25.06.2020 Aufrufe

PROMAGAZIN Juni 2020

Die Themen unserer Juni-Ausgabe: Porträt des Landkreises Schwäbisch Hall, Starke Marken, Spezial: Arbeitgeber im Porträt, Sommer in Heilbronn-Franken.

Die Themen unserer Juni-Ausgabe: Porträt des Landkreises Schwäbisch Hall, Starke Marken, Spezial: Arbeitgeber im Porträt, Sommer in Heilbronn-Franken.

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für die Region Heilbronn-Franken.<br />

Besser arbeiten, besser leben: Die Region hat viel zu bieten!<br />

für die Region Heilbronn-Franken.<br />

06 I 20<br />

20. Jahrgang | 3,20 Euro | 52856<br />

Sonderbeilage:<br />

Arbeitgeber<br />

im Porträt<br />

Heben Sie ab!<br />

Karrierestart in Heilbronn-Franken<br />

EXTRA<br />

Sommer<br />

<strong>2020</strong><br />

A r b e it g e b e r i m<br />

P o r tr ä t<br />

Vorfreude<br />

OB Klaus Holaschke hat<br />

große Pläne für Eppingen<br />

Starke Marken I Landkreis SHA I Initiative Zukunft I Sommer in der Region<br />

Eine Stadt im Aufwind:<br />

Wie sich Eppingen mit der<br />

Gartenschau 2021 nachhaltig<br />

weiterentwickeln will,<br />

lesen Sie ab<br />

Seite 8.


für die Region Heilbronn-Franken.<br />

SPEZIAL<br />

Genießen & erleben: Ausflugsziele I Gastronomie I Kultur<br />

für die Region Heilbronn-Franken.<br />

Besser arbeiten, besser leben: Die Region hat viel zu bieten!<br />

bott entwickelt und produziert an mehreren europäischen Standorten Fahrzeug- und Betriebseinrichtungen.<br />

In diesem Segment hat sich bott in über 85 Jahren Firmengeschichte stark positioniert. Weltweit beliefert die<br />

Firmengruppe Kunden in Industrie und Handwerk. bott Produkte machen Arbeitsprozesse in Fertigung, Service<br />

und Montage effizienter.<br />

EDITORIAL<br />

Startklar.<br />

Was immer Sie vorhaben, mit einem festen Ziel vor Augen und mit Ihrer Begeisterung an der Idee<br />

werden Sie es erreichen. bott freut sich darauf, Sie dabei mit seinem jungen Team und in einem<br />

innovativen Arbeitsumfeld zu begleiten.<br />

bott bietet folgende Ausbildungsplätze an:<br />

■ Industriekaufmann/-frau<br />

■ DHBW BWL - Industrie<br />

■ Konstruktionsmechaniker /-in<br />

■ DHBW Wirtschaftsingenieurwesen,<br />

■ Fachkraft für Lagerlogistik<br />

Studienrichtung Produktion-Logistik<br />

■ Elektroniker für Betriebstechnik<br />

Interesse?<br />

Dann senden Sie Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen an:<br />

Ramona Fitz, ausbildung@bott.de, Tel.: 0 79 71 / 251-237<br />

Den aktuellen Bedarf an Ausbildungsplätzen finden Sie auf www.bott.de<br />

Liebe Leserinnen, liebe Leser,<br />

„Wir sagen immer, wir haben einen krisenfesten Branchenmix.<br />

Jetzt hat dieser Duktus die Möglichkeit, sich zu beweisen“, sagt<br />

David Schneider, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft<br />

Schwäbisch Hall mbH, kurz WFG. Ich habe mich<br />

mit ihm über die Lage im Landkreis Hall unterhalten und er<br />

zeigte sich optimistisch, dass die Krise mit den Hilfen von<br />

Bund und Land sowie dem „Erfindergeist im Ländle“ überwunden<br />

werden kann. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 32.<br />

Wie eine starke Marke einem Unternehmen in Krisenzeiten als<br />

Kompass dienen kann, hat mir Stephan Kurz, Geschäftsführer<br />

der Agentur „querformat“, erläutert. Für ihn ist Marketing nicht<br />

nur „buntes Beiwerk für erfolgreiche Zeiten“, sondern jetzt besonders<br />

wichtig, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Das<br />

Interview lesen Sie auf Seite 16.<br />

Auch Arbeitgebermarketing darf in diesen Zeiten nicht zu kurz<br />

kommen. Viele Unternehmen fahren zwar derzeit auf Sicht<br />

und die Anzeigen von Kurzarbeit sind auf einem Allzeithoch,<br />

doch es gibt Branchen, deren Geschäfte nach wie vor boomen.<br />

Und sobald die Konjunktur auch in den anderen Bereichen<br />

wieder anspringt, wird der Fachkräftemangel erneut Thema.<br />

Unsere Sonderbeilage „Arbeitgeber im Porträt“ macht Berufsanfänger<br />

und wechselwillige Professionals auf die Vorzüge der<br />

Region Heilbronn-Franken aufmerksam, denn trotz Corona-<br />

Krise lässt es sich hier weiter sehr gut leben und arbeiten.<br />

Da das Leben nicht nur aus Arbeit besteht, widmen wir uns im<br />

Spezial „Sommer in Heilbronn-Franken“ ab Seite 37 den vielen<br />

Vorzügen, die unsere schöne Heimatregion für Urlauber und<br />

Erholungssuchende bietet. Auch ohne Reisebeschränkungen<br />

gibt es keinen Grund, in die Ferne zu schweifen. Wir leben in<br />

einer Urlaubsregion voller Highlights, die sich direkt vor unserer<br />

Haustüre befinden und einen tollen Sommer versprechen.<br />

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre. Bleiben Sie<br />

gesund. Ihr<br />

Dirk Täuber<br />

Chefredakteur<br />

PS: Lesen Sie gerne weiter auf pro-magazin.de<br />

in Heilbronn-Franken<br />

Spezial:<br />

Kontakt<br />

Warum<br />

IN DIE FERNE<br />

schweifen?<br />

Heben Sie ab!<br />

Karrierestart in Heilbronn-Franken<br />

Sie haben Anmerkungen, Wünsche<br />

oder Fragen? Melden Sie sich!<br />

dirk.taeuber@pro-vs.de<br />

EXTRA<br />

Sommer<br />

<strong>2020</strong><br />

A r b e it g e b e r i m<br />

Sommer in Heilbronn-Franken<br />

ab Seite 37<br />

Sonderbeilage:<br />

Arbeitgeber im Porträt<br />

IN<br />

DIESER<br />

AUSGABE<br />

P o r tr ä t<br />

Fahrzeug- und Betriebseinrichtungen<br />

Bott GmbH & Co. KG, Bahnstraße 17, D-74405 Gaildorf<br />

bott.de<br />

3


INHALT<br />

IN DIESER AUSGABE<br />

TOP-ARBEITGEBER<br />

Stadt Eppingen<br />

08 „Wir wollen weiter wachsen“<br />

Oberbürgermeister Klaus Holaschke im Gespräch<br />

44 Besen, Bike-Touren und Brennereien<br />

Das „Kulturgut Besen“ musste während der Corona-Krise<br />

zum Fliegenden Besen umsatteln, doch die Pandemie hat<br />

den Kult nicht zerstört. Auch wandern und radeln lässt es<br />

sich prima im Hohenloher Land.<br />

STELLEN SICH VOR<br />

Eine Übersicht der Arbeitgeber auf<br />

portrait.jobstimme.de<br />

Finden Sie alles auf einen Blick<br />

Starke Marken<br />

10 Logo? Na, logo!<br />

Markenzeichen im Wandel der Zeit<br />

18 Generationswechsel in voller Fahrt<br />

Unternehmensübergabe bei Kramer Gerüstbau<br />

20 Ausgezeichnet!<br />

Hoerner Bank ist einer der besten Vermögensverwalter<br />

Eine Weinkönigin auf Abstand<br />

Tamara Elbl ist Württembergische Weinkönigin im von<br />

Corona geprägten Jahrgang <strong>2020</strong>. Die 22-jährige<br />

Markenbotschafterin für gute Tropfen nutzt digitale Wege,<br />

um das Thema Wein zu präsentieren.<br />

16 „Die Marke dient als Kompass“<br />

14<br />

52<br />

Kurzportrait des<br />

Arbeitgebers<br />

Ansprechpartner<br />

für Bewerbungen<br />

Finanzielle<br />

Sonderleistungen<br />

Beruf, Familie<br />

und Perspektiven<br />

■<br />

Landkreis Schwäbisch Hall<br />

24 Da tut sich richtig was!<br />

Neue Projekte in den Städten und Gemeinden<br />

34 Möbelkauf per Videokonferenz<br />

Umdenken beim Traditionsunternehmen Möbel Gunst<br />

Markenexperte Stephan Kurz erklärt im Interview, welche<br />

digitalen Wege Unternehmen während der Corona-Krise<br />

gegangen sind, um ihre Kunden weiterhin zu erreichen und<br />

wie starke Marken ihre Bekanntheit nutzen konnten. Er erläutert,<br />

warum es gerade in Krisenzeiten wichtig ist, weiterhin<br />

in Marketing zu investieren.<br />

Malerische Burgen und feine Weine<br />

Entspannte Tage mit viel Genuss und aktiver Erholung<br />

bietet ein Kur(z)-Urlaub im Main-Tauber-Kreis. Kanufahren<br />

auf und Radeln an der Tauber versprechen Freizeitspaß, die<br />

Weine der Region kulinarische Freuden.<br />

■<br />

■<br />

■<br />

■<br />

36 Konzentration auf Mainhardt<br />

Aqua Römer bündelt seine Kräfte<br />

Sommer in Heilbronn-Franken<br />

38 Unterwegs in Heilbronn<br />

Die Neckarstadt per Boot, Bus oder zu Fuß entdecken<br />

40 Action und Idylle zwischen Weinberg und Fluss<br />

Freizeittipps für den Urlaub im Heilbronner Land<br />

48 Bewegung kommt vor Blootz<br />

Schöne Plätze im Landkreis Schwäbisch Hall<br />

Initiative Zukunft<br />

56 Bewährte Wege<br />

Ausbildungsbetriebe stellen sich vor<br />

22 Ein gutes Umfeld<br />

für Talente schaffen<br />

32 Krisenfester Branchenmix<br />

Vielfalt im Unternehmen kann<br />

ein entscheidender<br />

Wettbewerbs vorteil sein – wenn<br />

sie richtig erkannt und eingesetzt<br />

wird. Durch individuelle<br />

Kompetenzen und besonderes<br />

Wissen können neue Märkte und<br />

Kunden erreicht werden.<br />

„Der große Schock ist gewichen“, sagt David Schneider. Der<br />

Wirtschaftsförderer aus Schwäbisch Hall berichtet aus seinen<br />

Erfahrungen in den zurückliegenden Monaten: Welche<br />

Entwicklungen hat die Corona-Krise mit sich gebracht?<br />

Was waren die drängendsten Fragen der Unternehmen?<br />

Und wie ist die aktuelle Situation im Landkreis Hall?<br />

Fotos: Stefanie Pfäffle, Holger Leue, Adobe Stock/NDABCREATIVITY<br />

Rubriken<br />

03 Editorial<br />

06 Regioskop<br />

60 Wir sind Heilbronn-Franken<br />

61 Neues aus der Region<br />

62 Ausblick & Impressum<br />

Zum Titelbild<br />

Klaus Holaschke, Oberbürgermeister von Eppingen, blickt<br />

voller Vorfreude auf das Jahr 2021 in Eppingen, auf das Jahr<br />

der Gartenschau. Die Veranstaltung soll nicht nur zahlreiche<br />

Gäste in die Kraichgaustadt locken, sondern auch die Stadtentwicklung<br />

nachhaltig vorantreiben und auf Dauer die<br />

Aufenthalts- und Lebensqualität steigern. Auch in anderen<br />

Bereichen stehen die Zeichen auf Wachstum. Holaschkes<br />

Vision ist, dass Eppingen zum Mittelzentrum aufsteigt.<br />

Foto: Stadt Eppingen<br />

4<br />

<strong>Juni</strong> <strong>2020</strong>


REGIOSKOP<br />

1 Künzelsau<br />

Neuer Technikvorstand für Ziehl-Abegg<br />

Der promovierte Maschinenbauingenieur Peter<br />

Barton übernimmt die Position des Technikvorstands<br />

bei Ziehl-Abegg SE. Der 46-Jährige wird die<br />

Entwicklung des Motoren- und Ventilatorenexperten<br />

leiten und gestalten. Barton hat sein Maschinenbaustudium<br />

sowie seine anschließende Promotion<br />

im Bereich der Getriebetechnik an der<br />

Ruhr-Universität Bochum absolviert: als bester Absolvent<br />

seit Bestehen der Fakultät. Foto: Ziehl-Abegg<br />

4<br />

Landkreis<br />

Heilbronn<br />

Main-Tauber-Kreis<br />

Hohenlohekreis<br />

1<br />

2<br />

Landkreis<br />

Schwäbisch-Hall<br />

3<br />

2 Weikersheim<br />

Bdtronic liefert Anlage für Medizingeräte<br />

Für die Medizingerätesparte von Philips stellt das<br />

Unternehmen Bdtronic eine hochkomplexe Anlage<br />

her, die Komponenten für Monitore für Patientenüberwachungsgeräte<br />

fertigt. Bei der Fertigung<br />

kommt neben der Dosier- auch die Plasmatechnologie<br />

zum Einsatz. Bdtronic ist verantwortlich für die<br />

Überwachung der Prozessgenauigkeit. Foto: Bdtronic<br />

3 Crailsheim<br />

Brüder Schubert gründen Unternehmen<br />

Die Gesellschafter der Schubert GmbH, die Brüder<br />

Gerald (M.) und Ralf Schubert (r.), haben ein neues<br />

Unternehmen gegründet: die Schubert Business<br />

Development GmbH. Das Unternehmen zielt darauf<br />

ab, Markttrends und -chancen zu erkennen,<br />

Innovationen zu fördern und zu entwickeln, Partnerschaften<br />

und Beteiligungen sollen angestrebt<br />

werden. Peter Gabriel (l.) wird gemeinsam mit Gerald<br />

Schubert das Unternehmen leiten. Foto: Schubert<br />

4 Brackenheim<br />

Chefarzt-Wechsel in Rehaklinik<br />

Nach 25 Jahren als Chefarzt der Geriatrischen Rehaklinik Brackenheim,<br />

die zum SLK-Verbund gehört, wurde Dr. Gottfried Sellinger<br />

am 29. Mai offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolge<br />

übernimmt Dr. Alexander Kugler (Foto), der seit Januar 2013<br />

bereits als Oberarzt und seit September 2017 als leitender Oberarzt<br />

in der Brackenheimer Rehaklinik tätig ist. Foto: SLK Kliniken<br />

Anzeige<br />

Schnäppchenjäger aufgepasst<br />

Bei der Online-Auktion auf ebbes-ersteigern.de können Sparfüchse bis 5. Juli mitbieten.<br />

Produkte bis zu 50 Prozent günstiger<br />

abstauben und damit zugleich den<br />

regionalen Handel und Dienstleister<br />

unterstützen – das geht bei der Auktion<br />

ebbes-ersteigern.de, die echo24.de<br />

und kraichgau.news ins Leben gerufen<br />

haben. Carsten Lohmüller, Verlagsleiter<br />

von echo, verrät, wieso es sich lohnt,<br />

bei der Online-Auktion mitzumachen.<br />

Was gibt es bei ebbes-ersteigern.de?<br />

Carsten Lohmüller: Die Auktions-Produkte<br />

sind so vielfältig, wie alle, die<br />

mitbieten können. Von der Haustür<br />

über einen Gutschein für ein Brautkleid,<br />

Bier, Fitness-Gutscheine und<br />

Polstermöbel reicht die Palette. Es wird<br />

nicht irgendwas angeboten, sondern<br />

Produkte und Dienstleistungen von Anbietern<br />

aus der Region. Jetzt den lokalen<br />

Handel zu unterstützen, ist wichtiger<br />

denn je.<br />

Und wie mache ich bei der Auktion ein<br />

Schnäppchen?<br />

Lohmüller: Mit ein bisschen Glück<br />

wird‘s sogar ein Mega-Schnäppchen.<br />

Denn die Auktion startet immer bei der<br />

Hälfte des Ladenpreises. Dann muss<br />

nur noch das Timing stimmen und vielleicht<br />

gibt‘s die langersehnte Kaffeemaschine<br />

zum Hammerpreis.<br />

Gibt es ein Highlight?<br />

Lohmüller: Ich will nicht zu viel verraten,<br />

aber wer eine Vespa zum Schnäppchenpreis<br />

ergattern möchte, sollte sich<br />

registrieren. Waren im Gesamtwert von<br />

über 350 000 € warten auf die Bieter.<br />

ADVERTORIAL<br />

Das echo erscheint seit über 20 Jahren<br />

zweimal wöchentlich. Warum gibt‘s jetzt<br />

das Online-Angebot?<br />

Lohmüller: Stimmt, wir sind mit einer<br />

Auflage von 252.000 Zeitungen jedes<br />

Wochenende in Heilbronn und der Region<br />

sehr erfolgreich. Mittwochs sind<br />

es mit der Brettener Woche sogar über<br />

300.000 Exemplare. Beide Titel sind<br />

seit Jahren mit echo24.de und kraichgau.news<br />

online unterwegs. Es ist daher<br />

die logische Konsequenz, dass wir<br />

auch im E-Commerce-<br />

Bereich die<br />

Entwicklung vorantreiben.<br />

echo-Verlagsleiter<br />

Carsten Lohmüller<br />

Grafik: DDT<strong>2020</strong><br />

Anzeige<br />

„Wir schätzen die Vielfalt“<br />

Würth Elektronik feiert am Diversity-Tag die Internationalität – wegen Corona online.<br />

Anlässlich des Diversity-Tags am<br />

26. Mai feierte das Waldenburger<br />

Unternehmen Würth Elektronik die eigene<br />

Vielfalt diesmal in Hinsicht auf Internationalität.<br />

Seit fünf Jahren ist das<br />

Unternehmen schon Teil der Charta der<br />

Vielfalt, die dieses Jahr vor dem Hintergrund<br />

der Corona-Pandemie zu Online-Aktivitäten<br />

unter dem Hashtag<br />

#FlaggefürVielfalt aufgerufen hatte.<br />

Zum Diversity-Tag haben Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter von allen<br />

Standorten Fotos von sich im Homeoffice<br />

oder im Betrieb mit der Flagge ihrer<br />

Herkunftsnation eingeschickt. Daraus<br />

entstanden ist nun eine große<br />

Diversity-Collage.<br />

Würth Elektronik ist eine globale<br />

Unternehmensgruppe und<br />

dies spiegelt sich auch deutlich<br />

in der Belegschaft wider.<br />

Allein bei der Würth Elektronik<br />

eiSos Gruppe, die zu den<br />

größten europäischen Her -<br />

stellern von elektronischen<br />

und elektromechanischen Bauelementen<br />

zählt, arbeiten in Deutschland<br />

Menschen mit 40 verschiedenen<br />

Nationalitäten.<br />

Das Motto „Wir leben Diversität<br />

und schätzen Vielfalt“ in den Stellenanzeigen<br />

des Unternehmens ist daher zugleich<br />

Bekenntnis und Ausdruck der Rea-<br />

Info<br />

KONTAKT<br />

Würth Elektronik eiSos<br />

GmbH & Co. KG<br />

Max-Eyth-Str. 1<br />

74638 Waldenburg<br />

www.we-online.com<br />

ADVERTORIAL<br />

lität im Unternehmen. Das Ergebnis der<br />

Diversity-Aktion kann auf den Facebook-Seiten<br />

und dem Instagram-Kanal<br />

von Würth Elektronik bewundert werden.<br />

www.facebook.com/<br />

Wuerth.Elektronik.Karriere<br />

www.facebook.com/<br />

Wuerth. Elektronik.eiSos.Group<br />

www.instagram.com/we_karriere/<br />

6<br />

<strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

7


TITEL | Stadt Eppingen<br />

Stadt Eppingen | TITEL<br />

„Wir wollen weiter wachsen“<br />

Klaus Holaschke, Oberbürgermeister von Eppingen, hat große Pläne<br />

für seine Stadt. Die Gartenschau 2021 wird das Stadtbild nachhaltig<br />

verändern. Auch Wohn- und Gewerbebauprojekte sind in Planung.<br />

Perspektivisch soll Eppingen zum Mittelzentrum werden.<br />

Eine nachhaltige Stadtentwicklung<br />

steht ganz oben auf der Agenda<br />

von Klaus Holaschke, dem Oberbürgermeister<br />

von Eppingen. Und mit<br />

einem Herzensprojekt befindet er sich<br />

auf der Zielgeraden: 2021 findet unter<br />

dem Motto „Der Sommer, die Stadt<br />

und Du!“ eine Gartenschau statt, die<br />

zahlreiche Gäste anlocken soll. Der zu<br />

erwartende Schub für Tourismus und<br />

Gastronomie durch 129 Tage Gartenschau<br />

mit Events für Besucher sei<br />

wichtig. Noch wichtiger sei aber, was<br />

langfristig bleibe. Die Gartenschau<br />

bringt städtebauliche Erneuerungen<br />

mit sich, die den Eppingern dauerhaft<br />

eine höhere Aufenthalts- und Lebensqualität<br />

versprechen. „Es ist nicht nur<br />

ein Grünprojekt, es ist ein Infrastrukturprojekt“,<br />

sagt Holaschke.<br />

MEHR LEBENSQUALITÄT<br />

Seit 2009 befasst sich die Stadt mit dem<br />

Gartenschauprojekt, in dessen Zuge<br />

Grünflächen und neue Verbindungen<br />

von der Innenstadt zu den Wasserläufen<br />

von Elsenz und Hilsbach sowie<br />

dem Stadtweiher entstehen. Mit Unterstützung<br />

vom Land werden auch<br />

neue Plätze geschaffen und Zonen in<br />

Wohnlagen verkehrsberuhigt, in denen<br />

bislang das Auto Vorrang hatte.<br />

Trotz der Corona-Krise, die auch<br />

die öffentlichen Haushalte schwer belastet,<br />

sieht Holaschke das Projekt<br />

nicht in Gefahr. Er ist sich des Rückhalts<br />

im Gemeinderat und in der Bevölkerung<br />

sicher. Mit fast 99 Prozent<br />

der Stimmen wurde er Ende Januar für<br />

eine dritte Amtszeit als Oberbürgermeister<br />

wiedergewählt. „Ich glaube,<br />

dass ich es stets verstanden habe, die<br />

Menschen zusammenzubringen“, sagt<br />

22 153 Menschen<br />

leben in Eppingen und den sechs<br />

Ortsteilen der Großen Kreisstadt<br />

6993 Arbeitnehmer<br />

gehen sozialversicherungspflichtigen<br />

Beschäftigungen nach<br />

Baumaßnahmen für die Gartenschau 2021: Das Gelände verbindet die Altstadt<br />

mit dem Stadtweiher und den Wasserläufen von Elsenz und Hilsbach.<br />

Blickt zuversichtlich auf die Entwicklung seiner Stadt: Klaus Holaschke, Oberbürgermeister von Eppingen.<br />

