2020/27 - Bau- und Immoratgeber

suedwest.presse

RESSORT

30.06.2020

Bau- und

Immobilienratgeber

Von A wie Architekten bis Z wie Zimmermann

Zehn Schritte

zum Eigenheim

Auf dem Weg ins eigene Zuhause gilt es viele Fragen zu klären: Lage, Finanzierung, Ausstattung.

Am besten einen Schritt nach dem anderen - dann klappt es auch mit dem Umzug.

Kaminöfen

So kommt im Wohnzimmer

Lagerfeuerstimmung auf.

Seite 10

Das liebe Geld

So sichern sich

Häuslebauer Geld

vom Staat. Seite 14

Einbruchschutz

So haben ungebetene

Gäste keine Chance.

Seite 18


2 RESSORT


EDITORIAL 3

Inhalt

Editorial

Das größte

Projekt im Leben

Natürlich wohnen mit Holz

Kaum ein Baustoff verkörpert die Natur so sehr wie Holz.

Und kaum ein anderer ist so vielfältig einsetzbar. Seite 16

Zehn Schritte zum Eigenheim

Tipps für Planung, Finanzierung und Bauphase

Seite 6

Na, wie wohnen Sie? Zur Miete

oder im Eigenheim? Studentenbude,

WG-Zimmer, Wohnung,

Tiny Haus, Reihenhaus, freistehendes

Einfamilienhaus, Bauernhof,

Villa? Die Möglichkeiten,

was Immobilien anbelangt,

sind schier grenzenlos.

Worauf es ankommt, sind die

persönlichen Vorlieben, die örtlichen

Gegebenheiten und natürlich

auch der Geldbeutel.

Nicht umsonst ist die Immobilie

in der Regel die größte Investition,

die der Mensch im Leben

stemmt. Dabei sind es eigentlich

„nur“ zehn Schritte zum Eigenheim,

die Sie auf Seite 6 nachlesen

können.

6 Auf die Plätze –

Fertighaus

Jedes dritte Haus, das

in Baden-Württemberg

gebaut wird, ist ein

Fertighaus.

9 Gut für

die Umwelt

Die Glühbirne hat seit mehr

als zehn Jahren ausgedient.

Kein Grund zur Trauer.

10 Lagerfeuer

hinter Glas

Viele träumen von einem

gemütlichen Kaminfeuer im

Wohnzimmer.

15 Kuschelige Wärme

im Haus

Wann müssen Eigentümer

älterer Immobilien ihre

Heizanlage nachrüsten?

Leben im

„intelligenten“

Zuhause

Seite 8

12 Den Profi ranlassen

Welche Renovierung man

selbst schafft und wo man

lieber auf Experten setzt.

14 Hier werden Sie

bestens gefördert

Energetische Sanierung,

energieeffizientes Bauen –

dafür gibt es Fördergeld.

Hat man seine Traumimmobilie

gefunden, ist man ja aber noch

lang nicht fertig. Da wird umgebaut,

saniert, gestrichen und

Einbruchschutz nachgerüstet.

Dazu haben wir ab Seite 12 viele

Tipps gesammelt.

Vielleicht kommt ja irgendwann

der Punkt im Leben, an dem

man sich zurücklehnen kann in

seinem bequemen Sessel, ins flackernde

Kaminfeuer schaut und

sich denkt: „Fertig!“ Bis einem

dann auffällt, dass die Tapete einen

Riss hat ...

In diesem Sinne: Viel Spaß beim

Lesen und beim Werkeln!

Stefanie Müller

Redaktionsleitung

Schwäbisches Verlagshaus

Impressum

Verlag & Herausgeber

Neue Pressegesellschaft

mbH & Co. KG

Frauenstr. 77, 89073 Ulm

Projektleitung

Tobias Lehmann

Anzeigen (verantwortlich)

Stefan Schaumburg

Redaktion

Stefanie Müller(verantw.),

Kerstin Auernhammer,

Anne Schur, Birgit Rexer,

SVH GmbH & Co. KG

Gestaltung

Max Meschkowski

Kathrin Grünwald

mediaservice ulm

Fotos

Shutterstock,

SWP-Archiv, SVH

Datenschutz

Den Datenschutzbeauftragten

erreichen Sie unter:

datenschutz@swp.de

Druck

DHO - Druckzentrum Hohenlohe Ostalb

GmbH & Co. KG

Ludwig Erhard Straße 109

74564 Crailsheim


4

TRAUMHAUS PLANEN

Zehn Schritte

zum Eigenheim

Kauf Ob Wohnung oder Haus: Die Fragen, die man sich vor dem

Immobilienkauf stellt, sind immer die gleichen. Wichtig ist es, sich

Zeit zu nehmen und alle Fragen zu klären. Von Anne Schur

Schritt 1: Der Kaufentschluss

Wir kaufen eine Immobilie. Ist

diese Entscheidung einmal

grundsätzlich gefallen, sollte

man nicht gleich losrennen,

sondern sich noch einmal mit

dem Partner oder der Familie

zusammensetzen und festhalten,

was einem beim künftig

Heim besonders wichtig ist.

Möchte man eine Wohnung

oder ein Haus? Kann man sich

sogar vorstellen, ein Grundstück

zu kaufen und selbst zu

bauen?

Schritt 2: Die passende Lage

In den meisten Fällen beschränkt

sich der Suchradius

auf ein bestimmtes Gebiet, da

man wegen Job, Schule, Verein

oder Familie gebunden ist.

Trotzdem sollte man sich zunächst

überlegen, ob man innerhalb

seines Radius im eher

ländlichen oder städtischen Bereich

suchen möchte. Auch die

Infrastruktur spielt eine Rolle:

Gibt es in der Nähe Einkaufsmöglichkeiten,

Schulen, Kindergärten,

kulturelle Einrichtungen

und medizinische Versorgung?

Wie ist die Verkehrsanbindung?

Schritt 3: Prioritäten klären

Keller, Garten, Pool oder Garage:

Jeder hat individuelle Vorstellungen

von seiner Traumimmobilie.

Zwar wird man am

Der Kauf einer

Immobilie ist

die wohl größte

Investition im

ganzen Leben.

Ende des Tages Kompromisse

eingehen müssen, aber an Ausstattungsmerkmalen,

die einem

besonders wichtig sind, sollte

man dennoch festhalten. Denn

ein Immobilienkauf ist die wohl

größte Investition des Lebens

– da kann man schon wählerisch

sein.

Schritt 4: Die Grundstücksfrage

Ist gerade kein passendes Haus

in Aussicht, sollte man sich auch

überlegen, ob man nicht ein

Grundstück kauft und selbst

baut. Kommt diese Möglichkeit

in Frage, sollte man sich – wenn

man ein Grundstück gefunden

hat – vor Kaufvertragsunterzeichnung

darüber informieren,

ob das Grundstück bereits erschlossen

wurde. Auch die Bodenbeschaffenheit

ist eine wichtige

Frage. Ist der Untergrund

zum Beispiel sehr felsig, kann

dies bei Erschließung oder Bau

zu erheblichen Mehrkosten führen.

Zudem sollte man sich vorab

über die Höhe des Grundwasserspiegels

informieren und, vor

allem wenn Gewässer in der

Nähe sind, klären, ob man eine

Hochwasserversicherung abschließen

kann. War das Grundstück

bereits einmal bebaut, ist

es wichtig zu wissen, ob Kosten

für Altlasten aufkommen kön-

FOTO: SERHII KROT/SHUTTERSTOCK.COM


TRAUMHAUS PLANEN 5

nen. Zum Beispiel für Müll oder

Betonreste, die vergraben sind

und nun entsorgt werden müssen.

