2020/31 - FRIZZ_08/2020

suedwest.presse

Das Magazin für Ulm, Neu-Ulm und Umgebung | August | Nr. 333 | unbezahlbar

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INHALT

04 08

18

04 STADTGESPRÄCH

Felix Kozlik - Geschäftsführer der Bäckerei Buck

in Langenau

08 STADTLEBEN

Kultur im Sommer - Stürmt die Bug | Speiseinsekten

von Catch-your-bug | Im Gespräch

mit Henning Krone: Leiter Marketing und

Unternehmenskommunikation bei Radio 7 | NiceTarts

von NaschNatur | Die Top Freizeitziele

der Region

14 CAMPUS & KARRIERE

Prof. Dr. Constance Richter (Hochschule Aalen)

im Interview | Youtuber Jacon von BreakingLab

zu Besuch an der Hochschule Biberach

18 KEEP IT REGIO

Anbieter, Manufakturen, Hersteller und mehr

| Urban Gardening | Ulmer Bienen | Fleisch: Ja

gerne - oder doch nicht?!

28 HUNDE-SPECIAL

Meine liebsten Gassitouren

32 FILM

Was läuft im August im Kino?

34 LITERATUR

Buchtipp:

36 KÜCHENZAUBER

Ice Ice Baby - alles über Eis

40 KINDERSEITE

Kinder in der Natur - Richtig Schnitzen

42 SPORT

Die FuPa FIFA Liga | eSport Ulm e.V.

44 VERANSTALTUNGSTICKER

Termine in der Region

48 FRIZZ MACHT GLÜCKLICH

Tolle Gewinnspiele

50 LETZTE SEITE

Das Letzte kommt zum Schluss: Apropos

Fleisch

28 36 42

Impressum:

Verlag & Herausgeber:

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Dominik Schele

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Redaktionen in dieser Ausgabe:

Konny Hübner, Dominik Schele,

Nick Hausner, Ulrike Hoche, Susanne

Hülsenbeck

Termin- und Onlineredaktion:

Tamara Saß, Dominik Schele

Titelseite: FRIZZ Das Magazin

DTP und CTP/Druck:

fec - druck+medien GmbH & Co. KG

Druckauflage 12.000 Ex.

Erscheinungsweise: monatlich

Redaktionsschluss: 12.08.2020

Geltende Preisliste: Mediadaten gültig ab

01.06.2020

Vertrieb: Direkt- u. Eigenvertrieb

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anders angegeben, by FRIZZ Das Magazin.

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03


STADTGESPRÄCH

FELIX KOZLIK

GESCHÄFTSFÜHRER BÄCKEREI BUCK (LANGENAU)

Felix Kozlik ist 29 Jahre alt und aktuell unter anderem Geschäftsführer

der Bäckerei Buck in Langenau. Außerdem ist er gerade dabei,

eine sehr innovative und zugleich vielversprechende Geschäftsidee

umzusetzen. Dabei steht der Profit nicht an erster Stelle, sondern

es geht ihm auch um Tradition und Menschlichkeit.

FRIZZ: Herr Kozlik, waren Sie ein fleißiger Schüler?

Felix Kozlik: Ich würde behaupten, ich habe damals alles gegeben

und versucht, das Beste aus mir rauszuholen. Im Endeffekt hat es für

mich vorne und hinten nirgends gereicht. Im Zeugnis würde stehen:

Er war stets bemüht. (lacht)

FRIZZ: Viel zu früh aufstehen, bald zu Bett gehen müssen, mindestens

6-Tage-Woche und jede Menge Arbeit. Warum haben Sie sich

ausgerechnet für eine Ausbildung zum Bäcker entschieden?

Felix Kozlik: Als ich meine Schulzeit beendet habe, waren bereits

zwei meiner Geschwister im Bäckerhandwerk tätig, somit war mir

das Handwerk nicht mehr fremd. Persönlich war ich schon immer ein

Frühaufsteher und bin mit wenig Schlaf super ausgekommen und so

waren die Arbeitszeiten – zumindest in der Ausbildungszeit - für mich

sehr angenehm. Die endgültige Entscheidung für die Ausbildung zum

Bäcker ist dennoch erst nach einem zweiwöchigen Praktikum in der

Backstube gefallen.

FRIZZ: Welche Erfahrungen, von denen Sie heute noch profitieren,

machten Sie in Ihrer Lehre?

Felix Kozlik: Ich glaube, den meisten Nutzen ziehe ich heute durch

die verschiedenen Tätigkeiten an den Maschinen meines Ausbildungsbetriebes.

Dieses Wissen hat mir in meiner jetzigen Funktion

bei Investitionen unwahrscheinlich geholfen. Hier konnte ich meine

Erfahrung wunderbar ausspielen und somit meine Mitarbeiter in der

Produktion bestmöglich unterstützen.

FRIZZ: Haben Sie Ihre Laufbahn von Beginn an vor sich gesehen, oder

entwickelte sich der Wunsch nach einer besseren Qualifizierung erst

mit der Zeit?

Felix Kozlik: Gute Frage, tatsächlich hatte ich schon immer den

Wunsch eine Position auszuüben, welche Verantwortung und Mitarbeiterführung

beinhaltet. Erst in meiner Tätigkeit als Bezirksleiter bei

der K&U-Bäckerei zwischen 2014 und 2016 habe ich mich erstmals

mit dem Thema Betriebswirtschaft näher beschäftigt. Dort habe ich

zwar 20 Filialen und 150 Mitarbeiter geführt und verwaltet, jedoch

war mir die Bedeutung der Zahlen aus betriebswirtschaftlicher Sicht

nicht wirklich klar. Als mir dann auch noch der interne Aufstieg in

eine höhere Position aufgrund mangelnder Qualifikation verweigert

wurde, reifte der Entschluss ein Vollzeit-Studium der Betriebswirtschaftslehre

an der VWA in Stuttgart zu absolvieren. Da ich jedoch lediglich

über einen Hauptschulabschluss verfügte, wurde mir das Studium

ebenfalls verweigert. Der Umstand, dass ich zuvor jedoch zwei

Jahre im mittleren Management tätig war und ich das Aufnahmegremium

mit meinem persönlichen Auftreten überzeugen konnte, führte

dann dazu, dass ich Ende 2016 das Studium doch antreten konnte.

FRIZZ: Wie ging es denn konkret nach Ihrer Ausbildung weiter?

Felix Kozlik: Nach meiner Lehre zum Bäcker und ein paar Monaten

Tätigkeit als Geselle bin ich relativ spontan nach Spanien ausgewandert

um dort in einer großen deutschen Bäckerei an der Costa Brava

als „Ausbilder“ anzuheuern. In Spanien ist Bäcker kein Ausbildungs-

04


eruf und daher suchten sie einen Mitarbeiter, der die dortigen Angestellten

mit Können und Wissen rund um den Beruf unterstützt und

weiterbildet. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland stellte mich

die EDEKA Südwest für ihre Tochterfirma K&U als Bezirksleiter ein. Eine

Tätigkeit, die ich gerne und erfolgreich gemeistert habe, bis mich

mein fehlendes Wissen, wie erwähnt, zu dem Studium veranlasst hat.

Leider schlug dann das Schicksal zu und mein Vater erkrankte sehr

schwer. Natürlich will man in einem solchen Fall die beste Pflege für

den Angehörigen. Um diese gewährleisten zu können, wurden meine

Schwester, welche damals ebenfalls in der Ausbildung war, und ich

plötzlich unterhaltspflichtig. Das war mit einem Studium finanziell

nicht zu schaffen. Schweren Herzens musste ich daher nach eineinhalb

Jahren abbrechen und nahm eine Stelle als Bezirksleiter der Bäckerei

Schwarz im Allgäu an. Dort habe ich den gesamten Bezirk von

Ulm bis Füssen geführt, nebenbei alle Auszubildenden der einzelnen

Filialen betreut und gleichzeitig mein BWA-Studium als Fernkurs bei

der Fernhochschule Hamburg wieder aufgenommen. Nach erfolgreichem

Abschluss des Studiums habe ich mich nach einer Tätigkeit

mit mehr Anforderungen im betriebswirtschaftlichen Bereich umgesehen

und trat im September 2018 als geschäftsführender Vorstand

der Taxen-Zentrale Ulm e.G. eine neue Stelle an, bei welcher ich noch

heute neben meiner Bäckerei tätig bin.

»WER KEINE TRADITION

HAT, HAT AUCH KEINE

ZUKUNFT.«

FRIZZ: Seit Juli 2019 sind Sie Inhaber und Geschäftsführer der Bäckerei

Buck in Langenau. Der Weg in die Selbstständigkeit in so jungen

Jahren ist eher ungewöhnlich. Durch welchen Umstand ergab sich

dieser Schritt?

Felix Kozlik: Ein paar Monate nachdem ich in die Vorstandschaft der

Taxen-Zentrale Ulm e.G. eingestiegen bin, erhielt ich aus heiterem

Himmel eine E-Mail von Frau Buck, welche mir damals ihre Bäckerei

anbot. Sie habe im Internet von mir gelesen und dachte sich, dass

es doch ganz gut passen könnte und fragte, ob ich nicht Interesse

an einem unverbindlichen Treffen hätte. Diesen Wink des Schicksals

habe ich wahrgenommen und so bin ich zu meinem heutigen Betrieb

gekommen.

FRIZZ: Ab September übernehmen Sie das Café Adelbert in Ulm. Wie

kam es dazu?

Felix Kozlik: Auch dies war, wie bereits bei der Bäckerei Buck, reines

Schicksal. Ich hatte eine Konditorin eingestellt, die frisch ihre Ausbildung

im Café Adelbert absolviert hatte. Einige Wochen nach der Einstellung

dieser Mitarbeiterin ließ ich mir eine neue Brille bei meinem

Verwandten (Optik Salzmann in Söflingen) machen. Wir unterhielten

uns über mein momentanes Leben und wie es mir so geht. Da sagte

er mir ganz nebenbei, dass ich doch auch mal bei seinem Lieblingsbäcker

anfragen könnte, dieser suche ebenfalls nach einem Nachfolger

und dass es sich um das Café Adelbert handele. Spontan habe ich

dann tatsächlich dort angerufen, konnte jedoch leider niemanden erreichen.

Am nächsten Tag fragte ich meine neue Konditorin, ob diese

noch Kontakt zu Herrn Guter, dem Inhaber, habe und ob sie einen solchen

eventuell herstellen könnte. Das hat sie getan, wir haben uns

getroffen und haben festgestellt, dass Herr Guter und ich direkt auf

einer Wellenlänge sind! Nun unterstütze ich ihn seit einem Jahr in der

Unternehmensführung als Berater. Die gemeinsamen Ziele haben wir

dabei wunderbar umgesetzt und erreicht. Vor ein paar Monaten hat

er mir dann das Angebot gemacht, seinen florierenden Betrieb bereits

ab September 2020 zu übernehmen, was ich selbstverständlich

tun werde.

FRIZZ: Wie genau muss man sich Ihr Geschäftsmodell dann vorstellen?

Felix Kozlik: Es ist eigentlich relativ simpel. Seit Jahren wird von den

Medien ein Handwerkssterben kommuniziert, es fehlen Fachkräfte,

da die Jugend heute kaum noch Interesse an Betrieben in der Region

hat. Darüber habe ich mir lange Gedanken gemacht und mir eine Art

„Fahrplan“ zurechtgelegt. Dieser sieht vor, alle Unternehmen unter

einen Hut zu bekommen, ohne die Kontrolle oder die Übersicht zu

verlieren. Ich habe dann den Entschluss gefasst, ein Unternehmen

über die anderen beiden zu bauen. Im fachlichen Sinne eine (Holding)

Struktur. Diese Struktur ermöglicht mir die Funktion des Inhabers zu

zentralisieren. Ich kann Betriebe übernehmen und diese dennoch in

ihrer Form, ihrer Tradition und Geschichte weiterführen.

FRIZZ: Ihr Geschäftsmodell ist also, Betriebe die aufgrund fehlender

Nachfolge aufgegeben werden müssen, zu übernehmen und diese

mit Tradition und Geschichte genauso weiter zu führen. Das klingt

nach viel Respekt für das Lebenswerk der Inhaber. Wäre es nicht einfacher,

einen Betrieb aufzukaufen und etwas ganz Neues, Innovatives

daraus zu machen?

Felix Kozlik: Sicherlich wäre es in gewissen Punkten „einfacher“,

aber für mich nicht sinnvoll. Man muss sich immer vor Augen halten:

Ein Betrieb wird 30, 40 oder 100 Jahre in der Familie geführt. Es

ist nie etwas wichtiger gewesen als der Betrieb. Private Rücklagen

wurden wiederverwendet, reinvestiert um eine neue Maschine

anzuschaffen oder eine Krise, wie die aktuelle, zu überstehen. Dies

tat man, damit einmal der Sohn oder die Tochter den Familienbetrieb

übernehmen kann, damit deren Auskommen gesichert und auch

die eigene Rente gewährleistet ist. Aufgrund des oft mangelnden

Interesses der Jugend ist das aber leider viel zu oft nicht der Fall

und diese Menschen, die ihr Leben für ihren Betrieb gegeben haben,

drohen in die Altersarmut zu rutschen und die Geschichte und die

Tradition, welche sie über viele Jahrzehnte aufgebaut, gehegt und

gepflegt haben, würde ausgelöscht. Und genau das möchte ich mit

meinem Geschäftsmodell verhindern.

FRIZZ: Ihnen ist also nicht nur die Wirtschaftlichkeit, sondern auch

der soziale Aspekt wichtig?

Felix Kozlik: Exakt. Denn hinter jedem Handwerksunternehmen

stand ein Mensch oder eine Familie, welche ihr Leben für diesen Betrieb

geopfert haben. Und dieses möchte ich unbedingt erhalten.

FRIZZ: Und das in einer Gesellschaft in der viel Wert auf immer

„schneller, höher und reicher“ gelegt wird. Sind Sie ein Freak?

Felix Kozlik: Für Menschen die nach diesem Credo leben und es für

richtig und erstrebenswert halten? Bestimmt! Gerade dieser unglaubliche

Größenwahnsinn, den man leider mannigfaltig in unserer Gesellschaft

erlebt, ist für mich jedoch nicht nachvollziehbar. Ich bin der

festen Überzeugung, dass Geld nicht glücklich macht. Was bringt uns

der größte Reichtum der Welt, wenn wir nicht einmal mehr die Zeit

haben, unsere Kinder beim Aufwachsen zu sehen, zu begleiten oder

Zeit mit unseren Familien zu verbringen?

FRIZZ: Ganz praktisch sieht es dann aus wie folgt: Ich habe einen Betrieb,

bin in die Jahre gekommen und muss ihn aufgeben, weil es an

einer Nachfolge mangelt. Wie geht das im besten Fall weiter, wenn ich

mich an Sie wende?

Felix Kozlik: Nun, zuerst möchte ich klarstellen, dass es nicht mein

Ziel ist, nun hunderte Betriebe zu übernehmen. Ich gehe in sachten

Schritten von Projekt zu Projekt, was bedeutet, dass ich aktuell damit

beschäftigt bin, den neuen Betrieb in meine „Betriebsfamilie“ zu

integrieren. Hierzu muss ich erstmal gewährleisten, dass dieser sauber

aufgestellt und strukturiert ist. Sobald dieses „Fundament“ steht,

wird der Betrieb auf den aktuellsten Stand gebracht, bis er mit einem

„operativen Geschäftsführer“ so läuft, dass ich meine Zeit einem

neuen Projekt widmen kann. Sollte dann ein passendes Projekt anstehen,

will ich mich zu 150 Prozent reinknien. Denn genau das ha-

05


en diese Betriebe verdient. Im Idealfall liegt man mit den Inhabern

auch persönlich auf einer Wellenlänge und baut schon in den ersten

Treffen und Gesprächen eine gewisse Bindung und Vertrauen auf. Anschließend

geht man nach und nach alle relevanten Themen an und

ich bin erstmal unterstützend tätig. Ich lerne den Betrieb kennen und

versuche mich zu integrieren. Erst, wenn der Inhaber dann sagt, nun

bin ich mir sicher, der Betrieb kann ruhigen Gewissens übergeben

werden, würde man den letzten Schritt gemeinsam gehen.

FRIZZ: Haben Sie keine Angst vor der Konkurrenz. In Ulm mangelt es

nicht gerade an Cafés?

Felix Kozlik: Definitiv nicht! Bäckereien, Konditoreien und Cafés sind

keine Konkurrenz! Es sind Mitbewerber, welche alle ihre Daseinsberechtigung

haben. Schließlich belebt nur gesunder Wettbewerb das

Geschäft. Nicht zuletzt wäre ich sehr glücklich darüber, wenn es wieder

mehr handwerkliche Betriebe in Ulm und Umgebung geben würde

und wir ein Zeichen gegen den Trend setzen können.

FRIZZ: Welche Projekte habe Sie derzeit sonst noch am Laufen?

Felix Kozlik: Derzeit habe ich keine „neuen“ Projekte am Laufen. Lediglich

die Übernahme und das Strukturieren des Café Adelberts und

die Aufstellung meiner „FJ GmbH“ in Form einer Holding.

FRIZZ: Natürlich rettet alles, was Sie da machen, auch viele Arbeitsplätze

und die so wichtigen Handwerksbetriebe bleiben auch bestehen.

Ist das auch eine Herzensangelegenheit von Ihnen?

Felix Kozlik: Defintiv! Wie man hoffentlich im Verlauf des Interviews

lesen kann, bin ich mit ganzem Herzen bei jedem Projekt. Ich bin

umso glücklicher, wenn ehemalige Unternehmer mit Stolz ihre ehemaligen

Betriebe besichtigen und einem das Gefühl von Dankbarkeit

vermitteln. Das, oder wenn die treue Kundschaft einen anspricht, und

mit leuchtenden Augen erklärt, wie toll sie es finden, dass es den Betrieb

weiterhin geben wird, in dem sie schon als Kinder ihre Lieblingsprodukte

geholt haben. Das ist einfach ein tolles Gefühl!

FRIZZ: Warum finden Sie Tradition so wichtig?

Felix Kozlik: Wer keine Tradition hat, hat auch keine Zukunft. Wer

nicht weiß, woher er kommt, weiß in der Regel auch nicht, wohin er

will. Ein Kapitän, der seinen Zielhafen nicht weiß, wird nicht nur nie

im Ziel ankommen, ja, er kann niemals ankommen. Und wer diese

Erkenntnis auch gerne aus dem Mund von jemandem hören möchte,

der nachweislich nicht für traditionsorientiertes Denken steht, zitiere

ich gerne Bertold Brecht: „Aber wer den großen Sprung machen will,

muss einige Schritte zurückgehen. Das Heute geht gespeist durch

das Gestern in das Morgen.“

FRIZZ: Die Coronakrise machte vor keinem Unternehmen halt. Wie

erlebten Sie diese herausfordernde Zeit?

Felix Kozlik: Trotz der negativen Auswirkungen auch als unglaublich

spannend! Natürlich habe auch ich, sowohl mit meiner Bäckerei als

auch mit der Taxen-Zentrale Ulm e.G., unglaubliche Verluste zu verbuchen.

Aber ich finde, es erinnert uns Menschen auch wieder einmal

daran, was wichtig ist im Leben und was nicht. In dieser Krise hat sicherlich

Jeder etwas Zeit gehabt, Dinge neu zu überdenken oder sich

mal Zeit für etwas zu nehmen, das lange hinten angestellt worden ist.

Ich bin mir sicher, wir werden positiv aus der Krise kommen.

FRIZZ: ...und wie spüren Sie die derzeitige Wirtschaftslage?

Felix Kozlik: Sehr angespannt! Die Tage sind nicht mehr wirklich

planbar. Das Einkaufsverhalten hat sich um 90 Grad gedreht und man

muss sich unglaublich schnell anpassen. Leider werden viele Unternehmen

von der Politik übersehen. Man betrachte nur mal die aktuellen

Situationen bei Clubs, Bars und so weiter. Trotzdem glaube ich,

wie gesagt, dass wir stärker denn je aus dieser Krise kommen werden

und Unternehmen, welche diese Zeit überstehen, werden auch langfristig

im Markt etabliert bleiben.

FRIZZ: Sie arbeiten viel mit Menschen zusammen. Welche Führungsprinzipien

haben Sie?

Felix Kozlik: Puh… das ist eine interessante Frage. Ich denke ich habe

mir mit der Zeit einen gewissen „Führungsstil“ angeeignet, welchen

ich schwer in einem Satz beschreiben kann. Ich glaube zum

Beispiel daran, dass es sehr wichtig ist, seinen Mitarbeitern einen

gewissen Vertrauensvorschuss zu gewähren und nur im Notfall einzugreifen.

Denn jeder Mitarbeiter muss Fehler machen dürfen, um aus

seinen eigenen Fehlern zu lernen. Dies hat für mich etwas mit Mitarbeiterentwicklung

zu tun. Selbstverständlich kann so ein Konstrukt

wie das meine nur mit der Abgabe von Kompetenzen und Verantwortung

funktionieren.

FRIZZ: Kann man diese erlernen?

Felix Kozlik: Sicherlich. Indem man Vertrauen zu seinen Mitarbeitern

aufbaut und lernt loszulassen.

FRIZZ: Wie sieht denn ein typischer Tagesablauf bei Ihnen aus?

Felix Kozlik: Zu flexibel um typisch zu sein! Da ich zwei Unternehmen

leite und eines aktuell noch intensiv betreue, muss ich flexibel

sein und vieles auch von unterwegs erledigen können. Das funktioniert

auch ganz gut und ich regle sehr vieles auf dem Weg von einem

Einsatzort zum anderen. Ab September wird die FJ GmbH dann endlich

ihre neuen Büroräume beziehen, was mich in die Lage versetzt,

vormittags die einzelnen Betriebe persönlich zu besuchen und zu

betreuen und nachmittags setze ich mich dann ins Büro, um die kaufmännischen

Belange der Unternehmen zu bearbeiten und die kommenden

Ziele zu planen.

FRIZZ: Haben Sie genug Freizeit?

Felix Kozlik: Das kann ich mit einem klaren JA beantworten! Wenn

man bedenkt, welche Verantwortlichkeiten ich zu tragen habe, für

wie viele Mitarbeiter ich geradestehe und dennoch regelmäßig meinen

Sportverein unterstütze, am Wochenende fast immer Zeit für

meine Familie finde und auch genügend Luft für spontane Angelegenheiten

habe, dann glaube ich, nicht weniger Zeit zu haben als ein

Angestellter in einem mittelständischen Unternehmen. Der einzige

Unterschied ist, dass ich eben nicht in einem festen Zeitkonstrukt

stecke und die Arbeit nicht Punkt 17 Uhr endet.

FRIZZ: Was halten Sie von Managern, die in der Öffentlichkeit mit wenig

Schlaf und Wochenendarbeit auftrumpfen?

Felix Kozlik: Ich finde, das kommt immer auf die Ziele derjenigen an.

Wenn man diese Zeit benötigt, um seine Arbeit erledigen zu können

und man sonst nicht seine Träume oder Ziele erreichen kann, dann

hat man keine andere Wahl und sollte dies so tun. Für mich persönlich

wäre dies nichts, den jeder lebt nur einmal und dieses Leben wegen

Reichtum aufs Spiel zu setzen, gehört nun mal nicht zu meinen Vorstellungen.

FRIZZ: Wo machen Sie Werbung und wie können Menschen, die Ihre

Arbeit interessant finden, mit Ihnen in Kontakt kommen?

Felix Kozlik: Werbung mache ich für mein Geschäftsmodell als Ganzes

aktuell nirgendwo. Jeder meiner Betriebe aber variiert einzeln in

seiner Werbung. So bin ich zum Beispiel mit meiner Bäckerei Sponsor

beim TTC Neu-Ulm, werbe mit diversen Anzeigen in den Medien oder

bin auf Social Media wie Instagram und Co aktiv.

