Berner Kulturagenda N°25

kulturagenda

2 Wochen Kultur

DO 9.7. –

MI 22.7.2020

N°25 / www.bka.ch

Seite 24

«Inselpost» von Vera Urweider

Massimo Rocchi kommt ins Bierhübeli

Benefizkonzert von der Paulusmusik

Seite 25

Pascal Gamboni im Wagen zum Glück

In der Dampfzentrale findet Aether, ein

Festival für elektronische Musik, statt

«Pegelstand» von Wolfgang Böhler

Seite 26

In der Abbatiale Bellelay ist die Ausstellung

«And the music never stops» zu sehen

Seiten 27 bis 32

Agenda, Ausstellungen und Kino

Seite 33

Porträt: Markus Fischer, BOGA

Seite 34

Interview: Florian Scholz, KTB-Intendant

5 Fragen an Bernhard Schürch, Cinématte

Linda Trachsel vom Theater am

Käfigturm @Home

ZVG

Das Drehbuch ihres Lebens

Der britische Spielfilm «The Souvenir» mit Honor Swinton Byrne und Tom Burke ist

eine autobiografische Momentaufnahme aus dem Leben einer jungen Filmstudentin,

die sich erst verlieren muss, um sich selbst zu finden. Er läuft im Kino Rex.

26

Einer, der mit Fragen antwortet

TICKETS

Mischa Scherrer

Kulturtipps von

Alain Croubalian

«Angst» heisst das aktuelle Album der

Dead Brothers, der selbsternannten

«Begräbnisband», die bereits seit 20

Jahren besteht. Der Genfer Alain

Croubalian ist Sänger und Gitarrist der

Gruppe, die im Mokka in Thun spielt

(Fr., 17.7., 21.30 Uhr).

Machen Sie den ersten Satz:

«Nichts gibt so sehr das Gefühl der

Unendlichkeit als wie die Dummheit.»

(Ödön von Horváth)

Und was soll der letzte sein?

Am Ende gibt es immer schöne Musik.

Nur leider hörst du sie nicht mehr.

Wohin gehen Sie diese Woche und

wozu?

1. Erst ins Museum für Kommunikation.

Eine Ausstellung über «Hemmige»

(bis 2.8.) – sowas gibt es nicht in

der Westschweiz. Nicht einmal das

Wort gibt es auf Französisch!

2. Dann in die Ausstellung «Dance

Total» (bis 9.8.) des Künstlerduos

Cochon Rodeo von Christophe Lambert

und Monsignore Dies im Kunsthaus

Steffisburg. Bin ein grosser Fan

der beiden und will sehen, wie ihr

Stück «Noise Ballet» weiter geht.

3. Zum Abschluss trinke ich viel

Rum im Bären Buchsi in Münchenbuchsee

zum «Gärtlikonzert» der Hermanos

Perdidos (Fr., 10.7., 19 Uhr).

Berner Cumbia.

Filmemacher und Fotograf Reto Camenisch präsentiert «Heicho – Der Blues des Walter

Liniger», einen Film über den Berner Bluesprofessor, der 40 Jahre in den Südstaaten

geforscht und gespielt hat. Der Film ist als Premiere am Openairkino Murten zu sehen.

Eine Platte hat den Ausschlag gegeben:

Lightnin’ Hopkins' «Autobiography in

Blues» ist Walter «Wale» Liniger Anfang

der 80er-Jahre im Krompholz in

die Hände geraten. Jedes Wort habe er

zutiefst nachempfunden, von einem,

der selbst nicht mal gelernt hatte zu lesen,

aber den Blues sprach wie kein

zweiter. So brach der 33-jährige Berner

1983 auf ins Mississippi-Delta, um den

Blues wissenschaftlich, aber auch praktisch

mit der «Schnuregiige» und der

Gitarre an der Seite von James «Son»

Thomas zu erkunden.

Wie er auszog, um Antworten zu

finden, aber nach seiner Rückkehr in

die Schweiz 2019 immer noch einer ist,

der Fragen stellt – das ist das Thema

des ruhigen, suchenden Dokumentarfilms

«Heicho» von Reto Camenisch.

Letzterer ist selbst dem Blues verfallen

und er kann filmisch damit umgehen,

keine abschliessenden Antworten zu

finden. Anfang der 90er-Jahre begab er

sich an Linigers Seite auf die Spuren

des Blues, was in einem Fotobuch namens

«Bluesland» mündete.

Bewegtes Bildessay

So ist denn der von Camenisch selbst

finanzierte, produzierte und gedrehte

Film auch ein Porträt einer 30-jährigen

Freundschaft und Verbundenheit. Der

Film ist aber auch ein bewegtes Bildessay

über Heimat, einen Begriff, den

es nicht in Mehrzahl gibt. Starke Bilder

wie Fotos von den Hügeln und Junctions

des Emmentals und Ecken der

Berner Länggasse wechseln sich ab mit

solchen vom braunen Delta, Baumwollfeldern,

verlassenen Eisenbahn trassen

und anonymen Städten der zweiten

Heimat Linigers, zu der er ebenfalls ein

gespaltenes Verhältnis hat.

Heimatsuche ist für ihn ein Bestandteil

seiner Autobiografie. Nebst

James «Son» Thomas, mit dem

schliesslich ein schmerzhafter Bruch

Walter Liniger zog aus, den Blues in den USA zu erforschen. Hier vor der University of South Carolina, wo er ab 1993 unterrichtete.

Reto Camenisch

passierte, war für Liniger die Freundschaft

mit der Bluessängerin Etta Baker

elementar. Von ihr, deren Wesen er mit

dem seiner Mutter vergleicht, stammt

der ihn prägende Satz: «Ich weiss nicht,

was ich bin, aber wer ich bin.»

Sound des Bluesprofessors

Dass der Film über den «Bluesprofessor»

natürlich auch eine Hommage

an den Blues an sich ist, ist naheliegend.

Der gewichtige Soundtrack

stammt vom Gitarristen Hank Shizzoe

und Liniger selbst. Ersterer steuert neben

dem ehemaligen Musikjournalisten

Bänz Friedli oder Regisseurin Livia

Anne Richard eigene Erinnerungen an

und Einschätzungen über den Bluesforscher

bei. «Heicho – Der Blues des

Walter Liniger» wird erstmals zu sehen

sein am Openairkino Murten – als

einziger Dokumentarfilm neben Hollywoodkrimis,

Komödien und Schweizer

Filmen wie «Bruno Manser»,

«Wolkenbruchs Reise», «Platzspitzbaby»

oder «Moskau einfach».

Katja Zellweger

Stadtgraben, Murten

Fr., 17.7., bis 14.8., 21.15 Uhr

www.openairkino-murten.ch

Wir verlosen je 2 × 2 Tickets für

• «Honeyland» am 19.7.

• «Little Women» am 20.7.

• «Der Bär in mir» am 26.7.

• «Heicho» am 6.8.

Verlosung: tickets@bka.ch

«Heicho»:

• Kino Rex Bern

Premiere: 9.8., 11.30 Uhr

www.rexbern.ch

• Kulturhof Schloss Köniz, 26.8.

www.kulturhof.ch


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Anzeiger Region Bern / Berner Kulturagenda Nr. 43 Mittwoch, 8. Juli 2020

Musik als Trost und Kraftquelle

Ein Zeichen der Solidarität: die moldawisch-schweizerische

Geigerin Patricia Kopatchinskaja und der Berner Organist

Lee Stalder geben ein Benefizkonzert für Musike r innen und

Musiker in finanzieller Not.

«Zeit, aus der Erlahmung zu erwachen»: Lee Stalder und Patricia Kopatchinskaja.

Lukas Fierz

«Ich ging oft in den Bremgartenwald

und spielte beim Glasbrunnen für die

Vögel», sagt Patricia Kopatchinskaja.

So idyllisch man sich dieses Musizieren

in der Natur während des Lockdowns

auch vorstellen mag – diese

Zeit hatte für die moldawisch-schweizerische

Geigerin auch ihre dunklen

Seiten: «Ich geriet zunächst in ein psychisches

Desaster», erzählt die Musikerin

und künstlerische Leiterin der

Camerata Bern. Erst in dieser Krise

habe sie realisiert, wie stark ihre mentale

Verfassung von ihren Auftritten

und Projekten abhänge und wie tief

ihr Bedürfnis greife, ihr Geigenspiel

mit anderen zu teilen.

Sympathie auf den ersten Blick

In der Folge der Lockerungen keimte

bei Kopatchinskaja die Idee auf, ein

Konzert in der Berner Pauluskirche zu

veranstalten. «Dieses wunderschöne

und einzigartige Gebäude befindet sich

direkt in meiner Nachbarschaft», sagt

sie. Und es sollte ein Benefizkonzert für

freischaffende Musikerinnen und Musiker

in finanzieller Not werden, denn

die Sorge um die Existenzsicherung

ihrer Berufskolleginnen und -kollegen

war für die Geigerin zusätzlich belastend.

«Es ist höchste Zeit, dass die Musikwelt

aus der Erlahmung und Angst

ausbricht; Livemusik als Trost und

Kraftquelle ist im Moment dringend

notwendig», sagt Kopatchinskaja.

Also nahm sie Kontakt auf mit dem

Organisten und Kantor der Pauluskirche,

Lee Stalder. «Es war Sympathie

auf den ersten Blick», sagt Kopatchinskaja

und erzählt von ihrer Überraschung

und Freude, einen so jungen

Organisten anzutreffen. Ausserdem

habe sie noch nie mit einem Organisten

zusammen musiziert. Die Orgel sei

eine «neue Klangwelt» für die Musikerin.

Während den Absprachen zum

Konzert beschlossen Kopatchinskaja

und Stalder, den Erlös aus der Kollekte

vollumfänglich der Nothilfe-Stiftung

des Schweizerischen Musikerverbands

(SMV) zukommen zu lassen.

Existenzielle Fragen

Das Konzertprogramm beginnt und

endet mit je einem Werk für Violine

und Orgel. Den Auftakt macht die

empfindsame Komposition «Thema

mit Veränderungen» aus «Sechs Stücke

für Violine und Orgel» op. 150 des

Romantik-Komponisten Josef Gabriel

Rheinberger. Im mittleren Teil präsentiert

Kopatchinskaja mehrere Werke

für Violine solo – darunter etwa die

Partita Nr. 2 in d-Moll von Johann

Sebastian Bach. «Diese fünfsätzige

Komposition, insbesondere der letzte

Satz, die berühmte Chaconne, regt an,

über existenzielle Fragen nachzudenken»,

sagt die Geigerin, «sie erinnert

uns sowohl an unsere Menschlichkeit

als auch an das Übermenschliche.»

Ob sie dann die letzte Violinsonate

des Schweizer Komponisten Arthur

Honegger aus dem Jahr 1940 auch noch

ganz oder partiell spielt, will die Geigerin

spontan am Konzert erspüren.

«Diese Zeit hat einen gelehrt, flexibel

zu sein», sagt sie mit Augenzwinkern.

Sicher ist, dass es zum Abschluss

dann die Bearbeitung für Violine und

Orgel von «Der geigende Eremit» von

Max Reger zu hören gibt. Der Organist

Lee Stalder, der seit seinem Studium

ein grosser Fan des deutschen Komponisten

ist, verweist in Bezug auf dieses

Werk auf ein Zitat direkt aus der Feder

von Reger: «Der geigende Eremit muss

von einer Keuschheit und einer herben

Süssigkeit werden wie ein Madonnenbild

eines deutschen Meisters aus

dem 16. Jahrhundert; alles nur hingehaucht,

von unsagbar reiner Poesie

umflossen.»

Stephan Ruch

Pauluskirche, Bern

So., 19.7., 17 Uhr

www.paulus.refbern.ch

Wortakrobat mit Körpereinsatz

Der schweizerisch-italienische Komiker Massimo Rocchi,

der aus den Eigen- und Ge pflogenheiten der Schweizerinnen

und Schweizer ein pointendichtes Programm destilliert,

erhält vom Bierhübeli eine Carte Blanche.

Es sei das Wunder des Gemeinsamen,

das er als Theaterzuschauer immer

wieder suche: «Ich brauche das Theater

wie Sauerstoff», sagte Massimo

Rocchi zur «NZZ». Rocchi ist aber

längst nicht nur auf der Tribüne, sondern

vor allem auch auf der Bühne zuhause.

Der im italienischen Cesena

geborene, mehrfach ausgezeichnete

Komiker, der in Bologna Theaterwissenschaften

studierte und an der École

Internationale des Pantomimen Marcel

Marceau promovierte, ist spätestens

seit seinem 1994 lancierten Programm

«Äuä» bekannt. 2003 tourte er

zudem ein Jahr lang mit «Jetzt oder

Knie» mit dem Nationalzirkus Knie.

«Kniehörer»

Rocchi ist ein Meister der Pantomime

und Körpersprache in vollem Einsatz.

Er zerpflückt gerne auch das

gesprochene Wort mit ungezwungenem

und feinfühligem Witz. So wirke

Deutsch für ihn manchmal wie «ein

Film auf Deutsch mit deutschen Untertiteln»,

wie er etwa im Programm

«Deutsch lernen» sagt. Er verstehe

nicht, warum die Dinger bei uns

«Kopfhörer» heissen – schliesslich

kann man ja nur am Kopf hören und

nicht etwa am Knie. Oder wie das gehen

solle, dass man mit dem Aufzug in

den Keller gelange.

Zwinkerndes Spiegelbild

Die Themen seiner Geschichten

greift der vor Temperament überschäumende

64-Jährige aus seiner eigenen

Lebensreise, die ihn durch ganz Europa

und schliesslich nach Bern führte.

Er karikiert mit einer erstaunlichen

Dichte an Pointen die Entstehung

Europas, dessen Landessprachen,

Merkel, Hollande, die Royals und auch

die Fasnacht und er schafft ein Zugehörigkeitsgefühl

jenseits geografischer

Grenzen. Er hält uns Schweizerinnen

und Schweizern einen Spiegel vor,

dessen Bild stets lachend und augenzwinkernd

zurückblickt. Doch auch die

Italienerinnen und Italiener blieben

Ungezwungener und feinfühliger Witz.

ZVG

nicht verschont: Mit einer geballten Ladung

Selbstironie machte sich Rocchi,

der mittlerweile den Schweizer Pass besitzt,

über die Gepflogenheiten seiner

Landsleute lustig.

Lula Pergoletti

Bierhübeli, Bern

Fr., 17.7., 20 Uhr

www.bierhuebeli.ch

Aus dem Graben

Sie kriegen es hin, Frau Meier

nach deren Hochzeit Frau

Müller zu nennen, oder sogar

Herrn Müller nun mit Herr

Meier anzusprechen. Sie kriegen

auch Schaumkopf hin.

Dubler for Dubelis

Inselpost

Santa Maria, 6.7.2020

Liebe Regi und Theo, lieber Christian und Therese,

lieber Titus und Elisabeth, liebe Ursi und Fred, lieber

Max, liebe Claudia,

ich musste doch rächt schmunzeln, als Deine Geburtstagswunschnachricht

bei mir eintraf, liebe Therese, und

Du schriebst, Du würdest jede Inselpost lesen und jeweils

gespannt warten, ob irgendwann vielleicht die Anrede

«Liebe Therese» erscheine. Ja, voilà. Da ist sie. Du

überlegtest weiter, was es denn zu erzählen gäbe, wenn

ich Dir schriebe, zähltest auf: Massagen? Geburtstagsfeiern?

Piemont? Es gäbe einiges, womit ich einen Brief

an Dich verknüpfen könnte. So wie mit euch allen.

Ihr seid Menschen, die ich irgendwie zu meiner

erweiterten Familie zähle – ohne mit euch verwandt zu

sein. Natürlich könnte ich hier auch unsere Gotten und

Göttis einbeziehen, doch wurden diese ja ganz zu

Beginn unserer Existenzen von unseren Eltern aktiv in

die Familie erfragt. Ihr jedoch, ihr seid einfach

irgendwie dazugekommen.

Einige als Freunde unserer Eltern. Regi, Du hast mich so

selbstverständlich und selbstlos, damals als Dein Mann

und mein Götti Roli starb und ich erst 14 war, unter

Deine Fittiche genommen und später glücklicherweise

den Theo in die Familie gebracht. Therese, wie oft hast

Du meinen verwirrten Gefühlen zugehört, wenn mein

jugendliches Herz mal wieder meinte, dass die Eltern

komisch wären, sich und mich nicht verstünden so

zwischen Hasli und Seeland, Du meintest dann jeweils

so schön, ja, ich hab ja auch einen Hasli-Grind zu

Hause. Ursi und Claudia, Schulfreundinnen von

Mamma, wie treu ihr seid – gibt es eigentlich ein

Konzert von mir, das ihr je verpasst habt?

Andere als Freunde von mir selber. Max, Dich lernte ich

kennen, als ich mit sechs Jahren meinen Kopf durchsetzen

konnte und Geige lernen durfte. Hätte ich damals

klein beigegeben und Mamma geglaubt, dass Klavier

besser wäre für mich, so hätten wir viele wertvolle

Stunden nie erlebt. Hatte ich nicht geübt, wurdest Du

kurz streng, dann improvisierten wir oder lasen Blatt

oder spielten ab Ohr oder Du merktest, dass der Schuh

ganz woanders drückte, dann tranken wir Kaffee. Euch

beide, Titus und Elisabeth, schloss ich erst vor zwei

Jahren in mein Herz, mitten in Sambia, beim Frühstück,

kurz vor einer Hochzeit. Und wie gerne frühstücke ich

auch heute noch bei euch in Villars, ein bisschen weg

von allem, Ruhe und lange Gespräche.

Dieses erweiterte, über das Blut hinausgehende

Familiengeflecht, dieses so fraglose Dazugehören, das

erlebe ich hier auf den Kapverden immer wieder. Jeder

ist irgendwie Cousin oder Onkel oder Nichte. Anfangs

versuchte ich zu verstehen, wer hier jetzt wirklich

verwandt ist und wer eigentlich nicht. Ich fragte dann

jeweils, also wirklich Cousin? Dann hiess es meistens,

nein, aber nahe. Manchmal hiess es auch, ich weiss es

nicht. Oft kennen sie nicht einmal alle Blutsverwandten,

weil die Familien weltweit so verstreut sind und es

deshalb so unübersichtlich ist. Die Familien hier sind

riesig. Wer dazu gehört, entscheidet die Zeit.

Ich habe also vergangenen Donnerstag einen Geburtstag

ohne euch gefeiert. Ohne euch, aber so gar nicht

alleine. Nicht im Garten, sondern im Sand. Und ich

glaube, ich hatte noch nie so viele verschiedene

Nationen um mich versammelt. Neben den kapverdischen

Freunden, waren da Mitgestrandete und

Hierlebende aus Finnland, Deutschland, Holland,

Spanien, Russland, USA, Kenia, Guinea-Bissau,

Senegal, England, Italien und der Schweiz.

Einer der Schweizer, Eugen, hatte ebenfalls Geburtstag,

tagesgleich, jedoch nicht jahresgleich - er wurde

69. Seine Geschichte ist übrigens superskurril, die will

ich noch kurz erzählen: Er buchte im Schweizer

Reisebüro seines Vertrauens wie immer eine Reise zu

seiner Partnerin nach Boa Vista. Brasilien. Als er aus

dem Flieger stieg, war er auf Boa Vista. Kapverden.

Falsch gebucht, falsch geflogen. Er versuchte noch,

über Sal nach Brasilien zu kommen, und blieb hier

stecken. Ganz alleine, Brasilien vermissend und nicht

so flexibel wie ich es vielleicht bin. Also lud ich ihn

kurzerhand auf meinenseinen Geburtstag ein.

Liebe Grüsse von der Insel,

Vera Urweider

Thomas Kromer

Vera Urweider schreibt und fotografiert

dort, wo sie gerade ist und das, was sie

gerade sieht. Nach einer Tanzschule

widmete sie sich der Bewegung im

Kopf: Sie studierte Medien, deutsche

Literatur und Ethnologie in Fribourg

und absolvierte die Journalistenschule

in Luzern und Hamburg. Momentan

versucht sie anstatt auf einer Theaterbühne

auf einem Kiteboard zu stehen.

Während sie auf der kapverdischen

Insel Sal in Insolation sitzt, schreibt

sie hier wöchentlich einen Brief von

ebenda. Wer mag, schreibt ihr einen

zurück: vera.urweider@gmail.com


Nr. 43 Mittwoch, 8. Juli 2020 Anzeiger Region Bern / Berner Kulturagenda 25

«Mein Fernrohr zur Welt»

Der Singer-Songwriter Pascal Gamboni lebt seit zehn

Jahren in Bern und singt auf Rätoromanisch, Englisch und

Italienisch. Im Wagen zum Glück gibt er ein Konzert.