Fotos: Heilbronner Stimme/Hettrich; Stadt Eppingen<br />

der parteilose 57-Jährige, der für die<br />

Freien Wähler auch im Kreistag sitzt.<br />

„Man sollte Kommunalpolitik immer<br />

als Sachpolitik verstehen und nicht als<br />

Parteipolitik“, ist Holaschke überzeugt.<br />

Respekt und Bürgernähe betrachtet er<br />

als Voraussetzung, um als Bürgermeister<br />

erfolgreich zu sein.<br />

Seine Vision ist, dass Eppingen<br />

zu einem Mittelzentrum im Landkreis<br />

wird, um eine größere Strahlkraft und<br />

höhere Anziehungskraft in der Region<br />

zu entfalten. „Wir wollen weiter wachsen<br />

und werden es auch“, ist sich der<br />

OB sicher, denn Eppingen habe dafür<br />

beste Voraussetzungen, etwa durch die<br />

verkehrsgünstige Lage und die Anbindung<br />

an Stadt- und S-Bahnlinien, die<br />

Heilbronn, Karlsruhe und den Rhein-<br />

Neckar-Raum erreichbar machen.<br />

Die Große Kreisstadt Eppingen,<br />

zu der die Ortsteile Adelshofen, Elsenz,<br />

Kleingartach, Mühlbach, Richen und<br />

Rohrbach gehören, verzeichne einen<br />

stetigen Bevölkerungszuwachs. „Wir<br />

sind eine Zuzugsstadt“, sagt Holaschke.<br />

„Der Wohnungsdruck ist in Eppingen<br />

enorm, wirklich enorm.“ Daher seien<br />

mehrere Wohngebietserschließungen<br />

in Planung, sowohl in der Kernstadt als<br />

auch in den Stadtteilen, die Holaschke<br />

bei der Entwicklung stets im Blick behalte:<br />

„Wir wollen weiterhin die Ortskerne<br />

stärken und auch in die alten<br />

Gebiete investieren, da dort viel Potenzial<br />

an Wohnraum besteht.“ Dadurch<br />

solle der Flächenverbrauch maßvoll<br />

bleiben. Wohnen in Eppingen sei nicht<br />

nur für Pendler attraktiv, denn es entstünden<br />

pro Jahr im Schnitt 150 neue<br />

Jobs vor Ort, eine Entwicklung, die sich<br />

seit über einem Jahrzehnt fortsetze.<br />

GUTER WIRTSCHAFTSMIX<br />

Diesen Jobmotor verdanke Eppingen<br />

nicht nur den Bereichen Handel und<br />

Dienstleistungen, dem Handwerk und<br />

dem Ernährungssektor, zu dem unter<br />

anderem Palmbräu, die Wild Zwiebelund<br />

Kartoffelmarkt GmbH sowie das<br />

Kraichgau-Raiffeisen-Zentrum gehören.<br />

Auch Industriebetriebe, die Kunststoff<br />

oder Metall verarbeiten, bieten<br />

Arbeitsplätze und Karrierechancen. Zu<br />

den größten Arbeitgebern gehört die<br />

international agierende Maschinenbaufirma<br />

Dieffenbacher. Sie stellt Pressensysteme<br />

und Produktionsanlagen<br />

für die Holzwerkstoff- und Recyclingindustrie<br />

her. Zu den neueren Ansiedlungen<br />

von Hightech- Unternehmen in<br />

Eppingen gehört die Europazentrale<br />

von Shure, einer US- amerikanischen<br />

Firma aus Chicago, die Audiotechnik<br />

wie Mikrofone und Kopfhörer herstellt.<br />

Holaschke wünscht sich weitere<br />

technologieorientierte Branchen für<br />

seine Stadt, macht aber auch keinen<br />

Hehl daraus, dass Neuansiedlungen<br />

von Unternehmen ein schwieriges Unterfangen<br />

seien. Kommunen mit direkter<br />

Autobahnanbindung würden oft<br />

präferiert. Dennoch sei in den Gewerbegebieten<br />

der Kernstadt und der<br />

Stadtteile eine solide und stetige Entwicklung<br />

zu verzeichnen. „Wir punkten<br />

mit gesunder Preispolitik“, sagt der<br />

Rathauschef, dem auch ein guter Wirtschaftsmix<br />

wichtig ist: „In unseren Gewerbegebieten<br />

achten wir darauf, dass<br />

zusammengefügt wird, was zusammenpasst.“<br />

Ziel sei eine nachhaltige<br />

Entwicklung, die auch ökologische Aspekte<br />

nicht außen vor lasse – so wie die<br />

Gartenschau 2021. Dirk Täuber<br />

8<br />

<strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

9


WIRTSCHAFT | Starke Marken<br />

Starke Marken | WIRTSCHAFT<br />

Logo?<br />

Na, logo!<br />

Die Marke eines Unternehmen ist wie das Herz eines Menschen: Es geht<br />

nicht ohne. Visueller Ausdruck ist das Logo – und wie Menschen auch,<br />

verändern sich Markenzeichen mit der Zeit. Heilbronn-Franken beheimatet<br />

viele starke Marken. Einige von Ihnen prägen die Region seit Jahrzehnten<br />

und sind weit darüber hinaus bekannt. Ein Rückblick.<br />

Mit einem Elefanten in Latzhose fing<br />

alles an: Luise Hermann gründet 1932<br />

die L. Hermann Kleiderfabrik in Künzelsau,<br />

die zunächst Arbeitskleidung<br />

produziert. Nach dem Krieg treten 1945<br />

ihr Sohn Rolf und ihr Schwiegersohn<br />

Albert Sefranek ins Unternehmen ein.<br />

1948 schließt Albert Sefranek einen zukunftsweisenden<br />

Deal mit amerikanischen<br />

G.I.’s – er tauscht sechs Flaschen<br />

Hohenloher Schnaps gegen sechs<br />

„Amihosen“ und entwickelt anhand<br />

MUSTANG<br />

dieser Vorlagen die ersten europäischen<br />

Jeans. Sie erfreuen sich rasch<br />

großer Beliebtheit.<br />

Inspiriert vom damals populären<br />

American Way of Life wird für die<br />

Vermarktung der „Cowboyhosen“ 1958<br />

der Markenname „MUSTANG“ eingetragen<br />

und international geschützt.<br />

Der Name steht für die Freiheit des wilden<br />

Westens von Amerika. Als Unternehmenslogo<br />

werden dem Mustang<br />

nachempfundene, stilisierte Pferde gewählt.<br />

Dieses Stilmittel begleitet das<br />

Brand Logo viele Jahre lang.<br />

1974 tritt mit Heiner Sefranek die<br />

dritte Inhabergeneration in die Firma<br />

ein. 2012 wird die Mustang-Group von<br />

einer privaten Investorengruppe übernommen.<br />

Eine neue Corporate Identity<br />

wird konzipiert. Das Logo wird um den<br />

Claim „True Denim“ erweitert, der bis<br />

heute eingesetzt wird. Die Jeans-Marke<br />

steht laut Unternehmen für Authentizität,<br />

Ungezähmtheit und Freiheit.<br />

Von Timo Lämmerhirt<br />

AUDI<br />

Die früheste Variante des Logos ist das<br />

Emblem mit den eingefügten Markenzeichen.<br />

Die vier Ringe stehen für die<br />

unauflösbare Einheit der vier Automobilmarken<br />

Audi, DKW, Horch und<br />

Wanderer. Das Logo der vier ineinander<br />

verschlungenen Ringe ist in Anlehnung<br />

an die Olympischen Ringe entstanden.<br />

Die grafische Umsetzung<br />

Erstes Logo von 1932 Logo zum 100. Geburtstag 2009 Aktuelles, vereinfachtes Logo<br />

Das erste Logo der Bausparkasse<br />

Schwäbisch Hall ist ganz in Schwarz<br />

gehalten. Zu erkennen sind bereits die<br />

Steine, die sich auch im aktuellen Logo<br />

wiederfinden – in einem B verpackt,<br />

das von einer Figur getragen wird.<br />

übernahm die Agentur „Klischee und<br />

Werbekunst Reimert, Lingel & Co.“ in<br />

Chemnitz. Am 8. August 1932 erfolgte<br />

die Anmeldung beim Reichspatentamt.<br />

2009 nahm der Automobilhersteller<br />

den 100. Geburtstag der Marke<br />

Audi zum Anlass, das Ringe-Logo mit<br />

der Kernaussage seiner Marke zu verbinden:<br />

„Vorsprung durch Technik“.<br />

BAUSPARKASSE<br />

Im Logo von 1970 sind bereits die<br />

bekannten Farben verarbeitet. Dazu<br />

taucht bereits der Slogan „Auf diese<br />

Steine können sie bauen“ im Logo auf.<br />

Die genannten Steine sind mittlerweile<br />

in Rot gehalten.<br />

Mit dem Fokusfeld „Digitalisierung“<br />

stellte Audi 2016 die Ringe von<br />

3D auf 2D um. Das soll sicherstellen,<br />

dass die Marke auch in den digitalen<br />

Medien technisch dargestellt werden<br />

kann und angemessen wahrgenommen<br />

wird – vor allem auch auf sehr<br />

kleinen Devices wie beispielsweise<br />

dem Display einer Smartwatch.<br />

Der Schriftzug „Schwäbisch Hall“<br />

ist aktuell deutlicher hervorgehoben,<br />

im klassischen Schwarz. Die roten Steine<br />

stehen auf dem bekannt gelben<br />

Grund. Der Slogan „Auf diese Steine<br />

können Sie bauen“ ist in Rot gehalten.<br />

Erstes Logo von 1931 Logo von 1970 Aktuelles Firmenlogo<br />

Illustrationen: Die dargestellten Logos sind Markenzeichen der jeweiligen Firmen<br />

Anzeige<br />

Hermann-Logo von 1954 Markenlogo in den 1950er Jahren Aktuelles Logo mit Claim<br />

GEMÜ ist „Top-Arbeitgeber <strong>2020</strong>“<br />

Das Jobportal Yourfirm.de hat das erfolgreiche Unternehmen ausgezeichnet.<br />

Ausgezeichnet als<br />

Top-Arbeitgeber<br />

im Mielstand<br />

<strong>2020</strong><br />

GEMÜ wurde von Yourfirm.de als<br />

„Top-Arbeitgeber“ ausgezeichnet.<br />

Die Firma GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau<br />

GmbH & Co. KG wurde von<br />

Yourfirm.de, einer der führenden und<br />

mehrfach ausgezeichneten Jobportale<br />

Deutschlands, als „Top-Arbeitgeber im<br />

Mittelstand <strong>2020</strong>“ ausgezeichnet.<br />

Ziel der Auszeichnung ist es, die Vorteile<br />

mittelständischer Arbeitgeber bei<br />

Jobsuchenden in den Fokus zu rücken<br />

und ihnen Orientierung auf der Suche<br />

nach interessanten Arbeitgebern im<br />

Mittelstand zu geben.<br />

Das Besondere an dieser Auszeichnung:<br />

Die Auslobung basiert nicht<br />

auf Umfragen, die oft niedrige Teilnahmequoten<br />

und somit eine nur bedingt<br />

aussagekräftige Datenbasis haben.<br />

Stattdessen wird das Zugriffs- und Leseverhalten<br />

der User auf Yourfirm.de<br />

auf mehr als 60.000 Stellenanzeigen<br />

innerhalb eines Jahres ausgewertet.<br />

Die 1.000 am besten bewerteten<br />

Firmen erhalten von Yourfirm.de das<br />

Siegel „Top-Arbeit geber im Mittelstand<br />

<strong>2020</strong>“. Gert Müller, geschäftsführender<br />

Gesellschafter von GEMÜ, freut sich,<br />

dass sein Unternehmen auch in diesem<br />

Jahr wiederholt die Auszeichnung als<br />

„Top-Arbeitgeber im Mittelstand“ von<br />

Yourfirm.de erhalten hat: „Diese Auszeichnung<br />

zeigt uns, dass Bewerberinnen<br />

und Bewerber unsere Investitionen<br />

in zukunftsorientierte Arbeitsplätze<br />

und gute Entwicklungsmöglichkeiten<br />

spannend finden und wie wichtig<br />

unsere Personalinitiativen sind.“<br />

Info<br />

ADVERTORIAL<br />

KONTAKT<br />

GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau<br />

GmbH & Co. KG<br />

Fritz-Müller-Straße 6-8<br />

74653 Ingelfingen<br />

Tel. 07940/123-0<br />

www.gemu-group.com<br />

10<br />

<strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

11


WIRTSCHAFT | Starke Marken<br />

OPTIMA<br />

In den Anfangsjahren leitete sich das<br />

Firmenzeichen von den damals üblichen<br />

Maschinenplaketten ab. Es war<br />

schlicht eine Beschriftung, mit der jede<br />

bei Optima gefertigte Maschine das<br />

Werk verließ.<br />

Mit der Zeit gewinnt das Logo an<br />

Bedeutung. Es wandelt sich in den<br />

1940er Jahren zu einem dekorativen<br />

Element. Mit Aufkommen des Marketings<br />

nach amerikanischem Vorbild<br />

wird es als Emblem zum Kernelement<br />

des Corporate Designs. Eine langjährige<br />

Konstante des Logos ist ein Waagen-<br />

Symbol unter dem Schriftzug. Heute<br />

präsentiert es sich schnörkellos. Die<br />

Typografie des Firmenlogos bewahrt<br />

die Verbindung zur Vergangenheit.<br />

SCHON MAL WAS VON<br />

ROMMELAG GEHÖRT?<br />

Das erste Logo von 1922 Logo der 1970er Jahre Aktuelles Firmenlogo<br />

Die Idee des Logos stammt von Reinhold<br />

Würth. Die Köpfe einer Zylinderkopf-<br />

und einer Rundkopfschraube gegeneinandergestellt,<br />

dazwischen der<br />

Firmenname, bilden das Firmenlogo.<br />

WÜRTH<br />

In den 1970er Jahren erfolgte eine<br />

Aktualisierung des Markenzeichens.<br />

Das Logo von Würth wurde an die gestalterischen<br />

Anforderungen der damaligen<br />

Zeit angepasst.<br />

Das heutige Logo verleiht der<br />

Marke Würth mehr Präsenz. Durch den<br />

Fokus auf den Namen Würth wird die<br />

allgemeine Wahrnehmung in den verschiedenen<br />

Medien verbessert.<br />

Als Weltmarktführer der Blow-Fill-Seal-Technologie, moderner Lohnabfüller sowie als erfahrener<br />

Entwickler und Produzent von Folienverpackungen leidet unsere Unternehmensgruppe unter<br />

denselben Schmerzen, wie die meisten sogenannten „Hidden Champions“ in Deutschland: Noch<br />

zu wenige Menschen kennen uns! Dabei bieten wir engagierten Einsteigern, Aufsteigern und<br />

Überfliegern vielfältige Möglichkeiten, sich mit uns weiterzuentwickeln. Ob als Ingenieur, als<br />

Maschinenführer oder Servicespezialist, als Facharbeiter, Lagerlogistiker oder Produktentwickler,<br />

als Betriebswirt, Vertriebsmitarbeiter, oder, oder, oder …<br />

Infos und Bewerbung: www.rommelag.com/karriere<br />

Das erste Würth-Logo Logo der 1970er Jahre Aktuelles Firmenlogo<br />

ZIEHL-ABBEG<br />

Wir halten<br />

zusammen.<br />

Gemeinsam durch<br />

die Krise.<br />

#zuhausebleiben<br />

#gesundbleiben<br />

Entwickelt und gezeichnet wurde das<br />

erste Firmenlogo 1910 durch den Gründer<br />

Emil Ziehl: ein „Z“ auf einem „A“.<br />

Das „Z“ steht für Ziehl, das „A“ für den<br />

Schweizer Mitgründer Eduard Abegg.<br />

Mitte der 1970er Jahre wechselt die<br />

Farbe von Orange zu Rot, ein Kreis<br />

kommt hinzu, der Z und A umfasst.<br />

In der Folgezeit kommt es zu weiteren<br />

Veränderungen. Die Optik des<br />

Markenzeichens mit einem Kreis um<br />

die Initialen bleibt bis 2011 bestehen,<br />

aber das Logo ist nicht mehr das Alleinstellungsmerkmal.<br />

Der Firmenname<br />

Ziehl-Abegg wird mit einem schlichten<br />

Schriftzug in Schwarz vorangestellt.<br />

Die Farbe des Logos wechselt zu Blau,<br />

das stilisierte Z wirkt wie ein Blitz.<br />

Seit 2012 verwendet der Ventilatorenhersteller<br />

einen blauen Schriftzug<br />

für den Firmennamen. Das zuvor blaue<br />

Logo hingegen ist einem Logo in Gold<br />

gewichen. Auf den Kreis um das Symbol<br />

wurde ebenfalls verzichtet.<br />

Das erste Logo von 1910 Das Firmenlogo bis 2011 Das aktuelle Logo<br />

2.000 Mitarbeiter<br />

100 Azubis<br />

9 Firmen<br />

1 Familienunternehmen<br />

12<br />

<strong>Juni</strong> <strong>2020</strong>


Württemberger Weinkönigin im Homeoffice: Tamara Elbl nutzt digitale Lösungen,<br />

um in Zeiten von Corona-Beschränkungen das Thema Wein zu präsentieren.<br />

Eine Weinkönigin<br />

auf Abstand<br />

Die Corona-Krise stellt Markenbotschafter vor Herausforderungen:<br />

Über soziale Medien versucht Weinkönigin Tamara Elbl ihrem Amt,<br />

dem Wein und den Erzeugern gerecht zu werden.<br />

Ein Grußwort auf einem Empfang<br />

der Berlinale – das war einer der<br />

ersten großen Höhepunkte, die<br />

Tamara Elbl im Januar als frischgewählte<br />

Württemberger Weinkönigin<br />

erleben durfte. „Das war eine ganz andere<br />

Welt“, erinnert sich die 22-Jährige.<br />

Doch aufgrund der Corona-Pandemie<br />

mussten viele Termine abgesagt werden.<br />

Die erste Hälfte der Amtszeit der<br />

Studentin aus Pfedelbach-Untersteinbach<br />

ist daher völlig anders verlaufen,<br />

als es geplant war.<br />

Statt Weinfeste zu eröffnen, in<br />

Dutzende Kameras zu lächeln und allerorts<br />

für ihr Anbaugebiet zu werben,<br />

konzentriert sich das Amt von Tamara<br />

Elbl und ihren beiden Prinzessinnen<br />

Franziska Pfizenmayer aus Beilstein<br />

und Henrike Heinicke aus Bopfingen<br />

seitdem vor allem auf das Internet.<br />

„Wir haben überlegt, wie wir trotzdem<br />

präsent bleiben können und nicht<br />

ganz von der Bildschwäche verschwinden“,<br />

erinnert sie sich. Schließlich<br />

wollte das Trio seinem Amt, dem Wein<br />

und den Erzeugern gerecht werden.<br />

UNTERWEGS AUF INSTAGRAM<br />

So sind sie vor allem auf Facebook und<br />

auf Instagram als Württemberger<br />

Weinhoheiten unterwegs, überlegen<br />

sich immer wieder etwas Neues. Basteltipps<br />

werden hochgeladen, etwa wie<br />

man aus einer Weinflasche einen Osterhasen<br />

oder aus Korken eine Pinnwand<br />

machen kann. „Es wäre doch<br />

schön, wenn man länger was vom<br />

Wein hätte“, erklärt Elbl die Überlegung<br />

dahinter. An Gründonnerstag<br />

Foto: Stefanie Pfäffle<br />

steht die Weinkönigin in der Küche<br />

und rollt selber Maultaschen. Bilder<br />

aus dem Weinberg dokumentieren,<br />

was dort wann blüht.<br />

Das neueste Projekt ist eine Videoreihe<br />

zu Sommerweinen, die der<br />

Weinbauverband prämiert hat. „Wir<br />

wollen Urlaubsstimmung zu Hause<br />

verbreiten“, sagt Elbl. Dazu haben die<br />

Hoheiten Betriebe gebeten, ihnen eine<br />

Flaschenpost zu schicken, die neben<br />

dem Steckbrief des Erzeugers eine kurze<br />

Weinbeschreibung, Urlaubstipps<br />

und die Antwort auf die Frage beinhaltet,<br />

welches Eis zu diesem Wein am<br />

besten passt. „Die Betriebe waren<br />

wirklich sehr kreativ“, meint Elbl.<br />

Das gelte auch für Angebote während<br />

der Corona-Krise. „Anfangs hat es<br />

sie sehr getroffen, wobei wenigstens<br />

das Verbot des Hofverkaufs schnell<br />

aufgehoben wurde“, stellt Elbl fest. Gerade<br />

denjenigen, die ihren Wein vor allem<br />

über die Gastronomie vermarkten,<br />

brach der Umsatz weg. „Aber es war<br />

toll zu sehen, was sie sich alles überlegt<br />

haben.“ Gekühlter Wein to go für eine<br />

Wanderung, Wein-Geocaching, Weinpicknick<br />

– die Weingüter sprudelten<br />

vor Ideen, von denen sicher manches<br />

erhalten bleiben werde. „Die Weinwelt<br />

ist ein Stück weit moderner geworden“,<br />

ist die Weinkönigin überzeugt. Dazu<br />

gehören auch die Online-Weinproben,<br />

die sie selbst gehalten oder als royaler<br />

Gast aufgewertet hat. Dadurch habe<br />

man wesentlich mehr Leute erreicht<br />

als mit normalen Tastings. Elbl glaubt,<br />

dass das Thema Regionalität in der Krise<br />

an Bedeutung gewonnen hat, und<br />

hofft, dass das erhalten bleibt.<br />

Zu tun gibt es also immer was für<br />

Tamara Elbl. Als Weinkönigin auf Abstand<br />

würde sie sich allerdings wünschen,<br />

dass ihre Amtszeit zumindest<br />

etwas verlängert wird. „Wir konnten<br />

das Potenzial, Württemberg voran zu<br />

bringen, gar nicht richtig nutzen.“<br />

Trotz Lockerungen weiß sie nicht,<br />

wann sie das nächste Mal ganz analog<br />

und persönlich für die guten Tropfen<br />

der Region werben kann. „Leider sind<br />

inzwischen auch schon die ersten Absagen<br />

für den Zeitraum Oktober/November<br />

eingegangen“, bedauert sie.spf<br />

partnerschaft<br />

beginnt mit W.<br />

Der Buchstabe W steht nicht nur für den Namen Würth. Er steht für das, was uns seit 75 Jahren antreibt:<br />

„Werte. Wandel. Neue Wege.“ Er steht für die Fähigkeit, unsere Produkte, unser Geschäft, uns selbst<br />

immer wieder neu zu erfinden. So verbinden wir Tradition mit Innovation und sind auch in Zukunft verlässlicher<br />

Partner für unsere Kunden.<br />

Derzeit stehen beispielsweise auf rund 1.000 Baustellen in Deutschland BAULOC ® Magazine von Würth.<br />

Sie versorgen die Baustellenmitarbeiter unserer Kunden mit Material.<br />

Auch die Bauunternehmung Leonhard Weiss und ihre Bauleiter setzen auf Würth.<br />

