11.07.2020 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

11. Juli 2020 · Ausgabe KW 28/20 · an alle Haushalte

ANSICHTEN

Elmar Stegmann,

Landrat

Ich bin sehr dankbar, dass

wir die Corona-Pandemie

bis jetzt so gut meistern

konnten und es ist herrlich,

dass nach den vielen

Wochen unser Leben

wieder freier ist.

Die Insel ist wiederbelebt,

die Menschen bummeln,

essen Eis, genießen die

Sonnenuntergänge. Der

Sommer ist da und mit

ihm seine Unbeschwertheit.

Dabei scheinen leider einige

die Vorsichtsmaßnahmen

zu vergessen: das Tragen

einer Mund-Nasen-Bedeckung,

die Abstandsregeln,

das Hinterlassen

der Adresse im Restaurant

etc. In den letzten Tagen

bekamen wir leider Meldungen,

dass die Maßnahmen

nicht mehr richtig

oder nur zum Teil eingehalten

werden und das

bereitet mir Sorgen.

Das Virus ist noch nicht

besiegt! Zu viel Unbeschwertheit

könnte zu

einem neuen Anwachsen

der Infektionen führen

und gegebenenfalls zu

einem zweiten Lockdown.

Deshalb mein Appell an

uns alle: Halten wir uns

gemeinsam an die Schutzvorgaben,

damit wir die

alte/neue Freiheit weiterhin

genießen können!

Herzlichen Dank.

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 25.07.2020

Samstag, 22.08.2020

Leben und Wohnen:

Glasfasertechnik

Bewohner der Wohneinheiten

der GWG Lindauer Wohnungsgesellschaft

mbH

dürfen sich auf superschnelles

Internet und ein

hervorragendes TV Signal

freuen. S. 16

Neustart mit ersten Sommer-Kursen

Das Motto der Volkshochschule lautet: „gemeinsam – sicher – lernen“

Mit ersten Kursen im Freien öffnet

die Volkshochschule (vhs)

Lindau wieder ihre Bildungsangebote.

Es ist Neuland, welches

das Planungsteam, vhs-

Leiter Horst Lischinski und Lea

Gottschick, die pädagogische

Mitarbeiterin und die Kursleitungen

betreten, wenn die vhs

ab Mitte Juli Sommer-Kurse anbietet.

Lea Gottschick, hauptamtliche pädagogische Mitarbeiterin der Volkshochschule, Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons und vhs-Leiter Horst Lischinski freuen sich über den Start der Sommer-Volkshochschule.

BZ-Foto: Herpich

Gina Reichert startet mit Vinyasa

Flow Yoga am See. Ingeborg

Sponsel führt die Exkursion

„Bäume im Lindenhofpark“

durch. Bald sollen Kurzkurse

in den Sparten Sprachen oder

auch EDV für Kleingruppen in

den Räumen der vhs im Uferweg

folgen. Das laufend aktualisierte

Programm findet man

unter: www.vhs-lindau.de

Die Gesundheit der Teilnehmenden

ist den vhs-Verantwortlichen

wichtig: Vor jeder

Kursfreigabe werden die

gesetzlichen Anforderungen

für die Öffnung der Volkshochschulen

erfüllt. Basis ist

das derzeit geltende Hygienekonzept

mit den Anforderungen

des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Dabei zählt

man in der vhs auch auf die

Mithilfe aller Beteiligten, die

Grundbedingungen, wie z. B.

Symptomfreiheit und Einhaltung

des Mindestabstands von

1,50 m zu beachten. So werden

alle gemeinsam, sicher und

entspannt lernen können.

Oberbürgermeisterin Dr.

Claudia Alfons unterstützte

von Anfang an die vielfältigen

organisatorischen Planungsarbeiten

für den Wiederbeginn.

Auch die Mitglieder des vhs-

Beirates, Stadträte, Schulleitungen

und Stadtpfarrer bekräftigten

auf der Mai-Sitzung

mit der Oberbürgermeisterin

einstimmig den Wiedereinstieg

der vhs im Rahmen der

geltenden gesetzlichen Hygienerichtlinien.

Das Bayerische

Kultusministerium gewährt

seit Juli finanzielle Unterstützungsmaßnahmen

für Einrichtungen

der Erwachsenenbildung

sowie für freiberufliche

Dozenten dieser Einrichtungen,

die durch die Pandemie

in ihrer Existenz bedroht

sind. Anfang März hatte die

vhs 230 Kurse und Vorträge angeboten.

Schnell organisierten

Gottschick und Lischinski, unterstützt

von den Verwaltungsmitarbeiterinnen

Karin Hörmann,

Monika Heilmayer-

Vogler und Sabina Stocker,

Überbrückungsangebote. So

konnten sie etwa mit den beiden

Dozentinnen (von Lea

Gottschick begleitete) Online-

Tutorien für die Teilnehmenden

des Integrationskurses

BAMF organisieren. Live aus

den Volkshochschulen Erding

und Süd Ost im Landkreis

München gestreamte Wissenschaftsvorträge

waren wichtig.

Zusammen mit dem bayerischen

Volkshochschulverband

haben die Volkshochschulen

kostenfreie Online-Angebote

für verschiedene Altersgruppen

zusammengestellt. Die vhs

hat die Gebühren nicht gehaltener

Kurseinheiten rückerstattet.

Bewegend war die Unterstützung

durch die Lindauer

Bürgerschaft. Etliche Teilnehmer/-innen

haben angeboten,

auf Rückzahlungen zu verzichten

und Kursgebühren zu

spenden. Kursleitungen wollen

auch zum Neubeginn mit

der vhs zusammenarbeiten.

Die Sommerkurse mit den Details

sind im Internet unter

www.vhs-lindau.de zu finden.

Schriftliche Anmeldungen

nimmt die vhs Lindau online,

per E-Mail, Fax oder Post (vhs

Lindau, Uferweg 7 88131 Lindau)

entgegen.

BoB

In der Volkshochschule (vhs) hat man in den letzten Wochen an

einem Hygienekonzept gefeilt, um neue Kleingruppen-Kurse

anzubieten.

BZ-Foto: Christian Flemming

Wissenswertes:

Die Lizenz zum Spielen

EV Lindau Islanders erhalten

vom DEB die Lizenz für

die Eishockey-Saison 20/21

in der Oberliga Süd. S. 9

▶ Führen alle Wege zum Ziel?

Der richtige Weg aus dem Maislabyrinth

am Hammerhof führt

auf einen kleinen Spielplatz

mit zwei Hüpfburgen. S. 12

▶ Azubis gesucht

Eine Berufsausbildung bietet

auch in Corona-Zeiten beste

Perspektiven für eine spätere

Karriere. S. 10-11


2 11. Juli 2020 • BZ Ausgabe KW 28/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Musikschule spielt auf kleinen Plätzen

In einer kleinen Open-Air-Reihe zeigen die Musikschüler ihr Können

Die Musikschule Lindau präsentiert

sich in der Anmeldephase

zum neuen Schuljahr in kleinen

Open-Air-Veranstaltungen. Wegen

der Coronaauflagen musste

die Musikschule Lindau alle

geplanten Konzerte sowie den

„Tag der offenen Tür“ absagen.

Um den Lindauerinnen und Lindauern

die Möglichkeit zu bieten,

sich über das vielseitige

Angebot an Instrumental- und

Vokalunterricht zu informieren,

finden an verschidenen Orten

im Stadtgebiet Freiluftkonzerte

statt, die kurzweilig und informativ

moderiert sein werden.

Am Samstag, 11. Juli, spielen

und singen um 11 Uhr Schüler

der Blockflöten-, Gitarren- und

Gesangsklasse auf der Terrasse

der Musikschule, im Holdereggenpark.

Ebenfalls auf der Terrasse

der Musikschule treten am

Dienstag, 14. Juli, um 18 Uhr die

Schüler der Fachbereiche Klavier

und E-Bass auf, gefolgt von

einem Open-Air-Klassiker der

Musikschule, dem „Konzert am

Buttlerhügel“ unter der Leitung

von Stefan Heitz, am Mittwoch,

15. Juli, um 19 Uhr im Pavillon

in der Rickenbacher Straße. Wer

sich für Blechblasinstrumente

und Schlagzeug interessiert,

kommt am Samstag, 18. Juli,

um 18Uhr, wieder auf der Terrasse

der Musikschule, auf seine

Kosten. Alle Holzbläser spielen

mit „Lust und Laune“ am Dienstag,

21. Juli um 18 Uhr auf der

Terrasse der Friedensräume im

Lindenhofpark. Den Abschluss

dieser informativen Konzertreihe

bilden noch einmal die

Blechbläser mit einem kleinen

Standkonzert am Bismarckplatz,

vor der Freitreppe des alten

Rathaus‘.

Da, bedingt durch die Corona-Abstand-Regeln

alle Besucher

in angemessenen Abstand

von mindestens 1,5m zueinander

und mit einer Mund-Nase-

Bedeckung leider stehen müssen,

ist die Dauer der Konzerte

jeweils auf 30 bis 45 Minuten

begrenzt.

Die Musikschule freut sich

auf viele interessierte Zuschauer

und auf zahlreiche neue Anmeldungen.

Weitere Informationen können

auf der Homepage der Musikschule

Lindau (www.musikschule-lindau.de/)

nachgelesen

werden. Selbstverständlich ist

der Besuch dieser Veranstaltungen

gratis.

Regina Kuhn

Bekanntmachung

Bebauungsplan Nr. 79 „Rickenbacher Wiesen“, 6. Änderung „Beherbergungsbetriebe“

– Aufstellungsbeschluss nach § 2 (1) BauGB und öffentliche Auslegung nach § 3 (2) BauGB –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 24.06.2020 in öffentlicher

Sitzung die Aufstellung der 6. Änderung des Bebauungsplanes

Nr. 79 „Rickenbacher Wiesen“ gemäß § 2 (1) BauGB als

Bebauung der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren

gemäß § 13 a BauGB beschlossen. In der Sitzung am 24.06.2020

wurde vom Stadtrat zudem der Entwurf zur 6. Änderung „Beherbergungsbetriebe“

zum Bebauungsplan Nr. 79 „Rickenbacher

Wiesen“ mit Stand vom 08.06.2020 gebilligt und die Beteiligung

der Öffentlichkeit gemäß § 3 (2) BauGB sowie parallel dazu die

Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange

gemäß § 4 (2) BauGB zum Bauleitplanverfahren beschlossen.

Ziel und Zweck der Planung

Mit der Änderung des Bebauungsplanes wird das Ziel verfolgt, in

dem bestehenden Gewerbegebiet, zusätzlich zu den bereits vorhandenen

Ausschlüssen von Nutzungen, Beherbergungsbetriebe

auszuschließen.

Aufgrund der besonderen landschaftlichen und topografischen

Lage stehen wenig gewerblich nutzbare Flächen im Stadtgebiet

Lindau zur Verfügung. Es besteht deshalb ein hoher Bedarf, die

vorhandenen Gewerbegebiete für eine dementsprechende Nutzung

zu sichern. Das Ziel der Konzentration von Gewerbebetrieben

ist vor allem der Schutz vor Immissionen und einem hohen

Verkehrsaufkommen in anderen Bereichen des Stadtgebietes.

Demensprechend ist eine überörtliche Verkehrsanbindung zur

Bundesautobahn 96 und die Bregenzer Straße bzw. den Autobahnzubringer

hierfür zielführend. Des Weiteren sind großflächige

und vor allem flache Grundstücke von Nöten, um die Erfordernisse

der Gewerbebetriebe erfüllen zu können.

Die in der Stadt Lindau noch verfügbaren Gewerbegebiete, wie

sie im Flächennutzungsplan ausgewiesen sind, stehen anderen

gewerblichen Strukturen zur Verfügung bzw. sind nicht für eine

etwaige Nutzung zugänglich. Das Gewerbegebiet „Priel“ soll

überwiegend kleineren Handwerksbetrieben die Möglichkeit

bieten, sich an einem Gewerbestandort anzusiedeln, außerdem

ist die verkehrliche Erschließung nicht vergleichbar mit der des

Gewerbegebietes an der Robert-Bosch-Straße. Die geplante Erweiterung

des Gewerbegebietes an der Autobahn wird aktuell als

landwirtschaftliche Fläche genutzt. Diese befinden sich nicht im

Eigentum der Stadt Lindau und werden in absehbarer Zeit nicht

zur Verfügung stehen.

In dem Gewerbegebiet an der Robert-Bosch-Straße sollen die

bauleitplanerisch gesicherten Gewerbegebietsflächen vornehmlich

gewerblichen Nutzungen wie Produktion oder Büros vorbehalten

bleiben. Die bereits sehr knappen gewerblichen Flächen

sollen nicht für Einzelhandelsbetriebe oder für Beherbergungsbetriebe

in Anspruch genommen werden. Für Einzelhandelsbetriebe

besteht zum einen innerhalb eines Gewerbebetriebes nur

ein sehr geringer Versorgungsbedarf, zum anderen wird durch

die Auslagerung dieser Betriebe die Nahversorgung in Innenstadtbereichen

gefährdet.

Beherbergungsbetriebe sollen überwiegend an touristisch attraktiven

Standorten angesiedelt werden. Eine Konzentration der

touristischen Entwicklung ist demnach vor allem in Inselnähe

gewünscht. Die Nutzungsstruktur von einem Hotel in einem Gewerbegebiet

bzw. in unmittelbarer Nähe zur Autobahn zieht insbesondere

Kurzzeittouristen (z.B. Durchreisenden für Zwischenübernachtungen

oder Geschäftsreisende) an, welche nicht den

Tourismusstandort Lindau an sich nutzen. Des Weiteren besteht

die Gefahr, dass innerhalb des Gewerbegebietes schützenswerte

Nutzungen entstehen, die aus Sicht des Immissionsschutzes

zu berücksichtigen sind und dadurch die bestehenden Betriebe

einschränken. Den bestehenden Betrieben soll aber ausreichend

Bestandsschutz, ohne Befürchtungen zu nötigen Änderungen ihrer

Produktionsabläufe, gewährleistet werden. Außerdem sollen

sie gegebenenfalls erweitern können, wenn hierfür noch ausreichend

Reserven zur Verfügung stehen.

Die vorhandenen, ausgewiesenen Gewerbegebiete sollen aus

aufgeführten Gründen zur Ansiedelung von Gewerbebetrieben,

vorzugsweise produzierendem Gewerbe, zur Verfügung stehen.

Eine Nutzungssteuerung zur Sicherung der städtebaulichen Ziele

durch Änderung des Bebauungsplanes ist demnach notwendig.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Das Plangebiet befindet sich im östlichen Teilbereich des Gewerbegebietes

an der Robert-Bosch-Straße im Stadtteil Reutin

und umfasst eine Größe von ca. 11,3 ha. Das Plangebiet grenzt

im Nordwesten, Nordosten sowie Südosten an drei sich ebenfalls

in Änderung befindliche Bebauungspläne an. Diese Bebauungspläne

setzen ebenfalls Gewerbegebiete mit Einschränkungen bestimmter

Nutzungsarten fest. Im Südwesten wird der Geltungsbereich

durch die Bregenzer Straße begrenzt.

Der Planbereich ist bereits durch eine gewerblich genutzte Bebauung

geprägt, es sind jedoch noch einige Baulücken vorhanden,

welche für weitere bauliche Entwicklung zur Verfügung

stehen.

Innerhalb des Änderungsbereiches befinden sich folgende Grundstücke

mit den Fl.-Nrn.: 1308/0 (Teilfläche), 1640/2 (Teilfläche),

1661/0, 1662/4, 1663/1, 1663/2, 1663/3, 1665/0, 1665/1,

1666/0, 1666/1, 1671/0, 1671/1, 1671/2, 1671/3, 1671/4,

1671/5, 1671/6, 1671/7, 1671/8, 1671/9, 1671/10, 1671/11,

1671/12, 1671/1, 1671/14, 1671/15, 1671/16, 1671/17, 1671/18,

1671/19, 1671/20, 1671/21, 1671/22, 1671/23, 1674/0, 1674/3

(Teilfläche), 1675/0, 1675/1, 1675/2, 1675/3, 1676/0, 1676/1,

1677/0 (Teilfläche), 1681/0 (Teilfläche), 1681/1, 1681/3, 1681/4,

1681/5, 1681/6, 1681/7 (Teilfläche), 1681/8, 1688/5, 1688/11

(Teilfläche), 1690/0 (Teilfläche), 1690/1 (Teilfläche), 1692/2

(Teilfläche), 1720/2 (Teilfläche), 1767/8 (Teilfläche), 1769/0,

1769/1, 1769/2 und 1769/3, Gemarkung Reutin.

Geltungsbereich zum Entwurf der 6. Änderung des Bebauungsplanes

Nr. 79 „Rickenbacher Wiesen“ mit Stand vom 08.06.2020 (verkleinerte

Darstellung, unmaßstäblich)

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Öffentliche Auslegung nach § 3 (2) BauGB

Der Änderungsentwurf in der Fassung vom 08.06.2020 liegt mit

seiner Begründung in der Zeit von

Montag, den 20.07.2020 bis einschließlich Freitag, den 21.08.2020

im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße

8, während der Öffnungszeiten öffentlich aus. Die Öffnungszeiten

sind von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und

zusätzlich am Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr sowie nach

Vereinbarung. Auf Wunsch wird die Planung erläutert. Stellungnahmen

können während dieser Frist schriftlich oder während der

Dienststunden zur Niederschrift abgegeben werden.

Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind,

können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan Nr. 79

„Rickenbacher Wiesen”, 8. Änderung „Beherbergungsbetriebe”,

unberücksichtigt bleiben, sofern die Stadt Lindau deren Inhalt

nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für

die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans Nr. 79 „Rickenbacher

Wiesen”, 8. Änderung „Beherbergungsbetriebe”, nicht von Bedeutung

ist (§ 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, § 4a Abs. 6 BauGB).

Gemäß § 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB wird von einer Umweltprüfung

gem. § 2 Abs. 4 BauGB und einem Umweltbericht gem. § 2a Nr.

2 BauGB sowie der Angabe nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche

Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, sowie von

einer zusammenfassenden Erklärung nach § 10a Abs. 1 BauGB abgesehen.

Eine Umweltverträglichkeits-Prüfung im Sinne des Gesetzes zur

Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist nicht erforderlich.

Die Planunterlagen können auch im Internet, auf der Homepage

der Stadt Lindau (B) (unter Bürger, Politik & Verwaltung – Planen &

Bauen – Öffentliche Auslegungen) eingesehen werden.

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser öffentlichen Auslegung

werden vom Stadtbauamt überprüft und anschließend dem Stadtrat

zur Entscheidung vorgelegt. Der Stadtrat entschließt hierbei,

ob die Stellungnahmen zu einer Änderung oder Ergänzung des Bebauungsplanes

führt.

Für Fragen zum Inhalt des Entwurfs des Bebauungsplanes können

Sie sich an das Stadtbauamt Lindau, Stadtplanung, Selina Schöller-

Mann, unter der Telefonnummer 0 83 82/91 86 14 oder an stadtplanung@lindau.de

wenden.

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende Adresse

senden:

Stadtbauamt Lindau (B)

Abt. Stadtplanung und Bauordnung

Bregenzer Straße 8, 88131 Lindau (B)

oder per E-Mail an: stadtplanung@lindau.de

Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage

der Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e (DSGVO) i. V. mit § 3 BauGB und

dem BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben

abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der

Prüfung. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Formblatt

„Datenschutzrechtliche Informationspflichten im Bauleitplanverfahren”

das ebenfalls öffentlich ausliegt.

Lindau (B), den 03.07.2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 11. Juli 2020 • BZ Ausgabe KW 28/20

Der „große“ Elefant ist da

Auf dem Sina-Kinkelin–Platz ist bald der Dschungel los

Der Sina-Kinkelin-Platz wird

ein Spieleparadies für Kinder.

Davon haben sich die geladenen

Gäste überzeugt, die zusahen,

wie der große Elefant

am Sina-Kinkelin-Platz in sein

neues Zuhause schwebte. „Das

ist ein besonderer Tag für alle

heute“, sagte Gartenschau-

Geschäftsführer Meinrad Gfall.

„Nach jahrelanger Planung

wird der Spielplatz nun endlich

Wirklichkeit.“

Mit Hilfe eines Autokranes wird

der tonnenschwere Holzelefant

an seinen Standort gehievt und

dort im Fundament verankert.

„In den nächsten Tagen werden

der Rüssel, der als Rutsche dient

und die Ohren montiert“, erklärt

Gfall. Im Bauch des Elefanten

können sich die Kinder später

an Seilen durch das Innere

hangeln, die Augen werden zu

Gucklöchern.

Der „große“ Elefant wird das

Zentrum des Spielplatzes sein.

Zu ihm gesellt sich in den nächsten

Tagen der kleine Elefant,

der vielen Lindauerinnen und

Lindauern in Form eines Klettergerüstes

seit Jahrzehnten ans

Herz gewachsen ist. Dies hatte

auch die Bürgerbeteiligung zur

Gartenschau ergeben.

Um die beiden Elefanten entsteht

ein Dschungel, der als

Kletterwald dient, Termitenhügel

werden zu Hüpfelementen

und die Wasserstelle der Elefanten

ein Wasserspielplatz für

Groß und Klein. „Dank der Gartenschau

konnte das erste Mal

ein Spielplatz in hoher Qualität

und mit hoher Förderung gebaut

werden“, sagt Gfall.

So ist dies auch der erste Spielplatz

in Lindau, der über einen

Inklusionsbereich verfügt. „Das

war uns sehr wichtig und wurde

bei der Ausschreibung extra berücksichtigt“,

erklärt Bauleiter

Thomas Beyhl die Hintergründe.

Die Elemente sind am Rand

so angeordnet, dass Kinder mit

unterschiedlichen Einschränkungen

gut an diese Spielfläche

herankommen und sich in das

Spiel integrieren können.

Was jetzt am Sina-Kinkelin-

Platz auf der Insel passiert, soll

sich auch in den anderen Stadtteilen

Lindaus fortsetzen. „Dieser

Spielplatz dient als Vorbild

für alle Plätze in Lindau“, sagt

Gfall und ergänzt: „Wir bauen

hier für unsere Kinder und Jugendlichen.“

Nathalie Schneider

Der „große Elefant wohnt nun

auf dem Sina-Kinkelin-Spielplatz

und wartet auf den kleinen

Eisenelefant. Natur in Lindau/

Schneider Könnten Sie mir dann

bitte mal einen Überblick schicken?

Foto: Natur in Lindau/Schneider

GRUSS AUS DER TOSKANA

3

Liebe Lindauerinnen

und liebe Lindauer,

Eigentlich wäre nun die Zeit,

sich auf das Kinderfest vorzubereiten.

Aber Corona

bringt auch für unsere Kinder

und Jugendlichen viele

Entbehrungen mit sich, was

uns mit Blick auf das Kinderfest

noch einmal schmerzlich

bewusst wird. Ich selbst

habe als Schülerin das Kinderfest

geliebt und bis zuletzt

als „Exil-Lindauerin“

liebevoll eine Butschelle

nachgeschickt bekommen.

Ein traditionelles Kinderfest

wird es dieses Jahr leider

nicht geben. Aber da diese

Krise auch unseren Jüngsten

viel abverlangt, ist es umso

wichtiger, den Kinderfest-

Gedanken auch in diesem

Jahr hochzuhalten. Unsere

Kinder dürfen sich also

trotzdem auf den 22. Juli

freuen!

Freude für Groß und Klein

wollen wir auch mit weiteren

Maßnahmen bereiten: Das

neue Jugendkonzept befindet

sich in der Umsetzung. Der

Spielplatz am Sina-Kinkelin-

Platz wird neu gestaltet und der

kleine Elefant bekommt „endlich

eine Mama“, wie Gartenschau-Geschäftsführer

Meinrad

Gfall sagt. Direkt daneben

entsteht ein neuer Bolz- und

Basketballplatz für die Größeren.

Und beides kann zum

Glück schon vor der Gartenschau

im Herbst geöffnet werden.

Familien und Kinder sollen

sich bei uns in allen Stadtteilen

wohlfühlen. Deshalb sind die

MitarbeiterInnen der Stadtgärtnerei

auf allen Spielplätzen unterwegs

und schauen, wie sie

die Plätze möglichst unkompliziert

verbessern können.

Mein Ansporn ist auch während

Corona unser Kinderfest-

Ruf: Lindau hoch!

Ihre Oberbürgermeisterin für

Lindau Dr. Claudia Alfons

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat aufgrund von § 14 und § 16

des Baugesetzbuchs (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung

vom 03.11.2017, zuletzt geändert durch Art. 6 des Gesetzes vom

27.03.2020 und des Artikels 23 der Gemeindeordnung für den

Freistaat Bayern (GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom

22.08.1998, zuletzt geändert durch § 5 Abs. 2 des Gesetzes vom

23.12.2019 – in den jeweils geltenden Fassungen – die folgende

Veränderungssperre als Satzung beschlossen:

§ 1

Zu sichernde Planung

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat in seiner Sitzung am

24.06.2020 beschlossen, für den in § 2 bezeichneten Bereich,

der 6. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 79 „Rickenbacher

Straße“ aufzustellen. Die Veränderungssperre dient der Sicherung

dieser Planung.

§ 2

Räumlicher Geltungsbereich

Der Geltungsbereich dieser Satzung umfasst folgende Grundstücke

mit den Fl.-Nrn. 1308/0 (Teilfläche), 1640/2 (Teilfläche),

1661/0, 1662/4, 1663/1, 1663/2, 1663/3, 1665/0, 1665/1,

1666/0, 1666/1, 1671/0, 1671/1, 1671/2, 1671/3, 1671/4,

1671/5, 1671/6, 1671/7, 1671/8, 1671/9, 1671/10, 1671/11,

1671/12, 1671/1, 1671/14, 1671/15, 1671/16, 1671/17,

1671/18, 1671/19, 1671/20, 1671/21, 1671/22, 1671/23,

1674/0, 1674/3 (Teilfläche), 1675/0, 1675/1, 1675/2, 1675/3,

1676/0, 1676/1, 1677/0 (Teilfläche), 1681/0 (Teilfläche),

1681/1, 1681/3, 1681/4, 1681/5, 1681/6, 1681/7 (Teilfläche),

1681/8, 1688/5, 1688/11 (Teilfläche), 1690/0 (Teilfläche),

1690/1 (Teilfläche), 1692/2 (Teilfläche), 1720/2 (Teilfläche),

1767/8 (Teilfläche), 1769/0, 1769/1, 1769/2 und 1769/3, Gemarkung

Reutin. Der Geltungsbereich dieser Satzung ist im beiliegenden

Lageplan vom 08.06.2020 eingezeichnet. Der Lageplan

ist Bestandteil dieser Satzung.

§ 3

Ziele und Zwecke

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) beabsichtigt, im Geltungsbereich

der 6. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 79 „Rickenbacher

Wiesen“ die Art der baulichen Nutzung zu ändern. Die Aufstellung

der Bebauungsplanänderung wurde in der Sitzung des

Stadtrates der Stadt Lindau (B) am 24.06.2020 beschlossen. Zur

Sicherung der mit dieser Bebauungsplanänderung verfolgten

Planungsziele wird die hiesige Veränderungssperre für den in § 1

bezeichneten Bereich erlassen.

Bekanntmachung

Satzung der Stadt Lindau (B) über eine Veränderungssperre für den Bereich

der 6. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 79 „Rickenbacher Wiesen“

Die vorläufigen Planungsziele lauten:

- Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung

- Steuerung der vorhandenen Nachverdichtungspotentiale

- Sicherung der bestehenden gewerblichen Struktur

- Stärkung des produzierenden Gewerbes und Büros

§ 4

Rechtswirkung der Veränderungssperre

(1) In dem von der Veränderungssperre erfassten Bereich dürfen

gem. § 14 Abs. 1 BauGB

1. Vorhaben i. S. d. § 29 BauGB nicht durchgeführt oder bauliche

Anlagen nicht beseitigt werden; Vorhaben im Sinne des §

29 BauGB sind:

a. Vorhaben, die die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung

von baulichen Anlagen zum Inhalt haben und

b. Aufschüttungen und Abgrabungen größeren Umfangs sowie

Ausschachtungen, Ablagerungen einschließlich Lagerstätten;

2. erhebliche oder wesentlich wertsteigernde Veränderungen

von Grundstücken und baulichen Anlagen, deren Veränderungen

nicht genehmigungs-, zustimmungs- oder anzeigepflichtig

sind, nicht vorgenommen werden.

(2) Wenn überwiegende öffentliche Belange nicht entgegenstehen,

kann von der Veränderungssperre eine Ausnahme zugelassen

werden. Die Entscheidung über Ausnahmen trifft die

Stadt Lindau (B).

(3) Vorhaben, die vor dem Inkrafttreten der Veränderungssperre

baurechtlich genehmigt worden sind, Vorhaben, von denen

die Gemeinde nach Maßgabe des Bauordnungsrechts Kenntnis

erlangt hat und mit deren Ausführung vor dem Inkrafttreten

der Veränderungssperre hätte begonnen werden dürfen,

sowie Unterhaltungsarbeiten und die Fortführung einer bisher

ausgeübten Nutzung werden von der Veränderungssperre

nicht berührt.

§ 5

Inkrafttreten

Die Veränderungssperre tritt am Tage ihrer ortsüblichen Bekanntmachung

im Amtsblatt der Stadt Lindau (B) in Kraft (§ 16

Abs. 2 Satz 1 BauGB i.V.m. § 10 Abs. 3 Satz 4 BauGB).

§ 6

Außerkrafttreten

Die Veränderungssperre tritt, sofern sie nicht gem. § 17 Abs. 1

oder Abs. 2 BauGB verlängert wird, nach Ablauf von zwei Jahren,

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

vom Tage der Bekanntmachung gerechnet, außer Kraft. Auf die

Zweijahresfrist ist der seit der Zustellung der ersten Zurückstellung

eines Baugesuchs nach § 15 BauGB abgelaufene Zeitraum

anzurechnen. Die Veränderungssperre tritt in jedem Fall außer

Kraft, sobald und soweit der Bebauungsplan für das in § 2 dieser

Satzung genannte Gebiet rechtsverbindlich wird.

Hinweis:

Die Satzung über die Veränderungssperre kann während der

üblichen Dienststunden bei der Stadt Lindau (B), Stadtbauamt,

Bregenzer Straße 8, von jedermann eingesehen werden. Auf Verlangen

wird über den Inhalt Auskunft gegeben.

Zusätzlich kann die Satzung über die Veränderungssperre auf der

Homepage der Stadt Lindau (B) eingesehen werden. Des Weiteren

erfolgt die Bekanntmachung der Satzung im Amtsblatt der Stadt

Lindau (B).

Auf die Vorschriften des § 18 Abs. 2 Satz 2 und 3 BauGB über

die fristgerechte Geltungmachung etwaiger Entschädigungsansprüche

für entstandene Vermögensnachteile durch die Veränderungssperre

nach § 18 und des § 18 Abs. 3 BauGB über das

Erlöschen der Entschädigungsansprüche bei nicht fristgemäßer

Geltungmachung wird hingewiesen.

Lageplan zur Veränderungssperre mit Geltungsbereich vom

08.06.2020, unmaßstäblich

Lindau (B), den 29.06.2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


Langenw e g

P1

4 11. Juli 2020 • BZ Ausgabe KW 28/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Aktuelle

Parkplatz-Übersicht

Die Arbeiten zur Gartenschau

sind in vollem Gange, der neue

Bahnhaltpunkt in Reutin soll

noch im Dezember dieses Jahres

eröffnet werden.

Mit der Entstehung dieser und

anderer Projekte hat sich auch

eine neue Parkplatz-Situation

ergeben.

Da der Parkplatz P5 auf der

Hinteren Insel nicht länger zugänglich

ist, hat die Stadt Lindau

neue Parkmöglichkeiten für Autofahrer,

Wohnmobile sowie für

Reisebusse gesucht.

Auf den nächsten Seiten geben

wir Anhand von Plänen eine aktuelle

Übersicht über die derzeitige

Parkgegebenheiten in Lindau.

Eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe

trifft sich jede Woche

und erarbeitet Verbesserungen,

da klar ist, dass die gegenwärtige

Situation nicht zufriedenstellend

ist.

Die Pläne findet man auch zur

Weitergabe an Gäste und Besucher

auf der Internetseite der

Stadt Lindau www.stadtlindau.

de oder der LTK Lindau unter

www.lindau.de zum kostenfreien

Download.

BoB

Momentaner Ausweichparkplatz für Wohnmobile

© Lindau Tourismus und Kongress GmbH | © OpenStreetMap-Mitwirkende

bacher-Straße

Europaplatz

Lindau

Ludwig-Kick-Str.

Anheggerstr.

Kolpingstraße

Breg enzer Straße

3

Stadion

Reutiner Straße

Bregenzer Str.

P1

PARKPLATZ

NUR FÜR PKW

Berliner

Platz

GITZENWEILER HOF

VER- UND ENTSORGUNGS-

STATION FÜR WOHNMOBILE

Kemptener Straße

Ladestraße

Lageplan zum Aufstellungsbeschluss der 8. Änderung des Bebauungsplanes

Nr. 73 „Erweiterung des Gewerbegebietes“ mit

Stand vom 08.06.2020 (verkleinerte Darstellung, unmaßstäblich)

Ricken-

Köchlinstraße

Rickenbacher Straße

Steigstraße

Heuriedweg

FUSSWEG ZUR INSEL

1 2 KEINE FÜR ZUFAHRT ZUR INSEL

via Eichwaldstraße in Ladestraße, weiter in

Bregenzer Straße über die Seebrücke

AUTOS WOHNMOBILE/WOHNWAGEN,

MIT ANHÄNGER

(ca. 35 Minuten für 2,8 km)

Naturbad

Eichwald

Rickenbacher Straße

STADTBUS ZUR INSEL (gebührenpflichtig)

Fußweg Parkplatz < > Haltestelle Kamelbuckel

(ca. 9 Minuten für 750 m)

Stadtbuslinie 3 Haltestelle Kamelbuckel

(30-Minuten-Takt: 31, 01) < > Haltestelle ZUP

Umsteigen in Stadtbuslinie 1 oder 2:

Haltestelle ZUP < > Haltestellen Insel

(30-Minuten-Takt: 35, 05)

Eichwaldstraße

WOHNMOBILPARKPLÄTZE

EICHWALDSTRASSE 56 – 82

3,00 € für die ersten 2 Stunden

1,00 € für jede weitere Stunde

20,00 € Tageskarte

Höchstparkdauer max. 24 Stunden

Zahlung nur mit Münzen möglich

Auenstraße

P

Von-Behring-Straße

PARKCAMPING

AM SEE

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 24.06.2020 in öffentlicher

Sitzung die Aufstellung der 8. Änderung des Bebauungsplanes

Nr. 73 „Erweiterung des Gewerbegebietes“ gemäß § 2 (1)

BauGB als Bebauung der Innenentwicklung im beschleunigten

Verfahren gemäß § 13 a BauGB beschlossen.

