Bauplaner 2020

suedwest.presse

Bau- und

Immobilienratgeber

16. Juli 2020

Von A wie Architekten bis Z wie Zimmermann

Raum für

Kreativität

Die Kinderbuch-Illustratorin Andrea Deininger-Bauer

hat ihre Vorstellungen von einem Atelierhaus in

Bächlingen verwirklicht.

Tiny Houses

Die kompakten

Domizile sind derzeit

voll im Trend. Seite 8

Der Natur nah

Tipps für das

Wohnzimmer unterm

Himmelszelt. Seite 12

Das liebe Geld

So sichern sich

Häuslebauer Geld

vom Staat. Seite 14


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EDITORIAL 3

Inhalt

Editorial

Der Traum

wird wahr

Zehn Schritte zum Eigenheim

Tipps für Planung, Finanzierung und Bauphase. Seite 6

10 Den Profi ranlassen

Egal, ob Küche, Bad oder Schlafzimmer:

Irgendwann muss in jedem Raum einmal

renoviert werden.

Mit dem Blick

einer

Künstlerin

Die Illustratorin Andrea Deininger-Bauer

greift bei der Planung ihres

Atelierhauses zu Stift und Papier. Seite 4

Wohlfühlen auf

wenig Raum

Tiny Houses sind derzeit

voll im Trend. Seite 8

12 Natürlich und behaglich

Urlaub auf „Balkonien“ und „Terrassien“ ist

aktuell angesagt. Mit diesen Tipps wird das

Freiluftwohnzimmer zum Erholungsort.

Denke ich an Morgen, stelle ich

mir gerne so einige Dinge vor:

Ich träume davon, irgendwann

einmal auf die Insel Rab zu reisen,

und ich denke voller Vorfreude

an die knallrote, knatternde

Vespa, die ich mir vielleicht

ja doch nie kaufen werde.

Seit kurzem hat sich allerdings

noch ein weiterer, großer Punkt

auf meine Wunschliste geschlichen:

ein Eigenheim.

Könnte ich ein klein bisschen

besser zeichnen, dann würde ich

Ihnen jetzt genau zeigen, wie ich

mir mein künftiges Häuslein

vorstelle. Zwei Stockwerke soll

es haben, einen kleinen Garten

dazu. Weiße Fensterläden und

eine rote, holzverkleidete Fassade:

eben skandinavisch schön.

Ach, wenn ich nur besser zeichnen

könnte... Die Illustratorin

Andrea Deininger-Bauer ist da

schon wesentlich talentierter als

ich. Bei der Planung ihres Atelierhauses

hat sie selbst zur Feder

gegriffen. Was daraus geworden

ist, erfahren Sie auf Seite

4. Klein, aber fein lautet die

Devise bei den „Tiny Houses“.

Auf Seite 8 mehr dazu. Und wie

sieht es eigentlich bei Ihnen aus?

Träumen Sie noch oder stecken

Sie derzeit sogar schon mitten

in der Verwirklichung ihrer Pläne?

Ich verspreche Ihnen, in diesem

Magazin finden Sie für jede

Phase nützliche Tipps und Inspiration.

11 Metalleffekte, Exotik und Weiß

Mit den neuesten Wohntrends kommt frischer

Wind in die vier Wände.

14 Hier werden Sie bestens

gefördert

Diese Finanzspritzen gibt es.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Impressum

Julia Weise

Redakteurin

Verlag & Herausgeber

SÜDWEST PRESSE

Hohenlohe GmbH & Co. KG

Verlagsbetrieb

Hohenloher Tagblatt

Ludwigstr. 6-7

74564 Crailsheim

Anzeigen

Jörg Heiland (verantw.)

Redaktion

Heribert Lohr (verantw.),

Kerstin Auernhammer,

Stefanie Müller,

Hannah Pompalla, Anne

Schur, Julia Weise,

djd, dpa

Gestaltung

Kathrin Grünwald,

Friedemann Leipold,

Max Meschkowski,

Peter Oberndörfer

Fotos

Ufuk Arslan (auch Titelbild),

Shutterstock, Archivund

Pressefotos, SVH

Druck

DHO - Druckzentrum Hohenlohe Ostalb

GmbH & Co. KG

Ludwig Erhard Straße 109

74564 Crailsheim


4

ATELIERHAUS

Raum für

Kreativität

Umdenker Die Illustratorin Andrea Deininger-Bauer hat ihr

Fertighaus selbst entworfen. Kinderbuch-Helden wie der

„Friedel“ werden dort zum Leben erweckt. Von Julia Weise

FOTOS: UFUK ARSLAN

Tief im Herzen des

Jagsttals liegt die kleine

Ortschaft Bächlingen.

Das idyllische

Fleckchen Erde wurde

vermutlich schon zu Zeiten

der Merowinger besiedelt. Für

Natur- sowie Kulturinteressierte

gibt es allerlei zu entdecken.

