akzent Magazin Juli '20 Bodensee-Oberschwaben

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akzent – DAS GRÖSSTE LIFESTYLE- & VERANSTALTUNGSMAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN www.akzent-magazin.com

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DAS MAGAZIN FÜR BODENSEE-OBERSCHWABEN JULI 2020

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Zeichen setzen: Christoph Nix, die

Münsterfestspiele und Theater

in Zeiten der Pandemie

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Naturwein, spontan vergorene und

naturbelassene Weine

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Liebe & Kunst: „Paula & Otto“

im Kunstmuseum Lindau

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Neue Freiheit, neue Stadt,

neue Leute. Mal alles und

mal nichts verstehen. Erste

Bude, große Liebe, letzte

Prüfung.

Gut, wenn das an einem Ort

stattfindet, an dem du dich

ernst- und aufgenommen

fühlst. Dazu sind wir da. Der

Grund für unsere Arbeit sind

unsere Studentinnen und

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CORONALYSATOR

MARIENHAUSGASSE 3

Corona beschleunigt Entwicklungen. In die

eine und leider auch in die andere Richtung.

Wer einmal eine starke Krankheit am eigenen

Leib erfahren und sie mit allen Nebenund

Nachwirkungen durchgestanden hat,

weiß, dass man hinterher gesundheitlich

gefestigter daraus hervorgeht.

Auf dem Weg der allgemeinen Besserung

(auf dem wir uns derzeit übrigens alle befinden!)

tut jede mühsame Rückeroberung

der Normalität gut. Wie bei jedem heftigen

Krankheitsverlauf holt man sich Stück

für Stück seines Alltags zurück: Erst kleine

Schritte im nahen Umfeld, später wird

der Bewegungsradius zunehmend größer.

Das Interesse richtet sich vom schockartig

erzwungenen, teils angstvoll erlebten Ich-

Zentriertsein wieder der weiteren Umgebung

und den jeweils anderen zu. Parallel lernt

man Dinge, die früher vollkommen selbstverständlich

waren, viel mehr zu schätzen,

man freut sich über Kleinigkeiten, wird sogar

achtsamer. Und klar: Man schwört sich natürlich,

dies oder jenes endlich zu tun (oder

zu lassen).

Im kollektiven Erleben einer internationalen,

bislang so selbstverständlich welt- und

grenzoffenen Region bekommt das Geschehen

eine noch gewaltigere Dimension. Neben

der realen Bedrohung für einen selbst spürt

man ein solidarisches Gemeinschaftsgefühl:

Man ist nicht allein, es geht vielen so –

hier in der Region und in der ganzen Welt.

Und die Zuversicht

wird

zur Erkenntnis: Gemeinsam stehen wir diese

Krankheit durch. Und zwar nur gemeinsam.

Und was bleibt? Homeoffice, Händewaschen,

die Scheu vor Türklinken, ein Paradigmenwechsel

im Gesundheitssystem,

eine Neupositionierung in globalisierten

Abläufen, die Rückbesinnung auf Familie

und gute Freunde. Solche Entwicklungen

werden ebenso beschleunigt wie Transformationsprozesse

in der Automobilindustrie

oder dem Handel. Wer vor Corona keinen

Onlinehandel betrieb, keine vernünftige

Internetpräsenz hatte, hat dies meist bereut

und beschleunigt weiterentwickelt. Wir übrigens

auch.

Und wer immer von einer vollkommen

digitalen Zukunft geträumt hat, musste nun

brachial feststellen, dass ein Leben ohne

persönliche Erlebnisse, ohne Beratung und

Dienstleistung von Mensch zu Mensch,

ohne reale Kultur- und Gemeinschaftserlebnisse,

ohne Gast(!)ronomie und Reisemöglichkeit

ein Albtraum ist.

Lassen Sie uns darum ab dieser Ausgabe

gemeinsam neue Akzente setzen, in der

besten Region, die man sich nur wünschen

kann. Wo sonst möchte man derzeit sein,

wenn nicht hier? Und wenn viele andere das

auch gerne möchten, ist das doch nur zu verständlich,

oder?

Seien Sie also einfach etwas gastfreundlicher

als sonst, etwas achtsamer mit sich

selbst, etwas dankbarer den regionalen und

nationalen Politikern, die in D-A-CH einen

doch insgesamt super Job gemacht haben

– und entdecken Sie sie bewusst neu: Ihre

Großstadt Bodensee.

MARKUS HOTZ

HERAUSGEBER

Designers Guild

Farrow & Ball

Devialet

www.itta.de • info@itta.de


4 INHALT

DER RÜCKKEHRER 18

TITEL

3 Intro

6 Impressum

10 Thurgauer Köpfe

12 Paula & Otto

AKZENTE

14 Die Welle(n) am See abreiten

SEELEUTE

18 Rückkehrer Dieter Bös

SEEZUNGE

22 Kräuterproduzenten

26 Weintrends

28 Im Test: Schachener Hof

30 Gerüchteküche

FASZINATION

SELBSTPORTRÄT 62

BILDUNG & WIRTSCHAFT

34 Jede Menge Infos aus der

Großstadt Bodensee

FREIZEIT

50 Im Cabriolet durchs

Erdbeerfeld

MEHR-WERT

42 Fotografische Lichtblicke

SEERAUM

48 Wasserwerke

KULTUR

56 Das Theater Konstanz setzt

Zeichen

60 Hölle & Paradies

68 Kultur-Empfehlungen

SEEHENSWERT

74 Veranstaltungen

79 Ausstellungen

MOVE! 82


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Döbelistr.

Fürstengutweg

Schulthaißstraße

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Wallgutstraße

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Rheinufer

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Winterersteig

Rheingutstraße

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Zur Zur Laube

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Kartengrundlage © 2020

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1 Markus Hotz

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Erscheinungsweise: monatlich, jeweils

zum Monatsanfang

Druckauflage: 35 000

Erfüllungsort: Konstanz

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Andreas Querbach

a.querbach@schwaebische.de

Sekretariat & Verteilung:

2 Martina Menz

m.menz@akzent-magazin.com

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DAS MAGAZIN VOM

BODENSEE BIS

OBERSCHWABEN

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6

Lindau

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3 Barbara Müller (bm)

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Thomas Pfeifer

t.pfeifer@seeclassics.com

seezunge:

4 Maria Peschers

m.peschers@seezunge.com

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Produktion, Gestaltung & Layout:

5 Chris Bernert

c.bernert@akzent-grafik.com

6 Daniela Schiff-François

Redaktion (V.i.S.d.P.):

7 Tanja Horlacher (th)

d.schiff-francois@akzent-grafik.com

23

t.horlacher@akzent-magazin.com

8 Michael Schrodt (ms)

m.schrodt@akzent-magazin.com

Online-Redaktion:

9 Stefanie Göttlich (sg)

s.goettlich@akzent-magazin.com

Titel: GB: © Museen Thurgau

BO: Paula Modersohn-Becker,

Mädchenbildnis mit gespreizter Hand

vor der Brust, Leinwand, um 1905

© Von der Heydt-Museum,

Wuppertal/ Foto: Antje Zeis-Loi,

Medienzentrum Wuppertal

Druck: Konradin Druck GmbH

D-70771 Leinfelden-Echterdingen

17

19

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Autoren:

Nicole Amann (na)

Claudia Antes-Barisch (cab)

Anja Böhme (ab)

10 Dr. Patrick Brauns (pb)

11 Susi Donner (dos)

12 Ruth Eberhardt (rue)

13 Julia Landig (jl)

15 Andrea Mauch (am)

23 Leona Remler (lr)

16 Heide-Ilka Weber (hiw)

14 Britta Zimmermann (bz)

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Akquise:

Stockach, Konstanz, Kreuzlingen:

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t.pfeifer@akzent-magazin.com

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Hegau, Schaffhausen:

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a.buergel@akzent-magazin.com

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Oberschwaben:

21 Stefan Blok, sblok@t-online.de

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3 Barbara Müller

b.mueller@akzent-magazin.com

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Carola Mattes

carola.mattes@bildat.de

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16

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Vermarktungsgesellschaft mbH

Varrentrappstr. 53, D-60486 Frankfurt

+49 (0)69 979 517 10

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10 TITEL – THURGAUER KÖPFE

Kunstmuseum Thurgau Ittinger Museum Napoleonmuseum Thurgau

THURGAUER KÖPFE

Ein Thema, vier Standorte, sechs Museen – so lautet kurz gesagt die Formel

für ein museales Projekt der besonderen Art: die „Thurgauer Köpfe“.

Erstmals haben sich alle kantonalen Museen im Thurgau zusammengetan,

um sich aus verschiedenen Perspektiven mit einer gemeinsamen

Thematik zu beschäftigen. Herausgekommen ist eine kleine Reise durch

den Kanton – und dies in mehrfachem Sinn.

Was ist der Thurgau? Was macht den

Kanton aus? Diese Fragen stellten sich

die Kuratierenden des Ausstellungsprojekts.

Basierend auf dem jeweiligen

Schwerpunkt der Museen entstanden

schließlich die unterschiedlichen Ausstellungen.

Köpfe im einzelnen

Das Kunstmuseum in der Kartause Ittingen

stellt über ein Dutzend Frauen

vor, die sich ihre Position als Künstlerinnen

im kulturellen Leben erkämpft

haben. Es wird die Entwicklung zwischen

1880 und 1980 gezeigt, wobei

klar wird, dass es neben dem künstlerischen

Schaffen auch um die Befreiung

der Frau aus den gesellschaftlichen

Fesseln der Männerwelt ging.

„Unsere Ausstellung `Thurgauer Köpfe

– Frauen erobern die Kunst´ zeigt,

wie schwierig diese Selbstbehauptung

und das Erringen gleicher Rechte waren

– und wie spannend die Sichtbarmachtung

von beinahe vergessenen

Thurgauer Köpfen ist“, so Kuratorin

Stefanie Hoch.

Das ebenfalls in der Kartause angesiedelte

Ittinger Museum stellt mit

„Thurgauer Köpfe – Ein Bankierssohn

pflügt um“ Victor Fehr (1846–1938)

vor, der entscheidend zur Bewahrung

der Anlage der Kartause Ittingen beitrug.

Neben dem nötigen Kleingeld

für den Kauf des ehemaligen Klosters

brachte er vor allem ein grosses Interesse

für die Landwirtschaft mit. „Für

die Zeit um 1900 war Fehr im Thurgau

ein markant prägender Kopf. Was ihn

bei seinem regen Engagement für die

Landwirtschaft in Zeiten dramatischer

Umbrüche damals beschäftigte, ist im

Grunde gar nicht so verschieden von

aktuellen Herausforderungen“, weiß

Kurator Felix Ackermann.

Mit „Thurgauer Köpfe – Eine Kaiserin

bringt Kohle“ blickt das Napoleonmuseum

in Salenstein auf Eugénie de Motijo.

Stilikone und an der Seite Napoléons III.

Kaiserin von Frankreich. Sie schenkte

ihren Sommersitz, das Schlossgut Arenenberg,

dem Kanton unter der Auflage,

darin ein Museum zu unterhalten. Aber

gerne doch! Denn die Schenkung beinhaltete

auch unzählige Gegenstände aus

ihrer Privatsammlung, darunter signierte

Möbelstücke, Schmuck, Porzellan, Karikaturen,

Tapeten und Schlüsselwerke

napoleonischer Geschichte, die jetzt zu

sehen sind. Eugénie überließ dem Kanton

zudem mehr als 14 Hektar Ackerfeld,

Wiesen, Wald und Reben. „Thurgauer

Köpfe – Gärtner schaffen Reichtum“

schaut auf die jahrhundertealte Tradition

des Garten- und Weinbaus am Arenenberg.

Das Kuratorenteam Dominik Gügel

und Christina Egli über die Ausstellungen:

„Beim Arenenberg denken die meisten

nur an eine kantonale Liegenschaft.

Kaiserin Eugénie kennt kaum noch

jemand. Und dass sie weit mehr als ein

Schlossgut hinterlassen hat, gerät völlig

in Vergessenheit. Deshalb widmen wir

uns genau diesem `mehr´: den Schätzen

und Personen dahinter.“


TITEL – THURGAUER KÖPFE

11

Museum für Archäologie Thurgau Historisches Museum Thurgau Naturmuseum Thurgau

„Thurgauer Köpfe – Archäologe

ohne Vergangenheit?“ im Museum

für Archäologie in Frauenfeld schaut

auf den ersten Kantonsarchäologen

des Thurgaus. Karl Keller-Tarnuzzer

prägte zwischen 1928 und 1963 die archäologische

Forschung in der ganzen

Schweiz. Steckbriefartig werden fünf

von ihm ausgegrabene Fundstellen beschrieben.

„Mich beeindruckt, wie er

es schaffte, zahlreiche Jugendliche und

Erwachsene nachhaltig für die Archäologie

zu begeistern. Noch heute berichten

mir ältere Menschen im Museum

von ihren Erlebnissen mit dem charismatischen

Forscher und Vermittler“,

staunt Kurator Urs Leuzinger.

Köpfe grundsätzlich

Das Historische Museum in Frauenfeld

blickt auf Hintergründe, Mechanismen

und Strukturen der Gesellschaft: Was

macht einen „Kopf“ zu einem „Kopf“?

Mit „Thurgauer Köpfe – Tot oder lebendig“

wird das Phänomen in fünf Etappen

eruiert, sowohl in historischem als

auch aktuellem Kontext. Kurator Dominik

Streiff Schnetzer: „Heute kann

jede und jeder ein Kopf sein. Auf Instagram

und Youtube tummeln sich Menschen

aller Couleur. Um aber für die

Nachwelt in Erinnerung zu bleiben,

reicht die schnelllebige Welt der Social

Media nicht. Ob tot oder lebendig,

es sind andere Mechanismen, die in

den verschiedenen Epochen Personen

als Persönlichkeiten ins kulturelle Gedächtnis

eintreten lassen.“

Das Naturmuseum in Frauenfeld

rückt neben Menschen auch Tiere und

Pflanzen in den Fokus: Mit „Thurgauer

Köpfe – Einzigartig vielfältig“ werden

Naturobjekte als Porträts präsentiert,

so wie beispielsweise das Wildschwein,

dessen Augen auch Teil des gemeinsamen

Plakatmotivs sind. „Die gezeigten

Porträts ermöglichen einen Blick auf

die Thurgauer Natur, so wie sie das

Naturmuseum mit Hilfe der Thurgauerinnen

und Thurgauer seit 160 Jahren

sammelt. Die vielfältige Reihe von

Köpfen steht damit stellvertretend für

deren Wahrnehmung des Thurgaus

und eröffnet eine originelle, wenig bekannte

Sicht auf die Thurgauer Natur“,

erklärt Kuratorin Barbara Richner.

THURGAUER MUSEEN

Auf den Spuren

Nicht nur die Museen selbst, sondern

auch der Weg zu den Ausstellungen ist

ein Erlebnis: Die Karte „Mit Thurgauer

Köpfen durch den Kanton“ macht Vorschläge,

wo mit dem Fahrrad oder zu

Fuß kulturelle Schätze entdeckt werden

können, von Frauenfeld über Ittingen

auf den Arenenberg und durch den

ganzen Kanton (kostenlos bestellbar

unter museenthurgau@tg.ch oder online

einsehbar auf www.museenthurgau.ch).

Zudem wird es während der

Sommerferien in den Museen Angebote

in kleinen Gruppengrößen geben,

und mit der Safarikarte wird die Museumstour

auch für junge Besucherinnen

und Besucher spannend.

bis 18.10.

www.museenthurgau.ch

Historisches Museum Thurgau, CH-Frauenfeld: Di.–So., 13–17 Uhr

Ittinger Museum, CH-Kartause Ittingen: Mo.–So., 11–18 Uhr

Kunstmuseum Thurgau, CH-Kartause Ittingen: Mo.–So., 11–18 Uhr

Museum für Archäologie Thurgau, CH-Frauenfeld:

Di.-Fr., 14–17 Uhr, Sa.+So. 13–17 Uhr

Napoleonmuseum Thurgau, Arenenberg, CH-Salenstein:

täglich 10–17 Uhr

Naturmuseum Thurgau, CH-Frauenfeld: Di.-Fr. 14–17 Uhr,

Sa.+So., 13–17 Uhr

„Thurgauer Köpfe“ visuell gefasst in einer Collage der Köpfe, mit dem Krönchen

von Eugénie, den Augen eines Wildschweins oder den Lippen einer Künstlerin.


12 TITEL – PAULA & OTTO


TITEL – PAULA & OTTO

13

PAULA & OTTO

Mit Werken von Paula Modersohn-Becker (1876–1907) und

Otto Modersohn (1865–1943) präsentiert das Kunstmuseum

Lindau das bedeutendste deutsche Künstlerpaar des frühen

20. Jahrhunderts und führt das faszinierende Thema von

Liebe und Kunst im Aufbruch zur Moderne vor Augen.

linke Seite: Otto Modersohn,

Lampionfahrt auf der

Wümme, Öl auf Malpappe,

um 1911 © Otto-Modersohn-

Museum / Otto-Modersohn-

Stiftung, Fischerhude

Unter dem Titel „Paula & Otto – Kunst

und Liebe im Aufbruch“ sind rund 50

hochkarätige Werke beider Künstler zu

sehen. Darunter ausdrucksstarke Kinderbildnisse,

farbenprächtige Stillleben

sowie stimmungsvolle Gärten und

Landschaften.

Otto Modersohn war bereits ein etablierter

Landschaftsmaler und Hauptvertreter

der Worpsweder Künstlerkolonie,

als er die junge, lebensfrohe

und hochtalentierte Paula Becker 1897

kennenlernte. Ihre ganz auf die Kunst

ausgerichtete Ehe war von tiefer Zuneigung,

großem gegenseitigen Respekt

und einem intensiven Austausch über

künstlerische Themen geprägt. Sie teilten

eine Vorliebe für die fortschrittliche

Malerei der Franzosen und setzten diese

jeweils unterschiedlich in ihren eigenen

Bildern um. Während Otto nach

dem Vorbild der französischen Freilichtmalerei

großartige Stimmungsbilder

der Natur malte und am liebsten in

der ländlichen Abgeschiedenheit arbeitete,

interessierte sich Paula vor allem

für die Darstellung von Menschen im

freien Umgang mit Farben und vereinfachten

Formen. Auch sie schätzte die

ruhevolle Landschaft um Worpswede,

doch immer wieder zog es sie fort in

die pulsierende Kunstmetropole Paris,

wo sie ihren Malstil weiterentwickelte

und Meisterwerke der frühen Moderne

schuf.

Paula Modersohn-Becker gilt als Pionierin

der modernen Malerei, die selbstbewusst

ihre einzigartige Bildsprache

in einer von Männern dominierten Welt

der Kunst entwickelte. Die Ausstellung

wirft damit ein Licht auf die damalige

Stellung der Frau und die Suche eines

überraschend fortschrittlichen Paares

nach einem sinn- und kunsterfüllten

Leben auf Augenhöhe. Die Schau beleuchtet,

wie außergewöhnlich modern

diese Künstlerbeziehung für die Zeit um

1900 war und wie Otto und Paula vor

Paula und Otto Modersohn in ihrem Garten vor der Veranda, um 1904 ©

Paula-Modersohn-Becker-Stiftung Bremen

ein- und demselben Motiv zu ähnlichen

oder sehr individuellen Bildlösungen

fanden.

Um Wartezeiten zu vermeiden, kann

für den Museumsbesuch per Email ein

Zeitfenster reserviert werden (museum@lindau.de).

Das Museumsteam

versendet dann eine Terminbestätigung.

Da derzeit keine Führungen

stattfinden, kann alternativ ein Audioguide

gebucht werden.

Paula & Otto –

Kunst und Liebe im Aufbruch

bis 27.09., Mo–So 10–18 Uhr

Kunstmuseum am Inselbahnhof

Maximilianstraße 52

D-88131 Lindau

+49 (0)8382 274 74 78 50

www.kultur-lindau.de

Paula Modersohn-Becker, Stillleben mit Goldfischglas, Öltempera auf Pappe, 1906/07

© Von der Heydt-Museum, Wuppertal/ Foto: Antje Zeis-Loi, Medienzentrum Wuppertal


14 AKZENTE – GEWINNERREGION BODENSEE


AKZENTE – GEWINNERREGION BODENSEE

15

LIEBER DIE

WELLE(N)

AM SEE REITEN

Wo will man sein, wenn nicht hier, in dieser

Region, in diesen Zeiten der Krise? Wenn alles

wieder mal lieber zuhause bleibt, statt in weiter

Ferne Urlaub zu machen, ist es für alle hier immer

noch ganz wunderbar. Rückbesinnung ist auch

Rückenwind. Und egal, ob erste oder zweite oder

Pleitewelle: Hier ist es so oder so am Schönsten!

Die Region ist gesund, es mangelt uns an nichts.

Verhungern wird hier niemand, verdursten sowieso

nicht. In allen vergangenen Weltkrisen hat man

überdies von nahen Grenzen eher profitiert. Wo

also besser „diese Welle“ abreiten als hier?

Sicher: Auch wir werden uns noch ganz schön

„umschauen“, in den Landschaften rund um

unseren großen Teich. Jetzt „müssen“ wir, es geht

nicht mehr um „wollen“ – und schon gar nicht

mehr um „vielleicht irgendwann mal“, denn

Corona beschleunigt Entwicklungen, in jeder

Hinsicht. Doch was bleibt – unbestritten! – ist

das einmalige Setting dieser Region: die herrliche

Landschaft, die schönen Städte, das internationale

Gesamtkunstwerk, das jahrhundertealte Nachbarschaftsgefüge,

die moderne Internationalität und

die lokalverwurzelte Traditionalität. Ja, auch die als

Behäbigkeit gerne missverstandene Wertbeständigkeit

und die gleichzeitige, extreme Wandlungsfähigkeit

der Eingeborenen bleibt. Wer einmal

für ein paar Jahre weg war und wiedergekommen

ist, weiß um diesen Umstand – Liebgewonnenes

wiederentdecken und Neues erstaunt zur Kenntnis

nehmend. Alles bleibt anders, well, well …

EIN KOMMENTAR VON MARKUS HOTZ


16 AKZENTE – GEWINNERREGION BODENSEE

„Wir alle haben gelernt,

dass leere Städte nicht

lebenswert sind.“

Weniger ist das neue Mehr

Künstler, die ohnehin schon am Existenzminimum

in meist sogar öffentlich-rechtlich

geduldetem Prekariat

aus sich herausschaffen, sind derzeit

als Spezies sicher am meisten gefährdet.

Auftritts- und damit Einnahmemöglichkeiten

fehlen auf breiter Front.

Rund um den See beherrschen bis

heute im Wochenrhythmus geäußerte

neue Vertröstungen das kulturelle

Landschaftsbild. „Großveranstaltungen“

etwa werden „frühestens im

November“ wieder zugelassen. Bloß:

Was Großveranstaltungen sind, bleibt

unklar. Die Festival- und Open-Air-

Szene ist in Deutschland, Österreich

und der Schweiz in diesem Jahr

schlicht am Ende, bevor sie überhaupt

richtig anfangen konnte. Im Sog der

Ungewissheit wirbelt eine Dienstleistungsinfrastruktur

hinterher: Wo es

auf der Bühne nichts gibt, gibt es dahinter

umso weniger. Wo keine Stars

strahlen können, braucht es keine Beleuchter.

Wo kein Festival, da keine

Bühne. Wenn kein Theater, dann auch

keine Bühnenbildner. Einfach nichts

und damit auch niemand. Ersatzlos

gestrichen. Teils komplett vertröstet

auf 2021.

Veranstalter erleben zumindest ein

wenig gelebte Solidarität, wenn ihre

Besucher zum guten Teil Eintrittsgelder

einfach „stehen lassen“ für das

verschobene Event im nächsten Jahr.

Als Einsatz einer optimistisch-aufmunternden

Wette auf eine sicher

bessere Zukunft. Oder als

Spende. Doch das

reicht nicht. Vor allem nicht bis in die

Tiefen des veranstaltungstechnischen

und künstlerischen Beziehungsgeflechts.

Die spärlichen Gelder versickern

in der ausgetrockneten Kulturlandschaft

bereits an der Oberfläche.

Staatliche Hilfen in allen drei Ländern

retten dabei höchstens vor dem Verdursten.

Wachsen und gedeihen kann

dabei nichts, was nicht Ödnis verträgt.

Wer dieses darwinistische Szenario

überlebt, wird sich dafür nächstes Jahr

in einem konsolidierten Markt wiederfinden.

Und in einem sicher wertschätzenderen,

zumindest vonseiten

des Publikums. Allerdings im Umkehrschluss

auch von einer durch drohende

kommende Verteilungskämpfe in öffentlichen

Haushalten nach unten priorisierten

Bittstellerposition. Die Kunst

geht bekanntlich nach dem Brote – Betonung

auf „nach“.

Das große gesamtgesellschaftliche

Gedankenexperiment, das sich manch

frustrierter Kunstschaffender situationsbedingt

sicher mal wutschnaubend

ausgemalt haben mag, ist schlagartig

Realität: „Sollen sie doch alle mal sehen,

was passiert, wenn wir plötzlich

nicht mehr da sind!“ Wir sehen es!

Rund um den See waren die roten

Leuchtfeuer der „Night of Light“-Aktion

jüngst Mahnmal für den Kampf

der Veranstalterszene. Und gleichzeitig

Hoffnungszeichen. Viele, jedenfalls

im Vergleich zu anderen Regionen.

Bislang hat man rundherum mehr an

Kultur getragen als andernorts: Im internationalen

Vergleich winzige Städtchen

haben eine unfassbare Flut an

Kultur und Events losgetreten. Jedes

Jahr mehr. Das heißt allerdings auch:

Selbst, wenn es von dem Vielen in

Zukunft weniger geben kann, wird es

hier insgesamt dann immer noch mehr

sein als anderswo. Und wenn weniger

ein Mehr sein soll, dann braucht es

mehr Qualität, mehr Verständnis und

mehr Unterstützung. Gilt übrigens

nicht nur für die Kultur, für die aber

besonders …

Auf die Zukunft bauen

Die Krise erzeugt Nachdenken über

paradoxe Situationen: Hat man sich vor

Kurzem noch über die vielen Baustellen

geärgert, über das teils langsame

Fort- und Ankommen, freut man sich

heute umso mehr, dass es wenigstens

einer Branche insgesamt gut geht. Wer

baut, baut immer auf die Zukunft.

Und wie: Im schweizerisch-österreichischen

Grenzgebiet wird mit einer

beidseitig getragenen Milliardeninvestition

(nein, ich habe mich nicht verzählt!)

mal wieder als Mammutaufgabe

der ganze Rhein umgegraben. Sowas

ist eine Generationen-Investition. Und

egal, ob auf deutscher Seite jahrzehntelange

Straßenbauprojekte langsam,

gaaanz laaangsam, ihrer teils vor fast

hundert Jahren geplanten Vollendung

entgegensehen, oder die ebenso jahrzehnteverschleppte

Elektrifizierung

der Schienen am See endlich angegangen

wird: Die Investitionen sind

eben – Achtung, zweideutig! – in der

Tat langfristig angelegt. Doch während

Berlin noch immer auf die Vollendung

eines Flughafens wartet, beruhigt auch

hier ein Blick in die Region ungemein:

Immerhin drei Flughäfen existieren

hier schon seit Jahrzehnten.

Selbstverständlichkeiten dürfen

gerne ab und an wieder ins Bewusstsein

gerückt werden – nur schade,

dass es dazu immer gleich solcher Krisen

bedarf.

Rundherum erfinden sich zudem

ganze Städte neu: Bregenz baut eine

komplette neue „Stadt am See“, genau

daneben gräbt Lindau mal eben die

halbe Insel um. Konstanz hat das fast

schon hinter sich, trotzdem stehen die

Baukräne rechtsrheinisch immer noch

dicht an dicht. Auch in Singen wird seit

Jahren drauflosgebaut. Und selbst wenn

manches Städtchen wie Radolfzell, das

gerade aus dem „feuchten Traum“ des

Seeanschlusses aufgeschreckt wurde,

nicht jedes Jahrhundertprojekt im

großen Stil umzusetzen in der Lage

sind (und zunehmend in der Lage sein

werden): Hier in der internationalen

Bodenseeregion wird insgesamt immer

noch mehr gebaut werden als anderswo.

Auch in Zukunft!


AKZENTE – GEWINNERREGION BODENSEE

17

Alles bleibt anders – aber

das meiste bleibt

Gastronomie und Handel

dies- und jenseits der Grenzen

hat es hart getroffen.

Mögen auf Schweizer

Seite kurzfristig die geschlossenen

Grenzen

ein wenig krisenmildernd

gewirkt haben,

langfristig müssen

sich gerade die

Händler rundherum

einer schwächeren

Wirtschaftskraft und

damit einhergehend

einer höheren Preis-

Sensibilität stellen. Doch

wirklich „billig“ kann die Region insgesamt

sowieso gar nicht. Hat sie nie

gelernt, musste sie auch nie. Und muss

sie auch in Zukunft nicht. Der Bodensee

kann nur preisWERT!

Das Package ist vielschichtig und

komplex aufgebaut, zumal in das

Erlebnis-Gesamtpaket über Jahrzehnte

investiert wurde: Die Gemeinden

haben geklotzt, die Länder ordentlich

unterstützt, jeder Gewerbeimmobilienbesitzer

hat investiert, und auch

die privaten Häuslebauer waren nicht

kleinlich. Industrie und Unternehmen,

Freizeitindustrie, Hoteliers, Gastronomen

und Händler haben dabei

überdurchschnittlich viel in „Aufenthaltsqualität“

investiert. Nebenbei ist

die Bodenseeregion eine der am dichtesten

besiedelten Regionen Europas –

merkt man so erstmal gar nicht, denn

dieser Fakt wird kaschiert von einer

– eben! – gepflegten Umgebung. Und

nun zahlen sich auch in der Krise diese

vielen Investitionen aus.

Beispiel Tourismus: Wenn alle in

diesem Jahr zuhause bleiben, dann

fehlen sie zwar den Reisebüros und

Airlines sowie Urlaubsländern als Kunden

– aber sie sind hier, als einheimische

Kunden, die normalerweise vor

Ort gefehlt haben. Wenn alle lieber

im Inland Urlaub machen, dann ist der

Bodensee auch als Reiseziel beliebter

als sonst – sogar die Ostschweiz,

das touristisch

am schwierigsten zu positionierende

Ufer des Sees, verzeichnet

Zuwächse.

