Wir kennen kein Hitzefrei! - WiM Ausgabe

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Wir kennen kein Hitzefrei! - WiM Ausgabe

WIRTSCHAFT IN MITTELFRANKEN 08 | 2010

Special Gründung

Geistesblitze

statt

Schnapsideen

Seite 22

Vertrauenswürdig:

Der ehrbare

Kaufmann

Seite 16

wim-magazin.de

Asien-Pazifi k:

Markt-Chancen

jetzt nutzen

Seite 18


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IHK - Die erste Adresse

Hauptmarkt 25/27 | 90403 Nürnberg

Postanschrift: 90331 Nürnberg

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E-Mail info@nuernberg.ihk.de

Geschäftszeiten

des Service-Centrums

Mo. bis Do. 8 –16 Uhr, Fr. 8 – 15 Uhr

Tel. 0911/1335-0 | Fax 1335-200

der Geschäftsbereiche

Mo. bis Do. 8 –12.30 Uhr, 13 – 16 Uhr

Fr. 8 – 12.30 Uhr und 13 – 15 Uhr

Hauptgeschäftsführer

Markus Lötzsch

Tel. 1335-373 | Fax 1335-201

Standortpolitik und

Unternehmenförderung

Dr. Hans-Joachim Lindstadt

Tel. 1335-383 | Fax 1335-333

Berufsbildung

Ursula Poller

Tel. 1335-254 | Fax 1335-255

Innovation | Umwelt

Dr. Robert Schmidt

Tel. 1335-299 | Fax 1335-122

International

Armin Siegert

Tel. 1335-401 | Fax 1335-488

Recht | Steuern

RA Oliver Baumbach

Tel. 1335-388 | Fax 1335-463

Kommunikation

Dr. Kurt Hesse

Tel. 1335-379 | Fax 1335-300

Zentrale Aufgaben

Brigitte Lipinski

Tel. 1335-408 | Fax 1335-453

Kundenmanagement

Sabine Edenhofer

Tel. 1335-444 | Fax 1335-201

Geschäftsstelle Ansbach

Gerhard Fuchs

Kanalstraße 2–12

91522 Ansbach

Tel. 0981/97111-6 | Fax - 79

Mo. bis Do. 8 –12.30 Uhr u. 14 –16 Uhr

Freitag 8 – 12.30 Uhr

Geschäftsstelle Erlangen

Renate Doeblin

Henkestraße 91

91052 Erlangen

Tel. 09131/260-96 | Fax -95

Mo. bis Do. 8 –12 Uhr u. 13 –16 Uhr

Freitag 8 – 12 Uhr u. 13 – 14.30 Uhr

Geschäftsstelle Fürth

Christian Nowak

Alexanderstraße 15, 90762 Fürth

Tel. 0911/7707-75 | Fax -78

Mo. bis Do. 8 –12 Uhr u. 14 –16 Uhr

Freitag 8 –12 u. 13.30 –14.30 Uhr

Wirtschaftsjunioren

Knut Harmsen

Tel. 1335-320 | Fax 1335-122

EDITORIAL

Das Unternehmer-Gen

Als 1847 ein junger Ingenieur namens

Werner Siemens einen Zeigertelegraphen

konstruiert, konnte niemand ahnen, dass

daraus ein Weltunternehmen mit über 400 000

Beschäftigten entstehen würde. Zugegeben: Die

Siemens-Historie lässt sich nicht beliebig wiederholen

und längst nicht jede Gründung ist erfolgreich.

Umso höher ist der Schritt in die unternehmerische

Selbstständigkeit einzustufen, stellt diese

Entscheidung doch einen sichtbaren Vertrauensbeweis

dar: Vertrauen in eine kreative Idee,

Vertrauen in die eigenen Stärken und – nicht zuletzt – Vertrauen in eine faire

und funktionierende marktwirtschaftliche Ordnung.

Die IHK leistet einen engagierten Beitrag dazu. Wir bieten Seminare

und Beratungen zu Unternehmensgründung an, setzen uns für passende

Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten ein und verleihen

jährlich den IHK-Gründerpreis. Heuer wurde diese Auszeichnung zum

15. Mal vergeben.

Die drei Gewinner fi nden Sie in der aktuellen Ausgabe des IHK-Magazins

portraitiert. Sie haben ihre Vision unbeirrbar verfolgt und mit großem

persönlichen Einsatz eine Firma geschmiedet. Ihnen ist gemeinsam das

„Unternehmer-Gen“, nicht im wörtlichen Sinne, sondern in Ausübung der

unternehmerischen Kardinaltugenden Mut, Gestaltungswille und Verantwortungsbewusstsein,

gepaart mit Neugier und Weltoffenheit.

Die 47 Bewerber um den diesjährigen IHK-Gründerpreis haben zusammen

500 Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen. Dieser Beitrag zur

wirtschaftlichen Entwicklung ist gleichzeitig auch ein Beitrag zum Gemeinwohl

und aller Ehren wert. Herzlichen Glückwunsch.

IHK-Präsident

Dirk von Vopelius

VIDEO

TORIAL

Editorials auch als „Videotorial“ auf wim-magazin.de.


Der ehrbare Kaufmann

schafft Vertrauen

Das traditionelle Konzept ist als Leitlinie für das

aktuelle Geschäftsleben unverzichtbar. � 16

� SPEKTRUM

6 Kurzberichte aus Mittelfranken

9 Cartoon von Gerd Bauer

� BERICHTE | ANALYSEN

10 Corporate Social Responsibility

Wirtschaft braucht sozialen Weitblick

14 450 Jahre Selbstverwaltung

Vertrauen ist alles

15 Forderungen an den Bund

Verkehrswege zügig ausbauen

16 Markt und Moral

Der ehrbare Kaufmann

18 Asien-Pazifi k-Forum Bayern

Motor der Weltwirtschaft

20 25 Jahre Fraunhofer in Erlangen

Forschung mit Weltruf

4 08 | 10

August 2010

� SPECIAL:

GRÜNDUNG

22 Erfolgreiche Gründer

Gut fundiert

26 Interview mit Katja Hessel

Selbstständig machen –

wer hilft?

27 IHK-Coaching-Programm

Guter Rat ist halb so teuer

28 IHK-Gründerpreis 2010

Beispielhafte Geschäftsideen

32 Geschäftskonzepte

Oft nicht belastbar

34 Investitionen in Innovationen

Einstieg ins Netzwerk

36 Franchise

Unternehmer erster Klasse

37 Start-Messe

Erfolg von Anfang an

TITEL-GRAFIK

Alexander Lotz /

Blattwerkstatt

Spitzenforschung

für die Wirtschaft

Die Erlanger Fraunhofer-Institute

IIS und IISB feierten

ihr 25-jähriges Bestehen. � 20

Deutsche Unternehmen sind

in Asien gefragte Partner

Südkorea war das Partnerland des „Asien-Pazifi k-

Forums Bayern“ in der NürnbergMesse. � 18


Fotos Titel: Alexander Lotz, IHK (2)

Fotos Inhalt: Fuchs (3), Fotolia.com, Illustration: Atzenhofer

� IHK-NEWS

38 Weiterbildungstage

Meisterpreis der Staatsregierung

38 Russland

Wirtschaftspartner Tatarstan

39 Bayerischer Verdienstorden

Ehrung für Bernd Rödl und

Hans Rudolf Wöhrl

39 Hafenfest

Logistik hautnah erleben

39 Die IHK gratuliert…

450 Jahre

Wirtschaftsförderung

Mit einem Festakt erinnerte die IHK an

die Geburtsstunde der kaufmännnischen

Selbstverwaltung in Nürnberg. � 14

� RUBRIKEN

� UNTERNEHMEN | PERSONEN

33 Firmenberichte aus Mittelfranken

60 Weiterbildungsprogramm

der IHK Akademie Mittelfranken

61 Kurse | Tagungen | Seminare

65 Verbraucherpreisindex

Ergo-Tec Nasdo Commerzbank Vedes Diehl Datev Automobilforum

Kropf PSD Bank Nürnberg Ludwig-Erhard-Preis 2010 A. Berlet Mazurczak

Elektrowärme Martin Bauer Group LogTrain PM Personalberatung Peters

Bildungsgruppe Maxiv-Massivholzmöbel infoteam Anzag Erlebnis Nürnberg

AAN Apparate- und Anlagentechnik Rödl & Partner Carl Stahl TÜV

Süd Galerie LandskronSchneidzik Kontierung Schaller NürnbergMesse

IPTE Getränke Tiefel K&U Weinhalle Weinladen Dehm Alte Hammerschmiede

Linz-Übersetzungen Druckgusswerk Freiberger Besonders sein

Special Gründung

IHK-Gründerpreis, Business Angels,

Erfolgskriterien für Geschäftskonzepte und

Coaching sind Themen des WiM-Specials. � 22

� FIRMENDATEN

62 Handelsregister

63 Bekanntmachungen

81 Existenzgründungsbörse

81 Bücher

81 Impressum

82 Vorschau/Inserentenverzeichnis

41 Was macht eigentlich …?

Michel Lindenberg

43 Geschäftsjubiläen

48 Personalien

49 Auszeichnungen

51 Förderer und Mäzene

08 | 10 5


SPEKTRUM

Dämpfer für Bayerns Außenhandel

Foto: Diego Cervo/Fotolia.com

15 Jahre lang eilten die bayerischen Exportunternehmen von Rekord zu Rekord. Im Rezessionsjahr 2009 wurde das stete Wachstum im

bayerischen Außenhandel jedoch unterbrochen. Die Exporte aus dem Freistaat brachen um 20 Prozent ein und lagen mit rund 124 Mrd.

Euro etwa auf dem Niveau des Jahres 2005. Auch Bayerns Importe sanken stark um 15 Prozent. Einen Überblick über die bayerische

Außenwirtschaft im vergangenen Jahr gibt die Broschüre „Der Außenhandel Bayerns 2009“, die gemeinsam vom Bayerischen Wirtschaftsministerium

und den bayerischen IHKs herausgegeben wurde. ■

Bezug: IHK, Tel. 0911/1335-402, international@nuernberg.ihk.de, Download: www.auwi-bayern.de (Rubrik „Bayern Statistik“)

Der gute Ruf im Wirtschaftsleben

Wie entsteht in Wirtschaftsbeziehungen ein guter oder ein schlechter Ruf? Dieser Frage geht der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

der Universität Erlangen-Nürnberg in einem neuen Forschungsprojekt nach, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird.

Projektleiter sind Prof. Dr. Veronika Grimm (Lehrstuhl für Wirtschaftstheorie) und Prof. Dr. Martin Abraham (Lehrstuhl für Soziologie und

Empirische Sozialforschung). Während es zahlreiche Forschungsarbeiten über Reputationsmechanismen in Märkten und Netzwerken gibt,

ist die Frage, wie Reputation überhaupt entsteht, weitgehend ungeklärt. Untersuchungen zeigen, dass Reputation offensichtlich weder

zwangsläufi g entsteht, noch dass sie immer auf „objektiven“ Tatsachen beruht. Hier wollen die Forscher ansetzen und die Reputation

untersuchen, die im persönlichen Kontakt zwischen tatsächlichen oder potenziellen Geschäftspartnern entsteht. ■

Universität Erlangen-Nürnberg, Tel. 0911/5302-224, veronika.grimm@wiso.uni-erlangen.de

TIPP DES MONATS

Die größte Burgenausstellung

aller Zeiten zeigt das Germanische Nationalmuseum

gemeinsam mit dem Deutschen

Historischen Museum Berlin. Die Sonderausstellung

„Mythos Burg“ besteht allein in Nürnberg aus 650

Exponaten, die auf 1 200 Quadratmetern Einblicke in die

neueste Burgenforschung geben. Die Ausstellung, die seit zwölf

Jahren vorbereitet wurde, schlägt einen weiten Bogen: Architektur

von Burgen, Verteidigung und Belagerung der Festen, Ritterkult,

Sagen und Spukgeschichten sowie die Umsetzung des Burgenthemas

in Literatur, Comics und Spielzeug. Besucher können sich an

einer nachgebauten Tafelrunde auf den Platz von Sir Lancelot setzen,

eine Burg aus Holzbausteinen nachbauen oder historische

Zeichnungen von möglichen und unmöglichen Waffen anschauen.

Die Ausstellung läuft bis zum 7. November und ist dienstags

bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs bis 21 Uhr

geöffnet. Außerdem gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm.

Hauptsponsoren sind Nürnberger Versicherungsgruppe,

Playmobil, Oschmann-

Stiftung und Deutsche Bahn. ■

6 08 | 10

www.gnm.de/

mythos-burg

Forschung

gegen Lärm

Lärm durch Straßenverkehr,

Industrieanlagen

und Haushaltsgeräte

kann zu Schwerhörigkeit,

Tinnitus,

Schlafstörungen und

anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen

führen. Der neue bayerische „Forschungsverbund

zur Lärmminderung von

technischen Anlagen“ (ForLärm) sucht nach

effi zienten Wegen, um Lärm schon an der Quelle zu

bekämpfen. ForLärm wird hauptsächlich die physikalischen

Effekte untersuchen, die für die Schallentstehung verantwortlich

sind. Im Verbund arbeiten vier Lehrstühle der Universität

Erlangen-Nürnberg und der TU München sowie neun bayerische

Industrieunternehmen. Die Federführung hat Prof. Dr.-Ing.

Reinhard Lerch von der Universität Erlangen-Nürnberg. Die

Bayerische Forschungsstiftung unterstützt den Verbund mit 1,9

Mio. Euro, weitere 2,3 Mio. Euro steuern die beteiligten Industrie- Tadrzak/Fotolia.com

partner bei. ■

Pawel

www.bayfor.org/forlaerm Foto:


Bagger, Laster

und Traktoren

Die Geschichte der

Fürther Spielwarenfi rma

Bruder steht im

Mittelpunkt der

Sommerausstellung im

Städtischen Museum

Zirndorf, die bis zum 3.

Oktober zu sehen ist. Paul

Bruder hatte 1926 in Fürth-

Burgfarrnbach mit der Herstellung

von Quietschtieren und

einfachen Messingstimmen für

Spielzeugtrompeten begonnen.

Heute gehört das Unternehmen zu den führenden

Spielwarenherstellern in Deutschland. Produziert

werden originalgetreue Kunststoffmodelle von

Nutzfahrzeugen, Lastwagen und landwirtschaftlichen

Geräten, die über viele Spielfunktionen verfügen.

Geöffnet ist das Museum dienstags bis sonntags von 10

bis 12 sowie von 14 bis 17 Uhr. ■

www.zirndorf.de/museum

Foto: Tjiang

Zeitgenössische Darstellung

der Fürther Straße.

Geschäftsführer

Paul Heinz Bruder.

Die Strecke des Adlers

Bis 12. Dezember 2010 zeigt das Museum Industriekultur anlässlich des 175. Jubiläums der deutschen

Eisenbahn die Sonderausstellung „Die Strecke des Adlers“. Die Ausstellung in der Äußeren Sulzbacher

Straße 62 führt wie ein Spaziergang durch die Fürther Straße und zeigt umfangreiches Bildmaterial

aus Geschichte und Gegenwart. Dazu kommen Exponate aus der Nürnberger Wirtschaftsgeschichte

– ein Triumph-Motorrad, Waschmaschinen der AEG oder Haushaltsgeräte der Quelle. ■

www.museen.nuernberg.de

Gemeinsam besser fahren

Eine Online-Mitfahrzentrale haben 26 Landkreise und Städte der

Metropolregion Nürnberg für ihre 2,9 Mio. Bürger gestartet. Das

neue kostenfreie Angebot unter www.metropolregion-nuernberg.

mifaz.de wird ergänzt durch eigene individualisierte Internet-

Auftritte der teilnehmenden Gebietskörperschaften. Die Bildung

von Fahrgemeinschaften ist denkbar einfach: Auf der Homepage

können sich Interessierte informieren, wer Mitfahrgelegenheiten

anbietet. Möglich ist dies für einzelne oder regelmäßige Fahrten

innerhalb der Metropolregion sowie auch für bayern- oder

deutschlandweite Fahrten. ■

Foto: Fuchs

www.metropolregion-nuernberg.mifaz.de

Messe-Kommunikation

Unter dem Motto „Messen: Ereignis. Erlebnis. Erfolg“ fi ndet

am Mittwoch und Donnerstag, 8. und 9. September 2010 der

„Expobusiness Congress“ mit begleitender Fachausstellung in

Nürnberg statt. Der Kongress ist ein Treffpunkt für Messemacher.

Die zweite Aufl age dieses „Forums von Ausstellern für

Aussteller“ beschäftigt sich insbesondere mit digitalen Instrumenten

und sozialen Netzwerken für die Messe-Kommunikation.

Weitere Themen sind Messe-Controlling, Auslandsmessen,

effi ziente Messegespräche und Stand-Design. ■

www.expobusiness.de

Spritsparend unterwegs: Nürnbergs Baureferent Wolfgang

Baumann, Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, die Betreiberin

der Online-Plattform Inna Janssen und Simon Wittmann, Landrat

Neustadt a.d. Waldnaab (v.l.).

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SPEKTRUM

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Foto: Metropolregion

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SPEKTRUM

Azubis jetzt zur Prüfung anmelden

Die IHK Nürnberg für Mittelfranken führt die Abschlussprüfungen

im kommenden Winter von November 2010 bis Februar 2011

durch. Die Anmeldungen für diese Abschlussprüfungen müssen

bis 15. September 2010 bei der IHK eingehen.

Zu den Abschlussprüfungen Winter 2010/11 werden zugelassen:

� Auszubildende, deren Ausbildungszeit (bzw. Ausbildungsstufe)

bis März 2011 endet.

� Auszubildende, die die Prüfung auf Grund überdurchschnittlicher

Leistungen (im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule)

vorzeitig ablegen wollen. Bei dieser vorzeitigen

Zulassung müssen neben dem Antrag die Stellungnahmen der

Berufsschule und des Ausbildungsbetriebes mit eingereicht

werden. Ist das Berufsschulzeugnis älter als ein halbes Jahr,

muss in der Bescheinigung der Berufsschule der derzeitige

Leistungsstand in den einzelnen Prüfungsfächern/Prüfungsbereichen

bestätigt werden.

� Wiederholer, die sich termingerecht angemeldet haben.

� Bewerber, die auf Grund ihrer Berufstätigkeit an der Prüfung

teilnehmen wollen (außerordentliche Zulassung).

„Mehrwert Familie“

Die Europäische Metropolregion Nürnberg

schreibt den Wettbewerb „Mehrwert Familie

2010“ aus, für den sich Unternehmen bis zum

30. November 2010 bewerben können. Preiswürdig

sind nicht nur ausgefeilte personalpolitische

Konzepte, sondern auch Betriebe, die bereits ernsthafte erste Schritte hin zu

einer familienfreundlichen Personalpolitik gemacht haben. Die Ausschreibung

fi ndet mit Unterstützung des Bundesfamilienministeriums und der Bertelsmann

Stiftung im Rahmen des seit Juli 2009 bestehenden Kooperationsprojektes

„Europäische Metropolregion Nürnberg – Auf dem Weg zur familienfreundlichsten

Wirtschaftsregion“ statt. ■

Marketingverein der Metropolregion, Tel. 0911/704205-70, www.mehrwert-familie.de

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CAST

Die Themen im August

unter www.ihk-nuernberg.de

IHK-Jahresempfang

Asien-Pazifi k-Forum

Markt und Moral

WiM-Special:

Gründung

25 Jahre Fraunhofer-Institut

Foto: Fuchs

Die Anträge auf vorzeitige und außerordentliche Zulassungen

zur Abschlussprüfung müssen bis 31. August 2010 bei der IHK

eingehen. ■

Kaufmännische Berufe:

IHK, Tel. 0911/1335-271, gerhard.schmaderer@nuernberg.ihk.de

Technische Berufe:

Tel. 0911/1335-239, harald.enderlein@nuernberg.ihk.de

www.ihk-nuernberg.de/pruefungstermine

Foto: Marzanna Syncerz/Fotolia.com

Der direkte Draht zu

IHK-Präsident Vopelius

Unternehmer, die ein Anliegen direkt an den

IHK-Präsidenten vorbringen wollen, haben dazu

Gelegenheit bei der Präsidenten-Sprechstunde am

Donnerstag, 16. September 2010, 9 bis 11 Uhr. An

diesem Termin steht IHK-Präsident Dirk von

Vopelius für Einzelgespräche zur Verfügung. Unternehmer,

die dieses Angebot nutzen wollen, werden

gebeten, sich im IHK-Sekretariat anzumelden

und einige Stichworte zum Thema des

Gesprächswunsches zu nennen. ■

IHK, Tel. 0911/1335-494

christiane.legler@nuernberg.ihk.de

Bayerischer

Qualitätspreis 2010

Für die Teilnahme am Bayerischen Qualitätspreis

2010 können sich interessierte Unternehmen bis

1. September 2010 bei der IHK Nürnberg für

Mittelfranken bewerben. Ausgezeichnet werden

Unternehmen mit Sitz in Bayern, die herausragende

Leistungen auf dem Gebiet der ganzheitlichen

Unternehmensqualität erbringen. ■

IHK, Tel. 0911/1335-297

ronald.kuenneth@nuernberg.ihk.de

www.bayerischer-qualitaetspreis.de


GERD BAUER

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BERICHTE | ANALYSEN

CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY

Wirtschaft braucht

sozialen Weitblick

Das verantwortungsvolle Handeln von Unternehmen rückt in den Blick einer kritischen

Öffentlichkeit. Gefordert werden mehr gesellschaftliches Engagement und mehr Einsatz

der Wirtschaft für eine nachhaltige Entwicklung. Von Thomas Tjiang

Führungskräfte aus der Wirtschaft ziehen

ihren Nadelstreifenanzug aus, um in einer

sozialen Einrichtung mitzuarbeiten.

Rollentausch oder Seitenwechsel heißt diese

Form der Corporate Social Responsibility

(CSR), die von einer zunehmenden Zahl von

Unternehmen praktiziert wird. Mittlerweile

hat Theologe und Unternehmensberater

„Aktuell gibt es viel zu tun, um die

Glaubwürdigkeit der Wirtschaft

wieder zu stärken. Gesellschaftliche

Verantwortung von Unternehmen ist

dabei ein Schlüsselwort.“

PROF. DR. HANS HEINRICH DRIFTMANN, PRÄSIDENT DES

DEUTSCHEN INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMERTAGES (DIHK)

Thomas Zeilinger, der vor zehn Jahren das

Institut persönlichkeit und ethik (p+e) in

Neuendettelsau mitbegründete, allein in Bayern

rund 200 Seitenwechsel für Führungskräfte

aus der Wirtschaft organisiert.

Beim Rollentausch arbeiten Führungskräfte

in sozialen Einrichtungen mit Obdachlosen,

Asylbewerbern oder straffällig gewordenen

Jugendlichen. In dieser weitgehend unbekannten

Lebenswelt sei es notwendig, „gut

zuzuhören und das eigene Tempo dem der

Klienten anzupassen“. Ein Gegensatz zum

meist hektischen Betriebsalltag. Erfahrungsgemäß

nutzen nach Worten Zeilingers eher

größere Unternehmen dieses Angebot, mit

dem klar formulierten Anspruch, den Managern

„Bodenhaftung zu verordnen, um den

betrieblichen Tunnelblick“ zu verhindern.

Nach Beobachtung von Christine Rosemann,

Chefi n der gleichnamigen Erlanger

Personalberatung, wird der Druck auf Unternehmen,

sich „ethischer“ zu verhalten, auch

immer stärker von außen formuliert: „Die

Menschen fi nden es gut, wenn Unternehmen

verantwortlich handeln.“ Sie zitiert dabei

10 08 | 10

eine GfK-Studie, derzufolge es die Befragten

schätzen, wenn sich Betriebe fair gegenüber

Mitarbeitern, künftigen Generationen und

Zulieferern verhalten oder sich für soziale

Projekte engagieren.

Dem stellt sich die Nürnberger Datev eG

seit Jahren: Personalvorstand Jörg Rabe von

Pappenheim beschreibt CSR als eine „zielge-

richtete Integration von Ökonomie, Ökologie

und Sozialem unter dem Dach des Geschäftszwecks.

Der Weg führt über Wertschöpfung

und die kreative Verbindung der

drei Dimensionen der Nachhaltigkeit.“ Hierbei

komme der Datev ihre Rechtsform als

Genossenschaft zugute, denn statt engem

Shareholder Value stehe das Ziel im Mittelpunkt,

Werte für Anteilseigner, Kunden und

Mitarbeiter zu schaffen.

Vorteile für beide Seiten

In den 90er Jahren gab die Datev ihren ersten

Umweltbericht heraus. Und im Jahr 2000

startete zunächst mit Führungskräften das

Projekt „Volunteering in gemeinnützigen

Organisationen“. Der Nutzen ist dabei von

doppelter Natur: Die Mitarbeiter gewinnen

an neuen Erfahrungen und entwickeln sich

weiter, die Sozialeinrichtungen bekommen

Unterstützung von Unternehmensseite. „Wir

erhalten von den Beteiligten positives Feedback,

was uns in der Absicht bestätigt, das

Projekt fortzuführen“, bilanziert Rabe von

Pappenheim. Mittlerweile können sich alle

Mitarbeiter über das interne Ehrenamtsportal

aktiv an verschiedenen Projekten beteiligen.

Bei der Sparkasse Nürnberg, die mit ihrer

Zukunftsstiftung im vergangenen Jahr 2,7

Mio. Euro an Hunderte von Projekten aus

Kultur, Sport und Sozialem ausschüttete,

heißt das Projekt Seitenwechsel intern „Türen

öffnen“. Im diesem Rahmen können

Nachwuchsmanager freiwillig z.B. bei Arbeiterwohlfahrt,

Heilsarmee, Lebenshilfe, Werkstatt

für Behinderte sowie Drogen- und Jugendhilfe

mitarbeiten. Vorstandschef Dr.

Matthias Everding ist vom Nutzen überzeugt:

„Die Teilnehmer entwickeln Verständnis für

Menschen in besonderen Lebenssituationen.

Gerade für den täglichen Kundenkontakt ist

dies eine wertvolle Erfahrung.“

Wolfgang Räbel, Risikocontroller bei der

Sparkasse Nürnberg, war beispielsweise eine

Woche bei der Nürnberger Drogenhilfe Mudra

und hat gelernt, „zwischenmenschliche

Beziehungen besser zu verstehen, Blockaden

zu lösen und Teamfähigkeit zu entwickeln.

Insgesamt konnte ich dadurch meine Kommunikationsfähigkeit

und mein Handeln in

ungewöhnlichen Situationen stärken“. Für

Silke Frank vom Vorstandsstab, die eine Woche

entwicklungsverzögerte bzw. geistig behinderte

Kinder bei der Lebenshilfe mitbetreute,

war das Erlebnis beeindruckend: „Der

Alltag sieht natürlich gänzlich anders aus, als

der eines Bankers und es war eine Erfahrung

fürs Leben. Man sieht anschließend das ein

oder andere eigene Problem aus einem etwas

anderen Blickwinkel.“

Am Nürnberger Standort der HypoVereinsbank

läuft seit 2008 das Employee Volunteering

Programm „Ehrensache!“. In diesem

Bereich sind mittlerweile über 120 Mitarbeiter

ehrenamtlich in unterschiedlichsten Projekten

bei der Lebenshilfe Nürnberg aktiv

und erhalten für dieses Ehrenamt generell bis

zu zwei Tage Sonderurlaub im Jahr. Zusätzlicher

Effekt: Drei Menschen mit Behinderung

wurden in ein Arbeitsverhältnis übernommen.

Dafür gab es den Behindertenpreis

Nürnberg 2009. Dem „Nürnberger Modell“

Foto: pressmaster/Fotolia.com


sind bislang 14 weitere HVB-Niederlassungen

gefolgt. Das Programm „Ehrensache!“ ist

laut der Nürnberger HVB-Sprecherin Tanja

Rödig Teil der CSR-Strategie, um „nachhaltigen

Geschäftserfolg“ zu erzielen. Man kenne

die an die Bank gestellten Erwartungen, die

„neben sauberem Geschäftsgebaren auch

glaubwürdiges sozial-gesellschaftliches Engagement

beinhalten“.

GfK-Studie

Dass unternehmerische Gesellschaftsverantwortung

im Trend liegt, hatte im vergangenen

Herbst die GfK mit der Studie „Consumers’

Choice 2009 – Corporate Responsibility

in der Ernährungsindustrie“ nachgewiesen.

„Deutsche Verbraucher machen ihre

Kaufentscheidung immer stärker davon abhängig,

unter welchen Bedingungen ihre Lebensmittel

produziert werden und für welche

Werte die Hersteller und Händler stehen“, so

die Studie. In ihren Konsumtrends 2010

schreibt die GfK die Entwicklung fort: „Vertrauen

ist die härteste Währung der Welt.“

Der Nürnberger Markenberater Icon Added

Value veranstaltet jährlich den CSR-Tag

„Ist da jemand?!“. Dann wird die Zentrale geschlossen

und „wir arbeiten einen Tag lang

für andere“, sagt Hildegard Keller-Kern von

der Icon-Geschäftsleitung. Die Mitarbeiter

werden vom Zentrum für Aktive Bürger

(ZAB) auf 13 Projekte im Großraum Nürnberg

verteilt. „Ein Tag im Jahr, von dem alle

bei Icon ausnahmslos schwärmen“, so Keller-

Kern. Neben der pragmatischen Hilfe wolle

man aber auch der Verantwortung als Unternehmen

gegenüber der Kommune gerecht

werden und Aufgaben übernehmen, die nicht

mehr alleine von der Stadt Nürnberg oder

dem Staat geleistet werden können.

CSR ist aber alles andere als eine

neue Mode,

BERICHTE | ANALYSEN

08 | 10 11


BERICHTE | ANALYSEN

Zupackend: Mitarbeiter von Hofmann Personal helfen, den Hochseilgarten des Don Bosco-Jugendwerks in Bamberg instand zu setzen.

unterstreicht Harald Bolsinger, Koordinator

des Nürnberger Netzwerkes „Zukunftbraucht-Werte“:

„CSR ist nicht erst seit Erfi ndung

des Begriffes zum Thema geworden.

Vielmehr gehört die Übernahme von gesellschaftlicher,

sozialer und ökologischer Verantwortung

zum christlich geprägten Unternehmergeist

schon immer dazu.“ Wenn entsprechendes

Engagement lediglich aufgrund

von Image- und Markenüberlegungen angestrengt

wird, „dann ist das natürlich alles andere

als nachhaltig“, kritisiert Bolsinger. Das

sieht auch Prof. Dr. Nick Lin-Hi von der Universität

Mannheim so, der allerdings weniger

christlich als wirtschaftsethisch argumentiert:

„Unternehmerische Wohltaten wie Sponsoring

und Spenden sind Ablasshandel.“

Auf diese dogmatische Diskussion will sich

Dr. Bernd Rödl, Chef der Nürnberger Wirtschaftsprüfungs-

und Beratungsgesellschaft

Rödl & Partner, nicht einlassen: „Wir folgen

keiner starren CSR-Konzeption, sondern einfach

unserer Unternehmenskultur, die auf

den Benediktinergrundsätzen Demut, Gehorsam

und Diskretio [=Gabe der weisen Unterscheidung,

Anm. d. Red.] basiert.“ Rödl

übersetzt das im Betriebsalltag mit „Mandant

immer im Vordergrund, genau hinhören und

unterschiedliche Sachverhalte unterschiedlich

behandeln“. Rödl & Partner übernimmt

angesichts des unternehmerischen Erfolges

soziale und gesellschaftliche Verantwortung.

Dazu gehört die Rödl-Mitarbeiter-Stiftung

für Kinderhilfe, die Unterstützung des Part-

N-Ergie-Mitarbeiter sind „Ganz“ engagiert

Workshops für Feuerwehren: Feuerwehrmann und N-Ergie-Kundenmanager Markus Prokopczuk mit

dem Rother Kreisbrandmeister Heinrich Gsänger und Norbert Dörfl er, Feuerwehr Büchenbach (v.r.).

Der Nürnberger Energieversorger N-Ergie

AG setzt sich bereits seit Jahren für wohltätige

Zwecke ein. Die neue Initiative „Ganz“

legt den Fokus aber nicht auf das Unternehmen

selbst, sondern auf das ehrenamtliche

Engagement der N-Ergie-Mitarbeiter.

12 08 | 10

Nach Firmenangaben sind viele Angestellte

in ihrer Freizeit schon in Vereinen, Feuerwehren,

Schulen und anderen Einrichtungen aktiv.

Die N-Ergie AG unterstützt mit ihrer Initiative

„Ganz“ (die Abkürzung steht für die Begriffe

Glaubwürdigkeit, Aufmerksamkeit, Nachhal-

nerschaftsvereins Charkiv-Nürnberg, aber

auch die betriebseigene Kinderkrippe. Weitere

Schwerpunkte sind eine „besondere Dankbarkeit

für die Region“ sowie die Förderung

von Bildung und Ausbildung – etwa des nationalen

Programms für Wirtschaftsstudenten

„Campus of Excellence“.

Auch Ingrid Hofmann leitet ihre zahlreichen

Engagements nicht aus einem Grundsatzpapier,

sondern aus ihrer „ethischen und

christlichen Grundhaltung“ ab. Die Chefi n

von Hofmann Personal nimmt sich zuerst

selbst in die Pfl icht: „Nur was ich im Unternehmen

vorlebe, wird von den Mitarbeitern

auch Ernst genommen.“ Dazu gehöre es

auch, der Gesellschaft, die ihren Erfolg ermöglicht

hat, etwas zurückzugeben. Gespen-

tigkeit und Zusammenarbeit) die Mitarbeiter

ausdrücklich dabei und ermutigt sie, diese Aktivitäten

sogar noch zu verstärken. Mit Erfolg:

So halten N-Ergie-Mitarbeiter ehrenamtlich

Schulstunden zum Thema Energie ab, beraten

Vereine über Energiesparmaßnahmen, führen

Theaterstücke auf oder bauen Nistkästen für

Vögel und Insektenhäuser. Angestellte, die ehrenamtlich

in Feuerwehren aktiv sind, halten

dort Vorträge: Dabei geht es insbesondere darum,

was Löschtrupps bei Einsätzen in Häusern

mit Photovoltaikanlagen beachten müssen.

Die Angestellten erhalten für jede ehrenamtliche

Tätigkeit 100 Euro, die sie für einen beliebigen

Zweck spenden können.

Nach Aussage von Vorstandsvorsitzendem

Herbert Dombrowsky will die N-Ergie AG

als regionales Unternehmen Verantwortung

für die Region übernehmen. Mit dem Pro-

Foto: Hofmann


det wird vornehmlich an Einrichtungen, die

nicht im gesellschaftlichen Rampenlicht stehen.

Einen besonderen Schwerpunkt bilden

dabei oft Frauenprojekte, etwa gegen die Beschneidung

junger Mädchen in Afrika“. Mit

einem Tag Sonderurlaub wird zudem allen

Niederlassungen ermöglicht, in ihrer Region

etwas Soziales vor Ort zu leisten. Zudem waren

in diesem Jahr anlässlich des Firmenjubiläums

Mitarbeiter und Kunden eingeladen,

das mittlerweile marode gewordene pädagogische

Projekt des Don Bosco Jugendwerks

„Bamberger HochSeilgarten“ aufzubauen.

Mit fast 100 arbeitenden Teilnehmern und

einer zusätzlichen Finanzspritze wurde der

Kletterpark wieder in Schuss gebracht. „Das

macht Freude, es ist kein Muss“, so Hofmann.

Der ehrbare Kaufmann 2.0

An der neuen Business-Moral scheint kein

Weg mehr vorbeizuführen. Dem Zukunftsinstitut

von Trendforscher Matthias Horx

zufolge ermahnt der Business- und Management-Trend

Corporate Social Responsibility

die Unternehmen zu größerem Verantwortungsbewusstsein.

„Gewinnmaximierung

und erfolgreiche Marktpositionierung sind

ohne ein adäquates CSR-Management heute

nur noch schwer möglich. Denn mit der gestiegenen

Aufmerksamkeit auf die sozialökologische

Verantwortung werden CSR-

Maßnahmen zu einem maßgeblichen Umsatzfaktor.“

Der Erlanger Seminaranbieter

QET stößt ins gleiche Horn mit einem Zitat

von Henry Ford: „Ein Geschäft, das nur

Geld einbringt, ist ein schlechtes Geschäft.“

So unterstreicht der Seminaranbieter seine

Auslegung, dass „der ehrbare Kaufmann

2.0“ nicht nur der sympathischere, sondern

jekt „Ganz“ wolle

man die unternehmerischeGesellschaftsverantwortung

weit

über das Sponsoring

hinaus ausbauen.

„Unser Potenzial sind

die Mitarbeiter, die

mit ihrem ehrenamtlichen

Engagement einen Beitrag für die

Mitmenschen leisten, aber auch dafür sorgen,

dass die N-Ergie in Stadt und Region

noch besser wahrgenommen wird.“

Nach den ersten Monaten äußert sich

Dombrowsky begeistert: „Unsere Mitarbeiter

ergreifen die Initiative und bringen

sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich ein.“

Am weitesten fortgeschritten sei das Thema

„Feuerwehr in der Region“, auch das

Projekt „Eltern als Lehrer“ laufe gut an. ■

www.n-ergie.de

Fotos: N-Ergie

Nürnberger Unternehmen und deren Mitarbeiter

für ein ehrenamtliches Engagement

gewinnen: Dieses Ziel hat sich ein

Kreis Nürnberger Unternehmen und Verbände

gesetzt, die ein „Nürnberg Corporate

Volunteering Netzwerk“ gründen wollen.

Schon jetzt engagieren sich viele Unternehmen

für das Gemeinwohl, indem sie

Mitarbeiter für ehrenamtliche Projekte

freistellen oder Sachmittel zur Verfügung

stellen. Das Netzwerk will sich dem Erfahrungsaustausch

widmen und neue Ideen

für bürgerschaftliches Engagement entwickeln.

auch der nachhaltig erfolgreichere Unternehmer

ist.

Die CSR-Aktivitäten der Unternehmen im

Großraum sind unüberschaubar. Zumal die

Defi nition von CSR nicht ausgrenzt, sondern

alle Bereiche umspannt, mit denen die Arbeitswelt

in Berührung kommt. Einerseits, so

Beraterin Rosemann, „auf die Prozesse innerhalb

eines Unternehmens wie Beschaffung,

Produktion, Vertrieb, betrieblicher Umweltschutz,

Personalmanagement, Mitarbeiterinteressen,

Arbeitsschutz und Arbeitsgestaltung.

Andererseits auf die Beziehungen eines

Unternehmens nach außen, zu Zulieferern,

Kunden, Gewerkschaften, Umwelt- und Verbraucherverbänden.“

Entsprechend sind Seitenwechsel, Stiftungen,

Spenden und Ehrenämter nur ein geringer

Ausschnitt der möglichen Aktivitäten,

mit denen Betriebe Verantwortung übernehmen

können. Die beiden großen Sportartikelhersteller

adidas und Puma haben das u.a.

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BERICHTE | ANALYSEN

Interessierte Unternehmen sind zu einem

Empfang am Mittwoch, 22. September

2010, 17 Uhr eingeladen (Ort wird

noch bekannt gegeben). Mitarbeiterinnen

von Roland Berger Strategy Consultants

berichten von den Erfahrungen mit dem

im Jahr 2009 gegründeten Münchner

Unternehmensnetzwerk, außerdem stellt

der Nürnberger Initiativkreis sein Vorhaben

vor. ■

Initiativkreis, c/o Zentrum Aktiver Bürger Süd

Birgit Kretz, Tel. 0911/2178837

kretz@iska-nuernberg.de

bei der Fertigung in der Dritten Welt vorgemacht.

Die Raiffeisenbank Altdorf-Feucht

beispielsweise will mit der Stiftung

Hänsel+Gretel aus Karlsruhe Kinder besser

vor Gewalt schützen. Das Evangelische Siedlungswerk

Bayern aus Nürnberg hat jüngst

den nach der Quelle-Insolvenz von der

Schließung bedrohten Kindergarten mit 150

Kindern vor dem Aus gerettet. Dr. C. Soldan,

der Nürnberger Bonbonhersteller, unterstützt

den Laufclub 21 Down-Syndrom Marathonstaffel,

eine Laufsportmannschaft für

Menschen mit Down-Syndrom.

Auch wenn CSR derzeit vorwiegend in

großen Unternehmen diskutiert wird, richtet

es sich auch an den Mittelstand. „Kleine

und mittlere Unternehmen sollen die Anregungen

auf ihre Erfordernisse anpassen“, resümiert

Rosemann. „CSR ist zwar auf freiwillige

Maßnahmen fokussiert, kann jedoch

– schon aus Eigeninteresse – nicht beliebig

und konzeptionslos sein.“ ■

08 | 10 13


BERICHTE | ANALYSEN

450 JAHRE SELBSTVERWALTUNG

Vertrauen ist alles

Die „Neue Marktordnung“ aus dem Jahr 1560 legte den Grundstein für die heutige IHK.

Das Prinzip damals wie heute: Die Wirtschaft regelt ihre Angelegenheiten in eigener Regie.

Vor 450 Jahren erkämpften sich die

Nürnberger Kaufl eute das Recht, ihre

Angelegenheiten unabhängig vom Rat

der Stadt selbst zu organisieren. Am 16. April

1560 läuteten sie erstmals mit dem Börsglöcklein,

das sich an der Sebalduskirche befand,

Beginn und Ende der Marktzeiten an.

An dieses Datum und damit an 450 Jahre

kaufmännische Selbstverwaltung erinnert

eine Gedenktafel am IHK-Gebäude, die anlässlich

des IHK-Jahresempfangs enthüllt

wurde. Der Empfang, zu dem 250 Unternehmer

und Politiker in den Historischen Rathaussaal

gekommen waren, stand unter dem

Motto „450 Jahre Wirtschaftsförderung –

Selbstverwaltung in Selbstverantwortung“.

„Die Kaufl eute haben damals ihre Märkte

und die Regeln bestimmt und deren Einhaltung

überwacht“, fasste IHK-Präsident Dirk

von Vopelius zusammen. Die Marktordnung

und die kaufmännische Selbstverwaltung

markierten zugleich den Beginn des Vertrauens

in eine marktwirtschaftliche Ordnung, in

der die Kaufl eute selbst über Sitte und Moral

eines ehrbaren Kaufmanns wachen. „Das galt

damals, das gilt heute“, so der IHK-Chef mit

Verweis auf Paragraf 1 des IHK-Gesetzes, in

dem es heißt: „Die Industrie- und Handelskammern

haben die Aufgabe, (...) für Wahrung

von Anstand und Sitte des ehrbaren

Kaufmanns zu wirken.“

Der ehrbare Kaufmann ist eigentlich eine

hanseatische Erfi ndung: Herzstück ist – statt

eines juristischen Vertragswerkes mit Haken

und Ösen – das Wort oder der Handschlag

(„Versprechen sind zu halten“). Das Vertrauen

in diese Geste musste und muss allerdings

Gratulierte dem „Rathaus der Wirtschaft“: Nürnbergs

Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly.

14 08 | 10

Die Marktvorsteher Werner Behringer, Konsul Dr. Johannes Schmitt und Dirk von Vopelius enthüllten

zusammen mit Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Roland Fleck (v.r.) die Gedenktafel am IHK-Gebäude.

durch jahrelanges Handeln begründet sein.

Für von Vopelius gibt es keinen Zweifel: „Wir

tun gut daran, uns an diese Grundsätze zurückzuerinnern.“

Mangel an Moral?

Der IHK-Präsident will die Diskussion um

den ehrbaren Kaufmann auch als Appell verstanden

wissen. Statt sich nur auf Gesetze zu

verlassen, sollten sich gerade auch Unternehmer

freiwillig zu einem verantwortlichen

Handeln bekennen – und sich daran halten.

Gerade vor dem Hintergrund der Wirtschafts-

und Finanzkrise müsse ernsthaft

diskutiert werden, woran es hapere. „Haben

wir einen Mangel an Gesetzen oder haben

wir einen Mangel an Moral? Ich behaupte,

eher Letzteres.“

Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich

Maly will aber nicht die Wirtschaft über einen

Kamm scheren. „Wir kriegen immer

dann Probleme, wenn Nürnberger Produktionsstätten

nur eine Nummer für global agierende

Konzerne sind und am grünen Tisch

entschieden wird.“ Aber er sieht noch eine

zweite Problemgruppe. „Ich hadere auch mit

denen, die mit den Finanzderivaten, also einer

Art ,Massenvernichtungswaffen‘ gearbeitet

haben. Aber nicht mit der Nürnberger

Wirtschaft.“ Prof. Dr. Nick Lin-Hi von der

Universität Mannheim plädierte ebenfalls für

Festlicher Rahmen: Im Historischen Rathaussaal kamen 250 Unternehmer und

Politiker aus dem In- und Ausland zusammen.

Foto: Fuchs


eine „freiwillige Selbstbindung an bestimmte

Grundsätze“. Nur so könne der anhaltende

Verfall des Vertrauens in die Unternehmen

gebremst werden. Laut Umfrage habe nur

noch jeder zweite Bürger in Deutschland Zutrauen

in die Lenker der Wirtschaft. Aber:

„Kein Wirtschaftssystem kann auf Dauer bestehen,

wenn es die Bürger nicht für gerecht

halten.“ (siehe auch Namensartikel von Prof.

Lin-Hi auf Seite 16).

Wachstum neu defi nieren

Auch Alois Glück, der frühere bayerische

Landtagspräsident und heutige Präsident des

Zentralkomitees der deutschen Katholiken

(ZdK), betonte im Hinblick auf die weltweite

Finanzkrise, welchen Stellenwert Vertrauen

als Bindemittel für Staat und Gesellschaft hat.

Es sei falsch, nur organisatorische Konsequenzen

aus der Krise zu ziehen, notwendig

sei vielmehr eine Diskussion über den Wert

und über die Messung des wirtschaftlichen

Wachstums. Denn Lebensstandard und Lebensqualität

seien unterschiedliche Kategorien.

In Teilen der Finanzwelt habe sich „asoziales

Verhalten“ entwickelt, wodurch die Balance

aus Rechten und Pfl ichten sowie aus

Freiheit und Verantwortung gestört worden

sei. Nötig sei deshalb u.a. eine Abkehr vom

kurzfristigen Quartalsdenken. Für das 21.

Jahrhundert müsse das Konzept einer „solidarischen

Leistungsgesellschaft“ entwickelt

werden, das Leistung und Bildung auf der einen

Seite mit Menschlichkeit auf der anderen

verbinde. Wichtig dabei: Von der Glaubwürdigkeit

der Entscheidungsträger in Politik

und Wirtschaft hänge es ab, ob die Bevölkerung

diesem Konzept folgen werde. Bayern

sieht Glück als Vorbild auf diesem Weg: Innovation

und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

würden hierzulande in idealer Weise mit

Tradition und vielfältigem sozialen Engagement

der Bürger verbunden. tt. ■

Informationen zur Geschichte der IHK:

www.ihk-nuernberg.de/geschichte

Forderte eine „solidarische Leistungsgesellschaft:

ZdK-Präsident Alois Glück.

FORDERUNGEN AN DEN BUND

Verkehrswege

zügig ausbauen

Foto: DB AG/Heiner Müller-Elsner

Flughafen-Anbindung, Ausbau B2 und

Ausbau des Schienenverkehrs in der Region:

Eine schnelle Realisierung dieser Projekte

forderten die Mitglieder des IHK-

Ausschusses für Verkehr und Logistik bei

einem Gespräch mit dem Parlamentarischen

Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer,

der gleichzeitig Logistikbeauftragter der

Bundesregierung ist.

Bei dem Gespräch im Güterverkehrszentrum

Hafen Nürnberg (GVZ) zeigte

Scheuer sein Unverständnis darüber, dass

sich die Stadt Nürnberg bei der geplanten

Nordanbindung des Flughafens Nürnberg

eine Denkpause verordnet habe. Die gesamte

Metropolregion Nürnberg verdiene

eine attraktive Anbindung des Airports an

die Autobahn. Die vom Bund bereit gestellten

Gelder würden nicht einfach „auf

Knopfdruck“ zur Verfügung stehen. Die

Ausschussvorsitzenden Harald Leupold

und Karl-Heinz Krüger sowie Ausschussmitglied

Hans Wormser erklärten gegenüber

Scheuer, von großer Bedeutung für

die Region sei der Ausbau der Autobahn

A73 vom Hafen-Ost bis zur A6. Positiv

wurde bewertet, dass der Bund die Planungsaktivitäten

vorantreibt. Der Ausbau

der Bundesstraße B2 gehe nicht wie geplant

voran: Obwohl für die Ortsumgehung

von Untersteinbach seit eineinhalb

Stark in

Gewerbeimmobilien!

BERICHTE | ANALYSEN

Jahren die Planungen abgeschlossen seien,

sei die Finanzierung vom Bund noch nicht

zugesagt.

Unterstützung sagte Scheuer für den

Ausbau der Schienen trasse Nürnberg – Regensburg

– Passau – Wien zu. Auch die

transeuropäische Schienenachse TEN 22

Nürnberg – Marktredwitz – Hof ist laut

Scheuer von großer Bedeutung. Wichtig sei

ein Schienengesamtkonzept, bei dem auch

die Strecken nach Tschechien aufeinander

abgestimmt sind.

Karl-Heinz Krüger, Geschäftsführer der

Flughafen Nürnberg GmbH, erklärte, die

Luftverkehrssteuer bringe erhebliche Nachteile

mit sich und würde das Ergebnis des

Airport Nürnberg nachhaltig belasten und

damit Arbeitsplätze gefährden. Scheuer unterstrich

die Bedeutung von Güterverkehrs-

und Logistikzentren als sogenannte

intermodale Knoten in Europa. Durch die

Förderrichtlinie des Bundes zum Kombinierten

Verkehr (KV) sei in den vergangenen

drei Jahren am Nürnberger Hafen die

bedeutende Anlage für den Umschlag zwischen

den Verkehrsträgern Straße – Schiene

– Wasser realisiert worden. Das GVZ Nürnberg

verfüge seitdem – von den Seehäfen

abgesehen – über eine der größten Umschlagkapazitäten

im europäischen Binnenland.


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08 | 10 15


BERICHTE | ANALYSEN

MARKT UND MORAL

Der ehrbare Kaufmann

Wie kann dieses Leitbild, das im frühen Mittelalter entstanden ist, den Unternehmen

auch heute noch Orientierung bieten? Von Prof. Dr. Nick Lin-Hi

16 08 | 10

Wandgemälde

am IHK-Gebäude

in Nürnberg.


Die frühen Handelsreisenden waren mit

der Situation konfrontiert, dass ihnen

die Bürgerinnen und Bürger vielfach

skeptisch gegenüberstanden. Oft begegnete

ihnen auf ihren Reisen das Vorurteil, in betrügerischer

Absicht unterwegs zu sein. Und

früher wie heute macht man ungern Geschäfte

mit jemandem, dem man nicht vertraut.

Insofern standen die Kaufl eute vor der

Aufgabe, Vertrauen in der Gesellschaft aufzubauen.

Um diese und andere Herausforderungen

anzugehen, erarbeiteten die Kaufl eute gemeinsam

Voraussetzungen für gute Geschäfte.

Im Laufe der Zeit entstanden etwa Beweis-

und Gerichtsverfahren, das Kaufmannsrecht

von „Treu und Glauben“ oder eben das Leitbild

des ehrbaren Kaufmanns.

Mit diesem Leitbild wurden hinreichend

verbindliche Prinzipien für die Kaufmannschaft

geschaffen. Die Prinzipien prägten das

Handeln der Kaufl eute und ermöglichten Erwartungssicherheit.

Man konnte sich auf das

Wort des Kaufmanns verlassen und davon

ausgehen, nicht über den Tisch gezogen zu

werden.

Vertrauen schaffen

Das Leitbild etablierte sich zu einer allgemeingültigen

Norm bezüglich guter und verantwortungsvoller

Geschäfte. Es lieferte sowohl

den Kaufl euten Orientierung, was sie

(nicht) zu tun hatten, als auch den Bürgerinnen

und Bürgern im Hinblick darauf, was sie

von den Kaufl euten erwarten konnten. Das

Handeln der Kaufl eute im Sinne des ehrbaren

Kaufmanns schaffte in der Gesellschaft

Vertrauen und bereitete so den Weg für die

Erfolgsgeschichte der Kaufl eute.

Betrachtet man die Einstellung der heutigen

Bürgerinnen und Bürger zu Unternehmen

und auch ganz allgemein zum marktwirtschaftlichen

System, so wird deutlich,

dass wir wieder Wege fi nden müssen, um die

Voraussetzungen erfolgreicher Wertschöpfung

zu schaffen. Diverse Umfragen zeigen,

dass das Vertrauen in Unternehmen und

Marktwirtschaft in den letzten Jahren kontinuierlich

zurückgegangen ist. Unternehmen

haben mehr und mehr das Vorurteil gegen

sich, Gewinne auf unmoralische Art und

Weise zu erzielen.

Die frühen Kaufl eute haben vorgemacht,

wie man Vertrauen in der Bevölkerung schaffen

kann. Zweifelsfrei sind die Bedingungen

des Wirtschaftens heute nicht mehr vergleichbar

mit denen von vor einigen hundert

Jahren. Und doch hat die Grundidee des ehrbaren

Kaufmanns nicht an Aktualität verloren.

Diese Grundidee sei am Beispiel des

Odysseus verdeutlicht.

Eines seiner Abenteuer führte Odysseus zu

den Sirenen, deren lieblicher Gesang den Zuhörer

in den Tod trieb. Odysseus sehnte sich

danach, den Gesang der Sirenen zu hören,

Experte für Wirtschaftsethik: Prof. Dr. Nick

Lin-Hi bei seinem Vortrag während des IHK-

Jahresempfangs.

wollte dafür allerdings nicht mit dem Leben

bezahlen. Um diesem Dilemma zu entgehen,

ersann er eine List. Er ließ sich von seiner

Mannschaft an den Mast seines Schiffes binden,

sodass er nicht von den Sirenen in den

Tod getrieben werden konnte. Damit konnte

Odysseus dem Gesang der Sirenen lauschen,

ohne sterben zu müssen.