«Nova Forza» heisst die neue Single

von Pascal Gamboni, die im Mai erschienen

ist. «Neue Kraft», etwas, was

alle nach den vergangenen Monaten

brauchen können, sagt der in Bern

lebende Bündner Singer-Songwriter

Pascal Gamboni. Tatsächlich versprüht

der lüpfige Lo-Fi-Rock-Song

mit Pop-Elementen eine sommerliche

Euphorie.

Streben nach Honig

Gamboni wurde für sein letztes Album

«Everybody Wants The Honey»

mit dem Bündner Music Award als

Künstler des Jahres 2019 geehrt. Warum

er seinem Album mit fast ausschliesslich

rätoromanischen Songs

einen englischen Titel gab, erklärt

Gamboni ganz pragmatisch: «Es klingt

besser.» Und was hat es mit dem Honig

auf sich? Schaue man um sich,

dann sei doch klar, dass die Menschen

alle das Beste, den Honig wollen würden,

so Gamboni. Dies im Hinterkopf

behaltend, sei es möglich, mit weniger

Vorurteilen auf andere zuzugehen.

Vielsprachige Texte

Ideen für Texte und Melodien können

ihm jederzeit kommen, weshalb er

nie ohne Notizbuch unterwegs sei, in

das er schreibe, was er gerade sehe

oder erlebe: «Es ist mein Fernrohr zur

Welt.» Trotz rätoromanischer Muttersprache

schreibt Gamboni, der in England

lebte, auch englische und italienische

Songs. «Wer weiss, vielleicht gibt

es in Zukunft auch einmal einen deutschen

Song», sagt er. Ab und zu mache

er für die Ideenfindung auch einfach

eine Demoaufnahme in einer Fantasiesprache,

höre es sich an und entscheide

dann, welche Sprachmelodie

passe.

Die Abweichungen vom Rätoromanisch

sind für ihn jedoch keine Kompensation

dafür, dass nur ein kleiner

Teil in der Schweiz seine Songs versteht:

«Ich hatte nie das Gefühl, musikalisch

weiter zu sein, wenn meine

Muttersprache Englisch wäre.» Egal in

welcher Sprache, «die Vene muss man

treffen», dann würden es alle verstehen.

Früher sei er stolz gewesen, wenn

in England nach einem Konzert das Publikum

im Gespräch erst verstand, dass

da vor ihnen kein Engländer stand. «Im

Nachhinein wünschte ich, ich hätte

meinen Akzent viel mehr ausgelebt.»

Im Herbst erscheint ein neues Album

von Gamboni, worauf er auf die

vergangenen Musikjahre und etliche

Alben zurückblickt.

Vittoria Burgunder

Wagen zum Glück, Worblaufen

Sa., 18.7., 20 Uhr

www.wagenzumglueck.ch

Will mit seinen Songs «die Vene treffen»: Pascal Gamboni.

Felipe Pagani

«Wie Tinte auf einem Löschblatt»

Ein Mikrofestival im Zeichen der experimentellen Electronica: Bei Aether in der

Dampfzentrale lotsen verschiedene Acts, darunter Black Zone Myth Chant oder

Belia Winnewisser, elektronische Musik raus aus dem konventionellen Clubsetting.

Mit seinen eklektischen Livesets, in

die Maxime Primault alias Black Zone

Myth Chant Einflüsse aus Industrial,

Dub und Ambient einstreut, schert

sich der Franzose herzlich wenig um

festgefahrene Genregrenzen. Seine Palette

an Sounds ist riesig, seine Auftritte

sind stilistische Wundertüten: Mal

schmettert er ein herbes Industrial -

Techno-Set von der Bühne, dann wiederum

lässt er die Körper des Publikums

wie ein Marionettenspieler zu

unerhörtem Dancehall fernab des

Mainstreams zucken.

Bei der Luzerner Musikerin Belia Winnewisser trifft erhabener Hall auf dröhnende Klanglandschaften.

Ob als Personifikation des «Oberen

Himmels» in der griechischen Mythologie,

chemische Bezeichnung einer

Stoffgruppe oder hypothetisches Medium

für die Ausbreitung von Licht im

Vakuum: Äther ist ein vielschichtiger

Begriff, nach dem das Mikro festival in

Lendita Kashtanjva

der Dampfzentrale benannt ist. Der

Anlass, der im Innen- und Aussenbereich

stattfindet, macht dem Namen

alle Ehre: Auf dem Programm steht

elektronische Musik, die sich laut Till

Hillbrecht, der das Clubprogramm der

Dampfzentrale gestaltet, in alle Richtungen

ausbreitet: «Wie ein Tropfen

Tinte auf einem Löschblatt dehnt sich

bei uns der Begriff Electronica in gleichem

Ausmass in Richtung Experiment,

Dancefloor, Sounddesign und

Avantgardepop aus.»

Düstere Chöre

Auch die an dem Anlass auftretende

Soundtüftlerin Belia Winnewisser

sprengt die Grenzen elektronischer

Musik. Die Luzernerin, früher mit der

futuristischen R’n’B-Band a = f/m unterwegs,

vereint auf ihrem im Rahmen

ihres Masterstudiums Contemporary

Arts Practice an der Hochschule der

Künste Bern entstandenen Solo-Debütalbum

«Radikale Akzeptanz» sphärische

Sounds mit choralen Elementen.

Erhabener Hall trifft auf dröhnende,

düstere Klanglandschaften und repetitive,

asketische Gesänge. Sie verbindet

Abstraktes mit Zugänglichem und

präsentiert so Musik, die sowohl für

die Club- wie auch für die Konzertatmosphäre

taugt.

Am Festival Aether, mit dem Untertitel

«A Transcendental Waveform

Market», lassen sich während 12 Stunden

verschiedenste Perspektiven und

Auseinandersetzungen von und mit

Corona-Lexikon

Risikoland, das

Zeitnah mit der Grenzöffnung

und der Maskenpflicht eingeführter

Begriff für Länder, die aufgrund

hoher Fallzahlen oder unzuverlässiger

Daten erhebung ein hohes

Ansteckungsrisiko aufweisen. R.

definiert sich unabhängig vom

Schengen-Raum und Terminen

der Grenzöffnung. Reisen in ein R.

ziehen als grenzsanitarische

Massnahme eine zehntägige, vom

Arbeitgeber unvergütete, da

selbstverschuldete Heimkehrerquarantäne

nach sich. Ebenfalls

unvergütete Reisekosten im Falle

einer Anullation sowie UHU-

Ferien-Depressionen («Ums Huus

ume») sind Folgen der R. Aktuelle

R.: Superspreader-Partyländer im

Balkan, Länder von Staatsoberhäuptern,

die Corona für eine

«Gripezinha» halten oder Wahlkampf

betreiben.

kaz

elektronischer Musik ergründen. Neben

Winnewisser und Primault spielen

live ausserdem Luxxuryproblems,

Aseptic Stir, Inside und Simon Grab &

La Gale sowie Kia Mann, COS und

Vazy Julie ein DJ-Set.

Dampfzentrale, Bern

Sa., 11.7., 17 Uhr

www.dampfzentrale.ch

Lula Pergoletti

Pegelstand

Kolumne

von Wolfgang Böhler

Mir ist Klassenkampf sonst so fremd

wie einem SAC-Hüttenwart Sommerferien

am Meer, aber die gegenwärtigen

Entwicklungen in Sachen Musikfestivals

bedrücken mich. Reihum

werden Rock-, Pop-, und Jazzfestivals

abgesagt – zuletzt das Jazzfestival

Willisau. Nur die Flaggschiffe der

Haute Volée drücken ihre Programme

irgendwie doch durch: Die Salzburger

Festspiele gibt es in opulenter Fassung

sogar im Kino, trotz Corona, das

Lucerne Festival in «vegetarischer

Version». Und Jazz gibt es zwar nicht

im luzernischen Hinterland, wohl aber

im Cüpliland St. Moritz, am Festival

da Jazz. Während die Hablichen sich

wohlverhalten verlustieren, werden

die einfachen Bürger, die sich im öffentlichen

Raum zusammenballen,

um auch noch etwas Spass zu haben,

auseinandergetrieben.

«Ich hätte mir überraschende

Gesten der Gemeinsamkeit

gewünscht.»

Ich hätte mir statt dieser aufbrechenden

sozialen Differenzen überraschende

Gesten der Gemeinsamkeit

gewünscht. Wie wäre es zum Beispiel

mit einem Gratiskonzert einer Kammerversion

des Berner Symphonieorchesters

auf der Gurtenwiese gewesen,

genau in dem Moment, in dem dort am

abgesagten Gurtenfestival die Chemical

Brothers aufgetreten wären? Und was

wäre gewesen, wenn finanzkräftige

Industriebetriebe grosse Hallen für

coronakonforme Raves zur Verfügung

gestellt hätten? Weltkonzerne aus der

Finanzbranche und der Pharmazie

hätten ihre Videokonferenzen-Infrastrukturen

für originelle Performances

zur Verfügung stellen können.

So wie es zurzeit läuft, bildet sich

aber wieder ein bedrohlicher Graben:

Hier die braven Bürger, die sich ihre

Vergnügungen dank Finanzkraft trotzdem

leisten können, dort die ungezogene

Jugend, die sich eigensüchtig

ihrer Partylaune hingibt und gemassregelt

werden muss.

Schade, dass man im Kulturbetrieb

die Chancen vergeben hat. Die Bewältigung

der Coronakrise ist für die Branche

in Sachen Solidarität kein Ruhmesblatt.

Wolfgang Böhler ist Philosoph, Dozent

für Musikphilosophie und -psychologie

und Gründer des Onlinemagazins

Codex flores. Er publiziert zu Musikwirkungsforschung

und Kulturpolitik und

ist Dirigent von Männerchören.

Illustration: Rodja Galli, a259


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Anzeiger Region Bern / Berner Kulturagenda Nr. 43 Mittwoch, 8. Juli 2020

Seinen Platz im Leben finden

Honor Swinton Byrne spielt Julie, die eigentlich genau weiss, was sie will, sich aber in eine Amour fou verstrickt.

Der geheimnisvolle Spielfilm «The Souvenir» von Joanna Hogg ist ein visuelles Meisterwerk

mit zwei grandiosen Hauptdarstellern. Die Amour fou zwischen einer jungen

Film studentin und einem älteren Dandy ist ein intimes Stück Kino.

Manchmal muss man sich in jemand

anderem verlieren, um sich selbst zu

finden. Diese schmerzliche Erfahrung

muss auch die junge Filmstudentin

Julie im Film «The Souvenir» machen.

Julie – Honor Swinton Byrne, die die

Figur grandios vielschichtig zwischen

verletzlich und trotzig spielt, ist eine

Entdeckung – weiss, was sie will. Eigentlich.

Doch als sie sich in den älteren,

charismatischen Dandy Anthony

verliebt, ist sie plötzlich nicht mehr so

Marina Porobic, ich war noch nie

in Bellelay. Wie ist es dort?

Bellelay ist ein wunderbares kleines

Dorf am Fusse des Juras. Es ist ein herausfordernder

Ort, der über das Auge

funktioniert. Man muss ihn erleben

können. Dort liegt auch die barocke

Klosterkirche; überwältigend, ganz in

Weiss gehalten. Das Gebäude besticht

durch pure Architektur und massive Ornamentik.

Die Naturelemente auf den

Säulen sind prachtvoll und dicht gestaltet.

In der Kirche arbeiten wir nur mit

natürlichem Licht und ohne Heizung,

weshalb wir nur im Sommer veranstalten

können. Bereits ab Oktober wird es

im Gebäude sehr kalt. Vielleicht noch

interessant zu wissen: Die Prämonstratenser,

der Orden, der im Kloster gelebt

hat, hat den Tête-de-Moine-Käse erfunden.

In der Abtei ist heute eine psychiatrische

Klinik untergebracht.

In der Kirche finden nun Konzerte

und ein Klang- und Bildparcours

statt?

sicher, welches ihre Bedürfnisse sind,

und merkt erst spät, wie sehr sie ihre

eigenen Träume vernachlässigt.

Emanzipation vom behüteten Dasein

Die britische Regisseurin Joanna

Hogg erzählt in ihrem auf allen Ebenen

beglückenden Film ein Stück weit ihre

eigene Geschichte. Auch sie verliebte

sich als Filmstudentin im London der

80er-Jahre in einen älteren Mann, der

sich als Diplomat ausgab. Und auch

«Die Collage generiert einen Überdruss»

Marina Porobic hat für die Klosterkirche Bellelay im Berner

Jura die Ausstellung «And The Music Never Stops» kuratiert,

die sich der Videokunst in Verbindung mit Klang widmet.

Foto: Franziska Messner-Rast

4.7.–25.10.2020

Genau. Jedoch hat das Haus sowieso

bereits eine lange Kulturtradition.

In den 60er-Jahren hat der damalige

Klinikdirektor und Kunstliebhaber

Jean-Jacques Fehr angefangen, zeitgenössische

Kunst auszustellen.

Das Ganzjahresprogramm in

Bellelay ist der Musik gewidmet.

Sie machen dazu eine Ausstellung

in Form eines Rundgangs, der 90

Minuten dauert.

Bis zu diesem Jahr wurde jährlich

eine Ausstellung in der Klosterkirche

organisiert. Dabei ging es immer darum,

Werke entstehen zu lassen, die

sich explizit mit dem Ort auseinandersetzen.

Dieses Jahr habe ich gedacht,

dass es schön wäre, eine kleinere Ausstellung

der Videokunst zu widmen.

Weil ich schon einige Male mit der

Zofinger Videocompany zusammengearbeitet

habe, ist mir aufgefallen,

was für ein spannendes Netzwerk sie

pflegen und dass sie den Ort gut kennen

und mögen. So habe ich sie mit ins

Anthony – grossartig verführerisch

und manipulativ verkörpert von Tom

Burke – gibt sich als ein Mann von

Welt, bis sein dunkles Geheimnis ans

Licht kommt und alles zerstört. «Hör

auf mich einzuladen, dich zu quälen»,

sagt er einmal zu Julie, die aus gutem

Haus kommt und von der er schliesslich

auch finanziell abhängig ist.

Julie will einen Film über einen

Working-Class-Jungen in einer Hafenstadt

drehen, ein Thema, das so gar

Boot geholt, um zusätzlich zum Klang

auch mit bewegten Bildern zu arbeiten.

Das Motto lautet «And The Music

Never Stops – Follow The Sound» und

ist ein augenzwinkernder Hinweis auf

den Song «The Music Never Stopped»

der Band The Grateful Dead.

Welche Arbeiten haben Sie

ausgewählt?

Da ist zum Beispiel «We Buy Gold

and Diamond» aus dem Jahr 2014, ein

Werk der in Zürich lebenden Elodie

Pong. Sie hat damit eine Hommage an

die vielseitige Dada-Künstlerin Baroness

Elsa von Freytag-Loringhoven geschaffen.

Oder die Videoarbeit von

Mayo Irion, einem Zürcher Künstler,

als Zeichner

und Maler

Ein Bildwerk zwischen

Mythos und Wissenschaft

nichts mit ihrem eigenen Leben zu tun

hat. Es ist eine schüchterne Art von

Rebellion, eine Emanzipation von ihrem

behüteten Dasein. Tilda Swinton

spielt Julies Mutter – sie ist auch die

Mutter der Hauptdarstellerin –, die das

Drama mit ansieht und mitleidet. Ihre

Tochter, die ein privilegiertes Leben in

einer Wohnung im vornehmen Stadtteil

Kensington führt und eine renommierte

Ausbildung geniesst, könnte

ein sorgloses Leben führen, stattdessen

lässt sie sich von einem arroganten

Hochstapler einlullen, der ihr Selbstbewusstsein

winzig klein werden lässt.

Wie aus der Zeit gefallen

Das Tolle an diesem Film ist, dass er

nie urteilt. Im Gegenteil: die Anziehung

zwischen diesen beiden grundverschiedenen

Menschen, der Humor,

der sie verbindet, das alles ist absolut

nachvollziehbar, nicht zuletzt, weil

man auch als Zuschauende dem seltsamen

Charme von Anthony verfällt.

Eine Meisterleistung von Burke.

Der intime und geheimnisvolle

Spielfilm ist in verblichenen Bildern

gehalten, die wirken wie aus der Zeit

gefallen und genauso gut aus einem

Kostümfilm, der im 18. Jahrhundert

spielt, stammen könnten. Kammerspielartige

Szenen, die teils auf Improvisation

basieren, erzählen einfühlsam

und aufwühlend von einer jungen

Frau, die ihre Stimme findet.

Kino Rex, Bern

Ab Do., 16.7.

www.rexbern.ch

Polizei en miniature: «Polizei.Sammlung.1.0» von Mayo Irion.

In Zusammenarbeit mit

Inserat

ZVG

Sarah Sartorius

Mayo Irion

der im Berner Schwobhaus arbeitet.

Wir zeigen von ihm «Polizei.Sammlung.1.0»,

in der er Spielzeugautos animiert,

die er auf Flohmärkten gekauft

hat. Dabei handelt es sich um eine Aneinanderreihung

von Bildern, die mit

Sounds von DJ Cut Killer untermalt

wird. Die ganze Collage generiert so

etwas wie einen Überdruss, einen Zustand,

mit dem Irion bewusst spielt.

Wie verbinden Sie die Ausstellung

mit den zusätzlich stattfindenden

Konzerten?

Mein Ziel war es, eine Ausstellung

zu gestalten, die parallel zu dem von

Julien Annoni konzipierten Konzertprogramm

stattfinden kann. Meinerseits

organisiere ich dazu noch ein

Pique-Nique mit einem Konzert vom

Duo Archetti / Neumeier, das in den

80er-Jahren als Tiere der Nacht unterwegs

war und experimentelle Live-

Elektronik spielt. Interview: Milena Krstic

Klosterkirche Abbatiale de Bellelay

Ausstellung bis 27.9.

«Pique-Nique»: 16.8.

Anmeldung (Name, Anzahl Personen):

pique-nique@videocompany.ch

Musikprogramm: 26.7. bis 16.10.

www.abbatialebellelay.ch

los hermanos perdidos

Rhythmusfaszination

Ihr Name klingt, als wären sie mächtig

verloren. Doch die Sechserformation

Los Hermanos Perdidos (die verlorenen

Geschwister) vereint seit 2013

unermüdlich den Tramper-Spirit mit

ihrer wilden und vielfältigen Musik.

Wenn die Berner verloren sind, dann

höchstens punkto Musik – sie sind

nämlich hoffnungslos der Balkanmusik,

den Cumbia- und Funaná-Rhythmen

verfallen, die sie im Gärtlikonzert

des Bären Buchsi spielen. Die Geschwisterbande

um Schwester Daria

frönt ihrer Herzensmusik mit Gitarren,

Saxofon, Akkordeon, Kontrabass und

dem Cajón. Sie singen vom Vorwärts

(«Adelante») und dem Weg zur Freiheit:

«Hasta la Libertad».

kaz

Bären Buchsi, Münchenbuchsee

Fr., 10.7., 19 Uhr

www.baerenbuchsi.ch

Stil-Eklektizismus

Ihren Sound, den man von dieser

Combo so noch gar nicht wirklich zu

hören bekommen hat, beschreiben die

Rooftoppers so: «ein Sound wie eine

kalifornische Designer-Villa im Abendrot».

Das verspricht Stil-Eklektizismus

vom Feinsten, Musik eigentlich für

die Dachterrasse und den freien Blick

in die Weite. Vorerst aber präsentieren

Trompeter Daniel Woodtli (Patent

Ochsner), Bassist Wolfgang Zwiauer

(Züri West), Schlagzeuger Simon Baumann

(Stephan Eicher) und Pianist

Florian Favre (Florian Favre Trio) ihre

Musik zwischen Jazz, Soul und Electronica

im Mokka und im Innenhof des

Berner Generationenhauses.

kaz

Cafe Bar Mokka, Thun

Mi., 15.7., 20 Uhr

www.mokka.ch

Berner Generationenhaus

Do., 16.7., 20 Uhr

www.begh.ch

Berns

Konzertkalender für

klassische Musik

www.konzerte-bern.ch

Gartenfreuden

Inserat

Das Gartenfestival, das kleine und

sympathische Alternativprogramm vom

Café Kairo zum Güsche-Exzess – es

wird heuer zum GaGaGartenfestival.