Natürlich wird auch das den fehlenden

Umsatz nicht auf breiter Front

wettmachen können. Doch auch hier

gilt: Lieber die Welle(n) am See reiten

als anderswo! Und wenn wir schon gerne

hierbleiben, dann müsste man doch

anderen, die gerne mal zu Besuch hier

erscheinen oder über die Grenzen hinund

herwechseln, einfach ein bisschen

mehr Verständnis und Dankbarkeit entgegenbringen.

Wir alle haben gelernt,

dass leere Städte nicht lebenswert sind.

Und der Nachteil der Kultur – keine

Events – ist gleichzeitig der Vorteil für

die Gastronomie: Über Monate keine

allabendliche Konkurrenz durch Festivals,

Konzerte, Theater usw. Wer nicht

zuhause an der Glotze sitzen will – und

wer will das schon nach diesen Wochen?

– geht (r)aus. „Homedrinking is

killing pub culture“: Auch das haben

viele Gäste in der Krise neu verstanden.

Nicht zuletzt haben Regierungen,

Landes- und Stadtparlamente rundherum

vorbildlich reagiert: In Nuancen

unterschiedlich und in der notgedrungenen

Eile wurde sicher mal das ein

oder andere nicht optimal entschieden,

aber im Großen und Ganzen haben

die politischen Entscheider bislang

einen guten Job gemacht.

So ist rundherum am internationalen

See zu beobachten, dass man

unter dem gemeinsamen D-A-CH.

besser geschützt ist als anderswo.

Und das gilt insgesamt.

Well(e) – let’s go!


18 SEELEUTE

DER RÜCKKEHRER

Er ist einer der Großen in der Veranstaltungsbranche. Egal ob Southside oder

Hohentwiel Festival, Rock am See oder das bis heute unvergessene Zeltfestival

in Konstanz: Viele bedeutende Musikevents in Süddeutschland gingen in den

vergangenen 40 Jahren mit Hilfe von Dieter Bös über die Bühne. Bis er sich

dann 2016 mit dem Verkauf des Konzertbüros Koko quasi verabschiedete.

Doch der heute 65-Jährige hat noch viel zu viele Ideen und Projekte, als dass

er sich wirklich zur Ruhe setzen könnte. Auch nach der Corona-Krise.

Gut so.

INTERVIEW VON TANJA HORLACHER,

FOTO VON MICHAEL SCHRODT, MSCHRODT.DE


SEELEUTE

19

Dieter Bös: … ich versuche allen

Interessen gerecht zu werden. Klar

strebe ich keine 70 Stunden-Woche

an, aber wir haben noch einiges vor.

Wobei Xhavit und ich uns einig sind,

dass wir nicht um jeden Preis jede Veranstaltung

durchführen müssen. Wir

nehmen uns das Recht heraus, auf unseren

eigenen Geschmack und unsere

Einschätzung zu hören.

akzent: Der Lockdown aufgrund

der Corona-Pandemie hat auch die

Veranstaltungsbranche hart getroffen.

Wie geht es Kokon Entertainment?

Dieter Bös: Es ist momentan eine

sehr undankbare Aufgabe, alles verschieben

zu müssen, aber eben notwendig.

Doch es gibt viele positive

Impulse, die Leute sind unheimlich

verständnisvoll. So behalten die meisten

auch bislang ihre gekauften Karten

und sämtliche Bands versuchen alles

möglich zu machen. Das Open Air in

Markdorf etwa steht bereits. Nico Santos,

Gentleman, Beatrice Egli, Spider

Murphy Gang – alle haben auch für

13. bis 16. Mai 2021 zugesagt. Das

Campusfestival in Konstanz konnten

wir ebenso bereits für 14. und 15. Mai

2021 festmachen. Und fürs Hohentwiel

Festival haben ebenfalls bereits drei

der für dieses Jahr geplanten Künstler

auch für 2021 zugesagt: Flogging Molly

für 22. Juli und Lea und Lotte für

23. Juli.

akzent: 1978 Koko Entertainment

ins Leben gerufen, Ende 2016 abgegeben,

2019 mit Xhavit Hyseni (37) Kokon

Entertainment gegründet. Warum

bist Du nicht gleich dabei geblieben?

Dieter Bös: (lacht) Das fragen mich

meine Freunde auch … Es ist tatsächlich

einfach eine tolle Perspektive, die

mir die Partnerschaft mit Xhavit Hyseni

bietet. Er ist ein aktiver, deutlich jüngerer

Veranstalter, aber wir sprechen beide

dieselbe Sprache. Es macht mir sehr

viel Spaß, an ihn etwas weiterzugeben

und von ihm zu lernen. Auch weil ich

feststellen musste, dass Konstanz in

den Tourneeplänen von großen Bands

zu wenig erscheint. Ich finde beispielsweise,

dass das Bodenseestadion

hier so viel Potenzial hat, da sollte man

mindestens ein bis zwei Veranstaltungen

im Jahr machen – wenn es denn

wieder geht. Zu dieser Idee haben wir

viele positive Reaktionen – das bestätigt

mich in dieser Einschätzung.

akzent: Also kein Ruhestand in Sicht?

akzent: Stichwort Hohentwiel: Du

übernimmst nach einer Pause jetzt

auch wieder dieses Festival, welches

zwar coronabedingt ins nächste Jahr

rückt, dennoch: Rückkehrer an allen

Orten sozusagen – kommt auch das legendäre

Zeltfestival wieder nach Konstanz?

Dieter Bös: Das treibt mich natürlich

auch um. Vor einiger Zeit hat mich

eine ältere Dame auf die Schulter gehauen

(lacht) und geschimpft: ‚Herr Bös,

warum haben sie das Zelt abgebaut!‘. Es

sind wirklich viele Emotionen, die mir

da entgegenströmen. Und da habe ich,

„Es gibt momentan viele

positive Impulse.“


20 SEELEUTE

„Ich kann versprechen, dass wieder

einige große Namen kommen.“

ganz ehrlich, auch ein schlechtes Gewissen

über den Abgang des Zeltfestivals

damals. Mein Nachfolger hatte mir

vollmundig versprochen, dass es bleibt

– und nichts war. Das ist sehr, sehr

schade … Du siehst, da berührst Du

einen wunden Punkt! Es war eine tolle

Sache und viele Künstler und viele aus

dem Publikum schwärmen heute noch

davon. Das werden wir sicher in nächster

Zukunft durchsprechen. Es müssen

eben viele Leute dazu gehört werden,

allen voran die Stadt. Ich will das Zeltfestival

noch nicht ganz aufgeben …

akzent: Konstanz, der größten Stadt

am Bodensee, wird oft nachgesagt,

dass es musikalisches Brachland sei in

Sachen Pop und Rock – spätestens seit

dem Aus der von Rock am See und dem

Zeltfestival. Warum ist das so?

Dieter Bös: Das sehe ich nicht so.

Ich habe zum Beispiel im vergangenen

Jahr zwei wunderbare Konzerte im K9

gehört, dann gibt es das Campusfestival,

den Kulturladen mit vielen tollen

Bands und Konzerten und und und …

aber ja, es gibt in Singen das Hohentwiel

Festival, es gibt den Honberg Sommer,

das Kulturufer Friedrichshafen – im

Vergleich dazu wäre in Konstanz das

Zeltfestival, wie schon gesagt, durchaus

wieder eine Überlegung wert! Aber ich

glaube mit dem neuen Ansatz, den wir

schon vor dem Lockdown hatten und

jetzt weiterentwickeln wollen, darunter

der Beginn des Vorverkaufs für ein

Open Air im September 2021 – kann

ich den Konstanzern versprechen, dass

doch wieder einige große Namen kommen.

Übrigens ist auch durchaus das

Bodenseeforum auf unserer Agenda.

akzent: Mit dem Verkauf von Koko

2016 wurde dann damals die Vaddi

Concerts GmbH in Freiburg gegründet,

die wiederum eine 100% Tochter von

Eventim Live ist. Die gelten als überregionale

Krake, die sich alles einverleibt

(Summerdays Arbon, Open Air St. Gallen

u.a.). Wie gehst Du damit um?

Dieter Bös: Die Krux ist eben, dass

das auch ein überregionaler Ticketanbieter

ist, nicht nur Veranstalter. Damit

hat man das ja selbst finanziert, dass

der sich diese Bands und Festivals überhaupt

leisten und damit den Markt bestimmen

kann. Das ist eine schwierige

Situation, die schon lange in der Branche

diskutiert wird. Ein junger, unabhängiger

Veranstalter aus Berlin hat vor

einiger Zeit mal dazu gesagt, dass es die

Großen immer geben wird, aber auch

die kleinen, unabhängigen Veranstalter

– man müsse einfach kreativ bleiben.

Und das stimmt. Man darf sich nicht zu

sehr davon beeindrucken lassen. Man

muss, auch wenn es schwer wird, eigene

Wege gehen. Die Anforderung an die

eigene Kreativität wird erhöht.


SEELEUTE

21

akzent: Wie definierst Du persönlich

gute Musik?

Dieter Bös: (schmunzelt) Das ist

eine super Frage! Und so leicht, wie

schwer zu beantworten … Einfach

wenn sie mich anspricht. Wenn ich

zum Beispiel bei einem Straßenmusiker

stehen bleibe oder wenn ich im

Radio ein Lied höre und mich dann

darum kümmere, wer denn die Band

ist oder wenn ich mich einfach freue,

ein Lied wieder zu hören. Gute Musik

muss nicht immer perfekt gespielt sein,

aber der Musiker muss natürlich sein

Instrument dennoch beherrschen. Auf

was es mir weniger ankommt, sind die

Texte. Bei den Black Sorrows aus Australien

zum Beispiel, die erst kürzlich

wieder in Konstanz gespielt haben.

Egal um was es inhaltlich geht, man

hört einfach, dass das Vollblutmusiker

sind! Da kommt etwas rüber.

akzent: Und genau nach diesen Kriterien

wählst Du die Bands aus?

Dieter Bös: Die müssen natürlich

auch in der Lage sein, genügend Tickets

zu verkaufen. Es wäre fatal, wenn

kaum Leute kämen … Oder manchmal

wähle ich auch einfach eine Band aus,

die ich den Leuten gerne vorstellen

möchte. Zum Beispiel Flogging Molly,

die nächstes Jahr auf den Hohentwiel

kommen. Oft sind solche Bands auch

wie alte Freunde, die man wieder holt.

Aber auch ganz neue Sachen, wie jetzt

Lea und Lotte, die im Vorverkauf eine

wahnsinnige Resonanz haben. Es ist

die Abwägung zwischen den Nerv treffen

und guter Musik, aber das klappt

nicht jedes Mal. Wäre ja zu einfach

… (lacht). Und ich vermeide natürlich

nur meinen Geschmack als das Non

plus ultra gelten zu lassen. Das wäre

Quatsch. Ich muss wach sein und interessiert

– genau wie übrigens auch das

Publikum.

akzent: Stars treffen, Festivals gestalten

– Konzertveranstalter hört sich

nach einer Menge Spaß an. Wolltest

Du je was anderes machen?

Dieter Bös: (lacht) Ich wollte als

Kind Polizist werden, aber so mit 13

hatte sich dieser Berufswunsch erledigt.

Ich habe in der Tat mit 16 oder 17

Jahren mein erstes Konzert organisiert,

im Haus der Begegnung in Bruchsal.

Es ist viel Arbeit, es ist viel Verantwortung,

es ist viel Papierkram … Es ist

nicht immer nur Party und Leute kennen

lernen, aber es ist schon eine Seite

daran, die einfach viel Spaß macht:

wenn das Publikum begeistert ist und

die Künstler sagen auch, es war toll

heute. Wobei oft bei schlecht besuchten

Veranstaltungen der Veranstalter

schuld ist und bei guten der Künstler

… das sollte man als Veranstalter einfach

so akzeptieren.

www.kokon-entertainment.de

„Man muss, auch wenn

es schwer wird,

eigene Wege gehen.“


22 SEEZUNGE

WIE DAS

DUFTET!

Seit Jahrtausenden sind Kräuter

mit dem Menschen verbunden.

Die Ägypter wussten ebenso um

die (Heil-)Kraft der Kräuter wie die

Griechen und Römer. Und Hildegard

von Bingen war bekanntlich davon

überzeugt, dass gegen jede Krankheit

ein Kraut gewachsen sei. Aber

Kräuter können ja nicht nur heilen.

Sie bringen Würze in die Küche und

ins Leben, bereichern die Natur

und sind, wie so mancher Kenner

versichert, sogar in der Lage, positive

Eigenschaften zu fördern. Und sie

duften! In unserer Region gibt es

einige Kräuterproduzenten, die

sich mit besonderer Hingabe dem

Anbau von Lavendel, Goldmelisse,

Ringelblume & Co. widmen. Wir

haben zwei von ihnen besucht.

VON CLAUDIA ANTES-BARISCH

FOTOS VON EKKHARTHOF & HERBA SOLARIS


SEEZUNGE

23

Der Ekkharthof in CH-Lengwil

Der Ekkharthof ist eine anthroposophisch ausgerichtete

Heil-und Bildungsstätte. Die idyllische Lage am Rande von

Lengwil, oberhalb von Kreuzlingen und mit Blick auf den

Bodensee, die hier gelebte Philosophie, die jeden Menschen

als liebenswert und einzigartig annimmt, aber auch das

Bistro und der neue Bioladen machen einen Besuch überaus

lohnenswert (siehe auch akzent November 2019). Auf dem

Ekkharthof leben, lernen und arbeiten rund 500 Menschen,

ein Großteil davon mit Unterstützungsbedarf.

Die hofeigene Gärtnerei arbeitet nach Demeter-Richtlinien.

Unser Rundgang beginnt in den Kräuter-Anzuchthäusern,

vier Stück sind es. Hier wachsen die Setzlinge ihrer späteren

Verwendung als Tee, Gewürze und Heilmittel entgegen.

Nach der Aufzucht im Freiland und der Ernte kommen die

Kräuter zunächst auf den so genannten Trockenestrich, ein

großer Raum unterm Dach, wo sie auf Gestellen mit feinmaschigen

Gittern ganz natürlich an der Luft trocknen. Wie das

hier duftet! Der Duft wird noch intensiver in der nächsten

Station, dem Kräuterlager. In großen, durchsichtigen Säcken

sind sie hier alle vereint: der gelbe Sonnenhut, die sattgrünen

Brombeer- und Brennesselblätter, Weißdorn und Wermut, das

lila Tausendgüldenkraut, viele Säcke mit rot-orangen Ringelblumenblüten.

Mehr als 80 verschiedene Kräuter insgesamt.

Ein Großteil, darunter die Basilikumblätter, sei handgezupft,

erläutert Melanie Bigliardi, die Mitarbeiterin vom Ekkharthof.

Fast alles, was wir hier sehen und riechen, wurde vor Ort

angebaut. Einige wenige Kräuter – etwa das Zitronengras –

kommen von einem Partner aus Italien, der natürlich ebenfalls

Demeter-zertifiziert ist.

NOCH MEHR EKKHARTHOF

Nicht nur für Pflanzenfans bietet der Ekkharthof

nach Anmeldung Führungen an. Außerdem gibt es

(Kräuter-)Workshops und -kurse, Veranstaltungen wie

Herbstfest und Adventsmarkt, einen neuen Bioladen

und das öffentliche Bistro, das wochentags ganztags

geöffnet ist.

„Wir wollen Handarbeit, Qualität,

Achtsamkeit, keine Masse.“

Das Wort „Massenproduktion“ ist auf dem Ekkharthof

unbekannt. Große Mengen zu produzieren, das ginge schon

alleine wegen der Wetterabhängigkeit der Ernte nicht, sagt

Melanie Bigliardi. „Wir wollen Handarbeit, Qualität, Achtsamkeit,

keine Masse.“ Keine Chance für Migros oder Coop.

Wie sehr sich die Menschen hier mit ihrer (Hand-)Arbeit

identifizieren, wird im Verpackungsraum ganz besonders

deutlich. An den Wänden Regale mit bereits abgepackten

Tees und Kräutermischungen, in der Mitte Arbeitsplätze mit

kleinen Waagen. Sehr sorgfältig würden die Mitarbeiterinnen

hier ihrer Aufgabe nachkommen, die Kräuter in der genau

richtigen Menge in Papiertüten oder kleine Pappdosen abzufüllen,

erklärt Melanie Bigliardi. „Das hier sind wir, das ist der

Ekkharthof. Keine Maschinen, dafür viel Herz.“ Und: „Es hat,

solange es hat und die Natur es hergibt.“ Abnehmer seien vor

allem Bioläden in der Schweiz, aber auch Kunden im hofeigenen

Laden. Eine einzige Ausnahme gibt es: Die Heilmittelfirma

Ceres in Kesswil bezieht 80 Prozent der Kräuter, die sie für

ihre Naturheilmittelproduktion verwendet, vom Ekkharthof.

www.ekkharthof.ch

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NEUES!

www.akzent-magazin.com


24 SEEZUNGE

Herba Solaris in D-Stockach-Mahlspüren

In Mahlspüren im Hegau, etwa zehn Kilometer vom westlichen

Bodensee entfernt, hat Eva Maria Walle vor wenigen

Jahren auf einem alten Bauernhof das Unternehmen Plantawalle

gegründet. Die studierte Agrarwissenschaftlerin war

lange bei Weleda tätig und berät bis heute weltweit Phytopharma-

und Naturkosmetikfirmen. Das heißt: Sie ist viel

unterwegs.

Weil sie gleichzeitig den direkten Bezug zur Praxis liebt,

baut sie auf einer zwei Hektar großen Ackerfläche hinter

dem Haus auf Auftrag Heilpflanzen für Arzneimittel an, seit

2018 aber auch Kräuter für ihre Tee-Linie „Herba Solaris“.

Acht Kräuterteekompositionen, deren Zutaten (35 Pflanzenarten)

alle auf dem eigenen Feld kultiviert werden, gehören

zum Sortiment. Die Tees werden im eigenen Hofladen, in

Feinkost-, Hof- und Bioläden und auch in einigen Gastronomiebetrieben

der Region angeboten. Ebenso werden sie

begleitend im Gesundheitsbereich eingesetzt.

„Hier am Ort finden sowohl einheimische wie auch Pflanzen

aus entfernteren Regionen optimale Bedingungen“, sagt

Eva Maria Walle. Der Betrieb ist bio-zertifiziert.

KÜCHENKRÄUTER

Küchenkräuter heißen diejenigen Kräuter, die man

zum Würzen, Dekorieren und zur Zubereitung

von Speisen verwendet. Heilkräuter helfen,

Krankheiten zu heilen. Durch innere oder äußere

Anwendung, in Form von Salben, Tees und

Tinkturen.

Viele Kräuter spielen sowohl als Küchen- wie als

Heilkraut eine Rolle. So wirkt Salbei beispielsweise

als Tee gegen Halsschmerzen und ist gleichzeitig

ein beliebtes Küchenkraut.

„Hier am Ort finden sowohl

einheimische wie auch Pflanzen aus

entfernteren Regionen optimale

Bedingungen.“


SEEZUNGE

25

Gerade auch Pflanzen, die hierzulande noch nicht so bekannt

sind, wie beispielsweise das Tulsikraut, wachsen auf

dem Feld in Mahlspüren. Das findet sich zusammen mit dem

Türkischen Drachenkopfkraut in einer Teemischung namens

„Balancierender Tulsi“. „Alle unsere Mischungen bedienen

zwar eine Indikation, die aber per Gesetz nicht genannt

werden dürfen“, sagt Eva Maria Walle. „Heilsversprechen“

sind für Kräutertees gesetzlich untersagt. Dennoch kann

man davon ausgehen, dass man beim Genuss der Mischung

„Einkehr mit Toronjil“ (mit mexikanischem Duftnesselkraut,

Kamillen-, Lavendelblüten und Johanniskraut) durchaus, wie

beschrieben, zur Ruhe kommen und dem Duft des Sommers

nachspüren kann.

„Nahezu alle Arbeitsprozesse geschehen zugunsten einer

differenzierten Selektion von Hand. Blüten und Blätter werden

größtenteils ungebrochen als Ganzblatt und Blüte verwendet,

sodass nicht nur die Schönheit in Farbenpracht und

Form erfreut, sondern auch die duftenden und wirkungsvollen

Inhaltsstoffe bis zum Aufbrühen des Tees bestmöglich

erhalten bleiben.“ Eva Maria Walle ist voller Begeisterung

für ihre Arbeit und ihre Pflanzen: „Wir haben uns zum Ziel

gesetzt, mit unseren Teemischungen etwas ganz Besonderes

zu kreieren.“ Die Ganzblatt- und Ganzblütentees werden

wegen ihres starken Aromas von den Kunden geschätzt. Und

sie sehen in Kanne und Tasse wirklich wunderschön aus!

So, wie die Pflanzen alle von einem Feld hinterm Haus

kommen, so kommen die Mitarbeiter bei Plantawalle alle

aus den umliegenden Dörfern. Kurze Wege auch hier, ganz

im Sinne der regionalen Gewichtung von Plantawalle.

www.herba-solaris.de

WEITERE KRÄUTER-ADRESSEN

Syringa

D-78247 Hilzingen

www.syringa-pflanzen.de

Andreashof

D-88662 Überlingen

www.lichtyam.de

Artemisia

D-88167 Stiefenhofen

www.artemisia.de

Augarten

A-6820 Frastanz

www.augarten-kopf.com

Kräutergartenführung und

Kräuterschlemmermenü im

Berggasthof Höchsten

D-88693 Deggenhausertal

www.hoechsten.de

Kräuterabende im

Landgasthof Kreuz

D-88339 Bad Waldsee

www.hotel-kreuz.de

Kräuterküche im

Landgasthoof Rössle

D-88167 Stiefenhofen

www. kraeuterquartier.de

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26 SEEZUNGE

NEUE

WEINTRENDS

Orange Wein gewinnt auch am Bodensee immer mehr Fans. Dagegen

scheiden sich die Geister bei Naturwein; doch auch der spontan

vergorene und naturbelassene Wein hat seine Anhänger und lohnt in

jedem Fall immer wieder einen Probeschluck.

VON HEIDE-ILKA WEBER

Ein bundesweiter Weintrend hat mittlerweile

auch den Bodensee erreicht:

Orange Wein und Naturweine. Vor

ein paar Jahren waren es am See noch

wenige experimentierfreudige Weinproduzenten

wie der Lindauer Biowinzer

Claudius Haug, der mit seinem

Vinatur Orange einen auf der Maische

vergorenen Weißwein vinifiziert hat.

Längst haben weitere Seewinzer die

„vierte Weinfarbe“ als Spielwiese entdeckt

und in ihr Portfolio aufgenommen.

Und glücklicherweise sind ihre

zart orangefarbenen Kreationen nun

in den meisten Fällen auch den Kinderschuhen

entwachsen – das heißt,

sie versprechen ein interessantes

Trinkerlebnis. Orange Weine werden

wie Rotwein auf der Maische von gut

reifen Weißweintrauben vergoren, wodurch

sie nicht nur die typische Farbe

von Goldgelb bis Orange annehmen,

sondern insbesondere auch mehr Aromen

und Gerbstoffe. Durch die Tannine

entwickeln diese Weißweine eine

ungewohnt eigenwillige Note, die am

Gaumen eher an Rotwein erinnert.

Und in der Nase entfalten sie eine

komplexe Aromatik von getrockneten,

bzw. kandierten Früchten, Nüssen, Honignoten.

Eine wichtige Rolle spielen natürlich

auch die Rebsorte und der Ausbau.

Der Orange Wein vom Winzerverein

Hagnau, basierend auf Müller-Thurgau-

Trauben und als trockener Aperitif-


SEEZUNGE

27

wein ausgebaut, vermählt kandierte

Früchte mit Noten von weißem Pfeffer

und Koriander. Der Gewürztraminer

Gedanken-Spiel (Orange Wein) aus

dem Weingut Markgraf von Baden

spielt mit Aromen von Rosen, Kräutern,

Melone und auf der Zunge mit

exotischen Früchten. Beim Orange

Wein aus Gutedel vom Hohentengener

Weingut Engelhof dominieren

Gewürznoten wie Lorbeer und Nelke.

Claudius Haug hat für seinen Orange

Wein die pilzwiderstandsfähige Traube

Souvignier Gris verwendet und seinen

Orange Wein als Naturwein ausgebaut.

Auch der Engelhof verzichtete

auf Zuchthefe und Schwefel. Ganz aktuell

ist auch das Staatsweingut Meersburg

auf den Orange-Zug aufgestiegen,

allerdings stehe eine Entscheidung

noch aus, ob das erste Orange-Produkt

aus Chardonnay und Weißburgunder

in den Verkauf komme, sagt Kellermeister

Johannes Brückner zu akzent;

als nächstes sei jedoch bereits

ein Sauvignon Blanc Orange

Wein in Arbeit.

Der Begriff Orange Wein

wird fälschlicherweise oft

mit Naturwein gleichgesetzt.

Tatsächlich handelt es sich

beim sogenannten Vin Naturel

um ein völlig anderes

Herstellungsverfahren: Während

Orange Wein die Art

der Gärung bezeichnet,

weist der Begriff Naturwein

darauf hin, dass

die Weine so natürlich

wie möglich, also ohne

Zusätze und aufwendige

Verfahren, vinifiziert

werden. Konkret:

keine Beigaben von

Zuchthefen, kein oder

kaum Schwefel (Sulfite),

unfiltrierte Abfüllung

in Flaschen. Den

Wein machen lassen,

ist die Devise. Damit

das aber nicht schief

geht und der Wein

nicht die infolge des

fehlenden Schwefels

befürchteten Fehltöne

annimmt, setzt dies

bei Naturwein erstklassiges

Traubengut, vorzugsweise aus

biodynamischem Anbau, sowie viel Erfahrung

und Fingerspitzengefühl beim

Kellermeister voraus. Naturbelassen

und ungeschwefelt überraschen die oft

staubtrockenen und ausdrucksstarken

Weine mit einer eigenwilligen Aromatik

und ungewöhnlichem Geschmack

abseits der gewohnten Fruchtigkeit

einer Rebsorte. Naturweine sind daher

durchaus gewöhnungsbedürftig

und kommen nicht bei allen Weingenießern

gut an. Andere finden gerade

das Geschmackserlebnis jenseits des

Mainstreams spannend. Einer, der in

der Seeregion schon lange spontan

vergorene Weine mit lediglich safteigener

Hefe herstellt, ist Michael Broger

am Ottoberg in Weinfelden. Im

Meersburger Weingut Aufricht experimentiert

Junior Johannes erfolgreich

mit naturbelassenen Weinen in seiner

eigenen Johannes Aufricht-Weinlinie.

Ein uraltes, über Tausende von Jahren

angewendetes Verfahren in der

Weinherstellung nutzt Weinkalchrain

im thurgauischen

Hüttwilen: Amphorenwein.

Dort werden jeweils ein Müller-

Thurgau wie ein Orange Wein

in einer toskanischen Terrakotta-Amphore

auf der Maische

vergoren und ausgebaut sowie

in einer weiteren Amphore

ein Blauburgunder, die dann

mit minimalem Schwefelzusatz

unfiltriert in Flaschen

abgefüllt werden.

Das Trinkerlebnis beim

Müller-Thurgau Amphore

umfasst wie bei Orange

Wein vielschichtige

Gerbstoffe und zarte

Zitrusaromen.

Interessant, aber

nicht zur Kategorie Naturwein

gehörend, ist

„Der Erdwein“ (Pinot

Noir), den Fredi Saxer

vom gleichnamigen

Weingut in Nussbaumen

alle paar Jahre in

drei Barriquefässern für

ein Jahr zwei Meter tief

unter einer Ökowiese

vergräbt. Dort reift der

Wein harmonisch und

unbeeinflusst durch den Winzer bei

einer immer gleichen Temperatur von

12 Grad und brilliert am Ende mit

vielfältigem Ausdruck und jugendlich

frischen Tanninen. Noch einen Schritt

weiter in Sachen unbeeinflusster Weinreife

ist Winzer Josef Möth in Bregenz

gegangen. Er versenkte im Frühsommer

2019 zwei Weinfässer mit je 1000

Litern Chardonnay und seiner Cuvée

Brigantium 60 Meter tief im Bodensee,

wo der Wein – komplett abgeschnitten

von Sauerstoff – bei einer konstanten

Temperatur von 4 Grad reift. Gemeinsam

mit Wissenschaftlern will der

innovative Winzer herausfinden, wie

sich das auf den Geschmack und die

Qualität des Weins auswirkt. Am 4.

Juli ist Weltpremiere für das Möth-Projekt

„Tiefenrausch“: Dann soll das Fass

mit dem Weißwein im Hafen von Bregenz

gehoben werden. Und man darf

gespannt sein, was das Experiment mit

dem Wein gemacht hat.

Natur- und Orange Weine sind vor

allem etwas für Weinfreunde, die Abwechslung

lieben und Neues kennenlernen

möchten und bereit sind, sich

auf das anfangs vielleicht ungewohnte

Geschmacksabenteuer einzulassen.

Wer sich dafür Zeit lässt und auch Weine

von verschiedenen Winzern verkostet,

wird mit der Zeit wahrscheinlich

Spaß an dem neuen Trinkerlebnis haben.

In jedem Fall sind die Weine ein

exzellenter Essensbegleiter.


28 SEEZUNGE

HOTEL

RESTAURANT

SCHACHENER

HOF

Vielleicht

ist es das beste

Rezept gegen die

Pandemie, sich die

Lebensfreude zu bewahren.

Und dabei insbesondere

nicht zu vergessen, wer zu

den Garanten für genussvolles

Essen und Trinken gehört: Gastgeber,

die nie richtig weg waren –

und jetzt wieder richtig da sind. So

wie Brigitte und Thomas Kraus vom

Schachener Hof in Lindau.

Die Küche von Thomas Kraus ist seit

jeher eine sichere Konstante im wechselvollen

Umfeld der Gastronomie am

Bodensee. In nahezu unerschütterlicher

Qualität pflegt er eine klassische Küche

im Grenzgebiet zwischen dem Einfallsreichtum

wirklich ehrlicher Gutbürgerlichkeit

und der Finesse sternenbehangener

Exklusivität. Dabei sind Innenräume

und Service gleichermaßen leger genug,

um sich als Gast ganz entspannt wohl

zu fühlen.

