Neu verliebt in - Foment del turisme de Mallorca

fomentmallorca.org

Neu verliebt in - Foment del turisme de Mallorca

Reise-Special

Neu verliebt in

Mallorca

Das BRIGITTE-Team war für Sie unterwegs und hat echte Geheimtipps

mitgebracht, spannende Neuentdeckungen und die schönsten Ideen, um die

Insel-Klassiker mal ganz anders zu erleben: • Plätze zum Staunen

• Zauberhafte Dörfer • Lieblings-Landhotels • Sehnsuchtsorte der Einheimischen

• Wandertouren mit Aussicht • Stille Buchten • Genießer-Adressen in Palma

116 | BRIGITTE 7/2012

mallorca | reise-special

Die Insel der spektakulären Blicke

Wer die Küstenstraße von Port de Pollença

zum Cap de Formentor am nordöstlichsten

Zipfel Mallorcas fährt, kann

gar nicht anders, als am Aussichtspunkt

Mirador de la Creueta auszusteigen.

Senkrechte Klippen, fast 300 Meter

hoch, in der Tiefe blitzsauberes Meer,

energische Brandung – eine Aussicht, so

dramatisch schön, dass einem die Luft

wegbleibt. Tipp: Morgens und spätnachmittags

teilt man sich diesen magischen

Ort oft nur mit der Sonne und dem Wind.

Auch hier werden Sie staunen:

✦ Vom 822 Meter hohen Puig d’Alaró im

Nordwesten aus reicht der Blick übers

Tal von Alaró bis zur Bucht von Palma.

✦ Die Straße von Sóller nach Escora er -

öffnet Perspektiven wie im Hochgebirge.

Foto: Jörg Greuel/Getty Images


eise-special | mallorca

Vom Dorf hinaus ins Grüne

Auf rund 400 Metern thront Mallorcas

höchstgelegenes Bergdorf Valldemossa

am westlichen Rand des Tramuntana-

Gebirges – und übersteht Tag für Tag

würdevoll den Rummel, den das Künstlerpaar

George Sand und Frédéric

Chopin anno 1838 mit seinem Langzeiturlaub

auslöste. Noch immer sieht man

Valldemossa sein maurisches Erbe

an, und noch immer ist es von Natur

umschlungen. Also: erst durch die

Gassen schlendern, dann raus ins Grüne!

Besonders abwechslungsreich ist der

ca. 15 Kilometer lange Rundweg

Ludwig Salvator über den Puig des

Teix (ausführliche Wegbeschreibung auf

www.senderosdemallorca.com). Der

Kick: verschiedene Aussichtsplätze mit

Blick aufs Meer und immergrüne arabische

Terrassenfelder. Und auf dem Puig

des Teix, dem höchsten Punkt der Tour,

steht man dann schließlich auf rund

1000 Meter Höhe den Gipfeln der

Tramuntana gegenüber. Das hat was!

Auch hier geht’s schön lang:

Die ca. 10-Kilometer-Tour auf den Son

Gallard startet an der Küstenstraße Deià–

Valldemossa gegenüber vom Restaurant

„Can Costa“, führt erst durch Eichen wälder

und zuletzt steil durch einen Felskorridor

(Wegbeschreibung auf www.mallorca24.

de, weiter unter „Mallorca aktiv“). �

Die Insel der traumhaften Wege Foto:

118 | BRIGITTE 7/2012

Heuer/ Laif


eise-special | mallorca

„Hier bleib ich!“-Dörfer

Wer nur durchfährt,

verpasst den Charme

dieser fünf zauberhaften

Fleckchen –

die hübschen alten

Häuser, die neuen

den und Lokale

und die reizenden

Landhotels

Schmuckstück mit Castell

Wenn die Dicke der Mauern verrät, wie genervt von Piratenangriffen die Küstenbewohner

waren, dann waren sie extrem genervt. Meterdicke Mauern umringen

das Castell de Capdepera, das im 14. Jahrhundert auf einem Hügel nahe der

Nordostküste entstand. In ihrem Inneren fanden dutzende Familien eine geschützte

Bleibe. Die engen Wohnungen und Gassen gibt es nicht mehr, aber der

große Rest, vom arabischen Wehrturm bis zur kleinen christlichen Kirche, blieb

gut erhalten – weil das Castell nie erobert werden konnte!

Heute kann man sich auf dem Mauerring einen fantastischen 360­Grad­Blick

erlaufen: hier glitzerndes Meerblau, dort grüne Bergrücken, da die fleckigen

Dächer von Capdepera. Wer sehen will, was fleißige Dorfbewohnerinnen vor

gut 100 Jahren aus Palmenblättern flochten – so ziemlich alles übrigens von

Scheuklappen bis Kehrschaufeln –, geht ins kleine Burgmuseum. Wer hübsche

Korbwaren von heute sucht, findet sie im Mini­Laden „Ca’n Cosset“ (Pla de’n

Cosset, zu Füßen der Burg). Einkaufs­ und Picknickkörbe zum Beispiel sind hier

einen entscheidenden Tick pfiffiger (mit Schnalle) und schicker (mit Lederbesatz)

als die meisten, die auf Märkten angeboten werden. Außerdem wurden

sie garantiert in Mallorca oder dem Rest Spaniens von Hand geflochten.

