es<br />
gibt noch eine Reihe weiterer Interessenten. Außerdem erwartet der<br />
Verkäufer oder Makler im Vorfeld der Besichtigung eine positive Finanzierungsprüfung.<br />
Mit dem neuen Finanzierungs-Zertifikat der Volksbank<br />
Bielefeld-Gütersloh wird zwar die Anzahl der weiteren Bewerber nicht<br />
geringer, aber die Chancen steigen, dass die Wunschimmobilie auch<br />
bald das neue Zuhause wird.<br />
<strong>Das</strong> Finanzierungs-Zertifikat bestätigt dem Interessenten nach einer<br />
erfolgreichen Vorprüfung, dass eine Baufinanzierung für die Immobilie<br />
möglich ist. So hat der Makler direkt die Gewissheit, dass dem Immobilienkauf<br />
nichts im Wege steht.<br />
»Diesen kostenlosen Online-Service bieten wir als erstes Kreditinstitut<br />
in der Region an«, so Ulrich Scheppan, Vorstandsmitglied der Volksbank<br />
Bielefeld-Gütersloh. »<strong>Das</strong> Baufinanzierungsgeschäft gehört zu unseren<br />
besonderen Stärken – wir sind selbst sehr aktiv am Markt tätig und<br />
darum ganz nah an den Kundenbedürfnissen. Daraus hat sich dieses<br />
besondere Angebot entwickelt. Wir bauen unsere digitalen Services konsequent<br />
aus und diese stehen Internetbanken in nichts nach«.<br />
1 Ulrich Scheppan, Vorstandsmitglied der Volksbank Bielefeld-Gütersloh Foto: Katrin Biller<br />
Axel Kirschberger, Bereichsleiter »Rund um die Immobilie« bei der Volksbank,<br />
weiß aus Erfahrung: »Die starke Nachfrage nach Immobilien hat<br />
zu einem Wettbewerb unter den Interessenten geführt. Wer beim Makler<br />
mit unserem Finanzierungs-Zertifikat sofort seine Kreditwürdigkeit<br />
belegen kann, ist hier klar im Vorteil!«<br />
Denn in nur drei Schritten wird das Finanzierungs-Zertifikat einfach<br />
online auf der Volksbank-Webseite beantragt.<br />
• Erfassung aller Daten (Einkommen/Vermögen/Kaufpreis)<br />
• Berechnung und Bewertung durch die Volksbank<br />
• vorläufige Kreditzusage als PDF-Dokument<br />
So lässt sich bereits nach wenigen Minuten das Zertifikat ausdrucken<br />
oder direkt per Mail an den Makler oder Verkäufer weiterleiten. Und das<br />
ganz ohne Kosten.<br />
»Besonders in der aktuellen Situation ist es gut, dass unsere Kunden<br />
ohne Bankbesuch einfach und schnell online an ihr Finanzierungs-Zertifikat<br />
gelangen«, freut sich Kirschberger. Der langjährige Baufinanzierungsexperte<br />
kennt die Wünsche von Immobilieninteressenten ganz genau.<br />
»Wir wollen unkompliziert unterstützen – deshalb ist das Zertifikat<br />
eine Bestätigung und vorläufige Zusage von uns, eine mögliche Baufinanzierung<br />
zu begleiten. Es ist aber kein verbindlicher Darlehnsvertrag.«<br />
1 Axel Kirschberger, Volksbank-Bereichsleiter »Rund um die Immobilie«<br />
Transparenz ist der Volksbank wichtig. Daher stellt das Finanzierungs-Zertifikat<br />
keine Verpflichtung für den Antragsteller oder die Bank<br />
dar, einen Baufinanzierungsvertrag abzuschließen. Auch die eingegebenen<br />
Daten werden nach sechs Wochen automatisch gelöscht. »Wir sind<br />
stolz, dass die meisten Kunden unsere Hilfestellung mit einer positiven<br />
Bonitätsbestätigung sehr schätzen und anschließend auch die Volksbank<br />
als Partner für die Immobilienfinanzierung wählen. Man kennt<br />
sich und vertraut sich«, berichtet Kirschberger.<br />
Auch wer noch nicht konkret eine Immobile im Blick hat, kann das Online-Tool<br />
nutzen, um seine finanziellen Möglichkeiten zu überprüfen.<br />
Alle Informationen mit dem direkten Weg zum Finanzierungs-Zertifikat<br />
unter www.volksbank-bi-gt.de/wohntraum<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
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53
1 Abstand halten und Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht Foto: Mario Wille<br />
S<br />
Schülerboom an der<br />
Gesamtschule<br />
Schulausschuss erfreut über Trendwende<br />
(Kem) Mussten die Mitglieder im Schulausschuss des Rates im letzten<br />
Schuljahr noch enttäuscht einen Einbruch der Anmeldungen an<br />
der Städtischen Gesamtschule zur Kenntnis nehmen, durften diese<br />
sich heuer über eine starke Wende zum Guten freuen: Die beiden Gesamtschul-Standorte<br />
in Rheda und Wiedenbrück registrierten für das<br />
kommende Schuljahr einen Anmelde-Zuwachs von insgesamt mehr<br />
als 40 % – in absoluten Zahlen von 130 auf 184. Der christdemokratische<br />
Schulsprecher Michael Pfläging verband mit dieser Nachricht die<br />
Hoffnung, dass sich diese Situation stabilisiert. Auch der bündnisgrüne<br />
Schulausschussvorsitzende Volker Brüggenjürgen äußerte sich froh über<br />
diese deutliche Trendwende. Dominik Heikel, kommissarischer Leiter der<br />
Gesamtschule nutzte den Tagesordnungspunkt zu einem Dank an alle,<br />
die an diesem Ergebnis mitgewirkt haben.<br />
Profil<br />
Offensichtlich ist es der Schule in den sechs Jahren ihres Bestehens<br />
