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landundleute

Kostenlos an alle Haushalte

Land und Leute

24. Jahrgang - Ausgabe 7 - Juli 2020

www.land-und-leute.de - 05022-1363

Das Magazin für die Mittelweser-Region

Samtgemeinden

Marklohe u Heemsen

Foto: Land und Leute


Ihr zuverlässiger Handwerks- und Servicebetrieb

Bauunternehmen

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Bleiben Sie gesund!

Land und Leute

www.land-und-leute.de

Land und Leute Mittelweser-Region uSG Marklohet Seite 3

Impressum:

Land und Leute

für die Mittelweser-Region:

Herausgeber: Verlag Land und Leute, Elke Backhaus

Bremer Straße 24, 31608 Marklohe/Neulohe

Anzeigen: Klaus Eckelmann, Elke Backhaus

Redaktion:

Elke Backhaus

Satz & Layout:

Klaus Eckelmann

Druck:

Weserdruckerei, Stolzenau

Auflage:

4.000 Exemplare

Vertrieb : In den Samtgemeinden Marklohe und Heemsen.

durch Hausverteilung / Auflagestellen / online

Kostenlos, ein Anspruch besteht nicht!

Telefon: 0 50 22 - 13 63

Fax: 0 50 22 - 89 13 74

E-mail:

redaktion@land-und-leute.de

web:

www.land-und-leute.de

Redaktionsschluss für die August-Ausgabe ist der 23. Juli 2020

Weitere Monats-Magazine aus unserem Verlag:

Absage der Sportwerbewoche 2020 des

TSV Wietzen

Wietzen. Durch die anhaltenden Einschränkungen der Corona-

Pandemie, müssen wir leider auch die alljährliche Sportwerbewoche,

die vom 19.bis 26. Juli stattfinden

sollte, absagen. Da

sich die Dauer der Auswirkungen

auch in den nächsten

Monaten nicht abschätzen

lassen, werden wir

diese erst im nächsten Jahr

wieder planen.

Arno Stumpenhausen

Ausgabe: Im Südkreis

Samtgemeinde Mittelweser

Gemeinde Stolzenau.

Auflage: 3.500 Exemplare / Hausverteilung

e-mail: suedkreis@land-und-leute.de

Ausgabe: Aue-Bote Hausverteilung in der

Samtgemeinde Liebenau.

Auflage 3.000 Exemplare

e-mail: liebenau@aue-bote.de

Veranstaltungskalender

und Messe-Journale

Nachdruck, auch in Auszügen, nur mit Genehmigung unseres Verlages.

Die Redaktion behält sich Kürzungen der eingereichten Artikel

vor. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.


Seite 4 uSG Marklohet Land und Leute Mittelweser-Region

Heimatspiele Marklohe sagt Theater-Saison 2020 ab

Marklohe. Schweren Herzens

sagen wir unsere Sommersaison

2020 ab. Wir haben es uns nicht

leicht gemacht und bis zuletzt

über eine Verschiebung in den

August nachgedacht.

Wenn auch eine Veranstaltung

bis 250 Personen im Moment

zulässig ist, so sind doch etliche

Auflagen zu erfüllen, nicht nur

für die Aufführungen, sondern

auch für die Probezeit.

Deshalb haben wir uns zu diesem

Schritt entschlossen. Gerne

hätten wir für unsere Zuschauer

gespielt, aber nun heißt es:

Saison 2020 beendet -

auf ein Neues im Jahr 2021

Also, bleibt alle gesund und hoffentlich sehen wir uns beim

Wintertheater im Februar/März 2021 im „Vier Jahreszeiten“

in Marklohe oder im „Theater auf dem Hornwerk“ in Nienburg.

Heimatspiele Marklohe, Heiner Dieckhoff

Bänke bleiben leer - leider keine Aufführung im Sommer 2020!

Samtgemeinde Marklohe

Amt I / Zentrale Dienste

Herbst ohne Markt

Marklohe. Die Kultveranstaltung „Markloher Herbstmarkt“,

die alljährlich am ersten Novemberwochenende

stattfindet, muss in diesem Jahr ausfallen. Rat und Verwaltung

sind sich einig, dass eine risikofreie Veranstaltung

aufgrund der Corona-Pandamie auch im November nicht

gewährleistet werden kann. Außerdem gilt bis Ende August

das Verbot von Großveranstaltungen zur Eindämmung

der Pandamie. Am 6. und 7. November 2021 soll

dann aber hoffentlich wieder ein fröhliches und unbeschwertes

Volksfest in Marklohe gefeiert werden können.

