der-Bergische-Unternehmer_07:2020

weinheimer

Das Wirtschaftsmagazin für das Bergische und den Kreis Mettmann

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE UND DEN KREIS METTMANN

07

2020

Treffsicher an

den Börsen

38 Serie

Prima Klima: Energie aus

dem eigenen Unternehmen

42Fokus

Autohandel: mit gebremstem

Optimismus voran

48 Unterwegs

Apulien - ein Stück

glückliche Erde


Regional verwurzelt, international verbunden.

Höchste Ansprüche an die Beratungsqualität und langjährige Verankerung in der Region:

Das sind die Eckpfeiler unserer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungstätigkeit. Zu unseren Mandanten zählen bedeutende

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EDITORIAL

RÜCKKEHR ZUR „NEUEN“ NORMALITÄT - allmählich gewinnen

wir wieder mehr Freiräume, auch wenn wir mit einem Zustand relativer Ungewissheit

wohl noch eine Weile werden leben müssen. Die Wirtschaftdaten, die

namhafte Forschungsinstitute regelmäßig veröffentlichen, schwanken zwischen

Sorge, Ernüchterung und Optimismus, dass hinsichtlich der Pandemie

das Schlimmste geschafft sein dürfte. Die Lage an den Börsen unterstreicht

diese Einschätzung. Vor dem Hintergrund der größten weltweiten Wirtschaftskrise

seit Ende des zweiten Weltkriegs ist diese Entwicklung allerdings mehr

als verwunderlich. Warum das so ist, besprechen wir mit einem Börsenexperten

in unserem Titelinterview. Gewinnen Sie dabei spannende Erkenntnisse

über nackte Zahlen und viel Börsenpsychologie.

Interessante Aspekte über die Zukunft des Autohandels zeigen wir ab

Seite 42 auf. Ohne Frage steht die Branche durch neue Formen der Mobilität,

neue Technologien und Digitalisierung vor einer Zäsur, die aber zugleich auch

Chancen mit sich bringen kann. Das sehen offenkundig auch die Autohändler

so, die nach einer aktuellen Umfrage trotz Corona-Krise zu 40 Prozent zuversichtlich

auf die nächsten Monate blicken. Wünschen wir ihnen Glück, zumal

die Automobilindustrie als Schlüsselindustrie ein gewichtiger Faktor für den

Wohlstand unseres Landes und genauso unserer Region ist.

Reisen ist nun wieder möglich, nach und nach öffnen die Urlaubsdestinationen

bei aller gebotenen Vorsicht wieder ihre Strände. Diesmal unternehmen wir

mit Ihnen einen Tripp nach Apulien, eine zauberhafte, sonnenverwöhnte Region

in Süditalien mit traumhaften Küstenstädten, viel Historie und abwechslungsreicher

Landschaft.

Bleiben Sie gesund und optimistisch!

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INHALT

20 Titel

Heiter bis wolkig, Sturmböen nicht ausgeschlossen

Börsen trotzen Corona-Krise.

38

Serie Prima Klima!?

Energie aus dem

eigenen Unternehmen.

42

Fokus:

Autohandel - mit

gebremstem Optimismus voran

4 www.bvg-menzel.de


48

Apulien -

ein Stück glückliche Erde

Namen & Nachrichten

o 6 Bergische Karte

07 Stadthalle Wuppertal:

Es geht wieder los

0 8 Aus zwei mach eins

08 Fair genießen in Solingen

09 Unternehmen planen weniger

Dienstreisen

10 Villa Media stellt Betrieb ein

10 Mehr Chancen für Bildung

11 Wachstum als Erfolgsfaktor

12 Familien-App erleichtert

den Alltag

12 Aufstieg aus dem Corona-Tal

13 Tag der Daseinsvorsorge

14 Sparkasse Solingen baut neu

14 Förderprogramm für den

Einzelhandel

15 Eisenwarenmesse ohne bergischen

Gemeinschaftsstand

16 Solidaritäts-Masken

16 5G für Mettmann

17 Jüngster GMD Deutschlands

Titel

18 Heiter bis wolkig -

Börsen trotzen Krise

22 Interview: Nur wer Schwankungen

akzeptiert, erhält sein Geld

langfristig

Aus der Region

32 Gastkommentar:

Gegen den Sinkflug

Aus der Praxis

34 Recht / Finanzen / Steuern

Erfolgreich Bergisch

36 Sparkasse Solingen gewinnt

M&A-Expertise

Serie: Prima Klima!?

38 Energie aus dem

eigenen Unternehmen

Im Fokus

42 Autohandel - mit gebremstem

Optimismus voran

Für Sie unterwegs

48 Apulien - ein Stück glückliche Erde

Rubriken

54 Handelsregister

58 Vorschau / Impressum

RINKE_Anzeige_4c_2020.qxp_RINKE_IHK 08.06.20 14:24 Seite 7

der Bergische Unternehmer 07|20 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Für mehr Touristen im Bergischen Städtedreieck

Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. gibt „Bergische Karte“ heraus.

Foto: BLTM

Die Bergische Karte

soll dazu beitragen,

den Tourismus im

Bergischen Städtedreieck

wieder anzukurbeln.

Die Tourismusbranche ist der Wirtschaftszweig,

der von der Corona-Krise am härtesten

getroffen wurde. Um die existenzbedrohenden

Umsatzeinbrüche der

Tourismusbetriebe im Bergischen Städtedreieck

etwas abzufedern, sind nun Maßnahmen

geboten, die die Gäste animieren,

ihren Urlaub bei den Bergischen Drei zu

verbringen. Während aktuell die Übernachtungen

in Ferienwohnungen und -häusern

boomen, gibt es bei Hotelbuchungen immer

noch Verunsicherung. Da soll mit der

„Bergischen Karte“ ein neuer Anreiz geschaffen

werden, erklärt Holger Piwowar,

Geschäftsführer des Bergisches Land Tourismus

Marketing e.V (BLTM). Die Karte

gewährt ihren Inhabern diverse Vergünstigungen

bei den Mitgliederbetrieben des

BLTM, so zum Beispiel einen Nachlass auf

den Übernachtungspreis oder auf die Fahrradmiete,

einen kostenlosen Kaffee oder Espresso

im Café, einen Nachlass beim Einkauf

in einem Solinger Werksverkauf und

vieles mehr. Auf der Rückseite der Bergischen-Karte

befindet sich ein QR-Code,

über den der Gast die Angebote über die Internetseite

der Bergischen Drei einsehen

kann. Die Bergische Karte im Scheckkartenformat

erhalten die Gäste nur in den Mitglieder-Hotels

des BLTM kostenlos für die Dauer

ihres Aufenthaltes. Um den Aufwand für

die teilnehmenden Mitgliedsbetriebe gering

zu halten, genügt für den Erhalt der Vergünstigung

das Vorzeigen der Karte. Bis auf die

jeweils gewährte Vergünstigung ist die Aktion

für die Mitgliederbetriebe kostenlos.

Mehr Informationen unter

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Stadthalle nimmt Veranstaltungsbetrieb wieder auf

Nach der Sommerpause geht es mit angepasstem Spielplan wieder los.

Foto: Stadthalle Wuppertal

Das historische Ambiente

der Stadthalle

Wuppertal soll schon

bald wieder Veranstaltungen

einen glanzvollen

Rahmen verleihen.

In einem digitalen Pressegespräch hat Silke

Asbeck, Geschäftsführerin der Historischen

Stadthalle Wuppertal, den Neustart des Veranstaltungsbetriebs

angekündigt und einen

vorsichtig optimistischen Ausblick auf die

kommende Spielzeit 2020/2021 gegeben.

Nachdem Ende Mai das generelle Veranstaltungsverbot

für das Haus aufgehoben wurde,

haben im Juni bereits wieder erste Events,

darunter das „SingPause“-Abschlusskonzert

als Livestream und auch zwei Kammerkon-

zerte des Sinfonieorchesters Wuppertal vor

Publikum stattgefunden. Trauungen und

Hochzeitsfeiern sind in kleinem Rahmen

ebenfalls wieder möglich. Zudem wurde eine

Aktionärsversammlung erstmals als „hybrides

Event“ durchgeführt, bei dem der erweiterte

Aktionärskreis die Veranstaltung per

Livestream mit verfolgen konnte. Sofern sich

die Infektionszahlen weiter günstig entwickeln,

wird nach den Sommerferien ein angepasster

Spielbetrieb wieder aufgenommen.

Um Gäste und Mitwirkende bestmöglich zu

schützen, hat das Team der Historischen

Stadthalle in engem Austausch mit den Veranstaltern

und der Gesundheitsbehörde der

Stadt Wuppertal Hygienekonzepte für die

verschiedenen Veranstaltungsarten entwickelt.

Gemeinsam mit ihren technischen

Dienstleistern treibt die Historische Stadthalle

das Thema Digitalisierung weiter voran. Auch

das Team der Culinaria entwirft individuelle

Gastronomie-Konzepte in Corona-Zeiten. Das

vertraute Jahresprogrammheft wird für die

Saison 2020/2021 zunächst nicht erscheinen.

Stattdessen setzt man auf digitale Kommunikation

und kleinere Veröffentlichungen.

Mehr Informationen unter

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der Bergische Unternehmer 07|20 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Aus zwei mach eins

Ley + Wiegand und die Druckerei Schmidt aus Lünen fusionieren.

Foto: Ley + Wiegandt

Die drei Geschäftsführer

freuen sich über die neue

Form der Zusammenarbeit:

Jan Vetter (Ley +

Wiegandt), Theo Schmidt

(Druckerei Schmidt) und

Silke Jungmann (Ley +

Wiegandt) v.l.

Das 1913 in Wuppertal gegründete Druckhaus

Ley + Wiegandt und die Druckerei

Schmidt aus Lünen sind seit 1. Juli 2020 als

großer Druck- und Mediendienstleister ein

Unternehmen. Die bisherigen geschäftsführenden

Gesellschafter beider Unternehmen,

Silke Jungmann, Theo Schmidt und Jan

Vetter steuern das Unternehmen von nun an

gemeinsam. Die Gesellschaften fusionieren

im Rahmen eines Anteilstauschs. „Die bereits

Ende 2019 entschiedene Fusion basiert

auf wirtschaftlich gesundem Fundament

und ist eine bewusste Gestaltung für die

Zukunft - und sie ist vor allem eine Fusion

auf Augenhöhe.“ Die Standorte Wuppertal

und Lünen bleiben mit den gewohnten Ansprechpartnern

erhalten. Durch den Zusammenschluss

profitieren beide Druckereien

nun von zusätzlichen Maschinenkapazitäten

und können ihr Leistungsangebot deutlich

erweitern.

Beide Unternehmen sind Spezialisten auf

ihrem Gebiet und ergänzen sich durch jeweils

über 100 Jahre Erfahrung. „Gebündelt

wird bei der Unternehmensverschmelzung

nicht nur die Produktpalette beider Firmen,

sondern auch das große Know-how unserer

Mitarbeiter“, erklärt Silke Jungmann. Entstehen

wird ein Team aus rund 75 Mitarbeitern.

„Durch die Fusion stellen wir uns noch

besser für unsere Kunden auf. Gemeinsam

entwickeln wir uns weiter und festigen unsere

Position im Markt“, betont Jan Vetter.

Besonders stolz sind die drei Geschäftsführer

darauf, dass kein Mitarbeiter entlassen

wird. Im Gegenteil, es werden sogar neue

Beschäftigte eingestellt, da das fusionierte

Unternehmen Geschäftsbereiche erweitert.

„Mit dieser Fusion schaffen wir das Fundament

für den weiteren Ausbau des Unternehmens“

sagt Theo Schmidt. „Themen wie

Digitalisierung, Webshops und Lettershop-

Leistungen können wir so noch aktiver

angehen als bisher.“

Das fusionierte Unternehmen wird das Geschäft

unter dem Namen Schmidt, Ley +

Wiegandt GmbH + Co. KG weiterführen.

Fair genießen in

Solingen

Der Online-Einkaufsführer „Fair Genießen

Solingen“ auf der Homepage der Stadt Solingen

führt Interessierte zu regionalen,

ökologisch hergestellten oder fair gehandelten

Sortimenten in den Solinger Stadtteilen.

Gemeinsam mit Einzelhandel, Gastronomie,

Vereinen, Kirchen- und

Moscheegemeinden, Kitas und Schulen sowie

Unternehmen soll der weltweit faire

Handel unterstützt werden. Auf dem Portal

zu finden sind Waren, die in der Region,

umweltverträglich und sozial produziert

werden. Auch Gastronomen und öffentliche

Einrichtungen, die nachhaltige Produkte

verwenden, sind dort aufgelistet. Das Projekt

wird gefördert durch Engagement Global

gGmbH im Rahmen der Servicestelle

Kommunen des Eine Welt-Programms mit

Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche

Zusammenarbeit und Entwicklung

(BMZ).

8 www.bvg-menzel.de


Unternehmen

planen weniger

Dienstreisen

57 Prozent der deutschen Unternehmen

halten es für wahrscheinlich, dass sie als

Folge der Coronakrise ihre Geschäftsreisen

dauerhaft einschränken. Das geht aus

der Konjunkturumfrage des ifo Instituts

hervor. Die Industrie geht mit 64 Prozent

voran, gefolgt von den Dienstleistern mit

60 Prozent. „Die Folgen der Coronakrise

werden manche Branchen noch sehr lange

begleiten, so Fluggesellschaften, Bahnen,

Hotels und Restaurants“, sagt ifo

Forscher Stefan Sauer. Weniger betroffen

sind der Handel mit 39 Prozent und der

Bau mit 29 Prozent. In der Industrie besonders

wenig reisen wollen in Zukunft

die Pharmabranche mit 80 Prozent, die

Hersteller von Computern mit 77 Prozent,

die Hersteller von Glas und Keramik

mit 72 Prozent sowie die Chemie mit

71 Prozent und die Getränke-Hersteller

mit 71 Prozent. Außerdem wollen weniger

reisen vor allem IT-Dienstleister und

Unternehmensberater mit jeweils 80 Prozent

sowie Firmen aus Forschung und

Entwicklung zu 74 Prozent, aus Werbung

und Marktforschung zu 72 Prozent. Im

Handel ist vor allem der Großhandel betroffen,

wo 46 Prozent der Unternehmen

weniger Dienstreisen vornehmen wollen.

Im Einzelhandel sind es 31 Prozent.

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Frontantrieb 2,0-l-TDCi 77 kW (105 PS), 6-Gang-Schaltgetriebe, € 229,00 netto (€ 272,51 brutto) monatliche

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der Bergische Unternehmer 07|20 9


NAMEN & NACHRICHTEN

VillaMedia stellt Betrieb ein

Neue Nutzung ist in Planung.

Mehr Chancen für

Bildung

Foto: VillaMedia Gastronomie GmbH

Jörg Heynkes, Inhaber und Geschäftsführer der VillaMedia

Gastronomie GmbH in Wuppertal, hat die bittere Entscheidung

getroffen, nach mehr als 20 Jahren seinen Betrieb

zu schließen. Bislang organisierten er und sein Team

in jedem Jahr mehrere hundert kleine, mittlere und große

Veranstaltungen. Die entscheidende Wirtschaftlichkeit resultiere

allerdings aus den großen Feiern und Firmenevents

– bedauerlicherweise all die Events, bei denen viele

Menschen in geschlossenen Räumen zusammen kommen,

um einen besonderen Anlass gebührend zu feiern, heißt

es in der Pressemitteilung zur Geschäftsausgabe. Derlei

Veranstaltungen seien voraussichtlich auf absehbare Zeit

nicht mehr möglich. „Es fehlt uns jede realistische Perspektive

für eine zeitnahe Fortsetzung unseres Geschäftsmodells.

Dieses gilt vermutlich auch für sehr viele andere

Betreiber von Locations, zumindest wenn diese, wie unsere,

nicht vom Steuerzahler finanziert werden“, sagt

Heynkes. Daher wird der Betrieb der „VillaMedia Eventlocation“

im Gebäude der VillaMedia 1 beendet. Übrig

bleiben flexible Räume auf ca. 1.500 und ein Außengelände

mit mehr als 2.500 Quadratmetern Fläche, die jetzt

eine neue Nutzungsidee suchen. Darauf werde es bald ein

neues Angebot geben. „Wir haben selbst gute Ideen und

sind offen für neue Nutzer und deren kreative Konzepte.

Ich bin sicher, dass wir spätestens im kommenden Frühjahr

dort wieder ein gesellschaftlich relevantes und außergewöhnliches

Angebot für die Bürgerinnen und Bürger

unserer Stadt präsentieren können“, so Heynkes.

Bei der „Night of

Lights“, eine Aktion der

krisengeplagten Kulturund

Veranstaltungsbranche,

stellte sich die VillaMedia

nochmals in

voller Pracht dar.

Rund 50 Kinder und Jugendliche, die regelmäßig

durch die Hausaufgabenbetreuung

des Kinderschutzbundes in Mettmann

unterstützt werden, erhalten bis zum Ende

der Sommerferien gebrauchte Laptops

durch den Mettmanner Rotary Club. Die

ersten sechs Geräte wurden bereits übergeben.

„Alle Laptops wurden aufgearbeitet

und sind startklar für den digitalen Unterricht“,

freut sich Dr. Jürgen

Winkelmann, neuer Vorsitzender des Kinderschutzbundes

in Mettmann.

Mehr als 20 Geräte stammen direkt von

den Mitgliedern des Clubs, weitere 30 gebrauchte

Laptops können zusätzlich durch

die finanzielle Unterstützung des Inner

Wheel Clubs gekauft und direkt an die

Kinder und Jugendlichen weitergegeben

werden.

„Es ist so viel digitales Wissen verfügbar.

Es darf nicht am Geld scheitern, dass sie

dauerhaften Zugriff darauf bekommen“,

sagte Dr. Michael Niklas, aktueller Präsident

des Mettmanner Rotary Clubs.

Foto: Kreisstadt Mettmann

Nach der Übergabe durften die Kids die Laptops

gleich ausprobieren. Im Hintergrund

(v.l.) Mettmanns Bürgermeister Thomas Dinkelmann,

Rotary-Club-Vorsitzender Dr. Michael

Niklas, Kinderschutzbund-Vorsitzender Dr.

Jürgen Winkelmann.