14 <strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

Adolf Würth GmbH & Co. KG · 74650 Künzelsau · www.wuerth.de


WIRTSCHAFT | Starke Marken<br />

„Die Marke dient als Kompass“<br />

Die Corona-Pandemie hat bei vielen Unternehmen zu einer Schockstarre<br />

geführt. Welche Rolle die eigene Marke bei der Überwindung<br />

der Krise spielen kann, verrät Markenexperte Stephan Kurz.<br />

Gab es trotz der Corona-Krise Werbekampagnen<br />

wie sonst auch?<br />

Stephan Kurz: Der Lockdown hat natürlich<br />

eine große Unsicherheit ausgelöst.<br />

Im ersten Moment löste das eine<br />

Schockstarre bei vielen Unternehmen<br />

aus. Klar ist, dass in so einer Situation<br />

alle schauten, wo man sparen konnte.<br />

In Krisenzeiten ist das gerne zuerst<br />

beim Marketing. So bedeutete Corona<br />

zunächst Auftragsausfälle. Aber es gab<br />

auch Unternehmen, die nach Alternativen<br />

suchten. Wenn man seine Kunden<br />

nicht mehr wie üblich erreichen<br />

konnte, wie würde es stattdessen gehen?<br />

So ergaben sich neue Projekte.<br />

Wie haben die Kunden unter Einfluss<br />

der Corona-Krise dann ihre Strategie<br />

geändert?<br />

Kurz: Geht es nicht mit persönlichem<br />

Kontakt, muss es eben digital gehen.<br />

So haben auch die Unternehmen nach<br />

digitalen Wegen geschaut. Wie kann<br />

ich meine Kunden über meine Produkte<br />

informieren und besonders den<br />

Nutzen darstellen? Und wie kann ich<br />

neue Kunden gewinnen? Digitale<br />

Lead-Generierung war und ist hier das<br />

Stichwort.<br />

Welche Rolle spielt die Marke dabei?<br />

Haben starke, gut entwickelte Marken<br />

bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen<br />

Vorteile?<br />

Kurz: Da zahlt sich ein Nutzen der<br />

Marke besonders aus: ein Kompass zu<br />

sein und den Blick auf eine klare Vision<br />

zu lenken. So behält man die Orientierung<br />

bei Entscheidungen und verliert<br />

nicht durch Hauruck-Aktionen den eigenen<br />

Weg.<br />

Was könnte man derzeit zur Markenstärkung<br />

tun? Sind Spendenaktionen<br />

oder Corona-Kampagnen sinnvoll?<br />

Kurz: Spendenaktionen gehören ein<br />

Stück weit zur sozialen Verantwortung,<br />

aber sie sind nicht der Zweck des Unternehmens.<br />

Spezielle Corona-Kampagnen<br />

stärken die Marke auch nicht,<br />

da die Marke ja so gesehen nichts mit<br />

Corona zu tun hat. Es gab einen recht<br />

entlarvenden Zusammenschnitt von<br />

Corona-Spots mehrerer großer Marken.<br />

Er sortierte die Aussagen, setzte<br />

Zur Person<br />

Stephan Kurz leitet gemeinsam mit Ellen<br />

Brenner und Matthias Messerer die<br />

Agentur querformat, die Kommunikation<br />

für namhafte Unternehmen der Region<br />

realisiert. Für ihre Arbeiten wurde<br />

die Agentur mehrfach ausgezeichnet,<br />

zuletzt mit dem German Design Award.<br />

Foto: Ufuk Arslan<br />

sie aneinander und man sah, dass alle<br />

Marken im Grunde das Gleiche aussagten.<br />

Uns gibt es schon so und so<br />

lange, und in Zeiten wie diesen sind<br />

wir für euch da – und wenn wir alle zusammenhelfen,<br />

dann geht es uns danach<br />

wieder besser. Diesen Marken<br />

fehlte offensichtlich etwas: eine eigene<br />

Vision oder ein höherer Sinn.<br />

Lassen sich Schwächen von Marken,<br />

die sich jetzt offenbaren, korrigieren?<br />

Kurz: Ja, klar: Schauen, was an Markenelementen<br />

da ist, was fehlt und ob<br />

die Teile schlüssig zusammenpassen.<br />

Daraufhin kann man eine vollständige<br />

Marke aufbauen. Was zurzeit allerdings<br />

immer mehr in den Fokus rückt,<br />

ist Corporate Purpose – also der Zweck<br />

eines Unternehmens. Den muss man<br />

nicht erfinden, aber er muss gefunden<br />

und aufgeschrieben werden.<br />

Gewinn machen – das würden wohl<br />

die meisten als Zweck nennen, oder?<br />

Kurz: Der Zweck ist für jedes Unternehmen<br />

ein anderer. Die wichtigsten<br />

Merkmale sind folgende: Er muss<br />

hauptsächlich anderen nützen, Wandel<br />

überstehen können, Zuversicht<br />

vermitteln und ehrgeizig sein. Gewinn<br />

oder auch Wachstum ist dann eine Folge<br />

davon.<br />

Sie haben Sparmaßnahmen erwähnt.<br />

Wie gefährlich ist es, bei Marketing den<br />

Rotstift anzusetzen?<br />

Kurz: Schon nach der Krise 2008 zeigten<br />

Marktforschungen, dass diejenigen<br />

gestärkt aus der Krise hervortraten, die<br />

in Marketing investierten. Und wir sehen<br />

es ja am lebenden Beispiel unserer<br />

Kunden. Wer weiter aktiv ist, schafft<br />

neuen Nutzen für seine Kunden und<br />

gewinnt neue Kontakte. Marketing ist<br />

nicht nur buntes Beiwerk für erfolgreiche<br />

Zeiten. Interview: Dirk Täuber<br />

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GENERATIONEN. VOM VERMÖGENSAUFBAU ÜBER DEN<br />

VERMÖGENSERHALT BIS ZUR VERMÖGENSWEITERGABE.<br />

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unserer Kunden verpflichtet. Diese Unabhängigkeit, verbunden mit der Professionalität,<br />

der Innovationsbereitschaft und dem außergewöhnlichen Engagement unserer<br />

Mitarbeiter machen die Hoerner Bank zu einem modernen, dynamischen Unternehmen<br />

– frei im Denken und Handeln.<br />

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16<br />

<strong>Juni</strong> <strong>2020</strong>


Eppingens Gewerbegebiet „Tiefental“<br />

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Die Kramer Gerüstbau GmbH übergibt an die Gerüstbau Hohenlohe GmbH, die Kompetenz bleibt: Auch anspruchsvolle<br />

Großprojekte, wie den 28 Meter hohen Lidl-Neubau in Neckarsulm, kann das Öhringer Unternehmen stemmen.<br />

Generationswechsel<br />

in voller Fahrt<br />

Thomas Kramer hat sein Gerüstbauunternehmen ordentlich in<br />

Schwung gebracht. Nun übernimmt sein Schwiegersohn unter neuer<br />

Firmierung. Imposante Großprojekte und das Bekenntnis zu den<br />

Kunden in der Region Hohenlohe bleiben.<br />

Firmenchef in erster und zweiter Generation:<br />

Thomas Kramer mit seinem<br />

Schwiegersohn Sven Juray.<br />

Fotos: Hohenloher Gerüstbau<br />

Fotos: Gerüstbau Hohenlohe GmbH<br />

Den Spagat zwischen anspruchsvollen<br />

Großbaustellen und der<br />

Unternehmensübergabe an die<br />

nächste Generation vollzieht gerade<br />

das Unternehmen Kramer Gerüstbau<br />

aus Öhringen. „Ich habe mich dazu<br />

entschlossen, die Geschäftstätigkeit in<br />

die Hände der nächsten Generation zu<br />

übergeben“, sagt Firmengründer Thomas<br />

Kramer. „Mit meinem Schwiegersohn,<br />

Sven Juray, habe ich den passenden<br />

Nachfolger gefunden.“<br />

Zum Generationswechsel gab es<br />

einen neuen Namen: Gerüstbau Hohenlohe.<br />

Ein Bekenntnis zur Region,<br />

wie Geschäftsführer Sven Juray erklärt.<br />

Einher geht damit auch ein langfristig<br />

angelegter Übergang: In den kommenden<br />

fünf bis sieben Jahren wird Thomas<br />

Kramer weiter seinen Schwiegersohn<br />

unterstützen.<br />

Unter dem neuen Namen werden<br />

alle Geschäfte weitergeführt, auch der<br />

imposante Lidl-Neubau „R36“. In<br />

Neckarsulm werden zwei Gebäude mit<br />

28 Höhenmetern errichtet. Das Besondere<br />

an den Gebäuden ist die geschwungene<br />

Form, auf die das Gerüst<br />

abgestimmt werden muss. Es werden<br />

circa 28 000 Quadratmeter Gerüst mit<br />

innerer Absturzsicherung ausgeführt.<br />

Die Erschließung der Gerüstetagen erfolgt<br />

über 200 steigende Meter Treppentürme.<br />

Im Innenbereich werden<br />

noch etwa 10 000 bis 15 000 Kubikmeter<br />

Raumgerüste ausgeführt.<br />

Baustellen von dieser Größenordnung<br />

sind auch für den neuen Chef<br />

eine lösbare Herausforderung: Mehrere<br />

Jahre hat der gelernte Zimmerermeister<br />

bereits in dem 26-Mann-Unternehmen<br />

gearbeitet.den<br />

18 <strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

In den letzten Jahren erfolgten mehrere<br />

Ansiedlungen von Unternehmen<br />

aus dem Raum Heilbronn, dem Rhein-<br />

Neckar-Raum sowie dem nahen Umfeld.<br />

Die ansässigen Unternehmen,<br />

welche jeweils etwa 100 Arbeitsplätze<br />

bieten, sind neben der Produktion<br />

auch mit Forschungs- und Entwicklungsabteilungen<br />

am Standort vertreten.<br />

Beispielsweise eröffnete die<br />

SHURE Distribution GmbH, Hersteller<br />

von professionellen Soundsystemen,<br />

ihren Europahauptsitz in Eppingen.<br />

Kurz zuvor verlagerte die BUK Kunststofftechnik<br />

GmbH, Hersteller von<br />

technisch hochanspruchsvollen Baugruppen<br />

und Spritzgussteilen, ihren<br />

Sitz aus dem Rhein-Neckar-Raum ins<br />

Tiefental. Im Jahr 2015 vereinte die<br />

MAPAL Dr. Kress KG, weltweit führender<br />

Hersteller von rotierenden Präzisionswerkzeugen,<br />

die Unternehmenssitze<br />

Sinsheim und Vaihingen/Enz in<br />

einem Kompetenzzentrum für ISO-<br />

und Aussteuerwerkzeuge im Industrie-<br />

und Gewerbegebiet. Erst kürzlich<br />

siedelte sich mit dem Unternehmen<br />

IPR – Intelligente Peripherien für Roboter<br />

GmbH ein Technologieführer im<br />

Bereich der Robotertechnik an.<br />

Für die Verlagerung der Firmen an den<br />

Standort Eppingen waren der optimale<br />

Grundstückszuschnitt mit Spielraum<br />

für künftige Expansionen sowie<br />

die klare Ausrichtung des „Tiefentals“<br />

ausschlaggebend. Dieser Anspruch<br />

wird auch weiterhin verfolgt, um eine<br />

Nutzerhomogenität zu erreichen, die<br />

langfristig die Werthaltigkeit der Investitionen<br />

sichert. Gute Ver- und Entsorgungseinrichtungen<br />

ermöglichen<br />

zudem den reibungslosen Ablauf des<br />

täglichen Betriebes. In Anbetracht der<br />

zunehmenden Digitalisierung in allen<br />

Bereichen der Wirtschaft sorgt eine<br />

im Gebiet verlegte Glasfaserleitung<br />

für schnelles Internet. Kurze Wege<br />

und dienstleistungsorientiertes Handeln<br />

von Seiten der Stadtverwaltung<br />

ergänzen dieses Gesamtpaket, wie<br />

die jüngste Ansiedelung bestens verdeutlicht:<br />

vom Erstkontakt mit dem<br />

Unternehmen IPR – Intelligente Peripherien<br />

für Roboter GmbH in das<br />

neue Gebäude im Tiefental verging<br />

gerade einmal ein Jahr.<br />

Standortvorteil Eppingen: Ausschlagge-<br />

Ein attraktives Stadtbild, ein abwechsbend<br />

für Investitionen sind neben harlungsreiches<br />

Umfeld für Natur- und<br />

ten Standortfaktoren wie beispielsweise<br />

Sportliebhaber sowie ein umfangrei-<br />

der verkehrlichen Anbindung oder der<br />

ches Freizeitangebot von mehr als 200<br />

Höhe des Gewerbesteuersatzes ebenso<br />

Vereinen und Gruppierungen sorgen für<br />

die weichen Standortfaktoren.<br />

ein hohes Maß an Lebensqualität.<br />

Auch hier kann Eppingen punkten. Die<br />

Das Zentrum entwickelt sich nach um-<br />

große Kreisstadt Eppingen mit ihren<br />

fangreichen Stadtentwicklungsmaßnah-<br />

22.200 Einwohnern ist wichtiges Schulmen<br />

mehr und mehr zu einem lebhaften<br />

zentrum mit 13 Grund- und weiterführen-<br />

Standort für Handel, Dienstleistung und<br />

den Schulen. Besonders ausgeprägte<br />

Kinderbetreuungsmöglichkeiten runden<br />

Tourismus. Eine attraktive Gastronomie<br />

ein vielseitiges Angebot ab. Die medizini-<br />

sowie vielfältige kulturelle Angebote und<br />

sche Versorgung ist durch eine Vielzahl<br />

Veranstaltungen sorgen für das gewisse<br />

von Haus- und Fachärzten, Apotheken<br />

Etwas. Mit der Gartenschau Eppingen<br />

und Dienstleister rund um die Gesund-<br />

2021 steht zudem ein besonderes Highheit<br />

des Menschen sichergestellt.<br />

light bevor.<br />

HIGH-TECH<br />

IM TIEFENTAL<br />

HIGH-TECH<br />

IM<br />

HIGH-TECH<br />

TIEFENTAL<br />

IM TIEFENTAL<br />

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Industrie- und<br />

und Gewerbegebiet<br />

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zwischen Das Industrie- zwischen Tiefental Das Industrie- ist den und den ein und Oberzentren<br />

Gewerbegebiet<br />

Oberzentren<br />

idealer Gewerbegebiet Standort<br />

Mannheim, für Tiefental technologieorientierte ist ein idealer Standort<br />

Heilbronn, Stuttgart<br />

und<br />

Mannheim, Tiefental ist Heilbronn, ein idealer Standort Stuttgart<br />

und Karlsruhe,<br />

produzierende für technologieorientierte eine<br />

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technologieorientierte Eine produzierende hervorragende<br />

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Verkehrsanbindung<br />

Eine hervorragende zwischen und den Verkehrsanbin-<br />

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Verkehrsanbin-<br />

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Standort-<br />

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Stadt<br />

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Eppingen<br />

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Stadt Eppingen<br />

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Wirtschaftsförderung<br />

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Diese Unternehmen haben sich bereits für den Standort entschieden:<br />

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WIRTSCHAFT | Starke Marken<br />

Ausgezeichnet!<br />

Die Hoerner Bank AG wurde zum zweiten Mal in Folge als einer der<br />

besten Vermögensverwalter Deutschlands gekürt. Doch was macht<br />

die Bank so besonders? Und mit welchen Geheimnissen beschäftigen<br />

sich ihre Mitarbeiter bei der Arbeit?<br />

Der Gesamtvorstand der Hoerner Bank AG (v.l.n.r.): Ralf Hirschfeld, Rolf Scheidt<br />

und Christoph Winkhart.<br />

Zum zweiten Mal in Folge einer<br />

der besten Vermögensverwalter<br />

Deutschlands zu sein – das hat<br />

die Hoerner Bank AG aus Heilbronn<br />

geschafft. „Wir sind stolz, auch <strong>2020</strong><br />

diese Auszeichnung erhalten zu haben“,<br />

sagt Ralf Hirschfeld, Vorsitzender<br />

des Vorstandes der Hoerner Bank AG.<br />

„Und das als einziger Vermögensverwalter<br />

in der Region Heilbronn-<br />

Franken“, fügt er hinzu.<br />

Im Ranking des Wirtschaftsmagazins<br />

„Wirtschaftswoche“ belegte die<br />

Bank den sechsten Platz in der Kategorie<br />

der defensiven Fonds. „Die Auszeichnung<br />

ist für uns als mittelständische<br />

Privatbank ein besonderes<br />

Vertrauenssiegel mit Strahlkraft“, sagt<br />

Marketingleiterin Joanna Siliacha. Insgesamt<br />

wurden über 1300 Fondsdepots<br />

von Banken und unabhängigen<br />

Vermögensverwaltern analysiert und<br />

verglichen. Rendite, Volatilität und der<br />

maximale Verlust der Produkte waren<br />

dabei die Gradmesser. In drei Kategorien<br />

– offen und flexibel, ausgewogen,<br />

defensiv – wurden die Ergebnisse ausgewertet<br />

und gerankt.<br />

GESPÜR FÜR DEN MARKT<br />

Das Ranking der besten Vermögensverwalter<br />

listet Fonds von Banken, die<br />

eine Lizenz der Finanzaufsicht haben,<br />

um Depots speziell nach Kundenwünschen<br />

zu verwalten. „Der Vergleich der<br />

besten Profis über drei Jahre gibt Auf-<br />

Foto: Hoerner Bank AG<br />

schluss darüber, wer ein gutes Gespür<br />

für den Markt in Aufschwung- und Abschwungphasen<br />

bewiesen hat – oder<br />

wer das beste Computerprogramm<br />

nutzt“, erläutert das Wirtschaftsmagazin<br />

seine Ergebnisse.<br />

„Für uns bedeutet die zweite Auszeichnung<br />

durch die Wirtschaftswoche,<br />

dass wir als starker und langfristig<br />

zuverlässiger Partner für unsere Kunden<br />

da sind und mit einer ausgeprägten<br />

Expertise überzeugen“, sagt Vorstandsmitglied<br />

Rolf Scheidt. „In einem<br />

herausfordernden Marktumfeld konnten<br />

wir ein weiteres Mal unter Beweis<br />

stellen, welche Qualität unsere Arbeit<br />

hat und welchen Mehrwert wir unseren<br />

Kunden bieten können.“<br />

Wie hat es die Bank mit ihren<br />

rund 100 Mitarbeitern geschafft, im<br />

steigenden Wettbewerb zu bestehen?<br />

„Wir konzentrieren uns auf unsere<br />

Kernkompetenzen und haben in den<br />

letzten 170 Jahren ein besonderes<br />

Know-how aufgebaut“, erklärt Ralf<br />

Hirschfeld.<br />

WELTWEITE DETEKTIVARBEIT<br />

Seit der Gründung 1849 ist eines<br />

der Kerngeschäfte das internationale<br />

Nachlassmanagement, zu dem auch<br />

die spannende Suche nach Erben in<br />

der ganzen Welt gehört. „Unsere Mitarbeiter<br />

leisten richtige Detektivarbeit“,<br />

so Hirschfeld. „Um die rechtmäßigen<br />

Erben zu finden, werden umfangreiche<br />

genealogische Recherchen weltweit<br />

betrieben.“ Mehrere tausend Fälle<br />

sind in Bearbeitung. „Gerade diese Arbeit<br />

macht uns so besonders. Wir sind<br />

die einzige Privatbank in Deutschland,<br />

die zugleich als Erbenermittler tätig ist.<br />

Das ist unser Alleinstellungsmerkmal“,<br />

ergänzt Siliacha.<br />

Neben dem Stammhaus und<br />

dem neuen Bankgebäude in der Heilbronner<br />

Oststraße werden Korrespondenten<br />

in über 50 Ländern sowie<br />

Büros in mehreren deutschen Städten<br />

vorgehalten. Sowohl räumlich als auch<br />

personell sieht sich die Hoerner Bank<br />

AG in beiden Geschäftsfeldern für die<br />

Zukunft gut gerüstet.den<br />

Unsere Leistungen<br />

Gerüstbau<br />

Spezielle Gerüsttechnik<br />

Fassadengerüste<br />

Industriegerüste<br />

Flächengerüste<br />

Wetterschutzeinhausungen<br />

Raumgerüste<br />

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Staubschutzwände<br />

Sonderkonstruktionen<br />

Treppentürme<br />

Bau-/ Personenaufzüge bis 4.000kg<br />

Sondergerüste<br />

Netztechnik<br />

Traggerüste<br />

Personenauffangnetze<br />

Fahrbare Einhausungen<br />

Dachrandsicherung<br />

Event- und Veranstaltungstechnik<br />

Gerüstbau Hohenlohe GmbH<br />

Leimengrube 18 Tel.: 07941 - 64 60 70<br />

74613 Öhringen www.gb-hohenlohe.de<br />

20<br />

<strong>Juni</strong> <strong>2020</strong>


WIRTSCHAFT | Diversity<br />

Diese Firmen und Institutionen in Heilbronn-Franken<br />

setzen auf Diversity Management:<br />

Umfeld für Talente schaffen<br />

Die Vielfalt der modernen Gesellschaft prägt das Wirtschaftsleben.<br />

Unternehmen können wirtschaftlich nur erfolgreich sein, wenn sie<br />

die vorhandene Diversity erkennen – und richtig managen.<br />

Von Stephan Dirschl<br />

Gutes Diversity Management zielt auf<br />

ein Betriebsklima ab, das von wechselseitigem<br />

Respekt, Wertschätzung und<br />

Anerkennung geprägt ist. Dadurch<br />

wird zugleich die Inklusion aller Mitarbeitenden<br />

gefördert, wodurch Motivation<br />

und Arbeitsplatzzufriedenheit in<br />

der Belegschaft erhöht werden und die<br />

Personalbindung sich verbessert. Auch<br />

können mit einem gezielt eingesetztem<br />

Diversity-Blick Rahmenbedingungen<br />

für Aufstiege verbessert werden<br />

und es kommt zu einer erhöhten Nutzung<br />

der individuellen Kompetenzen<br />

vorhandener Mitarbeiter.<br />

Durch den Einsatz von bisher<br />

noch weniger genutzten Vielfaltskompetenzen<br />

wie etwa Sprache-, Kulturund<br />

Community-Kenntnisse, das Wissen<br />

um genderspezifische Bedarfe und<br />

Vorlieben oder die Kenntnis besonderer<br />

Bedarfe von Menschen mit Behinderungen<br />

können neue Märkte und<br />

Kunden erreicht und somit wirtschaftlicher<br />

Erfolg und Arbeitsplätze gesichert<br />

und ausgebaut werden. Diversity<br />

managen heißt also, Schritt für Schritt<br />

Strategien zu entwickeln, die eine Arbeitswelt<br />

schaffen, die allen Menschen<br />

offensteht und Talente erkennt.<br />

Divers aufgestellte Teams eröffnen neue Ansätze für wirtschaftlichen Erfolg.<br />

Diversity Management hat zum<br />

Ziel, erfolgsrelevante Aspekte<br />

der Vielfalt in Unternehmen zu<br />

identifizieren. Es gilt, den Nutzen von<br />

unterschiedlichen individuellen Kompetenzen,<br />

Eigenschaften, Haltungen<br />

und kulturellen Hintergründen zu erschließen.<br />

Das schafft Raum für Wertschätzung,<br />

aber auch Bewusstsein für<br />

fehlende Vielfalt und Nachholbedarf.<br />

Es geht nicht darum, einer Theorie<br />

zu folgen, die festlegt, wie vielfältige<br />

Organisationen auszusehen haben<br />

oder was sie tun müssen. Mehr ist es<br />

ein ganzheitliches Konzept, das alle<br />

Strategien, Maßnahmen und Instrumente<br />

zusammenfasst, die den Wandel<br />

steuerbar machen. Und damit lassen<br />

sich für jedes Unternehmen und<br />

jede Institution individuell konkrete<br />

Ziele bestimmen, Rekrutierungs- und<br />

Arbeitsprozesse auf unbewusste Diskriminierung<br />

analysieren, Maßnahmen<br />

strategisch planen und kontrolliert<br />

umsetzen.<br />

NEUE KOMPETENZEN NUTZEN<br />

Foto: Adobe Stock/Seventyfour<br />

DIVERSITY-PROJEKTE<br />

Bereits über 13 Millionen Menschen<br />

arbeiten in Organisationen, die die<br />

Charta der Vielfalt unterzeichnet haben.<br />

Am 8. Deutschen Diversity-Tag,<br />

der am 26. Mai stattfand, setzten mehr<br />

als 700 Organisationen mit über 1500<br />

Aktionen ein Zeichen für Vielfalt.<br />

Ab Herbst <strong>2020</strong> können junge<br />

Beschäftigte im Alter zwischen 16 und<br />

27 Jahren an der Diversity Challenge<br />

teilnehmen. Ziel ist es, junge Menschen<br />

für Vielfalt zu begeistern und sie<br />

in ihrem Engagement für eine vorurteilsfreie<br />

und wertschätzende Arbeitswelt<br />

zu stärken, in der alle mit ihren individuellen<br />

Fähigkeiten zur Geltung<br />

kommen können.<br />

Zur Person<br />

Stephan Dirschl ist<br />

seit 2018 Pressesprecher<br />

und Leiter<br />

Kommunikation des<br />

Charta der Vielfalt e. V. – einer Arbeitgebendeninitiative<br />

zur Förderung von<br />

Vielfalt in der Arbeitswelt.<br />

830.584 px 830.584 px<br />

Illustrationen: adobe stock/sapannpix<br />

830.584 px<br />

830.584 px<br />

22<br />

<strong>Juni</strong> <strong>2020</strong>


Sie machen uns zur<br />

Nr. 1 in<br />

ganz Hohenlohe!<br />

Crailsheim hat sich für die Landesgartenschau beworben, um die Stadtentwicklung voranzutreiben.<br />

