Jahresbericht 2019/20 - Mittelschule Scheßlitz

msschesslitz

Im Corona-Jahr gibt es diese besondere Ausgabe des Jahresberichts online.

Jahresbericht

2019/2020


Inhalt

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Grußwort

Personelles

Verabschiedung Hr. Renner

Bericht des Elternbeirats

JaS

Streitschlichter

Unterm Sternenmantel

Klasse 5 a

Klasse 5 b

Briefe an Corona

Lichter für den Frieden

Klasse 6 a

Klasse 6 b

Auf den Spuren der Heiligen Elisabeth

Klasse 7 a

Klasse 7 b

Klasse 8 a

Klasse 8 b

Aus den 8ten

Bodenseeschulcup

Klasse 9 a

Klasse 9 b

Aus dem Leben

Klasse 9 c

Schülerfirma 9

Klasse 10 a

Klasse 10 b

Tagebucheintrag

Klasse 10

Stolpersteine

Mittlerer Schulabschluss 2020

BOZ Soziales

Kräuterschnecke

Schülerfirma Funny coo.King

Bläserklasse

Schulorchester

Lehrerband

AG Veranstaltungstechnik

Lehreraustausch London

Arrivederci Rovereto

London


Grußwort Schulleitung

Veränderung, Krise und Schritte zur Bewältigung

Das Schuljahr 2019 /20 startete normal, von der Krise noch keine Spur, doch große

Ereignisse warfen bereits ihre Schatten voraus. Der langjährige Schulleiter, Norbert

Renner, sollte am 13. Februar 2020 verabschiedet werden und in Ruhestand gehen.

Dies brauchte großen Vorlauf, denn ein musikalisches Theaterstück sollte auf die Bühne

gebracht werden. Möglichst viele Schülerinnen und Schüler, Kollegen aber auch der

Elternbeirat sollten mit einbezogen werden. Und nach vielen Überlegungen, Proben und

Absprachen konnten wir ein Abend füllendes Programm unserem scheidenden Schulleiter

präsentieren. Bei „WONO RENNDÄ DENN?“ konnten wir alle unsere Kompetenzen

vereinigen. Von der Verpflegung (Schülerfirma „Funny coo.King“ und Klasse 9 c) über die

musikalische Gestaltung durch unsere Bläserklasse, dem Schulorchester und der

Lehrerband, über diverse Theatergruppen in jeder Jahrgangsstufe, Hauptdarstellern aus

den 10. Klassen bis hin zur Technik AG - alles war auf den Beinen. Zur Verabschiedung

kamen zahlreiche geladene Gäste aber auch nahezu alle Schülerinnen und Schüler mit

ihren Eltern. Positiv war auch, dass viele ehemalige Kollegen und Schüler sich dieses

Ereignis nicht entgehen lassen wollten.

Mit dem 14.2.20 übernahm ein kommissarisches Führungsteam die Leitung der

Mittelschule Scheßlitz. Ich als Konrektorin wurde zur kommissarischen Schulleiterin

ernannt, Frank Macht und Harald Schönleber-Czech erklärten sich zur Mitarbeit in der

Schulleitung gerne bereit.

Nach den Faschingsferien kam es Schlag auf Schlag: Die Corona-Krise war im

Anmarsch. Zu diesem Zeitpunkt konnte jedoch noch keiner erahnen, welche Maßnahmen

von Seiten der Regierung folgen würden.

Nach vielen Überlegungen und sorgenvollen Blicken auf die Zahlen des Robert-Koch-

Institutes, entschlossen wir uns doch, die Studienfahrt nach London mit den Klassen M 9 a

und b am 8. März 2020 anzutreten. Alles verlief ohne Zwischenfälle und wir waren froh,

diese Fahrt noch durchgeführt zu haben. Mit der Ankunft in Scheßlitz trat jedoch die

Schulschließung für ganz Bayern in Kraft.

In den folgenden Wochen hielten wir mit Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und

Schülern sowie Erziehungsberechtigten meist über digitale Wege Kontakt. Wir alle

standen vor großen Herausforderungen, hatte doch noch keiner von uns Erfahrung darin,

was dieser Lock down bedeuten würde: keine Erfahrung darin, Schüler rein digital zu

unterrichten, keine Erfahrung darin auf diesem Wege unterrichtet zu werden und die Eltern

mussten neben ihrer eigenen beruflichen und auch privaten Situation nun auch noch mit

dem home schooling ihrer Kinder zurechtkommen. Wer sagt, das wären Corona-Ferien

gewesen, hat, denke ich, keine Ahnung von dem, was ein überwiegender Teil in dieser Zeit

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Grußwort Schulleitung

geleistet hat. Und dazu auch noch die stetige Ungewissheit, wie es denn weitergehen

könnte.

Die Prüfungen in den Abschlussklassen sind nach sehr intensiven, lösungs- und

ressourcenorientierten sowie prüfungsrelevanten Maßnahmen erfolgreich gemeistert, alle

Schüler und Schülerinnen der unteren Jahrgangsstufen wurden weit über das geforderte

Maß nach den Pfingstferien beschult. Nahezu wöchentlich wurden neue, zum Teil auch

kreative Lösungen diskutiert und umgesetzt. Neue, zum Teil vorher undenkbare

Maßnahmen wurden durchgeführt. Prämisse war immer, dass möglichst kein Schüler,

keine Schülerin einen Nachteil durch die Pandemie erleiden sollte.

Jetzt am Ende des Schuljahres können wir auf die Ergebnisse unserer Arbeit

zurückschauen.

Wir haben es geschafft – ohne Zwischenfälle. Und dies konnte nur gelingen aufgrund

eurer Disziplin und eures Durchhaltevermögens, eurer Flexibilität, sich auf die neue

Situation einzustellen, der Unterstützung und Zusammenarbeit vieler verantwortlicher

Stellen, getragen aber von der Zuversicht und dem Vertrauen in uns gegenseitig – als

soziale Wesen in Verantwortung.

Danke dafür.

Auch wenn im nächsten Schuljahr weitere Lockerungen in Aussicht gestellt sind und wir

hoffentlich noch weitere Schritte hin zur Normalität gehen werden, werden wir alle noch

mit den Auswirkungen von Corona zu tun haben. Schule wird sich vermutlich noch längere

Zeit nicht mehr so anfühlen wie davor.

Schließen möchte ich mit einem Zitat von Max Frisch:

„Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihm nur den

Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“

Nun wünsche ich allen wirklich erholsame, sorgenfreie und wunderbare Ferien

ohne „Beigeschmack“!

Bleibt gesund! Herzlichst

Susanne Bonora

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Personelles

Verwaltung Schulleitung: Susanne Bonora, kommissarische Schulleitung

Frank Macht, kommissarische stellv. Schulleitung

Harald Schönleber-Czech, komm. stellv. Schulleitung

Verwaltungsangestellte: Marika Arneth-Grasser

Hausmeister: Siegfried und Anni Kunze

Beratung Beratungslehrer: Harald Schönleber-Czech

Verbindungslehrer: Thomas Will

Schulpsychologin: Carola Rudrof

Sozialpädagogin B.A.: Tamara Auschill

Berufsberatung: Uwe Ebersbach, Bundesagentur für Arbeit

OGB Ganztagsschule Betreuer/innen: Carina Göller, Illa Plewe-Mohr und Cordula Strome

Elternbeirat 1. Vorsitzende: Figueroa-Berthold Natalie

Stellv. Vorsitzender: Vogt Stephanie

Schriftführerin: Beyer Manuela

Kassier: Luzzatto-Hollfelder Caroline

Weitere Mitglieder des Elternbeirats: Lindner Karin

Löhrlein Peter

Martin Petra

Müller Susanne

Pfister Kornelia

Tremel Karin

Will Heinrich

Wolf Andreas

SMV Schülersprecher: Anna Banzer, 10b

Marie Theis, 10b

Leonie Woith, 10a

Unterstufensprecher: Edona Mehmeti, 7a

Stellvertreter: Johann Kohlmann, 7b

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Personelles

Lehrkräfte

Bayer Theresa, FLin

Bonora Susanne, KR

Bruha Oliver, L

Einwag-Gerner Corinna, FöLin

Fellner Christine, Lin

Fliege Julia, Lin

Gehrigk, Manuel, L

Habermeier Christopher, L

Hahn Franziska, LAA

Kauper Julia, Relin kath.

Kleinlein-Wagner Annette, Lin

Klug Kirsten, FOL

Koenig Elke, FLA

Kutnyak Peter, StR(MS)

Kraus Christian, FL

Lang, Jasmin, L

Loch Sabine, Lin

Macht Frank, L

Männlein, Stella, L

Nussgräber Nadine, FLin

Rudrof Carola, Lin

Scheuermann Petra, FLA

Schneider Heike, FOLin

Schönleber-Czech Harald, L

Tabar Mareike, Lin

Thomas, Rel. kath.

Wolfschmitt Rainer, L

Kommissarische Schulleitung mit Verwaltungsfachangestellter Frau Grasser

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Personelles

Abschied von der Mittelschule

Petra Scheuermann

Seit September 2018 war Frau Petra Scheuermann an unserer Schule tätig. Als

Fachlehreranwärterin unterrichtete sie in den Fächern Kunst, Technik und Wirtschaft in

den Klassen 5 bis 8.

Ihr pädagogisches Wirken war geprägt von einer positiven Ausstrahlung, einem guten

Umgang mit den ihr anvertrauten Schülern und Schülerinnen sowie einem von

pädagogischen Leitlinien geprägten Unterricht. Sie bereicherte unsere Schule in den

technischen und künstlerischen Bereichen und im Schulleben. Frau Scheuermann hat nun

das 2. Staatsexamen abgelegt, wir wünschen ihr alles Gute für ihre berufliche und private

Zukunft und bedauern das Weggehen von unserer Schule.