120 | BRIGITTE 7/2012

CaPDEPERa

TIPP: La Fragua. Restaurant

in einer ehemaligen Schmiede.

Mallorquinische Küche mit

Einflüssen aus der argentinischen

Heimat des Kochs.

Mittagstisch ca. 9 Euro. Dachterrasse

(Pla d’en Cosset, 3,

Tel. 81 94 03). Weitere Lokale

an der Plaça de l’Orient.

TIPPS: Es Brollador. Gute

mallorquinische Küche in einem

original erhaltenen Dorfhaus

am Boulevard. Mittagstisch ab

10 Euro (Passeig rei 10, Tel.

61 05 39). ✦ 2nd chance.

Kreatives recycling: Aus

Paletten wurden Gartenmöbel,

aus Plastikflaschen Paravents.

Geöffnet Mo., Di., Mi., Sa.

10–14 Uhr, Do., Fr. 17–20 Uhr

(C. Joan riutort, 60).

PorToColoM

ESPorlES

Hefekringel-Paradies

zu Füßen der Berge

Ein grünes Band mäandert durch Esporles:

Schlingpflanzen, die das Flussbett des Torrent

de Sant Pere überwuchern. Überhaupt

ist Grün die Trendfarbe des Orts nahe der

Nordwestküste. Palmen und Pappeln wedeln

auf allen Plätzen, in den Gassen rankt,

was Wurzeln hat. Parallel zum grünen Band

verläuft ein Boulevard, an dem nette

Geschäfte liegen, darunter die Konditorei

„C’an Oliveret“: klein, dunkel, gemütlich,

oft rummsvoll, weil Kenner den Bäckern

die Ensaimadas aus den Händen reißen

(Carrer Joan Riutort, 5, Tel. 61 08 38).

Damit sich die goldbraunen Hefekringel

nicht gleich in Hüftgold verwandeln:

wandern! Schließlich ist der Ort von Bergen

des Tramuntana-Gebirges umgeben.

Weil einst Kuriere, Händler und Handwerker

über Stock und Stein nach Esporles

stapften, gibt es heute schöne Wege –

etwa die nach Banyalbufar (ca. 9 km) und

Valldemossa (ca. 11 km).

Würfelzuckerhäuschen am Meer

Seit wann liegt Mallorca in der Karibik? Die Häuschen im Altstadtviertel würden

mit ihren türkisgrünen, rosaroten oder violetten Farbtupfern prima nach Trinidad

oder Kuba passen, stehen aber auch Portocolom im Südosten Mallorcas

ausgesprochen gut. Am Hafen parken statt Autos zierliche Boote quasi vor der

Haustür. In Portocolom arbeiten so ziemlich die letzten Fischer Mallorcas, ihren

Fang verkaufen sie traditionell an die Restaurants im Ort, darunter ans „Celler

Sa Sinia“ (C. de los Pescadores, Tel. 82 43 23). Portocolom schlängelt sich um

eine Bucht, die geformt ist wie ein Cowboystiefel mit Sporn. An der Stiefelspitze

(Richtung Cala Marçal) ein paar Hotels und Apartments, am Schaft der Altstadtbereich

und weiße Würfelzuckerhäuser (je näher am Wasser, umso properer), am

Sporn ein kleiner Sandstrand, am Absatz ein alter Leuchtturm und Villen hinter

blickdichten Wällen aus Bougainvillea und Palmen. Wer den alten Fischerort

gemütlich erfahren will, mietet sich am besten ein Fahrrad.

TIPPS: HPC Portocolom. Modernes Hotel und

Terrassencafé am Hafen. Schlichte Zimmer.

Nachteil: hellhörig. Vorteil: freundlich und preiswert.

DZ/F ab 50 Euro (Cristòfol Colom, Tel. 82 53 23,

www.hostalportocolom.com). ✦ Radverleih

Z. B. bei Moto Sprint gegenüber der Tourist-Info

an der Av. de Cala Marçal. �

BRIGITTE 7/2012 | 121

Fotos: Doris Ehrhardt (2), Marc Beckmann


eise-special | mallorca

TIPPS: Casal d’Artà. Kleines Hotel im Zentrum;

Mobiliar und Klimaanlage etwas gestrig, nette

Besitzer. Dachterrasse. DZ/F 83 Euro (C./rafael

Blanes 19, tel. 82 91 63, www.casaldarta.de).

✦ Sa Grípia. restaurant mit grünem Innenhof und

Chill-Atmosphäre. täglich neue Speisekarte,

Hauptgericht ab 9,50 Euro. Von Einheimischen

bevorzugt (C. de la rosa, 1, tel. 83 69 25).

Bunter Stilmix auf Mallorca-Art

Versteckt sich hinter den Natursteinmauern eine Parfümerie? Nein, was so fein

duftet in der ungefähr Kleinwagen-breiten Straße, in die sich alterskrumme

Wohnhäuser und Werkstätten klemmen, ist made by nature: Eine Kaskade aus

Blüten schwappt von einer Terrasse und versprüht Aromen wie ein Luxus-Flakon.

Typisch Artà: Für Schönes ist überall Platz – auch für Extras am Bau. Zweistöckige

Häuschen schmücken sich mit bunten Fensterläden, Schnörkel-Laternen

und Kabeln, die den furchigen Fassaden um den Hals hängen; die Herrenhäuser

im Zentrum tragen dicker auf: Freitreppen, Säulen, pummelige Balustraden.