Mit dem Gaga-Tanzstil hat es nichts zu

tun, vielmehr mit einer Sause, langen

Tischen, arabischem Grill, Fussball

(YB – FCZ), Elvis’ Pizzamobil und natürlich

Musik: die Speck nockerln geben

ein kleines Konzert, im Keller gibt

es Physical Distance Dance Disco und

Philipp Läng verzaubert mit Klang-

Objekten in seinem mobilen Konzertraum

«Klängbus» ein sehr überschaubares

Publikum.

kaz

Café Kairo, Bern

Sa., 18.7., 18 Uhr

www.cafe-kairo.ch


Nr. 43 Mittwoch, 8. Juli 2020 Anzeiger Region Bern/Berner Kulturagenda 27

Techno ist wieder im House

Das DJ-Duo Power To The People (Bild), bestehend aus Strong Legs

Man und Stereoid, legt House und Techno auf und bedient sich der

Stilmittel der 80er- und 90er-Jahre. Im Kapitel, das seine Tür nun regelmässig

wieder öffnet, treffen sie an der Party «PTTP x Audiotheque»

auf die beiden DJs Huazee und Rodri des Labels Audiotheque.

Kapitel, Bern. Fr., 10.7., 23 Uhr

ZVG

Ein bisschen Ungarn in Meiringen

An der 60. Musikfestwoche Meiringen dreht sich alles um das «feu

sacré», so auch am Konzert «Glühend». 14 Musikerinnen und

Musiker, darunter das Pianoduo Takahashi-Lehmann (Bild), nehmen

sich an diesem Abend unter anderem des ungarischen Komponisten

der Moderne, Béla Bartók, an. Von ihm werden die Rumänischen

Volkstänze für Violine und Klavier sowie die Sonate für zwei

Klaviere und Perkussion gespielt.

Michaelskirche Meiringen. Fr., 10.7., 19.30 Uhr

Uwe Neumann

Simone Streit

Altlasten abschütteln

Nach der langen unfreiwilligen Tanzpause endlich mal wieder so richtig

die Gliedmassen durchschütteln? Die Salsadancers verschieben

ihre Sommerpause und laden Tanzwütige ein zur «Abrázame»-Party

im Tanzpfeiler Bern. Aufgelegt von DJ Samy und DJ Silvio gibt es auf

zwei Floors alles, was das Salsa-, Bachata- und Kizomba-Herz schneller

schlagen und die Corona-Pfunde purzeln lässt.

Tanzpfeiler, Bern. Sa., 11.7., 22 Uhr

Inserat

Do 9.

Bern

Bühne

Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel von

Theresia Walser

Die Tyrannen-Diven der Weltgeschichte

treten ins Rampenlicht. Eine bitterböse

Komödie Mit: Jeroen Engelsman, Nicola

Trub, Cornelia Lüdorff, Gabriele Fischer

Regie: Stefan Meier

DAS THEATER AN DER EFFINGERSTRASSE,

EFFINGERSTRASSE 14. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Familie

Offenes Atelier

«Sommernachtstraum»

Fast können wir sie riechen, die Blüten

und Knospen in unserem frühsommerlichen

Blumenstrauss, der unser Bild

schmückt: Ein Traum aus Farben und

Formen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

«Kunst Fägt» Fäger-Ferienkurse

In den Berner Schulferien fi nden für

Kinder von 6–12 Jahren gestalterische

Workshops mit Kunstbetrachtungen in

den aktuellen Ausstellungen statt.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 10.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Verschiedenes

ganz Ohr – persönliches Gespräch

Gibt es Dinge, die Sie im Moment

beschäftigen oder belasten? Sprechen

Sie mit einer Fachperperson, die unter

Schweigepfl icht steht. Gesprächs-Treffpunkt

ist bei der Leuchtstele «ganz Ohr».

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 13.00 UHR

Worte

Dragica Rajcic: «Glück»

Sommer-Lesung unter freiem Himmel,

auf der lauschigen Farnhausterrasse.

Moderation: Guy Krneta

VERLAG DER GESUNDE MENSCHENV-

ERSAND, BOTANISCHER GARTEN (BOGA),

ALTENBERGRAIN 21. 19.00 UHR

Reeto von Gunten

Carte Blanche

BIERHÜBELI, NEUBRÜCKSTRASSE 43.

20.00 UHR

Emmenmatt

Samstag 8.00 – 11.00 Uhr

Mit Bruce & Gästen

Bühne

Eine Mittsommernachts-Sexkomödie

Eine Komödie luftig wie ein Sommerwind

und schräg, wie man es sich von

Altmeister Woody Allen gewohnt ist.

FREILICHTSPIELE MOOSEGG,

MOOSEGG 231 A. 20.15 UHR

Jegenstorf

Familie

Schloss(zeit)reise

Mit Entdeckungskarte und Kompass

ausgerüstet im Schloss und Park den

spannenden Gepäckstationen A bis Z

auf die Spur gehen. Immer während den

Museumsöffnungszeiten ab 5 J. mit

erwachsener Begleitung.

SCHLOSS JEGENSTORF, GENERAL-GUISAN-

STRASSE 5. 13.30 UHR

Köniz

Tanz

Tanzen im Schlosshof – Tango

Tanzen im Schlosshof | Tango, Milonga

mit che tango! und DJ Renato

KULTURHOF SCHLOSS KÖNIZ,

MUHLERNSTRASSE 11. 19.00 UHR

Meiringen

Klassik

Musikfestwoche Meiringen,

El Amor Brujo

Ein spanischer Abend voller

Leidenschaft!

www.musikfestwoche-meiringen.ch

VEREIN MUSIKFESTWOCHE MEIRINGEN,

MICHAELSKIRCHE, KIRCHGASSE 19.

19.30 UHR

Rubigen

Verschiedenes

Barbetrieb im Müligarten

(CH) Musik, die Laune macht, Lauschige

Sommerabende unter freiem Himmel,

Freier Eintritt, Müli-Spendenkässeli beim

Pavillon, Müligartenöffnung: 17.00 Uhr.

MÜHLE HUNZIKEN. 17.00 UHR

Schwarzenburg

Verschiedenes

Naturpark im Einsatz – auch am

Feierabend

Im Juli sind wir wieder an mehreren

Donnerstag-Abenden unterwegs im

Gebiet um stark betroffene Bachläufe

vom Drüsigen Springkraut zu befreien.

NATURPARK GANTRISCH,

SCHLOSSGASSE 13. 18.00 UHR

Spiez

Familie

Ferien(s)pass – Abenteuer für Ritter

und Hofdamen

abenteuerliche Reise ins Mittelalter

STIFTUNG SCHLOSS SPIEZ, SCHLOSS SPIEZ,

SCHLOSSSTRASSE 16. 10.00 UHR

Verschiedenes

Film im Schloss – Die Ehe des Herrn

Mississippi

Dürrenmatt-Filmreihe im Schlossgraben

STIFTUNG SCHLOSS SPIEZ, SCHLOSS SPIEZ,

SCHLOSSSTRASSE 16. 21.00 UHR

Worte

Taizé-Feier

Abendfeier in der Schlosskirche von

Spiez

SCHLOSSKIRCHE. 19.00 UHR

Thun

Dance

Desert World Beat Music with DJ

Diwan

Musik im lauschigen Café Mokka

Sommergarten

CAFÉ BAR MOKKA, ALLMENDSTRASSE 14.

19.00 UHR

Fr 10.

Bern

Bühne

Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel von

Theresia Walser

Siehe Do 9.7.

DAS THEATER AN DER EFFINGERSTRASSE,

EFFINGERSTRASSE 14. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Familie

Offenes Atelier

«Sommernachtstraum»

Fast können wir sie riechen, die Blüten

und Knospen in unserem frühsommerlichen

Blumenstrauss, der unser Bild

schmückt: Ein Traum aus Farben und

Formen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

«Kunst Fägt» Fäger-Ferienkurse

In den Berner Schulferien fi nden für

Kinder von 6–12 Jahren gestalterische

Workshops mit Kunstbetrachtungen in

den aktuellen Ausstellungen statt.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 10.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Ein Sommer im Museumspark KIDS!

Jeden Freitag und Sonntag verwandeln

wir den Museumspark in ein Kinderparadies:

Von 11 bis 16.30 Uhr kann

gespielt, experimentiert und ausprobiert

werden. Das Angebot ist kostenlos.

www.bhm.ch/agenda

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Abendführung in den Sommerferien

Tierischer Sommerabend-Spaziergang

für die ganze Familie.

TIERPARK BERN, DÄHLHÖLZI,

TIERPARKWEG 3. 19.30 UHR

Sounds

Orgelpunkt – Musik zum Wochenschluss

Ein 30-minütiges Orgelkonzert ist der

ideale Einstieg in ein entspannendes

und inspiriertes Wochenende.

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 12.30 UHR

Verschiedenes

Meditation am Mittag

Meditation am Mittag

Geführte buddhistische Meditationen

mit Zentrumslehrerin Kadam Hélène

DROMTÖNPA ZENTRUM FÜR KADAMPA

BUDDHISMUS, GERECHTIGKEITSGASSE 77.

12.15 UHR

ganz Ohr – persönliches Gespräch

Gibt es Dinge, die Sie im Moment

beschäftigen oder belasten? Sprechen

Sie mit einer Fachperperson, die unter

Schweigepfl icht steht. Gesprächs-Treffpunkt

ist bei der Leuchtstele «ganz Ohr».

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 13.00 UHR

58. Berner CD- und Schallplattenbörse

Händlerinnen und Händler aus der

ganzen Schweiz präsentieren ihr reichhaltiges

Angebot an LP, CD und MC

aus allen Genres: Rock, Pop, Metal,

Rock’n’Roll, Reggae, Psychedelic,

Garage, Beat, Techno.

EVENTLOKAL STERNENSAAL BERN-BÜMPLIZ,

BÜMPLIZSTRASSE 119. 15.00 UHR

Emmenmatt

Bühne

Eine Mittsommernachts-Sexkomödie

Eine Komödie luftig wie ein Sommerwind

und schräg, wie man es sich von

Altmeister Woody Allen gewohnt ist.

FREILICHTSPIELE MOOSEGG,

MOOSEGG 231 A. 20.15 UHR

Jegenstorf

Familie

Schloss(zeit)reise

Mit Entdeckungskarte und Kompass

ausgerüstet im Schloss und Park den

spannenden Gepäckstationen A bis Z

auf die Spur gehen. Immer während den

Museumsöffnungszeiten ab 5 J. mit

erwachsener Begleitung.

SCHLOSS JEGENSTORF, GENERAL-GUISAN-

STRASSE 5. 13.30 UHR

Köniz

Sounds

hear and now

Improvisationskonzert

BERNHARD MAURER, KATH. KIRCHE ST.

JOSEF. 19.30 UHR

Meiringen

Klassik

Musikfestwoche Meiringen, Glühend

Ein fantastisches Raritätenprogramm

mit dem bekannten Klavierduo Björn

Lehmann/Norie Takahashi!

www.musikfestwoche-meiringen.ch

VEREIN MUSIKFESTWOCHE MEIRINGEN,

MICHAELSKIRCHE, KIRCHGASSE 19.

19.30 UHR

Münchenbuchsee

Sounds

Hermanos Perdidos – Gärtlikonzert

Gypsy, Cumbia, Rumba

Dieses Konzert fi ndet nur bei trockener

Witterung statt. Eintritt frei – Kollekte.

BÄREN BUCHSI, BERNSTRASSE 3.

19.00 UHR

Rubigen

Sounds

George im Müligarten

(CH) Mundartrock, Lauschige Sommerabende

unter freiem Himmel, freier

Eintritt, Kollekte, Müligartenöffnung:

17.00 Uhr, Konzertbeginn: 19.00 Uhr

MÜHLE HUNZIKEN. 17.00 UHR

Spiez

Verschiedenes

Film im Schloss – Portrait eines

Planeten

Dürrenmatt-Filmreihe im Schlossgraben

STIFTUNG SCHLOSS SPIEZ, SCHLOSS SPIEZ,

SCHLOSSSTRASSE 16. 20.30 UHR

Thun

Sounds

JMO – Mokka präsentiert Musik zum

Träumen

Das grenzüberschreitende Worldmusic

– Trio JMO präsentiert sein brandneues

Album «Dandoula Tala»; «Drei Länder –

eine Sprache» ist der Titel ihres neuen

Albums und bedeutet auf Mandinka «no

borders».

CAFÉ BAR MOKKA, ALLMENDSTRASSE 14.

21.30 UHR

Sa 11.

Bern

Bühne

Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel von

Theresia Walser

Die Tyrannen-Diven der Weltgeschichte

treten ins Rampenlicht. Eine bitterböse

Komödie Mit: Jeroen Engelsman, Nicola

Trub, Cornelia Lüdorff, Gabriele Fischer

Regie: Stefan Meier

DAS THEATER AN DER EFFINGERSTRASSE,

EFFINGERSTR.14. 20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Dance

Aether – a transcendental

waveform market

Aether – a transcendental waveform

market ist eine gemeinschaftliche

Auseinandersetzung mit Clubmusik und

Elektronika. Ein Mikrofestival im Innenund

Aussenbereich der Dampfzentrale,

inkl. Essen, Bar

DAMPFZENTRALE BERN, MARZILISTRASSE

47. 17.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Pearls of the 80ies

DJ Kosh & DJ Kai

BIERHÜBELI, NEUBRÜCKSTRASSE 43.

20.00 UHR

musiktheater | highlights 2020.2021

––

Abrázame

Die Berner Salsaparty am zweiten

Samstag im Monat.

SALSADANCERS, TANZPFEILER,

DALMAZIQUAI 69. 22.00 UHR

OTELLO

GIUSEPPE VERDI

ab 10. Okt 2020, Stadttheater

Familie

Offenes Atelier

«Sommernachtstraum»

Fast können wir sie riechen, die Blüten

und Knospen in unserem frühsommerlichen

Blumenstrauss, der unser Bild

schmückt: Ein Traum aus Farben und

Formen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

Genau so! Tierisch verspielte

Geschichten

Warum hat das Nashorn eine so runzlige

Haut? In den «just so stories» erklärt

R. Kipling so einiges. Musikalisches

Erzähltheater des Theaters Szene im

Botanischen Garten Bern.

THEATER SZENE, BOGA BOTANISCHER

GARTEN DER UNIVERSITÄT BERN,

ALTENBERGRAIN 21. 16.30 UHR

Klassik

Estivales MEFB: «La Bible

en mélodies» Brigitte Scholl,

mezzosoprano

Anna de Capitani, piano; Oeuvres de

Dvoràk et Brahms; Entrée libre, collecte;

Eintritt frei, Kollekte

MEFB, FRANZÖSISCHE KIRCHE IN BERN,

SCHMIEDEPLATZ/ZEUGHAUSGASSE 8.

12.00 UHR

DIE

FLEDERMAUS

JOHANN STRAUSS (SOHN)

ab 22. Nov 2020, Stadttheater

PARSIFAL

RICHARD WAGNER

AB 06. JUN 2021, STADTTHEATER

Das komplette Programm finden Sie unter

www.konzerttheaterbern.ch

––

KONZERT

THEATER

BERN

www.konzerttheaterbern.ch

Inserat


28

Anzeiger Region Bern/Berner Kulturagenda Nr. 43 Mittwoch, 8. Juli 2020

ZVG

Matthias Luggen

Historisch und himmlisch

Lukas Maeder

Über Sterne unter den Sternen

Anna Känzig & Tobey Lucas erfahren dank Corona das Privileg, im

Müligarten zu spielen. Das Publikum geniesst das Konzert sitzend

an Tischen, während im Pavillon das Duo seinen mehrstimmigen

Gesang zum Besten gibt. Im August erscheint das Album «Two Of

A Kind» der zwei Singer-Songwriter, die immer auch die Gitarre zur

Hand haben. In «A Million Years» singen sie schliesslich von den

Sternen, die auch den Himmel über der Müli zieren werden.

Mühle Hunziken, Rubigen. Sa., 11.7., 19 Uhr

Sounds

keo

Popup mit Finja Keogh (voc/kb) Jasper

Wermuth (dr) David Kläy (clo)

KULTURMUSEUM BERN, SCHÜTZENWEG 22.

17.00 UHR UND 20 UHR

Diosmos

Verträumte Gitarrenriffs und mitreissende

Beats, kombiniert mit Loops und

Synthesizer. Das ist Diosmos. Freier

Eintritt | Kollekte

BIERHÜBELI, NEUBRÜCKSTRASSE 43.

18.00 UHR

Verschiedenes

58. Berner CD- und Schallplattenbörse

Händlerinnen und Händler aus der

ganzen Schweiz präsentieren ihr reichhaltiges

Angebot an LP, CD und MC

aus allen Genres: Rock, Pop, Metal,

Rock’n’Roll, Reggae, Psychedelic,

Garage, Beat, Techno.

EVENTLOKAL STERNENSAAL BERN-BÜMPLIZ,

BÜMPLIZSTRASSE 119. 10.00 UHR

Öffentliche Führung: Lee Krasner.

Living Colour

Als eine der Pioniere des Abstrakten

Expressionismus hat Krasner lebendige

und kraftvolle Gemälde geschaffen,

die sie als eine der unbeirrbarsten

Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts

auszeichnen.

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 15.00 UHR

Worte

Exklusive Kurzführungen

Ein besonderes Angebot für besondere

Zeiten: An ausgewählten Tagen nehmen

unsere Vermittlerinnen Sie mit auf exklusive,

spontane, überraschende Kurzführungen

durch unsere Ausstellungen.

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Lesung Abraham

Aus den Büchern «Böses- und Liebesgeschichten»

und «Sinn- und Widersinn»

liest Gérard Widmer Gedichte und

Kurzgeschichten.

WARENHAUS LOEBLAGER, ZIEGELACKER-

STRASSE 10. 20.30 UHR

Burgdorf

Verschiedenes

Architekturführung

Sonderführung Museum Franz Gertsch

MUSEUM FRANZ GERTSCH,

PLATANEN STRASSE 3. 14.00 UHR

Emmenmatt

Bühne

Eine Mittsommernachts-Sexkomödie

Eine Komödie luftig wie ein Sommerwind

und schräg, wie man es sich von

Altmeister Woody Allen gewohnt ist.

FREILICHTSPIELE MOOSEGG,

MOOSEGG 231 A. 20.15 UHR

Frutigen

Familie

Halbtages-Workshop für Kinder,

Abendteuerreise zu den Orang-Utans

Wir «entführen» dich in den Dschungel

nach Borneo zu den besten Kletterern

der Welt: den Orang-Utans.

TROPENHAUS FRUTIGEN,

TROPENHAUSWEG 1. 14.00 UHR

Jegenstorf

Familie

Schloss(zeit)reise

Mit Entdeckungskarte und Kompass

ausgerüstet im Schloss und Park den

spannenden Gepäckstationen A bis Z

auf die Spur gehen. Immer während den

Museumsöffnungszeiten ab 5 J. mit

erwachsener Begleitung.

SCHLOSS JEGENSTORF, GENERAL-

GUISANSTRASSE 5. 13.30 UHR

Meiringen

Klassik

Musikfestwoche Meiringen,

Feuervogel

Igor Strawinskys Der Feuervogel in der

Version für grosses Ensemble von P. L.

Schäffer wird das heilige Feuer in Klang

umsetzen.

www.musikfestwoche-meiringen.ch

VEREIN MUSIKFESTWOCHE MEIRINGEN,

MICHAELSKIRCHE, KIRCHGASSE 19.

19.30 UHR

Plaffeien

Verschiedenes

Naturpark im Einsatz

Erleben und anpacken! Teilnehmende

begleiten den Naturpark Gantrisch ins

Flussbett der Sense und helfen bei der

Bekämpfung von invasiven Neophyten.

NATURPARK GANTRISCH, GUGGERSBACH.

09.00 UHR

Rubigen

Sounds

Anna Känzig & Tobey Lucas im

Müligarten

(CH) Pop, Lauschige Sommerabende

unter freiem Himmel, Freier Eintritt,

Kollekte, Müligartenöffnung: 17 Uhr,

Beginn Konzert: 19 Uhr

MÜHLE HUNZIKEN. 17.00 UHR

Rüschegg Gambach

Familie

Mikroabenteuer – Family Special

Exklusives Mikroabenteuer für die ganze

Familie. Teilnehmende stürzen sich ins

Abenteuer und verschaffen den Kindern

ein unvergessliches Erlebnis!

SKEPPING GMBH, DORF. 11.00 UHR

Thun

Dance

Hits & Shits – 60s, 70s, 80s, 90s

& More

feat. DJ Mike Gyver, Burnee & Friends

Musik im lauschigen Café Mokka

Sommergarten bis 22 Uhr und anschliessend

im Club bis 03.30 Uhr

CAFÉ BAR MOKKA, ALLMENDSTRASSE 14.