Foto: Stadt Crailsheim<br />

Da tut sich richtig was!<br />

Stillstand gibt es nicht. Die Städte im Landkreis Schwäbisch Hall<br />

bauen eifrig an ihrer Zukunft. Unser City-Special gibt einen Einblick<br />

in aktuelle und geplante Projekte.<br />

Die Großen Kreisstädte Schwäbisch<br />

Hall, Crailsheim und die<br />

sieben weiteren Städte im Landkreis<br />

meistern die Krise und treiben<br />

den Ausbau von Infrastruktur und Gewerbegebieten<br />

voran.<br />

CRAILSHEIM<br />

Ende Juli besichtigt eine Fachkommission<br />

die Entwicklungsflächen der Landesgartenschau<br />

in Crailsheim. Die<br />

Jagststadt hat sich als eine von mehreren<br />

Kommunen für die Ausrichtung<br />

der Landesgartenschau 2031-2036 beworben.<br />

Unter dem Motto: „Wächst.<br />

Blüht. Verbindet.“ soll das Projekt dazu<br />

beitragen, die Stadtentwicklung voranzutreiben.<br />

Per Autokino am Volksfestplatz<br />

konnten Bürger vor Kurzem verfolgen,<br />

wie der Gemeinderat in einer Sondersitzung<br />

über Pläne zum Bau einer neuen<br />

Stadthalle diskutiert, in der Vereine<br />

und Kulturschaffende eventuell eine<br />

neue Anlaufstelle finden könnten.<br />

Auf dem Kreuzberg setzen die<br />

Stadt Crailsheim und die Reha-Südwest<br />

Ostwürttemberg-Hohenlohe einen<br />

dreistöckigen Neubau um: Die<br />

Bindung zwischen der städtischen<br />

Grundschule und der Konrad-Biesalski-Schule<br />

soll dadurch enger werden.<br />

Die Bürger im Stadtteil Westgartshausen<br />

dürfen sich freuen: Der<br />

Netzbetreiber NetCom BW GmbH hat<br />

seine Aktivitäten aufgenommen. Seit<br />

Mitte <strong>Juni</strong> gibt es daher für alle Haushalte<br />

mit Glasfaseranschluss schnelles<br />

Internet in den Ortsteilen Lohr, Oßhalden,<br />

Schüttberg und Wegses.<br />

GAILDORF<br />

Mit ambitionierten Bau- und Änderungsvorhaben<br />

will sich die Stadt am<br />

Kocher für die Zukunft rüsten. Die Bebauungspläne<br />

von „Flürle III“ und<br />

vorgesehene Umgestaltungen für das<br />

Gewerbegebiet im Stadtteil Münster<br />

liegen vor. Weitere Ausschreibungen<br />

für Projekte sind in Gaildorf im<br />

Gange oder wurden vor Kurzem abgeschlossen.<br />

Dazu gehören<br />

24 <strong>Juni</strong> <strong>2020</strong> Steinbeisweg 39+47 ● 74523 Schwäbisch Hall ● info@gunst.de ● Tel. 07 91/950 21-0 ● www.gunst.de


LANDKREISPORTRÄT | Schwäbisch Hall<br />

Schwäbisch Hall | LANDKREISPORTRÄT<br />

die General sanierung des Schenkvon-Limpurg-<br />

Gymnasiums und der<br />

Schloss- Real schule. Baumaßnahmen<br />

stehen auch bei der Feuerwache an.<br />

An- und Umbauaktivitäten finden zudem<br />

rund um den Kindergarten im<br />

Ortsteil Ottendorf statt. Zudem soll ein<br />

neuer Treppenzugang zur Kirche und<br />

dem Weg zwischen altem und neuem<br />

Friedhof in Ottendorf die örtliche Infrastruktur<br />

aufwerten.<br />

GERABRONN<br />

Das Gewerbegebiet „Winterhöhe“<br />

wird derzeit im Stadtteil Dünsbach erschlossen.<br />

Bei planmäßigem Verlauf<br />

der Bauarbeiten sollen ab Herbst <strong>2020</strong><br />

insgesamt 10 000 Quadratmeter für<br />

neue Gewerbeflächen in verkehrsgünstiger<br />

Nähe zur Autobahn A6 entstehen.<br />

Auch beim Wohnbau geht es voran.<br />

Begehrt und größtenteils schon reserviert<br />

sind Wohnbauplätze in der<br />

Kernstadt und in den Ortsteilen. Im<br />

Lindenbronner Weg in Gerabronn sind<br />

die knapp 20 zur Verfügung stehenden<br />

Bauplätze schon vergeben. Hoch ist<br />

auch die Nachfrage in den neuen<br />

Wohnbauplätzen „Im Ort“ und „Lehen“<br />

im Stadtteil Amlishagen. Auch in<br />

den Wohnbaugebieten „Sandäcker“ in<br />

Dünsbach und „Steinäcker II“ in Michelbach<br />

an der Heide gibt es bereits<br />

viele Reservierungswünsche. Wenige<br />

Plätze sind noch frei.<br />

ILSHOFEN<br />

In Ilshofen werden aktuell Sanierungsprojekte<br />

und Bauvorhaben vorangetrieben.<br />

„Das Freibad in Unteraspach<br />

wird gerade mit großem Aufwand saniert.<br />

Das bestehende 50-Meter-Betonbecken<br />

wird umgebaut zum Edelstahl-<br />

und Folienbecken“, erklärt<br />

Bürgermeister Martin Blessing. „Es<br />

kommt eine Sprunganlage und eine<br />

Breitwellenrutsche neu dazu. Außerdem<br />

wird ein völlig neues Kinderplanschbecken<br />

mit Wasserspiellandschaft<br />

gebaut“, ergänzt der Rathauschef.<br />

Der Kostenrahmen für die Schwimmbadsanierung<br />

beläuft sich auf zweieinhalb<br />

Millionen Euro. Für einen verbesserten<br />

Wasserschutz wird derzeit auch<br />

die Kläranlage erweitert und saniert.<br />

Für das rundum erneuerte Kläranlagensystem<br />

in Ilshofen werden rund<br />

sieben Millionen Euro bereitgestellt.<br />

Im Frühsommer <strong>2020</strong> soll auch<br />

die Erschließung des neuen Gewerbegebietes<br />

im Ortsteil Großallmerspann<br />

fertig werden. Noch ein Stückchen<br />

weiter ist die Stadtverwaltung bei der<br />

Wohngebietserschließung im Elberweg<br />

und Buchenweg im Ortsteil Obersteinach.<br />

Ebenfalls fest im Blick hat das<br />

Rathausteam ein Wohnbaugebiet auf<br />

der Ilshofener Höhe, das 2021 erschlossen<br />

werden soll. Momentan<br />

wird auch ein privates Nahwärmenetz<br />

Foto: Stadtverwaltung Ilshofen<br />

In Ilshofen stehen Modernisierungsmaßnahmen und Bauprojekte an.<br />

im Gewerbegebiet Südost in Ilshofen<br />

im Bereich der Eckartshäuser Straße<br />

angelegt, das mit Biomasse (Holzhackschnitzel)<br />

betrieben werden soll. Von<br />

dem neuen Nahwärmenetz sollen<br />

künftig neben Privathaushalten und<br />

kommunalen Einrichtungen auch Gewerbebetriebe<br />

profitieren.<br />

KIRCHBERG/JAGST<br />

Die Erschließungsarbeiten im dritten<br />

Erweiterungsabschnitt im Gewerbegebiet<br />

„Gewerbepark A6 Kirchberg-Ilshofen“<br />

schreiten voran. Als eines der ersten<br />

Unternehmen wird dort die Firma<br />

„Kraft Lernen“ einziehen.<br />

Für einen flüssigeren Durchgangsverkehr<br />

soll der Kreisverkehr in<br />

der Haller Straße sorgen. Attraktive<br />

Wohnungen werden im neuen Wohnbaugebiet<br />

„Im Stück“ entstehen. Mit<br />

dem Beginn der Sanierungsarbeiten<br />

in der August-Ludwig-Schlözer-Schule<br />

steht ein großes Bauprojekt in Kirchberg/Jagst<br />

unmittelbar bevor. Im Rahmen<br />

der Bauarbeiten soll gleichzeitig<br />

auch eine neue Holz-Pellets- Heizung<br />

eingebaut werden, die für einen Wärmeverbund<br />

mit dem „Lindenquartier“,<br />

der Schloss-Schule in Kirchberg, vorgesehen<br />

ist.<br />

Zudem soll Solarenergie künftig<br />

stärker im Fokus stehen. Der Ge-<br />

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27


LANDKREISPORTRÄT | Schwäbisch Hall<br />

Schwäbisch Hall | LANDKREISPORTRÄT<br />

meinderat will ein Konzept erstellen,<br />

um das Potenzial für die Entwicklung<br />

von Freiflächenfotovoltaik in den Ortsteilen<br />

von Kirchberg auszuloten.<br />

LANGENBURG<br />

Mit knapp 2000 Einwohnern zählt Langenburg<br />

zu den kleinsten Städten in<br />

Baden-Württemberg. Doch kulturell<br />

und wirtschaftlich trumpft die Kleinstadt<br />

oberhalb der Jagst auf. Sie ist<br />

nicht nur bei Ausflüglern sehr beliebt.<br />

Im Gewerbegebiet „Äußerer Seeacker“<br />

wird aktuell der Neubau einer<br />

CO 2<br />

-neutralen Produktionshalle mit<br />

Bürogebäude realisiert. „Bauherr ist<br />

die Firma Rokla mit Sitz in Langenburg“,<br />

verrät Bürgermeister Wolfgang<br />

Class. Das Bauvorhaben wird durch<br />

das Förderprogramm „Spitze auf dem<br />

Land“ unterstützt.<br />

Über das Entwicklungsprogramm<br />

Ländlicher Raum (ELR) wird<br />

Foto: Stadt Langenburg<br />

Langenburg, die kleinste Stadt, nutzt das Förderprogramm Ländlicher Raum.<br />

der Neubau einer weiteren Produktionshalle<br />

gefördert, sodass ein ansässiger<br />

Metallverarbeitungsbetrieb seine<br />

Kapazitäten deutlich vergrößern kann.<br />

„Aufgrund der Corona-Pandemie und<br />

der damit verbundenen wirtschaftlichen<br />

Folgen ruht das bereits genehmigte<br />

Bauvorhaben vorerst“, bestätigt<br />

Class. Es soll aber baldmöglichst wieder<br />

aufgenommen werden.<br />

Ebenfalls angepackt wird der<br />

Neubau eines Zehn-Familien-Hauses<br />

in der Michelbacher Straße durch einen<br />

privaten Bauherren. „Dadurch soll<br />

der angespannte Mietwohnungsmarkt<br />

in Langenburg entlastet werden“, sagt<br />

der Bürgermeister. Auch die Planungen<br />

für Mehrfamilienhäuser im Bereich<br />

des Bahnareals schreiten voran.<br />

SCHROZBERG<br />

Die Stadt Schrozberg liegt verkehrsgünstig<br />

an der Autobahn und profitiert<br />

von der geographischen Nähe zum benachbarten<br />

Main-Tauber-Kreis und zu<br />

Bayern. Trotz der Corona-Krise geht es<br />

im Industrie- und Gewerbegebiet<br />

Herdwiesen rund. Über eine hohe Auftragslage<br />

freut sich derzeit die Molkereigenossenschaft<br />

Hohenlohe-Franken,<br />

die in Schrozberg ihren Sitz hat.<br />

Die Milchprodukte in Demeter-Qualität<br />

sind überregional bekannt und<br />

werden laut Unternehmen momentan<br />

besonders stark nachgefragt.<br />

Seit einem Vierteljahrhundert<br />

betreibt Klaus Martens in Schrozberg<br />

ein Spezialgeschäft für den Bau von<br />

Blasinstrumenten. Doch das geplante<br />

Blasmusikkonzert zum 25-jährigen Jubiläum<br />

von Blasinstrumente Martens<br />

musste aufgrund der Pandemie leider<br />

abgesagt werden – ebenso wie der<br />

Jacobi-Sommer, ein beliebtes Event in<br />

Schrozberg. Dennoch hegt die Stadt<br />

die Hoffnung, dass im Laufe des Sommers<br />

der Tages- und Individualtourismus<br />

wieder stärker zurückkehrt.<br />

Mit der malerischen Kulturlandschaft<br />

auf der Hohenloher Ebene und<br />

dem pittoresken Schloss im Teilort<br />

Bartenstein positioniert sich Schrozberg<br />

als attraktives Ausflugsziel. Die<br />

örtliche Gastronomie hofft, dass der<br />

Tourismus wieder angekurbelt werden<br />

kann. Mit der Brauerei in Riedbach<br />

und der Kultbrauereigaststätte in<br />

Spielbach besitzt Schrozberg gleich<br />

zwei traditionsreiche Brauereien, die<br />

sich auf Gäste freuen.<br />

SCHWÄBISCH HALL<br />

In Schwäbisch Hall rollen am Bahnhof<br />

die Bagger. „Auf dem Bahnhofsareal<br />

entsteht ein modernes Stadtquartier in<br />

unmittelbarer Nähe zur Altstadt und<br />

mit idealer Anbindung an den Öffentlichen<br />

Personennahverkehr. Das Areal<br />

ist ein städtebauliches Filetstück und<br />

zudem die letzte größere Fläche in Innenstadtnähe,<br />

die für eine Entwicklung<br />

zur Verfügung steht“, berichtet<br />

Patrick Domberg von der Pressestelle<br />

der Stadt Schwäbisch Hall.<br />

Vor den Toren der Siederstadt<br />

schreiten im Ortsteil Bibersfeld die<br />

Bau arbeiten im neuen Wohnbaugebiet<br />

in Langäcker voran.<br />

Auch zahlreiche Gewerbebauten<br />

entstehen derzeit. Der Flugzeugsitzehersteller<br />

Recaro treibt zum Beispiel<br />

seine Erweiterungspläne auf dem alten<br />

Kaufland-Areal im Haller Westen<br />

voran. Ein Kundencenter und ein<br />

Crash-Test-Labor entstehen. Auch<br />

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ganze Familie angeboten. Das OH-Team bietet in diesem neuen Sportoutlet<br />

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Individueller Erfolg das Ziel.“<br />

Jedes Kind hat besondere Fähigkeiten, besondere<br />

Talente. Diese zu erkennen und individuell zu<br />

fördern<br />

ist unsere Aufgabe. Ganzheitlich. Unter<br />

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Foto: KURZ Entsorgung<br />

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Tradition und digitale Innovation<br />

KURZ Entsorgung betreibt erfolgreichen Onlineshop und bietet eigene App ContainAR.<br />

Wir schreiben das Jahr 1968: Der<br />

Unternehmer Gerhard Kurz beginnt<br />

mit seinem ersten Fahrzeug, in<br />

der Gemeinde Affalterbach Haus- und<br />

Sperrmüll einzusammeln und auf die<br />

Die App zeigt schnell und einfach, ob<br />

der Container an den Standort passt.<br />

dortige Deponie zu fahren. Kurzerhand<br />

führen neue Aufträge aus den umliegenden<br />

Gemeinden zu einem raschen<br />

Wachstum des Kleinunternehmens.<br />

Heute: Mit neun Betrieben an<br />

acht Standorten in Baden-Württemberg<br />

sowie rund 500 Mitarbeitern darf<br />

sich die KURZ Gruppe zu den leistungsfähigsten<br />

Marktteilnehmern der Entsorgungsbranche<br />

im „Ländle“ zählen.<br />

Als innovatives Unternehmen betreibt<br />

die KURZ Entsorgung GmbH seit<br />

2017 einen erfolgreichen Onlineshop,<br />

der Kunden die einfache und schnelle<br />

Bestellung von Abfallcontainern ermöglicht.<br />

Der Shopping-Kanal Smartphone<br />

gewinnt bei den Kunden stetig<br />

an Beliebtheit – Grund genug, eine<br />

App-Idee zu entwickeln und diese Idee<br />

technisch umzusetzen: Die innovative<br />

App ContainAR beruht auf Augmented<br />

Info<br />

ADVERTORIAL<br />

Reality-Technologie und ermöglicht,<br />

virtuelle Abfallcontainer in Originalgröße<br />

am Wunschort zu platzieren: So<br />

entfällt das aufwendige Vermessen des<br />

Standorts. Nutzer der App sehen auf einem<br />

Blick, ob der Container passt. Mit<br />

einem Klick werden die Fotos des Containers<br />

an korrekter Position erstellt<br />

und an die Disposition des Unternehmens<br />

versendet.<br />

KONTAKT<br />

KURZ Entsorgung GmbH<br />

Mühläckerstraße 26<br />

71642 Ludwigsburg<br />

e-commerce@kurz-entsorgung.de<br />

www.kurz-entsorgung.de<br />

28<br />

<strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

29


LANDKREISPORTRÄT | Schwäbisch Hall<br />

Schwäbisch Hall | LANDKREISPORTRÄT<br />

Schwäbisch Hall plant, das Areal am Bahnhof zum Stadtquartier zu entwickeln.<br />

die Firmensitze von Möbel As und dem<br />

Verpackungsspezialisten Breitner sind<br />

zu eng geworden, daher nutzen die<br />

beiden Unternehmen jetzt die freien<br />

Flächen im Zuge des Gewerbegebietsausbaus<br />

für Erweiterungen. Auch der<br />

Verpackungsmaschinenbauer Optima<br />

hat an seinem Stammsitz in eine neue<br />

Foto: Andreas Scholz<br />

Montagefläche investiert, ein weiteres<br />

Bekenntnis zum Standort.<br />

Übrigens: Schon seit Längerem<br />

stand fest, dass mit Untermünkheim<br />

und Braunsbach zwei Nachbargemeinden<br />

von Schwäbisch Hall in Übrigshausen<br />

einen interkommunalen Gewerbepark<br />

erschließen wollen. Nun wurde<br />

bekannt, dass die Planungen für das<br />

verkehrsgünstig gelegene Gewerbegebiet<br />

abgeschlossen sind. Das Projekt<br />

nimmt konkrete Formen an.<br />

VELLBERG<br />

Zukunftsorientierte Baumaßnahmen<br />

stehen im Bühlertal an. Vor allem die<br />

Wohnbebauung ist in Vellberg im Frühsommer<br />

<strong>2020</strong> ein wichtiges Thema. „In<br />

Großaltdorf ist die Erschließung des<br />

Baugebiets Wolfsgraben für zirka 20<br />

Bauplätze in den letzten Zügen. Alle<br />

Bauplätze sind bereits verkauft, freut<br />

sich Bürgermeisterin Ute Zoll. „In der<br />

Kreuzäckersiedlung in Vellberg wird<br />

der letzte Bauabschnitt für 30 Bauplätze<br />

gerade erschlossen und auch hier<br />

gibt es bereits zahlreiche Anfragen“, betont<br />

die Rathauschefin.<br />

Allerdings werde es in Vellberg<br />

keine weiteren Bauplätze mehr geben,<br />

wenn auch die Bauplätze in der Kreuzäckersiedlung<br />

alle verkauft sind. „Deshalb<br />

wurde für das Gebiet Sandhalde<br />

beim Hörgershof ein Aufstellungsbeschluss<br />

für einen neuen Bebauungsplan<br />

gefasst“, erläutert Ute Zoll die Pläne<br />

für die weitere Zukunft.<br />

Noch vor der Sommerpause soll<br />

das Gewerbegebiet Talheim-Ost als<br />

Satzung beschlossen werden. Vor der<br />

Erschließung des Gewerbegebiets soll<br />

noch in diesem Jahr das Regenüberlaufbecken<br />

erweitert werden.<br />

Erweiterungspläne werden aktuell<br />

auch für den Kindergarten in der<br />

Markgrafenalle realisiert – die Fertigstellung<br />

ist für Herbst <strong>2020</strong> geplant.<br />

„Anschließend wird der Kindergarten<br />

Foto: Andreas Scholz<br />

Wohn- und Gewerbebau sowie Energie stehen in Vellberg auf der Agenda.<br />

in Talheim abgerissen, erweitert und<br />

neu gebaut“, sagt Ute Zoll.<br />

Im Bereich Erneuerbare Energien<br />

soll sich im Bühlertal bei Vellberg ebenfalls<br />

noch mehr entwickeln: der Gemeinderat<br />

will einen Bebauungsplan<br />

für drei Freiflächenfotovoltaik- Anlagen<br />

aufstellen. Über einen weiteren Antrag<br />

für eine Fotovoltaikanlage in Lorenzenzimmern<br />

will sich demnächst der<br />

Ortschaftsrat beraten, bevor dann der<br />

Gemeinderat eine Entscheidung fällen<br />

wird. In den nächsten Wochen erörtert<br />

der Gemeinderat ebenfalls die Optionen<br />

für eine Fotovoltaikanlage im Ortsteil<br />

Talheim.<br />

Andreas Scholz<br />

Wir sind wieder für Sie da<br />

Erstklassiger Service, ausgezeichnete Küche –<br />

ob geschäftlich zum Seminar oder privat zur Feier,<br />

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Landkreis<br />

Schwäbisch Hall<br />

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Wandermöglichkeiten<br />

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Töpfermarkt, Ostermarkt,<br />

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30<br />

<strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

31


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ADVERTORIAL<br />

Wirtschaftsförderer David Schneider glaubt an die Stärke der Unternehmen.<br />

Krisenfester<br />

Branchenmix?<br />

Wie steht die Wirtschaft im Landkreis Schwäbisch Hall nach dem<br />

Corona-Schock da? Wie kann es wieder aufwärts gehen? Ein Blick<br />

auf die Lage aus Sicht des Wirtschaftsförderers David Schneider.<br />

Die Corona-Krise hinterlässt deutliche<br />

Spuren in vielen Branchen<br />

und Betrieben, keine Frage. Aber<br />

die regionale Wirtschaft im Landkreis<br />

Hall stehe verhältnismäßig gut da, so<br />

die Einschätzung von David Schneider.<br />

Als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft<br />

des Landkreises<br />

Schwäbisch Hall, kurz WFG, steht er<br />

mit seinem Team seit Ausbruch der<br />

Pandemie an vorderster Front.<br />

Die WFG wird mit Anfragen von<br />

Firmen überhäuft. „Am Anfang kreisten<br />

die drängendsten Fragen um die<br />

Corona- Soforthilfen“, sagt Schneider.<br />

„Mittlerweile ist das übergegangen zu<br />

Fragen rund um die aktuellen Verordnungen.<br />

Was darf ich? Was ist erlaubt?“<br />

Das hohe Informationsbedürfnis<br />

zu stillen, bestimme nach wie vor die<br />

tägliche Arbeit, doch es gebe erste Zeichen<br />

der Entspannung. „Der große<br />

Schock ist gewichen“, sagt Schneider.<br />

Von Krisenstimmung lässt er sich nicht<br />

anstecken, sondern bleibt optimistisch:<br />

„Wir sagen immer, wir haben einen<br />

krisenfesten Branchenmix. Jetzt<br />

hat dieser Duktus die Möglichkeit, sich<br />

zu beweisen.“<br />

KURZARBEIT SICHERT JOBS<br />

Ein Beleg sei die Arbeitslosenquote im<br />

Kreis. Diese ist zwar im Vergleich zum<br />

Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozentpunkte<br />

auf 3,4 Prozent im Mai gestiegen,<br />

liegt aber immer noch unter dem<br />

Landesschnitt von 4,3 Prozent in Baden-Württemberg.<br />

Massiv gestiegen<br />

sind hingegen die Anzeigen für Kurzarbeit.<br />

„Wir sind jetzt bei gut 30 000<br />

und haben 84 000 sozialversicherungspflichtig<br />

Beschäftigte im Kreis. Da ist<br />

für mehr als ein Drittel Kurzarbeit angezeigt“,<br />

sagt Schneider. Dennoch sei<br />

Foto: Dirk Täuber<br />

das positiv zu werten, da das Instrument<br />

dazu diene, Arbeitsplätze zu erhalten.<br />

Die Zahl liege unter dem<br />

Durchschnitt von Heilbronn-Franken.<br />

Der Automobilsektor, der den Schnitt<br />

nach oben ziehe, spiele im Landkreis<br />

Hall eine untergeordnete Rolle.<br />

Hauptarbeitgeber und Treiber sei<br />

der Maschinenbau im Landkreis. Und<br />

der Verpackungsmaschinenbau, vor<br />

allem im medizinisch-pharmazeutischen<br />

Bereich, erweise sich als ziemlich<br />

krisenfest. Fraglich bleibe dennoch,<br />

ob die Lieferketten halten und<br />

wie sich der Export entwickelt. „Die<br />

Maschinenbaubranche ist sehr exportgetrieben.<br />

Einige der großen Unternehmen<br />

haben eine Exportquote von<br />

90 Prozent. Im Schnitt liegen wir bei<br />

50 Prozent“, berichtet Schneider. „Die<br />

Auftragsbücher sind eigentlich voll.<br />

Das gilt auch für das Baugewerbe, eine<br />

weitere wichtige Branche im Kreis. Der<br />

Einzelfall mag immer mal anders sein,<br />

aber im Schnitt läuft es noch gut.“ Auch<br />

das Gesundheitswesen, eine weitere<br />

starke Säule im Branchenmix, bleibe in<br />

der Krise sehr gefragt.<br />

Die Sorgenkinder seien die Bereiche<br />

Gastronomie, Tourismus und Hotellerie.<br />

Trotz Lockerungen stelle sich<br />

für viele Gastronomen und Hoteliers<br />

die Frage, ob unter Einhaltung der erforderlichen<br />

Abstandsregeln mit verringerter<br />

Kapazität ein wirtschaftlicher<br />

Betrieb möglich sei. Es gebe zwar Hilfsund<br />

Förderzusagen seitens Bund und<br />

Land, doch aus seiner Sicht bewege<br />

sich da noch zu wenig.<br />

Die Krise habe aber auch Gewinner<br />

hervorgebracht. „Einen Konjunkturboom<br />

erleben unsere Fahrradgeschäfte.<br />

Bei E-Bikes zum Beispiel sind<br />

die Lieferzeiten zwischenzeitlich wie<br />

bei Neuwagen“, meint Schneider.<br />

Positiv sei auch, dass viele Unternehmen<br />

aus der Not eine Tugend machen<br />

und neue Lösungen finden, sei es<br />

durch Digitalisierung und Virtualisierung<br />

im Maschinenbau, sei es durch<br />

Produktionsumstellungen auf knappe<br />

Güter. „Das nährt natürlich die Hoffnung,<br />

dass man mit dem Erfindergeist<br />

im Ländle die Krise überwinden kann“,<br />

meint Schneider. Dirk Täuber<br />

Illustration: VR Bank<br />

Auch in Corona-Zeiten lassen sich Bankgeschäfte auf vielfältigen Wegen bequem erledigen.<br />

