Mitteilungsblatt - SSV Planeta Radebeul e.V.

rudern.radebeul.de

Mitteilungsblatt - SSV Planeta Radebeul e.V.

uderMAGAZIN

Radebeul

Oktober 03l2012

Die Vereinszeitschrift von Rudern Radebeul

Planeta Radebeul e.V. / Abt. Rudern


IMPRESSUM

ruderMAGAZIN

Radebeul

Mitteilungsblatt der Abt. Rudern /

SSV Planeta Radebeul e.V.

Mitgliedsnummer im LSB: 36092

DRV Vereinsnummer 12217

Herausgeber

Planeta Radebeul e.V.

Abt. Rudern

An der Festwiese 9

01445 Radebeul

Telefon 0351 838 68 37

www.rudern-radebeul.de

Redaktion

Herstellung und Layout

Matthias Hähnel

Druck

-

Die Vereinszeitschrift von Rudern

Radebeul erscheint dreimal jährlich.

Sie steht jedem Mitglied des

genannten Vereins zur Verfügung

und ist gratis.

Namentlich gekennzeichnete Beiträge

geben nicht unbedingt die

Meinung der Redaktion und des

Herausgebers wieder. Aus Redaktions-

und Layoutgründen können

Beiträge gekürzt und verändert

werden.

Nächster Redaktionsschluss

14.12.2012

Willkommen in der 3rd Season Ausgabe!


editorial

LIEBE RUDERINNEN,

LIEBE RUDERER!

Eine Ausfahrt um diese Jahreszeit auf heimisch goldenem Gewässer

sowie die spürbar kälteren Temperaturen, lassen den Herbst

immer mehr wahrnehmen und uns Ruderer bewusster werden,

dass die Outdoor-Rowing-Season sich langsam dem Ende neigt.

Gerne schauen wir auf die diesjährige schöne erfolgreiche Rudersaison

zurück und blicken zuversichtlich auf die Nächste.

Vor uns steht nun der Winter und den Ruderer zieht es zurück

ans Land. Dies bietet die Möglichkeit über den Tellerrand hinweg

zu schauen und neben den gewohnten Rudertrainingsmethoden,

sich auch in anderen Sportarten sein Kraft-Kondition-Koordination-

Cocktail aufrecht zu erhalten und weiter zu entwickeln.

Die kalten Monate sind im Radebeuler Rudersport zwar ruhiger

und von nicht vergleichbarem Wettkampfumfang wie im Sommer,

aber um kein Gramm langweiliger.

Viele ehrenamtliche Trainer und Übungsleiter werden sich auch in

Zukunft weiterhin bestmöglich Mühe geben, das Training so attraktiv

und zielorientiert wie möglich zu gestalten.

Diese Ausgabe gibt einen „weitreichenden“ Rückblick auf die hinter

uns liegende Rudersaison, verfasst von Mitgliedern unseres Vereins.

Vielen Dank!

In diesem Sinn: Viel Vergnügen beim Lesen.

Matthias Hähnel

Die nächste Ausgabe erscheint am 4. Januar 2013.

rudern radebeul

on facebook

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www.facebook.com/rudernradebeul


wanderrudern

14 Rund um Rügen

16 Werra und Weser

06 Rudern Radebeul

Unterwegs auf anderen Gewässern 18

18 Wanderfahrt Moldau-Elbe

28

Leistungsüberprüfung in Wurzen 29

verein

inhalt

08 Mitgliederentwicklung

positiver Trend nach oben im Radebeuler

Rudersport

09 Unsere Neumitglieder

09 Wichtige Mitteilung

Bitte lesen!

10 Beitragsordnung

11 Trainingszeiten

12 Termine

21 Regatta auf der Bleilochtalsperre

cover

Titel: Landessigerinnen Anna-Maria

Mehnert und Paula Pany im Mäd

2x 13/14 J.

Foto: Matthias Haehnel

ruderjugend

20 Dresdner Ruderregatta

21 Regatta in Bad Lobenstein

22 Bundeswettbewerb in Wolfsburg

Rudern Radebeul erfolgreich vertreten

rudersport

24 Trainingslager

28 Masterinnen-Treff

29 Herbstregatta Wurzen

30 Landesmeisterschaft

31 Aktiventreff

14. Indoor-Rowing-Cup

Radebeul

Rennbeginn ab 17 Uhr | Streckenlängen: 500m / 1000m

Bootshaus Radebeul · An der Festwiese 9 · 01445 Radebeul

05.12.2012

www.facebook.com/rudernradebeul


verein verein

Entwicklung des Mitgliederstandes

von 1990 bis heute

Von 80 Mitgliedern hat sich die Abteilung Rudern der SSV Planeta

Radebeul bis zum 30.09.2012 auf 131 verstärkt.

Diese positive Entwicklung zeigt, dass unsere Abteilung auf einem

guten Weg ist, für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene,

interessante Möglichkeiten einer sportlichen Betätigung zu

bieten.

Unserer besonderer Dank gilt allen ehrenamtlich Engagierten, besonders

den Übungsleitern, die durch intensive und fachkundige

Ausbildung die Voraussetzung dafür schaffen, dass die neuen Mitglieder

schnell ruderische Fortschritte erzielen und sich in unserer

Abteilung Rudern heimisch fühlen.

140

130

120

110

100

90

80

Mitgliederentwicklung

70

1990 1995 2000 2005 2010 2015

Mitglieder

Unsere Neumitglieder

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder an Bord der „Rudern in

Radebeul“ und wünschen ihnen viel Spaß und Freude bei der Ausübung

der naturverbundenen Wassersportart in unserer Abteilung.

Gerd Lamprecht

Miriam Kickelhayn

Friedrich Sehmsdorf

Hella Windrich

Peter Leibnitz

Jens Poppe

Tom Langer

Kaj Jende

Max Vollprecht

Achtung! Wichtig!

Nils Zippel

Valentin Jende

Sven Haseloff

Sven Grahn

Sebastian Bock

Maasten-Phillip Gäbisch

Enrico Klopfer

Ute Grohmann

Aufgrund nicht zustellbarer Post, nicht funktionierendem E-Mail-

Verkehr und nicht telefonisch erreichbar, werden alle Mitglieder der

Planeta Radebeul e.V. / Abteilung Rudern auf den unten stehenden

Satz ausdrücklich hingewiesen!

Änderungen zur Person, Anschrift, E-Mail, Telefonnummer oder

Bankverbindung (wenn vertraglich vereinbart) ist der Planeta

Radebeul e.V. / Abteilung Rudern, mit denen der Mitgliedervertrag

abgeschlossen wurde, unverzüglich schriftlich mitzuteilen.

Abteilungsleitung

08 Rudern Radebeul Rudern Radebeul 09


verein VERFASSUNG UWE KELLER verein

Beitragsordnung 2012

Bei Zahlung bis zum 28.02.2012 oder für Neueintritt bei sofortiger Restjahreszahlung

pro Monat pro Jahr

Kinder 7,00 € 84,00 €

Jugendliche (ab 15 Jahre) 8,00 € 96,00 €

Erwachsene (ab 18 Jahre) 11,00 € 132,00 €

Ehepaare 16,00 € 192,00 €

Bei Zahlung ab dem 01.03.2012

pro Monat pro Jahr

Kinder 7,50 € 90,00 €

Jugendliche (ab 15 Jahre) 8,50 € 102,00 €

Erwachsene (ab 18 Jahre) 11,50 € 138,00 €

Ehepaare 17,00 € 204,00 €

pro Monat pro Jahr

Schranknutzung 1,00 € 12,00 €

Freiwillig höhere Beträge sind willkommen und nach oben nicht begrenzt. Diese werden separat erfasst

und zweckgebunden verwendet. Auf Anforderung wird die Ausstellung einer Spendenbescheinigung

organisiert.

