Taxi Times München - 2. Quartal 2020
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
<strong>2.</strong> QUARTAL <strong>2020</strong><br />
www.taxi-times.taxi<br />
MÜNCHEN<br />
VERKEHRSMINISTERIUM BRÜSKIERT TAXIGEWERBE<br />
AUFREGUNG IN MÜNCHEN<br />
Lockdown für<br />
<strong>Taxi</strong>verband <strong>München</strong><br />
ALLES AUF NULL<br />
Aktion für<br />
Ärzte und Pfleger<br />
KOSTENLOS INS KRANKENHAUS<br />
Förderung für<br />
Rollitaxis<br />
GELD VON DER STADT
RUBRIK<br />
INHALT<br />
AUFREGUNG IN MÜNCHEN<br />
4 Verkehrsministerium brüskiert<br />
das <strong>Taxi</strong>gewerbe<br />
TAXIVERBAND MÜNCHEN INFORMIERT<br />
6 Verbandsarbeit ohne Einnahmen<br />
ISARFUNK TAXIZENTRALE INFORMIERT<br />
7 mywirt: Essensfahrten zu Corona-Zeiten<br />
IMAGEWERBUNG<br />
8 Kostenlose <strong>Taxi</strong>fahrten für Ärzte<br />
FÖRDERMASSNAHME ROLLITAXIS<br />
10 Stadt und Landkreis <strong>München</strong><br />
bezuschussen Umrüstung<br />
von Inklusionstaxis<br />
MÜNCHNER CORONA-AKTIONEN<br />
12 Blumenlieferungen und London <strong>Taxi</strong><br />
Stadt und Landkreis<br />
<strong>München</strong> fördern<br />
Inklusionstaxis mit<br />
einem Zuschuss über<br />
10.000 Euro pro Fahrzeug.<br />
Mehr dazu auf<br />
Seite 10.<br />
VERKEHRSPOLITIKER DENKEN FALSCH<br />
Ein gefährliches Virus droht das gesamte Gesundheitssystem kollabieren<br />
zu lassen. Um das zu verhindern, reagiert die Politik mit<br />
Notstandsmaßnahmen und fährt das komplette öffentliche Leben<br />
runter. Nur wer zu Hause ist, kann niemanden anstecken.<br />
Doch wer zu Hause bleibt, benötigt auch kein <strong>Taxi</strong>, und so traf<br />
der plötzliche Lockdown die Münchner <strong>Taxi</strong>fahrer/innen völlig<br />
unvorbereitet. Das Nachtgeschäft brach völlig zusammen, tagsüber<br />
fielen sämtliche Geschäftsfahrten aus, was sich vor allen Dingen<br />
am Flughafen desaströs auswirkte.<br />
Während also die <strong>Taxi</strong>unternehmen tagtäglich um ihr wirtschaftliches<br />
Überleben kämpften, setzte der <strong>Taxi</strong>verband <strong>München</strong><br />
trotz weggefallener Schulungseinnahmen seine gewerbepolitische<br />
Arbeit fort (Seite 6) und schufen <strong>Taxi</strong>zentralen neue Geschäftsfelder<br />
wie beispielsweise „mywirt“ (Seite 7).<br />
Doch nicht nur das: 500 Münchner <strong>Taxi</strong>fahrer/innen fuhren<br />
Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern sogar kostenlos in die<br />
Münchner Kliniken bzw. von dort nach Hause (Seite 8). Münchner<br />
<strong>Taxi</strong>fahrer/innen haben so eindrucksvoll die individuelle Mobilität<br />
auch in Krisenzeiten aufrechterhalten. Nicht nur aus wirtschaftlichem<br />
Eigennutz, sondern weil sie gesetzlich dazu<br />
verpflichtet sind. Das ist der Unterschied zu den taxiähnlichen<br />
Fahrtenvermittlern wie Uber, CleverShuttle oder Free Now und<br />
hätte allein schon deshalb eine staatliche Unterstützung verdient<br />
gehabt. Dass die Bitte um eine Subvention dieser Fahrten unerhört<br />
geblieben ist, ist traurig.<br />
Dass man die Branche im Gegenzug aber auch noch auf eine<br />
Stufe mit privaten Fahrtenvermittlern stellt, ist schlicht und ergreifend<br />
verantwortungslos. Anstatt Uber und Free Now eine Vermittlung<br />
während Corona-Zeiten zu verbieten, weil sie Fahrten unter<br />
Missachtung der Abstandsregeln an Mietwagen vermitteln und<br />
vor Gerichten ein Verbot nach dem anderen kassieren, hat das<br />
Bayerische Verkehrsministerium diese Unternehmen ganz offiziell<br />
auf eine Stufe mit dem <strong>Taxi</strong>gewerbe gestellt (Seite 4).<br />
Die eigentliche gut gemeinte Aktion zeigt: In den Köpfen der<br />
wichtigen politischen Entscheidungsträger werden die privaten<br />
Fahrtenvermittler inzwischen als gleichberechtigt zum <strong>Taxi</strong>gewerbe<br />
gesehen. Das ist falsch und eine Gefahr, die langfristig die<br />
Existenz der <strong>Taxi</strong>branche nachhaltiger gefährdet als der kurzfristige<br />
Lockdown aufgrund einer Virus-Pandemie. Die politische<br />
Aufklärungsarbeit muss also mit aller Entschlossenheit weitergehen.<br />
Herzlichst<br />
- die Redaktion -<br />
IMPRESSUM<br />
Verlag<br />
taxi-times Verlags GmbH<br />
Persiusstr. 7<br />
10245 Berlin, Deutschland<br />
Telefon: +49 (0)30 / 55 57 92 67-0<br />
E-Mail: info@taxi-times.com<br />
Internet: www.taxi-times.com<br />
Geschäftsführer und V. i. S. d. P.<br />
Jürgen Hartmann (jh)<br />
Bankverbindung<br />
Stadtsparkasse <strong>München</strong><br />
IBAN: DE89701500001003173828<br />
BIC: SSKMDEMM<br />
UST-ID: DE293535109<br />
Handelsregister: Amtsgericht <strong>München</strong><br />
HRB 209524<br />
Redaktion (tt)<br />
Jürgen Hartmann (jh), Simon Günnewig (sg)<br />
E-Mail: tt-muenchen@taxi-times.taxi<br />
Mitarbeiter dieser Ausgabe<br />
Hayrettin Simsek (hs)<br />
Grafik & Layout<br />
Katja Stellert (Artdirektion),<br />
Ivan Cottrell<br />
Raufeld Medien GmbH<br />
Paul-Lincke-Ufer 42-43<br />
10999 Berlin<br />
Telefon: +49 (0)30 / 69 56 65-936<br />
Anzeigen + Vertrieb<br />
anzeigen@taxi-times.com<br />
Telefon: +49 (0)30 / 55 57 92 67-0<br />
Druck<br />
Silber Druck oHG, Otto-Hahn-Straße 25<br />
D-34253 Lohfelden<br />
Erscheinungsweise: 4 x pro Jahr<br />
Weitere Verlagsmagazine<br />
<strong>Taxi</strong> <strong>Times</strong> DACH, <strong>Taxi</strong> <strong>Times</strong> Berlin,<br />
<strong>Taxi</strong> <strong>Times</strong> <strong>München</strong><br />
FOTO: TITEL: Much Name Name FOTO: Brodit<br />
2 <strong>2.</strong> QUARTAL <strong>2020</strong> TAXI – Regionalausgabe <strong>München</strong>
Zu jedem Einsatz bereit.<br />
Der Touran.<br />
Touran Trendline <strong>2.</strong>0 TDI SCR, 85 kW (115 PS), 7-Gang-DSG<br />
Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 5,6/außerorts 4,4/kombiniert 4,8/CO₂-Emissionen, g/km: kombiniert 127.<br />
Ausstattung: 7-Sitzer, Gepäckraumklappe mit elektrischer Öffnung und Schließung, Geschwindigkeitsregelanlage, Parklenkassistent<br />
„Park Assist“ inkl. ParkPilot, Vordersitze beheizbar, LED-TAXI-Dachzeichen (Fa. Hale) ohne stillem Alarm, Multifunktions-Lederlenkrad,<br />
