2020/31 - Stauferpark aktuell ET: 28.07.2020

suedwest.presse

28.07.2020

Stauferpark

aktuell

ARBEITEN – WOHNEN – FREIZEIT

Zwischen

Neubauten

und Natur

Das Erfolgsgeheimnis. Seite 10

EIN QUARTIER IM WANDEL

Gestern und heute – wie sich

ein ganzer Stadtteil entwickelt

und verändert hat.

Seite 9

ARBEITSWELT

Der Coworking-Space

CO.3 bietet Gründern

Platz – und Netzwerke.

Seite 16

INFRASTRUKTUR

Die Zukunft im Blick:

Die Stadt plant weitere

Investitionen.

Seite 4


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INFO UND KONTAKT

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INHALT 3

Inhalt

10 Mobilitätsmanager

Coworking Space

CO.3 für Gründer und

Start-ups Seite 16

Die AVS Autovermietung.

12 IT-Experten

Die Firma Schmidt & Fuchs.

14 Telekommunikation

Schnelle Daten-Anbindungen

für das Filstal.

FOTOS: STEFAN RUTHER (CO.3), DANIELA STROHMAIER (BIERGARTEN)

14 Sportliche Halle

Youtuberin plant Ninja-Parcours.

15 Allrounder für Metall

Klug Laser ist im Stauferpark.

16 Das CO.3

Der Coworking Space,

18 Kompetentes

Handwerk

Häfele Bad & Heizung.

24 EVF-Datacenter

Beste Anbindung.

Geschichte

ist Geschichte

25 Göppinger

Erfolgsgeschichte

Der CT Kranservice.

Von den historischen Gebäuden

stehen immer weniger – kaum

noch ist die frühere Nutzung

ersichtlich.

Seite 9

Im Stauferwald

ist ein Biergarten

entstanden. Seite 19

26 Kultur

Trotz Zwangspause sind die

Kulturschaffenden aktiv.

27 Neubau

Kreeb investiert.

28 Bewegung trotz

Lockdown

Die Alternative zum

Barbarossa Berglauf.

04 Weitere

Investitionen

Die Infrastruktur wird

verbessert. Zahlreiche

Baustellen begleiten die

Anrainer.

20 Experte für

Breitband

Stauferpark-Pionier imos

expandiert und plant einen

Neubau.

22 Kleemann: Seit

zehn Jahren im

Stauferpark

Der Brecherhersteller plant

mit weiterem Wachstum.

29 Software und

Worksflows

Die CINTEG AG.

30 THW

Das Technische Hilfswerk.

Impressum

Verlag & Herausgeber

Neue Pressegesellschaft

GmbH & Co. KG

Rosenstraße 24,

73033 Göppingen

Anzeigen

Mario Bayer (verantwortlich)

Redaktion

Stefanie Müller (verantwortlich),

SVH GmbH & Co. KG;

Constantin Fetzer, Magdalena

Köhler, Daniela Strohmaier.

Gestaltung

Tinoversum GmbH

Lektorat

Kerstin Dorn

Druck

DHO – Druckzentrum

Hohenlohe Ostalb

GmbH & Co. KG, Ludwig-

Erhard-Straße 109,

74564 Crailsheim

Datenschutz

Den Datenschutzbeauftragten

erreichen Sie per E-Mail:

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4 TITELTHEMA

Großbaustelle: Die Niels-Bohr-Straße

wird verbreitert und die Fläche

zwischen Werfthalle und Wache wird

und wurde komplett umgestaltet.

Foto: Constantin Fetzer

„Der Stauferpark ist und

bleibt ein lebendiger

Stadtteil, der sich

weiter entwickelt“

Wirtschaft Fast 30 Jahre sind vergangen, seit die US-Streitkräfte ihre Kaserne

Cooke Barracks verlassen haben. Entstanden ist der Stauferpark, der auch nach

drei Jahrzehnten noch immer im Wandel ist und seine Erfolgsgeschichte

weiterschreibt. Von Daniela Strohmaier


TITELTHEMA 5

3000

Auf der einen Seite grüne

Flächen, hohe Bäume,

Natur. Auf der anderen

Seite Bürokomplexe,

Produktionshallen

und kleinere Gewerbeeinheiten.

Es ist ein vielfältiger Mix zwischen

Natur und Neubauten, Arbeiten

und Wohnen, der seit dem Abzug

der US-Streitkräfte 1992 im Göppinger

Nord-Osten entstanden ist.

Und der bis heute sein Gesicht immer

wieder verändert. Die jüngste

Investition, mit der die Göppinger

Stadtpolitik den Stadtteil zukunftssicher

machen will, ist die

Umgestaltung der Hauptzufahrt,

der Manfred-Wörner-Straße, und

die damit verbundene Erweiterung

der Niels-Bohr-Straße – bisher

eine schmale Nebenstraße vor

allem auch für die Zufahrt zum

Golfpark, zur Fraunhoferstraße

und dem südlichen Teil des Stauferparks.

So ist geplant, dass ab

Anfang des nächsten Jahres die

Manfred-Wörner-Straße ausgebaut

wird, unter anderem durch

Soldaten der US-Army

waren in Spitzenzeiten in

der Kaserne „Cooke Barracks“

untergebracht. 1992

wurde der Standort aufgegeben,

der einst auch als

Flugplatz genutzt wurde.

21

Meter breit war die

Start- und Landebahn des

Flugplatzes.

769

Meter lang war die

Asphaltfläche, auf der die

Flugzeuge starteten und

landeten. Die Flächen sind

heute teilweise überbaut.

die Verbreiterung der Busspuren

und die Installation einer barrierefreien

Bushaltestelle sowie

durch eine neue Führung und Verbreiterung

des Radwegs. Im gleichen

Zuge soll auch ein Kreisverkehr

anstelle der Kreuzung an der

ehemaligen Wache entstehen, der

sowohl den Zugang zur Niels-Bohr-Straße

vereinfacht als

auch zur Wilhelm-Fein-Straße.

Die schmale Straße, die zum Gebiet

Geisrain führt, soll mit Blick

auf eine mögliche Wohnbebauung

ebenfalls verbreitert werden.

Die vielleicht größte aktuelle Veränderung

erfährt die Niels-Bohr-Straße,

deren Ausbau im

vergangenen Herbst begann. Sie

wird so ausgebaut, dass fortan

auch Gegenverkehr möglich ist.

Zudem wird es einen Fahrradschutzstreifen

geben. „Nachdem

sich der Baubeginn aufgrund von

Planänderungen verzögert hat,

soll die neue Aufstiegsstraße noch

im Sommer fertig geteert werden“,

verspricht Martin Maier, Betriebsleiter

des Göppinger Eigenbetriebs

Baulandentwicklung und in Personalunion

Geschäftsführer der Businesspark

GmbH. Er ist zuversichtlich:

„Bereits ab Herbst kann sie

dann auch befahren werden.“ Dies

dürfte vor allem die zahlreichen

neuen und alteingesessenen Unternehmen

freuen, die am nördlichen

Ende des Golfparks angesiedelt

sind.

Erschließung Stauferpark Süd

Der Ausbau der Niels-Bohr-Straße

dient auch der Erschließung des

Stauferparks Süd, wo sich derzeit

der Golfpark Göppingen befindet.

Dort sollen, so sieht es die städtebauliche

Konzeption vor, in den

nächsten Jahren und Jahrzehnten

weitere Flächen für den Wohnungsbau

entstehen – mit Einheiten für

bis zu 2000 Menschen, die hier dann

ihr Zuhause haben. Zurzeit sind diese

Flächen vom Golfpark genutzt,

dessen Mietvertrag noch bis ins Jahr

2027 läuft. Wie es danach weitergeht?

Martin Maier hält sich be-


6 TITELTHEMA

Martin Maier ist Geschäftsführer

der Businesspark

Göppingen GmbH und leitet

in Personalunion den

städtischen Eigenbetrieb

„Baulandentwicklung“ .

Foto: Daniela Strohmaier

Eigenbetrieb

Baulandentwicklung

Der städtische Eigenbetrieb

Baulandentwicklung (BEG) ist

aus dem Eigenbetrieb

Stauferpark entstanden. Weil

aber auch Flächen im gesamten

Stadtgebiet entwickelt und

vermarktet werden, wurden die

Satzung und der Name

entsprechend angepasst.

Businesspark

Göppingen GmbH

Die Businesspark Göppingen

GmbH ist eine Gesellschaft der

Stadt Göppingen und der

L-Bank. Sie realisiert als

Projektträger die Pläne des

Eigenbetriebs – unter anderem

die Businesshäuser im

Stauferpark, aber auch im

Boehringer-Areal in der

Weststadt.

deckt: „Grundsätzlich ist dieses

Bauland für die Stadt wichtig, um

einerseits die große Nachfrage

nach Wohnbauflächen zu decken

und andererseits um die Investitionen

im Stauferpark der vergangenen

Jahre zu refinanzieren.

Diese Flächen sind ein wichtiger

Teil des gesamten Finanzierungskonzepts“,

erklärt Maier

mit Blick auf seinen Entwicklungsauftrag

des neuen Stadtteils

bewusst nüchtern und ohne Wertung.

Dass der Golfplatz also nur

ein Vergnügen auf Zeit ist, stand

im Grunde schon von Beginn an

fest, auch wenn der Stauferpark-Dreiklang

„Arbeit – Wohnen

– Freizeit“ durchaus viel von

seinem dritten Teil „Freizeit“

einbüßen würde. Rückblick:

Einst war vor der Jahrtausendwende

eine Übergangslösung

von etwa fünf Jahren angedacht,

während der die Golf-Fans ihrem

Sport nachgehen können. Zum

Ende des aktuellen Mietvertrags

werden es rund 30 Jahre sein.

Und dann? Die Politik wird zu

gegebener Zeit entscheiden müssen,

ob der hohe Wohnraumbedarf

gedeckt wird und die Flächen

als Wohnland verkauft werden

– oder die Flächen weiterhin

für eine andere Nutzung zur Verfügung

stehen. Mindestens an

dieser Stelle bleibt die Entwicklung

des Stauferparks sicher

auch noch die nächsten Jahre

sehr dynamisch.

Neuer „Highway“

Richtung Headquarter

Das Herzstück der Modernisierung

des Stauferparks ist mit Sicherheit

die geplante Sanierung

der Manfred-Wörner-Straße von

der Wache zu den Business-Häusern.

Die Straße ist hoch frequentiert

und die am meisten befahrene

im ganzen Stauferpark.

Die Anrainer haben seit Jahren

eine große Erwartungshaltung

an den Aus- und Weiterbau. Immer

wieder wurde die Realisierung

verschoben – weil durch

den Verkauf großer Flächen an

die Firma Kleemann zunächst

der detaillierte Bedarf geklärt

werden musste. Freuen werden

sich bei den aktuellen Plänen vor

allem auch Fußgänger und Radfahrer.

Für sie ist ein neuer Straßenquerschnitt

vorgesehen, der

einen Gehweg und Radweg umfasst,

der jeweils durch Grünstreifen

mit Baumreihen von der

Straße getrennt ist. Der von

vornherein geplante Radweg soll

zudem auf 1,85 Meter verbreitert

und von einem Fahrradschutzstreifen

zum reinen Radfahrstreifen

werden. „Das bedeutet,

dass der Radweg durch eine

durchzogene Linie vom Rest der

Straße abgetrennt ist und von

Autos nicht befahren werden

darf“, erklärt Martin Maier. Die

Planänderung für einen extra

breiten Radfahrstreifen kam aus

mehreren Gründen zustande.

„Wir kommen mit dem neuen

Radweg den Unternehmen auch

im Sinne des betrieblichen Gesundheitsmanagements

entgegen,

da viele Mitarbeiter täglich

mit dem Rad zur Arbeit kommen.