Alke Meyer

Mühlbachbühne in Wietzen

Das für Samstag, 15. August,

geplante Open Air 2020 auf der

Mühlbachbühne in Wietzen fällt

in diesem Jahr aus!


Land und Leute Mittelweser-Region uSG Marklohet Seite 5

Ferienangebot in den Kindertagesstätten der SG Marklohe bleibt bestehen

SG Marklohe. Die Leiterinnen der Kindertagesstätten

Christine Klasse (Rappelkiste Lemke) und Kathrin Hünecke

(Tausendfüßler Wietzen und Kindergarten Balge) stellten den

Mitgliedern des Sport-, Jugend- und Kultuausschuss das von

ihnen in den vergangenen Tagen entwickelte Konzept zur

Kinderbetreuung in den Sommerferien vor. In der Zeit vom

20. Juli bis 7. August werden die Einrichtungen unserer Samtgemeinde

geschlossen. In der Rappelkiste in Lemke wird vom

20. Juli bis 31. Juli eine Ferienbetreuung unter Abweichung

Deutscher Kita-Preis startet

in die nächste Runde

Landkreis. Auch wenn dieses Jahr alles anders ist: Der

Deutsche Kita-Preis wird weiter verliehen - so auch 2021. Die

heimische Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers freut

sich über zahlrieche Bewerbungen aus ihrer Heimat bis zum

15. Juli 2020.

„Der Kita-Preis startet in die nächste Runde! In den letzten

Jahren haben es wiederholt Vertreterinnen und Vertreter aus

meinen heimischen Landkreisen ins Finale geschafft. Unser-

Fachpersonal und unsere Träger sind top aufgestellt und hätten

eine Auszeichnung mehr als verdient. Damit das 2021

Realität wird, möchte ich zur Bewerbung aufrufen“, so die

Abgeordnete.

Noch bis zum 15. Juli 2020 können sich interessierte Kitas

und lokale Bündnisse aus ganz Deutschland bewerben. Die

Preise sind mit 25.000 oder 10.000 Euro dotiert. Bewerbungen

können unter https://www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung

eingereicht werden. Dort gibt es auch nützliche

Informationen und Materialien rund um den Bewerbungsprozess.

Der Deutsche Kita-Preis ist eine Initiative des Bundesministeriums

für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Ziel

ist es, gemeinsames Engagement für gute Qualität in Kitas

und für Kitas sichtbar zu machen und zur Nachahmung anzuregen.

David Nonhoff

Entspannter Auftakt in den

Freibädern Marklohe und

Wietzen

SG Marklohe. Am Samstag, 20. Juni, öffneten sich nach

langer Vorlaufzeit und intensiven Planungen bezüglich der

Umsetzung des vorgegebenen Hygienekonzepts endlich die

Tore unserer Freibäder. Keine Selbstverständlichkeit, denn

nicht alle Bäder im Landkreis öffnen in diesem Jahr. Mit steigenden

Temperaturen besuchten am Sonntag jeweils rund

60 Personen in den Nachmittagsstunden die Bäder. Unsere

Badeaufsichten erklären übereinstimmend, dass sich die

Gäste ausgesprochen rücksichtsvoll, kooperativ und umsichtig

verhielten. „Die ersten beiden Tage sind entspannt und

gut gelaufen“ so der Tenor der Mitarbeiter. So ist auch bei

unseren Aufsichten der vorhandene Druck der doch für alle

Beteiligten gänzlich ungewohnten Situation ein wenig gewichen.

Das Konzept hat funktioniert. An Kleinigkeiten wird

noch gefeilt, die ein oder andere Stellschraube nachjustiert.

4orte-aktuell.de, 22. Juni 2020

der aus der Vergangenheit bekannten Bedingungen stattfinden.

So wird es voraussichtlich feste Gruppen geben, die bei

den Kindern beliebten Ausflüge werden leider ausfallen. Das

Angebot der Samtgemeinde richtet sich auch wieder an die

Schulkinder. Die Altersspanne der zu betreuenden Kinder

reicht von 3 bis 10 Jahren. Der Samtgemeindeausschuss hat

den Regelungen zugestimmt.

4orte-aktuell.de, 10. Juni 2020

Ausbildung mit Nachhilfeunterricht

schaffen

Landkreis. Die Folgen der Corona-Krise haben auch Auswirkungen

auf Auszubildende in Betrieben. Einschränkungen

im Arbeitsalltag bis hin zu temporären Betriebsschließungen

und entfallener Berufsschulunterricht können sich negativ auf

den Ausbildungsstand auswirken. Die Agentur für Arbeit

macht deshalb auf ein bewährtes Unterstützungsangebot

aufmerksam: Die ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH). Ist

der Abschluss gefährdet, können diese bei der Arbeitsagentur

beantragt werden und die Auszubildenden damit Nachhilfeunterricht

in Deutsch und anderen Fächern bekommen.

