Prattinge Frühjahr 2020

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Inhalt:

Editoral .................................... Seite 2

Gemeinde................................. Seite 3

Tourismusverband ................. Seite 10

Pfarre ..................................... Seite 13

Schulen / Kindergarten .......... Seite 19

Vereine .................................. Seite 29

Diverses ................................. Seite 34

Seinerzeit ............................... Seite 43

Impressum ............................. Seite 12

Redaktionsschluss für Sommerausgabe:

15. JUNI 2020

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ich bitte Sie zu beachten, dass alle Artikel

in dieser Ausgabe mit dem Wissensstand

vom 19. März 2020 geschrieben wurden.

Alle aktuellen Informationen zur Virus-

Epidemie finden Sie auf der Homepage

der Gemeinde unter

www.gemeinde-tux.at

Liebe Leserin lieber Leser!

Mit Stand vom 23. März 2020 ist unser gewohntes Leben schon ca. 10 Tage komplett auf den Kopf gestellt. Wir

stehen einem unsichtbaren Feind gegenüber, dessen Auswirkungen jeder über die sozialen Medien, Fernsehen,

Zeitungen, ... hautnah mitbekommt. Keiner von uns hat so eine Situation erlebt und kann so auf Erfahrungen in

dieser Hinsicht zurückgreifen – wir betreten als Gesellschaft komplettes Neuland. Wie wichtig hier eine gute

Regierung mit einheitlicher, klarer Kommunikation ist, kann man täglich erleben. Ich persönlich glaube, dass

unsere Bundesregierung in diesen Wochen insgesamt eine sehr gute Arbeit leistet – der Vergleich mit Deutschland

bestärkt mich in dieser Wahrnehmung.

Dass Tirol in der Coronastatistik leider ganz vorne dabei ist darf eigentlich niemanden verwundern. Neben den

vielen internationalen Winterurlaubern sind auch viele Saisonarbeitskräfte aus aller Herren Länder im Winter bei

uns tätig. Das Land Tirol hat hier leider auch durch diese „Vorreiterrolle“ Lehrgeld zahlen müssen. LH Platter

sprach auch richtigerweise davon, dass es immer einfacher ist, ein Buch von hinten zu lesen. Ein Politiker ist aber

immer auf seine Experten und Berater im Hintergrund angewiesen. Hier werden sich nach der Krise wahrscheinlich

doch Fragen zu Entscheidungen / Empfehlungen der Landessanitätsdirektion stellen, die aufgeklärt gehören,

um für die Zukunft zu lernen.

„Home Office“ heißt es jetzt für viele von uns – auch für die Kinder und ihre Eltern bedeutet es daheim das

Lernen zu organisieren. Auch für uns Lehrer ist das eine neue Herausforderung. Mit Mail, WhatsAPP sowie der

Lernplattform der NMS Tux hoffen wir, dass die Zeit zu Hause doch sinnvoll genützt werden kann.

Ich hoffe, dass wir uns bald wieder in einem halbwegs normalen Zustand wiederfinden und danke an dieser Stelle

ALLEN, die ihren Beitrag zur Bewältigung dieser Krise leisten. Gemeinsam schaffen wir das!

Herzlichst, Ihr

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Gemeinde Tux

Liebe Tuxerinnen!

Liebe Tuxer!

Wir alle erleben momentan

Historisches. Die

Ereignisse der letzten

Wochen haben unsere Gemeinde

und darüber hinaus ganz Europa

erschüttert. Die Schritt für Schritt

angeordneten Schutzmaßnahmen

zur Eindämmung der Verbreitung

des Coronavirus haben unseren

Alltag radikal verändert.

Nun heißt es Abstand halten, nun

heißt es Daheim bleiben.

Für alle die in dieser Zeit Unterstützung

brauchen, wurde eine

Nachbarschaftshilfegruppe eingerichtet.

Sollte jemand Lebensmittel

oder Medikamente benötigen,

einfach bei mir

(0664/5262745) oder im Gemeindeamt

(05287/8555) melden.

Freiwillige Helfer werden

die benötigten Dinge besorgen

und unter Vermeidung eines

persönlichen Kontakts zu Euch

nach Hause liefern.

Mir ist klar, dass die aktuelle Situation

jeden einzelnen und die

ganze Gesellschaft auf eine seit

langem nicht erlebte Weise fordert.

In dieser unsicheren Zeit

kann es natürlich auch zu großen

Ängsten über die Zukunft kommen.

Viele Fragen schwirren

durch den Kopf. Werde ich meinen

Arbeitsplatz behalten können,

werde ich meine Familie

versorgen können, wird mein

Unternehmen heil durch diese

Krise kommen?

Natürlich kann ich auch nicht in

die Zukunft blicken. Trotzdem

möchte ich einen hoffnungsvollen

Ausblick wagen. Wenn diese

Krise vorbei ist, wird eine neue,

bessere "Normalität" einkehren.

Ein Tux wird sich formen, in dem

die erzwungene körperliche Distanz

dazu geführt hat, dass die

Menschen sich sogar näherkommen.

Der soziale Verzicht wird

nicht zur Vereinsamung führen,

nein, soziale Kontakte werden

uns wieder wichtiger werden.

Der Huagacht bekommt eine

neue Qualität und der Zusammenhalt

wird größer werden. Die

Arbeiter und Angestellten werden

ihren Arbeitsplatz mehr zu

schätzen wissen und die Unternehmer

werden sich bewusst,

dass das Motto „immer schneller

und größer“

am eigentlichen

Sinn des Lebens

vorbeiführt. Der eine oder

andere Tuxer wird das Spazierengehen

oder Buchlesen für sich

entdecken. In dieser Zeit der Isolation

werden viele neue Ideen

entstehen. Nach der Krise wird

jeder einen starken Tatendrang

verspüren, diese Ideen dann endlich

in die Realität umsetzen zu

können. Und irgendwann werden

wir uns dann auf einem Fest treffen.

Wir werden uns unterhalten

über all das, was momentan passiert

und der erste "Zillertaler

Krapfen danach" wird uns so gut

schmecken wie noch nie.

Liebe Tuxerinnen und Tuxer,

lasst uns diese herausfordernde

Zeit als Chance sehen und positiv

in die Zukunft blicken!

Ich danke jedem einzelnen für die

Mitmenschlichkeit und für jeden

Beitrag, der hilft, dass wir diese

schwierige Zeit gemeinsam gut

überstehen.

Bleibt gesund!

Bgm. Simon Grubauer

Immer aktuell informiert mit der

Homepage der Gemeinde Tux unter

www.gemeinde-tux.at

oder mit dem Newsletterservice der

Gemeinde Tux.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Unsere Verstorbenen

Rainer Anna

28.11.2019

Anna Katharina Erler

10.01.2020

Dengg Christl

29.01.2020

Erler Thomas

02.02.2020

Maria Thanner (geborene Anfang)

09.02.2020

Geburtstage und Jubiläen

Den 90. Geburtstag feierte am 27. Februar

Josef Kirchler, Tux 765

Den 85. Geburtstag feierte am 15. Dezember

Max Kofler, Tux 780

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Den 85. Geburtstag feierte am 2. Februar

Wilhelm Wechselberger, Tux 383

Den 80. Geburtstag feierte am 19. Jänner

Josef Anfang, Tux 325

Den 80. Geburtstag feierte am 22. Jänner

Maria Sporer, Tux 555

Den 80. Geburtstag feierte am 22. Jänner

Helga Tipotsch, Tux 735a

Den 80. Geburtstag feierte am 4. Februar

Maria Tipotsch, Tux 72

Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten

Anna und Alois Erler, Hintertux

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten

Maria und Gerhard Stock, Vorderlanersbach

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten

Maria und Gerhard Stock, Vorderlanersbach

Die Gemeinde gratuliert bei dieser Gelegenheit dazu nochmals aufs herzlichste und wünscht

den Jubilaren und ihren Familien weiterhin alles Gute.

Nachbarschaftshilfe Tux per Whatsapp:

Vielen Dank für die gegenseitige Hilfe, Unterstützung, Organisation, Kommunikation, für das Miteinander in unserer

Gemeinde… vor allem in der momentanen Situation! Wir sind füreinander da! Wir sind nicht alleine!

Wir halten zusammen! Gemeinsam sind wir stark!

Seit 10 Jahren: Aktion „TIROL RADELT“

Die Anmeldung startet ab März 20 unter https://tirol.radelt.at

Schneller, kostengünstiger, gesünder, klimafreundlicher!

Schneller: besonders auf Kurzstrecken, bei viel Verkehr und Parkplatznot!

Kostengünstiger: keine Spritkosten!

Gesünder: Bewegung hält fit und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen!

Klimafreundlicher: 5 eingesparte Auto-Kilometer verringern den

CO 2 -Ausstoß um 1 kg!

Auch die geradelten Kilometer am Hometrainer können eingetragen

werden. Wir freuen uns auf viele aktive Radler in Tux (Der Sportauschuss der Gemeinde Tux)

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Essen auf Rädern

Für die Fahrer von Essen auf Rädern gab es eine einheitliche, vom

Sozialsprengel Mayrhofen gesponserte, Jacke.

Vielen Dank an dieser Stelle an unsere Zusteller für euren Einsatz, danke

auch den Köchen und Gastwirten der Betriebe, die sich bereit erklärt haben,

im monatlichen Wechsel für unsere älteren Tuxer zu kochen.

Gemeinde Tux, stellvertretend Alexandra Peer

Repaircafe

Gebt euren alten kaputten Sachen noch eine Chance. Lasst sie von Experten noch einmal

begutachten, vielleicht kann mit einer kleinen Reparatur oder einem Ersatzteil wieder neues

Leben eingehaucht werden.

Der nächste Termin zum Schrauben, Hämmern, Nähen und Reparieren wäre für Samstag,

den 16. Mai von 14.00 bis 17.00 Uhr in der NMS TUX angedacht.

Die Wartezeit kann bei einem Kaffee und Kuchen oder einem „Huagacht“ gemütlich verkürzt

werden.

Die Gemeinde Tux und die Erwachsenenschule freuen sich auf viele Reparaturen. Nähere

und aktuelle Infos folgen zu gegebener Zeit.

L

awinenkommissionsmitglieder, die seit mehr als

25 Jahren in den Tiroler Lawinenkommissionen

tätig sind bzw. waren wurden am 5. Dezember

2019 von Landeshauptmann Günther Platter für ihre

Dienste ausgezeichnet

von links: Norbert Pichlsberger, Hans Mitterer, Georg

Kreidl, Reinhard Wechselberger und Franz Mader

(nicht auf dem Bild: Martin Wechselberger)

Ehrung durch das Land Tirol

Elektromobilität

Kurze Antworten auf aktuelle

Fragen

Die Elektromobilität ist eine Schlüsseltechnologie

für TIROL2050 energieautonom.

Die aktuelle Berichterstattung

dazu rückt allerdings eher

Schreckensszenarien in den Mittelpunkt

– von brennenden Autos bis

hin zu Batterien, die nicht entsorgt

werden können. Doch sind die Sorgen

berechtigt, oder sitzt man hier e-

her Irrglauben auf? Energie Tirol

nimmt diese Fragen ernst und hat die

wichtigsten Antworten dazu aufbereitet.

Fährt man mit E-Autos wirklich

schadstofffrei?

Das hängt ganz stark von der Herkunft

des Stroms ab. Beim österreichischen

Strommix (ca. 70 % Strom

aus Wasserkraft, Windkraft etc.) erzeugt

ein Elektroauto über seine 15-

jährige Lebensdauer rund die

Hälfte an CO2 gegenüber einem

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

vergleichbaren Benzin- oder Diesel-Auto.

Mit Strom vom eigenen

Dach fahren E-Auto sogar noch klimaschonender.

Fakt ist also: Es gibt

hierzulande derzeit keinen klimafreundlicheren

Antrieb.

Verbraucht der Ausbau der

Elektromobilität kostbare

Rohstoffe und seltene Erden?

Die Bezeichnung „seltene Erden“

stammt aus der Zeit ihrer Entdeckung

und beruht darauf, dass die

Elemente erstmals in seltenen Mineralien

gefunden wurden. Heute ist

bekannt, dass einige dieser Metalle

in der Erdkruste häufiger als etwa

Blei oder Kupfer vorkommen – die

Bezeichnung selbst ist also irreführend.

Die Metalle sitzen außerdem

nicht in der Batterie sondern in den

Elektromotoren – und schlummern

damit auch in Geräten wie Waschmaschine

oder Rasierapparat. Aufgrund

weltweiter Reserven und zunehmendem

Altstoffrecycling ist

keine Verknappung zu erwarten.

