25.07.2020

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

25. Juli 2020 · Ausgabe KW 30/20 · an alle Haushalte

ANSICHTEN

Claudia Knoll,

Geschäftsführerin

Natur in Lindau

gGmbH

Wir freuen uns, dass wir

nach der coronabedingten

Zwangspause endlich wieder

Baustellen-Führungen

über das Gartenschau-

Gelände anbieten können

(siehe S. 12) und dass das

Interesse daran bei den

Lindauerinnen und

Lindauern so groß ist.

Bis zur Eröffnung der

Gartenschau am 20. Mai

2021 sind es weniger als

300 Tage und die Spannung

bis dahin steigt von

Tag zu Tag. Alle beteiligten

Firmen und das Gartenschau-Team

arbeiten derzeit

mich Hochdruck

daran, die Hintere Insel zu

einem „Gartenstrand“

werden zu lassen, an dem

sich im kommenden Jahr

viele Lindauerinnen und

Lindauer mit ihren Gästen

treffen und von den Uferstufen

in den Sonnenuntergang

blicken werden.

Im Herbst präsentieren wir

die ersten Highlights, die

schon feststehen und die

Hintere Insel im kommenden

Jahr zu einem ausgelassenen

und bunten Fest

für die Lindauerinnen und

Lindauer und die gesamte

Region machen.

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 22.08.2020

Samstag, 05.09.2020

Geschäftsleben:

Geschäftsübergabe

Bei VITEX heißt es jetzt

„Prost Frau Trost“ im

neuen Weinladen in

Hergensweiler. S. 8

Wissenswertes:

Baubeginn im Herbst

Freude im Maria-Martha-

Stift über genehmigten

Bauantrag und Fördermittelzusagen

von knapp

4,3 Millionen Euro. S. 18

Wissenswertes:

Abschied

Viele Kunden sind traurig,

aber Helga Waltner hat sich

ihren Ruhestand verdient.

Dashne Fatah übernimmt

den Salon Haarwerk. S. 13

In vielen Wochen detektivischer

Archiv- und Museumsarbeit haben

Schülerinnen und Schüler

der Mittelschule Lindau Inhalte

für eine Medienstation recherchiert,

die in der neuen Dauerausstellung

des Stadtmuseums

Lindau präsentiert werden soll.

Jetzt wurden die Ergebnisse von

„InstaKranz 1867“ – in coronabedingt

kleiner Runde – vorgestellt.

Seit Beginn des Schuljahres

hat eine kleine Gruppe von

Acht- und Neuntklässlern mit

Konrektorin Marion Zobel

und weiteren Lehrern der Mittelschule

an den „Lindauer

Profilen des 19. Jahrhunderts“

gearbeitet und Beeindruckendes

geschaffen. Stolz enthüllten

die sieben Jungen und

Mädchen die im Instagram-

Stil gestalteten Displays: Trotz

analoger Umsetzung in Kork

und Papier bieten die überdimensionalen

Smartphones die

Möglichkeit, spannende Geschichten

aus der Zeit um 1867

interaktiv zu entdecken.

Thema von „InstaKranz

1867“: Der Wandel der Arbeitswelt,

wie er sich auch in Lindau

im Rahmen der Industriellen

Revolution vollzieht. Gegenstand

der Untersuchung:

Fotoalben des Männergesangsvereins

„Liederkranz“ aus der

Viel haben die Schüler für ihr Projekt recherchiert. Jetzt ist es im Internet zu sehen.

▶ Sommerblumen-Liebe

Von der Aussaat bis zum fertig

gebundenen Strauß kommt bei

Svens Blumenhaus nahezu alles

aus eigenem Anbau. S. 16

zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts,

die im Bestand des

Stadtarchivs und der Sammlung

des Museums erhalten

geblieben sind. Das umfangreichste

Album von 1867 ist

mit Porträtfotos von über 100

Vereinsmitgliedern bestückt

und gibt zu fast jeder Aufnahme

den Namen und Beruf des

Abgebildeten an. „Eine Art Facebook

des 19. Jahrhunderts!“,

findet Museumsleiterin Barbara

Reil. Und Stadtarchivar Heiner

Stauder ergänzt: „Dieses Fotoalbum

war damals hochmodern,

ähnlich wie die Sozialen

Medien für uns heute.“

In den vergangenen Monaten

haben die Schüler sich auf

die Spuren der Lindauer Herren

begeben, die sich vor 150

Jahren im Liederkranz – nicht

nur – zum gemeinsamen Singen

trafen. Die Suche führte zu

Orten des Geschehens im

Stadtraum, ins Museumsdepot

und Stadtarchiv, wo die Gruppe

angeleitet von Heiner Stauder

und seinem Team Stunden

mit dem Studium alter Akten

verbrachte. Zunächst einmal

galt es dabei, die alte deutsche

Schreibschrift lesen lernen, um

die Texte entziffern zu können.

„Das war anstrengend“, bekennen

die Schüler rückblickend.

Aufgegeben haben Gabriel,

Leon, Artur, Lisa, Jenny, Laurin

und Sokol trotzdem nicht,

und schließlich für ausgewählte

Sänger „InstaKranz“-

Eiserner Josef steht

im Alpengarten

Der „Eiserne Josef“ vom Sina-

Kinkelin-Spielplatz hat eine neue

Heimat gefunden. Er steht jetzt

am Alpengarten Spielplatz. Die

Garten- und Tiefbaubetriebe

Lindau haben den kleinen, aber

beliebten Spielplatz erneuert. Jetzt

wird noch das Begleitgrün zurückgeschnitten,

damit die Sitzbänke

wieder gut zugänglich sind. Um

den Bereich zu beschatten, werden

im Herbst große Bäume gepflanzt.

Der neu angesäte Rasenbereich

ist derzeit zwar noch provisorisch

abgesperrt, aber der Spielplatz ist

wieder zugänglich. Jan Wragge

BZ-Foto: P. Herpich

Recherche in 150 Jahre altem „Facebook“

Mittelschule und Kulturamt Lindau präsentieren gemeinsames Projekt „InstaKranz 1867“

BZ-Fotos: Schwarz

Profile mit persönlichen Daten,

vielen Bildern, witzigen

Hashtags und Stories ausgebaut.

Die Gäste der Vernissage,

darunter Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons und Stadtrat

Günther Brombeiß, zeigten

sich begeistert von der Ausstellung

im Schulhaus, die ebenso

ästhetisch wie informativ ausgefallen

ist.

Um „InstaKranz“ bereits vor

Wiederöffnung des Cavazzen

einem größeren Personenkreis

zugänglich zu machen, gibt es

auf der Homepage des Museums

eine umfangreiche Dokumentation

des Projekts zu sehen.

Eine weitere Ausstellung ist für

Herbst 2020 im Stadtarchiv

geplant.

Barbara Reil

▶ Lindauer Dahlienschau

Ab 15. August können sich

Blumenliebhaber und Gartenfans

wieder an der betörenden

Vielfalt erfreuen. S. 17


2 25. Juli 2020 • BZ Ausgabe KW 30/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Butschellen zum Kinderfest

Am Kinderfestmorgen wurden die Schulkinder überrascht

Die Entscheidung der Bundesregierung,

bis zum 31. August,

keine Großveranstaltungen

zuzulassen, hat den Verantwortlichen

der Stadt Lindau

keine Wahl gelassen: Das Kinderfest

2020 musste abgesagt

werden.

In enger Abstimmung mit den

Kinderfestausschüssen der einzelnen

Stadtteile kamen Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia

Alfons und Kinderfestkoordinatorin

Birgit Russ zu dem

Schluss, dass es auch kein kleineres

„Ersatz-Kinderfest“ geben

sollte. Stattdessen wollte

man den eigentliche Kinderfestgedanke

hochhalten und

an die Entstehung des Kinderfestes

im Jahr 1655 erinnern.

Damals gab es anschließend

an eine sogenannte Schulpredigt,

erstmals eine Schulspeisung.

So haben am Kinderfestmorgen

Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons, Birgit Russ

und Christiane Geiser vom

Kinderfesthauptausschuss und

Hauptamtsleiter Thomas Nuber

die Lindauer Schulen besucht

und den Kindern die beliebte

Leinentasche mit einer

Lindauer Butschelle vorbei gebracht.

„Die Kunst des Übergangs“

lautet der Titel der Ausstellung,

die die Lindauer Künstlerin

Katya Dronova bis zum

30. August in Lindau, im

„Kunstmuseum – Atelier im

Innenhof“ in Zusammenarbeit

mit dem Lindauer Kulturamt

zeigt. Fast zwei Jahre hat die

Malerin sich mit ein und demselben

Motiv beschäftigt, mit

der Bahnbrücke, die die Hintere

Insel und den Bahnhofplatz

verbindet. 18 Ölgemälde sind

dabei entstanden – sie zeigen

die Brücke in unterschiedlichem

Licht, aus verschiedenen

Perspektiven, mal in einer

hell-leuchtenden Farbigkeit,

dann kühl und ganz graphisch.

Außerdem haben sich die

Verantwortlichen gemeinsam

mit dem Kulturamt ein

Kunstprojekt ausgedacht, bei

dem alle Lindauer Grundschulkinder

teilhaben können.

Jedes Kind hat eine Blume

oder eine Biene aus Holz

erhalten, die über die Sommerferien

bemalt werden

sollen.

2021 sollen die bemalten

Botschafter dann auf den Wiesen

und Stadteinfahren Lindaus

aufgestellt werden und die

Bürger Lindaus, die Menschen

in der Region und die Gäste

zur Gartenschau willkommen

heißen wird. „Damit werden

die Stadteinfahrten und Wiesen

bunt mit der kollektiven

Aber Katya Dronova hat sich

nicht nur mit Pinsel und Farbe

mit dem Thema Brücke auseinandergesetzt:

„Die Brücke verbindet

etwas, das voneinander

getrennt ist“, sagt die Malerin

und erzählt, dass sie „jeden

Tag, zu verschiedenen Jahresund

Tageszeiten über diese

Brücke gegangen ist.“ Dabei

hat sie festgestellt, „wie unterschiedlich

die Brücke erscheint“.

Sie ist blendend, voller

Schatten, dann düster, unwirtlich,

mystisch beleuchtet

von elektrischem Licht oder

im Nebel ertrinkend.“ Und

weil sie bei Regen und Schnee

oft rutschig und schwer passierbar

ist, tauften die Lindauer

sie auf den Namen „Ho-Chi-

Minh-Pfad“.

Für die die Malerin, die urspr

ünglich aus Russland

kommt, wurde bald klar, dass

die Brücke für sie auch eine

symbolische Bedeutung hat:

„Lange Zeit nagte an mir der

Umzug von Moskau nach Lindau,

und ich stellte fest, dass

ich mehrere Jahre auf der

Brücke gestanden hatte, ohne

mich zu bewegen, zwischen

zwei Realitäten, zwischen der

Kreativität unserer Kinder“, so

Kulturamtsleiter Alexander

Warmbrunn. „Ein schöneres,

individuelleres und bunteres

Bild des Willkommens als

Gastgeber für 2021 kann es

nicht geben.“

Pat

In diesem Jahr ist alles anders, auch das Kinderfest. Deswegen hat Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons die Grundschüler besucht. Fotos: Herpich

Temporäre Ausstellung im Atelier im Innenhof

Lindauer Künstlerin Katya Dronova zeigt „Die Kunst des Übergangs“

Die Lindauer Künstlerin Katya Dronova hat sich zwei Jahre lang mit dem Bahnbrücke zwischen der Post

und der Hinteren Insel beschäftigt. Ihre Bilder werden nun im Kunstmuseum – Atelier im Innenhof in

Zusammenarbeit mit dem Lindauer Kulturamt gezeigt. Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons hat die

Ausstellung an einem lauen Sommerabend eröffnet.

Fotos: Stefanie Bernhard-Lentz

Vergangenheit und der Zukunft.

Mir wurde klar, dass ich

vorwärts gehen musste ohne

zurückzuschauen, um inneren

Frieden und Harmonie zu erreichen.

Dies war ein Anstoß

zum Malen dieser Bilder.“

Um tiefer in die Geschichte

der Brücke eintauchen zu können,

nahm Katya Dronova mit

dem Stadtarchivar Heiner

Stauder und mit Stefan Stern

vom Eisenbahn- und Schiffsverein

Kontakt auf und bekam

Zugang zu spannendem Archivmaterial

– ein Teil der Dokumente

wird auch in der Ausstellung

zu sehen sein.

Und schließlich beschreitet

die Künstlerin noch einen weiteren

Weg, um sich der „Kunst

des Übergangs“ zu nähern: Gemeinsam

mit der Theatergruppe

Partout (Regie: Ute Bisinger,

Kamera: Mario Richter), dreht

sie Video-Sequenzen auf der

Brücke, die das Thema noch

einmal ganz anders beleuchten.

Letztendlich ist es nun der

Initiative von Kulturamtsleiter

Alexander Warmbrunn und

seinem Team zu verdanken,

dass die Werkschau in den

kommenden Wochen zu sehen

sein wird. Denn das Kunstmuseum

öffnet hierfür seinen

Raum, der eigentlich für die

Kunstvermittlung vorgesehen

ist. Weil aber derzeit Corona

bedingt keine Workshops

stattfinden dürfen, wurde das

„Atelier im Innenhof“ (zwischen

Kunstmuseum und

Stadtbücherei) vorübergehend

zum Ausstellungsraum umgewidmet.

„Dem Kulturamt ist es

wichtig, als Kulturvermittler

auch Initiativen wie die von

Katya Dronova, dem Eisenbahn-

und Schiffsverein und

der Theatergruppe Partout zu

unterstützen. Deswegen haben

wir spontan den temporären

Kunstraum geschaffen“,

sagt Alexander Warmbrunn,

Leiter des Lindauer Kulturamtes.

Info: Die Ausstellung „Kunst

des Übergangs“, mit Werken

von Katya Dronova ist bis zum

30. August 2020 im „Kunstmuseum

– Atelier im Innenhof“,

Maximilianstraße 52, Lindau,

zu sehen. Öffnungszeiten:

Donnerstag und Freitag: 14 bis

18 Uhr sowie Samstag und

Sonntag 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt

ist frei. Homepage:

www.kdronova.com

Stefanie Bernhard-Lentz


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 25. Juli 2020 • BZ Ausgabe KW 30/20

Helferdienst unterstützt

Bürgerinnen und Bürger müssen nicht mehr vor der Türe warten

Auch die Stadt Lindau konnte

in der letzten Zeit einige Coronaregeln

lockern. Ein unkontrollierter

Zugang einer großen

Besuchermenge in die Büroräume

ist aber leider noch nicht

möglich. „Mir ist wichtig, dass

wir unseren Bürgerinnen und

Bürgern weiterhin einen guten

Service bieten. Zugleich müssen

wir die Corona-Auflagen

einhalten und sicherstellen,

dass die MitarbeiterInnen des

Bürgeramtes möglichst reibungslos

arbeiten können“,

sagt Oberbürgermeisterin Dr.

Claudia Alfons. Deshalb hat

die Stadt einen externen Helferdienst

im Eingangsbereich

des Bürger- und Rechtsamt

installiert. Von Montag

bis Freitag, 7. 30 bis 12.30

Uhr und Mittwoch von

14 bis 17.30 Uhr begrüßt

der Dienst ankommenden

Bürgerinnen und Bürger

und bietet Hilfestellungen

an.

Das bedeutet konkret:

Kommt jemand mit Termin,

wird dies mit einer

täglich aktuellen Terminliste

abgeglichen, die von

sämtlichen Abteilungen

an den Helferdienst ausgehändigt

wird. Die Bürgerinnen

und Bürger bekommen dann

Tanja Bohnert, Leiterin des

Bürger- und Rechtsamtes, Silvia

Lindenau vom Helferdienst und

zwei Bürger vor dem Bürger- und

Rechtsamt.

Foto: Herpich

Sitzwarteplätze zugewiesen,

die in hygienegerechten Abständen

im Hause verteilt sind

und können dort warten, wenn

dies nötig ist.

Kommen Bürgerinnen und

Bürger ohne Terminvereinbarung,

bekommen sie bei

Anliegen, die das Bürgerbüro

betreffen, ein Formular ausgehändigt,

auf dem sie ihre Daten

hinterlassen können – das

Bürgerbüro meldet sich dann

am Nachmittag zwecks Terminvereinbarung.

Die Stifte

und Schreibunterlagen werden

vom Helferdienst ständig desinfiziert.

Betrifft das Anliegen andere

Abteilungen, nehmen die

Helfer per Telefon Kontakt mit

den Abteilungen auf, um herauszufinden,

ob eine spontane

Behandlung des Anliegens

möglich ist. Falls ja, werden

sie direkt zu der jeweiligen

Abteilung hinein gelassen.

Wenn nicht, wird eine Kontaktliste

ausgehändigt, aus der

die maßgeblichen Kontaktdaten

aller Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sowie die verschiedenen

Aufgabenbereiche

ersichtlich sind. Somit können

Bürgerinnen und Bürger

einen Termin vereinbaren

oder das Anliegen auf elektronischem

Wege erledigen. Der

Helferdienst achtet dabei auch

auf die Einhaltung der Maskenpflicht

und steht generell

erklärend sowie für Auskünfte

zur Verfügung.