Duftende, grüne Wälder und

bunte Felder umschließen das

Tal, über dem von weithin schon

das historische Schloss Langenburg

zu erspähen ist.

Doch wer hätte gedacht, dass

in diesem Kleinod auch bekannte

Kinderbuch-Helden wie etwa

das Schwäbisch Hällische Landschwein

„Friedel“ oder das

„Pünkelchen“ Zuhause sind?

Schließlich hat sich die Künstlerin

und Kinderbuch-Illustratorin

Andrea Deininger-Bauer

genau dort mit ihrem Mann,

dem Fotografen Roland Bauer,

ein Atelierhaus geschaffen. Für

die Gestaltung des in

Fertighausbauweise errichteten

Schmuck stückes griff sie selbst

zu Pinsel und Papier.

„Mein Mann hat schon sehr

lange davon geträumt, hier ein

kleines Ökohaus zu bauen“, erzählt

Andrea Deininger-Bauer,

während sie frische Kirschen

und dampfenden Kaffee auf dem

massiven Holztisch in ihrem

Atelierhaus serviert. Die sieben

Meter hohen Wände und die

große Fensterfront im Essbereich

verleihen dem Raum ein

angenehm luftiges Ambiente.

Im angrenzenden Garten flattern

Schmetterlinge und andere

Insekten emsig hin und her.

Gut zehn Jahre ist es nun her,

seit das Paar den Entschluss gefasst

hat, seine Pläne in die Tat

umzusetzen und sich somit auch

einen Ort des kreativen Schaffens

zu kreieren. Dass das Gebäude

alles andere als „gewöhnlich“

werden würde, war schnell

gesetzt. „Ich dachte mir, wenn

wir schon bauen, dann sollte es

auch etwas ganz Besonderes

werden“, unterstreicht die Winterbergerin

und lächelt. Nun gehört

das Gestalten für eine

Künstlerin natürlich zum sprichwörtlichen

täglich Brot. „Ein

Wenn, dann

wollte ich

auch etwas ganz

Besonderes

gestalten.

Haus zu planen, ist aber noch

einmal eine ganz andere Geschichte.“

Nur langsam tastet sich Deininger-Bauer

2010 an die Konzeption

der eigenen vier Wände

heran. „In dieser Zeit habe

ich häufig in verschiedenen Bauund

Interieur-Zeitschriften geblättert“,

blickt sie zurück. Bei

diesen Recherchen stößt sie auf

einen Grundriss, dessen

Schlichtheit ihr sofort ins Auge

fällt. Er soll die Basis für das

Atelierhaus werden. „Ich habe

ihn dann gespiegelt und weiter

an unsere Vorstellungen angepasst.“

Zunächst in Gedanken,

später dann auf dem Papier,

spielt sie das Design des Hauses

immer wieder durch. Als Querdenkerin

schreckt sie dabei auch

vor eher ungewöhnlichen Methoden

nicht zurück.

„Normalerweise ist eine

Treppe etwa immer auf den

Hauseingang ausgerichtet. Bei

uns ist es genau umgekehrt.“ Als

die Entwürfe konkreter werden,

baut sich die Künstlerin ein

Pappmodell des Gebäudes. Sie

lässt eine Lampe darüber kreisen,

um den Lichteinfall durch

die Sonne im Tagesverlauf genauestens

nachzuvollziehen.

„Denn ich habe beispielsweise

Wert darauf gelegt, dass das

Schlafzimmer nur die angenehme

Morgensonne abbekommt.“


ATELIERHAUS 5

Dass sich ein derartiges Projekt

allerdings nicht ohne die passende

Baufirma realisieren lässt,

steht für sie natürlich außer

Zweifel. „Ich bin schließlich keine

Architektin“, unterstreicht

sie. Umso erfreulicher ist es für

das Ehepaar daher, als es im Gespräch

mit dem Architekten der

Baufirma erfährt, dass die Pläne

keineswegs nur Luftschlösser

sind. „Tatsächlich war alles umsetzbar.“

So kann das 120 Quadratmeter

große Objekt nach

Bemusterung, Bauzeichnung

und Genehmigung tatsächlich

wie gewünscht binnen weniger

Tage errichtet werden. „Der Innenausbau

hat dann noch einmal

drei Monate gedauert.“

Für uns war

klar, dass wir

nur natürliche

Materialien

verwenden werden.

nicht“, sagt sie und zwinkert.

„Aber ich genieße es, von meinem

Arbeitsplatz aus in die Natur

hinauszusehen.“

Dem Wunsch, ein ökologisches

Haus zu bauen, blieb das

Ehepaar übrigens stets treu.

„Für uns war immer klar, dass

wir nur natürliche Materialien

verwenden werden“, verdeutlicht

Deininger-Bauer. Künstliche

Chemiefarben oder Laminatböden

sucht man in ihrem

Atelierhaus daher vergebens.

