Lokaler Pastoralplan | Pfarrei Liebfrauen-Überwasser Münster

grafikkonzepte

Der Pfarreirat der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser hat ab 2014 unter Federführung einer Steuerungsgruppe aus Pfarreirat, Kirchenvorstand und Seelsorgeteam einen lokalen Pastoralplans entwickelt. Zunächst wurde eine umfangreiche Bestandsaufnahme der aktuellen Situation der Pfarrei und des Sozialraumes erarbeitet und auf deren Grundlage Hypothesen über Trends zur weiteren Entwicklung der Pfarrei formuliert. Diese Bestandsaufnah- me wurde der Pfarrei bei verschiedenen Gelegenheiten vorgestellt und in einem Bericht der Steuerungsgruppe dokumentiert. Die Ergebnisse wurden zusammengefasst und werden im Folgenden als erster Teil des Pastoral- plans unter der Überschrift„Sehen“ dargestellt. Im Herbst 2018 wurde für alle interessierten Mitglieder der Pfarrei eine Zukunftswoche veranstaltet. Deren Ergebnisse beriet der Pfarreirat und formulierte daraus den zweiten und dritten Teil des Pastoralplans mit den Überschriften Urteilen (Leitmotiv) und Handeln (Leitsätze). Die vorliegende Fassung des lokalen Pastoralplans verabschiedete der Pfarreirat am 5. September 2019.

LOKALER

PASTORAL

PLAN

PFARREI

LIEBFRAUEN-

ÜBERWASSER

MÜNSTER



LOKALER

PASTORAL

PLAN

PFARREI

LIEBFRAUEN-

ÜBERWASSER

MÜNSTER


VORWORT


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LOKALER PASTORALPLAN PFARREI LIEBFRAUEN-ÜBERWASSER, MÜNSTER

Der Pfarreirat der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser hat ab 2014 unter Federführung einer Steuerungsgruppe aus

Pfarreirat, Kirchenvorstand und Seelsorgeteam einen lokalen Pastoralplans entwickelt. Zunächst wurde eine

umfangreiche Bestandsaufnahme der aktuellen Situation der Pfarrei und des Sozialraumes erarbeitet und auf

deren Grundlage Hypothesen über Trends zur weiteren Entwicklung der Pfarrei formuliert. Diese Bestandsaufnahme

wurde der Pfarrei bei verschiedenen Gelegenheiten vorgestellt und in einem Bericht der Steuerungsgruppe

dokumentiert. Die Ergebnisse wurden zusammengefasst und werden im Folgenden als erster Teil des Pastoralplans

unter der Überschrift „Sehen“ dargestellt. Im Herbst 2018 wurde für alle interessierten Mitglieder der Pfarrei

eine Zukunftswoche veranstaltet. Deren Ergebnisse beriet der Pfarreirat und formulierte daraus den zweiten und

dritten Teil des Pastoralplans mit den Überschriften Urteilen (Leitmotiv) und Handeln (Leitsätze). Die vorliegende

Fassung des lokalen Pastoralplans verabschiedete der Pfarreirat am 5. September 2019.


INHALTSVERZEICHNIS


pastoralplan pfarrei liebfrauen-überwasser münster | seite 7

TEIL 1 | SEHEN Seite 06

TEIL 2 | URTEILEN Seite 14

TEIL 3 | HANDELN Seite 18

ANHANG | Ausblick auf die Dokumentation Seite 32

zum Pastolralplan


TEIL 1 | SEHEN

BESTANDSAUFNAHME


pastoralplan pfarrei liebfrauen-überwasser münster | seite 9

1. UNSERE PFARREI 1

Die heutige Pfarrei Liebfrauen-Überwasser in Münster entstand im Jahr 2014 aus den Pfarrgemeinden St. Theresia

(Sentrup), St. Sebastian (Nienberge) und der bereits im Zuge einer ersten Fusion im Jahr 2007 aus der Pfarrgemeinde

Liebfrauen-Überwasser (Münster-Innenstadt) und der Pfarrgemeinde St. Michael (Gievenbeck) entstandenen

Pfarrgemeinde Liebfrauen-Überwasser.

Die fusionierte Pfarrei Liebfrauen-Überwasser umfasst einen wesentlichen Teil des Westens der Stadt Münster.

Sie erstreckt sich nach der zweiten Fusion wie ein Tortenstück über den Promenadenring hinweg bis direkt in die

Stadtmitte und grenzt dort mit ihrer Spitze an die Dompfarrei. Diese Lage hat zur Folge, dass der spezifisch innerstädtische

Sozialraum rund um die Pfarrkirche Liebfrauen-Überwasser mit den beiden westlichen Stadtvierteln

Sentrup und Gievenbeck sowie mit dem ländlich-dörflich geprägten Sozialraum rund um die Filialkirche St. Sebastian

in Nienberge eine neue, von vielfältigen Unterschiedlichkeiten und zum Teil Gegensätzlichkeiten geprägte,

„spannungsreiche“ Verbindung eingeht, die sich auf die pastorale Identität der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser

auswirkt.

Die Pfarrei Liebfrauen-Überwasser zählt mit 19.999 Katholiken (Stand März 2019) gemeinsam mit der Pfarrei St.

Mauritz nicht nur zu den zwei größten Pfarreien im Stadtdekanat Münster, sondern auch zu den fünf größten

Pfarreien im Bistum. Nimmt man die rund 3000 nicht-katholischen Familienangehörigen hinzu, ergeben sich rund

23.000 Menschen als primäre Adressaten und Akteure der pastoralen Aktivitäten.

Anmerkung 1 | Die dem Teil 1 ‚Sehen‘ zugrunde liegenden Zahlen und Fakten finden sich in einer ausführlichen Herleitung und Darstellung in: Lokaler Pastoralplan

Liebfrauen-Überwasser Entwicklungsbericht und Dokumentation, 2020


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2. ANZAHL DER KATHOLIKEN

Für die Pfarrei Liebfrauen-Überwasser kann auf den ersten Blick von einer relativen Konstanz der Katholikenzahlen

ausgegangen werden.

• Seit dem Jahr 2011 bewegen sich die Katholikenzahlen der Pfarrei mit leichten Schwankungen auf einem

Niveau zwischen 20.000 und 21.000 Katholiken. Von 2010 (18.611) zu 2011 (20.628) ist ein sprunghafter Anstieg

zu beobachten, der sich aber durch den ab 2011 gültigen Zwang zur Anmeldung eines ersten Wohnsitzes für

alle Studierenden erklären lässt.

• Insgesamt ist erkennbar, dass die Pfarrei in den letzten Jahren bisher nur leicht, aber nicht dramatisch kleiner

wird, obwohl die Zugänge durch Taufen, Eintritte und Wiederaufnahmen seit den 70er Jahren geringer sind als

die Abgänge durch Austritte und Versterben. Die Anzahl der Abgänge übertrifft seit den 90er Jahren die Anzahl

der Zugänge um mittlerweile mehr als das Doppelte.