Sind die Akkus von Elektroautos

der Sondermüll von

morgen?

Um Abfälle zu vermeiden, die Förderung

neuer Rohstoffe zu minimieren

und die Unabhängigkeit von

Rohstoffimporten zu fördern, ist das

Recyceln von ausgedienten Akkus

gängige Praxis. Von der EU wird

derzeit eine Wiederverwertung von

50 % des Batteriegewichts gefordert.

Auf Recycling spezialisierte Unternehmen

erreichen bereits heute weit

höhere Erträge (z.B. über 95 % des

Kobalts und über 60 % des Lithiums).

Wie sehen die ökologischen

und sozialen Auswirkungen

in den Abbauländern aus?

Aktuell werden besonders die in den

Batterien enthaltenen Metalle Lithium

und Kobalt hinsichtlich der

Abbaubedingungen diskutiert.

Lithium steht wegen der wasserintensiven

Gewinnung in ohnehin

schon trockenen Gebieten Südamerikas

in der Kritik (v.a.

Atacamawüste). Was viele nicht

wissen: Hier wird nicht Trinkwasser,

sondern Salzsole verwendet

aus der wiederum Metalle wie Lithium

gewonnen werden. Zudem

werden bereits erste Maßnahmen zur

Abmilderung des Wasserbrauchs gesetzt,

etwa die Rückführung von

Restwasser in den Boden oder der

Ersatz durch Wasser aus dem Pazifik.

Rund 40% des Lithiums kommt

außerdem aus Australien, wo bessere

Abbaubedingungen herrschen.

Etwa die Hälfte des globalen Kobaltabbaus

geschieht in der DR

Kongo. Ca. 20 % stammen dabei aus

dem Kleinbergbau, in welchem auch

Kinder tätig sind. Industrielle Minen

sind nicht auf Kinderarbeit angewiesen.

Viele Autohersteller sind

sich ihrer Verantwortung bewusst

und beziehen Rohstoffe mit entsprechenden

Herkunftsnachweisen o-

der verzichten ganz auf Kobalt aus

dem Kleinbergbau. Zudem sinkt der

Kobalt-Anteil in Batterien durch

technischen Fortschritt stetig.

Sind unsere Feuerwehren für

brennende E-Autos gerüstet?

Die Brandlöschung erfolgt auch bei

E-Autos mit Wasser. Das Fassungsvermögen

der in Tirol gängigen

Löschfahrzeuge und Tanks ist dabei

ebenso ausreichend wie für andere

Autos. Um nach dem Löschen ein sicheres

Abkühlen der Batterie zu garantieren,

wird ein passender Abstellplatz

gewählt. Spezielle Flutungscontainer

können Autos zusätzlich

gezielt abkühlen. Der Landesfeuerwehrverband

Tirol ist laut

eigenen Aussagen diesbezüglich

hinreichend geschult und ausgestattet.

Umstieg auf E-Mobilität war

noch nie so günstig

Mit 1.500 € pro Auto wird der Umstieg

auf klimafreundlicheres Fahren

derzeit vom Bund gefördert – und

auch die Fahrzeughändler fördern

zusätzlich mit 1.500 €. Mit 3.000 €

Förderung ist das E-Auto nicht nur

im Betrieb kostengünstiger, sondern

auch in der Anschaffung zusehends

leistbar. Auch E-Bikes, E-Lastenfahrräder

oder die Errichtung einer

Heimladestation werden gefördert.

Informieren Sie sich direkt zu Förderungen

unter: www.umweltfoerderung.at.

Bei weiteren Fragen zu zukunftstauglicher

Mobilität und Förderungen

stehen wir Ihnen unter

0512/589913 oder unter

office@energie-tirol.at gerne zur

Verfügung.

Mitfahrbörse „ummadum“ startet im Zillertal

F

ahrten teilen, Verkehr reduzieren,

Bonusse sammeln

und den lokalen Handel

stärken

Der erste Baustein zur Umsetzung

des Zillertaler Mobilitätsplans ist

auf Schiene! Ummadum, die Mitfahrbörse

der anderen Art, startet

im Zillertal ab März 2020.

Das junge Tiroler Start-Up ummadum,

welches zahlreiche internationale

Auszeichnungen gewonnen hat,

startet nun nach Abschluss der Testphase

mit namhaften Partnern seinen

Betrieb und ist ab März 2020 auch

im Zillertal verfügbar.

Mit der „ummadum- App“ wird gemeinsames

Pendeln gefördert. Berufspendler,

Beschäftigte und

Bewohner können mittels der App

ihre Fahrten anbieten oder eine passende

Mitfahrgelegenheit finden.

Dabei verdienen Fahrer und Beifahrer

Punkte. Diese Punkte können

dann im regionalen Handel eingelöst

werden.

Wie funktioniert ummadum?

Die „ummadum- App“ im

AppStore oder bei GooglePlay

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

auf das Smartphone herunterladen

und sein Profil erstellen.

Als Fahrer gleich Fahrten anbieten

und nach Abschluss geteilter

Fahrten Punkte sammeln.

Mitfahrer holen sich ihre Gratispunkte

mittels QR-Code-Scan

in ihrem Gemeindeamt ab und

kaufen selbst Punkte zu, um damit

die Mitfahrten zu bezahlen.

Gesammelte Punkte können bei

den lokalen ummadum-Partnern

(in der „ummadum-App“ zu finden)

ganz einfach eingelöst werden.

Einen Kilometer mitfahren kostet

zehn Punkte, ein Punkt hat

einen Geldwert von einem Cent.

4.890.000 Punkte stehen im Zillertal

zur Verteilung an die BürgerInnen

bereit!

Der Planungsverband Zillertal stellt

über seine Gemeinden den ZillertalerInnen

Gratispunkte zur Verfügung

so lange der Vorrat reicht. Die

Bezahlung der Fahrten erfolgt je zur

Hälfte über die Gratispunkte bzw.

über die selbst zugekauften Punkte

und werden von den jeweiligen Konten

in der App abgebucht. Der

Planungsverband und die Zillertaler

Gemeinden unterstützen damit während

der Systemeinführung die Fahrten

mit 50%. „Die Fahrt von einem

Kilometer kostet zehn Punkte, wobei

davon jeweils der Fahrer acht und

der Mitfahrer zwei Punkte als Belohnung

erhält. Die gesammelten

Punkte können im lokalen Handel

eingelöst werden und so kostet die

Mitfahrt auf einen Kilometer letztendlich

nur drei Cent“, zeigt sich

Obmann Bgm. Hansjörg Jäger hocherfreut.

Umfassende, positive Effekte werden

erwartet

Auch die Stabsstelle Mobilität, eine

neue Einrichtung des Landes Tirol

auf der BH Schwaz, erwartet sich

durch die Einführung von ummadum

umfassende, positive Effekte. Derzeit

liegt der durchschnittliche Besetzungsgrad

bei 1,2 Personen pro

Auto. Durch das Bündeln von Fahrten

soll sich dieser entsprechend erhöhen.

„Mit der Einführung von ummadum

ergibt sich nicht nur ein Einsparungspotenzial

von 20% an Individualverkehr,

vorausgesetzt das

System wird von den Leuten gut angenommen,

sondern es ist auch mit

positiven Umwelteffekten zu rechnen.

Das System forciert auch den

regionalen Wirtschaftskreislauf und

das Miteinander in einer Region“, so

Stabsstellenleiter DI Ewald Moser.

Zudem sei im verkehrsgeplagten Zillertal

jegliche Maßnahme zur Reduktion

des Individualverkehrs begrüßenswert.

Einlösepartner werden und vom

neuen System profitieren

Alle, die ein Geschäft im Zillertal

betreiben und gerne Einlösestelle der

ummadum-Punkte wären, mögen

sich bei der ummadum Service

GmbH melden. Kontaktdaten und

weitere Informationen zum System

sind unter www.ummadum.com abrufbar.

S

tatistik Austria erstellt im öffentlichen

Auftrag hochwertige

Statistiken und Analysen,

die ein umfassendes, objektives Bild

der österreichischen Wirtschaft und

Gesellschaft zeichnen. Die Ergebnisse

von SILC liefern für Politik,

Wissenschaft und Öffentlichkeit

grundlegende Informationen zu den

Lebensbedingungen und Einkommen

von Haushalten in Österreich.

Es ist dabei wichtig, dass verlässliche

und aktuelle Informationen über

die Lebensbedingungen der Menschen

in Österreich zur Verfügung

stehen.

Die Erhebung SILC (Statistics on

Income and Living Conditions/Statistiken

über Einkommen und Lebensbedingungen)

wird jährlich

durchgeführt. Rechtsgrundlage der

Erhebung ist die nationale Einkommens-

und Lebensbedingungen-Statistik-Verordnung

des

Statistik Austria kündigt SILC-Erhebung an

Bundesministeriums für Arbeit, Soziales,

Gesundheit und Konsumentenschutz

(ELStV, BGBl. II Nr.

277/2010 zuletzt geändert in BGBl.

319/2019) sowie eine Verordnung

des Europäischen Parlaments und

des Rates (EG Nr. 1177/2003).

Nach einem reinen Zufallsprinzip

werden aus dem Zentralen Melderegister

jedes Jahr Haushalte in ganz

Österreich für die Befragung ausgewählt.

Auch Haushalte Ihrer Gemeinde

könnten dabei sein! Die ausgewählten

Haushalte werden durch

einen Ankündigungsbrief informiert

und eine von Statistik Austria beauftragte

Erhebungsperson wird von

März bis Juli 2020 mit den Haushalten

Kontakt aufnehmen, um einen

Termin für die Befragung zu

vereinbaren. Diese Personen können

sich entsprechend ausweisen.

Jeder ausgewählte Haushalt wird in

vier aufeinanderfolgenden Jahren

befragt, um auch Veränderungen in

den Lebensbedingungen zu erfassen.

Haushalte, die schon einmal für

SILC befragt wurden, können in den

Folgejahren auch telefonisch Auskunft

geben.

Inhalte der Befragung sind u.a. die

Wohnsituation, die Teilnahme am

Erwerbsleben, Einkommen sowie

Gesundheit und Zufriedenheit mit

bestimmten Lebensbereichen. Für

die Aussagekraft der mit großem

Aufwand erhobenen Daten ist es

von enormer Bedeutung, dass sich

alle Personen eines Haushalts ab 16

Jahren an der Erhebung beteiligen.

Als Dankeschön erhalten die befragten

Haushalte einen Einkaufsgutschein

über 15,- Euro.

Die Statistik, die aus den in der Befragung

gewonnenen Daten erstellt

wird, ist ein repräsentatives Abbild

der Bevölkerung. Eine befragte

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Person steht darin für Tausend andere

Personen in einer ähnlichen Lebenssituation.

Die persönlichen Angaben

unterliegen der absoluten statistischen

Geheimhaltung und dem

Datenschutz gemäß dem Bundesstatistikgesetz

2000 §§17-18. Statistik

Austria garantiert, dass die erhobenen

Daten nur für statistische

Zwecke verwendet und persönliche

Daten an keine andere Stelle weitergegeben

werden.

Im Voraus herzlichen Dank für Ihre

Mitarbeit! Weitere Informationen

zu SILC erhalten Sie unter:

Statistik Austria

Guglgasse 13

1110 Wien

Tel.: (01) 71128 8338 (werktags

Mo.-Fr. 9:00-15:00 Uhr)

E-Mail: erhebungsinfrastruktur@statistik.gv.at

Internet: www.statistik.at/silcinfo

Tourismusverband Tux-Finkenberg

Nächtigungsstatistik nach Ortsteilen

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Nächtigungsstatistik nach Kategorien

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Das alte

Tux

as it was

Ein Bilder- und Lesebuch von Erika

und Irmtraud Hubatschek

Das Tuxer Tal hat sich ab der Mitte

des 20. Jahrhunderts sehr stark verändert.

Zwischen Hotels und Aufstiegshilfen

sind Zeugen der Vergangenheit

noch teilweise sichtbar – die

wenigen, sehr klein wirkenden alten

und wettergebräunten Holzhäuser

stehen in lebhaftem Kontrast zur Architektur,

die mit den benötigten

Bettenkapazitäten gewachsen ist.

Futterställe, Holzzäune und ein paar

wenige Schindeldächer erinnern

noch an die Tuxer Landschaft, so

wie sie jahrhundertelang ausgesehen

hatte.