Auch Hilfe bei der Vorbereitung auf Prüfungen ist möglich.

Dieses Angebot gilt nicht nur bei coronabedingten Wissenslücken,

sondern steht allen Auszubildenden offen, deren Abschluss

gefährdet ist.

Flyer ausbildungsbegleitende Hilfen

Kontakt für Betriebe: Unternehmen erhalten beim Arbeitgeber-Service

unter 0800 4 5555 20 (kostenlos) weitere Informationen.

Kontakt für Schülerinnen und Schüler: Jugendliche können

bei der Berufsberatung unter 0800 4 5555 00 (kostenlos)

einen Termin vereinbaren und mehr Informationen erhalten.

Daniel Bestvater


Seite 6 u SG Marklohe t Land und Leute Mittelweser-Region

Keine WiM am 12. + 13. Septe

Die WiM 2020 wird nicht wie geplant im Septem

Marklohe. Der Vorstand, die Mehrheit der Aussteller, die

Samtgemeindebürgermeisterin Frau Dr. Bast-Kemmerer und

auch der Schirmherr MdB Maik Beermann haben sich dafür

ausgesprochen, die WiM zu verschieben.

Anti-Corona-Präventionsmaßnahmen und die

Erlebnismesse WiM passen nicht zusammen!

In Zeiten der Pandemie hat die Sicherheit der Aussteller, Besucher

und Mitarbeiter absolut höchste Priorität. Der Vorstand

und die Aussteller haben sich mehrheitlich dafür ausgesprochen,

die WiM zu verschieben. Die WiM 2020 wird also nicht

wie geplant im September stattfinden.

Ein Neuer Termin wird so bald als möglich

bekanntgegeben.

Ein neuer Termin wird so bald als möglich bekannt gegeben.

Der Vorsitzende hatte alle Aussteller angeschrieben, die sich

bisher für die WiM 2020 angemeldet haben, und auf die aktuelle

Lage und evt. Auswirkungen wegen der Corona-Pandemie

hingewiesen:

Alle Veranstaltungen sind aufgrund des Verbots von

Großveranstaltungen bis zum 31. August abgesagt.

Ob und in welcher Form Veranstaltungen ab dem 1. September

wieder stattfinden dürfen, bleibt abzuwarten.

Aus heutiger Sicht ist eine Messe 10 Tage nach der voraussichtlichen

Aufhebung des Veranstaltungsverbots mit 10.000

bis 12.000 Besuchern kaum vorstellbar. Z. Zt. werden Auflagen

oder Anordnungen durch die Behörden fast wöchentlich

geändert, abhängig von den Covid-19-Neuerkrankungen

bzw. der sogenannten Reproduktionszahl.

Für jeden Veranstalter ist in dieser Phase eine verlässliche

Planung unmöglich.

Die WIM 2020 - als Informations- und Erlebnismesse – sollte

eigentlich wieder ein atraktiver Treffpunkt von Unternehmen

der Region und interessierten Besuchern werden. Aber es ist

zu befürchten, dass sich die WiM durch die behördlichen Auflagen

nicht mehr in der geschätzten Art und Weise präsentieren

könnte.

Alle Prognosen, ob und wie die geplante WiM am 12. +

13. September stattfinden könnte, sind zurzeit reine

Spekulation. Bei Stattfinden müsste auf der WiM mit erheblichen

Einschränkungen, Auflagen und Folgen gerechnet werden

- wie z.B.:

► Eingangskontrollen, Begrenzung der Besucherzahlen

► Vollakkreditierung aller Beteiligten zur Kontaktnachverfolgung

► Lenkung der Besucherströme, Einhaltung der Abstandregelungen

► höchste Hygienestandards, flächendeckende Händedesinfektions-

und Handwaschmöglichkeiten

► Jeder Aussteller müsste eigenverantwortlich an seinem

Stand für die Einhaltung der Corona-Auflagen sorgen,

z.B. eigene Desinfektionsspender, Maskenpflicht bei Unterschreitung

der Mindestabstände usw.

► Neugestaltung des immer stark frequentierten Marktplatzes

mit Schlemmermeile und Getränkeständen.