Härtefälle:

Bei Bedarf hat jedes Mitglied die Möglichkeit einen schriftlichen Antrag an die Abteilungsleitung über

eine Reduzierung seines Beitrages für ein Jahr (d.h. 2012) zu stellen. Dieser Antrag muss begründet

werden und wird von der Abteilungsleitung entschieden. Der Antragsteller erhält einen schriftlichen

Bescheid.

Die Zahlung sollte möglichst auf folgendes Konto getätigt werden

Kreissparkasse Meißen

Abteilungskonto: 3011009294

Bankleitzahl: 85055000

Ansonsten kann jeden Mittwoch von 18.00 bis 19.30 Uhr im Bootshaus bezahlt werden.

Gemäß §5 Nr. 5 b) der Satzung der SSV Planeta Radebeul e.V., kann der Vorstand ein Mitglied ausschließen,

wenn es zu Zahlungsrückständen der Beiträge von mehr als sechs Monaten, trotz Mahnung,

kommt.

Die Teilnahme an allen Sportlichen Veranstaltungen, die von der SSV bzw. von der Abteilung Rudern

organisiert werden, ist nur Mitgliedern gestattet, die für den laufenden Monat Beitrag bezahlt haben.

Trainingszeiten 2012/2013

Winterzeit

(November - März)

Gruppe Mo Di Mi Do Fr

Anfängerrudern 17 - 19

Ruderjugend 17 - 19 17 - 19 16 - 19

Wettkampfrudern 17 - 20 17 - 20 17 - 20 16 - 19

Freizeitrudern

nach Vereinbarung

Ansprechpartner: Anfängerrudern Peter Grabes

Ruderjugend/ Julia Albert

Wettkampfrudern

Freizeitrudern Claus Gallas

Belegungsplan Kraftraum

Montag 16.00 - 17.00 Uhr Kanu Trainingsgruppe P.Etzel

17.00 - 19.00 Uhr Rudern Männer

Dienstag 17.00 - 19.00 Uhr Rudern Trainingsgruppe J.Albert

Männer

Mittwoch 17.00 - 19.00 Uhr Rudern Trainingsgruppe P.Grabes

19.00 - 20.00 Uhr Kanu Frauen

Donnerstag 16.00 - 17.30 Uhr Kanu Trainingsgruppe P.Etzel

17.30 - 19.15 Uhr Rudern Männer

19.15 - 20.15 Uhr Rudern Frauen

Freitag 17.00 - 19.00 Uhr Rudern Trainingsgruppe J.Albert

Männer

10 Rudern Radebeul Rudern Radebeul 11


verein

Termine 2012

Oktober 31.10.2012 Herbstwanderung

November 03.11.2012 Stegabbau

Liebe Ruderkameradinnen und Ruderkameraden,

unser diesjähriger Stegabbau mit Arbeitseinsatz findet

am Samstag, den 03.11.2012, um 13.00 Uhr

im Bootshaus statt.

Wir bitten um zahlreiche Teilnahme!

Folgende Arbeiten sind zu erledigen:

- Stegabbau

- Kraftraum und Bootshallen putzen

- Schränke in den Umkleiden reinigen

Bis zum 02.11.2012 sind alle Gegenstände von den Spinden zu räumen! Sollten beim Säubern

noch Sachen vorfindbar sein, werden diese in ein Behältnis getan bzw. bei nichtidentifikation

entsorgt! In Zukunft dürfen nur noch Schuhe auf den Umkleideschränken abgestellt

werden.

Abteilungsleitung

10.11.2012 Herbst und Weinfest im Bootshaus

14.11.2012 Mitgliederversammlung

Dezember 05.12.2012 Bootshaus-Ergometer-Meisterschaft

12.12.2012 Weihnachtsfeier für Kinder und

Jugendliche

25.12.2012 Weihnachtsfrühschoppen

Einladung

zum traditionellen Weinfest

der Abteilungen Rudern, Kanu und Segeln

am 10. November 2012, ab 19.00Uhr im Bootshaus.

Für das leibliche Wohl sorgen in bewährter Weise unser Küchenchef Wolfgang

Gesang und sein Team. Um anschließend das Tanzbein schwingen zu können,

haben wir eine brillante Disco verpflichtet, die ihr Bootshausdebüt geben wird.

Nutzt die Gelegenheit, um ein paar fröhliche Stunden in geselliger Runde zu

verbringen.

Da nur 60 Plätze zur Verfügung stehen, bitten wir um Eintrag in die im Bootshaus

ausliegende Liste.

Liebe Ruderkameradinnen und Ruderkameraden,

unsere diesjährige Mitgliederversammlung findet

am Mittwoch, den 14.11.2012, um 18.00 Uhr

im Bootshaus-Vereinssaal statt.

Wir bitten um zahlreiche Teilnahme!

Folgende Punkte werden zur Tagesordnung vorgeschlagen:

- Beitragsordnung 2013

- Vorstellung des Sport und Veranstaltungsplanes 2013 zur Diskussion

- Arbeitseinsätze am Bootsmaterial

- Aktuelle Informationen

verein

12 Rudern Radebeul Rudern Radebeul 13


wanderrudern TEXT A. WUNDRATSCH FOTOS A. WUNDRATSCH wanderrudern

Rund um Rügen

Der Ostwind sollte nicht über Stärke 4 gehen und nach 2 Tagen auf West drehen. Wenn Du bei

dieser Prognose die Umfahrt Richtung Hiddensee beginnst, ruderst Du viel unter Landabdeckung

und kannst die Umfahrt wagen.

Am 5. Juli 2012 stachen Dorothea und Andreas Wundratsch mit ihrem „Pirat“ in Stralsund in See.

Eine stabile Hochdrucklage wäre viel besser, aber wer will sich so ein Erlebnis entgehen lassen?

Dass der Wind ein unverlässlicher Partner ist, wurde nach wenigen Kilometern klar, er drehte auf

Nord und wurde ziemlich heftig. Kurs Nord war einfach nicht zu halten. Wir freuten uns, den Kubitzer

Bodden nur wenig ausgefahren zu haben, als voraus die Insel Heuwiesen in Sicht kam. Doch

irgendwie stimmte was mit der Karte nicht. Bald wurde klar, dass diese Insel nicht Heuwiesen war.

Die schwere Welle hatte uns voll in den Bodden abgedrängt, beim Zurückrudern sahen wir die

schöne Siluette Stralsunds wieder. Am Abend waren wir nach fast 40 geruderten km höchstens 20

km voran gekommen. Doch der Sonnenuntergang über Hiddensee entschädigte.

Das 2. Frühstück in Schabrode stärkte ordentlich. Da stört nicht allzu sehr, wenn man sich im Flachwasser

gelegentlich fest fährt und wenden muss. Wir hielten uns an die Fahrrinne, als wir zwischen

der Landzunge Bug und dem Leuchtturm

Dornbusch die schützenden Boddengewässer

mit Kurs Dranske verließen. Trotz

merklicher Dünung wehte kaum Wind. Ein

bisschen mulmig war uns allerdings schon

zu Mute, wenn der Abstand zum Ufer sehr

groß wird. Bei 15 Grad fiel das erste Bad

in der See kurz aus, unser Tagesziel war

Kap Arkona. Obwohl wenig Wind blies,

war die See sehr heftig, so ging es kurz

vorm Kap erstmal an Land.

Die Sonne sollte unsere durch Regen der letzten Nacht und Seegang feucht gewordenen Sachen

trocknen. Am Abend starteten wir erneut. Leider zwang uns die schwere See nach einigen Kilometern

zum Aufgeben. Richtig bitter wurde das durch die zahlreichen Findlinge, die eine Landung

durch die Brandung unmöglich machten. Wir ruderten fast die gesamte Abendstrecke zurück und

schafften nur mit Mühe das Boot auf den Strand. Innerhalb kurzer Zeit zog dichter Nebel auf, der

eine mystische Stimmung verbreitete. Aber gerade diese Stimmungen sind es, die das Rudern um

Rügen zum unvergessenen Naturerlebnis machen.

