hallo-muenster_11-07-2020

hallomuenster

Menschen &Medien

Samstag, 11. Juli 2020

Für Bücherwürmer

Christiane Kördel:

„Seefimmel“

Auf der Suche nach einem verschwundenen

Mafioso nebst Tante

landen Ines Fox und ihr Dr. Frieder

am Lago Maggiore. Während die

Hobbyermittlerin und der Pathologe

noch die Lage sondieren, tobt am

Bodensee ein Unwetter, dem nicht

alle Wassersportler entkommen.

Unfall oder Mord? Als wären zwei

Fälle an zwei Seen nicht genug, erreicht

Ines ein Hilfegesuch von

ihrem totgeglaubten Erzfeind. Wer

steckt bloß dahinter? Die eigenwillige

Hobbydetektivin mit Hund muss

natürlich in dem Fall mitermitteln.

Da haben

dieKinder

noch was

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FAZIT:

Amtfür Grünflächen,

Umwelt und

Nachhaltigkeit

Trend in sozialen Medien und Museen

Nachgestellte Quarantäne-Fotos

In der Corona-Krise

haben Menschen weltweit

einen neuen Zugang

zu Kunstwerken bekommen.

Als viele Museen

geschlossen waren und

Tausende viel Zeit

zuhause saßen, entwickelte

sich der Trend,

berühmte Kunstwerke

nachzustellen und Fotos

davon auf sozialen Medien

zu veröffentlichen.

Die Idee, berühmte

Kunstwerke

nachzustellen,

gibt es schon lange.

Dass plötzlich

weltweit Menschen

daran Spaß haben, ist

auch ein Verdienst der Niederländerin

Anneloes Officer.

Auf ihrem Instagram-Account

tussenkunstenquarantaine

(deutsch: zwischen

Kunst und Quarantäne) hat

sie beeindruckende Fotos

von nachgestellten Werken

veröffentlicht –

immer gepaart mit

dem Original.

„Ich glaube, es ist

so beliebt, weil wir

alle zuhause sind

und jede/r mitmachen

kann: mit Haustieren,

den Kindern und

allem, was herumliegt“,

sagt sie in einem Interview.

„Wirkriegen mittlerweile Bilder

aus Mexiko, Argentinien,

Kanada, Iran.“ Inzwischen

hätten rund 280 000 Menschen

ihren Account abonniert.

Eine Ausstellunginder Bremer

Kunsthalle,die bis zum 6.

September zusehen ist, zeigt

Interpretationen von Kunst

aus unterschiedlichen Jahrhunderten.

Nachgestellt wurden

etwa Werke von Albrecht

Dürer,

Pablo Picasso,

Caspar David Friedrich,

Claude Monet, Paula Modersohn-Becker

undPipilotti Rist.

Neben dem Bremer Haus haben

andere Museen dazu aufgerufen,

Kunstwerke nachzustellen.

Nach einem Bericht

von Deutschlandfunk Kultur

zählen dazu auch das Louvre

in Paris oder das New Yorker

Metropolitan Museum.

Das Bett im Gästezimmer

Das Bett war passend, um das Kunstwerk „Erwachendes Mädchen“ der

Malerin Eva Gonzalès nachzustellen. Auch Redakteurin Silke Diecksmeier

hat mitgemacht und den „Armen Poeten“ nachgestellt. Foto: dpa/sdi

war für die Architektin Diana

Spanier und ihre neunjährige

Tochter Maite passend. Der

Flieder aus dem Garten auch.

Nach einigerZeithattensie alle

Utensilien zusammen, um

das Kunstwerk „Erwachendes

Mädchen“ der Malerin Eva

Gonzalès nachzustellen. „Es

hat etwas Stilles und Ruhiges“,sagt

Spanier,als vor dem

Foto ihrer Tochter steht, das

im Südfoyer der Bremer

Kunsthalle ausgestelltist. Ihre

weiß gekleidete Tochter liegt

darauf im Bett und schaut

entspannt in die Kamera. „Es

war ein sehr schöner Moment“,

erinnert sich die Mutter

von drei Kindern. (dpa)

Schützenvereine im Porträt

Anzeigen-Sonderveröffentlichung

Bürgerschützen von 1851 Hiltrup e.V.