► Verzicht auf „Hotspots“ innerhalb der Zelte oder Reduzierung

des gewohnten Rahmenprogramms als Besuchermagnete

wie z.B: offizielle Eröffnung, Messerundgang mit

Prominenz; Samstagnacht-Event mit ca. 1000 Besuchern;

Bühnenprogramm im großen Festzelt, Frühschoppen,

Tanzvorführungen, große Tombola

► Umsätze und Anfragen könnten geringer ausfallen als erwartet.

► Nach der langen Phase der Veranstaltungsverbote könnte

der Zuspruch zwar groß sein, aber aus Sorge vor einer ungewissen

wirtschaftlichen Zukunft könnten u.U. geplante

Investitionen oder andere Ausgaben vorerst zurückgestellt

werden.

► Möglicher Besucherrückgang. In der Bevölkerung ist die

Verunsicherung teilweise groß. So könnte manch einer

aus Sorge vor einer Infektion Großveranstaltungen ganz

meiden.

► Selbst einige ehrenamtliche Helfer möchten wegen einer

möglichen Ansteckungsgefahr von ihren Angeboten zur

Unterstützung Abstand nehmen.


Land und Leute Mittelweser-Region uSG Marklohe/Landkreist Seite 7

mber

ber stattfinden

► Bei einer Infektion auf der WiM müsste die gesamte Verantwortung

mit allen denkbaren Konsequenzen allein der

Veranstalter tragen.

Der Name WiM – Willkommen in Marklohe bürgt für

Qualität und Anspruch, aber auch für Spaß und Unterhaltung.

Die Organisatoren möchten ungern Qualitätsabstriche

hinnehmen.

Die noch notwendigen Vorbereitungen für die Gewerbeschau

könnten theoretisch in den wenigen verbleibenden

Wochen in einem Kraftakt gestemmt werden. Aber es müsste

immer damit gerechnet werden, dass durch eine neue Infektionswelle

kurz vor der geplanten Veranstaltung die endgültige

Untersagung durch die Behörden kommen könnte.

Deswegen plädierte der Vorstand dafür, die WiM 2020 zu

verschieben, auch wenn z.Zt. noch kein Ersatztermin genannt

werden kann, und hat den Ausstellern die Möglichkeit geboten,

die verbindlichen und bestätigten Anmeldungen für

2020 kostenlos zu stornieren und um Rückmeldung bis zum

15.06.2020 gebeten.

16.06.2020 - Das Ergebnis des

gesuchten Dialoges:

Die absolute Mehrheit der sich bisher angemeldeten

Aussteller hat sich für die Stornierung der verbindlich

bestellten Ausstellerflächen entschieden und spricht

sich für eine Verschiebung aus.

Lediglich zwei Aussteller würden gerne im September 2020

ausstellen und wären bereit, auch erhebliche Einschränkungen

zu akzeptieren.

Die WiM 2020 wird also nicht wie geplant im September

stattfinden.

Wenn ein neuer Termin bekanntgegeben werden kann, werden

die Aussteller informiert. Die Organisatoren hoffen dann

auf erneute Anmeldungen und auf eine nächste WiM in der

gewohnten Qualität.

Der Vorstand bedauert diese gesamte Entwicklung sehr,

dankt für das Vertrauen und die Unterstützung, wünscht

gute Gesundheit und viel Erfolg in den Unternehmungen.

Friedrich Kruse - Vorstandsvorsitzender

Völlers spricht mit heimischen Schaustellern

und fordert neue Corona-Hilfen

Landkreis Nienburg. Die Corona-Krise trifft das Gewerbe

der bundesdeutschen Schaustellerinnen und Schausteller

hart. Großevents sind auf Grund der Präventionsmaßnahmen

untersagt, Volksfeste finden nicht statt. Viele Schausteller

*innen, oftmals Familienbetriebe, bangen nun um ihre Existenz.

Dieser Engpass sollte nun in einem weiteren Konjunkturpaket

behoben werden, fordert die Bundestagsabgeordnete

Marja-Liisa Völlers (SPD) und sprach dazu mit heimischen

Vertretern der Schaustellergruppe:

„Ich fordere ganz entschieden, dass wir mit einem zweiten

Konjunkturpaket für mehr Unterstützung in Branchen wie

Kultur, Schausteller, Gaststätten und Hotels sorgen und diesen

Engpass beheben. Wir müssen uns ganz besonders jetzt

solidarisch mit Bürgerinnen und Bürgern zeigen, die es momentan

besonders schwer haben. Das Schaustellergewerbe

leistet ihren Beitrag für die Pflege unseres Brauchtums. Auf

Volksfesten treffen sich Jung und Alt, Menschen aus der

Stadt und aus den Dörfern. Die Absage dieser Feste trifft uns

alle.“

Die heimische Bundestagsabgeordnete telefonierte hierzu mit

Vertretern der Schaustellergruppe aus dem Landkreis Nienburg.

