28-06-2020 Bayreuther Sonntagszeitung

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Bayreuther Sonntagszeitung

Sport

28. Juni 2020 7

BAYREUTH. HaSpo Bayreuth

befindet sich aktuell in der

Vorbereitung auf die neue

Drittligasaison. Der Aufsteiger

wirdvon Mathias Bracher,der bereits

zwischen 2013 und 2016 die

Mannschaft betreute, trainiert.

Wir haben uns ausführlich mit

dem Trainer unterhalten.

BTSZ: Sie sind jetzt wieder zurück

in Bayreuth. Wie fühlt essich

an, hatsichder Verein groß verändert?

Mathias Bracher: Das ist schon

ein schönes Gefühl, wieder hier

zu sein. Ich war inden vergangenen

Jahren auch ein paar Mal als

Gastinder Halle.Obwohl ichviele

Jahre inErlangen war, ist eshier

für mich auch ein bisschen wie

nach Hause kommen. So viel

verändert hat sich nicht, ich sehe

hier nach wie vor eine sehr gute

Atmosphäre, der Umgang miteinander

ist sehr angenehm. Rund

um die Mannschaft ist allerdings

alles deutlich professioneller geworden.

Viele Dinge im Training

wurden ritualisiert, wie beispielsweise

das Aufwärmen. Das war

früher nur bedingt so. Dahat das

Trainerteam in den vergangenen

Jahren hier schon viel erreicht.

BTSZ: Durch die Corona-Pause

warfür die Spieler lange kein Training

möglich. Nun läuft die Vorbereitung.

Was macht die Mann-

HaSpo-Trainer Mathias Bracher istzurück

Vorbereitungen für die 3. Handball-Liga sind angelaufen –Saisonstart ungewiss

MathiasBracher (l.) beim Training .

Foto: Peter Kolb

schaft für einen körperlichen

Eindruck?

Mathias Bracher: Das Team

macht einen richtig guten Eindruck.

Da gilt mein besonderer

Dank auch Alex Daut, der als

Athletiktrainer den Jungs täglich

eine Botschaft mit einem Auftrag

gesendet hat. Die Spieler haben

das dankbar angenommen. Es

ist immer besser, etwas Konkretes

aufzugeben, als nur zu sagen:

Haltet euch selbst mit Lauf- und

Kraftübungen fit. Die Jungs wirken

alle sehr fit und motiviert, ich

bin begeistert.

BTSZ: Die Heimspielstätte

Schulzentrum-Ost ist noch bis

Mitte Juli geschlossen. Dies ist

sicherlich eine große Einschränkung

?

Brose Bamberg imUmbruch

Roel Moors entlassen –medi Bayreuth startet Dauerkartenverkauf

Mathias Bracher: Wir können

das Athletiktraining schon im

Freien machen. Aber prinzipiell

istesnatürlichschlecht,wenn die

Halle so lange zu ist. Bisher ist es

nicht soins Gewicht gefallen, weil

die gesetzlichen Bedingungen

die Hallennutzung ohnehin verboten

haben. Gerade wir als Aufsteiger

haben genug im Training

und für die Saisonvorbereitung

zu tun und würden die Halle gerne

nutzen.

BTSZ: Wassteht aktuell auf dem

Trainingsplan?

Mathias Bracher: Wir müssen

sehen, dass wir körperlich für die

Liga ein wenig zulegen. Deswegen

ist esder Plan, die Kondition

aufzubauen oder zu erhalten.

Schnelligkeit und Spritzigkeit

kommen dann etwas später, erst

in den letzten zwei, drei Wochen

vor der Saison. Die Planung ist

deswegen auch schwierig, weil

wir nicht genau wissen, worauf

wir hinplanen. Wir wissen nicht,

in welche der vier Drittligastaffeln

wir eingeteilt werden, wie viele

Mannschaften mitspielen und vor

allem, wann es genau los geht.

BTSZ: Kommen wir zum Sportlichen.

Welche Spielidee gibt es

für die kommende Saison?

Mathias Bracher: Ich denke,

wir werden im Prinzip schon

bei unserer Grundphilosophie

bleiben, die hat sich seit meiner

letzten Amtszeit auch nicht verändert.

Was sich geändert hat,

ist das Abwehrsystem, eine sehr

aggressive, offensive Abwehr.

Wichtig wird sein, dass man ein

zweites Abwehrsystemtrainiert–

aber das braucht Zeit. HaSpo hat

in den vergangenen Jahren fast

nur eine 3-2-1-Abwehr gespielt,

da gibt es in der 3. Liga schon

Spieler, die eine solche Abwehr

eher aushebeln können als Akteure

in der Bayernliga. Es ist

wichtig, noch eine alternative Abwehrformation

zu beherrschen.

Ansonsten versuchen wir, mit

läuferischer Stärke den ein oder

anderen Nachteil gegen etablierte

Mannschaften auszugleichen,

das muss das Ziel sein. Wir wollen

auch viel über Ballgewinne und

Gegenstöße erreichen.

BTSZ: Wasist in der 3. Liga möglich?

Mathias Bracher: Das ist schwer

einzuschätzen, es wird nicht

leicht werden. Ich habe auch an

der zweiten Mannschaft des HC

Erlangen vergangene Saison

gesehen, dass sie gegen den Abstieg

gekämpft hat. Das war eine

sehr erfahrene Mannschaft, sie

haben sich in der 3. Liga schwer

getan, es waren enge Spiele.