19.00 UHR

Wabern

Familie

Naturlabor am Teich

Wunderwelt der Lebewesen in den

Teichen entdecken www.iz-eichholz.ch

INFOZENTRUM EICHHOLZ, STRANDWEG 60.

14.00 UHR

Lausbub mit Weltüberdruss

Leichte Gitarren, ein gemütlicher Bass und Windgeräusche im

Loop, ein witziger Synthie und eine träge Zunge, die mit dem Beat

flirtet und manchmal nach Lausbub, dann wieder nach Billie Eilishs

Weltüberdruss klingt. «You find me where the wind blows, but you

gotta hurry up cause by tomorrow's day I might be swept away». So

klingt der Berner Musiker Gilles Marti mit seinem neuen Soloprojekt

Diosmos. Er spielt im Bierhübeli.

Bierhübeli, Bern. Sa., 11.7., 18 Uhr

So 12.

Bern

Familie

Offenes Atelier

«Sommernachtstraum»

Fast können wir sie riechen, die Blüten

und Knospen in unserem frühsommerlichen

Blumenstrauss, der unser Bild

schmückt: Ein Traum aus Farben und

Formen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

Familienmorgen

Jeder Sonntagmorgen wird bei uns

zum Erlebnis für die ganze Familie:

Nach einem Besuch der Ausstellung im

Zentrum Paul Klee nehmen Gross und

Klein an einem Workshop in den Ateliers

im Creaviva teil.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.30 UHR

Ein Sommer im Museumspark KIDS!

Jeden Freitag und Sonntag verwandeln

wir den Museumspark in ein Kinderparadies:

Von 11 bis 16.30 Uhr kann

gespielt, experimentiert und ausprobiert

werden. Das Angebot ist kostenlos.

www.bhm.ch/agenda

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Genau so! Tierisch verspielte Geschichten

Siehe Sa11.7.

THEATER SZENE, BOGA BOTANISCHER

GARTEN DER UNIVERSITÄT BERN,

ALTENBERGRAIN 21. 16.30 UHR

Verschiedenes

Öffentliche Führung: Teruko Yokoi

Tokyo–New York–Paris–Bern

Die monografische Schau zeichnet die

Geschichte einer enorm produktiven und

dynamischen Künstlerin nach.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Öffentliche Führung: Jenseits von

Lachen und Weinen: Klee, Chaplin,

Sonderegger

Heiterkeit und Tragik, Leichtigkeit und

Abgründigkeit liegen im Werk Paul Klees

oft nah beieinander. Die Ausstellung

beleuchtet den Austausch zwischen

Paul Klee u. Jacques Ernst Sonderegger

(Karikaturist)

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 12.00 UHR

Öffentliche Führung: Lee Krasner.

Living Colour

Als eine der Pioniere des Abstrakten

Expressionismus hat Krasner lebendige

und kraftvolle Gemälde geschaffen,

die sie als eine der unbeirrbarsten

Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts

auszeichnen.

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 13.30 UHR

Worte

Exklusive Kurzführungen

Ein besonderes Angebot für besondere

Zeiten: An ausgewählten Tagen nehmen

unsere Vermittlerinnen Sie mit auf exklusive,

spontane, überraschende Kurzführungen

durch unsere Ausstellungen.

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Stadtrundgang: Bern Matte

(StattLand)

Die Matte ist wohl eines der legendärsten

Quartiere Berns. Vom begehrten

Gewerbestandort zum Berner Elendsviertel

bis hin zum In-Quartier.

TREFFPUNKT: LÄUFERPLATZ (UNTER TOR-

BRÜCKE), LÄUFERPLATZ 6. 11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Jegenstorf

Familie

Schloss(zeit)reise

Mit Entdeckungskarte und Kompass

ausgerüstet im Schloss und Park den

spannenden Gepäckstationen A bis Z

auf die Spur gehen. Immer während den

Museumsöffnungszeiten ab 5 J. mit

erwachsener Begleitung.

SCHLOSS JEGENSTORF, GENERAL-GUISAN-

STRASSE 5. 11.00 UHR

Das Vokalensemble für Alte Musik Bernvocal (Leitung: Fritz Krämer)

bringt im Rahmen der Reihe «Abendmusiken» im Berner Münster

Vespern des französischen Barockkomponisten Marc-Antoine

Charpentier zur Aufführung. Begleitet werden sie vom Organisten

Philippe Despont, Rebeka Rusó an der Viola da gamba, Julian Behr

an der Theorbe und Dubee Sohn an der Truhenorgel.

Berner Münster. Di., 14.7., 20 Uhr

WIR BRINGEN EUCH KLASSIK

Grosse Orchester. Grosse Solisten. Grosse Entdeckungen. Kleine Preise.

• BAYERISCHES STAATSORCHESTER Vladimir Jurowski, Leitung

• BUDAPEST FESTIVAL ORCHESTRA Iván Fischer, Leitung

• SHANGHAI OPERA HOUSE ORCHESTRA AND CHORUS

Franz Lehár: Operette «Das Land des Lächelns»

• ORCHESTRE DES CHAMPS-ELYSÉES Philippe Herreweghe, Leitung

• LES SIÈCLES François-Xavier Roth, Leitung

• DEUTSCHES SYMPHONIE-ORCHESTER BERLIN Isabelle Faust, Violine

• ISRAEL PHILHARMONIC ORCHESTRA Lahav Shani, Leitung

• EUROPEAN UNION YOUTH ORCHESTRA David Zinman, Leitung

• BBC SYMPHONY ORCHESTRA Sakari Oramo, Leitung

www.migros-kulturprozent-classics.ch

BE: migrosclassics@casinobern.ch

LU: migrosclassics@kkl-luzern.ch


Langenthal

Klassik

Ji Eun Park, Klavier

PIANOissimo

PIANOISSIMO EXKLUSIVE KLAVIERKON-

ZERTE, BUSINESSPARK LANGENTHAL AG,

LOTZWILERSTRASSE 66. 18.00 UHR

Rüschegg Gambach

Familie

Mikroabenteuer – Family Special

Teilnehmende stürzen sich ins Abenteuer

und verschaffen den Kindern ein

unvergessliches Erlebnis!

SKEPPING GMBH, DORF. 11.00 UHR

Spiez

Worte

Dürrenmatt – öffentliche Führung

Im Rahmen der Dürrenmatt-Ausstellung

im Schloss Spiez

STIFTUNG SCHLOSS SPIEZ, SCHLOSS SPIEZ,

SCHLOSSSTRASSE 16. 10.00 UHR

Dürrenmatt – öffentliche Führung

Im Rahmen der Dürrenmatt-Ausstellung

im Schloss Spiez

STIFTUNG SCHLOSS SPIEZ, SCHLOSS SPIEZ,

SCHLOSSSTRASSE 16. 11.15 UHR

Utzenstorf

Familie

Berner Schlösser «Monat für Monat

von Schloss zu Schloss»

Ein Tag auf Schloss Landshut für Klein

und Gross mit Schwester Grimms Igelgeschichte,

einem Wildtier Slam Poetry

Workshop und Performance sowie

einem unterhaltsamen Gang durchs

Schloss mit Magd Emma.

SCHLOSS LANDSHUT/SCHWEIZER MUSEUM

FÜR WILD UND JAGD, SCHLOSS LANDSHUT,

SCHLOSSSTRASSE 17. 11.00 UHR

Saison

2020/2021

Jetzt Abo

bestellen!

SAISON 2020/21 BERN, LUZERN UND ZÜRICH

Inserat


Nr. 43 Mittwoch, 8. Juli 2020 Anzeiger Region Bern/Berner Kulturagenda 29

Nicolas Dussex

Auf Wiesensafari

Auf eine aussergewöhnliche Tiersafari im Dschungel an der Aare

lädt das Infozentrum Eichholz: Mit Lupe und Insektennetz bewaffnet

können kleine und grosse Erkunder und Forscherinnen durch

die Wiesen streifen und seltsame Krabbler und Flieger wie die

Kamelhalsfliege oder den Nashornkäfer bestaunen.

Infozentrum Eichholz, Wabern. Sa., 18.7., 14 Uhr

Mo 13.

Bern

Verschiedenes

Tierpark Sommerlager

Kinderlager im Dählhölzli mit Übernachtung

von Dienstag bis Donnerstag

TIERPARK BERN, DÄHLHÖLZI,

TIERPARKWEG 3. 09.00 UHR

Sommercafé

Mitten in der Stadt Bern, im lauschigen

Garten der Dreif Kaffee und Kuchen u.a.

geniesssen.

PFARREI DREIFALTIGKEIT, GARTEN DREIF,

SULGENECHSTRASSE 13. 14.00 UHR

C’EST

Bestimmt werden laufend weitere

kleine Open-Air Anlässe angekün

digt. Informieren Sie sich über

alle Kanäle und geniessen

Sie den Berner Kultursommer!

Thun

Bühne

VERSCHOBEN: Thunerseespiele –

Io senza te

Der Anlass wurde wegen Coronavirus

verschoben auf das Jahr 2021.

SEEBÜHNE THUN, THUNERSEESPIELE.

20.00 UHR

Verschiedenes

UniSono

Mit Judith von Ah treffen wir uns jeden

zweiten Montagabend und singen

gemeinsam die schönsten Lieder aus

aller Welt. Vorkenntnisse, Notenlesen

und Verpflichtungen, das gibt’s bei uns

nicht.

«UND»- DAS GENERATIONENTANDEM,

KULTURGARTENSCHADAU, SEESTRASSE 42.

18.30 UHR

REX OPENAIR

8 .– 11 .7. 2 0

Hof Generationenhaus,

Bahnhofplatz

www.rexbern.ch

BERNER

LITERATURFEST

25.–30.8.20

ZVG

Ungestümer Pop

Im Juni hat das Duo Another Me ihre Single «You don’t have to run»

veröffentlicht. Mit eingängigem Pop, durchdrungen von rockigen

Gitarrenriffs, bleiben die Berner Musikerinnen ihren bisherigen ungestümen

Songs treu. In der Konzertreihe «Unter der Linde» geben

Another Me im Kulurhof ein Konzert.

Kulturhof Schloss Köniz. Mi., 22.7., 20 Uhr

Di 14.

Bern

Dance

Salsa Elegante

Salsa Elegante – die Berner Salsaparty

am Dienstag

SALSADANCERS, CLUB DU THÉÂTRE,

THEATERPLATZ 7. 20.30 UHR

BEJAZZ SOMMER

28.7.–1.8.20

In und rund um Bern

www.berner-literaturfest.ch

MUSIK FESTIVAL

BERN «TEKTONIK»

2.–6.9.20

www.musikfestivalbern.ch

Aktueller Jazz in Bern

Hof Generationenhaus,

Bahnhofplatz. Ab 20 Uhr

www.bejazz.ch

15. BERNER KULTURSOMMER

Inserat

Familie

Offenes Atelier

«Sommernachtstraum»

Fast können wir sie riechen, die Blüten

und Knospen in unserem frühsommerlichen

Blumenstrauss, der unser Bild

schmückt: Ein Traum aus Farben und

Formen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

Klassik

4. ABENDMUSIK im Berner Münster:

« … und brütete über den Wassern»

BERNVOCAL unter Leitung von Fritz

Krämer; Philippe Despont, Orgel; Rebeka

Rusó, Viola da Gamba; Julian Behr,

Theorbe; Dubee Sohn, Truhenorgel, «Ave

maris stella» – Vêpres de Charpentier;

Konzerteinführung um 19.15 h

ABENDMUSIKEN IM BERNER MÜNSTER,

BERNER MÜNSTER, MÜNSTERPLATZ 1.

20.00 UHR

Verschiedenes

Yoga im Museum: Inspiration und

Entspannung in der Mittagspause

Wir stellen Ihnen jeden Dienstag in zehn

Minuten ein Ausstellungsobjekt vor,

bevor Sie anschliessend in die thematisch

abgestimmte Yoga-Lektion eintauchen.

Anmeldung obligatorisch www.

bhm.ch/yoga

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 12.15 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Öffentliche Führung: Kunst am

Mittag

Eine halbstündige Führung zu einem

ausgewählten Thema aus einer unserer

Ausstellungen. Jede Woche zu einem

anderen Thema.

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 12.30 UHR

Sommercafé

Mitten in der Stadt Bern, im lauschigen

Garten der Dreif Kaffee und Kuchen u.a.

geniesssen.

PFARREI DREIFALTIGKEIT, GARTEN DREIF,

SULGENECHSTRASSE 13. 14.00 UHR

ganz Ohr – persönliches Gespräch

Gibt es Dinge, die Sie im Moment

beschäftigen oder belasten? Sprechen

Sie mit einer Fachperperson, die unter

Schweigepflicht steht. Gesprächs-Treffpunkt

ist bei der Leuchtstele «ganz Ohr».

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 17.00 UHR

Biel/Bienne

Verschiedenes

Yogastunde im Park

Erfahrung mit dem Körper, Atem und

Geist

NMB NOUVEAU MUSÉE BIENNE, NMB

NEUES MUSEUM BIEL, SEEVORSTADT 52.

12.15 UHR

Jegenstorf

Familie

Schloss(zeit)reise

Mit Entdeckungskarte und Kompass

ausgerüstet im Schloss und Park den

spannenden Gepäckstationen A bis Z

auf die Spur gehen. Immer während den

Museumsöffnungszeiten ab 5 J. mit

erwachsener Begleitung.

SCHLOSS JEGENSTORF, GENERAL-GUISAN-

STRASSE 5. 13.30 UHR

ZVG

Augenweide und Augenwasser

Die schönste Baumhaus-Bar der Stadt schwebt über dem Abhang,

mit Blick über die Brücke, auf die Aareschwimmer, die Fliesen sind

in kubistischem Schwarz-Weiss gehalten. Noch atmosphärischer

wird das Ganze, wenn die Kunsthalle Bar mit Musik ausgefüllt wird.

Zum Beispiel vom Berner Musiker Beat Feller und dem St. Galler DJ

Augenwasser (Bild).

Kunsthalle Bar, Bern. Mi., 22.7., 17 Uhr

Mi 15.

Bern

Familie

Offenes Atelier

«Sommernachtstraum»

Fast können wir sie riechen, die Blüten

und Knospen in unserem frühsommerlichen

Blumenstrauss, der unser Bild

schmückt: Ein Traum aus Farben und

Formen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

Bärner Chaschperli-Gutsche –

online anstatt vor Ort

Schau rein und begleite Chaschperli

und seine Freunde auf ihren zahlreichen

Abenteuern. Die blaue Kutsche ist bis

auf Weiteres nicht durch Bern unterwegs.

Kleine Überraschungen warten

dennoch online.

IDÉEBERN, ONLINE.

Sounds

Sommerkonzert: Sibylle Fässler &

André Pousaz (CH)

It’s a family thing: Seit ein paar Jahren

haben sich Sibylle und André zusammen

getan und damit begonnen, ein Repertoire

an Musik zu performen, das facettenreich

und stimmungsvoll zugleich ist.

BEE-FLAT IM PROGR, SPEICHERGASSE 4.

19.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Verschiedenes

Kunst über Mittag

Jeden Mittwochmittag von 12h30 bis

13h wird ein Werk aus der Sammlung

oder den Wechselausstellungen eingehender

besprochen.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 12.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

ganz Ohr – persönliches Gespräch

Gibt es Dinge, die Sie im Moment

beschäftigen oder belasten? Sprechen

Sie mit einer Fachperperson, die unter

Schweigepflicht steht. Gesprächs-Treffpunkt

ist bei der Leuchtstele «ganz Ohr».

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 13.00 UHR

Offenes Training Achtsamkeit und

Selbstmitgefühl

für Krebsbetroffene und Nahestehende

www.bern.krebsliga.ch/

BERNISCHE KREBSLIGA, KOBERA, BOLL-

WERK 21. 14.00 UHR

Sommercafé

Mitten in der Stadt Bern, im lauschigen

Garten der Dreif Kaffee und Kuchen u.a.

geniesssen.

PFARREI DREIFALTIGKEIT, GARTEN DREIF,

SULGENECHSTRASSE 13. 14.00 UHR

Worte

Stadtrundgang: Damenwahl

(StattLand)

Der Einführung des Frauenstimm- und

Wahlrechts in Stadt und Kanton Bern

ging ein jahrzehntelanger Kampf voraus.

Was heute selbstverständlich scheint,

wurde damals hart erkämpft.

TREFFPUNKT: BERNABRUNNEN (BUNDES-

HAUS WEST, HALTESTELLE BUNDESPLATZ),

BUNDESPLATZ 3. 19.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Emmenmatt

Bühne

Eine Mittsommernachts-Sexkomödie

Eine Komödie luftig wie ein Sommerwind

und schräg, wie man es sich von

Altmeister Woody Allen gewohnt ist.

FREILICHTSPIELE MOOSEGG,

MOOSEGG 231 A. 20.15 UHR

Jegenstorf

Familie

Schloss(zeit)reise

Mit Entdeckungskarte und Kompass

ausgerüstet im Schloss und Park den

spannenden Gepäckstationen A bis Z

auf die Spur gehen. Immer während den

Museumsöffnungszeiten ab 5 J. mit

erwachsener Begleitung.

SCHLOSS JEGENSTORF, GENERAL-

GUISANSTRASSE 5. 13.30 UHR

Verschiedenes

Mit Nadel und Faden

Blicken Sie der Näherin aus dem

Dix-huitième über die Schultern. Alessandra

Reeves präsentiert das Handnähen

von Kleidern nach historischen

Schnittmustern.

SCHLOSS JEGENSTORF, GENERAL-

GUISANSTRASSE 5. 14.00 UHR

Köniz

Sounds

Konzert unter der Linde,

Jeanie Johnston

Findet bei gutem Wetter im Schlosshof

statt und bei Regen im Restaurant zum

Schloss!

KULTURHOF SCHLOSS KÖNIZ,

MUHLERNSTRASSE 11. 20.00 UHR

Oberhofen am Thunersee

Verschiedenes

MITTWOCHS IN DER ORANGERIE

Einheimische Orchideen – Unbekannte

Kleinode

SCHLOSS OBERHOFEN. 18.00 UHR

Thun

Bühne

VERSCHOBEN: Thunerseespiele –

Io senza te

Der Anlass wurde wegen Coronavirus

verschoben auf das Jahr 2021.

FREDDY BURGER MANAGEMENT, SEEBÜHNE

THUN, THUNERSEESPIELE. 20.00 UHR

Sounds

The Rooftoppers – Café Mokka

Sommergarten-Show

The Rooftoppers feat. Daniel Woodtli,

Wolfgang Zwiauer, Simon Baumann,

Florian Favre Jazz, Soul, Electronica with

Band-Members of Patent Ochsner, Züri

West & Stephan Eicher

CAFÉ BAR MOKKA, ALLMENDSTRASSE 14.

20.00 UHR


30

Anzeiger Region Bern/Berner Kulturagenda Nr. 43 Mittwoch, 8. Juli 2020

Do 16.

Fr 17.

Sa 18.

So 19.

Mo 20.

Mi 22.

Bern

Bern

Bern

Bern

Bern

Bern

Familie

Offenes Atelier

«Sommernachtstraum»

Fast können wir sie riechen, die Blüten

und Knospen in unserem frühsommerlichen

Blumenstrauss, der unser Bild

schmückt: Ein Traum aus Farben und

Formen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

Sounds

The Two Romans

Aus Rock wird Akustik

BIERHÜBELI, NEUBRÜCKSTRASSE 43.

20.00 UHR

Jeudredi: The Rooftoppers

Ein Sound wie eine kalifornische

Designer-Villa irgendwo zwischen

Jazz, Soul und Elektronika. Sie gehen

Konzerte ganz entspannt an und spielen

am liebsten dann, wenn die Sonne

bereits tief steht.

INNENHOF BERNER GENERATIONENHAUS,

BAHNHOFPLATZ 2. 20.00 UHR

Verschiedenes

ganz Ohr – persönliches Gespräch

Gibt es Dinge, die Sie im Moment

beschäftigen oder belasten? Sprechen

Sie mit einer Fachperperson, die unter

Schweigepflicht steht. Gesprächs-Treffpunkt

ist bei der Leuchtstele «ganz Ohr».

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 13.00 UHR

Sommercafé

Mitten in der Stadt Bern, im lauschigen

Garten der Dreif Kaffee und Kuchen u.a.

geniesssen.

PFARREI DREIFALTIGKEIT, GARTEN DREIF,

SULGENECHSTRASSE 13. 14.00 UHR

Worte

Gerhard Meister: «Mau öppis ohni

Bombe»

Sommer-Lesung unter freiem Himmel,

auf der lauschigen Farnhausterrasse.