Die Geschichte von Odysseus verdeutlicht

die Idee der Selbstbindung. Sie zeigt, dass es

für Akteure vorteilhaft sein kann, sich freiwillig

bestimmte Selbstbindungen aufzuerlegen.

Eben diese Idee liegt dem Leitbild des ehrbaren

Kaufmanns zugrunde. Der ehrbare Kaufmann

band sich selbst an bestimmte Grundsätze,

um nachhaltigen Erfolg zu fördern.

Und genau hieraus leitet sich die Verantwortung

des heutigen Unternehmers ab: Unternehmerisches

Handeln ist so auszurichten,

dass die Bedingungen des zukünftigen Erfolgs

nicht gefährdet werden.

Basis für die Zusammenarbeit

Unternehmen sind zur Gewinnerzielung darauf

angewiesen, dass zahlreiche Akteure –

etwa Mitarbeiter, Kunden, Zulieferer oder

Investoren – mit ihnen kooperieren. Akteure

werden dies aber nur dann tun, wenn ihnen

hierfür eine Gegenleistung versprochen wird

und wenn sie darauf vertrauen können, dass

sie diese Gegenleistung auch erhalten. Vertrauen

ist daher eine zentrale Voraussetzung

für Kooperationen und damit ein Vermögenswert.

Vertrauen fällt allerdings nicht vom Himmel,

sondern verlangt Investitionen. Letztendlich

lässt sich dies auf den Imperativ zuspitzen:

Versprechen sind zu halten! Vertrauen

wird dadurch aufgebaut, dass Worte und

Taten zueinander passen.

Nun ist es relativ einfach zu behaupten,

man sei vertrauenswürdig. Ungleich schwieriger

ist es, dies unter den Bedingungen des

wirtschaftlichen Alltags umzusetzen. Unter

Wettbewerbsbedingungen, unter Kosten-

und Zeitdruck existieren vielfach Anreize zur

Foto: Fuchs

BERICHTE | ANALYSEN

kurzfristigen Gewinnerzielung zu Lasten

Dritter. Etwa wenn Leistungen verkauft werden,

die sich an Provisionen orientieren und

nicht an den Bedürfnissen des Kunden. Wenn

Abonnements entgegen der Versicherung bei

Vertragsabschluss nicht automatisch enden,

sondern weitergeführt werden. Oder wenn

an Sicherheitsstandards gespart wird, infolgedessen

es zu Unfällen kommt.

Ehrlichkeit als Vermögenswert

Unternehmer haben die Verantwortung, problematische

Formen der kurzfristigen Gewinnerzielung

zu vermeiden. Es ist zu betonen,

dass es hierbei nicht um Verzicht geht,

sondern um eine Investition. Es ist eine Investition

in Vermögenswerte wie Vertrauen,

Integrität oder Reputation und damit eine

Investition in die Bedingungen zukünftigen

Erfolgs. Bereits der ehrliche Kaufmann wusste,

dass diese Vermögenswerte für ein erfolgreiches

Geschäft unabdingbar sind. ■

Prof. Dr. Nick Lin-Hi ist Inhaber der

Junior-Professur für Corporate Social

Responsibility an der Universität Mannheim

(http://lin-hi.bwl.uni-mannheim.de).

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08 | 10 17


BERICHTE | ANALYSEN

Foto: Picture-Alliance

ASIEN-PAZIFIK-FORUM BAYERN

Motor der Weltwirtschaft

Die wirtschaftsstarken asiatischen Länder sind weiter auf Wachstumskurs.

Auf dem Kongress am 22. Juli in Nürnberg wurden deutschen Unternehmen

Chancen aufgezeigt und konkrete Tipps gegeben.

Die Handelszahlen seien schon jetzt beeindruckend,

sagte Bayerns Wirtschaftsminister

Martin Zeil. Die Region

Asien-Pazifi k habe sich inzwischen zum

zweitwichtigsten bayerischen Exportmarkt

entwickelt – hinter der EU und deutlich vor

den USA. Zeil: „Die Ausfuhren bayerischer

Unternehmen in diese Region haben im ersten

Quartal 2010 um 43 Prozent auf knapp

fünf Mrd. Euro zugelegt.“

Hiesige Firmen wie zum Beispiel die infoteam

Software AG, Bubenreuth, die eine Repräsentanz

in der chinesischen Hauptstadt

hat, trugen zu diesem Handelsaufschwung

bei. Insgesamt sind nach Erhebungen des

IHK-Geschäftsbereichs International etwa

18 08 | 10

1 100 Firmen aus Mittelfranken in Ländern

dieser Region wirtschaftlich aktiv. Bevorzugtes

Zielland ist dabei China mit mehr als 600

Kontakten. Knapp 300 sind aber auch in Südkorea

engagiert, das als Partnerland diesmal

im Mittelpunkt des Forums stand.

Kooperation mit Südkorea

Südkoreas, für Außenhandel und Investitionen

zuständiger Vizeminister Kyungsik Kim,

der mit einer fast 50-köpfi gen Delegation

anreiste, verwies darauf, dass Deutschland

für Korea der wichtigste Partner in Europa

sei. Etwa 40 Prozent aller europäischen Exporte

nach Korea kämen aus Deutschland.

Für die Zukunft setzt Kim vor allem auf Kooperationen

in den Bereichen erneuerbare

Energien und Umwelttechnologie. Das Land

wolle bis 2010 rund 100 Mrd. US-Dollar (78

Mrd. Euro) in diesen Bereichen investieren.

Gute Chancen böten sich deshalb für Zulieferer

unterstrich Jürgen Wöhler, Geschäftsführer

der Deutsch-Koreanischen Industrie-

und Handelskammer, insbesondere in den

Industriezonen des Landes mit ihren Steuervorteilen.

Auch IHK-Präsident Dirk von Vopelius ermunterte

dazu, den guten Ruf deutscher

Technologie und Qualität in Asien zu nutzen.

Die Unternehmen sollten dabei jedoch darauf

achten, dort nicht als Lehrmeister aufzu-


treten. Für Unternehmen, die das erste Mal

den Schritt in asiatische Länder wagten, empfahl

Vopelius, leerstehende Räume zu mieten

und als Show-Rooms oder „Mini-Expo“ zu

nutzen. Als zweiter Schritt könnte dann eine

Beteiligung an staatlich geförderten Gemeinschaftsständen

auf Messen folgen.

Chancen für viele Branchen

Geschäftschancen sind in Asien jedoch nicht

nur auf die sogenannten „grünen Technologien“

beschränkt. In den meisten Ländern

sind viele deutsche Firmen auch in Branchen

wie Maschinenbau, Automobil, Chemie oder

Elektronik erfolgreich. Dies bewiesen auch

die Praxisberichte der Firmen aus den verschiedenen

Bereichen. Sie gaben dabei den

rund 300 Gästen im CCN-West der NürnbergMesse

auch handfeste Tipps mit auf den

Weg. Übereinstimmend stellten die meisten

von ihnen fest, dass in Asien die Präsenz vor

Ort besonders wichtig ist. Hans Joachim Kosel

von der Netzsch-Feinmahltechnik GmbH

in Selb: „Die Kunden wollen selbst zuerst einmal

die Maschinen ausprobieren.“

Container-Terminal im Hafen

von Busan in Südkorea.

Generell für alle Länder in dieser Region gilt

auch der Tipp, Geduld mitzubringen. Michael

Hackner von der CDS Hackner GmbH, Crailsheim,

empfahl zudem, immer eine Alternative

parat zu haben. Was bestimmte Engagements

in China angeht, mahnte er: „Investieren Sie

nur, wenn Sie auch einen Totalverlust verkraften

können.“ Dr. Norbert Hiller, Geschäftsführer

der Intechnica in Nürnberg, machte

darauf aufmerksam, dass der Weg in Asien nur

über die wirklichen Entscheider gehe.

Ansonsten sollte beachtet werden, dass jedes

Land in dieser Region anders ist. Das gilt

für Geschäftsmöglichkeiten wie auch die jeweilige

Kultur. „Nur nicht in die Ähnlichkeitsfalle

tappen“, sagte beschwörend Dr. Gunter

Denk von der Sanet Group, Lauterbach.

Wenn jemand nach guten Geschäften in Südkorea

meint, der Erfolg werde sich automatisch

auch auf den Philippinen einstellen,

dann sei das ungefähr so, wie wenn jemand

mit Konzepten aus dem Portugal-Geschäft

den russischen Markt in Angriff nehme. sm. ■

IHK, Tel. 0911/1335-397

armin.siegert@nuernberg.ihk.de

BERICHTE | ANALYSEN

08 | 10 19


BERICHTE | ANALYSEN

Die beiden Fraunhofer-Institute für Integrierte Schaltungen IIS und für Integrierte Systeme

und Bauelementetechnologie IISB feierten am 20. Juli ihr 25-jähriges Jubiläum.

Die Forschungseinrichtung, die als

MP3-Erfi nderin bekannt ist, begann

als kleine Arbeitsgruppe und ist heute

weltweit Spitzenreiter in der angewandten

Forschung. Das Erfolgsrezept der Professoren

Seitzer und Ryssel, die die Institute 1985 aus

der Universität Erlangen-Nürnberg heraus

gründeten, verbindet vier Zutaten: Ausrichtung

auf die Mikroelektronik, Zusammenarbeit

mit der Wirtschaft, enge Verbindung zur

Universität und der begeisterte Einsatz hochkarätiger

Wissenschaftler.

Fraunhofer IIS: Viel mehr als MP3

25 Jahre später ist das Fraunhofer IIS unter

der kollegialen Leitung von Prof. Dr. Heinz

Gerhäuser und Prof. Dr. Günter Elst mit über

750 Mitarbeitern zum größten Institut der

Fraunhofer-Gesellschaft gewachsen. Die

weltweit anerkannten Arbeiten auf dem Gebiet

der Audiocodierung haben in zahlreichen

internationalen Standards Eingang gefunden.

Weitere Entwicklungen sind zum

Beispiel das digitale Rundfunksystem XMRadio,

eine computerassistierte Mikroskopie

für die Hämatologie, ein intelligentes System

zur Automatischen Radioskopie, das Reifenprüfsystem

TireChecker, die 3D-Magnetfeldsensorik

HallinOne, eine Lokalisierungstechnologie

für Städte und Gebäude, eine Funkortung

für die Sportanalyse oder die Röntgenkamera

„XEye“.

Die Wege in die Zukunft sind längst bereitet:

In den von Fraunhofer IIS und Universität

Erlangen-Nürnberg neu gegründeten „International

Audio Laboratories Erlangen“

20 08 | 10

25 JAHRE FRAUNHOFER IN ERLANGEN

Forschung

mit Weltruf

werden Spitzenwissenschaftler aus der ganzen

Welt auf dem Gebiet der Audiotechnik

gemeinsam forschen.

Mit der Testhalle für einen Linearbeschleuniger

sind die ersten Schritte für das

neue Institutsgebäude des Fraunhofer IIS in

Atzenhof getan. Die Fürther Wissenschaftler

prüfen hier in Zukunft große Objekte, so

röntgen sie Seefrachtcontainer oder prüfen

Flugzeugtragfl ächen zerstörungsfrei. Der

2009 errichtete Antennenturm für den Digi-

Fotos: Fuchs

talen Rundfunk in Ilmenau erweitert die

Forschungsarbeiten des IIS und der TU Ilmenau

zum Thema Digitaler Rundfunk. Ein

angrenzendes Laborgebäude ist geplant.

Nach Fertigstellung der Anlage enthält sie

ein deutschlandweit einzigartiges Antennenmesssystem.

Weitere Zukunftsthemen des Fraunhofer

IIS sind u.a. exzellente Klangqualität in der

Telefonie und für Telekonferenzsysteme,

energieeffi ziente Informations- und Kom-

Antrieb für die Elektromobilität: Ulrich Schüller vom Bundesforschungsministerium eröffnete

im Beisein von Bayerns Wirtschaftminister Martin Zeil und Institutsleiter Prof. Dr. Lothar Frey

das neue Testzentrum für Elektrofahrzeuge am Fraunhofer IISB.


munikationstechnik oder technische Lösungen

für die Herausforderungen des demografi

schen Wandels.

Fraunhofer IISB: Elektronik für die Zukunft

Das Institut betreibt angewandte Forschung

und Entwicklung auf den Gebieten der Mikro-

und Nanoelektronik, Leistungselektronik

und Mechatronik und genießt internationale

Aufmerksamkeit und Anerkennung. Begonnen

hatte alles im Juli 1985 als Abteilung

Bauelementetechnologie. Heute arbeiten unter

Leitung von Prof. Dr. Lothar Frey, der

auch den Lehrstuhl für Elektronische Bauelemente

der Universität Erlangen-Nürnberg

innehat, rund 170 Mitarbeiter in der Vertragsforschung

für die Industrie und öffentliche

Einrichtungen. Neben seinem Sitz in Erlangen

hat das IISB zwei Standorte: das Zentrum

für Kfz-Leistungselektronik und Mechatronik

in Nürnberg und das Technologiezentrum

Halbleitermaterialien in Freiberg.

„Mit unseren Arbeitsgebieten adressieren

wir wichtige Grundbedürfnisse der Menschen.

Dazu gehören eine saubere Umwelt,

eine sichere Energieversorgung oder die individuelle

Mobilität“, so Frey. Moderne Elektronik

sei für den Nutzer meist nicht sichtbar

und ihre Funktionalität werde oft als selbstverständlich

empfunden. Sie sei aber immer

noch der Motor für die technische Weiterentwicklung.

Elektroautos auf dem Prüfstand

Das Bundesforschungsministerium hat für

das Testzentrum in Erlangen vier Mio. Euro

zur Verfügung gestellt. Damit wird eine in

Deutschland einzigartige Infrastruktur für

das Testen von Elektrofahrzeugen geschaffen.

Denn mit ihrem elektrischen Antrieb stellen

die Autos von morgen völlig neue Anforderungen

an die Mess- und Prüftechnik. Das

Kernelement bildet ein klimatisierbarer Allrad-Rollenprüfstand.

Damit können Elektrofahrzeuge

unter arktischen und hochsommerlichen

Bedingungen erprobt werden.

Ein besonderes Augenmerk der Erlanger

Forscher gilt der zentralen Komponente von

Elektrofahrzeugen, der Batterie. Die Testeinrichtungen

erlauben elektrische und thermische

Untersuchungen sowohl von Einzelzellen

als auch von gesamten Fahrzeugbatteriesystemen

und der dazu gehörenden Elektronik

zur Überwachung und Steuerung. Das

neue Testzentrum für Elektrofahrzeuge des

Fraunhofer IISB stellt auch ein Angebot an

die Fahrzeugindustrie zur Nutzung und Kooperation

dar und bietet insbesondere kleinen

und mittelständischen Unternehmen

kostengünstigen Zugang zu einzigartiger

Prüftechnik und Beratungskompetenz. ■

www.iis.fraunhofer.de

www.iisb.fraunhofer.de

Kleine und mittlere Unternehmen tun sich

oft schwer mit Innovationen: Hohe Kosten

machen die Entwicklung neuer Produkte

und Verfahren zu einem Risiko für den

Mittelstand. Häufi g fehlt auch das Wissen,

wie Innovationen erfolgreich gemanagt

werden. Dem will das Bundeswirtschaftsministerium

mit den sogenannten „Innovationsgutscheinen“

abhelfen. Gefördert

werden damit externe Beratungen rund

um das Innovationsmanagement.

Die Unternehmen müssen folgende Voraussetzungen

erfüllen: Weniger als 50 Mitarbeiter,

Sitz in Deutschland sowie Jahresumsatz

oder Jahresbilanz nicht über zehn

Mio. Euro. Bis Ende 2010 sind aber vorübergehend

auch Unternehmen mit weniger

als 100 Mitarbeitern sowie mit Jahresumsatz

bzw. Bilanzsumme von höchstens 20

Mio. Euro förderfähig.

Das Programm ist nicht auf bestimmte

Technologien, Produkte oder Branchen beschränkt.

Gefördert werden folgende Aktivitäten:

BERICHTE | ANALYSEN

FÖRDERPROGRAMM

Gutscheine für die Innovation

� Machbarkeitsstudie oder Technologie-

Audit: Hier sind maximal zehn Beratertage

förderfähig. Dies entspricht einem

Gutscheinwert von 4 000 Euro.

� Realisierungskonzept: Maximal 25 Beratertage,

entspricht einem Gutscheinwert

von 10 000 Euro.

� Projektmanagement: Maximal 20 Beratertage,

entspricht 8 000 Euro.

Nur besonders autorisierte Beratungsunternehmen

dürfen die geförderten Leistungen

erbringen, wobei für einen Beratertag

Ausgaben von höchstens 800 Euro mit bis

zu 50 Prozent förderfähig sind. Ein kleines

Unternehmen kann in einem Kalenderjahr

höchstens fünf dieser Innovationsgutscheine

in Anspruch nehmen, die einem Förderwert

von maximal 20 000 Euro entsprechen.

Ansprechpartner in der Region ist die IHK

Nürnberg für Mittelfranken. ■

IHK, Tel. 0911/1335-431

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08 | 10 21


SPECIAL: GRÜNDUNG

22 08 | 10


ERFOLGREICHE GRÜNDER

Gut fundiert

Was sind die Erfolgsrezepte für langfristig tragfähige

Gründungen? WiM fragte renommierte Unternehmer aus

der Region, die vor Jahren selbst als Gründer angefangen

haben. Von Thomas Tjiang; Illustration: Anton Atzenhofer

Für Dr. Bernd Rödl gibt es keinen Zweifel. „Ja, keine Frage“, der heute

67-Jährige würde noch einmal gründen. Der scheidende Chef der Nürnberger

Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Rödl & Partner hatte vor 33

Jahren als Ein-Mann-Firma begonnen und betreut heute mit mehr als 3 000

Mitarbeitern Mandanten rund um den Globus. „Der Markt heute ist nicht

schwieriger als damals“, wertet Rödl die heutigen Rahmenbedingungen.

Der Rechtsanwalt, der in Deutschland als einer der ersten zusätzlich die

Prüfungen zum Steuerberater und Wirtschaftsprüfer ablegte, hatte aber

auch Glück. Der Niedergang des Eisernen Vorhangs, die deutsche Einheit

– Rödl sah diese historischen Gelegenheiten und ergriff mit unternehmerischem

Gespür die Chancen und war früh in den damals neuen Bundesländern

und in Osteuropa aktiv. Außerdem zeigte Rödl & Partner als

erste inhabergeführte Kanzlei in China Flagge.

„Heute ist es sogar einfacher, weil wir eine echte Gründerszene haben“,

meint Rödl. Wettbewerbe, Gründernetzwerke, Förderhilfen, davon

habe man in den 60er und 70er Jahren nur träumen können.

Trotz heftiger Konkurrenz und auf den ersten Blick weitgehend verteilten

Märkten gebe es auch heute noch viel Platz für gute Geschäftsideen.

„Es entstehen laufend neue Geschäftsfelder und

Branchen“, motiviert Rödl den Nachwuchs mit Verweis etwa auf

die erneuerbaren Energien.

Spannende Pionierarbeit

SPECIAL: GRÜNDUNG

Auch Ingrid Hofmann muss nicht lange überlegen und bekennt

sich in Sachen Gründung als überzeugte Wiederholungstäterin.

Das habe viel mit ihrem eingefl eischten Drang

zum Gestalten zu tun: „Unternehmertum bedeutet die

Chance, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen,

Ziele zu defi nieren und die eigene Kreativität nutzen zu

können.“ Als sie 1985 ihr erstes Büro für Leiharbeit eröffnete,

steckte die Branche noch in den Kinderschuhen.

„Es musste Pionierarbeit geleistet werden, was

zwar nicht immer einfach, aber eben auch sehr

spannend war.“

Aus Leiharbeit wurden Zeitarbeit und Personalservice,

sodass Hofmann heute mit rund 70

Standorten allein in Deutschland rund 10 000

Mitarbeiter beschäftigt. Auch sie hält heute die

Bedingungen für den Sprung in die Selbstständigkeit

für deutlich besser. Gründerdarlehen, Beratung

und andere Unterstützungen gehören zur

Normalität. Auch das Ansehen von weiblichen

Gründern hat sich gewandelt. Sie sollte damals für

einen Kredit noch eine Bankbürgschaft ihres Ehemanns

vorlegen. Hofmann lehnte ab. „Denn

schließlich war ich die Gründerin und nicht mein

Mann.“


08 | 10 23


SPECIAL: GRÜNDUNG

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24 08 | 10

Doch während die „Altgründer“ fast schon

neidisch auf die heutige Beratungsinfrastruktur

schauen, scheinen heute die Unternehmer

von morgen nicht so viel Wert auf die

Starthilfe zu legen „Trotz einer gut ausgebauten

Beratungsinfrastruktur lassen sich erstaunlich

wenige Gründer beraten“, konstatiert

das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt-

und Berufsforschung (IAB). Einer

aktuellen Erhebung zufolge nutzt nur jeder

dritte Gründer eine gewerbliche Beratung –

und nur jeder vierte eine Beratung öffentlicher

Träger, obwohl diese meist kostenlos

sind. Fazit der IAB-Forscher: Die Beratungsmöglichkeiten

müssten erheblich offensiver

vermarktet werden.

Bleibt die Frage, ob man damit nicht den

Hund zum Jagen trägt und ob das Bild vom

Unternehmer als Macher noch stimmt. Wo

sind die Schöllers, Grundigs, Schickedanz,

Wöhrls und Gebrüder Dasslers von heute?

Und wenn man noch ein paar Generationen

weiter zurückgeht: Wo ist die Zähigkeit eines

Faber-Castells, Schwanhäußers, die Risikobereitschaft

der Maschinenfabrikanten Spaeth,

Klett und Schuckert oder des Kaufmanns

Platner?

Hohe Hürden für Kredite

„Die Gründertypen des vergangenen Jahrhunderts

hätten heute keine Chance mehr“,

befürchtet Christian Nowak, langjähriger

Gründerberater der Nürnberger IHK und

jetzt Leiter der Fürther IHK-Geschäftsstelle.

Auch die Gründer der Fürther Comödie, Volker

Heißmann und Martin Rassau oder der

Boxdorfer Hotelier Klaus Kobjoll würden

heute seiner Einschätzung nach kein Geld

mehr von einer Bank bekommen. Früher, als

es noch keine Gründerprogramme gab, „hat

der Bankberater im Gespräch entschieden –

auch nach Gefühl“. Heute sind die Hürden

und Anforderungen für einen Gründerkredit

erheblich höher. Das mache durchaus Sinn,

weiß Nowak, weil der Geschäftsplan auf Herz

und Nieren abgeklopft wird.

Die systematisierte Kreditvergabe der Banken

bringt Erfolgsgastronom Klaus Kobjoll

noch heute in Rage. Gerade mit den Regeln

von Basel II sei die Persönlichkeit des Unternehmers

nichts mehr wert. Einige Banker

hätten auch ihn hängen lassen, die Vertrauensbasis

sei durch Basel II zerstört. Statt eines

Vier-Augen-Prinzips müssten Controller

ohne Kundenkontakt nach Zahlenlage entscheiden,

es herrsche ein „Misstrauensprinzip

der sechs Augen“.

Er selbst hat vor über 30 Jahren in Erlangen

mit einer kleinen Creperie seine gastronomische

Karriere gestartet. Geld von der Bank

gab es auch damals nicht, dafür aber jede

Menge Lieferantenkredite. Ein Sanitärbetrieb

montierte WCs und Wasserleitungen und

gab sich mit dem Abstottern aus der Kasse

zufrieden. Ebenso der Feinkostlieferant, der

die Regale voll machte und dann aus den Verkaufseinnahmen

bedient wurde. „Damals

war der Handschlag noch ein Vertrag.“

Auch die Geschäftsidee gab Kobjoll recht.

Denn dank der französischen Partnerstadt

Rennes erhielt er viel Aufmerksamkeit. Das

zieht sich beim Gastronomen durch. Als er in

Nürnberg das Trendprojekt Kontiki – mit

Bankkredit – eröffnete, da gab es das Wort

„Erlebnisgastronomie“ noch gar nicht. Ohne

eine zündende Geschäftsidee geht seiner

Meinung nach gar nichts. Aber auch heute

biete der Hotelleriemarkt noch ausreichend

Nischen. In Berlin könne man mit einem

Spezialhotel für Schwule und Lesben nicht

mehr punkten, heute heiße das Schlagwort

„gay and grey“ – also Hotellerie für Homosexuelle

über 60 Jahre. Andere hätten sich auf

Urlaub mit dem Hund spezialisiert und böten

für die Vierbeiner eine spezielle Physiotherapie.

Ein „Windelwirt“ aus Österreich

freue sich besonders über Familien mit Säuglingen.

Eine ganz andere Nische hat die Nürnberger

Beratung Boss Unternehmensplanung

für sich erschlossen. „Wir machen den Markt

selber“, so der Ex-Banker Michael Kujath, der

sich nach einer vorsichtigen Testphase vor 22

Jahren selbstständig machte. Unternehmensberatung

gebe es zwar „wie Sand am Meer“,

bei der Unternehmensplanung gerade für

Kleinbetriebe und kleinere Mittelständler

seien aber Bedarf und Nachfrage groß. „Zumal

wir davon profi tieren, dass die Banken

kritischer und unsicherer geworden sind.“

Mit einem Partner und einer Assistentin hat

er seine optimale Betriebsgröße gefunden

und lässt ebenfalls keinen Zweifel aufkommen:

„Ich würde es heute wieder so machen.“

So vorbehaltlos möchte Thomas Kocher

dem Sprung in die Selbstständigkeit nicht zustimmen.

Der Chef des Nürnberger Einrichtungshauses

Roter Punkt und ehemaliger

Geografi e-Student ist nach 20 Händlerjahren

vorsichtiger geworden: „Es kommt auf die

Bedingungen an, so unvoreingenommen wie


damals würde ich es heute nicht mehr tun.“

Mit dem ersten, 60 Quadratmeter großen Laden

in Erlangen konnte Kocher damals auf

der Futon-Welle – eigentlich die japanische

Schlafstelle – gut durchstarten. Heute könne

man als Möbelhändler nicht mehr aus dem

Katalog verkaufen, Kunden orderten nach

der Fachberatung im Internet und die Margen

würden immer geringer. Selbst beim Finanzierungskonzept

würde von einer Bank

der Warenbestand nicht mehr mit 50 Prozent

als Wert akzeptiert, sondern nur noch mit

fünf Prozent. Neugründern in seiner Branche

rät er eher ab: „Heute wird man kaum aus

den Startlöchern herauskommen.“

Hartmut Hetzelein möchte sich „heute

nicht mehr selbstständig machen“. Der Chef

des Schwabacher Rahmen- und Bilderladens

ist verheiratet und hat drei Kinder – das Risi-

ko ist ihm zu groß. Als Lehrling wollte er sich

1983 unbedingt selbstständig machen, er lebte

noch bei den Eltern und konnte deshalb

mit seinem Geschäft überstehen, auch wenn

er monatelang nicht genug verdiente. Im

Rückblick bereut er seinen Schritt allerdings

nicht. „Selbstständigkeit bedeutet Freiheit,

auch die Freiheit, 13 Stunden am Tag zu arbeiten.“

Große Verantwortung für die Mitarbeiter

Das Bild vom Unternehmer mit dickem Auto

und den Taschen voller Geld stimme nicht,

meint Carsten Schlabritz, Gründer und Vorstandschef

der Nürnberger Immowelt. Es sei

viel Arbeit und einfach einmal einen Tag blau

zu machen, sei undenkbar. Zudem komme

nun auch „soziale und fi nanzielle Verantwortung“

für die mittlerweile über 200 Mitarbeiter

hinzu. Aber auch er sagt: „Ich würde sofort

wieder gründen.“

1991 hatte Schlabritz gemeinsam mit seinem

Kollegen Jürgen Roth den Immowelt-

Vorgänger Data Concept aus der Taufe gehoben.

Während der techniklastige Roth eine

Vision von einer IT Firma mit zwölf Beschäftigten

hatte, träumte der vertriebsorientierte

Schlabritz am Anfang schon von 25 Mitarbeitern.

„Aber wir hatten nie in Dimensionen

von 20 Jahren gedacht, sondern nur in fünf

höchstens zehn Jahren.“

Dass das Gründerduo die Konditionen für

einen 50 000 Mark-Kredit ablehnte, hat im

Rückblick nicht geschadet. „Man kommt nur

etwas langsamer voran“, meint Schlabritz

und sieht zudem auch noch Vorteile: „Anders

als in den USA werden in Deutschland die

Visionen von allen Seiten beschnitten und

Corporate Consulting für Gründer

Von der Entwicklung Ihrer Geschäftsidee bis zum fertigen Businessplan –Alles aus einer Hand

SPECIAL: GRÜNDUNG

Renommierte Gründer: Ingrid Hofmann, Michael Raum, Volker Heißmann, Carsten Schlabritz, Dr. Bernd Rödl, Klaus Kobjoll, Thomas Kocher

und Michael Kujath (v.l.).

nicht gefördert.“ Das deutsche Sicherheitsdenken

bremse vieles aus, während in den

USA eine Finanzierung leichter zu bekommen

sei – auch wenn die Renditeerwartung

härter eingefordert werde. Trotzdem sieht er

beim Gründernachwuchs nicht schwarz: „Es

kommen genug nach, die etwas bewegen

wollen.“ Entscheidendes Kriterium: „Es

kommt auf die Person an.“

„Ob ich es genauso wieder machen würde,

kann ich so nicht sagen“, räumt Michael

Raum ein, Gründer und Vorsitzender der

Geschäftsleitung der Nürnberger Sellbytel

Group. „Es war auf keinen Fall ein Fehler,

aber durch den notwendigen, enormen

Einsatz ist sicher Lebensqualität verloren

gegangen.“ Im Rückblick herrscht allerdings

Zufriedenheit. Vor 22 Jahren ging

er mit drei Personen an den Start, heute

sind es über 4 000 Mitarbeiter an 23 Standorten.

Langer Lernprozess

Ein wichtiger Antrieb für Raum war die

Überzeugung, dass im Vertrieb vieles besser

gemacht werden könnte. Dann folgten die typischen

Gründerhürden: Eine Bank fi nden,

den ersten Kunden überzeugen, Außenstände

fi nanzieren und die richtigen Mitarbeiter

einstellen. Dann die Wachstumshürden:

Kundenabgänge durch neue Kunden kompensieren,

einen zweiten Standort eröffnen,

eine erste Auslandsniederlassung und einen

neuen Geschäftsbereich gründen. „Jede erste

Erfahrung in einem Bereich war die schmerzvollste.

Erst mit der Zeit kam die Professionalität,

die Effi zienz und die Qualität“, bilanziert

Raum. ■

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08 | 10 25


SPECIAL: GRÜNDUNG

INTERVIEW

Selbstständig machen – wer hilft?

Bayern versteht sich als gutes Pfl aster für Unternehmensgründer. Was tut die Staatsregierung

konkret, um den Jungunternehmern den oft steinigen Weg zu ebnen? WiM sprach mit Bayerns

Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel über aktuelle Wirtschaftsthemen.

Wie hat sich das Umfeld für Unternehmensgründungen

in den letzten Jahren in

Bayern und Mittelfranken entwickelt?

Bayern ist das Existenzgründerland Nummer

eins in Deutschland. Allein in den letzten

fünf Jahren ist unser mittelständisches Fundament

um mehr als 30 000 selbstständige

Existenzen angewachsen. Davon hat auch die

Region Mittelfranken spürbar profi tiert. Nirgendwo

sonst in der Bundesrepublik haben

sich in diesem Zeitraum so viele zusätzliche

Unternehmer und Selbstständige erfolgreich

am Markt etablieren können wie im Freistaat.

Dies ist ein Beleg für die hervorragenden

Rahmenbedingungen, die Existenzgründer

in Bayern und gerade auch hier in der

Region vorfi nden.

Was unternimmt die Bayerische Staatsregierung,

um Firmengründungen zu fördern?

Wir bieten unseren Existenzgründern eine

breite Palette an Förder- und Unterstützungsleistungen

an. Diese Informationen

sind auch online über unser Internetportal

www.startup-in-bayern.de abrufbar. Wichtigste

Instrumente sind die Gründer-Agenturen

als Anlaufstellen für eine kostenlose Erstberatung

und unsere Gründerzentren. Daneben

leisten unsere zinsgünstigen Darlehen im

Rahmen des Mittelstandskreditprogramms,

die mit einer 70-prozentigen Haftungsfreistellung

kombiniert werden können, einen

wertvollen Beitrag zur Existenzgründung.

Durch das Mittelstandskreditprogramm sind

in den letzten fünf Jahren 1 140 mittelfränkische

Existenzgründer mit Darlehen von über

75 Mio. Euro gefördert worden. Die hierdurch

ausgelösten Investitionen in Höhe von

243 Mio. Euro haben über 1 400 neue Arbeitsplätze

geschaffen. Über eine Expertenberatung

lassen sich die Erfolgschancen eines

neuen Unternehmens zusätzlich steigern.

Deswegen übernehmen wir im Rahmen un-

26 08 | 10

seres Coaching-Programms 70 Prozent des

Beratungshonorars. Ansprechpartner sind

unter anderem die IHK Nürnberg für Mittelfranken

oder das Institut für Freie Berufe in

Nürnberg.

Wie hilft die Staatsregierung insbesondere

bei der Finanzierung junger Unternehmen?

Für die Finanzierung junger Unternehmen

verfügt die LfA Förderbank Bayern über ein

vielfältiges und passgenaues Instrumentarium.

Schwerpunkt ihrer Finanzdienstleistungen

bilden langfristige und zum Teil zinsverbilligte

Darlehen. Neu gegründeten Unternehmen

stehen insbesondere der LfA-Startkredit,

der LfA-Startkredit 100 sowie der

„Nirgendwo sonst haben sich

so viele junge Unternehmer und

Selbstständige erfolgreich etablieren

können wie in Bayern.“

KATJA HESSEL

LfA-Universalkredit zur Verfügung. Die Bayerische

Beteiligungsgesellschaft (BayBG)

stellt mittelständischen Unternehmen haftendes

Eigenkapital in Form von stillen Beteiligungen

oder durch Übernahme von Gesellschaftsanteilen

bereit. Unternehmensgründungen

können im Rahmen eines Spezialprogramms

mit 20 000 Euro bis 250 000 Euro

gefördert werden.

Wie geht es mit dem 115 Mio. Euro-Strukturprogramm

für die Region Nürnberg/

Fürth voran?

Die Bayerische Staatsregierung hat das 115

Mio. Euro starke, zukunftsorientierte Strukturprogramm

Nürnberg-Fürth mit insgesamt

zehn Projekten Ende letzten Jahres beschlossen.

Damit soll der vom Strukturwandel

und der Quelle-Insolvenz betroffenen

Region unter die Arme gegriffen werden. Es

wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen,

um die beschlossenen Maßnahmen zügig

und effi zient umzusetzen. Das Strukturprogramm

wird ergänzt durch weitere Maßnahmen,

die ebenfalls aufgrund der besonderen

strukturellen Probleme der Region beschlossen

wurden. Manche Projekte, wie zum Beispiel

die Investitionsförderung für kleine und

mittlere Unternehmen, laufen bereits sehr erfolgreich.

Bei anderen steht der Start unmittelbar

bevor. Auch die Arbeiten für das Herzstück

des Strukturprogramms, den Energie

Campus Nürnberg, sind auf dem richtigen

Weg. Mein ausdrücklicher Dank gilt hierbei

der IHK Nürnberg für Mittelfranken. Beim

Strukturprogramm ziehen alle Beteiligten

ressort- und parteiübergreifend an einem

Strang. Die Region ist bis in die Haarspitzen

motiviert und engagiert.

Sie kommen gerade zurück von Ihrer

Nordchina-Reise. Was sind Ihre wichtigsten

Erkenntnisse?

Ich bin beeindruckt von der Dynamik und

Wachstumsstärke dieser Region. Nordchina

hat sich vom Zentrum der chinesischen

Schwerindustrie zu einem hochmodernen

Wirtschaftszentrum entwickelt. Gerade im

Automobilbereich bieten sich interessante

Marktchancen für Unternehmer aus Bayern.

Der chinesische Automobilmarkt hat

im letzten Jahr mit 13,8 Mio. verkauften

Fahrzeugen einen neuen Rekord erzielt.

Auch bei den wichtigen Themen Umwelt-

und Verkehrstechnologie können Unternehmen

aus dem Freistaat Bayern viel bieten.

Hier können wir ein starker Partner

Chinas sein.

Was ist Ihr persönliches Leitprojekt für die

aktuelle Legislaturperiode?

Die Sicherung der Zukunftsfähigkeit Bayerns

hat für mich oberste Priorität. Dazu gehört

unter anderem auch, dass wir Wertschöpfung

im Inland erarbeiten können. Aufgrund des

demografi schen Wandels gehen wir einem

akuten Fachkräftemangel entgegen. Wir

brauchen aber hier in Bayern gut ausgebildete

Fachkräfte, damit wir auch in Zukunft ein

High-Tech-Standort bleiben können. Die geplante

Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen

ist ein wichtiger Schritt

gegen den Fachkräftemangel. Darüber hinaus

müssen wir verstärkt alle vorhandenen

Potenziale nutzen und sowohl bei der Ausbildung

junger Menschen wie auch bei der Weiterbildung

älterer Arbeitnehmer mehr investieren.

Daneben müssen wir aber auch für

ausländische High-Potentials ein attraktiver

Standort werden. ■


Foto: Nepomuk/Fotolia.com

IHK-COACHING-PROGRAMM

Guter Rat ist halb so teuer

Geschäftspläne erarbeiten und Probleme bei der Gründung bewältigen:

Dabei helfen erfahrene Coaches, die durch die IHK vermittelt werden.

Dem Schritt in die Selbstständigkeit

muss eine klare Idee und Strategie

zugrunde liegen. Großes Gewicht

müssen die Gründer auch den Themen

Finanzierung, Marketing, Vertrieb

und Betriebsorganisation

beimessen. All dies

überfordert viele Jungunternehmer.

Ein Coaching

durch einen versierten

Gründungsberater kann

den Schritt in die Selbstständigkeit

erleichtern und helfen,

die ersten Startschwierigkeiten zu

meistern.

Der Staat unterstützt junge Unternehmen,

indem er solche Beratungen vor,

während und nach der Gründung fi nanziell

fördert. Je nach Gründungsart und Unternehmensphase

kann die IHK Zuschüsse zu

den Beratungskosten von 50 bis 90 Prozent

des Beraterhonorars erwirken.

Vorgründungs-Coaching

Das Vorgründungs-Coaching muss vor der

Gewerbeanmeldung beantragt werden. Der

Freistaat Bayern fördert diese Beratung

über die IHKs mit 70 Prozent des Beraterhonorars

für maximal zehn Tage.

Lohnabrechnung diskret und günstig,

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FA für Familienrecht

Dr. Bernhard Werner

– Vertragsrecht – Medizinrecht und Versicherungsrecht

Peter Fischer

FA für Arbeitsrecht

FA für Bau- und Architektenrecht

Dr. Ria Kochanski

FA für Erbrecht

Maîtrise de droit public

– Mietrecht / Verkehrsrecht – Erbschaft- und Schenkungssteuerrecht

Andreas Taubmann

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Tel. (09 11) 95 19 00

Gründer-Coaching

Deutschland

Gerade in der entscheidenden

Wachstums phase nach erfolgter

Gründung oder Übernahme ist

ein Coaching besonders interessant.

Das Gründer-Coaching Deutschland ist für

Gründungen aus der Arbeitslosigkeit gedacht

und sieht einen Zuschuss von 90 Prozent

zu den Beratungshonoraren vor. Diese

Sonderkondition ist für ein Jahr gültig. In

einem Zeitraum bis zu fünf Jahren nach

Gründung werden über das bundesweite

SPECIAL: GRÜNDUNG

Gründer-Coaching Deutschland immerhin

noch 50 Prozent Zuschuss gewährt. Die

Mittel dafür kommen von der KfW Bankengruppe,

die über EU-Fördergelder verfügt.

Zur Auswahl eines geeigneten Beraters

stellt die KfW unter www.kfw-beraterboerse.de

eine umfassende Beraterdatenbank

zur Verfügung. Um als Berater im Rahmen

der Coaching-Programme tätig zu werden,

müssen sich Unternehmensberater zuvor in

der KfW-Beraterbörse für das

Gründercoaching Deutschland

listen lassen.

Die IHK Nürnberg für

Mittelfranken ist KfW-

Regionalpartner für Mittelfranken

und erster Ansprechpartner

für Gründer

und Übernehmer in der Region. Die

Antragstellung für einen Zuschuss

aus dem Gründer-Coaching Deutschland

erfolgt im Rahmen eines persönlichen

Kontaktgespräches bei der IHK. ■

IHK, Cathrin Zipperlen, Tel. 0911/1335-352

(Vorgründungs-Coaching)

Maike Müller-Klier, Tel. -315

(Gründer-Coaching Deutschland)

coaching@nuernberg.ihk.de

Wir freuen uns ihnen mitzuteilen,

dass unser Haus seine Kompetenz erweitert.

Herr Alexander Bär

wurde durch die Steuerberaterkammer Nürnberg

zum Steuerberater bestellt

und verstärkt seither unser Team.

Spezialisiert auf Existenzgründungen

Alfred Rührer

Steuerberatungsgesellschaft mbH

Lübener Str. 11 · 90471 Nürnberg

Tel. 0911/998930

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Infos: 0911/5203-355 (Rüdiger Sander)

08 | 10 27


Foto: Fuchs

IHK-GRÜNDERPREIS 2010

Beispielhafte Geschäftsideen

Die sunhill technologies GmbH (Erlangen), die Chairgo GmbH (Hersbruck) und die FMP Technology

GmbH (Erlangen) haben den diesjährigen IHK-Gründerwettbewerb gewonnen.

Die Sieger nahmen die Auszeichnung

bei einer Feierstunde im „Marmorsaal“

des Presseclubs Nürnberg von

IHK-Präsident Dirk von Vopelius, Jury-Vorsitzendem

Martin Wagner (Leiter des Studios

Franken des Bayerischen Rundfunks) und

von den Sponsoren in den drei Wettbewerbskategorien

entgegen. Richard Heindl (Vorstandsvorsitzender

der Erlanger Heitec AG),

Christine Bruchmann (Geschäftsführende

Gesellschafterin der Fürst Unternehmensgruppe

in Nürnberg) und Gerald Schreiber

(Geschäftsführender Gesellschafter der defacto

call center GmbH in Erlangen) hatten

das Preisgeld von jeweils 10 000 Euro zur Verfügung

gestellt.

Die drei Preisträger

(ausführliche Unternehmensportraits

auf den folgenden Seiten):

Die sunhill technologies GmbH aus Erlangen

war in der Wettbewerbskategorie „Markterfolg

und Innovation“ erfolgreich (Sponsor:

Heitec AG, Erlangen). Die Bezahlung von

Parktickets per SMS ist eine der Innovationen

des Unternehmens, das 2007 von Christoph

Schwarzmichel, Matthias und Andreas

Mandelkow gegründet wurde. sunhill ist der

28 08 | 10

Preisverleihung: IHK-Gründungsreferentin Karin Bucher, Götz Reichel (Chairgo), Sponsorin

Christine Bruchmann und Sponsor Gerald Schreiber (vordere Reihe, v.l.), Andreas Mandelkow

(sunhill), Sponsor Richard Heindl, die FMP-Geschäftsführer Martin Gillert und Prof. Dr. Dr. Franz

Durst (mittlere Reihe, v.l.) sowie Matthias Mandelkow und Christoph Schwarzmichel (sunhill),

Moderator Martin Wagner (BR) und IHK-Präsident Dirk von Vopelius (hintere Reihe, v.l.).

einzige Anbieter, bei dem dieser Service ohne

vorherige Anmeldung funktioniert. Diese

SMS-Lösung kann auch in einer Reihe von

Städten der Metropolregion Nürnberg genutzt

werden. Darüber hinaus kann sunhill

technologies mit weiteren Entwicklungen

aufwarten: SMS-Bezahlsysteme speziell für

Parkhäuser, öffentlichen Nahverkehr und

Elektrotankstellen sollen folgen.

Preisträger in der Kategorie „Markterfolg

und soziale Verantwortung“ ist die Chairgo

GmbH aus Hersbruck (Sponsor: Fürst Unternehmensgruppe,

Nürnberg). Die im Jahr

2006 von Götz Reichel gegründete Firma vertreibt

Sitzmöbel, die während des Sitzens Bewegung

ermöglichen. Nach Worten Reichels

kann Rückenbeschwerden am besten dadurch

vorgebeugt werden, indem die Sitz-

und Büromöbel „bewegtes Sitzen“ zulassen.

Etwa 400 ergonomische Produkte hat Reichel

im Programm. Die Jury überzeugte er außerdem

durch den Einstieg in das Exportgeschäft

sowie durch familienfreundliche Personalpolitik.

Als Ausgründung aus dem Erlanger Lehrstuhl

für Strömungsmechanik ist die FMP

Technology GmbH, Erlangen, entstanden,

die in der Kategorie „Markterfolg und Qualität“

ausgezeichnet wurde (Sponsor: defacto

call center GmbH, Erlangen). Die beiden Geschäftsführer

Martin Gillert und Prof. Dr. Dr.

Franz Durst beschäftigen sich u.a. mit der

Frage, wie man in der Beschichtungstechnik

höchste Qualität erreicht und gleichzeitig die

Kosten senkt. So hat FMP eine Beschichtungsdüse

entwickelt, die anders als die gängigen

Düsen nicht nur für eine Beschichtungsfl

üssigkeit verwendet werden kann.

Derzeit arbeitet FMP an einer neuartigen

Einspritztechnik für Motoren, die Kraftstoffverbrauch

und Schadstoffausstoß deutlich

senken soll.

Bilanz IHK-Gründerpreis 2010

Die IHK schreibt den Gründerpreis seit 15

Jahren aus, um das Gründerklima in der Region

weiter zu verbessern. In diesem Jahr hatten

47 junge Unternehmen ihre Geschäftskonzepte

eingereicht, die bisher 463 Arbeitsplätze

und 34 Ausbildungsplätze geschaffen

haben. Teilnehmen konnten alle Mitgliedsunternehmen

der IHK, die ihre geschäftliche

Tätigkeit nach dem 1. Juli 2005 begonnen haben.


IHK, Tel. 0911/1335-377

karin.bucher@nuernberg.ihk.de


Parken per SMS

Gewinner des IHK-Gründerpreises 2010 in der Kategorie „Markterfolg

und Innovation“ ist die sunhill technologies GmbH in Erlangen.

In Zukunft können wir fast überall mit dem

Handy bezahlen.“ Davon ist Christoph

Schwarzmichel überzeugt. Er und seine

Partner Matthias und Andreas Mandelkow

wollen mit der von ihnen im Jahr 2007 gegründeten

sunhill technologies GmbH dazu

beitragen, dass dieses Ziel Realität wird. Eintrittskarten

für Fußballstadien oder Freizeitparks,

Busticket oder Parkschein – das alles

lässt sich per Handy bezahlen. Damit geht

das Bezahlen schneller und man braucht kein

Kleingeld. Dass das keine Phantasie ist, haben

die drei Unternehmer bereits bewiesen: Seit

Jahren betreiben sie erfolgreich ein Bezahl-

system für Parkgebühren über das Handy.

Etwa zwei Mio. Transaktionen wickelt die

Firma für Städte und private Parkplatzbetreiber

derzeit jeden Monat ab.

Zwar ist das Erlanger Unternehmen nicht

das einzige, das Parkscheine per Short Message

(SMS) anbietet. „Unsere Wettbewerber

arbeiten aber fast alle mit einer Registrierung“,

erläutert Matthias Mandelkow. „Wir

sind die einzigen, bei denen das Bezahlen so

einfach und ohne Voranmeldung funktioniert.“

Der Autofahrer muss lediglich eine

SMS mit seinem Kennzeichen und der gewünschten

Parkdauer an die angegebene

Nummer schicken. In einer Antwort-SMS erhält

er die Bestätigung, dass der Parkschein

gelöst ist. Eine zweite Kurznachricht erinnert

daran, dass die Parkzeit ausläuft. Sie kann

dann einfach von unterwegs aus verlängert

werden, wenn man beispielsweise beim Arzt

länger warten muss als geplant.

Für die Umsetzung hat das Unternehmen

Kooperationen mit allen Mobilfunkbetrei-

Die Autofahrer lösen das Parkticket, indem sie eine SMS mit dem Autokennzeichen und der

gewünschten Parkdauer an die angegebene Nummer schicken.

bern geschlossen. Die Netzbetreiber ziehen

über die Handy-Rechnung oder das Prepaid-

Guthaben die Gebühren ein und sunhill

technologies verteilt das Geld an die Städte

weiter. 36 Kommunen und zwei große Flughäfen

nutzen inzwischen die Dienste der

GmbH, deren Name von der Stadt Sonneberg

abgeleitet ist: Der thüringische Ort war

im Mai 2007 die erste Kommune, die das

Fotos: Fuchs

SPECIAL: GRÜNDUNG

SMS-Parken mit dem sunhill-System

„sms&park“ eingeführt hat. In der Metropolregion

Nürnberg ist das Handy-Parken inzwischen

in Erlangen, Fürth, Amberg, Coburg

und Gunzenhausen sowie am Altmühlsee

möglich, auch Ansbach bietet das System

in Kürze an. „In Nürnberg kann sms&park

hoffentlich auch bald genutzt werden“, gibt

sich Schwarzmichel zuversichtlich. Das System

wird bei den Autofahrern gut angenommen:

In Amberg bezahlen inzwischen 42 Prozent

mit dem Handy. Und auch die Kommunen

haben Vorteile, weil sie die Zahl der Parkscheinautomaten

reduzieren können, womit

Kosten für Wartung und Entleeren der Geräte

eingespart werden.

Die Überwachung der virtuellen Parkscheine

erfolgt über das Dienst-Handy der

Kontrolleure oder ein Datenerfassungsgerät.

„Der Datenschutz ist dabei zu 100 Prozent

gewährleistet“, versichert Mandelkow: „Die

Betreiber der Parkfl äche bekommen nur das

Kfz-Kennzeichen und die Parkzeit übermittelt,

keine personenbezogenen Daten.“ Ziel

von sunhill technologies, zu deren Gesellschaftern

der High-Tech-Gründerfonds und

der MIG-Fonds gehören, ist es zunächst, das

Parksystem in Deutschland fl ächendeckend

zu installieren. Außerdem wurde mit der Internationalisierung

der Produkte begonnen,

in Österreich und den Niederlanden gibt es

bereits die ersten Kunden.

Mit weiteren Produkten soll das Geschäftsfeld

erweitert werden: In Kooperation

mit den führenden Schrankenherstellern

haben die Erlanger das System „sms&exit“

für Parkhäuser entwickelt. „sms&ride“, das

in Zagreb schon im Einsatz ist, soll im öffentlichen

Nahverkehr das Bargeld überfl üssig

machen und „sms&charge“ will das Tanken

von Elektrofahrzeugen vereinfachen. 22

Mitarbeiter sind derzeit bei sunhill technologies

in Erlangen beschäftigt, durch die

neuen Dienste werden weitere Arbeitsplätze

hinzukommen. leo. ■

www.sunhill-technologies.com

08 | 10 29


SPECIAL: GRÜNDUNG

Bewegt sitzen

Die Chairgo GmbH aus Hersbruck hat den IHK-Gründerpreis in der Kategorie

„Markterfolg und soziale Verantwortung“ gewonnen.

„Bewegte Stühle“: Das Team der Chairgo GmbH hat rund 400 Artikel im Programm.

Rückenleiden nehmen in unserer Gesellschaft

massiv zu“, sagt Götz Reichel,

Geschäftsführender Gesellschafter der

Chairgo GmbH. Dieser neuen „Volkskrankheit“

hat er den Kampf angesagt, sein 2006

gegründetes Unternehmen hat sich deshalb

ganz dem ergonomischen Sitzen verschrieben.

Die beste Gesundheitsprävention sei es,

den Arbeitsalltag beweglich zu gestalten, erklärt

der Diplom-Kaufmann, der deshalb

überzeugter „BewegtSitzer“ ist. Über Internet,

Werksverkauf sowie Direkt- und Telefonmarketing

vertreibt das Unternehmen ergonomische

Sitz- und Büromöbel, die „Bewegung

ermöglichen“.

Die Geschäftsidee verdankt der 47-Jährige

einem Freund, der Sitzmöbel herstellt. Dieser

hatte den damaligen Vertriebsleiter bei

30 08 | 10

einem Telekommunikationsunternehmen

gebeten, einen Businessplan für den Direktvertrieb

von ergonomischen Bürostühlen zu

erstellen. „Er selbst konnte das aber nicht

machen, also habe ich den Plan selbst umgesetzt,“

sagt der Hersbrucker.

Mit einem Mitarbeiter einer Zeitarbeitsfi rma

begann Götz Reichel vor vier Jahren in

seiner Wohnung mit dem Vertrieb der Möbel.

500 Stühle eines Lieferanten verkaufte

der Unternehmer im ersten Jahr. Heute sind

es bereits über 6 000 Sitzmöbel, die dem Unternehmen

im vergangenen Jahr einen Umsatz

von rund 1,5 Mio. Euro bescherten. Circa

400 Artikel in über 4 000 Varianten von

zehn Herstellern hat der Betrieb, der von der

Interessengemeinschaft der Rückenlehrer/innen

e.V. (IGR) als „Kompetenzpartner Ergonomie“

zertifi ziert ist, inzwischen im Programm.

Zwischen 150 bis 4 000 Euro kosten

die ergonomischen Schreibtischstühle je

nach System und Design-Anspruch.

Zu den Kunden gehören neben Privatpersonen,

die rund ein Fünftel der Käufer ausmachen,

vor allem mittelständische Unternehmen,

aber auch große Versicherungen,

Banken, Automobilhersteller und Behörden.

Chairgo verkauft die Sitzmöbel nicht nur,

sondern unterstützt Rücken-Patienten, die

Fotos: Fuchs

auf gesunde Sitzmöbel angewiesen sind,

auch bei der Abwicklung der nötigen Verwaltungsvorgänge

mit Rentenversicherungsträgern,

Berufsgenossenschaften und Integrationsämtern.