Für einen Küchenmeister wie

Kraus ist es keine Frage, ob es klug

und richtig ist, sich mit dem Angebot

nach den Jahreszeiten

zu richten. Folglich ist der

saisonale Einschlag natürlich

dominant – wovon

auch Spargel und

Erdbeeren zeugen.

Dass Kraus im

tiefsten Inneren Schwabe ist, belegt bereits

der Gruß aus der Küche in Gestalt

einer kleinen Linsen-Pastete. Sie stellt mit

Speck, leichter Knoblauch-Mayonnaise

und Balsamico im weitesten Sinne eine

Reminiszenz an das schwäbische Nationalgericht

dar. Der weitläufige Gastgarten

unter dem Kastanien-Blätterdach ist die

ideale (zumal coronataugliche) Bühne für

das Kraus’sche Menü, das mit einem leicht

rauchig schmeckenden Thunfisch-Medaillon

sowie Blumenkohl-Couscous mit starkem

Curry-Einschlag viel Freude macht.

Ähnlich sonnige Geschmacksmomente

vermag der zarte, in einem Safransud

schwimmende Steinbutt zu bescheren.

Im Hauptgang wechselt der Küchenchef

vom Meer in den Wald, um anhand eines

formidable Rehrückens zu zeigen, was er

kann. Vom sehr zarten Fleisch einmal abgesehen,

sind es die Saucen, die besondere

Aufmerksamkeit verdienen. Allen voran

die tiefaromatischen Jus, angereichert

mit Zimtkirschen, die den warmen und

schweren Aromen säuerliche Frucht entgegensetzen.

Aber die Küche kann auch

fleischlos glücklich machen – etwa mit

den Gemüseravioli, die sich mit Kräutern

und Pfifferlingen einen delikaten Wettbewerb

um den intensivsten Geschmack liefern.

Auch hier fällt auf: Selbst Details geraten

nie aus dem Blick, kein Element des

Tellers ist zu lasch abgeschmeckt. Auch

der süße Schlusspunkt hält das durchweg

erfreuliche Niveau des Menüs locker:

eine betörende

Sünde,

in der Erdbeeren,

Rhabarber und Schokolade

– als Eis und

Mousse – ein amouröses

Abenteurer erleben. Schön,

dass die verlässliche Kunst von

Thomas Kraus und der herzliche

Service seiner Frau sich durch die

besonderen Umstände nicht haben

erschüttern lassen. Aber wann, wenn

nicht jetzt, brauchen wir wirklich gute

Küche?

Fazit

Der Schachener Hof ist ein höchst verlässlicher

Ort, an dem auf hohem Niveau

böse Überraschungen praktisch ausgeschlossen

sind. Bei insgesamt sehr moderaten

Preisen. Weil der Chef weiß, was

er kann – und auch an Bewährtem mit

Leidenschaft festhält.

Hotel Restaurant Schachener Hof

Schachener Str. 76, D-88131 Lindau

+49 (0)8382 3116

www.schachenerhof-lindau.de

Mi.–Mo. ab 17.30 Uhr, sonn- und

feiertags ab 12 Uhr, Di. Ruhetag

ESSEN

✔ ✔ ✔ ✔ ✔

SERVICE

✔ ✔ ✔ ✔ ✔

ATMOSPHÄRE

✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Hauptgerichte 16-33 €


30 SEEZUNGE

GERÜCHTEKÜCHE

Am 4. Juli wird das Fass

Chardonnay, das der Bregenzer

Winzer Josef Möth

im Mai vergangenen Jahres

im Bodensee versenkt hat,

gehoben. Das „Projekt

Tiefenrausch“, das auch von

überregionaler Presse mit

großem Interesse verfolgt

wurde, ist das erste seiner

Art. Je 1000 Liter Rot- und

Weißwein in einer Tiefe von

60 Metern – was macht das

mit dem Wein? Winzer Möth:

„Das Projekt ist an mehrere

Auflagen gebunden und

wird in dieser Art am und

im Bodensee die Ausnahme

bleiben. Wie sich der Druck,

die Tiefe, die Ruhe, die völlige

Abgeschiedenheit, das Medium

Wasser oder auch das

energetisch völlig saubere

Habitat nun auswirken, wird

man sehen.“ Und zwar am

04.07. ab 11 Uhr im Bregenzer

Hafen. Das zweite Fass mit

dem Rotwein darf noch ein

weiteres Jahr auf dem Grund

des Sees ruhen.

www.moeth.at

Anlässlich des Tages der

nachhaltigen Gastronomie

am 18. Juni lud Bioland zu einem

digitalen Pressegespräch

mit Bioland-zertifizierten

Praktikern aus der nachhaltigen

Gastronomie und

Schulverpflegung ein. Im Mai

hatte die EU-Kommission mit

der Farm-to-Fork-Strategie

(vom Hof zur Gabel) einen

wichtigen europapolitischen

Meilenstein gesetzt. Mit dem

Ziel, den Ökolandbau bis 2030

auf 25 Prozent auszuweiten,

hat Brüssel ein klares Signal

gesetzt. Allerdings spielt Bio

bisher in den Profiküchen eine

verschwindend geringe Rolle.

Bioland möchte Gastronomen

mit einem dreistufigen

Konzept dazu ermutigen, sich

zertifizieren zu lassen. Durch

die jährliche Bio-Kontrolle

und das Bioland-Zertifikat dokumentieren

Bioland-Partner

ein nachhaltiges Engagement

und bieten ihren Gästen damit

einen klaren Mehrwert.

www.bioland.de/gastro

Die Brasserie Colette Tim

Raue hat nach dreimonatiger

Pause seit Mitte Juni wieder

geöffnet. Warum nicht schon

am 18. Mai, wie die Mehrzahl

der anderen Restaurants? Die

Brasserie befindet sich unmittelbar

neben der Tertianum

Residenz Konstanz – einer

Premium-Wohnresidenz für

Senioren. Und diese sollten

und sollen natürlich best-

Das Organisationskomitee der Thurgauer Apfelkönigin hat entschieden, die Amtszeit der

amtierenden Apfelkönigin Larissa Häberli wegen Corona um ein Jahr zu verlängern. Zum

einen, weil die junge Frau aus Mauren bisher nur einen Bruchteil der üblichen Auftritte wahrnehmen

konnte, aber auch wegen der notwendig gewordenen Absage der Thurgauer Messe

WEGA 2020, zu deren Höhepunkten traditionsgemäß die Wahl der neuen Apfelkönigin gehört.

Nun hofft man auf ein ruhigeres Jahr 2021, mit zahlreichen Auftrittsmöglichkeiten für Larissa

Häberli und einer Amtsübergabe am 02.10.2021 auf der WEGA.

www.thurgauer-apfelkoenigin.ch


SEEZUNGE

31

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Sommerfreude im

Villagio

Am 10. Juli startet um 18 Uhr eine kulinarische Stadtführung

mit Manfred Kammerlander. Nach Sekt und Möwenhäppchen

zu Füßen der Imperia wird die klassische Stadtführung immer

wieder gerne genutzt, um sich in mittelalterlichen Häusern an drei

Gängen eines historisch inspirierten Menüs nebst Bodenseeweinen

zu laben.

Weitere Termine: 21.08. und 02.09. Anmeldung mindestens

zwei Tage vorher unter +49 (0)7531 611 81. Details unter

www.kulinarische-stadtfuehrung-konstanz.de. Schutzmaske

erforderlich, außer bei Tisch.

möglich geschützt werden.

Inzwischen wurden die Tische

so platziert, dass der aktuell

geltenden Corona-Regelung

zum Mindestabstand Rechnung

getragen werden kann.

Wer Lust auf die Colette-Küche

hat, sollte vor dem Besuch

dringend reservieren.

Brasserie Colette Tim Raue

Brotlaube 2a

D–78462 Konstanz

+49 (0)7531 128 50

www.brasseriecolette.de

Claudia Heeb hat die Gastronomie

des Kreuzlinger

Schützenhauses im

Fohrenhölzli übernommen –

wegen Corona etwas später

als geplant. Im „Stieglitz“,

so der Name des Restaurants,

können Gäste mittwochs

alleine oder in Gruppen

mittags an einer Tavolata

teilnehmen mit dreigängigem

Degustationsmenü. An den

Dienstagabenden gibt es unterschiedliche

Themenessen,

freitags Tapas bzw. Speisen

vom Grill und Salatbuffet. Die

Räumlichkeiten eigenen sich

auch bestens für Gruppenveranstaltungen.

Vor einem

geplanten Besuch ist ein

Blick auf die Website sinnvoll,

denn das Restaurant hat

keine festen Öffnungszeiten

– außerdem gibt es immer

mal wieder hübsche Überraschungen.

Stieglitz

Schützenhaus Fohrenhölzli

CH–8280 Kreuzlingen

+41 (0)71 688 19 49

www.restaurant-stieglitz.ch

Stefan Müller, in Konstanz

mit seinen Restaurants Steg

4 und Hafenmeisterei eine

Institution, ist mit seinem

Gastronomieunternehmen

„Müller und Springer Bordgastronomie“

neuer Pächter

der Bodensee-Schiffsbetriebe

(BSB).

Das betrifft zunächst die

MS Überlingen, später dann

auch die MS Karlsruhe.

Insgesamt wird sich das

Gastronomieangebot der BSB

laut Geschäftsführer Frank

Weber noch stärker auf die

Kundenwünsche ausrichten.

Eine repräsentative Umfrage

habe ergeben, dass sich über

85 Prozent der Gäste eine

Mischung aus Bistro und Café

wünschen. An der Ausarbeitung

des Konzepts wird

noch gearbeitet, ebenso am

Veranstaltungsprogramm der

restlichen Saison. Die ersten

Eventfahrten starten am 27.

Juni und am 4. Juli mit der

„Grill &Chill“-Fahrt ab dem

Konstanzer Hafen. Tickets für

die Fahrten sind unter www.

bsb.de erhältlich.

Übrigens: Wer beruflich mit

an Bord kommen möchte,

hat gute Chancen, denn

die Bordgastronomie sucht

weiteres Personal, um das

Angebot sukzessive erweitern

zu können. Beispielsweise Köche,

Servicekräfte und einen

Eventplaner.

www.bsb.de

Erstklassige Küche, herzlicher Service,

Top-Lage, bequemer Abholservice,

Location für Feierlichkeiten:

Das Villagio hat wieder geöffnet und

freut sich darauf, seine Gäste mit

durchgehend warmer Küche sowie

qualitätsvoller Kulinarik zu verwöhnen.

Vom Vorbestellen und Abholen

der Wunschgerichte über gemeinsamen

Genuss mit den Liebsten im

Restaurant oder auf der Terrasse bis

hin zu vorreservierten, individuellen

Feiern für bis zu 100 Personen bietet

das Villagio alles, was das Herz begehrt.

Ab sofort gibt’s zudem wieder

den wöchentlich wechselnden Mittagstisch

inklusive Vorspeisensalat

für 11,50 Euro pro Person.

Genuss im

Harlekin

Wieder geöffnet: Das Harlekin freut

sich nach unfreiwilliger Pause besonders

darauf, Gäste in seiner

Stube und auf der Terrasse zu begrüßen.

Gemeinsam genießen ist

das Motto des Kleinods in einem

alten Bauernhaus zwischen Singen-

Schaffhausen und Stein am Rhein.

Mit herzlichem Service, marktfrischer

Küche und gemütlichem

Ambiente verwöhnt das Harlekin

Gaumen und Seele der Gäste zugleich.

Ergänzt werden die genussvollen

Stunden von einer Lesung

der Randegger Schriftstellerin Grete

Ruile aus ihrem Büchlein „Märchen

und Tiergeschichten“ am 19. Juli um

15 Uhr bei Kaffee und Kuchen.

Ausgezeichnetes

Weingut

Winzer Thomas Geiger erhielt beim

weltweit größten Weinwettbewerb

– der Weinweltmeisterschaft AWC

Vienna – einen zweiten Stern. Alle

13 eingereichten Weine wurden dort

mit Gold und Silber ausgezeichnet.

Auch bei vielen anderen nationalen

und internationalen Verkostungen

gab es zahlreiche Gold- und Silbermedaillen.

Die weltweit größte Spirituosenverkostung

ISW kürte Geiger

darüber hinaus zum drittbesten

deutschen Brenner und er erhielt

dort die Top-Auszeichnung „Bester

Tresterbrand / Grappa des Jahres

2019“.

Villagio

Seestraße 21

D–78464 Konstanz

+49 (0)7531 815 77 23

www.casino-konstanz.de/villagio

Mo–So 11.30–23 Uhr

Auberge Harlekin

Gailinger Straße 6

D-78244 Gottmadingen

+49 (0)7734 6347

www.restaurant-harlekin.de

Mi.–So. ab 17.30 Uhr + So. 11.30–

14.30 Uhr, Mo. + Di. Ruhetage

Weingut Thomas Geiger

Baitenhauser Str. 3

D-88709 Meersburg-Riedetsweiler

+49 (0)7532 9856

www.weingut-geiger.de

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32 SEEZUNGE

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DIE SANDSEELE:

ALLES GUTE VON DER INSEL

Eine einmalig schöne Lage und alle kulinarischen

Schätze der Insel auf dem

Teller und im Glas: Das beliebte Restaurant

Sandseele an der Westspitze der

Reichenau überrascht zu Saisonbeginn

seine Gäste mit exklusiven, vor Ort hergestellten

Produkten. Ein Erfolg überaus

glücklicher Kooperationen.

Reichenauer Wein ist ein Begriff unter

Weinkennern und ein rares Gut.

Caro Motz, die Gastgeberin der Sandseele,

hat zusammen mit Kellermeister

Thomas Sättele vom örtlichen Winzerverein

eine Cuvée kreiert, die sie nun

exklusiv als Hauswein anbietet. In dem

Weißwein vereinen sich die Trauben

Müller-Thurgau, Gutedel und der Biowein

Souvignier Gris, herrlich leicht

und süffig. Eine weitere gemeinsame

Schöpfung ist der spritzige Haus-Secco –

auch ein schönes Mitbringsel für Freunde

des perlenden Trinkgenusses. Und

weil die Reichenau ebenso mit einer

Brauerei aufwarten kann, ließ Caro

Motz gleich noch ein Hausbier brauen:

ein helles Lager von der kleinen Inselbrauerei.

Wer gerne zu Hause einen der

traumhaften Abende auf der Sandseele-

Terrasse nachklingen lassen möchte,

kann diese Getränke auch mitnehmen.

Seit 55 Jahren ist dieses Restaurant

schon mit der Region verwurzelt. Und

fast genauso lange ist es her, dass die

Mutter von Caro Motz die Rezepturen

für Gewürzmischungen entwickelte,

die sie später zu Ehren des Reichenauer

Abtes Walahfrid Strabo, der im 9.

Jahrhundert auf der Insel den ersten

Kräutergarten anlegte, „Strabo’s Kräutergarten“

nannte. Die Strabo-Gewürze

sind bis heute fester Bestandteil der

Sandseele-Küche: neun Mischungen,

darunter Fisch-, Salat-, Grill- und Kräuterbutter-Gewürz

sowie ein Kräutertee.

„Meine Mutter hat damals viel Herzblut

in ihre Entwicklung gesteckt und ihr

Geschmack hat für unsere Gäste einen

hohen Wiedererkennungswert“, sagt

Caro Motz.

Diese besonderen Gewürze hat auch

Patrik Schmidt für seinen Fisch entdeckt.

Der Gründer des Unternehmens

„Fischbox“ nimmt das Strabo-Fischgewürz,

um einen Teil seiner Fische zu

veredeln. Dazu gehört neben Forellen,

Lachsforellen und Saibling aus nachhaltiger

Aquakultur im Schwarzwald auch

der bekannte Bodensee-Felchen. Seine

Fische lässt Schmid vom Reichenauer

Fischmarkt Koch, der bereits seit 25

Jahren hier präsent ist, vorbereiten. Hier

werden sie für zwölf Stunden in das Gewürz

gelegt und kommen anschließend

in den Räucherofen. Darüber hinaus

hat die Fischbox noch einen besonderen

Genuss für die Gäste der Sandseele

entwickelt: Zander-Fischknusperle, die

ebenso mit den Strabo-Gewürzen verfeinert

werden.

Mit all diesen regionalen Spezialitäten

bietet die Sandseele ihren Gästen

quasi die Essenz all dessen, was die

Reichenau an Gaumenfreuden hervorbringt.

Wenn es mal nicht zum Ausflug auf

die Insel reicht: Außer in der Sandseele

bekommt man die Strabo-Gewürzmischungen

und Hausgetränke sowie die

Räucherfische auch in den Filialen von

Otto Müller in Konstanz oder unter

www.fischbox.net.

www.sandseele.de


ANZEIGEN

JAPAN-ASIA-FUSION

IN DER ALTSTADT

Ostasiatische Küche mit Schwerpunkt

auf Japan: Das kürzlich in der Konstanzer

Innenstadt eröffnete Restaurant

Gohan bietet mittags Lunchmenüs

und à la carte am Abend.

Inhaber Zhongqiang Xia liebt die

japanische Küche. Als erfahrener

Gastronom weiß er, was die Gäste

mögen. Er nennt es Japan-Fusion und

meint damit vor allem amerikanischjapanisches

Sushi, das es im Gohan in

vielen Varianten gibt – auch auf vegane

Weise zubereitet, eingerollt in Sojablätter

anstelle von Seealgen. Darüber

hinaus haben die Gäste im Gohan die

Wahl zwischen unterschiedlichen Gerichten

ostasiatischer Herkunft – und

zwar in der jeweils landestypischen

Version, wie Zhongqiang Xia betont.

Etwa Laziji aus Sichuan. Oder, ganz

koreanisch, Bulgogi Beef. Oder Thai-

Curry mit Kokosmilch. Dazu selbstgemachte

Softdrinks, asiatische Biere

und hinterher wahlweise edle japanische

Whiskys.

Die Atmosphäre im

großzügig möblierten,

neu gestalteten Restaurant

ist angenehm, der

Service aufmerksam

und freundlich. Wer

dennoch lieber zu Hause

speisen möchte: Es

gibt alle Gerichte auch

als takeaway.

Aktuelle Öffnungszeiten

auf der Website.

Gohan

Bruderturmgasse 2

D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 804 97 40

www.gohan-konstanz.de

SEEZUNGE

33

NEUES VON WALDHAUS

Die Privatbrauerei Waldhaus hat zwei

alkoholfreie Biere entwickelt: das

Ohne Filter ALKOHOLFREI und das

Natur Radler ALKOHOLFREI.

„Unser Ziel war es, ein alkoholfreies

Bier herzustellen, das den hohen

Ansprüchen unserer Kunden gerecht

wird. Es sollte zudem den typischen

Waldhaus-Charakter mit einer filigranen

Hopfennote erhalten“, erklärt

Brauereichef Dieter Schmid. Braumeister

Bernhard Vötter beschreibt

die Besonderheit dieser Biere: „Wir

setzen einen absolut neuen Hefestamm

ein, der nicht den gesamten

Malzzucker vergärt, der beim Brauvorgang

aus dem Malz gelöst wird.

So müssen wir dem Bier nachträglich

keinen Alkohol entziehen. Dadurch

bleiben der ursprüngliche, natürliche

Geschmack und die Frische des Bieres

erhalten.“

Neben dem ungefilterten Alkoholfreien,

das sich in die Ohne Filter-

Familie einreiht, wurde im Mai noch

eine weitere Spezialität auf den Markt

gebracht: das Natur Radler ALKOHOL-

FREI: 40 Prozent alkoholfreies Bier in

Kombination mit 60 Prozent Limonade

aus Zitronen- und Orangensaft, mit

Zucker gesüßt.

www.waldhaus-bier.de


34 BILDUNG & WIRTSCHAFT

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SCHULABSCHLUSS –

UND NUN?

Die Corona-Pandemie hat neben dem

Schrecken ebenso Ideen gebracht.

So findet etwa die persönliche Beratung

an der Hochschule Ravensburg-

Weingarten (RWU) auch in Corona-

Zeiten statt. Aber eben anders. Mit

einer Online-Studienmesse stellen

sich die 19 Bachelor- und einige der

Masterstudiengänge vor.

In virtuellen Konferenzräumen

gibt es zudem Infos zu übergreifenden

Themen wie „Studentisches

Leben in Weingarten“, „Studieren

im Ausland“ oder „Nachhaltige Entwicklung“.

Die zentrale Studienberatung

und der Studierendenservice

beantworten individuelle Fragen und

informieren über Bewerbungsverfahren

und Zulassung – der Bewerbungszeitraum

zum Wintersemester

hat begonnen. Mit dabei ist auch das

Studierendenwerk „Seezeit“ als Ansprechpartner

für Wohnheime, Bafög

und Finanzierung.

Interessierte können unter www.

rwu.de/studienmesse teilnehmen.

Dort ist der Zeitplan sowie Links zu

den Videokonferenzen: Professorinnen,

Professoren und Studierende

berichten aus ihrem Fach und stehen

Rede und Antwort zu allen Fragen

rund ums Studium. Auch eine virtuelle

Vorlesung kann besucht werden.

Idealerweise ist so am Ende der

RWU Online-Studienmesse die Frage

„Was und wo soll ich studieren?“

beantwortet und die Wahl des passenden

Studiengangs wird nicht zur

Qual.

08.07., 14–18 Uhr

Online-Studienmesse

RWU Hochschule

Ravensburg-Weingarten

D-88250 Weingarten

www.rwu.de/studienmesse

KEIN MASKENBALL

Die für Juli geplante Sommernacht der

Wirtschaft auf der Insel Mainau wird

aufgrund der Corona-Pandemie um ein

Jahr verschoben: Der neue Termin ist

Samstag, 24. Juli 2021, wie die Wirtschaftsjunioren

Konstanz-Hegau, die

die Veranstaltung jährlich mit Unterstützung

der IHK Hochrhein-Bodensee

organisieren, Mitte Mai bekannt gaben.

Die „Sommernacht der Wirtschaft“

ist die Fortsetzung des erfolgreichen

„Balls der Wirtschaft“, der 15 Jahre lang

jeweils im Herbst stattfand. Mit dem

Wechsel in den Sommer ergab sich die

Chance, die Mainau als dauerhaften

Veranstaltungsort zu nutzen. Mit ihrem

herrlichen Ambiente verleiht sie der Veranstaltung

nochmals eine einzigartige

Atmosphäre.

Karin Feldbaum, Kreissprecherin der

Wirtschaftsjunioren, fällt die Verschiebung

schwer: „Leider lässt der Fahrplan

der Bundes- und Landesregierung bisher

nicht erkennen, wie groß eine Veranstaltung

überhaupt sein dürfte und

unter welchen Bedingungen sie im Juli

möglich wäre. Da auch das Sonnendach

auf der Mainau, unter dem der erste

Teil der Veranstaltung „über die Bühne

geht“, dieses Jahr nicht aufgebaut werden

kann, war die Verschiebung für uns

leider unumgänglich. Wir hatten schon

wieder viele Ideen und waren voller

Tatendrang, darum haben wir bis zum

Schluss gehofft – aber wir wollten auch

keinen „Maskenball“ unter erschwerten

Bedingungen.“

Das Gute: die vielen Ideen und Neuerungen

behalten auch für 2021 ihre

Gültigkeit – wie übrigens auch die Karten,

zum gleichen Preis. Wer am 24.

Juli 2021 allerdings jetzt schon verplant

sein sollte, kann sie natürlich auch zurückgeben,

wird aber eine unheimlich

schöne Sommer-Sause verpassen.

Weitere Informationen unter

www.ball-der-wirtschaft.info


BILDUNG & WIRTSCHAFT

35

ANZEIGE

MENSCHEN

STARK MACHEN

Wenn es darum geht, dass Menschen

ihre Stärken entdecken, dann ist das

Institut für soziale Berufe mit seinem

vielfältigen Angebot in Ravensburg,

Wangen, Bad Wurzach oder Ulm

der richtige Ort. „Inklusion“, „Partizipation“,

„Sozialräume nutzen“:

Fachkräfte in KiTas, Schulen oder

Einrichtungen der Jugend- oder Behindertenhilfe

sind herausgefordert,

Vielfalt zu gestalten, neue Perspektiven

zu denken, Teilhabe zu ermöglichen

und Zukunft in den Blick zu

nehmen. In der dreijährigen berufsbegleitenden

Weiterbildung zur

staatlich anerkannten HeilpädagogIn

unterstützen wir sie beim Entdecken

ihrer Stärken, beim Erwerb neuer

Kompetenzen, beim Hineinwachsen

in ein neues professionelles Selbstverständnis

und eine neue berufliche

Rolle.

Die Weiterbildung ist inhaltlich

weit aufgestellt und umfasst Diagnostik,

heilpädagogische Konzepte,

Ethik, Recht, Führung und Management,

angeleitete heilpädagogische

Fachpraxis, Projektarbeit und vieles

mehr. Der Wechsel von Präsenzunterricht

und Onlineseminaren

ermöglicht die Vereinbarkeit von

Familie und Beruf. Einrichtungen

brauchen starke Mitarbeiter, um die

Menschen, die sie begleiten, stark zu

machen. Bewerbungen jetzt per Mail

an info@ifsb-rv.de und von den Stärken

des IfSB profitieren.

Institut für Soziale Berufe gGmbH

+49 (0)751 351 56 26

www.ifsb-rv.de

Institut für Soziale Berufe

Ravensburg/Wangen/Bad Wurzach/Ulm

In jedem Schuljahr bieten wir 750 Ausbildungsplätze in sozialen Berufen an.

Sichern Sie sich Ihre berufliche Zukunft!

Ausbildungen

• Pflegefachmann/-fachfrau

• Altenpflegehelfer/in

(auch mit Intensiv-Deutschkurs)

• Erzieher/in (in 3 Ausbildungsformen)

• Heilerziehungsassistent/in

• Heilerziehungspfleger/in

• Jugend- und Heimerzieher/in

Weiterbildungen

mit staatlichem Abschluss

• Fachwirt/in für Organisation und Führung

• Heilpädagoge/in

(Präsenzunterricht und Live-Online-Lernen

im virtuellen Klassenraum)

GERNE SENDEN WIR

IHNEN UNSER

FORT- UND WEITER-

BILDUNGSPROGRAMM

ZU!

Weitere Informationen:

Institut für Soziale Berufe • Kapuzinerstraße 2 • 88212 Ravensburg

Tel.: (07 51) 36 15 6-0 • Mail: info@ifsb-rv.de • www.ifsb-rv.de

In allen Vollzeitausbildungen kann im Rahmen

der Ausbildung die Fachhochschulreife erworben werden.


36 BILDUNG & WIRTSCHAFT

SONNENKÖNIGIN

AUF KURS

Vorarlberg Lines hat nun das Ruder der Sonnenkönigin komplett

übernommen und positioniert sie im Flottenverbund unter

„Premium Line“.

Das Pachtverhältnis mit Lukas Marberger

konnte für beide Seiten bedauerlicherweise

nicht verlängert

werden. Damit geht der Lotse von

Bord, der die Sonnenkönigin fast von

Anfang an begleitet hatte, zunächst

als Hauptverantwortlicher für das

edle Event-Schiff, beauftragt von Harald

Otti bei MO Catering, später als

alleiniger Hauptpächter, der wiederum

mit MO Catering und den eingefuchsten

Dienstleistern den Betrieb

des Schiffes gewährleistete. Erst

letztes Jahr konnte man gemeinsam

das 10-Jährige mit einer fulminanten

Veranstaltung begehen.

Nur Alexandro Rupp hat eine

noch längere Beziehung zum spektakulären

Veranstaltungs-Schiff,

war er doch der erste Geschäftsführer

an Bord. Zwischenzeitlich ist er

bei den Vorarlberg Lines Geschäftsführer,

und so kommt das Schiff

wieder komplett in seinen Verantwortungsbereich.

„MO Catering ist

ebenfalls nach wie vor an Bord, die

Dienstleister ebenso und so können

wir weiterhin für einen reibungslosen

Geschäftsverlauf sorgen“, bestätigt

Alexandro Rupp denn auch.

Nachdem die Wogen nicht nur

in der Tagungslandschaft am See

hochschlugen und es Gerüchte gab,

die Sonnenkönigin sei – ähnlich

wie die Tagungs- und Kongress-

Gesellschaft in Ravensburg coronabedingt

in Schieflage, beruhigt

Rupp: „Es geht unbeirrt weiter, die

Sonnenkönigin bleibt auf Kurs –

es müssen jetzt natürlich nur die

Buchungen der Industrie und von

Veranstaltern wiederkommen, das

ist klar. Doch wir beginnen nun neben

den bereits bestehenden Arrangements

sogar mit eigenen Klassik-

Veranstaltungen und schauen, dass

die Sonnenkönigin bald wieder auf

Erfolgskurs kommt.“ Sonnenaufgang

für die Sonnenkönigin!

www.vorarlberg-lines.at/de/

eventfahrten/premiumfahrten

Foto: Reinhard Fasching


BILDUNG & WIRTSCHAFT

37

SEEBRILLE

EXKLUSIV

IN KONSTANZ

Die eigene Kollektion

von individuell

OPTIC.

Hergestellt in

Deutschland

und komplett

aus Titan gefertigt.

Dadurch ist sie

sehr leicht und

komfortabel.

INNOVATIONS-

CHAMPIONS

Die Finanzkanzlei am See in Überlingen gehört nun

offiziell zu den TOP 100, die Auszeichnung für die innovativsten

Mittelständler. In dem wissenschaftlichen

Auswahlverfahren beeindruckte das Unternehmen in der

Größenklasse mit bis zu 50 Mitarbeitern besonders in

der Kategorie „Innovationsförderndes Top-Management“.

Kurzerhand luden die Innovatoren auch die anderen regionalen

Preisträger zu einem Get-together nach Überlingen.

„Normalerweise gibt es für die Preisverleihung eine große

Gala, coronabedingt musste diese ausfallen“, erläutert

Achim Niess, Geschäftsführung Vertrieb Finanzkanzlei

am See. „Dann haben wir gedacht, wir laden alle anderen

Preisträger zu uns ein und machen wenigstens etwas kleines

Feines in dieser Zeit.“ So war es denn ein netter Event,

der umso mehr geschätzt wurde, weil er sehr persönlich

war und die Entscheider alle vor Ort waren.

Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für

besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche

Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen in

ganz Deutschland. Was kaum einer weiß: Das Unternehmen

ist ebenfalls in Überlingen ansässig (wie so viele „Hidden

Champions“ gut versteckt in unserer Bodensee-Region!).

Apropos: Mit der „Planstadt Senner“ war überdies

ein weiteres Überlinger Unternehmen vertreten und aus

Ravensburg gesellte sich noch das Industrieunternehmen

Rafi zu den Preisträgern. Innovation hautnah! (mh)

Das Tolle daran: Jede

Brille kann anhand

einer App virtuell aufgesetzt

werden und in

alle Richtungen individualisiert

werden. Egal ob

Breite, Höhe, Nasensteg, oder Farbe – alles ist möglich!

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38 BILDUNG & WIRTSCHAFT

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SUCHEN & FINDEN

Ob in der Region oder bundesweit,

in einem kaufmännischen Beruf oder

im technisch-gewerblichen Bereich:

Wer einen Ausbildungsplatz sucht,

ist bei der Lehrstellenbörse der Industrie-

und Handelskammer (IHK)

genau richtig.

Jeder kann hier ein eigenes Profil

erstellen und erhält automatisch

Informationen zu passenden Ausbildungsplätzen.

Auch hilft die Börse,

wenn noch nicht klar ist, welcher Beruf

der richtige sein könnte. Natürlich

können auch Online-Bewerbungen an

Unternehmen versendet werden; die

Börse hilft mit Tipps und Tricks rund

um die Bewerbung. Unternehmen

können sich ebenfalls auf der Plattform

registrieren und Ausbildungsplätze

anbieten. Die IHK-Lehrstellenbörse

gibt es auch als App für Android

und iOS-Geräte.

www.ihk-lehrstellenboerse.de

© Julia Nimke | Lindau Nobel Laureate Meetings

NUR AUFGESCHOBEN

Jedes Jahr finden Nobelpreisträger aus aller Welt ihren Weg nach Lindau, um

an der Nobelpreisträgertagung teilzunehmen und Wissenschaftler aus rund 100

Ländern zu treffen. Doch ausgerechnet der Tagung zum 70. Jubiläum hat die

Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Das Organisatorenteam hatte sich bereits über eine Rekordteilnahme an hoch

dekorierten Wissenschaftlern gefreut. Der Grund dafür war auch die nur alle

fünf Jahre stattfindende interdisziplinäre Tagung mit allen drei naturwissenschaftlichen

Nobelpreis-Disziplinen. Jetzt wird das Programm online zur Verfügung

gestellt, bei dem sich alle Nobelpreisträger und Nachwuchswissenschaftler

aus der Ferne einbringen und austauschen können.

NEUE

NADEL

Nadelstich – der etwas andere Nähmaschinenladen

kommt nach Friedrichshafen. Ab 1.Juli

zieht in den Verkaufsräumen der ehemaligen

Bäckerei Ulmer in der Eugenstraße 55 der

Horgenzeller Nähmaschinenladen Nadelstich

ein. Mit seiner qualifizierten Beratung, einem

umfangreichen Sortiment an Näh- und Stickmaschinen

sowie Over- und Coverlockern von

namhaften Herstellern, einem breiten Angebot

an Zubehör sowie Kurzwaren und einer

hauseigenen Reparaturwerkstatt sorgt Nadelstich

beim Neueinsteiger wie auch den ambitionierten

Nähern für Begeisterung.

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BILDUNG & WIRTSCHAFT

39

19 JAHRE

STEAUF-WERKSTATT

FAIR-FÜHRUNG ZUR

VERANTWORTUNG

Solidarität hat ein Gesicht

Endlich … die Schulen haben wieder geöffnet, Frisöre, Geschäfte,

Cafés & Bars ebenso. Der Grenzzaun ist abgebaut, Freie Fahrt

für freie Bürger. Sogar ein Schäferstündchen unterm Schein roter

Lampions oder das stille Gebet (danach?) unterm Kruzifix – fast

alles ist wieder möglich – halt auf Abstand!

Der pandemische Schock saß vielen tief in den Knochen. Doch haben

sich einige scheinbar ganz gut davon erholt, freuen sich darüber,

„noch mit einem blauen Auge davongekommen zu sein“. Andere steigen

schon wieder in den Flieger, gehen noch mehr auf Abstand und suchen

schnell das Weite. Auch (schwäbische) Investoren haben kapiert:

Besser eine Ferienwohnung am Bodensee kaufen als ein Häuschen an

der Riviera. Eigentum auf heimischem Boden, bezugsfertig und vorbereitet

„für die nächste Welle“, so lautet die Devise.

Es gibt allerdings auch diejenigen, die auf einen Scherbenhaufen blicken.

Ihnen ging im letzten viertel Jahr „buchstäblich“ die Luft aus –

nicht das Virus bedrohte ihr Leben, sondern der Lock-down verpasste

ihnen den existenziellen Knock-out!

Heute steht keiner mehr auf dem Balkon und klatscht für sie. Geschäftsinhaber,

Künstler, Restaurant- und Hotelbesitzer haben mitsamt

ihren Kindern in den letzten Wochen den Spagat zwischen Homeschooling,

Homeoffice, Angst um Arbeitsplatz und Zukunft geübt –

mancher hat sich dabei übernommen. Was ist heute mit ihnen? Corona-

Soforthilfe, Kurzarbeitergeld, Kinderzuschlag, heile, heile Segen? Wie

steht es heute mit der neu propagierten Solidarität, wie nah stehen wir

zukünftig tatsächlich zusammen?

Das wird sich in den nächsten Wochen zeigen, ob wir aus der Krise

gelernt haben und unsere Zuwendung denjenigen zukommen lassen,

die sie JETZT dringend brauchen. Solidarität ist kein Label, Solidarität

hat ein Gesicht: Wir werden sehen, wer tatsächlich lokal einkauft, regionale

Dienstleister beauftragt, Kunst wertschätzt und dafür bezahlt,

Trinkgeld gibt, die Reinigungskraft in Lohn und Brot behält, wer für

die jungen Eltern von nebenan die Kinder für ein paar Stunden betreut,

damit sie konzentriert arbeiten können oder auch mal

Zeit für sich haben, etc. Ich bin gespannt!

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40

BILDUNG & WIRTSCHAFT

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Virtueller

Studieninfotag

Dienstag, 14. Juli

10 bis 17 Uhr

Mach’s dir bequem –

wir kommen virtuell

zu dir nach Hause.

Informationen zu allen Bachelorstudiengängen

in den Bereichen

Technik, Wirtschaft, Informatik

und Life Sciences.

• Probevorlesungen

• Live-Webinare

• Präsentationen

• Informationen zur

Bewerbung und zum

Orientierungssemester

• Virtuelle Laborrundgänge

Ab sofort anmelden und am

14. Juli im Netz teilnehmen.

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online

anmelden

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Ticket sichern

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teilnehmen

NEUE WEGE – ONLINE

Wer auf der Suche nach dem richtigen Studium

ist und sich umfassend informieren möchte,

der sollte sich diesen Termin vormerken:

Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen geht

neue Wege und kommt ganz bequem nach

Hause – digital mit einem virtuellen Studieninfotag

am 14. Juli.

Weil die Hochschule wegen der Coronapandemie

derzeit nicht vor Ort besucht werden

kann, gibt es online und natürlich kostenlos

jede Menge nützliche und spannende Informationen

über sämtliche Bachelorstudiengänge

der Hochschule, zum Bewerbungsprozess

und zur Hochschule allgemein. Dabei spielt

es keine Rolle, ob am PC, via Tablet oder

Smartphone. Videos geben einen Einblick ins

13 BACHELORSTUDIENGÄNGE

• Betriebswirtschaft

• Bioanalytik

• Energiewirtschaft & Management

• IT Security

• Lebensmittel, Ernährung, Hygiene

• Maschinenbau

• Pharmatechnik

• Smart Building Engineering &

Management

• Technische Informatik

• Textil- & Bekleidungstechnologie

• Werkstoff- & Prozesstechnik

• Wirtschaftsinformatik

• Wirtschaftsingenieurwesen

WEITERE ANGEBOTE

• Schülerstudium

• Orientierungssemester

• Kombistudium | Hochschule Plus

• Studium in individueller Teilzeit

Studium und werden durch Live-Veranstaltungen

ergänzt, in denen online direkt mit

Professoren oder Mitarbeitern der Hochschule

Gespräche möglich sind.

Worum geht’s eigentlich in Studiengängen

wie Bioanalytik oder Werkstoff- und Prozesstechnik?

Was kann ein Wirtschaftsingenieur

später überhaupt beruflich machen? Sind

Auslandsaufenthalte während des Studiums

möglich, wie viel Physik steckt in Textil- und

Bekleidungstechnologie, und welche Voraussetzungen

sind für die verschiedenen Studiengänge

notwendig?

All diese Fragen werden in Videointerviews,

Live-Webinaren, Schnuppervorlesungen

und Präsentationen beantwortet. Im Mittelpunkt

stehen am virtuellen Studieninfotag

die Bachelorstudiengänge an den vier Fakultäten

Business Science and Management, Engineering,

Informatik und Life Sciences.

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Hochschule Albstadt-Sigmaringen

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Imman bleibenI

BILDUNG & WIRTSCHAFT

41

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Foto: HBC

PROBIERSTUDIUM

Das Abitur in der Tasche – und dann? Auch diese Frage hat in Zeiten von Wer kannte vor zehn Jahren schon den Beruf Social Media Manager?

Corona eine völlig andere Bedeutung erhalten. Veranstaltungen zur Studienorientierung

Digitale Technik ändert nicht nur Berufsbezeichnungen: Arbeitsplätze

mussten ausfallen, Beratungsgespräche können nach wie werden vollständig umgekrempelt oder fallen weg, weil digital- und

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vor nicht vor Ort stattfinden. Studienorientierung in Zeiten von Corona

funktioniert also wie vieles momentan: digital! Deshalb hat die Hochschule

Biberach ein Infoportal eingerichtet, auf dem Interessierte während

digitaler Studieninformationswochen Studieren probieren können. In Vorlesungen

hineinschnuppern? Labore besichtigen? Kein Problem! Fragen

stellen? Selbstverständlich im Livechat der Studienberater.

Zudem ist die Bewerbungsphase an Hochschulen in Baden-Württemberg

nach aktuellem Kenntnisstand verlängert bis 20. August. Studieninteressierte

haben also ausreichend Zeit sich zu informieren.

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D-88400 Biberach

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DIETER HILDEBRANDT, KABARETTIST

Studienorientierung

in Zeiten von Corona?

Informiert euch ab Juni

in unserem Infoportal.

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42 MEHR-WERT

FOTOGRAFISCHE

LICHTBLICKE

Ja ja, Corona: Der erste Versuch, die

beliebte Hausmesse des Konstanzer

Fotofachgeschäfts LichtBlick zu veranstalten,

wurde durch die Corona-

Auflagen ausgebremst. Der neue Termin

ist nun am 9. und 10. Juli.

Alles bleibt gleich, sogar die Wochentage

Donnerstag und Freitag, nur

das Datum wechselt. „Wir haben uns

bemüht, trotz der aktuellen Corona-

Problematik ein attraktives Programm

zusammenzustellen, natürlich unter

Berücksichtigung der Sicherheitsregeln“,

so LichtBlick-Geschäftsführer

Markus Wintersig (rechts im Bild), der

sich freut, in Thomas Weber (links)

einen flexiblen und zuverlässigen Geschäftspartner

zu haben – denn trotz

Verschiebung findet die Hausmesse

wie schon in den vergangenen Jahren

wieder im il Boccone statt.

Die Firmen Nikon, Leica, Canon,

Sony, Fuji, Panasonic, Olympus und

Phase One zeigen alle Neuheiten und

ihr aktuelles Programm. Für Zubehörobjektive

zeigen Sigma, Tamron und

Samyang was möglich ist. Innovatives

Zubehör bieten die Firmen Novoflex,

OP-Tech, Benro, Tenba, Oberwerth

und Walimex an. Die Poguntke Fotohilfe

bietet Hardware und Know-how

zur Bildbearbeitung an.

Parallel zur Messe finden zudem

wie gewohnt Workshops im Studio

beim Leica Store Konstanz und

Photowalks in der schönen Altstadt

von Konstanz statt. Auch

der „Check & Clean-Service“

wird dieses Mal für alle Kamerasysteme

angeboten –

wie immer gegen eine Spende

von fünf Euro für einen

guten Zweck. Dazu jede

Menge äußerst interessanter

Angebote, zu Neuheiten,

Promotions-, Rabatt- und

Messeaktionen – einige davon

gibt es kurzfristig sogar vorab auf

der Internetseite.

09.+10.07., jeweils 10–18 Uhr

il Boccone, Bodanstraße 20–26,

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Anmeldung:

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MEHR-WERT

43

VON

50 AUF 125!

Foto: Hubl Greiner

HUMOR IST …

Lachen ist bekanntlich die beste Medizin – das Konstanzer

Trainingsinstitut HumorKom hilft dabei mit Seminaren,

Trainings, Ausbildungen und Vorträgen. Humor sei eine

Lebenseinstellung, mit der Alltagsituationen durch Perspektivenwechsel

anders wahrgenommen würden, so Udo Berenbrinker,

der das Institut mit Jenny Karpawitz leitet. Auf

unsere heutige Zeit übertragen bedeutet das, festgefahrene

Muster im Denken und Verhalten zu durchbrechen und offen

zu sein für Flexibilität und Kreativität. Humor ist also

erlernbar: heitere Gelassenheit für den (Berufs-)Alltag als

Grundvoraussetzung für Ideen und kreative Prozesse. Der

sechsköpfige Trainerstamm hat unterschiedliche Module

entwickelt, die sowohl beruflich als auch privat anwendbar

sind.

Seit Ende 2019 haben Autofahrer die Möglichkeit, ihren Führerschein

kostengünstig um die Motorradklasse A1 zu erweitern, ohne dass die

dafür vorgeschriebene Ausbildung vollständig gemacht werden muss.

Alle Besitzer der Führerscheinklasse B, die das Mindestalter von 25

Jahren erreicht haben und mindestens fünf Jahre im Besitz des Führerscheins

sind, dürfen diesen ausweiten. Nach mindestens vier theoretischen

und fünf praktischen Unterrichtseinheiten (je 90 Minuten), kann

ohne das Ablegen einer Prüfung die Schlüsselziffer „196“ auf dem Führerschein

der Klasse B hinzugefügt werden. Dies befähigt den Inhaber

dazu, Leichtkrafträder mit

bis zu 125 ccm zu fahren,

anstatt den bisherigen

50 ccm. Außerhalb

von Deutschland gilt diese

Regelung nicht. Informationen

dazu geben

auch Motorradhändler

und Fahrschulen. (si)

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und Technik lassen keine Wünsche

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44 MEHR-WERT

VON DER KRISE IN DIE KRAFT

Länger andauernder Stress kostet

Energie, führt zu Überlastung, schadet

der Gesundheit, den Beziehungen,

der Leistungsfähigkeit. Die Fähigkeit

zur Problemlösung ist eingeschränkt;

das haben wir in den vergangenen

Monaten alle schmerzhaft feststellen

müssen. Als erfahrene Gesundheitspädagogin

für Stressregulation hilft

Franziska Elsaesser, den Stress nachhaltig

zu reduzieren.

Wir alle kennen das: Man sieht

nur noch das Problem und nicht den

Ausweg. Grübeln, Gedankenkreisen,

ungesunde Verhaltensweisen, konstante

innere Anspannung führen zu

Erschöpfung, schlimmstenfalls zu

Burnout. Ein Teufelskreis, aus dem

man nur schwer herauskommt. „Stress

trifft uns besonders auf der emotionalen

Ebene. Es sind unsere Emotionen,

die uns den Stress spüren lassen, und

oft ist es so, dass sie uns kontrollieren –

und nicht wir sie“, erklärt Franziska

Elsaesser. Ihre spezielle Stärke liegt

in der Emotionsregulation. „Ich zeige

Ihnen, wie Sie unangenehme Gefühle

richtig interpretieren und hilfreiche

erzeugen und nutzen können.“

Franziska Elsaesser arbeitet mit

wingwave, einer höchst effektiven

Kurzzeit-Methode, welche die eigene

Stressverarbeitung aktiviert und eine

nachhaltige Verbesserung bewirkt:

Flexibilität statt festgefahrener Verhaltensweisen,

Entscheidungsfähigkeit

statt endlosen Grübelns, Leichtigkeit

und Zuversicht. „Anstelle von Problemen

und Bergen sehen Sie wieder

Möglichkeiten und Wege – gerade

jetzt.“

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wie man sie in der Region ansonsten vergeblich

sucht.

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und der einmaligen Ausstellung voller anspruchsvoller

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findet sich der Besucher in einer „anderen

Welt“ wieder und trifft auf Unerwartetes.

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nach Terminabsprache


MEHR-WERT

45

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DIE KRAFT VON HANF

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Wer sich von der Kraft des Hanfs selbst

überzeugen möchte, darf zudem im Juli auf Kennenlern-Angebote

und Sonderpreise gespannt sein.

Das Team von Dr. Feurstein zeigt, was die Pflanze

Hanf alles zu bieten hat. Hier finden sich zahlreiche

Produkte aus eigener Herstellung: hochwertige

CBD-Öle, -Crèmes, Hanf-Lebensmittel wie Öl,

Protein-Shakes, Samen, Tees und Kaffee aus biologischem

Anbau, außerdem spezielles CBD-Öl für

Hunde und Katzen. Wer sich stärker für das Thema

Cannabis, CBD, Wirkungsweise und Anwendungsgebiete

interessiert, kann im Konstanzer Store

Fachliteratur entdecken oder einen der regelmäßigen

Informationsabende besuchen. Alle Produkte

von HANAFSAN sind natürlich nach höchsten Standards

produziert und durch unabhängige Laboratorien

kontrolliert und zertifiziert. Das HANAFSAN-

Team berät gerne.

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SCHÖNE, GESUNDE

FÜSSE

Sommerzeit? Sandalenzeit! Doch ein

Hallux valgus oder Hallux rigidus

kann das luftige Schuhwerk verleiden.

Das Orthopädisch-chirurgische

Zentrum Bodensee bringt dank modernster

Techniken Linderung und

erfüllt den Wunsch von schönen, gesunden

Füßen.

Mehr als 100.000 Kilometer

legt der westliche Mensch durchschnittlich

im Laufe seines Lebens

zurück – nicht immer schmerzfrei:

Verletzungen, Fehlstellungen und

Erkrankungen können die Mobilität

einschränken. Hallux valgus (im

Volksmund auch „Ballenleiden“

oder „Frostballen“ genannt) und

Hallux rigidus sind verbreitete

Krankheiten – so leiden ca. 12

Prozent der Gesamtbevölkerung

am H. valgus und etwa 2,5 Prozent

der Menschen ab 50 Jahren am H.

rigidus. Doch es gibt Hoffnung: „Es

gibt mittlerweile, je nach Grad der

Fehlstellung, schonende und sichere

Operationsmethoden, die langfristig

gute Ergebnisse bringen“, erklärt Dr.

Gerold Schmid (Bild), leitender Arzt

des orthopädisch-chirurgischen Zentrums

Bodensee,

Er hat sich im Rahmen der Fußchirurgie

auch auf den H. valgus spezialisiert.

Bei bester Versorgung und

Expertise steht der Heilung nichts

mehr im Weg – für schöne Füße ohne

Schmerzen.

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Seminaren oder Vorträgen sorgt der

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Obergeschoss der Bergstation. Vom

Seminarraum aus genießen die Gäste

den Ausblick über den Bodensee und

das Dreiländereck. Die herrliche Aussicht

und die einzigartige Lage sorgen

für einen ganz besonderen Perspektivenwechsel

und mehr Kreativität bei

allen Teilnehmern. Schon die Auffahrt

mit der Pfänderbahn ist ein Erlebnis.

Eingebettet in eine atemberaubende

Landschaft bietet der Seminarraum

Platz für bis zu 50 Personen, eingerichtet

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Trinkwasserpumpwerk Mittelweiherburg

St.Galler Seewasserwerke bei Arbon-Frasnacht

Konstanzer Wasserwerk


SEERAUM

49

FÜR DAS

WASSER GEBAUT

Am Bodensee gehören wir beim Thema Wasser zu den privilegiertesten Regionen der

Erde. Wir baden drei bis vier Monate lang im größten Trinkwasserreservoir Europas.

Damit das „Badewasser“ sauber aus den Hähnen kommt, müssen auch im 21. Jahrhundert

neue Wasserwerke gebaut und alte modernisiert werden, und auch die älteren sind

einen Blick wert.

VON PATRICK BRAUNS

Trinkwasserpumpwerk

Mittelweiherburg

An der Bahnlinie zwischen St. Margrethen

und Bregenz sieht man seit

zwei Jahren vor der markanten historischen

Mittelweiherburg (heute

Textildruckmuseum) ein quaderförmiges

Gebäude, das dazu einen maximalen

Kontrast bildet: hier ein breiter

schwarzer Kasten – da ein hohes weißes

Haus mit einem runden Turm. Um

zu erkennen, wozu es dient, muss man

schon an der Mittelweiherburg vorbeigehen

und dann genau hinschauen:

Die graue Inschrift „Wasserwerk

Hard-Fussach“ ist auf der dunkelgrauen

Fassade schwer zu erkennen. Genauer

gesagt, ist es das Trinkwasserpumpwerk

für die beiden Rheintaler

Gemeinden, in dem das Grundwasser

aus dem Rheintal hochgepumpt und

aufbereitet wird. Aus der Nähe sieht

man auch, dass die Fassade mit einer

Schicht kleiner Basaltsteine verputzt

ist, durch eine Hochdruckbearbeitung

mit Wasser sieht sie aus wie dunkler

Waschbeton, was auch zum Zweck

des Gebäudes passt. Durch die dunklen,

fensterlosen Fassaden nimmt sich

der Bau so zurück, dass man eben

mehr auf die alte Burg schaut als auf

den neuen Funktionsbau.

Architekt: Albert Moosbrugger, Firm ZT,

Lustenau; technische Planung: Rudhardt

Gasser Pfefferkorn ZT, Bregenz

Bodensee-Wasser

für St. Gallen

Obwohl St. Gallen direkt vor dem wasserreichen

Alpsteingebiet liegt, hat die

Stadt schon Ende des 19. Jahrhunderts

mehr Wasser gebraucht, als die

Umgebung hergibt. Deshalb haben

die St. Galler 1895 Seewasserwerke

gebaut, die seit 1995 Teil der Regionalen

Wasserversorgung St. Gallen

AG sind. Für diese wurde 1998 bei

Arbon-Frasnacht ein Neubau (im Hintergrund

die Berge oberhalb von Rorschach)

erstellt, den man schön vom

Bodensee-Radweg und vom Zug aus

gut sehen kann. Die für die Anlage

bebaute Fläche von fast einem Fußballfeld

ist groß, aber durch die geringe

Höhe fällt es in der Landschaft

kaum auf. Welchen Zweck der Bau

hat, ist von außen nicht zu erkennen

– man sieht nur, was man weiß.

Architekt: Urs Niedermann,

St. Gallen

Das Konstanzer

Wasserschlösschen

Durch Neubauten wurden die Wasserwerke

auch transparenter, wie das

Beispiel Konstanz zeigt: Das historische

Wasserwerk im Stil der Jahrhundertwende,

zwischen Staad und

dem Hörnle gelegen, wurde 1905

in Betrieb genommen, im Stil eines

Schlösschens, also einer anderen

Interpretation des Begriffs „Wasserschloss“.

Darunter versteht man sonst

ein wasserreiches Gebiet wie die

Schweiz als das „Wasserschloss Europas“,

im engeren Sinn das Gebiet um

den Gotthard, in dem die wichtigsten

Flüsse des Landes entspringen, aber

auch der Zusammenfluss von Aare,

Reuss und Limmat westlich von Zürich.

Der Erweiterungsbau des Konstanzer

Wasserwerks aus den 70er

Jahren hat große Fenster und gibt

den Spaziergängern Einblicke auf die

großen Pumpenanlagen.

www.stadtwerke-konstanz.de

Bodensee-Wasser für die

Schwaben

Das größte Seewasserwerk ist bekanntlich

die mehrere Hektar umfassende

Anlage der Bodensee-Wasserversorgung

auf dem Sipplinger Berg, einen

halben Kilometer östlich des Haldenhofs.

Hier wird das Bodenseewasser in

eine Höhe von fast 300 Metern über

dem See gepumpt wird, um von dort

mit großen Rohrleitungen über die

Schwäbische Alb vor allem den Großraum

Stuttgart zu versorgen. Die Bauten

von 1958 sind von dem Bauhaus-

Schüler Hermann Blomeier, der vor

allem in Konstanz und am westlichen

Bodensee tätig war. Da die Gebäude

auch relativ flach sind und mitten im

Wald stehen, ist ihre Größe nur aus der

Luft oder mit Google Earth wirklich zu

erkennen. Im Rahmen von Führungen

können die Bauten besichtigt werden.

www.bodensee-wasserversorgung.de/

i-punkt/besichtigungen/

SEERAUM

Wir haben schon befürchtet, die Ausstellungen in den

Museen würden dem Corona-Lockdown zum Opfer

fallen, aber die meisten wurden verlängert. Deshalb

ist beispielsweise die hier im Februar empfohlene

Sonderausstellung über den Vorarlberger Grafiker

„Reinhold Luger. Grafische Provokation“ im Vorarlberg

Museum noch bis 30. August zu sehen.

www.vorarlbergmuseum.at


50

FREIZEIT

IM CABRIOLET

DURCHS

ERDBEERFELD

Seit es zu Beginn der Corona-Pandemie

hieß, unsere Landwirte bekommen Schwierigkeiten

bei der Erdbeerernte, weil ihre

langjährigen Erntehelfer aus Polen und

Rumänien nicht kommen könnten, war

für mich klar, dass ich helfen möchte. Ich

habe mich in die Helferliste eingetragen. Zu

einem akuten Hilfseinsatz ist es aber nicht

gekommen, weil die meisten Erntehelfer

letztendlich doch angereist sind. Trotzdem

wollte ich meinen guten Willen unter Beweis

stellen und vor allem am eigenen Leib

spüren, wie es sich anfühlt, die Ernte einzubringen.

Fazit nach den ersten Tagen: Es

zieht im Rücken und die Seele ist zufrieden.

VON SUSI DONNER

Mein erster Pflücktag auf dem

Obsthof Nüberlin in Lindau:

Gegen sieben Uhr morgens geht

es los. Es ist noch frisch, sechs

Grad Celsius zeigt das Thermometer,

als ich mit gepackter

Tasche – Desinfektionsmittel,

Mundschutz, Sonnencreme,

Sonnenhut, Trinkflasche – am

Erdbeerfeld stehe. Die anderen

Erntehelfer sind schon seit einer

Stunde an der Arbeit, denn

je früher der Morgen, desto

schöner lassen sich die Beeren

pflücken.

Viele Gedanken habe ich mir

gemacht: Wie viele Kilo werde

ich schaffen? Wie macht man

überhaupt die Erdbeeren vom

Strauch ab? Hätte ich ein kleines

Küchenmesser mitnehmen

müssen? Pflücke ich auf den

Knien oder stehend gebückt?

Lena Nüberlin empfängt

mich fröhlich. Sie ist Obstbaumeisterin

und gemeinsam mit

ihrem Bruder Florian bereits

die 26. Generation Obstbauern

im Hause Nüberlin. Die

Erntewägen, die sie mir als

erstes zeigt – gebaut wie einfache

Go-Karts mit Sonnenschutzdach,

und man schiebt

sie mit den Beinen rückwärts

über die Erdbeerpflanzen –,

sind dann eine echte Überraschung

für mich. „Was für ein

Luxus“, denke ich, mache es

mir breitbeinig auf dem letzten

bequem, Lena nennt ihn Cabriolet,

weil er kein Sonnendach

hat, und stelle mir vor, dass ich

es darauf ohne Probleme den

ganzen Tag aushalten

werde. Was sich 90

Minuten später, als

ich mit meinen ersten

gefüllten Platten (das

sind Obstkistchen aus

leichtem Holz, für je

zehn 500-Gramm-

Schalen) aufstehen

will, als Trugschluss

herausstellt. Ich merke,

dass mir in dieser kurzen

Zeit der aufrechte Gang abhandengekommen

ist. Die

zusammengekauerte Haltung


ist viel anstrengender, als ich

dachte. Es dauert eine ganze

Weile, bis ich die Wirbelsäule

strecken und loslaufen kann.

Die Oberschenkel fühlen sich

an, als hätte ich stundenlang

auf einem breiten Pferderücken

zugebracht.

Mit gewaschenen

Händen an die Beeren

Zuvor aber stellt mir Lena die

Erdbeersorten Clery und die

riesige Asia vor, die derzeit auf

ihrem Erdbeeracker wachsen,

sauber auf Mulchfolie und Vlies

gepflanzt. Sie zeigt mir, wie ich

mit beiden Händen locker die

Erdbeerstauden durchsuche,

die Früchte mit der linken

leicht anhebe und zwischen

Daumennagel und Zeigefingerkuppe

der rechten Hand den

Stiel ganz nah an den Blütenkelchblättchen

abknipse. Ein

zu langer Stiel würde die anderen

Früchte verletzen. Meine

zu Hause frisch gewaschenen

Hände habe ich am Feld noch

desinfiziert. Lena erzählt, dass

das auch die Erntehelfer so machen.

Dass sie aber natürlich

auch schon vor Corona mit gewaschenen

Händen aufs Feld

sind. Mundschutz ist keiner

notwendig. Während ich zu

pflücken beginne, berichtet mir

Lena von den vielen notwendigen

Arbeiten, vom Setzen der

Erdbeerpflanzen bis zur Ernte.

Beispielsweise vom Beregnen

in Frostnächten, mit wie viel

Herzschmerz und Aufregung

das verbunden ist und

Sorge, es auch ja

zur richtigen Zeit zu machen.

Denn wenn die Blüten erfrieren,

ist es mit der Ernte vorbei.