Beim derzeitigen Zustand der

Manfred-Wörner-Straße ist das

kaum eine sehr sichere Angelegenheit“,

berichtet Martin Maier.

Der Ausbau sei darüber hinaus

aber auch generell ein wichtiger

Teil der Stadtentwicklung.

„Das Fahrradfahren hat insgesamt

an Bedeutung zugenommen

und wird auch als Freizeitaktivität

an Wochenenden immer beliebter.

Dem tragen wir mit unseren

neuen Plänen Rechnung.“

Wann die Sanierung der Manfred-Wörner-Straße

beginnen

kann, steht bereits fest. Nach derzeitigem

Stand ist der Baubeginn

im Mai 2021, direkt im Anschluss

an die geplante Fertigstellung

des Kreisverkehrs an der ehemaligen

Wache.

Die ehemalige Wache wurde

zurückgekauft

Die frühere Wache, an der einst

die Einfahrt zum Militärflughafen

kontrolliert wurde, wurde

wieder zurückgekauft. Die Pläne

Die ehemalige Wache wurde

vor einiger Zeit zurückgekauft.

Hier gibt es bislang keine

konkreten Zukunftspläne.


TITELTHEMA 7

eines Göppinger Unternehmers,

hier einen Gastronomiebetrieb

zu etablieren, waren nicht erfolgreich.

Was mit der Immobilie

geschehen soll, ist noch unklar.

Eine Sanierung wäre sehr

aufwendig und teuer, allerdings

sei man sich durchaus bewusst,

dass dieses historische Gebäude

an der Zufahrt in den Stauferpark

durchaus eine gewisse

Bedeutung habe.

Vermarktung sehr erfolgreich

Die Flächen im Stauferpark sind

allesamt vermarktet – fast zumindest.

Die meisten der grünen

Wiesen, die man heute noch

sieht, sind bereits verkauft und

der Baustart der Unternehmen

steht bevor. Nur noch kleinere

Das Fahrradfahren

wird

immer beliebter.

Dem tragen wir

Rechnung. “

Martin Maier

Geschäftsführer

Einheiten sind frei verfügbar, berichtet

Martin Maier. Die Stadt

bemühe sich im direkten Dialog

mit der städtischen Wirtschaftsförderung,

die in den Nachbarbüros

der BPG um Martin Maier

ihre Schreibtische stehen hat,

weiterhin attraktive Flächen für

Investoren vorhalten zu können.

„Es wird immer schwerer, Flächen

für größere Ansiedlungen

in Göppingen zu finden“, berichtet

Martin Maier. Darum sei es

ein guter und wichtiger Schritt

gewesen, das Boehringer-Areal

zu kaufen und zu entwickeln.

Die Modernisierung und Transformation

dieses traditionsreichen

Industriestandorts laufe

gut an – einige Mieter sind bereits

eingezogen, weitere folgen.

Aber auch der Stauferpark selbst

– und andere Gewerbegebiete –

verändere immer wieder sein

Gesicht und schaffe so neue

Möglichkeiten für investitionsfreudige

Unternehmen.

Attraktives Kultur- und

Freizeitangebot

Der Stauferpark ist ein lebendiger

Stadtteil, in dem nicht nur

gearbeitet wird, sondern der

auch den Bedarf an kulturellen

und Freizeitangeboten abdeckt.

„Im Falle des Discothekenbetriebs

am Golfpark war dies leider

nicht der Fall“, berichtet

Martin Maier. „Zu viele Betreiberwechsel

und mangelnder Anklang

bei den Besuchern führten

dazu, dass man einen

Schlussstrich unter dieses Projekt

ziehen musste.“ Grundsätzlich

denkbar ist, die Flächen des

bestehenden Restaurants entsprechend

zu erweitern. Aktuell

stehe dies aber nicht im Fokus.

Die Chapel des Vereins Fabrik

für Kunst und Kultur hat ihre

Tore für erste Veranstaltungen

wie die vereinseigene Tanzschule

bereits wieder geöffnet und

auch Ausstellungen und bestuhlte

Konzerte seien wieder möglich.

Auch das Bandhaus, in der

die Stadt Proberäume flexibel

vermietet, ist seit dem ersten

Juni wieder geöffnet. Die Räume

an der Karl-Ehmann-Straße

sind gefragt, zwischen 25 und 28

Bands und Musiker haben sich

eingemietet. „So lange diese

Nachfrage besteht, so lange wird

es auch das Bandhaus geben“,

verspricht Martin Maier.

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Biergarten statt

Mittelalterspektakel

Weit über die Stadtgrenzen hinaus

bekannt und beliebt ist das

jährlich im Mai stattfindende

Stauferspektakel, das 2020 eine

Zwangspause macht. Das Mittelalterfestival

mit Markt, Ritterturnier,

Greifvogelschau und

weiteren Attraktionen lockt normalerweise

zahlreiche Besucher

in den Stauferpark. „Das Stau-

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8 TITELTHEMA

Dr. Herbert-

König-Platz

Nach dem Verkauf des ehemaligen

Veranstaltungsareals Dr.-

Herbert-König-Platz an der

Werfthalle an die Firma Kleemann

ist auch der Name des

Geländes Vergangenheit. Um

den Ehrenbürger und langjährigen

Bürgermeister (1954-1980)

von Göppingen zu ehren, wurde

der Park rund um die Stadthalle

„Dr.-Herbert-König-Park“ genannt.

FOTO: CONSTANTIN FETZER

ferspektakel hat eine große Bedeutung

für die Stadt und so lange

der Veranstalter das Fest hier

ausrichten will, wollen wir die

Fläche für ihn bereithalten.“ Der

rührige Göppinger Unternehmer

Karl Göbel indes hat für dieses

Jahr eine Alternative zu seinem

Mittelalterevent geschaffen: Er

hat auf der Fläche an der Konrad-Zuse-Straße

einen Biergarten

aufgebaut. Auf Speis und

Trank müssen Spaziergänger, die

im Stauferpark und dem angrenzenden

Waldgebiet vor allem an

den Wochenenden die Seele baumeln

lassen, also nicht verzichten.

1500

Arbeitsplätze sind in den vergangenen

Jahren im Stauferpark

entstanden – so die Schätzung

des Eigenbetriebs Baulandentwicklung.

Dazu kommen

zahlreichen Wohneinheiten und

Kulturangebote.

Raum für Unternehmen

und Gründer

Sollten sich die Veranstalter des

Stauferspektakels eines Tages

doch gegen eine weitere Ausrichtung

entscheiden, sei es auch

möglich, die Fläche zu vermarkten.

Das gilt ebenfalls für den

Parkplatz unterhalb der Chapel.

Diese Fläche mit rund 8000 Quadratmetern

wurde jedoch vorerst

aus der aktiven Vermarktung genommen,

um den Parkraum zu

erhalten, so lange die Werfthalle

als Veranstaltungslocation genutzt

wird. Auf vielen anderen

Das Stauferspektakel

hat eine große

Bedeutung für

die Stadt.“

Martin Maier

Geschäftsführer

Flächen sind in den vergangenen

Jahren bereits neue Immobilien

entstanden: Der Autotuning-Spezialist

Racechip hat ein

Lager gebaut, in dessen Umfeld

auch eine Druckerei ein neues

Zuhause gefunden hat. Ebenso

ein Experte für Sanierungen oder

auch das Göppinger Unternehmen

Kreeb, das in eine moderne,

neue Produktionshalle investiert

hat. Weitere Investoren stehen in

den Startlöchern: Das Elektrotechnik-Unternehmen

Bauer

zum Beispiel will eine Niederlassung

schaffen, der Internetdienstleister

imos expandiert –

aber auch andere Firmen und Eigentümer

wollen alsbald ihre

Neubaupläne umsetzen.

Doch nicht jedes Unternehmen,

dass in Göppingen oder im

Stauferpark Fuß fassen möchte,

ist gleich auf ein eigenes Grundstück

oder Gebäude angewiesen:

Für Gründer und Start-Up-Unternehmen,

die nicht mehr brauchen

als ein Büro, gibt es seit

Herbst 2019 neben dem Gründerzentrum

IGZ auch das CO.3, einen

vollausgestatteten Coworking

Space (» Seite 16), der von

der Wirtschaftsförderung Göppingen

angeboten und betreut

wird. Und wenn die Firmen dann

wachsen, findet sich sicher eine

Fläche zur Expansion. Im Stauferpark

heißt es bis dahin wohl

aber ohnehin: Mehr Neubauten,

– für eine nachhaltige Entwicklung

des Stadtteils.


HISTORIE 9

Die Geschichte

ist Geschichte

Historie Ein ganzes Stadtquartier hat sich neu erfunden:

An die ereignisreichen Zeiten und dunklen Kapitel der vergangenen

Jahrzehnte erinnert kaum noch etwas. Vielleicht ist das auch ganz

gut so.

Heute Lagerhalle eines Messebauunternehmens,

einst das „Gym“ der US-Streitkräfte – und ganz früher ein

Flugzeughangar. Foto: Stadtarchiv Göppingen

Cooke Barracks

Namenspatron des US-

Militärgeländes war Charles

H. Cooke, ein amerikanischer

Veteran, der sich 1943 bei einem

Angriff gegen die deutsche

Division „Hermann Göring“ im

italienischen Gela (Sizilien)

verdient gemacht hatte und so

posthum mit hohen

militärischen Ehren

ausgezeichnet wurde.

Kriegerische Zeiten liegen

hinter dem Stauferpark.

Soll man diese vergessen

lassen oder daran mahnend erinnern?

Immerhin starteten hier

durchaus Flugzeuge in Kriegsgebiete

der USA. Auch schon die

Nationalsozialisten nutzten die

Start- und Landebahn intensiv

für ihre kriegerischen Zwecke.

Dabei beginnt die Geschichte eigentlich

ganz friedlich.

Die Anfänge:

Zehn Hektar für zivile Luftfahrt

Begonnen hat dieser Teil der Geschichte

1926, als der Göppinger

Busunternehmer Carl Hommel

die Idee hatte, in der Hohenstaufenstadt

einen Flugplatz zu errichten.

Die plateauartige Fläche

am Rande der Stadt schien dafür

genau richtig. Bis dahin feierten

die Göppinger hier auf der

„Großen Viehweide“ ihren Maientag

und die Landwirte nutzten

das weitläufige Gelände für

ihre Tiere. Für Carl Hommel war

die Fläche aber mehr: In seinen

Gedanken flogen hier Flugzeuge

– und er gründete mit einigen

Verbündeten bereits 1929 eine

„Flug- und Arbeitsgruppe Göppingen

im Deutschen Luftfahrtverband“.

Die zehn Hektar

Ackerland, da waren sich alle sicher,

würden genügen, damit

dies realisiert werden kann. Die

Viehweide gehörte der Stadt

und sie unterstützte Hommels

Vorhaben. Die ohnehin schon

gute wirtschaftliche Entwicklung

der Stadt sollte dadurch

verbessert werden. Auch der

Tourismus sollte damit angekurbelt

werden. Doch die Zeit der

zivilen Luftfahrt war schnell

vorbei – die Schattenseite des

Flugplatzes begann. Künftig

sollten Soldaten statt Hobbyflieger

hier starten und landen.

Fliegerhorst der

Nationalsozialisten

Die Nationalsozialisten zogen

auf die Große Viehweide und

bauten das Areal zu einem Fliegerhorst

um. Künftig hatte die

Reichsluftwaffe hier das Sagen.

Zu dieser Zeit entstehen große

Teile der Gebäude, die bis heute

im Stauferpark genutzt werden.

Bis Kriegsende blieb der

Fliegerhorst der Reichsluftwaffe

auf der ehemaligen Viehweide

in Göppingen in Betrieb. Bis

zum 20. April 1945.