Der bisher größte Auftrag des

jungen Unternehmens kam von der Polizei:

In den nächsten drei Jahren werden die „BewegtSitzer“

rund 350 bayerische Polizeidienststellen

mit ergonomischen Stühlen

ausstatten.

Inzwischen beschäftigt Reichel fünf Mitarbeiterinnen

– überwiegend junge Mütter, die

sich die Arbeitsplätze in eigener Regie teilen.

Damit es auch in Notfällen keine Probleme

mit der Kinderbetreuung gibt, hat Götz Reichel

eine Spielecke eingerichtet. „Die Frauen

können ihre Kinder bei Bedarf in den Betrieb

mitbringen“, erläutert der Geschäftsführer.

Die Mitarbeiterinnen sind auch am Erfolg

des Unternehmens beteiligt und können bei

der Programmauswahl mitreden, sodass jetzt

auch ergonomische Kindermöbel zur Produktpalette

gehören. Chairgo ermöglicht so

Müttern den fl exiblen Wiedereinstieg in das

Berufsleben. Ein weiterer Schwerpunkt des

sozialen Engagements sind Spenden an Kindertageseinrichtungen

und gemeinnützige

Einrichtungen. Ein Teil des Preisgeldes für

den IHK-Gründerpreis erhalten zwei kirchliche

Kindergärten in Hersbruck in Form neuer

Sitzmöbel für die Erzieherinnen.

Für die Zukunft will die Chairgo GmbH

„stetig gesund“ weiter wachsen und in den

nächsten zwei Jahren den Umsatz verdoppeln.

Reichel ist auf einem guten Weg zu diesem

Ziel, denn im ersten Halbjahr 2010 liegt

der Umsatz 50 Prozent über dem Vorjahreswert.

Geplant ist, Produktpalette und Internet-Auftritt

zu erweitern, außerdem will sich

Chairgo als Komplettanbieter etablieren.

Wir wollen unsere Planungskompetenz

ausbauen und komplette Objekte ausrüsten“,

sagt Reichel. Darüber hinaus soll der

Export, der derzeit etwa zehn Prozent ausmacht,

verstärkt werden, wobei das Augenmerk

zunächst auf Osteuropa liegt. Um all

diese Vorhaben bewältigen zu können, werden

in diesem Jahr zwei neue Mitarbeiter

zum Team hinzustoßen. Dafür sucht die

GmbH jetzt größere Räume mit Ausstellungsfl

äche und Lager. Allerdings will Reichel,

der in Hersbruck für die CSU im Stadtrat

sitzt, mit seinem Unternehmen unbedingt

in dem kleinen Ort in der Hersbrucker

Schweiz bleiben: „Ich bin Hersbrucker aus

Überzeugung“. leo. ■

www.chairgo.de


Beschichten geht jetzt fl üssiger

Die FMP Technoloy GmbH aus Erlangen ist der diesjährige IHK-Gründerpreisträger

in der Kategorie „Markterfolg und Qualität“.

Betonplatten, Textilfäden, Solarzellen –

viele Produkte aus dem täglichen Leben

haben eines gemeinsam: Ihre

Oberfl ächen sind beschichtet. Ist die Beschichtung

nicht einheitlich, kann das

zu optischen Fehlern oder sogar zu Funktionsstörungen

führen. „Beschichtungen im

Nano-Bereich müssen extrem homogen

sein“, sagt FMP-Geschäftsführer Martin Gillert.

Das Unternehmen aus Erlangen hat sich

den „Systemlösungen im Bereich strömungsmechanischer

Problemstellungen“ verschrieben.

Dazu gehört auch die Beschichtungstechnik.

Zum Beschichten von Oberfl ächen

sind spezielle Düsen nötig. Und die sind teuer

– bis zu 200 000 Euro pro Meter Breite.

Trotzdem haben die herkömmlichen Beschichtungsdüsen

einen entscheidenden

Nachteil: Sie funktionieren nur mit einer

Flüssigkeit. FMP hat deshalb eine Düse mit

Innenleben entwickelt und patentiert, die für

alle Medien geeignet ist. „Wir können mit einer

Beschichtungsdüse alle unterschiedlichen

Flüssigkeiten verarbeiten“, sagt der Ingenieur.

Der Kunde muss nicht mehr in unterschiedliche

Düsen investieren, unterschiedlichste

Produkte können ohne Qualitätsverlust

mit nur einem Beschichtungszeug beschichtet

werden. Das System, das mit einer

kombinierbaren Standardbreite von 250 mm

geliefert wird, bietet laut FMP einen zusätzlichen

Kostenvorteil von 200 bis 400 Prozent,

da kein weiterer Entwicklungsaufwand anfällt.

Neben den Düsen liefert FMP auch

komplette Beschichtungsanlagen an seine

Kunden aus unterschiedlichen Branchen

(z.B. Chemie- und Papier-, Folien- und Textilindustrie

oder Maschinenbau).

Auch auf dem Gebiet der Injektionstechnik

ist die FMP Technology GmbH inzwischen

aktiv. „Bisherige Einspritzsysteme füh-

ren durch Druckpulsationen im Treibstoff-

Zuführsystem zu einem schlecht kontrollierbaren

Verbrennungsprozess bei Otto- und

Benzinmotoren“, erläutert der Ingenieur:

„Außerdem ist die Tröpfchenverteilung beim

Einspritzen, das Spray, nicht optimal.“ Die

FMP hat eine druckwellenfreie, patentierte

Einspritzdüse mit optimierter Sprayausbildung

entwickelt. „Wir erreichen damit eine

wesentliche Senkung des Kraftstoffverbrauchs“,

erläutert der Geschäftsführer.

Durch die Fähigkeit, kleinste Mengen zu dosieren,

und durch die optimale Spraybildung

beim Einspritzvorgang kann außerdem der

Schadstoffausstoß erheblich reduziert werden.

Ende 2010 soll der Prototyp für den

neuen Injektor fertig sein. In einem Kooperationsprojekt

mit namhaften Automobil-Zulieferunternehmen

will FMP das Produkt

dann vermarkten. Circa im Jahr 2013 soll der

Injektor in Serie gefertigt werden.

Von dem neuen Produkt erwartet das Unternehmen

einen kräftigen Umsatzschub,

nachdem der Umsatz in diesem Jahr bereits

SPECIAL: GRÜNDUNG

Auf diesem Teststand werden neuartige

Einspritzdüsen entwickelt und geprüft.

Diese Injektoren sollen in Benzin-

und Dieselmotoren eingesetzt werden.

von 1,2 auf zwei Mio. Euro steigen soll. Bisher

macht die Entwicklungsarbeit für Kunden

rund ein Drittel des Umsatzes aus, den Rest

erzielt das Unternehmen derzeit mit Beschichtungsdüsen

und Anlagen, wobei die

Düsen zurzeit bei einem Lohnfertiger produziert

werden. Gillerts Ziel ist ehrgeizig: Er will

bei Beschichtungsdüsen Marktführer werden.

Als Spezialität seines Unternehmens, einer

Ausgründung aus dem Erlanger Lehrstuhl für

Strömungsmechanik, sieht der Geschäftsführer

„die Fähigkeit, Techniken zu entwickeln,

die bisher nicht für möglich gehalten wurden.“

Die Ausgründung durch Prof. Dr. Dr. Franz

Durst erfolgte zwar bereits 2003, zunächst aber

ohne Geschäftstätigkeit. Erst mit dem Auszug

aus der Universität 2006 nahm die GmbH die

Arbeit auf. Heute beschäftigt die FMP Technology

GmbH 24 Mitarbeiter und betätigt sich in

insgesamt vier Geschäftsbereichen: Beschichtung

und Trocknung, Injektionstechnik, Sensoren,

Gebläse und Wärmetauscher. leo. ■

www.fmp-technology.com

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EXISTENZGRÜNDUNG

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Markus Engel

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Fotos: Fuchs

08 | 10 31


SPECIAL: GRÜNDUNG

BUSINESSPLAN-WETTBEWERB

Drei Sieger

in Phase 3

42 Gründerteams hatten an der dritten

und letzten Phase des Businessplan-

Wettbewerbs Nordbayern 2010 (BPWN)

teilgenommen, der von netzwerk nordbayern

durchgeführt wird. Bayerns

Wirtschaftsminister Martin Zeil und

LfA-Vorstandsvorsitzender Michael

Schneider zeichneten im Nürnberger

Maritim Hotel folgende Gründerteams

mit einem Preisgeld von insgesamt

22 500 Euro aus:

Das Team CoBaLT von der Universität

Würzburg ist der Sieger des Wettbewerbs.

Das Team entwickelt neuartige

Implantate auf biologischer Basis, die in

der Orthopädie zur Behandlung von

Sehnen- und Bandverletzungen zum

Beispiel an Schulter, Knie oder Fuß eingesetzt

werden.

Auf den zweiten Platz kam die Böhner-EH

GmbH aus Burghaslach, die

elektro-hydrostatische Einzelantriebe

entwickelt. Der Einzelantrieb vereint die

Vorteile der Elektromechanik und der

Hydraulik. Der Nutzen für Maschinen-

und Anlagenbauer: kompaktere Antriebe

für mehr konstruktive Bewegungsfreiheit,

Energieeinsparungen bis zu 90

Prozent, Wartungsfreiheit, geringer Geräuschpegel

und eine hohe Lebensdauer.

Darüber hinaus ermöglichen elektrohydrostatische

Einzelantriebe den Einsatz

von Hydraulikkräften an bewegten

Roboterarmen (www.b-eh.de).

Auf den dritten Platz kam die TM3

Software GmbH aus Regensburg, die ein

Warenwirtschaftssystem speziell für kleinere

Handelsbetriebe erarbeitet hat, damit

diese ihre Warenlager und Geschäftsprozesse

optimieren können

(www.tm3-software.de).

Der nächste Businessplan-Wettbewerb

startet am 12. Oktober 2010. ■

www.netzwerk-nordbayern.de

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GESCHÄFTSKONZEPTE

Oft nicht belastbar

Die Gründer-Agenturen der IHKs verzeichnen deutlich mehr

Beratungsgespräche. Allerdings fehlt es vielen Businessplänen

an Tragfähigkeit, so der DIHK-Gründerreport 2010.

Über 360 000 Beratungsgespräche haben

die Gründungsexperten der deutschen

IHKs im vergangenen Jahr geführt.

Das waren 14 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Die Zahl der Stellungnahmen zu Förderanträgen

stieg um 32 Prozent, bei arbeitslosen

Existenzgründern sogar fast um die Hälfte.

Das Problem dabei: Die Qualität der Geschäftsmodelle

ist nach den Beobachtungen

der IHK-Gründerberater, die in den DIHK-

Gründerreport 2010 eingefl ossen sind, vielfach

nicht ausreichend.

Die wichtigsten Geschäftsfelder für

Gründer waren im letzten Jahr

Dienstleistungen wie Gebäudebetreuung,

Garten- und Landschaftsbau,

künstlerische Tätigkeiten,

Werbung und Marktforschung.

Die Berater der IHK verzeichneten

in diesen Branchen acht

Prozent mehr Gespräche als im Vorjahr. Allerdings

suchten nur rund sechs Prozent der

Neugründer einen Einstig in High-Tech-

Branchen wie Informations-, Gesundheits-

und Medizintechnik. Das ist ein Fünftel weniger

als noch 2006. „Dabei sind es gerade

Gründungen in den Branchen mit viel Innovationspotenzial,

die Impulse für Wachstum

und Beschäftigung liefern“, sagte DIHK-

Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben.

Neue High-Tech-Firmen schaffen vier

bis sechs neue Arbeitsplätze im ersten Jahr

– das sind doppelt so viele wie im Durchschnitt.

Stark angestiegen ist die Zahl der Kleingründer.

Sie entscheiden sich oft nicht aufgrund

von unternehmerischem Pioniergeist,

sondern wegen drohender oder schon eingetretener

Arbeitslosigkeit zur Selbstständigkeit.

Nach IHK-Schätzungen fallen

sechs von zehn Gründungen

in diese Kategorie. Aufgrund

von geringem Startkapital

werden vor allem kleine Firmen

in Branchen mit wenig Innovationspotenzial

gegründet. Wansleben bemängelt

außerdem die fehlenden Überlegungen

im Vorfeld solcher Kleingründungen: „Zwei

Drittel der arbeitslosen Gründer können die

Vorzüge ihrer Idee gegenüber Konkurrenzangeboten

nicht hinreichend erklären, die

eher unternehmerisch motivierten Gründer

sind zumeist deutlich besser vorbereitet.“

Trotz vieler Förderprogramme für Gründer

ist es laut Wansleben nicht gelungen, eine

Welle von Gründungen mit hohem Erfolgspotenzial

anzustoßen: „Wir brauchen in den

Schulen und Universitäten eine deutschlandweite

Offensive für das Verständnis von Unternehmertum.

Ohne fi ndige Unternehmer

verspielen wir Chancen auf Wachstum und

Innovationen.“ Um im Bildungssystem das

Thema Unternehmertum stärker zu verankern,

unterstützt die IHK-Organisation daher

die Initiative „Gründerland Deutschland“

der Bundesregierung. Viele regionale Veranstaltungen

und Projekte dieser Initiative sollen

dabei helfen, die Option Selbständigkeit

noch während der Ausbildung stärker ins Bewusstsein

zu rufen. ■

www.dihk.de

Foto: Gino Santa Maria/Fotolia.com


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Der Mittelstand ist und bleibt der Motor

der wirtschaftlichen Entwicklung unseres

Landes – auch in Mittelfranken. Deshalb

kommt seiner kreditwirtschaftlichen Versorgung

zur Sicherung von Wachstum und

Beschäftigung eine enorm hohe Bedeutung

zu. Denn Investitionen sind für die

Entwicklung innovativer Produkte sowie für

die Erschließung neuer Märkte unabdingbar.

Ja, sie sind entscheidend für eine erfolgreiche

geschäftliche Zukunft. Solide

und sicher präsentieren sich vor allem in

der wirtschaftlich turbulenten Zeit die

Sparkassen mit ihrem regionalen Geschäftsmodell.

Geld aus der Region, Kredite

für die Region – erweist sich hier

als Erfolgsfaktor. Dank ihrer Nähe zum Unternehmer

können vor Ort Risiken fundiert

beurteilt und Kreditentscheidungen schnell

und sachorientiert getroffen werden. Menschen,

die Sie kennen und die Sie verstehen,

haben Antworten auf Fragen der Unternehmensfi

nanzierung und der täglichen

Geschäfte. Eine solche langjährige und

verlässliche Partnerschaft fördert enorm

die Kultur der Nachhaltigkeit, welche die

Planungssicherheit und damit beidseitig

die wirtschaftliche Stabilität erhöht.

Nicht nur für das Wachstum eines Unternehmens

ist die Sparkasse mit ihrem

umfassenden Netzwerk von Gründerinitiativen,

Beratungsstellen, Kammern und

Verbänden der richtige Partner. Es kümmern

sich ausgewiesene Spezialisten,

von der Existenzgründung bis zur Unternehmensnachfolge,

mit individuellen Konzepten

und Lösungsansätzen um die Belange

der Kunden.

Demographisch bedingt gab es noch nie

so viele Unternehmensnachfolgen wie bisher.

Nach Hochrechungen des Instituts für

Mittelstandsforschung in Bonn steht jedes

Jahr bei über 70.000 Familienunternehmen

die Regelung der Nachfolge an.

Oft wird für Unternehmen kein passender

Unternehmensnachfolger gefunden; die

Schäden für Volkswirtschaft und Arbeitsplätze

liegen auf der Hand. Als starker

Partner des Mittelstands bildet die Sparkasse

das Bindeglied der beiden Interessenparteien

und bringt so den Unternehmer,

der sich in den wohlverdienten Ruhestand

begeben will, mit dem Jungunternehmer,

der sich neuen Herausforderungen

stellen möchte, an einem Tisch

zusammen. In jeder Phase der Nachfolgeüberlegungen

wird dem Kunden im Rahmen

des S-Finanzkonzeptes Firmenkun-

den eine strukturierte Hilfestellung geboten.

Das Gespräch dauert rund 45 Minuten

und bietet als Ergebnis konkrete Handlungsempfehlungen

und Schritte für den

Unternehmer. Dabei wird der Existenzgründer

nicht aus den Augen gelassen. Hier

wird mit Beraterqualität Unterstützung gegeben,

um den Weg in die Selbstständigkeit

erfolgreich zu gestalten. Das Ergebnis

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SPECIAL: GRÜNDUNG

SPARKASSE MITTELFRANKEN

Ein starker Partner von der Existenzgründung

bis zur Nachfolgeregelung

kann sich sehen lassen: Alleine 2009 wurden

rund 230 Existenzgründungen von

den mittelfränkischen Sparkassen begleitet,

darunter 72 Unternehmensübernahmen.

Die besten Konzepte davon wurden

im Mai 2010 mit dem „Gründerpreis Mittelfranken“

ausgezeichnet.

„Sparkasse, gut für Mittelfranken“

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08 | 10 33


INVESTITIONEN IN INNOVATIONEN

Einstieg

ins Netzwerk

Junge Unternehmen durch Investitionen und Coaching beim Start unterstützen: Dies ist das Ziel

von erfahrenen Geschäftsleuten und Managern, die sich als Business Angel engagieren.

Wer mit seinem Unternehmen in der

Frühphase steckt, für den ist es

schwierig, von institutionellen Investoren

und Venture Capital-Gesellschaften

Eigenkapital zu erhalten. Für viele wachstumsorientierte

Start-ups sind Business Angels

daher oftmals die entscheidende Quelle

für eine erste Finanzierung. Das sind Privatpersonen,

die sich still oder offen beteiligen

34 08 | 10

und neben Kapital auch Know-how und

Kontakte bereitstellen. Einer, der sich aktiv in

der Region als Business Angel engagiert, ist

Dr. Karl Weick aus Nürnberg. „Was ich am

Prinzip ‚Business Angel’ besonders schätze:

Man beteiligt sich nicht nur fi nanziell an einer

guten Geschäftsidee, sondern kann sich

aktiv einbringen und gemeinsam mit den

Gründern am Geschäftskonzept weiter fei-

len.“ Anders als bei Investments in Fonds

oder bei an der Börse gehandelten Aktien hat

der Business Angel die Möglichkeit, die Entwicklung

seines Investments selbst positiv zu

beeinfl ussen und zu gestalten. „Außerdem ist

es mir persönlich eine Freude, die eigenen Erfahrungen

an motivierte Jungunternehmer

weiterzugeben“, begründet der 63-Jährige

sein Engagement.

Foto: Mykola Velychko/Fotolia.com


„Das Investment privater Finanziers ist für

die Gründerkultur heute wichtiger denn je“,

weiß auch Arne-G. Hostrup, Geschäftsführer

des netzwerk nordbayern, das seit zwölf Jahren

Business Angels und Start-ups zusammenbringt.

„Erst durch die Mittel der Business

Angels können sich die Unternehmen

von der Idee bis zum ersten Kunden vorarbeiten.

Häufi g sind erst dann Venture Capital-Gesellschaften

bereit, zu investieren. Und

auch für die Banken gilt: Wenn sich ein Business

Angel mit Sach-Branchenverstand beteiligt,

genehmigen sie eher begleitende Kredite.“

Das heißt aber nicht, dass Business Angels

ihr privates Vermögen leichtsinnig zur

Verfügung stellen. Sie prüfen das Geschäftsmodell

genau, ehe sie einen Beteiligungsvertrag

unterzeichnen und sie erwarten ein

kompetentes Team.

Weick ist bereits an zwei Unternehmen in

der Metropolregion Nürnberg beteiligt und

mit einem dritten im Gespräch. So hält er aktuell

Anteile an der Fürther m-broker mobility

worldwide GmbH, einem Internet-Portal

zum Preisvergleich von Mietwagen, und an

der infsoft GmbH, die Indoor-Navigationssysteme

für Smartphone-Besitzer in großen

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DR KREUZER & COLL ANWALTSKANZLEI

20 Jahre in Dresden

Schon 1990, also vor 20 Jahren, eröffnete DR

KREUZER & COLL Anwaltskanzlei eine Zweigstelle

in Dresden.

Die Genehmigung dazu wurde noch vor der

Wiedervereinigung Deutschlands vom Ministerrat

der ehemaligen DDR erteilt. Rechtsanwalt

Dr. Günther Kreuzer musste damals persönlich

im Justizministerium der DDR in Ost-

Berlin die Genehmigungsurkunde abholen und

500 Ost-Mark bezahlen.

Das Büro Dresden wurde von Herrn Rechtsanwalt

Stefan Kreuzer, der es seither leitet,

Der KREUZER-Tipp

Unternehmen

und Flashmobstreik

Streikmaßnahmen sind

für Unternehmen nachteilig.

Zudem werden

immer häufi ger neue

Streikmittel angewendet,

z. B. die „Flashmob-Aktion“. Was ist das

und ist sie zulässig?

Gebäuden entwickelt – zum Beispiel für

Flughäfen, Bahnhöfe, Messen, Krankenhäuser

oder Industrieareale. „Die Entscheidung

für eine Beteiligung an infsoft hat sich allmählich

entwickelt“, erklärt Weick. „Ich wurde

dem Unternehmen zunächst als Coach

über das netzwerk nordbayern vermittelt.

Der Gründer Tobias Donaubauer und ich haben

das Projekt gemeinsam völlig neu strukturiert

und den Markteintritt vorbereitet. Die

Weiterentwicklung der Navigationssysteme

haben wir ebenso gemeinsam diskutiert wie

wichtige Kunden am Anfang zusammen besucht.

Da war der Schritt einer Beteiligung

für beide Seiten naheliegend.“

Förderung durch Bayern Kapital GmbH

Das Engagement von Business Angels wird

sowohl vom Land Bayern als auch vom

Bund unterstützt: Die Bayerische Staatsregierung

gründete vor 15 Jahren im Rahmen

der „Offensive Zukunft Bayern“ die Bayern

Kapital GmbH. Seitdem hat die 100-prozentige

Tochtergesellschaft der LfA Förderbank

Bayern über 150 Mio. Euro Kapital

für junge, innovative High-Tech-Unterneh-

aufgebaut. Mittlerweile ist DR KREUZER &

COLL in Dresden und in der Region als bekannte

Anwaltskanzlei etabliert.

Heute umfasst DR KREUZER & COLL Anwaltskanzlei,

die 1976 in Nürnberg gegründet

wurde, an den Standorten Nürnberg an der Lorenzkirche

(mit einer Zweigstelle in Zirndorf)

und Dresden am Blauen Wunder 12 Rechtsanwälte.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Kanzlei

ist die wirtschaftsrechtliche Beratung mittelständischer

Unternehmen.

von Rechtsanwalt Dr. jur. Günther Kreuzer

Bei einer Flashmob-Aktion

kaufen Gewerkschaftsmitglieder nach Absprache

z.B. im Einzelhandel Unmengen von

Billigstware und zahlen u. a. mit Kleingeld,

um damit die Kasse zu blockieren, oder befüllen

Einkaufswagen und lassen sie an der

Kasse stehen, nur um den Betrieb überraschend

zu stören.

Laut Bundesarbeitsgericht

ist eine solche Aktion im Arbeitskampf wegen

der gewerkschaftlichen Betätigungsfreiheit

nicht generell unzulässig. Abzuwarten bleibt,

SPECIAL: GRÜNDUNG

men zur Verfügung gestellt – oft auch

als Co-Investor zusammen mit einem Business

Angel.

Initiative „Gründerland Deutschland“

Die Bundesregierung hat Anfang dieses Jahres

die Gründer-Initiative „Gründerland

Deutschland“ gestartet, um verbesserte Finanzierungsmöglichkeiten

für Gründer zu

schaffen. Bestandteil der Initiative ist auch

die Offensive „Business Angels Jahr 2010“.

Dieses wurde vom Business Angels Netzwerk

Deutschland (Band e.V.) ausgerufen, um

mehr Menschen für die Business Angel-Idee

zu begeistern. „Trotz der Unterstützung wird

die Kultur des Business Angel in Deutschland

leider immer noch viel zu wenig gelebt“, so

Hostrup. „Deswegen sind Offensiven wie das

,Business Angels-Jahr’ sehr wichtig. Förderlich

wäre zudem, wenn auch Privatinvestoren

in Deutschland steuerliche Investitionsanreize

bekämen. Andere Länder wie Frankreich

oder Großbritannien machen uns dies bereits

erfolgreich vor.“ ■

www.netzwerk-nordbayern.de

DR KREUZER & COLL Anwaltskanzlei war

außerdem 1992 Gründungsmitglied der

weltweiten Anwaltsgruppe ij INTERNATIONAL

JURISTS. Mit 25 Partnerkanzleien und über

600 Anwälten aus Europa, Asien, Nord- und

Südamerika bietet DR KREUZER & COLL Anwaltskanzlei

internationalen Rechtsrat und

rechtliche Begleitung ins Ausland von „zuhause“

aus an.

Mehr Informationen unter

www.kreuzer.de

wie weit andere Betriebsstörungen dieser Art

erlaubt werden (z.B. Blockade der Telefonzentrale

oder ähnlicher Schlüsselpositionen).

KREUZER-Tipp:

Zur Abwehr benötigen Sie anwaltlichen

Rat: möglich wäre z. B., die „Flashmobber“

des Ladens zu verweisen oder den Zutritt

zu verwehren (Hausrecht). Beobachten Sie

die Streikentwicklung schon im Vorfeld genau,

um mit Ad-hoc-Maßnahmen reagieren

zu können.

Dr. Günther Kreuzer ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht im Nürnberger Büro der DR KREUZER & COLL Anwaltskanzlei an der Lorenzkirche, Lorenzer Platz 3 a.

Die Kanzlei ist Gründungsmitglied der weltweiten Anwaltsgruppe ij INTERNATIONAL JURISTS. Mehr Informationen unter www.kreuzer.de oder unter Telefon 0911/20220.

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SPECIAL: GRÜNDUNG

NETZWERK NORDBAYERN

Förder-Index

für Gründer

Für junge Unternehmen ist es oft

schwierig, den Durchblick in der vielfältigen

Förderlandschaft zu behalten.

Deswegen bietet das netzwerk nordbayern

mit seinem Förder-Index eine

erste Orientierung über die zahlreichen

Programme, mit denen Freistaat Bayern,

Bund und EU Geschäftsvorhaben

fi nanziell unterstützen. Die Informationen

zu Art, Dauer und Voraussetzungen

der Förderungen stehen im Online-Lexikon

„n2 Start-up Wiki“ zur

Verfügung. Das „Wiki“ bietet als offene

Plattform nicht nur umfangreiche Informationen,

sondern auch die Möglichkeit

zum Erfahrungsaustausch. Die

Nutzer können ihr Know-how einbringen,

bestehende Informationen ergänzen

oder aktualisieren sowie neue Seiten

anlegen. ■

www.netzwerk-nordbayern.de/wiki

SERVICE

Gewerbeanzeige

bei der IHK

Seit Kurzem können Existenzgründer in

Bayern bei der IHK rechtsverbindlich ihr

Gewerbe anmelden. Nach Rheinland-

Pfalz und Hamburg können damit in

nunmehr drei Bundesländern die IHKs

einen Gründerservice von der Erstauskunft

über den Businessplan-Check bis

zur rechtsgültigen Gewerbeanzeige anbieten.

Dadurch sparen sich die Gründer

Zeit und weitere Behördengänge. Selbstverständlich

können die Gründer das

Gewerbe auch wie bisher bei der Gemeindeverwaltung

anmelden. ■

IHK, Tel. 0911/1335-377

karin.bucher@nuernberg.ihk.de

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FRANCHISE

Unternehmer

erster Klasse

Sich mit einer markterprobten Geschäftsidee selbstständig

machen: Dieses Konzept liegt dem Franchise-Gedanken zugrunde.

Nürnbergs Franchise-Unternehmerin

Carola Hartmann ist auf Expansionskurs:

Die Chefi n des Lieferservices

Joey’s Pizza will im September einen zweiten

Standort im Nürnberger Osten eröffnen. Zuvor

wurde sie mit dem Franchise-Virus infi -

ziert: Sie begann zunächst als Fahrerin für

400 Euro, arbeitete sich hoch und kaufte sich

vor drei Jahren in das Franchise-Konzept ein.

„Das schafft man natürlich auch alles ohne

Franchise“, räumt Hartmann ein, „aber nicht

in dieser kurzen Zeit.“

Das Geschäftsmodell Franchise basiert auf

einer markterprobten Geschäftsidee, die u.a.

mit Markenrechten, Qualitätsstandards und

Betriebssoftware quasi verkauft wird. Standorte

werden dabei, wie etwa von McDonalds,

von der Zentrale nach Marktanalysen vorgegeben.

„Aber Franchise ist nichts für jemanden,

der mit Sicherheit erfolgreich und reich werden

will“, warnte Felix Peckert, Chef des

Bonner forum franchise der Peckert Gruppe,

beim „Franchise-Talk“ anlässlich der Nürnberger

Gründermesse „Start“. Entscheidend

sei das Profi l des Unternehmers. Denn nach

Erhebungen Peckerts scheitern ein bis fünf

Prozent der Franchise-Unternehmer. Dazu

kommen allerdings noch einmal weitere

zehn bis 20 Prozent, die wechseln oder

freiwillig ausscheiden. Peckert stellt

die Faustregel auf: Je größer ein

System, desto kleiner ist die Ausfallrate.

Das Vorurteil, ein Franchise-

Nehmer sei ein Unternehmer zweiter

Klasse, gilt mittlerweile als überholt.

Aber die Eltern der Bayreutherin

Kerstin Geyer waren „entsetzt“, als

die Tochter sich mit Joey`s Franchise-System

selbstständig machen

wollte. Nun wird auch sie

einen zweiten Standort in

Nürnberg eröffnen. Und auch

Sven Strohmayer aus Crailsheim,

seit zwölf Jahren Mc-

Donalds-Unternehmer, „hat

noch keinen Tag bereut“. Zunächst

allerdings gab es Unverständnis

im Bekanntenkreis,

warum er „Bouletten

braten und Fritten drehen“

wolle.

Foto: Tjiang

Franchise-Berater Felix Peckert.

Fast 13 000 Unternehmer setzen 2009 allein

in Bayern auf ein Franchise-Konzept,

mit dem sie selbstständig ihren regionalen

Markt erobern. Insgesamt erzielten Franchise-Partner

mit über 15 500 Betrieben

(plus 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr)

in Bayern eine Umsatzsteigerung von zehn

Prozent auf 8,4 Mrd. Euro. Berater Peckert

rechnet nach seiner aktuellen Erhebung bis

Ende des Jahres mit fast 900 zusätzlichen

Betrieben. Rund 46 000 Voll- und Teilzeitkräfte

(plus 2,7 Prozent) werden von Franchise-Partnern

in Bayern beschäftigt. „Während

die Systemzentrale das Konzept weiterentwickelt

und sich um die nationale

Expansion kümmert, entwickeln

die Franchise-Partner ihren

Markt vor Ort.“

Um sich mit der Marke Joey’s

Pizza selbstständig zu machen,

muss ein angehender Unternehmer

etwa 80 000 bis 100 000

Euro pro Ladenfl äche berappen.

Bei McDonalds beträgt die

Startgebühr 250 000 bis

300 000 Euro. Zu den

Unternehmen, die

nach dem Franchise-

Prinzip geführt werden,

gehören beispielsweise

auch Burger

King, Obi, Backfactory,

Town &

Country, Plana Kü- Sousa/Fotolia.com

de

chenland, Segafredo

oder Fressnapf. tt. ■ Vale Rui

www.peckert.de Foto:


START-MESSE

Erfolg von Anfang an

Rund 1 700 angehende Unternehmer kamen

in diesem Jahr zur Gründermesse

in das Nürnberger Messezentrum. 120 Aussteller

boten auf der Messe, die von der asfc

atelier scherer fair consulting gmbh veranstaltet

wird, zwei Tage lang Informationen

aus erster Hand zum Thema berufl iche

Selbstständigkeit. Zusätzlich gab es knapp

100 Vorträge über Gründerförderung, Finanzierung,

Marketing-Strategien, Rechtsformen

und Franchise.

Neu waren in diesem Jahr 20-minütige kostenlose

Kurzberatungen, zu denen sich Interessierte

auf der Start-Homepage anmelden

konnten. „An beiden Tagen hatten die Berater

alle Hände voll zu tun“, so Start-Projektleiterin

Claudia Bauer von asfc. Potenzielle Gründer

konnten sich hier Tipps u.a. zu den Themen

strategische Unternehmensplanung,

Büroorganisation, Buchhaltung, Computerschulung

und Webseitengestaltung holen.

Auf der diesjährigen Start-Messe stellten

zudem neun Gründerberatungen und Ge-

ANZEIGE

ELITE-UNIVERSITÄT ALS KOOPERATIONSPARTNER

MBA Programm der Hochschule Deggendorf

kooperiert ab sofort mit Santa Clara

Die Santa Clara

Santa Clara, eine 1851 gegründete Elite-

University in Kalifornien Universität die im Herzen des Silicon Valley

in Kalifornien angesiedelt ist, wird mittlerweile

in einem Atemzug mit Harvard, Yale

und Stanford genannt. Sie befi ndet sich mit

ihrem eigenen Executive MBA Programm unter

den Top Universitäten der USA.

Ab sofort werden auch die Studierenden des Deggendorfer MBA Studiengangs

„Unternehmensführung –gründung und –nachfolge“ an dieser

Universität ihr Auslandsmodul absolvieren. Dabei werden sie von ausgewählten

Dozenten unterrichtet, die zum „Who is Who“ der amerikanische

Wissenschaft und Wirtschaft zählen. Zusätzlich wird der Auslandsaufenthalt

durch zahlreiche Unternehmensbesuche im Silicon Valley ergänzt. Es

stehen unter anderem Google, Cisco Systems und die Produktdesigner

von Apple auf dem Programm.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Santa Clara, denn

auch die Hochschule Deggendorf ist in Rankings seit Jahren auf den vordersten

Plätzen zu fi nden. Somit hat die Hochschule mit der Santa Clara

University einen sehr guten MBA Partner gefunden.“ meint Prof. Schmieder,

Studiengangsleiter des Unternehmer MBAs. Vor allem der akkreditierte

Unternehmer-MBA, gehört bundesweit zu den wohl anerkanntesten MBA

Programmen für Unternehmensführung, -gründung und –nachfolge. Das

Studium ist mit einem Blockseminar pro Monat und einer Präsenzzeit von

rund zwei Semestern auch zeitlich gut zu koordinieren. Der MBA ist praxisorientiert

und ausdrücklich auf die Bedürfnisse von Unternehmern, Unternehmensnachfolgern

und Angestellten in leitenden Positionen zugeschnitten.

Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf den sogenannten „Skills“,

dem direkten Erlernen und Umsetzen von Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Das Programm startet im Oktober 2010 bereits seinen 6. Durchgang und

unterliegt ständiger Qualitätsoptimierung und Weiterentwicklung.

Ausführliche Infos erhalten Sie unter:

email: dimt@fh-deggendorf.de, Tel.: 0991 3615-423

bietskörperschaften der Metropolregion

Nürnberg den Großraum und ihre vielversprechenden

Möglichkeiten für Existenzgründer

und junge Unternehmer vor. „Die

Existenzgründer von heute schaffen die Arbeitsplätze

von morgen. Deshalb engagiert

sich die Metropolregion in diesem Sektor“,

betonte Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr.

Roland Fleck, zugleich Geschäftsführer des

Forums Wirtschaft und Infrastruktur der

Metropolregion Nürnberg.

„Eine Veranstaltung die – wenn sie es noch

nicht gäbe – neu installiert werden müsste“,

ergänzte IHK-Hauptgeschäftsführer Markus

Lötzsch. Denn Neugründungen und neue

Unternehmen seien eine grundlegende gesellschaftliche

Notwendigkeit: „Ohne Unternehmer

keine Innovationen am Markt.“

Lötzsch mahnte aber auch vor zuviel Blauäugigkeit.

„Der Erfolg ist das Maß der Dinge.“

Wesentliches Ziel der IHK-Gründungsförderung

sei es deshalb, Fehler beim Einstieg in

die Selbstständigkeit zu vermeiden. Ein Er-

Foto: Tjiang

MBA Unternehmensgründung,

-führung und -nachfolge

Ihre Vorteile

effiziente monatliche Blockseminare

praxisorientierte Fächer

erstklassige Dozenten

maximal 25 Teilnehmer

ASIIN -akkrediertes Programm,

formale Promotionsbefähigung

Auslandsaufenthalt an der Santa

Clara University im kalifornischen

Silicon Valley ins Studienprogramm

integriert

SPECIAL: GRÜNDUNG

Beratungsgespräch auf der Start-Messe.

gebnis der Beratung könne es auch sein, einem

potenziellen Unternehmer von morgen

klar zu sagen: „In der Form sehe ich schwarz

für die Gründung.“

Gut besuchte Anziehungspunkte der Messe

waren nach Angaben des Veranstalters wieder

die Messestände der Hauptpartner Bundeswirtschaftsministerium,KfW-Bankengruppe,

Deutscher Franchise-Verband (DFV),

Haufe-Lexware, LfA Förderbank Bayern und

Gründernetzwerk Nordbayern. tt. ■

www.start-messe.de

Berufsbegleitend

studieren

in Deggendorf

Nächster Start:

21. Oktober 2010

Deggendorf Institute of Management and Technology

www.fh-deggendorf.de / weiterbildung - Tel. 0991/3615-423

08 | 10 37


IHK-NEWS

WEITERBILDUNGSTAGE

Meisterpreis der Staatsregierung

Foto:Fuchs

Die Prüfungsbesten in den einzelnen Weiterbildungsgängen mit Wirtschaftsminister Martin Zeil (4.v.l.) und

IHK-Präsident Dirk von Vopelius (6.v.l.).

110 besonders erfolgreiche Teilnehmerinnen

und Teilnehmer

der IHK-Weiterbildungsprüfungen

wurden mit dem „Meisterpreis

der Bayerischen Staatsregierung“

ausgezeichnet. Die Urkunden

übergaben Wirtschaftsminister

Martin Zeil und IHK-

Präsident Dirk von Vopelius im

Rahmen der „Weiterbildungstage

Bayern 2010“ in der Stadthalle

Fürth.

Den Meisterpreis erhält, wer zu

den 20 Prozent Prüfungsbesten

gehört und mindestens mit der

Note „gut“ abschneidet. Diese

Auszeichnung soll die Attraktivität

der berufl ichen Bildung und

die Bedeutung der Weiterbildung

RUSSLAND

Wirtschaftspartner Tatarstan

Hochrangige Vertreter der russischen

Republik Tatarstan kamen

zu einem Delegationsbesuch in

die Metropolregion Nürnberg,

um ihren Wirtschaftsstandort zu

präsentieren. Die nordbayerischen

IHKs hatten für die Gäste

aus Tatarstan, das im Osten des

europäischen Teil Russlands liegt

und zu den wirtschaftsstärksten

Regionen gehört (siehe WiM

3/2010, Seite 20), ein umfangreiches

Programm organisiert.

Wirtschaftliche Schwerpunkte

sind Automobilwirtschaft, neue

Materialien, Flugzeugbau und

Me dizintechnik. Bei der Veran-

38 08 | 10

unterstreichen. Geehrt wurden

Fachkräfte, die ihre Prüfung im

Kalenderjahr 2009 vor der IHK

Nürnberg für Mittelfranken abgelegt

haben. Insgesamt hatten

2 382 Damen und Herren an den

IHK-Weiterbildungsprüfungen

als Industriemeister, Hotelmeister,

Küchenmeister, Certifi ed IT

Manager, Fachwirte, Fachkaufleute

und Betriebswirte teilgenommen.

22 der 110 Meisterpreisträger

wurden als Prüfungsbeste

in ihrer jeweiligen Fachrichtung

ausgezeichnet.

Die Prüfungsbesten in den

einzelnen Weiterbildungsabschlüssen:

Thomas Heubeck, Nürnberg

(Geprüfter Betriebswirt)

Elmar Herzog, Neumarkt (Geprüfter

Technischer Betriebswirt)

Melanie Kritsch, Heidenheim

(Geprüfte Bilanzbuchhalterin)

Melanie Vulcano, Stein (Geprüfte

Handelsfachwirtin)

Marion Lilly, Gebsattel (Geprüfte

Industriefachwirtin)

Andreas Weber, Fürth (Geprüfter

Medienfachwirt)

Kay Kortstock, Sigmaringen

(Geprüfter Fachwirt im Sozial-

und Gesundheitswesen)

Andrea Stader, Nürnberg (Geprüfte

Versicherungsfachwirtin)

Birgit Kastner, Gunzenhausen

Kooperationsgespräch: Russlands Generalkonsul Andrey Jurewitsch

Grozow, Tatarstans Gesundheitsminister Airat Farrakhow, IHK-Vizepräsident

Dr. Bernd Rödl, Industrieminister Ravil Zaripow, IHK-Hauptgeschäftsführer

Markus Lötzsch und Nikolaus Knauf, Honorarkonsul der

Russischen Föderation (v.l.).

Foto: Fuchs

(Wirtschaftsfachwirtin (IHK))

Simone Meyerhöfer, Fürth (Geprüfte

Fachkauffrau für Büromanagement)

Felix Bochnia, Nürnberg (Geprüfter

Fachkaufmann für Einkauf

und Logistik)

Thomas Gegner, Fürth (Geprüfter

Fachkaufmann für Marketing)

Henriette Schuch, Schwabach

(Geprüfte Personalfachkauffrau)

Tobias Klimczak, Allersberg (Geprüfter

Industriemeister Fachrichtung

Elektrotechnik)

Daniel Bätz, Föritz (Geprüfter

Industriemeister Fachrichtung

Kunststoff/Kautschuk)

Peter Huber, Nürnberg (Geprüfter

Industriemeister Fachrichtung

Mechatronik)

Steffen Freitag, Roßtal (Geprüfter

Industriemeister Fachrichtung

Metall)

Christian Kaiser, Heideck (Geprüfter

Netzmeister)

Nicole Gambichler, Mellrichstadt

(Geprüfte Floristenmeisterin)

Christian Blödel, Nürnberg (Geprüfter

Hotelmeister)

Martin Hofmann, Burgbernheim

(Geprüfter Küchenmeister)

Bernhard Rheindorf, Nürnberg

(Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft)


staltung „Wirtschaftspartner Tatarstan“

bei der Wirtschaftsprüfungs-

und Steuerberatungsgesellschaft

Rödl & Partner in

Nürnberg nützten 80 Teilnehmer

die Möglichkeiten zu

Kooperationsgesprächen mit

den Delegationsmitgliedern.

Weitere Programmpunkte waren

u.a. Besuche bei Siemens, Bing

Power Systems, Bayern Innovativ

sowie bei der NürnbergMesse

und beim Fraunhofer-Institut

IISB. ■

IHK, Tel. 0911/1335-424

peter.kompalla@nuernberg.ihk.de


BAYERISCHER VERDIENSTORDEN

Ehrung für Bernd Rödl und Hans Rudolf Wöhrl

Foto: Staatskanzlei

Ministerpräsident Horst Seehofer hat zwei

renommierte Unternehmerpersönlichkeitn

aus der Region Nürnberg mit dem Bayerischen

Verdienstorden ausgezeichnet. In der

Münchner Residenz ehrte er Dr. Bernd

Die IHK

gratuliert …

… Oskar Schlag, Hotel Arvena

Park, Nürnberg, zum 75.

Geburtstag. Schlag engagierte

sich lange Jahre in der Vollversammlung

sowie im Rechts- und

Steuerausschuss für die IHK.

… Günter Baumüller, Baumüller

Nürnberg GmbH, zum

70. Geburtstag. Baumüller setzte

sich als Mitglied des IHK-Präsidiums

und der Vollversammlung

sowie in der Initiative „Automation

Valley Nordbayern“ für die

Wirtschaftsregion ein. ■

Zum zweiten Mal hatten die

westmittelfränkischen IHK-Gremien

zum Sommerempfang der

Wirtschaft eingeladen. IHK-Präsident

Dirk von Vopelius und

Hauptgeschäftsführer Markus

Lötzsch begrüßten die rund 120

Gäste in Schloss Dennenlohe.

Vopelius erklärte in seiner Ansprache,

die Wirtschaft müsse

alles dafür tun, das Vertrauen

wieder zu gewinnen, das durch

die Wirtschafts- und Finanzkrise

zerstört worden sei. Es gelte

Rödl und Hans Rudolf Wöhrl mit dem

höchsten vom Freistaat vergebenen Orden.

Bernd Rödl, der Gründer und Geschäftsführende

Partner des internationalen Beratungsunternehmens

Rödl & Partner erhielt

die Auszeichnung als Anerkennung für seine

Verdienste als bayerischer Bürger und

Unternehmer. Rödl, der auch IHK-Vizepräsident

ist, startete 1977 als Ein-Mann-Unternehmen.

Heute beschäftigt Rödl & Partner

über 3 000 Mitarbeiter in 37 Ländern.

Hans Rudolf Wöhrl hatte im Jahr 1970

zusammen mit seinem Bruder Gerhard das

Modehaus von seinem Vater Rudolf Wöhrl

übernommen, das heute mit 40 Standorten

und 2 600 Mitarbeitern 362 Mio. Euro pro

Jahr umsetzt. An der Rudolf Wöhrl AG ist

er noch mit 30 Prozent beteiligt. Seit den

HAFENFEST

Logistik hautnah erleben

Beim Nürnberger Hafenfest organisierte

die IHK erstmals die

Veranstaltung „Logistik hautnah“.

Die Besucher konnten sich

dabei über die Vielfalt der Logistik-Branche

in der Region Nürnberg

informieren. Für Jugendliche

und junge Erwachsene gab es

Informationen zu Berufseinstieg

und Karriere in der Logistik, Unternehmen

der Region stellten

ihre Ausbildungsangebote vor.

Kurzinterviews mit Spediteuren,

Lagerarbeitern, Berufskraftfahrern

und Logistikberatern gaben

einen Einblick in die vielfältigen

WESTMITTELFRANKEN

Sommerempfang der IHK-Gremien

Foto: Picture-Alliance

Früh übt sich, was ein Logistikexperte

werden will: Beim

Hafenfest organisierte die IHK

zahlreiche Mitmachaktionen.

Tätigkeiten der Branche. Weitere

Attraktionen waren u.a. eine

Ausstellung mit innovativen Antriebssystemen

und Elektrofahrzeugen,

Überschlagsimulator,

70er Jahren ist Wöhrl als Luftfahrtunternehmer

tätig: Wichtige Stationen waren die

Gründung des Nürnberger Flugdienstes

(NFD) sowie Übernahme, Sanierung und

Verkauf der Deutschen BA (dba). ■

Foto: Neigenfi nd

IHK-NEWS

Gabelstapler-Akrobatik und Besichtigung

von Nutzfahrzeugen.

Außerdem gab es ein Logistik-

Quiz, das von der Firma Log-

Train gesponsort wurde. ■

auch, das Vertrauen der Menschen

in den Wirtschaftsstandort

Mittelfranken und insbesondere

auch in die ländlichen Regionen

zu vertiefen. Westmittelfranken

zeichne sich durch vielfältige

wirtschaftliche Stärken

aus, die man deutlich herausstellen

müsse. Zudem warb Vopelius

für Vertrauen in die Jugend und

dafür, auch Jugendlichen aus

schwierigen sozialen Verhältnissen

eine Chance auf Ausbildung

zu geben. ■

08 | 10 39

Foto: Fuchs


UNTERNEHMEN | PERSONEN

ERGO-TEC

Liegen sind High-Tech-Produkte

Geräte für Medizin und Rehabilitation stellt

die Ergo-Tec GmbH in Wilhelmsdorf im

Landkreis Neustadt a.d Aisch – Bad Windsheim

her. Die wichtigste te Produktgruppe sind

Liegen, die vielfältig eingesetzt ingesetzt werden: Für

Behandlungen und Operationen perationen in der Augenheilkunde

ebenso wie zur Therapie von

Rückenschmerzen.

Auf eine schwenkbare re Behandlungsliege ist

Geschäftsführer und Diplom-Kaufmann iplom-Kaufmann Alexander

Dürsch besonders ders stolz: Damit sind

Augenoperationen an n zwei verschiedenen

Lasern möglich, ohne dass der Patient aufstehen

und sich zum zweiten eitenBehandlungsplatz begeben n muss. muss.

Speziell für die Behandlung andlung

von Rückenschmerzen n herge- hergestellt

wird eine zweite Liegen-SeLiegen-Serie des Unternehmens: Diese Heil-

geräte fi nden sich vor r

allem in Praxen von

Orthopäden wieder.

Sie sind aber auch

für Spa-Hotels, Frei-

zeitbäder und Therapeueuten geeignet und zudem m bei Be-

Geschäftsführer sführer Alexander Dürsch

führt eine ne neue Therapieliege vor,

mit der der Rücken Rücken massiert wird.

Das Schwabacher IT-Systemhaus Nasdo AG

setzt im zehnten Jahr seines Bestehens auf

zweistelliges Wachstum: Der Umsatz soll

nach Worten von Firmengründer und Alleinvorstand

Gerhard Dorner in diesem Geschäftsjahr

um zehn Prozent auf 1,1 Mio.

Euro zulegen. Die Krise und Investitionszurückhaltung

bei einigen der Kunden sei

durch „aktiven Vertrieb und Neukundengewinnung“

mehr als ausgeglichen worden.

Wir sind ein Systemhaus und decken den

gesamten IT-Bedarf von kleinen und mittleren

Unternehmen ab“, so Dorner, der sich als

gelernter Schreiner und Bankkaufmann im

Jahr 2000 im Schwabacher Gründerzentrum

„Schwung“ selbstständig gemacht hatte.

triebs- oder Militärärzten im Einsatz. Diese

gemeinsam mit einer oberfränkischen Spezialfi

rma entwickelten High-Tech-Produkte

verwenden ein spezielles Schwingungssystem,

das im Rücken-

und Beinteil vibriert.

Fritz Fritz Dürsch, der Vater von

Junior-Chef Alexander Dürsch,

hatte hatte Ergo-Tec vor zehn Jahren mit

fünf Mitarbeitern gegründet. Er

kam kam aus dem klassischen Sondermaschinenbau

und konzentrier-

Heute liefert der Alleininhaber die gesamte

nachgefragte Hardware und die gesamte

Software, z.B. für digitales Dokumenten-Management

sowie für Planung, Buchhaltung

und Kundenmanagement. Schwerpunktmäßig

werden Betriebe mit bis zu 200 Mitarbeitern

betreut. Ein Erfolgsbaustein sei neben

einem Netzwerk an spezialisierten Partnerfi rmen

auch die intensive Kundenbetreuung.

Denn neben einer fundierten Beratung

könnten sie auch erste Hilfe leisten.

19 Mitarbeiter beschäftigt Nasdo in dem

Firmenneubau, der schon für Erweiterungen

ausgelegt ist. Denn Nasdo will u.a. mit einer

neuen Shop-Software weiter wachsen: Dabei

handelt es sich um eine Lösung für Betriebe

mit 100 bis 200 Bestellungen am Tag, bei der

der Prozess von der Auftragsannahme über

die Warenwirtschaft bis zur Rechnung komplett

automatisiert ist. „In so einem Vorgang

darf ein Unternehmen nicht mehr händisch

mit Papier eingreifen, das ist zu teuer“, so

Dorner.

Außerdem möchte Nasdo mit einem standardisierten

Controlling für kleine und mitt-

te sich nach und nach auf Ergonomie und

Technik. Das Unternehmen, das eine Niederlassung

im unterfränkischen Helmstadt hat,

fertigt zudem Produkte für ergonomisches

Arbeiten wie Büro-Schreibtische Büro-Schreibtis oder Industriearbeitsplätze.

triearbeitsplätze. Und auch Sondermaschi-

nen sind noch im Programm Programm. 18 Angestellte

und weitere zehn Teilzeit Teilzeitkräfte sind heu-

te in Wilhelmsdorf tä tätig; der Umsatz

stieg nach Angaben der Geschäfts-

führer kontinuierlic

kontinuierlich von einer auf

drei Mio. Euro. Se Selbst das Krisen-

jahr 2009 habe sic sich nicht negativ

ausgewirkt.

„Gerade bei Med Medizintechnik-Pro-

dukten besonders wich wichtig ist die Sicherheitskomponente,

heitskomponente, sowoh sowohl was die Verlet-

zungsgefahr als auch die möglichen m Fehler

der Technik betrifft“, unterstreicht unte Alexan-

der Dürsch. Deshalb sei

hohe Qualitäts-

orientierung ein wesentlic wesentliches Erfolgskrite-

rium. „Auch die regionale Verzahnung mit

Lieferanten und Kun Kunden in der hiesi-

gen Med Medizinregion und

dem dem Automation

Valley V Nordbayern

e ist uns wichtig.“

t

wra. ■

NASDO

IT-Lösungen für kleine und mittlere Betriebe

40 08 | 10

Vorstand Gerhard Dorner.

www.ergo-tec.com

ww

lere Betriebe punkten. Damit könnten die

Firmen selbst in Echtzeit auf Fehlentwicklungen

reagieren, bevor es sich „in der betriebswirtschaftlichen

Auswertung des Steuerberaters

niederschlägt“. Bei Bedarf will

Dorner aber auch für die Anwender Planungserstgespräche,

Schulungen und weitere

Betreuungsmodule anbieten. „Wir haben bei

Mittelständlern vorgefühlt und viel positive

Resonanz erfahren.“ tt. ■

www.nasdo.de

Foto: Tjiang

Foto: Wraneschitz


WAS MACHT EIGENTLICH…?

Michel Lindenberg

Er ist Pionier des Internets – und trotz der „Neue-Markt-Katastrophe“ vor zehn Jahren

der Faszination des World Wide Web bis heute erlegen. Seine neue Website „stayfriends.de“

ist der Dachboden des Internets – die Schatztruhe der Erinnerungen.