Ziel und Zweck der Planung

Mit der Änderung des Bebauungsplanes wird das Ziel verfolgt,

in dem bestehenden Gewerbegebiet, zusätzlich zu den bereits

vorhandenen Ausschlüssen von Nutzungen, Beherbergungsbetriebe

auszuschließen.

Aufgrund der besonderen landschaftlichen und topografischen

Lage stehen wenig gewerblich nutzbare Flächen im Stadtgebiet

Lindau zur Verfügung. Es besteht deshalb ein hoher Bedarf, die

vorhandenen Gewerbegebiete für eine dementsprechende Nutzung

zu sichern. Das Ziel der Konzentration von Gewerbebetrieben

ist vor allem der Schutz vor Immissionen und einem hohen

Verkehrsaufkommen in anderen Bereichen des Stadtgebietes.

Demensprechend ist eine über-örtliche Verkehrsanbindung zur

Bundesautobahn 96 und die Bregenzer Straße bzw. den Autobahnzubringer

hierfür zielführend. Des Weiteren sind großflächige

und vor allem flache Grundstücke von Nöten, um die Erfordernisse

der Gewerbebetriebe erfüllen zu können.

Die in der Stadt Lindau noch verfügbaren Gewerbegebiete, wie

sie im Flächennutzungsplan ausgewiesen sind, stehen anderen

gewerblichen Strukturen zur Verfügung bzw. sind nicht für eine

etwaige Nutzung zugänglich. Das Gewerbegebiet „Priel“

soll überwiegend kleineren Handwerksbetrieben die Möglichkeit

bieten, sich an einem Gewerbestandort anzusiedeln, außerdem

ist die verkehrliche Erschließung nicht vergleichbar mit der

des Gewerbegebietes an der Robert-Bosch-Straße. Die geplante

Erweiterung des Gewerbegebietes an der Autobahn wird aktuell

als landwirtschaftliche Fläche genutzt. Diese befinden sich

nicht im Eigentum der Stadt Lindau und werden in absehbarer

Zeit nicht zur Verfügung stehen.

In dem Gewerbegebiet an der Robert-Bosch-Straße sollen die

bauleitplanerisch gesicherten Gewerbegebietsflächen vornehmlich

gewerblichen Nutzungen wie Produktion oder Büros

vorbehalten bleiben. Die bereits sehr knappen gewerblichen

Flächen sollen nicht für Einzelhandelsbetriebe oder für Beherbergungsbetriebe

in Anspruch genommen werden. Für Einzelhandelsbetriebe

besteht zum einen innerhalb eines Gewerbebetriebes

nur ein sehr geringer Versorgungsbedarf, zum anderen

wird durch die Auslagerung dieser Betriebe die Nahversorgung

Bekanntmachung

Bebauungsplan Nr. 33 „Lehmgrubenweg“, 1. Änderung „Beherbergungsbetriebe“

– Aufstellungsbeschluss nach § 2 (1) BauGB –

in Innenstadtbereichen gefährdet.

Beherbergungsbetriebe sollen überwiegend an touristisch attraktiven

Standorten angesiedelt werden. Eine Konzentration

der touristischen Entwicklung ist demnach vor allem in Inselnähe

gewünscht. Die Nutzungsstruktur von einem Hotel in einem

Gewerbegebiet bzw. in unmittelbarer Nähe zur Autobahn

zieht insbesondere Kurzzeittouristen (z.B. Durchreisenden für

Zwischenübernachtungen oder Geschäftsreisende) an, welche

nicht den Tourismusstandort Lindau an sich nutzen. Des Weiteren

besteht die Gefahr, dass innerhalb des Gewerbegebietes

schützenswerte Nutzungen entstehen, die aus Sicht des Immissionsschutzes

zu berücksichtigen sind und dadurch die bestehenden

Betriebe einschränken. Den bestehenden Betrieben soll

aber ausreichend Bestandsschutz, ohne Befürchtungen zu nötigen

Änderungen ihrer Produktionsabläufe, gewährleistet werden.

Außerdem sollen sie gegebenenfalls erweitern können,

wenn hierfür noch ausreichend Reserven zur Verfügung stehen.

Die vorhandenen, ausgewiesenen Gewerbegebiete sollen aus

aufgeführten Gründen zur Ansiedelung von Gewerbebetrieben,

vorzugsweise produzierendem Gewerbe, zur Verfügung stehen.

Eine Nutzungssteuerung zur Sicherung der städtebaulichen Ziele

durch Änderung des Bebauungsplanes ist demnach notwendig.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Das Plangebiet befindet sich im zentralen Teilbereich des Gewerbegebietes

an der Robert-Bosch-Straße im Stadtteil Reutin

und umfasst eine Größe von ca. 20,1 ha. Das Plangebiet grenzt

im Südosten an einen sich ebenfalls in Aufstellung befindlichen

Bebauungsplan an. Sowohl im Westen als auch im Osten werden

Strukturen des Gewerbegebietes an der Robert-Bosch-Straße

fortgeführt. Im Norden befindet sich die Feuerwehr der Stadt

Lindau und im weiteren Verlauf nach Osten landwirtschaftlich

genutzte Flächen. Im Südwesten wird der Geltungsbereich

durch die Bregenzer Straße begrenzt.

Der Planbereich ist bereits durch eine gewerblich genutzte Bebauung

geprägt, es sind jedoch noch Baulücken im vorhanden,

welche für weitere bauliche Entwicklung zur Verfügung stehen.

Innerhalb des Änderungsbereiches befinden sich folgende

Grundstücke mit den Fl.-Nrn.: 527/0 (Teilfläche), 529/2 (Teilfläche),

531/0 (Teilfläche), 531/1, 532/0 (Teilfläche), 532/11 (Teilfläche),

532/12 (Teilfläche), 533/5 (Teilfläche), 1305/0 (Teilfläche),

1307/2 (Teilfläche), 1308/0 (Teilfläche), 1310/0 (Teilfläche),

1314/0 (Teilfläche),1315/0 (Teilfläche), 1323/1, 1323/2,

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

1323/3, 1323/4, 1323/5, 1667/0 (Teilfläche), 1677/0 (Teilfläche),

1681/0, 1681/7 (Teilfläche), 1688/2, 1688/3 (Teilfläche),

1688/4, 1688/8, 1690/0 (Teilfläche), 1690/1 (Teilfläche),

1691/0, 1692/0, 1692/2 (Teilfläche), 1694/0, 1695/0, 1695/1,

1695/2, 1695/4, 1699/0, 1699/2 (Teilfläche), 1699/3 (Teilfläche),

1699/4, 1699/5 (Teilfläche), 1699/6, 1700/0, 1702/1,

1702/2, 1704/0, 1704/1, 1705/0, 1706/0, 1706/1 (Teilfläche),

1708/0 (Teilfläche), 1709/0, 1711/0, 1711/4, 1712/0, 1713/0,

1714/0, 1715/0, 1715/1, 1716/0 (Teilfläche), 1716/1, 1716/3,

1717/2 (Teilfläche), 1717/4, 1717/5, 1719/0, 1719/3 (Teilfläche),

1719/5, 1719/6 (Teilfläche), 1720/0, 1720/2 (Teilfläche),

1721/0, 1722/0, 1722/1, 1726/0 (Teilfläche), 1726/1 (Teilfläche),

1726/3, 1729/0, 1731/3, 1732/0, 1732/1, 1733/0 und

1733/1, Gemarkung Reutin.

Lindau (B), den 03.07.2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


Langenw e g

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 11. Juli 2020 • BZ Ausgabe KW 28/20

5

Park & Ride-Plätze P 1 und P 2 für Tagesbesucher

esental

DB Bahnhof

Lindau Aeschach

P1

TAGESBESUCHER

P1 Blauwiese

Tagesticket 0,50 €

Tagesticket 5,00 € inkl. Shuttle-Bus für 5 Personen

Fußweg P1 < > Insel

(ca. 25 Minuten für 1,7 km)

Shuttle-Bus P1 < > Insel

täglich 09:00 – 22:00 Uhr, 15-Minuten-Takt

Sonnenweg

Ludwig-Kick-Str.

Reutiner Str.

Shuttle-Bus Insel

täglich 09:00 – 22:00 Uhr

15-Minuten-Takt

WC

P1

Reutiner Straße

Köchlinstraße

Bazienstraße

© Lindau Tourismus und Kongress GmbH | © OpenStreetMap-Mitwirkende

Heckenweg

DB Bahnhof

Lindau Insel

Hasenweidweg

Aeschacher Ufer

Lindau

Bühlweg

Holdere ggenstraße

Brougierstraße

P4

Insel

Tannhofweg

Europaplatz

Am Rehbe r g

Shuttle-Bus P1/P2

täglich 09:00 – 22:00 Uhr

15-Minuten-Takt

Rainhausgasse

Kälberweidweg

Kolpingstraße

bacher-Straße

Schoblochweg

P2

Achstraße

Bregenzer Str.

Bleicheweg

Bregenzer Straße

P2

Berliner

Platz

Ladestraße

TAGESBESUCHER

P2 Vier-Linden-Quartier

Tagesticket 0,50 €

Tagesticket 5,00 € inkl. Shuttle-Bus für 5 Personen

Fußweg P2 < > Insel (ca. 20 Minuten für 1,5 km)

Tagesticket 5,00 € inkl. Shuttle-Bus

Fußweg P2 < > P1 (ca. 7 Minuten)

Shuttlebus P1 < > Insel

täglich 09:00 – 22:00 Uhr, 15-Minuten-Takt

Gebührenpflichtiger Linienverkehr

(kostenlos mit Lindauer Gästekarte):

Fußweg P2 < > Haltestelle Josefskirche

Stadtbuslinie 1: Josefskirche (30-Minuten-Takt: 32, 02)

< > Heidenmauer/Toskana (30-Minuten-Takt: 35, 05)

Kemptener Straße

Ricken-

Bekanntmachung

Bebauungsplan Nr. 96 „Gewerbegebiet an der Autobahn“, 2. Änderung „Beherbergungsbetriebe“

– Aufstellungsbeschluss nach § 2 (1) BauGB –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 24.06.2020 in öffentlicher

Sitzung die Aufstellung der 2. Änderung des Bebauungsplanes

Nr. 96 „Gewerbegebiet an der Autobahn“ gemäß § 2 (1)

BauGB als Bebauung der Innenentwicklung im beschleunigten

Verfahren gemäß § 13 a BauGB beschlossen.

Ziel und Zweck der Planung

Mit der Änderung des Bebauungsplanes wird das Ziel verfolgt, in

dem bestehenden Gewerbegebiet, zusätzlich zu den bereits vorhandenen

Ausschlüssen von Nutzungen, Beherbergungsbetriebe

auszuschließen.

Aufgrund der besonderen landschaftlichen und topografischen

Lage stehen wenig gewerblich nutzbare Flächen im Stadtgebiet

Lindau zur Verfügung. Es besteht deshalb ein hoher Bedarf, die

vorhandenen Gewerbegebiete für eine dementsprechende Nutzung

zu sichern. Das Ziel der Konzentration von Gewerbebetrieben

ist vor allem der Schutz vor Immissionen und einem hohen

Verkehrsaufkommen in anderen Bereichen des Stadtgebietes.

Demensprechend ist eine überörtliche Verkehrsanbindung zur

Bundesautobahn 96 und die Bregenzer Straße bzw. den Autobahnzubringer

hierfür zielführend. Des Weiteren sind großflächige

und vor allem flache Grundstücke von Nöten, um die Erfordernisse

der Gewerbebetriebe erfüllen zu können.

Die in der Stadt Lindau noch verfügbaren Gewerbegebiete, wie

sie im Flächennutzungsplan ausgewiesen sind, stehen anderen

gewerblichen Strukturen zur Verfügung bzw. sind nicht für eine

etwaige Nutzung zugänglich. Das Gewerbegebiet „Priel“ soll

überwiegend kleineren Handwerksbetrieben die Möglichkeit

bieten, sich an einem Gewerbestandort anzusiedeln, außerdem

ist die verkehrliche Erschließung nicht vergleichbar mit der des

Gewerbegebietes an der Robert-Bosch-Straße. Die geplante Erweiterung

des Gewerbegebietes an der Autobahn wird aktuell als

landwirtschaftliche Fläche genutzt. Diese befinden sich nicht im

Eigentum der Stadt Lindau und werden in absehbarer Zeit nicht

zur Verfügung stehen.

In dem Gewerbegebiet an der Robert-Bosch-Straße sollen die

bauleitplanerisch gesicherten Gewerbegebietsflächen vornehmlich

gewerblichen Nutzungen wie Produktion oder Büros vorbehalten

bleiben. Die bereits sehr knappen gewerblichen Flächen

sollen nicht für Einzelhandelsbetriebe oder für Beherbergungsbetriebe

in Anspruch genommen werden. Für Einzelhandelsbetriebe

besteht zum einen innerhalb eines Gewerbebetriebes nur

ein sehr geringer Versorgungsbedarf, zum anderen wird durch

die Auslagerung dieser Betriebe die Nahversorgung in Innenstadtbereichen

gefährdet.

Beherbergungsbetriebe sollen überwiegend an touristisch attraktiven

Standorten angesiedelt werden. Eine Konzentration der

touristischen Entwicklung ist demnach vor allem in Inselnähe

gewünscht. Die Nutzungsstruktur von einem Hotel in einem Gewerbegebiet

bzw. in unmittelbarer Nähe zur Autobahn zieht insbesondere

Kurzzeittouristen (z.B. Durchreisenden für Zwischenübernachtungen

oder Geschäftsreisende) an, welche nicht den

Tourismusstandort Lindau an sich nutzen. Des Weiteren besteht

die Gefahr, dass innerhalb des Gewerbegebietes schützenswerte

Nutzungen entstehen, die aus Sicht des Immissionsschutzes

zu berücksichtigen sind und dadurch die bestehenden Betriebe

einschränken. Den bestehenden Betrieben soll aber ausreichend

Bestandsschutz, ohne Befürchtungen zu nötigen Änderungen ihrer

Produktionsabläufe, gewährleistet werden. Außerdem sollen

sie gegebenenfalls erweitern können, wenn hierfür noch ausreichend

Reserven zur Verfügung stehen.

Die vorhandenen, ausgewiesenen Gewerbegebiete sollen aus

aufgeführten Gründen zur Ansiedelung von Gewerbebetrieben,

vorzugsweise produzierendem Gewerbe, zur Verfügung stehen.

Eine Nutzungssteuerung zur Sicherung der städtebaulichen Ziele

durch Änderung des Bebauungsplanes ist demnach notwendig.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Das Plangebiet befindet sich im östlichen Teilbereich des Gewerbegebietes

an der Robert-Bosch-Straße im Stadtteil Reutin

und umfasst eine Größe von ca. 13,1 ha. Das Plangebiet grenzt

im Westen an zwei sich ebenfalls in Aufstellung befindliche Bebauungspläne

an. Diese Bebauungspläne setzen ebenso Gewerbegebiete

mit Einschränkungen bestimmter Nutzungsarten fest.

Im Süden befindet sich eine Auffahrt und im Osten eine Abfahrt

der Bundesautobahn 96. Der Geltungsbereich grenzt im Norden

an landwirtschaftlich genutzte Flächen.

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Der Planbereich ist bereits durch eine gewerblich genutzte Bebauung

geprägt, es sind jedoch noch einige Baulücken im vorhanden,

welche für weitere bauliche Entwicklung zur Verfügung

stehen.

Innerhalb des Änderungsbereiches befinden sich folgende

Grundstücke mit den Fl.-Nrn.: 1308/0 (Teilfläche), 1619/0

(Teilfläche), 1619/2, 1630/0 (Teilfläche), 1631/0 (Teilfläche),

1632/0, 1632/1, 1634/0, 1635/0, 1636/0, 1636/3, 1636/4,

1636/5, 1636/6, 1636/7, 1636/8, 1636/9, 1636/10, 1636/11,

1636/12, 1636/13, 1636/14, 1636/15, 1636/16, 1636/17,

1636/18, 1637/0 (Teilfläche), 1637/1, 1637/2, 1638/0, 1638/2,

1640/0, 1640/1, 1640/2, 1642/0, 1642/1, 1642/2, 1643/0

(Teilfläche), 1644/0 (Teilfläche), 1644/1 (Teilfläche), 1646/2,

1646/3, 1674/3, 1675/1, 1720/2 (Teilfläche) und 1767/4 (Teilfläche),

Gemarkung Reutin.