Wichtig wird sein, dass wir gut

in die Saison reinkommen und

früh Punkte sammeln. Wir sind

Sven Kopp verlässt SpVgg

zwar der Underdog, aber wir

können durch mannschaftliche

Geschlossenheit, Kampfgeist

und die Euphorie des Aufstieges

bestehen. Ich denke aber, dass

es bis zum Schluss ein Kampf

sein wird. In der Liga gibt esnatürlich

auch Mannschaften, die

in den professionellen Handball

aufsteigen wollen. Es gibt wohl

keine Mannschaft mit demselben

niedrigen Budget wie HaSpo

Bayreuth.

BTSZ: Angenommen, Sie dürften

sich eine Schlagzeile für den

kommendenSommer wünschen.

Wie würde diese lauten?

Mathias Bracher: Für meine

Nerven würde ich mir wünschen:

HaSpo schafft souverän den

Klassenerhalt.Ansonstennehme

ich auch: HaSpo kann in einem

Herzschlagfinale die Liga halten.

Das mögliche Finale in der vergangenen

Saison gegen Günzburg,

das den Jungs durch das

Virus geklaut wurde, wäre schon

ein Highlight gewesen. Das letzte

Saisonspiel in einer vollen Halle

und es geht um alles. Solche

Spiele vergisst du dein Leben

nicht. Deswegen würde ich den

Jungs so eine Partie mit positivem

Ausgang schon wünschen.

Das sind nämlich die Spiele, an

welche man sich gerne erinnert.

Das Interview führte Mirko Strässer.

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BAMBERG/BAYREUTH. Ausgeschieden

im Viertelfinale

gegen die EWE Baskets Oldenburg:

Recht durchwachsen, wie

schon die im März abgebrochene

Hauptrunde der Basketball-Bundesliga,

verlief auch das

„Geister“-Finalturnier

der BBL

im

Münchner

Audi-Dome für

Brose Bamberg.

In der Konsequenz

wurde

in der vergangenen

Woche

Head-

Roel Moorswurde als Cheftrainer

bei BroseBamberg entlassen.

Foto: BroseBamberg

coach Roel Moors, der eigentlich

noch Vertrag bis Ende der Saison

2020/21 hatte, entlassen. Mit ihm

musste auch Assistenz-Trainer

Thomas Crabb gehen.

„Im Vordergrund der Arbeit

des Trainerteams steht immer

die Weiterentwicklung der

Mannschaft. Leider verlief

diese in der abgelaufenen

Saison nicht so, wie wir sie

uns erhofft haben. Dementsprechend

waren auch die

Ergebnisse nicht befriedigend.

Mit Blick auf die anstehenden

sportlichen Aufgaben

halten wir es für wichtig,

umgehend zu handeln und

für klare Verhältnisse

zu sorgen“,

wird

Sportdirektor

Leo

de

Rycke,

der

zu

Beginn

der

vergangeneson

zusam-

Saimen

mit Roel

Moors nach Bamberg wechselte,

in einer Vereinsmitteilung zitiert.

Ein Nachfolger für Roel

Moors soll in den nächsten Tagen

präsentiert werden. Als Kandidat

wird unter anderem Denis Wucherer,

der bisherige Headcoach

von s.Oliver Würzburg, gehandelt.

Auch bei den Spielern wird

es einige Veränderungen geben.

Dem Vernehmen nach werden

wohl Elias Harris und Paris Lee

keine Zukunft mehr in Bamberg

haben.

Obgleich angesichts der Corona-Pandemie

noch unklar ist,

unter welchen Umständen und

wann die neue Bundesligasaison

beginnt, hat auch medi Bayreuth

mit Point Guard Philipp Jalalpoor,

27-jähriger Leistungsträger

des österreichischen Überraschungsteams

der vergangenen

Saison aus St. Pölten, einen erstenNeuzugang

verpflichtet.

Begonnen hat auch bereits

der Dauerkarten-Vorverkauf der

Bayreuther. Die Ticketpreise bleiben

stabil.

Da jedoch noch nicht klar ist,

ab wann überhaupt wieder mit

Zuschauern gespielt werden

kann und wann eine volle Hallenauslastung

möglich ist, muss

zunächst am 10. August nur der

Preis für zehn Heimspiele bezahlt

werden. Die weiteren Heimspiele

werden dann später abgerechnet,

je nachdem ob sie mit Zuschauern

stattfinden konnten

oder nicht.

Immerhin verschafft der Dauerkarten-Vorverkauf

dem Verein

so eine gewisse Liquidität, die

bei allen Bundesligavereinen angesichts

der Ungewissheiten der

Corona-Zeit dringend benötigt

wird.

rs

BAYREUTH. Bei der ab September

geplanten Fortsetzung

der Saison wird Sven

Kopp (links im Bild) nicht mehr

das gelb-schwarze Trikot der

SpVgg Bayreuth tragen.

Wie der Regionalligist mitteilt,

wird Sven Kopp den Verein

zum 30. Juni aus beruflichen

Gründen verlassen und sich der

SpVgg SV Weiden anschließen.

Der 25-Jährige kam im

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info@bkm-bayreuth.de

Foto: SpVgg Bayreuth

Januar 2019 aus Regensburg

nach Bayreuth und wollte bei

den Oberfranken wieder mehr

Spielzeit sammeln. Das klappte

zunächst auch ganz gut,

denn der Defensivmann kam in

seiner ersten Halbserie zwölfmal

für die Altstadt zum Einsatz

(ein Tor) .Inder unterbrochenen

Saison 2019/20kam SvenKopp

jedoch nur noch auf drei Einsätze.

ms

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Nasse Wände?

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Verlag und Herausgeber: SaGa Medien &VertriebOHG

Richard-Wagner-Straße 36,95444 Bayreuth

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