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Verabschiedung Norbert Renner

Wono renndä denn? – Pension und dann?

Die Schulfamilie der Mittelschule Scheßlitz gibt ihrem Schulleiter einen

Ideenpool mit auf dem Weg in den Ruhestand.

Statt vieler Reden gab es am 13. Februar 2020 einen kreativen Abend

auf der Bühne. Titel „Wono renndä denn?“

Norbert Renner (Kilian Zeckert, 10 b) fragt seine Alexa, was er denn nun mit seiner

Freizeit sinnvoll anfangen solle. Sie macht dem „Best Ager“ einige zum Teil ungewöhnliche

Vorschläge, die er auch sogleich ausprobiert. Doch nun der Reihe nach.

Eröffnung: NF Renner sitzt im Hain und betrachtet den letzten Schnipsel seines

Maßbandes. Er ist nachdenklich und ihm wird bewusst, dass er nun einen wichtigen „Cut“

machen muss. Schüler der 8. Klassen gestalteten die Szene. Selbst die Windgeräusche

waren selbstgemacht. Der „final countdown“ (Schulorchester) wird visualisiert von der

Klasse 7 b.

Schlagartig geht es weiter. Während er im Hain noch über seine Situation nachdenkt, wird

bereits sein Büro ausgeräumt. Der Hausmeister ist besorgt, dass er seinen

Generalschlüssel auch zurückbekommt, ein Schüler freut sich, dass er mal auf dem

Chefsessel sitzen kann. Die Eulensammlung wird kurzerhand in eine Kiste verbannt.

Diese Szene gestalteten einige Schüler der Klasse 9 c.

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Verabschiedung Norbert Renner

NF Renner ist zuhause voll digitalisiert. Seine Alexa, eine kleine mobile leuchtende Dose,

spricht ihn mit Meister an und erfüllt ihm alle Wünsche. Auch auf die Frage nach sinnvollen

nützlichen Freizeitangeboten weiß sie schnell eine Antwort. Wäre da nicht der „Untergang

des Abendlandes“ gespielt von Marlyna, die ihn auf den Boden der Tatsachen zurückholt.

„Könnt ihr Alten nicht einfach das machen, was man von euch erwartet?“

Alexa und der Untergang des Abendlandes liefern sich einen Vorschlags-Battle. NF

probiert nun einige Vorschläge aus.

Für die Schulwegsicherheit seiner Schüler (Klassen 5 a und b) zu sorgen, ist seine erste

Bewährungsprobe. „Alexa, die sind ja voll im ADHS-Modus“ diagnostiziert er sofort. Das

Chaos am Fußgängerüberweg löst er einzigartig. Er programmiert die Kinder kurzerhand

um und verspricht für den nächsten Tag eine Zebrastreifen APP.

„Er leiht sein Ohr für ein zwei Stund und

arbeitet als Lesehund!“ NF Renner als

Lesehund verkleidet erntet sofort große

Begeisterung von den leseunfreudigen,

gelangweilten 6. Klässlern. Blitzschnell

gestalten sie für ihn ein gemütliches

Plätzchen und lesen ihm fehlerfrei und voll

motiviert eine wundervolle Bamberg-

Geschichte vor.

Als nächstes probiert er etwas Nützliches aus. Er

besucht einen Bügelkurs in der VHS. Eine

Choreografie mit Bügelbrett und Bügeleisen von

einigen Damen der 9. Klassen erwartet ihn. NF

lässt sich vom Rhythmus des Liedes „Uptown

Funk“ mitreißen, hantiert mit Bügelbrett und

weißem Hemd und ist entzückt: „Ich hatte keine

Ahnung, dass Hausarbeit dermaßen heiß sein

kann.“

Natürlich muss er auch im Ruhestand seinen Geist fordern. Alexa schlägt vor zu

promovieren. „Dr. Renner“ hört sich gut an. „A jeder Depp hat einen Doktortitel. Das kann

ich auch!“ Er beschließt seine Promotion in Philosophie zu machen und seine Gedanken

(Schüler der 9 b) bringen und das Bläserensemble der 10. Klassen mit der Europahymne

ihn auf das Thema „Glücksforschung“.

Schließlich besucht er die Töpfergruppe der Mittelschule Scheßlitz. Die Kolleginnen

(Schülerinnen der 10. Klassen) geben ihm Ratschläge, welche therapeutische Wirkung

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Verabschiedung Norbert Renner

vom Material Ton ausgeht. Entschleunigung und Entspannung sind neben den

eigentlichen Produkten zu erwarten. Am Ende bekommt er Toneulen mit auf den Weg.

Als Stadtführer in London zu arbeiten, fand

NF schon immer reizvoll. Aber dass er neben

den Sehenswürdigkeiten mit seiner

Reisegruppe (Schüler der 9 a) auch noch

zum Picknick bei der Queen eingeladen ist,

ist ein echtes Highlight. Aber auch im Ausland

muss man seine fränkischen Wurzeln zeigen.

Das großzügige Trinkgeld der Reisegruppe

stellt das Verdienst eines Rektors in

Deutschland in den Schatten.

Warum nicht auch mal etwas Sport im Ruhestand. Er nimmt mit zwei weiteren Herren an

einer Zumba-Schnupperstunde (Elternbeirat) teil. Während die Damen sich zur Musik

auspowern, bemerken die Herren schnell, dass Zumba doch nicht so das Richtige ist. Sie

gehen lieber ein Bier trinken, während NF tapfer durchhält und großes Lob erntet.

Zum Schluss wagen NF, Alexa und „der

Untergang des Abendlandes“ einen Blick

in den Sternenhimmel und werden

sentimental. Goldene Sterne (Kollegium)

kreisen auf ihren Umlaufbahnen um die

Sonne. Doch dann beklagt sich ein Stern,

dass er noch nicht einmal einen Namen

habe. So gerne würde er für einen

Menschen leuchten wollen. Und sogleich

wird er getauft auf den Namen „nfrenner“

klein und zusammen.

Mit dem fulminanten Abschlusslied „Einen Stern,

der deinen Namen trägt“, gespielt von der

Lehrerband der Mittelschule Scheßlitz und

einem Stern im Sternenregister verabschiedet

sich die Schulfamilie von ihrem geschätzten

Schulleiter Norbert Renner.

Mir sin g´spannd, wo er no rennd...

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Bericht des Elternbeirats

Liebe Schüler, liebe Schulabgänger, liebe Eltern, liebe Lehrer!

Wir, die Vertreter der Eltern sind stolz auf euch und freuen uns, dass ihr dieses schwierige

Jahr geschafft habt. Das gilt auch für alle Eltern, die diese Krise gemeinsam mit euch

gemeistert haben. Was bestimmt nicht immer leicht war, aber wir haben es geschafft.

Besonderer Dank geht an unsere Frau Bonora und allen Lehrkräften, die in Zeiten von

Corona für uns da waren. Danke – für Eure Flexibilität, für Eure Kreativität und für

Euer Durchhaltevermögen.

Danke, dass Ihr Euch so für unsere Kinder eingesetzt habt!

Herzlichen Dank auch an alle Eltern, die den Elternbeirat unterstützt haben und nochmals

ein herzliches Danke an Herrn Renner, für die gute Zusammenarbeit in all den Jahren.

Leider müssen wir uns in diesem Jahr von einigen langjährigen Mitgliedern des

Elternbeirats verabschieden. Danke - für euer Engagement in all den Jahren.

Liebe Schulabgänger, nichts hört auf, alles geht weiter. „Lernen ein Leben lang“.

Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen – ein Ozean.

Sir Isaac Newton

Wir wünschen euch viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft.

Das Team vom Elternbeirat

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JaS

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Streitschlichter

Neue Streitschlichter stehen in den Startlöchern

Sie sollten gerade erst der Schulfamilie vorgestellt werden, die neuen

Streitschlichter. Richtig froh sind die Ausbilder*innen Frau Auschill und Herr

Habermeier über diese neuen Konfliktlots*innen, die schon in der

Ausbildungsphase zeigen konnten, wie gut sie den hohen Anforderungen an dieses

Ehrenamt gewachsen sind. Aber dann kam der Lockdown …

Acht Schüler*innen legten nach rund einem Jahr Ausbildungsdauer erfolgreich die Prüfung

ab. Oft hatten sie sich außerhalb der Unterrichtszeiten und sogar am Wochenende

getroffen, um das Vermitteln bei Konflikten zu erlernen und zu üben. Die Ausbildung

umfasste folgende Schwerpunkte:

• Gesprächsführung durch die fünf Phasen der Mediation

• Neutralität/ Verschwiegenheit

• Andere einschätzen können

• Aktives Zuhören

• Ich-Botschaften

• Bewusste Körpersprache

• Brainstorming

• Vereinbarungen erarbeiten

All das braucht man, um erfolgreich beim Lösen eines Streits helfen zu können, und zwar

möglichst so, dass sich keine Seite als Verlierer fühlen muss.

Warum solltest du aber zu den Streitschlichter*innen gehen, wenn du einen Konflikt hast?

Wie läuft das ab? Darüber gibt dir folgendes Plakat Auskunft:

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Streitschlichter

Wenn du selbst Interesse an der Streitschlichtung hast, kannst du dich im nächsten

Schuljahr um die Ausbildung bewerben. Du lernst nicht nur sehr viel, was dir auch in

deinem Leben sehr nützlich sein kann. Schließlich macht ein Streitschlichter-Zertifikat

auch in den Bewerbungsunterlagen mächtig Eindruck. Dein zukünftiger Lehrherr weiß

dann schließlich, dass er jemanden ausbildet, der mit Konflikten umgehen kann. Denn

Konflikte gibt es überall, man kann ihnen nicht wirklich ausweichen. Aber das ist noch nicht

alles: Die Ausbildung macht echt Spaß und bietet ein tolles Gemeinschaftserlebnis. Schon

das ist es wert.

