Veranstaltungskalender - Province de Liège

ftpl.be

Veranstaltungskalender - Province de Liège

Neufchâteau

Das Fort von

Neufchâteau

Erbaut von 1935 bis 1940, schloss das Fort den Zugang

nach Aachen, Visé und Lüttich ab. Möglich war dies infolge

der Reichweite seiner Geschütze, in der sich die umliegenden

Täler wie auch Verkehrsknotenpunkte befanden.

Nachdem das Fort schnell von den Zwischentruppen

abgekapselt wurde, leistete es 11 Tage lange Widerstand.

Während dieser Tage feuerte es den gesamten Vorrat von

15000 Granaten.

Es bedurfte einer intensiven Bombardierung und 23

Infanterieangriffe um die 250-Tonnen schweren Geschütztürme

des Forts außer Gefecht zu setzen.

Das Fort beendete seinen Kampf auf Grund der Zerstörung

der schweren Artillerie und des Mangels an Munition

für Waffen der Nahverteidigung. Die letzte zur Verfügung

stehende Granate wurde in den Eingangsbereich des Forts

gefeuert, da sich der Feind bereits in dem Gebäude befand.

Außenansicht

Das Fort besteht aus zwei Zwillings-Geschütztürmen mit 75

mm-Geschützen mit einer Reichweite von 10,5 km. Darüber

hinaus war es mit drei 81mm-Mörsern bewaffnet, die über eine

Reichweite von 3,6 km verfügten.

Zum Schutz existiert eine 47mm Panzerkasematte. Die

beiden Eingangsbereiche werden von Maschinengewehren

gesichert, die sich unter Verteidigungskuppeln befinden.

Zwei teleskopartige Lüftungsschächte versorgen das Bauwerk

mit Frischluft.

Das Fort hat die Form eines Dreiecks und ist von einem trockenen

Verteidigungsgraben umgeben. Gesichert wird dieser

durch Kasematten, die mit Panzerabwehrkanonen, Maschinengewehren,

und Schnellfeuergewehren ausgestattet sind.

Allein schon die Aussicht vom Eingangsblock aus über

lohnt einen Umweg

Das Fort von

Neufchâteau

Überirdische Gebäude

Das Fort wurde größtenteils verschrottet, aber dennoch

von Freiwilligen instand gehalten. Die Eingangsblöcke und die

Galerien können besucht werden.

Es ist bekannt, dass ein Besuch der „nackten Braut“ (Fort

von Neufchâteau) und Ihres Kleids (Fort von Tancrémont) es

dem Besucher ermöglicht, ein Fort im ausgestatteten wie auch

im unausgestatteten Zustand zu erleben.

Es exisitiert eine 47mm-Panzerabwehrkanone und eine 57

mm-Bofort (Flugabwehrgeschütz).

Der Motor eines deutschen Bombers (Heinkel 111), der

1940 von drei Spitfires

zerstört wurde, und diverses,

dazugehöriges Equipment

werden in dem

Eingangsbereich

ausgestellt.

Der Block ist mit einer

Brandkanone ausgestattet.

Außerdem sind

Fotografien vorhanden,

die während des Angriffs

gemacht worden sind.

Unterirdische Gebäude

Die unterirdischen Gänge des Forts ziehen sich über eine

Länge von 2,5 km hin und können im Rahmen einer Führung

besichtigt werden. Der Besucher passiert dabei die

Kommandozentrale, die Radio- und Telefonzentrale, die

Gewölbe unterhalb der Mörser und Artilleriestellung 1, die

Diensträumlichkeiten, die Duschen, den Maschinenraum und

die Lagerstätten für Zubehör.

Verlässt man das „Gefechtsdreieck“, gelangt man zu den

unterirdischen Kasernen, in denen sich die Aufenthaltsräume,

die Schlafzimmer, das Refektorium, das Hospital, diverse

Diensträumlichkeiten und, nicht zu vergessen, das

Leichenhaus befinden.


Legende der Karte

Bei der Abfahrt von Visé folgen Sie bitte der Straße nach

Aubel und schließlich in Richtung Berneau. Der Weg zum Fort

ist ausgeschildert.

Von Aachen, Henri-Chapelle-Visé aus kommend

(Nationalstraße), fahren Sie bitte kurz vor dem Abstieg in

Richtung Warsage links.

Kommen Sie aus der Richtung Mons-Brüssel, nehmen Sie

bitte die Lütticher Autobahn in Richtung Visé-Maastricht,

verlassen die Autobahn bei Argenteau und folgen dem

Straßenverlauf nach Richelle, Dalhem, Val Dieu, la Chaume

und schließlich Neufchâteau. Der Weg zum Fort ist von Dalhem

an ausgeschildert.

Praktische Information

Kontakte: +32 (0)486 53 29 14

• +32 (0)497 44 11 82 • +32 (0)67 87 97 59

• +32 (0)4 387 58 37

http://forts.shourturl.com

Fort Neufchâteau, 4, rue colonel

D’Ardenne, 4608 - Dalhem

Mit freundlicher

Unterstützung der

Provinz Lüttich

Einige Zahlen

Das Fort hatte Verluste von 7 Toten und 20 Verwundeten

zu beklagen. Der Feind setzte eine 500 Mann starke Truppe

ein, um dessen Mauern zu erstürmen.

Die Erinnerungen an diesen Betonblock werden ewig

weiterleben. Er ist ein Mausoleum für die Ehre und den

Ruhm der Verteidiger dieses Forts. In Anerkennung an

Ihre Verdienste wurde den Soldaten am Eingangsbereich

ein Denkmal gewidmet, das von einem 47 mm

Panzerabwehrgeschütz bewacht wird.

Weiter unten im Dorf wurde dem 740. Panzerbataillon ein

Denkmal von der US Armee errichtet.

Diese war nach ihrer Ankunft in

der Normandie für einige Zeit in

dem Dorf stationiert gewesen und

hatte den herzlichen Empfang,

den man ihr bereitet hat, nicht

vergessen.

Veranstaltungskalender

Das Fort ist jeden 3. Sonntag von April bis November um

14 Uhr geöffnet.

Gruppen von mindestens 15 Personen können nach

Anfrage empfangen werden.

Führungen können in F, NL, D, und GB angeboten werden

(abhängig von der Verfügbarkeit der jeweiligen Gruppenleiter).

Eintritt (Museum inklusive): 3 €; für Kinder bis 12 Jahren ist

der Eintritt frei; Fotos sind gestattet.

Ein Parkplatz mit 50 Plätzen für Autos und 2 Plätzen für

Busse steht den Besuchern zur Verfügung.

Um Unfälle zu vermeiden

empfehlen wir Ihnen:

Ziehen Sie festes Schuhwerk und warme Kleidung an und

bringen Sie eine Taschenlampe mit.

Verlassen Sie nicht die Gruppe und bleiben Sie in den

beleuchteten Bereichen.

Vorsicht für Personen mit Herzproblemen oder körperlichen

Behinderungen: es gibt eine Treppe mit 160 Stufen!

Ein Besuch im Einzelnen

Los geht es um 14 Uhr am Eingangsblock, sollte es das

Wetter gestatten, mit einer Entdeckungstour der äußeren

Umgebung.

Nach einer Erklärung der Pläne im Eingangsbereich beginnt

der Abstieg in das Bauwerk über eine Treppe mit 160 Stufen,

die Sie 35 Meter tief unter die Erde bringt.

Es schließt sich ein Besuch der Galerien und Räumlichkeiten

des Forts an, und weiter geht es unter dem Friedhof des

Dorfes her bis zum Ausgang, der sich ca. 1 km von dem

Eingangsbereich entfernt befindet.

Nur ca. 100 Meter vom Ausgang entfernt liegt das Museum

oberhalb der Schule. Es zeigt restaurierte Bestandteile des Forts

und Teile der Ausstattung.

Equipment von Mai 1940 ist dort ebenso ausgestellt wie

auch eine Pflegestelle.

Erfrischungen können an der Bar erworben werden.

Die Dauer des Besuches des Forts und des Museums beträgt

ca. 2 Stunden, abhängig von dem Interesse der Besucher.

In der Umgebung des Forts befindet sich auch die Abtei Val

Dieu, in der die Garnison des Forts an zahlreichen Zeremonien

teilgenommen hat. Verpassen Sie nicht dieses großartige

architektonische Meisterwerk und sein Mühlenmuseum.

Freuden für Augen und Gaumen sind garantiert.

Sie können ebenfalls die Mine von Blégny besuchen. Eine

ganz andere Art von Galerien!

Falls Ihnen die Zeit fehlt, können Sie in der Nähe des Forts

in einem Gîte übernachten und den Aperitif im

„Bout-en-Train“ in Mortroux zu sich nehmen. Folgen Sie dazu

dem „ Chemin3 (Weg3)“

vom „Trimbleu“ zum

ehemaligen,

restaurierten Bahnhof.


Barchon

Das Fort von Barchon

Das Fort von Barchon ist eine der 12 Brialmont-Festungen,

die 1888 erbaut wurden um Lüttich zu verteidigen. Es war das

am meisten den feindlichen Kräften ausgesetzte Fort und musste

sich am 8. August 1914 als Erstes ergeben, da die Besatzung

der Garnison bereits nach einigen Stunden des Kampfes dem

Erstickungstod nahe war. Bei den Kämpfen im Jahre 1940 war

die Besatzung deutlich unnachgiebiger. Vom 10. bis zum 18.