10 www.bvg-menzel.de


Wachstum als Erfolgsfaktor

Das W-tec in Wuppertal ist ein profitabler Raum für Ideen.

Foto: W-tec

W-tec-Geschäftsführer

Dr. Martin Hebler

freut sich über die

gute Entwicklung des

Gründer- und Technologiezentrums

in

Wuppertal.

Das Technologie- und Gründerzentrum

W-tec unterstützt seit 1992 Unternehmen

und Startups bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen.

Dabei hat es sich selbst wirtschaftlich

gut entwickelt. Auf der Gesellschafterversammlung

des W-tec konnte

Geschäftsführer Dr. Martin Hebler positive

Nachrichten verkünden. Das Technologieund

Gründerzentrum auf den Wuppertaler

Südhöhen erzielte im letzten Jahr wieder einen

Gewinn. Damit setzt sich der wirt-

schaftliche Aufwärtstrend fort. Das W-tec

benötigt im Gegensatz zu vielen anderen

Gründerzentren in Deutschland seit 15 Jahren

keine Zuschüsse mehr von der Stadt.

Grund dafür sind nach eigener Einschätzung

eine klare Erfolgsstrategie und ein

starkes Netzwerk im Hintergrund. Anfang

der 2000er zog das W-tec in die früheren

Kasernengebäude in der Lise-Meitner-Straße.

Die vermietbare Fläche wurde dabei

deutlich vergrößert und schließlich mit der

Expansion in die Heinz-Fangmann-Straße

auf gut 22.000 Quadratmeter erweitert. Damit

ist das W-tec eines der größten Technologiezentren

in Deutschland, das aktuell zu

96 Prozent ausgelastet ist. Besonders Neugründer

sollen in Zukunft noch effektiver

gefördert werden. Dazu will das W-tec die

Rolle eines Accelerators („Beschleuniger“)

einnehmen. Dessen Aufgabe ist es, die Umsetzung

von Geschäftsideen voranzutreiben,

indem intensiv Starthilfe geleistet wird.

Zum Beispiel durch die Vergabe kleiner

Kredite, Fördermittelberatung und Hilfe bei

der Vernetzung. Unterstützung kommt auch

von Seiten der großen Unternehmen aus der

lokalen Wirtschaft. „Sie wissen, dass neue

Unternehmen und frische Ideen dem Standort

guttun“, sagt Hebler.

Beratung mit Herz. Steuern mit Verstand.

Corona schafft Unsicherheit,

auch beim Arbeitsrecht.

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Die Corona-Krise wirft viele arbeitsrechtliche

Fragen auf: Kann der Arbeitgeber Quarantäne

anordnen? Hat ein Mitarbeiter Lohnanspruch,

wenn er aus Angst vor Covid-19 zu Hause bleibt?

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der Bergische Unternehmer 07|20 11


NAMEN & NACHRICHTEN

Familien-App erleichtert Alltag

Digitales Motivations-System für mehr Freude.

ifo-Institut erwartet

Aufstieg aus dem

Corona-Tal

Foto: GuT Solingen

Ein Unternehmen aus dem Stipendiatenprogramm des

Gründer- und Technologiezentrums Solingen GmbH & Co.

KG startet nun durch. Die Kid-Coins GmbH ist eines der

jungen, innovativen und aufstrebenden Unternehmen im Familiensektor

aus Nordrhein-Westfalen, das unter dem Motto

„Made4Families“ neben dem Kernprodukt der Familien

App „Kid-Coins“ weitere familienbezogene Services plant.

Mit „Kids-Coins“ kann der Nachwuchs digital Münzen

sammeln und diese dann einlösen – in hinterlegte Wünsche.

Eine schlaue Motivation, die den Alltag stressfreier macht,

weil Kinder motiviert werden, Pflichten wie Zimmer aufräumen

oder Hausaufgaben erledigen zu erfüllen. In der Familien

App „Kid-Coins“ lassen sich Aktivitäten hinterlegen,

die erfüllt werden sollen.

Bei erfolgreicher Erledigung gibt es „Kid-Coins“. Die virtuellen

Taler tragen dazu bei, sparen zu lernen und den Wert

von Wünschen zu verstehen. Phillipe Münzenmaier, Gründer

und Geschäftsführer der Kid-Coins GmbH, wurde in

das Coworkit Stipendium aufgenommen. Dass dies die richtige

Entscheidung war, zeigt die im Februar abgeschlossene

erste Finanzierungsrunde. Hier konnte die Kid-Coins

GmbH verschiedene Investoren gewinnen. Das gesammelte

Kapital wird zur Weiterentwicklung der App und weiterer

Services eingesetzt, um das kontinuierliche Wachstum in

diesem digitalen Zukunftsbereich voranzubringen.

Weitere Informationen Kid-Coins GmbH,

kontakt@kid-coins.de

Die Familien-App soll

den Alltag mit Kindern

stressfreier machen.

Das ifo Institut erwartet für die deutsche

Wirtschaft einen Aufstieg aus dem Corona-Tal.

Nachdem die Wirtschaftsleistung

im ersten Vierteljahr um 2,2 Prozent zurückgegangen

ist und 11,9 Prozent im

zweiten Quartal, sieht das ifo Institut ein

Wachstum von 6,9 Prozent im dritten und

3,8 Prozent im letzten Vierteljahr. „Von

nun an geht es schrittweise wieder aufwärts“,

sagt ifo-Konjunkturchef Timo

Wollmershäuser. Das beruht allerdings auf

Annahmen über den weiteren Verlauf der

Epidemie und die politischen Reaktionen

darauf, über die hohe Unsicherheit besteht.

Insgesamt schrumpft die Wirtschaftsleistung

in diesem Jahr um 6,7 Prozent im

Vergleich zu 2019. Im kommenden Jahr erwartet

das ifo Institut ein Wachstum von

6,4 Prozent, sodass die Wirtschaftsleistung

von Ende 2019 dann Ende 2021 wieder

erreicht sein sollte. Die Zahl der Arbeitslosen

wird im Jahresdurchschnitt von

2,3 Millionen auf 2,7 Millionen steigen.

Im nächsten Jahr hingegen wird sie auf 2,6

Millionen sinken.

Die Zahl der Kurzarbeiter ist nach Berechnungen

des ifo Instituts von Mai auf Juni

2020 gesunken, von 7,3 Millionen auf 6,7

Millionen. Die Zahl der Beschäftigten

wird im Jahresschnitt von 45,2 Millionen

sinken auf 44,8 Millionen in diesem Jahr

und im kommenden Jahr wieder leicht

steigen auf 44,9 Millionen. Die deutschen

Exporte dürften 2020 um 13,3 Prozent sinken,

die Importe um 7,7 Prozent. Damit

wird der international kritisierte Überschuss

der Leistungsbilanz (Handel,

Dienstleistungen und Übertragungen) von

245,2 Milliarden Euro auf 176,2 Milliarden

Euro schrumpfen, also von 7,1 Prozent

der Wirtschaftsleistung auf 5,4 Prozent.

Aber im kommenden Jahr wachsen die Exporte

laut ifo-Prognose wieder um 13,4

Prozent‚ die Importe um 7,8 Prozent.

12 www.bvg-menzel.de


Tag der Daseinsvorsorge

Wupperverband: sicherer Betrieb auch in Corona-Zeiten.

Foto: Wupperverband

Das Foto zeigt das

Nachklärbecken Burg

in Solingen. Auch hier

werden Abwässer der

Region gereinigt

Auch die Arbeit des Wupperverbands zählt

zur Daseinsvorsorge, zu der viele Leistungen

der Ver- und Entsorgung zählen. Mit

der Corona-Pandemie hat sich das Bewusstsein

für Berufsgruppen geschärft, die mit

ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag für die

gesamte Gesellschaft leisten. Darauf machte

der Wupperverband zum Tag der Daseinsvorsorge

aufmerksam. Beim Verband arbeiten

rund 400 Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnen

sowie 13 Auszubildende in den

Bereichen Technik und Verwaltung. Sie sorgen

zuverlässig dafür, dass das Abwasser

von mehr als 900.000 Menschen und Unternehmen

gereinigt wird, Wasser aus drei

Trinkwassertalsperren für die Wasseraufbereitung

zur Verfügung gestellt wird, die

Wupper und ihre Nebenbäche ungehindert

fließen und naturnah gestaltet werden, in

Trockenzeiten Wasser aus Talsperren ein

Austrocknen der Gewässer verhindert,

Klärschlamm entsorgt wird und vieles

mehr. Gerade auch in der derzeitigen Situation

aufgrund von Corona trage der Wupperverband

eine große Verantwortung dafür,

dass sein Betrieb verlässlich weiter

läuft.

Um dies sicher zu stellen, hat er seinen

Handlungsplan Pandemie in Kraft gesetzt,

einen Krisenstab eingesetzt und seit März

umfassende Vorsorgemaßnahmen ergriffen,

die kontinuierlich angepasst werden. Auf

seinen Anlagen und in den Betrieben ist

eine hinreichend große Anzahl an Mitarbeitenden

auf verschiedene Standorte verteilt.

Diese kennen sich mit der Anlagensteuerung

aus und können sich untereinander

vertreten. Teams arbeiten räumlich

getrennt,und - wo es technisch möglich ist -

auch im Homeoffice.

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der Bergische Unternehmer 07|20 13


NAMEN & NACHRICHTEN

Sparkasse Solingen baut neu

Am Neumarkt entsteht die neue Hauptstelle.

Förderprogramm

für den stationären

Einzelhandel

Grafik: Stadt-Sparkasse Solingen

Voraussichtlich Anfang 2021 startet die Stadt-Sparkasse Solingen

mit der Umsetzung eines weiteren wichtigen Bausteins

ihrer Zukunftsstrategie, dem Neubau ihrer neuen

Hauptstelle am Neumarkt. Die Sparkasse investiert dafür

rund 45 Millionen Euro in moderne und zukunftsfähige Beratungs-

und Büroflächen mit hoher Aufenthaltsqualität.

Weitere rund 35 Millionen Euro investiert sie in 26 Wohneinheiten

mit einer Gesamtfläche von 2.500 Quadratmetern,

in 800 Quadratmeter attraktive Büroflächen zur Vermietung

und ein großes Parkhaus mit 125 Plätzen und 100

Fahrrad-Stellplätzen in bester Innenstadtlage. Nachdem bereits

2014 eine detaillierte Prüfung ergeben hatte, dass eine

Revitalisierung am bisherigen Standort an der Kölner Straße

nur im Rahmen eines Rückbaus bis auf den Rohbau umsetzbar

gewesen wäre, hatte die Sparkasse seit 2016 die Alternative

eines Neubaus geprüft und vorangetrieben. Im

März 2019 hatte sich dann eine Jury für den Entwurf des renommierten

Stuttgarter Architekturbüros Auer Weber ausgesprochen.

Der Entwurf hatte durch seine gute Umsetzung

des Raum- und Funktionsprogramms sowie durch eine hohe

Flächen- und Kostenwirtschaftlichkeit überzeugt. „Bei vergleichbaren

Kosten ist der Neubau gegenüber der Revitalisierung

der Alt-Immobilie die deutlich sinnvollere Variante“,

sagt Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender der

Solinger Sparkasse. In 2023 ziehen rund 350 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in die neue Sparkassen-Zentrale am

Neumarkt ein. Auch am bisherigen Standort der Sparkasse

soll neuer innerstädtischer Wohnraum entstehen.

Am Neumarkt in Solingen

baut die Stadt-

Sparkasse ihre neue

Hauptstelle. Baustart

soll Anfang 2021 sein.

Um kleine Unternehmen mit einem Betrag

von bis zu 12.000 Euro zu unterstützen,

hat das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium

jetzt ein neues Förderprogramm

gestartet. Projekte bis zu

13.000 Euro können mit einem Fördersatz

von 90 Prozent bis zum 31. August 2020

eingereicht werden.

Zur Unterstützung bei der Erarbeitung von

Maßnahmen sollten sich Einzelhändler an

die Digitalcoaches des Handelsverbandes

Nordrhein-Westfalen (HV NRW) wenden.

Sie geben Denkanstöße und helfen den

Händlern bei der Antragstellung. Dr. Peter

Achten, Hauptgeschäftsführer des HV

NRW, sieht in dem neuen Förderprogramm

eine wichtige Chance:

„Die Corona-Krise hat den Handel schwer

getroffen. Geschäfte, die bereits zuvor digital

gut erreichbar waren, konnten die

Umsatzeinbußen etwas abmildern. Um

jetzt möglichst schnell wieder Kunden gewinnen

zu können und sich für die Zukunft

aufzustellen, müssen Händler auch

die digitale Präsenz, Online-Verkaufsmöglichkeiten

und digitale Prozessunterstützung

weiterentwickeln.“ Die Unterstützung

bei konkreten Digitalvorhaben mit

schlankem Antrags- und zügigem Bewilligungsverfahren

hätten die Händler nötiger

denn je. Um an dem Förderprogramm teilnehmen

zu können, muss es sich um ein

Unternehmen aus dem stationären Einzelhandel

mit bis zu 49 Beschäftigten handeln.

Zudem darf der Jahresumsatz die

Grenze von 10 Millionen Euro nicht überschreiten.

Alle weiteren Informationen gibt es

online auf der Internetseite des

NRW-Wirtschaftsministeriums unter

www.digihandel.nrw.

14 www.bvg-menzel.de


Kein Gemeinschaftsstand auf der Eisenwarenmesse 2021

Die Auswirkungen der Krise sind noch nicht abzuschätzen.

Foto: Koelnmesse / INTERNATIONALE EISENWARENMESSE

Eindrücke aus der Vergangenheit:

Die Eisenwarenmesse

2020 wurde abgesagt,

2021 soll es wieder

eine Messe geben – allerdings

ohne einen bergischen

Gemeinschaftsstand.

Die Metallbetriebe, die sich auf dem Gemeinschaftsstand

des Bergischen Städtedreiecks

präsentieren wollten, haben sich

gegen eine Präsenz bei der Internationalen

Eisenwarenmesse in Köln im Februar 2021

ausgesprochen. Derzeit sei nicht einzuschät-

zen, ob eine erfolgversprechende Teilnahme

möglich sein werde. Die Bergische Strukturund

Wirtschaftsförderungsgesellschaft

(BSW) als Organisatorin des Gemeinschaftsstandes

hat daher die Teilnahme an

der Messe abgesagt. Die alle zwei Jahre

stattfindende Messe wurde im Februar auf

Grund der Corona-Krise abgesagt und auf

das Frühjahr 2021 verschoben. Die vielen

wertvollen, internationalen Messe-Kontakte,

der internationale Austausch wurden durch

die rasante Ausbreitung des Corona-Virus

unmöglich.

„Die Eisenwarenmesse ist dialogbezogen –

der direkte Kontakt zu den Geschäftspartnern

ist auf dieser Messe sehr ausgeprägt.

Niemand kann zurzeit abschätzen, ob im

Frühjahr tatsächlich so ein Austausch in gewohnter

Form stattfinden kann“, sagt Lutz

Ahr, Organisator des Gemeinschaftsstandes

bei der BSW. Die mittel- bis langfristigen

Auswirkungen der Corona-Krise auf die Metallbetriebe

im Städtedreieck seien im Augenblick

noch nicht abzuschätzen.

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der Bergische Unternehmer 07|20 15


NAMEN & NACHRICHTEN

Solidaritäts-Masken

Fleißige Näherinnen bei der Agentur für Arbeit.

Telekom versorgt

Mettmann mit 5G

Foto: Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal

Solidarität in der Behörde – wegen der Bearbeitung der Anzeigen

und Anträge zur Kurzarbeit sind die Arbeitsagenturen derzeit

stark gefordert. Trotz oder gerade wegen dieser besonderen Situation

sind fünf Mitarbeiterinnen der Agentur für Arbeit Solingen-

Wuppertal auf die Idee gekommen, ihre Kolleginnen und Kollegen

sowie deren Familien mit selbstgenähten Alltagsmasken zu

versorgen und den Erlös an die Tafeln in Remscheid, Solingen

und Wuppertal zu spenden. Die Mund-und-Nasenmasken wurden

für sechs Euro pro Stück verkauft. Dieses Angebot wurde im

Kollegenkreis dankbar genutzt und war ein voller Erfolg. Insgesamt

sind über 1.800 Euro zusammengekommen.

Eindruck von der

Nähaktion im April

2020.

Mettmann ist Teil der 5G-Initiative der

Deutschen Telekom, die am 17. Juni gestartet

ist. G5 ist die neue Generation im

Mobilfunk. Sie schafft beispielsweise die

Vernetzung von Maschinen in der Industrie

und intelligenten Geräten. Außerdem

unterstützt die Technik die Digitalisierung

vieler Lebensbereiche. Neben Mettmann

gehören im Kreis Mettmann noch

die Städte Erkrath, Haan, Hilden, Langenfeld,

Monheim und Ratingen zu den

neuen Standorten, die mit 5G versorgt

werden. Seit dem 17. Juni können schon

16 Millionen Nutzer deutschlandweit das

5G-Netz der Deutschen Telekom nutzen.

In Deutschland werden mehr als 1.000

Städte und Gemeinden ganz oder zum

Teil mit 5G versorgt. Bis Mitte Juli sollen

über 40 Millionen Menschen in

Deutschland von 5G profitieren.

„Das ist die größte 5G-Initiative

Deutschlands. Wir bringen 5G für die

Hälfte der deutschen Bevölkerung in die

Stadt und auf das Land. Und dieses Etappenziel

erreichen wir früher als geplant“,

so Telekom Deutschland-Chef Dirk

Wössner. In Zukunft wird somit in ländlichen

Regionen eine Verdopplung der

Geschwindigkeiten realisiert.

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Jüngster Generalmusikdirektor Deutschlands

Patrick Hahn wird neuer Dirigent des Sinfonieorchesters Wuppertal.

Foto: Gerhard Donauer C&G Pictures

und das gesamte Bergische Land – die musikalische

Welt wird auf uns schauen“, ist Wuppertals

Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender

Andreas Mucke überzeugt. Der designierte GMD

blickt mit freudiger Erwartung auf die neuen Herausforderungen.