Auch wenn die neuen Streitschlichter*innen momentan wegen der Corona-Krise praktisch

arbeitslos sind, wollen wir sie euch hier voller Freude vorstellen. Sie sind gerne bereit, dir

zu helfen, wenn wieder normalere Zeiten eingekehrt sind:

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Unterm Sternenmantel Freunde werden

Auch in diesem Jahr verkauften wieder Schülerinnen und

Schüler der 6. Klasse die bekannten Sternenmantel-

Bleistifte auf der Weihnachtsfeier. Mit dem Erlös aus dem

Verkauf der Bleistifte unterstützen wir die

Bistumspartnerschaft der Erzdiözese Bamberg und dem

Bistum Thiès/Senegal. Den Kindern und Jugendlichen im

Senegal wird so der Weg zur Bildung ermöglicht.

Neben den Bleistiften wurden noch aus den alten

Gottesloben gebastelte Engel verkauft. Vielen Dank an die

fleißigen Helferinnen und Helfer der 5. und 6. Klassen.

J. Kauper

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Klasse 5 a

Klassenleitung: Frau Loch

Baishya Krish

Eberlein Benedikt

Globisch Timon

Heidenreich Marco

Kraus Martin

Popp Nikolas

Schmelzer Fabian

Seeber Felix

Abdulrahman Mustafa Veen

Betz Kathrin

Betz Marina

Hanus Sofia

Müller Mia-Marie

Schopf Samira

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Klasse 5 b

Klassenleitung: Herr Habermeier

Arnold Max

Berthold Noah

Bicego Justin

Herget Silas

Herget Simon

Müller Paul

Nüßlein Johannes

Pfeufer Florian

Steinfelder Dennis

Zenk Leon

Dremel Emma

Engert Hannah

Mehmeti Elona

Pfeufer Julia

Schülner Mia

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Briefe an Corona

Betreff: Warum bist du da?

Zu lernen, wie man einen sachlichen Brief schreibt, ist sicherlich nützlich. Wir in der

5 b haben unser Können gleich dazu genutzt, um einmal richtig Dampf abzulassen.

Und zwar mit einem Brief an das Corona-Virus. Wirklich sachlich blieb es in vielen

Schreiben nicht unbedingt. Dafür wurde es deutlich und unmissverständlich. Wir

hoffen, dass unsere Zeilen beim Virus ankommen! Es hat doch bestimmt auch

schon Internet, oder?

Sehr geehrtes Corona-Virus,

sehr viele Menschen finden Sie nicht so gut. Deswegen habe ich mir überlegt,

Ihnen einen Brief zu schreiben. Herzliches Willkommen in der Welt! Sie haben

schon vielen Menschen ihr Leben gekostet. Wegen Ihnen müssen wir Masken

tragen und 1,5 - 2,0 Meter Abstand halten. Sie sind so stark, dass man keinen

Impfstoff findet.

Ich hätte eine sehr große Bitte:

KÖNNEN SIE VERSCHWINDEN?!

Könnten Sie das für mich tun?

Das wäre lieb und täte uns allen gut.

Mit freundlichen Grüßen

Julia

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Briefe an Corona

Sehr geehrtes Corona,

wir haben keinen Bock mehr. Lass die Welt in Ruhe und hau wieder ab. Leute

sterben dabei und kämpfen um ihr Leben. Wir möchten nicht, dass du weitere

Menschen infizierst. Wegen dir konnte ich nicht zu meiner Oma und nicht zu

meinem Opa. Ich würde auch gerne in den Urlaub gehen, aber das geht nicht

wegen dir. Ich mag auch keine Maskenpflicht, aber wegen dir muss ich eine tragen.

Ich möchte in der Schule meine ganzen Freunde sehen und nicht nur ein paar. Ich

möchte meine Freunde auch umarmen und keinen Mindestabstand halten.

Corona, hör bitte auf! Wir würden uns freuen, wenn du verschwindest.

Mit freundlichen Grüßen

Elona

Sehr geehrtes Corona,

könnten Sie bitte von der Erde verschwinden, dass alles wieder normal ist?

Die Kinder der ganzen Welt möchten wieder raus gehen und sich mit Freunden

treffen können. Auch in die Schule würden sie gehen wollen. Es wäre auch

besser, wenn wir bald nicht mehr sicherheitshalber die Masken aufsetzen

müssten. Wenn Corona wieder weg wäre, müssten sich viele Menschen auf der

ganzen Welt nicht mehr so viele Sorgen machen.

Bitte verschwinden Sie wieder!

Mit freundlichen Grüßen

Johannes

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Briefe an Corona

Sehr geehrtes Corona,

fast alle Menschen sind deshalb verrückt geworden und das Maskentragen ist

auch nicht gesund.

Man kann fast nichts mehr machen. Es finden manche Corona zu schlimm. Bitte

verschwinde.

Liebe Grüße

Mia

Sehr geehrtes Corona,

du räumst die Fußgängerzonen leer und die Festplätze. Nicht mal mit unsren

Freunden durften wir spielen. Die Hochzeit meines Cousins fand wegen dir auch

nicht statt. Ich habe keine Lust mehr, denn ich kann nicht mehr Autoscooter

fahren. Du machst uns allen Angst.

Du nervst uns alle. Wir wünschen uns alle, dass du uns in Ruhe lässt.

Bitte kreuze hier nie wieder auf.

Wir würden uns auf eine positive Nachricht freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Florian

Sehr geehrtes Corona,

wie Sie wissen, bin ich nicht erfreut über Sie. Durch Sie kann ich vieles nicht

machen, wie ich möchte. Es ist sehr langweilig zu Hause, da ich wenig Freunde

besuchen kann. Das Schwimmbad kann ich auch nicht besuchen durch Sie.

Wegen Ihnen muss ich viel Zeit alleine verbringen. Darum wünsche ich mir, dass

Sie verschwinden!

Mit freundlichen Grüßen

Max

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Briefe an Corona

Sehr geehrtes Corona,

wir, die Klasse 5b, wir bitten dich, dahin zurück zu gehen, wo du herkommst.

Wäre echt nett. Wir können alles vergessen, aber gehe bitte aus Deutschland. Wir

hatten dich sogar zuhause. Die Zeit war angenehm, aber ich bitte dich, auch mal

wieder zu gehen, dass wir unser Leben wieder leben können.

Mit freundlichen Grüßen

Silas

Sehr geehrtes Corona-Virus,

Du hast mir alles verdorben!

Ich bin wütend auf dich, weil wegen Dir mein schönes Hoffest, das nur einmal im

Jahr im August ist, nicht stattfinden darf. Komm ja nicht auf die Idee, mir nächstes

Jahr auch mein Hoffest zu verderben!

Außerdem konnte ich wegen Dir nicht zur Schule gehen und auch meine Freunde

nicht treffen. Du bist ein wirklich gemeiner Virus, den niemand haben will und

braucht!

Wegen Dir mussten schon so viele Menschen sterben.

Gruß

Emma

Sehr geehrtes Corona,

ich wünsche mir, dass du verschwindest, du machst Ärger. Wegen dir sind viele

Menschen gestorben und viele mussten um ihr Leben kämpfen. Ich bitte dich,

dass du wieder verschwindest, damit wir unser Leben wieder genießen können.

Ich bitte um eine Antwort

Mit freundlichen Grüßen

Paul

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Briefe an Corona

Sehr geehrtes Corona,

wir, die Klasse 5 b der Scheßlitzer Mittelschule, bitten dich darum, uns zu

verlassen. Du machst uns krank und bringst uns großen Kummer.

Bitte geh, damit wir wieder normal miteinander leben können.

Mit freundlichen Grüßen

Simon

Sehr geehrtes Corona,

wir wollen nicht, dass du noch mehr Menschen infizierst. Ich wünsche mir, zu

meiner Oma zu gehen. Aber das geht nicht wegen dir. Ich bin sehr wütend auf

dich. Ich möchte, dass du damit aufhörst, Menschen zu infizieren. Und du bist voll

doof.

Viele Grüße

Hannah

Sehr geehrtes Corona,

ich, Noah, habe keinen Bock mehr auf dich und den Mundschutz. Könntest du

bitte verschwinden?!

Mit freundlichen Grüßen

Noah

Alle Corona-Bilder im Beitrag wurden von Elona gezeichnet

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Lichter für den Frieden

Einen überraschenden Besuch bekamen wir am 15. Juli von Herrn Robert Fischer,

dem Bezirksgeschäftsführer beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Er überreichte uns eine Dankurkunde und eine Medaille.

Unsere Schule hat in diesem Jahr durch den Kerzenverkauf

das beste Ergebnis bei den Mittelschulen in Oberfranken

erreicht. Der Volksbund finanziert mit dem Erlös die Pflege

und Erhaltung von Kriegsgräberstätten in Bayern, kürzlich

z. B. auch in Kulmbach. Kriegsgräber erinnern uns immer

wieder, wie wertvoll Frieden ist. Durch die jährliche

Kerzenaktion haben wir immer wieder die Gelegenheit, uns

mit diesem wichtigen Thema zu beschäftigen. „Die Toten

verpflichten die Lebenden“ heißt der Leitspruch des

Volksbundes. Und es stimmt: Wir alle sind in der

Verantwortung, dass sich diese Katastrophe des 20.

Jahrhunderts mit den zwei verheerenden Weltkriegen nicht

mehr wiederholt.

Auch nächstes Jahr werden wir die Kerzenaktion wieder starten, mit guten, günstigen und

in Bayern hergestellten Kerzen für Allerheiligen und Weihnachten. Die jetzige 5b wird den

Verkauf zusammen mit Herrn Habermeier organisieren. Ein schönes Gefühl ist es doch,

wenn diese Lichter für den Frieden leuchten.