Schritt 5: Eine Frage

des Geldes

Um sich darüber klar zu werden,

was finanziell möglich bzw.

nötig ist, ist es hilfreich, den regionalen

Immobilienmarkt zu

durchstöbern. So sieht man,

welche Immobilien gerade angeboten

werden und in welcher

Spanne sich die Preise in der gewünschten

Region bewegen. Im

zweiten Schritt kann man einen

Beratungstermin bei der Hausbank

oder einem Kreditvermittler

vereinbaren. Das geht auch

ohne Probleme, wenn man noch

kein konkretes Objekt hat, das

man kaufen möchte. Bei einem

solchen Termin wird zum einen

über die persönliche finanzielle

Situation gesprochen, also über

Gehalt, vorhandenes Eigenkapital,

bereits bestehende Kredite

oder Darlehen oder monatliche

Ausgaben, zum anderen hat man

als Kunde die Möglichkeit, ohne

Zeitdruck Fragen zu stellen.

Schritt 6: Die passende

Finanzierung

Es geht vor allem darum, sich

selbst darüber klar zu werden,

was einem bei der Finanzierung

der Immobilie wichtig ist

und wo die Vor- und Nachteile

der verschiedenen Möglichkeiten

liegen. Möchte man eine

längere oder kürzere Laufzeit

der Zinsbindung? Wie wichtig

sind Sondertilgungen? Wie

hoch ist der

Betrag, den

man pro Monat

für die

Rückzahlung

Nebenkosten

können bis

zu zehn Prozent

des Kaufpreises

ausmachen.

eines Darlehens

aufbringen

kann?

Kommen Förderprogramme,

zum Beispiel von der KfW-

Bank, in Frage? Wie lang soll

die bereitstellungsfreie Zeit

sein? Bis wann möchte man die

Immobilie abgezahlt haben?

Schritt 7: Nebenkosten

nicht vergessen

Woran Käufer unbedingt denken

sollten: Für den Kauf einer

Immobilie fällt nicht nur

der Kaufpreis an, sondern

auch einige Nebenkosten, die

in ihrer Gesamthöhe nochmal

bis zu zehn Prozent des Kaufpreises

erreichen können.

Dazu gehören: Gebühren, falls

ein Makler involviert ist,

Grunderwerbssteuer, Kosten

für eventuelle (Bau)gutachten,

Nebenkosten für Darlehen

oder Notargebühren und

Grundbucheintrag.

Schritt 8: Die

Nachbarschaft

Hat man eine

passende Immobilie

gefunden,

lohnt es

sich, sich kurz die Nachbarschaft

anzuschauen. Sind es

zum Beispiel viele Familien

mit Kindern oder eher ältere

Mitmenschen? Doch man sollte

auch darauf achten, ob größere

Straßen oder Gewerbe in

der Nähe sind und somit mit

Lärmbelästigung zu rechnen

ist.

Schritt 9: Finanzierungs

zusage und Notartermin

Es ist fast geschafft: Ist man sich

mit dem Verkäufer der Immobilie

über den Preis einig, geht es

nun mit allen notwendigen Unterlagen

zur Bank. Zusammen mit

dem zuständigen Berater wird

dann der endgültige Darlehensvertrag

ausgehandelt und die

Bank gibt eine Finanzierungszusage.

Beim Notartermin erfolgt

dann der Abschluss des Kaufvertrages.

Darüber wird dann als

Nächstes die Bank informiert, die

dann die Kaufpreissumme an den

Verkäufer anweist.

Schritt 10: Nun ist man

Eigentümer

Haben beide Parteien dann den

Kaufvertrag unterschrieben und

die Bank das Geld an den Verkäufer

überwiesen, fehlt als letzter

Schritt noch die Änderung

des Grundbuchs. Darin wird nun

der Käufer als neuer und rechtmäßiger

Eigentümer der Immobilie

eingetragen. Somit gehen

alle Rechte an der Immobilie,

aber auch alle damit verbundenen

Pflichten, auf ihn über.

Passt Ihr Haus noch gut zu Ihnen?

Lebenssituationen ändern sich – Immobilien nicht.

Schlüssel rum und weg – wäre das nicht schön?

...keine Lust

mehr auf

...der Weg

nach oben zu

beschwerlich?

Aber Ihr großes Haus bindet Ihre Zeit und Kraft –

also verkaufen?

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Dann sprechen Sie mit uns. Wir zeigen Ihnen im Zuge

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6

FERTIGBAU

Auf die Plätze –

Fertighaus!

Bauplanung Fertighäuser sind weit mehr als ein

„Haus von der Stange“. Bauherren können auch

dank Modulbauweise ihre eigenen Wohnträume

umsetzen. Von Kerstin Auernhammer

FOTO: © LENETSTAN/SHUTTERSTOCK.COM

Von wegen von

der Stange

– Fertighäuser

lassen sich stark

individualisieren.

Es ist eine der ersten

Entscheidungen, die

Häuslebauer treffen

müssen: Massivhaus

oder Fertigbau? Immer

mehr Bauherren entscheiden

sich dabei für die schnellere Variante

Fertigbau: Nach Angaben

des Bundesverbands Deutscher

Fertigbau war im vergangenen

Jahr rund jeder fünfte Neubau

eines Einfamilienhauses ein Fertighaus

Baden-Württemberg ist

dabei Spitzenreiter mit einer

Quote von 36,9 Prozent.

Fertigbauhäuser gibt es

schon seit Jahrhunderten – im

15. Jahrhundert etwa soll Leonardo

DaVinci die „Casa mutabile“

gebaut haben. Der vorgefertigte

Pavillon wurde später

an anderer Stelle aufgebaut.

Der Verband Deutscher Fertigbau

zählt auch die Fachwerkhäuser

des Mittelalters zu Fertigbauten.

Einen richtigen

Boom erlebten Fachwerkhäuser

aber zur Zeit des Bauhaus-Stils

in den 20er- und 30er-Jahren.

Die Idee: Standardisierte Serienfertigung

von architektonisch

konsequenten und funktionalen

Fertighäusern, die ästhetisch

anspruchsvoll und dabei

erschwinglich sind. „Schon

in dieser Zeit lassen sich die

Vorteile erkennen, die den Fertigbau

bis heute prägen: die

Vorfertigung der Bauelemente

im Werk und die kurze Bauzeit

auf der Baustelle“, kommentiert

der Verband.

In der Zeit des Wiederaufbaus

nach dem Zweiten Weltkrieg

setzten viele Menschen

ebenfalls auf die schnell errichteten

Fertighäuser. Von damals

stammt auch noch das Vorurteil,

Fertighäuser seien minderwertig

und gleichförmig. Dass davon

heute keine Rede mehr sein

kann, beweisen die zahlreichen

Anbieter mit ihrer großen Produktpalette.

Baumaterialien, die

Dachform, die Größe und die

Grundrissgestaltung können so

individuell gewählt werden wie

beim herkömmlichen Hausbau.

Gute Wärmedämmung und moderne

Haustechnik sind Standard

in der Branche. Was viele

Kunden zu schätzen wissen, ist

der Komplettservice. Die Bauherren

haben einen Ansprechpartner

für alle Gewerke.

36,6%

der Neubauten in Baden-Württemberg

sind Fertighäuser. Das

Ländle liegt bundesweit an erster

Stelle, wenn es um Fertighäuser

geht.

