King on Tour Band 1 - Berlin - 24 Das Magazin

Berlin.Fernsehen

King Ralph on Tour - USA 1995 mein erster Flug in die Staaten Miami , Key West , New York , San Francisco Berlin 2020- Schloss Charlottenburg , Walking King Foto Story King Art - Besuch in Dresden - Drei tolle Gedicht vom Dichter Thomas de Vachroi

BERLIN - DRESDEN - HAMBURG - KÖLN - MÜNCHEN

Online Ausgabe 37

New York - USA

Schloss Charlottenburg

Key West - USA

Walking ong>Kingong>

San FrancisCo - USA

Dresden

Miami City - USA

Vachrio´s - Gedichte

Von 1995 - 2020 Band 1

USA von 1995 & Dresden - Berlin 2020


Mimai Beach - 1995

Key West - 1996

New York - 1997

San Francisco - 1998

Dresden - Die legende aus Stein - März 2020

Das Schloss Charlottenburg - Juni 2020

Walking ong>Kingong> durch Berlin - Juni 2020

Fuggerstraße 27a 10777 Berlin

Tägl. von 17 - 00.00 Uhr

Seit 1 Juli 1991 dürfen wir Sie mit der lukanische Küche,

dem Geschmack, der Kultur undder Tradition

der Basilikata verwohnen.

www.trattoria-muntagnola.de


Geschichte

Vor dem Eintreffen der Europäer wurde das Gebiet des heutigen Miami von den Tequesta-Indianern bewohnt.

Am 18. Juli 1896 wurde Miami mit etwa 300 Einwohnern offiziell zur Stadt ernannt. Drei Monate vorher

war Miami durch Henry Morrison Flaglers Florida East Coast Railway an das Eisenbahnnetz angeschlossen

worden. Mit dem Bau des Royal Palm Hotels begann im selben Jahr der Tourismus in der Stadt.

Während der 1920er Jahre war in Miami das Glücksspiel erlaubt, und die Prohibition wurde weitgehend

ignoriert. So immigrierten Tausende aus dem Norden der USA nach Miami und lösten somit den Bau-Boom

aus. Durch neue Hochhäuser entstand eine Skyline, und Miami erhielt dadurch seinen Spitznamen „Magic

City“ (deutsch etwa: magische Stadt), da die Stadt sich von einem Winter auf den nächsten derartig schnell

veränderte, dass Besucher der Meinung waren, die Stadt sei wie von Zauberhand gewachsen.[14] 1926 wurde

der Bau-Boom durch einen nach der Stadt benannten Hurrikan und anschließend durch die Große Depression

gestoppt.

Während des Zweiten Weltkriegs baute das Militär viele Ausbildungskasernen rund um Miami, bedingt

durch die strategisch günstige Lage. Auf der Suche nach Arbeit kamen viele Männer und Frauen wieder zurück

und so wuchs die Bevölkerung bis 1950 auf über 500.000 Menschen in Miami und Umgebung an.

Seit den 1960er Jahren wanderten immer mehr Lateinamerikaner nach Florida und insbesondere nach Miami

aus. Es etablierten sich Viertel wie Little Havana. Miami gilt heute als kultureller Schmelztiegel und hat

eine mehrheitlich lateinamerikanische Bevölkerung. Zu den Bewohnern Miamis gehören vor allem Kubaner

(34 % der Hispanics), Nicaraguaner, Honduraner, Kolumbianer, Puertoricaner, Dominikaner, Mexikaner,

Venezolaner und Argentinier.

In den 1980er Jahren war Miami der größte Umschlagsplatz für Drogen, hauptsächlich Kokain, aus Kolumbien,

Bolivien, Ecuador und Peru, bedingt durch die Nähe zu den Herstellungsländern und durch den Massentourismus.

Die Drogenbarone brachten Milliarden US-Dollar nach Miami, wo das Geld durch diverse Einlagen

in Banken und Investitionen in Bauvorhaben schnell gewaschen werden konnte. Zu dieser Zeit wurde

hier die bekannte Fernsehserie Miami Vice gedreht.


Brickell Avenue im Finanzdistrikt Downtowns

Nachdem die großen Drogenkartelle aus Lateinamerika in den 1990er Jahren zerschlagen wurden und die

Sicherheitsbehörden effektiver gegen Kriminelle vorgingen, sank die Kriminalitätsrate drastisch und der Drogenimport

ging zurück. Die Stadt expandiert seitdem und erlebt einen immer noch anhaltenden Bauboom.

Die verstärkte Bebauung Downtowns wird daher auch Manhattanization genannt. Neue Hotels, Apartments

und Bürogebäude wurden erbaut, Szeneviertel wie Wynwood oder der Design District entstanden.


Klima

Miami (Skyline 2020)

Das Klima Miamis ist mit seinen feucht-heißen

Sommern und trocken-warmen Wintern ein tropisches

Monsunklima (effektive Klimaklassifikation

nach Köppen: Am),[5] wobei die Stadt zwischen

Ende Oktober und März durchaus Kaltfronten ausgesetzt

ist. Der jährliche Niederschlag hat seinen

Höhepunkt in der Regenzeit von Mai bis Oktober,

die mit der atlantischen Hurrikansaison zeitlich

zusammenfällt. In den übrigen Monaten herrscht

Trockenzeit. Diese ist geprägt von milden Temperaturen,

die von gelegentlichen Einbrüchen kalter Luft

unterbrochen wird und es sind diese Durchzüge

von Kaltfronten, die zu den geringen winterlichen

Regenfällen führen.


Religionen

In Miami gibt es derzeit 500 verschiedene Kirchen

aus 32 unterschiedlichen Konfessionen, darunter

ist die Baptistengemeinde mit 79 Kirchen

am stärksten vertreten. Die Stadt gehört zum

römisch-katholischen Erzbistum Miami. Weiterhin

gibt es 47 zu keiner Konfession gehörende

Kirchen (Stand: 2004)


Touristische Attraktionen

Das Miami Seaquarium auf Virginia Key und das kubanische Viertel Little Havana sind die größten Touristenattraktionen

Miamis. Miami ist daneben Ausgangspunkt vieler Reisen in die nahegelegenen Everglades

und auf die Florida Keys, eine Inselgruppe am südlichsten Ende von Florida, zu der beispielsweise Key West

gehört. Einige bekannte Attraktionen, die häufig der Stadt Miami zugeschrieben werden, befinden sich im

nahegelegenen Miami Beach. In Miami findet alljährlich die Winter Music Conference statt. Seit 2002 wird in

Miami Beach die internationale Kunstmesse Art Basel veranstaltet.


Parks und Sportmöglichkeiten

Es gibt ein breites Angebot von verschiedenen Stadtparks, mehrere sportliche Einrichtungen, Spielwiesen

und Möglichkeiten zum Camping. Durch die Nähe zum Strand sind alle Strand- und Wassersportarten

möglich. Jährlich findet ein Tennis-Masters-Turnier in Miami statt.