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Klasse 6 a

Klassenleitung: Herr Gehrigk

Adelhardt Florian

Barth Luis

Baumeister Lucas

Harhouri Lukas

Heidenreich Johann

Hertel Finn

Hofmann Markus

Molitor Kevin

Vogt Louis

Wimmer Anthony

Batushaj Ernesa

Dalibor Evelyn

Dremel Ronya

Kolata Leonie

Lauer Chiara

Popp Joan

Tremel Melissa

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Klasse 6 b

Klassenleitung: Frau Rudrof

Dittrich Justin

Götz Jona

Krappmann Johannes

Lorenz Julian

Müller Fabian

Preißinger Johannes

Reinwarth Tim

Schumann Marco

Stubner Jonas

Vogel Jonas

Birk Kimberly

Kohmann Laura

Kuhn Laura

Löhrlein Johanna

Müller Hanna

Reinhart Laura

Schütz Emma

Schütz Luisa

Sulollari Rolanda

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Auf den Spuren der Heiligen Elisabeth

Die 6. Klassen beschäftigten sich im Rahmen des Religionsunterrichts

im November mit der Heiligen Elisabeth, die für viele Menschen in der

damaligen Zeit Licht in die Welt gebracht hat.

Anhand ihres Lebensweges wurde den Schülerinnen und Schülern

bewusst, warum sie auch heute noch als „Lichtbringerin“ gilt. Wir

machten uns auf, die Spuren der Heiligen Elisabeth in Scheßlitz zu

erkunden. Denn auch bei uns zeigt sich, warum Elisabeth Licht in die

Welt bringt.

Das Seniorenheim St. Elisabeth wurde nach ihr benannt. Auch wir wollten Licht in das

Leben alter, vielleicht auch manchmal einsamer Menschen bringen. Deshalb bastelte die

Klasse 6a für die Bewohner des Altenheimes Papierrosen, die wir ihnen persönlich

übergaben.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b führten im Seniorenheim ein kleines

Theaterstück auf, das vom Leben der Heiligen Elisabeth erzählte. Anschließend

übergaben sie die Rosen und unterhielten sich noch eine ganze Zeit lang mit den

Bewohnern.

Wir verließen das Seniorenheim mit strahlenden Gesichtern, sowohl bei den Senioren als

auch bei den Jugendlichen.

J. Kauper

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Klasse 7 a

Klassenleitung: Frau Fellner

Dilzer Jannik

Haala Elias

Hofmann Fabio

Lieb Stefan

Linz Elias

Lurz Marc

Mathes David

Müller Max

Pfeufer Bernd

Tempel Fabian

Akpinar Eileen

Ali Silva

Brück Shanti

Köhler Johanna

Mehmeti Edona

Schmitt Valentina

Simmerlein Nadja

Strohmer Samantha

Werner Vanessa

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Klasse 7 b

Klassenleitung: Herr Bruha

Dremel Felix

Dumrauf Philipp

Fröhling Felix

Giousouf Oglou Emin

Güldner Fabian-Elias

Hofmann Nico

Kohlmann Johann

Meidinger Joel

Neumaier Manuel

Pandurov Mario

Schmitt Linus

Tremel Silas

Vollmann Michael

Weiß David

Arnold Maria

Herold Selina

Mehmeti Arbesa

Straub-Hansen Julika

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Klasse 8 a

Klassenleitung: Herr Kutnyak

Agusta Luca

Arnold Michael

Buchberger Oliver

Dabagh Mohammad

Gregel Viktor

Koch Ryan

Lieb Max

Mathes Jonas

Meinhart Michael

Schneider Lukas

Wolf Tyler

Behr Sophia

Dauer Hannah

Deinhart Kim

Dippold Luna

Geus Sophia

Gick Tina

Kastner Linn

Lausch Melissa

Pfaff Nele

Pfister Angelina

Putman Emely

Sauer Nina

Schmittner Lea

Schwab Vanessa

Süppel Isabel

Wandt Annalena

Winkler Emilie

Wurst Lisa

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Klasse 8 b

Klassenleitung: Herr Schönleber-Czech

Beck Noèl

Hofmann Johannes

Meidinger Ramon

Sauer Leon

Schmelzer Jannik

Schorn Raphael

Steiner Ben

Weberpals Noah

Beyer Nele

Dietz Franziska

Götz Lara

Leisgang Luisa

Schramm Michelle

Seipelt Celiné

Witzmann Viktoria

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Aus den 8ten

Winterwandertag - 170 Meter bergab!

Ein vorweihnachtlicher Winterwandertag führte die beiden 8ten Klassen nach Coburg. Die

Veste Coburg, eine der größten Burganlagen Deutschlands lud bei strahlendem Wetter

dazu ein, von den Wehrgängen und Wallanlagen aus den Blick weit ins Land schweifen zu

lassen. Nachdem die Innenhöfe erkundet waren, wanderten wir von der Veste aus in die

Stadt Coburg. Der Weg schlängelte sich durch den Hofgarten knapp 170 Höhenmeter

nach unten in die historische Stadt. Dort warteten viele Geschäfte und natürlich der

Weihnachtsmarkt, um uns mit diversen Leckereien zu versorgen.

Ein Tag im Wald

Unterricht im Wald? - Na klar! Im Schulwald der Stadt

Scheßlitz verbrachte die Klasse R8b am Dienstag,

15.10.2019 einen abwechslungsreichen und interessanten

Vormittag rund um den Wald!

Um 8:00 Uhr ging es los: Ausgerüstet mit

Bestimmungsbüchern, Maßbändern, Fotoapparaten,

Schreibzeug und einer Waldmappe zogen die Schüler in

den Schulwald. Im Waldpavillon gab es eine kleine

Einführung zum Verhalten und den einzelnen Aufgaben,

die die Schüler in Kleingruppen erledigen sollten. Neben

den Aufgaben zur Ökologie wie Baumsteckbrief,

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Aus den 8ten

Höhenprofil, Pflanzen-Check und Bestands-Skizze gab es auch Aufgaben zu den

Funktionen des Waldes und zu den Tieren. Wir haben aber auch Waldbaden gemacht und

Kunst in der Natur mit den vorhandenen Materialien gestaltet.

Fraßspuren der Borkenkäferlarven

Rot markiert ist ein von Borkenkäfern

befallener Baum, er muss raus!

Die meisten Schüler haben sich im Wald sehr wohl gefühlt. Nicht alle Aufgaben haben

geklappt, aber es gab auch noch für Achtklässler einiges zu entdecken. Schwierig war das

Ruhigsein im Wald, Spaß gemacht hat die Aufgabe mit der Kunst.

In der Woche vom 14. bis 18. Oktober 2019 fand die „Woche der Gesundheit und

Nachhaltigkeit“ statt. Sie wird jedes Jahr vom Bayerischen Staatsminister für Unterricht

und Kultus ausgerufen. Dieses Jahr lautete das Motto „#klima“. Die

Umweltschutzbeauftragten der Grund- und Mittelschulen im Schulamtsbezirk Bamberg

nahmen das Motto gerne auf und verabredeten, dass jede Schule mit einer Aktion daran

teilnehmen solle. Für die Mittelschule Scheßlitz beteiligte sich die Klasse R8b und setzte

sich im GSE- und PCB-Unterricht mit Nachhaltigkeit und dem Ökosystem Wald

auseinander.

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Bodenseeschulcup 2019

Finale Internationaler Bodenseeschulcup in Balgach (Schweiz)

Unser Team WK IV/2 Mädchen

Vanessa Schwab 8a

Lea Schmittner 8a

Edona Mehmeti 7a

Arbesa Mehmeti 7b

Vanessa Werner 7a

Luna Dippold 8a

Luisa Leisgang 8b

Tanisha Franks (MS Memmelsdorf)

Aaliyah Taylor (MS Memmelsdorf)

Nicole Zeiler (MS Memmelsdorf)

Betreuerinnen:

Christine Fellner

Sabine Loch

Landschaftsimpressionen

Drei Tage unter bayerischer Flagge

Schweizer Bergkulisse Bodenseekulisse in Lindau

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Bodenseeschulcup 2019

Wettkampfimpressionen

Wettkampfvorbereitungen

Vor dem Weitsprung

Topsprung in die Grube

Beim Sprint schneller als die Konkurrenz

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Klasse 9 a

Klassenleitung: Frau Bonora

Brodt Leon

Dauer Philipp

Dippold Moritz

Dippold Nico

Gittel Finn

Griebel Emre

Hölzlein Marcel

Huck Cedrik

Maar Luis

Ramisch Malakay

Schwinn Jonas

Akdemir Sarah

Berneth Sarah

Block Judith

Hollmann Hannah

Kroack Antonia

Löhr Celina

Lutzner Olivia

Martin Linda

Nickus Stella

Rudnicki Patrycja

Schmitt Vanessa

Scholz Selina

Schramm Enya

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Klasse 9 b

Klassenleitung: Frau Kleinlein-Wagner

Benkert-Nittel Yannik

Clark Justin

Dusold Nick

Engert Noah

Götz Christoph

Haala Vincent

Leißner Marco

Lieb Luca

Pfeufer Anton

Postler Lorenzo

Straub-Hansen Jannes

Wagner Kai

Wittmann Marcel

Bleier Esther

Düthorn Nina

Gerlacher Lea

Joscht Evelyn

Lieb Franziska

Lindner Leonie

Lokaj Andorena

Uch Luisa

Walter Sina-Marie

Zenk Celine

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Aus dem Leben

Maschood Nadirbeek – ein unbegleiteter Flüchtling erzählt

Maschood Nadirbeek ist vielen Schülern und

Schülerinnen der 9. Klassen vom Sehen noch bekannt.

Der junge Mann aus Afghanistan kam 2015 als

unbegleiteter Flüchtling an die Mittelschule Scheßlitz.

