Das Stadtgespräch Ausgabe Juli 2020

meinrhwd

Das Stadtgespräch und Mein Rheda-Wiedenbrück Juli 2020

JULI

2020

Gemeinsam

sind wir

stark!

Folge uns auf

Instagram:

das.stadtgespraech

DAS STADTGESPRÄCH ONLINE: das-stadtgespräch.de

NR. 572

46. JAHRGANG


2 Das Stadtgespräch


F

Freibadsaison in der Covid-19-Krise

Abstand im und außerhalb des Wassers

1 Frühschwimmerinnen beim Rundenschwimmen.

(Kem) Endlich war es soweit! Nachdem alle Wartungs- und Reparaturarbeiten

erledigt waren, gab die Stadt Rheda-Wiedenbrück die beiden

Freibäder bei strahlendem Sonnenschein am Christi Himmelfahrttag

für die Badesaison 2020 frei. An die 500 Schwimmgäste genossen am

Premierentag das kühle Nass. Bis aus der Kreisstadt kamen sie. »Unser

Nordbad öffnet erst später«, so ein Gast aus Gütersloh. Selbst die kühlen

Temperaturen an den Folgetagen hielten die Wasserraten nicht vom

Besuch ab. Besonders treu sind die Frühschwimmer. Sie kommen bei

jedem Wetter. Schulen, Vereine und DLRG sind von der Nutzung ausgeschlossen.

»Sonst müssten wir die Becken für deren Nutzungsdauer für

die Öffentlichkeit sperren«, so Jochen Kampeter in einem Pressegespräch

vor dem ungewöhnlichen Saisonstart in der Covid-19-Krise.

DAS STADTGESPRÄCH IM JULI

Begrenzte Besucherzahl

An sehr vollen Sommertagen passen über 1000 Menschen in die Bäder

rein. Nach dem städtischen Pandemieplan dürfen sich aktuell 90 Besucher

gleichzeitig in den beiden Freibädern aufhalten. Anfangs erlaubte die

Stadtverwaltung 50, später 60. Sie wählt dieses umsichtige Vorgehen, um

die Auswirkungen der Etappen auf einen hygienesicheren Badebetrieb beobachten

zu können. Die Verwaltung hält sich weitere Erhöhungen offen.

»Wir ziehen an jeden Abend in einer Dienstbesprechung mit dem Bäderamt

Bilanz«, kündigte Bürgermeister Theo Mettenborg in der Presserunde

an. Nach wie vor dürfen die Badegäste nur auf zwei Stunden und zu festen

Intervallzeiten (6–8, 8–10 Uhr usw.) begrenzt ins Freibad, damit möglichst

viele die Gelegenheit zum Schwimmen bekommen. Verschiedenfarbige q

5

Einzelhandel-Gutscheinaktion:

Gemeinsam sind wir stark!

10

Die Franziskaner

verabschieden sich

14

Gutscheinaktion

unserer Gastronomen

20

Vor der Wahl:

Parteien und Köpfe

31

Ein Haus für die Rhedaer

Altstadtinitiative

Das Stadtgespräch

3


1 Der städtische Rettungsschwimmer Elmar Pierenkemper bei Säuberungsarbeiten 1 Schwimmmeisterin Vanessa Müller, Jochen Kampeter vom Bäderamt und Sigrid

Strüber, Vorstandsmitglied beim Förderverein Freibad Rheda, erklären im Pressegespräch

die Hygienevorschriften.

Armbänder verhindern den unkontrollierten Wechsel von einem in den

anderen Zeitblock. Die letzte halbe Stunde jeder »Schicht« nutzen die

Mitarbeiter im Freibad zum Säubern und Desinfizieren der Anlagen.

Rundenschwimmen

»Das Hintereinander-Schwimmen unter Beachtung des 1,5-m-Abstandes

in zwei festgelegten Rundkursen könnte immer bleiben«, kommentierten

viele Schwimmerinnen und Schwimmer überraschend positiv den

Covid-19-bedingt geregelten Schwimmverkehr. »Das ist so entspannend«,

stimmten viele Badegäste überein. In einer Bahn tummeln sich die eher

langsameren und in der anderen die schnelleren Badegäste. Überholen ist

erlaubt, natürlich unter Beachtung des obligatorischen Abstandsgebots.

Verständnis

Sigrid Strüber, Vorstandsmitglied beim Förderverein Freibad Rheda, freute

sich über das große Verständnis der Schwimmgäste für die getroffenen

Hygiene-Einschränkungen. Dazu gehören auch die Abstandwahrung

im Nichtschwimmerbecken, die Nutzung der Duschräume und Toiletten

von gleichzeitig maximal zwei Personen, das Händewaschen bzw. Desinfizieren

der Hände nach dem Betreten des Bades, die eingeschränkte

Nutzung der Bänke am Beckenrand, die Sperrung der Liegewiese sowie

für die Kleinen die Sperrung des Planschbeckens sowie der vom Förderverein

des Freibads im letzten Jahr gespendeten Matschanlage und des

erst im vergangenen März ebenfalls von ihm übergegebenen Piratenschiffs.

Sein Dank gilt allen Sponsoren für die Unterstützung der beiden

Projekte. Der Förderverein hat für das Freibad viel bewegt. Ein Sonnensegel

über den Spielbereich komme noch dazu, lobt Schwimmmeisterin

Vanessa Müller die Aktivitäten des Fördervereins. Wer ihn unterstützen

möchte, ist gerne als neues Mitglied willkommen. Ebenfalls der Förderverein

Freibad Wiedenbrück wirkt bekanntlich seit vielen Jahren zum

Segen der Einrichtung an der Rietberger Straße.

Förderverein

Der Förderverein Freibad Rheda begleitete den viertägigen Testlauf zum

Auftakt der Schwimmsaison im Vorbereich des Eingangs. Seine Vertreterinnen

bzw. Vertreter nahmen die Kontaktdaten der Besucher auf,

erklärten die Markierungen mit Pfeilen im Bad und gaben freundliche

Hinweise zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in geschlossenen

Räumen und im Kassenbereich. Der im Wartebereich vor dem Freibad

präventiv eingesetzte Sicherheits- und Ordnungsdienst blieb aufgrund

des einsichtigen Verhaltens der Schwimmgäste mehr oder weniger »arbeitslos«.

Gerne half auch er mit sachdienlichen Hinweisen weiter.

Einfach mehr

Service

Autoglas spectrum-Autoglas 05244/78283

Elektro-Installation Goldkuhle Elektro 577805

Fenster + Haustüren Fechtelkord 46612

Fliesen Fliesen Ströer 05242/2796

Fugen, www.fugen-ibric.de 0170/2133223

elastisch & Zement

Haushaltsgeräte Elektro Koch 968 3 968

Kundendienst

Heizöl Lamberjohann 8071

Innenausbau Plugge 49842 + 46514

Insektenschutz Fechtelkord 46612

Küchen Schmidt 578390

Parkett Alexander Erdmann 3787759

WIR KOMMEN SOFORT

Rasenmäherservice Niehof 579 19-0

Kleinemeier / Bokel 05248 / 7860

Ramfort Landtechnik 47789

Reinigungsmittel Ultrabio Chemie UG 9089202

SAT-Antennen Hollenhorst Service 981000

Fernseh Schmitt 44167

Service D. Pagel 55682

Schlosserei & Protte und Kellner 4082990

Metallbau

Trockenbau/ Ebeling 0172/9463076

Innenausbau

TV-Radio-Video Brökelmann Medientechnik 9044-0

Fernseh Schmitt 44167

Service D. Pagel 55682

Zimmertüren Ebeling 0172/9463076

LIEFERN – REPARIEREN – BERATEN

4 Das Stadtgespräch


V

Von wegen!

Schwächelnder Gemein(de)sinn

(CL) … für uns Rheda-Wiedenbrücker gilt: Gemeinsam sind wir stark!

Jawoll. Auch und gerade in krisengebeutelten Zeiten beweisen wir das

und HALTEN ZUSAMMEN.

Endlich ist die Zeit des wochenlang geschlossenen Einzelhandels vorbei

… endlich sind wir nicht mehr auf Windowshopping begrenzt, endlich

können wir wieder unsere heißgeliebten Geschäfte betreten – natürlich

mit Mund- und Nasenschutz sowie mit desinfizierten Händen und reichlich

Abstand. Wir können die Stoffe fühlen, die Schuhe anprobieren, die

Taschen umhängen, den Schmuck anlegen, die Dekoration aus nächster

Nähe betrachten und vor allem (und das ist das Beste!) wir können wie-

der Beratungsgespräche genießen und uns ein bisschen darüber hinaus

austauschen. Was haben wir Einkaufen mit allen Sinnen vermisst.

Klar, jeder einzelne von uns muss gerade entscheiden, wo der Kurzarbeiter-&-Co-Sparstrumpf

aufgehangen werden kann. Und genau aus

diesem Grund wurde die Aktion »GEMEINSAM SIND WIR STARK« ins Leben

gerufen. Unterstützt wird dabei unser Einzelhandel, unser Geldbeutel und

unser Gemeinschaftssinn. Eine echte Win-win-Situation.

Was steckt hinter der Aktion und wie funktioniert sie? Ganz einfach…

Die teilnehmenden Geschäfte, gewähren unseren Lesern und Leserinnen

einmalig 10% bzw. 20% auf ein Teil Ihrer Wahl. Dazu einfach die am Ende

dieses Artikels abgedruckten Gutscheine ausschneiden, zum nächsten

Einkauf mitnehmen und einlösen.

Von diesem Goodie können alle in dieser Stadt profitieren und wir

zeigen allen Kritikern, dass ein schwächelnder Gemeindesinn hier in

Rheda-Wiedenmbrück fehl am Platz ist!

Also: Viel Spaß und Erfolg beim lokalen Einkauf!

q

Feldstraße 1 · Rheda- Wiedenbrück

Mo–Fr 8.30–18.30 Uhr

Sa 8.30–18 Uhr · So 11–16 Uhr

Gutschein hier einlösen, Aktion nur

gültig auf Brillenfassungen. Nicht mit

anderen Aktionen kombinierbar.

Gemeinsam

Augenoptik Nagel e.K.

sind wir

Lange Str. 57

stark!

Rheda-Wiedenbrück

Telefon: 05242 – 900467

www.augenoptik-nagel.de

WIR

SIND

DABEI!

Shoes

Möbel | Accessoires | Lifestyle | Mode & Mehr

In der Halle 7 - 11 · 33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel.: 05242 / 57 88 400 · Fax: 57 85 166

E-Mail: info@lieblingsraeume.de

Öffnungszeiten:

Mo - Fr: 9.30 - 13.00 Uhr

14.30 - 18.30 Uhr

Sa: 9.30 - 16.00 Uhr

& nach Vereinbarung

WIR

SIND

DABEI!

Marienstraße 14

33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel. 05242 9089190

info@foto-blende11.de

www.glueckskinderwd.com

Das Stadtgespräch

5


Bereit für

den Sommer...

WIR

SIND

DABEI!

Gemeinsam

sind wir

stark!

Rheda-Wiedenbrück,Lange Str. 34

www.kammerewert.de

Gabriele und Heike Kammerewert Gbr

Neuer Wall 11

Rheda

Tel. 47451

WIR

SIND

DABEI!

Gemeinsam

sind wir

stark!

Klingelbrink 23

Wiedenbrück

Tel. 5 47 40

Klingelbrink 14

Wiedenbrück

Tel. 90 89 149

Wie habt ihr den Lockdown

erlebt?

Wohnstore Westermann, Klaus

Westermann – »Unser Betrieb war

nicht von dem Lockdown betroffen.

Sehr viele Menschen mussten

jedoch sehr viel Zeit zu Hause verbringen.

Sie haben die Möglichkeit

genutzt, um »endlich« lang aufgeschobene

Renovierungsarbeiten

durchzuführen. Der Zaun wurde

gestrichen und die Vorhänge erneuert.

Wir hatten das Gefühl,

dass die Menschen gerne unser

Geschäft besuchen, um dort auf

andere Gedanken zu kommen –

gefolgt von einem Ergebnis, das

langfristig Spaß macht.«

ren Kunden geführt. Im Umkreis

von 12 km haben wir die Produkte

direkt vorbeigebracht. So

haben wir unsere Kunden noch

einmal von einer ganz anderen,

einer sehr persönlichen Seite

kennengelernt. Das möchten wir

weiter wahren.«

Einkaufen mit Maske – und das

Lächeln fehlt. Wie wichtig ist

nun der Augenkontakt?

Juwelier Uhrmeister, Anne Linke

– »Der Augenkontakt ist jetzt

besonders wichtig, denn zum

Beispiel die Trauringberatung ist

immer an Emotionen gebunden.

Oft verrät der erste Blick, ob wir

Rennefeld und Oesterschlink

GmbH & Co. KG

Rheda-Wiedenbrück

(Firmensitz)

Wasserstraße 32

Tel.: 0 52 42 – 4 05 49 65

www.diezwei-hoerenundsehen.de

Paletti

MODULARES

GARTENSET

Gemeinsam

sind wir

stark!

WIR

SIND

DABEI!

Intersport Sport Wien, Manuela

Niggenaber – »Wir sind mit den

Handys durch unser Geschäft

gelaufen und haben Produktfotos

per WhatsApp verschickt

sowie viele Videochats mit unse-

Was hat

Shutdown

dir gema

& PRESENT

STORE

Aktion nur gültig für den fatboy & Present-Store

Lange Str. 33

Rheda-Wiedenbrück

Tel: 05242 7640

www.liekenbrock-mode.de

6 Das Stadtgespräch


Lässige Mode

für den Mann

von heute.

Gemeinsam

sind wir

stark!

WIR

SIND

DABEI!

Gabriele und Heike Kammerewert GbR

. .

MANNERMODE

IN ALLENGROSSEN

Lange Str. 88

• Rheda-Wiedenbrück •www.kammerewert.de•

mit unseren Schmuckstücken das

Herz unserer Kunden getroffen

haben. Ein Lächeln zu erkennen,

fällt mit dem Mundschutz deutlich

schwerer.

Kessner und Heimann, Melanie

Kessner – »Für uns ist der Augenkontakt

von jeher wichtig. Ich

erkenne am ersten Blick, ob mein

Gegenüber mich anlächelt oder

sogar lacht.

Hinderlich ist die Maske zum

Beispiel beim Testen einer neuen

Brille, für die Gesamtoptik ist das

ganze Gesicht wichtig.

Damit unsere Kunden sehen können,

wie die Brille ohne Maske

aussieht, gehen wir auf Abstand

vor die Tür, sodass sie die Maske

kurz nach unten ziehen können,

um sich im Spiegel zu betrachten.

C. Monkenbusch, Christina Monkenbusch

– »Es hat so gut getan,

den Schlüssel wieder umzudrehen

und meine Kunden mit den

neuen Schuh- und Taschentrends

zu begeistern. Sie strahlen, trotz

des Mundschutzes. Es fühlt sich

dankbar an.«

Lieblingsräume, Susanne Bochert

– »Unsere Produkte sollen für

Freude sorgen und ein Lächeln

ins Gesicht zaubern. Es ist so q

der

mit

cht?

Einstärken-

Sonnengläser

ab33,- Paar*

Ein Sommer, auch ohne

aber mit Sonnenschutzgläsern

in Sehstärke

*sph ± 6,00 cyl + 2,00

**sph ± 6,00 cyl +4,00. Add 1,0-3,0

Paar**

Gleitsicht-

Sonnengläser

ab149,-

Das Stadtgespräch

7


Da flieg ich drauf!

B.A.R.F. Manufaktur &

naturbelassene Kauartikel

100% gesund & 100% natürlich

das Beste aus der Region für

eure Hundekinder

Schönes für Hund & Halter

www.perfektverhechelt.de

WIR

SIND

DABEI!

Gemeinsam

sind wir

stark!

Marienstraße 1 • Rheda Wiedenbrück • Tel: 05242 - 570 19 09

Nicht mit anderen Aktionen/ Rabatten kombinierbar.

LANGE STR. 59-61 · RHEDA-WIEDENBRÜCK

T: 0 52 42-5 79 96 90 · WWW.KRANE-BRILLEN.DE

WIR

SIND

DABEI!

Gemeinsam

sind wir

stark!

Hauptstraße 127 I Rheda-Wiedenbrück

Telefon: 052 42 / 98 101-0 I www.westermann.cc

Der Optiker

ALLES RUND UMS

Wandern!

schön zu sehen, wie die Kunden

trotz der Maske ihr Lächeln und

ihre Freude zeigen.«

Wie habt ihr Kontakt gehalten?

Brökelmann Medientechnik, Sebastian

Linnemann – »Wir haben

den Kontakt zu unseren Kunden

durch Servicebesuche und Telefonberatung

gehalten. Natürlich

mit Maske und Abstand. Schmunzelnd

muss ich hinzufügen, dass

unsere Unterhaltungsgeräte ihre

gute Qualität bewiesen haben –

wir mussten nur sehr selten rausfahren.«

Mit welchen neuen Ideen

begeisterst du deine Kunden?

Liekenbrock, Mirko Liekenbrock

– »Auswahl und Abholservice

frei Haus!

Wir versuchen besonders in der

Corona-Zeit auf die Wünsche unserer

Kunden einzugehen. Wer z.B.

einer Risiko-Gruppe angehört und

nicht ins Geschäft kommen möchte,

erhält bei uns einen besonderen

Service: Nach telefonischer

Beratung stellen wir für unsere

Kunden eine individuelle Auswahl

an Kleidungsstücken zusammen.

Der Kunde bekommt die Einzelteile

frei von uns nach Hause geliefert

und kann in Ruhe anprobieren

und eine Auswahl treffen. Die

anschließende Abholung ist

auch kostenfrei und der Kunde

zahlt ganz bequem auf

Rechnung. Wer lieber in Ruhe

durch das Geschäft stöbern

möchte, kann auch

einen Einzeltermin nach Ladenschluss

vereinbaren.

Krane Optiker, Klaus Düning –

»Um dem ganzen Wirrwarr um die

Mehrwertsteuer entgegenzuwirken,

möchten wir unseren Kunden

im Juli die Mehrwertsteuer in Form

von 16 % Rabatt komplett erlassen.

In den nächsten Monaten werden

wir unsere Kunden dann mit weiteren

tollen Aktionen überraschen...

Kammerewert, Heike Kammerewert

– »Um unsere Kunden

auch in der Coronazeit über neue

Trends und neu eingetroffene

Ware zu informieren, haben wir

verstärkt unseren Facebook-Auftritt

ausgebaut.

In Rheda-Wiedenbrück und

den benachbarten Städten haben

wir einen kostenlosen Lieferservice

eingerichtet.Die Kunden

können uns telefonisch, über

WhatsApp, Facebook oder per

E-Mail kontaktieren. Anschließend

erfolgt eine individuelle

Beratung. Gern verschicken wir

auch mal einige Bilder per

WhatsApp, um die ausgesuchte

Kleidung mit unseren

Kunden abzustimmen.

b

Rhe

WIR

SIND

DABEI

8 Das Stadtgespräch


Zu Hause kann dann in Ruhe

anprobiert werden. Was nicht gefällt,

wird von uns kostenlos wieder

abgeholt.

Was habt ihr während des Shutdowns

gemacht?

Börger Elektrotechnik, Sylvia

Börger – »Für uns war und ist es

das Wichtigste nach vorne zu

schauen. So haben wir die Zeit

genützt und unser Geschäft auf

Viel Spaß

eim Shoppen in

da-Wiedenbrück!

Vordermann gebracht.

Ein neuer Anstrich war lange

nötig, wir hatten nie die Zeit es

während des laufenden Geschäfts

umzusetzen.

Endlich! Der Schlüssel darf wieder

umgedreht werden. Verrrate

deinen ersten Gedanken.

Setzer Gartencenter, Uwe Richarz –

»Gerne möchte ich unsere Kunden

in höchstem Maß loben. Sie

haben sich in allen Bereichen und

von Tag 1 an so verständnisvoll

und diszipliniert verhalten. Sogar

beim Blick auf die lange Schlange

an der Kasse – die aufgrund der

Abstandsregeln etwas umfangreicher

als gewohnt wirkte.«

Glückskinder, Melanie Fillies –

»Rückblickend betrachtet bin ich

wahnsinnig dankbar wie solidarisch

die Rheda-Wiedenbrücker in

der coronabedingten Schließungszeit

zu uns gestanden haben. Es

war nicht alles nur schlecht, auch

wenn wir besonders auf Seiten des

Fotostudios natürlich unheimliche

Umsatzeinbußen hatten und

immer noch haben. Aber ganz viele

Mitbürger haben uns mit dem

Kauf von Gutscheinen und durch

ihre Einkäufe im Glückskinder-Onlineshop

großartig unterstützt.

Es war eine Freude jede einzelne

Bestellung im Umkreis von Rheda-Wiedenbrück

nach Hause zu

bringen, ein paar liebe Worte zu

wechseln und auch die netten

und aufmunternden Nachrichten

im Nachgang, z.B. auf Instagram

oder per E-mail, zu lesen. Das

macht Mut weiterzumachen und

auch in dieser Krise den Kopf nicht

in den Sand zu stecken. Ganz nach

unserem Motto: Egal was kommt,

es wird gut – sowieso.«

Popolino, Kathrin Kröger – »Nach

anfänglicher Schockstarre sind

viele Kunden überaus freundlich

und mit viel Wertschätzung

auf uns zugegangen. Wir haben

gemeinsam Wege gesucht, kontaktlos

viele Wünsche zu erfüllen

und Lösungen anzubieten.

Es sind besonders viele schöne

Momente entstanden. Trotz des

Abstands ist man enger zusammen

gewachsen.«

Was ist dein Wunsch für die

Zukunft?

Die 2 – Hören & Sehen, Dominik

Rennefeld – »Wir wünschen uns

für die Zukunft, dass Corona

schnellstmöglich bekämpft wird

und wir schnell wieder zurück zur

Normalität finden werden und in

der Geschäftswelt sowie bei den

Kunden wieder mehr Ruhe und

Sicherheit einkehrt.

Teilnehmer der Rabattaktion: Brökelmann Medientechnik, Börger Fatboy-Store, C. Monkenbusch, die 2 ‒ Hören & Sehen, Glorys, Glückskinder,

Kessner & Heimann, Kammerewert woman, Kammerewert man, Lieblingsräume, Liekenbrock, Nagel Augenoptik, Setzer Gartencenter, Steinmetz,

Uhrmeister, Westermann Wohnstore, Wien Intersport

Gutschein ausschneiden und vorlegen!

Heimat-

Heimat-

Gemeinsam

sind wir

stark!

10%

AUF EINEN ARTIKEL IHRER WAHL*

*Einzulösen in einem der teilnehmenden Geschäfte!

Ein Gutschein pro Geschäft, Einkauf und Person.

Nicht auf bereits reduzierte Ware oder

Dienstleistungen. Gültig bis 31.07.2020

20%

AUF EINEN ARTIKEL IHRER WAHL*

*Einzulösen in einem der teilnehmenden Geschäfte!

Ein Gutschein pro Geschäft, Einkauf und Person.

Nicht auf bereits reduzierte Ware oder

Dienstleistungen. Gültig bis 31.07.2020

Das Stadtgespräch

9


1 Wie viele Besucher nahmen ebenfalls Inga Rakete mit Eni (l.) sowie Lenja mit Hund Wilma die Einladung der »Kloster Wiedenbrück eG« in dem vom Gartenteam der Genossenschaft

gepflegten Klostergarten an; hier im Gespräch mit Guardian Korbinian Klinger. Zu erwerben gab es Produkte aus der Klosterküche.

D

Die Franziskaner gehen,

etwas Neues beginnt

Das Kloster wird eine Begegnungsstätte

Es wird ein wehmütiger Tag: Mit einem Gottesdienst am Sonntag, dem

28. Juni, um 15 Uhr in der Marienkirche verabschieden sich die Franziskaner

von Wiedenbrück. Die zuletzt hier verbliebenen Brüder der Hausgemeinschaft,

Korbinian Klinger ofm, Priester und Guardian, Richard

Niewerde ofm, Küster und Stv. Guardian, sowie Rigobert Haskamp,

Priester und Seelsorger, verlassen das Kloster in Richtung Kreuzberg

bei Bischofsheim, Dorsten und Ohrbeck nahe Osnabrück. Sie danken

für alles Wohlwollen und die erfahrene Unterstützung, sagte der Guardian

auf der jüngsten Info-Veranstaltung der »Kloster Wiedenbrück

eG« Anfang März. Die Kloster Wiedenbrück eG und viele Gläubige aus

ihrem bisherigen Wirkungsbereich wünschen den drei Brüdern auf ihrem

weiteren Weg alles erdenklich Gute und Gesundheit.

Zäsur

Die Schließung des traditionsreichen Klosters nach über 375 Jahren ist

für viele Menschen in der Doppelstadt und in der Umgebung sowie auch

für die Franziskaner eine schmerzliche Zäsur. Viele Menschen werden das

segensreiche seelsorgerische und spirituelle Wirken sowie den Einsatz

für die Jugend der Wiedenbrücker Hausgemeinschaft vermissen. 1644

Danke -

an alle Kunden,

die in der Krise den Weg

zu uns gefunden haben.

Wir werden Sie auch

mit ABSTAND weiter

gut beraten.

Business Premium Store

Glasneck.com I Thomas Glasneck GmbH

DEIN

VODAFONE

STORE FÜR

RHEDA UND

WIEDENBRÜCK

.in der halle 4

.rheda-wiedenbrück

.fon: (05242) 5790757

10 Das Stadtgespräch


hatte der Osnabrücker Fürstbischof Franz Wilhelm von Wartenberg den

Minderbrüdern die Seelsorge an der Marienkirche übertragen. Seitdem

gab es, mit einer kurzen Unterbrechung im Kulturkampf, eine durchgehende

franziskanische Präsenz in Wiedenbrück. An wenigen anderen

Orten sind die Franziskaner so eng mit der Bevölkerung verbunden wie

gerade in Wiedenbrück.

Dennoch sind sie aufgrund ihrer personellen Situation gezwungen,

neben anderen Niederlassungen jetzt auch das Kloster in Wiedenbrück

aufzugeben. Niemand hat sich mehr für den Eintritt in den Franziskaner-Orden

gefunden. Nachdem sie sich in den letzten Monaten bereits

aus Köln, Werl und Neviges verabschiedet haben, werden darüber hinaus

dieses Jahr auch die Konvente in Halberstadt und Berlin-Wilmersdorf

geschlossen. Diese radikalen Einschnitte sind erforderlich, damit künftig

eine deutlich kleinere Zahl von Brüdern ihre Berufung gerne und verantwortlich

in der franziskanischen Gemeinschaft leben kann.

Neue Nutzung

Die Franziskaner freuen sich aber sehr über die Initiative engagierter

Frauen und Männer aus der Doppelstadt, die am 20. Januar dieses

Jahres die gemeinnützige Genossenschaft »Kloster Wiedenbrück« mit

dem Ziel gegründet haben, dass dieser traditionsreiche Ort auch in

Zukunft Menschen zusammenführt, Jugendarbeit ermöglicht und so

fest in der Bevölkerung verankert bleibt. Die Genossenschaft wird dazu

das von ihr erworbene Klostergebäude einschließlich Jugendgästehaus

und den Klostergarten als einen Ort für bürgerschaftliche, spirituelle

und kulturelle Begegnungen offenhalten und die Tradition der Franziskaner

erhalten. Angetan von dem Esprit der »Kloster Wiedenbrück

eG« sagte der Guardian auf der Info-Veranstaltung zuversichtlich: »Ihr

wuppt das schon!«

»Das sehen wir als großen Wert und als Chance an, die wir gerne unterstützen.

Gerade weil auch für uns Franziskaner die Schließung eines

solch traditionsreichen Klosters ein schmerzlicher Schritt ist, ist es uns

nicht egal, was nach unserem Abschied mit dem Gebäude geschieht«,

sagt Provinzialvikar Bruder Markus Fuhrmann, der extra aus München

angereist ist, um der Gründungsversammlung als Gast beizuwohnen.

Den Vorstand bilden Sabine Daelen, Michael Rakete, Sonja Rakete und

Bettina Windau. Sie allesamt hoffen, dass sie von vielen Engagierten

bei den unterschiedlichsten Aufgaben im und am Kloster unterstützt

werden. Den Aufsichtsrat bilden Georg Effertz, Christian Schnieder und

Dr. Heiner Wortmann (Vorsitzender), die schon seit Langem zur Fördergemeinschaft

des Franziskushauses gehören, sowie Peter Bole, Reinhard

Edeler und Markus Hüllmann.

Gemeinsam Gutes bewegen

Die Mitglieder im Vorstand und Aufsichtsrat danken den mehr als 530

Mitgliedern, die sich seit der Info-Versammlung über die Genossenschaft

am 10. März in der Stadthalle bis Ende Mai Anteile in Höhe von

insgesamt 154.125 € erworben haben und sich genossenschaftlich q

HOLZ – WOHNEN – GARTEN

Breslauer Str. 36

Rheda-Wiedenbrück

Tel.: (05242) 4 98 42

Mobil: 0171 / 735 55 76

www.joergplugge.de

DIE GESAMTE SOMMER-KOLLEKTION

ZUM

Hier schmelzen die Preise!

HALBEN

PREIS

AB AUFS FAHRRAD

Gut vorbereitet für Radtour oder Radurlaub:

Werkzeug

2-rad Butschko e.K. • Inh. Jens Butschko

PIUS-APOTHEKE

Stromberger Straße 10

Rheda-Wiedenbrück

Tel.: 05242 - 3 44 33

Nur gegen Vorlage

dieses Gutscheins

Smartphone-Halterung

WIR MACHEN FERIEN:

11.07. BIS 25.07.2020

Herzebrocker Str. 12

Tel: (05242 ) 431 61

Fax: (05242) 49769

www.zweirad-butschko.de

15 %

RABATT

GUTSCHEIN

LANGE STR 13 • RHEDA-WIEDENBRÜCK • TEL: 05242 - 50 41

SONNEN-APOTHEKE

Hauptstraße 17

Rheda-Wiedenbrück

Tel.: 05242 - 406 89 01

AUF EINEN ARTIKEL IHRER WAHL

Pro Kunde nur ein Gutschein einlösbar.

Nicht mit anderen Rabattaktionen

kombinierbar.

Ausgenommen Aktionsware, Bestellungen, bereits

reduzierte und rezeptpichtige Artikel und Bücher.

Das Stadtgespräch

11


Treffen Sie eine

gesunde Entscheidung!

