geplantes Jahresprogramm 2020/2021

heffter

Kulturring Heilbronn: geplante Konzerte der Saison 2020/2021

KULTURRING

HEILBRONN E.V.

KONZERTPROGRAMM

2020 | 2021

(geplant)


Konzerte der Abonnementreihe im Theodor-Heuss-Saal

der Festhalle Harmonie, Beginn 19.30 Uhr

1. Veranstaltung Kammermusik von Beethoven

Dienstag,

ROBERT NEUMANN, Klavier

20. Oktober 2020 TANJA TETZLAFF, Violoncello

DOMINIK WOLLENWEBER, Oboe

SEBASTIAN MANZ, Klarinette

GUILHAUME SANTANA, Fagott

STEFAN DOHR, Horn

2. Veranstaltung Klavierduo

Mittwoch, ANDREAS GRAU &

04. November 2020 GÖTZ SCHUMACHER

3. Veranstaltung Saxophon-Klavier-Duo

Dienstag,

ASYA FATEYEVA, Saxophon

26. Januar 2021 VALERIYA MYROSH, Klavier

4. Veranstaltung Orchesterkonzert I

Mittwoch, ACADEMY OF ST MARTIN

10. Februar 2021 IN THE FIELDS

Solist: JAN LISIECKI, Klavier

5. Veranstaltung Streichquintett

Freitag,

BARTHOLDY QUINTETT

12. März 2021

6. Veranstaltung Orchesterkonzert II

Dienstag,

ORCHESTRE NATIONAL DE LYON

27. April 2021 Solisten: LUCAS & ARTHUR

JUSSEN, Klavier

7. Veranstaltung Liederabend

Montag,

DANIEL BEHLE, Tenor

17. Mai 2021 TAKEO SATO, Gitarre


Konzerte der Reihe »Perspektiven Heilbronn«

in den Städtischen Museen Heilbronn im Deutschhof,

Beginn 19.30 Uhr

Montag,

DUO AVENTURE (Freiburg) mit

12. Oktober 2020 ANDREA NAGY, Klarinette

WOLFGANG RÜDIGER, Fagott

Montag,

MATTHIAS LORENZ

23. November 2020 (Dresden), Violoncello

Mittwoch, JOACHIM SCHALL

10. März 2021 (Stuttgart), Violine

JAN PAS (Stuttgart), Violoncello

Montag,

MARKO KASSL (Düsseldorf),

03. Mai 2021 Akkordeon

RAINER BÜRCK (Bad Urach),

Klangregie

Gefördert:

Herausgeber: KulturringHeilbronn e.V.

Geschäftsstelle: Heilbronner Reisebüro Böhm

Sülmerstr. 13 / Tel. 0 71 31 / 62 40 17

Gestaltung: Ulrich Heffter


Kulturring 1. Veranstaltung

Konzertreihe 2020/2021 (geplant)

Dienstag, 20. Oktober 2020, 19.30 Uhr

Theodor-Heuss-Saal

Kammermusik von Beethoven

ROBERT NEUMANN, Klavier TANJA TETZLAFF,

Violoncello DOMINIK WOLLENWEBER, Oboe

SEBASTIAN MANZ, Klarinette GUILHAUME

SANTANA, Fagott STEFAN DOHR, Horn

Ludwig van Beethoven 1770-1827

- Klaviertrio B-Dur op. 11

»Gassenhauertrio« für Klavier, Klarinette und Violoncello

- Sonate für Horn und Klavier F-Dur op. 17

- 12 Variationen F-Dur op. 66 über »Ein Mädchen oder

Weibchen« aus Mozarts Zauberflöte

- Quintett Es-Dur op. 16

für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier

Einen Querschnitt der kammermusikalischen Werke Ludwig

van Beethovens bis 1800 zeigen in diesem Konzert

sechs Solisten in verschiedenen Besetzungen:

In einer MusikerFamilie dreisprachig

aufgewachsen, wurde Robert Neumann

seit seinem 4. Lebensjahr von

Monika Giurgiuman unterrichtet. Mit

11 Jahren kam er als Jungstudent und

mit fünfzehn bereits regulär in die

Klasse von Prof. Elza Kolodin an der

Musikhochschule Freiburg.