Mai fügte das Fort dem Feind ständig schwere Schläge zu, der

daraufhin mit Artilleriefeuer und Sturzflugangriffen dem Fort

zuzusetzen versuchte.

Oberirdische Gebäude

Das Fort befindet sich auf einem recht ansehnlichen

Grundstück. Der Zutritt wird über eine Rampe ermöglicht,

die entlang der Abwehrgräben hinunter ins Tal führt. Diese

Gräben umschließen das komplett ins Erdreich eingelassene

Fort. Es hat die Form eines gleichschenkeligen Dreiecks

mit 300m Seitenlänge. Der zentrale Teil beinhaltet die

wesentlichen Räumlichkeiten der Abwehr (Feuerleitstelle,

Munitionslager,...), von denen neun Verteidigungskuppeln

herausragen.

Ein Trockengraben

umgibt diesen

befestigten Teil

des Forts. Ein

hinter dem

Fort liegender

Graben, auch

Kehlgraben

genannt,

umschließt die

Diensträume

wie z.B.

die Küche,

den Laden, die

Arrestzelle und die

Toiletten.

Unterirdische Gebäude

Zwei Forts in Einem! Während der Arbeiten 1888 huben

500 Arbeiter rund 110 000 m3 Erde mit Spaten und Schubkarre

aus. Danach wurden die Räumlichkeiten des Forts mit 52

000m3 Beton umgossen und wieder mit Erde überdeckt. Dem

Fort war es dennoch nicht möglich, den Bombardierungen von

1914 Widerstand zu leisten. Zwischen den zwei Kriegen wurde

unter dem bereits gebauten Fort ein Weiteres in den Boden

gegraben und das Erstere wurde verlassen. Darüber hinaus

wurde ein Nebenlüftungssystem eingebaut. Der dazugehörige

Belüftungsturm sowie der Verbindungsschacht können besucht

werden. Deren Entdeckung ist besonders lohnend!


Legende der Karte

Rue du fort, 4671 Barchon (Blegny)

Zufahrt: Autobahn E40, Ausfahrt 36 (Blegny).

Von Lüttich kommend: Fahren Sie am Kreisverkehr rechts,

nehmen Sie die erste Ausfahrt und überqueren Sie die Brücke.

Am zweiten Kreisverkehr nehmen Sie bitte die zweite Ausfahrt

(geradeaus).Am dritten Kreisverkehr nehmen Sie dann die

dritte Ausfahrt (siehe Anfahrtsplan). Von Aachen kommend:

Am ersten Kreisverkehr nehmen Sie bitte die erste Ausfahrt,

am zweiten Kreisverkehr dann die dritte Ausfahrt (siehe

Anfahrtsplan).

Mit freundlicher

Unterstützung der

Provinz Lüttich

Einige Zahlen

Von der gewaltigen Bewaffnung des Forts besteht

heutzutage nicht mehr als eine in Elsenborn wiederhergestellte

Verteidigungskuppel. 1914 bestand die Garnison des Forts aus

400 Mann, 22 davon mussten ihr Leben lassen. 1940 taten

nur noch 300 Mann ihren Dienst, von denen 4 starben. In

den 60er Jahren diente das Fort von Barchon der Belgischen

Armee als Munitionslager.

Veranstaltungskalender

Von April bis November ist das Fort an jedem 2. Sonntag

im Monat von 14:00 Uhr oder auf Reservierung (min. 15

Personen) geöffnet.

Sprachen: F, NL, D

Dauer der Führung: ca. 2 Std. 30 Min.

Praktische Informationen

Kontakt:

Roger Weeckmans: +32 (0)4 387 58 37

Raymond Pierre: +32 (0)4 387 59 71

Eintrittspreise: Erwachsene: 3,00 € Kinder von 8 bis 12

Jahren: 1,50 € Gruppen (min. 15 Personen): Erwachsene

2,50 €, Kinder von 8 bis 12 Jahren: 1,00 €

Räumlichkeiten: Gut benutzbarer Parkplatz (Autos und

Reisebusse), Museum, Cafeteria, Toiletten, Fotografien auf

Anfrage

Diverses: Bitte denken Sie an warme Kleidung und ein Paar

Wanderschuhe!

Der Besuch im Einzelnen

Der Besuch beginnt mit einer einzigartigen audio-visuellen

Vorführung über das Fort und seinen historischen Kontext,

bestehend aus 320 bisher unveröffentlichten Dias und

konzipiert und zusammengestellt von Professor Francis Balace.

Weiter geht die Führung mit der Erkundung des Museums,

das unter anderem alte, von den Soldaten liegen gelassene

Gegenstände enthält. Anhand eines Modells der Festung

erklären Ihnen die Begleitpersonen die Konzeptionen General

Brialmonts und den Aufbau des Forts. Beim Verlassen des

Museums geht es dann an die frische Luft. Sie entdecken die

Galerien des Forts, seine verschiedenen Abwehreinheiten,

den Pflegeraum, den Operationsblock, die Soldatenquartiere,

die Toiletten, den Kommandoposten, den Maschinen- und

Ventilationsraum, die Wasserbrunnen, die Kuppelschächte,

den Versammlungssaal sowie eine in Elsenborn

wiederhergestellte und von Freiwilligen in Barchon wieder

aufgebaute Verteidigungskuppel. Nach einem kurzen Stück

oberhalb des Forts, von wo aus sich die strategische Lage des

Forts gut erkennen lässt, beschreiten Sie den langen

Verbindungstunnel zwischen dem Fort und seinem Lüftungsturm.

Von dort aus gelangen Sie über einen Weg außerhalb

der Anlage wieder zurück zum Fort und können dort in der

Cafeteria Ihren Besuch beenden.


Battice

Das Fort von Battice

Das Fort von Battice befindet sich im Osten des Herver

Plateaus und ist somit Teil der befestigten Stellung Lüttich. Mit

Eben-Emaël, Aubin-Neufchâteau und Tancrémont ist es eines

der modernen Forts, die zwischen 1932 und 1938 in unserer

Region erbaut wurden.

Diese vier neuen und acht alten, aber nachgerüstete

Festungen mussten sich zusammenschließen um den Vormarsch

des Feindes zu unterbinden oder wenigstens aufzuhalten.

Außenansicht

Bei der Konstruktion der neuen Forts mussten die nennenswerten

Fortschritte der Artillerie und der Flugzeugbewaffnung

berücksichtigt werden. In Battice wurden die Gebäude

der Nahverteidigung auf dem inneren Ring eines langen und

tiefen Grabens erbaut, dessen äußere Seite durch eine hohe

Betonmauer umschlossen wird. Dieser Graben umfasst ein

weites Gelände, mit verstreuten Gebäuden in denen die

Artillerie untergebracht wurde. Es gibt kein, wie bei alten Forts

üblich, zentralen Bunker mehr, in welchem sich die

Hauptgeschütze befinden.

Das Fort von Battice

Oberirdische Gebäude

In den oberirdischen, aus Stahlbeton konstruierten Gebäuden,

dienten die Panzerabwehrgeschütze und Maschinengewehre

der Nahverteidigung, wobei die Kanonen unter

den Geschütztürmen und Verteidigungskuppeln der Artillerie

angehörten. Verteilt in Abständen von jeweils mehreren zehn

Metern, waren sie zu ungenaue Ziele, die für den Feind,

infolge der übermäßigen Naturfläche, schwer zu treffen waren.

Darin konnten die meisten der abgefeuerten Projektile einschlagen

ohne großen Schaden anzurichten.

Unterirdische Räume

Alle unterirdischen Räumlichkeiten wurden entsprechend

des äußeren Reliefs auf einer Tiefe zwischen 25m und 30m

konstruiert.

Man findet dort den Kommandoposten, die Munitionskammer,

den Maschinenraum, Technik- und Bereitschaftsräume,

das Leichenhaus und die Kaserne,

welche die Schlafräume, die

Küchen, das Krankenhaus wie

auch die Lebensmittel- und

Materialreserven beinhaltet.

Ein Tunnelnetzwerk

verbindet die Räumlichkeiten

und gestattet über

Schächte, den Zugang

zu den oberirdischen

Gebäuden.


Legende der Karte

BE: Eintritt zu Friedenszeiten

Gebäude der Nahverteidigung :

BI - BII - BIII - BIV CE - BV - BVII. (60mm-Panzerabwehrgeschütze

und Maschinengewehre)

Gebäude der Artillerie: A-Nord - BIV - BVI. (75mm-Doppel-Geschütze,

unter dem versenkbaren Geschützturm)

B-Nord - B-Sud.

(120mm-Geschütze in Versenkkuppel).

Jonckay: Observatorium und Nebenlüftung.

Waucomont: Eintritt zu Kriegszeiten, Observatorium und

Hauptlüftung.

Praktische Informationen

Anfahrt des Forts über die N648 Richtung Aubel.

Buslinie 38b ab Lüttich. Buslinie 38a u. 38b ab Verviers.

Die Besucher werden im Eintrittsgebäude „zu Friedenszeiten“,

am Anfang des Grabens, empfangen.

www.welcome.to/fort-battice.

Mit freundlicher

Unterstützung der

Provinz Lüttich

Einige Zahlen

Die Konstruktion dauerte nur 3 Jahre, von 1934 bis 1937.

Das Militärgelände von damals hatte eine Größe von 45

Hektar.