Wenn ein Reisender des 19. Jahrhunderts

noch vom „vielleicht unansehnlichsten

aller Alpendörfchen“

sprach und dabei Hintertux meinte,

so hat er doch die Offenheit der

Tuxer den „Fremden“ gegenüber

hervorgehoben: „Das Völkchen hat

nichts anzubieten als Milch und

Gerstenbrot (…), aber es hat eine

recht innige, herzliche Freude an den

Fremden, die durch ihre ärmlichen

Hütten durchpilgern“ (L. Steub)

Die Wege „ins Tux“ waren bis zum

Beginn des 20. Jahrhunderts unausgebaut

und somit „abenteuerlich“ –

ein Grund mehr, dass sich vieles im

Tal, was anderswo schon „moderner“

geworden war, bis etwa 1950

gehalten hatte. Im 19. Jahrhundert

werden die Tuxer vom Tiroler Topographen

J. J. Staffler als „genügsam,

still und zufrieden am heimatlichen

Herd“ bezeichnet, als „kalt gegen die

Reize der gefährlichen Wanderungen

in fremde Länder und gegen den

Luxus der großen Städte.“ Wen

wundert es dann noch, dass sich in

diesem schwer zugänglichen Tal

vieles aus vergangener Zeit bis in die

Mitte des 20. Jahrhunderts erhalten

hat? So konnte Erika Hubatschek um

diese Zeit noch diese Fotos machen,

die uns heute so weit weg, fast wie

aus einer anderen Welt, erscheinen!

Das Sichtbar-Machen jener Zeit

steht im Zentrum dieses Buches mit

seinen 350 Schwarzweiß-Bildern,

Kurztexten und Zitaten von ZeitzeugInnen.

Warum haben in Tux Menschen

den Pflug gezogen? Was haben

Leinsamen und Leinen gemeinsam?

Was ist ein Kraxentragerstecken

oder ein Heubock? Auf manche

dieser Fragen wird dieses Buch über

das alte Tux Antwort geben. Aber

weit weg jeglicher Nostalgie, die

diese historischen Fotos in uns auslösen

könnten, erzählt es von Leben

und Arbeit der Bergbauern: von einem

arbeitsreichen und oft harten

Leben, durch das die Landschaft des

Tuxertales mit ihrer Schönheit, wie

wir sie heute so schätzen, erst entstehen

konnte.

Inhalt: Mit ausschließlich historischen

Schwarzweiß-Fotos des Archivs

Erika Hubatschek wird ein

Text-Bildband gestaltet, der Tux, so

wie es in der ersten Hälfte des 20.

Jahrhunderts war, zeigt. Es handelt

sich dabei um Fotos, die in ungestellter

Weise Landschaft und Menschen

des Tals abbilden. Kurztexte aus

zahlreichen Interviews mit Tuxerinnen

und Tuxern, die Irmtraud

Hubatschek in den Jahren 2005 –

2019 geführt hat, lassen diese „Alte

Zeit“ so in Wort und Bild lebendig

werden.

Umfang:

346 Fotos auf 280 Seiten mit einem

Poster. Es werden folgende Themen

behandelt:

Landschaft

Architektur

Menschen

Arbeit

Erika Hubatschek hatte es im Laufe

ihrer volkskundlichen Feldforschungen

im Jahr 1942 nach Tux „verschlagen“,

sie fand eine temporäre

Heimat am Löberhof in Juns, wo sie

sich mit den Eltern und den sieben

Töchtern des Hofes sehr anfreundete

– der Kontakt ist über knapp 70

Jahre, bis zu ihrem Tod im Jahre

2010 aufrecht gewesen!

In keinem anderen Gebiet von Tirol

oder Österreich hat Erika

Hubatschek so viel fotografiert wie

in den 40er-Jahren in Tux: rund 10

% ihres Gesamtarchivs mit über

14 000 Negativen sind Tuxer Motive.

Der Bildband „Das alte Tux“ ist

im Tourismusverband Tux-Finkenberg

erhältlich!

Seite 12


Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Pfarre Tux

Liebe Leserschaft der

Prattinge!

Jetzt, wo ich euch ein Leitwort

für Ostern schreiben möchte,

befinde ich mich wie in einem

„luftleeren“ Raum und im Gegensatz

zu meinem „Portrait“ ist mir

nicht zu lachen. Coronavirus dominiert

das Geschehen mit all den erforderlichen

Maßnahmen, ihn

gleichsam zu „ersticken“ und ihm

die Füße zur Fortbewegung abzuschlagen.

Wichtige pfarrliche Planungen

müssen neu überdacht werden,

denn wer weiß, wie schnell sich

die Situation ändern kann. Direktiven

von Bundesebene und Diözese

bestimmen das Handeln. … Fragen

habe ich kaum zu beantworten und

die Leute murren nicht. Vielleicht

weil sie so verantwortungsvoll und

solidarisch denken oder die Krise

immer noch unterschätzen, vielleicht

weil sie sich schon nichts

mehr daraus machen, wenn ein Gottesdienst

ausfällt (es ginge ja immerhin

um OSTERN!), und sicher

auch, weil besonders alle, die unmittelbar

vom Tourismusgeschäft

leben – das jäh und schockierend

gestoppt wurde - genug mit sich selber

zu tun haben, mit der Abwicklung

von Stornierungen, der Lösungssuche

für die Angestellten und

den beängstigenden Gedanken um

den drohenden wirtschaftlichen

Schaden.

Dass wir derart zum Fasten in jeder

Weise „gezwungen“ würden, hat

sich niemand gedacht. Aus diesem

Umstand kann sich auch eine neue

Perspektive auf die „Kerntage unseres

christlichen Glaubens“ – nämlich

Karwoche und Fest der Auferstehung“

eröffnen, auf die wir zugegangen

sind. Im Blick auf das Kreuz

hat uns der Coronavirus massivst

die Wege durchkreuzt, geprägt von

„immer mehr, immer weiter, immer

alles ok, immer für alles ein Mittel“.

Nein – gegen Corona haben wir

(noch) kein Mittel. Und das ängstigt

unsere von bester Versorgung, Vorsorge

und Management geprägte

Wohlstandsgesellschaft; das kann

und will sie nicht akzeptieren. Das

macht sie nach langer Zeit wieder

richtig hilflos. Wir hatten ja noch

immer gegen alles ein Mittel. - Welche

Dankbarkeit dürfte da in jedem

aufsteigen, dass die reichen „Segnungen“

der Industriestaaten nicht

so selbstverständlich und dem

Großteil der Weltbevölkerung gar

nicht zugänglich sind.

Foto by Pfarredi, Dom zu Osnabrück

Den „Virus des Unersättlichen“

trugen schon Adam und Eva in sich

und verfielen ihm des „Apfels der

Erkenntnis“ zuliebe, trugen die Babylonier

mit ihrem Turmbau zu Babel

und verfielen ihm, und ihm verfallen

die Mächtigen bis heute. Ihm

verfallen auch Wissenschaftler und

Forscher, die Industrie und Waffenschmiede,

und im Grunde fast

jede(r), der „etwas machen“ kann.

Denn das bedeutet ja im ureigenen

Sinn „mächtig sein“. Aber: WAS

machen, WAS zum Wohl aller hin

bewegen? WAS zur Optimierung

nicht zur Maximierung des Lebens

beitragen?

Dieser unersättliche Weg – so sagt

das Kirchenlied im GL 140/4 „führt

ins Nichts“. Insofern erfahre ich den

Coronavirus als einen „Zuarbeiter“

dieser prophetischen Liedaussage.

Er durchkreuzt schmerzhaft und beängstigend

unsere je persönlichen

Wege und den der egoistischen

Konsumgesellschaft.

„Kreuz, auf das ich schaue, steht

als Zeichen da“ (GL 270). Jenes

Kreuz, auf dem unser Herr in seinem

ohnmächtigen Leiden und

Sterben diesen Virus der „Allmachtsfantasien“

hingetragen und

vernichtet hat. Weil der „ins Nichts“

führt bei aller momentanen Beglückung.

Ja, es bleibt für alle ein ewig

schwieriger Spagat zwischen angemessenem

Wohlstand aufgrund der

vielen Errungenschaften und der

Verlockung nach diesem „nur noch

einen“ Apfel, der da – wenngleich

mit größter Mühe - erreichbar am

Baum des Paradieses hängt. Das

Kreuz drückt diese äußerste Anspannung

auch sinnbildlich aus.

Aber ausgestreckt, gefoltert und ermordet

hängt da der Gott-Mensch:

Jesus in seiner Ohnmacht. So hat er

den Virus getötet. Mit Ohn(e)-

Macht.

In dieser sehr herausfordernden

Coronavirus-Krise bedeutet der

Aufblick zum Kreuz Trost und neue

Ausrichtung. Bedeutet Kraft und

Halt. „Kreuz, von dem ich gehe in

den neuen Tag, bleib in meiner

Nähe, dass ich nicht verzag.“ (GL

270/3)

Gemeinsam mit euch möchte ich –

wenn die Umstände es erlauben –

am Karfreitag zum Kreuz aufschauen

und Tröstung und Hilfe,

aber auch die Gnade der Umkehr

und Demut erbitten. Dazu ladet

euch herzlich ein - denn jetzt haben

alle Zeit – euer

Dekan Pfr. Edi

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Leben und Martyrium der hl. Corona

Die hl. Corona, lebte um 165

n.Chr. wahrscheinlich in Kilikien,

einem Teil der heutigen

Türkei. Im Jahre 177 n. Chr. wurde

während der Christenverfolgung unter

dem römischen Kaiser Antoinus Verus

ein römischer Soldat namens Viktor,

aus Kilikien stammend, wegen seines

christlichen Glaubens gemartert und

hingerichtet. Durch den Bekennermut

Viktors ermutigt, bekannte sich auch

Corona, die Frau eines Soldaten, als

Christin. Der Statthalter ließ Corona

mit Seilen zwischen zwei niedergebogenen

Palmen spannen. Durch das Zurückschnellen

der Palmengipfel wurde

ihr Leib in Stücke gerissen. Ihr Haupt

wird besonders in Monte Romano, Italien,

verehrt; Kaiser Otto III. (983-

1002 n.Chr.) brachte Reliquien der hl.

Corona nach Aachen, wo sie im Dom

aufbewahrt werden. Das Fest der hl.

Corona wird am 14. Mai gefeiert. Sie

wird als Fürsprecherin in mancherlei

Anliegen, wie um Standhaftigkeit im

Glauben, um Hilfe in den Nöten des

Alltags, um Abwendung von Naturkatastrophen

besonders der Seuchen, in

den Anliegen der Geschäftsleute, und

um Hilfe beim Auffinden verborgener

Schätze angerufen. ALSO: RUFEN

WIR SIE AN! SIE IST GERADE IN

DIESER KRISENZEIT DIE „SPEZI-

ALISTIN“ FÜR UNS.

P.S. In NÖ wird die Heilige besonders

in St. Corona am Wechsel verehrt.

Die Pfarrkirche dort ist ihr geweiht.

1504 wird in einem hohlen Lindenbaum

die Statue der heiligen Corona

gefunden. Am Auffindungsort wird

eine kleine Holzkapelle errichtet. Ab

diesem Zeitpunkt nimmt die Verehrung

der heiligen Corona einen blühenden

Aufschwung, und es entsteht

1583 eine größere Kapelle. Diese Kapelle

ist der heutige Kreuzaltar und zugleich

der älteste Bauteil der Kirche.

Die Kirche in ihrer heutigen Form

wird in den Jahren 1689 - 1691 errichtet.

(Quelle: Homepage der Gemeinde

St. Corona am Wechsel)

Allmächtiger Gott, der du die Sünden deines Volkes

vergibst und alle seine Gebrechen heilest; der du dich

nennst: der Herr, unser Arzt, und deinen geliebten

Sohn gesandt hast, dass er unsere Krankheiten trage;

blicke herab auf uns, die wir demütig vor Dir stehen.

Wir bitten dich in dieser Zeit der Epidemie und Not,

gedenke deiner Liebe und Güte, die du je und je deinem

Volk in Zeiten der Trübsal gezeigt hast.

Wie du die Versöhnung Aarons gnädig angesehen und

der ausgebrochenen Plage Einhalt geboten hast,

so nimm auch jetzt unser Gebet und Opfer an und erhöre

uns nach deiner Barmherzigkeit.

Wende diese Krankheit von uns ab; lass die, die davon

befallen sind, wieder genesen; beschütze die, welche

durch deine Güte bisher bewahrt geblieben sind, und

lass die Plage nicht weiter um sich greifen.

HI. Maria, Heil der Kranken- bitte für uns!

HI. Corona - bitte für uns!