Der 7000-Einwohner-Ort im hügeligen Nordosten der Insel hat Stil beziehungsweise

Stile: maurischen und gotischen Stil, Kolonialstil, Shabby Chic –

manchmal alles auf einmal. Dagegen konzentrieren sich die Läden und Lokale in

der Fußgängerzone Antoni Blanes schon aus Platzgründen auf Angesagtes für

den spontanen Lustkauf: Wohn-Accessoires, Mode, Schuhe. Sehr gemischt ist

das Angebot auf dem großen Wochenmarkt dienstags rund um die Plaça del

Conqueridor. Wer nichts sucht außer Abstand, steigt hinauf zur Burg und Pilgerkirche

auf dem Kalvarienberg Sant Salvador. Und wartet, bis sich die Sonne

zurückzieht und von den Bergen am Horizont nur noch Silhouetten bleiben.

Kleine Filmschönheit

Estellencs ist das letzte Dorf, das an der Küstenstraße im Westen liegt. Danach

kommt Richtung Süden lange nichts. Wahrscheinlich sieht Estellencs deshalb

noch so aus wie vor 100 Jahren. Brauchen Filmteams eine Kulisse von annodazumal,

drehen sie hier. Kopfsteinpflaster, Natursteinhäuser, schmiedeeiserne

Geländer. Das Dorf ist nur ein Klecks mit 300 Einwohnern, trotzdem erfüllt es

die Bedürfnisse nach Glück. Gut essen? Dann zur „Bar sa Tanca“, wo Einheimische

auf der schattigen Gasse hausgemachte Nudeln und Tapas verdrücken. In

Ruhe baden? Dann zur kleinen Badebucht (enge Zufahrt!), wo das Wasser so klar

ist, dass Schnorchler zwischen den Felsen viel entdecken. Der Steinstrand ist

mini, aber groß genug für eine nette Bar aus Treibholz und Schilf.

EStEllEnCS

122 | BRIGITTE 7/2012

TIPPS: Bar sa Tanca. Frische

Pasta (ab 7 Euro) und tapas.

Donnerstags geschlossen (C. del

Mar, 12). ✦ Cala Estellencs. Zur

Bucht führen zwar zwei schmale

Straßen, aber unten gibt es

nur acht Parkplätze; Gehweg

vom Zentrum ca. 30 Minuten.

Die Strandbar „Sa Punteta“ bietet

im Sommer täglich bis 20 Uhr

Erfrischungen und kleine Gerichte

(www.barsapunteta.com).

Artà

UnSErE fünf

LIEBLInGS-LAndhoTELS

✦ Cases de Son Barbassa / bei Capdepera.

Finca ein gutes Stück unterhalb des Dorfs.

Schöner Kon trast aus alten Mauern und modernem

Design. tipp: mit Dinner buchen, teils

Produkte aus eigenem Anbau. Super Olivenöl!

DZ/F ab 154 Euro (Ctra. Cala Mesquida,

Cami de Son Barbassa, tel. 56 57 76,

www.sonbarbassa.com).

✦ S’hostal d’Esporles / Esporles.

Die Pension gegenüber der Kirche war früher

der Posthof – der einstige Weg des Brief trägers

nach Banyalbufar startet vor der Haustür.

Zimmer 12 und 18 mit Bergblick. DZ/F ab

65 Euro (Plaça d’Españya 8, tel. 61 02 02,

www.f4tim4.com/esporles/web).

✦ Sa Posada d’Aumallia / bei Portocolom.

Mobiliar und Sitten auf der Finca knapp 20 km

westlich von Portocolom sind hübsch alt-

modisch: Abends serviert eine Kellnerin mit

Schürzchen, Frühstück gibt’s ab halb neun,

keine Minute früher. Pool, großer Garten. Bei

der Anfahrt nicht von ewig langen latifundien

beirren lassen, auf die Mini-Hinweis schilder

achten. DZ/F ab 99 Euro (Camino Son Prohens,

1027, tel. 58 26 57, www.aumallia.com).

✦ S’Abeurador /Artà. Hotel und restaurant

unterhalb der Burg. Entzückender verschachtelter

Garten, nach der renovie rung (abgeschlossen

ca. April) auch mit Pool und Spa-Bereich.

Hübsche Zimmer, verteilt auf mehrere Gebäudeteile,

z. B. eine 800 Jahre alte Kapelle. DZ/F

ab 88 Euro (C./Abeurador, 21, tel. 83 52 30,

www.hotel-arta.com).

✦ Sa Plana / Estellencs. Herzlich geführtes

Hotel in ehemaliger Finca mit Garten und Pool.

Zimmer „Mistral“ hat eine Veranda mit Meerblick.

Am Wochenende kriegt man etwas vom Verkehr

an der Durchgangsstraße mit. Mallorquinische

Küche (Menü ca. 16 Euro auf Vor bestellung),

eigener Wein. DZ/F ab 90 Euro (Carrer Eusebio

Pascual, tel. 61 86 66, www.saplana.com).