Lageplan zum Aufstellungsbeschluss der 2. Änderung des Bebauungsplanes

Nr. 96 „Gewerbegebiet an der Autobahn“ mit Stand

vom 08.06.2020 (verkleinerte Darstellung, unmaßstäblich)

Lindau (B), den 03.07.2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


6 11. Juli 2020 • BZ Ausgabe KW 28/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Inselplan für Reisebusse































































































































































Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 24.06.2020 in öffentlicher

Sitzung die Aufstellung der 1. Änderung des Bebauungsplanes

Nr. 33 „Lehmgrubenweg“ gemäß § 2 (1) BauGB als Bebauung

der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren gemäß

§ 13 a BauGB beschlossen.

Bekanntmachung

Bebauungsplan Nr. 33 „Lehmgrubenweg“, 1. Änderung „Beherbergungsbetriebe“

– Aufstellungsbeschluss nach § 2 (1) BauGB –

Ziel und Zweck der Planung

Mit der Änderung des Bebauungsplanes wird das Ziel verfolgt,

in dem bestehenden Gewerbegebiet, zusätzlich zu den bereits

vorhandenen Ausschlüssen von Nutzungen, Beherbergungsbetriebe

auszuschließen.

Aufgrund der besonderen landschaftlichen und topografischen

Lage stehen wenig gewerblich nutzbare Flächen im Stadtgebiet

Lindau zur Verfügung. Es besteht deshalb ein hoher Bedarf, die

vorhandenen Gewerbegebiete für eine dementsprechende Nutzung

zu sichern. Das Ziel der Konzentration von Gewerbebetrieben

ist vor allem der Schutz vor Immissionen und einem hohen

Verkehrsaufkommen in anderen Bereichen des Stadtgebietes.

Demensprechend ist eine überörtliche Verkehrsanbindung zur

Bundesautobahn 96 und die Bregenzer Straße bzw. den Autobahnzubringer

hierfür zielführend. Des Weiteren sind großflächige

und vor allem flache Grundstücke von Nöten, um die Erfordernisse

der Gewerbebetriebe erfüllen zu können.

Die in der Stadt Lindau noch verfügbaren Gewerbegebiete, wie

sie im Flächennutzungsplan ausgewiesen sind, stehen anderen

gewerblichen Strukturen zur Verfügung bzw. sind nicht für eine

etwaige Nutzung zugänglich. Das Gewerbegebiet „Priel“

soll überwiegend kleineren Handwerksbetrieben die Möglichkeit

bieten, sich an einem Gewerbestandort anzusiedeln, außerdem

ist die verkehrliche Erschließung nicht vergleichbar mit der

des Gewerbegebietes an der Robert-Bosch-Straße. Die geplante

Erweiterung des Gewerbegebietes an der Autobahn wird aktuell

als landwirtschaftliche Fläche genutzt. Diese befinden sich

nicht im Eigentum der Stadt Lindau und werden in absehbarer

Zeit nicht zur Verfügung stehen.

In dem Gewerbegebiet an der Robert-Bosch-Straße sollen die

bauleitplanerisch gesicherten Gewerbegebietsflächen vornehmlich

gewerblichen Nutzungen wie Produktion oder Büros

vorbehalten bleiben. Die bereits sehr knappen gewerblichen

Flächen sollen nicht für Einzelhandelsbetriebe oder für Beherbergungsbetriebe

in Anspruch genommen werden. Für Einzelhandelsbetriebe

besteht zum einen innerhalb eines Gewerbebetriebes

nur ein sehr geringer Versorgungsbedarf, zum anderen

wird durch die Auslagerung dieser Betriebe die Nahversorgung

in Innenstadtbereichen gefährdet.

Beherbergungsbetriebe sollen überwiegend an touristisch attraktiven

Standorten angesiedelt werden. Eine Konzentration

der touristischen Entwicklung ist demnach vor allem in Inselnähe

gewünscht. Die Nutzungsstruktur von einem Hotel in einem

Gewerbegebiet bzw. in unmittelbarer Nähe zur Autobahn

zieht insbesondere Kurzzeittouristen (z.B. Durchreisenden für

Zwischenübernachtungen oder Geschäftsreisende) an, welche

nicht den Tourismusstandort Lindau an sich nutzen. Des Weiteren

besteht die Gefahr, dass innerhalb des Gewerbegebietes

schützenswerte Nutzungen entstehen, die aus Sicht des Immissionsschutzes

zu berücksichtigen sind und dadurch die bestehenden

Betriebe einschränken. Den bestehenden Betrieben soll

aber ausreichend Bestandsschutz, ohne Befürchtungen zu nötigen

Änderungen ihrer Produktionsabläufe, gewährleistet werden.

Außerdem sollen sie gegebenenfalls erweitern können,

wenn hierfür noch ausreichend Reserven zur Verfügung stehen.

Die vorhandenen, ausgewiesenen Gewerbegebiete sollen aus

aufgeführten Gründen zur Ansiedelung von Gewerbebetrieben,

vorzugsweise produzierendem Gewerbe, zur Verfügung stehen.

Eine Nutzungssteuerung zur Sicherung der städtebaulichen Ziele

durch Änderung des Bebauungsplanes ist demnach notwendig.

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Das Plangebiet befindet sich südlich der Bregenzer Straße im

östlichen Teilbereich des Gewerbegebietes an der Robert-

Bosch-Straße im Stadtteil Reutin und umfasst eine Größe von

ca. 2,6 ha. Das Plangebiet grenzt im Norden an zwei sich ebenfalls

in Aufstellung befindliche Bebauungspläne an. Diese Bebauungspläne

setzen ebenfalls Gewerbegebiete mit Einschränkungen

bestimmter Nutzungsarten fest. Im Süden wird der Geltungsbereich

durch das gewerblich genutzte Firmengelände von

Cooper Standard begrenzt.

Der Planbereich ist bereits durch eine gewerblich genutzte Bebauung

geprägt, es sind jedoch noch einige Baulücken im vorhanden,

welche für weitere bauliche Entwicklung zur Verfügung

stehen.

Innerhalb des Änderungsbereiches befinden sich folgende

Grundstücke mit den Fl.-Nrn.: 1309/1 (Teilfläche), 1767/0,

1767/4 (Teilfläche), 1767/5, 1767/6, 1771/0 (Teilfläche),

1771/1, 1772/0 (Teilfläche), 1772/2, 1777/110 (Teilfläche),

1778/2 (Teilfläche), 1778/6, 1870/0, 1871/0, 1871/1, 1871/2

(Teilfläche), 1872/0 und 1873/1 (Teilfläche), Gemarkung Reutin.

Lageplan zum Aufstellungsbeschluss der 1. Änderung des

Bebauungsplanes Nr. 33 „Lehmgrubenweg“ mit Stand vom

08.06.2020 (verkleinerte Darstellung, unmaßstäblich)

Lindau (B), den 03.07.2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION 11. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 28/20

7

– Anzeige –

Millionen, die sich lohnen…

Die Stadtwerke Lindau investieren auch 2020 in die sichere Wasserversorgung

Investitionen in Anlagen und

Netzerhalt sowie die Einführung

neuester Technologien

zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit

der Bürgerinnen

und Bürger sind

bei den Stadtwerken Lindau

selbstverständlich und die

Stärke des Energieversorgers

vor Ort.

Im Rahmen der regelmäßigen

Investitionen in die Wasserversorgung

steht bei den Stadtwerken

Lindau in diesem Jahr

die Sanierung des Hochbehälters

Reutin auf der To-Do-Liste

ganz weit oben.

„Der Hochbehälter Reutin

ist unser zweitgrößter Behälter

und stammt aus dem Jahr 1953“,

berichtet Sebastian Hüber, bei

den Stadtwerken Lindau zuständig

für den Bau und Betrieb

von Gas- und Wasseranlagen.

„Die Kosten der Sanierung

sind mit insgesamt 1,5

Millionen Euro angesetzt. Mit

den Arbeiten außen werden

wir im Juli fertig. Ab August

geht es an die Innensanierung

der beiden Wasserkammern.

Erneuert werden außerdem die

Rohrleitungen, die Einführungen,

alle Schieber und Pumpen

sowie die gesamte Elektronik“.

Fünf Hochbehälter im

Versorgungsgebiet

Freigelegt und neu verpackt: Der Hochbehälter Reutin während des ersten Bauabschnitts.

Im Verteilungsgebiet

Lindau, Bodolz, Wasserburg,

Nonnenhorn und Kressbronn

stehen jährlich

2,9 bis 3,2 Millionen m 3

reines Trinkwasser in bester

Qualität zur Verfügung.

Damit werden rund 40.000 –

in den Sommermonaten

sogar bis zu 80.000 –

Kundinnen und Kunden

zuverlässig versorgt.

Die Wasserversorgungszonen der Stadtwerke Lindau.

Jährlich werden

deutschlandweit

47.000 Milliarden Liter

Trinkwasser gebraucht

und durch ein Leitungsnetz

von insgesamt 544.000 km

Länge transportiert.

Zum Vergleich:

Diese Länge würde reichen,

um fast vierzehnmal

den Globus zu

umrunden.

Die Stadtwerke Lindau betreiben

insgesamt fünf Hochbehälter

im Versorgungsgebiet:

Hoyerberg, Reutin, Diepoldsberg,

Antoniusberg und Streitelsfingen.

Die Hochbehälter

stehen alle auf Anhöhen. Der

Grund: Das herunterfließende

Wasser erzeugt Wasserdruck im

Leitungsnetz. Auf diese Weise

gelangt das Trinkwasser über

das Rohrverteilnetz mit konstantem

Druck in die tiefer

gelegenen Haushalte.

In den großen Wasserbehältern

wird stets eine ausreichende

Wassermenge gespeichert.

So können Bedarfsspitzen ausgeglichen

werden und es ist

garantiert, dass stets genug

Wasser für alle Kundinnen

und Kunden zur Verfügung

steht.

„Unser Wasserhochbehälter

Reutin versorgt die Stadtteile

Reutin, Rickenbach, Oberhochsteg

und Zech-Unterhochsteg“,

berichtet Sebastian Hüber.

„Von den Arbeiten bekommen

unsere Kundinnen und Kunden

nichts mit. Wir konnten

die Sanierungen so planen,

dass der laufende Betrieb stets

weitergehen kann und dass

selbstverständlich auch die

Versorgung mit Löschwasser

zu jeder Zeit gewährleistet ist.“

Das Bauwerk wurde freigelegt,

frisch gedämmt und abgedichtet

und so für die nächsten

50 Jahre sicher vor äußeren

Witterungseinflüssen geschützt.

Anders als bei einem Wohnhaus

sorgt die Dämmung bei

einem Hochbehälter nicht

dafür, dass es drinnen schön

warm bleibt, sondern dass die

Innentemperatur stets bei rund

10 Grad Celsius liegt. Wenn im

August mit der Innensanierung

begonnen wird, dann werden

die beiden Kammern in dem

Zuge auch getrennt, so dass

künftig jede Kammer autark

funktioniert und gesteuert werden

kann.

Momentan müssen die

Stadtwerke die Arbeiten noch

durch das sogenannte „umschiebern“

durchführen. Auch

von diesen Arbeiten werden

die Wasserkunden nichts merken:

„Wir sanieren die Kammern

nacheinander. Die Kammer,

die währenddessen am

Auch das Rohrnetz und die Einführungen

werden erneuert.

Netz ist und die Kunden versorgt,

wird eben öfter befüllt“,

erklärt Sebastian Hüber.

In den Kammern werden

mit Hochdruckwasserstrahlern

2 bis 2,5 cm Material von den

Wänden abgestrahlt. Anschließend

werden die Wände frisch

beschichtet.

Den Abschluss der Sanierungsarbeiten

bildet 2021 eine

neue Kompakt-Stromstation.

„Und dann“, freut sich Sebastian

Hüber, „ist nach den Behältern

Hoyerberg und Streitelsfingen

auch der Reutiner Hochbehälter

auf dem neuesten technischen

Stand und fit für die

nächsten Jahrzehnte.“

manu

Bei den Stadtwerken Lindau

sind Sie gut aufgehoben –

bei allen Fragen rund um

Trinkwasser, Energie,

Verkehr und Telekommunikation.

Alle Informationen

rund um Ihre Versorgung

finden Sie auf:

@ www.sw-lindau.de

Fotos und Karte: SWLi


8 11. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 28/20

WISSENSWERTES

Alle wichtigen Daten sind hier

übersichtlich gebündelt

Tipp: BZ-Vorsorgemappe eignet sich auch als nützliches Geschenk mit Mehrwert

Hochwertiger Ringordner mit vielen Vordrucken und Erläuterungen bei der BZ erhältlich

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Im Laufe eines Lebens sammeln

sich Unmengen an wichtigen

Verträgen, Dokumenten

und Informationen an. Das

Wissen darüber übersichtlich

zusammen zu fassen, dabei

kann unsere BZ-Vorsorgemappe

helfen.

Die BZ-Vorsorgemappe wurde

für alle Lindauerinnen und

Lindauer erstellt und erfreut

sich seit Jahren stetiger Beliebtheit.

Viele Käufer sind „Wiederholungstäter“,

weil sie Familienangehörigen,

Freunden

oder Nachbarn begeistert von

der Vorsorgemappe erzählt haben

und auch die nun eine

haben möchten. Viel Lob gibt

es für unsere Mappe sogar von

Ärzten und Anwälten.

Unsere BZ-Vorsorgemappen

wurden bereits bis Hamburg

und sogar nach Amerika verschickt.

Die Mappe leitet Sie an, alles

aufzuschreiben und zusammenzutragen,

was den Menschen

hilft, die sich im Krankheitsoder

Todesfall in einer stressigen

und oft emotional äußerst

aufwühlenden Zeit um Sie

oder Ihren letzten Willen kümmern

möchten und sollen.

In der Vorsorgemappe finden

sie dann alle wichtigen Fakten,

Informationen und Dokumente.

Dank des praktischen Ringordners

lassen sich bereits vorhandene

Dokumente problemlos

dazu heften.

Wenn Sie die Mappe sorgfältig

ausfüllen, ist alles berücksichtigt:

persönliche Informationen,

alles rund um die

Finanzen. Es gibt Vordrucke

und Ausfüllhilfen zu wichtigen

Vollmachten. Die Krankenhauseinweisung

ist genau so

berücksichtigt wie das Thema

Testament oder die Dinge, die

im Todesfall zu beachten sind.

Wir freuen uns, dass wir mit

unserer Vorsorgemappe so viel

Interesse bei unseren Lesern

geweckt haben. Selbstverständlich

überabeiten und aktualisieren

wir die Mappe aufgrund

neuer Anregungen und gesetzlicher

Vorgaben regelmäßig.

Käufer der ersten Auflage

der BZ-Vorsorgemappe, die ihr

Exemplar um die in die aktuellen

Exemplare bereits eingearbeiteten

neuen Punkte ergänzen

möchten, können bei uns

gern die entsprechenden Seiten

separat zum Preis von 2 Euro

nachkaufen.

Die BZ-Vorsorgemappe erhalten

Sie für 13 Euro in der

BZ-Geschäftsstelle. Die befindet

sich im Herbergsweg 4 in Lindau

(gegenüber Limare). Unsere

Servicezeiten, in denen Sie

uns persönlich antreffen, sind

momentan coronabedingt leider

noch eingeschränkt. Die

Geschäftsstelle ist bis auf weiteres

freitags von 13 bis 15 Uhr

besetzt. Dann können Sie dort

gern unsere Vorsorgemappe

kaufen.

HGF

Sie füllen diese Vorsorgemappe zu Lebzeiten aus, deshalb haben wir

ein freundliches Design gewählt, mit dem sich jeder Lindauer identifizieren

kann. Aber das große, farbenfrohe Bild hat auch noch einen

anderen Vorteil: „Diese Mappe fällt in jedem Regal selbst zwischen

vielen anderen Ordnern sofort ins Auge. Da müssen im Notfall auch

Rettungskräfte oder Familienangehörige nicht lange suchen.

BZ-Foto: APF

Keinen Geburtstag mehr verpassen

Unser BZ-Geburtstagskalender

ist ein hübscher, kleiner Helfer,

der Sie jeden Monat – und

das Jahr für Jahr – an solche

wichtigen, feststehenden

Termine wie Geburtstage von

Menschen, die Ihnen lieb und

wichtig sind, erinnert.

Mit Bildern, die passend zur

jeweiligen Saison in Lindau

aufgenommen wurden, ist er

ein Blickfang in jeder Wohnung

oder im Büro.

Der BZ-Geburtstagskalender

ist zum Preis von 9,50 Euro bei

der BZ erhältlich.

Unsere Geschäftsstelle befindet

sich im Herbergsweg 4 in

Lindau (gegenüber Limare).

Unsere Servicezeiten, in denen

Sie uns persönlich antreffen,

sind momentan coronabedingt

leider noch eingeschränkt.

Die Geschäftsstelle ist bis auf

weiteres nur freitags von

13 bis 15 Uhr besetzt.