Erlebnis Erstbeichte

M

anchmal werde ich gefragt,

wie der Religionsunterricht

ohne Priester gehen kann …

Dann kann ich nur zufrieden antworten:

bei uns im Seelsorgeraum sehr gut

(und auch woanders). Natürlich unterrichten

junge LehrerInnen in einem

anderen Stil, mit anderen Methoden

als ich sie hatte; vielleicht ist noch

nicht so viel Lebensweisheit und umfassendes

katechetisches Wissen da,

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

aber Hauptsache sind Begeisterung,

persönliche Glaubensüberzeugung

und Freude, den Kindern und der Jugend

ein gutes Fundament mitzugeben

für „glückendes“ Leben mit allen Höhen

und Tiefen, Fragen und Zweifeln,

Höhepunkten und Krisen, die es bringen

wird. Und das ist unser christlicher

Glaube.

Zur Erstbeichte haben die Kinder einen

Stein bunt bemalt. Der „Schuldstein“

mit all dem Gelungenen nach

Gottes Heilsplan, aber auch der Sünde

(die nicht einem Fehler gleichzusetzen

ist!). Ihn habe ich bei der Beichtaussprache

in die Hand genommen und

zum Kind gesagt:

nehme ich dir den Stein ab. Er sieht in

dir alles Gute und weiß um alles

Schwere, das dich bekümmert und belastet.

Und nun darfst du IHM sagen,

was dich belastet, was dir die Tage

schwer gemacht hat und womit du sie

anderen schwer gemacht hast.> Nach

der Lossprechung habe ich den Stein

zurückgegeben:

Regenbogen, dem biblischen Zeichen

der Versöhnung. Es ist alles wieder

gut und der Regenbogen geht über dir

ganz bunt auf.>

Die Erstkommunionkinder sind ganz

glücklich hinaus zu den anderen gegangen

und haben mit dem Glück um

die Wette gestrahlt.

Ich danke der Religionslehrerin für die

gute Vorbereitung und den Tischmüttern

für das anschließende nette

Beichtfest. JA - DIE BEICHTE - EIN

FEST – AUCH FÜR ERWACH-

SENE.

Euer Pfarrer

ÜBERGROSSE FREUDE

In der Nacht deiner Ostern,

in der alles, wie der Stein vor deinem Grab,

weit wegfliegt,

bersten wir vor Freude,

die alle Worte hinter sich lässt

und sie am Ende wiederfindet

in einem einzigen, mächtigen

Alleluja!

Denn heute

ist Christus auferstanden -

und wir mit ihm.

Jetzt besitzen wir alles.

Alleluja!

Heute und morgen

und in alle Ewigkeit:

Alleluja!

Bild by Pfr. Kreuzgang Brixen-Dom

Ein frohes trost- und kraftvolles Fest der Auferstehung

wünsche ich euch allen in dieser Zeit der Prüfung!

Euer Pfarrer mit dem Pfarrgemeinderat

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Vergelts’s Gott, vergelt’s Gott!

E

s ist schon wieder fast vier Monate

her, dass ich diesen „Runden“

feiern durfte. Und ganz

viele haben mir dieses Fest zu einem

Herzensfest gestaltet. Die unzähligen

Glückwünsche über Briefe und

Karten, SMS, Whatsapps, Mails, Telefonate

… ich konnte sie gar nicht beantworten.

Die vielen schönen liebevollen

Geschenke und Aufmerksamkeiten,

der ergreifende Gottesdienst

(Danke dem Chor) und die anschließende

Feier im Gletschersaal des TC.

So viele sind vorbeigekommen: von

PGR und PKR angefangen zu BGM

Simon und GR, Abordnungen der Vereine,

Feuerwehr, BMK, Schützen,

TuxerInnen, Freundeskreis und Angehörige

… Hoffentlich hab‘ ich niemand

vergessen.

VERGELT’S GOTT allen, die dazu

beigetragen haben, für jedes noch so

kleine Zeichen, jedes Geschenk, jedes

gute aufmunternde Wort, für jegliches

Gebet, dem überfleißigen Service im

Saal, der wunderbaren Verköstigung

von Tuxerfernerhaus unter Benni und

Kofler Max bis zu den Kuchenbäckerinnen,

dem Getränkeservice von

TVB-Hermann, der schneidigen Musik

von Pfister’s und dem Zillertal

Schmiss, und und und … Ganz besonders

jedoch noch meinen „guten Geistern“

Christina und PGR-Obfrau

Britta, die schon im Vorfeld die Fäden

gezogen haben. Es war einfach nur ein

„Vollbad“ an Gewogenheit und Sympathie,

das mit sehr viel Kraft und Ermutigung

geschenkt hat. Ich habe

mich geachtet und geliebt gefühlt und

bin noch ganz lange wie „auf Wolke

7“ geschwebt. Und wenn ich im November

ins Heilige Land fliege (hoffentlich

geht es), nehme ich euch alle

im Herzen mit.

VERGELT’S GOTT!

Euer Pfarrer

Gottesdienste in Karwoche und Ostern 2020

W

enn es möglich ist zu feiern, werden alle Gottesdienste ausnahmslos ohne Gestaltung von Chor oder anderen

musikalischen Gruppen gestaltet, da bis mind. 20. April alle Treffen von Gruppen (eben auch Chorproben

etc), Veranstaltungen, Tagungen, Fortbildungsveranstaltungen etc. untersagt sind. Aber, wenn es möglich ist

zu feiern, und wenn auch im ganz kleinen Rahmen, dann werden wir uns „die Seele aus dem Leib singen“.

Euer Pfarrer sowieso!

Palmsonntag, 5. April 2020

10.15 Uhr: Palmweihe und -prozession vor der Kirche; anschl. Einzug und

Messfeier für die Pfarrfamilie

16.00 h – 18.00 Uhr: Osterbeichte

Dienstag, 7. April 2020

16.00 – 17.30 Uhr: Beichtgelegenheit

Gründonnerstag, 9. April 2020

19.00 Uhr: Hl. Messe zum Letzten Abendmahl (ohne Kelchkommunion); anschl.

stille Anbetung

Karfreitag, 10. April 2020

15.00 Uhr: Karfreitagsliturgie (WORT-FEIER)

Karsamstag, 11. April 2020

21.00 Uhr: Osterliturgie (WORT-FEIER OHNE SPEISENSEGNUNG)

OSTERSONNTAG, 12.April 2020 Hochfest der Auferstehung

10.00 Uhr: Gottesdienst der Pfarrgemeinde

OSTERMONTAG, 13. April 2020

10.00 Uhr: Gottesdienst der Pfarrgemeinde

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Wie kann ich in dieser Zeit dennoch Messe feiern?

Die notwendigen Maßnahmen

zur Eindämmung des Coronavirus

haben es erfordert, dass

seit 16.03.2020 keine Gottesdienste

(voraussichtlich bis 3.04.), auch keine

Taufen sowie kirchliche Trauungen

gefeiert werden konnten. Sollten die

GOTTESDIENSTE weiterhin ausgesetzt

werden; so biete ich hier eine

Übersicht über die religiösen

Angebote in Radio und Fernsehen

Ihr findet diese auch auf der diözesanen

Website:

www.dibk.at/coronavirus.

Fernsehgottesdienste

Katholischer bzw. evangelischer Gottesdienst

am Sonntag um 9.30 bzw. 10

Uhr abwechselnd auf ORF2 und ZDF

Missio Österreich überträgt täglich

die Heilige Messe aus der Licht-der-

Völker-Kapelle in Wien. Diese Liveübertragung

vom Gottesdienst könnt

ihr am PC, Tablett oder Handy unter

folgendem Link erreichen:

www.youtube.com/watch?v=r3AmUbkiT_4

In dieser nicht vorausplanbaren Übergangszeit

überträgt ZILLERTAL-TV

jeden Sonntag aus Mayrhofen um

10.00 Uhr den Gottesdienst aus der

Stube mit Pfarrer Jürgen Gradwohl.

Allerdings steht dieser Sender NUR

dem Kabel-TV zur Verfügung.

Radiogottesdienste

Sonntag, 10 Uhr auf Radio Tirol

Mo-Sa, 8 Uhr auf Radio Maria

Sonntag, 9 Uhr auf Radio Maria

Live-Gottesdienste (auch

schon um 6.55 mit dem

Papst), Angelus-Gebet und

Audienzen aus dem Vatican

über Youtube-Kanal

Wollen Sie die Live-Übertragungen

nicht verpassen oder im Nachhinein

eine Papst-Messe anschauen? Dann

einfach die Web-Adresse

www.youtube.com/vaticande eingeben

und unseren Kanal abonnieren.

Das ist kostenlos.

Alternativ dazu auf die Homepage des

Vatikan gehen:

https://www.vaticannews.va/de.html

Rechts oben siehst du in einem kleinen

Farbkasten, was gerade live übertragen

wird. Da klickst du hinein und die

Übertragung tut sich auf. Du bist

dabei. In der oberen Leiste siehst du

auch das Kästchen . Da

anklicken und das Programm der Y-

outube-Angebote aus dem Vatikan

öffnet sich.

Vatikan: Auf zum virtuellen

Museumsbesuch

Auch die vatikanischen Museen haben

derzeit ihre Pforten geschlossen, damit

sich das Corona-Virus möglichst wenig

weiterverbreitet. Komplett verzichten

muss dennoch keiner auf

Kunstgenuss: Dank sieben virtueller

Rundgänge. Sie sind für Smartphones,

PC oder Tablet verfügbar, auf der offiziellen

Internetseite www.museivaticani.va

. Warum nicht einmal auf

diese Weise die Museen erkunden in

der reichlich verfügbaren stillen Zeit

zuhause.

Ich hoffe euch mit diesen INFO’s zu

dienen.

Eine BITTE habe ich noch:

Die jungen Menschen sollten Älteren,

mit Technik nicht vertrauten

Leuten, mit Geduld diese Sendungen

einstellen helfen.

Erstkommunion 2020

Theresa, Joe, Lisa, Pascal, Anja, Mario, Chiara, Marco, Amelie, Markus, Amelie, Lorenz, Emilie,Tobias, Ida

Durch den REGENBOGEN mit Gott verbunden

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Unter diesem Motto steht die

diesjährige Erstkommunion

und die Vorbereitung darauf.

Der bunt gestaltete Regenbogen

neben dem Altar verkörpert dieses

Thema.

Der Regenbogen soll uns immer daran

erinnern, dass Gott uns nahe ist.

Es ist ein Zeichen der Verbindung,

wie die Farben des Regenbogens.

Jede Farbe ist anders, aber gemeinsam

bilden sie etwas Großartiges.

Am 23. Februar wurden die 15 Erstkommunionkinder

im Rahmen einer

schön gestalteten Messe der Pfarrgemeinde

vorgestellt. Bei einem Elternabend

im Vorfeld erhielten wir

wichtige Informationen zum Inhalt

und Organisation der Vorbereitungszeit.

Unsere engagierten

Tischmütter bereiten unsere Kinder

in 2 Gruppen auf den Empfang der

ersten Heiligen Kommunion vor. Es

werden wichtige Themen wie: Grüß

Gott - Grüße dich, Versöhnung -

Vergebung, Jesusbegegnung im

Wort und im Mahl, Segen - einander

segnen, den Kindern spielerisch nähergebracht.

Die Erstbeichte ist mit unserem

Herrn Pfarrer Dekan Edi

Niederwieser für alle Kinder sicher

ein Erlebnis.

Auch die Wander-Muttergottes von

Schulwart Franz Geisler wird von

Familie zu Familie weitergeben und

je eine Woche aufgestellt, um in der

Familie gemeinsam zu beten.

Ein großer DANK geht an alle fleißigen

Hände, die in der Vorbereitungszeit

und bei der Erstkommunionfeier,

am 26. April mitwirken.

Sportlermesse 2020

Bitte vormerken: Termin: am Sonntag, den 14. Juni um 11.00 Uhr – ob und wo diese Messe stattfindet,

werden wir sehen, aktuelle Informationen folgen!

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Einen gemütlichen Nachmittag verbrachten die

Ministranten der Pfarre Tux mit ihren Begleitpersonen

bei einer Wanderung zur Bichlalm,

mit anschließendem Kaiserschmarren-Essen und erfrischenden

Getränken. Danach gab es viel Spaß beim

Rodeln mit besten Schneeverhältnissen ins Tal.

Vielen Dank für diesen Ausflug und die Einladung

vom Team der Bichlalm auf Essen, Getränke und Rodelverleih.