Reformhaus

Schmerling

Reformwaren & Naturkosmetik

Klingelbrink 25a • Wiedenbrück

Tel.: 0 52 42 / 55 974

1 Guardian Korbinian Klinger dankt für die Unterstützung. Neben ihm der Vorsitzende des Aufsichtsrats Dr. Heiner Wortmann.

seit 1998

Telefon: 54822

SABO 40-EL SPIRIT SM

PREMIUM-QUALITÄT

SEIT 1954

UVP* 299 €

Unverbindl. Preisempfehlung inkl.

gesetzl. MwSt. des vergleichbar

ausgestatteten Serienmodells:

399 €

GmbH

Rietberger Str. 9 | 33378 Rheda-Wiedenbrück

Telefon: 05242/57919-0 | www.niehof.de

* Unverbindliche Preisempfehlung des

Sondermodells inkl. gesetzlicher MwSt.,

solange der Vorrat reicht.

www.sabo-online.com

engagieren wollen. In das Dankeschön schließen sie

auch alle Spender ein. Ihre Summe liegt aktuell bei

135.910 €.

Für alle, die noch nicht dabei sind: »Ein Beitritt ist

jederzeit möglich. Sagen Sie es deshalb auch ruhig

weiter. Wir freuen uns auf weitere Mitglieder und große

wie kleine Spenden«, so der Vorstand. Da es sich

beim »Kloster Wiedenbrück« um eine gemeinnützige

Genossenschaft handelt, sind die Zuwendungen natürlich

steuerlich absetzbar.

Finanzierung

Die Genossenschaft benötigt für den Erwerb des

Klosters, die erforderlichen Umbauarbeiten und für

seinen Betrieb insgesamt einen Betrag von rund 1,6

Millionen €. Um dieses Ziel zu erreichen, ist jeder

Interessent aufgerufen Mitglied zu werden. Jede natürliche

und juristische Person ist als Mitglied willkommen,

erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende auf

der Info-Veranstaltung.

Interessenten werden durch den Kauf eines Genossenschaftsanteils

von 125 € Mitglied. Sie können

bis zu 20 Anteile erwerben. In der Generalversammlung

hat jedes Mitglied eine Stimme – egal ob es

einen oder mehrere Anteile besitzt.

Heiner Wortmann berichtete, dass die Genossenschaft

die Stadt mit ins Boot nehmen und

ebenfalls Land und Bund einbeziehen möchte. Die

CDU-Politiker André Kuper und Ralph Brinkhaus

sowie der Bürgermeister hätten bereits ihre Unterstützung

zugesagt. Aufsichtsrat Reinhard Edeler,

Leitender Pfarrer im Pastoralverbund Reckenberg,

kündigte gleichfalls eine Beteiligung an. Es sei auch

daran gedacht, Teile des Gebäudes an soziale bzw.

caritative Einrichtungen zu vermieten, so Heiner

Wortmann. Zudem dankt er der Stadt, die der Genossenschaft

das in ihrem Besitz befindliche rote

Backsteingebäude an der Mönchstraße zur Nutzung

überlässt.

Ideen-Pool

Auf der März-Veranstaltung hatten sich viele der

mehr als 550 Besucher ebenfalls an dem Ideen-Pool

beteiligt. Der Vorstand konnte sich über eine große

Bandbreite der Vorschläge freuen. Sie reichen von der

Weiterführung der Oasen-Tage über Kochkurse und

Themen zu Meditation & Gesundheit und Fasten sowie

Chorproben, Konzerte, Lesungen für ältere Menschen

und Ausstellungen bis zu festen Angeboten wie

z. B. die Eröffnung eines Klosterladens. Der Vorstand

erarbeitet auf der Grundlage der eingebrachten Ideen

ein Konzept für die Weiterführung des Klosters. Er

wird es den Mitgliedern auf einer weiteren Versammlung

zur Diskussion vorstellen.

Klostergarten

Das »Kloster Wiedenbrück« startet sein Programm im

Klostergarten. Anfang Juni öffnete es die schönen Anlagen

für Besucher. Seit Ende Mai heißt es jeden Montagmorgen

in der herrlichen Atmosphäre Frühsport

von 6.00–6.30 Uhr. Die Zehnerkarte kostet 50 €. Zu

einer »Aktivpause« wird jeden Mittwochnachmittag

von 12.30–13.15 Uhr eingeladen, um dann beschwingt

in die zweite Tageshälfte zu starten. Zehnerkarte: 75

€. Sabine Daelen führt die Kurse ehrenamtlich durch.

Die Teilnahmegebühren gehen direkt an die »Kloster

Wiedenbrück eG«. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Anmeldungen unter Tel. 0179/1214890 oder E-Mail

info@kloster-wiedenbrueck.de

Pastorale Angebote

Reinhard Edeler informiert darüber, dass die 7.30

Uhr-Messe am Sonntag erhalten bleibt. Launig fügte

er auf dem Info-Abend an: »Wenn in der Kollekte

jedes Mal 50 € liegen«. Auch die Kreuztracht werde

weitergeführt und das besondere Angebot der Silvester-Messe.

Die 9-Uhr-Messe könne er nach dem Weggang

der Franziskaner leider nicht mehr garantieren.

Raimund Kemper

12 Das Stadtgespräch


Claudia Reball

seit 28 Jahren im Team

Praxisman

agement u. Abrechnung

Dr. H.

Langh

nghank

e

mit Leo

Gab

i Kran

ane

seit 22 Jahren im Team

Alles rund um die Implantologie

Technik, Chirurgie, Assistenz


„Zahnimplantate an einem Tag?“

Es gibt nicht die „Lösung für alle Fälle!“ Wir

kennen alle implantologischen Verfahren und

Möglichkeiten. Wir können innerhalb einer

Woche Implantate setzen und eine Prothese

anfertigen. Wir können auch einen Zahn ziehen

und sofort ein Implantat setzen. In der Regel

muss man aber nach der Implantation 3 Monate

bis zum Einsetzen des Zahnersatzes warten. Es

kann aber auch 4 Monate, 6 Monate oder länger

dauern. Die Natur setzt uns hier Grenzen, nicht

unsere Fähigkeiten!

Ist die Angst vor dem Eingriff begründet?

Zu meinen Patienten sage ich, Zahn ziehen

kennen Sie, implantieren ist weniger belastend.

Die Angst meiner Patienten kann ich nachvollziehen.

Versprechen kann ich, dass der Eingriff

zu 100% schmerzfrei ist. Schwellungen können

später auftreten, das ist eine natürliche Reaktion

des Körpers, Schmerzen können mit normalen

Schmerzmitteln behandelt werden. Hat der

Patient sehr große Angst oder dauert der Eingriff

länger, behandeln wir in meiner Praxis unter

Vollnarkose.

Wie lange halten Zahnimplantate?

Die Lebensdauer ist mit der von natürlichen Zähnen

vergleichbar. Sie müssen durch regelmäßige

Mundhygiene gep egt werden, wie die eigenen

Zähne, unterstützt durch Fachpersonal mit PZR

(Professionelle Zahnreinigung). 1989 habe ich

die ersten Implantate gesetzt, somit kann ich eine

mindestens 31-jährige Lebensdauer nachweisen.

Rechnet sich ein Zahnimplantat?

Der nanzielle Aufwand ist nicht unerheblich.

Es ist jedoch eine langfristige Investition in die

Gesundheit und Lebensqualität. Die Implantate

verrichten 365 Tage im Jahr ihre Arbeit,

unbeschwert und zuverlässig. Ich kenne keinen

Patienten, der die Behandlung bereut hat.

Wie nde ich einen kompetenten

Implantologen?

Schauen Sie, ob der Arzt eine Zusatzausbildung

hat! Gibt es einen speziellen Eingriffsraum oder

wird im normalen Behandlungszimmer operiert?

Besser noch: Sprechen Sie mit den Zahnarzthelferinnen,

stellen Sie Fragen. In Praxen, in

denen regelmäßig implantiert wird, können Ihnen

die Mitarbeiterinnen entsprechend kompetent

antworten! Das ist der beste „Test“!

Kompetenz und Erfahrung!

30 Jahre implantologische Erfahrung und mehrere

Tausend gesetzte Implantate geben Ihnen

Sicherheit. Wir wissen, dass unsere Implantate

„mindestens 30 Jahre funktionieren“. Wir nehmen

uns viel Zeit für Ihre ausführliche Beratung.

Unsere langjährigen Mitarbeiter kennen Ihre

Ängste, Nöte und Vorbehalte aus unzähligen

Beratungsgesprächen. Zahnarzt, Zahnmedizinisches

Fachpersonal, Zahntechniker arbeiten

zusammen! Immer Hand in Hand.

Sind Implantate genauso belastbar wie

eigene Zähne?

Die Belastbarkeit entspricht den natürlichen

Zähnen. Viele, seit Jahren zahnlose Patienten,

die sämtliche Haftcremes kennen, können nach

Implantation erstmalig wieder von einem Apfel

abbeißen. Lebensqualität wird zurückgewonnen!

www.implantologie.com

www.dr-langhanke.de

Die Praxis für Zahngesundheit | Großer Wall 6 | 33378 Rheda-Wiedenbrück | Telefon: 05242 44006






...Ihr Lächeln

aus unserer Hand.

Zahnmanufactur GmbH & Co. KG | Brocker Straße 57 | 33442 Herzebrock Clarholz

Das Stadtgespräch

13


Hotel & Restaurant

„Unsere Philosophie: Behaglichkeit,

Aufmerksamkeit und echte Freundlichkeit.“

Wir sind wieder mit strengem

Hygienekonzept für Sie da und

freuen uns auf Ihren Besuch!

Gaststube

Mo – Sa: 11 – 23 Uhr, So: 11 – 17 Uhr

Warme Küche

Mo – Fr: 18 – 22 Uhr,

Sa: 12 – 14 Uhr und 18 – 22 Uhr

Jetzt auch sonntags:

12 – 14 Uhr und 14 – 17 Uhr

(kleine Karte & frischer

selbstgemachter Kuchen)

Mit Cocktailbar auf dem Marktplatz

bei schönem Wetter Mo – Sa: 20 – 22 Uhr

Ratskeller Wiedenbrück

Markt 11

33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel: +49 (0) 5242 / 9210

info@ratskeller-wiedenbrueck.de

www.ratskeller-wiedenbrueck.de

RÍNALDÍ

RISTORANTE IM HAUS OTTENS

Bistro-Karte

ab 12 Uhr

Di.– Sa.: 12 – 14.30 Uhr &

17.30 – 22.30 Uhr

So. & Feiertage:

17 – 22 Uhr, Mo.: Ruhetag

Lange Straße 38

Rheda-Wiedenbrück

Tel.: 05242/3780900

W

»Wir sind nur so stark, ...

(CL) … wie wir vereint sind und so schwach, wie wir getrennt sind«. Das

stammt nicht aus unserer Feder, sondern aus der des Schulleiters Dumbledore

in Harry Potter und der Feuerkelch.

Und wir zitieren es gerne, denn wir möchten damit etwas ganz besonderes

ausdrücken! Keine Sorge – ganz bestimmt möchten wir euch nicht

zu einem feurigen Kelch oder einem Spiel um Leben und Tod einladen .

Vielmehr möchten wir auch raten / vorschlagen / empfehlen – wie

auch immer ihr es am liebsten formuliert

– wieder ein Fläschchen Bier, einen erfrischenden

Softdrink oder auch ein

Glas Wein in der hiesigen Gastronomie

– natürlich unter Einhalt der Hygiene-

bestimmungen – mit eurer Familie oder

auch ein paar Freunden zu genießen.

Denn vereint sind wir stark!

Und bei dem Gedanken an die herrliche

Erfrischung während der lichen Temperaturen stellt euch

hochsommer-

folgendes weiter er vor: Ihr

sitzt herrlich entspannt

zusammen mit euren

Liebsten in Rheda

und schlemmt leckere

»Mezzelune

Noci e Zola« (zur

Info: das sind

kleine Teigtaschen

mit Walnüssen

und

Gorgonzola)

bei der elegant

gestalteten Pizzeria

Roma; oder

ihr verzehrt köstliche

»Involtini della Nonna«

(das wiederum erum

sind Fleischröllchen chen

mit Schinken und

Anzeige

14 Das Stadtgespräch


auf ein Gericht

10 %

Ihrer Wahl

RESTAURANT

Gutschein

Einzulösen in einem der

teilnehmenden Restaurants!

Ein Gutschein pro Person und

Restaurant. Gültig bis 24.07.2020

Nur gegen Vorlage dieses Gutscheins.

JETZT MIT

LIEFER-

SERVICE

Käse in Sahnesauce) bei dem stets gut gelaunten Team von Angelo’s

Pizza Express. Läuft euch bei dem Gedanken an diese Köstlichkeiten auch

schon das Wasser im Mund zusammen? Uns geht es auf jeden Fall so.

Oder werfen wir doch einmal einen Blick in Wiedenbrücks Gastronomie

... Im urgemütlichen Planet Wiedenbrück fühlen sich Fußballfans

und Sportmuffel gleichermaßen wohl, ob das an den zarten Steaks liegt?

Mhhhh, und wo kann man einen lauen Sommerabend schöner ausklingen

lassen, als unter den Kastanien des Wiedenbrücker Marktplatzes?

Dazu einen rosa gebratenen Lammrü cken mit Zitronen-Thymianjus im

Ratskeller oder herrlich duftende Gambas in Tomatensud von Rínaldí –

ganz ehrlich: Das ist doch Dolce Vita in der Heimat! Näher geht es nicht.

Ganz ehrlich, Corona-bedingter Urlaub zu Hause klingt zwar im ersten

Moment nicht so wünschenswert – wenn wir ihn aber in unserem Rhe-

da-Wiedenbrück verbringen … dann kann

der Sommer kommen!

Und um die Sommerlaune noch

ein bisschen mehr zu versüßen, be-

teiligen sich unsere Gastronomen

mit einem besonderen Schman-

kerl. Auf ein Gericht eurer Wahl

gibt es einmalig 10%. Einfach

den Gutschein ausschneiden, ein

teilnehmedes Restaurant

besuchen, schlemmen

& genießen, abschließend

den Voucher

abgeben und über

die 10% freuen.

Bon Appetit und einen

schönen Aufenthalt

in der Gastro

Rheda-Wiedenbrücks

wünscht

euch euer Stadtgespräch!

PS: Geeint sind wir

stark – und mit einem

Essen der Rheda-Wiedenbrücker

Gastrono-

mie noch stärker.

Gutschein nicht

gültig für den

Lieferservice

Di. bis Fr. & So.: 12 bis 14 Uhr + 17:30 bis 22:30 Uhr,

Sa.:17:30 bis 22:30 Uhr. Mo. Ruhetag

Neuer Wall 10-12

Rheda-Wiedenbrück

05242 / 405 777

www.roma-rheda.de

PLANET WIEDENBRÜCK

Wasserstr. 42 • Wiedenbrück • Fon 7567

Unser Angebot im JuliRumpsteak Bernaise

Mi–Mo:

17–23 Uhr

Sonntags:

11.30–14.30

& 17–23 Uhr

Dienstag:

Ruhetag

Gebratene Leber

DAS

ORIGINAL

Fabio bei Filippo

mit Salat 9.90 €

SPEISEKARTE

mit Zwiebeln, Bratkartoffeln u. Apfelmus 6.50 €

R e s t a u r a n t

Italienische Küche!

Bielefelder Straße 1

Rheda-Wiedenbrück

Telefon: 05242 – 2144

Das Stadtgespräch

Anzeige

15


B

Bürgerstiftung

unterstützt Förderverein

Freibad Rheda

Familienbad durch Piratenschiff nun noch attraktiver

Die Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück hat sich mit einem Zuschuss

in Höhe von 2000 Euro an den Anschaffungskosten des neuen Piratenschiffes

im Freibad Rheda beteiligt. Der Förderverein des Bades

ist Initiator des neuen Kinderspielplatzes, der bereits im letzten Jahr

einen großen Matschbereich mit Sandgrube und anderen Spielgeräten

erhalten hat und nun durch das große Holzschiff zum Klettern, Spielen

und Toben erweitert wurde. »Es ist uns als Bürgerstiftung eine große

Freude, dass wir uns an den Kosten beteiligen durften«, betonte Bernd

Jostkleigrewe vom Vorstand. Er lobte das außerordentliche Engagement

des Fördervereins, der dafür sorge, dass das Freibad mehr als ein

Schwimmbad sei, sondern eine Freizeitstätte für Familien mit Kindern,

für Jugendliche, für Sportler und Sonnenanbeter gleichermaßen.

Insgesamt hat die neue Anschaffung 18.000 Euro gekostet. Finanziert

es hat es der Förderverein durch zahlreiche weitere kleine und

große Spenden sowie durch Rücklagen. Da in diesem Sommer erst

1 (V.l.) Bernd Jostkleigrewe, Uwe Winkler, Sigrid Strüber und Marietta Puchelt vom

Vorstand Förderverein Freibad Rheda und Iris Blomenröhr von der Bürgerstiftung

Rheda-Wiedenbrück

einmal alle geplanten Events von der Modenschau über das Kinderzelten

bis hin zum Nachtschwimmen ausfallen müssen, hoffen die

Verantwortlichen, dass sie weitere Fördermitglieder gewinnen können,

die den Verein regelmäßig mit einem Jahresbeitrag ab 12 Euro unterstützen,

aber auch auf weitere Spender, denn der Kinderspielbereich

ist noch nicht ganz fertig. Ein großes Sonnensegel soll demnächst den

nötigen Schatten spenden.

Unser Team sucht zu sofort einen:

Techniker / Meister (m/w)

im Bereich Gas, Wasser und Heizung

IHRE AUFGABEN:

• Auftragsannahme am Telefon und Angebotserfassung

• Kalkulation und Berechnung

• Innendienst, Baustellenkoordination und Überwachung

• Materialbeschaffung, Arbeitsvorbereitung und Abrechnung

WIR ERWARTEN:

• Erfahrungen im kaufm. Bereich sowie mit typischer Software

• Eigenverantwortliches Arbeiten

• Gutes und sicheres Auftreten bei Kundengesprächen am Telefon

• Gepflegte Erscheinung und Einsatzbereitschaft

WIR BIETEN IHNEN:

• Ausführliche Einarbeitung im Team und Schulungen

• Abwechslungsreiches Aufgabengebiet in einem modernen Betrieb

• Langfristiges Arbeitsverhältnis mit gutem Betriebsklima

Rufen Sie jetzt an und vereinbaren Sie kurzfristig einen Termin

für Ihr persönliches Vorstellungsgespräch. Wir erwarten Sie.

Elbracht Montage GmbH

Michael Corbin

Otto-Hahn-Straße 40 – 42

33442 Herzebrock-Clarholz

Fon 0 52 45 / 88 33 00

corbin@elbracht-montage.de

elbracht-bad.de

16 Das Stadtgespräch


B

Bruder Mauro malt die Welt

1 Der morbide Charme der ehemaligen Weltmacht 1 In Sichtweite des Campanile lief das

Wissen zusammen.

Ich weiß natürlich nicht, wie es

Ihnen geht, aber Gründe, nicht

zu verreisen, hatte ich schon einige

in meinem Leben. Da war die

Wehrpflichtzeit, in der ich mein

Vaterland besonders lieb hatte.

Reisen nur auf Antrag, nur in bestimmte

Länder, aber am liebsten

nur in Deutschland und nur

zwei Wochen am Stück. Andere

Reisebeschränkungen hatte ich,

die waren eher finanzieller Natur.

1.500 DM für den Flug nach Hawaii

oder den gebrauchten Käfer?

Da war der Käfer nötiger. Dass

überhaupt niemand irgendwohin

reisen durfte, war ganz neu für

mich, wie für alle anderen auch.

Dabei hätten es in diesem Jahr die

Kapverdischen Inseln sein können.

In selbstquälerischer Manier habe

ich dann die Reise mit dem Finger

auf der Landkarte gemacht, ehrlich

gesagt, mehrmals.

Dabei bin ich kein maphead

– so nennt man die Leute, die

ständig stundenlang Landkarten

anschauen. Und doch finde auch

ich Landkarten irgendwie faszinierend,

obwohl ich weiß, dass deren

Erstellung heute in Zeiten von

glasklaren Satellitenbildern nicht

das große Problem ist. Das war q

AKTION MEHRWERTSTEUER

Der Staat schenkt Ihnen 3 % MwSt.

Wir schenken Ihnen die vollen

*

Gilt auch für

Sonnenbrillen!

krane-brillen.de

* Beim Kauf einer Brille in Sehstärke erhalten Sie einen Rabatt in Höhe der MwSt.

Nicht mit anderen Aktionen/Rabatten kombinierbar.

KRANE SEH- UND HÖRZENTRUM

LANGE STR. 59-61 · RHEDA-WIEDENBRÜCK · T 0 52 42-5 79 96 90

Der Optiker

KRANE SEHEN & HÖREN

RATHAUSSTRASSE 33 · RIETBERG · T 0 52 44-97 44 53

Das Stadtgespräch

17


1 Mauros Weltkarte von 1459 steht auf dem Kopf.

in früheren Zeiten sehr anders. Jemand, der das gesamte Wissen der

damaligen Welt auf einer gewaltigen Landkarte zusammenfasste, war

Mauro, besser gesagt Fra Mauro, also Bruder Mauro. Geboren wurde

Mauro in Venedig – die Zeitangaben schwanken zwischen »um 1385«

und »vor 1400«. In seiner Jugend reiste er offenbar durch weite Teile der

den Europäern damals bekannten Welt als Händler und als Soldat. Vor

allem im Nahen Osten muss er sich wohl lange aufgehalten haben. Mit

dem Reisen war es dann allerdings vorbei, als Mauro 1409 ins Kloster San

Michele auf der gleichnamigen Laguneninsel ging. Dort war er zuständig

für das Einsammeln der Mietzahlungen ans Kloster. Irgendjemand

entdeckte dann aber wohl sein künstlerisches Talent, denn er begann,

Karten zu zeichnen. Das Meisterwerk, das ihn in der damaligen Welt

berühmt machte, war die Weltkarte mappa mundi, die in jahrelanger

Arbeit 1459 fertigstellt war. Die Weltkarte, die rund vier Quadratmeter

einnahm, war eine Auftragsarbeit des Portugiesischen Königs Alfons V.

Dessen Onkel war als Heinrich der Seefahrer bekannt, und für Heinrich

war die Karte auch bestimmt. Schließlich gab es zu dieser Zeit die Arbeitshypothese,

dass man Afrika umrunden konnte, was die Portugiesen

dann auch knapp 30 Jahre später taten.

Neben den gewaltigen Ausmaßen der Weltkarte fallen tausende von

kleinen Texten, Ortsnamen und zusätzlichen Illustrationen auf. Daneben

wird klar, wie detailgetreu die Weltkarte ist, die natürlich den amerikanischen

Doppelkontinent und logischerweise Australien nicht enthält.

Dafür fasste sie basierend auf dem antiken Weltbild des Ptolemäus auch

den damals neuesten Forschungsstand zusammen. Die Entdeckungen

der Portugiesen in Westafrika sind ebenso verzeichnet wie Angaben über

den asiatischen Kontinent, wobei die Forscher davon ausgehen, dass die

Beobachtungen von Marco Polo, der ja lange Zeit in der Lagunenrepublik

nicht ernst genommen wurde, ebenfalls mit eingeflossen sind. Dagegen

ist nicht erstaunlich, dass die Welt als Kugel dargestellt wird. Denn anders

als es das noch heute aus dem Schulbuchwissen überlieferte Bild

aus dem 19. Jahrhundert vom finsteren Mittelalter ausweist, war nicht

nur im arabisch-islamischen Kulturkreis klar, dass die Erde eben keine

Scheibe ist. Einige spätantike christliche Autoren behaupteten zwar, dass

18 Das Stadtgespräch


1 Alle Wasserstraßen führten nach Venedig.

1 Der geflügelte Löwe repräsentiert Venedigs Macht.

die Bibel von einer flachen Erde spricht und dass die Menschen, die auf

der unteren Seite einer runden Erde dann ja auf dem Kopf stehen und

der Regen nach oben fallen müssten, doch bereits im 12. Jahrhundert

war in der Christenheit bekannt, dass die Erde prinzipiell umrundbar ist,

wenn das auch praktisch noch nicht machbar war. Das geschah ja erst

mit der Reise Magellans 1522.

Anders als heutige Karten hat die mappa mundi eine Südausrichtung,

man muss die Karte also auf den Kopf drehen, um zu sehen, wie

akkurat sie ist. Zuvor waren christliche Karten oftmals nach Osten ausgerichtet,

weil dort ja das Paradies vermutet wurde und das musste

natürlich oben stehen. Auch war das Zentrum der Welt natürlich ein

überdimensional vergrößertes Jerusalem, was bei Bruder Mauros Karte

nicht der Fall war. Und anders als bei vielen sehr interessanten, weil

kuriosen Karten früherer Zeiten, die mit Seeungeheuern und Monstern

aller Arten verziert waren, enthielt die Karte Mauros jede Menge Fakten.

Er schreibt zum Beispiel, dass das Mar Prusian, also die Ostsee,

salzarm ist und vermutet den Grund dafür darin, dass so viele Flüsse

darein fließen. Von den Malediven weiß er zu berichten, dass sie reich

an Bernstein sind, allerdings auch an Piraten. Timbuktu in Mali, das

wegen des vielen Goldes erwähnenswert ist, taucht ebenso auf wie das

chinesische Suzhou, wo es ungefähr 6.000 Brücken gab. Um an all diese

Informationen zu kommen, saß Bruder Mauro auch am richtigen Ort. So

schön die Vorstellung vom Mönch ist, der das gewaltige Werk in seiner

stillen Zelle auf Grund von Inspiration schafft, so wenig hätte er allein

an die vielen Fakten kommen können.

Venedig war zur Mitte des 15. Jahrhunderts eine Großmacht, in der

weltweite Handelswege zusammenliefen. Im 12. Jahrhundert hatte die

Stadt es geschafft, Heinrich IV. im Investiturstreit gegen den Papst

zu unterstützen. Im Gegenzug sicherte Heinrich zu, dass sämtliche

Waren aus dem Heiligen Römischen Reich, die über das Meer nach Süden

und Osten verschickt wurden, alle über Venedig zu laufen hatten.

Zudem durften griechische, syrische und ägyptische Händler nur mit

dem Reich Handel treiben, wenn ihre Waren über Venedig eingeführt

wurden. Auch später zeigte sich die Lagunenrepublik nicht gerade

zimperlich, wenn es um die Handelsinteressen ging. So machte sie

einen Deal mit den armen Rittern des Vierten Kreuzzugs. Die bekamen

Schiffe für die Überfahrt ins Heilige Land, sollten aber dafür Zadar

einnehmen, das zu Byzanz gehörte. Die Aktion gipfelte schließlich darin,

dass die Kreuzritter Venedigs großen Konkurrenten, das mächtige

Byzanz, also Konstantinopel, in Schutt und Asche legten. Und natürlich

die Schätze der damals größten und reichsten Stadt Europas stahlen.

Zur Zeit Mauros besaß Venedig nicht nur in Oberitalien jede Menge

Ländereien, sondern auch im heutigen Kroatien, entlang der Küste von

Albanien. Korfu gehörte zu Venedig ebenso wie die Krim im Schwarzen

Meer, Kreta und viele Inseln in der Ägäis sowie Zypern. Dazu kamen

noch jede Menge Handelsposten an strategisch wichtigen Häfen von

der Donau bis nach Nordafrika. Es ist davon auszugehen, dass Mauro

mit vielen Reisenden aus aller Herrenländern gesprochen hat, deren

Erkenntnisse in die Weltkarte mit eingeflossen sind. Das finde ich

wirklich faszinierend, aber dennoch freue ich mich auf die Zeit, in der

ich statt mit dem Finger auf der modernen Landkarte wieder dorthin

darf, wohin ich will und kann!



ZUVERLÄSSIG UND ENGAGIERT! Wir unterstützen Sie bei ihren Bauvorhaben. Trockenbau mit 25 Jahren Erfahrung!

25

TROCKENBAU I TÜRELEMENTE JAHRE

DACHGESCHOSSAUSBAUTEN

KELLERDECKENDÄMMUNG I AKUSTIKDECKEN

INNENTÜREN • HOLZ UND GLAS

GLASTRENNWÄNDE I GANZGLASSCHIEBETÜREN

www.ebeling-innenausbau.de

AUSSTELLUNG:

Termine nach

Vereinbarung

kleestraße 11 • st. vit / rheda-wiedenbrück • tel 05242 / 377 171 • fax 37 81 31 • mobil 0172 / 946 30 76 • info@ebeling-innenausbau.de

Das Stadtgespräch

19


Cafe &Restaurant

Jeden Mittwoch im Juli

St. Viter Maishähnchenbrust mit Pfifferlingen in Rahm

Vichykarotten und Tagliatelle

Zum Preis von 23,50 € pro Person

Jeden Donnerstag im Juli

Rumpsteak mit Kräuterbutter, gebratenen Speckpfifferlingen,

gemischten Blattsalaten mit Tomatenvinaigrette und Bratkartoffeln

Zum Preis von 26,50 € p.P.

Genießen Sie am Freitag, 10. Juli 2020, ein 3- oder 4-Gang Menü

mit 3 Hauptgerichten zur Wahl. Dieser Abend wird begleitet von

Thomas Venten am Piano und Martin Rode am Saxophon von

19.30 - 21.30 Uhr. Es erwartet Sie ein Live-Musikabend

mit sommerlicher Lounge-Musik.

Mi. bis Fr. von 18 – 22 Uhr |Sa. Café ab 15 Uhr | Küche von 18 – 22 Uhr

So. Café durchgehend geöffnet | Küche von 12 – 14 Uhr & 18 – 22 Uhr

Montag und Dienstag Ruhetag oder nach Vereinbarung.

Aktuelle Öffnungszeiten erhalten Sie auch auf unserer Homepage & telefonisch.

Emshaus Rheda | Gütersloher Straße 22 | Tel. 40 60 400 | www.emshaus-rheda.de

Telefon: 964545

seit 1998

Telefon: 54822

R

Rheda-Wiedenbrück

im Wahlkampf

Zwei Frauen kämpfen um Chefsessel

Seit Anfang Juni steht fest: Zwei ernsthafte Bewerberinnen wollen am 13.

September zur Bürgermeisterin in Rheda-Wiedenbrück gewählt werden:

Brigitte Frisch-Linnhoff (SPD) und Sonja von Zons (Bündnisgrüne) haben

den Hut in den Ring geworfen. Siehe nachfolgende Berichte. Für die Stadt

wäre ein weibliches Oberhaupt Premiere.