Sport

Miami Marlins (Major League Baseball)

Miami Dolphins (National Football League)

Miami Heat (National Basketball Association)

Florida Panthers (National Hockey League)

Inter Miami (Major League Soccer; ab 2020)


Miami ist ein häufiger Austragungsort des Super Bowl der National Football League. Bisher wurden in

Miami so viele Super Bowls ausgetragen wie in keiner anderen amerikanischen Stadt zuvor. Der letzte Super

Bowl wurde als Super Bowl LIV im Februar 2020 zwischen den Kansas City Chiefs und den San Francisco

49ers im Hard Rock Stadium ausgetragen. Die Kansas City Chiefs gewannen mit 31:20. Davor fand im Februar

2010 zwischen den Indianapolis Colts und den New Orleans Saints der Super Bowl XLIV statt, den die

New Orleans Saints gewannen. In Miami existierte 2002 bis 2003 die Autorennstrecke Bayfront Park.

Gerne erinnert man sich in Miami an den Super Bowl VII. 1972/73 gelang den Miami Dolphins als bisher

einziger Mannschaft eine Perfect Season.


Die Geschcihte

Key West kam 1819 mit dem Florida-Territorium an die USA. 1845 begann die US-Armee mit dem Bau von

Fort Zachary Taylor, das im Sezessionskrieg ein wichtiger Stützpunkt der Marine der Nordstaaten war und

bis 1947 als Küstenbefestigung diente. 1912 wurde Key West als letzte und südlichste Insel an das Eisenbahnnetz

der Florida East Coast Railway angeschlossen. Schon zuvor war das Pro-Kopf-Einkommen durch die

Ausbeutung von Schiffswracks, den Handel mit Schwämmen sowie die Zigarrenproduktion das höchste von

ganz Florida.

Durch die Fertigstellung der über zahlreiche Brücken führenden Eisenbahnanbindung an das Festland durch

Henry Morrison Flagler wurde Key West zudem ein wichtiger Hafen für das nur 145 km entfernt liegende

Kuba. Durch einen Hurrikan im Jahr 1935 wurde die Eisenbahnlinie zerstört und nicht wieder instand

gesetzt. An ihrer Stelle wurde der über 42 Brücken führende Overseas Highway errichtet, der teilweise über

die verbliebenen alten Eisenbahnbrücken führte. In den 1980er Jahren wurden viele der originalen Brücken

durch Neubauten ersetzt und dienen nun als Wanderwege und Piers zum Angeln.

Hemingways Wohnhaus

Da Key West damit auf dem Landweg erreichbar ist, gilt der südlichste Punkt auf Key West seither als der

südlichste Punkt des Festlandes der USA. Dort befindet sich auch ein Markstein mit der Aufschrift 90 Meilen

nach Kuba (entsprechen 145 km). 1927 wurde die Fluggesellschaft Pan American World Airways in Key West

gegründet. Der erste Flug am 19. Oktober ging als Post-Transportflug von Key West nach Havanna auf Kuba.

Neun Tage später wurde die Route als Linienflug für Passagiere eingeführt. Das kleine Ladenbüro ist heute

noch zu besichtigen. Ernest Hemingway lebte ab 1928 für einige Jahre in Key West. Sein damaliges Wohnhaus

ist jetzt das Hemingway-Museum in der Whitehead Street 907.

Der Börsenkrach und der Abzug der Zigarrenproduktion nach Tampa führten Key West 1930 in eine tiefe

Krise. Diese wurde dadurch verstärkt, dass 1935 etliche der Eisenbahnbrücken durch einen Hurrikan zerstört

wurden und der Wiederaufbau erst 1938 als Verlängerung des US-Highway Nr. 1 abgeschlossen werden

konnte. Während der Kubakrise 1962 floss durch die US Navy wieder verstärkt Geld nach Key West, wodurch

die verfallenen Gebäude restauriert werden konnten. Dies machte die Insel für den Tourismus

attraktiv, der bis heute die Haupteinnahmequelle darstellt.

KeyWest.indd 1 29.06.2020 11:28:42


Am 23. April 1982 erklärten die Florida Keys aufgrund von verstärkten Straßenverkehrskontrollen durch

die US-Behörden für kurze Zeit symbolisch ihre Unabhängigkeit von den USA und es kam zur Ausrufung

der Conch Republic. Die Florida Keys erklärten den USA, mit trockenen Brotstangen bewaffnet, den Krieg.

Innerhalb von 60 Sekunden kapitulierten die Inselbewohner bedingungslos und forderten eine Milliarde

US-Dollar finanzielle Wiederaufbauhilfe. Die offizielle Abspaltung war gescheitert, doch die Kontrollstelle

verschwand.

KeyWest.indd 2 29.06.2020 11:28:43


Religionen

In Key West gibt es 44 verschiedene Kirchen aus

16 unterschiedlichen Konfessionen, darunter sind

die Baptisten mit 7 Kirchen am stärksten vertreten.

Weiterhin gibt es zehn zu keiner Konfession gehörende

Kirchen

KeyWest.indd 3 29.06.2020 11:28:43


KeyWest.indd 4 29.06.2020 11:28:44


Sehenswürdigkeiten

African Cemetery at Higgs Beach

The Armory

Dry-Tortugas-Nationalpark

Fort Zachary Taylor

Eduardo H. Gato House

Ernest Hemingway House

Ingham (USCGC)

Key West Historic District

Little White House

Martello Gallery-Key West Art and Historical Museum

Old Post Office and Customshouse

Dr. Joseph Y. Porter House

Sand Key Lighthouse

Sloppy Joe‘s Bar

Thompson Fish House, Turtle Cannery and Kraals

U.S. Coast Guard Headquarters, Key West Station

KeyWest.indd 5 29.06.2020 11:28:45


KeyWest.indd 6 29.06.2020 11:28:46


Söhne und Töchter der Stadt

Sidney M. Aronovitz (1920–1997), Jurist, US-Bundesrichter

Lenny Curry (* 1970), Politiker, Bürgermeister von Jacksonville

Katherine Harris (* 1957), Politikerin, Mitglied des US-Repräsentantenhauses

Frank Mouris (* 1944), Regisseur und Animator

Fats Navarro (1923–1950), Jazztrompeter

David Robinson (* 1965), ehemaliger Basketball-Spieler der San Antonio Spurs

Kevin Sullivan (* 1949), Profiwrestle

KeyWest.indd 7 29.06.2020 11:28:47


Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

Ernest Hemingway (1899–1961), Schriftsteller

Tennessee Williams (1911–1983), Schriftsteller

Truman Capote (1924–1984), Schriftsteller

Shel Silverstein (1930–1999), Cartoonist, Kinderbuchautor, Singer-Songwriter

KeyWest.indd 8 29.06.2020 11:28:48


KeyWest.indd 9 29.06.2020 11:28:48


KeyWest.indd 10 29.06.2020 11:28:49


KeyWest.indd 11 29.06.2020 11:28:50


Gesellschaft

Key West hat einen verhältnismäßig großen Anteil an Schwulen und Lesben in der Bevölkerung und ist

für diese Gruppen auch ein beliebtes Reiseziel. Die Key West Business Guild ist die älteste schwul-lesbische

Handelskammer der USA. Die Stadt ist für ihre Toleranz und Akzeptanz bekannt und hat den Leitspruch

„One Human Family“ (etwa: eine (einzige) menschliche Familie), um dem Wunsch, alle Menschen mit Respekt

und Würde zu behandeln, Ausdruck zu verleihen. Außerdem ist Key West das Zuhause für viele exzentrische

Bewohner und zieht auch viele entsprechende Besucher an.