Die Vorderseite des Daches sowie

das Carport sind mit Solar-Panels

ausgekleidet. Zudem

ist das Gebäude mit einer Wärmepumpe

ausgestattet. Auf die

Frage des „Warums“ muss die

Winterbergerin nicht lange

überlegen: „Auf dieser Welt gibt

es viel Inspiration und Schönheit

zu entdecken. Uns ist es daher

ein großes Anliegen, dass sie

auch für die kommenden Generationen

erhalten bleibt.“

Im Garten hat Andrea Deininger-Bauer einen blühenden

Gebirgspfad angelegt. Schmetterlinge und Eidechsen fühlen sich

inmitten von Färberkamille und Blauraute ebenso wohl wie sie.

Die Schlichtheit, die sie

schon an dem ursprünglichen

Grundriss begeisterte, ist auch

durch die minimalistische Einrichtung

erfahrbar. Zugleich

harmonieren die wenigen, ausgewählten

Möbelstücke perfekt

miteinander. Sei es der massive

Esstisch aus Holz mit der passenden

Bank, die das Paar vor

Jahren in einem Lagerhaus bei

Viernheim entdeckt hat, oder

der gemütliche Sessel aus den

50er-Jahren, der bereits in Deininger-Bauers

Elternhaus stand.

Nichts wirkt aufgedrängt oder

gar überfüllt. „Die Energien

müssen fließen können“, beschreibt

die Illustratorin in Anlehnung

an die Harmonielehre

Feng-Shui. „Damit ich hier kreativ

sein kann.“ Dieses Credo

spiegelt sich auch in ihrer Schaffensstätte

im Obergeschoss wider.

„Einen Arbeitstisch, Farbe,

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Die sieben Meter hohen Wände

verleihen dem Essbereich ein

angenehmes, luftiges Ambiente.

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6

TRAUMHAUS PLANEN

Zehn Schritte

zum Eigenheim

Kauf Ob Wohnung oder Haus: Die Fragen, die man sich vor dem

Erwerb einer Immobilie stellt, sind immer die gleichen. Wichtig ist

es, sich Zeit zu nehmen und alle Aspekte zu klären. Von Anne Schur

Schritt 1: Der Entschluss

Wir kaufen eine Immobilie. Ist

diese Entscheidung einmal

grundsätzlich gefallen, sollte

man nicht gleich losrennen, sondern

sich noch einmal mit dem

Partner oder der Familie zusammensetzen

und festhalten, was

einem beim künftigen Heim besonders

wichtig ist. Möchte man

eine Wohnung oder ein Haus?

Kann man sich vorstellen, ein

Grundstück zu kaufen und

selbst zu bauen?

Schritt 2: Die passende Lage

In den meisten Fällen beschränkt

sich der Such-Radius

auf ein bestimmtes Gebiet, da

man wegen Job, Schule, Verein

oder Familie gebunden ist.

Trotzdem sollte man sich zunächst

überlegen, ob man innerhalb

dieses Gebietes im eher

ländlichen oder städtischen Bereich

suchen möchte. Auch die

Infrastruktur spielt eine Rolle:

Gibt es in der Nähe Einkaufsmöglichkeiten,

Schulen, Kindergärten,

kulturelle Einrichtungen

und medizinische Versorgung?

Wie ist die Verkehrsanbindung?

Der Kauf einer

Immobilie ist

die wohl größte

Investition im

ganzen Leben.

Schritt 3: Prioritäten klären

Keller, Garten, Pool oder Garage:

Jeder hat individuelle Vorstellungen

von seiner Traumimmobilie.

Zwar wird man am

Ende des Tages Kompromisse

eingehen müssen, aber an Ausstattungsmerkmalen,

die einem

besonders wichtig sind, sollte

man trotzdem festhalten. Denn

ein Immobilienkauf ist die wohl

größte Investition des Lebens –

da kann man schon wählerisch

sein.

Schritt 4: Das perfekte

Grundstück

Ist gerade kein passendes Haus

in Aussicht, kann man auch

überlegen, ob man nicht ein

Grundstück kaufen und selbst

darauf bauen möchte. Kommt

diese Möglichkeit in Betracht,

sollte man sich – sobald man ein

Grundstück gefunden hat – vor

der Unterzeichnung des Kaufvertrages

darüber informieren,

ob es bereits erschlossen ist.

Auch die Bodenbeschaffenheit

ist relevant. Ist der Untergrund

zum Beispiel sehr felsig, kann

dies bei der Erschließung oder

während dem Bau zu erheblichen

Mehrkosten führen. Zudem

bietet es sich gegebenenfalls

an, die Höhe des Grundwasserspiegels

zu ermitteln.

Vielleicht ist es notwendig, eine

Hochwasserversicherung abzuschließen.