Moderation: Guy Krneta

VERLAG DER GESUNDE MENSCHEN-

VERSAND, BOTANISCHER GARTEN (BOGA),

ALTENBERGRAIN 21. 19.00 UHR

Emmenmatt

Bühne

Eine Mittsommernachts-Sexkomödie

Eine Komödie luftig wie ein Sommerwind

und schräg, wie man es sich von

Altmeister Woody Allen gewohnt ist.

FREILICHTSPIELE MOOSEGG,

MOOSEGG 231 A. 20.15 UHR

Erlach

Bühne

Gilbert & Oleg’s Fahrieté

Kultursommer in Erlach vom 16.7–

26.7.2020 am Bielersee mit Gilbert &

Oleg und special Guests! Ein Theater-

Spektakel voller Humor, Zauberei &

Musik für die ganze Familie!

GILBERT & OLEG’S FAHRIETÉ, ERLACH

GEMEINDECAMPING, AM SEE. 17.00 UHR

Jegenstorf

Familie

Schloss(zeit)reise

Mit Entdeckungskarte und Kompass

ausgerüstet im Schloss und Park den

spannenden Gepäckstationen A bis Z

auf die Spur gehen. Immer während den

Museumsöffnungszeiten ab 5 J. mit

erwachsener Begleitung.

SCHLOSS JEGENSTORF, GENERAL-

GUISANSTRASSE 5. 13.30 UHR

Köniz

Tanz

Tanzen im Schlosshof | Salsa

Salsa mit DJ Volcano

KULTURHOF SCHLOSS KÖNIZ, MUHLERN-

STRASSE 11. 19.00 UHR

Rubigen

Sounds

Zia Lisa Trio im Müligarten

(CH) Italo-Songperlen, Lauschige

Sommerabende unter freiem Himmel,

Freier Eintritt, Kollekte, Müligartenöffnung:

17 Uhr, Beginn Konzert: 19 Uhr

MÜHLE HUNZIKEN. 17.00 UHR

Spiez

Verschiedenes

Film im Schloss –

Der Richter und sein Henker

Dürrenmatt-Filmreihe im Schlossgraben

STIFTUNG SCHLOSS SPIEZ, SCHLOSS SPIEZ,

SCHLOSSSTRASSE 16. 21.00 UHR

Thun

Dance

DJ Roberto Stereo’s Musical Journey

Musik im lauschigen Café Mokka

Sommergarten

CAFÉ BAR MOKKA, ALLMENDSTRASSE 14.

19.00 UHR

Familie

Offenes Atelier

«Sommernachtstraum»

Siehe Do 16.7.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

Ein Sommer im Museumspark KIDS!

Siehe Fr 10.7.

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Sounds

Gartenfestival am Thunplatz Bern

Das Gartenfestival am Thunplatz Bern

bietet alles für Festivalfans im kleinen

Rahmen. Acts: Reverend Beat-Man,

Skinny Jim Tennessee, Opération Zéro,

Soukey, Groove Druids, 666Rinaldi,

weitere. www.qtt.ch

KULTURVIRUS BERN, QUARTIERTREFF

THUNPLATZ, THUNPLATZ 13.

Orgelpunkt – Musik zum Wochenschluss

Ein 30-minütiges Orgelkonzert ist der

ideale Einstieg in ein entspannendes

und inspiriertes Wochenende.

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 12.30 UHR

Konzert im Garten: The Swing Kids

Eine Berner Band, die, wie der Name

sagt, vor allem im Swing zu Hause, aber

auch gerne in anderen Stilrichtungen

wie Mainstream, Latin, Funk und Fusion

unterwegs ist. www.daehlhoelzli.ch/

TIERPARK-RESTAURANT DÄHLHÖLZLI,

TIERPARKWEG 2. 17.00 UHR

Verschiedenes

ganz Ohr – persönliches Gespräch

Siehe Do 16.7.

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 13.00 UHR

Worte

Massimo Rocchi

Carte Blanche

BIERHÜBELI, NEUBRÜCKSTRASSE 43.

20.00 UHR

Emmenmatt

Bühne

Eine Mittsommernachts-Sexkomödie

Siehe Do 16.7.

FREILICHTSPIELE MOOSEGG,

MOOSEGG 231 A. 20.15 UHR

Jegenstorf

Familie

Schloss(zeit)reise

Mit Entdeckungskarte und Kompass

ausgerüstet im Schloss und Park den

spannenden Gepäckstationen A bis Z

auf die Spur gehen. Immer während den

Museumsöffnungszeiten ab 5 J. mit

erwachsener Begleitung.

SCHLOSS JEGENSTORF, GENERAL-

GUISANSTRASSE 5. 13.30 UHR

Münchenbuchsee

Sounds

Zéphyr Combo – Gärtlikonzert

Chansons & Handorgelrock. Dieses

Konzert findet nur bei trockener

Witterung statt. Eintritt frei – Kollekte

BÄREN BUCHSI, BERNSTR. 3. 19.00 UHR

Rubigen

Sounds

MGM im Müligarten

(CH) Blues meets Bärnerrock, Lauschige

Sommerabende unter freiem Himmel,

Freier Eintritt, Kollekte, Müligartenöffnung:

17 Uhr, Beginn Konzert: 19 Uhr

MÜHLE HUNZIKEN. 17.00 UHR

Spiez

Verschiedenes

Film im Schloss – Der Besuch der

alten Dame

Dürrenmatt-Filmreihe im Schlossgraben

STIFTUNG SCHLOSS SPIEZ, SCHLOSS SPIEZ,

SCHLOSSSTRASSE 16. 21.00 UHR

Thun

Dance

DJ Superleague & DJ Güschä im Gärtli

Musik im lauschigen Café Mokka

Sommergarten

CAFÉ BAR MOKKA, ALLMENDSTRASSE 14.

19.00 UHR

Boom Boom Bungalow

80s, New-Wave & Newest Wave. Von

23.00 Bis 03.30 Uhr in der Mokka Disco

CAFÉ BAR MOKKA, ALLMENDSTRASSE 14.

23.00 UHR

Sounds

The Dead Brothers – Mokka präsentiert

Musik zum Träumen

Folk Noir – Blues-Punk-Folk-Rock

Die Genfer Kultband ist zurück bei Cafe

Bar Mokka!

CAFÉ BAR MOKKA, ALLMENDSTRASSE 14.

21.30 UHR

Familie

Offenes Atelier

«Sommernachtstraum»

Siehe Do 16.7.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

Klassik

Estivales MEFB: Duo impressioniste

Felix Vögeli, orgue; Katarzyna Drozd,

clarinette; Oeuvres de Jehan Alain et

C. Debussy; Entrée libre, collecte;

Eintritt frei, Kollekte

MEFB, FRANZÖSISCHE KIRCHE IN BERN,

SCHMIEDEPLATZ/ZEUGHAUSGASSE 8.

12.00 UHR

Sounds

Gartenfestival am Thunplatz Bern

Das Gartenfestival am Thunplatz Bern

bietet alles für Festivalfans im kleinen

Rahmen. Acts: Reverend Beat-Man,

Skinny Jim Tennessee, Opération Zéro,

Soukey, Groove Druids, 666Rinaldi,

weitere. www.qtt.ch

KULTURVIRUS BERN, QUARTIERTREFF

THUNPLATZ, THUNPLATZ 13.

Noti Wümié

Une soirée Mundart

BIERHÜBELI, NEUBRÜCKSTR. 43. 20.00 UHR

Verschiedenes

Öffentliche Führung: Lee Krasner.

Living Colour

Als eine der Pioniere des Abstrakten

Expressionismus hat Krasner lebendige

und kraftvolle Gemälde geschaffen,

die sie als eine der unbeirrbarsten

Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts

auszeichnen.

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 15.00 UHR

Gagagartenfestival

Das kleine Strassenfest vor dem Café

Kairo mit langen Tisch, arabischem Grill,

Elvis’ Pizzamobil, den Specknockerln

(Konzert), dem mobilen Konzertlokal

Klängbus und YB vs FCZ sowie Disco

im Keller.

CAFÉ KAIRO, DAMMWEG 43. 18.00 UHR

Worte

Exklusive Kurzführungen

Ein besonderes Angebot für besondere

Zeiten: An ausgewählten Tagen nehmen

unsere Vermittlerinnen Sie mit auf exklusive,

spontane, überraschende Kurzführungen

durch unsere Ausstellungen.

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Stadtrundgang: Bern Elfenau –

Entzauberte Idylle? (StattLand)

Anna Feodorowna, russische Grossfürstin

und Schwägerin des Zaren,

fand 1813 in der Elfenau die ersehnte

Freiheit und Ruhe. Entdecken Sie

romantische Elfen von damals und die

spannende Au von heute!

VEREIN STATTLAND – STADTRUNDGÄNGE

IN BERN, GROSSE ORANGERIE ELFENAU,

ELFENAUWEG 94. 18.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Emmenmatt

Bühne

Eine Mittsommernachts-Sexkomödie

Siehe Do 16.7.

FREILICHTSPIELE MOOSEGG,

MOOSEGG 231 A. 20.15 UHR

Erlach

Bühne

Gilbert & Oleg’s Fahrieté

Siehe Do 16.7.

GILBERT & OLEG’S FAHRIETÉ, ERLACH

GEMEINDECAMPING, AM SEE. 20.00 UHR

Jegenstorf

Familie

Schloss(zeit)reise

Siehe Do 16.7.

SCHLOSS JEGENSTORF, GENERAL-

GUISANSTRASSE 5. 13.30 UHR

Rubigen

Sounds

Veronica Fusaro im Müligarten

(CH) Soul Pop, Lauschige Sommerabende

unter freiem Himmel, Freier

Eintritt, Kollekte, Müligartenöffnung: 17

Uhr, Beginn Konzert: 19 Uhr

MÜHLE HUNZIKEN. 17.00 UHR

Wabern

Familie

Was krabbelt in der Wiese?

Spannende Tiersafari im Eichholz.

www.iz-eichholz.ch

INFOZENTRUM EICHHOLZ, STRANDWEG 60.

14.00 UHR

Worblaufen

Sounds

Pascal Gamboni

Lo-Fi Rock auf rätoromanische Art

WAGEN ZUM GLÜCK, ARASTRASSE 7.

20.15 UHR

Familie

Offenes Atelier

«Sommernachtstraum»

Siehe Do 16.7.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

Familienmorgen

Siehe So 12.7.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM

PAUL KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

10.30 UHR

Ein Sommer im Museumspark KIDS!

Siehe Fr 10.7.

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Klassik

«Der geigende Eremit» – Benefizkonzert

für Musiker*innen in finanzieller

Not

Musik von Bach, Rheinberger, Honegger

und Reger. Patricia Kopatchinskaja,

Violine & Lee Stalder, Orgel

www.pauluskirche.ch

«PAULUSMUSIK», PAULUSKIRCHE,

FREIESTRASSE 8. 17.00 UHR

Sounds

Benoit Martiny Band

Jazz-Rock www.onobern.ch

ONO DAS KULTURLOKAL, KRAMGASSE 6.

20.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Verschiedenes

Öffentliche Führung: El Anatsui.

Triumphant Scale

Das Kunstmuseum Bern zeigt in Kooperation

mit dem Haus der Kunst, München

eine grossangelegte Ausstellung des

ghanaischen Künstlers El Anatsui.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Öffentliche Führung: Jenseits von

Lachen und Weinen: Klee, Chaplin,

Sonderegger

Heiterkeit und Tragik, Leichtigkeit und

Abgründigkeit liegen im Werk Paul Klees

oft nah beieinander. Die Ausstellung

beleuchtet den Austausch zwischen

Paul Klee u. Jacques Ernst Sonderegger

(Karikaturist)

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 12.00 UHR

Öffentliche Führung: Lee Krasner.

Living Colour

Als eine der Pioniere des Abstrakten

Expressionismus hat Krasner lebendige

und kraftvolle Gemälde geschaffen, die

sie als eine der unbeirrbarsten Künstlerinnen

des 20. Jahrhunderts auszeichnen.

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 13.30 UHR

Worte

Exklusive Kurzführungen

Ein besonderes Angebot für besondere

Zeiten: An ausgewählten Tagen nehmen

unsere Vermittlerinnen Sie mit auf exklusive,

spontane, überraschende Kurzführungen

durch unsere Ausstellungen.

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Stadtrundgang: Bärn laferet

(StattLand)

Literarisch, musikalisch und linguistisch

erkunden wir den Wandel und die Faszination

des Berndeutschen, eines der

beliebtesten Dialekte der Schweiz.

VEREIN STATTLAND – STADTRUNDGÄNGE

IN BERN, TREFFPUNKT: PARK CAFÉ KLEINE

SCHANZE, BUNDESGASSE 7. 11.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Erlach

Bühne

Gilbert & Oleg’s Fahrieté

Kultursommer in Erlach vom 16.7-

26.7.2020 am Bielersee mit Gilbert &

Oleg und special Guests!

Ein Theater-Spektakel voller Humor,

Zauberei & Musik für die ganze Familie!

GILBERT & OLEG’S FAHRIETÉ, ERLACH

GEMEINDECAMPING, AM SEE. 17.00 UHR

Jegenstorf

Familie

Schloss(zeit)reise

Siehe Do 16.7.

SCHLOSS JEGENSTORF, GENERAL-GUISAN-

STRASSE 5. 11.00 UHR

Konolfingen

Verschiedenes

Gartenfest im Schloss Hünigen mit

Martina Bernhard

Der grosszügige Schlosspark von

Hünigen lädt zum Gartenfest.

SCHLOSS HÜNIGEN. 11.00 UHR

Thun

Sounds

Stoppel & Bart

Akustische Gitarren mit Bart und

Einfühlvermögen

VAK THUN, STRANDBAD THUN. 20.00 UHR

Verschiedenes

Die tierische Theaterwerkstatt im

Dählhölzli

Theaterspielen im Tierpark

TIERPARK BERN, DÄHLHÖLZI,

TIERPARKWEG 3. 09.00 UHR

Sommercafé

Mitten in der Stadt Bern, im lauschigen

Garten der Dreif Kaffee und Kuchen u.a.

geniesssen.

PFARREI DREIFALTIGKEIT, GARTEN DREIF,

SULGENECHSTRASSE 13. 14.00 UHR

Di 21.

Bern

Dance

Salsa Elegante

Salsa Elegante – die Berner Salsaparty

am Dienstag

SALSADANCERS, CLUB DU THÉÂTRE, THEA-

TERPLATZ 7. 20.30 UHR

Familie

Offenes Atelier

«Sommernachtstraum»

Siehe Do 16.7.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

Klassik

5. ABENDMUSIK im Berner Münster:

« …und brütete über den Wassern»

Aurore Baal Organistin und Simon Jäger

Tenor spielen Werke von J. S. Bach,

J. Pachelbel, G. Fauré, E. Grieg,

E. Chausson. F. Peeters + H. T. Burleigh;

Konzerteinführung um 19.15 Uhr

ABENDMUSIKEN IM BERNER MÜNSTER,

BERNER MÜNSTER, MÜNSTERPLATZ 1.

20.00 UHR

Verschiedenes

Yoga im Museum: Inspiration und

Entspannung in der Mittagspause

Wir stellen Ihnen jeden Dienstag in zehn

Minuten ein Ausstellungsobjekt vor,

bevor Sie anschliessend in die thematisch

abgestimmte Yoga-Lektion eintauchen.

Anmeldung obligatorisch www.

bhm.ch/yoga

BERNISCHES HISTORISCHES MUSEUM,

HELVETIAPLATZ 5. 12.15 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Öffentliche Führung: Kunst am

Mittag

Eine halbstündige Führung zu einem

ausgewählten Thema aus einer unserer

Ausstellungen. Jede Woche zu einem

anderen Thema.

ZENTRUM PAUL KLEE, MONUMENT IM

FRUCHTLAND 3. 12.30 UHR

ganz Ohr – persönliches Gespräch

Siehe Do 16.7.

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 17.00 UHR

Erlach

Bühne

Gilbert & Oleg’s Fahrieté

Siehe Do 16.7.

GILBERT & OLEG’S FAHRIETÉ, ERLACH GE-

MEINDECAMPING, AM SEE. 20.00 UHR

Jegenstorf

TICKETS

Die Berner Kulturagenda verlost

Tickets für ausgewählte Kulturveranstaltungen

der kommenden

7 Tage. Suchen Sie einfach nach

dem Logo «Tickets» in dieser

Ausgabe.

Gefunden? Dann senden Sie

sofort eine E-Mail mit dem

Namen der Veranstaltung im

Betreff und Ihrem Absender an

tickets@bka.ch.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Gewinner werden schriftlich

benachrichtigt.

Familie

Schloss(zeit)reise

Siehe Do 16.7.

SCHLOSS JEGENSTORF, GENERAL-GUISAN-

STRASSE 5. 13.30 UHR

Familie

Offenes Atelier

«Sommernachtstraum»

Fast können wir sie riechen, die Blüten

und Knospen in unserem frühsommerlichen

Blumenstrauss, der unser Bild

schmückt: Ein Traum aus Farben und

Formen.

KINDERMUSEUM CREAVIVA, ZENTRUM PAUL

KLEE, MONUMENT IM FRUCHTLAND 3.

Sounds

Naomi Lareine

Urbanes Gesangstalent, Freier Eintritt,

Kollekte

BIERHÜBELI, NEUBRÜCKSTRASSE 43.

18.00 UHR

Sommerkonzert: Menschmaschine

feat. Helena Danis (CH)

Sticky Jazz

BEE-FLAT IM PROGR, SPEICHERGASSE 4.

19.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Verschiedenes

Kunst über Mittag

Jeden Mittwochmittag von 12h30 bis

13h wird ein Werk aus der Sammlung

oder den Wechselausstellungen eingehender

besprochen.

KUNSTMUSEUM BERN,

HODLERSTRASSE 8–12. 12.30 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

ganz Ohr – persönliches Gespräch

Siehe Do 16.7.

OFFENE KIRCHE BERN – IN DER HEILIG-

GEISTKIRCHE, SPITALGASSE 44. 13.00 UHR

Von Bienchen und Blümchen

Bienenweiden und andere insektenfördernde

Pflanzen. Christine Föhr (Verein

Aquilegia), Treffpunkt vor dem Palmenhaus,

Kollekte

BOGA BOTANISCHER GARTEN DER

UNIVERSITÄT BERN, ALTENBERGRAIN 21.

18.00 UHR

Worte

Stadtrundgang: Bern Matte

(StattLand)

Die Matte ist wohl eines der legendärsten

Quartiere Berns. Vom begehrten

Gewerbestandort zum Berner Elendsviertel

bis hin zum In-Quartier.

TREFFPUNKT: LÄUFERPLATZ (UNTERTOR-

BRÜCKE), LÄUFERPLATZ 6. 19.00 UHR

JUGENDKULTURPASS 16-26

Emmenmatt

Bühne

Eine Mittsommernachts-Sexkomödie

Eine Komödie luftig wie ein Sommerwind

und schräg, wie man es sich von

Altmeister Woody Allen gewohnt ist.

FREILICHTSPIELE MOOSEGG,

MOOSEGG 231 A. 20.15 UHR

Erlach

Bühne

Gilbert & Oleg’s Fahrieté

Kultursommer in Erlach vom 16.7–

26.7.2020 am Bielersee mit Gilbert &

Oleg und special Guests! Ein Theater-

Spektakel voller Humor, Zauberei &

Musik für die ganze Familie!

GILBERT & OLEG’S FAHRIETÉ, ERLACH

GEMEINDECAMPING, AM SEE. 17.00 UHR

UND 20 UHR

Jegenstorf

Familie

Schloss(zeit)reise

Mit Entdeckungskarte und Kompass

ausgerüstet im Schloss und Park den

spannenden Gepäckstationen A bis Z

auf die Spur gehen. Immer während den

Museumsöffnungszeiten ab 5 J. mit

erwachsener Begleitung.

SCHLOSS JEGENSTORF, GENERAL-

GUISANSTRASSE 5. 13.30 UHR

Köniz

Sounds

Konzerte unter der Linde, Another Me

Findet bei gutem Wetter im Schlosshof

statt und bei Regen im Restaurant zum

Schloss!

KULTURHOF SCHLOSS KÖNIZ, MUHLERN-

STRASSE 11. 20.00 UHR

Steffisburg

Familie

Dr Kasperli macht Ferie

Kasperlitheater für Kinder ab ca.