Kriminalität[Bearbeiten

KeyWest.indd 12 29.06.2020 11:28:51


Kultur und Sehenswürdigkeiten

Der Times Square

New York besitzt zahlreiche architektonische Sehenswürdigkeiten, 500 Galerien, etwa 200 Museen, mehr

als 150 Theater, zahlreiche Kaufhäuser und über 18.000 Restaurants. Die Stadt gilt als kulturelles und künstlerisches

Zentrum der Ostküste der USA und darüber hinaus in diesen Bereichen als weltweit prägend.

Viele kulturelle Sehenswürdigkeiten befinden sich insbesondere in Manhattan. Hier bestimmen vor allem in

Downtown und Midtown Wolkenkratzer das Stadtbild. Das im Jahr 1902 eröffnete dreieckige Flatiron Building

war der erste Wolkenkratzer der Stadt. Weitere sind unter anderem das Woolworth Building von 1913,

das im Art-déco-Stil erbaute Chrysler Building von 1930 und der im Jahr 1939 fertiggestellte Gebäudekomplex

des Rockefeller Center mit dem NBC-Studio. Zu den meistbesuchten Monumenten der Welt zählt das

Empire State Building aus dem Jahr 1931. Etwa 3,5 Millionen Besucher blicken jedes Jahr von dessen Aussichtsplattform

auf New York hinunter.

Die Rockefeller Plaza zur Weihnachtszeit

Das Stadtbild zeichnen auch viele Kirchen, zum Beispiel die im Jahr 1879 fertiggestellte Saint Patrick’s Cathedral,

die Cathedral Church of Saint John the Divine (Baubeginn 1892), die Trinity Church am Ende der Wall

Street, die „United Synagogue of Conservative Judaism“ und die „Armenian Apostolic Church of America

Eastern Prelacy“.

Blick gen Süden auf dem Broadway in SoHo

Das Wahrzeichen New Yorks ist die Freiheitsstatue aus dem Jahr 1886 auf Liberty Island, südlich von Manhattan.

Weitere bedeutende Bauwerke sind der wichtigste Bahnhof von New York, der im Jahr 1913 eröffnete

Grand Central Terminal, die Brooklyn Bridge, die Manhattan und Brooklyn verbindet, die Arena Madison

Square Garden und die Carnegie Hall, eine Konzerthalle. Am East River in Manhattan liegt der Gebäudekomplex

der Vereinten Nationen.


Zu den touristischen Attraktionen zählen weiterhin Brooklyn Heights, ein altes Wohnviertel,

sowie Greenwich Village mit seinem Triumphbogen und dem Jefferson Market

Courthouse, in dem sich eine Bibliothek befindet, Ground Zero, der Platz an dem das

World Trade Center stand – es war bei seiner Fertigstellung im Jahr 1973 mit 417 Metern

das höchste Gebäude der Welt – und Ellis Island, die ehemalige Einwanderer-Aufnahmestelle

im Hudson River.

Bekannte Hotels sind unter anderem das „Regent“ in der Wall Street (eröffnet 1842),

das „Peninsula“ an der Ecke 5th Avenue und 55th Street (eröffnet 1900), „The Plaza“ an

der Ecke 5th Avenue und Central Park (eröffnet 1907 und mittlerweile in Eigentumswohnungen

umgewandelt), das Waldorf Astoria in der Park Avenue (eröffnet 1930), das

„Carlyle“ in der 76th Street (eröffnet 1931) und das „Four Seasons“ in der 57th Street

(eröffnet 1993).

Der National Park Service weist für New York City 116 National Historic Landmarks aus.

923 Bauwerke und Stätten der Stadt sind im National Register of Historic Places (NRHP)

eingetragen (Stand 19. November 2018).


Theater

Lyceum, das älteste in Betrieb befindliche

Theater am Broadway

Das Zentrum des Theaterlebens in New York ist der

Broadway mit Musicalaufführungen für jeden Geschmack.

Unter dem Broadway versteht man das Theaterviertel

am Times Square zwischen der 41st Street

und 53rd Street und zwischen der Sixth und Ninth

Avenue. In diesem Viertel gibt es etwa 40 große Theater

und ungefähr 1500 sogenannte „Off-Broadway“ und

„Off-off-Broadway“-Aufführungenpro Jahr in kleineren

Theatern.


Das erste Theater, welches vom vorherigen Theaterviertel am Herald Square zum Times Square umzog, war

das Empire Theater. Charles Frohman ließ im Jahr 1893 das Gebäude mit etwa 1000 Sitzplätzen erbauen. Es

lag direkt gegenüber dem im Jahr 1883 eröffneten Opernhaus der „Metropolitan Opera“, an dessen altem

Standort zwischen der 39th und 40th Street – Ecke Broadway.


Der Broadway erlebte zwischen den Jahren 1910 und 1930 eine Vielzahl von Theater-Neugründungen. Das

älteste ununterbrochen bespielte Theater aus dieser Zeit ist das am 2. November 1903 eröffnete „Lyceum“. Es

hieß ursprünglich: „New Lyceum Theatre“, da das vorherige Lyceum Theater aus dem Jahr 1885 in der 45th

Street, Ecke Broadway, wegen des Neubaus abgerissen worden war. Es war auch das erste Theater, das elektrisches

Licht im gesamten Gebäude besaß, eingebaut von Thomas Alva Edison.


In den 1980er Jahren gab es ein „Theatersterben“ am Broadway, aber durch städtebauliche Maßnahmen, Einsparmaßnahmen

und die Verpflichtung großer Namen ist die Krise heute (2008) überwunden. Im Jahr 1988

entschied die New York Landmarks Preservation Commission, den meisten historischen Theatergebäuden

den Status historic sites zu verleihen. Große Broadwayerfolge waren Cats, 42nd Street, Les Misérables, The

Lion ong>Kingong> und The Producers.

In der Nähe des Central Parks liegt unter anderem das „Metropolitan Opera House“, kurz MET, das Zuhause

der Metropolitan Opera Company und des American Ballet Theatre. Es gehört zum Komplex des „Lincoln

Center for the Performing Arts“, wie auch unter anderem die „Avery Fisher Hall“, Spielstätte des New York

Philharmonic Orchestra, das „New York State Theater“, welches Aufführungen der New York City Opera

und des New York City Ballets zeigt, die „Carnegie Hall“ und die „Juilliard School“. Die „Radio City Music

Hall“ wartet mit wechselnden Veranstaltungen auf.