Der Kunde steht im Mittelpunkt<br />

Die Mitarbeiter der VR Bank stehen für die Kunden wie gewohnt zur Verfügung.<br />

Die Geldautomaten stehen wie bisher<br />

für Ein- und Auszahlungen bereit<br />

und werden regelmäßig mit frischem<br />

Bargeld befüllt. Auch die<br />

Kontoauszugsdrucker sind verfügbar.<br />

Die Versorgung mit Geld ist somit ohne<br />

Einschränkungen wie gewohnt gesichert,<br />

selbstverständlich ebenfalls<br />

über die Bargeldauszahlungen bei den<br />

Einzelhändlern.<br />

Wer beim Einkauf kein Bargeld in<br />

die Hand nehmen und auch keine Geheimzahl<br />

in das Kartenlesegerät eingeben<br />

möchte, kann auf die Kontaktlosfunktion<br />

der girocard (Debitkarte) oder<br />

die Funktion „Mobil bezahlen“ der<br />

VR-BankingApp zurückgreifen. Die<br />

Briefkästen in allen Geschäftsstellen<br />

werden regelmäßig geleert. Die dort<br />

eingeworfenen Überweisungsformulare,<br />

Nachrichten und Belege erreichen<br />

die gewünschten, bankinternen Empfänger<br />

und werden dort bearbeitet.<br />

Alle Kunden mit einem Online-Konto<br />

können ihre Bankgeschäfte nach wie<br />

vor zu jeder Zeit bequem von zu Hause<br />

aus erledigen: Kontostandabfragen<br />

und Überweisungen sind hier möglich.<br />

Über das E-Postfach stehen auch die<br />

aktuellen Kontoauszüge zur Verfügung<br />

– Kunden sparen sich also den Gang<br />

zum Kontoauszugsdrucker. Das Postfach<br />

ist eine Möglichkeit, den persönlichen<br />

Berater schnell und ohne Umwege<br />

zu erreichen. Kunden, die noch nicht<br />

für das Online-Banking freigeschaltet<br />

sind, können das über das Kunden-<br />

DialogCenter einrichten lassen.<br />

Telefonisch, per E-Mail, Live-Chat<br />

und per WhatsApp können die Kunden<br />

die Mitarbeiter im KundenDialog-<br />

Center erreichen. Die Berater bieten<br />

dort alle Dienstleistungen an, die auch<br />

eine Geschäftsstelle im Angebot hätte<br />

– die Kunden erhalten somit den gleichen<br />

Service. Sie stehen den Kunden<br />

montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr<br />

zur Verfügung.<br />

Welche Bankleistung Sie auch wünschen<br />

– bei unseren kompetenten und<br />

qualifizierten Mitarbeitern des Kunden-<br />

DialogCenter sind Sie in allerbesten<br />

Händen.<br />

Info<br />

KONTAKT<br />

VR Bank Schwäbisch<br />

Hall-Crailsheim eG<br />

Dietrich-Bonhoeffer-Platz 1<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

GESCHÄFTSZEITEN IM<br />

KUNDENDIALOGCENTER<br />

Servicezeiten von Montag bis Freitag<br />

von 8 bis 18 Uhr,<br />

Beratungszeiten nach Vereinbarung<br />

32 <strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

33


LANDKREISPORTRÄT | Schwäbisch Hall<br />

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ADVERTORIAL<br />

Möbelkauf per<br />

Videokonferenz<br />

Auch im Landkreis Schwäbisch-Hall haben viele Unternehmen<br />

Lösungen gefunden, um die Corona-Krise zu überstehen.<br />

Möbel Gunst setzte unter anderem auf Beratung via Smartphone.<br />

Unternehmer Tom O. Gunst lässt sich was einfallen: Die große Party fällt wegen<br />

Corona zwar aus, gefeiert wird trotzdem.<br />

Als stationärer Einzelhändler sind<br />

wir es gewohnt, dass Kunden mit<br />

ihren Wünschen zu uns ins Haus<br />

kommen. Jetzt mussten wir kreativ<br />

werden und umdenken“, sagt Tom O.<br />

Gunst. Die Einschränkungen aufgrund<br />

der Corona-Pandemie haben den Möbelhändler<br />

sehr bewegt: „Das Geschäft<br />

über Wochen zu schließen, war ein unwirkliches<br />

Szenario. Ausliefern war erlaubt,<br />

vor Ort einkaufen aber nicht<br />

möglich.“ Doch seiner Erfahrung nach<br />

bevorzugen Kunden den Besuch im<br />

Möbelhaus und machen sich lieber ein<br />

persönliches Bild von Qualität, Materialien,<br />

Funktionalität und Komfort:<br />

„Ein Sofa muss man einfach ausprobieren,<br />

um den Sitzkomfort zu spüren.“<br />

Dass das Telefon dennoch kaum<br />

still stand, habe einen Grund, sagt<br />

Gunst, der das Unternehmen in vierter<br />

Generation führt: „Kunden konnten<br />

immer über unseren Onlineshop bestellen.<br />

Auf Wunsch haben wir auch<br />

Fotos von Ausstellungsstücken per<br />

E-Mail verschickt. Irgendwann haben<br />

wir schließlich eine Videoberatung<br />

über Smartphone ins Leben gerufen.“<br />

ZWEI HÄUSER − MEHR FLÄCHE<br />

Als dann die ersten Ladenöffnungen<br />

wieder möglich wurden, war es für<br />

Gunst von Vorteil, zwei Häuser zu betreiben.<br />

„Wir konnten jeweils 800 Quadratmeter<br />

öffnen und für Kunden eine<br />

größere Auswahlmöglichkeit schaffen.“<br />

Zum Unternehmen gehören die<br />

beiden Möbelhäuser „Gunst Wohnen<br />

Foto: Tanja Kampe<br />

& Küche“ und „Gunst NimmMit Möbelmarkt“<br />

mit fast 10 000 Quadratmeter<br />

Fläche. Dass die Familie beide Haller<br />

Möbelhäuser betreibt, sei vielen<br />

Kunden nicht bewusst. „Mein Onkel<br />

wollte in Schwäbisch Hall einen Abholmarkt<br />

nach schwedischem Modell<br />

ausprobieren. Auf Wunsch meines<br />

Großvaters wurde der Familienname<br />

nicht verwendet und das Geschäft daher<br />

‚NimmMit-Möbelmarkt‘ getauft.“<br />

Erst seit 2015, zum 100-jährigen<br />

Bestehen des Gesamtunternehmens,<br />

tragen beide Häuser den Familiennamen.<br />

Der Ursprung von Möbel Gunst<br />

liegt übrigens in der Haller Innenstadt,<br />

wo die Familie eine kleine Sattlerei<br />

und Polsterei betrieben hat.<br />

ANGEBOTE STATT PARTY<br />

Die Corona-Pandemie kam auch den<br />

Plänen für die Feierlichkeiten zu einem<br />

Jubiläumsjahr in die Quere.<br />

„Gunst NimmMit Möbelmarkt“ gibt es<br />

<strong>2020</strong> seit 40 Jahren. Eine große Geburtstagsparty<br />

und kleinere Events<br />

standen auf dem Programm. Die konnten<br />

wegen der Corona- Pandemie nicht<br />

stattfinden.<br />

Tom O. Gunst musste umdisponieren,<br />

um seine Kunden auf das Jubiläumsjahr<br />

aufmerksam zu machen, für<br />

das er sich das Motto „Happy 40 to<br />

you“ ausgedacht hat: „Während unserer<br />

40 Geburtstagswochen gibt es jede<br />

Woche ein besonderes Produkt zum<br />

Geburtstagspreis.“ Wer wissen wolle,<br />

welcher Artikel aktuell im Angebot sei,<br />

finde Infos auf happy40.gunst.de.<br />

„Hier geben wir auch Alltagstipps rund<br />

um schönes Wohnen oder man kann<br />

sich für den Newsletter anmelden“,<br />

sagt Gunst. Auch in Zeiten von Corona<br />

mangelt es dem Unternehmer nicht an<br />

kreativen Ideen.red<br />

Foto: Weihbrecht Lasertechnik/Thomas Stein<br />

Sanierung durch Eigenverwaltung<br />

Die Weihbrecht Lasertechnik GmbH stellt die Weichen auf Zukunft.<br />

Die Weihbrecht Lasertechnik GmbH<br />

aus Wolpertshausen stellt sich<br />

neu auf und geht in die Sanierung<br />

durch vorläufige Eigenverwaltung nach<br />

§ 270a InsO (Insolvenzordnung). Den<br />

Beschluss erließ das Amtsgericht Heilbronn<br />

am 4. <strong>Juni</strong>, zum vorläufigen Sachwalter<br />

wurde Rechtsanwalt Dr. Thomas<br />

Karg bestellt. „Damit ist der Weg frei<br />

für einen Sanierungsprozess, an dessen<br />

Ende wir wieder auf gesunden Beinen<br />

im Markt stehen“, sagt Franziska M.<br />

Weihbrecht-Stein, geschäftsführende<br />

Gesellschafterin des Familienunternehmens.<br />

Dabei arbeitet der Betrieb an sich<br />

profitabel. „Was uns einfach drückt,<br />

sind Verträge und Verpflichtungen aus<br />

der Vergangenheit“, so Weihbrecht-Stein.<br />

Jahrzehnte zurückreichende<br />

Vereinbarungen mit langer Bindung<br />

stünden einem modern<br />

strukturierten Unternehmen mit erheblich<br />

flexibleren Anforderungen<br />

heute im Wege. „Außerdem werden wir<br />

den Prozess nutzen, eine umfassende<br />

Restrukturierung von Arbeitsabläufen<br />

im Betrieb anzugehen.“ Hilfe erhält die<br />

junge Unternehmerin von den Sanierungsprofis<br />

der Planer & Kollegen<br />

GmbH aus Landsberg am Lech. Geschäftsführer<br />

Thomas Planer: „Mit dem<br />

Beschluss bestätigt das Gericht dem<br />

Unternehmen nicht nur sanierungsfähig,<br />

sondern auch sanierungswürdig zu<br />

sein. Nur so können wir gemeinsam in<br />

den Sanierungsprozess starten und das<br />

Unternehmen begleiten.“<br />

Der Betrieb läuft weiter<br />

Was bedeutet das nun konkret für das<br />

Unternehmen und seine Mitarbeiter,<br />

sowie Lieferanten und Kunden? „Der<br />

Betrieb läuft während des Verfahrens<br />

ganz normal weiter“, sagt Weihbrecht-Stein.<br />

Die Auftragsbücher seien<br />

gut gefüllt, die Produktion laufe weiter,<br />

Arbeitsplätze blieben erhalten, Kundenaufträge<br />

könnten ohne Einschränkung<br />

erfüllt werden. „Es ist uns wichtig,<br />

hier weiter ganz nah an den Wünschen<br />

unserer Kunden sein zu können, denn<br />

Franziska M. Weihbrecht-Stein, geschäftsführende Gesellschafterin von Weihbrecht<br />

Lasertechnik, mit Sanierungsexperte Thomas Planer.<br />

das ist eine unserer entscheidenden<br />

Stärken.“<br />

Franziska M. Weihbrecht-Stein<br />

war 2017 ins Familienunternehmen<br />

eingestiegen, seit 2018 ist sie geschäftsführende<br />

Gesellschafterin.<br />

„Mein Vater hat den Betrieb aus dem<br />

nichts aufgebaut, ich bin sozusagen im<br />

Unternehmen aufgewachsen.“ Auch<br />

deshalb liegen ihr Firma und Mitarbeiter<br />

so sehr am Herzen. Um das Unternehmen<br />

wieder zukunftsfähig zu machen,<br />

hat sie sich nun zum Gang in die<br />

Eigenverwaltung entschlossen. Die Unterstützung<br />

der Planer & Kollegen<br />

GmbH sei ihr dabei von Unternehmerkollegen<br />

empfohlen worden. „Ich habe<br />

mich umgehört, wer sich mit solchen<br />

Themen beschäftigt und wer uns hier<br />

bestmöglich weiterhelfen kann.“ Nach<br />

einigen Vorgesprächen und Prüfung<br />

der Unterlagen fiel dann die Entscheidung.<br />

„Natürlich war das nicht einfach.<br />

Aber es ist definitiv der richtige Schritt,<br />

um mit der Weihbrecht Lasertechnik<br />

GmbH endlich erfolgreich in die zweite<br />

Generation zu starten.“<br />

Info<br />

DIE EIGENVERWALTUNG NACH § 270A<br />

InsO ist ein Instrument zur Sanierung<br />

und Restrukturierung, bei der der<br />

Unternehmer selbst als Insolvenzverwalter<br />

auftritt. Produktion und Betrieb<br />

laufen weiter. Ziel ist die Fortführung<br />

des Unternehmens.<br />

KONTAKT<br />

WEIHBRECHT Lasertechnik<br />

Frankenstraße 1<br />

74549 Wolpertshausen<br />

34<br />

<strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

35


für die Region Heilbronn-Franken.<br />

SPEZIAL<br />

Klares Bekenntnis zum Standort Mainhardt: Aqua Römer sieht seine Zukunft im Landkreis Schwäbisch Hall.<br />

Konzentration auf Mainhardt<br />

Der Mineralwasserhersteller Aqua Römer hat den Standort Göppingen<br />

verlassen und bündelt seine Kräfte im Landkreis Schwäbisch Hall.<br />

Mit diesem Schritt rüstet sich das Unternehmen für die Zukunft.<br />

Die vergangenen Wochen waren<br />

intensiv für Aqua Römer: Zum<br />

einen habe die hohe Nachfrage<br />

nach Mineralwasser für Extraschichten<br />

in der Produktion gesorgt, zum anderen<br />

wurde der Umzug der Verwaltung<br />

von Göppingen nach Mainhardt<br />

vollzogen. Mit diesem Schritt bündelt<br />

das Unternehmen von nun an alle<br />

Kompetenzen im Landkreis Schwäbisch<br />

Hall.<br />

Mit der Konzentration auf den<br />

rentableren Standort Mainhardt hat<br />

der Traditionsbrunnen nach eigenen<br />

Angaben den dritten Schritt seiner<br />

Modernisierungsstrategie abgeschlossen.<br />

Zuvor wurde das Sortiment konsolidiert.<br />

Auch die beiden Kernmarken<br />

„Aqua Römer Quelle“ und „Naturpark<br />

Quelle“ wurden neu positioniert „Wir<br />

haben die Bedürfnisse unserer Verbraucherinnen<br />

und Verbraucher sowie<br />

das Wettbewerbsumfeld eingehend<br />

analysiert und unser Angebot überarbeitet“,<br />

erklärt Nadja Ohlendorf, Ge-<br />

Nadja Ohlendorf leitet den Mineralwasserhersteller<br />

Aqua Römer.<br />

Fotos: Aqua Römer GmbH & Co. KG<br />

schäftsführerin der Aqua Römer GmbH<br />

& Co. KG. „Mit Sortimenten, deren Fokus<br />

auf Mineralwasser liegt, und klaren<br />

Markenpositionierungen sehen wir<br />

uns für die Zukunft gut aufgestellt.“<br />

Für rund 20 Mitarbeiter, die an<br />

den neuen Verwaltungsstandort umgezogen<br />

sind, wurden Büromodule in<br />

Mainhardt installiert, die jedoch nur<br />

eine Zwischenlösung darstellen. Die<br />

langfristigen Planungen laufen. In den<br />

vergangenen Jahren habe Aqua Römer<br />

am Standort Mainhardt bereits erhebliche<br />

Investitionen getätigt, zum Beispiel<br />

in ein großes neues Lager sowie<br />

in die Installation und Inbetriebnahme<br />

einer neuen PET-Abfüllanlage. Zudem<br />

soll die Zusammenarbeit von Außenund<br />

Innendienst optimiert und der<br />

Anteil der hauseigenen Logistik auf<br />

etwa 70 Prozent erhöht werden. „Wir<br />

sind davon überzeugt, mit der nun<br />

auch räumlich engen Verzahnung aller<br />

Unternehmensbereiche die Zukunftsfähigkeit<br />

unseres traditionsreichen Mineralbrunnens<br />

zu gewährleisten“, betont<br />

Nadja Ohlendorf.red<br />

in Heilbronn-Franken<br />

Warum<br />

IN DIE FERNE<br />

schweifen?<br />

36 <strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

Genießen & erleben: Ausflugsziele I Gastronomie I Kultur


SPEZIAL | Sommer in Heilbronn-Franken<br />

Sommer in Heilbronn-Franken | SPEZIAL<br />

Macht auch Einheimischen Spaß: Einen Kaffee genießen, danach die Stadt bei einer Runde im Doppeldecker-Bus erkunden.<br />

Unterwegs in Heilbronn<br />

Ein Jahr nach der Bundesgartenschau hat die Stadt am Neckar immer<br />

noch viel zu bieten. Im Bus, im Boot, auf dem Fahrrad oder zu Fuß<br />

eröffnen sich auch dem Kenner vielerorts neue Perspektiven.<br />

Der rote Doppeldecker kurvt wieder<br />

durch die Käthchenstadt.<br />

Ende Mai nahm der „Hop On<br />

Hop Off“-Bus in Heilbronn seinen Betrieb<br />

wieder auf. Eine gute Nachricht<br />

nicht nur für die vielen Touristen, die<br />

die Stadt besuchen. Denn die größte<br />

Stadt Heilbronn-Frankens will gerade<br />

in diesem Jahr Menschen aus der Region<br />

ansprechen und animieren, Heilbronn<br />

nicht nur für den Wochenendbummel<br />

aufzusuchen, sondern sich<br />

selbst ein ganzheitliches und neues<br />

Bild von der Stadt zu machen. Als Einheimischer<br />

kennt man schon alles an<br />

Heilbronn? Weit gefehlt. „Ganz neue<br />

Perspektiven auf die Heimatstadt“<br />

habe er erhalten, als er zum Saisonstart<br />

eine Runde mit dem Doppeldecker-Bus<br />

gefahren sei, erzählt Andreas<br />

Kühner, geschäftsführender Gesellschafter<br />

des Heilbronner Reise-Unternehmers<br />

Gross Reisen.<br />

Irgendwie auch logisch, denn in<br />

den vergangenen Jahren hat sich viel<br />

getan in Heilbronn. Die Bundesgartenschau<br />

(BUGA) im vergangenen Jahr<br />

hat zahlreiche Plätze und Attraktionen<br />

geschaffen, die man auch nach ihrem<br />

Ende noch entdecken kann: Der Neckaruferpark<br />

mit Wassertreppen, der<br />

Campuspark mit seinen Sportanlagen,<br />

die Staudenrabatten am Karlssee oder<br />

der Stadtdschungel auf der Kraneninsel<br />

– das nachhaltige Erbe der BUGA ist<br />

vielfältig und auch in diesem Sommer<br />

eine Entdeckungstour wert.<br />

ZUM PADDEL GREIFEN<br />

Neue Perspektiven, das bedeutet in<br />

Heilbronn <strong>2020</strong> auch ganz besondere<br />

Blickwinkel, aus denen man die Stadt<br />

erleben kann – zum Beispiel vom Wasser<br />

aus. Die Stadt bietet zu bestimmten,<br />

über den Sommer verteilten Terminen<br />

die exklusive Möglichkeit, eine<br />

Rundfahrt durch Heilbronn auf dem<br />

Neckar zu erleben – natürlich garniert<br />

mit den spannenden Informationen<br />

und Geschichten rund um Kanal hafen,<br />

Salzhafen und Osthafen und der perfekten<br />

Sicht vom Alten Neckar auf das<br />

BUGA-Gelände. Wer es gerne aktiver<br />

mag, der kann auch selbst Hand anle-<br />

Foto: HMG/Ulla Kühnle<br />

Die Experimenta in Heilbronn ist das größte Science-Center Deutschlands.<br />

Foto: HMG<br />

gen, eine Stadtführung auf dem Neckar<br />

mit dem Kanu buchen und zum Paddel<br />

greifen.<br />

Selbstverständlich sind auch<br />

klassische Stadtrundgänge, Segwaytouren<br />

oder verschiedene Themenführungen<br />

durch die Neckarstadt möglich,<br />

beispielsweise der historische Rundgang<br />

„Starke Frauen“, der sich mit den<br />

oft vergessenen Geschichten der Frauen<br />

in der Käthchenstadt auseinandersetzt.<br />

Die Führungen finden unter Einhaltung<br />

von Abstandsregeln und mit<br />

einer maximalen Teilnehmerzahl von<br />

15 Personen statt.<br />

Eine ganz besondere Art, die<br />

auch und gerade für gebürtige Heilbronnerinnen<br />

und Heilbronner hochspannend<br />

sein kann, ist das sogenannte<br />

„Cityescape“ im Stil der derzeit<br />

enorm beliebten Escape Rooms – nur,<br />

dass man beim Cityescape nicht aus einem<br />

Raum entkommen muss, sondern<br />

die Action mitten in der Stadt unter<br />

freiem Himmel geschieht. Als Teilnehmer<br />

wird man zum Kriminalisten und<br />

sucht, bewaffnet mit einem Tablet, an<br />

Originalschauplätzen der Stadt nach<br />

Hinweisen, um einen Kriminalfall aufzuklären.<br />

Ein ganz anderer, mitreißender<br />

Weg der Erkundungstour.<br />

Natürlich lässt sich Heilbronn<br />

auch auf eigene Faust entdecken – und<br />

da gibt es noch viel mehr zu sehen als<br />

Kilianskirche, Rathaus oder Experimenta.<br />

Der Sommer eignet sich hervorragend<br />

für einen Abstecher zum<br />

Trappenseeschlösschen, das malerisch<br />

auf einer kleinen Insel im Trappensee<br />

am östlichen Stadtrand liegt.<br />

LESUNGEN IM SCHLÖSSCHEN<br />

Das Trappenseeschlößchen ist eines<br />

der wenigen historischen Kleinode,<br />

das die Zerstörung der Stadt im Zweiten<br />

Weltkrieg unbeschadet überstanden<br />

hat. Der Sommer <strong>2020</strong> eignet sich<br />

besonders gut, um dem barocken Wasserschloss<br />

aus dem 16. Jahrhundert ei-<br />

Foto: HMG<br />

nen Besuch abzustatten. Denn nach<br />

abgeschlossenen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen<br />

wird das Trappenseeschlösschen<br />

ab Ende Juli auch wieder<br />

für die Öffentlichkeit zugänglich<br />

sein. Dann läuft das pittoreske Bauwerk<br />

unter dem Namen „Literaturhaus<br />

Heilbronn“ und beheimatet Lesungen<br />

zeitgenössischer Autoren, Vorträge,<br />

Diskussionsrunden sowie das Kleist-<br />

Archiv Sembdner als Anlaufstelle für<br />

alle Kleist-Interessierten.<br />

Übrigens: Vor oder nach einem<br />

Besuch im Trappenseeschlösschen<br />

empfiehlt sich ein Besuch im benachbarten<br />

Trappensee-Biergarten. Dieser<br />

bietet nicht nur eine große Auswahl an<br />

Speisen und Getränken, sondern auch<br />

einen Kinderspielplatz und reichlich<br />

Grünflächen. Durch das weitläufige<br />

Ambiente fällt auch das Abstandhalten<br />

nicht schwer.<br />

Überhaupt kann man es sich in<br />

Heilbronn kulinarisch so richtig gut<br />

gehen lassen. Schließlich handelt es<br />

sich um die älteste Weinstadt Württembergs<br />

und die Weinberge, die die<br />

Stadt umgeben, sorgen für eine Vielzahl<br />

an regionalen Qualitätsweinen.<br />

Dazu passend sollte man sich in einer<br />

der zahlreichen Gaststätten der Stadt<br />

das deftige Eintopfgericht „Böckinger<br />

Feldgschrei“ schmecken lassen. mib<br />

Das Trappenseeschlößchen öffnet ab Ende Juli frisch saniert als Literaturhaus.<br />