BZ-Fotos: APF

Auf Schusters Rappen unterwegs

Wanderbücher Die besten Tourenvorschläge aus der BZ

Viele BZ-Leser haben schon immer

dem neuen Wandertipp entgegen

gefiebert, für den bis Ende März

2020 die Rückseite jeder BZ-Ausgabe

reserviert war. Da wir aufgrund

der Coronapandemie massive

Umsatzausfälle ausgleichen

müssen, da auch unsere Kunden

schwer von den Auswirkungen des

Lockdowns betroffen waren und

sind, sind wir leider gezwungen,

u.a. den Umfang der BZ-Ausgaben

zu reduzieren. Dieser Reduzierung

ist u.a. auch die Wanderseite zum

Opfer gefallen. Bis wir wieder in

gewohnten Umfängen erscheinen

können und dann selbstverständlich

die Wandertipps wieder in unser

Repertoire aufnehmen, können

sich Wanderlustige mit unseren

Wanderbüchern behelfen.

In der aktuellen Auflage sind

auf 101 Seiten einige der besten

Wanderungen und Spaziergänge,

die unser Mitarbeiter

Wilfried Vögel für die BZ unternommen

hat und dann in

Wort und Bild für unsere Leser

als Wandertipp ausführlich beschrieben

hat, zusammengefasst.

Das Buch hat ein handliches

Format, so dass es in den

Wanderrucksack oder die Jackentasche

passt und so unterwegs

immer schnell zur Hand ist.

Und wir haben uns für eine

Ringbuchvariante entschieden.

Das hat außerdem den Vorteil,

dass man Vorder- und Rückseite

gut klappen und lesen kann,

ohne die Seiten knicken zu

müssen.

Nützliche Tipps, die Kontaktdaten

von Seilbahnen, die

man bei einigen Wandertipps

nutzen kann, und Platz für

eigene Notizen runden das BZ-

Wanderbuch ab.

Es ist zum Preis von 9,50 Euro

in der BZ-Geschäftsstelle im

Herbergsweg 4 (gegenüber Limare)

erhältlich. Die ist bis auf

weiteres nur freitags von 13 bis

15 Uhr geöffnet.

Wer auch noch an unseren

älteren BZ-Wanderbüchern interessiert

ist, kann die wenigen

Restexemplare zum Sonderpreis

ergattern.

Viel Spaß beim Wandern

wünscht Ihnen Ihr BZ-Team.

HGF/BZ-Fotos: WV


WISSENSWERTES 11. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 28/20

Neue Schulleiterin begrüßt

Berufliches Schulzentrum Ausbildungszweig Bankkaufleute bleibt

Das Berufliche Schulzentrum in

Lindau hat seit Ende Mai eine neue

Leiterin: Antje Schubert war die

letzten 26 Jahre an der FOSBOS

Neu-Ulm als Lehrkraft und zuletzt

als Mitarbeiterin der Schulleitung

tätig. Sie folgt Dietmar Bauer, der

jetzt die Aufgaben des Ministerialbeauftragten

in Schwaben für die

Beruflichen Oberschulen wahrnimmt.

Eine gute Nachricht gab es für

die Berufsschule Lindau. Landrat

Stegmann hatte sich für

den Erhalt des Ausbildungszweigs

der Bankkaufleute eingesetzt.

Die Schülerzahlen

sind in diesem Bereich seit Jahren

konstant, jedoch auf niedrigem

Niveau. Anfang des Jahres

gab es von Seiten des Kultusministeriums

Überlegungen,

den Ausbildungszweig

hier in Lindau aufzulösen.

„Aufgrund unserer Randlage

haben wir ein kleineres Einzugsgebiet

als andere Schulen

und dies muss in München bei

Landrat Elmar Stegmann hat in einem Kennenlerngespräch die gebürtige

Berlinerin Antje Schubert als neue Schulleiterin des Beruflichen

Schulzentrums Lindau im Landkreis herzlich willkommen geheißen.

Entscheidungen berücksichtigt

werden“, so Stegmann.

Aber nur wenn die Schülerzahlen

gehalten werden können,

wird der Ausbildungszweig

eine Zukunft haben.

Damit Lindau ein attraktiver

Schulstandort bleibt, plant der

Landkreis nach dem Neubau

und der Sanierung des Schülerwohnheims

derzeit den Neubau

des Beruflichen Schulzentrums.

„Ein Mammutprojekt, das in

den kommenden Jahren von

uns gemeinsam gestemmt werden

muss“, erklärt der Landrat.

Erfahrungen mit einem großen

Bauprojekt bringt Antje Schubert

mit, denn auch die FOSBOS

Neu-Ulm wurde im laufenden

Betrieb neu gebaut. „Ich kenne

die Herausforderungen, die das

mit sich bringt“, so Schubert.

Sie möchte u.a. neue Berufsbilder

in das schulische Angebot

aufnehmen.

BZ

Islanders erhalten Lizenz

9

Den EV Lindau Islanders wurde

die Lizenz für die Saison

2020/2021 in der Oberliga

Süd erteilt. Die Vergabe der

Lizenz durch den Deutschen

Eishockey-Bund (DEB) erfolgte

ohne jegliche Auflagen. Dies

sei für einen relativ kleinen

Verein, wie ihn der EVL in der

Oberliga Süd darstelle, eine

„Auszeichnung“, die zeige,

dass man hier wirtschaftlich

und sportlich gut aufgestellt

sei, hieß es vom Verein.

Der DEB erstellt im Anschluss

an die abgeschlossenen Lizenzierungsverfahren

normalerweise

immer den Spielplan.

Da diese Saison bzw. auch die

Sommerpause nicht „normal“

sind, muss man hier noch abwarten,

wie sich die Covid-

19-Pandemie auswirkt und wie

der Spielplan dann aussehen

wird. Der Verein widmet sich

nun wieder der Kaderplanung

und will schon bald Neuigkeiten

verkünden. „Es war und ist

schwer, aufgrund der Pandemie

verbindliche Zusagen zu treffen,

aber wir planen nun auch

unter Berücksichtigung aller

Eventualitäten“, so EVL-Vorsitzender

Bernd Wucher. BZ

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Wir haben die Öffnungszeiten für Sie verlängert:

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10 11. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 28/20

WISSENSWERTES

Keine Lust auf Tütensuppe?

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Waldburg-Zeil Kliniken Ausbildung im Verbund von Schloss, Gasthof und Kliniken

Jedes Jahr werden bis zu fünf

Auszubildende zur Köchin oder

zum Koch sowie für das Hotelfach

in die dreijährige Ausbildung

bei den Waldburg-Zeil Kliniken

aufgenommen. Auch Fachkräfte

im Gastgewerbe können

in Neutrauchburg lernen und

haben bereits nach zwei Jahren

ihren Abschluss in der Tasche.

Der Einstieg in die Ausbildung

ist jederzeit möglich. Bei der

Auswahl der jungen Menschen

sind vor allem die Persönlichkeit

und das Engagement entscheidend.

Und: „Wir bilden selbstverständlich

auch in Coronazeiten

aus“, betont Frank Symelka,

der gemeinsam mit Ann-Kathrin

Bischofberger für die Ausbildung

in Schloss Neutrauchburg, Gasthof

Sonne und Kliniken Neutrauchburg

verantwortlich ist.

„Wir sind ein zuverlässiger und

solider Arbeitgeber mit 650

Kolleginnen und Kollegen am

Standort Neutrauchburg. Das

gibt Auszubildenden auch jetzt,

wenn Gastronomiebetriebe durch

die Coronakrise beeinträchtigt

sind, Sicherheit.“

Deshalb ist es für Bischofberger

und Symelka nicht

ungewöhnlich, dass sie sich

auch für Azubis anderer Ausbildungsbetriebe

einsetzen, die

dort ihre

Ausbildung nicht

fortführen können. „Wir über-

nehmen immer

wieder einmal

Azubis zum Beispiel im zweiten

Lehrjahr und unterstützen

sie dabei, ihre Ausbildung bei

uns erfolgreich zum Abschluss

zu bringen.“

Azubis in Neutrauchburg

haben die Möglichkeit, neben

der gehobenen Gastronomie

und der gutbürgerlichen Gasthofküche,

Events und Seminare,

aber auch Systemgastronomie

kennen zu lernen – mit überraschenden

Vorteilen, nicht nur

bei den Arbeitszeiten.

Für die Ausbildung im Hotelfach

oder als Fachkraft im

Gastgewerbe gilt der Wechsel

zwischen den Häusern ebenso

wie für die Köche. Zu den Aufgaben

im Schloss gehören die

Betreuung der Hotelgäste, die

Vorbereitung von Tagungen

und großen Events. Auf dem

Ausbildungsplan stehen vor

allem Housekeeping, Rezeption,

Service und Küche: „Die meisten

unserer Auszubildenden

werden von uns übernommen.

Einige gehen zunächst in

andere Betriebe, um neue Erfahrungen

zu machen, kehren

dann aber auch gerne zu uns

zurück, denn wir bieten im

Klinikbetrieb geregeltere Arbeitszeiten,

als sie zum Beispiel

in gastronomischen Kleinbetrieben

möglich sind“, berichtet

Ann-Kathrin Bischofberger.

Die angehenden Köche und

Hotelfachleute fühlen sich im

Betrieb gut aufgehoben. Es

gibt einen Mentor, der sich um

ihre Belange kümmert. Die

Atmosphäre ist familiär.

Die Arbeitskleidung für die

angehenden Köchinnen und

Köche wird gestellt und gewaschen.

Die Hotelfachleute erhalten

Kleidergeld.

Das Schloss Neutrauchburg ist Hotel, Restaurant, Event- und Tagungslocation in einem. Gäste finden

in dem historischen Gebäude 13 individuell gestaltete Zimmer und vier Tagungsräume für Gruppen von

8 bis 70 Personen sowie einen Festsaal. Auszubildende haben hier vielfältige Möglichkeiten, denn sie

durchlaufen auch Stationen im benachbarten Gasthof und den Kliniken Neutrauchburg.

Die Ausbildung im Schloss

Neutrauchburg ist umfangreich,

immer wieder abwechslungsreich

und vielfältig. Die

Vorbereitung auf das Berufsleben

und die damit verbundenen

Anforderungen ist sehr

gut. Nach dem Abschluss finden

die Auszubildenden rasch

eine Stelle.

Fotos und Zeichnungen: WZK

Lernen im Schloss und in den Kliniken –

ein solider Grundstein

für den Start ins Berufsleben.


WISSENSWERTES 11. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 28/20

Unternehmen stehen zu ihrer Verantwortung

Ausbildung in Corona-Zeiten: Umfrage in Bayerisch-Schwaben macht Hoffnung

Die Unternehmen in Bayerisch-

Schwaben stehen trotz der Corona-Krise

zu ihrer Verantwortung

für den Fachkräftenachwuchs. Das

zeigen die regionalen Ergebnisse

einer bundesweiten DIHK-Umfrage,

an der Mitte Juni rund 500

Mitgliedsunternehmen der IHK

Schwaben teilommen haben. „Der

Fachkräftemangel wird auch in

den kommenden Jahren eines

der drängendsten Themen bleiben.

Daher ist es wichtig, dass

die Unternehmen vorausschauend

planen und trotz Krise ausbilden“,

sagt Wolfgang Haschner,

Leiter des Fachbereichs Ausbildung

bei der IHK Schwaben.

Viele Unternehmen in Bayerisch-

Schwaben planen trotz aller

coronabedingten Schwierigkeiten

und Unwägbarkeiten,

auch in diesem Jahr neue Auszubildende

einzustellen. Laut

der Umfrage dürfte die Zahl

der Ausbildungsverträge für

2020 zwar zurückgehen. Die

Betriebe, die ausbilden, möchten

dies jedoch im geplanten

Umfang tun. „Jeder interessierte

Jugendliche findet ausreichend

Stellen in seinem

Wunschberuf, auf die er oder

sie sich bewerben kann, z. B. in

unserer IHK-Lehrstellenbörse“,

betont Wolfgang Haschner.

Die DIHK-Umfrage habe zudem

gezeigt, dass die Betriebe

in Bayerisch-Schwaben in den

zurückliegenden Monaten an

ihren Auszubildenden festgehalten

haben. Im Vergleich

zum Vorjahr kam es bei der

Zahl der aufgelösten Ausbildungsverträge

zu keiner signifikanten

Veränderung. Dennoch

hat sich die Krise auf die

Ausbildungssituation in den

Betrieben ausgewirkt. „Besonders

betroffen sind die Gastronomie

und Hotellerie sowie

die Veranstaltungsbranche, deren

Geschäftsbetrieb wegen der

Corona-Krise zum Teil komplett

zum Erliegen gekommen

ist“, sagt Wolfgang Haschner.

Die Verantwortung der

Unternehmer zeigt sich in Krisenzeiten

auch gegenüber den

jetzigen Auszubildenden: 76

Prozent der Umfrageteilnehmer

berichteten, dass die Ausbildung

im Betrieb normal

weiterlaufe. Bei rund einem

Drittel der befragten Unternehmen

arbeiten oder arbeiteten

die Azubis im Homeoffice.

Fünf Prozent gaben an, dass

auch für die Auszubildenden

Kurzarbeit beantragt wurde.

Und die Perspektive für die

Auszubildenden? Die sieht laut

der Umfrage in mehr als zwei

Drittel der Unternehmen in

Bayerisch-Schwaben gut aus.

Sie planen eine Übernahme

des Auszubildenden. Dort, wo

der Absolvent nicht übernommen

wird, ist nicht zwingend

die Corona-Krise dafür verantwortlich.

36 Prozent der Unternehmen

gaben an, dass der

Auszubildende andere Pläne

habe. Bei knapp 30 Prozent ist

die derzeitige Situation, in der

die wirtschaftliche Entwicklung

schwer abzuschätzen sei,

der Grund dafür, den Auszubildenden

nicht zu übernehmen.

Für den IHK-Ausbildungsexperten

Wolfgang Haschner

zeigt dieser Wert, wie wichtig

die von der Bundesregierung

beschlossene Ausbildungsprämie

ist, um den Unternehmen

Planungssicherheit zu geben.

„Auch wenn die Ergebnisse

der Umfrage mit Blick auf die

Ausbildungsbereitschaft unserer

Betriebe grundsätzlich positiv

ausfällt“, so Haschner, „ist

die Nachfrage nach der geplanten

Ausbildungsprämie bereits

jetzt hoch.“

Die Zahl der abgeschlossenen

Ausbildungsverträge hatte

11

zuletzt in Bayerisch-Schwaben

mit knapp 23.000 Auszubildenden

auf hohem Niveau

gelegen. Mehr als 5.000 Betriebe

bilden derzeit aus. Jedes

Jahr bleiben hunderte Ausbildungsplätze

unbesetzt. Auch

in diesem Jahr fürchten Experten

einen Bewerbermangel.

„Die Verunsicherung durch

Corona trifft auch Jugendliche

und Eltern“, erklärt Wolfgang

Haschner. Viele zweifelten an

der Krisenfestigkeit der Wirtschaft

und setzten stattdessen

auf weiterführende Schulen.

Haschner appelliert an die

Absolventen, ihre Chance zu

ergreifen: „Eine Berufsausbildung

bietet auch in Corona-

Zeiten beste Perspektiven für

eine spätere Karriere.“

BZ

Märchensaison

Einsam hängt der Rapunzelzopf

herunter. Dieses Jahr

gibt es coronabedingt keine

Märchen in der Mangturmstube.

Denn laut der bayerischen

Infektions-Schutzmaßnahmen-Verordnung

ist in einem geschlossenen

Raum auf einer Fläche von

zehn Quadratmetern nur ein

Zuhörer erlaubt.

Nun haben die fünf Märchenfrauen

von „Lindau erzählt“

– das sind Britt Schleusener,

Birgit Meier, Hannelore

Vogler, Barbara Schwärzler

und Friederike Münster –

vorübergehend für die

Saison 2020 ein neues

Erzählparadies gefunden.

Das Ehepaar Wiedemann hat

sie aufgenommen. Künftig

ist der Treffpunkt vor der

„Alten Torfschlupfe“ auf der

Hinteren Insel, Dreierstr. 5-7.

Das Ambiente aus Brunnen

und Figuren bietet eine

malerische Kulisse. Hohe,

schattige Bäume und das

mediterrane Flair lassen

eine romantische Stimmung

zu. Der Saisonauftakt ist am

17. Juli 2020 um 19.30 Uhr.

Ab da findet die Märchenstunde

für Erwachsene jeden

Freitag am selben Ort und zur

gleichen Zeit statt. Bei Dauerregen

fällt die Märchenstunde

aus. Tickets gibt es vor Ort.

BZ

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Wir brauchen Verstärkung in den Bereichen:

– Rezeption/Abendservice

(2x wtl. 18-22.30 Uhr)

– Zimmerreinigung

(vormittags)

– Verkauf

Konditoreiwaren

(Wochenende)

und freuen uns

auf Ihre Bewerbung.

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Friedrichshafener Str. 19

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Telefon 08382 93070

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12 11. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 28/20

WISSENSWERTES

Führen hier alle Wege zum Ziel...?

Hammerhof in Lindau eröffnet am 10. Juli sein Maislabyrinth mit Hüpfburgen – Täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet

Familie Mayer vom Hammerhof in

der Kemptener Straße 105 in

Lindau hat wieder auf einer 1,3

Hektar großen Fläche hinter ihrem

Hofladen Mais angebaut.

Der wächst und gedeiht prächtig

und so kann man hier ab 10. Juli

täglich zwischen 9 und 18 Uhr

auf 1.200 Metern extra breit angelegten

Laufwegen, um den coronabedingten

Mindestabstand

einhalten zu können, durch die

Maispflanzen irren. Das macht

Spaß und mit ein wenig Orientierungssinn

findet man ja vielleicht

auch wieder den Weg hinaus aus

dem Labyrinth...