Um das Kap ging es am nächsten Morgen. Die Tromper Wiek lag in voller Schönheit vor uns. Stubbenkammer

war in Sicht, aber für den direkten Kurs hingen wir noch zu sehr an unserem Leben. So

steuerten wir Juliusruh und Glowe an, um von dort aus bei schönstem Regenwetter nach Lohme

weiter zu rudern. Die Etappe um die Kreidefelsen sollte nicht unterschätzt werden, bis auf Sassnitz

kann man erst nach Mukran, das sind über 20 km, wieder an Land gehen.

Ab Prora füllen sich die Strände

mit unglaublich vielen Menschen.

Mit der Windprognose stimmte es

nicht so ganz und wir hatten Probleme,

um die Haken im Verlauf

der Küste herum zu umrudern.

Das Rudern parallel zur Welle

bis Göhren war anstrengend. Bei

fast glatter See erlebten wir einen

wundervollen Sonnenaufgang.

Aber so bald wir die schützende

Nordseite des Ufers verlassen

mussten, wurde die See unangenehm. In fast 2 Stunden Rudern schafften wir nur 10 km und

landeten am Oststrand von Thiessow. Nach einem Tag Zwangspause stachen wir am Nachmittag

zur Querung des Greifswalder Bodden in See. Die Strecke bis Lauterbach war durch den Westwind

recht beschwerlich, nach Insel Vilm wurde die See ruhiger. Kurz nach 19 Uhr erreichten wir einen

Campingplatz bei Palmer Ort, wo Ruderfreunde ihre Zelte aufgeschlagen hatten.

Westwind war auch für den letzten Rudertag angesagt. So schwamm unser Pirat um 7 Uhr Richtung

Fährhaus Stahlbrode, wo wir auf ein gutes Frühstück hofften. Das klappte auch und führte zu einer

lustigen Begebenheit: Kaum 2 km danach brach einfach so ein Skull! Als Einer „mit“ ging es nach

Stralsund, wo diese besondere Fahrt ihren Anfang und ihr Ende nahm.

14 Rudern Radebeul Rudern Radebeul 15


wanderrudern

Werra und Weser

Endlich wurde der Traum wahr! Kurz vor Pfingsten brachen die Ehepaare Beetz und Wundratsch

in das thüringische Städtchen Creuzburg auf. Die historische Steinbrücke über die Werra war Ausgangspunkt

einer Urlaubsfahrt, die gleich mit einem Fehler begann: Man brachte die Boote vor

dieser Brücke zu Wasser und organisierte sich damit eine Angstpartie zwischen beachtlichen Wackersteinen.

Dagegen war die kurz danach kommende Stromschnelle reine Urlaubserholung. Die

flotte Strömung trägt die Boote durch eine sehr schöne Berglandschaft mit vielfältiger Tierwelt, von

der man einige Exemplare zu sehen bekommt. Die Luft verströmt einen Geruch von Ostsee, hervorgerufen

durch das Salz des Kali und dem damit verbundenen Algenwachstum.

Für das Rudern auf der Werra ist der Pegel Heldra

das Maß der Dinge. Nach dem Ruderführer

sollte er „deutlich über 2m“ liegen. Bei 2,30m

kann man ab Creuzburg tatsächlich in Vierern

rudern. Wir fanden leider nur 1,70m vor und

da muss man viel Erfahrung haben, um ohne

Grundberührung durch die sehr zahlreichen

Stromschnellen zu kommen. Der erste Rudertag

führte uns über 47 km mit 3 x Umtragen nach

Eschwege. Das Umtragen war auf der gesam-

typisch Werra

ten Fahrt immer mal wieder dran, ist aber nie ein

wirkliches Problem. Ab Wahnfried ist die Werra Bundeswasserstraße, es gibt Schleusen. Lustig war

die Schleuse von Bad Sooden, wo die Boote herausgetragen werden mussten, weil das Unterwasser

nur eine Pfütze war.

Städte und Dörfer sind alle sehenswert, atmet

dieses Gebiet ja die deutsche Geschichte. Dort

schlugen im Jahre 9 die Germanen die Römer.

Erst 785 musste Sachsenherzog Widukind, der

letzte germanische Fürst, sich Karl dem Großen

unterwerfen und das Land der Bürokratie

überlassen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das

Gebiet unsagbar verwüstet. Doch bleiben wir auf

dem Wasser. In Heidemünden wurde es richtig

spannend. Wir erreichten eine „Schöpfbuhe“,

durch die wir den Fluss verlassen sollten. Nach

links Nadelwehr - rechts Überfallwehr... nur ruhig bis

zur Schleuse rudern!

etwa 1 Km führte uns der Abzweig zu einer Art Wildwasserkanal, auf der das Wasser auf ca. 100 m

TEXT A. WUNDRATSCH FOTOS A. WUNDRATSCH wanderrudern

Länge bestimmt 2m Gefälle hatte. Aus purer Angst folgten wir nicht den Rat der Karten und ließen

uns in Rückwärtsfahrt durchtreiben. Heut raten wir unseren Nachfolgern: Nur Mut und volle Kraft voraus!

Schleuse „Letzter Heller“ war eine riesige

Baustelle, ob sie wieder betriebsbereit

wird, ist ungewiss. Interessant die Gegend

vor Hannoversch – Münden. Hier gabelt sich

der Fluß: Rechts zum Wehr, mit Umtragestelle.

Links durch eine Stromschnelle, die

sich kurz darauf zu einem breiten Flussbett

wieder öffnet. Doch plötzlich Schilder: Wehr;

Achtung Lebensgefahr! Das kann doch nicht

sein, sollte die amtliche DRV Gewässertabel-

le falsch sein?

Wir ruderten weiter und sahen das Wehr

hinter der steinernen Brücke. Doch siehe da,

Wo Fulda und Werra sich küssen, sie ihre Namen büßen müssen...

Der Weserstein in Han-Münden

eine Durchfahrt war ordentlich gekennzeichnet, nach einer kleinen Biegung und den Brückenpfeiler

rudert man unmittelbar auf ein riesiges Schleusentor zu. Direkt zur Rechten ein Überfallwehr, zur

Linken ein Nadelwehr, also mal schön die Ruhe bewahren und an den Steg vor dem Schleusentor

landen.

Die Schleuse ist riesig, eine Schubeinheit fände darin Platz. Nach ca. 130 geruderten km endet

hier die Werra und wird, vereint mit der Fulda, zur Weser. Da hat der Fluss alle Wildheit abgelegt,

ist landschaftlich nicht weniger schön. Städte wie Karlshafen, Beverungen, Holzminden, Hameln

sind alle samt sehenswert. Viel Gastronomie und/oder Bootshäuser lassen jeden Komfortwunsch

in Erfüllung gehen. Nach Minden verlassen wir das Weser Bergland, der Fluss ändert grundsätzlich

seinen Charakter. Mittlerweile hatte sich das Boot mit Familie Jendroßek vom neu gegründeten

Albis Colonia zu uns gesellt.

Wir rudern unter dem Mittellandkanal hindurch.

Bis auf wenige Ausflugsdampfer sind uns kaum

Schiffe begegnet. An den Pfingsttagen mussten

wir feststellen, dass Benzin noch viel zu billig ist,

zumindest für Motorboote. Die Weser hat hier

kaum noch Strömung, einige Staustufen sind

nur über langweilige Kanalstücke zu erreichen.