Sie informierte sich zu den aktuell gravierendsten Herausforderungen

für die hiesigen Gewerbetreibenden. Oberstes

Ziel sei es, das krisenbedingte Berufsausübungsverbot

betrieblich und privat ohne nachhaltige Schäden zu überstehen.

„Die Absagen dieser kulturellen Traditionsereignisse sind in

der jetzigen Corona-Situation natürlich notwendig. Gleichzeitig

treffen die Folgen eines Ausbleibens die Branche mit

voller Härte. Die Schaustellerinnen und Schausteller werden

auch längerfristige Hilfe benötigen, um einen Fortbestand der

Geschäfte zu gewährleisten. Denn sobald Volksfeste wieder

möglich sind, bedarf es auch eines solventen Gewerbes“, so

Völlers.

Marja-Liisa Völlers, MdB

Aktuelle Informationen von

der Leichtathletiksparte des

TSV Lemke

Lemke. Die Sparte Leichtathletik hat unter den aktuellen

Voraussetzungen das Training im Freien wieder

aufgenommen!

Die Leichtathletenkinder trainieren auf der Sportanlage in

Marklohe. Trainiert wird unter der Aufsicht zweier ausgebildeter

Trainer: Thomas Braun und Karin Haake, montags

in der Zeit von 16.15 – 17.30 Uhr.

Das Power Parcours Training findet wieder mittwochs VOR

der Lemker Sporthalle statt. Die Teilnehmer müssen ihre eigenen

Matten mitbringen.

Die Running Gruppen haben ebenfalls das Training wieder

aufgenommen. Gelaufen wird zur Zeit im Lemker Wald, mit

gefordertem Abstand. Ein kleines Workout im Grünen

schließt sich an. 4orte-aktuell.de, 23. Juni 2020


Seite 8 uLandkreist Land und Leute Mittelweser-Region

Campingurlaub an der Mittelweser

Kostenfreies Faltblatt informiert

Foto: Campingurlaub an der Mittelweser in Drakenburg direkt

an der Weser.

Nienburg/Weser. „Camping in der Mittelweser-Region“

zwischen Minden und Bremen heißt das Faltblatt, das alles

Wichtige rund um das Thema zusammenfasst. Es gibt Auskunft

über Adressen, Öffnungszeiten, Größe, Ausstattung

und Preise von Campingplätzen in der Mittelweser-Region.

Weiterhin sind die 15 Plätze kurz beschrieben und in einer

Übersichtskarte markiert. Die südlichsten Campingplätze der

Region findet man in Petershagen kurz vor den Toren Mindens

und in Münchehagen in der Nähe des Steinhuder Meeres,

der nördlichste Platz liegt vor den Toren Bremens in

Achim. Darunter sind auch idyllisch gelegene Plätze direkt am

Weserufer wie in Achim, Thedinghausen, Drakenburg, Stolzenau,

Petershagen-Lahde oder Langwedel. Hinzu kommen

Plätze an Badeseen wie in Hilgermissen, Syke, Asendorf und

am Hämelsee. Von allen Campingplätzen können Fahrradtouren

auf dem über 3.000 Kilometer langen, ausgeschilderten

Radwegenetz oder dem Weser-Radweg unternommen

werden. Das Faltblatt mit den Campingplätzen ist kostenfrei

erhältlich. Kontaktdaten siehe Seite 9 Martin Fahrland

23.750,- Euro für Sportvereine

aus dem SportFonds der Sparkasse Nienburg

Landkreis. In diesem Jahr ist alle anders! Die

Gemeinschaft in den Sportvereinen kann nicht

gelebt werden, Trainingseinheiten finden nicht

statt und Wettkämpfe sind verschoben oder

abgesagt. Auch finanziell ist es für viele Vereine

schwierig, ihre geplanten Maßnahmen

umzusetzen. Hier möchte, wie auch schon in

den vergangenen Jahren, die Sparkasse Nienburg

helfen und hat an 24 Sportvereine aus

dem Landkreis Nienburg insgesamt 23.750,-

Euro ausgeschüttet. Dazu gehören: Ruderverein

Hoya, Schwimmverein Naturfreibad Eystrup,

SJB Binnen, MTV Germania Nordel, SV

Heemsen, SSV Rodewald, SV Sebbenhausen-

Balge, Reitgemeinschaft Bücken-Wietzen, SV

Rot-Weiß Deblinghausen, Sai-Fon, SC Grün-

Weiß Großenvörde, TuS Estorf-Leeseringen,

TSV Wietzen, TuS Leese, SV Hämelhausen, TuS

Drakenburg, SG Wendenborstel, Sportvereinigung

Erichshagen und die Schützenvereine

Schierholz-Heesen, Steimbke, Liebenau, Langendamm,

Hoyerhagen und Rodewald u.B.