Gute fincas, Landhotels und herrenhäuser

bietet auch der balearische Agro turismo-

Verband: www.topfincas.com �

Fotos: Marc Beckmann (2); Text: Doris Ehrhardt und Brigitte Kramer


eise-special | mallorca

Ein Infinity-Pool der Natur

Die tief eingeschnittene Bucht Cala

Santanyi liegt so geschützt, dass

praktisch nie hohe Wellen und starke

Winde aufkommen. Vom 100 Meter

breiten Sandstrand geht es schön

langsam ins leuchtend blaue Wasser –

ideal für Kinder. Man schwimmt wie

in einem Becken, das sich ins offene

Meer ergießt. Und als wäre das noch

nicht komfortabel genug, scheint hier

im Südosten Mallorcas von früh bis spät

die Sonne. Weil der Küstenabschnitt

ins gesamt eher flach ist, erwärmt sich

das Wasser schnell; meist kann man

schon ab Mitte Mai baden. Klar, dass

eine Bucht mit solchen Vorzügen Hotels

und Tagesgäste anlockt. Deshalb

lieber zeitig aufstehen und vormittags

am Strand weiterdösen, denn eines

ist an der Cala Santanyi nicht unend -

lich: das Angebot an Parkplätzen.

Auch hier erwartet Sie

fantastisches Blau:

✦ In der Cala Varques nahe Porto Cristo:

Sandstrand am Ende eines 20-Minuten-

Marsches. ✦ In der Cala d’Egos bei

Port d’Andratx: einsamer Kiesstrand

nach knapp 2 km Wanderung. ✦ Weitere

Strände, übersichtlich nach diversen

Kriterien geordnet, finden Sie auf

www.platgesdebalears.com �

Die Insel der grandiosen Buchten Foto:

BRIGITTE 7/2012 | 125

Bildagentur Huber


eise-special | mallorca

„Mich hat’s wieder voll erwischt“

Wenn allein ein Blick Herzklopfen auslöst, man vor Sehnsucht vergeht und nirgendwo anders sein möchte...

dann ist es Liebe. Wie bei diesen vier Mallorquinerinnen, für die nichts über ihre Insel geht

Esperança Nadal, 34,

Winzerin

„Bei mir als Winzerin könnte man

denken, die hat einen sitzen, die sieht

doppelt und fantasiert. Ist aber nicht der

Fall. Es stimmt wirklich: Vom Gipfel

des Puig de Galatzó sehe ich

so viele fantastische Bilder

wie auf einem Postkarten-

Leporello, das von den Bergen bis

zur Küste alle Facetten Mallorcas präsentiert.

Als ich zuletzt auf dem 1027 Meter

hohen Berg stand, ist es wieder passiert,

da hat mich die Schönheit Mallorcas

wieder total umgehauen. Dabei bin ich

nicht blind für andere Länder, zum

Beispiel habe ich zwei Jahre auf einem

riesigen Weingut in Chile mitgearbeitet.

Beeindruckend! Unsere Bodega dagegen

ist ein Familienbetrieb, wie überhaupt

die Winzerei auf Mallorca keine Industrie

ist, dafür wäre unsere Insel zu klein.

Sie ist ja nur ein Punkt auf der Weltkarte

der Punkt eines Ausrufezeichens!“

Bodega Vins Nadal S.L. Verkostung und Direktverkauf

nach Anmeldung (C. Ramón Llull, 2,

Binissalem, Tel. 51 10 58, www.albaflor.es).

✦ Aufstieg zum Puig de Galatzó: Start der ca.

zweistündigen Tour an der Landstraße C-710

Andratx–Estellencs bei km 97 nahe des Mirador

des Grau. Zunächst der Route Boal de ses

Severes folgen, am Picknickplatz vorbei zur

Schlucht, wo der Aufstieg über den Pas des Cossí

zum Coll de sa Moleta Rassa beginnt. Teilt sich der

Weg, den rechten nehmen. Am Ende etwas steil.

126 | BRIGITTE 7/2012

Marta Rosselló, 25,

Köchin

„Wenn ich in der Küche meines Restaurants

in Colònia de Sant Jordi stehe und

das Salzfass befülle, werfe ich immer

einen Blick durchs Fenster auf die Inseln

des Nationalparks Cabrera: Klein, von

Meerschaum umgeben, liegen sie vor der

Südküste Mallorcas, wie schlafende

Tiere. Schließe ich die Augen,

höre ich das Geplätscher der

Wellen und stelle mir vor,

wie das Meerwasser in den

Felsmulden verdunstet und

Salzkrusten zurücklässt. Es ist

das beste Salz der Welt! Wir kratzen es im

Sommer dort ab und sammeln Vorrat für

das ganze Jahr. Die Flocken nennen wir

,Sal de Cocó‘, Salz aus den Mulden. Sie

schmecken nach Sonne und Meer, nach

zu Hause. Jedes Mal, wenn ich sie über

Mousse au chocolat, über frisch geschnittene

Tomaten oder gegrillten Fisch

streue, spüre ich wieder diese Freude:

Mallorca ist unser Garten Eden!“

Sal de Cocó. Nette Atmosphäre, gute Qualität,

kleine Karte. Drei-Gänge-Menü ca. 35 Euro.

Unterschiedliche Öffnungszeiten (Es Carreró 47,

Tel. 65 52 25, www.restaurantsaldecoco.es).

✦ Nationalpark Cabrera. Im Hafen von Colònia

de Sant Jordi starten vier verschiedene Halbtagesausflüge

im Schnellboot zur Inselgruppe vor

der Südküste. Tickets ca. 38 Euro. Buchung über

Marcabrera (C. Gabriel Roca, 20, Tel. 65 64 03,

mobil 0622/57 48 06, www.marcabrera.com).