Die US-Army übernimmt

das Gelände

An diesem Tag waren die Amerikaner

nach Göppingen vorgedrungen

und haben sie Stadt besetzt

– die Göppinger haben sich

weitgehend kampflos ergeben,

wichtiges Hab und Gut sicher

vergraben, um vor Plünderungen

der Amerikaner verschont

zu bleiben. Captain John A. Holbrook

– nach ihm ist heute eine

Straße im westlichen Teil des

Stauferparks benannt – übernimmt

als Gouverneur die Militärregierung

im Kreis Göppingen

– mit Christian Eberhard

wurde ein kommissarischer Bürgermeister

eingesetzt.

Die Cooke-Barracks waren

als Divisionshauptquartier ab


10 VIELFALT IM STAUFERPARK

1951 ein wichtiger Standort für

das US-Militär. Wo früher 200

Soldaten der Reichsluftwaffe

untergebracht werden, waren

es bald rund 2000 Soldaten und

ihre Familien, die hier wohnten.

Der Stauferpark entsteht

Mit dem Ende des Kalten

Kriegs aber ging auch die Geschichte

der Cooke-Baracks zu

Ende. Die Soldaten wurden aus

der Hohenstaufenstadt abgezogen

– im Schnitt waren in den

letzten Jahren der Kaserne

ständig rund 3000 Amerikaner

vor Ort. Am 8. März 1991 verabschiedete

der damalige Bürgermeister

Hans Haller die Soldaten

der „1st Infantry Division

Forward“ mit einem feierlichen

Akt. 1996 konnte dann das

insgesamt rund 128 Hektar große

Gelände samt Flugplatz und

Militäranlagen von der Stadt

Göppingen gekauft werden –

für rund 8,2 Millionen Mark

(rund 4,2 Millionen Euro). Das

war die Geburtsstunde des heutigen

Stauferparks mit seinem

Dreiklang aus „Arbeiten“,

„Wohnen“ und „Freizeit“. Die

bewegte Geschichte des Areals

wird sicher noch lange nicht zu

Ende sein – an seine Vergangenheit

allerdings erinnert nur

noch wenig auf den ersten

Blick. Zwar stehen noch einige

Hangar-Hallen, die denkmalgeschützte

Werfthalle, das

Headquarters-Gebäude oder

auch der Tower sowie die alte

Wache als wohl markanteste

Gebäude. Aber auch bei der

Cinteg AG, am Golfpark, im Industrieviertel

an der Fraunhoferstraße,

bei weiteren Unternehmen

und manchen kleinen

Überresten vergangener Zeiten

erkennt man auf den zweiten

oder manchmal auch nur bei

ganz genauem Hinsehen, wie es

früher wohl gewesen sein

muss.

Zwischen Neubauten und Natur:

Die Vielfalt im Stauferpark

ist wohl das Geheimnis des Erfolgs

Die Anfangsjahre waren zäh. Nur wenige Pioniere haben im Stauferpark

investiert und sofort den Charme des ehemaligen Militärgeländes erkannt.

Wichtige Meilensteine waren die Ansiedlung der Firma Kleemann, die

Umgestaltung des – bisherigen – Dr.-Herbert-König-Platzes sowie die

Nutzung der Werfthalle als Veranstaltungslocation.

Heute ist es eine Vielzahl an Betrieben aller Größen, die hier ihre Büros,

Produktionsstandorte oder Lager haben. Auf den folgenden Seiten stellen

wir einige dieser Firmen vor, die sich im Stauferpark wohlfühlen – zwischen

Natur und Neubauten.

FOTO: CONSTANTIN FETZER

Die Manager

für moderne

Mobilität

AVS Kleine Stadtflitzer, Sportwagen,

Transporter, der Kleinbus oder auch die

große Zugmaschine samt Auflieger: Der

Fuhrpark der Autovermietung Staufen

bietet alles und ist sehr vielfältig.

Das Herz der Autovermietung

Staufen schlägt im

Stauferpark. Hier hat das

Unternehmen vor einigen Jahren

neu gebaut und ist seither weiter

gewachsen – und hat sein Angebot

immer wieder erweitert.

Unternehmer Peter Sobottka

sieht sein Team und sich als

„Mobilitätsmanager“. Denn die

Vermietung der Fahrzeuge für

einzelne Kunden und Einsätze

sei das eine. Ein wichtiges

Standbein sind auch Langzeitmieten

und das Fuhrparkmanagement

von Unternehmen.

„Wir haben zudem einen eigenen

Reifenhandel, eine Werkstatt

und zahlreiche Kooperationen,

so dass wir für unsere

Kunden den Service aus einer

Hand bieten können – schnell

und flexibel“, sagt Sobottka. So

gibt es einen TÜV- und Dekra-Prüfplatz

für die Mietflotte.

Ebenso eine Waschanlage, die


VIELFALT IM STAUFERPARK 11

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FOTO: CONSTANTIN FETZER

auch externe Kunden nutzen

können. Kern des Geschäfts

bleibt aber freilich die Autovermietung.

Dauermiete bindet kein Kapital

Egal ob es große Nutzfahrzeuge

oder repräsentative Limousinen

für die Geschäftsleitung sein

sollen – das Thema Dauermiete

sei für Unternehmen interessant,

weil sie kein Kapital bindet.

Bei der Miete gelten die

gleichen steuerlichen Vorteile

wie zum Beispiel beim Leasing.

Im Gegensatz dazu bietet die

Miete aber mehr Flexibilität, da

sie keine langfristige Vertragsbindung

erfordert und die Mietdauer

nach Bedarf verlängert

oder verkürzt werden kann, wie

Peter Sobottka erklärt. Dass man

dabei in der Regel immer die aktuellsten

Fahrzeugmodelle fährt,

ist ein angenehmer Nebeneffekt.

Ob kleine Stadtflitzer mit

Elektroantrieb – AVS hat eigene

Stromtankstellen auf seinem Gelände

– oder große Zugfahrzeuge,

die mit allerhand Sicherheitstechnik

ausgestattet sind, es

stehen alle Wagengrößen bereit.

Und: Mit „Rent a Dreambike“

kann man auch ein traumhaftes

Motorrad ausleihen. Es sind die

immer wieder neuen und außergewöhnlichen

Serviceideen, die

AVS von anderen unterscheidet.

Klar, dass dazu auch die sorgfältige

Reinigung und Desinfektion

der Fahrzeuge gehört.

Charity: Aktion

Weihnachtsfreude

Hilfe, die ankommt: Zu Beginn

der kalten Jahreszeit ist jedes

Jahr eine ganze Kolonne an

AVS-Fahrzeugen Teil eines

Hilfskonvois, der mehr als 200

Tonnen Hilfsgüter in etwa 50

Orte in Rumänien bringt.

Auch Peter Sobottka und ein

Teil des Teams sind aktiv mit

dabei und unterstützen die

„Aktion Weihnachtsfreude“

des Vereins „Hoffnung für eine

neue Generation“ aus Rudersberg

seit Jahren – und

Sobottka ist regelmäßig

selbst mit einem Sattelzug

unterwegs. Wichtig ist dem

Verein eine nachhaltige Unterstützung.

So wurden 30

Kindergärten aufgebaut und

Schulen ausgestattet – oft

mit ausrangiertem Mobiliar

von Einrichtungen aus dem

Landkreis Göppingen.


12 VIELFALT IM STAUFERPARK

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Professionelles Know-how und

maßgeschneiderte IT-Lösungen

FOTO: SCHMID & FUCHS

Schmidt & Fuchs Die Digitalisierung des Unternehmens ist eine wichtige Voraussetzung,

um mit seinem Business in Zukunft erfolgreich zu sein.

Seit mittlerweile sechs Jahren ist

die Schmidt & Fuchs Computertechnik

GmbH im eigenen Businesshaus

im Stauferpark tätig,

„und das sehr erfolgreich“, resümiert

Dipl.-Ing. Heiko

Schmidt, Geschäftsführer des

Systemhauses. Er gründete das

Unternehmen gemeinsam mit

seinem Partner und Geschäftsführer

Dipl.-Ing. Joachim Fuchs

bereits vor über 20 Jahren. „Wir

haben in der Vergangenheit kontinuierlich

unsere Produktpalette

im Bereich der hochverfügbaren

Server- und Storage-Systeme

ausgebaut“, erklärt Joachim

Fuchs einen Baustein für ihren

Erfolg und Heiko Schmidt ergänzt:

„Unsere Kunden erhalten

professionelles Know-how und

maßgeschneiderte individuelle

IT-Lösungen.“

Digitalisierung

Die Digitalisierung ist der vielleicht

wichtigste Umbruch, der

derzeit stattfindet. Darunter

darf aber nicht nur verstanden

werden, Analoges in die Digitalität

zu übertragen, sondern es

geht auch darum, digitale Arbeitsplätze

zu kreieren. Der „Digital

Workplace“ umfasst alle

Vorteile, die Digitalisierung mit

sich bringt. Viele Unternehmen

stehen aber nach wie vor vor der

Herausforderung, das Arbeiten

digitaler zu gestalten und dabei

auch das dezentrale Arbeiten zu

ermöglichen. Besonders wichtig

sei dafür mehr Flexibilität,

zum Beispiel für die Arbeit im

Home Office. „Home Office und

Remote Work & Team sind die

Stichworte unserer digitalen Zukunft“,

ist Heiko Schmidt überzeugt.

Schmidt & Fuchs unterstützt

Unternehmen dabei, in

dem es maßgeschneiderte Lösungen

für das Home Office liefert,

darunter Notebooks, Workplace-Drucker

sowie für das

Home Office geeignete Kommunikationslösungen.

Digitale Kommunikationssysteme

„Die aktuelle Entwicklung zeigt

uns, dass dezentrale und rechenzentrumbasierte

digitale Kommunikationssysteme

wie zum

Beispiel IP-Telefonanlagen eindeutige

Vorteile gegenüber lokal

installierten Systemen haben.

Die virtuelle Realität hält

Einzug in unser Businessleben:

Die Nutzung von virtuellen Telefonkonferenzen

spart Reisekosten

und ist spätestens seit

diesem Jahr ein fester Bestandteil

im Businessalltag geworden“,

berichtet Dipl.-Ing. Joachim

Fuchs und fährt fort: „Moderne

Kommunikationssysteme

bieten einfache, intuitive Kommunikationstools.

Mit einer Telefonnummer

wie der Bürorufnummer

bleiben die Mitarbeiter

stets in Kontakt und arbeiten

produktiver als je zuvor – ganz

gleich wo sie sind, im Büro,

Home Office oder unterwegs,

und egal welches Endgerät sie

dafür verwenden. Aktuelle Devices

sind wie in der Vergangenheit

Tischtelefone und/oder

tragbare DECT-Mobiltelefone.

Zu den neuen IP-Devices gehören

in die Kommunikationssysteme

eingebundene Smartphones,

Notebooks oder PCs mit

entsprechenden Apps oder

Web-Apps.“

Support-Managementsysteme

„Für unsere Geschäftskunden

designen wir intelligent organisierte

Netzwerkarchitekturen.

Unsere super modernen Managementsysteme

unterstützen

dabei die Administratoren unserer

Kunden vor Ort, von unterwegs

oder an einem beliebigen

anderen Ort. Unser hauseigenes

Service & Support Helpdesk

unterstützt zusätzlich per

Remote aus der Ferne“, beschreibt

Joachim Fuchs das weitere

Angebot.

Mit dem Support-Managementsystem

von Schmidt &

Fuchs kann die automatische

Konfiguration eines kompletten

Firmenstandortes erfolgen, eine

manuelle Einzelgeräte-Konfiguration

entfällt dabei vollständig.