„Es funktioniert bereits

jetzt hervorragend“ resümiert

Tanja Bohnert,

Leiterin des Bürger- und

Rechtsamtes. „Die Bürgerinnen

und Bürger müssen

nicht mehr vor der

Türe warten und finden

direkt einen Ansprechpartner

vor. Auch im Bürgerbüro

ist eine deutliche

Entspannung zu merken,

da die Haustürklingelanfragen,

neben dem Telefondienst

nicht mehr anfallen und

die MitarbeiterInnen dadurch

Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben

haben.“

BoB

Jetzt bei der Musikschule Lindau für das Schuljahr 2020/21 anmelden

Kinder lernen gemeinsam zu musizieren

Der Musikgarten (MG) ist bereits

für Kinder ab 2 Jahren. Mit einem Elternteil

oder einer anderen Bezugsperson

in einer Gruppe von 6 bis 12

Kindern wird wöchentlich 40 bis 45

Minuten zusammen musiziert. Die

Kinder erleben Musik als Teil ihrer

Ausdrucksmöglichkeit. Beim Singen

und Sprechen, Tanz und Bewegung,

Hören und Instrumentalspiel werden

musikalische, soziale, sprachliche

und körperliche Fähigkeiten

gefördert.

In die Musikalische Früherziehung

(MFE) sind Kinder von 4 bis 6 Jahren

eingeladen, in einer Gruppe

Nachruf

von 6 bis 12 Kindern wöchentlich

50 Minuten zu musizieren. Spielerisch

und mit viel Spaß entdecken

Kinder im Kindergartenalter Musik,

erlernen musikalische Grundlagen

und lernen im sozialen Miteinander

zu musizieren und aufeinander zu

hören.

Für Kinder von 6 bis 8 Jahren ist

die Musikalische Grundausbildung

(MGA). In einer Gruppe von 6 bis 12

Kindern wird auch hier wöchentlich

60 Minuten zusammen musiziert

und im Verlauf des Jahres lernen die

Kinder die verschiedenen Instrumente

kennen.

In „Ballett und Kreativtanz“ werden

Musik und Bewegung miteinan-

Die Stadt Lindau (B) trauert um ihren ehemaligen Mitarbeiter

Ludwig Walser

der im Alter von 78 Jahren verstorben ist. Herr Walser war 32 Jahre bei der

Stadt Lindau (B), zuletzt als Hausmeister in der Musikschule, beschäftigt.

Wir werden uns stets in Dankbarkeit an ihn erinnern. Unser tiefes Mitgefühl

gilt seiner Familie.

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

STADT LINDAU (BODENSEE)

Peter Wenzler

Personalrat

der verbunden.

Kreativität, Koordinationsvermögen,

Musikalität und Rhythmusgefühl

können die Kinder im wöchentlichen

Unterricht in der Gruppe

erleben und entfalten.

In der „Singklasse“ geht es vor allem

darum in der Gemeinschaft die

Freude am Singen und Musizieren

zu entdecken und zu fördern.

Information und Beratung:

Musikschule Lindau e.V.,

Holdereggenstr. 23, 88131 Lindau

Tel: 08382 / 94 45 97

Email:

Musikschule-Lindau@t-online.de

Homepage:

www.musikschule-lindau.de

Stadtbusbüro

hat geänderte

Öffnungszeiten

BoB

Das Kundenbüro am ZUP ändert

während der Sommerurlaubszeit

vom 20. Juli bis zum 4. September

2020 die Servicezeiten und

ist von Montag bis Freitag jeweils

von 8.10 Uhr bis 13 Uhr geöffnet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

sind auch telefonisch

ausschließlich zu diesen Zeiten

erreichbar.

Ab Montag, 7. September 2020,

gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten.

AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen und liebe

Lindauer, die Ferien stehen

kurz bevor, doch dies Jahr ist

alles anders. Die wenigsten

sitzen schon auf gepackten

Koffern. Angesichts von Corona

ist in Lindau „daheimbleiben“

eine passable Alternative.

Schließlich leben wir dort,

wo andere Urlaub machen.

Wenn man abends am See

und in unseren Parks spazieren

geht, fühlt es sich fast an

wie im Süden. Und das ist

schön! Überall sitzen Leute

am Ufer, auf den Wiesen,

beim Picknick oder mit einem

Gläschen Wein, aber auch

ausgelassen feiernd, mit lauter

Musik. Zurück bleiben oft

haufenweise Müll, Scherben

und verärgerte Nachbarn, die

nachts nicht schlafen konnten.

Momentan häufen sich

die Beschwerden bei der Polizei

und bei uns im Ordnungsamt.

Unser Bauhof sammelt in Extraschichten

den Müll der Leute

ein, die sich am nächsten Abend

wieder auf den aufgeräumten

Plätzen niederlassen. Der Müll

wird mehr und er ist unerfreulich

sichtbar im Straßenbild. So

kann das nicht weiter gehen. Innerhalb

der Stadtverwaltung arbeitet

eine Gruppe am Thema

„Müllvermeidung“. Ziel ist, dass

wir in Lindau weniger Müll produzieren

und darauf achten, was

wir kaufen und ob wir es wieder

verwenden oder reparieren können.

Bis wir erste Lösungen erarbeitet

haben, bleibt nur der Appell

an den gesunden Menschenverstand:

Genießen Sie

den See, genießen Sie unsere Natur

und verhalten Sie sich dabei

bitte so, wie Sie es von einem

Gast in Ihrem Garten erwarten

würden. Entsorgen Sie Ihren

Müll und nehmen Sie Rücksicht

auf Mitmenschen, die nachts

schlafen möchten. So wird es für

alle der schöne, unbeschwerte

Sommer, nach dem wir uns in

diesem Jahr besonders sehnen!

Ihre Oberbürgermeisterin für

Lindau Dr. Claudia Alfons

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Für die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) suchen wir zum nächstmöglichen

Zeitpunkt einen

Teamleiter Elektrotechnik (m/w/d)

für den Fachbereich Abwasserwirtschaft

Eine ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage unter:

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 15.08.2020.

Stadt Lindau (B), Personalabteilung, Bregenzer Str. 6,

88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

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Schul- und Bildungsangebot.

Sie möchten Teil unseres Teams werden, dann bewerben Sie sich als

Sachbearbeiter in der Kämmerei m/w/d

im Bereich Steuern

Eine ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage unter:

www.stadtlindau.de.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau

(Bodensee)

Bewerben Sie sich über unser Online-Portal unter

www.stadtlindau.de bis zum 09.08.2020.

Stadt Lindau (B), Personalabteilung, Bregenzer Str. 6,

88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

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4 25. Juli 2020 • BZ Ausgabe KW 30/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 105 neu „Gewerbegebiet Heuriedweg“, 1. Änderung Kaufland

- Inkrafttreten gemäß § 10 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) -

Der Stadtrat der Stadt Lindau (Bodensee) hat mit Beschluss

vom 15.07.2020 den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr.

105 neu „Gewerbegebiet Heuriedweg“, 1. Änderung „Kaufland“,

bestehend aus der Planzeichnung mit den Festsetzungen

durch Planzeichen und den Festsetzungen durch Text sowie dem

Vorhaben- und Erschließungsplan, jeweils in der Fassung vom

15.07.2020, als Satzung beschlossen.

Dieser Beschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 des Baugesetzbuchs

(BauGB) ortsüblich bekannt gemacht. Mit dieser Bekanntmachung

tritt der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr.

105 neu „Gewerbegebiet Heuriedweg“, 1. Änderung „Kaufland“

in Kraft.

Der Bebauungsplan wird mit der Begründung vom Tag der Veröffentlichung

dieser Bekanntmachung an zu jedermanns Einsicht

bereitgehalten. Jedermann kann den Bebauungsplan mit

der Begründung bei der Stadt Lindau (B) einsehen und über deren

Inhalt Auskunft verlangen. Möglichkeit hierzu besteht während

der Öffnungszeiten für den allgemeinen Besucherverkehr

bei der Stadt Lindau (B), Stadtbauamt, in der Bregenzer Straße

8. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7:30

Uhr bis 12:30 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von 14:00 Uhr

bis 17:30 Uhr. Die der Planung zugrunde liegenden Vorschriften

(Gesetze, Verordnungen, Erlasse und DIN-Vorschriften) können

ebenfalls bei der Stadt Lindau (B), Stadtbauamt, zu den o.g. Öffnungszeiten

eingesehen werden. Um vorherige Terminvereinbarung

wird gebeten.

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung

von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln

der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB

wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach

1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche

Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche

Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des

Bebauungsplans und des Flächennutzungsplanes und

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

4. nach § 214 Abs. 2a im beschleunigten Verfahren beachtliche

Fehler,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des

Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Stadt Lindau (Bodensee)

geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung

oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2

sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche

für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene

Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach

Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten

sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird

.

Lindau (B), den 16.07.2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Bekanntmachung

Bebauungsplan Nr. 73 „Erweiterung des Gewerbegebietes“, 8. Änderung „Beherbergungsbetriebe“

– Aufstellungsbeschluss nach § 2 (1) BauGB –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 24.06.2020 in öffentlicher

Sitzung die Aufstellung der 8. Änderung des Bebauungsplanes

Nr. 73 „Erweiterung des Gewerbegebietes“ gemäß § 2 (1)

BauGB als Bebauung der Innenentwicklung im beschleunigten

Verfahren gemäß § 13 a BauGB beschlossen.

Ziel und Zweck der Planung

Mit der Änderung des Bebauungsplanes wird das Ziel verfolgt,

in dem bestehenden Gewerbegebiet, zusätzlich zu den bereits

vorhandenen Ausschlüssen von Nutzungen, Beherbergungsbetriebe

auszuschließen.

Aufgrund der besonderen landschaftlichen und topografischen

Lage stehen wenig gewerblich nutzbare Flächen im Stadtgebiet

Lindau zur Verfügung. Es besteht deshalb ein hoher Bedarf, die

vorhandenen Gewerbegebiete für eine dementsprechende Nutzung

zu sichern. Das Ziel der Konzentration von Gewerbebetrieben

ist vor allem der Schutz vor Immissionen und einem hohen

Verkehrsaufkommen in anderen Bereichen des Stadtgebietes.

Demensprechend ist eine überörtliche Verkehrsanbindung zur

Bundesautobahn 96 und die Bregenzer Straße bzw. den Autobahnzubringer

hierfür zielführend. Des Weiteren sind großflächige

und vor allem flache Grundstücke von Nöten, um die Erfordernisse

der Gewerbebetriebe erfüllen zu können.

Die in der Stadt Lindau noch verfügbaren Gewerbegebiete, wie

sie im Flächennutzungsplan ausgewiesen sind, stehen anderen

gewerblichen Strukturen zur Verfügung bzw. sind nicht für eine

etwaige Nutzung zugänglich. Das Gewerbegebiet „Priel“

soll überwiegend kleineren Handwerksbetrieben die Möglichkeit

bieten, sich an einem Gewerbestandort anzusiedeln, außerdem

ist die verkehrliche Erschließung nicht vergleichbar mit der

des Gewerbegebietes an der Robert-Bosch-Straße. Die geplante

Erweiterung des Gewerbegebietes an der Autobahn wird aktuell

als landwirtschaftliche Fläche genutzt. Diese befinden sich

nicht im Eigentum der Stadt Lindau und werden in absehbarer

Zeit nicht zur Verfügung stehen.

In dem Gewerbegebiet an der Robert-Bosch-Straße sollen die

bauleitplanerisch gesicherten Gewerbegebietsflächen vornehmlich

gewerblichen Nutzungen wie Produktion oder Büros

vorbehalten bleiben. Die bereits sehr knappen gewerblichen

Flächen sollen nicht für Einzelhandelsbetriebe oder für Beherbergungsbetriebe

in Anspruch genommen werden. Für Einzelhandelsbetriebe

besteht zum einen innerhalb eines Gewerbebetriebes

nur ein sehr geringer Versorgungsbedarf, zum anderen

wird durch die Auslagerung dieser Betriebe die Nahversorgung

in Innenstadtbereichen gefährdet.

Beherbergungsbetriebe sollen überwiegend an touristisch attraktiven

Standorten angesiedelt werden. Eine Konzentration

der touristischen Entwicklung ist demnach vor allem in Inselnähe

gewünscht. Die Nutzungsstruktur von einem Hotel in einem

Gewerbegebiet bzw. in unmittelbarer Nähe zur Autobahn

zieht insbesondere Kurzzeittouristen (z.B. Durchreisenden für

Zwischenübernachtungen oder Geschäftsreisende) an, welche

nicht den Tourismusstandort Lindau an sich nutzen. Des Weiteren

besteht die Gefahr, dass innerhalb des Gewerbegebietes

schützenswerte Nutzungen entstehen, die aus Sicht des Immissionsschutzes

zu berücksichtigen sind und dadurch die bestehenden

Betriebe einschränken. Den bestehenden Betrieben soll

aber ausreichend Bestandsschutz, ohne Befürchtungen zu nötigen

Änderungen ihrer Produktionsabläufe, gewährleistet werden.

Außerdem sollen sie gegebenenfalls erweitern können,

wenn hierfür noch ausreichend Reserven zur Verfügung stehen.

Die vorhandenen, ausgewiesenen Gewerbegebiete sollen aus

aufgeführten Gründen zur Ansiedelung von Gewerbebetrieben,

vorzugsweise produzierendem Gewerbe, zur Verfügung stehen.

Eine Nutzungssteuerung zur Sicherung der städtebaulichen Ziele

durch Änderung des Bebauungsplanes ist demnach notwendig.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Das Plangebiet befindet sich im zentralen Teilbereich des Gewerbegebietes

an der Robert-Bosch-Straße im Stadtteil Reutin

und umfasst eine Größe von ca. 20,1 ha. Das Plangebiet grenzt

im Südosten an einen sich ebenfalls in Aufstellung befindlichen

Bebauungsplan an. Sowohl im Westen als auch im Osten werden

Strukturen des Gewerbegebietes an der Robert-Bosch-Straße

fortgeführt. Im Norden befindet sich die Feuerwehr der Stadt

Lindau und im weiteren Verlauf nach Osten landwirtschaftlich

genutzte Flächen. Im Südwesten wird der Geltungsbereich

durch die Bregenzer Straße begrenzt.

Der Planbereich ist bereits durch eine gewerblich genutzte Bebauung

geprägt, es sind jedoch noch Baulücken im vorhanden,

welche für weitere bauliche Entwicklung zur Verfügung stehen.

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Innerhalb des Änderungsbereiches befinden sich folgende

Grundstücke mit den Fl.-Nrn.: 527/0 (Teilfläche), 529/2 (Teilfläche),

531/0 (Teilfläche), 531/1, 532/0 (Teilfläche), 532/11 (Teilfläche),

532/12 (Teilfläche), 533/5 (Teilfläche), 1305/0 (Teilfläche),

1307/2 (Teilfläche), 1308/0 (Teilfläche), 1310/0 (Teilfläche),

1314/0 (Teilfläche),1315/0 (Teilfläche), 1323/1, 1323/2,

1323/3, 1323/4, 1323/5, 1667/0 (Teilfläche), 1677/0 (Teilfläche),

1681/0, 1681/7 (Teilfläche), 1688/2, 1688/3 (Teilfläche),

1688/4, 1688/8, 1690/0 (Teilfläche), 1690/1 (Teilfläche),

1691/0, 1692/0, 1692/2 (Teilfläche), 1694/0, 1695/0, 1695/1,

1695/2, 1695/4, 1699/0, 1699/2 (Teilfläche), 1699/3 (Teilfläche),

1699/4, 1699/5 (Teilfläche), 1699/6, 1700/0, 1702/1,

1702/2, 1704/0, 1704/1, 1705/0, 1706/0, 1706/1 (Teilfläche),

1708/0 (Teilfläche), 1709/0, 1711/0, 1711/4, 1712/0, 1713/0,

1714/0, 1715/0, 1715/1, 1716/0 (Teilfläche), 1716/1, 1716/3,

1717/2 (Teilfläche), 1717/4, 1717/5, 1719/0, 1719/3 (Teilfläche),

1719/5, 1719/6 (Teilfläche), 1720/0, 1720/2 (Teilfläche),

1721/0, 1722/0, 1722/1, 1726/0 (Teilfläche), 1726/1 (Teilfläche),

1726/3, 1729/0, 1731/3, 1732/0, 1732/1, 1733/0 und

1733/1, Gemarkung Reutin.

Lageplan zum Aufstellungsbeschluss der 8. Änderung des Bebauungsplanes

Nr. 73 „Erweiterung des Gewerbegebietes“ mit

Stand vom 08.06.2020 (verkleinerte Darstellung, unmaßstäblich)

Lindau (B), den 13.07.2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 25. Juli 2020 • BZ Ausgabe KW 30/20

Stadt Lindau radelt 134.600 Kilometer

35 Teams vermieden damit 20 t CO 2

im Vergleich zu Autofahrten

Zum 5. Mal beteiligte sich die

Stadt Lindau mit Unterstützung

der Lokalen Agenda 21, Arbeitskreis

Verkehr, vom 15.Juni

bis zum 15. Juli an der Kampagne

Stadtradeln 2020 des Klima-

Bündnis. Insgesamt legten 532

Radelnde und 11 Mitglieder

des Kommunalparlamentes in

35 Teams 134.600 Kilometer

zurück und vermieden damit 20

t CO 2

im Vergleich zu Autofahrten.

Trotz Corona-bedingter Einschränkungen,

z.B. dem Wegfall

der beliebten Sternfahrt

zum Zeughaus-Biergarten, war

die Teilnehmerzahl dieses Jahr

nochmals größer als in den vergangenen

Jahren. Das zeigt,

dass auch in Lindau Radfahren

sowohl in der Freizeit als auch

Nach einstimmiger Entscheidung

des Prüfgremiums des

Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft

fahrradfreundliche

Kommunen in Bayern (AGFK-

Bayern) darf sich die Stadt

Lindau, eine „Fahrradfreundliche

Kommune in Bayern“ nennen.

Der Titel wird im Herbst

vom Staatsministerium des

Innern, auf Vorschlag des Vorstands

des AGFK-Bayern verliehen.

Nur wer die anspruchsvollen

Kriterien der AGFK erfüllt

und dies belegen kann,

bekommt diese Auszeichnung.

Lindau ist eine kompakte Stadt

und hat sich in den letzten Jahren

zu einer Fahrradstadt entwickelt.