Der Bürgerschützenverein von 1851 Hiltrup ist tief im Stadtteil verwurzelt

Aus der Tradition gewachsen

»Wir sind die

Bürgerschützen und

steh‘n für Hiltrup

ein, die Heimat und

Gemeinschaft soll‘n

unser eigen sein.«

Aus dem Vereinslied der

Bürgerschützen

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Seit fast 170 Jahren fest

verankert im Stadtteil

ist der Bürgerschützenverein

von 1851 Hiltrup.

Deutlich macht dies schon

allein das Signet des Vereins,

das das Wappen des Stadtteils

mit Anker zeigt. Hier

sind die Schützen mit ihren

derzeit rund 400 Mitgliedern

tief verwurzelt und engagiert,

vom Spielmannszug

von1952 über einen eigenen

Karnevalswagen bis zum

selbst gebauten mobilen

Luftgewehrschießstand.

1851 gründeten Mitglieder

des Männergesangvereins

1848 Hiltrup den Bürgerschützenverein

–der Legende

nach, nachdem sie

auf einem Sommerfest beschlossen,

doch einmal

einen König auszuschießen.

Den ersten Schuss auf den

Vogel gab damals Pfarrer

Theissing ab, die ersten Majestäten

waren August Grunemeyer

und Lisette Stähler.

Von dem Schützenkönig des

Jahres 1884, Karl Osthues,

wurde schließlich die erste

Königsmedaille an der bis zu

dieser Zeit noch sehr einfachen

Königskette angegliedert.Inzwischen

gibt es zwei

Ketten, schließlich sind im

Laufe der Jahrzehnte reichlich

Medaillen zusammengekommen.

Das diesjährige Schützenfest

auf dem Schulhof des

Schulzentrums musste als

die höchste Feier des Vereins

wie auch andernorts in Corona-Zeiten

leider ausfallen.

Schützenkönig Nick Peise

und Königin Bianca Altenhövel

sowie die Jungschützenkönigin

Livia Boer mit

ihrem Prinzen Mirco Wawerzonnek

regieren nun ein

Jahr länger. Dieser Verzicht

auf Fest und Königsball

schmerzt natürlich sehr,

doch die verlängerte Regentschaft

ist für Peise „auch eine

Ehre“. Gern erinnert er sich

an das Stadtschützenfest im

vergangenen Jahr –für ihn

ein Highlight.

Bei diesem Messen mit

den Schützenbrüdern

Münsters konnten die Hiltruper

im Jahr 2005 mit

Norbert Höing den Stadtschützenkönig

und 2009

den Stadtschützenkaiser

stellen und 2011 war Tim

Rosenbaum als Stadtjungschützenkönig

für die Grün-

Weißen siegreich.

Einen besonderen Erfolg

konnte der Verein im vergangenen

Jahr aufweisen:

Schon zum dritten Mal wurde

ein Vereinsmitglied für

seine 65-jährige Zugehörigkeit

zu den Bürgerschützen

geehrt: Der Spielmannszug

stand Spalier für ihren

treuen WolfgangBrauer,von

allen nur „Piwo“ genannt.

Derweil muntert Schützenkönig

Nick Peise seine

Untertanen per WhatsApp

mit Humor und „Horrido“

auf und blickt nach vorn.

Vielleicht lässt sich ja der

Termin des Oktoberfestes

am 26. September auf Hof

Hackenesch halten oder im

Herbst „etwas Kleines“ veranstalten.

Auf jeden Fall

feststeht schon das Datum

des Schützenfestes im kommenden

Jahr: Vom 2.bis 5.

Juli soll es endlich wieder

rund um den hölzernen Vogel

gehen. „Man scharrt

schon mit den Hufen“, sagt

Peise zwischen Ungeduld

und Vorfreude. Und nach

dem Ausfall indiesem Jahr:

„2021 feiern wir dann doppelt

so viel!“

(maf)

Regiert nun ein Jahr länger als ursprünglich gedacht, da in diesem Jahr

–wie andernorts auch –das Schützenfest wegen Corona ausfallen

musste: Schützenkönig Nick Peise.

Fotos: Kloster

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Der Termin des Schützenfestes,

das der Bürgerschützenverein

von

1851 Hiltrup im nächsten

Jahr feiert steht bereits

fest: vom 2.bis 5.

Juli

|www.buergerschuetzenhiltrup.de

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