gelungen ein Profil zu entwickeln, das allgemeine Anerkennung findet.<br />
Sie zeichnet sich durch ihre Heterogenität aus, nimmt alle Schülerinnen<br />
und Schüler auf und führt sie zu einem erfolgreichen Bildungsabschluss.<br />
Auf dem Weg dahin liegt ihr Augenmerk auf der individuellen Förderung<br />
der Stärken. Eine Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften in den Jahrgangsstufen<br />
7–10 knüpfen an die Profile der Erprobungsstufe an und vertiefen<br />
die dort vermittelten Basiskompetenzen.<br />
Derzeit besuchen rund 800 Schüler den Standort Rheda und 500 den<br />
Standort Wiedenbrück. Die Räume sind digital identisch und vorbildlich<br />
ausgestattet mit White Boards, Beamer und Dokumentenkamera.<br />
Hauptlebensader am Standort Rheda ist die Schulstraße mit Rückzugsorten<br />
für die Schüler. Die Bibliothek besteht aus kleinen Lesehäusern. In<br />
5 Die Schülerinnen und Schüler vom<br />
Institut Pedralbes aus Barcelona und der<br />
Gesamtschule verstanden sich<br />
auf Anhieb.<br />
54 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
der Mensa an der Fürst-Bentheim-Straße finden zum Essen 500 Mädchen<br />
und Jungen Platz, bei Veranstaltungen 600 Schülerinnen und Schüler. 87<br />
Jugendliche wechselten in diesem Schuljahr in die Oberstufe, über 100<br />
werden es im kommenden Schuljahr sein. Insgesamt 119 Lehrer bilden<br />
das wachsende Kollegium. Sie treffen sich im Begegnungsraum, der so<br />
genannten »Lehrer-Lounge«.<br />
Die ersten Tage nach dem Lockdown<br />
Vom Start weg in den neuen Schulalltag nach dem Lockdown funktioniert<br />
der Schulbetrieb überaus gut. Die Schülerinnen und Schüler<br />
verhalten sich absolut vorbildlich. Johanna Kern, eine der Gesamtschullehrerinnen,<br />
erfuhr bei einer Befragung der 10. Klasse, dass sie sich über<br />
die Rückkehr von ein bisschen Normalität freuen. Klar, man müsse auf<br />
die Hygieneregeln achten, könne sich jetzt nicht umarmen, müsse etwas<br />
voneinander weg sitzen oder stehen, einfach den Mindestabstand<br />
halten. Aber man habe jetzt mehr Kontakt mit den Freunden, könne<br />
mit den Lehrern wieder persönlich über die Aufgaben reden und sei<br />
überhaupt organisierter, als wenn man alleine zuhause sitze und arbeite.<br />
Allgemein fand man den Kontakt zu den Lehrerinnen und Lehrern im<br />
»Home-Schooling« sehr gut. Klar, die einen waren mehr für die Schülerinnen<br />
und Schüler da als die anderen. Alle Lehrkräfte hätten sich Zeit<br />
genommen über IServ Aufgaben zur Verfügung zu stellen und jedem<br />
Schüler und jeder Schülerin entsprechend die Aufgaben geschickt und<br />
auch geantwortet.<br />
Gewohnter Schulalltag<br />
Dieser scheint gefühlt eine Ewigkeit zurückzuliegen. Und wann er zurückkehrt,<br />
ist noch ungewiss. Aber in der Erinnerung ist er lebendig.<br />
So beispielsweise gerade die emotionalen Highlights, wozu u. a. der<br />
Besuch beim Liceo Darwin im italienischen Rivoli gehört. Alle italienischen<br />
Austauschteilnehmer waren schnell eng miteinander befreundet,<br />
so dass die Gäste von der Gesamtschule schnell dazu gehörten und<br />
neue Freundschaften mit ihnen schließen konnten. Nach der Rückreise<br />
postete ein italienischer Mitschüler mehrere Gruppenfotos mit den Bildzeilen:<br />
»Danke für die fantastische Woche. Ihr fehlt uns wie verrückt«.<br />
Noch in den Sternen steht Covid-19-bedingt der geplante Gegenbesuch<br />
bei der neuen Partnerschule in Spanien, dem »Institut Pedralbes«<br />
in Barcelona. Dominik Heikel und die Koordinatorin für internationale<br />
Kontakte an der Gesamtschule, Nicole Wasner, freuten sich, dass beim<br />
Besuch der spanischen Gäste in Rheda-Wiedenbrück die Verständigung<br />
auf Anhieb klappte. »Es wäre so schade, wenn der Gegenbesuch in Barcelona<br />
nicht klappen würde«, so eine teilnehmende Schülerin.<br />
Bei den Profilmitmachtagen Anfang des Jahres erhielten die Viertklässler<br />
aus Rheda-Wiedenbrück einen Einblick in das pädagogische Angebot<br />
für die 5. und 6. Jahrgänge, beispielsweise MINT, Sport & Ernährung,<br />
Musik & Band. Die Grundschüler entwarfen und erarbeiteten u. a. Schlüsselanhänger<br />
aus Holz, probierten neue Trendsportarten aus, gründeten<br />
eine kleine Band und musizierten gemeinsam mit den Lehrpersonen.<br />
An Fahrt aufgenommen hat das Projekt »Schulbibliothek«: Gerade<br />
in Zeiten der Digitalisierung ist das Lesen eine Basiskompetenz, über<br />
die alle verfügen müssen, so der kommissarische Schulleiter Dominik<br />
Heikel. An beiden Standorten wurden unter Leitung der zuständigen<br />
Lehrkräfte, Maria Hofemeister (Wiedenbrück) und Michael May (Rheda),<br />
»Bücherei-AGs« eingerichtet. Dank einer großzügigen Spende der<br />
Kreissparkassen-Stiftung konnte ein Hard- und Softwaresystem für die<br />
Katalogisierung der Bücher sowie für das Ausleihsystem angeschafft<br />