Catalina Mas, 44,

Bürgermeisterin von Petra

Neulich habe ich mich daran erinnert,

wie es war, in den Ferien als Kind mit

dem Fahrrad durch Petra zu fahren:

gleißendes Licht, Schweiß im Nacken,

leichte Brise... Wurde ich müde, fuhr

ich zurück ins Haus meiner Großeltern,

in eine andere Welt: Ich konnte im

abgedunkelten Haus erst mal gar nichts

sehen, tappte zum Schaukelstuhl und

ruhte mich aus. Um mich herum nichts

als Stille und Kühle. Die Erinnerung

daran kam mir, als ich Kindern beim

Spielen auf dem Marktplatz zusah. Da

spürte ich wieder diese große Liebe zu

meinem Dorf. Ich genieße das Leben in

Petra jeden Tag aufs Neue, etwa bei

einem Essen im Restaurant ,Celler‘ oder

einem Spaziergang auf der

Zypressenallee an der alten

Zugtrasse mit Blick über die

Getreide felder bis zu den

Feigen- und Johannisbrotbäumen

am Horizont. Ich bin

stolz auf dieses Dorf, denn es hat sich

seinen ruhigen Charakter erhalten.“

El Celler de Petra. Traditionelle Küche (Hauptgericht

ab 12 Euro) im Kellergewölbe einer

ehe maligen Bodega. Tipp: Lammkeule oder

einen herzhaften Gemüseeintopf bestellen, dazu

frisches Brot. Montag Ruhetag (C. de l’Hos -

pital, 46, Tel. 56 10 56).

Empar Benlloch, 35,

Forst-Ingenieurin

„Wenn wir einen Waldbrand löschen,

arbeiten wir gegen die Zeit, in feuerfesten

Klamotten und Helm, oft 24 Stunden

lang, bei sengender Hitze. Mir wird dabei

manchmal schwindelig, so anstrengend

ist das. Doch wir schützen Mallorca.

Vergangenen Sommer, nach unserem

letzten Einsatz, wurde mir das noch

einmal sehr deutlich. Wir flogen im

Helikopter zurück nach Palma, und ich

schaute nach unten, sah all die

Kiefern und Pinien, die

Oliven und Eichen, wie sie

die Berge überziehen, ein

dichter Teppich in allen Grüntönen,

wunderschön! Da gab ich der Insel

ein Versprechen, ich schwor ihr, immer

alles zu geben. Wenn ich frei habe,

fahre ich zur Bucht vor dem Hotel

,Delta‘ nahe Llucmajor. Dort suche ich

mir einen flachen Felsen und döse.

Mein Handy ist aber immer empfangsbereit,

falls die Insel mich braucht.“

Anfahrt zum Beachclub des Hotels „Delta“:

Über die Schnellstraße Palma–Llucmajor,

Abfahrt 13 Richtung Arenal, an den Kreiseln in

Richtung Cala Blava bzw. Cap Blanc abbiegen,

später Richtung Tolleric bis zum Hotel „Delta“.

Vom Parkplatz des Hotels führt ein Fußweg

hinunter zur Bucht, zum Beachclub und den

Klippen. Kurzer Fußweg zur Küste und hinunter

zur Bucht (C. de Cabo Blanco, Puig de Ros,

Llucmajor, www.hotel-delta-mallorca.de). �

Fotos: Marc Beckmann; Text: Brigitte Kramer


eise-special | mallorca

Die Insel der perfekten Momente

Früh am Morgen auf dem Land

Sanft streichen die ersten Sonnenstrahlen

über die Felder in der Ebene von

Es Pla beim Dorf Santa Eugènia.

Der ideale Moment für eine Zeitreise

zurück ins 19. Jahrhundert, als adlige

Gutsherren im Inselinneren noch riesige

Ländereien besaßen. Sie ernteten genug

Getreide, Wein, Mandeln und Oliven,

um ihre Produkte aufs Festland zu

bringen. Heute lohnt sich der Export

nicht mehr, aber angebaut wird immer

noch fleißig. Der Charakter der Gegend

hat sich deshalb kaum verändert:

Getreidefelder, Mandelplantagen, stattliche

Herrenhäuser, Stille. Bitte jetzt

nicht bewegen, genau so bleiben!

Auch diese Momente sind wie für

die Ewigkeit gemacht:

✦ Sonnenuntergang auf dem Tafelberg

Randa nördlich von Llucmajor: 360-Grad-

Blick, 100 Prozent Magie. ✦ Vollmond auf

dem großen Marktplatz von Pollença:

den Erdtrabanten anhimmeln und mit

fremden Menschen das Leben feiern. � Foto: Willi Klingebiel/ Plainpicture

BRIGITTE 7/2012 | 129


eise-special | mallorca

Palma

Hier kribbelt’s bis vier Uhr früh

Sie wuseln um halb acht morgens durch die Markthalle, treffen sich gegen 22 Uhr zum Abendessen

und ziehen dann noch lange durch die Gassen. Wie machen die Mallorquiner das bloß? Na, sie halten

Siesta! Das heißt: Rolladen runter, Laden dicht. Gut, wenn man weiß, wann wo was los ist

Palma ist ein super Pflaster zum Einkaufen

– nur nicht am Nachmittag. Wer

nach dem Mittagessen ein neues

Strandtuch kaufen will, steht vor verschlossenen

Türen der Läden und Lokale.