Wir ruderten auf den Altarmen, wo häufig Bootsgassen

zum Überwinden der Wehre halfen. Für

im Boot haben wir uns nicht getraut!

Ruderboote sind diese nicht tauglich,

16 Rudern Radebeul Rudern Radebeul 17


wanderrudern TEXT UWE KANDLER FOTOS WANDERRUDERER wanderrudern

aber das Durchtreideln erspart Umtragen. In Nienburg nächtigten wir im1492 erbauten, ältesten

Haus der Stadt. Vielleicht lag es an den Feiertagen, dass ab und an einige Paddler unterwegs

waren. Ansonsten ist die Gegend seit der Schließung der Armeelager sehr ruhig, auch viele (Atom)

kraftwerke stehen still.

Dennoch ist die Wasserqualität wesentlich schlechter als die der Elbe, an Baden ist nicht zu denken.

In Hoya endete diese sehr gelungene Fahrt nach 7 Rudertagen mit 406 km. Zur Nachahmung wird

sie wärmstens empfohlen. Informationen sind u.a. erhältlich bei: Andreas Wundratsch, Nieschütz

Wanderfahrt Moldau - Elbe

Am 5.8. starteten wir gegen 7.30 Uhr gutgelaunt im Bootshaus. Wir, dass waren Anke, Ingolf, Uwe

und Paul (aus Diepolz). Claus und Christine waren

unser Landdienst bis Prag. In Tyn stieß Rolf Kunze,

wie vereinbart, zu uns. Er war im Laufe einer

Woche zum Ausgangspunkt geradelt. In Tyn angekommen

suchten wir uns einen Platz für Bus und

Hänger. Danach gingen wir gemeinsam Mittagessen.

Im Anschluss bauten wir die ‚Bad Schandau‘

auf, luden Gepäck, sowie Zelte ein und fuhren los.

Claus und Christine begleiteten uns im Kanu die

ersten 20 km dieser Fahrt. Am Moldau-Kilometer 183.5 bauten wir das erste Mal unsere Zelte auf

und wurden dabei von einem heftigem Gewitter überrascht, welches aber unseren Zelten nichts

anhaben konnte.

Am 6.8. ging die Fahrt nach Orlik weiter. Mit einem Schrägaufzug für Sportboote überquerten wir

die Mauer des Stausees am Kilometer 145. Dabei

stellten wir fest, dass auch ein ‚Vierer‘ so problemlos

transportiert werden kann. An diesem Tag

ruderten wir insgesamt 51 km bis wir unser Ziel

Kamyk erreichten. Vor einer Gaststätte fanden wir

praktischerweise einen schönen Platz zum Zelten.

Aufgrund schlechten Wetters verbrachten wir einen

wunderschönen Abend in diesem Gasthaus

bei Bier, Gulasch und Smetanas ‚Moldau‘.

Am 7.8. teilte uns Rolf noch vor dem Frühstück mit, dass er uns auf Grund gesundheitlicher Probleme

verlassen wird. Darüber war die gesamte Mannschaft geschockt, aber nicht böse ... Somit

hatten wir ab sofort

einen Platz im Boot frei. Bei herrlichem Wetter erreichten wir unsere nächste Etappe Rabynie.

Mittags gab es ‚Dosenfutter‘ an einem überdachten Rastplatz, sodass uns der Regenschauer nicht

ärgerte. Nach kurzer Fahrtfortsetzung trafen wir unseren Landdienst, welcher uns mit dem Paddeboot

entgegen kam. Auf dem diesmal öffentlichen Zeltplatz musste das Boot abgebaut und verladen

werden, damit wir am nächsten Tag die Staumauer Slaby umfahren konnten. Der Abend endete mit

einem feuchtfröhlichen Grillfest.

Am 8.8. setzten wir die Boote hinter der Staumauer

Slaby ein. Durch die ersten 7 km dieses Tages,

welche die landschaftlich schönsten dieser Fahrt

waren, begleitete uns der Landdienst wieder im

Paddelboot. Auf dem Rest der Tagesetappe bis

Prag mussten wir 3 Schleusen passieren. Nach 3

Nächten im Zelt gab es endlich Bett und Dusche!!!

Abends ging es in die Stadt. Das von Claus angepriesene

Lokal war in eine Reggae Bar verwandelt

wurden. Somit suchten wir uns eine andere schöne Kneipe und ließen es uns gutgehen. Nach

einem Bummel rund um die Karlsbrücke ging es wieder ins Quartier mit der Straßenbahn.

Am 9.8. bekamen wir ein reichhaltiges Frühstück serviert. Danach mussten wir leider unseren Landdienst

Claus und Christine verabschieden, welche zurück mussten. An dieser Stelle nochmals vielen

Dank für Eure Unterstützung. An diesem Tag warteten noch 7 Schleusen auf uns, welche wir alle

problemlos bezwangen. Vor der letzten Schleuse Horin zelteten wir, nachdem wir den 9 km langen,

endlos wirkenden, Moldau-Elbe Kanal durchfahren hatten. Im Sportlerkasino wurde mit Schnitzel

für unser leibliches Wohl gesorgt.

Am 10.8. durchquerten wir als erstes die Schleuse Horin. Danach verloren wir leider viel Zeit beim

Einkaufen in Melnik, da der Weg ins Kaufland sehr weit war. Nachdem Anke und Ingolf mit ‚Affenarmen‘

zum Boot zurückkehrten, konnte es endlich weiter gehen. Trotz Wärme und viel Sonne war es

stürmisch und die hohen Wellen, sowie Angler machten uns schwer zu schaffen. Nach der letzten

Schleuse wurden wir herzlich im Bootshaus zu Litomerice unangemeldet aufgenommen.

Der 11.8. führte uns zurück nach Old Germany. Auf dem Weg dahin meisterten wir noch die zwei

letzten Schleusen und hatten eine schöne Pause im Bootshaus Usti, bei unserem letzten Pivo. An

diesem Tag mussten wir die Fahrt auf Grund hereinbrechender

Dunkelheit in Bad Schandau abbrechen.

Somit waren wir weit über das ursprüngliche

Ziel Decin hinaus geschossen. Den letzten Abend

verbrachten wir auf einer schönen Wiese hinter

Bad Schandau neben dem Lachsbach. Die letzten

Sonnenstrahlen nutzten wir zum Zeltaufbau und

lecker speisen. Danach schauten wir in die Sterne

und suchten die uns bekannten Sternbilder.

Am 12.8. wurden noch die letzten Kilometer bis Radebeul zurückgelegt, welche uns wesentlich

kürzer als sonst vorkamen.

Aufgrund der ausgefallenen Person fanden wir heraus, dass sich die ‚Bad Schandau‘ auch gut ohne

Steuermann fahren lässt. (Fußsteuerung)

18 Rudern Radebeul Rudern Radebeul 19


uderjugend TEXT BARBARA LEIBNITZ TEXT CONRAD ALBERT FOTOS CONRAD ALBERT ruderjugend

Eindrücke zur 123. Dresdener Ruder Regatta

Was ist besser als fernsehen? Seit dem Wochenende weiß ich es!

Eine Ruderregatta am Wochenende! Zu dieser Erkenntnis bin ich gekommen, als ich am 2. Juni

2012 mit meiner Tochter zur Regatta nach Dresden gefahren bin.

Die vielen Autos mit Bootsanhängern ließen vermuten, dass ihre Fahrer sie mit großem Geschick

in die engen Straßen in Dresden-Blasewitz bugsiert hatten. Unten am Elberadweg lagen die Ruderrennboote

und neben den Radfahrern, die oftmals ohne Rücksicht auf Verluste über den Weg

rasten, wuselten viele fröhliche, junge Menschen. Der Duft von Bratwurst stieg in die Nase und laute

Anfeuerungsrufe - die als gut gemeinte Ratschläge die Ruderer auf dem Wasser trotz der Lautstärke

nicht erreichten- , gaben dem Ganzen eine besondere Atmosphäre.