Zudem gibt es bereits

ein gut ausgebautes Netz an

Radverkehrsanlagen (30er-Zone,

Schutzstreifen, Radwege,

Fahrradstraßen, …), welches

neben der Insel auch andere

wichtige Ziele wie Schulen,

bei den Wegen zur Arbeit und

zum Einkaufen immer beliebter

wird. Beim „Abradeln“ zur

Waldschenke am Sonntag, 5.

Juli nahmen ca. 40 Radlerinnen

und Radler teil, darunter

auch einige Kinder.

Das radelaktivste Team 2020

ist das Team des Bodensee-

Gymnasiums mit gemeinsam

geradelten 16.423 Kilometern,

aktivster Einzelradler ist Joshua

Hampp mit insgesamt

3.171 Kilometern. Auf sie warten

Überraschungspreise. Alle

anderen Stadtradeln-Aktive

sind zur Prämierung und einem

gemütlichen gemeinsamen

Mittagessen eingeladen.

Die Prämierung findet dieses

Jahr im Rahmen der Europäischen

Mobilitätswoche am autofreien

Tag, Sonntag, 20. September

ab 13 Uhr vor dem Reutiner

Rathaus statt. Wie schon

2019 gibt es an diesem Tag von

10 bis 17 Uhr ein abwechslungsreiches

Programm für

Kinder und Erwachsene.

Stadtradeln ist eine internationale

Kampagne des Klima-

Bündnis. Ziel ist, möglichst

viele Menschen zum Umstieg

auf das Rad zu begeistern, Kohlendioxid-Emissionen

einzusparen

und so einen Beitrag

zum Klimaschutz zu leisten.

Stadtradeln in Lindau wird von

den lokalen Partnern Stadtwerke

Lindau, Therme Lindau,

Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim,

Radstation,

Fahrrad Unger, Fahrrad Jausovec

und vielen weiteren Gönnern

unterstützt.

Jaime Valdés Valverde Beim Abradeln ging es mit 40 Radlern zur Waldschenke. Foto: GTL

Lindau ist „fahrradfreundliche Kommune in Bayern“

Nur wer anspruchsvolle Kriterien erfüllt bekommt diese Auszeichnung

Freizeiteinrichtungen und

Ortsteilzentren für den Radverkehr

verbindet.

Der Stadtrat hat sich 2012

zum Ziel gesetzt „Fahrradfreundliche

Kommune“ zu

werden. Die Hauptbereisung

zur Prüfung der Eignung der

Stadt fand letzte Woche statt.

Die Verwaltung hatte im Rahmen

der Hauptbereisung die

Gelegenheit, die fahrradfreundlichen

Bedingungen in

der Stadt und die gelungenen

Maßnahmen zur Radverkehrsförderung

zu präsentieren. Die

Bewertungskommission konnte

deutliche Fortschritte seit

der Vorbereisung vor vier Jahren

erkennen. Nur wer die anspruchsvollen

Kriterien der

AGFK erfüllt und dies belegen

kann, bekommt diese Auszeichnung.

„Diese Anerkennung

auf höchster Ebene ehrt

uns sehr“, so Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons, „sie

ist für uns eine zusätzliche Motivation,

die mit dem KLiMo

beschlossenen Ziele weiterhin

engagiert zu verfolgen und den

Radverkehr weiter zu fördern.“

Das Klimafreundliche Lindauer

Mobilitätskonzept (KLi-

Mo) wurde bereits 2017 vom

Stadtrat beschlossen. Es soll attraktive

Mobilität ermöglichen,

dabei aber den Verkehr so stadtund

umweltverträglich wie

möglich gestalten, um dadurch

insgesamt ein Höchstmaß an Lebensqualität

zu erreichen.

5

Umgesetzt wurden bereits

mehrere Maßnahmen. Um das

Radverkehrsnetz weiter zu

konkretisieren, wurde ein

Nahmobilitätskonzept (inkl.

intensiver Bürgerbeteiligung)

erstellt. Mit dem Nahmobilitätskonzept

möchte die Stadt

die Bedingungen für Fußgänger

und Radfahrer verbessern

und damit attraktive Angebote

schaffen, um diese klimafreundlichen

Fortbewegungsarten

weiter zu fördern. „Wir

werden weiter dran arbeiten,

die Wege für Radfahrer/innen

und Fußgänger/innen noch attraktiver

und sicherer zu machen“

, so Mobilitätsplaner Jaime

Valdés Valverde. „Uns ist

immer wichtig, die Lindauer

Bürger/innen für unserer Projekte

und Kampagnen zu sensibilisieren

und die Akzeptanz

für nachhaltige Mobilität zu

verbessern.“

Die Stadt bekam viel Lob für

die bereits ausgeführten Maßnahmen,

vor allem weil das

Thema Radverkehr groß gedacht

wird. Lindau hat bereits

einen Radverkehrsanteil von

27 Prozentpunkten und die

Stadt möchte in ihrer Vorreiter-

Rolle weiter wachsen. Der

Stadtrat setzte sich bereits in

2017 zum Ziel, „den Radverkehrsanteil

bis 2022 um weitere

fünf Prozentpunkte zu erhöhen.“

Deshalb hat die Bewertungskommission

die Erhebung

des Modal Split im Jahr

2022 als Aufgabe gestellt sowie

die Aktualisierung der vorhandenen

Beschilderung.

Jaime Valdés Valverde

Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses

Bebauungsplan Nr.63 a „Oberes Rothenmoos“, ergänzendes Verfahren nach § 214 Abs. 4 BauGB

- Inkrafttreten gemäß § 10 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) -

Der Stadtrat der Stadt Lindau (Bodensee) hat mit Beschluss vom

15.07.2020 den Bebauungsplan Nr. 63a „Oberes Rothenmoos“,

ergänzendes Verfahren, bestehend aus der Planzeichnung mit

den Festsetzungen durch Planzeichen und den Festsetzungen

durch Text, jeweils in der Fassung vom 15.07.2020, als Satzung

beschlossen.

Dieser Beschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 des Baugesetzbuchs

(BauGB) ortsüblich bekannt gemacht. Mit dieser Bekanntmachung

tritt der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr.

63a „Oberes Rothenmoos“ in Kraft.

Der Bebauungsplan wird mit der Begründung vom Tag der Veröffentlichung

dieser Bekanntmachung an zu jedermanns Einsicht

bereitgehalten. Jedermann kann den Bebauungsplan mit

der Begründung bei der Stadt Lindau (B) einsehen und über deren

Inhalt Auskunft verlangen. Möglichkeit hierzu besteht während

der Öffnungszeiten für den allgemeinen Besucherverkehr

bei der Stadt Lindau (B), Stadtbauamt, in der Bregenzer Straße

8. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7:30

Uhr bis 12:30 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von 14:00 Uhr

bis 17:30 Uhr. Die der Planung zugrunde liegenden Vorschriften

(Gesetze, Verordnungen, Erlasse und DIN-Vorschriften) können

ebenfalls bei der Stadt Lindau (B), Stadtbauamt, zu den o.g. Öffnungszeiten

eingesehen werden. Um vorherige Terminvereinbarung

wird gebeten.

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung

von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln

der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB

wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach

1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche

Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche

Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des

Bebauungsplans und des Flächennutzungsplanes und

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des

Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Stadt Lindau (Bodensee)

geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung

oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2

sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche

für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene

Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach

Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten

sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

Lindau (B), den 16.07.2020

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


6 25. Juli 2020 • BZ Ausgabe KW 30/20

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Sicherheitsgespräch von Polizei und Stadt

Landkreis Lindau ist eine der sichersten Regionen

Beim Antrittsbesuch hatten

es Oberbürgermeisterin Dr.

Claudia Alfons und Erster Polizeihauptkommissar

Thomas

Steur, Leiter der Polizeiinspektion

Lindau angesprochen:

Gespräche zwischen

Polizei und Stadt sind sehr

wichtig. So wichtig, dass neben

dem ständigen Austausch

auf kurzem Wege, auch das

jährliche Sicherheitsgespräch

mit dem Polizeipräsidium

Schwaben Süd/West und Vertretern

der Stadt Lindau wieder

aufleben sollte.

Nun, knapp einen Monat später,

haben sich Polizeipräsident

Werner Strößner, Thomas

Steur, Leiter der Polizeiinspektion

Lindau, Alexander Pfaff,

Leiter der Grenzpolizei Lindau

Vorsicht: Falscher Polizist am Telefon

Opfer sollen Geld und Wertsachen herausgeben

Trickbetrüger geben sich am

Telefon als Polizisten, Staatsanwälte

oder andere Amtspersonen

aus, um vorwiegend ältere

Menschen zur Herausgabe

ihrer Wertsachen zu bringen.

Dabei nutzen sie eine spezielle

Technik, die bei einem Anruf

auf der Nummernanzeige ihrer

Opfer die Notrufnummer 110,

die Rufnummer der örtlichen

Polizeidienststelle oder des

Bundeskrimimalamts (BKA) erscheinen

lässt.

Unter Vorwänden, wie beispielsweise

die Polizei habe

Hinweise auf einen geplanten

Einbruch, gelingt es den Betrügern

immer wieder, ihren Opfern

mittels geschickter Gesprächsführung

glaubwürdig

zu vermitteln, dass ihr Geld und

ihre sonstigen Wertsachen zuhause

nicht sicher seien. Ein Polizist

in Zivil werde vorbei kommen,

um das gesamte Geld und

sämtliche Wertsachen „in Sicherheit“

zu bringen. Ein anderer

Vorwand ist, dass die Ersparnisse

auf untergeschobenes

Falschgeld überprüft bzw. Spuren

gesichert werden müssten,

ein Polizist komme vorbei und

werde Geld beziehungsweise

Wertsachen abholen. Oder die

Opfer werden dazu aufgefordert,

Geld und Wertsachen in

Wohnortnähe abzulegen, damit

die Polizei eine angebliche

Verbrecherbande festnehmen

könne.

Täter behaupten, Bankangestellten

sei nicht zu trauen

und Bernhard Merkel, Leiter

der Kriminalpolizeistation Lindau

mit Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons, Hauptamtsleiter

Thomas Nuber und

Tanja Bohnert, Leiterin des

Bürger- und Rechtsamtes getroffen.

Oberbürgermeisterin Dr.

Claudia Alfons dankte Polizeipräsident

Werner Strößner und

den Leitern der örtlichen Polizeidienststellen

für die sehr gute

Zusammenarbeit und ihren Einsatz.

Denn ihnen ist es zu verdanken,

dass der Landkreis Lindau

eine der sichersten Regionen

deutschlandweit ist. Die

Anzahl der Straftaten, so Polizeipräsident

Werner Strößner

ging von 2018 auf 2019 um etwa

12 Prozent zurück. Dazu kommt

eine hohe Aufklärungsrate.

Auch auf die Konten und Bankdepots

ihrer Opfer haben es die

Betrüger abgesehen. Unter dem

Hinweis, die Bankmitarbeiter

seien korrupt, oder steckten mit

den angeblichen Einbrechern

unter einer Decke, sollen die

Angerufenen ihr gesamtes Vermögen

auf der Bank nach Hause

holen und einem Unbekannten,

der sich als Polizist ausgibt,

übergeben, um es in Sicherheit

zu bringen.

Andere Betrugsopfer werden

von der falschen Polizei dazu

aufgefordert, Unbekannten, die

sich als Polizisten ausgeben,

Geld zu übergeben oder per Western

Union ins Ausland zu

überweisen, damit eine angebliche

Betrügerbande festgenommen

werden könne.

Opfer werden unter

Druck gesetzt

Unter Umständen melden sich

die Täter immer wieder bei ihren

Opfern und setzen diese unter

Druck. Dabei gehen sie vollkommen

skrupellos und erfindungsreich

vor – je nachdem

wie ihre Opfer reagieren. Sie erkundigen

sich beispielsweise, ob

diese alleine zuhause sind und

fordern sie dazu auf, nur noch

Tipps der Polizei:

➔ Die Polizei wird Sie niemals um

Geldbeträge bitten oder dazu auffordern,

Geld oder Wertsachen herauszugeben.

➔ Die Polizei ruft Sie niemals unter

der Polizeinotruf-Nummer 110 an.

Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich

unsicher, wählen Sie die Nummer

110. Benutzen Sie dabei aber nicht

die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise

wieder bei den Betrügern

landen, sondern wählen Sie die

Nummer selbst.

➔ Sie können sich aber auch an

das örtliche Polizeirevier wenden.

Erzählen Sie den Beamten von den

Anrufen. Am besten ist, wenn Sie

die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde

(in Lindau 08382/910-0)

sowie die Notrufnummer 110 griffbereit

am Telefon haben, damit Sie

(v.l.n.r.) Bernhard Merkel, Leiter der Kriminalpolizeistation, Polizeipräsident

Werner Strößner, Alexander Pfaff, Leiter der Grenzpolizei

Lindau, Thomas Steur, Leiter der Polizeiinspektion Lindau, Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons, Hauptamtsleiter Thomas Nuber und

Tanja Bohnert, Leiterin des Bürger- und Rechtsamtes beim Sicherheitsgespräch

im Rathaus.

Foto: Herpich

sie im Zweifelsfall selber wählen

können.

➔ Geben Sie am Telefon keine Auskunft

über Ihre persönlichen und finanziellen

Verhältnisse oder andere

sensible Daten.

➔ Lassen Sie sich am Telefon nicht

unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern

keine Chance, legen Sie einfach

den Hörer auf. Nur so werden

Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls

unhöflich!

➔ Öffnen Sie unbekannten Personen

nicht die Tür.

➔ Ziehen Sie gegebenenfalls eine

Vertrauensperson hinzu, z. B. Nachbarn

oder nahe Verwandte.

➔ Übergeben Sie unbekannten Personen

kein Geld oder Wertsachen.

➔ Legen Sie den Telefonhörer auf,

wenn:

mit dem Handy zu telefonieren,

so dass weder Angehörige noch

die richtige Polizei benachrichtigt

werden können. Die Telefonate

können so lange dauern,

bis ein Opfer zur Bank gegangen

und Geld und Wertgegenstände

an die Täter übergeben hat.

- Sie nicht sicher sind, wer

anruft.

- Sie der Anrufer nach persönlichen

Daten und Ihren

finanziellen Verhältnissen fragt,

z. B. ob Sie Bargeld, Schmuck

oder andere Wertgegenstände

im Haus haben.

- Sie der Anrufer auffordert,

Bargeld, Schmuck oder andere

Wertgegenstände herauszugeben

bzw. Geld zu überweisen,

insbesondere ins Ausland.

- Sie der Anrufer unter Druck

setzt.

- Der Anrufer Sie dazu auffordert,

zu Fremden Kontakt aufzunehmen,

z. B. zu einem Boten, der

Ihr Geld und Ihre Wertsachen

mitnehmen soll.

Wirkliche Sorgen bereitet

der Polizei die Zunahme von

sogenannten „Call-Center-

Betrugsfällen“. Allein heuer

gab es schon etwa 200 Fälle

nur im Landkreis Lindau.

Dabei würden die Tricks der

Betrüger immer ausgefeilter.

„Es melden sich nicht nur

falsche Polizeibeamte, falsche

Amtsgerichts- und

Bankmitarbeiter oder falsche

Enkel“, so Strößner,

„sondern auch Personen aus

einem Urlaubsgebiet, die den

Gewinn von hochwertigen

Sachpreisen verkünden, für

die jedoch im Vorfeld Zollkosten

überwiesen werden

sollen.“ Hier müsse man mit

P r äve nt ion sma ßna h me n

Bürgerinnen und Bürger aufklären.

BoB

Immer wieder versuchen Betrüger am Telefon, Senioren um Geld und Wertgegenstände zu bringen. Foto: Pixabay

Reagiert ein Opfer misstrauisch,

wird es u. a. mit dem Hinweis,

es behindere eine polizeiliche

„Aktion“, wenn es nicht mitmache

oder es sei zur Mithilfe verpflichtet,

um die „Täter“ festnehmen

zu können, eingeschüchtert:

So gaben sich die

Betrüger auch schon als Mitarbeiter

des Bundeskriminalamts

in“hochgeheimer Mission“ aus.

Hatten sich ihre Opfer bereits

bei der richtigen Polizei gemeldet,

weil sie misstrauisch geworden

waren, kontaktierten die

Täter ihr Opfer erneut, um es

mit dem Hinweis, diese echte

Polizei sei korrupt und würde

die hochgeheime Operation des

Bundeskriminalamts stören, zu

verwirren. Dabei scheuten sichdie

Betrüger nicht, gefälschte

Verpf lichtungserklärungen

zum Beispiel eines „informellen

Mitarbeiters des Bundeskriminalamts“

oder ähnliche Anschein-Dokumente

zu verwenden,

um ihr Opfer zu täuschen.

BoB


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 25. Juli 2020 • BZ Ausgabe KW 30/20

Stadtbauamt bietet „Bürgerservice Bauen“ an

Dienstleistung aus einer Hand soll die Bearbeitungszeiten verkürzen

Das Stadtbauamt Lindau steht

vor einer großen Umstrukturierung.

Zentrale Maßnahme

ist dabei die Einrichtung des

neuen „Bürgerservice Bauen“,

einer umfassenden Dienstleitung

aus einer Hand für die

Bürgerinnen und Bürger in

Bezug auf das Bauen. „Ziel ist

es, die Arbeitsprozesse zu vereinfachen

und Entscheidungsprozesse

zu verkürzen“ sagt

Kay Koschka, der als neuer

Stadtbaumeister Lindaus das

Stadtbauamt umstrukturiert

und den Bürgerservice auf den

Weg bringt.

Auch Oberbürgermeisterin Dr.

Claudia Alfons ist begeistert:

„Wir bieten eine zentrale Stelle

für die wichtigsten Dienstleistungen

des Bauamtes an. Ich

bin sehr gespannt wie sich das

entwickelt und bewährt. Der

Bauservice könnte Modell für

weitere Servicestationen in verschiedenen

Ämtern stehen.“

Der Bürgerservice Bauen bietet

fast alle Leistungen des

Stadtbauamtes an. So werden

die Bauberatung, erste, noch

unverbindliche Bauplanungsund

bauordnungsrechtliche

Auskünfte, die Entgegennahme

und erste Prüfung der Bauanträge

auf Vollständigkeit

und die Erläuterung von Bauanträgen

für betroffene Nachbarn

dort angeboten. Der Bürgerservice

Bauen möchte auch

erste Anlaufstelle für Bürger in

den Fragestellungen sein, die

durch eine gezielte Weiterleitung

an zuständige Ansprechpartner

unkompliziert und

kompetent gelöst werden können.

Zur Umsetzung dieses Angebotes

werden die Sachgebiete

im Bauamt aufgelöst und in

drei gleichrangige Abteilungen

umstrukturiert. Innerhalb

der neu geschaffenen Abteilung

602 Bauordnung und

Bauverwaltung wird ein „Team

Bauantrag“ gebildet, dass sich

auf die Bearbeitung von Bauvoranfragen

und Bauanträgen

kümmert. Dieses Team besteht

aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,

welche die Bereiche

Stadtplanung, Bauordnung,

Denkmalschutz sowie den

Bauverwaltungsbereich abdekken.

Beim „Team Bauantrag“

können Bauanträge persönlich

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Im Zuge der Nachfolgeregelung für den bisherigen Stelleninhaber, wegen

Eintritts in den Ruhestand im September 2021, suchen wir zum nächstmöglichen

Zeitpunkt einen

Sachgebietsleiter (m/w/d) für das Sachgebiet

„Bauordnung und Bauverwaltung“

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 06.09.2020.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Sie möchten Teil unseres Teams werden, dann bewerben Sie sich als

Sachbearbeiter für das Bürgerbüro (m/w/d)

Eine ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage unter:

www.stadtlindau.de.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Bewerben Sie sich über unser Online-Portal unter

www.stadtlindau.de bis zum 15.08.2020.

Stadt Lindau (B), Personal- und Organisationsabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

abgegeben werden. Das hat

den Vorteil, dass die Anträge

sofort auf Vollständigkeit geprüft

werden können. Bei Unvollständigkeit

erhält der Antragsteller

sofort die Rückmeldung,

welche Unterlagen noch

fehlen. So kann die Bearbeitungszeit

verkürzt werden.

Dem Team Bauantrag steht

mit der langjährigen Mitarbeiterin

Bianca Hofmann eine

„Verfahrensmanagerin“ vor,

welche die Federführung für

alle zu behandelnden Verfahren

innehat und für die Bürgerinnen

und Bürger die erste

Ansprechpartnerin darstellt.

Damit soll gewährleistet werden,

dass die Bearbeitungszeiten

für Bauanträge verkürzt

und klare Zuständigkeiten und

Entscheidungswege festgelegt

werden.

Der Bürgerservice Bauen soll

mittwochs, von 7.30 bis 12.30

Uhr und von 14.30 bis 17.30

Uhr geöffnet werden. An diesem

Tag werden die Verfahrensmanagerin

sowie die zuständigen

Mitarbeiter für den

Kundenverkehr zur Verfügung

stehen und die oben genannten

Serviceleistungen anbieten.

Der Bürgerservice Bauen

steht am Mittwoch für Bürgerinnen

und Bürger mit und ohne

Termin zur Verfügung, wobei

eine vorherige Terminvereinbarung

empfohlen wird.

Dies hat den Vorteil, dass die

Bürgerinnen und Bürgern auch

Der Telefonanschluss der Stadtverwaltung

wird am Dienstag,

4.8., durch den Telefonanbieter

auf All-IP umgestellt. Während

dieser Umstellung sind die Anschlüsse

der Stadtverwaltung

und der Friedhofsverwaltung

nicht erreichbar. Auch die Außenstellen

können betroffen sein.

Kulturamt macht beim Ferienprogramm mit

In der Kulturbox liegt die Kunstwundertüte bereit

Das Lindauer Kulturamt macht

beim Ferienprogramm des

Kreisjugendrings mit: Wer

gerne kreativ ist, kann passend

zur aktuellen Sonderausstellung

Mal- und Bastelanleitungen

rund um das

Thema „Paula & Otto – Kunst

und Liebe im Aufbruch“ auf

der Homepage des Kulturamtes

unter https://www.kulturlindau.de/museum-lindau/

paula-otto/kinder-und-schulen

herunterladen.

Außerdem gibt es zum Ferienbeginn,

also ab 27. Juli, eine

Kunstwundertüte. Diese liegt

in der Kulturbox bereit. Die

Kulturbox ist die blaue Kiste,

die seit den Osterferien vor

dem Kulturamt in der Linggstraße

3, Lindau steht und

Der „Bürgerservice Bauen“ im Lindauer Stadtbauamt bietet für die

Bürgerinnen und Bürger umfassende Dienstleitungen aus einer Hand

in Bezug auf das Bauen.

Foto: Herpich

Stadtverwaltung nicht erreichbar

Telefonanlage wird umgestellt

Zudem kann es durch die Umstellung

auch bei den Telefon-

Anlagen in den Außenstellen

Bauhof, Stadtgärtnerei, Klärwerk,

Stadtarchiv- und Stadtbücherei

zu kurzfristigen Beeinträchtigungen

kommen.

Per Mail ist die Stadtverwaltung

jedoch wie gewohnt über

vom Team des Kulturamtes regelmäßig

mit neuen Bastelund

Malanregungen bestückt

wird. Für die Sommerferien

haben sich die Mitarbeiter und

Mitarbeiterinnen des Kulturamtes

etwas ganz Besonderes

ausgedacht: Weil das Malerehepaar

Paula Modersohn-

Becker und Otto Modersohn

in Worpswede lebte und weil

dort viele Birken wachsen, bekommen

alle Kinder, die gerne

basteln, Anleitungen und Materialien

zum Basteln, Malen

und Entdecken des Baumes

Birke. Die Kunstwundertüte

kann einfach kostenlos abgeholt

werden. Das gesamte Ferienprogramm

des Kreisjugendrings

kann unter www.kjr.lindau

heruntergeladen werden.

Stefanie Bernhard-Lentz

7

einen Ansprechpartner antreffen,

der genügend Zeit für ihre

Belange mitbringt und so eine

gute Beratung möglich ist.

Sollten Terminvereinbarungen

am Mittwoch nicht

möglich sein, können bei

dringenden Fällen selbstverständlich

auch Termine an anderen

Wochentagen vereinbart

werden..

Für die Schaffung des Bürgerservice

Bauen hat sich das

Stadtbauamt einen straffen

Zeitplan gegeben. Der Umstrukturierung

wurde vom

Bau- und Umweltausschuss in

der Juli-Sitzung einstimmig zugestimmt.

Zudem wurden drei

bauamtsinterne Workshops abgehalten.

Damit ist es möglich,

den Bürgerservice Bauen bereits

zum 1. August umzustellen.

Der Bürgerservice Bauen hat

eine einheitliche Telefonnummer

und E-Mail. Diese lautet:

Telefon: 0 83 82/9 18-6 60

E-Mail: buergerservice-bauen@

lindau.de

BoB

die E-Mail-Adressen der Sachbearbeiter,

der Fachbereiche

oder die zentrale Adresse stadtverwaltung@lindau.de

erreichbar.

Im Notfall ist die Stadtverwaltung

während der Umstellung

telefonisch unter der Nummer

0175-6036878 erreichbar. BoB

Die Kulturbox steht vor dem Kulturamt

in der Linggstraße.

Foto: Bernhard-Lentz


8 25. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 30/20

GESCHÄFTSLEBEN

Seelenverwandtschaft – nicht nur in Sachen Wein

VITEX GmbH Nach 30 Geschäftsjahren übergibt Irmi Krumm ihren Weinhandel an Sommelière Cathrin Trost

„Adios und Hallo“ hieß es jetzt

bei der VITEX Wein GmbH. Adios,

Irmi Krumm in Mollenberg! Hallo,

Cathrin Trost in Hergensweiler!

Cathrin Trost ist Sommelière,

eine sehr gute sogar. Denn die

gelernte Restaurantfachfrau hat

im Zuge ihres anschließenden

IHK-Masterstudienganges den

Wettbewerb zum „Besten Nachwuchssommèlier

2017“ gewonnen.

„Das war für mich so

die letzte Bestätigung, dass

Wein nicht nur einfach eine

Leidenschaft von mir ist, sondern

dass ich mich in diesem

Metier selbstständig machen

möchte“, erzählt die gebürtige

Münchnerin. Der Liebe ist es

zu verdanken, dass sie ihren

Lebensmittelpunkt von München

nach Wangen verlegt hat.

Die gemeinsame Leidenschaft

für Wein führte dazu, dass sie

irgendwann auf den VITEX-

Weinhandel aufmerksam wurde

und Irmi Krumm kennen

lernte. Die Chemie zwischen

ihnen stimmte auf Anhieb.

Nicht nur, was die Weine betraf,

„auch das herzliche

Wesen von

Irmi – ich fand das

einfach Klasse“,

sagt Cathrin Trost

und erzählte Irmi,

dass sie sich auch

so ein Geschäft

wünscht.

Das wurde nun

Wirklichkeit.

„Nach 30 wundervollen

Geschäftsjahren

war es an der

Zeit, VITEX Wein

& Feines in neue,

gute Hände zu legen.

Ich bin überglücklich,

dass meine

Wunschkandidatin

Cathrin Trost

meine Nachfolge

angetreten hat

und bin sicher,

dass sie mit ihrer

Fachkompetenz

als Sommelière,

aber auch mit ihrem heiteren

Wesen VITEX in eine moderne

und genussvolle Zukunft führen

wird“, sagt Irmi Krumm.

Viele Weinerlebnisse zur Eröffnung

Bodmannstraße 25 · 8749 Kempten (Allgäu)

Tel. 0831 521360 · info@dks-steuer-gmbh.de

Irmi Krumm (re.) hat eine würdige Nachfolgerin für ihren VITEX-Weinhandel

gefunden. Jetzt heißt es bei VITEX „Prost, Frau Trost“ mit Cathrin Trost im neuen

Geschäft in Hergensweiler.

BZ-Foto: Susi Donner

Anzeigen zu Vitex

Das neue Geschäft der VITEX

Wein GmbH heißt „Prost Frau

Trost“ und befindet sich in

Hergensweiler in der Kemptener

Str. 34 b. Dort hat Cathrin

Trost ein kleines und feines

Genuss-Reich geschaffen. Kunden-Parkplätze

befinden sich

direkt vor der Tür. Ein gemütlicher

Außenbereich bietet die

Möglichkeit, die edlen Tröpfchen

auch Openair verkosten

zu können. „Ich habe das ge-

samte Sortiment von Irmi

Krumm übernommen und bereits

um ein paar neue Weine

ergänzt“, so Cathrin Trost. Ihr Hauptaugenmerk

wird die Sommelière

weiter auf europäische

Weinbaugebiete legen. „Ein paar

Urlaubsausreißer finden sich

aber auch im Sortiment - zum

Beispiel aus Argentinien, Neuseeland

und Südafrika.“

„Prost, Frau Trost“ kann man

entweder bei Weinverkostungen

im Laden in Hergensweiler

sagen, für die man einfach vorher

einen Termin vereinbart.

Cathrin Trost bietet aber auf

Wunsch auch Weinverkostungen

direkt beim Kunden an.

Wer bei ihr die Weine für eine

Feier bestellt, kann gern auch

das Equipment wie z.B. die passenden

Gläser bei ihr ordern.

Ihre Sommelière-Kenntnisse

stellt sie oft in den Dienst von

Gastronomen und Hoteliers. Sie

konzipiert Weinkarten, liefert

die Beschreibungen der Weine

für die Karte und schult die

Mitarbeiter entsprechend. HGF

VITEX Wein GmbH

Geschäftsführerin:

Cathrin Trost, Sommelière

Telefon: 0 83 88/9 23 94 35

E-Mail: wein@prostfrautrost.de

Service: Beratung, Verkauf, Verkostungen,

Schulung, Onlineversand

„Prost Frau Trost“

Der feine Weinladen

der VITEX Wein GmbH

in Hergensweiler in der

Kemptener Str. 34 b

Öffnungszeiten:

Mittwoch bis Freitag von 10 bis

18 Uhr; Samstag von 10 bis 14 Uhr

und nach telef. Vereinbarung

@ www.prostfrautrost.de

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Weine aus der Südpfalz von:

www.karl-pfaffmann.de

www.weingut-kuenstler.de

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Wir haben die Öffnungszeiten für Sie verlängert:

Mo. – Fr. von 9 00 bis 18 00 Uhr (durchgehend)

Sa. von 9 00 bis 14 00 Uhr

Bleiben Sie gesund!

Ihr OptikHaus Strohm Team

Reservieren Sie sich Ihr persönliches

Beratungsgespräch über

unseren Online Terminkalender:

www.optikhaus-strohm.de


GESCHÄFTSLEBEN 25. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 30/20

9

Ausbildung im Handwerk

HWK bietet Online-Sprechstunden an

Die Handwerkskammer für

Schwaben (HWK) bietet für

Jugendliche spezielle Online-

Sprechstunden an.

Über einen Link auf der

Homepage der Handwerkskammer

können Jugendliche

mit einem Klick teilnehmen

und haben so einen

direkten Kontakt zu den

Experten der Kammer.

Die Jugendlichen erhalten

einen Einblick in die

Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten

im Handwerk

und können dann im

Chat ihre Fragen stellen.

Für viele junge Menschen

ist es aktuell schwierig, sich

über Handwerksausbildungen

zu informieren. Wegen

der Coronakrise und des

Lockdowns sind in ganz

Schwaben Berufs-Infotage,

Ausbildungsmessen wie die

„fitforJOB!“ oder die Allgäuer

Lehrstellenbörse ausgefallen.

Auch die Berufsinformationsveranstaltungen

der

Handwerkskammer für

Schwaben (HWK) für die

Abschlussklassen der Mittelund

Realschulen konnten

wegen geschlossener Schulen

nicht durchgeführt werden.

Anette Göllner, die Leiterin

der Berufsausbildung,

freut sich über die bisherige

gute Resonanz: „Wir sind

sehr froh, dass wir dieses

Instrument anbieten können

und die Jugendlichen

sich bei uns einloggen und

ihre Fragen stellen. So sind

wir in Kontakt und können

über die handwerklichen

Ausbildungsberufe informieren

oder auch Tipps zu

Bewerbungen, Praktika und

Ausbildungsplätzen geben.“

BZ

Freie Ausbildungsplätze finden

Jugendliche in der Lehrstellenbörse

der HWK Schwaben:

@ www.lehrstellenboerseschwaben.de

Die nächste Online-Sprechstunde

der HWK Schwaben

findet statt am:

Mittwoch, 19. August 2020,

um 15 Uhr

Hier für Teilnahme einwählen:

@ www.hwk-schwaben.de/

ausbildungssprechstunde

Gut ausgebildete Fachkräfte gesucht

IHK Schwaben Viele Ausbildungsplätze derzeit noch unbesetzt

Nach wie vor sind im Landkreis

Lindau viele Ausbildungsplätze

unbesetzt. Wolfgang Haschner,

Bildungsexperte bei der IHK

Schwaben, appelliert an die

Schulabsolventen, ihre Chance

zu ergreifen: „Die Wirtschaft

setzt weiter auf gut ausgebildete

Fachkräfte. Eine Ausbildung

bietet beste Perspektiven.“

Haschner ist zuversichtlich,

dass bis zum offiziellen Start

des Ausbildungsjahres Anfang

September noch viele Ausbildungsverträge

geschlossen werden.

Eine Umfrage der IHK im

Juni hat gezeigt: Viele Unternehmen

in Bayerisch-Schwaben

planen – trotz coronabedingter

Schwierigkeiten –

auch in diesem Jahr neue Auszubildende

einzustellen.

Im vergangenen Jahr waren

im Landkreis Lindau 353 Ausbildungsverträge

in IHK-Berufen

neu abgeschlossen worden,

mehr als 200 Unternehmen

bilden hier derzeit aus.

Dabei waren im vergangenen

Jahr sogar viele Ausbildungsplätze

unbesetzt geblieben, da

es an Bewerbern mangelte. „In

diesem Jahr wird es aufgrund

der Corona-Krise schwierig

werden, die Ausbildungszahlen

des Vorjahres zu erreichen.

Trotzdem wird jeder Jugendliche

ausreichend Stellen in seinem

Wunschberuf finden, auf

die er oder sie sich bewerben

kann“, sagt Wolfgang Haschner,

Leiter des Fachbereichs Ausbildung.

Er verweist u. a. auf die

IHK-Lehrstellenbörse, wo aktuell

noch immer mehr als 600

offene Stellen in Schwaben

quer durch alle Branchen zu

finden sind.

Impulse. „Sie wird von den

Betrieben stark nachgefragt.

Das zeigt, wie wichtig dieses

Signal der Politik ist“, sagt

Haschner.

Ausbildungsmarkt kommt

spät in Schwung

Exakte Prognosen zum Ausbildungsmarkt

sind derzeit

schwer möglich. Viele Berufsinfomessen

mussten wegen

der Pandemie abgesagt werden.

Recruiting-Maßnahmen

an Schulen konnten ebenfalls

nicht stattfinden. Und auch

Einstellungsgespräche und -tests

verliefen in diesem Jahr anders

als gewohnt. „Bei vielen Firmen

standen wegen des Lockdowns

ab Mitte März andere

Themen im Fokus“, sagt Haschner.

Die Folge: Der Ausbildungsmarkt

kommt in diesem

Jahr erst spät in Schwung. Die

Ausbildungsprämie, die die

Bundesregierung im Rahmen Mehr Infos auf:

ihres Konjunkturpaktes bewilligt

hat, liefert jetzt zusätzliche

@ www.schwaben.ihk.de

Eine neue Aktion: Per Speeddating

zum Ausbildungsplatz

Um Ausbildungsbetriebe und

Bewerber zusammenzubringen,

setzte die IHK Schwaben in

diesem Jahr auf ein digitales

Format: Beim virtuellen Speeddating

konnten Unternehmen

und potenzielle Azubis per

App Profile durchstöbern und

durch ein Wischen über das

Smartphone-Display Interesse

bekunden – ganz so wie bei

einer echten Dating-App. Kam

es zu einem „Match“, konnten

Betrieb und Bewerber Kontakt

miteinander aufnehmen und

chatten. Beim großen Speeddating-Event

am 22. Juli gab es

sogar die Möglichkeit, direkt

über die App per Videocall in

Kontakt zu treten.

Die IHK Schwaben begleitet

die Recruiting-Aktionen mit

zahlreichen digitalen Beratungsangeboten

und Webinaren.

BZ

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READY FOR THE FUTURE

Mehr Infos zu deinem Ausbildungs- oder Studienplatz findest du auf www.lindauerdornier.com

Quality creates value

AUSBILDUNG


Wann? Wo? Was?

25.07. bis 22.08.2020

Der Veranstaltungskalender der Lindauer Bürgerzeitung für Lindau und Umgebung

Samstag, 25.07.2020

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt , Therese-von-Bayern-Platz

10-13 Uhr, Öffnungszeiten von Bücherflohmarktladen

, Langenweg 46

11-11.30 Uhr, Orgelmatinée zur Marktzeit ,

Kirche St. Stephan, Marktplatz

15 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Der

Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben , Bayrischer

Dialekt, Stadttheater, Fischergasse 37

15 Uhr, Lindauer Stadtrundgang

Tickets vorab in der Touristinfo erhältlich

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

18 Uhr, Los Fastidios u. Very Special Guests ,

Club Vaudeville, Biergarten, Von Behring-Str. 6

19.30 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Die

Zauberflöte , Stadttheater, Fischergasse 37

Sonntag, 26.07.2020

LINDAU

10.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang , Tickets

vorab in der Touristinfo erhältlich, Tourist-

Information, Alfred Nobel Platz 1

16 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Der Barbier

von Sevilla , S t a d t t h e a t e r, F i s c h e r g a s s e 3 7

WASSERBURG

11-18 Uhr, Wasserburger Kreativmarkt , eine

Halbinsel für Handgemachtes, Design u. Accessoires.,

Halbinsel

Dienstag, 28.07.2020

LINDAU

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt , Wir in Aeschach,

Parkplatz Auf der Lärche

10.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang , Tickets

vorab in der Touristinfo erhältlich, Tourist-

Information, Alfred Nobel Platz 1

20.30 Uhr, Führung mit der Nachtwächterin,

Tickets vorab in der Touristinfo erhältlich,

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

WEISSENSBERG

16-20 Uhr, BRK Blutspendedienst , Blut

spenden und Leben retten, bitte Personalausweis

mitbringen, Festhalle, Schulstr. 4

Mittwoch, 29.07.2020

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt , Therese-von-Bayern-Platz

16 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Hänsel

und Gretel , Stadttheater, Fischergasse 37

20 Uhr, Amnesty International , Gruppentreffen, per

Videokonferenz unter www.amnesty-lindau.de

möglich, Ev. Gemeindehaus Hospiz, Paradiesplatz 1

Donnerstag, 30.07.2020

LINDAU

17 Uhr, Weinbergs- oder Kellerführung ,

Weingut Haug, Schönauer Dorfbrunnen

19.30 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Die

Zauberflöte , Stadttheater, Fischergasse 37

Freitag, 31.07.2020

LINDAU

14.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang

Tickets vorab in der Touristinfo erhältlich

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

15-17 Uhr, Freitagstreff für alle , malen, zeichnen,

modellieren, reden, zuschauen, fragen, helfen, anmelden

unter 0170/2173153, Ellipse-Werkstatt, Kaserngasse 5

18-18.30 Uhr, Schweigekreis , Treffen, Altes

Rathaus, Vorplatz, Bismarckplatz 4

19.30 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Im

weissen Rössl , Stadttheater, Fischergasse 37

19.30 Uhr, Märchenstunde , entfällt bei Dauerregen,

Alte Torfschlupfe, Dreierstr. 5 - 7

20.30 Uhr, Führung mit der Nachtwächterin ,

Tickets vorab in der Touristinfo erhältlich,

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

Samstag, 01.08.2020

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt , Therese-von-Bayern-Platz

10-12 Uhr, Führung durch die Kröllkapelle ,

Alter Aeschacher Friedhof, Langenweg

10-13 Uhr, Öffnungszeiten von Bücherflohmarktladen

, Langenweg 46

11 Uhr, Orgelmatinée zur Marktzeit , Münster

zu unserer Lieben Frau, Marktplatz

15 Uhr, Lindauer Stadtrundgang , Tickets

vorab in der Touristinfo erhältlich, Tourist-

Information, Alfred Nobel Platz 1

Sonntag, 02.08.2020

LINDAU

10.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang

Tickets vorab in der Touristinfo erhältlich

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

Montag, 03.08.2020

LINDAU

18-21 Uhr, Reparaturstube Lindau , Bauernhof

für Jung und Alt - Haug am Brückele,

Köchlinstr. 23

Dienstag, 04.08.2020

LINDAU

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt , Wir in Aeschach,

Parkplatz Auf der Lärche

10.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang , Tickets

vorab in der Touristinfo erhältlich, Tourist-

Information, Alfred Nobel Platz 1

16 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Der

Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben , Bayrischer

Dialekt, Stadttheater, Fischergasse 37

20.30 Uhr, Führung mit der Nachtwächterin

Tickets vorab in der Touristinfo erhältlich,

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

Mittwoch, 05.08.2020

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt , Therese-von-Bayern-Platz

16 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Die Zauberflöte

, Stadttheater, Fischergasse 37

Donnerstag, 06.08.2020

LINDAU

17 Uhr, Weinbergs- oder Kellerführung ,

Weingut Haug, Schönauer Dorfbrunnen

19.30 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Die

Zauberflöte , Stadttheater, Fischergasse 37

Freitag, 07.08.2020

LINDAU

14.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang

Tickets vorab in der Touristinfo erhältlich

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

15-17 Uhr, Freitagstreff für alle , malen, zeichnen,

modellieren, reden, zuschauen, fragen, helfen, anmelden

unter 0170/2173153, Ellipse-Werkstatt, Kaserngasse 5

17-21 Uhr, Gemeinsam für freien Frieden , Zusammenkunft,

Rathaus, Vorplatz, Bregenzer 6

18-18.30 Uhr, Aufnahme in die Stammzellendatei

DSSD Süd , Menschen im Alter von

18 bis 55 Jahren, Lebenshilfe Wohnheim,

Bazienstr. 2

18-18.30 Uhr, Schweigekreis , Treffen, Altes

Rathaus, Vorplatz, Bismarckplatz 4

19.30 Uhr, Märchenstunde , entfällt bei Dauerregen,

Alte Torfschlupfe, Dreierstr. 5 - 7

20.30 Uhr, Führungder Nachtwächterin , Tickets

vorab in der Touristinfo erhältlich,

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

Samstag, 08.08.2020

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt , Therese-von-Bayern-Platz

10-13 Uhr, Öffnungszeiten von Bücherflohmarktladen

, Langenweg 46

15 Uhr, Lindauer Stadtrundgang

Tickets vorab in der Touristinfo erhältlich

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

Sonntag, 09.08.2020

LINDAU

10.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang

Tickets vorab in der Touristinfo erhältlich

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

Dienstag, 11.08.2020

LINDAU

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt , Wir in Aeschach,

Parkplatz Auf der Lärche

10.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang

Tickets vorab in der Touristinfo erhältlich

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

16 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Die Zauberflöte

, Stadttheater, Fischergasse 37

20.30 Uhr, Führung mit der Nachtwächterin ,

Tickets vorab in der Touristinfo erhältlich,

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

Mittwoch, 12.08.2020

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt , Therese-von-Bayern-Platz

16 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Hänsel

und Gretel , Stadttheater, Fischergasse 37

Donnerstag, 13.08.2020

LINDAU

17 Uhr, Weinbergs- oder Kellerführung

Weingut Haug, Schönauer Dorfbrunnen

19.30 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Im

weissen Rössl , Stadttheater, Fischergasse 37

Freitag, 14.08.2020

LINDAU

14.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang , Tickets

vorab in der Touristinfo erhältlich, Tourist-

Information, Alfred Nobel Platz 1

15-17 Uhr, Freitagstreff für alle , malen, zeichnen,

modellieren, reden, zuschauen, fragen, helfen, anmelden

unter 0170/2173153, Ellipse-Werkstatt, Kaserngasse 5

19.30 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Der

Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben , Bayrischer

Dialekt, Stadttheater, Fischergasse 37

19.30 Uhr, Märchenstunde , entfällt bei Dauerregen,

Alte Torfschlupfe, Dreierstr. 5 - 7

20.30 Uhr, Führung mit der Nachtwächterin ,

Tickets vorab in der Touristinfo erhältlich,

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

Samstag, 15.08.2020

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt , Therese-von-Bayern-Platz

10-12 Uhr, Führung durch die Kröllkapelle ,

Alter Aeschacher Friedhof, Langenweg

15 Uhr, Lindauer Stadtrundgang , Tickets

vorab in der Touristinfo erhältlich, Tourist-

Information, Alfred Nobel Platz 1

20.30 Uhr, Führung mit der Nachtwächterin ,

Tickets vorab in der Touristinfo erhältlich,

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

Sonntag, 16.08.2020

LINDAU

10.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang

Tickets vorab in der Touristinfo erhältlich

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

Montag, 17.08.2020

LINDAU

18 Uhr, Heilung auf natürlichem Wege , Informationsvortrag

in die Lehre Bruno Grönings,

T-Raum, Holbeinstr. 49

Dienstag, 18.08.2020

LINDAU

8-12.30 Uhr, Bauernmarkt , Wir in Aeschach,

Parkplatz Auf der Lärche

10.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang , Tickets

vorab in der Touristinfo erhältlich, Tourist-

Information, Alfred Nobel Platz 1

16 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Der Barbier

von Sevilla , Stadttheater, Fischergasse 37

20.30 Uhr, Führung mit der Nachtwächterin,

Tickets vorab in der Touristinfo erhältlich,

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

Mittwoch, 19.08.2020

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt , Therese-von-Bayern-Platz

16 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Die Zauberflöte

, Stadttheater, Fischergasse 37

20 Uhr, Amnesty International , Gruppentreffen,

per Videokonferenz unter www.amnesty-lindau.de

möglich, Ev. Gemeindehaus

Hospiz, Paradiesplatz 1

Donnerstag, 20.08.2020

LINDAU

17 Uhr, Weinbergs- oder Kellerführung ,

Weingut Haug, Schönauer Dorfbrunnen

19.30 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Im

weissen Rössl , Stadttheater, Fischergasse 37

Freitag, 21.08.2020

LINDAU

14.30 Uhr, Lindauer Stadtrundgang , Tickets

vorab in der Touristinfo erhältlich, Tourist-

Information, Alfred Nobel Platz 1

15-17 Uhr, Freitagstreff für alle , malen, zeichnen,

modellieren, reden, zuschauen, fragen, helfen, anmelden

unter 0170/2173153, Ellipse-Werkstatt, Kaserngasse 5

19.30 Uhr, Lindauer Marionettenoper: Die

Zauberflöte , Stadttheater, Fischergasse 37

19.30 Uhr, Märchenstunde , entfällt bei Dauerregen,

Alte Torfschlupfe, Dreierstr. 5 - 7

20.30 Uhr, Führung mit der Nachtwächterin ,

Tickets vorab in der Touristinfo erhältlich,

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1

Samstag, 22.08.2020

LINDAU

7-13 Uhr, Wochenmarkt , Therese-von-Bayern-Platz

10-13 Uhr, Öffnungszeiten von Bücherflohmarktladen

, Langenweg 46

15 Uhr, Lindauer Stadtrundgang , Tickets

vorab in der Touristinfo erhältlich, Tourist-

Information, Alfred Nobel Platz 1

20.30 Uhr, Führung mit der Nachtwächterin

Tickets vorab in der Touristinfo erhältlich,

Tourist-Information, Alfred Nobel Platz 1


Wann? Wo? Was?

Der Veranstaltungskalender der Lindauer Bürgerzeitung für Lindau und Umgebung

25.07. bis 22.08.2020

„Showtime – time to shine!“

Die jungen Musiker/-innen des

Jugend-Sinfonieorchesters Aergau

(JSAG) haben sich in Lindau bereits

einen kleinen Fanclub erspielt.

Am Freitag, 7. August 2020,

sind sie um 20 Uhr mit ihrem

Programm „Showtime – time to

shine!“ wieder zu Gast in Lindau.

Der magische Powermix von

Henryk Góreckis Kraftmusik speist

sich aus Elementen der polnischen

Folklore, Sakralmusik und

Minimal music. Es ist eine Musik

der Extreme. Das Presto aus seinen

‚Three Dances‘ schraubt sich

in hypnotischen Pirouetten evolutionär

zu einer Klangballung der

Superlative: Showtime!

Showtime ist auch, wenn Iiro

Rantala (li. im Bild) die Bühne

betritt. Er ist nicht nur einer der

ganz Großen im aufregenden

Grenzbereich von Klassik und

Jazz, er steht auch für eine einmalige

künstlerische Präsenz. Sein

aktuelles Werk lässt Beethoven

in neuen Kleidern die Bühne

betreten. Und es wird noch mehr

geboten in diesem Programm.

Der Eintritt ist frei, um Spenden

wird gebeten. Es werden ab 19

Uhr so viele Personen in die

Kirche St. Stephan eingelassen,

wie zu diesem Zeitpunkt zulässig.

Die Sicherheitsabstände sind einzuhalten.

Es besteht Maskenpflicht

bis zur Einnahme des Sitzplatzes.

BZ-Foto: Gregor Hohenberg

Stummfilmtage

Wenn in der Christuskirche die Filmmusik

von einer Kirchenorgel live gespielt

wird, dann ist es das Wochenende

von „Stummfilm und Orgel“.

Initiator und Kirchenmusiker Andreas

Benz aus Heilbronn ist nicht nur ein

hervorragender Musiker, sondern

auch ein großer Stummfilmfan. Es

wird ein abwechslungsreiches Programm

unter dem Motto „systemrelevante“

Stummfilme gezeigt:

31.07. Slapstick-Abend (Filme von

Charlie Chaplin, Harold Lloyd, Buster

Keaton); 01.08. „Dr. Jack“ mit Harold

Lloyd; 02.08. „Der letzte Mann“ von

Friedrich Wilhelm Murnau

Die Vorstellungen in der Christuskirche

beginnen jeweils um 20.30 Uhr.

Karten gibt es an der Abendkasse.

Große musikalische Vielfalt

Langenargener Schlosskonzerte Programm findet freitags im Münzhof statt

Das Sommerfestival 2020 der

Langenargener Schlosskonzerte

bietet höchstes Niveau und

große musikalische Vielfalt. So

reicht die musikalische Bandbreite

der nächsten vier Veranstaltungen

von Jazz- und Popularmusic

über Klassik und

Crossover bis zu Gipsyjazz.

Am Freitag, 31. Juli, laden

der Internationale Konzertverein

Bodensee e.V. und

birdmusic zum traditionellen

Sommerjazz ein. Wie immer

bieten Peter Vogel und sein

Quintett Jazz- und Popularmusic

vom Feinsten.

Das erste Konzert im

August gestalten das Duo

Cosima Soulez Larivière,

Violine, und Jacopo Giovannini,

Klavier. Beide gehören

in ihrem Fach zur weltweiten

Elite. Am Freitag, 7. August,

sind sie erstmals als

Duo zu erleben, wenn sie

Ausstellung im KuBa

Seit vielen Jahren sammelt

Georg Kleber Formen, Dinge

und Worte und setzt sie in neue

Zusammenhänge. Sein Schaffen

ist immens und vielfältig. Er

zeichnet und malt, erschafft

Druckgrafik und Bronzeplastiken

und bemalt Vasen des Keramikkünstlers

Jochen Rüth. Bilder

Kino-Openair am Waldsee

Vom 31. Juli bis 6. August flimmern

Filme über die riesige Leinwand

beim Kino-Openair am

Waldsee im Kunsteisstadion in

Lindenberg: 31.07. „Das perfekte

Geheimnis; 01.08. „A star is born“;

02.08. „Die Känguru-Chroniken

- Reloaded“; 03.08. „Joker“;

04.08. „Little Women“; Beginn

und Plastiken zeigt er in seiner

Ausstellung vom 1. bis 23. August

2020 im Kunstbahnhof

(KuBa) Wasserburg (geöffnet

Fr./Sa./So. von 15 bis 18 Uhr).

Die Ausstellung wird am 31. Juli

um 19.30 Uhr im Beisein des

Künstlers eröffnet.

BZ

ca. 21.30 Uhr; Einlass ist ab

20.30 Uhr. Der 05. und 06.08.

sind Ausweichtermine bei wetterbedingten

Ausfällen. Infos

auf www.lindenberg.de

Beschränkte Sitzplatzanzahl.

Tipp: Karten im Vorfeld online

erwerben unter: www.kinolindenberg.de

BZ

„Faltenradio“ ist im Rahmen der Langenargener Schlosskonzerte

am Freitag, 14. August, zu erleben.

BZ-Foto: Lukas Beck

Theaterkasse in Lindau

Ab sofort können an der Theaterkasse

(An der Kalkhütte 2a,

direkt neben dem Haupteingang

des Stadttheaters) Einzelkarten

für die Theater- und Konzertsaison

20/21 gebucht werden. Die

Theaterkasse wird deshalb auch

am Sonntag von 10 bis 13.30

Uhr geöffnet sein.

Werke von Beethoven, Sibelius

und Schumann interpretieren.

Am Freitag, 14. August, gibt

es ein Wiedersehen und -hören

mit dem Crossoverquartett

Faltenradio. Alexander Maurer,

Alexander Neubauer,

Stefan Promegger und Matthias

Schorn sind allesamt

Ausnahmekünstler und nicht

nur auf der Steirischen Harmonika,

dem Faltenradio, versiert,

sondern auch hervorragende

Klarinettisten.

Ein weiteres herausragendes

Quartett ist am Freitag,

21. August, zu erleben. Es formiert

sich um den Cimbalonisten

László Rácz senior. Er

gilt als einer der weltbesten

Spieler des mit Klöppeln geschlagenen

und in unseren

Breiten selten zu hörenden

Seiteninstruments.

Karten ür alle Konzerte

sind bei den Reservix-Vorverkaufsstellen

sowie online

über www.reservix.de erhältlich.

Einlass ist jeweils eine

halbe Stunde vor Konzertbeginn.

Weitere Infos: www.

langenargener-schlosskonzerte.

de

Die Konzerte werden gemäß

den aktuellen Coronaverordnungen

durchgeführt

und finden bis auf Weiteres

im Langenarener Münzhof

statt. Sie dauern 60 Minuten

und werden jeden Freitag stets

zweimal, um 18.30 und um

20.30 Uhr, angeboten. BZ

Vom 3. August bis 7. September

2020 gelten an der Theaterkasse

dann die Sommeröffnungszeiten:

Montag bis Samstag von 10 bis

13.30 Uhr

E-Mail: theaterkasse@kulturlindau.de,

Tel.: 0 83 82/9 11 39 11

Homepage: www.kultur-lindau.de

BZ

Orgelmusik in Insel-Kirchen

Die Orgelmatinèe zur Marktzeit

um 11 Uhr in St. Stephan

spielen Burkhard Pflomm am

25. Juli und am 22. August und

Helge Schulz am 8. August.

Helge Schulz ist am 1. August

auch in der Orgelmatinèe um 11

Uhr im Münster zu erleben. Die

Orgelkonzerte donnerstags um

20 Uhr in St. Stephan bestreiten

am 30. Juli Helge Schulz, am

6. August Andreas Benz, am 13.

August Axel Becker und am 20.

August Burkhard Pflomm. Der

Eintritt zu allen Veranstaltungen

ist frei, um eine Spende zur

Förderung der Kirchenmusik

wird gebeten.

BZ

Am 2. August findet um 9.45 Uhr in

der Christuskirche ein Filmgottesdienst

statt. Eintritt frei.

BZ

TAG UND NACHT

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12 25. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 30/20

WISSENSWERTES

Führung über Gartenschau-Gelände

Die Natur in Lindau gGmbH

lädt am Donnerstag, 30. Juli,

um 17.30 Uhr wieder zu einer

öffentlichen Baustellenführung

über das Gartenschau-Gelände

ein.

Aufgrund der aktuellen Situation

können derzeit nur 20

Personen pro Gruppe geführt

werden. Eine vorherige Anmeldung

ist deshalb unbedingt

„Fridays for ideas“ gestartet

Die Altemöller‘schen Buchhandlungen

und das Buchcafé

Augustin bieten wieder Veranstaltungen

an, nachdem vor

einigen Wochen plötzlich alles

auf unbestimmte Zeit abgesagt

werden musste. Zunächst

wird nur mit einem kleinen

Programm gestartet, das sich

auf Veranstaltungen an allen

Freitagabenden beschränkt.

„An diesen ‚Fridays for ideas‘

wird immer etwas Neues,

Spannendes geboten“, sagt Eva

Altemöller.

„So trifft sich an jedem 1. und

3. Freitag im Monat eine offene

Runde philosophisch Interessierter

zu der fast schon

traditionellen Denkwerkstatt.

Jetzt allerdings aus Platzgründen

nicht im Café Augustin, wo

wegen des üblichen Andrangs

die Corona-Regeln bald ausgereizt

wären, sondern jeweils

nach Ladenschluss in den

Räumen der Altemöller‘schen

erforderlich. Interessierte

werden gebeten, sich für die

Führung bis zum 27. Juli unter

info@lindau2021.de anzumelden.

Kurzfristige Anmeldungen

können leider nicht berücksichtigt

werden. Der genaue

Treffpunkt wird per E-Mail

mitgeteilt, heißt es in einer

Pressemitteilung der Natur in

Lindau gGmbH. BZ-Foto: NiLi

Buchhandlung in der Bürstergasse

8 (um 18.30 Uhr).

Hier trifft sich außerdem an jedem

2. und 4. Freitag im Monat

eine offene Autorenrunde, in

der Texte zur Diskussion gestellt

werden können, aber

nicht müssen. In erster Linie

wird es dabei wohl um Arbeiten

zu dem Thema gehen,

das uns alle am meisten

beschäftigt: Corona nämlich

und unsere Erfahrungen und

Erlebnisse dazu.

Auch der Kinoclub bietet demnächst

wieder seine beliebten

Veranstaltungsreihen an. Geplant

ist eine Serie exzellenter

Literaturverfilmungen an den

Sonntagabenden – allerdings

erst nach einer Sommerpause

und nur, so die befürchtete

‚zweite Corona-Welle‘ ausbleibt“,

so Eva Altemöller.

Weitere Infos gibt‘s unter Tel.:

0 83 82/2 60 55 75. BZ

Von Bäumen inspiriert

Galerie Angelo-arte Ausstellung und Treffen mit Jocelyn Görner

Zum zweiten Mal zeigt die Londoner

Bildkünstlerin Jocelyn

Görner ihre von der Natur und

insbesondere von den Bäumen

inspirierten Bilder in der Galerie

Angelo-arte in der Schafgasse

5 in Lindau.

Mir ihren neuen Bildern schafft

Jocelyn Görner eine unvergleichliche

Hommage an die

Bäume. Oder, wie sie selber sagt:

„Male ich einen Baum, wird er

mir zum Freund“. Diese Innigkeit

in der Beziehung zum Baum

verbinden die Werke von Jocelyn

Görner mit den Holzobjekten

von Angelo De Moliner.

Auch er sieht in den Bäumen

die Wesensverwandtschaft zu

uns Menschen. In seinem Atelier

wandeln sich Bäume, die

gefällt werden müssen, in

neue Daseinsformen.

Zu ihren neuen Werken sagt

die Künstlerin: „Es ist eine Freude,

zum zweiten Mal in der Lindauer

Galerie Angelo-arte Bilder

zum Themenschwerpunkt

‚Bäume’ ausstellen zu können.

In Lindau bereits zum zweiten Mal zu bewundern: von Bäumen inspirierte

Werke der Londoner Bildkünstlerin Jocelyn Görner. BZ-Abbildg.: Görner

Literarischer

Spaziergang

Am Samstag, 22. August 2020,

findet ab 17 Uhr ein Literarischer

Spaziergang mit

Manfred Menzel (Premiere)

statt. Thema: „Bodenseebank:

Versessen auf literarisches

Kapital“. Los geht‘s

an der Sitzbank am Parkhaus

auf dem Therese-von-Bayern-

Platz. Voranmeldung verpflichtend:

0 83 82/2 74 51 44

oder www.seelese.de BZ

Amnesty

International

Die Gruppentreffen der

Amnesty International Gruppe

Lindau finden am 19. August,

9. und 23. September, 7. und

21. Oktober, 4. und 18. November

sowie am 2. Dezember

2020 im ev. Gemeindehaus,

Hospiz, Paradiesplatz 1,

oder per Videokonferenz (Einwahl-Link

siehe Homepage

www.amnesty-lindau.de)

statt.

BZ

Die natürliche skulpturhafte

Schönheit des Baumes, die

ungemeine Vielfalt in Form

und Färbung, Alter und Struktur

bringen mich immer wieder

dazu, diese Eigenschaften

malend umzusetzen – als Kunst

der Natur.“ Erneut entstammen

die Motive dem Richmond Park

in London, in dessen Nähe die

Künstlerin wohnt.

Die Ausstellung ist bis zum

22. August zu sehen. Anstelle

einer Vernissage sind interessierte

Kunstfreunde eingeladen,

die Künstlerin bei einer kleinen

Erfrischung zu treffen. BZ

Galerie Angelo-arte

Schafgasse 5, Lindau-Insel

Telefon: 01 75/4 33 61 10

E-Mail: post@angelo-arte.li

Die Künstlerin kann man in ihrer

Ausstellung in Lindau treffen

(um Anmeldg. per Telefon oder

Mail wird gebeten):

am 29. Juli sowie am 5., 12., 19.

und 22. August 2020 jeweils

von 14 bis 17 Uhr

Galerie-Öffnungszeiten:

Mi. - Fr. von 11 bis 17 Uhr

Sa. von 11 bis 14 Uhr

und gerne nach Vereinbarung

@ www.angelo-arte.li

Öffnungszeiten

Stadtbusbüro

Das Stadtbus-Kundenbüro am

ZUP ändert bis zum 4. September

2020 die Servicezeiten

und ist von Montag bis

Freitag jeweils von 8.10 bis

13 Uhr geöffnet. Die Mitarbeiter/-innen

sind auch telefonisch

ausschließlich zu diesen

Zeiten erreichbar. Ab Montag,

7. September 2020, gelten

wieder die üblichen Öffnungszeiten.

BZ





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Neueröffnung „Wein am See“

Anfang Juli hat im Inselgraben auf

der Lindauer Insel das Geschäft

„Wein am See“ eröffnet.

Herr in dem kleinen Reich edler

Tröpfchen ist Mark Stichler. Als

Shopmanager in dem Geschäft,

das genau wie die Eilguthalle von

der Kolaha Gastro GmbH betrieben

wird, hat er hauptsächlich Weine

von Herstellern aus der Region

und aus den an den Bodensee

grenzenden Ländern. Dabei hat er,

wie er sagt, vor allem Winzern den

Vorrang gegeben, die Bio-Weine

herstellen oder zumindest naturnahen

Weinbau betreiben.

Ergänzt wird das Sortiment um ein

paar wenige Vertreter aus Norditalien

und um Champagner –

selbstverständlich aus Frankreich.

Mark Stichler kommt aus Stuttgart.

Er war journalistisch tätig und ist

Autor mehrerer Kinderund

Jugendbücher, hat

drei Krimis und einen

Roman veröffentlicht.

Sein fünftes Buch für

Erwachsene erscheint

im Dezember 2020. Es

heißt „Aufbruch in die

Dunkelheit“ und ist ein

historischer Roman.

Momentan widmet

sich Mark Stichler aber

voll und ganz der Weinfachberatung

in „Wein

am See“. Dafür bringt er

langjährige Erfahrungen

als Shopmanager der Stuttgarter

Innenstadtfiliale der Weinhandlung

Kreis mit. Inhaber Bernd

Kreis wurde von der Falstaff-Jury

zum Sommelier des Jahres 2019

gewählt. In Stuttgart hat Mark

Stichler auch die Website der Weinhandlung

betreut. Klar, dass es auch

für „Wein am See“ in Lindau bald

einen Web-Shop geben soll. Geöffnet

hat das Geschäft im Inselgraben

dienstags bis samstags von 12 bis

18 Uhr. BZ-Foto: MS


GESCHÄFTSLEBEN 25. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 30/20

13

Helga Waltner übergibt ihren Salon Haarwerk

Am 1. August übergibt Helga

Waltner (2.v.re.) ihren Friseursalon

Haarwerk in der Münchhofstraße

6 in Lindau an Friseurmeisterin

Dashne Fatah (li.)

und begibt sich in den wohlverdienten

Ruhestand.

In Lindau ist der Name Waltner

seit 75 Jahren mit dem Dienst

am Kunden im Friseurhandwerk

verbunden. Wahrscheinlich

können sich die meisten

ihrer Stammkunden auch gar

nicht so richtig vorstellen,

dass Helga Waltner es länger

als ein paar Tage ohne Kamm,

Schere, Föhn, fachmännische

Tipps zu Frisur und Haarpflege

und ohne die vielen herzlichen

Gespräche aushalten wird.

„Ich richte an alle unsere

Kunden ein herzliches Dankeschön

für ihre Treue“, sagt

Helga Waltner. Sicher mit einem

weinenden Auge, weil sie bald

nicht mehr zum Team Haarwerk

gehört. „Aber es freut mich sehr,

dass unsere Top-Stylistinnen

Steffi (re.) und Sabine (2.v.li.)

dem Haarwerk treu bleiben.

Ich weiß meinen Salon für die

Zukunft in sehr guten Händen

und wünsche Dashne Fatah nur

das Beste“, verabschiedet sich

Helga Waltner.

Der Salonname Haarwerk bleibt

bestehen, erhält nur den Zusatz

Haarwerk MODA. Und die

Kundinnen und Kunden können

auch weiterhin unter der ihnen

bekannten Telefonnummer

0 83 82/7 29 29 ihre Termine

im Friseursalon Haarwerk

MODA vereinbaren.

BZ-Foto: A. Meltzer

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Die Bewerbungsfrist läuft

Stipendienstiftung unterstützt begabte Studierende im Landkreis

Auch im Jahr 2020 werden die

Zinserträge aus dem Stiftungskapital

der Stipendienstiftung

für begabte Studierende des

Landkreises verteilt. Zweck der

Stiftung ist es, das Studium

an Universitäten, Technischen

Hochschulen, Fachhochschulen,

Musikkonservatorien, Akademien

für bildende Künste und anderen

Anstalten zu fördern. Der

Besuch von weiterführenden

Schulen wie Gymnasien, Realschulen

usw. wird nicht gefördert.

Es werden zinslose Darlehen

gewährt. Sie sind nach Abschluss

der Ausbildung des

Studierenden mit 6 Prozent zu

verzinsen und halbjährlich

mit mindestens 50 Euro zu tilgen,

heißt es in einer Pressemitteilung

aus dem Landratsamt

Lindau an die BZ.

Ein Darlehen kann bis zu

sechsmal beantragt werden.

Die Bewerber müssen ihren

Wohnsitz bzw. gewöhnlichen

Aufenthalt im Landkreis Lindau

haben. Der Antrag kann

auf der Internetseite www.

landkreis-lindau.de online ausgefüllt

oder unter der Telefonnummer

0 83 82/27 01 38 angefordert

werden.

Studierende mit Wohnsitz

in Lindau werden aus einer

Stiftung der Stadt Lindau gefördert.

Interessierte können

einen entsprechenden Antrag

bei der Stadtverwaltung Lindau

stellen.

Folgende Unterlagen sind dem

Antrag beizufügen:

• Lebenslauf

• beglaubigte Zeugnisabschriften

• Bescheinigung der Lehranstalt

über die Immatrikulation

bzw. über den

Studienfortschritt

Der Antrag kann bis zum 2.

November 2020 beim Landratsamt

Lindau, Fachbereich Finanzen

und Liegenschaften,

Stiftsplatz 4, 88131 Lindau (B)

eingereicht werden. BZ

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ANZEIGENSCHLUSS

für unsere nächste BZ-Ausgabe

am 22. August 2020

ist am Freitag, 14. August.


14 25. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 30/20

WISSENSWERTES

Die MS Altenrhein ist zurück

Dornier Museum begrüßt mit dem historischen Schleppboot des Flugschiffs DO-X wichtiges Stück Geschichte

Ein Oldtimer kehrt an den Bodensee

zurück: Mit der MS Altenrhein,

dem Schleppboot für das

legendäre Flugschiff Do X, das

auch für Passagierfahrten zur Do X

eingesetzt wurde, ist ein weiteres

Stück Geschichte ins Depot des

Dornier Museums gekommen.

Dass das für die Dornier-Werke

Altenrhein seinerzeit nach den

Plänen von Dornier-Testpilot und

-Einflieger Franz Zeno Diemer in

der Bodan-Werft in Kressbronn

gebaute und 1928 in Dienst gestellte

Motorboot noch existiert,

wird von Experten als „Sensation“

bezeichnet.

Vorbesitzer des Bootes war ein

Schweizer. Er hat dem Museum

die Altenrhein, deren letzter

Liegeplatz in Mühlhausen im

Elsass war, als Schenkung

überlassen. Nach viereinhalb

Stunden Fahrt kam das Boot in

Friedrichshafen an. Dort wurde

es in aufwendiger Geduldsarbeit

ins Museumsdepot gebracht,

wo es restauriert werden

soll. Geplant ist, dass die

Historische Aufnahme der MS Altenrhein im Einsatz als Passagierboot

der Do X.

BZ-Fotos: Airbus Corporate Heritage; Dornier Museum

Altenrhein wieder auf dem

Bodensee fahren soll.

Flugzeugpionier Claude Dornier

hatte den Bau des 15 Meter

langen und 2,8 Meter breiten

Motorboots, das einen Tiefgang

von maximal 1,53 Metern

und eine Verdrängung von

sieben Tonnen hat, einst in

Auftrag gegeben. Seinerzeit

Ankunft der MS Altenrhein auf einem Tieflader am Depot des Dornier

Museums. Das 15 Meter lange Schleppboot wird mittels Kran abgeladen.

war die MS Altenrhein mit

einem 65 PS (48 kW) starken

6-Zylinder-Maybach-Motor

ausgestattet. Das in die Jahre

gekommene Schiff, das mittlerweile

mit einem Dieselmotor

betrieben wird, der eine

Bodensee-Zulassung hat, soll

in rund 2.500 Stunden restauriert

und wieder in den Originalzustand

versetzt werden. Dafür

müssen beispielsweise Deck

und Aufbau entfernt sowie das

Original-Deck nachgebaut werden.

Im Schiffsinnern sollen

nicht originale Innenausbauten

demontiert werden. Zudem

stehen das Reinigen,

Polieren und Montieren von

Beschlägen und Fenstern an.

Museumsdirektor David

Dornier, Enkel von Claude

Dornier und selbst ein Bootsliebhaber,

spricht im Zusammenhang

mit der Altenrhein

von einem Glücksfall. „Wir freuen

uns riesig, sie wieder hier zu

haben. Dieses Boot ist etwas

ganz Besonderes“, schwärmt

er.

BZ

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Unsere beliebte

BZ-Vorsorgemappe,

die BZ-Wanderbücher und

den BZ-Geburtstagskalender

können Sie gern bestellen.

Telefon: 0 83 82/5 04 10 41

E-Mail: verlag@bz-lindau.de

Dankeschön für Fahrgäste

„bodo“: Sommer-Aktionen starten

Mit dem Beginn der Sommerferien

in Baden-Württemberg

und Bayern starten auch drei

Ticket-Aktionen im Gebiet des

Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbundes

(bodo). Dann

profitieren Inhaber von bodo-

Abonnements, Schülermonatskarten

im Listenverfahren und

StudiTickets von einer erweiterten

Gültigkeit ihrer Fahrkarte.

Und auch all jene, die mit

ihrer „eCard“ gelegentlich Bus

und Bahn nutzen, können

sich über sommerliche Zusatzrabatte

freuen. „bodo“ bedankt

sich mit diesen Preisaktionen

für die Treue und das Dabeibleiben

in den zurückliegenden

herausfordernden Monaten.

Zugleich gibt „bodo“

damit die Mehrwertsteuersenkung

des Bundes an die

Kunden weiter.

Das Dach der Dankeschön-

Kampagne bildet der „bw

AboSommer“, den das badenwürttembergische

Verkehrsministerium

kürzlich bekannt

gegeben hatte. Demnach gelten

mit dem Beginn der

Sommerferien des Landes

Baden-Württemberg und bis

zum 13. September Jahres-

Zeitkarten (Abonnements,

StudiTickets & Jobtickets)

über die sonst bestehenden

Verbundgrenzen hinaus. Auch

Schülermonatskarten im Listenverfahren

gehören dazu.

Diese werden als Jahres-Abo

über die Schulen ausgegeben.

Auch die Septemberkarte

wird bereits vor den

Sommerferien verteilt und

kann für den „bw AboSommer“

genutzt werden. Das heißt:

Freie Fahrt auf allen Strecken

im Land mit Bus, Nahverkehrszügen

und Tram für die

Abo-Inhaber. Und das von

Montag bis Sonntag. Es entstehen

keine zusätzlichen

Kosten.

Da der „bw AboSommer“

nur in den Grenzen des Landes

Baden-Württemberg gilt,

flankiert der bodo-Verkehrsverbund

die baden-württembergische

Landesaktion mit

zwei „bodoSommer-Aktionen“.

Denn zum bodo-Gebiet gehört

auch der Landkreis Lindau.

Alle bodo-Abokunden,

insbesondere Inhaber von

Abonnements in den Preisstufen

1-7 mit Start und/oder

Ziel im bayerischen Verbundgebiet,

erhalten vom 27. Juli

bis 13. September Netzgültigkeit

für das bodo-Gebiet.

Auch den inzwischen rund

15.000 eCard-Inhabern will

„bodo“ Danke sagen. Und

das mit satten 30% Rabatt je

Fahrt. Im Zeitraum der bayerischen

und baden-württembergischen

Sommerferien

wird für alle durchgeführten

Fahrten im bodo-Tarif inklusive

der großen Stadtverkehre

Friedrichshafen, Ravensburg-Weingarten

oder Überlingen

die höhere Rabattstufe

eingesetzt. Ausgenommen hiervon

sind der Stadtverkehr

Lindau sowie die kleineren

Stadtverkehre. Alle Infos zu

den Sommer-Aktionen unter:

www.bodo.de/Aktuelles BZ


WISSENSWERTES 25. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 30/20

15

Neue Zonta-Präsidentin gewählt

Die Frauen des Zonta-Clubs

Bodensee-Allgäu e.V. haben

einen neuen Vorstand gewählt.

Dr. Pia Endlich übergab ihr Amt

an Manuela Klüber-Wiedemann,

die einstimmig zur neuen

Präsidentin für das nächste

Biennium, das heißt für die

folgenden zwei Jahre, gewählt

wurde.

Die ebenso einstimmig gewählten

Damen des neuen

Vorstandes wurden mit Glückwünschen

für die zukünftige

Zusammenarbeit in ihrem Amt

begrüßt.

Die scheidende Präsidentin

Dr. Pia Endlich und die Damen

des ehemaligen Vorstandes

wurden mit herzlichem Dank

für ihre erfolgreiche Vereinsarbeit

mit kleinen Präsenten

verabschiedet.

Abgerundet wurde die Jahreshauptversammlung,

auf der die

Neuwahl stattfand, mit einem

Festvortrag einer Gastrednerin.

Zonta international ist ein

Zusammenschluss berufstätiger

Frauen in verantwortungsvollen

Positionen, die sich dafür

einsetzen, die Lebenssituation

von Frauen im rechtlichen,

politischen, wirtschaftlichen

und beruflichen Bereich zu

verbessern.

Beim Zonta-Vlub Bodensee-

Allgäu engagieren sich Frauen

aus der östlichen Bodenseeregion

mit den verschiedensten

Berufen. Nach dem Motto

„Frauen helfen Frauen“ werden

sowohl bedürftige als auch

begabte Frauen durch lokale

und internationale Projekte,

die Vergabe von Preisen und

Stipendien sowie durch die Beratung

in politischen Gremien

gefördert. JedeZonta-Frau trägt

mit ihrem Wissen und Können,

finanziellen Mitteln und Verbindungen

gezielt dazu bei.

www.zonta-bodensee-allgaeu.de

BZ-Foto: SB

EXPERTEN-

TIPP

Die große Geld-Entwertung

kommt bzw. geschieht seit

vielen Jahrzehnten und betrifft

stets nur Zins-Anlagen,

die sogenannten Geld-Werte,

wie z.B. Girokonten, Tages-

Gelder, Sparbriefe und Sparbücher,

Lebensversicherungen,

Bausparverträge usw.

(siehe Tabelle zu negativen Zinsen

seit 1980 – nach Steuern und Inflation

– in der BZ-Ausgabe KW 26/20

vom 27. Juni 2020 auf Seite 7;

zu finden im PDF-Archiv auf

www.bz-lindau.de oder auf

www.ruhestandsplaner-bodensee.de)

Merke: Es gibt und gab noch

nie Rendite bei risikolosen

Anlageformen!

Ich gehe davon aus, dass

schon bald auch für „kleinere“

Guthaben Strafzinsen

erhoben werden.

Ruhestandsplaner Bodensee

Kemptener Str. 61

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/5 04 39 63

@ www.ruhestandsplanerbodensee.de

Geldentwertung: Ja!

Bisher üblich: Strafzinsen -0,4%

ab 200.000 Euro

Das heißt: Bei 200.000 Euro

kostet es 800 Euro im Jahr, das

Geld liegen zu haben. Und das

wird erst der Anfang sein…

Weitere Tendenzen:

- Strafzinsen weiter sinkend auf

-0,8% oder -1% p.a.

- Steigerung der Inflation auf

z.B. 3 Prozent

- weitere Einschränkungen für

das Bezahlen mit Bargeld

(in vielen Geschäften nur noch

Kartenzahlung oder kleine

Scheine möglich)

- Auf große, „ungenutzte“, private

Vermögen auf Zins-Geld-Anlagen,

wie Girokonten, Sparbüchern

etc. kann neben dem

Strafzins eine „Sonderabgabe“

von z.B. 20% für den Staat

beschlossen werden.

- Zusatz-Eintragungen in Grundbücher

auf abgezahlte Immobilien

in Privatbesitz

- Gold-Verbote sind im Gespräch

unabhängige

Freie Sachverständige

für Kapitalanlagen

und Altersvorsorge,

Finanzfachwirtin

Manuela Klüber-

Wiedemann

Das ist alles im Bereich des

Wahrscheinlichen. Wir dürfen

nicht vergessen: Der Staat –

das sind nicht irgendwelche

anderen, fremden Mächte,

sondern wir alle!

Beispiel: Wenn der Staat 3 Billionen

Euro Schulden hat und die

Bürger gleichzeitig 3 Billionen

Euro ungenutzte Gelder auf

Konten liegen haben, hat dieser

„Staat“ netto keine Schulden.

Logisch, dass sich der Staat auf

die oben genannte Art und Weise

an den Geldern seiner Bürger

bedienen wird (muss).

Sachwerte wie Aktien sind nicht

von Geld-Entwertung betroffen.

Geld, das in Form von Aktien

als Produktiv-Kapital in Unternehmen

steckt und somit für

Arbeitsplätze, Wachstum,

Versorgung und Teilhabe sorgt,

kann nicht „entwertet“ werden.

Aktien schwanken und wer

Sicherheit benötigt, muss kostengünstig

in sehr viele Unternehmen

investieren. In Krisen kann es

zu kurzfristigem Aussetzen des

Handels kommen, aber es gab

noch nie in der Menschheitsgeschichte

eine Enteignung der

Aktionäre.

Wie man sicher in Sachwerte

investiert, erfährt man in Lindau

bei Ruhestandsplaner Bodensee.

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16 25. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 30/20

WISSENSWERTES

Pure Begeisterung für Sommerblumen

Svens Blumenhaus Von der Aussaat bis zum fertig gebundenen Strauß kommt nahezu alles aus eigenem Anbau

Kürzer können die Wege und frischer

die Blumen nicht sein: Was

in Svens Blumenhaus in Weißensberg/Rothkreuz

zu farbenprächtigen,

duftenden Sommerblumensträußen

gebunden wird, kommt

alles aus eigenem Anbau.

Seit 16 Jahren ist Sven Baumeister

sein eigener Herr im Geschäft.

2004 als Teilhaber im Blumenhaus

Lindau, seit der Umfirmierung

in Svens Blumenhaus

in Weißensberg/Rothkreuz. Direkt

an der B12 gelegen, fällt

das Geschäft schon durch

seine äußere Gestaltung auf.

Im Winter ist es aufwändig mit

unzähligen Licherketten weihnachtlich

dekoriert. Jetzt im

Sommer ziehen üppige Blumenkaskaden,

die das alte Haus in

ein wirkliches Blumenhaus verwandeln,

die Blicke in ihren

Bann.

Svens Blumenhaus

Rothkreuz 11

direkt an der B12

88138 Weißensberg

Tel.: 0 83 89/922 776

Öffnungszeiten:

Mo. bis Fr.: 9 bis 12.30 Uhr und

14 bis 18 Uhr; Sa. 9 bis 13 Uhr

Frische Sträuße gibt‘s

täglich „rund um die Uhr“

auch am Blumenstand gegenüber

vom Obsthof Strodel.

Sven Baumeister (re.) mit seinem Team von Svens Blumenhaus in Rothkreuz (von links): die Floristinnen

Claudia Brög, Sabine Poschenrieder, Julia Bauer und Ines Heilmann mit Daniela Waltner (2.v.li.), die für

Verwaltung und Organisation zuständig ist.

BZ-Fotos: Baumeister

Der gelernte Gärtner wäre

keiner, würde er sich lediglich

auf den Blumenhandel beschränken.

Seine Begeisterung für

Sommerblumen führt dazu,

dass er nahezu alles, was den

Kundinnen und Kunden in

Blumensträußen, Kränzen, Gestecken

und Dekorationen

Freude bereitet, selbst anbaut.

Zum Jahreswechsel nutzen Baumeister

und seine Floristinnen

Julia Bauer und Ines Heilmann

die Zeit, um Blumen auszusuchen

und die Samen zu bestellen.

Bereits ab Ende Januar legt

er im beheizbaren Gewächshaus

seine schönsten Dahliensorten

als Knollen in die Erde

und treibt diese vor, so dass

einen Monat später Stecklinge

geschnitten und getopft werden

können. Diese werden

dann im Mai gepflanzt, so dass

ab Juli eine herrliche Auswahl

aus etwa 80 verschiedenen Dahliensorten

geschnitten und

verkauft werden kann. Dazu

kommen viele großblumige

Sorten, die als Einzelblumen

vor allem für Dekorationen

verwendet werden.

Im April werden tausende

von Sommerblumen ausgesät.

Dieses Jahr nutzte man das

gute Wetter, um trotz Corona

auf dem Feld in Lindau mit

genügend Abstand an mehreren

Tischen im Freien die Paletten

zu befüllen. In mehreren

kleinen Foliengewächshäusern

werden dann mit viel

Geduld aus den Samenkörnern

Jungpflänzchen, die ab

Mai in den vier Feldern in Lindau,

Rothkreuz und Metzelers

gepflanzt werden. Die vier Standorte

sind dem Wetter geschuldet.

Öfters schon ist es vorgekommen,

dass es beispielsweise

in Weißensberg die Pflanzen

verhagelt hat und man dann

aber getrost die Pflanzen aus

Lindau verarbeiten konnte.

Parallel dazu wird das Staudenfeld

in Lindau auf Vordermann

gebracht, so dass Sven

Baumeister und seine Mitarbeiterinnen

ab Mitte Juni die

ersten eigenen Blumen ernten

können.

Ab Juli beginnt die schönste

Jahreszeit für Sven Baumeister

und sein Team. Jetzt werden

drei- bis viermal wöchentlich

ab 6 Uhr morgens die Blumen

geschnitten, in den Laden

nach Rothkreuz gefahren, dort

für den Verkauf vorbereitet

und dann sofort verarbeitet.

Die Kundschaft freut’s, denn

frischer können Sommerblumen

kaum sein. Und ökologisch

ist es auch noch, denn

kürzere Wege vom Feld bis in

den Laden gibt es kaum. Hier

muss kein Kühl-LKW hunderte

von Kilometern über die

Straßen rattern. Nahezu alles

in dieser herrlichen Auswahl

ist von hier. Egal ob duftender

Phlox oder süßes Löwenmaul,

knackige Zinnien oder bis zum

Herbst die bunten Dahlien –

die Begeisterung von Sven

Baumeister und seinen Kolleginnen

für die Blumen zeigt

sich jeden Tag aufs Neue. BZ

Ab Juli beginnt die schönste Jahreszeit für Sven Baumeister. Mehrmals

wöchentlich kann er frische Blumen aus eigenem Anbau schneiden.

Die Sommerblumen werden sofort verkaufsfertig gemacht und Sträuße

gebunden.

Floristin Julia Bauer liebt die

große Auswahl.


WISSENSWERTES 25. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 30/20

Blühendes Paradies für Blumenfans

Lindauer Dahlienschau öffnet vom 15. August bis Ende Oktober für Besucher

Stefan Seufert (re. oben im Bild) und sein Team öffnen am 15. August 2020 die 19. Lindauer Dahlienschau

und hoffen auf viele interessierte Besucher in der Anlage im Büchelewiesweg. BZ-Fotos: Stefan Seufert

Als im Jahr 2002 die erste kleine

Dahlienschau in Lindau entstand,

dachte kaum jemand daran, dass

daraus Jahre später ein unter

Blumen- und Gartenfans international

anerkanntes Gartenprojekt

werden würde.

Die Initiatoren Stefan Seufert

und Sven Baumeister begannen

aus einer Laune heraus,

ihre Dahlien zu präsentieren.

Daraus wurde über die Jahre

eine immer größere Gartenanlage.

Inzwischen konzentriert

sich Baumeister auf sein Blumengeschäft

in Weißensberg

Neffe Yannick Seufert freut sich auf die neue

Saison in der Dahlienschau.

und Stefan Seufert beschäftigt

sich hauptberuflich auf einer

Fläche von etwa 12.000 Quadratmetern

mit den Dahlien.

Die Gartenanlage zwischen

Lindau-Oberreutin und Streitelsfingen

besteht aus drei Bereichen:

dem Schaugarten mit

etwa 600 verschiedenen Züchtungen,

einem Schnittdahlienfeld

mit weiteren etwa 80 Sorten

und einer Versuchsanlage

für Neuzüchtungen mit etwa

1.100 Dahlien.

Jugendliche und junge Erwachsene

helfen in ihrer Freizeit,

die Anlage Jahr für Jahr neu

aufzubauen, die

Dahlien zu pflanzen,

aufzuziehen,

zu pflegen und,

sobald meistens

Ende Oktober der

erste Frost die Blütenpracht

vernichtet,

tausende von

Dahlienknollen

wieder auszugraben

und einzulagern.

Was für Schauspieler

der Oscar

ist, war für Stefan

Seufert und sein

Team im Jahr

2015 die Titelgeschichte

in Europas

größter Gartenzeitschrift.

Seither kommen

Gartenfans von

weit her nach

Lindau, um die Dahlienpracht

zu bestaunen. Nachdem im

Oktober 2019 in der ARD bundesweit

ein Beitrag über die

Dahlienschau ausgestrahlt wurde,

kamen sogar Gäste aus

Norddeutschland.

Als dieses Jahr die ganze

Welt im Corona-Lockdown zum

Stillstand kam, hatte das glücklicherweise

für die Dahlienanlage

keine Auswirkungen. Das

Wetter war perfekt, die Eisheiligen

verschonten Lindau. Bis

Ende Mai waren alle Dahlien

gepflanzt. Stefan Seufert hofft

nun, dass die Besucherinnen

und Besucher auch

aus den Nachbarländern

ab Mitte August

kommen können,

ohne dass ein

weiterer Lockdown

mit Grenzschließung

dem Projekt das Aus

bescheren würde.

„Wir haben bei jährlich

elf Monaten Arbeit

für die Anlage

lediglich etwa elf Wochen

Besuchs- und

Verkaufssaison. Wir bitten alle

unsere Gäste, sich an die Corona-Verhaltensregeln

zu halten“,

so Stefan Seufert. BZ 19. Lindauer Dahlienschau

Büchelewiesweg

Schenken und kaufen

Auch dieses Jahr werden gebrauchte,

aber noch funktionstüchtige

Gartenstühle und

-tische angenommen, so dass

in der Dahlienschau Sitzgelegenheiten

eingerichtet werden

können. Ein Anruf unter

01 72/8 94 04 95 genügt und

die Gartenmöbel werden abgeholt.

Wer Werbung für die

Dahlienschau machen möchte,

erhält ab 15. August Flyer und

Plakate. Wer Dahlien als Knollen

erwerben möchte, kann sich

diese vor Ort aussuchen und bestellen

(Stecklinge/Jungpflanzen

können sofort mitgenommen

werden). Auf Wunsch gibt‘s

frische Dahliensträuße.

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Vom 15. August bis zum Frosteinbruch

Mitte/Ende Oktober täglich

von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang

geöffnet.

Stadtbus ab Hauptbahnhof Insel:

Linie 1, Haltestelle Lugeck, dann

ca. 500 m Fußweg (ausgeschildert)

Die Anfahrt mit dem PKW ist ab

B12/Kemptener Straße, Kreisel

Esso ausgeschildert.

Infos und Anfahrtplan im Internet:

@ www.dahlienschaulindau.de

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18 25. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 30/20

WISSENSWERTES

Im Herbst sollen die Baumaßnahmen starten

Maria-Martha-Stift Freude über bewilligten Bauantrag und Fördermittelzusagen von knapp 4,3 Millionen Euro

Nach langen Planungen, Planänderungen,

Erweiterungen und Anpassungen

ist es nun amtlich: Die

Stadt Lindau hat den Bauantrag

des Lindauer Altenheims Maria-

Martha-Stift genehmigt. Damit ist

der Weg frei für umfangreiche Baumaßnahmen,

die den Abriss und

Teilneubau sowie den Umbau

und die Sanierung bestehender

Gebäudeteile umfassen.

Die Evangelische Diakonie

Lindau, in deren Trägerschaft

das Altenheim am Kleinen See

geführt wird, kalkuliert mit

Gesamtkosten von 17 Millionen

Euro. „Wir haben an Förderprogrammen

wirklich alles

abgegrast, was es abzugrasen

gibt“, sagt Anke Franke, Leiterin

des Lindauer Altenheims

Maria-Martha-Stift. Jetzt ist sie

erleichtert, denn die vielen

Anträge haben sich gelohnt:

Dem Haus am Kleinen See ist

der Bescheid des Förderprogramms

„PflegesoNah“ aus

Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums

für Gesundheit

und Pflege ins Haus geflattert.

Mit der zugesagten Summe

von 3,358 Millionen Euro, den

die Evangelische Diakonie als

Trägerverein des Altenheims

hoffnungsfroh eingeplant hatte,

beläuft sich die Finanzierungslücke

für Umbau und Teilneubau

jetzt noch auf 1,83 Millionen

Euro. Zählt man die gerade

eben durch Ministerpräsident

Markus Söder verkündeten

bewilligten Mittel aus der

Landesstiftung dazu, liegt die

gesamte Fördersumme nun bei

4,249 Millionen Euro.

Die beträchtliche Fördersumme

ist an besondere Bedingungen

geknüpft. „Einfach nur Pflegeplätze

zu schaffen, genügt nicht“,

erklärt Franke. Vielmehr sei

wichtiger Faktor des Konzepts,

die alten Menschen nicht zu

verstecken, sondern zum festen

Teil des gesellschaftlichen

Lebens zu machen.

Erste Überlegungen für eine

umfassende Anpassung der

Einrichtung an moderne Anforderungen

an den Betrieb als

Alten- und Pflegeheim gehen

zurück auf das Jahr 2014 und

reichen teilweise noch weiter

in die Vergangenheit. „Voraussetzungen

wie Mindestgröße

von Zimmern und auch die

Zahl von Einzelzimmern sowie

verschärfte Erfordernisse beim

Brandschutz haben die Baumaßnahmen

unaufschiebbar

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Der Bauantrag des Altenheims Maria-Martha-Stift wurde genehmigt

und Fördermittelzusagen sind gekommen. Wenn alles gut geht, können

die Baumaßnahmen im Herbst starten. BZ-Foto: Ev. Diakonie Lindau

gemacht“, erklärt Anke Franke,

die betont, dass im Rahmen der

Neuplanung der historische

Charakter des Ensembles erhalten

bleibt. „Trotzdem sind

wir dann vollkommen auf dem

neuesten Stand und sichern

damit für Generationen den

zukunftsfähigen Betrieb des

Maria-Martha-Stifts für die

Lindauer Bürger.“

Teil der umfassenden Maßnahmen

ist es, das besondere

Pflegekonzept des Maria-Martha-

Stifts baulich zu unterstützen.

„Wir werden zum Beispiel kleine,

heimelige Wohngruppen haben,

in denen nicht mehr als

zehn bis zwölf Menschen leben“,

sagt Franke. Dabei setzen

sich die Gruppen nach dem

sogenannten Lebensstil-Konzept

zusammen, das im Haus

am Kleinen See jetzt schon

teilweise gelebt wird – aber

nach dem Umbau noch besser

umsetzbar sein soll. Das Konzept

sieht vor, Gruppen aus

Menschen zu bilden, die charakterlich

und von ihrer Biographie

her besonders gut harmonieren.

Und wo sollen die verbleibenden

zwei Millionen Euro

herkommen, um die Gesamtfinanzierung

sicher zu stellen?

Anke Franke hofft weiterhin

auf den Zuspruch und die

Spendenbereitschaft der Bürger:

„Es gibt eine Reihe von Unterstützern,

die sich schon

sehr großzügig gezeigt haben.

Natürlich freuen wir uns weiterhin

über jede Spende, um

unser Ziel, die Lücke rasch zu

schließen, zu erreichen.“

Die Finanzierung muss die

Evangelische Diakonie Lindau

unabhängig von Mitteln der

Landeskirche, dem Landkreis

oder der Kommune allein aus

dem laufenden Betrieb des

Altenheims finanzieren. „Das

ist eine Mammutaufgabe. Und

wir sind jetzt ganz, ganz nah

dran. Vielleicht kann die Stadt

Lindau uns auf diesen letzten

Metern doch noch unterstützen.

Denn das Maria-Martha-

Stift ist ein Haus mit langer

Tradition – und gehört in vielerlei

Hinsicht zur Stadt und

zum Stadtbild einfach dazu“,

sagt Anke Franke.

Wenn alles gut gehe, könne

noch im Herbst des laufenden

Jahres mit den Arbeiten am

Gebäude begonnen werden.

Während der Bauzeit bleibt die

Einrichtung regulär in Betrieb.

Durch die Umstrukturierung

würden Bewohner zwar innerhalb

des Gebäude-Ensembles

umziehen müssen, was aber

nicht zu Lasten der Betreuungsqualität

gehe, wie Franke versichert.

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SERVICE 25. Juli 2020 • BZ Ausgabe KW 30/20

19

Brot für die Bahnhofsmission in Lindau

Vorwahl Lindau: 0 83 82 /...

APOTHEKEN

Als die kleinste der Hilfsstationen

in ganz Deutschland hat

die Bahnhofsmission Lindau

keine Möglichkeit zur Essensausgabe

im größeren Stil, wie

sie notleidenden Menschen

von Stationen in anderen Städten

angeboten wird. Dass dennoch

mittellose Mitbürger und

Reisende in Notlagen auch in

Lindau keinen Hunger leiden

müssen, kann die Lindauer

Bahnhofsmission dank der Unterstützung

von Privatspendern

und insbesondere durch

regelmäßige Brotspenden der

örtlichen Bäckereibetriebe Holderied

in der Schneeberggasse

7 sowie Hamma am Bahnhofsplatz

1 in Lindau bewerkstelligen.

„Dass uns diese Betriebe jede

Woche kostenlos frische Ware

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Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

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Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

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AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung






zur Verfügung stellen, ist keine

Selbstverständlichkeit und eine

große Hilfe für uns, die Notversorgung

unserer Gäste sicherzustellen.

Für ihre Unterstützung

bei dieser wichtigen

FAMILIENNACHRICHTEN

GEBURTEN

18.06.2020: Mariam Deeb,

Hala Abou Kanoun und

Mohammad Ali Deeb, Bodolz

19.06.2020: Elena Sophie

Angelika Benna,

Svenja Lydia Benna und Kevin

Tobias Wermke, Lindenberg i.A.

21.06.2020: Tim Brosche,

Anna Marie Brosche, geb. Gauld

und Jochen Ferdinand Brosche,

Wangen i. A.

EHESCHLIESSUNGEN

10.07.2020: Carolin Stephanie

Meßmer und Patrick Witzigmann,

Lindau (B)

STERBEFÄLLE

28.06.2020: Werner Josef

Prokop, Lindau (B)

29.06.2020: Helga Erika Eigler,

geb. Fröhle, Lindau (B)

29.06.2020: Frank Dietrich

Wolfram Thielow, Lindau (B)

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

und notwendigen Hilfeleistung

sind wir den Spendern

äußerst dankbar“, schreibt die

Leiterin der Bahnhofsmission

Lindau, Conny Schäle an die

BZ.

BZ/BZ-Fotos: BM

23.06.2020: Elaine-Juna Kagerer,

Amanda Michaela Kagerer,

geb. Lehenberger und

Mike Kagerer, Heimenkirch

02.07.2020: Katharina Marie

Ziegler,

Juliane Ziegler und Tino Albin

Ziegler, geb. Kellner, Lindau (B)

03.07.2020: Josef Anton Bayer,

Sigmarszell

08.07.2020: Ludwig Walser,

Lindau (B)

08.07.2020: Gertrud Pfäffle,

geb. Hackl, Lindau (B)

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 22

vom 01.03.2020. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 e/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,– e/Jahr

29.6. – 12.7.2020

10.07.2020: Cornelia Claudia

Kugel und Stephanus Mark,

Lindau (B)

Impressum

Sa., 25. Juli 2020:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Reutin, Tel.: 0 83 82 /7 39 62

So., 26. Juli 2020:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Insel, Tel.: 0 83 82 /58 14

Mo., 27. Juli 2020:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 0 83 82 /88 76 50

Di., 28. Juli 2020:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89/9 81 12

Mi., 29. Juli 2020:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Aeschach, Tel.: 0 83 82 /2 21 21

Do., 30. Juli 2020:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 0 75 43/5 49 83

Mo., 17. August 2020:

Fr., 31. Juli 2020:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1,

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer Str.

51, Lindau, Tel. 0 83 82 /58 21 Aeschach, Tel.: 0 83 82 /59 51

Sa., 01. August 2020:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 0 83 82 /84 51

So., 02. August 2020:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Insel, Tel.: 0 83 82 /44 41

Mo., 03. August 2020:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 0 83 82 /27 53 12

Di., 04. August 2020:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1,

Aeschach, Tel.: 0 83 82 /59 51

Mi., 05. August 2020:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 0 75 43/23 57

Do., 06. August 2020:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 0 83 82 /84 51

Fr., 07. August 2020:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Reutin, Tel.: 0 83 82 /7 39 62

Sa., 08. August 2020:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 0 83 82 /2 68 66

So., 09. August 2020:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 0 83 82 /88 76 50

Mo., 10. August 2020:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89/9 81 12

Di., 11. August 2020:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Aeschach, Tel.: 0 83 82 /2 21 21

Mi., 12. August 2020:

JSonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 0 75 43/5 49 83

Do., 13. August 2020:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer Str.

51, Lindau, Tel. 0 83 82 /58 21

Fr., 14. August 2020:

Möven-Apotheke, Hemigkofener

Str. 10, Kressbronn,

Tel.: 0 75 43/86 41

Sa., 15. August 2020:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Insel, Tel.: 0 83 82 /44 41

So., 16. August 2020:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 0 83 82 /27 53 12

Di., 18. August 2020:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 0 75 43/23 57

Mi., 19. August 2020:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 0 83 82 /84 51

Do., 20. August 2020:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Reutin, Tel.: 0 83 82 /7 39 62

Fr., 21. August 2020:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 0 83 82 /2 68 66

IM NOTFALL

Rettungsdienst 112

Notaufnahme

KASSENÄRZTL.

BEREITSCHAFT

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis

Friedrichshafener Str. 80A (Li)

Auskunft unter Tel.: 116 117

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr

ZAHNÄRZTL.

BEREITSCHAFT

An Wochenenden und

Feiertagen im unteren Kreis

Lindau: 01 80/5 05 99 91

Sie werden automatisch mit dem

diensthabenden Zahnarzt verbunden.

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende

Kosten entstehen.)

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.

Liste im Internet:

www.zahnaerzte-lindau.de

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· GEWINNSPIEL

20 25. Juli 2020 · BZ Ausgabe KW 30/20

WISSENSWERTES

Surfschule Lindau startet in die neue Saison

Endlich ist es soweit, die Ferien

sind da und die Liegewiese am

Eichwald ist wieder geöffnet.

Genau rechtzeitig bietet die

Surfschule Lindau wie gewohnt

wieder Windsurf- und Stand Up

Paddle Kurse sowie den Verleih

von Windsurf, SUP und Kanus/

Kajaks an.

Neu in dieser Saison wird es

einige Stand Up Paddle Touren

geben. Die Touren sind für Paddler

konzipiert, die schon etwas

Erfahrung auf den Stand Up

Paddle Boards gesammelt haben

und führen zur und/oder um die

Lindauer Insel herum.

Das Material kann wahlweise

selbst mitgebracht oder gestellt

werden.

Zum Start in die Feriensaison

verlost die Lindauer Bürgerzeitung

mit freundlicher Unterstützung

der Surfschule Lindau

drei Gutscheine für eine SUP Tour

für je eine Person.

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·

GEWINNSPIEL

LINDAUER

Wer sich an dem Gewinnspiel

beteiligen möchte, schreibt bitte

bis spätestens 2. August 2020

unter dem Betreff „Surfschule“

eine E-Mail an:

gewinnspiel@bz-lindau.de

Viel Glück und viel Spaß!

· GEWINNSPIEL

BZ-Fotos: Surfschule Lindau

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Raphael Grünholz bleibt Islander

In den vergangenen beiden

Monaten war es ein wenig

leiser um die Personalien der

EV Lindau Islanders geworden.

Nun aber vermelden die

Inselstädter eine weitere

Vertragsverlängerung.

Der Abwehrspieler Raphael

Grünholz fühlt sich in Lindau

und der Nähe zu seiner Breisgauer

Heimat sichtlich wohl

und bleibt deshalb zwei weitere

Spielzeiten am Bodensee.

Grünholz erlernte im Freiburger

Nachwuchs das Eishockeyspielen.

Danach verbrachte er

lange Zeit bei den Berlin

Juniors, wo er auch eine Ausbildung

abschloss. Im Jugendbereich

der Eisbären war er

teils als Stürmer und Verteidiger

eingesetzt, bei den Islanders

bleibt er aber weiterhin

in der Defensive.

Vor der vergangenen Saison

von den Moskitos Essen aus

der Oberliga Nord gekommen,

absolvierte er im vergangenen

Sommer in Romanshorn ein

Try-Out und unterschrieb im

Anschluss daran eine Vereinbarung.

Während der abgelaufenen

Saison wusste der Verteidiger

mit seiner Spielweise zu überzeugen,

weshalb man sich über

eine Verlängerung über zwei

Jahre auch sehr schnell einig

wurde. Raphael Grünholz ist

ein physisch starker Spieler,

der sich nicht scheut, auf dem

Eis dorthin zu gehen, wo es

auch mal wehtun kann. Er

bleibt aber trotzdem immer

fair, was die nur 24 Strafminuten

aus 49 Spielen zeigen. Er

wird bei den Islanders weiterhin

mit der Trikotnummer 4

auflaufen. „Raphael hat in

meinen Augen sehr großes

Potenzial. Deswegen freue ich

mich darauf, seine Entwicklung

in den nächsten zwei Jahren

zu beobachten“, sagt der

Sportliche Leiter der EV Lindau

Islanders, Sascha Paul.

Raphael Grünholz wird neben

dem Eishockeysport in Lindau

auch noch eine Arbeitsstelle

haben. Dies zeigt, dass er

sich mit dem eingeschlagenen

dualen Weg der EV Lindau

Islanders, bestehend aus Sport

und Beruf, absolut identifizieren

kann. „Gerade in solchen

Zeiten, wie wir sie gerade erleben,

kann eine berufliche

Perspektive das Beste sein,

was sich einem jungen Spieler

neben der sportlichen Laufbahn

bietet“, sagt Raphael

Grünholz nach seiner Verlängerung

und benennt weitere Beweggründe

für seine Entscheidung:

„Der Kern der Mannschaft

bleibt in großen Teilen

zusammen und man muss sich

hier in Lindau mit seinen Fans

und dem Bodensee in direkter

Nähe einfach wohlfühlen. Zudem

habe ich in der vergangenen

Saison viel Vertrauen und

Eiszeit bekommen. Die Strukturen

im Verein bieten jungen

Spielern eine hervorragende

Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln.“

Auch Bernd Wucher freut sich

über die erneute Einigung mit

dem 23-Jährigen: „Ich bin mir

sicher, dass unser Trainergespann

an ihm noch viel Freude

haben wird.“ BZ/BZ-Foto: EVL

Öffnungszeiten täglich 11 – 20 Uhr In der Grub 25 32 · Lindau

☎ 08382 2793994



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