So nimmt das Unternehmen seine

Business-Kunden mit auf den

Weg in die Digitalisierung und

liefert dazu nicht nur den notwendigen

Service und Support,

sondern auch einen Helpdesk

mit dem professionellen Knowhow

der verschiedenen Fachabteilungen.


Neuer Standort.

Mehr Leistung.

+

Göppingen

Geislingen

+ Malerarbeiten und Trockenbau

+ Stuck- und Putzarbeiten

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Mit mehr als 5.200 Mitarbeitern an 170 Standorten ist Heinrich Schmid

im Handwerk eine der größten familiengeführten Unternehmensgruppen

Europas.

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Telefon 07161 988 292-0

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Telefon 07121 326-124

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Neuwiesenstraße 21

Telefon 07331 943391-0

geislingen@heinrich-schmid.de

Heinrich Schmid GmbH & Co. KG

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Heinrich Schmid


14 VIELFALT IM STAUFERPARK

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Nice Ninja:

Parcours-Park

in ehemaliger

Hangar-Halle

Die Göppinger Unternehmerin

und Influencerin Isabel „Bella“

Kraus will in der ehemaligen

Hangar-Halle im Stauferpark

die „Nice-Ninja-Halle“ eröffnen.

Neben athletischen Herausforderungen,

die an die TV-

Show Ninja-Warrior angelehnt

sind, soll es auch ein Spiele-Land

für große und kleine

Kinder geben – mit Klettermöglichkeiten

und Trampolinen –

sowie weitere Sport- und

Spaß-Geräte. Außerdem ist ein

Gastronomiebereich vorgesehen.

In den vergangenen Wochen

wurde die bisher als Lagerhalle

genutzte Immobilie entsprechend

der neuen Nutzung umgebaut.

Im September sollen

dann die finalen Einbauten für

„Nice Ninja“ beginnen. Die Vorbereitungen

laufen auf Hochtouren,

wie Bella Kraus ihren

mehr als 500 000 Fans in den

Social-Media-Kanälen immer

wieder berichtet. Es ist nicht

das einzige sportliche Projekt,

das Familie Kraus am Start hat.

Bella Kraus‘ Ehemann, Handball-Profi

Michael Kraus, hat

jüngst in der Göppinger Südstadt

den Nice Athletic-Club eröffnet

– ein modernes Sportstudio,

in dem der Handball-Weltmeister

zeitgemäße Trainingskonzepte

installiert hat.

Noch sind in der Hangar-Halle

im Stauferpark jedoch

die Handwerker aktiv. Bis

dort Sport gemacht werden

kann, wird es augenscheinlich

noch etwas dauern.

In der Hangar-Halle soll „Nice

Ninja“ eröffnen. Die mehr als

500 000 Social-Media-Fans

der Göppinger Unternehmerin

Bella Kraus freuen sich schon

drauf. Foto: Constantin Fetzer

Telekommunikation

aus und für die Region

EVF-i Mit der Produktfamilie EVF-i bietet die Energieversorgung

Filstal ihren Kunden schnelles Internet und Telefonie sowie weitere

zusätzliche Optionen im Bereich der Telekommunikation an.

Kunde Kunde Kunde

Die EVF hat 2018 mit dem

neuen Geschäftsfeld Telekommunikation

den Gang

auf neues Terrain gewagt und

dort inzwischen fast tausend

Kunden gewonnen. Aus anfänglich

einem VDSL-Produkt wurden

infolge des Ausbaus mit Supervectoring

inzwischen drei. Je

nach Verfügbarkeit können die

Kunden aus verschiedenen Produkten

mit unterschiedlichen

Bandbreiten wählen und mit bis

zu 250 Mbit/s durch das Internet

surfen. „Hier haben unsere

Kunden einen großen Geschwindigkeitsvorteil

gegenüber

anderen Anbietern“, sagt

EVF-Geschäftsführer Dr. Martin

Bernhart.

Ausbau des Glasfasernetzes

Die EVF investiert aber auch

selbst in die Infrastruktur für

schnelles Internet und baut Zug

Deutschland

EVF-i

um Zug ihr Glasfasernetz aus.

Wer an einer der Trassen wohnt,

kann sein Gebäude direkt an das

Glasfasernetz anschließen lassen.

Liegt die Glasfaserleitung erst

einmal im Haus, können die

Kunden eines der Produkte

EVF-i-Fiber 150, -Fiber 300, -Fiber

500 und –Fiber 1000 wählen.

„Die Ziffern in den Produktnamen

stehen wie auch bei den

VDSL-Produkten für die maximale

Downloadgeschwindigkeit“,

erklärt Dr. Martin Bernhart.

„Mehr Geschwindigkeit

geht nicht.“

Internetbasiertes Fernsehen

Wer sich für ein Internet- und

Telefonieprodukt der EVF entschieden

hat, kann ergänzend

dazu auch eines der beiden internetbasierten

Fernsehprodukte

hinzubuchen. Ein Kabelanschluss

oder eine eigene Satellitenschüssel

werden damit

Internet

(Knoten Frankfurt)

EVF-i ist direkt an den zentralen

Knotenpunkt in Frankfurt

angebunden.

Grafik: Lea Kopnarski, Quelle: EVF

Landkreis Göppingen

überflüssig. Doch auch damit ist

die EVF-i-Produktwelt noch

nicht abgeschlossen. Um für die

Zukunft gerüstet zu sein, wird

die Produktpalette in den kommenden

Monaten noch um einen

Shop für Smart-Home-Produkte

sowie eine Antiviren-Software

erweitert.

Wertschöpfung bleibt

in der Region

Die Pluspunkte der EVF, dass

die Kunden alles aus einer Hand

und aus ihrer Region erhalten,

bleiben natürlich bestehen.

„Selbstverständlich verzichten

wir auch in Zukunft auf Callcenter.

Fragen unserer Kunden bearbeiten

wir weiterhin mit eigenen

Mitarbeitern und direkten

Ansprechpartnern in Göppingen.

Dies erhält wichtige

Arbeitsplätze im Landkreis Göppingen

und Wertschöpfung in

der Region.“


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VIELFALT IM STAUFERPARK 15

Allrounder für die

Metallverarbeitung

Klug Laser Seit über 20 Jahren schneidet, formt und verschweißt das Unternehmen Metall

im Stauferpark und hat sich seither stetig weiterentwickelt.

Das Metallverarbeitungsunternehmen

Klug Laser gehörte

zu den ersten Firmen,

die sich im Stauferpark angesiedelt

haben: Seit 1997 bearbeitet

das Unternehmen hier Materialen

wie Stahl, Edelstahl, Aluminium,

Kupfer und Messing.

„Unsere Schwerpunkte liegen

auf Laserschneiden, Abkanten

und Schweißkonstruktionen, wir

bearbeiten aber auch Oberflächen.

Im Grunde betrachten uns

unsere Kunden als Allrounder

für die Metallverarbeitung, der

für jedes Bedürfnis eine individuelle

Lösung findet“, erklärt

Helmuth Klug, Gründer und Geschäftsführer

des Unternehmens.

Was auf bescheidenen 265

Quadratmetern begann, hat sich

im Laufe der Jahre stark entwickelt:

Nicht nur hat sich Klug Laser

beständig vergrößert, Fläche

dazugekauft und neue Produktionshallen

gebaut, sondern von

Anfang an immer in neue Technologien

investiert. Heute ist der

mittelständische Betrieb modern

aufgestellt und beschäftigt auf

5000 Quadratmetern über 70

Mitarbeiter.

Investitionen in die Zukunft

Besonders stolz ist man auf das

vollautomatische Blechlager, das

bereits seit fünf Jahren im Einsatz

ist. Es transportiert das benötigte

Material auf Knopfdruck

direkt in die passende Maschine

Klug Laser gehört zu den Pionieren im Stauferpark. Für seinen Erfolg

setzt das Unternehmen auf Modernisierung und das Know-how seiner

Mitarbeiter.

Foto: Daniela Strohmaier

und lagert fertige Schneidteile

anschließend ein. Den Sinn des

Geschäftsführers für die Notwendigkeit

zur stetigen Modernisierung

wissen auch namhafte

Maschinenhersteller zu schätzen,

die Klug Laser schon öfter

als Testkunden für neue Maschinen

ausgewählt haben. „Wir investieren

aber nicht nur in modernste

Maschinen und Automatisierungstechnologien,

sondern

auch in leistungsfähige Software.

Insbesondere treiben wir auch

die Digitalisierung interner Prozesse

voran. So sind wir für die

Zukunft sehr gut aufgestellt“, erklärt

Helmuth Klug, „und davon

profitieren letztendlich auch unsere

Kunden.“

Produkte weltweit im Einsatz

Zu den Kunden zählen sowohl

international agierende Konzerne

als auch inhabergeführte Betriebe

aus den verschiedensten

Branchen, für die Klug Laser als

Zulieferer fungiert. Helmuth

Klug führt aus: „Unsere Stärke

ist, dass wir sehr flexibel auf die

Bedürfnisse unserer Kunden eingehen

können. Das liegt einerseits

an unserem hochmodernen

Maschinenpark, der sowohl die

Serienproduktion als auch die

Prototypenfertigung zulässt, andererseits

aber auch in großem

Maße an der Erfahrung und dem

fachlichen Know-how unserer

Mitarbeiter.“

IHRE METALLTEILE & KONSTRUKTIONEN

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16 VIELFALT IM STAUFERPARK

Der Coworking Space CO.3 ist modern

ausgestattet und bietet Gründern und

Unternehmern Platz – und mehr.

FOTOS: STEFAN RUTHER. ILLUSTRATION SWP/TINOVERSUM

Den Schreibtisch

tageweise mieten

Arbeitswelt Im Stauferpark ist mit dem CO.3 ein Coworking Space für Jungunternehmer

entstanden, die einen Arbeitsraum auf Zeit brauchen. Die Wirtschaftsförderung der Stadt

Göppingen bietet hier aber mehr als nur Schreibtische in schöner Atmosphäre.

Damals, als noch niemand

von „Start-ups“ geredet

hatte, ist im Göppinger

Stauferpark das Impulsund

Gründerzentrum (IGZ) entstanden:

flexible Mietlaufzeiten,

günstige Flächen und ein spürbares

Community-Gefühl im

Haus. Das war vor mehr als 20

Jahren – und das IGZ war für viele

ein Sprungbrett zum erfolgreichen

Business. Seit gut einem

halben Jahr geht die Wirtschaftsförderung

an dieser Stelle wieder

neue Wege und bietet mit

dem Coworking Space CO.3 auf

rund 75 Quadratmetern acht Arbeitsplätze,

an denen Gründer,

aber auch Solo-Selbstständige,

digitale Nomaden oder kreative

Start-ups einen Schreibtisch auf

Zeit buchen können. „COworking“,

„COnnecting“, „COmmunity“

– zusammenarbeiten, vernetzen

und das in einer gründerfreundlichen

Umgebung. „Wir

wollen mehr bieten als nur einen

Schreibtisch in einer schönen Atmosphäre“,

sagt Christine

Kumpf, Wirtschaftsförderin der

Stadt Göppingen. Mit ihrem

Team betreut sie die Nutzer –


VIELFALT IM STAUFERPARK 17

Der Coworking Space CO.3

Telefon-Cube

In Ruhe einen

Video-Call machen

– ohne, dass die

Mitworker durchs Bild

laufen. Hier geht‘s.

Besprechungstische

& Co.

Für die kurze

Abstimmung oder für

ein längeres Meeting.

Im Besprechungszimmer

nebenan ist noch

mehr Platz.

Schließfächer

Unterlagen oder

den Rucksack

einschließen.

Arbeitsplätze

Acht Arbeitsplätze

stehen zur Verfügung,

die tageweise oder für

länger gebucht werden

können.

LAN/W-Lan

Turboschnelle

Glasfaser-

Breitbandanbindung.