und der Medienbestand aufgestockt werden. Weitere Informationen<br />
unter www.gesamtschule-rh-wd.de.<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
1 Die Wenneberschule freut sich über den Zuspruch der Eltern und Kinder. <strong>Das</strong> Foto<br />
entstand nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid.<br />
T<br />
»Totgesagte leben länger«<br />
Wenneberschule freut sich über mehr Lernanfänger<br />
Der Schulausschuss beim Rat von Rheda-Wiedenbrück erfuhr beim Bericht<br />
des städtischen Schulamts über die Bildung von Eingangsklassen<br />
für die Lernanfänger <strong>2020</strong>/21, dass gegenüber den 27 Anmeldungen<br />
für das laufende Schuljahr nunmehr 36 i-Dötze die Schulstühle in der<br />
Wenneberschule drücken werden. Die Anzahl reicht für die Bildung von<br />
zwei 18er Klassen. Damit bleibt nur noch der zweite Jahrgang einzügig.<br />
Die Leiterin des Grundschulverbundes Andreas Wenneber, Erika Langer,<br />
sagte uns: »Wir sind ganz stolz, dass sich das so gut entwickelt hat«.<br />
Auch die Andreasschule kann einen Zugang verbuchen. Sie startet<br />
nach den Sommerferien mit zwei 27er Klassen in das erste Schuljahr.<br />
Für das seinerzeitige Leitungsteam der Bürgerinitiative zum Erhalt<br />
der Wenneberschule, Christian Schmelz und Hartmut Henke, ist die<br />
steigende Zahl der Anmeldungen der schönste Lohn für das »große<br />
Stück Arbeit«, das sie gemeinsam mit einer großen Zahl von Unterstützern<br />
im Zusammenhang mit der Organisation des sehr erfolgreichen<br />
Bürgerbegehrens und des anschließenden Bürgerentscheids für den<br />
Erhalt der Wenneberschule »bis an die Grenze der Belastbarkeit« auf<br />
sich genommen hatten. 82,2 % (13.711 Stimmberechtigte) stimmten<br />
gegen das von einer Ratsmehrheit und der Stadtverwaltung. Sie beschlossen<br />
das Ende der Schule.<br />
Und natürlich ist die erhöhte Zahl der neuen »Wenneberen« zugleich<br />
eine Anerkennung der pädagogischen und integrativen Arbeit<br />
der Lehrkräfte sowie der Offenen Ganztagsschule.<br />
Nicht zuletzt aber ist die steigende Zahl der Anmeldungen aber<br />
auch eine Genugtuung: Der Schulausschussvorsitzende Volker Brüggenjürgen<br />
gab nach der Auszählung des Bürgerentscheids skeptisch<br />
zu bedenken, dass man nun gucken müsse, wie lange das mit Blick<br />
auf die Schülerzahlen funktioniere.<br />
Die nun vorliegenden Anmeldezahlen sprechen für sich. Sie zeigen,<br />
dass die Wenneberschule sich einer deutlichen Akzeptanz bei den Eltern<br />
und Kindern erfreuen kann. Es funktioniert.<br />
Raimund Kemper<br />
55
P<br />
Praxiserweiterung<br />
hausärztliche Gemeinschaftspraxis Dres. med. Fleiter in Rheda-Wiedenbrück<br />
Ab dem 1.7.<strong>2020</strong> stehen in der Hausarztpraxis<br />
von Dr. med. Jörn Fleiter an der Hellingrottstraße<br />
6 in Rheda-Wiedenbrück einige Veränderungen<br />
an. Ab diesem Zeitpunkt kommt<br />
seine Ehefrau, Frau Dr. med. Olga Fleiter, als<br />
Verstärkung mit in die Praxis. Die 43-jährige<br />
Fachärztin für Innere Medizin nimmt ebenfalls<br />
an der hausärztlichen Versorgung teil.<br />
Nach ihrer Ausbildung am Städtischen<br />
Klinikum Gütersloh und dem Elisabeth-Hospital<br />
Gütersloh erwarb sie die Zusatzbezeich-<br />
1 Dr. med. Olga Fleiter 1 Dr. Fleiter<br />
1 Dr. Nieling<br />
nungen Ernährungsmedizin und Palliativmedizin.<br />
Dieses beinhaltet die Behandlung von<br />
Patienten mit weit fortgeschrittenen und<br />
nicht heilbaren Erkrankungen zur Verbesserung<br />
der Lebensqualität.<br />
Ihr Spezialgebiet ist die Altersmedizin<br />
(Geriatrie), welche sie am Klinikum Osnabrück<br />
am Standort Georgsmarienhütte<br />
erlernte. Auf diesem Gebiet baute sie anschließend<br />
Fachabteilungen im Franziskus-Hospital<br />
Bielefeld und zuletzt am Vinzenz-Hospital<br />
in Wiedenbrück in leitender<br />
Funktion auf.<br />
Die neue Gemeinschaftspraxis bietet so<br />
in Zusammenarbeit mit der vorherigen Praxisinhaberin<br />
Frau Dr. Nieling ihren Patienten<br />
nun ein noch umfassenderes medizinisches<br />
Spektrum an.<br />
Um eine zeitgemäße Versorgung zu gewährleisten,<br />
wurden die Praxisöffnungszeiten<br />
auch erweitert von Montag bis Donnerstag<br />
7.30–18.30 und Freitag von 7.30 Uhr bis<br />
13.00 Uhr. Einem dort sehr modernen Praxismanagement<br />
folgend finden die ärztlichen<br />
Sprechzeiten nach Termin statt. Es bestehen<br />
die Möglichkeiten einer Online Terminbuchung<br />
unter www.praxis-fleiter.de und auch<br />
einer Videosprechstunde. Ebenfalls verfügt<br />
die Praxis über eine Patienten-App, mit der<br />
Rezeptbestellungen und ein Chat-Kontakt<br />
mit der Praxis möglich sind und den Patienten<br />
so viele praktische Vorteile bieten.<br />
<strong>Das</strong> Ehepaar Fleiter kümmert sich neben<br />
den beruflichen Herausforderungen in<br />