38<br />

<strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

39


SPEZIAL | Sommer in Heilbronn-Franken<br />

Kinder fahren gerne Bus und Bahn<br />

Urlaub zu Hause – Heilbronn das Oberzentrum der Region hat in Sachen Freizeit einiges zu bieten –<br />

Ausflug planen mit Bus und Bahn ist einfacher als sich viele vorstellen<br />

Anzeige<br />

Die Digitalen Tickets beim HNV:<br />

Online-Tickets für die Busse und Bahnen im HNV gibt es<br />

bei bahn.de oder mittels der Bahn-App „Navigator“. Auf<br />

der DB-Webseite gibt es einen Ticket-Shop, in dem für<br />

die meisten Verkehrsverbünde in Deutschland, darunter<br />

auch der HNV, Verbundfahrscheine angeboten werden.<br />

Es werden momentan die TageskarteSOLO, die TageskartePLUS<br />

und die Monatskarte Jedermann als Online-<br />

Ticket angeboten.<br />

Als Handy-Ticket kann man über die App DB Navigator<br />

die passenden HNV-Fahrscheine lösen. Ganz einfach<br />

geht’s, wenn Sie zunächst eine Reiseauskunft wählen,<br />

dort werden dann die passenden Verbundtickets angezeigt:<br />

Einzelkarte BahnCard, Einzelkarte Kind, Tages-<br />

karteSOLO, TageskartePLUS, Monatskarte Jedermann.<br />

Abkühlung im heißen Sommer gefällig? Das Waschzuber-Rafting in Tripsdrill ist ein spritziges Vergnügen.<br />

Action und Idylle<br />

zwischen Weinberg und Fluss<br />

Mal beschaulich, mal rasant, im Planwagen oder im Waschzuber:<br />

Auch das Heilbronner Land bietet verschiedene Möglichkeiten und<br />

zahlreiche Fortbewegungsmittel, um die Region neu zu erleben.<br />

Die „G’sengte Sau“ musste in diesem<br />

Jahr rund eineinhalb Monate<br />

warten, bis sie losfahren konnte.<br />

Seit Ende Mai hat der Erlebnispark<br />

Tripsdrill bei Cleebronn ganz im Süden<br />

des Landkreises Heilbronn seine Pforten<br />

aber wieder geöffnet. Ein ausgearbeitetes<br />

Abstands- und Hygienekonzept<br />

soll für die gebotene Sicherheit<br />

40<br />

sorgen, ohne dass der Spaß verloren<br />

geht. Spaß gibt es im wohl ältesten Freizeitpark<br />

Deutschlands reichlich zu erleben:<br />

Rasante Achterbahnfahrten, ein<br />

riesiger Abenteuerspielplatz oder das<br />

kultige Waschzuber-Rafting sorgen für<br />

ein kurzweiliges Vergnügen. Seit Kurzem<br />

gibt es einen brandneuen Doppelpack<br />

für Freunde des Nervenkitzels:<br />

Gleich zwei Achterbahnen, „Volldampf“<br />

und „Hals über Kopf“, hat<br />

Tripsdrill Ende <strong>Juni</strong> in Betrieb genommen<br />

– quasi als Geschwister des Aushängeschilds<br />

„G’sengte Sau“. Was vielen<br />

aber gar nicht bewusst ist: Tripsdrill<br />

ist nicht nur etwas für Adrenalinjunkies,<br />

sondern auch für Naturliebhaber.<br />

Denn nicht nur die Achterbahnen sind<br />

hier eine Attraktion, sondern auch die<br />

Umgebung. Der Park liegt eingebettet<br />

in Weinberge, Mischwälder und Obstwiesen,<br />

angeschlossen ist ein etwa<br />

47 Hektar großer Wildpark mit über<br />

<strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

Foto: Tripsdrill<br />

Heilbronn, 22.06.<strong>2020</strong> – In Zeiten von Covid<br />

19 platzen für Menschen die Urlaubsvorhaben<br />

wie Seifenblasen. Nichtsdestotrotz<br />

bekommt man die Chance die<br />

heimatlichen Gefilde näher kennen zu<br />

lernen. Heilbronn hat als Stadt am Fluss<br />

etliche Winkel und Plätze, die es zu erkunden<br />

lohnt. Auch ohne die vielen Großveranstaltungen,<br />

die normalerweise die<br />

Menschen aus der Region in die Stadt locken.<br />

Beispielsweise lädt auch im Jahr<br />

eins nach der Bundesgartenschau das Gelände<br />

dort zum Verweilen ein. Die Neckarpromenade<br />

lockt zum Flanieren und eine<br />

Einkehr in die ansässigen Gastronomiebetriebe<br />

ist trotz Hygienevorschriften<br />

sehr zu empfehlen.<br />

Für Kinder ist ein Ausflug mit Bus, Bahn<br />

oder Stadtbahn nach wie vor eine spannende<br />

Geschichte. Für einen Familienausflug<br />

hat der Heilbronner·Hohenloher·Haller<br />

Nahverkehr auch ein passendes<br />

Fahrscheinangebot im Repertoire. Für<br />

solch ein Vorhaben empfiehlt das HNV-Team<br />

die TageskartePLUS, damit sind Familen<br />

oder Gruppen bis zu fünf Personen<br />

unabhängig vom Alter einen ganzen Tag<br />

lang in den gelösten Tarifzonen unterwegs.<br />

Kinder, die das sechste Lebensjahr<br />

noch nicht erreicht haben fahren in Begleitung<br />

eines Erwachsenen übrigens kostenlos.<br />

Das Ticket löst man am einfachsten in<br />

Form eines Handytickets mit der App<br />

„DB-Navigator“. Das funktioniert auch<br />

am heimischen PC: dort erreichen Sie unter<br />

www.bahn.de findet den Ticket-Shop<br />

HNV. Noch einfacher ist es, wenn in beiden<br />

Fällen zunächst die Verbindung zum<br />

gewünschten Ziel gesucht wird. Im Anschluss<br />

müssen Sie nur noch das passende<br />

Ticket dazu auswählen.<br />

App geht‘s<br />

im HNV.<br />

Lieblingsmusik, Termine, Fotos?<br />

Klar. Lieblingsmusik, Und meinen Termine, Fahrschein<br />

Fotos?<br />

habe Klar. Und ich natürlich meinen Fahrschein<br />

auch auf<br />

dem habe Handy ich natürlich dabei!<br />

auch auf<br />

dem Handy dabei!<br />

Den buche ich immer<br />

ganz Den buche bequem ich im<br />

immer<br />

DB ganz Navigator<br />

bequem im<br />

oder DB Navigator<br />

unter<br />

bahn.de. oder unter<br />

bahn.de.<br />

DB Navigator<br />

Info DB Navigator<br />

+ Download:<br />

https://www.bahn.de/<br />

Info + Download:<br />

p/view/service/mobile/<br />

https://www.bahn.de/<br />

db-navigator.shtml<br />

p/view/service/mobile/<br />

db-navigator.shtml<br />

www.h3nv.de<br />

www.h3nv.de


SPEZIAL | Sommer in Heilbronn-Franken<br />

Wanderungen am Neckar entlang führen durch eine idyllische Flusslandschaft.<br />

50 Tierarten. Und wer auch nach Einbruch<br />

der Dunkelheit noch nicht genug<br />

bekommt von der Natur, kann in<br />

Tripsdrill auch in einem Baumhaus<br />

übernachten. Wichtig: Aufgrund der<br />

Corona-Auflagen können Tickets aktuell<br />

nur tagesdatiert im Online-Shop erworben<br />

werden.<br />

GENUSS AM FLUSS<br />

Foto: Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand e.V. / JBürgermeister<br />

Das sollte aber niemanden von einem<br />

Besuch abhalten, denn den Urlaub daheim<br />

im Heilbronner Land zu verbringen,<br />

lohnt sich ohnehin. Warum den<br />

Besuch in Tripsdrill nicht mit einer<br />

Fahrradtour im verträumten Schozachtal<br />

verbinden? Nicht weit weg vom<br />

Erlebnispark führt ein Rundweg entlang<br />

des Neckartals und des Schozachufers<br />

durch beeindruckende Weinberge<br />

und kleine historische Orte. Und<br />

diese Tour ist nur einer der zahlreichen<br />

Flussradwege im Landkreis, denn auch<br />

an Kocher, Jagst, Neckar, Sulm, Zaber<br />

und Brettach lassen sich herrliche Touren<br />

entlang des Ufers mit teils malerischen<br />

Ausblicken abfahren.<br />

Ein Geheimtipp, mit dem sich die<br />

landschaftlichen und kulinarischen<br />

Besonderheiten des Heilbronner<br />

Lands vereinen lassen: eine Wein-<br />

Land-Fluss-Tour. Hier fährt man durch<br />

die flussnahen Weinberge des Zabergäus<br />

oder auf der sogenannten „Genießertour“<br />

direkt am Neckar entlang auf<br />

der alten Route der legendären Bottwartalbahn.<br />

Klar, dass dabei der ein oder andere<br />

Zwischenstopp in einer der zahlreichen<br />

Gaststuben entlang des Weges<br />

nicht fehlen darf. Echte Weinliebhaber<br />

sollten natürlich den Trollinger genießen,<br />

der in Deutschland bekanntlich<br />

fast ausschließlich um Heilbronn herum<br />

angebaut wird. Nicht weniger als<br />

eine Art Nationalgetränk ist der saftige<br />

Rotwein geworden – und im Heilbronner<br />

Land gibt es ihn nicht nur häufig zu<br />

probieren, sondern auch viel über ihn<br />

zu erfahren: bei einer der Weinerlebnistouren,<br />

bei Wanderungen, bei<br />

Weinproben – oder sogar bei Stadtführungen.<br />

In Bad Wimpfen im Westen<br />

des Landkreises beispielsweise wird<br />

eine kulinarische Stadtführung angeboten.<br />

Hier kann man nicht nur die beeindruckende<br />

Altstadt, sondern auch<br />

die regionalen Spezialitäten genießen.<br />

Bad Wimpfen bietet auch zahlreiche<br />

andere Möglichkeiten, die einstige<br />

Stauferpfalz mit ihren historischen<br />

Stätten und abwechslungsreicher<br />

Landschaft zu erleben.<br />

AUF BARBAROSSAS SPUREN<br />

Seit 2018 können Touren mit dem<br />

Segway gebucht werden, sogar noch<br />

abwechslungsreicher wird es bei „Barbarossas<br />

Landpartie“. Bei diesem besonderen<br />

Erlebnis begibt man sich auf<br />

die Spuren von Kaiser Friedrich Barbarossa,<br />

der als Begründer der Wimpfener<br />

Stauferpfalz gilt. Nach der obligatorischen<br />

Stadtführung ist hier aber<br />

längst nicht Schluss: Via Schiff geht es<br />

auf dem Neckar nach Gundelsheim –<br />

und am Ufer wartet schon der Planwagen<br />

mit Pferdegespann für eine reizvolle<br />

Fahrt durch die Burgenlandschaft<br />

im Neckartal.<br />

Auch für dieses historische Erlebnis<br />

gilt aber wieder eine Regel der digitalen<br />

Moderne: Am besten online einen<br />

Termin anfragen – vor allem vor<br />

dem Hintergrund eines sich möglicherweise<br />

ändernden Corona-Infektionsgeschehens.<br />

mib<br />

Die Stauferpfalz von Bad Wimpfen beherbergte einst Kaiser Friedrich Barbarossa.<br />

Foto: Bad Wimpfen<br />

TOP-Unternehmen<br />

der Region<br />

www.bbtgruppe.de<br />

1949 - 2019<br />

WWW.ASB-HEILBRONN.DE<br />

www.regiomail.de<br />

www.vrbank-sha.de<br />

SCH<br />

SCH<br />

FFITZE<br />

FFITZEL<br />

B a u e n m t H o l z u n d I d e e n<br />

B a u e n m www.Schaffitzel.de/karriere<br />

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42<br />

<strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

WIR sind Heilbronn-Franken<br />

Ihr Ansprechpartner: Robert Sworski | Sales Manager | Tel. 0791 95061-8320 | robert.sworski@pro-vs.de


SPEZIAL | Sommer in Heilbronn-Franken<br />

Anzeige<br />

ADVERTORIAL<br />

Das Musikfestival wird verlegt<br />

Hohenlohe lässt sich prima mit dem Rad erkunden und bietet abwechslungsreiche Touren für die ganze Familie.<br />

Besen, Biketouren<br />

und Brennereien<br />

Der 34. Hohenloher Kultursommer kann in diesem Jahr nicht wie geplant stattfinden.<br />

Es waren insgesamz 66 Konzerte mit<br />

116 Solisten und Ensembles, an 53<br />

unterschiedlichen Spielstätten, verteilt<br />

auf fünf Landkreise, für die 34. Spielzeit<br />

des Musikfestivals Hohenloher<br />

Kultursommer geplant.<br />

Aufgrund der Corona-Pandemie<br />

sieht sich die Kulturstiftung Hohenlohe<br />

gezwungen, das Musikfestival in Gänze<br />

abzusagen. Aus Gründen der Vorausplanung<br />

und aus Gründen des Schutzes<br />

von Publikum und Mitwirkenden musste<br />

diese Entscheidung gefällt werden.<br />

Die Kulturstiftung bedauert die Konzertabsagen<br />

sehr – gleichwohl hinsichtlich<br />

des Publikums als auch in Bezug<br />

auf die Künstler und Ensembles.<br />

Nahezu alle Veranstaltungen sollen<br />

nachgeholt werden. Einige der Konzerte<br />

werden voraussichtlich in die<br />

Herbst- und Wintermonate verlegt, der<br />

Großteil allerdings auf die nächste<br />

Spielzeit im Sommer 2021. So wird das<br />

Eröffnungskonzert vom 6. <strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

mit denselben Musikern und demselben<br />

Programm am 5. <strong>Juni</strong> 2021 zu erleben<br />

sein. Auch das Musikfest auf<br />

Schloss Weikersheim vom 4. Juli <strong>2020</strong><br />

wird komplett auf das nächste Jahr verschoben:<br />

Europa wird dann am 3. Juli<br />

2021 musikalisch thematisiert. Weitere<br />

Konzerte wurden ebenfalls bereits<br />

verlegt. Aktuelle Informationen hierzu<br />

gibt es online auf der Internetseite<br />

www.hohenloher-kultursommer.de.<br />

Bei einer Verlegung der Konzerte,<br />

auch auf das neue Jahr, behalten die<br />

Karten und Plätze ihre Gültigkeit. Auch<br />

die Menübestellungen für das Musikfest<br />

Weikersheim bleiben fest reserviert.<br />

Besonders die Künstler und<br />

Ensembles freuen sich, wenn die Ein-<br />

trittskarten behalten werden. Selbstverständlich<br />

bietet die Kulturstiftung<br />

aber die Möglichkeit, die Kartenpreise<br />

dennoch zurückzuerstatten. Gerne<br />

kann dies in Form eines unbegrenzt<br />

gültigen Gutscheins erfolgen oder die<br />

Konzertbesucher verzichten auf eine<br />

Erstattung und spenden Ihre Karten,<br />

um somit die Kulturstiftung Hohenlohe<br />

zu unterstützen.<br />

Info<br />

KONTAKT<br />

Kulturstifung Hohenlohe<br />

Allee 17<br />

74653 Künzelsau<br />

Tel. 07940/18-348<br />

www.hohenloher-kultursommer.de<br />

Der Hohenlohekreis wurde von der Corona-Pandemie stark<br />

getroffen. Aber Not macht bekanntlich erfinderisch – und einem<br />

Urlaub daheim in Hohenlohe steht nichts im Wege.<br />

Die Besen flogen zuletzt tief in Hohenlohe<br />

– und das nicht nur<br />

während der Walpurgisnacht<br />

oder der vielzitierten Kehrwoche.<br />

Nein, die Corona- Pandemie hatte die<br />

Besenwirtschaften, eines der höchsten<br />

Kulturgüter der Region, zum Umsatteln<br />

gezwungen – eben auf den „Fliegenden<br />

Besen“, wie beispielsweise das<br />

Weingut Weihbrecht aus Schwabbach<br />

im Westen des Landkreises sein mobiles<br />

Lieferangebot nannte. Die vergangenen<br />

Monate, in denen Hohenlohe<br />

stark betroffen war, hat die Genießerregion<br />

zum Improvisieren gezwungen<br />

– und das hat sehr viel Positives hervorgebracht:<br />

Die Hohenloher Scheune<br />

in Öhringen- Cappel beispielsweise erschloss<br />

aufgrund der Abstandsregelungen<br />

eine zusätzliche Wiese, was für<br />

ein noch idyllischeres Flair sorgt als<br />

zuvor. Den Sommer über wird die<br />

Scheune von verschiedenen Weingütern<br />

aus der Region im Wechsel bewirtet.<br />

Wer die Vielfältigkeit des Hohenloher<br />

Weins erkunden will, ist hier also<br />

an der richtigen Adresse.<br />

LINDEN-ABENDE MIT MUSIK<br />

Die Scheune eignet sich aufgrund ihrer<br />

Lage außerdem perfekt als Start- oder<br />

Endpunkt für einen Gang über das<br />

ehemalige Gelände der Landesgartenschau<br />

2016 (LAGA). Noch nicht dort<br />

gewesen? Dann nichts wie hin. Und<br />

selbst, wenn doch: Ein erneuter Besuch<br />

lohnt in jedem Fall, gerade im<br />

Sommer blüht Öhringen noch immer<br />

an vielen Stellen buchstäblich auf.<br />

Zum Beispiel im Hofgarten, damals eines<br />

der Epizentren der LAGA. Und<br />

auch dort hat die Pandemie eine sehr<br />

vielversprechende Idee für den Sommer<br />

hervorgebracht: Da das Sommerfestival<br />

ausfallen muss, haben die<br />

Kultur schaffenden der Stadt Öhringen<br />

die sogenannten „Linden-Abende“ ins<br />

Leben gerufen: Von Mitte Juli bis Anfang<br />

August finden an jedem Wochenende<br />

Musik, Comedy, Kabarett<br />

Der blühende Hofgarten in Öhringen.<br />

Fotos: Peter Hohl, Matthias Heibel<br />

Der Hohenloher<br />

Kultursommer <strong>2020</strong><br />

muss ausweichen.<br />

Aktuelles regelmäßig<br />

auf www.hohenloherkultursommer.de<br />

Bereits erworbene Tickets<br />

behalten ihre Gültigkeit.<br />

Weitere Informationen:<br />

Telefon 07940/18-348<br />

Sa., 16.1.2021<br />

HENNING WESTPHAL<br />

SEBASTIAN MANZ<br />

KONFERENZ<br />

DER TIERE<br />

Schwäbisch Hall<br />

Kunsthalle Würth<br />

musikalische<br />

lesung<br />

Sa., 21.11.<strong>2020</strong><br />

HEIKO RUPRECHT<br />

VERONIKA PONSER<br />

DIE GEISTER, DIE<br />

ICH RIEF<br />

Schöntal-<br />

Sindeldorf<br />

So., 21.3.2021<br />

KLAVIERREZITAL<br />

TAMAR HALPERIN<br />

SATIE EN PLUS<br />

Kloster Schöntal<br />

musikalische<br />

lesung<br />

So., 22.11.<strong>2020</strong><br />

KLAVIERREZITAL<br />

HERBERT<br />

SCHUCH<br />

BEETHOVEN<br />

Kloster<br />

Schöntal<br />

So., 16.5.2021<br />

HELMUT EISEL<br />

BIRKE<br />

FALKENROTH<br />

KLEZMER<br />

IM ELFENPALAST<br />

Michelbach/Lücke<br />

welt<br />

musik<br />

Sa., 5.12.<strong>2020</strong><br />

OLI BOTT/ANNA CAREWE<br />

ZEITREISEN<br />

Bad Mergentheim<br />

Sa., 5.6.2021<br />

ERÖFFNUNGSKONZERT<br />

ANDREAS SCHABLAS<br />

UND DIE DONAU<br />

PHILHARMONIE WIEN<br />

HAYDN: HORIZONTE –<br />

EIN FEST DER WIENER<br />

KLASSIK<br />

Schloss Neuenstein<br />

Kultursommer auf Radio StHörfunk<br />

mittwochs 14–15 Uhr und sonntags 9–10 Uhr<br />

44 <strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

45


SPEZIAL | Sommer in Heilbronn-Franken<br />

MUSEUM % KÜNZELSAU<br />

Das Kloster Schöntal im Hohenlohekreis lohnt auch einen zweiten Besuch.<br />

oder Kindertheater statt. Zwei Aufführungen<br />

hintereinander gewährleisten<br />

den gebotenen Abstand – und der<br />

sorgt auch dafür, dass man es sich als<br />

Besucher mit der Picknickdecke auf<br />

dem Rasen gemütlich machen und die<br />

Vorstellungen in einem besonderen<br />

Ambiente genießen kann. Natürlich<br />

hat der Hohenlohekreis aber auch außerhalb<br />

seiner größten Stadt einiges<br />

für einen Ausflug oder einen entspannten<br />

Urlaub zu bieten. Wer sich aktiv<br />

von den Homeoffice- Wochen erholen<br />

möchte, dem bietet die Region ein<br />

wahres Eldorado an sportlichen Freizeitmöglichkeiten.<br />

Weit über die Kreisgrenzen bekannt<br />

sind der Kocher- Jagst-Radweg oder der<br />

2016 eröffnete Ohrntalradweg, dessen<br />

Strecke über sieben eigens dafür errichtete<br />

Regenbogenbrücken führt.<br />

sche Wallfahrtskapelle St. Wendel zum<br />

Stein, die an einem unberührten Uferstreifen<br />

der Jagst steht.<br />

Und es ist bei weitem nicht die<br />

einzige pittoresk gelegene Kapelle im<br />

Hohenlohekreis. Hier verbergen sich<br />

einige Hingucker, denen recht wenig<br />

Aufmerksamkeit zuteil wird, beispielsweise<br />

die Heiliggrabkapelle nahe des<br />

Klosters Schöntal – und das ist ohnehin<br />

eine der Top-Sehenswürdigkeiten<br />

in Hohenlohe. Warum also nicht eine<br />

große Radtour durch den Kreis auf der<br />

Suche nach den kleinen Schmuckstücken?<br />

Prädestiniert hierfür ist zum Beispiel<br />

die sogenannte „Buckelestour“,<br />

die durch den kompletten Landkreis<br />

Foto: Kloster Schöntal<br />

führt und sich hervorragend für eine<br />

mehrtägige Rundfahrt eignet. Aber<br />

Vorsicht: Wer den Ausdruck „Hohenloher<br />

Ebene“ hier für bare Münze<br />

nimmt, könnte überrascht werden.<br />

GEISTREICHE WANDERUNGEN<br />

Natürlich lässt sich Hohenlohe aber<br />

auch ohne Räder hervorragend erkunden.<br />

Also Wanderschuhe festschnüren<br />

– und nichts wie los. Neben den gängigen<br />

Touren, etwa entlang der drei Aussichtsplattformen<br />

Limes-Blicke im Süden<br />

des Kreises oder den „Pfaden der<br />

Stille“ im Norden des Kreises, gibt es<br />

auch einige ganz spezielle Runden zu<br />

absolvieren – zum Beispiel die 2017<br />

eingeweihten Destillats-Wege rund<br />

um Pfedelbach.<br />

Drei verschiedene Touren bietet<br />

die für ihre edlen Tropfen bekannte<br />

Gemeinde Pfedelbach. Sie bringen<br />

den Wanderern auf insgesamt 26 Tafeln<br />

nahe, wie die Früchte in die Flasche<br />

kommen oder was ein „Dolleseppler“<br />

ist. Für die dazugehörige flüssige<br />

Praxis sorgen ganze elf an oder nahe<br />

der Strecke gelegene Brennereien, in<br />

denen man für einen Moment hochprozentigen<br />

Genusses und weiteren<br />

Hintergrundwissens zur Brenntradition<br />

einkehren kann. Auf Anfrage können<br />

die Destillats- Wege auch mit einer<br />

kenntnisreichen Erlebnisführerin begangen<br />

werden. Michael Bächle<br />

MUSEUM % 2 KÜNZELSAU<br />

Am Forumsplatz 1<br />

74653 Künzelsau<br />

T +49 7940 15-2230<br />

museum2@wuerth.com<br />

Zwischen Pathos<br />

und Pastos<br />

CHRISTOPHER<br />

LEHMPFUHL<br />

in der Sammlung Würth<br />

bis 10. Januar 2021<br />

Täglich 11–18 Uhr<br />

Reinhold-Würth-Straße 15<br />

74653 Künzelsau-Gaisbach<br />

T +49 7940 15-2200<br />

museum@wuerth.com<br />

GEHEIMTIPP FÜR RADFAHRER<br />

Doch Hohenlohe lädt auch zu vielen<br />

weiteren spannenden Touren durch<br />

die idyllische Landschaft ein. Als echter<br />

Geheimtipp unter Radfahrern gilt<br />

zum Beispiel die sogenannte „Vogelflug-Tour“,<br />

ein Rundweg ab Dörzbach,<br />

der durch die heile Natur des Jagsttals<br />

vorbei an mehreren kleinen Schlössern<br />

und Kapellen führt. Ein Highlight<br />

der Tour ist zum Beispiel die spätgoti-<br />

Die Destillats-Wege rund um Pfedelbach führen an Brennereien vorbei.<br />

Foto: Gemeinde Pfedelbach<br />

WEITBLICK<br />

Reinhold Würth und seine Kunst<br />

ab 28. <strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

Täglich 11–19 Uhr<br />

46<br />

<strong>Juni</strong> <strong>2020</strong> Eintritt frei<br />

www.kunst.wuerth.com<br />

[]