Drucker

Drucken inklusive.

Kaffeemaschine

& Getränke

Auf Wunsch gibt‘s eine

Getränke-Flatrate.

Heißer Sommer

COOLER Raum

E SZEIT IM CO.3 AM 29./30. JULI 2020

Kreativität

Hard- und Software

für vielfältige

Herausforderungen.

Wir wollen

mehr bieten als

nur Schreibtische

in schöner

Atmosphäre.“

Christine Kumpf

Wirtschaftsförderung

der Stadt Göppingen

und das geht weit über die reine

Verwaltung der Räume hinaus.

„Man kann hier ungestört

arbeiten, aber gleichzeitig auch

Kontakte knüpfen mit erfahrenen

Gründern oder jenen, die

gerade starten – und mit uns“,

erklärt Aleksandra Pointke von

der Wirtschaftsförderung. „Der

Dialog mit den Nutzern ist uns

wichtig und wir unterstützen

bei individuellen Wünschen“,

erklärt sie.

In den ersten Monaten hat

das bereits gut funktioniert –

und es waren und sind die unterschiedlichsten

Nutzer, die

einen Platz im CO.3 mieten.

Vom Start-up bis hin zu jenen,

die eine Alternative zum Home-Office

suchen. „Man bekommt

dennoch kurzfristig einen

Platz und kann die Räume

entsprechend nutzen“, verspricht

Aleksandra Pointke.

Schematische Darstellung, nicht maßstabsgetreu.

Beratung

Die Experten der

Wirtschaftsförderung

sind auf Wunsch

regelmäßig in Kontakt

und helfen bei Fragen

rund um Gründung

und Business.

Ein Büro für einen Tag –

oder auch für länger

Zwischen 20 Euro für ein Tagesticket

und 180 Euro für einen

festen Schreibtisch pro Monat

müssen die Gründer bezahlen

– zuzüglich einer Getränkeflatrate

von drei bis 20 Euro im

Monat. Dafür gibt es aber auch

eine entsprechende Ausstattung:

Moderne Arbeitsplätze,

Glasfaser-Anbindung, Drucker,

Beamer, Getränke, ein Telefoncube

und vieles mehr, was man

für die tägliche Arbeit braucht.

„Jeder, der etwas anpacken will,

ist hier willkommen“, sagt

Christine Kumpf.

Anmelden kann man sich

über www.coworking.goeppingen.de.

Dann macht das Team

der Wirtschaftsförderung, zu

der auch Stefanie Steffen gehört,

einen Termin zur Schlüsselübergabe

aus. Nach einer

kurzen Einweisung kann man

mit voller Kreativität und Tatendrang

an seinem gemieteten

Schreibtisch an den Start gehen.

Das CO.3 ist die logische

Fortführung des langjährigen

städtischen Engagements für

Gründer und Unternehmer.

Nicht umsonst hat die Hohenstaufenstadt

das Siegel „Gründerfreundliche

Kommune“ –

und will sich in diesem Bereich

weiter engagieren.

Auf Grund der bestehenden Beschränkungen

ist die Besucherzahl begrenzt.

Meldet Euch rechtzeitig unter 07161 - 6509305 an!

CO.3 coworking space

Steinbeisstraße 12

73037 Göppingen

07161 650 9305

coworking@goeppingen.de

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18 VIELFALT IM STAUFERPARK

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Kompetentes Handwerk

Häfele Bad & Wärme Der Experte für effiziente Heizungsanlagen und individuelle

Komplettbäder – mit eigener Ausstellung im Stauferpark.

Die Firma Häfele ist Spezialist,

wenn es um die Sanierung

von Bädern und

Heizungen geht. Das traditionsreiche

Unternehmen, das bereits

vor über 120 Jahren gegründet

wurde und nun in vierter Generation

von Rainer Häfele geführt

wird, hat seinen Sitz im Jahr 2013

in den Göppinger Stauferpark

verlegt.

Informative Ausstellung

In der großzügigen Ausstellung

gibt es für Kunden ausreichend

Platz, um Inspiration zu finden

und sich ausführlich beraten zu

lassen. „Jetzt ist ein guter Zeitpunkt,

um über eine Modernisierung

der Heizungsanlage nachzudenken,

auch wenn man sich

derzeit vielleicht eher eine Klimaanlage

wünscht. Aber der

nächste Winter kommt bestimmt

und zudem gibt es momentan

sehr gute Förderprogramme, vor

allem wenn man bei der Modernisierung

auf neue Energien

setzt“, weiß Rainer Häfele. So

können sich Eigenheimbesitzer

bis zu 45 Prozent der Sanierungskosten

erstatten lassen, wenn sie

ihre alte Ölheizung gegen ein

System austauschen, das ganz

ohne fossile Brennstoffe auskommt.

Will man von den Förderprogrammen

profitieren,

müssen jedoch verschiedene Details

beachtet werden. Darüber

informiert Rainer Häfele sehr

gern.

Beratungsgespräch auch

per Videokonferenz

Aus diesem Grund ist das Beratungsgespräch

bei der Planung

einer neuen Heizungsanlage, genauso

wie bei der Badplanung,

besonders wichtig. Dieses kann

Seit 2013 ist die Firma Häfele im Göppinger Stauferpark. In der hauseigenen Ausstellung kann man sich

von zahlreichen Badideen inspirieren lassen.

Fotos: Häfele

auf Wunsch auch per Telefon

oder Videokonferenz stattfinden.

„Jedes Haus und jede Heizungsanlage

ist anders und muss daher

individuell angepasst werden“,

weiß der Experte. „Nur so

bekommt man eine besonders effiziente

und energiesparende

Heizung, die für die Zukunft bestens

gerüstet ist und den Wert

der Immobilie nachhaltig steigert.“

Fünf-Sterne-Qualität sorgt für

gute Kundenresonanz

Ob die neue Heizungsanlage auf

regenerative Energien wie Pellets,

Holz oder Sonne zurückgreifen

soll oder ob es eine praktikable

und effiziente Gas- oder

Ölheizung werden soll – Rainer

Häfele und sein Team kennen

sich bestens aus. Aus diesem

Grund gibt das Unternehmen

wie auch bei der Badsanierung

für die kompetente Planung und

Umsetzung der neuen Heizanlage

eine Fünf-Sterne-Qualitätsgarantie:

Diese umfasst die individuelle

Beratung beim Kunden zu

Hause, eine Termingarantie, eine

Festpreis-Sicherheit, eine Sauberkeitsgarantie

sowie den „Alles

aus einer Hand“-Service. Was

das genau bedeutet, hat auch Familie

Wiesenborn erfahren, die

sich im Zuge einer Heizungsmodernisierung

dazu entschieden

hat, von Öl auf Pellets umzusteigen.

„Von Anfang an hatten wir

großes Vertrauen zu Herrn Häfele,

da er uns in unserer Umbauphase

und bei der neuen Auslegung

unserer Heizung sehr gut

und offen beraten und unterstützt

hat. Da wir selbst technisch

wenig Verständnis für die

verschiedensten Heizungsanlagen

und die aktuellen Fördermaßnahmen

sowie die dazugehörigen

Auflagen hatten, war die

Lösung, unsere Heizung aus einer

Hand zu bekommen, eine

wirkliche Erleichterung. Auch

der Hinweis von der Firma Häfele

über die Fördermittel hat

uns eine finanzielle Unterstützung

geboten.“

Heizung in Betrieb sehen

Übrigens: In der hauseigenen

Ausstellung ist eine moderne

Heizung in Betrieb zu sehen: „So

kann man direkt anschauen, was

man später im Heizkeller stehen

hat und wie die Anlage zu bedienen

ist“, sagt Häfele. Nach Terminvereinbarung

berät das Team

dort gerne auch persönlich.

Vorher alte und geruchsintensive

Öltanks, nachher

die neue effiziente und

ressourcenschonende

Pelletsheizung mit

platzsparendem Pelletlager(ganz

rechts).


VIELFALT IM STAUFERPARK 19

Premiere für den

Biergarten im

Stauferwald

Gastronomie Biergarten statt Stauferspektakel:

Veranstalter Karl Göbel hat eine

gemütliche Alternative geschaffen.

Wo viel gearbeitet wird,

wird auch ein Ausgleich

gebraucht – gerne

in Verbindung mit einem

kühlen Bier oder einem leckeren

Nachmittagskaffee. Besonders

schön lässt es sich im StauferWald

pausieren: Der neue

Biergarten auf der Fläche an der

Konrad-Zuse-Straße wurde vor

wenigen Wochen vom Göppinger

Unternehmer Karl Göbel eröffnet

– als Alternative zu seinem

Stauferspektakel, das dieses

Jahr leider ausfallen musste.

Umgeben von Wald und Natur

lockt der Biergarten nicht nur

Mitarbeiter aus den Unternehmen

des Stauferparks an, die gemütlich

ihren Feierabend einläuten

wollen, sondern auch

Spaziergänger, Mountainbiker

und Reiter. Deren Tiere werden

ebenfalls nicht vergessen: Während

sich die Reiter eine Sattelpause

gönnen, werden ihre Pferde

mit Wasser und Heu in den

extra eingerichteten Paddocks

versorgt.

Karl Göbel hat statt dem Stauferspektakel einen Biergarten am

Stauferwald aufgebaut. Foto: Daniela Strohmaier

250 Plätze mit Abstand

Insgesamt stehen im Biergarten

250 Plätze zur Verfügung, die Tische

mit großzügigen Abständen

zueinander, so dass der erforderliche

Mindestabstand jederzeit

gewahrt werden kann.

Angeboten werden heiße und

kalte Getränke, dazu Kuchen

und eine große Auswahl an

schwäbischen Spezialitäten.

Damit sich die Kinder nicht

langweilen, können sie sich im

Bogenschießen versuchen, für

Erwachsene gibt es Axtwerfen

oder eine entspannende Massage

in der Fußkneterei. Geplant

sind außerdem verschiedene

Events wie Konzerte, Kleinkunst

oder gemütliche Themenabende

– auch in Kooperation

mit dem benachbarten Verein

Fabrik für Kunst und Kultur.

Eine Speisekarte und das jeweils

aktuelle Programm gibt‘s online:

www.stauferwald.de.

Gut aufgestellt.

Maler I Trockenbauer I Stuckateure I Bodenleger

73037 Göppingen

Manfred-Wörner-Straße 103

Telefon 07161 988 292-0

goeppingen@heinrich-schmid.de

72766 Reutlingen

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20 VIELFALT IM STAUFERPARK

Diakoniestation seit

gut einem Jahr im

Businesshaus 2

Funktionaler, größer, heller und

schöner seien die neuen Räume

und die Parkfläche für die Mitarbeiter

und Kunden der Diakoniestation

sei doppelt so groß als

am ehemaligen Domizil nahe des

Göppinger Oberhofen-Gemeindehauses.

Mit einer Gesamtfläche

von knapp 500 Quadratmetern

und einer barrierefreien Erreichbarkeit

bietet der neue

Standort einen großen Besprechungsraum,

einen Sozialraum,

einen Umkleideraum und eine

Küche. Die Diakoniestation bietet

Kranken- und Altenpflege an,

Palliative Pflege, Hauswirtschaftliche

Versorgung, Unterstützungsangebote

im Alltag, Familienpflege,

Essen auf Rädern,

Hausnotruf, Betreuungsgruppen,

Häusliche Betreuung sowie kostenlose

Beratung.

Micro Epsilon hat

das „Kompetenz-

Zentrum Süd“

gebaut

Mehr Raum und eine moderne

Arbeitsumgebung: Der Spezialist

für Sensortechnik, Micro

Epsilon, hat direkt am Entrée

des Stauferparks sein „Kompetenz-Zentrum

Süd“ gebaut. Vor

gut einem Jahr ist das Unternehmen

von Uhingen in die Hohenstaufenstadt

gezogen. Der

Bau in der Manfred-Wörner-Straße

101 hat drei Stockwerke

mit etwa 1440 Quadratmetern

Nutzfläche und kann

erweitert werden.