• Die für den Überhang der Abgänge verantwortlichen Austrittszahlen der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser

orientieren sich weitgehend an skandalisierten überörtlichen kirchlichen oder gesellschaftlich verursachten

finanzrelevanten Ereignissen. Auswirkungen des örtlichen kirchlichen Lebens sind im Einzelnen nicht plausibel

identifizierbar. Nach dem hohen Niveau der Jahre 2013-15 (ca. 160 pro Jahr) waren die Austrittszahlen 2016

sogar leicht rückläufig, bis sie in der Folge der Veröffentlichung der bundesweiten Studie zum Umgang der

katholischen Bistümer mit den Missbrauchsfällen seit 2017 wieder deutlich ansteigen (2018: 213).

• Die relative Konstanz in absoluten Zahlen verdankt die Pfarrei dem stetigen Bevölkerungswachstum innerhalb

des Pfarreigebietes in den letzten Jahrzehnten. Aufgrund des prognostizierten Bevölkerungswachstums

in der Stadt Münster ist absehbar, dass die absoluten Katholikenzahlen auch in den kommenden Jahren relativ

konstant bleiben, unter Umständen sogar ansteigen, zumindest aber nicht wesentlich rückläufig sein werden.

• Bundes- und bistumsweit sind dagegen sowohl die absoluten Zahlen als auch der prozentuale Anteil von

Katholiken an der Gesamtbevölkerung erkennbar rückläufig. Im Stadtdekanat Münster ist der Anteil der Katholiken

an der Gesamtbevölkerung bis zum Jahr 2018 auf 47 % gesunken. 2004 entsprach die Anzahl der Katholiken

an der Gesamtbevölkerung im Stadtdekanat noch einem Anteil von 54,5 %. Im Bistum Münster (inklusive

Offizialatsbezirk Oldenburg) lag der Anteil der Katholiken im Jahr 2018 insgesamt bei circa 42,8 %, deutschlandweit

bereits bei unter einem Drittel der Gesamtbevölkerung (2018: 27,7 %). Für das Gebiet der Pfarrei

Liebfrauen-Überwasser kann aktuell nach wie vor von einem beinahe der Hälfte entsprechenden katholischen

Bevölkerungsanteil ausgegangen werden.


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Obwohl die Pfarrei Liebfrauen-Überwasser in absoluten Zahlen seit vielen Jahren mit leichten Schwankungen

relativ konstante Mitgliederzahlen aufweist und vermutlich in den kommenden Jahren aufgrund des Bevölkerungswachstums

der Stadt nicht entscheidend kleiner werden wird, hat die Pfarrei bei genauerer Betrachtung

Anteil an der bundesweiten kirchlichen „Schrumpfungstendenz“. Die Anzahl der Katholiken im Verhältnis zur

Gesamtbevölkerung nimmt auch in der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser kontinuierlich ab.

3. WAHRNEHMUNG KIRCHLICHER AMTSHANDLUNGEN

Die sogenannten „Katholischen Zahlen“ zur Inanspruchnahme kirchlicher Amtshandlungen (wie Gottesdienstbesuch,

Taufe, Erstkommunion, Firmung, Trauung, Beerdigung) der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser sind identisch

mit den allgemeinen Trends der Kirchenentwicklung.

• Die durch das Bevölkerungswachstum beeinflussten relativ konstanten Katholikenzahlen wirken sich auf die

absoluten Zahlen der Inanspruchnahme kirchlicher Amtshandlungen insgesamt eher ausgleichend aus. Um die

Tendenzen der Entwicklung kirchlichen Lebens in der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser beurteilen zu können, sind

die verzögert und abgeschwächt sinkenden absoluten Katholischen Zahlen weniger aussagekräftig als eine

prozentuale Betrachtung der Teilnahme an kirchlichen Amtshandlungen.

• Die rund 38 von der Pfarrei verantworteten regelmäßigen Eucharistiefeiern pro Woche im Pfarreigebiet finden

aktuell an sechs unterschiedlichen Kirchorten statt (Pfarrkirche Liebfrauen-Überwasser, Filialkirchen St. Michael,

St. Theresia, St. Sebastian, Kapelle im Altenheim St. Elisabeth sowie im Kapuzinerkloster).

• Die regelmäßige Teilnahme am sonntäglichen Gottesdienst in der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser nimmt

seit den 60er Jahren kontinuierlich ab. Seit 2011 nutzen durchschnittlich unter 10 % aller Pfarreimitglieder die

liturgischen Angebote der Pfarrei am Wochenende. 2018 lag die Besucherzahl bei 6,9 %. Rund 93 % der katholischen

Kirchenmitglieder nahmen zumindest zu den Zeitpunkten der Zählung nicht am Sonntagsgottesdienst

teil.

• Gottesdienste zu besonderen Anlässen (z.B. Weihnachten) oder für spezifische Zielgruppen (Erstkommunionkinder

und Familien, Gottesdienste für Kita-Kinder und -Eltern o.ä.) sowie mit einer besonderen, etwa

musikalischen Gestaltung werden von deutlich mehr und anderen Menschen besucht als die regelmäßigen

Wochentags- und Sonntagsgottesdienste.


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• In der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser sinkt die durchschnittliche Gottesdienstteilnahme im Verhältnis zur

Katholikenzahl schneller als im Bistums- und Bundesdurchschnitt.

• Die Taufzahlen der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser entsprechen in der Langzeitbetrachtung nur auf den

ersten Blick dem Bundes- und Bistumstrend. In der kurzfristigeren Betrachtung (2010/11 zu 2016) ist die Entwicklung

der Taufzahlen angesichts der konstanten Katholikenzahlen erkennbar negativer als der Bistumsund

Bundestrend, der bei stetig abnehmenden Katholikenzahlen ab 2013 leichte Steigerungsraten aufweist.

Weniger Taufen trotz konstanter Katholikenzahlen erzeugen in der Pfarrei auf Dauer ein „Nachwuchsproblem“.

• Für eine steigende Anzahl von Katholiken in der Pfarrei scheint es nicht mehr gängige Praxis zu sein, die

eigenen Kinder taufen zu lassen. Vergleichbares gilt für die Inanspruchnahme einer kirchlichen Beerdigung.

Erstkommunion und Firmung zeigen dagegen keine abnehmende Tendenz: Werden die Kinder getauft, gehen

sie in der Regel auch zur Erstkommunion und eine hohe Anzahl dieser Kinder lässt sich im jugendlichen

Alter firmen.

• Die Zahl der kirchlichen Trauungen bewegt sich seit Jahren auf einem dramatisch niedrigen Niveau.

Die Anzahl der regelmäßigen sonntäglichen Gottesdienstbesucher repräsentiert nicht die ganze Pfarrei – sie

kann nicht als alleiniger Indikator für kirchliche Bindung oder subjektiv empfundene Zugehörigkeit zur Pfarrei

angesehen werden.

4. ENGAGEMENT IN UNSERER PFARREI

Es gibt andere vielfältige Formen von Engagement und regelmäßigen Aktivitäten, an denen sich Mitglieder

der Pfarrei in unterschiedlicher Intensität beteiligen.