Der 1995 in Graz geborene Patrick

Hahn ist als Dirigent, Komponist und Pianist

Preisträger zahlreicher Wettbewerbe im In- und

Ausland. Als Dirigent arbeitete er unter anderen

mit Orchestern und Opernhäusern wie den Münchner

Philharmonikern, den Klangkörpern des Bayerischen

Rundfunks, dem Gürzenich-Orchester

Köln, den Düsseldorfer Symphonikern, der Dresdner

Philharmonie und vielen anderen renommierten

Ensembles weltweit.

Patrick Hahn

stammt aus Österreich

und hinterließ

bei seinem

Probedirigat in

Wuppertal einen

fulminanten Eindruck.

Mit der Spielzeit 2021/22 wird der erst

24-jährige Österreicher Patrick Hahn Nachfolger

von Julia Jones und zugleich jüngster

Generalmusikdirektor in Deutschland. Sprühende

Leidenschaft für die Musik verknüpft

mit einer außergewöhnlichen dirigentischen

Präzision – Patrick Hahn hinterließ bereits

im Januar dieses Jahres bei seinem Dirigat

des 5. Sinfoniekonzerts des Sinfonieorchesters

Wuppertal einen phänomenalen Eindruck,

so heißt es in der Pressemitteilung der

Wuppertaler Bühnen. Hahn wird Nachfolger

von Julia Jones, die ihren Vertrag über die

Spielzeit 2020/21 nicht verlängern möchte.

Auf die zu besetzende Stelle des rund 90

Mitglieder großen Orchesters bewarben sich

rund 100 Dirigentinnen und Dirigenten aus

dem In- und Ausland. Nach einem dreistufigen

Auswahlverfahren konnte der Aufsichtsrat

der Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester

GmbH der einstimmigen Entscheidung

der 11-köpfigen Findungskommission

zustimmen und Patrick Hahn zum Generalmusikdirektor

der Wuppertaler Bühnen und

Sinfonieorchester GmbH berufen. „Wir freuen

uns, ein solches Ausnahmetalent für Wuppertal

zu gewinnen. Ein absoluter Glückgriff

für die Wuppertaler Bühnen, für die Stadt

Bayer ist weltweit tätig in den

Bereichen Gesundheit und

Ernährung. Wir sind dort, wo

wir aktiv sind, ein führendes

Unternehmen und Teil der

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bedeutet für Bayer Zukunftsgestaltung

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TITEL TREFFSICHER AN DEN BÖRSEN

Heiter bis wolkig,

Anlegen an der Börse war per se noch nie etwas für schwache Nerven.

Diesbezüglich hat dieses Jahr allerdings noch mehr zu bieten,

als viele andere Zeiten zuvor. Im Februar/März gab es beim DAX einen

erdrutschartigen Absturz von nahezu 40 Prozent und das in

atemberaubender Geschwindigkeit. Einen derartigen Crash hat die

deutsche Börse noch nie zuvor erlebt. Und was mehr denn je für

Verunsicherung sorgt: Auslöser für die massenhaften Verkäufe

war keine Banken-, keine Immobilienkrise und keine für den Wirtschaftskreislauf

übliche Rezession, sondern ein Virus. Umso mehr

erstaunt, wie schnell Anleger sich weltweit von der ersten

Schockstarre erholt haben. Obwohl nach allen Expertenprognosen

die wirtschaftliche Erholung lange dauern wird und zudem eine

zweite oder gar dritte Corona-Welle mit neuerlichen Einschränkungen

nicht auszuschließen ist, haben die Leitindizes weltweit in

Text: Stefanie Bona

Fotos: Shutterstock

den vergangene Wochen eine Rallye nach der anderen hingelegt.

Sonnige Aussichten an den Börsen also?

18 www.bvg-menzel.de


Sturmböen nicht

ausgeschlossen

der Bergische Unternehmer 07|20 19


TITEL TREFFSICHER AN DEN BÖRSEN

Börsenexperten blicken

mal mit Sorge,

mal mit Optimismus

auf die Charts.

Nicht ganz, wie vorsichtige Analysten

warnen. Blickt man der

Realität ins Auge, lassen sich

die wirtschaftlichen Folgen der

Covid-19-Pandemie noch nicht

schlussendlich und verlässlich

quantifizieren. So schätzt das Institut für Weltwirtschaft

(IfW) Kiel in seiner turnusmäßigen

Sommerprognosefür Deutschland und die Weltwirtschaft

den Wirtschaftseinbruch für das Jahr

2020 auf 6,8 Prozent, im nächsten Jahr dürfte der

Zuwachs bei 6,3 Prozent liegen. Einmal mehr belastend

wirkt die globale Investitionsschwäche

über das Exportgeschäft und den Arbeitsmarkt, in

dem deutschlandweit in der Spitze eine Million

Jobs verloren gehen. „Der Tiefpunkt der Krise

liegt hinter uns. Das ist noch keine Entwarnung,

denn der Tiefpunkt war extrem tief. Das schwächt

die Unternehmen und belastet die Erholung. Der

Wiederanstieg der Produktion wird langwieriger

als der Absturz, ähnlich wie beim Bergsteigen,

auch weil die Wirtschaft Blessuren davongetragen

hat. Im zweiten Quartal dürfte das Bruttoinlandsprodukt

drastisch um 12 Prozent geschrumpft

sein. Damit markiert die Corona-Krise den

schärfsten Wirtschaftseinbruch seit Bestehen der

Bundesrepublik, niemals zuvor gab die wirtschaftliche

Aktivität in Deutschland schneller und

drastischer nach“, sagt IfW-Konjunkturchef Stefan

Kooths. Gegenüber seiner Interimsprognose

Mitte Mai rechnet das IfW Kiel sogar mit einem

noch etwas tieferen Einbruch im zweiten Quartal,

erwartet aber in der zweiten Jahreshälfte ein etwas

kräftigeres Wiederanziehen der Produktion,

auch aufgrund der Impulse des jüngsten Konjunkturpakets.

Dessen ungeachtet folgen die Börsen

augenscheinlich derlei gesamtwirtschaftlichen

Analysen nicht oder zumindest nicht in Gänze.

Exemplarisch beleuchten wir einzelne Entwicklungen.

Rund um Corona

Natürlich gibt es auch Profiteure der Pandemie.

Da wären zum Beispiel die Unternehmen zu nennen,

die sich mit der Impfstoffentwicklung beschäftigen.

Wer etwa Mitte April die BioNTech-

Aktien zum Preis von je 35,70 Euro erstanden hat,

konnte Anfang Juli über einen Wertezuwachs von

rund 67 Prozent frohlocken. Das Mainzer Biotech-Unternehmen

arbeitet an einem Impfstoff

zum Schutz vor Covid-19 und hat sich dazu mit

20 www.bvg-menzel.de


Immer, wenn es verheißungsvolle Neuigkeiten zur Impfstoffentwicklung

gibt, macht die Aktie einen Sprung. Dazu gehört auch die Bewilligung

von Fördergeldern.

Fortsetzung auf Seite 25

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Pfizer und Shanghai Fosun Pharmaceutical zusammengeschlossen.

Außerdem gab es für BioN-

Tech Fördergelder in Millionenhöhe. Immer, wenn

in den vergangenen Wochen verheißungsvolle

Zwischenstände zu den Forschungsergebnissen

verlautbarten, machte die Aktie einen Sprung. Ob

der Impfstoff aber tatsächlich vor einer COVID-

19-Erkrankung schützt, ist bis dato noch nicht geklärt,

wenngleich die bisherigen Laborergebnisse

dem BioNTech-Impfstoffkandidaten gute Wirksamkeit

attestieren. Auch wenn BioNTech sich in

anderen Bereichen wie etwa der Krebsmedizin

profiliert, muss man bei Aktienkäufen einkalkulieren,

dass sich auch andere Unternehmen im

Wettlauf der Impfstoffentwicklung befinden. Wer

am Ende das Rennen macht, ob es vielleicht mehrere

sichere, wirkungsvolle und zulassungsfähige

Impfstoffe gibt oder ob dieses Ziel überhaupt erreicht

wird – was manche Virologen durchaus in

Zweifel ziehen – ist aktuell überhaupt nicht geder

Bergische Unternehmer 07|20 21


TITEL INTERVIEW WIE ENTWICKELN SICH DIE BÖRSEN?

We r Schwankungen

akzeptiert, kann sein

Geld langfristig

erhalten

Wer in diesen unsicheren Zeiten sein Geld an der Börse angelegt hat, schwankt

zwischen Depression und Euphorie. Beide Gefühlslagen sind aber keine guten Ratgeber,

wenn es um eine sichere und langfristige Anlagestrategie geht. Doch gibt es den Blick

in die Glaskugel leider nicht. Wer also nicht selbst über profundes Börsenwissen und

die Zeit, sich tagtäglich und intensiv mit den Märkten auseinanderzusetzen, verfügt,

sollte einem Börsenprofi Vertrauen schenken.

Thomas Buckard, Vorstand und Kundenbetreuer der Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen

AG in Wuppertal, analysiert im Gespräch mit dem „Bergischen Unternehmer“

die aktuelle Situation an den Börsen und erklärt, wie man bei der Geldanlage die

Emotionen im Zaum halten kann. Die „Finanzseelsorge“, so sagt der Börsen- und

Anlagefachmann, ist bei der Finanzberatung nicht zu unterschätzen.

Herr Buckard, zu Beginn der Corona-Krise haben

die Börsen einen gewaltigen Absturz erfahren.

Die Aufholjagd hat allerdings recht

schnell wieder begonnen – obwohl die Wirtschaft

sich realistisch wohl nur langsam erholen

wird. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?

Tatsächlich sind sowohl Tempo wie auch Ausmaß

der Erholung weit über unsere Erwartungen hinausgegangen.

Der Grund hierfür ist sicherlich zum

einen die Tatsache, dass viele – vor allem instituti-

onelle – Anleger während des Einbruchs verkauft

haben und nun wieder in den Markt zurück wollen.

Zum anderen werden die Kurse durch die massiven

Interventionen der internationalen Notenbanken

und die historisch beispiellosen Konjunkturprogramme

der Industrieländer gestützt.

Wirecard als eines der einzigen führenden

deutschen Unternehmen im Bereich der Finanztechnologie

ist mächtig ins Strudeln

geraten und hat den eigenen Aktienkurs

22 www.bvg-menzel.de


Seit dem Jahr 2000 ist

Thomas Buckard Gründungsmitglied

und Aktionär

der MPF AG. Innerhalb

des Vorstands ist

er zuständig für die

Kundenakquisition und

-betreuung. Außerdem

verantwortet der passionierte

Läufer und Bergsteiger

die Öffentlichkeitsarbeit

der MPF AG.

mitgerissen. War das Ausmaß des Skandals

überraschend?

Das Ausmaß war in der Tat überraschend – wir

waren allerdings seit der Verschiebung der Bilanzveröffentlichung

Ende April nicht mehr investiert.

Dass hier anscheinend seit Jahren Bilanzfälschung

und -betrug betrieben wurde, wirft

– vorsichtig ausgedrückt – Fragen hinsichtlich der

Effizienz der Aufsichtsbehörden und der Wirtschaftsprüfer

auf. Hier werden wir in der näheren

Zukunft hoffentlich weitere Erkenntnisse erhalten

und Herr Scholz (der Bundesfinanzminister, d.

Red.) hat bereits Konsequenzen für die zukünftige

Aufsicht angekündigt.

Auf was sollten Anleger achten, um bei der

Wertpapieranlage nicht in eine solche Falle zu

geraten? Soll heißen: Wie genau muss man

sich bei der Anlage mit dem einzelnen Wertpapier

und den wirtschaftlichen Hintergründen

des jeweiligen Unternehmens beschäftigen?

Das ist eine sehr berechtigte Frage. Doch müssen

wir bei aller Kritik in diesem Fall feststellen, dass

dieser, gemessen an der Vielzahl der börsennotierten

Gesellschaften, ein absoluter Einzelfall ist.

Eines ist jedoch sicher: Wer nicht über einen ausreichenden

Kapitalbetrag verfügt, um seine Anlagen

breit zu streuen und zwar Branchen-, Länderund

Regionen übergreifend, der sollte sich auf

entsprechende Aktienfonds konzentrieren. Der

Fall Wirecard hat eindrucksvoll gezeigt, dass

auch bei ausreichender Recherche ein Restrisiko

bleibt, was bei einer nicht ausreichenden Diversifikation

richtig teuer werden kann.

Die Zinsen werden wohl auf absehbare Zeit

auf einem historischen Tiefstand bleiben: Also

geht an den Börsen kein Weg vorbei. Was raten

Sie Anlegern derzeit?

Wer nicht für all seine liquiden Gelder einen Anlagehorizont

von zehn Jahren und mehr hat,

kommt an Anleihen in seiner Anlagestrategie

nicht vorbei. Doch auch hier ist Streuung angesagt:

Neben Investment-Grade-Anleihen im Euroraum

bietet sich die Diversifikation auf Fremdwährungsanleihen

und Spezialanleihen an. Auch

dabei gilt: Das ist heute aufgrund der Regulierung

nur mit Fonds möglich. Es gilt hier sehr genau

auf die Kosten zu achten. Ein Berater oder

Verwalter ist hier fast unverzichtbar.

der Bergische Unternehmer 07|20 23


TITEL INTERVIEW WIE ENTWICKELN SICH DIE BÖRSEN?

Ist aktuell noch ein guter Einstieg in die Börsen

möglich oder rennt man den steigenden

Kursen hinterher?

Wir warten eigentlich schon länger auf eine Korrektur,

sie bleibt aber bisher aus. Wer noch nicht

investiert ist: Schrittweise Investition scheint uns

hier Sinn zu machen. Es ist unglaublich viel Geld

geparkt, welches zur Anlage strebt. Das begrenzt

das Korrekturpotential, weil bei rückläufigen

Kursen genau diese Gelder in den Markt kommen.

Davon ab: Der schleichenden Geldentwertung

durch Inflation und Steuern entkomme ich nur

noch mit Unternehmensbeteiligungen. Nur wer

Schwankungen akzeptiert, erhält sein Geld langfristig.

ETFs sind in den Medien und auch in manchem

Börsenratgeber populär – auch, weil sie

im Vergleich zu Fonds günstiger sind. Sehen

Sie diesen Vorteil auch?

Definitiv – auch wir setzen sowohl zur Investitionsquotensteuerung

wie auch zur Investition in

bestimmte Länder oder Branchen diese kostengünstigen

Fonds ein.

Umgekehrt: Was zeichnet Aktienfonds gegenüber

ETFs aus?

Ich muss mir darüber im Klaren sein, dass bei

den ETFs immer auch die am stärksten gewichteten

Aktien entsprechend mitgekauft werden. Bei

einem S&P-ETF sind das beispielsweise die Aktien

wie Apple, Amazon, Facebook, Alphabet, Microsoft

etc. Das war bisher nicht von Nachteil –

richtige Risikostreuung sieht aber anders aus.

Außerdem kaufe ich hierbei Aktien mit, die ich

eigentlich nicht haben will – beipielsweise beim

DAX-ETF Lufthansa und Wirecard. Außerdem

sehen wir immer wieder, dass in Zeiten von

Markteinbrüchen die ETFs einen Lawineneffekt

auslösen und teilweise illiquide werden können.

Also gilt auch hier: Risikostreuung durch den

Einsatz von ETFs und gemanagten Fonds.

Welche Rolle spielt Beratung bei der Geldanlage?

Und was zeichnet einen guten Anlageberater

aus?

Wer sich Tag für Tag ausreichend mit Wirtschaft

und Börse auseinandersetzt, kann sich das Geld

für einen Verwalter sparen, muss sich aber vor

den bekannten Psychofallen hüten. Ein guter Berater

begleitet seinen Mandanten ein (Berufs-)Leben

lang, hat keine Interessenkonflikte (Honorierung

pauschal statt durch Provisionen), handelt

verantwortungsvoll und werterhaltend. Nicht zuletzt

schützt er die Anlegenden vor emotionalen

Fehlentscheidungen, die nur allzu menschlich

sind. Wir sprechen hier auch von der „Finanzseelsorge“,

die nicht zu unterschätzen ist.

Wasserstoff ist derzeit in aller Munde? Aus Ihrer

Sicht eine gute Anlage oder mit Vorsicht

zu genießen?

Da sind wir schon bei der emotionalen Falle. Das

ist ein Modethema, und jeder kann da „mitspielen“

– aber bitte mit überschaubarem Anteil und

auch hier breit gestreut. Dass hier ein Unternehmen,

welches noch keinen einzigen Lastwagen

produziert hat, aber schon mit mehr als 20 Milliarden

Börsenwert bewertet wird, bereitet uns –

vorsichtig gesagt – ein etwas mulmiges Gefühl.

Abschließend bitte eine Prognose: Was erwarten

Sie von den Börsen weltweit in diesem

und im nächsten Jahr? Wie gefährlich wäre

eine zweite Corona-Welle?

Eine naheliegende Frage. Eines ist sicher: Die

Schwankungen an den weltweiten Finanzmärkten

werden sehr hoch bleiben, weil wir in der Realwirtschaft

noch lange brauchen werden, um das

Vorkrisenniveau zu erreichen. Es wird immer wieder

Korrekturen geben, aber die Zinsen auf Niedrigstniveau

– Sie haben es ja bereits angesprochen

– halten die Attraktivität von Aktien mit

stabilen Geschäftsmodellen und -aussichten hoch.

Und die zweite Welle – wenn ich mir die USA anschaue,

haben wir diese ja längst. In Europa dürfte

es aber nicht zu einem nochmaligen, flächendeckenden

Lockdown kommen.

Schließlich: Nicht investiert zu sein, dürfte ein höheres

Risiko bedeuten als die besprochene ausgewogene

und auf Qualität basierende Anlagestrategie.

An Aktien geht auch heute kein Weg vorbei.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen

AG

24 www.bvg-menzel.de


Fortsetzung von Seite 21

wiss. Da gilt es nur, den Markt zu beobachten und

die richtigen Schlüsse aus entsprechenden Berichten

zu ziehen.

Ähnliches gilt für das Mittel Remdesivir des USamerikanischen

Biotech-Unternehmens Gilead

Sciences. Über viele Wochen wurde von der entzündungshemmenden

Wirkung des Medikamentes

gesprochen, das sich bei schweren Krankheitsverläufen

im Zusammenhang mit Infektionen

durch den Erreger Sars-CoV-2 bewährt hat. Nach

positiven Studienergebnissen wurde das Mittel

gegen Covid-19 nun auch in der EU zugelassen.