der neuen Gemeinschaftspraxis um ihren<br />
vierjährigen Sohn und ist auch vor wenigen<br />
Monaten nach Rheda-Wiedenbrück gezogen,<br />
um auch »näher dran« zu sein.<br />
Herr Dr. Fleiter: »<strong>Das</strong> gesamte Praxisteam<br />
freut sich jetzt schon auf Ihren Besuch und<br />
steht sehr gerne neuen Patienten zur Verfügung.<br />
Wir bedanken uns jetzt schon für<br />
das in uns gesetzte Vertrauen und tun alles,<br />
damit Sie gesund werden«.<br />
V<br />
Vier Projekte in Rheda-Wiedenbrück gefördert<br />
Bildungsprojekt »von klein auf« im VGW-Gebiet<br />
Die GELSENWASSER-Stiftung gGmbH fördert<br />
mit dem Bildungs-Projekt »von klein auf«<br />
Kindergärten und Schulen. Mit der Frühjahrs-Jurysitzung<br />
ist »von klein auf« in das<br />
neunte Jahr gestartet. »Neben den bisherigen<br />
Schwerpunkten ›Übergänge erleichtern‹ und<br />
›Sprachförderung‹ wird der neue Schwerpunkt<br />
›Umweltbildung‹ gut von den Antragsstellern<br />
angenommen«, so Felix Wirtz, Geschäftsführer<br />
der Stiftung. »Zur Umweltbildung zählen<br />
z. B. bienenfreundliche Gärten, Insektenhotels<br />
oder auch Trinkwasserzapfstellen in den Einrichtungen<br />
für die Kinder und Jugendlichen«.<br />
In Rheda-Wiedenbrück werden vier Projekte<br />
unterstützt: 2000,– € erhält die Johannisschule<br />
mit »<strong>Das</strong> kleine WIR – das kleine WIR<br />
in der Schule – Kooperationsmöglichkeiten<br />
zwischen Kita und Schule im gleichen Haus«.<br />
1.858,– € sind für die Brüder-Grimm-Schule<br />
für das Projekt »Mathematik und Nachhaltigkeit<br />
– Was Zahlen über unsere Umwelt und<br />
Klimabilanz verraten« vorgesehen. <strong>Das</strong> DRK<br />
Familienzentrum Budenzauber ist mit »Lebhafte<br />
Bewegung im Kindergartenflur« und<br />
1.200,– € dabei. Und last but not least wird<br />
das Projekt »<strong>Das</strong> kleine WIR – das kleine WIR<br />
in der Schule – Kooperationsmöglichkeiten<br />
zwischen Kita und Schule im gleichen Haus«<br />
der Ev. Kindertageseinrichtung Bunte Welt mit<br />
2.000,– € gefördert.<br />
Die nächste Jurysitzung findet am 19. August<br />
<strong>2020</strong> statt, Anträge dafür müssen bis<br />
zum 3. <strong>Juli</strong> <strong>2020</strong> online eingereicht werden.<br />
Aktuell hat die Jury für 157 Projekte<br />
die Finanzierung mit insgesamt 238.443,–<br />
€ bewilligt. Alle Projekte sind unter<br />
www.vonkleinaufbildung.de im Detail aufgeführt.<br />
Insgesamt erhielten Schulen und Kindergärten<br />
in der Region über das Bildungsprojekt<br />
bereits Förderungen von über 2,7<br />
Mio. €, 2.791 Aktionen bewähren sich schon<br />
in der Praxis.<br />
56<br />
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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
3 (V.l.) Über den Betrag aus der Stiftung der Kreissparkasse<br />
Wiedenbrück freuen sich von der Caritas Konferenz-Ost<br />
Emmy Sander, Thea Ahn und Lydia Großmann.<br />
C<br />
Unterstützung für<br />
Caritas Konferenz<br />
Stiftung der Kreissparkasse<br />
Wiedenbrück<br />
Der Caritasverband hat aufgrund der Corona-Pandemie<br />
die Haussammlung komplett<br />
ausgesetzt. Diese Maßnahme zum Schutz der<br />
Caritashelferinnen bedeutet, dass die Caritaskonferenzen<br />
in Wiedenbrück auf einen erheblichen<br />
finanziellen Beitrag zu ihrer Arbeit<br />
verzichten müssen. »Diese Gelder dienen vor<br />
allem der Unterstützung sozial schwächerer<br />
Familien und werden insbesondere für deren<br />
Kinder dringend benötigt«, berichtet Emmy<br />
Sander, Vorsitzende der Caritas Konferenz<br />
Ost. Hier hat die Stiftung der Kreissparkasse<br />
Wiedenbrück mit ihrem Corona-Hilfsfonds<br />
schnell und unbürokratisch mit 2000 Euro<br />
geholfen. »Diese Gelder ermöglichen es der<br />
Caritas Konferenz Ost in Wiedenbrück auch<br />
weiterhin, den Menschen in unserer Stadt finanzielle<br />
Hilfe zukommen zu lassen, die es<br />
dringend benötigen«, so Emmy Sander. Genau<br />
das war das Anliegen der Stiftung. »Wir<br />
möchten Vereine, Einrichtungen und Organisationen,<br />
die sich im besonderen Maße für<br />
das Gemeinwohl einsetzen, jedoch nicht von<br />
staatlichen Unterstützungen oder Sofortmaßnahmen<br />
profitieren, in der heimischen Region<br />
fördern«, macht Werner Twent, Vorstandsvorsitzender<br />
der Kreissparkasse Wiedenbrück auf<br />
den Hilfsfonds aufmerksam.<br />
www.kskwd.de/stiftung<br />
B<br />
Besichtigungen in der Corona-Pandemie<br />
SKW Haus & Grund Immobilien<br />
1 Immobilienberaterin<br />
Manuela Dreier<br />
Die Corona-Pandemie stellt uns täglich vor neue Herausforderungen.<br />
Viele Prozesse müssen neu aufgestellt<br />
werden. Dies betrifft auch die Besichtigungen<br />
von Immobilien. Denn der Immobilienmarkt boomt<br />
ungebrochen. Was Brexit und Bestellerprinzip bisher<br />
nicht verändert haben, schafft auch die Corona-Pandemie<br />