Die beiden Herausforderinnen treten aber gegen den als starken Favorit

geltenden Amtsinhaber Theo Mettenborg von den Christdemokraten

an. Ihm werden die weitaus meisten Chancen für eine abermalige,

dritte Amtsführung eingeräumt. Er bringt sich mit großem Einsatz und

Engagement in sein Amt ein. Der beliebte Kandidat konnte bei den letzten

beiden Kommunalwahlen jeweils rund zwei Drittel der abgegebenen

Stimmen auf sich vereinigen.

Angesichts dieser Ausgangssituation war die Bürgermeisterkandidatin

der Bündnisgrünen strategisch schlecht beraten insbesondere

gegenüber dem Mitbewerber der SPD in der NW einen unnötigen und

nicht der Sache dienenden Streit vom Zaun zu brechen, der sich zudem

als Rohrkrepierer herausstellt: Es sei nicht möglich gewesen einen gemeinsamen

Bürgermeisterkandidaten aufzustellen und die Bündnisgrünen

seien die einzige Partei, die sich mit klarer Kante gegen rechte

Hetze und Fremdenfeindlichkeit stellen (siehe nachfolgender Text über

die SPD-Kandidaten).

Die Kandidatin der Bündnisgrünen erweist dem Amtsinhaber mit

dieser Attacke einen Gefallen. Er kann sich entspannt zurücklehnen

und zuschauen wie sich die beiden Herausforderinnen untereinander

behakeln.

Raimund Kemper

B

Brigitte Frisch-Linnhoff

kandidiert erneut für

das Bürgermeisteramt

SPD kämpft für preiswertes Wohnen

(Kem) »Es gibt noch vieles in dieser Stadt, was für die Bürgerinnen und

Bürger erreicht werden kann. Deshalb stelle ich mich erneut als Bürgermeisterkandidatin

zu Wahl«, so Brigitte Frisch-Linnhoff (58) bei der

Kandidatennominierung der SPD in der Mensa der Gesamtschule im

Stadtteil Rheda. Die beruflich als Lehrerin an der heimischen städtischen

Gesamtschule tätige Kandidatin ist seit 2014 als zweite Stv. Bürgermeisterin

tätig. Als politische Schwerpunkte nennt die ebenfalls als

schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion engagierte Ratsfrau neben

den Bereichen Integration und Schulen insbesondere auch die eklatante

Wohnungsnot in Rheda-Wiedenbrück. »Hier hat sich in den letzten

Jahren trotz eindeutiger Erkenntnisse nicht genug getan, und nicht nur

einmal wurde eine Besserung für die wohnungssuchenden Menschen

mit geringem Einkommen in unserer Stadt durch die politischen Mitbe-

20 Das Stadtgespräch


werber aktiv verhindert«. Auch den Ausbau des Radwegenetzes möchte

die seit 34 Jahren mit Uwe Linnhoff verheiratete Mutter von drei berufstätigen

bzw. studierenden Kindern vorantreiben.

Ratsarbeit

Der Radwegeausbau im Bereich der Unterführung über die Pixeler Straße

habe bereits vor dem Baubeginn aufgrund des »berüchtigten« doppelten

Ampelüberganges nur unverständliches Kopfschütteln über so viel weltfremde

Bürokratie durch Landesbehörden hervorgerufen, rief Ratsfrau

Martina Mester-Grunewald in Erinnerung. Zum Thema »Fahrradstraßen«

stellte sie klar, dass es der SPD zu verdanken sei, dass nun die ersten

Bereiche umgewidmet werden sollen. »Die anderen Fraktionen haben

die ablehnende Stellungnahme der Verwaltung nur zur Kenntnis genommen.

Nur dem massiven Intervenieren unserer Fraktion im Bau-, Stadtentwicklungs-,

Umwelt- und Verkehrsausschuss ist es zu verdanken,

dass die Verwaltung ihre fehlerhafte rechtliche Beurteilung überprüfen

und anhand der gültigen Rechtslage revidieren musste«, so die Ratsfrau.

Aus dem Programm

Ebenfalls Ratsherr Marco Sänger unterstrich: »Die Themen Wohnungsbau,

kommunale Wohnungsbaugesellschaft und stärkere Förderung des

sozialen Wohnungsbaus bleiben für die heimische SPD ganz oben auf

der Agenda«. Die Herausforderungen seien so enorm, dass Mitbewerber

inhaltlich inzwischen die SPD-Forderungen aus dem Jahr 2019 kopieren

würden, macht er deutlich. Weitere Schwerpunkte: Hochhalten der guten

Standards der Ausstattung sowie die Digitalisierung der bestehenden

örtlichen Schullandschaft, Förderung der Integration, des ÖPNV und

der Kulturpolitik. Marco Sänger: »Die Kulturpolitik unserer Stadt und die

Verwendung der hierfür zur Verfügung stehenden Mittel gehören heraus

aus dem nichtöffentlichen Rahmen der Flora Westfalica, Sie gehören in

die öffentliche und transparente Diskussion im Rat. Die SPD-Fraktion

hält ebenfalls an ihren Antrag zur Neuorganisation der Ratsausschüsse

fest, damit Umweltthemen wieder mehr Zeit und Raum finden. Allgemeiner

Kritikpunkt war die oftmals zu viel Zeit in Anspruch nehmende

Umsetzung von Rats-Beschlüssen durch die Verwaltung. Weitere Details

liefert das noch zu verabschiedende Wahlprogramm der SPD.

1 Die Spitzenkandidatinnen der SPD: Michaela Koroch, »Mutter der Gesamtschule«,

und Brigitte Frisch-Linnhoff, die für das Bürgermeisteramt antritt.

Wahlkampfziel

Die SPD-Vorsitzende Michaela Koroch betonte, dass es das Ziel der heimischen

SPD sei, ihre jetzige Fraktionsstärke wieder zu erreichen. Das

sei keine leichte Herausforderung, bedingt durch die Veränderungen der

örtlichen Parteienlandschaft vor Ort und die allgemeine politische Stimmung

auf Bundesebene. Zuversicht schöpfte sie aus der bei der Kandidatennominierung

hervorgegangenen Mannschaft. Sie sei kompetent

und bürgernah. Männer und Frauen seien gleichwertig vertreten. Nun

gelte es, die inhaltlichen Vorstellungen den Bürgerinnen und Bürgern

unserer Stadt vorzustellen.

q

FÜR SONNENANBETER

BASIS-SONNENSCHUTZ AB 27€ *

Sie erhalten 1 Paar Sonnenschutzgläser mit Basis-Tönung

in braun, grau oder grün ab günstigen 27.- € / Paar. *

GLEITSICHT-SONNENSCHUTZ AB 147€ *

Sie erhalten 1 Paar Gleitsicht-Sonnenschutzgläser

in braun, grau oder grün ab günstigen 147.- € / Paar. *

Rennefeld und Oesterschlink

GmbH & Co. KG

Oelde · Geiststr. 7-11 · Tel.: 0 25 22 / 8 32 05 62

Rheda-Wiedenbrück (Firmensitz) · Wasserstraße 32 · Tel.: 0 52 42 - 4 05 49 65

Herzebrock-Clarholz · Clarholzer Straße 49 · Tel.: 0 52 45 - 9 21 35 41

www.diezwei-hoerenundsehen.de

* Bis sph. +/- 6.00 dpt. | cyl. 2.00 dpt. | add. +3.00 dpt. Index 1.5, Standard-Tönung (75% bis 85%) in grau,

grün oder braun. Soweit technisch möglich.

Das Stadtgespräch

21


Foul

Eine rote Karte gab es noch für die Bürgermeisterkandidatin der Bündnisgrünen

Sonja von Zons: Ihr Vorwurf, eine gemeinsame Bürgermeisterkandidatur

von SPD, FDP und den Bündnisgrünen zu finden sei nicht

möglich gewesen »verdreht die Wahrheit«, so Marco Sänger. »Außer

einem informellen Gespräch der Fraktionsvorsitzenden von SPD, FDP

und den Grünen hat keinerlei Gespräch zum Abklopfen von eventuellen

Schnittmengen und Gemeinsamkeiten zwischen unserem Ortsverein

und den Grünen stattgefunden. Nach ihrem guten Ergebnis bei der Europawahl

herrschte in dieser Thematik bei den Grünen Funkstille«, so

der Ratsherr. Mit Unglauben und Empörung nahmen die Anwesenden

zudem die Aussage von Frau von Zons zur Kenntnis, dass die Grünen

die einzige Partei seien, die sich mit klarer Kante gegen rechte Hetze

und Fremdenfeindlichkeit stellen würde. Es seien ja gerade die Sozialdemokraten,

die seit jeher gegen rechtes Gedankengut kämpfen, machte

Marco Sänger deutlich. Brigitte Frisch-Linnhoff ergänzte: »Wer sich mit

dieser Polemik in ein besseres Licht setzen wolle, beschreitet den Weg

des Populismus und damit den Weg derer, die unsere Gesellschaft und

unsere Demokratie schwächen wollen«.

Die Kandidaten

Listenplatz 1: Michaela Koroch (Wahlbezirk 18), 2. Dirk Kursim (Wb 8), 3.

Martina Mester-Grunewald (Wb 4), 4.: Marco Sänger (Wb 7), 5..Brigitte

Frisch-Linnhoff (Wb 2), 6. Michael Fischer (Wb 1), 7. Gudrun Bauer (Wb 9),

8. Maik Birkholz (Wb 3), 9: Anja Kern (Wk b), 10. Ümit Kahraman (Wb 5),

11. Ina Schweikardt (Wb 17), 12. Andreas Schweikardt (Wb 15), 13. Daniela

Frisch (Wb 16), 14. Andreas Schüngel (Wb 12), 15. Gabi Paulsen (Wb 19),

16. Alfred Kontermann (Wb 11), 17.Susanne Goldberg (Wb 10), 18. Wilfried

Noltenhans (Wb 14), 19. Michaela Gomolka (Wb 13)

B

Bündnisgrüne setzen

auf Sonja von Zons

Endlich mutiger handeln

(Kem) »Wir präsentieren mit der seit 16 Jahren politisch aktiven und

seit 2014 als Mitglied im Rat der Stadt vertretenen Sonja von Zons

als Bürgermeisterkandidatin eine echte Alternative zum amtierenden

CDU-Bürgermeister«, stellt der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen

seine Kandidatin für das Spitzenamt in der Stadtverwaltung und im

Rat vor. »Wir freuen uns, dass wir mit Sonja von Zons eine Bürgermeisterkandidatin

gewinnen konnten, die die Entschlossenheit mitbringt,

die notwendigen Veränderungen in unserer Stadt voranzubringen,

ohne auf traditionelle Bedenkenträger Rücksicht nehmen zu müssen.



SolvisBen

der Besserkessel: Mehr Heizung für’s Geld!

Generationsübergreifend

&

Zukunftssicher!

www.solvisben.de




22 Das Stadtgespräch


Als Diplom-Verwaltungswirtin mit langer Berufserfahrung kennt sie

die Strukturen einer Kommunalverwaltung von innen und steht für

eine moderne Verwaltungsführung im Dialog mit den Mitarbeitern«,

beschreibt Volker Brüggenjürgen, Fraktionsvorsitzender, die Stärken

der 46-jährigen gebürtigen Langenbergerin. Sie lebt seit 25 Jahren in

Wiedenbrück und ist nicht zuletzt über ihre vier Kinder im Alter von 17

bis 22 Jahren in allen Bereichen des sozialen Lebens der Stadt sehr gut

vernetzt. Nach dem Abitur hat von Zons an der Fachhochschule für öffentliche

Verwaltung in Bielefeld studiert und arbeitet seit 1993 bei der

Stadtverwaltung Gütersloh. »Sonja von Zons ist ein langjähriges aktives

Mitglied im Ortsverband, die als gläubige Katholikin durch ihre christliche

Werteorientierung und ihr glaubwürdiges Engagement für eine

menschliche und soziale Stadtgesellschaft überzeugt«, so Hans-Herman

Heller-Jordan, Ortsverbandssprecher. Seit 10 Jahren ist sie nebenberuflich

als Deeskalationstrainerin GAV Rassismus/Rechtsextremismus in der

Gewaltprävention mit Kindern und Jugendlichen tätig. Entsprechend ist

eines ihrer Schwerpunktthemen »die Bewahrung und Stärkung unserer

demokratischen Grundwerte und der Einsatz für eine tolerante, weltoffene

und vielfältige Gesellschaft«. Zudem setzt sie sich besonders für

finanziell und sozial benachteiligte Mitmenschen ein. So sollten alle

Kinder unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem sozialen Hintergrund

die gleichen Bildungschancen haben.

1 Die Bürgermeisterkandidatin Sonja von Zons

Programm

Eine klare Alternative wollen die Bündnisgrünen auch programmatisch

unter dem Motto »Endlich mutiger handeln«, anstelle der »Einfach immer

weiter so«-Politik der Mehrheitsfraktion im Rat.

Sie setzen sich konsequent für den Schutz des Klimas ein, d. h. vor

Ort wirksame Klimaschutzmaßnahmen entschlossen und mutig vorantreiben.

Denn mit ein bisschen Umweltkosmetik hier und da sei es

längst nicht mehr getan. Einen weiteren Schwerpunkt sehen die Bündnisgrünen

in der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Statt wertvolle

Grundstücke den Discounterphantasien von privaten Investoren zu

überlassen, machen sie sich für ein Investitionsprogramm »bezahlbarer

Wohnraum« stark. »Unsere Stadt braucht Jahr für Jahr rund 200 neue

q

Schöner Leben im Alter

Die Hausgemeinschaften für Senioren

Individuell, aber nicht allein. Umsorgt aber nicht bevormundet.

Unterstützt, aber selbstbestimmt.

Wir bilden aus!

Jetzt informieren unter www.pflege-lia.de

Hausgemeinschaft „Sitt op de Deel”

Wasserstrasse 17-19

Hausgemeinschaft „Der Elsbeerenhof”

Stromberger Str. 129 – OT St. Vit

Rufen Sie uns an. Lassen Sie sich persönlich beraten.

Telefon: 05241 – 70 38 55 0 • www.pflege-lia.de

Das Stadtgespräch

23


Wohnungen, die den finanziellen Möglichkeiten von Otto Normalbürger

entsprechen«. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stärkung der umweltfreundlichen

Mobilität. Die Zeit sei reif für die Verkehrswende, so die

Bündnisgrünen. Nach ihrer Auffassung sollen in Zukunft kleine Stadtbusse

im Taktverkehr alle Stadtteile schnell und zuverlässig miteinander

verbinden. Mehr Menschen als bisher müssen sicher und bequem

Radfahren oder zu Fuß durch die Stadt gehen können. Der Anteil des

Radverkehrs sollte bis 2025 mindestens verdoppelt werden.

Wahlkampfziel

Erklärte Ziele bei den Kommunalwahlen am 13. September sind die Erringung

von deutlich mehr Stimmen und Mandaten im Stadtrat als bei der

letzten Wahl. Die Bündnisgrünen: »So wollen wir eine erneute absolute

Mehrheit der CDU im Stadtrat und weitere 5 Jahre eine »Einfach immer

weiter so«-Politik verhindern.

Die Kandidaten

1. Sonja von Zons (Wahlbezirk 12), 2. Volker Brüggenjürgen (Wb 13), 3.

Hans-Herman Heller-Jordan (Wb 1), 4. Peter Rentrup (Wb 14) 5. Andreas

Hahn (Wb 4), 6. Hagen Klauß (Wb 3) 7. Alwin Wedler (Wb 8), 8. Klaus

Zerbin (Wb 19), 9. Sandra Reffold (Wb 5), 10. Stefan Breddermann (Wb 6),

11. Bernd Mester (Wb 9), 12. Sabine Hasselhoff (Wb 7), 13. Dr. Christiane

Braun, 14. Leon Thumel (Wb 16), 15. Peter Portman (Wb 15),16. Willi Repke

(Wb 10), 17. Anette Nordemann, 18. Thomas Birwe (Wb 2), 19. Dieter

Epkenhans (Wb17), 20. Dr. Bernd Daelen (Wb 11), 21. Norbert Walgern

(Wb 18), 22. Dr. Klaus Telgenkämper, 23. Hubert Leiwes.

F

FDP geht mit Optimismus und

Gestaltungswillen in die Kommunalwahl

Patrick Büker als Spitzenkandidat gewählt

(Kem) »Wir möchten Rheda-Wiedenbrück zukunftsfit machen!«, beschwor

der 28-jährige Spitzenkandidat der Freien Demokraten Patrick

Büker, Fraktionsvorsitzender der Liberalen im Stadtrat. Der Betriebswirt

schwor die Anwesenden der Nominierungsversammlung für die

Kommunalwahl am 13. September gleich zu Beginn seiner Rede auf den

Wahlkampf ein.

Wahlkampfziel

Mit einem zweistelligen Ergebnis möchte die FDP nach der Wahl Verantwortung

für die Stadt übernehmen. »In vielen Politikfeldern erleben

wir eine falsche Prioritätensetzung.

Programm

Wir sollten es uns zum Ziel nehmen, die Stadt mit der niedrigsten Grundsteuer

B im Kreis Gütersloh zu werden!«, unterstrich er die aus seiner

Sicht überfällige Diskussion um ein Entlastungspaket für die Bürger

und erinnerte an die von der CDU beschlossene Steuererhöhung nach

der letzten Kommunalwahl.

Um neuen Wohnraum zu schaffen benötige die Stadt eine Wohnungsbauoffensive,

unterstrich Patrick Büker. »Wir denken hier an die

Erschließung neuer Quartiere, aber auch an Nachverdichtung. Statt den

Wohnungsmarkt weiter zu regulieren werden wir verstärkt auf private

Bauträger setzen, die die Preiserwartungen von Grundbesitzern erfüllen

MATRATZEN + BETTEN + BOXSPRINGBETTEN




SSV – Sommer Sonderverkauf

Rheda-Wiedenbrück

Feldhüserweg 10,

gegenüber Hit-Markt

Tel. 05242-34508








✔ Große Auswahl in



Gütersloh Lindenstraße 3,

Ecke Carl-Bertelsmann-Straße,

an der Bahnunterführung

Tel. 05241-1798300

24 Das Stadtgespräch


1 Spitzenkandidat Patrick Büker (rechts) mit Berit Seidel (v.l., Listenplatz 3), Manuela Schwartz (Listenplatz 6), Dirk Bursian (Listenplatz

5) und Simon Gerhard (Listenplatz 2). Es fehlt Michael zur Heiden (Listenplatz 4).

können. Wir werden aber nur dann

Planungsrecht schaffen, wenn ein

Großteil der Flächen zu bezahlbaren

Preisen an junge Familien veräußert

und ein Mindestanteil von

20% dem sozialen Wohnungsbau

zugeführt wird«, erläutert Büker

das Konzept und ergänzt: »Werden

wir die Stadt, die in den kommenden

fünf Jahren den meisten

Wohnraum im Kreis Gütersloh

schafft!«

Faire Chancen seien die

Grundvoraussetzungen für ein

selbstbestimmtes Leben. Deshalb

setzen sich die Freien Demokraten

für die weltbeste Bildung an den

städtischen Schulen ein. Die Corona-Krise

habe gezeigt, dass es

bei der Digitalausstattung noch große Mängel gebe. Die Stadt müsse

aber eine Vorreiterrolle einnehmen und die digitalsten Schulen im Kreis

Gütersloh haben. Außerdem fordert die FDP eine noch bessere Zusammenarbeit

der Schulen im Oberstufen- und Differenzierungsbereich.

»Mit uns wird es auch keine Debatten über Schulschließungen geben,

wie sie zuletzt über die Wenneberschule geführt wurde«, unterstreicht

der FDP-Spitzenkandidat.

Weitere Wahlkampfthemen sind die Ausweisung neuer Gewerbegebiete,

die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs, eine Flexibilisierung

der Kindertagesbetreuung mit niedrigeren Elternbeiträgen und

eine Sicherung der Ärzteversorgung.

Listenplätze

Auf die folgenden Listenplätze wählten die Freien Demokraten Simon

Gerhard, Berit Seidel, Michael zur Heiden, Dirk Bursian, Manuela

Schwartz, Carola Oesselke, Matthias Hegel, Heinrich Splietker und q

Handmade in Delbrück

Design & Komfort

nach Maß

direkt ab Werk

Das Stadtgespräch

25


Telefon: 964545

seit 1998

Telefon: 54822

Ingo Besselmann. Der Stadtverbandsvorsitzende Ingo Besselmann zeigte

sich erfreut über die gewählte Reserveliste: »Wir machen den Wählern

ein Personalangebot, das tief in unserer Stadtgesellschaft verwurzelt ist

und alle Stadtteile repräsentiert«.

Wahlbezirke

In den Wahlbezirken zur Ratswahl kandidieren im Stadtteil Rheda: Dr.

Gernot Landenberger (Arzt), Marquardt von Hodenberg (Geschäftsführer),

Matthias Hegel (Lehrer), Karin Tönnessen-Lersmacher (Ingenieurin

für Bekleidungstechnik), Ernst Sebbel (Bankkaufmann/Rentner), Christian

Hauser (Wirtschaftsjurist), Marco Kunze (Verwaltungsfachangestellter),

Ingo Besselmann (Steuerberater); in Wiedenbrück: Marc Tecklenborg

(Textilkaufmann), Frank Brückner (Industriekaufmann), Berit Seidel (Dipl.-Juristin),

Simon Gerhard (Geschäftsführer), Michael zur Heiden (Bankbetriebswirt),

Manuela Schwartz (selbstständige Webdesignerin), Bernd

Lewe (Inneneinrichter/Rentner), Dirk Bursian (Kaufmann); Lintel: Carola

Oesselke (Verkaufsberaterin), Batenhorst: Patrick Büker (Betriebswirt),

St. Vit: Heinrich Splietker (Dipl.-Ingenieur)

Auf der anschließenden Wahlversammlung des Kreisverbandes zur

Kreistagswahl wählten die Freien Demokraten Thorsten Baumgart aus

Schloß Holte-Stukenbrock zu ihrem Spitzenkandidaten, gefolgt von Silke

Wehmeier (Steinhagen) und Berit Seidel (Rheda-Wiedenbrück). In den

Rheda-Wiedenbrücker Wahlbezirken kandidieren: Patrick Büker (108),

Marquardt von Hodenberg (109), Ingo Besselmann (110), Berit Seidel (111).

E

Ein Gemeinschaftsgarten

für

Rheda- Wiedenbrück!

Die Lokale Agenda 21 startet neues Projekt –

Lust mit anzupacken?

Was ist ein Gemeinschaftsgarten? Wie der Name schon sagt, handelt

es sich um einen Garten, der gemeinschaftlich angelegt und gepflegt

wird. Diese Form des gemeinsamen Gärtnerns, auch »garden-sharing«

genannt, gibt es bereits im In- und Ausland, sowie in verschiedenen

deutschen Städten, beispielsweise in Berlin, Köln und Hannover – und

nun hoffentlich auch bald in unserem schönen Rheda-Wiedenbrück!

Die Idee dahinter: Comunity Gardens, Nachbarschaftsgärten und

andere Formen der urbanen Landwirtschaft ermöglichen Obst- und

Gemüseanbau in der Stadt. Dafür können zum Beispiel Brachflächen

genutzt und aufgewertet werden. Neben neu entstehenden Lern- und

Erfahrungsorten für Kinder, gewinnt auch die gesamte Nachbarschaft

an Lebensqualität. Ein Gemeinschaftsgarten kann Raum für neue

Formen des Engagements und Miteinanders bieten und gleichzeitig

zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen. Darüber hinaus

kann durch den Anbau von gesundem Obst und Gemüse außerdem

auch die Idee der Selbstversorgung erreicht und ausprobiert werden.

Spätestens seit Michelle Obama am Weißen Haus einen Bio-Küchengarten

angelegt hat, gewinnt das Thema auch in den Medien

immer mehr an Aufmerksamkeit. Eigenversorgung erhält gerade auch

in der Corona-Krise eine neue Bedeutung.

Durch die Eingliederung eines Gemeinschaftsgartens in den städti-

26 Das Stadtgespräch


schen Bereich, besteht eine gute

Zugänglichkeit (keine Fahrt auf’s

Land oder in den Schrebergarten

nötig), sodass eine Integration

in den Alltag einfacher gelingen

kann. Auf diese Weise können

auch Menschen, die keinen eigenen

Garten haben, einen Platz

im Grünen erleben und sich im

Gärtnern versuchen. Und auch

diejenigen, die bereits ihren grünen

Daumen entdeckt haben, denen

aber die Möglichkeiten und

Gelegenheiten fehlen bzw. nicht

genügen, die sie aktuell haben,

finden im Gemeinschaftsgarten

nicht nur neue Flächen, sondern

auch neue Bekanntschaften und

Geselligkeit. Es wird gemeinsam

gesät, gepflegt, gebaut und geschraubt

– und am Ende wachsen

nicht nur die Pflanzen, sondern

vielleicht auch neue Hobbys

und Freundschaften. Ein Gemeinschaftsgarten

bringt jede

Menge Vorteile mit sich und ist

außerdem gut für Umwelt und

Klima – 100% biologisch, keine

Verpackungen, keine/wenig Transportwege etc.

Klingt das gut? Lust mitzumachen? Dann lasst uns den ersten

Gemeinschaftsgarten in Rheda-Wiedenbrück wahr werden lassen!

Ein geeignetes Grundstück im Stadtteil Wiedenbrück in der Nähe der

3 Rotkehlchen auf Spaten Foto: Anke Kupka

Feuerwache gibt es bereits und noch in diesem Jahr sollen die ersten

Vorbereitungsarbeiten stattfinden, sobald sich eine Interessengruppe

gefunden hat. Wir freuen uns auf Sie! Bei Interesse melden Sie sich

bitte bei: kontakt@la21-rhwd.de

Das Stadtgespräch

27


Jahre

I00

Architektur und Bauen

Beispielhäuser www.splietker.de

Kleestr. 9 | Rheda-Wiedenbrück

05242 93770 | info@splietker.de

1 Die Sportabzeichenaktion 2020 in Rheda-Wiedenbrück begann aufgrund der Corona virus-Pandemie am 16./17. Juni. Das

S

Prüferteam mit Hermann Seeber (links vorn) hat sich intensiv vorbereitet und bittet die Erwerber um die strikte Beachtung der

corona bedingten Verhaltensregeln.

Foto: Wieneke

Sportabzeichen-Aktion 2020

unter Covid-19-Bedingungen

Telefon: 964545

Aufgrund der durch die Coronavirus-Pandemie bedingten

hohen Hürden begannen die Sportabzeichen-Aktionen

2020 in Rheda-Wiedenbrück mit

einer Verspätung von sechs Wochen am Dienstag/

Mittwoch, 16./17. Juni. Dazu haben engagierte Mitglieder

von Stadtsportverband (SSV) und Sportabzeichenprüfern

mit Hermann Seeber an der Spitze im

Einklang mit der Stadt- und Kreisverwaltung sowie

den Vorgaben von LSB und DOSB einen »speziellen

Ablaufplan mit Einschränkungen« erarbeitet.

Der Eingang zum Sportgelände am Berufskolleg

am Sandberg ist wie folgt geregelt: Kommen und Gehen

mit Mund-Nasen-Maske sowie bekannte Abstandhaltung,

Eintragen in Anwesenheitsliste mit Uhrzeiten

(eigenen Kugelschreiber mitbringen), Begrenzung der

Teilnehmer auf dem Sportplatz, Anweisungen des

Prüfers am Eingang sind ohne Diskussion verbindlich,

Zutritt nur für Sportabzeichenerwerber – keine

Begleitung von Familienmitgliedern. Prüfungen in den

Disziplinen Hochsprung, Geräteturnen und für das Minisportabzeichen

sind in diesem Jahr nicht möglich.

Leichtathletik, Berufskolleg am Sandberg: dienstags

und mittwochs – Kugelstoßen, Weitsprung, Sprint

und Seilspringen (Seil mitbringen, sofern vorhanden);

zusätzlich dienstags Wurf- und Schlagball

sowie mittwochs Schleuder- und Medizinball. An

jedem zweiten Sonntag (5. und 19. Juli, 2., 16. und

18. August sowie 13. September) von 10 bis 12.30 Uhr

800- und 3000 Meter-Lauf. Ende der Aktion ist am

22./23. September.

Radfahren (5, 10, 20 Kilometer): sonntags 5. Juli, 2. August,

6. September um 8 Uhr sowie 18. September um

18 Uhr, Treffpunkt Moorweg, Eingang »Mertenshof«.

200 Meter-Radsprint: samstags 4. Juli, 1. August, 5.

September um 15 Uhr, Treffpunkt Alte Lippstädter

Straße Richtung Langenberg/Zufahrt zu Haus Aussel.

Walking/Nodic-Walking: samstags 4. September, 1.

August und 5. September um 17 Uhr, Treffpunkt Parkplatz

am Hallenbad in Wiedenbrück.

Schwimmen: Prüfungen können nur nach Abstimmung

mit den Schwimmmeistern der Freibäder – sofern es

der Badebetrieb zulässt – abgenommen werden.

O

Orgelmusik zum Feierabend

Sommerkonzerte abgesagt

Aufgrund der Pandemie müssen die Kirchengemeinde

St. Clemens, der Verein »Freunde der Kirchenmusik in

St. Clemens e. V.« und die Flora Westfalica die beliebte

Konzertreihe »Orgelmusik zum Feierabend« von Juni

bis August leider komplett absagen. Alle verpflichteten

Künstler haben aber zugesagt, ihre Konzerte im Sommer

2021 nachzuholen. Bei nicht weiter verschlechtertem

Infektionsgeschehen besteht die Aussicht, dass die

Internat. Orgeltage im Herbst sowie der musikalischliterarische

Advent im Dezember stattfinden können.

28 Das Stadtgespräch


T

Tima, Vacilando

und Boketto

Andere Sprachen, andere Weltsicht

Im englischsprachigen Raum sagt man »There loses something in translation«.

Und das ist wohl wahr, denn abgesehen von den wenigen Beispielen,

bei denen eine Übersetzung besser war als das Original, büßt wohl jede

Übersetzung etwas ein. Wenn das nicht an einer schlechten Übersetzung

liegt, dann kann das auch daran liegen, dass anderen Sprachen eine etwas

andere Weltsicht zugrunde liegt. Das äußert sich darin, dass es in machen

Sprachen für ganz bestimmte Phänomene einen Ausdruck gibt, den man

in anderen Sprachen erst wortreich erklären muss.