Sehr schnell lernte er die deutsche Sprache, so dass er

bereits wenige Monate später in den M-Zug wechseln

konnte. „Ich hatte damals viel Glück. Ich wurde von

meiner Klasse sehr schnell und gut aufgenommen.“

Maschood schaffte seinen mittleren Bildungsabschluss

2016. Heute macht der junge Mann eine Ausbildung als

Bauzeichner in Freilassing. An seinem freien Tag

besucht er seine alte Schule.

Am 11. November erzählt er im Unterrichtsfach Leko

(Lebenskompetenz) der 9. Jahrgangsstufe über seine Beweggründe, sein Heimatland zu

verlassen. Keine leichte Entscheidung - denn es gibt keine Garantie auf Erfolg und noch

schlimmer - keinen Weg zurück. Doch seine eigene Entführung, die häufigen

Bombenanschläge in seiner Stadt Baglan, die Angriffe der Taliban, die ständige Angst

ließen ihm keine Wahl. Er erzählt von seiner Flucht, von 52 Tagen durch neun Länder. Er

hat viele schlimme Dinge gesehen und miterlebt. Auch Hunger, Folter und Verhaftung

gehörten dazu… Ihm fehlt seine Familie sehr. Mit seinem Vater hat er seit Jahren keinen

direkten Kontakt mehr.

Die Schüler der 9. Klassen hörten sehr

interessiert zu. So einen

Erfahrungsbericht aus erster Hand

hatten sie noch nie bekommen. Einige

stellten Fragen, die Maschood offen

beantwortete. Ein einmaliger Einblick

in eine Biografie, die so anders ist als

die ihre. Und doch gibt es viele Kinder

und Jugendliche, die ein ähnliches Schicksal haben.

Maschood Nadirbeek spricht frei und offen über seine Erlebnisse. Auch darüber, dass es

in Deutschland lange dauerte, bis er sich sicher fühlte. Er ermuntert die Mädchen und

Jungen zu lernen, sich Ziele zu setzen, sich zu vertrauen und durchzuhalten. „Ohne ein

Ziel zu haben, schaffst du es nicht!“

Danke Maschood und komm bald wieder!

Susanne Bonora

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Klasse 9 c

Klassenleitung: Herr Wolfschmitt

Bravo-Valenzuela Leon

Eichhorn Nico

Gruber Dominik

Haas Felix

Hollfelder Luca

Löhrlein Johannes

Metzger David

Möhrlein Moritz

Nikol Fabian

Polzer Tim

Popp Maximilian

Sauer Luca

Schubert Maximilian

Seipelt Andreé

Stöhr Jonas

Sulollari Kevi

Vogt Markus

Wolf Florian

Barcellona Mariagrazia

Hofmann Christine

Ünver Lina-Michelle

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Schülerfirma

Schülerfirma probiert sich in Apfelsaft

Auch dieses Schulahr war die Schülerfirma wieder

rege. Schülerinnen und Schüler der 9 a und 9 b

waren bereits auf dem Genusstag in Scheßlitz,

dem Herbstmarkt in Neudorf aber auch wieder auf

dem Apfelmarkt in Strullendorf mit unserem Stand

vertreten. In der Adventszeit boten wir unsere

Waren am Weihnachtsmarkt in Burgellern und in

Bamberg an.

Wie jedes Jahr versuchten wir wieder kreativ zu

sein und variierten wir mit unserer Produktpalette.

Dieses Jahr war Premiere für selbstgemachten

Apfelsaft.

Nachdem Dominik Gruber aus Köttensdorf aus der

Klasse 9 c Apfelsaftspezialist ist, lag es nahe, diese

Kompetenz auch für die Schülerfirma zu nutzen.

Dominik ist perfekt ausgestattet: eigene

Apfelsaftpresse, Häcksler, Heizkessel,

Kunststoffbeutel.

Es machte richtig Spaß mit Profis zu

arbeiten. Großes Lob für euren

Arbeitsansatz!

PS: Dominik hat versprochen, diesen

Event nächstes Jahr an der Schule mit

Fünftklässlern zu wiederholen.

Wir freuen uns schon darauf!

Susanne Bonora

Drei Schüler aus der 9 c halfen mit und Frau

Bonora lieferte die Äpfel. Alles war bereits

perfekt vorbereitet. Die Jungs ausgestattet

und arbeitswillig. Sie erwiesen sich als

eingespieltes Team.

Schwuppdiwupp waren innerhalb von drei

Stunden über 100 Liter köstlicher Apfelsaft

gepresst, konserviert und abgefüllt. Der

Apfelsaft in Bioqualität schmeckte

vorzüglich.

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Klasse 10 a

Klassenleitung: Herr Macht

Arnold Philipp

Berthold Elias

Hauptmann Sandro

Merten Mika

Möhrlein Samuel

Neumann Gabriel

Stenglein Maximilian

Zeeh Paul

Bauer Leonie

Dremel Hanna

Furtak Jana

Kohl Leonie

Romine Marlyna

Schmitt Lorena

Vierboom Anna

Wassmann Celine

Wimmer Johanna

Woith Leonie

Zeile Jaqueline

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Klasse 10 b

Klassenleitung: Frau Fliege

Fröhling Leon

Gregel Hagen

Griebel Felix

Hollfelder Maximilian

Lang Luis

Lauth Max

Preißinger Maximilian

Stickler Fabian

Zeckert Kilian

Albert Elena

Banzer Anna

Dörfler Lena

Düsel Nelly

Eisentraut Lea

Götz Alina

Lamprecht Lisa

Lauth Sophie

Ramer Melanie

Ray Michelle

Theis Marie

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Tagebucheintrag 10

Und plötzlich war da Corona...

Folgender Tagebucheintrag einer Abschlussschülerin der 10ten Klasse schildert recht

eindringlich, wie sich unser Schulalltag innerhalb kürzester Zeit ändern musste und welche

Gefühle und Gedanken damit verknüpft waren.

Liebes Tagebuch,

27.03.2020

nun bin ich schon am Ende meiner zweiten Schulschließungswoche angekommen. Diese Woche war

etwas anders als die letzte. Frau Fliege hat mit uns die App Discord ausprobiert, meiner Meinung

nach hat es relativ gut geklappt über die App zu reden, jedoch habe ich nicht immer alles

verstanden. In dieser Woche hat der Onlineunterricht schon besser funktioniert und die Aufgaben

waren weniger als letzte Woche. Die Aufgaben von Herrn Bruha sind manchmal ein wenig viel, doch

auch zu erledigen. In den Nachrichten hört man diese Woche ständig, dass die

Ausgangsbeschränkung bis auf vereinzelte Fälle gut funktioniert, was ich sehr gut finde. Jeden Tag

stelle ich mir Fragen wie es weiter geht? Selbst nach fast zwei Wochen zu Hause, fühlt sich alles

immer noch wie ein Traum an, so surreal, als würde ich bald aufwachen und alles wäre normal.

Warum kann nicht alles wieder normal sein? So langsam steigt die Langeweile, ich weiß nicht mehr

was ich machen soll, jeder Tag ist so gleich. Keiner hätte gedacht, dass in diesem Jahr so eine Krise

kommen wird. Ich habe mich so auf dieses Jahr gefreut, auf meine Abschlussfahrt nach Berlin, auf

die Kerwas, auf meinen Geburtstag und plötzlich platzt die ganze Freude wie eine Seifenblase

wegen des Coronavirus. Das Beste an diesem Jahr wäre der Urlaub in Mallorca mit meiner Freundin

gewesen, endlich das erste Mal ohne meine Eltern zu fliegen. Wir hätten so viel erleben können und

so viele Erinnerungen sammeln können, jedoch muss ich mich langsam damit abfinden, dass wir das

wahrscheinlich nicht machen können, es macht mich sehr traurig. Seitdem ich zu Hause bin und

nicht mehr viel machen kann, denke ich sehr viel übers Leben nach. Ich denke darüber nach, wie es

wohl sein wird, wenn wir den Kampf gegen Corona gewonnen haben? Wie wird es mit unserer

Wirtschaft weiter gehen? Ein bisschen Angst habe ich ehrlich gesagt auch, dass die Menschen die

ich liebe, den Virus bekommen oder daran sterben. Ich bin mittlerweile jeden Tag dankbar, dass ich

nicht hungern muss, ein Dach über dem Kopf habe und dass es mir gut geht. Das Leben jedes

Menschen hat sich in nur zwei Wochen geändert. Ich hoffe einfach, dass es sich genauso schnell

wieder zum Guten ändert. Draußen ist es in dieser Woche kälter, aber die Sonne scheint trotzdem.

Genauso wie letzte Woche, ist mein Wunsch, dass wir das Virus unter Kontrolle bekommen und es

keinen Einfluss mehr auf unser tägliches Leben hat, immer noch da.

Wie sagt man so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt und ich hoffe, dass meine Hoffnung, dass alles

wieder gut wird auch zuletzt stirbt. Dich mein liebes Tagebuch werde ich in den nächsten Wochen

weiter mit auf meine Reise nehmen und dir berichten wie es weiter geht, was sich verändert hat

und wie mein Leben im Moment aussieht. Du hörst mir zu, nimmst meine Sorgen, Ängste und

Probleme auf, dir kann ich blind vertrauen.

Wir hören uns bald wieder!

In Liebe

Deine Elena

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Klasse 10

Exkursion nach Nürnberg

Gute Tradition ist es, dass die 10ten Klassen von Frau Fliege und Herrn Macht in der

Adventszeit eine Exkursion nach Nürnberg unternehmen.

Zunächst stand der Besuch des Naturkundemuseums auf dem Programm, wo die Themen

"Entwicklung der Lebewesen", sowie die "Evolution der Menschen" im Rahmen einer 2-

stündigen Führung beleuchtet wurden.

Fr. Dr. Olivier-Trottenberg und Hr. Professor Hofbauer

verstanden es, in kurzweiligen und schüleraktivierenden Führungen,

die Klassen in die Themen einzuführen und das im PCB Unterricht

Gelernte zu vertiefen.