Siesta! Die lange Pause dauert

meist von 14 bis 17 Uhr, nur große Kaufhäuser

und Supermärkte bleiben geöffnet.

Aber von 10 bis 14 und von 17 bis

20 Uhr ist ja genug Zeit zum Stöbern.

Zum Beispiel hier:

✦ Pretty Ballerinas. Nur ganz Disziplinierte

verlassen das Mutterhaus der

Ballerinas mit weniger als zwei Paar

Schühchen; ein Paar kostet um die 100

Euro (im Outlet­Center Festival Park an

der Schnellstraße Palma–Inca km 7,1,

Apdo. Correos, 163, Marratxí). ✦ Cortana.

Schlicht stylish: reduzierte Eleganz

von Modedesignerin Rosa Esteva

(C. Can Asprer, 1, www.cortana.es).

✦ Ria Palma. Spezialist für Ledersandalen

aus Menorca: lässig und bequem

(C. Sant Jaume, 23b, www.ria.es).

Der Tag fängt gut an...

...mit einem Frühstück im Freien: Die lange schattige

Terrasse des Altstadt-Restaurants Pes de sa

Palla ist ideal, um einen sonnigen Tag zu begrüßen

(ab 8.15 Uhr). Das überschaubare Buffet bietet

Kleinigkeiten aus einer Behindertenwerkstatt. Teils

Öko-Anbau. Mediterraner Mittagstisch (Plaza Pes

de sa Palla, 3). Alternative: Rings um die Markthalle

Santa Catalina (Foto li.; Mo.–Fr. 7–14 Uhr)

im gleichnamigen In-Viertel zwischen dem Passeig

Mallorca und Plaça Progrès gibt es mehrere Cafés.

Shoppen bis zur Siesta – und danach

130 | BRIGITTE 7/2012

✦ La Oca. Das spanische Einrichtungshaus

für Wohn­Accessoires (C.

Berenguer de Tornamira 9, laoca.com).

✦ Gaia Natural. Handgemachte Seifen

und Body­Polishes, teils mit Inselkräutern

und naturreinen

Ölen (C. Corderia, 28,

www.gaia-natural-mal

lorca.com). ✦ Tipica.

Handgemachtes

aus Mallorca, von

Keramik bis Mandelparfüm.

Sonntags

geschlossen (C. Morei, 1,

www.tipika.es). ✦ La Caja

Blanca. Galerie mit Werken junger

Künstler, mallorquinisch und

international

(C. Can

Verí, 9, Tel.

72 23 64,

www.laca

jablanca.

com).

Ran an den Mittagstisch!

La Pultrú. Pedro Almodóvars Filmmuse

Rossy de Palma (Markenzeichen Hakennase)

hat sich in ihrer Heimatstadt die

Schürze umgebunden, wenn auch

nur zur Eröffnung ih- res Restaurants

mit mallorquinisch-afrikanischer

Linie. Mittagsmenü ab

11 Euro (Plaça de Sant

Francesc, 2, Tel. 72 09

93). ✦ Mel d’Abella.

Im Innenhof eines

alten Herrenhauses

speist man wie Palmas

Stadtadel. Mittagsmenü

ca. 13 Euro,

abends im Sommer oft ein Degustationsmenü

mit Weinverkostung für ca.

25 Euro. Reservieren! Sonntags geschlossen

(C. Concepció 12, im Kulturzentrum

„Sa Nostra“, Tel. 72 52 59, www.meldabella.com).

✦ Plaer Natural. Vegetarische

Küche für Genießer mit

Öko-Produkten aus dem

Hinterland. Mittagstisch ab

5,50 Euro. Nur von 13 bis 16

Uhr geöffnet (Plaça de Sa

Quartera, 3, Tel. 22 77 80). �

Fotos: Marc Beckmann (3), Getty Images


eise-special | mallorca

Palma: Die Kunst des Genießens

Von einer Tapas-Bar zur nächsten

Die Erfindung der Tapas verdanken wir wahrscheinlich

lästigen Fliegen: Um den guten Wein

vor ihnen zu schützen, legten Wirte eine Scheibe

Brot als Deckel (Tapa) aufs Glas. Mit der Zeit

wurden die Häppchen immer raffinierter.

Beste Gelegenheit, viele verschiedene Tapas zu

naschen: Auf der Ruta Martiana rund um die

Plaça Salvador Coll in der Altstadt servieren die

Bars jeden Dienstag ab 20 Uhr eine Tapa und ein

kleines Bier für ca. zwei Euro. Der Renner! Auch

schön: Die Wein-Buchhandlung Babel (Foto

rechts) kombiniert Käse, Wein und geistige Nahrung. Anmelden!

Sonntags geschlossen (C. Arabí, 3. Tel. 72 14 42). Oder die Tapas-

Rallye machen: Ein Fragebogen lotst die Rallye-Fußgänger durch

die Altstadt zu unbekannten Sehenswürdigkeiten und guten Tapas-

Bars (ab 6 Pers. für ca. 116 Euro, www.opentravelservice.com).