In Finnland, und wo auch sonst, gibt es das fabelhafte Wort »Poronkusema«,

das ja, wie allgemein bekannt ist, die Strecke bezeichnet, die

ein Rentier bequem zurücklegen kann, ohne eine Pause zu benötigen. Das

sind dann siebeneinhalb Kilometer. Wo wir schon einmal beim Phänomen

des Strecke-Zurücklegens sind, da bietet sich oftmals auch das Hawaiianische

»Akihi« an. So nennen die Ureinwohner dieser Trauminseln es, wenn

jemand sich nach dem Weg erkundigt, sofort losläuft und dann sofort

wieder vergisst, wie die Wegbeschreibung lautete. Gut, das könnte auch

die Orientierung eines Jugendlichen sein, dem der Saft auf seinem Handy-Navi

ausgeht, aber die Hawaiianische Sprache gab es schon deutlich

vor Erfindung der Mobiltelefonie, sogar vor Erfindung der Elektrizität. Ganz

offenbar ist dieses Phänomen auf den Inseln im Pazifik sehr geläufig, nur

so lässt sich erklären, dass es dafür ein eigenes Wort gibt.

Wenn Spanier unterwegs sind, und vielleicht auch nicht nur dann,

kommt es natürlich zur Frage, wohin sie denn wollen. Und wenn der Iberer

das selbst nicht so genau weiß, nennt er das »vacilando«, jedenfalls

1 Nur wenige Poronkusema vom Zentrum Helsinkis entfernt

wenn man der Engländerin Ella Frances Sanders glaubt, die sich mit unübersetzbaren

Wörtern beschäftigt hat. Die Definition für vacilando lautet

ungefähr: zögernd sein, ohne zu entscheiden, etwas zu tun oder zu sagen

oder ohne zwischen mehreren Dingen zu wählen. Vacilar heißt zaudern,

zögern, unsicher sein und so weiter. Das -ando ist das Gerundium, das sich

schlecht ins Hochdeutsche, aber ganz gut ins Westfälische übersetzen

lässt mit »am machen«. Also lautet wohl die angemessene Übersetzung

für vacilando »am Rumeiern sein«.

Die Unübersetzbarkeit hängt also ganz offenbar auch sehr davon ab, in

welche Sprache man das jeweilige Wort übersetzen möchte. Wenn man beispielsweise

in Portugal in einem Restaurant sitzt, in dem der klassische Fado

gespielt und gesungen wird, dann begegnet einem unmittelbar nachdem

das Licht gedimmt oder gelöscht wurde, ganz gleich ob man zum Beispiel

noch isst oder nicht, das Wort »saudade«. Das ist mit Sehnsucht nur unzureichend

übersetzt. In anderen Sprachen wie dem Englischen muss man

lange definieren, was saudade wohl ausdrückt, aber da haben wir Deutschen

es besser, denn wir haben den »Weltschmerz«. Das Leiden an der Welt q

Das Stadtgespräch

29


1 Vacilando oder Boketto 1 Ein Beispiel für tima vielleicht

an sich und die unmittelbare Betroffenheit aller Zuhörer beim ersten Ton

des Fado muss man einfach verstehen, will man sich nicht den Zorn der ansonsten

so friedlichen und entspannten Portugiesen zuziehen. Liegt es am

maurischen Erbe, dem Schmerz der Levante oder am Verlust der Größe der

ehemaligen Weltmacht, die die Meere lange dominierte? Ich weiß es nicht.

Dass Lebensumstände Sprache beeinflussen, scheint auf alle Fälle klar

zu sein. Im dicht besiedelten asiatischen Raum ist das Abschalten können

eine besondere Kunst – kommen doch die ganzen Entspannungs- und Meditationstechniken

nicht umsonst daher. Im Japanischen gibt es das Substantiv

»Boketto«, das ein ziellos-in-die-Ferne-Schauen bedeutet. Boke heißt

einfach verschwommen, aber das ziellose Schauen ist offenbar eine weit

verbreitete Methode, der Hektik zu entkommen und den Geist zu erfrischen.

In Europas hohem Norden ist dabei ein ganz anderes Phänomen zu

beobachten. In Island, das etwa ein Drittel so groß wie Deutschland ist

und dabei weniger Einwohner als Bielefeld hat, gibt es vor allem Platz und

Zeit. Und auch Geld, was der Urlauber an den Preisen schon direkt nach

der Landung in Reykjavík erfährt. Das isländische Wort »tima«, das Übersetzungsprogramme

schlicht mit »Zeit« übersetzen, ächtet dabei einen

Tabu-Bruch. Das dazugehörige Verb drückt nämlich aus, dass jemand nicht

bereit ist, Zeit oder Geld in eine bestimmte Sache zu investieren, obwohl

er es sich leisten könnte. Das ist ja auch unerhört. Noch einsamer als auf

Island ist es bei den Inuit in Grönland. Dort kommen nicht nur Dutzende

Begriffe für Eis und Schnee, sondern auch das Wort »Iktsuarpok« vor. So

bezeichnet man es offenbar, wenn jemand immer wieder hinausläuft,

um nachzusehen, ob jemand gekommen ist. So viel Ungeduld verdient

angesichts der 0,026 Einwohner pro Quadratkilometer, in Island sind es

wimmelige drei Menschen pro Quadratkilometer, natürlich viel Verständnis

und ein eigenes Wort.

„DIE WELT MIT ANDEREN

AUGEN SEHEN“

WIR LIEFERN WÖCHENTLICH

KOSTENFREI!

Für Privat & Gewerbe

Keine langfristigen Vertragsbindungen

Umweltfreundliche Mehrfachnutzung

1, 2 oder 3 Wochen nach Erscheinen wesentlich günstiger zu erhalten

05242 – 9089177 I Hauptstraße 21 I Rheda-Wiedenbrück

Sie sparen bis zu

50%

gegenüber dem Kiosk-Preis

30 Das Stadtgespräch


seit 1998











A

1 Ulla Fallner, Prof. Brigitte Jürgens und Christiane Vogt vor dem früheren Hauses Schikore am Großen Wall 21.

Das Stadtgespräch

Altstadthaus für die Altstädter

Haus Schikore soll Lust auf Heimat machen

(Kem) Grünes Licht gab der Bau-, Stadtentwicklungs-,

Umwelt- und Verkehrsausschuss für die Nutzung des

früheren Hauses Schikore am Großen Wall 21 durch

die Bürgerinitiative Altstadt Rheda als Begegnungsstätte.

Er verwies einen entsprechenden Antrag der

Bürgerinitiative zur weiteren Beratung an den Ausschuss

für Grundstücke und Gebäude.

Konzept

Die Bürgerinitiative möchte mit dem Projekt die Menschen

in herausragender Weise für die Besonderheiten

der Altstadt, ihre Bewahrung als identitätsstiftende

Heimat und gleichzeitige Gestaltung der Zukunft

begeistern. Ausgehend von den gewachsenen und

heimatgeschichtlichen Traditionen soll es sich auf die

zukünftigen Entwicklungen in der Altstadt und ganz

Rheda richten und die Bürgerinnen und Bürger unserer

Stadt zur Mitarbeit motivieren. Die Bürgerinitiative

plant das Gebäude als Versammlungsraum sowie für

Sitzungen und andere Zusammenkünfte zu nutzen.

Zudem soll es ein Ort für Lesungen, Ausstellungen, kleine

Konzerte, Kurse und Infotage sein. Es soll ein Dach

bieten für gemeinsame Projekte mit anderen Gruppen

oder Vereinen, ein Ort zum Zurückschauen, Planen

und Diskutieren. Gerne würde die Initiative auch das

Konzept eines Atelier-Apartments mit einer Künstlerin

einbinden. Zudem möchte sie das Gebäude an ein

oder zwei Nachmittagen bzw. Abenden für Besucher bei

Kaffee oder anderen Getränken öffnen. Auch Außenangebote

wie z. B. eine »Sommerpoesie« sind angedacht.

Aufgrund des baulichen Zustands des Gebäudes

kann es die Bürgerinitiative schon vor und während

der angedachten Umbau- und Renovierungsarbeiten

nutzen. Eine erste Einschätzung zur Bausubstanz und zu

Gestaltungsideen in Bezug auf die von der Altstadt-Initiative

gewünschte Nutzung erstellte Prof. Brigitte Jürgens,

Architektin aus Lübeck. Sie hat ein Jahrzehnt in

der Altstadt Rheda gelebt und ist dieser sehr verbunden.

Finanzierung

Für die anfallenden Umbau- und Renovierungskosten

bewirbt sich die Bürgerinitiative um eine Förderung

aus dem Landesprogramm »Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen.

Wir fördern, was Menschen verbindet«.

Unter diesem Titel fördert das Ministerium Heimat,

Kommunales, Bau und Gleichstellung Initiativen

und Projekte, die lokale und regionale Identität und

Gemeinschaft und damit Heimat stärken. Zudem können

weitere Fördertöpfe genutzt werden, beispielsweise

durch ISEK und den Denkmalschutz. Die Finanzierung

der laufenden Kosten soll u. a. durch Veranstaltungen,

die Vermietung der Wohnungen und offenen

Räumlichkeiten für Feiern (z. B. Geburtstagscafé) oder

Kurse erreicht werden. Das Haus und das Grundstück

verbleiben im Besitz der Stadt Rheda-Wiedenbrück.

Vorgeschichte

Um dem Ausverkauf der Altstadt in Rheda etwas entgegenzusetzen,

hatte die Bürgerinitiative sich dafür

eingesetzt, dass die Stadt bei dem früheren Haus

Schikore von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch macht.

Es bestand die begründete Befürchtung, dass das

historische Altstadthaus zweckentfremdet werden

könnte.

Telefon: 54822

Telefon: 964545

FULLSERVICE

BÜRO &

SCHULBEDARF

Füller

Gravurservice

Schreibgeräte

Papeterie

Heftschoner

UND IM INTERNET

www.buecher-gueth.de

bücher-güth • Tel: 2304

31


Theilmeier: Es ist vermutlich ein offenes Geheimnis, dass meine Mitstreiter

und ich zunächst an einer Zusammenarbeit mit der UWG,

jetzt FWG, gearbeitet haben. Nach einigen Wochen kristallisierte sich

heraus, dass die Vorstellungen über Politik für unsere Stadt doch zu

stark auseinander gehen. Und so standen wir Anfang März vor der

Aufgabe, eine eigene Partei zu gründen und einen eigenen Namen

zu finden. Lösungen mit drei Buchstaben waren schnell parat, aber

wirklich glücklich waren wir damit nicht – zu altbacken, gibt’s schon,

das sind wir nicht. Glücklicherweise haben wir drei Marketing-Experten

in unserem Team und nach Reflexion unserer Ideen und unserer

erarbeiteten Ansätze kam dann MOVE dabei heraus. Dieser Name der

Bewegung symbolisiert unsere Art der Politik wirklich perfekt: Wir bewegen

uns frei im politischen Raum ohne jegliche Einflussnahme von

außen, wir wollen die Politik in unserer schönen Stadt in Bewegung

bringen und für alle Bürger etwas bewegen.

1 Thomas Theilmeier, Vorsitzender der Wählergemeinschaft MOVE

D

»Mitgestaltung ist

Teil unserer DNA«

Neue Partei MOVE gibt Bürgerwillen mehr Raum

(bew) Es tut sich etwas in der politischen Landschaft Rheda-Wiedenbrücks.

Die neue Wählergemeinschaft MOVE möchte ihrem Namen alle

Ehre machen und ordentlich Bewegung in die etablierten Parteistrukturen

der Doppelstadt bringen. Dabei konzentrieren sich die Mitglieder

ausschließlich auf kommunale Themen und demonstrieren einen Weg

abseits der althergebrachten Ausrichtung von links und rechts. Das

Stadtgespräch hat mit dem Vorsitzenden der Wählergemeinschaft,

Thomas Theilmeier, über die Idee hinter MOVE gesprochen.

Das Stadtgespräch: Herr Theilmeier, das Wichtigste zuerst: Warum

benötigen wir in Rheda-Wiedenbrück eine neue Wählergemeinschaft

und was bietet MOVE den Bürgerinnen und Bürgern, was die alteingesessenen

Parteien nicht mitbringen?

Thomas Theilmeier: Unsere Wahrnehmung in den letzten Monaten ist,

dass sehr viele Bürger unserer Stadt mit den bestehenden Möglichkeiten

nicht mehr zufrieden sind. Sie wollen die alten Strukturen, die

Art, wie bisher Politik in Rheda-Wiedenbrück gemacht wurde, zunehmend

nicht mehr. Das Ganze scheint sich deutlich überholt zu haben,

nicht zuletzt auch durch Entscheidungen im Rat, die bei sehr vielen

Bürgern nur noch Kopfschütteln hervorgerufen haben. Aktuell steht

das Thema Einkaufszentrum an der Kolpingstraße ganz oben auf der

Agenda. Die derzeitige Entwicklung ist offenkundig so weit weg vom

Bürgerwillen, dass wir aktuell eine Bürgerbefragung hierzu vorbereiten,

um der Politik deutlich zu machen: Niemand braucht und will dieses

Einkaufszentrum! Wir brauchen Wohnraum in dieser Stadt!

Das Stadtgespräch: Der Name MOVE, englisch für »bewegen«, klingt

schon völlig anders, als man das von anderen Parteien gewohnt ist.

Wie kam es zu dem Namen?

Das Stadtgespräch: Welche Verbesserungsvorschläge für Rheda-Wiedenbrück

und die Ortsteile stehen bei MOVE konkret auf der Agenda?

Theilmeier: In unserer Wahrnehmung bewegen die Menschen an erster

Stelle die Themen Migration und Wohnen. Das sind echte Probleme, die

im täglichen Leben der Bürger eine große Rolle spielen. Unser Weg ist

es aber nicht, hier jetzt neben anderen auch noch den Finger zu heben

und darauf hinzuweisen. Wir wollen nicht nur kritisieren, wir liefern

konkrete Lösungen. Das Thema Werkvertragsarbeiter gehört zu Rheda-Wiedenbrück,

und zwar bei weitem nicht nur beim größten Arbeitgeber

der Stadt. Auch diese Beschäftigung sichert unseren Wohlstand,

macht Dinge möglich für alle Bürger, die sonst nicht realisierbar wären.

Die Stadthalle würde zum Beispiel ohne diese Arbeitsform heute nicht

an der Hauptstraße stehen. So ehrlich muss man sein, das muss man

dem Bürger auch sagen. Dennoch sind hier Lösungen gefragt, die das

Sozialgefüge nicht überfordern. Kooperation zwischen Unternehmen,

Verwaltung und Politik, um die beste Lösung zu finden, so stellen wir

uns das vor. Wir sind bereits in ganz konkreten Gesprächen hierzu

und rennen mit unseren Ansätzen derzeit offene Türen ein. Hier wird

sich was bewegen.

Beim Thema Wohnen, oder besser bezahlbares Wohnen, haben wir

inzwischen den ersten konkreten Antrag in den Rat eingebracht, mit dem

sich die Politik nun beschäftigen muss. Wir haben ein ganz konkretes

Modell aufgezeigt, wie Grundstückspreise in Zukunft in den Griff zu

kriegen sind. 400 Euro pro Quadratmeter und mehr für Bauland sind

nicht mehr darstellbar. Junge Familien können hier nicht mehr bauen

und verlassen die Stadt. So sieht Zukunftsgestaltung sicher nicht aus.

Weitere Schwerpunkte sind die Themen Familien- und Jugendpolitik.

Das reicht vom Thema Kita-Beiträge, welche mit die höchsten im

ganzen Kreis sind, bis hin zum Thema Jungendparlament. Die jungen

Leute an die Politik heranzuführen, sehen wir als wesentliche gesellschaftliche

Aufgabe. Wir dürfen politische Bildung nicht Youtube und

irgendwelchen Influencern in den digitalen Medien überlassen. Das

halten wir für höchst problematisch. Für den Bereich der Seniorenpolitik

konnten wir zudem einen äußerst prominenten Bürger unserer

Stadt gewinnen, der diese Themen aktuell mit viel Herzblut anschiebt.

Da dürfen Sie gespannt sein.

Das Stadtgespräch: Wie definieren Sie die politische Ausrichtung von

MOVE? Wen möchten Sie als Wähler gewinnen?

Theilmeier: Als im Herbst letzten Jahres die Idee für eine neue Wählergemeinschaft

reifte, war eine ganz wesentliche Motivation für uns,

diejenigen Wähler aufzufangen, die aufgrund ihrer Frustration über

32 Das Stadtgespräch


den Status Quo darüber nachdenken könnten, extrem zu wählen.

Bundesweit ist dieses Wahlverhalten als Denkzettel für die bestehenden

Parteien deutlich erkennbar. Aber nicht jeder AfD-Wähler ist ein

Rechtsradikaler, nicht jeder Linke ein Kommunist. Diese Leute wollen

überwiegend ein Signal senden, eine andere Herangehensweise. Und

das genau machen wir. Ich hege die nicht ganz unbegründete Hoffnung,

dass sich z. B. die AfD nicht zuletzt auch durch unser Antreten

erst gar nicht zur Wahl in RW stellen wird. Dann hätten wir ein großes

Ziel erreicht. Die Komplexität unserer Themen verträgt keine radikalen

Ideologien.

Aber natürlich ist MOVE auch eine Option für alle Wähler, die sich

Veränderung und neue pragmatische Lösungen wünschen. Einige unserer

Ansätze sind durchaus konservativ, andere eher liberal. Progressiv

ist zum Beispiel zweifellos unsere Wohnraumpolitik. Wir sind frei von

bundespolitischen Vorgaben oder von Parteipolitik. Wir moven halt frei

im politischen Spektrum auf der Suche nach der individuell besten Lösung

für Rheda-Wiedenbrück.

Das Stadtgespräch: Gibt es Mitgestaltungsmöglichkeiten für interessierte

Bürger/innen und wie sehen die aus?

Theilmeier: Das ist Teil unserer DNA. Wir wollen mit den Bürgern in

Dialog kommen, wollen zuhören, was sie bewegt. Wer sich nicht direkt

als aktives oder passives Mitglied engagieren möchte, kann dies

sowohl via Email, Facebook, Instagram oder über unsere Homepage

machen. Und natürlich – als Wichtigstes – im direkten Dialog mit

unseren Mitgliedern. In Kürze werden wir regelmäßig in den beiden

Innenstädten mit unseren Ständen auftreten und uns so den Fragen

und Anmerkungen der Bürger stellen. Darauf brennen wir nach der

langen Corona-Zwangspause förmlich.

Wir fordern die Bürger auf, uns ihre Themen und Anliegen zu nennen.

Diese können wir dann in unsere bestehenden Arbeitskreise aufnehmen,

oder wir schaffen einen neuen hierzu. So geschehen beim Thema Seniorenpolitik.

Das hatten wir so noch gar nicht im Fokus, auch weil uns die

Sichtweise fehlte. Jetzt haben wir diesen Arbeitskreis, der sich um die

Belange der älteren Mitbürger kümmert.

Das Stadtgespräch: Sie selbst hatten über Jahre Ihre politische Heimat

in der CDU, waren einige Zeit parteiloser Ratsherr und beschreiten

nun mit einem breit aufgestellten Mitgliederteam neue Wege. Warum

lohnt es sich, bei der Kommunalwahl im September das Kreuzchen

bei MOVE zu machen? Warum sollten eingefleischte Stammwähler

den Wechsel wagen?

Theilmeier: Die Antwort ist relativ einfach. Sind Sie mit der derzeitigen

Politik rundum zufrieden, dann werden Sie eher nicht zu uns finden.

Ihre Stimme für eine der anderen demokratischen Parteien verhindert

dann immerhin das Erstarken radikaler Positionen. Nichtwählen wäre

das Schlechteste.

Wenn Sie allerdings, wie wir, das Gefühl haben, dass sich die Politik

in unserer Heimatstadt in den letzten Jahren ein Stück weit verselbständigt

hat, dass das Interesse der Bürger nicht immer Antrieb für Ratsentscheidungen

war, die vielfältigen Problembereiche in unserer Stadt ganz

andere Lösungsansätze und neue Wege nötig macht, dann sind sie bei

uns genau richtig. Dafür stehen wir. Wie Sie wollen auch wir diese Stadt

in Bewegung sehen.

Das Stadtgespräch: Herr Theilmeier, vielen Dank für dieses Gespräch.

• Tagwäsche

• Freizeitmode

• Nachtwäsche

• Strumpfwaren

• Oberhemden

• Miederwaren

• Frottierware

• Bademode

Hausverkauf

Besichtigen

ist einfach.

www.skw.immobilien

täglich Lagerverkauf mit günstigen Angeboten

Montag - Freitag

9.30 Uhr - 18.00 Uhr

Samstag

9.30 Uhr - 13.00 Uhr

Freigerichtstraße 10 • 33378 Rheda-Wiedenbrück • Telefon: 0 52 42 / 5 96 46

www.baumhueter-international.de

Schuh Witthaut

Marktzentrum • Wiedenbrück

... mit einem Lächeln

im Gesicht.

Wir beraten Sie mit

Abstand am besten.

Strengerstraße 10

33330 Gütersloh

05241 / 9215 - 0

info@skwimmobilien.de

Für Ihre Fragen rund um das Thema Immobilie steht Ihnen

Manuela Dreier sowie unser gesamtes Team jederzeit gerne

zur Verfügung.

Das Interview führte Alexandra Bewermeier.

Das Stadtgespräch

33


1 Bürgermeister Theo Mettenborg und Kämmerer Torsten Fischer. Das Foto wurde vor der Corona-Pandemie aufgenommen.

T

Tiefe Einschnitte im

städtischen Haushalt

durch Covid-19-Pandemie

Stadt setzt auf Hilfe durch das Land NRW

(Kem) »Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf den Haushalt der Stadt

Rheda-Wiedenbrück sehr deutlich negativ aus«, erfuhren wir auf unsere

Anfrage von der Pressestelle der Stadtverwaltung. »Im Ergebnisbereich

rechnet die Stadt anstatt mit dem ursprünglich geplanten Überschuss in

Höhe von +1.180 T€ für das laufenden Haushaltsjahr mit einem Defizit von

-11.500 T€. Das entspricht einer Verschlechterung in einer Größenordnung

von -12.680 T€ in 2020. Im Jahr 2021 wird der Fehlbetrag mit -4.700 T€ angegeben,

was einer Veränderung um -2.850 T€ entspricht«, schreibt sie weiter.

Maßgeblich sind hier Einnahmeausfälle im Bereich der Einkommensund

Umsatzsteueranteile, aus Kita- und OGS-Gebühren u.a. Ertragspositionen.

Auf der anderen Seite schlagen Mehrausgaben für Hygienemaßnahmen

an Schulen oder auch ein erheblich steigender Anteil an der künftig

zu entrichtenden Kreisumlage negativ zu Buche.

Sinkende Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuervorauszahlungen für 2020 gehen merklich zurück. In

verschiedenen Branchen rechnet der Kämmerer mit Ausfällen in einer

Größenordnung von 50% bezogen

auf das Jahr 2019. Dazu zählen das

produzierende Gewerbe, die Gastronomie

und Hotellerie und Teile

des Handwerks. In diesen Fällen

rechnen wir mit einem Rückgang

der Gewerbesteuer im laufenden

Jahr in einer Größenordnung von

-8,3 Mio. €. Für andere Betriebe

zeichnen sich keine nennenswerten

Veränderungen ab bzw. sogar

positive Anzeichen in Bezug auf

die Steuerentwicklung. Aufgrund

der bereits in den Haushaltsansatz

von 43 Mio. € eingepreisten

Risikoabschläge in Höhe von 7,0

Mio. € aufgrund des absehbaren

Konjunkturabschwunges und unternehmensspezifischer

Risiken

gepaart mit hohen Nachzahlungen

aus den Vorjahren werden wir

– Stand heute – diese Defizite ausgleichen

können. Aktuell sind bei uns Anträge auf Herabsetzung in Höhe von

6,2 Mio. € eingegangen – 8,3 Mio. € sind wie oben gesagt insgesamt bis

Ende des Jahres zu erwarten«, so Stadtkämmerer Torsten Fischer

Die steigende Kreisumlage ist bereits in Form einer Rückstellung in

die Prognose für 2020 eingeflossen.

Sparmaßnahmen

Die Notwendigkeit, bestimmte Haushaltspositionen einzuschränken oder

gar eine formelle Haushaltssperre zu verhängen, besteht aktuell nicht. Es

wird aber sehr wohl regelmäßig im Rahmen eines wöchentlichen Controllings

die Entwicklung von Aufwandspositionen und der Liquidität

beobachtet, um bei Fehlentwicklungen steuernd eingreifen zu können.

»Als verlässlicher lokaler Auftraggeber möchten wir aber ein solch negatives

Signal eigentlich nicht in die Stadt senden«, so Bürgermeister Theo

Mettenborg.

Kein Totalschaden

Die Corona-Krise wird auch in Rheda-Wiedenbrück zu tiefen finanziellen

Einschnitten führen. Aufgrund der solide erwirtschafteten Substanz wird es

aber nach heutigem Stand möglich sein, diese Folgen zu tragen. »Ich rechne

alles in allem nicht mit einem wirtschaftlichen Totalschaden«, blickt der

Stadtkämmerer zuversichtlich in die Zukunft. Der Bürgermeister machte

deutlich, dass konkrete Finanzzusagen des Landes NRW für die Kommunen

erforderlich seien. Kreative Bilanzierungsvorschläge seien zwar willkommen,

lösten aber das Problem der zurückgehenden Liquidität nicht.

Heinrich-Heineke Str. 5

Rheda-Wiedenbrück

Tel.:4082990

Fax.: 4

08 29 98

HANDMADE

in Rheda

WIR MACHEN ALLES MÖGLICH(E) FÜR SIE ...

Wir bieten einen Komplettservice vom Aufmaß bis zur Montage.

PROTTE & KELLNER

Stahl- & Schmiedeelemente

Treppen & Geländer

Türen & Tore

Überdachungen

Fensterreparaturen

www.protte-kellner.de

34 Das Stadtgespräch


Foto: stock.adobe.com/hedgehog94

Finanzierungsbestätigung

für Ihren Wohntraum –

direkt online und sofort verfügbar.


> Kreditwürdigkeit in nur wenigen Minuten ausweisen

> Chancen bei der Bewerbung für eine Immobilie erhöhen

www.volksbank-bi-gt.de/wohntraum

Das Stadtgespräch

35


1 Erstes Training unter Hygienevorschriften – einige Leistungsträgerinnen und Trainer Mark Graff

www.verein-daheim.de

oder Tel.: 05242/407345

D

Das TSG-Rheda- Turnteam

schnuppert Hallenluft

Alle fangen wieder bei Null an

WIR SUCHEN SIE FÜR

UNSER TEAM

Verkäufer/in

Vollzeit | Teilzeit

450 €

Basis

(M/W/D)

FÜR DIE FILIALE

IN WIEDENBRÜCK

Jetzt bewerben!

Telefon: 05244 – 93070

info@backhaus-liening.de

Mehr Infos auf: www.backhaus-liening.de

(Kem) »Es wird noch Monate dauern, bis unsere Mädchen

wieder den alten Leistungsstand vom März

erreicht haben«, berichtet Abteilungsleiterin Petra

Beckstett von der TSG Rheda – Turnen. Nun muss

erst einmal wieder an den Basics gearbeitet werden:

Kräftigung, Beweglichkeit und Ausdauer stehen im

Vordergrund. Ob noch die Wettkämpfe der Bundesligaturnerinnen

mit Leonie Schmedthenke und

Friederike Seidel im Herbst stattfinden, wird von der

DTL entschieden. Sonst sind alle Mannschaftswettkämpfe

der Ober-, Verbands-, Landes- und Gauliga

für dieses Jahr eingefroren und abgesagt worden.

In diesem Jahr feiert die TSG-Turnabteilung nach

dem Neuaufbau 1975 ihren 45. Jahrestag. »Da hätten

wir gerne das Finale der WTB-Ligen und den Landespokal

der Mannschaften bei uns in Rheda ausgerichtet,

aber dies ist Schnee von gestern. Gemeinsam

wollen wir nun versuchen, Normalität in den Alltag

zu bringen, um unseren geliebten Sport wieder so

wie früher ausüben zu können.

Herausforderung

Nach 10 Wochen und 4 Tagen Shutdown und Hometraining

durften die Leistungsträgerinnen des

Turnteams der TSG Rheda endlich wieder Hallenluft

schnuppern.

»Die Öffnung war mit einem enormen organisatorischen

Aufwand verbunden, jedoch nehmen wir

die Herausforderung gerne an, um unsere Talente bei

ihren sportlichen Zielen und Träumen bestmöglich

zu unterstützen. Mit großem Aufwand sind Schutzvorkehrungen

getroffen und ein mehrseitiges Hygienekonzept

speziell für unsere Sportart erarbeitet

und den zuständigen Behörden vorgelegt worden.

Die Trainer und Trainerinnen, Turnerinnen und Eltern

wurden über die besonderen Regeln informiert

und aufgeklärt, damit ein nicht alltägliches Training

wieder stattfinden kann«, so die Abteilungsleiterin.

76 Tage Ausnahmezustand

»Sich in der Coronazeit fit zu halten war und ist noch

immer eine große Herausforderung für die großen

und kleinen Turntalente der 80-köpfigen Turnfamilie

der TSG Rheda«, berichtet sie weiter. Trainingsvideos

und -pläne wurden wöchentlich verschickt,

das Wohnzimmer und der Garten wurden zur Trainingsstätte

umgebaut und ein umgestürzter Baumstamm

im Wald diente als Schwebebalkenersatz.

Man musste erfinderisch sein, um die Motivation zu

behalten – z.B. mit einer Turnfoto-Challenge unter

Covid-19-Bedingungen. Mit diesen Fotos haben wir

dann die Collage »Wir halten zusammen – Gemeinsam

gegen Corona« gestaltet, die nun jede Turnerin

als DIN A 2 Poster und als kleines Dankeschön für

das lange Durchhalten bekommt, so die Abteilungsleiterin.