• Eine Befragung aller kirchlichen Gruppen, Verbände, Initiativen und Einrichtungen mit einer Rücklaufquote

von 80 % ergab im Jahr 2016, dass sich in 88 Gruppierungen 3.968 Pfarreimitglieder regelmäßig engagieren

bzw. an den angebotenen Aktivitäten teilnehmen, wobei einige in mehreren Gruppierungen aktiv sind. 65 %

der Aktiven (2.576 Personen) sind Frauen, 35 % (1.392 Personen) Männer. Ohne den Sportverein DJK SC Nienberge

läge der Anteil der Männer unter 25 %.

Zum Zeitpunkt der Befragung gab es: 10 Verbände mit 2.413 Mitgliedern = 61 % aller Engagierten, 18 Aktions-


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kreise mit 614 Mitgliedern (2/3 Frauen) = 15 % aller Engagierten, 24 Gremien mit 399 Mitgliedern (2/3 Frauen)

= 10 % aller Engagierten, 24 Gruppierungen mit 360 Mitgliedern (2/3 Frauen) = 9 % aller Engagierten sowie 12

Einrichtungen mit 182 Mitgliedern (90 % Frauen) = 5 % aller Engagierten.

• Im Vergleich zu den Kennzahlen der Gottesdienstbesucher gibt es eine deutlich höhere Bereitschaft zu einem

regelmäßigen ehrenamtlichen bzw. freiwilligen Engagement. Etwa 18 % der Pfarreimitglieder beteiligten sich

zum Befragungszeitpunkt in einer Gruppe, einem Verband oder einer Einrichtung.

• Die Mitwirkungsgremien der Pfarrei haben für die Katholiken in ihrer Gesamtheit eine eher marginale Bedeutung.

Die Wahlbeteiligung lag bei den letzten beiden Pfarreiratswahlen (2014: 5,6 %, 2017: 4,43 %) unter der

durchschnittlichen Gottesdienstbesucherzahl zum jeweiligen Zeitpunkt. Die Durchführung einer allgemeinen

Briefwahl zu den Kirchenvorstandswahlen Ende 2018 hat zu einer erheblich höheren Wahlbeteiligung von

14,13 % geführt.

Die Pfarrei präsentiert sich als eine vielgestaltige Einheit unterschiedlicher Gruppen und Initiativen, die ihr

kirchliches Leben in Verantwortung für die Menschen im Lebensraum kontinuierlich gestalten.

5. UNSERE PFARREI IM SOZIALRAUM

Die Sozialräume in der Pfarrei unterscheiden sich zum Teil erheblich. Es gibt städtisch geprägte Sozialräume

ebenso wie ländliche Sozialräume mit dörflichen Strukturen.

• Die unterscheidbaren Sozialräume in der Pfarrei sind nicht identisch mit den ehemaligen Pfarrgemeindestrukturen.

In den ehemaligen Pfarrgemeinden gibt es vielfältige sozialräumliche Substrukturen, die einer

gesonderten Analyse bedürfen.

• Die Bevölkerungsstruktur der einzelnen Sozialräume unterscheidet sich etwa in der Lebens- und Wohnform

(Single-Haushalte, Familien mit ein oder zwei Kindern etc.), der Altersstruktur oder dem Anteil von Menschen

mit Migrationsgeschichte.

• Der Ausländer-Anteil an der Gesamtbevölkerung im Pfarreigebiet ist laut Jahresstatistik der Stadt Münster

2018 (Nienberge 10,56 % / Gievenbeck 13,52 % / Sentrup 10,33 %, Überwasser 9,42 %) höher als der am katholischen

Bevölkerungsanteil. In Gievenbeck liegt der Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte an der Ge-


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samtbevölkerung (ohne Flüchtlinge) höher als in den übrigen Teilen der Pfarrei. Mögliche Gründe sind die hohe

Anzahl der Universitätsbeschäftigten und Studenten/innen (vgl. Altersstruktur Migrationsanteil – Jahresstatistik

der Stadt Münster 2018).

• Die Zuweisung erheblicher Kontingente von Flüchtlingen 2014/15 hat den sozialräumlichen Kontext der

Pfarrei verändert.

• Die demografische Struktur der katholischen Bevölkerung im Pfarreigebiet unterscheidet sich deutlich von

der Struktur der Alterspyramide im Bistum insgesamt. Im Unterschied ist der Anteil der jüngeren Altersgruppen

bis 30 Jahre größer als der Anteil aller älteren Altersgruppen. Mit leichten Unterschieden zwischen Gievenbeck,

Sentrup, Nienberge und Innenstadt ist die Pfarrei insgesamt eine junge Pfarrei. Dies hat sowohl mit dem hohen

studentischen Bevölkerungsanteil zu tun als auch mit neuen Baugebieten im Westen der Stadt, die von jungen

Familien geprägt sind.

• Insgesamt verfügen die unterschiedlichen Sozialräume im Gebiet der Pfarrei über eine gute Infrastruktur. Es

gibt ausreichend Einkaufs- und Grundversorgungsmöglichkeiten, Kitas und Schulen, Büchereien, Sport- und

Freizeitmöglichkeiten sowie soziale Einrichtungen, aber in Gievenbeck und auf der Sentruper Höhe eher wenig

Gastronomie.

• Die jeweiligen Kirchen und kirchlichen Einrichtungen sind ein fester Bestandteil der lokalen sozialen Infrastruktur.

Es gibt eine gute Vernetzung zwischen kommunalen und kirchlichen Strukturen und Angeboten im

Sozialraum (z.B. Sozialbüro/Kleiderkammer im Stadteilzentrum LaVie, Trägerschaft der Pfarrei für mehrere Kitas,

Kooperation der Bücherei St. Michael mit der Stadtbücherei, überkonfessionelle Kooperation in der Flüchtlingsarbeit

etc.). In Nienberge haben viele Aktivitäten zugleich kirchlichen und dörflichen Charakter.

• Neben den von der Pfarrei getragenen kirchlichen Einrichtungen gibt es aufgrund der gewachsenen kirchlichen

Struktur der Bischofsstadt Münster eine Vielzahl weiterer eigenständiger kirchlicher Einrichtungen oder

Niederlassungen, z.T. mit eigenen Gottesdienstorten, mit denen die Pfarrei in engerem oder lockerem Kontakt

steht (z.B. Haus Mariengrund/Schönstattschwestern, verschiedene Niederlassungen von Schwesternkongregationen,

Katholische Studenten- und Hochschulgemeinde, Krankenhausseelsorge in den Universitätskliniken,

verschiedene Studentenheime in katholischer Trägerschaft etc.)

• Die katholische Pfarrei und die jeweiligen evangelischen Kirchengemeinden im Pfarreigebiet pflegen eine traditionell

enge ökumenische Zusammenarbeit (z.B. im Bereich der Schulpastoral, ökumenisches Gemeindefest

etc.).

• Trotz des hohen muslimischen Bevölkerungsanteils gibt es auf dem Gebiet der Pfarrei keine Moscheegemeinde.


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Die Heterogenität der Lebensräume im Pfarreigebiet spiegelt sich in den pastoralen Substrukturen der Pfarrei

und in einem differenzierten sozialraumorientierten Angebot.

6. INFRASTRUKTUR UNSERER PFARREI

Die Infrastruktur der Pfarrei in Form von Gebäuden, Einrichtungen und Personal entspricht der Größe eines

mittelständischen Unternehmens 2 .