Lindenberg ist bekannt über die Branche

hinaus. Fragt man in Wirtschaftskreisen,

fällt dem Gesprächspartner meist gleich

ein: „Das war doch der Macher von WWL.“

1995 war das Internet noch ein Traum von

ein paar Insidern, zu denen der Informatiker

gehörte. Sie programmierten früh komplexe

Shop-Systeme für den Versandhandel, u.a.

für Quelle. WWL boomte im Goldrausch des

Neuen Marktes. „Wir haben die Schaufeln für

die Goldgräber produziert“, teilweise

beschäftigte das Nürnberger Unternehmen

über 400 Mitarbeiter, erinnert sich

Lindenberg an sehr erfolgreiche Zeiten,

als allerdings auch an Joggen gar nicht zu

denken war, „denn alle meine Gedanken,

Tage, Nächte, Wochenenden gehörten der

Entwicklung der Firma“.

Im Rückblick erscheint manches in anderem

Licht. „Von den großen Schaufelverkäufern

hat keiner überlebt“, erinnert sich Lindenberg,

den es 2001 erwischte: „Wir brauchten

dringend frisches Kapital, der Investor

wollte einen Neuanfang, ich war einer der alten

Zöpfe, die abgeschnitten werden sollten“,

erzählt er ohne Bitterkeit. „Das Tempo war

einfach zu hoch, wir waren lauter ganz junge

Leute, Berufseinsteiger voller Enthusiasmus,

ohne Erfahrung von Geschäftsführung oder

Projektoptimierung. Es gab auch gar keine

anderen als uns, alles war ja völlig neu“, so

Lindenbergs Analyse des Zusammenbruchs.

Lindenberg nutzte die Zwangspause zum

Nachdenken, lotete Möglichkeiten aus, suchte,

was zu ihm passen könnte. Als WWL im

August 2002 Konkurs anmeldete, „hab ich die

Details schon gar nicht mehr mitbekommen“.

Schon seit Anfang des Jahres verfolgte

er intensiv die möglichen Chancen eines erfolgreichen

Startup-Internet-Unternehmens

in Deutschland, das in Großbritannien Erfolge

feierte: www.friendsreunited.com heißt

die Seite dort noch heute. Bei diesem Konzept

stimmen die Rahmenbedingungen für

den Analytiker Lindenberg, der gerne betont,

wie „ein Ingenieur zu denken, nicht wie ein

Marketing-Experte“. Das Prinzip von „stayfriends“,

wie Lindenbergs deutsche „Schülerbleiben-Freunde“

bis heute heißt, ist einfach:

Eine Datenbank aller Schulen in Deutschland

ermöglicht den Nutzern, die eigene Schullaufbahn

zu dokumentieren. Je mehr Menschen

mitmachen, desto engmaschiger wird das

Netz und hilft nicht nur beim Organisieren

von Klassentreffen: Was ist aus dem Mathe-

Michel Lindenberg früher und heute.

Genie geworden oder wo lebt

dieses sportliche Mädchen

heute, das damals alle Herzen

höher schlagen ließ?

Lindenberg spürte: „Ich

bekomme hier eine zweite

Chance in meinem berufl ichen Lieblingsfeld.“

Und er war überglücklich, sich

nicht als Informatiker irgendwo anbieten zu

müssen. Was ihn von seinem Konzept so

überzeugt sein lässt, ist weniger, dass er das

Grundbedürfnis der Menschen nach Kommunikation

und Austausch bedient, sondern

die Langlebigkeit seiner Idee: „Die Informationen,

die wir sammeln, werden immer wertvoller,

je älter sie sind. Wenn wir uns heute

eine Abiturzeitung besorgen, interessiert die

in den nächsten Jahren niemand. Aber je

mehr Zeit vergeht, desto größer wird das Interesse

an alten Fotos und Geschichten.“

Das sind die Tatsachen, die ihm das Gefühl

vermitteln, „auf einem etwas schwerfälligen,

gleichwohl sehr stabilen Tanker zu sitzen, der

auch mal einem Unwetter trotzen kann“. In

den ersten Jahren nach der Gründung war

das freilich nicht absehbar, denn viel Konkurrenz

griff diese Idee auf. „Aber mir kam jetzt

die WWL-Erfahrung zugute und die Fähigkeit,

ein Projekt mit Durchhaltevermögen zu

entwickeln.“ Geld verdient wurde zunächst

nicht; 2003 fl og Lindenberg nach Seattle, wo

die amerikanische Firma sitzt, die „classmates.com“

betreibt. „Ich saß auf der Terrasse

und blickte auf den Stammsitz von Amazon

und war glücklich, denn ich konnte es mit

den Händen greifen: Das Internet bringt hier

Geschäftsmodelle hervor, die sich dauerhaft

gewinnbringend betreiben lassen.“

Die Amerikaner übernahmen stayfriends

komplett und Lindenberg ist seither Geschäftsführer

im eigenen Haus. „Das ist schon

UNTERNEHMEN | PERSONEN

ein kleiner Wermutstropfen. Aber ich hatte

plötzlich das Kapital, stayfriends weiter zu

entwickeln, Leute einzustellen, mich am

Markt durchzusetzen. Das wog den Verlust

der Eigenständigkeit auf.“ 100 Mitarbeiter an

den Standorten Erlangen und Berlin beschäftigt

stayfriends heute, zehn Mio. Menschen

sind alleine in Deutschland angemeldet, in

Frankreich, Schweden, Österreich und der

Schweiz kommen noch einmal zehn Mio.

hinzu. Mit Werbung und Mitgliedsbeiträgen

schreibt das Ehemaligenportal längst schwarze

Zahlen. Die Mitgliedschaft ist zwar kostenlos,

für 24 Euro im Jahr kann man zusätzliche

Funktionen nutzen, welche die Kommunikation

mit alten Freunden erleichtern. stayfriends

funktioniert umgekehrt wie nahezu alle anderen

Geschäftsmodelle des WWW: „Die Leute

besuchen die Plattform nicht besonders oft,

aber sie bleiben Mitglied. Wer einmal Gold-

Mitglied ist, kündigt selten.“ Die Zeit, weiß Michel

Lindenberg, Mann der ersten Stunde, sie

läuft heute für ihn: Immer mehr Menschen

tragen sich ein, das feine Netz, das Nutzwert

schafft, wird engmaschiger. Sein Traum ist

längst kein Luftschloss mehr. Peter Budig ■

VITA

� Geboren 1961 in einem Vorort von

Brüssel, wuchs in Erlangen auf, wo er

auch Informatik studierte.

� 1995 Mitbegründer der WWL Internet

AG, heute Geschäftsführer von

stayfriends, das 2010 seinen zehn Millionsten

Nutzer feierte.

� Michel Lindenberg ist verheiratet und

hat drei Kinder im Alter von drei bis

elf Jahren. ■

08 | 10 41


UNTERNEHMEN | PERSONEN

COMMERZBANK

Kontinuität in neuem Design

Foto: Commerzbank

Neuer Markenauftritt in der Nürnberger Spitalgasse:

Wirtschaftsreferent Dr. Roland Fleck (Mitte) mit den

Geschäftsführungsmitgliedern Bernd Grossmann, Jens

Dittmar, Horst Schmidt, Stefan G. Hock und Dr. Stephan

Gehlert (v.l.).

Ein gelbes, dreidimensionales Band ist das

neue Logo der Commerzbank, die mit der

Überarbeitung ihres Designs in den Nürnberger

Filialen den Zusammenschluss mit der

Dresdner Bank äußerlich abschließt. Am 5. Juli

wurde das neue Markenzeichen, das Elemente

der beiden alten Banklogos vereint, an der

Zentrale in Nürnberg angebracht. Bis Ende

August sollen alle Filialen umgestaltet

werden.

Laut Sven Heide, Vorsitzender

der Geschäftsleitung und zuständig

für Privat- und Geschäftskunden,

ist das Zusammenwachsen

der Geldhäuser auch innerlich abgeschlossen:

Wir wussten ja seit

der Übernahme der SchmidtBank,

wie man ein Unternehmen integriert.

Auf diese Erfahrungen konnten

wir jetzt zurückgreifen.“ Offene

Stellen wurden laut Heide intern

besetzt, Ängste der Beschäftigten

durch offene Kommunikation

beruhigt: „Betriebsbedingte Kündigungen

wird es in der Metropolregion

nicht geben, alle Filialen

bleiben bestehen.“

Für die rund 500 000 Privat-

und Geschäftskunden ändert sich

wenig. Kontonummer und Bankleitzahl,

Ansprechpartner und Filialen

bleiben die gleichen. Die gut

6 000 Firmenkunden profi tieren von einer

Neuausrichtung der Bank: „Vorher gab es

nur eine Firmenkundenfi liale in Nürnberg,

die jetzt in zwei Standorte aufgeteilt wird.

Mit Nürnberg-Nord und Nürnberg-Süd gibt

es in Nordbayern zwölf Filialen mit rund 140

Mitarbeitern, die sich um die Unternehmen

VEDES

Spielwaren werden teurer

Die Spielwarenbranche konnte 2009 der

Wirtschafts- und Finanzkrise zum Trotz ein

erfolgreiches Jahr verbuchen. Auch der Einzelhandelsumsatz

der europaweit 1 100 angeschlossenen

Vedes- und Spielzeug-Ring-

Fachgeschäfte lag mit 526 Mio. Euro insgesamt

3,5 Prozent über dem Vorjahreswert.

Die deutschen Mitglieder der Vedes-Gruppe

verzeichneten mit 450 Mio. Euro ein Umsatzwachstum

von 2,8 Prozent über die Theke.

Der Konzern konnte parallel dazu ein positives

Ergebnis vor Steuern (EBT) von 1,9 Mio.

Euro ausweisen. Die Zahl der Mitarbeiter am

Standort Nürnberg blieb stabil bei 210. Die

erste Jahreshälfte in 2010 verlief nach Unternehmensangaben

bisher sehr zufriedenstellend.

Die positive Stimmung zeige sich auch

im zunehmenden Orderverhalten der Fachhändler.

„Das Auftragsvolumen bei unserer

Hausmesse lag acht Prozent über dem Vorjahr.

Alles spricht für ein gutes Weihnachtsgeschäft“,

prognostizierte Vorstandsvorsitzender

Dr. Thomas Märtz bei der Bilanzpressekonferenz

in Nürnberg.

42 08 | 10

Foto: Vedes

Das Vedes-Vorstandsteam: Wolfgang Groß,

Dr. Thomas Märtz (Vorsitzender) und Achim

Weniger (v.l.).

Die Nachfrage der Verbraucher nach sozialverträglichen,

umweltfreundlichen und

ökologisch hergestellten Spielwaren von hoher

Qualität und Sicherheit steigt. „In diesem

Bereich sehen wir noch erhebliches Wachstumspotenzial“,

so Vorstandsmitglied Wolf-

kümmern“, sagte Bernd Grossmann, ebenfalls

Vorsitzender der Geschäftsleitung und

zuständig für das Firmenkundengeschäft.

„Unsere Kunden profi tieren von der vereinten

Kompetenz und Stärke zweier traditionsreicher

Banken. Wir sind und bleiben ein loyaler

Partner der Unternehmen in der Region.“

Das Volumen der Kredite, die an Firmenkunden

in der Metropolregion ausgereicht

wurden, beläuft sich derzeit auf 2,3

Mrd. Euro, weitere 400 Mio. stehen bereit.

Im Auslandgeschäft unterstützt die Commerzbank

Firmen in über 60 Ländern. ■

www.commerzbank.de

Geschäftsjubiläen

30-jähriges

ertec GmbH, Am Pestalozziring 24,

91058 Erlangen

25-jähriges

Marianne Zipser, Mariannes Wollstube,

Alexanderstr. 19, 90762 Fürth

In dieser Rubrik veröffentlichen wir Firmenjubiläen

ab 25 Jahren. ■

gang Groß. Aktuell forciert die Vedes ihr Engagement

bei Spielzeugklassikern wie Modelleisenbahn

und Modellbau. Auch das Thema

Baby verspricht Wachstumspotenzial und

soll künftig ein wesentlicher Sortimentsbaustein

sein. Durch eine Sortimentserweiterung

mit Multimedia, Süßwaren sowie Kinder-

und Jugendbüchern plant Vedes, das Saisongeschäft

der Spielwarenbranche zu entzerren.

Dadurch soll der Umsatz nicht nur zur Weihnachtszeit,

sondern ganzjährig boomen.

Trotzdem müssen sich voraussichtlich sowohl

Händler als auch Verbraucher auf steigende

Preise für Spielwaren ab der Saison

2011 einstellen, prognostiziert der Vedes-

Vorstand. Ursachen sind steigende Löhne bei

Produzenten in Fernost, höhere Frachtkosten

sowie die derzeitige Dollar-Kurs-Entwicklung.

Dennoch erwartet die Verbundgruppe

für Spielwaren in 2010 ein mindestens ebenso

gutes Ergebnis wie im letzten Geschäftsjahr.

gra. ■

www.vedes.de


DIEHL

Erfolgreich gegen die Krise verteidigt

Die Diehl-Gruppe steuerte „unerwartet

positiv“ durch das krisenbelastete

Geschäftsjahr 2009 und

blickt mit Zuversicht in die Zukunft,

so Vorstandsvorsitzender

Dr. Thomas Diehl bei der Bilanzpressekonferenz

in Nürnberg. Die

Diehl-Gruppe erzielte 2009 einen

Umsatz von rund 2,2 Mrd. Euro

und damit ein Plus von 76,1 Mio.

Euro. Gravierende Umsatzeinbrüche

im Metallbereich wurden

durch das Wachstum in den Geschäftsbereichen

Luftfahrt und

Rüstung kompensiert. Das Investitionsvolumen

im Konzern blieb

mit 66,5 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert

von 70,6 Mio. Euro.

Deutlich angestiegen sind jedoch

die in Forschung und Entwicklung

investierten Mittel von rund 180

Mio. Euro im Vorjahr auf 240,7 Mio. Euro in

2009, die vor allem für Diehl Aircabin und

Wehrtechnik eingesetzt wurden. Die Unternehmensgruppe

habe sich durch ihre weit

gefächerte Aufstellung wieder einmal als

„Chancen- und Gefahrengemeinschaft“ bewährt,

so Diehl. Er rechnet damit, bereits im

Jahr 2010 wieder das Vorkrisenniveau zu erreichen

und erwartet einen Konzernumsatz

von 2,4 Mrd. Euro.

Zu Beginn des Geschäftsjahres 2009 wurden

Aktivitäten im Bereich Smart Metering

(intelligente Zählertechnik) ausgebaut. Die

bisher als Beteiligungsgesellschaft geführte

Hydrometer-Gruppe agiert seit Mitte dieses

Jahres als Teilkonzern Metering. Ausgebaut

wurde dieses Geschäftsfeld durch zwei Firmenzukäufe:

Die EVB Energy Solutions

GmbH in Velbert unterstützt als Fullservice-

Anbieter von Smart Metering-Lösungen die

Energieversorger mit Produkten und Dienstleistungen

dabei, dem Endverbraucher bei

der Senkung seiner Energiekosten zu helfen.

Erworben wurde außerdem die schweizerische

Gesellschaft Swiss Gas Metering AG.

Die Wirtschaftskrise hatte vor allem beim

Diehl-Teilkonzern Metall zu einem Nachfra-

Foto: Tjiang

Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Diehl.

geeinbruch geführt. „Innerhalb von wenigen

Wochen kam es hier zu einem Rückgang um

300 Mio. Euro“, berichtete Thomas Diehl. Allerdings

war die Geschäftsentwicklung in den

einzelnen Geschäftsfeldern des Teilkonzerns

(Walzfabrikate, Oberfl ächen- und Umformtechnik,

Press- und Ziehfabrikate, Diehl Metall

Messing sowie Schmiedetechnik) teilweise

sehr differenziert. So nahmen die Aufträge

aus Europa für die Schmiedetechnik wegen

der Krise der Autoindustrie deutlich ab, in

China nahm die Nachfrage aber sogar zu.

Der Teilkonzern Defence konnte seine Erfolgsgeschichte

durch die Auslieferung des

Lenkfl ugkörpers Iris-T für die Luftwaffe sowie

vielversprechende Entwicklungsvorhaben,

wie z.B. aktive Schutzsysteme für den

Konvoi- und Fahrzeugschutz in militärischen

Einsatzgebieten, weiterschreiben.

Auch das Zündergeschäft bei der Junghans

Microtec GmbH verzeichnete Umsatzzuwächse.

Beeinträchtigungen im Konzernbereich

Defence durch Kürzungen im Verteidigungshaushalt

werden laut Diehl voraussichtlich

erst ab 2011 zum Tragen kommen.

Der Teilkonzern Controls konnte gegenüber

dem Vorjahr ein leichtes Umsatzplus

UNTERNEHMEN | PERSONEN

ausweisen (von 274 auf 276 Mio.

Euro). Dies lag vor allem am Geschäftsfeld

Photovoltaik, da sich

hier die Umsätze mit Wechselrichtern

verdoppelt hatten. Besonders

gut entwickelte sich auch das „Weiße

Ware“-Geschäft (elektrische

Haushaltsgeräte) auf dem asiatischen

Markt. Diehl ist in diesem

Konzernbereich nach eigenen Angaben

weiterhin Marktführer von

elektronischen Steuerungen für

Hausgeräte.

Der Teilkonzern Aerosystems

zeigte aufgrund des neu hinzugekommenen

Kabinengeschäfts von

Diehl Aircabin ein deutliches Plus

gegenüber dem Vorjahr. Der Teilkonzern

hatte 2009 die Dasell Cabin

Interior GmbH (Hersteller von

Flugzeugtoiletten und -waschräumen)

von Airbus erworben, sodass Diehl nun

als Anbieter vollständiger Kabinensysteme

auftreten kann. Diehl Aircabin wird für das

neue Langstreckenfl ugzeug A350 die Innenverkleidung

der Kabine, die Ruheräume für

das Flugpersonal sowie die Klimaverrohrung

liefern. Die Schwestergesellschaft Diehl Aerospace

war als führender deutscher Luftfahrtausrüster

in der Lage, die Marktposition in

den Bereichen Beleuchtung, Kabinenelektronik,

Cockpit- und Flugsteuerungen auszubauen.

Der verhaltene Umsatz durch die Reduzierung

der Stückzahlen des Riesenairbus

A380 konnte durch das militärische Luftfahrtgeschäft

ausgeglichen werden.

Die Unternehmensgruppe befi ndet sich

seit der Gründung vor über 100 Jahren in Familienbesitz

und gliedert sich in die fünf Teilkonzerne

Metall, Controls, Defence, Aerosystems

und Metering. Die Zahl der Beschäftigten

hat sich im vergangenen Geschäftsjahr

um 823 auf insgesamt 12 212 erhöht. 3 000

sind in Bayern beschäftigt, davon etwa 1 600

in Röthenbach, 1 000 in Nürnberg und 400 in

Ansbach. gra. ■

www.diehl.de

08 | 10 43


UNTERNEHMEN | PERSONEN

DATEV

Alles im grünen Bereich

Im Krisenjahr 2009 sank der Umsatz von

Software-Unternehmen in Deutschland um

5,2 Prozent – ein Trend, der das viertgrößte

Softwarehaus in Deutschland, die in Nürnberg

ansässige Datev eG, nicht beeindrucken

konnte. Das Unternehmen, das als Marktführer

Programme und Dienstleistungen für

Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Anwälte

anbietet, konnte entgegen dem Branchentrend

den Umsatz um 3,5 Prozent auf 672,4

Mio. Euro erhöhen. „Uns hat geholfen, dass

der Mittelstand sich trotz der Krise als sehr

robust erwiesen hat. So konnten wir sogar

unsere eigenen Erwartungen übertreffen“,

sagte Vorstandsvorsitzender Prof. Dieter

Kempf bei der Jahrespressekonferenz. Die

Zahl der Genossenschaftsmitglieder stieg im

Jahr 2009 um etwa 330 auf 39 625. Sie erhalten

von der Datev rund 38,6 Mio. Euro Rückvergütung,

die rund zwei Mio. Euro Jahresüberschuss

werden in die Rücklagen eingezahlt.

Für das Jahr 2010 erwartet die Geschäftsleitung

ein weiteres Umsatzplus (Prognose:

696 Mio. Euro). Größtes Projekt wird die

Umstellung der Mandanten auf die neue

Software-Version „Datev pro“ sein, die auf

der Cebit vorgestellt wurde. Bis Ende 2011

sollen alle Kunden die neuen Programme erhalten.

„Bis dahin wollen wir mehr Geld in

Service investieren, um unseren Kunden bei

der Umstellung zu helfen. Dafür werden wir

auch mehr Mitarbeiter einstellen“, erklärte

Kempf. Im laufenden Jahr soll die Belegschaft,

die bereits 2009 um 174 auf rund

5 700 Mitarbeiter stieg, um weitere 78 Beschäftigte

aufgestockt werden. Die Datev

setzt auch auf Auszubildende und die Qualifi

zierung des hausinternen Nachwuchses, um

ihren Fachkräftebedarf zu decken. Aufgrund

der gestiegenen Ausgaben für Personal rechnet

Kempf im nächsten Jahr mit weniger

Rückvergütung an die Mitglieder: „Guter

Service hilft den Kanzleien in der Umstellungsphase

mehr als eine hohe Rückzahlung.“

Im laufenden Geschäftsjahr setzt die Datev

neben der neuen Software-Linie auf Innovation

im Online-Bereich: Das Unternehmen

wird eine übergreifende Plattform für die

Verarbeitung von elektronischen Rechnungen

aufsetzen. Mit dem neuen Personalausweis

(nPA), der ab November ausgegeben

wird und mit dem man sich auch online

identifi zieren kann (elektronische ID), startet

das Unternehmen ein Pilotprojekt. Arbeitnehmer

sollen dann ihre Lohn- und Gehaltsabrechnungen

sicher herunterladen und ausdrucken

können. Außerdem plant die Datev

im zweiten Quartal 2011 die Inbetriebnahme

eines neuen Rechenzentrums mit 1 000 Quadratmetern

Nutzfl äche in Feucht. Das Unter-

AUTOMOBILFORUM KROPF

Ford verstärkt Präsenz in Nürnberg

Gemeinsamer Auftritt in Nürnberg: Avag-Vorstand Markus T. Hofmann, Wolfgang Booms, Geschäftsführer

Marketing von Ford Deutschland, und Kropf-Geschäftsführer Andreas Mutschler (v.l.).

Der Automobilhersteller Ford engagiert sich

stärker in Nürnberg: Die Automobilforum

Kropf GmbH bietet ab sofort neben den Automarken

Opel und Chevrolet auch Autos

der Marke Ford an. Im Mai dieses Jahres hatte

die Augsburger Automobilhandelsgruppe

Avag Holding AG das insolvente Autohaus

Kropf übernommen (siehe WiM 5/2010, Sei-

44 08 | 10

te 81), bei dem nun zehn neue Mitarbeiter

ausschließlich für die Marke Ford tätig sind.

Fords Marketing- und Vertriebsvorstand

Wolfgang Booms sieht seine Marke im „Fordaffi

nen“ Nürnberg bisher unterrepräsentiert

und hofft, die Position in der Region mit den

inzwischen drei Handelspartnern in Nürnberg

zu stärken. Deutschlandweit habe Ford

Foto: Kropf

Vorstandsvorsitzender Prof. Dieter Kempf.

nehmen begegnet so der gestiegenen Nachfrage

nach Sicherheits- und IT-Outsourcing-

Angeboten: „Unsere Mitglieder können Programme

in unseren sicheren Rechenzentren

laufen lassen oder unsere Infrastruktur als

Cloud benutzen, um Spitzenbelastungen abzufedern“,

erklärte Kempf.

Mittelfristig hat sich die Datev hohe Ziele

gesetzt: Die Zahl der Mitglieder soll auf über

40 000 steigen und beim Umsatz die Marke

von 700 Mio. Euro überschritten werden.

Derzeit werden pro Monat über 9,5 Mio.

Lohnabrechnungen über die Datev abgewickelt,

künftig sollen es mehr als zehn Mio.

sein. jm. ■

www.datev.de

2009 einen Marktanteil von 7,6 Prozent (entspricht

290 620 Neuzulassungen) erreicht, in

der Region Nürnberg liege er jedoch bei nur

fünf Prozent.

Um die Marke Ford angemessen zu repräsentieren,

wurden laut Kropf-Geschäftsführer

Andreas Mutschler umfangreiche Investitionen

getätigt. Für die Ford-Neufahrzeuge

wurde eine 700 Quadratmeter große Ausstellungsfl

äche in dem Betrieb an der Nürnberger

Deutschherrnstraße reserviert. Fluktuationen

seiner Kunden zwischen den bisherigen

Marken und Ford erwartet Mutschler kaum,

da die Markentreue sehr ausgeprägt sei. Das

Automobilforum richte sich vor allem an

Neukunden. Insgesamt sieht der Geschäftsführer

positiv in die Zukunft: Seit der Übernahme

durch die Avag im Mai habe das Autohaus

zwei Mio. Euro Umsatz gemacht und

pro Monat seien durchschnittlich 160 Neu-

und Gebrauchtwagen verkauft worden. fl e. ■

www.kropf-automobile.de

Foto: Tjiang


PSD BANK NÜRNBERG

Nachhaltig auf Erfolgskurs

Die PSD Bank Nürnberg eG ist im Geschäftsjahr

2009 kräftig gewachsen. Die Bilanzsumme

des Instituts, das ausschließlich Privatkunden

in Franken und Sachsen betreut,

stieg um fast zehn Prozent auf 2,2 Mrd. Euro

und übersprang damit erstmals die Zwei-

Milliarden-Marke. Das genossenschaftliche

Institut erzielte einen „unerwartet hohen

Jahresüberschuss“ von rund acht Mio. Euro

(Vorjahr: 3,9 Mio. Euro). „Unser regional

und auf Privatkunden ausgerichtetes Geschäftsmodell

mit konservativen Anlagen hat

wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen“, so

Vorstandsvorsitzender Johann Büchler bei einer

Bilanzpressekonferenz in Nürnberg.

Ebenso habe man von der Entwicklung ntwicklung

an den Zinsmärkten profi tiert. rt. Wie

in den letzten Jahren zahlt t die

Bank ihren Mitgliedern (derzeit erzeit

rund 45 000) eine Dividende von

8,5 Prozent aus. Allerdings musste

die PSD Bank im vergangenen enen

Geschäftsjahr beim Kreditge- ge-

schäft leichte Einbußen

verzeichnen, das Kreditvolumen

sank wiederum

um 0,5 Prozent auf 1,08

Mrd. Euro. Viele Kunden

hätten ihr Recht auf eine

Sondertilgung genutzt.

„Den Kreditnehmern

Vorstandsvorsitzender

Johann Büchler.

Der Fürther Ludwig-Erhard-Preis wurde in

diesem Jahr an den Wissenschaftler Dr. Robert

Münscher von der Universität Heidelberg

verliehen. In seiner Promotion zum

Thema „Vertrauensentwicklung im interkulturellen

Management“ an der Universität

Bayreuth hatte er untersucht, wie unterschiedliche

kulturelle Hintergründe von

Mitarbeitern deren Zusammenarbeit beeinfl

ussen.

Rund 700 Gäste aus Wirtschaft, Politik und

Hochschulen waren zur Übergabe des mit

4 000 Euro dotierten Preises in die Fürther

Stadthalle gekommen. Bundesaußenminister

Guido Westerwelle erinnerte in seiner Festre-

schien es attraktiver, ihre Schulden zu verringern

als Geld anzulegen“, rechtfertigte das

zuständige Vorstandsmitglied Helmut Hollweck

den Wermutstropfen im Rekordergebnis.

Die Zahl der Kunden erhöhte sich im vergangenen

Jahr auf rund 116 000 (Vorjahr:

114 000). Neben den Standorten in Nürnberg,

Bamberg und Würzburg wurden im

vergangenen Jahr zwei neue Beratungsbüros

in Ansbach und Aschaffenburg eröffnet. In

Sachsen ist die PSD Bank Nürnberg, die dort

als PSD Bank Sachsen auftritt, mit Filialen in

Chemnitz, Dresden und Leipzig vertreten.

Die Zahl der d Mitarbeiter erhöhte sich auf 192

(plus fün fünf Mitarbeiter), von denen 25 im

Gesch Geschäftsgebiet Sachsen eingesetzt sind.

Im laufenden Jahr will die PSD

Bank Ban ihre Kundeneinlagen und das

Kreditvolumen Kre

ausweiten. Kernkompetenz

pete ist die Baufi nanzierung, die 97

Proz Prozent der vergebenen Kredite aus-

mach macht. Zum Wachstum beitragen sol-

le len 2 000 neue Kunden. „Dieses Ziel

ist ambitioniert, aber erreichbar“,

so Johann Büchler. Bis Ende

Mai 2010 hatte die PSD Bank

laut eigenen Angaben bereits

Neukredite über 121 Mio. Euro

abgeschlossen, mehr als doppelt

so viel wie im gleichen Vor-

LUDWIG-ERHARD-PREIS 2010

Vertrauen zwischen den Kulturen

Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle

mit Preisträger Dr. Robert Münscher von der

Universität Bayreuth und Evi Kurz, Vorsitzende

des Ludwig-Erhard-Initiativkreises.

UNTERNEHMEN | PERSONEN

Foto: Fuchs

Fotos: PSD Bank

Die PSD Bank Nürnberg verzeichnete 2009

ein Rekordergebnis.

jahreszeitraum, und vier Prozent mehr

Kundenanlagen verwaltet. Auch beim Werben

um neue Mitglieder werde man in Zukunft

wieder aktiver auftreten, so der Vorstand.

gra. ■

www.psd-nuernberg.de

de, in der er aktuelle Themen aufgriff, an den

Maßhalteappell von Ludwig Erhard: „Derjenige

gefährdet den Sozialstaat, der seine Unfi -

nanzierbarkeit billigend in Kauf nimmt.“

Prominente Festredner der Vorjahre bei der

Preisverleihung waren Bundeskanzlerin Angela

Merkel und Bundeswirtschaftsminister

Karl-Theodor zu Guttenberg. Der Preis wird

vom Ludwig-Erhard-Initiativkreis Fürth an

junge Wissenschaftler vergeben, die in ihren

Promotionen Fragen aus dem Wirtschaftsalltag

aufgreifen und praktische Lösungen

erarbeiten. ■

www.ludwig-erhard-initiative.de

08 | 10 45


UNTERNEHMEN | PERSONEN

A. BERLET

Wichtige Zielgruppe Senioren

Mit einem Festakt in der Stadthalle Fürth feierte

die A. Berlet GmbH vor Kurzem ihr

30-jähriges Bestehen. Das Immobilienunternehmen

in der Fürther Südstadt wird von

Andreas Berlet und seiner Tochter Birgit als

Geschäftsführern geleitet. „Wir verstehen uns

als Immobilien-Dienstleister, der für seine

Kunden immer eine praktikable und individuelle

Lösung für ein Problem fi ndet, das

während des Lebenszyklus eines Gebäudes

auftreten kann. Dabei legen wir großen Wert

auf die permanente Optimierung der Bewirtschaftungskosten

und die Sicherung des Werterhalts

der Immobilien“, umreißt Andreas

Berlet die Firmenphilosophie. 14 Mitarbeiter

sind bei A. Berlet beschäftigt, seit vielen Jahren

werden junge Leute zu Immobilien-Kaufleuten

ausgebildet.

Tätigkeitsschwerpunkt ist die Immobilienverwaltung,

aktuell betreut die A. Berlet

GmbH etwa 3 000 Wohnungen. Außerdem

kümmert sie sich um die Vermittlung von

Immobilien und Mietverträgen. Darüber hinaus

arbeitet Berlet als Projektentwickler

und kooperiert dabei mit der Partnerfi rma

Urbanbau, die Reihenhaus- und Eigentumswohnanlagen

errichtet sowie Mehrfamilienhäuser

in Eigentumswohnanlagen umwandelt.

Mit ihr zusammen hat Berlet allein im

Stadtgebiet Nürnberg bereits mehr als 500

Immobilien-Einheiten vermarktet.

Dabei liegen Andreas Berlet besonders Senioren-Immobilien

am Herzen: „Angesichts

der demografi schen Entwicklung wird es immer

wichtiger, sich auch als Immobilien-

Dienstleister der Senioren anzunehmen. Wir

tun dies seit mehr als zehn Jahren.“ Einen

Akzent setzt Berlet Immobilien hierbei auf

das Betreute Wohnen, bei dem die Senioren

quasi in ihren eigenen vier Wänden wohnen,

aber gleichzeitig mit Gleichaltrigen im Haus

zusammenleben und dadurch einer drohenden

Vereinsamung entgehen. Nach Aussage

von Birgit Berlet fühlen sich ältere Menschen

in dieser Wohnform auch sicherer: „Wir haben

festgestellt, dass gerade dieser Sicherheitsaspekt

bei vielen älteren Menschen eine

große Rolle spielt.“

MAZURCZAK ELEKTROWÄRME

Sicherheit in der Galvanotechnik

Endmontage von Badwärmern:

Betriebsführung anlässlich des

Firmenjubiläums.

Die Mazurczak Elektrowärme GmbH in

Schwabach wurde vor 75 Jahren gegründet

und feierte dieses Jubiläum mit über 200 geladenen

Gästen und in Anwesenheit von

Oberbürgermeister Matthias Thürauf. Das

im Jahr 1935 von Wilhelm Mazurczak gegründete

Unternehmen sieht sich heute als

Marktführer in Deutschland und Europa für

spezifi sche Bereiche der Galvanotechnik:

Dazu gehören sichere Heizungstechnik,

Temperatur- und Niveausonden sowie Re-

gelungs- und Überwachungstechnik für aggressive

Flüssigkeiten. Nach Aussage von

Geschäftsführer Frank Pfeuffer und von Gesellschafterin

Barbro Mazurczak ist das Pro-

46 08 | 10

Foto: Mazurczak

duktspektrum auf die besonderen Anforderungen

des Anlagenbaus in der Galvano-

und Leiterplattentechnik ausgerichtet. Für

die hohe Produkt- und Fertigungsqualität

bürge die Zertifi zierung nach DIN ISO9001

und VDE-Zeichen. Die Mazurczak Elektrowärme

GmbH, die über 50 Mitarbeiter

beschäftigt und ihren Sitz in der Schwabacher

Schlachthofstraße hat, ist auch Unterstützer

und Kooperationspartner der LGA

Nürnberg und der Fachschule für Umweltschutz-,

Galvano- und Biotechnik in Nürnberg.


www.mazurczak.de

Foto: Mazurczak

Führen die Geschäfte: Andreas Berlet und

seine Tochter Birgit Berlet.

Deswegen sucht sich das Unternehmen

sehr sorgfältig den Betreiber für eine Senioren

immobilie aus. Einer der Anbieter, mit

denen Berlet schon seit Jahren in diesem Segment

erfolgreich zusammenarbeitet, ist das

Sozial-Netzwerk Arche Noris. Birgit Berlet

geht davon aus, dass die Nachfrage nach Betreutem

Wohnen weiter steigen wird: „Deshalb

werden wir die Projektentwicklung und

Errichtung von Seniorenimmobilien vorantreiben,

aber auch alle anderen Dienstleistungen

rund um die Immobilie professionell

ausbauen. Und wir wollen unseren Bestand

bei den Immobilienverwaltungen stetig steigern.“

ng. ■

www.berlet-immobilien.de

MARTIN BAUER GROUP

Joint-Venture

in China

Die Martin Bauer Group in Vestenbergsgreuth

hat ein gemeinsames Unternehmen

mit dem chinesischen Teeproduzenten

ShanShan Tea gegründet. Das Joint-Venture

ermögliche es, im Geschäftsbereich Tee auf

dem chinesischen Markt weiter Fuß zu fassen“,

so Adolf Wedel, Geschäftsführender Gesellschafter

der Martin Bauer Group. Es sei

geplant, direkt in China für den asiatischen

Raum, aber auch für andere Regionen der

Welt zu produzieren.

Die 1930 in Vestenbergsgreuth gegründete

Firmengruppe stellt für Kunden aus der Tee-,

Getränke- und pharmazeutischen Industrie

Produkte rund um Tee, Extrakte und pfl anzliche

Rohstoffe her. Der chinesische Joint-Venture-Partner

Zhejiang ShanShan Tea Co. Ltd

mit Sitz in Hangzhou (190 Kilometer südwestlich

von Shanghai) ist seit 2004 Produzent

von losem und verpacktem Tee, entkoffeiniertem

Tee sowie Tee-Extrakten für die Getränkeindustrie.

Das neue Joint-Venture wird

in der neu zu errichtenden Produktionsstätte

in Hangzhou vor allem entkoffeinierten Tee

sowie Tee-Extrakte für den asiatischen und

amerikanischen Markt herstellen. ■

www.martin-bauer-group.com

Foto: Berlet


LOGTRAIN LOGISTIC TRAININGS

Weiterbildung gegen

Fachkräftemangel

Das Team der LogTrain Logistic Trainings GmbH in Nürnberg.

Die LogTrain Logistic Trainings GmbH in

Nürnberg ist laut eigenen Angaben eines der

führenden Weiterbildungsinstitute in den

Bereichen Logistik und Verkehrswirtschaft in

der Metropolregion Nürnberg. LogTrain bietet

neben Fortbildungen für Mitarbeiter und

Führungskräfte auch Qualifi zierungsmaßnahmen

und Umschulungen in der Logistikbranche

an. „Im Bereich der berufl ichen Weiterbildung

für Stellensuchende liegt unsere

Eingliederungsquote am ersten Arbeitsmarkt

bei 90 Prozent“, so Richard Helmstreit, der

das Unternehmen seit der Gründung 1998 als

Gesellschafter-Geschäftsführer leitet.

Die modernen Schulungsräume des Instituts

im Chancen-Center in der Rollnerstraße

111 sind EDV-gestützt mit aktueller Präsentations-

und Schulungstechnik ausgestattet.

Die praktische Ausbildung an Gliederzügen,

Sattelzügen und Wechselbrücken trainieren

die Seminarteilnehmer ebenso wie die Unterweisungen

an Autotransportern, Kühlzügen

oder Lkw mit Bordladekran auf einem

Übungsgelände in Fürth-Sack. Im neu bezogenen

Schulungszentrum wurde zudem in

ein großzügiges Übungslager und einen

Schulungshandelsmarkt investiert, der montags

der „Nürnberger Tafel“ als Ausgabestelle

kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Zu

den Kunden und Auftraggebern des Dienstleisters

gehören Unternehmen aus der Wirtschaft,

öffentliche Träger (Arbeitsagenturen,

„Argen“), Partner aus dem Fort- und Weiterbildungsbereich

sowie Privatpersonen. Wegen

des Rückgangs der Fördermittel der öffentlichen

Haushalte will sich LogTrain künf-

UNTERNEHMEN | PERSONEN Fashion for

tig noch stärker als bisher den Firmen- und

Privatkunden öffnen. Insbesondere die gesetzlich

geforderten Segmente Aus- und Weiterbildung

für EU-Berufskraftfahrer, Gefahrgut-ADR

oder Flurförderzeug-/Gabelstaplerausbildungen

bilden die Basis des Produktportfolios.

Das Unternehmen beschäftigt

derzeit 14 Mitarbeiter und setzte im Jahr

2009 rund 2,8 Mio. Euro um.

Um dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel

vorzubeugen, kooperiert das Weiterbildungsinstitut

u.a. mit dem Forschungsinstitut

Betriebliche Bildung (f-bb) in Nürnberg,

mit dem das Projekt „Strategien gegen

den Fachkräftemangel in kleineren und mittleren

Unternehmen – Erschließung und Entwicklung

von Qualifi kationsreserven“ durchgeführt

wird. Außerdem trat das Unternehmen

dieses Jahr beim „12. Nürnberger Hafenfest“

der Logistikbranche in Aktion und

sponserte den ersten Preis des Logistikquiz.

Aktuell verzeichnet das Weiterbildungsinstitut

eine deutlich gestiegene Nachfrage nach

Fachkräften im Bereich Lager, Produktion und

Transport. Daher hat LogTrain sein Portfolio

so erweitert, dass Unternehmen im Logistikbereich

für alle Mitarbeiter geeignete Basis-

und Aufstiegsqualifi zierungen geboten bekommen

– vom Gabelstaplerfahrer über die

Fachkraft Lagerlogistik bis zum Logistikmeister.

Abgerundet wird das Angebot u.a. durch

Weiterbildungen zur Fachkraft für Handel

und Logistik, Zoll- und Außenhandel oder

Umschulungen zum Fachinformatiker. ■

www.logistic-trainings.de

Foto: LogTrain

08 | 10 47

Fashion for

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UNTERNEHMEN | PERSONEN

PM PERSONALBERATUNG

Hilfe für den Neuanfang

Anlässlich ihres 25-jährigen Firmenjubiläums

unterstützte die

PM Gesellschaft für Personalberatung

und Managemententwicklung

mbH, Nürnberg, frühere

Quelle-Mitarbeiter bei

Wiedereinstieg und Karriereplanung.

Die Förderung in

Form von 250 individuellen Beratungsterminen

mit Bewerbungscoaching

hatte einen Wert

von rund 25 000 Euro. Dieses

Angebot konnten nach Worten

von Geschäftsführer Jürgen

Bauerreiß alle ehemaligen Mitarbeiter

von Quelle/Primondo

sowie von deren Tochterfi rmen und von

rund 750 Zulieferfi rmen, die sich noch auf

Stellensuche befi nden, in Anspruch nehmen.

Gegenstand der Beratungen waren Stärke-

Schwächen-Analysen, Erarbeitung von Bewerbungsunterlagen

und Bewerbungstraining.

Die switch GmbH, eine Schwesterfi rma

der PM, hatte im Herbst 2009 das Mandat für

die bundesweite Transfergesellschaft erhal-

PERSONALIEN

Thomas Probst ist neues Mitglied

der Geschäftsleitung der MR Datentechnik

Vertriebs- und Service

GmbH Nürnberg. Er unterstützt Firmengründer

und Geschäftsführer

Gerhard Reinhardt

bei der

Leitung des IT-

Dienstleisters.

Probst ist Diplom-Kaufmann

und kommt von

der Computacenter

AG, bei

MR Datentechnik verantwortet er

nun die Unternehmensbereiche

Vertrieb und Marketing (www.

mr-daten.de).

Die NürnbergerNiederlassung

der FerchauEngineering

GmbH mit

Hauptsitz in

Gummersbach

wird jetzt von

René Frank geleitet,

der bereits fünf Jahre lang stellvertretender

Leiter war. Er löst Frank

Höfer ab, der die Niederlassung mit

heute 65 Mitarbeitern 14 Jahre lang

48 08 | 10

Foto: Braun

PM-Geschäftsführer

Jürgen Bauerreiß.

ten, die stufenweise bis zu

3 100 frühere Quelle-Mitarbeiter

betreuen sollte. Nach

erfolgreichem Start am 1. Oktober

konnte die switch diesen

Personenkreis aufgrund der

überraschend eingetretenen

Zahlungsunfähigkeit von Primondo/Quelle

jedoch nicht

weiter betreuen. Weil viele der

Quelle-Mitarbeiter auch heute

noch auf Stellensuche sind,

hatte sich Bauerreiß zu der Beratungsinitiative

entschlossen,

über deren Verlauf er vor Kurzem

auch IHK-Präsident Dirk

von Vopelius informierte.

Die PM Gesellschaft für Personalberatung

und Managemententwicklung ist in den Geschäftsfeldern

Recruitment und Outplacement

seit 25 Jahren aktiv. Zu den Kunden

gehören sowohl mittelständische Firmen als

auch Großkonzerne. ■

www.pmswitch.de

geführt hat. Frank ist studierter Maschinenbau-Ingenieur

und war vor

seinem Wechsel zu Ferchau Vertriebsingenieur

für mehrere international

tätige Firmen (www.ferchau.de).

Helene Metz

hat sich zum

31. Juli 2010

aus der Geschäftsführung

der Metz-Werke

in Zirndorf

zurückgezogen.

Sie bleibt dem

Unternehmen weiterhin als Alleingesellschafterin

und Vorsitzende

des Beirats eng verbunden. Darüber

hinaus führt sie den Vorsitz im

Vorstand der Paul und Helene

Metz-Stiftung. Geschäftsführer der

Metz-Werke sind unverändert Dr.

Norbert Kotzbauer und Manfred

Billenstein (www.metz.de).

Dr. Günter Breitenbach wird zum

1. Januar 2011 neuer Rektor der

Rummelsberger Brüderschaft und

Vereinsvorsitzender der Rummelsberger

Anstalten der Inneren Mission

e.V. Derzeit ist der Würzburger

Dekan als Vorsitzender des Diakoni-

schen Werks vor

Ort tätig, seit

2005 fungiert er

außerdem als

Vertreter des Regionalbischofs

im Kirchenkreis

Ansbach-Würzburg.

2007 wurde

er in die Landessynode gewählt. Er

folgt Dr. Wolfgang Bub nach, der Ende

April seine Dienstzeit bei dem diakonischen

Träger vorzeitig beendete

(www.rummelsberger.de).

Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr.

Roland Fleck ist erneut zum Bundesvorsitzenden

des Deutschen Wasserstraßen-

und Schiffahrtsvereins

Rhein-Main-Donau e.V. (DWSV)

gewählt worden. Neu in den Vorstand

gewählt wurde Markus

Lötzsch, Hauptgeschäftsführer der

IHK Nürnberg für Mittelfranken.

Der DWSV hat etwa 200 Mitglieder

aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gebietskörperschaften

und Institutionen

(www.schiffahrtsverein.de).

Zonare Medical Systems Inc. mit

europäischem Hauptsitz in Erlangen

hat Jay D. Miller zum Geschäftsfüh-

PETERS BILDUNGSGRUPPE

Chance für Quelle-

Mitarbeiter

100 ehemalige Mitarbeiter des Versandhauses

Quelle wurden bis vor Kurzem von „Jobcoaches“

der Peters Bildungsgruppe in Nürnberg

auf den Wiedereinstieg in das Berufsleben

vorbereitet. Zum Konzept des Trainings, das

von der Agentur für Arbeit gefördert wurde,

gehörte es auch, dass die Fachkräfte selbst

Projekte entwickeln, um Unternehmen auf

sich aufmerksam zu machen. So luden sie im

Frühsommer potenzielle Arbeitgeber zu einer

Jobmesse ein. Dennoch suchen noch zahlreiche

der früheren Quelle-Mitarbeiter eine

Stelle. Das Spektrum ihrer Qualifi kationen ist

vielfältig: Einzelhandelskaufl eute, Vertriebsexperten,

Fachkräfte für Lager und Logistik,

IT-Spezialisten, Bürokaufl eute, Fachkräfte für

Arbeitssicherheit, Referenten für Unternehmenskommunikation,

Ingenieure und

Fremdsprachen-Korrespondenten. ■

Peters Bildungs GmbH, Alexander Regler

Tel. 0911/450978-30, Fax -50

bfi.nuernberg@bfi-peters.de, www.peters-bg.de

rer ernannt. Er

tritt damit die

Nachfolge des

zurückgetretenen

Donald J.

Southard an.

Miller war zuletzt

Chef des

Medizintechnikunternehmens

Kappametrics, weitere

Karrierestationen waren Vital

Images Inc., General Electric Medical

Systems und Siemens Medical Solutions

(www.zonare.com).

Matthias Kubat verstärkt die Geschäftsführung

der UDI Bioenergie

GmbH in Nürnberg, einer Planungs-

und Projektgesellschaft für

Biogas. An der Seite von Harald Felker

und Georg Hetz wird Kubat die

Unternehmensgeschäfte leiten.

Der in der Wirtschaftsprüfung erfahreneUnternehmensberater

war zuletzt Finanzvorstand

und später Leiter

des operativen

Geschäftes

der Biogas Nord

AG (www.udi.de).


MAXIV-MASSIVHOLZMÖBEL

Möbel aus exklusiven Hölzern

Das Möbelhaus Maxiv-Massivholzmöbel ist

seit Kurzem in Nürnberg-Fischbach in den

Räumen der ehemaligen Firma Möbel-Liebel

zu fi nden. Der Umzug war wegen Umbaumaßnahmen

am bisherigen Standort, dem

Huma-Einkaufszentrum in Schwabach, notwendig

geworden. Das Maxiv-Möbelhaus

stellte sich jetzt auch in personeller Hinsicht

neu auf: Firmengründer Karl-Heinz Zrenner

hat das Unternehmen nach über 50 Berufsjahren

in neue Hände übergeben, wird aber

weiter beratend tätig sein. Die Leitung hat

Claude Sandl als neuer Inhaber übernommen,

unterstützt wird er von seiner Ehefrau

Michaela Sandl und von Verkaufsleiter Wolfgang

Schoen.

In der Fischbacher Hauptstraße 228 präsentiert

Maxiv über 5 000 Massivholzmöbel,

damit habe man im Großraum Nürnberg die

derzeit wohl größte Auswahl in diesem Bereich

zu bieten. Die Palette reicht von Kommoden,

Anrichten und Schränken über Stühle

und Tische bis zu Polstergruppen und

Schlafsofas – wahlweise im Landhausstil oder

modern. Das Ehepaar Sandl will das Pro-

Die Stadt Nürnberg ist beim „2. Bayerischen

Anwenderforum eGovernment“

mit dem erstmals verliehenen

„eGovernment-Löwen des Landes Bayern“

ausgezeichnet worden. Nürnberg

überzeugte die Jury mit dem Service

„EU-Dienstleistungsrichtlinie online“

(www.cio.bayern.de).

Bereits zum fünften Mal sicherte

sich ein Auszubildender des Polymerspezialisten

Rehau den Titel

„Bester Azubi Deutschlands“ im

Ausbildungsberuf „Verfahrensmechaniker

für Kunststoff- und Kautschuktechnik“:

Christoph Riedmüller,

der im Werk Feuchtwangen ausgebildet

wurde, gewann den Preis,

der vom Gesamtverband der Kunststoffverarbeitenden

Industrie vergeben

wird (www.rehau.de).

Zum achten Mal vergab die Kompetenzinitiative

CNA e.V. – Center

for Transportation & Logistics Neuer

Adler ihren Innovationspreis „Intelligenz

für Verkehr und Logistik“: Er

ging in diesem Jahr an die Schaeffl er

Gruppe in Herzogenaurach für die

Entwicklung des „Train Support Systems“.

Durch dieses Generator-Sensor-Lager

wird jeder damit ausge-

gramm kontinuierlich um ausgefallene

und exklusive Möbelstücke

aus seltenen Holzarten (z.B. Shisham-,

Suar- oder Tamarinholz)

ausweiten. „Das Angebot der Möbelindustrie,

insbesondere an klassischen

Vollholzmöbeln, wird immer

geringer. Diesem Trend steht

unser Programm entgegen“, so Claude

Sandl. Eine im Haus integrierte

Schreinerei mit zwei externen Mitarbeitern

bietet außerdem die Möglichkeit,

individuelle Kundenwünsche

schnell umzusetzen. Ab September

sollen laut Sandl zwei bis drei neue

Mitarbeiter in Verkauf und Verwaltung

sowie ein Azubi hinzukommen.


www.maxiv-moebel.de

stattete Güterwagen autark mit

Strom versorgt. Der Sonderpreis für

ging an die AEbt Angewandte Eisenbahntechnik

GmbH, Nürnberg, für

das Projekt „IRL – International Requirement

List“, das die Zulassung

von Eisenbahnfahrzeugen in Europa

deutlich einfacher macht (www.

schaeffl er-gruppe.de, www.aebt.de).

Die Feser-Graf-Gruppe, Nürnberg,

ist mit dem „Audi Business

Cup“ ausgezeichnet worden, der an

die 25 erfolgreichsten Audi-Händler

in Deutschland vergeben wird. Geschäftsführer

Uwe Feser nahm den

Preis, um den sich 547 Audi-Händler

beworben hatten, im kroatischen

Split entgegen (www.feser-graf.de).

Die Erich Heidrich GmbH in

Nürnberg ist beim Umweltpreis 2010

der Stadt Nürnberg mit einer Anerkennungsurkunde

ausgezeichnet

worden. Honoriert wurde das innovative

und energiesparende Beleuchtungskonzept

(www.torprofi .de).

planet-beruf.de, das Online-Portal

der Bundesagentur für Arbeit,

wurde mit dem Comenius-EduMedia-Preis

geehrt, den die Gesellschaft

für Pädagogik und Information e.V.

(GPI) vergibt. Sie honoriert damit

didaktisch hervorragende Multimedia-Produkte.

planet-beruf.de wird

von der BW Bildung und Wissen

Verlag und Software GmbH realisiert

(www.arbeitsagentur.de).

Der Erlanger Dialogmarketing-

Dienstleister defacto.call center &

dialog hat den Preis „Erfolg durch

Innovation im Mittelstand“ in der

Sparte „Social Media“ gewonnen.

Damit wurde die Kommunikationsstrategie

des Erlanger Unternehmens

gewürdigt, die u.a. Aktivitäten auf

Facebook, Twitter und Blogs beinhaltet,

um die Kontakte mit Kunden,

Partnern und potenziellen Mitarbeitern

zu stärken (www.defacto.de).

Der Nürnberger Personaldienstleister

Lorenz Personal ist vom Kerntechnikunternehmen

Areva, das in Erlangen

einen großen Standort hat, als

„Top Areva Lieferant“ ausgezeichnet

worden (www.lorenz-personal.de).

TA Triumph-Adler ist beim diesjährigen

„BCP – Best of Corporate

Publishing Award“ in der Kategorie

„Specials und Annuals - Corporate

UNTERNEHMEN | PERSONEN

Inhaber Claude Sandl (r.) mit

Ehefrau Michaela sowie Verkaufs leiter

Wolfgang Schoen. Foto: Maxiv

AUSZEICHNUNGEN

Book“ mit einem Silber-Award ausgezeichnet

worden. Der Preis für beispielhafteUnternehmenspublikationen

wurde verliehen für das Buch

„TA Triumph-Adler. Ein Jahrhundert

Wirtschafts- und Industriekultur:

Werden und Sein einer großen

Marke“ (www.triumph-adler.de).

Die Staedtler Mars GmbH & Co.

KG ist mit dem erstmals ausgeschriebenen

„Nürnberger Preis für diskriminierungsfreie

Unternehmenskultur“

ausgezeichnet worden. Der Nürnberger

Schreibgerätehersteller, der in diesem

Jahr sein 175-jähriges Bestehen

feiert, wurde von der Jury u.a. wegen

seiner Sozialcharta geehrt. Anerkennungsurkunden

für eine soziale Unternehmensführung

gingen an die

Wahler Partyservice GmbH und an

das Berufsförderungswerk Nürnberg

(www.staedtler.de, www.wahler-partyservice.de,

www.bfw-nuernberg.de).