Quelle: Bundesverband Deutscher

Fertigbau


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Nach Hause kommen

Statt wegzufahren, werden viele Deutsche ihren Urlaub in diesem Jahr zuhause verbringen,

wo sie sich sicher und wohl fühlen. Ein eigenes Haus mit Garten ist die beste Ausgangslage.

„Die vergangenen Wochen haben

Spuren hinterlassen: Viele

Menschen haben sowohl ihre

Einstellung zum Urlaub machen,

als auch ihre Wertschätzung für

ein Eigenheim mit Garten verändert“,

sagt Achim Hannott, Geschäftsführer

des Bundesverbandes

Deutscher Fertigbau (BDF).

„Mehr Platz zum Leben, mehr

Privatsphäre und Selbstbestimmung

sowie ein eigener Garten

sind typische Bauherren-Motive,

die sich in den vergangenen Wochen

gerade bei vielen Familien

und Großstädtern noch verstärkt

haben“, so Hannott. Wer jetzt

den Weg ins Eigenheim antreten

möchte, könne bei reibungslosem

Ablauf und gegebener Entschlussfreudigkeit

womöglich

schon 2021 in ein schlüsselfertiges

Haus einziehen und von Vorzügen

wie diesen profitieren.

Bereits für rund 20.000 Bauherren

pro Jahr ist ein Fertighaus

der schnellste, zuverlässigste

FOTOS: BDF/KAPPELMEIER/SEBASTIAN BAHR

und praktischste Weg in die eigenen

vier Wände. Auf die persönliche

Note muss dabei niemand

verzichten: Zwei Drittel aller

Fertighäuser werden laut einer

Branchenstatistik des BDF

frei nach den individuellen Wünschen

der Baufamilie geplant

und gebaut, sodass für jede Baufamilie

ihr individuelles Traumhaus

errichtet wird.

Auf Grund der aktuellen Situation

müssen vor dem Besuch

der FertighausWelten in Günzburg

Beratungstermine vereinbart

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das Wohnen in einem modernen

Holz-Fertighaus auch ganz bequem

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8

ENERGIE

Leben im

„intelligenten“

Zuhause

Technik Das Smart Home soll helfen,

tägliche Abläufe im Haus zu organisieren

und den Bewohnern zudem Zeit und Geld

zu sparen. Von Anne Schur

FOTO: © SDECORET/SHUTTERSTOCK.COM

D

ie Heizung passt ihre

Temperatur von selbst

an, der Rasenmähroboter

im Garten startet

wie von Geisterhand und

in der Küche kümmert sich der

Staubsaugerroboter um die letzten

Krümel: Im Smart Home bilden

verschiedene Geräte eine

Einheit für mehr Wohnkomfort.

Beim Begriff Smart Home

denken die meisten Menschen

wohl an Haushaltsroboter,

Apps, Tablet oder Smartphone.

Doch die Wurzeln dieser

Technologien liegen viel weiter

zurück. Man denke nur an

die Lampe vor der Haustür, die

bei Bewegung anspringt, oder

an die Zeitschalt uhr für die

Stehlampe, die vor dem Urlaub

programmiert wurde. Auch das

war schon irgendwie smart.

Das heutige Smart Home ist

natürlich weitaus komplexer

und feinsinniger und erstreckt

sich auf ganz unterschiedliche

Bereiche wie Haushaltgeräte,

Sicherheit, Komfort, Energie,

Steuerung oder Unterhaltung.

Mehr Autopilot im Alltag

Smart Home ist mehr, als nur

das Deckenlicht mittels Smartphone

an- und auszuschalten.

Vielmehr geht es darum,

Abläufe des täglichen Lebens zu

automatisieren. Es soll uns dabei

helfen, uns sicherer zu fühlen,

Strom und Wasser zu sparen

und natürlich auch, komfortabler

zu leben. Dazu werden

verschiedene Räume und

Geräte miteinander verknüpft,

um kommunizieren zu können.

Dabei fallen immer wieder die

Begriffe Sensoren, Aktoren und

Gateway.

Ein Beispiel: Ein Bewegungsmelder

im Flur (Sensor) erkennt

eine Bewegung. Diese Information,

also dass im Flur eine Bewegung

stattfindet, sendet er an

die Steuerungszentrale (Gateway),

und diese sorgt dafür, dass

das Licht (Aktor) im Flur anspringt.

Eine gute Sache. Denn

so ist das Licht im Flur nur dann

an, wenn sich darin auch jemand

bewegt. Ist die Bewegung vorbei,

geht das Licht nach einiger

Zeit wieder aus.

Das ist bei der Planung wichtig

Wer sein Zuhause in ein Smart

Home verwandeln möchte,

sollte sich vorab gut informieren

und beraten lassen. Denn

nicht alle Produkte verschiedener

Anbieter sind miteinander

kompatibel. Auch sollte man

darauf achten, dass das gewählte

System später noch erweiterbar

ist. Denn in der Regel kauft

man ja nicht gleich alle Elemente,

sondern erweitert das System

schrittweise. Offene Systeme

unterstützen die Produkte verschiedener

Anbieter, die sich

also miteinander kombinieren

lassen. Bei geschlossenen Systemen

ist dies nicht möglich.

Die meisten Systeme funktionieren

über Funk, es gibt aber

auch kabelgebundene Lösungen.

Auch hier sollte man sich

für eine Variante entscheiden.

50%

der Befragten erhoffen sich laut

einer Umfrage vom Smart Home

eine Einsparung von Energie.

Die hohen Preise halten 48 Prozent

der Befragten von Anschaffungen

aus dem Bereich Smart

Home ab.


Quelle: Statista

Was ist ein Smart Home?

• Trockenbau und Innenausbau

• Raumausstattung

• Dämmung

• Gewerbereinigung

Der englische

Begriff „smart“

lässt sich mit Adjektiven

wie „intelligent,

gerissen, schick“

oder auch „pfiffig,

schlau“ übersetzen.

Die wohl beste Übersetzung

für „Smart

Home“ ist wohl „intelligente

Haustechnik“.

Der Begriff

taucht erst seit der

Jahrtausendwende

auf. Unter „Smart

Home“ versteht man

technische Systeme

und Verfahren,

die Wohnwert

und Lebensqualität

durch vernetzte Geräte

und automatische

Abläufe steigern

sollen.

www.smartbau-technik.de

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• Reparatur und Renovierung

• Badsanierung

• Türmontage


RESSORT ENERGIE 9

FOTO: DIYANA DIMITROVA/SHUTTERSTOCK.COM

Gut für die

Umwelt

Strom Moderne Leuchtmittel sind der

richtige Weg, um Energie zu sparen.

Ohne Lampen kein Licht.

Klingt logisch. Dabei

wird oft vergessen, dass

jede Betätigung des

Lichtschalters Energie verbraucht.

Doch nun muss niemand

im Dunkeln sitzen, um Energie zu

sparen. Es reicht schon, das Licht

nur in den Räumen anzuschalten,

in denen sich tatsächlich jemand

aufhält. Wichtig ist aber auch die

Wahl der richtigen Leuchtmittel.

Die richtige Wahl

Moderne Leuchtmittel sorgen

für Licht und parallele Energieeinsparung.

Zu der Klasse der

energiesparenden Leuchtmittel,

die im Haus verwendet werden,

zählen Leuchtdioden (LED), organische

Leuchtdioden (OLED),

Kompaktleuchtstofflampen und

Halogenlampen. Halogenmetalldampflampen

werden vor allem

für das Ausleuchten von

Schaufenstern, Theaterbeleuchtung

oder die Beleuchtung an

Filmsets verwendet.