Sich so richtig schön lang machen:

in der Dachterrassen-Bar des „Puro“

132 | BRIGITTE 7/2012

Bei Miró zu Hause

Als wäre man Gast einer Künstler-

Familie: Das Atelier steht offen, im Park

gibt es Korbsessel und ein Café. Die

Stiftung Fundació Pilar i Joan Miró

liegt am Hochhäuser-Stadtrand, aber

davon merkt man drinnen nichts. Das

Museum, ein moderner Bau mit

Wasserfläche auf dem Dach, zeigt

Öl- und Acrylbilder des katala nischen

Malers und Grafikers Joan

Miró, außerdem Werke anderer

Künstler (C. De Saridakis, 29, Tel.

70 14 20, http://miro.palmademallorca.es).

✦ Ebenfalls sehenswert:

Caixa Fòrum im Jugendstilbau

des ehemaligen „Gran Hotel“.

Sammlung des Jugendstilmalers

Anglada Camarasa, Fotokunst

und Wechselausstellungen

(Plaça Weyler, 3, Tel. 17 85 00,

www.obrasocial.lacaixa.es).

Träum ich oder wach ich?

Wer sich im Designhotel Puro aufs Bett legt, macht kein Auge zu.

Schließlich lümmelt man nicht jede Nacht auf einer Dachterrasse unterm

Sternenhimmel mit Rundblick über Palma! Doppelbetten mit

Baldachin sind der Clou der Bar hoch über der Altstadt. Ein lässiges

Hotel mit großen Zimmern; verwinkelter alter Bau mit vielen Rückzugsecken.

Spa nebenan, Shuttle zum Strand. DZ/F ab 200 Euro

(Montenegro, 10, Tel. 42 54 50, Fax 42 54 51, www.purohotel.com).

✦ Dalt Murada. 300 Jahre altes, traditionell gehaltenes Herrenhaus

in der Altstadt – schlicht und entzückend zugleich. Dachterrasse

mit Blick auf die Kathedrale, kleiner Garten. Tipp: Zimmer 15

mit einem Orangenbaum vor dem Fenster. DZ/F ab 177 Euro

(C. Almu daina 6a, Tel. 42 53 00, Fax 71 97 08, www.daltmurada.de).

✦ Zhero. Da kommt Meer-Feeling auf: Seit der Renovierung strahlt

das Haus weiß und türkis. Kleiner Pool. 6 km vom Zentrum, am

Strand von Cas Català. DZ ab 115 Euro, F 13 Euro (Crta. Palma

Andratx, 6, Tel. 91 79 17, www.hotel-zhero.com). �

Fotos: Marc Beckmann (2), Mauritius Images, Doris Ehrhardt


eise-special | mallorca

Palma: Flanieren, dinieren, sich präsentieren

Langsam wird’s Zeit für ein Menü

Vor 21.30 Uhr denken Einheimische nicht ans Abendessen.

Viele Restaurants öffnen deshalb erst um acht,

das Blanc Mediterrani (Foto unten) an der Carrer

Fábrica im Viertel Santa Catalina dagegen hat durchgehend

geöffnet. Mediterrane Küche, Hauptgericht ab

10 Euro (C. Fábrica, 29, Tel. 08 71/96 67 67). ✦ Es

Balco. Ein junges Kochteam zaubert jeden Abend ein

Fünf-Gänge-Degustationsmenü mallorquinisch-mediterraner

Linie. Für die Weinkarte ist Manuel Vogel,

einer der besten Sommeliers Mallorcas, zuständig; er

gibt auch Weinseminare (www.die-genusswelten.com).

Kein Garten (C. Caro, 7, Tel. 91 10 15, www.esbalco.

es). ✦ Can Mito. Erst an der Strandpromenade des

nordöstlichen Stadtteils Portixol flanieren, dann mit

Meerblick dinieren: menorquinische Küche mit

Schwerpunkt auf Fisch und Meeresfrüchten. Spezialität:

frittierte Unterwasser-Anemonen für ca. 17 Euro

(C. Vicario Joaquin Fuster, 1, Tel. 27 46 44, www.

canmito.com). ✦ Starkoch Benet Vicens steht seit

Kurzem am Herd des Béns d’Avall Bistro im Sporthafen

Club de Mar. Bei tollem Blick über den Hafen

und die Kathe drale ist ein Sechs-Gänge-Menü für ca.

35 Euro ein echtes Schnäppchen. Sonntags geschlossen

(Muelle Pelaires, Tel. 40 57 68, www.bensdavall.com).

134 | BRIGITTE 7/2012

Party feiern

Nachtschwärmer in Palma gehen grundsätzlich erst los, wenn sie

perfekt gestylt sind. Das dauert – macht aber einen Streifzug

durchs Nachtleben doppelt interessant. Am meisten gefeiert wird

donnerstags bis samstags und am Tapas-Dienstag (siehe auch

S. 132). Gute Adressen: Bar Es Jaç von Modedesigner Miquel Adrover

– klein, fein, leicht zu übersehen, im Ausgehviertel Sa Llotja,

täglich ab 20 Uhr geöffnet (C. Vallseca 13). ✦ Garito Café an

Palmas Nachtmeile Paseo Marítimo; internationale DJs legen

elektronische Musik auf. Mittwoch bis Samstag, 20 bis

4 Uhr (Dàrsena de Can Barbarà, www.garitocafe.com).

✦ In der Bar Nicolás gibt’s tolle Cocktails für

7,50 Euro. Meist voll, überdachte Terrasse,

sonntags geschlossen (Plaça Mercat,

19, www.barnicolas.com).