• vier Kirchen und zwei weitere regelmäßige Gottesdienstorte

• vier Pfarrzentren sowie zwei Pfarrhäuser mit integrierten Diensträumen/Büroflächen

• drei katholische öffentliche Büchereien

• sechs Kindertageseinrichtungen, in denen 405 Kinder in 20 Gruppen von insgesamt 86 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern betreut werden

• ein Seelsorgeteam, bestehend aus 22 Personen

• zwei Mitarbeiterinnen in der Verwaltung, vier Mitarbeiterinnen in den Pfarrbüros, sieben Kirchenmusiker/innen,

acht Sakristane/innen und Hausmeister sowie vier Reinigungskräfte

Insgesamt sind in der Pfarrei circa 135 Personen haupt- oder nebenberuflich engagiert.

Die Größe und Heterogenität der Pfarrei und ihre dezentrale Pastoral- und Verwaltungsstruktur erzeugen

einen hohen Koordinations- und Steuerungsaufwand, der eine intensive Zusammenarbeit von haupt-, nebenund

ehrenamtlichen Gremien und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ein hohes Maß an selbstverantwortlichem

freiwilligen Engagement in den Gruppen, Verbänden und Einrichtungen erfordert.

Anmerkung 2 | Entwicklungsbericht, Punkt 2.4.1, Aufstellung Gebäude, Räumlichkeiten und beruflich Engagierte


TEIL 2 | URTEILEN

LEITMOTIV


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„WIR MACHEN UNS AUF DEN WEG!“

– das Leitmotiv für den Pastoralplan der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser

Das biblische Leitmotiv für unseren lokalen Pastoralplan in der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser ist die Emmaus-

Erzählung aus dem Lukasevangelium (Lk 24, 13-35):

Nach dem Tod Jesu am Kreuz machen sich die Jünger enttäuscht auf den Weg aus Jerusalem nach Emmaus

– eine Situation, in der wir uns wiedererkennen können. Auf ihrem Weg begegnet Jesus den Jüngern als der

auferstandene Christus. Jesus, seine Art zu denken, zu reden und zu handeln offenbart sich schrittweise in seiner

Beziehung zu den Jüngern. Er begleitet sie auf dem Weg und stärkt sie in ihrem Glauben. Im Segnen und Brechen

des Brotes am Ende des gemeinsamen Weges erkennen sie, wer sie begleitet hat. Die Erzählung stellt uns dieses

Erkennen als einen schrittweisen gemeinsamen Prozess vor, in dem aus enttäuschten Jüngern vom Geist der Botschaft

erfüllte Apostel werden.

Die Emmauserzählung zeigt, wie wir selbst und andere Menschen Gemeinschaft mit dem Auferstandenen erfahren

können. Als Kirche vor Ort machen wir uns auf den Weg, um in der Begegnung mit anderen Menschen

zu erfahren, in welche Zukunft unser Glaube uns führt. Wir verstehen diese biblische Erzählung als Orientierung

für unsere Art und Weise, „Kirche auf dem Weg“ zu sein.

Wir warten nicht tatenlos ab, bis unsere Enttäuschungen über eine ungewisse Zukunft der Kirche die Oberhand

gewinnen:

machen uns auf den Weg!

WIR

Wir suchen die Begegnung untereinander und mit allen, die wie wir unterwegs sind. Wir teilen unsere Erfahrungen,

unsere Ängste und Befürchtungen, unsere Sorgen und Nöte ebenso wie unsere Wünsche und Hoffnungen,

unsere Träume und Visionen:

teilen unser Leben!

WIR

Wir ermutigen uns gegenseitig, unser Reden und Handeln, unsere Worte und Taten an der Botschaft Jesu vom

angebrochenen Reich Gottes zu messen und zu bezeugen, wofür unser Herz brennt:

teilen unseren Glauben!

WIR


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Wir lassen uns von der Anwesenheit Gottes in allen Menschen berühren. Wir suchen das Reich Gottes im Miteinander

mit allen, denen wir begegnen. Wir lassen uns die Augen öffnen - auch in der Begegnung mit dem, was

uns fremd ist:

lernen den eigenen Glauben in der Begegnung neu zu verstehen!

WIR

Wir erkennen, indem wir gemeinsam auf dem Weg sind und unser Leben teilen, zu welchem Zeugnis unser Glaube

uns heute herausfordert:

lassen uns herausfordern!

WIR

Wir sind erschüttert durch die aktuellen Erfahrungen in und mit der verfassten Kirche. Wir stellen uns an die Seite

der Leidtragenden und setzen uns mit den Ursachen des Glaubwürdigkeitsverlusts der Kirche aktiv auseinander:

ermutigen uns zum Handeln!

WIR

Orientiert an der Emmauserzählung verstehen wir unseren lokalen Pastoralplan als einen fortschreitenden Prozess

und als bleibende Herausforderung, unseren Weg, heute Kirche zu sein, weiterzuentwickeln.

Schon die ersten Christen wurden „Anhänger des neuen Weges“ genannt. Das überliefert uns die Apostelgeschichte

(Apg 9,2 u.a.). Die Botschaft Jesu und sein Vorbild des „Unterwegsseins“ waren für sie der

„neue Weg“, ihren Glauben zu leben. Um Gottes Liebe zu verkünden, gingen sie bis an die Ränder der

damals bekannten Welt. Die junge Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden war eine die Menschen bewegende

dynamische Kirche des Aufbruchs.

Das 2. Vatikanische Konzil, das Papst Johannes XXIII. 1962 einberufen hat, hat das Motiv des Weges aufgegriffen. In

der bis heute richtungsweisenden pastoralen Verlautbarung des Konzils „Gaudium et spes“ sahen auch die Konzilsväter

die Zukunft der Kirche in der Rückbesinnung auf ihr ursprüngliches Selbstverständnis als „pilgerndes Gottesvolk“,

„Kirche auf dem Weg“ und „Kirche im lebendigen Wandel“.

„Treue gegenüber dem Evangelium und lebendiger Wandel“ – dieser Auftrag des 2. Vatikanischen Konzils

gibt auch dem kirchlichen Leben in der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser Inhalt und Ziel:

„Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten

aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Und es gibt nichts wahrhaft

Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände. Ist doch ihre eigene Gemeinschaft


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aus Menschen gebildet, die, in Christus geeint, vom Heiligen Geist auf ihrer Pilgerschaft zum Reich des Vaters

geleitet werden und eine Heilsbotschaft empfangen haben, die Allen auszurichten ist.“ (GS, 1)


TEIL 3 | HANDELN

LEITSÄTZE


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GOTTES LIEBE

In unserer Pfarrei ist es unser zentrales Anliegen, von

Gottes Liebe und Gegenwart Zeugnis zu geben und Gottesbegegnungen zu

ermöglichen.

ERLÄUTERUNG

Gottesdienste sind Kraftquellen für den Glauben und schenken Menschen geistliche

Beheimatung. Im Zentrum pfarrlichen Lebens steht die Eucharistiefeier. Wir

pflegen und initiieren vielfältige Formen der Gottesbegegnung in Natur, Gemeinschaft

und Stille.