Eines der energieeffizientesten

Leuchtmittel ist die Natriumdampflampe.

Aufgrund ihres

gelborangenen Farbtons, welcher

kaum Farbsehen erlaubt,

kommt sie vor allem in Dunkelkammern

zum Einsatz. Energieeffiziente

Leuchtmittel sparen

gegenüber der „alten“ Glühbirne

einiges an Energie ein: Die

Halogenlampe etwa 30 Prozent,

die Kompaktleuchtstofflampe bis

zu 80 Prozent, die Halogenmetalldampflampe:

über 85 Prozent,

die LED über 90 Prozent und die

Natriumdampflampe sogar über

95 Prozent. Dabei haben

LED-Lampen den weiteren Vorteil,

dass man mit ihnen die

Farbtemperatur verändern kann.

Somit lässt sich jederzeit das perfekte

Licht für jeden Raum kreieren:

Von warmweißem Licht

für gemütliche Stimmung, bis

zum Tageslichtweiß für eine Arbeitsumgebung.

Die Kraft der Sonne nutzen

Schon bei der Erzeugung der benötigten

Energie können Bauherren

Umwelt und Geldbeutel

schonen: durch die Nutzung einer

Photovoltaikanlage. Bei einer

solchen Anlage wird die Energie

der Sonnenstrahlen von Halbleiterplatten

auf dem Dach eingefangen

und in elektrischen Strom

umgewandelt. Dieser wird in einem

Hausspeicher abgelegt und

ist von dort aus für den Haushalt

nutzbar. Das Gute: Sonnenenergie

ist in Hülle und Fülle vorhanden,

und kostet nichts. Zudem

geben die Halbleiterplatten

kein CO2 und keinen Feinstaub

an die Luft ab.

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Wie kann ich im

Alltag Strom sparen?

Welche gesetzlichen

Vorgaben

muss ich zum

Thema Energie

beim Hausbau beachten?

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10

KAMINE

Entspannung pur – aus dem Lieblingssessel den tanzenden Flammen zuschauen.

FOTO: KORISBO/SHUTTERSTOCK.COM

Lagerfeuer hinter Glas

Kamin Ein prasselndes Feuer im Kamin schafft Behaglichkeit. Viele Hausbesitzer liebäugeln

mit dem Einbau so einer Feuerstätte im Wohnzimmer. Was es dabei zu beachten gilt.

Der Feuerschein im Dunkeln

beruhigt und kann

Menschen zusammenbringen.

Wie einst unsere

Vorfahren am Lagerfeuer,

trifft man sich heute gerne am

flackernden Kamin. Die drei

wichtigsten Fragen:

BERATUNG

PLANUNG

VERKAUF

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1. Ist der Einbau in jedem Haus

möglich?

Dafür braucht es einen Schornstein.

Gibt es ihn schon am

Haus, muss darauf geachtet werden,

dass er ausreichend groß

ist für die gewählte Feuerstätte.

„Passt ein alter Schornstein

nicht zur neuen Feuerstätte, gibt

es in einem bestimmten Rahmen

auch die Möglichkeit, den

Schornstein anzupassen, zum

Beispiel indem ein Stahlrohr in

einen alten gemauerten Schornstein

eingezogen wird“, erklärt

Tim Froitzheim vom Zentralverband

Sanitär Heizung Klima.

Wichtig ist, dass der Ofen zum

Querschnitt des Schornsteins

passt und die Höhe stimmt.

„Wie hoch der Schornstein sein

muss, wird auch vom jeweiligen

Umfeld bestimmt“, erklärt

Alexis Gula vom Bundesverband

des Deutschen Schornsteinfegerhandwerks.

2. Wo im Haus sollte ein Ofen

stehen?

Das muss nicht direkt am

Schornstein sein – aber je näher,

desto besser, erklärt Rolf Heinen

vom Industrieverband Haus-,

Heiz und Küchentechnik (HKI).

„Es macht keinen Sinn, das

Ofenrohr quer durch das Wohnzimmer

zu verlegen.“ Das wäre

auch schlecht für den Schornstein.

„Eine kurze Strecke ist

aber kein Problem“, ergänzt

Gula.

3. Welche Ofen-Varianten gibt

es?

Kaminöfen aus Stahl oder

Gusseisen sind laut HKI die am

weitesten verbreiteten Heizgeräte.

Sie haben eine Sichtscheibe,

die den Blick auf die Flammen

freigibt. Diese Öfen werden

schnell warm und heizen über

die Luftströme den Raum. Es

gibt sie in vielen Designs, von

rustikal bis zeitlos-elegant. Individueller

sind Kachelöfen. Sie

werden nach den persönlichen

Wünschen des Kunden von einem

Ofenbauer errichtet. Typisch

für diese Öfen ist die Kombination

eines großen Feuerraumes

mit einer relativ kleinen

Sichtscheibe, so dass wenig

Wärme direkt in den Raum

strahlt, sondern ein Wärmespeicher

gefüllt wird. So gibt er über

lange Zeit Wärme ab. Außerdem

toll: Sitzflächen direkt auf oder

am Ofen.

Die dritte Variante, der Heizkamin,

verfügt über einen Heizeinsatz

aus Gusseisen oder

Stahl. Er heizt gut, soll aber auch

das Erlebnis Feuer vermitteln.

Deshalb hat er mindestens eine

große Sichtscheibe, so dass der

Blick auf das Feuer genossen

werden kann. Er ist damit die effiziente

Weiterentwicklung des

offenen Kamins. dpa


Heizung Das Heizen soll klimafreundlicher werden. Da fragen sich viele Eigentümer

von älteren Immobilien, ob und wann sie nachrüsten müssen. Von Anne Schur

HEIZEN 11

Kuschelige Wärme im Haus

Ölheizungen – waren sie

vor dem Zweiten Weltkrieg

noch ein echter

Luxus, wurden sie danach

zum Standard in Sachen Gebäudeheizung.

Doch heute weiß

man: Um die Umwelt zu schützen,

muss die alte Ölheizung raus.

Die Energieeinsparverordnung

(EnEV) regelt in Paragraph 10 den

Austausch von Heizkesseln, die

mit flüssigen oder gasförmigen

Brennstoffen betrieben werden.

Ölheizungen müssen demnach

getauscht werden, wenn sie älter

als 30 Jahre sind, eine Konstanttemperaturtechnik

verwendet

wird und sie eine Nennleistung

von vier bis 400 Kilowatt haben.

Mit Blick auf das Alter müssen

2020 also alle Ölheizungen

raus, die bis einschließlich 1990

eingebaut wurden. Ausschlaggebend

ist das Alter der Heizung,

FOTO: ANTONIO GUILLEM/SHUTTERSTOCK.COM

Gemütlich drinnen im Warmen

mit einer Tasse Tee auf dem

Sofa entspannen, während es

draußen regnet und stürmt.

das in der Regel deckungsgleich

mit dem Alter des Kessels ist. An

diesem ist ein Typenschild angebracht,

von dem sich das Alter ablesen

lässt.

Aber auch beim Tausch von

Ölheizungen gilt: keine Regel

ohne Ausnahme. Ölheizungen

mit Niedertemperaturkessel, Einzelraumheizungen

oder Konstanttemperaturkessel

mit einer

Leistung unter vier und über 400

Kilowatt sind von der Tauschpflicht

ausgenommen.