Nachdem die US-Regierung praktisch die gesamte

Produktionsmenge von Remdesivir für die nächsten

Monate aufgekauft hat, will Europa jetzt nachverhandeln.

Somit hat auch die Aktie Anfang Juli

zugelegt. So lange, bis es keinen anderen aus-

sichtsreichen oder aussichtsreicheren Therapiekandidaten

gibt, bleibt Gilead Sciences sicherlich

im Blickpunkt der Anleger.

Auf den Zug aufgesprungen ist mittlerweile auch

der deutsche Verpackungshersteller Gerresheimer.

Das Unternehmen bereitet sich auf den Corona-Impfstoff

vor und hat in Glasform-Maschinen

investiert. Denn schließlich muss der Impfstoff

entsprechend abgefüllt werden und das milliardenfach.

Kaum wurde bekannt, dass Gerresheimer

bereits mit verschiedenen Pharmakonzernen

diesbezüglich in Verhandlungen getreten ist, setzte

die Aktie zum Höhenflug an. Gerresheimer

rüstet sich schon jetzt für einen kommenden Corona-Impfstoff.

Mit im Rennen sind auch die Unternehmen

Stevanato und Schott, die ebenso

Pharmafläschchen aus Spezialglas für Impfstoffe

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TITEL TREFFSICHER AN DEN BÖRSEN

und Medikamente produzieren.

Dies sind nur einige Beispiele für börsennotierte

Unternehmen, die Anleger im Auge haben sollten.

Mit einer gewissen Vorsicht, aber auch nicht ohne

Zuversicht.

Zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang auch

alle börsennotierten Unternehmen, die die Digitalisierung

voranbringen. Wer hier innovative Lösungen

zu bieten hat, sollte im Blickfeld der Anleger

bleiben.

Global Player

Das Sparschwein hat

genauso wenig Nutzen

wie das Parken von

Geld auf Sparbüchern

und Tagesgeldkonten.

Denn an der Niedrigzinsphase

wird sich

lange nichts ändern.

Microsoft, Amazon, Facebook – was soll man da

noch sagen? Bislang scheint die Rekordjagd bei

den Tech-Riesen aus dem Silicon Valley nicht zu

stoppen. Doch haben nun einige große Unternehmen

– auch deutsche – ihre Werbung bei Facebook

aufgekündigt, weil der Social Media-Gigant nicht

genug gegen Fake-News und Hate-Speech in seinen

Plattformen tut. Hat diese Haltung der Aktie

einen Dämpfer verpasst? Nein, bis jetzt wenigstens

nicht. Es bleibt die Frage, ob Unternehmen

auf Dauer überhaupt an Werbung über das größte

Soziale Netzwerk weltweit vorbeikommen. Nirgendwo

sonst besteht wohl die Möglichkeit, derart

kundenspezifisch auf seine Produkte und Dienstleistungen

aufmerksam zu machen. So gibt es

durchaus Analysten, die trotz der deutlich geäußerten

Kritik am Umgang des Zuckerberg-Imperiums

mit Rassismus und Hass-Kommentaren zum

Kauf der Aktie raten. So bleibt abzuwarten, wie,

und wie glaubwürdig sich Facebook diesbezüglich

positionieren wird.

Amazon hat von der Corona-Krise massiv profitiert.

Der stationäre Einzelhandel musste temporär

dicht machen, der US-Riese durfte munter

weiterverkaufen.Im Jahresvergleich ist Amazons

Umsatz um 26 Prozent auf mehr als 75 Milliarden

Dollar gestiegen, seit Jahresbeginn legte die

Aktie um rund ein Drittel an Wert zu. Allerdings

Es bleibt abzuwarten, wie sich Facebook hinsichtlich

Rassismus und Hass-Kommentaren

positionieren wird.

verzeichnete das Unternehmen auch eine Kostenexplosion,

was den operativen Gewinn sinken

ließ. Genauso steht Amazon wegen seines Umgangs

mit Arbeitnehmerrechten immer wieder in

der Kritik. Wegen seiner breiten Aufstellung mit

unterschiedlichen Sparten ist mit dem Bezos-Imperium

wohl dennoch auch in Zukunft zu rechnen.

Bleibt die Frage, ob man beim aktuellen Aktienkurs

von rund 2.800 Euro (Stand 10. Juli)

noch einsteigen mag – Börsen-Kenner sagen

mehrheitlich ja!

Auch Microsoft ist vielfältig

aufgestellt

Microsoft ist als weltweit führendes Softwareunternehmen

neben der breiten Palette von Software-

Produkten und Dienstleistungen für verschiedene

Nutzergeräte mit dem Internet-Telefondienst Skype

aktiv und platziert sich ebenso an der Spitze der Videospielbranche

– um nur einige der erfolgreichen

Unternehmenssparten zu nennen. Seit dem Corona-bedingten

Absturz Mitte März kennt die Aktie

nur noch den Weg nach oben. Dass dieser Trend

sich – möglicherweise in abgeschwächter Form –

fortsetzen wird, glaubt die Mehrheit der Börsen-

26 www.bvg-menzel.de


experten. Fernab von allem wirtschaftlichen Erfolg

steht allerdings die Frage im Raum, ob das

(Macht-)Wachstum der großen Tech-Konzerne

ungebremst so weitergeht.

Der Druck von Steuer- und Regulierungsbehörden

auf die milliardenschweren Unternehmen ist in

den vergangenen Monaten weiter gestiegen. Die

Kartellwächter haben die Giganten im Auge, auch

durch Veränderungen in der Besteuerung könnte

Druck ausgeübt werden. Diese Entwicklung sollte

man also bei der Geldanlage nicht aus den Augen

verlieren.

Fly and away?

Die Luftfahrtbranche steckt in ihrer größten Krise.

Die Deutsche Lufthansa wurde milliardenschwer

gestützt, Air France will bis Ende 2022

rund 7.500 Stellen streichen. Genauso geht der

Flugzeugbauer Airbus mit den Corona-bedingten

Einbrüchen um, 3.200 Jobs stehen auf der

Streichliste. Der Airbus 380 wird bei Fluggesellschaften

weltweit erstmal aufs Abstellgleis gestellt,

das weltgrößte Passagierflugzeug ist für

den laufenden Betrieb mit weniger Passagierzahlen

nicht mehr profitabel. Eine Entwicklung, die

sich allerdings schon vor Corona abzeichnete und

die die Pandemie nur noch beschleunigt hat. Soll

man also Aktien der Luftfahrtbranche kaufen?

Schwierige Frage, auf die kaum jemand eine

Antwort wagt.

Zweifelsohne gehören Tourismus und Luftfahrt

zu den von der Pandemie am schwersten getroffenen

Bereichen der Wirtschaft. Und die Prognose,

wie es weitergehen wird, steht wahrlich in

den Sternen. Die nächsten Wochen und Monate

bis mindestens ins nächste Jahr hinein werden

zeigen, ob, und wie sich die Unternehmen erholen

werden. In diesem Jahr jedenfalls wird die

Branche insgesamt Milliarden an Verlusten einfahren.

Die Billigflieger scheinen wegen höherer Flexibilität

und geringeren Kosten besser aus der Krise

zu kommen. Man sollte sich also genau anschauen,

wie die Unternehmen mit den

Turbulenzen umgehen, wo sie Strukturen verändern

und wo sich auf Nachfrageseite Licht am

Horizont abzeichnet. Dass sich Geschäftsreisen

wegen der neu entdeckten Möglichkeiten der Video-Konferenzen

reduzieren werden, wird allgemein

erwartet. Wie sich der Tourismus entwickeln

wird, ist hingegen noch nicht abzusehen.

Allerdings ging die Branche auch nach den Terrorangriffen

vom 11. September 2001 in die

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der Bergische Unternehmer 07|20 27


TITEL TREFFSICHER AN DEN BÖRSEN

Die Schwächen unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft, die durch Corona offensichtlich

wurden, sollten auch bei der Geldanlage nachdenklich stimmen. Es

lohnt ein Blick auf nachhaltige Produkte.

Knie. Nach einer längeren Konsolidierungsphase

hat sie sich aber auch damals wieder erholt.

Des Deutschen liebstes Kind

Corona hat einen Abwärtstrend verstärkt, von

dem die Autobauer schon seit längerem betroffen

sind. Hohe Investitionskosten in neue Technologien

vor dem Hintergrund des Klimaschutzes und

der Digitalisierung, demzufolge Unsicherheit bei

den Verbrauchern, Handelsstreitigkeiten und sicher

auch der Dieselskandal setzen die Branche

unter Druck. Und dann auch noch die Pandemie.

Bei der Kaufentscheidung an der Börse sollte man

daher genau beobachten, wie sich die einzelnen

Unternehmen neu aufstellen, welche Veränderungen

sie wagen und mit wie viel Innovationskraft

sie punkten wollen.

Ob die Kaufprämie für Elektroautos zu neuen Erfolgen

beiträgt, bleibt abzuwarten. Denn nach wie

vor schlägt dem E-Auto seitens der Verbraucher

Skepsis und Zurückhaltung entgegen. Eine Tendenz,

die man auch bei Autohändlern immer wieder

hört. Dass sich der chinesische Markt indes

relativ schnell erholt hat, lässt Hoffnung für die

Autobauer aufkeimen. Genau hinschauen heißt

also hier beim Aktienkauf die Devise.

Nachhaltigkeit

Die Schwächen unserer Gesellschaft und auch unserer

Wirtschaft weltweit, die durch die Corona-

Pandemie offensichtlich wurden, sollten auch bei

der Geldanlage nachdenklich stimmen. So lohnt

sich durchaus ein Blick auf nachhaltige Produkte.

Darüber sollten sich Anleger informieren oder ihren

Vermögensberater darauf ansprechen. Ein

Einstieg könnten Aktien-Indexfonds (ETFs) sein,

die Unternehmen mit fairen Produktionsbedingungen

und einer ökologisch ausgerichteten Strategie

berücksichtigen.

Indem man auf ETFs setzt, verteilt sich die Investition

und damit das Risiko auf eine Vielzahl von

Unternehmen und Branchen. Was man nicht unterstützen

will – zum Beispiel Kriegswaffen, Kinderarbeit

oder gentechnisch veränderte Lebensmittel

– kann man ausschließen. Es gibt in diesem

Bereich Rankings, auf die sich ein näherer Blick

lohnt. Neben einer guten Anlage sollte sich ein

gutes Gefühl einstellen, wenigstens ein bisschen

zu einer besseren Welt beigetragen zu haben.

Investieren mit Mut, Bedacht

und Geduld

Börsenexperten raten generell, ein Depot gleichmäßig

zu gewichten. Niemals auf einzelne Aktien

oder Positionen setzen, auch wenn die Vorgaben

und Prognosen noch so gut sind. Fonds oder die

kostengünstigen ETFs sind zumeist eine gute

Wahl, gerade dann, wenn man nicht über profundes

Börsenwissen verfügt und nicht die Zeit oder

auch Lust hat, sich fortdauernd mit dem eigenen

Portfolio zu beschäftigen. Mit Blick in die Vergangenheit

haben Aktien Erträge von durchschnittlich

sieben Prozent abgeworfen. Dies sollte

auch nach Corona wieder möglich sein, auch wenn

es sicherlich gesellschaftliche Veränderungen geben

wird, die auf die Börsen Einfluss nehmen

werden. Außerdem bleibt die Entwicklung der

Pandemie ein Unsicherheitsfaktor. Wenn Infektionsausbrüche

lokal oder zumindest regional nicht

gestoppt werden können, wird dies fatale Auswirkungen

auf die Gesundheit der betreffenden Bevölkerung

und auf die Wirtschaft haben. Geduld

und ein gewisses Maß an Vorsicht ist bei der Geldanlage

also nach wie vor gefragt, vielleicht aktuell

mehr denn je.

Anmerkung: Unsere Titelgeschichte gibt einen

gut recherchierten Überblick über die

Situation an den Märkten derzeit und ist

nicht als Empfehlung zum Kauf oder Verkauf

einzelner Aktien zu verstehen. Für die

Richtigkeit der Daten wird daher keine Haftung

übernommen.

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Schulterschluss

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der Bergische Unternehmer 07|20 29


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Gegen den Sinkflug

Interimsmanagement als Chance

Mit dem pandemiebedingten Shutdown geriet auch der

Taktgeber der deutschen Konjunktur – die Automotive-

Branche – vollends ins Stocken. Mit der Produktionsunterbrechung

ging die weltweite Absatzkrise einher, die mit

China, den USA und Europa gleich drei große Märkte befiel.

Neben den Automobilherstellern geraten allerdings

auch andere, damit eng verknüpfte Branchen ins Wanken.

Maschinenbauer, Zulieferer, Ausrüster und die chemische

Industrie verzeichnen einschneidende Einbußen. Hierzulande

steuerte die Politik mit einem Anfang Juni beschlossenen

Maßnahmenpaket gegen die Krise. Doch erwischt die

Depression die Automotive-Branche bereits mitten in einer

Transformationsphase, hervorgerufen durch beschlossene

Klimaziele und der damit verbundenen Abwendung von

Verbrennungsmotoren. Schon ohne die Corona-Pandemie

stellt der Strukturwandel eine große Herausforderung für

die Branche dar: Elektromobilität und die zunehmende Digitalisierung

durch die Möglichkeit des autonomen Fahrens

gelten in diesem Zusammenhang als entscheidende Schlagwörter.

Doch überlagert die Bewältigung der Krise derzeit

nur den Branchenwandel. Trotzdem und vor allem, um nicht

den Anschluss zu verlieren, muss jetzt mehr denn je an

morgen gedacht werden – und damit gilt es dem strukturellen

Wandel innerhalb der Industrie prioritär zu begegnen.

Nachhaltiges Denken und vorausschauendes Agieren ermöglichen

es den Unternehmen, den Branchenwandel als

Beschleuniger zu benutzen, um die Auswirkungen der Krise

abzufedern und gleichzeitig nicht von den Konkurrenzmärkten

abgehängt zu werden. Die Verinnerlichung dieser

Perspektivverschiebung beginnt in der Führungsetage. Um

den Herausforderungen der elektrischen wie digitalen Wende

zu trotzen, braucht es erfahrene und krisenerprobte Führungskräfte

– der Bedarf an professionellem Interimsmanagement

steigt. Neue Perspektiven und der neutrale Blick

eines externen Experten können Unternehmen gerade in

Restrukturierungsphasen dabei unterstützen, die benötigten

Schritte zur Veränderung einzuleiten. Hier bietet es sich an,

erfahrene Experten für einen gewissen Zeitraum in die Un-

Foto: ASE_Automotive

Steffen Haas ist Geschäftsführer der Automotive

Senior Experts GmbH (ASE) und seit über 23 Jahren

als Gründer und Unternehmer tätig.

ternehmensprojekte einzubinden und von ihrem über Jahrzehnte

angereicherten Erfahrungswissen sowie ihren nachhaltigen

Branchenkontakten zu profitieren und die

Automotive-Industrie sicher durch die Turbulenzen zu leiten.

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Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

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entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf

die Bedürfnisse wertpapieraffiner Kunden

zugeschnitten ist. Ändert sich die

Marktsituation, werden die Orientierungsdepots

angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

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Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

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für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Beratungsform

vom Kunden definierten Chance-Risiko-

der Bergische trifft Unternehmer der Anleger 07|20 alle wich- Profil und dem aktuellen Marktumfeld:

31


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Fortsetzung einer GmbH bei

Insolvenz

Die in einem Insolvenzplan vorgesehene

Fortsetzung einer GmbH setzt voraus,

dass noch nicht mit der Verteilung des

Gesellschaftsvermögens unter die Gesellschafter

begonnen worden ist. Beschließen

die Gesellschafter nach der Aufhebung

des Insolvenzverfahrens, mit der

Verteilung des Gesellschaftsvermögens zu

beginnen, geben sie damit zu erkennen,

dass eine Fortsetzung nicht mehr beabsichtigt

ist. Vor diesem Hintergrund ist

das Verbot der Vermögensverteilung bei

der GmbH ein notwendiger Ersatz für die

sonst fehlende Fortsetzungskontrolle

durch das Registergericht.

(Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 8.

April 2020, II ZB 3/19)

Steuerzahler dürfen im

Ausnahmefall längere

Arbeitswege wählen

Ein Arbeitnehmer muss normalerweise

bei Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz

die kürzeste Strecke wählen,

wenn er die steuerliche Entfernungspauschale

geltend machen will. Ausnahmen

Fotos: MEV

können laut nur dann geltend gemacht

werden, wenn eine andere (längere) Verbindung

„offensichtlich verkehrsgünstiger“

ist. Der Fall: Ein Steuerzahler gab

in seiner Steuererklärung eine einfache

Fahrtstrecke von 69 Kilometern an. Der

Fiskus rechnete nach und vertrat eine

andere Auffassung: Lediglich 55 Kilometer

seien anzusetzen, denn dabei

handle es sich um die kürzeste Verbindung

zwischen den beiden Orten. Der

Bundesfinanzhof als oberste fachgerichtliche

Instanz musste entscheiden,

welche Regeln für die Pendlerpauschale

gelten sollen, sprich: ob tatsächlich immer

nur die bloße Kilometerzahl ausschlaggebend

ist. Das Urteil: So einfach

könne man es sich nicht machen, be-

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schloss der Bundesfinanzhof nach der

Beweisaufnahme. Es gebe durchaus Situationen,

in denen sich für den Arbeitnehmer

„längere, aber zeitlich günstigere

Verkehrsverbindungen“ wie

Schnell- oder Ringstraßen anböten.

Letztlich könne über die Zulässigkeit einer

Abweichung von der kürzesten Strecke

nur im Einzelfall entschieden werden.

Starre Regeln seien hier nicht

praktikabel. Das Finanzamt hatte in

dem Verfahren damit argumentiert, nur

ab einer zeitlichen Ersparnis von mindestens

20 Minuten pro Fahrtstrecke

dürfe der längere Weg gewählt werden.