36 Das Stadtgespräch


L

Lea Hansel –

1 Germany’s Next Topmodel Gewinnerin Jaqueline »Jacky« Wruk

Mode-Shootingstar aus

Rheda-Wiedenbrück

(CL) Erstmal müssen wir klären, was einen Shootingstar ausmacht. Direkt

aus dem englischen übersetzt, bedeutet es »Sternschnuppe« und steht

für Personen, die sehr schnell sehr erfolgreich sind. Daher können wir zu

Recht behaupten, dass Lea Hansel aus unserer Emsstadt ein echter Shootingstar

ist. Die gerade mal 24-jährige ist eine Absolventin der FAHMODA,

Akademie für Mode & Design in Hannover. Sie präsentierte ihre Mode

bereits im September 2019 auf der Mailänder Fashion Week. Ebenfalls im

letzten Jahr wirkte sie als Designerin und Stylistin zusammen mit dem

international tätigen Modefotografen Guido Raschke an einem Modeshooting

der 14. Staffel für Germany’s Next Topmodel. Das Teamwork mit dem

1 Designerin Lea Hansel

renommierten Raschke verlief extrem harmonisch und professionell, so

buchte er Lea direkt für das Shooting mit der diesjährigen Finalistin Jaqueline

»Jacky« Wruk. Lea brachte unverzüglich ein paar Skizzen zu Papier

und war sich schnell sicher, dass zu den rötlichen Haaren der Gewinnerin

ein Oberteil in dunklem grün und darüber ein kontrastierendes Kleid in

orange perfekt passen würde. Die tannengrünen Elemente bestehen aus

Tüll, dem Lieblings-Stoff und Markenzeichen der Jung-Designerin. Mit

fröhlicher Stimme und viel Empathie erzählt die kreative Frau von dem

Aufnahmetag mit der »sehr netten und überaus unkomplizierten Jacky«.

Schmunzelnd verrät sie dabei auch, wie ein Rasensprenger von den mitwirkenden

Vogelsänger Filmstudios an der Decke montiert wurde, damit

Jacky samt Outfit für die Fotos im Regen tanzen konnte. Auch bei diesem

Shooting zeichnete Lea für Design und Styling verantwortlich. Dass dabei

ihr ganzes Werk im Wasser versank, trägt sie mit Humor: »So eine Erfahrung

ist es mir allemal wert«. Mit der entspannten Einstellung bleibt Lea

Hansel dem Modefirmament sicherlich sehr lange erhalten. Die Bilder des

Shootings und das Fashionvideo findet ihr auf Insta unter @hnsldesign .

Das Stadtgespräch

37


D

Das EG-Oberstufen haus

begeistert

Johannisschul-Domizil wurde auf links gezogen

1 Die Kommunikationsinseln sind ein geschätzter Rückzugsort. 1 Der komplett neu aufgearbeitete Flügel entfaltet in einem der Musikräume seinen

vollen Klang.

Er hätte nicht gedacht, dass die Umgestaltung des früheren Johannisschul-Domizils

in ein helles und transparentes Gebäude so hervorragend

klappen würde. Das gestand der Schulleiter des Einstein-Gymnasiums

(EG), Jörg Droste, bei der Vorstellung des bereits vor dem Ausbruch der

Covid-19-Pandemie bezogenen neuen Oberstufenhauses im Schulausschuss

des Rates. Es wurden geradezu ideale räumliche Bedingungen mit

offenen Lernbüros geschaffen, die alle denkbaren schulischen Wünsche

erfüllen. Sein Dank galt der Stadtverwaltung für die kooperative Zusammenarbeit

bei den Bauarbeiten. Und der Johannis-Schulleiterin Birgit

Kuhlmann. Ihre Schule zog in das Gebäude der ehemaligen Ernst-Barlach-Realschule

um. Sie hat damit das große Glück, ebenfalls in einem

großen, räumlich gut ausgestatteten Schulgebäude unterrichten und

lernen zu dürfen. Erst dieser Schritt machte die Herrichtung des Oberstufenhauses

in unmittelbarer Nachbarschaft des EG-Stammgebäudes

an der Fürst-Bentheim-Straße möglich.

Partizipation

Schon bei unserem Gang durch die Räume der ehemaligen Johannisgrundschule

vor der Inbetriebnahme des Oberstufenhauses fiel uns sofort

auf, dass hier ein Umfeld geschaffen wurde, in dem sich die Schüler

und Lehrer richtig wohlfühlen. Bei den dafür erforderlichen Umbauten

und der Einrichtung berücksichtigte die Stadtverwaltung die Vorschläge

der Schule komplett. Schon für die Schulausschusssitzung am 20.9.2016

schlug die zuständige Fachbereichsleiterin Dr. Ina Epkenhans-Behr im

Rahmen der Schulentwicklungsplanung vor »in einem dialogischen Prozess

mit der Schule zu prüfen, wie der Bedarf des Einstein-Gymnasiums

im Johannis-Gebäude gedeckt werden kann«. In diesem Prozess kamen

auch die Schülervorschläge zum Tragen.

Ein Beamertext im Foyer zeigt die von der Schülermitverwaltung

erarbeiteten Regeln für das Verhalten in den neuen Räumen. Sie reichen

von der Müllvermeidung bis zum respektvollen Umgang miteinander.

Über einen Fernsehschirm an der Stirnseite des Eingangsbereichs erhalten

die Schülerinnen und Schüler Nachrichten zum Schulalltag und

Infos über Änderungen im Stundenplan.

Ausstattung

Die Klassenräume sind sehr geschmackvoll und zugleich funktionalgerecht

mit modernen Arbeitstischen und Stühlen eingerichtet. Jeder Raum

ist mit einem flexiblen Tafelsystem, einer Pylonentafel, einem Beamer mit

Apple TV und entsprechend dem gesamten Gebäude mit WLAN ausgestattet.

Ein durch flexible Glaselemente getrennter Doppel-Raum eignet

sich zugleich für größere Unterrichtsveranstaltungen. Die drei mit einer

aufwendigen Schallisolierung ausgestatteten Musikräume unterstreichen

zugleich den Anspruch des Einstein-Gymnasiums, nicht nur stark in den

naturwissenschaftlichen Fächern, Informatik, Mathematik und Sport zu

sein. Sein Augenmerk gilt eben auch den musischen Fächern. In einem

neuen Musikraum steht ein komplett aufgearbeiteter Flügel, der so seinen

vollen Klang entfalten kann. Der zweite Musikraum verfügt über eine

kleine Bühne für die Proben der Schulband aus der Sekundarstufe I.

Wir beraten und versorgen Sie von Mensch zu Mensch

DEIN SESSEL –

DEIN STYLE!

05242 8763 | 0151 64010817

m.kaffitz@polsterei-wd.de

www.polsterei-wd.de

GmbH

Pflegedienst Andreas Stanke

Häusliche Kranken-und Seniorenpflege

Rheda - Wiedenbrück und Umgebung

Wasserstraße 13 • 33378 Rheda-Wiedenbrück

Telefon (05242) 90 64 40

Telefax (05242) 9 07 98 59

Vertragspartner aller Pflege- und Krankenkassen

www.pflege-sofort.de • info@pflege-sofort.de

38 Das Stadtgespräch


Kommunikationsinseln

Ins Auge fallen die vier Kommunikationsinseln und die vier Sitznischen

für die Schülerinnen und Schüler im Erd- und Obergeschoss. Die im Lounge-Stil

eingerichteten Rückzugsbereiche strahlen durch eine Aufteilung in

vier kleinere Teilbereiche Intimität aus. Zusätzlich sind sie mit allen erforderlichen

Anschlüssen für die Kommunikationstechnologie und Steckdosen

zum Aufladen der verwendeten Geräte ausgestattet. Hier können die

Schülerinnen und Schüler sich zwanglos treffen, Dinge in Gruppen ausarbeiten

oder Selbststudium betreiben. Für die Pause und Arbeitstreffen

eignet sich ebenfalls der mit Hochtischen ausgestattete offene SV-Raum.

Ein Beratungszimmer für die Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und

ein Zimmer für die Lehrer der Oberstufe runden das Raumangebot ab.

Pausenhof

Beeindruckend ist der große Pausen- und Grünbereich zwischen dem

Stammgebäude und dem Oberstufenhaus. Das jetzt zusammenhängende

Außengelände für die Gymnasiasten entstand durch die Entfernung

von Sichtbarrieren (Büsche, Erdwall). Ein überdachter Gang verbindet

die beiden Gebäudekomplexe des Gymnasiums und führt weiter bis

zum Busbahnhof an der neuen Dreifachsporthalle. Die weiteren Außenanlagen

im Bereich des neuen Oberstufenhauses werden nach und

nach hergerichtet.

Ein ganz normaler Tag, der begeistert

Der Einzug der Oberstufe in ihr neues Haus Anfang März verlief trotz

seiner immensen Bedeutung für das Gymnasium völlig unspektakulär

im Rahmen des ganz normalen Schulalltags. Ursprünglich stand als

Einzugstermin der Sommer im Terminkalender. Die offizielle Einweihung

gemeinsam mit Vertretern aus der Stadtverwaltung und dem Rat bleibt

wohl bei diesem Zeitpunkt. Die Schlüsselübergabe holte Bürgermeister

Theo Mettenborg nach der Covid-19-bedingten Unterbrechung des Schulbetriebs

nach. Trotz des unspektakulären Ablaufs war der erste Schultag

in dem neuen Oberstufenhaus ein großer Tag, über den die gesamte

Schulfamilie des EG glücklich und dankbar ist. Die großen Raumprobleme

der Schule wurden dadurch vorzeitig behoben. Immerhin fehlten

zuletzt 11 Unterrichtsräume. Nur durch geschicktes Puzzeln konnte die

Schulleitung die Sorgen mindern.

Förderung

Die jetzt 19 zusätzlichen Unterrichtsräume schaffen darüber hinaus Platz

für individualisierenden und differenzierenden Unterricht. Ein absoluter

Gewinn für das EG. Im Fokus steht ja gerade die Förderung der Schülerinnen

und Schüler. Ebenfalls der Platz in der Sporthalle der Schule reichte

1 Bürgermeister Theo Mettenborg übergibt an Schulleiter Jörg Droste den symbolischen

Schlüssel für das neue Oberstufenhaus.

bis zum Umzug in das bis vor einem Jahr von der Johannisgrundschule

genutzte Gebäude hinten und vorne nicht. Da musste sich das EG auch

schon mal mit der Schaffung von Outdoor-Sportgruppen zufriedengeben.

Die nun hinzu gekommene Sporthalle der umgezogenen Grundschule

hat diesen Engpass beseitigt.

Einstein-Akademie

Die Einstein-Akademie ist die jüngste didaktische und methodische Initiative

der Schule zur individuellen Förderung. Ein über das obligatorische

Engagement hinausgehender Einsatz der Lehrer ermöglicht dieses Angebot.

Es richtet sich zum einen im Hauptfachtreff an die Schülerinnen und

Schüler, die sich kurzfristig von Fachlehrern beraten lassen und Fragen

stellen möchten. Sie können ohne Anmeldung kommen. Die Fachlehrer

für die Hauptfächer helfen individuell – sei es bei der Vorbereitung für

eine Klassenarbeit oder bei einem speziellen kurzfristigen Problem.

Andererseits bietet sie im Bereich der Begabtenförderung Kurse und AGs

– auch mit Unterstützung von externen Fachleuten, die Schülerinnen

und Schüler besonders interessieren, beispielsweise Chinesisch, DELF (diplôme

d’études en langue française) A2/B1, Leben in Frankreich – Cours

de conversation, Aufbau lateinischer Verben und Adjektive, Kreative

Fotografie, Einstein-Band, Einstein-Imker, kultureller Austausch im EG

Kulturcafé etc.

Zudem bietet das EG in Kooperation mit der Fachhochschule Bielefeld

einen »Vorkurs Mathematik an, der auf das Ingenieurstudium vorbereitet.

Neben den Abiturklassikern Deutsch, Mathe, Englisch und Sport steht den

Einsteinern jetzt auch Kunst als viertes Abiturfach zur Verfügung.

Raimund Kemper

Vor Viren können wir Sie nicht

schützen, aber vor ungebetenen Gästen

PLANUNG I KONZEPT I INSTALLATION.

FÜR EIN MODERNES ZUHAUSE!

Dieselstraße 6 • Rheda-Wiedenbrück

Traditionelles Dachhandwerk mit modernem Know-how in der

Technik zu verbinden ist typisch Daniel Blomberg.

So sorgen wir in Rheda-Wiedenbrück und Umgebung seit vielen

Jahren für schöne und sichere Dächer und für zufriedene Kunden.

Jetzt anrufen und beraten lassen!

Das sind unsere Leistungen:

Eindeckung, Sanierung von Steil- & Flachdächern

Schieferarbeiten aller Art

Energieberatung am Dach

Wärmedämmung

Fassadendämmung

Bauklempnerei

Tel.: 0 52 42 / 9 68 39 57

www.kroegerelektrotechnik.de

SICHERHEITSTECHNIK

Kornstraße 25 · 33378 Rheda-Wiedenbrück · Tel. 4049-794 · www.dachdecker-blomberg.com

Das Stadtgespräch

39


Inh. Björn Noethen

Mama und Papa sagen,

der Björn macht das schon.

Steildach

Flachdach

Bauklempnerei

Fassadenbau

Balkonsanierung

Innenausbau

Dachfenster

Holzbau

Altbausanierungen

Energieberatung

Sturmschadenreparatur

Siechenstraße 39b

33378 Rheda-Wiedenbrück

Fon 05242 9860665

Mobil 0170 1674397

kontakt@noethen-dachdecker.de

www.noethen-dachdecker.de

1 Der seit 10 Jahren auf Mallorca lebende Jörg Peter erfreut sich bei dem Besuch der

Mutter an den Alltagsmenschen.

Telefon: 964545

seit 1998

Telefon: 54822

T

Touristenattraktion

Wiedenbrücker Alltagsmenschen

Schön, dass sie uns wieder durch den Sommer begleiten

(Kem) Wegen Covid 19 musste die Ausstellung »Alltagsmenschen« seit

dem 30. März warten. Seit Mitte Mai bereichern die jetzt rund 90 lebensgroßen

Figuren der Bildhauerin Christel Lechner das Stadtbild von

Wiedenbrück nun an 27 markanten Standorten – und das bereits im fünfzehnten

Jahr. Die Stadt hatte die Erlaubnis einige Tage vorher gegeben,

berichtete die Projektkoordinatorin Ute Ehlert bei der Pressevorstellung.

Bis zum letzten Jahr zählte die alljährliche Sommer-Ausstellung noch 80

Alltagsmenschen. Doch eigens zum runden Ausstellungsgeburtstag hatten

Margot und Burckhard Kramer im vergangenen Herbst den Auftrag

für zwei neue Gruppen mit Alltagsmenschen gegeben. Die Inszenierungen

fertigte die Tochter der Künstlerin, Laura Lechner, an.

Neu

Eine Skulptur aus der von ihr geschaffenen neuen Strandläufergruppe

auf dem Landstreifen zwischen Ems und Emssee ist dabei der Mutter

wie aus dem Gesicht geschnitten. »Ich habe ihr keine Wahl gelassen«,

gestand ihre Tochter mit einem verschmitzten Lächeln bei der Pressevorstellung.

Die beiden Künstlerinnen waren zum Aufbau der Ausstellung

nach Wiedenbrück gereist. Das geblümte Kleid der Nachbildung besitze

sie wirklich, gestand Christel Lechner. Den Augenblick des Hochraffens

festgehalten, wirkt es fließend wie ein sommerlicher Stoff selbst in Beton.

Einer der ganz großen Dreh- und Angelpunkte der Ausstellung ist

ebenfalls die fröhliche Gesellschaft an der Langen Straße 14. Sie feiert

in leicht schwingenden Outfits ein Sommerfest. Die Tochter setzte mit

eben dieser Inszenierung mit einer speziellen Kreidetechnik eine mit

einem Schnappschuss festgehaltene Urlaubserinnerung der Mutter an

den Karneval auf La Palma künstlerisch um. Mit Mehl hätten sich die

Jecken bestreut, blickt die Bildhauerin zurück. Ganz in Weiß heben sich

40 Das Stadtgespräch


1 Ganz in Weiß: (V. l.) Die Projektkoordinatorin Ute Ehlert, die Künstlerinnen Christel und Laura Lechner, und Lars Effertz, Leiter des Aufbauteams, mit der neu kreierten feiernden

Sommergesellschaft.

die ausgelassen Feiernden nun von der eher bunt gekleideten übrigen

Familie der Alltagsmenschen ab und gehen einfach bärenstark mit dem

gleichfarbigen Fachwerkbau im Hintergrund eine absolut gelungene

Inszenierung ein.

Ebenfalls extra zum Jubiläum reiste das über zwei Meter große Paar

»Käthe und Kurt« mit ihren Dackeln an. Es grüßt die Passanten nun an

der Schanze vorübergehend an Stelle des Tanzpaares, das in diesem Jahr

die Besucher der Landesgartenschau in Kamp-Lindfort erfreut.

Wechselnde Standorte

Darüber hinaus geben mehrere neue Standorte eine gelungene Kulisse

für die Darstellungen vertrauter

Skulpturengruppen ab: So warten

auf der Mitfahrbank nach St.

Vit an der Langen Straße gleich

zwei Damen nach ihrem Einkaufsbummel

auf die nächste Fahrgelegenheit.

Ein paar Schritte weiter

wartet Herr Imig ungeduldig auf

Fräulein Müller, die sich nicht von

einem Blick in ein Schaufenster

mit Wohnaccessoires trennen

kann. Und gleich schräg gegenüber

wollen vor der Speisekammer

zwei Köche zu einem Kochduell

starten. Nicht zu vergessen die

beliebte Fotogruppe: Sie posiert

für die Hobbyfotografen in diesem

Jahr auf dem Klingelbrink. Die

Besucher dürfen einfach gespannt

sein, wo die beliebten Lechner-Figuren

jetzt überall auftauchen.

Das Stadtgespräch

Aufbau

Wie in den Vorjahren verließen die Alltagsmenschen nach der Abklärung

der neuen und alten Standorte sowie kleineren Aufhübschungen

das Winterquartier mit Unterstützung des achtköpfigen Aufbauteams

rund um Lars Effertz. Bereits um 6 Uhr am 18. Mai startete die bestens

eingespielte Mannschaft. Nach gut 12 Stunden standen alle Skulpturen

an den für sie angedachten Plätzen.

Das Faltblatt mit dem Standortplan all der gelungenen Inszenierungen

für die bis zum 20. September laufenden Ausstellung liegt in vielen

Geschäften, Restaurants und Hotels aus und kann im Internet unter

www.burckhard-kramer-stiftung heruntergeladen werden.

WIR HABEN

WIEDER GEÖFFNET!

Haus Wang

SEIT

18. JUNI

WIEDER FÜR

SIE DA!

Besuchen Sie unseren großen Biergarten!

Bielefelder Str. 148 · 33378 Rheda-Wiedenbrück

Telefon: 05242 / 90 82 28 · www.haus-wang.de

41


heldenhaft benommen und geschlagen haben. Wer meint, mit dem

Buch, das im

Bücherregal fast sechs Zentimeter einnimmt, die gesamte

Napoleon-Biographie geschafft zu haben, der irrt leider oder besser

gesagt zum Glück. Denn »Schlacht und Blut« ist nur der erste Band der

Napoleon-Saga. Der zweite Band »Ketten und Macht« ist soeben als

Heyne Taschenbuch erschienen. Die Erzählung der Geschichte setzt

da ein, wo der erste Band endete, nämlich 1795. Und auch beim zwei-

ten Band stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis, denn für 11,99 Euro

bekommt man sogar 825 Seiten. Den müssen Sie nicht sofort lesen,

ich warne ausdrücklich. Wer das dennoch tut, der wird sich mit den

nächsten beiden Bänden gedulden müssen, denn Band 3 erscheint

im September, Band 4 im März nächsten Jahres. Da schaffe ich jetzt

schon Platz im Regal!

Buchtis

Simon Scarrow

»Schlacht und Blut«

»Fang dieses Buch nur an, wenn du auch Zeit zum Lesen hast« – so der

Hinweis meines Freundes, der mich schon seit ewig kennt. Diesen Rat

habe ich eigentlich befolgt, mich dann aber dennoch mehrmals festgelesen

in dem 779 Seiten-starkem Wälzer. Dieser hervorragend übersetze

Roman des in Nigeria geborenen und in England aufgewachsenen Simon

Scarrow beschreibt mutiger Weise den Lebensweg Napoleons, der längst

bekannt ist und bestimmt Bände füllt. Als geschichtlich durchaus interessierter

Mensch dachte ich, dass ich schon ungefähr weiß, wie Napoleons

Biographie aussieht. Aber das dachte ich vor der Lektüre. Während

der Lektüre habe ich mich oftmals verwundert gefragt, ob dem Autor die

Phantasie nicht einen Streich gespielt hat. Aber heutzutage kann man

ja alles nach-googeln, was mir einige Aha-Erlebnisse bescherte, denn

Scarrow hat seine Hausaufgaben aber so etwas von gut gemacht! Dabei

hat er sich natürlich auch ein paar kleinere Freiheiten genommen und

etwa Begegnungen stattfinden lassen, die so hätten passieren können,

aber nicht notwendiger Weise auch so passiert sind. Es handelt sich

schließlich um einen historischen Roman.

Mutig ist der Autor auch insofern, als dass er auf den Kniff verzichtet

hat, den viele Schöpfer historischer Romane verwenden. Die

schaffen nämlich eine e fiktive Figur, die ganz nah am Geschehen ist,

also alles miterlebt, aber nicht in den Verlauf der Geschichte

eingreift. Bei Scarrow dagegen

geht es um Napoleon on selbst.

Daneben als zweite Figur gibt es

einen gewissen Arthur r Wellesley

aus Dublin. Erst nach und nach

ist mir aufgegangen, dass es sich

bei dem wenig erfolgversprechenden

ungefähr gleichaltrigen

jungen Mann um den späteren

Duke of Wellington handelt, den

großen Gegenspieler Napoleons.

Doch davon ist in diesem Roman

keine Rede, denn der behandelt

lediglich Kindheit, Jugend und

junges Erwachsenenalter nalter der

Helden, die sich keinesfalls esfalls stets

Noah Martin

»Raffael –

Das Lächeln der Madonna«

Ebenfalls ein

historischer Roman von beeindruckendem Ausmaß von 632

Seiten ist »Das Lächeln der Madonna« des studierten Kunstgeschichtlers

Noah Martin, erschienen bei Droemer. Der Titel deutet schon an,

dass es in diesem Buch nicht um Kriegshelden geht, die berühmt oder

berüchtigt oder beides sind, sondern um die schönen Künste, genauer

gesagt die Kunst der italienischen Renaissance. Und einer der Helden der

Malerei ist zweifellos der Meister Sanzio der Jüngere, den alle Welt nur

unter seinem Vornamen Raffael kennt. Doch auch die Kunst findet nie

und hat nie stattgefunden im luftleeren Raum. Anhand der Biographie

Raffaels taucht der Leser in eine Zeit ein, die mindestens genauso wie die

heutige Zeit durch politische Ränke, durch das Streben nach Ämtern und

Geld und Einfluss gekennzeichnet ist. Und obwohl es zu Beginn des 16.

Jahrhunderts natürlich kein Twitter oder Facebook gab, war die Gier der

Menschen, sich möglichst positiv nach außen darzustellen mindestens

genau so groß wie heute. Und zu den Menschen, die die Kunst für sich

arbeiten ließen, gehörten im Italien der Renaissance neben dem Adel

und den reichen Kaufleuten natürlich auch die Kirchenfürsten, allen

voran der Papst.

Raffael Sanzio gilt schon mit zwanzig Jahren als neuer Stern am

Himmel der Renaissance. Doch die unruhigen Zeiten in den italienischen

Stadtstaaten beeinflussen auch sein Dasein. Der Maler führt ein rastloses

Leben, lernt Michelangelo Buonarroti und Leonardo da Vinci kennen,

verliebt sich, als er noch mittellos ist, in die junge Bäckerin Margherita

Luti und ist ständig auf der Flucht vor den Mächtigen und muss sich

mit ihnen arrangieren. Als Papst Julius II. ihn nach Rom ruft, um seine

Gemächer neu zu gestalten, verstrickt Raffael sich immer tiefer in die

Machtkämpfe einer der blutigsten, spannendsten und faszinierendsten

Epochen der europäischen Geschichte.

Und auch bei diesem Roman lohnt es sich, nachzugoogeln. Nicht so

sehr, um die Fakten zu checken, die an einigen Stellen der Geschichte

angepasst wurden, vor allem was die Geschichte mit der schönen Bä-

ckerin angeht, wie der Autor freimütig zugibt. Vielmehr geht es darum,

dass das Internet neben all dem Blödsinn auch ein Archiv für die wirklich

wunderschöne Kunst der Renaissance ist. Ohne große Mühe kann man

sich heute die Bilder, um die es geht, in Farbe auf den Bildschirm holen,

wobei ich empfehlen würde, erst den Roman zu lesen und dann die

Bilder des mit 37 Jahren viel zu früh verstorbenen Genies anzuschauen,

die einem dann so viel mehr sagen. Wenn sich das jetzt so liest, als

sei Noah Martins Buch überwiegend lehrreich, so ist das nur die halbe

Wahrheit, heit, denn »Raffael« ist ausgesprochen spannend bis zum Schluss.

Erschienen ist der Roman passend zum 500. Todestag Raffaels bei Droe-

mer, Hardcover, 22 Euro.

42 Das Stadtgespräch


LASSEN SIE IHRE B EINE BAUMELN,

DEN R EST ÜBERNEHMEN WIR!

BEST CARWASH

BEST CARWASH

Herzebrocker Straße 33 + 36

Tel. 0 52 42 /40 80-17

www.bestcarwash-rheda-wiedenbrueck.de

Die reinste Freude

Das Stadtgespräch

43


Anzeige

Anne Enright

»Die Schauspielerin«

Ob es sich bei der Schauspiele-

rin, der Mutter der Ich-Erzähle-

rin, um eine tatsächliche Person

handelt und

wenn ja, um wen,

konnte ich nicht herausbekom-

men. Das ist aber auch egal,

denn die irische Schriftstellerin

Anne Enright weiß stets, wo-

von sie schreibt, auch wenn sie

vielleicht nicht über ein reales

Vorbild schreibt. Das ist auch

in

ihrem siebten Roman nicht

anders, der gerade erschienen

ist.

Ihre Spezialstrecke – das ist

wohl eher kein literarischer Begriff,

aber er trifft die Sache. Also ihre Spezialstrecke ist das komplizierte

Geflecht der menschlichen Beziehungen, speziell derjenigen in

der Familie.

Zum Inhalt: Norah blickt zurück auf das Leben ihrer Mutter, der

einst gefeierten Schauspielerin Katherine O’Dell, die es von den irischen

Dorfbühnen bis nach Hollywood geschafft hat. Doch mit zunehmendem

Alter verblasst Katherines Stern, sie betäubt sich mit

Alkohol und Tabletten, bis es eines Tages zu einem bizarren Skandal

kommt: Ohne Vorwarnung schießt sie einen Filmproduzenten in den

Fuß. Doch so richtig überrascht ist die Tochter nicht, denn jeder Augenblick

in Katherines Leben ist große Geste. Wer aber war diese

Frau, die alles für die Kunst gab, doch deren Beziehungen kalt waren

– und warum erzählte sie Norah nie, wer ihr Vater ist? Und wer ist

dann Norah, die für ihre Mutter Freundin, Krankenschwester und vor

allem der größte Fan sein musste? Norah begibt sich auf die Suche,

um all diese Fragen zu klären. Das könnte bei einer Autorin, die nicht

über das Format Enrights verfügt, ins Auge gehen, doch die Irin stellt

erneut unter Beweis, dass sie zu den ganz großen Erzählern unserer

Zeit gehört. Erschienen als Hardcover bei Penguin, 299 Seiten, 22 Euro.

Graeme Simsion

Das Rosie-Resultat

Nach dem Projekt Rosie und

dem Projekt Familienplanung

ist Don Tillman nun zurück,

mit der wohl größten Herausforderung

seines Lebens: sein

elfjähriger Sohn Hudson. Als

Dons Frau Rosie unverhofft ein

Jobangebot aus Melbourne bekommt,

ist Sohn Hudson wenig

begeistert. Er fühlt sich wohl in

New York und hat dort seine

Freunde und sein gewohntes

Umfeld, was soll er da in Australien?

Doch das Jobangebot ist

eine Riesenchance für Rosie, die Don

ihr nicht verbauen möchte und so zieht die gesamte Familie nach Down

Under. Kaum angekommen, beginnen auch schon die Probleme: Hudson

fühlt sich an seiner neuen Schule wie ein Außenseiter, denn er gilt dort

schnell als Besserwisser. Dabei will er eigentlich nur helfen. Don kennt sich

bestens damit aus, ein Außenseiter zu sein und beschließt seinem Sohn

unter die Arme zu greifen. Doch wer Don kennt, der ahnt, dass das nur im

Chaos enden kann… Aber Hudson ist durchaus clever genug, um selbst

nach Lösungen für seine Probleme zu suchen. Und so führt die Suche

nach dem Glück zu überraschenden und unerwarteten Resultaten. Nachdem

Graeme Simsion im Jahre 2013 mit dem Roman »Das Rosie-Projekt«

einen riesigen Erfolg gelandet hat, ist » Das Rosie-Resultat« nun bereits

die zweite Fortsetzung der Reihe. Wie schon bei den Vorgängern schafft

Simsion auch diesmal den perfekten Spagat zwischen urkomisch und tief

berührend. Es ist ein Vergnügen, die Gespräche zwischen Don und seinem

Sohn zu lesen, nicht nur einmal muss man dabei laut lachen. Gleichzeitig

ist man aber auch tief bewegt von der Tatsache, dass Hudson ein Außenseiter

ist und das gleiche durchmachen muss wie sein Vater früher.

Erschienen ist »Das Rosie-Resultat« als Hardcover im Krüger-Verlag, hat

384 Seiten und ist erhältlich in der Buchhandlung bücher-güth für 20 €.

GELDMACHER &

KOTTENSTEDE

GmbH

Lösung von

Dr. Hugos Kinderseite (S.48)

33378 Rheda-Wiedenbrück

Röntgenstraße 1

www.geko-online.de

BRUNNENBAU

WASSERAUFBEREITUNG

ERDWÄRMESONDEN

WASSERHALTUNG

VERBAUARBEITEN

PFAHLGRÜNDUNG

Telefon 0 52 42 / 40 06 02 • Fax 0 52 42 / 40 06 03

44 Das Stadtgespräch


Hör buch ti

Ferdinand von Schirach

»Kaffee und

Zigaretten«

Als ich den Titel »Kaffee und Zigaretten«

das erste Mal gelesen habe, dachte ich,

es sei eine neue Helmut Schmidt-Biographie

herausgekommen. Aber Helmut

Schmidt, der durchaus in dem Hörbuch

vorkommt, ist ja nun nicht der einzige, der auf

Koffein und Nikotin gestanden hat. Immerhin musste der Hamburger

das Verbot seiner geliebten Menthol-Zigaretten nicht mehr miterleben.