Beratung ist das A und O

Am besten lässt man sich von einem

Fachmann beraten. Denn

auch, wenn eine alte Heizung

nicht aufgrund gesetzlicher Regelungen

rausmuss, kann sich ihr

Tausch aus finanzieller Sicht doch

lohnen. Neben Öl sind Pellets

ein beliebtes Heizmaterial. Sie

bestehen aus Industriesägemehl

oder aus Holzresten, die bei der

Forstwirtschaft anfallen. Klarer

Vorteil: Pellets haben eine hohe

Heizleistung. Zudem sind sie in

der Anschaffung günstiger als

Öl oder Gas und Holz ist ein

nachwachsender Rohstoff. Des

Weiteren lässt sich eine Pelletheizung

gut mit einer Solaranlage

kombinieren. Klingt

nachhaltig und umweltfreundlich.

Tatsächlich wird bei der

Verbrennung von Pellets weniger

CO2 freigesetzt als bei der

Verbrennung von Öl. Dafür werden

aber vermehrt Schadstoffe

abgegeben. Außerdem sollte

man beim Kauf von Pellets einen

Blick auf ihre Herkunft werfen.

Denn je länger ihr Transportweg,

desto größer ist ihr

CO2-Fußabdruck schon vor der

Verbrennung.

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12

RENOVIEREN

Den Profi ranlassen

Neuer Look Egal, ob Küche, Badezimmer, Wohn- oder Schlafräume oder sogar das ganze

Haus – irgendwann muss jeder Raum dran glauben. Eine Renovierung ist fällig.

Die einst strahlend weißen

Wände haben einen

Grauschleier, an

der knallgrünen Küche

hat man sich sattgesehen und im

Bad ist vor einiger Zeit eine Fliese

kaputt gegangen. Solche

Schönheitsmängel haben wir

ständig vor Augen. Irgendwann

reißt der Geduldsfaden und man

rafft sich zur Renovierung auf.

Kleine Makel wie eine Innenwand

zu streichen oder ein kaputtes

Schranktürchen wieder

zu fixieren, hat jeder Hobbyhandwerker

drauf. Doch ist der

Schaden größer und man hat

zwei linke Hände, holt man sich

lieber einen Profi ins Haus. Die

Schwelle zwischen „Renovieren“,

also einen neuen Anstrich,

und „Sanieren“, also Wieder-

Ein neuer Anstrich ist schnell selbst gemacht,

einen Boden kann aber nicht jeder legen.

FOTOS: AHA-SOFT/HANOHIKI (SHUTTERSTOCK.COM

Heilmachen von Kaputtem, verläuft

teilweise fließend. Gerade,

wenn es etwa um Schimmel im

Bad, um Feuchtigkeit im Keller

oder um ein undichtes Dach

geht, sollte in jedem Fall ein

Fachmann ran.

Vorsicht, Abzocke!

Wichtig ist, seriöse Anbieter

auszuwählen. Oft genug sind

Hausbesitzer auf umherreisende

„Dachdecker“ hereingefallen,

die einen Qualitätsmangel am

Dach bemerkt haben wollen und

diesen „ganz unkompliziert und

günstig“ reparieren wollen. Die

Polizei warnt ausdrücklich vor

dieser Masche, denn meist wird

den Betroffenen eine überhöhte

Rechnung präsentiert. Besser

ist es, sich im Bekanntenkreis

umzuhören und

Empfehlungen zu sammeln.

Auch die örtlichen

Handwerkerverbände

sind eine

gute Anlaufstelle.

Um böse Überraschungen

selbst bei

seriösen Anbietern

zu vermeiden, sollten

Bauherren mehrere

Angebote einholen. ka

Ihnen schmilzt das Eis

in der Wohnung?

Dann sollten Sie jetzt über

eine energetische Dachsanierung

nachdenken!

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Schlecht gedämmte Dächer können

für bis zu 30 % Energieverlust eines

Gebäudes verantwortlich sein.

Wussten Sie, dass alle anfallenden

Sanierungskosten mit 20 % Zuschuss

von der KfW subventioniert werden?

Auch die anfallenden Energieberaterkosten

werden bis zu 50 % bezuschusst.

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EINRICHTEN

13

Metalleffekte,

Exotik und viel Weiß

Einrichtungstrends Ab und zu frische Farbe in die Wohnung

bringen? Das ist kein Problem – denn hier sind die neuesten Trends

in Sachen Boden, Farben und Tapeten. Von Anne Schur

niert man die richtigen Möbel

und Accessoires, lässt Schwarz einen

Raum besonders edel wirken.

1. Bodenbeläge

Strapazierfähig, individuell und

pflegeleicht – so wünschen sich

viele ihren Boden. Und genau das

alles vereint Vinyl – der Trendbodenbelag

des Jahres. Es ist feuchtigkeitsbeständig

und damit gut

für Küche und Bad geeignet,

rutschfest und lärmhemmend,

einfach zu reinigen, abriebfest

und licht- und

hitzebeständig.

Und dank seiner

elastischen

48%

Oberfläche

lässt sich die

nach wie vor

im Trend lie-

der Deutschen

sehen Weiß nach wie vor als die

Wandfarbe ihrer Wahl. Für 29 Prozent

der Befragten stehen farbige

Akzente an erster Stelle.


Quelle: www.bau-welt.de

gende Holzstruktur

täuschend

echt

nachbilden.

Schon lange

ganz oben mit

dabei ist das Echtholzparkett. Es

gibt jedem Raum eine gemütliche

Atmosphäre, ist gut für das Raumklima

und lässt sich einfach mit

einer Fußbodenheizung kombinieren.

Bei der Parkettoptik sind

Fischgrätenmuster und „used

look“ die neuesten Trends. Teppichböden

dürfen wieder flauschig

und hochflorig sein. Einen

besonders edlen Look erhalten

sie durch dezente Metalleffekte.

Um diese zu erhalten, verwenden

einige Hersteller Fäden aus recycelten

Fischernetzen.

2. Wandfarben

„Mut zur Farbe“ ist das Motto des

Jahres. Ganz oben auf der Liste

stehen Blau

und Grün in all

ihren Nuancen.

Perfekt für

alle, die Sehnsucht

nach

dem Meer haben

oder sich

den Dschungel

nach Hause

holen wollen.

Wer eher Lust

auf warme

Farbtöne hat,

der sollte sich mal mit Senf, Curry

und Terrakotta ein wenig näher

befassen. Und für ganz Mutige

gibt es noch Schwarz in all seinen

Abstufungen. Nun ist Schwarz ja

eine Farbe, die man sich im ersten

Moment so gar nicht als

Wandfarbe vorstellen mag. Doch

sind die Räume hell und kombi-

3. Tapeten

Exotische Natur, vergangene Epochen

und ferne Welten: So lassen

sich die Tapetentrends 2020 zusammenfassen.

Ob opulente und barock anmutende

Floralmuster, wilde Tiere

oder Dschungelpflanzen, die sich

auf der Tapete die Wand hinaufranken:

Es wird wild. Bei den

Monofarben bleibt Koralle, die

Trendfarbe der letzten Saison, die

Nummer eins. Dafür, dass der

Raum aber nicht wie ein flatternder

Flamingo wirkt, sorgt der alte

Spruch „Weniger ist mehr“ und

die Kombination mit Beige,

Schwarz und Weiß. Wer gerne

Farbe möchte, den Raum aber

dennoch ruhig gestalten will, der

ist mit Erd-, Sand- und Naturtönen

bestens beraten.