KONKRETE ZIELE UND HANDLUNGSOPTIONEN

Die Vielfalt der gewachsenen gottesdienstlichen Feiern und liturgischen Traditionen

in den Gemeinden unserer Pfarrei wird geachtet.

Die Pfarrei eröffnet Räume und Zeiten für neue, auch experimentelle Gottesdienstformen.

Alle Menschen, die sich dafür engagieren möchten, werden in diesen

Prozess einbezogen.

CHRISTSEIN

In unserer Pfarrei bringen wir unser individuelles Christsein

in das Miteinander ein. So leben wir an vielen Orten und zu verschiedenen

Gelegenheiten Kirche.

ERLÄUTERUNG

Christsein durchzieht die eigene Lebensgeschichte und ist erkennbar im Miteinander,

im praktizierten Glauben und in der Auseinandersetzung mit den Fragen

unseres Kircheseins - nach innen und außen, mit Verwirrungen und Wohlgefühl,

Brüchen und Aufbrüchen, Schmerzen und Hoffnungen.

Wir fühlen uns von Christus eingeladen, mit ihm zu leben und miteinander Kirche


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zu sein.

KONKRETE ZIELE UND HANDLUNGSOPTIONEN

Uns interessieren Menschen mit ihren Lebens- und Glaubensgeschichten; wir suchen

den Kontakt und kommen mit ihnen ins Gespräch.

Wir nehmen sie ernst, lassen uns von ihnen in unseren Denkmustern sowie pfarrlichen

Strukturen hinterfragen. Wir sind offen für Veränderungen.

ÖKUMENE

In unserer Pfarrei leben wir unseren Glauben über konfessionelle

Grenzen hinweg.

ERLÄUTERUNG

In Jesus Christus ist die Einheit der Kirche gegeben. Wir respektieren konfessionelle

Unterschiede und versuchen zugleich, Wege zur Einheit zu ebnen und zu gehen.

KONKRETE ZIELE UND HANDLUNGSOPTIONEN

Wir pflegen intensive und regelmäßige ökumenische Kontakte (Gremien, Seelsorgeteam,

Gruppen).

Wir unterstützen vielfältige Begegnungen zwischen den Menschen unserer Gemeinden

(Pfarrfest, Schriftgespräche, Ökumenische Bibelwoche, Sternsingeraktion,

...).

Wir feiern regelmäßig ökumenische Gottesdienste.

Wir öffnen unsere Räumlichkeiten (Kirchen, Pfarrzentren) in ökumenischer Gastfreundschaft.


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VIELFALT

In unserer Pfarrei schätzen wir die kulturelle Vielfalt und suchen

die Begegnung mit neuen Mitbürgern/innen.

ERLÄUTERUNG

Im Einzugsgebiet unserer Pfarrei leben ca. 47.000 Menschen, davon ca. 6.000 aus

über 80 anderen Nationen. Unter den ca. 6.000 Personen sind viele Studierende.

Durch Fluktuation (Zu- und Wegzug, Flüchtlingsströme, Studienbeginn und -ende,

Erschließung neuer Wohngebiete) sowie durch Migration verändert sich ständig

die Bevölkerungsstruktur.

Das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Mentalität, sozialer

Prägung, Sprache, Kultur, Religion und Weltanschauung erfordert Offenheit,

Respekt, Austausch und Begegnungen.

KONKRETE ZIELE UND HANDLUNGSOPTIONEN

Wir gehen aktiv auf Mitmenschen zu und versuchen in Veranstaltungen und Gesprächen

Kontakte zu halten oder neu herzustellen. Wir organisieren und koordinieren

unterschiedliche Besuchsdienste.

Mit Angeboten der Begegnung (Café Welcome, Café Oriental, Internationales Sommerfest,

Neubürgercafé, Marktcafé, Teestube, Treffen der polnischen Haushaltshilfen,

...) laden wir zum Mitleben in unserer Pfarrei ein.

Wir fördern den friedvollen Umgang untereinander und miteinander – in den

Begegnungen mit anderen Religionsgemeinschaften (interreligiöser Dialog) und

Menschen mit anderen sozialen und ethischen Vorstellungen. Wir ermöglichen

leicht zugängliche Informationen, stellen Räume bereit und unterstützen finanziell.

Wir vernetzen die unterschiedlichen Gruppen und Kreise, die sich in diesem Bereich

engagieren.


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STADTPASTORAL

In unserer Pfarrei engagieren wir uns in der

Stadtpastoral. Wir gestalten sie gastgebend und aktiv mit.

ERLÄUTERUNG

Unsere Pfarrkirche Liebfrauen-Überwasser ist Marienkirche und nach dem Dom die

älteste Kirche im Innenstadtbereich. Sie ist Gemeindekirche und zugleich Ort für

innerstädtische pastorale Angebote. Als gottesdienstlicher Raum ist sie in die Cityund

Stadtpastoral eingebunden und für Glaubende und Suchende ein Ort, „vorübergehend“

Kirchenerfahrungen zu machen.

KONKRETE ZIELE UND HANDLUNGSOPTIONEN

Durch großzügige Öffnungszeiten, Gestaltung des Kirchenraumes, liturgische und

seelsorgliche Angebote sind wir als Pfarrei in der Innenstadt präsent.

Verschiedene Kooperationspartner (Kirchenfoyer, Malteser …) machen Angebote,

die sich mit kirchlichen Themen auseinandersetzen und neue Begegnungen

ermöglichen.

Durch Kunstaktionen, Ausstellungen, Mitmachaktionen und Konzerte werden Menschen

eingeladen, den Raum der Kirche neu und anders als gewohnt zu erfahren.

SEELSORGE

In unserer Pfarrei geben wir Seelsorge ein Gesicht.

ERLÄUTERUNG

In unserer Pfarrei finden die Menschen Seelsorger/innen, die Leben und Glauben

mit ihnen teilen.


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KONKRETE ZIELE UND HANDLUNGSOPTIONEN

Seelsorgliche Aufgaben werden von freiwillig Engagierten und hauptamtlichen

Mitarbeitern/innen übernommen.

Seelsorge beruht auf Vertrauen. Wünschenswert sind feste Ansprechpartner/innen

und längerfristige Verbindungen von Aufgaben und Personen.

KOMMUNIKATION

In unserer Pfarrei kommunizieren wir offen,

wertschätzend, verständlich und transparent untereinander und mit den Menschen

in unseren Stadtteilen.

ERLÄUTERUNG

Kommunikation ist ein andauernder Prozess, weil stetig neue Informationen, neue

Akteure und Aufgaben ins Spiel kommen. Wir entwickeln ein verantwortungsvolles

Kommunikationsmanagement und klare Kommunikationsstrukturen und nutzen

dafür alle notwendigen Wege und Medien.

KONKRETE ZIELE UND HANDLUNGSOPTIONEN

Durch verständliche Kommunikation bemühen wir uns, alle Menschen zu erreichen

und anzusprechen.

Durch transparente Kommunikationswege eröffnen wir allen Interessierten Zugang

zu Informationen.

In der internen Kommunikation fördern wir den Austausch zwischen den Akteuren

aus den unterschiedlichen Bereichen.

Durch rechtzeitige Weitergabe von Informationen ermöglichen wir einen hohen

Grad an Partizipation.