Ach ja, gerudert wurde auch. Und das nicht mal schlecht!

Jasmin Gretschel (Mäd. 1x 13 Jahre) fuhr einen einsamen Sieg auf der 3000 m Strecke, während

ihr Bruder Felix (Jung. 1x 13 Jahre) auf dieser Strecke und auch Anna-Maria Mehnert/Paula Pany

(Mäd. 2x 13/14 Jahre) sich leider der starken Konkurrenz beugen mussten und nur Dritte wurden.

Theresa Gellerich 2/2 (JF A), die davon ausgegangen war, dass sie auf der 500 m Strecke startet,

durfte die Streckelänge verdoppeln und fuhr auf der 1000 m Strecke ein spannendes Rennen, dass

sie ganz knapp verlor.

Ihren zweiten Sieg an diesem Tag errang Jasmin Gretschel 1/2 (Mäd. 1x 13 Jahre) auf der 500 m

Distanz. Sie konnte sich klar gegen ihre Gegnerin durchsetzen und fuhr trotz Leichtgewichts einen

souveränen ersten Platz ein. Felix Gretschel 2/2 (Jung. 1x 13 Jahre) hatte das Problem, dass keine

Leichtgewichtsrennen angezeigt und seine Gegner ihm körperlich und gewichtsmäßig überlegen

waren. Trotzdem ließ Felix sich nicht unterkriegen und zeigte, was er konnte.

Anika Mayr/Paula Pany 4/4 (Mäd. 2x 13/14 Jahre) kamen leider im 500 m Rennen als letzte ins

Ziel, aber dafür, dass es Anikas erste Regatta war, hat sie hier wertvolle Erfahrungen gesammelt.

Diese Regatta auf der Elbe mit dem regen Berufsschifffahrtsverkehr stellt hohe Anforderungen an

die Organisation und Logistik des Veranstalters und der teilnehmenden Vereine. Starterpausen waren

gut geplant, so dass es zu keinen Verschiebungen kam. Die 3000 m waren neu ins Programm

aufgenommen worden, um die Regatta attraktiver zu machen. Da Kinder nicht mehrfach täglich

Strecken über 1000 m fahren dürfen, gab es noch die 500 m dazu. Es waren jedoch kaum Starter

weder für die 3000m/500m noch auf den „regulären“ Strecken über 1000 m gemeldet. Vielleicht

lag es am Regattatermin oder an der Strecke mit den unterschiedlichen Strömungsverhältnissen.

Für die anwesenden Eltern - und ich denke, da spreche ich für alle - war es ein großes Erlebnis am

Wochenende.

Trotzdem werde ich die Fußball Euromeisterschaft im Fernsehen anschauen!

Regatta in Bad Lobenstein

Planmäßig erfolgte die Abfahrt in Radebeul gegen 16.30 und

trotz widersprüchlicher Wettervorhersagen hielt der Sonnenschein

von Radebeul bis Bad Lobenstein. In Lobenstein angekommen

erwarteten wir Ruinen der abgebrannten Bootshalle,

worüber in den Medien berichtet wurde. Die Realität sah anders

aus. Die Ruinen waren entfernt, der Boden planiert und

vorübergehend Container aufgestellt. Der Wettkampftag begann

am Samstag für die Radebeuler Ruderer mit Felix Gretschel

im Ju 13 LG 1x über 1000 Meter. Er erkämpfte sich den

5ten Platz. Als nächste startete Anna-Maria (Mary) Mehnert im

Mäd 14 1x und musste sich der letztjährigen deutschen Meisterin

aus Leipzig geschlagen geben, lag mit dieser aber weit

vor dem restlichen Feld. Das nächste Rennen mit Radebeuler

Beteiligung war der Mäd 13/14 2x besetzt mit Paula Pany und

Mary Mehnert. Sie belegten den 2ten Platz und mussten auch

nach Relation aller Zeiten nur dem siegreichen Boot von Germania

Frankfurt den Vortritt lassen. Im Zweier starten Hendrik

Gretschel und Uwe Gärtner ohne gemeinsames Training und

kamen auf Platz 5 ins Ziel. Paula Pany belegte im Skiff Mäd

13 mit überragendem Abstand Platz 1. Im darauffolgenden

Rennen wurde Jasmin Gretschel im Mäd 13 LG mit kurzem

Abstand zur Siegerin 2te. Nachdem wir bei unseren Nachbarn

aus Hannover am Samstagabend das Fußballspiel, Deutschland

gegen Portugal, sahen, startete der Renntag am Sonntag

wieder mit Felix Gretschel im Ju 13 LG 1x, diesmal über die

Sonntagsdistanz von 500 Metern. Nach einem Kopf an Kopf

Rennen stand er als Platz 4 fest. Mary Mehnert stellte im Mäd

14 1x ihre Fähigkeiten unter Beweis und siegte nach starkem

Start. Unsere nächste Rennbeteiligung war Theresa Gellerich

die einen 4ten Platz errang, wobei das gesamte Feld fast

zugleich über die Ziellinie fuhr. Der Mäd 13/14 2x mit Paula

und Mary musste erneut dem Boot aus Frankfurt den Vortritt

lassen und belegte wieder Platz 2. Uwe Gärtner und Hendrik

Gretschel starteten ebenfalls im 2x am Sonntag und belegten

nach einem schnellen Rennen Platz 5. Den Abschluss bildeten

wieder Paula Pany und Jasmin Gretschel im Mäd 13 1x

und Mäd 13 LG 1x. Beide gewannen ihre Rennen im Einer

und zeigten, dass sie zu Recht für den Bundeswettbewerb in

Wolfsburg nominiert sind.

20 Rudern Radebeul Rudern Radebeul 21


uderjugend TEXT CONRAD ALBERT FOTOS W. PANY ruderjugend

Bundeswettbewerb 2012

Nach sehr überragend gewonnen Rennen in Bad Lobenstein, wurden Paula Pany und Jasmin in

den Bootsklassen Mäd 13 und Mäd 13 LG für das Land Sachsen nominiert.

Vom 15. bis 17. Juni besuchten Sie unter Betreuung von Conrad Albert das Vorbereitungs- und

Trainingscamp im LSP in Leipzig, wo sie von Richard Albert am Selbstverpflegungstag zum Essen

eingeladen wurden. In den darauffolgenden zwei Wochen wurde bis zum BW-Start zusätzlich trainiert,

um bestmöglich abzuschneiden.

Am 28.6. erfolgte gegen Mittag die gemeinsame Abfahrt mit unseren Meißner Sportfreunden vom

Verein Neptun in Person von Karl Forberger, als Betreuer und seinem Sohn Julius Forberger, als

Sportler. Nach einer relativ entspannten Fahrt nach Wolfsburg, bekamen wir noch auf der Autobahn

zu sehen, wie eine Firma mit Schichtende die Infrastruktur lahm legen kann.

Zuerst reisten wir an die Wettkampfstrecke, um unsere Teamkollegen zu begrüßen und unsere

Boote, welche vom DRC transportiert wurden, aufzubauen. Danach fuhren wir in das Schulzentrum

Kreuzheide, wo fasst alle Teilnehmer in verschiedenen Schulhäusern untergebracht wurden. Sachsen

hatte bei der Vergabe der Unterbringung etwas Glück und bekam 8 Schulräume, was sich als

gut für die Nerven von Sportlern und Betreuern herausstellte.

Am Freitag, den 29. Juni, war der erste Wettkampftag. Die erste Disziplin war eine unter brütender

Hitze und starkem Wind ausgetragene Langstrecke über 3000 m, bestehend aus 3 mal 1000 Meter

mit 2 Wenden. Jasmin Gretschel wurde 3te Ihrer Abteilung und fünfte in der Gesamtwertung. Paula

Pany gewann ihre Abteilung und wurde 3te in der Gesamtwertung.