War das Grundstück

bereits einmal bebaut, ist es außerdem

wichtig zu wissen, welche

Kosten für etwaige Altlasten

aufkommen können. Zum

Beispiel für Müll oder Betonres-

FOTO: SERHII KROT/SHUTTERSTOCK.COM


TRAUMHAUS PLANEN 7

te, die vergraben sind und nun

entsorgt werden müssen.

Schritt 5: Eine Frage

des Geldes

Um sich darüber klar zu werden,

was finanziell möglich bzw.

nötig ist, ist es hilfreich, den regionalen

Immobilienmarkt zu

durchstöbern. So sieht man,

welche Immobilien gerade angeboten

werden und in welcher

Nebenkosten

können bis

zu zehn Prozent

des Kaufpreises

ausmachen.

Preisspanne sich diese innerhalb

der Wunschregion bewegen.

Im zweiten Schritt kann

man einen Beratungstermin bei

der Hausbank oder einem Kreditvermittler

vereinbaren. Das

geht auch ohne Probleme, wenn

man noch kein konkretes Objekt

hat, das man kaufen möchte. Bei

einem solchen Termin wird zum

einen über die persönliche finanzielle

Situation gesprochen,

also über Gehalt, vorhandenes

Eigenkapital, bereits bestehende

Kredite oder Darlehen sowie

monatliche Ausgaben, zum anderen

hat man als Kunde die

Möglichkeit, ohne Zeitdruck

Fragen zu stellen.

Schritt 6: Die passende

Finanzierung

Es geht vor allem darum, sich

selbst darüber klar zu werden,

was einem bei der Finanzierung

der Immobilie wichtig ist und

wo die Vor- und Nachteile der

verschiedenen Möglichkeiten

liegen. Möchte man eine längere

oder kürzere Laufzeit der

Zinsbindung? Wie wichtig sind

Sondertilgungen? Wie hoch ist

der Betrag, den man pro Monat

für die Rückzahlung eines Darlehens

aufbringen kann? Kommen

Förderprogramme, zum

Beispiel von der KfW-Bank, in

Frage? Wie lang soll die bereitstellungsfreie

Zeit sein? Bis

wann möchte man die Immobilie

abgezahlt haben?

Schritt 7: Nebenkosten nicht

vergessen

Woran künftige Eigentümer unbedingt

denken sollten: Beim

Erwerb einer Immobilie fällt

nicht nur der Kaufpreis an, sondern

es gibt auch einige Nebenkosten,

die in ihrer Gesamthöhe

nochmal bis zu zehn Prozent

des Preises ausmachen können.

Dazu gehören: etwaige Gebühren,

Grunderwerbs steuer, Kosten

für (Bau)gutachten, Nebenkosten

für Darlehen oder Notargebühren

und Grundbucheintrag.

Schritt 8: Die liebe

Nachbarschaft

Wie viel Eigenkapital haben wir? Und wie hoch ist der Betrag, den

wir monatlich zurückzahlen können? Das gilt es zu klären.

Hat man eine passende Immobilie

gefunden, lohnt es sich,

kurz die Nachbarschaft anzuschauen.

Leben in der Straße

viele Familien mit Kindern?

Oder eher ältere Menschen?

Gibt es Verkehrsknotenpunkte

oder Unternehmensstandorte in

der Nähe und ist vielleicht mit

Lärmbelästigung zu rechnen?

Schritt 9: Finanzierungszusage

und Notartermin

Fast geschafft: Ist man sich mit

dem Verkäufer über den Preis

einig, geht es nun mit allen notwendigen

Unterlagen zur Bank.

Zusammen mit dem zuständigen

Berater wird dort der endgültige

Darlehensvertrag ausgehandelt

und die Bank gibt eine Finanzierungszusage.

Beim Notartermin

erfolgt der Abschluss des

Kaufvertrages. Darüber wird

dann als Nächstes die Bank informiert,

die die Kaufpreissumme

an den Verkäufer anweist.

Schritt 10: Nun ist man

Eigentümer

Haben beide Parteien den Kaufvertrag

unterschrieben und die

Bank das Geld an den Verkäufer

überwiesen, fehlt als letzter

Schritt noch die Änderung im

Grundbuch. Darin wird nun der

frischgebackene Käufer als neuer

Eigentümer eingetragen. Somit

gehen alle Rechte an der Immobilie,

aber auch alle damit

verbundenen Pflichten, auf ihn

über.

FOTO: WAY HOME STUDIO/SHUTTERSTOCK.COM

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8

TINY HOUSES

Wohlfühlen

auf wenig Raum

Klein und urgemütlich: Dieses

Tiny House wird per Solarlüftung

mit Frischluft versorgt.

FOTOS: DJD/GRAMMER SOLAR/INDIVIVA

Minihäuser Sogenannte Tiny Houses liegen gerade schwer im Trend. Wer sich für so ein

Zuhause entscheidet, sollte über eine automatische Solarlüftung nachdenken.