FRIZZ: Bei welchen Beschäftigungen können Sie abschalten und auftanken?

Felix Kozlik: Am besten kann ich mit meiner Freundin und meinem

Hund abschalten. Wenn wir gemeinsam etwas unternehmen oder

auch mal nur auf der Couch liegen und entspannen. Natürlich ist auch

der Sport ein Muss.

FRIZZ: Was raten Sie Berufsnachwuchs?

Felix Kozlik: Ziele setzen und planen! Denn ein Ziel ohne Plan ist nur

ein Wunsch!

FRIZZ: Eine Ihrer Lebensweisheiten?

Felix Kozlik: Ein Fehler bedeutet nicht, dass du versagt hast, sondern,

dass du deinem Erfolg einen Schritt näher gekommen bist.

06

Konny Hübner


STADTLEBEN

WAS ULM, GEHT NEU-ULM AB? & UMGEBUNG

STADTLEBEN

KULTUR IM SOMMER: STÜRMT DIE BURG 2020

2020 geht der Pop up Space auf

der Wilhelmsburg in die dritte

Runde. Es ist dieses Jahr noch

wichtiger Kulturschaffenden eine

Plattform zu bieten, gehören

gerade sie doch zu den Hauptbetroffenen

der Corona-Krise. Mit

dem großen Innenhof und den

beiden gut zu kontrollierenden

Ein- bzw. Ausgängen ist die Wilhelmsburg

ideal dazu geeignet,

atmosphärisches Kulturprogramm,

in Anbetracht der aktuellen

Verordnungen, zu gestalten.

Das Motto lautet in diesem Sommer

#kulturerhalten. Seit dem

24. Juli findet der Sturm auf die

Wilhelmsburg unter diesem Motto

statt – selbstverständlich mit

Abstand. Der Fokus liegt 2020

ganz klar auf lokalen Kulturak-

teuren. Im Rahmen eines Open

Stage-Konzepts präsentieren sie

sich und ihre Kunst dem Publikum.

Neben Kunst und Kultur sieht die

Kulturabteilung auch in diesem

Jahr temporäre Infrastrukturmaßnahmen,

wie etwa die Anbindung

durch einen Shuttlebus,

eine Pop up Bar, Street-Food

und ein umfassendes Hygienekonzept,

vor. Aus Hygiene- und

Abstandsvorgaben wird von der

Bespielung der Innenräume abgesehen.

Der Pop up Space läuft

bis 30. August 2020. Das kulturelle

Leben bleibt also auch in

diesem Sommer lebendig!

die-wilhelmsburg.de

08


SPEISEINSEKTEN VON CATCH-YOUR-BUG

Heuschrecken, Mehlwürmer und Heimchen haben vermutlich die

wenigsten auf ihrem Speiseplan. Dabei sind Speiseinsekten eine hervorragende

Nährstoffquelle und dabei durchaus schmackhaft. 2019

erhielt „six feet to eat“ aus Schnürpflingen , die erste Speiseinsektenzucht

Deutschlands, ihre Zulassung.

Der Ulmer Marco Schebesta, der mit einem der Geschäftsführer der

Insektenzucht befreundet ist, war von den Vorteilen der Insekten für

Mensch und Umwelt von Anfang an überzeugt und baute daraufhin

den Onlineshop catch-your-bug.com auf, über den die essbaren Insekten

verkauft werden.

Laut Marco haben Speiseinsekten einiges zu bieten. Als reine

Nährstoffquelle spielen sie, mit ihrem hohen Proteingehalt,

einem großen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, Ballaststoffen

und Vitaminen, ganz weit oben mit. Zudem weisen Insekten ein

Schwarmverhalten auf, was bedeutet, dass diese artgerecht auf

kleiner Fläche gezüchtet werden können. Darüber hinaus sind die

CO 2 -Emissionen sowie der Wasserverbrauch sehr gering. Vergleicht

man die Insekten- mit der Rinderzucht wird das schnell deutlich. Die

Gewinnung von einem Kilogramm Protein bei Insekten verbraucht

2500 Mal weniger Wasser, 100 Mal weniger CO 2 , zwölf Mal weniger

Fläche und zehn Mal weniger Futter als bei der Rinderzucht.

Die Vorteile sind klar erkennbar und dennoch schrecken viele beim

Gedanken daran Insekten zu essen zurück. Tatsächlich sind die

Meisten jedoch, sobald sie einmal probiert haben, vom Geschmack

positiv überrascht. Zu Beginn ist es einfacher Insektenmehle zu

verwenden, meint Marco Schebesta. Diese bestehen aus fein

zermahlenen Insekten lassen sich beispielsweise Teigwaren

beimischen oder aber zu gesunden Shakes und Müslis hinzufügen.

Vermutlich wird es noch ein wenig dauern, bis Insekten als Nahrungsmittel

in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind, das Potenzial

ist aber auf jeden Fall sehr groß. Der Verzehr von Insekten und daraus

hergestellten Lebensmitteln macht nicht nur aus gesundheitlicher

Sicht Sinn. Er kann auch dabei helfen Herausforderungen, wie etwa

die Erderwärmung und die Ressourcenknappheit, anzugehen. Die Effizienz

in der Züchtung und die nachhaltige Gewinnung des tierischen

Proteins im Vergleich zur herkömmlichen Viehzucht zeigen, dass es

sich um ein Thema handelt, an dem kein Weg vorbeiführen sollte.

Übrigens: Am 01. August startet catch-your-bug eine Crowdfunding-

Kampagne auf Startnext. Das Ziel ist die Herstellung von neuen, gewürzten

Insektensnacks in verschiedenen Geschmacksrichtungen,

darunter BBQ, Salz und Pfeffer sowie Zimt und Zucker. Die Kampagne

findet ihr unter: startnext.com/catch-your-bug

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Vor Gebrauch stets Etikett

und Produktinformation lesen.

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09


STADTLEBEN

IM GESPRÄCH MIT: HENNING KRONE

LEITER MARKETING UND UNTERNEHMENSKOMMUNIKATION BEI RADIO 7

FRIZZ: Hallo Herr Krone, wie geht es Ihnen?

Henning Krone: Persönlich geht es mir sehr gut. Beruflich ist die Situation

nicht einfach, aber ich bin ein positiver Mensch und versuche

aus jeder Situation das Beste rauszuholen und die Herausforderung

anzunehmen.

FRIZZ: Die Corona-Krise hat uns alle vor diverse Herausforderungen

gestellt – wie sah das bei Radio 7 aus?

Henning Krone: Selbstverständlich war und ist das bei uns auch so.

Die Geschäftsführung und die Bereichsleiter haben die Situation mit

allen Herausforderungen frühzeitig erkannt. Wir haben schnell Maßnahmen

zum Schutz der Mitarbeiter ergriffen und meiner Ansicht

nach einen tollen Job gemacht.

FRIZZ: Gab es bei Radio 7 coronabedingte Veränderungen bzw. Einschränkungen

wie beispielsweise Kurzarbeit, Homeoffice oder ähnliches?

Henning Krone: Klar gab es bei uns Veränderungen. Wir waren

im Homeoffice, hatten und haben mit Kunden und Partnern hauptsächlich

Kontakt über Video- und Telefonkonferenzen, haben die

Redaktion und Großraumbüros mit entsprechenden Schutzwänden

ausgestattet, haben zusätzliche Desinfektionsspender aufgestellt

und natürlich für die Mitarbeiter Schutzmasken angeschafft. Innerbetrieblich

haben wir uns selbstverständlich an die Abstandsregel gehalten.

Wir haben alles zum Schutz der Mitarbeiter getan und hatten

noch keinen Coronafall im Haus.

FRIZZ: Die Radio-Nutzung ist in den vergangenen Wochen und Monaten

nach oben gegangen. Auf der anderen Seite war und ist in vielen

Branchen kein Geld für das Schalten von Werbung vorhanden. Ist an

der Aussage: „Es gibt so viel zu tun wie noch nie, aber die Einnahmequellen

versiegen.“ aus Ihrer Sicht etwas dran und wie gehen Sie

damit um?

Henning Krone: Sagen wir mal so, es ist wesentlich schwieriger Umsatz

zu generieren und damit auch wesentlich zeitaufwendiger. Die

Entwicklung neuer Ideen für die Kunden steht dabei im Fokus. Aber

ja, die Einnahmequellen werden nicht mehr werden.

FRIZZ: Gab es in den letzten Wochen und Monaten besonders prägende

Erlebnisse?

Henning Krone: Eine Krisensituation, ob klein oder groß, ist immer

etwas ganz Besonderes und zeigt am Ende, wie wir in der Gemeinschaft

mit der Krise umgehen. Den Kopf nicht in den Sand stecken

und den Blick in eine unvorhersehbare Zukunft zu wagen ist sicherlich

eine ganz neue Herausforderung. Dieser haben wir uns gestellt

und ganz neue Möglichkeiten gesehen. Unsere Autokinokonzerte im

Mai in Ulm, Friedrichshafen und Crailsheim waren beispielsweise

die ersten Festivals dieser Art. Es war für die Besucher, die Künstler,

unsere Partner und für uns eine ganze neue Veranstaltungsform, die

gigantisch gut war. Wir hatten den Mut in dieser Situation das Risiko

einzugehen und wurden belohnt. Das stärkt uns auch weiterhin über

den Tellerrand zu schauen.

Ich muss sagen, ich finde, dass die deutsche Politik einen bisher hervorragenden

Job gemacht hat. Wir müssen dankbar sein, in diesem

Land leben zu dürfen.

FRIZZ: Was wünschen Sie sich für die kommende Zeit?

Henning Krone: Normalität - und das Gelernte in die neue Normalität

zu integrieren sowie entstandene und erkannte Lücken innovativ zu

füllen. Ich denke da zum Beispiel an die Digitalisierung.

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Als sie sich kennenlernten, stellten Andrea Schlumpp und Markus

Smarzoch aus Kettershausen schnell viele Gemeinsamkeiten fest.

Die Ernährungsweise gehörte da allerdings nicht wirklich dazu. Andrea

liebte Zucker und konnte nicht ohne etwas Süßes. Profisportler

Markus achtete stets auf eine nährstoffreiche Ernährung und verzichtete

auf leere Kalorien. Da musste eine Lösung gefunden werden:

Etwas 100 Prozent Gesundes, das auch die Gelüste nach Süßem befriedigt.

Als die Beiden in Bio- und Supermärkten nicht das fanden,

wonach sie suchten, beschlossen sie kurzerhand NaschNatur zu

gründen und selbst Süßigkeiten herzustellen. Das Ergebnis sind die

„NiceTarts.“

- tolle Steaks aus dem kanadischen Hochleistungs-Grill

(spez. Beilagen: Röschti, Knöpfli, Gnocchi, etc.)

- stetig wechselnde Röschtigerichte

- große Auswahl an hausgemachten Kuchen und Torten

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und vieles mehr...

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Die kleinen Törtchen sind genau das, was sich Andrea und Markus

vorgestellt hatten. The best of both worlds sozusagen. In den Nice-

Tarts sind keine Aromen, Konservierungs- oder Füllstoffe, Milchprodukte,

Zucker oder andere Süßungsstoffe. Auf Weizen bzw. Getreide

wird ebenfalls verzichtet. Die Törtchen sind also glutenfrei, ohne

Zuckerzusätze und vegan. Das hört sich alles ganz wunderbar an …

für Markus, aber kommt Andrea da auch auf ihre Kosten in Punkto Süße?

Mit einem Wort: ja! Die Beiden nutzen zum Süßen der NiceTarts

Datteln. Diese verleihen dem Ganzen eine natürliche Süße und liefern

gleichzeitig Vitamine sowie Mineralstoffe, lenken dabei aber nicht

vom eigentlichen Geschmack ab.

Nachhaltigkeit wird bei NaschNatur übrigens ebenfalls groß geschrieben.

Die Verpackungen sind komplett plastikfrei und um die langen

Transportwege der exotischen Früchte etwas zu kompensieren, pflanzen

Andrea und Markus für je vier verkaufte NiceTarts einen Baum.

Wer nun Interesse daran hat, die Nice Tarts einmal selbst zu versuchen,

muss deswegen nicht bis Kettershausen fahren. In Ulm bekommt

ihr sie bei der KornMühle in der Herrenkellergasse und bei

Erdapfel Naturkost in der Schlößlesgasse.

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DIE TOP FREIZEITZIELE DER REGION

Rund um Ulm und Neu-Ulm gibt es mehr aufregende Freizeitziele, als

Ihr denkt. Die sind ideal für den Urlaub zu Hause, taugen aber auch

genauso für Schul- oder Vereinsausflüge.

Idyllisch, aber trotzdem informativ und berührend ist beispielsweiseein

Besuch im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach. Das Museumsdorf

zeigt die unterschiedlichen Facetten des dörflichen Alltags,

wie er einmal war. Das Museum ist sehr kinder- und familienfreundlich

– mit eigenem Entdeckerpfad für Kinder und Bollerwagenverleih.

Als UNESCO-Welterbe und Europareservat kommt der Federsee in

Bad Buchau mit Federseemuseum, Wackelwald und Federseesteg daher.

Einzigartige Vogelbeobachtungen begeistern Naturliebhaber, die

Kinder lassen lieber den Waldboden beben. Die Adelindis-Therme lädt

danach zum Chillen ein.

Im Archäopark Vogelherd bei Stetten ist ein archäologischer Themenpark

mit extrem hohem Spaß- und Lernfaktor – und Präsentationsort

des „kleinen Mammuts“. Mit einem Alter von ca. 35.000 Jahre gilt es

als die älteste vollständig erhaltene Skulptur von Menschenhand.

Nicht so lange dauert es, die mitgebrachte Wurst an einem ständig

lodernden Lagerfeuer zu braten.

Endlose Weiten gibt es nicht nur im Weltall, sondern auch auf dem

ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen auf dem Gebiet des Biosphärengebiets

Schwäbische Alb - erreichbar mit der Schwäbischen

Alb-Bahn. Auch Bewunderer feuriger Rösser oder romantischer

Schlösser brauchen sich nur in die Alb-Bahn zu setzen, um an ihr Ziel

zu kommen.

Bayerische Gemütlichkeit und innere Einkehr verbindet sich ideal bei

einem Besuch in Roggenburg. Das altehrwürdige Kloster mit Rokoko-

Kirche und Bildungszentrum, das Walderlebniszentrum und die vielen

Wandermöglichkeiten rund um Roggenburg werden abgerundet

durch ein uriges gastronomisches Angebot.

All diese Ausflugsziele und mehr sind auf der

neuen DING-Freizeitkarte und im Internet

unter ding.eu beschrieben. Eine DING-Tageskarte

für das Gesamtnetz genügt und schon

sind 5 Personen für nur 18,70 Euro mobil.

Besitzer von Jahreskarten, Schülermonatskarten

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Sommerferien kein weiteres Ticket: Die Aktion

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Infos und Fahrplaninfos unter ding.eu oder

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steht vor allem für hohe Variantenvielfalt bei Motor und Antrieb,

sowie maximale Variabilität im Innenraum. Die Bandbreite der

Bestuhlungsmöglichkeiten reicht vom serienmäßigen Fünfsitzer bis

hin zum Siebensitzer. Durch einfaches verschieben der Sitze lässt

sich das Ladevolumen des Kofferraums, im Handumdrehen, mehr

als verdoppeln. Zum Übernachten lädt das Dachbett im Aufstelldach

oder eine Dreier-Sitz/Liegebank ein. Der Marco Polo ACTIVITY richtet

sich an junge Familien mit zwei oder mehr Kindern, die Wert auf

ein aktives Familienleben legen, sowie freizeitaktive Menschen, die

aufgrund ihres Sport- und Outdoor-Equipments hohe Transportanforderungen

stellen und größtmögliche Unabhängigkeit suchen.

Der Marco Polo HORIZON bietet, ähnlich dem Marco Polo ACTIVI-

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Puncto Design. Mit einer großen Auswahl an Sonderausstattungen,

lässt sich der Marco Polo HORIZON jedem Geschmack anpassen. So

adressiert er trendbewusste Kunden, die ein flexibles und funktionales

Fahrzeug für Kurzurlaube und Outdooraktivitäten suchen und

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PROF. DR. CONSTANCE RICHTER

PROFESSORIN AN DER HOCHSCHULE AALEN

CAMPUS & KARRIERE

Prof. Dr. Constance Richter ist Professorin für Technical Content Creation sowie User Experience an

der Hochschule Aalen. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Prof. Dr. Holger Schmidt war sie maßgeblich

am Aufbau des Online-Campus der Hochschule beteiligt. Für ihr Engagement in der digitalen Lehre

wurde ihr daher dieses Jahr der Lehrpreis der Hochschule Aalen verliehen.

Wir haben uns außerdem dafür entschieden, die Vorlesungen überwiegend

synchron zu gestalten und mit asynchronen Elementen anzureichern.

In den ersten Wochen (15. März bis zum verschobenen

Vorlesungsbeginn am 20. April) haben wir intern trainiert und mit den

Studierenden über Livestreams kommuniziert. Wir haben alle via Canvas

in einen Digital Learning Kurs eingeladen – das war fortan unsere

Austauschplattform. Natürlich mussten wir die Lehrenden technisch

ausstatten und ausbilden – das hat ein von mir neu gegründetes Digital-Tutoren-Team

im Studienbereich übernommen. Das Team besteht

aus Studierenden und Assistenten. Wir haben nicht auf den 20. April

gewartet, sondern sind proaktiv auf die Lehrenden und die Studierenden

zugegangen und haben einiges im Curriculum geändert. Nicht jede

Lehrveranstaltung kann einfach digitalisiert und digital angeboten

werden. Hier haben wir hin- und hergeschoben. Ein Elektroniklabor

musste tatsächlich real stattfinden; alles andere hätte Auswirkungen

auf die Studienzeit gehabt, und genau das wollten wir verhindern.

Zum Glück waren es nur fünfzehn Studierende, sodass wir die Studierenden

jeweils mit einem Elektrobaukasten ausgestattet haben.

Insgesamt habe ich dieses Semester so einige Pakete an Studierende

verschickt, damit unsere Projekte, die wir bereits im Februar geplant

hatten, durchgeführt werden konnten.

Foto: Melanie Pfördtner, FirstFloor Studios Aalen

FRIZZ: Im April starteten die Hochschulen und Universitäten mit

leichter Verzögerung ins Sommersemester, das vermutlich als erstes

fast komplett digitales Semester in die Geschichte eingehen wird.

Lehrveranstaltungen im digitalen statt im Vorlesungsraum – wie sind

Ihre Erfahrungen dazu?

Prof. Dr. Constance Richter: Es ist ein wahnsinniger Kraftakt für

alle: für die Lehrenden, die Lernenden und die Organisierenden. Die

Wissensvermittlung findet primär auf digitalem Weg statt. Die Konzentration

in 90-Minuten-Blöcken ist ja schon beim Face-to-Face-

Unterricht eine Herausforderung. Digital kommen wir kognitiv alle an

unsere Grenzen. Ich habe hier großen Respekt vor den Studierenden,

die den ganzen Tag vor dem Computer sitzen und uns zuhören. Für

uns Lehrende wiederum besteht die Herausforderung darin, dass die

Studierenden in der Regel ohne Webcam zugeschaltet sind und wir

schwarze Wände mit Namen darin auf unseren Bildschirmen sehen.

Wir haben nicht die Möglichkeit, die Körpersprache und eventuelle

Fragezeichen in den Gesichtern zu sehen. Ich nutze deshalb interaktive

Elemente, um zu schauen, ob mir überhaupt noch jemand zuhört.

Und die Studierenden hören zu! Das zeigen die Antworten. Sie machen

sehr gut mit und haben sich alle auf das Online-Semester eingelassen.

FRIZZ: Was war nötig, um dieses digitale Semester überhaupt möglich

zu machen? Welche Vorbereitungen musste die Hochschule Aalen

treffen?

Prof. Dr. Constance Richter: Zuerst stand natürlich die Auswahl der

Werkzeuge an. Da die Hochschule Aalen schon eine Lernplattform

(Canvas) hatte und auch Personal, das zur Verfügung stand, hatten

wir hier eine gute Basis. Die Studierenden kannten Canvas und hatten

damit bereits intensiv gearbeitet – zumindest was die Studienangebote

Technical Content Creation und User Experience angeht.

FRIZZ: Sehen Sie die aktuelle Situation als Chance, die Digitalisierungsmöglichkeiten

in den Bereichen Studium und Lehre endlich

langfristig in den Studienalltag zu integrieren?

Prof. Dr. Constance Richter: Endlich? Zunächst: In den Studienangeboten

Technical Content Creation und User Experience arbeiten

wir schon länger mit digitalen Elementen. Klar haben wir bisher keine

Online-Vorlesungen angeboten – zumindest ich nicht. Daran wird sich

sicherlich etwas ändern. Aber zunächst werden wir diesbezüglich die

Studierenden befragen und gemeinsam dieses Sommersemester betrachten

und auswerten.

Ich stelle mir die Frage, was Digitalisierung an der Hochschule tatsächlich

konkret bedeutet. Klar haben wir dieses Semester einen

deutlichen Sprung nach vorn gemacht – doch inwiefern? Hinsichtlich

der Nutzung digitaler Medien. Wir haben unsere „Lehre“ komplett in

den virtuellen Raum verlegt. Aber ist das wirklich Digitalisierung? Ein

Medienkanalwechsel? Meines Erachtens nicht. Wir haben dieses Semester

alle gelernt, dass Online-Vorlesungen eine Bereicherung sein

können. Künftig werden wir allerdings unsere Vorlesungen übertragen

und gleichzeitig Studierende vor Ort unterrichten, also auf die

Mischform Blended Learning setzen. Für die nächsten Wochen sind

erste technische Tests geplant, damit wir für das kommende Semester

gut vorbereitet sind. Wir wissen jedoch schon heute, dass und

wie es funktioniert. Digitalisierung hat allerdings mehrere Facetten.

Das heißt, inhaltlich müssen wir neue und andere Themen adressieren.

Wir müssen zum Beispiel auch in technischen Studienangeboten

über ethische und gesellschaftliche Themen diskutieren.

FRIZZ: Haben Sie eine Lieblings-E-Learning-Methode?

Prof. Dr. Constance Richter: Ja, das ist das Blended Learning. Es

bietet die Möglichkeit, die Vorteile von Präsenzveranstaltungen mit

den Vorteilen von E-Learning zu kombinieren. Generell kommt es

aber auf das Studienfach an, inwiefern dies möglich ist. Der Präsenzunterricht

sollte prinzipiell Vorrang haben, wenn es die Umstände

zulassen. Hinsichtlich des reinen E-Learnings habe ich keine Lieb-

15


CAMPUS & KARRIERE

Prof. Dr. Constance Richter und Prof. Dr. Holger Schmidt wurden mit dem diesjährigen Lehrpreis ausgezeichnet.

Foto: Melanie Pfördtner, FirstFloor Studios Aalen

lingsmethode, sondern nutze verschiedene Elemente im Bereich der

Interaktion, um Feedback von den Studierenden zu erhalten, wie beispielsweise

Umfragen, Quizze, Chats und virtuelle Räume für einzelne

Arbeitsgruppen, sogenannte Breakout-Sessions. Letztere sind besonders

hilfreich. Mit einem Klick schicken wir jede Arbeitsgruppe in

einen eigenen virtuellen Raum und wir Lehrenden „hüpfen“ dann sozusagen

von Raum zu Raum, um mit den Kleingruppen zu arbeiten. In

den Breakout-Sessions schalten übrigens die meisten Studierenden

ihre Kameras an und man kann sich gegenseitig sehen und entsprechend

besser miteinander kommunizieren. Für mich ist es dabei am

wichtigsten zu wissen, ob das, was ich lehre, auch ankommt. Was mir

sehr gut gefällt, ist, dass ich teilweise gemeinsam mit meinem neuen

Kollegen Prof. Dr. Markus Weber in einer „Session“ lehre. So etwas

kann ich mir beim Präsenzunterricht noch nicht so wirklich vorstellen

– virtuell funktioniert es einwandfrei. Eine neue Spielart, die den

Studierenden die Teilnahme an einer Art Fachdiskussion ermöglicht.