Musik

Metropolitan Opera bei Nacht

New York ist neben Los Angeles, New Orleans und Chicago eines der bedeutendsten Zentren der Musik in

den Vereinigten Staaten. Neben zahlreichen Aufführungsorten für klassische Musik u. a. in der Metropolitan

Opera befinden sich dort zahllose Jazz- und Rockclubs. New York ist seit den späten 1920er Jahren immer

wieder Ausgangspunkt und Zentrum verschiedenster musikalischer Entwicklungen gewesen. Mit dem vor

allem von Afroamerikanern bewohnten Stadtteil Harlem ist New York seit den 1920er Jahren ein Brennpunkt


afroamerikanischer Kultur. Nicht nur der Swing, Bebop und Free Jazz hatten hier ihren Ausgangspunkt.

Auch Disco, Punkrock, und New Wave sind mit New York verbunden. Bis heute ist New York die unumstrittene

„Hauptstadt“ des Jazz. Darüber hinaus hat die Hip-Hop-Kultur hier ihren Ursprung, die inzwischen zu

einem der wichtigsten kulturellen Exportartikel des Landes geworden ist und im Jahr 2005 zum New Yorker

Kulturerbe erklärt wurde.


Museen

American Museum of Natural History, Haupteingang

Zu den bekannten naturwissenschaftlichen, historischen und technischen Museen in New York gehören das

„American Craft Museum“, das „Brooklyn Museum“ und das „Intrepid Sea-Air-Space Museum“. Das „American

Museum of Natural History“ (an der Ecke Central Park West und 79th Street) ist eines der größten

Naturkundemuseen der Welt. Auf fünf Stockwerken wird nahezu die komplette Geschichte der Menschheit

abgedeckt, von der Steinzeit bis ins Weltraumzeitalter. Die Sammlung ist derart umfangreich, dass ein Tag

für den Besuch des Museums kaum ausreichend ist. Über 30 Millionen Muster und Exponate hält es für

seine Besucher bereit. Dazu gehören der 563 Karat schwere „Stern von Indien“, der größte jemals gefundene

Saphir, ein lebensgroßer Blauwal, das 19,2 Meter lange einstämmige Zedern-Kriegskanu der Haida-Indianer

und viele Dinosaurierskelette, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Zum Komplex gehört auch das „Rose

Center for Earth and Space“ mit dem „Hayden Planetarium“. Das „American Museum of Natural History“

verfügt über ein eigenes IMAX-Kino und eine eigene U-Bahn-Haltestelle. Vor dem Haupteingang in Richtung

Central Park befindet sich ein Theodore-Roosevelt-Denkmal.

Pierpont Morgan Library

Zu den bekannteren Museen für Bildende Kunst und Design gehören das „Metropolitan Museum of Art“ (E

xponate vom altägyptischen Tempel bis zur modernen Kunst, eröffnet 1880), das „Museum of Modern Art“

(Museum für moderne Kunst, kurz: MoMA, eröffnet 1929) und seine Außenstelle P, S. 1. in Queens, die

„Frick Collection“ (eröffnet 1935) und das „Whitney Museum of American Art“ (eröffnet 1966), des Weiteren

eine Zweigstelle des „National Museum of the American Indian“,[53] das „Cooper-Hewitt National Design

Museum“, das „American Museum of the Moving Image“, das „International Center of Photography“, die

„Pierpont Morgan Library“ und das „Museum of Modern Art“: Das „MoMA“ gilt als das weltweit bedeutendste

Museum für die Gegenwartskunst der westlichen Welt und wurde 2004 nach umfangreichen Erweiterungen

in einem neuen Gebäude wiedereröffnet. Einige der oben genannten Museen bilden an der 5th

Avenue in der Upper East Side die Museum Mile.

Guggenheim Museum

Der Spiralbau des „Solomon R. Guggenheim Museum“ (1071 5th Avenue) wurde nach Plänen des berühmten

Architekten Frank Lloyd Wright entworfen und ähnelt im Aufbau einem Schneckenhaus. Es ist Lloyd

Wrights einziges Gebäude in New York, wurde im Jahre 1959 eröffnet und beherbergt eine Sammlung zeitgenössischer

Malerei und Bildhauerei, darunter Klassiker von Wassily Kandinsky, Pablo Picasso und Paul Klee.

Nicht weit entfernt von Liberty Island mit der Freiheitsstatue liegt Ellis Island, einst die erste Kontrollstelle

für über zwölf Millionen Einwanderer. Unter dem Namen Gibbert Island diente die Insel den Engländern als

Straflager für Piraten. 1892 errichtete man dort einen Vorposten der Einwanderungsbehörde, der vor allem

den gewaltigen Zustrom von Immigranten aus Süd- und Osteuropa bewältigen sollte. Als der Vorposten 1954

geschlossen wurde, stand auf der Insel, die durch Landaufschüttung vergrößert worden war, ein gewaltiger

Komplex. In dem mit Türmen versehenen Zentralgebäude befindet sich heute das „Ellis Island Immigration

Museum“.


Geschichte

Indianische Besiedlung und erste Europäer

Ursprünglich war die Bucht von San Francisco durch den Indianerstamm der Muwekma Ohlone besiedelt,

die bis ins 19. Jahrhundert fast ausgerottet waren.

Die spanischen Eroberer schickten im 16. Jahrhundert zwei Expeditionen in den Norden Amerikas, um die

Westküste zu erkunden. Hernán Cortés hatte eine „Halbinsel zwischen Golf und Ozean“ entdeckt und nannte

sie California. Aber die offizielle Entdeckung erfolgte mit Juan Rodríguez Cabrillo erst zehn Jahre später.

Die schwer zu findende Einfahrt zur Bucht wurde erst 1775 entdeckt, obwohl viele Entdecker, unter anderem

Francis Drake, die Region schon im 16. Jahrhundert erkundeten. Jedoch verhinderte der Nebel oftmals die

Sicht auf die Meerenge und die Bucht. Die ersten Europäer siedelten ab 1776, ein Jahrhundert später, in der

heutigen Stadt. Spanische Soldaten und Missionare gründeten die heutige Kirche Mission Dolores am 29.

Juni an einer Lagune, die sie Nuestra Señora de los Dolores nannten, sowie ein Presidio am Golden Gate zur

Sicherung der Mission. Die Stadt wurde später von den Missionaren in Gedenken an den Heiligen Franz von

Assisi San Francisco de Asís genannt, auf Englisch wurde daraus dann Saint Francis. Einer nahe gelegenen

Siedlung wurde der Name Yerba Buena gegeben. (Hierba Buena bedeutet wörtlich gutes Kraut, und ist die

spanische Bezeichnung für eine lokal vorkommende Minzeart.) Der aus Petra/Mallorca stammende Franziskanerpater

Junípero Serra leitete damals die Missionsgründungen. Er wird noch heute sehr verehrt.