Die MINIS, Eltern und Begleitpersonen

Rodelausflug der MINIs

Schulen - Kindergarten

Kindergarten Tux

Wie auch schon im alten

Jahr 2019 geht es bei uns

im neuen Jahr 2020, mit

geplanten Besuchen, sportlichen

Veranstaltungen und Feiern weiter.

Michaela Eder (Zahngesundheitsvorsorge

von AVOMED- Arbeitskreis

für Vorsorgemedizin und Gesundheitsförderung

in Tirol) kam an

zwei Vormittagen zu den Kindern.

Die Kinder wurden durch Geschichten

auf spielerische Art zur Zahnpflege

hingeführt. Wir freuen uns

auf weitere Besuche von Michi.

Weiter ging es mit unseren zwei

Wintersporttagen. Die Kinder

durften aus verschiedenen Angeboten

(Spiele im Schnee, ´´Blattlrutschn´´

und Langlaufen) wählen.

Beim Langlaufen halfen uns Birgit

Kirchler und Manfred Erler. Vielen

herzlichen Dank. Weiters möchten

wir uns für die präparierte ´´Blattlrutschrennbahn``

bei der Zillertaler

Gletscherbahn bedanken. An diesen

beiden Tagen unterstützten uns die

Elternvertreter tatkräftig bei der

Jause für die Kinder. DANKE

Am unsinnigen Donnerstag wurden

in den einzelnen Gruppen Partys zu

unterschiedlichen Themen gefeiert.

Am Faschingsdienstag ging es mit

dem Feiern weiter. Es wurden verschiedene

Stationen (Disco, Laufsteg,

Bewegungsparcour, lustige

Spiele und Schminken) für die Kinder

geplant. Die gemeinsame Jause,

mit allen Kindern an einer großen

Tafel, rundete den Vormittag ab.

Auch unserem Pfarrer Edi möchten

wir recht herzlich für die geweihte

Asche bedanken. Diese benötigten

wir am Aschermittwoch.

Bei Zillertal Bier möchten wir uns,

für das ``Baumaterial``, für unseren

neuen ´´Baustellen- Raum`` bedanken.

Weiters war ein Besuch der ´´Sogemanda``

und ein Schnuppertag in

der VS- Tux geplant. Dies wird aber

zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Zuletzt möchten wir uns, für die

noch immer schnelle und verlässliche

Hilfe bei Franz bedanken.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

The Best of Musicals Tux

Anlässlich zum 10. Mal Musical im Tux Center präsentieren 90 Kinder/Jugendliche zwischen

4 bis 21 Jahren das Jubiläumsmusical am Samstag, 18.04.20 um 18:00 Uhr.

Auf zahlreichen Besuch freuen sich alle Mitwirkenden, Helfer/innen und

Moni Pfister/Musikschule Tux.

Schitage der Volksschule Tux

Bei idealen Pistenverhältnissen

fanden vom 14. – 16.

Jänner 2020 die Schitage

der VS Tux statt.

Mit dem Kopf voller Erwartungen

und bestens gelaunt trafen sich die

Schülerinnen und Schüler der

Volksschule Tux am Morgen des

14.1. 2020 bei der Rastkogelbahn.

Bei strahlendem Sonnenschein

machten wir uns gemeinsam auf.

Kaum oben angekommen blinzelte

uns schon die Sonne entgegen und

wir konnten auf super präparierten

Pisten unsere Schwünge ziehen und

drei wunderbare Skitage erleben.

Egal ob Anfängerin oder Profi, alle

hatten ihren Spaß.

Einen großen Beitrag zum Gelingen

dieser wunderbaren Skitage tragen

neben den Lehrpersonen der VS

Tux immer wieder auch die Skilehrer

der Skischule Tux 3000, Luggi´s

Ski- und Snowboardschule und Skischule

Tuxertal bei. Die Kinder

wurden von ihnen bestens betreut.

Entsprechend dem Können der Kinder

wurde ein Programm für die 3

Tage von den Skilehrern zusammengestellt.

Anfänger konnten ihr Können im

Übungsbereich verbessern. Profis

nutzten die Bedingungen, um ihre

Fähigkeiten im gesamten Skigebiet

auszubauen.

Fleißige Skifahrer haben großen

Hunger. Die Kinder wurden bestens

in Heidi´s Hütte, im Berggasthaus

Eggalm und im Vogelnest kostenlos

verpflegt.

Ein großer Dank gilt auch der Familie

Dengg von den Zillertaler Gletscherbahnen,

die diese Aktion wieder

mit Gratiskarten unterstützten.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

70. Geburtstag Pfarrer Edi Niederwieser

Im Anschluss an die Schülermesse, am 28. Jänner durften

wir gemeinsam mit den Schülern der NMS unserem

Herrn Pfarrer zu seinem runden Geburtstag gratulieren.

Mit einem Geburtstagsständchen und einem selber gemachten

„Buch voller Wünsche“ ließen wir unseren Herrn Pfarrer

Edi hochleben.

Rock for Kids – Ludwig von Beethoven

E

ine spannende musikalische Aufführung durften alle Klassen der VS Tux am 3. Februar 2020 erleben. Die

Werke und das Leben des berühmten Komponisten Ludwig van Beethoven wurde von zwei hervorragenden

Musikern mit verschiedensten Instrumenten den Kindern nähergebracht. Ganz nach dem Motto „Mittendrin

statt nur dabei“ wirkten Kinder aus allen Klassen fleißig mit.

Am 7. Februar stand ein besonderes musikalisches

Erlebnis auf dem Programm: Musik aus

Lateinamerika.

Die beiden Musikanten Lupo und José erzählten den

Schülerinnen und Schülern etwas über ihr ursprüngliches

Heimatland und von der dort üblichen Volksmusik.

Bei einem Teil der Veranstaltung erfuhren die Kinder

einiges über die Instrumente und durften diese auch ausprobieren.

Die Musikanten animierten die Kinder zum

Mitmachen und so verging die Zeit wie im Flug.

Musik aus Lateinamerika

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Faschingsfeier in der VS Tux

Am Rosenmontag fand unsere diesjährige Faschingsfeier in der Volksschule statt. In unserem Schulhaus

tummelten sich viele Polizisten, Indianer, Clowns, Piraten, Hexen und noch zahlreiche andere zauberhafte

Gestalten. Eine besondere Überraschung stellte der Spielbus der katholischen Jungschar dar. Nach tollen

Spielen mit dem großen Fallschirm, austoben an der Schmink- und Bastelstation, spannenden Wettkämpfen und

einer Stärkung aus der Zuckerwattemaschine war der Vormittag dann leider auch schon wieder zu Ende.

Wir freuen uns schon auf eine lustige Feier im nächsten Jahr!

Besuch des Naturparkhauses in Ginzling

Am 26. Februar führte unser

Weg ins Bergsteigerdorf

Ginzling. Dort besichtigten

wir das Naturparkhaus Ginzling.

Nach einer spannenden Führung

durch das ganze Haus durften wir

die Ausstellung "Gletscher.Welten"

näher kennenlernen. Anschließend

konnten wir mit Mikroskopen verschiedenste

Gesteinsarten genauer

unter die Lupe nehmen. Die engagierten

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

des Naturparks stellten auch

noch einige Tiere, welche im Naturpark

heimisch sind, genauer vor.

Nach einem spannenden Vormittag

machten wir uns wieder auf den

Weg zurück nach Tux.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Einblicke in die Arbeit der Bergrettung & Lawinenkunde

Leichter Schneefall, Kälte

und schlechte Sicht – reelle

Verhältnisse für die

Arbeit der Bergrettung - sowie

für eine perfekte Trainingssituation!

unterschiedliche Gegenstände wie

Ski, Rucksack oder Steine zu erfühlen,

dann zu sehen, wie Feldlinien

von einem PIEPS ausgesendet werden

oder wie man am schnellsten einen

Verschütteten ortet und dann

auch die richtige Ausgrabetechnik

anwendet. Viel Spaß machte dann

noch die Auslösung eines Lawinenrucksackes.

Nachmittag mit Stolz ausprobieren

konnte.

Eines wurde den Teilnehmern an

diesem Nachmittag auf alle Fälle

klar, die Gefahren abseits der Piste

sind nicht zu unterschätzen. Sie sahen

auch, wie wichtig es ist, die

richtige Ausrüstung dabei zu haben

und lernten auch, dass ein Lawinenabgang

trotz eines Lawinenrucksackes

nicht zusätzlich herausgefordert

werden darf.

Vielen Dank an die Männer der

Bergrettung Tux für diese abwechslungsreichen

und lehrreichen Stunden

im Schnee!

Viel Interessantes und Praktisches

erfuhren die Schüler, die sich freiwillig

gemeldet hatten, an einem

Nachmittag an der NMS TUX. Sie

konnten den Bergrettungsmännern

nicht nur über die Schulter schauen,

sondern selber mit einem Verschüttetensuchgerät

(z. B. PIEPS), Sonde

und Schaufel arbeiten. Zuerst war es

Sondieren in einem großen Schneehaufen,

um mit der Sonde

Einige Schüler hatten selber schon

top Ausrüstungsgegenstände dabei,

entweder ausgeliehen oder sogar im

eigenen Besitz. Ein Schüler erzählte

mir, dass er zu Weihnachten eine

Lawinenschaufel geschenkt bekommen

hatte, die er an diesem

NMS TUX (Alexandra Peer)

Angefangen haben wir die

Wintersportwoche in der

Schule mit einer Einschulung

der Pistenregeln. Danach ging

es mit dem Sportbus nach Hintertux

zum Gletscher. Dort verbrachten

wir einen tollen ersten Skitag.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön

an die Hintertuxer Gletscherbahn

für ihr großes Entgegenkommen

der Schule gegenüber. Wir

Wintersportwoche der 1. Klasse NMS Tux

wurden in dieser Woche mit Skikarten

ausgestattet, fanden tolle Pistenbedingungen

vor, wurden sehr nett

bedient und im Restaurant Sommerberg

mit einem leckeren Mittagessen

verwöhnt.

Dienstag und Mittwoch verbrachten

wir im Skigebiet Finkenberg und

Penken. Am Dienstagmittag

besuchten wir das neue Kasermandl

am Penken.

Diese beiden Tage waren bestimmt

der Höhepunkt unserer Woche, da

wir alle gemeinsam auf der „Grillhofalm“,

bei Christian und Christina

übernachteten. Es war ein tolles Erlebnis

mitten in einem Skigebiet zu

schlafen und als einer der ersten

wieder auf den Pisten sein zu können.

In der „Grillhofalm“ wurden

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

wir von dem freundlichen Team bewirtet.

Am Abend gab es Pizza für

alle und am Morgen ein schmackhaftes

Frühstück. Wir haben uns

richtig wohlgefühlt. Vielen, vielen

Dank an das gesamte Team der

„Grillhofalm“ und besonders an die

Inhaber Christian und Christina,

dass sie unserer Schule dieses tolle

Erlebnis immer wieder ermöglichen!

Am Mittwoch machten wir uns

dann wieder auf den Weg Richtung

„Heimat“. Am Lämmerbichl kehrten

wir zu mittags bei „Heidis

Hütte“ zu. Gestärkt durch ein leckeres

Mittagessen ging es über die

Talabfahrt nach Vorderlanersbach.

Am Donnerstag verbrachten wir

den Tag mit „alternativen“ Wintersportarten.

Den Vormittag verbrachten

wir am Eislaufplatz in Tux.

Die Burschen spielten ein spannendes

Eishockey-Match, die Mädchen

stellten eine kreative Tanz-Choreographie

zusammen. Gegen Mittag

fuhren wir mit dem Sportbus nach

Hintertux und wanderten gemeinsam

zur Bichlalm. Dort wurden wir

kulinarisch mit Spaghetti oder

Kaiserschmarrn verwöhnt. Danach

nutzten wir die bestens präparierte

Rodelbahn bis nach Madseit voll

aus.

Den letzten Tag unserer Woche verbrachten

wir auf der Eggalm. Zuerst

erkundeten wir das Skigebiet und

fuhren auch Richtung Rastkogel.

Mittags ließen wir uns im Restaurant

Eggalm verwöhnen. Danke an

Hans Peter und Sonja für die Verpflegung!

Unser Dank gilt noch einmal allen,

die zu dieser super Woche beigetragen

haben.

Schülerinnen und Schüler der 1.

Klasse NMS

Durch die Schulinitiative Tirol

„die Energiewende“ bot

sich unseren Schülerinnen

und Schülern die Möglichkeit, einen

Workshop zum Thema „Stromdetektive“

zu erleben.

Hier ein kurzer Bericht der 1.