Eine persönliche Übergabe kann es leider in

diesem Jahr nicht geben, alle genannten Vereine

erhalten die freudige Mitteilung per Post.

Ein Großteil der Fördergelder stammt aus den Verkaufserlösen

der Lotterie „Sparen + Gewinnen“. Ab fünf Euro monatlich

kann ein Los bei der Sparkasse erworben werden. Vier

Euro davon werden am Jahresende auf einem Sparkonto gutgeschrieben,

ein Euro fließt in eine Gewinnauslosung und in

den Fördertopf für Vereine und gemeinnützige Organisa-

Foto: Silke Pielhop und Daniel Fromme von der Sparkasse Nienburg - die

Moderatoren der Sportlergala stehen hier stellvertretend für alle Vereine.

tionen. So haben auch alle Sportvereine aus dem Landkreis

Nienburg die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung zu beantragen.

Auf unserer Homepage www.sparkasse-nienburg.de

unter der Rubrik Service-Center/Vereine steht der

Antrag online zur Verfügung. Der nächste Einsendeschluss

ist der 30. September 2020.

Sparkasse Nienburg


Land und Leute Mittelweser-Region uLandkreist Seite 9

Radfahren in der Mittelweser-Region -

Abseits der großen Radfernwege

Nienburg/Weser. Der beliebteste deutsche Radfernweg,

der Weser-Radweg verläuft auf einer Länge von rund 150 Kilometer

durch die Mittelweser-Region. Aber auch Tagestouren

sind in der Region möglich. Und auch für Sternradler gibt

es das passende Angebot. Ob gemütlich oder sportlich, ob

einen halben, ganzen oder gleich mehrere Tage – die Touren

bieten reichlich Gelegenheit, die reizvolle Landschaft der Mittelweser-Region

vom Sattel aus kennenzulernen. Von Petershagen

über Nienburg bis nach Achim und Weyhe reicht die

Region Mittelweser. Die flache Wesermarsch mit weiten

Geestflächen, Wäldern und bunten Feldern, ausgedehnten

Moor- und Heidegebieten bestimmt das Landschaftsbild und

ist ideal zum Radwandern. Das Radwege-Netz von mehr als

3.000 Kilometern bietet eine Vielzahl an Tages- und Mehrtagestouren.

Vorbei an Herrenhäusern, alten Kirchen, Mühlen,

Fachwerkhäusern, Vogel-Beobachtungsplätzen und Storchenhorsten

sowie durch idyllische Weserdörfer führt die Petershägener

„Storchenroute“, eine Rundtour über 50 km. Die

informative Dino-Tour in Rehburg-Loccum (32 km) lockt mit

acht Erlebnisstationen, die über Erläuterungstafeln, Exponate

und Trittsiegel von Dinosauriern einen informativen Blick bis

zurück in die Kreidezeit vor 139 Mio. Jahren geben. Weiterhin

werden die vielen touristischen Sehenswürdigkeiten der Stadt

wie die Romantik Bad Rehburg, das Kloster Loccum oder der

Dinosaurier-Park Münchehagen verbunden. Die 34 km lange

Rundtour in Steimbke zum Thema „Von Riesen und Steinen“

führt durch landschaftlich reizvolles Gebiet mit Giebichenstein,

Hügelgräbern und See. Die rund 90 km lange Fahrradtour

„Wolfstour“ mit ihren Informationstafeln möchte das

aktuelle Thema „Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland“

sachlich beleuchten. Sie führt vom Wolfcenter Dörverden

durch größere Wald-, Moor- und Heidegebiete sowie ausgedehnte

Grünlandbereiche rund um das Lichtenmoor, dem

ehemaligen Jagdgebiet des „Würgers vom Lichtenmoor“

zum Wolfstein in der Schotenheide bei Ahlden (Aller), wo der