FRIZZ: Sie gehören zur internen Arbeitsgruppe für Online-Lehre an

der Hochschule Aalen, beschäftigen sich also schon länger mit diesem

Thema. Gemeinsam mit Prof. Dr. Holger Schmidt wurden Sie

für Ihr Engagement für die digitale Lehre dieses Jahr sogar mit dem

Lehrpreis der Hochschule ausgezeichnet. Was raten Sie all jenen Lehrenden,

die von dieser plötzlichen Digitalisierung sozusagen kalt erwischt

wurden?

Prof. Dr. Constance Richter: Die neuen Lehrmethoden einfach anzunehmen

und auszuprobieren. Die Situation ist wie sie ist und birgt

neue Chancen. Aktuell überlege ich mir bei jeder Vorlesung, wie ich

auch meine Präsenzlehre verändern kann. Ich arbeite beim E-Learning

beispielsweise viel mit Umfragen. Dabei kann jeder Studierende

abstimmen und mitmachen. Das werde ich künftig in den Präsenzunterricht

übernehmen. Wichtig finde ich auch den Austausch mit den

Studierenden. Die Studierenden müssen am Ende des Semesters

sagen können, was gut läuft, und wie sie sich ihr künftiges Studium

vorstellen können. Denn unser Ziel ist es ja, sie möglichst gut auszubilden.

FRIZZ: Nicht nur die Vorlesungen mussten ins Digitale verlegt werden,

auch Prüfungen müssen an einigen Hochschulen zum Teil neu

organisiert werden. Ist die Hochschule Aalen dafür gerüstet und wie

setzt sie diese neuen Formate um?

Prof. Dr. Constance Richter: Das ist natürlich aktuell ein ganz

heißes Thema! Wir sind gut gestartet und ich glaube, dass wir alle

sehr motiviert und euphorisch die Vorlesungszeit, oder besser gesagt

die „Sessionzeit“, als neue Herausforderung angenommen haben.

Aber wie bei jedem Projekt gibt es auch hier Abschnitte, die schwieriger

sind, und das betrifft tatsächlich die Prüfungen.

Wir können nicht den gewohnten Umfang an Präsenzprüfungen anbieten.

Das wären zu viele Kontakte auf zu engem Raum und verantwortungslos

gegenüber den

Studierenden und gegenüber

der Gesellschaft. Das lässt sich

auch nicht mit Abiturprüfungen

vergleichen. Die Studierenden

kommen schließlich nicht alle

aus Aalen. Wir reden hier über

zahlreiche Mischgruppen und

jeder Studierende muss jedes

Semester in der Regel fünf oder

sechs Prüfungsleistungen erbringen.

In Technical Content Creation

und User Experience hatten wir

schon immer eine große Varianz

an Prüfungen, und natürlich

muss auch Faktenwissen geprüft

werden. Nur Hausarbeiten

schreiben und Projektarbeiten

bewältigen würde die Studierenden

außerdem überlasten.

Wir haben uns für digitale Prüfungen mittels DigiExam entschieden.

Das ist eine spezielle Software für Prüfungen, die entsprechend über

die notwendigen virtuellen Überwachungsfunktionen verfügt.

Gerade trainieren wir viel intern und mit den Studierenden. Ich bin

überzeugt, dass wir das gut hinbekommen werden.

Wir müssen uns lediglich darauf einlassen und überdies an die kommenden

Semester denken – Corona wird im Oktober nicht einfach

verschwunden sein. Ich appelliere an alle, jetzt neue Methoden und

Tools auszuprobieren, um im kommenden Semester ein sicheres und

didaktisch wertvolles Blended Learning Konzept anbieten zu können.

Das betrifft nicht nur die Lehre, sondern auch die Lernzielkontrolle.

Das Wichtigste dabei war und ist die Kommunikation mit den Studierenden.

Das ist das A und O. Natürlich ist man nicht immer einer Meinung,

aber wir haben gemeinsam Lösungen gefunden, und auch das

Rektorat steht in direktem Austausch mit den Studierenden. Manchmal

glaube ich, dass wir noch nie so engen Kontakt zu unseren Studierenden

hatten wie in der aktuellen Situation!

FRIZZ: Wie bewerten Sie die Zukunftsaussichten der Studierenden?

Mit Blick auf die Qualität der Lehre in einer solchen Krisenzeit, aber

auch auf die Berufschancen im Anschluss ans Studium?

Prof. Dr. Constance Richter: Sie sind bestens für das reale Arbeitsleben

vorbereitet. In Bezug auf Digitalkompetenz technischer Art und

Selbstverantwortung haben wir alle wahnsinnig viel dazugelernt. In

diesem Semester haben die Studierenden Wissen anders vermittelt

bekommen als während eines Präsenzsemesters.

Ich kann nicht behaupten, dass die Qualität der Lehre in dieser Zeit

schlechter war – teilweise war sie sogar besser. Wir alle haben viel

vernetzter zusammengearbeitet – Kollegen und Lehrende.

Natürlich haben wir das Fachwissen nicht immer im selben Umfang

wie sonst vermitteln können – rein digitale Kommunikation hat ihre

Grenzen. Auch fehlt uns Lehrenden dabei die tägliche, direkte Lernzielkontrolle:

der Augenkontakt. Das betrifft jedoch überwiegend das

Grundstudium. Ein Studium dauert aber bekanntlich nicht nur ein

Semester, sondern dreieinhalb bis vier Jahre. Daher können wir Lehrenden

noch nachschärfen und das tun wir. Deshalb haben wir beispielsweise

Inhalte in die kommenden Semester verschoben, damit

nichts gestrichen werden muss. Aufgeschoben ist bekanntlich nicht

aufgehoben.

Eines haben wir alle definitiv gelernt: Den persönlichen Austausch

kann keiner ersetzen. Das haben uns gerade auch die Studierenden

aus der Generation der Digital Natives deutlich gemacht. Hut ab vor

den Studierenden, die ihre Fähigkeiten gezeigt und dieses Semester

erfolgreich gemeistert haben! Die Unternehmen können sich freuen,

Absolventinnen und Absolventen mit einer derart hohen Medienkompetenz

einstellen zu können. Und auch nicht zu verachten: die Selbstständigkeit.

Selbstorganisiertes Lernen ist doch eine super Grundlage

für die Arbeitswelt. hs-aalen.de/person/constance-richter

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YOUTUBER JACOB VON „BREAKING LAB“

AN DER HOCHSCHULE BIBERACH

„Wenn ich groß bin, will ich YouTuber werden.“ Immer mehr Eltern bekommen

in den letzten Jahren von ihren Kindern diesen Satz zu hören.

Dabei hält sich die Begeisterung oft in Grenzen, denn meist assoziieren

wir dieses Berufsbild mit Schminktipps oder Fitnessvideos. Dass

sich über die Videoplattform aber durchaus sinnvolle und vor allem

lehrreiche Inhalte vermitteln lassen, zeigt uns Jacob Beautemps. Der

26-Jährige schreibt gerade seinen Doktor an der Universität zu Köln

und hat einen Master of Education in Physik und Sozialwissenschaften.

Ganz nebenbei betreibt er seinen YouTube-Kanal „BreakingLab“,

der inzwischen über 211.000 Abonnenten hat und versucht, junge

Menschen für Naturwissenschaften zu begeistern.

Verstopfte Autobahnen, stillstehende Windkraftanlagen und alte

Kohlekraftwerke: Diese Probleme sieht Jacob im Zusammenhang mit

der Energiewende. Antworten und Lösungen für diese Probleme zu

finden, hat sich der YouTuber zur Aufgabe gemacht. „Ich versuche

Themen der Zukunft oder aktuelle Ereignisse mit einer wissenschaftlichen

Herangehensweise greifbar zu machen und zu erklären.“ Gemeinsam

mit Professorinnen und Professoren der Hochschule Biberach

geht er in einem neuen Video nun den Fragen nach, wie wir es

schaffen eine emissionsfreie Energieversorgung aufzubauen oder

wie die Energie der Zukunft aussieht. Sechs HBC-Expertinnen und

Experten helfen Jacob, in einer großen Fragerunde, seinen Zuschauern

Antworten zu liefern.

Im Cube, der Verleih- und Ladestation für die E-Roller-Flotte der HBC,

fachsimpelt er mit Professor Mathias Grandel und Professorin Verena

Rath, die beide im BWL-Studiengang Energiewirtschaft lehren, über

die Mobilität der Zukunft und im Design-Thinking-Lab tauscht er sich

vor laufender Kamera mit Studierenden der HBC aus. Sie alle haben

sich für eine Spezialisierung im Bereich der Energiebranche entschieden

und brennen für ihren Studiengang.

Besonders fasziniert ist Jacob von der praxisorientierten Lehre, die

an der Hochschule Biberach vermittelt wird. Er selbst hat an einer

Uni studiert und die meiste Zeit seines Studiums in Vorlesungssälen

verbracht. An der HBC werden die Vorlesungen in die nach aktuellen

Standards ausgestatteten Labore verlegt. In Testumgebungen können

Studierende praktisch ausprobieren, was sie theoretisch gelernt

haben und neue Energiequellen erforschen. Für den YouTube-Kanal

„BreakingLab“ ist das genau die richtige Message. „Es sind smarte

Lösungen möglich und dazu brauchen wir Menschen, die das studieren.

Das können sie, wie ich hier sehe, an der HBC machen“, verabschiedet

sich Jacob von seinem jungen Publikum in die Kamera.

Alle

reden

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Das Video ist auf dem Youtube-Kanal von BreakingLab abrufbar.

hochschule-biberach.de

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KEEP IT REGIO

URBAN GARDENING

DO IT YOURSELF

Urban Gardening und Urban Farming, also das Bewirtschaften und Bestellen von Wiesen, Feldern und Nutzgärten in Städten, boomen seit vielen

Jahren. Tatsächlich wird städtischer Gartenbau betrieben, seit es Städte gibt. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war es nicht möglich Lebensmittel

mit geringer Haltbarkeit weit zu transportieren. Aus diesem Grund wiesen Städte Viertel aus, in denen frisches Obst und Gemüse angebaut

wurden. Bis zur Optimierung der Logistik im Zuge der Industrialisierung waren riesige Gartenflächen in Großstädten völlig normal. Auch während

des Zweiten Weltkrieges wurde in großem Stil Gartenbau in Städten betrieben. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, jede verfügbare Fläche für

den Anbau von Lebensmitteln zu nutzen.

Ab etwa 1970 kam vermehrt das sogenannte Guerilla Gardening auf. Hierbei handelte es sich ursprünglich um eine Form des subtilen politischen

Protests im öffentlichen Raum, bei welchem heimlich Pflanzen ausgesät wurden. Die Aussaat erfolgte insbesondere an öffentlichen Plätzen

in Großstädten. Heutzutage hat sich das Ganze zum Urban Gardening weiterentwickelt, bei dem die Ernte, das Gemeinschaftsgefühl, aber

auch die Verschönerung grauer Innenstädte im Fokus stehen. Auch in Ulm, Neu-Ulm und Umgebung stößt man immer wieder auf das Thema des

urbanen Gärtnerns.

Designed by Freepik

BUC


QUARTIERSGARTEN DICHTERVIERTEL

Das Projekt „Quartiersgarten im Ulmer Dichterviertel“ wurde 2017

von Mitarbeiterinnen der AG West angestoßen. Seitdem hat sich

hier so einiges getan. Wo vorher ein eher heruntergekommener

Parkplatz und ein kleines Wäldchen waren, finden sich nun

zahlreiche Hochbeete, in welchen Zucchini, Tomaten, Erdbeeren,

diverse Kräuter und sogar Kürbisse wachsen. Der Quartiersgarten

ist im Dichterviertel zwischen dem Hindenburgring und

dem Böblinger Turm zu finden. Weitere Infos gibt es unter:

quartiersgarten-dichterviertel-ulm.de

HERMANNSGARTEN

Auch im Hermannsgarten am Kuhberg (Hasensteige – hinter dem

Schulzentrum) wird nur so halb urban gegärtnert. Aber auch hier

steht Gärtnern und Ernten für alle im Mittelpunkt. Der BUND stellt

der Öffentlichkeit die 1,3 Hektar große Fläche, auf welcher etwa

200 Obstbäume zu finden sind, zur Verfügung. Hier könnt ihr Äpfel,

Birnen, Zwetschgen und Nüsse ernten oder bei der Baumpflege

helfen. Wer erntet, wird um eine kleine Spende in Höhe von 50

Cent pro Kilo gebeten. Ein wohl nahezu unschlagbarer Preis

für Bioobst, das man selbst gepflückt hat. Weitere Infos unter:

hermannsgarten.jimdofree.com

INTERKULTURELLER GARTEN

Bereits seit 2009 findet sich am Ulmer Safranberg der

Interkulturelle Garten, welcher von der Bürgeragentur ZEBRA

e.V. gegründet wurde. Hier sind alle Menschen willkommen.

Der Interkulturelle Garten ist offen für Personen aus allen

Kulturkreisen und Glaubensrichtungen, die Lust haben an einem

Gemeinschaftsprojekt mitzuwirken. Neben dem Gärtnern innerhalb

der Gemeinschaftsflächen sowie der gemeinsamen Planung und

Organisation von Gartenaktivitäten steht hier auch das Plaudern

und Kennenlernen im Vordergrund. Bei Interesse kann übrigens

zusätzlich auch eine eigene kleine Parzelle bewirtschaftet werden.

Das ist vielleicht kein wirkliches Urban Gardening, aber dennoch

Gärtnern für alle. Weitere Infos unter: interkulturellergarten-ulm.de

ULMER STREUOBSTWIESEN

Auf den städtischen Streuobstwiesen, welche aktuell nicht

verpachtet sind, ist es möglich kostenfrei Obst zu ernten. Mit

diesem Angebot soll vermieden werden, dass das Obst ungenutzt

liegen bleibt. In Ulm und den Stadtteilen gibt es überraschend

viele Streuobstwiesen, darunter auf der Blauinsel, am Hochsträß,

am Westbad und im Ruhetal. Eine Karte mit allen Streuobstwiesen

findet ihr unter: maps.ulm.de


IMKERN IN DER STADT

ULMER BIENEN

Das Bienensterben, also das Verschwinden ganzer Bienenvölker, ist seit Jahren immer wieder Thema in den Medien. Die Gründe dafür sind, unter

anderem, der Verlust von Lebensraum, die zunehmende Urbanisierung und der Klimawandel. Bedenkt man, dass etwa zwei Drittel der hundert

wichtigsten Nutzpflanzen von der Bestäubung durch Bienen abhängig sind, klingt das alles andere als gut. Denn die Folgen bei einem Aussterben

der Bienen wären gravierend: Durch fehlende Bestäubung geht unweigerlich die Ernte zurück. Tatsächlich kann man aber nicht pauschal von

einem allgemeinen Bienensterben sprechen. Denn auch, wenn gut die Hälfte der deutschen Wildbienenarten auf der roten Liste für gefährdete

Arten stehen, gilt die Honigbiene als Sonderfall, da sie kommerziell genutzt wird. Solange es also Imker gibt, sterben diese auch nicht aus.

Kann man denn irgendetwas gegen das Sterben der Bienen tun? Und ob. Auch wenn Faktoren, wie etwa Krankheiten kaum beeinflussbar sind,

kann tatsächlich jeder einen kleinen Beitrag leisten. Auf den ersten Blick mögen Städte vielleicht nicht als geeigneter Lebensraum für Bienen

erschienen, jedoch bieten viele Gärten, Balkone und Parks den Insekten einen besseren Lebensraum als die Agrarwüsten im Umland. Wer also

einen Garten oder Balkon hat, kann Futter- und Nistmöglichkeiten für die Bienen einrichten.

HONIG AUS DER REGION

In Ulm und Umgebung betreuen etwa 350 Imker rund 1900

Bienenvölker. Viele davon sind Hobbyimker, die die Bienenhaltung als

Ausgleich zum Berufsalltag sehen.

TIPPS

So auch Christian Schmid und Uwe Bentner, die Gründer von Bienesto.

Ihre Idee für eine naturnahe und nachhaltige Imkerei aus Ulm setzten

die Beiden 2018 in die Tat um. Besonderen Wert wird auf glückliche

Bienen, ausgewählte Standorte und eine schonende Verarbeitung

gelegt. „Mit dem größten Kleingartenverein in Deutschland gehört Ulm

schon zu den grünsten Städten im Land“, erklärt Christian Schmid.

„Die Bienen finden so ausreichend Nahrungsquellen und wir können

ohne Probleme Honig in Bioqualität erzeugen. Wir haben aber auch

den Eindruck, dass langsam sowieso ein Umdenken stattfindet und die

Entwicklung weiter in Richtung grüner Städte mit insektenfreundlichen

Gärten geht.“ Weiter Infos zu Bienestro: bienesto.de

ALLE

Ebenso wie Bienesto ist auch der Ulmer Festungshonig von Petra

Alurralde und Udo Brauch aus der Region. Bereits seit 2012 betreuen

die beiden Hobby-Imker die Bienenvölker in und um die Ulmer

Festungsanlagen. Produziert werden dabei Honig, Met, Blütenpollen,

Propolis und weitere Bienenprodukte. Weiter Infos zum Ulmer

Festungshonig: ulmerfestungshonig.de

EIN EIGENES BIENENVOLK

Und wenn man nun selbst Imkern und den eigenen Honig produzieren

möchte? Im Prinzip ist das kein Problem, denn jeder kann sich ein

eigenes Bienenvolk in den Garten stellen. Allerdings sollte man

sich im Vorfeld ausgiebig mit dem Thema beschäftigen. Bienen sind

immerhin Lebewesen und mit einem eigenen Bienenvolk übernimmt

man auch eine gewisse Verantwortung. Der Ulmer Imkerverein bietet

beispielsweise Anfängerkurse an, bei denen man sieht, ob einem die

Imkerei überhaupt liegt und das Interesse von Dauer ist.

Wer sich die Arbeit nicht zutraut, aber trotzdem ein eigenes Bienenvolk

haben möchte, kann auch eine Bienenpatenschaft übernehmen. Diese

gibt es sowohl bei Bienesto als auch beim Ulmer Festungshonig. Damit

hilft man nicht nur, den Bienenstand in Ulm und Umgebung zu erhalten,

sondern bekommt auch noch Honig vom eigenen Volk, während sich

erfahrene Imker um dieses kümmern.

Wer weder ein eigenes Bienenvolk noch eine Bienenpatenschaft hat,

den Ulmer Honig aber doch gerne mal probieren möchte, kann diesen

einfach online bestellen. Man erhält ihn unter anderem aber auch bei

Gutes von Hier oder in der Ulmer Honigstube in der Dreikönigsgasse.

Foto von Lisa Fotios von Pexels

19


KEEP IT REGIO

WO KOMMT‘S HER?

KEEP IT REGIO

Mehr und mehr Menschen möchten ihren Konsum ökologisch, nachhaltig und – wenn möglich – regional halten. Wir in Ulm und Neu-Ulm

bilden da keine Ausnahme. Auch bei uns rücken diese Themen immer mehr in den Fokus. Mittlerweile gibt es hier auch zahlreiche Anbieter,

Hersteller, Produzenten, Manufakturen und Dienstleister, welche sich der Regionalität, der Nachhaltigkeit oder beidem verschrieben haben.

GRÜNER ZWEIG

Der grüne zweig ist ein Inklusions-Unternehmen, welches

Menschen mit Einschränkungen Arbeitsplätze bietet. Das

Unternehmen bietet in Ulm Gartenarbeit und Grünflächenpflege,

Handel mit (unter anderem) heimischem Brennholz, eine Bügelund

Mangelstube, Haushaltshilfe in verschiedenen Bereichen,

Hausmeisterdienste und mehr. Mittlerweile gibt es in Ulm auch drei

Regio-Läden des grünen zweigs. In der Söflinger Schlossergasse,

der Haßlerstraße und im Mähringer Weg bietet die Läden jeweils

frische, regionale, ökologisch möglichst korrekte Waren des

täglichen Bedarfs an.

Schlossergasse 2, 89077 Ulm,

Haßlerstraße 17, 89077 Ulm,

Mähringer Weg 66, 89075 Ulm, elis-projekt.de/gruener-zweig

HOLZSPIELWAREN ACKERMANN

Manfred Ackermann und seine Frau waren auf der Suche nach

geeignetem Spielzeug für ihre Tochter. Naturbelassen und

gesund sollte es sein. Außerdem sollte es die Phantasie anregen.

Da der Markt so etwas nicht zu bieten schien, begann Manfred

Ackermann kurzerhand selbst Holzspielzeug herzustellen. Das ist

über 30 Jahre her. Was in einer Garage seinen Anfang nahm, wird

heute in größerem Umfang betreiben. Doch auch 2020 wird jede

Holzfigur in liebevoller Handarbeit selbst gefertigt. Dafür nutzt der

Spielwarenhersteller aus Mietingen ausschließlich einheimische

zertifizierte Hölzer.

Hauptstraße 25, 89487 Mietingen, holzspielwaren-ackermann.de

REGIO FRISCH

REGIO frisch sieht sich als Plattform für regionale Erzeuger

und bietet Lebensmittel an, welche aus der Region bezogen

werden. Der Familienbetrieb unterstützt Anbieter und Anbauer

verschiedenster Lebensmittel aus Ulm, Neu-Ulm und Umgebung

mit dem Vertrieb ihrer Ware. Sabine Kenner und ihr Team beliefern

dabei Schulen, Kindergärten, Büros und Privathaushalte mit

regionalen Erzeugnissen. 2017 eröffnete REGIO frisch zudem

ein Ladengeschäft in der Pfuhler Hauptstraße. Natürlich stehen

auch hier die regionalen, saisonalen und nachhaltigen Waren im

Mittelpunkt. Mindestens ebenso wichtig, ist der persönliche und

ehrliche Kontakt miteinander.

Hauptstraße 72, 89233 Neu-Ulm/Pfuhl, regio-frisch.com

KLARE KANTE

Regional, fair und vor allem plastikfrei geht es bei Klare Kante

zu. André Wieland eröffnet 2018 den ersten verpackungsfreien

Laden in Weißenhorn. Anfang 2020 kam eine Filiale in der Nähe

des Ulmer Rathauses dazu. Alle Produkte werden möglichst

regional bezogen und ansonsten über Bio-Händler. Nudeln, Eier

und Kaffee werden von kleinen Familienbetrieben speziell für

Klare Kante produziert. Kunden sollen hier idealerweise eigene

Verpackungen zum Einkaufen mitbringen. Allerdings gibt es auch

ein eigenes Pfandsystem oder recycelte Papiertüten, Stofftaschen

und Glasbehälter zu kaufen.

Unter der Metzig 22, 89073 Ulm,

Hauptstraße 22, 89264 Weißenhorn, klarekanteunverpackt.de

20


ERDAPFEL NATURKOST

Bereits 1983 eröffnete die erste Filiale in Ulm. Heute findet man

den Erdapfel-Bioladen in der Söflinger Schlösslesgasse, wo täglich

verschiedene Back- und Wurstwaren, frisches Obst und Gemüse,

über 100 Käsesorten und eigene Bio-Kaffeesorten angeboten

werden. Eine herausragende Rolle spielen hierbei fairer Handel,

artgerechte Aufzucht bei tierischen Produkten sowie gesundes

Obst und Gemüse aus nachhaltiger Landwirtschaft. Außerdem

wird auf regionale Lieferanten großen Wert gelegt.