Der Personaldienstleister headway

mit Sitz in Landshut und Niederlassung

in Nürnberg, wurde von

Texas Instruments als vorbildlicher

Lieferant mit dem „Supplier Excellence

Award“ ausgezeichnet (www.

headwayholding.com). ■

08 | 10 49


UNTERNEHMEN | PERSONEN

INFOTEAM

Software-Haus wird zur AG

Aktiengesellschaften werden in der Regel gegründet,

um an Fremdkapital zu kommen

oder den Gang an die Börse anzutreten. Bei

der Software-Schmiede infoteam in Bubenreuth

dient die Umwandlung von einer

GmbH in eine AG dagegen dem Ziel, die Mitarbeiter

am Unternehmen zu beteiligen.

Der heute 59-jährige Dr. Wolfgang Brendel

hatte die Firma 1983 in einer Wohnung gegründet.

Heute zählt infoteam 120 Mitarbeiter

und erwartet für 2010 einen Jahresumsatz

von zehn Mio. Euro. Von den guten Erträgen

profi tierten bisher nur zehn Anteilseigner

unter den Mitarbeitern. Jetzt soll allen Beschäftigten

die Möglichkeit gegeben werden,

sich durch Aktien stärker an ihr Unternehmen

zu binden. Ein Kongress in den eigenen

Räumen, dem vor neun Jahren am Ortseingang

von Bubenreuth mit 1,5 Mio. Euro Investitionskosten

bezogenen Neubau, gab

dazu den Auftakt.

Der bisherige Geschäftsführer Karl-Heinz

John (54) sitzt dem neuen Vorstand vor, seine

Vorstandskollegen Michael Sperber (47) und

Stefan Angele (45) sind seit 1988 bzw. 1996

im Unternehmen tätig. Firmengründer Brendel

führt den jetzt installierten Aufsichtsrat

an, komplettiert durch Prof. Dr. Reiner Anselstetter

vom Institut für Handelsmanagement

an der Fachhochschule Amberg-Weiden

sowie Wolfgang Schleemilch, früherer

Für den Frankfurter Pharmagroßhändler

Andreae-Noris Zahn AG (Anzag) hat Nürnberg

eine besondere Bedeutung: Im Jahr 1885

gründete dort Friedrich Carl Zahn die Handelsgesellschaft

Noris Zahn & Cie, die 1923

mit der Frankfurter Firma J.M. Andreae zur

heutigen Aktiengesellschaft fusionierte. Das

125-jährige Jubiläum der Nürnberger Niederlassung

wurde mit über 500 Gästen gefeiert,

Festredner waren Bayerns Gesundheitsminister

Dr. Markus Söder und Dr. Hans-

Peter Hubmann, Vorsitzender des Bayerischen

Apothekenverbandes.

Wir brauchen eine fl ächendeckende Versorgung,

dafür haben wir den Pharmagroßhandel.

Und die Apotheke liefert die Beratung

vor Ort“, erklärte Söder. Hubmann ging

auf die aktuelle Kostendiskussion im Gesundheitswesen

ein und forderte eine leistungsgerechte

Vergütung des Pharmagroßhandels

sowie die Einführung des Zielpreismodells

zur Vergütung der Apotheken, das

mehr Einsparpotenzial als die heutigen Rabattverträge

bringen würde.

Vertriebsmanager bei Siemens.

Der Erlanger Elektronikkonzern

trägt auch 40

Prozent zum infoteam-Umsatz

bei und hat die Bubenreuther

2007 zum „Lieferanten

des Jahres“ bei Healthcare

MR ernannt.

Dies liegt begründet in den

traditionellen Schwerpunkten

der infoteam AG, die künftig in

drei Bereiche untergliedert ist:

Healthcare, Life Science und

Industry. In der Automatisierungstechnik

liegen die Wurzeln

des Unternehmens, dessen

Software-Produkte zudem

über die Tochtergesellschaften

in Stäfa/Schweiz (vier Mitar-

beiter und 1,5 Mio. Euro landesinternem Umsatz)

sowie Peking (15 chinesische Mitarbeiter

und 1,2 Mio. Euro Umsatz) vertrieben werden.

Gerade in China, wo infoteam seit 2005 präsent

ist, erhofft sich der Vorstand innerhalb der

nächsten fünf Jahre eine Verdoppelung des Umsatzes.

In den letzten sieben Jahren wuchs infoteam

durchschnittlich um 20 Prozent.

Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeit

bilden interaktive Software-Tools unter Windows

und Linux, außerdem Embedded Systeme

für Industrie-Controller, Robotik, medi-

Foto: Greiner

7 500 Wannen mit Arzneimitteln verlassen

täglich das Nürnberger Lager.

Anzag-Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas

Trümper, der auch Vorsitzender des Bundesverbandes

des pharmazeutischen Großhandels

(Phagro) ist, äußerte sich kritisch zum

geplanten Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes,

das die Marge des Phar-

Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz John mit seinen Vorstandskollegen

Stefan Angele und Michael Sperber sowie Firmengründer

und Aufsichtsratschef Dr. Wolfgang Brendel (v.l.) vor

dem Firmensitz in Bubenreuth.

Foto: Anzag

zinische Diagnostik und Laborautomatisierung

sowie Lösungen für Kunden aus der

Energieerzeugung und -verteilung. Nicht zuletzt

engagiert sich infoteam intensiv, um die

Region technologisch voranzubringen: Das

Unternehmen gehört zu den engagierten

Mitgliedern der Initiativen „Automation Valley

Nordbayern“ und Arbeitskreis Software-

Qualität und -Fortbildung e.V. (ASQF) mit

Sitz in Erlangen. ug. ■

www.infoteam.de

ANZAG

Pharmagroßhändler seit 125 Jahren in Nürnberg

50 08 | 10

magroßhandels für rezeptpfl ichtige Medikamente

von derzeit sechs auf dann 3,8 Prozent

reduzieren würde. 2004 habe die Marge noch

bei 12,5 Prozent gelegen. Apotheken und

Großhandel müssten wegen der höheren

Mobilität der Kunden sehr fl exibel arbeiten.

Denn weil die Patienten nicht mehr nur eine

Stammapotheke hätten, sei der Medikamentenbedarf

seitens der Apotheken deutlich

schwerer zu planen und vorrätig zu halten.

Niederlassungsleiter Norbert Eichhorn unterstrich

die hohe Flexibilität des Nürnberger

Anzag-Standortes. Dort sorgen 260 Mitarbeiter

dafür, dass täglich rund 7 500 Wannen mit

Arzneimitteln das Lager verlassen. Insgesamt

beschäftigt Anzag im In- und Ausland

3 600 Mitarbeiter und gehört eigenen Angaben

zufolge mit einem Umsatz von vier Mrd.

Euro im Geschäftsjahr 2009 zu den führenden

deutschen Pharmagroßhändlern. Anzag verfüge

mit 24 Niederlassungen über das dichteste

Auslieferungsnetz in Deutschland. ■

www.anzag.de


Die wbg 2000 Stiftung hat ihr zehnjähriges

Bestehen gefeiert. Sie war anlässlich

des 950-jährigen Jubiläums der Stadt

Nürnberg gegründet worden. Heute beträgt

das Stiftungskapital 260 000 Euro, die

wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen

führt der Stiftung jährlich zwischen

50 000 und 100 000 Euro zu. Schwerpunkte

der Förderungen lagen in den letzten

zehn Jahren auf Einrichtungen für

Kinder und Jugendliche, so wurden beispielsweise

in nahezu allen Stadtteilen

Nürnbergs Kindertagesstätten, Grund-

und Hauptschulen sowie Hilfseinrichtungen

mit insgesamt 482 000 Euro bedacht.

Für rund 400 000 Euro wurden Schulhöfe

in Spielhöfe verwandelt, so wie vor Kurzem

an der Volksschule in der Maiacher

Straße in Nürnberg. Auch Sportvereine,

das Literaturhaus Nürnberg e.V. und andere

gemeinnützige Institutionen wurden

umfangreich gefördert. Im Juli wurden für

die Mathematik-Werkstatt der Grundschule

Zugspitzstraße 10 000 Euro bewilligt

(www.wbg.nuernberg.de).

Die Nürnberger EnviCon & Plant Engineering

GmbH unterstützt die Georg-Simon-Ohm-Hochschule

mit 10 000 Euro.

Mit der einen Hälfte werden Lehrveranstaltungen

in Energieverfahrenstechnik gefördert,

die andere Hälfte ging je zu gleichen

Teilen an die Studierenden Agnieszka

Gruszka und Thomas Hölzlwimmer, die

für ihre herausragenden Leistungen an der

Fakultät Verfahrenstechnik ausgezeichnet

wurden. Bereits zum siebten Mal verlieh

die Loos International GmbH mit Sitz in

Gunzenhausen einen Förderpreis für die

Hochschule. In diesem Jahr waren es 12 000

Euro für Forschung und Lehre, davon gingen

10 000 Euro an Studierende und Projekte

der Fakultät Verfahrenstechnik (www.

envi-con.de, www.loos.de).

Das Motto der diesjährigen Blauen Nacht

„unterwegs“ nahmen die 34 Auszubildenden

der Nürnberger Versicherungsgruppe wörtlich,

die ganz in Blau gekleidet die sogenannten

„Blinkys“ bis spät in die Nacht verkauften.

Den Erlös für die leuchtenden Magneten von

8 150 Euro überreichten sie an Kulturreferentin

Prof. Dr. Julia Lehner. Die Summe des Azu-

bi-Projekts kommt traditionell der nächsten

Blauen Nacht zugute. Das Versicherungsunternehmen

unterstützte zudem vor Kurzem

erneut den Landeswettbewerb Mathematik

Bayern, an dem über 1 100 Schüler teilgenommen

hatten. Die Preisträger (siehe Foto) erhielten

bei einer Feierstunde im Business Tower

Geld- und Sachpreis im Wert von rund

10 000 Euro (www.nuernberger.de).

Siemens Industry Solutions hat der Ohm-

Hochschule einen Hochleistungs-Hybrid-Antrieb

gespendet, sodass dort ein Prüfstand für

elektrische Antriebe installiert werden kann.

Dieser ermöglicht Forschungs- und Studienarbeiten

von Wissenschaftlern und Studenten zum

Thema Elektromobilität (www.siemens.com).

Die VR Bank Nürnberg unterstützt kontinuierlich

regionale Institutionen: In diesem

Jahr förderte sie drei Fahrzeuge für den

Klasse2000 e.V., die Nachbarschaftshilfe

Kornburg-Kleinschwarzenlohe und die Diakonie

Großreuth-Gebersdorf. Mit einer

Spende von 17 500 Euro wurde das Projekt

„KlinikClowns“ bedacht, die die kleinen Patienten

in der Cnopf’schen Kinderklinik auf-

UNTERNEHMEN | PERSONEN

Unternehmer als

Förderer und Mäzene

heitern. Auch die Elterninitiative krebskranker

Kinder e.V. erhielt eine Spende

(www.vr-bank-nuernberg.de).

Die Sparda-Bank Nürnberg hat das

Theater Pfütze und das Erfahrungsfeld

zur Entfaltung der Sinne in Nürnberg mit

je 8 500 Euro gefördert und würdigt damit

deren pädagogische Arbeit. Die Bank hat

in den letzten fünf Jahren Einrichtungen

und Veranstaltungen in der Region mit

rund 3,2 Mio. Euro unterstützt (www.

sparda-n.de).

Zahlreiche Sportvereine aus Franken sind

für ihre Jugendarbeit beim diesjährigen „RegioSport

Preis“ der PSD Bank Nürnberg

ausgezeichnet worden. Themenschwerpunkt

des Wettbewerbs, war die Zusammenarbeit

zwischen Sportvereinen und

Schulen zur gemeinsamen Förderung der

Bewegung. In Franken wurden 19 Projekte

prämiert, die mit insgesamt 20 000 Euro bedacht

wurden (www.psd-nuernberg.de).

Die Geld für Müll GmbH in Hilpoltstein

hat sich für den bundesweiten „Sozialen

Tag“ engagiert und zwei Schülerinnen der

Realschule Hilpoltstein unterstützt, die einen

Tag die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz

bei dem Recyclingdienstleister

für verbrauchte Tintenpatronen und Tonerkartuschen

tauschten. Den damit erwirtschafteten

Tageslohn spendeten die

Schülerinnen an soziale Projekte im ehemaligen

Jugoslawien. Ebenso mit Hilfe einiger

Schüler der Realschule bauten die

Geschäftsführer Britta und Ingo Wegner

ein neues Spielgerät im St. Jakob Kindergarten

auf, das sie vorher gespendet hatten

(www.geldfuermuell.de). ■

WiM veröffentlicht in dieser Rubrik

Spenden ab 2 500 Euro.

08 | 10 51


UNTERNEHMEN | PERSONEN

ERLEBNIS NÜRNBERG

Die Stadtteile gezielter betreuen

Die Kaufl eute in der Nürnberger Innenstadt

wollen sich mehr Gehör verschaffen: Der

Marketing-Verein Erlebnis Nürnberg e.V. hat

mit Unterstützung der Küspert & Küspert

ImmobilienGruppe die Altstadt in zehn Bezirke

unterteilt und ihnen jeweils einen ehrenamtlichen

Bezirkssprecher vorangestellt.

Wir nehmen unsere Aufgabe, die Innenstadt

besser zu vermarkten ernst“, betont Vereinschef

Jürgen Schlag. Denn es sei angesichts

der 150 Mitglieder immer schwerer,

aus dem Vorstand heraus alle Mitglieder intensiv

zu betreuen. Nun könnten die neuen

Bezirkssprecher, die allesamt erfahrene

Händler sind, die „Ideen und Nöte in den Bezirken“

besser aufnehmen und weiterleiten.

„Dadurch rücken wir dichter an die Mitglieder

heran und können die Hidden Champions

einzelner Bezirke besser vermarkten“,

hofft Schlag.

Marketing-Ideen einzelner Bezirke können

mit bis zu 5 000 Euro aus der Vereinskasse paritätisch

mitfi nanziert werden. Außerdem

werden die Bezirkssprecher für die nördliche

Altstadt in den städtischen Lenkungsausschuss

eingeladen, um die Interessen der

Händler und Gastronomen in der „Altstadt

Nord“ direkt zu vertreten. Denkbar sei auch,

so Schlag, dass man mit dem künftigen City-

Manager Nord eine Bürogemeinschaft einrichte.

Vereinsmitglied Wolfgang Küspert sieht in

Nürnberg einen Nachholbedarf beim City-

Management. Man müsse sich angesichts des

Vormarsches der Händler auf der grünen

Wiese und des Siegeszuges des Online-Handels

besser in Stellung bringen. Manche

Ecken oder Plätze in der Altstadt benötigen

nach Meinung Küsperts eine Reaktivierung.

Mit den neuen Bezirken könne man lokale

„Events und Märkte öffentlichkeitswirksamer

durchführen oder andere Vermarktungsaktivitäten

entwickeln“. Verbesserungswürdig

sei auch die Kommunikation unter

AAN APPARATE- UND ANLAGENTECHNIK

Anlagen für die Industrie

Zahlreiche Industriebranchen gehören

zu den Kunden der AAN Apparate- und

Anlagentechnik Nürnberg GmbH, die

im Jahr 2000 gegründet wurde und heute

von Walter Stöhr als Geschäftsführer geleitet

wird. Auf der Referenzliste stehen

beispielsweise Kunden aus den Industriezweigen

Kunststoff, Chemie, Holzbearbeitung,

Nahrungsmittel und Stahl.

So vielfältig wie die Kunden sind

auch die Anlagen, die von AAN gefertigt

werden: Zum Portfolio gehören u.a.

verschiedene Arten von Wärmetauschern,

die für die Kühlung von Gemischen

und Abschreckmedien oder für

Kondensatoren und Industriewaschmaschinen

gebraucht werden. Weitere

Produkte sind Kühl- und Umwälzaggregate

(z.B. für Härtebäder), Industriekühlanlagen,

Vergüteanlagen, Aufbereitungsanlagen

für Isolieröle sowie

Vakuumanlagen für die Verfahrenstechnik.

52 08 | 10

Foto: Tjiang

Zehn Bezirke in der Altstadt: Bezirkssprecher Ralph Neumann, Vereinsvorsitzender Jürgen

Schlag und Wolfgang Küspert mit der neuen Struktur.

Kurbelwellen für große Motoren oder Teile von Blockheizkraftwerken

werden in dieser Wanne abgeschreckt.

den Firmen, so Ralph Neumann von der Bingold

Kunsthandlung, der sich als Sprecher für

den Bezirk Kornmarkt engagiert. Um Öffnungszeiten

oder einzelne Aktionen in guter

Nachbarschaft zu koordinieren, will er nun

einen Stammtisch einrichten. Durch solche

Aktivitäten könne der Verein ein größeres Gewicht

bekommen, denn bislang konzentrierten

sich die Mitglieder hauptsächlich auf die

Fußgängerzone und die daran angrenzenden

Straßen. tt. ■

www.erlebnisnuernberg.de

Foto: AAN

Anfangs ließ AAN die Produkte noch

von regionalen Firmen fertigen. Dann

entschloss sich die Geschäftsleitung jedoch,

im eigenen Hause zu fertigen,

um Qualität und Termintreue besser

gewährleisten zu können. So wurde im

Juni 2001 als Fertigungsbetrieb die

AVW Apparate-Vakuum-Wärmetechnik

GmbH gegründet, die seit vier Jahren

in Schwabach ansässig ist. Die beiden

Firmen AAN und AVW sind mit

Qualitätsmanagementsystemen zertifi -

ziert. Außerdem wurde die sogenannte

HPO-Zulassung erworben, die zur Fertigung

von Produkten nötig ist, die der

Druckbehälterverordnung unterliegen

(z.B. Edelstahl-Druckbehälter). Acht

technische und fünf kaufmännische

Mitarbeiter sind für AAN tätig, sie setzten

im vergangenen Geschäftsjahr 5,5

Mio. Euro um. ■

www.aan-nuernberg.de


RÖDL & PARTNER

Auslandsgeschäft wächst

überdurchschnittlich

Die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise

haben das Wachstum der Nürnberger

Kanzlei Rödl & Partner nur leicht gebremst.

Zwar stieg der Umsatz im vergangenen

Jahr „fast unerwartet“ um vier Prozent

auf 218 Mio. Euro, wie Gründer und Senior-

Chef Dr. Bernd Rödl anmerkte. Die ehrgeizigen

Ziele des vergangenen Jahres, ein Plus

von fünf Prozent zu erzielen und den Auslandsumsatz

auf gleiche Höhe wie das Inlandsgeschäft

auszubauen, wurden allerdings

aufgrund des schwierigen Marktfeldes knapp

verfehlt. Rödl & Partner habe aber deutlich

besser abgeschnitten als die Branche.

Nach Angaben von Monika Rödl-Kastl, die

das Auslandsgeschäft verantwortet, ist Rödl

& Partner in 37 Ländern rund um den Globus

präsent. Auf den Auslandsmärkten sei

Rödl um 5,4 Prozent auf 87 Mio. Euro gewachsen

(Inland plus drei Prozent). Mit dem

Ertrag sei Rödl „ganz zufrieden“. Die Gesamtzahl

der Mitarbeiter stieg im vergangenen

Jahr leicht auf 3 025. Der Zuwachs entfi el

allein auf das Ausland, wo jetzt 1 525 Mitarbeiter

für Rödl tätig sind, während in

CARL STAHL

Heben und sichern

Auf Seil-, Hebe- und Sicherheitstechnik ist die

Carl Stahl GmbH Nürnberg spezialisiert, bei

der 13 Mitarbeiter beschäftigt sind. Die Firma

ist eine Niederlassung der Carl Stahl GmbH,

die ihren Stammsitz im baden-württembergischen

Süßen hat. Im vergangenen Geschäftsjahr

2009 machte sich die Rezession bei der

Niederlassung stark bemerkbar, sodass Kurzarbeit

angemeldet werden musste und der

Umsatz um 18 Prozent auf 2,4 Mio. Euro sank.

Für 2010 strebt der 1998 gegründete Betrieb

nun wieder einen Umsatz von 2,6 Mio. Euro

an, im ersten Halbjahr gingen ein Drittel mehr

Aufträge ein, darunter von zahlreichen Neukunden

beispielsweise aus der Logistik.

Das Team um Geschäftsführer Lothar

Braun betreut rund 500 Kunden in Mittelfranken.

Zum Angebot zählen Anschlag- und

Sonderlastaufnahmemittel wie Leichtlauf-

Alukrane, mit denen Mitarbeiter von Siemens

oder der Faun-Werke tonnenschwere

Güter und Maschinen heben können. Der

Seil- und Hebetechnikspezialist beliefert

auch die Windkraft-Branche, zum Beispiel

Bosch Rexroth. Auf die Kunden aus dem Maschinen-

und Anlagenbau entfallen rund 40

Prozent des Umsatzes in Mittelfranken.

Deutschland 50 freiwerdende Stellen nicht

mehr neu besetzt wurden. Das Geschäftsmodell,

insbesondere mittelständische Firmen

aus Deutschland im In- und Ausland mit

Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatung

sowie Wirtschaftsprüfung zu unterstützen,

sei ein „Erfolgsgarant“. Diese „Multidisziplinarität

wird gern gesehen“, so Bernd Rödl,

der sein Haus mit dieser breiten Dienstleistungspalette

als „einmalig und als Nr. 1 in

Deutschland“ sieht.

Verstärkt gefordert ist Rödl & Partner derzeit,

um die Kundenunternehmen bei Zukäufen

zu begleiten. Viele Unternehmen hätten

volle Kassen und könnten jetzt Firmen billiger

als vor drei Jahren übernehmen. Ein

wichtiges Beratungsthema ist auch der Bereich

Compliance, also die Einhaltung von

Gesetzen und Unternehmensregeln. Einen

Boom verzeichnet die Beratung von Projekten

mit erneuerbaren Energien, ergänzt

Bernd Rödls Sohn Dr. Christian Rödl, der

zum Jahreswechsel die Anteile und das Führungszepter

vom Vater und der Auslandschefi

n übernimmt. Viel Potenzial sieht er zu-

Foto: Carl Stahl

Geschäftsführer Lothar Braun.

Mit einem mobilen Prüfservice erstellt

Carl Stahl beim Kunden Prüfprotokolle, so

Braun. Dieser Service verzeichnet in der Region

Nürnberg eine rege Nachfrage, sodass

nun in ein weiteres Prüffahrzeug investiert

wird. Angesiedelt ist die Carl Stahl GmbH

Nürnberg seit 2005 in der Sieboldstraße, wo

Mitarbeiter der Kundenunternehmen auch

in Ladungssicherung oder im Umgang mit

Anschlag- und Lastaufnahmemitteln sowie

mit Schutzausrüstung geschult werden. ■

www.carlstahl.de

UNTERNEHMEN | PERSONEN

Foto: Tjiang

Firmengründer Dr. Bernd Rödl mit Monika

Rödl-Kastl und Dr. Christian Rödl.

dem im Gesundheitssektor und bei der öffentlichen

Hand, die große Nachfrage nach

Beratungen hat, um die Haushalte zu konsolidieren.

„Der bedeutendste Pfeiler bleibt

aber der internationale Mittelstand aus

Deutschland.“ Für das laufende Jahr ist Rödl

& Partner optimistisch, die wirtschaftliche

Erholung habe viel früher eingesetzt als erwartet.

tt. ■

www.roedl.de

TÜV SÜD

Verstärkung im

Risikomanagement

Die TÜV Süd AG mit Hauptsitz in München

und einem Standort in Nürnberg setzt ihren

Expansionskurs fort: Der deutsche Dienstleistungskonzern

hat die US-amerikanische

Global Risk Consultants (GRC) übernommen.

Die Firma GRC mit Sitz in Clark, New

Jersey, ist Marktführer bei der versicherungsunabhängigen

Risikobewertung und

bei der Beratung für Risikomanagement und

Schadensverhütung. Das Unternehmen beschäftigt

350 Mitarbeiter in 14 Ländern. Geschäftsbereiche

von GRC sind Brandschutz,

Katastrophenvorsorge, Prüfung von Dampf-

und Druckbehältern sowie Infrarot-Thermografi

e (Überprüfung von Gebäuden und

Maschinen mit Wärmebildkameras). Nach

Unternehmensangaben ist TÜV Süd jetzt

globaler Marktführer im Bereich der unabhängigen

Risikobewertung. Die Beratungsleistungen

der GRC sollen künftig über die

Niederlassungen des TÜV Süd auch in Europa

und Asien angeboten werden. ■

www.tuev-sued.de

www.globalriskconsultants.com

08 | 10 53


UNTERNEHMEN | PERSONEN

GALERIE LANDSKRONSCHNEIDZIK

Von kargen Mauern zur Kunst

Foto: Fuchs

Die Galeristinnen Inge Landskron und Regina Schneidzik (v.l.).

Wenn Regina Schneidzik von Kunst spricht,

spricht sie auch immer von Energie. „Mit

Kunst entsteht eine Energetisierung der Räume

– Kunst kann alles beleben.“ Und genau

das stellten die Galeristinnen Inge Landskron

und Regina Schneidzik mit ihrer Ausstellung

„Rohbau Exklusiv“ unter Beweis. Seit dem

26. November 2009 hängen Bilder und Fotografi

en an Wänden, von denen der Putz blättert,

und stehen Skulpturen neben heraushängenden

Kabeln. In den ehemaligen

Räumlichkeiten des Einrichtungshauses

Reim erweckten die Galeristinnen ein karges,

entkerntes Gebäude zu neuem Leben. „Wir

haben hier eine Baustelle angetroffen“, erinnert

sich Inge Landskron. Und genau dieser

Gegensatz zwischen Kunst und Baustelle verleiht

dem tristen Gebäude nun die besagte

Energie – der Raum wird zu einem Gesamt-

Seit 1997 betreut der Büro- und

Kontierungsservice Iris Schaller

aus Heroldsberg kleine und mittlere

Unternehmen sowie Freiberufler.

Nach Worten von Inhaberin

Iris Schaller machen es ständig

wechselnde Vorschriften und Steuergesetze

Handwerkern und

Kleingewerbetreibenden inzwischen

nahezu unmöglich, ihre Unterlagen

komplett und fristgerecht

einzureichen. Mittlerweile betreut

sie mit ihren drei Mitarbeitern fast 50 Kunden.

Darunter sind Handwerker, Wohnungsbaufi rmen,

EDV-Dienstleister, Handelsunterneh-

Inhaberin Iris Schaller.

kunstwerk. Die Wildheit und Weite der Räume

haben Regina Schneidzik ganz besonders

fasziniert. Bis Ende Juli konnte man das

„Kunstkaufhaus“, wie die Galeristinnen ihre

Ausstellung bezeichnen, besuchen. Aufgrund

der positiven Resonanz wird das Projekt aller

Voraussicht nach im Herbst 2010 für unbestimmte

Zeit fortgesetzt.

„Kunst ist nicht elitär“, sagt Schneidzik

und fügt hinzu, „sie sollte für jeden zugänglich

sein.“ Die Galeristinnen wissen, wovon

sie sprechen. Als Quereinsteigerinnen aus

der Wirtschaft und der Erwachsenenbildung

machten beide vor knapp zehn Jahren ihre

Leidenschaft zum Beruf und stießen zu Beginn

ihrer Karriere nicht immer auf Zuspruch.

„Das Interesse und eine wirkliche

Leidenschaft für zeitgenössische Kunst war

bei uns schon immer vorhanden – viele

dachten, das alleine reicht nicht aus“, erinnert

sich Landskron. Heute jedoch stehen

viele namhafte regionale und auch internationale

Künstler in den Kontaktlisten der

beiden Galeristinnen. Drei Jahre vor ihrer

Unternehmensgründung organisierten sie

die Ausstellungen der Galerie Pfaff & Partner

in Schwarzenbruck und knüpften in dieser

Zeit zahlreiche Kontakte zu namhaften

Künstlern. Erst danach wagten die Unternehmerinnen

den Sprung in die Selbstständigkeit.

Eine der schönsten Aspekte ihres Berufes

sei, die Künstler in ihrer Entwicklung zu begleiten,

darüber sind sich beide einig. Und

das ist gar nicht so leicht. „Viele junge talentierte

Künstler zieht es nach Berlin“, aus

dem Mund von Regina Schneidzik klingt

dies keineswegs resignierend, ganz im Gegenteil.

„Die Metropolregion hat durch die

Akademie der Bildenden Künste enormes

Potenzial.“ Neben Privatkunden und Kunstsammlern

gehören auch Firmen zu den Geschäftspartnern

von LandskronSchneidzik.

Getreu dem Motto „art meets business“

können Unternehmen in fi rmeneigenen

Räumen Kunst durch temporäre Wechselausstellungen

präsentieren. Das Kunstspektrum

der Galerie reicht von zeitgenössischer

Malerei, über Bildhauerei bis zu Fotografi e

und Videokunst. Auf ihre Unternehmerlaufbahn

rückblickend erzählt Regina Schneidzik,

dass sich ihr kaufmännischer Hintergrund

in ihrem Beruf als Galeristin durchaus

ausgezahlt habe. Der Schlüssel zum Erfolg

war jedoch wohl die Leidenschaft zur

Kunst. fl e. ■

www.galerie-ls.de

KONTIERUNG SCHALLER

Gegen das Chaos in der Buchhaltung

54 08 | 10

men, Kinderkrippen, Ärzte und

Gastronomiebetriebe, einige davon

sogar aus Südbayern.

Die Dienstleistung beschränkt

sich nicht auf die reine Buchungs-

und Lohnabrechnungsarbeit,

sondern die Betriebe werden

auch direkt vor Ort beraten,

um die Abläufe zu verbessern.

Denn nach Beobachtung von

Iris Schaller sind viele Handwerker,

kleine Mittelständler und

Freischaffende mit den komplexen elektronischen

Abläufen überfordert – das gelte beispielsweise

bei der Umsatzsteuervoranmel-

Foto: Schaller

dung, An- und Abmeldungen von Mitarbeitern,

der Weiterreichung von Krankmeldungen

an die zuständige Kasse, der korrekten

Übermittlung der Berufsgenossenschaftsdaten

sowie den sogenannten ZVK-, Ulak- und

Elena-Daten. Deshalb sei die Nachfrage nach

der kompletten Abwicklung der Buchhaltung

aus einer Hand ständig gestiegen. „Wir

setzen unser Wissen auch für elektronische

Übernahmen aus Warenwirtschaftssystemen

mit professionellen und zertifi zierten Programmen

wie Datev, Eurofi bu und Exact-

Lohn ein“, so Schaller. ■

www.so-ist-service.de


NÜRNBERGMESSE

Neue Mitte als innovative Visitenkarte

Foto: NürnbergMesse

Der neue Eingangs- und Kongressbereich Mitte der NürnbergMesse nimmt Gestalt an.

Die NürnbergMesse steht nach eigenen Angaben

im aktuellen Messejahr vor einem

deutlichen Umsatz- und Gewinnsprung und

gleicht damit das von der Wirtschaftskrise

gezeichnete Geschäftsjahr 2009 aus. „Wir

rechnen 2010 mit einem Umsatzanstieg auf

über 180 Mio. Euro und einem Gewinn von

mehr als sieben Mio. Euro“, so Bernd A. Diederichs,

Geschäftsführer der NürnbergMesse.

Immerhin war der Umsatz der Nürnberg-

Messe Group im Jahr 2009 mit 133 Mio. Euro

Umsatz sogar um 1,4 Mio. Euro besser als ursprünglich

befürchtet und damit der zweithöchste

in der Unternehmensgeschichte. Das

Jahresergebnis schloss aber mit einem Minus

von 6,2 Mio. Euro ab. Insgesamt fanden 162

Veranstaltungen (2008: 173) im In- und Ausland

statt, an denen sich 24 628 (2008: 27 128)

Aussteller und 1,1 Mio. (2008: 1,3 Mio) Besucher

beteiligten. Auch der Kauf der NürnbergMesse

Brasil im April 2009 war laut Diederichs

ein „Glücksgriff“ und hat dazu beigetragen,

den Auslandsumsatz der Nürnberg-

Messe Group von 2008 um über 75 Prozent

auf rund 15 Mio. Euro zu verbessern. „Trotz

dieses Wachstums erwirtschaften wir unverändert

knapp 90 Prozent unserer Umsätze

am Messe- und Kongressplatz Nürnberg“, so

Messechef Diederichs.

Das zweite Halbjahr 2010 zeichnet sich als

stärkstes Veranstaltungsjahr in der Geschichte

der NürnbergMesse ab, da turnusgemäß

alle großen Messen stattfi nden werden. Zu

den wichtigsten Neuprojekten in 2010 zählt

die Inbetriebnahme des neuen Eingangs-

und Kongressbereichs Mitte, der 47 Mio.

Euro Investitionskosten verschlingt. „Hier

entsteht die neue Visitenkarte des Messe-

und Kongressplatzes Nürnberg“, so Diederichs.

Schon seit Monaten überspannt das

über 12 000 Quadratmeter große Luftkissen-

Lamellendach den Vorplatz des neuen Eingangsgebäudes

Mitte, in dem auf 6 000 Quadratmetern

Eingangs- und Servicefunktionen

Platz fi nden sollen. Das „Juwel“ soll aber

der neue Kongresssaal Brüssel für rund 1 000

Kongressteilnehmer werden, der als eigenständiges

Bauwerk innerhalb des CCN Mitte

in futuristischer Architektur auf fünf Säulen

thront. Die erste Nutzung steht laut NürnbergMesse

auch schon fest: Ende August werden

hier 3 000 Teilnehmer zum Europäischen

Chemiekongress erwartet.

Dagegen macht sich der Ausbau des Messeportfolios

in Indien beinahe klein aus, für

den laut Angaben der NürnbergMesse lediglich

„ein paar hunderttausend Euro“ notwendig

sein werden. In Indien kommen keine

zusätzlichen Messefl ächen oder Veranstaltungen

hinzu, sondern das bestehende

Portfolio wird ergänzt. Die beiden Messen

(fensterbau/frontale India und Acrex India)

haben direkten Bezug zum Heimatstandort

Nürnberg. „Ist der Erfolg absehbar, werde

ich dem Aufsichtsrat der NürnbergMesse die

Gründung einer weiteren Tochtergesellschaft

vorschlagen“, so Diederichs. Nach China,

Nordamerika, Brasilien und Italien wäre Indien

dann die fünfte Auslandstochter der

NürnbergMesse. Für diesen Aufwärtstrend

und die zahlreichen geplanten neuen Projekte

hat der Aufsichtsrat grünes Licht in Sa-

UNTERNEHMEN | PERSONEN

chen zusätzliches Personal gegeben. Nachbesetzungen

und neue Stellen zusammengenommen

werden 20 neue Mitarbeiter hinzukommen.

Außerdem werden im September

13 neue Azubis und Trainees eingestellt. Insgesamt

werden am Jahresende 2010 über 360

Menschen für die NürnbergMesse Group arbeiten.


www.nuernbergmesse.de

08 | 10 55


UNTERNEHMEN | PERSONEN

IPTE

Automatisierung jetzt auf eigenen Beinen

Die belgische IPTE Factory Automation

(FA), die ihren zentralen Entwicklungs- und

Produktionsstandort in Heroldsberg hat, will

im laufenden Jahr einen Umsatz von 55 Mio.

Euro erzielen. Das Geschäft teilt sich in die

drei Segmente automatisierte Leiterplatten-

und Funktionstest, Bestückungsautomaten

und kundenspezifi sche Montagezellen. Aktuell,

so Seniorchef Huub Baren, stammen fast

50 Prozent der Aufträge aus dem Bereich Automotive,

ein knappes Drittel aus der Konsumelektronik.

Huub Barens Sohn und Mitgeschäftsführer

Hubert Baren rechnet mit viel

Potenzial in Solar- und Medizintechnik.

IPTE FA beschäftigt in Heroldsberg rund

100 Mitarbeiter, dank Kurzarbeit konnte die

Belegschaft laut Huub Baren trotz Wirtschaftskrise

stabil gehalten werden. Während

das Prüf- und Testgeschäft in Heroldsberg

ausgebaut und dann 50 Prozent des Umsatzes

erbringen soll, wird der Stammsitz in Belgien

mit ebenfalls 100 Mitarbeitern „tendenziell

eher abgespeckt“, ergänzte der dritte

Geschäftsführer Vladimir Dobosch.

Die drei Geschäftsführer hatten die IPTE

Factory Automation in diesem Jahr von der in

Brüssel börsennotierten IPTE-Gruppe übernommen.

450 Mitarbeiter sind für den ausgegliederten

und jetzt selbstständigen Bereich

Eine kleine Schiefertafel reichte vor 50 Jahren

für die Bestandsliste der Firma Getränke Tiefel

aus, deren Sortiment sechs Getränkesorten

umfasste. Als Agentur der Grüner Bräu Fürth

hatte der damals 24-jährige Hans Tiefel am 1.

April 1960 sein Unternehmen gestartet. Der

Die Geschäftsführer Vladimir Dobosch, Huub Baren und Hubert Baren (v.l.).

FA weltweit an über 15 Standorten in Europa,

Amerika und Asien sowie in Entwicklung,

Produktion und Vertrieb beschäftigt. Die belgische

IPTE-Gruppe, aus der die IPTE FA herausgetrennt

wurde, beschäftigt rund 1 200

Mitarbeiter und fi rmiert jetzt als Connect

Group. Vor der Ausgliederung hatte das Geschäftsfeld

Automatisierung rund ein Viertel

des Umsatzes ausgemacht. Der frühere Grundig-

und Philips-Manager, der 1998 das Prüf-

und Testgeschäft von Philips übernommen

hatte, beziffert den Umsatzeinbruch der

Gruppe im vergangenen Jahr mit rund zehn

Prozent auf 177 Mio. Euro, den ausgewiese-

Ein-Mann-Betrieb entwickelte sich schnell

vom reinen Heimdienst zu einem Fachgroßhändler.

In der Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs

warben Tiefel und seine Frau Gerda

innovativ um neue Kunden. Sie hängten Werbetafeln,

auf denen auch Notfallnummern

nen Verlust mit sechs Mio. Euro. In der Connect

Group bleibt Huub Baren als Miteigentümer

weiterhin in führender Position.

Die „neue“ IPTE Factory Automation ist

mit Fertigungsorten rund um die Welt vertreten

(z.B. China und Mexiko), In der Fabrik-,

Test- und Produktionsausrüstung für

die Elektronikindustrie sieht sich IPTE FA als

einer der Marktführer. Nach Aussage von

Hubert Baren werden 60 bis 70 Prozent aller

Autoradios weltweit von den Herstellern mit

Systemen von IPTE getestet. tt. ■

www.ipte.com

GETRÄNKE TIEFEL

Vom Ein-Mann-Betrieb zum Fachgroßhandel

Unternehmerfamilie feierte Jubiläum: Christian Nowak (IHK-Geschäftsstelle Fürth), Gerda Tiefel,

Hans Tiefel, Paul Heinz Bruder (Vorsitzender IHK-Gremium Fürth), Peter Tiefel, Dr. Renate

Tiefel und IHK-Ehrenpräsident Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst (v.l.).

56 08 | 10

Foto: Tiefel/Shuiro

von Polizei und Feuerwehr standen, in den

Häusern der Neubausiedlungen auf und verteilten

Bestelllisten. Der Erfolg blieb nicht aus

und so konnte bald ein größeres Fahrzeug angeschafft

und das Sortiment erweitert werden.

1982 trat Peter Tiefel in die Firma ein,

der das Geschäft einige Jahre später um eine

Wein- und Spirituosen-Abteilung erweiterte.

Heute verfügt Getränke Tiefel über ein Gelände

mit einer Lagerfl äche von 3 000 Quadratmetern

und einer Freifl äche von 4 000

Quadratmetern. 30 Mitarbeiter betreuen

heute die Kunden, die hauptsächlich aus dem

Ballungsraum Nürnberg-Fürth-Erlangen

kommen. Auf der Referenzliste stehen Getränkemärkte,

Getränkeheimdienste, Lebensmittelgeschäfte,

Kantinen, Kliniken, Tankstellen

und die Gastronomie. Das Sortiment

umfasst heute rund 1 200 Getränkearten, davon

300 in der Region produzierte Sorten.

Für den Getränkefachhandel werde die Vermarktung

von regionalen Sorten ein zunehmend

wichtiger Faktor sein, um im Wettbewerb

zu bestehen. ■

www.getraenke-tiefel.de

Foto: Tjiang


K&U WEINHALLE

Langsamer Wein

„Unser Wein ist nicht besser oder schlechter,

sondern anders“, erläutert Martin Kössler,

Geschäftsführer der Nürnberger Handelsbetrieb

K&U Weinhalle, mit etwas Understatement

sein Weinsortiment. Man reagiere als

„Qualitätsanbieter auf die Industrialisierung

globaler Weinerzeuger“ und halte dem wachsenden

Einheitsgeschmack sogenannten

„langsamen Wein“ entgegen. Langsamer

Wein ist ein geschütztes und eingetragenes

Qualitätszeichen von K&U, das seit Mai an

Qualitätswinzer vermarktet wird.

In der Herstellung bedeute dieser Qualitätsanspruch

u.a. „naturnahen Anbau im

Weinberg, Vergärung mittels wilder Umgebungshefen

und traditionell handwerklich

langsamen Ausbau im Holzfass“. Auf das Etikett

Bio gibt der studierte Chemiker nichts:

„Biowein bedeutet immer nur biologisch angebaute

Trauben, die Verarbeitung im Keller

ist komplett ungeregelt.“ Eichenspäne, künstliche

Kühlung im Stahltank und chemische

Keulen gehörten zur Normalität. „98 Prozent

des weltweit verfügbaren Weins können quasi

nach drei Wochen Tank abgefüllt werden.“ Er

erfülle dem Konsumenten nur geschmackli-

Yvonne Fantisch

NordbayernPost

che Minimalansprüche, wirke eindimensional,

und sei aromatisch uninteressant.

Langsam erzeugter Wein

schmecke individueller, dichter und

weicher und bewahre geöffnet auch

über Tage sein Aroma und sein hohes

geschmackliches Niveau.

Mit diesem Konzept hat der Nürnberger

Weinhändler im vergangenen

Geschäftsjahr den Umsatz bei rund

drei Mio. Euro konstant gehalten.

Demgegenüber haben laut Kössler

die deutschen Fachhändler im Jahr

2009 im Schnitt starke Einbußen erlitten.

Dem Deutschen Weininstitut (DWI) zufolge

werde mittlerweile jede zweite Flasche im

Discounter gekauft. Zusammen mit den klassischen

Supermärkten kämen Billiganbieter

wie Aldi, Lidl und Netto beim Weinabsatz sogar

auf einen Marktanteil von 73 Prozent. Bei

K&U liege der Einstiegspreis bei etwa sieben

Euro. Aus gutem Grund fi ndet der Nürnberger

Weinhändler: „Je billiger die Flasche, um

so mehr Zusatzstoffe bekommt man mitgeliefert.“

Das sei für Allergiker und Diabetiker

fast schon ein Risikokauf.

0800 - 443 00 00

Kostenlose Infohotline

www.nordbayernpost.de

UNTERNEHMEN | PERSONEN

Initiatoren der Bar „Rabenwein“ im Hotel Drei Raben:

Martin Kössler (K&U Weinhalle) und Hotelchefi n

Dr. Daniela Hüttinger.

Vor diesem Hintergrund hat K&U Weinhalle

gemeinsam mit dem Nürnberger Hotel

Drei Raben die Bar „Rabenwein“ aus der

Taufe gehoben. In der ersten „langsamen

Weinbar“ könnten allabendlich zwischen 18

und 20 Uhr drei Weine probiert werden, so

Hotelchefi n Dr. Daniela Hüttinger. Zudem

belebe man damit wieder eine über 100 Jahre

alte Weinstube des Familienbetriebs in der

Königstraße. tt. ■

www.weinhalle.de

www.hoteldreiraben.de

Wir kennen

kein Hitzefrei!“

Ihre Vorteile:

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08 | 10 57

Foto: Tjiang


Foto: Dehm/Wörner

UNTERNEHMEN | PERSONEN

WEINLADEN DEHM

Fürther Kreationen

Wir achten weniger auf große Appellationen

und wohlklingende Namen, sondern

lassen uns von Qualität, Preis und Persönlichkeit

der Weine und ihrer Winzer überzeugen“.

Diese Philosophie

verfolgt Edeltraud

Dehm mit ihrem

„Weinladen

Dehm“ in

Burgfarrn-

ALTE HAMMERSCHMIEDE

Der Tradition verpfl ichtet

Inhaber Franz Mayr.

Hinter der Firma CVR Mayr Alte Hammerschmiede

in Bergen (Landkreis Weißenburg-

Gunzenhausen) steht der gelernte Werkzeugmacher

Franz Mayr. Seit seiner Berufsausbildung

bei Krauss-Maffei in München sind 40

Jahre vergangen, in denen Mayr seine Meisterprüfung

als Mechaniker ablegte, mit zwei

Partnern einen eigenen Betrieb gründete und

für Firmen wie Audi, Osram oder Dornier

Industrieaufträge übernahm. Nach der Auf-

58 08 | 10

Foto: Alte Hammerschmiede

bach, den sie 1995 gegründet und im letzten

Jahr modernisiert hat. Sie führt Weine von

kleinen, innovativen Winzern ebenso wie international

anerkannte Spitzenproduzenten.

Außerdem bietet sie einen

Präsentservice für Firmenkunden,

bei dem

sie von der Beratung

des passenden Geschenks

bis zum Versand

alles erledigt.

Die Kunden

kaufen nicht

nur direkt im

Laden, sondern

auch

lösung seiner alten Firma war Mayr zwischen

1993 und 2006 als Dienstleister für Anlagen

und Maschinenbau im Inland und im Ausland

tätig.

Für die Industrie führt Mayr seit vier Jahren

kaum noch Auftragsarbeiten aus.

Stattdessen widmete sich der passionierte

Hobbyschmied dem historischen Kunstschmiedehandwerk,

das ihn schon seit 40

Jahren faszinierte und das er neben seinem

Beruf ausübte. Seit 2006 ist es seine Hauptbeschäftigung.

Mayr sanierte ein altes Bauernhaus

in Bergen und richtete dort eine voll

funktionsfähige, historische Schmiede ein.

Sein Ziel: „Ein technisches Museum in voller

Funktion.“ Die traditionellen Maschinen, die

über Riemengetriebe mit Energie versorgt

werden, und die Arbeitsschritte, die der

Schmied in der Werkstatt ausführt, entsprechen

dem Entwicklungsstand zu Beginn der

Industrialisierung um 1900. Mayr verkauft

individuell geschmiedete Kunst- und Gebrauchsgegenstände.

Außerdem gibt es in der

Alten Hammerschmiede Kurse und Seminare

für Kinder und Erwachsene. Sein Wissen

über die teils vergessenen Handwerkstechniken

eines Schmiedes möchte Mayr schließlich

nicht nur selbst anwenden, sondern auch

an Interessierte weitergeben. ■

www.alte-hammerschmiede.de

Inhaberin Edeltraud Dehm.

über den Internet-Auftritt, der in Kürze zu

einem Online-Shop erweitert wird, so Dehm,

die sich auch sozial engagiert, wie unlängst

mit einer Spende für Fürther Kindereinrichtungen.

Seit 2007 arbeitet der Weinladen eng mit

der Stadt Fürth zusammen: Zum 1 000-jährigen

Stadtjubiläum wurde ein Jubiläumssekt

kreiert und seit drei Jahren wird die Fürther

Wein-Edition mit historischen Fürther Gebäuden

auf den Etiketten vertrieben. Und im

vergangenen Jahr wurde ein eigener Fürther

Glühwein auf den Markt gebracht: Ein fränkischer,

weißer Glühwein. Vor 15 Jahren sei

man der erste Anbieter von weißem Glühwein

in der Region gewesen, so Dehm, in der

Zwischenzeit hätten andere Produzenten

nachgezogen. Die jüngste Aktivität ist eine

Weinkellerberatung: Vor Ort beim Kunden

berät ein Experte des Weinladens, wie Wein

richtig gelagert wird. ■

www.weinladen-dehm.de

LINZ-ÜBERSETZUNGEN

Den richtigen

Ton treffen

Foto: Linz

Thomas Linz.

Vor 30 Jahren wurde die Nürnberger

Firma Linz-Übersetzungen

gegründet, die von Thomas

Linz in zweiter Generation geleitet

wird. „Um einen Text gut

zu übersetzen, muss der

Übersetzer in der Sprache

aufgewachsen sein und mit

ihr leben“, sagt Linz. Deshalb

setzt er ausschließlich

Muttersprachler ein.

Ein anderer wichtiger

Faktor ist die Kompetenz

des Übersetzers für das

Fachgebiet. Ob das Resultat

gelungen ist, kann laut

Linz einfach getestet wer-

den: „Einer guten Übersetzung merkt man

nicht an, dass es eine Übersetzung ist.“ Ein

großes Projekt war vor einiger Zeit die Übersetzung

eines 700 Seiten starken Werkes für

die Wiener Gemäldeausstellung Albertina.

Das Übersetzungsbüro bietet auch Beglaubigungen

für Urkunden und Dokumente sowie

Dolmetscherdienste in allen gängigen Sprachen

an. Nach eigenen Angaben beherrscht

das Unternehmen. ■

www.linz-uebersetzungen.de


DRUCKGUSSWERK FREIBERGER

Vorreiter beim Verbundstudium

Gleichzeitig eine berufl iche Ausbildung und

ein Hochschulstudium absolvieren: Dies ist

mit sogenannten dualen Studiengängen

möglich. Im März dieses Jahres hatte die IHK

Nürnberg für Mittelfranken eine bundesweit

einmalige Kooperationsvereinbarung unterzeichnet,

die nahezu unbegrenzte Kombinationen

von Ausbildungsberufen und Studienfächern

ermöglicht (siehe WiM 4/2010,

Seite 15). Constanze Freiberger von der

Schwanstettener Firma Heinrich Freiberger

GmbH Druckgusswerk ist nun die erste „Verbundstudentin“,

die ein Studium gemäß dieser

neuen Kooperationsvereinbarung aufnimmt.

Sie wird ein duales Bachelor-Studium

absolvieren und kombiniert dabei den

Ausbildungsberuf Industriekauffrau mit einem

Bachelor-Studium in Wirtschaftswissenschaften.

Die Firma Freiberger war es auch, die im

vergangenen Jahr mit einer konkreten Anfrage

zu einem dualen Studium den Anstoß zu

dieser umfassenden Kooperationsvereinbarung

zwischen Universität

und IHK gegeben hatte.

Foto: IHK

Studentische Premiere: Dr. Wolfgang Henning (Universität

Erlangen-Nürnberg), Gerd Reinert (IHK), „Verbundstudentin“ Constanze

Freiberger und Geschäftsführer Heinrich Freiberger (v.l.).

BESONDERS SEIN

medi-data übernommen

Die Nürnberger Agentur Besonders sein

GmbH hat die auf Suchmaschinen-Optimierung

spezialisierte Firma medi-data übernommen.

medi-data war vor zwölf Jahren

von Marietta Anton gegründet worden, beide

Unternehmen hatten schon seit einiger Zeit

zusammengearbeitet. medi-data beriet Unternehmen

aus Medizintechnik, Maschinenbau,

Hotellerie, Produktion sowie Rechts-

und Steuerberatung. Besonders sein-Geschäftsführerin

Daniela Köhler hat die Aus-

Unternehmen und „Azubi-Studenten“ haben

jetzt die Möglichkeit, aus über 100 Studiengängen

und 200 IHK-Ausbildungsberufen

duale Studienmodelle auszuwählen. Bis dato

war es nur wenigen großen Betrieben vorbehalten

gewesen, in Einzelkooperationen mit

der Universität Verbundstudenten „auszubilden“.

Zurzeit sind nach Aussage von Gerd

Reinert vom IHK-Geschäftsbereich Berufsbildung

ca. 500 Ausbildungsplätze zum dualen

Studium mit verschiedenen Hochschulen

bei der IHK Nürnberg für Mittelfranken registriert.

Seit 1972 ist die Firma Freiberger als Dienstleister

im Bereich Druckguss tätig. Hergestellt

werden Alu- und Zinkdruckgussteile aus verschiedensten

Legierungen. Mit 58 Mitarbeitern

beliefert das Familienunternehmen insbesondere

Kunden aus den Branchen Medizintechnik,

Elektro und Elektronik, Maschinenbau,

Automotive und Telekommunikation

mit einer breiten Palette von Produkten, die

von einfachen Druckgussrohteilen bis zu

komplett einbaufertig bearbeiteten Artikeln

reichen. Die Formen für die Produkte werden

im betriebseigenen Formen- und

Werkzeugbau selbst hergestellt.

Seit jeher engagiert sich Freiberger

in der betrieblichen Ausbildung,

derzeit werden vier

junge Leute im Betrieb

ausgebildet. Stolz ist das

Unternehmen darauf,

dass es frei von Darlehen

und Bankkrediten ist

und dass es die Kriterien

der Notenbankfähigkeit

erfüllt, wie kürzlich

durch das entsprechende

Zertifi kat der Deutschen

zubildende von medi-data übernommen und

nach der Übernahme eine weitere Auszubildende

und einen Programmierer eingestellt.