Die versierte Kammermusikerin Tanja

Tetzlaff studierte an der Musikhochschule

Hamburg bei Professor Bernhard

Gmelin und am Mozarteum Salzburg

bei Professor Heinrich Schiff. Sie

spielt ein Cello von Giovanni Baptista

Guadagnini aus dem Jahre 1776.


Kulturring 1. Veranstaltung

Dominik Wollenweber spielte zunächst

Flöte und wandte sich als 14-

Jähriger der Oboe zu, die er bei Hagen

Wangenheim an der Münchner Musikhochschule

und bei Simon Dent am

Richard Strauss-Konservatorium studierte.

Er lehrt neben seiner Tätigkeit

bei den Berliner Philharmonikern und

zahlreichen kammermusikalischen Aktivitäten

seit dem Jahr 2000 als Gastprofessor

für Oboe an der Musikhochschule

»Hanns Eisler«.

Sebastian Manz versuchte sich erst

am Klavier, das er sehr gut beherrscht,

konzentrierte sich aber bald auf die

Klarinette, die ihn seit Benny Goodmans

Aufnahme des Es-Dur‐Konzerts

von C.M. von Weber fasziniert. Sabine

Meyer und Rainer Wehle zählen zu seinen

wichtigsten Lehrern. Er gewann

2008 beim Internationalen Musikwettberwerb

der ARD den ersten Preis und

den Publikumspreis. Seit 2010 ist er

Soloklarinettist des SWR-Symphonieorchesters.

Der Franzose Guilhaume Santana erhielt

Violinen- und Fagottunterricht am

Konservatorium in seiner Heimatstadt

Toulouse. Er studierte in Paris, Hannover

bei Prof. Dag Jensen und an der

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker.

Er ist seit 2007 Solo-Fagottist

der Deutschen Radio Philharmonie

Saarbrücken Kaiserslautern.

Stefan Dohr studierte in Essen und

Kö̈ln und war Solo-Hornist im

Frankfurter Opernhaus- und Museumsorchester,

im Orchestre Philharmonique

de Nice und beim

Deutschen Symphonie-Orchester

Berlin, bevor er 1993 Solo-Hornist

der Berliner Philharmoniker wurde.

Neben seiner Konzerttaẗigkeit unterrichtet

er als Gastprofessor an

der Sibelius-Akademie Helsinki und

der Hochschule für Musik »Hanns

Eisler« Berlin.


Kulturring 2. Veranstaltung

Konzertreihe 2020/21 (geplant)

Mittwoch, 04. November 2020, 19.30 Uhr

Theodor-Heuss-Saal

Klavierduo

ANDREAS GRAU &

GÖTZ SCHUMACHER

RICHARD WAGNER 1813-1883 /

MAX REGER 1873-1916

- Vorspiel und Liebestod aus »Tristan und Isolde«

(Transkription für zwei Klaviere von Max Reger)

OLIVIER MESSIAEN 1908-1992

- Visions de l’Amen (Auswahl)

JOHANNES BRAHMS 1833-1897

- Sonate für zwei Klaviere f-Moll op. 34b

Andreas Grau und Götz Schumacher (Jahrgang 1965 und

1966) spielen seit 1981 als Klavierduo zusammen und

haben sich seit den 1990er-Jahren als eines der wichtigsten

deutschen Klavierduos etabliert. Mehr als ein Dutzend

CD-Ein-spielungen und zahllose Konzerte haben dem Duo

weltweite Anerkennung verschafft. Preise bei bedeutenden

Wett-bewerben ebneten dem Klavierduo Andreas Grau und

Götz Schumacher den Weg auf die großen Bühnen. Neben

dem Standardrepertoire

aus Klassik und Romantik

immer wieder auch

Musik des 20. Jahrhunderts

spielen. Allerdings

kombinierten Andreas

Grau und Götz Schumacher

später in ausgefeilten

Konzert- und CD-

Programmen auch Ligeti

mit Schubert, Kurtág mit

Bach und Busoni sowie Walzer von Schubert, Brahms und

Grieg mit solchen von Hindemith und Rihm. Die beiden Pianisten,

die vierhändig an einem und an zwei Klavieren agieren,

sind der lebende Beweis, dass man kein Geschwisteroder

Ehepaar sein muss, um in der Spitzenklasse der Klavierduos

mitspielen zu können.