SPEZIAL | Sommer in Heilbronn-Franken<br />

Bewegung kommt vor Blootz<br />

Zu viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbracht und zu wenig im<br />

Grünen? Zu oft gekocht und zu selten kochen lassen? Nichts wie<br />

raus: Wir empfehlen schöne Plätzchen im Landkreis Schwäbisch Hall.<br />

Der eigene Garten – soweit vorhanden<br />

– war während der vergangenen<br />

Monate für viele Menschen<br />

ein willkommener Zufluchtsort.<br />

Warum also nicht jetzt Inspiration holen?<br />

Der Landkreis Schwäbisch Hall<br />

hat einige Gartenlandschaften zu bieten,<br />

die jetzt im Sommer geradezu<br />

prachtvoll aufblühen. Dazu lohnt sich<br />

ein Ausflug nach Kirchberg an der<br />

Jagst. Der Hofgarten, eine barocke Gartenanlage<br />

mit Springbrunnen, Pavillon<br />

und Aussichtsplattform lädt zum Verweilen<br />

ein. Ein besonderes Bonbon ist<br />

das Gartenhaus mit Wandmalereien<br />

des bekannten Hofmalers Tischbein<br />

Ob Kocher-Jagst-Trail oder<br />

Rundwanderwege an der<br />

Idyllischen Straße: Alle Routen<br />

bieten tolle Naturerlebnisse.<br />

aus dem 18. Jahrhundert, welches allerdings<br />

nur bei Stadtführungen zu besichtigen<br />

ist. Ebenfalls in Kirchberg<br />

liegt der Sophienberg, der eine ehemalige<br />

englische Parkanlage beheimatet.<br />

Mittlerweile ist von einem gepflegten<br />

Garten zwar nicht mehr viel übriggeblieben,<br />

dennoch ist der Landschaftspark<br />

ein tolles Ziel für Freunde von Natur<br />

und Historie.<br />

Als „Wundergarten der Natur“<br />

bewirbt die Gemeinde Kreßberg kurz<br />

vor der bayerischen Grenze ihre<br />

Foto: Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e. V./ Michael Schulz<br />

Crailsheim –<br />

Hohenlohe im Herzen<br />

Aktive Freizeitgestaltung mitten in der malerischen<br />

Landschaft Hohenlohes.<br />

Besonders beliebt bei Gästen ist der Kocher-Jagst-<br />

Radweg, der sich über 332 Kilometer entlang der<br />

Zwillingsflüsse Kocher und Jagst schlängelt. Einen der landschaftlich<br />

schönsten Abschnitte finden Radler im Jagsttal<br />

rund um Crailsheim, der größten Stadt an der Jagst. Crailsheim<br />

bietet sich dabei nicht nur als Etappenziel für Radfahrer auf dem<br />

vom ADFC zertifizierten Fernradweg an, sondern kann auch mit seiner<br />

Kombination aus städtischem Flair und naturnaher Erholung punkten.<br />

Wanderfreunde kommen in und um Crailsheim ebenfalls auf Ihre<br />

Kosten. So verläuft der naturnahe Kocher-Jagst-Trail ebenso durch Crailsheim<br />

wie der Fränkisch-Schwäbische-Jakobsweg.<br />

Das Stadtmuseum im Spital lockt mit einer beeindruckenden Geigensammlung, der historischen Badstube<br />

und Einblicken in Crailsheims Geschichte. Der Wasserturm in der Nähe des Bahnhofs ist noch heute ein<br />

lebendiges Zeichen der großen Eisenbahnerstadt Crailsheim. Auch zur Widerstandsgruppe der Weißen<br />

Rose, die sich gegen die Nazi-Diktatur aufgelehnt hat, finden Besucher in Crailsheim viele Bezüge – stammt<br />

doch Hans Scholl, eine der prägenden Figuren der Widerstandsgruppe, aus Crailsheim.<br />

Beliebtes Ausflugsziel in Crailsheim ist der Kreckelberg, der mit Vogelpark und<br />

Villa große und kleine Besucher anzieht. Auf eigene Faust kann die Stadt<br />

und Ihre Geschichte auf dem Türme-Rundweg oder dem Crailsheimer<br />

Reformationsweg entdeckt HOHENLOHE<br />

werden. Im Anschluss bleibt dann noch genug<br />

Zeit, um die vielfältige Gastronomie und das Einkaufsangebot in Crailsheim<br />

zu erkunden und den Tag ausklingen zu lassen.<br />

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SPEZIAL | Sommer in Heilbronn-Franken<br />

Natur- und Streuobstwiesen, die mit<br />

verschiedenen Führungen erlebt werden<br />

können – ein besonders grünes Erlebnis<br />

für den Sommer.<br />

DIE WIBELE PROBIEREN<br />

Es muss nicht zwangsläufig der<br />

Schlossgarten Langenburg sein – auch<br />

wenn sich der Besuch dort definitiv<br />

lohnt. Für Liebhaber von schönen Oldtimern<br />

ist das Automuseum direkt am<br />

Schloss ein absolutes Muss, handelt es<br />

sich doch um das älteste Museum dieser<br />

Art in ganz Deutschland mit ständig<br />

wechselnden Ausstellungen. Und<br />

wer sich schon in Langenburg aufhält,<br />

darf diesen wunderschön gelegenen<br />

Ort auf keinen Fall verlassen, ohne die<br />

original „Wibele“ zu probieren, die süßen<br />

Leckerbissen der Stadt.<br />

Generell ist für Gourmets im<br />

Landkreis Schwäbisch Hall einiges geboten.<br />

Das bekannte Boeuf de Hohenlohe<br />

vom Weiderind wird artgerecht<br />

durch die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft<br />

produziert und in den Gaststätten<br />

und Restaurants in verschiedenen<br />

Variationen verarbeitet – vom hippen<br />

Burger-Lokal „thatBRGR“ in Schwäbisch<br />

Hall über zahlreiche Steakhäuser<br />

bis zum Zwiebelrostbraten in der<br />

„Mohrenköpfle Gastronomie“ in Wolpertshausen.<br />

Dort kann man sich<br />

durch zahlreiche weitere regionale<br />

Spezialitäten probieren – natürlich<br />

auch vom namensgebenden „Mohrenköpfle“,<br />

dem schwäbisch-hällischen<br />

Landschwein. Und was könnte es schöneres<br />

geben zum „Mohrenköpfle“ als –<br />

genau – noch ein „Mohrenköpfle“. So<br />

heißt nämlich auch eine beliebte Biersorte<br />

der Brauerei „Haller Löwenbräu“,<br />

die eine große Auswahl an aromatischen,<br />

durch „Slow Brewing“ hergestellte<br />

Biere anbietet. Und wer sich<br />

durch die regionalen Bierspezialitäten<br />

probiert, der kommt auch an einem<br />

„Engel“ aus der gleichnamigen Biermanufaktur<br />

in Crailsheim nicht vorbei.<br />

Deren Getränke wurden in den vergangenen<br />

Jahren nicht nur mit dem<br />

Bio-Siegel, sondern auch mit mehreren<br />

Preisen ausgezeichnet. Auch einen<br />

„Horaffen“, ein typisch Crailsheimer<br />

Gebäck, sollte man vor Ort kosten<br />

Aber das sind längst nicht alle regionalen<br />

Spezialitäten, die auch Einheimische<br />

immer wieder verkosten<br />

sollten: Der Blootz zum Beispiel, ein<br />

flacher Kuchen, ist so alt wie Hohenlohe<br />

selbst und als süße oder salzige Variation<br />

mit verschiedensten Belägen<br />

erhältlich. Spezialisiert auf Blootz ist<br />

beispielsweise der Buchenhof in Fran-<br />

Barocke Gartenanlage aus dem 18. Jahrhundert: Park und Orangerie im Hofgarten<br />

von Kirchberg an der Jagst sind ein Ziel für Freunde von Natur und Historie.<br />

Foto: H. Volk/Kirchberg<br />

Tipp für Radfahrer: Die „Radschnitzeljagd“<br />

lädt bis 18. Oktober dazu ein,<br />

den Landkreis Schwäbisch Hall auf vier<br />

Routen zu erkunden. Mehr Infos unter:<br />

www.radkultur-bw.de/<br />

landkreis-schwaebisch-hall.<br />

kenhardt-Brunzenberg. Egal, wo es in<br />

dieser Genussregion hingehen soll:<br />

Aufgrund der Hygienebestimmungen<br />

sollte man rechtzeitig reservieren.<br />

IDYLLISCHE TOUREN<br />

Weil sich die Kalorien von Boeuf, Bier<br />

und Blootz auch wieder verflüchtigen<br />

sollen, bietet sich im Landkreis Schwäbisch<br />

Hall das vierte B an: Bewegung.<br />

Mit seinen Flusstälern und Wäldern ist<br />

die Region für Wanderfreunde perfekt<br />

geeignet. Überregionale Bekanntheit<br />

erlangt hat der Kocher-Jagst-Trail als<br />

Fernwanderweg, doch was vielen verborgen<br />

bleibt: Entlang der Idyllischen<br />

Straße, die zu einem großen Teil durch<br />

den Landkreis führt, sind 24 Rundwanderwege<br />

ausgeschildert, vom langen<br />

Spaziergang bis zur Zwei-Tages-Tour.<br />

Eine Runde, die sich perfekt für<br />

eine ausgiebige Tageswanderung eignet,<br />

ist die Tour „Rund um Fichtenberg“,<br />

auf der man an mehreren herrlichen<br />

Aussichtspunkten vorbeikommt,<br />

ein vielschichtiges Landschaftsbild auf<br />

engem Raum erleben und sich am<br />

Ende belohnen kann: Den Schlusspunkt<br />

des Rundkurses markiert der<br />

Diebachstausee, der nach einer harten<br />

Wanderung an einem warmen Sommertag<br />

zu einer wohlverdienten Abkühlung<br />

einlädt. Michael Bächle<br />

Foto: Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e. V./ Michael Schulz<br />

hier<br />

Meisterwerke<br />

und da<br />

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Täglich 10–18 Uhr<br />

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SPEZIAL | Sommer in Heilbronn-Franken<br />

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Kulturgeschichte in Naturkulisse<br />

Aalen befindet sich am nordöstlichen Rand des UNESCO Geoparks Schwäbische Alb.<br />

Die Altstadt von Tauberbischofsheim ist ein guter Ausgangspunkt für ausgedehnte Radtouren.<br />

Malerische Burgen<br />

und feine Weine<br />

Abstand halten fällt nicht schwer, wenn man den Urlaub im<br />

Main-Tauber-Kreis verbringt. Die Region garantiert entspannte<br />

Tage ohne Trubel, dafür mit viel Genuss und aktiver Erholung.<br />

Nicht nur Erholung, sondern auch<br />

Erlebnis bieten die zahlreichen<br />

Fahrradrouten durch den Main-<br />

Tauber-Kreis. Als Klassiker gilt der<br />

Radweg „Liebliches Taubertal“, der zu<br />

einem großen Teil durch den Landkreis<br />

verläuft. Aber gerade in Zeiten, in<br />

denen Abstand auch beim Radfahren<br />

wichtig ist, lohnt sich auch der Blick<br />

auf die weniger befahrenen Routen.<br />

Eine gute Alternative ist etwa ein<br />

Rundkurs mit empfohlenem Start in<br />

Tauberbischofsheim, der sich ideal als<br />

Ganztagestour eignet. Auf 58 abwechslungsreichen<br />

Kilometern geht<br />

es hier im nördlichen Teil des Landkreises<br />

durch das sehenswerte Brehmbachtal<br />

und einige Weinberge. Highlight<br />

der Tour – und deshalb unbedingt<br />

auch für Nicht-Radler zu empfehlen –<br />

ist der Aufstieg zum „Hohen Herrgott“,<br />

dem Hausberg der Stadt Külsheim.<br />

Der Ausblick ist fantastisch, den Höhenrücken<br />

schmückt neben dem namensgebenden<br />

Caravacakreuz auch<br />

eine malerisch gelegene Kapelle.<br />

TAUBERSCHWARZ TRINKEN<br />

„Hoher Herrgott“ ist nicht nur der<br />

Name des Berges, auch der halbtrockene<br />

Kabinett-Wein aus den Trauben<br />

des Weinbergs wurde so getauft. Und<br />

wenn man schon mal da ist, sollte<br />

man diesen Wein unbedingt probieren.<br />

Überhaupt ist der Main-Tauber-<br />

Kreis ein perfektes Ausflugsziel für<br />

Weinliebhaber. Die sogenannte<br />

„Weinstraße Taubertal“ verläuft quer<br />

durch den Landkreis und durch gleich<br />

drei verschiedene Weinbaugebiete,<br />

deren Vielfalt sich entlang der Strecke<br />

schmecken lässt.<br />

So ist der Weinbaubereich Tauberfranken<br />

einer der wenigen außerhalb<br />

Bayerns, der seine Weine im<br />

weltbekannten „Bocksbeutel“ abfüllen<br />

darf. Außerdem ist die Region bekannt<br />

für die historische Sorte „Tauberschwarz“,<br />

die Ende der 50er Jahre<br />

als ausgestorben galt, heute aber wieder<br />

als unkomplizierter und fruchtiger<br />

Rotwein den Gaumen verwöhnt. An<br />

vielen Standorten des Kreises können<br />

– bei anhaltend geringem Infekti-<br />

Foto: Stadt Tauberbischofsheim/Holger Leue<br />

Mit seiner vielfältigen Mischung<br />

aus kulturellen Angeboten, traditionellem<br />

Fachwerk, innovativen Neubauten<br />

und reizvoller Natur lädt Aalen<br />

zum Genießen, Entspannen und Verweilen<br />

ein. Die verwinkelten Gassen<br />

beheimaten urige und angesagte Restaurants<br />

sowie traditionsreiche Cafés.<br />

Auch außerhalb der historischen<br />

Stadtmauern bietet die Stadt Kulturorte<br />

mit viel Charme, Geschichte aber<br />

auch Innovation: Vor Millionen von Jahren<br />

befand sich hier das Jurameer. Viele<br />

Fossilien und Versteinerungen lassen<br />

sich heute noch in der Umgebung<br />

finden – das Urweltmuseum erzählt<br />

ihre Geschichte. Im „Tiefen Stollen“<br />

wurde bis 1939 das durch das Jurameer<br />

hier abgelagerte Eisenerz abgebaut.<br />

Heute fährt der Besucher mit einer<br />

Grubenbahn 400 Meter tief in den<br />

Braunenberg hinein und erlebt im Besucherbergwerk<br />

die damalige Arbeitswelt<br />

unter Tage.<br />

Vor 2000 Jahren siedelten sich<br />

die Römer an und errichteten das größte<br />

Reiterkastell nördlich der Alpen. Der<br />

Obergermanisch-Raetische Limes ist<br />

heute UNESCO Weltkulturerbe. Das<br />

neugestaltete Limesmuseum gibt Einblick<br />

in das römische Aalen. Die Limes-<br />

Foto: Tourist-Information Aalen<br />

Bahnhof 400 Meter tief unter Tage im<br />

Besucherbergwerk „Tiefer Stollen“.<br />

Thermen mit Panoramasauna sind im<br />

römischen Stil erbaut worden und bewahren<br />

die römische Vergangenheit<br />

der Stadt.<br />

Das Kleinod Schloss Fachsenfeld<br />

begeistert nicht nur mit seinem herrlichen<br />

Landschaftspark, welcher mit seinem<br />

Reichtum an Vogel- und Pflanzenarten<br />

ein besonderes Naturerlebnis<br />

verspricht. Die seltene Symbiose von<br />

Geschichte, Kunst, Kultur und Natur<br />

verzaubert die gesamte Schlossanlage.<br />

Die Hochschulstadt Aalen präsentiert<br />

sich im Experimente-Museum<br />

explorhino von ihrer Forscher- und Entdeckerseite.<br />

Hier staunen große und<br />

kleine Besucher gleichermaßen über<br />

die faszinierende Welt der Naturwissenschaften.<br />

Selbständig Phänomene<br />

erforschen, anfassen und begreifen,<br />

das steht hier im Mittelpunkt.<br />

Aber auch an Aktivitäten an der<br />

frischen Luft in der weitläufigen Natur<br />

mangelt es in Aalen nicht. Hunderte<br />

Kilometer wunderbarer Rad-, Wanderund<br />

Themenwege lassen schnell Urlaubsgefühle<br />

aufkommen. Unterwegs<br />

warten unzählige Panoramablicke.<br />

Einige der Radwege binden die<br />

unmittelbare Umgebung mit ein und<br />

passieren weitere touristische Highlights:<br />

das Kloster Neresheim, die Stadt<br />

Ellwangen mit dem Ellwanger Seenland,<br />

den Zeugenberg Ipf in Bopfingen<br />

und vieles mehr. Das Team der Tourist-<br />

Information berät Sie gern!<br />

Info<br />

Tourist-Information Aalen<br />

Reichsstädter Straße 1<br />

73430 Aalen<br />

Tel. 07361 52-2358<br />

tourist-info@aalen.de<br />

www.aalen-tourismus.de<br />

52 <strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

53


SPEZIAL | Sommer in Heilbronn-Franken<br />

Das Kloster Bronnbach ist eines der Highlights des Main-Tauber-Kreises.<br />

onsgeschehen – auch wieder sogenannte<br />

Weinerlebnistouren gebucht<br />

werden, bei denen nicht nur die edlen<br />

Tropfen der Region gekostet werden,<br />

sondern man auch in den Genuss<br />

kommt, Hintergründe zu Handwerk<br />

und Geschichte zu erfahren sowie<br />

durch die Weinberge zu herrlichen<br />

Aussichtspunkten zu wandern.<br />

Stichwort Wandern: Gerade in<br />

Zeiten von allerlei Corona-Vorsichtsmaßnahmen<br />

und Homeoffice sind<br />

Foto: Kulturamt Kloster Bronnbach<br />

Touren an der frischen Luft eine willkommene<br />

und gesunde Abwechslung<br />

– und gerade der naturbelassene Main-<br />

Tauber-Kreis ein Ort, um einfach mal<br />

loszulaufen und die weitläufige Landschaft<br />

zu erkunden.<br />

TOUR ZUM STEINKREUZNEST<br />

Einige vorgegebene Wanderrouten besitzen<br />

sogar das Qualitätssiegel „Wanderbares<br />

Deutschland“ – und zwar<br />

nicht nur der überregional bekannte<br />

Panoramaweg Taubertal. Ganz neu im<br />

Portfolio sind seit <strong>2020</strong> beispielsweise<br />

die meditativen Wanderwege im Landkreis.<br />

So kann man sich bei einem<br />

Rundweg ab Bronnbach bei Wertheim<br />

beispielsweise auf die Spuren des Zisterzienser-Ordens<br />

begeben.<br />

Der gut zehn Kilometer lange<br />

Weg bietet nicht nur Zeit zur inneren<br />

Einkehr, sondern auch eine abwechslungsreiche<br />

Tour durch Felder und<br />

Weinberge – und vor allem: die Möglichkeit,<br />

gleich mehrere Sehenswürdigkeiten<br />

zu erkunden. Start des Wanderwegs<br />

ist das herrlich gelegene<br />

Kloster Bronnbach, bei Reicholzheim<br />

laden das Steinkreuznest und die kleine<br />

Dreifaltigkeitskapelle zum Verweilen<br />

und Nachdenken ein.<br />

FINGERHÜTE IM MUSEUM<br />

Das Kloster Bronnbach gehört ebenso<br />

wie der Kurpark Bad Mergentheim, die<br />

Altstadt von Tauberbischofsheim oder<br />

das Schloss Weikersheim zu den bekanntesten<br />

Sehenswürdigkeiten im<br />

Kreis. Abseits dieser Attraktionen befinden<br />

sich aber auch einige Geheimtipps.<br />

Dafür lohnt sich beispielsweise<br />

der Weg nach Creglingen ganz im Osten<br />

des Landkreises. In der dort gelegenen<br />

Herrgottskirche findet sich der<br />

prächtige Marienaltar von Tilman Riemenschneider,<br />

einem der bedeutends-<br />

Foto: Touristinformation Creglingen<br />

Der Marienaltar in der Herrgottskirche erstrahlt im August in besonderem Licht.<br />

ten Künstler des 15. und 16. Jahrhunderts.<br />

Und nur wenige Meter entfernt<br />

wartet ein echtes Unikat: Das einzige<br />

Fingerhutmuseum der Welt.<br />

Deutlich imposanter geht es im<br />

nordöstlichsten Zipfel des Kreises zu:<br />

Dort thront die Burgruine Freudenberg<br />

über der gleichnamigen Stadt. Wer den<br />

Weg hinauf schafft, wird mit einem<br />

herrlichen Panorama-Blick belohnt<br />

und darf sich fast schon in die Nibelungensage<br />

versetzt fühlen. Nach dem Abstieg<br />

nach Freudenberg wartet die Traditionsbrennerei<br />

Ziegler auf Besucher.<br />

Egal ob Whisky, Rum, Gin, Liköre oder<br />

Obstbrände – Freunde der hochprozentigen<br />

Versuchungen kommen hier<br />

voll auf ihre Kosten. Michael Bächle<br />

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54 <strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

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Auch diese Krise geht vorbei: Unternehmen tun gut daran, trotz<br />