Ferdinand von Schirach erfreut sich dagegen meines Wissens

bester Gesundheit. Von Schirach, der zu den großen zeitgenössischen

deutschsprachigen Autoren zählt, bewegt sich in der Tradition von

Max Frisch, dessen Tagebücher weit mehr als eine Randnotiz seines

literarischen Schaffens sind. Auch Ferdinand von Schirach verwebt

autobiographische Erzählungen, paradoxe Aperçus, Betrachtungen

und Reflexionen zu einem erzählerischen Ganzen, in dem sich Privates

und Allgemeines auf faszinierende Weise berühren, verzahnen und

wechselseitig spiegeln. Es geht um prägende Erlebnisse des Erzählers,

um flüchtige Momente des Glücks, um Einsamkeit, um die Sehnsucht

nach Heimat, um Kunst und Gesellschaft ebenso wie um die großen

Lebensthemen Ferdinand von Schirachs, um merkwürdige Rechtsfälle

und Begebenheiten, um die Idee des Rechts und die Würde des Menschen.

Diese Vielschichtigkeit macht »Kaffee und Zigaretten« zum

persönlichsten Werk Ferdinand von Schirachs, der etwa auch seinen

Kampf mit den Dämonen der Vergangenheit schildert. Der Enkel von

Baldur von Schirach, der als Reichsgauleiter in Wien für die Deportation

der Juden verantwortlich war und das auch noch als einen »aktiven Beitrag

zur europäischen Kultur« gesehen hat, ist sich der geschichtlichen

Verantwortung sehr bewusst. Ferdinand von Schirach sagt dagegen

»wir müssen verstehen, wie wir wurden, wer wir sind. Und was wir

wieder verlieren könnten«. Das war nie wichtiger als jetzt.

Die New York Times nannte Ferdinand von Schirach einen außergewöhnlichen

Stilisten, der Independent verglich ihn mit Kafka und

Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei eine der markantesten Stimmen

der europäischen Literatur.

Die Sammlungen seiner Erzählungen

»Verbrechen und Schuld«

und die Romane »Der Fall Collini«

und »Tabu« wurden zu millionenfach

verkauften internationalen

Bestsellern. Sie erschienen in

mehr als vierzig Ländern. Sein

Theaterstück »Terror« zählt zu

den weltweit erfolgreichsten

Dramen unserer Zeit. Ferdinand

von Schirach wurde vielfach mit

Literaturpreisen ausgezeichnet.

Er lebt in Berlin.

Der Sprecher der Hörbuchversion

ist Lars Eidinger, den DIE

ZEIT den amtierenden Schauspielerkönig

von Berlin nennt. Eidin-

Hellingrottstraße 6

33378 Rheda-Wiedenbrück

Kinder buchti

Finde das Einhorn

Das magische Wimmelbuch von

Paul Moran ist definitiv nicht zu

Zeiten des Corona-Sicherheits-rheitsabstands

geschrieben worden.

Denn der Abstand spielt hier

überhaupt keine Rolle. Im Gegenteil,

man braucht schon gute

Augen, um im Gewimmel klar zu

kommen. Aber das kriegen die

Kids schon hin! Zumal, wenn es um ein Lieb-

lingsthema geht: Einhörner.

Bekanntlich lieben es Einhörner, sich zu verstecken! Aber in ihrer

gewohnten Umgebung kennen sie bereits alle geheimen Plätze. So

macht das keinen Spaß. Deshalb beschließen sie, den ruhigen Wald

zu verlassen und sich auf die Reise ihres Lebens zu begeben. Von einer

Filmpremiere mit jeder Menge Stars über ein wildes Safariabenteuer

und eine glitzernde Eislaufbahn bis hin zu einem tropischen Strand

– an diesen Orten haben die farbenfrohen Einhörner keine Schwierigkeiten,

sich richtig gut zu verstecken. Dieses zauberhafte und liebevoll

illustrierte Wimmelbuch ist eine echte Herausforderung für Groß und

Klein. Erschienen bei riva, Softcover, 48 Seiten, 6,99 Euro.

Tel. 0 52 42 - 1 82 03 00

Fax 0 52 42 - 1 82 03 01

Praxisöffnungszeiten:

Mo bis Do 7:30 bis 18:30 Uhr | Fr 7:30 bis 13:00 Uhr

Ärztliche Sprechzeiten nach Vereinbarung | Terminbuchung online möglich!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

ger überzeugte schon als Hamlet, Richard III

oder als Mackie Messer in der Dreigroschenoper.

Doch er glänzt auch bei dieser außergewöhnlichen

literarischen Form. Erschienen ist die Buchversion

bei Luchterhand (191 Seiten, 20 Euro), die

Hörbuchversion ist im hörverlag herausgebracht

worden, 215 Minuten Spielzeit, 19,99 Euro.

Erweiterung der hausärztlichen

Gemeinschaftspraxis Dres. med. Fleiter

Neu im Team: Dr. med. Olga Fleiter - Fachärztin für Innere Medizin, Geriatrie,

Palliativmedizin, Ernährungsmedizin | Hausärztliche Versorgung

Dr. med. Jörn Fleiter - Facharzt für Innere Medizin | Hausärztliche Versorgung

Facharzt für Innere Medizin & Kardiologie | privatärztlich

Dr. med. Susanne Nieling - Fachärztin für Allgemeinmedizin



Das Stadtgespräch

45


Schwedenrätsel

feinkörniges

Stärkemehl

Hafenstadt

in

Jemen

venezianisches

Ruderboot

Hanseschiff

Stoffmuster

Kapitalgesellschaft

(Abk.)

Nebenerzeugnis

der

Käserei

Buch-,

Werkausgabe

Zufluchtsort

(griech.)

der dort

großer,

kräftiger

Rasse-

Hund

schmal;

begrenzt

11 name

12

verschieden

zylindrisches

Maschinenteil

Klangwirkung;

Lehre v.

Schall

Göttin

der

Künste

44. Präsident

der USA

(Barack)

obere,

vordere

Seite des

Rumpfes

Stadt am

Thüringer

Wald

10

dt.

Tennisspieler:

... Becker

Druckbuchstabe

Heidekraut;

Frauen-

Einfall,

Gedanke

Prophet

kleines

Fischereifahrzeug

Stellvertreter

(Kzw.)

Organ

des

Harnsystems

Sichtvermerk

im Pass

Wildeber

König

5 8

bevor

in der

Tiefe

6

Fluss

zur

Rhone

Schutzwall

Brettspiel

Wasserstandsmesser

regulär,

normal

9

arabischer

Männername

Roman

von

Stephen

King

Begriff aus

der chin.

Philosophie

griechische

Vorsilbe:

lebens-

biblischer

Kfz-

Zeichen

Trier

Fischfett

2

US-

Filmstar

(Walter)

Lösungswort:

Sudoku

leicht

Teil

der Uhr

Täuschung,

Mogelei

französisch:

danke

Name d.

Storches

in der

4 Tierfabel

Huhn 7

eine

Zahl

sauber,

unbeschmutzt

nordische

Währungseinheit

germanischer

Wurfspieß

tschechische

Hauptstadt

aufgebrühtes

Heißgetränk

englisch:

eins

3

Zirkusarena

rückbez.

Fürwort

(1. Pers.

Plural)

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

mittel

Metallbolzen

afrikanisches

Wildpferd

Vogelweibchen,

unempfänglich,

gefeit

wirtschaftlicher

Aufschwung

englische

Schulstadt

Stadtteil

von

London

See in

Schottland

(Loch ...)

1

radioaktives

Schwermetall

Kfz-

Zeichen

Goslar

niederl.

Maler

(Vincent

van)

in der

gleichen

Weise

Unser Lösungswort vom letzten Mal: Frühling

Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede der

Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt.

46 Das Stadtgespräch


K

Kein Vorkaufsrecht bei

der Gaststätte Neuhaus

Wohnbebauung auf dem Saal

(Kem) Die Gaststätte Neuhaus müsse als Restaurationsbetrieb erhalten

bleiben, forderte Hermann Heller-Jordan (Bündnisgrüne) jüngst auf der

Ratssitzung. Er machte sich Sorgen, dass diese alteingesessene Institution

nach ihrem Verkauf keine gastronomische Zukunft mehr hat. Die derzeitige

Betreiberin Tanja Mathieu dreht am 31. August zum letzten Mal den

Schlüssel ihres Traditionshauses um. Auch Michael Pfläging (CDU) und

sein Fraktionskollege Uwe Henkenjohann teilen die Sorge um das Traditionshaus.

Im Gleichklang mit dem in einem Schreiben der Bürgerinitiative

Altstadt erhobenen Appell machen die Ratsvertreter deutlich, dass diese

Restauration zur Attraktivität des Doktorplatzes einfach dazugehört. Die

Bürgerinitiative sieht die Aufenthaltsqualität des gerade neu gestalteten

Platzes stark beeinträchtigt, »wenn dort nur noch eine Kneipe und ein

Restaurant betrieben werden«. Bürgermeister Theo Mettenborg zeigte

sich aufgeschlossen gegenüber den Überlegungen zur Zukunft des Hauses

Neuhaus. Er teilte mit, dass der neue Eigentümer sich eine gastronomische

Nutzung vorstellen könne, wenn es funktioniere. Zu der von den Ratsvertretern

und der Bürgerinitiative aufgeworfenen Frage des Vorkaufsrechts

für das bedeutende historische Haus deutete er an, dass es kein Vorkaufsrecht

nach dem Baugesetzbuch zu geben scheint. Pressesprecherin Lena

Henkenjohann bestätigte auf unsere Anfrage die Vermutung: »Die Bewertung

zeigt, dass die Stadt kein Vorkaufsrecht ausüben kann«.

1 Viele Menschen setzen sich für den Erhalt der Traditionswirtschaft »Neuhaus« ein.

Saal-Anbau

Den Saalanbau und die Kegelbahn der Gaststätte hatte ein Investor bereits

vor zwei Jahren erworben. Er plant dort die Errichtung eines Neubaus mit

Wohnungen und Arztpraxen im Erdgeschoss. Die Höhe des dreigeschossigen

Gebäudes fügt sich in das zur Berliner Straße und zum Doktorplatz

gelegene Häuser-Ensemble ein. Zudem nimmt es die Gebäudeflucht des

Bestandsbaus auf. Über den Parkplatz soll der Zugang zu dem Neubau

erfolgen. Der auf eine Sanierung und neue Nutzung wartende Speicher

an der Schloßstraße bleibt ebenfalls erhalten. Darüber berichtete Bürgermeister

Theo Mettenborg in einem Pressegespräch auf Nachfrage.

Das Stadtgespräch

47


Dr. Hugo empfiehlt

Für die kommenden Tage habe ich euch einige tolle Sachen zum Rätseln

und Selbst-Machen mitgebracht! Mit bunten glitzernen Farben

ist das Baden doch gleich viel lustiger! Ich zeige euch, wie ihr Glitzer-Knetseife

herstellen könnt. Schafft ihr es, die 6 Fehler im unteren

Bild zu finden und die Punkte zu verbinden? Euer Dr. Hugo

Du benötigst:

• Speisestärke

• Lebensmittelfarbe

• Glitzer

• Shampoo

• Tasse als Messeinheit

• Schale zum Mischen

• Löffel

Und so geht’s:

Schritt 1: Du brauchst eine Tasse

Speisestärke, die du in die Schale

gibst. Jetzt fügst du so viel Glitzer

dazu, wie es dir gefällt.

Schritt 2: Um ein bisschen Farbe ins

Spiel zu bringen, nimmst du dir die

Lebensmittelfarbe, tauchst den Löffelgriff

in die Farbe hinein und gibst

sie zu der Stärke und dem Glitzer dazu.

Schritt 3: Jetzt nimmst du dir dein

Shampoo, füllst die Tasse zu einem

Drittel damit auf und gibst es zu den

restlichen Zutaten dazu.

Schritt 4: Ab ans Mischen! Mit dem

Löffel entstehen nur Klumpen, daher

am besten gleich alles mit den Händen

vermengen.

Schritt 5: Endlich kannst du in die

Badewanne gehen und deine Glitzer-Knetseife

ausprobieren. Viel Spaß!

Lösung des Rätsels S. 44

48 Das Stadtgespräch


E

150 Jahre SPD in

Rheda-Wiedenbrück

Der Ortsverein holt die Feier nach

(Kem) »Gerne hätten wir mit unseren Mitbürgern gefeiert. Unsere Geburtstagsfeier

mussten wir aber leider ebenso wie die geplante Ausstellung

›200 Jahre Dr. Otto Lüning – 150 Jahre SPD in Rheda und Wiedenbrück‹

im Rathaus absagen. Beides werden wir nachholen, sobald

die ›Corona-Situation‹ eine verlässliche Planung für derartige Veranstaltungen

wieder zulässt«, heißt es in einer Presseerklärung der SPD

Rheda-Wiedenbrück.

Die hiesige SPD ist der älteste Ortsverein im Kreisgebiet und mit

einer der ältesten Ortsvereine in Deutschland abseits der großen Städte

und Bevölkerungszentren. Am 12. Juni 1870 trugen sich in Rheda 25 Mitglieder,

u. a. aus den Reihen der Zigarrenarbeiter, in die Liste des »Sozialdemokratischen

Arbeitervereins« ein. Das Organ der damaligen SDAP,

»Der Volksstaat«, berichtete darüber am 22. Juni 1870: »Heute hielt Herr

Heitbrinck aus Bielefeld hier eine Versammlung ab. Derselbe erklärte

die Prinzipien der sozialdemokratischen Partei, schilderte die Zustände

der heutigen Gesellschaft und forderte sämtliche Arbeiter auf, der Partei

beizutreten und mitzukämpfen zur Erringung der Menschenrechte für

das Proletariat. Häufiger Beifall wurde dem Redner zu Theil.«

Die Protokollbücher, Mitgliederlisten, Plakate und Fahnen aus der

Gründungszeit der Rhedaer Sozialdemokratie sind dem Terror im 3. Reich

zum Opfer gefallen. 1933 wurden diese Unterlagen auf dem Rhedaer

Rathausvorplatz durch örtliche NSDAP-Mitglieder verbrannt. Hiervon

berichtete August Eickholt, Vorsitzender der Rhedaer SPD ab August

1945, der noch einige der Gründungsmitglieder aus den Jahren nach

1870 persönlich gekannt hatte.

Der Mut derjenigen, die sich 1870 der SDAP anschlossen oder auch in

den folgenden Jahren bis 1933 zur SPD stießen, muss bewundert werden,

da ihre politische Arbeit von Anbeginn ständig von Repressalien begleitet

wurde. Vor allem die bismarckschen Sozialistengesetze von 1878 bis 1890

führten vielerorts zur sozialen und materiellen Entrechtung von Sozialdemokraten,

auch an ihren Arbeitsplätzen wurden Sozialdemokraten

vielerorts von Firmeninhabern und Grundbesitzern verfolgt.

Die Rhedaer Altstadt – Arbeit- und Wohnort vieler Zigarrenarbeiter –

war eine der Geburtsstätten der Rheda-Wiedenbrücker Sozialdemokratie.

1 Großer Wall 36 und 38 – Keimzellen der Sozialdemokratie in Rheda Archiv Sänger

Die Mitglieder und Zigarrenarbeiter Wilhelm Bergmann und Hermann

Kreutzkamp im Nachbarhaus wohnten und arbeiteten am Großen Wall

38 und 36. Das Kreutzkampsche Anwesen brannte 1898 durch Brandstiftung

nieder, als Nachfolgegebäude entstand der rote Klinkerbau. Fakt

am Rande: In diesem Haus lebte später auch Johanne Meyran, Mutter

des letzten Rhedaer Bürgermeisters Heinrich Heineke (SPD), welcher

in diesem Haus aufwuchs, und Großmutter des späteren langjährigen

Rhedaer SPD-Vorsitzenden Jochen Sänger.

Bei den Reichstagswahlen im Januar 1874 kandidierte mit August Bebel

einer der wichtigsten Sozialdemokraten der Jahre bis um 1900 im Wahlkreis

Bielefeld/Wiedenbrück.

Der SPD-Ortsverein: »Wir gedenken all jenen frühen Genossinnen

und Genossen, die sich in einer für sozialdemokratische Ideen schwierigen

Zeit zusammen fanden, um die Lebensumstände ihrer Mitmenschen

zu verbessern, um Gleichheit einzufordern und die zarte Pflanze der

Demokratie in Deutschland wachsen zu lassen. Ohne sie und ihre Nachfolger

hätte sich unser Land anders entwickelt, als wir es heute kennen«.

Weiteres zur 150-jährigen Geschichte der SPD in Rheda-Wiedenbrück

findet sich unter www.spd-rheda-wiedenbrueck.de/gruppen/die -

geschichte-der-spd-vor-ort/

Q

Quartiersmanager fürs

ISEK Rheda gefunden

Im Rahmen des städtebaulichen

Entwicklungskonzeptes (ISEK) für

den Stadtteil Rheda wurde jüngst

das Büro stegNRW in Zusammenarbeit

mit Stopfel Architekten

beauftragt. Bis 2023 werden Projektleiterin

Maria Papoutsoglou

(Stadtplanerin, Dipl-Ing), Frank

H. Stopfel (Projektmitarbeit,

Dipl-Ing, Architekt) und Anna

Schwengers (Dipl-Ing, stellv. Projektleiterin)

als Quartiersarchi-

tekten die Planung und Verwirklichung

der Stadtteilentwicklung

maßgeblich mitgestalten. Sie beziehen

ab August/September ein

Büro in der Rhedaer Innenstadt.

Die Quartiersmanager stärken

die Innenstadt, indem sie u.a.

die Bürgerinnen und Bürger, die

Immobilieninhaber, Gewerbetreibende,

Kulturschaffende motivieren,

sich aktiv in die Stadtentwicklung

einzubringen.

MIELE-KUNDENDIENST

ZUVERLÄSSIG

UND VOR ORT

Tel: 05242 – 90415

Das Stadtgespräch

49


Standesamtliche Nachrichten

Vom 16.05.2020 – 15.06.2020

Standesamtsbezirk Rheda-Wiedenbrück

Geburten:

Yvie Wenzel, Glatzer Straße 3

Eheschließungen:

Marina Nikl und Richard Lemke, Stromberger Straße 23; Daniela

Kriener und Thomas Kremmelbein, Wartenbergstraße 55; Vanessa

Lohmann und Jan Borgstädt, Am Stadtholz 9; Christin Lisa Gerda

Ellebracht und Patrick Marian Rino Vogel, Herzebrocker Straße 32a;

Tanja Kornhoff und Tatjana Rilana Paternostro, geb. Burgold, Bielefelder

Straße 52; Charline Monkenbusch und Philipp Leonard Peterburs,

Schafstallstraße 4; Anja Kühmann und Jörg Kemper, Kleestraße 32

Breite Straße 9

33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel 05242 902000

www.michels-bestattungshaus.de

Sterbefälle:

Franz-Gerhard Laufkötter, Hellweg 218; Bernhardine Maria Wellkemper,

geb. Stickeln, Wasserstraße 17; Ingeborg Heckel, geb. Sommer,

Drostenweg 15; Franziska Maria Seiler, geb. Vogt, Wartenbergstraße

40; Wolfgang Beermann, Frentruper Straße 16; Sigrid Elisabeth Heimeier,

geb. Schmidt, Am Neuen Werk; Konrad Wilhelm Füchtenkort,

Widukindstraße 8; Angela Max, geb. Kessler, Kernekampstraße 1; Jörg

Ohlbrock, Egerstraße 14; Edwin Missal, Parkstraße 1

Trauerfloristik

Jetzt auch online:

Aussuchen, bestellen, liefern lassen

Schalten Sie Familienanzeigen

wie zur Geburt, rundem

Geburtstag, Einschulung

und Co. im Stadtgespräch.

Rufen Sie uns an: 40810!

www.blumenhaus-wagner.de

50 Das Stadtgespräch


1 Klaus Dammann

E

Foto: Jan Düfelsiek

Entgeltoptimierung –

Steuerfreie Gehaltsextras

Teil 2

Nachdem wir Ihnen in der letzten Ausgabe bereits einige interessante

Gehaltsbestandteile vorgestellt haben, setzen wir unsere kleine Serie

ausgewählter steuerbegünstigter Gehaltsextras weiter fort.

Kindergartenzuschüsse: Stellt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer

einen Platz im Betriebskindergarten unentgeltlich zur Verfügung oder

zahlt er dem Arbeitnehmer Zuschüsse zu betriebsfremden Kindergärten,

sind diese Leistungen lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei, wenn

sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gezahlt werden.

Es können die vollständigen Kosten übernommen werden. Die Begünstigung

gilt nur für die Unterbringung und Betreuung in Kindergärten

und vergleichbaren Einrichtungen. Nicht begünstigt ist die Betreuung

im eigenen Haushalt. Ferner ist Voraussetzung für die Steuerbegünstigung,

dass die betreuten Kinder noch nicht schulpflichtig sind. Der

Arbeitnehmer muss dem Arbeitgeber die zweckentsprechende Verwendung

der Zuschüsse nachweisen. In Höhe der durch den Arbeitgeber

übernommenen Kosten kann der Arbeitnehmer diese Kosten nicht mehr

in seiner persönlichen Einkommensteuererklärung als Sonderausgaben

geltend machen.

Arbeitgeberdarlehen: Gewährt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer

ein zinsloses oder gegenüber üblichen Bankkonditionen zinsbegünstigtes

Darlehen, ist der Zinsvorteil bei Darlehen bis zu einer Darlehenssumme

in Höhe von EUR 2.600 lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei.

Übersteigt die noch nicht getilgte Darlehenssumme am Monatsende

den Betrag von EUR 2.600, gehören Zinsvorteile zum steuerpflichtigen

Arbeitslohn. Betragen die steuerpflichtigen Zinsvorteile monatlich nicht

mehr als EUR 44, können diese im Rahmen der Sachbezugsfreigrenze

steuerfrei bleiben, sofern diese Freigrenze nicht bereits durch andere

Sachbezüge ausgeschöpft ist. Darüber hinaus bestehen Möglichkeiten

der Pauschalversteuerung des Zinsvorteils durch den Arbeitgeber, so

dass der Arbeitnehmer den Vorteil nicht mit seinem persönlichen Steuersatz

versteuern muss.

Klaus Dammann

Der Autor ist Steuerberater und Fachberater für Internationales Steuerrecht in

der Kanzlei Wortmann & Partner & Co. KG · Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ·

Steuerberatungsgesellschaft, Rheda-Wiedenbrück

Ihr Dach ist

unsere Leidenschaft!



Unfallinstandsetzung (alle Marken)

PKW - Motorrad - Lackierungen

Industrie - Lackierungen

Nicht verzagen

Philipps fragen!

Neu im Angebot! Umbau Ihrer Außentreppe

in eine behindertengerechte Rampe.

Treppe kaputt? Wir kommen!

Auch neue Treppen!

Wissen & Erfahrung sichern Qualität

Ihr Meisterfachbetrieb

GmbH

Innen

& Außen

Auf der Schulenburg 34

33378 Rheda-Wiedenbrück

www.philipps-ihrtreppendoktor.de Tel.: 05242 48652

IMPRESSUM:

Verlag/Herausgeber:

M.E. Verlag GmbH & Co. KG, Michael Ebeling

Anschrift für Redaktion und Verlag:

Hauptstraße 21, 33378 Rheda-Wiedenbrück,

Tel. 05242 / 40810, Fax 05242 / 408150

info@meverlag.de · www.das-stadtgespraech.de

Mitarbeiter an dieser Ausgabe:

Birgit Ebeling, Eva Lange, Annika Ehlert

Thomas Beller, Sarina Schiller, Eileen Schmidt

Anzeigenleitung: Birgit Ebeling & Sarina Schiller

Titelbild: TierneyMJ shutterstock.com

Druck: Bonifatius GmbH, Karl-Schurz-Str. 26,

33100 Paderborn

Verteilung: durch Boten

Verbreitete Auflage: 22.500 an die Haushalte

in Rheda-Wiedenbrück (einschl. der Ortsteile),

kostenlos

Druckauflage: 22.750 Exemplare

Erscheinungsweise: monatlich

Es gilt die Preisliste 02/2017

Preise unverändert seit 07/2011

Das Stadtgespräch wird als Monatsmagazin mit großer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bearbeitet. Eine Gewähr für Richtigkeit

und Vollständigkeit wird nicht übernommen. Jegliche Ansprüche müssen abgelehnt werden. Namentlich gekennzeichnete

Artikel stimmen nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers überein. Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

Fotos und Druckvorlagen wird keine Haftung übernommen. Die Veröffentlichung und Kürzung derselben behalten wir uns

vor. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Dies gilt

insbesondere für Anzeigen.

Für eventuelle Schäden durch fehlerhafte oder nicht geschaltete Anzeigen oder Beilagen wird Haftung nur bis zur Höhe

des entsprechenden Anzeigen- bzw. Beilagenpreises übernommen. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf

ohne schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt oder verbreitet werden. Unter dieses Verbot fällt insbesondere die

gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf CD-Rom.

Das Stadtgespräch

Anzeige

51


nicht so recht eine Feierlaune aufkommen.

Einen Toten gut unter die Erde zu bringen,

ist schon unter Normalbedingungen eine

große Herausforderung. Die derzeitigen, im

kleinen Kreis durchzuführenden Trauergottesdienste

vor der Kapelle unter freiem Himmel

– mit Sicherheitsabstand zwischen den

Trauergästen, ohne Kondolenz und tröstende

Umarmung – erfordern darüber hinaus von

den Geistlichen und betroffenen Angehörigen

eine ganz spezielle Art von Empathie, berichtet

Pfarrer Rainer Moritz.

1 Pfarrer Rainer Moritz bei einem SofaGottesDienst Foto: Holger Preuß

K

Kirche vom Sofa

Abstand mit Herz

(Kem) Mancher Anrufer bat Pfarrer Rainer Moritz

um Hilfe, als diese nach dem Schließen der Gütersloher

Tafel wegen der Covid-19-Krise nicht

mehr weiterwussten. Der Geistliche half mit

gutem Rat weiter. Mit Herz überwand er die

plötzlich durch die Pandemie notwendig gewordenen

Abstände zwischen den Menschen:

telefonisch, per Brief oder E-Mail. Er nahm

Kontakt auf mit Alleinstehenden, damit sie

nicht vereinsamen, gab den Kranken und Hinterbliebenen

Kraft, stärkte ihren Glauben. Er

steht nicht allein: Das gesamte Pfarrteam der

Evangelischen Versöhnungskirchengemeinde

ist den Gläubigen auf verschiedenen und oftmals

neuen, digitalen Wegen nah.

Spiritualität

Die kostbare Kraft des christlichen Glaubens

vermittelt Pfarrer Rainer Moritz medial ebenfalls

mit den Einladungen zur Meditation

und Spiritualität. Zu den Angeboten zählen

E-Mail-Briefe für eine Zeit der Stille, der Online-Meditationskurs

»Weil es mir gut tut«

und ein virtueller Impuls der Projekt-Kirche

Hannover »Kirche der Stille«. Ab dem 22. Juli,

15–16.30 Uhr, lädt der Pfarrer im Seniorenpark

»CarpeDiem« in Rheda ebenfalls wieder analog

zu allem ein, was der Seele gut tut: Mit

Geschichten und Gedichten, Liedern und Musik,

Nachdenklichem und Humorvollem, bei

Kaffee und Kuchen. Die Reihe wird monatlich

abwechselnd im Seniorenpark und dem »Haus

am Fichtenbusch« fortgesetzt, wenn bis dahin

solche Veranstaltungen gestattet sind und die

Tagespflege wieder geöffnet ist. Pfarrer Rainer

Moritz freut sich, wenn er wieder zu den weiteren

Prasenz-Angeboten »Wege der Spiritualität«

einladen kann.

Kirche vom Sofa und Maurice TV

In den Wochen der Kontaktsperren und Veranstaltungs-Verbote

haben das Pfarrteam

und Ehrenamtliche der Versöhnungskirchengemeinde

ganz neue Akzente mit den Online-Angeboten

»SofaGottesDienst«, dem Kinderprogramm

»Maurice TV« und dem Podcast

»Glaube aufs Ohr« gesetzt. Die Gemeinde gibt

damit via Internet von Herzen kommende Zeichen

der Verbundenheit und der Ermutigung.

Mehrere tausend Zugriffe sprechen für die

positive Aufnahme. Auch mit den seit kurzem

über YouTube verbreiteten Gottesdiensten erreicht

die Gemeinde mehr Teilnehmer als mit

den Präsenz-Angeboten. Die Gemeinde knüpft

an dieser Erfahrung an: Sie ergänzt die seit Anfang

Mai wieder zulässigen öffentlichen Gottesdienste

in den Kirchen weiterhin durch die

neuen medialen Angebote.

Persönliche Anlässe

Viele Paare haben ihre kirchlichen Trauungen in

den Herbst oder um ein ganzes Jahr verschoben.

Eine spürbare Rückhaltung ist gleichfalls bei den

Taufen zu spüren, erfuhren wir von Pfarrer Rainer

Moritz. Beispielsweise sind im Juni von ursprünglich

sechs angemeldeten Taufen nur zwei

übriggeblieben. Abstandsgebot, Kontaktbegrenzungen

und Mund-Nasen-Bedeckung lassen

Gemeindejubiläum

In wenigen Monaten, genau am 4. Oktober,

kann Pfarrer Rainer Moritz auf sein 25-jähriges

Gemeindejubiläum blicken, nachdem er

sein silbernes Ordinationsjubiläum gerade

noch vor dem Beginn der Covid-19-Pandemie

mit der Gemeinde feiern konnte. Die Feier ist

für den Jubiläumstag geplant, aber aufgrund

der Corona-Lage ist es noch unsicher, ob sie

stattfinden kann. Das Pfarrteam der Gemeinde

und Mitglieder des Presbyteriums stellten in

dem von ihnen gemeinsam gestalteten Gottesdienst

heraus, dass Pfarrer Rainer Moritz am

liebsten dort sei, wo das Herz der Gemeinde

schlage, in der Kirche und ebenso im Umgang

miteinander. »Wir sind stolz und froh, dass Du

unser Pfarrer bist. Alle, die dich kennen, schätzen

Dein stets offenes Ohr, Deine Kompetenz

und Deine Wärme«, so der allgemeine Tenor.

Der Jubilar verkörpert die Erkenntnis, dass

glauben zu können, die Lebensqualität verbessert.

Im kommunikativen Austausch steht er

den Menschen zur Seite, die auf der Suche sind.

Die Kommunikation des Herzens und Glaubens

kenne glücklicherweise keine Abstandsregeln,

blickt er auf die aktuelle Zeit, die gerade den

Abstand so sehr braucht. Dabei bringt er seine

musikalische und meditative Seele zum Segen

der Gläubigen mit ein. Daran hat sich in den

vergangenen 25 Jahren nichts verändert. Ein

halbes Jahr nach der Ordination, genau am 8.