Zur richtigen Zeit

am richtigen Ort

Die Kathedrale Sa Seu am besten morgens

besichtigen, wenn das bunte Glas der Rosette ein

besonderes Licht zaubert (im Frühsommer ab 10 Uhr

geöffnet, www.catedraldemallorca.info). • Zu viele

Klamotten an der Carrer Sant Miguel probiert? Dann

in den ovalen Innenhof des ehemaligen Klosters

Convent de Sant Antoni Abat – still, kühl, schön!

• Kommen Sie rein, können Sie (raus)schauen: Das

Museu Es Baluard präsentiert moderne Kunst von

Dalí bis Picasso – und von der Terrasse aus den

tollen Blick über die Bucht, besonders spätnachmittags.

Montags geschlossen (www.esbaluard.org).

• Museen und Galerien feiern den Saisonauftakt mit

der Nit de l’Art am 20. September: Kunstgenuss

gratis und bis tief in die Nacht. • Endstation Sehnsucht:

Busse der Nr. 3 fahren zum Strandbad

Balneario Illetas, perfekt zum Schwimmen und

abendlichen Chillen (www.balnearioilletas.com). �

Fotos: Marc Beckmann (3)


eise-special | mallorca

Zum Orientieren:

Offizielles tourismusportal Mallorcas: www.infomallorca.

net ✦ Kulturelles von der Historie bis zu aktuellen Events:

www.balearsculturaltour.es ✦ Deutschsprachiges inselradio:

www.inselradio.com, Empfang auf Mallorca: 95,8

MHz. ✦ App für tapas­Genießer: „Palma Rutas de Tapas“

für iPhone und iPad zum Preis von ca. 0,79 Euro bietet

acht Routen zu Tapas-Bars in Palma; mit Stadtplan und

Adressen, auf Spanisch, dennoch verständlich. ✦ App für

Küsten­Fans: „Mallorca desde el Mar“ für Apple und Android

verzeichnet alle Buchten, Strände und Restaurants

mit Meerblick (ca. 3,99 Euro); mit interaktiven Landkarten,

Fotos und Geopostion, ohne Roaming zu bezahlen. ✦

Bildband: „Das Mallorca-Buch“. Kurze, informative Texte

– toll zum Blättern und Einstimmen (Verlag Kunth, 24,95

Euro). ✦ telefonieren: Ländervorwahl Spanien 0034,

Ortsvorwahl Mallorca 971 (wenn nicht anders angegeben).

SchOn GewuSSt? Die spanische Königsfamilie verbringt ihren Sommerurlaub auf Mallorca; ihre Yacht Fortuna ist eine der

schnellsten im Mittelmeerraum. + + + In der Tramuntana jobben esel als Rasenmäher: Sie halten Gras und Gestrüpp stoppelkurz – das

hilft, Waldbrände einzudämmen. + + + Wenn auf Dorffesten Musik aus dem Dudelsack pfeift, liegt’s nicht an schottischen Urlaubern:

Sa Xeremia ist ein altes dudelndes Hirteninstrument. + + + Wer will schon den Teufel an die Wand malen? Die Bewohner von Fornalutx

schnitzten ihn und geheime Zeichen an die Unterseite von Dachpfannen – sicherheitshalber, als Schutz vor bösen Nachbarn.

Karte: Fiete Koch

GEWINNSPIEL:

MALLORCA de luxe

Im 400 Jahre alten Garten duften Orangenblüten, der

Pool schimmert himmelblau, und die Chillout-Musik

aus der „Bar Solinit“ lässt einen noch tiefer in die Ledersofas

sinken: Das Country House Hotel „Son Julia“ im

Südosten der Insel möchte man am liebsten gar nicht

verlassen. Warum auch? Zu schön sind die 25 Suiten und

Zimmer im erlesen modernen Style, zu köstlich die

mediterranen Gerichte von Küchenchef Isaac Gonzales

Nieto, zu lässig die Atmosphäre im ganzen Haus, einer

historischen Villa aus dem 16. Jahrhundert.

Das können Sie gewinnen: vier Übernachtungen mit

Frühstück für zwei Personen im Country House Hotel

„Son Julia“ (Crta. S’Arenal Llucmajor, Tel. 0034/971/

66 97 00, www.sonjulia.com).

So geht’s: Scannen Sie den nebenstehenden QR-Code

mit Ihrem Smartphone. Dafür brauchen Sie einen QR-

Code-Reader. Den finden Sie

z. B. in der BRIgItte.de-app

unter dem Menüpunkt „Mehr“.

Kostenlos herunterladen können

Sie unsere app im app-

Store oder unter www.brigitte.

de/apps. Nach dem Scannen

gelangen Sie mit dem Handy

automatisch auf das gewinnspiel.

Viel glück!

UND IM NÄCHSTEN HEFT finden Sie

unser Reise-Special „NEU VERLIEBT IN

SÜDTIROL“ – mit vielen wertvollen Tipps

für Ihre Planung (ab 21. März im Handel)

Erinnerungen an Mallorca:

Buchstaben aus Keramik, geröstete

Mandeln, Tonfiguren mit Pfiff –

persönliche Souvenirs unseres Reise-

Teams unter www.brigitte.de/souvenirs

Jetzt auf

BRIGITTE 7/2012 | 137

Ähnliche Magazine