Das Fort selbst erstreckt sich über eine Fläche von 15 Hektar:

1,5 Hektar deckt der Verteidigungsgraben, 13,5 Hektar weit

ist die Gesamtfläche ohne den Graben. Die samte Festung ist

erbaut aus Stahlbeton: an der schwächsten Stelle beträgt die

Dicke der Mauern 0,5 m, die Mauern der Schächte und die

Herzstücke des Forts (Decken der Geschützgebäude etc.) sind

dagegen bis zu 4,5 m dick.

Die Garnison war 750 Mann stark.

Das Fort wurde für einen Zeitraum von einem Monat ausreichend

mit Lebensmitteln, Kraftstoff und Munition bevorratet.

Um Unfälle zu vermeiden

empfehlen wir Ihnen:

Nicht die vorgegebene Route zu verlassen und ständig in

Begleitung des Führers zu bleiben. Die Eltern / Begleitpersonen

sind verantwortlich für die Kinder .

Veranstaltungskalender

Ein Besuch wird für jeden letzten Samstag im Monat

organisiert: von März bis Ende November um 13.30 Uhr

Die durchschnittliche Dauer eines Besuches ist 3 Std.

Denken Sie bitte an warme Kleidung und Wanderschuhe.

Tarif:

• Erwachsene 3 €

• Kinder 2 €

• 10% Rabatt für Kindergruppen

Gruppenbesuche sind möglich auf Anfrage für Gruppen

von mindestens 10 Personen

In F: Mr. Nicolas Lange: +32 (0)87 67 94 70

In NL: Mr. Dany Jammaer: +32 (0)11 88 42 22

In Deutsch: Herr Otmar Rogge: +49 (0)24 08 27 91

Ein Besuch im Einzelnen

Die Gruppe ist ständig unter Begleitung eines Führers. Dieser

wird Ihnen alles erklären und Sie auf eine Entdeckungsreise

durch die Festung, die Tunnel, die obere Ebene und unser

kleines Museum mitnehmen. Wir demonstrieren ebenfalls

die Funktionsweise eines versenkbaren Geschützturms,

starten einen der originalen Elektrogeneratoren und nehmen

Teil an die unter Überdruckhaltung des Eintrittsgebäudes

„zu Friedenszeiten“. Ein

Saal wurde speziell

hergerichtet um die

verschiedenen

Waffenerprobungen

der Deutschen

zwischen 1940 und

1944 zu erläutern.


Flémalle

Das Fort von Flémalle

Das Fort von Flémalle liegt auf einer Anhöhe am westlichen

Maasufer und demnach an der süd-östlichen Seite des

Lütticher Verteidigungsgürtels. Erbaut von 1888 bis 1892, hat

es die Form eines großen Sechseckes. Hauptziel war, mit Hilfe

des Nachbarforts von Boncelles, dem Feind jegliche Nutzung

des Maastales per Straße, Fluss oder Schiene zu untersagen.

Es war die letzte Lütticher Stellung an der Durchfahrt nach Huy

und Namur.

Das Fort von Flémalle

Außenansicht

Im Jahre 1888 begannen die Arbeiten an den Festungen

von Lüttich und Namur nach den Plänen des Generals

Brialmont, um das Maastal bei einem möglichen französischen

und/oder deutschen Angriff verteidigen zu können. Die Forts

beinhalteten neueste Waffentechnik und bestanden aus solidem

Beton, produziert mit Kies aus der Maas und

Portland-Zement. Von oben betrachtet, erinnert das Fort an ein

Sechseck, welches durch einen starken Fausthieb ins Zentrum

ein wenig eingedrückt wurde. Es wird umsäumt von einem

trockenen Festungsgraben, einer sehr hilfreichen Abwehr von

feindlicher Infanterie und einer Kontereskarpemauer. Außerhalb

der Festung wurden das Glacis, d.h. das Vorfeld bestehend

aus Wiesen in leichtem Abhang umfunktioniert, um von einem

gut überschaubaren und leicht kontrollierbaren Schussfeld

profitieren zu können.

Oberirdische Gebäude

Beim Anmarsch auf das Fort hatte der herannahende Feind

einige Schwierigkeiten, die genaue Position der Festung auf

dem Hügel auszumachen. Grund war die recht eigentümliche

Bauweise: halb oberirdisch, halb unterirdisch. Nur die

Verteidigungskuppeln ragten ein wenig über den Gipfel des

Hügels hinaus. Der mittlere Betonbunker entzog sich der

Sicht des Feindes auf Grund von ebenfalls vor Granatfeuer

schützenden Erdwällen. Die Umgebung des Forts ist heute ein

kleines Naturreservat, das wegen der vielen Bombenkrater eher

an eine Mondlandschaft erinnert.

1932 wurde ein aus Stahlbeton bestehender Lüftungsturm

erbaut, der einem riesigen Pilz ähnelt und seit jeher den

Abhang von Profondval dominiert; mit direkter Sicht auf

die Straße nach Monz-lez-Liège. Dieser Aussichtspunkt

tat seine Pflicht indem er die Feuerleitstelle über die

Annäherungsversuche des Feindes in Kenntnis setzte.

Während der Kämpfe im Mai 1940 saugte der Turm für das

Fort über die unterirdischen Schächte die nötige Frischluft an.

Die schrecklichen Schlachten des 2. Weltkriegs sind an diesem

Monument aus Stahlbeton nicht

ohne Spuren vorbeigegangen.

Noch heute erkennt man die

Einschläge der deutschen

Artillerie.


Zufahrt

Das Fort befindet sich auf der Avenue du Fort in Flémalle,

über dem Viertel Profondval, nördlich der Maas gelegen. Um

es zu erreichen, folgen Sie bitte den Schildern bis zum Kreisverkehr

an dem Supermarkt Carrefour und der nach Jemeppe

führenden Straße.

Eine weitere Möglichkeit gibt es über die Autobahn E42.

In diesem Falle nehmen Sie bitte die Ausfahrt nach Flémalle,

halten sich an der ersten Ampel links und folgen den Schildern,

die Sie über die Straße Mons-lez-Liège in Richtung des

Viertels Profondval führen.

Für detailliertere Auskünfte besuchen Sie bitte unsere

Internetseite.

Mit freundlicher

Unterstützung der

Provinz Lüttich

Praktische Information

Fort von Flémalle, Avenue du Fort, B-4400 Flémalle

Mobil: Paul: 0486 26 62 40;

Grégory: 0494 59 27 91

tunnelrats@hotmail.com

http://membres.lycos.fr/scrivarius

Eintrittspreise: 3 €, gratis für Kinder unter 12 Jahren.

Unterirdische Gebäude

Die meisten der ursprünglichen Räumlichkeiten sind Quartiere

aus Beton mit einer 2,50 m bis 3,50 m-dicken Wölbung

als Decke. Sie sind von Erdhügeln überdeckt, die sie vor den

Projektilen der feindlichen Artillerie schützen sollten. Viele der

unterirdischen Räumlichkeiten haben auf Grund der Wiederbewaffnung

1931 niedrigere Decken und engere Gänge als die

Originale. Man beabsichtigte, das Fort auf den 2. Weltkrieg

vorzubereiten und wechselte im Zuge der Modernisierung die

Bewaffnung, die Maschinen und die Beleuchtung. Weiterhin

baute man eine neue Treppe, die hinunter auf die Etage des

Vierecks führen sollte, welches unter dem Zentralbunker lag

und der tiefste Punkt der Festung bildete. Dort waren Mannschaft

und Munition am besten geschützt .

Veranstaltungskalender

Geöffnet ist das Fort das ganze Jahr über, an jedem ersten

Samstag im Monat, an den „Journées du Patrimoine“ (Tage

des offenen Denkmals) und dem 21. Juli. Führungen gibt es

um 10.00 und um 14.00 Uhr.

Führungen auf Anfrage sind für Gruppen von mindestens 15

Personen möglich.

Ausführbar sind auch Führungen in GB, NL und Deutsch

Um Unfälle zu vermeiden

empfehlen wir Ihnen:

Warme Kleidung, Wanderschuhe und eine Taschenlampe.

Verlassen Sie nie die Gruppe.

Nehmen Sie die Ratschläge der Begleitpersonen ernst.

Schutzhelme stehen zu Ihrer Verfügung. Es ist verpflichtend,

den Helm zu tragen.

Der Besuch im Einzelnen

Ein Team von passionierten Freiwilligen empfängt Sie in

den Räumen der Kontereskarpe. Der Besuch führt Sie durch

die Räumlichkeiten von 1914 (Quartiere, Maschinenräume,...)

und von 1940 (Etage des Vierecks, Flur des Lüftungsturms,...).

Nach einer Führung durch das Zentrum werden Ihnen

die Exponate des Museums vorgestellt. Es ist möglich,

Erfrischungen an der Bar

zu bekommen.


Hollogne

Das Fort von Hollogne

Am Rande des Flughafens Liège-Bierset gelegen, ist das

kleine Fort von Hollogne Teil der zwölf Brialmont Forts, welche

1914 den Verteidigungsgürtel um Lüttich bildeten.

Zusammengestellt aus einem dreieckigen Mauerwerk von

200 Metern Seitenlänge und einer in Beton gegossenen

mittleren Bunkeranlage, ist es das einzige Fort von Lüttich,

welches keine wesentlichen Veränderungen erfuhr und sich

somit dem Besucher bis heute in einem Zustand wie zum Ende

des 1. Weltkrieges darbietet.

Das Fort von Hollogne

Die Außenansicht

Gänzlich verborgen in einem Dickicht aus Bäumen und

Sträuchern, umgeben von einer industriellen Zone, ist das Fort

von Hollogne ein Hafen des Friedens für unzählige Tier- und

Pflanzenarten, die dort in aller Ruhe blühen und gedeihen

können.