Im Jahr 1792, 300 Jahre nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus, gründete der britische

Forscher George Vancouver eine kleine Niederlassung nahe Yerba Buena

(die spätere Downtown von San Francisco).

Sie wurde zu einer Ausgangsbasis für europäische und russische Siedler, Pelzhändler und Pioniere.


Museen

Die Insel Alcatraz beherbergt ein Museum, das die Geschichte der Insel bewahrt. Sie wurde als Standort für

den ersten Leuchtturm, ein Fort und Bundesgefängnis genutzt. Zu erreichen ist die Insel mit Fähren.

Das Exploratorium, als erstes Science Center 1969 eröffnet, ist ein modernes Experimentierlabor für Kinder

und Erwachsene.

Das Randall Museum für Kinder mit einem kleinen Zoo, Werkstätten und einem Theater.

Die California Academy of Sciences (1853), das Naturhistorische Museum mit Planetarium und einem Regenwald,

befindet sich im Golden Gate Park.


Der Telegraph Hill und der 64 m hohe Coit Tower, mit

Blick auf die Stadt und die Bucht von San Francisco.

Das Asian Art Museum bietet Kunstschätze aus Asien,

die aus einem Zeitraum von 6.000 Jahren stammen.

Das Cable Car Museum zeigt die Entstehung und Funktion

der Cable Cars.

Im Yerba Buena Center for the Arts befinden sich drei

Galerien mit zeitgenössischer Kunst, Restaurants und

Theater.

Das Contemporary Jewish Museum mit einem Anbau

von Daniel Libeskind wurde 2008 fertiggestellt.

The Californian Palace of the Legion of Honor zeigt eine

eigene Kollektion europäischer Kunstwerke und speziell

Werke französischer Künstler.

Das San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA)

bietet dem Besucher moderne Kunst mit wechselnden

Ausstellungen. Es beherbergt auch, neben Bern in der

Schweiz, die umfangreichste Werk-Sammlung von Paul

Klee.

Das Wax Museum hat eine Ausstellung von Wachsfiguren

berühmter Persönlichkeiten.

Das M. H. de Young Memorial Museum im Golden

Gate Park zeigt Kunstgegenstände aus aller Welt von der

Antike bis zur Neuzeit.

Der Palace of Fine Arts, ein Gebäude im neoklassischen

Stil, erbaut zur Panama-Pacific Ausstellung von 1915

Das Fort Mason, ein ehemaliges Militärgelände, ist heute

das Hauptquartier der Golden Gate National Recreation

Area, der lokalen Parkverwaltung.

Das Comic Art Museum beherbergt Comics und Cartoons

als einziges seiner Art in den USA. Es besitzt über

sechstausend Exponate von Comics über Cartoons und

frühen Zeitungs-Strips bis hin zu Animationen.

Das Mexikanische Museum mit Kunstgegenständen

mexikanischer, mexiko-amerikanischer und lateinamerikanischer

Künstler.

Der San Francisco Maritime National Historical Park

ist mit modernem Besucherzentrum und zahlreichen

Museumsschiffen am Hyde Street Pier das bedeutendste

Schifffahrtsmuseum an der US-amerikanischen Westküste.

Er wird vom National Park Service betrieben.


Sehenswürdigkeiten

Pier 39

Außer den Bauwerken und Museen gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten. Dass alte, nicht mehr

gebrauchte Lagerhallen im Hafengebiet nicht verkommen oder abgerissen werden müssen, zeigt das Viertel

Fisherman’s Wharf mit seinen Cafés, Kneipen und Restaurants. Die Pier 39, ein Teil von Fisherman’s Wharf,

ist ein ganzjähriger Rummel mit Souvenir-Läden, Fahrgeschäften und Restaurants. Hier gibt es auch ein

Aquarium. An Pier 39 haben sich Seelöwen auf Anlegestellen niedergelassen und nutzen diese als Ruheplätze.

Haupteinkaufstraße ist der nördliche Teil der Market Street und die Gegend um den Union Square,

die zum Bummeln und Shoppen einlädt. Eine Sehenswürdigkeit in der Innenstadt sind die Cable Cars, eines

der Erkennungszeichen von San Francisco. Heute fahren nur noch drei Linien. Sie dienen hauptsächlich als

Touristenattraktion, weniger als Verkehrsmittel. Für Interessierte wurde zusätzlich ein Cable Car Museum

eingerichtet. Des Weiteren kann man eine der wenigen Kurvenrolltreppen im Westfield-Kaufhaus an der

Market Street bewundern.


Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge (Sicht von Baker Beach aus), Wahrzeichen der Bay Area

Weltberühmt ist die von Joseph B. Strauss konstruierte Golden Gate Bridge über das Golden Gate, die Öffnung

zur Bucht von San Francisco. Sie ist 2,8 km lang und 25 m breit, die beiden Pylone sind jeweils 227 m

hoch und stehen 1.280 m voneinander entfernt. Die Brücke wurde am 19. April 1937 fertiggestellt und am 28.

Mai des Jahres offiziell für den Verkehr freigegeben.

Lombard StreetDer blumengeschmückte, gewundene Teil der Lombard Street wird als „kurvenreichste Straße

der Welt“ bezeichnet. Bei einem Gefälle von 27 % war es notwendig, die Straße in Serpentinen zu führen. Mit

den gepflegten Häusern und der Bepflanzung entwickelte sich dieser Straßenabschnitt zu einem Touristenmagneten.


Transamerica Pyramid

Transamerica Pyramid mit

dem American Zoetrope

Der Wolkenkratzer Transamerica Pyramid im Financial-District

ist ein typisches Wahrzeichen der

Stadt mit Verkaufs- und Büroräumen. Das Gebäude

wurde Ende der 1960er von William Pereira entworfen

und 1972 fertiggestellt. Es ist 260 m hoch

und hat 48 Stockwerke. Die Pyramide mit ihren

prägnanten „Flügeln“ sticht in der Skyline besonders

hervor. Sie ist für Touristen nicht zugänglich.


Mission Dolores

Die spanische Mission Dolores, das älteste Bauwerk in der Stadt, wurde am 9. Oktober 1776 vom Franziskaner

Padre Junípero Serra gegründet. Sie hat als eines der wenigen Gebäude mehrere Erdbeben fast unbeschadet

überstanden. Sie ist eine der 21 Missionen am El Camino Real aus der Zeit der spanischen Eroberung.

1958 entstanden hier Filmszenen für Alfred Hitchcocks Thriller Vertigo – Aus dem Reich der Toten.

Presidio


Karte von Presidio

Das Presidio wurde im Zuge der Eroberung Neuspaniens zusammen mit der Mission Dolores errichtet.