Jede Menge Wohn- und

Lebensqualität auf kompaktem

Raum: Sogenannte

Tiny Houses

werden auch hierzulande

immer beliebter, gerade unter

den Aspekten der Nachhaltigkeit

und Ressourcenschonung.

Viele schätzen zudem

den besonderen „Puppenhaus-

Charme“ der Minihäuser, die

nichts an Nutzwert oder Ausstattung

vermissen lassen.

Wer sich für so ein Zuhause

entscheidet, benötigt eine kleinere

Grundfläche und weniger

Baumaterialien als bei einem

„ausgewachsenen“ Eigenheim.

Und deutlich preisgünstiger ist

das Bauen ohnehin. Auch als Ferienhäuser

sind die kompakten

Domizile gefragt.

Wenn Gebäude jedoch über

viele Wochen im Jahr leer stehen,

droht ein feucht-klammes

Raumklima, bis hin zur gefürchteten

Schimmelbildung. Mit einer

automatischen, solaren Lüftung

lässt sich dem vorbeugen.

Bei der Fläche machen Eigentümer

von Tiny Houses gerne

Abstriche.

Nicht sparen möchten sie

hingegen an einer gesunden

Raumluft. Interessant dabei: Obwohl

die Minihäuser meist eine

Grundfläche von unter 20 Quadratmetern

haben, ist das Feuchtigkeitsaufkommen

ähnlich

hoch wie in einem durchschnittlichen

Gebäude.

Regelmäßiges Lüften ist also

Pflicht. „Besonders wichtig ist

eine automatische Lüftungsanlage,

wenn das Tiny House nicht

permanent bewohnt wird, sondern

nur zeitweise als Ferienoder

Wochenenddomizil genutzt

wird“, erläutert Tiny-

House-Expertin Madeleine

Krenzlin von IndiViva.

Eine solare Lüftung kann

selbsttätig zu einem trockenen

und gesunden Raumklima beitragen.

Dazu produziert ein

Photovoltaikmodul die Ökoenergie,

die nötig ist, um einen

Ventilator anzutreiben. Dieser

führt vorgewärmte Frischluft

über ein isoliertes Rohr ins

Haus. Sobald die gewünschte

Raumtemperatur erreicht ist,

Kompakte Domizile sind derzeit

sehr beliebt. Madeleine Krenzlin

zeigt ein Musterhaus.

schaltet das System mithilfe eines

Thermostats ab. Dadurch

wird das Tiny House vor Feuchtigkeit

und Schimmel geschützt,

und die Bewohner können sich

über ein jederzeit frisches

Raumklima freuen. Zusätzlich

kann die Anlage durch die optionale

Nachtlüftung im Sommer

auch zur Nachtauskühlung genutzt

werden.

Wenig Pflegeaufwand

Der Einbau des Solarlüfters ist

unkompliziert und lässt sich unauffällig

etwa in die Holzfassade

eines Tiny Houses integrieren.

Manche Anbieter nutzen

die Systeme bereits.

Die Lüftung erfolgt übrigens

nicht nur bei Sonnenschein.

Auch bei bedecktem Himmel

läuft sie zuverlässig. Betriebskosten

entstehen nicht, der Pflegeaufwand

ist mit einem Filterwechsel

ein- bis zweimal pro

Jahr überschaubar. djd


DÄMMUNG 9

Die Hitze

draußen lassen

Raumklima Eine Holzfaserdämmung sorgt für gesunde Temperaturen im Inneren des

Hauses. Denn das umweltfreundliche Material lässt die Wärme zum Großteil nicht hinein.

Hohe Temperaturen in

den Innenräumen

können das Wohlbefinden

enorm beeinträchtigen.

Das gilt

besonders für Dachräume, die

von der Sommersonne unerbittlich

aufgeheizt werden. Eine

wirksame Wärmedämmung kann

diesen Effekt minimieren. So

kombinieren Dämmstoffe etwa

auf Basis von Holzfasern Hitzeund

auch Kälteschutz. Zudem

spart das natürliche Material in

der kalten Jahreszeit Heizenergie

und dient als dauerhafter

CO2-Speicher. „Besonders effektiv

beim Hitzeschutz ist die Dämmung

der Dachfläche“, empfiehlt

Zimmerermeister Florian Wick,

Fachreferent des Holzfaserdämmstoffherstellers

Steico.

Eine Dämmung auf

Basis von Holzfasern

zahlt sich an

heißen Tagen aus.

„Hitze wirkt im Sommer über

Stunden auf die Dachfläche ein.

Eine schlechte Dämmung kann

sie nur kurz oder gar nicht aufhalten.“

Holzfaserdämmstoffe seien

daher eine gute Wahl. Sie werden

aus nachwachsenden Rohstoffen

hergestellt, sind langlebig, energieeffizient

und umweltbewusst.