Sie lobt ihren aktuellen Erdbeeracker,

direkt hinter dem

Obsthof Jäger, mit dem sie sehr

glücklich seien: „Eine super

Lage. Hier haben wir den besten

Boden, den wir uns wünschen

können.“

Die Erntehelfer

hatten Angst

Und sie erzählt, wie das heuer

mit ihren Erntehelfern war, die

teilweise seit über 30 Jahren im

Familienverbund kommen und

beinahe schon Teil der Familie

Nüberlin seien. Mit den Worten

„Martin, mein Bruder!“ begrüße

beispielsweise Marian, ihr

ältester Erntehelfer, ihren Papa.

„Das ist sehr schön und der gegenseitige

Respekt ist groß. Sie

sind bei uns gut untergebracht

und kommen gern.“

Dieses Jahr sei es erst seltsam

gewesen. „Unsere Erntehelfer

hatten Angst. Die Berichterstattung

in Polen über Deutschland

muss eine Katastrophe gewesen

sein. Sie dachten, wenn sie

deutsche Luft einatmen, werden

sie krank“, sagt Lena und

ihr Papa Martin bekräftigt: „In

den polnischen Medien hieß

es, dass die Leute in Deutschland

auf der Straße umfallen

und an Corona sterben.“ Die

treuen Seelen kamen dann

aber doch, mussten zwei Wochen

in Quarantäne und sind

inzwischen beruhigt. Martin

Nüberlin ist froh, denn

es gibt wirklich viel zu

tun: „Das Wetter ist

perfekt für die

Erdbeeren.

Affenberg fenberg Salem

Bis 01.11.2020 täglich geöffnet.

Einlass nur mit Online Ticket!

www.affenberg-salem.de

15. März–

6. September

2020

HESSE MUSEUM GAIENHOFEN

Hermann Hesse

und Theodor Heuss

Eine freundschaftliche Beziehung in

wechselhaften Zeiten

FREIZEIT 51

Öffnungszeiten Di. – So., 10 – 17 Uhr

Öffentliche Führungen 22.03. / 05.04. / 19.04. /24.05. / 07.06., 11 Uhr · 06.05., 14:30 Uhr

Kapellenstraße 8 · 78343 Gaienhofen · Telefon 07735 / 440949

www.hesse-museum-gaienhofen.de


52

FREIZEIT

Schön warm, aber nicht zu heiß.

Nicht zu trocken. Die Erdbeeren reifen

in einem guten Tempo.“

Gerecht muss es sein

Eine wichtige Frage, die ich noch an

Lena stellen will, ist, wie ich denn die

Schälchen gleichmäßig voll bekomme.

Ich bin nämlich die, die für ihre Kinder

die Erdbeeren immer ganz gerecht

abgezählt und nach Größen aufgeteilt

hat. Lena erklärt mir, dass ich die

Erdbeeren, wie sie kommen, reihum

in die Schalen hineinlegen soll. Die

Natur gibt die richtige Mischung vor,

wenn ich die Sträucher der Reihe nach

abernte. Und tatsächlich, als meine

erste Platte voll ist, sind alle Schalen

gleichmäßig mit bildschönen, reifen,

roten Beeren gefüllt. Mein Gerechtigkeitssinn

ist befriedigt. Das ist mir

wichtig, denn das ist ja keine anonyme

Supermarktware, sondern hinter

jedem Schälchen Erdbeeren steht das

Gesicht der Familie Nüberlin.

akzent-Autorin Susi Donner im Erdbeerglück

Der Ehrgeiz wächst

Mein zweiter Pflücktag. 6.30 Uhr

morgens. Kein Muskelkater erstaunlicherweise.

Es herrscht beinahe

vollkommene Ruhe auf dem Erdbeeracker.

Keine Straße ist in der Nähe.

Bienen summen. Vögel zwitschern.

Das leise „Klick“ beim Abknipsen

des Stiels. Ab und zu quietschen die

Räder meines Cabriolets, wenn ich es

rückwärts weiter schiebe. Es riecht

gut und warm nach wilder Kamille.

Später läuten die Kirchenglocken den

Sonntag ein. Wie friedlich sich alles

aktuelle Informationen unter

www.bauernhaus-museum.de


R

FREIZEIT 53

anfühlt – beinahe meditativ. Im Gegensatz

zu den routinierten Erntehelfern

habe ich keine Eile, obwohl mein

Ehrgeiz, schneller zu werden, mit

jeder Platte wächst. Jemand erzählt

einen Witz auf Polnisch und alle lachen.

Ich lache mit, obwohl ich nichts

verstehe, einfach weil das Lachen zur

Stimmung passt. Aber dann höre ich

auch die Witze nicht mehr, denn die

anderen sind wieder viel schneller als

ich und bald weit entfernt. Vor mir die

glänzend roten Erdbeeren. In mir viele

Gedanken und das Gefühl der Verantwortung,

auch ja keine der reifen

Früchte zu übersehen – denn bis zur

nächsten Pflückrunde ist sie vielleicht

schon überreif und das hat keine der

schönen Erdbeeren verdient.

66 Kilo und es geht mir gut

Meine Wertschätzung für die landwirtschaftlichen

Erzeugnisse unserer

Region war immer schon groß, und

mir war immer schon klar, dass in so

einer Schale Erdbeeren viel mehr Arbeit

steckt, als vermutet – und da ist

das anstrengende Pflücken nur einer

der letzten Handgriffe. Vieles wusste

ich dennoch nicht. Beispielsweise

dass Erdbeeren Sammelnussfrüchte

sind, wie Lena erzählt hat. Die eigentlichen

Früchte seien die kleinen

gelben Nüsschen, die viel Eiweiß

enthalten. Das Fruchtfleisch, das wir

schätzen, ist nur dazu da, um sie zusammenzuhalten.

Am Ende meines zweiten

Erntetages geht es mir einfach

nur gut – 66 Kilogramm

Erdbeeren

habe ich

in insgesamt

zehn Stunden

geschafft – mit

nebenher reden

und fotografieren.

Profis haben dafür natürlich

nur ein müdes Lächeln übrig.

Aber ich bin stolz. Es war eine schöne

Erfahrung, die süßen Früchte zu pflücken

und mir dabei vorzustellen, wie

gut sie demjenigen schmecken werden,

der sie essen wird.

Ostbau Nüberlin

Peter-Dornier-Straße 1

D-88131 Lindau Bodensee

+49 (0)8382 79 300

www.obstbau-nueberlin.de

ÜBER ERDBEEREN

Die Freiluft-Erdbeersaison

am Bodensee hat in diesem

Jahr nach mildem

Winter und warmem

Frühjahr schon Anfang

Mai begonnen. Einige

Erdbeersorten wird es

noch bis in den späten

Sommer hinein geben.

Erdbeere ist nicht

gleich Erdbeere.

Die Sorten

unterscheiden

sich in Geschmack,

Festigkeit,

Duft, Aroma,

Größe, Farbe

und Form. Es

gibt frühblühende

Sorten wie Clery und

Lambada, mittelfrühe wie

Sonata und Elsanta und

späte Sorten wie Malwina

und Florika, und es gibt

immerblühende Sorten

wie Senga Sengana und

Asia, an denen von Juni

bis in den frühen Herbst

hinein Erdbeeren reifen.

Die Obstbauern wählen

S c h wmit jahrzehntelanger e i zEr-

fahrung die Sorten aus,

D e u t s c h l a n d

die auf ihren Böden am

besten gedeihen.

Die meisten Obstbauern

haben zur Direktvermarktung

ihren Hofladen (oft

auch Ferienhöfe), auf dem

es die frischen Erzeugnisse

der Region gibt, und

die meisten sind in einem

Netzwerk verbunden und

bieten in ihrem Hofladen

auch Erzeugnisse ihrer

Kollegen an. Im Hofladen

pflegen sie den direkten

Kontakt zum Endverbraucher

und geben den

Lebensmitteln ein Gesicht

und Vertrauen. Auf

Nachfrage ist häufig auch

Selberpflücken möglich.

Zeitgleich mit den Erdbeeren

sind jetzt bereits

in der Bodenseeregion

Himbeeren, Brombeeren,

Süß- und Sauerkirschen

und Heidelbeeren reif,

Stachelbeeren, rote und

schwarze Johannisbeeren

folgen und schließlich

im August Pflaumen und

Zwetschgen, Früh- und

Klaräpfel, bevor dann im

September Kürbisse und

die weiteren Apfelsorten

sowie Birnen und Walnüsse

reif sind.

www.thuega-energie.de

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Radolfzeller

Aach

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in der Region

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Überlingen

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Allensbach

Reichenau

Meersburg

Gailingen

Gaienhofen

Konstanz

Stein am Rhein

Ermatingen

Kreuzlingen


54

FREIZEIT

ZEITREISE

Im Bauernhaus-Museum Allgäu Oberschwaben Wolfegg können

historische Häuser- und Lebensgeschichten jetzt auch mit der

neuen Museums-App entdeckt werden.

Sie bietet mit Informationen rund um das bäuerliche Leben

vergangener Tage eine Möglichkeit, sich individuell durch die

Häuser leiten zu lassen. Ehemalige Eigentümer von neun der

insgesamt 28 historischen Gebäude erzählen, was sie mit dem

jeweiligen Haus verbindet und was sie dort erlebt haben. Die Museums-App

kann am Eingang entweder auf das eigene Smartphone

heruntergeladen oder auf einem Leihgerät genutzt werden.

Bauernhaus-Museum

Allgäu Oberschwaben Wolfegg

Vogter Straße 4

D-88364 Wolfegg

+49 (0)7527 955 00

www.bauernhausmuseum-wolfegg.de

täglich 10–18 Uhr

SCHLOSS-

OPENING

Der Dornröschenschlaf hat ein Ende: Deutschlands zweitgrößtes Stadtschloss,

das Hohenzollernschloss Sigmaringen, kann wieder von innen

bewundert werden! Das Besichtigungskonzept wurde der Situation

angepasst. Zukünftig werden allen Besuchern neu angeschaffte Audioguides

kostenlos zur Verfügung gestellt, sodass die Räumlichkeiten und

die Waffenhalle individuell besichtigt werden können. Auf dem Weg

durch das Schloss sind zudem Schlossführer präsent und stehen jederzeit

für weitere Fragen zur Verfügung. (bz)

Fr–So 10–16 Uhr

Hohenzollernschloss Sigmaringen

Karl-Anton-Platz 8

D- 72488 Sigmaringen

www.hohenzollern-schloss.de

HAUTNAH

Die Heuneburg bei Herbertingen-Hundersingen

ist die älteste Stadt nördlich

der Alpen und bedeutendste Akropolis

Europas. Beim Handwerkertag kann

die keltische Höhensiedlung hautnah

erlebt werden. Wie die Einwohner vor

2500 Jahren gearbeitet haben, zeigen

Handwerker live vom Archäuschmied

bis zum Zimmermann. Kinder dürfen

mit einem Lehmbauer Ziegel herstellen

und mit einem Drechsler Holzlöffel bearbeiten.

Für das leibliche Wohl sorgt

unter anderem ein Bäcker mit herzhafter

Dinnete und Dinkelgebäck.

19.07., 10–17 Uhr Handwerkertag

Heuneburg – Stadt Pyrene

Heuneburg 1–2

D-88518 Herbertingen-Hundersingen

+49 (0)7586 895 94 05

www.heuneburg-pyrene.de


FREIZEIT 55

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SCHIFF AHOI

Event- & Premiumfahrten 2020

ab Hafen Bregenz Auszug Sommer

GENUSS

HOCH ZWEI

Was könnte schöner sein, als an Bord eines Schiffes am Bodenseeufer

vorbeizuziehen und fein zu speisen? Das Sommerprogramm

der Vorarlberg Lines in Bregenz verspricht Genuss und

Unterhaltung.

Neben dem Captain’s Brunch jeden Sonntag bis 25. Oktober,

neu mit Etagerenservice, legt bis 4. September jeden Freitag das

Grill-Schiff zur Sommerabendfahrt ab. Ab 30. Juni ist dienstags

„Italienischer Abend auf dem Bodensee“. Tüftel-Fieber gibt es hingegen

beim Krimidinner® an zehn Terminen ab Juli, wenn „Eine

Leiche in der Kombüse“ entdeckt wird. Beim eleganten Captain’s

Dinner auf dem modernen MS Alpenstadt Bludenz wird, ebenfalls

im Juli, ein 4-Gänge Gourmet-Menü von PIER 69-On Board die

Gaumen verzücken. Bei „Around the World“ im Juli und August

verwöhnen Speisen aus allen Kontinenten die Sinne.

Exklusivität pur bietet das modernste Schiff am Bodensee: das

MS Sonnenkönigin mit seinem 360° Sonnendeck. Es lädt zur

Dreiländer-Panoramafahrt an fünf Terminen und zum Captain’s

Brunch am 19. Juli und 16. August. Bei „Sonnenkönigin meets

Classic“ erwarten die Gäste ab 7. August neun hochkarätige Konzerte

in kammermusikalischer Besetzung, und bei der Vintage

Night am 12. September ist Party angesagt mit Musik der 50er,

60er, 70er und 80er.

Vorarlberg Lines Bodenseeschifffahrt

A-6900 Bregenz

+43 (0)5574 428 68

www.vorarlberg-lines.at

Foto: Studiofasching

RUNDFAHRT

BREGENZER BUCHT

Einstündige Rundfahrt mit Ufererklärung

täglich 04.07. bis 06.09. (12:30 I 14:00 I 15:30)

weitere Termine siehe Webseite

CAPTAIN'S BRUNCH

Der Kapitän bittet zum Brunch - neu Etageren-Service

Jeden So bis 25.10.20 sowie am Mo 26.10.20

GRILL - SCHIFF

Sommerabendfahrt - neu mit Grillmenü

Jeden Fr bis 04.09.20

ITALIENISCHER ABEND

Italienische Spezialitäten

Jeden Di bis 25.08.20

KRIMIDINNER© AUF DEM SEE

Mit dem Erfolgsstück: „Eine Leiche in der Kombüse“

Do 09.07., 30.07., 13.08., 27.08., 03.09. + 5 weitere Termine

NEU AROUND THE WORLD

Köstlichkeiten aus aller Welt

Do 16.07., 23.07., 06.08., und 20.08.20

CAPTAIN'S DINNER

Traumafte Abendfahrt inkl. 4-Gänge Menü

neue Termine Mi 22.07., Do 23.07., Mi 29.07.

sowie Mi 05.08., Fr 07.08. und Sa 08.08.20

MS SONNENKÖNIGIN

DREILÄNDER-PANORAMAFAHRT mit der Königin.

Di 14.07., 21.07., 04.08., 18.08. und 08.09.20

CAPTAIN‘S BRUNCH, Buffet und Live

Musik an Bord - So 19.07. und 16.08.20

Neu SONNENKÖNIGIN MEETS CLASSIC,

Klassiche Wochenenden auf dem Bodensee! Fr 07.08., So

09.07., Do 13.08., Fr 14.08., Sa 15.08. +4 weitere Termine

VINTAGE NIGHT, Sommerparty mit DJ und Live Musik

der 50er-80er Jahre - neuer Termin Sa 12.09.20

Ein Schiff,

der See und Sie.

T 0043 (0)5574 428 68

www.vorarlberg-lines.at

Fotos (c) Octovain Fröwis; Satz- und Druckfehler vorbehalten.


56

KULTUR

ZEICHEN

SETZEN

Es ist die letzte Spielzeit von Intendant Christoph Nix am Theater

Konstanz. Und was für eine. Die Corona-Pandemie hatte auch hier

mächtig einiges durcheinander gebracht: wochenlang geschlossene

Türen für das Publikum, dann das von der Stadt verordnete vorzeitige

Spielende. Auch die von ihm 2007 ins Leben gerufenen Münsterfestspiele

drohten dem Virus zum Opfer zu fallen. Doch Christoph

Nix wäre nicht er selbst, wenn er locker gelassen hätte. So hat er mit

seinem Team jetzt eine Idee zum Theater in Coronazeiten umsetzen

können, das zum Zeichen der Hoffnung werden soll.

VON TANJA HORLACHER, FOTOS VON MICHAEL SCHRODT UND ILJA MESS


Nur weil die Türen für das Publikum

aufgrund der Corona-Pandemie mehrere

Wochen nicht geöffnet werden

durften, heißt das nicht, dass sich die

Theatermacher hinter den Kulissen

ausgeruht hätten. Im Gegenteil. „Wir

arbeiten nicht, weil wir müssen, sondern

weil wir verschiedene Kunstformen

in die Welt bringen wollen“, so

Noch-Intendant Christoph Nix. Theater

sei kein Medium, sondern die letzte

Bastion der Unmittelbarkeit menschlicher

Begegnung. Nachdem während

der Coronapause einige der für die Bühne

geplanten Stücke als Hörspiel online

gestellt wurden und Projekte wie

„78462 Konstanz – die Theater-WG“

auch überregional Beachtung fanden,

liefen dann schließlich auch die Vorbereitungen

für „Hermann der Krumme

„Theater muss raus –

mitten unter die Leute,

mitten in die Stadt.“

CHRISTOPH NIX

oder die Erde ist rund“ auf Hochtouren.

Und das, obwohl lange nicht klar

war, wie sich das derzeit kursierende

Coronavirus weiterverbreiten und das

Freilichtspektakel auf dem Münsterplatz

überhaupt genehmigt werden

würde. Hätte das Münsterstück jedoch

nicht gespielt werden können, wäre

das für Nix auch in Ordnung gewesen:

„Ich würde den Hermann sehr gerne

machen, aber mein Lebensglück hängt

nicht davon ab“, reflektierte der Intendant

trotz aller Anstrengungen während

der Planungsphase. Anfang Mai

hat der Gemeinderat der Stadt Konstanz

schließlich grünes Licht gegeben.

Damit setzen die Stadt und das Theater

ein Zeichen der Hoffnung.

Theater in Zeiten

der Pandemie

Nach dem Lockdown wird nun nach

und nach das öffentliche Leben wieder

hochgefahren. Politik und Medien

stellten dabei anfangs Ladengeschäfte,

Schulen, Hotels und Restaurants in

den Mittelpunkt. Die Kultur stand hinten

an. Gerade jetzt müsse man aber

Hoffnungszeichen setzen, war man

sich am Theater Konstanz einig. „Wir

wollen ein Exempel statuieren und wo

geht das besser als draußen“, so Schauspieldirektor

Mark Zurmühle. Daher

hatte das Team, darunter auch der

technische Direktor Holger Bueb, seit

Mitte April ein Konzept ausgearbeitet,

wie das für den Münsterplatz geplante

Stück nun doch öffentlich aufgeführt

werden könnte. Dass Christoph Nix

neben seiner Arbeit am Theater auch

aktiv als Rechtsanwalt tätig ist, kam

der Idee zugute. „Wir wollen Theater

machen, ohne dass uns fahrlässiges

Handeln vorgeworfen werden kann“,

so Nix.

So wurden verschiedene Universitätskliniken

mit virologischen Abteilungen

angefragt, um die Frage zu

klären, wie in aller Vorsichtigkeit doch

Menschen zusammenkommen könnten.

In Freiburg stieß man bei Hartmut

Hengel auf einen theaterinteressierten

Wissenschaftler, der in sich in seiner

Funktion als Leiter des Virologischen

Instituts gerne den Plänen der Konstanzer

Theatermacher annahm. Er

bewertete das Modell, in welchem

sämtliche hygienischen, infrastruktu-


KULTUR 57


58

KULTUR

„Es ist das richtige Stück

zur richtigen Stunde.“

CHRISTOPH NIX

großen Zuspruch erhalten hatte. Auch

die Kulturstaatsministerin Monika

Grütters und der Präsident des Deutschen

Bühnenvereins und Intendant

des Deutschen Theaters Berlin Ulrich

Khuon unterstützten die Initiative des

seit 1607 durchgehend bespielten Theaterhauses

am Bodensee.

rellen, technischen und künstlerischen

Aktionsmöglichkeiten berücksichtigt

wurden, als schlüssig und gab aus medizinischer

Sicht grünes Licht. So wird

es beispielsweise zwei statt bisher nur

einer Zuschauertribüne geben und vier

Eingänge statt einem. Selbstverständlich

sind die Sitzplätze mit Abstand

geplant. Zudem wurde die Spielweise

auf Distanz choreographiert. So wird

Hermann der Krumme | Foto: Theater Konstanz, Ilja Mess

etwa der Münsterturm mit einbezogen

und Berührungshandlungen erfolgen

über Requisiten, die auch als

Abstandshalter dienen. Das Theater

Konstanz war somit das erste Theaterhaus

in Baden-Württemberg, das ein

an die Bedingungen des Infektionsschutzes

angepasstes Konzept für die

Münsterplatzfestspiele vorgestellt und

damit in der Öffentlichkeit bundesweit

Der lokale Held

Nix hatte das Stück zwar vor über

einem Jahr geschrieben, mit seiner

Handlung um den Wissenschaftler,

Komponisten und Schriftsteller Hermann

von Reichenau (1013-1054) trifft

er jetzt aber prompt ins Schwarze.

„Wir haben kein Corona-Stück gemacht!

Aber es ist jetzt in der Tat das

richtige Stück zur richtigen Stunde“,

so Nix, der auch Regie führen wird –

gemeinsam mit Lorenz Leander Haas

und Choreografin Zenta Haerter. Auch

die als hochkarätig bekannten Münsterchöre

unter der Leitung von Steffen

Schreyer werden eine wichtige Rolle

spielen. Christoph Nix setzt damit

dem lokalen Helden aus dem frühen

Mittelalter, dessen Geist sich nicht

vom Körper hat einsperren lassen, mit

den diesjährigen Münsterfestspielen

ein Denkmal. Hermann habe unter

erbärmlichen Bedingungen gelebt,

aber stets Zuversicht vermittelt. Von

Kindheit an schwerbehindert und auch

als Erwachsener so eingeschränkt,

dass er nur mit Mühe sprechen, kaum

schreiben konnte, machte er in großer

Bescheidenheit ein großartiges Leben

daraus. Er gilt als einer der wichtigsten

Gelehrten des 11. Jahrhunderts und

genoss eine Freundschaft zu Abt Berno

und Papst Leo IX.. Der Geist Hermanns

überflügelt in dem Schauspiel

seine Zeit. Er wird nicht verstanden,


KULTUR 59

Der Glöckner von Notre Dame | Foto: Theater Konstanz, Ilja Mess

aber einer versteht ihn, einer aus einer

künftigen Zeit, der wahrscheinlich an

der gleichen Krankheit leidet wie er:

Physiker Stephen Hawking, auch er ein

furchtloser Visionär, der sich auf dem

Münsterplatz zu Wort meldet.

Theater wo es hingehört

Bei der Idee, im Herzen der Stadt und

unter freiem Himmel, Theater zu spielen,

wurde Christoph Nix von seiner

Vision geleitet, die er schon immer hatte:

„Theater muss raus – mitten unter

die Leute, mitten in die Stadt.“ Direkt

in seiner ersten Spielzeit in Konstanz

ließ er im Sommer 2007 den Münsterplatz

in eine Bühne verwandeln. Das

Mundartstück „Konstanzer Totentanz“

von Bruno Epple zeigte die Verbundenheit

des Theaters mit der Stadt und der

Region. Viele, meist ausverkaufte Stücke

sollten folgen. 2012 war dann das

Münster selbst quasi einer der Hauptdarsteller

bei der Uraufführung von

„Der Glöckner von Notre Dame“ in

der Regie von Christoph Nix nach dem

Roman von Victor Hugo. Und auch

Umberto Ecos „Der Name der Rose“

war 2016 mit all den Mönchsgestalten,

denen das Ensemble, ein Gesicht,

eine Gestalt und eine Stimme gab, wie

gemacht für die kirchliche Kulisse. Im

Sinne eines „Bürgertheaters“ waren

abermals viele Konstanzer als Statisten

dabei. Im Sommer 2017 zeigte das Theater

das Drama des Schweizer Nationalhelden

„Wilhelm Tell“. Mit frischem

Blick auf Friedrich Schillers 1804 in

Weimar uraufgeführten Meisterwerks

griff Regisseurin Johanna Wehner auf

den Schweizer Nationalmythos um

den Kampf gegen Willkür und Fremdherrschaft

zu. 2018 brachte Schauspieldirektor

Mark Zurmühle „Cyrano

de Bergerac“ als rasantes Mantel- und

Degenstück auf den Münsterplatz, der

wieder in eine fantastische Bühne verwandelt

war: mit einem riesigen Luftschloss

und den Münsterglocken, die

in den Schlüsselszenen ihren Einsatz

hatten.

Hermann der Krumme ist übrigens

das letzte Stück in Konstanz unter der

Intendanz von Christoph Nix. Er verlässt

das Theater Konstanz nach 14

Jahren. Mit seiner Nachfolgerin Karin

Becker pflegt er, wie er sagt, einen sehr

guten Umgang. Sie ist bereits jetzt mit

im Boot.

04.07.–02.08., 20.30 Uhr

Münsterplatz

D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 900 21 50

www.theaterkonstanz.de


60 KULTUR


KULTUR 61

HÖLLE & PARADIES

Das in den Räumen des ehemaligen Dominikanerinnen-Klosters St. Wolfgang

angesiedelte Städtische Museum Engen gilt als Geheimtipp unter Freunden

zeitgenössischer Kunst. Mit der Sonderausstellung „Hölle & Paradies“ zeigt es

noch bis September ein Jahrzehnt deutscher Kunstgeschichte, das von tiefgreifenden

Umbrüchen gezeichnet war.

Gleich zu Beginn der Sonderausstellung

werden die bedeutenden Kriegszyklen

von Ludwig Meidner (1914) und

Otto Dix (1924) einander exemplarisch

gegenübergestellt. Die Vorstellung des

Krieges und seine grausame Realität

bilden den Kristallisationspunkt für

eine neue expressionistische Künstlergeneration,

die sich mit dem Ende des

Ersten Weltkriegs formiert. Es ist die

Zeit der gesellschaftlichen Extreme:

zwischen Hunger und Verheißung,

Revolution und Reaktion, Zukunftsängsten

und hochgespannten Idealen.

Stilistische Neuerungen wie Kubismus,

Futurismus und ein expressiver

Naturalismus werden von den Avantgarde-Künstlern

Conrad Felixmüller,

Georg Tappert und Bruno Krauskopf

zur Intensitätssteigerung ihrer Bildsprache

eingesetzt. Man möchte die

Gesellschaft mit den ästhetischen Mitteln

der Kunst erneuern: schöpferisch,

spirituell, politisch.

Freiheit und Künstlergruppen

Während auf den Straßen der Hauptstadt

die Barrikadenkämpfe des Spartakusaufstandes

toben, schließen sich

die Künstler in ganz Deutschland zu

neuen Vereinigungen zusammen:

in Berlin zur „Novembergruppe“, in

Dresden zur „Sezession Gruppe 1919“,

in Düsseldorf zum „Das Junge Rheinland“.

Sie fühlen sich als „Revolutionäre

des Geistes“. In der Euphorie des

Neuanfangs der Weimarer Republik

sind die Hoffnungen groß, den neuen

Menschen in einer freiheitlichen Gesellschaft

hervorzubringen. Die Kunst

soll universal sein: der große Aufbruch

der Gegenwart, Erlebnis und Zukunftsvision

– von der „Hölle“ des Krieges ins

„Paradies“ einer friedlichen, vergeistigten

Menschheit, wie sie die süddeutschen

Expressionisten Gottfried Graf,

Albert Mueller und Josef Eberz herbeiträumen.

Doch lassen sich diese hochfliegenden

geistigen Spannungszustände

auf Dauer nicht aufrechterhalten.

Das leidenschaftliche Gefühl weicht

dem nüchternen Blick, dem Expressionismus

folgen Abstraktion und Neue

Sachlichkeit.

In den charismatischen Räumen des

ehemaligen Klosters werden über 100

Kunstwerke von 30 Künstlern gezeigt,

unter denen etwa Curt Lahs, Hans Orlowski

oder Curt Ehrhardt neu zu entdecken

sind. Neben dem berühmten

Dreigestirn Meidner – Felixmüller –

Dix und den sich zwischen Figuration

und Abstraktion bewegenden „Körperbildern“

greift die Konzeption der Ausstellung

mit „Blick, Porträt, Maske“

den abgründigen, hypnotischen Blick

auf. Dieses für den Expressionismus so

charakteristische Thema ist auch Gegenstand

einer 15-minütigen Sequenz

aus Fritz Langs „Dr. Mabuse“, dem

Stummfilmklassiker von 1922 über

die diabolische Verführungskraft eines

Verwandlungskünstlers.

bis 13.09., Di–Fr 14–17 Uhr,

Sa–So 11–18 Uhr

Städtisches Museum Engen + Galerie

Klostergasse 19

D-78234 Engen

+49 (0)7733 50 14 00

www.engen.de

linke Seite:

Gottfried Graf

GANYMED II, 1921

Öl auf Leinwand, 127 × 85 cm

Kunstsammlung der

Oberschwäbischen

Elektrizitätswerke

(OEW)/Landkreis Sigmaringen

Foto: Reiner Löbe

Josef Eberz, VERFÜHRER, 1919, Öl auf Leinwand, 120 × 100 cm,

Magistrat der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn — Kunstsammlungen, Fotostudio Karl, Limburg 2014/15


62

KULTUR

PASTORALE

5.6.2020 – 5.6.2021

www.hoeri-musiktage.de

Kunstbrücke

Daniel Gallmann

täglich 09 bis 18 Uhr

Klangbrücke

Ludwig van Beethoven

täglich 11 und 16 Uhr

Stiftskirche St. Hippolyt und

Verena, Öhningen (DE)

Romanische Wallfahrtskirche

St. Genesius Schienen (DE)

Kirche St. Pankratius, Wangen (DE)

Stadtkirche Stein am Rhein (CH)

FASZINATION

SELBSTPORTRÄT

Unter dem Titel „Selbstbildnisse und andere

Rätsel“ zeigt die Galerie Fähre im

Alten Kloster in Bad Saulgau einen Querschnitt

von Meisterwerken musealer Qualität.

Mit Pavel Feinstein, Lilli Hill, Bettina

Moras, Erwin Pfrang, Sigrun C. Schleheck,

Roni Taharlev und Yongbo Zhao begegnen

sich sieben Kunstschaffende aus Berlin,

Überlingen, Tel Aviv und München und stoßen

dabei auf Werke von Johannes Grützke

(1937–2017), dem legendären Protagonisten

der „Schule der Neuen Prächtigkeit“ aus

den 1970er-Jahren. Allesamt bilden ein theatrum

mundi voller Rätsel – subversiv und

ironisch, skurril und abseitig, melancholisch

und poetisch zugleich.