Radio „Composition Media“, <strong>Taxi</strong>-Mietwagen-Sitzpaket Kunstleder, Vorbereitung für Taxameter, „First Edition“-Paket,<br />
Klimaanlage, Ganzjahresreifen, Navigationssystem „Discover Media“ u. v. m.<br />
Ein Finanzierungsbeispiel:<br />
Fahrzeugpreis: 30.031,99 €<br />
inkl. Selbstabholung in der Autostadt Wolfsburg<br />
Anzahlung: 6.100,00 €<br />
Nettodarlehensbetrag: 23.931,99 €<br />
Sollzinssatz (gebunden) p. a.: 0,00 %<br />
Effektiver Jahreszins: 0,00 %<br />
Laufzeit:<br />
48 Monate<br />
Schlussrate: 498,73 €<br />
Gesamtbetrag: 23.931,99 €<br />
47 mtl. Finanzierungsraten à 498,58 €<br />
Ein Angebot der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig, für die wir<br />
als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für die Finanzierung nötigen<br />
Vertragsunterlagen zusammenstellen.<br />
Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Stand 01/<strong>2020</strong>. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.<br />
1<br />
Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher.<br />
www.mahag.de<br />
taxi@mahag.de<br />
MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG<br />
Volkswagen Zentrum <strong>München</strong><br />
Schleibingerstr. 12-16, 81669 <strong>München</strong><br />
Ihre Ansprechpartner:<br />
Bernd Obkirchner<br />
Tel. 089 / 48001-166<br />
Johannes Huber<br />
Tel. 089 / 48001-578
Wie kann es sein, dass ein demokratisch gewählter Staatssekretär mit einem<br />
Unternehmen gemeinsame Sache macht, das juristisch bewiesen illegal agiert?<br />
EIN STAATSMINISTERIUM<br />
BRÜSKIERT DAS<br />
TAXIGEWERBE<br />
Eigentlich wollte das Bayerische Verkehrsministerium eine »transparente<br />
Information zu Verhalten und Maßnahmen aller Fahrgäste im <strong>Taxi</strong>- und<br />
Mietwagenverkehr« erreichen. Doch der Schuss ging gehörig nach hinten los.<br />
Es war ein Gemeinschaftsfoto, das<br />
mächtig Wellen schlug. Rund um<br />
ein <strong>Taxi</strong> hatten sich – in gebührendem<br />
Abstand zueinander und mit Schutzmasken<br />
getarnt – Vertreter des Münchner<br />
<strong>Taxi</strong>gewerbes sowie je ein Vertreter von<br />
Free Now und von Uber versammelt. Mittendrin<br />
als Initiator auch der Staatssekretär<br />
des Bayerischen Verkehrsministeriums,<br />
Klaus Holetschek (CSU).<br />
Dieses Foto wurde gemeinsam mit einer<br />
Pressemitteilung am 24. April veröffentlicht,<br />
die laut Verkehrsministerium von<br />
„Vertretern der bayerischen <strong>Taxi</strong>-, Mietwagen-<br />
und Fahrtvermittlungsbranche“ abgegeben<br />
wurde. „Die Corona-Krise bestimmt<br />
in weiten Bereichen das derzeitige Leben“,<br />
verkündete das Ministerium. Die Branche<br />
wolle einen wirksamen Beitrag zur Eindämmung<br />
des Infektionsgeschehens leisten.<br />
Sie stehe in dieser Krise als zuverlässiger<br />
Mobilitätspartner zur Seite.<br />
Anschließend wird an den Fahrgast<br />
appelliert, zur Unterstützung bei der Eindämmung<br />
des Corona-Virus bei <strong>Taxi</strong>- und<br />
Mietwagenfahrten einige Dinge zu beachten.<br />
So solle man beispielsweise immer<br />
hinten einsteigen, um den Abstand zu den<br />
Fahrerinnen und Fahrern zu halten, bereits<br />
ab drei Personen ein Großraumfahrzeug<br />
rufen, die Möglichkeiten der bargeldlosen<br />
Bezahlung nutzen, Hygienemaßnahmen<br />
einhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung<br />
tragen.<br />
Im Gegenzug verspricht die Branche,<br />
die Fahrzeuge mit Trennschutz auszustatten,<br />
(vermehrt) die bargeldlose Zahlung zur<br />
Verfügung zu stellen sowie Fahrer einzusetzen,<br />
die spätestens ab 27. April eine Mund-<br />
Venczel_02-2016.qxp_Layout 1 03.0<strong>2.</strong>16 16:15 Seite<br />
KRAFT<br />
A U T O G L A S<br />
Sonderkonditionen für<strong>Taxi</strong>s<br />
Versicherungsabwicklung<br />
Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe<br />
Soforteinbau und Steinschlagreparatur<br />
Neue Adresse!<br />
Telefon 089 6 90 8782<br />
Truderinger Straße 330, 81825 <strong>München</strong><br />
www.autoglaskraft.de<br />
Verkehrsmedizinische<br />
Untersuchungen in Schwabing<br />
Dr. Josef Venczel<br />
Dr. Marta Venczel<br />
Betriebsärzte<br />
Adelheidstraße 23<br />
80798 <strong>München</strong><br />
Tel.: 2729460 Fax: 27294614<br />
Handy: 0172/8916575<br />
www.arbeits-med.de<br />
Alle med. Untersuchungen<br />
für den Erwerb und die<br />
Verlängerung des P-Scheins<br />
FOTO: Bayerisches Verkehrsministerium<br />
4 <strong>2.</strong> QUARTAL <strong>2020</strong> TAXI – Regionalausgabe <strong>München</strong>
AUFREGUNG IN MÜNCHEN<br />
Nasen-Bedeckung tragen. Zudem habe man<br />
die Reinigungsmaßnahmen in Bezug auf<br />
die Fahrzeuge intensiviert, um das Infektionsrisiko<br />
zu senken.<br />
So weit, so gut, doch nun kommt der<br />
große Haken an dieser Geschichte: Auf dem<br />
Foto waren auch je ein Vertreter der beiden<br />
privaten Fahrtenvermittler Uber und Free<br />
Now zu sehen, und deren Logos fanden sich<br />
auch auf der vom Verkehrsministerium veröffentlichten<br />
gemeinsamen Information –<br />
neben den Logos des Landesverbands<br />
Bayerischer <strong>Taxi</strong>- und Mietwagenunternehmer<br />
sowie der beiden Münchner <strong>Taxi</strong>zentralen<br />
IsarFunk und <strong>Taxi</strong>-<strong>München</strong> eG.<br />
Das <strong>Taxi</strong>gewerbe wurde also von der<br />
bayerischen Politik auf eine Stufe mit privaten<br />
Vermittlungsanbietern gestellt, und<br />
genau das führte sofort nach der Veröffentlichung<br />
zu einem wahren Shitstorm in<br />
den sozialen Medien. Allerdings richtete<br />
sich der Zorn der <strong>Taxi</strong>fahrer und Unternehmer<br />
nicht nur gegen das Ministerium,<br />
sondern gegen die eigenen Gewerbevertreter,<br />
denen man unterstellte, gemeinsame<br />
Sache mit Uber und Free Now zu machen –<br />
nicht zuletzt deshalb, weil diese Aktion von<br />
Online-Plattformen als „Schulterschluss“<br />
des <strong>Taxi</strong>gewerbes mit Uber und Free Now<br />
bezeichnet wurde.<br />
GUTE MIENE ZUM BÖSEN SPIEL<br />
Diese Gleichstellung der beiden Privatanbieter<br />
mit dem <strong>Taxi</strong>gewerbe wurde allerdings<br />
nicht von den Vertretern des<br />
<strong>Taxi</strong>gewerbes eingefädelt, wie diese auf<br />
Nachfrage gegenüber der Münchner<br />
<strong>Taxi</strong> <strong>Times</strong>-Redaktion bestätigten. Vielmehr<br />
seien sowohl Uber als auch Free Now<br />
von Beginn an bei allen Telefonkonferenzen<br />
vom Verkehrsministerium einbezogen<br />
worden.<br />
Thomas Kroker, Vorstand der <strong>Taxi</strong>-<strong>München</strong><br />
eG, kann darüber nur den Kopf schütteln:<br />
„Die <strong>Taxi</strong>-<strong>München</strong> eG möchte klar<br />
hervorheben, dass es weder einen ‚Schulterschluss‘<br />
oder eine Annäherung an die<br />
PURE IGNORANZ<br />
Im Nachgang zu dieser Meldung hat die <strong>Taxi</strong> <strong>Times</strong>-Redaktion bei der<br />
Pressestelle des Bayerischen Verkehrsministeriums u. a. nachgefragt, ob dem<br />
Ministerium die bisherigen Urteile zum Verbot der Applikation UberX durch die<br />
Landgerichte Frankfurt und <strong>München</strong> bekannt seien und wie man in Anbetracht<br />
dieser Urteile rechtfertigt, dass man Uber nun sogar bei der angesprochenen<br />
Aktion gleichberechtigt mit dem <strong>Taxi</strong>gewerbe hat teilnehmen lassen. Diese Anfrage<br />
wurde nicht konkret beantwortet, stattdessen teilte das Ministerium mit: „Das<br />
Ziel aller Beteiligter war es, mit einem gemeinsamen und einheitlichen Vorgehen<br />
eine transparente Information aller Fahrgäste im <strong>Taxi</strong>- und Mietwagenverkehr<br />
zu erreichen und damit Vertrauen angesichts der Corona-Krise herzustellen. Der<br />
gemeinsame Pressetermin diente damit ausschließlich der Information über die<br />
Maßnahmen zum Infektionsschutz.“<br />
beiden Mietwagen-Vermittlungsplattformen<br />
gegeben hat bzw. auch keine geben<br />
wird“, stellt er klar. „Wir bewerten diese<br />
Organisationen nach wie vor als existenzbedrohende,<br />
illegal agierende Mitbewerber<br />
im Markt, die ihr Geschäftsmodell nur<br />
durch systematische Umgehung von Gesetzen<br />
und Verordnungen am Leben erhalten.“<br />
Christian Hess, Geschäftsführer von<br />
IsarFunk, hebt die wesentlichen Unterschiede<br />
zwischen dem <strong>Taxi</strong> und privaten<br />
Anbietern hervor: „Einzig und alleine das<br />
<strong>Taxi</strong>gewerbe hat eine Betriebs- und Beförderungspflicht.<br />
Damit stellen wir gerade<br />
während der Corona-Krise sicher, dass<br />
nach wie vor kranke Menschen zum Arzt<br />
gefahren werden und Patienten dreimal pro<br />
Woche zur lebenserhaltenden Dialyse. Um<br />
das sicherzustellen, setzten sich die Fahrer<br />
seit Wochen dem Risiko einer Ansteckungsgefahr<br />
aus. Und weil gerade solche<br />
Fahrgäste sogenannte Hochrisikopatienten<br />
sind, wurden bereits über 3.000 <strong>Taxi</strong>s in<br />
Deutschland mit einem Infektionsschutz<br />
versehen. Die Politik darf unsere Branche<br />
nicht mit shareholdergetriebenen Privatanbietern<br />
gleichsetzen, die mit marktvernichtendem<br />
Preisdumping jenen Teil des ÖPNV<br />
zerstören, der die mobile Daseinsvorsorge<br />
der Gesellschaft sichert.“<br />
Hess und Jörg Wohlfahrt, Vorstand der<br />
<strong>Taxi</strong> <strong>München</strong> eG, hatten wie auch der <strong>Taxi</strong>fahrer<br />
Donald Huber beim Fototermin gute<br />
Miene zum bösen Spiel gemacht. Immerhin<br />
ging es darum, den privaten Anbietern keinesfalls<br />
den öffentlichen Raum zu überlassen<br />
und die vertrauensbildende Maßnahme<br />
für die Bevölkerung nicht zu gefährden.<br />
Und man konnte im Vorfeld wenigstens<br />
noch erreichen, dass ein <strong>Taxi</strong> in Hellelfenbein<br />
auf dem Foto erscheint. Hätte man sich<br />
der Aktion verweigert, „wäre im Rahmen<br />
dieser gemeinsamen Mitteilung das <strong>Taxi</strong>gewerbe<br />
überhaupt nicht in Erscheinung<br />
getreten“, mutmaßt Wohlfahrt.<br />
Der Schwarze Peter ist also allein dem<br />
Bayerischen Verkehrsministerium zuzuschieben,<br />
findet Kroker: „Es ist für die<br />
<strong>Taxi</strong>-<strong>München</strong> eG nicht nachvollziehbar,<br />
aus welchen Gründen ein Staatsministerium<br />
Organisationen und Strukturen, deren<br />
Geschäftsmodell ausschließlich auf Hinterwanderung,<br />
Aushebelung und Umgehung<br />
rechtsstaatlicher Prinzipien aufbaut, die<br />
Teilnahme an offiziellen Terminen und<br />
Telefonkonferenzen ermöglicht. Die Präferenz<br />
hätte in diesem Rahmen ausschließlich<br />
beim seriösen <strong>Taxi</strong>gewerbe als fixer,<br />
zuverlässiger Bestandteil des ÖPNV liegen<br />
dürfen.“ jh<br />
jh<br />
M I T U N S K O M M E N S I E E N T S P A N N T E R D U R C H D I E M A I K R A W A L L E !<br />
V Seit<br />
C<br />
1948<br />
Versicherungsbüro<br />
CRASSELT<br />
GmbH<br />
Versicherungsbüro<br />
Crasselt GmbH<br />
Machtlfinger Str. 26<br />
81379 <strong>München</strong><br />
Telefon: 089 74 28 72 10<br />
Telefax: 089 74 28 72 20<br />
E-Mail: mail@vb-crasselt.de<br />
Internet: www.vb-crasselt.de<br />
Ein gutes Gefühl inklusive.<br />
TAXI – Regionalausgabe <strong>München</strong> <strong>2.</strong> QUARTAL <strong>2020</strong><br />
5
TVM<br />
VERBANDSARBEIT OHNE<br />
EINNAHMEN<br />
Finanziell traf die Corona-Pandemie den TVM<br />
ebenso stark wie seine Mitglieder. Erschwerend<br />
kam hinzu, dass Berufsverbände aus allen<br />
Sofortprogrammen fielen. Die Arbeit musste<br />
trotzdem weitergehen.<br />
Der <strong>Taxi</strong>verband <strong>München</strong> (TVM)<br />
finanziert sich im Wesentlichen<br />
aus Schulungen und Vorbereitungskursen<br />
für die Ortskundeprüfung<br />
sowie der Unternehmerprüfung „<strong>Taxi</strong> –<br />
Mietwagen“ bei der IHK. Nur ein kleiner<br />
Teil der Gesamteinnahmen kommt aus den<br />
Mietgliedsbeiträgen. Die Schulschließungen<br />
haben natürlich auch die Kurse des<br />
<strong>Taxi</strong>verbands betroffen – mit der bitteren<br />
Folge, dass in den vergangenen Monaten<br />
auch keine Einnahmen erzielt werden<br />
konnten. Klar, wenn keine Kurse stattfinden,<br />
dann bekommen auch die Dozenten<br />
TAXIVERBAND MÜNCHEN E. V. (TVM)<br />
Rosenheimer Straße 139<br />
81671 <strong>München</strong><br />
Tel. / Verband: 089 / 45 05 41 13<br />
Tel. / <strong>Taxi</strong>schule: 089 / 49 00 44 94<br />
E-Mail: info@taxiverband-muenchen.de<br />
www.taxiverband-muenchen.de<br />
Presserechtlich verantwortlich für<br />
die TVM-Seiten: Florian Bachmann<br />
Redaktion: Florian Bachmann (fb)<br />
keinen Aufwand, und auch sonst wurde der<br />
Betrieb so weit wie möglich eingeschränkt.<br />
Das Büro war nur an zwei Tagen besetzt,<br />
telefonisch konnte man den Verband aber<br />
relativ gut erreichen. Dennoch bedeuten<br />
zwei Monate ohne Einnahmen auch für den<br />
TVM einen erheblichen Verlust. Und bis<br />
die Schulungen auf altem Niveau laufen<br />
können, werden noch einige Monate vergehen.<br />
Hier geht es dem Verband genauso wie<br />
jedem einzelnen <strong>Taxi</strong>unternehmer<br />
DIGITALE SCHULUNGEN SIND<br />
KEIN ERSATZ<br />
Alternativ hat der TVM versucht, seine<br />
Schulungen zu digitalisieren. Doch die<br />
Vermittlung einer Ortskunde kann ebenso<br />
wie das Erklären betriebswirtschaftlicher<br />
Formeln zur Berechnung der Fahrzeugkosten<br />
nur durch gemeinsames Erarbeiten zu<br />
einer erfolgreichen Prüfung führen. Immerhin<br />
wurden einige digitale Ideen entwickelt,<br />
deren Umsetzung in den nächsten<br />
Monaten erfolgen wird. Ein Berufsverband<br />
hat aber auch ganz andere Aufgaben, und<br />
die wurden weiterhin erfüllt. Alle verfügbaren<br />
aktuellen Informationen zu Themen<br />
wie Kurzarbeit, Fahrzeughygiene, Trennschutz<br />
etc. wurden gesammelt, ausgewertet<br />
und an die Mitglieder weitergegeben.<br />
Wie hier beim <strong>Taxi</strong>verband <strong>München</strong><br />
mussten während des Lockdowns viele<br />
Vorbereitungskurse zur Ortskunde oder<br />
Fachkundeprüfung ausfallen.<br />
Dabei kam es nicht nur zum regelmäßigen<br />
Austausch mit den <strong>München</strong>er <strong>Taxi</strong>zentralen,<br />
sondern wurde auch der Kontakt zur<br />
Genehmigungsbehörde KVR gehalten. Parallel<br />
dazu gab es Gespräche mit den bayerischen<br />
Ministerien sowie den jeweiligen<br />
zuständigen Bundesministerien, in denen<br />
der TVM seine Ideen in die Weiterentwicklung<br />
von Hilfsprogrammen eingebracht hat.<br />
Vor allem aber wurde viel unternommen,<br />
um die Auftragslage durch die Gewinnung<br />
neuer Kundenkreise zu verbessern.<br />
Festhalten lässt sich jedenfalls heute<br />
schon, dass der Verband trotz des finanziellen<br />
Desasters durch seine Aktivitäten<br />
zur Bewältigung der Krise bei der Politik<br />
und den Behörden ein hohes Maß an Aufmerksamkeit<br />
und Akzeptanz erzielen konnte<br />
und an Reputation gewonnen hat. fb<br />
Florian Bachmann ist Vorstand des<br />
<strong>Taxi</strong>verbands <strong>München</strong> e. V. Er und seine<br />
Vorstandsmitglieder haben während<br />
der Pandemie auf ihre sonst üblichen<br />
Aufwands entschädigungen verzichtet.<br />
Betriebs- und Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum<br />
des BDF – Überbetrieblicher Dienst Dr. Hingerle GBR<br />
Alle Untersuchungen für Erwerb und Verlängerung von Führerscheinen zu<br />
besonders freundlichen und fairen Bedingungen und immer ohne Anmeldung.<br />
Am Brunnen 17, 85551 Kirchheim, Nähe Messe Riem<br />
Tel: 089/9036110 oder 089/9918801-0 oder 089/9033366<br />
Ärztliche Untersuchung und Augenuntersuchung (ohne Anmeldung):<br />
Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr, Mo und Do von 14:00 bis 18:30 Uhr<br />
Betriebsmedizinische Untersuchung / Reaktionstests (ohne Anmeldung):<br />
Montag bis Freitag von 8:00 bis 10:00 Uhr, Mo und Do von 14:00 bis 17:00 Uhr<br />
FOTO: Pixabay<br />
hingerle.indd 1 07.0<strong>2.</strong>14 15:02<br />
6 <strong>2.</strong> QUARTAL <strong>2020</strong> TAXI – Regionalausgabe <strong>München</strong>
ISARFUNK TAXIZENTRALE<br />
WARMES ESSEN<br />
DANK »MYWIRT«<br />
Reduzierte Business- und Gastrobestellungen machten die Erschließung<br />
neuer Geschäftsfelder nötig. IsarFunk hatte deshalb bereits im März erste<br />
Vereinbarungen mit Münchner Restaurant-Besitzern getroffen.<br />
Seit Ende März war es Münchner<br />
Lokalen nicht mehr gestattet, nach<br />
15 Uhr Kunden im Lokal zu bedienen.<br />
Nach wie vor erlaubt waren allerdings<br />
die so genannten Drive-ins, Essen zum Mitnehmen,<br />
oder eben Lieferungen. Damit das<br />
Geschäft mit den Essenslieferungen zu<br />
einer sicheren Einnahmequelle für die<br />
Lokale werden konnte, hatte IsarFunk Lieferfahrten<br />
zum Pauschalpreis unterstützt.<br />
Unter dem eingängigen Namen<br />
„MyWirt“ können Münchner Wirte ihre<br />
Essensbestellungen durch das <strong>Taxi</strong> ausliefern<br />
lassen. Dafür werden dem jeweiligen<br />
Wirt pro Botenfahrt pauschal zehn Euro in<br />
Rechnung gestellt. Damit der Service reibungslos<br />
abläuft, rechnen die <strong>Taxi</strong>fahrer<br />
bzw. deren Unternehmer über die <strong>Taxi</strong>zentrale<br />
ab, die Gastrobetriebe erhalten eine<br />
Sammelrechnung. Für den sicheren Transport<br />
und damit das Essen auch warm beim<br />
Kunden ankommt, setzen die Restaurants<br />
auf geeignete Take-away-Verpackungen.<br />
Das Angebot ist aktuell nicht im kompletten<br />
Stadtgebiet verfügbar, sondern<br />
beschränkt sich auf das Gebiet innerhalb<br />
des Mittleren Rings, schließt aber zusätzlich<br />
im Münchner Norden Moosach und die<br />
Parkstadt Schwabing mit ein.<br />
Derzeit setzen 13 namhafte Münchner<br />
Lokale auf diesen exklusiven Service.<br />
„MyWirt“ entwickelte sich zwar langsam,<br />
aber stetig und könnte auch nach der Krise<br />
eine Option bleiben. Waren es im April insgesamt<br />
500 Fahrten, konnten in der ersten<br />
Mai-Hälfte bereits 280 Bestellungen verbucht<br />
werden. Wie Jürgen Dinter, Leiter der<br />
Kundenbetreuung und des Vertriebs bei<br />
IsarFunk, gegenüber <strong>Taxi</strong> <strong>Times</strong> bemerkte,<br />
verfügen aktuell über 100 <strong>Taxi</strong>s das Bestellmerkmal<br />
„MyWirt“ , rund 170 Fahrer beteiligen<br />
sich an dem Projekt. Für Dinter sind<br />
„neue Fahrer und Unternehmer jederzeit<br />
herzlich willkommen“, denn je mehr Fahrer<br />
sich anschließen würden, desto flexibler<br />
könnten die Wirte den Lieferservice nutzen.<br />
Fahrer, die befürchten, dass ihre Zehn-<br />
Euro-Lieferfahrten quer durch die Stadt<br />
gehen, kann Dinter beruhigen: „Wir haben<br />
festgestellt, dass die Fahrtstrecke im Durchschnitt<br />
knapp unter drei Kilometern liegt.“<br />
PRO TOUR IM SCHNITT 11,90 EURO<br />
Rein rechnerisch gesehen würde so eine ISARFUNK TAXIZENTRALE GMBH & CO. KG<br />
Tour 11,90 Euro Umsatz bringen. Damit die<br />
Differenz zu der Lieferpauschale von zehn Rosenheimer Straße 139, 81671 <strong>München</strong><br />
Euro keine zu große Lücke hinterlässt, subventioniert<br />
Telefon / <strong>Taxi</strong>ruf: 089 / 450 540<br />
IsarFunk die Fahrten mit wei-<br />
Telefon / Verwaltung: 089 / 450 54-100<br />
teren 1,20 Euro und lässt damit im E-Mail: verwaltung@isarfunk.de<br />
Endeffekt die Differenz auf 70 Cent www.isarfunk.de,<br />
schrumpfen. Auch muss sich der Fahrer www.facebook.com/isarfunk450540<br />
nicht um die Abrechnung der gelieferten Redaktion und presserechtlich<br />
Speisen kümmern, das geschieht in der verant wortlich für die<br />
Regel bereits im Vorfeld. Dies ist auch mit IsarFunk-Seiten: Christian Hess<br />
ein Grund dafür, warum die Fahrten im<br />
Schnitt innerhalb von neun Minuten erle-<br />
Euro-<strong>Taxi</strong>-2_01-2016.qxp_Layout 1 29.01.16 10:28 Seite 1<br />
digt sind. Für Dinter steht bereits jetzt fest,<br />
dass die Liefer- Kurierfahrten grundsätzlich<br />
auch nach der Corona-Krise für Isar-<br />
Funk eine Zukunft haben werden. sg<br />
Auch wenn davon auszugehen ist, dass nach<br />
der Wiedereröffnung weniger Essen ausgeliefert<br />
werden, bleibt das von einer <strong>Taxi</strong>zentrale<br />
organisierte Kuriergeschäft interessant.<br />
FOTO: Pixabay<br />
DAS AUTOHAUS FÜR TAXIFAHRZEUGE<br />
WEG MIT DER<br />
ALTEN KAROSSE<br />
Wir kaufen Ihr gebrauchtes <strong>Taxi</strong>. Sie bringen uns Ihre Taxe<br />
und wir spendieren Ihnen ein Mittagessen in Bad Tölz.<br />
Gewerbering 18<br />
83646 Bad Tölz<br />
Tel. 08041 7889-0<br />
www.taxifahrzeuge.de<br />
UNTER<br />
STÜTZER<br />
DES TAXI<br />
GEWERBES<br />
Kfz-Meisterbetrieb<br />
für alle Fabrikate<br />
gut · preiswert · schnell · zuverlässig<br />
Reparatur/Inspektion<br />
Unfallinstandsetzung<br />
TÜV & AU, und vieles mehr<br />
Sonderpreis<br />
EURO-TAXI Handels GmbH <strong>München</strong><br />
Schießstättstr. 12 · 80339 <strong>München</strong> · Tel. 089 7470145<br />
Öffnungszeiten Montag – Freitag 8.00 –18.00 Uhr<br />
UNTER<br />
STÜTZER<br />
DES TAXI<br />
GEWERBES<br />
TAXI – Regionalausgabe <strong>München</strong> <strong>2.</strong> QUARTAL <strong>2020</strong><br />
7
IMAGEWERBUNG<br />
KOSTENLOSE HILFE<br />
FÜR DIE HELFER<br />
Nach dem Vorbild der Schweiz und Frankreichs unterstützte das Münchner<br />
<strong>Taxi</strong>gewerbe mit kostenlosen Arzt-Fahrten den Kampf gegen das Corona-Virus.<br />
Doch die erhoffte politische Unterstützung blieb bis zuletzt aus.<br />
Seit dem 1. April konnte in<br />
<strong>München</strong> medizinisches<br />
Personal, wie Ärzte, Pfleger<br />
und Schwestern, den kostenlosen<br />
Fahrservice der Münchner <strong>Taxi</strong>unternehmer<br />
nutzen. „Die Mitarbeiter<br />
von Kliniken und Krankenhäusern<br />
leisten in der Corona-Krise Übermenschliches“,<br />
teilte Gregor Beiner,<br />
Vorstand des <strong>Taxi</strong>verbands<br />
<strong>München</strong>, zum Aktionsstart mit.<br />
„Wir, das <strong>Taxi</strong>gewerbe, wollen helfen,<br />
dass Sie nach Schichten und<br />
Überstunden schnell nach Hause<br />
kommen.“ Wer diesen Service in<br />
Anspruch nehmen wollte, konnte<br />
über die beiden Münchner <strong>Taxi</strong>zentralen<br />
IsarFunk und die <strong>Taxi</strong> <strong>München</strong> e.G. eine Fahrt buchen.<br />
Voraussetzung war der Nachweis einer Tätigkeit in der Gesundheitsbranche.<br />
Vom ersten Tag an lebte das Angebot von der freiwilligen Unterstützung<br />
der teilnehmenden <strong>Taxi</strong>unternehmer, welche die Kosten<br />
für die Fahrzeuge tragen, und den <strong>Taxi</strong>fahrern, welche die Fahrten<br />
kostenlos durchführten. Die Bilanz nach rund einem Monat<br />
konnte sich sehen lassen: „Seit Beginn der Aktion unterstützte<br />
das <strong>Taxi</strong>gewerbe das Münchner Gesundheitswesen mit insgesamt<br />
über 1.000 Freifahrten. Dabei muss man unbedingt das Engagement<br />
der rund 500 <strong>Taxi</strong>fahrer hervorheben, die sich bereit erklärt<br />
haben, die Fahrten kostenlos durchzuführen“, bilanziert Beiner<br />
gegenüber <strong>Taxi</strong> <strong>Times</strong>.<br />
Die Aktion, die als Vorbild für viele ähnlich gelagerte Initiativen<br />
diente, stieß auch in den Medien auf ein großes Interesse. So hat,<br />
neben vielen Print-Magazinen, auch das „heute Journal“ von der<br />
Mit diesem professionellen Plakat warb das Münchner <strong>Taxi</strong>gewerbe<br />
für seinen humanitären Service.<br />
freiwilligen Aktion berichtet. Unter<br />
anderem auf dem Onlineportal themayor.eu<br />
fanden die Münchner Kollegen<br />
auch international Beachtung<br />
und Wertschätzung.<br />
Das Münchner <strong>Taxi</strong>gewerbe<br />
zeigte sich bei dem Projekt als eine<br />
Einheit, denn neben dem <strong>Taxi</strong>verband<br />
<strong>München</strong> (TVM) waren auch<br />
die beiden Münchner <strong>Taxi</strong>zentralen<br />
IsarFunk und <strong>Taxi</strong> <strong>München</strong><br />
eG involviert und unterstützten das<br />
Projekt unter anderem mit einer<br />
kleinen Aufwandsentschädigung<br />
für die <strong>Taxi</strong>fahrer.<br />
Damit die Münchner Helfer so<br />
lange wie möglich und nötig gratis<br />
mit dem <strong>Taxi</strong> gefahren werden können, führte der <strong>Taxi</strong>verband<br />
<strong>München</strong> in Abstimmung mit dem Bundesverband Gespräche<br />
mit der Politik. Letztlich war eine Entscheidung darüber, ob das<br />
<strong>Taxi</strong>gewerbe mit einer staatlichen Unterstützung für die Freifahrten<br />
rechnen kann, eine Entscheidung des Bundes. Von dort gab<br />
es leider keinerlei Signale. Da half es dann auch nichts, dass der<br />
Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter und die bayrische<br />
Verkehrsministerin Kerstin Schreyer bereits ihre Unterstützung<br />
zugesagt hatten. Im Mai wurde das Projekt wieder eingestellt.<br />
Trotzdem hat es bei den Kliniken einen bleibenden Eindruck<br />
hinterlassen. „Dass unsere Mitarbeiter die Möglichkeit haben,<br />
mit dem <strong>Taxi</strong> kostenlos in die Klinik und wieder nach Hause zu<br />
kommen, ist eine herausragende Geste jedes einzelnen Fahrers<br />
der Münchner <strong>Taxi</strong>zentralen, die uns sehr viel bedeutet“, sagte<br />
beispeisweise Timo Sonntag, Verwaltungsleiter der Helios Klinik<br />
<strong>München</strong> Perlach. sg<br />
Dr. J. Cichon*<br />
Unfallschadenregulierung<br />
Fahrerlaubnisrecht<br />
Erbrecht<br />
Dr. Cichon & Partner*<br />
Rechtsanwaltskanzlei in <strong>München</strong> Neuhausen seit 1962<br />
M. Werther*<br />
Fachanwältin: Verkehrsrecht<br />
Zivilrecht<br />
N. Nöker*<br />
Fachanwältin: Arbeitsrecht<br />
Verwaltungsrecht<br />
Tätigkeitsschwerpunkte<br />
S. v. Kummer*<br />
Fachanwalt: Familienrecht<br />
Sozialrecht<br />
M. Wunderlich-Serban<br />
Fachanwältin: Mietrecht<br />
Privatinsolvenzen<br />
Dr. B. Schwerdt*<br />
Fachanwältin: Strafrecht<br />
Bußgeldsachen<br />
A. Friedmann<br />
Gewährleistungsrecht<br />
Reiserecht<br />
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 <strong>München</strong>, Tel.: 089 / 13 99 46-0, Fax: 089 /16 59 51<br />
FOTO: TVM<br />
8 <strong>2.</strong> QUARTAL <strong>2020</strong> TAXI – Regionalausgabe <strong>München</strong>
ANZEIGE<br />
Sie helfen den<br />
Corona-Patienten<br />
Ihr sichert<br />
die Mobilität<br />
500 Münchner <strong>Taxi</strong>fahrerinnen und <strong>Taxi</strong>fahrer fuhren während der Corona-Pandemie kostenlos Ärzte,<br />
Schwestern und Pfleger von Münchner Krankenhäusern nach Hause und umgekehrt. Das war ein<br />
starkes Zeichen der Solidarität mit denen, die täglich dafür sorgten, dass Corona-Patienten geholfen<br />
wird und ein beeindruckender Beweis dafür, dass <strong>Taxi</strong> auch in schwierigen Situationen immer da ist.<br />
Ahmadwalid Ali Ahmet Alexandra<br />
Alfred Alp Ammar Andre Andreas Armend<br />
Arsim Aytekin Azemi Bagci Bärbel Bayram Bernhard Bilal<br />
Braco Brigitte Christian Christine Daniel Denes Derya Detlef<br />
Dieter Dietrich Dimitrios Dorin Dragan Durko Düzgün Edmund<br />
Emir Emre Ernst Eva Fabian Fahim Farah Farshad Fatma Georg<br />
Georgios Gerald Gerd Gerhard Günter Gyula Hakan Hannes Hans<br />
Hansjörg Heinrich Helmut Horst Ilker Ingrid Jan Joachim Jochen<br />
Johann Johannes Jozo Jwad Karsten Kasim Kemal Kevin Klaus<br />
Korbinian Kurt Levent Lucian Manfred Marcus Marija Marius<br />
Markus Martin Max Mehdi Michael Moayd Muharem Murat<br />
Mustafa Nicolas Nikolaos Ömer Ömür Ozan Özkan<br />
Pavlos Peter Petra Phuc Ralf Ramadan Ramin<br />
Reinhold Renate Rene Ricardo Richard Riza<br />
Robert Rolf Ruben Sabine Sami Sandor<br />
Serkan Simon Soran Steffen Stoja<br />
Suud Thilo Thomas Tino Ulrich<br />
Üstün Uwe Valentin Vel<br />
Viktor Volkan Volker<br />
Werner Wolfgang<br />
Yusuf<br />
Vielen Dank!<br />
Zoltan<br />
<strong>Taxi</strong> Verband <strong>München</strong><br />
Rosenheimer Str. 139/XII<br />
81671 <strong>München</strong><br />
089 450 54-113<br />
www.taxiverband-muenchen.de<br />
IsarFunk <strong>Taxi</strong>zentrale GmbH & Co. KG<br />
Rosenheimer Str. 139 /XII<br />
81671 <strong>München</strong><br />
089 450 54-110<br />
www.isarfunk.de<br />
TAXI-MÜNCHEN eG<br />
Engelhardstraße 6<br />
81369 <strong>München</strong><br />
089 77 30 77<br />
www.taxi-muenchen.de
FÖRDERUNG IN MÜNCHEN<br />
ANREIZ ZUR<br />
ROLLI-<br />
UMRÜSTUNG<br />
Rollstuhlfahrer sollen künftig auch<br />
spontan ein <strong>Taxi</strong> rufen können. Stadt<br />
und Landkreis haben deshalb eine<br />
Anreizförderung aufgelegt.<br />
Es war ein langer Prozess, der jetzt endlich seine<br />
Früchte trägt. Die Stadt <strong>München</strong> sowie der Münchner<br />
Landkreis haben die notwendigen Finanzmittel für<br />
eine Inklusionstaxi-Förderung freigegeben.<br />
Bereits seit zwei Jahren haben sich<br />
der <strong>Taxi</strong>verband <strong>München</strong> und<br />
die IsarFunk <strong>Taxi</strong>zentrale für<br />
die Umsetzung einer Inklusionstaxi-Förderung<br />
eingesetzt. Inzwischen hat diese<br />
Arbeit Früchte getragen, denn Anfang April<br />
hat die Stadt <strong>München</strong> den ersten Schritt<br />
gemacht und die Richtlinien für den finanziellen<br />
Zuschuss veröffentlicht. Nur vier<br />
Wochen später hat der Münchner Landkreis<br />
gleichgezogen und ist mit seiner Fördermaßnahme<br />
an die Öffentlichkeit gegangen.<br />
Beide Parteien haben sich untereinander<br />
ausgetauscht, was jetzt in einem sehr<br />
ähnlichen Grundgerüst für die Förderrichtlinien<br />
resultiert. So herrscht beispielsweise<br />
Einigkeit beim maximalen Unterstützungsbetrag,<br />
der bei 10.000 Euro pro Fahrzeug<br />
und Umbau liegt. Pro <strong>Taxi</strong>unternehmen<br />
können maximal fünf Fahrzeuge im Jahr<br />
gefördert werden.<br />
KEINE RÜCKZAHLUNG<br />
Die auf eine Laufzeit von drei Jahren (von<br />
<strong>2020</strong> bis 2022) angelegte Maßnahme der<br />
Stadt sieht vor, dass pro Jahr maximal zehn<br />
Anträge, beziehungsweise eine Fördersumme<br />
von 100.000 Euro bewilligt werden können.<br />
Insgesamt sollen so in <strong>München</strong> 30<br />
neu umgerüstete Rollstuhltaxis auf die<br />
Straße kommen. Beim Landkreis verfolgt<br />
man das gleiche Ziel, der Fördertopf ist mit<br />
250.000 Euro allerdings etwas schmaler<br />
angesetzt. Die Münchner Förderung baut<br />
auf dem bereits 2015 erstellten <strong>2.</strong> Aktionsplan<br />
zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention<br />
in <strong>München</strong> auf. Wichtig<br />
zu wissen: Bei dieser finanziellen Unterstützung<br />
handelt es sich um ein einmaliges<br />
Projekt. Eine Rückzahlung ist nicht vorgesehen<br />
und Fahrzeuge, die mithilfe der Subventionierung<br />
umgebaut wurden, müssen<br />
zukünftig an einem gut sichtbaren Aufkleber<br />
mit der Aufschrift ‚Inklusionstaxi‘ auf<br />
der Heckklappe zu erkennen sein.<br />
UNTER<br />
STÜTZER<br />
DES TAXI<br />
GEWERBES<br />
KONTAKT UND WEITERFÜHRENDE LINKS<br />
<strong>München</strong> Stadt<br />
inklusion.soz@muenchen.de<br />
www.muenchen-wird-inklusiv.de/<br />
<strong>München</strong> Land<br />
chancengleichheit@lra-m.bayern.de<br />
www.landkreis-muenchen.de/inklusionstaxi<br />
www.tinyurl.com/TTMue2<br />
FOTOS: <strong>Taxi</strong> <strong>Times</strong>, Pixabay<br />
10 <strong>2.</strong> QUARTAL <strong>2020</strong> TAXI – Regionalausgabe <strong>München</strong>
FÖRDERUNG IN MÜNCHEN<br />
DOPPELFÖRDERUNG ROLLI- UND E-TAXI<br />
Mit dem Nissan e-NV200 gibt es bereits ein E-<strong>Taxi</strong>, das<br />
sich zu einem Inklusions-Fahrzeug umrüsten lässt. Da<br />
die Stadt <strong>München</strong> ausdrücklich eine Doppelförderung<br />
erlaubt, wollen wir an dieser Stelle auch noch mal kurz<br />
die Voraussetzungen und Infos des E-<strong>Taxi</strong>-Programms<br />
aufführen:<br />
• <strong>Taxi</strong>unternehmen mit Genehmigung nach § 47 PBefG mit<br />
Sitz oder Niederlassung im Münchner Stadtgebiet<br />
• 36 Monate Haltefrist der E-<strong>Taxi</strong>s<br />
• Fiskaltaxameter mit INSIKA<br />
• Neufahrzeug mit Erstzulassung nach dem 01.01.2017<br />
• Beklebung des E-<strong>Taxi</strong>s mit Motiv der E-<strong>Taxi</strong>-Förderung<br />
• Förderungshöhe: 0,20 Euro pro Besetztkilometer, maximal<br />
40 % der Anschaffungskosten des E-<strong>Taxi</strong>s<br />
• quartalsweise Abrechnung durch Übermittlung der Daten<br />
des Fiskaltaxameters<br />
• Weitergabe der Daten für eine wissenschaftliche Auswertung<br />
• Optional kann auf der gleichen <strong>Taxi</strong>konzession weiterhin<br />
ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor genutzt werden.<br />
Allerdings darf immer nur ein Auto auf der Straße sein.<br />
Informationen im Netz: www.tinyurl.com/TTMue1<br />
Speziell das städtische Programm hat<br />
eine weitere Besonderheit: Es ist mit der<br />
seit Jahren laufenden E-<strong>Taxi</strong>-Förderung<br />
kombinierbar (siehe Kasten), was durchaus<br />
bemerkenswert ist, da Doppelförderungen<br />
meist von vornherein ausgeschlossen sind.<br />
Wer die Rückerstattung der Umbaukosten<br />
geltend machen möchte, muss<br />
ein paar grundlegende Dinge beachten.<br />
So muss beispielsweise die Umrüstung<br />
in einer vom Autohersteller zertifizierten<br />
Fachwerkstatt durchgeführt werden<br />
und die gesetzlichen Anforderungen nach<br />
§ 35a Absätze 4a und 4b Straßenverkehrs-<br />
Zulassungs-Ordnung (StVZO) erfüllen.<br />
Die Fahrzeuge müssen zudem mindestens<br />
der Abgasnorm Euro 6 und nach dem<br />
Umbau der DIN-Norm 75078, Teil1 und<br />
Teil 2 entsprechen (Teil 1 = „Kraftfahrzeuge<br />
zur Beförderung mobilitätsbehinderter<br />
Personen – Begriffe, Anforderungen,<br />
Prüfungen“, Teil 2 „Kraftfahrzeuge zur<br />
Beförderung mobilitätsbehinderter Personen<br />
– Rückhaltesysteme – Begriffe, Anforderungen,<br />
Prüfungen“). Zusätzlich fordert<br />
der Landkreis für jeden Rollstuhlplatz den<br />
Einbau einer geeigneten fahrzeuggebundenen<br />
Kopf-Rückenstütze. Weiterhin erwarten<br />
die Behörden einen Nachweis über die<br />
Betriebshaftpflichtversicherung für die<br />
gewerbliche Personenbeförderung. Sofern<br />
weitere technische Umrüstungen am Fahrzeug<br />
erforderlich sind, können deren Kosten<br />
ebenfalls zurückerstattet werden. Die<br />
Einhaltung der geltenden Bestimmungen<br />
des Arbeits- und Gesundheitsschutzes werden<br />
vorausgesetzt.<br />
VIER JAHRE HALTEFRIST<br />
Bei der Wahl des Basisfahrzeugs wird von<br />
<strong>München</strong> Stadt verlangt, dass neben dem<br />
besetzten Rollstuhl noch Platz für zwei weitere<br />
Fahrgäste vorhanden ist. Der Landkreis<br />
erhöht diese Anforderung um einen<br />
zusätzlichen Platz für eine dritte Person.<br />
Alle umgerüsteten <strong>Taxi</strong>s müssen auch Personen<br />
in elektrisch betriebenen Rollstühlen<br />
transportieren können. Hier reichen dann<br />
Sitzplätze für zwei weitere Fahrgäste.<br />
Weiterhin schreiben die LH <strong>München</strong>,<br />
sowie das Münchner Landratsamt eine<br />
sogenannte Haltefrist vor. Sie erlaubt den<br />
Weiterverkauf des Inklusionstaxis frühestens<br />
nach vier Jahren oder 250.000 Kilometern.<br />
Wird das Fahrzeug vorher veräußert,<br />
muss die Förderung anteilig in die Stadtkasse<br />
zurückfließen. Von dieser Regel gibt<br />
es allerdings auch eine Ausnahme. Wenn<br />
das <strong>Taxi</strong> nachweislich einen wirtschaftlichen<br />
Totalschaden erlitten hat, wird keine<br />
Rückerstattung erwartet.<br />
Damit der regelmäßige Einsatz der<br />
Inklusionstaxis sichergestellt wird, sehen<br />
die Förderrichtlinien eine Mindesteinsatzzeit<br />
an drei Tagen pro Woche, Montag<br />
bis Freitag zwischen 18 Uhr und 24 Uhr,<br />
vor. In der Landeshauptstadt sollen rund<br />
500 Einsatzstunden pro Jahr an Samstagen,<br />
Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen<br />
nachgewiesen werden. <strong>München</strong> Land<br />
fordert sogar noch 100 Stunden mehr.<br />
Die Förderrichtlinien sind bereits in<br />
Kraft getreten. Die Anträge können bei<br />
der Landeshauptstadt <strong>München</strong> bis zum<br />
31. August 2022 eingereicht werden, beim<br />
Münchner Landratsamt ist das bis zum<br />
31. Dezember 2022 möglich. Etwaige Interessenten<br />
sollten sich aber nicht zu viel<br />
Zeit lassen, denn übersteigt die Anzahl der<br />
Förderanträge die bereitgestellten Mittel,<br />
gilt das „First-in-first-out-Prinzip“. sg<br />
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum<br />
Medex Plus GmbH – Betriebsärztlicher Dienst<br />
Dr. med G. Kirchhoff<br />
Alle Untersuchungen zum Ersterwerb oder zur Verlängerung von<br />
Führerscheinen für Fahrgast- und Personenbeförderung (<strong>Taxi</strong>/Mietwagen),<br />
Lastwagen (Klasse C) und Omnibusse (Klasse D)<br />
Unsere<br />
Untersuchungszeiten:<br />
Montag, Mittwoch und Donnerstag<br />
8:00 Uhr bis 13:00 Uhr<br />
Keine Voranmeldung nötig!<br />
Ridlerstr. 8 (Erdgeschoss)<br />