Kulturring 3. Veranstaltung

Konzertreihe 2020/21 (geplant)

Dienstag, 26. Januar 2021, 19.30 Uhr

Theodor Heuss-Saal

Saxophon-Klavier-Duo

ASYA FATEYEVA, Saxophon

VALERIYA MYROSH, Klavier

ROBERT SCHUMANN 1810-1856

- Fantasiestücke op. 73

JOHANNES BRAHMS 1833-1897

- Sonate Nr. 2 Es-Dur op. 120

JOHANN SEBASTIAN BACH 1685-1750

- Partita Nr. 1 h-Moll BWV 1002

CLAUDE DEBUSSY 1862-1918

- Prélude à l’après midi d’un faune

PAUL HINDEMITH 1895-1963

- Sonate op. 11 Nr. 4

1990 auf der Krim geboren, widmet Asya

Fateyeva sich als klassische Saxophonistin

einem breiten Repertoire. Als

6-Jährige begann die Tochter eines Profi-Fußballers

mit Klavierunterricht bei Valentina

Nikishina, mit zehn Jahren brachte

ihr Lilija Russanowa die Tradition der

französischen Saxophon-Schule in Simferopol

nahe. Nach 2 Jahren als Jungstudentin

bei Professor Daniel Gauthier

an der Hochschule für Musik in Köln begann Asya Fateyeva

mit 17 Jahren ihr reguläres Studium dort in der Klasse des

namhaften Franko-Kanadiers. Asya Fateyeva strebt danach,

dem klassischen Saxophon einen noch selbstverständlicheren

Platz im Musikleben zu erobern. Seit 2014

unterrichtet die Wahl-Hamburgerin als Dozentin klassisches

Saxophon an der Musikhochschule Münster.

Valeriya Myrosh (*1991 in Balchasch/Kasachstan) erhielt

mit sechs Jahren ihren ersten Klavierunterricht bei Valentina

Nikischina an der Musikschule in Kertsch/Ukraine. Ab

September 2007 begann sie ihre

Ausbildung am Lyzeum Nr. 1

»Rimski-Korsakow« bei Tatjana

A. Kim, Dozentin des Staatlichen

Prokofjew-Konservatoriums in

Donezk. 2010 setzte sie ihre

Ausbildung an der Hochschule

für Musik, Theater und Medien Hannover fort, zunächst bei

Prof. Wladimir Krainev, seit September 2011 bei Prof.

Bernd Goetzke.


Kulturring 4. Veranstaltung

Konzertreihe 2020/21 (geplant)

Mittwoch, 10. Februar 2021, 19.30 Uhr

Theodor-Heuss-Saal

Orchesterkonzert I

ACADEMY OF ST MARTIN IN THE FIELDS

Solist: JAN LISIECKI, Klavier

IGOR STRAWINSKY 1882-1971

- Concerto in D für Streichorchester »Basler Concerto«

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH 1906-1975

- Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 c-Moll op. 35

mit obligater Trompete (1933)

JOHANN SEBASTIAN BACH 1685-1750

- Konzert für Cembalo/Klavier, Streicher & B.c.

Nr. 1 d-Moll BWV 1052

PETER I. TSCHAIKOWSKY 1840-1893

- Serenade für Streichorchester C-Dur op. 48

Die Academy of St Martin in the Fields gehört zu den

bedeutendsten Kammerorchestern der Welt und ist berühmt

für ihre frischen, brillanten Interpretationen der größten

klassischen Werke. Die Academy wurde 1958 von Sir

Neville Marriner aus einer Gruppe führender Londoner Musiker

gebildet und gab im November 1959 ihr erstes Konzert

in der Kirche, deren Namen sie trägt.

Heute wird die Academy von ihrem Chefdirigenten, dem

Violinvirtuosen Joshua Bell, geleitet. Er pflegt weiterhin den

kollegialen Geist und die Flexibilität des ursprünglich kleinen,

dirigentenlosen Ensembles, die zu Markenzeichen der

Academy wurden. Unter der Leitung von Joshua Bell und

mit Unterstützung von Director/Konzertmeister Tomo Keller

und des Ersten Gastdirigenten Murray Perahia sprengt die


Kulturring 4. Veranstaltung

Academy weiter die Grenzen von play-direct-Konzerten

und bietet neue Höhepunkte, indem sie symphonisches

Repertoire und Kammermusik im großen Rahmen bedeutender

Konzertsäle in aller Welt präsentiert.