3 Jahren. www.kasperlikeller.ch

KASPERLIKELLER STEFFISBURG, LANDHAUS

STEFFISBURG, OBERDORFSTRASSE 32.

14.30 UHR

Thun

Sounds

Evelyn & Kristina Brunner – Café

Mokka Sommergarten-Show

Inspirierende Volksmusik

CAFÉ BAR MOKKA, ALLMENDSTRASSE 14.

20.00 UHR


31

Anzeiger Region Bern / Berner Kulturagenda Nr. 43 Mittwoch, 8. Juli 2020

Ausstellungen

Hölzernes Frisches

Niek Müller

Ananda Costa

ZVG

Auf den Spuren des Weltvernetzers

Am Anfang wird einem eine Weltkarte von 1804 in die Hand gedrückt.

Mit ihr kann man durch die Ausstellung «Humboldt der

Weltvernetzer» navigieren, Humboldt als Universalgelehrten besser

kennen lernen und Zusammenhänge der Welt erkennen. Die

interaktive Ausstellung zum 150. Geburtstag Humboldts ist als

Entdeckungsreise angelegt für Schülerinnen und Schüler, aber

auch für alle Menschen mit Interesse an den Naturwissenschaften.

Progr, Bern. Mo., 20.7., bis 25.7.

Bern

Alpines Museum der Schweiz

Helvetiaplatz 4. Biwak#25 Iran Winter.

Abseits der Piste. Die Ausstellung lässt

Iranerinnen und Iraner über «ihre» Berge

erzählen: Sie finden dort nebst Pulverschnee

auch unerwartete Freiräume.

Outdoorunternehmer, Alpinistinnen und

ein Journalist berichten.

BIS SO, 23.08. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Fundbüro für Erinnerungen, No 1

Skifahren. Ob du Pistenrowdy, Schönwetterfahrerin

oder Stubenhocker bist:

Entdecke die Geschichten hinter den

Ski-Objekten und hilf uns beim Füllen

der Lücken. Die Publikums-Geschichten

stehen im Zentrum.

BIS SO, 25.04. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Holzbildhauer arbeitet live in der

Gastwerkstatt. Wood is good. Der frisch

ausgebildete Holzbildhauer Niek Müller

arbeitet jeweils von Donnerstag bis

Sonntag live in der Gastwerkstatt der

Ausstellung «Werkstatt Alpen».

Er schnitzt u.a. einen Traktor.

BIS SO, 16.08. DO-SO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Werkstatt Alpen. Von Macherinnen

und Machern. Die Ausstellung stellt

Handwerkerinnen und Handwerker aus

den Schweizer Alpen vor und fragt: Was

bedeutet es, in einer digitalisierten und

globalisierten Welt ein Produkt mit den

Händen herzustellen?

BIS SO, 10.01. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Berner GenerationenHaus

Bahnhofplatz 2. forever young. Willkommen

im langen Leben. Mit einem

multimedialen Rundgang und einem

vielfältigen Veranstaltungsprogramm

lädt das Berner Generationenhaus zum

Dialog über das lange Leben.

BIS SO, 28.03. TÄGLICH AUSSER MO 10-18.

Bernisches Historisches Museum

Helvetiaplatz 5. Dauerausstellungen

Bernisches Historisches Museum. Zehn

Ausstellungen zu Geschichte, Archäologie

und Ethnografie reichen von der

Steinzeit bis zur Gegenwart und berichten

von Kulturen aller Erdteile.

BIS DO, 31.12. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Einstein Museum. Begleiten Sie Albert

Einstein auf seinem Lebensweg und

lernen Sie den genialen Physiker in all

seinen Facetten kennen.

BIS DO, 31.12. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Wechselausstellung «Homo migrans.

Zwei Millionen Jahre unterwegs». Die

Ausstellung schlägt einen grossen zeitlichen

Bogen von den ersten Menschen in

Afrika über den Beginn ihrer Verbreitung

vor zwei Millionen Jahren bis in die

Gegenwart der Schweiz.

BIS SO, 31.01. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Wechselausstellung «Lebe besser! Auf

der Suche nach dem idealen Leben».

Vegan, fit, umweltbewusst – nicht erst

heute, sondern bereits vor über 100

Jahren suchten Anhänger und Anhängerinnen

der Lebensreformbewegung den

Weg zu einem gesünderen Leben und

einer besseren Welt.

BIS SO, 16.08. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Botanischer Garten (BOGA)

Altenbergrain 21. Invasive Neophyten

– Einfluss des Klimawandels. Die BOTA-

NICA-Ausstellung zeigt, welche Arten von

der Globalisierung und dem Klimawandel

profitieren und einheimische Pflanzen

verdrängen sowie ökonomische oder

gesundheitliche Probleme verursachen.

BIS SO, 04.10. TÄGLICH 8-17.30.

Buchhandlung Stauffacher

Neuengasse 25-37. Posterausstellung

«BUCHBILDER: KOCHEN». Eine Poster-

Verkaufsausstellung zu literarischen und

cineastischen Werken.

BIS FR, 31.07. TÄGLICH AUSSER SO.

KUNSTREICH

Gerechtigkeitsgasse 76. Mumprecht

Gedenkausstellung. Die Gedenkausstellung

umfasst ein grosser Teil des im Juli

2019 verstorbenen Künstlers.

BIS SA, 08.08. FR-DO 10-17 | SA 9-16 |

MO 14-17.

Kindermuseum Creaviva, Zentrum

Paul Klee

Monument im Fruchtland 3. Interaktive

Ausstellung «Farbe wagen». In der interaktiven

Ausstellung «Farben wagen» im

Creaviva zur ZPK-Ausstellung mit Werken

der US-amerikanischen Künstlerin Lee

Krasner können Farben auf aussergewöhnliche

Art erlebt werden.

BIS FR, 14.08. TÄGLICH AUSSER MO

10-16.30.

Klingendes Museum

Kramgasse 66. Fresh Wind. Sonderausstellung

im Klingenden Museum:

Faszinierende Innovationen für

Blasinstrumente aus der Forschung der

Hochschule der Künste Bern HKB

BIS SO, 18.10. DO-SO/MI 14-17.

∙ Vom Alphorn bis zum Serpent.

Blasinstrumente aus 300 Jahren, ihre

Ensembles, ihre Musik. Versuchen Sie

selber Theremin zu spielen: Das berührungsfreie

Musikinstrument!

BIS MI, 30.12. DO-SO/MI 14-17.

Kornhausforum

Abfall national Carolina Piasecki/Peter

Keller. Fotoausstellung, Galerie 2. Stock

verlängert. 700 Kilogramm Abfall pro

Jahr und Person verursachen die Schweizerinnen

und Schweizer.

BIS SA, 25.07. DO-FR/DI-MI 10-19 |

SA 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Sport in Bern. Fotografiert von Peter

Eichenberger. Bern ist eine sportbegeisterte

Stadt. Frauen und Männer

aus allen Berufen, Junge und Alte,

Einheimische und Zugewanderte, alle

treiben Sport. Von A wie Acroyoga bis Z

wie Zumba.

BIS SO, 26.07. DO-FR/DI-MI 12-17 |

SA-SO 12-16.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Sport in Bern, fotografiert von Peter

Eichenberger. Live-Gespräch mit

Franziska Teuscher, Direktorin Bildung,

Soziales und Sport der Stadt Bern und

Bernhard Giger

DO, 09.07, 20 UHR.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Kulturmuseum Bern

Schützenweg 22. «Matur bestanden».

Skizzen, Probeblätter, Lehrerkommentare

BIS SA, 11.07. DO-FR 10-17 | SA 10-22.

Ein modelliertes Graffito aus glänzendem dunklem Holz, eine Idee,

die zur dreidimensionalen Zeichnung wird und mit Holz zum Leben

erwacht: Der frischgebackene Holzbildhauer Niek Müller, der sich

momentan sein erstes eigenes «Budeli» im Emmental einrichtet, ist

zu Gast in der Ausstellung «Werkstatt Alpen» des Alpinen Museums.

Für diese Kunst brauche es laut dem 28-Jährigen vor allem eines: Mut.

Alpines Museum, Bern. Do., 9.7. bis 16.8. (Jeweils Do. bis So.)

Kunsthalle Bern

Helvetiaplatz 1. Marc Camille Chaimowicz:

Dear Valérie … Die Ausstellung

umfasst Arbeiten von den 1970er Jahren

bis heute. Die Aufmerksamkeit richtet

sich dabei auf selten gezeigten Arbeiten

und Werkkörpern, die noch nie zusammen

präsentiert wurden.

BIS SO, 26.07. TÄGLICH 18-18.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Kunstmuseum Bern

Hodlerstrasse 8–12. Alles zerfällt.

Schweizer Kunst von Böcklin bis

Vallotton. Freud hält 1917 fest, dass die

durch den Fortschritt wissenschaftlicher

Erkenntnis ausgelösten «narzisstischen

Kränkungen der Menschheit» den

Menschen zu einer Möglichkeit unter

vielen machen.

BIS SO, 20.09. DO-SO/MI 10-17 | DI 10-21.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ El Anatsui. Triumphant Scale. In

Kooperation mit dem Haus der Kunst,

München zeigt das Kunstmuseum Bern

eine grossangelegte Ausstellung des

ghanaischen Künstlers El Anatsui.

BIS SO, 01.11. DO-SO/MI 10-17 | DI 10-21.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Teruko Yokoi. Tokyo–New York–Paris–

Bern. Die monografische Schau zeichnet

die Geschichte einer enorm produktiven

und dynamischen Künstlerin nach.

BIS SO, 02.08. DO-SO/MI 10-17 | DI 10-21.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Museum Cerny Inuit Collection

Stadtbachstrasse 8a. Sedna, die Legende

geht weiter. Die Legende von Sedna

ist immer noch gegenwärtig. Durch

Skulpturen, Lithographien und Erzählungen

bleibt sie in Erinnerung.

BIS SA, 13.03. TÄGLICH 13-17.

Museum für Kommunikation

Helvetiastrasse 16. Schweinehunde und

Spielverderber. Die Ausstellung über

Hemmungen (verlängert bis 2.8.). Wir

alle kennen das Gefühl: Plötzlich wird es

unangenehm. Darf man das sagen? Will

ich das tun? Was denken die anderen?

BIS SO, 02.08. TÄGLICH AUSSER MO 10.

JUGENDKULTURPASS 16-26

∙ Von Höhenfeuern, Smartphones

und Cyborgs. Die Kernausstellung im

Museum für Kommunikation in Bern

BIS SA, 31.07. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Naturhistorisches Museum Bern

Bernastrasse 15. Barry – der legendäre

Bernhardinerhund. Vor 200 Jahren starb

der berühmteste Rettungshund der Welt.

BIS FR, 31.07. DO-FR/DI 9-17 | SA-SO 10-17

| MO 14-17 | MI 9-18.

∙ Die Sonderausstellung «Weltuntergang

– Ende ohne Ende» versammelt Bilder,

Funde und Erzählungen aus Wissenschaft

und Kunst – zwischen Angst und

Faszination.

BIS FR, 31.07. DO-FR/DI 9-17 | SA-SO 10-17

| MO 14-17 | MI 9-18.

ONO Das Kulturlokal

Kramgasse 6. Ausstellung von Pedä

Siegrist. Ausstellung von Pedä Siegrist

BIS MI, 30.09. TÄGLICH 10.

JUGENDKULTURPASS 16-26

Robert Walser-Zentrum

Marktgasse 45. Thomas Schütte im Robert

Walser-Zentrum. In den Büroräumen

des Robert Walser-Zentrums werden 14

Aquarelle und drei Skulpturen des deutschen

Gegenwartskünstlers gezeigt.

BIS FR, 25.09. DO-FR/MI 13-17.

∙ Walsers Briefe. Die zwanzig bald feinsinnigen,

bald frivolen Schreiben, die Robert

Walser an Therese Breitbach, eine

junge Verehrerin seiner Werke richtet,

werden in dieser Ausstellung erstmals

öffentlich gezeigt.

BIS FR, 26.02. DO-FR/MI 13-17.

Schweizer Schützenmuseum Bern

Bernastrasse 5. PERSPEKTIVE KUNST.

Waffen aus den Sammlungen, fotografiert

von Hrvoje Pavelic. Verlängert bis

am 6.9.2020. Eintritt frei.

BIS SO, 06.09. TÄGLICH.

Schweizerische Nationalbibliothek

Hallwylstrasse 15. Leises Rumoren –

Audiowalk. Gibt es ein schöneres Bild für

den stillen Frieden unter den Menschen

als den Lesesaal einer Bibliothek?

BIS FR, 30.10. TÄGLICH.

∙ Sharing. Über Bibliotheken und das Teilen

BIS FR, 30.10. TÄGLICH.

Zentrum Paul Klee

Monument im Fruchtland 3. Jenseits

von Lachen und Weinen. Klee, Chaplin,

Sonderegger. Die Ausstellung beleuchtet

den Austausch zwischen Paul Klee und

seinem Freund Jacques Ernst Sonderegger

– einem Schweizer Künstler, Karikaturisten,

Schriftsteller und Sammler.

BIS SO, 06.09. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

∙ Lee Krasner. Living Colour. Die erste

Retrospektive der amerikanischen

Künstlerin in der Schweiz.

BIS SO, 16.08. TÄGLICH AUSSER MO 10-17.

JUGENDKULTURPASS 16-26

die Mobiliar

Bundesgasse 35. Kunst & Nachhaltigkeit

Vol. 13, Beat Streuli «Matrix». Stadtszenen

aus der Schweiz und aus aller

Welt – festgehalten in Fotografien und

Videos: Einzelausstellung des Schweizer

Künstlers Beat Streuli.

BIS MO, 04.01. TÄGLICH 12-17.

kulturpunkt im PROGR

Speichergasse 4. «Humboldt, der

Weltvernetzer». Die interaktive mobile

Ausstellung über den Universalforscher

Alexander von Humboldt will das

Interesse und die Begeisterung für die

Naturwissenschaften wecken.

BIS SA, 25.07. MO-MI 10-16.

Burgdorf

Museum Franz Gertsch

Platanenstrasse 3. Franz Gertsch.

Die Siebziger.

BIS SO, 04.10. TÄGLICH 10-17.

∙ Luciano Castelli. Reckenbühl.

BIS SO, 04.10. TÄGLICH 10-17.

Fraubrunnen

Karl Schenk Museum

Bernstrasse 5. Karl Schenk 1905-1973.

Bildhauer und Maler geboren in Bern.

Informationen über die Öffnungszeiten

und Führungen karlschenkmuseum.ch.

Sonderausstellung Leihgaben

BIS SA, 28.11. FR-SA 13-17.

Grenchen

Kunsthaus Grenchen

Bahnhofstrasse 53. 20 Jahre Kupferdruckwerkstatt

Gentinetta (Jubiläumsprojekt).

Die Ausstellung in der Villa

Girard präsentiert druckgrafische Werke

von Kunstschaffenden, die regelmässig

in der Kupferdruckwerkstatt Gentinetta

an der Eglistrasse 8 in Zürich arbeiten.

BIS SO, 20.09. DO-SA/MI 14-17 | SO 11-17.

∙ 20m 2 – Fenster ins Atelier von Marion

Nyffenegger (*1995). Die Solothurner

Animationsfilmerin wird ihren neuesten

Film «Das Leben ist eines der Leichtesten»

präsentieren, sowie Einblick geben

in die Entstehung ihrer Animationen.

BIS SO, 20.09. DO-SA/MI 14-17 | SO 11-17.

∙ Rebekka Steiger (*1993) – boxing the

compass. Im Neubau des Kunsthaus

Grenchen präsentiert die junge Malerin

ihre neuesten grossformatigen Gemälde.

BIS SO, 20.09. DO-SA/MI 14-17 | SO 11-17.

Berührungslos

Es gehört zu den ersten elektronischen Musikinstrumenten: Das

Theremin sendet über Antennen elektromagnetische Felder aus,

welche die musizierende Person über den eigenen Körper beeinflusst

– völlig berührungslos. Erfunden vom russischen Physiker

Leon Theremin (1896 bis 1993), gilt das Theremin als Vorreiter des

Synthesizers. Im Klingenden Museum kann das Instrument ausprobiert

werden.

Klingendes Museum, Bern. Mi. bis So., 14 bis 17 Uhr

Interlaken

Kunsthaus Interlaken

Jungfraustrasse 55. Peter Somm und

Adolf Dietrich – Eine Wahlverwandtschaft.

Aussergewöhnliche Ausstellung,

die Werke der beiden Künstler Peter

Somm (*1940) und Adolf Dietrich (1877-

1957) auf überraschende Art einander

gegenüber stellt.

BIS SA, 08.08. DO-SA/MI 14-18 | SO 11-17.

Jegenstorf

Schloss Jegenstorf

General-Guisanstrasse 5. 300 Jahre –

30 Objekte. Die Sonderausstellung zum

300-jährigen Jubiläum des Barockschlosses,

setzt Schätze und Trouvaillen

der Sammlung von Schloss Jegenstorf

vom Zeitraum zwischen 1720 und 2020

in Szene.

BIS SO, 18.10. DO-SA/DI-MI 13.30-17.30 |

SO 11-17.30.

∙ Wohn- und Lebenswelten im Berner

Barockschloss. Die Dauerausstellung im

Schloss Jegenstorf präsentiert nobles

Interieur aus dem 18. Jahrhundert, barocke

Kachelöfen und bernische Porträts.

BIS SO, 18.10. DO-SA/DI-MI 13.30-17.30 |

SO 11-17.30.

Mürren

Schaufenster

Dorfstrasse. Vo Niedrigmatten uf

Suppen – Mürrner Flurnamen. Die

Ausstellung befasst sich mit den 288

Flurnamen, dem immateriellen Kulturgut

von Mürren. Sie sind aus dem Alltag der

Bergbauern in der Alpwirtschaft entstanden

und gelten bis heute.

BIS MO, 30.11. TÄGLICH 17-16.

Oberhofen am Thunersee

Schloss Oberhofen

Kinderwelten. Ein Fenster in die Welt der

Kinder, die einst im Schloss gelebt habe.

BIS SO, 01.11. TÄGLICH AUSSER MO 11-17.

∙ Schlossräume und Schlossträume.

Anhand der ehemaligen Schlossbewohner

und -bewohnerinnen führt die

Ausstellung durch die über 800-jährige

Geschichte des Schlosses Oberhofen.

BIS SO, 01.11. TÄGLICH AUSSER MO 11-17.

∙ Stets zu Diensten. Wer die Räume des

lange nicht zugänglichen Dienstbotentrakts

betritt, taucht in eine unbekannte

Geschichte ein.

BIS SO, 01.11. TÄGLICH AUSSER MO 11-17.

∙ Vom Orient begeistert. Faszination

Orient im Schloss Oberhofen

BIS SO, 01.11. TÄGLICH AUSSER MO 11-17.

Riggisberg

Abegg-Stiftung

Werner Abeggstrasse 67. Arabische Weber

– Christliche Könige. Mittelalterliche

Textilien aus Spanien. Die Ausstellung

präsentiert spanische Textilien des

12.–15. Jahrhunderts, untern anderem

Seidengewebe von muslimischen

Webern, die sich in einem christlichen

Kontext erhalten haben.

BIS SO, 08.11. TÄGLICH 14-17.30.

∙ Villa Abegg – In den Salons eines

Sammlerpaares. Geführte Rundgänge

für max. 2 Personen durch das ehemalige

Wohnhaus von Werner und Margaret

Abegg, den Gründern der Abegg-

Stiftung. Reservation: 031 808 12 01.

BIS FR, 31.07. DO-FR/MO-MI 14.35-15.20 |

DO-FR/MO-MI 15.30-16.15 | DO-FR/MO-MI

16.30-17.15 | SA-SO 14.05-14.50 |

SA-SO 15-15.45 | SA-SO 16-16.45.

Sigriswil

Paradiesli und Galerie Eulenspiegel

Feldenstrasse 87. FADENOBJEKTE

– THREAD WORKS. Die Sommerausstellung

der Galerie Eulenspiegel im

Paradiesli widmet sich ganz der textilen

Kunst. Rund 40 Objekte und Installationen

von 25 Künstler*Innen aus dem

In- und Ausland werden gezeigt.

BIS SO, 16.08. SA 14-19 | SO 11-18.

Spiez

Schloss Spiez

Schlossstrasse 16. Dürrenmatt als

Zeichner und Maler. Ein Bildwerk

zwischen Mythos und Wissenschaft

BIS SO, 25.10. TÄGLICH.

∙ Schlossmuseum Schloss Spiez.

1300 Jahre Geschichte

BIS SA, 31.10. TÄGLICH.