Geeignet sind flexible Matten

oder Einblasdämmung ebenso

wie robuste Platten. Durch ihre

hohe Wärmespeicherfähigkeit

können sie die Hitze über mehrere

Stunden puffern. Ein Großteil

der Wärme gelangt so gar

nicht erst in die Wohnräume. In

den kühleren Nachtstunden kann

die gespeicherte Hitze dann wieder

nach außen abstrahlen. So

wird die Temperatur auf natürliche

Weise reguliert. Auf diese

Weise kann die Zahl unangenehm

heißer Stunden im Dachgeschoss

um bis zu 65 Prozent reduziert

werden. Auch das ökologische

Gewissen wird beruhigt,

denn die Menge an Holzfaserdämmstoffen,

mit der ein durchschnittliches

Dach in Deutschland

gedämmt wird, speichert

dauerhaft mehr als drei Tonnen

Kohlendioxid. Das entspricht

etwa der Emission, die mehr

als 2800 Waschmaschinengänge

mit 60-Grad-Wäsche verursachen.

djd

FOTO: DJD/STEICO.COM/FLORIAN WICK

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10

RENOVIEREN

Den Profi ranlassen

Makel Egal, ob Küche, Badezimmer, Wohn- oder Schlafräume oder sogar das ganze Haus –

irgendwann muss jeder Raum dran glauben. Eine Renovierung ist fällig.

Die einst strahlend weißen

Wände haben einen

Grauschleier, an

der knallgrünen Küche

hat man sich längst sattgesehen

und im Bad ist vor einiger Zeit

eine Fliese kaputt gegangen.

Solche Schönheitsmängel fallen

ins Auge. Aber irgendwann

reißt der Geduldsfaden und

man rafft sich zur Renovierung

auf.

Ein neuer Anstrich ist rasch selbst angebracht, einen Boden kann aber nicht jeder legen.

Einen Fachmann engagieren

Kleine Makel wie eine Innenwand

zu streichen oder ein kaputtes

Schranktürchen wieder

zu fixieren, hat vermutlich jeder

Hobbyhandwerker drauf.

Doch ist der Schaden größer

oder wenn man zwei linke

Hände hat, holt man sich lieber

einen Profi ins Haus. Die

Schwelle zwischen „Renovieren“,

also der Wand etwa einen

neuen Anstrich zu verpassen,

und „Sanieren“, dem Wieder-

Heilmachen von Kaputtem,

verläuft teilweise fließend.

Gerade, wenn es etwa um

Schimmel im Bad, um Feuchtigkeit

im Keller oder um ein

undichtes Dach geht, sollte allerdings

in jedem Fall ein Fachmann

ran.

Wichtig ist, seriöse Anbieter

auszuwählen. Oft genug sind

Hausbesitzer auf umherreisende

„Dachdecker“ hereingefallen,

die einen Qualitätsmangel

am Dach bemerkt haben wollen

und diesen „ganz unkompliziert

und günstig“ reparieren

wollen. Die Polizei warnt ausdrücklich

vor dieser Masche,

denn meist wird den Betroffenen

eine überhöhte Rechnung

präsentiert. Besser ist es, sich

im Bekanntenkreis umzuhören

und Empfehlungen zu sammeln.

Auch die örtlichen Handwerkerverbände

sind eine gute

Anlaufstelle. Um böse Überraschungen

selbst bei seriösen

Anbietern zu vermeiden, sollten

Bauherren mehrere Angebote

einholen.

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EINRICHTEN 11

Metalleffekte,

Exotik und viel Weiß

Look Ab und zu frischen Wind in die Wohnung bringen? Das ist kein

Problem – denn hier sind die neuesten Trends in Sachen Boden,

Farben und Tapeten. Von Anne Schur

nen Abstufungen. Nun ist

Schwarz ja eine “Farbe“, die man

sich im ersten Moment so gar

nicht an der Wand vorstellen

mag. Doch sind die Räume hell

und kombiniert man die richtigen

Möbel und Accessoires,

lässt es einen Raum besonders

edel wirken.

3. Tapeten

Exotische Natur, vergangene

Epochen und ferne Welten: So

lassen sich die Tapetentrends

2020 zusammenfassen.

Ob opulente und barock anmutende

Floralmuster, wilde

Tiere oder Dschungelpflanzen,

die sich auf der Tapete die Wand

hinaufranken: Es wird wild. Bei

den Monofarben bleibt Koralle,

die Trendfarbe der letzten Sai-

son, die Nummer eins. Dafür,

dass der Raum mit diesem

Eye-Catcher aber nicht wie ein

flatternder Flamingo wirkt, sorgen

der alte Spruch „Weniger ist

mehr“ und die Kombination mit

Beige, Schwarz und Weiß.