Corona-Tief weiter an Ausbildungsplätzen festzuhalten. Für junge<br />

Leute ist eine praxisnahe Ausbildung weiterhin eine gute Wahl.<br />

Durch eine Prämie will die Bundesregierung<br />

Unternehmen unterstützen,<br />

die sich trotz der Corona-Krise<br />

weiterhin der Ausbildung<br />

junger Menschen widmen. So soll einer<br />

Ausweitung des Fachkräftemangels<br />

vorgebeugt werden.<br />

2000 Euro sollen Betriebe pro abgeschlossenem<br />

Ausbildungsvertrag erhalten,<br />

die die Zahl ihrer Ausbildungsplätze<br />

verglichen mit den vergangenen<br />

drei Jahren nicht verringern, 3000 sind<br />

es, wenn die Zahl der Verträge aufgestockt<br />

wird. Betriebe, die Ausbilder<br />

und Azubi nicht in Kurzarbeit schicken,<br />

sollen ebenfalls gefördert werden.<br />

Für solche Unternehmen, die in<br />

diesem Jahr Azubis aus insolventen<br />

Unternehmen übernehmen, soll es<br />

eine Übernahmeprämie geben. Die<br />

Prämien sollen jeweils am Ende der<br />

Probezeit ausgezahlt werden.<br />

Schüler haben also trotz der Pandemie<br />

gute Chancen, einen passenden<br />

Ausbildungsplatz zu erhalten. Auf den<br />

kommenden Seiten stellen sich Ausbildungsbetriebe<br />

vor, die derzeit offene<br />

Stellen haben.<br />

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Mit aktuellen<br />

Ausbildungsplätzen<br />

der folgenden Firmen:<br />

· Aichele Werkzeuge GmbH<br />

· Hauptzollamt Heilbronn<br />

· Köhnlein GmbH<br />

· Kolping Bildungszentrum<br />

Heilbronn<br />

· Theo Förch GmbH & Co. KG<br />

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den Schutz der Sozialsysteme sowie den Umwelt- und<br />

Verbraucherschutz,<br />

• eine moderne Bürger- und Wirtschafts verwaltung und<br />

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ausgezeichnet worden.<br />

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Ihr Kontakt beim Hauptzollamt Heilbronn:<br />

Marcel Schröder, Tel. 07131 8970-1050<br />

presse.hza-heilbronn@zoll.bund.de<br />

56<br />

<strong>Juni</strong> <strong>2020</strong> 57


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Sozialwissenschaftliches Gymnasium<br />

Hauptgebäude<br />

Bahnhofstraße 8<br />

74072 Heilbronn<br />

Tel. 07131 88864-0<br />

Berufsausbildungen<br />

Grafik-Designer/-in<br />

Foto-Medientechniker/-in<br />

Wirtschaftsassistent/-in<br />

Physiotherapeut/-in<br />

Pflegefachmann/frau<br />

Altenpflegehelfer/-in<br />

Schule für Gestaltung<br />

Bahnhofstraße 11<br />

Tel. 07131 8999-70<br />

NEU!<br />

Sozialwissenschaftliches<br />

Gymnasium<br />

Klosterhof | Kilianstraße 11<br />

Tel. 07131 88864-80<br />

Weiterbildungen<br />

Sozialwirt/-in<br />

Fachwirt/-in im Erziehungswesen<br />

Qualifizierung zur Gruppenleitung<br />

Assistierte Ausbildung<br />

AsA<br />

Bahnhofstraße 19–23<br />

Tel. 07131 27093-63<br />

Ausbildungsförderung<br />

AsA Assistierte Ausbildung<br />

VAB-O<br />

BEF Alpha<br />

www.kbz-hn.de<br />

Ab 01.09.2021 kannst Du dabei sein als:<br />

Elektroniker (m/w/d) für Betriebstechnik<br />

Fachkraft (m/w/d) für Lagerlogistik<br />

Fachinformatiker (m/w/d) Anwendungsentwicklung<br />

Fachinformatiker (m/w/d) Systemintegration<br />

Kaufleute (m/w/d) im Groß- und Außenhandel<br />

Kaufleute (m/w/d) im Groß- und Außenhandel mit Zusatzqualifikation<br />

Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen<br />

Zusammen mit den Dualen Hochschulen Heilbronn und Mosbach bilden wir zum<br />

01.10.2021 aus:<br />

Bachelor (m/w/d) of Arts<br />

Bachelor (m/w/d) of Science<br />

Genauere Infos über mögliche Vertiefungen und Perspektiven findest Du auf unserer<br />

Homepage.<br />

Sende Deine Bewerbung schnellstmöglich an:<br />

bewerbung@foerch.de.<br />

Theo Förch GmbH & Co. KG<br />

Bewerbermanagement<br />

Theo-Förch-Straße 11-15<br />

74196 Neuenstadt<br />

Tel. 07139 95-15005<br />

foerch.de<br />

STARTE DEINE ZUKUNFT<br />

IM KÖHNLEIN-TEAM!<br />

AUSBILDUNG UND STUDIUM<br />

› INDUSTRIEKAUFLEUTE m/w/d<br />

› MEDIENGESTALTER m/w/d<br />

› FACHINFORMATIKER m/w/d<br />

› SCHREINER / TISCHLER m/w/d<br />

› HOLZMECHANIKER m/w/d<br />

› DUALES STUDIUM m/w/d<br />

BWL Industrie oder Holztechnik<br />

Schulstart im September<br />

in Heilbronn und Ludwigsburg<br />

www.uss-schulen.de<br />

Wir freuen uns auf dich!<br />

WIR SUCHEN DICH!<br />

Treten Sie ein in die Köhnlein Türenwelt...<br />

AUCH JOBANGEBOTE z. B.<br />

› BILANZBUCHHALTER m/w/d<br />

› SCHREINER / TISCHLER m/w/d<br />

Köhnlein GmbH<br />

Heribert-Unfried-Str. 8-10<br />

74597 Stimpfach<br />

bewerbung@koehnlein-tueren.de<br />

MEHR INFOS UNTER...<br />

www.koehnlein-tueren.de<br />

www.koehnlein-tueren.de<br />

Absolviere schulgeldfrei an unserer Pflegeakademie, Sozialakademie und Berufsakademie:<br />

► Ausbildung bzw. Umschulung zum/zur staatl. anerkannten Pflegefachmann/-frau<br />

und Altenpflegehelfer/in (m/w/d)<br />

► Vorbereitungsjahr zur Erzieherausbildung<br />

► Ausbildung bzw. Umschulung zum/zur Erzieher/in (m/w/d)<br />

► Mittlere Reife mittels 2-jähriger Berufsfachschule<br />

► Hauptschulabschluss mittels Ausbildungsvorbereitung dual<br />

Zudem Förderung durch die Agentur für Arbeit und über BAföG möglich!<br />

Pflege- und Sozialakademie: 07131 1553313 | Berufsakademie: 07131 6442-341<br />

58<br />

<strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

59


WIR SIND HEILBRONN-FRANKEN<br />

NEUES AUS DER REGION<br />

Unterstützung im Alltag<br />

Es gibt Menschen, für die ist die<br />

Bewältigung des Alltags bereits<br />

ohne Corona-Einschränkungen<br />

eine Herausforderung. Für Menschen<br />

mit Autismus-Spektrum-Störung, mit<br />

ADS oder ADHS beispielsweise potenziert<br />

die derzeitige Situation die Unsicherheit<br />

und führt verstärkt zu Konflikten.<br />

Der Ausfall von Schulbesuch,<br />

Therapie oder den gewohnten außerhäuslichen<br />

Abläufen bedeutet eine<br />

Zeit der Verunsicherung. Haltgebende<br />

Routinen fallen weg und stellen Betroffene<br />

und deren Familien vor noch größere<br />

Herausforderungen als diese ohnehin<br />

schon zu meistern haben.<br />

Um diese Zeit so gut wie möglich<br />

zu überbrücken, setzt sich das Team<br />

des Autismus-Kompetenz-Zentrums<br />

„au56“ in Heilbronn ideenreich für die<br />

Unterstützung dieser Menschen ein.<br />

Unter dem Dach „au56“ bieten der<br />

Verein Autismus Heilbronn e. V., Paulinenpflege<br />

Winnenden und der ASB<br />

Region Heilbronn-Franken Beratung,<br />

Förderung und Therapien für Menschen<br />

mit Autismus an. „Es ist uns ein<br />

großes Anliegen, Betroffenen und deren<br />

Familien so gut wie möglich zur<br />

Ja, zur Region<br />

Heilbronn-Franken<br />

Werden Sie jetzt Mitglied in der „Bürgerinitiative<br />

pro Region Heilbronn-Franken<br />

e. V.“.<br />

Fördern Sie das „Wir-Gefühl“ in der Region<br />

Heilbronn-Franken und setzen Sie sich für<br />

ihre Belange ein. Nutzen Sie unseren Verein<br />

als Plattform für den Meinungsaustausch von<br />

Bürgern und Gremien.<br />

Als Dankeschön lesen Sie das PROMagazin<br />

ein halbes Jahr kostenlos.<br />

Ihr Jochen K. Kübler,<br />

Oberbürgermeister a. D.,<br />

Vorsitzender<br />

Beitrittserklärung<br />

Hiermit erkläre ich ab sofort meinen Beitritt zur „Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e. V.“.<br />

Als Dankeschön lese ich das PROMagazin sechs Monate lang kostenlos. Der Mitgliedsbeitrag ist steuerlich<br />

absetzbar.<br />

Formular bitte ausfüllen, ausschneiden und an folgende Adresse senden oder faxen:<br />

Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e. V. | c/o Adolf Würth GmbH & Co. KG<br />

Postfach 74650 Künzelsau | Fax 07940 15-4669 | info@pro-region.de | www.pro-region.de<br />

Ich/Wir ermächtige/n den Verein „Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e. V.“ den Jahresbeitrag<br />

in Höhe von<br />

10 Euro (Nicht Erwerbstätige) 30 Euro (Erwerbstätige) ______ Euro (juristische Pers., mind. 100 Euro)<br />

von meinem/unseren Konto abzubuchen. Die Abbuchungsermächtigung ist widerruflich.<br />

Firma/Name, Vorname<br />

PLZ, Ort<br />

Straße<br />

Foto: ASB Heilbronn<br />

Geburtsdatum<br />

Das Team des Autismus-Kompetenz-<br />

Zentrums „au56“ in Heilbronn.<br />

Seite zu stehen, insbesondere in dieser<br />

herausfordernden Zeit,“ sagt Regine<br />

Tenga, Ergotherapeutin beim ASB<br />

Region Heilbronn-Franken. Vielen<br />

Kindern fehlt der motorische Ausgleich.<br />

Bei Kindern mit ADHS verstärkt<br />

sich bei Bewegungsmangel das impulsive<br />

und energiegeladene Verhalten<br />

um ein Vielfaches.<br />

Die Schulbegleiter, die den Kindern<br />

sonst im Alltag und beim Schulbesuch<br />

zur Seite stehen, haben zunächst<br />

versucht, per Telefon- und<br />

Videokontakt die Kinder zu Übungen<br />

zu motivieren und ihnen bei der Strukturierung<br />

der Aufgaben zu helfen.<br />

Mittlerweile sind persönliche Besuche<br />

wieder möglich. „Das ist eine größere<br />

Hilfe als Online-Angebote,“ erklärt Regine<br />

Tenga. Mit ihren Vertrauenspersonen<br />

können die Kinder über die aktuelle<br />

Lage sprechen und sich ihren<br />

Kummer von der Seele reden.<br />

Insbesondere Kinder und Jugendliche<br />

mit Autismus sind auf bekannte,<br />

immer wiederkehrende Strukturen<br />

und Prozesse angewiesen, um<br />

im Gleichgewicht zu bleiben. „Wir bekommen<br />

immer wieder die Rückmeldung<br />

von Eltern, dass ihr Kind Schulaufgaben<br />

nur in der Schule macht und<br />

Homeschooling unmöglich ist,“ sagt<br />

Regine Tenga. In solchen Fällen nehmen<br />

die Schulbegleiter unter Beachtung<br />

der Hygieneregeln mit den betroffenen<br />

Kindern an der Notbetreuung<br />

teil, um die Aufgaben in gewohnter<br />

Schulumgebung zu erledigen. red<br />

Eine Aktion der Bürgerinitiative<br />

pro Region Heilbronn-Franken e.V.<br />

www.pro-region.de<br />

Ohne Schreiner geht‘s nicht<br />

Schreinerprodukte sind überall<br />

zu finden. Ob in den eigenen<br />

vier Wänden, in Geschäften, in<br />

öffentlichen Gebäuden oder in<br />

der Gastronomie: Die Menschen<br />

setzen auf Qualitätsarbeit.<br />

Dieser Beruf bietet vielfältige<br />

Einsatzgebiete, vor allem bei der<br />

Herstellung von Bauteilen, wie<br />

beispielsweise Türen oder Treppen.<br />

Um Nachwuchskräfte im<br />

Handwerk zu sichern, bildet der<br />

Türenhersteller Köhnlein in<br />

Stimpfach Schreiner, Tischler<br />

und Holzmechaniker aus.<br />

Seit 1932 werden in der familiengeführten<br />

Köhnlein Unternehmensgruppe<br />

nach dem Motto<br />

„Holz ist ein Geschenk der<br />

Natur“ Echtholztüren, Zargen<br />

und Sonderelemente individuell<br />

in vielfältigen Oberflächen produziert<br />

und veredelt. Die Verbindung<br />

von traditioneller Handwerkskunst<br />

mit modernen<br />

Fertigungsverfahren schafft Programmvielfalt<br />

und ein hohes<br />

Maß an Qualität.<br />

Tür ist nicht gleich Tür: Von<br />

individuellen, maßgeschneiderten<br />

Türen mit viel Liebe zum<br />

Detail über ein breites Serienprogramm<br />

werden bei Köhnlein<br />

hochwertige Innentüren, Haustüren,<br />

Objekttüren und Funktionstüren<br />

gefertigt. Trotz eines<br />

schnelllebigen Technologie-<br />

Zeitalters steht im Hause Köhnlein<br />

der Mensch mit seinem<br />

handwerklichen Know-How im<br />

Vordergrund. An sechs Produktionsstandorten<br />

in Deutschland<br />

und Österreich fertigt Köhnlein<br />

Türen für jeden Bedarf.<br />

@ koehnlein-tueren.de<br />

Containerstandorte per App wählen<br />

Der Keller ist entrümpelt – wohin<br />

mit dem Abfall? Ein Container<br />

muss her. Aber passt er in die<br />

Einfahrt? Die App „ContainAR“<br />

hilft dabei, die Frage zu beantworten.<br />

„ContainAR“ beruht auf<br />

Augmented Reality-Technologie<br />

und ermöglicht, virtuelle Abfallcontainer<br />

in Originalgröße am<br />

Wunschort zu platzieren.<br />

So können sich die Kunden<br />

die Dimensionen besser vorstellen<br />

und prüfen, ob sich der gewählte<br />

Standort eignet. Mithilfe<br />

der integrierten Fotofunktion ist<br />

es zudem möglich, diesen bildlich<br />

festzuhalten und an die Bestellung<br />

im Online-Shop anzufügen.<br />

Die Fotos werden an das<br />

Fahrpersonal weitergeleitet, damit<br />

sie wissen, wo der Container<br />

abgestellt werden soll.<br />

@ kurz-entsorgung.de<br />

Die Kurz Entsorgung GmbH bietet eine App, mit der sich<br />

Container-Größe und Standort optimal ermitteln lassen.<br />

Grafik: Bausch+Ströbel<br />

Foto: Kurz Entsorgung<br />

Standortbekenntnis bekräftigt<br />

72 Meter lang und 17 Meter hoch: Rund 16 Millionen Euro<br />

investiert Bausch+Ströbel in den Neubau in Ilshofen.<br />

Der Ilshofener Spezialmaschinenhersteller<br />

Bausch+Ströbel<br />

bekennt sich seit Jahrzenten zur<br />

Region mit zahlreichen Investitionen,<br />

Modernisierungen und<br />

Neubaumaßnahmen, wie aktuell<br />

einer neuen Fertigungshalle.<br />

In zwei Bauabschnitten entsteht<br />

ein zweistöckiges Gebäude. Die<br />

alte Fertigungshalle muss weichen.<br />

In etwa zwei Jahren finden<br />

Entspannte Sommer-Auszeit<br />

Ob ausgedehnte Touren auf<br />

Rad-Wegen der Spitzenklasse,<br />

Wandern mit Panorama-Blick,<br />

Kanufahren auf der Tauber oder<br />

Abenteuer in einem der artenreichsten<br />

Wildparks Europas: In<br />

Bad Mergentheim zieht es früher<br />

oder später jeden nach draußen.<br />

In der Gesundheitsstadt weiß<br />

man, was Körper, Geist und Seele<br />

zur Erholung brauchen. Zum<br />

Beispiel die Atmosphäre wunderschöner<br />

Parkanlagen, wie im<br />

Kur- und Schlosspark. Dazu das<br />

Flair einer geschichtsträchtigen<br />

Altstadt, in der Cafés oder<br />

schmucke Plätze zum Verweilen<br />

einladen. Ab 15. Juli ist die Solymar<br />

Therme wieder geöffnet.<br />

Gleichsam entfalten sich hier<br />

Kunst und Unterhaltung. „Bei<br />

uns hat Kultur wieder geöffnet“,<br />

lautet das Motto des Sommer-<br />

Programms. Spaß für die Familie<br />

hier die neue Galvanik und der<br />

Sortiergerätebau beste Arbeitsbedingungen<br />

vor. Im Obergeschoss<br />

sind Schulungsräume geplant.<br />

Außerdem finden hier die<br />

Ausbildungsabteilungen Mechanik<br />

und Elektro ein neues<br />

Zuhause. Rund 16 Millionen<br />

Euro werden investiert.<br />

@ bausch-stroebel.de<br />

und historisch Interessierte verspricht<br />

die Sonderausstellung<br />

„Rom lebt! Mit dem Handy in die<br />

Römerzeit“, die im Residenzschloss<br />

zu bestaunen ist.<br />

Im Kulturforum sind bei freiem<br />

Eintritt über 100 Arbeiten<br />

von Uli Stein, Deutschlands bekanntestem<br />

Cartoonisten, zu sehen<br />

und im Kurpark die Bronzekunst<br />

des Bildhauers Thomas<br />

Reichstein. Im August gibt es ein<br />

„Waldkino“ im Wildpark.<br />

In der Region kommen überwiegend<br />

regionale Produkte auf<br />

die Teller und ins Glas. Gastronomen<br />

tun alles für Gesundheitsschutz<br />

und sorgen gleichzeitig<br />

für einen unbeschwerten<br />

Aufenthalt der Gäste. Das rundet<br />

die Bad-Mergentheim- Momente<br />

im Sommer <strong>2020</strong> perfekt ab.<br />

@ bad-mergentheim.de<br />

E-Mail (für Vereinspost)<br />

Bankinstitut<br />

Konto-Nr.<br />

Bankleitzahl<br />

Ort/Datum<br />

Unterschrift<br />

61


AUSBLICK<br />

Die nächste<br />

Ausgabe<br />

erscheint ab<br />

27. Juli<br />

20 Jahre <strong>PROMAGAZIN</strong> – 20 Jahre in Heilbronn-Franken<br />

Vielseitig, modern und meinungsstark informiert das <strong>PROMAGAZIN</strong> wie kein<br />

anderes unabhängiges Medium die Menschen in der Region Heilbronn-Franken<br />

– und das seit mittlerweile zwei Jahrzehnten. Wenn das kein Grund zu feiern ist!<br />

Wir werfen einen Blick zurück in die vergangenen 20 Jahre.<br />

Fotos: AdobeStock/ Africa Studio, Egor; TG HeilbronnerLand e.V.<br />

Impressum<br />

Offizielles Organ der Bürgerinitiative<br />

pro Region Heilbronn-Franken e. V.;<br />

www.pro-region.de<br />

Herausgeber<br />

pVS - pro Verlag und Service GmbH & Co. KG<br />

Geschäftsführer<br />

Marcus Baumann, Tilmann Distelbarth<br />

Leitung Produkt- und Projektmanagement<br />

Beate Semmler<br />

Chefredakteur<br />

Dirk Täuber<br />

Redaktion<br />

Denise Fiedler<br />

Redaktionelle Mitarbeit<br />

Michael Bächle, Timo Lämmerhirt, Stefanie<br />

Pfäffle, Andreas Scholz<br />

Gastautoren<br />

Stephan Dirschl<br />

Layout und Grafik<br />

Heilbronner Stimme Medienproduktion<br />

Anzeigenleitung<br />

Rainer Paschke<br />

Telefon 0791 95061-8323<br />

rainer.paschke@pro-vs.de<br />

Sales Management<br />

Heike Bischoff, Dunja Moll, Robert Sworski<br />

Es gilt die Anzeigenpreisliste<br />

Nr. 20 vom 1.1.<strong>2020</strong><br />

Die Trends der Zukunft<br />

Wohin geht die Reise für die Region?<br />

Welche Richtung wird die Wirtschaft<br />

nach der Krise einschlagen und wie<br />

wird sich das Leben zwischen Neckar,<br />

Jagst und Tauber in den nächsten<br />

20 Jahren verändern? Wir haben mit<br />

einem Zukunftsforscher gesprochen,<br />

außerdem spüren wir den jüngsten<br />

Entwicklungen in der Wirtschaftswelt<br />

nach und beleuchten die Trends.<br />

Vertrieb<br />

Natalie Toth<br />

Telefon 0791 95061-8300<br />

Erscheinungsweise: monatlich<br />

Bezugsbedingungen<br />

Das Jahresabo beträgt 38,16 Euro.<br />

Nachdruck und Vervielfältigung – auch<br />

auszugsweise – nur mit Genehmigung<br />

des Verlages.<br />

Verlags- und Redaktionsanschrift<br />

pVS - pro Verlag und Service GmbH & Co. KG<br />

Stauffenbergstraße 18<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

Telefon 0791 95061-8300<br />

info@pro-vs.de<br />

Freizeit vor der Haustüre<br />

Endlich Ferien! Und das Beste daran:<br />

Wir müssen nicht in die Ferne reisen,<br />

denn Heilbronn-Franken ist eine<br />

exzellente Urlaubsregion. Im zweiten<br />

Teil unseres Sommer-Spezials werfen<br />

wir einen Blick auf weitere tolle Ziele,<br />

die direkt vor der Haustüre liegen. So<br />

wird der Sommer in der Region ein<br />

voller Erfolg.<br />

Druck und Herstellung<br />

Möller Druck und Verlag GmbH<br />

Zeppelinstraße 6, 16356 Ahrensfelde<br />

Telefon 030 41909-0, Fax 030 41909-299<br />

Gedruckt auf umweltfreundlichem UltraMag<br />

Plus Silk-Recyclingpapier aus 100% Altpapier,<br />

zertifiziert mit den Umweltsiegeln „Der Blaue<br />

Engel“, „EU-Ecolabel“ sowie FSC- und PEFC-<br />

Siegel.<br />

ISSN 2509-5528<br />

www.pro-magazin.de<br />

Leben, wo andere Urlaub machen... Arbeiten in einem der über 80.000<br />

Unternehmen - vom Handwerksbetrieb bis zum Weltmarktführer.<br />

Entdecke die Region Heilbronn-Franken und unser Jobportal:<br />

62<br />

<strong>Juni</strong> <strong>2020</strong><br />

Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH // Koepffstraße 17 // 74076 Heilbronn // www.heilbronn-franken.com


DIE MUSEEN WÜRTH<br />

SIND WIEDER GEÖFFNET!<br />

Ab sofort sind die Museen Würth in Künzelsau<br />

und Schwäbisch Hall wieder eröffnet.<br />

Ab Juli <strong>2020</strong> wird auch das neue Museum Würth 2<br />

am Carmen Würth Forum für Besucher zugänglich<br />

sein.<br />

Bis zu unserem Saisonstart <strong>2020</strong>/2021 freuen<br />

wir uns auf Ihren Besuch in den Museen Würth.<br />

Ihr Team KULTUR bei WÜRTH<br />

Laufende Ausstellungen<br />

30.09.2019 bis 07.03.2021<br />

täglich 10 – 18 Uhr<br />

KUNSTHALLE WÜRTH | Lust auf mehr.<br />

Neues aus der Sammlung Würth zur Kunst nach 1960<br />

22.10.2019 bis 10.01.2021<br />

täglich 11 – 18 Uhr<br />

MUSEUM WÜRTH | Zwischen Pathos und Pastos –<br />

Christopher Lehmpfuhl in der Sammlung Würth<br />

Informationen zu den Veranstaltungen<br />

erhalten Sie unter www.kultur.wuerth.com,<br />

T 07940 15-6200 oder kultur@wuerth.com.<br />

Dauerausstellung<br />

Di – So 11 – 17 Uhr<br />

JOHANNITERKIRCHE | Alte Meister in der Sammlung Würth<br />

unter besonderer Berücksichtigung der Holbein Madonna und<br />

des Falkensteiner Altars.

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