Oktober 1995, trat er seine pastorale Tätigkeit

damals noch in der »Evangelischen Kirchengemeinde

Rheda« an.

Mit ihm feierte Pfarrer Ralf Fischer das Ordinationsjubiläum.

Er war achteinhalb Jahre lang

bis 2010 in Rheda als Pfarrer tätig. Seit 10 Jahren

arbeitet er am Pädagogischen Institut der

Evangelischen Kirche von Westfalen in Villigst.

Da er noch in Rheda wohnhaft ist, engagiert

er sich weiterhin ehrenamtlich in der Versöhnungs-Kirchengemeinde.

Weitere Infos und die digitalen Angebote

auf der Homepage der Versöhnungs-Kirchengemeinde:

www.angekreuzt.de

52 Das Stadtgespräch


K

Kreditzusage in

wenigen Minuten

Beste Chancen auf die Wunschimmobilie

Bielefeld-Gütersloh. Endlich ist die Traumimmobilie gefunden. Aber es

gibt noch eine Reihe weiterer Interessenten. Außerdem erwartet der

Verkäufer oder Makler im Vorfeld der Besichtigung eine positive Finanzierungsprüfung.

Mit dem neuen Finanzierungs-Zertifikat der Volksbank

Bielefeld-Gütersloh wird zwar die Anzahl der weiteren Bewerber nicht

geringer, aber die Chancen steigen, dass die Wunschimmobilie auch

bald das neue Zuhause wird.

Das Finanzierungs-Zertifikat bestätigt dem Interessenten nach einer

erfolgreichen Vorprüfung, dass eine Baufinanzierung für die Immobilie

möglich ist. So hat der Makler direkt die Gewissheit, dass dem Immobilienkauf

nichts im Wege steht.

»Diesen kostenlosen Online-Service bieten wir als erstes Kreditinstitut

in der Region an«, so Ulrich Scheppan, Vorstandsmitglied der Volksbank

Bielefeld-Gütersloh. »Das Baufinanzierungsgeschäft gehört zu unseren

besonderen Stärken – wir sind selbst sehr aktiv am Markt tätig und

darum ganz nah an den Kundenbedürfnissen. Daraus hat sich dieses

besondere Angebot entwickelt. Wir bauen unsere digitalen Services konsequent

aus und diese stehen Internetbanken in nichts nach«.

1 Ulrich Scheppan, Vorstandsmitglied der Volksbank Bielefeld-Gütersloh Foto: Katrin Biller

Axel Kirschberger, Bereichsleiter »Rund um die Immobilie« bei der Volksbank,

weiß aus Erfahrung: »Die starke Nachfrage nach Immobilien hat

zu einem Wettbewerb unter den Interessenten geführt. Wer beim Makler

mit unserem Finanzierungs-Zertifikat sofort seine Kreditwürdigkeit

belegen kann, ist hier klar im Vorteil!«

Denn in nur drei Schritten wird das Finanzierungs-Zertifikat einfach

online auf der Volksbank-Webseite beantragt.

• Erfassung aller Daten (Einkommen/Vermögen/Kaufpreis)

• Berechnung und Bewertung durch die Volksbank

• vorläufige Kreditzusage als PDF-Dokument

So lässt sich bereits nach wenigen Minuten das Zertifikat ausdrucken

oder direkt per Mail an den Makler oder Verkäufer weiterleiten. Und das

ganz ohne Kosten.

»Besonders in der aktuellen Situation ist es gut, dass unsere Kunden

ohne Bankbesuch einfach und schnell online an ihr Finanzierungs-Zertifikat

gelangen«, freut sich Kirschberger. Der langjährige Baufinanzierungsexperte

kennt die Wünsche von Immobilieninteressenten ganz genau.

»Wir wollen unkompliziert unterstützen – deshalb ist das Zertifikat

eine Bestätigung und vorläufige Zusage von uns, eine mögliche Baufinanzierung

zu begleiten. Es ist aber kein verbindlicher Darlehnsvertrag.«

1 Axel Kirschberger, Volksbank-Bereichsleiter »Rund um die Immobilie«

Transparenz ist der Volksbank wichtig. Daher stellt das Finanzierungs-Zertifikat

keine Verpflichtung für den Antragsteller oder die Bank

dar, einen Baufinanzierungsvertrag abzuschließen. Auch die eingegebenen

Daten werden nach sechs Wochen automatisch gelöscht. »Wir sind

stolz, dass die meisten Kunden unsere Hilfestellung mit einer positiven

Bonitätsbestätigung sehr schätzen und anschließend auch die Volksbank

als Partner für die Immobilienfinanzierung wählen. Man kennt

sich und vertraut sich«, berichtet Kirschberger.

Auch wer noch nicht konkret eine Immobile im Blick hat, kann das Online-Tool

nutzen, um seine finanziellen Möglichkeiten zu überprüfen.

Alle Informationen mit dem direkten Weg zum Finanzierungs-Zertifikat

unter www.volksbank-bi-gt.de/wohntraum

Das Stadtgespräch

Anzeige

53


1 Abstand halten und Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht Foto: Mario Wille

S

Schülerboom an der

Gesamtschule

Schulausschuss erfreut über Trendwende

(Kem) Mussten die Mitglieder im Schulausschuss des Rates im letzten

Schuljahr noch enttäuscht einen Einbruch der Anmeldungen an

der Städtischen Gesamtschule zur Kenntnis nehmen, durften diese

sich heuer über eine starke Wende zum Guten freuen: Die beiden Gesamtschul-Standorte

in Rheda und Wiedenbrück registrierten für das

kommende Schuljahr einen Anmelde-Zuwachs von insgesamt mehr

als 40 % – in absoluten Zahlen von 130 auf 184. Der christdemokratische

Schulsprecher Michael Pfläging verband mit dieser Nachricht die

Hoffnung, dass sich diese Situation stabilisiert. Auch der bündnisgrüne

Schulausschussvorsitzende Volker Brüggenjürgen äußerte sich froh über

diese deutliche Trendwende. Dominik Heikel, kommissarischer Leiter der

Gesamtschule nutzte den Tagesordnungspunkt zu einem Dank an alle,

die an diesem Ergebnis mitgewirkt haben.

Profil

Offensichtlich ist es der Schule in den sechs Jahren ihres Bestehens

gelungen ein Profil zu entwickeln, das allgemeine Anerkennung findet.

Sie zeichnet sich durch ihre Heterogenität aus, nimmt alle Schülerinnen

und Schüler auf und führt sie zu einem erfolgreichen Bildungsabschluss.

Auf dem Weg dahin liegt ihr Augenmerk auf der individuellen Förderung

der Stärken. Eine Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften in den Jahrgangsstufen

7–10 knüpfen an die Profile der Erprobungsstufe an und vertiefen

die dort vermittelten Basiskompetenzen.

Derzeit besuchen rund 800 Schüler den Standort Rheda und 500 den

Standort Wiedenbrück. Die Räume sind digital identisch und vorbildlich

ausgestattet mit White Boards, Beamer und Dokumentenkamera.

Hauptlebensader am Standort Rheda ist die Schulstraße mit Rückzugsorten

für die Schüler. Die Bibliothek besteht aus kleinen Lesehäusern. In

5 Die Schülerinnen und Schüler vom

Institut Pedralbes aus Barcelona und der

Gesamtschule verstanden sich

auf Anhieb.

54 Das Stadtgespräch


der Mensa an der Fürst-Bentheim-Straße finden zum Essen 500 Mädchen

und Jungen Platz, bei Veranstaltungen 600 Schülerinnen und Schüler. 87

Jugendliche wechselten in diesem Schuljahr in die Oberstufe, über 100

werden es im kommenden Schuljahr sein. Insgesamt 119 Lehrer bilden

das wachsende Kollegium. Sie treffen sich im Begegnungsraum, der so

genannten »Lehrer-Lounge«.

Die ersten Tage nach dem Lockdown

Vom Start weg in den neuen Schulalltag nach dem Lockdown funktioniert

der Schulbetrieb überaus gut. Die Schülerinnen und Schüler

verhalten sich absolut vorbildlich. Johanna Kern, eine der Gesamtschullehrerinnen,

erfuhr bei einer Befragung der 10. Klasse, dass sie sich über

die Rückkehr von ein bisschen Normalität freuen. Klar, man müsse auf

die Hygieneregeln achten, könne sich jetzt nicht umarmen, müsse etwas

voneinander weg sitzen oder stehen, einfach den Mindestabstand

halten. Aber man habe jetzt mehr Kontakt mit den Freunden, könne

mit den Lehrern wieder persönlich über die Aufgaben reden und sei

überhaupt organisierter, als wenn man alleine zuhause sitze und arbeite.

Allgemein fand man den Kontakt zu den Lehrerinnen und Lehrern im

»Home-Schooling« sehr gut. Klar, die einen waren mehr für die Schülerinnen

und Schüler da als die anderen. Alle Lehrkräfte hätten sich Zeit

genommen über IServ Aufgaben zur Verfügung zu stellen und jedem

Schüler und jeder Schülerin entsprechend die Aufgaben geschickt und

auch geantwortet.

Gewohnter Schulalltag

Dieser scheint gefühlt eine Ewigkeit zurückzuliegen. Und wann er zurückkehrt,

ist noch ungewiss. Aber in der Erinnerung ist er lebendig.

So beispielsweise gerade die emotionalen Highlights, wozu u. a. der

Besuch beim Liceo Darwin im italienischen Rivoli gehört. Alle italienischen

Austauschteilnehmer waren schnell eng miteinander befreundet,

so dass die Gäste von der Gesamtschule schnell dazu gehörten und

neue Freundschaften mit ihnen schließen konnten. Nach der Rückreise

postete ein italienischer Mitschüler mehrere Gruppenfotos mit den Bildzeilen:

»Danke für die fantastische Woche. Ihr fehlt uns wie verrückt«.

Noch in den Sternen steht Covid-19-bedingt der geplante Gegenbesuch

bei der neuen Partnerschule in Spanien, dem »Institut Pedralbes«

in Barcelona. Dominik Heikel und die Koordinatorin für internationale

Kontakte an der Gesamtschule, Nicole Wasner, freuten sich, dass beim

Besuch der spanischen Gäste in Rheda-Wiedenbrück die Verständigung

auf Anhieb klappte. »Es wäre so schade, wenn der Gegenbesuch in Barcelona

nicht klappen würde«, so eine teilnehmende Schülerin.

Bei den Profilmitmachtagen Anfang des Jahres erhielten die Viertklässler

aus Rheda-Wiedenbrück einen Einblick in das pädagogische Angebot

für die 5. und 6. Jahrgänge, beispielsweise MINT, Sport & Ernährung,

Musik & Band. Die Grundschüler entwarfen und erarbeiteten u. a. Schlüsselanhänger

aus Holz, probierten neue Trendsportarten aus, gründeten

eine kleine Band und musizierten gemeinsam mit den Lehrpersonen.

An Fahrt aufgenommen hat das Projekt »Schulbibliothek«: Gerade

in Zeiten der Digitalisierung ist das Lesen eine Basiskompetenz, über

die alle verfügen müssen, so der kommissarische Schulleiter Dominik

Heikel. An beiden Standorten wurden unter Leitung der zuständigen

Lehrkräfte, Maria Hofemeister (Wiedenbrück) und Michael May (Rheda),

»Bücherei-AGs« eingerichtet. Dank einer großzügigen Spende der

Kreissparkassen-Stiftung konnte ein Hard- und Softwaresystem für die

Katalogisierung der Bücher sowie für das Ausleihsystem angeschafft

und der Medienbestand aufgestockt werden. Weitere Informationen

unter www.gesamtschule-rh-wd.de.

Das Stadtgespräch

1 Die Wenneberschule freut sich über den Zuspruch der Eltern und Kinder. Das Foto

entstand nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid.

T

»Totgesagte leben länger«

Wenneberschule freut sich über mehr Lernanfänger

Der Schulausschuss beim Rat von Rheda-Wiedenbrück erfuhr beim Bericht

des städtischen Schulamts über die Bildung von Eingangsklassen

für die Lernanfänger 2020/21, dass gegenüber den 27 Anmeldungen

für das laufende Schuljahr nunmehr 36 i-Dötze die Schulstühle in der

Wenneberschule drücken werden. Die Anzahl reicht für die Bildung von

zwei 18er Klassen. Damit bleibt nur noch der zweite Jahrgang einzügig.

Die Leiterin des Grundschulverbundes Andreas Wenneber, Erika Langer,

sagte uns: »Wir sind ganz stolz, dass sich das so gut entwickelt hat«.

Auch die Andreasschule kann einen Zugang verbuchen. Sie startet

nach den Sommerferien mit zwei 27er Klassen in das erste Schuljahr.

Für das seinerzeitige Leitungsteam der Bürgerinitiative zum Erhalt

der Wenneberschule, Christian Schmelz und Hartmut Henke, ist die

steigende Zahl der Anmeldungen der schönste Lohn für das »große

Stück Arbeit«, das sie gemeinsam mit einer großen Zahl von Unterstützern

im Zusammenhang mit der Organisation des sehr erfolgreichen

Bürgerbegehrens und des anschließenden Bürgerentscheids für den

Erhalt der Wenneberschule »bis an die Grenze der Belastbarkeit« auf

sich genommen hatten. 82,2 % (13.711 Stimmberechtigte) stimmten

gegen das von einer Ratsmehrheit und der Stadtverwaltung. Sie beschlossen

das Ende der Schule.

Und natürlich ist die erhöhte Zahl der neuen »Wenneberen« zugleich

eine Anerkennung der pädagogischen und integrativen Arbeit

der Lehrkräfte sowie der Offenen Ganztagsschule.

Nicht zuletzt aber ist die steigende Zahl der Anmeldungen aber

auch eine Genugtuung: Der Schulausschussvorsitzende Volker Brüggenjürgen

gab nach der Auszählung des Bürgerentscheids skeptisch

zu bedenken, dass man nun gucken müsse, wie lange das mit Blick

auf die Schülerzahlen funktioniere.

Die nun vorliegenden Anmeldezahlen sprechen für sich. Sie zeigen,

dass die Wenneberschule sich einer deutlichen Akzeptanz bei den Eltern

und Kindern erfreuen kann. Es funktioniert.

Raimund Kemper

55


P

Praxiserweiterung

hausärztliche Gemeinschaftspraxis Dres. med. Fleiter in Rheda-Wiedenbrück

Ab dem 1.7.2020 stehen in der Hausarztpraxis

von Dr. med. Jörn Fleiter an der Hellingrottstraße

6 in Rheda-Wiedenbrück einige Veränderungen

an. Ab diesem Zeitpunkt kommt

seine Ehefrau, Frau Dr. med. Olga Fleiter, als

Verstärkung mit in die Praxis. Die 43-jährige

Fachärztin für Innere Medizin nimmt ebenfalls

an der hausärztlichen Versorgung teil.

Nach ihrer Ausbildung am Städtischen

Klinikum Gütersloh und dem Elisabeth-Hospital

Gütersloh erwarb sie die Zusatzbezeich-

1 Dr. med. Olga Fleiter 1 Dr. Fleiter

1 Dr. Nieling

nungen Ernährungsmedizin und Palliativmedizin.

Dieses beinhaltet die Behandlung von

Patienten mit weit fortgeschrittenen und

nicht heilbaren Erkrankungen zur Verbesserung

der Lebensqualität.

Ihr Spezialgebiet ist die Altersmedizin

(Geriatrie), welche sie am Klinikum Osnabrück

am Standort Georgsmarienhütte

erlernte. Auf diesem Gebiet baute sie anschließend

Fachabteilungen im Franziskus-Hospital

Bielefeld und zuletzt am Vinzenz-Hospital

in Wiedenbrück in leitender

Funktion auf.

Die neue Gemeinschaftspraxis bietet so

in Zusammenarbeit mit der vorherigen Praxisinhaberin

Frau Dr. Nieling ihren Patienten

nun ein noch umfassenderes medizinisches

Spektrum an.

Um eine zeitgemäße Versorgung zu gewährleisten,

wurden die Praxisöffnungszeiten

auch erweitert von Montag bis Donnerstag

7.30–18.30 und Freitag von 7.30 Uhr bis

13.00 Uhr. Einem dort sehr modernen Praxismanagement

folgend finden die ärztlichen

Sprechzeiten nach Termin statt. Es bestehen

die Möglichkeiten einer Online Terminbuchung

unter www.praxis-fleiter.de und auch

einer Videosprechstunde. Ebenfalls verfügt

die Praxis über eine Patienten-App, mit der

Rezeptbestellungen und ein Chat-Kontakt

mit der Praxis möglich sind und den Patienten

so viele praktische Vorteile bieten.

Das Ehepaar Fleiter kümmert sich neben

den beruflichen Herausforderungen in

der neuen Gemeinschaftspraxis um ihren

vierjährigen Sohn und ist auch vor wenigen

Monaten nach Rheda-Wiedenbrück gezogen,

um auch »näher dran« zu sein.

Herr Dr. Fleiter: »Das gesamte Praxisteam

freut sich jetzt schon auf Ihren Besuch und

steht sehr gerne neuen Patienten zur Verfügung.

Wir bedanken uns jetzt schon für

das in uns gesetzte Vertrauen und tun alles,

damit Sie gesund werden«.

V

Vier Projekte in Rheda-Wiedenbrück gefördert

Bildungsprojekt »von klein auf« im VGW-Gebiet

Die GELSENWASSER-Stiftung gGmbH fördert

mit dem Bildungs-Projekt »von klein auf«

Kindergärten und Schulen. Mit der Frühjahrs-Jurysitzung

ist »von klein auf« in das

neunte Jahr gestartet. »Neben den bisherigen

Schwerpunkten ›Übergänge erleichtern‹ und

›Sprachförderung‹ wird der neue Schwerpunkt

›Umweltbildung‹ gut von den Antragsstellern

angenommen«, so Felix Wirtz, Geschäftsführer

der Stiftung. »Zur Umweltbildung zählen

z. B. bienenfreundliche Gärten, Insektenhotels

oder auch Trinkwasserzapfstellen in den Einrichtungen

für die Kinder und Jugendlichen«.

In Rheda-Wiedenbrück werden vier Projekte

unterstützt: 2000,– € erhält die Johannisschule

mit »Das kleine WIR – das kleine WIR

in der Schule – Kooperationsmöglichkeiten

zwischen Kita und Schule im gleichen Haus«.

1.858,– € sind für die Brüder-Grimm-Schule

für das Projekt »Mathematik und Nachhaltigkeit

– Was Zahlen über unsere Umwelt und

Klimabilanz verraten« vorgesehen. Das DRK

Familienzentrum Budenzauber ist mit »Lebhafte

Bewegung im Kindergartenflur« und

1.200,– € dabei. Und last but not least wird

das Projekt »Das kleine WIR – das kleine WIR

in der Schule – Kooperationsmöglichkeiten

zwischen Kita und Schule im gleichen Haus«

der Ev. Kindertageseinrichtung Bunte Welt mit

2.000,– € gefördert.

Die nächste Jurysitzung findet am 19. August

2020 statt, Anträge dafür müssen bis

zum 3. Juli 2020 online eingereicht werden.

Aktuell hat die Jury für 157 Projekte

die Finanzierung mit insgesamt 238.443,–

€ bewilligt. Alle Projekte sind unter

www.vonkleinaufbildung.de im Detail aufgeführt.

Insgesamt erhielten Schulen und Kindergärten

in der Region über das Bildungsprojekt

bereits Förderungen von über 2,7

Mio. €, 2.791 Aktionen bewähren sich schon

in der Praxis.

56

Anzeigen

Das Stadtgespräch


3 (V.l.) Über den Betrag aus der Stiftung der Kreissparkasse

Wiedenbrück freuen sich von der Caritas Konferenz-Ost

Emmy Sander, Thea Ahn und Lydia Großmann.

C

Unterstützung für

Caritas Konferenz

Stiftung der Kreissparkasse

Wiedenbrück

Der Caritasverband hat aufgrund der Corona-Pandemie

die Haussammlung komplett

ausgesetzt. Diese Maßnahme zum Schutz der

Caritashelferinnen bedeutet, dass die Caritaskonferenzen

in Wiedenbrück auf einen erheblichen

finanziellen Beitrag zu ihrer Arbeit

verzichten müssen. »Diese Gelder dienen vor

allem der Unterstützung sozial schwächerer

Familien und werden insbesondere für deren

Kinder dringend benötigt«, berichtet Emmy

Sander, Vorsitzende der Caritas Konferenz

Ost. Hier hat die Stiftung der Kreissparkasse

Wiedenbrück mit ihrem Corona-Hilfsfonds

schnell und unbürokratisch mit 2000 Euro

geholfen. »Diese Gelder ermöglichen es der

Caritas Konferenz Ost in Wiedenbrück auch

weiterhin, den Menschen in unserer Stadt finanzielle

Hilfe zukommen zu lassen, die es

dringend benötigen«, so Emmy Sander. Genau

das war das Anliegen der Stiftung. »Wir

möchten Vereine, Einrichtungen und Organisationen,

die sich im besonderen Maße für

das Gemeinwohl einsetzen, jedoch nicht von

staatlichen Unterstützungen oder Sofortmaßnahmen

profitieren, in der heimischen Region

fördern«, macht Werner Twent, Vorstandsvorsitzender

der Kreissparkasse Wiedenbrück auf

den Hilfsfonds aufmerksam.

www.kskwd.de/stiftung

B

Besichtigungen in der Corona-Pandemie

SKW Haus & Grund Immobilien

1 Immobilienberaterin

Manuela Dreier

Die Corona-Pandemie stellt uns täglich vor neue Herausforderungen.

Viele Prozesse müssen neu aufgestellt

werden. Dies betrifft auch die Besichtigungen

von Immobilien. Denn der Immobilienmarkt boomt

ungebrochen. Was Brexit und Bestellerprinzip bisher

nicht verändert haben, schafft auch die Corona-Pandemie

nicht. Ob selbst genutzt oder zur Kapitalanlage,

die Nachfrage nach Immobilien nimmt weiter

zu. Mit einer Trendumkehr am Immobilienmarkt ist

nicht zu rechnen.

Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, hat auch

die SKW Haus & Grund ihre Beratungsprozesse den

veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Dabei

steht die Gesundheit ihrer Kunden und Mitarbeiter

immer im Vordergrund.

Dank etablierter Digitalisierungsprozesse bei

der SKW kann die persönliche Beratung bereits

durch Videokonferenzen ersetzt werden. Mit einem

360°-Rundgang erfolgt die erste Besichtigung häufig

von zu Hause. Der Mindestabstand und das Tragen

einer Mund-Nasen-Maske schützen alle bei einer Besichtigung

vor Ort. Die individuellen Wünsche ihrer

Kunden zu berücksichtigen, prägt die Beratung der

SKW-Mitarbeiter. So ist es selbstverständlich, Besichtigungen

mit jedem Interessenten separat durchzuführen

und Kontaktbeschränkungen einzuhalten.

Was auch passiert, das Team der SKW Haus &

Grund ist zu jeder Zeit der richtige Ansprechpartner

für Sie vom Hausverkauf bis zum neuen Zuhause.

Bleiben Sie gesund!

Das Stadtgespräch

Anzeigen

57


I

Italienischer

Genuss im Herzen

von Wiedenbrück

Restaurant Rínaldí

1 Tönnies-Arena

A

Anderbrügges

Fußballfabrik zu Gast

in der Tönnies-Arena

Eurofighter bietet Feriencamp in Rheda an

Gleich zu Beginn der Sommerferien in NRW gibt es ein sportliches

Highlight in Rheda-Wiedenbrück: Ingo Anderbrügge, 321-facher Ex-Bundesligaspieler

vom FC Schalke 04 und Teil der Eurofighter, die 1997 den

Uefa-Cup mit den Knappen errangen, gastiert Ende Juni mit seiner

Fußballschule in der Tönnies-Arena in Rheda-Wiedenbrück. Ab sofort

sind Anmeldungen für fußballbegeisterte Kinder möglich.

In sechs beziehungsweise neun Trainingseinheiten an drei bis

fünf Tagen dreht sich Ende Juni und Anfang Juli alles um das runde

Leder. »Hier kommt jeder Fußballer und jede Fußballerin altersgerecht

auf seine und ihre Kosten«, sagt Ingo Anderbrügge, der Leiter

der Fußballfabrik. Eingeteilt werden die Teilnehmer in drei Gruppen:

Bambinis (5 bis 6 Jahre), Kinder (7 bis 11) und Jugend (12 bis 15) trainieren

und spielen dabei in ihren jeweiligen Altersgruppen. Angeleitet

werden sie von ausgebildeten Trainerinnen und Trainern. Täglich gibt

es spannende Wettbewerbe mit dem Ball. »Neben der spielerischen

Ausbildung der Jungen und Mädchen legen wir aber auch den Fokus

auf die Wertevermittlung, Selbstständigkeit im Fußball, den Umgang

mit Sieg und Niederlage und gesunde Ernährung«, erläutert der

Schalker Ex-Profi. Die Teilnehmer erwarten so eine große Bandbreite

an Themen.

Das dreitägige Camp findet von Montag bis Mittwoch, 29. Juni bis

1. Juli, täglich in der Tönnies-Arena statt. Die Teilnahmegebühr beträgt

130 Euro je Teilnehmer. Die fünftägige Fußballschule läuft bis Freitag,

3. Juli – die Gebühr hier beträgt 180 Euro. In dem Preis enthalten sind

nicht nur die Trainingseinheiten, sondern ein Trikot und ein Ball der

Marke Puma sowie eine Trinkflasche. Zudem werden die Kinder durch

den Veranstalter verpflegt. Die Trainingstage beginnen jeweils um 9.30

Uhr beziehungsweise 9.45 Uhr und enden gegen 16 Uhr. Das Ende am

Abschluss-Freitag ist für 12.30 Uhr geplant.

Gerade jetzt, da die Tage wärmer werden, ist es ein Genuss auf dem

Wiedenbrücker Marktplatz einen köstlichen Wein und gutes Essen zu

genießen. Zum Mittagstisch wählen Sie aus einer feinen Auswahl an

köstlichen italienischen Gerichten wie »Vitello tonnato« bis hin zur

hausgemachten »Lasagne«, die mit einem knackig frischen Marktsalat

serviert wird. Das bei einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis für hervorragende

Gerichte, die zwischen 10 und 13 € liegen. Und der Blick über

den schönen Marktplatz ist dabei unbezahlbar.

Die Abendkarte ist inspiriert von den kulinarischen Traditionen der

Toskana. Die unterschiedlichen Landschaften dieser Region sorgen auch

in der Küche für einen Reichtum an Abwechslung. Hier schlägt das Herz

der Cucina Italiana. Die gehobene, aber nicht abgehobene Küche bietet

von Fisch über Fleisch, einschließlich hervorragender Trüffel, das ganze

Spektrum regionaler italienischer Kochkunst. Lassen Sie sich verwöhnen

– mit einer liebevollen Auswahl an Zutaten, die sich am Wechsel

der Jahreszeiten orientiert.

Auch wer in den Abendstunden einen köstlichen Wein genießen

möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Gehen Sie auf Entdeckungsreise

und lassen Sie sich kompetent und detailliert beraten. Genießen

Sie einfach ein Glas am Abend in unserer Winebar.

Der italienische Ausdruck »Antipasto« steht für »vor der Mahlzeit«.

Wenn der Appetit mal nicht so groß ist, bietet das Restaurant Rínaldí

eine hervorragend zum Wein zubereitete und liebevoll angerichtete Antipasti-Platte.

In diesem Sinne: Willkommen zum gewissen »etwas mehr« an Genuss

und italienischer Herzlichkeit, damit Sie sich bei Ihrem Besuch

rundum wohl fühlen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.fussballfabrik.com

58 Anzeigen

Das Stadtgespräch


1 (V. l.) Die Gruppenjubilare Werner Haase, Helmut Schumacher, Erwin Volmert, EWilli Hecker und Günter Dreisvogt mit Gruppenführer Franz-Josef Sievers

Eine Schützengruppe mit Herz ehrt Goldjubilare

Schützengruppe Otto-Otto

(Kem) Im Mittelpunkt des jüngsten Treffens der Schützengruppe Otto-Otto

des Schützenvereins zu Rheda von 1833 stand die Ehrung langjähriger

treuer Mitglieder. Dem Führer der 1963 gegründeten Gruppe, Leutnant

Franz Josef Sievers, war es eine besondere Ehre fünf Schützen zur 50-jährigen

Gruppenzugehörigkeit zu gratulieren. Über die Würdigung konnten

sich Günter Dreisvogt (Unteroffizier), Werner Haase (Oberleutnant), Willi

Hecker und Helmut Schumacher (Unteroffiziere) sowie Erwin Volmert

(Obergefreiter) freuen. Ihre Kameraden feierten sie mit kräftigem Horrido.

In seiner Laudatio rief der Gruppenführer einige von den Jubilaren

mitgestaltete Highlights aus der Chronik der Gruppe in Erinnerung. Dazu

gehörten beispielsweise in den 1970er und 1980er Jahren Frühlingsfeste

und Jazz-Frühschoppen, zu denen alle Schützenbrüder und auch die

Bevölkerung eingeladen waren.

Die 13 Mitglieder der Gruppe Otto-Otto hatten sich in der Gaststätte

Neuhaus in der Gaststätte Neuhaus getroffen. Mit reichlich guter Laune

saß man bis in den späten Abend in gemütlicher Runde zusammen.

Vorweg hatte Gruppenführer Franz Josef Sievers die 13 Mitglieder

ins »Abrahams« und in das von ihm gegründete und viele Jahrzehnte

geleitete gleichnamige Unternehmen an der Daimlerstraße 8 eingeladen.

Die Mitglieder einer der ältesten Gruppen bei den Stadtschützen

verbinden Kameradschaft, viel Humor, Schützengeist und gemeinsame

Ziele und Ideen. Bis in die 1990er Jahre zählte die Gruppe 36 Schützen,

unter ihnen der Präsident von S 04, Bernd Tönnies. Von den Gründungsmitgliedern

sind bis auf den heutigen Tag noch vier Schützen aktiv.

Die Mitglieder suchen zwischenzeitlich eine Verstärkung und Verjüngung

ihrer Gruppe. Wer Interesse an der Gruppe Otto-Otto und

Spaß am Schützenwesen hat, möge sich bitte an die folgende Adresse

wenden: Franz Josef Sievers, Fürst-Bentheim-Str. 20, persönlich oder

Tel. 05242/44312, Mobil: 0175 / 262 1841 oder per E-Mail Franz.Sievers@

sieversgmbh.com

Verschiedenes

Entrümpelung, Haushaltsauflösung

Haus- und Gartenservice aller Art,

Tel.: 05242 - 598320

Verschiedenes Verschiedenes Verschiedenes

Maler-, Tapezier-, Bodenbelagsarbeiten

Meisterbetrieb aus Herzebrock-

Clarholz Tel. 0171/6934686

Fassadenanstriche inkl. eigener

Gerüstbau vom Profi Meisterbetrieb

aus Herzebrock-Clarholz Tel.