Ihr kompetenter Partner

im Malerhandwerk

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Florian Ott

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14

FÖRDERGELDER

Hier werden Sie

bestens gefördert

Finanzspritze Der Entschluss für eine energetische Sanierung ist untrennbar

mit der Frage nach den Kosten verbunden. Für Sanierer und Modernisierer gibt es

zahlreiche Förderprogramme. Von Anne Schur

Einer der bekanntesten

Förderer in Deutschland

ist die „Kreditanstalt

für Wiederaufbau“

(KfW). Diese stellt zahlreiche

Förderprogramme für energetische

Sanieren, Einbruchschutz,

einen altersgerechten Umbau

oder auch den Kauf energieeffizienter

Häuser zur Verfügung.

Hier ein paar Beispiele:

• Förderung 431: Mit dem Programm

„Energieeffizient Bauen

und Sanieren – Zuschuss

Baubegleitung“ fördert die

KfW mit bis zu 4.000 Euro die

Baubegleitung durch einen

unabhängigen und qualifizierten

Energieberater.

• Förderung 151/152: Das Programm

„Energieeffizient Sanieren“

fördert mit einem

Kredit von bis zu 100.000 EUR

bei Komplettsanierung und

bis zu 50.000 EUR bei Teilsanierung

die energetische Sanierung

von Wohngebäuden,

für die der Bauantrag vor dem

01.02.2002 gestellt wurde.

• Förderung 153: Mit bis zu

100.000 Euro wird der Bau

oder Kauf eines neuen Hauses

oder einer Eigentumswohnung

gefördert. Voraussetzung:

Die Immobilie erreicht

den KfW- Effizienzhaus-Standard

55, 40 oder 40 Plus.

• Förderung 159: Unabhängig

vom Alter gibt es einen Zuschuss

von bis zu 50.000

Euro für Maßnahmen, die

Barrieren in der Wohnung

reduzieren oder für den Kauf

einer barrierefreien Wohnung.

• Förderung 455-E: In diesem

Programm gibt es für Mieter

und Eigentümer bis zu 1.600

Euro für Maßnahmen, die

dem Einbruchschutz dienen.

Neben der KfW gibt es auch individuelle

Förderprogramme

der Bundesländer wie in Baden-

Württemberg:

Energieeffizient sanieren!

Betonsanierung ist Vertrauenssache!

Wir bearbeiten Beton professionell

Auf höchstem Qualitätsniveau!

seit über 95 Jahren

Instandsetzung von Betonbauteilen mit Konzept an:

• Fassaden • Balkonplatten • Terrassen-, Stütz-

• Tiefgaragen • Brüstungselementen u. Gartenmauern

• Parkhäuser • Garagen • Verfugungen

Auch betonkosmetische Nachbesserungsverfahren

Betontechnologie – Betonschutz – Betonanstrichsysteme

Sicherung und Wiederherstellung der statischen Substanz

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Fragen rund um Fenster und Haustüren.

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FÖRDERGELDER 15

Mit Förderungen können Bauherren finanziell größere Sprünge machen.

• Eigentumsfinanzierung

des Landes Baden-Württemberg

BW-Z15-Darlehen:

Mit diesem Programm kann

man bis zu 381.500 Euro erhalten.

Das Programm richtet

sich speziell an einkommensschwächere

Haushalte mit

Kindern, die sich sonst kein

Wohneigentum leisten könnten.

• Kredit der Baden-Württembergischen

Landesbank

Wohnen mit Zukunft,

Förderung: Heizung mit erneuerbaren

Energien bei

Neubau & Sanierung: Hier

gibt es einen Kredit in Höhe

von bis zu 50.000 Euro für

eine Heizungsanlage mit Erneuerbaren

Energien.

In Bayern ist die Bayerische

Landesbodenkreditanstalt für

Förderungen zuständig. Hier

ist vor allem ein Modernisierungsprogramm

für Mehrfamilienhäuser

interessant:

• WEG-Modernisierungsprogramm

der Bayern-

Labo: Bei diesem Programm

erhalten Wohnungseigentümergemeinschaften

zinsgünstige

Verbandskredite für

bauliche Maßnahmen zur

energetischen Modernisierung,

Erneuerung und Instandsetzung

sowie zur barrierearmen

und barrierefreien

Anpassung. Die maximale

Höhe eines Kredits liegt bei

120.000 Euro.

Surftipp

Hier können Sie sich über

alle Förderprogramme

genau informieren:

Kreditanstalt für Wiederaufbau:

www.kfw.de

Förderungen durch das

Land Baden-Württemberg:

www.baufoerderer.de

Förderung durch das Land

Bayern: www.bayernlabo.de

ILLUSTRATION: MAX MESCHKOWSKI

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Inspiration für Zuhause

Egal ob Neubau, Umbau oder Renovierung: Das Raumkonzept Holz ist der Partner,

wenn es um den Innenausbau oder die Außengestaltung eines Wohnobjekts geht.

Auf einer beeindruckenden Ausstellungsfläche

von über 1.000

Quadratmetern präsentiert Carl

Götz im Raumkonzept Holz

über 200 Bodenbeläge, 50

Terrassen dielen, 80 Innentüren

und Sichtschutz aller Art zum

Entdecken und Anfassen.

Für ein unverbindliches Beratungsgespräch

nehmen sich die

qualifizierten Fachberater gerne

Zeit und informieren umfassend,

welche Produkte sich für den

persönlichen Anspruch am besten

eignen. Nach dem Konzept

der Gesamtwohnraumbetrachtung

ist es für Carl Götz wichtig,

dass sich die Produkte im Wohnraum

der Kunden zu einem stimmigen

Gesamtbild erschließen.

Ein in der Branche einmaliges

Konzept bietet im Raumkonzept

Holz die Möglichkeit, jede Tür

mit jedem Boden zu kombinieren.

So ist bereits vor der Montage

zu sehen, wie die einzelnen

Produkte miteinander harmonieren.

Qualifizierte Produkte bedürfen

einer qualifizierten Verarbeitung:

Bei der Beschaffung

FOTOS: CARL GÖTZ

der Produkte legt Carl Götz den

Fokus auf Qualität und Ökologie,

damit die Kunden wohngesunde

und qualitativ hochwertige Produkte

erhalten.

Der Kreis schließt sich mit

dem fachgerechten Einbau der

Produkte. Gerne werden regionale

Handwerker aus dem Handwerker-Netzwerk

empfohlen –

damit dem Erfolg eines Projekts

nichts mehr entgegenstehen.

Mehr Informationen unter

www.raumkonzept-holz.de.

Raumkonzept Holz Carl Götz

Otto-Renner-Straße 15

89231 Neu Ulm

Tel.: 0731 7048-120


16

ROHSTOFF HOLZ

Natürlich

wohnen

mit Holz

Holzbau Kaum ein Baustoff ist so Natur pur

wie Holz. Und kaum ein anderer ist so

vielfältig einsetzbar. Von Anne Schur

Ohne Frage: Holz ist einer

der ältesten Baustoffe

der Menschheitsgeschichte.

Schon in der

Jungsteinzeit haben unsere Vorfahren

sich dieses natürlichen und

nachwachsenden Rohstoffes bedient.

Und auch in unserer modernen

Zeit, in der modernste

Technologien und Materialien am

Bau zum Einsatz kommen, wird

kaum ein Haus errichtet, das ohne

ein Holzelement auskommt. Wer

an Holz im Zuge des Hausbaus

denkt, dem fallen vermutlich als

Erstes Holzfußböden oder Fensterrahmen

ein.

Doch auch die komplette

Dachkonstruktion, auf der später

die Ziegel ruhen, besteht aus

Holz, ebenso wie Türen, Decken

oder ganze Wandkonstruktionen.

Und nicht zu vergessen

Häuser in Holzständerbauweise,

Blockhäuser oder Fachwerkkonstruktionen.