Direkt am Entrée des Stauferparks

hat „Micro Epsilon“

investiert. Foto: Micro Epsilon

Die Firma imos hat mit Glasfaser wichtige Infrastruktur in den Stauferpark gebracht.

Experte für

Breitband

IMOS Ein Stauferpark-Pionier expandiert: Der Internet-Provider und

Breitbandexperte imos plant ein neues Firmengebäude, um weitere

Arbeitsplätze zu schaffen.

Dass im Stauferpark schnelles

Internet über Glasfaser

verfügbar ist, ist imos

zu verdanken. Das seit 2002 im

Stauferpark ansässige Unternehmen

hat schon vor vielen

Jahren den eigenwirtschaftlichen

Breitbandausbau forciert,

von dem heute zahlreiche Betriebe

profitieren. Die Pionierarbeit

hat sich gelohnt: Mit

“filstalnetz“ versorgt imos nicht

nur den Stauferpark, sondern

auch andere Gebiete im Landkreis

Göppingen. Ein wichtiger

Meilenstein für die Entwicklung

war der Schulterschluss mit der

Energieversorgung Filstal

(EVF). Der Göppinger Energieversorger

ist seit 2016 an imos

beteiligt.

Viele Synergien rund um die

Breitbandversorgung und den

Netzbau können so genutzt werden.

Die Kompetenzen der beiden

Unternehmen ergänzen

sich bestens.

Hohe Ausfallsicherheit

und Verfügbarkeit

Der Stauferpark ist nicht nur

weitestgehend mit Glasfaser

versorgt, sondern darüber hinaus

über mehrere Glasfasertrassen

angebunden. Darum ist auch

das Datacenter (»Seite 24), welches

die EVF in Kooperation mit

imos betreibt, im Stauferpark

Im Datacenter.

entstanden. Viele Firmen und

IT-Unternehmen setzen mittlerweile

auf die Leistungsfähigkeit

und hohe Ausfallsicherheit des

Rechenzentrums. „Es gibt nur

wenige Unternehmen, die einen

wirklich sicheren Betrieb ihrer

EDV in ihren eigenen Serverräumen

vorweisen und hohe Kosten

oder den Totalverlust ihrer

FOTO: DANIELA STROHMAIER. ILLUSTRATION: THOMAS SÖLLNER


VIELFALT IM STAUFERPARK 21

Daten bei Schäden durch Brand,

Einbruch, Wasser, Stromschlag

etc. vermeiden können. Das Datacenter

ist zertifiziert und erfüllt

alle nötigen Vorschriften

und Richtlinien in Bezug auf Sicherheit

und Verfügbarkeit“, so

Geschäftsführer Rolf Wallender.

imos expandiert

Nachdem 2012 das bis dahin angemietete

Firmengebäude erworben

wurde, ist es schon wieder

zu klein. Um den eigenen

Ansprüchen gerecht zu werden

und sich den Herausforderungen

der Zukunft stellen zu können,

muss imos expandieren.

Nur wenige Meter vom bisherigen

Standort entfernt soll hinter

dem Businesshaus 2 ein neues

Firmengebäude entstehen.

Das Grundstück wurde bereits

Ende 2019 erworben. „Jetzt sind

wir schon so lange hier, jetzt

bleiben wir auch. Außerdem

können wir durch den neuen

Standort die Fahrtkosten zum

EVF Datacenter um 48 Prozent

reduzieren“, sagt Rolf Wallender

mit einem Schmunzeln. Tatsächlich

soll das neue Firmengebäude

den Mitarbeitern einen hohen

Wohlfühlfaktor am Arbeitsplatz

bieten und mit den Anforderungen

des Unternehmens

wachsen können. Der erste Bauabschnitt

soll für ein Team von

50 Mitarbeitern, der zweite für

75 Mitarbeiter ausgelegt sein.

Info Neben schnellen Internetzugängen

und direkten Glasfaserverbindungen

ins EVF Datacenter bietet

imos seinen Kunden auch Internetauftritte

und gilt als Spezialist

für maßgeschneiderte Online-Shops

mit hoher Performance und Zuverlässigkeit.

Namhafte Unternehmen

setzen seit Jahren auf das Knowhow

des Göppinger Unternehmens.

Abschied von der Tigerente:

Der gelb-schwarze Fernsehstar ist nach

Baden-Baden gezogen

Der Abschied fiel den TV-Machern des Südwestrundfunks sichtlich

schwer. Ende des vergangenen Jahres wurde die letzte in Göppingen

aufgezeichnete Sendung der ARD-Kindersendung „Tigerentenclub“

produziert. Im April stand so bei der Ausstrahlung dann noch einmal

„Eine Sendung aus dem Stauferpark Göppingen“ im Abspann. Mehr als

20 Jahre lang wurde die Show rund um die Janosch-Figuren in der

Hohenstaufenstadt produziert und hatte immer wieder prominente

Gäste vor Ort. Aber auch tausende Schüler aus dem Bundesgebiet, die

als Zuschauer live mit dabei waren, haben so die Tigerentenstadt

Göppingen kennen gelernt. Weil die Stadt das Studio-Gebäude

verkauft hatte, verlegte der SWR seinen Produktionsstandort an

seinen Hauptsitz Baden-Baden.

FOTO: SWR/ALEXANDER KLUGE

Internet, einfach, besser.


22 VIELFALT IM STAUFERPARK ANZEIGE

FOTOS: KLEEMANN

Das Kleemann-Betriebsgelände im Stauferpark hat eine Gesamtfläche von rund 150 000 Quadratmetern. Es ist nach Firmenangaben eine

der größten Produktionsstätten für die Herstellung von mobilen Brechern in Europa.

Zehn Jahre im Stauferpark:

Kleemann wächst weiter

Kleemann Zehn Jahre ist es her, seit Kleemann in das Gewerbegebiet Stauferpark zog.

Seitdem hat sich einiges getan. Der Hersteller ist in den vergangenen Jahren stark

gewachsen und er hat noch viel vor.

Die Geschäftsfelder

der Kleemann GmbH

Die Kleemann GmbH ist ein

Unternehmen der Wirtgen

Group, eines expandierenden,

international tätigen

Unternehmensverbunds der

Baumaschinenindustrie. Zu ihm

gehören die fünf renommierten

Marken Wirtgen, Vögele, Hamm,

Kleemann und Benninghoven mit

ihren Stammwerken in

Deutschland sowie lokale

Produktionsstätten in Brasilien,

China und Indien. Die weltweite

Kundenbetreuung erfolgt durch

55 eigene Vertriebs- und

Servicegesellschaften.

Aus der überschaubaren

Fabrik in Faurndau zog

es den Baumaschinenhersteller

2009 in den Stauferpark.

Wichtig war dem Unternehmen

dabei, den Standort

Göppingen beizubehalten. In den

vergangenen zehn Jahren hat sich

die Firma Kleemann stetig weiterentwickelt

und vergrößert, sodass

auch einige Anpassungen

des neuen Geländes erfolgt sind.

Der Anlagenbauer besitzt im

ehemaligen Gebiet der US-Army

eine Gesamtfläche von 150.000

Quadratmetern. Das Werk ist damit

eine der größten Produktionsstätten

Europas für die Herstellung

von mobilen Brechern

sowie einer Vielzahl von Serviceprodukten.

Ein großes Plus ist

die Zusammenarbeit der Entwicklungs-,

Konstruktions- und

Vertriebskapazitäten unter einem

Dach.

Umfangreiche Investitionen

Seit 2012, als die Produktion stationärer

Anlagen eingestellt wurde,

produzierte Kleemann nur

noch mobile Brech- und Siebanlagen.

Um der Marktnachfrage

gerecht zu werden, sind seitdem

rund 90 Prozent der Produktpalette

erneuert worden. In den

Jahren 2016 und 2017 wurden

rund 50 Millionen Euro in eine

umfangreiche Erweiterung des

Kleemann legt Wert

auf eine gute

Ausbildung.


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VIELFALT IM STAUFERPARK 23

Standorts investiert. Die Montagekapazität

des Werks erhöhte

sich dadurch um 50 Prozent, die

Lagerkapazität um 100 Prozent.

Zudem konnten die Parkplatzkapazitäten

für die über 600 Mitarbeiter

deutlich ausgebaut werden.

Im Vergleich: Mit 150 Mitarbeitern

zog Kleemann 2009 an

den Standort. „Besonderes Augenmerk

legen wir auf die Ausbildung,

denn sie sichert die

Fachkräfte von morgen. Aktuell

werden bei Kleemann 50 Auszubildende

in unterschiedlichsten

Bereichen angelernt“, berichtet

Dr. Cyrus Barimani, Geschäftsführer

Kleemann GmbH.

Vorausschauende Planung

Schon seit Jahrzehnten zeichnet

sich Kleemann durch seine technologische

Innovationskraft und

Qualität seiner Produkte aus. Im

Die in Göppingen hergestellten mobilen Brecheranlagen sind weltweit gefragt.

Vordergrund steht dabei der unbedingte

wirtschaftliche Nutzen

für den professionellen Anwender.

Mit dem Ausbau des Göppinger

Werks hat das Unternehmen

eine hervorragende Grundlage

geschaffen, Kunden moderne,

produktive, sichere und

umweltfreundliche Maschinen

zu bieten. „Wegen des großen

Marktpotenzials für mobile Anlagen

sind wir optimistisch, mit

der errichteten Infrastruktur und

den zur Verfügung stehenden

Kapazitäten in einigen der gut

etablierten Exportmärkte unsere

Marktposition noch weiter zu

verbessern. Insbesondere in

Westeuropa, den USA und China,

aber auch im Heimatmarkt

Deutschland“, verkündet Joachim

Janka, Geschäftsführer

Kleemann GmbH.

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GRUNDAUSSTATTUNG:

URGEWALT.

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24 VIELFALT IM STAUFERPARK

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Das Datacenter der EVF

gehört zu den modernsten im Land.

FOTO: TOBIAS FRÖHNER

Schnell und sicher:

Das Datacenter der EVF

EVF Der Göppinger Energieversorger bietet in seinem neuen Datacenter für Unternehmer

einen besonderen Mietservice: schnelle Anbindung an sichere IT-Racks.

Im vergangenen Jahr eröffnete

im Stauferpark mit dem neuen

EVF-Datacenter eines der

modernsten Colocation-Rechenzentren

in Baden-Württemberg

– mit Platz für knapp 150 IT-

Matthias Brandmaier ist für den reibungslosen Betrieb des

Datacenters im Stauferpark verantwortlich.Foto: Daniela Strohmaier

Racks. Gewerbekunden können

diese mieten, um ihre IT-Hardware

sicher unterzubringen und

zu betreiben. Die EVF kümmert

sich um die Infrastruktur und das

Gebäude selbst, also beispielsweise

die Kühlung, Stromversorgung

und den physischen Schutz.

Höchste Anforderungen an

Sicherheit und Leistung

Wer sich für das sogenannte

„Housing“ entscheidet und seine

IT-Hardware ins Datacenter

auslagert, kann unterschiedliche

Leistungen erwarten. „Unser Datacenter

überzeugt durch die

modernste Ausstattung nach

DIN EN 50600 und eine Verfügbarkeit

von 99,97 Prozent. Das

bedeutet, dass ein Ausfall, zum

Beispiel wegen einer unterbrochenen

Stromversorgung, nahezu

ausgeschlossen ist“, sagt Matthias

Brandmaier, Leiter des Datacenters.