„Würger“ im Jahr 1948 erlegt wurde. Hierbei handelte es

sich um einen großen Wolfsrüden. Die ca. 100 km lange

„Energie-Entdeckerroute Mittelweser“ verläuft über Nienburg,

Liebenau, Steyerberg, Pennigsehl, Marklohe, Wietzen

und Drakenburg und ist in eine Nord- (43 km) und Südroute

(65km) geteilt. Es gibt eine Verbindungsstrecke über Anderten

ins Aller-Leine-Tal. Die Route verbindet unterschiedliche

Energiestandorte, die zeigen, dass die Nutzung erneuerbarer

Energien in der Mittelweser-Region längst alltäglich ist. Durch

die Stadt Achim und unmittelbare Umgebung verläuft die

„Liebestour“, eine 32 Kilometer lange Rundtour „auf den

Spuren der Liebe“. Ein Rundkurs von 60 km Länge durch

Achim, den Flecken Langwedel und die Samtgemeinde Thedinghausen

bietet der „Kirchenradweg“. Er führt von Kirche

zu Kirche verschiedener Generationen und Baukunst. Durch

die Samtgemeinden Bruchhausen-Vilsen, Thedinghausen und

Grafschaft Hoya verläuft die „Meliorationstour“: Zwei Rundtouren

mit insgesamt 92 km Länge durch das vor über 100

Jahren angelegte, größte Projekt zur Be- und Entwässerung

landwirtschaftlicher Flächen in Mitteleuropa. Ob der Radrundweg

an Aller und Weser mit dem Titel „Allerhand am

Weserstrand“, der Grafenring in der Grafschaft Hoya (75

km), die „Weyher Tour“ durch die neun Ortsteile der Gemeinde

Weyhe mit Wieltsee, Spieker Lahausen oder Museumsdampflok

(ca. 32 km). Und bei der Genußroute (100 km)

in der Samtgemeinde Mittelweser stehen neben dem Radeln

das Essen und Trinken sowie regionale Produkte im Vordergrund.

Auch ein Blaubeerhof liegt an der Strecke. Alle genannten

und viele weitere Touren gibt es im Internet unter

www.mittelweser-tourismus.de kostenfrei als PDF-Download

und GPX-Datei für GPS-Geräte.

Fotos: Die Mittelweser-Region mit ihren ausgeschilderten

Radrouten ist ein Paradies für Radfahrer.

Unter dem Motto „Volle Strecken meiden – beliebte Ziele

meiden“ hat der ADFC-Kreisverband Nienburg Radtouren

abseits der bekannten Wege erarbeitet. Sie sind unter

www.adfc-nienburg.de abrufbar.

Ein reichhaltiges Sortiment an kostenfreien Faltblättern mit

Wegbeschreibungen der Touren ist erhältlich bei der

Mittelweser-Touristik GmbH

Lange Straße 18 - 31582 Nienburg

Tel. (05021) 917 63-0 - Fax (05021) 917 63-40

E-Mail: info@mittelweser-tourismus.de

Internet: www.mittelweser-tourismus.de

Martin Fahrland


Seite 10 uLandkreist Land und Leute Mittelweser-Region

Neue Impulse für Ganztagsbetreuung

Völlers pocht in Öffentlicher Anhörung

auf Qualität

Das von der Bundesregierung geplante Konjunkturpaket enthält

wichtige Impulse für den Ausbau der Ganztagsbetreuung

in den Grundschulen. Mit bis zu zwei Milliarden Euro

zusätzlich will der Bund die bisherigen Bemühungen von

Bund und Länder im Bereich der Ganztagsbetreuung beschleunigen.

Die heimische Bundestagsabgeordnete Marja-

Liisa Völlers (SPD) begrüßt die neuen Unterstützungsmaßnahmen:

„Die Corona-Krise macht gerade mehr als deutlich: Der Ausbau

der Ganztagsbetreuung muss jetzt entschiedener denn

je vorangetrieben werden. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung

für jedes Grundschulkind muss ab 2025 kommen.