Die Suche nach der eigenen Identität, wie

sie sich seit der Renaissance im Selbstporträt

widerspiegelt, hat bis heute nichts von

seiner Faszination verloren. Die Künstlerinnen

und Künstler lassen die Betrachtenden

teilhaben und ermöglichen, dass sie sich

in deren Bespiegelungen und Seelenerkundungen

wiedererkennen. (th)

bis 23.08., Di–So 14–17 Uhr

Galerie Fähre im Alten Kloster

Hauptstraße 102/2

D-88348 Bad Saulgau

www.bad-saulgau.de

+49 (0)7581 207 160

Hill, Europa D


KULTUR 63

SCHIFFBRUCH

Foto: Mario Gaccioli

Das See-Burgtheater bringt die romantisch-turbulente

Verwechslungskomödie

„Was ihr wollt“ von William

Shakespeare auf die Kreuzlinger Seebühne.

Seit 30 Jahren steht das See-Burgtheater

für aktuelles kritisches Volkstheater,

das Zuschauer aller Couleur

erobern kann. Max Merkers Inszenierung

des Stückes um Liebe und Identitätswechsel

verspricht jetzt einmal

mehr einen besonderen Theaterabend

direkt am Bodenseeufer. Die Liebe

wirbelt alle Bewohner des fiktiven

Eilands Illyrien gehörig durcheinander:

Ein Schiffsunglück entzweit das

Zwillingspaar Viola und Sebastian.

Viola überlebt und tritt als Knabe verkleidet

in die Dienste des Herzogs Orsino.

Dieser ist unglücklich in Gräfin

Olivia verliebt. Um seine Angebetete

zu erobern, beauftragt er die verkleidete

Viola, seine Liebesbekundungen

zu überbringen. Es glückt! Die Gräfin

verliebt sich. Allerdings in Viola, die

sie für einen attraktiven Jüngling hält.

Die wiederum verliert ihr Herz an

den liebeskranken Herzog. Und dann

taucht auch noch Violas verschollener

Zwillingsbruder auf …

16.07.–14.08., 20.30 Uhr

See-Burgtheater

Seeburgpark

CH-8280 Kreuzlingen

Kartenvorverkauf: +41 (0)71 670 14 00

und info@see-burgtheater.ch

www.see-burgtheater.ch

Oberschwäbische Elektrizitätswerke

02.07.20–

11.04.21

FÖRDERPREIS

jung + gegenständlich

IR_

Daniel Odermatt, Ankunft, 2016 / Publikumspreisträger 2018

REAL

AusstELLung

gEöffnEt

EIntRItt

fREI

ROTES HAUS | MEERSBURG

SCHÄTZE

des Südens

Kunst aus 1000 Jahren

150 Jahre

Rosgartenmuseum Konstanz

www.rosgartenmuseum.de


64

KULTUR

TAUCHGANG

AM RHEIN

Der Rheinfall bei Schaffhausen ist ab Sommer

Kulisse eines europaweit einzigartigen „Immersive

Art“-Erlebnisses. Immersion bedeutet

ein- oder untertauchen, und genau das will der

Initiator des Projekts, Polit- und Performance-

Künstler Beat Toniolo, erreichen. Die Foto- und

Film-Produktionsfirma module+ aus Flurlingen

montierte dazu vier Timelapse-Kameras,

die ein Jahr lang rund um die Uhr im Minuten-

Takt Bilder des Rheinfallbeckens aufnahmen:

etwa zwei Millionen Bilder, die das Hauptelement

der Kunstinstallation bilden. Ergänzt

werden sie von 360-Grad-Aufnahmen mit

Drohne und Unterwasserkamera. So wird der

Rheinfall in den vier Jahreszeiten erlebbar –

jeweils vertont durch die Schweizer Komponistin

Helena Winkelman. (bz)

Rhyality Immersive Art Hall

Industrieplatz 1

Halle 1 SIG Areal

CH-8212 Neuhausen am Rheinfall

www.rhyality.ch

Visual © Dost Schaffhausen

DIE BLUMENINSEL

IM BODENSEE

Insel Mainau

1 Tag Urlaub

Buchen Sie jetzt vorab Ihr Online-Ticket unter

www.mainau.de

©2020: www.d-werk.com | Sabine Groß | Vage Versprechungen | 2018 | © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Home

com i Artist

ng

ts gNándor Angstenberger

Angelika Frommherz

Friedemann Grieshaber

Sabine Groß

Veronike Hinsberg

Thomas Locher

Gerold Miller

Peter Pumpler

Albrecht Schäfer

Andrea Zaumseil

Francis Zeischegg

18. Juli bis 25. Oktober 2020


KULTUR 65

GUTE

NACHRICHT

Lange hatten die Organisatoren der Höri Musiktage aufgrund der aktuellen

coronabedingten Lage bangen müssen. Jetzt gibt es aber gute

Nachrichten von der idyllischen Halbinsel: Das seit 2017 jährlich stattfindende

Klassikfestival kann auch diesen Sommer jungen Musikern

ein Podium bieten und die Gäste verzaubern.

Der Festivalplan wurde coronakonform umgestaltet: Alle Konzerte

finden open air auf dem Kirchhof der Stiftskirche Öhningen statt und

versprechen so zudem ein besonderes Erlebnis. Einzig das Festivalorchester

darf sich nicht live zeigen und stellt sich mit einem Film dem

Publikum vor. Im Beethovenjubiläumsjahr liegt der Schwerpunkt auf

den Werken des großen Komponisten. Doch auch Weltmusik ist zu hören,

wie etwa die europäische Antwort auf den argentinischen Tango

mit Quadro Nuevo oder das israelische Jazzgitarren-Wunder Tal Arditi.

Zum Abschluss gibt es am Sonntagabend vielgeliebte Werke klassischer

Musik beim Sommernachtskonzert.

07.08.–16.08.2020

D–78337 Öhningen

www.hoeri-musiktage.de

WAS IHR

WOLLT

Komödie von William Shakespeare

16. Juli – 14. Aug 2020

Regie: Max Merker

Seebühne

Seeburgpark Kreuzlingen

20.30 Uhr

Spieltage unter www.see-burgtheater.ch


66

KULTUR

KUNST AUS 1.000 JAHREN

Rosgartenmuseum, Glasphiolen im Leinersaal

„Schätze des Südens – Kunst aus

1.000 Jahren“ nennt sich die Jubiläumsausstellung

zu 150 Jahren Rosgartenmuseum

Konstanz. Im ganzen

Haus und im Sonderausstellungssaal

werden einmalige Schätze gezeigt:

Gemälde und Skulpturen bedeutender

süddeutscher Meister, frühe

Buchkunst, Glas, Gold- und Silberarbeiten

sowie historische Zeugnisse

aus 1.000 Jahren Geschichte des Bodenseeraums.

Der neue Audioguide,

Videoclips und spannende Führungen

erzählen von der Sammelleidenschaft

des Apothekers Leiners, von kostbaren

Gemälden, falschen Papststühlen

und versteinerten Krokodilen. Lebendige

Museumsgeschichte! (bz)

02.07.2020–11.04.2021

Rosgartenmuseum

Rosgartenstraße 3–5

D-78462 Konstanz

www.rosgartenmuseum.de

Sabine Groß, Vage Versprechungen, 2018 © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

OBERSCHWABEN

AUS BERLIN

Schloss Achberg versammelt erstmals Positionen elf international erfolgreicher

Künstlerinnen und Künstler, die alle ein geografisches

Merkmal eint: Sie stammen aus Oberschwaben und leben in Berlin!

Nun kommen sie mit ihren Werken auf Heimatbesuch. Die meisten Installationen

wurden eigens für Schloss Achberg eingerichtet und treten

in überraschenden Dialog mit der barocken Architektur. Hinweise zum

Besuch: Die Schlosskasse gibt gern Auskunft, ob Wartezeiten bestehen.

Es gelten die aktuellen Hygiene- und Schutzmaßnahmen. (bz)

Berliner Zimmer – Homecoming Artists

18.07.–25.10.

Schloss Achberg, D-88147 Achberg

+49 (0)8380 14 40 (Schlosskasse)

www.schloss-achberg.de

PIRATENSENDER

AHOI!

Beim Titel der raumgreifenden, installativen Ausstellung „From Somewhere

in the Mediterranean“ von Irena Eden & Stijn Lernout im

Kunstverein Konstanz stand ein Piratensender Pate: Fast 20 Jahre sendete

dieser unter dem Slogan „From somewhere in the Mediterranean,

we are the Voice of Peace“ vom im Mittelmeer ankernden ehemaligen

Frachtschiff „Peace“ für die Versöhnung von Arabern und Israelis. Eden

& Lernout inszenieren Versatzstücke ihrer aktuellen Beschäftigung mit

dem Kulturraum des Mittelmeeres. Texte des Künstlerbuchs „Circle

Surface Sun“ werden dazu von einem Radiosender gesendet. (bz)

bis 19.07.

Kunstverein Konstanz

Wessenbergstraße 39, D-78462 Konstanz

www.kunstverein-konstanz.de


KULTUR 67

Corinna Harfouch © Dirk Dunkelberg

Theater

Saison

2020|2021

Corinna Harfouch © Dirk Dunkelberg

ZUKUNFTS-THEATER –

INKLUSIVE MUSIK

Das Programm des Stadttheaters Lindau

lässt sich auch in Krisenzeiten nicht lumpen

– noch umfangreicher und abwechslungsreicher

ist es gespickt mit Stars: Eröffnet

wird am 03.10. mit Schauspielerin

Corinna Harfouch. Am 28.10. steht das

20-jährige Jubiläum der Lindauer Marionettenoper

auf der großen Bühne an – mit

Orchester und Opernsängern! Humorvolles,

Musikalisches, Spannendes und

nachdenklich Machendes: Zu erleben gibt

es Schauspiel, Lesungen, Tanz, Musical,

Oper, Masken- und Clowntheater, Jazz,

Klassik und ein vielfältiges Programm

im Jungen Theater, u.a. mit Gilla Cremer,

Walter Sittler, Mariele Millowitsch, Max

von Thun, Tanja Wedhorn, Oliver Mommsen,

Gardi Hutter und Ulrich Tukur.

Gemeinsam mit den Abonnenten

schaut die Theaterleitung optimistisch in

die Zukunft. Seit Mitte Mai werden Abos

gezeichnet; ab 18. Juli können auch Einzelkarten

an der Theaterkasse gebucht

werden. „Wir haben den Besuchern vermittelt,

dass wir die Abos buchen, sodass

alle sich ihre Wunschstücke und -plätze

sichern können. Rechnungen stellen wir

erst, wenn ganz sicher ist, dass die jeweiligen

Vorstellungen in gewohnter Weise

stattfinden“, so Theaterleiterin Rebecca

Scheiner. Auch der „Freie Kartenverkauf“

wird kein Kauf, sondern eine verbindliche

Buchung der Tickets sein, die noch nicht

kassiert werden.

Bühne frei für die kommende Theatersaison

in Lindau! (bz)

Stadttheater Lindau

An der Kalkhütte 2a

D-88131 Lindau (Bodensee)

www.kultur-lindau.de

Millowitsch Sittler © Mathias Botor & Steffi Henn

Konzerte

Junges

Theater

Sonderveranstaltungen

VIVA VOCE – Glücksbringer Sa

C. Harfouch & H. Harada – Sa

„O Asia, das Echo von dir“

Jeder stirbt für sich allein

Klasse Glück

Der Vorleser

Alte Liebe

Die Entführung aus dem Serail

KIND. ERBE. REICH

Solo-Tanz-Theater Festival Stuttgart

Dornröschen

Arizona

Mein Jahr ohne Udo Jürgens

Der Hallodri

CUM-EX-PAPERS

My Fair Lady

Gardi Hutter – Die Schneiderin

Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys

Der gute Mensch von Sezuan

Das Brautkleid

No Planet B

Die Tanzstunde

Gilla Cremer – Was man von

hier aus sehen kann

Baskerville

MGV Walhalla zum Seidlwirt

Tim Fischer – Zeitlos

Diana Kettler & CHAARTS Solisten

musique en route

White Raven

CHAARTS, A. Soós &

I. Haag (Klaviere)

E. Pahud & Solisten der

Berliner Philharmoniker

Novus String Quartet &

Pablo Barragán

Das Naghash Ensemble aus Armenien

G. Feidman & Rastrelli Cello Quartett

Die Schule der magischen Tiere

Elektrische Schatten

Plitsch & Platsch

Der Räuber Hotzenplotz

Olaf, der Elch –

eine Weihnachtsgeschichte

The Wave

Hamlet

Das Tagebuch der Anne Frank

Faust in the Box

Der Hals der Giraffe

Pünktchen & Anton

No Planet B

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26.09.20

03.10.20

07.10.20

20.10.20

22.10.20

23.10.20

24.10.20

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17.11.20

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09.12.20

31.12.20

14.01.21

22.01.21

11.02.21

16.02.21

25.02.21

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22.03.21

11.04.21

18.04.21

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18.12.20

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04.02.21

08.02.21

09.02.21

11.03.21

16.03.21

David Helbock Sa 12.12.20

„Playing John Williams“

Jazz auf der Hinterbühne

Of Cabbages and Kings

Jazz auf der Hinterbühne

06.02.21

Mehr Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen

finden Sie im Spielplan 2020|2021 oder unter:

www.kultur-lindau.de


68

KULTUR

AKZENT EMPFIEHLT … KUNST

„Gefügt und geschichtet“

zeigt die Städtische Galerie

im Turm (Espantor) Isny

Arbeiten des Wangener

Malers und Isnyer Arkade-

Künstlers Wolfgang Scherer.

Sein künstlerisches Spielfeld

umfasst die experimentelle

Radierung und Malerei. Die

nahezu plastisch wirkenden

Bilder entstehen durch

Schichtung verschiedener

Darstellungsträger wie

etwa der Kombination von

Radierungen auf Bütten- und

Japanpapier. Das Zusammenspiel

von Farbe, Form,

Fläche und Linie steht dabei

im Vordergrund; Malerei und

Grafik verschmelzen zu einer

gemeinsamen künstlerischen

Gattung.

19.07.–06.09.

D–88316 Isny im Allgäu

www.isny.de/espantor

„Beruf: Künstlerin!“

Der Ausstellungstitel der

Städtischen Wessenberg-

Galerie Konstanz war lange

nicht salonfähig. Erst mit

der Gründung der Weimarer

Republik wurde die rechtliche

Gleichstellung von Männern

und Frauen festgeschrieben

und Kunsthochschulen

mussten Frauen zum Studium

zulassen. Auch an den

deutschen Ufern des damals

noch weitgehend ländlichen

Bodensees waren zahlreiche

talentierte Künstlerinnen tätig.

Die Sommerausstellung rückt

zehn von ihnen in den Fokus,

die ihrer Berufung folgten

und die Kunst zu ihrem Beruf

machten.

bis 30.08.

D–78462 Konstanz

www.rosgartenmuseum.de

FEROSE schweißt – Gary

Krüger druckt. Die beiden

am Bodensee lebenden und

arbeitenden Kunstschaffenden

präsentieren gemeinsam die

Ausstellung „Geschweißt und

Gedruckt“ im Kunstverein

Villa Bosch Radolfzell. FERO-

SE schweißt ihre Eisenplastiken

aus einzelnen Stäben. Die

offene Flamme macht das Eisen

flüssig – so können Formen

entstehen. Einer der wenigen,

die das aufwändige Edeldruckverfahren

der Heliogravüre

heute noch ausüben, ist Gary

Krüger. Auf der Grundlage von

Fotografien bringt er Malerei,

Fotografie und Grafik in eine

dynamische Einheit.

04.07.–16.08.

D–78315 Radolfzell

www.villabosch-radolfzell.de

„NO (BODY) IS PERFECT“ heißt es in der Galerie 21.06 in Ravensburg. Die Ausstellung

mit Werken von Katharina Arndt (Berlin), Ulrike Balkau (Schwarzwald), Robert Ritter (Konstanz)

und Bettina Sellmann (Berlin) stellt „Körperbilder“ und Themen wie Schönheit, Eitelkeit,

Bewegung, Körperwahrnehmung, Tanz etc. in den Mittelpunkt. Corona zwingt uns zu

einer neuen Körper-Wahrnehmung, mit weniger Berührung, dem Tragen von Masken und

kaum Möglichkeiten des „Aufhübschens“. Was macht das mit uns? Diese Frage beschäftigt

nachhaltig – auch die Kunst.

bis 08.08.

D–88212 Ravensburg

www.galerie2106.de


KULTUR 69

Eine heiße Reifenspur führt

durch das MAC Museum Art

& Cars in Singen: Beim neuen

Escape Room-Event für die

ganze Familie schlägt die Tür

hinter einem zu und man ist

eingeschlossen! Das Abenteuer

beginnt: Durch richtiges Kombinieren,

Geschicklichkeit und

genaues Hinsehen können nur

gemeinsam die Rätsel gelöst

und alle Spuren entdeckt

werden. Gibt es ein Entkommen?

Museum neu erleben -

inmitten rasanter Oldtimer und

wertvoller Kunst!

ab Juli

D–78224 Singen (Hohentwiel)

www.museum-art-cars.com

Zu den Sternen und zurück

– die neue Raumfahrt-Dauerausstellung

des Dornier

Museum Friedrichshafen

zeigt den Aufbruch Dorniers in

den Weltraum ab den 1960er

Jahren. Die Besucher begeben

sich auf eine Reise durch das

Sonnensystem mit seinen

zahlreichen natürlichen und

künstlichen Himmelskörpern,

Planeten und Satelliten.

Sieben Satellitenmodelle im

Maßstab 1:1 bis 1:5 geben

Einblicke in die frühe Satellitenentwicklung.

Auch Wetter,

Klima, Erdbeobachtung,

Sonnen- und Marserkundung

stehen im Mittelpunkt. Spannende

Themen, zu denen es

an multimedialen Stationen

mit originalen Tonaufnahmen

und Filmen Infos gibt.

D–88046 Friedrichshafen

www.dorniermuseum.de

Sammelleidenschaft beweist

das Museum Humpis-Quartier

in Ravensburg. „Das Leben

der Dinge. Eine Ausstellung

über das Sammeln“ widmet

sich der Bedeutung von Dingen

im Allgemeinen und der

Sammlung mit über 10.000

Einzelobjekten, Objektgruppen

und Konvoluten von Alltagsgegenständen

über Gebrauchsgüter

bis hin zu Kunstwerken

im Besonderen. Die Besucher

erfahren, welche Tätigkeiten

und Aufgaben ein Museum zu

erfüllen hat; Menschen erzählen

von ihren ganz persönlichen

Beziehungen zu Dingen und es

soll über das Wesen der Dinge

selbst nachgedacht werden.

bis 07.02.2021

D–88212 Ravensburg

www.museum-humpisquartier.de

„Der Rheinfall: Hindernis –

Kraftquelle – Naturwunder“,

so der Titel der Eröffnungsausstellung

im neuen

Museum am Rheinfall auf

dem SIG-Areal in Neuhausen.

Beleuchtet werden die

vielen Rollen des Rheinfalls

in der Entwicklung der

Region Schaffhausen. Ab

Ende Juli sollen neben der

Neuhauser Bevölkerung

auch Rheinfalltouristen

dank einer neuen Buslinie

die Möglichkeit erhalten,

das Museum nach dem

Besuch des Rheinfallfelsens

aufzusuchen.

CH–8212 Neuhausen am

Rheinfall

www.sigareal.ch

Das Jüdische Museum

Hohenems bietet mit

der öffentlichen Führung

„Viertel + Bagel“ neben

einem Rundgang durch

das Jüdische Viertel auch

Bagel-Essen im Café und

den Besuch der Ausstellungen

an. Das Jüdische Viertel

von Hohenems ist weit über

Vorarlberg hinaus einzigartig:

Sein fast lückenlos

erhaltenes Ensemble steht

großteils unter Denkmalschutz.

Die Besucher tauchen

in die jahrhundertealte

Geschichte der Gebäude

und ihrer Bewohner ein, danach

gibt es einen Bagel mit

Möglichkeit des Austauschs

im Museumscafé und ein

Museumsbesuch rundet das

Programm ab.

11./18./25.07., 11 Uhr

AT–6845 Hohenems

www.jm-hohenems.at

Gleich zwei Ausstellungen

sind jetzt bis September

verlängert im Kunstmuseum

Singen zu sehen: Im Rahmen

der Jubiläumsausstellung

„30 Jahre. Kunstmuseum

Singen.“ wird die Sonderpräsentation

„Daniel Hausig.

tubes and stripes.“ präsentiert.

Daniel Hausig ist heute

einer der bekannten Künstler

und innovativsten Vertreter

zeitgenössischer Lichtkunst.

Als Material, Medium und

Motiv – kombiniert mit Farben

– setzt er sein Kunst-Licht ein.

Zudem ist das einzig erhaltene

Wandbild von Otto Dix an

den Ferienwochenenden für

Publikum zugänglich.

bis 13.09.

D–78224 Singen

www.kunstmuseum-singen.de

BERUF –

KÜNSTLERIN!

ZEHN DEUTSCHE

MALERINNEN

AM BODENSEE

STÄDTISCHE

WESSENBERG-GALERIE

KONSTANZ

DI – FR 10 – 18 UHR, SA, SO & FEIERTAG 10 – 17 UHR

MONTAGS GESCHLOSSEN

9.5.–

30.8.

20

Gabriele Münter, Landschaft mit Kühen, um 1912, Sammlung Selinka, VG Bild-Kunst, Bonn 2020

SAMMLUNG

SELINKA

LEBENSGEFÜHL

LANDSCHAFT

verlängert bis 27. September 2020


70

KULTUR

AKZENT EMPFIEHLT … BÜHNE

Mit „Die schwarze Spinne“

bringen die Hagenwiler

Schlossfestspiele ein Stück

Schweizer Literaturgeschichte

auf die Bühne. Die meisterhaft

und packend erzählte Schauergeschichte

von Jeremias

Gotthelf um eine Sage zieht

die Zuschauer immer wieder

in den Bann. Ein Dorf wird von

einem schlimmen Ritter tyrannisiert.

Die halb verhungerten

Bauern müssen 100 riesige

Buchen in kürzester Zeit vom

Berg zu seiner Burg zu

schleppen. Wenn sie es nicht

schaffen, droht ihnen der Tod

– und wenn sie es versuchen,

eigentlich auch. Aber vielleicht

gibt es einen Ausweg ...

05.08.–05.09.

CH–8580 Hagenwil

www.schlossfestspielehagenwil.ch

Eine Reise mit dem Traumschiff

gefällig? Das Hoftheater

Baienfurt zeigt im Comedy-

Musical „Traumschiff“

alles, was ein Vorabend-Freilichtspektakel

braucht: Liebe

und Limetten, Drama und

Drahtzieher, Pop und Papageien.

Drei Comedians der Extraklasse

(Dagmar Schönleber,

Udo Zepezauer, Uli Boettcher)

hängen sich voll in die Takelage,

spielen unterschiedlichste

Figuren und singen, bis sich

die Planken biegen.

29. / 30.(Open Air) / 31.07.,

20.15 Uhr

D–88255 Baienfurt

www.hoftheater.org

Für die ganze Familie: Eine

gute Mischung an Spannung,

Humor und Musik zeichnen

die Stücke der Langenargener

Festspiele aus. Während

das Abendstück „Romeo

und Julia“ die Tragödie

einer großen Liebe inklusive

Sonnenuntergang direkt vor

der Kulisse des Bodensees auf

die Bühne bringt, zeigt das

Familienstück „Tom Sawyer

und Huckleberry Finn“ die

abenteuerliche Geschichte einer

wahren Freundschaft. Das

Sonderprogramm beinhaltet

„Wodka-Gespräche“ und

Kulissenführung. Die Initiative

„KULTUR FÜR ALLE!“ gibt

ein kostenloses Kartenkontingent

für sozial benachteiligte

Menschen sowie Menschen in

sozial schwierigen Lebensumständen

frei.

04.07.–09.08.

D–88085 Langenargen

ww.langenargener-festspiele.de

Neuer Name, neues Event: Neben dem Open Air Kino vom 16. Juli bis 31. August finden

dieses Jahr beim Gems Open Air Sommer auch Kabarett, Comedy und Musik statt. Mitte

Juli ist Patrizia Moresco zu erleben: Sie zählt zu den besten weiblichen Stand Up Comedians

Deutschlands und überzeugt mit Schauspiel und unvergesslicher Mimik. Voller

Selbstironie erzählt die in Berlin lebende Italienerin mit schwäbischen Wurzeln über den

Wahnsinn des alltäglichen Lebens, aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt. Oder

doch? Spitzzüngig und direkt trifft Moresco – wie ein schlechter Zahnarzt – den Nerv und

bohrt auch noch nach.

17.07., 21 Uhr

D–78224 Singen

www.diegems.de


Die

1920er in

MEERSBURG

Vision einer besseren Zukunft?

27.06.2020 bis 07.02.2021


72

KULTUR

AKZENT EMPFIEHLT … LIVE MUSIK

Unter dem äußerst passenden

Namen „Begegnung“

findet derzeit eine Konzertreihe

der Südwestdeutschen

Philharmonie Konstanz

statt. Nach fast drei Monaten

erzwungener Pause dürfen

die Musikerinnen und Musiker

unter strengen Auflagen und

mit Einschränkungen wieder

vor Publikum spielen. Das

Orchester präsentiert bis 26.

Juli fünfundzwanzig kleine

Konzerte: Von Formaten mit

einer/m Musiker/in bis zu

kleinen Kammerkonzerten.

Auch Darbietungen für Kinder

stehen auf dem Programm.

Gespielt wird im Steigenberger

Inselhotel, im Palmenhaus

auf der Mainau, im

Garten des Rosgartenmuseums.

Sowie im Rahmen

des „Konstanzer Kultursommer

2020“ im Innenhof

des Neuwerk.

bis 26.07.

D–78459 Konstanz

www.philharmoniekonstanz.de

Jazz unter Palmen 2020

bietet eine hochkarätige Besetzung

im Palmenhaus auf

der Insel Mainau. Nach den

Livestreaming-Konzerten

im Rahmen der „JazzUnterPalmen@home“-Reihe

im April und Mai haben

Musikliebhaber nun die

Gelegenheit Jazzer vom

Bodensee live zu erleben:

Von Juni bis Oktober wartet

ein großartiges Programm u.

a. mit dem Bastian Brugger

Quartett, dem Duo Martin

Taylor & Ulf Wakenius

sowie dem Häfler Jazz

Trio feat. Sandro Roy auf

Gäste. Als Jazzkonzert der

besonderen Art lockt im

Oktober der „Weinklang“

auf die Insel – Musik ergänzt

mit feinsten Weinen.

bis Oktober

D–78465 Insel Mainau

www.mainau.de

Einen imaginären Roadmovie-Soundtrack

zwischen

Holger Hage / DG

Die Schubertiade in Hohenems ist mit rund 80 Veranstaltungen und 35.000 Besuchern

jährlich das renommierteste Schubert-Festival weltweit. Nachdem für den Juli aufgrund

der Corona-Pandemie zunächst Termine abgesagt werden mussten, können sie nun doch

stattfinden. So wird das Konzert mit Kian Soltani und Aaron Pilsan sowohl am 15., als

auch am 16. Juli gespielt, um die Kartenbesitzer zur Herstellung des vorgeschriebenen

Mindestabstandes auf zwei Termine aufzuteilen. In Folge finden auch die Liederabende

vom 17.-19. Juli statt.

15.+16.07., jeweils 20 Uhr

A–6845 Hohenems

www.schubertiade.at

Americana und Folkpop-

Noir bringt Hanna Fearns

mit „Turn on the light“

auf die Bühne. Ihr Solokonzert

im Kulturzentrum K9

in Konstanz ist das erste

Konzert seit dem Lockdown.

Mit im Gepäck sind neben

Songs mit bittersüßen

Texten, sanfter Melancholie

und Energie auch immer

gute Geschichten. Ob am

Klavier, an der Gitarre oder

ihrem Plattenspielerplayback:

Hanna Fearns weiß zu

berühren.

11.07., 21 Uhr & 12.07.,

11 Uhr

D-78462 Konstanz

www.k9-kulturzentrum.de

St.Gallen gibt Gas: Statt

des Jubiläumsfestivals

2020 gibt es ein Kulturfestival

„light“, bei dem ausschließlich

Ostschweizer

Künstler*innen auftreten.

Ein wahrhaft sportlich

geplanter Kultursommer

mit Electro-, Indie- und

Dream-Pop, Irish Rock,

Trash Percussion, Singern

und Songwritern, Kabarett

und Kinderkonzert. Mit

dabei: Pätschwerk, Bubble

Beatz, Saint City Orchestra,

Mischgewebe, We Are Ava,

William White, Jas Crw,

Klangforscher, Marius & die

Jagdkapelle, Crimer, Owen

Kane, Riana, Fraine. Manuel

Stahlberger, Velvet Two

Stripes und Panda Lux sowie

Poetry Slam.

bis 18.07.

CH–9004 St.Gallen

www.kulturfestival.ch

Seit jeher kommt der Kirchenmusik

in der Basilika

Weingarten eine wichtige

Bedeutung zu: Nicht nur bei

der vielfältigen musikalischen

Gestaltung der Liturgie,

sondern auch bei Kirchen-

und Orgelkonzerten.

Die prächtige Barockorgel

von Joseph Gabler steht für

diese große Tradition – so

auch bei den Internationalen

Orgelkonzerten 2020.

Ab dem 26. Juli spielen

darauf: Agnes Luchterhandt,

Norden (Ostfriesland),

Zeno Bianchini, Stockach

/ Verona (Italien), Stefan

Engels, Dallas (USA), Chris

Paraskevopoulos, Athen

(Griechenland) und Stephan

Debeur, Weingarten.

26.07.–23.08.