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MUSIK

In unserer Pfarrei ist Musik Bestandteil der Verkündigung.

ERLÄUTERUNG

Mit Musik erreichen wir die Herzen der Menschen. Sie ist ein wichtiges Bindeglied

zur Förderung der Gemeinschaft und fester Bestandteil der liturgischen Feiern.

Insbesondere die Chormusik ist eine Form der Verkündigung und der Beschäftigung

mit geistlichen Texten. Die Arbeit in Chören und musikalischen Ensembles

hat zugleich eine wichtige gemeinschaftsfördernde Funktion. Sie bindet Menschen

jeden Alters in einen Dienst in der Kirche ein, der Freude bereitet.

Die Aufführungen geistlicher Werke vermitteln einen emotionalen Zugang zum

Evangelium.

KONKRETE ZIELE UND HANDLUNGSOPTIONEN

Festangestellte Kirchenmusiker/innen sind Akteure der musikalischen Grundversorgung

der Liturgie.

Wir fördern und unterstützen finanziell die Vielfalt der musikalischen Gruppierungen

in unserer Pfarrei. Insbesondere die Arbeit mit Kinder- und Jugendchören soll

ein Schwerpunkt bleiben.

Thematische Aufführungen und Aufführungsreihen, wie etwa zur Fastenzeit oder

im Advent sind uns wichtig. Wir streben eine Akzentuierung liturgischer Feiern

durch spezifische Formen musikalischer Begleitung (Taizé-Gesang, Gospel, Gregorianik,

…) an.


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SOLIDARITÄT

In unserer Pfarrei ergreifen wir Partei für die Armen

und Benachteiligten vor Ort und weltweit.

ERLÄUTERUNG

Jesus wurde gesandt, den Armen eine frohe Botschaft zu bringen, den Gefangenen

die Entlassung zu verkünden, den Blinden das Augenlicht zu geben, die Zerschlagenen

in die Freiheit zu setzen und ein Gnadenjahr des Herrn auszurufen (nach Lukas

4,18).

Damit ist die „Option für die Armen“ nicht nur karitatives Beiwerk, sondern christliche

Grundhaltung. In der Nachfolge Jesu sind wir als Pfarrei vor Ort gesandt und

befähigt, Stellung zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Geschehnissen

zu beziehen. Wir stellen uns auf die Seite der Armen und Benachteiligten und wirken

mit an der Veränderung von ungerechten gesellschaftlichen und politischen

Verhältnissen.

KONKRETE ZIELE UND HANDLUNGSOPTIONEN

Wir schaffen pastorale Angebote bewusst mit benachteiligten Menschen.

Wir machen uns fachkundig in gesellschaftlich relevanten Themen (Alleinerziehende,

ausländische Arbeitskräfte, Arbeitslosigkeit, Armut, Asylrecht, Einsamkeit, Sucht,

politische Verfolgung, Wohnraumverknappung, …).

Wir ermutigen, auf Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen und Schritte zur Abhilfe

einzuleiten.

Wir bieten konkrete Hilfsangebote vor Ort (Kleiderkammern, Sozialbüros, …).

Wir beziehen öffentlichkeitswirksam Stellung zu aktuellen Themen aus christlicher

Perspektive.

Wir machen unsere Partnerprojekte aus Brasilien, Ghana, Indien und Peru in unserer

Pfarrei und darüber hinaus bekannt. Wir pflegen diese Kontakte und leben im intensiven

Austausch mit den Menschen dort.


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SCHÖPFUNG

In unserer Pfarrei fördern wir ökologisch, sozial und

nachhaltig geprägtes Handeln zur Bewahrung der Schöpfung.

ERLÄUTERUNG

Unser Verhalten gefährdet in vielen Bereichen Klima und Umwelt. Als Christen wollen

wir uns für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen, dies an konkreten Handlungen

innerhalb der Pfarrei deutlich machen und damit die Lebensgrundlagen für

unsere und die kommenden Generationen sichern.

KONKRETE ZIELE UND HANDLUNGSOPTIONEN

Die Verantwortlichen der Pfarrei und deren Gremien und Arbeitskreise handeln

nachhaltig und sozialverträglich (Kauf von umweltverträglichen Produkten, Nahrungsmitteln

aus der Region und/oder fairem Handel, sorgfältiger Umgang mit

Lebensmitteln, Vermeidung von Plastikmüll, Verwendung recycelter Produkte,

Energieeffizienz bei baulichen Maßnahmen, Nutzung und Förderung regenerativer

Energien, nachhaltige Bewirtschaftung verpachteter Flächen, ”ethisches Investment”

bei Rücklagemitteln, …).

Wir haben und fördern Eine-Welt-Arbeitskreise, die die sozialethischen Grundsätze

beim Handel mit öko-fairen Produkten, fairen Wirtschaftsmethoden und -wegen

einfordern und durch Verkauf von ökofairen Produkten umsetzen.

Die Gremien unserer Pfarrei machen sich in Bezug auf nachhaltiges Wirtschaften

sachkundig. Geprüft wird eine Zertifizierung nach dem ökumenischen Prozessstandard

„Zukunft einkaufen“.


pastoralplan pfarrei liebfrauen-überwasser münster | seite 29

FAMILIEN

In unserer Pfarrei unterstützen wir Familien dabei, ihr Leben

und ihren Glauben miteinander zu teilen.

ERLÄUTERUNG

Familien sind mit vielen Herausforderungen konfrontiert, die sich gemeinsam besser

bewältigen lassen.

KONKRETE ZIELE UND HANDLUNGSOPTIONEN

Wir laden Paare und Familien zu Begegnungen ein (Segnungsgottesdienste für

Paare, werdende Eltern, Neugeborene, Krabbel- oder Kita-Gottesdienste, Familienmessen,

Bibeltage, Kirchenerkundungen, Familienkreise, …).

Die Begegnungsangebote sollen zu den Alltagsabläufen der Eingeladenen passen

und Gelegenheiten bieten, sich über die eigenen religiösen Fragen oder die religiöse

Kindererziehung offen auszutauschen und sich gegenseitig zu bereichern.

Wir bieten katechetische Vorbereitung und Begleitung von Paaren auf die kirchliche

Heirat oder auf die Taufe und Erstkommunion von Kindern an und laden zur

aktiven Mitgestaltung ein.

Die liturgischen Angebote finden auf unterschiedliche Art und Weise und an

unterschiedlichen Orten statt. Alle, die sich dafür engagieren, werden vom Seelsorgeteam

in der Gestaltung unterstützt und begleitet (liturgische Workshops, Raumgestaltung,

kindgerechte Musik, ...).

Die Kitas der Pfarrei verstehen sich als „Lebensorte des Glaubens“. Sie entwickeln ihr

elementarpädagogisches Konzept religiöser Bildung weiter und werden darin vom

Seelsorgeteam und Freiwilligen aus der Pfarrei unterstützt.

Eltern von Kita-Kindern werden regelmäßig informiert, wie Religion und Glaube in

unseren Kitas integrale Bestandteile sind. Sie werden in die Gestaltung aktiv einbezogen.