Oberirdische Gebäude

Die oberirdischen Gebäude befinden sich im Kehlgraben.

Die Diensträume und die zwei Wachposten sind in der

Kontereskarpe gruppiert, wobei die Zimmer der Garnison in

der Eskarpe eingerichtet sind. Zwei Blockhäuser zur

Verteidigung des Grabens sind sichtbar.

Über dem Aufbau des mittleren Bunkers befinden sich

Schächte in denen sich die Geschütztürme zur Abwehr für

mittlere und lange Reichweiten einfügten. Die Bewaffnung

wurde 1933 demontiert um andere Forts, so wie Pontisse zu

bewaffnen oder um sie in den 50er Jahren fast für lau verschrotten

zu lassen.

Unterirdische Räume

Im Innern der mittleren Kasematte führen Gänge zu den

Baracken, den Pulverkammern, dem Heizkeller und der

Kohlenkammer. Zwei Treppen erlauben den Zugang zu zwei

Kuppeln mit 57mm-Geschützen, welche hauptsächlich zu

der Verteidigung des Kehlgrabens dienten. Eine dritte Treppe

führt zu dem Versammlungssaal, der sich in der Nähe der zwei

Hauptverteidigungsgeschützturm, des Maschinenraums, der

Kommandozentrale und der diversen Munitionslagern befindet.

Ein Tunnel ermöglicht es, den dritten 57mm-Geschützturm

und den Hauptkoffer zu erreichen.


Legende der Karte

1.Flughafen

2.Fort

3.Landstraße Lüttich - Hannut

4.Autobahn Lüttich - Namur

5.Autobahnausfahrt

Praktische Information

« GPS N 50°38’43,6“ » und « E 5°28’1,2” »

UTM/UPS: 31 U 0674386 5613211

Comité de Sauvegarde du Patrimoine Historique du Fort de

Hollogne, asbl

Patrice ERLER: rue Léon-Eli Troclay 14

B-4460 - GRACE-HOLLOGNE

Tel : +32 (0)4 234 09 50

Daniel BASTIN: rue de Milmort, 83

B-4040 - HERSTAL

Tel : +32 (0)4 264 49 49

Yvon LABARBE: rue Voltaire, 19

B-4460 - GRACE-HOLLOGNE

Mobil: +32 (0)477 63 21 18

http://membres.lycos.fr/forthollogne/

fort.hollogne@skynet.be

Mit freundlicher

Unterstützung der

Provinz Lüttich

Einige Zahlen

Das Fort wurde auf einer derzeitigen Fläche von 3,16 Hektar

zwischen 1888 und 1892 erbaut. Nötig dazu waren rund

40.000 m3 Beton und 500 Arbeiter. 1914 bestand seine

Garnison aus 230 Artilleristen und 120 Infanteristen. Zwischen

den zwei Weltkriegen diente das Fort als Munitionslager

zu Gunsten der Forts von Flémalle und Pontisse. Nach 1945

wurde es von der Belgischen Luftwaffe benutzt und 1998 der

S.A.B. überlassen. Bis heute ist es in ihrem Besitz. Das 1993

erschaffene gemeinnützige „Comité de Sauvegarde du Patrimoine

Historique du Fort de Hollogne asbl“ (C.S.F.H)

(Gemeinnütziges Komitee zur Erhaltung des historischen Erbguts

des Forts von Hollogne) wurde mit der Verwaltung des

Standortes beauftragt.

Veranstaltungskalender

Das Fort von Hollogne kann an zwei Wochenenden im Jahr

in den Monaten April und Juli von der Öffentlichkeit besucht

werden. Geöffnet ist das Fort ebenfalls an dem 21. Juli, an

dem vom Tourismusverband der Provinz Lüttich“ organisierten

„Tag der Lütticher Forts“.

Eintrittspreise: 3 € für einen einfachen Besuch; 4 € für die

Teilnahme am Besuchervortrag. Gruppenbesuche sind auf

Anfrage möglich (3 € pro Person für Gruppen von mehr als 10

Teilnehmern; bei Gruppen von weniger als 10 Teilnehmern ist

der Pauschalpreis 30 €).

sich mit einem guten Paar Wanderschuhe, einer Taschenlampe

und warmer Kleidung auszustatten.

Sich an die Anweisungen der Führer zu halten.

Niemals auf eigene Faust den Standort zu erkunden und sich

nicht von der Gruppe, zu der sie gehören, zu trennen.

Der Verlauf des

Besuches im Einzelnen

Nach einer kurzen Erläuterung zum Festungsstandort

Lüttich 1914, kann sich der Besucher durch die Gänge leiten

lassen, die das Fort von Hollogne durchziehen, es in seiner

Vollständigkeit entdecken, und alle unter seinem Betonpanzer

verborgen liegenden Räume erkunden.

Der Versammlungssaal steht ganz im Zeichen einer

Ausstellung über die Schlacht um Lüttich (August 1914).

Oberhalb des Zentralbunkers hat man eine einmalige Sicht

auf den Flughafen von Lüttich, das Maastal und das Tal

des Hespengau. Der Besuch endet in dem Museum des

Forts, in welchem zahllose Ausstellungsstücke sich auf das

Garnisonsleben und die Artillerie beziehen. Soweit es der

Besucher ausdrücklich verlangt, sind Fotos und Abmessungen

überall in der Anwesenheit eines Führers erlaubt.

Für die stärker interessierten Besucher ist es an allen

besuchsoffenen Nachmittagen ebenfalls möglich, sich an

unseren Besuchervorträgen

zu beteiligen (4 bis

5 Stunden). Der

einführende Vortrag

und der Besuch

des Standortes

sind sehr viel

detaillierter. Dabei

wird zur Hälfte

des Programms

sogar eine Pause mit

Imbiss angeboten.


Huy

Die Festung von Huy

Das aktuelle Bauwerk wurde

auf Grund einer Initiative der

niederländischen

Regierung zwischen 1818

und 1823 auf dem

Standort der alten

Verteidigungsanlagen

errichtet, die zu Beginn

des 18. Jahrhunderts

abgerissen worden.

Zwischen 1940 - 1945

diente die

Zitadelle als Militärgefängnis,

in welchem mehr als 7000 politische Gefangene,

Geiseln und Widerstandskämpfer festgehalten wurden.

Nach dem Krieg richtete das Justizministerium dort eine

Haftanstalt für Unbürgerliche und Kollaborateure ein.

Heutzutage ist das Fort ein bedeutender Ort der

Erinnerung.

Die Festung von Huy

Die ehemalige Burg:

Die „Tchestia“

Die strategische Bedeutung des Felsvorsprungs von Huy,

der dort auf fast gleicher Höhe mit dem Berggipfel das Tal

der Maas und der Hoyoux dominiert, erkannte man schon in

früher Zeit: er überragt nicht nur die Mündung beider Flüsse,

sondern auch Zufahrtswege nach Lüttich, Brabant, zu den

Niederlanden und in Richtung des Rheins.

Über neun Jahrhunderte

hinweg befand sich auf

diesem Vorsprung

wechselnd ein

Militärlager und ein

Wachturm, der in der

darauf folgenden Zeit zu

einer mächtigen

Verteidigungsanlage

ausgebaut, und in der

zweiten Hälfte des 17.

Jahrhunderts hart umkämpft wurde

Die Außenansicht

Obwohl das Fort sich dem Relief des Felsvorsprungs

anpasste, benötigte es dennoch Erdaufschüttungen und die

Konstruktion einer Plattform. Die Zitadelle selbst ist ein riesiges,

ungleichseitiges Viereck aus Kalkstein, das sich dort, hoch über

das Tal herausragend, dem Auge des Besuchers darbietet.

An den vier Ecken befinden sich bollwerkartige Vorbauten

(Bastione), die durch die durchschnittlich 17 m-hohen

Hauptwälle miteinander verbunden sind. Die Außenwälle

der Festung sind, wie es sich gehört, durchlöchert von

Feuermündungen und Schießscharten. Die gesamte Truppe

- das Fort konnte rund 600 Mann beherbergen - hatte ihr

Quartier in den Wällen, welche mit geräumigen Schlafsälen

und mit den nötigen sanitären Anlagen versehen wurden.

Die Wasserversorgung wurde garantiert dank eines alten

Brunnenschachtes, der von Erard von der Mark im 16.

Jahrhundert durch den Stein gegraben wurde und von den

Holländern gut gepflegt, konserviert und sogar befestigt wurde.


Praktische Information

Das Fort befindet sich auf der Chaussée Napoléon in Huy

Entrittspreise: Erwachsene: 3,50 €

Kinder unter 12 Jahren: 3 €

Erwachsenenguppen: 3 € • Kindergruppen: 2,50 €

Führungen sind möglich nach Vereinbarung, 8 Tage

im Voraus

Tel.: +32 (0)85 21 29 15

Mit freundlicher

Unterstützung der

Provinz Lüttich

Das Museum der Konzentrationslager

und der

Résistance

n den elf Sälen der ehemaligen Lager dieser holländischen

Festung, lassen beinahe 150 Informationstafeln und etwa 30

Ausstellungsvitrinen die tragischen Geschehnisse unserer nahen

Vergangenheit vor den Augen des Besuchers wiedererleben

und lassen ihn verstehen, zu welchem Preis unsere Freiheit

gerettet wurde. Das Ziel des Museums ist es, besonders der

jungen Generation diese dunkle Episode unserer Geschichte

nahe zu bringen

Verwendet

werden Bildmaterial,

Austellungsstücke

sowie

Rekonstruktionen.