80339 <strong>München</strong><br />
Tel: 089 / 509 144<br />
Fax. 089 / 506 094<br />
E-Mail: info@zemba.de<br />
medico_advertisement.indd 1 2<strong>2.</strong>01.2019<br />
TAXI – Regionalausgabe <strong>München</strong> <strong>2.</strong> QUARTAL <strong>2020</strong><br />
11
AKTIONEN<br />
Ein Zeichen der Wertschätzung und Dank für<br />
die fleißigen Fahrer.<br />
LIEFERFAHRTEN FÜR<br />
EIN BUNTES OSTERFEST<br />
Wer das Osterfest in einem gepflegten Garten<br />
verbringen oder auch einfach nur den<br />
Ostertisch mit einem frischen Blumenstrauß<br />
schmücken wollte, der hatte es coronabedingt<br />
nicht leicht, denn die Münchner<br />
Gartencenter und Baumärkte waren für<br />
Kunden gesperrt. Das Gartencenter Seebauer<br />
bekam aber tatkräftige Unterstützung<br />
des Münchner <strong>Taxi</strong> Zentrums mtz<br />
und seiner Fahrer. Rund um Ostern halfen<br />
sie dem Gartencenter dabei, Waren an Kunden<br />
auszuliefern. Mit fünf bis zehn Fahrzeugen<br />
waren die Fahrer zum Pauschalpreis<br />
unterwegs und lieferten Blumenerde, Gartenutensilien<br />
oder einfach nur Blumen an<br />
die Kunden aus. Der Service ging sogar so<br />
weit, dass bis an die Haustür geliefert<br />
wurde. Dabei wurde jederzeit darauf<br />
geachtet, gemäß der hygienischen Schutzmaßnahmen,<br />
die Waren kontaktlos zu<br />
übergeben. Um die Fahrten möglichst effizient<br />
zu gestalten wurden pro Tour gleich<br />
mehrere Kunden angefahren. Als Dankeschön<br />
für die tolle Unterstützung erhielten<br />
die Fahrer vom Gartencenter einen Korb<br />
voller Blumen. sg<br />
LONDON TAXI MIT TRENNSCHEIBE<br />
Bereits seit Ende März ist in <strong>München</strong><br />
beim <strong>Taxi</strong> Center Ostbahnhof das erste<br />
elektrische London <strong>Taxi</strong> auf der Straße.<br />
Aus Unternehmersicht hätte der Zeitpunkt<br />
nicht besser sein können, denn der Wagen<br />
ist bereits ab Werk mit einer Trennwand<br />
ausgestattet.<br />
Die Neuauflage des britischen Klassikers<br />
dürfte derzeit das Wunschauto vieler<br />
<strong>Taxi</strong>fahrer und <strong>Taxi</strong>unternehmer sein,<br />
denn bei keinem anderen Fahrzeug ist der<br />
Fahrer ab Werk besser vom Fahrgast separiert.<br />
Das liegt einerseits an der serienmäßig<br />
verbauten Trennwand, aber auch<br />
daran, dass das <strong>Taxi</strong> über keinen Beifahrersitz<br />
verfügt, weil stattdessen dort das<br />
Gepäck untergebracht wird. So kommt man<br />
erst gar nicht in die Verlegenheit, den Fahrgast<br />
direkt neben sich zu befördern. Der<br />
TX, so lautet die exakte Bezeichnung des<br />
Herstellers LEVC, wurde vom Münchner<br />
Unternehmer Ünal Kücüksahin vom <strong>Taxi</strong><br />
Center Ostbahnhof in seine Fahrzeug-Flotte<br />
aufgenommen. Die notwendige Eichung<br />
und den gesamten Zulassungsvorgang,<br />
damit der Brite als <strong>Taxi</strong> eigesetzt werden<br />
konnte, bezeichnet der Unternehmer als<br />
‚Kraftakt‘, denn aufgrund der Corona-Krise<br />
arbeiteten die zuständigen Behörden in<br />
der Regel auch vom Homeoffice aus, was<br />
neue Behördenabläufe notwendig machte.<br />
Für Kücüksahin, der den Wagen bereits<br />
vor der Corona-Krise gekauft hatte, war<br />
das Gesamtkonzept ausschlaggebend für<br />
die Kaufentscheidung. „Einerseits lege ich<br />
Wert auf einen emissionsarmen E-Antrieb,<br />
andererseits kann ich mit dem TX auch den<br />
Rollstuhltransport anbieten.“ sg<br />
Mehr Abgrenzung zwischen Fahrer und<br />
Fahrgast als im TX ist fast nicht möglich.<br />
Dr. Hans Bake v. Bakin<br />
Erst- und Verlängerungsuntersuchung <strong>Taxi</strong>-Mietwagen-Lkw-Bus – G25<br />
Tassilostraße 23, 85609 Aschheim<br />
Tel.: 089/37065690<br />
Mobil: 0172/6523805<br />
E-Mail: bakebakin@gmx.de<br />
Arbeits- und Verkehrsmedizin<br />
Termine nach Vereinbarung<br />
FOTOS: MTZ, _<strong>Taxi</strong> Center Ostbahnhof<br />
12 <strong>2.</strong> QUARTAL <strong>2020</strong> TAXI – Regionalausgabe <strong>München</strong>
Lexus ES 300h Hybrid<br />
Benzinmotor mit 131 kW (178 PS) und Elektromotor mit 88 kW (120 PS), Systemgesamtleistung<br />
160 kW (218 PS) , Stufenlose Automatik, Comfort <strong>Taxi</strong>, 5-türig<br />
Ausstattungs-Highlights:<br />
Pre-Collision System, Vinyl-Ledersitze, Reifendruckwarnsystem, Privacy-Glas,<br />
Regensensor, lenkradintegirerte Bedienelemente für Audiosystem, Bluetooth Freisprecheinrichtung,<br />
USB/AUX Anschlüsse mit iPod-Steuerung, Rückfahrkamera, el.<br />
Fensterheber vorn, und hinten, Tempomat, Start-Stop-Knopf, Smart-Key, Klimaautomatik,<br />
Leichtmetallfelgen mit Bereifung 205/60 R 1 6 u.v.m.<br />
Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/komb. 5,0/4,4/4,5 l/100 km.<br />
CO2-Emission kombiniert 103 g/km. Energieeffizienzklasse A+.<br />
Unverbindliche Preisempfehlung 1 49.363,00 €<br />
Hauspreis 41.272,70 €<br />
Monatliche<br />
Finanzierungsrate 2 499<br />
€<br />
Anzahlung 8.821.81 €<br />
einmalige Schlussrate 7.841,81 €<br />
Nettodarlehensbetrag 33.430,89 €<br />
Gesamtbetrag 44.799,84 €<br />
Frachtkosten 980,00 €<br />
Ihr persönlicher Ansprechpartner<br />
Atilla Döger<br />
Telefon: 089 / 54 71 77 211<br />
atilla.doeger@toyota-dit.de<br />
Die <strong>Taxi</strong>-Spezialisten für <strong>München</strong><br />
www.lexusforum-muenchen.de<br />
Landsberger Straße 222<br />
80687 <strong>München</strong><br />
Telefon: 089/547 177-95<br />
info.lbs@toyota-dit.de<br />
Frankfurter Ring 166<br />
80807 <strong>München</strong><br />
Telefon: 089/3509667-30<br />
info.ffr@toyota-dit.de<br />
Neumarkter Straße 80<br />
81673 <strong>München</strong><br />
Telefon: 089/437370-25<br />
info.nms@toyota-dit.de<br />
1) Unverb. Preisempf. des Herstellers/Importeurs. 2) Ein Angebot der Lexus Financial Services (ein Geschäftsbezeichnung der Toyota Kreditbank GmbH) Toyota Allee 5, 50858 Köln, Laufzeit 60 Monate, Laufleistung 40.000km/Jahr, Sollzins geb. p.a. 2,95%, eff.<br />
Jahreszins 2,99%. Bearbeitungsgebühr 0 €. Nur gültig für Geschäftskunden bei Anfrage und Genehmigung bis zum 31.1<strong>2.</strong>2019. Unser Autohaus vermittelt ausschl. Leasingverträge der Toyota Kreditbank GmbH. Abb. zeigt Sonderausstattung.