D–88250 Weingarten

www.weingarten-online.de

In vier Kirchen auf beiden Seiten

der deutsch-schweizerischen

Grenze soll eine Kunstund

Klangbrücke Grenzen

überbrücken. Ein Werk in vier

Kirchen – für ein ganzes Jahr

wird die „Pastorale“ des im

Thurgau lebenden Künstlers

Daniel Gallmann täglich

geöffnet sein. Die Kunstbrücke

wird durch die Klangbrücke

mit Werken Beethovens

ergänzt: Täglich zur gleichen

Zeit erklingen in allen vier Kirchen

in Öhningen, Schienen,

Wangen und Stein am Rhein

die gleichen Werke – im Laufe

des Sommers im 14-tägigen

Wechsel.

bis 05.06.2021

www.hoeri-musiktage.de


SEEHENSWERT 73

SEEHENSWERT

DIE WICHTIGSTEN VERANSTALTUNGEN IM JULI

DER DEUTSCHE

EXPRESSIONISMUS UM 1918

HÖLLE &

PARADIES

www.engen.de

3.3.–

5.7.

2020

STÄDTISCHES

MUSEUM

ENGEN &

GALERIE

DAS HIGHLIGHT IM JULI


74

SEEHENSWERT

IN EIGENER SACHE

Dass Corona einiges durcheinandergebracht

hat, muss man ja

eigentlich nicht mehr erwähnen.

Sehr, sehr viele Veranstaltungen

mussten abgesagt oder verschoben

werden, und die Kulturveranstalter

unserer Region arbeiten

mit Hochdruck daran, neue Angebote

zu schaffen. Wie jeden Monat

möchten wir auch diesmal eine

Auswahl der besten und wichtigsten

Termine in unserem Kalender

präsentieren, was sich aber

schwierig gestaltet. Deswegen ist

unser diesmonatiger Kalender

deutlich verkürzt und wir bitten

Sie, liebe Leser und Veranstalter,

um Verständnis, sollte etwas fehlen.

Und sollten Sie unsicher sein,

ob eine Veranstaltung wirklich

stattfindet, so bitten wir Sie, das

vorsichtshalber auf der Seite des

Veranstalters zu prüfen – im Moment

ist noch viel in Bewegung,

und für uns als Monatsmagazin ist

es schwierig, kurzfristige Veränderungen

aufzufangen.

Bleiben Sie gesund!

Ihr akzent-Team

1. MI

SCHAUSPIEL & OPER

LEUTKIRCH IM ALLGÄU

Castle Tour - Othello

Schloss Zeil

19:00

LITERATUR &

VORTRÄGE

BREGENZ

Lukas Bärfuss: Malinois

Buchpräsentation

Theater Kosmos

+43 (5574) 44034

www.theaterkosmos.at

20:00

MEERSBURG

Die 1920er in Meersburg

– Literatur und Musik

der 1920er

Vortrag mit Martin Sommerhoff,

Begleitprgramm

zur Ausstellung

Vineum Bodensee

www.vineum-bodensee.de

19:00

SONSTIGE MUSIK

ST. GALLEN

Patschwerk

Kulturfestival light

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen, Innenhof

+41 (71) 2420642

www.kulturfestival.ch

20:30

MESSEN

SINGEN

Jobdays

Alles rund um Bildung,

Ausbildung, Weiterbildung

Stadthalle

+49 (7731) 85504

www.stadthalle-singen.de

08:30

2. DO

KABARETT

BAIENFURT

Patrizia Moresco: #Lach

mich

Open Air

Hoftheater

+49 (751) 56150630

www.hoftheater.org

20:15

UHLDINGEN-MÜHL-

HOFEN

FKK - Fabrik Kabarett

Klub - mit Martina

Brandl & Gästen

Alte Fabrik

+49 (7556) 9294889

www.fabrik-mühlhofen.de

20:00

LITERATUR &

VORTRÄGE

MEERSBURG

Chris Inka Soppa: Der

große Muntprat

Buchvorstellung

Wein- und Kulturzentrum -

Winzerverein Meersburg

+49 (7532) 431611

www.winzerverein-meersburg.

de

19:30

KLASSIK & JAZZ

KREUZLINGEN

Traditional Jazz Friends

Evergreens und Klassiker

Live@Six

+41 (71) 5253438

www.livemusic6.ch

20:30

SONSTIGE MUSIK

ST. GALLEN

Bubble Beatz

Kulturfestival light

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen, Innenhof

+41 (71) 2420642

www.kulturfestival.ch

20:30

3. FR

KABARETT

BAIENFURT

Uli Boettcher | Ü50 -

Silberrücken im Nebel

- Open Air

Hoftheater

+49 (751) 56150630

www.hoftheater.org

20:15

SCHAUSPIEL & OPER

LINDAU

Lindauer Marionettenoper:

Die Entführung

aus dem Serail

Wolfgang Amadeus

Mozart

Stadttheater

+49 (8382) 944650

www.kultur-lindau.de

19:30

KUNST

WASSERBURG

Silvia Ried & Celia

Mendoza

Vernissage

Kuba - Kunst im Bahnhof

www.ku-ba.org

19:30

ROCK & POP

LINDAU

Delikat feiern im Clubgarten

Open Ohr

Club Vaudeville

www.vaudeville.de

16:00

ST. GALLEN

Saint City Orchestra

Kulturfestival light

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen, Innenhof

+41 (71) 2420642

www.kulturfestival.ch

20:30

DIES & DAS

LINDAU

Aufnahme in die

Stammzellendatei DSSD

Süd

, Menschen im Alter von

18 bis 55 Jahren, halbe

Stunde davor darf nichts

gegessen werden

Lebenshilfe Wohnheim

18:00

4. SA

KABARETT

BAIENFURT

Wolfgang Becker: Geh

zu, bleib da!

Open Air

Hoftheater

+49 (751) 56150630

www.hoftheater.org

20:15

SCHAUSPIEL & OPER

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

LANGENARGEN

Romeo und Julia - Die

Tragödie einer großen

Liebe

Langenargener Festspiele

- Sommertheater am

Bodensee

Schlosspark, Konzertmuschel

19:30, Premiere

LINDAU

Lindauer Marionettenoper:

Die Entführung

aus dem Serail

Wolfgang Amadeus

Mozart

Stadttheater

+49 (8382) 944650

www.kultur-lindau.de

16:00

ROCK & POP

ST. GALLEN

Mischgewebe: We are

Ava

Kulturfestival light

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen, Innenhof

+41 (71) 2420642

www.kulturfestival.ch

20:30

SONSTIGE MUSIK

KONSTANZ

Solidaritätskonzert für

Sea-Watch

Kommunales Kunst- und

Kulturzentrum K9

+49 (7531) 16713

www.k9-kulturzentrum.de

20:00

5. SO

SCHAUSPIEL & OPER

LANGENARGEN

Tom Sawyer und

Huckleberry Finn - Die

Geschichte einer wahren

Freundschaft

Langenargener Festspiele

- Sommertheater am

Bodensee, Familienstück

Schlosspark, Konzertmuschel

15:00, Premiere

LINDAU

Lindauer Marionettenoper:

Die Entführung

aus dem Serail

Wolfgang Amadeus

Mozart

Stadttheater

+49 (8382) 944650

www.kultur-lindau.de

16:00

RAVENSBURG

Die Türmerin - Stadt-

Schau-Spiel

Liebfrauenkirche

11:00

SONSTIGE MUSIK

KONSTANZ

Solidaritätskonzert für

Sea-Watch

Kommunales Kunst- und

Kulturzentrum K9

+49 (7531) 16713

www.k9-kulturzentrum.de

18:00

WANGEN IM ALLGÄU

The Greyhounds

Matinee

Jazz Point im Schwarzen

Hasen

+49 (7522) 909176

www.jazzpoint-wangen.de

11:00

6. MO

SCHAUSPIEL & OPER

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

KLASSIK & JAZZ

GAIENHOFEN

Feierware Jazz Band

Musikerfahrt mit der

Höri-Fähre MS Seestern,

Anmeldung Tel. 07735/

9999123

Landungssteg Horn

19:00

7. DI

SCHAUSPIEL & OPER

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

MAINAU

Castle Tour - Othello

Schloss Mainau

+49 (7531) 3030

www.mainau.de

19:00

KLASSIK & JAZZ

ST. GALLEN

William White

Kulturfestival light

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen, Innenhof

+41 (71) 2420642

www.kulturfestival.ch

20:30

DIES & DAS

GAIENHOFEN

Abendrundfahrt mit der

Höri-Fähre MS Seestern

, Anmeldung Tel. 07735/

9999123

Landungssteg Horn

19:00

8. MI

SCHAUSPIEL & OPER

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

LANGENARGEN

Romeo und Julia - Die

Tragödie einer großen

Liebe

Langenargener Festspiele

- Sommertheater am

Bodensee

Schlosspark, Konzertmuschel

19:30

ROCK & POP

ST. GALLEN

Jas Crw

Kulturfestival light

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen, Innenhof

+41 (71) 2420642

www.kulturfestival.ch

20:30

9. DO

KABARETT

BAIENFURT

Uli Boettcher: Ich bin

Viele

Open Air

Hoftheater

+49 (751) 56150630

www.hoftheater.org

20:15

SCHAUSPIEL & OPER

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

ST. GALLEN

Poetry Slam

Kulturfestival light

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen, Innenhof

+41 (71) 2420642

www.kulturfestival.ch

20:30

LITERATUR &

VORTRÄGE

MEERSBURG

Walter Hutter: Stützpfeiler

der Gewaltherschaft

in der Provinz

Buchvorstellung

Wein- und Kulturzentrum -

Winzerverein Meersburg

+49 (7532) 431611

www.winzerverein-meersburg.

de

19:30

SINGEN

Mentale Stärke!

Erkennen, trainieren

und nutzen

Infoabend mit Ralph

Oberbillig, Eintritt frei,

Anmeldung erforderlich

schoko.politan

+49 (7731) 790838

www.schokopolitan.com

19:00

KLASSIK & JAZZ

SINGEN

Das Rainer Trio

, Reservierung unter: karten@jazzclub-singen.de

Kulturzentrum Gems

www.diegems.de

20:30


SEEHENSWERT 75

DIES & DAS

RAVENSBURG

Spanischer Runder Tisch

Austausch für Spanischsprechende

und Deutsche,

Kontakt: koesler@

welcomecenter-bo.de

Babiole

+49 (751) 1809285

18:00

10. FR

KABARETT

BAIENFURT

Ernst Mantel: Gell!

Open Air

Hoftheater

+49 (751) 56150630

www.hoftheater.org

20:15

KONSTANZ

TmbH - Die Show.

Corona-Special

Kommunales Kunst- und

Kulturzentrum K9

+49 (7531) 16713

www.k9-kulturzentrum.de

20:00

SCHAUSPIEL & OPER

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

LINDAU

Lindauer Marionettenoper:

Der Brandner

Kaspar und das ewig´

Leben

Bayrischer Dialekt

Stadttheater

+49 (8382) 944650

www.kultur-lindau.de

16:00

RAVENSBURG

Die Türmerin - Stadt-

Schau-Spiel

Liebfrauenkirche

15:00

KUNST

ÜBERLINGEN

Rita Welzel: Panta Rhei

Vernissage

Freie Kunstakademie

+49 (7551) 9370698

www.freie-kunstakademieueberlingen.de

11:00

ROCK & POP

ST. GALLEN

Crimer

Kulturfestival light

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen, Innenhof

+41 (71) 2420642

www.kulturfestival.ch

20:30

RAVENSBURG

Die Türmerin - Stadt-

Schau-Spiel

Liebfrauenkirche

11:00

LITERATUR &

VORTRÄGE

GAIENHOFEN

Stunden im Garten.

Ein Idyll

musikalisch umrahmte

Lesung mit Matthias

Schuppli und Hans Martin

Ulbrich

Hesse Museum Gaienhofen

+49 (07735) 440949

www.hesse-museum-gaienhofen.de

11:00

SONSTIGE MUSIK

WANGEN IM ALLGÄU

Just for Fun - Duette in

Jazz, Blues, Pop und

Rock

Matinee

Jazz Point im Schwarzen

Hasen

+49 (7522) 909176

www.jazzpoint-wangen.de

11:00

DIES & DAS

KONSTANZ

Das schwäbische

Kriminal Dinner -

Krimidinner mit Kitzel

für Nerven und Gaumen

- OPEN AIR

Sherlock Holmes und die

vergiftete Maultäschlesupp

Konzil

www.konzil-konstanz.de

18:00

MIT ABSTAND DER

BESTE BEETHOVEN

MUSIKTAGE

07. – 16.08.2020

hoeri-musiktage.de

LINDAU

Lindauer Marionettenoper:

Der Brandner

Kaspar und das ewig´

Leben

Bayrischer Dialekt

Stadttheater

+49 (8382) 944650

www.kultur-lindau.de

19:30

KLASSIK & JAZZ

STOCKACH

Klavierabend - Preisträger

des Internationalen

Bodensee

Musikwettbewerbes

Stockacher Meisterkonzerte

Bürgerhaus Adler-Post

+49 (7771) 802300

20:00

SONSTIGE MUSIK

ST. GALLEN

Klangforscher

Kulturfestival light

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen, Innenhof

+41 (71) 2420642

www.kulturfestival.ch

09:46

11. SA

SCHAUSPIEL & OPER

KONSTANZ

Hanna Fearns - Turn on

the light

Kommunales Kunst- und

Kulturzentrum K9

+49 (7531) 16713

www.k9-kulturzentrum.de

21:00

WILHELMSDORF

Molly's Chamber - 10

Jahre auf Tour!

Wilhelmsdorf, Saalplatz

www.mollys-chamber.jimdo.

com

19:30

SONSTIGE MUSIK

ST. GALLEN

Marius & die Jagdkapelle

- Kinderkonzert

Kulturfestival light

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen, Innenhof

+41 (71) 2420642

www.kulturfestival.ch

15:00

TUTTLINGEN

Dendemann & Chefboss

Honberg-Sommer

Ruine Honberg

www.rainerknoerle.de/tuttlingen/honberg.html

19:30

12. SO

SCHAUSPIEL & OPER

KONSTANZ

Hanna Fearns - Turn on

the light

Kommunales Kunst- und

Kulturzentrum K9

+49 (7531) 16713

www.k9-kulturzentrum.de

11:00

LINDAU

Lindauer Marionettenoper:

Der Brandner

Kaspar und das ewig´

Leben

Bayrischer Dialekt

Stadttheater

+49 (8382) 944650

www.kultur-lindau.de

16:00

13. MO

SCHAUSPIEL & OPER

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

14. DI

SCHAUSPIEL & OPER

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

LANGENARGEN

Die Wodkagespräche

von Arne Nielsen, mit

Karoline Eichhorn und

Catrin Striebeck

Münzhof

+49 (7543) 933092

www.langenargen.de

19:30

ROCK & POP

ST. GALLEN

Owen Kane

Kulturfestival light

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen, Innenhof

+41 (71) 2420642

www.kulturfestival.ch

20:30

HEUNEBURG –

STADT PYRENE

Tauchen Sie ein in die Welt der Kelten!

Bedeutendste keltische Akropolis Europas

Traumhafte Natur- und Kulturlandschaft

an historischer Stätte

www.heuneburg-pyrene.de

GEÖFFNET

DI. BIS SO.

10 – 17 UHR

www.kloster-schussenried.de


76

SEEHENSWERT

15. MI

SCHAUSPIEL & OPER

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

LANGENARGEN

Die Wodkagespräche

von Arne Nielsen, mit

Karoline Eichhorn und

Catrin Striebeck

Münzhof

+49 (7543) 933092

www.langenargen.de

19:30

MAINAU

MAMMA MIA meets

Udo Jürgens - Mainau

Musical Open Air

musicalpeople

Schloss Mainau

+49 (7531) 3030

www.mainau.de

20:00

KLASSIK & JAZZ

TETTNANG

Traditionelle Schlosshofserenade

Sinfonieorchester Friedrichshafen

Neues Schloss

+49 (7542) 510500

www.schloss-tettnang.de

20:30

ROCK & POP

MAINAU

Musical People

Mamma Mia meets Udo

Jürgens

Insel Mainau, Schlosswiese

+49 (7531) 3030

www.mainau.de

20:00

16. DO

KABARETT

BAIENFURT

Uli Boettcher: Ü50 -

Silberrücken im Nebel

Open Air

Hoftheater

+49 (751) 56150630

www.hoftheater.org

20:15

ST. GALLEN

Manuel Stahlberger

Kulturfestival light

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen, Innenhof

+41 (71) 2420642

www.kulturfestival.ch

20:30

UHLDINGEN-MÜHL-

HOFEN

Dui do on de Sell: Reg

mi net uf

Alte Fabrik

+49 (7556) 9294889

www.fabrik-mühlhofen.de

20:00

SCHAUSPIEL & OPER

ALTNAU

See-Burgtheater: Was

ihr wollt

Bühnenstück nach William

Shakespeare, Regie:

Max Merker

See-Burgtheater

see-burgtheater.ch

20:30, Premiere

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

LANGENARGEN

Romeo und Julia - Die

Tragödie einer großen

Liebe

Langenargener Festspiele

- Sommertheater am

Bodensee

Schlosspark, Konzertmuschel

19:30

MAINAU

MAMMA MIA meets

Udo Jürgens - Mainau

Musical Open Air

musicalpeople

Schloss Mainau

+49 (7531) 3030

www.mainau.de

20:00

LITERATUR &

VORTRÄGE

MEERSBURG

Georg Elser Abend

anläßlich des 75.

Todesjahres seiner

Hinrichtung

inkl. Film

Wein- und Kulturzentrum -

Winzerverein Meersburg

+49 (7532) 431611

www.winzerverein-meersburg.de

19:30

KLASSIK & JAZZ

KREUZLINGEN

Klaus Steckeler

Piano

Live@Six

+41 (71) 5253438

www.livemusic6.ch

20:30

ROCK & POP

LINDAU

Sepultura, Death Angel

Club Vaudeville

www.vaudeville.de

20:00

MAINAU

Musical People

Mamma Mia meets Udo

Jürgens

Insel Mainau, Schlosswiese

+49 (7531) 3030

www.mainau.de

20:00

TUTTLINGEN

Kenny Wayne Shepherd

Honberg Sommer

Ruine Honberg

www.rainerknoerle.de/tuttlingen/honberg.html

20:00

SONSTIGE MUSIK

TETTNANG

MoZuluArt feat. Ambassade

Streichquartett

Pianisten Roland Guggenbichler

und den drei

Sängern Ramadu, Vusa

Mkhaya Ndlovu u

Neues Schloss

+49 (7542) 510500

www.schloss-tettnang.de

20:00

17. FR

KABARETT

KONSTANZ

TmbH - Die Show.

Corona-Special

Kommunales Kunst- und

Kulturzentrum K9

+49 (7531) 16713

www.k9-kulturzentrum.de

20:00

SINGEN

Patrizia Moresco

Open Air

Kulturzentrum Gems

www.diegems.de

21:00

SCHAUSPIEL & OPER

ALTNAU

See-Burgtheater: Was

ihr wollt

Bühnenstück nach William

Shakespeare, Regie:

Max Merker

See-Burgtheater

see-burgtheater.ch

20:30

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

LINDAU

Lindauer Marionettenoper:

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus

Mozart

Stadttheater

+49 (8382) 944650

www.kultur-lindau.de

19:30

MAINAU

MAMMA MIA meets

Udo Jürgens - Mainau

Musical Open Air

musicalpeople

Schloss Mainau

+49 (7531) 3030

www.mainau.de

20:00

ROCK & POP

MAINAU

Musical People

Mamma Mia meets Udo

Jürgens

Insel Mainau, Schlosswiese

+49 (7531) 3030

www.mainau.de

20:00

ST. GALLEN

Velvet Two Stripes

Kulturfestival light

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen, Innenhof

+41 (71) 2420642

www.kulturfestival.ch

20:30

TUTTLINGEN

Max Herre

Honberg Sommer

Ruine Honberg

www.rainerknoerle.de/tuttlingen/honberg.html

20:00

18. SA

SCHAUSPIEL & OPER

ALTNAU

See-Burgtheater: Was

ihr wollt

Bühnenstück nach William

Shakespeare, Regie:

Max Merker

See-Burgtheater

see-burgtheater.ch

20:30

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

NOW

Performance - Texte -

Stimmartistik und Piano

von und mit Christine

Kallfaß

Kommunales Kunst- und

Kulturzentrum K9

+49 (7531) 16713

www.k9-kulturzentrum.de

21:00

LANGENARGEN

Romeo und Julia - Die

Tragödie einer großen

Liebe

Langenargener Festspiele

- Sommertheater am

Bodensee

Schlosspark, Konzertmuschel

19:30

LINDAU

Lindauer Marionettenoper:

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus

Mozart

Stadttheater

+49 (8382) 944650

www.kultur-lindau.de

15:00

Lindauer Marionettenoper:

Im weissen Rössl

Operette von Ralph

Benatzky

Stadttheater

+49 (8382) 944650

www.kultur-lindau.de

19:30

MAINAU

MAMMA MIA meets

Udo Jürgens - Mainau

Musical Open Air

musicalpeople

Schloss Mainau

+49 (7531) 3030

www.mainau.de

20:00

ROCK & POP

MAINAU

Musical People

Mamma Mia meets Udo

Jürgens

Insel Mainau, Schlosswiese

+49 (7531) 3030

www.mainau.de

20:00

ST. GALLEN

Panda Lux

Kulturfestival light

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen, Innenhof

+41 (71) 2420642

www.kulturfestival.ch

20:30

DIES & DAS

RADOLFZELL

Harfe-Fahrt auf dem

HELIO Solarschiff - Vom

Klang berührt

Johanna Dammert

Hafen

19:00

19. SO

SCHAUSPIEL & OPER

KONSTANZ

NOW

Performance - Texte -

Stimmartistik und Piano

von und mit Christine

Kallfaß

Kommunales Kunst- und

Kulturzentrum K9

+49 (7531) 16713

www.k9-kulturzentrum.de

15:00

LANGENARGEN

Tom Sawyer und

Huckleberry Finn - Die

Geschichte einer wahren

Freundschaft

Langenargener Festspiele

- Sommertheater am

Bodensee, Familienstück

Schlosspark, Konzertmuschel

15:00

LINDAU

Lindauer Marionettenoper:

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus

Mozart

Stadttheater

+49 (8382) 944650

www.kultur-lindau.de

16:00

MAINAU

MAMMA MIA meets

Udo Jürgens - Mainau

Musical Open Air

musicalpeople

Schloss Mainau

+49 (7531) 3030

www.mainau.de

20:00

LITERATUR &

VORTRÄGE

GOTTMADINGEN

Grete Ruile: Märchen

und Tiergeschichten

Autoren-Lesung

Galerie und Restaurant Auberge

Harlekin

+49 (7734) 6347

restaurant-harlekin.de

15:00

KLASSIK & JAZZ

MEERSBURG

Kammerkonzert

Félicien Brut, Akkordeon

Édouard Macarez, Kontrabass

Neues Schloss

+49 (7532) 8079410

www.neues-schloss-meersburg.

de

18:00

ROCK & POP

MAINAU

Musical People

Mamma Mia meets Udo

Jürgens

Insel Mainau, Schlosswiese

+49 (7531) 3030

www.mainau.de

20:00

SONSTIGE MUSIK

WANGEN IM ALLGÄU

Bella & the Monotones

- Klassik, Funk Jazz

und Pop

Matinee

Jazz Point im Schwarzen Hasen

+49 (7522) 909176

www.jazzpoint-wangen.de

11:00

DIES & DAS

HERBERTINGEN

Handwerkertag

Handwerk in der Keltenzeit

Freilichtmuseum Heuneburg -

Keltenstadt Pyrene

+49 (7586) 8959405

www.heuneburg-keltenstadt.de

10:00

20. MO

SCHAUSPIEL & OPER

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

VOLKSMUSIK

TUTTLINGEN

Cubaboarisch 2.0

Ruine Honberg

www.rainerknoerle.de/tuttlingen/honberg.html

20:00

21. DI

SCHAUSPIEL & OPER

ALTNAU

See-Burgtheater: Was

ihr wollt

Bühnenstück nach William

Shakespeare, Regie:

Max Merker

See-Burgtheater

see-burgtheater.ch

20:30

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

22. MI

SCHAUSPIEL & OPER

ALTNAU

See-Burgtheater: Was

ihr wollt

Bühnenstück nach William

Shakespeare, Regie:

Max Merker

See-Burgtheater

see-burgtheater.ch

20:30

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

ROCK & POP

TUTTLINGEN

Chris de Burgh (ausverkauft)

Honberg-Sommer

Ruine Honberg

www.rainerknoerle.de/tuttlingen/honberg.html

20:00


SEEHENSWERT 77

DIE JUNGE

SEEZUNGE

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78

SEEHENSWERT

23. DO

KABARETT

BAIENFURT

Heinrich del Core: Glück

g‘habt!

Open Air

Hoftheater

+49 (751) 56150630

www.hoftheater.org

20:15

PFULLENDORF

Comedy-Park

mit Bülent Ceylan, Oliver

Pocher, Hausmeister

Krause (Tom Gerhardt)

und Thorsten Bär

Seepark Linzgau

+49 (7552) 251131

18:00

SCHAUSPIEL & OPER

ALTNAU

See-Burgtheater: Was

ihr wollt

Bühnenstück nach William

Shakespeare, Regie:

Max Merker

See-Burgtheater

see-burgtheater.ch

20:30

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

RAVENSBURG

Lautstark - Schülerkonzert

Zehntscheuer

+49 (751) 21915

www.zehntscheuer-ravensburg.

de

19:00

ROCK & POP

TETTNANG

Wincent Weiss:

Irgendwie anders

(wegen Corona abgesagt)

Neues Schloss

+49 (7542) 510500

www.schloss-tettnang.de

19:30

24. FR

KABARETT

BAIENFURT

Uli Boettcher: Ü50 -

Silberrücken im Nebel

Open Air

Hoftheater

+49 (751) 56150630

www.hoftheater.org

20:15

SCHAUSPIEL & OPER

ALTNAU

See-Burgtheater: Was

ihr wollt

Bühnenstück nach William

Shakespeare, Regie:

Max Merker

See-Burgtheater

see-burgtheater.ch

20:30

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

LINDAU

Lindauer Marionettenoper:

Der Brandner

Kaspar und das ewig´

Leben

Bayrischer Dialekt

Stadttheater

+49 (8382) 944650

www.kultur-lindau.de

19:30

ROCK & POP

KONSTANZ

Schmutzki - Crazy Tour

2020

Kulturladen

+49 (7531) 52954

www.kulturladen.de

20:30

LINDAU

Moeses Snow und Andy

King - Die Elvis Story

The Memphis Riders &

Shake, Rattle & Roll

Bayerische Spielbank Lindau

20:00

SINGEN

Bausa

Hohentwiel Festival

Festungsruine Hohentwiel

+49 (7731) 69178

https://www.festungsruinehohentwiel.de/besucherinformation/

20:00

TETTNANG

Alvaro Soler: European

Summer Tour (wegen

Corona abgesagt)

Neues Schloss

+49 (7542) 510500

www.schloss-tettnang.de

20:00

DIES & DAS

SINGEN

Rittermahl - Das

Mittelalter-Spektakel

am Bodensee

Gaukler und Zauberer

Piccolo sowie Ritter Georg

von Speer

Friedinger Schlössle

www.friedinger-schloessle.de

19:30

25. SA

KABARETT

BAIENFURT

Dagmar Schönleber:

Respekt von, für und mit

Dagmar Schönleber

Open Air

Hoftheater

+49 (751) 56150630

www.hoftheater.org

20:15

SCHAUSPIEL & OPER

ALTNAU

See-Burgtheater: Was

ihr wollt

Bühnenstück nach William

Shakespeare, Regie:

Max Merker

See-Burgtheater

see-burgtheater.ch

20:30

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

LANGENARGEN

Romeo und Julia - Die

Tragödie einer großen

Liebe

Langenargener Festspiele

- Sommertheater am

Bodensee

Schlosspark, Konzertmuschel

19:30

LINDAU

Lindauer Marionettenoper:

Der Brandner

Kaspar und das ewig´

Leben

Bayrischer Dialekt

Stadttheater

+49 (8382) 944650

www.kultur-lindau.de

15:00

Lindauer Marionettenoper:

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus

Mozart

Stadttheater

+49 (8382) 944650

www.kultur-lindau.de

19:30

SINGEN

Poetry Slam

Moderation: Johannes

Elster

Kulturzentrum Gems

www.diegems.de

20:00

Poetry Slam

Open Air

Kulturzentrum Gems

www.diegems.de

21:00

KLASSIK & JAZZ

GAIENHOFEN

Carmine Burana: Rock

und Brass

Lichteffekte und Gaukler

in historischer Kulisse,

Open-Air

Schloss

www.schloss-gaienhofen.de

20:00

26. SO

KABARETT

SINGEN

Zu Zweit beglückt: Die

wilde 13

Open Air

Kulturzentrum Gems

www.diegems.de

21:00

SCHAUSPIEL & OPER

LANGENARGEN

Tom Sawyer und

Huckleberry Finn - Die

Geschichte einer wahren

Freundschaft

Langenargener Festspiele

- Sommertheater am

Bodensee, Familienstück

Schlosspark, Konzertmuschel

15:00

LINDAU

Lindauer Marionettenoper:

Der Barbier von

Sevilla

Deutsche Sprache

Stadttheater

+49 (8382) 944650

www.kultur-lindau.de

16:00

KLASSIK & JAZZ

GAIENHOFEN

Carmine Burana: Rock

und Brass

Lichteffekte und Gaukler

in historischer Kulisse,

Open-Air

Schloss

www.schloss-gaienhofen.de

20:00

ROCK & POP

TUTTLINGEN

Silly

Open Air 2020

Ruine Honberg

www.rainerknoerle.de/tuttlingen/honberg.html

20:00

27. MO

SCHAUSPIEL & OPER

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

LANGENARGEN

Tom Sawyer und

Huckleberry Finn - Die

Geschichte einer wahren

Freundschaft

Langenargener Festspiele

- Sommertheater am

Bodensee, Familienstück

Schlosspark, Konzertmuschel

10:00

KLASSIK & JAZZ

KONSTANZ

Lake Side Jazz

Orchestra feat. Enrico

Orlandi

Il Boccone

+49 (7531) 2846744

www.ilboccone.de

20:30

28. DI

SCHAUSPIEL & OPER

ALTNAU

See-Burgtheater: Was

ihr wollt

Bühnenstück nach William

Shakespeare, Regie:

Max Merker

See-Burgtheater

see-burgtheater.ch

20:30

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

LANGENARGEN

Romeo und Julia - Die

Tragödie einer großen

Liebe

Langenargener Festspiele

- Sommertheater am

Bodensee

Schlosspark, Konzertmuschel

19:30

29. MI

KABARETT

BAIENFURT

Boettcher, Schönleber,

Zepezauer: Das Traumschiff

Hoftheater

+49 (751) 56150630

www.hoftheater.org

20:15

SCHAUSPIEL & OPER

ALTNAU

See-Burgtheater: Was

ihr wollt

Bühnenstück nach William

Shakespeare, Regie:

Max Merker

See-Burgtheater

see-burgtheater.ch

20:30

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

LINDAU

Lindauer Marionettenoper:

Hänsel und Gretel

Märchenoper in drei Akten

Stadttheater

+49 (8382) 944650

www.kultur-lindau.de

16:00

30. DO

KABARETT

BAIENFURT

Boettcher, Schönleber,

Zepezauer: Das Traumschiff

Open Air

Hoftheater

+49 (751) 56150630

www.hoftheater.org

20:15

SCHAUSPIEL & OPER

ALTNAU

See-Burgtheater: Was

ihr wollt

Bühnenstück nach William

Shakespeare, Regie:

Max Merker

See-Burgtheater

see-burgtheater.ch

20:30

KONSTANZ

Hermann der Krumme

oder die Erde ist rund

Freilichtspektakel von

Christoph Nix

Stadttheater, Freilichtbühne

Münsterplatz

+49 (7531) 900150

www.theaterkonstanz.de

20:30

LINDAU

Lindauer Marionettenoper:

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus

Mozart

Stadttheater

+49 (8382) 944650

www.kultur-lindau.de

19:30

ROCK & POP

SALEM

Bryan Ferry

Roxy Music-Gründer

Kloster und Schloss Salem

+49 (7553) 9165336

www.salem.de

20:00

DIES & DAS

ISNY IM ALLGÄU

Jacobi-Markt

, www.isny-aktiv.de

Isny im Allgäu

09:00

31. FR

KABARETT

BAIENFURT

Boettcher, Schönleber,

Zepezauer: Das Traumschiff

Hoftheater

+49 (751) 56150630

www.hoftheater.org

20:15

SCHAUSPIEL & OPER

ALTNAU

See-Burgtheater: Was

ihr wollt

Bühnenstück nach William

Shakespeare, Regie:

Max Merker

See-Burgtheater

see-burgtheater.ch

20:30

LINDAU

Lindauer Marionettenoper:

Im weissen Rössl

Operette von Ralph

Benatzky

Stadttheater

+49 (8382) 944650

www.kultur-lindau.de

19:30

RAVENSBURG

Die Türmerin - Stadt-

Schau-Spiel

Liebfrauenkirche

17:00

KUNST

WASSERBURG

Georg Kleber

Vernissage

Kuba - Kunst im Bahnhof

www.ku-ba.org

19:30

KLASSIK & JAZZ

MAINAU

Bastian Brugger

Quartett

Jazz unter Palmen

Insel Mainau, Palmenhaus

+49 (7531) 3030

www.mainau.de

20:00

Jazz unter Palmen

- Bastian Brugger

Quartett

Schloss Mainau

+49 (7531) 3030

www.mainau.de

20:00

ROCK & POP

FRIEDRICHSHAFEN

Gregor Meyle & Band

(wegen Corona abgesagt)

Kulturufer

Uferpromenade

20:00


SEEHENSWERT 79

DIE WICHTIGSTEN AUSSTELLUNGEN

ACHBERG

18. JULI 2020 BIS 25.

OKTOBER 2020

Berliner Zimmer -

Homecoming Artists

Schloss Achberg

+49 (751) 859510

www.schloss-achberg.de

BAD GRÖNENBACH

16. JUNI 2020 BIS 31.

DEZEMBER 2020

Fasching im

Unterallgäu und

Weiberfasching in Bad

Grönenbach

Fotografie und Video

von Alexandra Vogt

Galerie Riedmiller

+49 (8384) 986151

www.galerie-riedmiller.de

11. JULI 2020 BIS 31.

DEZEMBER 2020

Alfons Alt: Heimweh

- Altotypien aus der

Heimat

Seidenlicht Galerie Kunst

Handwerk Design

+49 (8334) 5347847

www.galerie.seidenlicht.de

BAD SAULGAU

26. MAI 2020 BIS 31. JULI

2020

Selbstbildnisse und

andere Rätsel

Altes Kloster, Städtische

Galerie Fähre

+49 (7581) 207160

www.bad-saulgau.de

BAD WALDSEE

DAUERAUSSTELLUNG

P. Ariane Ehinger:

Skulpturen

Besichtigung nach

Vereinbarung

Atelier Ehinger

9. MAI 2020 BIS 20.

DEZEMBER 2020

Quality Time on

Wheels - Mobile Raumwunder

für Freizeit,

Familie und Beruf

Erwin Hymer Museum

+49 (7524) 97667600

www.erwin-hymer-museum.

de

5. JUNI 2020 BIS 3. JULI

2020

Markus Meyer: 31 Tage,

31 Impulse

Skulpturen

Galerie KIS - Der Kunstladen

19. JULI 2020 BIS 6.

SEPTEMBER 2020

Katja Gehrung

Fotografie

Kleine Galerie - Haus am

Stadtsee

www.katjagehrung.de

12. JULI 2020 BIS 31.

AUGUST 2020

Martin Tag: Freiräume

Seenema - das Stadtkino

http://seenema-bw.de/

BAD WURZACH

9. JULI 2020 BIS 27.

SEPTEMBER 2020

Laila Pregizer & Uwe

Schmida: Metamorphosen

- Verschwundene

Körper

Kloster Maria Rosengarten,

Gewölbegang

+49 (7564) 302150

www.bad-wurzach.de

DAUERAUSSTELLUNG

Moor Extrem

multimediale Erlebnisausstellung

Naturschutzzentrum Wurzacher

Ried

BEURON

1. JUNI 2020 BIS 1.

NOVEMBER 2020

Abenteuer Vielfalt

Einblicke in Lebensräume

und Bewohner des

Naturparks

Haus der Natur

+49 (7466) 92800

BODNEGG

1. JUNI 2020 BIS 4.

SEPTEMBER 2020

A. M. Schmid / Rolf

Eisenburg: Gegensätze

Doppelausstellung

Rathaus

+49 (7520) 92080

BREGENZ

18. JUNI 2020 BIS 30.

AUGUST 2020

Unvergessliche Zeit

Sonderausstellung,

die dem prekären

Lebensgefühl seit dem

Beginn der Corona-Krise

nachspürt

Kunsthaus Bregenz

+43 (5574) 485940

www.kunsthaus-bregenz.at

SOPHIE CALLE. WAS BLEIBT, Kunstmuseum Ravensburg, 2020,

© Sophie Calle/VG Bild-Kunst, Bonn 2020/Courtesy of the artist and Perrotin, Foto: Wynrich Zlomke

AUF IN DIE

VERLÄNGERUNG

Das Kunstmuseum Ravensburg zeigt mit

Verlängerung die Ausstellungen „Sophie

Calle. Was bleibt“ (1./2. OG) und „Sammlung

Selinka. Lebensgefühl Landschaft“

(EG). Die renommierte französische Künstlerin

Sophie Calle (*1953) ist eine virtuose

Erzählerin, die ihre Geschichten im Spannungsfeld

von fotografischem Bild und Text

ausbreitet. Die Sammlung Selinka stellt die

Landschaft als unmittelbaren Lebensraum

und Inspirationsquelle für Künstler ins Zentrum

der im Sammlungsraum präsentierten

18. JUNI 2020 BIS 30.

AUGUST 2020

Die 14 Nothelfer. Das

himmlisches Versicherungspaket

Legenden und Darstellungen

der 14 Nothelfer

in Vorarlberg

Vorarlberg Museum, Atrium

+43 (5574) 46050

www.vorarlbergmuseum.at

13. MAI 2020 BIS 31.

AUGUST 2020

Reinhold Luger: Grafische

Provokation

Vorarlberg Museum

+43 (5574) 46050

www.vorarlbergmuseum.at

BUXHEIM

25. JULI 2020 BIS 30.

AUGUST 2020

Mein Buxheim

Kartause

www.kartause-buxheim.de

4. JULI 2020 BIS 5. JULI

2020

Skulptura

Kartause

www.kartause-buxheim.de

expressionistischen Werke. Im Oktober folgt

neben einer Sammlungspräsentation mit

dem Fokus Expressionismus und einem Ausstellungsprojekt

mit Kindern die Präsentation

einer raumgreifenden Soundinstallation

des aus Nigeria stammenden Künstlers Emeka

Ogboh. (bz)

bis 27.09.

Kunstmuseum Ravensburg

Burgstraße 9

D–88212 Ravensburg

www.kunstmuseum-ravensburg.de

DORNBIRN

12. MAI 2020 BIS 31.

JANUAR 2021

Wem gehört das

Bödele? Eine Kulturlandschaft

verstehen

Fotografien

Stadtmuseum

+43 (5572) 33077

www.stadtmuseum.dornbirn.

at

ENGEN

DAUERAUSSTELLUNG

Geschichte Engens,

Sakrale Kunst

archäologische Abteilung

Städtisches Museum und

Galerie

+49 (7733) 5020

www.engen.de

16. JUNI 2020 BIS 13.

SEPTEMBER 2020

Hölle & Paradies. Der

deutsche Expressionismus

um 1918

Sonderausstellung

Städtisches Museum und

Galerie

+49 (7733) 5020

www.engen.de

ERISKIRCH

16. MAI 2020 BIS 12. JULI

2020

Dietmar Hawran:

Migranten - Objekte

und Skulpturen aus

Flusssteinen

Naturschutzzentrum

+49 (7541) 81888

www.naz-eriskirch.de

FRIEDRICHSHAFEN

7. MAI 2020 BIS 30.

APRIL 2021

Raumfahrt: Zu den

Sternen und zurück

Dauerausstellung

Dornier Museum

+49 (7541) 4873614

www.dorniermuseum.de

DAUERAUSSTELLUNG

Fritz Stinn

Kunstwerke in verschiedenen

Größen und

Techniken

Hofener Galerie

+49 (7541) 22068

www.hofener-galerie.de

4. JUNI 2020 BIS 1.

NOVEMBER 2020

Marta Hoepffner &

Willi Baumeister: Wege

in die Abstraktion

Zeppelin Museum

+49 (7541) 38010

www.zeppelin-museum.de


80

SEEHENSWERT

QUAL DER WAHL

Die Städtische Kunstsammlung

Isny, deren Anfänge bis ins 18.

Jahrhundert reichen, umfasst heute

um die 580 Werke. Unter dem Titel

„Spotlights. Einblicke in die Isnyer

Kunstsammlung“ werden im Isnyer

Schloss ab dem 02.08. Arbeiten

aus dieser umfangreichen Sammlung

gezeigt. Neben zahlreichen

Bildwerken sind dies verschiedene

Plastiken, Reliefs, historische Gegenstände,

kunsthandwerkliche

Objekte und Möbelstücke, die

überwiegend von Isnyer Künstlern

gefertigt wurden. Die Ausstellung

zeigt eine Auswahl an Werken der

Sammlungsschwerpunkte, vor allem

bildnerische Arbeiten aus dem

20. und 21. Jahrhundert. Isny kann

Kunst! (bz)

ab 02.08.

Städtische Galerie im Schloss

Schloss 1

D–88316 Isny im Allgäu

+49 (0)7562 975 63 50

www.isny-tourismus.de

12. JUNI 2020 BIS 12.

JULI 2020

Moritz Hossli: Duett

Videoprojekt

Kunstraum

+41 (71) 6711528

www.kunstraum-kreuzlingen.

ch

LANDSCHLACHT

DAUERAUSSTELLUNG

Türel Süt: Sense The

Colours - Museum der

Sinne

Museumskonzept für

Blinde und Sehende

Internationales Blindenzentrum

IBZ, Blindenbibliothek

(2. Stock)

+41 (71) 6946161

www.turelsut.com

LEIBERTINGEN

14. JUNI 2020 BIS 19.

JULI 2020

Willi Siber: Neue

Arbeiten

Galerie Wohlhüter

+49 (7575) 1370

www.galerie-wohlhueter.de

LEUTKIRCH IM ALLGÄU

29. MAI 2020 BIS 30.

SEPTEMBER 2020

Manfred Scharpf:

Heilräume

Malerei

Alte Schule

DAUERAUSSTELLUNG

Dorothea Schrade

Malerei und Zeichnung

Galerie Dorothea Schrade -

Altes Pfarrhaus

+49 (7561) 984154

www.dorothea-schrade.de

DAUERAUSSTELLUNG

Dorothea Schrade

Bilder und Zeichnungen

Künstlerhaus zum Adler -

Atelier Dorothea Schrade

+49 (7561) 984154

DAUERAUSSTELLUNG

Die Geschichte der

Muna Urlau

Munitionsanstalt im

Urlauer Tann

Museum im Bock

+49 (7561) 87154

www.museum-im-bock.de

4. JUNI 2020 BIS 1.

NOVEMBER 2020

Vernetzung der Welt

- Pionierfahrten und

Luftverkehr über den

Atlantik

Zeppelin Museum

+49 (7541) 38010

www.zeppelin-museum.de

GAIENHOFEN

DAUERAUSSTELLUNG

Gaienhofener

Umwege: Hermann

Hesse und sein erstes

Haus

Kunst - Literatur

Hesse Museum Gaienhofen

+49 (07735) 440949

www.hesse-museum-gaienhofen.de

17. JUNI 2020 BIS 6.

SEPTEMBER 2020

Hermann Hesse und

Theodor Heuss. Eine

freundschaftliche

Beziehung in wechselhaften

Zeiten

Hesse Museum Gaienhofen

+49 (07735) 440949

www.hesse-museum-gaienhofen.de

4. JULI 2020 BIS 31.

OKTOBER 2020

Otto Dix in Pose -

Grafiken von Dix im

Dialog mit ausgewählten

Fotografien

Museum Haus Dix

+49 (7735) 3151

www.museum-haus-dix.de

HAGNAU

14. JUNI 2020 BIS 25.

OKTOBER 2020

Helga Miethke:

MitMenschen

Hagnauer Museum

+49 (7532) 9139

www.hagnauer-museum.de

HORGENZELL

DAUERAUSSTELLUNG

Meret Eichler

Werke aus verschiedenen

Schaffensperioden

Ehem. Atelier von Meret

Eichler

ISNY IM ALLGÄU

DAUERAUSSTELLUNG

Friedrich Hechelmann

Bilder, Gemälde und

Skulpturen

Kunsthalle im Schloss

+49 (7562) 914100

www.kunsthalle-schlossisny.de

19. JUNI 2020 BIS 6.

SEPTEMBER 2020

Wolfgang Scherer:

Gefügt und

geschichtet

Experimentelle Radierung

und Malerei

Städtische Galerie im Turm

KISSLEGG

31. MAI 2020 BIS 11.

OKTOBER 2020

Georg Maier: 200

Jahre kommunale

Selbstverwaltung

Vereinsabzeichen,

Orden, Krüge,

Postkarten bis hin zu

Einkaufstütchen längst

vergessener Bäckereien

und Lebensmittelgeschäfte

Heimatmuseum

+49 (7563) 936142

11. JUNI 2020 BIS 18.

OKTOBER 2020

Kißlegg - wie gemalt

Jubiläumsausstellung

Neues Schloss

www.kisslegg.de

KONSTANZ

11. JULI 2020 BIS 2.

AUGUST 2020

Beate Sellin & Harald

Kienle

Malerei & Skulptur

Galerie Bagnato

+49 (7533) 1393

www.galerie-bagnato.de

14. JUNI 2020 BIS 5.

JULI 2020

Irena Paskali

Zeichnungen, Video,

Hologramme

Galerie Bagnato

+49 (7533) 1393

www.galerie-bagnato.de

23. JUNI 2020 BIS 22.

AUGUST 2020

Young Collector's

Choice

Galerie Geiger

+49 (7531) 917531

www.galerie-geiger.de

31. MAI 2020 BIS 31.

OKTOBER 2020

Das hussitische Tabor -

600 Jahre

Hus-Museum

www.konstanz.de

DAUERAUSSTELLUNG

Jan Hus - Mut zu

denken, Mut zu

glauben, Mut zu

sterben

Dauerausstellung

Hus-Museum

www.konstanz.de

16. JUNI 2020 BIS 19.

JULI 2020

Irena Eden & Stijn

Lernout: From

Somewhere in the

Mediterranean

Rauminstallation

Kunstverein Konstanz

+49 (7531) 22351

www.kunstverein-konstanz.de

3. JUNI 2020 BIS 11. JULI

2020

Jan Davidoff: Verwurzelt

Malerei

Lachenmann Art

+49 (7531) 3691371

www.lachenmann-art.com

2. JULI 2020 BIS 11.

APRIL 2021

Schätze des Südens

Kunst aus 1000 Jahren

Rosgartenmuseum

+49 (7531) 900246

1. JUNI 2020 BIS 7. MÄRZ

2021

Schätze unter

dunklem Tann

Minerale des Schwarzwalds

Sea Life und Bodensee

Naturmuseum

+49 (7531) 128270

www.sealife.com

9. MAI 2020 BIS 30.

AUGUST 2020

Beruf: Künstlerin!

Zehn deutsche Malerinnen

am Bodensee

Städtische Wessenberg-

Galerie

18. JUNI 2020 BIS 11.

SEPTEMBER 2020

Valerie & Juraj

Lipscher: Heimreisen

Malereien, Texte und

Fotografien

Volkshochschule

+49 (7531) 59810

www.vhs-konstanz-singen.de

KREUZLINGEN

DAUERAUSSTELLUNG

Cuba: Fahrzeuge und

Menschen

Fotos und Malerei

Galerie Arndt

+41 (71) 6721355

www.arndt-art-und-design.

net/page4.php

LINDAU

20. MAI 2020 BIS 18.

OKTOBER 2020

Sola scriptura - allein

durch die Schrift

100 Jahre Bibeldruck

und deutscher Bibeltext

zwischen 1470 und 1569

Bibliotheksmuseum - Ehemals

Reichsstädtische Bibliothek

24. MAI 2020 BIS 11.

OKTOBER 2020

Ulrike Donie: Schöpfung

Malerei und Objekte

Kirche St. Stephan

DAUERAUSSTELLUNG

Lisa Kölbl-Thiele

Aquarelle, Zeichnungen

und Ölbilder

Theater-Café

MECKENBEUREN

DAUERAUSSTELLUNG

150 Jahre Stiftung

Liebenau

über die Anfänge der

Stiftung und ihre Entwicklung

bis heute

Schloss - Stiftung Liebenau

www.stiftung-liebenau.de

MEERSBURG

27. JUNI 2020 BIS 1.

NOVEMBER 2020

Die 1920er in Meersburg

- Vision einer

besseren Zukunft?

Sonderausstellung

Vineum Bodensee

www.vineum-bodensee.de


SEEHENSWERT 81

MESSKIRCH

15. MAI 2020 BIS 5. JULI

2020

Roland Kappel: Von

Kränen und Heiligen

Kreisgalerie Schloss Meßkirch

+49 (7575) 20646

RADOLFZELL

1. JUNI 2020 BIS 2.

OKTOBER 2020

Shady Almatar

präsentiert seine Werke

im Rahmen der Reihe:

Kunst im Baudezernat

Baudezernat

1. JULI 2020 BIS 7.

NOVEMBER 2020

Anette C. Halm:

Barockoko

Barock des 21. Jahrhunderts

Kunst in der Kaserne

DAUERAUSSTELLUNG

Kuriositäten-Kabinett

außergewöhnliche

Ausstellungsstücke

Stadtmuseum

+49 (07732) 81530

4. JULI 2020 BIS 16.

AUGUST 2020

FEROSE und Gary

Krüger: Geschweißt

und Gedruckt

Villa Bosch

+49 (7732) 81371

www.radolfzell.de

RAVENSBURG

13. JUNI 2020 BIS 8.

AUGUST 2020

No (body) is perfect

Galerie 21.06

www.galerie2106rv.de

15. MAI 2020 BIS 20.

AUGUST 2020

Armin Göhringer:

fragil - stabil

Kreissparkasse, Kundenhalle

+49 (751) 840

27. JUNI 2020 BIS 4.

OKTOBER 2020

Auszeit - von Pausen

und Momenten des

Aufbruchs

Werke der Künstlergruppe

Brücke

Kunstmuseum

+49 (751) 82812

www.kunstmuseum-ravensburg.de

9. MAI 2020 BIS 27.

SEPTEMBER 2020

Lebensgefühl Landschaft

ausgewählte expressionistische

Arbeiten aus

der Sammlung Selinka

Kunstmuseum

+49 (751) 82812

www.kunstmuseum-ravensburg.de

9. MAI 2020 BIS 27.

SEPTEMBER 2020

Sophie Calle - Was

bleibt

Kunstmuseum

+49 (751) 82812

www.kunstmuseum-ravensburg.de

26. MAI 2020 BIS 7.

FEBRUAR 2021

Das Leben der Dinge -

Eine Ausstellung über

das Sammeln

Museum Humpis-Quartier

www.museum-humpisquartier.de

DAUERAUSSTELLUNG

Zeitreise durch die

letzten 200 Jahre im

Landkreis Ravensburg

Wirtschaftsmuseum

+49 (751) 35505777

www.wirtschaftsmuseumravensburg.de

SCHAFFHAUSEN

16. JUNI 2020 BIS 4.

APRIL 2021

Hühner - Unterschätzes

Federvieh

Sonderausstellung

Museum zu Allerheiligen

+41 (52) 6330777

www.allerheiligen.ch

SINGEN

11. JUNI 2020 BIS 20.

SEPTEMBER 2020

Laddie John Dill &

Todd Williamson:

California Abstract

zwei Künstler der Biennale

di Venezia

MAC - Museum Art & Cars

+49 (7731) 9265374

www.museum-art-cars.com

11. JUNI 2020 BIS 12.

JULI 2020

Petra Harder & Magdalena

Oppelt: Once

upon a time

Bilder & Skulpturen

MAC - Museum Art & Cars

+49 (7731) 9265374

www.museum-art-cars.com

9. JUNI 2020 BIS 13.

SEPTEMBER 2020

30 Jahre. Kunstmuseum

Singen

Städtisches Kunstmuseum

www.kunstmuseum-singen.de

9. JUNI 2020 BIS 13.

SEPTEMBER 2020

Daniel Hausig: Wetterleuchten

Lichtinstallation

Städtisches Kunstmuseum

www.kunstmuseum-singen.de

SIPPLINGEN

DAUERAUSSTELLUNG

Sammlung Regenscheit

Werkzeuge, Gebrauchsgegenstände,

seltene

Luxus- und Handelsgüter

aus Stein oder

Keramik

Tourist-Information

ST. GALLEN

DAUERAUSSTELLUNG

Indianer & Inuit

- Lebenswelten

nordamerikanischer

Völker

Sammlung

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen

+41 (71) 2420642

www.hvmsg.ch

DAUERAUSSTELLUNG

Jugendstil & St. Gallen

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen

+41 (71) 2420642

www.hvmsg.ch

DAUERAUSSTELLUNG

Endlich! Glanzlichter

der Sammlung

Meisterwerke vom Mittelalter

bis zur Moderne

Kunstmuseum, EG

+41 (71) 2420671

www.kunstmuseumsg.ch

2. JUNI 2020 BIS 9.

AUGUST 2020

Iman Issa: Surrogates

Skulpturen

Kunstmuseum

+41 (71) 2420671

kunstmuseumsg.ch

12. MAI 2020 BIS 6.

SEPTEMBER 2020

Metamorphosis

Overdrive

Gruppenausstellung

Kunstmuseum

+41 (71) 2420671

kunstmuseumsg.ch

STOCKACH

12. MAI 2020 BIS 22.

JUNI 2021

Carolin Gerspacher:

Einmalig

handbemaltes Porzellan

Fotostudio Hübler

16. JUNI 2020 BIS 17.

OKTOBER 2020

Achtung Hochspannung

Experimente, Geschichten,

Entdeckungen rund

um den Strom

Stadtmuseum

TUTTLINGEN

DAUERAUSSTELLUNG

Stadtgeschichte

Tuttlingen

Museum Fruchtkasten

+49 (7461) 15135

www.museen-tuttlingen.de/

ÜBERLINGEN

12. JUNI 2020 BIS 14.

JULI 2020

Dagmar Eckert, Lukas

Müller, Diana Lukas: In

Hülle und Fülle

Freie Kunstakademie

+49 (7551) 9370698

www.freie-kunstakademieueberlingen.de

11. JULI 2020 BIS 19.

JULI 2020

Rita Welzel: Panta Rhei

Freie Kunstakademie

+49 (7551) 9370698

www.freie-kunstakademieueberlingen.de

5. JUNI 2020 BIS 4. JUNI

2021

Collot de Herbois

Galerie Collot de Herbois

26. MAI 2020 BIS 4.

OKTOBER 2020

Fasnet hoch 4. Schwäbisch-Alemannische

Narretei im Viererbund

Werke verschiedener

Künstler

Städtische Galerie Fauler Pelz

+49 (7551) 991074

www.staedtischegalerie.de/

2. JUNI 2020 BIS 19.

DEZEMBER 2020

Überlingen legendär! -

1250 Jahre sagenhafte

Stadtgeschichte

Jubiläumsausstellung

Städtisches Museum

+49 (7551) 991079

www.museum-ueberlingen.de

WALDBURG

28. JUNI 2020 BIS 2.

AUGUST 2020

Double Fantasy

Werke von Peter Seimetz

und Selina Reichle

Schloss Waldburg

ww.schlosswaldburg.de

WALDENBUCH

2. JUNI 2020 BIS 3. JULI

2020

Adieu Plastiktüte

Sonderausstellung

Schloss Waldenbuch

https://www.museum-deralltagskultur.de

DAUERAUSSTELLUNG

Wohnwelten

menschliche Wohnbedürfnisse

Schloss Waldenbuch

www.museum-der-alltagskultur.de

WARTH

1. JUNI 2020 BIS 20.

SEPTEMBER 2020

Pinsel, Pixel und

Pailletten

neue Malerei

Kunstmuseum Thurgau

+41 (58) 3451060

www.kunstmuseum.ch

Selbstbildnisse

und andere Rätsel

Pavel Feinstein

Johannes Grützke

Lilli Hill

Bettina Moras

Erwin Pfrang

Sigrun C. Schleheck

Roni Taharlev

Yongbo Zhao

Galerie Fähre

Altes Kloster

Bad Saulgau

12.5. bis 23.8. 2020

Di-So 14-17 Uhr


82

SEEHENSWERT

6. JUNI 2020 BIS 30.

SEPTEMBER 2020

Thurgauer Köpfe -

Frauen erobern die

Kunst

Werke von Mathilde van

Zuylen, Martha Haffter,

Helen Dahm, u.v.m.

Kunstmuseum Thurgau

+41 (58) 3451060

www.kunstmuseum.ch

WASSERBURG

4. JULI 2020 BIS 26. JULI

2020

Silvia Ried & Celia

Mendoza

Kuba - Kunst im Bahnhof

www.ku-ba.org

WEINGARTEN

28. JUNI 2020 BIS 31.

JULI 2020

Annette Stacheder:

Stille Wucht

Geschäftshaus

23. MAI 2020 BIS 26.

JULI 2020

Spitzenbilder - Manuelle

Kostbarkeiten

aus süddeutschen

Frauenklöstern

Museum für Klosterkultur

+49 (751) 49339

weingarten.online.de

WILHELMSDORF

12. JUNI 2020 BIS 31.

JULI 2020

Lebensräume für

Schmetterlinge

Wanderausstellung

Naturschutzzentrum Pfrunger-

Burgweiler Ried

+49 (7503) 739

www.naturschutzzentrumwilhelmsdorf.de

10. JUNI 2020 BIS 31.

JULI 2020

Moor erleben

Naturschutzzentrum Pfrunger-

Burgweiler Ried

+49 (7503) 739

www.naturschutzzentrumwilhelmsdorf.de

WOLFEGG

30. MAI 2020 BIS 30.

AUGUST 2020

Geliebte Gabi. Ein

Mädchen aus dem

Allgäu - ermordet in

Auschwitz

Sonderausstellung

durch den Historiker

und Filmemacher Leo

Hiemer

Bauernhausmuseum

+49 (7527) 95500

www.bauernhaus-museum.de

DAUERAUSSTELLUNG

Irene Groll: Exponate

in Öl

Bräuhaus Rossberg

+49 (7527) 4544

www.braeuhaus-rossberg.de

MOVE!

„Move! Hold it! Do it again! I love it!“ Diese

vier Ausrufe hört man am häufigsten, wenn

die Fotografin Esther Haase am Set arbeitet –

und sie leiten durch die neue Ausstellung in

der Leica Galerie Konstanz. Esther Haases Fotografien

sind geprägt von cineastischen Visionen,

komponierter Leichtigkeit, Kühnheit

und Abenteuerlust. Seit vielen Jahren ist sie

für renommierte internationale Auftraggeber

tätig, hat Vivienne Westwood, Angela Merkel

und Karl Lagerfeld fotografiert, wandelt

Foto: Fish & Chips with the queen © Esther Haase

stilsicher zwischen Mode, Porträt, Reportage

und Kunst. In der Ausstellung „MOVE!“

zeigt sie einige ihrer liebsten Aufnahmen,

darunter die speziell für das SMagazine mit

der Leica S fotografierte Serie „Je t’aime“.

31.07.–23.10.

Leica Galerie Konstanz

Gerichtsgasse 9

D-78462 Konstanz

www.leica-galerie-konstanz.de


Rundblick über den Bodensee

und 240 Alpengipfel

Familienparadies Pfänder

Alpenwildpark mit Erlebnis-Rundwanderweg,

Spielplatz und großer Waldrutsche.

360° Panorama Terrasse

auf dem obersten Dach der Bergstation

Wanderparadies

Tipp: Auf dem Höhenweg von Scheidegg zur

Bergstation wandern, mit der Bahn ins Tal

und mit dem Bus retour nach Scheidegg.

Restaurant Berghaus Pfänder

mit Aussichtsterrasse, täglich geöffnet

von 06. Mai bis 22. September 2020.

Betriebsruhe: 02.-27. Nov. 2020

www.pfaenderbahn.at

Pfänderbahn AG | Steinbruchgasse 4 | 6900 Bregenz | Österreich | T. +43 (0)5574/42 160-0 | office@pfaenderbahn.at

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