Nach der Übernahme bietet die Agentur nun

ein breites Spektrum an: Suchmaschinen-

Optimierung, Aufbau von Online-Portalen,

Logo-Entwicklung, Marketing-Beratung,

Gestaltung von Printmedien sowie Presse-

und Öffentlichkeitsarbeit. ■

www.besonders-sein.de

Bundesbank unterstrichen

wurde. ■

www.freiberger-druckguss.de

UNTERNEHMEN | PERSONEN

Wir suchen

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Weiterbildungs-Programm

der IHK Akademie Mittelfranken

LEHRGÄNGE

Abschluss: IHK-Fortbildungsprüfung mit IHK-Zeugnis

Technik

Industriemeister der Fachrichtungen

Mechatronik | 09/11 | T

Metall | 09/11 | T/V

Elektrotechnik | 09/11 | T/V

Kunststoff/Kautschuk | 04/11 | T

Chemie | 09/11 | T

Geprüfte/r Meister/in für

Schutz & Sicherheit | 10/10 | T

Geprüfte/r Küchenmeister/in | 08.11.10-11.02.11 | V

Geprüfte/r Hotelmeister/in | 08.11.10-11.02.11 | V

Geprüfte/r Restaurantmeister/in | 08.11.10-11.02.11 | V

Betriebswirtschaft

Betriebswirt/in IHK | 06/11 | T/V

Technische/r Betriebswirt/in IHK | 09/10 | T

Technische/r Betriebswirt/in IHK | 09/10 | V

Technische/r Fachwirt/in | 01/11 | T

Fachkauffrau/-mann

für Büromanagement | 10/10 | T

Gepr. Bilanzbuchhalter/in | 09/10 | T

Gepr. Bilanzbuchhalter/in | 09/11 | V

Marketing | 09/11 | T

Personalfachkauffrau/-mann | 06/11 | T

Fachwirt/in

Immobilienfachwirt | 09/10 | T

Industriefachwirt | 05/11 | T

Wirtschaftsfachwirt IHK | 10/10 | T

Wirtschaftsfachwirt IHK | 11/10 | V

Wirtschaftsfachwirt IHK | Ort: Ansbach | 09/10 | T

IT/EDV

Certifi ed IT Business Manager (IHK) | 12/10 | T

Certifi ed IT Systems Manager (IHK) | 12/10 | T

Ausbilderförderung

Berufs- und Arbeitspädagogik | 15.09.10 | T

Berufs- und Arbeitspädagogik | 14.10.10 | V

Berufs- und Arbeitspädagogik

in Rothenburg | 11.10.10 | V

Berufs- und Arbeitspädagogik –

blended learning | 09/10 | T

Technik

LEHRGÄNGE

Abschluss: IHK-Test und IHK-Zertifi kat

SPS – Grundtraining Step 7 | 10/10 | T

Steuerungstechnik Grundtraining | 09/10 | T

CNC – Grundtraining | 10/10 | T

CAD-Grundtraining mit AutoCAD 2009 | 09/10 | T/V

Servicetechniker | 09/10 | T

Gebäudetechniker (IHK) | 09/10 | T

Vertriebsingenieur/Technischer

Vertriebsmanager | 09/10 | T

Systemtechniker Mechatronik (IHK) | 09/10 | T

Industriefachkraft

Steuerungstechnik | 10/10 | T

SPS-Technik | 10/10 | T

CNC-Technik | 10/10 | T

CAD-Technik | 09/10 | T

Elektronik | 09/10 | T

Elektronik Grundtraining | 09/10 | T

Elektrofachkraft für festgelegte

Tätigkeiten (Industrie) | 09/10 | T

WIS

informiert über

weitere Anbieter, die

mit Lehrgängen auf

IHK-Fortbildungsprüfungen vorbereiten.

Sie können über die IHK Nürnberg für

Mittelfranken abgerufen werden.

Infos: Tel. 0911/1335-240

Internet: www.wis.ihk.de

Walter-Braun-Straße 15

90425 Nürnberg

Tel. 0911/1335-101

Elektrofachkraft für festgelegte

Tätigkeiten (Gebäudetechnik) | 09/10 | T

Betriebswirtschaft

www.ihk-akademie-mittelfranken.de

T = Teilzeit | V = Vollzeit

Betriebswirtschaftliche Grundlagen (IHK) | 11/10 | T

Fachkraft für Controlling (IHK) | 11/10 | T

Bilanzbuchhalter International (IHK) | 11/10 | T

Bilanzbuchhalter International (IHK) | 09/10 | V

Lohn- und Gehaltsbuchhaltung (IHK) | 02/11 | T

Buchführung (IHK) | 11/10 | T

Logistiker (IHK) | 10/10 | T

Grundlagen der Verwaltung von

Wohnungseigentum (IHK) | 02/11 | T

Technik für Kaufl eute | 09/10 | T

Professionelles Offi ce-Management | 10/10 | T

Fachkraft für Rechnungswesen Modul 1 | 04/11 | T

Fachkraft für Rechnungswesen Modul 2 | 09/10 | T

Fachkraft für Rechnungswesen Modul 3 | 11/10 | T

Datenschutz

Der Datenschutzbeauftragte im

Unternehmen | 08./09./15.-17.11.10 | V

Der Datenschutzbeauftragte

Bau Akademie | 04./05./18.-20.11.10 | V

EDV

MS-Offi ce

SEMINARE

Abschluss: IHK-Teilnahmebescheinigung

Einstieg in die EDV | 20.-22.09.10 | V

MS-Word 2003 | 04.-06.10.10 | V

Aufbautraining MS-Word 2003 | 02.-04.11.10 | V

MS-Word 2007 | 18.-20.10.10 | V

MS-Excel 2003 | 11.-13.10.10 | V

Aufbautraining MS-Excel 2003 | 02.-04.11.10 | V

MS-Excel 2007 | 25.-27.10.10 | V

Aufbautraining MS-Excel 2007 | 02.-04.11.10 | V

CorelDraw | 13.-15.09.10 | V

MS-Project | 27.-29.09.10 | V

MS-Access 2007 | 27.-29.09.10 | V

Aufbautraining MS-Access 2007 | 25.-27.10.10 | V

MS-PowerPoint 2003 | 08.-09.11.10 | V

MS-Outlook 2007 | 09.11.10 | V

Adobe Acrobat Professional

NEU | 29.11.-01.12.10 | V

Internet

Internet für Anwender | 10.09.10 | V

CAD/Grafi k

MS-Sharepointdesigner | auf Anfrage | V

Netzwerktechnik

Virtualisierung von Servern | 29.09.10 | V

Medienkompetenz

E-Mail-Flut beherrschen

(kein EDV-Seminar) | 22.11.10 | V

Computerschreiben in 6 Stunden –

ats-System NEU | 08. + 22.11.10 | T

Der Datenschutzbeauftragte

im Unternehmen | 08. + 17.11.10 | V

Betriebswirtschaft

Souverän am Telefon | 17.09.2010 | V

Business Knigge & Dresscode | 04./05.10.10 | V

Verkauf und Vertrieb –

Grundlagentraining | 29./30.09.10 | V

Infos per Fax anfordern: 0911/13 35-130

Name

Straße

PLZ/Ort

Neukunden gewinnen durch Brief,

Telefon und Erstbesuch | 12./13.10.10 | V

Finanzbuchführung Step by Step | Start: 24./25.09.10 | T

Intensivseminar zur Lohn- und

Gehaltsabrechnung | 20.-22.09.10 | V

Aktuelles Arbeitsvertragsrecht | 27.10.10 | V

Der GmbH-Geschäftsführer – Rechte,

Pfl ichten, steuerliche Aspekte | 14.10.10 | V

Der erfolgreiche Einkäufer – Preiserhöhungen abwehren,

Preissenkungen durchsetzen | 25./26.10.10 | V

Einführung in das Projektmanagement | 23./24.09.10 | V

Mitarbeiterführung | 15./16.09.10 | V

Wirkungsvolles Präsentieren

mit PowerPoint | 27./28.09.10 | V

Professionelle Eventorganisation | 23.10.10 | V

Zielorientiertes Selbst- und Zeitmanagement |

15.10.10 | V

Betriebliches Gesundheitsmanagement |

19./20.10.10 | V

Wissen bewahren – Gesundheit erhalten:

Demografi sche Veränderung | 23./24.10.10 | V

Philosophie und Ethik für

Führungskräfte | 08./09.10.10 | V

Kommunikation

Erfolgsfaktor Empathie | 12./13.10.10 | V

Argumentationstraining | 18./19.10.10 | V

Technik Organisation

Informations- und

Dokumentenmanagement | 21.10.10 | V

Gastronomie/Touristik

Küche

Trendgerichte für jeden Gast | 21.09.10 | V

FranKulia – Was der Vegetarier gerne isst | 28.09.10 | V

FranKulia – Wild und -gefl ügel

aus unserer Region | 12.10.10 | V

Fingerfood – Klein! Witzig! Gut! | 13.10.10 | V

FranKulia – Kräuter und Gewürze | 19.10.10 | V

Service

Arbeiten im Service – Grundseminar | 22.-23.09.10 | V

Alkoholfreie Mixgetränke mit

kreativen Garnituren | 18.10.10 | V

Kalkulation und Herstellung von Mix- und

Mischgetränken | 25.- 26.10.10 | V

Betriebsführung

Reklamationsmanagement

im Gastgewerbe | 15.-16.09.10 | V

Veranstaltungen – Professionelle

Planung i. G. | 13.-14.09.10 | V

ONLINE-SEMINARE (IHK.Online-Akademie)

(www.ihk-online-akademie.de/nuernberg)

Führung/Persönlichkeit

Kommunikation im Beruf | WBT | jederzeit

Pressearbeit – Praxistipps für KMU | WBT | jederzeit

Business-Etikette | WBT | jederzeit

Betriebswirtschaft

Buchführung Grund- und Aufbaukurs | WBT | jederzeit

Praxisfälle Buchführung | WBT | jederzeit

Steuerungstechnik

Hydraulik/Elektrohydraulik | WBT | jederzeit

Pneumatik/Elektropneumatik | WBT | jederzeit

Ich habe die für mich interessanten Veranstaltungen angekreuzt, bitte senden

Sie die kostenlosen und unverbindlichen Informationen an folgende Adresse:


Interkulturelle Trainings

Jeder Fünfte in Deutschland hat

ausländische Wurzeln, in Nürnberg

ist es jeder Dritte. Wie können

Unternehmen das Potenzial

der Migranten nutzen, interkulturelle

Konfl ikte lösen und die Kommunikation

mit Mitarbeitern verbessern,

die ausländische Wurzeln

haben? Diesen Themen widmen

sich die „Diversity Trainings“, die

die Nürnberger Arbeiterwohlfahrt

Master Counseling

Im November 2010 startet an der

Georg-Simon-Ohm-Hochschule

Nürnberg erneut der Master-

Studiengang „Counseling“. Der

Studiengang ist berufsbegleitend

angelegt und dauert 30 Monate.

Die künftigen Counseler lernen,

wie sie Unternehmen, Organisa-

Die LGA Akademie in Nürnberg

bietet ab September 2010 Ausbildungsgänge

zum Produkt- oder

Projektmanager an. Der erste

Baustein der Ausbildung zum

Projektmanager beginnt am 21.

September 2010, der Lehrgang

für Produktmanager am 22. Sep-

Zum dritten Mal fi ndet in diesem

Jahr der „Herbstcampus“ in

Nürnberg statt, eine technologieorientierte

Konferenz für Software-Entwickler,Software-Architekten

und Projektleiter. Veranstalter

der Konferenz, die vom

12. bis 15. September 2010 an der

Georg-Simon-Ohm-Hochschule

Nürnberg stattfi ndet, sind Bookware

(Herausgeber eines Magazins

rund um Software-Entwick-

(Awo) für Unternehmen im Zuge

des Projekts „Interkulturelle Trainings

(InkuTra) Diversity Trainings“

anbietet. Die Trainings

werden in Form von Impulsseminaren,

mehrtägigen modularen

Seminarreihen oder Inhouse-

Schulungen abgehalten. ■

InkuTra, Tel. 0911/274140-19

www.inkutra.de

tionen, Gruppen oder Einzelpersonen

professionell beraten. Einsatzgebiete

nach dem Studium

sind u.a. Personalführung, Coaching,

Organisationsberatung

oder Wissensmanagement. ■

www.counseling-master.de

Produkt- und Projektmanagement

IHK-Seminare

Die IHK Akademie Mittelfranken

bietet im September 2010 eine

Reihe kaufmännischer Seminare

an. Ein Ausschnitt aus dem Weiterbildungsprogramm:Mitarbeiterführung(Mittwoch/Donnerstag,

15./16. September), Souverän

am Telefon (Freitag, 17. September),

Intensivseminar Lohn- und

Gehaltsabrechnung (Montag bis

Software-Entwicklung

tember 2010. Die Lehrgänge

richten sich an Ingenieure, Naturwissenschaftler,

Techniker sowie

Junior-Produkt- und Projektmanager.


LGA Akademie, Tel. 0911/655-4961

servicecenter-sued@de.tuv.com

Mittwoch, 20. bis 22. September),

Einführung in das Projektmanagement

(Donnerstag/Freitag,

23./24. September) sowie Finanzbuchführung

(24. September bis

23. Oktober, jeweils halbtags an

vier Freitagen und Samstagen). ■

IHK, Tel. 0911/1335-240

sandra.zirngibel@nuernberg.ihk.de

lung) und die Mathema Software

GmbH, beide mit Sitz in Erlangen.

Aus dem Programm: Net

4.0, Java 7, agile Software-Entwicklung,

serviceorientierte Architekturen

sowie Enterprise-

und Web-Applikationen. Geplant

sind Tutorien, Fachvorträge

und eine Ausstellung. ■

www.bookware.de

www.herbstcampus.de

KURSE | TAGUNGEN | SEMINARE

Bachelor in BWL

Die Georg-Simon-Ohm Hochschule

Nürnberg bietet als erste

staatliche Hochschule in Bayern

einen berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang

in Betriebswirtschaftslehre

(BWL) an. Vorlesungen

am Abend und zahlreiche

online-gestützte Unterrichtseinheiten

ermöglichen es, Beruf und

Studium zu vereinbaren. Das

vierjährige Studium vermittelt

Wissen in Fächern wie Marketing,

Logistik und Rechnungswesen.

Zudem sieht das Studienkonzept

vor, dass die Berufspraxis der Studierenden

in den Unterricht mit

einfl ießt und sie auf zukünftige

Führungs- und Managementaufgaben

vorbereitet. Da das Bayerische

Wissenschaftsministerium

den Hochschulzugang erweitert

hat, können auch Meister und

Gesunde Führung

Die Zahl der Krankheitstage wegen

psychischer Erkrankungen

hat in den letzten Jahren stark zugenommen.

Nach Angaben der

Betriebskrankenkassen ist bei

etwa fünf Prozent der Krankheitsfälle

fehlerhaftes Führungsverhalten

verantwortlich, es führt zu innerer

Kündigung, mangelnder

Kreativität und Produktivitätseinbußen.

Die WiSo-Führungskräfte-Akademie

(WFA) bietet

deshalb einen berufsbegleitenden

Lehrgang „Gesunde Arbeit“ mit

Die IHK.Online-Akademie bietet

die neuen Online-Trainings

Offi ce2007 und Windows Vista

an. Ziel der Lerneinheiten ist es,

den Umstieg auf Windows Vista

und die Offi ce 2007-Lernprogramme

zu erleichtern. Die Lerneinheiten

simulieren dabei die

Techniker diesen Studiengang belegen.

Für Organisation und

Durchführung des Studiengangs

zeichnet das Georg-Simon-Ohm

Management-Institut (GSO-MI)

verantwortlich, Kooperationspartner

ist der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

der Universität

Erlangen-Nürnberg. Interessenten

sind zu einem Informationsabend

am Montag, 23. August

2010 um 18.30 Uhr (Ohm-Hochschule,

Bahnhofstraße 87, Nürnberg)

eingeladen. ■

www.dukannstentscheiden.de

Hochschulzertifi kat an. Er dauert

vom 25. September 2010 bis zum

29. Januar 2011 (jeweils samstags,

9 bis 16 Uhr). Angesprochen sind

insbesondere Nachwuchsführungskräfte,

Projekt-, Team- und

Bereichsleiter. Aus dem Programm:

Arbeitsrechtliche Aspekte

einer Leitungsfunktion, soziale

Fertigkeiten von Führungskräften

und Konfl iktmanagement. ■

WFA, Roland Funk, Tel. 0911/95117-284

funk@wfa-akademie.de

Online-Training Offi ce 2007 und Vista

Original-Software und bilden

praxisnahe Fragestellungen aus

dem Büroalltag ab. ■

IHK, Tel. 0911/1335-351

martin.mach@nuernberg.ihk.de

www.ihk-online-akademie.de/

nuernberg

FaU

Frauen als

Unternehmerinnen e.V.

08 | 10 61

Foto: Pressmaster/Fotolia.com


HANDELSREGISTER

Foto: Fuchs

An dieser Stelle veröffentlichen wir die Veränderungen des Handelsregisters für den IHK-Bezirk nach Registergerichten geordnet.

Die Informationen sind als kurze Hinweise für interessierte Leser gedacht. Wir geben daher nicht den vollen Text der Veröffentlichung

wieder. Wenn Sie nähere Einzelheiten interessieren, wenden Sie sich bitte an die Amtsgerichte/Registergerichte Nürnberg,

Fürth oder Ansbach oder an die Firmendatenbank der IHK (www.fi rmen-in-bayern.de).

AMTSGERICHT

ANSBACH

(umfasst die Bezirke der IHK-Gremien Ansbach,

Dinkelsbühl, Gunzenhausen, Rothenburg

o.d.T., Weißenburg i. Bay.)

NEUEINTRAGUNGEN

HRA 3571 – 02.06.2010

SCS Software+Computer-Service e.K.,

Lehrberg, Gräfenbuch 53, 91611 Lehrberg.

Die Erstellung und der Vertrieb von Software

aller Art, außerdem der Vertrieb von elektronischen

Bürosystemen und Computern einschließlich

der damit verbundenen Serviceleistungen

nichthandwerklicher Art. Einzelkaufmann

/ Einzelkauffrau. Geschäftsanschrift:

Gräfenbuch 53, 91611 Lehrberg. Inhaber:

Wisniewski, Bertl, Lehrberg,

*13.12.1950. Entstanden durch Verschmelzung

der SCS Software+Computer-Service

GmbH mit dem Sitz in Ansbach (Amtsgericht

Ansbach HRB 1189) mit dem Vermögen des

Alleingesellschafters.

HRA 3572 – 04.06.2010

Ramendo e.K., Rothenburg ob der Tauber,

Industriestraße 7, 91541 Rothenburg ob

der Tauber. Gegenstand des Unternehmens

ist der Online-Versandhandel von Bilderrahmen

und Zubehör. Einzelkaufmann / Einzelkauffrau.

Geschäftsanschrift: Industriestraße

7, 91541 Rothenburg ob der Tauber. Inhaber:

Biedermann, Niklas, Rothenburg ob der Tauber,

*20.10.1972.

HRA 3573 – 07.06.2010

Druckerei Michael e. K., Inhaber Reinhold

Michael, Schnelldorf, Am Hirtenfeld 2,

91625 Schnelldorf. Gegenstand des Unternehmens

ist die Herstellung und der Vertrieb

von Druckereierzeugnissen aller Art sowie die

Erbringung damit im Zusammenhang stehender

Dienstleistungen. Einzelkaufmann / Einzelkauffrau.

Geschäftsanschrift: Am Hirtenfeld

2, 91625 Schnelldorf. Inhaber: Michael,

Reinhold, Schnelldorf, *27.04.1960.

HRA 3574 – 08.06.2010

ProSystem SOLAR GmbH & Co. KG, Pleinfeld,

Kastanienweg 4, 91785 Pleinfeld. Das Betreiben

von und der Vertrieb von Solaranlagen,

insbesondere Photovoltaikanlagen. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Kastanienweg

4, 91785 Pleinfeld. Persönlich haftender Gesellschafter:

ProSystem SOLAR Verwaltungs-GmbH,

Pleinfeld (Amtsgericht Ansbach HRB 4958).

HRA 3575 – 14.06.2010

Holzenergie Treuchtlingen GmbH & Co.

KG FBG Franken Süd, Treuchtlingen, Bgm.-

Sommer-Straße 15, 91757 Treuchtlingen. Lieferung

von Wärme aus Hackschnitzeln an die

Stadtwerke Treuchtlingen und weitere Abnehmer.

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Bgm.-Sommer-Straße 15, 91757

Treuchtlingen. Persönlich haftender Gesellschafter:

Holzenergie Treuchtlingen Verwaltungs-GmbH

FBG Franken Süd, Treuchtlingen

(Amtsgericht Ansbach HRB 4966).

HRA 3576 – 15.06.2010

TuToR UG (haftungsbeschränkt) & Co.

KG, Weißenburg, Schönebergerweg 6,

62 08 | 10

91781 Weißenburg. Gegenstand des Unternehmens

ist die persönliche und individuelle

Beratung und Betreuung von (angehenden)

Sportprofi s, insbesondere Vertragsfußballspielern

und deren kontinuierliche und konsequente

Karriereplanung. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Schönebergerweg

6, 91781 Weißenburg. Persönlich haftender

Gesellschafter: TuToR Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),

Weißenburg (Ansbach

HRB 4962).

HRA 3577 – 17.06.2010

Expert Schlagenhauf Weißenburg GmbH

& Co. KG, Gunzenhausen, Nürnberger Straße

113, 91710 Gunzenhausen. Groß- und

Einzelhandel mit elektrischen und elektronischen

Haushaltsgeräten, Unterhaltungselektronik

und damit in Zusammenhang stehenden

Produktsortimenten, insbesondere der

Betrieb von Expert-Fachmärkten sowie die

Erbringung entsprechender Serviceleistungen.

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Nürnberger Straße 113, 91710 Gunzenhausen.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Expert Schlagenhauf WUG GmbH, Gunzenhausen

(Amtsgericht Ansbach HRB 4943).

HRA 3578 – 18.06.2010

Biogas Mühlen T+H KG, Wörnitz, Mühlen

22, 91637 Wörnitz. Gegenstand des Unternehmens

ist die Planung, die Errichtung und

der Betrieb einer Biogasanlage zur Erzeugung

von Strom und Wärme aus nachwachsenden

Rohstoffen. Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Mühlen 22, 91637 Wörnitz.

Persönlich haftender Gesellschafter: Trump,

Robert, Wörnitz, *22.10.1972.

HRA 3579 – 21.06.2010

Markus Müller e.K., Aurach, Lange Mähder

5, 91589 Aurach. Der Elektrobetrieb. Einzelkaufmann

/ Einzelkauffrau. Geschäftsanschrift:

Lange Mähder 5, 91589 Aurach. Inhaber:

Müller, Markus, Aurach, *17.07.1972.

Die Niederlassung ist von Stein (Amtsgericht

Fürth HRA 8848) nach Aurach verlegt.

HRA 3580 – 22.06.2010

Coyote Ansbach KG, Ansbach, Waldstraße

2, 91522 Ansbach. Unternehmensgegenstand

ist die Unterhaltung und der Betrieb

einer Discothek mit Schankgaststätte. Die

Gesellschaft ist zu allen Handlungen berechtigt,

die geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck

unmittelbar oder mittelbar zu

fördern. Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Waldstraße 2, 91522 Ansbach. Persönlich

haftender Gesellschafter: Soukop,

Matthias, Arberg, *24.05.1978.

HRA 3581 – 22.06.2010

Mährlein GmbH & Co. KG, Gunzenhausen,

Leonhardsruhstr. 19, 91710 Gunzenhausen.

Gegenstand des Unternehmens ist

die Erschließung von Grundbesitz und Verkauf

von Grundbesitz. Die Gesellschaft ist

berechtigt, alle hiermit in Zusammenhang

stehenden Geschäfte vorzunehmen, soweit

sie der Gesellschaft dienlich sind und keine

rechtlichen Gründe entgegenstehen. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Leonhardsruhstr.

19, 91710 Gunzenhausen. Persönlich

haftender Gesellschafter: Mährlein

Verwaltungs GmbH, Gunzenhausen (Ansbach

HRB 4970).

HRA 3582 – 24.06.2010

Gesellschaft für Projekt- und Prozessmanagement

in der Agrarwirtschaft mbH &

Co.KG, Lichtenau, Unterrottmannsdorf 40,

91586 Lichtenau. Die weltweite Beratung

von privaten und öffentlichen Auftraggebern,

insbesondere in der Agrarwirtschaft,

das Management von Agrarprojekten und

die Durchführung von Handelsaktivitäten.

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Unterrottmannsdorf 40, 91586 Lichtenau.

Persönlich haftender Gesellschafter: PPMA

Verwaltungs GmbH, Lichtenau (Amtsgericht

Ansbach HRB 4971).

HRA 3583 – 24.06.2010

Schmidt Erhard GmbH & Co.KG, Treuchtlingen,

Neufriedenheim 28, 91757 Treuchtlingen.

Die Produktion von technischen Präzisionskunststoffteilen.Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Neufriedenheim

28, 91757 Treuchtlingen. Persönlich haftender

Gesellschafter: Schmidt Erhard Verwaltungs

GmbH, Treuchtlingen (Amtsgericht

Ansbach HRB 4973).

HRB 4957 – 04.06.2010

Neue Energie Markt Flachslanden

UG (haftungsbeschränkt), Flachslanden,

Marktplatz 1, 91604 Flachslanden. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Marktplatz 1, 91604 Flachslanden.

Gegenstand des Unternehmens: Gegenstand

des Unternehmens ist der Betrieb von Photovoltaik-

und Wärmeanlagen. Stammkapital:

300,00 EUR. Geschäftsführer: Henninger,

Hans, Flachslanden, *22.05.1964.

HRB 4958 – 07.06.2010

ProSystem SOLAR Verwaltungs-GmbH,

Pleinfeld, Kastanienweg 4, 91785 Pleinfeld.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Kastanienweg 4, 91785

Pleinfeld. Gegenstand des Unternehmens:

Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen

an anderen Unternehmen, die Übernahme

der persönlichen Haftung und die

Geschäftsführung von Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als persönlich

haftender Gesellschafter bei der ProSystem

SOLAR GmbH & Co. KG. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Krause,

Christian, Weißenburg, *10.04.1966; Ludwig,

Marco, Pleinfeld, *10.09.1961.

HRB 4959 – 07.06.2010

eigenart - Büro für Gestaltung gmbh,

Leutershausen, Färbereistr. 26, 91578 Leutershausen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Färbereistr. 26,

91578 Leutershausen. Gegenstand des Unternehmens:

Gegenstand des Unternehmens

ist das Betreiben einer Werbeagentur, Entwurf

und Gestaltung für Drucksachen aller

Art, Multimedia sowie der Handel mit Werbeartikeln,

Textilien und Druckerzeugnissen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Bauer, Gerhard, Oberdachstetten,

*29.12.1960.

HRB 4960 – 07.06.2010

EYCUP GmbH, Ansbach, Fürstenweg 1,

91522 Ansbach. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Fürstenweg

1, 91522 Ansbach. Gegenstand des Unternehmens:

Gegenstand des Unternehmens ist

die Erbringung von Marketingleistungen für

den European Youngster Cup, insbesondere

der Betrieb von dessen Web-Site. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Hindelang,

Rudolf, Ansbach, *22.05.1951; Hindelang,

Markus, Ansbach, *30.12.1974.

HRB 4961 – 09.06.2010

dastcom event GmbH, Gunzenhausen,

Wald 51, 91710 Gunzenhausen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Die Gesellschafterversammlung

vom 07.05.2010 hat die Änderung

der §§ 1 (Sitz; vormals Erlangen,

Amtsgericht Fürth HRB 11280) und 2 (Gegenstand

des Unternehmens) der Satzung

beschlossen. Geschäftsanschrift: Wald 51,

91710 Gunzenhausen. Gegenstand des Unternehmens:

Die Vermietung von Pkws und

die Taxi-/Mietwagenbeförderung sowie die

Durchführung von Event-Veranstaltungen

und die Vermietung von Luxusartikeln an

Event-Veranstalter. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Reulein, Karin, Erlangen,

*04.03.1981.

HRB 4962 – 10.06.2010

TuToR Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),

Weißenburg, Schönebergerweg

6, 91781 Weißenburg. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift:

Schönebergerweg 6, 91781 Weißenburg.

Gegenstand des Unternehmens: Beteiligungen

an bereits bestehenden oder neu zu

gründenden Gesellschaften im In- und Ausland

sowie die Verwaltung solcher Beteiligungen

und Beteiligungsgesellschaften. Stammkapital:

800,00 EUR. Geschäftsführer: Steinhöfer,

Petra, geb. Rother, Weißenburg-Hagenbuch,

*26.11.1958.

HRB 4963 – 10.06.2010

Heco.fl oor UG (haftungsbeschränkt),

Ansbach, Thomasstraße 5, 91522 Ansbach.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Thomasstraße 5, 91522

Ansbach. Gegenstand des Unternehmens:

Gegenstand des Unternehmens ist Betonglätten,

Verlegung von Beton und Eisen legen.

Stammkapital: 1,00 EUR. Geschäftsführer:

Yücel, Haci, Ansbach, *20.08.1975.

HRB 4964 – 10.06.2010

DEESA GmbH, Ansbach, Rudolf-Diesel-Str.

1, 91522 Ansbach. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Rudolf-Diesel-Str.

1, 91522 Ansbach. Gegenstand

des Unternehmens: Der Groß- und

Einzelhandel mit Mineralölprodukten, insbesondere

von Kraft,- Heiz und Schmierstoffen

und sonstiger Energie in jeder Form, insbesondere

Strom, Gas, Fernwärme, alternative

und regenerative Energien, der Betrieb bzw.

die Mitbenutzung von Tankstellen und Pooltankstellen,

die Vermittlung von Aufträgen

im Energiesektor sowie jegliche Dienstleistungen

und Serviceleistungen, die damit im Zusammenhang

stehen und die Übernahme

von Vertretungen und der Handel mit branchenüblichem

Zubehör. Stammkapital:

40.000,00 EUR. Geschäftsführer: Biermann,

Klaus, Unna, *10.06.1958; Heins, Martin,

Potsdam, *18.09.1967. Einzelprokura mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:

Dengler, Hans, Holzkirchen, *12.09.1961;


Geiger, Norbert, Bankkaufmann, Ansbach,

*08.01.1964.

HRB 4965 – 10.06.2010

Globaloka GmbH, Weißenburg, Treuchtlinger

Straße 31, 91781 Weißenburg. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Treuchtlinger Straße 31, 91781

Weißenburg. Gegenstand des Unternehmens:

Gegenstand des Unternehmens ist das

Betreiben einer Internetplattform mit Branchenverzeichnis

für Unternehmer und einer

virtuellen Einkaufsstadt. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Schmidt,

Hermann, Weißenburg, *22.04.1959.

HRB 4966 – 11.06.2010

Holzenergie Treuchtlingen Verwaltungs-

GmbH FBG Franken Süd, Treuchtlingen,

Bgm.-Sommer-Straße 15, 91757 Treuchtlingen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Geschäftsanschrift: Bgm.-Sommer-Straße 15,

91757 Treuchtlingen. Gegenstand des Unternehmens:

Die Verwaltung von Grundbesitz

und die Übernahme der persönlichen Haftung

und/oder Geschäftsführung bei KG; insbesondere

der Holzenergie Treuchtlingen

GmbH & Co. KG FBG Franken Süd. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Röhnisch,

Fabian, Treuchtlingen, *01.09.1978.

HRB 4967 – 17.06.2010

More 4 Fun GmbH, Weihenzell, Kreuzweg

9, 91629 Weihenzell. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift:

Kreuzweg 9, 91629 Weihenzell. Gegenstand

des Unternehmens: Das Anbieten von Touren,

Events, Vermietung, Parcours sowie Werbung

von und mit Segways. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Lechner,

Stefan, Weihenzell, *14.07.1974; Lechner,

Martin, Weihenzell, *16.10.1980.

HRB 4968 – 18.06.2010

SZ Behälterbau und Montageservice

GmbH, Wilburgstetten, Tiefäckerstr. 13,

91634 Wilburgstetten. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Tiefäckerstr.

13, 91634 Wilburgstetten. Gegenstand

des Unternehmens: Die Fertigung von

Behältern und Montageservice, die Vermittlung

von Aufträgen und der An- und Verkauf

von Waren und Dienstleistungen, welche

dem Unternehmenszweck dienen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Schneider, Doris, Mönchsroth, *05.11.1967;

Zahn, Dietmar, Wilburgstetten, *08.03.1962.

HRB 4969 – 22.06.2010

Olejarz UG (haftungsbeschränkt), Dürrwangen,

Neuses 20/20a, 91602 Dürrwangen-Neuses.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Neuses 20/20a,

91602 Dürrwangen-Neuses. Gegenstand des

Unternehmens: Gegenstand des Unternehmens

ist die Übernahme von Hausverwaltungen,

Hausmeistertätigkeiten, An- und Vermietung

von Gebäuden und Grundstücken

sowie Cateringservice. Stammkapital: 300,00

EUR. Geschäftsführer: Olejarz, Jan, Dürrwangen,

*05.07.1950.

HRB 4970 – 22.06.2010

Mährlein Verwaltungs - GmbH, Gunzenhausen,

Leonhardsruhstr. 19, 91710 Gunzenhausen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Leonhardsruhstr.

19, 91710 Gunzenhausen. Gegenstand

des Unternehmens: Die Beteiligung an Gesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als

persönlich haftende Gesellschafterin bei der

Mährlein GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft

darf ferner alle sonstigen Geschäfte betreiben,

die der Erreichung und Förderung ihrer

Hauptzwecke dienlich sind. Die Gesellschaft

kann Zweigniederlassungen errichten, gleichartige

oder ähnliche Unternehmen erwerben,

die Vertretung von solchen übernehmen und

wieder aufgeben . Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Mährlein, Peter, Gunzenhausen,

*01.01.1949.

HRB 4971 – 22.06.2010

PPMA Verwaltungs GmbH, Lichtenau,

Unterrottmannsdorf 40, 91586 Lichtenau.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Unterrottmannsdorf 40,

91586 Lichtenau. Gegenstand des Unternehmens:

Die Verwaltung von Grundbesitz sowie

der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen,

die Übernahme der persönlichen

Haftung und der Geschäftsführung bei diesen,

insbesondere die Beteiligung als persönlich

haftende geschäftsführende Gesellschafterin

bei der Firma Gesellschaft für Projekt-

und Prozessmanagement in der Agrarwirt-

schaft mbH & Co. KG mit dem Sitz in Lichtenau.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Dr. Nörr, Bernhard, Lichtenau,

*05.05.1962.

HRB 4972 – 23.06.2010

INTENZIONE Limited (Hong Kong), Dinkelsbühl,

Nördlinger Str. 16, 91550 Dinkelsbühl.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung

nach Hong Kong Recht. Geschäftsanschrift:

Nördlinger Str. 16, 91550 Dinkelsbühl.

Zweigniederlassung der INTENZIONE LIMITED

mit dem Sitz in Hong Kong, (Hong Kong

Companies Ordinance Nr. 51588883-000-

12-09 A). Gegenstand des Unternehmens:

Gegenstand des Unternehmens ist Groß- und

Einzelhandel mit Bekleidung. Stammkapital:

10.000,00 HKD. Geschäftsführer: Stollenmeier,

Kurt, Fichtenau, *26.10.1957.

HRB 4973 – 23.06.2010

Schmidt Erhard Verwaltungs GmbH,

Treuchtlingen, Neufriedenheim 28, 91757

Treuchtlingen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Neufriedenheim

28, 91757 Treuchtlingen. Gegenstand des

Unternehmens: Die Gründung und das Verwalten

von Beteiligungen, die Übernahme

der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung

bei diesen, insbesondere die Beteiligung

als persönlich haftende geschäftsführende

Gesellschafterin bei der Firma Schmidt

Erhard GmbH & Co. KG mit dem Sitz in

Treuchtlingen. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Schmidt, Erhard, Burgoberbach,

*18.02.1967.

HRB 4974 – 24.06.2010

Sonja Gutmann UG (haftungsbeschränkt),

Weißenburg, Im Bruckacker 19,

91781 Weißenburg. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Im

Bruckacker 19, 91781 Weißenburg. Gegenstand

des Unternehmens: Die Unternehmensberatung,

ausgenommen Rechts- und

Steuerberatung. Stammkapital: 500,00 EUR.

Geschäftsführer: Gutmann, Sonja, geb.

Friedl, Weißenburg, *11.01.1974.

HRB 4975 – 25.06.2010

Yara UG (haftungsbeschränkt), Rothenburg,

Galgengasse 25, 91541 Rothenburg.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Galgengasse 25, 91541 Rothenburg.

Gegenstand des Unternehmens:

Der Betrieb eines Transportunternehmens sowie

die Durchführung von Umzügen. Stammkapital:

100,00 EUR. Geschäftsführer: Alkhalili,

Ghassan, Rothenburg, *05.10.1965.

HRB 4976 – 29.06.2010

Regenerative Energien Steglich GmbH,

Wolframs-Eschenbach, Biederbacher Straße

8, 91639 Wolframs-Eschenbach. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Biederbacher Straße 8, 91639

Wolframs-Eschenbach. Gegenstand des Unternehmens:

Der Vertrieb und die Montage

von Photovoltaikanlagen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Steglich,

Jonny, Wolframs-Eschenbach, *10.11.1975.

HRB 4977 – 29.06.2010

Druckerei Michael GmbH, Schnelldorf,

Am Hirtenfeld 2, 91625 Schnelldorf. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Am Hirtenfeld 2, 91625 Schnelldorf.

Gegenstand des Unternehmens: Die

Herstellung und der Vertrieb von Druckereierzeugnissen

aller Art sowie die Erbringung

damit in Zusammenhang stehender Dienstleistungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Michael, Reinhold, Schnelldorf,

*27.04.1960. Entstanden durch Ausgliederung

aus dem Unternehmen Druckerei

Michael e.K., mit dem Sitz in Schnelldorf

(Amtsgericht Ansbach HRA 3573).

HRB 4978 – 30.06.2010

Langenberger GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,

Leutershausen, Färbereistraße

15, 91578 Leutershausen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Färbereistraße 15, 91578 Leutershausen.

Gegenstand des Unternehmens: Die

für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften gesetzlich

und berufsrechtlich zulässigen Tätigkeiten

gemäß § 2 in Verbindung mit § 43 a

Abs. 4 WPO, insbesondere 1. Prüfungen von

Jahresabschlüssen und Konzernabschlüssen

nach HGBund IFRS von Unternehmen aller

Rechtsformen, 2. Hilfeleistung in Steuersachen

3. Gutachterliche Tätigkeit/ Sachverständigentätigkeit

4. Unternehmensberatung/

Betriebswirtschaftliche Beratung

Handels- und Bankgeschäfte sind ausge-

Der Präsident des Landgerichts Ansbach

hat mit Verfügung vom 30. Juni 2010

Hans Bauer

Rudolf-Diesel-Straße 16, 91522 Ansbach

gemäß § 108 GVG mit Wirkung vom 27.

Juli 2010 auf die Dauer von fünf Jahren

erneut zum Handelsrichter ernannt.

Der Präsident des Landgerichts Nürnberg-

Fürth hat mit Verfügung vom 14. Juni

2010

Gerlinde Wanke

Prokuristin der Nürnberger Beteiligungs-

Aktiengesellschaft

Ostendstraße 100, 90482 Nürnberg

gemäß § 108 GVG mit Wirkung vom 18.

Juni 2010 auf die Dauer von fünf Jahren

zur Handelsrichterin ernannt.

Der Präsident des Landgerichts Nürnberg-

Fürth hat mit Verfügung vom 28. Juni

2010

Sebastian Schwanhäußer

Geschäftsführer der pers. haft. Ges. der

Schwan-Stabilo Schwanhäußer GmbH &

Co. KG

Schwanweg 1, 90562 Heroldsberg

gemäß § 108 GVG mit Wirkung vom 1.

Juli 2010 auf die Dauer von fünf Jahren

erneut zum Handelsrichter ernannt.

Der Präsident des Landgerichts Nürnberg-

Fürth hat mit Verfügung vom 28. Juni

2010

Hans Jürgen Rohmer

Vorstand der Sparkasse Mittelfranken-Süd

Westring 38 c, 91154 Roth

gemäß § 108 GVG mit Wirkung vom 7.

Juli 2010 auf die Dauer von fünf Jahren

erneut zum Handelsrichter ernannt.

Korrektur zum Eintrag in der Juli-Ausgabe

der WIM, Seite 73: Die öffentliche Bestellung

und Vereidigung des Sachverständigen

Diplom-Ingenieur (FH), Architekt,

Wolfgang Hintz, Fachgebiet: Schäden an

Gebäuden, ist gemäß § 22 Abs. 1 d Sachverständigenordnung

am 27. Mai 2010

erloschen. Die Anschrift muss richtig lauten:

Ricarda-Huch-Straße 34 A, 90471

Nürnberg (nicht Erlangen).

Am 3. Juli 2010 ist die öffentliche Bestellung

und Vereidigung des Sachverständigen

Diplom-Ingenieur Eberhard Gruber

Am Schlößleinsgarten 7 e, 91522 Ansbach

Fachgebiet: Bewertung von bebauten und

schlossen. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Hierhammer, Thomas, Steuerberater,

Colmberg, *13.03.1964; Langenberger,

Stefan, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater,

Schwanstetten, *19.12.1979.

VERÄNDERUNGEN

HRA 2764 – 28.06.2010

Expert Gunzenhausen e.K., Gunzenhausen,

Nürnberger Straße 113, 91710 Gunzenhausen.

Groß- und Einzelhandel mit elektrischen

und elektronischen Haushaltsgeräten,

Unterhaltungselektronik und damit in Zusammenhang

stehenden Produktsortimenten,

insbesondere der Betrieb von Expert-Fachmärkten

sowie die Erbringung entsprechender

Serviceleistungen. Rechtsform geändert,

nun: Kommanditgesellschaft. Firma geändert,

nun: Expert Schlagenhauf Gunzenhausen

GmbH & Co. KG. Geschäftsanschrift:

Nürnberger Straße 113, 91710

Gunzenhausen. Eingetreten: Persönlich haftender

Gesellschafter: Expert Schlagenhauf

WUG GmbH, Gunzenhausen (Amtsgericht

Ansbach HRB 4943). Ausgeschieden: Inhaber:

Hederer, Peter, Aurach, *22.11.1965.

BEKANNTMACHUNGEN

Handelsrichter

Sachverständige

Der Präsident des Landgerichts Nürnberg-

Fürth hat mit Verfügung vom 28. Juni

2010

Frank Hofmann

Prokurist der Hofmann Druck Nürnberg

GmbH & Co. KG

Emmericher Straße 10, 90411 Nürnberg

gemäß § 108 GVG mit Wirkung vom 8.

Juli 2010 auf die Dauer von fünf Jahren

erneut zum Handelsrichter ernannt.

Der Präsident des Landgerichts Nürnberg-

Fürth hat mit Verfügung vom 28. Juni 2010

Stefan Hock

Prokurist der Commerzbank Aktiengesellschaft,

Spitalgasse 5, 90403 Nürnberg

gemäß § 108 GVG mit Wirkung vom 5.

Juli 2010 auf die Dauer von fünf Jahren

erneut zum Handelsrichter ernannt.

Der Präsident des Landgerichts Nürnberg-

Fürth hat mit Verfügung vom 5. Juli 2010

Christine Bruchmann

Geschäftsführerin der pers. haft. Ges. der

Moritz Fürst GmbH & Co. KG

Rathsbergstraße 26, 90411 Nürnberg

gemäß § 108 GVG mit Wirkung vom 9.

Juli 2010 auf die Dauer von fünf Jahren

zur Handelsrichterin ernannt.

Der Präsident des Landgerichts Nürnberg-

Fürth hat mit Verfügung vom 6. Juli 2010

Andreas Baumüller

Geschäftsführer der pers. haft. Ges. der

Baumüller Holding GmbH & Co. KG

Ostendstraße 80, 90482 Nürnberg

gemäß § 108 GVG mit Wirkung vom 9.

Juli 2010 auf die Dauer von fünf Jahren

zum Handelsrichter ernannt.

unbebauten Grundstücken einschl. Mieten

und Pachten

gemäß § 22 Abs. 1 d Sachverständigenordnung

erloschen.

Am 5. Juli 2010 ist die öffentliche Bestellung

und Vereidigung des Sachverständigen

Professor Dr.-Ing. Willy Schweiger

Am Brunnenhof 9, 91085 Weisendorf

Fachgebiet: Festigkeit und Schwingungen

im Maschinenbau

gemäß § 22 Abs. 1 c Sachverständigenordnung

erloschen.

Der Übergang der in dem Betrieb des Geschäfts

begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten

ist bei dem Erwerb des Geschäfts

durch den neuen Inhaber ausgeschlossen.

HRB 1189 – 02.06.2010

SCS Software+Computer-Service GmbH,

Ansbach, Brünnleinswiese 20, 91522 Ansbach.

Die Gesellschaft ist auf Grund des Verschmelzungsvertrages

vom 21.05.2010 sowie

des Beschlusses der Gesellschafterversammlung

vom selben Tag mit dem Vermögen

des Alleingesellschafters Bertl Wisniewski,

Lehrberg, *13.12.1950 verschmolzen. Das

08 | 10 63


HANDELSREGISTER

Unternehmen wird als Einzelfi rma unter der

Firma SCS Software+Computer-Service e.K.

(Amtsgericht Ansbach HRA 3571) mit dem

Sitz in Lehrberg weitergeführt.

HRB 2918 – 07.06.2010

Groninger Verwaltungs-GmbH, Schnelldorf,

Birkenbergstr. 1, 91625 Schnelldorf. Die

Gesellschafterversammlung vom 18.05.2010

hat die Änderung des § 13 (Erbfolge) des Gesellschaftsvertrages

beschlossen.

HRB 4027 – 07.06.2010

CarlosKönigDesigners GmbH Büro für

Kommunikation, Innenarchitekur und

Produkdesign, Merkendorf, Großbreitenbronn

37, 91732 Merkendorf. Firma von

Amts wegen berichtigt: Neue Firma: Carlos-

KönigDesigners GmbH Büro für Kommunikation,

Innenarchitektur und Produktdesign.

HRB 3887 – 08.06.2010

NComputing GmbH Europe, Pleinfeld, Auf

der Wied 1, 91781 Weißenburg. Die Gesellschafterversammlung

vom 21.01.2010 hat die

Änderung des § 1 (Sitz) der Satzung beschlossen.

Neuer Sitz: Weißenburg i. Bay. Geschäftsanschrift:

Auf der Wied 1, 91781

Weißenburg. Prokura erloschen: Maier, Kathrin,

geb. Beßendörfer, Pleinfeld, *09.06.1968.

HRB 4560 – 10.06.2010

Next GmbH, Treuchtlingen, c/o Paul Meulendik,

Gottfried-Keller-Str. 25, 40885 Ratingen.

Geschäftsanschrift: Ansbacherstraße 48,

91757 Treuchtlingen. Bestellt: Geschäftsführer:

Pizzini, Ermanno, Condino (TN)/Italien,

*20.02.1948. Ausgeschieden: Geschäftsführer:

Meulendik, Paul, Ratingen, *15.02.1938.

HRB 3317 – 15.06.2010

RL Vermögensverwaltungs-GmbH, Gunzenhausen,

Carlo-Loos-Str. 25 a, 91710

Gunzenhausen. Die Gesellschaft ist auf

Grund des Verschmelzungsvertrages vom

06.05.2010 sowie der Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen

vom selben Tag mit

der FRL GmbH mit dem Sitz in Gunzenhausen

(Amtsgericht Ansbach HRB 4734) verschmolzen.

HRB 4365 – 15.06.2010

Farmbau International GmbH, Insingen,

Diebacher Str. 22, 91610 Insingen. Die Gesellschafterversammlung

vom 04.06.2010

hat die Änderung des § 2 (Gegenstand des

Unternehmens) der Satzung beschlossen. Geschäftsanschrift:

Diebacher Str. 22, 91610

Insingen. Neuer Unternehmensgegenstand:

Betonschneiden, Abbau, Sortierung, Demontage

und Montage von genormten Bauteilen,

Herstellung von Betonfertigteilen, Betonbohrungen

und Eisenfl echterei, Beratung Planung-Konzeption

sowie Groß- Einzelhandelsgeschäfte

mit Produkten aus dem Tätigkeitsbereich.

HRB 4734 – 15.06.2010

FRL GmbH, Gunzenhausen, Carlo-Loos-Str.

25 a, 91710 Gunzenhausen. Die RL Vermögensverwaltungs-GmbH

mit dem Sitz in Gunzenhausen

(Amtsgericht Ansbach HRB 3317)

ist auf Grund des Verschmelzungsvertrages

vom 06.05.2010 und der Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen

vom selben Tag

mit der Gesellschaft verschmolzen.

HRB 2227 – 18.06.2010

QuickBit Computersysteme GmbH, Merkendorf,

Hauptstr. 13, 91732 Merkendorf.

Neuer Sitz: Hamburg. Geschäftsanschrift:

Kleiner Kielort, 20144 Hamburg. Sitz verlegt

nach Hamburg (nun AG Hamburg HRB

114051).

HRB 3967 – 18.06.2010

AOS Akustik Offi ce Systeme GmbH,

Schopfl och, Lenabergweg 5, 91626 Schopfloch.

Die Gesellschafterversammlung vom

08.06.2010 hat die Änderung des § 4 (Dauer

und Geschäftsjahr) beschlossen. § 14 (Übernahme

der Geschäftsanteile) wurde ersatzlos

64 08 | 10

gestrichen. Geschäftsanschrift: Lenabergweg

5, 91626 Schopfl och.

HRB 4876 – 18.06.2010

Anke Schmidt GmbH, Weißenburg, Bergerstraße

11, 91781 Weißenburg. Zweigniederlassung/en

mit abweichender Firma: Anke

Schmidt GmbH Zweigniederlassung Roth,

91154 Roth, Geschäftsanschrift: Hilpoltsteiner

Straße 52, 91154 Roth.

HRB 4485 – 21.06.2010

Offroadpark Langenaltenheim Betriebs

GmbH, Langenaltenheim, Unterer Haardt

4, 91799 Langenaltenheim. Firma von Amts

wegen berichtigt: Neue Firma: Offroadpark

Langenaltheim Betriebs GmbH. Geschäftsanschrift:

Unterer Haardt 4, 91799

Langenaltenheim.

HRB 1826 – 24.06.2010

BB Top Kunststoff GmbH, Ansbach, Galgenmühle

3, 91522 Ansbach. Die Gesellschafterversammlung

vom 04.06.2010 hat

die Änderung des § 2 (Sitz) des Gesellschaftsvertrages

beschlossen. Neuer Sitz: Weihenzell.

Geschäftsanschrift: Äußere Ansbacher

Straße 15, 91629 Weihenzell.

HRB 1988 – 24.06.2010

Friess Nespoli GmbH, Wieseth, Industriestr.

2, 91632 Wieseth. Geändert, nun: Geschäftsanschrift:

Amperestraße 2, 91550

Dinkelsbühl. Einzelprokura: Kopetz, Peter,

Schnelldorf, *19.10.1965; Reuter, Michael,

Weiltingen, *22.01.1973.

HRB 3369 – 25.06.2010

EBA AG, Ansbach, Windmühlberg 3, 91522

Ansbach. Die Hauptversammlung vom

27.05.2010 hat die Erhöhung des Grundkapitals

um 200.000,00 EUR und die Änderung

der §§ 4 (Höhe und Einteilung des Grundkapitals,

Aktienurkunden) und 18 (Rücklagen)

der Satzung beschlossen. Die Kapitalerhöhung

ist durchgeführt. Neues Grundkapital:

250.000,00 EUR.

HRB 256 – 29.06.2010

BZ - Pinselentwicklungs- und - Herstellungsgesellschaft

mbH, Ornbau, Stadtfeldstr.

24, 91737 Ornbau. Die Gesellschafterversammlung

vom 17.06.2010 hat die

Umstellung des Stammkapitals auf Euro sowie

gleichzeitig eine Erhöhung des Stammkapitals

um 1.924,12 EUR und die Änderung

der §§ 3 (Stammkapital), 5 (Geschäftsführung

und Vertretung), 7 (Gesellschafterbeschlüsse),

14 (Einziehung von Geschäftsanteilen),

15 (Erbfolge), 16 (Bewertung, Auseinandersetzung),

19 (Schlußbestimmungen) der

Satzung beschlossen. Neues Stammkapital:

28.000,00 EUR. Ausgeschieden: Geschäftsführer:

Rank, Richard, Ornbau, *08.06.1945.

Bestellt: Geschäftsführer: Rank, Jochen, Ornbau,

*20.05.1971. Einzelprokura: Ludwig,

Alexandra, geb. Rank, Ornbau, *17.05.1978.

HRB 2055 – 29.06.2010

Göttler & Wurm GmbH, Pleinfeld, St. Veit

89, 91785 Pleinfeld. Die Gesellschafterversammlung

vom 25.05.2010 hat die Umstellung

des Stammkapitals auf Euro sowie

gleichzeitig eine Erhöhung des Stammkapitals

um 435,40 EUR und die Änderung der §§

4 (Stammkapital), 6 (Gesellschafterbeschlüsse),

12 (Liquidation) der Satzung beschlossen.

Neues Stammkapital: 26.000,00 EUR.

HRB 3414 – 29.06.2010

Ceus Erste Beteiligungs-GmbH, Ansbach,

Kanalstraße 2-10, 91522 Ansbach. Geändert,

nun: Geschäftsanschrift: Promenade 18,

91522 Ansbach. Personendaten geändert,

nun: Geschäftsführer: Santin, Ute, geb. Göttler,

Ansbach, *25.09.1971.

HRB 4140 – 29.06.2010

H & D Bau- und Renovierungs GmbH,

Burgoberbach, Im Herrmannshof 1 a,

91595 Burgoberbach. Die Gesellschafterversammlung

vom 16.06.2010 hat die Änderung

des § 1 (Firma) des Gesellschaftsvertrages

beschlossen. Firma geändert, nun: Neue

Firma: Handwerk & Design Creativbau

GmbH.

HRB 4627 – 29.06.2010

evo line Informatikai Kft., Zweigniederlassung

Germany, Ansbach, Heilig-Kreuz-

Straße 2a, 91522 Ansbach. Firma geändert,

nun: Neue Firma: evoline Kft., Zweigniederlassung

Germany.

HRB 3017 – 30.06.2010

Carat Verwaltungsgesellschaft mbH,

Wassertrüdingen, An der Schloßwand 7,

91717 Wassertrüdingen. Neue Firma: CASA

CARE GMBH. Neuer Sitz: Strullendorf OT

Geisfeld. Geschäftsanschrift: Schulstr. 17,

96129 Strullendorf OT Geisfeld. Sitz verlegt

nach Strullendorf OT Geisfeld (nun AG

Bamberg HRB 6720).

HRB 4906 – 30.06.2010

Werner Zeiler GmbH, Petersaurach, Waldstr.