Jan Lisieckis tiefgründige, einfühlsame

Interpretationen und

seine brillante Technik zeugen

von einer Reife, die seinen Jahren

weit voraus ist. Mit erst 24

blickt der Kanadier bereits auf eine

über zehnjährige Karriere in

der internationalen Konzertszene

zurück und hat sich längst

einen Platz an der Spitze der

klassischen Musikwelt erspielt.

Im Alter von 15 Jahren unterschrieb

er einen Exklusivvertrag

mit der Deutschen Grammophon.

In seinem sechsten Album

für das Label, das im September

2019 erschien, leitet er vom Klavier aus die Academy of St

Martin in the Fields in allen fünf Beethoven-Konzerten. Mit

18 Jahren wurde Jan Lisiecki vom Gramophone Magazine

zum jüngsten Preisträger des Young Artist Awards gekürt,

im selben Jahr erhielt er beim Schleswig Holstein Musik-

Festival den Leonard Bernstein Award. Im Jahr 2012

ernannte ihn die UNICEF zum Botschafter für Kanada.


Kulturring 5. Veranstaltung

Konzertreihe 2020/2021 (geplant)

Freitag, 12. März 2021, 19.30 Uhr

Theodor Heuss-Saal

Streichquintett

BARTHOLDY QUINTETT

ANKE DILL und ULF SCHNEIDER, Violine

BARBARA WESTPHAL und

VOLKER JACOBSEN, Viola

GUSTAV RIVINIUS, Violoncello

WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756-1791

- Streichquintett in C-Dur KV 515

BRETT DEAN * 1961

- »Epitaphs« (2010)

ANTON BRUCKNER 1824-1896

- Streichquintett in F-Dur WAB 112

Im Mendelssohnjahr 2009 entstand bei einem gemeinsamen

Konzert der fünf prominenten Musiker der Wunsch,

ein Streichquintett in fester Besetzung zu gründen, das

Bartholdy Quintett. Üblicherweise werden Gäste von

einzelnen Streichquartetten eingeladen, die dann punktuell

zusammen musizieren, feste Formationen führen im Konzertleben

eher ein Schattendasein. Zudem stellte sich bei

Durchsicht der Literatur heraus, dass es außer dem bereits

bekannten Repertoire wahre Perlen herausragend schöner

Werke gibt, die so gut wie nie in Konzerten zu erleben sind.

Dieses zu ändern, haben sich die fünf Künstler, die sich

bereits über viele Jahre kennen, auf die Fahne geschrieben.

Der Vorteil liegt auf der Hand: die langjährige kammermusikalische

Erfahrung der einzelnen Mitglieder fließt in die

gemeinsame, kontinuierliche und intensive Arbeit ein und

ermöglicht so Interpretationen größter Homogenität und

Virtuosität. Zusätzlich eint die Musiker des Bartholdy Quintetts

die Lust auf Neues. Sie wollen einen eigenen Beitrag

zur Entstehung Neuer Musik leisten und sie so dem Publikum

nahe

bringen.


Kulturring 6. Veranstaltung

Konzertreihe 2020/2021 (geplant)