(Bundesfinanzhof, Aktenzeichen VI R

19/11)

(Quelle: LBS Infodienst Recht und Steuern)

Erstattung von Vorsteuerbeträgen

aus sog. Drittstaaten

(Nicht-EU-Staaten)

gen Umsätze in dem jeweiligen Staat erbracht

haben, können sich die ausländische

Vorsteuer erstatten lassen. Eine

Vergütung der Vorsteuer erfolgt jedoch

regelmäßig nur in den Drittstaaten, zu

denen bezüglich der Vorsteuererstattung

eine sog. Gegenseitigkeit (1) besteht.Im

Gegensatz zum elektronischen Verfahren

bei der Erstattung von Vorsteuerbeträgen

In Deutschland ansässige Unternehmer

bzw. Unternehmen, die ausländische

Leistungen in einem Nicht-EU-Staat bezogen

und entsprechende Vorsteuerbeträge

(z.B. anlässlich von Geschäfts-reisen)

entrichtet und selbst keine steuerpflichtiaus

EU-Mitglied-staaten (über das

BZStOnline-Portal) können Vergütungsanträge

gegenüber Drittstaaten nur direkt

bei der ausländischen Erstattungsbehörde

(2) oder über die entsprechende ausländische

Handels-kammer (3) eingereicht

werden. Eine hierfür regel-mäßig erforderliche

Bestätigung der Unternehmereigenschaft

stellt das zuständige Finanzamt

aus;die Bescheinigung wird aber nur

erteilt, wenn der Unternehmer vorsteuerabzugsberechtigt

ist, also nicht, wenn er

nur steuerfreie Umsätze ausführt oder

Kleinunternehmer ist. (4)Vergütungsanträge

sind spätestens bis zum 30. Juni des

auf das Jahr der Ausstellung der Rechnung

folgenden Kalenderjahres zu stellen.

Beizufügen sind neben der Unternehmerbescheinigung

Original-rechnungen bzw. Einfuhrbelege.

Regelmäßig ausge-schlossen ist die

Erstattung von Vorsteuerbeträgen, die

auf den Bezug von Kraftstoffen entfallen.

(5) Zu beachten ist, dass ggf. länderweise

unterschiedliche Mindestvergütungsbeträge

erreicht werden müssen.

(1)Siehe Abschn. 18.11 Abs. 4 UStAE sowie

das aktuelle Verzeichnis der Länder

mit Gegenseitigkeit (BMF-Schreiben

vom 17.10.2014 – IV D 3 – S

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ERFAHRUNG. ENGAGE MENT. ERFOLG.

der Bergische Unternehmer 07|20 33


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

7359/07/10009, BStBl 2014 I S. 1369).(2)

Adressdaten der ausländischen Behörden

sowie Informationen, Formulare und Anleitungen

siehe teilweise unter www.bzst.

de.(3) Kontaktdaten unter www.ahk.de –

Recht & Steuern – Mehrwertsteuerrückerstattung.(4)

Siehe Abschn. 18.16 UStAE.(5)

Zur deutschen Regelung vgl. § 18

Abs. 9 Satz 5 UStG

(Quelle: Rinke Treuhand)

Beteiligung am „Familienhaushalt“

bei doppelter Haushaltsführung

eines Alleinstehenden

Der steuerliche Abzug von Mehraufwendungen

für eine beruflich veranlasste

doppelte Haushaltsführung setzt voraus,

dass neben der Wohnung am Ort der ersten

Tätigkeitsstätte (1) auch ein „eigener“

Hausstand außerhalb dieses Ortes unterhalten

wird. Voraussetzung dafür ist das

Innehaben einer Wohnung und die finanzielle

Beteiligung an den Kosten der Lebensführung

dieses Haushalts (§ 9 Abs. 1

Nr. 5 Satz 3 EStG).Problematisch kann

die Frage nach der finanziellen Beteiligung

dann sein, wenn ein Alleinstehender

– neben seiner Wohnung am Arbeitsort

– in der elterlichen Wohnung z. B.

nur ein Zimmer bewohnt.Das allein

reicht jedenfalls dann nicht aus, einen eigenen

Hausstand zu begründen, wenn

nicht auch eine regelmäßige Beteiligung

an den Kosten der Wohnung erfolgt. Als

ausreichend sieht die Finanzverwaltung

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(2) eine Beteiligung von mindestens 10

% der gesamten Haushaltskosten an, damit

ein eigener Hausstand in einem

Mehrgenerationenhaushalt angenommen

werden kann.Das Finanzgericht Niedersachsen

(3) hat die 10 %-Grenze jetzt bestätigt

und darüber hinaus ausgeführt,

dass die Beteiligung an den Haushaltskosten

nicht regelmäßig erfolgen muss,

sondern auch einmalig z. B. durch eine

Übernahme von Reparaturkosten erbracht

werden kann.

(1) Für diese Wohnung sind die Kosten

dann als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben

abzugsfähig.(2) BMF-Schreiben

vom 24.10.2014 – IV C 5 – S

2353/14/10002 (BStBl 2014 I S. 1412),

Rz. 100.(3) Urteil vom 18.09.2019 9 K

209/18 (EFG 2020 S. 262); Revision eingelegt

(Az. des BFH: VI R 39/19).

Quelle: Rinke Treuhand

Gesperrte Zufahrt als

Mietmangel

Wenn eine Landstraße, die zu einem

Ausflugslokal führt, gesperrt wird,

dann kann das einen Mangel darstellen

und zu einer Minderung der Miete berechtigen.

Die Erreichbarkeit sei Grundlage

der Attraktivität einer derartigen

Wirtschaft, entschied die Justiz. Der

Fall: Der Pächter eines Ausflugslokals

sah seine Geschäfte in höchster Gefahr,

als die Behörden eine Teilsperrung der

an der Immobilie vorbeiführenden

Landstraße ankündigten und diese dann

auch tatsächlich umsetzten. Der Gastwirt

vertrat die Meinung, von ihm könne

auf Grund dieser Gegebenheiten

nicht der vertraglich vereinbarte Mietzins

verlangt werden. Der Eigentümer

verwies darauf, dass die Straßenbau-

34 www.bvg-menzel.de


maßnahmen nicht in sein Risiko, sondern

in das des Mieters fielen. Das Urteil:

Mit der Sperrung einer Zufahrt zu

der Gaststätte liege eine erhebliche Beeinträchtigung

ihrer vertraglich vereinbarten

Nutzbarkeit vor, entschieden die

Richter. Hierfür habe der Vermieter einzustehen.

Im Wortlaut hieß es: „Bei der

Teilsperrung der Straße handelt es sich

um einen objektbezogenen Umstand, der

dem Risikobereich der Beklagten als

Vermieterin unterfällt, nicht um einen

auf den Betrieb der Gaststätte selbst bezogenen

Umstand, für welchen die Kläger

als Mieter und Betreiber der Gaststätte

einzustehen hätten.“ Deswegen

durfte die Miete um ein Drittel gemindert

werden. (Oberlandesgericht Frankfurt,

Aktenzeichen 2 U 152/16

(Quelle: LBS Infodienst Recht und Steuern)

Autowerbung mit Angaben zur

Motorisierung

Eine großformatige Printwerbung für einen

Neuwagen, in der dieser unter Hinweis

auf seine Merkmale und seinen Preis

so angeboten wird, dass ein durchschnittlicher

Verbraucher das Geschäft abschließen

kann (sogenannte „Aufforderung zum

Kauf“), muss als wesentliche Information

auch Angaben zur Motorisierung enthalten.

Bei einer so komplexen, hochwertigen,

langlebigen und teuren Ware wie einem

Neuwagen benötigt der Verbraucher

konkrete und detaillierte Angaben zur

Motorisierung, um eine informierte Entscheidung

treffen zu können. Es bedarf

hierzu der Angabe von Leistung, Hubraum

und Kraftstoffart.

(Urteil des Oberlandesgerichts Köln vom

13. März 2020, 6 U 267/19)

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ERFOLGREICH BERGISCH UNTER UNS

Stadt-Sparkasse Solingen

gewinnt M&A-Expertise

Mit einer Bilanzsumme in Höhe von 3,1 Milliarden Euro, einem Kreditvolumen in Höhe von 2,5 Milliarden

Euro und knapp 10.000 betreuten Firmenkunden fährt die Stadt-Sparkasse Solingen sowohl im

Privat- als auch im Firmenkundensegment auf der Erfolgsschiene. Sie ist ein verlässlicher Begleiter

für Unternehmer und Unternehmen, Häufig von der Betriebsgründung über den gesamten Lebenszyklus.

Ziel ist es immer, eine passende und individuelle Lösung aus einer Hand zu bieten - sowohl

für geschäftliche als auch für private Vermögens- und Finanzierungsfragen. Bei für Firmenkunden

entscheidenden Themen, wie etwa Unternehmenskäufe und -verkäufe, bietet die Stadt-Sparkasse Solingen

umfangreiches Spezialistenwissen. Hierüber sprach Sebastian Greif, Vertriebsvorstand der Stadt-

Sparkasse Solingen, mit dem „Bergischen Unternehmer“.

Seit Anfang des Jahres ist die Frankfurter Bankgesellschaft,

die Privatbank der Sparkassen Finanzgruppe,

nun mehrheitlich an der IMAP

M&A Consultants AG, dem führenden M&A*-

Beratungshaus für den deutschen Mittelstand,

beteiligt. Was bedeutet das für die Stadt-Sparkasse

Solingen und ihre Firmenkunden?

Der Mittelstand ist von zentraler Bedeutung für

die gesamte Sparkassen-Finanzgruppe, die im

Vergleich aller Banken in Deutschland über die

höchste Marktdurchdringung verfügt. Mit der

Frankfurter Bankgesellschaft, die zu unseren Verbundpartnern

gehört, arbeiten wir bereits im Bereich

der Vermögensanlage für unsere Kunden

sehr erfolgreich zusammen. Als Universalbank

haben wir den Anspruch, unseren Kunden in allen

Situationen eine passende Lösung zu bieten. Von

daher freuen wir uns, unseren Firmenkunden auch

in Ausnahmesituationen wie Verkauf, Zukauf

oder Restrukturierung eine qualifizierte Begleitung

zu bieten.

Wie können die Solinger Unternehmen konkret

von dieser Zusammenarbeit profitieren?

Durch die Erweiterung des Leistungsangebots in

diesem Bereich können wir dem inhabergeführten

Mittelstand ein umfangreicheres Portfolio an Beratung

und Betreuung anbieten als wohl jeder

Wettbewerber außerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe.

Die gesteigerte Kompetenz hilft die Beziehungen

zu unseren Firmenkunden zu stabilisieren

und auszubauen. Dies sichert langfristig die

Kundenbindung und stärkt Vertrauen.

Welche Bedeutung haben Themen wie M&A

oder Nachfolge für den Solinger Mittelstand

bzw. für die Familienunternehmen und welche

Trends zeichnen sich hier ab?

Das Thema M&A ist für den Mittelstand immer

schon wichtig gewesen. Wir beobachten darüber

hinaus, dass Unternehmer sich immer früher über

die Nachfolge Gedanken machen. Bei uns im

Bergischen Land beschäftigten sich 2019 zwischen

250 und 500 Unternehmen mit dem Thema

Unternehmensnachfolge. Dabei sind die Motive

für einen Verkauf vielfältig. Im Vergleich zu anderen

Ländern ist die Zahl der Unternehmenstransaktionen

in Deutschland in Relation

zum Bruttosozialprodukt aber immer noch deutlich

geringer. Es liegt daher nahe, dass es unabhängig

von der Konjunktur einen langfristig

wachsenden Bedarf an guter Beratung für solche

Transaktionen gibt.

Wie wirkt sich die Corona Krise auf die von ihnen

betreuten Unternehmen aus?

36 www.bvg-menzel.de


Kaum ein Unternehmen bleibt unberührt. Und die

Allerwenigsten erfahren einen positiven Effekt aus

der Krise, auch wenn es solche Unternehmen durchaus

gibt. Dabei steht die Liquiditätsfrage nicht einmal

im Vordergrund, denn dafür gibt es gute Programme

des Bundes und der Länder und auch der

Sparkassen, um temporäre Engpässe zu überbrücken.

Nachdem die Liquidität gesichert ist, stellt sich

aber die Frage der Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen,

die bisher eine normale Verschuldung hatten,

geraten durch die rückzahlbaren Liquiditätskredite

und konjunkturbedingt sinkende Erträge in eine Situation,

in der sie nicht mehr viel investieren können.

Das heißt, die Unternehmen überleben zwar, sind

aber in ihrer Entwicklung gehemmt.

So kann es vorkommen, dass eigenkapitalstärkere

Wettbewerber investieren und das eigene Unternehmen

zumindest relativ an Wettbewerbsfähigkeit

verliert. Da niemand weiß, wie lange eine solche

Situation andauert, kann daraus eine

Bedrohung erwachsen und man findet sich plötzlich

in einem Kampf gegen Windmühlen wieder.

Und wie kann man einer solchen Lage

begegnen?

Das ist auch eine Frage der Lebensphase der einzelnen

Unternehmer. Auf jeden Fall ist „Eigenkapital“

das Zauberwort. Es gibt eine Vielzahl von

Möglichkeiten durch die Aufnahme weiterer Gesellschafter

das Eigenkapital zu stärken. Damit

kann man das eigene Unternehmen in der sich

verändernden Welt besser positionieren, etwa

durch eigene Investitionen in Produkte und Märkte

oder in die Übernahme von Wettbewerbern. Für

Unternehmer, die in den kommenden fünf bis

zehn Jahren vor der eigenen Nachfolgefrage stehen,

stellt sich dabei massiv die Frage, ob man

nicht aktiv einen Partner sucht, um auf diese Weise

das Unternehmen und das Familienvermögen

zu sichern. Das Risiko einer längeren Durststrecke

ist aufgrund der Krise jedenfalls extrem gestiegen.

Deshalb wird ein 40-jähriger Unternehmer

möglicherweise zu anderen Entscheidungen

kommen als ein 65-jähriger.

Es kostet schließlich viel Kraft, sich im rauen

Wind des Marktes zu behaupten. Da sind auch

Rückschläge normal und um diese wieder aufzuholen,

braucht es neben Eigenkapital vor allem

Zeit. Also gewinnt eine stabile und gesicherte

Nachfolge gerade jetzt noch weiter an Bedeutung.

* Mergers & Acquisitions (M&A) steht für

Transaktionen im Unternehmensbereich wie

unter anderem Fusionen, Unternehmenskäufe,

Betriebsübergänge, fremdfinanzierte

Übernahmen oder auch Outsourcing.

Sebastian Greif ist

Mitglied des Vorstandes

der Stadt-Sparkasse

Solingen.

der Bergische Unternehmer 07|20 37


SERIE PRIMA KLIMA!?

Wir tragen

Verantwortung

Energie aus dem

eigenen Unternehmen

Die Frage der Energiegewinnung und -versorgung steht nicht erst seit „Fridays for Future“ im Fokus.

Egal ob öffentliche Infrastruktur, private Haushalte oder Wirtschaftsunternehmen – wir alle müssen

umdenken, Energie sparen und neue Wege gehen. Anders können wir langfristig unseren hohen

Energiebedarf nicht mehr gesichert decken und gleichzeitig unser Klima für uns und nachfolgende

Generationen schützen. In vielen Betrieben auch in der Region ist dieses Bewusstsein längst eingezogen.

So auch im Bayer Konzern, der sich Klimaneutralität bis 2030 auf die Fahnen geschrieben hat.

Weitere Bausteine dazu sind am

Standort Wuppertal mit seinem hohen

Energiebedarf zwei neue Gasmotoren,

die im Februar installiert

wurden. Zum einen sichern sie die Stromversorgung

am Standort, sollte es einmal zu einem längerfristigen

Stromausfall kommen. Und zum anderen

trägt das Wuppertaler Bayer-Werk mit der

Strom-Eigenerzeugung dazu bei, die öffentlichen

Netze zu entlasten. Dies sei gerade für die Übertragung

von regenerativ erzeugten Energien von

hoher Bedeutung, erklärt Uwe Geigle, der als Bereichsingenieur

seit 2001 bei Bayer in Wuppertal

tätig ist und hier für die Energieversorgung verantwortlich

zeichnet.

Lastspitzen absichern

„In Deutschland haben wir die sicherste Energieversorgung

in ganz Europa. Trotzdem kann man

Instabilitäten im Netz nie ganz ausschließen“, erklärt

der Diplom-Ingenieur. Am Standort Wuppertal

werden Wirkstoffe für verschreibungspflichtige

Medikamente produziert. Optimale

Produktionsbedingungen sind an hohe hygienische

Standards mit definierten Temperaturen und

Luftfeuchtigkeitswerten gebunden. Den Löwenanteil

des Energiebedarfs macht die Klimatechnik

aus. Länger anhaltende Stromausfälle würden die

Herstellungsprozesse empfindlich beeinträchtigen

und zu wirtschaftlichen Einbußen führen. „Also

38 www.bvg-menzel.de


Blick auf den Bayer-Standort

in Wuppertal.

haben wir überlegt, wie wir für unvermeidbare

Lastspitzen eigenen Strom erzeugen können“, erläutert

Uwe Geigle. Neben der Sicherheit für die

Deckung des eigenen Energiebedarfs wird der örtliche

Energielieferant entlastet, weil er diese Reserven

für seinen Großkunden Bayer Wuppertal

nicht vorhalten muss.

Gas statt Diesel

Warum aber haben sich die Bayer-Fachleute gerade

für die Stromgewinnung durch Gasmotoren

entschieden? Eine Alternative wären Dieselgeneratoren

gewesen. „Gas ist im Vergleich eine sehr

sichere und saubere Energiequelle. Die Gasversor-

INDUSTRIEBAU

WAS BEDEUTET

KREATIVITÄT?

www.buehrer-wehling.de

der Bergische Unternehmer 07|20 39


SERIE PRIMA KLIMA!?

Wir tragen

Verantwortung

Diplom-Ingenieur Uwe

Geigle ist der Energiefachmann

bei Bayer in

Wuppertal.

gung läuft unabhängig vom Strom, außerdem verbrennt

Gas sauberer und CO2-ärmer als Heizöl“,

erklärt Uwe Geigle. Somit liegen ökologischer

und ökonomischer Vorteil auf der Hand. Die Investition

in die beiden Gasmotoren trägt dazu bei,

Stromkosten zu sparen, sichert eine gute Verfügbarkeit

der benötigten Energie und unterstützt

durch die Entlastung der Stromtrassen gleichzeitig

den Ausbau der regenerativen Energien in

Deutschland.