Veranstaltungskalender

Geöffnet vom 9. April bis zum 1. Oktober 2007

Wochentags von 9 bis 12:30 Uhr und von 13 bis 16:30 Uhr

Wochenend- und Feiertags von 11 bis 18 Uhr

Im Juli und August täglich geöffnet von 11 bis 19 Uhr

Letzter Einlass ist eine Stunde vor Schließung

Der Verlauf des

Besuches im Einzelnen

Sobald der Besucher das enorme Eingangstor der Festung

durchschritten hat, befindet er sich plötzlich unter der

beeindruckenden, schattigen Wölbung eines eiskalten Flures.

Nachdem er dann, angeregt von der dort herrschenden

Atmosphäre, die unheilversprechenden, luft- und lichtarmen

Kerker gesehen hat, die während des Zweiten Weltkrieges von

den feindlichen Deutschen dort errichtet wurden, entdeckt er

den Verhörsaal und erstarrt! - Hier gingen die Schergen der

Gestapo ihrem Handwerk nach.

Nach einer Serie von Haftzellen, betritt man einige Säle,

ausgestattet mit einem Brotofen auf der einen Seite und die

spartanischen Sanitäranlagen auf der anderen: Zeitzeugen des

alltäglichen Lebens in der Festung von Huy.

Der große Fassadengang erstreckt sich bis zum Bastion, welcher

den Zusammenfluss von Maas und Hoyoux überragt. Hier

präsentiert sich dem Besucher eine Reihe von Räumlichkeiten,

die, einst eingerichtet für die Männer der Garnison, während

der letzten Besetzung als Haftanstalt dienten. Nach Ende des

Krieges wurde diese dank der Initative verschiedener

Organisationen (Fraternelle des Chasseurs Ardennais,

Fédération nationale des Travailleurs déportés et réfractaires,

Association du front de l’Indépendance, Associations

d’anciens prisoniers de guerre et des camps de concentration)

in Ausstellungsräume umgewandelt.Vergessen Sie nicht, Ihren

Besuch mit einem Blick auf das weitreichende Panorama zu

werfen.


Lantin

Das Fort von Lantin

In Lantin gibt es nicht nur ein Gefängnis über das man

spricht! Man entdeckt dort auch, im grünen Dickicht versteckt,

eines der Forts des Lütticher Verteidigungsgürtels. Es wurde

1888 von dem General Brialmont konzipiert und nahm 1914

mit 11 weiteren Forts an der Schlacht von Lüttich teil.

Das Fort von Lantin ist angesichts seiner noch immer

intakten Infrastruktur ein Zeitzeuge der Militärarchitektur des

19. Jahrhunderts., Eine gemeinnützige Organisation übernahm

das Fort 1983 in ihren Besitz und begann es zu schützen, zu

warten und einige Fragmente wieder an ihren ursprünglichen

Ort zu bringen. Darunter befinden sich die Scheinwerferkuppel

und die mit 120mm-Geschützen ausgestattete drehbare

Verteidigungskuppel.

Neben diesem technischen Aspekt, bleibt das Fort ein

wichtiger Zeitzeuge Lütticher Geschichte: Genauer der

Schlacht von 1914.

Das Ziel der gemeinnützigen Organisation „Les Amis

du Fort de Lantin“ ist, diesen wichtigen Moment des 1.

Weltkrieges wiederzubeleben, indem das Interesse einer

großen Öffentlichkeit darauf gelenkt wird. Mit der Hilfe des

Generalkommissariats für Tourismus, des EFRE, verschiedener

Einrichtungen der Provinz Lüttich (Tourismusverband,

S.P.I.+, Kulturangelegenheiten der Provinz Lüttich) und der

Gemeinde Juprelle, hat die gemeinnützige Organisation seit

1995 die dringend benötigten Reparaturarbeiten im Innern des

Bauwerkes vorangetrieben und sich darauf konzentriert, aus

Das Fort von Lantin

dem Fort eine Touristenattraktion zu schaffen.

Um einen Besuch des Forts so anziehend wie möglich zu

gestalten, und diesen wichtigen Moment der Geschichte

einer möglichst großen Öffentlichkeit nahe bringen zu können,

wurde im Innern des Gebäudes eine Führung mit Audio-

Führern eingerichtet.

Videosequenzen erinnern den Besucher an die

Fortentwicklung der Lütticher Befestigungsanlage im Verlauf der

Jahrhunderte bis hin zu den ersten einschlägigen Ereignissen

des ersten Weltkrieges, und besonders der Schlacht um Lüttich

1914. Ferner existieren aus Aufzeichnungen eines Soldaten

rekonstruierte Szenen, bei denen Akustik- und Lichteffekte für

den Besucher eine Atmosphäre entstehen lassen, wie es die

Garnison während des Angriffes im August 1914 erlebte.

Diese detailgetreu und auch lebendig nachgestellte

Inszenierung beschreibt den militärischen wie auch sozialen

Kontext in welchen sich diese Ereignisse abspielten.

Über das eindeutige Ziel hinaus in dem Lütticher

Hespengau eine neue Touristenattraktion zu erschaffen, ist

durch das Projekt auch die Möglichkeit gegeben, einen

Ansatz zu bilden für ein Erfassungssystem, dass sowohl

Zeugenaussagen als auch weitere interessante Daten über diese

Anlage und dessen nahe Umgebung sammelt.


Legende der Karte:

Zufahrt: Autobahn E40 Ausfahrt 33 (Rocourt).Richtung

„Tongres“(Tongeren) (N20) folgen Sie der Ausschilderung

(5 Autominuten von der Autobahnausfahrt)

Praktische Information

Auskunft:

Tel: +32 (0)4 246 55 44

oder +32 (0)4 263 34 48

Fax: +32 (0)4 247 28 30

renseignements@fortdelantin.info

www.fortdelantin.info

Mit freundlicher

Unterstützung der

Provinz Lüttich

Einige Zahlen

Höhenlage:

Gipfel des Zentralbunkers: 109m

Grund des Souterrains: 91.35m

Versammlungssaal: 100m

Mannschaftsquartier, Gänge: 96m

Versammlungssaal: Decke: 4.50m

(Unter dem Scheinwerfer: 0.70m)

Munitionslager:

Decke: 3m

Erde: 5m

Zimmer:

Decke: 2.5m

Erde: 5m

Wände: 1.5m

Kontereskarpe:

Decke: 2.5m

Erde: 1.5m

Wände: 2m

Veranstaltungskalender

Einzelbesuche: Vom 15. April bis zum 15. Oktober, von

Donnerstags bis Sonntags und an Feiertagen

von 10 bis 16 Uhr (Beginn der letzten Führung).

Dauer: 1 Std. 10 Min. Beginn einer Führung: alle 10 Min.

Gruppenbesuche: Das ganze Jahr über auf Anfrage.

Eintrittspreise: Einzelpersonen: Erwachsene 5 €, Senioren

und Studenten 4 €, Kinder von 6 bis 14 Jahren 3,50 €

Gruppen: Erwachsene 4,50 €, Senioren und Studenten

3,50 €, Kinder von 6 bis 14 Jahren 3 €.

Verschiedenes: Bitte an warme Kleidung denken.

Es sind leider keine Führungen für Personen mit eingeschränkter

Beweglichkeit möglich (Es befinden sich Treppen

entlang des Rundgangs).

Der Verlauf des

Besuches im Einzelnen

Einzigartig für diesen Bereich in der Region Lüttich ist die

Führung durch Audio Guides. Sie beginnt mit einer Videosequenz,

welche die verschiedenen Etappen, die Konstruktion,

die Befestigung des Standortes und den Beginn des Konfliktes

von 1914 zurückverfolgt.

Der Besucher gelangt in den Versammlungssaal, den größten

Raum des Forts, in welchem die Spuren des Angriffes noch

immer zu sehen sind. Anschließend betritt er den Maschinenraum

in dem ihm eine zweite Videosequenz vorgespielt

wird. Über die Feuerleitstelle gelangt er zu der rekonstruierten

drehbaren Verteidigungskuppel mit den 120mm Geschützen.

Der Besuch führt weiter an der 210mm Haubitze vorbei in

das Souterrain, wo Sound- und Lichteffekte den Besucher in

eine beängstigende Atmosphäre tauchen.

Wir gelangen zu dem Hauptkoffer und weiter, über eine

Treppe, zu der Zentralbunkeranlage, das mit ihren Verteidigungskuppeln

identisch wieder aufgebaut wurde.

Die Tour endet mit zwei weiteren Videosequenzen von

denen die erste in einem der Truppenquartiere gezeigt wird

und die zweite die Szene der Kapitulation darstellt.


Loncin

Das Fort von Loncin

Das Fort wurde 1888 von dem General Brialmont konstruiert.

Es verteidigte mit seinen Geschützen die Zufahrtsstraße

und die Eisenbahnlinie Richtung Brüssel. Artilleriekommandant

Kolonel Naessens hat das Kommando über 550 Artilleristen

und Infanteristen.

Am 4. August 1914 beginnt der Krieg! Die Soldaten leisten

ihrem Kommandanten einen fürchterlichen Schwur:

„Wir werden uns niemals ergeben... das schwören wir.“

Zum ersten Mal attackiert am 7. August in der Schlacht um

Lüttich, hält sich das Fort 8 lange Tage gegen die übermächtige

Kriegsmaschinerie der Deutschen.