4, 91580 Petersaurach. Die Gesellschafterversammlung

vom 21.06.2010 hat die

Änderung des § 2 (Gegenstand des Unternehmens)

des Gesellschaftsvertrages beschlossen.

Neuer Unternehmensgegenstand:

Der Einbau von genormten Fertigteilen.

LIQUIDATIONEN

HRB 3400 – 04.06.2010

PLASTOLEN GMBH KUNSTSTOFFFOR-

MEN, Dinkelsbühl, Karlsbader Str. 12,

91550 Dinkelsbühl. Über das Vermögen der

Gesellschaft ist durch Beschluss des Amtsgerichts

Ansbach vom 01.06.2010 das Insolvenzverfahren

eröffnet worden. Die Gesellschaft

ist dadurch aufgelöst.

HRB 4650 – 04.06.2010

Mercito Logistik UG (haftungsbeschränkt),

Meinheim, Wolfsbronn 20,

91802 Meinheim. Über das Vermögen der

Gesellschaft ist durch Beschluss des Amtsgerichts

Ansbach vom 01.06.2010 das Insolvenzverfahren

eröffnet worden. Die Gesellschaft

ist dadurch aufgelöst.

HRB 4251 – 09.06.2010

Biedermann Bilderleisten GmbH, Rothenburg

ob der Tauber, Industriestraße 7,

91541 Rothenburg ob der Tauber. Über das

Vermögen der Gesellschaft ist durch Beschluss

des Amtsgerichts Ansbach vom

07.06.2010 das Insolvenzverfahren eröffnet

worden. Die Gesellschaft ist dadurch aufgelöst.

HRB 1257 – 18.06.2010

Stuck Kilian GmbH, Lichtenau, A.-Dürer

Straße 24, 91586 Lichtenau. Geändert, nun:

Liquidator: Kilian, Manfred, Lichtenau,

*06.11.1951. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 767 – 21.06.2010

Control Treuhand- und Steuerberatungsgesellschaft

mbH, Ansbach, Schillerstraße

16, 91522 Ansbach. Über das Vermögen der

Gesellschaft ist durch Beschluss des Amtsgerichts

Ansbach vom 17.06.2010 das Insolvenzverfahren

eröffnet worden. Die Gesellschaft

ist dadurch aufgelöst.

HRB 320 – 28.06.2010

Schlee Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Ansbach, Benkendorffstraße 15,

91522 Ansbach. Geändert, nun: Liquidator:

Tress, Richard, Ansbach, *03.07.1946. Prokura

erloschen: Tress, Barbara, geb. Habelt,

Ansbach, *18.08.1948. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

LÖSCHUNGEN

HRA 2999 – 07.06.2010

Silvia Hoffmann e.K., Oberdachstetten,

An der Hochstraße 1, 91617 Oberdachstetten.

Die Firma ist erloschen.

HRA 1799 – 10.06.2010

Alexander Dieter Goltzsche Kunststoff-

Spritzguss, Petersaurach, Flurstraße 15,

91580 Petersaurach. Die Firma ist erloschen.

HRA 2069 – 17.06.2010

Leder Leyrer - Ernst Leyrer, Rothenburg

ob der Tauber, Untere Schmiedgasse 21,

91541 Rothenburg ob der Tauber. Die Firma

ist erloschen.

HRA 3376 – 17.06.2010

Bergmann - Idee & Vision e. K., Ansbach,

Obere Mühlleite 9, 91522 Ansbach. Die Firma

ist erloschen.

HRA 3571 – 21.06.2010

SCS Software+Computer-Service e.K.,

Lehrberg, Gräfenbuch 53, 91611 Lehrberg.

Die Firma ist erloschen.

HRA 3573 – 29.06.2010

Druckerei Michael e. K., Inhaber Reinhold

Michael, Schnelldorf, Am Hirtenfeld 2,

91625 Schnelldorf. Das von dem Einzelkaufmann/der

Einzelkauffrau Michael, Reinhold,

Schnelldorf, *27.04.1960 unter der Firma

Druckerei Michael e. K., Inhaber Reinhold Mi-

chael mit dem Sitz in Schnelldorf betriebene

Unternehmen ist aus dem Vermögen gemäß

Ausgliederungserklärung und Ausgliederungsplan

je vom 17.06.2010 auf die neu

gegründete Druckerei Michael GmbH mit

dem Sitz in Ansbach (Amtsgericht Ansbach

HRB 4977 ) ausgegliedert. Die Firma ist erloschen.

HRB 1580 – 07.06.2010

„Weißes Roß“ Gaststättenbetrieb GmbH,

Markt Berolzheim, Moosgasse 16, 91801

Markt Berolzheim. Die Liquidation ist beendet.

Die Gesellschaft ist erloschen.

HRB 2277 – 21.06.2010

IVG Immobilienvermittlungsgesellschaft

Gunzenhausen mbH, Gunzenhausen,

Weißenburger Str. 62, 91710 Gunzenhausen.

Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft

ist erloschen.

HRB 3167 – 21.06.2010

BEV Bauland Erschließungs- und Vertriebs

GmbH, Ansbach, Sonnenfeld 76,

91522 Ansbach. Die Liquidation ist beendet.

Die Gesellschaft ist erloschen.

HRB 1037 – 22.06.2010

Jörke Fliesen GmbH, Rothenburg ob der

Tauber, Adam-Hörber-Str. 29, 91541 Rothenburg

ob der Tauber. Die Liquidation ist

beendet. Die Gesellschaft ist erloschen.

HRB 4132 – 24.06.2010

Bach & Bardens Fahrzeugtechnik GmbH,

Feuchtwangen, Sommerauer Str. 21, 91555

Feuchtwangen. Die Liquidation ist beendet.

Die Gesellschaft ist erloschen.

Löschungen von Amts wegen

HRB 1556 – 23.06.2010

HEIBAU - TECTA HAUS - Bauträger GmbH,

Heilsbronn, Fürther Str. 22 a, 91560 Heilsbronn.

Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß § 394 FamFG gelöscht.

Von Amts wegen eingetragen.

Löschungen von Amts wegen

HRA 1666 – 07.06.2010

Ing. Herbert Göttler, Weißenburg i. Bay.,

Schlachthofstr. 2-4, 91781 Weißenburg i.

Bay.. Die Firma ist erloschen. Von Amts wegen

eingetragen aufgrund § 31 Abs. 2 HGB.

AMTSGERICHT

FÜRTH

(umfasst die Bezirke der IHK-Gremien Bad

Windsheim, Erlangen, Fürth, Herzogenaurach,

Neustadt a. d. Aisch)

NEUEINTRAGUNGEN

HRA 9484 – 04.06.2010

Sachverständigenbüro Baumgartner

GmbH & Co. KG, Cadolzburg OT Greimersdorf,

Greimersdorfer Dorfstraße 19,

90556 Cadolzburg-Greimersdorf. Die Erbringung

von Sachverständigenleistungen für

Landwirtschaft und erneuerbare Energien,

Projektierungen und Tätigkeiten im Bereich

der Beratung und Auditierung. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Greimersdorfer

Dorfstraße 19, 90556 Cadolzburg-

Greimersdorf. Persönlich haftender Gesellschafter:

Baumgartner Verwaltungs-GmbH,

Cadolzburg OT Greimersdorf (Amtsgericht

Fürth HRB 12395).

HRA 9485 – 04.06.2010

Östreicher Werbung und Bürobedarf e.

K., Roßtal, Stöckacher Str. 33, 90574 Roßtal.

Gegenstand des Unternehmens ist die Konzeption

von Werbemaßnahmen und der Verkauf

von Büroartikeln. Einzelkaufmann / Einzelkauffrau.

Geschäftsanschrift: Stöckacher

Str. 33, 90574 Roßtal. Inhaber: Östreicher,

Berthold, Roßtal, *30.03.1948.

HRA 9486 – 07.06.2010

FrankenPower UG (haftungsbeschränkt)

& Co. KG, Herzogenaurach, Hauptstr. 45,

91074 Herzogenaurach. Gegenstand des Unternehmens

ist der Betrieb des Business-Netzwerkes

FrankenPower mit Networking,

Events, Public Relations, Marketing, Internet

und Unternehmensberatung. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Hauptstr. 45,

91074 Herzogenaurach. Persönlich haftender

Gesellschafter: FrankenPower Verwaltungs


Juni 09

Basisjahr 2005 = 100

UG (haftungsbeschränkt), Herzogenaurach

(AG Fürth HRB 12473).

HRA 9487 – 08.06.2010

S&P Development Objekt 16 GmbH & Co.

KG, Erlangen, Sebastianstraße 31, 91058

Erlangen. Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Sebastianstraße 31, 91058 Erlangen.

Persönlich haftender Gesellschafter: S&P

RD Verwaltungs GmbH, Erlangen (Amtsgericht

Fürth HRB 11529).

HRA 9488 – 10.06.2010

B416 Unternehmensberatung GmbH &

Co. KG, Cadolzburg, Gewerbestraße 11,

90556 Cadolzburg. Die Erbringung von Beratungsdienstleistungen(Unternehmensberatung)

einschließlich aller damit zusammenhängenden

Geschäfte, ausgenommen der

Rechts- und Steuerberatung. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Gewerbestraße

11, 90556 Cadolzburg. Persönlich haftender

Gesellschafter: B416 Beteiligungsgesellschaft

mbH, Cadolzburg (Amtsgericht Fürth

HRB 12465).

HRA 9489 – 10.06.2010

Aveo-Group Transporte e.K., Fürth, Kronstädter

Straße 13, 90765 Fürth. Gegenstand

des Geschäfts sind Speditions- und Logistikdienstleistungen

für den innerstaatlichen und

grenzüberschreitenden Güterkraftverkehr.

Einzelkaufmann / Einzelkauffrau. Geschäftsanschrift:

Kronstädter Straße 13, 90765

Fürth. Inhaber: Gauster, Stefanie, Fürth,

*12.04.1967.

HRA 9490 – 10.06.2010

Heinisch & Fleischmann GmbH & Co. KG,

Neustadt a. d. Aisch, Unternesselbach 88,

91413 Neustadt a. d. Aisch. Gegenstand des

Unternehmens ist die Erbringung von IT- und

Telekommunikations-Dienstleistungen, der

Handel mit EDV Hard- und Software sowie

der Handel mit Büro- und Verbrauchsmateri-

Verbraucherpreisindex p für Deutschland Juni 2010

al. Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Unternesselbach 88, 91413 Neustadt

a. d. Aisch. Persönlich haftender Gesellschafter:

Heinisch & Fleischmann Verwaltungs

GmbH, Neustadt a. d. Aisch (AG Fürth HRB

12478).

HRA 9491 – 11.06.2010

Consiris e. K., Cadolzburg, Kupfersgarten

57, 90556 Cadolzburg. Die Versicherungs-

und Kundenvermittlung sowie Kundenwerbung

und die Finanz-, Marketing- und Unternehmensberatung.

Einzelkaufmann / Einzelkauffrau.

Geschäftsanschrift: Kupfersgarten

57, 90556 Cadolzburg. Inhaber: Utzmann,

Dirk, Cadolzburg, *10.07.1965.

HRA 9492 – 14.06.2010

CC Automobil oHG, Fürth, Georg-Benda-

Straße 8, 90763 Fürth. Der Handel mit neuen

und gebrauchten Kraftfahrzeugen aller Art

sowie aller damit zusammenhängender Geschäfte.

Offene Handelsgesellschaft Beginn:

02.04.2002. Geschäftsanschrift: Georg-Benda-Straße

8, 90763 Fürth. Persönlich haftender

Gesellschafter: Basoglu, Mehmet, Nürnberg,

*02.04.1969; Cardak, Atilla, Schwabach,

*28.05.1974; Cardak, Aykut, Nürnberg,

*01.04.1978; Yaman, Önder, Nürnberg,

*03.01.1962. Der Sitz ist von Nürnberg

(Amtsgericht Nürnberg HRA 12697) nach

Fürth verlegt.

HRA 9493 – 14.06.2010

PuzzWorks OHG, Fürth, Zeppelinstr. 10,

90763 Fürth. Offene Handelsgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Zeppelinstr. 10, 90763

Fürth. Persönlich haftender Gesellschafter:

Bertrang, Simon, geb. Dassow, Hamburg,

*03.08.1981; Freund, Georg, Fürth,

*04.09.1980. Der Sitz ist von Flieden (Amtsgericht

Fulda HRA 5001) nach Fürth verlegt.

HRA 9494 – 14.06.2010

Spardorf West Grundstücks-Verwaltungs

Anteil am

Gesamtindex

Juni 2010 Mai 2010

GmbH & Co. KG, Spardorf, Marloffsteiner

Str. 1, 91080 Spardorf. Gegenstand des Unternehmens

ist die Verwaltung und Verwertung

von Immobilien. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Marloffsteiner Str.

1, 91080 Spardorf. Persönlich haftender Gesellschafter:

Schönblick Verwaltungs GmbH,

Spardorf (AG Fürth HRB 10763).

HRA 9495 – 14.06.2010

Alte Poststation Goldener Hirsch e.K.,

Emskirchen, Marktplatz 6, 91448 Emskirchen.

Gegenstand ist der Betrieb einer Gaststätte

und Pension. Einzelkaufmann / Einzelkauffrau.

Geschäftsanschrift: Marktplatz 6,

91448 Emskirchen. Inhaber: Lyß, Dietmar,

Emskirchen, *05.08.1955.

HRA 9496 – 14.06.2010

Moses Mendelssohn Objekt Mainz GmbH

& Co. KG, Erlangen, Sebastianstraße 31,

91058 Erlangen. Der Erwerb, die Errichtung,

der Betrieb, die Verwaltung und Vermietung

sowie die Verwertung von wohnwirtschaftlichen

und gewerblichen Immobilien, Grundstücken

und grundstücksgleichen Rechten.

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Sebastianstraße 31, 91058 Erlangen. Persön-

ANTRIEBSTECHNIK

HANDELSREGISTER

108

107

106

105

104

Juni 10 103

Vgl. zu

Juni 2009

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke 10,4 % 112,7 112,5 + 0,9 %

Alkoholische Getränke, Tabakwaren 3,9 % 112,9 112,8 + 0,4 %

Bekleidung und Schuhe 4,9 % 103,1 104,3 + 1,2 %

Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe 30,8 % 110,1 110,0 + 0,9 %

Einrichtungsgegenstände, deren Instandhaltung und Anderes für den Haushalt 5,6 % 104,7 104,7 + 0,2 %

Gesundheitspfl ege 4,0 % 104,5 104,4 + 0,3 %

Verkehr 13,2 % 112,5 112,5 + 2,8 %

Nachrichtenübermittlung 3,1 % 88,0 88,3 – 2,0 %

Freizeit, Unterhaltung und Kultur 11,6 % 100,0 99,9 ± 0,0 %

Bildungswesen 0,7 % 131,1 131,1 – 1,4 %

Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen 4,4 % 109,8 109,0 + 1,1 %

Andere Waren und Dienstleistungen 7,4 % 108,3 108,2 + 0,9 %

Verbraucherpreisindex (Gesamtlebenshaltung) 100 % 108,1 108,0 + 0,9 %

Alle Werte Bundesrepublik Deutschland. Weitere Informationen: IHK, Dr. Udo Raab, Tel. 0911/1335-376, raab@nuernberg.ihk.de. Das Statistische Bundesamt bietet im Internet

unter www.destatis.de ein Programm zur Berechnung von Schwellenwerten für Wertsicherungsklauseln. Ferner fi nden Sie dort einen Leitfaden zur Berechnung der Schwellenwerte.

lich haftender Gesellschafter: Moses Mendelssohn

Vermögensverwaltungs GmbH &

Co. KG, Erlangen (Amtsgericht Fürth HRA

8112).

HRA 9497 – 22.06.2010

MM International EWIV, Fürth, Kopernikusstraße

23, 90766 Fürth. Europäische wirtschaftliche

Interessenvereinigung. Geschäftsanschrift:

Kopernikusstraße 23, 90766 Fürth.

Gegenstand des Unternehmens: 1. Gegenstand

des Unternehmens ist die Zusammenarbeit

der Mitglieder in allen Fragen der

grenzüberschreitenden Kooperation zum

Austausch von Dienstleistungen und Waren

im Europäischen Binnenmarkt. 2. Insbesondere

ist dies die europaweite Kooperation im

internationalen Messebau. 3. Ebenso der

Handel und der Austausch von Erfahrungen

innerhalb, aber auch außerhalb der europäischen

Union. 4. Sie darf ein Netzwerk zum

Vertrieb aller Waren und Dienstleistungen

aufbauen, die der Refi nanzierung ihrer administrativen

Kosten unmittelbar oder mittelbar

dienlich sind. 5. Die EWIV arbeitet nicht mit

wirtschaftlichem Gewinn. Die Vereinigung

hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Geschäftsführer:

Mirkovic, Miodrag, Fürth,

08 | 10 65


BRANCHEN-MARKT A–Z

HANDELSREGISTER

*18.05.1962. Mitglied: S.F. Transporte

GmbH, Fürth (Amtsgericht Fürth HRB 5983).

Mitglied: EUROPEAN BOOKKEEPING AND

ACCOUNTING LIMITED, GB-London (Companies

House of Cardiff Company No.

6690525).

HRA 9498 – 23.06.2010

map media asset pool UG (haftungsbeschränkt)

& Co KG, Langenzenn, Gewerbestr.

5, 90579 Langenzenn. Gegenstand des

Unternehmens ist die Erstellung von Medialeistungen,

der Betrieb einer Werbeagentur

sowie die Vermittlung von Aufträgen und die

Erbringung von Beratungen im Bereich der

Druckindustrie sowie Sales und Marketing.

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Gewerbestr. 5, 90579 Langenzenn. Persönlich

haftender Gesellschafter: map media asset

pool Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),

Langenzenn (AG Fürth HRB

12498).

HRA 9499 – 25.06.2010

IBB Immobilien und Beteiligungs-GmbH

& Co. KG, Fürth, Balbiererstr. 30, 90763

Fürth. Der Erwerb und die Bebauung von

Grundstücken und Gebäuden, die Vermietung

und Verpachtung von eigenem Grundbesitz

oder grundstücksgleichen Rechten

(wie Erbbaurechten) und eigenen sonstigen

Vermögensgegenständen sowie außerdem

die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang

mit Unternehmensführung

und Unternehmensorganisation, ausgenommen

Steuerberatung und Tätigkeiten, die

nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz erlaubnispfl

ichtig sind. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Balbiererstr. 30, 90763

Fürth. Persönlich haftender Gesellschafter:

IBB GmbH, Fürth (Amtsgericht Fürth HRB

12492).

HRA 9500 – 25.06.2010

Flister Group GmbH & Co. KG, Aurachtal,

Dorfäcker 4, 91086 Aurachtal. Gegenstand

des Unternehmens ist der Großhandel mit

elektrotechnischen Produkten, Sprunganlagen,

Hochleistungswassersprungbrettern

und sonstigen artverwandten Produkten.

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Dorfäcker 4, 91086 Aurachtal. Persönlich

haftender Gesellschafter: Flister Group Beteiligungs-GmbH,

Aurachtal (Amtsgericht Fürth

HRB 12489).

HRB 12471 – 01.06.2010

Made In Point GmbH, Erlangen, Konrad-

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Zuse-Straße 19, 91052 Erlangen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Konrad-Zuse-Straße 19, 91052 Erlangen.

Gegenstand des Unternehmens: Die Erstellung

von Software, der Vertrieb von IT-

Produkten insbesondere Soft- und Hardware

sowie die Erbringung von Dienstleistungen

im IT-Bereich. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Czarzbon, Marek, Erlangen,

*30.08.1973.

HRB 12472 – 04.06.2010

Design-One UG (haftungsbeschränkt),

Fürth, Brückenstr. 22, 90768 Fürth. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Brückenstr. 22, 90768 Fürth. Gegenstand

des Unternehmens: Der Im- und

Export sowie der Vertrieb und die Herstellung

von Möbeln, insbesondere Büromöbel von

Schweizer Herstellern. Stammkapital: 500,00

EUR. Geschäftsführer: Spiller, Lars, Hersbruck,

*14.10.1968.

HRB 12473 – 04.06.2010

FrankenPower Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),

Herzogenaurach,

Hauptstr. 45, 91074 Herzogenaurach. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Hauptstr. 45, 91074 Herzogenaurach.

Gegenstand des Unternehmens: Die

Beteiligung an Handelsgesellschaften sowie

die Übernahme der persönlichen Haftung

und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere bei der FrankenPower

UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG. Stammkapital:

600,00 EUR. Geschäftsführer: Müller,

Norbert, Heroldsbach, *04.03.1961.

HRB 12474 – 04.06.2010

DHG UG (haftungsbeschränkt), Fürth,

Robert-Koch-Straße 44, 90766 Fürth. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Robert-Koch-Straße 44, 90766

Fürth. Gegenstand des Unternehmens: Der

Betrieb eines Friseurgeschäfts und handwerkliche

Dienstleistungen aller Art. Stammkapital:

20,00 EUR. Geschäftsführer: Steuerl,

Margarete, Fürth, *19.09.1923.

HRB 12475 – 08.06.2010

Restaurant Pinocchio UG (haftungsbeschränkt),

Obermichelbach, Veitsbronner

Str. 2 a, 90587 Obermichelbach. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Veitsbronner Str. 2 a, 90587 Obermichelbach.

Gegenstand des Unternehmens:

Der Betrieb einer Gastronomie (Restaurant,

Pizzeria, Cafeteria und Eisdiele). Stammkapital:

500,00 EUR. Geschäftsführer: Ritter, Joachim,

Herzogenaurach, *15.07.1938.

HRB 12476 – 08.06.2010

S. Wyremba Optik GmbH, Neustadt a.d.

Aisch, Bamberger Straße 27, 91413 Neustadt

a.d. Aisch. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Bamberger

Straße 27, 91413 Neustadt a.d. Aisch. Gegenstand

des Unternehmens: Der Betrieb eines

Augenoptikfachgeschäfts, sowie die Planung

und Durchführung des Projektes „VI-

SUS“ - ein markantes Gebäude - , das unter

einem Dach sämtliche Designer- und sonstigen

Brillen beeinhaltet samt Event-Location.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Hess, Bernhard, Veitsbronn, *08.09.1957;

Wyremba, Steffen Rainer, Neustadt a.d.

Aisch, *12.07.1971.

HRB 12477 – 08.06.2010

Zuhören - Agentur für Kommunikation

GmbH, Erlangen, Hauptstraße 64, 91054

Erlangen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Geschäftsanschrift: Hauptstraße 64,

91054 Erlangen. Gegenstand des Unternehmens:

Die Erbringung von Beratungs-, Gestaltungs-

und Produktionsdienstleistungen

im Bereich der Kommunikation, Werbung

und Anzeigenvermittlung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Riemann,

Marciel, Buckenhof, *27.07.1960.

HRB 12478 – 09.06.2010

Heinisch & Fleischmann Verwaltungs

GmbH, Neustadt a. d. Aisch, Unternesselbach

88, 91413 Neustadt a. d. Aisch. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Unternesselbach 88, 91413 Neustadt

a. d. Aisch. Gegenstand des Unternehmens:

Der Erwerb und die Verwaltung von

Beteiligungen sowie die Übernahme der Geschäftsführung

und der persönlichen Haftung

bei Handelsgesellschaften, insbesondere

die Beteiligung als persönlich haftende

geschäftsführende Gesellschafterin an der

Firma Heinisch & Fleischmann GmbH & Co.

KG mit dem Sitz in Neustadt a. d. Aisch, wel-

che die Erbringung von IT- und Telekommunikations-Dienstleistungen,

den Handel mit

EDV Hard- und Software sowie den Handel

mit Büro- und Verbrauchsmaterialien zum

Gegenstand hat. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Fleischmann, Andreas,

Neustadt a. d. Aisch, *24.10.1979; Heinisch,

Steffen, Weisendorf, *21.04.1976.

HRB 12479 – 09.06.2010

HOUSE OF SPORTS Beteiligungs UG (haftungsbeschränkt),

Eckental, Orchideenstraße

18, 90542 Eckental. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Orchideenstraße 18, 90542 Eckental. Gegenstand

des Unternehmens: Die Beteiligung an

Unternehmen in der Sport- und Fitnessbranche,

oder die Übernahme solcher Unternehmen.

Stammkapital: 1.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Giegold, Markus, Igensdorf,

*13.10.1967.

HRB 12480 – 09.06.2010

bbco MesseManufaktur GmbH, Fürth,

Hirschenstr. 65, 90762 Fürth. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Hirschenstr. 65, 90762 Fürth. Gegenstand

des Unternehmens: Herstellung, Handel und

Vermietung von Messe-, Ausstellungsständen

und Ausstellungsräumen; Erbringung von

Design-, Entwurfs-, Planungs- und Projektmanagement-Leistungen

für dreidimensionale

Marken-Präsentationen, Ausstellungen

und Einrichtungen; Erbringung von Grafi k-

Design-Leistungen sowie Herstellung und

Handel der dafür benötigten Medien; Handel

und Vermietung von Mobiliar, Displays, Stellwänden

sowie technischem Medien- und

Beleuchtungsequipment. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Borngräber,

Lars, Schwaig, *27.04.1969.

HRB 12481 – 11.06.2010

Epro Exklusiv-Protect GmbH, Bad Windsheim,

Erkenbrechtallee 33, 91438 Bad

Windsheim. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Die Gesellschafterversammlung

vom 09.12.2009 hat die Änderung des § 1

(Sitz, bisher Braunschweig, Amtsgericht

Braunschweig HRB 202002, bis 22.07.2009

Berlin, Amtsgericht Charlottenburg HRB

39937 B) der Satzung beschlossen. Geschäftsanschrift:

Erkenbrechtallee 33, 91438

Bad Windsheim. Zweigniederlassung/en unter

gleicher Firma: 14129 Berlin, Geschäftsanschrift:

Bergengruenstraße 26a, 14129

Berlin. Gegenstand des Unternehmens: Der

gesicherte Transport von Geld und Wertgegenständen

(Werttransporte); der Handel mit

Spezialfahrzeugen, Werttransportern und

Sonderschutzfahrzeugen sowie deren Vermietung;

der Vertrieb und die Herstellung

von gehobenen Produkten, insbesondere von

Sicherheitstechnik, technischen Apparaten

und Schutzbekleidung sowie die Vermittlung

von solchen Produkten; der Sortimentsgroßhandel

oder Groß- und Einzelhandel; die Beteiligung

an gewerblichen Unternehmen und

die Mitwirkung an der Geschäftsführung dieser

Unternehmen. Stammkapital: 50.000,00

DEM. Geschäftsführer: Böttger, Alexander,

Berlin, *25.03.1970.

HRB 12482 – 11.06.2010

R&N Leasing UG (haftungsbeschränkt),

Fürth, Badstr. 13 - 15, 90762 Fürth. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Badstr. 13 - 15, 90762 Fürth. Gegenstand

des Unternehmens: Das Durchführen

von Leasinggeschäften über bewegliche

und unbewegliche Wirtschaftsgüter aller Art,

insbesondere von Mobilien, Verwaltung von

Leasingverträgen für Dritte, Forderungsan-

und -verkauf (Factoring) und Forderungsverwaltung

von bzw. für Drittunternehmen sowie

Vornahme aller sonstigen hiermit zusammenhängenden

Geschäfte und Finanzierungen,

soweit es sich nicht um genehmigungspfl

ichtige Bank- oder sonstige Finanzdienstleistungsgeschäfte

im Sinne des

Kreditwesengesetzes handelt und die Vermietung

von Kraftfahrzeugen aller Art.

Stammkapital: 200,00 EUR. Geschäftsführer:

Hochleitner, Andreas, Nürnberg,

*27.08.1975.

HRB 12483 – 14.06.2010

Spena GmbH, Hemhofen, Georg-Eger-Straße

5, 91334 Hemhofen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Georg-Eger-Straße

5, 91334 Hemhofen. Gegenstand

des Unternehmens: Dienstleistungen

aller Art im Bereich Naturschutz, Garten- und

Landschaftsbau einschließlich Baunebengewerke,

Handel und Vermittlung von bebauten

und unbebauten Grundstücken, Trans-

porte, Betrieb von Sand- und Kiesgruben,

Energieerzeugung und Energiehandel, Handel

im Bereich Bau-, Energie- und Fahrzeugwesen,

Schaffung eines Flächenpools, insbesondere

für Ausgleichsfl ächen, Schaffung

und Erstellung von Natur- und Ausgleichsfl ächen,

Beratung und Marketing im Bereich

Umwelt- und Naturschutz, Betrieb einer

Waschstraße oder SB-Waschanlage, Vermietung

und Verpachtung von Grundbesitz jeder

Art. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Schüttinger, Christine, geb.

Reichel, Forchheim, *26.03.1971.

HRB 12484 – 15.06.2010

R&N Bicycle UG (haftungsbeschränkt),

Fürth, Badstr. 13 - 15, 90762 Fürth. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Badstr. 13 - 15, 90762 Fürth. Gegenstand

des Unternehmens: Der Handel mit

Fahrrädern, Fahrradteilen und Zubehör sowie

Sportartikeln. Stammkapital: 200,00 EUR.

Geschäftsführer: Trajanoski, Dzulijano, Nürnberg,

*11.09.1976.

HRB 12485 – 17.06.2010

FEHRA Personal GmbH, Bad Windsheim,

Uffenheimer Str. 3, 91438 Bad Windsheim.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Uffenheimer Str. 3, 91438

Bad Windsheim. Gegenstand des Unternehmens:

Die Arbeitnehmerüberlassung im Sinne

des AÜG, die Personalvermittlung sowie

die Erbringung von Personal- und sonstigen

Dienstleistungen im Auftrag öffentlicher und

privater Auftraggeber. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Bestellt: Geschäftsführer: Raber,

Rainer, Obernzenn, *05.02.1967.

HRB 12486 – 17.06.2010

R&N Motors UG (haftungsbeschränkt),

Fürth, Badstr. 13 - 15, 90762 Fürth. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Badstr. 13 - 15, 90762 Fürth. Gegenstand

des Unternehmens: Der Export,

Import und der Handel mit Neu- und Gebrauchtkraftfahrzeugen

aller Art, insbesondere

mit PKW und Motorrädern, sowie der

Export, Import und der Handel mit Teilen und

Zubehör als auch die Vermietung und Vermittlung

von Kraftfahrzeugen aller Art und

die Vermittlung von Tuning-, Reparatur- und

Unfallinstandsetzungsmaßnahmen. Stammkapital:

200,00 EUR. Bestellt: Geschäftsführer:

Hochleitner, Andreas, Nürnberg,

*27.08.1975.

HRB 12487 – 17.06.2010

Michael Notzon Holding GmbH, Großhabersdorf,

Weinbergstr. 11, 90613 Großhabersdorf.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Geschäftsanschrift: Weinbergstr. 11,

90613 Großhabersdorf. Gegenstand des Unternehmens:

Die Übernahme von Beteiligungen

an Kapital- und Personengesellschaften,

auch als persönlich haftende Gesellschafterin,

im In- und Ausland einschließlich der

Übernahme der Geschäftsführung sowie die

Verwaltung des eigenen Vermögens. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Bestellt: Geschäftsführer:

Notzon, Michael, Großhabersdorf,

*08.03.1958.

HRB 12488 – 17.06.2010

smartCable GmbH, Erlangen, Elritzenweg

3, 91056 Erlangen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Elritzenweg

3, 91056 Erlangen. Gegenstand des

Unternehmens: Der Vertrieb von Software,

insbesondere CAD System MicroStation, Anwendungen

für Verkabelung MS_Cable und

V5Harness2DSuite, der Service, wie die

Durchführung von Schulungen, Hot-Line und

Installation. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Dr.-Ing. Weber, Helga, Erlangen,

*14.06.1940.

HRB 12489 – 17.06.2010

Flister Group Beteiligungs-GmbH, Aurachtal,

Dorfäcker 4, 91086 Aurachtal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Dorfäcker 4, 91086 Aurachtal.

Gegenstand des Unternehmens: Die Beteiligung

an anderen Unternehmen, insbesondere

Kommanditgesellschaften, sowie

deren Geschäftsführung und Vertretung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Flister, Hans-Jürgen, Kaufmann, Herzogenaurach,

*26.02.1957.

HRB 12490 – 17.06.2010

team apis GmbH, Fürth, Kaiserstr. 30,

90763 Fürth. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Die Gesellschafterversammlung

vom 30.04.2010 hat die Änderung des § 1

(Firma, bisher ‚team apis ug (haftungsbe


schränkt)‘, und Sitz, bisher Neunkirchen am

Brand, Amtsgericht Bamberg HRB 6390) der

Satzung beschlossen. Die Gesellschafterversammlung

vom 30.04.2010 hat des weiteren

die Erhöhung des Stammkapitals um

19.500,00 EUR und die Änderung der §§ 4

(Stammkapital) und 6 (Gesellschafterbeschlüsse)

der Satzung beschlossen. Geschäftsanschrift:

Kaiserstr. 30, 90763 Fürth.

Gegenstand des Unternehmens: Die Erbringung

von Beratungs- und Dienstleistungen

im Bereich Existenzgründung, Rechnungswesen

und Finanzbuchhaltung sowie in den

Segmenten Marketing, Beschaffungslogistik

und Unternehmenstransaktionen. Stammkapital:

25.500,00 EUR. Bestellt: Geschäftsführer:

Liegau, Ulrike, Fürth, *12.04.1972. Ausgeschieden:

Geschäftsführer: Käsmann, Michaela,

Nürnberg, *29.05.1963.

HRB 12491 – 17.06.2010

Phönix Dienstleistungen UG (haftungsbeschränkt),

Oberasbach, Rothenburger

Str. 48, 90522 Oberasbach. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Rothenburger Str. 48, 90522 Oberasbach.

Gegenstand des Unternehmens: Die Ausführung

folgender Tätigkeiten: Hausmeisterdienste,

Winterdienste, Kfz.- und Gebäudereinigung,

An- und Verkauf von Kraftfahrzeugen

aller Art. Stammkapital: 2.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Englberger, Karlheinz, Zirndorf,

*18.06.1963.

HRB 12492 – 17.06.2010

IBB GmbH, Fürth, Balbiererstr. 30, 90763

Fürth. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Geschäftsanschrift: Balbiererstr. 30, 90763

Fürth. Gegenstand des Unternehmens: Der

Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen

an Handelsgesellschaften, sowie die

Übernahme der Stellung als persönlich haftender

Gesellschafter solcher Gesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als persönlich

haftende geschäftsführende Gesellschafterin

an der Kommanditgesellschaft in Firma IBB

Immobilien und Beteiligungs-GmbH & Co.

KG mit dem Sitz in Fürth. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Dr. Badock,

Christoph, Fürth, *25.08.1968.

HRB 12493 – 18.06.2010

PENCO Europe Limited Zweigniederlassung

Deutschland, Fürth, Salzstr. 15 - 17,

90763 Fürth. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung (Private Limited Company) nach

englischem Recht. Geschäftsanschrift: Salzstr.

15 - 17, 90763 Fürth. Zweigniederlassung

der PENCO Europe Limited mit dem Sitz in

Birmingham, GB (Companies House of Cardiff

Company No. 06908389). Gegenstand des

Unternehmens: Der Großhandel von Nahrungsergänzungsmitteln

und Sportartikeln

sowie Trainingsbetreuung, Marketing und

Versandservice. Stammkapital: 100,00 GBP.

Geschäftsführender Direktor: Beranek, Kamil,

Fürth, *21.08.1979; BEXAMED healthcare

Limited, Birmingham (Companies House of

Cardiff Company No. 06908437). Ständiger

Vertreter: Ippach, Anja, Fürth, *06.01.1985.

HRB 12494 – 18.06.2010

PC@more UG (haftungsbeschränkt),

Fürth, Theresienstr. 33, 90762 Fürth. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Theresienstr. 33, 90762 Fürth. Gegenstand

des Unternehmens: Dienstleistung

im EDV-Bereich, Administration und Netzwerkbetreuung,

Softwareprogrammierung,

Einzelhandel mit Hard- und Software, Webseiten-Erstellung,

Webhosting, EDV-Beratung,

-Konzeption und -Schulungen, Auf-

und Umrüstung von Computersystemen, ferner

alle mit den vorgenannten Tätigkeiten im

Zusammenhang stehenden Nebengeschäfte.

Stammkapital: 50,00 EUR. Geschäftsführer:

Ebner, Marion, Fürth, *10.08.1961.

HRB 12495 – 18.06.2010

Rauer GmbH, Hemhofen, Wolfenäckerstr.

1, 91334 Hemhofen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Wolfenäckerstr.

1, 91334 Hemhofen. Gegenstand

des Unternehmens: Betrieb eines Lebensmitteleinzelhandelsgeschäfts.Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Rauer,

Kurt, Kaufmann, Hemhofen, *05.09.1944.

HRB 12496 – 18.06.2010

Smart Internet Solutions UG (haftungsbeschränkt),

Fürth, Bernbacher Str. 14,

90768 Fürth. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Bernbacher Str.

14, 90768 Fürth. Gegenstand des Unternehmens:

Entwicklung und Vermarktung von Internetprodukten

und -lösungen. Stammkapi-

tal: 2.500,00 EUR. Geschäftsführer: Laubach,

Wilhelm, Fürth, *29.05.1983.

HRB 12497 – 20.06.2010

ZBI Zentral Boden Bau und Invest GmbH,

Erlangen, Henkestr. 10, 91054 Erlangen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die

Gesellschafterversammlung vom 13.04.2010

hat die Änderung der §§ 1 (Firma, bisher

‚Zentral Boden Vermietung und Verwaltung

Berlin GmbH‘, und Sitz, bisher Berlin, Amtsgericht

Charlottenburg HRB 116590 B) und 4

(Stammkapital) der Satzung beschlossen. Geschäftsanschrift:

Henkestr. 10, 91054 Erlangen.

Gegenstand des Unternehmens: Vermietung,

Anmietung und Verwaltung von

Immobilien für eigene und fremde Objekte.

Die Gesellschaft übt keine Tätigkeiten nach §

34 c GewO aus. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Groner, Bettina, Möhrendorf,

*21.09.1964; Weise, Michael, Potsdam,

*27.04.1949.

HRB 12498 – 21.06.2010

map media asset pool Verwaltungs UG

(haftungsbeschränkt), 90579 Langenzenn,

Gewerbestr. 5, 90579 Langenzenn.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Gewerbestr. 5, 90579 Langenzenn.

Gegenstand des Unternehmens:

Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen

sowie die Übernahme der Geschäftsführung

und der persönlichen Haftung bei

Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung

als persönlich haftende geschäftsführende

Gesellschafterin an der Firma map

media asset pool UG (haftungsbeschränkt) &

Co. KG mit dem Sitz in Langenzenn, die die

Erstellung von Medialeistungen, den Betrieb

einer Werbeagentur sowie die Vermittlung

von Aufträgen und die Erbringung von Beratungen

im Bereich der Druckindustrie sowie

Sales und Marketing zum Gegenstand hat.

Stammkapital: 1.000,00 EUR. Bestellt: Geschäftsführer:

Baus, Daniel, Nürnberg,

*20.10.1979; Hofmann, Daniel, Nürnberg,

*04.02.1980.

HRB 12499 – 21.06.2010

Hirte Werbung UG (haftungsbeschränkt),

Fürth, Theresienstr. 33, 90762 Fürth. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Theresienstr. 33, 90762 Fürth. Gegenstand

des Unternehmens: Betrieb einer

Werbeagentur für Konzeption, Kreation, Produktion,

Vermittlung und Vermarktung von

Produkten und Dienstleistungen aus dem Bereich

Werbung, Kommunikation und Design,

sowie die Herstellung und der Vertrieb von

Werbemitteln, Bereitstellung sowie An- und

Weitervermietung von Werbefl ächen.

Stammkapital: 10,00 EUR. Geschäftsführer:

Hirte, Jürgen, Fürth, *31.07.1962.

HRB 12500 – 22.06.2010

Ibrahim`s Döner UG (haftungsbeschränkt),

Neustadt, Riedweg 9, 91413

Neustadt. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Geschäftsanschrift: Riedweg 9, 91413

Neustadt. Gegenstand des Unternehmens:

Betrieb eines Dönerimbisses. Stammkapital:

100,00 EUR. Geschäftsführer: Özdemir, Ibrahim,

Neustadt, *01.05.1977.

HRB 12501 – 23.06.2010

Blitz Blank Nürnberg Reinigungs-GmbH,

Fürth, Kurgartenstr. 18 - 20, 90762 Fürth.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die

Gesellschafterversammlung vom 15.04.2010

hat die Änderung des § 1 (Sitz, bisher Nürnberg,

Amtsgericht Nürnberg HRB 24580) der

Satzung beschlossen. Geschäftsanschrift:

Kurgartenstr. 18 - 20, 90762 Fürth. Gegenstand

des Unternehmens: Reinigung von Gebäuden

einschließlich Glasreinigung, Reinigungsdienste

aller Art, der Im- und Export,

Groß- und Einzelhandel sowie An- und Verkauf

von Maschinen aller Art. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Ghafour,

Alan, München, *05.05.1981.

HRB 12502 – 23.06.2010

IVS UG (haftungsbeschränkt), Burghaslach,

Hofgasse 3 a, 96152 Burghaslach. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Hofgasse 3 a, 96152 Burghaslach.

Gegenstand des Unternehmens: Der

Betrieb von Photovoltaikanlagen sowie der

Handel mit verschiedenen Waren, soweit es

hierzu keiner Genehmigung bedarf. Stammkapital:

230,00 EUR. Geschäftsführer: Vasilev,

Ivan Stoianov, Burghaslach, *01.03.1973.

HRB 12503 – 23.06.2010

Breidenstein Verwaltungs GmbH, Großhabersdorf,

Weinbergstr. 11, 90613 Großha-

bersdorf. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Geschäftsanschrift: Weinbergstr. 11,

90613 Großhabersdorf. Gegenstand des Unternehmens:

Die Übernahme der persönlichen

Haftung an der Breidenstein Schreinereiverpachtungs

GmbH & Co. KG mit dem Sitz in

Großhabersdorf, deren Zweck die Verwaltung

eigenen Vermögens, insbesondere die Verpachtung

eines Schreinereibetriebs ist. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Notzon,

Monika, Großhabersdorf, *17.10.1959.

HRB 12504 – 28.06.2010

Camps Bay UG (haftungsbeschränkt),

Oberasbach, Am Rathaus 5-7, 90522

Oberasbach. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Am Rathaus

5-7, 90522 Oberasbach. Gegenstand des Unternehmens:

Die Führung von Hotelanlagen,

die Vermietung und Vermittlung von Hotelzimmern

sowie Marketing und Consultingtätigkeiten.

Stammkapital: 2,00 EUR. Geschäftsführer:

Völkerink, Berthold, Biebergemünd,

*01.08.1966.

HRB 12505 – 28.06.2010

F.E.E. GmbH, Ipsheim, Marktplatz 12, 91472

Ipsheim. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Geschäftsanschrift: Marktplatz 12,

91472 Ipsheim. Gegenstand des Unternehmens:

Entwicklung, Verkauf, Planung und Errichtung

von Energieerzeugungsanlagen auf

Basis von erneuerbaren Energien. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Hardung,

Peter, Marktbergel, *25.10.1983.

HRB 12506 – 29.06.2010

Grundstücksentwicklung Immobilien und

Verwaltungs GmbH, Erlangen, Fanny-Hensel-Straße

2, 91056 Erlangen. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Fanny-Hensel-Straße 2, 91056 Erlangen. Gegenstand

des Unternehmens: Der Erwerb, die

Verwaltung und der Verkauf eigenen Vermögens,

insbesondere der Erwerb, die Errichtung,

die Entwicklung, der Betrieb, die Verwaltung

und Vermietung sowie die Verwertung von

wohnwirtschaftlichen und gewerblichen Immobilien,

Grundstücken und grundstücksgleichen

Rechten im In- und Ausland, die Gründung,

der Erwerb und der Verkauf von und die

Beteiligung an Unternehmen im In- und Ausland,

der Erwerb, die Gründung und der Betrieb

von Unternehmen im In- und Ausland

insbesondere im Bauhaupt- und -nebengewerbe.

Die Gesellschaft kann den Gesellschaftszweck

selbst oder durch Beteiligungsunternehmen

verwirklichen. Die Gesellschaft

kann die Stellung als persönlich haftende Gesellschafterin

in Kommanditgesellschaften mit

entsprechendem Gegenstand übernehmen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Stiebing, Frank, Erlangen, *05.08.1968.

HRB 12507 – 29.06.2010

Staudinger Grundstücksverwaltung UG

(haftungsbeschränkt), Burgbernheim, Industriestraße

15, 91593 Burgbernheim. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Industriestraße 15, 91593

Burgbernheim. Gegenstand des Unternehmens:

Vermietung und Verpachtung von bebauten

und unbebauten Grundstücken sowie

die Stromerzeugung durch den Betrieb einer

Photovoltaikanlage. Stammkapital: 1.000,00

EUR. Geschäftsführer: Staudinger, Werner,

Burgbernheim, *27.04.1965.

ARBEITSMEDIZIN

HANDELSREGISTER

HRB 12508 – 29.06.2010

PV Car Service UG (haftungsbeschränkt),

Burghaslach, Hofgasse 3, 96152 Burghaslach.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Geschäftsanschrift: Hofgasse 3, 96152 Burghaslach.

Gegenstand des Unternehmens: Erbringung

und Vornahme von KFZ Service und

Reparaturen sowie der Handel mit verschiedenen

Waren, jedoch bezogen auf KFZ-Ersatzteile.

Stammkapital: 230,00 EUR. Geschäftsführer:

Vorwerk, Patrick, Burghaslach,

*25.03.1991.

HRB 12509 – 30.06.2010

pp-mid GmbH, Marloffstein, Höhenweg 6/

Rathsberg, 91080 Marloffstein. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Die Gesellschafterversammlung

vom 14.05.2010 hat die

Satzung neu gefasst. Dabei wurde geändert:

Sitz (bisher Jena Amtsgericht Jena HRB

503604) sowie Vertretungsregelung. Geschäftsanschrift:

Höhenweg 6/Rathsberg,

91080 Marloffstein. Gegenstand des Unternehmens:

Die Entwicklung, Herstellung und

Vertrieb von Materialien und Halbzeugen

nach mid Technologie. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Putsch, Peter,

Marloffstein, *28.11.1960.

VERÄNDERUNGEN

HRA 2740 – 01.06.2010

Sport-Reiser OHG, Zirndorf, Hochstr. 32,

90513 Zirndorf. Ausgeschieden: Persönlich

haftender Gesellschafter: Reiser, Manfred,

Zirndorf, *08.02.1938.

HRA 7814 – 02.06.2010

Erste ZBI Wohnimmobilien AG & Co. KG,

Möhrendorf, Kleinseebacher Str. 9, 91096

Möhrendorf. Geändert, nun: Geschäftsanschrift:

Henkestr. 10, 91054 Erlangen.

HRA 7387 – 08.06.2010

Martin Dedi Vermögensverwaltungs

GmbH & Co. KG, Fürth, Badstraße 5, 90402

Nürnberg. Geschäftsanschrift: Badstraße 5,

90402 Nürnberg.

HRA 9265 – 08.06.2010

SolaSystems Portfolio 1 GmbH & Co. KG,

Erlangen, Sebastianstraße 31, 91058 Erlangen.

Sitz verlegt, nun: Augsburg. Geschäftsanschrift:

Schertlinstr.10 a, 86159 Augsburg.

Nun Amtsgericht Augsburg HRA 16967.

HRA 8534 – 09.06.2010

Markestra GmbH & Co. KG, Erlangen,

Hauptstr. 81, 91054 Erlangen. Geändert,

nun: Geschäftsanschrift: Eichenring 22,

91341 Röttenbach.

HRA 6921 – 11.06.2010

Martin Dedi Grundstücks GmbH & Co.

KG, Fürth, Badstraße 5, 90402 Nürnberg.

Geschäftsanschrift: Badstraße 5, 90402

Nürnberg.

HRA 8522 – 11.06.2010

Dedi Vermögensbeteiligung GmbH & Co.

KG, Fürth, Badstraße 5, 90402 Nürnberg.

Geändert, nun: Geschäftsanschrift: Badstraße

5, 90402 Nürnberg.

HRA 9462 – 11.06.2010

N.U.N. Immobilienverwaltungs GmbH &

Co. KG, Fürth, Parkstraße 17, 90768 Fürth.

08 | 10 67


HANDELSREGISTER

Sitz verlegt, nun: Lauf. Geschäftsanschrift:

Eibenstr. 9, 91207 Lauf. Nun Amtsgericht

Nürnberg HRA 15563.

HRA 7512 – 14.06.2010

Erste IBV AG & Co. KG, Erlangen, Henkestraße

10, 91054 Erlangen. Geschäftsanschrift:

Henkestraße 10, 91054 Erlangen.

HRA 7513 – 15.06.2010

Zweite IBV AG & Co. KG, Erlangen, Henkestraße

10, 91054 Erlangen. Geschäftsanschrift:

Henkestraße 10, 91054 Erlangen.

HRA 7587 – 15.06.2010

Sechste IBV AG & Co. KG, Erlangen, Henkestraße

10, 91054 Erlangen. Geschäftsanschrift:

Henkestraße 10, 91054 Erlangen.

HRA 8404 – 16.06.2010

Handel mit Fliesen Peter Fischer e.K.,

Zirndorf, Seeackerstr. 13, 90513 Zirndorf.

Niederlassung verlegt, nun: Nürnberg. Geschäftsanschrift:

Sigmundstr. 110, 90431

Nürnberg. Nun Amtsgericht Nürnberg HRA

15574; Firma geändert, nun: „FliesenNetzwerk.de-Fischer

e.K.

HRA 5326 – 17.06.2010

ABF OHG, Fürth, Rudolf-Breitscheid-Straße

39 - 41, 90762 Fürth. Zweigniederlassung/en

mit abweichender Firma: ABF-Park-Apotheke,

Zweigniederlassung der ABF OHG,

90762 Fürth, Geschäftsanschrift: Königswarterstraße

18, 90762 Fürth. Der Übergang

der in dem Betrieb des bisherigen Geschäfts

„Park-Apotheke Wolfgang Stock

e.K.“, Fürth, Amtsgericht Fürth HRA 6396,

begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten

ist bei dem Erwerb des Geschäfts

durch die offene Handelsgesellschaft ausgeschlossen.

Das erworbene Geschäft wird

nunmehr als Zweigniederlassung mit abweichender

Firma weitergeführt.

HRA 7461 – 17.06.2010

Daigfuß Grundstücksverwaltungs GmbH

& Co. KG, Heßdorf, Röttenbacher Straße

15, 91093 Heßdorf OT Röhrach. Geschäftsanschrift:

Röttenbacher Straße 15, 91093

Heßdorf OT Röhrach.

HRA 8320 – 17.06.2010

TFB Fürth Objektgesellschaft mbH & Co.

KG, Fürth, Scherbsgraben 15, 90766 Fürth.

Geändert, nun: Geschäftsanschrift: Leyher

Straße 69, 90763 Fürth.

HRA 3935 – 22.06.2010

Arthur Flister KG, Herzogenaurach, Margeritenstr.16,

91074 Herzogenaurach. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Rechtsform geändert,

nun: Einzelkaufmann / Einzelkauffrau.

Firma geändert, nun: Arthur Flister e.K. Geändert,

nun: Geschäftsanschrift: Schlaffhäusergasse

5, 91074 Herzogenaurach. Der

Inhaber / die Inhaberin handelt allein. Geändert,

Personendaten aktualisiert, nun: Inhaber:

Flister, Hans-Jürgen, Herzogenaurach,

*26.02.1957.

HRA 9335 – 24.06.2010

SST Serviceteam UG (haftungsbeschränkt)

& Co. KG, Fürth, Gerhart-Haupt-

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mann-Str. 42, 90763 Fürth. Sitz verlegt, nun:

Nürnberg. Geschäftsanschrift: Sterzinger

Str. 8, 90461 Nürnberg. Nun Amtsgericht

Nürnberg HRA 15576.

HRA 9458 – 24.06.2010

Eva Rossel Verpachtungsbetrieb e. K.,

Diespeck, Bamberger Str. 59/61, 91456 Diespeck.

Das von dem der Einzelkauffrau Rossel,

Eva Rosina, Diespeck, *17.02.1952 unter

der Firma Eva Rossel Verpachtungsbetrieb

e. K. mit dem Sitz in Diespeck betriebene Unternehmen

ist aus dem Vermögen gemäß

Ausgliederungsvertrag vom 30.03.2010 auf

die ERG GmbH mit dem Sitz in Diespeck

(Amtsgericht Fürth HRB 12190) ausgegliedert.

Die Firma ist erloschen.

HRA 2681 – 28.06.2010

Schaeffl er Holding GmbH & Co. KG, Herzogenaurach,

Industriestr. 1 - 3, 91074 Herzogenaurach.

Die Gesellschaft hat im Wege

der Ausgliederung gemäß Ausgliederungs-

und Übernahmevertrag vom 25.05.2010 sowie

den Beschlüssen der Gesellschafterversammlungen

der übertragenden und der

übernehmenden Gesellschaft je vom

25.05.2010 Teile des Vermögens auf die

Schaeffl er Verwaltung Eins GmbH mit dem

Sitz in Herzogenaurach (Amtsgericht Fürth

HRB 12113) übertragen.

HRA 2681 – 29.06.2010

Schaeffl er Holding GmbH & Co. KG, Herzogenaurach,

Industriestr. 1 - 3, 91074 Herzogenaurach.

Ausgeschieden: Persönlich

haftender Gesellschafter: INA Management

GmbH, Herzogenaurach (Fürth B 8733);

Schaeffl er Vermögensverwaltungs GmbH,

Herzogenaurach (Fürth HRB 9699).

HRA 4669 – 29.06.2010

Autohaus Pröschel Inh. Hans Rossel, Diespeck,

Bamberger Str. 61, 91456 Diespeck.

Prokura erloschen: Rossel, Hans, Diespeck.

Das von dem Einzelkaufmann Rossel, Hans,

Diespeck, unter der Firma Autohaus Pröschel

Inh. Hans Rossel mit dem Sitz in Diespeck betriebene

Unternehmen ist aus dem Vermögen

des Inhabers gemäß Ausgliederungserklärung

und Ausgliederungsplan je vom

30.03.2010 auf die Autohaus Pröschel GmbH

mit dem Sitz in Diespeck (Amtsgericht Fürth

HRB 12216) ausgegliedert. Die Firma ist erloschen.