Wer gerne Farbe möchte, den

Raum aber dennoch ruhig gestalten

will, der ist mit Erd-,

Sand- und Naturtönen bestens

beraten.

1. Bodenbeläge

Strapazierfähig, individuell und

pflegeleicht – so wünschen sich

viele ihren Boden. Das alles vereint

Vinyl –

der Trendbodenbelag

des

Jahres. Er ist

feuchtigkeitsbeständig

und

damit gut für

Küche und

Bad geeignet,

rutschfest und

lärmhemmend,

einfach

48%

zu reinigen,

abriebfest und

licht- und hitzebeständig.

Schon lange ganz oben mit

dabei ist das Echtholzparkett. Es

gibt jedem Raum eine gemütliche

Atmosphäre, ist gut für das

Raumklima und lässt sich einfach

mit einer Fußbodenheizung

kombinieren. Bei der Parkettoptik

sind Fischgrätenmuster

und der „used look“ im Kommen.

Teppichböden dürfen

der Deutschen

sehen Weiß nach wie vor als die

Wandfarbe ihrer Wahl. Für 29 Prozent

der Befragten stehen farbige

wieder flauschig und hochflorig

sein. Einen besonders edlen

Look erhalten sie durch dezente

Metalleffekte. Um diese zu erhalten,

verwenden

einige

Hersteller

Fäden aus recycelten

Fischernetzen.

Akzente an erster Stelle.


Quelle: www.bau-welt.de

2. Wände

„Mut zur

Farbe“ ist das

Motto dieses

Jahres. Ganz

oben auf der

Liste stehen

Blau und Grün in all ihren Nuancen.

Perfekt für diejenigen,

die Sehnsucht nach dem Meer

haben oder sich den Dschungel

nach Hause holen wollen.

Wer eher Lust auf warme

Farbtöne hat, der sollte sich mal

mit Senf, Curry und Terrakotta

ein wenig näher befassen. Für

ganz Mutige gibt es noch

Schwarz in seinen verschiede-

Ihre Stärkung nach

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12

ROHSTOFF HOLZ

Natürlich und

behaglich

Outdoor Urlaub auf „Balkonien“ und „Terrassien“ ist in diesem Jahr

schwer im Kommen. So wird das Freiluftwohnzimmer garantiert zum

zeitlos eleganten Erholungsort.

FOTO: PHOTOGRAPHEE.EU/SHUTTERSTOCK.COM

Die Terrasse als Freiluftwohnzimmer

hat

in diesem Jahr enorm

an Stellenwert gewonnen.

Damit sind

auch die Erwartungen an eine

elegante und hochwertige Einrichtung

gestiegen – angefangen

mit dem Bodenbelag. Hochwertige

Dielen zählen als Naturmaterial

für die Holzterrasse zu

den Favoriten. Hier finden Sie

Tipps zur Planung, zum Verlegen

und zur richtigen Pflege.

1. Was spricht für Holzdielen?

Viele Hausbesitzer wünschen

sich eine möglichst natürliche

und nachhaltige Einrichtung.

Holz als Naturmaterial steht dabei

besonders hoch im Kurs.

Achten Sie beim Kauf darauf,

dass die Terrassendielen aus

nachhaltiger Forstwirtschaft

stammen. Dazu zählt es, dass

hochwertige Materialien verwendet

werden. Tropenholz aus

unklaren Bezugsquellen sollte

tabu sein.

2. Wie viel Pflege benötigen

die Dielen?

Holz im Garten gilt gemeinhin

als pflegeintensiv. Dabei liegen

auch hier die Unterschiede im

Detail. Denn moderne Verarbeitungsverfahren

sorgen dafür,

dass das Naturmaterial widerstandsfähiger

und robuster

wird. Die Veredelung hat in der

Regel auch den Vorteil, dass die

Pflege der Dielen erleichtert

wird. Ein Säubern mit einem

weichen Besen und etwas Wasser

genügt. Gut zu wissen: Wind

und Wetter verleihen den Holzdielen

mit der Zeit eine attraktive

Patina.


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Die Terrasse hat in diesem Jahr nochmal enorm an Bedeutung

gewonnen.

Foto: Yulia Grigoroyeva/Shutterstock.com

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3. Worauf kommt es bei der

Planung an?

Entscheidend sind zunächst mal

die örtlichen Gegebenheiten:

also Ausrichtung, Lage und Größe

des Gartens. Diese Faktoren

bestimmen wesentlich die Planung.

Während eine Südausrichtung

der Terrasse Sonne pur

verspricht, ist zum Beispiel eine

westliche Ausrichtung die Lösung

für alle, die vor allem die

Abendsonne genießen wollen.

Eine östliche Ausrichtung bietet

sich eher für eine Zweitterrasse,

etwa als Platz zum Frühstücken

in der Morgensonne, an.