Am 15. August durchschlägt eine 42 cm dicke und 800

Kilo schwere Granate die gewölbte Betondecke der

Pulverkammer. Das Fort wird

vernichtet und 350 Mann

sterben. Der Schwur

wurde gehalten.

Das Fort von Loncin ist

in die Geschichte eingegangen.

DIE STOLZEN RUINEN SIND

ZUGLEICH GRABSTEIN

FÜR 350 HELDEN.

Die Natur, als würde sie ihre Rechte wieder wahrnehmen,

hat die höllische Vision mildern können. Das Fort jedoch, ist

in demselben Zustand belassen worden, in dem es sich am

Abend nach der verheerenden Explosion befand: Mit den

Verteidigungskuppeln, den Geschützen und der

Maschinerie...


Praktische Information

15 (bis), rue des Héros (Nationalstraße Lüttich-Brüssel)

4431 Loncin

Tel.: +32 (0)4 246 44 25

www.fortdeloncin.com

Mit freundlicher

Unterstützung der

Provinz Lüttich

Veranstaltungskalender

Führungen, eingeleitet durch eine audiovisuelle Präsentation

und einen Besuch im Museum, gibt es jeden 1. und 3. Sonntag

um 14 Uhr, von April bis Oktober. Im Juli und August

jeden Sonntag.

Auf Anfrage - 10 Tage vorher - werden Gruppen von

mindestens 10 Personen das ganze Jahr über, von Mittwoch

bis Sonntag zu Führungen empfangen.

Eintrittspreise: • Erwachsene: 3 €

• Kinder von 6 bis 16 Jahren: 2 €

• Schulen: 1,50 €

Museum

Das Museum ist geöffnet an allen Sonntagen von 14 - 16

Uhr in den Monaten April bis September; alle 1. und 3.

Sonntage in den Monaten Oktober bis März. Von Mittwoch

bis Sonntag sind auf Anfrage Führungen von Gruppen ab 10

Personen möglich.

Parkgebühr 1,50 €.

Sie können uns helfen, das Fort zu unterstützen, indem Sie

ein Mitglied unserer gemeinnützigen Organisation werden und

den Mindestbetrag von 5 € auf das Bankkonto 001-1122117-97

der „Front de Sauvegarde du Fort de Loncin“ überweisen. Wir

befinden uns auf der rue des Héros

15 b - B-4431 LONCIN..


Tancrémont

Das Fort von

Trancrémont

Das Fort von Trancrémont wurde als das letzte der vier

neu gebauten Festungsanlagen,

am 8. August 1937 eröffnet.

Mit den acht anderen alten,

aber modernisierten Forts

bildete es den Verteidigungsgürtel

um Lüttich.

Es befindet sich auf dem

Gebiet der Kommunen

Pepinster und Theux. Die

Garnisonen dieser zwölf

Festungen waren Teil

des Régiment de Forteresse

de Liège (R.F.L.).

Außenansicht

Die mittlere Bunkeranlage umfasst etwa 3 ¼ Hektar, und

bildet schuss- und beobachtungsmäßig den nach außen gerichteten

Teil.

Die mittlere Bunkeranlage ist von einem 8 Meter breiten und

6 Meter tiefen, viereckigen Abwehrgraben umgeben. Darüber

hinaus wurde besonders die Verteidigung der Außenlinie

dadurch verstärkt, dass ein natürlicher Abhang die Abwehr

im Falle eines direkten Angriffes gegen das Bauwerk effizienter

machte. Etwa 100 sowie 150 Meter von der eigentlichen Festung

entfernt, befinden sich auf diesem Vorfeld-Abhang zwei

kleine, aus Beton erbaute Bunker, die die jeweiligen teleskopischen

Luftschächte sowie den Ausgang des Forts beschirmten.

Oberirdische Gebäude

B1: Eingang zu Friedenszeiten: Maschinengewehrstand

und Bunker, in welchem sich ein weiteres Maschinengewehr

(MG), ein Leichtmaschinengewehr (LMG), ein Scheinwerfer,

und ein Periskop befinden.

B2: Verteidigungskuppel mit zwei 75-mm-Geschützen

(Reichweite: 10km). Die Kuppel beinhaltet zwei MG-Stände,

von denen eine mit einem Periskop die andere mit

Leuchtraketen ausgestattet ist.

B3: Drei MG-Stände, die mit jeweils einem Periskop oder

Leuchtraketen ausgestattet sind.

B4: Das Gleiche wie B2.

BM: Höhle mit drei 81-mm-Mörsern (Reichweite: 3,6km).

Es gibt eine weitere Stellung für ein LMG und ein Periskop.

BO: Lüftung mit einer Stellung für ein LMG und einem

Sicherheitsausgang.

BP: Lüftung mit einer Stellung für ein LMG. Zwei weitere

Stellungen und der Eingang zu Kriegszeiten befinden sich im

danebenliegenden Bunker.

C2, 3 und 4: Diese drei an den

Flanken des Forts errichteten Bunker

sind verantwortlich für die Verteidigung

des Abwehrgrabens. Sie

beinhalten panzerabwehrende 47mm-Geschütze,

MGs und Flutlichter.

Unterirdische Gebäude

Hineingebaut in Schieferstein, befinden sich auf einer Tiefe

von 25 bis 30 Metern der Kommandoposten, der Maschinenraum,

die Munitionslager, die Telefonzentrale, das Funkgerät

und die unterirdische Kaserne. Es gibt kleine Posten mit Maschinenpistolen

für die innere Verteidigung. Mit einer Gesamtlänge

von ungefähr 2 Km verbinden Galerien und Gänge die

verschiedenen Räumlichkeiten. Schächte mit Leitern gestatten

den Zugang zu den oberirdischen Gebäuden.


C

C

Legende der Karte

1. Eingangsgebäude

2. Verteidigungskuppel II

3. Maschinengewehrstellung

4. Verteidigungskuppel IV

M. Mörsereinheit

B. Barackenlager für Friedenszeiten

C. Luftabwehr

• Minen

Antipanzer-Abwehr

X Netz aus Stacheldrahtzaun

Praktische Information

Sekretariat:

Tel.: +32 (0)4 275 65 80

Rue des Awirs, 291 - 4400 Flémalle

philippe.pleic@skynet.be

www.fortdetrancrémont.be

B

Mit freundlicher

Unterstützung der

Provinz Lüttich

1

4

M

2

3

Einige Zahlen

Um die Maschinen, die Beleuchtung und die Heizung zu

betreiben gab es 4 Elektrogeneratoren mit jeweils 130 PS. Für

die Lüftung und die Aufrechterhaltung des Drucks im Fort war

die Kapazität von 32.000 m3 Luft notwendig. In

der Festungsanlage taten ca. 15

Offiziere, 47 Unter-Offiziere

und 361 Gefreite und

Soldaten ihren Dienst. In

den äußeren Observierungsposten

befanden

sich 12 Unter-Offiziere

und 78 Gefreite und

Soldaten.

Veranstaltungskalender

Geöffnet ist das Fort an jedem ersten Sonntag im Monat

von Mai bis Oktober von 13:00 bis 17:00 Uhr

Ebenfalls geöffnet am 21. Juli von 10:00 bis 17:00 Uhr (Tag

der Lütticher Forts)

Gruppenbesuche sind Donnerstags auf Anfrage möglich.

Um Unfälle zu vermeiden

empfehlen wir Ihnen:

Folgen Sie der ausgeschilderten Route.

Berühren Sie nicht elektrische Geräte und Anlagen.

Denken Sie an eine Taschenlampe pro Familie.

Ein Besuch im Einzelnen

Das Gebäude 1 (Zugang durch den Eingang in Friedenszeiten)

Der Kommandoposten

Eine Verteidigungskuppel (Die Bewaffnung ist noch immer

an Ort und Stelle)

Eine Mörsereinheit mit ihren drei Geschützen

Der Maschinenraum

Die unterirdische Kaserne

Die Lüftung P (Eingang zu Kriegszeiten)

Eine kleine Summe wird verlangt für die Instandhaltung des

Forts: Erwachsene: 3 €, Kinder von 6 bis 12 Jahren: 2 €

Dauer des Besuches: ca. 2 Stunden, Führungen sind möglich

in F, NL, Deutsch und GB

Wir empfehlen den Besuchern sich mit warmer Kleidung

auszustatten.

Das Fort von Tancrémont hat sich am 29. Mai 1940 um

11 Uhr, also anderthalb Tage nach der offiziellen Kapitulation

der Belgischen Armee, dem Feind ergeben. Es war deshalb

der letzte militärische Posten, der seine Waffen niederstrecken

musste.

Die „Freunde des Forts“ haben das Buch „Tancrémont

tient toujours“ (Tancrémont hält noch durch) herausgegeben,

welches von einem ehemaligen Soldaten des Forts, René Gillis,

geschrieben wurde. Dieses reichlich illustrierte Buch beschreibt

dieses Monument der Baukunst und verfolgt das Leben eines

Soldaten während der 19 Kriegstage.

Das Buch ist für 10 € bei einem Besuch des Forts erhältlich

(in F).


Embourg

Das Fort von Embourg

Erbaut im Rahmen des Brialmont-Planes ist das Fort von Embourg

einzigartig, da es in der Form eines Trapezes konstruiert

wurde und es außerdem eines der kleinsten Forts des Lütticher

Festungsrings ist, mit einer Besatzung von rund 600 Mann.