Aufgrund ihres

gleichmäßigen Wuchses, ihrer

Langlebigkeit und Stabilität eignen

sich Nadelhölzer wie Fichte,

Tanne oder Douglasie besonders

als Bauholz.

80%

der Umfrageteilnehmer der

Studie „Wohngesundes

Deutschland 2018/19“ gaben

an, dass ihnen Wohngesundheit

und Umweltverträglichkeit beim

Kauf von Wohnprodukten oder

Baustoffen sehr wichtig sind.


Quelle: Statista

Neben den bautechnischen Aspekten

spricht aber noch mehr für den

Baustoff Holz. Zum einen hat er ein

besonderes Wohlfühlpotential, er

lässt Räume warm und gemütlich

erscheinen und sein Geruch ist entspannend.

Zum anderen wirkt sich

Holz positiv auf das Raumklima

aus. Denn Holz ist niemals „tot“.

Und so sorgt seine Fähigkeit, überschüssige

Luftfeuchtigkeit aufzunehmen

und später wieder abzugeben,

wenn ein Raum zu trocken

ist, für ein gutes Klima und verhindert

die Bildung von Schimmel.

Gesund wohnen

Diese Fähigkeit bleibt jedoch nur

dann erhalten, wenn Holz möglichst

wenig behandelt wird. Nun

ist es aber so, dass Holz, welches

lange halten soll, in der Regel nicht

unbehandelt verbaut wird, sondern

zuvor zum Beispiel mit Konservierungsstoffen,

Lösungsmitteln, Farben

oder Versiegelungen behandelt

wurde. Wem aber die Themen

Wohngesundheit und Natürlichkeit

am Herzen liegen, der sollte

darauf achten, dass das Holz, welches

er verwenden möchte, möglichst

wenig behandelt wurde. Hier

können folgende Siegel hilfreich

sein:

• Blauer Engel

• natureplus

• RAL-Gütezeichen

• Eco-Label der EU

• TÜV-Zertifikate

• Emicode

Und im Zweifel darf man sich

auch auf die eigene Nase verlassen.

Nimmt man einen unangenehmen

Geruch wahr, sollte man

sich lieber für ein anderes Holzprodukt

entscheiden.

Holz ist ein vielfältiger – und vor allem nachwachsender Rohstoff

für den Hausbau und die Inneneinrichtung.

Parkett richtig pflegen – so geht‘s

Parkett ist ein

zeitloser Klassiker

für die Bodengestaltung


naturnah, edel und

dabei auch noch

urgemütlich. Viele

gute Gründe sprechen

für die ungebrochene

Beliebtheit

von Echtholz

als Bodenbelag.

Viel Aufwand benötigt

das Naturmaterial

im Grunde

nicht, um lange

sein attraktives Erscheinungsbild

zu

behalten. Und doch

sollte man bei der

Pflege einige

grundlegende Hinweise

beachten:

1. Auf eine regelmäßige

Reinigung des

Bodens achten.

Parkett wird täglich

buchstäblich mit

Füßen getreten. Da

ist es keine Überraschung,

dass sich

Staub, Schmutz

oder Tierhaare ansammeln.

Wichtig

ist deshalb, leichte

Verschmutzungen

regelmäßig zu entfernen.

Da Parkettböden

robust und

widerstandsfähig

sind, reichen dafür

ein Besen oder

Staubsauger aus.

2. Was tun bei größeren

Verschmutzungen

des Parketts?

Wenn Dreck,

der von draußen

mitgebracht wurde,

erst einmal angetrocknet

ist, reicht

ein Besen mitunter

nicht mehr. Hier

kann man ohne Bedenken

zum

Wischmopp greifen.

Doch Achtung:

Klitschnass sollte

das Parkett nach

dem Wischen nicht

sein. Zu viel Feuchtigkeit

kann das

Holz aufquellen

lassen. Daher sollte

man das Tuch vor

dem Wischen stets

gründlich auswringen

und den Boden

nur leicht feucht

behandeln. djd

FOTO: SUTI STOCK PHOTO & ZASTOLSKIY VICTOR/SHUTTERSTOCK.COM


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Service und Qualität

aus Meisterhand

Leidenschaft für alles „rund ums Holz“ ist das gelebte Markenzeichen der Firma Bückle

Holzbau in Erbach-Ringingen.

Egal, ob außen oder innen – das Team von Bückle Holzbau in Ringingen lässt die Wohnträume

seiner Kunden wahr werden. Die Palette reicht vom kompletten Neubau in Holzständerbauweise

über individuelle Renovierungen bis hin zu Terrassen. Fotos: DachKomplett

Jochen Bückle, Zimmerermeister

und Geschäftsführer,

steht mit seinem 15-Mann-

Team für handwerklich hochwertige

und individuelle Lösungen

bei der Gestaltung von

Häusern in Holzständerbauweise.

Pioniergeist, Ideenreichtum

und Wille, die Aufgaben

der Kunden handwerklich

tadellos zu lösen, machen

Bückle Holzbau zum kompetenten

Partner für Bauherren

und Architekten.

Rundum-Paket für Bauherren

Auf die Frage nach dem Produktportfolio

zählt Jochen

Bückle auf: „Rundum-Service

ist unser Anspruch. Umbau,

Ausbau, Aufstockung, Holzhausbau,

Innenausbau, Energiesparmodelle

oder barrierefreies

Bauen – alles aus einer

Hand.“

Seit einigen Jahren ist Bückle

Holzbau ein zertifizierter

„DachKomplett-Betrieb“ und

steht den Kunden in allen Planungs-

und Bauphasen hilfreich

zur Seite. Angefangen

bei der individuellen Planung

über Tipps zu Fördergeldern

und Finanzierung bis hin zur

Bauabwicklung und Bauabnahme.

„Mit diesem Komplettangebot

schonen wir die

Nerven unserer Kunden und

garantieren dauerhafte Qualität.

Bei uns ziehen alle Mitarbeiter

an einem Strang, jeder

fühlt sich für seine Arbeit verantwortlich,

und das zahlt

sich durch zufriedene Kunden

direkt aus“, berichtet der Zimmerermeister

stolz.

Bei uns ziehen

alle Mitarbeiter

an einem Strang.

Jochen Bückle

Zimmerermeister

Natürlich und regional

In allen Bereichen des Holzbaus

steht bei der Firma

Bückle die Verwendung von

natürlichen und ökologischen

Materialien im Vordergrund,

die überwiegend von regionalen

Anbietern produziert und

bezogen werden. „Daher haben

wir unser Angebotspalette

um den fachgerechten Einbau

der Holzfaser-Einblasdämmung

erweitert. Diese

Arbeiten werden zuverlässig

durch unsere dafür geschulten

Mitarbeiter durchgeführt“,

betont Firmeninhaber

Jochen Bückle.

Durch die Fremdüberwachung

der Gütegemeinschaft

Deutscher Fertigbau e.V. bietet

die Firma Bückle ihren

Kunden qualitativ einwandfreie

Arbeiten im Bereich

Holzhausbau an. „Unser Unternehmen

verpflichtet sich

durch die Mitgliedschaft in

der GDF, dass wir hohe Qualitätsstandards

umsetzen,

dauerhaft einhalten und uns

zweimal im Jahr kontrollieren

lassen.“

Dadurch gewinnt der Kunde

Sicherheit beim Hausbau –

und das von Anfang an!

Online

vorbeischauen

Einen Überblick über alle

Leistungen von Bückle Holzbau

gibt es online auf

www.bueckleholzbau.de

Hier stellen sich Jochen Bückle

und sein Team

vor und bieten Einblicke

in ihre Arbeit.