2016 entstand die Idee, auf der

der 13.000 Quadratmeter großen

Fläche hinter dem Hammerhof

Mais anzubauen. Da

das Feld erst Mitte Oktober

abgeerntet wird, nutzt man es

inzwischen das fünfte Jahr in

Folge bis zur Ernte als Maislabyrinth.

Mit Hilfe seiner Familie

hat Roland Mayer auch dieses

Mal wieder Schneisen zwischen

die Maispflanzen geschlagen

und den Boden mit

Holzhackschnitzeln bedeckt.

Doch wo führen die Wege hin?

Einige zum Ziel, andere in die

Irre: Ein Labyrinth ist entstanden.

Darin kann man mit viel

Spaß die Natur hautnah erleben

und findet auf Info-Tafeln

allerhand Wissenswertes rund

ums Thema Landwirtschaft.

Wer mag, kann sich auch an

einem Suchspiel beteiligen

und darf sich am Ende über

eine kleine Belohnung im

Hammerhof freuen.

Der Zugang zum Maislabyrinth

befindet sich in der Nähe

des Eingangs zum Hofladen.

Hat man den richtigen Weg

aus dem Labyrinth gefunden,

kommt man hinter der Obsthalle

auf einem kleinen Spielplatz

mit zwei Hüpfburgen

wieder heraus. Auch Sitzgelegenheiten

stehen zur Verfügung.

Frisches Obst und alkoholfreie

Getränke sind im Hofladen

erhältlich. Parkplätze befinden

sich vor dem Hammerhof.

Man kann ihn aber auch

gut mit dem Stadtbus (Haltestelle

„Hasenbank“) erreichen.

Das Naturerlebnisgelände

am Hammerhof erfüllt alle Vorgaben,

um die aktuell geltenden

Abstandsregeln einhalten

zu können und gewährleistet

entsprehende Hygienemaßnahmen.

HGF/BZ-Fotos: Mayer/Strüning

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Hammerhof Lindau

Roland und Yvonne Mayer GbR

Kemptener Straße 105

88131 Lindau (B)

Telefon: 0 83 82/71 21

E-Mail:

info@hammerhof-lindau.de

Parkplätze: vor dem Haus

Stadtbus Lindau:

Linie 4 - Haltestelle „Hasenbank”

@

www.hammerhof-lindau.de

Maislabyrinth

ab 10. Juli 2020 bis mindestens

11. Oktober täglich von

9 bis 18 Uhr geöffnet

(letzter Einlass: 17 Uhr)

Zugänglich bei jedem Wetter.

1,3 Hektar Fläche mit 1,2 km

extra breiten Wegen.

Alle vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen

werden eingehalten.

@

www.facebook.com/

lindauermaislabyrinth

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KUNST UND KULTUR 11. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 28/20

13

Elf Künstler/-innen auf Heimatbesuch

Kultur in allen Ecken Schloss Achberg startet am 18. Juli in die Jubiläumssaison

Am 18. Juli eröffnet offiziell

die Kunstausstellung „Berliner

Zimmer – Homecoming Artists“

in Schloss Achberg. Ein vielseitiges

Begleitprogramm sowie

zahlreiche neue Formate

– darunter Familienkunstführungen,

kreative Familienangebote

in der Natur sowie Lesungen

– lassen das Schloss bis

Ende Oktober lebendig werden.

Im Rahmen der „BAROCKwoche“

erklingt beim musikalischen

Schloss-Spaziergang

(15. und 16.08.) oberschwäbische

Barockmusik aus Klöstern,

Schlössern, Städten und

Dörfern.

Mit einem Jubiläumsfest

(20.09.) hofft man mit Gästen

im Schlossgarten 25 Jahre

Kunst und Kultur in Schloss

Achberg feiern zu dürfen.

Vom 18. Juli bis 25. Oktober

ist die Ausstellung „Berliner

Zimmer – Homecoming

Artists“ zu sehen. Schloss

Achberg versammelt erstmals

Positionen von elf international

erfolgreichen

Künstlerinnen und Künstlern,

die alle ein geografisches

Merkmal eint: Sie stammen

aus Oberschwaben und leben

in Berlin: Nándor Angstenberger,

Angelika Frommherz,

Friedemann Grieshaber, Sabine

Groß, Veronike Hinsberg,

Thomas Locher, Gerold Miller,

Peter Pumpler, Albrecht Schäfer,

Andrea Zaumseil und Francis

Zeischegg. Nun kommen sie

mit ihren Werken auf Heimatbesuch

zurück. Die meisten

Werkgruppen und Installationen

wurden eigens

für Schloss Achberg eingerichtet

und treten in einen

überraschenden Dialog mit

der barocken Architektur.

Zur Ausstellung erscheint

ein reich illustrierter, sorgfältig

edierter Katalog zum

Werk der Künstlerinnen und

Künstler.

Ab dem 15. Juli gibt es

einen digitalen Rundgang

mit dem Kurator Prof. Dr.

Martin Oswald im Web

sowie ein vielfältiges Begleitprogramm

mit Führungen

und Lesungen. Kinder können

mit dem Kinderkunstführer

spielerisch und individuell

auf Entdeckungsreise gehen.

Das Schlosscafé der Allgäuer

Landfrauen bietet an

Samstagen, Sonn- und Feiertagen

eine kleine Auswahl

Führung mit der Nachtwächterin

Führungen mit der Nachtwächterin

werden im Juli

jeweils ab 20.30 Uhr dienstags,

freitags und samstags

(außer am 25.07.2020)

angeboten. Für Kinder ab

zwölf Jahren geeignet. Eine

Anmeldung ist unbedingt

erforderlich unter Telefon:

Stadtrundgänge in Lindau

Lindauer Gästeführerinnen

nehmen Interessierte immer

dienstags und sonntags um

10.30 Uhr, freitags um 14.30

Uhr und samstags um 15 Uhr

mit auf eine informative und

unterhaltsame Zeitreise durch

Lindaus Kultur, Geschichte,

Tradition und Leben. Tickets

0 83 82/2 73 56 30

Mobil: 01 70/1 84 47 55

oder per E-Mail: info@

stadtfuehrung-lindau.de

Die Tickets erhalten die

Teilnehmer direkt vor Ort.

Mehr Infos unter:

www.nachtwaechter-lindau.de

BZ

gibt es nur im Vorverkauf in

der Tourist-Information, Alfred-

Nobel-Platz 1, bis 17.30 Uhr am

Vortag. Die Führungen finden in

Kleingruppen statt. Das Tragen

von eigenem Mund-Nasenschutz

ist Pflicht. Mehr Infos unter:

www-stadtrundgaenge-lindau.de

BZ

Orgelmatinée in St. Stephan

Am Samstag, 11. Juli, findet

um 11 Uhr in St. Stephan die

traditionelle Orgelmatinée

statt. Elisabeth Ruf präsentiert

in einer halben Stunde

einen bunten Strauß an

festlicher und besinnlicher

Fledermäuse belauschen

Sie fliegen mit den Händen und

sehen mit den Ohren: Fledermäuse

üben auf Menschen eine

große Faszination aus. Fledermausspezialist

Rudolf Zahner

entführt Interessierte am

18. Juli von 20 bis ca. 22 Uhr

(Treffpunkt am Naturschutzhäusle

in Lindau, Lotzbeckweg 1)

in die Welt dieser faszinierenden

Orgelmusik aus der Romantik.

Bekannte Choralbearbeitungen

wechseln sich mit

Präludien und Fantasien ab.

Der Eintritt ist frei, es wird

am Ausgang um eine Spende

gebeten.

BZ

Tiere. Er führt mit dem Fledermausdetektor

vor, wie man

Fledermäuse entdecken und

bestimmen kann. Er erläutert

aber auch, welche Bedrohungen

für diese Tiere bestehen

und wie man ihnen helfen

könnte. Diese Veranstaltung ist

auch für Kinder interessant.

BZ

Im Jubiläumsjahr bringen 25 bunte Würfel im Schlossgarten den

Besucherinnen und Besuchern das Kulturprogramm an diesem besonderen

Ort näher. Hier können Gäste den Konzertmitschnitten

aus dem Rittersaal lauschen, in die Schlossgeschichte eintauchen,

Ausstellungshöhepunkte der vergangenen 25 Jahre Revue passieren

und in Hängematten die Seele baumeln lassen und dabei

auf die Kultur hinter den Schlossmauern neugierig werden.

regionaler Gerichte und hausgemachte

Kuchen an.

Während der Öffnungszeiten

(18. Juli bis 25. Oktober:

Fr. 14 - 18 Uhr, Sa./So./

Feiertage 10 - 18 Uhr) ist die

Schlosskasse unter Telefon:

0 83 80/14 40 erreichbar und

gibt gerne Auskunft, ob Wartezeiten

bestehen. Es gelten

die jeweils aktuellen Hygiene-

und Schutzmaßnahmen. Die

Konzerte, Veranstaltungen,

Führungen und Workshops

finden nur unter Vorbehalt

und mit reduzierter Teilnehmerzahl

statt. Das komplette

Programm und aktuelle Informationen

finden Interessenten

unter: www.schlossachberg.de

BZ

Langenargener Schlosskonzerte

Nach dem großartigen Auftakt

zur Sommersaison 2020

der Langenargener Schlosskonzerte,

den der Pianist

Özgür Aydin gestaltet hatte,

sind am 17. und 24. Juli jeweils

um 18.30 Uhr und um

20.30 Uhr mit Claire Huangci

(17.07.) und Aaron Pilsan

(24.07.) zwei weitere preisgekrönte

Meister auf den

schwarzen und weißen Tasten

zu erleben, die in Langenargen

schon wiederholt das

Publikum begeisterten.

Aufgrund der Corona-Pandemie

finden die Konzerte bis

Jazz Matinée abgesagt

Der Verein Haug am Brückele

wollte den Umbau seines

Vereinsheimes bei einer

Jazz Matinée am Sonntag,

26. Juli, mit Mitgliedern

zum 25. September stets

freitags im Langenargener

Münzhof statt.

Programmdauer: 60 Minuten.

Keine Pause!

Karten sind bei allen

Reservix-Vorverkaufsstellen

sowie online über www.

reservix.de erhältlich.

Einlass ist jeweils eine halbe

Stunde vor Konzertbeginn.

Weitere Informationen gibt

es unter: www.langenargenerschlosskonzerte.de

BZ-Fotos: Mateusz Zahora; Marie Stagat

und Gästen feiern. Wie der

Verein mitteilt, muss die

Veranstaltung wegen der

Coronabeschränkungen

abgesagt werden. BZ

TA G U N D N A C H T

Jazzkonzert

Der Jazzclub Lindau veranstaltet am

Samstag, 18. Juli 2020, um 19.30

Uhr zusammen mit dem Weingut

Tersea Deufel (Schachener Str. 213)

ein Open-Air-Konzert (nur bei trockenem

Wetter) mit der Band „Buffzack“

aus München.

Eine verbindliche Karten-Reservierung

ist erbeten unter: info@

jazzclublindau.de

Die Platzanzahl ist aufgrund der

Abstandsregeln begrenzt.

Schutz- und Hygienemaßnahmen

müssen beachtet werden. BZ

Kröll-Kapelle

Der Förderverein „Lindauer Kulturerbe

Alter Friedhof“ öffnet die

500 Jahre alte Kröll-Kapelle in den

Sommermonaten alle zwei Wochen

für Besucher (mit Maskenpflicht und

Abstandsregeln): am 18. Juli, 1. August,

15. August und am 30. August

jeweils von 10 bis 12 Uhr.

Die Kröll-Kapelle hat eine interessante

Geschichte. Der ruhige Gottesraum

lädt in der Hektik des Alltags

zur stillen Andacht ein.

BZ

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14 11. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 28/20

WISSENSWERTES



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Grundmotto lautet: „We serve“

Lions Club Lindau Winfried Rank übernimmt Präsidentschaft

Turnusgemäß findet im Lions

Club Lindau jeweils Anfang Juli

der Wechsel im Präsidentenamt

statt. So überreichte am Ende des

Lions Jahres 19/20 der bisherige

Präsident Matthias Tomasetti die

Präsidentennadel und das symbolische

Club-Steuerrad an seinen

Nachfolger Winfried Rank (links im

Bild), der nun für die kommenden

zwölf Monate die Geschicke des

Clubs leiten wird. Auch neu im Amt

ist Michael Hankel, der den neuen

Präsidenten als 1. Vizepräsident

unterstützen wird.

Als scheidender Präsident ließ

Matthias Tomasetti zunächst

das zurückliegende, erfolgreiche

Lions-Jahr Revue passieren. Er

unterstrich dabei die Bedeutung

des Club-Engagements

für lokale Projekte, mit denen

bevorzugt Bedürftige in Lindau

und Umgebung unterstützt

werden. Namentlich nannte

Matthias Tomasetti die Unterstützung

der Aktion „Wir helfen“,

der „Sozialen Stadt Zech“

sowie der Lindauer Tafel. Daneben

wurden noch zahlreiche

weitere Projekte in der Region

Lindau durch Clubmittel gefördert.

Möglich wurde diese

Hilfe durch den großen Erfolg

des Lindauer Adventskalenders,

den erfolgreichen Raclette-Verkauf

auf dem Jahrmarkt und

den Plätzchenverkauf auf dem

Weihnachtsmarkt.

In seiner Antrittsrede verwies

der neue Präsident Winfried

Rank darauf, dass Corona vieles

in der Gesellschaft verändert

habe. Umso wichtiger sei es,

dass die Lions ihr Grundmotto

„We serve“ immer wieder ins

Zentrum ihres Handelns stellen.

Danach stellte er sein Programm

für das 1. Halbjahr vor.

Auch für ihn wird der „Lindauer

Adventskalender“ eine zentrale

Rolle im Lions-Jahr spielen. Bereits

jetzt im Juli laufen die Vorbereitungen

für die Neuauflage

des Kalenders 2020 auf vollen

Touren.

BZ/BZ-Foto: UK






Abholung und

Anlieferung nach

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13:30 bis 18:00 Uhr

Sa. 9:00 bis 12:00 Uhr

Tarifanpassung der Parkgebühren für den Lindaupark

Zum 1. Juli 2020 haben sich die

Parkgebühren für den Lindaupark

geändert:

Die erste Stunde Parken bleibt

weiterhin kostenlos,

für die zweite Stunde muss man

nun 1,50 Euro bezahlen. Ein

Aufenthalt bis zu fünf Stunden

wird mit 4 Euro berechnet. Ab

da kostet jede weitere Stunde 2

Euro mehr, also sechs Stunden

6 Euro, sieben Stunden 8 Euro,

acht Stunden 10 Euro und neun

Stunden 12 Euro. Die Tageskarte

kostet 15 Euro.

„Erforderlich wird dieser Schritt

wegen der neuen Parksituation

in der Stadt“, heißt es in einer

Pressemitteilung des Lindauparks

an die Lindauer Bürgerzeitung.

Und weiter: „Nachdem durch

die baulichen Veränderungen

für die Landesgartenschau 2021

zahlreiche Parkplätze benötigt

werden, wurde übergangsweise

seit Pfingsten auf dem

ehemaligen Cofely-Gelände

neben dem Lindaupark ein

kostenpflichtiger Parkplatz

eingerichtet. Diesen hat die

Stadt Lindau in erster Linie für

Tagestouristen vorgesehen,

die Lindau besuchen und den

Tag größtenteils auf der Insel

verbringen möchten.

Um den Gästen des Lindauparks

weiterhin ausreichend

Parkmöglichkeiten bieten zu

können, müssen die Parkgebühren

entsprechend angepasst

werden.“

BZ-Foto: Lindaupark

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WISSENSWERTES 11. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 28/20

Keine Frage der Optik, sondern der Sicherheit

Ärzte appelieren: Schwere Kopfverletzungen nach Stürzen häufen sich, deshalb: „Alle Radler sollten Helm tragen!“

Die Mitglieder des Kemptener

Notärzte e.V. kommen in ihrem

Arbeitsalltag immer wieder zu

Unfällen, bei denen Fahrradfahrer

schwere Kopfverletzungen

erlitten haben. „Viele dieser

Verletzungen wären vermeidbar

oder würden wesentlich weniger

schlimm ausfallen, wenn der

Radler einen Helm getragen hätte“,

mahnen sie. Ihrem Appell

an die Menschen, in jedem Alter

beim Fahrradfahren unbedingt

einen Helm zu tragen, schließt

sich auch Dr. med. Thomas Wißmeyer,

Chefarzt der Orthopädie

und Unfallchirurgie der Asklepios

Klinik Lindau, an.

Auch im Lindauer Krankenhaus

hat man die Erfahrung

gemacht, dass während des

Corona-Lockdowns weit mehr

Fahrradfahrer auf den Straßen

unterwegs waren als sonst. Mit

den steigenden Temperaturen

geht die Radsaison jedoch jetzt

erst so richtig los und es werden

noch mehr Radler unterwegs

sein. „Dieser Trend ist

sehr begrüßenswert, schließlich

tut die Bewegung an der

frischen Luft Körper und Seele

gut“, finden Dr. Wißmeyer von

der Asklepios Klinik Lindau

und sein Kollege Dr. Fischer,

der Oberarzt für den intensivmedizinischen

Bereich und

Frührehabilitation an der

Fachklinik Enzensberg und zugleich

Vorsitzender der Kemptener

Notärzte ist. Oft ist es

allerdings so, dass bei Familien

die Kinder brav ihren Helm

tragen, die Eltern aber nicht,

wissen sie. Generell seien in

den letzten Jahren wieder sehr

viel mehr Radler ohne Kopfschutz

unterwegs. Warum das

so ist, darüber kann man nur

spekulieren:. Eitelkeit, Leichtsinn

oder einfach Bequemlichkeit?