Gegen 1912 entwickelte hier eine Gruppe von Unteroffizieren

Observationsdrachen. Es war die Geburtsstunde der

Luftüberwachung.

Das Fort war zwischen dem 6. und 8. August Schauplatz

heftiger Kämpfe. Vom 12. August um 13 Uhr bis zu seiner

Kapitulation, am 13. August um 20 Uhr, steht das Fort unter

konstanter Bombardierung. Die Eingangspforte ist teilweise

zerstört, der Zentralbunker erleidet großen Schaden und

beinahe die gesamte Bewaffnung unter den Geschützkuppeln

wird zerstört. Dennoch ist es der Wassermangel, hervorgerufen

durch die Durchlochung des linken Wassertanks, welcher das

Fort schließlich zur Aufgabe zwingt.

Im Mai 1940 wird abermals erbittert um das Fort gekämpft.

Vom 14. Mai an ist es komplett umzingelt und ab dem folgenden

Tag muss es - zusätzlich zu den Artillerieattacken - noch

die Sturzflugangriffe der Deutschen Luftwaffe über sich ergehen

lassen.

Am 17. Mai verliert das Fort seine letzten drei Verteidigungskuppeln

und muss sich von nun an zwar weiterhin einer

Bombardierung, aber nicht mehr den Angriffen der Deutschen

Luftwaffe aussetzen.

Nach 7 Tagen und 6 Nächten des Widerstandes ist das Fort

nicht mehr zu halten. Der Kommandant entscheidet sich, die

Waffen niederzulegen, um das Leben seiner Männer zu retten.


Praktische Information

Lebrun Jean-Marc: +32 (0)4 97 20 35 70

http://fortdembourg.ibelgique.com/

lebrunjeanmarc@hotmail.com

Mit freundlicher

Unterstützung der

Provinz Lüttich

Aktivitäten

Erkundungsmöglichkeiten für Jugendliche, Rollenspiele,

Pfadfindercamp, Geburtstage,... (nur in Französisch)

Veranstaltungskalender

Das Fort ist an jedem 4. Sonntag im Monat ab 14.00 Uhr

geöffnet oder für Gruppenbesuche auf Anfrage

(mindestens 5 Personen.)

Eintrittspreise: Erwachsene: 4 €

Kinder von 12 bis 18 Jahren: 3 €

Kinder von weniger als 12 Jahren: Gratis, Fort Pass.

Ein Besuch im Einzelnen

Die Führungen variieren zwischen einer und drei Stunden,

abhängig von der Nachfrage der Besucher.

Die Besucher sollten sich mit einem Paar Wanderschuhe und

einer Taschenlampe ausstatten.

Eine konstante Temperatur von 8°C bis 13°C, je nachdem

auf welchem Level man sich befindet, wird das ganze Jahr

hindurch vorgefunden.

Um den historischen Kontext zu verdeutlichen, werden Sie

von freiwilligen Führern betreut und 60 bis 90 Jahre in die

Vergangenheit geführt.

Seit 1973 existiert ein außergewöhnliches Museum in einer

der Galerien des Forts, mit einer der gelungensten Ausstellungen

über den 2. Weltkrieg.


Eben-Emael

Das Fort von

Eben-Emael

Eingegraben in die grüne Felswand des „Montagne St-

Pierre“, dominiert das Fort von Eben-Emael von mehr als 60

Metern Höhe den „Castergraben“, ausgehoben 1929, um den

Bau des Albertkanals zu ermöglichen.

Das Prunkstück belgischer Forts, gedenkt man seinem Ruf

bis 1940 eines der mächtigsten in €pa zu sein, konnte dem

30-stündigen Vormarsch und den bis dahin unbekannten Angriffstaktiken,

welche von den Luftlandeeinheiten (Sturm- und

Lastensegler) des dritten Reiches angewandt wurden, nicht

standhalten.

Außenansicht

Das aus Eisenbeton bestehende Fort wurde von 1932 bis

1935 erbaut und befindet sich auf einem Bergkamm auf einem

ca. 65 Hektar großen Gelände. Das Fort hat die Form eines

gleichschenkeligen Dreiecks von ungefähr 90 Meter Höhe

und 700 Meter Umfang. Es wurde zugleich von dem überfluteten

Geertal, einem Wassergraben - gebaut als Hindernis zur

Abwehr von Panzern -, einer trockenen Kluft und dem Albertkanal,

welcher von 8 Nahverteidigungsstellungen geschützt

wurde, umgeben.

Verteilt auf dem gepanzerten Dach, komplettierten 7 Artilleriegeschütze

und 2 Maschinengewehrstellungen die Feuerkraft

des Forts.

Das Fort von Eben-Emael

Oberirdische Gebäude

Die Artillerie, bestehend aus einer Kuppel mit zwei 120mm-

Geschützen, aus 2 Kuppeln mit jeweils zwei 75mm-Geschützen

und aus 4 Bunkern mit jeweils drei 75mm-Geschützen,

erlaubte eine Reichweite von bis zu 17 km. Drei Kuppeln

dienten als Attrappen um den Feind auf die falsche Fährte zu

locken.

Die Verteidigungsanlage des Eingangs und die Ausfallspforte

ermöglichen einen ebenerdigen Zugang zu der 60 Meter unter

dem Plateau erbauten und im Stil der damaligen Zeit hergerichteten

Kaserne.

Sieben weitere Abwehrblöcke, ausgestattet mit Scheinwerfern

und bewaffnet mit 60 mm-Geschützen und Maschinengewehren

bewachten das

Festungsvorgelände.

Unterirdische Gebäude

Die Nahverteidigungsblöcke und die Artilleriestellungen

sind durch mit Treppen versehene Schächte und unterirdische

Galerien verbunden, welche ungefähr 25 Meter unter dem

Dachpegel liegen. Auf dieser Ebene befinden sich die Kommandozentrale,

die Feuerleitstelle, die Telefonzentrale, der

Funkraum, die Munitionsbestände, und die Filteranlagen.

Etwa 30 Meter weiter unten kommt man in die unterirdische

Kaserne, erreichbar über einen ebenerdigen Zugang vom

Geertal aus.


Praktische Informationen

Für alle Auskünfte, wenden Sie sich bitte an:

ASBL Fort Eben-Emael

Rue du Fort 40 - 4690 Emael

Tel/Fax: +32 (0)4 286 28 61

info@fort-eben-emael.be

www.fort-eben-emael.be

Information über den

Besuch

Dauer der Führung: ungefähr 2 Std. 30 Min. für die

Räumlichkeiten und 1 Std. für die Umgebung.

Nur Führungen auf dem Außengelände und durch die

Räumlichkeiten des Forts sind - da auf militärischem Gelände

gelegen, - durch das Verteidigungsministerium autorisiert.

Freier Parkplatz

Warme Kleidung (konstante Temperatur von 12°C) und

Wanderschuhe empfohlen (Länge des Besichtigungsrundgangs

in den Räumen und Galerien ca. 2 km).

Mit freundlicher

Unterstützung der

Provinz Lüttich

Veranstaltungskalender

2007

• 24. - 25. März

• 21. - 22. April

• 19. - 20. Mai

• 16. - 17. Juni

• 7. - 8. Juli

• 21. Juli (10 à 17 h)

• 25. - 26. August

• 22. - 23. September

• 20. - 21. Oktober

• 24. - 25. November

Ein eigenständiger Besuch der unterirdischen Kaserne

während der Wartezeit auf die Führung der Kampfanlagen ist

möglich. Die Führungen beginnen ca. alle 30 Minuten

zwischen 10 und 16 Uhr. Die Cafeteria des Forts ist ebenfalls

geöffnet.

Gruppenbesuche auf Anfrage

Führungen für Gruppen: Jeden Tag (ausschließlich Feiertage)

auf Anfrage, 10 Tage im Voraus

per Tel./Fax: +32 (0)4 286 28 61

Eintrittspreise

• Erwachsene: 5 €

• Schüler/Student: 4 €

• Kinder (unter 12 Jahren):

2,50 €

• Gruppe von Erwachsenen

und Studenten:

Minimum 75 €

• Kindergruppen:

Minimum 50 €

Der Verlauf des

Besuches im Einzelnen

Nach dem Besuch des Verteidigungsblockes am Eingang

gelangen Sie ebenerdig in die unterirdische Kaserne, wo Ihnen

ein Führer die historische Ausstellung erläutert und Ihnen das

Fort beschreibt. Anschließend, einige Treppen hinauf und

Gänge entlang, führt er Sie weiter in die restaurierten und im

damaligen Stil eingerichteten Räumlichkeiten der Kommandozentrale,

der Feuerleitstelle, der Telefonzentrale und des

Funkraumes. Sie werden das Munitionslager und einen mit drei

75 mm Geschützen ausgestatteten Artilleriebunker besuchen.

Schließlich werden Sie den spektakulären Schaden sehen,

entstanden durch eine 50 kg Hohlsprengladung, die am Fuß

des Bunkers „Maastricht II“ angebracht war.

Zurück in der unterirdischen Kaserne können Sie sich frei in

den Räumlichkeiten bewegen und sich an Hand von zahlreichen

Exponaten authentischer Uniformen, und Informationstafeln

über die damalige Epoche informieren.

Diese neu ausgestalteten Räumlichkeiten beinhalten das Krankenhaus,

den Friseur, die Krankenstation, die Offiziersmesse,

das Leichenhaus, die Haftzellen, die Duschen, den Maschinenraum,

die Offiziers-, Unteroffiziers- und Mannschaftsräume,

usw.. Die Neugierde der an Militärgeschichte Interessierten

dürfte durch das Museum und die zwei „Ebenorama“ Räume

voll gestillt werden, da sie die simultan ablaufende Attacke

gegen die Brücken des Albertkanals und das Fort detailliert

illustrieren.