Am Anfang steht der Plan

Die ganze Maßnahme ist eingebettet in ein umfassendes

Konzept zur sicheren Stromversorgung

von Anlagen, Servern und Analysegeräten. Wie

geht man also vor, wenn man eine solche Veränderung

bei der Energieversorgung im eigenen Unter-

nehmen anstrebt? „Man muss erst einmal genau

definieren, welche Verbräuche gestützt und geschützt

werden müssen“, skizziert Bereichsingenieur

Geigle. Soll heißen: Die Abläufe im Unternehmen

müssen hinsichtlich ihres Energiebedarfs

genau aufgeschlüsselt werden. Kommt man dann

zum Ergebnis, dass eine Strom-Eigenerzeugung

ein gangbarer Weg ist, muss man sich für eine

Technik entscheiden. Gleichzeitig müssen Strukturen

inklusive Mitarbeiterschulung geschaffen

werden, um zu einer erfolgreichen Umsetzung des

Projekts „Eigene Stromgewinnung“ zu kommen.

Mit Blick in die Zukunft seien indes unbestritten

weitere Schritte auf dem Weg zur Klimaneutralität

notwendig. Für Unternehmen mit hohem Energiebedarf

könnten Techniken auf der Grundlage

regenerativer Energien nur ein zusätzlicher Baustein

sein. „Mit Solaranlagen auf den Dächern

können Sie in unseren Breiten keine sichere

Stromversorgung erreichen“, schränkt der Energiefachmann

ein. Allerdings gebe es ja die Möglichkeit,

rein „grünen“ Strom zu beziehen, was

aber bei den Kosten natürlich zu Buche schlage.

„Jegliche fossile Energiegewinnung schadet unserem

Klima, das ist so“, räumt Uwe Geigle ein.

Klimaneutral bis 2030

Vor diesem Hintergrund unternimmt Bayer deshalb

mehrere Schritte, um die Treibhausgas-Emissionen

innerhalb des Unternehmens und entlang

seiner gesamten Wertschöpfungskette gemäß den

Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens

zu reduzieren.

Bis 2030 will das Life-Science-Unternehmen klimaneutral

sein. Auf dem Weg dahin sollen unter

anderem Energieeffizienzmaßnahmen an den verschiedenen

Standorten umgesetzt und zu 100 Prozent

auf Strom aus erneuerbaren Energien umgestiegen

werden. Die verbleibenden Emissionen

sollen durch den Erwerb von Zertifikaten aus Kli-

Für mich ist Wasserstoff die Zukunftstechnologie. Ein umweltfreundlicher

Energieträger mit hoher Flexibilität und ohne Emissionen.

40 www.bvg-menzel.de


Ein-Blick in einen der

neuen Gasmotoren, die

dazu beitragen, Lastspitzen

bei der Energieversorgung

am Bayer-Standort

Wuppertal zu

vermeiden.

maschutzprojekten mit anerkannten Qualitätsstandards

kompensiert werden. Außerdem sollen

bei den vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten

die Treibhausgas-Emissionen durch die Zusammenarbeit

mit Lieferanten und Kunden gesenkt

werden. Weiteres Engagement will der

Konzern bei der Reduzierung von Emissionen in

großen Agrarmärkten durch eine Zusammenarbeit

mit der Landwirtschaft zeigen. Und auch die Umweltauswirkungen

von Pflanzenschutz hat man im

Blick. Sie sollen um 30 Prozent reduziert werden.

Weitere Bemühungen hinsichtlich Nachhaltigkeit

gibt es bei der Nutzung umweltfreundlicher Verpackungsmaterialien

und bei der Unterstützung

zum Erhalt der Wälder und Regelwälder.

Energieträger der Zukunft

Übrigens hat Energieexperte Uwe Geigle bei der

Energiegewinnung der Zukunft einen Favoriten:

„Wasserstoff ist für mich die Zukunftstechnologie.

Ein umweltfreundlicher Energieträger mit hoher

Flexibilität und ohne Emissionen. Und noch

dazu eine Energiequelle, mit der man die Speicherproblematik

lösen könnte.“ Und diese Einschätzung

bezieht der Ingenieur nicht nur auf die

Antriebstechnologie bei Autos. „In vier bis fünf

Jahrzehnten werden wir damit Heizungen betreiben

und Strom erzeugen“, ist er überzeugt.

Text: Stefanie Bona

Fotos. Bayer Wuppertal

INDUSTRIEBAU

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der Bergische Unternehmer 07|20 41


IM FOKUS AUTOHANDEL NEU AUFGELEGT

Mit gebremstem

Optimismus voran

Nach dem wochenlangen Lockdown in der aktuellen Corona-Krise

nimmt der Autohandel deutschlandweit wieder Fahrt auf. Zwar noch

nicht mit Vollgas, aber immerhin stimmt schon mal die Richtung. Es

geht langsam, aber sicher voran.

42 www.bvg-menzel.de


Diese vorsichtig positive Prognose

lässt sich auch mit Zahlen unterfüttern.

Wie das monatliche DAT-

Barometer für den Juni ermittelte,

blicken trotz der immer noch angespannten

Lage 40 Prozent der

befragten Händler zuversichtlich auf die kommenden

Monate. Das bedeutet jedoch nicht, dass die

Branche bereits über den Berg ist. Die Deutsche Automobil

Treuhand sieht gleich mehrere Ursachen für

die begründete Skepsis in den Autohäusern.

Stoppschilder beim Abverkauf

Zum einen bereiten die längeren Standzeiten der

Gebrauchtwagen aus betriebswirtschaftlicher

Sicht erhebliche Sorgen. Im Durchschnitt stehen

gebrauchte Diesel rund 104 Tage im Hof. Benziner

warten etwa 103 Tage und damit fast genauso

lang auf einen neuen Besitzer. Während im November

2019 aufgrund des schnelleren Abverkaufs

der Anteil der Gebrauchten aus dem sogenannten

neunzigtägigen Risikobestand bei rund 29 Prozent

lag, ist die kritische Marke heute um fast zehn

Punkte gestiegen. Aber auch beim Neuwagengeschäft

läuft es zurzeit noch nicht rund. Eine Umfrage

des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

ZDK zwischen dem 4. und 11. Mai

des Jahres ergab ernüchternde Ergebnisse. Für

über die Hälfte der insgesamt 1.357 teilnehmenden

Autohändler liegen die Neuwagenverkäufe

demnach um 50 Prozent und mehr unter den Vergleichszahlen

des Vorjahres. Trotz zahlreicher

Schwierigkeiten lässt sich der lokale Autohandel

eine Menge einfallen, um sich neu aufzustellen.

Wie das geht, zeigt unser Beispiel aus der Praxis.

Kaufprämie in der Kritik

Die Zurückhaltung des Marktes hat Gründe. Zunächst

wurde die leichte Belebung der Kauflust

durch die Erwartung auf staatlich zugesagte

Kaufprämien ausgebremst. Kunden, die sich für

ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor interessierten,

mussten dann akzeptieren, dass nur Stromer

gefördert werden. Eine Entscheidung, die übrigens

namhafte Politiker wie etwa Altbundeskanzler

Gerhard Schröder (SPD) scharf kritisieren. In

einem öffentlichen Statement bemängelte er die

beschlossene Kaufunterstützung ausschließlich

für Elektro-Autos und Hybrid-Fahrzeuge als Fehler.

Damit ist er sich mit den Ministerpräsidenten

Winfried Kretschmann, Markus Söder und Stephan

Weil einig, die Kaufprämien auch für Benzin-

und Dieselfahrzeuge gefordert hatten. Denn

noch immer seien mehr als 90 Prozent der Beschäftigten

in der Automobilindustrie vom Verbrennungsmotor

abhängig – und das über einen

geraumen Zeitraum. Wer dies in der Politik ignoriere,

riskiere den Verlust von zigtausend Arbeitsplätzen.

So die Argumentation der Länderchefs.

Hinzu kommt eine große Unsicherheit über den

tatsächlichen Erfolg des verabschiedeten Konjunkturpakets

der Regierung. Zwar ist das Interesse

an Stromern deutlich gestiegen, doch besteht

nach wie vor eine spürbare Zurückhaltung, wenn

es um eine Kaufentscheidung geht. Eine repräsentative

Studie der Berliner Meinungsforscher Civey

ergibt, dass sich 84,3 Prozent der 5000 Befragten

auf keinen Fall ein Elektro-Auto zulegen wollen.

Lediglich 9,2 Prozent waren bereit, einen Erwerb

in Erwägung zu ziehen.

Je mehr sich das Angebot in der Fläche verbreitet,

desto mehr Autofahrer und -fahrerinnen

können auf ein eigenes Auto verzichten.

der Bergische Unternehmer 07|20 43


IM FOKUS AUTOHANDEL NEU AUFGELEGT

Es ist wichtig, die Kommunikation

breit aufzustellen. Online, per Telefon

und vis-à-vis.

Anreiz durch Steuersenkung fraglich

Bleibt es also bei der Kaufzurückhaltung, die

durch die Corona-Krise ausgelöst wurde? Folgt

man den Zahlen einer Analyse der Unternehmensberatung

McKinseay, die im Mai mehr als 1000

Bürger befragt haben, zieht es wieder mehr Interessenten

in die Autohäuser. Wie die Untersuchung

ergab, halten von 100 Personen, die vor Ausbruch

des Covid-19-Virus ein neues Fahrzeug kaufen

wollten, 79 an ihrer Absicht fest. Möglichweise tut

die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16

Prozent in den nächsten sechs Monaten ein Übriges,

um die Kaufbereitschaft der Deutschen anzukurbeln.

Aber kommt es im Autohandel deshalb

wirklich zu einer wachsenden Nachfrage? Das

bleibt abzuwarten.

Laut einer Untersuchung des Nürnberger Konsumforschungsunternehmens

GfK plant zwar jeder

Dritte, die geringere Mehrwertsteuer für eine

Neuanschaffung zu nutzen. Trotzdem möchten

viele nicht allzu viel Geld investieren. Das bedeutet:

Teure Anschaffungen wie ein neues Auto stehen

wohl nicht ganz oben auf der Wunschliste.

Stattdessen werden Elektrokleingeräte oder auch

Unterhaltungselektronik verstärkt von der am 1.

Juli eingeführten Steuer-Senkung profitieren.

Auf in die Rabatt-Schlacht

Wer sich aber entschließt, einen neuen Wagen anzuschaffen,

befindet sich in einer komfortablen

Situation Viele private Kauf-Interessenten verlangen

hohe Nachlässe, wohl wissend, dass die Lage

im Handel außerordentlich angespannt ist. Schon

spricht die Branche von Rabatt-Schlachten großen

Ausmaßes, die den Wettbewerb unter den Autohäusern

zusätzlich anheizen. Außerdem gibt es

die Abnahmeverpflichtung gegenüber den Fahrzeugherstellern,

die den Handel in die Zange

nimmt.

Aufbruch zum digitalen

Geschäftserfolg

Und noch ein Punkt macht den Händlern im Neuwagengeschäft

zu schaffen. Nämlich die Coronabedingte

Schließung zahlreicher Kfz-Zulassungsstellen.

Aus diesem Grund fordern immer mehr

Händler, eine Online-Zulassung direkt im Autohaus

zu ermöglichen. Diese Neuregelung würde

entscheidend dazu beitragen, eine schwerfällige

Bürokratie abzubauen und den Handel in die Lage

versetzen, dem Kunden zügig das gewünschte

Auto fahrbereit zur Verfügung stellen zu können

Aber die Corona-Krise bietet auch die Chance,

konsequent einen innovativen Vertriebsweg auszubauen.

Bereits jetzt zeichnet sich ein starker

Trend in Richtung des digitalen Verkaufs ab. Immerhin

können sich zwei von drei Autokäufern

vorstellen, ihr Fahrzeug online zu erwerben.

Doppelte Chance zur

Kundenansprache

Der Autohandel verfügt damit über eine Chance,

den Kundenwünschen gleich zweifach entgegenzukommen.

Auf der einen Seite mit einem modernen

Onlineportal, das sämtliche Möglichkeiten

einer individuellen Konfiguration einschließlich

maßgeschneiderter Serviceleistungen offeriert.

Etwa die Lieferung des gewählten Fahrzeuges bis

vor die Haustür sowie die kontaktlose Übergabe.

Darüber hinaus ist es wichtig, die Online-Kommunikation

möglichst breit aufzustellen. Vom Telefon

über die E-Mail, von der Ansprache über

Social Media bis zum Chat-Programm sollten verschiedene

Angebote zur Kontaktaufnahme bereit

stehen.

Auf der anderen Seite bietet sich die Gelegenheit,

persönlich im Show-Room vorbeizukommen, seine

automobilen Favoriten in Augenschein zu nehmen,

sich kompetent beraten zu lassen und zum

Schluss das neue Auto-Feeling in einer Probefahrt

zu erleben. Ein Doppel-Angebot, auf das Händler

verstärkt setzen sollten.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: BVG, Shutterstock

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der Bergische Unternehmer 07|20 45


IM FOKUS AUTOHANDEL NEU AUFGELEGT

Nachdem der stationäre Autohandel auch in Nordrhein-Westfalen Ende April wieder öffnen

durfte, waren die Erwartungen groß. Doch die Hoffnung auf gute Geschäfte wurde

vielfach von Skepsis begleitet. Denn die entscheidende Frage vor dem Neustart blieb zunächst

unbeantwortet: Wie würden sich die Kunden verhalten?

Nun, einige Wochen nach dem Ende der strengen Lockdown-Maßahmen, lässt sich die aktuelle

Entwicklung besser beurteilen. Allerdings, so rosig wie erhofft, sieht es leider nicht

aus, auch wenn sich ein leichter Schimmer von Optimismus am Horizont bemerkbar macht.

Michael Josten, der in vierter Generation sein Familienunternehmen mit 120 Mitarbeitern

an sechs Standorten im Einzugsgebiet von Düsseldorf, Monheim, Langenfeld und Remscheid

leitet, gibt einen Überblick über den Geschäftsverlauf in seinem Autohaus, das zu

den zehn Top-Skoda-Händlern in Deutschland gehört. Neben der Premium-Marke führt das

Autozentrum Josten auch noch alle Modelle des VW-Konzerns im Programm. Zum breiten

Service-Angebot zählen unter anderem die Werkstattleistungen im zertifizierten Meisterbetrieb,

eine 24-Stunden-Hotline für Notfälle, ein Hol- und Bringdienst sowie tägliche

TÜV-Abnahme und Abgasuntersuchungen im Hause.

Startklar vor Ort

Verkaufsalltag in Corona-Zeiten - das sagt Experte

Michael Josten:

Lust oder Frust beim Autokauf

„Inmitten der Corona-Krise und angesichts vielfach

drohender Arbeitslosigkeit hält sich die Lust auf

ein neues Auto in Grenzen. Um die hohe Kaufzurückhaltung

anzukurbeln, lassen wir uns eine

Menge einfallen. Angefangen von besonders günstigen

Finanzierungskonditionen über attraktive

Leasingraten mit Ratenversicherung bis zu außerordentlichen

Preisnachlässen auf Lagerwagen. Darüber

hinaus gehört es zu unserem Geschäftsprinzip,

unsere Kunden stets ehrlich und fair zu

bedienen. Unsere Maßnahmen scheinen zu wirken.

Denn es geht langsam, aber stetig bergauf.“

Kaufprämie und Senkung der

Mehrwertsteuer

„Ich halte die Entscheidung, ausschließlich den

Kauf von Stromern zu fördern, für keinen klugen

Beschluss. Da fast alle E-Autos lange Lieferzeiten

haben, ist die staatliche Förderprämie in dieser

Form für den deutschen Autohandel unbrauchbar.

Selbst wenn die hohen

Stromerprämien einen

kurzfristigen Anschub

für sämtliche Fahrzeuge

mit Elektroantrieb ausgelöst

haben. Ebenso

sehe ich die befristete

Mehrwertsteuer-Senkung

von Juli bis Dezember kritisch.

Sicherlich ist damit ein

gewisser positiver Anreiz verbunden,

der allerdings nicht kaufentscheidend

sein dürfte.“

Einsteigen zur Probefahrt

„Ein Autokauf ist stets ein sinnliches Erlebnis. Anschauen,

ins Fahrzeug steigen und eine Probefahrt

machen. All das ist bei uns unter Einhaltung

der Hygienevorschriften ohne Weiteres möglich.

Danach wird jedes Fahrzeug desinfiziert.“

Neue digitale Einkaufswege

„Immer mehr Verbraucher entscheiden sich, ihr Fahrzeug

online zu erwerben. Wir haben uns darauf ein-

46 www.bvg-menzel.de


gestellt und wickeln inzwischen bereits knapp die

Hälfte der Autoverkäufe übers Internet ab. Überhaupt

gehen wir mit der digitalen Zeit. So können

unsere Kunden beispielsweise mit dem Verkäufer

auch per Video-Chat kommunizieren. Aber: Die

meisten Interessenten legen nach wie vor Wert auf

persönliche Beratung vor Ort im Geschäft.“

Drosselung der Produktion

„Fast alle europäischen Automobilhersteller haben

ihre Fertigung in den letzten Monaten zurückgefahren,

wenn nicht sogar eingestellt. Auch Skoda

hat die Produktion ausgesetzt. Aber nun laufen die

Bänder wieder und mittlerweile konnte der Marktanteil

in Deutschland sogar leicht gesteigert werden.

Da die Lager gut gefüllt sind, brauchen die

Kunden in der Regel auch nicht lange auf ihr neues

Auto zu warten. Ausnahme: Die Lieferung von

Stromern kann immer noch etwas länger dauern.

Und es wird in diesem Jahr neue Modelle geben.

Vom neuen Skoda Octavia kommen ein Hybrid

und ein RS-Modell auf den Markt.

Außerdem hat der Enyaq bundesweit

Premiere: Der erste eigenständige,

voll elektrische SUV von Skoda.

Mit einer Reichweite von bis zu

500 km, mit wahlweise drei

Batteriegrößen und fünf Leistungsvarianten.