Somit qualifizierten sich beide für das A Finale, in das die 6 besten der Gesamtwertung kommen.

Bemerkt sei, der Radebeuler Ruderverein stellte 25 % aller sächsischen A Finalisten!

Am darauffolgenden Tag wurde der Zusatzwettbewerb, bestehend aus Übungen wie Pedalo fahren,

Frisbee werfen und weiteren Übungen, ausgefochten. Leider kam es auch hier zu Ungereimtheiten

und die 10 Personen Riege, mit Paula Pany und 9 weiteren Sportlern, erreichte als einzigste sächsische

Mannschaft das Podium auf Platz 2.

Sonntag, der entscheidende Wettkampftag, begann früher als die vorherigen, da die Radebeuler

Sportler ihre Rennen zwischen 9 und 10 hatten. Nach der Überwindung ungewohnter morgen Muffligkeit

der Sportler, begann der Höhepunkt des Wochenendes. Außenstehende haben vlt. die Köpfe

geschüttelt, denn alle Rennen wurden von heiser schreienden Trainern außer Atem begleitet, mich

inbegriffen.

Ende gut, Stimme fast weg, aber beide Sportlerinnen hielten Ihre Platzierungen. Paula wurde dritt-

schnellstes Mäd 13 Deutschlands, Jasmin wurde fünft schnellste, nachdem sie ihre anfänglichen

Schreckmomente beim einsteigen überwunden hatte. Sie setzte sich fast ins Wasser.

Nachdem die Boote abgebaut und verladen waren, wurde Kuchen gegessen und anschließend

traten wir die Heimreise an.

Im Abschluss ist Sachsen noch auf den vierten Platz in der Länderwertung gekommen, weil die

sächsischen Ruderer durch ihre ruderrischen Leistungen überzeugten.

Erwähnt werden sollte noch, dass die Eltern beider Sportler als Schlachtenbummler zum Wettkampfort

reisten.

Einen besonderen Dank möchte ich noch an den Meißner Ruderverein Neptun 1882 e.V., in Person

von Karl Forberger aussprechen. Er hat den gemeinsamen Transport organisiert, sowie durchgeführt.

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udersport TEXT PAULA PANY, MATTHIAS HAEHNEL FOTOS FRANZ BRACKLOW TEXT THERESA GELLERICH FOTOS MARCO BRAUN rudersport

Trainingslager

in Bad Lobenstein

Am Sonntag, den 26.08.2012, starteten wir um 9 Uhr mit zwei Autos, Kleinbus und vollgepacktem

Bootstrailer ins Thüringer Schiefergebirge an die Bleilochtalsperre, bei Bad Lobenstein. Wie jedes

Jahr, freuten wir uns sehr darauf und alle waren gespannt, wie es dieses Jahr werden wird.

Als wir gegen Mittag ankamen, bauten wir die

Boote auf, bezogen unsere Zimmer bzw. errichteten

die Zelte und nahmen zur Stärkung, vor der

ersten Trainingseinheit, noch einen kleinen Snack

ein. Anschließend „schmissen“ wir uns in die Trainingsklamotten

und fuhren ein kleines Stück in

Richtung Harra (Gemeinde, wo die Saale in den

Stausee mündet). Ralf, der die ganze Woche für

uns traumhaftes Essen kochte, bereitete schon

den Grill vor, sodass die Rückfahrt zum Bootshaus,

trotz leichter Erschöpfung, viel schneller

war, denn Grillduft hatte sich breit gemacht und lies unser Hungergefühl stärker werden.

Nach leckeren Grillköstlichkeiten und anschließenden Gesellschaftsspielen, wie Romé, Skat, ...

nahm bei Regen und Temperaturen unter 15°C dieser Tag ein schönes Ende und wir freuten uns

schon auf die folgeneden.

Der Montag war ein sehr durchwachsener

Tag. Regen..Sonne..Wind, von allem

war was dabei. Dies lies uns aber kalt,

denn ein Radebeuler Ruderer kennt kein

schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung.

Vor dem Frühstück wurde als erstes Morgensport

getrieben, um sich physisch zu

mobilisieren und den Geist zu beleben.

Frei nach dem Motto, .

Und so fing auch fast jeder Tag an. Danch gab es 8 Uhr Frückstück, um verlorene Nährstoffe aufzufüllen

und gestärkt in die Vormittags-Trainingseinheit zu gehen. Hier wurde eine neunzig Minuten

Technikausfahrt bis zum Mittagessen gefahren. Diese kostete Kraft und Nerven, aber lohnte sich.

Nach einer ausgiebigen Mittagsruhe, folgte auch schon die letzte Trainingseinheit. Grundlagenausdauer

bis nach Harra und zurück. Eine ordentliche Brotzeit und gemütliches beisammen sein, liesen

den Tag abklingen.

Wie auch schon am vergangenen Morgen, begann der Dienstag für die einen mit einer Joggingrunde

und für die Hartengesottenen mit Rudern. Nach einem stärkenden Frühstück und kleiner

Verdauungspause, fanden sich alle bei den zugeteilten

Booten ein. Für diesen Vormittag war ein

Kreistraining geplant. In jeder Runde stand eine

neue Herausforderung an, wie zum Beispiel mit

geschlossenen Augen oder mit erhöhter Schlagfrequenz

rudern.

Hungrig, wie eine Meute Wölfe, stürtzten wir uns

über das mit Liebe gekochte Mittagessen. In der

Verdauungspause zogen sich alle etwas zurück,

um zu lesen, zu schlafen oder einfach zu entspannen. Auf dem Nachmittagsprogramm stand zur

Freude aller, die bereits ziemlich viele Blasen an den Händen hatten, eine Art Orientierungslauf an.

Mit großer Sorgfalt hat Matthias vor dem Trainingslager drei verschieden lange Runden ausgearbeitet

und sich innerhalb dieser verschiedene Stationen einfallen lassen. Gerannt wurde zu dritt

oder zu viert. Doch bevor die Gruppe überhaupt starten durfte, mussten verschiedene (gar nicht so

leichte) Fragen beantwortet werden. Die Anzahl der Fehler bei den Fragen wirkte sich auf die erste

Aufgabe aus, die darin bestand, mit einer Tasse hinunter zum Ufer der Talsperre zu rennen, Wasser

zu holen und dieses oben in ein größeres Gefäß umzufüllen. Als die richtige Menge erreicht war

durften wir endlich los rennen, wobei es vorher noch galt sich auf der Karte zurecht zu finden und

in die richtige Richtung zu laufen. An der ersten Station waren wir alle schon ganz schön geschafft,

denn die Gegend ist sehr hügelig und die Sonne strahlte uns an. So ging es weiter von Station zu

Station und immer musste eine praktische oder theoretische Aufgabe gelöst werden. Müde und

geschafft haben es alle Gruppen ins Ziel geschafft, ohne sich zu verlaufen. Und spätestens nach

der Quarkspeise hatten alle wieder gute Laune. Zur Abkühlung gingen alle noch im Wasser schwimmen.

Im Anschluss an das Abendessen spielten wir alle zusammen Karten und schauten uns die

Fotos und Filmchen des Tages an. Die Müdigkeit ließ uns alle an diesem Tag früher zu Bett gehen.

Absolute Ruhe, nur das Rauschen des

Bootes durch das flüssige Element, spiegelglattes

Wasser, leichter Nebel auf der

Bleiloch und ein wunderschöner Sonnenaufgang

über den Hügeln des Thüringer

Schiefergebirges. Das ist der Verdienst,

wenn man sich früh um 6 Uhr aus dem

Bett quält und sich in seinen Einer setzt,

um seine erste Trainingseinheit zu fahren.