Dabei wäre es enorm wichtig,

dass alle Radler einen

geeigneten, passenden und

vor allem gut sitzenden Helm

aufhaben, denn Helme können

schwere Kopfverletzungen

verhindern oder sie mildern

die Unfallfolgen zumindest

ab, können beide Ärzte

aus eigener Erfahrung im notärztlichen

Einsatz bzw. bei der

Behandlung von Unfallopfern

im Krankenhaus bestätigen.

Bei einem Zusammenstoß

mit einem Kraftfahrzeug prallt

man als Radler oft auf die

Windschutzscheibe, das Dach

oder den Querholm des Autos.

Dann ist sehr oft der Kopf

betroffen. Auch bei unglücklichen

Stürzen kommt es mitunter

vor, dass Fahrradfahrer

mit dem Kopf auf den Asphalt

oder den Randstein aufschlagen.

Schädel-Hirn-Traumata

können die Folge sein. „Diese

reichen von der leichten Gehirnerschütterung

bis hin zu

einem schweren Schädel-Hirn-

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15

Wer beim Radfahren keinen Helm trägt, riskiert bei einem Sturz

schwere Kopfverletzungen.

BZ-Foto: Pixabay

THE X1

Trauma mit bleibenden Behinderungen

oder gar Todesfolge“,

betont Dr. med. Thomas Wißmeyer.

„Der Helm reduziert

die Energie, die bei einem Aufprall

auf den Schädel wirkt

und verringert laut Schätzung

der Deutschen Gesellschaft für

Unfallchirurgie (DGU) das Risiko,

tödliche Hirnverletzungen

zu erleiden, um 60 bis 70 Prozent“,

so Dr. Wißmeyer weiter.

„In der Klinik sind wir uns alle

einig, dass Fahrradunfälle ohne

Kopfschutz deutlich schlimmer

ausgehen. Wir versorgen

bei uns in der Notaufnahme in

Lindau Unfallopfer, die dank

Helm ohne schwerwiegende

Verletzung davon gekommen

sind. Radfahrer hingegen, die

selbst bei Bagatellstürzen keinen

Helm auf hatten, haben

oftmals schwere oder gar lebensgefährliche

Verletzungen.“

Eine Helmpflicht gibt es in

Deutschland für Fahrradfahrer

nicht. Während die meisten

Eltern ihrem Kind einen Helm

aufsetzen, tragen sie selbst oftmals

keinen. Die Ärzte appellieren

deshalb an den gesunden

Menschenverstand: „Handeln

Sie verantwortungsvoll und tragen

Sie beim Radfahren immer

einen Helm! Er könnte Ihr

Leben retten.“

BZ

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16 11. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 28/20

LEBEN UND WOHNEN

Schnelles Internet und brillantes TV-Signal

Vertragsunterzeichnung Alle GWG-Wohneinheiten werden mit moderner Glasfasertechnik ausgestattet

Die Geschäftsführer der GWG,

Alexander Mayer, und der Telekommunikation

Lindau, Hannes

Rösch, haben mit ihrer Unterschrift

unter einem Zehn-Jahres-

Vertrag die Breitbandversorgung

für alle Bewohner von GWG-Wohnungen

besiegelt. Das heißt, es

kommt der FTTH-Standard (Fibre

To The Home), also Glasfaser

direkt bis in jede einzelne Wohnung.

Bisher sind Glasfasernetze in

den meisten Fällen nicht bis

zum Verbraucher, also zu Privatkunden

und Unternehmen,

verlegt, sondern bilden quasi

das Rückgrat (das sogenannte

Backbone) des Kommunikationsnetzes.

Die letzten Meter

der Daten laufen oft über die

schon vorhandenen Telefon-

Kupfer-Doppeladern. Beim Übergang

von den Glasfaserkabeln

in die Kupferleitungen wird

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das ankommende optische Signal

in den entsprechenden

Verteilerkästen durch Umwandler

in ein elektrisches Signal

transformiert, das dann in

die Wohnungen weitergeleitet

wird. „Und dabei geht immer

Geschwindigkeit verloren“, erklärt

Hannes Rösch. „Die Glasfaser,

die nach dem FTTH-Prinzip

bis in die Häuser und Wohnungen

verlegt wird, garantiert

dagegen einen Datentransfer

ohne Verzögerung

und ein Datenvolumen von

bis zu 1 Gbit/s“.

Der Vertrag zwischen der

Stadtwerke-Tochter und der

GWG läuft ab dem 1. Januar

2021 und regelt den Umbau

der bestehenden rund 1.600

Wohneinheiten genauso wie

die 550 Neubau-Wohneinheiten,

die die GWG in den nächsten

Jahren geplant hat. Neben

superschnellem Internet steht

den Bewohnerinnen und Bewohner

dann auch ein hervorragendes

TV Signal zur Verfügung.

„Die Umrüstung auf FTTH

in unseren Wohneinheiten

kann natürlich nicht von heute

auf morgen stattfinden“, ergänzt

GWG-Chef Alexander

Mayer, „unser Ziel ist es aber,

alle Mieterinnen und Mieter

sukzessive in den nächsten

Jahren an das schnelle Netz zu

bringen.“

Die Geschäftsführer sind

sich einig: „Der Corona-Lockdown

hat einmal mehr deutlich

gemacht, dass stabile und

schnelle Verbindungen heute

selbstverständlich zur Daseinsvorsorge

gehören. Die jetzt besiegelte

Partnerschaft der beiden

städtischen Töchter ist ein

großer Schritt in die Zukunft!“













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Alle Bewohner der bestehenden 1.600 Wohneinheiten der GWG Lindauer

Wohnungsgesellschaft mbH und der 550 Wohneinheiten, die in

den nächsten Jahren neu gebaut werden, dürfen sich auf superschnelles

Internet und ein hervorragendes TV Signal freuen. Ein Vertrag, den

die Geschäftsführer von GWG und Telekommunikation Lindau, Alexander

Mayer (re.) und Hannes Rösch (li.), unterzeichnet haben, regelt, dass

die GWG-Wohneinheiten in den nächsten Jahren mit der entsprechenden

Glasfaser-Technik (FTTH) ausgestattet werden.

BZ-Foto: SWLi

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WISSENSWERTES 11. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 28/20

17

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Der Landkreis Lindau hat weitere Fördergelder für den Ausbau einer

modernen digitalen Infrastruktur an den landkreiseigenen Schulen

erhalten. Dazu gehören entsprechend ausgestattete Klassenzimmer, wie

hier am Gymnasium in Lindenberg.

BZ-Foto: Lk Lindau/Wolfgang Neff

Digitalisierung

Fördermittel für Ausstattung der Schulen

Bereits Ende Mai 2020 hatte

der Landkreis Lindau über

200.000 Euro vom Freistaat

Bayern für die Ausstattung der

Schulen mit Leihgeräten, wie

Laptops und Tablets, erhalten.

Nun bekam der Landkreis einen

weiteren Zuwendungsbescheid

über rund 466.600 Euro. Diese

Fördergelder fließen ebenfalls

in die digitale Infrastruktur der

landkreiseigenen Schulen.

So soll an allen neun Landkreisschulen

das EDV-Netzwerk

ausgebaut und auf einen

aktuellen Stand gebracht werden.

Hierzu gehört auch, dass

in allen Unterrichtsräumen

künftig WLAN zur Verfügung

steht.

Außerdem ist an der Realschule

Lindenberg, der Realschule

Lindau und am Bodensee-Gymnasium

in Lindau die

Erneuerung jeweils eines EDV-

Raumes geplant. Landrat Elmar

Stegmann freut sich über diese

Unterstützung. „Der digitale

Wandel kann nur gelingen,

wenn die Schulen mit einer

zeitgemäßen Bildungsinfrastruktur

ausgestattet sind.

Diese Fördergelder helfen uns,

die Digitalisierung an den

Landkreisschulen weiter voranzutreiben

und für die Schülerinnen

und Schüler sowie

die Lehrkräfte verbesserte Lernund

Arbeitsbedingungen zu

schaffen.“

Die Förderprogramme des

Landes wurden mittlerweile

durch den zwischen Bund und

Ländern vereinbarten „Digital-

Pakt Schule“ ergänzt. Der Bund

stellt dem Freistaat Bayern im

Rahmen dieses Förderprogramms

778 Millionen Euro

zur Verfügung. Die Fördergelder

werden entsprechend der

Schüler- und Klassenzahlen

auf die Kommunen verteilt.

Laut Förderrichtlinie kann

der Landkreis Lindau für das

Projekt „DigitalPakt Schule“

insgesamt maximal 1,9 Millionen

Euro erhalten. Zur Erreichung

dieser Maximalförderung

wären in der Zeit von

2020 bis 2023 Investitionen in

Höhe von circa 2,2 Millionen

Euro erforderlich. Abzüglich

der staatlichen Förderung liegt

der Landkreis-Eigenanteil bei

rund 220.000 Euro. Gefördert

werden vor allem die Netzwerk-Infrastruktur

wie LAN-

Verkabelung, WLAN, pädagogische

Schulserver sowie digitale

Tafeln. Endgeräte werden

nur in geringem Umfang gefördert,

da diese bereits in den

vorangegangenen Förderprogrammen

im Fokus standen.

BZ

Kinderferienprogramm in Wasserburg

Die Tourist-Information Wasserburg

freut sich, 2020 doch

noch ein Kinderferienprogramm

anbieten zu können, „wenngleich

die aktuelle Situation im Vergleich

zu den Vorjahren nur eine

abgespeckte Version zulässt“, so

Mirjam Heine in einer Pressemitteilung

an die Lindauer Bürgerzeitung.

Auf dem Programm stehen

Angebote, wie „Naturdetektive

auf Spurensuche“, Pferdekutschfahrten,

Besuche auf einem

Reiterhof, „Meerjungfrauschwimmkurs“,

Wassersportschnuppertage,

eine Nachtwanderungen

mit Fackeln, Selbstbehauptungskurse,

verschiedene Themenfeste

und noch viel, viel mehr, was

Spaß macht.

Das Kinderferienprogramm ist

ab sofort bis einschließlich 7.

September 2020 buchbar.

Mehr Infos und den Flyer mit

allen Veranstaltungen und

Anmeldeformular gibt‘s bei der

Tourist-Information Wasserburg,

Telefon: 0 83 82/88 74 74 BZ

Wohnung

finden –

leicht

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Die Online-Wohnungsvermittlung

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Lindauer Wohnungsgesellschaft mbH


18 11. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 28/20

GESUND LEBEN

Hirn statt wilde Zweitakt-Raketen

Asklepios Klinik Lindau Verstärkung für Orthopädisches Wirbelsäulenzentrum und MVZ Lindau-Lindenberg

Dr. med. Vincent Hagel ist neuer

Leitender Oberarzt im Orthopädischen

Wirbelsäulenzentrum Bodensee

der Asklepios Klinik. Er

wechselte zum 1. Juli vom WSZ-

Bodensee in Meckenbeuren nach

Lindau und arbeitet hier eng mit

Chefarzt Dr. med. Stephan Werle

zusammen. Zudem verstärkt er

das Medizinische Versorgungszentrum

Lindau-Lindenberg in der

Asklepios Klinik Lindau, indem

er u.a. eine Wirbelsäulen-Sprechstunde

anbietet.

Dr. med. Vincent Hagel ist

Facharzt für Neurochirurgie

und Experte für endoskopische

Wirbelsäulenoperationen.

Er hat bereits vor Jahren als

einer der ersten Mediziner im

mittleren süddeutschen Raum

endoskopische Techniken an

der Wirbelsäule eingeführt und

etabliert. Denn während die

sogenannte Schlüssellochchirurgie

bei vielen anderen Operationen

bereits weit verbreitet

ist, gibt es in der Wirbelsäulenchirurgie

bisher nur wenige

Experten, die diese Technik anwenden.

Dr. med. Vincent Hagel

ist einer von elf Referenzärzten

in Deutschland, die Kollegen

aus dem In- und Ausland in der

endoskopischen Operationsmethode

ausbilden. Zudem ist er

einer von nur drei Wirbelsäulenchirurgen

weltweit, die momentan

das endoskopische System

nicht nur an der Lendenwirbelsäule

einsetzen, sondern

auch zur Behandlung von

Nackenschmerzen anwenden.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit

mit Dr. Hagel,

der unser Wirbelsäulenzentrum

Vincent Hagel, Leitender Oberarzt

im Orthopädischen Wirbelsäulenzentrum

Bodensee BZ-Foto: Asklepios

mit seiner Expertise insbesondere

im Bereich der endoskopischen

Operationstechnik weiter

stärkt“, betont Chefarzt Dr.

med. Stephan Werle. Dabei

hätte auch alles ganz anders

kommen können...

Dann würde Vincent Hagel

auch heute noch sein handwerkliches

Geschick in den

Dienst von GP-Legende Jörg

Schöllhorn stellen, an wilden

Zweitakt-Raketen schrauben

und immer wieder tüfteln, wie

sie den Rennfahrer und mehrmaligen

Deutschen Meister in

der 500 ccm-Klasse am besten

zu immer neuen Siegen katapultieren

können. Vincent Hagel

hat als talentierter Mechaniker

der Rennsport-Legende Schöllhorn

aus Bad Wurzach in den

Fahrerlagern diverser Meisterschaften

viel Rennsportluft geschnuppert.

Doch genau so

spannend wie die technischen

Details an den Renn-Bikes

fand er die Hochleistungsmechanismen

des menschlichen

Gehirns. Und das seine sagte

ihm, sich anstatt dem Rennsport

der Medizin zu verschreiben.

„Mir war von Studienbeginn

an klar, dass ich mich auf

Neurologie spezialisiere“, erzählt

Vincent Hagel. Dank seines

handwerklichen Geschickes

wurde es schließlich die Neurochirurgie.

Sein Medizinstudium

absolvierte er von 2003 bis 2010

an der Universität Heidelberg.

In dieser Zeit schrieb er auch

seine Doktorarbeit und erhielt

ein Stipendium für ein Praxissemester

an der Duke University

in North Carolina. Duke ist die

südlichste der Spitzenuniversitäten

an der Ostküste und wird

daher in den USA auch „Harvard

of the South“ genannt. Seine

berufliche Laufbahn führte

Vincent Hagel u.a. als Assistenzarzt

in die Abteilung für Neurochirurgie

am Universitätsklinikum

Essen, ans BKH Günzburg

sowie ins Universitätsklinikum

Ulm. Es folgten Stationen

als Oberarzt für Neurochirurgie

an der Klinik Tettnang

und am WSZ-Bodensee Friedrichshafen/Meckenbeuren.

Mit

der Spezialisierung auf Wirbelsäulenendoskopie

bildet Dr. Hagel

eine ideale Ergänzung zu Dr.

Werle. Im Orthopädischen Wirbelsäulenzentrum

Bodensee der

Asklepios Klinik Lindau können

so Wirbelsäulenbeschwerden

aller Art auf höchstem Niveau

versorgt werden.

Dank des technischen Fortschritts

kann heutzutage eine

Vielzahl von Erkrankungen an

der gesamten Wirbelsäule, wie

Bandscheibenvorfälle, Wirbelkanalverengungen,

Facettensyndrome,

Instabilitäten etc.

endoskopisch operiert werden.

Diese sogenannte „Schlüssellochchirurgie“

bietet für den

Patienten deutliche Vorteile.

So wird z.B. bei einer Bandscheibenoperation

das Endoskop

vom Durchmesser eines

Bleistifts durch die Haut von

hinten oder von der Seite bis

zum Bandscheibenvorfall geführt.

„Bei dieser Zugangsmethode

werden die Muskeln und

Weichteile weitestgehend geschont.

Dank kleinerer Wunden

sind auch die Wundschmerzen

wesentlich geringer als nach

nicht-minimalinvasiven Operationen.

Das bedeutet, dass

weniger Schmerzmittel verabreicht

werden müssen, die unerwünschte

Nebenwirkungen

haben können. Und die Rehabilitationsphase

im Anschluss

an die Operation ist deutlich

kürzer“, erläutert Dr. Hagel.

Rund 250 Operationen hat

er allein im vergangenen Jahr

durchgeführt, darunter 170

Bandscheibenvorfälle und Stenosen,

die endoskopisch operiert

werden konnten. „Das

bedeutet aber nicht, dass Patienten,

die zu mir zur Untersuchung

kommen, befürchten

müssen, dass sie unweigerlich

auf dem OP-Tisch landen. Ich

gehe immer den Weg, die beste

Therapie für den Patienten zu

finden. Dafür muss man

natürlich ein breites Spektrum

vorhalten. Deshalb ist es mein

Wunsch, dass wirklich alle

Beschwerden interdisziplinär

betrachtet werden. Ich stoße

da bereits bei vielen Kollegen

auf großes Entgegenkommen.