„Seit Juni dieses Jahres ist das

Datacenter außerdem zertifiziert

nach ISO/IEC 27001.“ Eine gute

Klimatisierung sowie aktuelle

Brandschutztechnik für die Serverräume

und ein zertifiziertes

Sicherheitskonzept bei Zutrittskontrolle

und Gebäudeschutz

bieten dem Kunden optimale Sicherheit.

Die Nachfrage ist groß:

Bereits die Hälfte der aktuell zur

Verfügung stehenden Kapazitäten

sind belegt. Wer Interesse

hat, kann sich direkt an die EVF

wenden.

Beste Verbindungen

Redundante Glasfaseranbindungen

an das Internet und direkte

Uplinks zu internationalen Carriern

gewährleisten sowohl europa-

als auch weltweit beste Datenverbindungen.

Auf Wunsch

kann nach Prüfung des jeweiligen

Standorts eine Dark-Fiber-Anbindung

realisiert werden.

Diese direkte Glasfaserverbindung

vom Kunden zum Datacenter

garantiert höchste

Datensicherheit und vergleichsweise

schnelle Übertragungsraten.


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VIELFALT IM STAUFERPARK 25

Eine Göppinger

Erfolgsgeschichte

CT Kranservice Mehr als 300 Baukräne von CT Kranservice sind europaweit im Einsatz. In

den letzten Jahren rückte zudem der Geschäftsbereich Kranrecycling mehr und mehr in den

Vordergrund.

Seit fast einem viertel Jahrhundert

dreht sich das

Berufsleben des Unternehmerehepaars

Tanja und

Franz Frey nun um Themen wie

Ober- und Unterdreher, Raupenkräne

oder Kranrecycling. Nach

der Gründung der Firma 1996 in

Salach folgte 2015 der Umzug in

den Göppinger Stauferpark. Mit

33 000 Quadratmetern Betriebsgelände

und mehr als 70 Mitarbeitern

ist das Unternehmen einer

der größten Kran-Service-Anbieter

im deutschsprachigen

Raum. Mit anfangs acht

Mitarbeitern waren es zu Beginn

Servicedienstleistungen bei der

Montage von Baukränen, mit denen

das Ehepaar den Grundstein

für die Erfolgsgeschichte des Unternehmens

legte.

Kranvermietung als weiteres

Geschäftsfeld

Schnell wurde das Geschäftsfeld

um Kranvermietungen erweitert

und immer mehr Bauunternehmen

wurden auf die Schwaben

aufmerksam. Dubai, Oman, Holland,

Spanien, Tschechien,

Schweiz, Italien oder Portugal

sind nur einige der Länder, in denen

die Firma tätig war oder ist.

So sind zum Beispiel mehr als ein

Dutzend Spezialkräne aus Göppingen

bei der Großbaustelle

Stuttgart 21 im Einsatz.

Kranrecycling rückt immer

mehr in den Fokus

Ein immer wichtig werdender

Geschäftszweig ist mittlerweile

das Kranrecycling. Aus Alt mach

Neu. Anstatt alte Baukräne nach

3-4 Jahrzehnten zu verschrotten,

haben sich die Experten aus dem

Stauferpark darauf spezialisiert,

alte Kräne zu sanieren und somit

ihren Teil zu Themen wie Nachhaltigkeit

und Schonung von

Ressourcen beizutragen. Mit Erfolg:

Die Corona-Krise konnte

dem Unternehmen bisher nichts

anhaben. Kurzarbeit war und ist

kein Thema.

Gute Nachrichten also aus

dem Göppinger Norden in Zeiten

wie diesen. Lars Tielesch

FOTO: TOBIAS FRÖHNER

33 000 Quadratmeter im Stauferpark bieten ideale Bedingungen für die Firma CT Kranservice.


26 KULTUR IM STAUFERPARK

Kulturschaffende

ausgebremst

Freizeit Ob Staufer Festspiele oder der Verein Fabrik für Kunst und Kultur mit der

Chapel: Viele motivierte Ehrenamtliche wurden in die Zwangspause geschickt –

planen aber an vielen Ideen und alternativen Auftrittsmöglichkeiten.

FOTOS: GIACINTO CARLUCCI

Staufer

Festspiele

Die Staufer Festspiele Göppingen

GmbH ist eine ausschließlich

gemeinnützig tätige

Gesellschaft, die sich die

Durchführung von Festspielen

im Raum Göppingen zur

Aufgabe gesetzt hat. Im

Sommer ist es die große

Oper oder Operette in der

Werfthalle, im Winter in der

Stadthalle oder in anderen

Locations – und bei weiteren

Gelegenheiten. Derzeit engagieren

sich die Akteure zum

Beispiel beim Göppinger Autokino.

Weitere Ideen, die im

Rahmen der Infektionsschutzmaßnahmen

im

Herbst- und im Winterhalbjahr

mögich sind, sind in der

Planung, die im Hintergrund

unermüdlich weiterläuft.

Mehr denn je.

Ende Juli im Göppinger

Stauferpark: Die Nähmaschinen

in der

Schneiderei im Untergeschoss

des Bandhauses rattern,

in der Geschäftsstelle der Stauferfestspiele

in der Karl-Ehrmann-Straße

laufen alle Fäden

rund um die aktuelle Produktion

zusammen. Eigentlich. So ist das

alle zwei Jahre. Doch 2020 ist alles

anders. Alles. Obwohl die beliebte

Oper „Die Lustige Witwe“

auf dem Programm gestanden

hätte, ist den Machern der Staufer

Festspielen nicht zum Lachen

zumute. Lustig ist dieses Jahr

nicht. Durch die Corona-Pandemie

war im Frühjahr schnell klar:

Ein Opernfestival mit mehr als

1000 Besuchern pro Vorstellung

ist nicht möglich. Selbst an die

Proben des Festspielchors, in

dem alleine schon 100 Leute aktiv

sind, ist nicht zu denken. Die

Nähmaschinen stehen still – allenfalls

einige Gesichtsmasken

wurden hergestellt. Aber keine

Kostüme für die große Bühne.

Die große Bühne in diesen Tagen

bestimmen Infektionsschutzvorgaben

und Lockdown-Maßnahmen.

Keine Kultur

– zumindest fast keine. Eine

Nacht lang hat sich die Veranstaltungs-

und Kulturbranche aber

ins Blickfeld gerückt. Bei der

Night of Light haben Tausende

Kulturstätten und Unternehmen

auf ihre Lage aufmerksam gemacht.

Auch der Verein „Fabrik

für Kunst und Kultur“ mit der

Chapel im Stauferpark war dabei.

Knallrot leuchtete die ehemalige

Militärkirche. Doch auch

wenn die Kulturschaffenden rotsehen

– schwarzmalen wollen sie

nicht. So setzen sie alles daran,

Statt der großen Oper

planen die Macher

der Staufer Festspiele

Alternativen. Im

nächsten Jahr soll das

Festival wieder

begeistern. Hier eine

Szene aus der

vergangenen

Inszenierung des

„Zigeunerbarons“.

dass der Betrieb wieder Fahrt

aufnimmt: Kurse der Tanzschule

Salsa Leo finden wieder statt,

ebenso die Veranstaltungen der

vereinsinternen Tanzschule, wo

auch ausgefallene Tänze wie mittelalterliche

Reigen gelernt werden

können – passend zum Stauferspektakel.

Ausstellungen und

Theateraufführungen seien wieder

möglich, genauso wie Konzertveranstaltungen,

sofern sie

bestuhlt sind. Termine sind noch

frei: Junge Bands und andere

Künstler, die sich berufen fühlen,

dürfen sich gerne beim Verein

melden.


VIELFALT IM STAUFERPARK 27

Neubau: Kreeb zieht

in den Stauferpark

Industrie Der Göppinger Spezialist für Schleif- und

Polierwerkzeuge verlegt seinen Firmensitz.

Noch sind die Handwerker

auf dem rund 7000 Quadratmeter

großen Grundstück

aktiv – im Winter zieht

der Göppinger Spezialist für

Schleif- und Polierwerkzeuge

von der Göppinger Nordstadt

in den Stauferpark. Die dort neu

gebaute Produktionshalle hat

eine Fläche von 3600 Quadratmetern,

das angrenzende Bürogebäude

bietet auf zwei Stockwerken

rund 350 Quadratmeter

Platz.

Die Firma Heinrich Kreeb

GmbH & Co KG, die es mehr

als 75 Jahre gibt, hat ihre Zentrale

in der Hohenstaufenstadt

und eine Niederlassung in

Nordrhein-Westfahlen. Das Unternehmen

fertigt für Kunden

Noch ist Baustelle rund um das neue Firmengebäude der Firma

Kreeb – im Winter soll alles fertig sein. Foto: Constantin Fetzer

weltweit eine breite Palette an

Werkzeugen, die eine Vielzahl

von Bearbeitungsformen der

Oberfläche ermöglicht. Ob

zum Entgraten, Reinigen,

Schleifen, Mattieren, Voroder

Hochglanzpolieren, ob für

Produkte mit ungewöhnlicher

Dimension oder mit komplexer

Form – die Werkzeuge schaffen

nach Angaben des Unternehmens

die gewünschte Qualität,

Beschaffenheit und Optik der

Oberfläche.

Trucker Day

zeigt Innovationen

Lkws ohne Seitenspiegel – dafür

digitale Helfer und Fahrassistenzsysteme.

Mit einem etwas anderen

Infotag zu den Mobilitätsideen

hatte das Autohaus Burger

Schloz zum „Trucker Day“ auf

das Gelände der Autovermietung

Staufen im Göppinger Stauferpark

geladen. Dort haben rund 500

Gäste auch E-Lieferwagen und Co.

kennen gelernt – und konnten die

Fahrzeuge bei Probefahrten ausprobieren

und sich von den Assistenzsystemen

überzeugen, die

künftig Unfälle verhindern sollen.

Das Gelände im Stauferpark bot

dafür genügend Platz und eine

gute Anbindung an die B10.

Beim Trucker Day konnten die innovativen

Fahrzeuge getestet

werden.

Foto: AVS

High-Speed-Internet und Telefonie im Landkreis Göppingen.

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EVF-i-VDSL Max 250: 39,99 €. Einmalige Bereitstellung: 49,99 €. Endgerät FRITZ!Box 7590: 99,99 €. Strom- oder Gaskunden der EVF erhalten die FRITZ!Box 7590 für 0,00 €. Wird der Kunde erst während der Mindestvertragslaufzeit

auch Strom- oder Gaskunde der EVF, erhält er nachträglich eine Gutschrift für die FRITZ!Box 7590. Die Telefonie wird mittels VoIP (sogenanntes „ALL-IP“) mit zwei Sprachkanälen bereitgestellt. Verbindungen außerhalb des deutschen Festnetzes

werden gemäß gültiger „Preisliste Verbindungsentgelte EVF-i-VoIP“ abgerechnet. Für eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten kontaktieren Sie uns bitte über internet@evf.de. Alle Preise inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer.

Es gelten die „Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) EVF-i“. Stand 01/2020


TINOVERSUM

28 VIELFALT IM STAUFERPARK

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Bewegung trotz Lockdown

Staufen Plus Statt dem Lauffestival Barbarossa Berglauf hat die Göppinger

Eventagentur eine digitale Alternative entwickelt.

Wir bewegen Menschen“

ist das Motto

der Veranstaltungsagentur

Staufen

Plus. Neben Messen und anderen

Events konnte auch der Barbarossa

Berglauf, dessen Start

und Ziel an der Werfthalle ist,

nicht stattfinden. Mit dem Barbarossa

Homerun haben die

Eventmacher kurzerhand einen

digitalen Wettbewerb entwickelt:

Jeder läuft für sich, direkt

vor seinem Haus. „Die Haustüre

war die Startlinie“, blickt Geschäftsbereichsleiterin

Lisa

Hartleb auf den April zurück, als

man noch nicht mit der Laufgruppe

unterwegs sein konnte.