Interessant ist ein Filmbeitrag, der unter Beteiligung von Professor

Hofbauer entstand. Titel: Blick in die Tiefen der Zeit (QR Code)

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Klasse 10

Eine Bootsfahrt

Zum Beginn des Schuljahres begaben sich die beiden

Abschlussklassen aufs Wasser. Begleitet von Frau

Fliege, Herrn Macht und vier Studenten ging es nach

Rattelsdorf zum Bootsverleih von Herrn Helmut

Vorndran (Schriftsteller), um in Kanus mit 2-3 Mann

Besatzung, auf der Itz entlang zu paddeln.

Am Wendepunkt der Tour warteten 1 Student und eine

Schülerin mit einem vorbereiteten Frühstück auf die

Kanuten. Schon beim Hinweg zeichnete es sich ab…

die Rückfahrt, Strom aufwärts, könnte etwas

schwieriger werden. So kam es dann auch. Das ein

oder andere Kanu bewegte sich in zielgerichteten

kreisförmigen Bewegungen schnurstracks auf der

Stelle. Nur durch das beherzte Eingreifen eines

mutigen Retters kamen am Ende alle noch

(fast)rechtzeitig zum Bootshaus, wo der Omnibus

schon wartete.

Krönender Abschluss des Tages: In Scheßlitz zurück, stellte Herr Macht fest, dass sein

Polo, der auf dem Lehrerparkplatz abgestellt war, von einem Bus gerammt worden war.

Zum Glück ist nicht mehr passiert,

Fazit: Ein Tag voller Nass (Wasser, Schweiß und Tränen) und Materialverschleiß (Boote,

Paddel, Polo, Nase des Busfahrers J).

AG Orchester 10 - Gottesdienst zum 1. Advent

Eine weitere schöne Tradition ist es seit etlichen Jahren, dass eine Bläsergruppe unserer

Schule, meist Musiker der Klassen 9 und 10, den Gottesdienst zum 1. Advent in

Weichenwasserlos mit ausgestalten.

In diesem Schuljahr hat Herr

Macht mit den Musikern der

AG Orchester 10 die

Musikstücke für den

Gottesdienst einstudiert und

mit den Schülern aufgeführt.

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Klasse 10

Unterricht mit Corona

Die bayerische Staatsregierung hat am Fr. 13.3.20 beschlossen, alle

Schulen und Kitas ab Montag, 16.3.20 zu schließen. Durch den sehr

engagierten Einsatz vieler Kollegen an unserer Schule konnte der

Unterricht auf verschiedenste Art und Weise aufrechterhalten werden.

Hier ein Bsp. aus der Klasse 10a mit ihrem

Klassenleiter H. Macht: Siehe QR-Code

Verabschiedung mit Corona

Aufgrund der Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die Corona Pandemie,

musste man auch bei der Verabschiedung der Entlassschüler ungewöhnliche Wege

gehen.

Die Klasse 9c traf sich mit ihrem Klassenleiter Herrn Wolfschmitt im Biergarten in

Breitengüßbach. Rund 80 Personen feierten gemeinsam den erfolgreichen Abschluss der

Mittelschule. Die Übergabe der Zeugnisse erfolgte durch Schulleiterin Susanne Bonora.

Am unteren Giechburg-Parkplatz trafen

sich wenig später die Klassen 10a und

10b mit ihren Klassenleitern Frau Fliege

und Herrn Macht, um ihr Entlass-

Zeugnisse in einer besonderen

Verabschiedungsfeier überreicht zu

bekommen. Die Familien reisten in ihren

Autos an und versammelten sich zum

Abschluss-Autokino auf dem Parkplatz.

Das sonst übliche Rahmenprogramm gab

es diesmal in Form von Videos, die im

Vorfeld aufgezeichnet worden sind:

Ehemalige Lehrer der Schüler, Elternbeiratsvorsitzende, Bürgermeister, Schulleiterin,

Klassenleiter, Religionslehrer, Schulorchester und die Lehrerband waren zu sehen. Den

Link zu den Videos gab es am Parkplatz zu bestimmten Zeiten, so dass die Familien per

Handy ein feierliches Rahmenprogramm geboten bekamen. Die Übergabe der Zeugnisse

fand schließlich per Drive-through statt. Eine ganz besondere Verabschiedung ging zu

Ende. MIT ABSTAND – eine tolle Idee.

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Stolpersteine

Wir stolpern über Stolpersteine – Stolpersteine überall

Bamberg, 8. November 2019. Graue Regenwolken hängen über der Stadt, als wir am

Bahnhof ankommen. Vielleicht wäre ein Vormittag im warmen Klassenzimmer doch die

bessere Idee gewesen? Nein, wir wollen uns heute erinnern, innehalten und mit unserer

Aktion auch andere zum gedanklichen Stolpern bringen.

Im Rahmen eines kleinen Projekts gegen

Antisemitismus haben wir, die Klasse 10b der

Mittelschule Scheßlitz, uns aufgemacht, um in

Bamberg Stolpersteine zu putzen. Angesichts

jüngster antisemitischer Attentate wie z. B. in

Halle und auch wegen des erkennbaren

Rechtsrucks der Parteienlandschaft, ist es

unserer Meinung nach Zeit, kleine Zeichen zu

setzen und sich aktiv mit der deutschen

Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Aufhänger war neben den schon erwähnten politischen Untaten ein Lied des

Deutschrappers Trettmann. Im August veröffentlichte der in Chemnitz geborene Musiker

das Lied Stolpersteine, in dem er eindringlich von seinem persönlichen Stolpern über

einen dieser Steine und seinen Gedanken dazu singt:

„Schlingen werden wieder geknüpft, Messer wieder gewetzt,

Nein, nicht woanders, Hier und Jetzt...

Wut will mich fressen, doch lass mich nicht fressen!“

Davon aufgerüttelt ziehen wir mit kleinen Putztüten ausgerüstet

durch Bambergs Inselgebiet. Schon auf dem Weg durch die

Luitpoldstraße „stolpern“ wir, knien nieder, schrubben, putzen

und spüren die Blicke der Passanten auf uns. Alle schauen,

doch kaum einer spricht uns an. Von Stein zu Stein, Putzmittel

raus, Schwämmchen raus, loslegen, polieren. Dann fallen sie

wieder ins Auge, die Steine, die an Ferdinand Rapiteau, Willy

Aron, Dr. Selma Graf und all die anderen, die dem

nationalsozialistischem Terror zum Opfer fielen, erinnern. Immer

wieder müssen wir die Jahreszahl 1941 lesen, die Worte deportiert, ermordet und

verschleppt. Wir lesen nicht nur unzählige Namen, wir rechnen nach und gedenken ganzer

Familien aus Bamberg, die ausgelöscht wurden.

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Stolpersteine

Am 9. November vor 81 Jahren, in der Reichspogromnacht, brannte auch in Bamberg die

Synagoge. Jüdische Mitbürger wurden verfolgt, gedemütigt, misshandelt und verhaftet.

Trauriger Höhepunkt war der Tod Willy Lessings, der an den Folgen der Misshandlung

starb.

Wir beendeten unsere Putzaktion am Synagogenplatz. Dort reflektierten wir den Vormittag,

tauschten unsere Erlebnisse aus und zündeten ein Gedenklicht am Mahnmal an. Uns ist

allen klar, dass trotz Regen und Kälte die Aktion gelungen war und wir damit ein wichtiges,

wenn auch nur kleines, Zeichen gegen das Vergessen setzen konnten. Um auch digitale

Spuren zu hinterlassen, haben einige von uns Instagram- und WhatsApp-Posts erstellt.

Somit konnten wir uns unter den Hashtags #keinverblassen, #keinvergessen und

#stolpersteineputzen mit Stolpersteine-Putzern aus der ganzen Republik vernetzen.

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Mittlerer Schulabschluss 2020

Auszüge aus der Projektprüfung

Das Thema der diesjährigen Projektprüfung im Fach Technik war der Bau einer Menage.

Im AWT Bereich musste ein Plakat über die Standortfaktoren von Scheßlitz erstellt

werden.

Mit Einverständnis einiger Schüler, hier besonders gelungene Arbeiten und Bestandteile

der Projektprüfungsmappen, die am Ende der Prüfungswoche abgegeben werden musste.

Video zum Aufbau einer Menage von Gabriel Neumann, 10a.

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Mittlerer Schulabschluss 2020

Bilderreflexion der Projektwoche mit QR-Code von Sandro Hauptmann, 10a.

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Mittlerer Schulabschluss 2020

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Mittlerer Schulabschluss 2020

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Mittlerer Schulabschluss 2020

Plakate zu den Standortfaktoren von Scheßlitz.

Sophie Lauth, 10b

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Maxi Hollfelder, 10b


Mittlerer Schulabschluss 2020

Sandro Hauptmann, 10a

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BOZ Soziales

Betriebserkundung Hotel Gasthof 3 Kronen in Memmelsdorf

Im Januar 2020 besuchten die Klassen 8 a/b im Rahmen der

Berufsorientierung im Fach Soziales den Hotel Gasthof 3 Kronen in

Memmelsdorf.

Frau Hollmann und eine Auszubildende zur Hotelfachfrau erklärten

uns, wie man fachmännisch den Tisch deckt und auf welche

Genauigkeit es dabei ankommt.

Bei der Brauereiführung lernten wir den Vorgang des Bier

brauens kennen und Frau Mereien erzählte uns, wie einfach das

eigentlich ist.

Zum Schluss führte uns Herr Straub noch durch das Haus und

wir durften verschiedene Hotelzimmer und den allbekannten

Eisturm kennenlernen.

Farbenbuffett zur Faschingszeit

Im berufsorientierenden Fach Soziales zauberten die Schülerinnen und Schüler der

Klassen 9 a, b und c, zur Faschingszeit, als Vorbereitung auf die Projektprüfung, ein

Buffett aus der Farbenküche.