Schlößlesgasse 10, 89077 Ulm, erdapfel-naturkost.de

GUTES VON HIER

Das Schwabenländle gilt als Land der Handwerker und „Schaffer“,

aber auch des Genusses. Diese Kombination könnte der Grund

für die zahlreichen kleinen Manufakturen und Familienbetriebe

sein, deren Produkte „Gutes von hier“ in der Ulmer Innenstadt

anbietet. Die Kundschaft findet, in dem kleinen Laden in der

Herrenkellergasse, regionale und selbst entwickelte Produkte:

Limonaden-Essenzen, Wein von wild wachsenden Reben, Dinkel-

Nudeln, Schwäbische Marmelade, Seelenstängele – kurzum:

Handgefertigte Produkte mit Geschichte, Herkunft und Geschmack.

Herrenkellergasse 9, 89073 Ulm, gutesvonhier.de

KORNMÜHLE

Angefangen hat alles 1980. Ein kleiner Laden, der selbstgemischtes

Müsli und selbstgebackenes Brot verkauft. Der erste Bioladen

Ulms war geboren: die KornMühle. Auch heute ist der Laden

eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um zertifiziert Biologisches

und regionale Produkte geht. Neben einem handverlesenen

Frischeangebot und den Backwaren aus der KornMühle

Biobäckerei, wird auch so gut wie alles weitere für den täglichen

Bedarf angeboten.

Herrenkellergasse 8, 89073 Ulm, kornmuehle-ulm.de

SCHAPFENMÜHLE

Die Schapfenmühle ist Ulms ältestes, noch produzierendes

Unternehmen. Die Meisten werden das Wahrzeichen – den 116

Meter hohen – Siloturm in Jungingen kennen. Die 1452 gegründete

und familiengeführte Mühle bietet zahlreiche Produkte an. Der

Großteil des Getreides dafür stammt von Landwirten aus der

Region. Neben einem großen Müsli-Sortiment, Mehlen, Grieß

oder gepufften Körnern erhält man im Mühlenladen auch weitere

regionale sowie saisonale Produkte. Kleiner Tipp: Vorratsdose

mitbringen, denn verpackungsfrei einkaufen ist hier auch möglich.

Lerchenbergstraße 19, 89160 Dornstadt, schapfenmuehle.de

NAHRHAFTIG

Mitten im Wohngebiet in der Saarlandstraße findet sich der

Bioladen Nahrhaftig. Seit 2017 wird er von Miriam Auer betrieben

und zeichnet sich durch Erzeugnisse aus ökologischem Landbau,

saisonale Produkte, regionale Waren und eine ehrliche, herzliche

Kundennähe aus. Außerdem kann hier verpackungsarm eingekauft

werden. Mehl und andere Getreideprodukte sowie Wasch- und

Reinigungsmittel können in selbstmitgebrachte Gefäße abgefüllt

werden. Auch sonst sind beinahe alle Produkte entweder in

nachhaltigen Behältnissen oder direkt unverpackt.

Saarlandstraße 115, 89077 Ulm, 0731 - 38861151

WOCHENMÄRKTE

Die Wochenmärkte in Ulm, Neu-Ulm, den Stadtteilen und der

Umgebung dürfen an dieser Stelle natürlich nicht vergessen

werden. Dass es hier zahlreiche frische Produkte gibt, die zumeist

aus der Region stammen, sollte jedem klar sein. Aufgrund der

schieren Masse an Märkten und vor allem Marktständen, soll hier

aber niemand bevorzugt werden. Unser Appell lautet lediglich:

Besucht die Märkte, schaut euch um und genießt.

MEIN-WOCHEMARKT.ONLINE

Wer keine Möglichkeit hat selbst auf den Wochenmarkt zu gehen,

die Frische des Wochenmarkts aber nicht missen möchte, kann

die Plattform mein-wochenmarkt.online nutzen. Obst, Gemüse,

Milchpodukte oder Wurstwaren werden einfach online ausgewählt

und direkt bezahlt. Das Team von mein-wochenmarkt packt alles

ein und liefert den Einkauf frei Haus zur Wunsch-Uhrzeit.

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aus der Umgebung und

Bier von hier!

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Alle Getränkemärkte und Öffnungszeiten unter: www.finkbeiner.biz

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21


Von Anfang an glücklich

KEEP IT REGIO

BERG BRAUEREI

Mit über 550 Jahren blickt die Berg Brauerei auf eine lange Tradition

zurück. Bereits seit 1757 führt die Familie Zimmermann die

Brauerei – mittlerweile in der neunten Generation. Natürlich liegt

der Fokus auf der Herstellung guter Biersorten, allerdings steht die

Brauerei auch in der Tradition der regionalen Bierkultur. Alle Bier-

Spezialitäten werden daher auch zu 100 Prozent mit Braugetreide,

welches aus der näheren Umgebung stammt, gebraut. Die

Gerste stammt beispielsweise aus Allmendingen, Münsingen,

Munderkingen und Ehingen. Dieses regionale Verständnis setzt

sich darüber hinaus auch in der Brauereiwirtschaft bei den dortigen

Speisen fort.

CHÂTEAU STEINLE

Die wahrscheinlich kleinsten Destillerie Deutschlands befindet sich

in einer Neu-Ulmer Garage: die Château Steinle-Manufaktur. Hier

werden Gins, mit viel Leidenschaft und nach dem Motto: Qualität

vor Quantität, hergestellt. Aktuell gibt es vier verschiedene:

Herrlich-, Bayerisch-, Pinkcat- und Ulmer Gin. Frank Steinle achtet

bei der Herstellung insbesondere auf natürlichste Zutaten in Bio-

Qualität und verfolgt dabei die Philosophie: Gute Produkte können

nur durch hochwertige Zutaten entstehen, bei denen man weiß wo

sie herkommen und wie sie angebaut bzw. verarbeitet werden.

Am Hügel 5, 89233 Neu-Ulm/Reutti, chateau-steinle.de

Brauhausstraße 2, 89584 Ehingen-Berg, bergbier.de

HÄFELE'S HOFEIS

Seit 2007 produzieren Martina Stöferle-Mack und Dietmar Mack

ihr „Hofeis“ in Ringingen. Die Zutaten waren bereits zu Beginn von

größter Wichtigkeit und sind es auch heute noch. Viele stammen

aus der Region. Die Milch wird beispielsweise vom Hof der Familie

Hagen aus Schelklingen-Hausen bezogen. Einige Eissorten

werden auch nur saisonal angeboten, nämlich immer dann,

wenn die jeweiligen Früchte frisch vom Bauern geliefert werden

können. Angeboten wird das Eis im eigenen Hofladen oder dem

24/7-Eisautomaten in Ringingen.

Holderweg 1, 89155 Ringingen, haefeles-hofeis.de

ARGO MODE+MENSCH

Das Bekleidungsgeschäft in der Ulmer Hafengasse zeichnet sich

insbesondere durch nachhaltig produzierte Kleidung für Frauen

und Männer aus. Claudia Neururer und ihr Team schöpfen hierbei

aus einer Fülle an Naturmaterialien wie Leinen, Baumwolle, Seide,

Alpaka, Schurwolle und mehr. Die bei ARGO angebotene Kleidung

ist naturbelassen, GOTS (Global Organic Textile Standard)

zertifiziert und fair gehandelt.

Hafengasse 5, 89073 Ulm, 0731 - 9691340

SCHAPFENMÜHLE

Dr. Sigun Halfmann und Susann Marion Hahl gründeten „For

Dogs Only?“ vor zehn Jahren in Munderkingen als Manufaktur für

gesundes Hundefutter. Verwendet werden vorwiegend regionale

Produkte von Kleinbauern aus der Region. Das Hauptaugenmerk

wird dabei auf artgerechte Tierhaltung und frisches, knackiges

Gemüse vom Markt gelegt. Künstliche Zusatzstoffe wie

Geschmacksverstärker oder, Konservierungsmittel kommen nicht

zum Einsatz! Das Futter wird in kleineren Mengen hergestellt und

frisch gekocht.

Lerchenbergstraße 19, 89160 Dornstadt, schapfenmuehle.de

FOR DOGS ONLY?

Die Schapfenmühle ist Ulms ältestes, noch produzierendes

Unternehmen. Die Meisten werden das Wahrzeichen – den 116

Meter hohen – Siloturm in Jungingen kennen. Die 1452 gegründete

und familiengeführte Mühle bietet zahlreiche Produkte an. Der

Großteil des Getreides dafür stammt von Landwirten aus der

Region. Neben einem großen Müsli-Sortiment, Mehlen, Grieß

oder gepufften Körnern erhält man im Mühlenladen auch weitere

regionale sowie saisonale Produkte. Kleiner Tipp: Vorratsdose

mitbringen, denn verpackungsfrei einkaufen ist hier auch möglich.

07393- 91 93 225, fordogsonly.de

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22


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HOFLÄDEN IN DER REGION

Rund um Ulm und Neu-Ulm gibt es, neben Manufakturen und Regio-Geschäften, auch zahlreiche

Hofläden. Noch mehr Gewissheit darüber zu haben, wo die Erzeugnisse herkommen als hier, geht

beinahe nicht. Wir geben euch hier eine kleine Übersicht.

Beimerstetten

Bunz Bio-Hofladen

Hagen 4

89179 Beimerstetten

Burlafingen

s´Hofhäusle

Thalfingerstraße 48/1

89233 Burlafingen

Grimmelfingen

Hofladen Scheck

Eisenbahnstraße 14

89081 Ulm

Ludwigsfeld

Hofladen Fink

Memminger Straße 179

89231 Neu-Ulm

Biberach

Bioland-Hofladen Weber

Althof 10

88400 Biberach

Donaustetten

Walter's Hoflädele

Kirchberger Straße 71

89079 Ulm

Illerkirchberg

Hampp-Mühle

Weihungsstraße 18

89171 Illerkirchberg

Markbronn

Hofladen Keppler

Dietinger Straße 5

89134 Blaustein

Wolfental Hoflädele

Wolfental 100

88400 Biberach

artenvielfalt hochstetterhof

Hochstetterhof 5

88400 Biberach

Burgrieden

Hofladen Moosmayer

Bühler Straße

88483 Burgrieden

Ehingen

Stiehle´s Hofladen

Ortsstraße 29/1

89584 Ehingen

Erbach

Hofladen Magg

Erlenbachstraße 110

89155 Erbach

Gerlenhofen

Hofladen Traub

Münsterweg 9

89233 Neu-Ulm

Langenau

Weith's Hofladen

Altbecker Straße 1

89129 Langenau

Familie Häge Bio-Hof

Elchinger Weg 2

89129 Langenau

Laupheim

Hofladen Henle

Westerflach 9

88471 Laupheim

Nersingen

Schick's Hofladen

Ortsstraße 22

89278 Nersingen

Pfaffenhofen

Heller Hof

Erbishofener Straße 48

89284 Pfaffenhofen a. d. Roth

Wullenstetten

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KEEP IT REGIO

FLEISCH!

JA GERNE -

ODER DOCH

NICHT?

„Schreib doch mal was Interessantes zum Thema Fleisch“, so meine Aufgabe seitens des Verlages.

Nichts leichter als das. Dachte ich. Denn ich esse Fleisch. Und Wurst. Ich esse beides gerne. Damit

liege ich nicht im Trend: Viele um mich herum kochen inzwischen vegetarisch.

Zeit, dem Tier ins Auge zu sehen

Es ist sehr früh, als ich mich an einem Samstagmorgen

aufmache – um meine erste Schlachtung

zu erleben. Ich wohne rund 20 km entfernt von

Ulm auf dem Land; hier gibt es am Ortsrand noch

ein Schlachthaus, das von den Bauern der Umgegend

für Hausschlachtungen genutzt wird.

Ein Bauernhof

wie aus dem Bilderbuch

Ich kenne den Hof der Familie, die dort an diesem

Samstag ein Schwein schlachten wird: idyllische

Fachwerkgebäude, der Tierbestand überschaubar

und nur für den „Eigenbedarf“ gedacht, einige

Hühner und eine kleine Gruppe von Schweinen;

allesamt glückliche Viecher, die ein richtig gutes

Tierleben haben. Bis sie dann geschlachtet werden

im Schlachthaus direkt nebenan.

Heute ist Grit dran

Grit ist eine große, gemütliche Sau mit zart rosafarbener

Haut, wenn sie sich nicht gerade im

Schlammloch auf der Weide gesuhlt hat. Ich kenne

Grit. Sie hat keine Angst vor Menschen, man

kann sie kraulen, sogar am Bauch. Und sie duftet

– ja, auch das kann ein Schwein.

An diesem Samstag endet Grits glückliches

Leben. Als ich ankomme, herrscht schon Hochbetrieb.

Auch der für die Hausschlachtung engagierte

Metzger ist startklar: Ich finde ihn in dem

weißgekachelten, kühlen Schlachthaus, verschiedene

Messer und der Bolzenschießer liegen bereits

aufgereiht auf einem großen Edelstahltisch.

Fehlt nur noch das Schwein.

Grunzend, gelassen und zufrieden kommt Grit am

Strick neben dem Bauern vom Hof ins Schlachthaus

gewackelt. Ich schaue Grit in die Augen:

Da ist Neugier, aber Stress oder Angst kann ich

nicht erkennen. Der Bauer krault das Schwein

hinter den Ohren. Ich habe den Eindruck, er verabschiedet

sich. Der Metzger wartet, ruhig neben

mir stehend, den Bolzenschießer in der Hand,

und sagt keinen Ton. Auf einen Wink des Bauern

hin setzt er das Gerät direkt an Grits Stirn, die

etwas erstaunt schaut. Ein dumpfer Schlag und

Grit knickt vorne ein, um dann ganz zu fallen.

Kein Quieken, nichts, nur die Geräusche eines

fallenden Körpers.

Es ging so schnell

Während ich noch sehr ruhig neben der toten Grit

stehe, gehen die beiden Männer stillschweigend

ihrer Arbeit nach. Ketten werden an den Füßen

befestigt und Grit hochgezogen, der Raum wird

endgültig zum Tatort. Frischrotes Blut spritzt beim

Anstechen an weißgekachelte Wände und läuft

dann als roter Strahl in einen Edelstahleimer. Der

tote Körper muss jetzt ausbluten und auskühlen,

bevor er zerlegt werden kann. Netterweise, und

wahrscheinlich auch, weil ich ziemlich blass bin

um die Nase, lädt mich die Familie zum Frühstück

ein. Doch erst schaue ich noch in Grits Augen –

keine Grit mehr da. Was ich hier vor mir habe, ist

ein totes Schwein, ein Körper, mehr nicht. Und

während ich langsam zum Hof gehe, stelle ich mir

die Frage, ob sie Schmerzen hatte oder Angst.

Doch bis zum letzten Moment sah ich nur das: ein

neugieriges, schnüffelndes und unaufgeregtes

Schwein.

Die Grundversorgung einer großen Familie

Einige Tassen Kaffee und ein Frühstück später

nimmt mich der Metzger, ein kräftiger und herzlicher

Mensch, mit zurück in das Schlachthaus.

Was jetzt kommt, ist klassische Metzgerarbeit:

Das Schwein wird fachmännisch zerlegt. Während

er mit den unterschiedlichen Messern hantiert,

erklärt er mir jedes Teil des Tieres. Und, dass

dieses Schwein jetzt die Familie für ein halbes

Jahr, vielleicht auch länger, mit Fleisch und Wurst

versorgen wird.

Alles wird verwertet

Er beschreibt, dass fast jedes Teil des Schweines

essbar ist. Herz, Leber und andere Innereien,

Ohren, Füße, auch das Gehirn – aus allem lässt

24


sich etwas machen. Für ihn sei das eine Form

von Nachhaltigkeit: ein Tier, das wir schlachten,

auch wirklich zu nutzen bis zur letzten Borste. Er

empfinde es als gelebten Respekt vor dem Tier,

das für uns sein Leben lässt, sagt er, dass wir es

schätzen für alles, was es uns gibt.

Sanftes Schlachten

Während ich noch leicht warme Fleischteile rüber

zum Hof in den Kühlkeller trage, denke ich über

die Sache mit dem Schlachten nach. Es ist eine

Entscheidung, die jeder Mensch für sich treffen

muss: Bin ich bereit, die Tötung zu akzeptieren

– oder nicht? Esse ich demzufolge Fleisch oder

werde ich Vegetarier? Ich merke: Eine solche

Schlachtung mitzuerleben, ist eine gute Möglichkeit,

eine ehrliche Antwort für sich zu finden. Mir

wird auch bewusst, dass es nicht überall so sein

kann wie hier: 56,6 Millionen Schweine wurden

2018 in Deutschland geschlachtet und verarbeitet

– das geschieht in großen Schlachthöfen

im Akkord. Nur die wenigsten Schweine werden

so sanft verabschiedet und hatten vorher so ein

gutes Schweineleben.

Der Tod eines Schweins ist manchmal weniger

grausam als sein Leben

Mir scheint, etwas hat sich in unserem Verbraucher-Gehirn

verschoben. Während vor unserem

inneren Auge Kuh und Schwein idyllisch auf der

Weide grasen, kaufen wir die billige Grillwurst

beim Discounter. So günstig kann nur die Massentierhaltung

sein, aber wir bringen es nicht

zusammen.

Wir nehmen – gedankenlos oder einem niedrigen

Preis zuliebe – in Kauf, dass sogenannte „Nutztiere“

ein schmerzhaftes, kurzes Leben in der

Massentierhaltung ertragen müssen. Wiese, Luft,

Sonne, Auslauf – Fehlanzeige. Keinem unserer

Haustiere würden wir das antun. Ist so eine Sau

weniger wert?

Der Anfang vom Ende eines

ungezügelten Fleischkonsums

Ein langer Tag auf dem Hof geht zu Ende. Zusammen

mit der Familie gibt es zum Abendessen

Kesselfleisch à la Grit. Ich habe meine Probleme

damit, Grit zu essen und bleibe beim Brot. Was

ich hier erlebe: Ich sehe einen Metzger und eine

Familie, die sich respektvoll vor dem Tier verneigen,

dessen Ende sie verantworten, während

ich peinlich berührt erkennen muss, dass ich mit

der günstigen, bisher beim Discounter gekauften

Salami aktive Tierquälerei betreibe und dabei jede

Verantwortung von mir weise.

Regional und so …

Der Metzger im Nachbardorf beispielsweise

schreibt auf einer großen Tafel im Laden immer

auf, von welchem Hof aus welchem Ort die aktuelle

Ware gerade kommt, regionaler geht nicht.

Ebenfalls toll: Es gibt in der Region Höfe, die kümmern

sich auch um die Arterhaltung. Der Schirmerhof

in Deppenhausen ist so einer: Hier wird

das Deutsche Sattelschwein gezüchtet, eine Rasse,

die inzwischen selten ist. Und wer es lieber

wild mag: Längst hat der Jäger sein angestaubtes

Image verlassen. Er jagt im heimischen Wald und

verkauft es auch hier. Ein gutes Beispiel ist Wild

Cooking in Blaustein. Der junge Geschäftsführer

hat Hipster-Qualitäten: Jonas Baumgärtner sieht

nicht nur smart aus, er hat auch ein entsprechendes

Business aufgebaut. Als Jäger und Koch

gibt es bei seinen Caterings und Events nicht nur

Gutes vom Wild auf den Teller, man kann auch in

Kursen selber lernen, wie Reh und Wildschwein

am besten schmecken.

Bio, nachhaltig – und online

Neu sind Online-Anbieter, die mit ungewöhnlichen

Konzepten aufwarten. „KaufneKuh“ zum

Beispiel: Hier kann ich als Kunde aus verschiedenen

Fleischpaketen wählen und das von einer

Kuh meiner Wahl. Geschlachtet wird das Tier erst,

wenn die Kuh zu 100 Prozent verkauft ist. Dabei

wird von der Schnauze bis zum Schwanz alles

verwertet. Alle Bauern, die mitmachen, kann ich

mir mitsamt ihren Tieren auf der gut gemachten

Webseite ansehen. Geschlachtet wird vor Ort,

anschließend geht das Fleisch auf die Reise zum

Kunden.

Anders als früher …

Fleisch und Wurst gibt es bei mir inzwischen nicht

mehr täglich. Weil ich es so will, aber auch, weil

Fleisch von glücklichen Tieren zu Recht teurer

ist. Schließlich kostet es deutlich mehr, ein Tier

naturnah und glücklich großzuziehen. Mir geht

es gut mit meiner Entscheidung. Und jedes Mal,

wenn ein Stück Fleisch oder eine Scheibe Wurst

in meinem Einkaufskorb landen, bedanke ich

mich still dafür und denke ein wenig an Grit…

Susanne Hülsenbeck

Artikel aus „PROVIANT“ (siehe unten)

Was Leser zu dem Thema sagen

findest du auf der nächsten Seite...

Bälle designed by Freepik

Foto von Gabriel Pompeo von Pexels

Fleisch und Wurst:

ja bitte, aber dann richtig

Grit öffnete mir die Augen. Einige Tage lang gab

es bei mir nur noch Gemüse und Obst. Ich brauchte

Zeit und las mich ein: Fleisch hat durchaus

Vorteile in Form von tierischem Eiweiß, Eisen,

B-Vitaminen und Mineralien. Doch wir essen zu

viel: Die Verbraucherzentrale beispielsweise

empfiehlt, nicht mehr als 300 - 600 g Fleisch und

Wurst pro Woche zu konsumieren. Am Ende entschied

ich mich dafür, weiter Fleisch und Wurst zu

essen, aber irgendwie musste das anders gehen.

Und das tut es auch seitdem, denn es gibt Alternativen.

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25


KEEP IT REGIO

SEBASTIAN, 34, VEGETARIER

Grit, das Schwein ist ein Paradebeispiel dafür, dass

Fleischkonsum – und das mag sich jetzt seltsam anhören – schon

in Ordnung gehen kann. Das Tier hatte ein gutes Leben und wird

auch im Tod noch mit Respekt behandelt. Wir haben es hier nicht

mit Massentierhaltung oder einem „Wegwerfprodukt“ zu tun.

Wenn ich lese, dass alles verwertet wird, und eine Familie dadurch

ein halbes Jahr (mit Fleisch) versorgt wird, finde ich das beachtlich

und gut. Wenn ich aber an die neugierige und zutrauliche Grit

denke, habe ich trotzdem einen leichten Kloß im Hals!

ALEXANDER, 20, FLEISCHESSER

Für mich ist Fleisch in seinen verschiedenen Formen und

Variationen ein wertvolles Lebensmittel, da es einen hohen Gehalt

wichtiger Nährstoffe besitzt. Fleisch ist ein Genussprodukt,

welches für eine gesunde Ernährung jedoch nicht zwingend von

Nöten ist. Trotz alledem sollte man gerade mit Augenmerk auf die

Umwelt seinen Fleischkonsum gut kontrollieren.

MARIA, 39, FLEISCHESSERIN

Ich bin auf dem Land aufgewachsen und kenne

Hausschlachtungen von klein auf. Deshalb hatte ich nie Probleme

damit, Fleisch zu essen. Ich wusste ja, wie das für das Tier und

den Metzger ist und es kam mir sehr human vor. Wie krass die

Industrialisierung der Fleischbranche für Mensch und Tier ist, war

mir lange nicht bewusst. Seit dem Fall „Tönnies“ kaufe ich Fleisch

und Wurst ausschließlich beim regionalen Metzger und lege

öfter vegetarische Tage ein. Ich bin oft überrascht, wie lecker die

vegetarische Küche ist.

ALEXANDRA, 32, FLEISCHESSERIN

Bei uns zuhause gibt es nur zu besonderen Anlässen Fleisch und

das kaufen wir nur bei Metzgern, bei denen wir nachvollziehen

können, dass es aus keiner Massentierhaltung kommt. So machen

das schon einige in unserem Freundeskreis. Viele denken beim

Fleischkauf einfach nicht darüber nach, was dahinter steckt, weil

es so einfach und vielleicht auch Gewohnheit ist. Wenn alle ihr

Stück Fleisch vor der Schlachtung persönlich gekannt hätten,

würde ein Großteil wahrscheinlich doch lieber das vegetarische

Gericht auf der Speisekarte wählen.