Les Territoires

de la Mémoire

Die „Territoires

de la Mémoire“

1993 gründeten Lütticher Bürger, unter ihnen einige Überlebende

der Konzentrationslager Nazideutschlands, die gemeinnützige

Organisation „Les Territoires de la Mémoire, Centre

d’Education à la Tolérance et à la Résistance“, (Die Wege des

Gedenkens, Bildungszentrum für Toleranz und Widerstand)

um ihrer Besorgnis, über die Wiederentstehung rechtsextremistischer

Parteien Ausdruck zu verleihen.

Diese gemeinnützige Organisation hat sich zur Aufgabe

gemacht, die Jugend für eine Arbeit der Erinnerung und der

Wachsamkeit zu sensibilisieren, die Lüge und das Vergessen

anzuprangern und staatsbürgerliche Bildungsarbeit zu leisten ...

Um diesen Aufgaben nachzukommen, bedient sich die

Organisation einer weit gefächerten Auswahl von pädagogischen

und den verschiedenen Besuchergruppen angemessenen

Programmen, die sich an die ganze Bevölkerung richten,

besonders aber an die Jugend.

, Ein symbolischer

Rundgang

Der Rundgang ist den von Nazideutschland verantworteten

Deportationen gewidmet.

Es handelt sich dabei um den Schwerpunkt der von den

„Territoires de la Mémoire“ organisierten Aktivitäten. Er verfolgt

nach und nach den furchtbaren Gang der Deportierten bis

hinein in die Welt der Konzentrations- und Vernichtungslager

der Nazis. Berichte von Augenzeugen, Eintragungen, Filmausschnitte

und Fotografien versetzen den Besucher in einen

historischen Kontext.

Die Besucher des symbolischen Rundganges profitieren

von einem systematisch an historische Ereignisse angepassten

Aufbau, lehrreichen Animationen und einer Filmvorführung.

Außerdem wird Gruppen im Vorfeld ihres Besuches eine

Informationsmappe zur Vorbereitung zugeschickt.

Die Mediathek

Die Mediathek bietet dem Besucher ein Angebot

von mehreren tausend Büchern, Zeitschriften, CD-Roms

und Videos, die ausgeliehen werden oder vor Ort zur

Verfügung stehen. Die Dokumente sind 25 verschiedenen

Themenbereichen zugeordnet wie z.B. Rassismus, Bürgerschaft,

Rechtsextremismus und Zweiter Weltkrieg. Ein Bereich wurde

ausschließlich für Kinder entwickelt..

Die Gesamtheit aller in der Mediathek befindlichen Objekte

kann von nun an auch auf unserer Internetseite abgerufen

werden.


Legende der Karte

Die „Territoires de la Mémoires“ befinden sich im Zentrum

von Lüttich, nur wenige Minuten von dem Bahnhof Guillemins

und dem historischen und kommerziellen Zentrum entfernt.

Mehrere Buslinien halten gegenüber der Einrichtung, ebenso

steht dem Besucher ein großer Parkplatz zur Verfügung.

Praktische Information

Les Territoires de la Mémoire, asbl

Centre d’Education à la Tolérance et à la Résistance

86, Boulevard d’Avroy - 4000 Liège - Lüttich

+32 (0)4 232 70 60

www.territoires-memoires.be

accueil@territoires-memoires.be

Mit freundlicher

Unterstützung der

Provinz Lüttich

Veranstaltungskalender

Öffnungszeiten:

Von Montag bis Freitag: 9:00 bis 16:00 Uhr

Mittwochs: 9:00 bis 18:00

Uhr, am ersten und drittenSamstag im Monat

Geschlossen:

Sonntags und an Feiertagen

Die letzte Woche der Monate Juli und Dezember und die

erste Woche des Monats August

Eintrittspreise

Einzelbesuche:

Erwachsene: 2,50 € / Jugendliche: 2 €

(inkl. Rabatt von 0,75 € gewährt von der SPE )

Reservierungen werden empfohlen

Gruppenbesuche:

Gleiche Preise wie bei Einzelbesuchen

(Reservierung erforderlich)

Freier Eintritt für Mitglieder der gemeinnützigen Organisation

und bei Vorlage eines Lehrerausweises

Rabatt bei Vorlage der in Belgien üblichen Karten „Plus,

Senior, Article 27, SW-Région Wallonne, MJT und Ampli

Junior“

Der Besuch im Einzelnen

Vor dem Besuch:

Im Rahmen eines Gruppenbesuches vergewissern Sie sich

bitte, dass die nötige Reservierung bei uns eingetragen ist. Die

normale Größe einer Gruppe reicht von 25 bis zu höchstens

30 Personen. Mehrere Gruppen können einander in Abständen

folgen. Schulgruppen erhalten nach der Reservierung zur

Vorbereitung des Besuchs eine an das Alter der Schüler angepasste

Informationsmappe. Sie können ebenfalls von unserer

Internetseite heruntergeladen werden.

Einzelne Besucher können den symbolischen Rundgang

sich nach eigenem Empfinden während der Öffnungszeiten

erschließen. Wir raten allerdings sich im Vorfeld des Besuches

zu vergewissern, dass an diesem Tag möglichst nicht zu viele

Gruppen das Zentrum besuchen, die den eigenen Besuch in

seiner Intensität einschränken könnten.

Empfang mit Erläuterungen:

Zum historischen Kontext (20 min.)

Besuch des symbolischen Rundgangs (50 min.): Eingeladen,

sich in die Situation eines Deportierten zu versetzen,

erfährt der Besucher 12 Etappen der nationalsozialistischen

Organisation der Konzentrationslager.

Vorführung eines an das Alter des Besuchers angepassten

Films: „Témoins de la Mémoire“ (15 Min.) / „Les Territoires de

la Mémoire (30 Min.)

Zugang zu dem Angebot der Mediathek

Gruppenspezifische Animation


l’Hôpital Militaire

de St-Laurent

Das Militärhospital von

Saint-Laurent

Im Jahre 1830 gab die Regierung des neuen unabhängigen

Belgiens der alten Abtei von Saint-Laurent ihre frühere Bestimmung

als Militärhospital zurück.

Seit 1831 versorgte man dort die Fen Expedienten, die

gekommen waren, um dabei zu helfen, das neue unabhängige

Belgien zu unterstützen. Im Jahre 1839 fingen religiöse

Augustinerschwestern des Zentralkrankenhauses in Paris an,

im Militärhospital von Saint-Laurent ihren Dienst zu versehen.

Ihre Hingabe war spätestens seit ihrem heldenmütigen Einsatz

während der Choleraepidemie von 1848 bekannt. Sie blieben

bis zum Ende der 70 iger Jahre in Saint-Laurent.

Seit Ende 1998 wurden die Gebäude der alten Abtei von

St-Laurent komplett restauriert.

Die Abtei beherbergt nun nicht mehr ein Militärhospital,

sondern das 3CRI (3ème Centre Régional d’Infrastructure du

Département de la Défense). Die Kapelle des Klosters ist zu

einem Museum umgewandelt worden, in dem der Besucher

das Leben in dem

Hospital nachvollziehen

kann.

Die Abtei von

Saint-Laurent

in Lüttich

Für mehr als 150 Jahre hat der

einzigartige Standort der Abtei von

St-Laurent das Militärhospital von

Lüttich beherbergt.

Der Krieg von 1940-1945:

Seit dem 11. Mai 1940 stand das Personal des Hospitals

unter der Leitung des Roten Kreuzes. Trotz der deutschen

Besatzung war ihr Ziel weiterhin: Hilfe für die Familien der Soldaten,

für Kriegsgefangene, für Opfer von Bombardierungen...

Im September 1944, bei der Befreiung von Lüttich, brachten

die Amerikaner in Saint-Laurent das „15th General Hospital“

der US Armee unter.

Das nebenstehende Kunstwerk ist bekannt unter dem

Namen „Vierge de Dom Rupert“ (Jungfrau von Dom Rupert).

Es handelt sich hierbei um ein Relief von 92 cm Höhe und

64 cm Breite, welches in graue Lütticher Steinkohle gemeißelt

wurde. Gezeigt wird die Mutter

von Jesus auf einem Thron, ihren

göttlichen Sohn stillend.

Das Ausstellungsstück ist nur

eine Kopie. Das Original befindet

sich in dem „Musée Curtius“

in Lüttich. Zur damaligen Zeit

wurde das Kunstwerk als Wunder

bekannt; sie wird geehrt um die

Gabe der Intelligenz zu erhalten.


Praktische Information

Tel.: +32 (0)4 246 33 76

38, rue Blanche d’Ans

4340 Awans

Quartier Militaire Saint-Laurent

Rue Saint-Laurent, 79

B-4000 LIEGE

Das Museum kann nur

auf Anfrage besucht werden.

Mit freundlicher

Unterstützung der

Provinz Lüttich

Ein rekonstruiertes Zimmer

aus den 50 er Jahren

Im Rahmen der

erneuerten ehemaligen

Kapelle der

Hospitalsschwestern

von Saint-

Augustin werden

150 Jahre Lütticher

Militärmedizin

veranschaulicht.

Abtei und Militärhospital

von 1936 - 1992

Das Wappen des

Militärhospitals

von Saint-Laurent

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