Schön anzusehen waren die farbenfrohen Tische und appetitlich angerichtet das bunte

Buffett. Den Schülern machte die Planung, Durchführung und auch der Verzehr der selbst

zubereiteten Speisen sichtlich Spaß.

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Kräuterschnecke

Schon im Juli 2019 konnten wir mit

hilfreicher Unterstützung der englischen

Garten Kinder für den Schulgarten eine

neue Kräuterschnecke bauen.

Sowohl die Steine, als auch die nötige

Erde wurden von den Jungs der

damaligen 8c während der Freizeit

organisiert.

Lustig gings zu, als englische und deutsche

Kinder Stein auf Stein legten, ab und an fiel auch

mal ein Stück Mauer wieder ein und musste neu

errichtet werden.

Das tat der Freude aber keinen Abbruch, alle

waren mit Eifer dabei und im Nu war die

Kräuterschnecke fertig gebaut.

Zur Belohnung für die tüchtige Arbeit gab es am Abend ein Grillfest im Schönstadtzentrum,

bei dem auch alle Eltern der Gartenkinder fleißig halfen.

Selbst die Jungs aus der 8c unterstützten uns dabei tatkräftig.

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Schülerfirma Funny coo.King

Im Herbst wurde eine neue Schülerfirma mit dem Namen

„Funny coo.King“ gegründet. Die Aufgaben der Firma bestehen

vorwiegend in der Zubereitung von Speisen für verschiedene

Veranstaltungen an der Schule.

Besonders viele Schülerinnen und Schüler hatten sich in diesem

Schuljahr für die Mitarbeit in der Firma angemeldet, sodass

2 Gruppen gebildet werden mussten. Bereits am 05.10.2019

verköstigte die Firma gleich eine Großveranstaltung zum

Ausbildungstag.

Eine weitere Aufgabe war die Herstellung unseres wohl bekannten „Hubertus-Schinken“,

der zu den Weihnachtsmärkten verkauft wurde.

60 kg wurden nach den Herbstferien eingelegt, wöchentlich gewendet und dann von

unserem Kollegen Thomas Will im schuleigenen Räucherofen geräuchert.

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Schülerfirma Funny coo.King

Nach 10 Tagen kam der fertige Schinken zurück, das ganze Schulhaus roch nach

Räucherware und es wurde tüchtig weitergearbeitet an der Verpackung und der

Beschriftung.

Luftdicht verschweißt ging der Schinken dann in den Verkauf.

Der Gewinn wurde in ein weiteres Folienschweißgerät investiert, damit im kommenden

Jahr die Arbeit etwas schneller geht.

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Bläserklassen

Allgemein

Im Fachbereich Musik besteht seit dem Schuljahr

2003/04 eine Bläserklasse. Das besondere an

dieser Methode ist, dass die Schüler im Rahmen

des normalen Musikunterrichts, d.h. ohne

zusätzliche Zeitbelastung, ein Blasinstrument bzw.

Schlagzeug erlernen können. Unterrichtet werden

die Schüler von den Mittelschullehrern Geo Trunk

(Schlagzeug), Julia Kauper (Klarinette), Frank

Macht (Blech), Peter Kutnyak (Orchesterleitung)

und den externen Dozenten für Querflötenlehre

Dimitri Braudo und Konrad Kalb (Saxofon).

Die Methode ist auf zunächst zwei Jahre angelegt, in denen die Grundlagen des

Instrumentalspiels vermittelt werden. Ab dem dritten Jahr spielen die Schüler im

Schulorchester weiter und festigen so ihre Kenntnisse im Zusammenspiel.

Die Methode ist an der Schule sehr erfolgreich. Die Zahlen sprechen für sich: Im

ersten Durchgang der Bläserklasse 2003/04 haben 43 von 66 Sechstklässlern am

Projekt teilgenommen. 2005/06 waren es 26 Schüler, 2007/08: 50 Schüler,

2009/10: 47 Schüler, 2011/12: 35 Schüler, 2013/14: 29 Schüler, 2015/16: 21

Schüler und im aktuellen Schuljahr 30 Schüler, die die Ausbildung begonnen

haben. Neben der großen Außenwirkung der Bläserklassen ist auch eine eindeutige

Auswirkung auf den Unterricht festzustellen. So weisen die Bläserklassen-Schüler

vor allem in den Bereichen Sozialkompetenz, Konzentrationsfähigkeit,

Leistungsbereitschaft, Selbstsicherheit und in eher traditionellen Werten wie

Disziplin, Pünktlichkeit und Ordnung, im Vergleich zu ihren nichtmusizierenden

Altersgenossen, eine deutlich erkennbare positivere Entwicklung auf.

Unter der Leitung von Herrn Braudo (Querflöte), Herrn Kalb (Saxofon), Herrn Kutnyak

(Klarinette), Frau Kaupper (Klarinette), Herrn Trunk (Schlagzeug) und Herrn Macht

(Blechbläser) hatten die Musiker wöchentlich zwei Stunden Satzunterricht und

zweiwöchentlich zusätzlich Orchesterprobe am Nachmittag.

Im Schuljahr 2019-20 gab es eine neue Bläserklasse. Die Schüler der Bläserklasse Nr. 8

rückten ins Schulorchester auf und werden in den nächsten Jahren zahlreiche Auftritte für

unsere Mittelschule meistern.

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Bläserklassen

Neue Bläserklasse (Nr. 9)

Mit dem Schuljahr 2019/20 startet die neunte Bläserklasse mit rund 30 Schülern der

Klassen 5 und 6 unter der Leitung von Herrn Macht.

Die Bläserklasse Nr. 9 mit ihren Lehrern:

Geo Trunk (Schlagzeug), Julia Kauper (Klarinette),

Frank Macht (Blech), Peter Kutnyak (Orchesterleitung)

und den externen Dozenten für Querflöte Dimitri

Braudo und Konrad Kalb (Saxofon).

Nicht vergessen:

Unsere Schul CD ist erhältlich im

Sekretariat

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Schulorchester

Das diesjährige Schulorchester umfasst insgesamt 40 Musiker, die aus den beiden

letzten Staffeln der Bläserklassen bestehen. Nach zwei Jahren Grundausbildung

traten zum Schuljahresbeginn die 27 Schüler/innen der 8. Bläserklasse in eine

neue Phase ein und werden nicht mehr nach Registern ausgebildet, sondern

proben und spielen nun mit erfahrenen Musikern aus den 9. und

10. Jahrgängen in einem gemeinsamen Ensemble, dem Schulorchester unter

der Leitung von Herrn Kutnyak. Für die 33 Musiker der 9. Staffel der neuen

Bläserklasse ist Herr Macht verantwortlich.

Das Schulorchester absolvierte in diesem Schuljahr bis zum Beginn der Corona-Krise in

folgender Besetzung sechs erfolgreiche Auftritte:

Besetzung des Schulorchesters im Schuljahr 20019/20:

2 Querflöten, 1 Posaune, 3 Tuben, 6 Trompeten, 6 Tenorhörner bzw. Euphonien,

9 Klarinetten, 8 Saxophone und 5 Schlagzeuger

Folgende Termine standen für das Schulorchester 2019/20 auf dem Programm:

18.09. Musikalische Umrahmung für den Spatenstich des Neubaus der

Zweifachsporthalle

22.09. Einstündiges Konzert im Festzelt auf der Bühne Häfnermarkt in Scheßlitz

anlässlich des 4. Genusstages der Region Bamberg mit Kreiserntedankfest

30.11. Weihnachtsmarkt in Weichenwasserlos

01.12. Weihnachtsmarkt in Scheßlitz

08.12. Weihnachtsmarkt in Burgellern

19.12. Weihnachtsfeier in der Schule

Die Schließung unserer Schule ab März aufgrund der Corona-Krise unterbrach

natürlich die Aus- und Weiterbildung unserer Jungmusiker, was sich hoffentlich

langfristig nicht negativ auswirken wird. Da jetzt besonders häusliches Üben im

Vordergrund steht, sind natürlich auch die Eltern gefordert, damit die zuvor sehr

hohe Motivation bei unseren Musikern beibehalten bleibt, denn wie sagt der

berühmte Elton John:

Musik führt die Menschen zusammen, wie der Sport. Das sind die

beiden großen Bewegungen, die die Menschen vereinen.

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Schulorchester

Advent

Alle Jahre wieder steht die Tour des Schulorchesters, über die Adventsmärkte in der

Umgebung, ab dem ersten Adventswochenende, auf dem Plan.

Erste Station ist dabei Weichenwasserlos am Samstag vor dem 1.Advent, wo sowohl der

Gottesdienst von der AG Orchester 10, als auch ein Konzert in der Kirche ausgestaltet

wird, bevor am darauffolgenden Tag der Markt in Scheßlitz durch das Schulorchester

beschallt wird.

Der Auftritt am Tag des 2. Advents findet in Burgellern statt.

In diesem Schuljahr leitete Herr Kutnyak das Orchester.

Zusammen mit seinen Musikern hatte er ein einstündiges, sehr

abwechslungsreiches Programm dargeboten und die Zuhörer

auch mit kleinen Wortbeiträgen erfreut.

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Lehrerband

Die Lehrerband gestaltet vor allem kirchliche Veranstaltungen der Schule und die

Verabschiedungsfeier mit aus. Zudem studiert sie Lieder mit selbst erstellten Texten ein,

um für Kollegen zu besonderen Anlässen zu spielen.

Mitglieder der Band:

Geo Trunk (Schlagzeug, Gesang), Norbert Renner (Keyboard)

Peter Kutnyak (Gitarre), Christopher Habermeier (Gitarre, Gesang)

Frank Macht (E-Bass, Gesang, Technik)

gelegentliche Unterstützung: Julia Kauper (Klarinette)

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AG Veranstaltungstechnik

Auch im Jahr 2019/20 ging die AG Technik unter der Leitung von

Herrn Macht an den Start und kümmerte sich um die

Veranstaltungstechnik der Schule: Neben dem Aufbau von

Beschallungs- und Lichtanlagen war die technische Betreuung von

Veranstaltungen Aufgabenbereich.