0171/6934686

Kellerdecken- Dachbodendämmung,

Trockenbau, Tapezieren, Streichen

0172-7226163

Verlegebetrieb Natursteinsanierung

Fugen & Bautenschutz M. Ibric

... perfekt ist besser als gut!

Handel Reparaturen • Elassche Fugen

• Zemenugen

• Bautenschutz

• Sandstrahlen/reinigen

Pasquale Carrozzo

Fliesen & Naturstein

Tel.: 05242 940571 • 0170 3416454

E-Mail: p.carrozzo@gmx.de

(Klinkerfassaden, Mauern, Graffi ..)

Tel. 05242 – 964432 • 0170 – 2133223

www.fugen-ibric.de

Das Stadtgespräch

59


Verschiedenes Verschiedenes

www.thiel-gruppe.de

Der tägliche Flohmarkt! Gebrauchte

Möbel, Haushaltsartikel, Kleidung,

Bücher, u.a. zu günstigen Preisen;

Annahme und Verkauf von Gebrauchtartikeln.

Öffnungszeiten

des Ladens: Mo – Fr 10 – 18 Uhr, Sa 9

– 13 Uhr. Ringstraße 139c, Tel. 34385

Kostenlose Abholung von gut erhaltenen

Möbeln, Haushaltsartikeln.

Secondhand-Geschäft, Ringstraße

139c (neben Recyclinghof), Tel.

34385, Mo – Fr 10 – 18 Uhr, Sa 9 – 13

Uhr.

Bewerbungsunterstützung bieten wir

allen, die nicht so genau wissen,

wie eine professionelle Bewerbung

aussehen muss und jedem, der seine

Bewerbungsmappe noch einmal

durchgesehen haben möchte.

Bewerbungsberatung: »Haus der

Ausbildung«, Am Sandberg 72, Tel.:

57997-0, Fax 57997-109, E-Mail: kontakt@proarbeit.biz,

Öffnungszeiten

der Bewerbungsberatung mo.

- fr. 9:00 - 12:00 Uhr sowie nach

Vereinbarung, Tel.: 57997-290

Recyclinghof 33378 RH-WD Ringstr.

141, Recycling-Hotline: 931076, di. -

fr. 14:00 - 18:00 Uhr, sa. 9:00 - 13:00

Uhr

Fahrzeugbeschriftungen!

Westermann Tel. 981010.

Mutterboden und Erdaushub kostenlos

abzugeben. Ohne Fremdanteile

Tel.: 0177/ 744 3788

Med. Fußpflege, Podologie Gottwald

www.podologie-gottwald.de

Vorwerk Ihre Kundenberaterin vor Ort

Anneliese Pohlmann Tel.: 0173 59

24 899

Parkettschleifen – kein Problem! Westermann

Tel. 981010.

Klavier-Galerie im Kirchspiel • Neu

+ Gebraucht • Klaviere • Flügel •

Klavierstimmungen. 05247-2305.

www.klaviere-brokamp.de

Entrümpelung, Haushaltsauflösung,

Umzüge und Kleintransporte aller

Art, Tel: 05242-48401.

»Küche wieder wie neu« mit neuen

Fronten, Arbeitsplatten von Fa.

Westag, nebenberuflich, preiswert,

Tel: 05242-402273.

Professionelle Prothesenreinigung,

saubere Dritte in ca. 2 Std. Dentallabor

M. Kißenbeck, Ringstr. 9; Tel:

05242-47855.

Praxis für Massagen und Fußpflege,

J. Spenst, Portlandstraße 97, Tel.

05242-4188440, mehr unter : www.

praxis-spenst.de

Service rund um Haus und Garten

Tel.: 0151/20060027

Fußpflege, Kosmetik, Wimpernverl-ängerung,

Nagelmodellagen,

Make up Ber., Haarentfernung, Y.

Müller, Tulpenweg 9, Rheda, Termine

unter 05242/ 43902

Ihr Küchenumzug lohnt sich immer,

ob von den Kosten oder dem Aufwand

her. Bei dieser Gelegenheit

können wir Ihre Einbauküche auf

Wunsch auch modernisieren, ob

neue Fronten, neue E-Geräte, neue

Arbeitsplatte, neue Auszüge oder

den Fliesenspiegel als Glasrückwand

gestalten. Rufen Sie uns an,

wir unterbreiten Ihnen gerne kostenlos

ein Angebot. Tischlerei Klaus

Zwiener, Tel. 05241-97824 oder 0170-

8072095.

Hausmeisterservice für Haus und Garten

Tel.: 05242/48401

Fenster putzen gut und günstig privat

und gewerblich, Tel.: 05241 2338798

Klavierstimmung, schnell und kompetent

durch gelernten Klavierbauer

für 75.- Euro, Junkmann 05244/

8459.

Baggerarbeiten auf engstem Raum

mit Microbagger Tel.: 0151/20060027

Gärtner übernimmt noch Pflasterarbeiten

Tel.: 0151/20060027

Entrümpelung. Preiswert. Aller Art.

Auch gewerblich. CIG Gebäudereinigung

Tel.: 0176 64 25 84026

Verschiedenes

Handwerker (Maurer, Allrounder)

u.a. Maler-Fliesen-und Tischlerarbeiten,

sucht Arbeit, zuverlässig,

auch kurzfristig möglich. Bitte alles

nachfragen. Tel. 0171 - 7493395

H+H Hübsch Glas- und Gebäudereinigung

Kostenloses Angebot unter

05242/402652

H+H Hübsch Dienstleistungen-Meisterbetrieb

Hausmeisterdienst,

Garten- und Grünanlagenpflege,

Winterdienst, Renovierungen Tel.

05242/402652

H+H Hübsch Professionelle Reinigungsmittel,

An der Schwedenschanze

17, 33378 Rheda-Wiedenbrück,

Besuchen Sie unseren Shop

Gartengestaltung, Pflanzarbeiten,

Pflasterarbeiten, Zaunbau, Baum-

Strauch- und Heckenschnitt, Bäume

fällen und roden. A. Wimschulte,

Garten- u. Landschaftsbau,

05242/ 408699.

Akkordeon spielen mit Spaß! Das Akkordeonorchester

„Hohnerklang“

Oelde e.V. sucht Verstärkung (auch

Keyboarder, Bassisten) Nähere Infos

unter Tel.: 02522/960340 oder www.

hohnerklang-oelde.de

Astrologische Beratung: Jahresprognose

2020, Highlights, Beruf ec.

05245 3514 Anita Große-Cossmann

www.koerper-geist-und-seeleherzebrock.de

Garagentrödel wegen Umzug – alles

sehr gut erhalten – günstig zu verkaufen.

Am 25.7. von 10–17 Uhr Thomas-Mann-Str.

70, 33442 Herzebrock

4840 Emskorn Sichert euch eure Flasche

auf dem Wiedenbrücker Wochenmarkt.

Am Samstag, den 18.

Juli, geht’s los. Mehr Infos unter

www.vierachtviernull.de

Achtung Bauherren! Wir übernehmen

noch kurzfristig Umbau, Maurer,

Putz und Pflasterarbeiten sowie

Kellerabdichtungen aller Art. Ihr

Meisterfach Betrieb Philipps Bau

GmbH Tel.: 05242/48652

Unterricht

Blechblasinstrumente: Lernen leicht

gemacht. Unterricht erteilt staatl.

geprüfter Musiklehrer. Kostenlose

Probestunde. Tel: 05242/ 49134.

Spanisch für Anfänger und Fortgeschrittene.

Für Freizeit, Schule u. Beruf.

+ Übersetzungen. Muttersprache

Spanisch, Tel: 05242/ 401605.

Reiten, Voltigieren, Miniclub Kindergeburtstage

u. vieles mehr www.

reiten-auf-hartmanns-hof.de

Ich suche für unseren Sohn (12 J.),

Realschule 6. Klasse eine Nachhilfe

für Mathematik. Tel: 0176 – 628 669

23 ab 15.30 Uhr

Jobs

Michels Bestattungshaus sucht rüstige

Rentner als Träger bei Beisetzungen.

Tel. 05242/902000

Biete Gartenarbeit – Rasenmähen,

Heckenschnitt, Unkraut – preiswert,

zuverlässig, legal – besitze

Anhänger – Tel: 0179 1980225

Suchen Kinderfrau/ Kindermann. Wir

suchen zur Unterstützung unserer

kleinen Familie in Wiedenbrück

ein/e lebenserfahrene/n und liebevolle/n

Kinderfrau/-mann. Ab Juli

2020 für ca. 10-15 Std. / Woche. Bitte

melden Sie sich unter: 0173: 7423459

Friseur/in gesucht Biosthetique Salon

Callesen Tel 05242/46262

Suche Reinigungskraft auf Minijob,

Teilzeit sowie Vollzeitbeschäftigung

zu sofort. Führerschein erforderlich.

Die Bezahlung ist über Tarif.

Bitte melden sie sich bei Herrn

Hübsch unter der 01777443788

Welche Hausfrau hat Lust mir alle 14

Tage für 2–3 Std. im Haushalt zu

helfen. Telef.: 05242/42673

Das Team der Buchhandlung LES-

ART sucht eine belesene, erfahrene

und flexible Aushilfskraft auf

450€-Basis. Bewerbungen bitte an

mail@lesart-buecher.de.

SPORT-WIEN

Frische Hähnchen

Eier aus Bodenhaltung

Speisekürbisse

60 Das Stadtgespräch


Kaufgesuche

PfandhausGT beleiht/ kauft: Uhren,

Gold, Silber, Handy, PC, Hifi, TV Tel.:

05241-9618690.

GOLDANKAUF! Kaufen Altgold, Bruchgold,

Zahngold etc. gegen Barauszahlung;

Juwelier Uhrmeister; Tel:

54740.

Verkäufe

Küchenblock, 2,70m breit ohne E-Geräte,

mehrere Design, 282 Euro, erweiterungsfähig.

Mi.-Fr. 14.30- 18.00

Uhr, Sa. 9.30- 13.00 Uhr. Tel: 05241/

237661, Möbel Wittig.

Kaminholz, Holzpellets, Grillholzkohle,

Steinkohle Daimlerstr. 3b RH-WD

Tel. 940678 Kaminbrennholz24.de

Gute Gebrauchträder in großer Auswahl

2-rad Butschko e.K. Herzebrocker

Str. 12, 33378 Rheda-Wiedenbrück,

05242 43161

Verkäufe

Boxspringbetten – Urlaub im neuen

Bett. Kompetente Beratung jetzt reduziert!

Lieferung + Montage gratis.

Otterpohl.de, Tel.: 34508

Oberbetten – sommerleicht – waschbar,

alle Größen vorrätig. Jetzt Angebote

sichern. Otterpohl.de, Tel.:

34508

Immobilien

Stark vor Ort !!! www.gildemeister-immobilien.de

05242-402500

Widumstr.19 Rheda-Wiedenbrück

Wir suchen für den eigenen Ankauf

sowie für unsere Kunden Grundstücke,

Ein- und Mehrfamilienhäuser

und Eigentumswohnungen Imran

Immobilien, Bielefelder Str. 2, Rheda-Wiedenbrück,

Tel.: 05242/44754

www.imran-immobilien.de

Garage in Rheda-Wiedenbrück zu kaufen

gesucht. Tel. 0157 32 47 60 80.

Mietgesuche

54-jähriger Nichtr. sucht Wohnung

bis 55qm/400 € kalt mit Keller, SAT

TV und ohne Teppich in Rheda-Wiedenbrück

bis 60 qm / 400 € brutto/

kalt Tel.: 0160-99423250

Vermietungen

Zwei Ladenlokale in Wiedenbrück –

provisionsfrei zu vermieten, zentrale

Lage, ca. 95 m² und ca. 85 m²

plus Nebenräume. Chiffre-Nr. 572-

111, Das Stadtgespräch, Hauptstr. 21,

33378 Rheda-Wiedenbrück

Geschäftliches

Haushaltsauflösung-Entrümpelung-

Umzüge Wertanrechnung,

Kostenloses Angeb

o t u n t e r 0 5 2 4 2 / 5 7 0 0 8 7 5

www.haushaltsauflösung-owl.de

Sanitär-Lagerverkauf Info 05242-

400880 online: www.badewannen.

de

KLEINANZEIGE

TEXT FÜR DIE AUSGABE

Nr. 573 – August 2020

ANZEIGENAUSGABE:

Donnerstag, 16.07.2020

Gewerblich

Privat

Betrag inkl. MwSt. buchen wir von Ihrem Konto ab!

Betrag bitte in bar beifügen!

privat

9 Zeilen

privat

6 Zeilen

10,– 7,50

gewerblich

9 Zeilen

45,–

gewerblich

6 Zeilen

30,–

privat

3 Zeilen

5,–

gewerblich

4 Zeilen

20,–

*Privat **Gewerblich

Unter dieser Rubrik soll die Anzeige erscheinen:

Chiffre (5,– € zusätzlich)

Immobilien Verkäufe Urlaub

Vermietung Kaufgesuche Kegeln

Mietgesuche Geschäftliches Bekanntschaften

Verschiedenes Jobs Glückwünsche

Kraftfahrzeuge Unterricht

*Den Beitrag für private Kleinanzeigen bitte in bar beifügen!

*Dieses Angebot gilt nicht für gewerbliche Anzeigen sowie bezahlbare

Dienstleistungen, Immobilienangebote oder Vermietungen (auch Ferienobjekte.)

Dafür gilt der Berechnungs-Satz für gewerbliche Anzeigen.

Annahmeschluss für Kleinanzeigen:

Mo–Fr: 09.00 – 12.30 und 13.30 – 16.00 Uhr

Coupon bitte ausfüllen, ankreuzen, ausschneiden und einsenden an:

DAS STADTGESPRÄCH, Hauptstraße 21, 33378 Rheda-Wiedenbrück

Name

Straße, Nr.

PLZ, Ort

Geschäftsinhaber, Name

IBAN

BIC

Bank

Datum, Unterschrift

Tel.-Nr.

**Basislastschriftmandat: Den Betrag für gewerbliche Kleinanzeigen inkl. MwSt.

buchen wir 2 Werktage nach Rechnungsstellung von Ihrem Konto ab!

Das Stadtgespräch

61


S

Erna und Berta

Seniorenzeitung

»Vor kurzem habe ich im Internet ein Gedicht zugeschickt bekommen, das

ich ganz großartig finde. Hast du auch ›Meine Seele hat es eilig‹ gelesen?«

»Ist das nicht so ein riesig langes Ding? In der Mitte bin ich, glaub ich,

abgestorben.« | »So haben das sicher viele gemacht. Dabei find ich gerade

die zweite Hälfte besonders treffend. In der ersten Hälfte stellt der Autor ja

nur fest, dass er schon bei Jahren ist und dass er in seiner verbleibenden

Lebenszeit vieles nicht mehr tun möchte. An endlosen Konferenzen teilnehmen,

von denen man weiß, dass nichts dabei herauskommt; absurde

Menschen ertragen, die trotz ihres Alters nicht gewachsen sind und so

Zeug.« | »Ja, ich erinnere mich. Dann stand da ›mehr lesen‹ oder sowas

und ich dachte, mach ich ein andermal.« | »Genau. Aber du weißt ja, ich

habs mit Sprüchen und Gedichten.« | »Hast du nicht mal erzählt, dass

deine Oma schon mal zwischendurch aus Gedichten zitiert hat, die ihr

gerade einfielen?« | »Das stimmt. Das hat mich vielleicht beeinflusst. Na

jedenfalls, in der zweiten Hälfte dieses besonderen Gedichts schreibt der

Autor dann, dass er sich wünscht mit Menschen zu leben, die über sich

selbst lachen können, die die menschliche Würde verteidigen, die ›an der

Seite der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten‹. Und dass seine

Seele ›es eilig hat, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben

kann‹. Und dann noch: ›Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in

Frieden mit mir, meinen Lieben und meinem Gewissen‹. Ist denn das nicht

großartig gesagt?« | »Doch, wirklich. Wie heißt der Autor denn überhaupt?«

»Da muss ich nachsehen… Mario de Andrade, einer der Gründer der brasilianischen

Moderne, steht dabei.«

Streben nach Glück

»Wer ständig nach Glück strebt, wird unglücklich,« behaupten Forscher

der Universität Toronto. Glück läßt sich nicht erzwingen, und wer ihm

verkrampft nachrennt, gerät in eine Spirale des Scheiterns. Weil diese Anstrengungen

einen noch immer nicht in einen Zustand entrückter Seligkeit

versetzt haben, muß eben noch verbissener daran gearbeitet werden. Aber

wann soll das auch noch in den so vollgepackten Alltag passen? Die kanadischen

Psychologen vergleichen die Dynamik der Unzufriedenheitsspirale

mit den inneren Kämpfen eines Mitglieds in einem Fitness-Club: Die guten

Vorsätze sind vorhanden, aber heute hat es wieder nicht geklappt, zum Training

zu gehen. Aber statt endlich loszulassen, nimmt sich der Sportmuffel

auf dem Sofa vor, morgen endlich im Studio kräftig zu schwitzen – und

scheitert abermals. Nach dem gleichen Glück Suchende scheitern, wenn

sie glücklich werden wollen und sich vornehmen, hart daran zu arbeiten,

denn Glück soll angeblich erlernbar sein, so das Credo von Glücks-Coaches.

Das klingt vielversprechend, sorgt aber recht sicher für die nächste

Enttäuschung. Wissenschaftliche Belege beweisen, dass die krankhafte

Suche nach dem Glück die Menschen zuverlässig unzufriedener macht.

Das Glück erreichen nur jene selten, die laut nach ihm rufen. Nun also,

was sollen Glücksuchende demnach machen? Loslassen, dann kommt das

Glück unter Umständen von allein, wenn man nicht mehr danach sucht.

Auf der Parkbank

...mitgehört und aufgeschrieben

Foto: eyetronic – Fotolia.com

ER: Vor einigen Tagen las ich in der GLOCKE einen interessanten Artikel

über ›Feuerwehr ortet Notrufe per Handy‹. Mein Interesse an allem,

das zusätzliche Sicherheit verspricht, war geweckt, ich wollte wissen,

ob das System nur für Bielefeld in Frage kommt, denn dort wurde

es testweise erprobt.

SIE: Und wie konntest du dir Klarheit verschaffen?

ER: Im GLOCKE-Artikel waren bereits die wichtigsten Fragen über die

Funktionsweise des neuen Systems beantwortet. Ein Handy-Notruf

unter der bundesweit gültigen Nummer 112 konnte schon immer

grob anhand des Mobilfunkmastes geortet werden, in dem das Handy

eingewählt war. Jetzt erfolgt die Ortung auf 10 Meter genau. Das

neue System zeigt den schnellsten Weg zum Einsatzort automatisch

an und überträgt gleichzeitig dieses notwendig Wissenswerte über

das Feuerwehr-Einsatzleitsystem auch in das Einsatzfahrzeug selbst.

SIE: Im Stadtbereich mit seinen Straßen und Plätzen scheint mir die

genaue Ortung unproblematisch zu sein. Was geschieht aber, wenn

sich der Notfall in Wald und Natur ereignete?

ER: Da helfen die sogenannten ›Notfallpunkte‹, zu denen es eine Zufahrt

gibt. Ein seit dem vergangenen Jahr eingeführtes ›Notrufabfragesystem‹

führt Anrufer und Disponent gezielt durch das Gespräch, mit

dem Ergebnis, noch mehr Ruhe in das Geschehen zu bringen und

um besser die Lage einschätzen zu können. Auch eine Anleitung zur

Ersten Hilfe wird damit ermöglicht.

SIE: Das alles scheint auf Bielefeld zugeschnitten zu sein. Was aber passiert

in diesem Zusammenhang in Rheda-Wiedenbrück?

ER: Unsere gesamte Region ist in dieses Rettungssystem eingebunden.

Probeweise habe ich einen Notruf mit Genehmigung der Bielefelder

Leitstelle gestartet. Man bestätigte ihn mit meinem Namen und

meiner Anschrift. Dass ich dabei quitschfidel zuhause auf meinem

Sessel saß, spielte keine Rolle. Wichtig ist nur, dass man seinen

Notruf nur mit Handy oder Smartphone tätigt, und beide Geräte

sollten jüngeren Datums sein. Ein Notruf über Festnetz erreicht zwar

die Leitstelle, eine Ortung ist jedoch nicht möglich.

Freie Pflegeplätzte in Seniorenheimen

Unter der Internet Adresse www.Heimfinder.nrw.de sieht man auf einen

Blick, ob ein Seniorenheim am Wohnort Pflegeplätze frei hat.

Impressum Seniorenzeitung

Verantwortlich für den Inhalt

ist der Seniorenbeirat der Stadt

Rheda-Wiedenbrück.

Ständige Mitarbeit:

Karl-Josef Büscher, Vroni Korsmeier,

Carola Linnemann, Hans Rüsenberg,

Hans Dieter Wonnemann,

Koordination: Arnold Bergmann

Leserzuschriften erwünscht! Schreiben

Sie uns, wir antworten bestimmt:

Rathausplatz 13,

33378 Rheda- Wiedenbrück,

E-Mail: seniorenbeirat@rh-wd.de

62 Das Stadtgespräch


Juni

MI 24

9.00 »Anfangsherz«

Obwohl Mutter und Tochter, sind

die künstlerischen Werke von Christel

und Nicola Steffen doch sehr verschieden.

In der Ankervilla stellen sie

zum ersten Mal gemeinsam aus. Bis

Ende Juli. Zeiten: Mo, Mi, Do, Fr 9–18

Uhr, Sa, So, Feiertag: 9.30–18 Uhr.

15.00 Jost Kobusch – Von Ostwestfalen

zum Mount Everest

Das Stadt- und Kunstmuseum Wiedenbrücker

Schule und der Jugendkulturring

machen mit 14 großformatigen

Fotos von Expeditionen, Audiodokumenten

und der Ausrüstung das

Leben und die Gedanken des 27 jährigen

Solobergsteigers aus Borgholzhausen

erlebbar. Eintritt: Erw. 2,50 €,

Kinder 1 €, Fam. 5 €. Öffnungszeiten:

Mi 15–18 Uhr, Do, Sa, So 15–17 Uhr.

SA 27

14.00–18.00 »Wer kennt den sowas«

Ausstellung mit Raritäten und Kuriositäten

im Radio- und Telefonmuseum,

Eusterbrockstr. 44. Geöffnet:

Sa, So und feiertags 14–18 Uhr sowie

für Gruppen nach telef. Absprache

(Richard Kügeler, Tel. 05242/44330). Bis

28. Februar 2021. Eintritt: frei – Spenden

erbeten. Infos: verstaerkeramt.eu

Kurzfristige Änderungen

vorbehalten!

1

SO 28

SofaGottesDienst

Ein Online-Angebot der Evangelischen

Versöhnungs-Kirchengemeinde

Rheda-Wiedenbrück zu Corona-Zeiten,

immer sonntags unter https://

angekreuzt.ekvw.de/angebote/

neu-waehrend-der-coronakrisesofagottesdienst/?L=0

14.00–15.00 Offene Führung im

Fürstlichen Schloss Rheda

Gezeigt werden die romanische

Schlosskapelle und die historischen

Räume im Barocktrakt. Treff: Schlossmühle.

Kosten: Erw. 12 €, Schüler, Studenten

6 €. Weitere Termine: So 5. 12.,

19. und 26. Juli. Voranmeldung erforderlich:

Tel. 02944/58441 und service@

kompass-hilft.de

15.00 Abschiedsgottesdienst der

Franziskaner in der Marienkirche

Livestream: www.youtube.com/

channel/UCWrjijF7msbIFBWyGourgYg

MO 29

15.30–17.00 Online-Kunstkurs

Im Bleichhäuschen für Kinder ab 6

Jahren. Es wird gezeichnet, gemalt

und collagiert. Kosten: 8 € pro Einzeltermin.

Anmeldung erforderlich

unter: 05242/49811 oder

m.koerkemeier@bleichhaeuschen.de

Juli

SO 5

11.00 GO East! Heimat anders denken

Vier Autoren und eine Autorin lebten

eine Zeit lang in Osteuropa. Alle empfanden

die Begegnungen mit fremder

Kultur als Herausforderung und – im

Termine

1

Danielle Korfmacher, Carin Tiertsch, Christel u. Nicola Steffen Foto: Diakonische Stiftung Ummeln

Nachhinein – als wesentliche Erweiterung

ihres Lebenshorizonts. Sie

wurden Zeugen einer ursprünglichen

Erzählfreude und Erzähllust, die hierzulande

kaum noch anzutreffen ist.

Woraus sich die Frage ableitet: »Was

hat der Osten, was der Westen nicht

hat?« Und weiter: Wie kann man Ressentiments

abbauen und die Kultur

des anderen besser verstehen und einordnen?

Ausstellungsinstallation von

Jeremias H. Vondrlik mit Texten, Film,

Musik und Fotografie von Ralf Thenior

(Plowdiw), Martin Becker (Prag), Marius

Hulpe (Krakau), Sabrina Janesch (Polen),

Marc Degens (Armenien) bis zum

18. Oktober. Öffnungszeiten: Di–Fr, 14–

18 Uhr und Sa, So, Feiertag, 11–18 Uhr.

Infos: Tel. 02529/9497900 und www.

kulturgut-nottbeck.de

Vorschau

Das KleinKunst-SixPack der Flora

Westfalica startet ab Oktober in die

neue Saison. Gleich sechsmal öffnet

sich bis März 2021 der Vorhang der

Stadthalle für Comedians u. Kabarettisten.

Neben Dave Davis, Kai Magnus

Sting, Tobias Mann und Katie Freudenschuss

präsentieren auch René

Steinberg und Doc Esser ihr neues Programm.

Ebenfalls am Start: Bernhard

Hoëcker. Neben 6er Abos zu 87 € gibt

es auch Einzelkarten zu 24,50 € bei der

Flora Westfalica, Tel. 05242/9301-0.

Klopapier haben wir zwar nicht!

Was aber sonst noch lebenswichtig ist,

liefert Ihre Caritas Gütersloh.

Caritas-Corona-Hotline

05246/961405

montags - donnerstags 8.00 - 16.30 Uhr

freitags 8.00 - 13.00 Uhr

Das Stadtgespräch

63


FORD KUGA

PLUG-IN HYBRID

3

onatsraten

M

geschenkt

1

FORD KUGA TITANIUM

, 3 Unser Kaufpreis

(inkl. Überführungskosten)

Laufzeit

Gesamtlaufleistung

Sollzinssatz p.a. (fest)

Effektiver Jahreszins

Anzahlung

Nettodarlehensbetrag

Gesamtbetrag

36 Monatsraten à

Restrate

Fahrspur-Assistent inkl. Fahrspurhalte-Assistent, Geschwindigkeitsregelanlage,

Pre-Collision-Assist inkl. Auffahrwarnsystem,

selektiver Fahrmodus-Schalter, Außenspiegel

zusätzlich elek. anklappbar, Ford Navigationssystem inkl.

Ford SYNC 3, FordPass Connect, Induktive Ladestation,

Park-Pilot-Sytem vorn und hinten, Leichtmetallräder 7J x 17,

Ford Key Free-System, 2-Zonen-Klimaautomatik, Ladekabel

(für die Haushaltssteckdose und für öffentliche Ladestationen)

Günstig mit

36 monatl. Finanzierungsraten von

€ 230,- 2

5 Jahre

Garantie

4.500,- €

BAFA-Prämie

33.913,- €

36 Monate

30.000 km

0.00 %

0.00 %

BAFA-Prämie

4.500,- €

29.419,25 €

29.419,25 €

230,- €

21.357,- €

Kraftstoffverbrauch (in l/100 km nach § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der jeweils geltenden Fassung):

2,9-1,2 (kombiniert); CO 2

-Emissionen: 66-26 g/km (kombiniert); Stromverbrauch: 20,53-15,8 kWh/100 km (kombiniert).

Bielefelder Str. 68

33378 Rheda-Wiedenbrück | Telefon 05242 / 92 02 0

www.fordlueckenotto.de | www.facebook.com/fordlueckenotto

Wir sind für mehrere bestimmte Darlehensgeber tätig und handeln nicht als unabhängiger Darlehensvermittler.

Beispielfoto eines Fahrzeuges der Baureihe. Die Ausstattungsmerkmale des abgebildeten Fahrzeuges sind nicht Bestandteil des Angebotes. Bitte beachten Sie ebenso unser Angebot

zum neuen Ford Explorer Plug-in-Hybrid. 1 Ein Angebot für Privatkunden und Gewerbekunden (ausgeschlossen sind Großkunden mit Ford Rahmenabkommen sowie gewerbliche Sonderabnehmer

wie z. B. Taxi, Fahrschulen, Behörden) beim Kauf eines neuen, noch nicht zugelassenen, sofort verfügbaren Ford Kuga Plug-in-Hybrid sowie Abschluss eines Darlehensvertrages zwischen

dem 20.04.2020 bis 31.10.2020 und Zulassung auf den Endkunden bis zum 31.10.2020. Die Ford-Werke GmbH übernimmt für den Kunden auf Wunsch die ersten drei Darlehensraten

gemäß Zahlungsplan – sofern der Darlehensvertrag zum Zeitpunkt der Fälligkeit der jeweiligen Rate wirksam besteht. Auf Antrag kann der Fälligkeitszeitpunkt der 4.-6. Rate auf

einen späteren Zeitpunkt innerhalb der Vertragslaufzeit verschoben werden. Die zurückgestellten Raten können auf bis zu 6 ausstehende Raten verteilt werden (außer Restrate). 2 Ford

Auswahl-Finanzierung, Angebot der Ford Bank GmbH, Josef-Lammerting-Allee 24-34, 50933 Köln. Gültig bei verbindlichen Kundenbestellungen und Darlehensverträgen. Das Angebot

stellt das repräsentative Beispiel nach § 6a Preisangaben-verordnung dar. Ist der Darlehensnehmer Verbraucher, besteht ein Widerrufsrecht nach § 495 BGB. 3 Gilt für einen Ford Kuga Titanium

2,5-l-Duratec-PHEV-Plug-in-Hybrid 165 kW (225 PS), Automatikgetriebe, Start-Stopp-System, Euro 6d-TEMP EVAP ISC.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine