Schlossturm_2020-02_Festausgabe
Vereinszeitschrift des St. Seb. Schützenverein 1316 e.V.
Vereinszeitschrift des St. Seb. Schützenverein 1316 e.V.
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Rubrik<br />
Der <strong>Schlossturm</strong><br />
Offizielle Zeitschrift des St. Sebastianus Schützenvereins Düsseldorf 1316 e.V.<br />
Hier steht die Headline Headline<br />
Subline<br />
2/<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
<strong>Festausgabe</strong><br />
72. Jahrgang<br />
(133. Ausgabe seit Gründung)<br />
Autor<br />
Fließtext<br />
Aus dem Inhalt:<br />
Jubiläen <strong>2<strong>02</strong>0</strong> • Schausteller-Oscar für Lothar Inden • COVID-19<br />
Aus dem Leben der Gesellschaften<br />
1 1
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2
Der <strong>Schlossturm</strong><br />
Offizielle Zeitschrift des<br />
St. Sebastianus Schützenvereins<br />
Düsseldorf 1316 e. V.<br />
Impressum<br />
Herausgeber:<br />
St. Sebastianus Schützenverein<br />
Düsseldorf 1316 e. V.<br />
Kurze Str. 2a, 4<strong>02</strong>13 Düsseldorf<br />
Redaktion<br />
Lothar Inden (1. Chef), Bernd Jost (Chefredakteur)<br />
Bernd.Jost@schuetzen1316.de<br />
Autoren<br />
Dr. Annette Fimpeler, Peter Frank, Rene Krombholz (https://schuetzenwesen.eu),<br />
Heinz Reismann, Wolfgang Vollmer, Günther Weber<br />
Korrektor<br />
Michael Szczygielski<br />
Fotografie<br />
Sabine Hanna, M. Jaeger, Bernd Jost, pixabay, SchifffahrtMuseum,<br />
Vereinsarchiv, P. Warrass,<br />
Abgabetermin Nachlese<br />
14.08.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Abgabe der Gesellschaftsberichte<br />
an <strong>Schlossturm</strong>-PSP@t-online.de<br />
Nach dem 14.08.<strong>2<strong>02</strong>0</strong> eingehende Berichte, können<br />
NICHT MEHR BERÜCKSICHTIGT werden!!!<br />
! ACHTUNG ! ! ACHTUNG !<br />
Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung und<br />
Urhebervermerk sowie Quellennachweis.<br />
Für die inhaltliche Richtigkeit ihrer Artikel<br />
zeichnen allein die Autoren verantwortlich.<br />
Für die Veröffentlichungen der Gesellschaften kann keine<br />
rechtliche Verantwortung übernommen werden.<br />
Die Redaktion hat auf den Inhalt der Berichte<br />
der Gesellschaften keinen Einfluss, behält<br />
sich jedoch Kürzungen und Korrekturen vor.<br />
Anzeigen<br />
PSP Print Service Pfeiler -- Julia Theis, Bernd Jost<br />
Corneliusstr. 61, 4<strong>02</strong>15 Düsseldorf,<br />
Tel. <strong>02</strong>11/2095555, Fax <strong>02</strong>11/2095557<br />
Print.Service.Pfeiler@t-online.de<br />
Druck und Gestaltung<br />
PSP Print Service Pfeiler -- Cindy Weittekemper, Julia Theis, Bernd Jost<br />
Die Schützenzeitschrift „Der <strong>Schlossturm</strong>“ erscheint viermal im Jahr.<br />
Inhalt<br />
Vorworte 3<br />
Ehren- und Vorstandsmitglieder 6<br />
Kommissionen 7<br />
Hauptleute unserer Gesellschaften 8<br />
Führungscorps des Regiments 10<br />
Kompaniekönigspaare <strong>2<strong>02</strong>0</strong> 12<br />
Jubiläen <strong>2<strong>02</strong>0</strong> 13<br />
Next Generation 20<br />
Historisch: Plötzlich Jung-Schützenkönig 22<br />
Historisch: Was geschah vor 25 Jahren 24<br />
Schausteller-Oskar für Lothar Inden 26<br />
COVID-1930<br />
Wolfgang Vollmer 65 Jahre 33<br />
Neuer Schützenpastor: Frank Heidkamp 35<br />
Verstorbene Kameraden 36<br />
Heinz Nelsen, Archivar und Autor 37<br />
Dr. Dr. h.c. Burkhard Hirsch 38<br />
Aus dem Leben der Gesellschaften<br />
Veranstaltungsübersicht 41<br />
1. Grenadiere von 1842 42<br />
2. Grenadiere Jakobus von 1845 43<br />
3. Grenadiere Jan Wellem 44<br />
5. Grenadiere Alt-Pempelfort von 1856 45<br />
10. Grenadiere Germania 46<br />
Jäger-Corps von 1844 47<br />
Kronprinz Wilhelm 48<br />
König Friedrich 49<br />
Königin Stephanie 50<br />
RESERVE 54<br />
Fürst Karl Anton gegr. 1880 58<br />
König Wilhelm gegr. 1882 60<br />
Sappeur-Corps von 1953 61<br />
Reitercorps Wilhelm Marx von 1926 62<br />
4. Schützen Gemütlichkeit 63<br />
6te Schützen 64<br />
Wildschütz 08 65<br />
1. Friedrichstädter 66<br />
II. Schützen von Hindenburg 1873 66<br />
Neunte Schützen 67<br />
Fürst Leopold 1894 68<br />
St. Lambertus von 1850 70<br />
Stadt-Tambourkorps St. Maximilian 04 71<br />
SchifffahrtMuseum Düseldorf 73<br />
1
Zum Gruß<br />
Liebe Schützenkameraden und -kameradinnen,<br />
verehrte Brauchtumsinteressierte,<br />
die Corona-Krise hat auch uns Schützen und unser<br />
Brauchtum hart getroffen. Die Tradition unseres Schützenvereins<br />
von 1316, die uns allen so selbstverständlich<br />
ist und einen festen Platz im Jahreskalender hat, ist dieses<br />
Jahr durch die besonderen Umstände jäh unterbrochen.<br />
Wir dürfen erstmalig nicht feiern. Dieses gilt für<br />
unser Schützen- und Heimatfest sowie für die „Größte<br />
Kirmes am Rhein“. Schließlich können wir unser Fest<br />
nicht im homeoffi ce veranstalten, keine virtuellen Umzüge<br />
oder Königsparaden durchführen. Was wir alle in<br />
den kommenden Wochen schmerzhaft vermissen werden,<br />
ist die fröhliche Geselligkeit auf der Festwiese und<br />
in den Bierzelten, das unbefangene Feiern mit den Kameraden<br />
und Kameradinnen, all die heiteren Stunden<br />
auf dem Höhepunkt des Düsseldorfer Sommers und<br />
natürlich auch den wunderbaren historischen Festzug<br />
durch unsere Stadt. Wir müssen uns der Entscheidung<br />
der Regierenden fügen und haben Verständnis für die<br />
Einschränkungen.<br />
Besonders bitter ist die Absage unseres Festes für<br />
unsere Schützenmajestäten, die sich so sehr auf ihr<br />
Lothar Inden, 1. Chef<br />
Königsjahr mit den Besuchen bei vielen befreundeten<br />
Gesellschaften gefreut hatten. Ich denke aber auch an<br />
die zahlreichen Jubilare, die jetzt tief enttäuscht sind,<br />
weil ihre Ehrung in diesem Jahr nicht stattfi nden kann. Wir, der Vorstand, werden uns bemühen,<br />
das Aufgeschobene zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.<br />
Was uns als Vorstand betrifft: Für uns ist die Arbeit durch den Ausfall von Schützenfest und<br />
Kirmes nicht weniger geworden, im Gegenteil. Es mussten erneut viele Gespräche mit den<br />
Schaustellern und allen anderen am Fest Beteiligten geführt werden, um Verträge rückgängig<br />
zu machen auf juristisch sicherer Basis und detailliert ausgearbeitete Pläne zurückzunehmen.<br />
Auch sind vorsichtig die Weichen für die Zukunft zu stellen. Denn sollte die Corona-Krise im<br />
nächsten Jahr durch neue Impfstoffe überstanden sein, wovon wir derzeit ausgehen, werden wir<br />
mit neuem Schwung und neuen Ideen unser Schützen- und Heimatfest veranstalten. Das können<br />
wir heute schon versprechen. Wir müssen auf alles vorbereitet sein. Deshalb geht unsere Arbeit<br />
weiter.<br />
Wolfgang Vollmer, 2. Chef<br />
Die Corona-Pandemie gibt uns aber auch Anlass, einmal inne zu halten, nachzudenken darüber,<br />
dass wir in den vergangenen Jahrzehnten vieles als selbstverständlich hingenommen haben,<br />
vieles auf das wir glaubten einen festen Anspruch zu haben. Vielleicht ist es ein fast positiver<br />
Randaspekt der Krise, dass wir jetzt dieses lernen: Uns steht nicht immer alles unbeschränkt<br />
zur Verfügung, wir können nicht immer alles das haben, was wir uns wünschen. Auch ein kleiner<br />
Schritt zurück, eine neue Bescheidenheit, ändert nichts an unserer Lebensqualität, die wir in<br />
Deutschland und speziell hier in Düsseldorf erleben dürfen.<br />
Herzlichst Ihr<br />
Ernst-Toni Kreuels, Oberst<br />
Lothar Inden<br />
3
maskEnmann<br />
mEisTEr dEr lagE<br />
Fachmann<br />
mEisTEr jEdEr siTuaTion!<br />
Bleibt gesund und achtet auf Eure mitmenschen.<br />
Wir kümmern uns um alles andere!<br />
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Zum Gruß<br />
Liebe Schützenkameradinnen<br />
und Schützenkameraden<br />
André Dornbusch<br />
Regimentskönig 2019/2<strong>02</strong>1<br />
,,Einmal König sein“<br />
Als die Königsplatte am 16. Juli 2019 von der Stange<br />
fi el und ich derjenige war, der dieses geschafft hatte,<br />
war die Freude und der Jubel über das Erreichte unbeschreiblich.<br />
Es war einer dieser Momente, die man nur einmal erlebt<br />
und nie vergessen wird. Einmal die Regimentskönigswürde<br />
des großen St. Sebastianus Schützen Vereins<br />
Düsseldorf von 1316 erringen.<br />
Mit einer sehr schönen, gekonnten ins Herz treffenden<br />
Krönung und einem super Feuerwerk startete mein<br />
Königsjahr.<br />
In den kommenden Wochen und Monaten, war der<br />
Kalender mit unzähligen schönen und unvergesslichen<br />
Einladungen geprägt. Sei es zu den Krönungsbällen,<br />
Königsabenden oder Versammlungen an denen die ich<br />
mit Stolz teilnehmen durfte.<br />
Leider sollte es so nicht weitergehen. Wir erleben gerade<br />
eine Situation, die so noch nie da war und ehrlich gesagt<br />
auch nie wieder kommen soll. Es fehlen einem die<br />
Worte. Eine Pandemie auf der ganzen Welt beeinfl usst<br />
im Moment unseren Alltag. Nix ist mehr so wie es war. Sehr viele Menschen leiden darunter,<br />
auch uns Schützen trifft es auf eine Art wie ich es mir nicht im entferntesten vorstellen konnte.<br />
Schweren Herzens mussten wir feststellen, dass nicht nur unsere Generalversammlung im März,<br />
der Stephanie von Hohenzollern Gedenktag im Mai wie auch unser geliebtes Schützen-und Heimatfest<br />
im Juli mit der „Größten Kirmes“ am Rhein nicht stattfi nden kann. Alle Veranstaltungen,<br />
auf die ich mich schon so sehr gefreut hatte, werden nun auf das nächste Jahr verschoben. Seit<br />
sicher, ich bleibe auch im nächsten Jahr Euer Regimentskönig.<br />
Ich bin mir sicher, dass weder die Schützen noch die Schausteller ihre Menschlichkeit verlieren<br />
werden und weiterhin den Gedanken Glaube Sitte Heimat im Herzen tragen.<br />
Zum guten Schluss möchte ich mich noch einmal recht herzlich bei allen Gesellschaften für die<br />
bisherigen Spenden zu meinem Königsjahr zugunsten der ,,Palliativstation im Florence – Nightingale<br />
Krankenhaus“ bedanken. Ich hoffe sehr, dass wir uns alle bei den nächsten Veranstaltungen<br />
im Kreise unserer Schützenfamilie gesund und munter wiedersehen werden.<br />
Euer Regimentskönig<br />
André Dornbusch<br />
5
Ehren- und<br />
Vorstandsmitglieder<br />
Regimentskönig <strong>2<strong>02</strong>0</strong>/2<strong>02</strong>1<br />
André Dornbusch Königin Stephanie 1870<br />
a.dornbusch@hotmail.de<br />
Regimentsjungschützenkönig <strong>2<strong>02</strong>0</strong>/2<strong>02</strong>1<br />
Johnny Calero Gascón<br />
4. Schützen Gemütlichkeit<br />
johnnycalero68@gmail.com<br />
Regimentspagenkönigin <strong>2<strong>02</strong>0</strong>/2<strong>02</strong>1<br />
Lena Scharein 1. Friedrichstädter 1875<br />
jojo88.jb@googlemail.com<br />
Ehrenmitglieder des Vereins<br />
Marlies Smeets 1997<br />
Ehren-Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Düsseldorf<br />
Rolf Steinhäuser 2012<br />
Weihbischof in Köln und Titularbischof von Thuburnica/Tunesien<br />
Christian Becker<br />
Klaus Reifers<br />
Ehrenmitglieder des Vorstands<br />
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6<br />
Hubertusordenträger<br />
und Ehrenmitglieder des Vereins<br />
Johannes Klaus Bertram 2005<br />
Christian Becker 2008<br />
Günther Pannenbecker 2011<br />
Albert Bongen 2013<br />
Klaus Reifers 2015<br />
Wolfgang Heuser 2019<br />
Stephanienplakettenträger<br />
Alfred Hundorf 2013<br />
Josef Ilbertz 2015<br />
Jochen Korth 2017<br />
Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands<br />
Lothar Inden<br />
Wolfgang Vollmer<br />
Wolfgang Heuser<br />
Thomas König<br />
Detlef Hütten<br />
1. Chef<br />
lothar.inden@schuetzen1316.de<br />
2. Chef<br />
wolfgang.vollmer@schuetzen1316.de<br />
Schatzmeister<br />
wolfgang.heuser@schuetzen1316.de<br />
Vorsitzender Platzkommission<br />
thomas.koenig@schuetzen1316.de<br />
Schriftführer<br />
detlef.huetten@schuetzen1316.de<br />
Mitglieder des erweiterten Vorstands<br />
Johannes Klaus Bertram johannes.bertram@schuetzen1316.de<br />
Jens Hartmann<br />
Bernd Jost<br />
Ernst-Toni Kreuels<br />
Dieter Nagel<br />
Peter Sobotta<br />
Andreas-Paul Stieber<br />
Werner Viehmann<br />
Dietmar Vogelei<br />
Hans Weber<br />
Jürgen Wienen<br />
Michael Zieren<br />
jens.hartmann@schuetzen1316.de<br />
bernd.jost@schuetzen1316.de<br />
ernst-toni.kreuels@schuetzen1316.de<br />
dieter.nagel@schuetzen1316.de<br />
peter.sobotta@schuetzen1316.de<br />
ap.stieber@schuetzen1316.de<br />
werner.viehmann@schuetzen1316.de<br />
dietmar.vogelei@schuetzen1316.de<br />
hans.weber@schuetzen1316.de<br />
juergen.wienen@schuetzen1316.de<br />
michael.zieren@schuetzen1316.de<br />
Prof. Dr. Wolfgang Zieren wolfgang.zieren@schuetzen1316.de
Kommissionen<br />
Platzkommission<br />
Ausrichtung und Außendarstellung der „Größten Kirmes am Rhein“<br />
Vorsitzender: Thomas König<br />
Stellvertreter: Michael Zieren,<br />
Jürgen Wippermann, Johannes Klaus Bertram, Bernd Schmitz-May,<br />
Detlef Kaiser, Christian Becker (Haus- u. Kammerverwaltung)<br />
Festkommission<br />
Ausrichtung der satzungsmäßigen Festtage des Vereins<br />
Vorsitzender: Wolfgang Vollmer<br />
Stellvertreter: Prof. Dr. Wolfgang Zieren,<br />
Ernst-Toni Kreuels, Wolfgang Gehlfuß, Dr. Rolf Eitel (Vereins- und Regimentsarzt)<br />
Finanzkommission<br />
Finanzverwaltung und -controlling, Liegenschaftsverwaltung<br />
Vorsitzender: Wolfgang Heuser<br />
Stellvertreter: Prof. Dr. Wolfgang Zieren,<br />
Peter Sobotta (Sterbekasse), Jürgen Wienen (Sterbekasse)<br />
Kommission für Öffentlichkeitsarbeit<br />
Schriftleitung „<strong>Schlossturm</strong>“, Pressearbeit, Kirmes Infostand, Archiv<br />
Vorsitzender: Bernd Jost<br />
Stellvertreter: Wolfgang Vollmer<br />
Detlef Hütten (Protokoll/Marketing), Thomas König (Größte Kirmes am Rhein),<br />
Dieter Nagel (Druckerzeugnisse), Peter Sobotta (Kirmes Infostand/Schifffahrt),<br />
Christian Becker (Schießpreise/Archiv), Joh. Klaus Bertram (Archiv),<br />
Jürgen Wienen / A.P. Stieber (Schießpreise), Horst Leßmann (Archiv),<br />
Jens Hartmann (Protokollführer)<br />
Schießkommission<br />
Ausrichtung des König-, Jungschützenkönig- und Gästekönigschießen<br />
sowie der Schießwettbewerbe des Vereins<br />
Vorsitzender: Dieter Nagel,<br />
Stellvertreter: Dietmar Vogelei<br />
Reg. Schießleiter: vakant Stellvertreter: Michael Dornbusch<br />
Kommission für Jugendarbeit<br />
Betreuung der Jungschützen und Pagen, Ausrichtung des<br />
Pagenkönigschießens, Förderung des Jungschützensports<br />
Vorsitzender: Hans Weber<br />
Stellvertreter: Andreas Becker<br />
Annelies Becker, Jürgen Schubert, Klaus Reimann, Nina Weber,<br />
Miriam Reimann, Stephanie Keup, Nadine Meuer, Jürgen Wassermann<br />
Jungschützensprecher: Fabian Becker, Fabian Zieren<br />
Bewirtschaftungskommission<br />
Organisation des Schützenplatzes, Sicherung der Bewirtschaftungen<br />
aller zentralen Vereinsveranstaltungen<br />
Vorsitzender: Werner Viehmann<br />
Stellvertreter: Ernst-Toni Kreuels<br />
Prof. Dr. Wolfgang Zieren, Hans Weber, Jens Hartmann<br />
Anmerkung<br />
Kraft seines Amtes gehört der 1. Chef Lothar Inden allen Kommissionen an<br />
Detlef Hütten, Dieter Nagel<br />
Königsbegleiter<br />
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7
Hauptleute unserer Gesellschaften<br />
Grenadier-Bataillon<br />
Major Manfred Kloos manfred.kloos@gmx.net<br />
1. Grenadiere Düsseldorf 1. Hauptmann Waldemar Wal wandervogel2@arcor.de<br />
2. Hauptmann Gerd Bernst wandervogel2@arcor.de<br />
2. Grenadiere Jakobus 1. Hauptmann Siegfried Schwarten siggischwarten@aol.com<br />
2. Hauptmann Frank Müller mueller.frank67@gmx.de<br />
3. Grenadiere Jan Wellem 1. Hauptmann Tobias Vollmer tobias.vollmer@noex.ag<br />
2. Hauptmann Andreas Pesch apesch.3.grenadiere@outlook.de<br />
5. Grenadiere Alt Pempelfort 1. Hauptmann Volkhardt Sommer volkhardt.sommer@ish.de<br />
2. Hauptmann Jürgen Christ christ40591@web.de<br />
10. Grenadiere Germania 1. Hauptmann Michael Hermanns michaelhermanns@hotmail.com<br />
2. Hauptmann Andreas Tietz andyman@gmx.de<br />
11. Grenadiere „Hubertus“ 1. Hauptmann Andreas Hartel hartelandreas@aol.com<br />
2. Hauptmann Renate Mertes rsm-world@hotmail.de<br />
13. Grenadiere St. Rochus 1. Hauptmann Friedhelm Klein friedhelm-klein@web.de<br />
2. Hauptmann Michael Wessollek wessollek07@gmail.com<br />
I. uniformiertes Bataillon<br />
Major Daniel Ulbrich-Gebauer daniel.ulbrich-gebauer@t-online.de<br />
Jägercorps 1. Hauptmann Dr. Enrico Pelz dr.e.pelz@gmx.net<br />
2. Hauptmann Michael Kurz mfsk@gmx.de<br />
Jakobe von Baden 1. Hauptmann Monika Nagel monika.nagel279@gmail.com<br />
2. Hauptmann Doris Goetz goetz_doris@yahoo.de<br />
Kronprinz Wilhelm 1. Hauptmann Dr. Berthold Kremm dr.kremm@t-online.de<br />
2. Hauptmann Heinz-Jürgen Huppertz heinz-juergen-huppertz@web.de<br />
König Friedrich 1. Hauptmann Andreas Korth andreas-korth@arcor.de<br />
2. Hauptmann Andreas Vavaßeur info@duessel-design.de<br />
Königin Stephanie 1. Hauptmann Udo Heinz Winter udoheinz.winter@t-online.de<br />
2. Hauptmann Michael Dornbusch m.dornbusch@web.de<br />
II. uniformiertes Bataillon<br />
Major Dirk Grunefeld dgrunefeld@gmail.com<br />
Reserve 1. Hauptmann Oliver Küster guenzelgmbh@aol.com<br />
2. Hauptmann Frank Lumma flumma@web.de<br />
1. Rittmeister Michael Staginus m.staginus@gmx.de<br />
2. Rittmeister Willi Kraus kraus.willi@outlook.de<br />
Präsident Dietmar Schwabe-Werner dietmar.schwabe-werner@daimler.com<br />
Vizepräsident Guillermo Porras guilermo@porras-duesseldorf.de<br />
8
III. uniformiertes Bataillon<br />
Major Jörg Müntz joerg.muentz@t-online.de<br />
Fürst Karl Anton 1. Hauptmann Roland Musweiler roland.musweiler@ish.de<br />
2. Hauptmann Jürgen Mandt juergen.mandt@t-online.de<br />
König Wilhelm 1. Hauptmann Peter Angelo Calmund petercalmund@gmx.de<br />
2. Hauptmann Sascha Hanf saschahanf@gmx.de<br />
Prof. Hans Kohlschein 1. Hauptmann Jürgen Schubert juergen.schubert@rheinbahn.de<br />
2. Hauptmann Manfred Müntz me.muentz@gmx.de<br />
Reitercorps Wilhelm Marx 1. Hauptmann Engelbert Jäger (komm.) berti161153@gmail.com<br />
2. Hauptmann Manuela Stolle manuela.stolle@vodafone.de<br />
1. Rittmeister Sven Hövelmann sv.hoevelmann@web.de<br />
2. Rittmeisterin Sabine Ilbertz sa.ilbertz@gmail.com<br />
Sappeure 1. Vors./1. Hptm. Karl Voßenkaul kvossenkaul@ish.de<br />
2. Vorsitzender Kurt Pitsch pitsch.k@web.de<br />
Vereinigung Freunde d. Martinsfestes 1. Vorsitzender Engelbert Jäger berti161153@gmail.com<br />
IV. uniformiertes Bataillon<br />
Major/stellv. Oberst Torsten Peters<br />
tops1971@t-online.de<br />
6te Schützen 1. Hauptmann Stefan Gemmer stefan-gemmer@web.de<br />
Hohenzollern-Sigmaringen 1. Hauptmann Hans Königshausen hans.koenigshausen@t-online.de<br />
2. Hauptmann Torsten Cramer tc@web.de<br />
Wildschütz 08 1. Hauptmann Jürgen Wassermann j.wa@gmx.de<br />
2. Hauptmann Stephan Lindlau stephanl1973@gmail.com<br />
Andreas Hofer 1. Hauptmann Theo Schmitz teschmitz@t-online.de<br />
2. Hauptmann Sven Rapsch seven-rapsch@web.de<br />
1. Friedrichstädter 1. Hauptmann Nico Di Carlo nicodicarlo@t-online.de<br />
2. Hauptmann Frank Nießen hatschi35@arcor.de<br />
Neunte Schützen 1. Hauptmann Thomas Schultz schultz.t@freenet.de<br />
2. Hauptmann Bianca Borutzki biancaborutzki@yahoo.de<br />
V. uniformiertes Bataillon<br />
Major Jürgen Metzner jurgenmetzner@aol.de<br />
II. Schützen von Hindenburg 1. Hauptmann Klaus Reimann klaus.reimann1@web.de<br />
2. Hauptmann Heinz-Dieter Schnorbus hdschnorbus@hotmail.de<br />
4. Schützen Gemütlichkeit 1. Hauptmann Hanns Lothar Blaszak --<br />
Fürst Leopold 1. Hauptmann Stephan Keup st.keup1986@gmail.com<br />
2. Hauptmann Wolfgang Meyer wolfgangmeyer62@web.de<br />
St. Lambertus 1. Hauptmann Andreas Becker andreas@becker-polsterei.de<br />
2. Hauptmann Oliver Meißner olivermeissner@msm.com<br />
Stadt-Tambourkorps 1. Vorsitzender Michael Peters michaelpeters@ish.de<br />
St. Maximilian 2. Vorsitzender Frank Viehoff vorsitzer@maxkorps04.de<br />
Tambour-Major Markus Hoffmann tamtam7878@web.de<br />
Regimentskapelle Bendels 1. Vorsitzender Werner Bendels w-bendels@unitybox.de<br />
2. Vorsitzender Oliver Bendels oliverbendels@gmail.com<br />
9
Führungscorps des Regimentes<br />
Stabsoffiziere<br />
Adjutanten<br />
Ernst-Toni Kreuels<br />
ernst-toni.kreuels@schuetzen1316.de<br />
Oberst<br />
Maurice Kloos<br />
mauricek1209@gmail.com<br />
Grenadier Bataillon<br />
Torsten Peters<br />
tops1971@t-online.de<br />
Stellv. d. Oberst<br />
Major IV. unif. Bataillon<br />
Christian Kunert<br />
chkun1991@web.de<br />
I. unif. Bataillon<br />
Manfred Kloos<br />
manfred.kloos@gmx.net<br />
Major Gren.-Bataillon<br />
Achim Graner<br />
achim.graner59@gmail.com<br />
II. unif. Bataillon<br />
Daniel Ulbrich-Gebauer<br />
daniel.ulbrich-gebauer@t-online.de<br />
Major I. unif. Bataillon<br />
Marius Netzer<br />
mariusntz@icloud.com<br />
III. unif. Bataillon<br />
Dirk Grunefeld<br />
dgrunefeld@gmail.com<br />
Major II. unif. Bataillon<br />
Klaus Günter Lippmann<br />
lipp-dr@t-online.de<br />
IV. unif. Bataillon<br />
Jörg Müntz<br />
joerg.muentz@t-online.de<br />
Major III. unif. Bataillon<br />
Jonas Metzner<br />
jonasmmetzner@aol.com<br />
V. unif. Bataillon<br />
Jürgen Metzner<br />
jurgenmetzner@aol.de<br />
Major V. unif. Bataillon<br />
Thomas Schwaab<br />
familieschwaab@web.de<br />
V. unif. Bataillon<br />
Hauptleute des Stabes<br />
Regiments-Schießleiter<br />
Helmut Abel<br />
abel1805@gmx.de<br />
Jonas Abs<br />
jonas.abs@hotmail.de<br />
Jürgen Hajdu<br />
cls-hajdu-juergen@t-online.de<br />
Reg.-Standartenträger<br />
1) Wolfgang Klingberg<br />
wolfgang.fj.klingberg@gmail.com<br />
2) Michael Dornbusch<br />
m.dornbusch@web.de<br />
Ehren-Regiments-Schießleiter<br />
Ehrenmitglied des Offiziercorps<br />
Heinz Fey, KWK<br />
Georg Hermann Oeldemann<br />
DIE BÄCKEREI<br />
DER BROT-FREUNDE<br />
Hohe Straße 31 | Mittelstraße 25<br />
Tel. 86 20 340 | Tel. 86 20 34 21<br />
10
Ehrenoffiziere:<br />
Ehrenstabsoffiziere<br />
Heinz Haferung 1. Grenadiere Ehrenmajor<br />
Manfred Krone 11. Grenadiere Ehrenhauptmann<br />
Hanns Küster 5. Grenadiere Ehrenhauptmann<br />
Winfried Mandt Fürst Karl Anton Ehrenhauptmann<br />
Heinrich Handeck 3. Grenadiere Ehrenmajor<br />
Hans-Jürgen Mittelstädt Fürst Leopold<br />
Ehrenhauptmann<br />
Christian Haßlberger Jägercorps Ehrenmajor<br />
Hans-Joachim Pietsch<br />
1. Friedrichstädter Ehrenhauptmann<br />
Albert Schooren<br />
1. Friedrichstädter Ehrenmajor<br />
Heinz Schimunek Fürst Karl Anton Ehrenhauptmann<br />
Ehrenhauptleute<br />
Horst Artz<br />
Königin Stephanie Ehrenhauptmann<br />
Otto Heinz Balczuweit 10. Grenadiere Ehrenhauptmann<br />
Peter Brell 6te Schützen Ehrenhauptmann<br />
Joachim Fest<br />
Königin Stephanie Ehrenhauptmann<br />
Mario Franzen 13. Grenadiere Ehrenhauptmann<br />
Christian Handeck 3. Grenadiere Ehrenhauptmann<br />
Klaus Helas KWK Ehrenhauptmann<br />
Rolf Hochheimer 5. Grenadiere Ehrenhauptmann<br />
Engelbert Jäger Wilhelm Marx Ehrenhauptmann<br />
Hans Kaulen 11. Grenadiere Ehrenhauptmann<br />
Karl Kilimann Gemütlichkeit Ehrenhauptmann<br />
Willi Klein König Wilhelm Ehrenhauptmann<br />
Hans Köntges St. Maximilian 04 Ehrenhauptmann<br />
Jochen Korth König Friedrich Ehrenhauptmann<br />
Detlef Schlüter Reserve Ehrenhauptmann<br />
Wolfgang Schmitter 5. Grenadiere Ehrenhauptmann<br />
Willibald Sterken 11. Grenadiere Ehrenhauptmann<br />
Michael Szczygielski Wilhelm Marx, Ehrenhauptmann<br />
Manfred Verbücheln 2. Grenadiere Ehrenhauptmann<br />
Dietmar Vogelei II. Schützen Ehrenhauptmann<br />
Jürgen Wienen Wildschütz Ehrenhauptmann<br />
Horst Wolf König Wilhelm Ehrenhauptmann<br />
Ehrentambourmajor<br />
Manfred Schmitz St. Maximilian 04 Ehrentambourmajor<br />
Ehrenrittmeister<br />
Stephan Hövelmann Wilhelm Marx Ehrenrittmeister<br />
Josef Ilbertz Wilhelm Marx Ehrenrittmeister<br />
Kurt Koeniger Reserve Ehrenrittmeister<br />
11<br />
Tel. <strong>02</strong> 11/ 61 70 30-0<br />
Fax.<strong>02</strong> 11/ 61 70 30-30<br />
Tel. <strong>02</strong> 11/ 61 70 30-0<br />
Fax.<strong>02</strong> 11/ 61 70 30-30<br />
Tel. <strong>02</strong> 11/ 61 70 30-0<br />
Fax.<strong>02</strong> 11/ 61 70 30-30
Kompaniekönigspaare <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Gesellschaft<br />
Grenadiere König/Königin Königin/Prinzgemahl<br />
1. Grenadiere Josef Deutzmann Inge Arend<br />
2. Grenadiere Jakobus Detlef Klinkert Dagmar (2019/20)<br />
3. Grenadiere Jan Wellem Manfred Kloos Martina<br />
5. Grenadiere Alt Pempelfort Jürgen Christ Brigitte (2019/20)<br />
10. Gren. „Germania“ Wolfgang Vischer Birgit Terveer<br />
11. Grenadiere Hubertus Andreas Hartel Elke<br />
13. Grenadiere St. Rochus Roland Graf Heike<br />
I. unif. Bat.<br />
Jägercorps Elmar Nitsche Corinna (2019/20)<br />
Jakobe von Baden Ute Damm Heinz Hermanns<br />
Kronprinz Wilhelm KWK Rolf Kieninger Uschi (2019/20)<br />
König Friedrich Andreas Vavaßeur Manuela Hoverath (2019/20)<br />
Königin Stephanie Sascha Dornbusch Sonja<br />
II. unif. Bat.<br />
Reserve Dirk Grunefeld Anja<br />
III. unif. Bat.<br />
Fürst Karl Anton Thomas Hirt Nicole Adolphs<br />
König Wilhelm Sascha Hanf Alexandra (2019/20)<br />
Prof. Hans Kohlschein Bernd Brentrup Marina<br />
Reitercorps Wilh. Marx Wolfgang Eulenberg Uschi (2019/20)<br />
Sappeure Dieter Wassong Karin (2019/20)<br />
IV. unif. Bat.<br />
6te Schützen Stefan Gemmer Petra<br />
Hohenzollern-Sigmaringen Torsten Cramer Nadine (2019/20)<br />
Wildschütz Klaus Lippmann Gudrun (2019/20)<br />
Andreas Hofer Fabian Zieren Jil (2019/20)<br />
1. Friedrichstädter Albert Schoren Carmen Wald<br />
9. Schützen Sanja Lubig Christian Boden<br />
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Liebe Schützen, zur langfristigen<br />
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Bernd Jost, Julia Theis<br />
V. unif. Bat.<br />
II. Schützen v. Hindenburg Klaus Momm Brigitte (2019/20)<br />
4te Schützen Gemütlichkeit Dr. Jürgen May Margret Mehler (2019/20)<br />
Fürst Leopold -- Kein Königspaar ---<br />
St. Lambertus Robin Weyrather Alina Kückemanns<br />
Tambourkorps St. Maximilian Thomas Ufer Susanne<br />
Regimentskap. Bendels - -- Kein Königspaar ---<br />
12<br />
(Angaben sind ohne Gewähr)
Jubiläen <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
25 Jahre Mitglied<br />
50 Jahre Mitglied<br />
Freyer, Harald<br />
Prof. Hans Kohlschein<br />
Alberty, Hermann<br />
Neunte Schützen<br />
Glowacki, Reinhard<br />
Königin Stephanie<br />
Dreier, Hermann<br />
Andreas Hofer<br />
Hoffmann, Markus<br />
Tambourkorps St. Maximilian<br />
Fiek, Dieter<br />
Wildschütz<br />
Hövelmann, Sven<br />
Reitercorps Wilhelm Marx<br />
Hundorf, Alfred<br />
6te Schützen<br />
Jäger, Dennis<br />
Reitercorps Wilhelm Marx<br />
Königshausen, Hans<br />
Hohenzollern-Sigmaringen<br />
Kaiser, Clemens<br />
Kronprinz Wilhelm KWK<br />
Labs, Peter<br />
Tambourkorps St. Maximilian<br />
Meissner, Oliver<br />
St. Lambertus<br />
Lang, Thomas<br />
6te Schützen<br />
Otte, Torsten<br />
Hohenzollern-Sigmaringen<br />
Radatz, Wolfgang<br />
5. Gren. Alt Pempelfort<br />
Pitsch, Siegfried<br />
10. Gren. „Germania“<br />
Schäfer, Jürgen<br />
Kronprinz Wilhelm KWK<br />
Schmitter, Wolfgang<br />
5. Gren. Alt Pempelfort<br />
Schlüter, Detlef<br />
Reserve<br />
Tietz, Andreas<br />
10. Gren. „Germania“<br />
Spangenberg, Harald<br />
Kronprinz Wilhelm KWK<br />
Ufer, Thomas<br />
Tambourkorps St. Maximilian<br />
Thönnissen, Hartmut<br />
Fürst Karl Anton<br />
Use, Klaus<br />
4. Schützen Gemütlichkeit<br />
Tornow, Thomas<br />
6te Schützen<br />
Wallrich, Hubert<br />
Reitercorps Wilhelm Marx<br />
Zens, Norbert<br />
Kronprinz Wilhelm KWK<br />
Wiese, Jürgen<br />
II. Schützen von Hindenburg<br />
60 Jahre Mitglied<br />
40 Jahre Mitglied<br />
Köhne, Heinz<br />
Reserve<br />
Arnold, Petra<br />
Reitercorps Wilhelm Marx<br />
Mittelstädt, Hans Jürgen<br />
Fürst Leopold<br />
Driessen, Jobsi<br />
Reserve<br />
Salm, Raimund<br />
Reserve<br />
Maxseiner, Bernd<br />
Reiss, Hansjörg<br />
Schubert, Jürgen<br />
Schulte, Horst<br />
Tiemann, Dieter<br />
König Friedrich<br />
Reserve<br />
Prof. Hans Kohlschein<br />
Reserve<br />
Reg. Kapelle Bendels<br />
Becker, Christian<br />
Weber, Günter<br />
Wolf, Horst<br />
65 Jahre Mitglied<br />
St. Lamberus<br />
Kronprinz Wilhelm KWK<br />
König Wilhelm<br />
Winter, Thomas<br />
Königin Stephanie<br />
70 Jahre Mitglied<br />
Winter, Udo<br />
Königin Stephanie<br />
Spanke, Karl-Heinz<br />
Königin Stephanie<br />
(Angaben sind ohne Gewähr)<br />
Welter, Anton<br />
3. Gren. Jan Wellem<br />
13
Jubiläen <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
25 Jahre Mitglied<br />
Harald Freyer<br />
Prof. Hans Kohlschein<br />
Reinhard Glowacki<br />
Königin Stephanie<br />
Markus Hoffmann<br />
Tambourkorps St. Maximilian<br />
Sven Hövelmann<br />
Reitercorps Wilhelm Marx<br />
Dennis Jäger<br />
Reitercorps Wilhelm Marx<br />
Clemens Kaiser<br />
Kronprinz Wilhelm<br />
Oliver. Meissner<br />
St. Lambertus<br />
Thorsten Otte<br />
Hohenzollern-Sigmaringen<br />
Siegfried Pitsch<br />
10. Gren. „Germania“<br />
Wolfgang Schmitter<br />
5. Gren. Alt Pempelfort<br />
Andreas Tietz<br />
10. Gren. „Germania“<br />
Thomas Ufer<br />
Tambourkorps St. Maximilian<br />
Klaus Use<br />
4. Schützen Gemütlichkeit<br />
Hubert Wallrich<br />
Reitercorps Wilhelm Marx<br />
14<br />
Jürgen Wiese<br />
II. Schützen v. Hindenburg
Jubiläen <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
40 Jahre Mitglied<br />
Petra Arnold<br />
Reitercorps Wilhelm Marx<br />
Jobsi Driessen<br />
Reserve<br />
Bernd Maxseiner<br />
König Friedrich<br />
Hansjörg Reiss<br />
Reserve<br />
Jürgen Schubert<br />
Prof. Hans Kohlschein<br />
Horst Schulte<br />
Reserve<br />
Dieter Tiemann<br />
Reg. Kapelle Bendels<br />
Thomas Winter<br />
Königin Stephanie<br />
Udo Winter<br />
Königin Stephanie<br />
16
50 Jahre Mitglied<br />
Hermann Alberty<br />
Neunte Schützen<br />
Hermann Dreier<br />
Andreas Hofer<br />
Dieter Fiek<br />
Wildschütz<br />
Alfred Hundorf<br />
6te Schützen<br />
Hans Königshausen<br />
Hohenzollern-Siegmaringen<br />
Peter Labs<br />
Tambourkorps St. Maximilian<br />
Thomas Lang<br />
6te Schützen<br />
Wolfgang Radatz<br />
5. Gren. Alt Pempelfort<br />
Jürgen Schäfer<br />
Kronprinz Wilhelm<br />
Detlef Schlüter<br />
Reserve<br />
Harald Spangenberg<br />
Kronprinz Wilhelm<br />
Hartmut Thönnissen<br />
Fürst Karl Anton<br />
Thomas Tornow<br />
6te Schützen<br />
17<br />
Norbert Zens<br />
Kronprinz Wilhelm
Jubiläen <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
60 Jahre Mitglied<br />
Heinz Köhne<br />
Reserve<br />
Hans Jürgen Mittelstädt<br />
Fürst Leopold<br />
Raimund Salm<br />
Reserve<br />
65 Jahre Mitglied<br />
Christian Becker<br />
St. Lambertus<br />
Günter Weber<br />
Kronprinz Wilhelm<br />
Horst Wolf<br />
König Wilhelm<br />
70 Jahre Mitglied<br />
Karl-Heinz Spanke<br />
Königin Stephanie<br />
Anton Welter<br />
3. Grenadiere Jan Wellem<br />
18
SCHÜTZEN<br />
FEST<br />
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Gestern – Heute – Morgen:<br />
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Kommentar aus dem Netz<br />
Next Generation<br />
10 Regeln für ein besseres Miteinander<br />
von Rene Krombholz / www.schuetzenwesen.eu<br />
Wenn wir von unserem Umfeld belächelt, mit Vorurteilen bedacht oder<br />
nicht verstanden werden, stellt sich immer die Frage:<br />
Wie klar, wie glaubhaft, haben wir uns – und das was wir als Schützen<br />
vermitteln wollen – vorgelebt und nach Außen dargestellt?<br />
1. Wir sind eine Gemeinschaft<br />
Diese wird nur erfolgreich sein, wenn sich jeder aktiv beteiligt und im Rahmen<br />
seiner Möglichkeiten Aufgaben und Verantwortung übernimmt.<br />
2. Wir sind modern<br />
Wir sagen Ja zum Leben, wir feiern auch – aber uns sind auch unsere<br />
verpflichtenden Wurzeln aus den Solidargemeinschaften des Mittelalters<br />
bewusst.<br />
3. Unsere Statuten<br />
beziehen sich auf das Miteinander und Werte unserer christlich geprägten<br />
Kultur. Traditionen sind Zeichen dieser Wertekultur. Hilfsbereitschaft,<br />
Nächstenliebe, Respekt im Umgang untereinander, Wertschätzung<br />
und nachhaltige Denkweisen, gehören ebenso dazu wie<br />
Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und der Mut dieses zu leben.<br />
4. Solidargemeinschaft<br />
Der Schutz unserer Gemeinschaft, der Familien und der Heimat sind<br />
ebenso wichtig wie die Verpflichtung in Richtung Allgemeinwohl.<br />
5. Glaube<br />
Der Begriff steht als Leitspruch auf unseren Fahnen. Wir bekennen uns<br />
zu unserem Glauben und sind Mann’s genug, dieses auch zu zeigen<br />
und zu leben.<br />
6. Wertschätzung und Respekt<br />
sind uns wichtig. Auszeichnungen sind Dank für erbrachte Leistung.<br />
Wir freuen uns über Anerkennung unserer Kameraden und zeigen dieses<br />
durch Anwesenheit und Interesse bei Ehrungen und Krönungen<br />
deren Teilnahme für uns Pflicht ist.<br />
7. Kameradschaft<br />
ist mehr als Kumpanei. Schützen sind weltweit das älteste Netzwerk,<br />
Hilfsbereitschaft und Fürsorge in den Statuten verankert. Ein<br />
von Akzeptanz und Wertschätzung geprägter Umgang stärkt die<br />
Gemeinschaft. Wir sind keine Feten-Clique sondern eine Wertegemeinschaft.<br />
8. Jugend und Nachwuchs<br />
Ohne Nachwuchs kein Fortbestand. Deshalb ist uns die Jugend wichtig.<br />
Wir sind offen für junge Gedanken und erkennen hier die Verbindung<br />
zwischen Tradition und Moderne. Wir sind den Jüngeren<br />
Beispiel dafür, wie diese Gemeinschaft funktioniert und bringen dem<br />
Nachwuchs Vertrauen und Wertschätzung entgegen.<br />
9. Wir sind Schützen<br />
und reden über unsere Werte und über das, was wir leisten. Wir wissen,<br />
dass durch unser Verhalten und jede einzelne Stimme, das Image<br />
der Schützen geprägt wird. Wir sind tolerant gegenüber denen, die<br />
nicht teilhaben wollen.<br />
10. Bekenntnis<br />
Im Wissen dieser europaweiten-, völkerverbindenden und sozial<br />
geprägten Gemeinschaft anzugehören, sind wir stolz, Schützen zu<br />
sein!<br />
20
Historisch<br />
Plötzlich Jung-Schützenkönig von 1966<br />
Günther Weber erinnert sich an seine Jugend im Großen Verein<br />
von Günther Weber<br />
Schon immer, wenn ich aus dem Fenster unserer Wohnung von der<br />
Ritterstross über die Trümmer, die Uel und Ratinger Hof den jährlichen<br />
Schützenzug verfolgte, war es mein Wunsch, irgendwann da<br />
mitzumachen.<br />
Innerhalb von ein paar Jahren hatten wir mit Georg Schranz (Ritterstrasse)<br />
und Alfred Eicke sen. zwei Schützenkönige sowie mit<br />
Alfred Eicke jun. und Günther Weber zwei Jungschützenkönige.<br />
So kam es, dass ich mich<br />
1953 als 8-jähriger im Versammlungs-Raum<br />
oben in der<br />
Laterne vom <strong>Schlossturm</strong> mit<br />
Unterstützung meiner Freunde<br />
von der Ritterstross dem<br />
Pagencorps unter der Leitung<br />
von Carl Speck vorstellte.<br />
Die ersten Altstadt-Legenden?<br />
Eine Woche vor der Düsseldorfer<br />
Kirmes (so hieß die<br />
damals) konnten wir in der<br />
Kleiderkammer auf der Himmelgeister<br />
Strasse unsere<br />
Uniform abholen. (blaue Jacke<br />
- weiße Turnhose und<br />
blaue Kappe.)<br />
Später fi el mir auf, daß die Feder für die Kappe fehlte.<br />
So machten meine Geschwister und ich uns abends auf den Weg zum<br />
„Hexenhäuschen“ im Hofgarten, um dort am Ententeich eine ähnliche<br />
Feder zu suchen. Mit Erfolg - denn nur so, und nach einer unruhigen<br />
Nacht, konnte ich an meinem ersten Festzug teilnehmen.<br />
Ein Höhepunkt waren die Ausfl üge die öfters zum Wandershof führten:<br />
Ein tolles Ausfl ugslokal oberhalb vom Staufenplatz im Grafenberger<br />
Wald. Einige Meter weiter gab es noch einen Trotzkopf!<br />
Alles leider weg.<br />
Mit 14 wurde ich „Knappe“, danach Jungschütze bei der KWK- (Kronprinz<br />
Wilhelm Kompanie), Es waren die goldenen Zeiten der KWK.<br />
Carl Speck 1957<br />
Georg Schranz<br />
22<br />
1961<br />
Alfred Eicke<br />
Legendär waren damals die Mittwochsausfl üge: „Eifel“ - In Schwammelau<br />
enterten wir ein Ausfl ugsboot, wo uns eine belgische Musikkapelle<br />
erwartete.<br />
Nach einer mehrstündigen „Kreuzfahrt“ über die Rurtalsperre mit einigen<br />
Fässern ‚Alt‘ ging es nach Nideggen. Dort wurde der alljährliche<br />
„Felsenkõnig“ geschossen.<br />
Es ist mir dort gelungen, mit einem gezielten Schuss den ganzen Mast<br />
zusammen mit dem Königsvogel zu zertrümmern und wurde spontan<br />
zum „Zauberkönig“ ernannt. Der schnell improvisierte Orden ist heute<br />
noch in meinem Besitz.<br />
Nach einem Umzug durch das Dorf zogen wir mit Musik zur Burg<br />
Nideggen, die wir vom Keller bis zum Dach durchstöberten und mit<br />
nachträglicher Genehmigung eine alte Feuerglocke mitgehen ließen.<br />
(Diese Glocke hängt heute noch in der Schwemme vom Goldenen<br />
Kessel).<br />
Dann Kirmesmontag:<br />
Antreten vor dem Goldenen Kessel auf der Bolkerstrasse zum Rathaus,<br />
wo der vorjährige König geehrt wurde und danach zur Berger Allee.<br />
Nach einem Vorbeimarsch vor dem Mannesmann-Hochhaus standen<br />
einige Fässer Freibier, vom damaligen Hausherrn gestiftet, bereit.<br />
Es war ein heißer Kirmesmontag 1966, wo wir dann mit letzter Kraft<br />
durch die Altstadt, über die Oberkasseler Brücke - Kaiser Wilhelm Ring<br />
zum Festzelt zogen.
Dort angekommen stand schon alles bereit um den König auszuschießen<br />
- erst der Vogel, dann die Platte. Die Platte war ein Metallring,<br />
der auf einem Stift oben auf dem hohen Mast gehängt wurde<br />
und zusätzlich durch einen Splint gesichert wurde.<br />
Nachdem ein Wecker auf eine unbekannte Zeit gestellt wurde und<br />
irgendwann klingelte, wurde der Splint entfernt und der Schütze der<br />
zufällig an der Reihe war hatte erst jetzt die Chance die Platte herunter<br />
zu holen!<br />
Ich war dran..... Meine Nummer wurde aufgerufen!<br />
Ich zielte und zitterte - und traf -<br />
Die Platte drehte sich höher und höher.... und fi el.<br />
Plötzlich Jung -Schützenkönig!<br />
Den Tag ließen wir im „Heiligenhäuschen“ Hecker/Lambertusstrasse<br />
und Benders-Marie ausklingen.<br />
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23
Historisch<br />
Was geschah vor 25 Jahren?<br />
Auszug aus dem <strong>Schlossturm</strong> 1979, von Heinz Reismann<br />
Chef Paul Klees<br />
Was brachte uns das Schützenjahr 1954?<br />
Januar:<br />
Das Titularfest am 17. Januar wurde auf vier Lokale verteilt, und zwar:<br />
‚Goldener Kessel‘, ‚Zum Schlüssel‘, ‚Im schwarzen Anker‘, ‚Im goldenen<br />
Kessel‘. Die Lokale waren durch eine Lautsprecheranlage miteinander<br />
verbunden.<br />
Der langjährige Schießmeister August Harmgart feierte am 7.1. mit<br />
seiner Jakobine das Fest der Goldenen Hochzeit.<br />
Der Beitrag an den Hauptverein wird wie folgt festgesetzt:<br />
Beitrag<br />
Versicherung<br />
Schützenzeitung<br />
Oberst August Schnigge tritt<br />
beim Titularfest am Rathaus<br />
offi ziell sein Amt als Oberst an.<br />
Henri Tissen, Hauptmann der<br />
Ges. Gemütlichkeit, wird neuer<br />
Vereinsmeister.<br />
Februar:<br />
Major Heinrich Contzen und<br />
seine Frau Julie feiern ihren<br />
50. Hochzeitstag.<br />
Hans Leimbach und Loly<br />
Thelen werden von den Karnevalisten<br />
zum Prinzenpaar<br />
1954 gekürt. Das damalige<br />
Mott lautete: ‚Schlaraffenland<br />
am Düsselstrand‘.<br />
6.00 DM<br />
0,60 DM<br />
2,40 DM<br />
9.00 DM<br />
Chef Paul Klees bittet die Kameraden,<br />
dringend für die Jungschützensache<br />
zu werben, denn<br />
Nachwuchs sei notwendig.<br />
Unsere Schützenzeitung besteht<br />
30 Jahre und die 1. Ausgabe<br />
nach dem zweiten Weltkrieg<br />
erschien wieder im Mai<br />
1949.<br />
März:<br />
Es erfolgt eine neue Einteilung<br />
der Bataillone und es<br />
wird festgelegt, daß die Pagenzeit<br />
auf die aktive Schützenzeit<br />
angerechnet wird.<br />
Schatzmeister Josef Holz wird 60 Jahre alt.<br />
Schießleiter Josef Reismann hält bei den Jungschützen einen<br />
Vortrag mit dem Thema: ‚Sportschießen früher und heute‘.<br />
Am 14. März startet der 3. Jungschützentag.<br />
Ebenfalls am 14. März fi ndet in der Rheinterrasse der Rheinische<br />
Schützentag statt.<br />
April:<br />
Der 600.000 Bürger der Stadt Düsseldorf wird geboren, es ist<br />
Angelika Watermann. Wo mag diese heute 25-jährige Dame<br />
wohl sein?<br />
Am Schloß Benrath wird eine große Frühjahrsblumenschau ge-<br />
zeigt.<br />
Die Gesellschaft Wilhelm Marx feiert in der Rheinterrasse ihr<br />
Frühlingsfest mit Krönungsball.<br />
Eintritt DM 1,50. Das waren<br />
noch Zeiten!<br />
Stadtbaudirektor<br />
Camp entdeckt in der Gruft Wilhelms des Rei-<br />
chen in der Lambertuskirche das Grab der Jakobe von Baden.<br />
Ob es echt ist?<br />
Oberst<br />
August Schnigge<br />
Prinz Hans und<br />
Venetia Loly<br />
24
Cecilienallee 76<br />
40474 Düsseldorf<br />
Telefon: <strong>02</strong>11 45 82 30<br />
Telefax: <strong>02</strong>11 45 82 311<br />
E-Mail: info@meierundmeier.de<br />
Mitglied im<br />
25 facebook.com/meierundmeier
Schausteller-Oskar<br />
Schausteller-Oskar<br />
für Lothar Inden<br />
Erstmals Jahresempfang der Schaustellerverbände in Düsseldorf<br />
von Peter Frank<br />
„Mit der Verleihung des ‚Goldenen Karussellpferd‘ wollten wir einfach<br />
ein Symbol für eine gute Zusammenarbeit und ein positives Miteinander<br />
der Schausteller und der Schützen setzen“, meint Albert<br />
Ritter, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Schaustellerverbände<br />
NRW, zur Ehrung Lothar Indens, dem langjährigen Chef des<br />
St. Sebastianus Schützenvereins Düsseldorf von 1316. Das Goldene<br />
Karussellpferd der Arbeitsgemeinschaft der Schaustellerverbände in<br />
NRW ist quasi der Oskar der Schausteller und somit eine würdige<br />
Auszeichnung für jemanden, der sich für den Erhalt und die Förderung<br />
der immateriellen Kulturgüter Volksfest, Weihnachtsmarkt und Kirmes<br />
in NRW verdient gemacht hat.<br />
Ende Januar <strong>2<strong>02</strong>0</strong> folgten zahlreiche Schützen, Schausteller, Politiker<br />
und Freunde der Einladung der Arbeitsgemeinschaft der Schaustellerverbände<br />
NRW ins ehrwürdige Haus der Landesparlamentarier nach<br />
Düsseldorf. Der alljährliche Jahresempfang der mit dem Fahneneinmarsch<br />
und der Hymne beginnt und mit der Verleihung des ‚Goldenen<br />
Karussellpferd‘ an eine Person, die sich auf verschiedene Art und<br />
Weise für das Schaustellergewerbe eingesetzt hat, endet. Heute ist<br />
jemand auserkoren, der schon längst diese Auszeichnung verdient<br />
hätte, obwohl er, bescheiden wie er ist, meint: „Ihr seid verrückt, da<br />
gibt es wirklich andere!“<br />
André Kuper, , der Präsident des Landtags NRW, führt<br />
in seiner Laudatio aus: „Wenn ich jetzt vom ‚Chef‘ spreche,<br />
dann meine ich den Vorsitzenden des St. Sebastianus<br />
Schützenvereins Düsseldorf von 1316.“ Lothar<br />
Inden, , der seit 2005 der Boss dieses großen Schützenvereins<br />
ist, sorgt mit seiner<br />
springlebendigen und elanvollen<br />
Art dafür, dass jährlich<br />
die riesige Aufgabe, die größte<br />
Kirmes am Rhein auszurichten,<br />
funktioniert. Dazu gehört auch,<br />
dass es nicht nur zwischen<br />
Schützen und Schaustellern<br />
funktioniert, sondern auch den<br />
Menschen reine Freude zu beschert.<br />
Das er heute mit dem<br />
‚Goldenen Karussellpferd‘ ausgezeichnet<br />
wird, ist nicht nur<br />
eine Verneigung vor seiner ungemein<br />
erfolgreichen Arbeit in<br />
diesem Zusammenhang, sondern auch vor seinem unermüdlichen<br />
Engagement für die Stadt, die Schützen und den Schaustellern.“ Dies<br />
sieht auch der 1. Vorsitzende der ARGE A. Ritter so, der insbesondere<br />
die Teamarbeit lobt. „Ich kann Lothar Inden nur dazu beglückwünschen,<br />
wie er es seit seinem Amtsantritt als Chef der Schützen ge-<br />
26
schafft hat, die lange scheinbar unwiederbringliche Harmonie wieder<br />
herzustellen und so gut es geht, den Schaustellern gerecht zu werden.“<br />
Die Sebastianus-Schützen, die<br />
Ausrichter der erfolgreichen<br />
und beliebten Rheinkirmes<br />
sind, stellen ein gerütteltes<br />
Maß an Engagement, Begeisterung<br />
und Hingabe zur Verfügung.<br />
Nur so kann dieses<br />
große Ereignis der Stadt funktionieren.<br />
Das wissen die Schausteller<br />
zu schätzen, denn nur<br />
das gemeinsame Miteinander<br />
zwischen Schützen und Schaustellern<br />
garantiert diesen unbeschreiblichen<br />
Erfolg. Diese<br />
wichtige Partnerschaft hat<br />
Lothar Inden seit seiner Wahl<br />
zum 1. Chef der St. Sebastianer<br />
in seinen persönlichen Focus<br />
genommen. Dies betont<br />
auch der Sprecher der Düsseldorfer Schausteller, Oliver Wilmering<br />
so, der Lothar Inden bescheinigt, dass er „entscheidend zu einem<br />
gemeinsamen Miteinander von Schützen und Schaustellern beigetragen<br />
hat.“ Auch ARGE-Versitzender Albert Ritter knüpft daran an und<br />
meint: „Wir sind ein Team!“.<br />
der Champions League mitgespielt wird. „Das macht mich und meine<br />
Kameraden stolz“, meint Inden, denn letztlich ist es eine Huldigung<br />
an alle Schützen des St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf von<br />
1316.<br />
Dass die Schützen und die Schausteller nicht nur arbeiten, sondern<br />
auch feiern können, haben sie auf der Party nach der Verleihung<br />
des Schausteller-Oskars an den geschätzten Chef Inden im Foyer<br />
des Landtages reichlich unter Beweis gestellt. Wie alle betonen geht<br />
es bei ihrer Arbeit, da sind sich Schützen und Schausteller einig,<br />
überwiegend um die gemeinsame Sache ‚Große Kirmes‘, so wie es<br />
aussieht aber auch ums Feiern, während und nach der Kirmes und<br />
das ist auch gut so.<br />
Für seine Verdienste zeichnete nunmehr der Schaustellerverband<br />
NRW Lothar Inden mit dem ‚Goldenen Karussellpferd‘ aus. Ganz beglückt<br />
sagt der 1. Chef: „Ich weiß diese Auszeichnung zu würdigen!“<br />
Für ihn und seine Schützen ist diese Ehrung der Beweis, dass nun in<br />
27
Schausteller-Oskar<br />
28
Stolz sein<br />
ist einfach.<br />
Wenn man im Verein lernt,<br />
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COVID-19<br />
„Die große Welt steht plötzlich still,<br />
weil ein kleines Virus das so will“<br />
COVID-19 zwingt Schützenfest und Kirmes <strong>2<strong>02</strong>0</strong> zur Absage<br />
von Wolfgang Vollmer<br />
Mit Spannung und hohem Interesse wird alljährlich die <strong>Festausgabe</strong><br />
der Schützenzeitschrift unseres Vereins erwartet, gilt es doch<br />
die Vorfreude auf das bevorstehende Schützen- und Heimatfest<br />
mit der „Größen Kirmes am Rhein“ zu wecken. Ausführlich werden<br />
über die zahlreichen Schützenaktivitäten berichtet und spektakuläre<br />
Kirmesneuheiten umfassend präsentiert.<br />
Umfangreiche Maßnahmen, erarbeitet in monatelanger Vorbereitung,<br />
waren auch in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen und<br />
standen zur Veröffentlichung bereit. Alle Gremien unseres Vereins<br />
von 1316 lagen mit ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten voll im Plan<br />
– nichts stand einem gelungenen Start der größten Düsseldorfer<br />
Brauchtumsveranstaltung im Wege.<br />
Doch dann geschah das Unfassbare. Das Coronavirus, welches<br />
erstmals im Dezember 2019 in der Millionenstadt Wuhan auftrat,<br />
entwickelte sich im Januar <strong>2<strong>02</strong>0</strong> zur Epidemie in China und anschließend<br />
weltweit zur Pandemie. In zahlreichen Ländern der Welt<br />
gab es im Verlauf der neuen Atemwegserkrankung massive Einschnitte<br />
in das öffentliche Leben und in die Privatsphäre unzähliger<br />
Menschen. Die Corona-Krise gelangte zur „gesundheitlichen<br />
Notlage globaler Tragweite“. Anfang Juni infizierten sich weltweit<br />
über 7 Millionen Menschen und die traurige Bilanz der Todesfälle<br />
übersteigt die Zahl von über 400.000; Tendenz steigend. Im internationalen<br />
Vergleich ist in Deutschland die Sterblichkeitsrate eher<br />
gering und Gott sei Dank sinkt die Zahl der Menschen, die sich<br />
mit dem verheerenden Virus infizieren. Dies ist dankenswert einem<br />
umfangreichen Maßnahmenkatalog der Bundesregierung, dem unermüdlichen<br />
Einsatz der Virologen sowie der sich insgesamt vorbildlich<br />
verhaltenen deutschen Bevölkerung, geschuldet. Das Ziel<br />
ist, eine weitere Verbreitung zu verhindern oder zu verlangsamen.<br />
Wer hätte anlässlich des im Januar <strong>2<strong>02</strong>0</strong> noch hat stattfindenden<br />
Titularfestes geahnt, dass wir die für dieses Jahr noch anstehenden<br />
Festtage nicht würden durchführen können. Hierzu zählt<br />
auch die Anweisung der Regierung, bis zum 31. August <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
keine Großveranstaltung stattfinden zu lassen. Somit wurde uns<br />
als Veranstalter die Entscheidung zur Nichtdurchführung unseres<br />
Schützenfestes mit der größten Kirmes am Rhein abgenommen.<br />
In Folge wurde durch die „Geschf. Vorstandsmitglieder“, Kommissionsvorsitzenden<br />
und dem Oberst die einstimmige Absage<br />
für obige Festivität formell herbeigeführt. Ein schmerzhafter Entschluss<br />
in der jahrhundertalten Geschichte unseres Vereins. Hierzu<br />
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30
zählt im übrigen auch der im Mai hätte stattfindende „Stephanie<br />
von Hohenzollern-Gedenktag“. Gleichzeitig wurden alle Schritte auf<br />
den Weg gebracht, die mit den umfangreichen Abwicklungs-/Rückabwicklungsarbeiten<br />
im Zusammenhang standen. Die seit langem<br />
getätigten Abschlüsse von Verträgen und Vereinbarungen mussten<br />
storniert werden.<br />
Eine ungewollte Aufgabe, die den einzelnen zuständigen Kommissionen<br />
nicht leicht fiel.<br />
Die national sowie übernational beschlossenen Maßnahmen zur<br />
Eindämmung der COVID-19-Pandemie haben wiederum drastische<br />
Auswirkungen auf eine Vielzahl von Lebensbereichen. Dazu zählen<br />
soziokulturelle, so etwa auf die Arbeitswelt und die Schule, auf<br />
das soziale Miteinander, auf psychologische Folgen wie Ängste und<br />
zwischenmenschliche Probleme. Durch Ausgangsbeschränkungen<br />
bzw. Kontaktverbote sind kulturelle Veranstaltungen nahezu zum<br />
Erliegen gekommen. Dazu zählen nicht zuletzt Kirmes und Schützenfeste.<br />
Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind enorm; unsere<br />
geschätzten Partner, hunderte Schaustellerfamilien, verzeichnen<br />
starke Umsatzeinbußen und kämpfen im wahrsten Sinne um ihre<br />
Existenz. Ebenso hart trifft es die Dienstleistungsbranche mit ihren<br />
Unternehmungen, die von dem Kirmes- und Schützenfestgeschehen<br />
partizipieren. Gastronomie, Unterhaltungseinrichtungen, Tourismus,<br />
Verkehrsbetriebe, um nur einige zu nennen.<br />
Aus der Historie unserer Vereinschronik ist zu entnehmen, dass<br />
die unsäglichen Kriegswirren von 1939 bis 1945 kein Schützenfest<br />
als auch Kirmes zuließen. Zwei Jahre nach Beendigung des<br />
mörderischen grausamen Regimes sollte wieder richtiges Schützenfest<br />
mit einer mit 38 Schaustellern bestückten Kirmes auf<br />
dem Staufenplatz gefeiert werden. Ab 1948 fand das erste Nachkriegsschützenfest<br />
mit Kirmes auf den Oberkasseler Rheinwiesen<br />
statt; Grundstock für die heute „Größte Kirmes am Rhein“.<br />
SCHMITTMANN-KORN.DE<br />
Kein Ausfall, aber Verschiebung der Schützenfestwoche brachte<br />
die Polio-Epidemie, eine Kinderlähmungserkrankung im Jahre<br />
1961 mit sich. Mitte August konnte das Verbot zur Abhaltung<br />
von öffentlichen Veranstaltungen aufgehoben und somit auf den<br />
Oktober des gleichen Jahres verlegt werden.<br />
Diese Maßnahme war uns in diesem Jahr der Corona-Pandemie<br />
nicht vergönnt.<br />
Was bedeutet der Ausfall des sommerlichen Schützenbrauchtums<br />
und der diversen gesellschaftsinternen Veranstaltungen? Jede<br />
Schützin, jeder Schütze plant seine Privatzeit und richtet seine Freizeitaktivitäten<br />
wie Urlaub nach den Festtagen des Schützenvereins<br />
aus. Die Schützengemeinschaft ist ein wichtiger Bestandteil der<br />
Festkultur unserer Stadt, sie sorgt ehrenamtlich für soziale Integration<br />
und pflegt die Gemeinschaft. Die derzeitigen Hygienevorschriften<br />
gebieten Abstand zu halten – ein Zustand, der uns Schützen<br />
schwer fällt.<br />
31<br />
Was wird uns an den Tagen der Schützenfestwoche fehlen? Das<br />
Regiments-Ringstechen unserer Reitervereinigungen, der traditionelle<br />
Möschesonntag, die offiziellen Eröffnungsfeierlichkeiten unseres<br />
gigantischen Volksfestes mit unseren freundlich verbundenen<br />
Schaustellern, die feierliche Investitur am Rathaus, die Festgottesdienste<br />
in der Basilika St. Lambertus, der historische Festzug mit<br />
einmaliger Parade, die passende Begleitung der vielen Musikvereinigungen,<br />
der Abend der Jugend, die Schießwettbewerbe verbunden<br />
mit der Ermittlung unserer neuen Regimentsmajestäten,<br />
die besondere Schaustellerehrung im Rathaus unserer Stadt, das<br />
Gästevogelschießen, der Seniorentag für unsere älteren Mitbürger,<br />
die zur Zeit besonders unter der Pandemie leiden, der große<br />
Krönungsball mit imposantem Höhenfeuerwerk zum Abschluss<br />
unseres Schützenfestes und mit Sicherheit der Besuch unserer<br />
wunderschönen Kirmesstadt. Diesen großen Verzicht teilen wir mit<br />
unseren Familienangehörigen, Freunden und abertausenden Gästen.<br />
Ebenso fehlen uns die gesellschaftseigenen Veranstaltungen, wie<br />
Kompaniefest, Krönungsball, Ausflüge, Trainingsschießen, Gesellschaftsversammlungen<br />
etc.
COVID-19<br />
Diese zuversichtlichen Zeilen machen einem Mut, beherzt und voller<br />
Eifer die vor uns liegende, hoffentlich sorgenfreiere Zeit zu bewältigen.<br />
Ich bin mir sicher, dass unser neuer Oberst Ernst-Toni<br />
Kreuels ein aus der Viruskrise gestärktes Regiment präsentieren<br />
wird, dass Thomas König, unser ungemein erfolgreicher Kirmesarchitekt,<br />
wieder eine einzigartige Kirmesstadt auf Deutschlands<br />
schönstem Festgelände, den Oberkasseler Rheinwiesen, im Juli<br />
des Jahres 2<strong>02</strong>1 errichten wird.<br />
Keinen Zweifel habe ich, dass unser 1. Chef Lothar Inden mit<br />
seinem Vorstand, die Bataillonsführung, alle Gesellschaftsführer-/innen<br />
die ausgesprochene vortreffliche Zusammenarbeit<br />
zum Wohle unseres alt ehrwürdigen Vereins von 1316 fortführen<br />
wird und mit frischer Kraft das Schützenbrauchtum in die Zukunft<br />
führt.<br />
Aus einem Brief an alle Verantwortlichen unseres Vereins zitiere ich<br />
unseren Schützenchef Lothar Inden:<br />
„Ich hoffe und bitte um Verständnis für die veränderten Abläufe.<br />
Wir alle sind mehr als betroffen von dem, was uns hier<br />
ereilt hat. Doch ebenso sollten wir zuversichtlich sein und<br />
uns über jeden Tag freuen, an dem es uns gesundheitlich<br />
weiterhin gut gehen möge. Freuen wir uns schon heute auf<br />
das Schützenjahr 2<strong>02</strong>1, wo wir hoffentlich wieder mit klingendem<br />
Spiel durch die Straßen ziehen und uns in der Öffentlichkeit<br />
werden darstellen können. Ich bin mir sicher, es<br />
wird ein grandioses und besonderes Schützenjahr werden.“<br />
Der russische Schriftsteller Tolstoi schrieb einst:<br />
„Wenn uns etwas aus den gewohnten Gleisen wirft,<br />
bilden wir uns ein,<br />
alles sei verloren.<br />
Dabei fängt nur etwas Neues, Gutes an.<br />
Solange Leben da ist,<br />
gibt es auch Glück.“<br />
In diesem Sinne Glück auf,<br />
bleibt gesund und ein dreifach „Schützen hoch“.<br />
Projekt1_Layout 1 22.05.18 13:47 Seite 1<br />
32
Wolfgang Vollmer 65 Jahre<br />
Ein Leben für die Schützen<br />
Wolfgang Vollmer wurde 65 Jahre<br />
von Peter Frank<br />
Wenn man 65 Jahre alt geworden und<br />
dazu noch 58 Jahre Schützenvereinen<br />
angehört, ist es gestattet, ruhig ein wenig<br />
Rückschau auf sein Leben, insbesondere<br />
das als Schütze halten. Wolfgang Vollmer,<br />
der zweite Chef des St. Sebastianus<br />
Schützenvereins, tat dies gemeinsam mit<br />
mir in einem spannenden Gespräch in<br />
den Räumlichkeiten des Vereins. Der eingefleischte<br />
Schütze und zweifache Vater<br />
ließ diese eindrucksvolle Zeit mit vielen<br />
schönen Erinnerungen Revue passieren.<br />
„Gefühlt bin ich schon ein Leben lang<br />
Schütze“, grinst er belustigt.<br />
In der Tat marschierte er schon als<br />
Steppke bei den St. Sebastianern mit.<br />
Sein Großvater, ebenfalls Mitglied bei der<br />
Gesellschaft 3. Grenadiere Jan Wellem,<br />
nahm ihn mit, obwohl er noch nicht dem<br />
Verein angehörte. „Erst mit sechs Jahren<br />
kann man dem Verein beitreten“, erklärt<br />
er. Mit sieben führte Schneidermeister Vollmer seinen Enkel in die<br />
Gesellschaft ein. Obwohl sein Vater, der eher dem Winterbrauchtum<br />
zugetan war, um ihn buhlte, entschied sich der kleine Mann für das<br />
Sommerbrauchtum. Nein nicht ganz, denn er trägt auch ein Karnevalsgen<br />
in sich, dass er neben der vielen Arbeit für den Schützenverein<br />
ebenfalls auslebt. Erst als Page, später als Fahnenoffizier und anschließend<br />
als 2. Hauptmann übernahm<br />
er Verantwortung in seinem Verein. Seiner<br />
Gesellschaft, die im Jahre 2000 ihr<br />
150-jähriges Jubiläum feierte, bescherte<br />
er ein Kuriosum und kam hoch zu<br />
Ross in den Rheingoldsaal geritten, um<br />
die Laudatio zu halten. „So wie ich reingekommen<br />
bin, bin auch wieder rausgekommen“,<br />
lacht Wolfgang Vollmer.<br />
Veränderung muss sein, sagte sich der<br />
unermüdliche Schütze als er von Lothar<br />
Inden, 1. Chef des St. Sebastianus<br />
Schützenverein 1316, angesprochen<br />
wurde. Da war es für ihn keine Frage<br />
des großen Überlegens, um sich neuen<br />
Aufgaben zu stellen. „Selbstverständlich<br />
habe ich dies alles mit meiner Familie<br />
abgesprochen“, sagt er und ergänzt,<br />
„eigentlich kam es wie vom Himmel gefallen<br />
über mich.“ Schnell arbeitete er<br />
sich ein, nachdem er 20<strong>02</strong> in den Vorstand<br />
gewählt wurde. Wolfgang Vollmer übernahm den Vorsitz der<br />
Festkommission, auch einen Teil der Öffentlichkeitsarbeit und setzte<br />
sich maßgeblich für den Seniorentag beim Schützenfest ein, der bis<br />
heute so beliebt ist, dass es selten einen freien Platz im Zelt gibt.<br />
Im Jahre 2011 trat er die Nachfolge von Professor Dr. Wolfgang<br />
Zieren als 2. Chef an.<br />
33
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Wolfgang Vollmer lebt für seine Schützen. Er ist wegen seiner Zielstrebigkeit,<br />
seiner Loyalität und seiner Beständigkeit bekannt und<br />
beliebt. Vollmer ist als Mensch und Kamerad nicht nur in seiner eigenen<br />
Gesellschaft, sondern im gesamten Regiment akzeptiert und<br />
hoch angesehen. So ist er ein würdiger Botschafter der Schützen,<br />
der mit so manchem Orden – „ich bin gar nicht erpicht drauf!“ – geehrt<br />
wurde. Er trägt nicht nur den Schützenorden der Landeshauptstadt<br />
Düsseldorf, sondern auch die Goldene Ehrennadel des Großen<br />
Vereins. Weiteres Gold schmückt sein Revers, nämlich die Goldene<br />
Jan-Wellem-Nadel seiner Gesellschaft und neuerdings sogar die Goldene<br />
Ehrennadel des Grenadier-Bataillons.<br />
Neben seiner Leidenschaft für das Schützenwesen, hegt der Vater<br />
eine ebenso intensive Leidenschaft für seine Familie. Wolfgang Vollmer<br />
ist seit mehr als 40 Jahren verheiratet, hat einen Sohn und eine<br />
Tochter sowie einen Stall voll Enkel, heißt fünf an der Zahl. „Meine<br />
Familie ist mir ganz wichtig“, sagt der 2. Chef und ergänzt, „meiner<br />
Frau gilt auf diesem Weg ein besonderer Dank für die vielen Jahre,<br />
die sie mir den Rücken gestärkt hat.“ Denn sein Beruf als Berater<br />
für Medizinprodukte machte es erforderlich viel unterwegs zu sein.<br />
„Dies ließ sich manchmal nur unter schwierigen Voraussetzungen<br />
mit der Tätigkeit im Schützenverein in Verbindung bringen“, führt<br />
er aus.<br />
34<br />
Heute ist er Pensionär und kann sich nun ganz seiner Schützenleidenschaft<br />
widmen. Wenn es die Zeit zulässt fährt er gerne Fahrrad<br />
und geht auch regelmäßig schwimmen. Was viele nicht wissen ist,<br />
dass er auch seit Jahren Präsident der großen Prunksitzung der<br />
„Freunde der ehemaligen Kokerei“ ist. „Zu diesem Mandat bin ich<br />
wie die Mutter zum Kind gekommen“, erzählt Vollmer. Letztlich<br />
ist er dann doch in die Fußstapfen seines Vaters getreten und hat,<br />
wenn auch nur dreimal im Jahr, dem Winterbrauchtum seine Aufwartung<br />
gemacht. Zum Schluss muss doch noch über eine seit Jahren<br />
betriebene heiße Leidenschaft berichtet werden. So verbringt<br />
er einmal im Monat außerhäuslich viel Zeit in einer von einigen<br />
Männern dominierten Clique. „Ich muss es zugeben, dass ich seit<br />
gut 12 Jahren – war ein Weihnachtsgeschenk – mit heißem Herzen<br />
in einem Männerkochkurs koche“, gesteht Wolfgang Vollmer genüsslich<br />
und schießt den Nachsatz gleich hinterher, „ja, ja, ich weiß,<br />
ich muss abnehmen.“<br />
Herzlichen Glückwunsch<br />
zum Geburtstag Wolfgang Vollmer!
Neuer Schützenpastor<br />
Frank Heidkamp neuer Schützenpastor<br />
„Schützenwesen für gesellschaftlichen Zusammenhang unerlässlich“<br />
von Peter Frank<br />
Der neue Repräsentant der Kirche in Düsseldorf wird Frank Heidkamp.<br />
Er ist nicht nur Vertreter der Kirche in der Stadt, er ist der<br />
neue Schützenpastor. Heidkamp selbst sieht sich ebenso als<br />
Sprachrohr der Düsseldorfer gegenüber dem Erzbischof, zumal<br />
er vor Ort die Belange seiner Mitglieder in der Landeshauptstadt<br />
genau kennt. Hört man ihm genau zu, so ist mit dem leicht erkennbaren<br />
Düsseldorfer Akzent „ich kann meine Heimat nicht verbergen“,<br />
seinem Humor und seiner Einstellung zum Brauchtum, festzustellen:<br />
Das passt und zwar nicht nur zu den Gemeindemitgliedern,<br />
sondern perfekt zu den Düsseldorfer Schützen, explizit zu den St.<br />
Sebastianern von 1316.<br />
Frank Heidkamp, dessen Vater Werbechef der Henkelwerke war<br />
und seinen Sohn schon früh in die Richtung Theologie manövrierte,<br />
hat sich schon während der Schulzeit immer mehr der Theologie<br />
zugewandt. Auf dem „Görres“, das ihn sehr geprägt hat, widmete er<br />
sich schon früh der Jugendarbeit. Der ausschlaggebenden Punkt für<br />
seine Entscheidung, Theologie zu studieren, kam von Pater Werner<br />
Poh, seinem damaligen Klassenlehrer. „Er war sozusagen die Initialzündung<br />
für meine Entscheidung“, sagt Pfarrer Heidkamp. Dem<br />
folgte nach dem Abitur ein Studium in Bonn. Die Empfehlung seines<br />
ehemaligen Klassenlehrers Poh griff Heidkamp ebenfalls auf und<br />
immatrikulierte sich in Fribourg /Schweiz, um sich auch ein Bild<br />
über das Leben der Dominikaner zu machen. „Wie es der Zufall will,<br />
lernte ich während des Studiums in der Schweiz den in Düsseldorf<br />
bekannten und sehr beliebten Pater Wolfgang Sieffert kennen“,<br />
erzählt er. Im Jahre 1985 wurde er schließlich zum Priester geweiht.<br />
Nach der Kaplanzeit in St. Theresia (Garath) und St. Franziskus<br />
Xaverius (Mörsenbroich) übernahm er als Stadtjugendseelsorger<br />
die Leitung des Katholischen Jugendamtes in Düsseldorf. Danach<br />
verschlug es ihn nach Wuppertal, wo er zunächst Pfarrer von St.<br />
Laurentius und St. Marien wurde. Nach seiner Zeit als Stadtdechant<br />
in der Stadt an der Wupper, kehrte er 2007 in seine Geburtsstadt<br />
Düsseldorf zurück. Seitdem ist er Pfarrer in der Seelsorgeeinheit<br />
Düsseldorfer Rheinbogen (Himmelgeist, Itter, Wersten, Holthausen).<br />
35<br />
Unter der Federführung des neuen Stadtdechanten wurde die stadtweite<br />
missionarische Kampagne #himmelsleuchten der Stadtkirche<br />
ins Leben gerufen. Mit seiner Ernennung zum Düsseldorfer Stadtdechanten<br />
warten neue spannende Aufgaben auf Frank Heidkamp.<br />
Im Winter-, wie im Sommer Brauchtum erfahren, freut sich der neue<br />
Stadtdechant neben seiner vielen Tätigkeiten für seine Gemeinde<br />
insbesondere auf die Veranstaltungen der Schützen und Karnevalisten.<br />
Pastor Heidkamp war bereits 15 Jahre selbst aktiv. „Wir<br />
standen regelmäßig als ,Engel von Wolke 7‘ auf der Bühne“, schaut<br />
er voller schöner Erinnerungen zurück. Noch ausgeprägter ist das<br />
Schützengen. Denn väterlicherseits stand das Sommerbrauchtum in<br />
der Familie im Vordergrund. Sein Vater gehörte dem St. Sebastianus<br />
Schützenverein von 1848 Düsseldorf-Oberbilk an. „Ich bin schon<br />
als Dreijähriger dabei gewesen und bereits 59 Jahre Mitglied im<br />
Schützenverein“, lässt er uns wissen. Er ist davon überzeugt, dies<br />
betont er ausdrücklich, dass das Schützenwesen absolut wichtig ist.<br />
„Das Schützenwesen ist für den gesellschaftlichen Zusammenhang<br />
unerlässlich“, meint Stadtdechant Frank Heidkamp.<br />
Weil er es für so bedeutungsvoll hält, will er sich für die Schützen besonders<br />
einsetzen. „Mein Prinzip ist es zunächst erstmal zuhören“,<br />
sagt er. Nach seiner Ernennung wird er vermehrt in die Thematik einsteigen,<br />
bis dahin möchte er sich noch Gedanken machen. „Ich will<br />
die Schützen verstehen und ihre Bedürfnisse kennenlernen“, zeigt<br />
sich der Stadtdechant wohlwollend partnerschaftlich. Er weiß von<br />
der Problematik der Vergangenheit und ist sich auch bewusst, dass<br />
er neue Wege gehen muss. Der Düsseldorfer Frank Heidkamp will<br />
allen gerecht werden und hofft auf eine gute Zusammenarbeit, wohlwissend<br />
das noch viele Wunden behandelt werden müssen. Seine<br />
sympathisch rheinländische Art, seine positive Einstellung und seine<br />
Heimatverbundenheit wird es sicherlich richten. Jedoch gibt er zu<br />
bedenken: „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“<br />
Peter Frank und der neue Schützenpastor Frank Heidkamp
Verstorbene Kameraden<br />
Einmal wird es still in jedem Leben,<br />
und die Füße gehen müde ihren Gang.<br />
Einmal muss man aus den Händen geben,<br />
was man festhielt viele Jahre lang.<br />
Verstorbene Kameraden<br />
Christian Pauli 6te Schützen 26.06.2019<br />
Dieter Schröder Reserve 27.07.2019<br />
Kurt Beckers Wilhelm Marx 16.10.2019<br />
Hans Steen 2. Grenadiere 30.10.2019<br />
Wilfried Kiefer Reserve 21.11.2019<br />
Heinz Wahl 13. Greandiere 22.11.2019<br />
Manfred Rameil König Friedrich 23.11.2019<br />
Anita Maidorn König Wilhelm 08.12.2019<br />
Alexander Miras Reserve 11.12.2019<br />
Hans Werner Braun Reserve 27.01.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Wilhelm Schmitz St. Maximilian 20.<strong>02</strong>.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Karl Heinz Schmitz St. Maximilian 20.<strong>02</strong>.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Ulli Siekmann 6te Schützen 27.<strong>02</strong>.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Albert Bitter Reserve 11.03.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
August Bär 6te Schützen 15.04.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Peter Pielen Wilhelm Marx 18.04.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Gerhard Stenger St. Maximilian 18.04.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Günter Oehme Reserve 28.04.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Günter Monschauer Fürst Leopold 28.04.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Udo Passoke KWK 29.05.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Karl Heinz van den Berg Reserve 29.05.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Fritz Schumacher Reserve 08.06.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Heinz Nelsen 2. Grenadiere 10.06.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
36
In Gedenken<br />
Heinz Nelsen<br />
Archivar und Autor verstorben<br />
von Wolfgang Vollmer<br />
Am 10. Juni <strong>2<strong>02</strong>0</strong> verließ uns unser treuer und<br />
geschätzter Schützenkamerad Heinz Nelsen.<br />
Der im Jahre 1933 in Düsseldorf Geborene<br />
wohnte seit vielen Jahrzehnten mit seiner Familie<br />
im linksrheinischen Büderich.<br />
Der Lehrberuf war sein Leben. Er besuchte<br />
die Schule auf der Ritterstraße und das Görres-Gymnasium.<br />
Nach dem Abitur: Studium<br />
der Philosophie und der Pädagogik in Essen,<br />
Köln und München.<br />
Der erfolgreiche Pädagoge wirkte an verschiedenen<br />
Schulen, u. a. 16 Jahre als Direktor<br />
einer Gesamtschule. Darüber hinaus war er<br />
Seminarleiter an einem Studienseminar für<br />
das Lehramt an Schulen und viele Jahre Mitglied<br />
des Prüfungsausschusses für die 1. und<br />
2. Staatsprüfungen.<br />
Der Tradition der Familie folgend (Großvater<br />
und Vater waren Schützen) war er 37 Jahre<br />
Mitglied der 2. Grenadiere „Jakobus“. Auch<br />
war er Mitglied der Düsseldorfer Jonges, der<br />
Mundartfreunde und 20 Jahre Karnevalspräsident<br />
der Büdericher Heinzelmännchen.<br />
Nach seiner Pensionierung übernahm Heinz<br />
Nelsen auf Anfrage des damaligen Chefs<br />
Josef Arnold das Amt des Archivars unseres<br />
Vereins von 1316, das nach dem Tod seines<br />
Vorgängers Hermann Kleinfeld verwaist war.<br />
Seitdem arbeitete er auch in der Kommission<br />
für Öffentlichkeitsarbeit und war Redaktionsmitglied<br />
unserer Schützenzeitschrift „Der<br />
<strong>Schlossturm</strong>“.<br />
Als Autor verfasste er so man originelles „Histörchen“.<br />
Unser Mitgefühl gilt seiner lieben<br />
Familie.<br />
37
In Gedenken<br />
Dr. Dr. h.c. Burkhard Hirsch<br />
Ein Freund der Schützen ist von uns gegangen<br />
von Wolfgang Vollmer<br />
Ein Urgestein der liberalen Politik in<br />
Deutschland, das FDP-Mitglied Burkhard<br />
Hirsch ist im Alter von 89 Jahren<br />
gestorben.<br />
Der in Halle aufgewachsene promovierte<br />
Jurist begann 1964 seine politische<br />
Laufbahn im Düsseldorfer Stadtrat.<br />
Anfang der Siebzigerjahre zog<br />
er in den Bundestag ein und wurde<br />
1975 bis 1980 als NRW-Innenminister<br />
in die Landeshauptstadt Düsseldorf<br />
gerufen. Danach ging er zurück ins<br />
Bundesparlament und übte in seiner<br />
letzten Wahlperiode das zweithöchste<br />
Staatsamt als Vizepräsident des Deutschen<br />
Bundestages aus.<br />
Mit Burkhard Hirsch verlieren wir<br />
einen hochangesehenen Verteidiger<br />
der Bürgerrechte, ein Kämpfer gegen<br />
Diskriminierung und Ausgrenzung sowie<br />
Ungerechtigkeit im Land.<br />
Als Reminiszenz an einen außerordentlichen<br />
Menschenrechtler, veröffentlichen wir ungekürzt die Festrede von<br />
Burkhard Hirsch anlässlich des Titularfestes 1983 im Jan-Wellem-<br />
Saal des Brauerei-Ausschanks Schlösser. Angesichts der anhaltenden<br />
Flüchtlingskrise, dem unsäglichen Kampf gegen Rassismus sowie dem<br />
aufkommenden übersteigenden Bewusstsein von Wert und der Bedeutung<br />
der eigenen Nation, sowie die Definition Heimat, ist der Inhalt nach<br />
37 Jahren aktueller denn je.<br />
Liebe Schützenkameraden<br />
* * *<br />
Es ist mir eine Ehre, im Rahmen des Titularfestes des St. Sebastianus<br />
Schützenvereins von 1316 die Festansprache halten zu können.<br />
Das empfinde ich deswegen als besondere Auszeichnung, weil ich kein<br />
gebürtiger Düsseldorfer, sondern ein Zugereister bin, der vor vielen<br />
Jahren aus Mitteldeutschland gekommen ist und hier wieder eine Heimat<br />
gefunden hat. Ich habe vielen Menschen dafür herzlich zu danken,<br />
daß sie mich hier aufgenommen haben.<br />
Burkhard Hirsch am Wahlabend der NRW Landtagswahl<br />
am 14. Mai 2017 in Düsseldorf<br />
Bild: Olaf Kosinsky (kosinsky.eu) Lizenz: CC BY-SA 3.0-de /<br />
creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de<br />
38<br />
Düsseldorfer zu sein ist schön. Je mehr man durch Deutschland und<br />
andere Länder reist, um so mehr weiß man die Schönheit dieser Stadt<br />
zu schätzen, um so mehr fühlt man sich auch der Lebenslust und dem<br />
besonderen Humor der Düsseldorfer verbunden.<br />
Auch als Zugereister hat man keine Veranlassung, seine Herkunft, seine<br />
eigene Heimat etwa zu verbergen,<br />
und man bewahrt sich ein Gefühl dafür,<br />
wie es ist, wenn man neu hierherkommt,<br />
woher auch immer, und sich<br />
darum bemüht, Wurzeln zu schlagen,<br />
und Düsseldorf und sein Brauchtum<br />
zu lernen und zu verstehen.<br />
Darum will ich drei Bemerkungen machen,<br />
nämlich<br />
• was bedeutet es uns heute eigentlich,<br />
eine Heimat zu haben,<br />
• bemühen wir uns genug darum<br />
und<br />
• verhalten wir uns gegenüber den-<br />
Menschen richtig, die bei uns Aufnahme<br />
suchen.<br />
In diesem Saal lief vor vielen Jahren<br />
auf einem Heimatabend der Düsseldorfer<br />
Jonges ein Fernsehteam herum<br />
und fragte uns, was wir unter „Heimat“<br />
verstehen. Sie wollten sich wohl ein bischen<br />
über uns lustig machen, nach<br />
dem Motto: Fortschrittliche Verstandesmenschen gegen altbierseelige<br />
Rückkehr ins 19. Jahrhundert. Die Düsseldorfer Jonges und erst recht<br />
die Sebastianer haben seit 1316 schon mehr überstanden als diese<br />
Sendung. Der immer stärkere Zuspruch, den Heimatvereine im Rheinland<br />
und in Westfalen finden, zeigt, daß Heimat höchst gegenwärtig,<br />
erfreulich lebendig und ein Wert ist, dessen sich immer mehr Menschen<br />
in unserer auf Rationalität stolzen Welt bewußt werden. Die Heimat ist<br />
der Ort und die Landschaft, in der wir geboren und aufgewachsen sind.<br />
Es ist ihre Geschichte, es sind die Menschen in ihrer Eigenart und die<br />
Freundschaften, die wir dort geschlossen haben, es ist die Mundart, in<br />
der wir unsere Sprache gelernt haben, es sind die kulturellen Besonderheiten<br />
und Bräuche, die uns zuerst geprägt haben. Das alles ist uns<br />
vertraut und wird ein Bestandteil unserer Eigenart. Auch die Nation der<br />
Deutschen gäbe es ohne diese Vielfältigkeiten nicht. Angesichts des bedauerlichen<br />
staatlichen und politischen Zustandes, in dem sie sich als<br />
Gesamtnation befindet, würde sie aufhören zu bestehen, wenn wir die<br />
landsmannschaftliche Vielfalt der kulturellen Identitäten vergäßen oder<br />
aufgeben würden. Joseph Eichendorff und Gerhard Hauptmann, Theodor<br />
Storm und Otto Reuter, Ludwig Thoma und Hans Müller-Schlösser<br />
sind ohne ihre Heimat nicht denkbar und umgekehrt.<br />
Und hier in Düsseldorf kann ich mir eine Bemerkung zu Heine nicht<br />
verkneifen. Sie kennen alle oder sollten kennen seine wunderschöne<br />
Darstellung im Buch Le Grand über den Einmarsch der Franzosen, den<br />
er vom Rücken des Kurfürstenpferdes auf dem Marktplatz beobachtete.<br />
Das ist eine Liebeserklärung an Düsseldorf, die man von diesem
Spötter nicht erwartet, und ich möchte der Stadt danken, daß sie sich<br />
so aufrichtig um das literarische Erbe Heines bemüht. Auch das Heine-Denkmal<br />
am Schwanenmarkt ist eindrucksvoll, aber ich bin trotzdem<br />
sehr beruhigt darüber, daß Heine keine Gelegenheit hat, es zu<br />
sehen. Ich glaube fast, daß dieses Denkmal über uns selbst mehr aussagt,<br />
als über Heinrich Heine.<br />
Aber zurück zu unserem Thema.<br />
Theodor Heuss, der lange Jahre seines Lebens die kämpferischen zumal<br />
in Berlin verbracht hat, ist Schwabe geblieben, hat seine Mundart<br />
nie verleugnet und hat damit gerade Schule gemacht. Nur wenige<br />
Menschen erfahren ein Schicksal, das es ihnen ermöglicht, ihr Leben<br />
unberührt von den Stürmen der Zeit im Schutze heimatlicher Geborgenheit,<br />
der Vertrautheit mit ihrer Umgebung und ihrer Tradition leben<br />
zu können. Heuss hat in seinen Wanderbildern aus Deutschland das<br />
Zusammengehörigkeitsgefühl des Landsmannes in der Fremde geschildert.<br />
Er schreibt: „In der Fremde wächst das Gefühl für die nahe Art: Es<br />
ist seltsam aus Heimweh und Stolz gemischt, und wo ein paar Schwaben<br />
zusammenkommen, da ist Heimat.“ Er berichtet dann über die<br />
großen Schwaben und daß dort mehr Genies auf den Quadratkilometer<br />
kämen, als sonst in Deutschland und wird schließlich selbst vom Stolz<br />
auf seine Heimat überwältigt, als er seine Schilderung schließt: „Ein<br />
norddeutscher Freund, der im schwäbischen bewandert ist, meinte, und<br />
das war seine stärkste Liebeserklärung: Eins begreife er an der deutschen<br />
Geschichte nicht, daß Luther kein Schwabe sei.“ Und wenn man<br />
das liest in der Stuttgarter Tageszeitung von 1929, dann merkt man<br />
keine Spur von Selbstironie. Heuss sieht das ganz genauso. Ich habe<br />
ihn deswegen so ausführlich zitiert, weil bei ihm besonders deutlich<br />
wird, daß das Bewahren der Heimat nicht eine Frage geographischer<br />
Rückkehr oder staatlicher territorialer Besitzansprüche ist. Man kann<br />
die staatliche Einheit verlieren, man kann aus seiner Heimat vertrieben<br />
werden. Das kulturelle Erbe verliert man nur, wenn man sich nicht mehr<br />
darum bemüht und es selbst aufgibt. Wir müssen wieder lernen, auch<br />
über so gefühlsbeladene Begriffe wie Nation, Vaterland und Heimat unverkrampft<br />
zu sprechen, obwohl sie in der deutschen Geschichte in<br />
übler Weise mißbraucht worden sind. Wenn wir die Wiederbelebung des<br />
Geschichtsbewußtseins in falsche Richtung verhindern wollen, müssen<br />
wir es selbst im Geist aktiver Toleranz pflegen. Darum müssen wir den<br />
Bürger- und Heimatvereinen in besonderer Weise für ihre Arbeit danken.<br />
Heimat, derer man sich selbst bewußt bleibt, ist gleichzeitig ein<br />
Widerstand gegen die Gleichförmigkeit der modernen Welt, setzt Geschichtsbejahung<br />
gegen Geschichtslosigkeit.<br />
Tun wir eigentlich genug dafür?<br />
Düsseldorf besteht ja nicht nur aus Vereinen, sondern ist zunächst eine<br />
Gemeinde, die ziemliche Probleme hat. In der Arbeit für unsere Heimatstadt<br />
sollte es keine Ausgrenzung geben. Ich erinnere mich an Diskussionen,<br />
wo Vertreter des Rates den Heimatvereinen bedeutet haben, daß<br />
dieses oder jenes Thema sie eigentlich nichts angehe. Eine Gemeinde<br />
lebt, wenn auch die Bürger an ihr Anteil nehmen, die das Schicksal<br />
nicht in den Rat verschlagen hat. Sie hat für das tägliche Leben der<br />
Bürger eine große Bedeutung, da wohnt und arbeitet man, da schickt<br />
man seine Kinder zur Schule, verbringt einen großen Teil seiner Freizeit,<br />
hier verbringt man auch sein Alter. Die Sorge um das Leben in einer<br />
Gemeinde ist gleichzeitig der Dienst an den Mitbürgern, die ihren Aufenthaltsort<br />
eben nicht beliebig verändern können, und er muß daher<br />
von sozialer Verantwortung erfüllt sein. Ich denke, daß man die Heimatvereine<br />
einladen muß, sich laut und unverblümt zu melden, wenn etwas<br />
nicht in Ordnung ist, und das gilt vor allem, wenn es nicht darum geht,<br />
von anderen oder von der Gemeinde etwas zu fordern, sondern selbst<br />
etwas tun oder leisten zu können. Es muß sich ja nicht immer um die<br />
Schenkung eines Brunnens handeln, vielleicht kann man auch einmal<br />
die Patenschaft über eine soziale Einrichtung oder die Förderung eines<br />
jungen Künstlers übernehmen.<br />
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In Gedenken<br />
Wir leben in einem Jahrhundert der Flüchtlinge. Niemals zuvor haben<br />
so viele Menschen ihre Heimat unfreiwillig verlassen müssen. Nach<br />
dem Krieg sind allein in die Bundesrepublik 12 Millionen Menschen gekommen,<br />
danach sind von uns noch einmal 3 Millionen Flüchtlinge und<br />
Aussiedler aufgenommen worden. Heute überwiegt der Zustrom nichtdeutscher<br />
Flüchtlinge, die bei uns vor Krieg, Unterdrückung und Armut<br />
Zuflucht suchen. Es ist empörend, mit welcher Geringschätzung häufig<br />
bei uns auf Menschen herabgeblickt wird, die zu uns um ihrer Freiheit<br />
Willen gekommen sind oder um ihrer Armut Willen und denen wir Intoleranz<br />
bezeugen, wenn sie ihre bäuerlichen und fremdartigen Bräuche,<br />
ihre Sprache und ihre Religion bewahren wollen, die noch für sie ihre<br />
Heimat darstellen, in einer wahrhaftig nicht gefälligen Umgebung. Ich<br />
denke, daß wir ihnen gegenüber die selbe Toleranz schuldig sind, die<br />
wir selbst erwarten.<br />
aufwachsen, ohne die Möglichkeit gehabt zu haben, sich wenigstens<br />
einmal in ihrem Leben frei entscheiden zu können, wo sie leben wollen.<br />
Die Lösung dieses Problems kann nicht nur in der Trennung der Kinder<br />
von ihren Eltern zu finden sein.<br />
Lassen Sie mich zum Abschluß an einen deutschen Schriftsteller erinnern,<br />
der im 18. Jahrhundert in der Sprache seiner Zeit formulierte:<br />
„Wenn mich die Geburt oder meine freie Entschließung mit einem<br />
Staate vereinigen, dessen heilsamen Gesetzen ich mich unterwerfe,<br />
Gesetzen, die mir nicht mehr von meiner Freiheit entziehen, als zum<br />
Besten des ganzen Staates nötig ist, alsdann nenne ich diesen Staat<br />
mein Vaterland.“<br />
Das Ruhrgebiet ist geradezu ein Schulbeispiel für Zuwanderungen nicht<br />
aus politischer Not, sondern als Flucht vor der Armut. Die ersten 1000<br />
Bergarbeiterfamilien wurden aus dem Waldenburgischen während eines<br />
Ausstandes geworben, ihnen folgten Hunderttausende<br />
aus Ost- und Westpreußen, Posen,<br />
Schlesien, Menschen überwiegend bäuerlicher<br />
Herkunft, wie man ja noch heute an den Zechensiedlungen<br />
leicht sehen kann. Der Unterschied<br />
von Einwanderern preußischer oder<br />
polnischer Herkunft, protestantischer oder katholischer<br />
Konfession macht noch heute nach<br />
hundert Jahren die Rivalität einzelner Städte<br />
im Revier aus, und unsere Vorväter hätten es<br />
als eine erstaunliche Naivität betrachtet, wenn<br />
jemand die Integration oder gar Assimilierung<br />
dieser Zuwanderer binnen 10 oder 15 Jahren<br />
erwartet oder gefordert hätte.<br />
Ich will und kann hier nicht das schwierige und<br />
vielschichtige Problem unseres Verhältnisses zu<br />
den bei uns lebenden Ausländern im einzelnen<br />
behandeln. Aber wenn wir über unsere eigene<br />
Heimat sprechen, dann dürfen wir die Bindung<br />
der bei uns wohnenden Ausländer an ihre Heimat<br />
nicht gering schätzen und müssen Geduld und Toleranz wahren.<br />
Viele Probleme, die wir mit den bei uns lebenden Ausländern und sie<br />
mit uns haben, liegen auch daran, daß wir von ihnen die Anpassung an<br />
uns, unsere Sitten, Kleidung, Gebräuche erwarten, ohne daß wir uns<br />
sichtbar entscheiden, ob wir denn die so Angepaßten auch tatsächlich<br />
annehmen und als gleichberechtigte Mitbürger aufnehmen wollen.<br />
Da sind Zweifel angebracht. Und das gilt insbesondere gegenüber den<br />
Ausländern der zweiten Generation, die zwischen zwei Gesellschaften<br />
Burkhard Hirsch bei seiner Rede 1983<br />
Foto: <strong>Schlossturm</strong> Osterausgabe 1/1983<br />
Man kann es nicht besser und farbiger formulieren. Niemand flieht in<br />
eine Diktatur. Wenn man eine Heimat sucht, dann findet man sie nur in<br />
der Freiheit. Darum haben wir, Rheinländer oder Westfalen, Ostpreußen,<br />
Schlesier oder Sachsen, die wir hier geboren<br />
oder hier aufgenommer worden sind, eine gemeinsame<br />
Verpflichtung, nämlich die Freiheitlichkeit<br />
unserer Verfassung zu wahren, weil sie<br />
ein entscheidender Teil dessen ist, was wir hier<br />
als unsere Heimat erkennen. Das setzt unsere<br />
Mitarbeit in staatlichen, gesellschaftlichen und<br />
sozialen Organisationen voraus, die Abwehr der<br />
Eiferer, die Wahrheiten immer nur im Extrem zu<br />
erkennen vermögen, und die Andersdenkenden<br />
mit Intoleranz und Anpassungszwang, Gleichmacherei<br />
und Bekehrungswut begegnen. Wenn<br />
wir unsere Eigenart bewahren wollen, müssen<br />
wir auch der Eigenart anderer mit Toleranz begegnen.<br />
Wenn wir unsere Heimat und unsere<br />
Tradition bewahren wollen, dann müssen wir der<br />
Heimat anderer und deren Traditionen mit Toleranz<br />
begegnen, und das heißt eben Freiheit und<br />
Freiheiten gewähren. Wir sind in der Geschichte<br />
unseres Jahrhunderts einen sehr weiten Weg gegangen,<br />
der um von dem unbekümmerten und<br />
unbefangenen ,Deutschland über alles‘ zu der sehr viel tieferen Einsicht<br />
der dritten Strophe dieses Liedes geführt hat: „Einigkeit und Recht und<br />
Freiheit sind des Deutschen Vaterland“ und daran wollen wir unveränderbar<br />
festhalten.<br />
* * *<br />
Wir verlieren einen treuen Gefährten unseres Vereins und liebenswerten<br />
Menschen. Unsere Gedanken sind bei ihm und seiner Familie.<br />
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40
Stand Juni <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Aus dem Leben der Gesellschaften<br />
Veranstaltungskalender der Gesellschaften im<br />
St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf 1316 e.V.<br />
Gesellschaften Anlass Datum Ort<br />
1. Grenadiere<br />
2. Grenadiere Jakobus<br />
3. Grenadiere Jan Wellem<br />
5. Grenadiere Alt Pempelfort<br />
10. Grenadiere Germania<br />
11. Grenadiere Hubertus<br />
13. Grenadiere St. Rochus<br />
Jägercorps Krönungsball 18. Nov. <strong>2<strong>02</strong>0</strong> Marriot Hotel, Am Seestern<br />
Jakobe von Baden<br />
Kronprinz Wilhelm<br />
König Friedrich<br />
Königin Stephanie Krönungsball 19. Sep. <strong>2<strong>02</strong>0</strong> Fuchs im Hofmanns<br />
Reserve Waldfest 26. Aug. <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Stiftungsfest/Krönungsball 31. Okt. <strong>2<strong>02</strong>0</strong> Hotel Hilton Düsseldorf<br />
Fürst Karl Anton<br />
König Wilhelm<br />
Prof. Hans Kohlschein<br />
Wilhelm Marx<br />
Sappeure<br />
6te Schützen<br />
Hohenzollern-Sigmaringen<br />
Wildschütz 08<br />
Andreas Hofer<br />
1. Friedrichstädter Krönungsball 07. Nov. <strong>2<strong>02</strong>0</strong> Chiraz, Meineckestr. 52b, Golzheim<br />
Neunte Schützen<br />
2. Schützen v. Hindenburg<br />
4. Schützen Gemütlichkeit<br />
Fürst Leopold<br />
St. Lambertus<br />
Tambourkorps St. Maximilian Krönungsball <strong>02</strong>. Okt / jährlich Hausbrauerei „Zum Uerige“<br />
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Regelmäßige Treffs der Gesellschaften im St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf 1316 e.V.<br />
Gesellschaften Art Tag Uhrzeit Ort<br />
1. Grenadiere letzter Donnerstag 20.00 Uhr Kesselstübchen, Schumacher, Bolkerstraße<br />
2. Grenadiere Jakobus 4. Freitag 19.30 Uhr Gaststätte Hoferhof, Unterrather Str. 38<br />
3. Grenadiere Jan Wellem variabel 20.00 Uhr Försterhaus, Stoffeler Damm 79<br />
5. Grenadiere Alt Pempelfort 3. Samstag 19.30 Uhr Werstener Fässchen, Werstener Dorfstraße 77<br />
10. Grenadiere Germania Versammlung 2. Freitag 19.00 Uhr Vereinshaus SV Oberbilk, Seeheimer Weg 11<br />
11. Grenadiere Hubertus 1. Freitag 19.30 Uhr Werstener Hof, Kölner Landstraße 200<br />
13. Grenadiere St. Rochus 1. Freitag 19.30 Uhr Wehrhahn-Stuben, Kölner Straße 1-3, 4<strong>02</strong>11 Düsseldorf<br />
Jägercorps Versammlung 4. Mittwoch 20.00 Uhr Zum Schlüssel, Bolkerstraße 41-47<br />
Schießtraining 3. Montag 19:00 Uhr Zur Goldenen Mösch, Düsseldorf, Ubierstraße<br />
Jakobe von Baden 3. Dienstag 19.00 Uhr Wehrhahn-Stuben, Kölner Straße 1-3, 4<strong>02</strong>11 Düsseldorf<br />
Kronprinz Wilhelm 1. Dienstag 19.00 Uhr Goldener Kessel, Bolkerstraße<br />
König Friedrich Versammlung 2. Dienstag 20.00 Uhr Goldener Kessel, Bolkerstraße<br />
Königin Stephanie Versammlung 1. Donnerstag 19.30 Uhr Fuchs im Hofmanns, Benzenbergstraße 1<br />
Reserve 1. Montag 19.30 Uhr Zum Schlüssel, Bolkerstraße<br />
Fürst Karl Anton 1. Samstag 19.00 Uhr Gaststätte „Hoferhof“, Unterrather Str. 38<br />
König Wilhelm 3. Donnerstag 20.00 Uhr Zum Goldenen Handwerk, Marktstraße 12-14<br />
Prof. Hans Kohlschein 3. Donnerstag 20.00 Uhr Zum Schlüssel, Bolkerstraße<br />
Wilhelm Marx 2. Montag 19.30 Uhr Brauerei Uerige, Berger Straße 1<br />
Sappeure 1. Donnerstag 19.00 Uhr Brauerei Schumacher, Bolkerstraße<br />
6te Schützen Monatsversammlung 1. Freitag 19.30 Uhr Brauerei Schumacher, Oststr. 123<br />
Hohenzollern-Sigmaringen 3. Donnerstag 19.00 Uhr Im Füchschen, Ratinger Straße 28<br />
Wildschütz 08<br />
Andreas Hofer 3. Montag 19.00 Uhr Fuchs im Hoffmanns<br />
1. Friedrichstädter Versammlung 2. Freitag 20.00 Uhr Antoniushof, Kirchfeldstraße 137<br />
Neunte Schützen 1. Samstag 20.00 Uhr Gambrinus, Oberbilker Allee 305<br />
2. Schützen v. Hindenburg Regelmäßiges Treffen 2. Donnerstag 19.30 Uhr Brauerei Schumacher, Oststraße 123<br />
4. Schützen Gemütlichkeit 4. Freitag 19.00 Uhr Antoniushof, Kirchfeldstraße 137<br />
Fürst Leopold 1. Mittwoch 20.00 Uhr Haus Gantenberg, Prof.-Dessauer-Weg 30<br />
St. Lambertus 2. Freitag 19.30 Uhr Faustballclub Sparta, Aderdamm<br />
Tambourkorps Maximilian<br />
variabel<br />
Regimentskapelle Bendels jeden Donnerstag 20.00 Uhr Garather Hof, Frankfurter Straße 261<br />
41<br />
Stand<br />
Jun. <strong>2<strong>02</strong>0</strong>
1. Grenadiere<br />
von 1842<br />
Ansprechpartner Ralph Urhahn · E-Mail 1.grenadiere-duesseldorf@arcor.de<br />
Internet www.1.grenadiere-duesseldorf.de.tf<br />
Am Ende des Jahres 2019 konnten wir<br />
noch einen großen Geburtstag feiern.<br />
Unser Ehrenmajor Heinz Haferung<br />
feierte seinen 70. Geburtstag.<br />
Deine Kameraden der 1. Grenadiere<br />
wünschen Dir auch noch einmal auf<br />
diesem Weg alles Gute und vor allem<br />
viel Gesundheit.<br />
Das Jahr <strong>2<strong>02</strong>0</strong> hatte mit unserem<br />
Titularfest so schön und harmonisch<br />
begonnen. Das war es dann aber<br />
auch schon. Unser lieber Kölner und<br />
amtierender Kompanie König Josef<br />
Deutzmann wollte am 09. Februar<br />
im Kölner Eigelstein seinen Königsehrenabend<br />
und seinen 70. Geburtstag<br />
feiern. Gegen höhere Gewalten hat<br />
man aber bekanntlich keinen Einfl uss.<br />
Der Sturm „Sabine“ hatte diese Feierlichkeit<br />
buchstäblich abgeblasen. Schade<br />
für unseren Kameraden, jedoch<br />
werden wir diese Feierlichkeit hoffentlich<br />
bald nachholen können.<br />
Lieber Josef, Deine Kameraden wünschen<br />
Dir alles Liebe und Gute zu Deinem<br />
Ehrentag.<br />
Dann kam auch schon die nächste höhere Gewalt. Corona veränderte von jetzt<br />
auf gleich unser aller Leben. Nichts ging mehr und das bei uns Schützen, die doch<br />
mehr als viele andere die Geselligkeit lieben. Ob Schützenfeste, Feierlichkeiten,<br />
Versammlungen, soziale Kontakte mit Kameraden und deren Partner und Freunden,<br />
es wurde alles auf Eis gelegt.<br />
Das man alles absagte tat mehr als nur weh, aber es war und ist die einzig richtige<br />
Entscheidung.<br />
Trotzdem dürfen wir uns nicht beschweren, denn es gibt weiß Gott genügend<br />
Menschen denen es schlechter geht als den meisten von uns. Wenn es uns gut<br />
geht, können wir doch unserem Herrgott danken.<br />
Es ist alles auf den Kopf gestellt und keiner weiß wie es weiter geht.<br />
Die Schausteller, die unsere Kirmes bereichern und attraktiv machen, bangen um<br />
ihre Existenz. Viele unserer Kameraden oder deren Partner und Angehörigen sind<br />
mittlerweile ohne Arbeit oder in Kurzarbeit.<br />
Allerdings bringt die momentane Phase auch etwas Schönes an den Tag.<br />
Glaube Sitte Heimat wird in der jetzigen Zeit mehr denn je gelebt. Es ist schön<br />
zu sehen und zu erleben, wie sich sehr viele Menschen gegenseitig unterstützen.<br />
Wenn auch momentan alle Veranstaltungen auf Eis liegen, wir werden alles nachholen<br />
und dann werden wir uns alle wieder in den Armen liegen.<br />
Man mag sich nicht vorstellen wie die Reaktion sein würde, wenn wir unser Schützenfest<br />
durchführen würden und auch nur einer würde sich infi zieren. Aus den<br />
bekannten Gründen könnte man auch keinen Seniorenabend veranstalten, denn<br />
dann hätten wir einen Super-Gau.<br />
Aber nun zum Positiven: Unser lieber Kompaniekönig Josef Deutzmann wird<br />
sein Königsjahr für ein weiteres Jahr verlängern.<br />
Allen Lesern, Schützenkameradinnen, Kameraden, Freunden und Gönnern des<br />
Brauchtums wünschen wir alles Gute und vor allem: Bleiben sie gesund.<br />
42
2. Grenadiere<br />
Jakobus von 1845<br />
175<br />
Jahre<br />
Ansprechpartner Manfred Naß · E-Mail manfred_nass@t-online.de<br />
Internet www.2.grenadiere1845-jacobus.de<br />
Liebe Schützenkameradinnen, liebe Schützenkameraden<br />
175 Jahre 2. Grenadiere Jakobus<br />
Es hätte ein so tolles Jahr für uns werden können…<br />
Wir brauchen an dieser Stelle sicher nicht darlegen, was in den letzten Wochen<br />
und Monaten von uns allen abverlangt wurde. Einige Entbehrungen und Verzichte<br />
die besonders wehtaten, im familiären, berufl ichen, als auch auf Vereinsebene,<br />
tragen in mancherlei Hinsicht zum Umdenken bei. Prioritäten wurden verschoben.<br />
Plötzlich waren die größten Sorgen die Gesundheit von Familie und Freunden.<br />
Zu Recht und nicht von „Ungefähr“ hat der St.Sebastianus Schützenverein Düsseldorf<br />
1316 e.V. alle offi ziellen Veranstaltungen in <strong>2<strong>02</strong>0</strong> abgesagt.<br />
Ein Prozess der Entschleunigung und des bewussten Erleben hat bei vielen Menschen<br />
eingesetzt und zu anderen Wahrnehmungen der Umwelt beigetragen.<br />
Trotz aller Einschränkungen und Verzichte wollen wir irgendwann in bewährtes<br />
Fahrwasser zurückkehren, wenn auch unter veränderten Vorzeichen.<br />
Unsere Gesellschaft traf die Absage des Jubiläums-Krönungsball besonders hart.<br />
Die Schuhe waren bereits geputzt, die Uniform und die Ballkleider in bestem Zustand,<br />
als der Gesetzgeber ein Versammlungs- und Veranstaltungsverbot aussprach.<br />
Dennoch möchten wir an dieser Stelle allen danken, die zum Gelingen des Abends<br />
beigetragen hätten.<br />
Angefangen vom Veranstaltungsort, der Rheinterrasse mit Personal für die Bewirtung,<br />
der verpfl ichteten Künstler, der Musikgruppen für die musikalische Unterhaltung,<br />
der befreundeten Gesellschaften und Kameraden, die ihr Kommen zugesichert<br />
hatten, nicht zu vergessen Kameraden des Vorstandes, sowie aktive und<br />
passive Kameraden mit Damen aus den eigenen Reihen.<br />
Insbesondere bedanken wir uns an dieser Stelle für die zahlreichen Spenden und<br />
Sponsoren, die uns durch Geld- und Sachspenden unterstützt haben, ein Fest der<br />
besonderen Art auf die Beine zu stellen. Auch den Firmen und Kameraden, die uns<br />
den Druck der Festschrift ermöglicht haben, gilt ein besonderer Dank.<br />
Unser amtierendes Königspaar Detlef und Dagmar Klinkert werden bis 2<strong>02</strong>1<br />
weiterregieren. Dankeschön. Bleibt uns treu und vor allen Dingen gesund.<br />
Das Königspaar, welches die Regentschaft am Abend unseres Krönungsballes hätte<br />
übernehmen sollen, muss sich deshalb leider bis 2<strong>02</strong>1 gedulden. Die beiden,<br />
Dirk und Petra Rameckers, sehen es mit sportlicher Gelassenheit, wie wir es<br />
von beiden gewohnt sind.<br />
Auch euch gilt ein großer Dank, denn alles was in diesem Jahr nicht funktioniert<br />
hat, werden wir versuchen im kommenden Jahr nachzuholen. Hierfür werdet ihr<br />
eine gute Portion Mut und Kondition benötigen.<br />
Wir können die Uhren nicht zurückdrehen, sind aber zuversichtlich unsere Einladung<br />
zum 175. Bestehen der 2. Grenadiere Jakobus im kommenden Jahr erneut<br />
aussprechen zu können.<br />
Wir freuen uns euch, die ihr genauso wie wir enttäuscht waren über die Absage,<br />
mit euch und noch mehr Begeisterung und Freude, im Jahr nach Corona, begrüßen<br />
zu können.<br />
Rechtzeitig werden wir den neuen Termin bekanntgeben, damit wir nach dem<br />
Motto „Jetzt erst Recht“, mit euch einen besonderen Abend erleben dürfen.<br />
Bis dahin gibt es einen großen Wunsch an alle – Bleibt gesund.<br />
Stephanien von Hohenzollern- Sigmaringen Gedenktag,<br />
Größtes Schützen- und Volksfest am Rhein<br />
Der Verzicht in diesem Jahr auf die üblichen Veranstaltungen des großen Verein<br />
von 1316 fällt sicherlich nicht leicht. Wie auch im privaten Leben eines jedermann,<br />
gab und gibt es Termine, die im Kalender fest verankert sind, aber in diesem Jahr<br />
nicht in gebührender Form begangen, bzw gefeiert werden können.<br />
So fi ndet die Ehrung der Königin von Portugal, Stephanie von Hohenzollern-Sigmaringen,<br />
in diesem Jahr nicht in der üblichen Form statt.<br />
Auch das Regiments-Ringstechen in Lohausen, immer eine spannende Angelegenheit<br />
insbesondere auch für die Pagen, fällt in diesem Jahr aus.<br />
„Last but not least“ ist die größte Kirmes am Rhein, der Höhepunkt eines jeden<br />
Jahres für jeden Schützen, ein Opfer der Corona-Pandemie geworden und fällt<br />
somit aus.<br />
Es wird keinen neuen Regimentskönig bzw. eine neue Regimentskönigin geben.<br />
Der feierliche Zapfenstreich vor dem Rathaus oder im Festzelt, die Begegnungen<br />
mit anderen Kameradinnen und Kameraden, Gästen und Freunden des Sommerbrauchtums,<br />
kurzum „Das Wir-Gefühl“ fehlt bis hierhin vollkommen.<br />
Aber trotz aller widrigen Umstände gilt; Gesund bleiben oder werden, um diese Ereignisse<br />
in Zukunft intensiver und mit noch mehr Zusammenhalt feiern zu können.<br />
Allen Lesern wünschen wir eine gute Zeit. Vielen Dank.<br />
Detlef und Dagmar Klinkert<br />
Dirk und Petra Rameckers<br />
43
3. Grenadiere<br />
Jan Wellem<br />
Ansprechpartner Andreas Pesch<br />
Status Quo 3. Grenadiere im 1. Halbjahr <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Liebe Angehörige und Freunde der Gesellschaft 3. Grenadiere Jan Wellem, zunächst<br />
möchten wir unserer Hoffnung Ausdruck verleihen, dass es Euch allen<br />
und Euren Lieben gesundheitlich gut geht, besonders natürlich unseren älteren<br />
und vorerkrankten Kameraden. Durch die Covid-19-Pandemie stehen wir alle vor<br />
nicht kalkulierbaren und uns teils völlig überraschenden Entwicklungen unserer<br />
Lebenssituation, sei es berufl ich, wie auch familiär. In Gedanken stehen wir unseren<br />
Kameraden und deren Angehörigen bei, denen diese Zeiten gesundheitlich,<br />
fi nanziell oder wie auch immer besonders zusetzt. Wenn wir Hilfe leisten können,<br />
wie auch immer, lasst es uns wissen.<br />
Zum Redaktionsschluss hätten wir gerade einen sonnigen Stephanie von Hohenzollern-Gedenktag<br />
sowie die Teilnahme am Schützenumzug in Hassels am Sonntag,<br />
den 17.05.<strong>2<strong>02</strong>0</strong> gemeinsam verbracht. Nun kam jedoch alles anders, als man<br />
es sich auch nur im entferntesten Anfang des Jahres hätte vorstellen können:<br />
Jegliche Festlichkeiten, Termine, sogar unser Schützen- und Heimatfest, sind den<br />
Corona-Beschränkungen und somit dem Schutz unserer Gesundheit zum Opfer<br />
gefallen. Hierbei möchten wir nicht unerwähnt lassen, dass wir die entsprechenden<br />
Maßnahmen und Entscheidungen der Vereinsspitze um den 1. Chef Lothar<br />
Inden bedauern, jedoch völlig nachvollziehbar und alternativlos empfi nden. Wir<br />
danken dem Vorstand für seine Arbeit mit weitreichenden Entscheidungen, die<br />
mit Sicherheit (fl ankiert durch die versuchte Einfl ussnahme verschiedenster Interessengruppe)<br />
fi nalisiert mit der Absage der „Größten Kirmes am Rhein“, nicht einfach<br />
gefallen sind. Gerade unserem von sozialen Beziehungen geprägten Brauchtum<br />
fällt dieser, leider notwendige Verzicht, äußerst schwer. Im digitalen Zeitalter<br />
ist es natürlich möglich in verschiedenster Art und Weise Kontakt zu halten, aber<br />
der persönliche Kontakt, die „Stündcher beim Klaafe“, fehlen.<br />
Aber unser stolzer Schützenverein hat in seiner jahrhundertlangen Vergangenheit<br />
schon andere, bedeutsamere Krisen gemeistert. Daher blicken wir optimistisch<br />
in die Zukunft. Denn auf die Treue seiner Mitglieder können sich der Verein sowie<br />
auch unsere Gesellschaft stets verlassen. In diesem Jahr ist der Kamerad Anton<br />
Welter stolze 70 Jahre Mitglied. Wir danken für genau diese Treue und wünschen<br />
dem Jubilar besonders Gesundheit sowie Zufriedenheit.<br />
Sobald es die Möglichkeit auf ein unbeschwertes Zusammensein gibt, werden wir<br />
diese ergreifen und rechtzeitig die Gesellschaftsfamilie hierzu einladen. Hoffen wir<br />
darauf, dass unser Schützenalltag alsbald wieder eine Selbstverständlichkeit wird.<br />
Bleibt gesund, möglichst munter und zuversichtlich, denn auch in diesen schweren<br />
Zeiten gibt es wundervolle, zukunftssichernde Nachrichten…<br />
Zuwachs in der Gesellschaftsfamilie<br />
Bienvenido Lucas!<br />
Am 01.04.<strong>2<strong>02</strong>0</strong> um 04:41 Uhr erblickte Lucas Ortega del Rio in der Uniklinik<br />
Düsseldorf das Licht der Welt.<br />
Die 3. Grenadiere Jan Wellem freuen sich sehr über den deutsch-spanischen Nachwuchs<br />
und gratulieren den stolzen Eltern Susana und Patrick recht herzlich.<br />
Geburtstage<br />
Am 11.06.<strong>2<strong>02</strong>0</strong> wird<br />
der Kamerad und 2.<br />
Chef des St. Sebastianus<br />
Schützenverein<br />
1316 e. V. Wolfgang<br />
Vollmer 65 Jahre alt<br />
Wir gratulieren nachträglich<br />
auf das Herzlichste<br />
und wünschen unserem<br />
Gesellschaftsbetreuer<br />
beste Gesundheit sowie<br />
Zufriedenheit.<br />
Der Vorstand<br />
44
H.J. S<br />
5. Grenadiere<br />
Alt-Pempelfort von 1856<br />
Gesellsch<br />
St. Lambertus<br />
1. Hauptmann Volkhard Sommer · E-Mail info@fuenfte-grenadiere.de<br />
Internet www.fuenfte-grenadiere.de Ludwigshafener Straße 28 · 4<strong>02</strong>29 Düsseldorf · Telefon <strong>02</strong>11/31<br />
E-Mail andreas@becker-polsterei.de · Ansp<br />
Liebe Schützenkameradinnen, liebe Schützenkameraden,<br />
es fühlt sich schon komisch an, in den Tagen des Corona-Virus für die <strong>Festausgabe</strong><br />
des <strong>Schlossturm</strong>s zu schreiben, wird doch die Welt, die wir bisher kannten,<br />
eine andere werden.<br />
Seit dem 16. März <strong>2<strong>02</strong>0</strong> wurden die Veranstaltungen, beginnend mit der Generalversammlung<br />
unseres Schützenvereins, abgesagt.<br />
Da auch das Vereinsleben der 5. Grenadiere auf Eis gelegt wurde, wird der Bericht<br />
für die <strong>Festausgabe</strong> nicht so üppig ausfallen.<br />
Es hat sich gezeigt, dass es auf jeden Fall die richtigen Entscheidungen waren,<br />
alle Veranstaltungen, auch unsere Veranstaltungen, wie unser Osterschießen und<br />
auch unser Königsschießen, das im Juni stattfi nden sollte, nicht stattfi nden zu<br />
lassen.<br />
Spontan, und da sind wir sehr dankbar, war unser 2. Hauptmann und amtierender<br />
König Jürgen Christ bereit, sein Königsjahr zu verlängern.<br />
Die 5. Grenadiere, Gesellschaft Alt Pempelfort haben dieses Jahr zwei Jubiläen<br />
zu feiern.<br />
Wolfgang Schmitter feiert dieses Jahr sein 25jähriges Jubiläum bei den 5.<br />
Grenadieren.<br />
Wolfgang trat 1995 im Alter von 52 Jahren unserer Gesellschaft bei, war zunächst<br />
Krönungsball: Protokollführer, 2. Hauptmann und später 1. Hauptmann unserer Gesellschaft.<br />
Seit Mai 2017 ist er Ehrenhauptmann der Gesellschaft Alt Pempelfort.<br />
Wie in jedem Jahr stand auch dieses Mal die Arbeit vor dem Vergnügen. Dies<br />
Wolfgang begann diesmal trägt allerdings die silberne damit, Ehrennadel daß wir des kurzfristig St. Sebastianus einen neuen Schützenvereins Veranstaltungsort von<br />
1316, suchen erhielt mußten. 2011 Erst den Mitte Stadtorden Dezember und hatten trägt wir die per goldene Zufall erfahren, Nadel der dass Gesellschaft das Haus<br />
5. Kolvenbach Grenadiere. in wenigen Tagen schließt und ein neuer Pächter noch nicht feststeht.<br />
Also ging die große Suche los. Doch leider gibt es in Düsseldorf nur wenige Säle, die<br />
Wolfgang ausreichend Radatz Platz für hat 200 im bis diesem 250 Gäste Jahr <strong>2<strong>02</strong>0</strong> bieten, sein dennoch 50-jähriges bezahlbar Jubiläum. sind und für<br />
Im März Jahr noch 1970 nicht trat ausgebucht Wolfgang im waren. Alter Mit von dem 35 Jahren Pfarrsaal in unsere der Gemeinde Gesellschaft St. Maria ein.<br />
Rosenkranz haben wir dann doch noch einen gefunden. Allerdings mußte der Krönungsball<br />
um war zwei Kassierer Wochen und verschoben Fahnenoffi werden. zier in der Fahnengruppe der Gesell-<br />
Wolfgang<br />
schaft So trafen und wir trug uns sehr schon oft am die Vorabend Königswürde. des Krönungsballes zum Planen der Sitzordnung,<br />
Stellen von Stühlen und Tischen und Dekorieren des Saales.<br />
Er<br />
Am<br />
erhielt<br />
Abend<br />
die<br />
des<br />
Silberne<br />
Balles wurden<br />
Ehrennadel<br />
dann<br />
des<br />
alle Gäste<br />
St. Sebastianus<br />
von unseren<br />
Schützenverein<br />
Königspaaren<br />
von<br />
bei einem<br />
1316,<br />
trägt<br />
Sektempfang<br />
den Stadtorden<br />
begrüßt.<br />
und<br />
Alle<br />
erhielt<br />
Damen<br />
die<br />
erhielten<br />
Goldene<br />
von<br />
Nadel<br />
unserer<br />
der<br />
zukünftigen<br />
Gesellschaft.<br />
Königin Ruth<br />
Haning ein Los für einen ganz besonderen Tombolapreis: eine Stadtrundfahrt mit<br />
anschl. Brauereibesuch.<br />
Beiden Kameraden gratulieren wir zu ihren Jubiläen.<br />
Als der Saal schließlich gut gefüllt und nur einige wenige Plätze leer geblieben waren,<br />
konnte der festliche Teil des Abends mit dem Einmarsch der Königspaare beginnen.<br />
Hauptmann Andreas Becker stellte die Königspaare vor und begrüßte die<br />
Ehrengäste und Abordnungen vieler Gesellschaften und Vereine. Sein besonderer<br />
Gruß galt hierbei unseren Freunden vom Schießverein Papenburg mit ihrem König<br />
und 1. Vorsitzenden Ingo Hunfeld.<br />
Die anschließende Entkrönung unseres scheidenden Königspaares Willi Schriever<br />
und Otti Dopheide, sowie die Krönung des neuen Königspaares Dany und Ruth<br />
Haning übernahm in diesem Jahr unser Schützenchef Lothar Inden. Das unser<br />
Schütz<br />
wahrer<br />
stellun<br />
die Fes<br />
Aufme<br />
In der<br />
unsere<br />
Die Kr<br />
erfreul<br />
1. Hau<br />
Kamer<br />
Als Sh<br />
gelade<br />
Nachd<br />
Hierbe<br />
noch in<br />
Oster<br />
Nur ein<br />
auf den<br />
samen<br />
Die Erg<br />
Manns<br />
Hanne<br />
Komp<br />
Oster<br />
Wolfgang Schmitter<br />
Wolfgang Radatz<br />
Alexander Jansen<br />
Rechtsanwalt | Steuerberater<br />
Liebe Schützenkameradinnen und Schützenkameraden passt weiterhin auf Euch<br />
auf und bleibt gesund.<br />
Krönungsball 2012 Königspaare und Pfandschuẗzen<br />
Thorsten Jansen<br />
Wirtschaftsprüfer | Steuerberater<br />
Heuser Heuser & Kollegen<br />
Treuhandgesellschaft mbH & Co. KG<br />
Barbarastraße 2 | 40476 Düsseldorf<br />
Telefon (<strong>02</strong>11) 944-890 | Telefax (<strong>02</strong>11) 48 91 10<br />
| kontakt@stb-heuser.de<br />
45<br />
151
10. Grenadiere<br />
Germania<br />
Ansprechpartner Thomas Pesch · E-Mail tompesch@aol.com<br />
Die Geburtstage der Kompanieangehörigen<br />
der Ges. Germania im II. Quartal <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
24.04. Thomas Pesch<br />
25.04. Lea Bruchhausen<br />
26.04. Melanie Pitsch<br />
26.04. Julia Tietz<br />
26.04. Noelle Graszt<br />
05.05. Manfred Schroeter<br />
16.05. Christian Benning<br />
17.05. Alexander Pesch<br />
24.05. Alexander Pitsch<br />
24.05. Christian Becker (Ehr.Mitgl.)<br />
14.06. Laura Antweiler<br />
<strong>02</strong>.06. Otto Balczuweit<br />
05.06. Guido Pesch<br />
06.06. Thomas Pesch (Page)<br />
09.06. Tobias Schmitz<br />
14.06. Laura Antweiler<br />
23.06. Michael Schlottmann<br />
29.06. Christopher Tietz<br />
Königliche Grüße an die Germania-Familie<br />
Das Königsjahr 2019/<strong>2<strong>02</strong>0</strong> neigt sich dem Ende zu. Trotz turbulenter Zeiten,<br />
die sicherlich auf uns zukommen werden, hat unser Kompanie-König Wolfgang<br />
Vischer ein paar liebe Worte für seine Freunde und Kameraden verfasst:<br />
„Liebe Kameradinnen, Kameraden und Freunde der 10ten Grenadiere. Unser<br />
Schützenfest steht an. In der Hoffnung, dass dieses in dieser schwierigen Zeit<br />
stattfi nden kann, wünschen wir Euch ein harmonisches, erfolgreiches Schützenfest.<br />
Wir sind stolz ein Teil dieser Gesellschaft zu sein. Wo die Begriffe „Kameradschaft“<br />
und „Freundschaft“ großgeschrieben werden. In diesem Sinne wünschen<br />
wir Euch alles Gute. Euer Königspaar, Wolfgang und Birgit.“<br />
(Diese Nachricht wurde am 12. April verfasst.)<br />
Aus dem Leben der Gesellschaft<br />
Geburtstagskind Uwe Pesch (links im Bild)<br />
Unsere Kompanie-Hoheit hat es bereits angesprochen. Es sind besondere Zeiten,<br />
in der wir aktuell leben. Diese Zeiten erfordern besondere Menschen. Während<br />
unsere Versammlungen und Termine abgesagt werden und wir viel Zeit zu Hause<br />
verbringen, arbeitet unsere Kameradin Julia Tietz härter als zuvor. Julia ist<br />
Studentin und arbeitet im Krankentransport. Hier bekommt ihr einen kleinen Einblick<br />
in ihren Alltag.<br />
Auf einer Skala von 1-10 wie stark bist du von der Corona-Pandemie betroffen?<br />
Vor dem Kontaktverbot haben mich tatsächlich nur die Hamsterkäufer beschränkt,<br />
da ich nicht mehr wie gewohnt nach der Arbeit einkaufen konnte. Zu<br />
dem Zeitpunkt stand die Skala auf 2.<br />
Unser Kompanie-Königspaar 2019/<strong>2<strong>02</strong>0</strong> - Wolfgang und Birgit<br />
Unser Spieß feiert 60. Geburtstag<br />
Am 21.03.<strong>2<strong>02</strong>0</strong> wurde unser geschätzter Kamerad und Spieß Uwe Pesch<br />
60 Jahre jung. In coronabedingter, kleiner Runde hat unser Geburtstagskind<br />
einen schönen Tag mit seiner Familie und ein paar engen Freunden verbracht.<br />
Die große Feier ist nur aufgeschoben, lieber Uwe. Wir wünschen Dir auch auf<br />
diesem Wege nochmal alles Gute. Bleib uns noch lange erhalten.<br />
46<br />
Julia bei der Arbeit<br />
Bei meiner Arbeit im Krankentransport<br />
habe ich ausschließlich mit der<br />
„Risikogruppe“ zu tun, weshalb wir nur<br />
mit Mund- und Nasenschutz fahren,<br />
um unsere Patienten bestmöglich zu<br />
schützen. Zusätzlich desinfi zieren wir<br />
regelmäßig das Fahrzeug. Das nimmt<br />
defi nitiv mehr Zeit in Anspruch, ist aber<br />
das Mindeste was wir tun können. Dadurch<br />
kommen dann schon einige Skala<br />
Punkte hinzu.<br />
Wirken sich die Veränderungen im Berufsleben<br />
auch privat aus?<br />
Das Kontaktverbot bzw. die Einschränkungen<br />
haben mich dann noch mehr<br />
getroffen. An erster Priorität steht<br />
meine Familie, die ich nun nicht mehr<br />
oder wenn dann nur mit ausreichendem<br />
Abstand sehen kann. Und manchmal<br />
braucht man einfach mal eine Umarmung<br />
der Eltern!<br />
Melanie Pitsch<br />
Stellvertretende Schriftführerin
Jäger-Corps<br />
von 1844<br />
1. Hauptmann Dr. Enrico Pelz · Schriftführer Elmar Nitsche<br />
E-Mail info@jaegercorps-1844.de · Internet www.jaegercorps-1844.de<br />
Geburtstage und Jubilare<br />
In den letzen Wochen, zwischen Osterausgabe und dem nun vor uns liegenden<br />
Exemplar der Schützenzeitung, gab es zahlreiche Geburtstage im bzw. um das<br />
Jägercorps herum zu feiern.<br />
Neben unserem ehem. Kompaniekönig ‚Kosta‘ Kyriakidis, dem 1. und 2.<br />
Hauptmann Dr. Enrico Pelz und Michael Kurz, deren Geburtstage wir im<br />
April (wegen Corona nicht) feiern durften, und unserem Kassierer Michael<br />
Winter im Mai, waren es natürlich besonders die Honoratioren, an deren Geburtstage<br />
an dieser Stelle zu erinnern ist:<br />
den Anfang machte, wie in jedem Jahr, unser Kamerad, Ehrenhauptmann der<br />
Ges. Königin Stephanie und ehemaliger Schirmherr des Jägercoprs Karl-<br />
Heinz Spanke, der im Mai stolze 93 Jahre jung wurde.<br />
Exakt zwei Tage später wurde ein weiterer ehem. Schirmherr unserer Gesellschaft,<br />
Hubertusordensträger und Ehrenmitglied des Vorstands vom Hauptverein,<br />
unser lieber Freund Christian Becker 82 Jahre jung.<br />
Karl-Heinz Spanke (links), Schirmherr von 2013-2015, Christian Becker (rechts),<br />
Schirmherr von 2015-2017 (Archivbild vom Königsschießen 2019)<br />
Zeitgleich feierte in Ruhpolding unser<br />
Ehrenmajor Christian Haßlberger<br />
seinen 81. Geburtstag.<br />
Allen Geburtstagskindern noch einmal<br />
alles Gute, vor allem Gesundheit für<br />
die kommenden Jahre.<br />
Seine Rede: „Kameraden! Die Tage der Gefahr sind gekommen, die gemeinsame<br />
Freiheit, die schwer errungenen Rechte, sie sind nicht bloß bedroht, nicht angegriffen,<br />
nein, mit Füßen getreten sind die Gesetze, zerrissen ist von der Krone<br />
selbst der Bund (...)“ - das komplette Zitat möge sich der geneigte Leser selber in<br />
Erinnerung rufen - so, wie er sie am Morgen des 19. November 1848 vor den Versammelten<br />
Bürgerwehren von Düsseldorf, Gerresheim, Ratingen, Bilk, Hamm und<br />
Neuss gehalten hat, mutet für mich persönlich wie eine Mahnung an, sowohl an<br />
die Politik, wie auch an jeden Einzelnen, im Angesicht weltweiter Krisen, hieraus<br />
resultierender Fluchtbewegungen, in Zeiten zahlreicher, regional unterschiedlicher<br />
Verordnungen mit Verboten und Geboten, kurz: in Zeiten der Corona-Pandemie,<br />
nicht das Maß und die Mäßigung zu verlieren, welche in der Summe dazu führen,<br />
dass diese, unsere Gesellschaft, bei allen Problemen, mit Kollateralschäden und<br />
Kosten, die uns in den kommenden Jahren „mit“ oder auch „nach“ Corona begleiten<br />
werden, fast ein Jahrhundert weitgehend glücklich und friedlich miteinander<br />
gelebt hat. Auch im Interesse unserer Kinder und Kindeskinder dürfen wir nicht<br />
zulassen, dass extremistische Strömungen, egal welcher Couleur, oder überzogene<br />
politisch motivierte Maßnahmen unseren sozialen Frieden und unsere Gesellschaft<br />
sprengen. Gerade wir Schützen, die neben zahlreichen Gruppen, darunter<br />
unsere Partner, die Schausteller, in ganz besonderer Weise durch die Absagen<br />
aller Kirmesveranstaltungen betroffen sind, haben schon von der Tradition her<br />
unsere Daseinsberechtigung. „Schützen schützen!“, dies auch im übertragenen<br />
Sinne, nicht zuletzt durch unseren Einsatz für caritative Zwecke. Vielleicht ist gerade<br />
die Krise eine Chance, das Wahrnehmungsbild in der Öffentlichkeit. Wir sollten<br />
es zumindest probieren!<br />
D.UG<br />
Das Jäger-Corps 1844 wünscht allen Schützenkameraden, Freunden und Verwandten<br />
ein gesegnetes Osterfest und schönes Schützenjahr <strong>2<strong>02</strong>0</strong>.<br />
Blick in die Geschichte<br />
Termine<br />
Ein besonderer Geburtstag stand für<br />
unsere Gesellschaft am 01. Juni an. Wir<br />
begingen den 210. Geburtstag unseres<br />
Gründers Lorenz Cantador.<br />
Über ihn sind ganze Bücher geschrieben<br />
und an ihn wird an zahlreichen<br />
Stellen in unserem Vereinsleben gedacht.<br />
Archivbild von 1993. Als Adjutant bei<br />
der Krönung des damaligen<br />
Jungschützenkönigs Patrick Wienen<br />
Schießtraining:<br />
Versammlungen:<br />
Jeden 3. Montag im Monat<br />
19:00 Uhr, „Zur Goldenen Mösch“<br />
Düsseldorf, Ubierstrasse<br />
Jeden 4. Mittwoch im Monat<br />
20:00 Uhr, Hausbrauerei „Zum Schlüssel“<br />
Bolkerstr. 41-47<br />
4<strong>02</strong>13 Düsseldorf-Altstadt.<br />
47
Gesellschaft<br />
Kronprinz Wilhelm<br />
Ansprechpartner Berthold Kremm · E-Mail dr.kremm@t-online.de<br />
Internet www.gesellschaft-kwk.de<br />
KWK und Corona<br />
In dieser ungewohnten Zeit verlagert sich auch bei der Kronprinz Wilhelm<br />
Kompanie das Schützenbrauchtum fast komplett in die digitale Welt, in Whats-<br />
App-Gruppen, E-Mailverteiler oder auch Online-Versammlungen wie die Bataillonsversammlung<br />
Ende April.<br />
Die - bis auf weiteres - letzte Monatsversammlung der KWK hat am 3. März<br />
im Goldenen Kessel auf der Bolkerstraße stattgefunden, das letzte Trainingsschießen<br />
war zwei Tage danach. Logischerweise konnte und durfte auch das<br />
Kompaniekönigsschießen am 24. Mai nicht stattfi nden. Demnach gibt es auch<br />
in diesem Jahr erst mal kein Nachfolger-Königspaar für Rolf und Uschi Kieninger.<br />
Auch der Stephanientag eine Woche zuvor hat natürlich nicht stattgefunden.<br />
Trotzdem haben einige Kameraden versucht, inoffi ziell mit dem nötigen Abstand<br />
und mit maximal zwei Haushalten pro Tisch den Stephanientag zu feiern,<br />
im Brauhof des Schumachers auf der Oststraße. Anwesend war hier auch<br />
der immer wieder gern gesehene Gast, Betreuer der Kompanie und Schriftführer<br />
des Großen Vereins Detlef Hütten.<br />
Tatsächlich war sogar die ein oder andere Runde Knobeln möglich, trotz der<br />
Corona-Schutzmaßnahmen.<br />
Glückwünsche<br />
Trotz der aktuellen Umstände gratulieren wir der Gesellschaft Königin Stephanie<br />
ganz herzlich zum 150-jährigen Jubiläum. Wir hätten diesen Anlass gerne mit<br />
Euch bei Eurem Jubiläums-Biwak am 26. April gefeiert, das leider auch der Corona-Krise<br />
zum Opfer fi el. Aber so ein Jubiläum dauert ja das ganze Jahr, und<br />
deshalb sind wir zuversichtlich, dass sich auch ohne Schützenfest und Kirmes eine<br />
Gelegenheit fi nden wird, Euch ordentlich hochleben zu lassen.<br />
KWK-Jubiläen <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Jubiläen gibt es nicht nur im Bataillon, sondern natürlich auch innerhalb unserer<br />
Gesellschaft. Auch wenn es den Kameraden verwehrt bleiben wird, hierfür auf<br />
dem Thron des Schützenzeltes geehrt zu werden, so haben wir keinen Zweifel,<br />
dass dies bei passender Gelegenheit in geeignetem Rahmen nachgeholt werden<br />
wird.<br />
Seit 65 Jahren gehört Günter Weber der KWK an, der er nach seiner Pagen- und<br />
Knappenzeit beitrat. 1966 konnte er die Würde des Regiments-Jungschützenkönigs<br />
erringen. Einige Jahre wirkte er als Schriftführer in der Gesellschaftsführung<br />
mit, bis ihm sein Beruf nicht mehr die notwendige Zeit für das Schützenbrauchtum<br />
ließ. Heute sehen wir ihn altersbedingt leider nur noch selten. Lieber Günter, wir<br />
gratulieren Dir ganz herzlich zu Deinem seltenen Jubiläum, und wünschen Dir alles<br />
Gute, vor allem Gesundheit.<br />
Harald Spangenberg kann auf 50 Jahre in der KWK zurückblicken, außerdem<br />
hätte er in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag auf der Kirmes feiern können,<br />
denn dieser wäre auf den zweiten Samstag gefallen. Hätte, hätte … Fahrradkette,<br />
was insofern passt, als Harald immer schon auf Zweirädern unterwegs<br />
war, auch über sehr lange Strecken. Leider ist es in den letzten Jahren ruhiger<br />
um ihn geworden, deshalb vermissen wir seine liebenswerte Art. Lieber Harald,<br />
wir gratulieren herzlich zu beiden Anlässen, verbunden mit unseren besten<br />
Wünschen!<br />
In fröhlicher Runde wird ihm manchmal der Ehrentitel „Gründungsmitglied“<br />
beigegeben, aber zu Unrecht: Jürgen Schäfer gehört auch erst seit 50<br />
Jahren der KWK an. Und so macht der Ehrentitel doch eher deutlich, dass<br />
die KWK ohne ihn beinahe nicht vorstellbar ist. Lange Zeit diente er der Gesellschaft<br />
in der legendären Fahnengruppe Huppertz – Zemke – Schäfer,<br />
und auch danach übernahm er bei Bedarf den Fahnendienst bei der Fronleichnams-Prozession.<br />
Seine humorvolle, aber auch nachdenkliche Art ist bei allen<br />
geschätzt, sein Wort fi ndet stets Gehör. 1993 verlieh ihm die Gesellschaft in<br />
Anerkennung seiner Verdienste die Silberne KWK-Nadel, von der es nur 10<br />
Stück gibt. Der Große Verein würdigte sein Engagement mit der Silbernen<br />
Ehrennadel und dem Stadtorden. Lieber Jürgen, Dir herzlichen Glückwunsch<br />
zu Deinem besonderen Jubiläum, uns noch viele weitere Jahre mit Dir und<br />
Gisela!<br />
Der dritte im Bunde der 50-jährigen Jubilare ist Norbert Zens. Auch wenn er<br />
den größten Teil seines Schützenlebens im Stadttambourkorps St. Maximilian<br />
verbracht hat, blieb er der KWK dennoch als passives Mitglied verbunden, denn<br />
hierhin reichen seine „Schützenwurzeln“ über Vater, Großvater und Bruder zurück.<br />
Lieber Norbert, wir gratulieren herzlich zum Jubiläum und wünschen Dir ebenfalls<br />
alles Gute.<br />
Auch wenn ein richtiger Stephanientag sicherlich schöner gewesen wäre,<br />
ohne das Virus, ohne diverse wichtige Maßnehmen, so ließ sich doch irgendwie<br />
feststellen: Das wichtigste im Schützenbrauchtum ist nicht die Kirmes<br />
und nicht die Uniform, sondern das Zwischenmenschliche, das Beisammensein<br />
und gemeinsam eine schöne Zeit verbringen, nur aktuell eben auf Abstand.<br />
Vor 25 Jahren trat Clemens Kaiser der KWK bei, sozusagen als Spätberufener,<br />
denn sein Engagement galt seit jeher mehr dem Winterbrauchtum. Aber da Karnevalisten<br />
von Aschermittwoch bis Hoppeditz‘ Erwachen nicht ganz so viel zu tun<br />
haben, fi ndet er auch die Zeit, zumindest an den wichtigen Terminen der KWK<br />
teilzunehmen. Lieber Clemens, auch Dir herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum<br />
und alles Gute!<br />
48
Gesellschaft<br />
Kronprinz Wilhelm<br />
Ansprechpartner Berthold Kremm · E-Mail dr.kremm@t-online.de<br />
Internet www.gesellschaft-kwk.de<br />
Runde Geburtstage<br />
Neben dem schon erwähnten Harald Spangenberg können zwei weitere<br />
Kameraden runde Geburtstage feiern.<br />
Karl-Heinz Schlepphorst wurde Ende Mai 70 Jahre alt. Zur Würdigung<br />
seines Schützenlebens ist man als Schreiber dieser Zeilen versucht, auf die<br />
Veröffentlichung an gleicher Stelle vor zwei Jahren zu verweisen, als er sein<br />
60-jähriges Vereinsjubiläum begehen konnte. Allein schon diese langjährige<br />
Zugehörigkeit zum Verein spricht für sich, gekrönt von der Regimentskönigswürde<br />
2009. Aber auch intern hat er die KWK über Jahrzehnte als 2. Hauptmann<br />
geprägt wie kaum ein anderer, denn immer wenn es um neue Ideen<br />
und Entwicklungen ging, die die Gesellschaft weiterbringen, kamen sie oft von<br />
ihm. Seine Leistungen und Verdienste brachten ihm nicht nur den Stadtorden,<br />
sondern auch die Ehrennadeln von Verein und Gesellschaft jeweils in der goldenen<br />
Form ein, nach seinem Rückzug aus dem Vorstand ernannte ihn die<br />
Gesellschaft mit Zustimmung des Hauptvereins zum Ehrenhauptmann. Lieber<br />
Karl-Heinz, kaum jemand wird auf ein so erfülltes und erfolgreiches Schützenleben<br />
zurückblicken können wie Du. Wir gratulieren ganz herzlich zum Runden<br />
Geburtstag und wünschen Dir mit Deiner Frau Ellen weiterhin schöne<br />
Jahre im Kreise der KWK!<br />
Ebenfalls den 70. Geburtstag konnte Lothar Maxstadt Ende Juni feiern. Seit<br />
über 45 Jahren gehört er mit Unterbrechungen der KWK an, durch seine passive<br />
Mitgliedschaft im Sappeur-Corps riss die Verbindung zum Großen Verein<br />
jedoch nie ab. In seiner aktiven Zeit gehörte er einige Jahre als Beisitzer dem<br />
geschäftsführenden Vorstand der Gesellschaft an. Sein Engagement würdigte<br />
der Große Verein 1995 mit der Silbernen Ehrennadel. Lieber Lothar, auch<br />
Dir herzlichen Glückwunsch zum Runden Geburtstag und alles Gute für die<br />
kommenden Jahre!<br />
Nachruf Udo Passoke<br />
Unser Kamerad Udo Passoke ist nach kurzer,<br />
schwerer Erkrankung am Freitag vor Pfi ngsten verstorben.<br />
Er wurde 71 Jahre alt, der KWK hat er seit<br />
1983 angehört. In dieser Zeit hat er nie nach Ämter<br />
und Würden gestrebt, aber gleichwohl eine besondere<br />
Großzügigkeit gegenüber der Gesellschaft bewiesen.<br />
Für seine Treue zum Schützenwesen erhielt<br />
er 2011 die Silberne Ehrennadel. Wir werden ihm<br />
ein ehrendes Andenken bewahren.<br />
Gesellschaft<br />
König Friedrich<br />
Ansprechpartner Andreas Korth & Andreas Vavaßeur · E-Mail vorstand@kfk1888.de<br />
Internet www.kfk1888.de<br />
Liebe Schützenkameradinnen, liebe Schützenkameraden,<br />
wer hätte zum Jahreswechsel geglaubt, dass es in diesem Jahr keine Kirmes<br />
geben wird und unser geliebtes Schützen- und Heimatfest wegen der Corona-Pandemie<br />
ausfällt?<br />
Vavaßeur als weiterhin amtierender König nicht ein zweites Mal auf den Thron.<br />
Wir hoffen alle, dass wir bis zur Kirmes 2<strong>02</strong>1 unsere neue Majestät küren können.<br />
Das öffentliche Leben ist teilweise vollständig zum Erliegen gekommen und davon<br />
blieb natürlich auch unser Schützenbrauchtum nicht verschont.<br />
Die König-Friedrich ist ja bekanntlich momentan nicht mit allzu viel Nachwuchs<br />
gesegnet. Das hatte leider auch zur Folge, dass unsere Aktivitäten komplett abgesagt<br />
werden mussten. Da hatten wir erstmals nach vielen Jahren wieder einen<br />
schönen Familienausfl ug außerhalb des Geländes des MBC geplant. Das Königsschießen<br />
sollte auf der Anlage des Schützenvereins Flingern stattfi nden. Vorher<br />
wollten wir eine Feuerwache besichtigen. Doch leider haben uns die aktuellen Ereignisse<br />
eingeholt und dazu gezwungen, bis auf weiteres „die Füße still zu halten“.<br />
Wir hoffen, dass nicht nur die Kameraden der KFK, sondern alle Schützen gesund<br />
aus der Kriese herauskommen und sich den Mut und die Freude nicht nehmen<br />
lassen, im kommenden Jahr wieder unsere Größte Kirmes am Rhein zu feiern.<br />
In Ermangelung der Möglichkeiten, konnten wir natürlich auch keinen neuen König<br />
ausschießen. Da aber die Kirmes ausfällt, muss unser Kamerad Andreas<br />
Vor 9 Jahren waren wir stolz auf unsere Jugend<br />
Wir werden alles daran setzen, auch zukünftig wieder eine starke Gesellschaft zu werden.<br />
Es wird ein langer Weg, aber zusammen werden wir ihn schon irgendwie meistern.<br />
In diesem Sinne wünschen wir Euch allen einen schönen Sommer und bleibt vor<br />
allen Dingen alle gesund, damit wir uns 2<strong>02</strong>1 alle wiedersehen können.<br />
Eure Gesellschaft König Friedrich von 1888<br />
49
Gesellschaft<br />
Königin Stephanie<br />
150<br />
Jahre<br />
Ansprechpartner Thomas Winter · E-Mail winter_tommy1975@web.de<br />
Internet www.königin-stephanie.de, www.koenigin-stephanie.com<br />
Jahreshauptversammlung der Kompanie <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Am Donnerstag den 05.03.<strong>2<strong>02</strong>0</strong> fand in unserem Vereinslokal „Fuchs Im Hofmanns“<br />
unsere Jahreshauptversammlung <strong>2<strong>02</strong>0</strong> statt. Unser 1. Hauptmann Udo<br />
Winter konnte zahlreiche Kameraden begrüßen. Besonders begrüßt wurde unser<br />
Regimentskönig André Dornbusch.<br />
Der Kassenbestand der Kompaniekasse war zufriedenstellend. Dies wurde von<br />
unseren Kassenrevisoren bestätigt. Im Anschluss wurden folgende Kameraden<br />
neu bzw. wiedergewählt. Dies waren die Kameraden:<br />
2. Hauptmann: Michael Dornbusch (WW)<br />
2. Kassierer: Michael Paffenholz (NW)<br />
2. Schriftführer Thomas Schröder Senior (WW)<br />
Besitzer: André Dornbusch (NW)<br />
re. Fahnenoffi zier: Marcus Sänger (WW)<br />
Festausschuss: Dennis Daun (NW)<br />
Alexander Hebing<br />
(NW)<br />
Christian Kunert<br />
(NW)<br />
Kassenprüfer: Dennis Daun (NW)<br />
Ersatzkassenprüfer: Mathias Bolz (NW)<br />
Marcus Sänger<br />
(NW)<br />
Unser 1. Hauptmann Udo Winter gratulierte allen neu- bzw. wiedergewählten<br />
Kameraden und wünschte ihnen viel Glück bei der Ausübung ihrer Posten.<br />
Jubiläen im Jahre <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Karl-Heinz Spanke 70 Jahre Mitglied<br />
Ein Jubiläum was nicht jeder Schütze<br />
feiern kann, feiert in diesem Jahr unser<br />
Ehrenhauptmann Karl Heinz Spanke.<br />
Unser Hennes, wie er liebevoll genannt<br />
wird, ist seit nun mehr 70 Jahren<br />
Mitglied im großen Düsseldorfer Schützenverein.<br />
Karl Heinz Spanke trat im Jahr<br />
1950 im Alter von 23 Jahren der Gesellschaft<br />
Wildschütz und somit dem<br />
Schützenverein von 1316 bei. Im Jahre<br />
1954 wechselte Hennes in die Gesellschaft<br />
Königin Stephanie. Viele Jahre<br />
war Karl Heinz Spanke Zugführer<br />
unserer Gesellschaft, bevor er im Jahre<br />
1985 zum 2. Hauptmann gewählt wurde.<br />
Diesen Posten übte Karl Heinz<br />
Spanke bis ins Jahr 1999 aus. Im selben Jahr wurde Hennes zum Ehrenhauptmann,<br />
unserer Kompanie ernannt. Bis zum heutigen Tage unterstützt er den Kompanievorstand<br />
mit Rat und Tat. Bis zum heutigen Tage gehört Karl Heinz Spanke<br />
dem Ehrenrat des großen Vereins an. In seinen nun 70 Jahren als Mitglied war<br />
unser Hennes 3 x Kompaniekönig zusammen mit seiner Ehefrau Christel. Für<br />
seine Verdienste wurde Karl Heinz mit der Silbernen und Goldenen Ehrennadel<br />
ausgezeichnet und er ist Träger des Stadtordens der Landeshauptstadt Düsseldorf.<br />
Außerdem ist Karl Heinz Spanke Ehrenmitglied im Stadt-Tambourkorps<br />
St. Maximilian.<br />
Lieber Karl Heinz, Deine Gesellschaft Königin Stephanie gratuliert Dir herzlich zu<br />
diesem besonderen Jubiläum. Wir wünschen Dir ein unvergessliches Jubiläumsjahr.<br />
Wir wünschen Dir noch viele schöne Jahre im Schützenverein Düsseldorf von<br />
1316 und Deiner Gesellschaft Königin Stephanie.<br />
Thomas und Udo Winter 40 Jahre Mitglied<br />
Eine Seltenheit im Schützenwesen ist<br />
es, dass Vater und Sohn zusammen ein<br />
Jubiläum feiern können. Dies feiern in<br />
diesem Jahr unser 1. Schriftführer und<br />
Fähnrich Thomas Winter, sowie unser<br />
1. Hauptmann Udo Winter.<br />
Beide traten im Jahr 1980 der Gesellschaft<br />
Königin Stephanie und somit<br />
dem Schützenverein von 1316 bei.<br />
Thomas wurde bereits 1995 in die<br />
Fahnengruppe gewählt und ist seit<br />
2000 Fähnrich der Kompanie. Seit<br />
dem Jahr 2001 ist Thomas auch 1.<br />
Schriftführer unserer Kompanie. Für<br />
seine Verdienste um das Schützenwesen<br />
erhielt Thomas die Silberne Ehrennadel<br />
des großen Vereins und trägt<br />
den Stadtorden der Landeshauptstadt<br />
Düsseldorf.<br />
Sein Vater Udo Winter trat ebenfalls<br />
im Jahre 1980 der Gesellschaft Königin<br />
Stephanie bei. Schnell wurde Udo<br />
zum Spieß und Zeugwart der Kompanie<br />
gewählt. Als Schießleiter wurde er<br />
in die Schießleitung des großen Vereins<br />
gewählt und hilft bis heute immer beim<br />
Auf- und Abbau der Schießanlage für<br />
unser Schützenfest.<br />
Im Jahre 1999 wurde Udo Winter zum<br />
2. Hauptmann gewählt. 2010 erfolgte<br />
die Wahl zum 1. Hauptmann der Kompanie.<br />
Diesen Posten übt Udo bis zum<br />
heutigen Tage aus. Udo Winter wurde<br />
mit der Silbernen Ehrennadel des Großen<br />
Vereins geehrt und ist Träger des<br />
Stadtordens.<br />
Lieber Thomas und Udo, Eure Gesellschaft Königin Stephanie gratuliert Euch zu<br />
Eurem 40-jährigen Jubiläum ganz herzlich.<br />
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fotolia|alekss<br />
50
Gesellschaft<br />
Königin Stephanie<br />
150<br />
Jahre<br />
Ansprechpartner Thomas Winter · E-Mail winter_tommy1975@web.de<br />
Internet www.königin-stephanie.de, www.koenigin-stephanie.com<br />
Reiner Glowacki 25 Jahre Mitglied<br />
Unser Kamerad Reiner Glowacki<br />
feiert in diesem Jahr sein 25 jähriges<br />
Vereinsjubiläum.<br />
Reiner trat im Jahre 1995 der Gesellschaft<br />
bei. Viele Jahre war Reiner<br />
als 2. Kassierer, Bierkassenwart und<br />
Beisitzer im Vorstand tätig. Auch ist<br />
Reiner dem Schießsport sehr verbunden.<br />
Reiner ist ein Schütze, der<br />
immer da ist wenn er gebraucht wird.<br />
Reiner erhielt für seine Verdienste für<br />
das Schützenwesen die Silberne Ehrennadel<br />
des Großen Vereins.<br />
Lieber Reiner, auch Dir gratuliert Deine<br />
Gesellschaft Königin Stephanie herzlich<br />
zu Deinem 25-jährigen Jubiläum.<br />
Zum Schluss<br />
Eigentlich würden wir an dieser Stelle allen ein schönes und sonniges Schützenfest<br />
<strong>2<strong>02</strong>0</strong> wünschen. Für uns wäre es als Königs- und Jubiläumskompanie ein<br />
besonderes Jahr gewesen.<br />
Leider hat der Corona-Virus dieses nun verhindert und so bleibt uns zum Schluss<br />
nur übrig, euch eine schöne Sommerzeit und Gesundheit zu wünschen.<br />
Im kommenden Jahr feiern wir dann umso schöner Schützenfest.<br />
Thomas Winter<br />
51
Freunde der Gesellschaft Reserve e.V. 1858
Freunde der Gesellschaft Reserve e.V. 1858<br />
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Bleibt gesund,<br />
liebe Kameraden!<br />
Wir werden uns bald wiedersehen!
Gesellschaft<br />
RESERVE<br />
Präsident Dietmar Schwabe-Werner · E-Mail praesident@gesellschaft-reserve.de<br />
Internet www.gesellschaft-reserve.de<br />
Geburtstage<br />
Juni<br />
Günter Öhme <strong>02</strong>.06.35 85j 5. Zug<br />
Michael Naseband 11.06.65 55j 3. Zug<br />
Thomas Schier 16.06.70 50j 3. Zug<br />
Philipp Neitzert 30.06.95 25j 3. Zug<br />
Das Tagebuch der Reserve:<br />
<strong>2<strong>02</strong>0</strong> begann mit einem Zitat unseres Vizepräsidenten Guillermo Porras: Kameradschaft<br />
ist, wenn der Kamerad schafft.<br />
So schafften 6 Mitglieder des Vorstands auf der ersten Klausurtagung im Februar<br />
für die Reserve <strong>2<strong>02</strong>0</strong>+: Ein Ausblick in die Zukunft.<br />
Juli<br />
Gerd Strauch 07.07.55 65j 5. Zug<br />
Michael Ihle 11.07.75 45j 5. Zug<br />
Ernst Oberhößel 11.07.45 75j 5. Zug<br />
Jürgen Spieker 20.07.55 65j 5. Zug<br />
Ingo Musial 20.07.70 50j 3. Zug<br />
Marcel Abel 20.07.75 45j 3. Zug<br />
August<br />
Hans-Werner Backes 01.08.45 75j 2. Zug<br />
Jürgen Salm 04.08.45 75j 5. Zug<br />
Reinhard Jeske 14.08.45 75j 5. Zug<br />
Carsten Hoffmann 14.08.75 45j 3. Zug<br />
Thomas Etteldorf 15.08.35 85j 5. Zug<br />
Kevin Traber 21.08.80 40j 3. Zug<br />
Karl Helten 28.08.35 85j. 5. Zug<br />
Bernd Alles 29.08.60 60j 2. Zug<br />
Hans-Peter Schroers 31.08.65 55j 2. Zug<br />
September<br />
Andreas-Paul Stieber 22.09.65 55j 1. Zug<br />
Jörg Grawer 24.09.75 45j 3. Zug<br />
Sogleich schloss sich im Februar das nächste Highlight an:<br />
Die lustige Monatsversammlung im Rheingoldsaal.<br />
Gut besucht und mit viel Stimmung, bewiesen die Kameraden und viele Freunde,<br />
dass Schützen auch Karneval können. Und wie. Ein mit vielen Highlights gespicktes<br />
Programm, unter anderem natürlich auch der Besuch des Düsseldorfer Prinzenpaars,<br />
sorgte für ausgelassene und fröhliche Stimmung.<br />
Bis weit in die Nacht feierten und schunkelten die Kameraden und genossen noch<br />
so manch schöne Aussicht.<br />
54
Gesellschaft<br />
RESERVE<br />
Präsident Dietmar Schwabe-Werner · E-Mail praesident@gesellschaft-reserve.de<br />
Internet www.gesellschaft-reserve.de<br />
Im März konnten wir dann auch direkt<br />
einen Punkt der Klausurtagung vom<br />
Februar in die Tat umsetzen. Unsere<br />
Präsenz bei den Feierlichkeiten der<br />
anderen Gesellschaften innerhalb 1316<br />
zu erhöhen und dementsprechend<br />
ihren Einsatz für das Schützenwesen<br />
stärker zu würdigen.<br />
So waren wir mit dem Vorstand incl.<br />
Kompanieführung und Waldkönig, geschlossen<br />
mit Damen beim Krönungsball<br />
der Gesellschaft Lambertus 1850<br />
in Eller.<br />
Und dann kam Corona.<br />
Eine Zeit begann die wir uns so niemals vorstellen konnten. Keine Treffen mehr,<br />
Absage aller Veranstaltungen um unsere Gesundheit zu schützen.<br />
Wir Schützen haben natürlich sofort ebenfalls den Appell an die Kameraden und<br />
Menschen geschickt.<br />
Liebe Kameraden,<br />
In unserer Historie schauten wir auf eine ganz besondere Tradition.<br />
Schützen wie wir sind gesellige Menschen.<br />
Die Einschränkung von Sozialkontakten fällt uns allen wahrscheinlich sehr schwer.<br />
In unserem Umfeld beobachten wir immer noch Einzelne, die nicht erkannt haben,<br />
dass nur die solidarische, konsequente Beachtung der Ratschläge und Anordnungen<br />
von Bund, Landesregierungen und Publikationen des Robert-Koch-Institutes<br />
dazu beitragen kann, die Auswirkungen der Verbreitung des Corona-Virus „in den<br />
Griff zu bekommen“, bzw. abzuschwächen.<br />
„Reserve Tradition - Das Blumenhorn“<br />
Das Blumenhorn ist von den Zuschauern geliebt und bewundert, von seinen Trägern<br />
gefürchtet und mit Respekt getragen.<br />
Zu den Umzügen des Regimentes<br />
des St. Sebastianus Schützenvereins<br />
Düsseldorf 1316 e.V. markieren die<br />
prächtigen Blumenhörner den Anfang<br />
von Bataillon, Kompanie und<br />
Zug. Eine besondere Herausforderung<br />
für die stolzen Blumenhornträger<br />
ist die große Parade, Sonntags<br />
auf der Reitallee.<br />
Gebäudereinigung und Dienstleistungen<br />
Nach der Präsentation vor der jeweiligen<br />
Gruppe treffen sich alle Blumenhörner<br />
am Anfang der Paradestrecke,<br />
um sich nochmals in aller Pracht zu zeigen<br />
- für die Reserve-Kameraden eine<br />
besondere Herausforderung, haben<br />
diese doch nur ein paar Minuten, um<br />
die bis zu 20 kg schweren Hörner wieder<br />
im Laufschritt die 800 m an den<br />
Start zurück zu befördern.<br />
55
Gesellschaft<br />
RESERVE<br />
Präsident Dietmar Schwabe-Werner · E-Mail praesident@gesellschaft-reserve.de<br />
Internet www.gesellschaft-reserve.de<br />
Lasst uns als Reserve-Kameraden und Düsseldorfer mit gutem Beispiel voran<br />
gehen, in Verhalten und Kommunikation! Unterstützt die Verordnungen und Empfehlungen<br />
zu dem Thema und setzt diese für euch um.<br />
Auf das wir uns alle gesund wiedersehen.<br />
Danke an die Kameraden und Menschen, die in der Versorgung und berufl ich noch<br />
gefordert sind und ihre Dienste leisten.<br />
Gezeigt wurden die Highlights der Kalaika der letzten Jahre. Polizei und Nachbarn<br />
waren sehr verständnisvoll, lief doch alles im Rahmen ab. Selbst die Hygiene<br />
konnte Dank eines Dixi-Klos gewährleistet werden. Eine Top Organisation und ein<br />
Abend, der den Kameraden viel Spaß gemacht hat, wie man hier bei den Kameraden<br />
Rohrbach und Wolf eindrucksvoll sieht.<br />
Mit kameradschaftlichem Gruß<br />
Dietmar Schwabe-Werner<br />
Allerdings führen Herausforderungen oft zu kreativen Ideen. Vorstandssitzungen<br />
können über Skype Konferenzen organisiert werden und auch Treffen, Stammtische<br />
und Versammlungen wie die des 2. Zuges fi nden nun via Videochat statt.<br />
Nicht nur im virtuellen Bereich reifte die Kreativität. Einen Spaß der besonderen<br />
Art ließ sich der III. Zug einfallen.<br />
Da wurde kurzerhand die Cecilienalle zum spontanen Autokino umfunktioniert.<br />
Der Balkon vom Kameraden Carsten Meier erhielt eine Leinwand und auf den<br />
Parkplätzen gegenüber standen die Autos in denen regelkonform jeweils zwei<br />
Kameraden saßen.<br />
Kreativ wurden wir dann auch beim Thema Masken.<br />
Maskenspende für die Elterninitiative Kinderkrebsklinik e. V.<br />
Die Düsseldorfer Bürger- und Schützengesellschaft „Gesellschaft Reserve e.V.<br />
1858“ hat der Elterninitiative Kinderkrebsklinik e. V. 900 Schutzmasken als Spende<br />
übergeben. Die Schützengesellschaft hat die medizinischen Schutzmasken<br />
dem Netzwerkpartner Verkehrswacht Düsseldorf abgekauft, um sie für einen guten<br />
Zweck zur Verfügung zu stellen.<br />
Zu der Ausstattung gehörten noch ein Lunchpaket von Fleckenstein’s und jede<br />
Menge Schumacher Alt für einen spaßigen Filmabend.<br />
Die Kinderklinik des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) hat mit Blick auf die<br />
Coronavirus-Pandemie einen besonders großen Bedarf an Schutzmasken, da sie<br />
als Schutzmaßnahme für Eltern dienen, die ihre erkrankten Kinder besuchen.<br />
56
Gesellschaft<br />
RESERVE<br />
Präsident Dietmar Schwabe-Werner · E-Mail praesident@gesellschaft-reserve.de<br />
Internet www.gesellschaft-reserve.de<br />
Bei der Übergabe waren Dietmar<br />
Schwabe-Werner, Präsident der<br />
„Gesellschaft Reserve e.V. 1858“, sowie<br />
Schatzmeister Michael Ihle zugegen.<br />
Die Elterninitiative war mit André<br />
Zappey und Gabriele Hänsel vertreten.<br />
Sie nahmen die Spende dankbar<br />
entgegen.<br />
Corona hielt uns auch nicht auf unserem verstorbenen Ehrenpräsidenten Wilfried<br />
Kiefer zum Geburtstag zu gratulieren.<br />
Unsere Kameraden haben wir zusätzlich<br />
mit einer besonderen Aktion beglückt.<br />
Dank des guten Kontaktes von<br />
Präsident Dietmar Schwabe-Werner,<br />
der schon bei der Elternaktion<br />
helfen konnte, wurden auch die Kameraden<br />
mit Masken ausgestattet. Diese<br />
dann allerdings speziell gebrandet und<br />
natürlich in Schützengrün, präsentiert<br />
stilecht mit Hut von Kevin Traber.<br />
Die schicken Masken können übrigens bei uns für EUR 8,50 zusätzlich erworben<br />
werden.<br />
Regelkonform nur zu Zweit erbrachten ihm viele Kameraden bei bestem Wetter<br />
über den Tag die Ehre und gratulierten.<br />
• traditionelle und moderne italienische Küche<br />
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und 18.00 - 23.00 Uhr<br />
Samstag 18.00 - 23.00 Uhr<br />
Sonntag: Ruhetag<br />
57
Gesellschaft<br />
Fürst Karl Anton gegr. 1880<br />
Ansprechpartner Horst Leßmann · E-Mail 01792849015@<strong>02</strong>online.de<br />
Internet https://duesseldorf-schuetzen-fka.jimdo.com<br />
Hallo Kameradinnen, Kameraden und Freunde des Schützenbrauchtums,<br />
der Bericht über das Vereinsleben der Gesellschaft Fürst Karl Anton in den ersten<br />
Monaten des Jahres <strong>2<strong>02</strong>0</strong> muss leider entfallen, weil – aus bekannten Gründen<br />
hat es kein Vereinsleben gegeben. Glücklicherweise konnten wir am 7. März noch<br />
unsere Jahreshauptversammlung mit den Offi ziers- und Vorstandswahlen durchführen,<br />
bevor kurz darauf der „Lockdown“ in Kraft trat, dem auch die Generalversammlung<br />
zum Opfer fi el. Seither ist, wie wir alle wissen, die Situation eigentlich<br />
nicht besser geworden, im Gegenteil. Bis 31. August sind alle Großveranstaltungen<br />
verboten worden, wodurch auch unser Schützenfest und natürlich auch die Feierlichkeiten<br />
zum Stephanien-Tag ausfallen müssen. Vor diesem Hintergrund hat der<br />
Vorstand der St. Sebastianer den (richtigen) Entschluss gefasst das Schützenfest<br />
ersatzlos abzusagen, über die Zeitspannen von Veröffentlichung der Restriktionen<br />
bis zu Beschlußfassungen und der Kommunikation sollte allerdings nachgedacht<br />
werden. Der geschäftsführende Vorstand der FKA hat nunmehr beschlossen, alle<br />
geplanten weiteren Termine wie „Familienausfl ug“, Königsschießen und Krönungsabend<br />
ebenfalls abzusagen. Das Königspaar Thomas Hirt mit Königin Nicole<br />
Adolphs wird also ein weiteres Jahr unsere Gesellschaft repräsentieren und eine<br />
Krönung nicht erforderlich. Gerade aber weil sich das Vereinsleben auf gelegentliches<br />
telefonieren bzw. schriftliche Kontakte per e-mail oder What’sApp beschränken<br />
musste, werden wir nicht die Gelegenheit verstreichen lassen, auch auf diesem<br />
Wege einem verdienten Kameraden zu seinem nicht alltäglichen Geburtstag<br />
zu gratulieren.<br />
Werner Zöllkau 75 Jahre<br />
Die Zöllkaus kommen in diesem Frühjahr<br />
nicht aus dem Feiern raus. Hatte im<br />
Februar erst Helga ihren eigenen runden<br />
Geburtstag begangen (an dieser Stelle<br />
ihr ein herzlicher Glückwunsch nachträglich),<br />
ist nun Anfang April Werner dran,<br />
und, wie vor Jahren versprochen, wird<br />
das Datum nicht mehr erwähnt.<br />
Wenn Werner sich auch (angeblich)<br />
nichts aus solchen Ehrentagen macht,<br />
muss doch eine Würdigung sein, immerhin<br />
wird man nicht jeden Tag 75 Jahre alt. Jahrelang trug er das Blumenhorn<br />
der Gesellschaft und sorgt als Feldwebel zusammen mit seinem Sohn und<br />
Hauptfeldwebel Andreas immer noch für das gute Erscheinungsbild der Gesellschaft<br />
bei öffentlichen Anlässen, und auch das „Abzocken“ der Kameraden<br />
beim Strafappell gehört zu seinen Kernkompetenzen. An dieser Stelle sei erwähnt,<br />
dass sein Eintritt in die Gesellschaft 1967 bestimmt durch seine Heirat<br />
mit Helga, der Tochter des FKA-Urgesteins Hans Neumann, „begünstigt“<br />
wurde. Inzwischen gehören aus dem Zöllkau-Clan neben dem schon erwähnten<br />
Andreas auch sein Schwiegersohn Frank Vogel, verehelicht mit<br />
Tochter Manuela, und Enkel Fabian der Karl-Anton-Familie an.<br />
Werner ist im Kreise der Gesellschaft für seine Ruhe, allerdings auch für<br />
gelegentliche fundiert und deutlich vorgetragene Kritik bekannt. Für seine Verdienste<br />
um die Gesellschaft wurde er schon 1979 mit der Silbernen Ehrennadel<br />
des Regiments sowie 1992 mit der Silbernen und 2007 mit der Goldenen<br />
Ehrennadel der Gesellschaft ausgezeichnet.<br />
Lieber Werner, auch wenn Du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in<br />
vollem Umfang am Gesellschaftsleben teilnimmst, bist Du ein gern gesehener<br />
Teil der Karl-Anton-Familie. Und wenn Du auch selbst kein größeres Aufhebens<br />
um Deine Ehrentage machst, tun wir es und wünschen Dir alles erdenklich<br />
Gute für die Zukunft und Dir und Deiner Helga viele weitere Jahre bei guter<br />
Gesundheit im Kreise der Karl-Antöner.<br />
Das Jahr <strong>2<strong>02</strong>0</strong> ist für uns Karl-Antöner aber nicht nur „Corona – verseucht“, es ist<br />
auch das Jahr eines kleinen Jubiläums, nämlich das des 140-jährigen Bestehens<br />
der Gesellschaft, was wir über die allseits bekannten Probleme im täglichen Leben<br />
nicht vergessen sollten. Daher folgt hier eine kurze Zusammenfassung der Geschichte<br />
der FKA (auf unserer Internet-Seite bereits veröffentlicht), die auf von unserem<br />
unvergessenen Kameraden und Vorstandsmitglied Hermann Kleinfeld<br />
verfassten Dokumentationen und aktuelleren Versammlungsprotokollen basiert.<br />
Fürst Karl Anton 140 Jahre<br />
Die Jahre nach der Gründung des deutschen Kaiserreiches 1871 waren erfüllt von<br />
nationaler Begeisterung, wie man sie bis dahin nie erlebt hatte. Man fand sich in<br />
Vereinen und Zirkeln mit vaterländischer Prägung zusammen, und das Schützentum<br />
stand für Heimatsinn und soziales Engagement. Eine neu zu gründende<br />
Schützengesellschaft sollte durch ihre Namensgebung die Verbundenheit mit dem<br />
Fürstenhaus Sigmaringen-Hohenzollern ausdrücken, die von 1852 bis 1871 durch<br />
den Fürsten Karl-Anton und seine Familie in Düsseldorf vertreten war. Nicht zuletzt<br />
seine Tochter Stephanie, als Königin von Portugal viel zu jung verstorben,<br />
zeichnete sich durch außergewöhnliches soziales Engagement aus.<br />
So fanden sich also 1880 12 Bürger zusammen, um eine solche Gesellschaft zu<br />
gründen und sich dem St. Sebastianus-Schützenverein von 1435 anzuschließen.<br />
Das jedoch war nicht so einfach.<br />
Erst im August 1881 gab es eine protokollierte Versammlung, und die Sebastianer<br />
nahmen die Gesellschaft ohne Nummer und Namen in den Schützenverein auf. Und<br />
erst nachdem sich 1882 die „1. Schützengesellschaft“ aufgelöst hatte, trat sie an<br />
deren Stelle und durfte ab April 1882 den vom Fürstenhaus genehmigten Namen<br />
„Carl-Anton-Kompanie“ tragen. Eine Uniform musste her, und da man sich von den<br />
anderen Schützengesellschaften abheben wollte, trug man einen braunen Uniformrock,<br />
was den Carl-Antönern schnell den Spitznamen „Schokoladenmänner“ einbrachte.<br />
Die erste Fahne wurde gemalt, und die Mitgliederzahl wuchs und wuchs.<br />
Natürlich wurde auch gefeiert, und das hat sich bis heute nicht geändert. Als<br />
der St.-Sebastianus-Schützenverein<br />
1898 aus gutem Grunde beispielsweise<br />
die Anzahl der Feste für seine<br />
Mitglieds-Kompanien begrenzte, gründeten<br />
die Karl-Antöner kurzerhand<br />
die „Düsseldorfer Unterhaltungsgesellschaft“<br />
und feierten munter weiter.<br />
1921 beging man das 40-jährige Jubiläum<br />
der Aufnahme in das aktive<br />
Corps, und zum 50. Jubiläum 1930<br />
stiftete Fürst Friedrich von Hohenzollern-Sigmaringen<br />
das Medaillon, das<br />
noch heute die „Kleine Königskette“<br />
ziert. Er erlaubte der Kompanie, fortan<br />
den Namen „Fürst-Karl-Anton-Kompanie“<br />
zu tragen.<br />
Schützengedanke und Brauchtum<br />
wurden hochgehalten, auch während<br />
der Nationalsozialistischen Zeit. Seit 1933 hatte zwar neben der traditionellen<br />
Damenschleife an jeder Schützenfahne auch ein Hakenkreuzwimpel zu schaukeln,<br />
man gehörte ja zwangsweise geschlossen dem „NS–Bund deutscher Leibesübungen“<br />
an. Diese Zugehörigkeit war für manchen Kameraden aber sicher auch ein<br />
willkommenes Alibi, um nicht Mitglied in anderen NS – Organisationen werden<br />
zu müssen…<br />
Der 2. Weltkrieg beeinträchtigte natürlich das Vereinsleben, und nachdem immer<br />
mehr Kameraden „zur Fahne geeilt“ worden waren, brach es ganz zusammen. Etliche<br />
kamen in den Nachkriegswirren verspätet zurück, vier von ihnen waren leider<br />
58
Gesellschaft<br />
Fürst Karl Anton gegr. 1880<br />
Ansprechpartner Horst Leßmann · E-Mail 01792849015@<strong>02</strong>online.de<br />
Internet https://duesseldorf-schuetzen-fka.jimdo.com<br />
gefallen. Erst 1946 trafen sich zwanzig Kameraden wieder, und sie beschlossen<br />
zunächst die Umbenennung in „Schützengesellschaft Fürst-Karl-Anton“. Durch die<br />
schwierige Versorgungslage wurden nun gegenseitige Hilfe und Unterstützung<br />
noch größer geschrieben, manche Lebensmittelzuteilung wurde innerhalb der Gesellschaft<br />
verteilt, auch Uniformen waren rar.<br />
Bald jedoch wurden auch wieder Feste gefeiert und Könige ausgeschossen. Ein<br />
Foto aus 1950 zeigt die Karl-Antöner mit Pagen bereits wieder auf dem Schützenfestplatz<br />
auf den Rheinwiesen vor dem „Gabentempel“.<br />
1981 FKA Fußballmannschaft<br />
1950 Kompanie vor Gabentempel<br />
1953 errang Jean Luner als erster und leider bisher einziger Schokoladenmann<br />
die Ehre, König der St. Sebastianer zu werden. Er repräsentierte den „Großen“<br />
Verein und natürlich auch die eigene Gesellschaft und wurde zum Ehrenmitglied<br />
der St. Sebastianer ernannt.<br />
Die Gesellschaft entwickelte sich sehr positiv. Die Mitgliederzahlen stiegen bis in<br />
die 1960-er Jahre stetig an. Das Foto der Kompanie aus dem Jahre 1954 vor dem<br />
Rathaus lässt diese Entwicklung ahnen.<br />
Das Foto aus dem Jahre 1982 zeigt, dass diese Fußball-Meisterschaft (fast)<br />
professionelle Züge trug. Einheitliche Trikots waren durchaus nicht normal. In<br />
diesem Jahr trug unsere Mannschaft erstmals gesponsorte Trikots. Den Eifer<br />
und den Ehrgeiz der Spieler hat das jedoch nicht weiter angestachelt, weil der<br />
auch ohne fremdbezahlte Trikots groß war. Dieses Foto zeigt aber auch, dass Kameraden<br />
aller Altersklassen mitmachten und sportliche Aktivitäten ebenso wie<br />
natürlich auch die geselligen Anlässe gemeinsam erlebt und gestaltet wurden.<br />
Das sollte in Schützenvereinen überhaupt durchweg normal sein, man spielt zusammen,<br />
gewinnt oder verliert zusammen - und natürlich feiert man zusammen.<br />
Mit zunehmendem Wohlstand und wachsendem Freizeitangebot scheint jedoch<br />
die Bereitschaft, sich für Schützenbrauchtum und somit auch für das Gemeinwohl<br />
zu engagieren, einen immer geringeren Stellenwert zu haben. Es ist wohl<br />
uncool, mehrfach im Jahr in Uniform durch unsere Heimatstadt zu ziehen und<br />
sich damit als Schütze zu „outen“. Und manch ein mit dem Schützenbrauchtum<br />
aufgewachsener junger Mensch legt die Uniform ab oder zieht sie gar nicht erst<br />
an, denn es gehört schon Idealismus und ein dickes Fell dazu, sich heutzutage in<br />
einem Schützenverein zu engagieren und öffentlich Uniform zu tragen.<br />
Gerne wird man belächelt, als „ewig gestrig“ angesehen und in die Nähe von<br />
rechter Gesinnung gerückt. Und sobald irgendwo in Deutschland verstörte<br />
Menschen Anschläge verüben, bei dem Waffen zum Einsatz kommen und die<br />
Täter Verbindungen zu Schieß-Vereinen haben, wird von deren „Mitgliedschaft<br />
in einem Schützenverein“ berichtet. Auch das zeigt, dass das Schützenwesen<br />
in allen seinen Facetten in der Öffentlichkeit kaum und vor allem selten richtig<br />
dargestellt wird.<br />
1954 Kompanie vor Rathaus<br />
Es soll nicht verheimlicht werden, dass wohl der eine oder andere Kamerad nicht<br />
so ganz freiwillig den Uniformrock anzog, was aber sein musste, wollte er die<br />
Tochter eines Schützen ehelichen. Aber auch die dermaßen „drangsalierten“ Kameraden<br />
trugen die Uniform meistens mit Stolz.<br />
Der Trend kehrte sich in den 70-er und 80-er Jahren des letzten Jahrhunderts<br />
leider um, obwohl die Schützenvereine diverse Freizeitaktivitäten angeboten und<br />
durchgeführt haben, was sie übrigens auch heute noch tun. So wurde über viele<br />
Jahre hinweg eine Fußball-Vereinsmeisterschaft ausgespielt, und die Karl-Antöner<br />
konnten viele Pokale erringen, (und sei es nur der Fairness-Pokal, eine Wertung,<br />
die man allerdings nicht hoch genug einschätzen kann.).<br />
Es ist also höchste Zeit, sich über die Zukunft des Schützenwesens und der<br />
Schützenvereine Gedanken zu machen, haben doch die Grundsätze, für die das<br />
Schützenbrauchtum steht, nach wie vor ihre Berechtigung:<br />
Glaube, Sitte, Heimat und, nicht zu vergessen,<br />
Toleranz und soziales Engagement.<br />
Es ist ebenso an der Zeit, dass sich Vereine und die Presse um die gebührende<br />
positive Darstellung des Schützenbrauchtums bemühen.<br />
Wir, die Mitglieder der Schützengesellschaft Fürst Karl Anton, sind uns unserer<br />
Traditionen sehr wohl bewusst und stolz darauf. Wir sind aber auch bereit, uns<br />
den Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft zu stellen. Es ist keine<br />
Frage, dass wir Schokoladenmänner weiterhin auch durch das Tragen der Uniform<br />
unsere Zugehörigkeit zum Schützenbrauchtum in der Öffentlichkeit dokumentieren<br />
werden.<br />
59
F<br />
1882 – 2007<br />
Gesellschaft<br />
König Wilhelm gegr. 1882<br />
1882 – 2007<br />
125 Jahre<br />
Gesellschaft Konig Wilhelm<br />
im St. Sebastianus Schutzenverein Dusseldorf 1316 e.V.<br />
Vorsitzender Peter Angelo Calmund · E-Mail KoeWi1882@aol.com<br />
Internet www.KoenigWilhelm1882.de<br />
125 Jahre<br />
Gesellschaft Konig Wilhelm<br />
im St. Sebastianus Schutzenverein Dusseldorf 1316 e.V.<br />
10.07.2007 12:38:59 Uhr<br />
Ehrenhauptmann Horst Wolf 65 Jahre Mitglied der König Wilhelm<br />
Wir schreiben das Jahr 1955, als unser<br />
lieber Horst den Entschluss fasste,<br />
Mitglied der Gesellschaft König Wilhelm<br />
zu werden; ob die Freude über<br />
die Geburt des aktuellen Hauptmanns<br />
im selben Jahr ausschlaggebend für<br />
seinen Entschluss gewesen war, kann<br />
der Bericht schreiber nur mutmaßen.<br />
Unser Horst und seine stets gute<br />
Laune, wie oft haben wir mit ihm gelacht<br />
und sein Repertoire an Witzen ist<br />
unübertroffen. Ob man hier mal einen<br />
von ihm zum Besten geben kann? Warum<br />
nicht:<br />
Treffen sich die zwei Freundinnen, Anna<br />
und Judith, die sich länger nicht mehr<br />
gesehen haben. „Wie geht es Dir“, sagt<br />
Anna. „Gut“ meint Judith. Anna: „Über<br />
ein Jahr her unser letztes Treffen“. Unser Ehrenhauptmann Horst Wolf<br />
„Richtig“, sagt Judith weiter „ich hatte<br />
zwischenzeitlich sogar geheiratet, aber mein Mann ist nach zwei Wochen Ehe verstorben“.<br />
Daraufhin Anna: „Dann hat er ja nicht lange leiden müssen“…<br />
So ist unser Horst und so lieben wir ihn. Natürlich schmücken seine Uniform auch<br />
wertvolle Insignien, die ihm als Auszeichnung für sein Wirken verliehen wurden.<br />
Dazu gehören: zur 60-jährigen Mitgliedschaft – vor fünf Jahren – auf Lebenszeit<br />
die goldene KöWi-Nadel mit Brillanten, der Stadtorden sowie die goldene Ehrennadel<br />
des ‚Großen Vereins‘. Die schönste Auszeichnung für uns ist, dass Horst mit<br />
seiner Elsbeth wann immer möglich bei seiner Gesellschaft König Wilhelm ist.<br />
Lieber Horst, herzlichen Glückwunsch zu Deinem tollen Jubiläum – leider können<br />
wir das in diesem Jahr nicht mit Euch beiden gemeinsam auf den Rheinwiesen<br />
feiern, doch wir holen dies umso prächtiger im Jahr 2<strong>02</strong>1 nach. Das wird ein Fest!<br />
Marion Calmund 60 Jahre jung<br />
Marion ist seit über 41 Jahren mit ihrem Peter verheiratet und hat mit ihm eine<br />
inzwischen 33-jährige Tochter, die mit ihrem starken Engagement bei der KöWi in<br />
die Fußstapfen ihrer Eltern tritt.<br />
Umschlag.indd 4-5 10.07.2007 12<br />
Liebe Marion, wir wünschen Dir für Deinen besonderen Geburtstag alles Liebe,<br />
Gesundheit und Glück und behalte Deine positive Einstellung zum Leben.<br />
Rita Bauer 85 Jahre<br />
Unserer lieben Rita auch auf diesem Weg noch einmal unsere herzlichen Glückwünsche<br />
zum Geburtstag. Rita entschloss sich vor zehn Jahren, nachdem ihre<br />
Schwester Edith Wiegand sie mit zur Gesellschaft gebracht hatte, inaktives Mitglied<br />
zu werden und wir freuen uns, sie – wenn immer es ihr möglich ist – begrüßen<br />
zu dürfen, so noch im Januar anlässlich des gemeinsamen Grünkohlessens.<br />
Wie hält Rita sich fi t? Sie reist gerne und plagt sie mal ein Wehwehchen, dann<br />
schwört sie auf Homöopathie und es wirkt. Noch einmal, liebe Rita, alles Liebe<br />
und Gute und bleib uns gesund.<br />
Verschiedenes… Punkt!<br />
Bleibt alle gesund…<br />
ein Wunsch, der in diesen Zeiten sehr oft ausgesprochen wird und den man selbstverständlich<br />
als nette Geste sehen und empfi nden darf. Aber es stellt sich schon<br />
die Frage, warum dies zu Zeiten eines neuartigen Virus zum Standard geworden<br />
ist? Kamen wir zuvor auf die Idee, nach einem gemeinsamen Treffen allen dabei<br />
Gewesenen regelmäßig Wünsche zur besten Gesundheit auszusprechen, weil wir<br />
befürchteten, unsere Kameradin / unseren Kameraden aufgrund eines Autounfalls,<br />
Herzinfarkts oder sonstiger schwerer Erkrankung vielleicht nicht mehr sehen<br />
zu können? Nein, das war eben nicht der Fall und das, obwohl wir jedes Mal<br />
bereits Mitte Juli allein in Deutschland den Verlust einer halben Million Menschen<br />
für das laufende Jahr beklagen müssen! Wir sollten in diesen Zeiten nicht wegen<br />
Corona in Panik geraten, sondern das Leben so gut es geht genießen, wie wir es<br />
bisher auch getan haben. In diesem Sinne, passt auf Euch auf und verbringt einen<br />
schönen Sommer.<br />
PAC<br />
Es muss die KöWi-Aura sein, die dazu<br />
beiträgt, dass die Mitglieder und Angehörigen<br />
der Gesellschaft „nicht altern“.<br />
So ist es auch bei unserer lieben Marion,<br />
denn man sieht ihr den Eintritt<br />
in die neue Dekade einfach nicht an.<br />
Als Ehefrau des ersten Hauptmanns<br />
der Gesellschaft hat sie sich stets die<br />
Zeit genommen, ihren Mann tatkräftig<br />
zu unterstützen. Und die Umsetzung<br />
vieler innovativer Ideen für die KöWi<br />
wären ohne ihren Einsatz kaum so, wie<br />
geschehen, realisiert worden.<br />
Schade, dass es für die jeweiligen<br />
Partner(innen) von engagierten Schützen<br />
– auch von Vorstandskameraden<br />
– in ‚1316‘ keine Auszeichnungen gibt,<br />
denn verdient hätten viele sie mit Sicherheit<br />
– vielleicht ja eine Anregung<br />
für die Zukunft? Aber kommen wir<br />
noch einmal zu der Calmund Family:<br />
Marion mit Peter beim<br />
‚Ball der Könige 2019‘ im Hilton<br />
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60
Sappeur-Corps<br />
von 1953<br />
Ansprechpartner Karl Voßenkaul · E-Mail info@sappeurcorps.com<br />
Internet www.sappeurcorps.com<br />
Bezirkstag am 08. März <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Das erste Schießen in diesem Jahr führte die Mitglieder des Sappeurcorps nach<br />
Oberbilk. Hier fand in diesem Jahr das traditionelle Bezirkskönigsschießen der<br />
Bezirksverbände aus dem Verband Düsseldorf-Mitte statt. Auch wenn sich der<br />
Ort recht kurzfristig noch geändert hatte, waren viele Kameraden der Einladung<br />
gefolgt. Nach der Messe in St. Josef ging es zum Schießstand „Im alde Bierhaus“-<br />
mit einer frisch modernisierten Schießanlage, die durchaus den Titel „Klein aber<br />
fein“ verdient.<br />
Aber der Reihenfolge nach: Zwischen Idee und Umsetzung lagen nur ein paar Tage<br />
und einige Anrufe bei der Bäckerei-Konditorei Schlüter. Dann war alles organsiert,<br />
gebacken und eingekauft – und die Tour mit fast 30 Torten (mit Ostergruß und<br />
Sappeur-Wappen) und leckerem Altbier der Brauerei Schumacher konnte an der<br />
Dann die spannende Frage: Wer wird neuer Bezirkskönig? Vielleicht erneut unser<br />
amtierender König Dieter Wassong? 22 Ringe hat Dieter erreicht und damit<br />
einen vierten Platz unter den insgesamt sechs Königen, die angetreten waren.<br />
Herzliche Gratulation! Beim Mannschaftsschießen bekamen wir mit unserem<br />
sechsköpfi gen Team noch Unterstützung aus der Bruderschaft Lörick. Mit insgesamt<br />
261 Ringen der sechs gewerteten Kammeraden landeten wir auf dem<br />
vierten Platz. Sechs Mannschaften hatten insgesamt teilgenommen. Mannschaftsbester<br />
bei den Sappeuren war in diesem Jahr unser Willi Fuchs mit 47 Ringen!<br />
Oststraße starten. Ob in der Innenstadt, in Unterbik, Unterbach, Wersten, Kaiserswerth,<br />
Lörick oder Heerdt. In Kaarst oder auch sogar in Essen. Überall wurden die<br />
beiden von ungläubigen, überraschten und erfreuten Kameraden begrüßt. Natürlich<br />
mit dem nötigen Abstand und unter Einhaltung der geltenden Vorsichtsmaßnahmen.<br />
Aber – natürlich trotzdem mit großer Herzlichkeit und Freude. „Sappeure<br />
on tour“, „Ihr seid doch bekloppt“ oder auch: „Mit Hasenohren wäre es noch schöner<br />
gewesen.“ Mensch, was haben wir diese Sprüche vermisst. Gerade in Zeiten<br />
der sozialen Isolation merken wir Schützen ganz deutlich, wie wichtig und schön<br />
das gelebte Brauchtum ist. Das miteinander feiern, die Gespräche, die Witzeleien<br />
aber auch das Kümmern um jeden Einzelnen.<br />
So ist es dem Vorstand gelungen auch in schwierigen Zeiten den Kameraden eine<br />
besondere Freude bereiten zu können.<br />
Danach war nichts mehr so, wie es war. Corona nahm uns fest in den Griff und<br />
bestimmte unser Tun und Handeln.<br />
So konnten wir unser jährliches Königsschiessen, das für den 25. April <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
geplant war, nicht durchführen. Unsere bisherigen Majestäten, Dieter und Karin<br />
Wassong, sowie unsere Wiesenkönigin Birgit Tutenberg mit ihrem Prinzgemahl<br />
Volker werden somit unser Corps bis zum nächsten Königsschießen vertreten.<br />
Eine Überraschung zum Osterfest<br />
„Ich bin ja froh, dass wir keine aktiven Kameraden<br />
im Sauerland haben!“ Mit dieser<br />
augenzwinkernden Aussage hat unser<br />
Schriftführer Philipp Klees am späten<br />
Gründonnerstag-Nachmittag seinen Bruder<br />
und Schatzmeister des Corps, Karsten<br />
Klees, zum Lachen gebracht. Ein<br />
langer Tag lag hinter den beiden. Ihre Mission:<br />
Die aktiven Kameraden des Corps<br />
zu überraschen und in den außergewöhnlichen<br />
Corona-Zeiten für Abwechslung zu<br />
sorgen. Und das mit einem Ostergruß.<br />
Dieter und Karin Wassong<br />
Birgit und Volker Tutenberg<br />
61
Gesellschaft<br />
Reitercorps Wilhelm Marx von 1926<br />
Ansprechpartner i.V. Dr. Claus Freymann · E-Mail c.d.freymann@web.de<br />
Internet www.wilhelm-marx.de<br />
Geburtstage und Jubiläen<br />
Michael Szczygielski 75 Jahre<br />
Am 2. März feierte unser Ehrenhauptmann<br />
Michael Szczygielski<br />
seinen 75. Geburtstag. Der geschätzte<br />
und von allen respektierte<br />
Kamerad hat sich in seiner mehr als<br />
dreißigjährigen Mitgliedschaft auf<br />
unterschiedlichen Positionen um die<br />
Gesellschaft verdient gemacht. Zuletzt<br />
führte Michael Szczygielski<br />
über viele Jahre als 1. Hauptmann<br />
souverän und erfolgreich die Gesellschaft<br />
Reitercorps Wilhelm Marx.<br />
Wir gratulieren und danken für die<br />
geleistete Arbeit und wünschen ihm<br />
noch viele Jahre im Kreise seiner Kameraden.<br />
Helmut Wetzig 80 Jahre<br />
Unser Kamerad Helmut Wetzig feierte am 25.04.<strong>2<strong>02</strong>0</strong> seinen 80. Geburtstag.<br />
Wir freuen uns, dem immer präsenten, aber zurückhaltenden Kameraden<br />
zu diesem runden Geburtstag gratulieren zu können und wünschen ihm noch<br />
lange Jahre in der Gesellschaft Reitercorps Wilhelm Marx.<br />
Sabine Ilbertz 40 Jahre<br />
Am 27.05.<strong>2<strong>02</strong>0</strong> feierte unsere 2.<br />
Rittmeisterin und Ex-Venezia Sabine<br />
Ilbertz ihren 40. Geburtstag.<br />
Seit vielen Jahren engagiert sich<br />
die Kameradin Sabine Ilbertz für<br />
die Belange der Gesellschaft und<br />
kümmert sich in den letzten Jahren<br />
mit ihrer Schwester Stephanie<br />
Ilbertz-Windhövel auch um die<br />
Organisation „St. Martin“ in der Altstadt“.<br />
sowie unser Kamerad Denis Jäger.<br />
Ihnen gilt unser Dank, verbunden mit dem Wunsch, die Kameraden mögen uns<br />
noch lange die Treue halten.<br />
Generalversammlung der Gesellschaft Reitercorps Wilhelm Marx<br />
Die Generalversammlung am 9. März war die vorerst letzte Veranstaltung unserer<br />
Gesellschaft. Erfreulich viele Kameradinnen und Kameraden verfolgten die satzungsgemäßen<br />
Punkte.<br />
Der Kassenbericht des 1. Schatzmeisters Stephan Hövelmann bot nur wenig<br />
Erfreuliches, sinkende Einnahmen und steigende Kosten, u.a. die drohende Erhöhung<br />
des Beitrags an den „Großen Verein“ werden wohl auch die Gesellschaft<br />
zu Beitragserhöhungen zwingen, möglicherweise schon auf der Generalversammlung<br />
des kommenden Jahres.<br />
Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt waren die Wahlen:<br />
1. Hauptmann: Berti Jäger (kommissarisch)<br />
1. Schriftführer: kein Kandidat<br />
2. Rittmeister: Sabine Ilbertz<br />
2. Schatzmeister: Gregor Neuhäuser<br />
2./3. Beisitzer: Claus D. Freymann<br />
/Kristina Hövelmann<br />
Fähnrich:<br />
Hans-Peter Heinrich<br />
1. Standartenoffi zier: Norbert Schöllgen<br />
2. Standartenoffi zier: Christian Fuchs<br />
2. Schießleiterin: Stephanie Ilbertz-Windhövel<br />
Kassenrevisoren:<br />
Luise Meister, Detlef Blank<br />
Feldwebel:<br />
Jens Szczygielski<br />
Wachtmeister:<br />
Ehrenrat:<br />
Nils Hövelmann<br />
Detlef Blank, Josef Ilbertz,<br />
Jörg Müntz, Michael Szczygielski,<br />
Herbert Wermes,<br />
en bloc wiedergewählt<br />
Wir gratulieren von Herzen und wünsche<br />
noch viele Jahre Engagement in<br />
der Gesellschaft Reitercorps Wilhelm<br />
Marx.<br />
40 Jahre Mitglied in der Gesellschaft Reitercorps Wilhelm Marx<br />
Im Jahre 1980 trat unsere Kameradin Petra Arnold in die Gesellschaft ein, engagierte<br />
sich als Reiterin und Kameradin, um dann letztendlich eine Sensation zu<br />
kreieren: Petra Arnold errang als erste Frau nach Jakobe von Baden den Titel<br />
einer Regimentskönigin.<br />
Unsere herzlichste Gratulation zu diesem 40-jährigen Jubiläum.<br />
25 Jahre Mitglied in der Gesellschaft<br />
Gleich drei Kameraden können wir zu ihrem 25-jährigen Jubiläum gratulieren, die<br />
da sind: 1. Rittmeister Sven Hövelmann, 1. Fahnenoffi zier Hubert Wallrich<br />
Satzung und Verfahrensordnung der Ges. RC Wilhelm Marx<br />
Gesetzliche Vorgaben zum Datenschutz sowie die Novellierung der Satzung des<br />
Großen Vereins erforderte eine Überarbeitung auch unserer Satzung. Der von der<br />
Kommission vorgelegte Entwurf inklusive einer Verfahrensordnung wurde mit redaktionellen<br />
Verbesserungen einstimmig genehmigt. Die endgültige Fassung ist<br />
inzwischen allen Mitgliedern der Gesellschaft zugegangen.<br />
Die Stimmung auf der Versammlung war dank der gekonnten Gesprächsführung<br />
konstruktiv und konzentriert.<br />
62
Gesellschaft<br />
Reitercorps Wilhelm Marx von 1926<br />
Ansprechpartner i.V. Dr. Claus Freymann · E-Mail c.d.freymann@web.de<br />
Internet www.wilhelm-marx.de<br />
Zu diesem Artikel<br />
Geprägt wird diese Darstellung durch die CoVid19-Krise und den daraus resultierenden<br />
Einschränkungen. Viele liebgewonnene Strukturen und das Schützenjahr<br />
bestimmende Veranstaltungen mussten aufgrund rechtlicher Vorgaben und Bestimmungen<br />
abgesagt werden und die nachfolgenden dazugehörigen Berichte<br />
entfallen:<br />
Generalversammlung Großer Verein am 19.03.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Stephanientag 17.05.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Königsschießen der Ges. RC Wilhelm Marx am 24.05.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Regimentsringstechen auf dem Nagelshof am 11.07.<strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Großes Schützenfest und Kirmes vom 17. – 26. Juli <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Wie es weitergeht ist noch offen, wünschen wir uns aber, dass wir alle die Krise<br />
gesund überstehen und uns im 2. Halbjahr Möglichkeiten zum Wiedersehen gegeben<br />
werden.<br />
Gesellschaft<br />
4. Schützen Gemütlichkeit<br />
Ansprechpartner Karl Kilimann<br />
Internet gemuetlichkeit1876.beepworld.de<br />
Krönungsball <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Ja, da blickt man ja erst mal nicht durch, das hat ja schon Stil, wenn man sich<br />
darauf vorbereitet und denkt nur an Freude und an nichts Böses.<br />
25 Jahre Klaus Use<br />
Klaus Use ist nun schon seit dem 4.<br />
März 1995 in unseren Reihen und hat<br />
in dieser Zeit natürlich viele Stationen<br />
seines Kompanielebens bei uns mit<br />
Erfolg durchgeführt.<br />
Er begann kurz als zweiter Hauptmann<br />
mit seiner Basis in Heiligenhaus, wo er<br />
kurz zuvor mit seiner Frau Jeanine in<br />
deren Elternhaus zu Papa Wolfgang,<br />
den er gleich als neuen Kameraden zur<br />
Ges. Gemütlichkeit mitbrachte, zog.<br />
Natürlich war seine Mutter, die zu der<br />
Zeit in Düsseldorf, im damaligen Theresia-Hospital<br />
arbeitete, für eine sofortige<br />
Heirat in der dortigen Kapelle, das<br />
Kleinod aus der Altstadt, zu der die beiden die Kompanie Gesellschaft 4. Schützen<br />
Gemütlichkeit vor den Feierlichkeiten ihres ersten Krönungsballes von Herzen einluden.<br />
Es wurde uns fast schwindlig vor den Augen, bei alt koreanischen Gesängen<br />
und der noblen Liturgie die auf uns ein wirkte, so dass wir von dort aus direkt zum<br />
Haus Niederrhein fuhren. Dort hatte unser damaliger Hauptmann Horst Ernst<br />
mit seinem Festausschuss eine wunderbare Throndekoration entworfen, und in<br />
wochenlanger Heimarbeit in seiner Küche an der Singernähmaschine erstellt. Das<br />
war wirklich ein tolles Empfangsbild für Klaus und Jeanine und brachte das<br />
Auditorium zum Staunen.<br />
Der wunderschöne Krönungsball der daraufhin folgte, war natürlich der Auftakt<br />
für eine 25 Jahre Schützengeschichte beim Regiment von 1316 und bei der Gesellschaft<br />
Gemütlichkeit. Diese Zeit füllte unser Klaus durch mit einem Kompaniekönigsjahr<br />
in den Jahren 1995 und im Jahr 2018 sowie einem Jahr als Regimentskönig<br />
des größten Schützenregimentes von 1316 im Jahre 2003 bis 2004, was<br />
wohl ein sogenanntes „High Light“ in unser aller Schützenlaufbahn konstatierte<br />
und zur Wiederholung animierte.<br />
In dieser Zeit zog es den lieben Klaus wieder nach Düsseldorf, wo er nach Aufgabe<br />
seines Meisterbetriebes in die Stellung eines Betriebsleiters der Firma Herzog<br />
und einige Zeit später als selbständiger Mitarbeiter in seine heutige Firma wechselte.<br />
In dieser Zeit musste Klaus das ererbte Haus von Tante Elsa komplett umbauen<br />
und neu gestalten; den Garten riesig herrichten und dabei noch umziehen.<br />
Als Schütze versuchte er sich währenddessen überall wo es brannte einzubringen<br />
z.B. bei der Erstellung einer neuen Kompanie Vereins-Satzung; dann noch pausenlos<br />
im Festausschuss als Leiter, bei allen Feierlichkeiten und Planungen. Man<br />
denke dabei nur an die Krönungsbälle in Reisholz und Heiligenhaus.<br />
Alle Freunde und Kameraden hatten schon mal das Vergnügen in seinen Garten<br />
geladen zu sein und dort zu feiern. Dass er dort so ganz nebenbei alles erdenkliche<br />
an Kompanie-Utensilien unterbringt und betreut ist für ihn selbstverständlich.<br />
Seine von ihm organisierten Herrenausfl üge sind geradezu bis in alle Details organisiert<br />
und durchdacht. Jetzt ist er auch noch unser Kassierer und wir wissen<br />
alle und sind erfreut darüber, dass wir so einen universellen Schützenkameraden<br />
in unseren Reihen haben und sagen herzlichen Glückwunsch und danke lieber<br />
Klaus Use, dass Du es 25 Jahre mit uns ausgehalten hast und ganz lieben Dank<br />
noch mal für die viele Zeit, die Du mit uns verbracht hast, obwohl Du auch noch<br />
den Karneval in dem Du als Archivar und die Düsseldorfer Jonges mit de Buhmänner,<br />
dabei hast du ein tolles 50-jähriges Jubiläum organisiert. Alles Gute und bleib<br />
gesund in diesen Zeiten der Pandemie.<br />
K.K.<br />
Hans Lothar Blaszak, auch der 1.<br />
Hauptmann hat mal eine Ehrung verdient.<br />
Ja, auch Er ist seit mindestens zwanzig<br />
Jahren als Hauptmann in der Kompanie<br />
tätig.<br />
63
Gesellschaft<br />
„6te“ Schützen<br />
Ansprechpartner Volker Tutenberg · E-Mail 6te@arcor.de<br />
Internet www.6te-schuetzen.net<br />
Gerade waren die fröhlichen Karnevalstage vergangen, wir hatten den Hoppeditz<br />
beerdigt und kehrten so langsam wieder zum normalen Leben zurück, da erreichte<br />
unsere Gesellschaft eine weitere, schlimme Nachricht. Und so langsam frage<br />
ich mich, ob ich nun in jeder Ausgabe des <strong>Schlossturm</strong> einen Nachruf verfassen<br />
muss?<br />
Nachruf Uli Siekmann<br />
Am 27.<strong>02</strong>. verstarb ganz plötzlich und ohne<br />
Vorwarnung, unser Kamerad Uli Siekmann.<br />
Für viele einfach nur „Killepitsch Uli“. Für wie<br />
viele letztendlich dieser Spitzname etwas bedeutete,<br />
haben wir erst später begriffen. Nur<br />
wenige Tage nach der traurigen Info, hallte es<br />
laut nach in der Düsseldorfer Presse, und den<br />
sogenannten sozialen Medien … eine solche<br />
Resonanz hätte ich nicht erwartet. Umso mehr<br />
freut es mich! Uli war oft unser Sorgenkind.<br />
Hat sich jedoch nicht unterkriegen lassen und<br />
sich in den letzten Jahren im „Schlüssel“ etabliert.<br />
Daher auch an dieser Stelle nochmals<br />
unser großes Dankeschön an die Geschäftsführer und die Repräsentanten<br />
der Brauerei „Zum Schlüssel“. (für die Organisation und Planung der dann<br />
vorerst abgesagten Trauerfeier) Lieber Uli, wir werden uns gerne an Dich<br />
erinnern. Schützenfest war Dein Ding, genau wie die Fortuna! Und wenn wir<br />
demnächst einen Killepitsch bestellen, dann immer einen für Dich mit!<br />
Generalversammlung mit Wahl<br />
Alle 3 Jahre wieder, lädt ein Wahlvorstand zur Generalversammlung der 6ten ein.<br />
Dann werden alle wesentlichen Funktionen und Ämter neu- oder wiedergewählt.<br />
Für die nächsten Jahre werden die Kameraden:<br />
Verantwortung tragen. Die fehlenden Ämter konnten leider nicht besetzt werden.<br />
Euch allen viel Erfolg zum Wohle der Gesellschaft und stets eine glückliche Hand.<br />
Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei Dirk Lowey, der an diesem<br />
Abend altersbedingt die Feder für’s Protokoll beiseitelegen musste. Er tat dies mit<br />
einem launigen Text und dankte seinerseits für das Vertrauen der Kameraden.<br />
Parallel unterstütze er an diesem Abend Ehrenhauptmann Peter Brell in der<br />
Funktion des Wahlvorstandes.<br />
Habt‘er joot jemaat!<br />
Spieß Wolfgang Stölb<br />
Wenn ein neuer Spieß zu wählen ist,<br />
muss ein ehemaliger logischerweise<br />
erst mal abtreten. Das tat Wolfgang<br />
Stölb an diesem Abend, nach 32 Jahren<br />
als Feldwebel. Er darf nach unseren<br />
Statuten – und denen des Großen Vereins<br />
– nicht erneut antreten.<br />
Ich weiß, Superlative und groß Aufhebens<br />
um Deine Person, sind Deine<br />
Sache nicht. Gleichwohl geht eine Ära<br />
bei der 6ten damit zu Ende. Bleib fi t<br />
und uns gewogen. Und außerdem<br />
wünschen wir uns noch viele gesunde<br />
Jahre mit Dir.<br />
Corona und kein Ende, und damit auch diverse Absagen von Veranstaltungen, ja<br />
sogar vom gesamten öffentlichen Leben. Letztlich blieb uns auch nichts anders<br />
übrig, als unseren Königsabend bereits vorzeitig abzusagen. Aber aufgeschoben<br />
ist noch lange nicht endgültig aufgehoben. Wir planen schon, wie wir zurückkommen!<br />
Stefan Gemmer<br />
Jochen Skroblin<br />
Stephan Lang<br />
Hermann Staedel<br />
Alexander Schlüter<br />
1. Hauptmann<br />
Protokollführer<br />
Schriftführer<br />
Fähnrich und<br />
als Spieß<br />
Und dann kam noch eine weitere Hiobsbotschaft.<br />
In der Nacht auf den 15.04. verstarb unser Ehrenmitglied August Bähr. In der<br />
letzten Ausgabe des <strong>Schlossturm</strong> konnte ich noch über das schöne Fest seines<br />
80. Geburtstags berichten. Ein größerer Bericht folgt bald an dieser Stelle.<br />
Frank Rainer Schimunek<br />
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64
Gesellschaft<br />
Wildschütz 08<br />
Ansprechpartner Daniel Spruch · E-Mail Wildschuetz08@gmx.de<br />
Jahreshauptversammlung der Gesellschaft<br />
Die Monatsversammlung Februar <strong>2<strong>02</strong>0</strong> war gleichzeitig die Generalversammlung<br />
unserer Gesellschaft. Dieses Jahr standen die Wahlen aller Ämter im Mittelpunkt,<br />
die mit folgendem Ergebnis endeten:<br />
1. Hauptmann: Jürgen Wassermann<br />
2. Hauptmann Stephan Lindlau<br />
Kassierer: Helmut Abel<br />
Spieß:<br />
Stefan Seibert<br />
1. Schießleiter: Stefan Seibert<br />
2. Schießleiter: Torsten Peters<br />
Fähnrich: Karl-Heinz Malinowski<br />
Fahnenoffi zier: Patrick Wienen<br />
Fahnenoffi zier: Tobias Wassermann<br />
Hornträger: Daniel Spruch<br />
Schriftführer: Daniel Spruch<br />
Zugführer: Pascal Abel<br />
Allen neu- und wiedergewählten Kameraden herzlichen Glückwunsch und viel<br />
Freude und Erfolg in Euren Ämtern. Der Abend fand seinen Ausklang zu später<br />
Stunde bei mehreren Runden Darts.<br />
Ende einer erfolgreichen Jahreshauptversammlung<br />
mit anschließendem Darts-Turnier<br />
Aufgrund der Corona Pandemie musste die gemeinsame Wahlbestätigungsfeier<br />
des IV. unif. Bataillons abgesagt werden.<br />
Rosenmontag <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Am Rosenmontag, den 24. Februar <strong>2<strong>02</strong>0</strong> trafen wir uns mit unseren Familienangehörigen,<br />
Freunden und Bekannten in der Bilker Straße, um gemeinsam<br />
Straßenkarneval zu feiern und uns den bunten Rosenmontagszug anzusehen.<br />
Der Rosenmontag ist mittlerweile in unserer Gesellschaft ein fester Termin, an<br />
dem wir uns neben den zahlreichen Terminen im Schützenwesen treffen.<br />
Wahl zum stellvertretenden Oberst<br />
Am 4. März <strong>2<strong>02</strong>0</strong> wurde unser Kamerad<br />
und Major des IV. unif. Bataillon<br />
Torsten Peters zum stellvertretenden<br />
Oberst unseres Regimentes gewählt.<br />
Damit stellt die Gesellschaft Wildschütz<br />
erstmalig in ihrer Geschichte<br />
einen Kameraden für dieses Amt. Darauf<br />
sind wir sehr stolz.<br />
Lieber Torsten Peters, wir gratulieren<br />
Dir recht herzlich und wünschen<br />
Dir gutes Gelingen in diesem zusätzlichen<br />
Amt.<br />
Stellvertretender Oberst und Major<br />
des IV. unif. Bataillon Torsten Peters<br />
65<br />
Aktuelle Lage<br />
Aufgrund der Pandemie wurde neben dem Wahlbestätigungsfest unseres<br />
Bataillons auch der gemeinsam geplante Krönungsball mit der Ges. Hohenzollern-Sigmaringen<br />
abgesagt. Danach folgen die Absagen der nächsten Termine<br />
des Großen Vereins. Auch die Gesellschaft Wildschütz hat direkt alle ihre zukünftigen<br />
Termine storniert, bis ein Treffen aller Kameraden und Freunde der<br />
Gesellschaft wieder sorglos möglich ist.
Gesellschaft<br />
1. Friedrichstädter<br />
Ansprechpartner Nico Di Carlo · E-Mail nicodicarlo@t-online.de<br />
Internet www.friedrichstaedter.de<br />
Titularfest <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Bei schon frühlingshaften Temperaturen trafen sich 14. Kameraden am 12. Januar<br />
vor dem Rathaus um das Titularfest zu begehen. Erstmalig unter der Regie<br />
unseres neuen Oberst Ernst-Toni Kreuels zogen wir in St. Lambertus ein,<br />
um die heilige Messe zu feiern. Aufmerksam hörten wir die Predigt, die uns alle<br />
beeindruckte. Zur Reunion marschierten wir zur Rheinterasse. Höhepunkt war die<br />
Überreichung der äußeren Insignien für den neuen Oberst Ernst-Toni Kreuls.<br />
Von dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch an den neuen Oberst. Mit viel<br />
Beifall wurde die Rede des Gästekönigs und Festredners Klaus Klar bedacht,<br />
der allen Schützen freie Fahrt während der Festtage im Juli versprach. Grund<br />
zum Jubeln gab es für die Kameraden bei der Siegerehrung für den Wiedemeyer<br />
Pokal. Bei den Pagen ab 12 Jahren wurde Jason Scharein neuer Vereinsmeister.<br />
Zu dieser großartigen Leistung nochmals herzlichen Glückwunsch. Ein gemeinsames<br />
Mittagessen und ein gemütliches Beisammensein in geselliger Runde<br />
beschlossen den Tag.<br />
Jahreshauptversammlung <strong>2<strong>02</strong>0</strong><br />
Ins Vereinslokal „Antoniushof“ hatte der Vorstand der Gesellschaft am 13. März<br />
satzungsgemäß zur Jahreshauptversammlung in Verbindung mit der Monats-Versammlung<br />
eingeladen. Sechzehn Kameraden konnte der erste Vorsitzende Nico<br />
Di Carlo um 20.00 Uhr begrüßen. Unter anderem standen Neuwahlen auf der<br />
Tagesordnung. Der Jahresbericht, verfasst vom Schriftführer Karl Reinhold<br />
Möhring fand den Beifall aller Kameraden. Unsere Kassenlage ist stabil. Dieses<br />
Resümee zog der Kassierer Willi Simons zum Schluss seines Kassenberichts.<br />
Die Kassenprüfer Hans Joachim Pietsch und Albert Schooren hatten die<br />
Kasse geprüft und keine Beanstandungen zu berichten. Sie baten die Versammlung<br />
um Entlastung des Vorstandes. Diese erfolgte einmütig. Der nächste Punkt<br />
der Tagesordnung lautete Neuwahlen. Der Ehrenhauptmann Hans Joachim<br />
Pietsch übernahm für diesen Punkt die Leitung der Versammlung. Er dankte<br />
allen Amtsträgern für die geleistete Arbeit und gab die Modalitäten der Wahl bekannt.<br />
Die einzelnen Wahlgänge gingen ohne Komplikationen über die Bühne. Folgende<br />
Kameraden wurden in ihren Ämtern bestätigt bzw. neu gewählt.<br />
1. Vorsitzender Nico diCarlo<br />
2. Vorsitzender Frank Nießen<br />
Kassierer<br />
Willi Simons<br />
Schriftführer<br />
Karl Reinhold Möhring<br />
1. Schießleiter Frank Nießen<br />
2. Schießleiter Benedict Nießen<br />
Fähnrich<br />
Johannes Bosch<br />
1. Fahnenoffi zier Jason Scharein<br />
2. Fahnenoffi zier Benedict Nießen<br />
Zugführer<br />
Gero Blödorn<br />
Spieß<br />
Uwe Wild<br />
Die Posten des ersten und zweiten Fahnenoffi ziers sowie die des zweiten Schießleiters<br />
und des Spießes wurden neu besetzt. Der Wahlleiter gratulierte allen<br />
gewählten Kameraden und übergab die Versammlung wieder an den ersten<br />
Vorsitzenden. Nico Di Carlo dankte im Namen aller Gewählten für das entgegen-<br />
gebrachte Vertrauen und versprach den Kameraden auch in den nächsten<br />
drei Jahren für das Wohlergehen des Vereins alles Mögliche zu tun.<br />
Gesellschaft<br />
II. Schützen von Hindenburg 1873<br />
Ansprechpartner Dominik Reimann · E-Mail schriftführer@von-hindenburg.de<br />
Internet www.von-Hindenburg.de<br />
Richtigstellung Totensonntag<br />
Im letzten Artikel hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen, die Frau vom verstorbenen<br />
Kameraden Volker Jungblut heißt mit Vornamen Gaby. Entschuldigung<br />
für die Verwechselung.<br />
Zeit ohne Kontakte<br />
Die Gesellschaftsführung wünscht allen Kameraden/-innen, Familien und Freunden<br />
der Gesellschaft viel Gesundheit in dieser außergewöhnlichen Situation und<br />
hofft auf ein Wiedertreffen nach Beendigung der Kontaktbeschränkungen. Bis dahin<br />
bleibt gesund und auf ein baldiges Wiedersehen.<br />
66
Gesellschaft<br />
Neunte Schützen<br />
Ansprechpartner Thomas Schultz · E-Mail Schultz.T@freenet.de<br />
Peek-&-Cloppenburg-Pokal<br />
Das Schiessen um den Peek- & Cloppenburg<br />
– Pokal fand am Samstag, den<br />
22. Februar, auf dem Schiesstand in<br />
Kaiserswerth statt. Nach einem interessanten<br />
und spannenden Schiessen,<br />
bei dem erst die Anzahl der meistgeschossenen<br />
Zehnen die Entscheidung<br />
brachte, gab es folgendes Resultat:<br />
1. Bianca Borutzki 137 von 150 Ringen<br />
2. Christian Boden 137<br />
3. Martina Schultz 134<br />
Generalversammlung<br />
Unsere diesjährige Generalversammlung fand am Samstag, den 07. März in unserem<br />
Vereinslokal „Angelo Mio“ in Düsseldorf - Oberbilk statt. Sämtliche Punkte der<br />
Tagesordnung wurden vorschriftsmässig erledigt und sowohl der Kassenbericht<br />
als auch der Jahresbericht sind von den Kameradinnen und Kameraden angenommen<br />
worden. In diesem Jahr fanden die turnusmässigen Neuwahlen statt und<br />
nach Auszählung der Stimmen gab es folgendes Ergebnis:<br />
1. Hauptmann und 1. Schriftführer: Thomas Schultz<br />
2. Hauptmann: Bianca Borutzki<br />
Oberleutnant und 1. Kassierer:<br />
Hermann Alberty<br />
Fähnrich:<br />
Christian Boden<br />
Fahnenoffi zier:<br />
Roberto Horn<br />
Fahnenoffi zier:<br />
Paul Sures<br />
Spiess und Protokollführer:<br />
Sanja Lubig<br />
Diamantene Hochzeit<br />
Hermann Alberty – 50 Jahre Mitglied<br />
Im Jahre 1970 trat unser Kamerad<br />
Hermann Alberty der Gesellschaft<br />
Neunte Schützen bei und feiert in diesem<br />
Jahr sein 50-jähriges Mitgliedsjubiläum.<br />
Anfang der 80er Jahre löste er<br />
unseren damaligen Kassierer Arnold<br />
„Männ“ Derichs ab und behielt<br />
dieses Amt zur vollsten Zufriedenheit<br />
der Kameradinnen und Kameraden bis<br />
zum heutigen Tag.<br />
Ebenfalls wurde er Anfang der 80er<br />
Jahre als Nachfolger von Franz Kiefert<br />
zum Oberleutnant der Kompanie<br />
gewählt. Ein Amt, das er ebenfalls bis<br />
zum heutigen Tag bekleidet. Hermann Alberty ist ein grossartiger Schütze und<br />
ausgezeichneter Organisator, denken wir nur an die tollen Ausfl üge und Jubiläumstouren<br />
in den vergangenen Jahren zurück. Er ist Träger hoher Auszeichnungen<br />
wie der Goldenen Nadel des Grossen Vereins und der Gesellschaft, sowie<br />
des Stadtordens der Landeshauptstadt Düsseldorf. Unermüdlich unterstützte und<br />
unterstützt er auch heute noch die Hauptleute der Kompanie und ist mit Rat und<br />
Tat zur Stelle. Hermann Alberty ist ein echtes Urgestein unserer Gesellschaft<br />
und ist aus dieser nicht wegzudenken. Die Kompanie bedankt sich an dieser Stelle<br />
für die 50-jährige Arbeit und wünscht Dir, lieber Hermann, alles Liebe und Gute.<br />
Heinz Holzberg – 10 Jahre Mitglied<br />
Unser Kamerad Heinz Holzberg ist<br />
in diesem Jahr seit 10 Jahren Mitglied<br />
der Gesellschaft Neunte Schützen.<br />
Zu diesem Jubiläum wünschen die<br />
Kameradinnen und Kameraden alles<br />
Gute.<br />
Am 25. März konnte unser 1. Kassierer und Oberleutnant Hermann Alberty mit<br />
seiner Frau Irmgard auf 60 gemeinsame Ehejahre zurückblicken und somit das<br />
Fest der Diamantenen Hochzeit feiern.<br />
44<br />
Jahre<br />
44<br />
Jahre<br />
44<br />
Jahre<br />
Die Kameradinnen und Kameraden der Gesellschaft Neunte Schützen gratulieren<br />
ganz herzlich zu diesem stolzen Jubiläum und wünschen Euch beiden alles Liebe<br />
und Gute für hoffentlich noch lange Jahre bei guter Gesundheit.<br />
67
Gesellschaft<br />
Fürst Leopold 1894<br />
Ansprechpartner Stephan Keup · E-Mail st.keup@gmail.com<br />
Internet www.fuerst-leopold1894.de<br />
Geburtstage<br />
08.01. Thorsten Voß<br />
11.01. Uwe Meyer<br />
17.01. Beate Mittelstädt<br />
24.01.<br />
01.<strong>02</strong>. Jost Beaugrand<br />
15.<strong>02</strong>. Bernd Clasen<br />
28.<strong>02</strong>. Karin Monschauer<br />
29.04. Dennis Hamacher<br />
14.05. Manuel Meuer<br />
18.05. Jürgen Mittelstädt<br />
Allen genannten Kameradinnen und Kameraden wünscht die Gesellschaft alles<br />
Liebe und Gute zu ihrem Geburtstag!<br />
Nachruf Günther Monschauer<br />
Am 28. April verließ uns unser<br />
jahrzehntelanges Mitglied und Urge-stein<br />
Günther Monschauer<br />
sehr überraschend im Alter von 91<br />
Jahren.<br />
Schade, dass Du schon gehen musstest.<br />
Wir werden Dich immer in unseren<br />
Erinnerungen behalten.<br />
Stellungnahme zur aktuellen Situation<br />
Liebe Kameraden & Kameradinnen,<br />
seit über zwei Monaten bestimmt ein Virus unser tägliches Leben. Dies hat Einschränkungen<br />
zur Folge, die zumindest wir jüngeren Generationen so noch nicht<br />
erlebt haben.<br />
Warum habe ich mich so lange nicht gemeldet bzw. gab es keine Informationen?<br />
Die aktuelle Situation erfordert Entscheidungen und vor allem Entscheidungsträger,<br />
die nach Abwägung aller Informationen die Konsequenzen ziehen. Diese Entscheidungen,<br />
sei es von der Bundes-/Landesregierung oder dem Schützenvorstand<br />
musste ich abwarten, um für uns Leopolder die entsprechenden Schlüsse<br />
zu ziehen.<br />
Nach dem Erhalt des Briefes unseres Chefs Lothar Inden haben wir nun die<br />
Gewissheit, dass wir das Jahr <strong>2<strong>02</strong>0</strong> ohne unseren Höhepunkt, das traditionelle<br />
Schützenfest und dem damit verbundenen historischen Schützenumzug, begehen<br />
müssen.<br />
Die Begründung hierfür ist das Verbot von Großveranstaltungen in ganz Deutschland<br />
bis mindestens zum 31. August <strong>2<strong>02</strong>0</strong>.<br />
Diese Entscheidung tut uns weh, aber ist eine Entscheidung, die einzig eines im<br />
Sinne hat – unser aller Gesundheit.<br />
Auch für unsere Fürst Leopold hat dies Auswirkungen. So müssen wir bis auf<br />
weiteres alle Veranstaltungen, sei es unser Kompaniekönigsschießen oder auch<br />
unsere regelmäßigen Versammlungen, ausfallen lassen.<br />
So schwer es uns auch fällt, nicht zusammen am Tisch zu sitzen und in unserer<br />
gewohnten Gemeinschaft das Miteinander zu genießen, wir haben keine andere<br />
Wahl, als uns an die allgemeinen Vorgaben zu halten.<br />
Aber auch in dieser schweren Zeit ist es wichtig, nicht den Mut zu verlieren und<br />
weiterhin zusammenzuhalten. Der St. Seb. Schützenverein und ganz besonders<br />
unsere Gesellschaft Fürst Leopold ist eine starke Gemeinschaft.<br />
Die ersten Lockerungen sind bereits vollzogen und umgesetzt worden. Und lässt<br />
uns Hoffnung schöpfen, dass dies alles bald ein Ende hat.<br />
Spätestens in diesen schwierigen Wochen sollte uns bewusst werden, was es<br />
heißt eine Gemeinschaft zu haben und regelmäßig zusammenzukommen. Hierzu<br />
bedarf es nicht immer großer Themen oder Anliegen einzelner Personen. Die<br />
gemeinsame Kommunikation und der Austausch von Freud und Leid ist das, was<br />
wir aktuell so sehr vermissen. Das, was wir sonst so regelmäßig im Kreis unserer<br />
Gesellschaft pfl egen. Umso mehr freuen wir uns in hoffentlich absehbarer Zeit wieder<br />
gemeinsam Feste zu feiern oder einfach nur gemeinsam eine Versammlung zu<br />
halten, auch wenn die Tagesordnung nur fünf Punkte vorsieht.<br />
Auch mir fällt diese Krise mit Kontaktverboten nicht leicht. Und obwohl ich deutlich<br />
weniger Lebenserfahrung habe als die meisten Kameraden und Kameradinnen<br />
der Gesellschaft – besonders weniger Erfahrung im Leiten einer Gemeinschaft –<br />
möchte ich euch gerne meine Hilfe jederzeit anbieten. Sei es zum wöchentlichen<br />
Einkauf oder aber einfach nur zum Gespräch am Telefon. Ich habe gerne jederzeit<br />
ein offenes Ohr für euch und möchte euch unterstützen, wo ich kann.<br />
Meldet euch gerne bei mir!<br />
Bleibt gesund und hoffentlich bis bald im Kreise unserer Fürst Leopold.<br />
60. Jubiläum<br />
Stephan Keup<br />
I. Hauptmann<br />
Unser Jürgen ist in diesem Jahr bereits 60 Jahre Mitglied im St. Seb. Schützenverein<br />
1316 e.V. und davon den größten Teil im Kreise der Fürst Leopold.<br />
Jürgen war in dieser Zeit immer ein sehr aktives Mitglied. So war er unter anderem<br />
Schriftführer, Schießleiter, Kassierer und besonders über 20 Jahre lang als 1.<br />
und 2. Hauptmann in der Fürst Leopold tätig.<br />
Dank seines Einsatzes ist es seit 1998 möglich auch weibliche Mitglieder in den<br />
Gesellschaften aufzunehmen.<br />
Aus Anerkennung seiner geleisteten Arbeit erhielt er folgende Auszeichnungen:<br />
Vom großen Verein:<br />
Silberne & Goldene Ehrennadel<br />
Schützenorden der Landeshauptstadt Düsseldorf<br />
Von der Fürst Leopold:<br />
Silberne & Goldene Ehrennadel<br />
Ehrenring der Gesellschaft<br />
68
Gesellschaft<br />
Fürst Leopold 1894<br />
Ansprechpartner Stephan Keup · E-Mail st.keup@gmail.com<br />
Internet www.fuerst-leopold1894.de<br />
Aus gesundheitlichen Gründen trat er 2018 vom Amt des Hauptmanns zurück<br />
und wurde im Anschluss zum Ehrenhauptmann ernannt.<br />
Jürgen ist ein Schütze mit Leib und Seele und ist aus der Fürst Leopold mittlerweile<br />
als Urgestein nicht mehr wegzudenken.<br />
Wir hoffen noch lange und viele Feste mit ihm feiern zu können.<br />
Die Gesellschaft Fürst Leopold gratuliert ihrem Ehrenhauptmann Jürgen Mittelstädt<br />
zu seinem 60. Jubiläum.<br />
Stephan Keup<br />
Jürgen mit seiner Familie<br />
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69
Gesellschaft<br />
St. Lambertus von 1850<br />
Ansprechpartner Andreas Becker · E-Mail andreas@becker-polsterei.de<br />
Internet www.facebook.de/ges-st-lambertus<br />
Krönungsball<br />
Die Gesellschaft St. Lambertus gehört mit ihrem Termin Anfang März immer zu<br />
den Gesellschaften, die die Saison der Krönungsbälle eröffnen. So hatten wir auch<br />
in diesem Jahr, in dem die Ereignisse der Corona-Pandemie das gesellschaftliche<br />
Leben und damit auch das Brauchtum nahezu vollständig lahmlegte, das große<br />
Glück, unseren Krönungsball noch wie gewohnt und ohne Beeinträchtigungen feiern<br />
zu können.<br />
Im Schützenhaus Eller, bereits seit einigen Jahren die Location unserer Wahl, durften<br />
wir auch dieses Jahr wieder ca. 250 Kameraden, Damen und Gäste begrüßen<br />
und uns auf einen schönen Abend mit viel Programm freuen.<br />
Nach der Begrüßung der Ehrengäste durch unseren Hauptmann Andreas<br />
Becker, der wie gewohnt durch den Abend leitete, ging es auch gleich mit einem<br />
Highlight im Programm des Abends los.<br />
Unser verdienter Kamerad, Hubertusordensträger<br />
und Ehrenvorstandsmitglied<br />
des St. Sebastianus Schützenvereins<br />
von 1316 Christian Becker,<br />
sollte die höchste Ehre unserer Gesellschaft<br />
erhalten. Die neu geschaffene<br />
„Goldene Ehrennadel mit Brillanten“ -<br />
verbunden mit der Ehrenmitgliedschaft.<br />
Hiermit wurde erstmalig einem aktiven<br />
Mitglied unserer Gesellschaft die Ehrenmitgliedschaft<br />
angetragen.<br />
Nachdem auch unsere Pfandschützen<br />
geehrt waren und der Ehrentanz den<br />
Saal in gute Stimmung gebracht hatte,<br />
durfte sich unser neues Königspaar bei<br />
der obligatorischen Gratulationscour<br />
hochleben lassen.<br />
Ein weiterer Programmpunkt war der<br />
Auftritt der Sängerin Yasmin Hutchins-Schier,<br />
die vielen Düsseldorfern<br />
längst ein Begriff ist.<br />
Ein rundum gelungener Abend wurde<br />
abgeschlossen von einer wie immer<br />
gut bestückten Tombola und wurde in<br />
den Kreisen der Gesellschaft St. Lambertus<br />
und ihrer Gäste noch bis spät in<br />
die Nacht fortgeführt.<br />
Patrick Wilkens<br />
In seiner umfassenden Laudatio ging unser Hauptmann auf das Leben und Wirken<br />
des Geehrten ein. Unter „Standing Ovations“ des ganzen Saales überreichten<br />
ihm seine Enkel Fabian, Dennis und Patrick die Ehrennadel mit dazugehöriger<br />
Urkunde.<br />
Nach kurzer Pause sollte dann jedoch der echte Höhepunkt eines jeden<br />
Krönungsballs folgen. Das Königsjahr unseres Kameraden Jojo Benden mit<br />
seiner Königin Bärbel war nun an seinem Ende angelangt und es galt die Ehren<br />
an unser neues Königspaar zu übergeben. Robin Weyrather hatte es bei<br />
unserem Königsschießen mit einem gezielten Schuss auf die Platte zum ersten<br />
Mal geschafft, die Königswürde der Gesellschaft zu erringen und wählte Alina<br />
Kückemanns zu seiner Königin. Wir freuen uns auf ein schönes Jahr mit ihnen<br />
als Königspaar und wünschen alle Gute. Ein besonderer Dank gilt unseren Kompaniebetreuern<br />
– Dieter Nagel für die Inthronisierung des Königspaares und Prof.<br />
Dr. Wolfgang Zieren für die Ehrung unserer Pfandschützen.<br />
70
Stadt-Tambourkorps<br />
St. Maximilian 04<br />
Ansprechpartner Michael Peters · E-Mail info@maxkorps04.de / vorsitzender@maxkorps04.de<br />
Max Korps News ++ Corona Virus +++ Keine Kirmes ++ Alles doof<br />
Als wir unser Schützenfest 2019 und<br />
später auch die Hammer Kirmes erfolgreich<br />
absolviert hatten, konnte<br />
keiner von uns ahnen, was da im Jahr<br />
<strong>2<strong>02</strong>0</strong> auf uns zukommen sollte. Wir<br />
feierten unter Anteilnahme der Kameraden<br />
und allen Gästen fröhlich den<br />
Krönungsabend unseres Korpskönigs<br />
Thomas Ufer mit seiner Königin Susanne,<br />
geleiteten die fröhlichen Kinder<br />
am Martinsabend durch die Altstadt<br />
und besuchten zum Jahresende<br />
Elan und Freude in eine neue Schützensaison starten und dann auch wieder<br />
die Größte Kirmes am Rhein erleben.<br />
(Prinzip Hoffnung)<br />
Geburtstage Januar: 10.01 Niklas Hoffmann / 19.01 Björn Tutenberg<br />
Geburtstage Februar: 08.<strong>02</strong>. Hans Köntges ( Ehrenhauptmann )<br />
Geburstage März: 03.03. U. Traub / 13.03. Ch. Ufer / 17.03 N. Hallen<br />
Wir wollen hier aber heute nicht nur Trübsal blasen, sondern auch erwähnen, dass<br />
das Stadt-Tambour-Korps St. Maximilian in diesem Jahr ein Jubiläum gefeiert hätte.<br />
„100 Jahre Max Korps an der Spitze unseres großen, historischen Festzugs mit<br />
der traditionellen Parade auf der Reitallee im Hofgarten!“<br />
Dazu haben wir etwas in unserer Historie gesucht und stellen die folgenden Zeilen<br />
als Auszug aus der originalen Festschrift zum 60-jährigen Jubiläums im Jahr 1964<br />
zur Ansicht.<br />
* * *<br />
den Weihnachtsmarkt am Riesenrad<br />
unseres geschätzten Schaustellers<br />
Oscar “Ossi“ Bruch und standen<br />
nach dem Titularfest <strong>2<strong>02</strong>0</strong> spätestens<br />
nach dem Besuch bei unseren<br />
Freunden der St. Lambertus Kompanie<br />
plötzlich vor dem Nichts. Der sich<br />
rasend schnell ausbreitende sog. Corona<br />
Virus sorgte für den Ausfall des<br />
kompletten Schützenbrauchtums in<br />
Düsseldorf. Ein Für & Wider wollen<br />
wir hier nicht erörtern, aber feststellen,<br />
dass uns allen im Laufe des<br />
Jahres etwas wichtiges gefehlt hat. Unsere Schützenfeste, die Schützenmusik,<br />
das Treffen von Freunden & Kameraden/innen, das gesellige Beisammensein,<br />
ja ein ganzes Stück unseres gesellschaftlichen Lebens war plötzlich einfach<br />
nicht möglich. Viele Vereine waren in Social-Media unterwegs, feierten digital<br />
Schützenfest und machten an den Tagen ihres Schützenfestes darauf aufmerksam.<br />
„Ja heute wäre…..hätte …..wenn….und aber!“ Auch die Maximilianer<br />
sind traurig den Höhepunkt unseres Schützenjahres nicht feiern zu können.<br />
Aber wir bleiben frohen Mutes. Im kommenden Jahr 2<strong>02</strong>1 werden wir mit viel<br />
Aus der Geschichte des Tambourkorps „St. Maximilian 04“<br />
Vor einem halben Jahrhundert hatte Düsseldorf noch ein ganz anderes Gesicht<br />
als heute. Das deutsche Vaterland stand damals auf der Höhe seiner Macht und<br />
in dem Kranz der deutschen Städte war Düsseldorf zwar eine recht junge, dafür<br />
aber eine der lebendigsten Städte des deutschen Reiches. Eine erfolgreiche<br />
große Ausstellung im Jahre 19<strong>02</strong> zog viele Handelsfi rmen und Industriezweige<br />
nach hier. Bedeutende Männer der Verwaltung, der Wirtschaft, der Industrie und<br />
der Kunst nutzten die Gunst des Augenblicks, die Entwicklung der ehemaligen<br />
Residenzstadt voranzutreiben und ihr eine neue Blüte zu verschaffen. Die große<br />
internationale Kunst- und Gartenbau-Ausstellung wurde am 1. Mai 1904 durch den<br />
Protektor Kronprinz Wilhelm von Hohenzollern feierlich eröffnet und hatte vom<br />
ersten Tage an einen Zulauf, der der Planung und Durchführung die allerbesten<br />
Aussichten verhieß.<br />
Während sich hier vor aller Welt ein Ereignis vollzog, dem ein weltweites Echo<br />
sicher war, wirkte in der Stille an der St. Maximilian·Pfarrkirche Kaplan Carl Mosterts<br />
als Präses der Jünglingskongregation mit sicherem Gefühl für das, was junge<br />
Menschen brauchen, um als sittlich und religiös gefestigte Männer einmal im<br />
Lebenskampfe bestehen zu können. Kaplan Carl Mosterts Wirken als Jugendführer<br />
ist bis heute unvergessen geblieben. Seine Anerkennung als Mensch und edler<br />
Freund der Jugend, aber auch als außergewöhnlich befähigter Organisator fand er<br />
in der Liebe und Anhänglichkeit der ihm anvertrauten Jünglinge, die für ihn durchs<br />
Feuer gingen. Die kirchliche Obrigkeit aber erkannte bald die Qualitäten dieses<br />
jungen Geistlichen und so wurde er der Führer und Generalpräses des Katholischen<br />
Jungmännerverbandes Deutschlands und des Sportverbandes „ Deutsche<br />
Jugendkraft“, die er zu höchstem Ansehen emporführte.<br />
Seinem Verständnis für die Wünsche und Bedürfnisse der männlichen Jugend<br />
verdankt das St. Maximilian·Tambourkorps 04 seine Entstehung.<br />
Schon lange hatten sich die Mitglieder der Jünglingskongregation gewünscht, bei<br />
Ausfl ügen und Festlichkeiten einen Spielmannszug aus den eigenen Reihen zu<br />
besitzen. Es waren keine militaristischen Beweggründe, die diesen Wunsch entstehen<br />
ließen. Kaplan Mosterts wußte das sehr wohl. Er setzte sich mit seiner<br />
ganzen Person für die Verwirklichung des Wunsches seiner Jungen ein und stiftete<br />
auch die ersten beiden Trommeln und Pfeifen. So legte er den Grundstein zum<br />
heutigen Tambourkorps St. Maximilian 04.<br />
Er wußte freilich auch, daß ein Spielmannszug, wenn er Bestand hoben soll, einer<br />
gründlichen Ausbildung bedürfe. Dafür gewann er den Regimentstambour, Sergeant<br />
Prinz, vom Infanterie·Füsilier-Regiment Nr. 39, die in Düsseldorf unter dem<br />
Kosenamen „Unsere Knüfkes“ benannt waren. Den Namen hatte das Regiment im<br />
Volksmunde erhalten, weil es sich durchweg aus kleinen gedrungenen Männern<br />
des niederrheinischen Menschenschlages zusammensetzte. Sein Spielmannszug<br />
71
Stadt-Tambourkorps<br />
St. Maximilian 04<br />
Ansprechpartner Michael Peters · E-Mail info@maxkorps04.de / vorsitzender@maxkorps04.de<br />
war ebenso hoch angesehen, wie sein Musikzug, der unter der Leitung des Musikmeisters<br />
Cohen stand, der von allen Fachmusikern wegen seiner vorzüglichen<br />
Militärkapelle gelobt wurde.<br />
So war denn auch, als das Tambourkorps St. Maximilian 04 am 26. Mai 1904<br />
gegründet wurde, alle Gewähr geboten, daraus einen ernst zu nehmenden Spielmannszug<br />
zu entwickeln. Von 1904 bis 1905 einschließlich leitete Reg.-Tambour<br />
Serg. Prinz, die Ausbildung. Als im Herbst 1905 Serg. Prinz nach 12-jähriger<br />
Dienstzeit aus dem Militärdienst ausschied und bei der Zollverwaltung eingetreten<br />
war, hatte dessen Nachfolger Reg.-Tambour Serg. Paul Ringel, von 1906 bis<br />
zum Ausbruch des ersten Weltkrieges 1914, die Ausbildung des Tambourkorps<br />
St. MaximilIan 04 übernommen. Gar bald wurden die Schützen des St. Sebastianus-Schützenvereins<br />
Düsseldorf von 1316 e.V. auf den Spielmannszug aufmerksam<br />
und das erste uniformierte Bataillon war stolz darauf, daß es bei den Schützenaufzügen<br />
an seiner Spitze marschierte. Vor 1914 zählte das Tambourkorps mit<br />
1-12 nicht zu den größten, aber zu den bestausgebildesten Korps in Düsseldorf.<br />
Der erste Weltkrieg 1914-1918 unterbrach die Entwicklung. Auch unter seinen<br />
Mitgliedern hielt der Krieg grausame Ernte, aber sein Ruf stand so fest, daß es<br />
nach dem Kriege gar bald wieder seine Reihen auffüllen konnte, obwohl die Hälfte<br />
seiner Mitglieder ihre Treue zum Vaterlande mit dem Leben bezahlt hatten. Dazu<br />
trug nicht wenig der Umstand bei, daß in der Vorkriegszeit kaum ein Heimatfest<br />
stattfand, an dem dieser Spielmannszug nicht aktiv mitwirkte.<br />
1920 trug der damalige Schützenchef Gottfried Bolling und Oberst Josef<br />
Dreßen keine Bedenken, dem mittlerweilen auf 1-16 angewachsenen Tambourkorps<br />
St. Maximilian 04 die Ehre des Spitzentambourkorps beim Großen Verein<br />
der Sebastianer anzuvertrauen. Die Mitglieder des Tambourkorps waren in einzelnen<br />
Gesellschaften des St. Seb. Schützenvereins Düsseldorf beigetreten und<br />
wurde das Korps somit als Vorbild eines Spielmannszuges der Schützen.<br />
Wenn auch der zweite Weltkrieg 1939-1945 wieder einige Lücken in den Reihen<br />
des Tambourkorps gerissen hatte, so hat er jedoch die Wiederaufstellung des<br />
Spielmannszuges der Maximilianer nicht verhindern können. Unter der Führung<br />
des Tambourmajors Willi Mayer war es das erste Korps in Düsseldorf, das 1945<br />
voll uniformiert wieder auftreten konnte. Seine reine zivile Herkunft verschaffte<br />
ihm die erste Lizenz der Besatzungsmächte. Das Tambourkorps St. Maximilian<br />
04 trat nun als selbständige Gesellschaft unter dem Namen „ Düsseldarfer Knöppeljonges“<br />
aktiv dem St. Seb. Schützenverein Düsseldorf 1316 e. V., bei. Wegen<br />
eines Fußleidens trat Tambourmajor Willi Mayer 1949 von seinem Posten<br />
zurück und wurde zum Ehrentambourmajor ernannt. An seiner Stelle trat nun<br />
der Polizei-Obermeister Josef Engels, der bis 1945 den Spielmannszug der<br />
Schutzpolizei Düsseldorf geführt hatte und die Ausbildung des Tambourkorps<br />
St. Maximilian 04 bereits seit Anfang des Jahres 1949 leitete. Nachdem er die<br />
Führung des Korps ganz übernommen hatte galt sein Streben, jüngere Kräfte<br />
heranzubilden und so das Tambourkorps St. Maximilian 04 zu verstärken. Aus<br />
den Reihen des Pagenkorps hat er jungen Nachwuchs herangezogen und mit dem<br />
Kameraden Konrad Benden zu guten und brauchbaren Spielleuten ausgebildet.<br />
So hat er das Korps innerhalb von zwei Jahren auf die doppelte Stärke von 1-24<br />
Mitgliedern gebracht. Seither ist der St. Seb. Schützenverein 1316 e. V. in Düsseldorf<br />
stolz darauf, so einen prächtigen und starken Spielmannszug an der Spitze<br />
seiner öffentlichen Aufzüge, Heimatfeste und sonstigen Veranstaltungen zu sehen.<br />
Ganz besonders an den sommerlichen Schützentagen sind die Ehrengäste<br />
und Schützenkameraden sowie die Bevölkerung Düsseldorfs spontan begeistert,<br />
wenn das Tambourkorps St. Maximilian 04 in seiner prächtigen, historischen Uniform<br />
an der Spitze der Festzüge voran marschiert.<br />
Bei der Investitur des St. Seb. Schützenvereins Düsseldarf im Jahre 1953 wurde<br />
das Tambourkorps St. Maximilian 04 durch den damaligen Herrn Landtagspräsidenten<br />
und Oberbürgermeister Josef Gockeln zum Stadttambourkorps und<br />
Josef Engels zum Stadttambourmajor ernannt. Mit dieser Ernennung erhielt<br />
das Korps die Berechtigung das Orignalwappen der Stadt Düsseldorf auf dem<br />
linken Rockärmel der Uniform zu tragen. Am 30. Mai 1954 konnte das Tambourkorps<br />
St. Maximilian 04 sein 50-jähriges Jubiläum feiern. Zu diesem Jubiläumsfest<br />
hatte das Korps ein Wertungsspielen ausgeschrieben. Hierzu hatten sich<br />
mehrere in- und ausländische Tambourkorps gemeldet. Die Festlichkeiten und das<br />
Wertungsspielen wurden in der Rheinhalle abgehalten. Die Festrede wurde von<br />
unserem Ehrenmitglied und Chef des St. Seb. Schützenvereins Paul Klees gehalten.<br />
Beim Wertungsspielen wurden in Klasse A und B wertvolle Preise ausgespielt.<br />
Die Feierlichkeiten endeten mit der Verteilung der Preise des Wertungsspielens<br />
und der Tombola mit anschließendem Tanzen bis zum frühen Morgen. Jedes teilnehmende<br />
Tambourkorps erhielt zur Erinnerung des 50-jährigen Jubiläums eine<br />
silberne Plakette.<br />
Im Jahre 1956 hat das Ehrenmitglied des Tambourkorps St. Maximilian 04 und<br />
heutigem Baas des großen Heimatvereins „ Düsseldorfer Jonges“, Fabrikant Hermann<br />
Raths, ein Brustschild gestiftet, auf dem das Bildnis des Gründers des<br />
Korps, Kaplan Carl Mosterts, und auf den einzelnen Gliedern der Kette die<br />
jeweiligen Namen der Tambourmajore mit Jahreszahl ihrer Führung des Korps,<br />
eingraphiert sind. Das Tambourkorps St. Maximilian 04 hat im Laufe der Jahre<br />
selbst an vielen Wertungsspielen in- und ausländischer Tambourkorps teilgenommen<br />
und dabei auch wertvolle Preise errungen.<br />
Nachdem nun Tambourmajor Josef Engels das Tambourkorps St. Maximilian<br />
04 zu voller Blüte und hohem Ansehen in der Öffentlichkeit, sowie zur vollen<br />
Zufriedenheit des St. Seb. Schützenvereins Düsseldorf 1316 e.V. gebracht hat,<br />
entschloß er sich Ende des Jahres 1962 von der Höhe seines Schaffens und der<br />
Führung des Korps, infolge seines hohen Alters und angegriffenen Gesundheitszustandes,<br />
zurückzutreten um seinem jüngeren Stellvertreter Julius Braun die<br />
weitere Führung in seinem Sinne zu übertragen. Die Ausbildung der Spielleute<br />
wolle er jedoch auch weiterhin leiten.<br />
Nach 14-jähriger ununterbrochener Führung des Tambourkorps St. Maximilian 04<br />
durch Tambourmajor Josef Engels, fand dann am 5. Januar 1963 beim Titularfest<br />
des St. Seb. Schützenvereins Düsseldorf 1316 e.V. die feierliche Übergabe und<br />
Übernahme der Führung des Korps durch den Herrn Oberst August Schnigge<br />
statt. Stadttambourmajor Josef Engels wurde als Ehrentambourmajor des St.<br />
Seb. Schützenvereins Düsseldorf 1316 e.V., Julius Braun zum Tambourmajor<br />
und Konrad Benden zu seinem Stellvertreter ernannt. Zum ersten Vorsitzenden<br />
wurde Jakob Mehler bestätigt.<br />
Für die Stetigkeit und Treue, die dem Tambourkorps St. Maximilian 04 eigen ist,<br />
zeugt auch die Tatsache, daß es seit seiner Gründung 1904 sein Vereinslokal in<br />
der Citadellstraße, der Gaststatte der „Brauerei zum St. Maximilian“ (Kreuder) nie<br />
gewechselt hat. Für den St. Seb. Schützenverein Düsseldorf aber ist es bereits ein<br />
wertvolles Stück Tradition geworden, auf das niemand mehr verzichten möchte.<br />
Wenn das Tambourkorps St. Maximilian 04 in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen<br />
Ende Mai festlich begeht, dann wird vom Werbe- und Verkehrsamt der<br />
Stadt Düsseldorf die Englische Woche eröffnet.<br />
Geburtstag April: <strong>02</strong>.04 Peter Labs 09.04 Hans Georg Kellermann<br />
Geburtstage Mai: 07.05. M. & P. Kellermann 07.05. Wolfg. Gehlfuß<br />
Geburtstage Juni: 07.06. Rainer Schulze / 27.06. Michael Peters<br />
30.06. Manfred Schmitz (Ehrentambourmajor)<br />
Mit diesem Rückblick in unsere Vereinsgeschichte wollen wir diese etwas andere<br />
„Kirmesausgabe“ der „Schloßturm“ Zeitschrift beenden.<br />
Wir sind stolz darauf, seit 1920 ununterbrochen an der Spitze unseres großen<br />
Festzugs zu stehen. Wir sind seit 1953 das Stadt-Tambour-Korps der Landeshauptstadt<br />
Düsseldorf und tragen als einziges Korps mit Stolz das Originalwappen<br />
der Stadt auf dem linken Rockärmel. Auch für das kommende Jahr 2<strong>02</strong>1,<br />
sofern alles wieder stattfi nden darf, bereiten wir uns wieder vor, Sie liebe Freunde<br />
des Schützenbrauchtums mit unserem Anblick und unserer Musik zu erfreuen. Bis<br />
dahin bleiben Sie alle gesund, achten aufeinander und verlieren nicht den Mut.<br />
Hoffnung Haben<br />
Irgendeine Hoffnung muss der Mensch haben,<br />
soll er nicht verdorren und verwelken.<br />
Stadt-Tambourkorps<br />
St. Maximilian<br />
72
SchifffahrtMuseum<br />
SchifffahrtMuseum Düsseldorf<br />
Düsseldorf - eine gastfreundliche Stadt mit Tradition<br />
von Dr. Annette Fimpeler<br />
Das Reisen vor dem Dampfschiff<br />
Über Jahrhunderte stellten wenige Menschen die Frage: „Warum ist es<br />
am Rhein so schön?“ Bis ins 19. Jahrhundert war der Rhein vor allem<br />
ein wichtiger Wasserweg, der nicht nur dem Warenhandel, sondern<br />
auch den Reisenden diente.<br />
Generell wurde nur aus triftigen Gründen das Wagnis einer Reise unternommen.<br />
In die Fremde gingen Kaufleute wie Künstler, vielleicht reiste<br />
noch eine vornehme Dame oder reiche Bürgerin ins Bad zur Kur oder<br />
den Diplomaten führte seine Mission an fremde Höfe. Dabei bot sich,<br />
wo es die Strecke erlaubte, immer eine Schiffsreise an. Sie war nicht so<br />
beschwerlich und gefährlich wie die alternativen Möglichkeiten an Land.<br />
Kaum gefederte Kutschen und Radbrüche stellten noch das kleinere<br />
Übel gegenüber den Übergriffen und Raubüberfällen auf den holperigen<br />
Landwegen dar.<br />
Jedoch drohten auch dem Schiffsreisenden Gefahren und die Bedingungen<br />
an Bord waren an unseren heutigen Vorstellungen gemessen<br />
eher karg und dürftig. Erst seit historisch gesehen relativ kurzer Zeit,<br />
mit den ersten Dampfschiffen, ist das Reisen auf dem Rhein auch ein<br />
Vergnügen, das sich durch angenehmen Komfort, gute Verpflegung<br />
oder Kurzweil auszeichnet.<br />
Erasmus von Rotterdam klagt in einem Brief über seine Rheinreise, die<br />
ihn im Jahr 1514 von den Niederlanden nach Straßburg führte: „...Oh<br />
dieser Gestank, dieses Gebrüll ...“ Er fühlte sich wohl von den Rufen der<br />
Treidelknechte und den Pferden gestört, die das Schiff mühsam gegen<br />
die Strömung zu Berg zogen. Die Fahrt mit dem Schiff fand er durchaus<br />
nicht reizlos, doch die Sommerhitze war ihm lästig, das Essen in den<br />
Gasthöfen schlecht, und am schlimmsten setzten ihm die Fliegen zu.<br />
Mit dem letzten Tageslicht legten die Schiffer an Land an. Feste Haltepunkte<br />
mit gut ausgestatteten Herbergen waren dabei nicht immer gegeben.<br />
Während der Fahrt hielten der Strom und die Witterungsverhältnisse<br />
laufend Überraschungen bereit. So verschlug es auch Erasmus in<br />
ein „kaltes Dorf“ mit nur einer schlechten Herberge. Ihr Schankraum lag<br />
im Souterrain und war mit 60 Personen überfüllt. Mit dem ersten Tageslicht<br />
wurde die Fahrt fortgesetzt: „Frühmorgens, noch in tiefer Nacht<br />
werden wir durch das Geschrei der Schiffer aus den Betten gescheucht.<br />
Nüchtern und unausgeschlafen betrete ich das Schiff.“ Erasmus kam zu<br />
dem Schluss, seine Rheinreise sei eine „Tragikomödie“ gewesen.<br />
Laut dem Reisenden Thomas Coryate war das Reisen auf dem Rhein im<br />
Jahr 1608 zu Tal recht preiswert, da die Reise vergleichsweise „schnell“<br />
und leicht mit der Strömung vonstatten ging. Dagegen bemängelte er<br />
die hohen Kosten bei der Fahrt gegen die Strömung. Sie verteuerte<br />
sich, da „alle Fahrzeuge mit Mühe und Schweiß von Pferden gezogen<br />
werden, die sich langsam gegen den Strom plagen müssen“.<br />
Die Treidelzugfahrten dauerten durchschnittlich von Rotterdam bis Köln<br />
zwei Wochen, von Düsseldorf bis Köln zwei Tage. Generell konnten pro<br />
Tag bei günstigen Wasser- und Witterungsverhältnissen 30-40 km pro<br />
Tag zurückgelegt werden. Das entsprach dem Schritttempo, mit dem<br />
auch die Pferdeknechte ihre Zugtiere führten.<br />
Öffentliche Schiffslinien<br />
Es gab verschiedene Möglichkeiten für Jedermann, auf dem Rhein zu<br />
reisen. Regional entwickelten sich schon ab dem Mittelalter an festgelegten<br />
Tagen am Rhein öffentlich nutzbare Schiffsverbindungen zur<br />
nächst größeren Handelsstadt. An der hiesigen Rheinstrecke fuhren<br />
Marktschiffe von Düsseldorf und Neuss aus zur alten Handelsstadt<br />
Köln.<br />
Ansicht der Stadt Düsseldorf (Ansicht von Westen) von Matthäus Merian d. Ä. (1640). Kupferstich<br />
73
SchifffahrtMuseum<br />
Treideln am Rhein von Anton Woensam (1531). Kupferstich<br />
Ein gewichtiger Vorteil der Marktschiffe waren regionale Zollvorteile. So<br />
mussten die Waren auf dem Neusser Schiff beispielsweise in Monheim<br />
keinen Zoll zahlen.<br />
Ansonsten wurde an zahlreichen Zollstationen Abgaben für die ebenfalls<br />
zahlreichen Landesherren am Rhein gefordert. So zählte das Ehepaar<br />
Dürer auf seiner Fahrt von Mainz bis Köln alleine 22 Zollstationen.<br />
Sie fuhren im Jahr 1520 etappenweise mit verschiedenen Marktschiffen<br />
bis in die Niederlande. Auch ihre „schnelle“ Talfahrt verzögerte sich<br />
alleine schon durch die Prüfungen der Zöllner.<br />
Die Marktschiffe dienten dadurch nicht nur der regionalen Anbindung<br />
an die großen Zentren, sondern stellten auch ein erschwingliches öffentliches<br />
Verkehrsmittel zur Überwindung längerer Strecken dar. Dabei<br />
musste jedoch mit weiteren Unterbrechungen und längeren Aufenthalten<br />
gerechnet werden. Alleine die Abfahrt des Marktschiffes zur nächsten<br />
größeren Stadt ließ den einen oder anderen Tag auf sich warten.<br />
In seinem Tagebuch hielt Dürer fest, dass er von Köln auf dem Rhein<br />
nach Zons, von dort nach Neuss und weiter „zum Stein“ südlich von<br />
Düsseldorf fuhr. Dort „lagen wir einen Tag“. Der nächste Halt ergab sich<br />
vor Düsseldorf, das Dürer als „Städtlein“ bezeichnete. Wie schon zuvor<br />
„auf den Steinen“ erlaubte ihm der längere Aufenthalt in Düsseldorf<br />
Proviant zu erwerben.<br />
Seit dem 16. Jahrhundert fuhren Postschiffe, auch Personen-Jachten<br />
genannt, auf dem Rhein. Später bürgerte sich für diese die Bezeichnung<br />
„Dilligencen“ ein.<br />
Dorothea von Schlegel reiste kurz vor dem Aufkommen der Dampfschiffe<br />
mit einem solchen Postschiff und berichtet anschaulich über die<br />
Zustände im Jahre 1808 an Bord. Die Kajüte, in die sie hinabsteigen<br />
musste, erscheint ihr wie eine Höhle, aus der ihr die abgestandene Luft<br />
von einem halben Dutzend Soldaten entgegenschlug: „Bis 11 Uhr zog<br />
ich meinen Hut ins Gesicht, drückte mich in den Winkel und überließ<br />
mich ausgelassen meiner überströmenden Wehmut. Freilich ward ich<br />
schrecklich hungrig und durstig, […] von einem Floss wehte der kräftige<br />
Geruch der Fleischbrühe aus der Küche herüber, welch eine Empfindung<br />
für mich hungernde Person! Aber nun auch mein Entsetzen, als<br />
es hieß, wir fahren bis Koblenz nirgend an. Auch der Schiffer liess sich<br />
nichts kochen, nirgend eine Aussicht. Ich bat die Köchin auf dem Schiff<br />
um ein wenig Brot; sie brachte mir ein großes Stück [...], das ich nicht<br />
zu genießen wagte.“<br />
Diese Bedingungen boten kaum die Voraussetzungen für eine Vergnügungsreise.<br />
Das Schloss fördert den Fremdenverkehr<br />
Düsseldorf entwickelt sich im Laufe des 16. Jahrhunderts vom „Städtlein“<br />
zur Hauptstadt des Landes und in den folgenden Jahrhunderten<br />
zur feinen Residenzstadt, deren Mittelpunkt das Schloss am Rhein und<br />
die Hofhaltungsbauten an der Mühlenstraße bildeten.<br />
Vor allem die Hofhaltung im Schloss zog verschiedene Berufsgruppen<br />
nach Düsseldorf: hochgestellte Persönlichkeiten wie Diplomaten,<br />
Künstler und Kaufleute. Aber auch die wachsende Verwaltung und die<br />
Garnison veranlassten Besuche von Beamten und Militärangehörigen.<br />
Die Reisenden waren gern gesehene Gäste. Sie benötigten Herbergen<br />
und suchten die Schankwirtschaften auf. Ihre Pferde mussten versorgt<br />
und das Gepäck untergestellt werden. So blickt Düsseldorf auf eine lange<br />
Tradition im Gastgewerbe mit vielfach gelobten Gasthäusern zurück.<br />
J. G. Langs Meinung aus dem Jahr 1790, dass Reisende in Düsseldorf<br />
neben einem hübschen Stadtbild auch Herbergen fanden, „wo der Tisch<br />
zahlreich und die Bewirtung von der Art war, als man sie nur immer in<br />
der ersten Auberge Deutschlands wünschen kann“, wurde schon von<br />
früheren Reisenden vielfach geteilt.<br />
An diese Entwicklung, an ein bereits erprobtes Dienstleistungsgewerbe,<br />
konnte die Stadt später anschließen.<br />
Ebenso positiv empfanden Fremde die Atmosphäre in der Stadt: „Die<br />
rheinische Freude am heiteren Lebensgenuß“ wird den Düsseldorfer<br />
Bürgern von Reisenden seit dem Ende des 18. Jahrhunderts bescheinigt.<br />
Zum Ende des 17. Jahrhunderts gibt es zwar nur lückenhafte, doch<br />
immer noch aufschlussreiche Listen der Passanten an den Stadttoren,<br />
Johanna Schopenhauer stellte während ihrer Rheinreise im Jahr<br />
1828 fest, dass die Postschiffe bis zu 100 Personen aufnahmen,<br />
die sich in der einzigen Kajüte und auf den Decks drängten. War<br />
das Schiff unhaltbar überbesetzt, fanden die Passagiere auch noch<br />
in einem Beiboot Platz, das ursprünglich für das Gepäck angehängt<br />
worden war.<br />
74<br />
Stadtbild von Düsseldorf im Jahre 1729 (Kupferstich nach F.B. Werner)
Düsseldorf von Süden, Stahlstich, altkol. von J.L. Buhl nach J.F.<br />
Dielmann, um 1840, SchifffahrtMuseum Düsseldorf<br />
die Schätzwerte zulassen: so kamen im Winter 1697/98 ca. 500 Fremde<br />
pro Monat zu einem ein- oder mehrtägigen Aufenthalt in die Stadt.<br />
Diese kamen nicht nur aus der unmittelbaren Umgebung, die Gruppe<br />
der Kaufleute, vermutlich auch Hoflieferanten gaben als Herkunftsort<br />
häufig Frankfurt oder Amsterdam an. Allgemein sprechen die Herkunftsorte<br />
von der überregionalen Bedeutung Düsseldorfs in dieser Zeit.<br />
Das Schloss verwaist - die Fremden bleiben aus<br />
Doch die Ära der Hofhaltung in Düsseldorf ging nach dem Tod des Kurfürsten<br />
Johann Wilhelm 1716 zu Ende und damit auch die Zahl der Besucher<br />
zurück. Die Residenz war verwaist, die Hofhaltung wurde nach<br />
Mannheim, später nach München verlegt. Dadurch verlor Düsseldorf<br />
nicht nur die bisherige erste kulturelle Attraktion für Fremde, die Sammlung<br />
der Kunstwerke des Kurfürsten im Galeriegebäude, die dauerhaft<br />
nach München verbracht wurde. Sondern es verschlechterten sich auch<br />
generell die wirtschaftlichen Verhältnisse.<br />
Im Düsseldorfer Hofgarten.1883, Gustav Marx<br />
…man wetteifert mit einander, wer sein Haus am schönsten, bequemsten<br />
bauen soll; die angelegten Kapitalien belaufen sich auf sehr beträchtliche<br />
Summen, und in einigen Jahren wird Düsseldorf noch einmal<br />
so groß, als es war, und um vieles prächtiger seyn.“<br />
Kurze Zeit später sollte sich jedoch einiges zum Negativen wenden. Die<br />
kriegerischen Auseinandersetzungen ließen das Schloss als Ruine an<br />
der Rheinfront zurück. Somit war der höfische Glanz 1815, zu Anfang<br />
der preußischen Regierungszeit, gänzlich erloschen.<br />
Düsseldorf versank in die Bedeutungslosigkeit eines Provinzstädtchens.<br />
Noch in den 1830er Jahren bezeichnete Josef Wilden Düsseldorf als<br />
eine „kleine, wirtschaftlich wenig belangreiche Stadt“.<br />
Düsseldorf blieb immerhin Verwaltungsstadt für das prosperierende<br />
bergische Land und es wurden Voraussetzungen geschaffen, die die<br />
Stadt für den späteren Tourismus attraktiv machen sollten. Dazu gehörte<br />
der erste öffentliche Park in Deutschland. Kurfürst Carl Theodor<br />
hatte diesen geschaffen, in dem er den Hofgarten instand setzen und<br />
für alle Bürger öffnen ließ. Das Flanieren in der Parkanlage, das Sehen<br />
und Gesehen werden, war neu und wurde schnell zur Attraktion,<br />
Ein zeitweiser Aufwärtstrend ergab sich zu Ende des 18. Jahrhunderts.<br />
Auf der Flucht vor den siegreichen Revolutionstruppen strömte eine<br />
erhebliche Zahl französischer Emigranten in die Stadt. Zu diesen zählte<br />
auch der aus der Condé stammende Royalist Paillot. In seinem Tagebuch<br />
zeigte er sich besonders vom Hofgarten beeindruckt. Er bemerkte<br />
1794 hierzu: „Die Zahl der Leute, die sich hier einfindet und der<br />
Schmuck der Frauen machen diesen Ort überaus angenehm.“ Auch<br />
Rauschnik strich 1824 die Düsseldorfer Gartenanlage heraus, die „[...]<br />
ohne sehr gekünstelt zu seyn, viele angenehme und schattige Partien<br />
bietet und als Sammelplatz der hiesigen feinen Welt, die sich darin zu<br />
allen Tageszeiten sehr zahlreich einfindet [...]“ herauszuheben sei.<br />
1791 hatte Georg Forster in seinen „Ansichten vom Niederrhein“, einem<br />
Reisebericht, die Entwicklung der Stadt sehr positiv gesehen, in dem<br />
er schrieb: „[…] welche himmelweiter Unterschied zwischen Kölln und<br />
diesem netten, reinlichen, wohlhabenden Düsseldorf! Eine wohlgebaute<br />
Stadt, massive Häuser, gerade und helle Straßen, thätige, wohlgekleidete<br />
Einwohner; wie erheitert das nicht dem Reisenden das Herz!<br />
75<br />
Burgruine, Darstellung des <strong>Schlossturm</strong>s auf einem<br />
Gemälde von Carl Adloff, um 1840
SchifffahrtMuseum<br />
Düsseldorf auf dem Weg zur Touristenstadt<br />
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war der Fremdenverkehr in der Stadt<br />
auf einem Tiefpunkt angelangt. Im Jahr 1820 wurden immerhin 10.000<br />
Fremde gezählt. Der größere Teil der Übernachtungen ist auf die<br />
schlechten Verkehrsanbindungen zurückzuführen. Reisende aus den umliegenden<br />
Städten waren gezwungen, in Düsseldorf Station zu machen.<br />
Zunächst waren es die zahlreichen Postlinien, die in Düsseldorf begannen<br />
bzw. endeten und der Stadt Reisende zuführten.<br />
Dann förderte die Anlage der beiden Bahnhöfe - als erster 1838 der<br />
Bergisch-Märkische Bahnhof am Südende der Königsallee - die Übernachtungszahlen<br />
und die Eröffnung neuer Hotels in der Stadt. Wenn<br />
auch als Kurzbesucher, so ließen die Fremden doch Geld in Düsseldorf.<br />
Die noch biedermeierlich beschauliche Stadt beurteilte P. Rosenwall<br />
1824, kurz vor dem Aufbruch in die neue Zeit des Tourismus, folgendermaßen:<br />
„Düsseldorf ist eine freundliche, schöne Stadt, in der ich wohl<br />
wohnen möchte […] Ohne gerade ausgezeichnet prächtig zu seyn, hat<br />
sie eine gute Bauart, die reinlichen Straßen wimmeln von wohlgekleideten,<br />
lebensfrohen Menschen […] Neue geschmackvolle Häuser werden<br />
gebaut, das Straßenpflaster gebessert, Bäume gepflanzt und alles, was<br />
man hier sehet, deutet auf die erfreuliche, in den gegenwärtigen Zeiten<br />
so seltene Erscheinungsweise eines wachsenden Wohlstandes“.<br />
Die Stadt selbst stellte auf ihren frühen Werbeblättern gern das neue<br />
klassizistische Ratinger Tor heraus, das durch A. von Vagedes nach<br />
1811 in Form zweier dorischer Tempel errichtet worden war. Die Gebäude<br />
verband eine Barriere, denn die Torbauten dienten als Zollhäuser,<br />
von denen aus die Heerstraße nach Ratingen, Wesel, Kaiserswerth<br />
und Münster führte.<br />
Als bemerkenswert wurde den Fremden auch Schloss Jägerhof vorgestellt.<br />
Als Amtswohnung hatte es dem pfälzischen Oberjägermeister nur<br />
von seiner Errichtung 1749/63 bis 1795 gedient. Ab 1820 wohnte hier<br />
der preußische Divisionskommandeur. Die Düsseldorfer bezeichneten<br />
das Gebäude gerne als „das königliche Lustschloß“ des Prinzen Friedrich<br />
Wilhelm. Der Jägerhof galt ihnen als „Ersatzhof“ für die verlorene<br />
kurfürstliche Hofhaltung im Schloss. Da sich das Gebäude für den Neffen<br />
des preußischen Königs als zu klein erwies, erhielt es 1826–28 die<br />
dreigeschossigen, mit dem Mitteltrakt verbundenen Flügelbauten vom<br />
Baumeister A. Schnitzler nach den Plänen von A. von Vagedes.<br />
Die alte Tradition in einem gepflegten Gastgewerbe sollte sich auch im<br />
19. Jahrhundert fortsetzen. Viele Reiseberichte des 19. Jahrhunderts<br />
streichen eine Reihe von Hotels, Restaurationen und Cafés heraus. Es<br />
wird kommentiert, dass man eine erfreuliche Anzahl als „Treffpunkt<br />
aller Stände“ gut besuchen könne und es werden ausgezeichnete<br />
Wirtshäuser wie Ausflugslokale aufgezählt. Der 1817 erschienene<br />
„Wegweiser von Düsseldorf“ führt 20 renommierte Gasthöfe und Logier-Häuser<br />
an.<br />
Ein deutlicher Aufwärtstrend im Fremdenverkehr stellte sich im zweiten<br />
Viertel des 19. Jahrhunderts ein. Durch die Initiative der Kaufmannschaft<br />
und der Stadtvertreter entwickelte sich Düsseldorf „mit der Nutzbarmachung<br />
der Dampfkraft“ und der Gründung einer eigenen Dampfschifffahrtsgesellschaft<br />
zu einem modernen Verkehrsknotenpunkt.<br />
Dieser sollte vor allem eine neue Zielgruppe für den Fremdenverkehr<br />
nach Düsseldorf bringen, den Touristen.<br />
Die ersten Dampfschiffe<br />
Mit der Einführung der Dampfschifffahrt im 19. Jahrhundert wurden<br />
Schiffsreisen angenehm und mit der Zeit auch erschwinglicher. Die<br />
Naturschönheiten und historischen Stätten, die Burgen und Ruinen<br />
machten den Rhein zum Zielpunkt von Vergnügungsreisenden aus aller<br />
Herren Länder.<br />
Der Wahl-Düsseldorfer F. von Uechtritz schrieb schon 1829 „Es ist ein<br />
so großer Verkehr zwischen den rheinischen Städten, die Eilwagen und<br />
Dampfschiffe fliegen so rastlos hinüber und herüber […], dass man gewissermaßen<br />
sämtliche rheinischen Städte als eine einzige ungeheure<br />
Stadt betrachten kann“.<br />
Rheindampfer-Abfahrtsstelle, Postkarte um 1900, SchifffahrtMuseum Düsseldorf, Slg. Schlüter.<br />
76
<strong>Schlossturm</strong> und Düsselschlösschen, Postkarte nach 1909,<br />
Stadtarchiv Düsseldorf.<br />
Passagiere auf einem Rheindampfer, Holzschnitt nach B. Vautier,<br />
um 1875, SchifffahrtMuseum.Düsseldorf.<br />
Waren die frühen Dampfschiffe gerade einmal so „schnell“ wie Postkutschen,<br />
sollten die Weiterentwicklungen des neuen Antriebes bald neue<br />
Maßstäbe setzen. Die ansteigende Reisegeschwindigkeit in Kombination<br />
mit dem gebotenen Reisekomfort verhalfen dem neuen Rheintourismus<br />
zum Erfolg. Dazu bedurfte es verlässlicher Schiffslinien.<br />
1816 sollte das englische Schiff „Defiance“ erstmals auf dem Rhein<br />
versuchsweise bis Köln gelangen. Die ersten Maschinen waren noch<br />
schwach mit 16 PS ausgestattet und hatten Mühe, gegen die Strömung<br />
zu Berg zu fahren.<br />
Doch schon 1823 gründete sich in den Niederlanden die erste Dampfschifffahrtsgesellschaft<br />
für die Fahrt auf dem Rhein, die „Nederlandsche-Stoomboot-Maatschappij“<br />
(NSM). Sie erreichte 1824 mit der<br />
Zeeland Koblenz. Ein Jahr später nahm dies Schiff, das 33 m Länge<br />
aufwies und mit 50 PS ausgestattet war, den Transport von Gütern und<br />
Personen zwischen Rotterdam und Köln auf.<br />
Durch die Niederländer inspiriert veranlasste die Kölner Kaufmannschaft<br />
die Gründung der Preußisch-Rheinischen Dampfschifffahrtsgesellschaft<br />
(PRDG) 1826 zu Köln. Ab 1827 richtete sie den Liniendienst<br />
zwischen Köln und Mainz ein.<br />
Konkurrenz erwuchs den Gesellschaften mit der 1836 in Düsseldorf<br />
gegründeten Dampfschifffahrts-Gesellschaft für den Nieder- und Mittelrhein.<br />
Die Gesellschaft begann 1838 mit dem Dampferdienst. Zwei<br />
Jahre später fuhr sie mit 5 Dampfern, während die Kölner Linie bereits<br />
11 Dampfer besaß.<br />
Bald konkurrierten alle Gesellschaften um die Reisenden und fuhren<br />
Düsseldorf an. Mit der Konkurrenz sanken die Fahrpreise, so dass die<br />
Personenzahl auf den Schiffen sprunghaft steigen konnten: 1837 zählte<br />
man 150.000 Rheinreisende, 1838 schon knapp 500.000.<br />
Dies führte zum Zusammenschluss der Kölner mit der Düsseldorfer<br />
Gesellschaft im Jahr 1853, zur „Köln-Düsseldorfer Dampfschifffahrtsgesellschaft“,<br />
die 1856 alleine rund 1 Million Passagiere beförderte.<br />
Düsseldorf stellt sich auf die Touristen ein<br />
Düsseldorf sollte mit seinen guten Schiffsverbindungen zum Anfangsund<br />
Endpunkt der „romantischen Rheinreise“ werden.<br />
Den neuen Typ des Reisenden, den Touristen, prägten vor allem die Engländer.<br />
Die englische bürgerliche Schicht, die durch die industrielle Entwicklung<br />
reich geworden war, suchte nach Zielen für ihre Bildungsreise.<br />
Waren sie zunächst auf Goethes Spuren nach Italien aufgebrochen, begeisterten<br />
sie sich bald für die romantische Rheinlandschaft. Dieser Trend<br />
wurde von den gleichfalls von den Rheinlandschaften inspirierten zeitgenössischen<br />
Schriftstellern und Malern, z.B. William Turner, unterstützt.<br />
In den ersten Jahren stellten die englischen Touristen den überwiegenden<br />
Anteil der Gäste auf den Dampfschiffen. Den Engländern folgten<br />
jedoch bald Touristen anderer Nationen.<br />
Aber auch deutsche Reisende zeigten sich „vom Zauber des Rheins ergriffen“<br />
- wie der Dichter Ferdinand Freiligrath.<br />
Da es Düsseldorf an den derzeit beliebten „malerischen alten Bauwerken“<br />
mangelte, stellte die Stadt ihre modernen Vorzüge heraus. Sie<br />
warb mit ihren schönen Parks und Flanierwegen und dem Komfort in<br />
den neuen Palasthotels, mit den großen Ausstellungen und einem reichen<br />
Kunst- und Kulturleben. Historische Attraktionen wurden in den<br />
umliegenden Orten angepriesen, wie Tagesausflüge nach Neuss zu St.<br />
Quirin, oder zur Burgruine in Kaiserswerth.<br />
Breidenbacher Hof an der Alleestraße, vor 1873,<br />
Stadtarchiv Düsseldorf.<br />
77<br />
Bereits 1841 stand Düsseldorf in der preußischen Fremdenverkehrsstatistik<br />
an dritter Stelle hinter Berlin und Köln.<br />
Entsprechend stiegen die Übernachtungszahlen und es wurden neue<br />
Hotels eröffnet, die auf dem halben Wege zwischen den Bahnhöfen<br />
an der Königsallee und der Rheinfront lagen. Die neue Entwicklung im<br />
Gastgewerbe führte fort von den traditionellen, kleineren und einfach<br />
geführten rheinischen Wirtshäusern in der Altstadt hin zu großen, zentral<br />
gelegenen Häusern mit gehobenem Komfort. Das Hotel Domhardt
SchifffahrtMuseum<br />
Doch konnten die gehobenen Hotels ihre Preisgestaltung aufrecht halten.<br />
Die Attraktivität der Stadt wuchs und ihren Bekanntheitsgrad unterstützten<br />
die großen Ausstellungen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.<br />
Ungeheuer mit Komfort und Luxus<br />
Johanna Schopenhauer war eine weitgereiste und gebildete Dame. Als<br />
sie jedoch 1828 auf ihrer Reise die Möglichkeit hatte, ein Dampfschiff<br />
zu betreten, befällt sie die Angst: „Die Luft mit ihren Stürmen ungerechnet,<br />
mit Wasser und Feuer zugleich es aufnehmen? Mit den beiden<br />
in ihrer Zerstörungskraft furchtbarsten Elementen? Nimmermehr das<br />
wäre ein Wagnis ohne Noth“.<br />
Burgplatz 1908<br />
am Carlsplatz galt neben dem „Prinz von Preußen“ und dem Breidenbacher<br />
Hof bald als führendes Hotel in Düsseldorf.<br />
Düsseldorf präsentierte sich nunmehr als „moderne Stadt mit Flair“,<br />
doch war sie auch teuer:<br />
Der „Breidenbacher Hof“, eine der ersten Adressen „für das feinere<br />
reisende Publikum“, beherbergte bald nach seiner Eröffnung 1812 viele<br />
berühmte Persönlichkeiten. Einige davon, wie Clara Schumann im Jahr<br />
1850, zeigten sich von dem Komfort angetan, jedoch weniger erfreut<br />
über die Rechnung. Sie schreibt, dass bei ihrer Ankunft „ihre Zimmer<br />
vorgerichtet und festlich mit Blumen, am Eingange zwei Lorbeerbäume,<br />
verziert […]“ waren. Allerdings betont sie auch, dass ihnen nach acht<br />
Tagen Aufenthalt in diesem Hotel eine „tüchtige Rechnung“ präsentiert<br />
wurde.<br />
Auch Annette von Droste-Hülshoff und ihrer Mutter erschien in der Erinnerung<br />
Düsseldorf als ein teures Pflaster: 1844 hielt sie ihren Unmut<br />
über den „Gasthof zum Weinberge“ in Düsseldorf fest, der den beiden<br />
Damen für zwei Zimmer und zwei Portionen Tee mehrere Taler abgeknöpft<br />
hatte.<br />
Erst in Mainz besteigt sie aus „Not“ dieses Schiff und das „Ungeheuer“<br />
verlangt ihr einigen Mut dazu ab: „Da lag es nun vor uns [...] das<br />
zierliche, schlanke Ungeheuer, das ohne Mast und Segel, wie von Zauberkraft<br />
getrieben, mit Vogelschnelle, tosend und dampfend über die<br />
Fluten hinläuft, die, in ihren tiefsten Tiefen aufgeregt, schäumend und<br />
brausend es noch lange scheltend verfolgen“.<br />
Ebenso gefährlich erschien Annette von Droste-Hülshoff der erste, ihr<br />
begegnende Dampfer auf dem Rhein. Sie beschreibt den Stapellauf des<br />
Friedrich-Wilhelm im Jahr 1825 als etwas: „[...] hoch Imposantes, man<br />
kann wohl sagen Fürchterliches [...] Im Schiffe steht eine hohe dicke<br />
Säule, aus der unaufhörlich Dampf hinausströmt in einer grauen Rauchsäule<br />
mit ungeheuer Gewalt und einem Geräusch, wie das der Flammen<br />
eines brennenden Hauses ... Das Ganze gleicht einer Höllenmaschine,<br />
doch soll gar keine Gefahr dabei sein, und ich möchte diese schöne<br />
Gelegenheit wohl benutzen, um nach Koblenz zu kommen, was in fünf<br />
Stunden möglich sein soll“.<br />
Die neue Technik, die Schiffsmaschine, wurde auch noch in den Folgejahren<br />
als derart sensationell empfunden, dass man den Fahrgästen bei<br />
Stillliegen des Schiffes Gelegenheit gab, diese zu besichtigen, allerdings<br />
gegen ein Trinkgeld von ca. 5 Silbergroschen pro Person.<br />
Auch die komfortable Einrichtung fand vielfach lobende Erwähnung.<br />
Ein anonymer Reisender beschreibt 1828 die „innere Einrichtung der<br />
Ausflugslokal Wahl in Grafenberg, um 1910, Stadtarchiv Düsseldorf.<br />
78
Dampfschiffe“. Sie „ist ebenso elegant wie zweckmäßig. Es gibt vier<br />
verschiedene Plätze, den sogen. Pavillon, den ersten, zweiten und dritten<br />
Platz. Der Pavillon bildet ein kleines Zimmer im Hinterteile des<br />
Schiffes. Ganz mit Mahagoni ausgelegt, ist es rings an den Wänden<br />
mit gepolsterten Sitzen umgeben, und überhaupt herrscht hier die<br />
größte Eleganz [...] Der zweite Platz dicht neben dem Pavillon [...] ist<br />
der am meisten besetzte. Er besteht aus einem länglichen, sehr geräumigen<br />
Zimmer, ebenfalls mit Mahagoni ausgelegt und mit Polstern<br />
versehen.“<br />
Der vierte war mit dem Matrosenraum der preiswerteste. Es gab einen<br />
besonders billigen Tarif für Schiffer und ihre Besatzung und Floßmannschaften,<br />
die als Schiffs-Equipage bezeichnet wurden und die nur im<br />
Matrosenraum reisen durften. Führten die Passagiere der preiswerten<br />
Tarife Gegenstände mit sich, welche Schmutz an Bord verursachten wie<br />
Kienruß, Bettfedern und Lumpen, durfte der Kapitän diese im Notfall<br />
sogleich über Bord werfen lassen.<br />
Alles, was zur Reisegesellschaft gehörte, durfte mit aufs Schiff: Pferde,<br />
Wagen, Dienerschaft, Gepäck und Waren aller Art. Im Handbuch der<br />
„Kölnischen Dampfschiffahrts-Direkzin“ aus dem Jahr 1836 heißt es:<br />
„Die Passagiere der drei ersten Plätze sind befugt, von der Dienerschaft<br />
des Schiffes alle möglichen Dienstleistungen zu verlangen. Passagiere<br />
des ersten Platzes und diejenigen, welche ganze Zimmer gemiethet haben,<br />
können die eigene Dienerschaft bedienen lassen, der vierte Platz<br />
hat keine Ansprüche auf Bedienung.“<br />
Die Baedeker Ausgabe des Jahres 1849 gibt allerdings für den Pavillon<br />
an: „Außer fürstlichen Personen, absonderungssüchtigen Engländern<br />
oder Kranken nimmt indeß selten jemand den Pavillon“. Hier durfte<br />
auch nicht geraucht werden.<br />
Johanna Schopenhauer, ist ebenfalls angetan vom Komfort des Dampfers<br />
Friedrich Wilhelm, der ihre Ängste vor dem Dampfschiff übertünchen<br />
sollte: „Die möglichst zweckmäßige Benutzung des Raumes verdient<br />
wirklich auf dem Dampfschiffe bewundert zu werden, auch nicht<br />
ein Zollbreit geht davon verloren [...] Erstlich die Küche, dann noch eine<br />
zweite, um warme Getränke zu bereiten ... Ein mit Repositorien und<br />
einem Schreibpult versehenen Cabinet für den Capitän, ein ähnliches<br />
für den Restaurateur, [...] sogar eine an der Kajütentreppe angebrachte<br />
kleine Büchersammlung in einem Glasschranke, in der Jeder gewiß etwas<br />
findet, das seinem Geschmacke zusagend [...] Das sehr voluminöse<br />
Gepäck der Passagiere steht in bester Ordnung [...], so dass es dem<br />
Aufundabspazierenden nirgend den Weg beengt, und wird bei drohendem<br />
Regen sogleich sorgfältig bedeckt. Unten in den Kajüten ist mit<br />
eben so klugem Sinn für die Bequemlichkeit der Passagiere gesorgt,<br />
die Fenster sind mit Gardinen, die Räume zwischen denselben Spiegeln<br />
versehen, Thüren, Tische von Mahagoniholz mit Bronze verziert, und<br />
Alles wird so sauber gehalten als möglich.“<br />
Düsseldorf, Rheinpromenade, 1910<br />
der gesellschaftlichen Akzeptanz, z.B. der Hotels, deuten darauf hin,<br />
dass die Reise zu einem erheblichen Teil als gesellschaftliches Ereignis<br />
erlebt wurde.<br />
Schon immer gehörten zum „Nachweis“ und zur Erinnerung an die<br />
Reise auch ein oder mehrere Mitbringsel. Mit Einführung der Bildpostkarte<br />
in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sollte diese zum beliebtesten<br />
„Beleg“ für die Daheimgebliebenen werden. Düsseldorfs<br />
Attraktionen wurden in ungezählter Zahl per Bildpostkarte in alle Welt<br />
versendet. Für den heutigen Betrachter ist es sehr aufschlussreich, welche<br />
Schauseiten als außergewöhnlich auf den Postkarten abgebildet<br />
wurden. Es sind hier die modernen Hafenanlagen auf der Lausward<br />
(1896 eröffnet) ebenso zu finden wie die beliebte Rheinuferpromenade<br />
mit dem Blick auf die zahlreichen Dampfschiffe oder die Ansichten des<br />
<strong>Schlossturm</strong>es.<br />
Bis heute zeigen die Postkarten einen ähnlichen Blick auf die Stadt,<br />
wenn auch in modernem Gewand. So ersetzt heute das Motiv des<br />
Wirtschaftshafens die moderne Architektur im Medienhafen. Auch die<br />
Rheinuferpromenade hat in unseren Tagen ihre Anziehung nicht verloren.<br />
Falls heute noch Postkarten versendet werden, besteht an diesem<br />
Motiv kein Mangel.<br />
Doch die Landeshauptstadt Düsseldorf hat mehr als nur ihre viel zitierten„<br />
Schauseiten“ aufzuweisen. Wer nicht nur wie Heinrich Heine „aus<br />
der Ferne“ an Düsseldorf denkt, kann entdecken, dass inmitten des dynamischen<br />
Alltagsgeschehens, Traditionen ihren Platz behaupten. Diese<br />
Seite des Düsseldorfer „Flairs“ prägten ihre Bürger. In einem besonderen<br />
Maße pflegen sie auch heute ihr Brauchtum, das mit den bekannten<br />
großen Festen des Winter- wie Sommerbrauchtums weit bekannt ist.<br />
Auch diese Seite Düsseldorfs zieht heute Gäste aus nah und fern an<br />
und steht selbstverständlich neben den „glänzenden“ Anziehungspunkten<br />
wie der „Kö“ und dem Medienhafen.<br />
Reiseliteratur und Postkarten zeigen Traditionen - bis heute<br />
Mit den neuen Verkehrsmitteln trugen umfängliche Reisehandbücher<br />
bis zu kleineren Touristenführern in Heftchenform dem Informationsbedürfnis<br />
zur Vorbereitung einer Reise Rechnung.<br />
Die Reiseliteratur der Zeit gab nicht nur praktische Auskünfte zu Entfernungen,<br />
Fahrplänen, Übernachtungsmöglichkeiten, Erquickungsstationen<br />
usw., sondern auch Hinweise darauf, wo und wie sich am jeweiligen<br />
Orte Service und Personal finden ließ beispielsweise mit der Angabe<br />
von Droschkentarife und die Möglichkeit Dienstmänner zu ordern.<br />
Schon die Ausführlichkeit der Hinweise zum jeweiligen Komfort und<br />
79<br />
Die Düsseldorfer haben mit der Wahl ihres Wahrzeichens ihren Umgang<br />
mit dem Wandel in der Stadt augenfällig demonstriert. Mit dem<br />
ausgehenden 19. Jahrhundert haben sie den <strong>Schlossturm</strong> aus dem 16.<br />
Jahrhundert zu ihrem Wahrzeichen erkoren. Symbolisierte er ehemals<br />
als markantes Gebäude des landesherrlichen Schlosses die Macht der<br />
Landesherren, so wandelte ihn die Düsseldorfer Bevölkerung zu einem<br />
Zeichen ihrer Kultur um. Bis heute konnte dem Turm am Rheinufer kein<br />
neueres - und vielfach weitaus höher strebendes Gebäude - seinen Rang<br />
als Fotomotiv der Touristen streitig machen.<br />
Düsseldorf ist heute wieder eine beliebte Touristenstadt und präsentiert<br />
sich als „moderne Stadt mit Flair“ und gepflegten Traditionen in außergewöhnlich<br />
schöner Lage am Rhein.
SchifffahrtMuseum<br />
SchifffahrtMuseum Düsseldorf<br />
Impressioen aus dem Museum im <strong>Schlossturm</strong><br />
Das unterste Gewölbe stellt den „Charakter“ des Rheins vor, unter<br />
anderen erklärt eine Aktionsstation, wie Hochwasserwellen am Niederrhein<br />
entstehen.<br />
Foto: M. Jaeger<br />
Im ersten Obergeschoß bietet die Multimedia-Schau eine Übersicht<br />
zur Geschichte Düsseldorfs rund um das ehemalige Residenzschloss<br />
oder zur Entwicklung der Häfen vom Mittelalter bis heute. Hier wird<br />
auch das größte Modellschiff präsentiert, eine der fürstlichen Jachten<br />
des Kurfürsten Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg. Foto: P. Warrass<br />
Im oberen Gewölbe bildet der Fussboden den ganzen Rheinverlauf ab. Die Symbole darauf erklärt ein interaktiver Wand-PC. Hier lässt sich erfahren,<br />
wie der Rhein als „Pulsader Europas“, als Wasserweg genutzt wurde.<br />
Fotos: (l.) M. Jaeger (r) P. Warrass<br />
Das zweite Obergeschoß stellt mit vielen Modellen und Aktionsstationen die Schiffsentwicklung auf dem Rhein vor.<br />
80<br />
Fotos: P. Warrass
Die Galerie Spielerisch lässt sich die Entwicklung der Schifffahrt ausprobieren:<br />
An den Steuerständen wird ein Dampfschiff bis zur Anlegestelle<br />
am <strong>Schlossturm</strong> gefahren oder ein Containerschiff sicher in den<br />
Düsseldorfer Hafen.<br />
Foto: P. Warrass<br />
Das dritte Obergeschoss stellt die Rheinreise vom Mittelalter bis zum Auftreten der Touristen auf den neuen Dampfschiffen vor. Dabei erklären u.a.<br />
Souvenirs die rasante Entwicklung oder ein „sprechenden Koffer“, was ein Herr auf seiner Reise von London an den Rhein benötigte. Fotos: P. Warrass<br />
Die „Laterne“ bietet einen wunderschönen Rundblick über die Altstadt, den Fluss und die gegenüberliegende Rheinseite. Hier lässt sich mit dem<br />
Blick auf die rege Rheinschifffahrt und dem Angebot im Café der Museumsbesuch wunderbar ausklingen.<br />
Foto: M. Jaeger<br />
81
SchifffahrtMuseum<br />
Werbeblatt mit Düsseldorfer Ansichten, Holzstich um 1840 priv.<br />
82
Anzeige<br />
Essen und Trinken in exponierter Lage<br />
Restaurant „An der Lauswart - Bei Hans“ stellt sich vor<br />
von Peter Frank<br />
Auf dem Weg zum Golf-Sport-Verein Düsseldorf durchquert man die<br />
Hafenanlage der Landeshauptstadt, vorbei an stylischen Hochhäusern,<br />
Brachen, Krane, Stahl und jede Menge abgestellter Neufahrzeuge<br />
verschiedener Hersteller. Entweder direkt am Stromerzeuger<br />
der Stadt Düsseldorf vorbei oder über die Hafenstraße entlang unterschiedlichster,<br />
durchweg industrieller Betriebe gelangt man wohl zum<br />
abgelegensten aber auch sicherlich exponiertesten Golf-Verein der<br />
Stadt. Hier hat neuerdings der Schützenkamerad Hans Weber, seines<br />
Zeichens Unternehmer eines gastrofremden Betriebes, ein neues<br />
Refugium bezogen. Seit Anfang des Jahres hat Hans Weber das Clubheim/Restaurant<br />
des Golf-Vereins übernommen. Nach der schweren<br />
Zeit der Pandemie ist er nun wieder aktiv. Das Restaurant gibt, wie der<br />
gesamte Verein auch, optisch etwas her. Allein die herrlichen Rheinwiesen<br />
als Spielstätte und die prächtige, dem Rhein zugewandte Terrasse<br />
mit dem eindrucksvollen Blick auf den Fluss, lassen Spieler wie<br />
auch Besucher ihrem gemütlichen Beisammensein im Freien gewahrt<br />
sein und im Restaurant selbst ist nach wie vor Maske Pflicht.<br />
Vorstellung umsetzen<br />
Die Idee hatte Hans Weber schon lange. „Nur hatte sich die Situation<br />
bisher nicht ergeben“, meint Weber und ergänzt, „im letzten<br />
Herbst jedoch war es soweit und ich habe gleich gewusst, dass das,<br />
83
Anzeige<br />
das richtige Objekt ist.“ Hier kann er seine<br />
Vorstellung von deutsch-französischer Hausmannskost<br />
umsetzen. „Mein Motiv aus der<br />
negativen Erfahrung aus diversen Restaurantbesuchen<br />
heraus etwas zu versuchen,<br />
es besser zu machen, sollte hier realisiert<br />
werden“, gibt sich der neue Gastronom zuversichtlich.<br />
Natürlich kann am Anfang nicht<br />
alles gleich optimal laufen, zumal die Corona<br />
Krise einiges verändert hat. „Darauf müssen<br />
wir uns auch erst einstellen“, sagt er. „Bei der<br />
Unterstützung, die ich von meiner Frau Nina<br />
und meinen Kindern Maurice und Jacqueline<br />
erfahre, kann ja nichts schiefgehen“, gibt sich Weber stolz. Die<br />
Mitglieder und ebenso Besucher nehmen das Angebot gerne an. So<br />
ist der Betreiber mit den ersten Wochen zufrieden und er hofft, dass<br />
sich alles konsolidiert und der Zulauf nicht durch weitere Maßnahmen<br />
eingeschränkt wird.<br />
Für Abwechslung gesorgt<br />
Das Restaurant öffnet bereits um 10 Uhr morgens. „Obwohl wir nur<br />
am Wochenende Frühstück anbieten können, möchten wir, dass unsere<br />
Besucher von unserem Angebot regen Gebrauch machen“, führt<br />
Weber aus. Bei schönem Wetter wird erst eine Stunde nach Sonnenuntergang<br />
geschlossen. Seine Idee der deutsch-französischen Hausmannskost<br />
möchte Weber gerne so umsetzen, dass beide unterschiedlichen<br />
Küchen dem Besucher Anreiz bieten. So konnte man bei<br />
meinem Besuch im Restaurant zwischen deutschem Hühnerfrikassee<br />
und Coq au Vin wählen, was ich persönlich als äußerst schwierige<br />
Entscheidung ansah. Denn beides ist köstlich und beides ist auf seine<br />
Art ein tolles Gericht. „Diese wechselseitigen<br />
Angebote werden wir noch ausbauen“, meint<br />
Gastronom Weber und möchte durchgehend<br />
deutsch-französische Küche als Tagegericht<br />
präsentieren. Selbstverständlich bietet die<br />
Küche entsprechende abwechslungsreiche<br />
Salate, Suppen oder einfach nur die typische,<br />
unter Golfern sehr beliebte Curry-Wurst mit<br />
Pommes. „Wir planen für die Zukunft noch<br />
eine sogenannte Brettl-Jause, die ebenfalls<br />
auf die Golfer Karte kommen wird“, sagt<br />
der Unternehmer. Stolz ist Weber auch auf<br />
sein Weinangebot. Neben herrlich, süffigen<br />
Weinen von der Nahe, bietet er auch wunderbare Tropfen aus dem<br />
Nachbarland Frankreich an. So ist für Abwechslung jederzeit gesorgt.<br />
Golf-Sport-Verein Düsseldorf e.V.<br />
Die öffentliche 9-Loch Golfanlage liegt direkt am<br />
Rhein und sozusagen fast mitten in der Stadt.<br />
Es gibt keine Clubmitgliedschaft, nur die Platzreife<br />
muss nachgewiesen werden.<br />
Der Umgang ist familiär und freundlich.<br />
Nicht nur für Golfinteressierte gibt es abwechslungsreiche<br />
Turniere- und Freizeitprogramme.<br />
Der Verein steht allen offen, die einen Zugang<br />
zu diesem Sport suchen.<br />
Das Motto des Vereins:<br />
„Golf für alle!“<br />
84
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