NINA, 26, VEGANERIN

Ich könnte kotzen, wenn ich das lese. Da wird ein Lebewesen,

das niemandem was getan hat, dem es gut geht und das glücklich

vor sich hinlebt, einfach so umgebracht. Und warum? Damit es

jemand zerteilt, in die Pfanne wirft und dann in sich reinstopft?

Sorry, aber da läuft doch was verkehrt. Ja, ich weiß, dass man

nicht von jetzt auf gleich auf Fleisch verzichten kann oder will,

wenn man sein ganzes Leben Fleisch gegessen hat. Und dem

Schwein Grit ging es wohl auch ganz gut, trotzdem ist es jetzt tot.

Wenn man sich vor Augen führt, dass das meiste Fleisch aber aus

der Massentierhaltung stammt, wo die Tiere leben müssen wie der

letzte Dreck, dann sollte doch auch dem Letzten klar sein, dass

man mit dem Thema Fleischkonsum ganz anders umgehen sollte,

als wir es tun.

JACKIE, 19, FLEISCHESSERIN

Einige in meiner Altersgruppe ernähren sich vegetarisch oder

vegan, jedoch kann ich mir das persönlich nicht vorstellen, denn

ich esse sehr gerne Wurst und Fleisch. Ähnlich wie die Verfasserin

des Artikels, habe ich viele Jahre zu viel Fleisch konsumiert

und auch aufgrund des günstigen Preises ausschließlich beim

Discounter eingekauft. Meine Einstellung hat sich allerdings

geändert, denn bei mir gibt es nicht mehr täglich Wurst und

Fleisch. Außerdem gebe ich lieber ein paar Cent mehr beim

Metzger aus, dadurch weiß ich nicht nur, woher das Fleisch

kommt, sondern ich unterstütze nicht mehr die Tierquälerei.

FRANK, 51, FLEISCHESSER

Keine Ahnung, wie oft ich schon über das ganze Thema diskutiert

hab: das Für und Wider von Fleisch, Wurst und anderen tierischen

Produkten. Anfangs war mir so gut wie alles egal. Frühstück

ohne Wurstplatte? Hau ab! Abendessen ohne Fleisch? Ohne

mich! Irgendwann hab ich begriffen, dass es um Lebewesen

geht und die, nur damit ich meiner täglichen Fleischinfusion

frönen kann, abgeschlachtet werden. Als wäre das nicht verrückt

genug, leben die meisten davon zu hunderten auf engstem

Raum in ihrer eigenen Scheiße. Nur damit ich mir jeden Tag ein

Schnitzel, ein Steak oder ein paar Scheiben Lyoner reinreiben

kann – idealerweise für einen maximal geringen Preis. Was für

eine armselige Gesellschaft unterstützt so was? Mit Antibiotika

aufgeputschte Rinder oder gehäckselte Küken in Panade

kann doch niemand, der auch nur einen Funken Anstand hat,

befürworten. Und nein, ich verurteile das Essen von Fleisch nicht,

aber ich bitte doch darum, mal mehr als zwei Sekunden drüber

nachzudenken, woher es kommt, wie die Tiere gelebt haben und

ob es nötig ist, jeden Tag Fleisch zu essen.

26

Schwein designed by Freepik | Fleisch designed by macrovector / Freepik


IRMGARD, 81, FLEISCHESSERIN

Das Viech tut mir ja schon leid, aber so ist es halt. Früher waren

wir froh, wenns mal ein Stückchen Fleisch gab und wir Kinder auch

was davon abbekamen. Heute gibt es Fleisch zwar im Überfluss,

aber diese Denke, dass es eben doch was Besonderes ist, ist da

immer noch irgendwie da. Ich sags auch ganz ehrlich, wenn ich

beim Metzger bin, denk ich nicht dran, dass da lauter tote Viecher

liegen. Wenn ich dann aber den Text lese, dreht es mir schon ein

bisschen den Magen um. Ändern werd ich aber nichts mehr.

DANIEL, 32, FLEISCHESSER

Bla bla bla, sag ich da nur. Mein Gott, dann werden die Tiere

halt geschlachtet. Ja, und? Es ist ja nicht so, als wären sie vom

Aussterben bedroht. Zu einem gescheiten Essen gehört Fleisch

einfach dazu. Nicht umsonst ist alles, was es sonst noch gibt

nur „Beilage.“ Mir geht das ganze Veganer-Gehabe mittlerweile

echt auf die Nerven. Die armen Tiere hier. Fleisch ist böse da. Ein

richtiges Steak sollen die mal essen. Vielleicht sind sie dann auch

wieder besser drauf.

HATICE, 21, VEGETARIERIN

Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob so ein Text überhaupt

da ankommt, wo er ankommen soll. Leute, die sich mit dem

Thema beschäftigen, beschäftigen sich eh damit und fühlen sich

einfach nur bestätigt. Leute, denen das Thema egal ist, werden

davon wahrscheinlich nicht aufgerüttelt, weil sie schon keinen

Bock drauf haben sich das überhaupt durchzulesen. Man müsste

das ganze Ernährungsthema eigentlich schon direkt in der ersten

Klasse angehen und vernünftig, ohne Agenda, vermitteln. Alles

andere bringt nichts.

WOLFGANG, 52, FLEISCHESSER

Als begeisterter Fleischesser hat mich dieser sehr gut

geschriebene Artikel und die momentanen Skandale, sehr zum

Nachdenken gebracht! Zukünftig werde ich nun vermehrt den

Fleisch- und Wurstkonsum einschränken und auf regionale

Produkte achten.

KRZYSTOF, 27, FLEISCHESSER

Das Thema ist wichtig und die Tiere tun mir auch leid, aber ich will

nicht ganz auf Fleisch verzichten. Ich denke, wenn man darauf

achtet, wo das Fleisch herkommt und nicht jeden Tag Fleisch isst,

dann geht das schon in Ordnung. Man sollte einfach nicht dieses

Zwei-Euro-Fleisch im Supermarkt kaufen, sondern am besten zum

Fleischer gehen, bei dem man auch weiß, woher er seine Waren

bezieht.

PHILLIPP, 24, FLEISCHESSER

Ich finde es wichtig sich immer wieder vor Augen zu führen, was

Fleisch- und Wurstkonsum eigentlich bedeutet. Nämlich genau

das, was in diesem Artikel aufgegriffen wird – das Töten eines

Tieres. Komplett ändern wird es unser Denken und Handeln

in Bezug darauf vermutlich nicht, aber ich hoffe, dass Einige

vielleicht zwei mal darüber nachdenken, ob es heute wirklich

ein Schnitzel oder Salamibrot sein muss. Wenn man sich mit

dem Thema etwas bewusster auseinander setzt, ist schon viel

gewonnen.

SINA, 29, VEGETARIERIN

Die sanfte Schlachtung eines glücklichen Tierchen ist meiner

Meinung nach eine sehr verklärte Vorstellung über ein in der

Realität global ausgeartetes Massenvernichtungs-System

von Tieren. Fleisch zu essen ist etwas, was wir uns kulturell

angeeignet und über Jahrhunderte legitimiert haben, nichts, was

wir existentiell brauchen würden. Und neben den unwürdigen

Verhältnissen der Fleischindustrie (für Mensch und Tier!) hat die

Haltung und der Transport von Tieren weltweit enorme negative

Auswirkungen auf das Klima. Tatsächlich sind es global etwa 1/3

der gesamten Treibhausgasemissionen. Zusammengenommen

ist es für mich also nur die logische Konsequenz, auf Fleisch und

größtenteils andere tierische Produkte zu verzichten.

PETRA, 41, FLEISCHESSERIN

Ich esse Fleisch. Ich esse Wurst. Daran wird auch dieser oder

ähnliche Artikel nichts ändern. Der Text hat für mich aber eine

ganz wichtige Message: Bewusster Konsum! Wo kaufe ich?

Woher bezieht der Metzger sein Fleisch? Muss es wirklich immer

Schinkenbrot sein? Solche Sachen eben.

CHRISTOPH, 31, FLEISCHESSER

Wie ich zum Fleischkonsum stehe...

Als gebürtiger Allgäuer habe ich eine besondere Verbindung zur

Natur und Tierwelt. Schließlich haben wir die schönsten Kühe der

Welt: Das Allgäuer Braunvieh!

Wer in so einer wunderschönen Region aufwächst, lernt früh,

dass man ihr und den Tieren, die darin leben, den nötigen

Respekt erweisen muss. Das spiegelt sich auch heute in meinem

Konsumverhalten wider. Gerade im Bezug auf das Thema Fleisch.

Tiere, die als „Nahrungsmittel“ gezüchtet werden, sollten

aus einer artgerechten Haltung entstammen und respektvoll

geschlachtet werden. Nur dann ist deren Verzehr, meiner

Meinung nach, auch vertretbar. Ich selbst esse gerne mal ein

gutes Stück Fleisch oder eine leckere Wurst. Daran ist für

mich nichts Verwerfliches, solange ich dessen Herkunft kenne.

Massentierhaltung und Fleisch zu Discountpreisen sind für mich

jedoch nicht vertretbar - auch wenn das heute leider auf die

Mehrheit der Fleischproduktion zutrifft!

Solange ein Großteil der Bevölkerung darauf besteht, wöchentlich

vier Päckchen Salami für jeweils 0,79 € im Discounter zu

kaufen und hier kein Umdenken stattfindet, wird es nunmal

Massentierhaltung und Massenschlachtung geben müssen.

WAS SAGST DU DAZU?

Wie man sieht, ist das Thema nicht so leicht auf einen Nenner zu

bringen. Viele Meinungen gehen in eine ähnliche Richtung, aber

natürlich gibt es auch „Extreme“.

Uns würde interessieren, ob dich der Artikel über das Schwein

Grit zum Nachdenken angeregt hat, dich bestätigt hat oder

vielleicht einfach egal war. Natürlich sind wir aber auch generell

an deiner Meinung zum Thema Fleischkonsum interessiert.

Schreibe uns gerne eine E-Mail an info@frizz-ulm.de oder auf

unseren Social Media-Kanälen (Facebook.com/FrizzUlm und/

oder Instagram.com/FrizzUlm) unter den Posts zum Thema

„Fleischkonsum“ deine Meinung.

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HUNDE-SPECIAL

MEINE LIEBSTEN

GASSI-

TOUREN

Foto von Helena Lopes von Pexels

Sie werden ja nicht umsonst als beste Freunde des Menschen bezeichnet. Seit Jahrtausenden leben sie an unserer Seite, verteidigen uns, unterhalten

uns, trösten uns und sind einfach für uns da. Hunde sind einfach ganz besondere Wesen, die bis auf Fressen und Zuneigung eigentlich

nichts brauchen. Na gut, Gassi gehen wollen sie dann doch auch noch. Um nun zu erfahren, wo sie am liebsten Gassi gehen, haben wir direkt bei

Ulmer Hunden nachgefragt.

BUBBLES

Spitzname: Mäusekind

Alter: 5 Jahre

Rasse: Dalmatiner

Hobbys:

fressen, schnüffeln und schlafen

Lieblings-Gassirunde:

Meine liebste Gassitour ist die am Donaufußweg zwischen

Talfingen und Elchingen. Mein Frauchen und ich starten immer an

einem kleinen Parkplatz am Blumenfeld. Auf dem Weg gibt es viele

Anglerseen, wo rücksichtsvolle Hunde gerne gesehen sind.

Man kann durch den schattigen Wald und an schönen Feldern

vorbeilaufen. An der Donau gibt es für wasserfreudige Hunde viele

Buchten als Einstiegsmöglichkeiten.

Das Schöne daran ist, es ist keine festgefahrene Runde, da es so

weitläufig ist, kann man jedes Mal anders laufen und man trifft

nicht auf so viele Menschen, weshalb ich auch oft frei, also ohne

Leine, laufen kann. Manchmal begegnen wir Hundebesitzern,

wohon die meisten auch sehr entspannt sind und ihren Hund frei

laufen lassen. Ab und zu gibt es ein paar Radfahrer, Jogger und

Angler. Trotzdem ist das eine tolle Runde, da es schön ruhig ist.

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SAMMY

Spitzname: Simson

Alter: 3 Jahre

Rasse: Labrador

Hobbys:

Apportieren, alles was mit Wasser zu tun hat und jede Woche

Mantrailing (Menschen suchen)

Lieblings-Gassirunde:

Tut mir leid, aber ich kann mich nicht auf eine Runde beschränken.

Ich hab richtig viele Lieblingsrunden. Zum Beispiel am Illerkanal

in Neu-Ulm, vorbei an den Gärten. Hier trifft man nicht nur viele

Hunde, sondern kann auch mal ein kurzes Bad im Kanal nehmen.

Apropos Bad nehmen: Von Erbach an der Donau entlang Richtung

Donaurieden ist es richtig super. Toll zum Laufen und überall

kommt man super ins kühle Nass.

Manchmal hab ich richtig Lust auf meine Finninger-Tour. Die

startet am Sportplatz von Finningen und bietet eigentlich alles,

was man sich wünschen kann. Felder, Wiesen, Wälder und einen

kleinen Bach. Verrückterweise sind gar nicht so viele Hunde

unterwegs, dafür aber umso mehr Radfahrer.

Wisst ihr, wo ich auch gerne Gassi gehe? Im Humlanger Wald

bei Donaustetten. Die eine konkrete Route gibt es da gar nicht.

Viele Wege führen durch den Wald und mein Herrchen findet es

auch super, weil man ganz einfach am Wanderparkplatz parken

kann. Durch die vielen unterschiedlichen Wege trifft man hier

auch nur selten auf andere.

Jetzt aber zu meinem absoluten Geheimtipp, also psssst. In

Hausen bei Gerlenhofen im Wald ist es fantastisch! Es duftet

wunderbar, es ist schattig und man ist meist vollkommen allein.

Ich kann an einer Pfote abzählen, wie oft ich hier bisher jemanden

getroffen hab. Es fühlt sich fast so an, als würde der Wald mir (und

meinem Herrchen) gehören. Herrlich!

IRMA

Spitzname: Verrate ich nicht

Alter: 6 Jahre

Rasse: Labrador

Hobbys:

Ball apportieren, Frisbee spielen, schwimmen (aber nur mit

Apportierauftrag!)

Bälle designed by Freepik

Lieblings-Gassirunde:

Morgens zieht es mich vor allem in die Ehinger Anlagen. Schön

dieser grüne Flecken inmitten der Stadt. Um die Mittagszeit will

ich aber auch andere Hunde treffen. Deshalb zieht

es mich dann an das Hochsträß – einen wahren

Hunde-Hotspot. Schön weitläufig und mit Wald...

Was will man mehr? Ich jedenfalls find’s hier

super!

29


HUNDE-SPECIAL

ELLA

Spitzname: Meine Familie sagt auch Kamel zu mir und Mausi

und störrisches Kalb, keine Ahnung warum!

Alter: 4 Jahre

Rasse: Labrador

Hobbys:

Ich schwimme sehr gern und außerdem beschäftige ich

mich oft mit Holz: Äste aus dem Wasser ziehen und

zerkauen und Stämme tragen.

Lieblings-Gassirunde:

Ich mag den Spaziergang von Gögglingen nach

Donaustetten besonders gern. Wir parken immer

an der Donaubrücke in Gögglingen und laufen dann

auf der rechten Seite nach Donaustetten. Das ist ein

weicher Wiesenweg, der sich unter meinen Pfoten toll

anfühlt. Außerdem kann ich immer ins Wasser hüpfen.

In Donaustetten geht man wieder über die Brücke und

den Weg zurück Richtung Gögglingen. Man kommt

durch einen kleinen Wald (Holz!) und dann zwischen

Fluss und Feldern zurück zum Auto.

Einziger Nachteil: Mir ist die Runde zu kurz, da sind

wir nur 40 Minuten unterwegs. Ich werfe dann immer

einen Stock vor die Füße meines Herrchens, damit er ihn

für mich wirft, so kann ich den Spaziergang verlängern.

JETTE

Spitzname: Eigentlich ruft mich jeder nur Jette

Alter: 4 Jahre

Rasse: Yorkshire Terrier

Hobbys:

Am liebsten schlafe ich ganz lange aus, besonders, wenn es

draußen regnet.

Lieblings-Gassirunde:

Ab und zu holen mich Verwandte meines Frauchens ab und gehen

mit mir am Hochsträß spazieren. Da parken wir immer an dem

Wanderparkplatz oberhalb der HFG am Kuhberg und laufen dann

Richtung Grimmelfingen. Da kann ich toll springen und wenn es

heiß wird, laufen wir einfach im schattigen Wald.

Wenn ich gut drauf bin, laufen wir immer weiter Richtung Allewind,

wenn ich müde bin, drehen wir schon bei Grimmelfingen um. Das

mag ich an der Runde, man kann 2 Stunden laufen oder auch nur

20 Minuten bis zur Gerd-Walter-Linde und zurück.

Es sind oft viele Hunde unterwegs am Hochsträß – nach meinem

Geschmack geht es da schon auch mal zu wild zu, wenn viele große

Hunde toben, auch wenn die Herrchen und Frauchen aufpassen!

Ich zittere dann einfach ein bisschen und dann darf ich auf den

Arm.

Ach ja, man hat auch einen tollen Ausblick vom Hochsträß, aber

ich sehe natürlich nur etwas, wenn ich getragen werde.

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Das gesunde Premium Hundefutter

Schuh designed by rawpixel.com / Freepik

ELLA

Spitzname: Ich werde immer Ella gerufen

Alter: 3 Jahre

Rasse: Elo

Hobbys:

kauen und zerstören

Lieblings-Gassirunde:

Am liebsten laufe ich von Gögglingen aus am Donau-Ufer in Richtung Ulm. Dazu parken wir immer an der

Brücke in Gögglingen bei den Schrebergärten.

Wir laufen dann auf einem Wiesenweg zwischen Feldern und Fluss bis zum Lichternsee. Ab da ist es aber ein

Naturschutzgebiet und ich müsste an der Leine laufen.

Deshalb drehen wir hier meistens um und spazieren zurück zum Auto.

Das ist eine ganz schön lange Strecke, aber ich liebe ja auch lange Spaziergänge.

Obwohl der Weg so nah an der Stadt ist, treffen wir hier gar nicht so viele Leute und Hunde. Schade

eigentlich…

HUNDE SUCHEN EIN ZUHAUSE

Die kleine Vicky ist eine sehr zarte und vorsichtige Hündin. Wenn man ihr

aber etwas Zeit gibt und sich mit ihr beschäftigt, taut sie sehr schnell auf

und weicht einem nicht mehr von der Seite. Beim Gassigehen ist sie eine

flotte Wegbegleiterin und sie freut sich immer sehr, mit ihrem Menschen

unterwegs zu sein. Das Tierheim Weißenhorn sucht nun für Vicky ein

ruhiges Zuhause, wo ihre Menschen viel Zeit für sie haben und ihr

zeigen, wie schön ein Hundeleben sein kann. Vicky ist ca. 2017 geboren,

geimpft, gechipt und kastriert.

BINE

VICKY

Wer Bine kennenlernt, wird sie sofort ins Herz schließen. Sie

ist eine lustige kleine Hündin, die am liebsten überall mit dabei

sein möchte. Gassigehen findet sie super und sie läuft an der

Leine wie ein „kleines Uhrwerk“. Es macht richtig Freude, mit

ihr unterwegs zu sein. Auch mit ihren Hundefreunden tobt sie

gerne durch den Garten und gibt Gas. Aber am allerliebsten

ist sie bei einem auf dem Schoß um zu kuscheln. Bine ist ca.

2018 geboren, geimpft, gechipt und kastriert.

Vicky und Bine wohnen aktuell im Tierhiem Weißenhorn. Die Beiden freuen sich bestimmt über einen

Besuch von euch. Weiter Infos unter: 07309 - 425282 | tierheimweissenhorn.de

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31


FILM

Präsentiert den Film des Monats

Genre: Komödie, Drama | Regie: Aritz Moreno | Mitwirkende: Luis Tosar, Pilar Castro, Ernesto Alterio, Quim Gutiérrez,

Belén Cuesta, Macarena Garcia, Javier Godino, Stéphanie Magnin u.a. | Kinostart: 20. August 2020

Die Verlegerin Helga Pato wird während einer

Zugfahrt von dem Psychiater Ángel Sanagustin

angesprochen. Um die Zugfahrt

etwas angenehmer zu gestalten, beginnt

er, ihr seine Lebensgeschichte und insbesondere

von seinem ungewöhnlichsten Fall

zu erzählen: Die Geschichte des Patienten,

der Soldat war: Im Krieg begegnete er einer

Ärztin, die ein Kinderkrankenhaus unter den

widrigsten Umständen erhalten möchte und

dabei auf eine zwielichtige Gestalt stößt, die

Verstörendes erblickt. Nach dem Matroschka-Prinzip

wird Helga Pato in immer tiefere

Schichten der Erzählung hineingezogen. Das

zufällige Zusammentreffen mit dem Psychiater

wird unwiderruflich die Zukunft der Ver-

legerin als auch die der Figuren aus den Geschichten

bestimmen, die in einer Serie von

unvorhersehbaren Ereignissen verwickelt

sind, die sich Schicht für Schicht ineinander

verweben, bis sie einen wahnsinnigen Höhepunkt

erreichen.

32

Alle Angaben ohne Gewähr


© 2020 DCM

Irresistible - Unwiderstehlich

Genre: Komödie | Drama

Regie: Jon Stewart

Mitwirkende: Steve Carell, Rose Byrne,

Chris Cooper, Mackenzie Davis u.a.

Kinostart: 06. August 2020

Top-Stratege Gary Zimmer sieht ein Video

des pensionierten Marine-Oberst Jack Hastings

und glaubt, den Schlüssel gefunden

zu haben, um die Wähler im Herzen Amerikas

zurückzugewinnen. Bei einem Besuch

auf Hastings‘ Farm im ländlichen Wisconsin,

überzeugt Gary den unpolitischen Marine im

Ruhestand davon, für das Amt des Bürgermeisters

zu kandidieren. So weit so gut. Als

die Republikaner auf den Plan treten, muss

Gary die großen Geschütze auffahren.

Il Traditore

Genre: Biografie

Regie: Marco Bellocchio

Mitwirkende: Pierfrancesco Favino, Maria

Fernanda Cândido, Fabrizio Ferracane u.a.

Kinostart: 13. August 2020

Sizilien in den 80ern: Mafiaboss Tommaso

Buscetta flieht nach Brasilien, um unterzutauchen.

Nachdem Buscetta schließlich

von der brasilianischen Polizei verhaftet und

nach Italien ausgeliefert wird, trifft er eine

Entscheidung, die die gesamte Mafia für immer

verändern wird: Er bricht das Gelübde,

das er für die Cosa Nostra abgelegt hat. Seine

Zeugenaussage hilft bei der Verurteilung

hunderter Mafiosi in den USA und Italien

während der sogenannten Maxiprozesse.

See der wilden Gänse

Genre: Thriller

Regie: Diao Yinan

Mitwirkende: Hu Ge, Chloe Maayan,

Gwei Lun Mei, Liao Fan u.a.

Kinostart: 27. August 2020

Zwischen Zenong Zhou und einer rivalisierenden

Bande kommt es zur Konfrontation,

im Zuge derer ein Polizist stirbt. Daraufhin

befindet sich der Zhou auf der Flucht. Nach

und nach kommen ihm nicht nur die Gesetzeshüter

näher. Auch seine ehemaligen

Gangmitglieder wollen ihn in die Finger bekommen.