nicht. Ob selbst genutzt oder zur Kapitalanlage,<br />
die Nachfrage nach Immobilien nimmt weiter<br />
zu. Mit einer Trendumkehr am Immobilienmarkt ist<br />
nicht zu rechnen.<br />
Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, hat auch<br />
die SKW Haus & Grund ihre Beratungsprozesse den<br />
veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Dabei<br />
steht die Gesundheit ihrer Kunden und Mitarbeiter<br />
immer im Vordergrund.<br />
Dank etablierter Digitalisierungsprozesse bei<br />
der SKW kann die persönliche Beratung bereits<br />
durch Videokonferenzen ersetzt werden. Mit einem<br />
360°-Rundgang erfolgt die erste Besichtigung häufig<br />
von zu Hause. Der Mindestabstand und das Tragen<br />
einer Mund-Nasen-Maske schützen alle bei einer Besichtigung<br />
vor Ort. Die individuellen Wünsche ihrer<br />
Kunden zu berücksichtigen, prägt die Beratung der<br />
SKW-Mitarbeiter. So ist es selbstverständlich, Besichtigungen<br />
mit jedem Interessenten separat durchzuführen<br />
und Kontaktbeschränkungen einzuhalten.<br />
Was auch passiert, das Team der SKW Haus &<br />
Grund ist zu jeder Zeit der richtige Ansprechpartner<br />
für Sie vom Hausverkauf bis zum neuen Zuhause.<br />
Bleiben Sie gesund!<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
Anzeigen<br />
57
I<br />
Italienischer<br />
Genuss im Herzen<br />
von Wiedenbrück<br />
Restaurant Rínaldí<br />
1 Tönnies-Arena<br />
A<br />
Anderbrügges<br />
Fußballfabrik zu Gast<br />
in der Tönnies-Arena<br />
Eurofighter bietet Feriencamp in Rheda an<br />
Gleich zu Beginn der Sommerferien in NRW gibt es ein sportliches<br />
Highlight in Rheda-Wiedenbrück: Ingo Anderbrügge, 321-facher Ex-Bundesligaspieler<br />
vom FC Schalke 04 und Teil der Eurofighter, die 1997 den<br />
Uefa-Cup mit den Knappen errangen, gastiert Ende Juni mit seiner<br />
Fußballschule in der Tönnies-Arena in Rheda-Wiedenbrück. Ab sofort<br />
sind Anmeldungen für fußballbegeisterte Kinder möglich.<br />
In sechs beziehungsweise neun Trainingseinheiten an drei bis<br />
fünf Tagen dreht sich Ende Juni und Anfang <strong>Juli</strong> alles um das runde<br />
Leder. »Hier kommt jeder Fußballer und jede Fußballerin altersgerecht<br />
auf seine und ihre Kosten«, sagt Ingo Anderbrügge, der Leiter<br />
der Fußballfabrik. Eingeteilt werden die Teilnehmer in drei Gruppen:<br />
Bambinis (5 bis 6 Jahre), Kinder (7 bis 11) und Jugend (12 bis 15) trainieren<br />
und spielen dabei in ihren jeweiligen Altersgruppen. Angeleitet<br />
werden sie von ausgebildeten Trainerinnen und Trainern. Täglich gibt<br />
es spannende Wettbewerbe mit dem Ball. »Neben der spielerischen<br />
Ausbildung der Jungen und Mädchen legen wir aber auch den Fokus<br />
auf die Wertevermittlung, Selbstständigkeit im Fußball, den Umgang<br />
mit Sieg und Niederlage und gesunde Ernährung«, erläutert der<br />
Schalker Ex-Profi. Die Teilnehmer erwarten so eine große Bandbreite<br />
an Themen.<br />
<strong>Das</strong> dreitägige Camp findet von Montag bis Mittwoch, 29. Juni bis<br />
1. <strong>Juli</strong>, täglich in der Tönnies-Arena statt. Die Teilnahmegebühr beträgt<br />
130 Euro je Teilnehmer. Die fünftägige Fußballschule läuft bis Freitag,<br />
3. <strong>Juli</strong> – die Gebühr hier beträgt 180 Euro. In dem Preis enthalten sind<br />
nicht nur die Trainingseinheiten, sondern ein Trikot und ein Ball der<br />
Marke Puma sowie eine Trinkflasche. Zudem werden die Kinder durch<br />
den Veranstalter verpflegt. Die Trainingstage beginnen jeweils um 9.30<br />
Uhr beziehungsweise 9.45 Uhr und enden gegen 16 Uhr. <strong>Das</strong> Ende am<br />
Abschluss-Freitag ist für 12.30 Uhr geplant.<br />
Gerade jetzt, da die Tage wärmer werden, ist es ein Genuss auf dem<br />
Wiedenbrücker Marktplatz einen köstlichen Wein und gutes Essen zu<br />
genießen. Zum Mittagstisch wählen Sie aus einer feinen Auswahl an<br />
köstlichen italienischen Gerichten wie »Vitello tonnato« bis hin zur<br />
hausgemachten »Lasagne«, die mit einem knackig frischen Marktsalat<br />
serviert wird. <strong>Das</strong> bei einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis für hervorragende<br />
Gerichte, die zwischen 10 und 13 € liegen. Und der Blick über<br />
den schönen Marktplatz ist dabei unbezahlbar.<br />
Die Abendkarte ist inspiriert von den kulinarischen Traditionen der<br />
Toskana. Die unterschiedlichen Landschaften dieser Region sorgen auch<br />
in der Küche für einen Reichtum an Abwechslung. Hier schlägt das Herz<br />
der Cucina Italiana. Die gehobene, aber nicht abgehobene Küche bietet<br />
von Fisch über Fleisch, einschließlich hervorragender Trüffel, das ganze<br />
Spektrum regionaler italienischer Kochkunst. Lassen Sie sich verwöhnen<br />
– mit einer liebevollen Auswahl an Zutaten, die sich am Wechsel<br />
der Jahreszeiten orientiert.<br />