4. Wie groß sollte die neue

Terrasse an?

Groß genug, damit Familie,

Freunde und Grillgäste genügend

Platz finden. Grundsätzlich

empfiehlt es sich, die Größe

der Holzterrasse an die Ausmaße

Ihres Hauses anzupassen

und nicht überzudimensionieren.

5. Wo finde ich Hilfe?

Fachbetriebe mit handwerklichem

Know-how haben sich auf

hochwertige Holzterrassen spezialisiert.

Sie stehen Interessierten

gerne beratend zur Seite.

6. Woran kann ich

Qualität erkennen?

Entscheidend ist insbesondere

die Herkunft des Holzes. Zu erkennen

sind hochwertige Quellen

an Zertifizierungen wie etwa

dem FSC-Siegel für nachhaltigen

Anbau. Qualitätsanbieter

geben für ihre Terrassendielen

zudem Zusagen bezüglich der

Langlebigkeit und der Haltbarkeit.

Die Garantiezeit kann bei

ihnen sogar bis zu 30 Jahre betragen.

Die Imprägnierung sollte

chemiefrei erfolgen, etwa mit

Bio-Alkohol. Im Zweifelsfall

kann man sich beim Kauf dabei

auch auf das eigene Näschen

verlassen.

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mit der Frage nach den Kosten verbunden. Für Sanierer und Modernisierer gibt es

zahlreiche Förderprogramme. Von Anne Schur

Einer der bekanntesten

Förderer in Deutschland

ist die „Kreditanstalt für

Wiederaufbau“ (KfW).

Diese stellt zahlreiche

Programme für das energetische

Sanieren, Einbruchsschutz, einen

altersgerechten Umbau oder auch

den Kauf energieeffizienter Häuser

zur Verfügung.

Hier ein paar Beispiele:

• Förderung 431: Mit dem Programm„Energieeffizient

Bauen

und Sanieren – Zuschuss

Baubegleitung“ fördert die

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Baubegleitung durch einen

unabhängigen und qualifizierten

Energieberater.

• Förderung 151/152: Das Programm

„Energieeffizient Sanieren“

fördert mit einem Kredit

von bis zu 100 000 Euro bei

Komplettsanierung und bis zu

50 000 Euro bei Teilsanierung

die energetische Sanierung

von Wohngebäuden, für die

der Bauantrag vor dem 1. Februar

2002 gestellt wurde.

• Förderung 153: Mit bis zu

100 000 Euro wird der Bau

oder Kauf eines neuen Hauses

oder einer Eigentumswohnung

gefördert. Voraussetzung:

Die Immobilie erreicht

den KfW- Effizienzhaus-Standard

55, 40 oder 40 Plus.

• Förderung 159: Unabhängig

vom Alter gibt es einen Zuschuss

von bis zu 50 000

Euro für Maßnahmen, die

Barrieren in der Wohnung

reduzieren oder für den Kauf

einer barrierefreien Wohnung.

• Förderung 455-E: In diesem

Programm gibt es für Mieter

und Eigentümer bis zu 1600

Euro für Maßnahmen, die

dem Einbruchschutz dienen.

Neben der KfW gibt es auch individuelle

Förderprogramme

der Bundesländer wie in Baden-

Württemberg:

• Eigentumsfinanzierung des

Landes Baden-Württemberg

BW-Z15-Darlehen: Mit

diesem Programm kann man

bis zu 381 500 Euro erhalten.

Das Programm richtet sich

speziell an einkommensschwä-

sanitär

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chere Haushalte mit Kindern,

die sich sonst kein Wohneigentum

leisten könnten.

• Kredit der Baden-Württembergischen

Landesbank

Wohnen mit Zukunft,

Förderung: Heizung mit erneuerbaren

Energien bei

Neubau & Sanierung: Hier

gibt es einen Kredit in Höhe

von bis zu 50 000 Euro für

eine Heizungsanlage mit Erneuerbaren

Energien.

In Bayern ist die Bayerische

Landesbodenkreditanstalt für

Förderungen zuständig. Dort

ist vor allem ein Modernisierungsprogramm

für Mehrfamilienhäuser

interessant:

• WEG-Modernisierungsprogramm

der Bayern-

Labo: Bei diesem Programm

erhalten Wohnungseigentümergemeinschaften

zinsgünstige

Verbandskredite für

bauliche Maßnahmen zur

energetischen Modernisierung,

Erneuerung und Instandsetzung

sowie zur barrierearmen

und barrierefreien

Anpassung. Die maximale

Höhe eines Kredits liegt bei

120 000 Euro.

Surftipp

Hier können Sie sich über

alle Förderprogramme

genau informieren:

Kreditanstalt für Wiederaufbau:

www.kfw.de

Förderungen durch das

Land Baden-Württemberg:

www.baufoerderer.de

Förderung durch das Land

Bayern: www.bayernlabo.de


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