Direkt am Golden Gate war es von 1776 bis 1994 der wichtigste Militärstützpunkt an der Westküste und enthält

heute auf sechs Quadratkilometern Gewerbe- und Wohngebiete. Es ist außerdem Schauplatz von vielen

Filmen und TV-Produktionen. 2005 wurde im Presidio das Letterman Digital Arts Center eröffnet, das die

Firmen von George Lucas (Lucasfilm, Industrial Light & Magic, LucasArts) beherbergt. Das Presidio selbst

taucht im Star-Trek-Universum von Gene Roddenberry als Hauptsitz der Sternenflotte der Föderation auf.


DRESDEN

DIE LEGENDE AUS STEIN

Foto: Tomy Heyduck


Kunst- und Kulturstadt

Dem Repräsentationsbedürfnis und der Sammelleidenschaft

der sächsischen Kurfürsten und Könige ist es zu

verdanken, dass Dresden heute eine Kunst- und Kulturstadt

von europäischem Rang ist. Über 50 Museen sowie

mehr als 30 kleine und große Theaterbühnen sind hier

zu Hause. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

mit ihren 14 Museen, hervorgegangen aus dem kurfürstlichen

»Sammelsurium« aus Kuriositäten, Raritäten

und Kunststücken, gehören zu den Dresden Marketing

GmbH | Messering 7 | 01067 Dresden Seite 2 von 3

bedeutendsten Museen der Welt. In der Semperoper

ist die Sächsische Staatskapelle als eines der traditionsreichsten

Orchester der Welt Dresden Garant für musikalische

Sternstunden. Auch die Musikfestivals, darunter

die Dresdner Musikfestspiele, das Moritzburg Festival,

das Dixielandfestival oder die Jazztage Dresden gehören

zu den großen Highlights der europäischen Kulturszene.

Feste Größen im Dresdner Veranstaltungskalender sind

die Filmnächte am Elbufer, die Langen Nächte der Theater

und Museen, das Stadtfest oder das Elbhangfest.

Hochburg der Wirtschaft und Wissenschaft

Mit 45 Forschungseinrichtungen ist Dresden die deutsche

Stadt mit der größten Forschungsdichte. Die

Technische Universität Dresden wurde 2012 als einzige

Universität in den ostdeutschen Bundesländern mit dem

Titel „Exzellenzuniversität“ geadelt. Darüber hinaus ist

Dresden Spitzenstandort für Mikroelektronik, Nanotechnologie,

Neue Werkstoffe und Life Sciences. Weltweit

führende Unternehmen wie Globalfoundries, GlaxoSmithKline

Biologicals, VON ARDENNE oder Novaled

haben sich hier angesiedelt. Dicht vernetzt arbeiten

Wissenschaft und Industrie gemeinsam an intelligenten

Zukunftslösungen.


Dresden im Porträt

Dresden ist eine Stadt, die auf eine über 800-jährige Geschichte zurückblickt, die es geschafft hat, selbst nach schweren

Zeiten wie Kriegen immer wieder neu anzupacken und voller Liebe zur eigenen Stadt weiterzumachen. Eine

Stadt, die von den vielen Besuchern aus dem In- und Ausland wegen der Schönheit, der spannenden Geschichte

und nicht zuletzt auch der großen Freundlichkeit der Dresd-nerinnen und Dresdner wegen geschätzt wird. Ein

attraktives Reiseziel wie auch ein Standort, wo man erfolgreich Unternehmen ansiedeln, forschen, leben kann.

In diesem Sinne seien Sie herzlich eingeladen! Die Dresdner Bürgerinnen und Bürger heißen Sie und alle Gäste

und Neubürger aus dem In- und Ausland jederzeit herzlich willkommen. Auch die touristi-schen Partner Dresdens

wie Hotels, gastronomische Einrichtungen und Kulturträger begrüßen Sie mit höchster Servicequalität und großer

Herzlichkeit.

Foto: ddpix.de


Quirliges Szeneleben

Von seiner buntesten Seite zeigt sich Dresden in seinem Szeneviertel, der Äußeren Neustadt. Das lebendige Dresdner

Quartier ist mit unzähligen Bars, Cafés, Restaurants, Clubs, Galerien und kleinen Theatern das Zentrum der

jungen und alternativen Dresdner Szene. Das Areal in einem der größten zusammenhängenden Gründerzeitviertel

Deutschlands birgt ein hohes kreatives Innovationspotenzial, welches sich vor allem in der Fülle toller Läden und

trendiger Labels niederschlägt.


Grüne Stadt

Die sächsische Metropole ist eine der grünsten Städte Europas.

Der Große Garten, die Elbwiesen, die Dresdner Heide, zahlreiche

Schlösser, Parks und Grünanlagen in und um Dresden

herum locken die Menschen ins Freie und prägen die Lebensqualität

der Stadt. Ergänzt wird das grüne Stadtbild durch die

Weinberge an den Hügeln des Elbtals. Selbst im Stadtgebiet wird

Wein angebaut. Damit ist Dres-den die nördlichste Großstadt

mit Weinbautradition.

Stadt der kurzen Wege

Die berühmten Sehenswürdigkeiten sind in der Altstadt innerhalb

von wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Selbst das Kongresszentrum

liegt in Dresden so zentral wie in keiner anderen

deutschen Großstadt: Nur 500 Meter Fußweg sind es von dort

bis zur Semperoper. In nur 20 Minuten ist man vom Flughafen

in der Innenstadt. Auch das sehenswerte Dresdner Umland ist

mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schnell zu erreichen. 30

Minuten fährt man mit der S-Bahn bis nach Meißen mit seiner

berühmten Porzellanmanufaktur und knapp 40 Minuten bis zu

den bizarren Felsformationen der Sächsischen Schweiz.

Fakten und Zahlen

Dresden ist die Hauptstadt des Freistaates Sachsen, dem südöstlichsten

der 16 deutschen Bundesländer. Mehr als 530.000 Menschen

leben in der Stadt an der Elbe. Nur etwa zwei Autostunden

entfernt liegen im Norden die Bundeshauptstadt Berlin und im

Süden Prag, die Hauptstadt Tschechiens. Ihre Bezeichnung „Elbflorenz“

verdankt die Stadt übrigens der Kombination aus den

reichen Kunstsammlungen und der Architektur, die August der

Starke, inspiriert durch Italien, einst aufbaute.

Foto: ddpix.de


Dresdens Sehenswürdigkeiten.

Immer einen Besuch wert.

Dresden ist ein beliebtes Reiseziel für Gäste aus aller Welt. Ein Grund für die Beliebtheit der Stadt sind auch die

zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die es hier zu entdecken gibt. 2013 ermittelte die Deutsche Zentrale für Tourismus

e.V. (DZT) die Top 100 der deutschen Sehenswürdigkeiten, von denen allein vier in der Elbmetropole stehen: die

Frauenkirche, die Semperoper, der Dresdner Zwin-ger und das Grüne Gewölbe im Residenzschloss.