Auch wer in den Abendstunden einen köstlichen Wein genießen<br />
möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Gehen Sie auf Entdeckungsreise<br />
und lassen Sie sich kompetent und detailliert beraten. Genießen<br />
Sie einfach ein Glas am Abend in unserer Winebar.<br />
Der italienische Ausdruck »Antipasto« steht für »vor der Mahlzeit«.<br />
Wenn der Appetit mal nicht so groß ist, bietet das Restaurant Rínaldí<br />
eine hervorragend zum Wein zubereitete und liebevoll angerichtete Antipasti-Platte.<br />
In diesem Sinne: Willkommen zum gewissen »etwas mehr« an Genuss<br />
und italienischer Herzlichkeit, damit Sie sich bei Ihrem Besuch<br />
rundum wohl fühlen.<br />
Weitere Informationen und Anmeldung unter www.fussballfabrik.com<br />
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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
1 (V. l.) Die Gruppenjubilare Werner Haase, Helmut Schumacher, Erwin Volmert, EWilli Hecker und Günter Dreisvogt mit Gruppenführer Franz-Josef Sievers<br />
Eine Schützengruppe mit Herz ehrt Goldjubilare<br />
Schützengruppe Otto-Otto<br />
(Kem) Im Mittelpunkt des jüngsten Treffens der Schützengruppe Otto-Otto<br />
des Schützenvereins zu Rheda von 1833 stand die Ehrung langjähriger<br />
treuer Mitglieder. Dem Führer der 1963 gegründeten Gruppe, Leutnant<br />
Franz Josef Sievers, war es eine besondere Ehre fünf Schützen zur 50-jährigen<br />
Gruppenzugehörigkeit zu gratulieren. Über die Würdigung konnten<br />
sich Günter Dreisvogt (Unteroffizier), Werner Haase (Oberleutnant), Willi<br />
Hecker und Helmut Schumacher (Unteroffiziere) sowie Erwin Volmert<br />
(Obergefreiter) freuen. Ihre Kameraden feierten sie mit kräftigem Horrido.<br />
In seiner Laudatio rief der Gruppenführer einige von den Jubilaren<br />
mitgestaltete Highlights aus der Chronik der Gruppe in Erinnerung. Dazu<br />
gehörten beispielsweise in den 1970er und 1980er Jahren Frühlingsfeste<br />
und Jazz-Frühschoppen, zu denen alle Schützenbrüder und auch die<br />
Bevölkerung eingeladen waren.<br />
Die 13 Mitglieder der Gruppe Otto-Otto hatten sich in der Gaststätte<br />
Neuhaus in der Gaststätte Neuhaus getroffen. Mit reichlich guter Laune<br />
saß man bis in den späten Abend in gemütlicher Runde zusammen.<br />
Vorweg hatte Gruppenführer Franz Josef Sievers die 13 Mitglieder<br />
ins »Abrahams« und in das von ihm gegründete und viele Jahrzehnte<br />
geleitete gleichnamige Unternehmen an der Daimlerstraße 8 eingeladen.<br />
Die Mitglieder einer der ältesten Gruppen bei den Stadtschützen<br />
verbinden Kameradschaft, viel Humor, Schützengeist und gemeinsame<br />
Ziele und Ideen. Bis in die 1990er Jahre zählte die Gruppe 36 Schützen,<br />
unter ihnen der Präsident von S 04, Bernd Tönnies. Von den Gründungsmitgliedern<br />
sind bis auf den heutigen Tag noch vier Schützen aktiv.<br />
Die Mitglieder suchen zwischenzeitlich eine Verstärkung und Verjüngung<br />
ihrer Gruppe. Wer Interesse an der Gruppe Otto-Otto und<br />
Spaß am Schützenwesen hat, möge sich bitte an die folgende Adresse<br />
wenden: Franz Josef Sievers, Fürst-Bentheim-Str. 20, persönlich oder<br />
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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
61
S<br />
Erna und Berta<br />
Seniorenzeitung<br />
»Vor kurzem habe ich im Internet ein Gedicht zugeschickt bekommen, das<br />
ich ganz großartig finde. Hast du auch ›Meine Seele hat es eilig‹ gelesen?«<br />
»Ist das nicht so ein riesig langes Ding? In der Mitte bin ich, glaub ich,<br />
abgestorben.« | »So haben das sicher viele gemacht. Dabei find ich gerade<br />
die zweite Hälfte besonders treffend. In der ersten Hälfte stellt der Autor ja<br />
nur fest, dass er schon bei Jahren ist und dass er in seiner verbleibenden<br />
Lebenszeit vieles nicht mehr tun möchte. An endlosen Konferenzen teilnehmen,<br />
von denen man weiß, dass nichts dabei herauskommt; absurde<br />
Menschen ertragen, die trotz ihres Alters nicht gewachsen sind und so<br />
Zeug.« | »Ja, ich erinnere mich. Dann stand da ›mehr lesen‹ oder sowas<br />
und ich dachte, mach ich ein andermal.« | »Genau. Aber du weißt ja, ich<br />
habs mit Sprüchen und Gedichten.« | »Hast du nicht mal erzählt, dass<br />
deine Oma schon mal zwischendurch aus Gedichten zitiert hat, die ihr<br />
gerade einfielen?« | »<strong>Das</strong> stimmt. <strong>Das</strong> hat mich vielleicht beeinflusst. Na<br />
jedenfalls, in der zweiten Hälfte dieses besonderen Gedichts schreibt der<br />
Autor dann, dass er sich wünscht mit Menschen zu leben, die über sich<br />
selbst lachen können, die die menschliche Würde verteidigen, die ›an der<br />
Seite der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten‹. Und dass seine<br />
Seele ›es eilig hat, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben<br />
