Messemagazin & Katalog | all about automation essen

allaboutautomation

Messemagazin zur all about automation essen am 9. + 10. September 2020, mit Texten zur Messe, allen Ausstellern, Vorträgen und vielem mehr...

30 TALK LOUNGE Fachvorträge

TALK LOUNGE Fachvorträge

Mittwoch, 9. September 2020

Migration von CANopen zu CANopen FD

Aufgrund der steigenden Bandbreitenanforderungen

in Automobil-Netzwerken ist

im Jahr 2015 ein verbessertes CAN-Protokoll

(ISO 11898-1) eingeführt worden. CAN

FD (flexible data-rate) wurde von Bosch

vorgeschlagen und zusammen mit anderen

CAN-Experten ausgearbeitet. Das

Protokoll erlaubt Datenübertragung mit

höheren Bitraten als 1 Mbit/s. Das Datenfeld

(Nutzdaten) einer CAN-FD-Nachricht

ist bis zu 64 Byte lang.

CAN in Automation (CiA) nutzt die Vorteile

des neuen Protokolls auch für die

CANopen-Märkte. CiA-Mitglieder haben

CANopen an CAN FD angepasst und die CiA-

1301-CANopen-FD-Spezifikation herausgegeben

(2017). Diese definiert größere PDOs

(Prozessdaten-Objekte) mit bis zu 64 Bytes

an Länge und ein neugestaltetes SDO

(Servicedaten-Objekt)-Protokoll. Der neue

USDO (Universal SDO) erlaubt dynamische

Cross-Kommunikation zwischen den vernetzten

Geräten. Andere Protokolle sind so

geblieben wie sie in der CANopen-Anwendungsschicht

(CiA 301) spezifiziert sind.

Daher können CANopen-Nutzer ihr Wissen

wiederverwenden, wenn sie ein CANopen-

FD-Netzwerk entwickeln möchten.

Mittwoch

9:30 • 9:50 Uhr

INDUSTRIELLE KOMMUNIKATION

Holger Zeltwanger,

Vorstandsvorsitzender,

CAN in Automation

Der Vortrag gibt eine kurze Einführung in

das CAN-FD-Protokoll und vergleicht die

neu eingeführten CANopen-FD-Funktionen

mit den klassischen Funktionen der

CANopen-Anwendungsschicht.

Mittwoch

10:00 • 10:20 Uhr

INDUSTRIELLE KOMMUNIKATION

Quelle: WeAre

Felix Magdeburg,

Business

Development

Manager, WeAre

Show, don’t tell

Eine der größten Herausforderungen in der

Produktentwicklung ist die Zusammenarbeit

über mehrere Standorte hinweg. Das

gilt insbesondere, wenn externe Stakeholder

– wie Kunden – einbezogen werden

müssen. Hier entfaltet Virtual Reality ihre

volle Kraft.

WeAre befähigt Menschen, Grenzen zu

überwinden und über große Entfernungen

hinweg zusammenzuarbeiten. Die Virtual-

Reality-Konferenzlösung von WeAre ermöglicht

dezentralisierten Teams, einfach,

schnell und kostengünstig Remote-Meetings

durchzuführen sowie gemeinsam an

virtuellen 3D-CAD-Objekten zu arbeiten.

Die Teilnehmer wählen sich ein, setzen die

VR-Brille auf und befinden sich in einem

virtuellen 3D-Konferenzraum. Eine VR-Konferenz

ermöglicht dezentralisierten Teams

gemeinsam an virtuellen Prototypen zu arbeiten

oder virtuelle Meetings abzuhalten.

3D-CAD-Files werden in einen virtuellen

Raum geladen und können von allen Seiten

betrachtet und bearbeitet werden. Mittels

virtueller Whiteboards können Ergebnisse

einfach gesammelt und später an alle Teilnehmer

exportiert werden.

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