Deshalb geben wir dem Ganztagsausbau jetzt einen wichtigen

Impuls. Länder, die in den Jahren 2020 und 2021 Investitionsmittel

abrufen, erhalten diese Mittel im späteren

Programmverlauf zusätzlich. Damit erhöhen wir als Bund die

Fördermittel für die Ganztagsbetreuung im Grundschulalter

von zwei auf bis zu vier Milliarden Euro.“

Dazu fand im Deutschen Bundestag zudem eine Öffentliche

Anhörung zum Ganztagsfinanzierungsgesetz statt. Dieses

Gesetz wird sicherstellen, dass die bislang beschlossenen

Bundesmittel auch über die laufende Legislaturperiode hinaus

für den Ausbau ganztägiger Betreuungsangebote in der

Grundschule zur Verfügung stehen. Besonders wichtig ist

Völlers dabei der Qualitätsaspekt: „Ein längerer Schulalltag

schafft nicht automatisch bessere Chancen. Auch die geladenen

Sachverständigen haben das betont. Wir brauchen

vorab klar definierte Qualitätskriterien. Dazu zählen für mich

mehr und gut bezahlte Fachkräfte, bedarfsgerechte und gezielte

Förderangebote für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten

sowie Strukturen, in denen multiprofessionelle

Teams vor Ort gut zusammenarbeiten können.“

Weitere Informationen zur öffentlichen Anhörung sind unter

nachfolgendem Link abrufbar: https://www.bundestag.de/

ausschuesse/a13/Anhoerungen# Marja-Liisa Völlers, MdB

Geldanlage in Zeiten von Corona:

Chancen für Anleger? Die Volksbank

Aller-Weser informiert

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Wirtschaft und

Börse beschäftigen Anleger seit Wochen. Bei aller Vorsicht

gibt es jedoch auch Anlass zur Zuversicht, meinen die Volksbank

Aller-Weser sowie ihr Fondspartner Union Investment.

Die Menschen in Deutschland und weltweit befinden sich

derzeit sowohl beruflich als auch privat in einer nie zuvor dagewesenen

Situation. Das gilt auch für den Kapitalmarkt,

denn dieser stellt Anleger vor große Herausforderungen.

„Größere Verunsicherungen bei unseren Kunden haben wir

jedoch nur vereinzelt festgestellt“, so Wolfgang Dreyer, Vorstandsmitglied

der Volksbank Aller-Weser. „Dagegen reagiert

die Mehrzahl gerade unter den Fondsbesitzern besonnen und

weitsichtig.“ Wolfgang Dreyer führt dies unter anderem darauf

zurück, dass sich die professionelle und partnerschaftliche

Beratung der Volksbank Aller-Weser sowie die Zusammenarbeit

mit dem starken Fondspartner Union Investment

schon in mancher Krise bewährt habe.

Für mittel- und langfristig Orientierte bieten sich Einstiegschancen,

denn historisch gesehen sei die Erholung nach einer

Krise an den Kapitalmärkten meist nach einem bestimmten

Muster verlaufen: Zunächst hätten die „weniger riskanten“

Risikoanlagen wie Unternehmensanleihen von Schuldnern

guter Bonität, dann Aktien und erst zu einem späteren Zeitpunkt

Rohstoffe profitiert. Dies treffe nach den bisherigen

Analysen der Experten von Union Investment auch auf die

Coronakrise zu.

Angesichts dieser Einschätzung erscheine es auch als gerechtfertigt,

dass viele private Anleger die derzeitige Situation bereits

als Chance ansehen. „Denn sie wissen: Die niedrigen

Kursniveaus lassen sich gut zum Einstieg oder Aufstocken von

Positionen nutzen. Gerade für mittel- bis langfristig orientierte

Anleger könnte sich dies schon jetzt lohnen“, so Stefan

Ullmann, Vorstandsmitglied der Volksbank Aller-Weser. Er

findet, in diesem Zusammenhang und mit Blick etwa auf das

Risiko marktbedingter Kursschwankungen und das Ertragsrisiko,

aktiv gemanagte Fonds interessant: „Bei solchen Geldanlagen

können Fondsmanager schnell auf geänderte Marktbedingungen

reagieren und die Fondsanlagen entsprechend

umschichten“, fuhr er fort.

Als „Gewinner“ der aktuellen Situation können sicherlich

Sparplankunden angesehen werden. „Gerade Fondssparpläne

können in schwankungsintensiven Marktphasen wie

diesen ihre Stärken klar herausstellen“, so Wolfgang Dreyer.

„Hier konnten wir sogar viele Neuabschlüsse von Sparplänen

verzeichnen. Bei Kunden, die bereits einen Sparvertrag besitzen,

regen wir an, die monatlichen Sparraten – wenn möglich

– zu erhöhen. Auf diese Weise können sie das niedrigere

Kursniveau stufenweise zum Einstieg nutzen.“

Wolfgang Dreyer betont zum Abschluss noch einmal, dass

Anlageentscheidungen grundsätzlich gut durchdacht und auf

einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont ausgerichtet

sein sollten. „Um Chancen und Risiken eines Engagements

an den Kapitalmärkten abzuwägen, empfehlen wir immer ein

Beratungsgespräch. Diese müssen dringend im Vorfeld per

Telefon oder WhatsApp unter 04251 8280 vereinbart werden“,

so Wolfgang Dreyer abschließend.

Volksbank Aller-Weser

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