Nach dem Frühstück ging es für alle in

Mannschaftsbooten nach Saalburg, der

größten Stadt an der Talsperre. Bei sonnigen 27°C wollten wir aber wieder schnell zum Bootshaus

zurück, bevor wir komplett verdunstet waren.

24 Rudern Radebeul Rudern Radebeul 25


udersport TEXT ELISABETH LEIBNITZ FOTOS DANIEL KELLER, MATTHIAS HAEHNEL FOTO FRANZ BRACKLOW rudersport

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen von Kultur.

Und so unternahmen wir am Nachmittag einen

Ausflug in den Waldseilpark Saalburg. Dieser

liegt an einem Hangstück über der Bleilochtalsperre,

mit Blick auf die gegenüberliegende

Stadt Saalburg. Nach einer kurzen Unterweisung

ging es auch schon los. Beginnend in Bodennähe,

führte der Parkour bis in luftige Höhen. Die

Überwindung der einzelnen Elemente kostete viel

Kraft und lies einige Sportler alt aussehen. Letztendlich

haben wir aber alle durchgehalten und

unser persönliches Ziel erreicht. Es war ein sehr

schöner und lohnenswerter Ausflug. Zurück am

Lobensteiner Ruderverein gingen wir uns noch

im Wasser abkühlen und genossen den schönen

sommerlichen Abend.

Valentin Jende

Nach einem kurzen Läufchen und dem ausreichenden Frühstück, stand am Donnerstag unser kleines

internes Wettrennen an. Ausgetragen auf 500m starteten erst die Kinder im Einer gegeneiander,

danach die Junioren und zuletzt die Männer. Um dem ganzen etwas Frische zu geben, starteten danach

in zwei Abteilungen, bestehend aus vier Booten, Mix 2x-. Die ersten zwei Boote qualifizierten

sich für das Finale, sodass ein Sieger ermittelt werden konnte. Und um den Spaßfaktor noch mehr

zu steigern, setzte sich abschließend Tom

in unseren ungesteuerten- und Matthias

in den Kinder-Doppelvierer und fuhren

ein 400m Rennen. Die Arme beider waren

danach gefühlte 2m länger.

Am Nachmittag fuhren einige noch ein

Stück raus. Die an Land gebliebenen

bauten schon die Boote ab und haben

den Hänger wieder beladen. Hier wurde

uns erst recht bewusst, wie schnell die

Woche verging und wie gern wir noch

Daniel Keller u. Paula Pany

eine weitere geblieben wären.

Am Freitag, den 31.8.2012, fuhren wir leider schon wieder nach Hause. Eigentlich wollten wir schon

am frühen Nachmittag wieder am Bootshaus sein, kamen aber erst gegen 18.30 Uhr an.

Und das kam so:

Als wir an diesem Morgen gegen 7.00 Uhr aufstehen mussten, war noch alles ok. Wir packten unsere

Sachen und verstauten alles in den Autos. Die Boote waren schon am Vortag auf den Hänger

aufgeladen worden. Die Fahrt verlief relativ ruhig, wir waren alle etwas geschafft. Dann, mitten auf

offener Strecke fiel Julia auf, dass etwas mit dem Anhänger nicht stimmte. Also fuhren wir auf den

nächsten Rastplatz. Naja, um genau zu sein war es kein Rastplatz, es war einfach nur ein Parkplatz

mit einem Toilettenhäuschen! Aber an dem Hänger war wirklich etwas kaputtgegangen: Die Achse.

Und so saßen wir auf diesem Rastplatz fest. Um die Mittagszeit gesellten sich auch die anderen,

die in den anderen Autos vorgefahren waren, zu uns und brachten Döner aus einem kleinen Dorf

vor Chemnitz mit. Dort hatten sie noch ein lustiges Erlebnis gehabt: Als sie beim Dönerladen waren,

hörten sie aus der Ferne eine Art Plätschern. Bei der Rückfahrt kahmen sie an einem Garten mit

Gartenteich vorbei und in diesem Gartenteich lag ein Auto!

Nach dem Mittagessen kamen glücklicherweise sehr schnell Herr und Frau Friedrich mit einem

zweiten Hänger! Sobald die beiden angekommen waren, ging es eigentlich sehr schnell. Wir luden

die Boote um und irgendwann kamen wir dann auch beim Bootshaus an. Wir luden noch die Boote

ab und durften danach nach Hause.

Mit Tränen in den Augen blicken wir auf die zu schnell vorbeigegangenen gemeinsamen schönen

Tage zurück und freuen uns schon auf das nächste Trainingslager.

26 Rudern Radebeul Rudern Radebeul 27


udersport TEXT BRIT NIETSCHKE

Erst gab es die Idee und die Sehnsucht auch einmal einen unserer schönen Vierer mit zwei weiteren

Frauen unseres Alters zu fahren.

Drei Tage vor dem erwählten Termin war die „bundesdeutsche“ Mannschaft endlich besetzt!

Vorher gemeinsam beim Laubegaster Ruderverein aktiv, waren Franzi und Renate immer noch mit

Antje in Kontakt. Renate jetzt beim Hildesheimer Ruderclub und Franzi beim Meißner Ruderclub rudernd,

machten „unseren“ Vierer also komplett. Das Wetter war bestens an diesem Pfingstsamstag

und die Stimmung auch.

Auch das THW, welches uns scheinbar mit ihren Motorbooten fluten wollte, konnte uns nicht die

gute Laune verderben. Das Boot lief und es machte totalen Spaß.

Fernab von Alltagsstress und Familienverantwortung genossen wir 4 diese Ausfahrt sehr, wohl auch

in dem wehmütigen Bewusstsein, dass diese Besetzung so schnell nicht wieder zusammenkommt.

Und so bleibt die Sehnsucht auf ein Wiedersehen vielleicht im nächsten Jahr zum Trainingslager

mit Kind und Kegel in Hildesheim.

Ein großer Dank auch von uns an Julia, die uns die „Fritz Heckert“ anvertraut hat – ein wunderschönes

Boot, welches wir heil „nach Hause“ brachten.

TEXT MATTHIAS HAEHNEL FOTO FRANZ BRACKLOW rudersport

Die Sehnsucht nach dem MF 4x- C Wurzener Herbstregatta

Am Samstag, den 15.09.2012, fand in Wurzen die Herbstregatta auf der Mulde, veranstaltet von

der Wurzener Rudervereinigung, statt. Radebeul reiste mit 7 aktiven Sportlern, darunter 4 Kinder,

an und war einer der kleinst vertretenden Vereine. Wolkenbehangener Himmel, Gegenwind und

Temperaturen um die 15 °C ließen den Herbst schon zu dieser Jahreszeit ein wenig ankündigen,

aber dies machte uns nichts aus. Wir sind schlimmeres Wetter gewohnt.

Im ersten Rennen (JF A 1x), unter Radebeuler

Beteiligung, startete Theresa. Sie belegte

einen guten dritten Platz und konnte ihr hartes

Training gut umsetzen und vor den Zuschauern

zeigen. Anschließend ging Paula und

Jasmin im Rennen der Mäd 1x 13J. an den

Start. Paula überquerte nach einem spannenden

Zieleinlauf als erste die Ziellinie und

ging als Siegerin vom Wasser. HERZLICHEN

GLÜCKWUNSCH!!! Jasmin, die eigentlich als

Leichtgewicht starten sollte, dann aber doch

nach Reglement zu schwer war, konnte sich

gegen ihre harte Konkurrenz gut durchstzen

und belegte Platz drei. Danach gingen die

Männer ans Werk. Im ersten Lauf startete

Matthias, der nach 600m zwei Längen Vorsprung

hatte. Diese gute Ausgangsposition

musste er aber durch einen Krampf im Fuß

an den Wurzener abgeben und durchfuhr nur

als zweiter das Ziel. In der zweiten Abteilung

startete Conrad. Nach gut einem Jahr ohne

Rennerfahrung lieferte er eine gute Wettfahrt und wurde dritter. Als vorletzte startete Mary bei den

Mäd 1x 14J. unter starken Gegnerinnen. Es wurden lange 1000m, so laut den letzten für uns zu

sehenden 300m. Ein knapp vergebender Sieg lassen auf die Sachsenmeisterschaften in Eilenburg

hoffen. Am Schluss ging Felix bei den Jungen 1x 13J. LG auf die Strecke. Er fuhr ein gutes Rennen

und wurde fünfter.