HRA 8823 – 29.06.2010

MGR Grundstücksgesellschaft Nürnberg,

Obere Kanalstraße GmbH & Co. KG, Fürth,

Würzburger Str. 196, 90766 Fürth. Firma geändert,

nun: MGR Grundstücksgesellschaft

Fürth, Kieselbühl GmbH & Co. KG.

Geschäftsanschrift: Würzburger Str. 196,

90766 Fürth.

HRA 8299 – 30.06.2010

S&P Objekt Franken ZWEIUNDZWANZIG

GmbH & Co. KG, Erlangen, Sebastianstraße

31, 91058 Erlangen. Firma geändert, nun:

S&P Objekt Erlangen, Nürnberger Straße

GmbH & Co. KG.

HRB 5864 – 01.06.2010

Wabe Elektronik und Montageservice Er-

langen GmbH, Erlangen, Am Pestalozziring

6, 91058 Erlangen. Die Gesellschafterversammlung

vom 16.04.2010 hat die Umstellung

des Stammkapitals auf Euro sowie

gleichzeitig eine Erhöhung des Stammkapitals

um 34.209,57 EUR und die Änderung

des § 4 (Stammkapital) der Satzung beschlossen.

Geschäftsanschrift: Am Pestalozziring 6,

91058 Erlangen. Neues Stammkapital:

70.000,00 EUR.

HRB 7090 – 01.06.2010

Aurelian Immobilien Verwaltungs GmbH,

Erlangen, Henkestr. 10, 91052 Erlangen.

Auf Antrag berichtigt: Geschäftsanschrift:

Goerdelerstr. 21, 91058 Erlangen.

HRB 10138 – 02.06.2010

UVEX SPORTS Management GmbH,

Fürth, Fichtenstr. 43, 90763 Fürth. Geändert,

nun: Geschäftsanschrift: Würzburger Str.

154, 90766 Fürth.

HRB 12424 – 02.06.2010

N.U.N. Verwaltungs GmbH, Fürth, Parkstraße

17, 90768 Fürth.Geschäftsanschrift:

Eibenstr. 9, 91207 Lauf a.d. Pegnitz. Sitz

verlegt nach Lauf a.d. Pegnitz (nun AG

Nürnberg HRB 26508).

HRB 4777 – 04.06.2010

ARTEWO Gesellschaft für Immobilien

und Wohnbau mbH, Fürth, Erdastr. 6,

90461 Nürnberg. Sitz verlegt, nun: Neuer

Sitz: Nürnberg. Geschäftsanschrift: Erdastr.

6, 90461 Nürnberg. Sitz verlegt nach Nürnberg

(nun AG Nürnberg HRB 26497).

HRB 10295 – 04.06.2010

Siemens Medical Holding GmbH, Erlangen,

Henkestr. 127, 91052 Erlangen. Der

Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

vom 10./17.08.2005 mit der Siemens

Beteiligungen Inland GmbH mit dem Sitz in

München (Amtsgericht München HRB

139644) ist durch Kündigung zum

30.04.2010 beendet.

HRB 10352 – 04.06.2010

ELRS Anlagenbau GmbH, Erlangen, Leoprechtinger

Str.1, 94116 Hutthurm.Geschäftsanschrift:

Leoprechtinger Str.1, 94116

Hutthurm. Sitz verlegt nach Hutthurm (nun

AG Passau HRB 7950).

HRB 10715 – 04.06.2010

E & D Invest GmbH, Fürth, Waldaustr.13,

90441 Nürnberg. Neuer Sitz: Nürnberg. Sitz

verlegt nach Nürnberg (nun AG Nürnberg

HRB 26503).

HRB 11225 – 04.06.2010

la casa Immobilienverwaltung Limited,

Ammerndorf, Fürther Straße 27, 90429

Nürnberg. Geschäftsanschrift: Fürther Straße

27, 90429 Nürnberg. Sitz verlegt nach

Nürberg (nun AG Nürnberg HRB 26505).

HRB 12072 – 04.06.2010

TZE GmbH, Bad Windsheim, Weinmarkt 9,

91438 Bad Windsheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 31.08.2009 hat die Erhöhung

des Stammkapitals um 500,00 EUR

durch Sacheinlage und die Änderung des § 3

(Stammkapital) der Satzung beschlossen.

Neues Stammkapital: 25.500,00 EUR.

HRB 9656 – 07.06.2010

Malermeister F & S Yazar GmbH, Oberasbach,

Blütenstr. 1, 90522 Oberasbach. Die

Gesellschafterversammlung vom 20.05.2010

hat die Änderung des § 4 (Geschäftsführung

und Vertretung) der Satzung beschlossen. Bestellt:

Geschäftsführer: Yazar, Hüseyin,

Oberasbach, *28.02.1985.

HRB 6707 – 08.06.2010

Martin Dedi Beteiligungs GmbH, Fürth,

Badstraße 5, 90402 Nürnberg. Geschäftsanschrift:

Badstraße 5, 90402 Nürnberg.

HRB 8229 – 08.06.2010

Martin Dedi Vermögensverwaltungs Beteiligungs

GmbH, Fürth, Badstr. 5, 90402

Nürnberg. Geschäftsanschrift: Badstr. 5,

90402 Nürnberg.

HRB 9943 – 08.06.2010

Dedi GmbH, Fürth, Badstraße 5, 90402

Nürnberg. Geschäftsanschrift: Badstraße 5,

90402 Nürnberg.

HRB 10515 – 08.06.2010

Dedi Beteiligungs GmbH, Fürth, Badstraße

5, 90402 Nürnberg. Geschäftsanschrift: Badstraße

5, 90402 Nürnberg.

HRB 10617 – 08.06.2010

Erste Markestra Beteiligungs- und Verwaltungs-GmbH,

Erlangen, Eichenring 22,

91341 Röttenbach. Geschäftsanschrift: Eichenring

22, 91341 Röttenbach.

HRB 1323 – 09.06.2010

Bauer Treppenbau GmbH, Cadolzburg,

Gewerbestr. 3, 90556 Cadolzburg. Die Gesellschafterversammlung

vom 17.05.2010

hat die Umstellung des Stammkapitals auf

Euro sowie gleichzeitig eine Erhöhung des

Stammkapitals um 97.741,63 EUR und die

Änderung der §§ 4 (Stammkapital), 5a (Befreiung

vom Wettbewerbsverbot) und 13

(Stimmrecht und Beschlußfassung) der Satzung

beschlossen. Geschäftsanschrift: Gewerbestr.

3, 90556 Cadolzburg. Neues

Stammkapital: 200.000,00 EUR.

HRB 9356 – 09.06.2010

casa ambiente Bauen und Wohnen

GmbH, Buckenhof, Eisenstr. 1 a, 91054 Buckenhof.

Die Gesellschafterversammlung

vom 14.05.2010 hat die Änderung des § 1

(Sitz) der Satzung beschlossen. Neuer Sitz:

Erlangen. Geschäftsanschrift: Nürnberger

Str. 59, 91052 Erlangen.

HRB 7269 – 10.06.2010

ALTEC Gefahrenmeldesysteme GmbH,

Fürth, Dr.-Frank-Str. 9, 90763 Fürth. Geschäftsanschrift:

Dr.-Frank-Str. 9, 90763

Fürth.

HRB 2992 – 11.06.2010

Rudolf Müller GmbH, Vestenbergsgreuth,

Kellergasse 5, 91487 Vestenbergsgreuth.

Geändert, nun: Geschäftsanschrift:

Kellergasse 5, 91487 Vestenbergsgreuth.

Ausgeschieden: Geschäftsführer: Müller, Rudolf,

Vestenbergsgreuth, *19.01.1947. Bestellt:

Geschäftsführer: Müller, Matthias, Vestenbergsgreuth,

*15.08.1986.

HRB 8511 – 11.06.2010

HC GmbH Leistungshandball & Marketing,

Erlangen, Karl Zucker Straße 10,

91052 Erlangen. Geändert, nun: Geschäftsanschrift:

Rathenaustraße 17, 91052 Erlangen.

HRB 11708 – 11.06.2010

MaBel GmbH, Erlangen, Henkestr. 91,

91052 Erlangen. Die Gesellschafterversammlung

vom 11.03.2010 hat die Erhöhung des

Stammkapitals um 4.517,00 EUR und die Änderung

der §§ 7 (Stammkapital) und 22 (Einziehungsvergütung)

sowie die Streichung der

§§ 8 Abs. 1-2 (Stammeinlagen) und 15 (Leistungsverkehr

mit Gesellschaftern) der Satzung

beschlossen. Neues Stammkapital:

32.742,00 EUR.

HRB 11710 – 11.06.2010

Curadis GmbH, Erlangen, Henkestraße 91,

91052 Erlangen. Die Gesellschafterversammlung

vom 11.05.2010 hat die Erhöhung des

Stammkapitals um 4.747,00 EUR und die Änderung

der §§ 7 (Stammkapital), 11 (Zusammensetzung,

Entsendung, Wahl und Amtsdauer)

und 29 (Einziehungsvergütung) sowie

die Streichung der §§ 8 (Stammeinlagen), 22

(Leistungsverkehr mit Gesellschaftern) und

27 (Liquidationspräferenz) der Satzung beschlossen.

Neues Stammkapital: 34.418,00

EUR.

HRB 9604 – 14.06.2010

CS Vertriebs-GmbH, Fürth, Vacher Str. 141,

90768 Fürth. Geschäftsanschrift: Wieseneckstr.

26, 90571 Schwaig. Sitz verlegt

nach Schwaig (nun AG Nürnberg HRB

26537); Firma geändert, nun: „CSV GmbH“.

HRB 10179 – 14.06.2010

TFB Fürth Verwaltungs GmbH, Fürth,

Scherbsgraben 15, 90766 Fürth. Die Gesellschafterversammlung

vom 09.06.2010 hat

die Satzung neu gefasst. Dabei wurde geändert:

Gegenstand. Geschäftsanschrift: Leyher

Str. 69, 90763 Fürth. Neuer Unternehmensgegenstand:

Die Beteiligung als persönlich

haftende und geschäftsführende Gesellschafterin

an der TFB Fürth Objektgesellschaft

mbH & Co. KG, deren Unternehmensgegenstand

der Bau, Betrieb und die Verpachtung

von Bädern und Freizeiteinrichtungen ist. Allgemeine

Vertretungsregelung von Amts wegen

ergänzt: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Jeder Geschäftsführer

ist befugt, im Namen der Gesellschaft


mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

HRB 11280 – 14.06.2010

dastcom event GmbH, Erlangen, Wald 51,

91710 Gunzenhausen. Geschäftsanschrift:

Wald 51, 91710 Gunzenhausen. Sitz verlegt

nach Gunzenhausen (nun AG Ansbach

HRB 4961).

HRB 11718 – 14.06.2010

Procima GmbH, Erlangen, Henkestraße 91,

91052 Erlangen. Die Gesellschafterversammlung

vom 11.03.2010 hat die Erhöhung des

Stammkapitals um 4.495,00 EUR und die Änderung

der §§ 7 (Stammkapital) und 22 (Einziehungsvergütung)

sowie die Streichung der

§§ 8 Abs. 1-2 (Stammeinlagen) und 15 (Leistungsverkehr

mit den Gesellschaftern) der

Satzung beschlossen. Neues Stammkapital:

32.594,00 EUR.

HRB 8525 – 17.06.2010

n:aip Netzwerk Ruhr GmbH, Fürth, Kaiserstr.

168-170, 90763 Fürth. Die Gesellschafterversammlung

vom 22.04.2010 hat die

Änderung der §§ 2 (Gegenstand des Unternehmens),

6 (Gesellschafterbeschlüsse), 8

(Übertragung von Geschäftsanteilen) der Satzung

beschlossen. Geschäftsanschrift: Kaiserstr.

168-170, 90763 Fürth. Vertretungsbefugnis

geändert, nun: Geschäftsführer:

Schippmann, Eun-Kyong, Bochum,

*17.12.1965.

HRB 9235 – 17.06.2010

Gesundheitstheke Vertriebsgesellschaft

mbH, Röttenbach, Hornschuchallee 17,

91301 Forchheim. Sitz verlegt, nun: Neuer

Sitz: Forchheim. Geschäftsanschrift: Hornschuchallee

17, 91301 Forchheim. Sitz verlegt

nach Forchheim (nun AG Bamberg HRB

6707).

HRB 12215 – 17.06.2010

SN Solartechnics Vertrieb Süd/Ost GmbH,

Fürth, Europaallee 1 (c/o Hotel Pyramide),

90763 Fürth. Sitz verlegt, nun: Neuer Sitz:

Schwabstedt. Geschäftsanschrift: Westerkoog

10 b, 25876 Schwabstedt. Sitz unter

Änderung der Firma (nun: SunDealer GmbH)

verlegt nach Schwabstedt (nun AG Flensburg

HRB 8236 FL).

HRB 12377 – 17.06.2010

Akkoyun Süßwaren Verwaltungs GmbH,

Cadolzburg, Am Farnbach 6b, 90556 Cadolzburg.

Sitz verlegt, nun: Neuer Sitz: Nürnberg.

Geschäftsanschrift: Nimrodstr. 25,

90441 Nürnberg. Sitz verlegt nach Nürnberg

(nun AG Nürnberg HRB 26556).

HRB 12449 – 17.06.2010

Fürstenhöfer Sport- und Elastikböden

GmbH, Fürth, Fritz-Griebel-Straße 7, 90765

Fürth. Die Gesellschafterversammlung vom

14.06.2010 hat die Änderung der §§ 1 (Firma),

2 (Gegenstand des Unternehmens) des

Gesellschaftsvertrages beschlossen. Neue Firma:

Fürstenhöfer Estrichtechnik GmbH.

Geschäftsanschrift: Fritz-Griebel-Str. 7,

90765 Fürth. Neuer Unternehmensgegenstand:

Die Beratung, der Vertrieb und die

Verlegung von Estrich, Ausgleichsschichten

und alle damit im Zusammenhang stehenden

Geschäfte.

HRB 8885 – 18.06.2010

f2y GmbH, Baiersdorf, Erlanger Str. 9,

91083 Baiersdorf. Die Gesellschafterversammlung

vom 01.06.2010 hat die Änderung

des § 1 (Firma) des Gesellschaftsvertrages

beschlossen. Neue Firma: i-sell GmbH.

Geschäftsanschrift: Erlanger Str. 9-13,

91083 Baiersdorf.

HRB 9252 – 18.06.2010

SIM 20. Grundstücksverwaltungs- und

-beteiligungs-GmbH, Erlangen, Wernervon-Siemens-Straße

50, 91052 Erlangen. Die

Verschmelzung wurde am 14.06.2010 in das

Register der übernehmenden Gesellschaft

eingetragen (siehe Amtsgericht München

HRB 168449).

HRB 8818 – 21.06.2010

COMPUTEC MEDIA Aktiengesellschaft,

Fürth, Dr.-Mack-Str. 77, 90762 Fürth. Die

Hauptversammlung vom 16.06.2010 hat die

Änderung der §§ 14 (Ort und Einberufung),

16 (Recht zur Teilnahme an der Hauptversammlung)

und 18 (Stimmrecht) und die

Streichung von § 4 Abs. 3, 6 und 7 (Stammkapital:

bedingtes Kapital I, III und IV) der

Satzung beschlossen. Das Bedingte Kapital

I/2005, III/2003 und IV/2005 ist aufgehoben.

HRB 3044 – 22.06.2010

Schlachthof-Betriebs-GmbH Fürth, Fürth,

Siegelsdorfer Str. 42, 90768 Fürth. Die Gesellschafterversammlung

vom 15.06.2010 hat

die Änderung des § 10 (Beirat) der Satzung

beschlossen.

HRB 11239 – 22.06.2010

Energiegesellschaft Adelsdorf mbH,

Adelsdorf, Bahnhofstr. 52, 91325 Adelsdorf.

Die Gesellschafterversammlung vom

05.03.2010 hat die Erhöhung des Stammkapitals

um 56.821,00 EUR und die Änderung

des § 4 (Stammkapital) der Satzung beschlossen.

Neues Stammkapital: 106.821,00 EUR.

HRB 12190 – 23.06.2010

ERG GmbH, Diespeck, Bamberger Str. 59/61,

91456 Diespeck. Die Gesellschafterversammlung

vom 30.03.2010 hat die Erhöhung des

Stammkapitals um 25.000,00 EUR zum Zwecke

der Durchführung der Ausgliederung der

Einzelfi rma Eva Rossel Verpachtungsbetrieb

e.K. mit Sitz in Diespeck (Amtsgericht Fürth

HRA 9458) und die Änderung des § 4 (Stammkapital)

der Satzung beschlossen. Neues

Stammkapital: 50.000,00 EUR. Die Gesellschaft

hat im Wege der Ausgliederung gemäß

dem Ausgliederungsvertrag vom 30.03.2010

mit Nachtrag vom 22.06.2010 und dem Beschluss

ihrer Gesellschafterversammlung vom

selben Tag das Vermögen der Einzelfi rma Eva

Rossel Verpachtungsbetrieb e.K. mit Sitz in Diespeck

(Amtsgericht Fürth HRA 9458) übernommen.

Die Ausgliederung wurde am 24.06.2010

im Register der Niederlassung des übertragenden

Rechtsträgers eingetragen (siehe Amtsgericht

Fürth HRA 9458.

HRB 7714 – 24.06.2010

HumanOptics AG, Erlangen, Spardorfer

Str. 150, 91054 Erlangen. Auf Grund der von

der Hauptversammlung vom 16.12.2009 erteilten

Ermächtigung (§ 7 Abs. 2 der Satzung)

ist die Erhöhung des Grundkapitals um

535.000,00 EUR auf 5.885.000,00 EUR

durchgeführt. Durch Beschluss des Aufsichtsrats

vom 21.06.2010 ist die Satzung in § 7

Abs. 1 und 2 (Grundkapital, Genehmigtes

Kapital) geändert. Neues Grundkapital:

5.885.000,00 EUR. Das Genehmigte Kapital

vom 16.12.2009 (Genehmigtes Kapital

2009/I) beträgt nach teilweiser Ausschöpfung

noch 2.140.000 EUR.

HRB 8807 – 24.06.2010

Praxisverbund GmbH München Süd-Ost

Dienstleistungen für Ärzte, Erlangen,

Häuslinger Str. 34, 91056 Erlangen. Geschäftsanschrift:

Häuslinger Str. 34, 91056

Erlangen.

HRB 8818 – 24.06.2010

COMPUTEC MEDIA Aktiengesellschaft,

Fürth, Dr.-Mack-Str. 77, 90762 Fürth. Die

Hauptversammlung vom 16.06.2010 hat

auch die Änderung des § 23 (Versicherungen)

der Satzung beschlossen.

HRB 5946 – 28.06.2010

Karl-Heinz Reuß Immobilien Verwaltungs

GmbH, Zirndorf, Jahnstr. 5 a, 90513 Zirndorf.

Die Gesellschafterversammlung vom

21.05.2010 hat die Umstellung des Stammkapitals

auf Euro sowie gleichzeitig eine Erhöhung

des Stammkapitals um 35,41 EUR und

die Änderung der §§ 1 (Firma), 4 (Stammkapital)

und 6 (Gesellschafterversammlungen,

Gesellschafterbeschlüsse) der Satzung beschlossen.

Neue Firma: SiDiss GmbH Hausverwaltung.

Neues Stammkapital:

25.600,00 EUR. Ausgeschieden: Geschäftsführer:

Reuß, Karl-Heinz, Bankbetriebswirt,

Göttingen, *17.01.1950. Bestellt: Geschäftsführer:

Dissberger, Silvia, geb. Bub, Cadolzburg,

*06.12.1960. Prokura erloschen: Dissberger,

Silvia, geb. Bub, Cadolzburg,

*06.12.1960. Einzelprokura: Dissberger, Harald,

Cadolzburg, *14.08.1957.

HRB 12113 – 28.06.2010

Schaeffl er Verwaltung Eins GmbH, Herzogenaurach,

Industriestraße 1 - 3, 91074 Herzogenaurach.

Die Gesellschafterversammlung

vom 25.05.2010 hat die Erhöhung des

Stammkapitals um 500.000.000,00 EUR zum

Zwecke der Durchführung der Ausgliederung

und Übernahme von Beteiligungen an Gesellschaften

und Vertragsverhältnissen von der

Schaeffl er Holding GmbH & Co. KG mit dem

Sitz in Herzogenaurach (Amtsgericht Fürth

HRA 2681) und die Änderung der §§ 1 (Firma)

und 5 (Stammkapital) der Satzung beschlossen.

Neue Firma:

Schaeffl er Verwaltungs GmbH. Neues

Stammkapital: 500.025.000,00 EUR. Die Ge-

sellschaft hat im Wege der Ausgliederung

gemäß dem Ausgliederungsvertrag vom

25.05.2010 sowie der Beschlüsse ihrer Gesellschafterversammlung

und der Gesellschafterversammlung

der übertragenden Gesellschaft

vom selben Tag Teile des Vermögens (Beteiligungen

an Gesellschaften und Vertragsverhältnisse)

von der Schaeffl er Holding GmbH &

Co. KG mit dem Sitz in Herzogenaurach

(Amtsgericht Fürth HRA 2681) übernommen.

Eine etwaige Haftung nach § 25 HGB wurde

ausgeschlossen. Die Ausgliederung wurde am

28.06.2010 im Register des Sitzes des übertragenden

Rechtsträgers eingetragen (siehe

Amtsgericht Fürth HRA 2681).

HRB 12113 – 28.06.2010

Schaeffl er Verwaltungs GmbH, Herzogenaurach,

Industriestraße 1 - 3, 91074 Herzogenaurach.

Die Gesellschaft hat im Wege der

Ausgliederung gemäß dem Ausgliederungsvertrag

vom 25.05.2010 sowie der Beschlüsse

ihrer Gesellschafterversammlung und der Gesellschafterversammlung

der übernehmenden

Gesellschaft vom selben Tag Teile ihres Vermögens

(Beteiligungen an Gesellschaften und

Vertragsverhältnissen) auf die Schaeffl er Verwaltung

Zwei GmbH, jetzt Schaeffl er GmbH,

mit dem Sitz in Herzogenaurach (Amtsgericht

Fürth HRB 12116) übertragen.

HRB 12116 – 28.06.2010

Schaeffl er Verwaltung Zwei GmbH, Herzogenaurach,

Industriestraße 1 - 3, 91074 Herzogenaurach.

Die Gesellschafterversammlung

vom 25.05.2010 hat die Erhöhung des Stammkapitals

um 500.000.000,00 EUR zum Zwecke

der Durchführung der Ausgliederung und

Übernahme von Beteiligungen an Gesellschaften

und Vertragsverhältnissen von der Schaeffler

Verwaltung Eins GmbH mit dem Sitz in

Herzogenaurach (jetzt Schaeffl er Verwaltungs

GmbH, Amtsgericht Fürth HRB 12113) und die

Änderung der §§ 1 (Firma) und 5 (Stammkapital)

der Satzung beschlossen. Neue Firma:

Schaeffl er GmbH. Neues Stammkapital:

500.025.000,00 EUR. Die Gesellschaft hat im

Wege der Ausgliederung gemäß dem Ausgliederungsvertrag

vom 25.05.2010 sowie der

Beschlüsse ihrer Gesellschafterversammlung

und der Gesellschafterversammlung der übertragenden

Gesellschaft vom selben Tag Teile

des Vermögens (Beteiligungen an Gesellschaften

und Vertragsverhältnisse) von der Schaeffler

Verwaltung Eins GmbH, jetzt Schaeffl er

Verwaltungs GmbH mit dem Sitz in Herzogenaurach

(Amtsgericht Fürth HRB 12113) übernommen.

Eine etwaige Haftung nach § 25

HGB wurde ausgeschlossen. Die Ausgliederung

wurde am 28.06.2010 im Register des

Sitzes des übertragenden Rechtsträgers eingetragen

(siehe Amtsgericht HRB 12113).

HRB 12400 – 28.06.2010

99. FSR. Vermögensverwaltung GmbH,

Erlangen, Hofmannstr. 59 a, 91052 Erlangen.

Geändert, nun: Geschäftsanschrift: Alte

Jakobstr. 88, 10179 Berlin. Bestellt: Geschäftsführer:

Dippacher, Andrea, Forchheim,

*15.01.1971; Girod, Robert, Berlin,

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HANDELSREGISTER

*13.11.1965. Ausgeschieden: Geschäftsführer:

Wagner, Renate, geb. Knoblauch, Forchheim,

*12.07.1968.

HRB 4289 – 29.06.2010

Quelle Bauspar Aktiengesellschaft, Fürth,

Kunigundenstr. 71, 90439 Nürnberg. Sitz verlegt,

nun: Nürnberg, Firma geändert: BSQ

Bauspar AG (nun AG Nürnberg HRB 26565).

HRB 5414 – 29.06.2010

SWRN - Sekundärwertstoff Recyling

GmbH, Stein, Föhrenweg 44, 90547 Stein.

Firma von Amts wegen nach EDV-Umschreibung

berichtigt: SWRN - Sekundärwertstoff

Recycling GmbH. Geschäftsanschrift:

Föhrenweg 44, 90547 Stein. Bestellt: Geschäftsführer:

Reindel, Thorsten, Nürnberg,

*13.03.1978.

HRB 6017 – 29.06.2010

Appartements am Kurpark, Christlich Betreutes

Wohnen- CBW GmbH, Bad Windsheim,

Bahnhofsplatz 3, 91438 Bad Windsheim.

Die Gesellschafterversammlung vom

18.06.2010 hat die Änderung der §§ 1 (Firma),

2 (Gegenstand des Unternehmens), 7

(Jahresabschluss), 9 (Beschlussfassung), 12

(Einziehung von Geschäftsanteilen) und 16

(Bekanntmachungen) der Satzung beschlossen.

Neue Firma: CBW GmbH. Geschäftsanschrift:

Bahnhofsplatz 3, 91438 Bad Windsheim.

Neuer Unternehmensgegenstand: Verwaltung

und Vermietung von Immobilien.

HRB 12216 – 29.06.2010

Autohaus Pröschel GmbH, Diespeck,

Bamberger Straße 59/61, 91456 Diespeck.

Die Gesellschafterversammlung vom

30.03.2010 hat die Erhöhung des Stammkapitals

um 25.000,00 EUR zur Durchführung

der Ausgliederung des Autohauses Pröschel

Inh. Hans Rossel mit Sitz in Diespeck (Amtsgericht

Fürth HRA 4669) mit allen Aktiva und

Passiva aus dem Vermögen des Inhabers und

die Änderung des § 4 (Stammkapital) der Satzung

beschlossen. Neues Stammkapital:

50.000,00 EUR. Die Gesellschaft hat im

Wege der Ausgliederung gemäß dem Ausgliederungsvertrag

vom 30.03.2010 sowie

der Beschlüsse ihrer Gesellschafterversammlung

und des Inhabers der übertragenden

Firma vom selben Tag die Einzelfi rma Autohaus

Pröschel Inh. Hans Rossel mit dem Sitz in

Diespeck (Amtsgericht Fürth HRA 4669)

übernommen. Die Ausgliederung wurde am

29.06.2010 im Register des Sitzes des übertragenden

Rechtsträgers eingetragen (siehe

Amtsgericht Fürth HRA 4669).

HRB 8525 – 30.06.2010

n:aip Netzwerk Ruhr GmbH, Fürth, Kaiserstr.

168-170, 90763 Fürth. Von Amts wegen

ergänzt: Die Gesellschafterversammlung vom

22.04.2010 hat desweiteren die Änderung

der §§ 11(Abtretungsverlangen statt Einziehung),

12 (Kündigung oder Tod eines Gesellschafters)

und 13 (Wettbewerbseinschränkungen,

Verschwiegenheitsgebot) des Gesellschaftsvertrages

beschlossen.

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HANDELSREGISTER

HRB 10257 – 30.06.2010

Kennametal GmbH, Fürth, Wehlauer Str.

73, 90766 Fürth. Der Beherrschungs- und

Gewinnabführungsvertrag vom 19.09.2000

mit der Kennametal Hertel Europe Holding

GmbH mit dem Sitz in Fürth (Amtsgericht

Fürth HRB 8009) ist durch Aufhebung zum

30.06.2010 beendet. Die Gesellschaft hat am

17.06.2010 mit der Kennametal Hertel Europe

Holding GmbH mit dem Sitz in Fürth

(Amtsgericht Fürth HRB 8009) als herrschender

Gesellschaft einen Beherrschungs- und

Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung ab

01.07.2010 geschlossen. Die Gesellschafterversammlung

hat mit Beschluss vom

24.06.2010 zugestimmt.

HRB 11442 – 30.06.2010

Color Energy GmbH, Erlangen, Am Wetterkreuz

36, 91058 Erlangen. Neuer Sitz:

Nürnberg. Geschäftsanschrift: Nordring

107, 90409 Nürnberg. Sitz verlegt nach

Nürnberg (nun AG Nürnberg HRB 26576).

LIQUIDATION

HRA 7305 – 23.06.2010

GBS Generalbausanierung GmbH & Co.

KG, Fürth, Hans-Vogel-Str. 131, 90765

Fürth. Geschäftsanschrift: Hans-Vogel-Str.

131, 90765 Fürth. Bestellt: Liquidator: Koch,

Egbert, Fürth, *10.10.1937. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRB 12254 – 07.06.2010

Italrem UG (haftungsbeschränkt),

Oberasbach, Theodor-Heuss-Straße 29,

90522 Oberasbach. Liquidator: Pantalone,

Errico, Oberasbach, *21.01.1954. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRB 1345 – 09.06.2010

Sperber GmbH, Fürth, In der Lohe 10,

90765 Fürth. Geschäftsanschrift: In der

Lohe 10, 90765 Fürth. Geändert, nun: Liquidator:

Sperber, Fritz, Nobitz, *04.05.1942.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 11765 – 09.06.2010

Galata Group GmbH, Erlangen, Nürnberger

Straße 11, 91052 Erlangen. Geändert, Wohnort

aktualisiert, nun: Liquidator: Asci, Oktay,

Friedrichshafen, *14.01.1978. Geändert, nun:

Liquidator: Dagasan, Emrah, Bubenreuth,

*20.09.1974. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 3647 – 15.06.2010

ADIS Softwaretechnik GmbH, Erlangen,

Waaggasse 11, 91083 Baiersdorf. Geschäftsanschrift:

Waaggasse 11, 91083 Baiersdorf.

Geändert, Personendaten aktualisiert, nun:

Liquidator: Brünjes, Rolf, Baiersdorf,

*23.02.1945. Ausgeschieden: Geschäftsführer:

Brünjes, Andrea, Steuersekretärin, Erlangen.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 8110 – 18.06.2010

GBS Verwaltungs GmbH, Fürth, Hans-Vogel-Str.

131, 90765 Fürth. Geändert, nun: Liquidator:

Koch, Egbert, Fürth, *10.10.1937.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 10727 – 23.06.2010

Schreinerei und Ladenbau Hanf GmbH,

Scheinfeld, Bauhofstr. 14, 91443 Scheinfeld.

Durch rechtskräftigen Beschluss des

Amtsgerichts Fürth vom 09.04.2010 ist die

Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das

Vermögen der Gesellschaft mangels Masse

abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 7150 – 29.06.2010

GHB Gesellschaft für Hausverwaltung

und Bauservice mbH, Stein, Hagenstr. 9,

90461 Nürnberg. Gemäß § 3 EGGmbHG von

Amts wegen eingetragen: Geschäftsanschrift:

Lilienstraße 4, 90547 Stein. Über das Vermögen

der Gesellschaft ist durch Beschluss

des Amtsgerichts Fürth vom 24.06.2010 das

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Insolvenzverfahren eröffnet worden. Die Gesellschaft

ist dadurch aufgelöst.

HRB 9783 – 29.06.2010

Greuther Freizeitanlage GmbH, Vestenbergsgreuth,

Schornweisacher Str. 3, 91487

Vestenbergsgreuth. Geschäftsanschrift:

Schornweisacher Str. 3, 91487 Vestenbergsgreuth.

Ausgeschieden: Geschäftsführer:

Müller, Rudolf, Vestenbergsgreuth,

*19.01.1947. Bestellt: Liquidator: Müller,

Matthias, Vestenbergsgreuth, *15.08.1986.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 8272 – 30.06.2010

Dentagon Verwaltungs GmbH, Erlangen,

Am Anger 2-6, 91052 Erlangen. Geschäftsanschrift:

Am Anger 2-6, 91052 Erlangen.

Bestellt; geändert, nun: Liquidator: Dr. Dr.

Greese, Uwe, Stegaurach, *27.12.1959; Weber,

Paul, Möhrendorf, *29.06.1964. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

LÖSCHUNGEN

HRA 6278 – 02.06.2010

Günter Schmidt, Oberasbach, St. Lorenzstr.

154, 90522 Oberasbach. Geändert, nun:

Geschäftsanschrift: Bachstraße 35, 90522

Oberasbach. Die Firma ist erloschen.

HRA 4975 – 10.06.2010

Alter Postgasthof „Goldener Hirsch“

Bernd Schuler, Emskirchen, Marktplatz 6,

91448 Emskirchen. Die Firma ist erloschen.

HRA 6689 – 14.06.2010

Rudolf Friedel Inhaber: Helga Löhner,

Zirndorf, Nürnberger Str. 24, 90513 Zirndorf.

Die Firma ist erloschen.

HRA 7815 – 16.06.2010

Dritte ZBI Wohnimmobilien AG & Co. KG,

Möhrendorf, Henkestraße 10, 91054 Erlangen.

Die Liquidation ist beendet. Die Firma ist

erloschen.

HRA 7823 – 16.06.2010

Zweite ZBI Gewerbeimmobilien AG & Co.

KG, Möhrendorf, Henkestraße 10, 91054

Erlangen. Die Liquidation ist beendet. Die Firma

ist erloschen.

HRA 6396 – 17.06.2010

Park-Apotheke Wolfgang Stock e.K.,

Fürth, Königswarterstr. 18, 90762 Fürth. Der

Übergang der in dem Betrieb des Geschäfts

begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten

ist bei dem Erwerb des Geschäfts

durch den neuen Erwerber ausgeschlossen.

Das Unternehmen wird als Zweigniederlassung

unter der geänderten Firma „ABF-Park-

Apotheke, Zweigniederlassung der ABF

OHG“ dort fortgeführt = Amtsgericht Fürth

HRA 5326. Das Registerblatt wurde daher

nach § 13 Abs. 2 HGB geschlossen.

HRA 7602 – 17.06.2010

smartCable e.K., Erlangen, Elritzenweg 3,

91056 Erlangen. Gemäß Artikel 65 EGHGB

von Amts wegen eingetragen: Geschäftsanschrift:

Elritzenweg 3, 91056 Erlangen. Die

Firma ist erloschen.

HRA 7814 – 17.06.2010

Erste ZBI Wohnimmobilien AG & Co. KG,

Möhrendorf, Henkestr. 10, 91054 Erlangen. Die

Liquidation ist beendet. Die Firma ist erloschen.

HRA 7904 – 17.06.2010

Erste ZBI Gewerbeimmobilien AG & Co.

KG, Möhrendorf, Kleinseebacher Str. 9,

91096 Möhrendorf. Die Liquidation ist beendet.

Die Firma ist erloschen.

HRA 7812 – 18.06.2010

Dritte ZBI Gewerbeimmobilien AG & Co.

KG, Möhrendorf, Kleinseebacher Straße 8,

91096 Möhrendorf. Geschäftsanschrift: Klein-

seebacher Straße 8, 91096 Möhrendorf. Die

Liquidation ist beendet. Die Firma ist erloschen.

HRA 7822 – 18.06.2010

Zweite ZBI Wohnimmobilien AG & Co. KG,

Möhrendorf, Kleinseebacher Str. 8, 91096

Möhrendorf. Geschäftsanschrift: Kleinseebacher

Str. 8, 91096 Möhrendorf. Die Liquidation

ist beendet. Die Firma ist erloschen.

HRA 8041 – 25.06.2010

Chilli`s e.K., Fürth, Rudolf-Breitscheid-Str.

43, 90762 Fürth. Die Firma ist erloschen.

HRA 9052 – 25.06.2010

GG-Software und Beratung e. K., Baiersdorf,

Buchenweg 4, 91083 Baiersdorf. Gemäß

Artikel 65 EGHGB von Amts wegen eingetragen:

Geschäftsanschrift: Buchenweg 4,

91083 Baiersdorf. Die Firma ist erloschen.

HRA 5539 – 28.06.2010

GFN Grafi sche Fachwerkstatt Werner H.

Näpfl ein, Zirndorf, Am Steinacker 7, 90513

Zirndorf. Die Firma ist erloschen.

HRB 993 – 04.06.2010

Möbel - Geyer Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Neustadt a.d. Aisch, Raiffeisenstraße

3, 91413 Neustadt a. d. Aisch. Gemäß

§ 3 EGGmbHG von Amts wegen eingetragen:

Geschäftsanschrift: Raiffeisenstraße 3,

91413 Neustadt a. d. Aisch. Die Liquidation ist

beendet. Die Firma ist erloschen.

HRB 2500 – 08.06.2010

Lothar Bauer GmbH, Seukendorf, Kirchenweg

7, 90556 Seukendorf. Die Liquidation ist

beendet. Die Gesellschaft ist erloschen.

HRB 3867 – 08.06.2010

Kapfenberger Wohnen Gesellschaft mit

beschränkter Haftung, Bad Windsheim,

Neumühlenweg 2, 91438 Bad Windsheim.

Geschäftsanschrift: Neumühlenweg 2, 91438

Bad Windsheim. Die Firma ist erloschen.

HRB 6951 – 11.06.2010

Siemens Building Technologies Beteiligungs

GmbH, Erlangen, Nürnberger Str. 74,

91052 Erlangen. Die Verschmelzung wurde am

17.05.2010 und 01.06.2010 in die Register der

übernehmenden Gesellschaft eingetragen (siehe

Amtsgericht Charlottenburg HRB 12300 B

und Amtsgericht München HRB 6684).

HRB 11252 – 11.06.2010

UTCEA Limited Zweigniederlassung Erlangen,

Erlangen, Helmut-Anzenederstraße 32,

91052 Erlangen. Geschäftsanschrift: Helmut-

Anzenederstraße 32, 91052 Erlangen. Die

Zweigniederlassung in Erlangen ist aufgehoben.

HRB 4879 – 14.06.2010

Heilmann Bauträger GmbH, Röttenbach,

Buchenring 5, 91341 Röttenbach. Die Liquidation

ist beendet. Die Gesellschaft ist erloschen.

HRB 1781 – 18.06.2010

GÜLA - Planungsgesellschaft für Anlagenbau

mbH, Zirndorf, Quellenstraße 13,

90513 Zirndorf. Die Liquidation ist beendet.

Die Gesellschaft ist erloschen.

HRB 10830 – 21.06.2010

HD Hemden-Dienst GmbH, Stein, Frühlingstr.

10 a, 90547 Stein. Die Liquidation ist

beendet. Die Firma ist erloschen.

HRB 7363 – 23.06.2010

K S W - Bauträger- und Immobilien GMBH,

Emskirchen, Rosenleite 3, 91448 Emskirchen.

Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Fürth vom 27.10.2004 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über das Vermögen der Gesellschaft

mangels Masse abgelehnt. Die Gesellschaft

ist aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen

gemäß § 65 GmbHG. Die Firma ist erloschen.

HRB 876 – 29.06.2010

NOBA - Fertigbau, Bauträger Gesellschaft

mit beschränkter Haftung, Bad Windsheim,

Breslauer Ring 44, 91438 Bad Windsheim.

Die Liquidation ist beendet. Die Firma

ist erloschen.

HRB 8695 – 29.06.2010

arFrisch GmbH EDV-Anwendungen, Erlangen,

Gebbertstraße 93, 91058 Erlangen.

Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft

ist erloschen.

Löschungen von Amts wegen

HRB 8328 – 01.06.2010

MATHEMA AG, Erlangen, Nägelsbachstr. 25

b, 91052 Erlangen. Die Gesellschaft ist wegen

Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG gelöscht.

Von Amts wegen eingetragen.

HRB 11549 – 01.06.2010

Treff der Bäcker Limited, Cadolzburg, Markgraf-Alexander-Str.

11, 90556 Cadolzburg. Die

Zweigniederlassung ist gemäß § 395 FamFG

gelöscht. Von Amts wegen eingetragen.

HRB 3558 – 04.06.2010

WUB Automaten GmbH, Langenzenn, Mühlleite

23, 90579 Langenzenn. Die Gesellschaft ist

wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG

gelöscht. Von Amts wegen eingetragen.

HRB 10205 – 08.06.2010

tepe.fashion GmbH, Erlangen, Hauptstr.

26, 91054 Erlangen.

HRB 11998 – 08.06.2010

M.A.A.S. Limited, Erlangen, Jäckelstr. 42,

91052 Erlangen. Die Zweigniederlassung ist

gemäß § 395 FamFG gelöscht. Von Amts wegen

eingetragen.

HRB 9677 – 09.06.2010

AMIRA Management Gesellschaft für Beratung,

Beteiligung und Dienstleistung

mbH, Erlangen, Rhönstr. 42, 91056 Erlangen.

Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß § 394 FamFG gelöscht. Von

Amts wegen eingetragen.

HRB 11987 – 09.06.2010

Regenerative Energy Concepts Limited

Zweigniederlassung Fürth, Fürth, Ludwigstraße

105, 90763 Fürth. Die Zweigniederlassung

ist wegen Vermögenslosigkeit analog §

394 FamFG gelöscht. Von Amts wegen eingetragen.

HRB 5983 – 21.06.2010

S.F. Transporte GmbH, Fürth, Kopernikusstr.

23, 90766 Fürth. Die Gesellschaft ist wegen

Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG

gelöscht. Von Amts wegen eingetragen.

HRB 10660 – 22.06.2010

M & K Marketing GmbH, Fürth, Königstr.

75, 90762 Fürth. Die Gesellschaft ist wegen

Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG gelöscht.

Von Amts wegen eingetragen.

HRB 8861 – 25.06.2010

Trockenbau Lind GmbH, Oberasbach, Albrecht-Dürer-Str.

98, 90522 Oberasbach. Die

Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß § 141 a FGG gelöscht. Von Amts wegen

eingetragen.

HRB 8991 – 25.06.2010

Holzenleuchter Bau GmbH Planen-Bauen-

Renovieren, Fürth, Hornschuchpromenade

24, 90762 Fürth. Die Gesellschaft ist wegen

Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG gelöscht.

Von Amts wegen eingetragen.

Löschungen von Amts wegen

HRA 6375 – 08.06.2010

Sittinger + Wopperer - Das Klavierhaus -

oHG, Erlangen, Bismarckstr. 28, 91054 Erlangen.

Die Firma ist erloschen. Von Amts wegen

eingetragen aufgrund § 31 Abs. 2 HGB.

AMTLICHE BERICHTIGUNGEN

HRB 11710 – 11.06.2010

Curadis GmbH, Erlangen, Henkestraße 91,

91052 Erlangen. Die Gesellschafterversammlung

vom 11.03.2010 hat die Erhöhung des

Stammkapitals um 4.747,00 EUR und die Änderung

der §§ 7 (Stammkapital), 11 (Zusammensetzung,

Entsendung, Wahl und Amtsdauer)

und 29 (Einziehungsvergütung) sowie die

Streichung der §§ 8 (Stammeinlagen), 22 (Leistungsverkehr

mit Gesellschaftern) und 27 (Liquidationspräferenz)

der Satzung beschlossen.

Amtsgericht

Nürnberg

(umfasst Nürnberg sowie die Bezirke der IHK-

Gremien Altdorf, Hersbruck, Hilpoltstein, Lauf,

Roth, Schwabach)

NEUEINTRAGUNGEN

HRA 15560 – 28.05.2010

VBW Versicherungsmakler Richard Weiß

& Günter Burk OHG, Nürnberg, Steinplattenweg

26, 90491 Nürnberg. Betrieb eines


Versicherungsmaklers - Vermittlung von Versicherungen

aller Art, Bausparverträgen u. Investmentanteilen,

sowie Vermittlung nach §

34 c GewO. Offene Handelsgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Steinplattenweg 26, 90491

Nürnberg. Persönlich haftender Gesellschafter:

Burk, Günter, Büchenbach, *19.05.1964;

Weiß, Richard, Nürnberg, *25.08.1952. Der

Übergang der in dem Betrieb des bisher nicht

eingetragenen Handelsgeschäfts mit dem Namen

„VBW Versicherungsmakler Richard

Weiß“ des Geschäftsinhabers Weiß Richard,

Nürnberg, *25.08.1952, begründeten Forderungen

und Verbindlichkeiten ist bei dem Erwerb

des Geschäfts durch die offene Handelsgesellschaft

ausgeschlossen.

HRA 15561 – 31.05.2010

IBK-Innovation GmbH & Co. KG, Nürnberg,

Rehdorfer Straße 4, 90431 Nürnberg.

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Rehdorfer Straße 4, 90431 Nürnberg. Persönlich

haftender Gesellschafter: KKL Verwaltungs

GmbH, Nürnberg (Amtsgericht Nürnberg

HRB 25065). Der Sitz ist von Hamburg

(Amtsgericht Hamburg HRA 104244) nach

Nürnberg verlegt.

HRA 15562 – 01.06.2010

insertEFFECT OHG, Nürnberg, Fürther Straße

53a, 90429 Nürnberg. Die Konzeption,

Gestaltung, Entwicklung und Beratung im

Bereich von Softwarelösungen, insbesondere

für Internet und mobile Endgeräte. Rechtsberatung

ist nicht Gegenstand des Unternehmens.

Offene Handelsgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Fürther Straße 53a, 90429

Nürnberg. Persönlich haftender Gesellschafter:

Bartels, Benno, Nürnberg, *16.04.1978;

Kavasoglu, Halil, Nürnberg, *14.04.1978;

Robledo Esparza, Manuel René, Roth,

*12.12.1978.

HRA 15563 – 02.06.2010

N.U.N. Immobilienverwaltungs GmbH &

Co. KG, Lauf, Eibenstr.9, 91207 Lauf. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Eibenstr.

9, 91207 Lauf. Eingetreten: Persönlich haftender

Gesellschafter: N.U.N. Verwaltungs

GmbH, Lauf a.d. Pegnitz (Amtsgericht Nürnberg

HRB 26508). Ausgeschieden: Persönlich

haftender Gesellschafter: Streng Beteiligungs-

und Verwaltungs GmbH, Fürth (Amtsgericht

Fürth HRB 11460). Der Sitz ist von Fürth (Amtsgericht

Fürth HRA 9462) nach Lauf verlegt.

HRA 15564 – 07.06.2010

Dr. Schulz Infomarketing e.K., Nürnberg,

Spittlertorgraben 21, 90429 Nürnberg. Die

Entwicklung und der Vertrieb von Informationsprodukten,

insbesondere digitalen Informationsprodukten

(z. B. Ebooks, Audio- oder

Videoprodukten) sowie das Affi liate Marketing.

Weiter leistet es Dienstleistungen (Beratung/Weiterbildung)

mit Schwerpunkt in der

Informationsbranche und betreibt Handel mit

Waren im Bereich des Buch- und Softwarehandels.

Einzelkaufmann / Einzelkauffrau.

Geschäftsanschrift: Spittlertorgraben

21, 90429 Nürnberg. Inhaber: Dr. Schulz,

Bernhard, Nürnberg, *22.08.1963.

HRA 15565 – 07.06.2010

Crêperie du Château e. K., Nürnberg, Untere

Schmiedgasse 5, 90403 Nürnberg. Betrieb

einer Crêperie. Einzelkaufmann / Einzelkauffrau.

Geschäftsanschrift: Untere

Schmiedgasse 5, 90403 Nürnberg. Nicht

mehr Inhaber: Ody, Guy, Nürnberg,

*01.06.1961. Neuer Inhaber: Schmitz, Philipp,

Nürnberg, *16.08.1984. Der Übergang

der in dem Betrieb des Geschäfts begründeten

Forderungen und Verbindlichkeiten ist bei

dem Erwerb des Geschäfts durch Philipp

Schmitz ausgeschlossen.

FEIERN IN FRANKEN

HRA 15566 – 08.06.2010

Bauunternehmen Günter Ehrnsperger

GmbH & Co. KG, Altdorf, Im Erlet 24, 90518

Altdorf. Betrieb eines Bauunternehmens und

Containerdienstes. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Im Erlet 24, 90518 Altdorf.

Persönlich haftender Gesellschafter: Bauunternehmen

Günter Ehrnsperger Verwaltungs

GmbH, Altdorf (Nürnberg HRB 26536).

HRA 15568 – 11.06.2010

K-Energy GmbH & Co. Nawaro 1 KG,

Schwabach, Wasserstraße 13 a, 91126

Schwabach. Der Handel mit Strom, der Betrieb

und die Erstellung von regenerativen

Energieerzeugungsanlagen. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Wasserstraße

13 a, 91126 Schwabach. Persönlich haftender

Gesellschafter: CC-Scout GmbH, Nürnberg

(Amtsgericht Nürnberg HRB 19228).

HRA 15569 – 11.06.2010

10. Solar GmbH & Co. KG, Nürnberg, Ludwigsstr.

83, 90402 Nürnberg. Die Produktion

und der Verkauf von Solarstrom. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Ludwigsstr.

83, 90402 Nürnberg. Persönlich haftender

Gesellschafter: AL Beratungssysteme GmbH,

Nürnberg (Amtsgericht Nürnberg HRB 12888).

HRA 15570 – 11.06.2010

Hoff Immobilienverwaltungs GmbH &

Co. KG, Nürnberg, Wetzlarer Str. 26, 90427

Nürnberg. Die Verwaltung und Vermietung

von eigenem Grundbesitz. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Wetzlarer Str. 26,

90427 Nürnberg. Persönlich haftender Gesellschafter:

August Hoff Beteiligungs GmbH,

Nürnberg (AG Nürnberg HRB 23991).

HRA 15572 – 11.06.2010

Wiesenpark Wohnen GmbH & Co. KG,

HANDELSREGISTER

Nürnberg, Erlenstr. 36, 90441 Nürnberg.

Gewerbsmäßig 1. Bauvorhaben a) als Bauherr

im eigenen Namen für eigene oder fremde

Rechnung vorzubereiten oder durchzuführen

und dazu Vermögenswerte von Erwerbern,

Mietern, Pächtern oder sonstigen

Nutzungsberechtigten oder von Bewerbern

um Erwerbs- oder Nutzungsrechte zu verwenden,

b) als Baubetreuer im fremden Namen

für fremde Rechnung wirtschaftlich vorzubereiten

oder durchzuführen, 2. Grundstücke

und grundstücksgleiche Rechte zu erwerben

und zu veräußern. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Erlenstr. 36,

90441 Nürnberg. Persönlich haftender Gesellschafter:

Rino Verwaltungs GmbH, Nürnberg

(AG Nürnberg HRB 23621).

HRA 15573 – 11.06.2010

Brainpower Solutions GmbH & Co. KG,

Nürnberg, Südwestpark 65, 90449 Nürnberg.

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Südwestpark 65, 90449 Nürnberg. Geändert,

nun: Persönlich haftender Gesellschafter:

Brainpower Solutions Verwaltungs-GmbH,

Nürnberg (Amtsgericht Nürnberg HRB 26463).

Der Sitz ist von Hamburg (Amtsgericht Hamburg

HRA 110615) nach Nürnberg verlegt.

HRA 15574 – 11.06.2010

FliesenNetzwerk.de-Fischer e.K., Nürnberg,

Sigmundstr. 110, 90431 Nürnberg.

Einzelkaufmann / Einzelkauffrau. Geschäftsanschrift:

Sigmundstr. 110, 90431 Nürnberg.

Inhaber: Fischer, Peter, Zirndorf, *24.09.1971.

Die Niederlassung ist unter Firmenänderung

(bisher: Handel mit Fliesen Peter Fischer e.K.)

von Zirndorf (Amtsgericht Fürth HRA 8404)

nach Nürnberg verlegt.

HRA 15575 – 14.06.2010

Firma Pfann GmbH & Co.KG, Nürnberg,

08 | 10 71

BRANCHEN-MARKT A–Z


HANDELSREGISTER

Wetzendorfer Str. 219, 90427 Nürnberg. Die

Errichtung und der Betrieb von Wohn- und

Geschäftshäusern, der Erwerb von Immobilien,

deren Vermietung, Verpachtung und Verwaltung

sowie damit in Zusammenhang stehende

Geschäfte, die den Zweck der Gesellschaft

zu fördern geeignet sind. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Wetzendorfer

Str. 219, 90427 Nürnberg. Persönlich

haftender Gesellschafter: Pfann Verwaltungs

GmbH, Nürnberg (Amtsgericht Nürnberg

HRB 26547).

HRA 15576 – 16.06.2010

SST Serviceteam UG (haftungsbeschränkt)

& Co. KG, Nürnberg, Sterzinger

Str. 8, 90461 Nürnberg.Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Sterzinger Str. 8,

90461 Nürnberg. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter ist befugt, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: AGS Wild & Panda

Verwaltungsgesellschaft UG (haftungsbeschränkt),

Fürth (Amtsgericht Fürth HRB

12172). Der Sitz ist von Fürth (Amtsgericht

Fürth HRA 9335) nach Nürnberg verlegt.

HRA 15577 – 16.06.2010

Interservice e.K. Industrievertretungen

und Rohstoffhandel, Nürnberg, Hamburger

Str. 60, 90451 Nürnberg. - Industrievertretungen

(keine erlaubnispfl ichtige Tätigkeiten),-

Export und Import sowie Handel mit

Waren aller Art für den Industriebedarf und

für Privatpersonen,- Vermittlung und Organisation

von Transporten,- Groß- und Einzelhandel,-

Lagerei. Einzelkaufmann / Einzelkauffrau.

Geschäftsanschrift: Hamburger Str.

60, 90451 Nürnberg. Inhaber: Rozenbaum,

Leonid, Nürnberg, *15.01.1957.

HRA 15578 – 16.06.2010

Druckerei Klein SKS oHG, Nürnberg,

Westendstraße 38, 90427 Nürnberg. Betrieb

einer Druckerei. Offene Handelsgesellschaft.