Klasse:

Wir haben gelernt, welche Geräte

viel Strom verbrauchen und welche

weniger. Außerdem wurde uns erklärt,

wie auch wir im Alltag Strom

sparen können.

Wir haben den Watt-Wert von verschiedenen

Geräten gemessen. Wir

haben gelernt, wie ein Wasserrad

und ein Windrad funktionieren.

Generell wurden wir darauf hingewiesen,

nicht so viel Strom zu verbrauchen.

Wir haben über Solarbetrieb

gesprochen und ein Spielzeugauto

mit einer Solarzelle betrieben.

Uns wurden die Vor- und Nachteile

eines Atomkraftwerkes erklärt und

wir konnten mit dem Experten darüber

diskutieren.

Wir haben im Physiksaal ein Experiment

gemacht. Dazu haben wir in

eine Flasche Wasser gepumpt. Die

Flasche stellte einen Berg dar. Das

Wasser wurde in eine Turbine geleitet

und dadurch wurde Strom erzeugt,

so dass ein Propeller angetrieben

werden konnte. Wir haben

also ein eigenes Wasserkraftwerk

gebaut.

Die zwei Unterrichtseinheiten als

„Stromdetektive“ haben uns sehr

gut gefallen und wir konnten viel

lernen.

Die Schülerinnen und Schüler der 1.

Klasse

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Bewusstsein für hochwertige Tiroler Lebensmittel

In Form eines Pilotprojektes der Erlebnissennerei

Zillertal gemeinsam mit der Verival Tiroler

BIOmanufaktur können die Schülerinnen und

Schüler der NMS Tux 4 Wochen lang kostenlos jeden

Tag in der 1. großen Pause im Gruppenraum Joghurt,

Honigmilch oder verschiedene Sorten Müsli

zu sich nehmen.

Nachdem man in dieser Zeit Erfahrung über die

Verabreichung und Ausgabe gesammelt hat, wird

entschieden, ob und wie diese Möglichkeit weiter angeboten

wird.

Lernplattform der NMS Tux

Die Kinder erhalten derzeit ihre Arbeitsaufträge vor allem per Mail oder über WhatsApp. Es gibt aber auch

eine eigene Lernplattform, die dann auch in Zukunft weiter verwendet werden wird: Microsoft TEAMS.

Microsoft TEAMS ist ein Teil von Office 365 und kann über alle Endgeräte (PC, Laptop, Tablet und

Smartphone) verwendet werden.

Eigentlich wollten wir dieses System behutsam in der Schule den Kindern näherbringen und Schritt für Schritt

einführen. Die Corona-Krise hat uns hier einen Strich durch die Rechnung gemacht und so versuchen wir das eben

jetzt in einem gemeinsamen Lernprozess von Lehrpersonen, Schülerinnen, Schülern und Eltern einzuführen.

Anbei eine kurze Anleitung für jene Schülerinnen und Schüler, die mit der Lernplattform der NMS Tux arbeiten

und hier ihre Unterrichtsmaterialien durch die Lehrpersonen erhalten.

1. Arbeit mit einem Internetbrowser

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Einen aktuellen Internetbrowser (z.B. Google Chrome) öffnen und folgende Adresse eingeben:

www.office365.at

Anmeldung mit: Benutzername-von-der-Schule@nms-tux.at (wichtig ist das @nms-tux.at dazuzuschreiben);

Gleiches Passwort wie bei der Anmeldung an den Schulcomputern eingeben und dann die Microsoft TEAMS

App starten.

2. MICROSOFT TEAMS für Smartphone oder Tablet

Um Microsoft Teams auf deinem Handy oder dem Handy deiner Eltern zu installieren, gehe auf folgende Links

– je nachdem, welches Betriebssystem das Handy hat.

Google Play Store (Android)

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.microsoft.teams&hl=de_AT

Apple Store (iPhone, iPad)

https://apps.apple.com/de/app/microsoft-teams/id1113153706

Teams öffnen und mit Benutzername und Passwort anmelden.

Benutzername ist der gleiche wie in der Schule!

Allerdings muss dahinter noch @nms-tux.at angehängt werden.

z.B. hannes.schuster@nms-tux.at

Das Passwort ist das gleiche wie in der Schule!

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Das Programm fragt denn noch, ob es das Mikrofon benutzen darf (kann für Chats genutzt werden) und ob es

Nachrichten anzeigen darf (wenn etwas Neues daherkommt – z.B. eine neue Aufgabe).

Ich bitte gleich an dieser Stelle um Verständnis, dass es hier sicherlich auch Schwierigkeiten geben wird – für alle

Beteiligten. Trotzdem denke ich, dass dieses System auch für die Zukunft eine wichtige Ergänzung des „normalen“

Unterrichts werden wird.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Vereine

Die Bundesmusikkapelle Tux gratulierte

Am 04. Dezember

2019 feierte unser

Ehrenmitglied

Walter Stock seinen

70. Geburtstag

Am 02. Feber 2020

feierte unser

Ehrenmitglied

Willi Wechselberger

seinen 85. Geburtstag

Am 13. März 2020

feierte unser aktiver

Musikant und

Ehrenmitglied

Robert Erler seinen

70. Geburtstag

Die Bundesmusikkapelle Tux gratuliert auf diesem Wege noch einmal aufs herzlichste und wünscht

allen Jubilaren weiterhin Gottes Segen und noch viele gesunde Jahre im Kreise eurer Familien.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Tuxer Langlaufmeisterschaft 2020

Am Freitag, den 6. März

2020 wurde in Lanersbach

die diesjährige Tuxer Langlaufmeisterschaft

ausgetragen. Bei

guten Loipenverhältnissen kämpften

54 begeisterte Langläufer auf

den verschiedenen Strecken zwischen

Neurautfeld und Vorderlanersbach

um die Tuxer Meistertitel.

Viele Kinder, Hobbysportler und

Volkslangläufer reihten sich am

Start ein und man konnte bei der

Langlaufmeisterschaft kräfteraubende

Positionskämpfe von den

Zwergerlklassen bis hin zu den älteren

Semestern sehen. Anschließend

fand die Preisverteilung in der NMS

Tux statt, wo viele tolle Preise an

die Teilnehmer und Familienteams

überreicht wurden.

Vielen Dank nochmals allen Teilnehmern,

Helfern und Sponsoren

(Gemeinde Tux, TVB Tux/Finkenberg

mit Loipenfahrer Hubi, Zeitnehmer

Ali Erler, FC Sparkasse

Tux, Sport Nenner, Insider, Tuxer

Sporthaus, verlockend-Sandra Erler,

Spar Markt Wechselberger,

Bergasthaus Eggalm)

Hier die einzelnen Tuxer Meister:

Zwergerlmeisterin – Sylvie Erler

Zwergerlmeister – Jonathan Wechselberger

Kindermeisterin – Lena Tipotsch

Kindermeister – Felix Geisler

Schülermeisterin – Anna Peer

Schülermeister – Clemens Taxacher

Tuxer Meisterin – Isabella Bidner

Tuxer Meister – Alfred Bidner

Fotos und Ergebnisliste unter www.wsvtux.at

Danke an alle Betreuerinnen und Betreuer

Vielen Dank an unseren Chef-Trainer Andi Rausch, Martina Mader für die Zwergerln und Andi Geisler für

die Schülerbetreuung. Dank eurer Hilfe hatten die Kinder sehr viel Spaß beim Training und tolle Erfolge

bei den Rennen zu Hause oder auswärts. Ein weiterer Dank an unsere Langlaufgruppe betreut von Ali

Bidner, Simon Hochmuth und Manfred Erler. Eure Trainings sind ein toller Beitrag für unsere Kinder und tragen

dazu bei, dass sie zu Hause ausgeglichen sind und eine gute Grundlage in der Ausdauer aufgebaut wird.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Im WSV Tux gibt es viele motivierte und talentierte Langläufer

Race Team Tux 2019/20

Folgende LäuferInnen sind bei Auswärtsrennen regelmäßig im Einsatz:

Kathrina Birzniece, Jahrgang 2012

mehrfache Bezirkscupsiegerin

2. Platz beim Tiroler Kinderskitag

Kurz Mario, Jahrgang 2012

Bezirkscupsieg am Achensee

Stockerlplätze bei Bezirkscuprennen

Kurz Daniel, Jahrgang 2011

4. Platz beim Tiroler Kinderskitag

Stockerlplätze bei Bezirkscuprennen

Geisler Lorenz, Jahrgang 2011

Top-Ten Plätze bei Bezirkscuprennen

Erler Felix, Jahrgang 2010

Top-Ten Plätze bei Bezirkscuprennen

Erler Lena, Jahrgang 2011

Top 5 Plätze bei Bezirkscuprennen

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Tipotsch Lena, Jahrgang 2009

Top 5 Plätze bei Bezirkscuprennen

Tapia Daniel, Jahrgang 2009

Top 5 Plätze bei Bezirkscuprennen

Erler Felix, Jahrgang 2009

Bezirkscupsieger, mehrere Stockerlplätze

Geisler Jonas, Jahrgang 2009

mehrfacher Bezirkscupsieger

Jekabs Bierzniks, Jahrgang 2009

Stockerlplätze bei Bezirkscuprennen

Peer Maria, Jahrgang 2009

Top 5 Plätze bei Bezirkscuprennen

Bacher Ronja, Jahrgang 2007

4. Platz Bezirksschulmeisterschaft

Geisler Simon, Jahrgang 2007

2. Platz Bezirksschulmeisterschaft

Korunka Joel, Jahrgang 2007

4. Platz Bezirksschulmeisterschaft

Peer Anna, Jahrgang 2006

2. Platz Bezirksschulmeisterschaft

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

……..unsere Kleinsten

Mader Hannah, Jahrgang 2013

2. Platz beim Eva Maria Brem Night Race

Tesar Jonas, Jahrgang 2014

1. Platz Hero Kidsrace sowie Koasamandlrennen

Erler Maxi, Jahrgang 2014

4. Platz Kinderrennen in Seefeld

Kurz Florian, Jahrgang 2015

1. Platz Kinderennen in Seefeld

Tuxer Kinderskitag 2020

S

uper Winterwetter, 60 begeisterte Skikids am Hinteranger, zahlreiche

Fans und spitzenmäßige Leistungen von allen Teilnehmern. Danke an

Spar Wechselberger für die Schokoladen sowie den Eggalmbahnen für

die Unterstützung

Hier die Klassensieger:

Zwergerl 1: Kreidl Kristina 1:06,40, Kurz Florian 1:14,99

Zwergerl 2: Mader Hannah 57:03, Tesar Jonas 56:40

Kinder 1: Erler Lena 50,76, Kurz Daniel 48,49

Kinder 2: Tipotsch Lena 47,75, Birznieks Jekabs 46,57

Schüler: Peer Maria 47,03, Korunka Joel 43,21

Zwergerlmeister 2020

Mader Hanna und Tesar Jonas

Tuxer Meisterschaft 2020

E

ntgegen der Wetterprognose fand die Tuxer Meisterschaft

bei sensationellen Bedingungen statt. Über 110 Starter zeigten,

dass die Alpinmeisterschaft wieder ein richtiger Renner

ist. Danke den Eggalmbahnen für die tolle Unterstützung. Wir bedanken

uns auch bei Insider Sportshop, Intersport Hintertux, Tuxer

Sporthaus, Sport Nenner, Berggasthaus Eggalm, Hotel AdlerInn

und Hotel Hintertuxerhof für die großzügigen Tombolapreisen für

die mehr als 35 Familienteams.

Tuxer Meister 2020: Geisler Andi und Mader Martina

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Skitraining 2020

Unglaublich fleißig waren die Teilnehmer

des Race Team Tux in der

abgelaufenen Skisaison.

20 Hallen Trainings und nicht weniger als

70 Skitrainings wurden bis Mitte März abgehalten

und viele der Race-Kids verpassten

kaum eine Trainingseinheit. Ganz besonders

viel Spaß hatten die Kinder beim

Faschingstraining mit anschließender

Jause bei Hanspeter.

Ein ganz großes Dankeschön an dieser

Stelle an das Team der Zillertaler Gletscherbahnen

für die großartige Unterstützung

das ganz Jahr über. Ihr seid spitze!

Die Kinder verblüfften mit originellen Verkleidungen.

Neben umfangreichem Stangen- und Techniktraining gab`s immer wieder auch Training im freien Gelände,

Sprungtraining und unzählige Fahrten am berühmt-berüchtigten „Horn“.

Diverses

Zum internationalen Frauentag

Claudia Wisiol: „Heute bin

ich so gerne Frau“ Tiroler

Sonntag Redaktion vom 5.