Steffisburg

Kunsthaus Steffisburg

Schulgässli 15. DANSE TOTAL. Das

Kunsthaus Steffisburg zeigt die Installation

DANSE TOTAL des Künstlerduos

Christophe Lambert & Monsignore Dies

aus Biel.

BIS SO, 09.08. TÄGLICH 8-22.

Thun

Kunstmuseum Thun

Hofstettenstrasse 14. Christine Streuli:

Lange Arme, kurze Beine und Sarah

Oppenheimer: N-01. Christine Streuli:

Lange Arme, kurze Beine Sarah Oppenheimer:

N-01

BIS SO, 12.07. DO-SO 10-17.

Utzenstorf

Schloss Landshut

Schlossstrasse 17. Grimms Tierleben

– Vom Wildgetier in Wald und Feld.

Im Zauberwald unsere einheimischen

Wildtiere in Märchen und Forschung

kennenlernen.

BIS SO, 11.10. DO-SA/DI-MI 14-17 |

SO 10-17.

∙ Schloss Landshut/Schweizer Museum

für Wild und Jagd. Das im Schloss

Landshut beheimatete Schweizer Museum

für Wild und Jagd zeigt jagdliche

Sammlungen und Ausstellungen.

BIS SO, 11.10. DO-SA/DI-MI 14-17 | SO

10-17.

Wabern

Infozentrum Eichholz

Strandweg 60. Rabenvögel – schlaue

Biester. Ausstellung über schlaue Vögel,

die manchmal ganz schön frech und

nervig sind.

BIS SO, 25.10. SA-SO/MI 13.30-17.30.

Worb

Galerie Atelier Worb

Enggisteinstrasse 2. Andrea Nyffeler

«Sammeln». Vom 25. Juni bis zum 19.

Juli 2020 führt die Künstlerin Andrea

Cotting-Nyffeler die Gäste des Atelier

Worb in ihre grosse, bunte Welt. In ihrem

Schaffen hat vom Märchen bis zum

Schmerz alles Platz.

BIS SO, 19.07. DO 16-20 | FR 17-19 | SA

14-17 | SO 13-16.


Nr. 43 Mittwoch, 8. Juli 2020 Anzeiger Region Bern / Berner Kulturagenda 32

Kino

Erinnerungen an Kinski

Wohl fast legendärer als der Film «Fitzcarraldo» (1982) selbst sind

die Querelen und Qualen von Regisseur Werner Herzog und Schauspieler

Klaus Kinski, letzterer bekannt für sein irrer Blick, sein tolles

Spiel und seine höchst cholerische Art. «Mein liebster Feind»

von 1999 ist ein Erinnerungsdokument Herzogs über die intensive

Zusammenarbeit und spezielle Freundschaft zwischen Herzog und

Kinski, der beim Dreh von «Aguirre» (1972) gerade eine Theatertournee

als Jesus abgebrochen hatte und sich verspottet vorkam.

Kino Lichtspiel, Bern. Mo., 13.7., 20 Uhr

ZVG

Praesens-Film

Bilder, Filme, Krimis

Im Schloss Spiez dreht sich diese Saison aktuell alles um den 1921 in

Konolfingen geborenen Maler und Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt.

Neben einer Schau seiner Bilder sind seine verfilmten Werke Thema

im Sommerkino. Gezeigt werden unter anderem «Die Ehe des Herrn

Mississippi» (1961), «Der Richter und sein Henker» (1975) oder

«Es geschah am hellichten Tag» (1958, Bild) sowie der Dokumentarfilm

«Portrait eines Planeten – Friedrich Dürrenmatt» (1984).

Schloss Spiez. Do., 9.7. bis 24.7., 21 Uhr

Filmcoopi

Ankunft, Absturz, Abgründe

Franz Biberkopf wird in Burhan Qurbanis filmischer Neuinterpretation

von Döblins Roman von 1929 «Berlin Alexanderplatz» zu

Francis (Welket Bungué): aus dem Haftentlassenen wird ein heutiger

Flüchtling aus Guinea-Bissau. Beide versuchen im Koloss Berlin

ihr Glück – und geraten an die falschen Leute. Der bildstarke, pulsierende

Film mit gesellschaftspolitischer Sprengkraft ist auch ein

Appell gegen Rassismus.

CineMovie, Bern. Täglich, 12.15 und 19.30 Uhr

CINEABC

Moserstrasse 24, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

20.00 (SA/MO/MI) E/D/F AB 10/8 J.

A Beautiful Day in the Neighborhood

Der Enthüllungsjournalist Tom Junod soll

den legendären Kindermoderator Fred

Rogers portraitieren.

15.00 (TÄGLICH) D AB 6/0 J.

Drømmebyggerne

Mina verbannt ihre Stiefschwester Jenny

in die Traumwelt, wo diese kurz darauf

gefangen bleibt …

20.00 (DO-FR/SO/DI) E/D/F AB 12/10 J.

Hope Gap

Edward beschliesst nach 33 Jahren,

seine Frau Grace zu verlassen.

17.30 (TÄGLICH) O/D/F AB 12 J.

Mare

Als ein junger Mann nebenan einzieht,

überschreitet die unzufriedene Mare

eine Grenze.

CINEMATTE

Wasserwerkgasse 7, 031 312 45 46,

www.cinematte.ch

20.30 (MI) E/D

Brazil

Wie nur wenigen anderen Filmen gelingt

es BRAZIL, Humor und Schrecken zu

verbinden. Die Aktualität des Films ist

erschreckend und faszinierend zugleich.

21.30 (FR) F/D

Delicatessen

Eine poetische und skurrile Mischung

aus Märchen, Horrorfi lm und Komödie.

21.00 (DI) O/D

Eat Drink Man Woman

Eine liebenswerte Komödie, die mit

grosser Zuneigung zu den Personen Episoden

des Alltags entwirft. Die Einsamkeit

des Alterns, Verständnislosigkeit in

der Familie, Liebe, Ehe und Verrat, Sex,

Eifersucht und Lebenslügen.

20.00 (SO) E/D AB 16 J.

Once Upon a Time in Hollywood

Ein Filmstar und sein Double müssen

sich im Jahr 1969 im neuen, veränderten

Hollywood beweisen.

21.30 (SA) E/D

What’s Eating Gilbert Grape?

Ergreifend, völlig unverkrampft, humorvoll

und ässerst sensibel zeigt der Film

das Tabuthema der geistigen Behinderung,

angesiedelt während den 90er

Jahren in der amerikanischen Provinz.

CINEMOVIE

Seilerstrasse 4, 031 386 17 17,

www.quinnie.ch

18.00 (TÄGLICH) F/D AB 16/8 J.

Alice et le maire

Ein langjähriger Politiker stellt als

Anregung eine junge Philosophin als

Assistentin an.

12.15/19.30 (TÄGLICH) DD AB 14/12 J.

Berlin Alexanderplatz

Neuverfi lmung des Klassikers: Francis

lockt bei seiner Ankunft in Berlin das

schnelle Geld.

15.00 (TÄGLICH) F/D AB 8/6 J.

Le Cercle des petits philosophes

Was ist der Sinn des Lebens? Warum leben

wir? Was ist nach dem Tod? Was ist

Liebe? Diese Fragen hat der Philosoph

und Erfolgsautor Frédéric Lenoir Kindern

von 7 bis 10 Jahren gestellt.

20.30 (TÄGLICH) O/D/F AB 14/12 J.

Les Traducteurs

Ein Verleger wird vor Abschluss einer

gefeierten Bestseller-Trilogie von einem

Unbekannten erpresst.

17.30 (TÄGLICH) O/D/F AB 16 J.

O Fim do Mundo

Spira kehrt von der Erziehungsanstalt

zu seiner Familie nach Reboleira, einem

Elendsviertel von Lissabon, das abgerissen

wird, zurück. Kikas macht ihm bald

klar, dass er nicht willkommen ist.

16.30/20.00 (TÄGLICH) I/D/F AB 10/8 J.

Pinocchio

Die sprechende Holzmarionette

Pinocchio hat den grossen Traum, zum

richtigen Jungen zu werden.

14.30 (TÄGLICH) D AB 8/6 J.

Scoob!

Das erste animierte Scooby-Doo-Abenteuer

für die Kinoleinwand ist da! In

Spielfi lmlänge erleben wir die noch

nie zuvor erzählte Geschichte über

die Anfänge von Scooby-Doo und das

grösste Geheimnis in der Karriere der

Mystery Inc.

12.00 (TÄGLICH) M AB 16 J.

The Bra

Ein Zugführer fi ndet an seinem letzten

Arbeitstag einen BH, den er seiner

Besitzerin zurückgeben will.

12.15 (TÄGLICH) F/D AB 8 J.

Un monde plus grand

Corine entdeckt während einer berufl

ichen Reise in die Mongolei eine

ungewöhnliche Gabe.

KINO REX

Schwanengasse 9, 031 311 75 75,

www.rexbern.ch

21.00 (DO-SA/MO), 14.30 (SO-DI) O/D

AB 16/14 J.

And Then We Danced

Irakli wird am nationalen georgischen

Ensemble Merabs grösster Rivale und

seine Leidenschaft.

18.00 (MI) O/D

Guelwaar

Aufgrund eines Missverständnisses wird

die Leiche des katholischen Politikers

Guelwaar nach muslimischem Ritus

auf einem muslimischen Friedhof

beigesetzt.

15.00 (DO-SA) SPANISCH/DE/F AB 16 J.

Initials S.G.

Sergio Garcés, Anfang fünfzig, sucht

immer noch nach der Rolle, die ihn

bekannt machen würde.

20.30 (DO-SO), 17.30 (MO-MI) O/D/F AB

16/8 J.

It Must Be Heaven

Elia Suleimans Herkunft folgt ihm wie

ein Schatten, wohin er auch geht.

19.00 (SO) O/D

King of Boys

Nollywood-Blockbuster aus Nigeria:

King of Boys erzählt die Geschichte von

Alhaja Eniola Salami, einer Geschäftsfrau

mit mafi ösen Verstrickungen, einer

wechselvollen Vergangenheit und einer

vielversprechenden politischen Zukunft.

14.30 (DO-FR) F/D AB 16 J.

L’Enlèvement de Michel Houellebecq

Was wirklich geschah, als der französische

Schriftsteller Michel Houellebecq

2011 verschwand.

12.00 (SO) F/D

La noire de … (1966)

Eine junge Senegalesin kommt als

Gouvernante nach Frankreich. Ihrer

Freiheit, ihrer Würde und ihrer Identität

beraubt, bleibt ihr nur ein radikaler

letzter Akt des Widerstands.

18.00 (MO) O/D

Muna Moto

Ngando möchte Ndomé heiraten, aber

Ngando ist arm und kann die Mitgift-

Tradition nicht erfüllen. Muna Moto ist

einer der frühesten in Kamerun produzierten

Spielfi lme.

14.00 (SO) O/D AB 16 J.

No Apologies

Polizeigewalt und Rassismus gegen

People of Color gibt es nicht nur in den

USA, sondern auch in der Schweiz.

Aus aktuellem Anlass zeigen wir den

Westschweizer Dokumentarfi lm No

Apologies.

Inserat

18.00 (DI) F/E

Soleil Ô

In seinem formal avantgardistischen

Film beschreibt Med Hondo die Situation

afrikanischer Immigranten im

Frankreich der 1960er-Jahre und parallel

dazu die Geschichte von Versklavung,

Kolonialismus und Neokolonialismus.

18.00 (DO-SA), 11.30 (SO), 20.30 (MO-MI)

F/D AB 12/10 J.

Sous La Peau

Drei Transgender-Teenager erleben

durch Hormontherapien und OPs radikale

körperliche Veränderungen.

17.30 (DO-SO), 15.00 (MO-MI) F/D AB 16 J.

Thalasso

Michel Houellebecq und Gérard Depardieu

treffen sich auf einem Thalasso-Kuraufenthalt

in Cabourg.

16.00 (SO) O/D/F AB 12/0 J.

The Perfect Candidate

Ärztin Maryam lässt sich aus Frustration

als erste weibliche Kandidatin für den

Stadtrat aufstellen.

14.30 (SA/MI) D AB 6 J.

Winnetous Sohn

Der kleine Max träumt davon, bei den

Karl-May-Festspielen Winnetous Sohn

zu spielen. Leider hat er nicht gerade

die Körpermasse eines Stammeskriegers,

und sportlich ist er auch nicht.

Trotzdem trainiert er wie besessen für

das Casting.

LICHTSPIEL

Sandrainstrasse 3, www.lichtspiel.ch

20.00 (SO) O

Kurze Filme aus dem Lichtspiel-

Archiv

Überraschungsprogramm aus dem

Lichtspiel-Archiv, im Kinosaal und als

Live-Stream!

20.00 (MO) O/D

Mein liebster Feind – Klaus Kinski

Dokumentarfi lm: 1972 beginnt die

Zusammenarbeit zwischen Werner

Herzog und dem exzentrischen deutschen

Schauspieler Klaus Kinski.

OPEN AIR KINO REX

Innenhof Berner GenerationenHaus,

Bahnhofplatz 2, www.rexbern.ch

21.30 (SA) O/D AB 12 J.

Before Midnight

Nach «Before Sunrise» und «Before

Sunset» treffen Ethan Hawke und Julie

Delpy erneut aufeinander – diesmal in

Griechenland.

21.30 (FR) E/D

Bonjour tristesse

Otto Premingers grossartige Verfi lmung

von Françoise Sagans Roman über

ein tödlich endendes Liebesverhältnis

mit Deborah Kerr, David Niven und der

jungen Jean Seberg.

21.30 (MI) F/D

Le mépris

Michel Piccoli und Brigitte Bardot in

einem zerstörerischen Spiel aus Liebe,

Macht und Eifersucht, das Godard

zudem als Refl exion über das Medium

Kino anlegt.

21.30 (DO) E/D

To Catch a Thief

Krimiklassiker von Alfred Hitchcock:

Meisterdieb Cary Grant trifft auf Grace

Kelly.

PATHÉ WESTSIDE

Riedbachstr. 102, www.pathe.ch

18.45 (SA/MO/MI), 17.15 (SO/DI) D AB 14 J.

1917

Zwei Soldaten sollen während dem

Ersten Weltkrieg mit einer Nachricht ein

Massaker verhindern.

15.45 (DO), 19.00 (DO/SO), 20.00 (MO) D

AB 12 J.

Batman Begins

Christopher Nolan versucht in Sachen

«Batman» einen radikalen Neuanfang

– mit Christian Bale als gefl ügeltem

Rächer.

19.15 (TÄGLICH) D AB 16 J.

Bloodshot

Der im Kampf getötete Soldat Ray

Garrison wird als Superheld wieder zum

Leben erweckt.

18.45 (FR/SO/DI), 17.15 (SA/MO) D AB 12 J.

Das perfekte Geheimnis

Ein Abendessen unter Freunden

eskaliert, als alle ihr Handy offenlegen

sollen.

14.00 (SA-SO) DIALEKT AB 8/6 J.

Der Bär in mir

Doku am äusserten Ende Alaskas:

Ein Abenteuer im Reich der Bären.

13.45 (SA-SO) D AB 6/0 J.

Drømmebyggerne

Mina verbannt ihre Stiefschwester Jenny

in die Traumwelt, wo diese kurz darauf

gefangen bleibt …

15.45 (FR), 20.00 (DI) D AB 12 J.

Dunkirk

Mai 1940. Die Menschen in der französischen

Hafenstadt Dünkirchen sind von

den Nazis eingekesselt.

19.45 (DO) D AB 14 J.

Fast & Furious Five

Traumautos in Südamerika: Vin Diesel

und Paul Walker brettern über die

Strassen Rios und werden von Dwayne

Johnson verfolgt.

16.00/18.30/21.00 (TÄGLICH) D AB 16 J.

Guns Akimbo

Als seine Ex-Freundin entführt wird,

muss Miles sich auf einen Kampf um

Leben und Tod einlassen.

18.45 (DO), 19.45 (FR-MI), 12.15 (SA-SO) D

AB 12/10 J.

Hope Gap

Edward beschliesst nach 33 Jahren,

seine Frau Grace zu verlassen.

20.00 (DO/SA), 15.45 (SO/DI) D AB 14 J.

Inception

«Batman»-Regisseur Nolan schickt

Leonardo DiCaprio auf einen spektakulären

Psychotrip.

20.00 (FR), 15.45 (MI) D AB 14/12 J.

Interstellar

Neue Entdeckung, grosse Entfernung:

Matthew McConaughey reist durch die

Zeit. Sci-Fi-Film von Christopher Nolan.

18.00 (TÄGLICH), 12.45 (SA-SO) D AB 12 J.

My Spy

Ein Agent bekommt eine letzte Chance:

Er soll die Wohnung einer Witwe und

deren Tochter überwachen.

19.30 (TÄGLICH) D AB 12 J.

Nightlife

Das erste Date von Milo mit seiner

Traumfrau endet in einer Jagd durch das

Berliner Nachtleben.

16.30 (TÄGLICH), 12.30 (SA-SO) D AB 8/6 J.

Onward

Ian bekommt zu seinem 16. Geburtstag

ein magisches Geschenk von seinem

verstorbenen Vater.

14.45/17.45/20.45 (TÄGLICH) D

17.15 (DO-FR/MI), 14.15 (SA-SO),

20.15 (MO-DI) I/D/F AB 10/8 J.

Pinocchio

Die sprechende Holzmarionette

Pinocchio hat den grossen Traum, zum

richtigen Jungen zu werden.

16.15 (TÄGLICH) D AB 6 J.

Playing with Fire

Feuerwehrmann Jack ist gefordert, als

die Eltern von geretteten Kids unauffi ndbar

sind.

18.15 (TÄGLICH) D AB 12 J.

Richard Jewell

Ein Wachmann meldet den Behörden

1996 ein Attentat – doch war vielleicht

er der Täter?

15.00/17.30 (TÄGLICH), 13.30 (SA-SO) D

AB 8/6 J.

Scoob!

16.45 (TÄGLICH), 14.30 (SA-SO) D AB 8/6 J.

Sonic the Hedgehog

Sonic verbündet sich mit Tom, um den

Bösewicht Robotnik zu stoppen.

19.00 (FR/MO), 20.00 (SO), 15.45 (MO) D

AB 14 J.

The Dark Knight

Im wohl stärksten Superheldenfi lm der

Dekade gibt Christian Bale nochmals

den Batman.

Kinoprogramm

Das Programm bezieht sich

auf den Zeitraum vom 9. bis

15. Juli.

Wegen der Doppelausgabe

ist unser Kinoprogramm

unvollständig. Bitte informieren

Sie sich auf www.bka.ch.

red

15.45 (SA), 19.00 (SA/DI), 20.00 (MI) D

AB 14 J.

The Dark Knight Rises

Der gefl ügelte Rächer erhebt sich

ein letztes Mal, um gegen das Böse in

Gotham City zu kämpfen. Von Christopher

Nolan.

20.30 (TÄGLICH) D AB 16 J.

The Hunt

Zwölf Fremde werden für eine Jagd der

etwas anderen Art ausgewählt.

20.15 (DO-SO/MI) D AB 16 J.

The Invisible Man

Als ihr gewalttätiger Ex Selbstmord

begeht, befürchtet Cecilia, er hat seinen

Tod nur inszeniert.

15.30 (TÄGLICH) D AB 8/6 J.

The Voyage of Doctor Dolittle

Als die junge Queen Victoria erkrankt,

muss Dolittle widerwillig sein tierisches

Heim verlassen.

15.15 (TÄGLICH), 13.00 (SA-SO) D AB 6/0 J.

Trolls World Tour

Die Welt der Trolle gerät aus den Fugen,

als sie merken, dass sie nur eine von 6

Trollarten sind.

13.15 (SA-SO) D AB 6/0 J.

Trolls World Tour – 4DX

Die Welt der Trolle gerät aus den Fugen,

als sie merken, dass sie nur eine von 6

Trollarten sind.

MURTEN

Programm vom 17. bis 22. Juli

COOP OPEN AIR CINEMA

Stadtgraben, www.open-air-kino.ch

21.15 (FR) E/D/F AB 10 J.

Green Book

Türsteher Tony wird zum Chauffeur eines

afroamerikanischen Pianisten, den er in

den 60ern in die Südstaaten fährt.

21.15 (SA) D AB 6 J.

Bohemian Rhapsody

Queen ist noch immer eine der inspirierendsten

Bands der Musikgeschichte

– der Film zeigt das Auf und Ab ihres

Erfolgs.

21.15 (SO) O/D AB 8 J.

Honeyland

Doku: In Mazedonien führt eine Imkerin

ein beschauliches Leben – bis sie neue

Nachbarn bekommt.