Ein Highlight

im Programm.“

Spezielle Kunden im

Visier

„Wir sind in der glücklichen Lage,

eine breit gefächerte Zielgruppe ansprechen

zu können. Ob Firmen oder

Privatleute: Bei uns findet jeder ein passendes

Fahrzeug für seinen Bedarf. Wir verfügen

stets über hohe Lagerbestände an Neuwagen, Jahres-

und Gebrauchtwagen und zudem an EU-Modellen

und Nutzfahrzeugen.“

Vom Lockdown zum nächsten

„Natürlich befürchten wir hinsichtlich des neuen

Ausbruchs von Corona in zwei nordrhein-westfälischen

Landkreisen vor einigen Wochen eine

zweite Welle der Pandemie. Den ersten Lockdown

im Frühjahr konnten wir mit Hilfe von Kurzarbeit

überbrücken und so Kündigungen vermeiden.

Sollte es erneut zu Schließungen im Handel kommen,

dann würden wir alles daran setzen, auch

diese Herausforderung gemeinsam mit unsern

Mitarbeitern zu meistern.“

Neue Erkenntnisse für die Zukunft

„Klar. Auch wir haben für unser Unternehmen Lehren

aus der Krise gezogen, die uns helfen, das Geschäft

neu und rentabel aufzustellen. Als Familienbetrieb

mit 90 Jahren Tradition haben wir erkannt,

wie wichtig unsere loyalen und motivierten Mitarbeiter

für den nachhaltigen Geschäftserfolg sind.

Denn nur mit ihrer Unterstützung können wir uns

auf sich ändernde Bedürfnisse unserer vielen

Stammkunden einstellen und neue potentielle Interessenten

gewinnen. Etwa im Bereich zeitwertgerechter

Reparaturen oder durch ein vielfältiges Angebot

an Jungwagen, die dank ihres günstigen

Preis-Leistungs-Verhältnisses für viele Käufer eine

Alternative zu einem Neuwagen darstellen. Darüber

hinaus werden wir auch künftig durch immer

neue Vertriebsideen punkten und unsere Stellung

im regionalen Wettbewerb konsequent ausbauen.“

Michael Josten

leitet in vierter

Generation sein

Familienunternehmen.

der Bergische Unternehmer 07|20 47


FÜR SIE UNTERWEGS APULIEN - EIN STÜCK GLÜCKLICHE ERDE

Apulienein

Stück glückliche Erde

48 www.bvg-menzel.de


Um es mit Goethes Worten auszudrücken: „Ich kann es dem Guten nicht verargen,

dass er von Italien mit solcher Begeisterung redet; weiss er doch, wie

mir selber zumute gewesen ist!“ Griechen und Römer, Langobarden, Normannen

und Staufer, viele Völker haben dieses Land nicht zufällig so heiss geliebt.

Die Griechen nannten es Magna Graecia, grösseres, besseres, schöneres

Griechenland, die Römer hegten es als reiche Provinzen ihres Imperiums. Die

Meridionali jedoch, die Menschen Süd-Italiens selbst, scheinen in Jahrhunderten

sich treu geblieben zu sein, haben sich behauptet in all ihren politischen,

wirtschaftlichen und sozialen Problemen, haben ihren Charakter bewahrt, die

Kultur lebendig gehalten.

Starten wir unsere Rundreise durch die

Geschichte Apuliens in Bari, direkt an

der Westküste gelegen. Einige Besichtigungen

sind sicherlich sehenswerte

Pflicht, aber das Herumschlendern sollte nicht zu

kurz kommen. Beginnen wir mit der „Pflicht“:

Vor den Toren Baris liegt Castel del Monte, „Die

Krone Apuliens“, das schönste staufische Schloss

in Italien, um 1240 von Kaiser Friedrich II. wahrscheinlich

nach eigenen Plänen als Jagdschloss

erbaut. Es beeindruckt mit seinem achteckigen

Grundriss mit acht achteckigen Türmen und seiner

von viel Grün umgebenen Lage auf einem Hügel

in der Nähe des Ortes Andria. 1996 wurde die

Festung in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO

aufgenommen. Kaiser Friedrich II. selbst verbrachte

die meiste Zeit seines Lebens in Apulien,

er verstarb 1250 in Castel Fiorentino.

Der heilige Nikolaus

Die Stadt Bari hat mehr als 30 Kirchen (Chiesa),

aber die Basilika San Nicola (Basilika des hl. Nikolaus

von Myra) ist die Mutter aller romanischen

Kirchen Apuliens mit dem Titel einer päpstlichen

Basilika. Die Kirche wurde zwischen 1087 und

1106 für die aus Myra nach Bari überführten Reliquien

des Heiligen errichtet und ist so heute noch

ein bedeutendes Pilgerziel für römisch-katholische

und orthodoxe Christen. Vom 7. bis 9. Mai

findet immer das Fest zum Heiligen Nikolaus

statt. Dann wird die Nikolausstatue aus der Basilika

San Nicola durch die Stadt getragen und auf

ein Boot gebracht. Wenn das Boot zurückkehrt,

wird die Statue mit Jubelrufen erwartet und es beginnt

ein riesiges Volksfest.

Im historischen Stadtkern von Bari liegt das Castello

Svevo di Bari, also das „Schwaben-Schloss“.

Die beeindruckende Festung aus dem 12. Jahrhundert

ist eine der bedeutendsten Stauferburgen

Süditaliens und wurde ab 1233 im Auftrag Kaiser

Friedrichs II. auf den Ruinen einer byzantinischen

Burg erbaut.

Weitere sehenswerte Bauten, manchmal auch außerhalb

der Altstadt gelegen, sind die Prunkbauten

wie der Palazzo Fizzarotti oder das Teatro Petruzzelli.

Die schönsten Momente erlebt man

beim ziellosen Schlendern durch die Gassen. Man

kann die Menschen bei ihren alltäglichen Besorgungen

und Gewohnheiten beobachten. Frauen,

ob alt oder jung, stehen zusammen und schwatzen,

Männer treffen sich zum Kartenspielen im Park,

die historischen Gemäuer dienen als Kulisse eines

alltäglichen Schauspiels.

Ein gar nicht so historischer Tipp ist

die Nudelstrasse

In der Piazza dell’ Odigitria sitzen am Vormittag

die Frauen auf der Straße und fertigen verschiedene

Pasta von Hand. Man kann zusehen, wie die

typisch apulischen Öhrchennudeln, die Orecchiette,

entstehen. Es gibt weiße Pasta, dunkle Vollkornpasta,

aber auch eingelegte Tomaten und die

bekannten Trulli, die kross gebackenen Teigringel.

Nun noch ein Besichtigungstipp: Statten Sie der

wunderschönen Cattedrale di San Sabino einen

Besuch ab und erkunden Sie auch das angrenzen-

der Bergische Unternehmer 07|20 49


FÜR SIE UNTERWEGS APULIEN - EIN STÜCK GLÜCKLICHE ERDE

am Zipfel des Daches befindet sich oft ein symbolischer

Schlussstein, der Zippus oder auch eine

Kugel. Manche Trulli sind bis zu 300 Jahre alt.

Einer alten Sage zufolge sind die Trulli durch einen

Mann namens Giangirolamo II. Acquaviva

d’Aragona errichtet worden, der veranlasste, die

Trulli auf diese besondere Art und Weise zu bauen.

Damit diese nicht als richtige Häuser angesehen

wurden und die Bewohner der Siedlungen somit

keine Steuern bezahlen mussten, wurden die

Häuser mit lose geschichteten Steinplatten gebaut,

damit sie einfach zerlegt werden konnten, wenn

Steuereintreiber in die Stadt kamen.

Heute bieten Reiseveranstalter Urlaub in nachgebauten

Trulli an, die natürlich einen gewissen

Komfort bieten, sich aber trotzdem ihre Individualität

bewahrt haben.

Weiter geht es durch das Hügelland Richtung

Ostuni an der Adriaküste.

Ostuni liegt in der Provinz Brindisi und wurde

auf drei Hügeln erbaut. Die wunderschöne Altstadt

befindet sich auf einem der höchsten Hügel

und ist somit von der Küste und der Ebene aus

sichtbar und gibt der Stadt damit seine ganz bede

Museum und die Ausgrabungsstätte in der Krypta.

Die Kathedrale stammt aus dem 12. Jahrhundert

und ist ein sehenswertes Beispiel für romanische

Architektur. Sie ist zwar nicht ganz so berühmt wie

die nahe gelegene Basilika San Nicola, stellt aber

dennoch die bedeutendste Kirche der Stadt dar, beeindruckend

mit ihrer edlen weißen Fassade mit ihren

drei Holzportalen, der großen Fensterrose sowie

mehreren kleinen Rundbogenfenstern.

Verbringen Sie entspannte Stunden auf der Piazza

dell’Odegitria und nehmen Sie sich die Zeit, um die

alten Gebäude rings um den Platz eingehend zu betrachten.

Von einem Café aus lässt sich das geschäftige

Treiben auf diesem historischen Platz besonders

gut beobachten. Wenn Sie abends nach Einbruch der

Dämmerung noch einmal auf den Platz zurückkehren,

erwartet Sie der zauberhafte Anblick der hell

erleuchteten Fassade der Kathedrale.

Sie möchten einen typischen italienischen Markt erkunden:

bitte schön, hier ist der Mercato Coperto.

Täglich außer sonntags gibt es den Markt in der großen

Markthalle Mercato Coperto in der Via Domenico

Nicolai. Es gibt einfach alles, neben Fisch,

Fleisch, Gemüse auch Kleidung, Handtaschen und

Backwaren.

Und dann ist da ja noch das Shoppen in Italien.

Mode, so verspielt, charmant, ausgefallen elegant,

dass Frauenherzen jubeln und die Herren sich gerne

in den Park flüchten. In Bari gibt es alles und noch

mehr. Einfach die Augen aufhalten.

Einzigartige Architektur - die

Zipfelmützen-Trullis

Wir verlassen Bari und die Küste Richtung Süden

und fahren ins Inland. Sehenswerte pittoreske Dörfer

wie Turi und Castellana Grotte laden zu einem

kurzen Stopp ein, aber unser Ziel sind die Trulli in

Albarobello. Bei der Anfahrt in den Ort sieht man

sie schon vereinzelt zwischen den Olivenhainen stehen:

Die Trulli. Seit 1996 steht die Stadt Alberobello

mit ihren knapp 1.000 Trulli unter dem Schutz

der UNESCO.

Trulli (Einzahl: Trullo) sind kleine, meist weiße

Rundhäuser, deren Steindächer nach oben hin kegelartig

sind – wie eine Zipfelmütze. Auf den Steindächern

sind meist christliche Symbole platziert und

50 www.bvg-menzel.de


sondere Eigentümlichkeit. Die Kleinstadt mit

griechischem Flair ist weltweit bekannt als die

„weiße Stadt“ auf Grund ihrer weiß getünchten

Häuser.

Im Herzen der Altstadt liegt „La Piazza della Liberta“

mit dem Rathaus, welches sich in einem

ehemaligen Klostergebäude befindet. Die Kathedrale

und die Barocke Kirche Santa Maria Maddalena

befinden sich ebenfalls in der Altstadt.

Das Meer ist nur wenige Kilometer von der Stadt

entfernt. Die herrliche Küste Ostunis „Ostuni Marina“,

wurde in den letzten Jahren mehrmals ausgezeichnet

für die besondere Wasserqualität und

sauberen Strände. Die traumhaften Buchten bieten

Badespaß für jeden Geschmack, denn hier

wechseln sich feine Sandstrände mit Dünenlandschaften

und Felsstränden ab.

Lecce, das Florenz des Südens

Um nach Lecce zu gelangen, kann man den Weg

die Küste entlang wählen oder durch das Inland

fahren. 2015 war Lecce italienische Kulturhauptstadt,

die dem barocken Baustil, der die Stadt

prägt, ihren eigenen Namen verlieh. Die Stadt ist

reich an Kunstwerken und Zeugnissen der römischen,

mittelalterlichen und der Kunst der Renaissance.

Lecce liegt nur 12 Kilometer vom Meer

entfernt, hat knapp 100.000 Einwohner und ist die

Provinzhauptstadt der Provinz Lecce auf der

Halbinsel Salento.

In Lecce finden Besucher zahlreiche Zeugnisse

der langen Geschichte der Stadt. Das älteste Gebäude

ist das römische Amphitheater an der Piazza

Sant`Oronzo. Das einzige Bauwerk seiner Art

in Apulien wurde in den 1930er Jahren unter anderen

historischen Gebäuden entdeckt und freigelegt.

Besucher finden im gesamten Stadtkern von Lecce

zudem Gebäude mit wunderschönen Barockfassaden.

Eine der schönsten davon weist die Basilika

Santa Croce auf. An der Piazza del Duomo

steht der Dom Sant`Oronzo, dessen Innenräume

ebenso reich geschmückt sind wie die Fassade.

Ansonsten sollten sich die Besucher die barocken

Paläste in der Via Libertini, den Bischofspalast

und den Palazzo del Seminario nicht entgehen lassen.

vorherige Seiten 48/49:

Impression der pittoresken

Trulli in Alberobello

Foto l. oben: Das imposante

Castel del Monte

in Andria (Provinz Bari)

Foto r. oben: Zeitreise

in die Vergangenheit im

römischen Amphietheater

in Lecce.

der Bergische Unternehmer 07|20 51


FÜR SIE UNTERWEGS APULIEN - EIN STÜCK GLÜCKLICHE ERDE

Der alte Hafen von

Gallipoli - farbenfroh

und quirlig.

Lecce ist nicht nur für ihre barocke Architektur,

sondern auch für ihr ausgezeichnetes Streetfood

bekannt. Ob zu Fuß oder bei einer geführten

Fahrrad-Tour kann man die Spezialitäten und

Köstlichkeiten der cuccina pugliese entdecken.

Bummeln Sie durch die malerischen Gassen der

Altstadt, um die historischen Paläste und Kirchen

zu bewundern, und machen Sie eine Pause, um lokale

Köstlichkeiten wie „Puccia“, „Taralli“ und

„Pettole“ zu probieren, die mit apulischen Weinen

abgerundet werden. Wie immer eine Empfehlung

für die Süßschnäbel: cremige Pasticciotti und

„Caffè Lecce“.

Leuchtturm von Santa Maria di Leuca

Unser nächstes Ziel ist Gallipoli, eine kleine barocke

Stadt an der Ostküste am ionischen Meer gelegen.

Die Route die Küste entlang ist zwar länger

als durch das Landesinnere, aber so gelangt man

an die Südspitze Marina di Leuca, wo die Adria

und das ionische Meer aufeinander treffen. Der

Leuchtturm am südlichsten Festlandzipfel des

Stiefelabsatzes ist knapp 50 Meter hoch und gehört

somit zu den höchsten Italiens. Also, ein

grandioser Ausblick auf das Mittelmeer ist garantiert.

Gallipoli ist ein griechisch anmutendes Hafenstädtchen

im Golf von Taranto. Gallipoli heißt

übersetzt die „schöne Stadt. Es gibt mehrere Hypothesen

zur Entstehung des Namens, die wahrscheinlichste

ist, dass der griechische Name Kallipolis

von griechischen Kolonisten stammt, die

die Stadt gründeten. Im Ortsteil Torre Sabea gibt

es noch antike Ausgrabungen, die auf eine bedeutende

antike Siedlung hinweisen.

Die Altstadt von Gallipoli liegt malerisch auf einer

Insel auf einem Kalkfelsen und ist über eine

Brücke aus dem 19. Jahrhundert vom Festland aus

erreichbar.

Die Stadtmauern, Türme und Bastionen schützten

einst die Stadt vor Piraten vom Meer. Gallipoli hat

zwei Häfen, den Handelshafen und den alten Hafen.

Am alten Hafen befindet sich das stattliche

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Castello. Hier kommen die Fischerboote an und es

wird der tägliche Fischmarkt abgehalten, wo die

frisch gefischten Köstlichkeiten des Meeres direkt

vom Fang verkauft werden. Das Spektakel beginnt

bei Sonnenuntergang, wenn die Fischer mit

ihren Booten am Hafen eintreffen und die Touristen

erwartungsvoll das Schauspiel des Verkaufs

der noch lebenden Fische verfolgen.

Die schönsten Kirchen sind der Dom von Gallipoli,

die Cattedrale di Sant‘Agata, die unter anderem

durch ihre Größe und barocke Bauweise beeindruckt

und die Kirche San Francesco di Paola.

Diese ist zwar klein und schlicht im Äußeren,

aber das Innere ist sehenswert mit den sieben Altären.

Die älteste Kirche von Gallipoli, Santa Maria

della Purità, befindet sich mitten im Zentrum,

ist Sitz der gleichnamigen Bruderschaft und beherbergt

eine wertvolle Kunstsammlung.

Hier könnte unsere Reise durch Apuliens Schätze

enden. Wer noch Zeit hat, fährt weiter nach Norden

und besucht vielleicht Manduria, die Wiege

der roten Weintraube Primitivo. Und einherge-

hend mit der Verkostung diverser Weinkeller-Erzeugnisse

ist auch an das leibliche Wohl gedacht:

hier einige Spezialitäten aus der Region: Panzerotti,

die kleinen Pizzataschen, oder Tiella, ein Gericht

aus Reis, Kartoffeln und Miesmuscheln. Oder

man probiert die verschiedenen Varianten von

Mozzarella, vielleicht gebacken in Brot mit Schinken

oder als Antipasti angerichtet. So kann eine

Verkostung schon mal gerne recht lange dauern.

Am Ende schließt sich der Kreis Apuliens. Bemühen

wir die Worte eines weiteren bedeutenden

Mannes aus Italien:

Im Jahr 1925 klagt der apulische Schriftsteller

Tommaso Fiore: „Apulien, das ist ein archäologischer

Begriff. Mehr als seines wirtschaftlichen

Aufschwungs wegen ist es bekannt wegen seiner

Vergangenheit, sei sie strahlend oder bedrückend,

aber doch vergangen und deshalb verehrenswert

bis hin zu winzigen Scherben.“

Text: Katja Weinheimer

Fotos: Katja Weinheimer, Shutterstock

Foto l. oben: Typische

Orecchiette della cucina

puliese

Foto r. oben: Unbedingt

einen Besuch wert: Der

Lebensmittelmarkt in

Lecce

Foto r. unten: Zeugnis

großer Baukunst: die

Außenfresken des Doms

Santa Croce in Lecce

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BERGISCHE

VERLAGSGESELLSCHAFT MENZEL

GMBH & CO. KG

15.06.2020 HRA 25106: Zeitmanager

e. Kfr., Inhaberin Dr. Verena Arendt,

Wuppertal, Vonkeln 47, 42349 Wuppertal.