März 2020 (Veröffentlichung des

Interviews mit freundlicher Genehmigung

der Redaktion Tiroler

Sonntag)

109 Jahre ist er nun alt, der Internationale

Frauentag. 1910 hatten

bei der zweiten Internationalen

Sozialistischen Frauenkonferenz

in Kopenhagen 100 Delegierte aus

17 Ländern das Wahlrecht der

Frauen, ihre Gleichberechtigung

und Emanzipation gefordert. Seit

fast hundert Jahren wird er nun

jährlich am 8. März weltweit gefeiert.

Anlass für ein Tiroler

Sonntag-Interview mit der Osttiroler

Autorin Claudia Wisiol.

Ein Interview von Silvia Ebner.

Claudia Wisiol, 1967 in Hopfgarten

im Osttiroler Defereggental geboren,

veröffentlicht gerade ihr zweites

Buch „wenigstens den himmel

retten". Das Besondere daran ist,

dass es – wie schon ihr erstes Buch

„im augenblick die ewigkeit" ein

Lyrikband ist. Begleitende Ausstellungen

lassen ihr Werk zu einem

verwobenen Gesamtkunstwerk werden.

Verwobene Gedichte

War es 2016 eine Ausstellung zum

Thema „im augenblick die ewigkeit“,

bei der sie Fotographie und

Text zu einer Einheit verschmolz, so

arbeitet sie zur Zeit an einer Ausstellung

zum Thema „wegbeschreibung/im

vergehen/ innenansicht/“,

bei der sie Naturmaterialien und

Texte in Verbindung setzt mit dem

ewigen Thema des Entstehens und

Vergehens, des Werdens und des

Sterbens. Außerdem verwebt sie

ihre Gedichte mit den Dialektliedern

des Osttiroler Künstlers und

Liedermachers Norbert Feldner, mit

dem sie bereits zwei CDs unter ihrem

gemeinsamen Künstlernamen

„Phonmiraus“ produziert hat: phonmiraus

„dunkelweich“ (2018) und

phonmiraus „weiter geht‘s“ (2019).

Die Texte und Bilder von Claudia

Wisiol sind dabei vielfach nicht nur

eine Hommage an das Leben, sondern

vor allem an das Frausein.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

„Heute spüre ich, dass ich in meinem

künstlerischen Tun bin, wer ich

bin. Heute bin ich so gerne Frau.

Heute will ich keine Männer mehr

nachahmen. Heute bin ich eine

Frau, ein Mensch, ein ICH, das sich

selbst liebt ... mit all seinen Fehlern.“

An Ihren Texten lässt sich ablesen,

dass Sie sich als Frau gefunden

haben. Wie war Ihr Weg bis

zu diesem runden, gesunden

Frauenbild?

Claudia Wisiol: Mein Weg zu meinem

jetzigen Gefühl als Frau war

ein langer und es hat mich ordentlich

„durchgebeutelt“ und immer

wieder hin- und hergeworfen.

Als Kind ist man zuallererst einmal

Mensch. Man ist klein und groß zugleich

und das ist das Wunderschöne

daran, weil man von all dem,

was einen noch gesellschaftlich einengen

wird, nichts weiß. Ich war ein

sehr freier, kreativer Geist mit einem

unbändigen Freiheitsdrang,

aber sehr früh habe ich gespürt, dass

es da eine mir völlig unergründliche

und unverständliche Macht gab, die

bei den Buben lag. Vieles schien

leichter zu sein, wenn man in der

Haut eines Buben steckte. Die einzige

Möglichkeit, um den gleichen

Wert zu erlangen wie meine männlichen

Spielfreunde, die ich damals

als kleines Mädchen für mich sah,

war, im Spiel bewusst klassische

„Bubenrollen“ einzunehmen.

Erinnern Sie sich an Stationen in

Ihrem Leben, die für Ihr Wachstum

besonders bedeutsam waren?

Wisiol: In der Pubertät – mit der

Veränderung des eigenen Körpers

und dem Vergleichen mit anderen

jungen Frauen – schlich sich der

Wunsch, gefallen zu wollen, in

mein Leben. Zu diesem Zeitpunkt

habe ich mich aus heutiger Sicht

zum ersten Mal „klein gemacht“,

kleiner als ich in Wirklichkeit war.

Ich habe begonnen, mein wahres Ich

zu verstecken und ein anderes, wie

mir schien „gesellschaftlich willkommeneres

Ich“ vorzutäuschen.

Dies stürzte mich in eine Sinnkrise.

So begann ich mit ca. 13 Jahren zu

schreiben. Wer bin ich eigentlich?

Wo komme ich her? Wohin gehe

ich? Wie lebe ich mein Menschsein

hier auf dieser Erde als Frau? Was

wäre anders, wenn ich ein Mann

wäre? Ich denke, Schreiben war

schon damals therapeutisch für

mich.

Welche Frauenbilder wurden für

Sie wichtig?

Wisiol: Ich habe mich als junge

Frau viel mit dem Frauen- und Männerbild

in der Kirche auseinandergesetzt.

Ich habe nie verstanden,

warum das Menschsein in der Kirche

nicht über dem Mann- und Frausein

steht. Mit Partnerschaft, Familie

und Kindern erfüllte ich und erfüllte

mich das Frauenbild zur

Gänze. In dieser Zeit wandelte sich

etwas in mir.

Ich begann es zu lieben, eine Frau

zu sein. Ich liebte es, Leben in mir

wachsen zu spüren, ich liebte es,

diese innige Beziehung, wie sie einzig

eine Mutter haben kann, zu meinen

Kindern zu spüren, ich liebte es,

Mama zu sein, ich liebte es, mich als

Frau so voll und rund und ganz

wahrnehmen zu dürfen.

Als meine Söhne dann in ihr eigenes

Leben einzutauchen begannen, meldete

sich der große Wunsch nach

mir selbst wieder in mir. Der große

Wunsch, meinem Selbst entgegen

zu leben. Meine künstlerische Arbeit

ist im Grunde eine intensive Begegnung

mit meinem Selbst, mit

meinem Ich.

Was bedeutet Frausein für Sie?

Wisiol: Frausein ist für

mich Menschsein mit all

den Möglichkeiten, die

dieses Menschsein als

Frau bietet. Frausein hat so

unendlich viele Nuancen,

so viele Farben und Zwischentöne.

Jede Frau ist

ein Kunstwerk, wenn sie

sich traut, mit ihren eigenen

Farben zu malen.

Frausein bedeutet für

mich, dass ich mich in einer

ungeheuren Kraft

wahrnehmen darf, in einer

Verbindung mit Mutter

Erde und mit dem Kosmos.

Frausein bedeutet für

mich, dass ich mich als

Wesen erkennen darf, in

dem Leben entstanden und

gewachsen ist und ich bin unendlich

dankbar für dieses Lebensgeschenk.

Worin liegen für Sie die größten

Stärken der Frauen?

Wisiol: In unserer Verbindung zur

Natur, in unserer Intuition, in unserer

Sinnlichkeit, in unserer Achtsamkeit,

in unserem guten Gespür

für Menschen und Situationen. Unsere

Intuition, unsere „innere

Stimme“, unser untrügliches

Bauchgefühl, führt uns durch unser

Leben, wenn wir sie lassen, wenn

wir sie hören und wenn wir auch

nach ihrer Stimme zu handeln beginnen.

Was sind die größten Herausforderungen

für uns Frauen heute?

Wisiol: Dran zu bleiben und weiterzugehen.

Uns aus dem immer noch

vorherrschenden Energie- und Gesellschaftsmuster

zu befreien, uns

aus Opferrollen zu befreien, uns bewusst

zu entscheiden, den weiblichen

Weg der weiblichen Energie

folgend zu gehen. Dann, so bin ich

fest überzeugt, kann Großes passieren.

Für einen friedvollen Gleichklang

aller Energien auf unserer

Erde braucht es die weibliche Energie

genauso wie die männliche.

Was wünschen Sie Frauen auf ihrem

Weg?

Wisiol: Ich wünsche Frauen, jung

wie alt, dass sie sich selbst lieben

können, genauso wie sie sind. Ich

wünsche uns Frauen, dass wir mutig

sind und uns trauen.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Weihnachtsfenster

Im Mehlerhof durften alle 30 Kinder aus Madseit einen Baum mit ihren Händen verzieren. Im Gemais erstrahlten

hunderte von Lichtern im bunten Glanz. Ob Holz, Tannen oder ein richtiger Fensterstock – die Ideen waren

wirklich bewundernswert. Jedes Fenster wurde unterschiedlich und kreativ gestaltet. Danke fürs Mitmachen

und Dabeisein, ob alleine beim Eröffnen, im privaten Kreis oder mit den Nachbarn und spontan Entschlossenen.

Aufgrund der aktuellen Situation bleibt die Ausstellung

Frauen in Tux & Himalaya bis zum

Montag, den 29. Juni geschlossen. Vielen

Dank für eure Besuche. Vielen Dank auch an Ilse, die

sich für jeden Zeit nimmt und gerne ihr Fachwissen

weitergibt oder Fragen zur Tuxer Geschichte beantwortet.

Auf dem Bild einige Produkte, die beim Tuxer

Markt im Mehlerhaus gekauft werden können.

Nächster geplanter Markt würde am Freitag, den 3. Juli

von 14 – 17 Uhr stattfinden. Nähere Infos folgen dann

kurzfristig.

Neuigkeiten vom Mehlerhaus

Programm SchwindelFREI 2020

Liebe Tuxer,

ich möchte euch von Herzen zu meiner Buchpräsentation

einladen. Es ist mir ein tiefes Bedürfnis, diese Einladung

persönlich an euch auszusprechen. Wie ihr alle

wisst, hat mir das Leben letztes Jahr eine Diagnose in

meine Türe gestellt, die mir eine Zeit lang völlig den

Boden unter den Füßen weggezogen hat. Auf dem

Weg, den ich begonnen habe zu gehen, ist mir viel

Wunderschönes begegnet. Heute überwiegt eine unbeschreiblich

große Dankbarkeit für alles, was in mein

Leben getaucht ist.

Das künstlerische Arbeiten hat mich das gesamte letzte

Jahr über begleitet und hatte eine sehr heilsame Wirkung

auf mich. Entstanden sind dabei das Buch

„wenigstens den himmel retten“ und die CD „weiter

geht´s“.

Julia Gschnitzer wird bei der Buchpräsentation aus

meinem Buch lesen. Sie ist eines dieser ganz großen

Geschenke für mich. Phonmiraus wird sie begleiten.

Gemeinsam mit Norbert Feldner habe ich viele der entstandenen

Texte in Phonmiraus-Liedern verwoben. Zugleich

präsentieren wir damit auch unsere zweite CD

„weiter geht´s“.

Weiter geht´s – tiefsinnig, leicht, lebensbejahend, lebendig!

Ich freue mich sehr auf euch.

Claudia

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

FR, 8.5.2020: 20.30 Uhr Tux-Center

ROCKNIGHT mit SEMPRE CAOZ,

FATHER & SONS and Friends sowie

FAMFEL

ERW. 10.- / Jugendl. 7.-/ Spark7 Mitglieder gratis

SA, 25.4.2020: 19.30 Uhr Tux-Center

Buch- und CD Präsentation

CLAUDIA WISIOL/PHONMIRAUS

Die Kammerschauspielerin Julia Gschnitzer liest

aus Claudia Wisiols zweitem Buch „Wenigstens

den Himmel retten“. Claudia Wisiol und Norbert

Feldner präsentieren ihr zweite CD „Weiter geht’s“

Eintritt: freiwillige Spenden

MO, 9.11.2020: 20.30 Uhr Tux-Center

10 Jahre Tux-Center / 10 Jahre Schwindelfrei

Kabarett mit ROBERT PALLFRADER

„ALLEIN“

Zum Dank an alle treuen Besucher zum Jubiläumspreis

nur € 10,00.

SO, 16.8.2020: ab 10.00 Uhr

Zweite Auflage von SAGENHAFT &

SCHWINDELFREI am Penken in

Finkenberg

Straßenkünstler aus den Niederlanden, aus Tschechien,

aus der Schweiz, aus Deutschland und Österreich

verzaubern die Zuschauer auf 2000m Seehöhe;

Eintritt gratis/Liftauffahrt ist zu bezahlen

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

SMS und Dialekt

Glosse – Lücke, Spalt

paff - erstaunt

Sosse – kleine Vertiefung

E´halten – Dienstboten

zuaklauben – bevorzugen

gedengge – Linkshänder

liednen – Holzscheiter aufstapeln

zwognen – Gesicht waschen

Trüpfkel – Traufe

Strauke – Verkühlung

u´halten – dass er/sie etwas zum Guten ändert

mausat holten – nichts sagen, sich bedeckt halten

Trenze – Speichel

Biene = Zeile; Mugel = Brot

Isel – Staub, Dreck, Krümel am Boden

Kehrfassl – Kehrschaufel

gleigor - ungefähr

wdg – wo´s duasch grod

nvd – niet viel, du?

hdl – hab dich lieb

ka – keine Ahnung

:) = Smiley

sz – schreib zurück

8AD - achte auf dich

AS – antworte schnell

BABS – bin auf Brautschau

bda – bis dann!

bdi – brauch di!