Das Orthopädische Wirbelsäulenzentrum

Bodensee der

Asklepios Klinik Lindau und

das MVZ Lindau-Lindenberg

genießen einen sehr guten

Ruf. Ich freue mich daher sehr,

künftig ein Teil des Teams zu

sein und meine Erfahrung mit

einbringen zu können“, so der

Experte.

Wenn Vincent Hagel in der

Asklepios Klinik Lindau Feierabend

hat, dann wartet zu

Hause in Waldburg ein ganz

anderes Team auf ihn. Gemanagt

von seiner Frau, die Grundschullehrerin

ist, sind das drei

Söhne und eine Tochter im

Alter von drei bis 13 Jahren.

Eine große, bunte Familienschar,

wie damals zu Hause in

der Nähe von Bad Wurzach,

wo er mit vier Geschwistern

aufgewachsen ist. Seiner Familie

gehört jetzt in seiner Freizeit

seine ganze Aufmerksamkeit.

Motorräder müssen da gegenwärtig

zurückstecken. Aber

Fahrrad fahren mit einer Großfamilie

kann mitunter ja auch

ganz spannend sein...

HGF

Asklepios Klinik Lindau

Friedrichshafener Str. 82

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/27 60

E-Mail: info@asklepios.com

@ www.asklepios.com/lindau

Ein echtes Urgestein verabschiedet sich in den Ruhestand

31 Jahre war Franz-Josef Werhan der Technische Leiter der Asklepios Klinik Lindau

31 Jahre war Franz-Josef Werhan

in der technischen Abteilung des

Lindauer Krankenhauses tätig,

das seit 2008 zur Asklepios Gruppe

gehört. Mitte Juni verabschiedete

sich der 63-Jährige in seinen

wohlverdienten Ruhestand.

Er blickt auf viele schöne Momente

im beruflichen wie im privaten

Sinne zurück, die ihn für immer

mit der Klinik verbinden werden.

1989 zieht es Franz-Josef Werhan

von Trier nach Lindau. Der gelernte

Industrietechniker fängt

als Elektriker im Lindauer Krankenhaus

an. „Der Krankenhausbetrieb

war natürlich schon

etwas Neues für mich. Ich kam

damals von einer Schuhfabrik

und musste mich im neuen

Arbeitsumfeld erst mal zurechtfinden.“

Seine Aufgaben in der

Klinik waren vielschichtig. Er

überwachte die gesamte Elektrik,

Lüftungsanlagen, die Heizung,

die Wasserversorgungund

-aufbereitung. Zudem kümmerte

er sich mit seinem Team

auch um Reparaturen im Innen-

und Außenbereich. Sein Arbeitsalltag

änderte sich mit der

immer weiter fortschreitenden

Digitalisierung. Irgendwann

führte ihn sein erster Weg,

wenn er morgens um 7 Uhr in

die Klinik kam, zuerst an den

Computer, um die E-Mails zu

checken und um Störungsmeldungen

auszuwerten. „Ich bin

bis zum Schluss immer gerne

zur Arbeit gegangen und habe

über die Jahre sehr viele wunderbare

Erlebnisse gehabt“, betont

Werhan.

Neben vielen beruflichen Erinnerungen

verbindet er auch

private Highlights mit seiner

Zeit an der Asklepios Klinik

Lindau. 1991 lernte er seine

Frau Sabina hier kennen. Sie

arbeitete damals als Krankenschwester

auf der Intensivstation.

1994 kam eine seiner beiden

Töchter im Lindauer Krankenhaus

zur Welt. „Das waren

zwei der schönsten Momente

meines Lebens“, blickt Werhan

zurück.

In seiner Freizeit beschäftigt

sich Werhan gern mit handwerklichen

und künstlerischen

Arbeiten. Von seinem Hobby

profitieren auch die Mitarbeiter,

Patienten und Besucher

der Asklepios Klinik Lindau.

Der Äskulapstab, Attribut des

Asklepios, Gott der Heilkunde

in der griechischen Mythologie,

Symbol des ärztlichen und

pharmazeutischen Standes und

Teil des Logos der Kliniken der

Asklepios Gruppe, diente Franz-

Josef Werhan als Inspiration.

In liebevoller Detailarbeit baute

er eine zwei Meter hohe und

60 Kilogramm schwere Skulptur

aus ausrangiertem OP-Instrumentarium,

die vor der Klinik

steht.

Jetzt freut er sich darauf, gemeinsam

mit seiner Frau in

seinem 37 Jahre alten VW-Bus

auf Reisen zu gehen. Und er

möchte sein Haus umbauen

und seiner Frau den Wunsch

nach einer neuen Küche erfüllen.

Zur Klinik wird er aber

trotz Ruhestand weiterhin Kontakt

halten, verspricht er. BZ

Nach 31 Jahren im Dienst des Lindauer Krankenhauses geht der

Technische Leiter Franz-Josef Werhan in den Ruhestand. Die von ihm

gebaute Skulptur bleibt der Klinik erhalten.

BZ-Foto: Asklepios


SERVICE 11. Juli 2020 • BZ Ausgabe KW 28/20

Blut spenden

Hoher Konservenbedarf in Krankenhäusern

In Bayern stehen die Sommerferien

vor der Tür. Für die Blutspende

eine erfahrungsgemäß schwierige

Zeit, die nun durch den aufgrund

nachzuholender Operationen wieder

ansteigenden Bedarf an Blut

der Kliniken verschärft wird.

Im Gegenzug kann das Angebot

an Terminen noch nicht

vollumfänglich ausgeschöpft

werden. Auch das Blutspende-

Mobil kann wegen zu geringer

Abstands-Möglichkeiten aktuell

nicht eingesetzt werden.

Daher sind auch im Juli viele

Patientinnen und Patienten

darauf angewiesen, dass jene

Termine, die angeboten werden

können, nicht nur gut,

sondern sehr gut besucht sind.

Ausschließlich dem herausragenden

Engagement der

hilfsbereiten Menschen im

Freistaat ist es zu verdanken,

dass die Blutversorgung während

der noch immer andauernden

Corona-Pandemie

überhaupt gewährleistet werden

kann.

Der Blutspendedienst des

Bayerischen Roten Kreuzes

(BSD) trägt durch die weiterhin

konsequente Umsetzung

entsprechender Maßnahmen

auch künftig Sorge, dass auf

den angebotenen Terminen

Anzeigen

Bleicheweg 13 88131 Lindau (B) www.bestattungen-schwitzer.de

bestattungsinstitut-schwitzer@web.de TAG & NACHT 0 83 82 97 52 40






kein erhöhtes Ansteckungsrisiko

besteht.

Blut spenden kann jeder gesunde

Mensch ab dem 18. Geburtstag

bis einen Tag vor dem

73. Geburtstag. Erstspender

können bis zum Alter von 64

Jahren Blut spenden. Frauen

können viermal, Männer

sechsmal innerhalb von zwölf

Monaten Blut spenden. Zwischen

zwei Blutspenden muss

ein Mindestabstand von 56

Tagen liegen.

Zur Blutspende mitzubringen

ist unbedingt ein amtlicher

Lichtbildausweis, wie

Personalausweis, Reisepass

oder Führerschein (jeweils das

Original) und der Blutspendeausweis.

Bei Erstspendern genügt

ein amtlicher Lichtbildausweis.

Spendewillige mit

grippalen oder Erkältungs-

Symptomen und Menschen

mit direktem Kontakt zu Coronavirus

(SARS-CoV-2)-Erkrankten

werden nicht zur

Spende zugelassen. Die nächsten

Blutspende-Termine in

Lindau und Umgebung:

Dienstag, 21.07.2020, 16 bis

20 Uhr, Festhalle Weißensberg

(Schulstr. 4)

Mittwoch, 05.08.2020, 16 bis

20 Uhr, Pfarrzentrum St. Josef,

Lindau, Kemptener Str. 20 BZ

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FAMILIENNACHRICHTEN

GEBURTEN

07.05.2020: Elena Habash,

Silva Habash und Jouma Dreja,

Lindau (B)

07.06.2020: Tiago Rio Cardoso

da Silva, Samara Cardoso da Silva

und Andy Härtel, Weißensberg

08.06.2020: Elyas Schober,

Daniela Sabrina Schober und

Erhan Karayel-Schober,

geb. Karayel, Lindau (B)

15.06.2020: Lana Madita Fischer,

Gloria Wöhrl und

Lukas Frederik Fischer, Bodolz

15.06.2020: Ella Christine Grace

Bittl, Rebecca Beatrice Bittl,

geb. O‘Connor und

EHESCHLIESSUNGEN

23.06.2020: Annabell Jovanovic

und Denis Radosavljevic,

Lochau, Österreich

STERBEFÄLLE

13.06.2020: Günther Albert

Rummel, Lindau (B)

20.06.2020: Ursula Grimm,

Lindau (B)

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

Christoph Orlando Josef Bittl,

Lindenberg i.A.

16.06.2020: Alea Medine Çıtak,

Fidan Çıtak, geb. Topaldek und

Onur Çitak, Lindau (B)

19.06.2020: Malte Rutka,

Meike Rutka geb. Matheis und

Matthias Manuel Rutka, Wangen i. A.

20.06.2020: Josef Amadeus Motz,

Patricia Carina Motz,

geb. Rosentreter und

Tobias Motz, Lindau (B)

24.06.2020: Willi Johann Pollak,

Lydia Pollak, geb. Burry und

Martin Pollak,

Lindau (B)

24.06.2020: Erika Maria Hiller,

geb. Hoffbauer, Lindau (B)

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 22

vom 01.03.2020. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 e/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,– e/Jahr

25.06. – 28.06.2020

27.06.2020: Marina Maurer,

geb. Damer und

Matthias Johannes Hechelmann,

Weißensberg

LINDAUER

Impressum

Anzeigen

www.bz-lindau.de

APOTHEKEN

Vorwahl Lindau: 0 83 82 /...

19

Sa., 11. Juli 2020:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 0 83 82 /84 51

So., 12. Juli 2020:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 0 83 82 /2 68 66

Mo., 13. Juli 2020:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Insel, Tel.: 0 83 82 /58 14

Di., 14. Juli 2020:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 0 83 82 /88 76 50

Mi., 15. Juli 2020:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89/9 81 12

Do., 16. Juli 2020:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Aeschach, Tel.: 0 83 82 /2 21 21

Fr., 17. Juli 2020:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 0 75 43/5 49 83

Sa., 18. Juli 2020:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer Str.

51, Lindau, Tel. 0 83 82 /58 21

So., 19. Juli 2020:

Möven-Apotheke, Hemigkofener

Str. 10, Kressbronn,

Tel.: 0 75 43/86 41

Mo., 20. Juli 2020:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Insel, Tel.: 0 83 82 /44 41

Di., 21. Juli 2020:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 0 83 82 /27 53 12

Mi., 22. Juli 2020:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 0 75 43/23 57

Do., 23. Juli 2020:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1,

Aeschach, Tel.: 0 83 82 /59 51

Fr., 24. Juli 2020:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 0 83 82 /84 51

IM NOTFALL

Rettungsdienst 112

Notaufnahme

KASSENÄRZTL.

BEREITSCHAFT

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis

Friedrichshafener Str. 80A (Li)

Auskunft unter Tel.: 116 117

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr

ZAHNÄRZTL.

BEREITSCHAFT

An Wochenenden und

Feiertagen im unteren Kreis

Lindau: 01 80/5 05 99 91

Sie werden automatisch mit dem

diensthabenden Zahnarzt verbunden.

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende

Kosten entstehen.)

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.

Liste im Internet:

www.zahnaerzte-lindau.de


20 11. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 28/20

WISSENSWERTES

Neuer Hörraum

Das Friedensmuseum präsentiert

seinen Gästen den neuen

Hörraum in der Villa Lindenhof.

Seine wohlklingende Stimme

ist vielen bekannt. Jetzt hat

Christian Bandte seine Stimme

auch den Friedensräumen

geschenkt. In zahlreichen

Stunden hat der Lindauer

Theatermeister mit der Schauspielerin

Karla Andrä über 35

Hörmenüs eingesprochen. Es

werden Geschichten, Lieder

und Musikstücke vorgestellt,

die unsere Lebensweise hinterfragen,

positive Beispiele für

respektvollen Umgang miteinander

aufzeigen und Mut

machen, sich politisch zu engagieren.

Das Konzept des Hörraums

wurde von Dr. Mirijam


Streibl in Zusammenarbeit mit

dem Leitungsteam der Friedensräume

entwickelt. Die Hörstationen

tragen die Titel „Gerechtigkeit“,

„Erde“, „No borders“,

„Friede“ und „Salam - Shalom“.

Für Kinder gestaltete Mirijam

Streibl eine eigene Hörstation

mit Liedern vom Streiten und

Versöhnen. Möglich wurde das

Projekt durch die Unterstützung

der Landesstelle für die Nichtstaatlichen

Museen in Bayern,

des Bezirkes Schwaben, der

Sparkasse Memmingen-Lindau-

Mindelheim, des Freundeskreises

der Friedensräume und pax christi.

Die Friedensräume haben geöffnet:

Di. - Sa. von 10 bis 17

Uhr, So.- u. feiertags von 14

bis 17 Uhr. BZ-Foto: Friedensräume






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Austausch auf hohem Niveau

Online Science Days 2020 Wissenschaftler treffen sich online

Kein Jahr ohne wissenschaftlichen

Austausch. Dieser Devise blieben

die Lindauer Nobelpreisträgertagungen

auch in Zeiten der Corona-

Pandemie treu, wenn auch in diesem

Jahr ganz anders als gewohnt:

In einem Online-Forum begegneten

sich rund 40 Nobelpreisträger,

um die 1.000 Nachwuchswissenschaftler

und -ökonomen sowie

zusätzlich Lindau Alumni in vielseitigen

virtuellen Formaten. Die

von den Lindauer Nobelpreisträgertagungen

ausgerichteten Online

Science Days 2020 boten als bestmögliche

Alternative zu den auf

2021 verschobenen Lindauer Tagungen

interdisziplinären wissenschaftlichen

Austausch auf hohem

Niveau.



Wissenschaftler rückten bei den Online Science Days 2020 trotz

COVID-19-Pandemie zusammen. BZ-Fotos: Lindauer Nobelpreisträgertagungen

Tausende von Nachrichten im

Event-Chat und auf Social

Media zeugen vom großen

Engagement der Teilnehmer,

die Kommentare einreichen

oder sich in Fragerunden per

Video live auf die Bühne

zuschalten lassen konnten.

Auch die Zeitverschiebungen

zwischen Australien, Europa

und bis zur amerikanischen

Westküste hielten das weltumspannende

Publikum nicht

von der Teilnahme an dem am

1. Juli zu Ende gegangenen

Programm ab, das sich über

gut 40 Stunden erstreckte.

Prof. Dr. Wolfgang Lubitz,

Vizepräsident des Kuratoriums

und wissenschaftlicher Leiter

der Online Science Days, zieht

eine positive Bilanz: „Angesichts

einer kurzen Vorbereitungszeit

seit der Entscheidung

Mitte März, die diesjährigen

Tagungen auf 2021 zu verschieben,

können wir sehr zufrieden

sein, was wir seitdem

auf die Beine gestellt haben

und wie viele Wissenschaftlerinnen

und Wissenschaftler

wir für eine aktive Teilnahme

am Online-Format gewinnen

konnten. Bei den Online Science

Days ist die Wissenschaft über

verschiedene Generationen, Disziplinen,

Kulturen und Kontinente

hinweg zusammengerückt.“

Thematisch umfasste das

Programm die drängenden

Fragen zur Corona-Pandemie

– aus medizinischer, humanitärer

und ökonomischer Sicht –,

die kommunikative Vermittlung

des Klimawandelproblems








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sowie die Weiterentwicklung

der globalen Wissenschaftspraxis.

In sogenannten Next

Gen Science Sessions sowie bei

den Präsentationen der Sciathon-Ergebnisse

(ein Wettbewerb

im Vorfeld der Online

Science Days) hatte die nächste

Forschergeneration die Möglichkeit,

ihre Arbeit vor großem

Publikum zu präsentieren.

Prof. Dr. Jürgen Kluge, Vorstandsvorsitzender

der Stiftung

Lindauer Nobelpreisträgertagungen

hebt die Interdisziplinarität

der Veranstaltung hervor:

„Die Tatsache, dass wir

beide für dieses Jahr geplanten

Tagungen inhaltlich integriert

haben, hat das Programm der

Online Science Days noch

interdisziplinärer gemacht. Zusätzlich

zu den naturwissenschaftlichen

Nobelpreisdisziplinen

konnte auch die Ökonomie

Herausforderungen sowie

Lösungsansätze aufzeigen. In

dieser Vielfalt wird z.B. die

Corona-Pandemie öffentlich

wie politisch diskutiert. Dazu

konnten wir einen aktuellen

Beitrag leisten. Erfreulich ist

auch, dass wir die Möglichkeit

hatten, die Lindau Alumni einzubeziehen.

In diesem Sinne

führen wir den Ausbau des

Alumni-Netzwerks fort.“ BZ

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www.wm-aw.de Fa.



















Sylvia-Maria Kreisz

88131 Telefon: Bodolz/Lindau 08382/9110031

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Fax: Mobil: 0170/9371801 03212/9110031

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