kann‹. Und dann noch: ›Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in<br />
Frieden mit mir, meinen Lieben und meinem Gewissen‹. Ist denn das nicht<br />
großartig gesagt?« | »Doch, wirklich. Wie heißt der Autor denn überhaupt?«<br />
»Da muss ich nachsehen… Mario de Andrade, einer der Gründer der brasilianischen<br />
Moderne, steht dabei.«<br />
Streben nach Glück<br />
»Wer ständig nach Glück strebt, wird unglücklich,« behaupten Forscher<br />
der Universität Toronto. Glück läßt sich nicht erzwingen, und wer ihm<br />
verkrampft nachrennt, gerät in eine Spirale des Scheiterns. Weil diese Anstrengungen<br />
einen noch immer nicht in einen Zustand entrückter Seligkeit<br />
versetzt haben, muß eben noch verbissener daran gearbeitet werden. Aber<br />
wann soll das auch noch in den so vollgepackten Alltag passen? Die kanadischen<br />
Psychologen vergleichen die Dynamik der Unzufriedenheitsspirale<br />
mit den inneren Kämpfen eines Mitglieds in einem Fitness-Club: Die guten<br />
Vorsätze sind vorhanden, aber heute hat es wieder nicht geklappt, zum Training<br />
zu gehen. Aber statt endlich loszulassen, nimmt sich der Sportmuffel<br />
auf dem Sofa vor, morgen endlich im Studio kräftig zu schwitzen – und<br />
scheitert abermals. Nach dem gleichen Glück Suchende scheitern, wenn<br />
sie glücklich werden wollen und sich vornehmen, hart daran zu arbeiten,<br />
denn Glück soll angeblich erlernbar sein, so das Credo von Glücks-Coaches.<br />
<strong>Das</strong> klingt vielversprechend, sorgt aber recht sicher für die nächste<br />
Enttäuschung. Wissenschaftliche Belege beweisen, dass die krankhafte<br />
Suche nach dem Glück die Menschen zuverlässig unzufriedener macht.<br />
<strong>Das</strong> Glück erreichen nur jene selten, die laut nach ihm rufen. Nun also,<br />
was sollen Glücksuchende demnach machen? Loslassen, dann kommt das<br />
Glück unter Umständen von allein, wenn man nicht mehr danach sucht.<br />
Auf der Parkbank<br />
...mitgehört und aufgeschrieben<br />
Foto: eyetronic – Fotolia.com<br />
ER: Vor einigen Tagen las ich in der GLOCKE einen interessanten Artikel<br />
über ›Feuerwehr ortet Notrufe per Handy‹. Mein Interesse an allem,<br />
das zusätzliche Sicherheit verspricht, war geweckt, ich wollte wissen,<br />
ob das System nur für Bielefeld in Frage kommt, denn dort wurde<br />
es testweise erprobt.<br />
SIE: Und wie konntest du dir Klarheit verschaffen?<br />
ER: Im GLOCKE-Artikel waren bereits die wichtigsten Fragen über die<br />
Funktionsweise des neuen Systems beantwortet. Ein Handy-Notruf<br />
unter der bundesweit gültigen Nummer 112 konnte schon immer<br />
grob anhand des Mobilfunkmastes geortet werden, in dem das Handy<br />
eingewählt war. Jetzt erfolgt die Ortung auf 10 Meter genau. <strong>Das</strong><br />
neue System zeigt den schnellsten Weg zum Einsatzort automatisch<br />
an und überträgt gleichzeitig dieses notwendig Wissenswerte über<br />
das Feuerwehr-Einsatzleitsystem auch in das Einsatzfahrzeug selbst.<br />
SIE: Im Stadtbereich mit seinen Straßen und Plätzen scheint mir die<br />
genaue Ortung unproblematisch zu sein. Was geschieht aber, wenn<br />
sich der Notfall in Wald und Natur ereignete?<br />
ER: Da helfen die sogenannten ›Notfallpunkte‹, zu denen es eine Zufahrt<br />
gibt. Ein seit dem vergangenen Jahr eingeführtes ›Notrufabfragesystem‹<br />
führt Anrufer und Disponent gezielt durch das Gespräch, mit<br />
dem Ergebnis, noch mehr Ruhe in das Geschehen zu bringen und<br />
um besser die Lage einschätzen zu können. Auch eine Anleitung zur<br />
Ersten Hilfe wird damit ermöglicht.<br />
SIE: <strong>Das</strong> alles scheint auf Bielefeld zugeschnitten zu sein. Was aber passiert<br />
in diesem Zusammenhang in Rheda-Wiedenbrück?<br />
ER: Unsere gesamte Region ist in dieses Rettungssystem eingebunden.<br />
Probeweise habe ich einen Notruf mit Genehmigung der Bielefelder<br />
Leitstelle gestartet. Man bestätigte ihn mit meinem Namen und<br />
meiner Anschrift. <strong>Das</strong>s ich dabei quitschfidel zuhause auf meinem<br />
Sessel saß, spielte keine Rolle. Wichtig ist nur, dass man seinen<br />
Notruf nur mit Handy oder Smartphone tätigt, und beide Geräte<br />
sollten jüngeren Datums sein. Ein Notruf über Festnetz erreicht zwar<br />
die Leitstelle, eine Ortung ist jedoch nicht möglich.<br />
Freie Pflegeplätzte in Seniorenheimen<br />
Unter der Internet Adresse www.Heimfinder.nrw.de sieht man auf einen<br />
Blick, ob ein Seniorenheim am Wohnort Pflegeplätze frei hat.<br />
Impressum Seniorenzeitung<br />
Verantwortlich für den Inhalt<br />
ist der Seniorenbeirat der Stadt<br />
Rheda-Wiedenbrück.<br />
Ständige Mitarbeit:<br />
Karl-Josef Büscher, Vroni Korsmeier,<br />
Carola Linnemann, Hans Rüsenberg,<br />
Hans Dieter Wonnemann,<br />
Koordination: Arnold Bergmann<br />
Leserzuschriften erwünscht! Schreiben<br />
Sie uns, wir antworten bestimmt:<br />