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Wir fördern ein sozialräumlich orientiertes kinder- und familienpastorales Netzwerk

aus Kitas, Familienbildung, Büchereien, Beratungs- und Unterstützungsangeboten.

Das Netzwerk ist ökumenisch und offen für alle Träger familienunterstützender

Angebote.

JUGEND

In unserer Pfarrei sind uns alle Kinder und Jugendlichen willkommen.

Wir begleiten sie auf ihrem Weg ins Leben.

ERLÄUTERUNG

In unserer Pfarrei leben z.Z. mehr als 3.000 katholische Kinder und Jugendliche im

Alter von 0 - 18 Jahren.

In jeder Gemeinde gibt es unterschiedliche Angebote im Bereich der Kinder- und

Jugendarbeit (Pfadfinderschaft, Kinder- und Jugendchöre, Messdienerrunde, KLJB,

KJG, Ferienfreizeiten, offene Angebote, …).

Auf der Basis des christlichen Welt- und Menschenbildes unterstützen wir alle Kinder

und Jugendlichen auf ihrem Weg der Persönlichkeitsentwicklung. Wir möchten

sie zu eigenständigem Handeln führen, zum Engagement für andere begeistern

und zum Einsatz für eine gerechte und solidarische Welt ermutigen.

KONKRETE ZIELE UND HANDLUNGSOPTIONEN

Wir wenden uns Kindern und Jugendlichen zu, hören auf ihre Stimme und nehmen

sie in ihren Anliegen ernst.

Jugendliche und erwachsene Katecheten/innen begleiten die Jugendlichen, die

sich auf die Firmung vorbereiten, auf ihrem Weg zur bewussten Entscheidung für

dieses Sakrament.


pastoralplan pfarrei liebfrauen-überwasser münster | seite 31

In unseren Pfarrzentren hält die Pfarrei Räumlichkeiten für Gruppenarbeit und offene

Angebote vor und unterstützt sie ideell und finanziell.

Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist Vertrauensarbeit und erfordert ein hohes

Maß an Professionalität. Eine gute und solide Ausbildung und Qualifizierung (Gruppenleitungs-

und Präventionsschulung, …) unserer freiwilligen Mitarbeiter/innen

ist daher selbstverständlicher Standard in unserer Pfarrei.

Eine Vernetzung der einzelnen Gruppen ist sinnvoll und findet statt.

Die bestehenden Angebote für Kinder und Jugendliche sollen in ihrer Vielfalt erhalten

bleiben und ausgebaut werden.

SCHULEN

In unserer Pfarrei kooperieren wir mit Schulen als Orten der Persönlichkeitsentwicklung

und Identitätsbildung von Kindern und Jugendlichen.

ERLÄUTERUNG

Im Gebiet der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser gibt es z.Zt. fünf Grundschulen, vier

weiterführende Schulen, ein Berufskolleg, eine Waldorfschule, ein Weiterbildungskolleg

und eine Krankenhausschule. Es ist uns wichtig, mit Religionslehrern/innen,

Schulseelsorgern/innen, Sozialarbeitern/innen und Schülern/innen im Gespräch zu

bleiben und zusammenzuarbeiten.

KONKRETE ZIELE UND HANDLUNGSOPTIONEN

Pfarreimitglieder und Schüler/innen begegnen sich im Unterricht, bei Exkursionen

(Kirchen-/Gemeindeerkundungen, …) und bei gemeinsamen Projekten (Vorstellung

von Schulprojekten, soziales Engagement/Nachbarschaftshilfe von Schülern/

innen, Beteiligung an Sternsingeraktionen und Krippenspielen, …).

Wir bieten personelle Unterstützung durch Vermittlung von Helfern/innen für


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Schulbüchereien und Selbstlernzentren und Hilfen bei der Vorbereitung und

Durchführung von geistlichen Angeboten. Für Notfallsituationen in den Schulen

bieten wir seelsorgliche Gesprächspartner/innen an.

Wir wünschen uns eine gegenseitige Nutzung vorhandener Räumlichkeiten. Wir

bieten Freizeitorte für Jugendliche an.

Wir fördern die Zusammenarbeit von Schulen und Pfarrbüchereien.

ÄLTERE

In unserer Pfarrei sind wir offen für die Lebenssituationen und Interessen

älterer Menschen. Wir fördern den generationenübergreifenden Kontakt

und ein persönliches Miteinander.

ERLÄUTERUNG

In unserer Pfarrei leben z.Zt. ca. 3.550 Menschen über 65 Jahren. In jeder Gemeinde

gibt es Angebote mit und für Senioren/innen sowie unterschiedliche Einrichtungen

der Altenhilfe.

KONKRETE ZIELE UND HANDLUNGSOPTIONEN

Der persönliche Kontakt mit den Menschen dieser Altersgruppe und die feste Verankerung

der Seniorenseelsorge in der Pastoral sind uns ein Anliegen. Das gilt auch

für die Altenhilfeeinrichtungen.

Da uns die unterschiedlichen Bedürfnisse und Interessen verschiedener Gruppen

älterer Menschen wichtig sind, suchen wir nach geeigneten Möglichkeiten der

Vernetzung, um die Arbeit für sie und mit ihnen zu gestalten.

Wir achten auf Barrierefreiheit (Zugänglichkeit der Gebäude, Webseite, Akustik,

Sprache, Symbole), die auch anderen Mitgliedern der Pfarrei zu Gute kommt.


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AUSBLICK

DOKUMENTATION


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VORWORT

Der Pfarreirat der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser hat ab 2014 unter Federführung einer Steuerungsgruppe aus

Pfarreirat, Kirchenvorstand und Seelsorgeteam einen lokalen Pastoralplan entwickelt. Zunächst wurde eine umfangreiche

Bestandsaufnahme der aktuellen Situation der Pfarrei und des Sozialraumes erarbeitet, auf deren

Grundlage Hypothesen über Trends zur weiteren Entwicklung der Pfarrei formuliert wurden. Die Bestandsaufnahme

wurde der Pfarrei bei verschiedenen Gelegenheiten vorgestellt und im vorliegenden Bericht der Steuerungsgruppe

dokumentiert. Die Zusammenfassung der Ergebnisse werden als erster Teil des Pastoralplans unter der

Überschrift „Sehen (Bestandsaufnahme)“ dargestellt.

Im Herbst 2018 wurde für alle interessierten Mitglieder der Pfarrei eine Zukunftswoche veranstaltet. Deren Ergebnisse

beriet der Pfarreirat und formulierte daraus den zweiten und dritten Teil des Pastoralplans mit den Überschriften

Urteilen (Leitmotiv) und Handeln (Leitsätze).

Die endgültige Fassung des lokalen Pastoralplans hat der Pfarreirat in seiner Sitzung am 05. September 2019

verabschiedet.

Mit diesem Bericht der Steuerungsgruppe legen wir zum einen die zusammengetragenen Daten zur Pfarrei und

zum Sozialraum als Grundlage der weiteren Beratungen zur Umsetzung des Lokalen Pastoralplanes vor. Soweit das

möglich war, wurden vor allem die sogenannten katholischen Zahlen bis zur Fertigstellung dieses Berichtes immer

wieder aktualisiert. Die vorgelegten Zahlen entsprechen dem Stand von 1960 bis einschließlich 2018.