BILD – Bärchen, ich lieb dich!

BIBA – bis bald!

BGS – brauche Geld, sofort!

DDDR- dreimal darfst du raten!

DG – dumm gelaufen

DUWIPA – du wirst Papa!

Pochierte Forellenröllchen | Grieß | Paprika

Zutaten:

Pochierte Forellenröllchen:

2 Forellenfilets

½ l Fischfond

Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, rosa Pfefferbeeren,

Salz.

Parmesanschaum:

½ Zwiebel

125 ml Riesling

250 ml Milch

80 g Parmesan gerieben

Salz, Pfeffer, Zucker, Muskat

Grießschnitte:

250 ml Milch

20g Butter

60g Weizengrieß

2 Eier

Salz, Pfeffer, Muskat, Rosmarin

Glasierte Paprika:

3 Paprikas in verschiedenen Farben.

20g Butter

Salz, Zucker, Thymian, Knoblauchzehe

Zubereitung:

Forellenröllchen:

Die Forellenfilets waschen, von Gräten befreien und

die Haut entfernen. Zu kleinen Rollen formen gegebenenfalls

mit einem Spieß feststecken. Fischfond auf 80°

erhitzen, Gewürze hinzugeben und die Röllchen einlegen.

Die Röllchen ca. 7-10 Minuten pochieren, aufpassen

das der Fond nicht zu heiß wird. !Nicht kochen!

Parmesanschaum:

Die Zwiebel in etwas Öl anschwitzen, mit dem Riesling

ablöschen und mit der Milch auffüllen. Würzen, und

den Parmesan hinzugeben. Mit dem Stabmixer mixen,

durch ein Sieb passieren, warmhalten.

Grießschnitte:

Die Milch mit dem Butter und den Gewürzen aufkochen.

Weizengrieß einrühren und bei kleiner Flamme

ausdämpfen lassen. Eier trennen, Eiklar kühl stellen.

Auflaufform ausbuttern. Die ausgedämpfte Grießmasse

kurz überkühlen, mit dem Eigelb vermengen.

Eiklar zu Schnee schlagen, und vorsichtig unter die

Grießmasse heben. In die vorbereitete Form abfüllen,

gegebenenfalls glattstreichen. Im heißen Wasserbad im

Backofen bei 160°C ca. 15-25 Minuten backen.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Mit einem runden Keksausstecher Kreise ausstechen

und in etwas Butter anbraten.

Glacierte Paprikas:

Paprikas halbieren, Kerne entfernen und waschen.

(eventuell schälen). 2x2cm große Paprikawürfel

schneiden. Die Abschnitte mit Gemüsesuppe weichkochen,

pürieren, passieren und abschmecken zu einer

Paprikasauce. Paprikawürfel in Butter anbraten, nach

Geschmack würzen.

Zusammenstellung:

Drei pochierte Forellenröllchen mit etwas Abstand in

die Mitte des Tellers setzen. Die gebratenen Grießkreise

dazwischen setzten. Die Paprikawürfel am Teller

bunt verteilen. Mit der Sauce ein paar Striche ziehen.

Den Parmesanschaum nochmals aufschäumen und auf

die Forellenröllchen setzten. Mit frischen Dillspitzen

aus dem Garten garnieren.

Rezept von Manuela Wechselberger, Küchenmeisterin

im Hotel Alpenjuwel Jäger.

Seniorenbund Tux-Finkenberg

L

iebe Mitglieder und

Freunde,

Ein kurzer Rückblick auf das Jahr

2019 erinnert uns an viele schöne,

gemeinsame und vor allem unfallfreie

Stunden.

Begonnen haben wir unser Vereinsjahr

mit einem lustigen Faschingskränzchen.

Es gab eine große Tombola

und für gute Unterhaltung

sorgte die „Stualausmusig“.

Unsere Ausflüge führten uns nach

Fügen ins Feuerwerk, zur Schokoladenfabrik

Dengel in Rott am Inn,

weiter über den wunderschönen Erlensee

Nähe Rosenheim, zum Törggelen

in Südtirol in Laien und für

viele das erste Mal durch das Sellraintal

nach Kühtai und über Ötz

wieder heim. Die, die nicht mehr

ganz so fit sind, luden wir zu einer

Kaffeefahrt in den Gasthof „In der

Au“ im Zillergrund ein.

Im April war die Bezirkswallfahrt in

Schwaz in der Pfarrkirche.

Im Mai standen fünf Tage Dresden

am Programm. Unser Quartier hatten

wir in Frauenstein, nicht weit

von Dresden, im „Frauensteinerhof“,

wo wir sehr freundlich aufgenommen

und verpflegt wurden.

Gleich am 1. Tag holte uns unsere

Reiseleiterin Silke für einen Tagesausflug

ab. Die kurze Fahrt nach

Dresden führte uns an den Elbschlössern,

die sich auf einer Anhöhe

am rechten Elbufer befinden,

vorbei. In Dresden besichtigten wir

die Pfundsmolkerei, die seit 1879

die Dresdner mit einwandfreier

Milch versorgt. Wir erkundeten die

historische Altstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten:

Frauenkirche,

Semperoper, und dem Theaterplatz.

Am zweiten Tag bummelten wir

durch den Park von Schloss Wesenstein,

fuhren weiter nach Pirna und

von dort mit dem Schaufelradampfer

nach Königstein. Nach einer

Rundfahrt im Kirnitzschtal gings

zurück ins Hotel, wo wir am Abend

von einem Frauenchor unterhalten

wurden. Sie trugen mit ihrem sächsischen

Dialekt Lieder und Gedichte

vor, einfach schön und lustig.

Der dritte Tag war etwas trüb und

regnerisch, also das richtige Wetter

für einen Besuch in der ältesten Porzellan-Manufaktur

Europas in

Meissen. In den Arbeitsräumen entstehen

heute wie damals Kunstwerke

in reiner Handarbeit, besonders

bekannt ist das Zwiebelmuster-

Porzellan. Für einen Großeinkauf

hatten wir leider zu wenig Geld dabei.

Ein kurzer Abstecher noch zum

Jagdschloss Moritzburg und danach

ab ins Hotel, denn das „Watten“ soll

auch nicht zu kurz kommen. Die

Rückfahrt ging über Freiburg, Weiden,

Schwandorf, Tegernsee nach

Hause.

Ende Juni durften wir beim Familienfest

des Kindergartens im Tux-

Center die Gäste mit Kuchen und

Kaffee bedienen.

Der Besuch der Operette in Kufstein

ist mittlerweile ein Fixtermin. Mit

25 Personen genossen wir die „Fledermaus“.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Beim jährlichen Bezirkswandertag

im September konnte man, je nach

Kondition, zwischen zwei Wegstrecken

wählen. Entweder wanderte

man von Strass über Maria Brettfall

nach Rotholz und zurück nach

Strass oder spazierte gemütlich am

Talboden eine kleine Runde.

Im Oktober ging es für alle die

gerne reisen noch nach Italien, Ligurien-Piemont.

Wir wohnten gemeinsam

mit einer Gruppe Hippacher

in Luano in einer riesigen Hotelanlage.

Wir machten Ausflüge

nach San Remo, Alba, Asti und

nach Dolceaqua. Dolceaqua wird

von einer majestätischen Burgruine

bewacht. Die berühmte Brücke aus

dem 13. Jahrhundert „Ponte

Vecchio die Dolceaqua“ überspannt

den Fluss Nervia in einem einzigen

Bogen und verbindet die neue mit

der alten Stadt. Das Piemont ist bekannt

für Barolowein, Trüffel und

der Firma Ferrero in Alba. Abends

gab es einen gemütlichen Tanzabend,

nur die Tänzer haben uns gefehlt.

Sehr schön war die Schifffahrt

von Santa Margherita nach Portofino,

ein kleines Fischerdorf umgeben

vom Grün des regionalen Naturparks

und vom Blau des Meeresschutzgebietes.

Höhepunkt war der

Besuch im weltberühmten Aquarium

in Genua.

Im November ließen wir unsere Jubilare,

die einen runden Geburtstag

feiern konnten, bei einem gemeinsamen

Mittagessen hochleben. Diesmal

waren wir im Gasthof „Jägerwirt“,

wo wir sehr gut verköstigt

wurden. Mit der Adventfeier, die

wir gemeinsam mit den Tuxer Bäuerinnen

und der Landjugend Tux

ausrichten, ging ein schönes, ereignisreiches

Jahr zu Ende.

Maria Schweiger startete mit einer

Wandergruppe.

Ich bedanke mich bei den Gemeinden

Tux und Finkenberg, beim TVB

Tux – Finkenberg für die jährliche

Unterstützung, ein Vergelt’s Gott an

meinem Ausschuss für die gute Zusammenarbeit,

besonders Sepp

Gredler für das Organisieren der Tagesausflüge.

Danke an alle freiwilligen

Helfer in der Küche und im Service,

allen die Kuchen backen und

allen Mitgliedern, die fleißig an unseren

Aktivitäten teilnehmen. Allen

Kranken wünsche ich gute Besserung

und denen die einen lieben

Menschen verloren haben viel Kraft

und Trost.

Wir haben für heuer wieder einige

Tagesfahrten geplant und im Oktober

eine 4-Tagesfahrt mit Eurotours

in die Lombardei. Dem neuen Vereinsjahr

blicken wir mit Freude entgegen

und neue Mitglieder sind uns

immer willkommen.

Eure Obfrau Maria Wechselberger

E

in großes DANKE an

Schneeberger Konni, Skischule

Tux 3000 und an

sein Team, für die Durchführung

des Hausfrauen Ski- und Langlaufkurses.

Die Teilnehmerinnen

waren mit viel Freude dabei und

konnten in den 3 Tagen einiges dazulernen.

Wintersportverein Tux

Vergelt‘ Gott an die Skischule Tux 3000

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Vielen Dank

Die Tuxer Bäurinnen möchten sich bei allen Helferinnen und Helfern für die Mithilfe und gute

Zusammenarbeit bedanken.

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Unser Ehrenmitglied Anfang Josef konnte

heuer auf 80 Jahre zurückblicken, die geprägt

waren von vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit

fürs Rote Kreuz und diversen anderen Vereinen.

Bereits ab 1967 war Josef aktiv im Rettungsdienst tätig

und ist unzählige Stunden für andere im Einsatz

gewesen. 1992 war Josef Mitbegründer unserer Ortsstelle

in Tux und hat im ersten Jahr, zusammen mit nur

einem weiteren Kameraden ALLE Nachtdienste abgedeckt.

1992 erhielt er die Verdienstmedaille des Landes

Tirol und im Jahre 2017 konnten wir im für 50.

Jahre! Vereinszugehörigkeit das Dienstjahresabzeichen

in Gold überreichen.

Nach seiner langen Karriere als aktiver Sanitäter im

Rettungsdienst hat sich Sepp noch weitere 14 Jahre bei

der Funkgruppe des Landesrettungskommandos engagiert.

Lieber Sepp, wir danken dir für deine unglaubliche

Motivation über so viele Jahre!

Das Team vom Roten Kreuz Tux

80. Geburtstag

Quelle: https://www.bmbwf.gv.at/Ministerium/Informationspflicht/corona/corona_schutz.html

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Tuxer Prattinge – Ausgabe Frühjahr 2020

Seinerzeit

zusammengestellt von der Tuxer Ortschronistin Ilse

Wechselberger

Zur letzten Ausgabe:

4 Tuxerinnen am Berg: Gipfelsieg am Rastkogel

v. l.: ein Gast, Michaln Martha und Tochter Burgl und

Häusl Monika (Monika Geisler Vlb.)

Sonst keine Rückmeldungen.

Danke an alle, die sich bei mir melden.

Zur aktuellen Ausgabe:

Bild 1: Viele Grasausläuter - wer erkennt sich?

Bild 2: Frl. Lehrerin mit ihren Schülern - wer singt da

mit?

Liebe Grüße von der Chronistin.

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