Auf seiner Flucht lernt er Aiai Liu

kennen. Die Notsituation schafft eine lose,

unsichere Allianz und gemeinsam versuchen

die beiden die Situation zu bewältigen.

hEIMKINO

Ruf der Wildnis

Genre: Abenteuer

Regie: Christopher Sanders

Mitwirkende: Harrison Ford,

Dan Stevens, Karen Gillan u.a.

VÖ: 06. August 2020

Basierend auf dem Literatur-Klassiker von Jack London wird die Geschichte des großherzigen

Hundes Buck erzählt. Bucks glückliches Hundeleben wird vollkommen auf den Kopf gestellt, als

er dem heimischen Kalifornien entrissen wird und sich plötzlich in der fremden Wildnis Alaskas,

in Yukon, zu Zeiten des Goldrauschs in den 1860er Jahren wiederfindet. Er kommt zu einem Rudel

von Post-Schlittenhunden - deren Anführer er später wird - und erlebt das Abenteuer seines Lebens,

bis er schließlich seinen wahren Platz in der Welt findet und sein eigener Herr wird.

© 2020 Twentieth Century Fox

Home Entertainment LLC

Lindenberg! Mach dein Ding

Genre: Biografie

Regie: Hermine Huntgeburth

Mitwirkende: Jan Bülow,

Detlev Buck, Max von der

Groeben u.a.

VÖ: 21. August 2020

Früh steht für Udo fest, dass Musik seine Bestimmung ist. In den 60ern zieht er nach Hamburg und

macht sich dort in der lokalen Szene schnell einen Namen, zunächst mit den City Preachers, aber

auch als überaus begabter Drummer, was sich bis in Jazzkreise herumspricht. Aber Udo will solo Karriere

machen, mit Rockmusik in deutscher Sprache - ein zu der Zeit revolutionäres Konzept.

In Kooperation mit DCM verlosen wir 1 DVD und ein 1 Blu-ray. Stichwort: „LINDENBERG“*

Capone

Genre: Drama

Regie: Josh Trank

Mitwirkende: Tom Hardy,

Linda Cardellini, Matt Dillon

u.a.

VÖ: 28. August 2020

Im Alter von 47 Jahren, nach fast einem Jahrzehnt Gefangenschaft, wird Al Capone aus dem Gefängnis

entlassen. Er ist jedoch gesundheitlich gezeichnet und fortan nicht mehr der gleiche. Im Kreise

seiner Familie versucht der kranke Patriarch die Erinnerung an die Millionen von Dollar, die er auf

seinem Grundstück versteckt hatte zu bewahren. Denn das FBI liegt immer noch auf der Lauer.

In Kooperation mit LEONINE verlosen wir 1 DVD und ein 1 Blu-ray. Stichwort: „CAPONE“*

© 2020 LEONINE

*Teilnahmebedingungen findest du auf Seite 49.

33


LITERATUR

DER BUCHTIPP

Bernd Jooß (Hugendubel Ulm) stellt vor:

VÖ: 27. September 2019

The Wonderful Wild

Gesa Neitzel

Sachbuch

ISBN: 978-3-963-66061-0

15,99 Euro

VÖ: 22. Juli 2020

Abschiedsfarben

Bernhard Schlink

Roman

ISBN: 978-3-257-07137-5

24,00 Euro

34

Stephen Florida

Gabe Habash

Roman

ISBN:

978-3-498-07397-8

VÖ: 16. April 2019

22,00 Euro

Was für ein Roman! Aus der Perspektive

von Stephen Florida erzählt Habash eine

Geschichte von einem jungen Mann,

der völlig eingekapselt in seiner eigenen

(Gedanken-)Welt lebt und nur ein Ziel im

Leben verfolgt und diesem alles unterordnet:

Champion beim Ringen zu werden.

Doch bevor er den entscheidenden

Wettkampf antreten kann, verletzt er

sich und muss operiert werden und pausieren.

Stephens Welt bricht zusammen

und sein ohnehin labiler Zustand nimmt

wahnhafte Züge an. Gleichzeitig holt ihn

seine Vergangenheit ein, denn in sehr

jungen Jahren kamen seine Eltern bei

einem Autounfall ums Leben. Ein Ereignis,

das er bis heute nicht verarbeitet hat.

Mit der zum Teil aufgezwungenen Hilfe

seines Freundes Linus und seiner Liebe

Mary Beth kämpft sich Stephen ins Leben

zurück und versucht seinen Weg zu finden,

auch außerhalb des Ringens.

Obwohl „Stephen Florida“ zuerst wie eine

Coming-of-Age-Geschichte um einen

etwas eigenwilligen jungen Mann daherkommt,

entpuppt sich das Buch bald

als so viel mehr, es behandelt Themen

wie Einsamkeit, Besessenheit und den

Wunsch etwas Großes zu schaffen. Mit

seiner soghaften Sprache und tollen Bildern

gelingt es Habash, Stephen Florida

einen ganz nah kommen zu lassen, was

nicht immer leicht auszuhalten ist. Stellenweise

erinnert das Buch an „Owen

Meany“ von John Irving, nur zynischer

und an die heutige Welt angepasst. Ein

unglaubliches Debüt und eine unbedingte

Leseempfehlung!

Die Wildnis ist tief in uns Menschen verwurzelt

- wir haben nur verlernt, auf ihre Stimme

zu hören. Vor drei Jahren tauschte Gesa Neitzel

den Großstadtalltag gegen das Ungewisse,

flog nach Afrika und begann im südafrikanischen

Busch ein ganz neues Leben. Auge

in Auge mit Elefanten, Löwen und Leoparden

lernt Gesa jeden Tag aufs Neue, was wirklich

zählt und warum es heute wichtiger ist denn

je, auf die eigene innere Stimme zu hören. Sie

zeigt uns, wie auch wir einen authentischen

Rhythmus in unseren ganz normalen Alltag

integrieren und nimmt uns mit auf eine Reise

in die Natur und zu uns selbst.

VÖ: 02. Juni 2020

Belmonte

Antonia Riepp

Roman

ISBN: 978-3-492-06201-5

15,00 Euro

Als ihre Großmutter Franca überraschend stirbt, erbt na, italienisch-deutsches Gastarbeiterkind deren Elternhaus

Simoin

den italienischen Marken, von dessen Existenz sie bis dahin

nichts wusste. Die junge Landschaftsgärtnerin aus dem

Allgäu macht sich auf in das ferne Belmonte, ein verträumtes,

mittelalterliches Dorf auf einem Hügel. Dort findet sie

auf Kassetten Francas Lebensbeichte. Stück für Stück und

Geschichte für Geschichte folgt Simona den Spuren ihrer

Vorfahren in ein verlassenes Kloster, zu einem ehemals feudalen

Gutshof und dessen menschenscheuem Besitzer, bis

sie am Ende eine erschreckende Wahrheit enthüllt.

VÖ: 02. Juni 2020

Die Kunst des klugen

Handelns

Rolf Dobelli

Sachbuch

ISBN: 978-3-492-05901-5

22,00 Euro

Wer Rolf Dobellis gescheite Texte

über unsere häufigsten Denkfehler

gelesen hat, weiß mehr, doch

er ist noch lange nicht aus dem

Schneider. Denn auf dem Weg

vom Denken zum Handeln lauern

weitere Fallstricke. Glücklicherweise

kann man die umgehen

– wenn man weiß, wie. Genau das

verrät dieses Buch. Rolf Dobelli

gibt dir das nötige Rüstzeug. Sein

Rat: Schlage nicht jeden Irrweg

ein, nur weil andere ihn gehen.

Lerne aus den Fehlern, die andere

freundlicherweise für dich machen.

Denke klar und handle klug!

Über das Gelingen und Scheitern der

Liebe, über Vertrauen und Verrat, über

bedrohliche und bewältigte Erinnerungen

und darüber, wie im falschen

Leben oft das Richtige liegt und im

Richtigen das Falsche. Geschichten

von Menschen in verschiedenen Lebensphasen

und ihren Hoffnungen und

Verstrickungen. „Liebe und mache,

was du willst“ ist kein Rezept für ein

gutes Ende, aber eine Antwort, wenn

andere Antworten versagen.

Fräulein Draußen

Kathrin Heckmann

Sachbuch Reise

ISBN: 978-3-864-93105-5

14,99 Euro

BUC

VÖ: 15. Juni 2020

Kathrin Heckmann ist „Fräulein Draußen“, Deutschlands

bekannteste wandernde Bloggerin. Ihre

Leidenschaft fürs Draußensein wurde eines Tages

so groß, dass sie ihren Job als Marketing-Managerin

aufgab und beschloss, das Wandern und Reisen zu

ihrem Beruf und Alltag zu machen. Unterwegs, frei

und glücklich sein ist das, was ihr wirklich wichtig

ist. Und das sucht und findet sie auf einer 1.000

km langen Fernwanderung in Australien genauso

wie auf einem Kurztrip nach Brandenburg. Ihr Buch

erzählt mitreißend von der Reise einer jungen Frau,

die in Wanderschuhen nicht nur zu sich selbst, sondern

vor allem auch zur Natur fand.


Das Mantra gegen die Angst

oder Ready for everything

Helge Timmerberg

Sachbuch

ISBN: 978-3-89029-453-7

20,00 Euro

VÖ: 14. Oktober 2019

Fünfzehn Jahre ist es her, seit Helge Timmerberg im Annapurna-Massiv pilgerte. Damals

vertraute ihm ein Yogi das Mantra gegen die Angst an. Ein Geschenk, das sich als überaus

hilfreich erwies - gegen die Angst vor großen Hunden, vor Talkshow-Moderatoren und vor

den Lesern seiner Bücher. Jetzt ist er zurück in Kathmandu und muss den Yogi Kashinath wiederfinden.

Wird er ihn überhaupt noch einmal treffen? Er braucht Antwort auf die Frage, wie

geheim das Mantra eigentlich ist. Darf er darüber schreiben, es mit anderen teilen, oder verliert

es dann seine Wirkung? Die Suche mündet in ein starkes, ehrliches, pointenreiches Buch

über Glückszustände, die Abwesenheit von Angst und das Versprechen absoluter Freiheit.

TIPPS

ALLE

VÖ: 26. August 2019

Foto designed by Freepik

VÖ: 17. August 2020

Devolution

Max Brooks

Thriller

ISBN: 978-3-442-49006-6

10,00 Euro

In den Bergen, am Fuße eines Vulkans, liegt Greenloop, ne exklusive Gemeinschaft von Aussteigern. Ein Idyll in der

ei-

Wildnis, in dem Katherine und Dan auf eine neue Heimat

unter Gleichgesinnten hoffen – und auf einen Neuanfang

für ihre Ehe. Doch dann bricht der Vulkan aus, und Greenloop

ist von der Außenwelt abgeschnitten. Tag für Tag wird

die Lage in der Siedlung angespannter – und nachts hören

sie die Schreie. In den Wäldern reißen gnadenlose Jäger ihre

Beute, hochentwickelte affenähnliche Kreaturen, getrie-

ben vom Instinkt zu überleben. Und jede Nacht kommen

die Schreie näher ...

VÖ: 31. August 2020

Wir sind fünf

Matias Faltbakken

Roman

ISBN: 978-3-453-27299-6

22,00 Euro

In der Nähe von Oslo führt Tormod Blystad mit seiner Frau

und seinen zwei Kindern ein beschauliches Leben. Aus

Tormod ist ein verlässlicher Vater und Ehemann geworden.

Aber in jeder Familie gibt es eine Lücke, die gefüllt werden

muss. So kommt die kleine Hündin Snusken auf den Hof.

Die Kinder lieben das Tier sehr, doch eines Tages verschwindet

Snusken spurlos. Um seine Kinder zu trösten,

mischt Tormod in seiner Werkstatt aus verschiedenen Zutaten

ein Ersatzwesen aus Lehm – und fordert damit Kräfte

heraus, deren Reichweite er nicht einmal erahnen kann.

Eine Reise in die

geheimnisvolle Tiefsee

Annika Siems, Wolfgang Dreyer

Bilderbuch | ab 8 Jahre

ISBN: 978-3-7913-7389-8

Die kleine Dame

25,00 Euro Limitierte Jubiläumsausgabe mit Hörbuch

Stefanie Taschinski

Kinderbuch

ISBN: 978-3-401-60556-2

16,00 Euro

Wie ist dort unten, in den dunklen, kalten und lebensfeindlichen

Tiefen der Ozeane Leben möglich? Ohne Licht, mit wenig Nahrung

und unter enormem Druck? Lange dachte man, in der

Tiefsee gäbe es kein Leben. Und doch weiß man heute: Tief in

den Ozeanen liegt eine geheimnisvolle und erstaunliche Welt

verborgen, die nur wenige Menschen je zu sehen bekommen.

Komm mit auf die Entdeckungsfahrt und tauche hinunter bis

zum Grund des Meeres! Gemeinsam erforschen wir mit dem U-

Boot die fantastischen Lebensräume der Tiefsee und entdecken

unglaubliche Fakten über die Unterwasserwelt von der Meeresoberfläche

bis zum Meeresgrund in über 6000 Metern Tiefe.

VÖ: 18. März 2019

Naturverbunden

Einzigartige Naturerlebnisse weltweit

Kunth Verlag

Bildband

ISBN: 978-3-95504-768-9

34,95 Euro

Natur kann uns verzaubern und

überraschen. Es gibt so viele Orte

weltweit, an denen die Natur

uns umgibt, uns in Staunen

versetzt und wir die Routine des

Alltags vergessen. Und in diesem

Buch möchte der Kunth Verlag einen

Schritt nach vorn wagen: Uns

nicht auf die Beschreibung einzigartiger

Landschaften begrenzen,

sondern sie näherbringen, uns

mitten in sie hineinfallen lassen.

Aus diesem Grund wurden Naturschauspiele

herausgesucht, das

Internet, Reisende, Fotografen

und mehr befragt. Das Resultat

der Suche sind über fünfzig

Kontaktpunkte naturintensiver

Erlebnisse – wie ein Tauchgang

in die nördlichen Meere, mitten

in eine Orcafamilie; oder ein

Teppich oranger Schmetterlinge

in Mexiko. Ein thailändischer

See mit Lotusblüten, der zu

einer Bootsfahrt einlädt. Oder

die blühenden Kirschbäume der

Yoshino-Berge.

Die kleine Dame bringt alle Herzen zum Klingen!

Als Lilly mit ihrer Familie in das alte Haus mit der goldenen Brezel

zieht, ahnt sie nicht, dass im verwunschenen Hinterhof eine magische

Nachbarin wohnt. Die kleine Dame besitzt ein 1000jähriges

Chamäleon, kann sich unsichtbar machen, beherrscht allerlei zauberhafte

Handgriffe – doch vor allem hat sie den Schalk im Nacken!

So beginnt für Lilly ein Sommer der wunderbaren Abenteuer.

VÖ: 18. März 2019

VÖ: 21. Januar 2020

Pfeile designed by Freepik

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KÜCHENZAUBER

ICE ICE BABY,...

IT'S SUMMER IN THE CITY

Designed by Freepik

EIS AM STIEL

JOGHURT

HEIDELBEERE

Rezept aus „Die Eis-Bibel“ (siehe Seite 39) | Bild: © Christian Verlag / Christian Reinhardt

ZUTATEN

(für 6 Personen)

200 g Heidelbeeren (TK-Ware)

70 g Puderzucker

1 EL frisch gepresster Zitronensaft

300 g Naturjoghurt (3,5 % Fettgehalt)

50 ml frische Vollmilch

Außerdem

6 Silikon-Eisformen mit Stiel

OHNE

EISMASCHINE

ZUBEREITUNG

Die Heidelbeeren auftauen lassen. Die aufgetauten Heidelbeeren mit

20 g Puderzucker und dem Zitronensaft in einen Mixbecher geben und

mit einem Stabmixer pürieren.

Den Joghurt mit dem restlichen Puderzucker und der Milch cremig rühren.

Die Joghurtcreme in die Formen verteilen.

Das Heidelbeerpüree mit einem langen Löffel unter kreisenden Bewegungen

in die Förmchen geben und die Joghurtcreme so marmorieren.

Anschließend die Stiele hineinstecken und die Formen mit den Deckeln

verschließen.

Die Formen in den Gefrierschrank stellen und etwa 3–4 Stunden

durchfrieren lassen.

Die Formen bei Bedarf kurz in heißes Wasser tauchen und das Eis herausziehen.

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MILCH-SAHNE-EIS

HONIGEIS MIT

GERÖSTETEN

PINIENKERNEN

WAFFELN SELBER MACHEN:

ZUTATEN

(für ca. 15 Eiswaffeln)

Rezept aus „Die Eis-Bibel“ (siehe Seite 39) | Bild: © Christian Verlag / Christian Reinhardt

ZUTATEN

(Menge: ca. 1000 ml)

110 g Zucker

2 g Johannisbrotkernmehl

500 ml frische Vollmilch

300 ml flüssige Sahne (32 % Fettgehalt)

70 g flüssiger Honig

100 g Pinienkerne

ZUBEREITUNG

Zucker und Johannisbrotkernmehl vermischen.

Die Milch, die Sahne und den Honig in einen Topf geben. Die trockenen

Zutaten mit einem Schneebesen hineinrühren und die Mischung unter

Rühren erhitzen, aber nicht aufkochen.

Den Topf vom Herd nehmen und den Topfinhalt mit einem Stabmixer

durchmixen.

Die Eisgrundmasse abkühlen und im Kühlschrank gut durchkühlen

lassen.

Die Eismasse aus dem Kühlschrank nehmen, nochmals mit dem Stabmixer

aufmixen und in die Eismaschine umfüllen. Nach den Angaben

des Herstellers ein cremiges Eis daraus herstellen.

Die Pinienkerne in einer trockenen beschichteten Pfanne rösten, dann

gut abkühlen lassen. Die gerösteten Pinienkerne kurz vor Ende des Gefriervorgangs

in die Eismaschine geben.

Das fertige Eis in einen vorgekühlten, verschließbaren Becher umfüllen,

diesen mit dem Deckel verschließen und in das Gefrierfach stellen.

4 Eiweiß

100 g weiche Butter

100 g Mehl

100 g Puderzucker

Optional: Holzkegel (Durchmesser ca. 4,5 cm)

ZUBEREITUNG

Alle Zutaten miteinander vermengen und zu einem

glatten Teig zusammenrühren. Mit Folie abdecken und

für etwa eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Ofen auf 160 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Umluft

wird nicht empfohlen.

Auf ein Backpapier zwei bis drei Esslöffel des Teigs geben.

Den Teig mit einem Löffel gleichmäßig, kreisförmig

verteilen. Der Teigkreis sollte einen Durchmesser

von ca. 15 cm haben. Vorsicht: Der Rand und die Mitte

sollten in etwa gleich dick sein.

Den Teigkreis für drei bis fünf Minuten backen. Sobald

die Ränder beginnen braun zu werden, das Ganze mit

einem Messer vorsichtig vom Backblech lösen und

den Kreis sofort um den Holzkegel wickeln. Darauf

achten das die Spitze geschlossen ist. Auskühlen lassen.

Fertig.

Wer keinen Holzkegel hat kann den Teigkreis auch zu

einer kleinen Schüssel formen.

Es wird nicht empfohlen mehrere Waffeln gleichzeitig

zu backen. Sobald der Teigkreis aus dem Ofen kommt,

sollte er sofort gewickelt werden, da er sonst zerbricht.

Unser Tipp: Sollte die Spitze der Waffel nicht ganz

dicht sein, einfach ein paar Krümel hineingeben und

etwas geschmolzene Schokolade darüber gießen.

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KÜCHENZAUBER

SORBET

BASILIKUM

WEISSWEIN

SORBET

MILCH-SAHNE-EIS

MASCARPONE-

EIS MIT

BROMBEEREN

Rezept aus „Die Eis-Bibel“ (siehe Seite 39) | Bild: © Christian Verlag / Christian Reinhardt

ZUTATEN

(Menge: ca. 1000 ml)

Rezept aus „Die Eis-Bibel“ (siehe Seite 39) | Bild: © Christian Verlag / Christian Reinhardt

ZUTATEN

(Menge: ca. 1000 ml)

225 g Zucker

45 g Glukosepulver

1,5 g Johannisbrotkernmehl

40 ml frisch gepresster Zitronensaft

60 g frische Basilikumblätter

200 ml trockener Weißwein

135 g Zucker

12 g Glukosepulver

1 g Johannisbrotkernmehl

400 ml frische Vollmilch

250 g Mascarpone

200 g Brombeerpüree

50 g Brombeeren

ZUBEREITUNG

ZUBEREITUNG

Den Zucker, das Glukosepulver und das Johannisbrotkernmehl vermischen.

520 ml Wasser und den Zitronensaft in einen Topf gießen, die trockenen

Zutaten mit einem Schneebesen hineinrühren und die Flüssigkeit

unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst ist.

(Die Flüssigkeit aber nicht aufkochen.)

Den Topf vom Herd ziehen und den Topfinhalt abkühlen lassen.

Die fein gehackten Basilikumblätter unterrühren und alles mit einem

Stabmixer aufmixen. Die Sorbetmasse im Kühlschrank gut durchkühlen

lassen.

Die Sorbetmasse mit dem Stabmixer nochmals aufmixen, in die Eismaschine

umfüllen und nach den Angaben des Herstellers ein cremiges

Sorbet daraus herstellen. Sobald das Sorbet beginnt, fest zu werden,

den Weißwein dazugießen, das Sorbet dann fertigstellen.

Das fertige Sorbet in einen verschließbaren Behälter füllen, diesen mit

dem Deckel verschließen und zum Durchkühlen in den Kühlschrank

stellen.

Den Zucker, das Glukosepulver und das Johannisbrotkernmehl vermischen.

Die Milch in einen Topf geben. Die trockenen Zutaten mit einem

Schneebesen einrühren und die Mischung unter Rühren erhitzen, aber

nicht aufkochen.

Den Topf vom Herd ziehen und den Topfinhalt abkühlen lassen.

Den Mascarpone mit etwas Milchmischung glatt rühren. Den angerührten

Mascarpone und das Brombeerpüree mit einem Stabmixer

unter die restliche Milch mixen.

Dann die Brombeeren unterziehen und die Eisgrundmasse im Kühlschrank

gut durchkühlen lassen.

Die Eisgrundmasse in die Eismaschine umfüllen. Nach den Angaben

des Herstellers ein cremiges Eis daraus herstellen.

Das fertige Eis in einen vorgekühlten, verschließbaren Becher umfüllen,

diesen mit dem Deckel verschließen und in das Gefrierfach stellen.

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PARFAIT

VANILLE

HIMBEER

PARFAIT

Rezept aus „Die Eis-Bibel“ (siehe unten) | Bild: © Christian Verlag / Christian Reinhardt

ZUTATEN

(Menge: ca. 1000 ml)

1 Vanilleschote

400 ml flüssige Sahne (32 % Fettgehalt)

200 g geputzte Himbeeren (alternativ TK)

20 g Puderzucker

80 g Eigelb (entspricht ca. 4 Eigelb)

120 g Zucker

OHNE

EISMASCHINE

ZUBEREITUNG

Die Vanilleschote mit einem spitzen Messer der Länge nach aufschlitzen

und mit dem Messerrücken das Mark auskratzen. Die leere Schote

und das Mark mit der Sahne in einen Topf geben und die Sahne aufkochen.

Anschließend den Topf vom Herd ziehen und die Vanillesahne

abkühlen lassen. Die abgekühlte Vanillesahne mit Folie bedecken und

über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Die Vanilleschote aus der Vanillesahne nehmen. Die Vanillesahne in

einem Rührbecher steif schlagen, dann kalt stellen.

Die Himbeeren und den Puderzucker in einen Mixbecher geben und

mit einem Stabmixer pürieren. Das Himbeerpüree durch ein Sieb streichen

und beiseitestellen.