Auch weil es heute für die Sportfans

noch Einschränkungen gibt,

wolle man den „Barbarossa Homerun“

weiter anbieten – mit

entsprechend angepassten Herausforderungen.

„Wir wollen mit

dem ,Barbarossa Homerun‘ eine

Alternative zu den abgesagten

Den Spaß am

Laufen kann

uns keiner nehmen.“

Lisa Hartleb

Agentur Staufen Plus

Laufevents in der Region bieten“,

sagt Lisa Hartleb „Wir haben gemerkt,

wie groß die Enttäuschung

bei vielen ambitionierten

Laufbegeisterten war, als die Absagewelle

begonnen hat –

schließlich haben viele über die

Wintermonate schon fleißig trainiert

und haben sich auf die

Wettbewerbe im Frühjahr und

Herbst gefreut“, berichtet sie. So

sei die Idee geboren, im Filstal

den „virtuellen Wettkampf“ an

den Start zu bringen. „Die Freude

am Laufen kann uns niemand

nehmen“, ist Lisa Hartleb überzeugt.

Beim „Barbarossa Homerun“

gibt es mehrere Challenges,

die regelmäßig wechseln. Man

kann eine oder mehrere der Aufgaben

absolvieren. Los geht‘s ab

sofort jederzeit. Nach der Online-Anmeldung

erhält man per

E-Mail eine Startnummer und

dann heißt es: Challenge accepted.

„Die Zeitnahme läuft auf

Vertrauensbasis“, erklärt Lisa

Hartleb. Per Smartphone-App

oder Pulsuhr werden die

GPS-Daten aufgezeichnet und

zum Beispiel als Screenshot per

E-Mail dem Wettkampfbüro

übermittelt – zusammen mit einem

„Zielfoto“, das man nach erfolgreicher

Challenge von sich

machen kann. In einer Bestenliste

werden die Ergebnisse festgehalten,

auf der Webseite stehen

die „Zielfotos“ der Teilnehmer

dann in einer Finisher-Galerie.

Bei allem Ehrgeiz stehe der Spaß

am Laufen und der Bewegung im

Vordergrund – mittlerweile gibt

es auch für Radfahrer Challenges.

Info Für Unternehmen gibt es noch

bis Ende August die Möglichkeit, bei

einer Firmenchallenge

mitzumachen. Jeder in der Firma

kann dabei Kilometer mitsammeln

– egal ob beim Joggen, Spazieren

oder Wandern. Die Anmeldung ist

über die Website möglich.

Mach das

beste aus der

#schweiss

situation

HOMERUN

DAS VIRTUELLE LAUF-ERLEBNIS

Die Haustüre

ist die Startlinie.

Die Challenge ist

dein Ziel.

Jetzt mitmachen: www.barbarossa-homerun.de

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www.ksk-gp.de


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VIELFALT IM STAUFERPARK 29

Software trifft Workflow:

Prozesse werden optimiert

CINTEG AG Technik hilft, tägliche Prozesse effizienter und besser abzubilden. Der Göppinger

IT-Experte begleitet Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung.

Der Mittelstand muss

keine Angst vor der Digitalisierung

haben“,

ist Roland Sieber, Vorstandsvorsitzender

der CINTEG

AG, überzeugt. Das Unternehmen

will mit einem eigenen

ERP-System die Prozesse bei seinen

Kunden noch besser vernetzen.

Mit dem Auftrags- und Planungssystem

„ABPS“ könne sehr

individuell auf die Bedürfnisse

der Kunden eingegangen werden.

In einem fairen Lizenzmodell

können unterschiedliche

Bausteine modular angepasst

werden, dies bietet interessante

Schnittstellen zu externen

Dienstleistern. „Industrie 4.0

und Digitalisierung heißt nicht,

dass alles komplett auf links gedreht

werden muss“, sagt Roland

Sieber. „Uns ist aufgefallen, dass

vieles, was zur Digitalisierung

vorgetragen wird, zu allgemein

und auch zu verwirrend ist. Wir

möchten sozusagen Licht ins

Dunkel bringen – so, wie es für

den jeweiligen Anwender passt“,

erklärt Sieber.

Die CINTEG AG unterstützt mit ihren Lösungen mittelständische Unternehmen auf ihrem Weg zur Digitalisierung.

Das Team um die Geschäftsleitung Heinz Roos, Roland Sieber und Benno Meyer (von links)

hat viel Erfahrung in der Branche und bei der Begleitung von Betrieben.

Mehr Effizienz dank

digitaler Werkzeuge

„Der Vorteil des Systems ist, dass

es sehr flexibel angepasst werden

kann“, sagt auch Andreas

Hedrich vom CINTEG-Tochterunternehmen

GFU, das die Software

entwickelt. Ein solches

Software-System kann im Unternehmen

wachsen. Manchmal

braucht es etwas Zeit, bis sich die

Belegschaft an die neuen digitalen

Werkzeuge gewöhnt. In der

Regel lernt man die Effizienzvorteile

aber schnell zu schätzen. Es

gehe dabei ohnehin nicht darum,

Mitarbeitern Arbeit wegzunehmen.

Mit einem ERP-System im

Stil der Software APBS der CIN-

TEG AG braucht es dennoch

qualifizierte Fachkräfte, die die

Datenbanken entsprechend pflegen

und Inhalte bereitstellen.

„Das muss getan werden. Der

Vorteil ist aber, dass man zum

Beispiel Projekte betriebswirtschaftlich

viel schneller auswerten

oder kalkulieren kann“, beschreibt

Roland Sieber die Vorteile.

Flexible Lösung für den

Mittelstand

Alle Informationen zu einem

Auftrag sind zur richtigen Zeit an

der richtigen Stelle - auf Knopfdruck.

Das wiederum spare viel

Zeit - und auch Geld. Und: Dass

ein Projekt nicht oder nur teilweise

abgerechnet wird, kann

durch die sorgfältige und zuverlässige

Dokumentation im Hintergrund

vermieden werden. Das

System ist somit eine wichtige

Stütze in allen Bereichen der

Prozesskette im Unternehmen.

,,Es ist eine Lösung für den Mittelstand,

die mehr kann als eine

Standardvariante von der Stange

und dennoch gut finanziert werden

kann“, ist Hedrich überzeugt.

Um das System passgenau

zu konfigurieren, arbeitet sich

das Team intensiv in die Welt des

Kunden ein. ,,]e mehr Informationen

wir zum Ablauf haben und

je intensiver wir in das Unternehmen

eintauchen können,

umso besser können wir die Software

anpassen“, sagt Roland Sieber.

Schnellen und sicheren

Datenaustausch ermöglichen

Die Software der CINTEG AG

kann so in allen Bereichen eingesetzt

werden - von der Produktion

bis hin zur Lohnbuchhaltung

oder dem Versand, wo es beispielsweise

entsprechende

Schnittstellen mit Versanddienstleistern

gibt. ,,Der Austausch

der Daten mit Kunden,

aber auch firmenintern, wird in

Zukunft immer wichtiger“, sagt

Roland Sieber. Diese Daten müssen

schnell und sicher übermittelt

werden. Genau das will die

CINTEG AG bei ihren Kunden

künftig verstärkt forcieren. ,,Wir

haben gesehen, dass hier ein Bedarf

ist, der über Standardlösungen

hinausgeht, und wollen klei-

FOTO: MARIE-CHRISTIN KOMENDA

ne und mittelständische Firmen

in die digitale Welt begleiten -

gerne Step by Step“, sagt Roland

Sieber. Insbesondere in den

Branchen Sondermaschinenbau,

Werkzeugbau, Blech- und Laserteilefertigung,

Spritzgussfertigung

und ähnlichen Bereichen

ist die CINTEG AG ein gefragter

Partner. ,,Mit insgesamt sieben

Geschäftsbereichen umfassen

wir das gesamte technologische

Umfeld“, so Roland Sieber. Dazu

gehören Autodesk (CAD-, PDMund

PLM-Lösungen), Systemtechnik

(IT-lnfrastruktur, Netzwerktechnik,

Security, Storage

mit HP), 3D-Druck (Additive

Manufacturing /Prototyping mit

Stratasys) und CAM (S-Achsen-Fräsen

mit Open-Mind-Software).


30 VIELFALT IM STAUFERPARK

Das Technische Hilfswerk hat einen Standort im Stauferpark. Die Bilder enstanden bei der Hauptübung Mitte Juli.

FOTO: THW

Hilfe – nicht nur bei

ganz großen Katastrophen

THW Mit rund 40 Einsätzen im Jahr rückt das Technische Hilfswerk vom Stauferpark aus

vergleichsweise oft aus und unterstützt die Blaulichtkollegen in der Region.

Technisches

Hilfswerk

Das Technische Hilfswerk

(THW) ist eine Einrichtung

des Bundes für den Zivil- und

Katastrophenschutz. Rund

65 000 aktive Ehrenamtliche

sind bundesweit im THW aktiv,

dazu kommen rund 1300

Hauptamtliche Kräfte für die

Organisation der Ortsgruppen.

Von Göppingen aus werden

weitere Gruppen in der

Region verwaltet.

Rund 70 aktive Ehrenamtliche

engagieren

sich im Technischen

Hilfswerk (THW) in

Göppingen, das seit vielen Jahren

im Stauferpark seinen Standort

hat. „Wir freuen uns aber immer

über neue Kameraden“, sagt

Tobias Vester, der beim THW für

die Öffentlichkeitsarbeit und

Mitgliedergewinnung zuständig

ist. Im aktiven Dienst mitmachen

kann jeder von 17 bis 65 Jahren.

Man braucht keine besonderen

Kenntnisse: „Alles, was man für

die Mitarbeit braucht, lernt man

in einer halbjährigen Grundausbildung

und später dann in der

jeweiligen Fachgruppe“, erklärt

Tobias Vester. Es gibt vielfältige

Möglichkeiten, sich einzubringen:

beispielsweise als Einsatzkraft,

Kraftfahrer oder Radladerfahrer

sowie auch im Bereich

Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit,

Koch, IT-Experte oder in der

THW-Führungsgruppe. „Von

Presslufthammer bis Bürostuhl

gibt es die vielfältigsten Aufgaben

bei uns“, so Tobias Vester.

Auch kleinere Einsätze

Etwas mehr als 40 Einsätze fahren

die Kameraden der Göppinger

Ortsgruppe im Jahr – das

klingt zwar wenig, ist aber vergleichsweise

zu anderen viel.

„Wir unterstützen auch bei kleineren

Einsätzen die Polizei oder

die Feuerwehr“, berichtet der

THW-Ortsbeauftragte Michael

Nitsch. Dabei handelt es sich

zum Beispiel um die Eigentumssicherung

nach einem Einbruch,

bei der eine zerstörte Fensterscheibe

provisorisch durch Holz

ersetzt wird – oder auch die Hilfe

bei Verkehrsunfällen, wenn die

Feuerwehr vor Ort Unterstützung

braucht. „Wir werden von

den anderen Einsatzkräften auch

dann hinzugezogen, wenn spezielles

Gerät gebraucht wird“, erklärt

Michael Nitsch.

Modernes Gerät

Die Schwerpunkte der Aufgaben

des THW ändern sich immer

wieder und müssen regelmäßig

auf die aktuellen allgemeinen

Gefahrenlagen und Situationen

angepasst werden. Darum wird

auch das technische Gerät regelmäßig

gepflegt und bei Bedarf

erneuert. In den vergangenen

Monaten hat das Göppinger

THW immer wieder neue Fahrzeuge

erhalten, um stets bestens

für den Einsatz gerüstet zu sein.


Gemeinsam

da durch.

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