Unsere Partner

Ihr Traum vom

eigenen Haus …

… erfüllen wir!

Bückle Holzbau GmbH & Co. KG

In den Wiesen 5 | 89155 Erbach-Ringingen

Tel 07344 95215-76 | Fax 07344 95215-77

www.bueckleholzbau.de


18

SICHERHEIT

Einbrüchen

gezielt

vorbeugen

Schutz Verschiedene Maßnahmen

erhöhen die Sicherheit gegen

Einbrecher.

Seien es die frühe Dunkelheit

im Winter oder

der ausgiebige Urlaub

im Sommer – für Einbrecher

bieten sich das ganze

Jahr über zahlreiche Gelegenheiten,

um sich Zugang zu fremden

Wohnungen und Häusern

zu verschaffen.

Wer sich und sein Hab und

Gut schützen will, sollte grundlegende

Sicherheitsmaßnahmen

konsequent befolgen und

- wo sinnvoll – auch in entsprechende

technische Vorkehrungen

investieren. Simpel, aber effektiv:

Beim Verlassen von

Haus oder Wohnung sollten Bewohner

immer darauf achten,

sämtliche Fenster zu schließen

und die Eingangstür nicht nur

ins Schloss fallen zu lassen,

sondern auch abzuschließen.

Leitern und andere Gegenstände,

die Unbefugten den Einstieg

erleichtern könnten, sollten

niemals frei zugänglich gelagert

werden.

www.tuerck-ulm.de

Wir sind

Experte!

Zudem sollte die

eigene Abwesenheit

nicht offensichtlich

sein: Mit Zeitschaltuhren

lassen sich Lampen

oder Fernseher automatisch

ein- und ausschalten und

damit Einbrecher verunsichern.

Und während des Urlaubs gilt:

von einer vertrauten Person regelmäßig

den Briefkasten leeren

und die Rollläden zu den üblichen

Zeiten hoch- und runterfahren

lassen.

Für den Ernstfall ist jedoch

eine durchdachte und individuell

abgestimmte technische

Sicherung durch nichts zu ersetzen.

Das schließt moderne

Beleuchtungssysteme oder

Überwachungskameras ebenso

ein wie Alarmanlagen oder

Auch Technik kann für

Sicherheit sorgen.

Schlösser, die mit Schutzbeschlägen

und/oder Zylinderabdeckung

ausgerüstet sind und

das Eindringen enorm erschweren.

Beratung dazu bieten

professionelle Anbieter

von Sicherheits technik, die unter

Berücksichtigung der individuellen

Gebäudesituation jeweils

passende Schutzvorkehrungen

aufzeigen und umsetzen.


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Komfort, Sicherheit

und Energieeinsparung

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Rollladen- und Sonnenschutztechnik!

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• rollladen

• markisen

• jalousien

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr.: 07.30 -17.30 Uhr

Sa.: 10.00 -14.00 Uhr

Finanzspritze für Einbruchschutz

Für bauliche Maßnahmen,

die dem

Einbruchschutz

dienen, hat die

KfW-Förderbank

ein Paket aufgelegt.

Einbruchhemmende

Türen und

Garagentore, Zusatzschlösser

und

Meldeanlagen werden

mit bis zu

1.600 Euro bezuschusst,

alternativ

ist auch ein zinsgünstiger

Kredit

möglich.

Voraussetzung ist,

dass die Arbeiten

von einem Fachunternehmen

durchgeführt

werden

und den technischen

Mindestanforderungen

entsprechen.

Wer den Zuschuss

in Anspruch nehmen

will, sollte sich

im Fachhandel

nach dem KfW-

Zuschuss 455 E

bzw. dem Kredit

159 erkundigen.


RESSORT 19

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Photovoltaik:

Einspeisen oder Eigenverbrauch?

Wie soll man als Privatperson mit den immer weiter sinkenden Einspeisevergütungen umgehen?

Immer mehr PV-Anlagenbesitzer setzen auf Eigenverbrauch. Gut, dass die SWU Sie rund um

das Thema Photovoltaik beraten kann.

Sinkende Einspeisevergütung,

steigende Strompreise, Niedrigzinsen

bei den Banken. Viele Bauherren

oder Hausbesitzer stellen

sich die Frage, wie sie ihre Energieversorgung

in der Zukunft

gestalten und dabei noch Geld

sparen können. Eine interessante

und lang bewährte Technik ist

die Photovoltaik. Je nach Dachneigung

und Ausrichtung Ihres

Dachs können Sie einen Großteil

Ihres Strombedarfs mit Strom

vom eigenen Dach decken. Lag

die Einspeisevergütung im Januar

2019 noch bei 11,47 Cent pro Kilowattstunde,

liegt sie im Juni 2020

für Anlagen bis 10 Kilo-Watt-peak

(kWp) bei 9,17 Cent pro Kilowattstunde.

Ist eine PV-Anlage jetzt

unwirtschaftlich? Nein! Mit sinkender

Vergütung rückt das Thema

Eigenverbrauch immer mehr

in den Vordergrund, um die Wirtschaftlichkeit

einer PV-Anlage

zu erhöhen. Den Strom, den Sie

nicht direkt selbst verbrauchen

können, speisen Sie ins öffentliche

Netz ein oder speichern

diesen in einem Batteriespeicher,

um den Eigenbrauch weiter zu

erhöhen.

Oft erhalten wir Anfragen von

Kunden, die sich mit dem Thema

Speicher auseinandergesetzt

haben. Hier im Schwabenländle

stellt sich immer die Frage:

„Lohnt sich‘s?“ Diese Frage lässt

sich pauschal weder mit Nein,

noch mit Ja beantworten. Ein

Speicher erhöht Ihren Eigenverbrauch

und damit Ihre Autarkiequote.

Mit steigendem Eigenverbrauch,

sparen Sie weitere

Bezugskosten durch Strom aus

dem öffentlichen Netz, die den

zusätzlichen Kosten eines Spei

chers entgegenwirken. Mit Speichern

lassen sich in den meisten

Fällen dennoch wirtschaftliche

Renditen erzielen.

Welche weiteren Möglichkeiten

gibt es, den Eigenverbrauch zu

erhöhen? Das Thema Elek-tromobilität

gewinnt in Zeiten der

Energiewende immer mehr an

Bedeutung. Mit einer Lademöglichkeit

zu Hause, können Sie gezielt

mehr von Ihrem PV-Strom

verbrauchen. Gerne können Sie

hier den Service der SWU nutzen,

damit Sie schon bald daheim

mit Ihrer eigenen Ladestation

(Wallbox) Strom tanken können.

Doch was tun, wenn man

unterwegs mit dem Elektroauto

tanken möchte? Hier bietet die

SWU eine LadeStrom-Karte an,

mit der man an über 90 Ladestationen

in der Region und 3.000

Ladestationen deutschlandweit

im ladenetz.de-Verbund Strom

tanken kann (Informationen

hierzu unter www.swu.de/

stromtanken).

Sollten Sie zu bestimmten Zeiten

mehr Strom benötigen als

Sie mit der PV-Anlage selbst

erzeugen, beziehen Sie diesen

Reststrom aus dem öffentlichen

Netz. Nutzen Sie auch hier gerne

die attraktiven Strommodelle

der SWU.

Haben wir Ihr Interesse an einer

PV-Anlage geweckt? Dann sprechen

Sie uns gerne an.

Kontakt: Beraterteam

SWU-Sonnenspeicher

Telefon 0731 166-2040

www.swu.de/sonnenspeicher


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