Dienstag, 27. April 2021, 19.30 Uhr

Theodor-Heuss-Saal

Orchesterkonzert II

ORCHESTRE NATIONAL DE LYON

Solisten: LUCAS & ARTHUR JUSSEN, Klavier

CAMILLE SAINT-SAENS 1835-1921

- Bacchanale aus dem 3. Akt der Oper »Samson und

Dalila«

FRANCIS POULENC 1899-1963

- Konzert für zwei Klaviere und Orchester d-Moll FP 61

PETER I. TSCHAIKOWSKY 1840-1893 /

NIKOLAJ SZEPS-ZNAIDER geb. 1975

- Suite aus dem Ballett „Dornröschen“

Das Orchestre National de Lyon (ONL) verfügt über einen

festen Stamm von 104 Musikern. Nikolaj Szeps-Znaider

ist designierter Musikdirektor und beginnt seine Amtszeit

im September 2020. Das Nachfolgeensemble der 1905 von

Georges Martin Witkowski gegründeten Société des

Grands Concerts de Lyon ist eines der ältesten französischen

Orchester. Das Ensemble wird für seinen spezifisch

französischen Klang bewundert und wurde mit Aufführungen

von Ravel, Debussy und Berlioz berühmt. Das Repertoire

des ONL reicht vom 18. Jahrhundert bis in die

Moderne. Neben den Konzerten im Auditorium tritt das

ONL auch in bedeutenden internationalen Konzertsälen

auf. 1979 spielte es als erstes europäisches Symphonieorchester

in China und gab 2016 eine Konzertreihe in

Japan.


Kulturring 6. Veranstaltung

Ihren ersten Klavierunterricht erhielten die Brüder Jussen

in ihrem Geburtsort Hilversum. Schon als Kinder durften sie

vor der niederländischen Königin Beatrix auftreten, erste

Auszeichnungen bei Wettbewerben folgten. 2005 studierten

die beiden auf Einladung der portugiesischen Meisterpianistin

Maria João Pires fast ein Jahr lang in Portugal und

Brasilien. In den darauf folgenden Jahren wurden sie sowohl

von Pires als auch von renommierten holländischen

Lehrern unterrichtet. Lucas vervollständigte seine Ausbildung

bei Menahem Pressler in den USA und bei Dmitri

Bashkirov in Madrid. Arthur schloss sein Studium bei Jan

Wijn am Konservatorium in Amsterdam ab.


Kulturring 7. Veranstaltung

Konzertreihe 2020/2021 (geplant)

Montag, 17. Mai 2021, 19.30 Uhr

Theodor-Heuss-Saal

FRANZ SCHUBERT 1797-1828

- Die schöne Müllerin

Liederabend

DANIEL BEHLE, Tenor

TAKEO SATO, Gitarre

Der 45-jährige Sänger und Komponist

Daniel Behle ist in Hamburg geboren

und aufgewachsen. Nach Studienabschlüssen

in Posaune und

Komposition wandte er sich dem Gesang

zu. Sein Gesangsdiplom erwarb

er an der Hochschule für Musik in

Hamburg bei dem Tenor James Wagner.

Seine wichtigste Lehrerin ist nach

wie vor seine Mutter, die bekannte

Wagner- und Strauss-Interpretin Renate

Behle. Feste Opernengagements

führten ihn zu Beginn seiner

Karriere zunächst für zwei Jahre ans Staatstheater Oldenburg,

anschließend an die Volksoper Wien, ebenfalls für

zwei Jahre, und schließlich für drei Jahre an die Oper

Frankfurt. Seit 2010 ist Daniel Behle freischaffend tätig.

Takeo Sato, geboren1982inSaarbrücken,bekamerste

Gitarrenstunden im Alter von 9 Jahren von seinem Vater,

dem japanischen Gitarrenbaumeister Kazuo Sato. Kurz

darauf folgte Privatunterricht und ein Vorstudium an der

Hochschule des Saarlandes für

Theater und Musik bei Professor

Ansgar Krause. Takeo Sato wurde

2001 in die Gitarrenklasse

von Prof. Franz Halász an der

Hochschule für Musik Augsburg

aufgenommen, wo er sein

Hauptstudium 2005 mit Auszeichnung

abschloss. In den

darauf folgenden zwei Jahren

absolvierte er die Meisterklasse

am Royal Conservatory Den

Haag bei Prof. Zoran Dukic. Takeo

Sato ist Professor für Gitarre am Vorarlberger Landeskonservatorium,

Feldkirch.


Konzerte der Reihe

»Perspektiven Heilbronn« 2020/2021

Montag, 12. Oktober 2020, 19.30 Uhr

Städtische Museen Heilbronn im Deutschhof

DUO AVENTURE (Freiburg)

Werke für Klarinette und Fagott von ASEON HAN, KAIJA

SAARIAHO und HERMANN KELLER

Andrea Nagy, geboren 1978 in Budapest, studierte an der

Musikhochschule Freiburg bei Dieter Klöcker und Jörg

Widmann. In der Solistenklasse von Ernesto Molinari an der

Hochschule der Künste Bern setzte sie ihre Studien fort

und erhielt 2006 im Rahmen ihrer Abschlussprüfung den

Eduard-Tschumi-Musikpreis Bern für das beste Solistendiplom

des Jahrgangs.