Es bestanden 4 Teams, die eigenständig arbeiteten und sich

gegenseitig unterstützten.

Highlights waren die

Weihnachtsfeier und die

Verabschiedung von

Herrn Renner. Bei beiden

Veranstaltungen zeigten

die Jungs und Mädels der

AG was sie drauf haben

und begeisterten die

Zuseher mit perfektem

Bühnenaufbau und

dazugehöriger Licht- und

Tontechnik.

So sieht eine Bühne aus, die unsere Jungs und Mädchen aufgebaut haben:

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Lehreraustausch

Besuch aus England vom 07.10 bis 11.10.2019

Traditionell wird zum Lehreraustausch seit Jahren ein fränkischer Abend gestaltet. Es gibt

Zwiebelkuchen und Federweißen. Von den Grundschulkollegen werden wir jedes mal

tüchtig mit frischem Obstsalat unterstützt.

Bei der Zubereitung packen alle fleißig mit an und es ergibt sich immer ein geselliger

Abend.

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Arrivederci Rovereto

Am ersten Tag erkundeten unsere Schüler*innen bei einer Schnitzeljagd Rovereto.

Als wir uns am 12. Oktober 2019 von unseren italienischen Austauschpartnern am

Bahnhof von Rovereto verabschiedeten, war die Welt noch in Ordnung…

Zum vierten Mal in Folge hatten 13 Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Scheßlitz

eine Woche bei wunderschönem Spätherbstwetter in dem norditalienischen Städtchen

Rovereto verbracht.

Wie jedes Jahr war es eine Zeit des informativen, kulturellen und freundschaftlichen

Austausches gewesen. Wir hatten Torbole, Malcesine, Venedig, die Glasbläserinsel

Murano und Trento besichtigt. Krönender Abschluss war auch in diesem Jahr der Besuch

der „Campana della Pace“ (Friedensglocke) gewesen, die hoch über den Gassen von

Rovereto thront und täglich um 22 Uhr die Einwohner an die Sinnlosigkeit des Krieges

erinnert.

Unsere Gastgeber waren herzlich und liebevoll gewesen, hatten sich hingebungsvoll um

unsere Schüler gekümmert.

Mit den italienischen Lehrkräften hatten wir eifrig Pläne für den Gegenbesuch

geschmiedet, der vom 19. bis 25. April stattfinden sollte.

Kein Mensch konnte zum damaligen Zeitpunkt ahnen, dass ein unsichtbarer „Feind“ all

unsere gemeinsamen Vorhaben, unsere Pläne, unser wertvolles Projekt auf Eis legen

würde.

Momentan schwer erreichbar, wir waren dort: Venedig!

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Arrivederci Rovereto

Als man Ende Februar 2020 aus den Medien von den zahlreichen Toten in Norditalien

erfuhr, die einem neuartigen Virus zum Opfer gefallen waren, ahnten wir noch nicht, dass

wir in absehbarer Zeit direkt davon betroffen sein würden.

Doch dann geschah das Unfassbare: Schulschließungen, Kontaktverbote, Reiseverbote

Der Gegenbesuch konnte nicht mehr stattfinden.

Und seitdem ist uns schmerzlich bewusst: „Arrivederci“ ist nicht nur eine Grußformel. Es

beinhaltet die Sehnsucht nach einem Wiedersehen. Wann dieses sein wird, wissen wir

allerdings nicht.

Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie wir zwei Austauschlehrkräfte sind in

Gedanken oft bei unseren italienischen Partnern: „Speriamo che ci vediamo presto!“

Annette Kleinlein-Wagner u. Christopher Habermeier

Kaum in Malcesine angekommen, nutzten die

italienischen und deutschen Mädchen die

Gelegenheit, sich Freundschaftsbänder zu kaufen.

Was für ein schönes Zeichen der Verbundenheit!

Vom Turm der Scaligerburg in Malcesine aus bietet

sich eine wunderbare Aussicht über den Gardasee.

Wir wandelten dabei auf den Spuren von Goethe, der

sich hier 1786 aufhielt. Durch Zeichnungen sowie

Ein kleiner Film über

unseren Aufenthalt in

Italien:

https://youtu.be/IRskF11VhOo

seine Berichte machte er Malcesine und seine Burg in

seiner Heimat berühmt. Weitere Informationen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Scaligerburg_(Malcesine)

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Arriverderci Rovereto

Auch wenn kein Badewetter war, ist der Anblick des

Gardasees für sich schon ein Erlebnis.

Auf Murano bekamen wir einen eindrucksvollen Einblick in

die Glasbläserkunst.

Mittlerweile zur guten Tradition geworden ist der Besuch

der Friedensglocke über der Stadt Rovereto.

Ein kleiner Film über

unseren Aufenthalt

in Italien:

https://youtu.be/IRskF11VhOo

IrskF11VhOo

(anklicken)

Ein kleiner Film über

unseren Aufenthalt in

Italien:

https://youtu.be/IRskF11VhOo

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London

Die Klassen 9 a und 9 b unternahmen vom 08.03.2020 bis zum 13.03.2020 eine

Studienfahrt nach London. Begleitet wurden wir von Frau Bonora, Herrn Kleinlein, Herrn

Renner und Herrn Will. Die fünftägige Reise sollte uns London und seine

Sehenswürdigkeiten näher bringen und natürlich sollten wir unsere Englischkenntnisse

anwenden und verbessern.

Am Sonntag vor der Abfahrt um 19 Uhr trafen sich alle für ein kurzes Gespräch im

Mehrzweckraum. Das war sehr gut, da noch offene Fragen der Eltern geklärt werden

konnten.

Auf der Fahrt nach London gefiel mir am meisten der Teil mit der Fähre, da ich zum ersten

Mal auf einer war und ich den Sonnenaufgang mit den Wellen im Wasser genoss.

Olivia

Bereits am ersten Tag in London übten wir das

U-Bahnfahren mit der „Underground“. Wir fuhren

zur der Station Covent-Garden, Leicester Square

und Picadilly Circus. Unsere Mittagspause

verbrachten wir bei Covent-Garden. Die

Sehenswürdigkeiten,die wir bestaunten, waren

die Tower Bridge und die Saint Paul´s Cathedral.

U Bahn Fahren ist gar nicht so schwer wie ich

dachte.

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London

Gefallen hat mir unsere Ausflugsfahrt nach

Hastings. Das ist eine kleine Stadt an der Küste.

Dort besuchten wir ein Schmuggler-Adventure,

eine Art Museum zum Thema Schmuggler unter

der Erde. Danach erkundeten wir die Ruine von

Hastings und schauten dort den Film „Battle of

Hastings“ an. Natürlich machten wir dort viele

Erinnerungsfotos. Im Anschluss hatten wir zwei

Stunden Zeit für uns, um das Städtchen und den

Strand zu erkunden.

Leon

Was mir noch gefallen hat, war, dass wir London aus verschiedenen Perspektiven

gesehen haben: vom Wasser aus, als wir mit dem „Thamse Clipper“ in die Innenstadt

fuhren, und von oben, als wir unseren Flug mit dem London Eye machten Mein

persönliches Highlight war das London Eye. Außerdem fand ich gut, dass wir so viel

Freizeit hatten.

Hannah

Auch gefiel mir sehr gut, dass die Klasse enger zusammen gewachsen ist und so die

Klassengemeinschaft gestärkt wurde. Wir halfen uns in verschiedenen Situation

gegenseitig wie z. B. beim U-Bahn fahren. Mein Highlight bei der Londonreise war, dass

ich viele Mitschüler besser kennen lernen und ich neue Freundschaften schließen konnte.

Enya

Insgesamt war es eine sehr aufregende und ereignisreiche Woche in meinem Leben, in

der ich sehr viel Neues kennen lernen durfte. Ich werde auf jeden Fall mit meiner Familie

in der Zukunft noch einmal nach London fahren, weil es eine sehr atemberaubende Stadt

ist.

Linda

Obwohl mir manche Dinge in London gefehlt haben (Föhn), der Lebensstandard dort nicht

mit dem in Deutschland zu vergleichen ist und es eine Umstellung vom Dorf zur Großstadt

war, hat mir die Studienfahrt nach London gefallen. Wenn ich das nächste Mal nach

London gehe, kenne ich mich auf jeden Fall schon mal aus. Ich freue mich schon auf

nächstes Schuljahr, wenn wir unsere Abschlussfahrt machen, hoffentlich bin ich dann auch

mit meinen Freunden in einer Gruppe und es fahren dieselben Lehrer mit, die dieses Mal

dabei waren, weil sie kompetent und gelassen waren.

Luis Maar

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London

Die Fahrt gab mir einen Einblick in eine

andere Stadt und Kultur. Die Offenheit der

Menschen gab mir das Gefühl, daheim zu

sein und das überraschte mich positiv. Ich

konnte in London an meiner Persönlichkeit

arbeiten und offener werden, das gefiel mir

sehr. Auch der Kontakt zu meiner

Gastfamilie besteht weiterhin. Es wird

schon fleißig geplant, ob sie diesen

Sommer zu Besuch zu uns nach

Deutschland kommen, das ist das

Schönste, was ich aus dieser Studienfahrt

mitnehmen durfte.

Sarah

Gerade noch rechtzeitig vor der großen Schulschließung und dem allgemeinen Shut down

kamen wir alle wieder gesund und munter in Scheßlitz an.

Dass dies die letzte Fahrt in diesem Schuljahr und auch des ganzen Jahres sein sollte,

konnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnen. Dennoch sind wir im Nachhinein froh,

diese Fahrt unternommen zu haben.

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