Rathausplatz 13,<br />
33378 Rheda- Wiedenbrück,<br />
E-Mail: seniorenbeirat@rh-wd.de<br />
62 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>
Juni<br />
MI 24<br />
9.00 »Anfangsherz«<br />
Obwohl Mutter und Tochter, sind<br />
die künstlerischen Werke von Christel<br />
und Nicola Steffen doch sehr verschieden.<br />
In der Ankervilla stellen sie<br />
zum ersten Mal gemeinsam aus. Bis<br />
Ende <strong>Juli</strong>. Zeiten: Mo, Mi, Do, Fr 9–18<br />
Uhr, Sa, So, Feiertag: 9.30–18 Uhr.<br />
15.00 Jost Kobusch – Von Ostwestfalen<br />
zum Mount Everest<br />
<strong>Das</strong> Stadt- und Kunstmuseum Wiedenbrücker<br />
Schule und der Jugendkulturring<br />
machen mit 14 großformatigen<br />
Fotos von Expeditionen, Audiodokumenten<br />
und der Ausrüstung das<br />
Leben und die Gedanken des 27 jährigen<br />
Solobergsteigers aus Borgholzhausen<br />
erlebbar. Eintritt: Erw. 2,50 €,<br />
Kinder 1 €, Fam. 5 €. Öffnungszeiten:<br />
Mi 15–18 Uhr, Do, Sa, So 15–17 Uhr.<br />
SA 27<br />
14.00–18.00 »Wer kennt den sowas«<br />
Ausstellung mit Raritäten und Kuriositäten<br />
im Radio- und Telefonmuseum,<br />
Eusterbrockstr. 44. Geöffnet:<br />
Sa, So und feiertags 14–18 Uhr sowie<br />
für Gruppen nach telef. Absprache<br />
(Richard Kügeler, Tel. 05242/44330). Bis<br />
28. Februar 2021. Eintritt: frei – Spenden<br />
erbeten. Infos: verstaerkeramt.eu<br />
Kurzfristige Änderungen<br />
vorbehalten!<br />
1<br />
SO 28<br />
SofaGottesDienst<br />
Ein Online-Angebot der Evangelischen<br />
Versöhnungs-Kirchengemeinde<br />
Rheda-Wiedenbrück zu Corona-Zeiten,<br />
immer sonntags unter https://<br />
angekreuzt.ekvw.de/angebote/<br />
neu-waehrend-der-coronakrisesofagottesdienst/?L=0<br />
14.00–15.00 Offene Führung im<br />
Fürstlichen Schloss Rheda<br />
Gezeigt werden die romanische<br />
Schlosskapelle und die historischen<br />
Räume im Barocktrakt. Treff: Schlossmühle.<br />
Kosten: Erw. 12 €, Schüler, Studenten<br />
6 €. Weitere Termine: So 5. 12.,<br />
19. und 26. <strong>Juli</strong>. Voranmeldung erforderlich:<br />
Tel. 02944/58441 und service@<br />
kompass-hilft.de<br />
15.00 Abschiedsgottesdienst der<br />
Franziskaner in der Marienkirche<br />
Livestream: www.youtube.com/<br />
channel/UCWrjijF7msbIFBWyGourgYg<br />
MO 29<br />
15.30–17.00 Online-Kunstkurs<br />
Im Bleichhäuschen für Kinder ab 6<br />
Jahren. Es wird gezeichnet, gemalt<br />
und collagiert. Kosten: 8 € pro Einzeltermin.<br />
Anmeldung erforderlich<br />
unter: 05242/49811 oder<br />
m.koerkemeier@bleichhaeuschen.de<br />
<strong>Juli</strong><br />
SO 5<br />
11.00 GO East! Heimat anders denken<br />
Vier Autoren und eine Autorin lebten<br />
eine Zeit lang in Osteuropa. Alle empfanden<br />
die Begegnungen mit fremder<br />
Kultur als Herausforderung und – im<br />
Termine<br />
1<br />
Danielle Korfmacher, Carin Tiertsch, Christel u. Nicola Steffen Foto: Diakonische Stiftung Ummeln<br />
Nachhinein – als wesentliche Erweiterung<br />
ihres Lebenshorizonts. Sie<br />
wurden Zeugen einer ursprünglichen<br />
Erzählfreude und Erzähllust, die hierzulande<br />
kaum noch anzutreffen ist.<br />
Woraus sich die Frage ableitet: »Was<br />
hat der Osten, was der Westen nicht<br />
hat?« Und weiter: Wie kann man Ressentiments<br />
abbauen und die Kultur<br />
des anderen besser verstehen und einordnen?<br />
Ausstellungsinstallation von<br />
Jeremias H. Vondrlik mit Texten, Film,<br />
Musik und Fotografie von Ralf Thenior<br />
(Plowdiw), Martin Becker (Prag), Marius<br />
Hulpe (Krakau), Sabrina Janesch (Polen),<br />
Marc Degens (Armenien) bis zum<br />
18. Oktober. Öffnungszeiten: Di–Fr, 14–<br />
18 Uhr und Sa, So, Feiertag, 11–18 Uhr.<br />
Infos: Tel. 02529/9497900 und www.<br />
kulturgut-nottbeck.de<br />
Vorschau<br />
<strong>Das</strong> KleinKunst-SixPack der Flora<br />
Westfalica startet ab Oktober in die<br />
neue Saison. Gleich sechsmal öffnet<br />
sich bis März 2021 der Vorhang der<br />
Stadthalle für Comedians u. Kabarettisten.<br />
Neben Dave Davis, Kai Magnus<br />
Sting, Tobias Mann und Katie Freudenschuss<br />
präsentieren auch René<br />
Steinberg und Doc Esser ihr neues Programm.<br />
Ebenfalls am Start: Bernhard<br />
Hoëcker. Neben 6er Abos zu 87 € gibt<br />
es auch Einzelkarten zu 24,50 € bei der<br />
Flora Westfalica, Tel. 05242/9301-0.<br />
Klopapier haben wir zwar nicht!<br />
Was aber sonst noch lebenswichtig ist,<br />
liefert Ihre Caritas Gütersloh.<br />
Caritas-Corona-Hotline<br />
05246/961405<br />
montags - donnerstags 8.00 - 16.30 Uhr<br />
freitags 8.00 - 13.00 Uhr<br />
<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />
63
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2,9-1,2 (kombiniert); CO 2<br />
-Emissionen: 66-26 g/km (kombiniert); Stromverbrauch: 20,53-15,8 kWh/100 km (kombiniert).<br />
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