Wolfgang Rüdiger, geboren 1957 in Mönchengladbach,

studierte Schulmusik (Hauptfächer Klavier und Fagott),

Philosophie und Pädagogik an der Folkwang Hochschule

und Universität/Gesamthochschule in Essen. Aufbaustudium

in Fagott bei Karl-Otto Hartmann und Promotionsstudium

Musikwissenschaft bei Hans Heinrich Eggebrecht

in Freiburg. Seit Oktober 2001 Professor an der Robert

Schumann-Hochschule Düsseldorf. Seit 1986 ist Wolfgang

Rüdiger künstlerischer Leiter des Ensemble Aventure Freiburg.

_______________________________________

Montag, 23. November 2020, 19.30 Uhr

Städtische Museen Heilbronn im Deutschhof

MATTHIAS LORENZ (Dresden), Violoncello

Werke für Violoncello und Elektronik u. a. von PETER

ABLINGER, LOTHAR HEINLE, ALVIN LUCIER

und CHARLOTTE SEITHER

Matthias Lorenz, geboren 1964 in Bensheim/Bergstraße,

studierte von 1986 bis 1991 Violoncello in Frankfurt/Main

bei Prof. Gerhard Mantel. Es folgten Kurse u. a. bei Wolfgang

Boettcher und Siegfried Palm. Seit 1991 Tätigkeit als

frei-schaffender Cellist mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer

Musik, die auch Randbereiche der Rock- und Popmusik

(mit Albrecht Kunze und Irmin Schmidt) sowie

Bühnenmusik einschließt.


Konzerte der Reihe

»Perspektiven Heilbronn« 2020/2021

Mittwoch, 10. März 2021, 19.30 Uhr

Städtische Museen Heilbronn im Deutschhof

JOACHIM SCHALL (Stuttgart), Violine

JAN PAS (Stuttgart), Violoncello

Werke u. a. von BERND ALOIS ZIMMERMANN,

ZOLTAN KODALY und HELMUT LACHENMANN

Joachim Schall, geboren in Hamburg, war 1973–1977

Erster Konzertmeister im Philharmonisches Orchester der

Stadt Freiburg und von 1977–2014 Erster Konzertmeister

im Staatsorchester Stuttgart. Tätigkeit als Erster Konzertmeister

auch bei den Bayreuther Festspielen 1972 sowie in

den Jahren 1981 bis 1984. Joachim Schall spielte u. a. Uraufführungen

von Hans Werner Henze und Helmut Lachenmann.

2000 wurde Joachim Schall zum Professor an

der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende

Kunst in Stuttgart ernannt.

Jan Pas, geboren 1962 in Belgien, war bereits mit 18 Jahren

Solocellist im Orchester des Théâtre La Monnaie. Ab

1985 Tätigkeit am Nationaltheater Mannheim und seit 1988

Mitglied im Staatsorchester Stuttgart. Seit 1995 spielt er

auch im Bayreuther Festspielorchester.

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Montag, 03. Mai 2021, 19.30 Uhr

Städtische Museen Heilbronn im Deutschhof

MARKO KASSL (Düsseldorf), Akkordeon

RAINER BÜRCK (Bad Urach), Klangregie

Werke für Akkordeon und Elektronik u. a. von RAINER

BÜRCK, LOTHAR HEINLE und TOSHIO HOSOKAWA

Marko Kassl, geboren 1976 in Klagenfurt / Österreich, studierte

u. a. bei Mika Väyrynen und James Crabb. Konzertexamen

2006 bei Mie Miki an der Folkwanghochschule Essen.

Als Solist und Kammermusiker tritt er europaweit auf,

so war er unter anderem zu Gast beim Grachtenfestival

Amsterdam und bei den Donaueschinger Musiktagen. Seit

2007 unterrichtet er an der Hochschule für Musik Detmold,

seit 2015 leitet er eine Akkordeonklasse am Conservatorium

van Amsterdam.


www.kulturring-heilbronn.de

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