Faszination Frauenkirche

Ohne Zweifel zählt die Dresdner Frauenkirche zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutsch-lands. Einst ein

Mahnmal des Krieges und der Zerstörung, ist sie heute Symbol der Hoffnung und Versöhnung. 2015 begeht die

Stadt das 10-jährige Jubiläum der Weihe der Frauenkirche (siehe auch Pressetext „Neues Herz der Stadt. 10 Jahre

Wiederaufbau Dresdner Frauenkirche 2015“).Die Frauenkirche wurde im 18. Jahrhundert nach den Plänen des

Architekten George Bähr erbaut. Sie ist eine der großen künstlerischen Leistungen des Barocks und gehört zu den

Meisterwerken der europäischen Baukunst. In Folge der Bombennacht des 13. Februars 1945 brannte die Frauenkirche

aus und stürzte wenige Tage später in sich zusammen. Nahezu ein halbes Jahrhundert später wurde der Wiederaufbau

der Frauenkirche von einer Dresdner Bürgerbewegung zu einem weltweiten Pro-jekt. 1990 wandte sich

die Bürgerinitiative mit ihrem „Ruf aus Dresden“ an die Weltöffentlichkeit und sorgte so für die Finanzierung des

Aufbaus. 2005 wurde die protestantische Kirche geweiht und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Heute

lädt die Frauenkirche zu Gottesdiensten, Andach-ten, Vorträgen und Kirchenmusik ein und ist darüber hinaus ein

wichtiger Veranstaltungsort für Kon-zerte nationaler und internationaler Musiker.


Foto: ddpix.de


Gottfried Sempers Meisterwerk

Die Geschichte der Semperoper beginnt 1841 mit der Eröffnung des Opernhauses

und der Aufführung von Carl Maria von Webers „Jubelouvertüre“. Die Tradition

großartiger (Opern-)Aufführungen und die Darbietungen hochrangiger Ensembles

und Musiker werden bis heute fortgeführt. Der ursprüngli-che Bau des Architekten

Gottfried Semper existiert heute nicht mehr: Musikbegeisterte aus aller Welt sind

mittlerweile in der „dritten“ Semperoper zu Gast. Das erste von Semper entworfene

Musikthea-ter wurde 1869 durch ein Feuer zerstört, beim Bombenangriff auf

Dresden im Februar 1945 ging das wiederaufgebaute Opernhaus ein weiteres Mal in

Flammen auf. Seit 1985 „spielt die Musik“ im dop-pelten Sinne wieder in der Semperoper.

2015 feiert Dresden daher das 30-jährige Jubiläum der Wie-dereröffnung

des berühmten Opernhauses.

Ihr Stammorchester, die Sächsische Staatskapelle Dresden, gehört zu den ältesten

und traditions-reichsten Ensembles der Welt. Komponisten und Dirigenten wie

Heinrich Schütz, Carl Maria von We-ber und Richard Wagner gehörten zu den

Leitern der Staatskapelle. Seit 2012 wird das Orchester von Stardirigent Christian

Thielemann geleitet.


Foto: Patrick Eichler (DML-BY)

Der Dresdner Zwinger

Einst war der Zwinger repräsentatives Freigelände für die Feste und Feierlichkeiten des europäischen Hochadels.

Heute zählt er zu Dresdens beliebtesten Sehenswürdigkeiten und ist das Zuhause der „schönsten Frau der Welt“,

Raffaels „Sixtinischer Madonna“. Vorangetrieben durch August den Star-ken erschuf der Baumeister Matthäus

Daniel Pöppelmann im frühen 18. Jahrhundert von 1709 bis 1728 das Gesamtkunstwerk Zwinger. Gottfried Semper

schloss 1855 den Hof zum heutigen Theater-platz hin ab. Das Nymphenbad, der Wallpavillon und das Kronentor

versprühen auch im 21. Jahrhun-dert noch den Zauber des barocken Zeitalters. Kunstliebhaber finden im Zwinger

heute die Gemälde-galerie Alte Meister, die Porzellansammlung und den Mathematisch-Physikalischen Salon der

Staatli-chen Kunstsammlungen Dresden. Im Sommer ist der Zwinger zudem ein beliebter Ort für Open-Air-Veranstaltungen.

Foto: Patrick Eichler (DML-BY)

Foto: ddpix.de


Nachdem Sophie Charlotte von Hannover ihrem

Gemahl Kurfürst Friedrich III. 1694 ihren Landsitz

auf Caputh bei Berlin zurückgegeben hatte,

übergab dieser ihr am 30. Juni 1695 als Ersatz das

Dorf Lietze/Lützow etwa sieben Kilometer vor

Berlin sowie ein Grundstück.

Noch im selben Jahr beauftragte Sophie Charlotte

den Architekten Johann Arnold Nering mit der

Planung und dem Bau einer Sommerresidenz. Allerdings

starb Nering schon einige Monate später,

und Martin Grünberg übernahm die Ausführung

des Ausbaus. Der Kernbau war noch sehr klein,

er umfasste den mittleren Teil mit zwei Risaliten.

Außerdem wurde wegen der Vorliebe der Königin

für Opern und musikalische Darbietungen

ein freistehendes kleines Opernhaus errichtet. So

wurde das Schloss auch Sophie Charlottes Musenhof

genannt.

Am 11. Juli 1699, dem Geburtstag ihres Gatten,

wurde das kleine Schloss eingeweiht und seitdem

von Sophie Charlotte als Residenz genutzt. Sein

Name wurde nach dem nahe gelegenen Dorf Lietzenburg

(auch: Lützenburg) gewählt.

Architekt Grünberg trat 1698/1699 von seinem

Amt zurück. Es war wahrscheinlich der Baumeister

Andreas Schlüter, der die weiteren Arbeiten

veranlasste.

Für das Gesinde und die Betriebsräume wurden

zwei südwärts gerichtete Gebäude errichtet, die

den Hof abgrenzten.

Nach der Krönung Friedrichs zum König Friedrich

I. in Preußen und Sophie Charlottes zur Königin

in Preußen im Jahr 1701 übernahm Eosander von

Göthe den weiteren Ausbau. Er ließ das Schlossgebäude

bis zur Flucht der Hofgebäude verbreitern

und diese bis an das Schloss verlängern.

Nach dem Tod Sophie Charlottes am 1. Februar

1705 im Alter von nur 36 Jahren nannte der König

das Schloss und die angrenzende Siedlung ihr zu

Ehren „Charlottenburg“. Der König beauftragte

Eosander mit einem weiteren Ausbau.

Von 1709 bis 1712 wurden das zurückspringende

Mittelstück zu einem Risalit ausgebaut und die

markante Schlosskuppel darüber errichtet. Auf der

Westseite wurde der Bau um eine Orangerie und

eine Kapelle erweitert. Eine entsprechende Orangerie

auf der Ostseite war geplant, wurde aber nie

ausgeführt. Die Große Orangerie diente der Überwinterung

seltener Pflanzen.


Während der Sommermonate, wenn über 500 Apfelsinen-, Zitronen- und Pomeranzenbäume den Barockgarten

zierten, war die Orangerie regelmäßig prachtvoller Schauplatz höfischer Festlichkeiten.

