Taxi Times Trennschutz

taxitimes

www.taxi-times.taxi

TRENNSCHUTZ

TAXIS MIT TRENNSCHUTZ

DEUTSCHLAND RÜSTET UM

Material- und Einbaukosten

SCHEUER ERSTATTET

TRENNSCHUTZ-UMRÜSTUNG

Folie oder Polycarbonat?

DIE ANBIETER IM

ÜBERBLICK

Tipps und Vorgaben

TÜV UND BG VERKEHR FORDERN

UNFALLSCHUTZ


INHALT

SCHUTZKONFLIKT + FÖRDERUNG

4 Ansteckungs- vs. Verletzungsgefahr

6 Scheuer erstattet Materialkosten

ÜBERSICHT ANBIETER

8-18 Wer welche Fertiglösungen anbietet

SERIENLÖSUNG

20 Im London-Taxi gehört die Trennwand

zur Serienausstattung

UNFALLSCHUTZ

22 Tipps und Anforderungen von

TÜV und BG Verkehr

BESTELLBARE TRENNSCHUTZ-TAXIS

24 Wo in Deutschland bereits Taxis

mit Trennschutz unterwegs sind

TRENNSCHUTZ UND PR

26 Aktion „Safe-Taxis“ in Bayern

Viele Unternehmen haben Engagement gezeigt und

Trennvorrichtungen speziell für Taxis entwickelt.

TRENNSCHUTZ SCHAFFT SICHERHEIT

Deutschland rüstet um: Für den Infektionsschutz für Fahrer und

Fahrgast sind mittlerweile über 3.300 Taxis und Mietwagen in

Deutschland mit einem Trennschutz ausgestattet (Stand Anfang

Mai, siehe Übersicht ab Seite 24). Das dürfte noch lange nicht das

Ende sein. Je mehr Taxizentralen das Merkmal „Trennscheibe“ oder

ein Synonym dafür einsetzen, umso häufiger dürfte auch bei den

Kunden der Wunsch danach geäußert werden. Auch Krankenkassen

fordern zunehmend den Einsatz von Taxis und Mietwagen mit

Trennschutz verlangen. Trennschutz schafft Sicherheit.

Mittlerweile gibt es mehr als drei Dutzend Firmen, die solche

Lösungen anbieten. Preise wie Materialien variieren dabei sehr

stark, das zeigt unsere Übersicht ab Seite 8. Einen hundertprozentigen

Schutz vor Ansteckung bieten sie nicht, erst recht nicht

im Falle eines Unfalls.

Mittlerweile sehen sich die Berufsgenossenschaft sowie der

TÜV in der Pflicht, Tipps und Anforderungen an solche Einbauten

zu definieren (siehe Seiten 22–23). Sie stürzen damit die Taxibranche

ins nächste Dilemma. Der dringend nötige Infektionsschutz

vor einer möglichen Corona-Ansteckung kollidiert mit den

Sicherheitsanforderungen im Falle eines Verkehrsunfalls. Diese

Tatsache ist unbestritten, sie rechtfertigt jedoch keinesfalls, die

vielen neuen und innovativen Anbieter pauschal als „Geschäftemacher“

in die Schmuddel-Ecke zu stellen.

Sagen wir es ganz deutlich: Beide Aspekte sind aktuell nicht

vereinbar. Eine Einhaltung der TÜV-Anforderungen würde bedeuten,

dass sämtliche Lösungen umfassend getestet werden müssten.

Würde die Taxibranche das abwarten, müsste sie bis dahin konsequenterweise

ihren Fahrdienst einstellen, was aber im Widerspruch

zu der Betriebs- und Beförderungspflicht stehen würde.

Das Taxi muss weiterhin unterwegs sein, das ist absolut alternativlos.

Das Gefahrenpotenzial einer Ansteckung ist dabei deutlich

höher einzustufen als jenes eines Unfalls. Deshalb sind die

Bedenken von TÜV und Dekra zwar absolut berechtigt, sie müssen

aber in Corona-Zeiten, in denen selbst elementare Grundrechte

ausgehebelt werden, zwingend zurückgestellt werden. Auf keinen

Fall darf ein Taxi- oder Mietwagenunternehmer im Falle eines

Unfalls in die Haftung für eventuelle Trennschutz-Folgeschäden

genommen werden!

Hier ist die Politik gefordert, ein klares Statement abzugeben.

In Zusammenhang mit der Förderung (Seite 6) hätte Andreas

Scheuer Klarheit schaffen können. Leider hat er dies verpasst.

Herzlichst

- die Redaktion -

IMPRESSUM

Verlag

Taxi TimesTrennschutz“ ist eine Sonderpublikation

der taxi-times Verlags GmbH

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Jürgen Hartmann (jh)

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Mitarbeiter dieser Ausgabe

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Grafik & Layout

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Weitere Verlagsmagazine

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TITEL: Much FOTO: Much

2

2. QUARTAL 2020 TAXI – Spezialausgabe Trennschutz


DANKE, dass Ihr unterwegs seid!

Wir sind an eurer Seite,

jetzt und auch nach der Krise.


Wie sicher sind

Trennschutzvorrichtungen

im

Falle eines Unfalls?

Anders als bei

serienmäßigen

Sicherheitsvorrichtungen

gibt es

dazu noch keine

Untersuchungen.

GESUNDHEIT VS.

UNFALLSICHERHEIT

Beeindruckend schnell haben Taxiunternehmer reagiert

und einfache Trennschutzlösungen installiert. Doch die

Übergangsvariante wird zur Dauerlösung – und damit gewinnt der

Aspekt der Crash-Sicherheit an Bedeutung.

Seit der Definition des Abstandsgebots von 1 bis 2 Metern

waren Taxiunternehmer in einem Dilemma. Einerseits

bestand eine gesetzliche Vorgabe in Form der Betriebsund

Beförderungspflicht, andererseits galt es, sich selbst, die angestellten

Fahrer und die Fahrgäste zu schützen. Beeindruckend

schnell haben deshalb viele Betriebe reagiert und in ihre Fahrzeuge

einen Trennschutz eingebaut. Bei einer Abfrage durch

Taxi Times für eine exklusive Übersicht haben Taxizentralen und

Taxibetriebe bereits über 3.000 Taxis und Mietwagen mit einem

eingebauten Trennschutz gemeldet (Stand Anfang Mai).

Nicht weniger innovativ waren die Anbieter solcher Trennschutzlösungen.

Vom Festeinbau bis zur Folie wird aktuell ein

breites Spektrum produziert, nachzulesen in der großen Übersicht

auf den nachfolgenden Seiten.

Die beiden Hauptkriterien waren zu Beginn, dass es eine

schnell einzubauende Vorrichtung sein sollte, die vor allen Dingen

die Übertragung der Corona-Viren verhindern sollte. Die Nutzungsdauer

war für vier bis fünf Wochen geplant. Der Trennschutz

sollte eine Übergangslösung in einer Zeit sein, in der fundamentale

Grundrechte außer Kraft gesetzt wurden – weshalb es auch niemanden

interessierte, ob diese Varianten den Anforderungen an

eine straßenverkehrsrechtliche Zulassungsvorgabe entsprechen

würden. Wo kein Kläger, da kein Richter. Oder anders ausgedrückt:

Wo kein Unfall, da kein Kläger.

Doch mit zunehmender Dauer der Pandemie wurde klar, dass

es noch viele Monate nötig sein wird, Taxis mit entsprechenden

Schutzvorrichtungen auszustatten. Und damit rückte neben dem

gesundheitlichen Aspekt (der sowieso nie zu 100 Prozent gesichert

war) immer mehr der Aspekt der Verkehrssicherheit in den Vordergrund.

Dies mit den Herausforderungen einer schnellen Verfügbarkeit

unter einen Hut zu bringen, ist bis heute ein schmaler

Grat, denn Zeit für die notwendigen Zertifizierungen der aktuellen

Lösungen blieb bisher kaum.

Folglich liegt es in der individuellen Verantwortung der Taxiunternehmer,

für sich diejenige Trennschutz-Lösung zu finden,

die eine ausreichende Nachhaltigkeit garantiert und die Verkehrssicherheit

weiterhin gewährleistet. Diese wird je nach Material

sehr unterschiedlich interpretiert.

FOLIENLÖSUNGEN AUS DER WELT DES SEGELNS

Die aktuell günstigsten Ausführungen sind aus Folie und starten

bei rund 20 bis 30 Euro. Die preisliche Obergrenze bilden feste

Trennwände, die dann auch teilweise über einen TÜV-Segen verfügen

und ab rund 650 Euro zu bekommen sind. Prinzipiell lassen

sich die verschiedensten Ausführungen grob in feste oder flexible

Abtrennungen unterscheiden. Letztere bestehen zumeist aus

durchsichtigen Folien, die aus dem Lkw- oder Segel-Bereich stammen

und unproblematisch an die Fahrzeuge angepasst werden

können.

Die festen Trennwände unterscheiden sich in erster Linie durch

das verwendete Material, Größe und die Art der Befestigung.

Waren es zu Beginn noch Trennwände aus Acrylglas, besser

bekannt als Plexiglas©, haben mittlerweile fast alle Anbieter nur

mehr Polycarbonat, welches unter anderem auch als Makrolon©

FOTO: ADAC

4 2. QUARTAL 2020 TAXI – Spezialausgabe Trennschutz


SCHUTZKONFLIKT

gehandelt wird, im Repertoire. Befestigt wird mittels Kabelbinder

an den Kopfstützen oder per Klettverschluss.

Acryl und Polycarbonat weisen unterschiedliche Eigenschaften

auf. Grundsätzlich ist Acrylglas als Rohstoff vergleichsweise

günstig. Scheiben aus Polycarbonat sind circa 3-mal so teuer.

Acrylglas hat zudem den Nachteil, dass es splittern kann. Verschiedene

Prüfinstitute sehen das als potenzielle Gefahrenquelle

für Fahrer und Fahrgast an.

Professor Dr.-Ing. Bernhard Rief vom Institut für Kunststoffund

Entwicklungstechnik (IKET) sieht bei der bunten Auswahl

von Werkstoffen ganz klar Polycarbonat als den optimalen Werkstoff

an. Wie Rief gegenüber Taxi Times berichtete, wird Polycarbonat

auch in der Automobilproduktion eingesetzt. Das

Plattenmaterial ist nahezu unzerbrechlich, hitzebeständig, selbstlöschend

und feuerhemmend. Durch die Festigkeit ist die Platte

auch gut zu bearbeiten und lässt sich mühelos biegen, ohne dass

sie auf der Faltlinie reißt. Deshalb dürfte Polycarbonat bei einem

längerfristigen Einsatz als Taxi-Trennwand auf Dauer mehr Freude

machen.

Die Freigabe durch einen technischen Sachverständigen ist für

viele Taxiunternehmer ein wichtiger Aspekt bei der Kaufentscheidung.

Neben der Materialbeschaffenheit müssen die verbauten

Airbags in die Gesamtbetrachtung mit einbezogen werden. Wird

die Abtrennung an der Sitzflanke herumgezogen, könnte die Funktion

der Seitenairbags, die im Sitz oder der Türverkleidung verbaut

sind, beeinträchtigt werden. Ebenso könnte Kopf und Vorhangairbag

mit den Trennscheiben kollidieren. Um all diese Themen

abschließend zu klären, ist eine Freigabe der bekannten Prüfstellen

unabdingbar. Zahlreiche Anbieter bemühen sich derzeit intensiv

um ein Sicherheitszertifikat.

So oder so wird es weiterhin im Verantwortungsbereich des

Taxiunternehmers liegen, das richtige Produkt sowohl für die

Gesundheit als auch für die Verkehrssicherheit einzubauen. Bleibt

zu hoffen, dass sich auch möglichst viele Hersteller um eine entsprechende

Zertifizierung kümmern – auch wenn dann klar sein

muss, dass es Lösungen für 40 Euro eventuell nicht mehr geben

wird.

sg

BOKRAFT ERLAUBT TRENNSCHEIBEN

Das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) muss übrigens

wegen eines Trennschutzes nicht geändert werden,

denn die das PBefG ergänzende Verordnung BoKraft

erlaubt nach wie vor den Einsatz von Trennscheiben und

beschreibt sogar deren Beschaffenheit. Wörtlich heißt es

im § 25, Abs. 3 der BoKraft: „3) Taxen und Mietwagen können

mit einer Trennwand ausgerüstet sein, die zum Schutz

des Fahrzeugführers ausreichend kugelsicher ist. Die

Trennwand soll entweder zwischen den Vorder- und Rücksitzen

angebracht sein oder den Sitz des Fahrzeugführers

von den Fahrgastplätzen abteilen; sie darf versenkbar

oder so beschaffen sein, dass ein Teil seitlich verschoben

werden kann.“


STAATLICHE FÖRDERUNG

Der unterschriebene Antrag

muss zwingend auch per

Post gesendet werden.

SCHEUER FÖRDERT

UND ZAUDERT

Das Bundesverkehrsministerium erstattet die Material- und Einbaukosten für eine

Trennschutzvorrichtung in Taxis und Mietwagen. Bei der Definition der

technischen Vorgaben stiehlt man sich dagegen aus der Verantwortung.

Bundesverkehrsminister Andreas

Scheuer hatte es bereits Mitte April

via Twitter angekündigt, offiziell

gültig ist die „Sonderförderung von Trennvorrichtungen

in Taxis im Rahmen der

Corona-Krise“ seit 19. Mai. Dieses Datum ist

deshalb wichtig, weil ein „vorzeitiger Maßnahmenbeginn“

nicht möglich sei, wie das

Bundesverkehrsministerium (BMVI) betont.

„Das heißt, der Kauf der Trennschutzvorrichtung

darf nicht vor Erhalt des Förderbescheides

erfolgen.“ Somit bekommen alle

jene Taxi- und Mietwagenunternehmer, die

vor dem 19. Mai bereits in rund 3.300 Fahrzeuge

entsprechende Trennschutzvorrichtungen

eingebaut haben (siehe Seite 24),

keine Kosten erstattet. Die Förderung gilt

für maximal 30 Fahrzeuge mit je 400 Euro

pro Taxi bzw. Mietwagen. Insgesamt stehen

Fördermittel in Höhe von 4 Millionen Euro

zur Verfügung.

Die Antragsstellung kann bis einschließlich

31. August 2020 bei der Bundesanstalt

für Verwaltungsdienstleistungen

(BAV) erfolgen, die dafür das elektronische

Antragsverfahren easyOnline zur Verfügung

stellt. Zusätzlich muss ein Antrag

rechtsverbindlich unterschrieben per Post

bei der BAV, Schloßplatz 9, 26603 Aurich

eingereicht werden, dem wiederum insgesamt

sechs Nachweise bzw. Erklärungen

beigefügt sein müssen: die Kopie der

Genehmigungsurkunde(n), eine Angabe

der Fahrzeug-Ident.-Nummern in Bezug

zum Kennzeichen sowie vier Erklärungen

bzw. Belehrungen, unter anderem über die

ordnungsgemäße Verwendung von Trennscheiben.

Alle Anträge und Infos zur Förderung

können unter www.tinyurl.com/

bund2020 abgerufen werden.

FEST ODER TEMPORÄR?

Was zunächst alles sehr positiv klingt,

relativiert sich, wenn man sich die oben

angesprochene Erklärung über die ordnungsgemäße

Verwendung von Trennscheiben

durchliest. Darin muss der

Antragsteller bestätigen, dass „die

Vo raussetzungen für die ordnungsgemäße

und sichere Verwendung der im Antrag

bezeichneten Trennscheiben“ vorliegen.

Das Hauptunterscheidungsmerkmal

sieht das BMVI zwischen fest und temporär

verbauten Abtrennungen und ob diese mit

oder ohne Werkzeug demontiert werden können.

Bei fest verbauten Trennscheiben aus

Glas oder glasähnlichem Material, wie beispielsweise

Kunststoff, muss das verwendete

Material den Anforderungen der STVZO,

§ 40, Absatz 1 und § 22 entsprechen, unter

anderem also auch eine Bauartgenehmigung

haben. Fest verbaute Abtrennungen aus Folien

sind von diesem Nachweis befreit.

Bei temporär verbauten Abtrennungen

(ohne Werkzeug) verweist das BMVI

da rauf, dass auch hier in jedem Fall die

Straßenverkehrsordnung eingehalten werden

muss, und zählt dafür einige Beispiele

auf. Diese sind auf der Webseite der BAV –

www.bav.bund.de – nachzulesen.

Letztendlich hinterlassen die definierten

Voraussetzungen mehr Fragen als Antworten.

Minister Scheuer will diese Antworten

nicht geben und zieht sich damit aus der

Verantwortung für mögliche Haftungsfragen,

sollte es zu einem Unfall mit Verletzungsfolgen

kommen, die nachweislich

auf den eingebauten Trennschutz zurückzuführen

sind. Sein Ministerium verweist

stattdessen auf TÜV & Co.: „Liegt für die

Abtrennung keine separate Genehmigung

vor, dann sollte man sich im Vorfeld des

geplanten Einbaus mit einer technischen

Prüfstelle oder einem technischen Dienst

abstimmen.“

sg, jh

Hinweis: Lesen Sie dazu auch den

Taxi Times Kommentar „Verkehrssicherheit

steht über den Grundrechten“, zu finden unter

www.tinyurl.com/TTBAV

FOTOS: Adobe Stock / ghazii, pixabay / analogicus

6

2. QUARTAL 2020 TAXI – Spezialausgabe Trennschutz


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ANBIETER

TAXI-TRENNSCHUTZ

– DIE GROSSE

ÜBERSICHT

Zu Beginn waren es noch Eigenlösungen, mit denen sich Taxifahrer vor der

Ansteckungsgefahr schützten, doch schnell kamen industrielle Lösungen hinzu.

Wir bieten auf den folgenden Seiten eine Übersicht, die auch unter

www.taxi-times.com abrufbar ist.

Eine besondere Konstruktion bietet All-In Werbung aus Niedersachsen

an. Die universellen Schutzscheiben sind aus Polycarbonat

gefertigt und werden mittels einer stabilen Konstruktion an

den Kopfstützen (Durchmesser 12–18 mm) verschraubt, beziehungsweise

geklemmt. Eine weitere

Besonderheit ist, dass die Scheibe zweigeteilt

aufgebaut ist, weswegen die Sitze

weiterhin individuell verstellt werden

können. All-In Werbung bewirbt die

Trennscheiben auch als stabilen Schutz

gegen Überfälle. Inklusive deutschlandweitem

Versand sind die Trennscheiben

für 199 Euro netto bestellbar.

info@all-in-werbung.de

Der bekannte Rolliumrüster Activa aus Borken hat eine eigene

Trennwand aus Wabenplatten (kein Plexiglas) für das Taxi entwickelt.

Bislang sind passende Modelle für die Mercedes-Benz E-Klasse,

den VW Caddy und den Citroën Berlingo und dessen

baugleichen Schwestermodelle erhältlich. Die feste Trennwand

mit Sichtfenster wird unter anderem am Fahrzeughimmel an

bereits vorhandenen Befestigungspunkten fixiert. Eine Trennwand

für weitere Fahrzeugmodelle kann vor Ort angepasst werden. Alle

Ausführungen können für 200 Euro netto inklusive Versand zum

anschließenden Selbsteinbau bestellt werden. Wer in der Nähe

wohnt, der bekommt die Trennwand für 200 Euro netto, dann

allerdings inklusive Montage.

t.nienhaus@activa-automobilservice.de

FOTOS: Hersteller

8 2. QUARTAL 2020 TAXI – Spezialausgabe Trennschutz


ANBIETER

Die at Werbeteam Berlin GmbH hat Taxi-Trennscheiben aus

schlagfestem Makrolon im Angebot. Die Trennscheiben werden

nach Maß gefertigt und reichen bis zum Fahrzeughimmel. Die

Kanten werden umlaufend mit einer Schaumstoffpolsterung abgedichtet.

Derzeit gibt es zwei verschiedene Ausführungen, die sich

in der Art und Weise der Befestigung unterscheiden. Ein Modell

wird mit zwei Schrauben in der B-Säule fixiert. Die zweite Ausführung

wird geklebt und kommt ganz ohne Schrauben aus. Die

verschraubte Version kostet 125,21 Euro netto und die schraubenlose

Variante schlägt mit 220 Euro netto zu Buche. Die Montage

vor Ort für 35 Euro netto ist ebenso möglich wie der Postversand.

info@werbeteamberlin.de

Einen Taxi-Trennschutz aus durchsichtiger

Fensterfolie bietet die Esslinger Sackund

Planenfabrik GmbH & Co. KG an.

Die Trennfolie ist ca. 1,20 Meter breit und

68 Zentimeter hoch und kann an sechs verstärkten

Ösen mittels Expandergummis im

Fahrzeug befestigt werden. Die wetterbeständige

Folie ist ab einem Preis von

39 Euro inkl. MwSt. bestellbar. Werden

zehn Exemplare oder mehr geordert, dann

erfolgt der Versand frei Haus.

info@es-planen.de

Die Meerkötter GmbH aus Borken ist auf den Werkstattbedarf,

Arbeitsschutz und den Vertrieb von Berufsmoden spezialisiert.

Jetzt hat Meerkötter in seinen Onlineshop auch einen Übergreifund

Niesschutz für Fahrzeuge aufgenommen. Der Niesschutz ist

aus Polycarbonat gefertigt und wird mittels Madenschrauben an

den Kopfstützen befestigt. Anders als bei den meisten Wettbewerbern

ist der Übergreifschutz um den Fahrersitz herumgebogen

und soll auch vor einer Tröpfcheninfektion vom Beifahrersitz aus

schützen. Der Trennschutz wird individuell auf das Fahrzeug angepasst

und ist beispielsweise für den VW Caddy ab 165 Euro netto

zuzüglich Versand zu bekommen.

info@meerkoetter.de

FOTOS: Hersteller

Mit dem Spiprotector hat die FROnow

GmbH und Co. KG einen Hygieneschutz

aus Segelfolie entwickelt. Der Trennschutz

ist flexibel und kann dank seiner variablen

Befestigungsmöglichkeit in nahezu allen

Pkw eingesetzt werden. Der Spiprotector

ist ab dem 8. April bundesweit für 59 Euro

brutto zuzüglich 3,49 Euro für den Versand

erhältlich. Zum Start wird der Spiprotector

innerhalb von Berlin kostenfrei ausgeliefert.

Die Bezahlung ist auch mit PayPal

möglich.

spiprotector@fronow.de

TAXI – Spezialausgabe Trennschutz 2. QUARTAL 2020

9


Neue

Herausforderungen

Neue Lösungen

Die Corona-Krise hat das gesamte Taxigewerbe

hart getroffen. Umso mehr ist es uns ein Anliegen,

mit technischen Lösungen die sichere Nutzung von

Taxidienstleistungen zu vereinfachen. Darum haben

wir unsere App taxi.eu in kürzester Zeit an die neuen

Anforderungen angepasst.

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Fahren

Mit dem neuen Fahrzeugmerkmal

„SafeTaxi“ können Kunden ab

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Trennschutzwänden anfordern.

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Für eine Einkaufsfahrt gibt der

Kunde einfach ein, was er sich liefern

lassen möchte und der Auftrag kann

ausgelöst werden.

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Essenslieferungen Amazon Pay,

Apple Pay oder PayPal nutzen.

Die Taxi-App

Jetzt auch

verfügbarbar

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AppGallery


ANBIETER

Die unter anderem im Prototypenbau tätige Firma Kater-Planen

aus Braunschweig vertreibt ein Schutz-Transparent mit dem

Namen „drive-safe“, welches bereits über 2000-mal verbaut worden

ist. Es besteht aus einer durchsichtigen PVC-Folie, die mit

einer roten Randeinfassung versehen ist. Der Schutz wird mittels

Flachexpanderbänder an den B-Säulen befestigt, deshalb können

die Sitze auch weiterhin ohne Umbaumaßnahmen auf den jeweiligen

Fahrer eingestellt werden. Derzeit ist ‚drive-safe‘ in drei

Größen erhältlich. Die Ausführung ‚Limousine‘ passt bei der Mercedes-Benz

E-Klasse, Mercedes-Benz C-Klasse, VW Passat etc. Die

Ausführung ‚Kompakt‘ ist auf den Einsatz im VW Caddy, im VW

Touran, in der Mercedes-Benz B-Klasse etc. ausgerichtet. Für Fahrzeuge

wie den MB-Vito / VW T5/T6 ist die Ausführung ‚Großraum‘

erhältlich. Sie kann auch ohne Probleme bei Fahrzeugen mit nur

einer Schiebetür montiert werden. Speziell für die Großraumfahrzeuge

hat Kater-Planen auch noch eine weitere Abtrennung zwischen

den Sitzen in der ersten und zweiten Reihe mit ins Programm

aufgenommen. Alle PVC-Schutztransparente sind schnell zu montieren.

Für den Fall, dass ein Seitenairbag auslöst, verfügen die

Schutztransparente über ‚Sollbruchstellen‘, Aufgrund der großen

Stückzahlen, die das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits

gefertigt hat, können die Schutzplanen mittlerweile zu einem

Stückpreis von 50 Euro netto angeboten werden. Der bundesweite

Versand schlägt mit 9,90 Euro zu Buche. Ab dem Kauf von zehn

Exemplaren ist der Versand inklusive.

info@kater-planen.de

Die DKT Thielgen GmbH aus Lebach im Saarland hat

Taxi-Schutzscheiben aus Polycarbonat ins Angebot aufgenommen.

Die klaren Trennscheiben mit den Abmessungen

113 x 50 cm sollen universell in vielen

Fahrzeugen passen. Die Scheiben werden mittels Klettbänder

fixiert und können jederzeit ohne Werkzeug

montiert und demontiert werden. Ein Exemplar der

Scheibe ist für 129 Euro netto

zuzüglich Versand erhältlich.

taxischutz@brd-dkt.de

Das Unternehmen Werbepylon ist ursprünglich auf die Herstellung

von Lichtwerbeanlagen spezialisiert. Jetzt hat Werbepylon

auch eine Taxi-Trennwand aus 2–3 mm starkem, bruchfestem

Polycarbonat entwickelt. Die Scheiben sind in vier verschiedenen

Abmessungen erhältlich und sollen für die meisten Fahrzeuge

passen. Vor Ort können auch Scheiben nach individuellen Abmessungen

gefertigt werden. Die günstigste Ausführung ist ab 59 Euro

netto erhältlich. Für den Versand wird pauschal 19 Euro verlangt.

Geliefert wird in zwei bis drei Tagen. Für Kleinbusse, wie beispielsweise

dem VW Crafter, kann eine Scheibe vor Ort angefertigt

und montiert werden. Die Kosten liegen dann inkl. Aufmaß und

Einbau bei 250 Euro. Bei mehreren gleichen Modellen ist ein Mengenrabatt

möglich. info@werbepylon.de

FOTOS: Hersteller

Die medienkraftwerk GmbH bietet aktuell für die Mercedes-

Benz E-Klasse einen Trennschutz aus bruchsicherem Polycarbonat

an. Der Trennschutz wird mithilfe der mitgelieferten

Klettbänder an den Kopfstützen

befestigt und kann für 99 Euro netto

zuzüglich Versandkosten bestellt werden.

Weitere Modelle sind auf Anfrage möglich.

info@medienkraftwerk.de

TAXI – Spezialausgabe Trennschutz 2. QUARTAL 2020

11


ANBIETER

Die baden-württembergische Firma SIGNal Design bietet seine

Taxi-Schutzwand in zwei verschiedenen Ausführungen an. Die

Pkw-Version ist 1125 mm x 410 mm groß und besteht, je nach

Verfügbarkeit, aus ca. 1 Millimeter dickem Polycarbonat. Die Transporter

Ausführung unterscheidet sich in der Breite. Sie beträgt dann

1380 Millimeter. Die Trennwände werden mit Kabelbindern an den

Kopfstützen fixiert und können im SIGNal-Design-Online-Shop zum

Preis ab 65 Euro netto bestellt werden. Interessant: SIGNal-Design

bietet auch ein Trennscheiben-Paket für

Fahrzeuge mit drei Sitzreihen an. Als

Lieferzeit werden 5–7 Tage angegeben.

Große Stückzahlen sind auch außerhalb

des Shops abrufbar. johannes.

kuebler@signal-design.de

KOLLEGENHILFE

Jens Marggraf aus Melsungen hat der Taxi Times Redaktion

einen Selbstmach-Vorschlag für einen Trennschutz im Taxi

vorgestellt. Hinter dem Ansatz steckt die Idee, durch Eigenleistung

die Kosten möglichst gering zu halten. Speziell für

die Mercedes-Benz E-Klasse W212 hat Marggraf in seinem

Betrieb eine gut durchdachte Lösung umgesetzt. Der

flexible Trennschutz besteht aus einer durchsichtigen Folie,

welche vom Düsseldorfer Spezialisten EFD GmbH geliefert

wurde, ein paar Ösen und Kabelbinder. Weiterhin wird zur

Fixierung im Dachhimmel die originale Haltestange vom

W212er Gepäcknetz verwendet. Sie kann bis auf eine kleine

Naht, die aufgetrennt werden muss, ganz einfach demontiert

werden und dient als Träger der Folie. Das eingesetzte

Weich-PVC wird beispielsweise auch bei Streifenvorhängen

in Kühlhäusern eingesetzt und verfügt über eine Materialstärke

von 2 Millimetern. Beim Einkauf des Materials hat der

Taxiunternehmer direkt in eine 20 Meter Rolle investiert,

um nach und nach seine gesamte Fahrzeugflotte mit dem

Hygienevorhang auszustatten. Die Kosten pro Exemplar

belaufen sich auf ca. 20 Euro netto, variieren aber natürlich

in Abhängigkeit von der eingekauften Materialmenge.

Der Folienspezialist und Taxameterservice fft-Hamburg

hat maßgeschneiderte Schutzfolien für Pkw und

Busse ins Angebot aufgenommen. Die Folie aus 0,8 Millimeter

starkem PET soll danke einer speziellen Falttechnik

besonders flexibel genutzt werden

können. Wie fft-Hamburg mitteilte, verfügen

die Folien über eine Durchreiche für den Zahlungsverkehr.

Für eine gängige Limousine ist

die Schutzfolie ab 49,90 Euro zu bekommen.

info@fft-hamburg.de

Südlich von Berlin, in Königs Wusterhausen, bietet Drucken.Werben.Kanschur

ein Covid-19-Paket an. Enthalten

sind eine Trennscheibe aus Polycarbonat, zwei

Aufkleber mit dem Hinweis auf die Trennscheibe und

50 Infoflyer (DIN-A5). Das Paket ist inklusive Mehrwertsteuer

für 149,95 Euro zu bekommen. Eine Montage ist

nicht inbegriffen.

angebot@drucken-werben-kanschur.de

Auf Bonmedico, der Website der Bonstato GmbH, werden

klare Trennscheiben für den Taxieinsatz angeboten.

Die Scheiben sind aus dem Kunststoff PE (90 Prozent

recycelter Kunststoff) gefertigt und werden mittels Kabelbinder

an den Kopfstützen befestigt. Derzeit werden zwei

verschiedene Varianten angeboten, die sich in der Höhe

unterscheiden. Für Pkw werden Scheiben mit 38,5 Zentimetern

Höhe empfohlen. Für Vans sind die Scheiben

55 Zentimeter hoch. Die Scheiben sind ab 34,90 Euro

bestellbar und werden versandkostenfrei geliefert.

bestellung@bonmedico.de

FOTOS: Hersteller

12 2. QUARTAL 2020 TAXI – Spezialausgabe Trennschutz


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ANBIETER

Das Autohaus Much aus Bad Tölz hat bereits frühzeitig die

kommende Nachfrage gesehen und kann deshalb bereits jetzt für

eine Vielzahl von Fahrzeugen eine Trennwand liefern. Für die

gängigen Taxi-Modelle Mercedes W212 und W213 sowie Mercedes

B-Klasse, Mercedes Vito (Baureihe 447), VW Touran, Sharan und

Caddy wird eine Lösung aus Polycarbonat ab 139 Euro netto zuzüglich

Porto und Verpackung angeboten. Die Taxi-Trennscheibe ist

aus bruchsicherem Polycarbonat (gemäß BO Kraft § 25 Abs. 3

zugelassen) gefertigt sowie beidseitig kratzfest beschichtet und

formgefräst. Die Materialstärke beträgt 4 mm und die Kanten sind

gefasst, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Die Trennscheibe

kann ganz einfach selbst mithilfe passgenauer Bohrungen im

Fahrzeug montiert werden und bei Bedarf wieder rückstandslos

entfernt werden.

Außerdem bietet das Tölzer Unternehmen für den Mercedes Vito,

Viano, Citan, Sprinter, die V-Klasse sowie den VW Caddy, T-5 und

T-6 und Ford Transit eine Sicherheits-Trennwand mit Fenster an.

Sie ist ab 690 Euro netto erhältlich und kann auf Wunsch fahrgastseitig

mit Stoff bezogen werden. Die Trennwände verfügen

über eine Durchreiche und können bundesweit innerhalb von zwei

Tagen geliefert werden. Für den Einbau der großen Trennwand

muss man maximal drei Stunden kalkulieren. Die Preise verstehen

sich inklusive deutschlandweitem Versand. Mit dem Erwerb

eines zulassungsfertigen Taxifahrzeuges bis 30.12.2020 erstattet

das Autohaus Much je Fahrzeug / Trennscheibe (egal welche Ausführung)

einen Betrag von 200 Euro.

info@taxifahrzeuge.de

Der Düsseldorfer Taxibetrieb Taxi-Goossens bietet aufgrund

der hohen Nachfrage ebenfalls eine klare Trennscheibe aus Polycarbonat

an. Wie das Unternehmen berichtet, werden die Scheiben

trotz fehlender ABE von den lokalen Behörden toleriert, denn nur

mit Trennscheibe kann ein Unternehmer seinem Fahrer gegenüber

seiner Vorsorgepflicht und zugleich der Beförderungspflicht nachkommen.

Die universelle Trennscheibe wird inklusive Befestigungsmaterial,

Einbauanleitung und Hinweisschilder zum Preis

von 52,94 Euro netto zuzüglich Versand angeboten. Die Bezahlung

ist via PayPal möglich.

info@goossens-taxi.de

Die Firma Gerken Druck bietet für 199 Euro netto

einen Trennschutz an. Die Corono genannte Abtrennung

ist aus dem gleichen Material gefertigt, wie es im Segelund

Lkw-Bereich Verwendung findet, und ist entsprechend

flexibel. Corono unterscheidet sich von den bisher

genannten Lösungen durch seine anders gedachte Befestigung.

An jeweils zwei Punkten pro Seite wird eine

Fiberglasstange befestigt, die dann die transparente und

alkoholbeständige Folie spannt. In der Höhe der Mittelkonsole

ist eine verschließbare Durchreiche

platziert. Bislang ist Corono für den Volvo

V90 und den Mercedes-Benz W213 erhältlich.

Der Hersteller gibt ein Jahr Gewährleistung.

Ein Versand soll möglich sein.

info@gerken-druck.de

Unter dem Label Taxiglas vertreibt die Düsseldorfer

Apporo GmbH & Co. KG einen flexiblen Trennschutz

aus 0,5 mm starkem PVC. Die Sicherheitsfolie soll uvstabil,

einfach zu reinigen und desinfizierbar sein. Sie

wird als spiegel- und blendfrei sowie äußerst hitzestabil

beschrieben. Der rundum vernähte Trennschutz lässt

sich ohne Werkzeug mittels Bandgurte schnell installieren

und passt sich den Innenraumkonturen an. Die

Befestigung erlaubt beispielsweise das Verschieben der

Vordersitze. Die Folie schließt mit dem Dachhimmel ab

und lässt sich rückstandsfrei wieder demontieren. Auf

der Höhe der Mittelkonsole befindet sich eine Durchreiche.

Zum Lieferumfang gehören das benötigte Befestigungsmaterial

sowie ein Fach für Visitenkarten und ein

paar Aufkleber, die auf den Trennschutz hinweisen. Die

Sicherheitsfolie ist zum Preis von 179 Euro inklusive

Steuer erhältlich und kann innerhalb von ein bis zwei

Tagen geliefert werden. info@taxiglas.de

FOTOS: Hersteller

14 2. QUARTAL 2020 TAXI – Spezialausgabe Trennschutz


Die auf Rolliumbauten spezialisierte Firma MobiLTec hat ihr

Angebot ebenfalls auf die Herstellung von Hygienewänden ausgeweitet.

Derzeit sind für die Mercedes-Benz E-Klasse, den Ford

Transit/Custom, den Ford Connect und Ford S-Max, sowie für den

VW Caddy speziell angepasste Hygienewände aus Wabenplatten

erhältlich. Der Preis inklusive Montage beträgt 150 Euro für Pkw

und 200 Euro für Transporter. Das verbaute Sichtfenster ist aus

einer starken Folie gefertigt. Auf Anfrage kann die Hygienewand

auch für andere Fahrzeugmodelle angeboten werden.

mobiltec@umbau-spezialist.de

Die Mainlicht GmbH hat in Kooperation mit Christian

Kehl Schutzscheiben aus Makrolon entwickelt. Die

zweiteiligen Scheiben erlauben es weiterhin, die vorderen

Sitze individuell zu verstellen. Der Trennschutz ist

für alle Fahrzeugklassen ( z. B. Mercedes-Benz E-Klasse,

Toyota Corolla und Audi A6) geeignet und kann ohne zu

verkratzen mit Desinfektionsmittel gereinigt werden.

Die Schutzscheiben kosten 99 Euro zzgl. Mehrwertsteuer

und können versendet werden.

info@main-licht.de

SPIPROTECTOR

Dekra: zugelassen

keine Prüfung nach §21 StVZO erforderlich

flexible Montage

passend für alle Fahrzeugtypen

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MobiTEC, der bekannte Umrüster von Inklusionstaxis aus Berkheim im Allgäu hat verschiedene

Trennwand-Lösungen im Angebot. Eine aufwendige Ausführung mit Tüv-Segen

kann vor Ort in Berkheim an jedes Fahrzeug angepasst werden. Die stabile Ausführung

mit einer Scheibe aus Makrolon bietet zusätzlich Schutz gegen Vandalismus und ist ab

650 Euro erhältlich. Die günstigeren, ebenfalls aus Makrolon gefertigten, klaren Scheiben

sind für viele Fahrzeuge folgender Hersteller erhältlich: Renault, Nissan, Ford, Opel,

Fiat, VW, Citroën, Mercedes-Benz. Die Trennscheiben werden, je nach Ausführung, mit

den Kopfstützen verschraubt. Eine Montage vor Ort in Berkheim ist möglich. Der Preis

für die Trennscheibe beträgt 145 Euro netto zuzüglich Versand.

info@mobi-tec.de

Das Online-Portal Druck-Held.de

bietet gleich für mehrere Fahrzeugtypen

einen Trennschutz an. Derzeit

gibt es bereits entsprechende Modelle

für die Mercedes-Benz E-Klasse

W213, B-Klasse, V-Klasse / Vito und

für den VW Touran. Der Trennschutz

ist aus Polycarbonat gefertigt und

wird für 69 Euro brutto zuzüglich Versand

angeboten. Zudem wird auch ein

universelles Modell angeboten. Dieses

ist ca. 1150 mm x 420 mm groß und

soll für Fahrzeuge geeignet sein, die

über einen Kopfstützenabstand von

60 bis 90 cm verfügen. Bei allen angebotenen

Trennscheiben weist Druck-

Held darauf hin, dass sie nicht der

StVZO entsprechen und deswegen

nicht offiziell für den Straßenverkehr

zugelassen sind.

office@yourprintdesign.de

Wie uns der Taxi Times-Leser Michael Bacher aus Wiernsheim mitteilte, bietet die in

Pforzheim ansässige Firma Neon-Nagel GmbH Taxi-Trennwände wahlweise aus

Polycarbonat oder aus durchsichtigem Acrylglas an. Die Trennwände werden auf Kundenwunsch

individuell angefertigt. Herr Bacher hat uns freundlicherweise Fotos

geschickt, wie die Trennwand in einer Mercedes-Benz E-Klasse und in einem Mercedes-

Benz Vito aussehen. werbung@neon-nagel.de

Das in den Niederlanden ansässige Unternehmen

Taxi Butler ist ursprünglich für

die Taxi-Bestellung auf Knopfdruck

bekannt. Jetzt wurden auch zwei verschiedene

Trennwandlösungen ins Portfolio aufgenommen.

Unter dem Namen Driver

Bubble bietet Taxi Butler das Modell „Flex“

aus PVC-Folie für 39,90 Euro an. Die Folie

wird mittels Spanngurte an den Haltegriffen

oder, falls keine vorhanden sind, an den

beiden B-Säulen befestigt. Der Trennschutz

hat die Abmessungen 139 x 101 Zentimeter

und kann gegebenenfalls unproblematisch

umgefaltet oder an den Seitenrändern zugeschnitten

werden. Die feste Version „Shield“

hingegen ist aus schlagfestem Polycarbonat

gefertigt und ab 79,90 Euro erhältlich. Bei

der Abnahme mehrerer Driver Bubbles

wird Mengenrabatt gewährt.

peter.moen@taxibutler.com

Die Firma Profi Werbetechnik

GmbH bietet einen Trennschutz aus

bruch- und schlagfestem Polycarbonat

an. Die transparente Scheibe wird

dem jeweiligen Fahrzeug angepasst,

ist abwischbar und kann desinfiziert

werden. Der Trennschutz wird mit

Kabelbindern an den Kopfstützen

befestigt und ist für 80 Euro zuzüglich

9,90 Versand bestellbar.

info@profi-werbetechnik.com

FOTOS: Hersteller

16 2. QUARTAL 2020 TAXI – Spezialausgabe Trennschutz


ANBIETER

Die Firma Dornhöfer Automation

& Haustechnik

bietet ab sofort Corona-Hygieneschutzscheiben

für das Taxi

an. Die Scheiben bestehen aus

6 Millimeter dickem Makrolon,

einem schlagfesten Polycarbonat, und werden an den

Kopfstützen befestigt. Wie das Unternehmen bestätigt, soll

die Montage schnell und einfach sein. Die Preise starten

bei 65 Euro netto. Ab einer Abnahme von zehn Scheiben

bietet das Unternehmen einen gestaffelten Mengenrabatt

mit deutlich günstigeren Preisen an.

metalltechnik@dornhoefer.de

Unser Taxi Times-Kollege Simi hat sich bei dem Berliner Lkw-

Planen-Hersteller Leheplan am Buckower Damm 30, 12349 Berlin,

nach Muster eine feste, aber dennoch flexible Abtrennung

anfertigen lassen. Befestigt wird die transparente Folie über Ösen

und mithilfe von Kabelbindern. Kostenpunkt für die flexible Folie

ist 29,75 Euro brutto (z. B. Toyota Prius+). Die flexiblen Abtrennungen

werden sofort nach Muster gefertigt.

info@leheplan.de

In Baden-Württemberg hat das Unternehmen

Taxi Schoch eine Trennwand aus

Polycarbonat entwickelt. Die 3 mm starke

Trennscheibe wird mit Kabelbindern über

Doppelreihen-Bohrungen an den Kopfstützen

fixiert. Eigenen Angaben zufolge sind

deutschlandweit bereits über 700 Taxis mit

dem Trennschutz aus Fellbach ausgestattet

worden. Die Scheibe wird für 129,90 Euro

brutto inklusive bundesweitem Versand

mit einem Datenblatt, das als Nachweis für

den Tüv dienen soll, angeboten.

taxischoch@gmail.com

Der Scheiben-Doktor Offenbach

(Sprendlinger Landstraße

180) hat mittlerweile über

300 Taxis im gesamten Rhein-

Main-Gebiet mit einer Trennscheibe

ausgerüstet. Sie ist aus

bruchfestem Polycarbonat

(Ma krolon) gefertigt. Der Hygieneschutz

wird mit Kabelbindern

an den Kopfstützen befestigt und

ist ab rund 70 Euro zu bekommen.

michael.axt@

scheibendoktor.de

FOTOS: Hersteller

BEGRIFF »SPUCKSCHUTZ« KANN TEUER WERDEN

Aktuell sind viele Begriffe für die Abtrennungen zwischen

Fahrer und Fahrgast im Umlauf, einer jedoch sollte nicht

unbedacht Verwendung finden, denn der „Spuckschutz®“

ist eine vom oberösterreichische Unternehmen Gyrcizka KG

eingetragene Marke. In Österreich ist das bereits seit 2002

der Fall und seit 2013 ist der Spuckschutz® auch für Deutschland

als Unionsmarke eingetragen und darf demzufolge nicht

mehr ohne Beachtung der Markenrechte Verwendung finden.

Darüber haben mit (berechtigter) Empörung bereits diverse

Medien und Fernsehsender, unter anderem das ZDF in „Hallo

Deutschland“ berichtet. Es ist damit zu rechnen, dass genau

darauf geschaut wird, ob der Markenname verbotenerweise

von Wettbewerbern vermarktet wird. Wir können uns deshalb

nur dem Tipp der Medienkollegen anschließen und allen

Unternehmen raten, bei der Bewerbung Ihres Trennschutzes

auf die Verwendung des Markennamens Spuckschutz® zu

verzichten. Glücklicherweise ist die Liste der möglichen Alternativen

recht lang: Trennschutz, Trennwand, Hygieneschutz,

Hygienevorhang, Niesschutz, Schutzscheibe, Virenschutz,

Hustschutz etc.

sg

TAXI – Spezialausgabe Trennschutz 2. QUARTAL 2020

17


ANBIETER

Die Atelier Damböck Messebau GmbH hat ihr

Angebot um eine zweiteilige Taxi-Trennwand aufgestockt.

Sie ist aus Polycarbonat gefertigt und wird mit

einer aus Holz gefertigten Halterung an den Kopfstützen

fixiert. Durch den zweiteiligen, überlappenden Aufbau

sollen die vorderen Sitze bis zu einem gewissen Grad

verstellbar sein. Die Trennscheiben werden für 129 Euro

netto zuzüglich Versand angeboten. Eine Abholung in

Neufinsing ist ebenfalls möglich. Gegen Aufpreis bietet

Atelier Damböck die Möglichkeit der individuellen

Beschriftung an.

atelier@damboeck.de

Das süddeutsche Unternehmen KM foliographics GmbH &

Co. KG bietet einen Trennschutz aus Polycarbonat an. Die Scheibe

mit dem Namen SAFETY2DRIVE ist klar, transparent und

Brandschutz-zertifiziert und kostet ca. 60 Euro netto. Befestigt

wird sie mittels Kabelbinder an den Kopfstützen. Entsprechende

Löcher bohrt der Kunde selbst. Die Trennscheibe mit den Abmessungen

1350,2 mal 662,8 mm soll in den gängigsten Taximodellen

wie Mercedes-Benz E-Klasse und VW Touran verbaut werden können,

verfügt aber aktuell über keine ABE. Sonderanfertigungen

sind nach Absprache möglich. Auf Wunsch können die Scheiben

wahlweise einseitig mit einer antimikrobiellen Folie beschichtet

werden. anfrage@km-f.de

In Hamburg bietet der Funk-

Service Taxi-Point Trennscheiben

aus 1 mm starker

PET-Folie an. Sie kann mit

handelsüblichen Fensterputzmitteln

gereinigt werden und ist flexibel. Die Preise

für die Trennwand inklusive Montage beginnen bei

85 Euro brutto. moin@taxipoint-hamburg.de

Das Unternehmen J.D.Geck GmbH aus Altena bietet

eine Trennwand aus 1,5 mm PET G glasklar an. Sie hat

die Abmessungen 1321mm x 450mm x 1,5mm und wird

über die Schlitze in der Scheibe mithilfe von vier Klettschlaufen

an den Kopfstützen fixiert. Die extra langen

Klettschlaufen ermöglichen einen universellen Einsatz

für alle gängigen Sitzabstände. Die Scheibe wird für

50 Euro netto zzgl. Versand angeboten.

daniela.makala@geck.de

BRODIT STELLT DIE VERBINDUNG HER

Viele der hier vorgestellten festen Trennwände werden an

den Kopfstützen der Fahrzeuge befestigt. Mal mit Kabelbindern,

mit Klettverschlüssen oder mit einer Klemmvorrichtung.

Der Hersteller Brodit, unter anderem bekannt durch seine

fahrzeugspezifischen Handy- und Tablethalterungen, bietet

für nahezu jedes Fahrzeug Kopfstützen-Halterungen an, die

sich als Träger für eine feste Trennwand eignen könnten. Die

Halterungen gelten als Zuladung und fallen deshalb nicht

unter §19 der StVZO. Trotzdem sind die Halterungen teilweise

von unabhängigen Prüfunternehmen wie der Dekra getestet

worden. Die Fotos zeigen den Grundhalter und Trennscheiben,

wie sie in Schweden verbaut werden. info@brodit.de

FOTOS: Hersteller

Alle Angaben ohne Gewähr!

18 2. QUARTAL 2020 TAXI – Spezialausgabe Trennschutz


TRENNSCHUTZ IN SERIE

TRENNSCHUTZ IN SERIE

Bei dem auch in Deutschland erhältlichen London Taxi ist traditionell eine

Trennwand verbaut. Der Konflikt zwischen Gesundheits- und Unfallschutz ist hier

also bereits gelöst. Der E-Antrieb wird jetzt auch gefördert.

Eine Trennwand gehört genauso zum London Taxi wie sein

klassisches Design.

Wollen die Gäste bar bezahlen, kann der direkte Kontakt dank der

Geldschale vermieden werden.

Das Bundesamt für Wirtschaft und

Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat das

elektrisch betriebene Taxi, dessen

Raumkonzept und Design am klassischen

Londoner Black Cab angelehnt ist,

mittlerweile als Plug-in-Hybrid eingestuft.

Der Kauf eines Neuwagens wird deshalb

mit bis zu 3.750 Euro gefördert. Gerade

zur Zeit der Corona-Pandemie punktet der

Brite mit seiner umfangreichen Standardausstattung.

Beispielsweise verfügt der TX,

so lautet die offizielle Typenbezeichnung

des London Taxis, serienmäßig über eine

Trennscheibe. Sie schützt nicht nur vor

Überfällen, sondern dient auch als Hygieneschutz.

Die transparente Scheibe baut ab

der halben Fahrzeughöhe auf einer festen

Abtrennung auf und ist massiv ausgeführt.

Für die einfache Kommunikation zwischen

dem Fahrer und den Fahrgästen steht

eine Gegensprechanlage zur Verfügung,

die auf Wunsch für Fahrgäste mit Hörgerät

einen Extra-Service bietet, indem dieses

über eine sogenannte T-Spule verbunden

werden kann. Der Inklusionsgedanke wird

aber noch weitergeführt, denn der TX kann

auch Menschen in Rollstühlen befördern.

Der Zugang erfolgt über eine Rollstuhlrampe,

die auch zu einer Trittstufe umfunktioniert

werden kann. Ein Schwenksitz ist

ebenfalls mit an Bord.

INKLUSIONSTAXI AB WERK

Diese Ausstattung eröffnet dem TX-Besitzer

auch noch weitere Türen, beispielsweise zu

regionalen Förderungen, die den Einsatz

von Inklusionstaxis finanziell unterstützen.

In Berlin ist das beispielsweise mit

dem Programm „Wirtschaftsnahe

Elektromobilität“ (WELMO)

möglich, welches Berliner

TX-Besitzer auf weitere

4.000 Euro

Zuschuss hoffen

lässt. Ein Antrag kann beim IBB Business

Team GmbH Berlin gestellt werden.

Regional, speziell in Süddeutschland, laufen

Förderprogramme, welche die Umrüstung

von Taxis hin zum Inklusionstaxi

fördern. Ob und wie die Programme den

Kauf eines TX fördern, der ja ab Werk

komplett ausgestattet ist, muss individuell

abgefragt werden.

Mit Blick auf das Corona-Virus spricht

noch mehr für den TX. Das in der Nähe von

Birmingham gefertigte Taxi kann auch optional

mit einer kontaktlosen Bezahlfunktion

geordert werden. Will der Kunde bar bezahlen,

kann das Geld mittels einer Geldschale,

die in der Trennwand integriert ist, übergeben

werden. Aus der Sicht des Fahrers

ist auch die Abwesenheit des Beifahrersitzes

zu begrüßen, denn beim London Taxi

ist dort klassischerweise der Platz für das

Gepäck vorgesehen. Der Fahrgast muss also

nie dazu aufgefordert werden, auf den hinteren

Sitzen Platz zu nehmen.

Das neu errichtete LEVC-Werk in der

Nähe von Coventry musste natürlich

auch auf Covid-19 reagieren und hat die

für Ostern geplante einwöchige Produktionsunterbrechung

ausgeweitet. Wie das

Frankfurter LEVC-Vertriebsbüro, welches

erst kürzlich personell aufgestockt wurde,

gegenüber Taxi Times mitteilte, sind allerdings

Lagerfahrzeuge verfügbar. Wenn die

Produktion am 8. Juni wie geplant wieder

angelaufen ist, können auch kurzfristig

nach Kundenwunsch ausgestattete Fahrzeuge

ausgeliefert werden.

sg

FOTOS: Taxi Times, LEVC

20 2. QUARTAL 2020 TAXI – Spezialausgabe Trennschutz


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TAXI – Spezialausgabe Trennschutz 2. QUARTAL 2020


UNFALLSCHUTZ

DER UNFALLSCHUTZ

KOSTET (ZU) VIEL ZEIT

Eigentlich sollen die Taxi-Trennwände nur vor der Ansteckung mit

dem Corona-Virus schützen. Die technischen Überwachungsvereine

haben jedoch eine ziemlich konkrete Idee davon, welche Tests die

Trennvorrichtungen absolviert haben müssen.

In einem mehrseitigen Anforderungskatalog haben sich beispielsweise

der TÜV Rheinland und der TÜV Süd mit den

Trennscheiben in Taxis und Mietwagen auseinandergesetzt.

Per Definition unterscheiden die beiden Prüforganisationen dabei

nach der Art und Weise der Befestigung der Trenneinrichtung. Ob

das verwendete Material flexibel oder fest ist, spielt dabei zunächst

keine Rolle.

Wichtig ist, dass der TÜV einen großen Unterschied macht, ob

die Trenneinrichtung fest verbaut ist, sprich nur mit Werkzeug

entfernt werden kann, oder ob sie mittels einer Schnellfixierung

befestigt wird. Letztere kann bei einer vorübergehenden Nutzung

als Trenneinrichtung aus „juristischen Gründen als ,Mitführen

von Ladung‘ eingestuft werden. Was – und das ist der wichtige

Punkt – nicht zum Erlöschen der Betriebserlaubnis nach § 19 (2)

StVZO führen soll. Als Beispiele einer Schnellfixierung werden

konkret Saugnäpfe oder Klemmvorrichtungen genannt.

Trotzdem stellt der TÜV fest, dass auch die vorübergehende

Nutzung einer Trennvorrichtung grundsätzlich ein Gefährdungspotenzial

mit sich bringe, und das sei identisch mit dem Gefährdungspotenzial

einer fest verbauten Trennwand. Um nur einen

von vielen Punkten beispielhaft zu nennen: Bereits bei einer eingeschränkten

Nutzbarkeit des Beifahrersitzes geht der TÜV von

einer Gefährdung aus. Will man also eine Trennwand fest im Fahrzeug

fixieren, dann müsste ein Gutachten zur Erlangung der

Betriebserlaubnis durchgeführt werden. Dabei würde das Augenmerk

unter anderem auf die Eigenschaften der verwendeten Materialien

gerichtet, aber auch die Interaktion der Trennwand mit

dem Airbag-System müsste mittels einer Auslöseprüfung untersucht

werden. Geht es nach dem TÜV, sollte auch das Unfallverhalten

mittels eines Schlittentests nachgewiesen werden. Für ein

komplettes Gutachten müsste zusätzlich noch eine Vielzahl von

Prüfpunkten abgearbeitet werden.

Mobitec bietet als einer von wenigen Trennschutz-Anbietern eine

Lösung an, die vom TÜV abgesegnet ist.

Kann für Festeinbauten die Gefährdung von Insassen auf

bestimmten Sitzplätzen nicht ausgeschlossen werden, dann ist

das aber auch noch kein Ausschlusskriterium. Im Zweifel solle

dann der Nachweis geführt werden, dass diese Sitzplätze nicht

mehr benutzt werden können. Kann kein Nachweis geliefert werden,

dann gibt es die Option, den entsprechenden Sitzplatz aus

den Fahrzeugpapieren auszutragen.

Fazit: Taxi-Trennvorrichtungen müssen nicht grundsätzlich

zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen. Wichtig ist die Unterscheidung

zwischen Festeinbauten und der vorübergehenden Nutzung

mit Schnellfixierungen. Zudem kann ein Taxi-Trennschutz

auch eintragungsfähig sein. Eine TÜV-sichere Zertifizierung wird

allerdings ein länger andauernder Prozess sein.

sg

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22 2. QUARTAL 2020 TAXI – Spezialausgabe Trennschutz


UNFALLSCHUTZ

DIE TIPPS DER

BG VERKEHR

Als für den Verkehrssektor und damit

auch für Taxis und Mietwagen

zuständige Berufsgenossenschaft hat

auch die BG Verkehr ihre Einschätzung

zu den in Taxis eingesetzten

Schutzsystemen abgegeben.

Scheiben aus hartem Material wie Kunststoff oder Glas sollten stoßund

splitterfest sein, rät die BG Verkehr.

Auf der BG Verkehr-Homepage

haben Präventionsexperten und

Arbeitsmediziner branchenspezifische

Empfehlungen zum Infektionsschutz

zusammengestellt, die den Arbeitsschutzstandard

des Bundesministeriums für

Arbeit und Soziales für das Verkehrsgewerbe

konkretisieren. Dabei werden unter dem

Stichwort Taxi auch Fragen zu den Trennschutz-Lösungen

beantwortet, die aktuell

bei immer mehr Taxis zum Einsatz kommen.

Laut einer Erhebung durch Taxi Times sind

BITTE ANSCHNALLEN

Was eigentlich bei jeder Beförderung

selbstverständlich ist,

sollte in Taxis mit Trennschutz ganz

besonders hervorgehoben werden:

Sowohl durch einen Aufkleber als

auch mündlich vor Beginn jeder

Fahrt sollte man die Fahrgäste

explizit auf die Anschnallpflicht

hinweisen. Wenn man dann auch

darauf achtet, dass beim Einbau

die Kanten abgerundet und nicht

scharfkantig sind, wäre das Verletzungsrisiko

deutlich reduziert.

in Deutschland bereits knapp 3.000 Taxis

entsprechend umgerüstet (Stand Anfang

Mai). Dabei kommen sowohl Schutzscheiben

als auch Folien zum Einsatz.

Laut BG Verkehr bietet keine der beiden

Varianten einen verlässlichen Schutz,

sie reduzieren allerdings das Risiko einer

Tröpfcheninfektion, weshalb sie grundsätzlich

zu empfehlen seien. Beim Einbau

nennt die BG Verkehr vier Punkte, auf die

man achten sollte. Dazu zählt erstens eine

Klärung, ob die Lösung gemäß Straßenverkehrszulassungsordnung

(StVZO) zulässig

ist. Auskunft darüber könnten sowohl

die Zulassungsstellen als auch die Prüfstellen

zugelassener Prüforganisationen

geben.

KEINE SCHARFEN KANTEN

Zweitens sollten Scheiben aus hartem Material

wie Kunststoff oder Glas stoß- und splitterfest

sein. Die BG Verkehr schreibt dazu

wörtlich: „Scheiben aus Sicherheitsglas

oder glasähnliche Kunststoffe brauchen

eine Bauartgenehmigung nach UNECE 43

oder (national) nach Paragraf 22a StVZO.“

Drittens seien bei der Verankerung nur

solche Lösungen zu empfehlen, „durch die

beim Bremsen oder bei einem Aufprall

keine zusätzliche Gefahr durch schlechte

Verankerung, scharfkantige oder vorstehende

Teile etc. entsteht. Befestigungen,

die eine feste Verschraubung mit der Karosserie

beinhalten, sollten durch einen Kfz-

Fachbetrieb eingebaut werden.“

Als vierten Punkt weist die BG Verkehr

auf die Wirkung der Airbags hin. Diese

dürfe durch den Einbau nicht beeinträchtigt

werden.

Auch hinsichtlich der Reinigung der

Scheiben oder Schutzfolien gibt es von der

BG Verkehr Tipps. „Damit sich keine Viren

auf den Scheiben oder Folien ansammeln,

sollten die Fahrer oder die Fahrerinnen

diese möglichst mehrmals am Tag reinigen.“

Dabei sei eine gründliche Reinigung

mit fettlösenden Haushaltsreinigern und

Einmaltüchern zu empfehlen. Alternativ

könne man auch chemische Desinfektionsmittel

nutzen, wobei die BG Verkehr

ausdrücklich darauf hinweist, dass diese

keinen zusätzlichen Nutzen gegenüber den

erstgenannten Reinigungsmitteln haben.

Außer man verwendet Desinfektionsmittel

„mit nachgewiesener Wirksamkeit mit

dem Wirkungsbereich ,begrenzt viruzid‘

(wirksam gegen behüllte Viren), ,begrenzt

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TAXI – Spezialausgabe Trennschutz 2. QUARTAL 2020

23


DEUTSCHLAND RÜSTET UM

»EIN TAXI MIT

TRENNSCHUTZ, BITTE«

Taxibetriebe und Zentralen aus ganz Deutschland melden seit Ostern an die

Taxi Times-Redaktion die Anzahl ihrer Taxis und Mietwagen, die sie mittlerweile

mit einer Trennschutz-Vorrichtung ausgestattet haben. Wir haben sie nach

Postleitzahlen sortiert.

POSTLEITZAHLENGEBIET 0

01067 – 01705 Taxizentrale Dresden,

T: 0351 / 211 211; www.taxi-dresden.de,

App: Taxi Deutschland

06484 Quedlinburg: Taxibetrieb

Bettermann, T: 08000 / 702525,

www.taxibettermann.de

09456 Annaberg-Buchholz, AutoRuf

Annaberg, T: 03733 / 6 22 500,

www.taxi-annaberg.de

POSTLEITZAHLENGEBIET 1

10115 – 14193 Berlin: Taxi Berlin,

T: 030 / 20 20 20, www.taxi-berlin.de,

App: taxi.eu

Taxibetriebe mit Trennschutz, die sich

über Taxi Berlin vermitteln lassen: Fischer,

Sven Prade, Metrocab Taxi- und Handels-

GmbH, H. Simsek, Claudia Jensen, Wolfgang

Slipek, Hanifi Karakus, Thomas Dahl,

Mustafa Orcan, Va Piano taxi, Boto Töpfer

12529 Schönefeld: Jacqueline Hackermann-Richter,

T: 0171 / 47 19 812

14059 Berlin: Taxibetrieb Ralf Titzmann,

T: 0171 / 79 21 400 (OF)

15711 Königs Wusterhausen, Taxi Konski,

T: 03375 / 293371

POSTLEITZAHLENGEBIET 2

20095 – 22769 Taxizentralen Hamburg

Hansataxi, T: 040 / 211 211,

www.taxi211211.de, App: taxi.eu;

Taxi Hamburg, T: 040 / 66 66 66,

www.taxihamburg.de, App: taxi.eu

„DAS TAXI“, T: 040 / 22 11 22,

www.das-taxi.de, App: taxi.eu

Taxibetriebe mit Trennschutz, die sich

über eine der Hamburger Zentralen

vermitteln lassen: Prösch, Ingrid Seele

22293 Hamburg: Taxi Alstertal,

T: 040 / 600 30 40, www.taxialstertal.de;

App: Taxi.de

22850 Norderstedt: Autoruf Norderstedt

Roland Klee, T: 040 / 52 41 088

www.taxi-norderstedt.de, App: taxi.de

22851 Norderstedt: Topp-Taxi,

T: 040 / 30 85 20 20, www.topp-taxi.de

24103 bis 24159 Kiel: Kieler Funk-Taxi-

Zen trale, T: 0431 / 68 01 01, www.taxikiel.de

24113 Kiel: Mare Taxi Kiel GmbH,

T: 0431 / 77070, www.maretaxikiel.de

24340 Eckernförde: Taxiruf Ottenberg,

T: 04351 / 5000, www.taxiottenberg.de

24768 Rendsburg: Taxi Bogalski,

T: 04331 / 22033, www.taxi-bogalski.de

24803 Erfde: Taxi Rehder, T: 04333 / 377

24855 Jübek: Taxi Sierks, T: 04625 / 73 37,

www.taxi-sierks.de

24963 Tarp: Taxi Sierks,

T: 04638 / 89 97 533, www.taxi-sierks.de

25337 Elmshorn: Minicar Nord

Personen beförderung, T: 04121 / 750 642,

www.minicar-nord.de

25980 Sylt: Miet.Micha,

T: 04651 / 83 20 632, www.mietmicha.de

26122 Oldenburg: Acht-Elf-Elf Das Taxi

GmbH, T: 0441 / 811 11,

www.81111.taxi, App: Taxi.de

26382 Wilhelmshaven: Taxen Zaage,

T: 04421 / 44450, www.taxenzaage.de,

App: Taxi.de

26409 Wittmund: DAKO Taxi und

Mietwagen GmbH, T: 04462 / 4066

28195 bis 28777 Bremen: Taxi-Ruf Bremen,

T: 0421 / 14014, www.taxi-ruf-bremen.de,

App: Taxi Deutschland.

POSTLEITZAHLENGEBIET 3

30159 – 30657: Taxizentrale Hannover

Hallo Taxi 3811, T: 0511 / 3811;

www.taxi-hannover.de, App: Cab4me,

Besonderheit: An die angeschlossenen

Taxiunternehmer und deren Fahrer

wurden 6.100 OP-Masken verteilt. davon

1.100 nach dem FFP2-Maskenstandard.

30163 Hannover: Leine Taxen,

Telefon siehe Hallo Taxi3811

30823 Garbsen: Taxengemeinschaft

Bittner, T: 05131 / 22 22,

www.taxengemeinschaft.de, App: taxi.de

30853 Langenhagen: Taxibetrieb Gieseke,

T: 0163 / 640 72 32

30926 Seelze: Taxengemeinschaft Bittner,

T: 05137 / 22 22,

www.taxengemeinschaft.de, App: taxi.de

31134 – 31141 Taxizentrale Hildesheim,

T: 05121 / 555 55, App: Taxi.de

31139 Hildesheim: Taxi Danielzik,

T: 05121 / 999 51 55 oder

Taxizentrale Hildesheim

31141 Hildesheim: Mende Taxen,

T: 05121 / 20 69 55, www.mende-taxen.de

31167 Bockenem: Funk-Autoruf Schneider,

T: 05067 / 20 20

31515 Wunstorf: Taxengemeinschaft

Bittner, T: 05031 / 22 22,

www.taxengemeinschaft.de, App: taxi.de

31535 Neustadt am Rbge.: Taxengemeinschaft

Bittner, T: 05032 / 44 33,

www.taxengemeinschaft.de, App: taxi.de

31812 Bad Pyrmont: Pyrmonter

Taxenzentrale e. V., T: 05281 / 24 24,

www.taxipyrmont.de

33330 Gütersloh: City Taxi E. Pischke UG,

T: 05241 / 347 11, www.taxi-pischke.de

35444 Biebertal: City-Taxi bzw. Minicar

Biebertal, T: 06409 / 808 40 00

37327 Leinefelde: Taxi Fischer KG,

T: 03605 / 50 19 69, www.taxi-eichsfeld.de

37574 Einbeck: Uta Konstantianos,

T: 05561 / 13 13,

www.taxi-konstantin-einbeck.de;

37581 Bad Gandersheim, Taxi

Rosenthal, T: 05382 / 2544, www.taxibad-

gandersheim.de, App: Taxi.de

38100 – 38126 Taxizentralen Braunschweig:

Taxi-Ruf Braunschweig GmbH,

T: 0531 / 66 66 66, www.taxibraunschweig.de;

App: Taxi Deutschland,

Braunschweiger Taxenzentrale GmbH &

Co. KG, T: 0531 / 555 55, www.taxi-5991.de

38518 Gifhorn: Taxi Hoffmann,

T: 05371 / 123 33, www.taxi-hoffmann.com,

App: Taxi Hoffmann

POSTLEITZAHLENGEBIET 4

40210 – 40721 Düsseldorf:

Taxi-Düsseldorf eG, T: 0211 / 333 33 oder

T: 0211 / 999 99, www.taxi-duesseldorf.com,

App: Taxi Düsseldorf

Rhein-Taxi, T: 0211 / 21 21 21,

www.rhein-taxi.de, App: taxi.eu

41238 Mönchengladbach: Taxibetrieb

A. Faller, T: 02166 / 18 55 55

41352 Korschenbroich: Taxizentrale

Korschenbroich, T: 02161 / 67 00 00,

www.taxi-korschenbroich.de

41466 Neuss: Limousinenservice & Personenbeförderung

Lesmeister,

T: 02131 / 133 80 80

41540 Dormagen: Taxi Surmann GmbH,

T: 02133 / 4 44 44

41564 Kaarst: Funktaxi Hoesen,

T: 0172 / 266 55 99

41564 Kaarst: Taxi Holzbüttgen,

T: 02131 / 606 99 99

24 2. QUARTAL 2020 TAXI – Spezialausgabe Trennschutz


DEUTSCHLAND RÜSTET UM

42103 – 42399: Taxi-Zentrale Wuppertal,

T: 0202 / 27 54 54,

www.taxi-wuppertal.de; App: taxi.eu

42349 Wuppertal: Gregor Fischer,

T: 0202 4087120 oder bei Taxizentrale

Wuppertal; www.taxifischer.de

44135 – 44388 Dortmund: Taxi Dortmund

eG, T: 0231 / 14 44 44, www.taxi-dortmund.de;

App: Taxi Deutschland

44143 Dortmund: Helmut Betz

Dienstleistungen oHG,

T: 0231 / 51 15 03, www.helmutbetz.de

44287 Dortmund: Taxi Martina Schepers,

T: 0231 / 44 10 10,

www.taxi-martina-schepers.de

45478 Mülheim an der Ruhr:

Auto Stephany GmbH, T: 0208 / 52 222,

www.auto-stephany.de

45966 Gladbeck: Taxibetrieb D. Scholz,

T: 02043 / 24 222, www.taxischolz.com

46395 Bocholt: Taxi Schwers,

T: 02871 / 6060 oder 44144,

www.taxi-schwers.de

48429 Rheine: Taxiunternehmen Andreas

Hartmann, T: 05971 / 79 11 06, www.taxihartmann.info,

App: Taxi Hartmann

48431 Rheine: Taxi Medycki, T: 05971 / 20 40,

www.taxirheine.de; App: Taxi.de

48529 Nordhorn: Taxi Geers,

T: 05921 / 60 80, www.taxigeers.de

49074 – 49090 Osnabrück: Osnabrücker

Funk-Taxi-Zentrale 32011 eG, T: 0541 /

232011, www.taxi32011.de, App: taxi.eu

49090 Osnabrück: Taxiruf Osnabrück,

T: 0541 / 685 48 48, www. joerg-faenger.info

POSTLEITZAHLENGEBIET 5

50667 – 51467 Köln:

Taxi Ruf Köln, T: 0221 / 2882, www.taxiruf.de,

App: taxi.eu, Taxi 17, T: 0221 / 17 00 00,

www.taxi17.de, App: Taxi.de

51465 Bergisch Gladbach: Limo-B / Reiner

Bremer, T: 0151 22 / 45 46 55,

www.limo-b.de

51597 Morsbach: Taxi Gossmann,

T: 02294 / 561, www.gossmann.taxi

52525 Heinsberg: MiniCar Heinsberg,

T: 02452 / 44 44 oder 55 55,

www.mini-car-heinsberg.de

53111 – 53229 Bonn: Taxi Bonn eG,

0228 / 55 55 55, www.taxibonn.de, App:

TaxiDeutschland

53225 Bonn: Taxikrog, T: 0228 / 46 46 49,

www.taxikrog.de

53783 Eitorf: Taxi Wisser,

T: 02243 / 22 20, www.taxi-wisser.de

55122 Mainz: Taxi Schäfer, T: 0172 / 616 33 39

56075 Koblenz: Taxiunternehmen Dirk

Schwartz, T: 0157 / 78 93 30 55,

www.koblenz-taxi.com

56154 Boppard: Taxi Gras,

T: 06742 / 82 188, www.taxi-gras.de

59227 Ahlen: Taxi Peine GmbH,

T: 2382 / 12 34, www.taxi-peine.de

59439 Holzwickede: Taxi Steinberg,

T: 02301 / 22 56

59557 Lippstadt: Taxizentrale Roli GbR,

T: 02941 / 101 03, www.taxiroli.de,

App: taxi.de

POSTLEITZAHLENGEBIET 6

60306 – 65931 Frankfurt: Taxi Frankfurt

eG, T: 069 / 23 00 01, www.taxi-frankfurt.de,

App: Taxi Deutschland;

60439 Frankfurt: Diaz und Paschen GbR,

Telefon siehe Taxi Frankfurt eG

60487 Frankfurt: Jupiter Taxi GmbH,

Telefon siehe Taxi Frankfurt eG,

www.taxibasalt19.de

60487 Frankfurt: Kurs Taxi GmbH,

www.acretat.wixsite.com/kursTaxi (OF)

63839 Kleinwallstadt: Taxi Lo Re (bedient

auch Hausen , Leidersbach, Eschau, Sulzbach

/ Main, Niedernberg und Grosswallstadt),

T: 06022 / 710 15 15, www.taxi-lo-re.de

64521 Groß Gerau + 64569: VIP Care

Hospitality, T: 06152 / 3333, www.3333.taxi

66111 – 66133 Saarbrücken: Taxizentrale

Saarbrücken eG, T: 0681 / 33 0 33,

www.taxi-sb.de

66111 Saarbrücken: Taxi 71111,

T: 0681 / 711 11, www.71111.de

69115 – 69126 Heidelberg: Auto-Funktaxi-

Vermittlungszentrale Heidelberg e. G.,

T: 06221 / 30 20 30, www.taxi302030.de,

App: TaxiDeutschland, taxi eu, SixtRide

TaxiHDirekt e. V. Heidelberg,

T: 06221 / 73 90 90, www.taxihdirekt.de

POSTLEITZAHLENGEBIET 7

70173 – 70178 Stuttgart: Taxi-Auto-Zentrale

e. G., T: 0711 / 551 00 00 oder

T: 0711 / 194 10, App: taxi.eu

70825 Korntal-Münchingen: Taxi Frank,

T: 07150 / 92 26 00

71522 Backnang: Taxi-Unternehmen

K. Assfalg, T: 07191 / 91 37 70

71640 Ludwigsburg: Taxi Gücer,

T: 07141 / 259 10 33

78098 Triberg: Taxi Herrmann,

T: 07722 / 50 85

78132 Hornberg: Interessengemeinschaft

Taxi Ortenau e. V., T: 07833 / 955 89 83,

www.ig-taxi-ortenau.de

78132 Hornberg: Taxi Lehmann,

T: 07833 / 95 96 11

78333 Stockach: Taxi Stockach,

T: 07771 / 44 44, www.stockach-taxi.de

78462 – 78467 Konstanz:

Taxi Dornheim, T: 07531 / 677 77,

www.taxi-dornheim.de

POSTLEITZAHLENGEBIET 8

80331 bis 81369 München: Taxizentralen

IsarFunk Taxizentrale, T: 089 / 450 540,

www.isarfunk.de, App: taxi.eu, Taxi-

München eG, T: 089 / 21 610, www.taximuenchen.com,

App: Taxi Deutschland,

Taxibetriebe, die sich über eine Münchner

Taxizentrale vermitteln lassen: Osman

Naimen; Selaedin Oglou; A1 Taxi, Christine

Degler, Florian Bachmann Businesstaxi

Munich-Team, T: 0177 / 780 78 08,

www.businesstaxi-munich.de

82496 Oberau: Taxi-Bader, T: 08824 / 80 79

83043 Bad Aibling: Taxizentrale

Wendelstein GmbH, T: 08061 / 16 60,

www.taxi-badaibling.de

83646 Bad Tölz, Taxi Much, 08041 / 12 12,

www.taxi-much.de, App: Taxi.de

84524 Neuötting + 84503 Altötting:

Taxi Hansbauer, T: 08671 / 24 38 und

T: 08671 / 67 32, www.taxi-hansbauer.de

85049 – 85057 Ingolstadt: Taxi-Funk

Ingolstadt, T: 0841 / 194 10,

www.taxi-ingolstadt.de, App: Cab4me

85661 Forstinning: Taxiunternehmen

Pawelczyk, T: 08121 / 31 4,

www.taxi-pawelczyk.de

86150 – 86154 Augsburg: Taxi Augsburg

e. G., T: 0821 / 350 25, www.taxiaugsburg.de;

App: taxi.eu, Besonderheit:

Seit dem 14. April 2020 werden Krankenfahrten

grundsätzlich nur noch an Taxen

mit Trennschutz vermittelt.

86956 Schongau: Taxi Wieland,

T: 08861 / 88 98, www.taxi-wieland.de

87700 Memmingen: Maier Memmingen

MM Taxi GmbH, T: 08331 / 44 44 oder

T: 08331 / 45 45, www.taxi-memmingen.de,

App: Taxi.de

88045 – 88048 Friedrichshafen:

Taxi Fuhrmann, T: 07541 / 55 55 55 oder

T: 07542 / 55 55 55, www.taxifuhrmann.de

88339 Bad Waldsee: Hörmann & Hörmann

GbR, T: 07524 / 83 40

88400 Biberach/Riß: Taxi Gnant,

T: 07351 / 60 00 oder T: 07351 / 66 66,

www.taxi-gnant.de

88499 Riedlingen: Taxi-Kasiske,

T: 07371 / 74 07, www.taxi-kasiske.de

89542 Herbrechtingen: Taxi Mackenbach,

T: 07324 / 98 75 75,

www.taxi-mackenbach.de

POSTLEITZAHLENGEBIET 9

90402 – 90491 Nürnberg: Taxi Zentrale

Nürnberg e. G., T: 0911 / 194 10,

www.taxi-nuernberg.de, App: Taxi-

Deutschland

92224 Amberg: Taxi Penschok,

T: 09621 / 722 33

94469 Deggendorf: Taxi Neumeier,

T: 0991 / 34 29 50, www.taxi-neumeier.de

95326 Kulmbach: Taxi Braun,

T: 09221 / 74 545

95447 Bayreuth: Taxi-Schröder,

T: 0921 / 66 66 22, www.taxi-bayreuth.de

96047 – 96052: Bei der Bamberger

Taxigenossenschaft eG sind aktuell (Stand

11.4.2020) 40 Taxis mit Trennschutz ausgestattet.

T: 0951 / 150 15, www.taxi-bamberg.de

97421 – 97424 Schweinfurt: Taxi-Ruf e. G.,

09721 / 160 60 oder 09721 / 194 10,

www.taxi-schweinfurt.de, App: Taxi.de

96476 Bad Rodach: Taxi Olm,

T: 09564 / 92 21 16, www.taxi-olm.de,

App: Taxi Deutschland

99867 Gotha: Taxi Weise, T: 03621 / 75 76

66

99610 Sömmerda: Taxibetrieb Simbill,

T: 03634 / 60 06 66

Anmerkung der Redaktion: Kein Anspruch

auf Vollständigkeit. Berücksichtigt sind Meldungen

bis einschließlich 1. Mai 2020. Die

Übersicht ist auch unter https://tinyurl.com/

ycw7tx5b einsehbar und wird dort ständig

aktualisiert.

TAXI – Spezialausgabe Trennschutz 2. QUARTAL 2020

25


VERMARKTUNG UND PR

Taxis mit Trennschutz,

wie hier am Beispiel

eines Dortmunder

Taxis, können seit April

auch per App bestellt

werden.

EIN BELIEBTES MEDIENTHEMA

Taxis mit Trennschutz bedeuten für die Fahrgäste ein Plus an Sicherheit.

Genau das wurde bei den begleitenden Marketingmaßnahmen von Taxizentralen

und App-Entwicklern in den Vordergrund gerückt.

Seit dem 17. April kann man in Nürnberg sogenannte

„Safe-Taxis“ mit Trennschutz bestellen. Zu Beginn waren

rund 100 Taxis umgerüstet, zwei Wochen später meldete

Taxi-Zentrale Nürnberg-Vorstand Christian Linz dann schon die

stolze Anzahl von 300 Taxis. Der Zuspruch unter den Unternehmern

war kein Zufall, schließlich war auch die Nachfrage nach

genau solchen Taxis entsprechend groß.

Dass die Kunden überhaupt von dieser Option erfuhren, war

letztlich einer guten PR-Arbeit zu verdanken. Um diese allerdings

ins Rollen zu bringen und bei den Medien Gehör zu finden,

brauchte es eine klare Botschaft. Die Taxi-Zentrale Nürnberg eG

hatte diese Botschaft in einen gängigen Slogan verpackt. „Wenn

das Taxi zur Sicherheitszone wird“, hieß es in einer Pressemitteilung.

Was die Menschen also mittlerweile aus dem Supermarkt,

der Tankstelle oder der Apotheke kennen, sei nun auch in Taxis

verfügbar. „Mit dieser Maßnahme trotzen wir Covid-19“, sagte

dazu Christian Linz und sprach von einem

GUTE MEDIENARBEIT

Auch Taxibetriebe aus dem

ländlichen Raum haben mit ihren

Trennschutzlösungen mediale

Aufmerksamkeit erlangt. Zahlreiche

lokale Tageszeitungen berichteten

landauf, landab über die Trennlösungen

der Taxibetriebe. Taxi Much

schaffte es sogar bis in die Sendung

„Jetzt red i“ vom Bayerischen

Rundfunk.

sg

„Schutzschirm“.

Damit Kunden speziell diese Taxis

bestellen können, hatte die Zentrale zudem

ein Bestellmerkmal definiert, dessen Name

auch gleich die Funktion beschrieb: „Unsere

Kunden können bei der telefonischen

Bestellung ein ,Safe-Taxi‘ ordern und so

unbesorgt und sicher mit dem Taxi fahren.“

Die erhoffte Medienresonanz blieb nicht

aus: Sowohl Radiosender wie auch die

Tageszeitungen berichteten. Der große

Erfolg wurde denn auch schnell vervielfältigt.

Das Safe-Taxi wurde über den Landesverband

Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmer

mittlerweile auf ganz Bayern ausgedehnt.

TRENNSCHUTZ VIA APP

Was Kunden nahezu überall in Deutschland telefonisch können,

ist mittlerweile auch bei App-Bestellungen möglich. taxi.eu hat in

Zusammenarbeit mit dem Software-Entwickler fms Systems GmbH

die Möglichkeit in die App implementiert, ein „Safe-Taxi“ zu

ordern. „Wir haben nun die Bestellung für die Städte Berlin, Hamburg,

Köln, München, Wien und Zürich in der taxi.eu-App freigeschaltet,

weitere Städte im In- und Ausland folgen in Kürze“, sagte

taxi.eu-Geschäftsführer Hermann Waldner zum Start Anfang Mai.

„Natürlich wird für diesen Service auch kein Aufpreis fällig. Wir

wollen unseren Fahrgästen die größtmögliche Sicherheit bieten,

deshalb sind auch die Fahrer mit Mundschutz unterwegs.“

Wenige Tage vor taxi.eu hatte bereits der Taxi-Partner Sixt

die Buchung eines „Safe-Taxis“ in seine

App „Ride“ integriert. Vermittelt werden

dabei ebenfalls Taxis mit Trennschutz, wie

gewohnt über die Taxizentralen, unter

anderem in den Städten München, Köln,

Frankfurt, Dortmund, Bremen, Düsseldorf,

Braunschweig, Bochum und Bonn.

Fahrten in einem solchen Taxi werden

ohne Aufpreis über die dortigen Taxizentralen

vermittelt. Die Tatsache, dass dort

bereits bei 80 Prozent aller Bestellungen

das Merkmal Trennschutz verlangt wird,

zeigt den hohen Kundenwunsch an solchen

Taxis.

jh

FOTO: KM Foliographics

26 2. QUARTAL 2020 TAXI – Spezialausgabe Trennschutz

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