Eine Rührschüssel auf ein warmes Wasserbad stellen. Darin die

Eigelbe, den Zucker und 2 EL Wasser mit einem Schneebesen oder

einem Handrührgerät zu einer dick-schaumigen Creme aufschlagen

(»zur Rose abziehen«). Zum Prüfen einen Holzkochlöffel in die Masse

tauchen: Beim Pusten auf den Holzlöffel soll ein rosenblütenförmiges

Wellenmuster entstehen.

Die Creme auf ein Eiswasserbad stellen und kalt schlagen. Abschließend

die steif geschlagene Sahne unterheben.

Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auskleiden, diese dabei auf allen

Seiten großzügig überstehen lassen. Die Parfaitmasse in die Form gießen,

das Himberpüree darübergeben und mit einem Löffel einarbeiten,

sodass eine Marmorierung entsteht.

Die überstehende Folie über die Form schlagen, sodass sie vollständig

bedeckt ist. Das Parfait für mindestens 6 Stunden in den Gefrierschrank

stellen.

DIE EIS-BIBEL

EIS. SORBETS. PARFAITS. FROZEN DESSERTS

Engert Eis

[D] 39,99 €

ISBN: 978-3-86244-116-7

- Die erste umfassende Eisschule für ambitionierte Hobbyköche

- Das Standardwerk mit 100 Rezepten und Schritt-für-Schritt-Fotos

für pefektes Eis und Halbgefrorenen

Du möchtests endlich das Potenzial deiner Eismaschine voll ausnutzen? Dann kommt hier die

ultimative Eisschule: für Gefrorenes so cremig wie in Italien, so fruchtig wie in deiner Lieblingseisdiele,

so zart-schmelzend, wie es nur sein kann. Was du dazu brauchst? Sorgfältig ausgewählte,

naturreine Zutaten und das Wissen um die Kniffe des Eismacherhandwerks. Mit dem fast 50-jährigen

Erfahrungsschatz der Münchner Eismanufaktur Engert!

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KIDS-SEITE

KINDER IN DER NATUR

RICHTIG SCHNITZEN

Gibt man Kids ein Messer und einen Stock in die Hand, versinkt es innerhalb kürzester Zeit mit hohem Eifer in die Schnitzarbeit. Schnitzen fördert

Konzentration und Ausdauer und ist ein hervorragender Ausgleich zu elektronischem Spielzeug. Egal ob angespitzter Stock mit reicher Verzierung fürs

Grillen, kleine Figürchen oder was ganz anderes – Schnitzen ist super!

SO SCHNITZT

DU RICHTIG:

Halte das Messer in der

Hand, mit der du auch malst

oder schreibst. Setze dich

breitbeinig hin und beuge

dich ein wenig vor, lege

dabei die Unterarme auf

deine Oberschenkel. Das

gibt sicheren Halt. Die

Schnitzbewegung geht

immer von deinem

Körper weg und nicht

in Richtung der Hand,

in der du das Werkstück

hältst.

Designed by teksomolika / Freepik

KREISEL

Foto: Heidi Velten/Leutkirch

Schneide von einem Haselstock eine Scheibe ab. Die Scheibe sollte

mindestens so groß sein wie der Kreis, der entsteht, wenn du deine

Daumen- und Zeigefingerspitze aneinanderlegst. Sie sollte maximal

1 cm dick sein.

weg schnitzt, niemals zu deiner Hand hin. So rundest du sie nach und

nach ab. Schnitze die Scheibe auf beiden Seiten rund.

Nun brauchst du den Kastanienbohrer. Nimm die Scheibe so zwischen

Zeigefinger und Daumen, dass der spitze Bohrer nicht deine Handfläche

treffen kann. Bohre dann in die Mitte der Holzscheibe ein Loch.

Entrinde einen kleinen, geraden Buchenzweig. Buche hat einen dünnen

Markkanal. Das ist vorteilhaft, weil du den Zweig dann besser anspitzen

kannst. Schneide mit dem Messer ein 5 cm langes Stück ab, das in das

Haselscheibenloch passt, ohne hindurchzurutschen. Diesen Buchenstift

spitzt du an einem Ende leicht rundlich an, das sieht aus wie ein

stumpfer Bleistift.

Schiebe den Stift durch das Loch in der Haselscheibe. Das stumpfe

Stück schaut nur 0,5 cm unten aus dem Loch heraus. Das längere und

dünnere Zweigstück oben ist der Griff deines fertigen Kreisels.

Deinen Kreisel kannst du mit einem Stift oder Wasserfarben anmalen.

Die Verzierungen sehen besonders schön aus und fließen ineinander,

wenn sich der Kreisel dreht.

Schnitze die Kanten der Scheibe mit deinem Schnitzmesser rund.

Nimm dazu die Scheibe in die haltende Hand und führe das Messer

vorsichtig über den Scheibenrand. Das ist nicht ganz einfach, weil die

Scheibe sehr klein ist. Du solltest immer aufpassen, dass du von dir Anleitung aus dem Buch „Meine Schnitzwerkstatt“ (siehe Seite 45)

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RENNAUTO

MEINE SCHNITZWERKSTATT

MIT OPINEL KINDERSCHNITZMESSER

Foto: Heidi Velten/Leutkirch

Für die Karosserie brauchst du ein Stück Haselnussholz. Säge es 10

cm lang. Es sollte 3 bis 5 cm dick sein. Du kannst den Ast entrinden,

verzieren oder so schnitzen, wie dein Rennauto aussehen soll: Zum Beispiel

schnitzt du die Stellen schräg, an denen Fenster und Lampen sein

sollen.

Die Räder deines Rennautos werden auf Achsen aufgesteckt und befestigt:

Jeweils 1 cm hinter den beiden Astenden bohrst du dafür mit

einem Handbohrer ein Loch durch den Haselstock. Bohre unterhalb der

Stockmitte. Das ist wichtig, damit die Reifen später richtig aufsitzen.

Die Löcher sollten faserfrei gebohrt sein.

Such dir zwei gerade, dünne Zweige von einer Hasel, die durch die Bohrlöcher

passen. Schneide sie auf 8 bis 10 cm Länge und entrinde beide.

Wenn sie ganz glatt geschnitzt sind, kannst du sie durch die Bohrlöcher

schieben, sodass an beiden Seiten die Zweige überstehen. Sie sollten

sich als Achsen leicht in den Löchern drehen können.

Astrid Schulte

KOSMOS Verlag

ISBN 978-3-4401-6379-5

empfohlen ab 8 Jahre

19,99 Euro

Pfeil und Bogen, Rennautos, Schmuck oder Katamaran:

Mit 35 Schritt-für-Schritt-Anleitungen zeigt

das Buch, wie einfach es geht. Das Plus zum Buch

ist die kostenlose KOSMOS-PLUS-App mit Videoanleitungen.

So lernen Kinder, wie man sicher und

einfach die tollsten Sachen schnitzt. Wie hält man

das Messer, wie sitzt man richtig und worauf muss

man achten?

Jetzt schnitzt du die Räder: Säge von einem dünnen Haselnussast vier

kleine Scheiben ab. Dabei können wie bei einem Rennauto die Hinterräder

breiter und größer als die Vorderräder sein. Die Haselnuss hat

einen sichtbaren Markkanal, der bei den Rädern genau in der Mitte liegen

sollte. Hier kannst du leicht mit einem kleinen Kastanienbohrer ein

Loch hineinbohren.

Wenn du alle vier Löcher in die Reifenmitte gebohrt hast, steckst du die

Reifen auf die beiden Haselachsen. Wenn sie zu lang sind, kannst du sie

zurechtsägen oder -schnitzen.

Foto: Heidi Velten/Leutkirch

Nimm ein wenig Kleber, damit die Reifen besser halten. Wenn er getrocknet

ist, bohrst du vorsichtig ein kleines Loch in die Rennautooberseite

– fast in die Mitte des Autos. In dieses Loch steckst du einen sehr

dünnen Zweig, der maximal 1 cm lang ist. Klebe diesen fest. In eine

abgesägte, sehr kleine und dünne Haselscheibe bohrst du ein Loch. Die

Scheibe steckst du auf den Zweig, der im Rennauto steckt: Sie ist das

Rennauto-Lenkrad. Wenn du magst, malst du mit einem Stift Lampen,

Fenster und Türen auf.

Anleitung aus dem Buch „Meine Schnitzwerkstatt“ (siehe rechts)

Regeln und Technik für sicheres Schnitzen werden

verständlich erklärt. Dazu erfahren Kinder viel über

die Natur, denn ein Extra- Teil zeigt, welches Holz

man zum Schnitzen verwenden kann und woran

man die Bäume erkennt.

Zum Buch gehört ein hochwertiges Opinel-Kinderschnitzmesser

mit Feststellring und abgerundeter

Klinge – genau das Richtige für kleine Schnitzfreunde!

kosmos.de

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SPORT

FUPA SÜDWEST

FIFA-LIGA

Seit Anfang des Jahres ruhte der Ball auf den Fußballplätzen in der Region. Mitten in der Vorbereitung auf die Rückrunde wurde der Trainings- und

Spielbetrieb gesperrt. Nun geht es unter strengen Hygieneauflagen auch für unsere Amateurfußballer wieder langsam los. Doch diese Zeit mussten

die Spieler nicht ganz ohne Fußball überbrücken.

AUFTRITT FUPA SÜDWEST

FuPa Südwest hatte sich in der Fußball freien Zeit etwas neues ausgedacht

um den Spielern einen Ersatz zu bieten und rief kurzerhand

die FuPa Südwest FIFA-Liga ins Leben. Teilnahmeberechtigt sind alle

Spieler aus Vereinsmannschaften im FuPa Südwest Gebiet.

Diese Idee kommt bei den Spielern sehr gut an! Seit Ende Juni duellieren

sich 64 Vereinsmannschaften auf dem virtuellen Rasen beim

Spiel FIFA20 um die Krone als beste Mannschaft im Südwesten. Regional

aufgeteilt in vier Staffeln mit jeweils 16 Mannschaften wird in

einem Ligasystem bis Ende August die Hauptrunde ausgespielt. Die

besten acht Mannschaften aller Staffeln qualifizieren sich für die

Playoffs, in denen bis Ende September die beste Mannschaft ermittelt

wird.

Der Gesamtsieger darf sich über eine Einladung der gesamten Mannschaft

(20 Personen) ins Ecodrom freuen, wo das Ecodrom ein Teamevent

organisiert mit Qualifying – Rennen und anschließenden

Snacks und Sieger-Bier. Somit haben nicht nur die Spieler die in der

FIFA Liga teilnehmen etwas von ihrem Erfolg – sondern der gesamte

Verein!

Im FRIZZ-Gebiet (Staffel 1) haben derzeit Tiefenbach, Dellmensingen

und Senden die Nase vorne. Es wird bis zum Ende spannend bleiben

wer sich hier den Titel sichern wird.

WIE FUNKTIONIERT DIE LIGA?

Die Vereinsmannschaften bestehen aus zwei aktiven Fußballern des

Vereins. In den Staffeln wird eine Hin-und Rückrunde gespielt. Dabei

spielt an jedem Spieltag ein Spieler pro Mannschaft gegen einen

Spieler der anderen Mannschaft.

Die Spiele werden alle online ausgetragen, einige Spieler übertragen

ihre Partien auch Live auf Twitch, so dass ihre Teamkollegen zuschauen

können. Pro Woche werden drei Spieltage absolviert.

WIE SOLL ES IN ZUKUNFT WEITERGEHEN?

FuPa Südwest hat die FIFA Liga als langfristiges Projekt angelegt.

Die aktuelle erste Saison dient als Kalibrierungsphase. Ab der kommenden

Saison (Start Oktober/November) soll in einem Ligasystem

ähnlich wie beim echten Fußball gespielt werden. Das bedeutet mit

höherklassigen und unterklassigen Staffeln.

Für diese höherklassige Staffel qualifizieren sich die 16 Mannschaften,

die die erste Playoff-Runde überstehen. Alle anderen Mannschaften

und neu dazukommende Mannschaften werden in regionale

unterklassige Staffeln aufgeteilt.

Playoffs um einen Gesamtsieger auszuspielen, soll es auch in Zukunft

geben. Dann aber als Offline-Turnier in einer passenden Location.

Weitere Infos, Spielberichte und mehr unter: fupa.net

64 MANNSCHAFTEN · 4 STAFFELN · ÜBER 1000 SPIELE · ES WIRD ONLINE GESPIELT · EINE MANNSCHAFT BESTEHT AUS

ZWEI AKTIVEN FUSSBALLERN DES VEREINS · DURCHSCHNITTSALTER DER SPIELER: 24 JAHRE · DAUER: JUNI BIS SEPTEMBER

2020 · MANNSCHAFTEN AUS DEN FUSSBALL BEZIRKEN: DONAU/ILLER, ALB, DONAU, RISS, ZOLLERN, HOHENLOHE, NECKAR/

FILS & OSTWÜRTTEMBERG · MODUS: 1VS1 IM ONLINE-FREUNDSCHAFTSSPIELMODUS · HALBZEITLÄNGE: 6 MINUTEN ·

SPIELGESCHWINDIGKEIT: SCHNELL · MANNSCHAFTSTYP: ONLINE · TEAMS: FREIE TEAMWAHL / KEINE CLASSICS ODER

SONDERTEAMS

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GAMING IM VEREIN

ESPORT ULM E.V.

eSport wächst und wächst. Und damit auch das generelle Engagement im eSport. Viele Unternehmen haben das bereits erkannt. Deshalb verwundert

es nicht, dass auch die Zahl der branchenfremden Unternehmen im eSport Sponsoring von Jahr zu Jahr steigt. Der eSport erschließt

eine junge Zielgruppe, die auf anderen traditionellen Wegen nicht leicht zu erreichen ist.

Der eSport ist auf dem Weg eine der populärsten Sportarten der Welt zu werden. 35 Mio. Gamer gibt es alleine in Deutschland – Tendenz steigend.

Auch in Ulm passiert einiges. Seit letztem Jahr gibt es sogar den ersten eingetragenen eSport Verein in Ulm – gegründet von Salvatore

Moscatello und Giovanni Isoni die beide als Vorstand agieren. Wir haben uns mit Salvatore getroffen und die wichtigsten Fragen zum ersten

eSport Verein in Ulm beantwortet

WIE KAM ES ZU ESPORT ULM E.V?

Salvatore hat beim VFB Stuttgart sein Zertifikat zum Vereinsmanager

gemacht und kam hier mit dem Thema eSport in Kontakt. Der VFB

Stuttgart betreibt eSport bereits sehr erfolgreich. Da das Thema, gerade

in Deutschland, noch recht jung und erst im Kommen ist, will

Salvatore mit seinem Verein eSport auch in Ulm und der Umgebung

aufbauen um gleich von Beginn an dabei zu sein.

WAS MACHT ESPORT ULM?

eSport Ulm ist aktuell ein reines FIFA eSport Team, möchte in Zukunft

aber auch auf weitere Spiele erweitern. Anfragen gibt es aktuell für

Formel 1, Call of Duty, Dota und Age Of Empires II.

Der Verein betreut und berät die Spieler, um sie in ihrer Entwicklung

sowie ihrer Entfaltung voranzutreiben und zu Top Spielern auf ihrem

Gebiet auszubilden. Dabei wird auch versucht den Spielern, im Rahmen

der Möglichkeiten, finanziell unter die Arme zu greifen. Das Ziel

ist es ein optimales Umfeld für den Weg zum Profi im Bereich eSport

zu bieten.

DIE GRÖSSTEN ERFOLGE?

Beim FIFA Turnier von Donau3FM, dem Schwaben Cup in der Leben

Wohnen Freizeit, 2019 haben die Jungs von eSport Ulm den ersten

Platz erreicht. Das war auch der Startschuss für einen erfolgreichen

Start von eSport Ulm.

Beim FIFA Turnier in Vöhringen 2019, belegten die Teams von eSport

Ulm den ersten und zweiten Platz.

Beim FRIZZ eSports Cup im Dietrich Theater, der im November 2019

stattfand, kamen zwei Teams von eSport Ulm, bei über 50 Mannschaften,

welche aus ganz Baden-Württemberg und Bayern angereist

waren, unter die besten Acht.

WAS PASSIERT AKTUELL?

Momentan spielen zwei Spieler von eSport Ulm, im Namen ihrer jeweiligen

Fußballvereine, in der FuPa Südwest FIFA Liga. Robin für den

SV Tiefenbach und Aritz für Esperia Ulm/Neu-Ulm. Bei Beiden läuft

es recht gut. Aritz und Robin liegen auf Kurs souverän in die Playoffs

einzuziehen.

WIE SOLL ES IN DER ZUKUNFT WEITERGEHEN?

Der Verein befindet sich noch in der Aufbauphase. Es kostet viel Zeit

und Geld einen Verein nachhaltig und erfolgreich führen zu können. In

Planung ist gerade eine Webseite – aktuell ist eSport Ulm über Facebook

und Instagram erreichbar.

Zudem erscheint im September die neueste Version von FIFA – FI-

FA 21. Das bedeutet einen hohen Aufwand für die Spieler. Gleich zu

Beginn, wird die Jagd nach den sogenannten Packs stattfinden. Im

Ultimate-Team Modus kauft man sich Spieler-Packs um gleich von

Anfang an mit den stärksten Spielern der Welt mitzuhalten. Denn das

Ziel der Spieler von eSport Ulm ist es, sich online jede Woche weiterzuentwickeln

und selbst zu den Top Spielern der wöchentlich stattfindenden

Weekend League zu gehören. In Zukunft sollen die Spieler

von eSport Ulm den Sprung zu

Vereinen in der virtuellen Bundesliga

schaffen.

eSport Ulm ist immer auf der

Suche nach neuen Spielern und

Sponsoren. Scheut euch nicht

Salvatore zu kontaktieren um Teil

des ersten eingetragenen Ulmer

eSport Verein zu werden!

facebook.com/esportulm

instagram.com/ulm_esports

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VERANSTALTUNGSTICKER

ULM, WAS GEHT NEU-ULM AB? & UMGEBUNG

VERANSTALTUNGEN

01 Sa

FÜHRUNGEN

INTERMEZZO – Die Sammlung

als Zwischenspiel

Ulm, Kunsthalle Weishaupt, 14:00

THEATER/TANZ

Klimawandel im Wohnzimmer

Comedy mit H. Kessler und M.

Schild

Ulm, KCC, 19:30

Der Hals der Giraffe

Solostück mit Ursula Berlinghof

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

20:00

KONZERTE

Kulturbiergarten Sound Garten

mit Teresa Bergman

Ulm, Roxy, 20:00

Flugfische und Glasfels

Ulm, Wilhelmsburg, 20:00

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Das tapfere Schneiderlein

ab 4 Jahren

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

15:00

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

10:00

Das hat Hand und Fuß! Von frühen

Erfindungen und Robotern

Ulm, Museum Ulm, 15:00

SONSTIGES

Radio Free FM – Alternative

Autokino

Film: 25 Km/h

Dornstadt, Parkplatz Gasthof

Krone, 20:15

02 So

FÜHRUNGEN

INTERMEZZO – Die Sammlung

als Zwischenspiel

Ulm, Kunsthalle Weishaupt, 14:00

Führung durch die unterirdischen

Häftlingsunterkünfte

Ulm, KZ-Gedenkstätte, 14:30

Zwanzig Jahre Donauschwäbisches

Zentralmuseum

Ulm, DZM, 14:00

THEATER/TANZ

Der Hals der Giraffe

Solostück mit Ursula Berlinghof

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

17:00

Matinee im Museum

Future of Food

Ulm, Museum Brot und Kunst,

11:00

KONZERTE

Kulturbiergarten Sound Garten

mit HARRYCANE ORCHESTRA

Ulm, Roxy, 20:00

La Porta Accanto

mit Paolo Conte

Ulm, Wilhelmsburg, 11:00

Valentino Testa

Folk/Indie

Ulm, Wilhelmsburg, 16:00

Na Zdarowje!

Speak, Eat, Sing Russkij!

Ulm, Wilhelmsburg, 18:00

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

10:00

Das tapfere Schneiderlein

ab 4 Jahren

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

11:00

Johanna, die Maus

ab 4 Jahren

Ulm, Wilhelmsburg, 14:00

Cajon Workshop

max. sechs Teilnehmer

Ulm, Roxy, 14:00

LITERATUR

Café Duna

Musikalische Lesung über das

Kaffeehaus in Wien und Budapest,

von und mit Peter Langer und Peter

Heeg

Ulm, Café Gustaff, 17:00

04 Di

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

13:00

SONSTIGES

After Work Salsa Party

Neu-Ulm, Donaubad, 21:00

Kulturbiergarten Sound Garten

Ulm, Roxy, 15:00

05 Mi

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

13:00

SONSTIGES

Kulturbiergarten Sound Garten

Ulm, Roxy, 15:00

06 Do

KONZERTE

Gurutari

Jazz/Soul/Funk

Ulm, Wilhelmsburg, 19:00

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

13:00

LITERATUR

Seltsame Liebe

Lesung mit Clemens Grote und

Hanna Münch

Neu-Ulm, Caponniere 4, 20:00

07 Fr

THEATER/TANZ

Klimawandel im Wohnzimmer

Comedy mit H. Kessler und M.

Schild

Ulm, KCC, 19:30

Marlies Blume

Ulm, Wilhelmsburg, 19:00

249 Choreographic Failures

öffentliche Tanzprobe

Ulm, Roxy, 17:00

Walk in my Shoes

mit Eva Ellerkamp, Tine Kiefl und

Simon Reimold

Ulm, Zaubergarten am Hochsträss,

19:00

Kunst & Kino II

Singer/Songwriterin Lyn Conary

und im Anschluss ein Film präsentiert

vom Dietrich Theater

Neu-Ulm, Ludwigsvorfeste, 20:30

FÜHRUNGEN

Erlebnis-Stadtführung

250 Jahre Albrecht Ludwig Berblinger

- Der Schneider von Ulm

Ulm, Treffpunkt Stadthaus, 18:00

KONZERTE

Die Song Lotterie

Ulm, Wilhelmsburg, 21:00

Kulturbiergarten Sound Garten

mit El Flecha Negra

Ulm, Roxy, 20:00

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Das tapfere Schneiderlein von

Ulm

ab 5 Jahren

Ulm, Stadthaus, 10:00

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

13:00

SONSTIGES

Overload

Interaktiver Theaterparcours

Ulm, Wilhelmsburg, 19:00

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08 Sa

FÜHRUNGEN

INTERMEZZO – Die Sammlung

als Zwischenspiel

Ulm, Kunsthalle Weishaupt, 14:00

THEATER/TANZ

Klimawandel im Wohnzimmer

Comedy mit H. Kessler und M.

Schild

Ulm, KCC, 19:30

KONZERTE

Kulturbiergarten Sound Garten

mit Zweierpasch

Ulm, Roxy, 20:00

Loud Packers & Spenny‘s

Bluchachos

Hip Hop/ Indie und Texas Blues

Ulm, Wilhelmsburg, 20:00

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

10:00

Overload

Interaktiver Theaterparcours

Ulm, Wilhelmsburg, 19:00

09 So

FÜHRUNGEN

Führung durch die unterirdischen

Häftlingsunterkünfte

Ulm, KZ-Gedenkstätte, 14:30

Koffer-Geschichten. Migration

verbindet

Ulm, DZM, 14:00

INTERMEZZO – Die Sammlung

als Zwischenspiel

Ulm, Kunsthalle Weishaupt, 14:00

Mäuse – Feinde, Freunde, Spiegelbilder

Ulm, Museum Brot und Kunst,

15:00

THEATER/TANZ

Die Familien-Matineer

Der Schneckenflug - Familien-

ClownTheater

Neu-Ulm, Gewölbe, 14:00

Cat as Cat can

Ulm, Wilhelmsburg, 11:00

Kulturbiergarten Sound Garten

mit Tabula Rasa Orchestra

Ulm, Roxy, 20:00

Kultur auf der Caponniere

Neu-Ulm, Caponniere 4, 19:00

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

10:00

Willi und seine Prinzessin

Ulm, Wilhelmsburg, 14:00

11 Di

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

13:00

After Work Salsa Party

Neu-Ulm, Donaubad, 21:00

12 Mi

FÜHRUNGEN

Stadtführung - Stadtarchiv Neu-

Ulm

Neu-Ulm, Rathaus, 18:00

KONZERTE

„Stille“

Orgelkonzert: Joseph Kelemen

Neu-Ulm, St. Johann Baptist, 19:00

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

13:00

SONSTIGES

Fillyroundtheworld - Am Anfang

war der Fluss

Film und Gespräch mit Philipp Zey

Ulm, Obscura, 19:30

SONSTIGES

KONZERTE

SONSTIGES

Geliebte Gabi

Wanderausstellung,

30. Mai bis 30. August

ein Mädchen aus dem Allgäu

ermordet in Auschwitz

Handwerksvorführungen

und

Kurzführungen

immer sonn- und feiertags

öffentlich, Kurzführungen

mit Voranmeldung

Kleines

Ferienprogramm

dienstags und donnerstags,

4. August bis 10. September

mit Handwerk, Vorführungen,

Kinderführungen,

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ausgewählte

Angebote

wieder buchbar!