Nach dem Tode Friedrichs I. im Jahr 1713 führte das Schloss Charlottenburg unter dessen Nachfolger Friedrich

Wilhelm I. ein Schattendasein. Seinem ökonomischen Sinn widerstrebte es jedoch, das Schloss gänzlich

zu vernachlässigen. So wurden dem Bau die notwendigen Unterhaltungsmaßnahmen nicht versagt;

auch mussten die Räume in der kalten Jahreszeit geheizt werden, damit die „paneelarbeit und meubles nicht

verstocken“. Das freistehende Opernhaus übergab er den Bürgern zum Abriss als Material zum Bau einer

Schule. Friedrich Wilhelm I. wusste das Schloss für offizielle und repräsentative Zwecke durchaus zu nutzen.

Hier wurde 1725 mit Georg I. von England der „Charlottenburger Vertrag“

abgeschlossen, der dem brandenburgischen Hause die Erbansprüche auf Jülich-Kleve sicherte.

Ebenso herrschte im Schloss tagelang festliches Leben, als August der Starke im Sommer 1728 dem König

einen Gegenbesuch abstattete. Friedrich II., gemalt von Anton Graff (1781). Gemälde ausgestellt im Schloss

Charlottenburg Sofort nach dem Tode Friedrich Wilhelms 1740 machte der neue König Friedrich II. (später

„Der Große“ oder „Alter Fritz“ genannt) Charlottenburg zu seiner Residenz. In diesen Räumen hielt der

König seine freimaurische Hofloge ab. Er fühlte sich zu diesem Ort, an dem seine schöngeistige und hochgebildete

Großmutter Sophie Charlotte gewirkt hatte, sehr hingezogen. So ließ er mit den Charlottenburger

Schlossgrenadieren eine eigene Wachtruppe für das Schloss aufstellen und zunächst Räume im Obergeschoss

des Mittelbaus (Altes Schoss) für sich herrichten. Die von Friedrich Christian Glume ausgeführten

– und im Zweiten Weltkrieg gänzlich verlorengegangenen – Schnitzereien der Vertäfelungen waren noch so

unbeholfen, dass sie lange Zeit für Arbeiten aus dem 19. Jahrhundert gehalten wurden.


(Friedrich Wilhelm IV. und seine Gemahlin Elisabeth bewohnten später diese Räume.)

Gleichzeitig hatte Friedrich den Auftrag gegeben, das Schloss durch Knobelsdorff für seine Bedürfnisse im

Stil des Rokoko erweitern zu lassen, wobei – anstelle der geplanten, aber unter seinem Vater nicht mehr verwirklichten

östlichen Orangerie – der Neue Flügel entstand, nach Schloss Rheinsberg, das zweite Bauwerk

des Friderizianischen Rokoko. Vermutlich erwies sich Schloss Charlottenburg für Friedrich II. trotz seiner

freien Lage in der Landschaft nicht als jener Ort der Ruhe und Zurückgezogenheit, den er sich gewünscht

hatte. Im Jahr 1744 begann er in Potsdam mit dem Umbau des Stadtschlosses zu seiner Dauerresidenz sowie

der Anlage des intimen Schlosses Sanssouci als Sommerwohnsitz.


Sie umfasste zwei Wohnungen für die Gärtner und ein Gewächshaus in der Mitte.

Das Königspaar Friedrich Wilhelm III. und Luise, das mit seinen Kindern im Schloss lebte, nahm im Innern

des Schlosses keine größeren Veränderungen vor. Lediglich nach der Rückkehr aus Königsberg kam es 1810

zur Neugestaltung des Schlafzimmers der Königin nach Entwürfen Karl Friedrich Schinkels.

Der im gleichen Jahr verwitwete König ließ 1824, nach seiner Eheschließung mit Auguste von Harrach, für

diese die zweite Wohnung Friedrichs des Großen herrichten und für sich von Schinkel den Neuen Pavillon

erbauen. Ein zeitgenössischer Reiseführer beschreibt die damalige Raumaufteilung der königlichen Familie

im Schloss folgendermaßen: „Der König bewohnt das Schloß den Sommer hindurch und hat seine Zimmer

im neuen, der Kronprinz, die Kronprinzessin und die anderen Prinzen und Prinzessinnen, im alten Schlosse.

Das Innere des Schlosses zeigt der Kastellan, der im westlichen Flügel wohnt.“


Unter Friedrich Wilhelm IV. wurden Räume im ersten Stockwerk des Alten Schlosses (Mittelbau) im gravitätischen

Stil des späten Klassizismus sowie Neorokoko für ihn und seine Gemahlin Elisabeth als Wohnung

neu eingerichtet. Nach dem Tode Friedrich Wilhelms IV. 1861 nutzte Königin Elisabeth das Schloss als

Witwensitz. Im „Dreikaiserjahr“ 1888 bezog der todkranke Kaiser Friedrich III. das Schloss, bevor er ins

Neue Palais nach Potsdam übersiedelte, wo er wenige Tage später starb. Charlottenburg diente von da an

nicht länger als Residenz, sondern konnte besichtigt werden.

Quelle: Wikipedia.


Sonne und Schatten - Gedicht von Thomas De Vachroi

Die Sonnenstrahlen erobern die Fenster meiner

Stuben –

geschwind bringen sie mit dem Licht die Hitze mit,

wie arglistige und zwielichtige Buben!

Das Gute geht mit der Quälerei einher,

Mensch und Tier stöhnt unter der Hitze –

mir fällt der Gedanke an Schneefall überhaupt

nicht schwer!

So ist es im Leben wohl immer,

das Gute überfällt mit einem Seitenhieb –

die wahre Vollkommenheit gibt es wohl nimmer!

Das Hoch, wir streben es immer an –

höher, schneller und weiter,

und doch bringt bisweilen nur Mäßigung uns

voran!

Nur Sonne allein, das gibt es nicht –

der hellste Schein, mag er noch so leuchten,

hat immer auch einen Schatten im Gesicht!

Diesen Schatten auszuhalten und zu leben –

sein Für und Wider wahrzunehmen,

wird die Kunst des wahren Lebens immer in uns

regen!

REDAKTION

Verlag: HOS-TV Media Group Asia LTD

Registered Office

Rung Roje Market 678/58 Moo 5

20150 Banglamung

Nr.: 984532/54136

Broadcasting Id: 1754/2542

Chefredakteur: Ralph Kartelmeyer

E-Mail: info@berlin-24.tv

Das Online Magazin Berlin24 Foto Stroys

Erscheinungsweise: 12 mal im Jahr.

Es gelten die Mediadaten 2020

Thoams De Vachroi : Redaktion Kultur & Soziales

Danny Neumann: Redaktion Düsseldorf Köln

Juan Luis Navarro : Fotograf

Andreas Perseke: Redaktion Berlin Hamburg

Ralph Kartelmeyer : Layout & Fotos

Weitere Magazine dieses Users