Im zweiten Teil der Darstellung (ab 2.3) haben wir zum Teil die Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen

und Befragungen dokumentiert, d.h. darin enthaltene Daten entsprechen dem Zeitpunkt ihrer Durchführung. Zum

anderen stellen wir im dritten und vierten Abschnitt des Berichtes die im Herbst 2018 durchgeführte Zukunftswoche

bzw. die aus ihr resultierenden Beratungsergebnisse der Gremien der Pfarrei vor.

Wir hoffen, dass dieser Bericht sowie die gefassten Beschlüsse zum lokalen Pastoralplan der Pfarrei Liebfrauen-

Überwasser wirksam dazu beitragen, dass sich alle Interessierten „gemeinsam auf den Weg machen“ und die

Zukunft der Kirche in unserer Pfarrei konstruktiv und kreativ gestalten!

Im Januar 2020

Die Mitglieder der Steuerungsgruppe:

Maria Albrecht, Jürgen Tausgraf, Lucia Wünsch, Eva Bolay, Donatus Beisenkötter,

Stephan Chmielus (ab 2017), Alfons Rensing, Pfarrer Hans-Werner Dierkes (bis 6/2019), Anne Bußmann (bis

2017), Stephanie Heckenkamp-Grohs


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INHALTSVERZEICHNIS

Als Ausblick auf die Dokumentation, die als separates Dokument

erhältlich ist bzw. zum Download bereit steht.

1. Einleitung

1.1 Der Auftrag

1.2 Die Pfarrei Liebfrauen-Überwasser

1.3 Die Entwicklung eines lokalen Pastoralplanes

1.4 Der Prozess

2. Sehen / Wahrnehmen

2.1 Das Untersuchungsobjekt (Karte der Pfarrei)

2.2 Kirchliche Zahlen (Quantitative Datenanalyse)

2.2.1 Bestandsaufnahme Gruppengröße

2.2.1.1 Anzahl der Katholiken

2.2.1.2 Entwicklung der Katholikenzahl

2.2.1.3 Exkurs: Bezugsgröße Bevölkerungswachstum

2.2.1.4 Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung

2.2.1.5 Austritte

2.2.1.6 Zuwächse und Abgänge

2.2.1.7 Fazit

2.2.2 Bestandsaufnahme Teilnahme an kirchlichen Amtshandlungen

2.2.2.1 Gottesdienstteilnehmer/innen

2.2.2.2 Taufen

2.2.2.3 Erstkommunion


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2.2.2.4 Firmungen

2.2.2.5 Trauungen

2.2.2.6 Bestattungen

2.2.2.7 Fazit

2.2.3 Zusammenfassung quantitative Datenanalyse

2.2.3.1 Anzahl der Katholiken

2.2.3.2 Wahrnehmung kirchlicher Amtshandlungen

2.3 Der Sozialraum der Pfarrei

2.3.1 Sozialraumbeschreibungen

2.3.1.1 Sozial- und Lebensraumportrait der Gemeinde Liebfrauen-Überwasser

2.3.1.2 Sozial- und Lebensraumportrait der Gemeinde St. Theresia

2.3.1.3 Sozial- und Lebensraumportrait der Gemeinde St Sebastian

2.3.1.4 Kleinräumige Sozialstrukturen in der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser

2.3.2 Statistische Daten der Stadt Münster

2.3.2.1 Religionszugehörigkeit

2.3.2.2 Altersstruktur

2.3.2.3 Ausländeranteil – Multikulturalität

2.3.2.4 Anteil der Katholiken mit ausländischen Wurzeln in Liebfrauen-Überwasser

2.3.3 Milieustudien: Sinus-Milieus und Lebensführungstypologie

2.3.3.1 Die Sinus-Milieus

2.3.3.2 Lebensführungstypologie nach Martin Heyse und Marius Stelzer

2.3.4 Zusammenfassung Sozialraum der Pfarrei

2.4 Infrastruktur der Pfarrei (Bestandsaufnahme)

2.4.1 Gebäude, Räumlichkeiten und beruflich Engagierte

2.4.2 Fazit / Zusammenfassung


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2.4.3 Gruppierungen / Freiwilliges Engagement

2.4.3.1 Auswertung der Fragebögen

2.4.3.2 Ergebnisse der Befragung

2.4.3.3 Fazit

2.4.4 Gremien der Pfarrei (Pfarreirat, Gemeindeausschüsse, Kirchenvorstand))

2.4.4.1 Pfarreiratswahl 2014

2.4.4.2 Auswertung der Pfarreiratswahl 2014

2.4.4.3 Pfarreiratswahl 2017 und Kirchenvorstandswahl 2018

2.4.4.4 Fazit

2.5 Qualitative Befragungen

2.5.1 Beratungen der Gremien

2.5.2 Gottesdienstbesucherbefragung

3. Das biblische Leitmotiv (Urteilen)

4. Handeln

4.1 Zukunftstag

4.2 Gremientag und Zukunftswoche

4.2.1 Erste Planungen

4.2.2 Planung Gremientag

4.3 Die Zukunftswoche

4.3.1 Auftaktgottesdienst 04.10.2018

4.3.1.1 Ansprache zu Joh 21,1-14: Die Erscheinung Jesu am See von Tiberias

4.3.2 Flyer Zukunftswoche 2018


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4.3.3 Abschlussgottesdienst 10.10.2018

4.3.3.1 Ansprache zu Lk 24,13-35: Die Erscheinung Jesu auf dem Weg nach Emmaus

4.3.4 Weiterarbeit in den Gremien

4.4 Die Leitsätze

Quellen

Impressum


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IMPRESSUM

Herausgeber

Katholische Pfarrei Liebfrauen-Überwasser

Erscheinungsdatum August 2020

Konzeption

Steuerungsgruppe Lokaler Pastoralplan

Grafische Gestaltung

Mareike Babel

Druck

Saxoprint

Auflage

1.000 Stück

Bezug

Pfarrbüros der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser

Diese Broschüre, die Dokumentation zum Pastoralplan sowie das zugehörige Leporello

mit den Leitlinien der Pfarrei stehen auch auf unserer Website www.liebfrauen-ueberwasser.de

zur Einsicht bzw. zum Download bereit.




katholische pfarrei

liebfrauen-überwasser münster

www.liebfrauen-ueberwasser.de

PFARRBÜRO INNENSTADT | LIEBFRAUEN-ÜBERWASSER

48143 Münster | Katthagen 2 | 0251/ 3842206-0 | pfarrbuero_innenstadt@liebfrauen-muenster.de

PFARRBÜRO GIEVENBECK | ST. MICHAEL

48149 Münster | Enschedeweg 2 | 0251/ 86 54 0 | pfarrbuero_gievenbeck@liebfrauen-muenster.de

PFARRBÜRO NIENBERGE | ST. SEBASTIAN

48161 Münster | Sebastianstraße 5c | 02533/ 93 15 0 | stsebastian-nienberge@bistum-muenster.de

PFARRBÜRO SENTRUP | ST. THERESIA

48149 Münster | Waldeyerstr. 58 | 0251/ 81 17 7 | sttheresia-muenster@bistum-muenster.de

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