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45


VERANSTALTUNGSTICKER

13 Do

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

13:00

LITERATUR

Wenn Kollmann kommt

Lesung mit Clemens Grote

Neu-Ulm, Kollmannspark, 20:00

Literaturgespräch

Buchhandlung Aegis mit Dincer

Gücyeter und Wolfgang Schiffer

Ulm, Wilhelmsburg, 20:00

14 Fr

FÜHRUNGEN:

Burgführung

Leben und Kindheit in der Wilhelmsburg

von 1946 - 1951

Ulm, Wilhemsburg, 18:30

THEATER/TANZ

Hitler war eine Türkin

mit Senay Duzcu

Ulm, KCC, 20:30

249 Choreographic Failures

öffentliche Tanzprobe

Ulm, Roxy, 17:00

KONZERTE

Maximilian Jäger

Deutschpop

Ulm, Wilhelmsburg, 18:30

Liffey Looms

Folk-Pop

Ulm, Wilhelmsburg, 20:30

Die Autos

Zwischen Aufbruch und Abbruch,

Hingabe und Aufgabe, Exzess und

Zärtlichkeit. Indie-Rock aus Ulm.

Ulm, Wilhelmsburg, 22:30

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

13:00

SONSTIGES

Overload

Interaktiver Theaterparcours

Ulm, Wilhelmsburg, 19:00

15 Sa

FÜHRUNGEN

INTERMEZZO – Die Sammlung

als Zwischenspiel

Ulm, Kunsthalle Weishaupt, 14:00

THEATER/TANZ

In Zeiten des abnehmenden

Lichts

Monologstück von Eugen Ruge

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

20:00

Die Kächeles

Dorftratsch De Luxe - Mundart

Kabarett in seiner ursprünglichsten

Form

Ulm, KCC, 19:30

KONZERTE

Siti Hlapci

Slowenischer Reggae

Ulm, Wilhelmsburg, 20:30

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

10:00

SONSTIGES

Dinner en blanc

Picknick in weiß

Neu-Ulm, Wiley Kiosk, 18:00

Overload

Interaktiver Theaterparcours

Ulm, Wilhelmsburg, 19:00

16 So

FÜHRUNGEN

Transhuman – Von der Prothetik

zum Cyborg

Führung mit Dr. Stefanie Dathe und

Dr. med. Gerd Wieja

Ulm, Museum Ulm, 15:00

INTERMEZZO – Die Sammlung

als Zwischenspiel

Ulm, Kunsthalle Weishaupt, 14:00

Koffer-Geschichten. Migration

verbindet

Ulm, DZM, 14:00

Führung durch die Ulmer Wilhelmsburg

Regelführung. Es wird geraten eine

Taschenlampe mitzubringen.

Ulm, Wilhelmsburg (Werk XII),

11:00

In Zeiten des abnehmenden

Lichts

Monologstück von Eugen Ruge

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

17:00

KONZERTE

Klangfusion

Dieter Kraus und Uwe Lange

Ulm, Wilhelmsburg, 11:00

Caro Gutting und Anni & Marko

Herz-Lieder & Pop meets Mantra

Ulm, Wilhelmsburg, 15:30

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

10:00

Effas phantastisches Abenteuer

Kinder-Mitmach-Theater Spontanello

Ulm, Wilhelmsburg, 14:00

19 Mi

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

13:00

20 Do

FÜHRUNGEN:

Burgführung

Ulm, Wilhemsburg, 18:30

THEATER/TANZ

Das Beste zu zweit

Heitere Kurzgeschichten und Theaterszenen

mit Nadine Ehrenreich

und Frank Ehrhardt

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

19:00

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

13:00

LITERATUR

Nachverdichtung

Lesung mit Clemens Grote

Neu-Ulm, Glacis Rosengarten,

20:00

Tatortreiniger

Live-Hörspiel

Ulm, Wilhelmsburg, 20:00

21 Fr

THEATER/TANZ

Klimawandel im Wohnzimmer

Comedy mit H. Kessler und M.

Schild

Ulm, KCC, 20:30

249 Choreographic Failures

öffentliche Tanzprobe

Ulm, Roxy, 19:00

Das Beste zu zweit

Heitere Kurzgeschichten und Theaterszenen

mit Nadine Ehrenreich

und Frank Ehrhardt

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

19:00

KONZERTE

BrassedArts

Ulm, Wilhelmsburg, 19:00

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

13:00

SONSTIGES

Overload

Interaktiver Theaterparcours

Ulm, Wilhelmsburg, 19:00

Kunst & Kino III

Fakir Jadoo from India (Fakirshow)

und im Anschluss ein Film präsentiert

vom Dietrich Theater

Neu-Ulm, Ludwigsvorfeste, 20:30

22 Sa

FÜHRUNGEN

INTERMEZZO – Die Sammlung

als Zwischenspiel

Ulm, Kunsthalle Weishaupt, 14:00

THEATER/TANZ

Schweinskram

mit Markus Zipperle

Ulm, KCC, 20:30

Das Beste zu zweit

Heitere Kurzgeschichten und Theaterszenen

mit Nadine Ehrenreich

und Frank Ehrhardt

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

20:00

THEATER/TANZ

SONSTIGES

46


249 Choreographic Failures

öffentliche Tanzprobe

Ulm, Roxy, 19:00

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Das tapfere Schneiderlein

ab 4 Jahren

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

15:00

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

10:00

SONSTIGES

OpenAir-Sträkeln

Stricken, häkeln oder nähen unter

freiem Himmel mit Musikbegleitung

Neu-Ulm, Wiley Kiosk, 14:00

Overload

Interaktiver Theaterparcours

Ulm, Wilhelmsburg, 19:00

23 So

FÜHRUNGEN

Koffer-Geschichten. Migration

verbindet

Ulm, DZM, 14:00

Transhuman – Von der Prothetik

zum Cyborg

Führung mit Dr. Stefanie Dathe und

Dr. med. Gerd Wieja

Ulm, Museum Ulm, 15:00

INTERMEZZO – Die Sammlung

als Zwischenspiel

Ulm, Kunsthalle Weishaupt, 14:00

THEATER/TANZ

Das Beste zu zweit

Heitere Kurzgeschichten und Theaterszenen

mit Nadine Ehrenreich

und Frank Ehrhardt

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

17:00

249 Choreographic Failures

öffentliche Tanzprobe

Ulm, Roxy, 19:00

KONZERTE

Kultur auf der Caponniere

Swing Klassiker-Standards und

lateinamerikanische Stücke mit

dem Pless Jazz Trio

Neu-Ulm, Caponniere 4, 19:00

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Das tapfere Schneiderlein

ab 4 Jahren

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

11:00

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

10:00

27 Do

THEATER/TANZ

Das Beste zu zweit

Heitere Kurzgeschichten und Theaterszenen

mit Nadine Ehrenreich

und Frank Ehrhardt

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

19:00

KONZERTE

Philipp Bölter & Band

Neu-Ulm, Pauls Biergarten, 19:00

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

13:00

28 Fr

FÜHRUNGEN:

Burgführung

Ulm, Wilhemsburg, 18:30

THEATER/TANZ

Das Beste zu zweit

Heitere Kurzgeschichten und Theaterszenen

mit Nadine Ehrenreich

und Frank Ehrhardt

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

19:00

Prinzessin ist auch kein Traumjob

mit Rena Schwarz

Ulm, KCC, 20:30

KONZERTE

HEUTE ERSCHIENT

DAS NEUE

Kulturbiergarten Sound Garten

mit Natalia Mateo

Ulm, Roxy, 20:00

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

13:00

SONSTIGES

Overload

Interaktiver Theaterparcours

Ulm, Wilhelmsburg, 19:00

29 Sa

FÜHRUNGEN

INTERMEZZO – Die Sammlung

als Zwischenspiel

Ulm, Kunsthalle Weishaupt, 14:00

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

10:00

SONSTIGES

Overload

Interaktiver Theaterparcours

Ulm, Wilhelmsburg, 19:00

30 So

FÜHRUNGEN

Koffer-Geschichten. Migration

verbindet

Ulm, DZM, 14:00

INTERMEZZO – Die Sammlung

als Zwischenspiel

Ulm, Kunsthalle Weishaupt, 14:00

Transhuman – Von der Prothetik

zum Cyborg

Führung mit Dr. Stefanie Dathe und

Dr. med. Gerd Wieja

Ulm, Museum Ulm, 15:00

THEATER/TANZ

Die Mittelalter-Matinee

Mittelalterliches Spektakulum mit

Kerry Balder & Gaukler Marbun

Neu-Ulm, Gewölbe, 14:30

Der Knef-Abend

mit Tini Prüfert

Ulm, KCC, 19:30

KINDERTHEATER/AKTIONEN

Architektierisch

Mitmachausstellung übers Bauen

von Tieren und Menschen

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum,

10:00

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Bergluft schnuppern, Natur erleben und Freiheit genießen: Mit der

neuen Bergerlebniskarte Allgäu 365+ können Genusswanderer,

Naturliebhaber und Familien ein ganzes Jahr lang kostengünstig

23 Bergbahnen, die sich grenz- und regionsüberschreitend zusammengeschlossen

haben, für beliebig viele Fahrten nutzen und

die wunderschöne Bergwelt der Regionen Allgäu, Tirol und Kleinwalsertal

erleben.

Von Oberstdorf bis Buching, oder vom Oberallgäu bis ins Ostallgäu,

bringen dich insgesamt 14 Bahnen in die wunderschöne Allgäuer und

angrenzende Tiroler Bergwelt. Auf der Tiroler Seite angekommen

reicht das Angebot von der Tourismusgemeinschaft Tannheimer Tal

bis in die Naturparkregion Reutte mit insgesamt vier Bergbahnen

und zahlreichen Erlebnissen. Auch das Kleinwalsertal mit fünf beteiligten

Bergbahnen lässt die Herzen von Natur- und Bergliebhabern

höher schlagen. Die Mitnahme von Sportgeräten ist jedoch ausgeschlossen.

Der große Vorteil für ADAC-Mitglieder: Sie erhalten das Ticket exklusiv

zum Preis von 259 Euro statt 276 Euro in den ADAC-Geschäftsstellen

und Reisebüros.

In Kooperation mit ADAC Südbayern verlosen wir 1x1 Ganzjahresbergbahn-Erlebnisticket

„365+“. Stichwort: „ADAC“

adac-suedbayern.de

So sehen Gewinner aus!

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COLUMBIA HIKING SNEAKER SH/FT TM

Der neue SH/FT TM von Columbia verschiebt Grenzen und vereint einen modernen, urbanen

Look mit allen Funktionalitäten eines vielseitigen Wanderschuhs. Egal, ob auf Festivals,

Konzerten, Städtetrips, Spaziergängen oder auch auf Gipfeltouren. Die neuen Modelle

sind seid der Frühlingssaison 2020 erstmals auch für Damen erhältlich. Insgesamt werden

für Herren und Damen je drei unterschiedliche Varianten angeboten:

Der SH/FT TM OutDry TM Mid ist für den robusten Einsatz gedacht. Die laminierte Out-

Dry TM -Membran hält Regenschauer zuverlässig ab. Gleichzeitig bietet der knöchelhohe

Schaft Halt für ausgedehnte Wochenend-Touren – oder die Shoppingtour im Dauerregen.

Wer auf eine wasserabweisende Membran verzichten möchte und sich somit für noch

bessere Atmungsaktivität entscheidet, findet im SH/FT TM Mid Breeze die perfekte Antwort.

Entwickelt für alle, die nicht still sitzen können, bietet er stylischen Tragekomfort

auf allen (Ab-)Wegen.

Der SH/FT TM WP Hiker kommt im massiven Wanderstiefel-Design. Das Obermaterial besteht

aus genarbtem Leder und ist mit einer wasserdichten Membran versehen. Diese Variante

unterstreicht ihren Anspruch, auch im Gelände unterwegs zu sein.

In Kooperation mit Columbia verlosen wir einen SH/FT Mid Breeze für Herren in 43,5.

Stichwort: „SNEAKER“

columbia.com

TRAU DICH, MUT STEHT DIR!

Egal, ob du zu schüchtern bist, um auf andere zuzugehen, ob du deine Ziele endlich erreichen

willst oder einfach dein Selbstvertrauen stärken möchtest: Die Autoren des Online-Magazins

Vanilla Mind geben dir in „Trau dich, Mut steht dir“ und „Be brave“ die besten Tipps um dich

selbst anzunehmen und für dich einzustehen, deinen eigenen Weg zu finden, auf dein Bauchgefühl

zu vertrauen und mutig auf die Welt zuzugehen. Denn du brauchst dich nicht zu verstecken!

„Trau dich, Mut steht dir!“ macht dir mit inspirierenden Impulstexten, konkreten Tipps und

viel Platz für eigene Notizen und Gedanken Stärken bewusst und lässt dich über dich hinauswachsen.

In „Be brave!“ helfen dir 50 Kärtchen im Spielkartenformat mit Sprüchen, Zitaten, Anregungen

und Ideen dabei, neuen Mut zu fassen und über den eigenen Schatten zu springen.

In Kooperation mit arsEdition verlosen wir 2x1 Paket bestehend aus einem Mitmachbuch und

einer Kartenbox. Stichwort: „MUT“

arsedition.de

TEILNAHMEMÖGLICHKEITEN:

Unter www.frizz-ulm.de/gewinnspiel könnt ihr an jedem Gewinnspiel

teilnehmen. Bitte füllt das Formular richtig aus.

Ihr könnt uns auch eine E-Mail mit dem jeweiligen Stichwort im

Betreff, eurem Namen, Anschrift, Telefonnummer und

Geburtsdatum an info@frizz-ulm.de schicken.

Einsendeschluss ist immer der 25. des Monats. Weitere Gewinnspiele,

auch nach dem 25. des Monats, findet ihr ebenfalls auf

unserer Webseite.

49


Letzte Seite

MOTORÖLE

ADDITIVE

FAHRZEUGPFLEGE

LIQUI MOLY SCHAFFT DIE

Um Meinungen zum Artikel, aber auch zum Thema selbst zu erhalten,

ZEHNSATION

Liebe Kunden, seit Jahren wählen uns die Leser der führenden Autozeitschriften zu Deutschlands

etwas profanes, wie Zucchini vom Grill, durchaus lecker sind. Augenblicklich

gaben wir ihn verschiedensten Menschen im Vorfeld zum lesen. Darunter

füllt sich der Raum mit einer Aura des Misstrauens. „Ähm,

Vegetarier, Fleischesser und Veganern unterschiedlichen Alters, Zucchini? Auf‘m Grill? Verpiss dich mit dem Scheiß. Auf‘n Grill kommt‘n

Geschlechts, Hintergrunds und so weiter. Das Ziel war ein möglichst ordentliches Steak oder maximal ne Wurst.“ Und dann geht es los. Die

breites Meinungsbild. Aus Platzgründen, haben es schlussendlich besten Stücke vom Schwein oder Rind werden durchexerziert. Geflügel

selbstverständlich nicht alle Kommentare ins Magazin geschafft. Insgesamt

wird eher selten erwähnt, denn das ist ein bisschen wie Fisch. Kein

war der Tenor aber so, wie hier abgebildet.

komplett richtiges Fleisch – eher ein beinahe-veganes Substitut. Der

Allerdings wurde mir, im Gespräch mit den Leuten, eine Sache klar: Vortrag geht weiter und irgendwo hört man leise: „Preach it, brother.“

der Wind hat sich gedreht. Ich weiß nicht, wann ich das erste mal mit Welche Teile müssen wie zubereitet werden? Wieso ist blutig immer

Vegetarismus oder Veganismus in Kontakt kam. Es ist auf jeden Fall besser? Weshalb ist alles in Richtung Gemüse und Salat beim Grillen

schon eine ganze Ecke her. In meiner Familie und meinem Umfeld gab nur deshalb dabei, weil halt auch Weibsvolk anwesend ist? Und schlussendlich

es das nicht. Alles hart malochende Menschen. Da musste Fleisch auf

eine lange Abhandlung darüber, warum Fleisch einfach das

den Tisch und dreizehn Scheiben Wurst

Maß aller Dinge und superduper männlich

ist. Lustige kleine Sprüche wie:“Von

aufs Brot. Das werden einige kennen.

APROPOS

bester Ich würde Schmierstoffmarke. nicht sagen, dass Bei ich Auto Menschen,

besonderer die auf Erfolg Fleisch in verzichten, einer besonders selt-

schweren Situation. Denn angesichts der weltweiten mein Gemüse.“ oder „Veganer fressen

Zeitung sowie auto motor und sport bereits zum 10. Salat Mal in schrumpft Folge * . der Bizeps.“, „Fleisch ist

Ein

Corona-Katastrophe sam oder blöd finde. ist Ich jetzt finde nicht sie aber die Zeit

FLEISCH

für Freudentänze, sondern für verantwortungsvolles meinem Essen das Essen weg.“ garnieren

das Ganze sorgen für weitere Erhei-

auch nicht total cool. Eigentlich sind

Handeln. Miteinander und füreinander. Menschlich und voller Nächstenliebe. Mit Herz, Hirn

sie mir weitestgehend egal. Außer sie

terung. Schön ist, dass man sich an dieser

Stelle wenigstens immer was Neues

und wollen Ausdauer. mich partout Bei dieser von ihrem Herausforderung Lebensstil

überzeugen. zusammen, Und da haben um mehr wir es denn je ihr Bestes zu geben. Für unsere Partner, einfallen lässt und nicht seit 1996 immer

stehen meine 1.000 Kolleginnen und Kollegen

geschlossen

schon: das Bild des predigenden Veganers, der mich bei jedweder Gelegenheit

bekehren möchte. Die Vegetarieren, die ohne, dass auch nur ist nicht nur müßig diesen Ausschweifungen zu lauschen, es ist mit-

und immer und immer wieder den selben Quatsch von sich gibt. Es

für unsere Kunden, für Sie! Denn nur gemeinsam schaffen wir das!

irgendjemand interessiert wäre, plötzlich beginnt davon zu sprechen, Bleiben Sie unter gesund! auch einfach widerlich. Nicht wegen des Fleisches, sondern der

wie gut es ist auf Fleisch zu verzichten. Ja, genau diese Hardcore-Heinis Fleischkonsumenten die mich bekehren wollen. Diese selbsternannten

Wurstmissionare, welche erkannt haben, dass es nur den einen

sind der Grund dafür, warum niemand diese Pflanzenfresser Ihr mag, Ernst … Prost

Moment! Um ganz ehrlich zu sein hab ich noch nie einen Veganer/Vegetarier

Gott namens Karnismus gibt und allen – egal ob sie es hören wollen

getroffen, der missionarisch unterwegs war, geschweige denn oder nicht – das Sakrament der Fleischeslust eintrichtern wollen, nein

mich ungefragt voll laberte. Das mag es hier und da geben, kam mir müssen.

persönlich aber noch nie unter. Man erzählt sich das. Man hört davon. Lustigerweise wird mir gerade nicht nur bewusst, wie sehr mich diese

Beinahe bin ich geneigt das ganze als Urban Myth abzutun. Allerdings Fleischjünger aufregen, sondern dass es sich dabei um ein vornehmlich

wird dieses Klischee immer und immer wieder hervorgekramt und männliches Problem zu handeln scheint. Bestimmt gibt es zahlreiche

taucht auch in Diskussionen überproportional oft auf. Überraschend

10 Jahre in Folge die Nr. 1 bei den Lesern

von auto motor und sport. (Ausgabe 7/2020)

3 Jahre in Folge die Nr. 1

bei Motorsport Aktuell in

der Kategorie Automobil.

(Ausgabe 16/2020)

50

Ich gehe davon aus, dass ihr das FRIZZ stets von Anfang bis Ende durchlest und dabei selbstverständlich vorne beginnt und hinten

aufhört. Sollte dem so sein, dann müsstet ihr kurz vor der Mitte über den Artikel, welcher von Grit dem Schwein handelt, gestolpert

sein. Man kann von dem Artikel halten was man möchte, aber ich behaupte, er löst bei den den Meisten etwas aus. Sei es Wut, sei es

Verständnis, sei es Mitgefühl oder sei es Ablehnung. Egal! Vielen wird der Text zu denken geben, und sei es nur für ein paar Sekunden.

2 Jahre in Folge die Nr. 1

bei Motorsport Aktuell in

der Kategorie Motorrad.

(Ausgabe 16/2020)

10 Jahre in Folge die Nr. 1 2 Jahre in Folge Platz 2

bei den Lesern der Auto Zeitung. in der Kategorie Pflegemittel.

(Ausgabe 5/2020)

(Ausgabe 5/2020)

2 Jahre in Folge die Nr. 1 bei den Lesern von Motorrad.

(Ausgabe 9/2020)

9 Jahre in Folge die Nr. 1

bei den Lesern von Motor

Klassik. (Ausgabe 6/2020)

vielen Comedy- und Kabarett-Programmen dient diese Trope auch als

Grundlage. Doch selbst erlebt? Nope!

Ganz anders sieht das überraschenderweise bei den Fleischessern

aus. Versteht mich nicht falsch. Ich mag Fleisch. Ich mag Wurst. Ich

mag tierische Produkte. Was ich aber tatsächlich nicht mehr mag, sind

diese Leute die Fleisch zelebrieren und nun meinen den absoluten Gegenpol

bilden zu müssen. Um ehrlich zu sein gehen diese veganerhassenden

Fleischenthusiasten mir grandios auf den Sack.

Da erwähnt man in einem unbedachten Moment beispielsweise, dass

*Seit 10 Jahren BEST BRAND in der Kategorie Schmierstoffe

bei auto motor und sport sowie TOP MARKE bei Auto Zeitung.

9 Jahre in Folge die Nr. 1 bei den Lesern der Auto Bild.

(Ausgabe 13/2020)

Seit einem

Jahrzehnt

die Nr. 1

in der Kategorie

Motorenöle! *

Frauen, die ebenfalls dazu geneigt sind, dem fleischlosen Genuss den

Riegel vorzuschieben. Doch ebenso wie missionierende Veganer, hab

ich das bisher selbst noch nicht erlebt – in meiner Wahrnehmung ist

das eine so gut wie rein maskuline Sache. Und um nun auf einer dezent

polemischen Note zu enden. Wenn ich es mir recht überlege handelt es

sich bei jenem hier aufgeführten Typus um jenen, der die Notwendigkeit

des Mund-Nasen-Schutzes nicht wahrhaben will, dem Klimawandel

mit einem fetten SUV ins Gesicht lacht und Rassismus als etwas

kaum existentes abtut, was ausschließlich andere etwas angeht.

Dominik Schele

www.my-liqui-moly.de


BLEIBT

GESUND!

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