(Gegenstand des Geschäfts

ist die Entwicklung und der Vertrieb

von Softwarelösungen sowie diesbezügliche

Beratung und Coaching

sowie ferner die Ausübung aller

mit dem vorgenannten Unternehmensgegenstand

im Zusammenhang

stehenden oder dem Zweck des

Unternehmens förderlichen Tätigkeiten.).

Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Vonkeln 47, 42349 Wuppertal.

Inhaber: Dr. Arendt, Verena,

Wuppertal, *10.07.1975.

16.06.2020 HRA 25107: Carl Walter

Produktions GmbH & Co. KG, Wuppertal,

Hahnerberger Straße 82,

42349 Wuppertal. (Die Produktion

von Werkzeugen sowie der Großhandel

und der Vertrieb von Werkzeugen

aller Art sowie der Erwerb

und die Verwaltung von in- und

ausländischen Unternehmen jeder

Rechtsform.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Hahnerberger

Straße 82, 42349 Wuppertal.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter ist

befugt, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: Carl Walter

Produktions Beteiligungs GmbH,

Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal

HRB 30803).

17.06.2020 HRB 30824: SONA AutoComp

Germany GmbH, Remscheid,

Papenberger Straße 37, 42859 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.12.2007, mehrfach geändert.

Die Gesellschafterversammlung

vom 08.04.2020 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 2

(Sitz der Gesellschaft) und mit ihr

die Sitzverlegung von München

(bisher Amtsgericht München HRB

200907) nach Remscheid beschlossen.

Geschäftsanschrift: Papenberger

Straße 37, 42859 Remscheid.

Gegenstand: a) Die Erbringung von

Dienstleistungen an Beteiligungsund

Tochterunternehmen und der

Erwerb, die Veräußerung, das Halten

und die Verwaltung von Beteiligungen

an anderen Unternehmen;

b) die Herstellung und die Bearbeitung

von umgeformten Metallteilen

und die damit zusammenhängende

Qualitätssicherung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Dr. Stoltze, Andreas, Bad Homburg,

*09.11.1963. Geschäftsführer: Balagangadharan,

Rajiv, München,

*06.10.1967; Kotulla, Norbert, Krefeld,

*10.07.1965, jeweils mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Kapur, Sunjay,

Neu-Delhi / Indien, *15.10.1971. Über

das Vermögen der Gesellschaft ist

durch Beschluss des Amtsgerichts

Wuppertal vom 01.04.2020 (Az: 145

IN 66/20) das Insolvenzverfahren

eröffnet und Eigenverwaltung angeordnet

worden. Die Gesellschaft ist

dadurch aufgelöst. Von Amts wegen

eingetragen nach § 65 GmbHG.

17.06.2020 HRB 30816: Naya Transfer

GmbH, Erkrath, Max-Planck-Straße

19, 40699 Erkrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.06.2020. Geschäftsanschrift:

Max-Planck-Straße

19, 40699 Erkrath. Gegenstand:

Durchführung von Personen- und

Gütertransporten mit Fahrzeugen,

die Durchführung von Geschäften,

die mit diesem Geschäftszweck mittelbar

und unmittelbar zusammenhängen,

desweiteren die Vermietung

von und der Handel mit Kraftfahrzeugen

und die Vermittlung von

Kundenaufträgen auf diesen Gebieten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Darbas, Taha, Erkrath,

*15.10.2001, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

17.06.2020 HRB 30817: Airstream-

Star GmbH, Velbert, Walzenstr. 8,

42555 Velbert. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 02.09.2019 Die

Gesellschafterversammlung vom

12.05.2020 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 2

(Firma und Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Essen (bisher Amtsgericht

Essen HRB 30407) nach Velbert

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Walzenstr. 8, 42555 Velbert. Gegenstand:

Betrieb eines Food-Trucks auf

Festivals und Großveranstaltungen

sowie die Vermietung eines Food-

Trucks an Catering-Unternehmen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

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Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Kolter, Pascal Michel,

Velbert, *26.07.1972, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

18.06.2020 HRB 30826: Aronic UG

(haftungsbeschränkt), Mettmann,

Rabenhorst 92, 45355 Essen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 30.04.2020.

Geschäftsanschrift: Rabenhorst 92,

45355 Essen. Gegenstand: Der Handel

mit Waren aller Art, insbesondere

Küchen-, Bad- und Haushaltsutensilien,

Heimwerkerbedarf sowie

Sportgeräte, und die Erbringung

von Marketing-Dienstleistungen.

Stammkapital: 5.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Barwig, Christian,

Essen, *20.09.1987, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

18.06.2020 HRB 30825: MDW Malerdesign

UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Schulweg 39, 42349

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.03.2020. Geschäftsanschrift:

Schulweg 39, 42349

Wuppertal. Gegenstand: Der Betrieb

eines Maler- und Anstreichergeschäftes.

Stammkapital: 100,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Hüser,

Bernd Hans Hermann, Engelskirchen,

*14.12.1952, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

22.06.2020 HRA 25110: Sophia

Health Systems UG (haftungsbeschränkt)

& Co. KG, Erkrath, Gerberstraße

10c, 40699 Erkrath. (Das Halten

und das Verwalten von eigenem

Vermögen, insbesondere der Erwerb

und die Verwaltung von Unternehmensbeteiligungen

im eigenen Namen

und auf eigene Rechnung, nicht

für Dritte.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Gerberstraße

10c, 40699 Erkrath. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:

Sophia HS Verwaltungs

UG (haftungsbeschränkt), Erkrath

(Amtsgericht Wuppertal HRB 30744),

mit der Befugnis -auch für jeden

Geschäftsführer-, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

22.06.2020 HRB 30830: Wegner

Logistik GmbH, Wuppertal, Rott

25, 42283 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.03.2020.

Geschäftsanschrift: Rott 25, 42283

Wuppertal. Gegenstand: Logistik

und Transportdienstleistungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Jeraldeen, Selvanayagam,

Wuppertal, *16.12.1976; Wegner,

Marek, Wuppertal, *28.12.1964,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.06.2020 HRB 30833: GRASS Verwaltungs

GmbH, Heiligenhaus, An

der Butterwelle 3A, 42579 Heiligenhaus.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

02.10.2018 Die Gesellschafterversammlung

vom 09.04.2020 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in Ziffer 1.2 (Sitz) und mit ihr die

Sitzverlegung von Garbsen (bisher

Amtsgericht Hannover HRB 217460)

nach Heiligenhaus beschlossen. Geschäftsanschrift:

An der Butterwelle

3A, 42579 Heiligenhaus. Gegenstand:

Der An- und Verkauf sowie

die Sanierung von Immobilien sowie

die Verwalten eigenen Vermögens.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Grass, Anastasija,

Heiligenhaus, *04.05.1983, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

23.06.2020 HRB 30832: MaKe Beratungs-

und Beteiligungs GmbH,

Wuppertal, Mendelssohnweg 26,

42289 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.05.2020. Geschäftsanschrift:

Mendelssohnweg

26, 42289 Wuppertal. Gegenstand:

Beratung von und Investitionen

in Unternehmungen, insbesondere

in der frühen Gründungsphase.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Kerkhoff, Markus,

Wuppertal, *13.04.1972, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

24.06.2020 HRA 25111: ZIRA Präzisionswerkzeuge

GmbH & Co. KG,

Wuppertal, Heinz-Fangman-Straße

6, 42287 Wuppertal. (Zweck der

Gesellschaft ist die Herstellung,

Veredelung und der Vertrieb von

Präzisionswerkzeugen.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Heinz-Fangman-Straße 6, 42287

Wuppertal. Jede persönlich haftende

Gesellschafterin vertritt die

Gesellschaft jeweils einzeln. Jede

persönlich haftende Gesellschafterin

selbst und ihre Organe sind für

Geschäfte der Komplementärin mit

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sind wir für Ihren Schutz

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01.07.2020 HRB 30854: Asphalttechnik

Juvet GmbH, Wuppertal, Küllenhahner

Straße 25c, 42349 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

16.06.2020. Geschäftsanschrift:

Küllenhahner Straße 25c, 42349

Wuppertal. Gegenstand: Straßenbau

und Bauwerksabdichtung, Asphaltarbeiten,

sowie Vermietung

von Baufahrzeugen und -geräten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Juvet,

Jenö Mario, Wuppertal, *17.05.1974,

einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Entstanden durch Ausgliederung

der Gesamtheit des von dem Einzelkaufmann

Juvet, Jenö Mario,

Wuppertal, geb. am 17.05.1974, unter

der Firma Straßenbau und Asphalttechnik

Juvet e.K. in Wuppertal

(Amtsgericht Wuppertal, HRA

25031) betriebenen Unternehmens

nach Maßgabe des Ausgliederungsder

Gesellschaft von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit. Persönlich

haftender Gesellschafter:

ZIRA Verwaltungs GmbH, Wuppertal

(Amtsgericht Wuppertal HRB 30680).

Einzelprokura mit der Ermächtigung

zur Veräußerung und Belastung von

Grundstücken: van Hasselt, Alina,

Wuppertal, *10.06.1986.

24.06.2020 HRB 30835: Sternfinanz

GmbH, Wuppertal, Ludwig-

Richter-Straße 5, 42329 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

25.04.2008, mehrfach geändert. Die

Gesellschafterversammlung vom

13.05.2020 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 2

(Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Schwelm (bisher Amtsgericht

Hagen HRB 9805) nach Wuppertal

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Ludwig-Richter-Straße 5, 42329

Wuppertal. Gegenstand: Die Vermittlung

von Versicherungen, Bausparverträgen

und Kapitalanlagen

und die Vermittlung von Immobilien.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Kolb, Philipp,

Schwelm, *01.11.1983, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

25.06.2020 HRB 30838: P&P Immobilien

Investments GmbH, Wuppertal,

Sillerstraße 49, 42327 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

05.12.2019. Geschäftsanschrift: Sillerstraße

49, 42327 Wuppertal. Gegenstand:

Der Erwerb, der Verkauf,

die Bebauung, die Parzellierung und

die Vermietung von Grundstücken

und von Wohnungen sowie ferner

die Ausübung aller mit dem vorgenannten

Unternehmensgegenstand

im Zusammenhang stehenden oder

dem Zweck des Unternehmens förderlichen

Tätigkeiten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Pannek, Anja, Wuppertal,

*04.07.1972; Pannek, Maik, Wuppertal,

*09.10.1972, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.06.2020 HRB 30840: M.C. Bauservice

GmbH, Mettmann, Goethestraße

42, 40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.01.2019. Geschäftsanschrift:

Goethestraße 42,

40822 Mettmann. Gegenstand: Fliesen-

und Mosaikverlegung, die Bodenverlegung,

der Trockenbau, der

Bautenschutz und die Raumausstattung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

gen. Gegenstand: Handel mit Waren,

insbesondere mit Konsumgütern.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Nicht mehr Geschäftsführer:

Dr. Luxem, Jörg, Köln,

*09.06.1961. Bestellt als Geschäftsführer:

Arzenti-Kirchner, Rosemarie,

Leichlingen, *14.01.1967, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

rosenlöcher nur anzeige ein Geschäftsführer 90x60 zeichenwege.indd bestellt, 2so

im eigenen Namen oder als 03.02.20 Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

17:52

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

abzuschließen.

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Cartl, Maik, Mettmann,

*20.02.1975, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

26.06.2020 HRB 30845: Crawl & Clay

GmbH, Solingen, Wittkuller Straße

51, 42719 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 07.02.2020 Die

Gesellschafterversammlung vom

22.04.2020 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma

und Sitz), § 2 (Gegenstand des

Unternehmens), § 3 (Stammkapital)

und § 4 (Geschäftsführung) und mit

ihr die Firmenänderung, die Gegenstandsänderung

und die Sitzverlegung

von Köln (bisher Amtsgericht

Köln HRB 101388) nach Solingen

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Wittkuller Straße 51, 42719 Solin-

29.06.2020 HRB 30847: Golden Shuttle

GmbH, Erkrath, Max-Planck-Straße

19, 40699 Erkrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.06.2020. Geschäftsanschrift:

Max-Planck-Straße

19, 40699 Erkrath. Gegenstand: Die

Durchführung von Personen- und

Gütertransporten mit Fahrzeugen,

die Durchführung von Geschäften,

die mit diesem Geschäftszweck mittelbar

und unmittelbar zusammenhängen,

desweiteren die Vermietung

von und der Handel mit Kraftfahrzeugen

und die Vermittlung von

Kundenaufträgen auf diesen Gebieten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Abbas, Mazen, Leipzig,

*06.10.1970, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

30.06.2020 HRB 30852: BROWAR

GmbH, Wuppertal, Wichlinghauser

Schulstraße 4, 42277 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

16.11.2017 Die Gesellschafterversammlung

vom 11.02.2020 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 2 (Sitz) und mit ihr die

Sitzverlegung von Kalkar (bisher

Amtsgericht Kleve HRB 14998)

nach Wuppertal beschlossen. Geschäftsanschrift:

Wichlinghauser

Schulstraße 4, 42277 Wuppertal.

Gegenstand: Der Großhandel mit

Getränken sowie der Import und Export.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Skura, Zaneta Marta,

Den Haag / Niederlande, *26.07.1991,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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Das Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

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Insolvenzverfahren.

planes vom 16.06.2020. Als nicht

eingetragen wird bekannt gemacht.

02.07.2020 HRB 30858: Hofmann

Grundstücksverwaltungs GmbH,

Wuppertal, Katernberger Straße

255, 42113 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 02.06.2020.

Geschäftsanschrift: Katernberger

Straße 255, 42113 Wuppertal. Gegenstand:

Das Halten und Ver walten

eigenen Vermögens, insbesondere

Immobilienvermögens. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Hofmann, Stephan,

Wuppertal, *02.03.1960; Hofmann,

Silke, Wuppertal, *15.03.1965, jeweils

einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.07.2020 HRB 30867: TFS Technische

Fahrzeug Sicherheitsprüfung

GmbH, Wuppertal, Berlinerstr. 19,

42275 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 29.04.2020.

Geschäftsanschrift: Berlinerstr. 19,

42275 Wuppertal. Gegenstand: -

Kfz-Amtliche Prüfung wie HU nach

§ 29 StVZO (inkl. Teiluntersuchung

Abgas), Untersuchungen nach § 42

BO-Kraft, Gasanlagenprüfungen

nach § 41a StVZO. - Oldtimerbegutachtungen,

Änderungsabnahmen

gemäß § 19 Abs. 3 StVZO oder auch

die Begutachtung der Verkehrssicherheit

nach § 5 FZV. - Kfz-Begutachtung

(Schadenbegutachtung),

Leasingrückläufe, Wertgutachten

und Kfz-Check. Stammkapital:

25.200,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Ennajih, Driss,

Wuppertal, *31.12.1959, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

wandlung im Wege des Formwechsels

der GEBA Immobilien III GmbH,

Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal,

HRB 23751) nach Maßgabe des

Beschlusses der Gesellschafterversammlung

vom 24.04.2020. Als

nicht eingetragen wird bekannt

gemacht: Den Gläubigern der an

der formwechselnden Umwandlung

beteiligten Rechtsträger ist, wenn

sie binnen sechs Monaten nach

dem Tag, an dem die Eintragung

der formwechselnden Umwandlung

in das Register des Sitzes desjenigen

Rechtsträgers, dessen Gläubiger

sie sind, nach § 19 Absatz 3

UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren

Anspruch nach Grund und Höhe

schriftlich anmelden, Sicherheit

educate.nrw

08.07.2020 HRA 25116: GEBA Immobilien

III GmH & Co. KG, Wuppertal,

Königsberger Str. 5, 42277 Wuppertal.

(Das Halten und Verwalten

von eigenem Grundbesitz.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Königsberger Str. 5, 42277

Wuppertal. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

sowie dessen jeweiliger

organschaftlicher Vertreter sind

befugt, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: GEBA

Immobilien III Verwaltungs GmbH,

Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal

HRB 30785). Entstanden durch Umzu

leisten, soweit sie nicht Befriedigung

verlangen können. Dieses

Recht steht den Gläubigern jedoch

nur zu, wenn sie glaubhaft machen,

dass durch die formwechselnden

Umwandlung die Erfüllung ihrer

Forderung gefährdet wird.

08.07.2020 HRB 30874: Blaschke

DC! UG (haftungsbeschränkt), Remscheid,

Blecherweg 15, 42857 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 30.04.2020. Geschäftsanschrift:

Blecherweg 15, 42857 Remscheid.

Gegenstand: Entwicklungsberatung.

Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Blaschke, Jörg

Reiner, Remscheid, *30.10.1958, mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

08.07.2020 HRB 30872: NOWO Beteiligungsgesellschaft

mbH Steuerberatungsgesellschaft,

Velbert,

Nedderstraße 11, 42551 Velbert.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

23.06.2020. Geschäftsanschrift:

Nedderstraße 11, 42551 Velbert. Gegenstand:

Die geschäftsmäßige Hilfeleistung

in Steuersachen und die

damit vereinbaren Tätigkeiten gemäß

§ 33 i.V.m. § 57 Abs. 3 StBerG

sowie die Übernahme der Geschäftsführung

von Steuerberatungsgesellschaften

insbesondere die Übernahme

der Geschäftsführung der noch

zu gründenden NOWO Steuerberatungs-

und Treuhand GmbH & Co

KG, Steuerberatungsgesellschaft.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Gehring, Norbert,

Velbert, *28.07.1952; Pesch, Robert,

Wuppertal, *16.11.1989, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

der Bergische Unternehmer 07|20 57


VORSCHAU

Im August 2020

IMPRESSUM

Herausgeber und Eigentümer:

Bergische Verlagsgesellschaft

Menzel GmbH & Co. KG

Simonsstraße 80

42117 Wuppertal

Fon 0202 451654

Fax 0202 450086

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Titel: Rund ums Homeoffice

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Preisliste Nr. 05, ab 1. Januar 2020

Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

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Herausgeber, Redaktion, Autoren und Verlag

übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

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gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

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