Jede Regatta zeigte uns immer wieder, der Gegner schläft nicht! Diese Regatta diente vorwiegend

als Leistungsüberprüfung für die Landesmeisterschaft im Rudern.

Es war eine für uns sehr schöne Regatta, die wir im nächsten Jahr gerne wieder besuchen würden.

28 Rudern Radebeul Rudern Radebeul 29


udersport TEXT MATTHIAS HAEHNEL FOTOS JULIA ALBERT

Radebeuler Ruderer feiern

zwei Landesmeistertitel

In der sächsischen Ruderszene fanden am 29./30.09.2012 die Landesmeisterschaften statt. Auch

in diesem Jahr konnten Radebeuler Ruderer einen gelungenen Saisonabschluss bei herrlichem

Spätsommer-Wetter in Eilenburg feiern.

Am Samstag standen vormittags die Vorläufe an. Im Mädchen Einer, konnte Paula Pany (13) ihren

Vorlauf für sich entscheiden und qualifizierte

sich für das Finale am Sonntag. Jasmin Gretschel

(13), die ebenfalls in der Abteilung von Paula

Pany startete, kämpfte bis zum Schluss und belegte

Platz vier. Anschließend starteten die Männervorläufe,

bei denen Matthias Hähnel (24) im

ersten Lauf an den Start ging. Er überquerte als

Dritter die Ziellinie und qualifizierte sich für das

Finale am Folgetag. Im Mädchen Doppelzweier

13/14 Jahre, gefahren von Paula Pany und Anna-

Maria Mehnert (14), wurde mit einem zweiten

Jasmin Gretschel

Platz ebenfalls der Finaleinzug gefeiert.

Mix 2x

Das einzige Finale mit Radebeuler

Beteiligung am Samstag war der Mix

Doppelzweier. Nach einem harten und

kraftraubenden Rennen wurden Theresa

Gellerich (18) und Matthias Hähnel Vizelandesmeister.

FOTOS MATTHIAS HAEHNEL rudersport

Der Sonntag startete mit einer traumhaften

Überraschung. Paula überquerte im

Skiff mit ausreichend Vorsprung als erste

das Ziel und wurde zum wiederholten Mal

Landessiegerin im Mäd 1x.

Paula Pany

Danach startete das Männerfinale, bestehend u.a. aus Leistungssportlern vom Stützpunkt, in dem

Matthias von sechs qualifizierten Booten

einen großartigen fünften Platz errung. Im

Anschluss folgte der leichte Männer Einer

mit Conrad Albert (21). Trotz langem Trainingsausfall,

konnte er einen guten zweiten

Platz erlangen.

Nach einer einstündigen Mittagspause

ging der Mädchen Doppelzweier, mit

Paula und Anna-Maria, an den Start. Als

dieser dem Ziel näher kam, konnten wir

Conrad Albert

unseren Augen nicht trauen. Sie überquerten mit zwei Bootslängen als erste die 1000m und wurden,

wie schon letztes Jahr, Landessiegerinnen im Mäd 2x. Abschließend fuhr Felix Gretschel (13)

im leichten Jungen Einer. Er wurde nach einem spannenden Zieleinlauf Dritter.

Felix Gretschel

Mit der bei der Landesmeisterschaft gezeigten

Leistung, setzten sich die Radebeuler

Ruderer auch dieses Jahr wieder

beeindruckend in Szene. Positives Feedback

von außerhalb und Eigenmotivation

animiert uns, an die momentane Leistung

anzuknüpfen und diese weiter auszubauen.

30 Rudern Radebeul Rudern Radebeul 31


udersport TEXT MATTHIAS HAEHNEL FOTOS JULIA ALBERT

Generationentreff am

Tag der Deutschen Einheit

Unser diesjähriges, erstmals ins Leben

gerufene, Generationentreffen

fand am Nationalfeiertag statt. Es soll

uns einmal im Jahr die Möglichkeit des

Zusammentreffens von Jung und Alt,

Wettkampf- und

Breitensportlern,

erfahrenen Ruderern

und Neueinsteigern

sowie aktiven

und passiven

Mitgliedern bieten.

Desweiteren soll

es ein gemütliches

beisammen sein

in Aussicht stellen,

um Erfahrungen

und Erlebnisse

auszutauschen,

eine gemeinsame Ausfahrt auf hiesigem

Gewässer bewirken und das Treffen

schon lang aus den Augen verlorener

Ruderkameraden aus der Radebeuler

Ruderszene.

Zu unserem ersten Generationentreff

wurden zu Beginn 10 km in Mannschaftsbooten

gerudert. Neben den

klassischen Radebeuler Bootsklassen

Einer, Zweier und Vierer, konnten wir

auch einen Breiten-

und Leistungssport-Achter

zusammenstellen.

Anschließend wurde

bei sonnigem

Herbstwetter gegrillt

und der schöne

Tag ausgeklungen.

Ein großer Dank

geht an Conrad

Albert, der auf vielfachen

Wunsch hin, dieses Treffen organisierte

und ermöglichte.

In Zukunft soll es einen festen Platz in

der Veranstaltungsplanung einnehmen

und zur Tradition werden.

WIR GRATULIEREN

Oktober

Leon Rüdiger (15)

November

Gilberte Hunn (55)

Dezember

Christian Fischer (70)

juliläen

32 Rudern Radebeul Rudern Radebeul 33


adressen

Abteilung Rudern

Bootshaus Planeta Radebeul e.V.

Abteilung Rudern

An der Festwiese 9

01445 Radebeul

Abteilungsleitung

Tel.: 0351 838 68 37

Abteilungsleiter Uwe Keller Tel. 0351 8383318

u-keller@t-online.de

Stellvertretende Anke Lösch Tel. 0351 8303587

Abteilungsleiterin rieback_a@web.de

Kassenwartin Erika Friedrich Tel. 0351 8364254

ehthal@onlinehome.de

Sportwartin Julia Albert Tel. 0173 1692871

albert.jul@googlemail.com

Wanderwart/-in Uwe Kandler Tel. 0172 8743355

mail@ukandler.de

Heidi Bernhardt Tel. 03523 61130

heidi.bernhardt@t-online.de

Jugendwartin Theresa Gellerich Tel. 0175 4377172

theresa.gellerich@t-online.de

Übungsleiter Peter Grabes Tel. 0351 8386592 (privat)

0351 8304860 (dienstl.)

pgrabes@t-online.de

Max Schröter Tel. 0173 7809854

schroeter.max93@web.de

Trainer Matthias Hähnel Tel. 0157 75070918

matthiashaehnel@yahoo.de

Conrad Albert Tel. 01520 7261216

conrad-albert@web.de

Beisitzer Vorstand Conrad Albert Tel. 01520 7261216

SSV Planeta Radebeul conrad-albert@web.de

Beisitzer Heinz Beier Tel. 0351 8303150

Abteilungsleitung hbbeier@freenet.de

Hellmut Friedrich Tel. 0351 8364254

ehthal@onlinehome.de

Webmaster Franz Bracklow franz.bracklow@gmx.de

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