21.15 (MO) E/D/F AB 10 J.

Little Women

Vier junge Schwestern versuchen Mitte

des 19. Jahrhunderts, ihren eigenen

Weg zu gehen.

21.15 (DI) O/D/F AB 8 J.

Bruno Manser

Bruno Manser setzte sich als Umweltaktivist

für den Regenwald ein – und fällt

diesem zum Opfer.

21.15 (MI) D AB 10 J.

Das perfekte Geheimnis

Ein Abendessen unter Freunden

eskaliert, als alle ihr Handy offenlegen

sollen.


Nr. 43 Mittwoch, 8. Juli 2020 Anzeiger Region Bern / Berner Kulturagenda 33

Im Botanischen Garten wird der Nutzen von

Pflanzen für den Menschen sichtbar

Bei einem Rundgang durch den Botanischen Garten der Universität Bern erzählt

Direktor Markus Fischer, warum es Artenvielfalt braucht und wie der Mensch von

der Natur profitiert: «Es ist unsere Lebensgrundlage.»

«Die Mission des Botanischen Gartens

ist es, die Vielfalt der Pflanzen

und ihre Bedeutung für den Menschen

zu vermitteln», sagt Markus

Fischer, Gartendirektor und Biodiversitätsforscher.

Tatsächlich gibt es

im Botanischen Garten der Universität

Bern (BOGA) rund 6000 Arten auf

zwei Hektaren. Zum Vergleich: In

der ganzen Schweiz existieren rund

3000 Arten. Bei einem Rundgang

begegnet man der Flora der ganzen

Welt. Wir starten in den Alpen. Das

sogenannte Alpinum sei ein Highlight

des Gartens, so Fischer. Aus

Felsen ragt nebst hiesigen Disteln

auch allerlei Exotisches. «Wir weiten

die Sammlung ständig aus.» Fischer,

der in Basel promoviert hat

und in Zürich habilitiert hat, ist seit

2010 Direktor des Gartens. Er führt

ein Team von zwanzig Leuten, bestehend

aus Freiwilligen, Gärtnern

und Wissenschaftlern. Pro Jahr finden

200 Programme, für Schulklassen

aller Altersstufen, statt. Dabei

setze man auf Erlebnisse. Kinder

könnten etwa selbst eine Handcreme

aus Pflanzen herstellen oder

Schokolade machen. «Im Botanischen

Garten wird der Nutzen von

Pflanzen für den Menschen sichtbar»,

so Fischer. Beim Denkmal von

Albrecht von Haller (1708 – 1777) gerät

er ins Schwärmen. «Haller war

ein Universalgenie und hat viel zur

Pflanzenkenntnis beigetragen.» In

seinem Gedicht «Die Alpen» habe er

die Schönheit der bis anhin als gefährlich

geltenden Bergregionen gewürdigt,

so Fischer. Alles andere als

taufrisch sehen die Pflanzen im

Treibhaus hinter der Haller-Büste

aus. «Hier wird eine Steppensituation

simuliert», erklärt Fischer. Die

meisten Pflanzen seien dort naturgemäss

bereits verblüht und würden

den Sommer als Samen oder unterirdisch

überdauern.

Giftige Gewächse

Bei den Heil- und Nutzpflanzen

stösst man auf allerlei Giftiges.

«Pflanze des Monats» ist der «Gefleckte

Schierling». Die Pflanze sieht

harmlos aus. Doch bereits durch eine

Berührung kann eine Vergiftung auftreten

und wer davon isst, kann innert

30 Minuten eine Atemlähmung

erleiden und sterben, wie der Text auf

einer Tafel warnt. Wenn man beim

Teich anlangt, fällt ein Krebs – möglicherweise

ein exotischer Eindringling,

wie Fischer sagt, – ins Auge.

Dass am Ufer unter anderem seltene

Bodensee-Vergissmeinnicht wachsen,

hat mit den Wasserstandsschwankungen

zu tun. «Die meisten

unserer Voralpenseen sind reguliert.

Dadurch sind viele dynamische Uferlebensräume

verloren gegangen

und diese Pflanzen sehr selten geworden»,

erklärt Fischer. Er selbst

betreibt neben ökologischer Forschung

auch Politikberatung, um

dem Sterben der Artenvielfalt entgegenzuwirken.

So ist Fischer einer

von weltweit 25 Experten, die im

Weltbiodiversitätsrat (IPBES) für die

wissenschaftliche Qualitätskontrolle

der Politikberatung zur Biodiversität

sorgen. Warum das so wichtig

ist? «Es ist unsere Lebensgrundlage.»

2020 hätte man das Thema im

BOGA, in einer umfangreichen Sonderausstellung

in Zusammenarbeit

mit der Stadtgärtnerei, aufnehmen

wollen. Infolge von Corona wurde

die Schau nun um ein Jahr verschoben.

Doch der Sommer kann im

BOGA alleweil genossen werden. Jeden

Donnerstag findet etwa die

Spoken-Word-Reihe «Mir nähs wies

chunnt» statt. Ausserdem steht ein

Kindererzähltheater auf dem Programm.

ZVG

Markus Fischer, Direktor des Botanischen Gartens Bern.

Berns Stadtoase ist nicht nur Teil

der Universität, sondern verfügt auch

über ein lebendiges Netz mit vielen

Partnern. In einem Treibhaus gedeihen

gefährdete Pflanzen, die im internationalen

Handel an der Grenze

konfisziert wurden. «Dieses Projekt

ist in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt

für Veterinärwesen entstanden»,

so Fischer. Im Auftrag der Sendung

«Kassensturz» untersuchen

Fischer und sein Team in einem

Pflanzenbeet Samenmischungen auf

ihre Vielfalt. Ab und zu käme ein

Filmteam vorbei. Auch die internationale

Zusammenarbeit ist wichtig.

«Wir betreiben Forschungsprojekte

in Tansania, Bolivien, Nepal und China»,

führt Fischer aus. Im sogenannten

Asien-Teil wachsen unter anderem

Bambusstauden. Diese seien ein

sehr schönes Beispiel einer vielfältigen

Nutzpflanze für den Menschen,

so Fischer. «Man kann sie essen, aber

auch Baugerüste oder Musikinstrumente

aus ihr herstellen.»

www.boga.unibe.ch

Helen Lagger

Impressum

Herausgeber: Verein Berner Kulturagenda

Die Berner Kulturagenda ist ein unabhängiges

Engagement des Vereins Berner Kulturagenda.

Sie erscheint wöchentlich mit dem Anzeiger Region

Bern und dem Fraubrunner Anzeiger in einer

Gesamtauflage von 172 270 Ex.

verein@bka.ch

Leitung Mitgliederbereich:

Beat Glur, beat.glur@bka.ch

Redaktion: redaktion@bka.ch

Leitung: Sarah Sartorius (sas), sarah.sartorius@bka.ch

Katja Zellweger (kaz), katja.zellweger@bka.ch

Lula Pergoletti (lup), lula.pergoletti@bka.ch

Vittoria Burgunder (vit), vittoria.burgunder@bka.ch

Praktikum: Sandra Dalto (san), sandra.dalto@bka.ch

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser

Ausgabe:

Sonja L. Bauer, Wolfgang Böhler, Beat Glur,

Jeans for Jesus, Milena Krstic, Helen Lagger,

Stephan Ruch, Vera Urweider

Layout: Druckvorstufe Anzeiger Region Bern

Verlag/Inserate: Simon Grünig,

simon.gruenig@bka.ch

Adresse: Berner Kulturagenda, Grubenstrasse 1,

Postfach 32, 3123 Belp, Telefon 031 310 15 00,

Fax 031 310 15 05, www.bka.ch

Agendaeinträge: Nr. 26 bis am 08.07.2020

Nr. 27 bis am 22.07.2020

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Auf www.bka.ch klicken Sie auf den Link

«Event hinzufügen». Bei technischen Problemen

oder Fragen wenden Sie sich an 031 310 15 08 oder

per E-Mail an veranstaltungen@bka.ch

Über die Aufnahme in die Berner Kulturagenda entscheidet

die Redaktion der Berner Kulturagenda.

Verleger: Gemeindeverband Anzeiger Region Bern,

Postfach 5113, 3001 Bern

Abonnemente: Sie können die Mittwoch-Ausgabe

des Anzeigers Region Bern inkl. BKA abonnieren:

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Rechtlicher Hinweis: Redaktionelle Beiträge und

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sind, dürfen von nicht autorisierten Dritten weder

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Form – in Online-Dienste einzuspeisen.

Die Berner Kulturagenda dankt der Stadt Bern

für die finan zielle Unterstützung.

Nr. 26 erscheint am 22.07.2020

Redaktionsschluss: 08.07.2020. Inserateschluss: 15.07.2020

Nr. 27 erscheint am 05.08.2020

Redaktionsschluss: 22.07.2020. Inserateschluss: 29.07.2020


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Anzeiger Region Bern / Berner Kulturagenda Nr. 43 Mittwoch, 8. Juli 2020

«Ich lerne Bern peu à peu kennen»

Florian Scholz ist der neue Intendant von Konzert Theater

Bern. Beim Neustart nach den Theaterferien werden neben

ihm auch eine neue Schauspieldirektorin oder ein neuer

Schauspieldirektor und eine neue Operndirigentin oder ein

Operndirigent mitwirken.

Der neue KTB-Intendant Florian Scholz pendelte zwischen Bern und Klagenfurt.

Florian Scholz, Sie sind seit

vergangenem Herbst als Nachfolger

des abrupt zurückgetretenen

Stephan Märki Intendant in einem

50-Stellenprozent-Pensum bei

Konzert Theater Bern (KTB). Sie

erfüllten jedoch bis anhin auch noch

Ihren Vertrag als 100-Prozent-Intendant

am Stadttheater Klagenfurt in

ZVG

Österreich. Wo haben Sie die Zeit

des Lockdowns verbracht? Und: Wie

kann man gleich zwei Grossorganisationen

wie die beiden Stadttheater

vom Homeoffice aus leiten?

Konzert Theater Bern wurde bis

Ende der Spielzeit interimistisch von

unserem kaufmännischen Direktor

Anton Stocker geleitet. Mein 50-Prozent-Vertrag

bezog sich also nicht in

erster Linie auf das laufende Tagesgeschäft,

sondern diente vor allem dazu,

die Vorbereitungen der zukünftigen

Spielzeiten auf eine sehr solide Basis

zu stellen. Dank der Schweizer Aufenthaltsbewilligung

konnte ich auch

während des Lockdowns beruflich

zwischen Klagenfurt und Bern pendeln,

allerdings nur mit dem Auto. Und

wie wir alle habe ich die erstaunliche

Erfahrung gemacht, dass sich auch von

zu Hause aus sehr viel bewirken lässt.

Zurzeit sind Sie, wie alle Mitarbeitenden

des KTB, in den Theaterferien.

Gibt es trotzdem Arbeit für

Sie als Intendant?

Als Intendant denkt man immer

über seine Arbeit nach, aber ich werde

auch versuchen, mich ein bisschen zu

erholen.

Sie eröffnen die neue Saison Anfang

September mit der grossen Choroper

«Der Freischütz». Der neue

Spielplan, den Sie Mitte Mai

vorgestellt haben, ist in weiten

Teilen jedoch noch unter Ihrem

Vorgänger erstellt worden. Können

Sie der Spielzeit 2020/21 trotzdem

da und dort künstlerisch schon

Ihren Stempel aufdrücken?

«Der Freischütz» ist leider der Coronakrise

zum Opfer gefallen. Wir

werden ihn zu einem späteren Zeitpunkt

zeigen, da unser Koproduzent

ihn nicht hat proben können. Unsere

Opernsparte hatte in der letzten Spielzeit

eine «verkaufte Braut» erarbeitet,

die ein sehr schöner Erfolg geworden

ist, und wir freuen uns, diese für uns

wichtige Aufführung dann im September

zeigen zu können. Die Spielzeit

2020/21 ist komplett von den

Spartenleitenden geplant worden,

und auch in Zukunft wird das künstlerische

Programm von den Spartenleitenden

federführend bestimmt

sein.

Sie starten mit einem neuen

Schauspieldirektor und einem neuen

Operndirigenten. Kann sich das

Berner Publikum auch auf neue

Gesichter im Schauspiel- und im

Opernensemble freuen? Wer kommt

neu hinzu?

Das Berner Publikum kann sich vor

allem auf eine prachtvolle Saison

2020/21 mit den derzeitigen Ensembles

freuen.

Das traditionelle Eröffnungskonzert

auf dem Bundesplatz musste

Corona-bedingt abgesagt werden.

Wie zuversichtlich sind Sie, dass Sie

die neue Spielzeit wie geplant im

Normalbetrieb durchführen können?

Das Freilichtkonzert wurde abgesagt,

weil jetzt schon bekannt ist,

dass im August Veranstaltungen von

über 1000 Besucherinnen und Besuchern

nicht durchgeführt werden

können. Abgesehen von dieser Sondersituation

gehen wir derzeit optimistisch

davon aus, dass wir in unserem

Theater mit etwa 600 und dem

Casino mit mindestens 1000 Plätzen

wieder spielen können, vielleicht bei

leicht reduzierter Zuschauerzahl. Wir

müssen die Entwicklung abwarten,

aber es gibt Grund zur Hoffnung.

Gibt es einen Plan B für Ihr Viersparten-Programm,

falls es auch

weiterhin Einschränkungen geben

sollte oder es gar zu einer zweiten

Corona-Welle kommt?

Diese Frage betrifft zwei Bereiche.

Auf der Bühne gibt es einen Plan B,

wie wir gewisse Distanzregeln einhalten

können. Was das Publikum

angeht, folgen wir selbstverständlich

den dann geltenden Vorschriften.

Diese werden beeinflussen, wie viele

Personen auf welche Weise die Vorstellungen

besuchen können.

Falls ab September auch weiterhin nur

eine beschränkte Zuschauerzahl

erlaubt sein wird: Finden alle Aufführungen,

auch Oper und Symphoniekonzert,

wie geplant statt? Oder wird es

wegen der Zuschauerbeschränkung

einfach mehr Vorstellungen geben?

Seit dem 22. Juni sind Veranstaltungen

mit bis zu 1000 Personen wieder erlaubt,

was uns hoffen lässt, dass ab September

alle Aufführungen und Konzerte

wie geplant stattfinden können.

Und ganz persönlich: Haben Sie

Bern schon ein bisschen kennen

gelernt? Und haben Sie hier schon

ein neues Zuhause gefunden?

Ja, ich wohne bereits fest in Bern

und lerne es peu à peu besser kennen.

Vieles, das mit «sich treffen» oder

«sich versammeln» zu tun hat, findet

ja derzeit leider noch nicht wieder so

statt wie zuvor. Aber die wundervolle

Natur ist davon zum Glück nicht betroffen

und in meiner Freizeit erkunde

ich vor allem den Westen der Stadt,

den Gurten und das schöne Aaretal.

Interview: Beat Glur

www.konzerttheaterbern.ch

«Streamen fühlt sich nicht wie Kino an»

Bernhard Schürch ist Betriebsleiter des Kino Cinématte. So richtig gut könne es für

das Kino erst wieder werden, wenn das normale Programm gefahren werden dürfe.

Und: Das Streamen ersetze das Kinoerlebnis nicht.

Bernhard Schürch, gab es trotz

behördlich verordneter Schliessung

im Betrieb zu tun oder waren Sie als

Veranstalter zur Langeweile

gezwungen?

Zu tun gab es vorerst reichlich: Veranstaltungen

absagen oder, wenn

möglich, verschieben, Personal, Vorstand,

Verein und Medien informieren,

erste Abklärungen betreffend

Finanzen treffen. Etwas später: In

welcher Form und wann machen wir

unsere Mitgliederversammlung, wie

lange überleben wir überhaupt, Gesuche

schreiben, Kurzarbeit beantragen

… Noch später: Wiedereröffnung

planen, Schutzkonzept umsetzen, Betrieb

wieder hochfahren. Dazwischen

gab es ein paar Wochen, wo nicht viel

zu tun war – mit Langeweile hat dies

aber nichts zu tun.

Hat die Cinématte trotz verschlossener

Türen der Besucherin,

dem Besucher etwas geboten?

Nein. Wir haben uns dagegen entschieden.

Die gute Stimmung, das

wohlige Gefühl, die Erwartung, all dies

gehört bei einem Besuch in der Cinématte

dazu, das kann digital nicht

nachgestellt werden. Filme streamen

kann das Erlebnis eines Kinobesuchs

nicht ersetzen. Das Kino hat so manche

Veränderung und Krise überlebt, da bin

ich sehr zuversichtlich, dass die Leute

auch nach längerer Pause dieses einmalige

Erlebnis nicht vergessen haben.

oder waren Sie darauf vorbereitet?

Mit welchem Programm haben Sie

das Kino wiedereröffnet?

Wir waren zwar überrascht, aber

froh, dass es so schnell ging. Vorerst

haben wir den Dokumentarfilm «Honeyland»

lanciert, der seine Premiere

ursprünglich im März bei uns gehabt

hätte. Zudem haben wir zwei Spielfilme

programmiert, die thematisch

passend sind: «Parasite» und «Hors

normes».

Kommen Sie mit dem Kino Cinématte

finanziell über die Runden

oder wären Sie ohne staatliche Hilfe

im Minus?

ZVG

Ob wir finanziell über die Runden

kommen, werden wir wohl erst in

etwa einem Jahr wissen. Unser Betrieb

lebt teilweise von privaten Anlässen.

Wir haben, aufgrund der Krise,

bereits Absagen von grösseren

Weihnachtsanlässen erhalten. Nicht

aus Angst vor dem Virus, aber weil die

Firmen unter Spardruck stehen. Daher

sind Prognosen sehr schwierig.

Der Re-Start war toll, aber so richtig

gut kann es für uns erst werden, wenn

wir wieder unser normales Programm

fahren dürfen.

Wie haben Sie während des

Lockdowns den Abend zu Hause

verbracht?

Im Kreise der Familie haben wir

viel gespielt. Ich habe Bücher gelesen,

Schallplatten gehört und online das

Filmfestival Visions du Réel genossen.

Ab und zu habe ich auch einen

älteren Filmklassiker aus unserer privaten

DVD-Sammlung angeschaut,

etwa «Delicatessen» von Jeunet und

Caro, mit welchem wir unser Sommerkino

am 4. Juli in der Cinématte

gestartet haben. Täglich spielen wir

danach einen Klassiker: von Ang Lees

«Eat Drink Man Woman» über Terry

Gilliams «Brazil», Rian Johnsons

«Knives Out» bis zu einem Programm

mit schwedischen Kurzfilmen.

gl

linda.trachsel@home

Linda Trachsel, Kabarettistin, Mitglied der Leitung Theater am Käfigturm

«Die Krise als Chance sehen. Das habe

ich mir immer wieder gesagt. Ich weiss

noch, wie ich an jenem Freitag, dem 13.,

meine Welt zusammenbrechen sah:

Sofort wurde mir schmerzlich bewusst,

dass nicht nur zahlreiche Auftritte mit

meinem Kabarett-Duo Amuse Bouche

sowie Workshops und Projekte wegbrechen,

sondern meine ganze Existenz

als selbstständige Kulturschaffende

langfristig geschwächt wird.

Anfang Jahr übernahm ich die Medienarbeit

und Kommunikation im

Theater am Käfigturm und unser Tatendrang

wurde jäh unterbrochen.

Erst waren wir ausgelastet mit Absagen,

Ausfallentschädigungen und Administrativem.

Dann kehrte Ruhe ein.

Der Lockdown wurde tatsächlich

eine Chance: Besprechungen am

Waldrand, Austausch beim Spaziergang,

Sitzungen beim Brunch oder

Znacht – die unkonventionellen Meetings

boten Raum fürs Besinnen und

Umdenken, für Ideen und Inspirationen.

So intensivierte sich die Zusammenarbeit

mit meinem Kollegen Adrian

Morgenegg und meiner Kollegin

Madeleine Wyder und das Mitwirken

in der Theaterleitung bot mir eine

neue Perspektive. Zu dritt steuern wir

das Schiff durch die Krise und wir

freuen uns, mit frischem Wind in den

Segeln in die Herbstsaison zu starten.

Und so kann ich heute sagen: Doch,

die Krise ist eine Chance!»

gl

www.theater-am-kaefigturm.ch

ZVG

Kam das behördliche OK zur

Wiedereröffnung etwas überstürzt

Bernhard Schürch vom Kino Cinématte

www.cinematte.ch

Linda Trachsel freut sich auf die Herbstsaison im Theater am Käfigturm.

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